Neu auf schwatzgelb.de: FIFA verkauft sich und die WM: Die doppelmoralischen Bedenkenträger aus Europa (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Donnerstag, 30.07.2026, 20:22 (vor 6 Stunden, 59 Minuten)
Die FIFA hat unter Infantino in den letzten Jahren auch das letzte bisschen Scham und Bodenhaftung verloren. Selbst der Sport ist nicht mehr heilig, wie diese WM gezeigt hat. Doch die lauteste Kritik an der neusten Produktion des Horrorkabinets kommt mal wieder aus der falschen Richtung.
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stfn84, Köln, Thursday, 30.07.2026, 18:49 (vor 8 Stunden, 31 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von stfn84, Thursday, 30.07.2026, 18:58
Mir erschließt sich nicht auf Anhieb was der Sinn dieses Textes sein soll.
Alle Player im modernen Fußball sind schuldig. Vereine ebenso wie Verbände, auch wenn es sicherlich marginale Unterschiede gibt. Dennoch machen hier eben auch alle mit, selbst die putzigen Freiburger boykottieren keine Wettbewerbe die man aus diversen Gründen eben boykottieren könnte. Der DFB hat genügend Leichen im Keller, die UEFA ist auch greedy - analog zu den Clubs, Vereinsvertretern und Spielern.
Nun kommt es zu einer vergleichsweise deutlichen und drastischen Kritik der Nationalverbände ggü. der Pläne das FIFA Sahnestück herauszuschneiden und noch weiter für Investoren zu öffnen, selbstverständlich unter Infantino - et al. Ist diese Kritik aufgrund eigener Verfehlungen bzgl. expandierter Kommerzialisierung also falsch? Oder ist sie nur dahingehend unglaubwürdig, dass man hätte vorschieben müssen, dass die Einführung der Nations League natürlich auch auf kommerzielle Interessen einzahlt aber die neuesten Pläne der FIFA dann doch zu weit gehen? Oder wäre es doch richtiger gewesen einfach gar nichts zu sagen, solange man nicht schon heute eine Teilnahme an künftigen Weltmeisterschaften (ggf. grundsätzlich unter Infantino?!) ausschließt? Wobei man letzteres zumindest mal angedroht hat, weshalb ich die Wut über die offensichtliche und systemimmanente Doppelmoral noch weniger verstehen kann.
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Schnippelbohne, Bauernland, Thursday, 30.07.2026, 19:02 (vor 8 Stunden, 18 Minuten) @ stfn84
Sehe ich ähnlich. Dürfen nur die mit moralisch blütenweißer Weste Kritik üben? Und müsste die Verfasserin dann nicht auch konsequent dem Stadion fernbleiben? Zumindest bei Champions league-Spielen?
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 30.07.2026, 23:52 (vor 3 Stunden, 28 Minuten) @ Schnippelbohne
Sehe ich ähnlich. Dürfen nur die mit moralisch blütenweißer Weste Kritik üben? Und müsste die Verfasserin dann nicht auch konsequent dem Stadion fernbleiben? Zumindest bei Champions league-Spielen?
Die UEFA wird deswegen aber auch nicht gleich zum Retter des fußballerischen Abendlandes.
Wie man für die UEFA tosenden Beifall klatscht kann ich ebenso wenig verstehen.
Sie bezieht Position, aber sollte sich dann wenn es darauf ankommt an den Worten messen lassen.
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Kappadozianer, Dortmund, Thursday, 30.07.2026, 19:02 (vor 8 Stunden, 19 Minuten) @ stfn84
Jo ich verstehs auch nicht. Soll man also lieber die Füsse stillhalten und einfach alles hinnehmen? Ich finde es gut, dass sich die UEFA so klar positioniert.
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Scherben, Kiel, Thursday, 30.07.2026, 19:47 (vor 7 Stunden, 33 Minuten) @ Kappadozianer
Jo ich verstehs auch nicht. Soll man also lieber die Füsse stillhalten und einfach alles hinnehmen? Ich finde es gut, dass sich die UEFA so klar positioniert.
Same. Kann das Problem nicht erkennen, wenn sie es tut.
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markus, Donnerstag, 30.07.2026, 20:27 (vor 6 Stunden, 53 Minuten) @ Scherben
Jo ich verstehs auch nicht. Soll man also lieber die Füsse stillhalten und einfach alles hinnehmen? Ich finde es gut, dass sich die UEFA so klar positioniert.
Same. Kann das Problem nicht erkennen, wenn sie es tut.
Das steht in dem Text doch alles drin und ist leicht zu erkennen.
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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 30.07.2026, 22:37 (vor 4 Stunden, 44 Minuten) @ markus
Jo ich verstehs auch nicht. Soll man also lieber die Füsse stillhalten und einfach alles hinnehmen? Ich finde es gut, dass sich die UEFA so klar positioniert.
Same. Kann das Problem nicht erkennen, wenn sie es tut.
Das steht in dem Text doch alles drin und ist leicht zu erkennen.
Das dir die Argumentation reicht überrascht nicht.
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Scherben, Kiel, Donnerstag, 30.07.2026, 21:22 (vor 5 Stunden, 58 Minuten) @ markus
Jo ich verstehs auch nicht. Soll man also lieber die Füsse stillhalten und einfach alles hinnehmen? Ich finde es gut, dass sich die UEFA so klar positioniert.
Same. Kann das Problem nicht erkennen, wenn sie es tut.
Das steht in dem Text doch alles drin und ist leicht zu erkennen.
Wenn es das wäre, hätte ich es nicht geschrieben.
Dass ein Verband versucht, sein Produkt (auch) zu Geld zu machen, ist nicht per se ein Problem. Dass ein Verband sein Produkt verkaufen will, sehr wohl.
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Ricola1, Ort, Donnerstag, 30.07.2026, 21:14 (vor 6 Stunden, 7 Minuten) @ markus
Jo ich verstehs auch nicht. Soll man also lieber die Füsse stillhalten und einfach alles hinnehmen? Ich finde es gut, dass sich die UEFA so klar positioniert.
Same. Kann das Problem nicht erkennen, wenn sie es tut.
Das steht in dem Text doch alles drin und ist leicht zu erkennen.
Finde ich eigentlich auch. Vielleicht noch ein wenig zu unscharf. So erschließt sich mir nicht ganz, weshalb der BVB nur irgendwie "mitten drin" und nicht vorne weg dabei sein sollte. Bayern und der BVB sind der Einladung zur Fifa-Klub-"WM" für (wenn ich mich richtig erinnere) in toto 50 Millionen Euro doch sehr gerne gefolgt. Wer wie der BVB und mittlerweile auch Bayern auf das große Ablösegeld aus der PL scharf ist, muss sich auch gerne einmal fragen lassen, woher dieses Geld kommt. Aus genau jenen Strukturen, die hier kritisiert werden: Den Unternehmen/Privat-Investoren, die das ganze Geschäft aufgekauft haben.
Was also UEFA und die üblichen Verdächtigen (Klopp, Watzke, Eberl und wenn ich das eben richtig gesehen habe nun auch Hoeneß) äußern mit der Haltung, hier werde sozusagen "unser Fussball" verkauft (das soll ja wohl das Argument sein), ist schlicht verlogen.
Die UEFA hat zwischen den Turnieren mal eben die "Nations League" eingeführt. Und lässt jetzt u.a. erkennen, dass man Angst hat, die WM könnte z. B. alle 2 Jahre ausgespielt werden.
Die sogenannte UEFA-Champions League nimmt inzwischen auch gerne mal den 5.(!) einer Liga auf (und der 5., wie wir wissen, freut sich wie Bolle). Ist also exakt die Kommerzialisierung, die hier der FIFA (in der Sache zu Recht) vorgeworfen wird. Profiteure neben der UEFA: Ein ausgesuchter Kreis von Elite-Klubs.
Dass die UEFA sich hier also zum Klub der Gerechten macht (und alle Sternchen um die Sonne herum machen ja dasselbe für sich), ist absolut nachvollziehbar. Ist ja billig, jetzt mit der ganzen Hand auf andere zeigen zu können. Vollkommen normales Verhalten.
Muss man aber nicht gutheißen.
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bigfoot49, Leipzig, Donnerstag, 30.07.2026, 23:22 (vor 3 Stunden, 58 Minuten) @ Ricola1
Verbleibt das Geld bei der UEFA aber nicht vorrangig innerhalb des Fussballbetriebes, also den Vereinen (auch wenn diese Investoren gehören können, die Geld wieder rausziehen)? Während bei Infantinos Plan das Geld dann direkt an die Investoren abfließen kann/wird?
Ganz davon ab: was bewegt Infantino? Ist es wirklich nur der eigene Geldbeutel (irgendwo war der Vergleich mit dem NFL Boss zu lesen, der 65 Millionen Dollar im Jahr verdient)?
Die FIFA ist doch weder von Geldnöten geplagt noch braucht sie die Investoren, um zu wachsen, oder? Der Umsatzwachstum bei der WM war ja enorm.
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stfn84, Köln, Donnerstag, 30.07.2026, 22:44 (vor 4 Stunden, 37 Minuten) @ Ricola1
Da wird wohl ganz schön viel projiziert.
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Foreveralone, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 00:11 (vor 3 Stunden, 9 Minuten) @ stfn84
Da wird wohl ganz schön viel projiziert.
Was denn?
Warum kannst bzw willst du das nicht detaillierter ausführen?
Hälst du die UEFA bzw deren Funktionäre wirklich für integrer?