Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de , Dortmund, Montag, 27.07.2026, 12:09 (vor 63 Tagen)
Borussia Dortmund füllt das größte Stadion Deutschlands ? und verdient am Spieltag dennoch weniger als kleinere Konkurrenten. Ein struktureller Rückstand bei den Matchday-Erlösen rückt eine Frage in den Fokus, die der Klub bislang meidet: Braucht der BVB mittelfristig ein neues Stadion?
Was fehlt euch persönlich?
BeefSG, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 02:14 (vor 63 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Allgemein fehlen ja anscheinend ne Menge VIP Plätze und wohl auch ein gewisser Luxus im Stadion, der die Tickets teurer macht.
Mich würde aber interessieren was jedem persönlich fehlt.
Ich finde die Anbindung gut, wohne allerdings auch nicht weit weg vom Stadion. 2 U-Bahn Haltestellen plus die Bahnanbindung finde ich schon ne Menge für ein Stadion.
Fahrradparkplätze gibt es genug. Die Fahrt mit dem Rad zum Stadion und wieder weg ist zum Teil nicht so angenehm. Wäre vielleicht schön, wenn es eine breite Brücke geben würde, zwischen der Westfalenhalle und der Lindemannstraße.
Zu Fuß ist das Stadion meiner Meinung nach aus allen Richtungen sehr gut zu erreichen. Das wird ja auch häufig als Vorteil genannt.
Der Autoverkehr und vor allem die Abreise ist zum Teil chaotisch, allerdings wirkt die Anbindung auch hier erstmal gut auf die B1 und B54.
Ich wüsste nicht, wo es in Dortmund eine ähnlich gute Anbindung gibt. Mir fällt da höchstens noch der Indupark ein, mit 2 S Bahnstationen. Zudem läuft dort die Bahnstrecke für den Nah-und Fernverkehr lang. Außerdem geht dort die A40 und A45 lang. Fußläufig ist das dann allerdings schon wieder zu weit von der Stadt weg.
Die Lage des Stadions an der Strobelallee ist dagegen einfach schlecht. Das Stadion ist nur von 2 Seiten erreichbar und von einer Seite (Schwimmbad) auch eher schlecht. Es fehlt ein Ring um ein mögliches neues Stadion, damit es von allen Seiten zugänglich ist.
Wie auch immer das möglich wäre. Vielleicht ähnlich wie das Stadion von Tottenham wird das neue Stadion während des laufenden Betriebes außerhalb bereits gebaut. Ggf hätte es dann eine andere Ausrichtung und die Strobelallee würde woanders lang führen.
Sowieso finde ich das Stadion von Tottenham eine gute Vorlage, da es eine große durchgehende Stehplatztribüne haben könnte und gleichzeitig viele VIP Plätze hat.
Und sollte ein neues Stadion wirklich so ausgerichtet sein, dass die Haupttribüne oder Gegentribüne Richtung Süden zeigt, muss diese halt eine durchgehende Stehplatztribüne sein. Das wäre ja dann ähnlich wie in Offenbach, nur in Gigantisch.
Was fehlt euch persönlich?
BDN130671 , Hagen, Dienstag, 28.07.2026, 09:21 (vor 62 Tagen) @ BeefSG
Ganz ehrlich? Vernünftiges Catering.
Klar denkt man beim Fußball zuerst an Bratwurst, aber selbst die ist unter aller Kanone.
Wenn die wenigstens halbwegs gut gegrillt wäre. Das Brötchen dazu wird im Mund auch immer mehr.
Gruselig. Wir sind meist 2 Stunden vor Anpfiff im Stadion. Es wäre auch schön, wenn es unterhalb der Tribüne ein paar Sitzgelegenheiten mit Tischen oder wenigstens Stehtische gäbe. Traum wäre eine Stadiongaststätte unter der Südtribüne, wo man noch kurz einkehren könnte.
Kann sich eigentlich noch jemand an den Pizzastand in den 90ern erinnern zwischen Süd- und Osttribüne? Von der Pizza vom Blech träume ich heute noch.
Toll, jetzt habe ich Hunger...
Was fehlt euch persönlich?
Smeller, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 13:39 (vor 62 Tagen) @ BDN130671
Da hätte ich aber eine Frage zu, also zum Catering. Hat sich schon mal jemand einen Döner im Stadion geholt? Wenn ja, wie ist der so im Vergleich mit anderen Dönerbuden in Dortmund. Mein go-to ist der Borsiggrill. Keine Ahnung, ob jemand hier ist, der die Döner ausm Stadion damit vergleichen kann.
Was fehlt euch persönlich?
CF, Dienstag, 28.07.2026, 14:56 (vor 62 Tagen) @ Smeller
Da hätte ich aber eine Frage zu, also zum Catering. Hat sich schon mal jemand einen Döner im Stadion geholt? Wenn ja, wie ist der so im Vergleich mit anderen Dönerbuden in Dortmund. Mein go-to ist der Borsiggrill. Keine Ahnung, ob jemand hier ist, der die Döner ausm Stadion damit vergleichen kann.
Neben der Erbsensuppe (bei der sie bitte bitte diese furchtbaren Holzlöffel wieder abschaffen!) ist der Döner im Stadion mein Essen der Wahl. Es gibt sicherlich bessere, aber im Vergleich zu den Bratwürsten/Pommes/Currywurst ist das eine andere Welt.
Was fehlt euch persönlich?
Spekka, Dienstag, 28.07.2026, 12:28 (vor 62 Tagen) @ BDN130671
Ganz ehrlich? Vernünftiges Catering.
Klar denkt man beim Fußball zuerst an Bratwurst, aber selbst die ist unter aller Kanone.
Wenn die wenigstens halbwegs gut gegrillt wäre. Das Brötchen dazu wird im Mund auch immer mehr.
Gruselig. Wir sind meist 2 Stunden vor Anpfiff im Stadion. Es wäre auch schön, wenn es unterhalb der Tribüne ein paar Sitzgelegenheiten mit Tischen oder wenigstens Stehtische gäbe. Traum wäre eine Stadiongaststätte unter der Südtribüne, wo man noch kurz einkehren könnte.
Kann sich eigentlich noch jemand an den Pizzastand in den 90ern erinnern zwischen Süd- und Osttribüne? Von der Pizza vom Blech träume ich heute noch.
Toll, jetzt habe ich Hunger...
Das war die beste Pizza ever - zumindest laut meiner Erinnerungen.
In der Allianz Arena gibt es ja den Paulaner (früher doch Hacker Pschorr oder?) Fantreff. Sowas fehlt wirklich: Ein großer Indoorsaal, wo man im Winter/bei schlechtem Wetter oder im Sommer, da klimatisiert, einkehren kann. Das sollte ja auch realisierbar sein. Hinter der Südwestecke sind die Müllcontainer, da wäre Platz für eine "Eventhalle". Wenn man das Kind so nennt, kann man das sogar vermieten und sich noch ein paar Euro extra verdienen. Das muss ja kein Saal für 1000+ Menschen sein.
Ich sage explizit nicht Fanhaus. ;-)
Was fehlt euch persönlich?
Sascha, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 07:48 (vor 62 Tagen) @ BeefSG
Mal ganz praktisch und allgemein: die Toilettensituation für Frauen ist ja ein permanentes Problem und auch für Menschen mit Behinderung gibt es viele Hürden, bzw. auch zu wenig Plätze.
Auch wenn mich beides nicht persönlich betrifft.
Was fehlt euch persönlich?
Dennis-77, Dienstag, 28.07.2026, 14:18 (vor 62 Tagen) @ Sascha
Toiletten sind doch immer ein Thema egal ob Frau, Mann, Behindert oder Divers.
In Summe gibt es in der Dimension praktisch keinen Veranstalter der hier angemessen performt und da kann man hinsichtlich Hygiene gleich übergreifend anfangen.
Was fehlt euch persönlich?
Schoeneschooh, CDMX, Dienstag, 28.07.2026, 04:31 (vor 63 Tagen) @ BeefSG
Die Zeiten, in denen ich regelmäßig ins Stadion gegangen bin, sind natürlich vorbei. Ich bin eigentlich immer mit der Bahn oder dem Auto (Uniparkplatz) angereist und fand das von an- und Abreise gut mit der Ausnahme vom Gedränge am Bahngleis.
Insgesamt habe ich rd. 5 Mal in meinem Leben entweder in Dortmund übernachtet oder den Morgen vor dem Spiel in der Stadt verbracht. Da fand ich den Weg zum und vom Stadion genial entlang der Kneipen mit dem Strom. Tolle Atmosphäre.
Im Stadion war ich meist auf der Südtribüne, aber bestimmt auf jeder Tribüne mindestens einmal. Ich mag es so, wie es ist!
Was fehlt euch persönlich?
istar, Dienstag, 28.07.2026, 07:41 (vor 62 Tagen) @ Schoeneschooh
Die Zeiten, in denen ich regelmäßig ins Stadion gegangen bin, sind natürlich vorbei. Ich bin eigentlich immer mit der Bahn oder dem Auto (Uniparkplatz) angereist und fand das von an- und Abreise gut mit der Ausnahme vom Gedränge am Bahngleis.
Insgesamt habe ich rd. 5 Mal in meinem Leben entweder in Dortmund übernachtet oder den Morgen vor dem Spiel in der Stadt verbracht. Da fand ich den Weg zum und vom Stadion genial entlang der Kneipen mit dem Strom. Tolle Atmosphäre.
Im Stadion war ich meist auf der Südtribüne, aber bestimmt auf jeder Tribüne mindestens einmal. Ich mag es so, wie es ist!
Dito. Ich auch. Mir fehlt nichts.
Aber irgendwie scheinen Fußballfans leicht schizophren zu sein.
Auf der einen Seite werden T-Shirts mit „für immer Westfalenstadion“ bedruckt und man scheint sich nichts sehnlicher zu wünschen, als das der alte Name wieder da dran steht, andererseits beklagt man zu wenig Einnahmen und spekuliert über den besten Standort für einen Neubau.
Gab es dazu eigentlich jemals eine Aussage von Vereinsoffiziellen? Ich hab nichts gehört und gehe deshalb davon aus, dass ich die Erinnerungen an die Toiletten unter der Südtribüne mit ins Grab nehme.
Was fehlt euch persönlich?
Smeller, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 10:44 (vor 62 Tagen) @ istar
Sicher fände ich es romantisch, wenn das Stadion irgendwann wieder "Westfalenstadion" heißt. Das ist aber unrealistisch. Es bräuchte schon einen sehr reichen Fan, der die Namensrechte kauft und es dann umbenennt.
Gleichzeitig sehe ich aber auch, dass wir bei 80.000 Fans pro Spiel viel mehr Geld einnehmen sollten. Man kann sich ja ausrechnen, dass die doppelte Menge an Einnahmen pro Spiel, was bei einer adäquaten Anzahl an Logen proportional zur Gesamtkapazität wahrscheinlich sogar noch ein unterschätzter Zuwachs ist, uns neue Möglichkeiten eröffnen würde. Die Bayern verdienen über 5 Millionen pro Spiel, wir etwa 2,2 Millionen. Zumindest spuckt mir google diese Zahlen aus. Bei mindestens 21 Heimspielen(Liga+Gruppenphase CL) sind die Differenz hier allein schon fast 60 Millionen.
Dazu hättest du auch die Möglichkeit dich für ein Champions League Finale zu bewerben, was ja auch noch mal Kohle für den Verein und auch die Stadt bring.
Was fehlt euch persönlich?
VM , Lüdinghausen, Dienstag, 28.07.2026, 09:09 (vor 62 Tagen) @ istar
Zur Frage vorweg: Nein, eine offizielle Aussage zu einem Neubau gibt es nicht – aktuell investiert man in die Instandhaltung des Westfalenstadions. Aber darum geht es mir im Kern auch gar nicht.
Entscheidend ist der wirtschaftliche Druck. Wenn der BVB zu den Top 20 Europas gehören will, kann er seine Kosten nur begrenzt senken – ein konkurrenzfähiger Kader kostet nun mal. Gleichzeitig stagnieren die nationalen TV-Einnahmen. Bleibt also nur, andere Erlösquellen zu erschließen, und genau da kommt das Stadion ins Spiel. Je mehr Vereine durch Um- oder Neubauten ihre Einnahmen nach oben schrauben, desto schwerer wird es für den BVB, dem Druck standzuhalten.
Dazu kommt die Kostenseite: Der BVB steckt Jahr für Jahr Millionen in die Instandhaltung des über 50 Jahre alten Westfalenstadions – und diese Summe wird in den kommenden Jahrzehnten kaum sinken, eher im Gegenteil.
Und ehrlich: So schwer ein Neubau auch mir emotional fallen würde – mir ist er allemal lieber als die Alternative, über die sonst geredet wird. Ein modernes Stadion bringt eigene Einnahmen, ohne dass wir dafür z.B. 50+1 opfern müssen. Lieber neuer Beton als Investoren, die am Ende durchregieren.
Deshalb ist das für mich auch kein Widerspruch: Man kann den alten Namen zurückwollen und gleichzeitig anerkennen, dass der BVB wirtschaftlichen Zwängen unterliegt.
Ein riskantes Spiel
Klopfer , Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 10:38 (vor 62 Tagen) @ VM
Selbst wenn wir es schaffen durch einen Neubau 100 Millionen zusätzlich einzunehmen, dann wird das trotzdem nicht der große Wurf.
Gegenrechnung:
Ein Super-Hyper-Stadion kostet min. eine Milliarde.
Eine sinnvolle Abschreibung erfolgt über 25 Jahre.
Wenn man jetzt von konservativ gerechneten 4 % Zinsen ausgeht, dann kostet das Ding dem BVB rund 63 Millionen pro Jahr. Für den wahrscheinlichen Fall, dass die Milliarde nicht reicht (teurer wird's immer), dürfte die Höhe der Raten nochmal massiv ansteigen.
Für die im günstigsten Fall verbleibenden 30 Millionen pro Jahr ist das Risiko viel zu groß.
Klar, man könnte es vielleicht auch über eine Kapitalerhöhung finanzieren, wenn die Aktonärsversammlung das mitmacht. Aber spätestens dann muss man sich wohl oder übel mit dem Gedanken vertraut machen, auch mal eine ordentliche Dividende als fairen Anteil von den Gewinnen des BVB auszuschütten, was im Endeffekt wohl nicht viel billiger käme.
Im Endeffekt bedeutet das auch alles ein sehr hohes Risiko, das wir im Grunde schonmal sehr blauäugig eingegangen sind und dabei voll auf die Nase gefallen sind, nur weil wir davon geträumt haben uns die Spieler leisten zu können, die wir sonst niemals bekommen hätten.
Aber wie auch immer, ich glaube absolut nicht daran, dass Watzke und Cramer dieses Risiko eingehen werden.
SGG
Klopfer
Ein riskantes Spiel
stfn84, Köln, Dienstag, 28.07.2026, 11:52 (vor 62 Tagen) @ Klopfer
Unser Stadion ist 52 Jahre alt. Ein neues Stadion, was man vermutlich mindestens mal auf 40 Jahre planen (abschreiben) würde und bei dem nach ein oder zwei Dekaden sicherlich auch laufende Kosten zur Instandhaltung einzupreisen wären, würde schon sehr viel Geld kosten.
Wenn ich aber mal 1.000.000.000 Euro unterstelle und es auf 20 Jahre verteile komme ich auf 50 Millionen Euro, zzgl. Zinslast, pro Jahr. Einerseits hätte ich sodann Kostenersparnisse durch die weniger aufwändige Instandhaltung (habe dazu keine konkrete Zahl, gehe aber von Kosten im zweistelligen Millionenbereich aus), andererseits mindestens mal Erlössteigerungspotentiale in erheblichem Ausmaß. Wir würden zwar nicht die 100-Millionen-Lücke zu den Bayern schließen, könnten aber wohl von 30 Mio+x p.a. ausgehen.
Ein riskantes Spiel
Didi, Schweiz, Dienstag, 28.07.2026, 11:22 (vor 62 Tagen) @ Klopfer
Wie kommst du auf diese 63 Mio? 40 Mio. Zinsen und 23 Mio. Tilgung des Kredites?
Man müsste idealerweise mal einen Sponsor finden, der den Stadionnamen für 30 Jahre à 10 Mio. Euro / Jahr kauft. Damit hätte man 300 Mio. Euro beisammen. Dann noch eine nette Kapitalerhöhung im Bereich von 100 Mio. und das Fremdkapital beliefe sich noch auf 600 Mio. Euro. Womit die Zinslast dann auf 24 Mio. sinken würde, jährliche Rückzahlung 20 Mio. => Kosten pro Jahr 44 Mio. mit sinkender Tendenz, weil die Verschuldung abnimmt.
Die Kosten müsste man dann mal sauber dem aktuellen Stadion gegenüberstellen. Und natürlich auch das gesamte Potential für Mehrerträge.
Ein riskantes Spiel
Sascha, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 11:06 (vor 62 Tagen) @ Klopfer
Du bist da viel mehr im Thema, aber dürften andererseits stärkere und häufiger vorkommende Extremwetterlagen die alte Bausubstanz zukünftig nicht deutlich stärker angreifen und die Instandhaltungskosten immer weiter steigen lassen?
Ein riskantes Spiel
Klopfer , Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 11:30 (vor 62 Tagen) @ Sascha
Du bist da viel mehr im Thema, aber dürften andererseits stärkere und häufiger vorkommende Extremwetterlagen die alte Bausubstanz zukünftig nicht deutlich stärker angreifen und die Instandhaltungskosten immer weiter steigen lassen?
Denkbar ist das natürlich, aber auch bei einem Neubau wärst du da nicht zu 100% vor geschützt.
Starkregenereignisse z.B. würden wohl auch den Neubau in ähnlicher Form treffen.
Die Tragkonstruktion, also alles was hier in Beton und Stahl ausgeführt wurde, muss regelmäßig kontrolliert und gewartet werden. Sinnvoll ist da wohl 5-Jahres-Rhythmus und das wird meines Wissens auch gemacht. In dem Zusammenhang werden auch derzeit bereits örtliche Verstärkungen durchgeführt. Eine signifikante Steigerung des Aufwandes durch Wetterereignisse sehe ich da derzeit nicht.
SGG
Klopfer
Ein riskantes Spiel
VM , Lüdinghausen, Dienstag, 28.07.2026, 11:06 (vor 62 Tagen) @ Klopfer
Im Endeffekt bedeutet das auch alles ein sehr hohes Risiko, das wir im Grunde schonmal sehr blauäugig eingegangen sind und dabei voll auf die Nase gefallen sind, nur weil wir davon geträumt haben uns die Spieler leisten zu können, die wir sonst niemals bekommen hätten.
Ein Stadion behält über Jahrzehnte seinen Sachwert und generiert laufende, erfolgsunabhängige Einnahmen – Ticketing, Hospitality, Naming Rights, Konzerte, Festivals, Messen und so weiter. Die Kreditlaufzeit (20-30 Jahre) passt zur Nutzungsdauer. Die Bank hat eine Immobilie als Sicherheit. Das Ding steht auch noch, wenn wir mal eine schlechte Saison haben.
Ein Spieler dagegen wird über die Vertragslaufzeit komplett abgeschrieben. Läuft der Vertrag aus oder er wird verkauft, ist der Bilanzwert weg. Die Rendite kommt nur, wenn er performt – Titel, TV-Gelder, Wiederverkaufserlös. Bleibt der Erfolg aus, bricht genau die Einnahmenseite weg, mit der man den Kredit bedienen wollte, während die Schulden bleiben. Und Verletzungspech oder Formkrise können den Marktwert über Nacht killen – ein Risiko, das eine Immobilie schlicht nicht hat.
Das "blauäugig" trifft also eher auf Spielerfinanzierung zu, wo man mehrere solcher Risiken gleichzeitig kumuliert (Klumpenrisiko), nicht auf Infrastruktur. Genau deshalb behandeln auch DFL/UEFA-Lizenzierungsregeln überzogene Transferfinanzierung im übrigen auch strenger als Stadioninvestitionen.
Der Punkt ist also nicht "Kredit war der Fehler", sondern "Kredit auf ein volatiles, erfolgsabhängiges Asset war der Fehler".
Ein riskantes Spiel
bastlke, Kempten, Dienstag, 28.07.2026, 10:56 (vor 62 Tagen) @ Klopfer
Selbst wenn wir es schaffen durch einen Neubau 100 Millionen zusätzlich einzunehmen, dann wird das trotzdem nicht der große Wurf.
Gegenrechnung:
Ein Super-Hyper-Stadion kostet min. eine Milliarde.
Eine sinnvolle Abschreibung erfolgt über 25 Jahre.Wenn man jetzt von konservativ gerechneten 4 % Zinsen ausgeht, dann kostet das Ding dem BVB rund 63 Millionen pro Jahr. Für den wahrscheinlichen Fall, dass die Milliarde nicht reicht (teurer wird's immer), dürfte die Höhe der Raten nochmal massiv ansteigen.
Für die im günstigsten Fall verbleibenden 30 Millionen pro Jahr ist das Risiko viel zu groß.Klar, man könnte es vielleicht auch über eine Kapitalerhöhung finanzieren, wenn die Aktonärsversammlung das mitmacht. Aber spätestens dann muss man sich wohl oder übel mit dem Gedanken vertraut machen, auch mal eine ordentliche Dividende als fairen Anteil von den Gewinnen des BVB auszuschütten, was im Endeffekt wohl nicht viel billiger käme.
Im Endeffekt bedeutet das auch alles ein sehr hohes Risiko, das wir im Grunde schonmal sehr blauäugig eingegangen sind und dabei voll auf die Nase gefallen sind, nur weil wir davon geträumt haben uns die Spieler leisten zu können, die wir sonst niemals bekommen hätten.
Aber wie auch immer, ich glaube absolut nicht daran, dass Watzke und Cramer dieses Risiko eingehen werden.
SGG
Klopfer
Wobei es hier ja auch ganz verschiedene Ansätze gibt. Bei Freiburg hat zum Beispiel die Stadt Freiburg gebaut, und der SC Freiburg mietet das Stadion. Ob so etwas mit der Stadt Dortmund möglich wäre, kann ich nicht beurteilen.
Der immense Stadionbau in Tottenham wird über Anleihen usw. finanziert. Wobei dort sehr darauf geachtet wird, dass unter anderem Konzerte, ich glaube sogar NFL Spiele usw. stattfinden können.
Laut KI hat Tottenham vor seinem Umbau 45 Millionen Pfund Spieltageinnahmen, nun 126 Millionen Pfund.
Das ist schon ein mächtiger Sprung. Die günstigste Dauerkarte liegt übrigens bei 1010 ,-€.
Ein riskantes Spiel
VM , Lüdinghausen, Dienstag, 28.07.2026, 11:10 (vor 62 Tagen) @ bastlke
Das ist schon ein mächtiger Sprung. Die günstigste Dauerkarte liegt übrigens bei 1010 ,-€.
Noch größer ist der Sprung bei den Einnahmen, die das Stadion außerhalb des Fußballalltags generiert
In 2024/2025 haben sie die kommerziellen Einnahmen des Stadions (u.a. aus Konzerten & NFL-Spielen) von 73 Millionen Pfund auf 277 Millionen Pfund gesteigert.
Was fehlt euch persönlich?
Blarry, Essen, Dienstag, 28.07.2026, 10:15 (vor 62 Tagen) @ VM
Den neuen Beton wird es nicht ohne neue und zusätzliche Investoren geben. Die paar Millionen pro Jahr für die Namensrechte decken nichtmal die Zinsen ab, die ein neues Stadion kosten wird. Überhaupt reden wir bei einem Neubau von übern Daumen 50 Millionen Euro jährlicher Zahlungen über 15 bis 20 Jahre. Wir bringen ja nichtmal signifikantes Eigenkapital mit.
Oder aber man lässt das Stadion von vornherein wem anders gehören, mit allen Fallstricken.
Was fehlt euch persönlich?
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 16:13 (vor 62 Tagen) @ Blarry
Welcher Investor sollte denn das Risiko nehmen so ein Stadion in Dortmund zu bauen, mit nur einem Mieter? Und der Konkurrenz an Eventlocations im Umkreis?
Und was müsste Dortmund dann als Miete zahlen? 50 Mio im Jahr für immer? Dann lohnt sich die Mehreinnahme auch nicht mehr. ;-)
Was fehlt euch persönlich?
Klopfer , Dortmund, Donnerstag, 30.07.2026, 17:03 (vor 60 Tagen) @ Talentförderer
Welcher Investor sollte denn das Risiko nehmen so ein Stadion in Dortmund zu bauen, mit nur einem Mieter? Und der Konkurrenz an Eventlocations im Umkreis?
Wahrscheinlich Molsiris oder so ähnlich ;-)
Und was müsste Dortmund dann als Miete zahlen? 50 Mio im Jahr für immer? Dann lohnt sich die Mehreinnahme auch nicht mehr. ;-)
Dann fangen wir an Stadioneinnahmen zu verpfänden, streiten uns zudem (was ja schon passiert ist) um die Seriösität von Investoren und Sponsoren und landen dann direkt bei der Untergangsgeschichte der Blauen.
Nee, nee, ich finde das alles in allem keine gute Idee.
Altes Stadion mit Bordmitteln optimieren und gut is, Westfalenstadion for ever - das ist die DNA des BVB.
SGG
Klopfer
Was fehlt euch persönlich?
VM , Lüdinghausen, Dienstag, 28.07.2026, 10:50 (vor 62 Tagen) @ Blarry
Ich hatte es schon mal weiter unten geschrieben, dass man natürlich ein klares Einnahmenkonzept braucht. Du hast dann idealerweise schon mal bei der UEFA schon mal 3-4 Finalspiele ergattert, vielleicht einen langfristigen Vertrag mit der NFL und/oder Festival und Konzerte.
Ob das alles ausreicht, kann ich nicht sagen. Aber diesen Prozess zu begleiten, fände ich spannend.
Was fehlt euch persönlich?
toja84, Aschaffenburg, Dienstag, 28.07.2026, 10:29 (vor 62 Tagen) @ Blarry
Realistischerweise wird man einen Stadionneubau nur realisieren können, wenn man es mit etwas anderen verknüpft. Vor 2006 war es die anstehende WM und man hat dann gewisse Kosten darüber umgelegt/ erstattet bekommen.
Heißt hier dann wohl auch, dass man darauf hoffen sollte, dass Deutschland noch eine WM ausrichtet. Dann benötigt man ein modernes Stadion für ein Halbfinale und bekommt vielleicht Geld vom Bund, dem Land und der EU. Das deckt dann zumindest das benötigte Eigenkapital. Zudem ist bei der Finanzierung die Zweitverwendungsfähigkeit nicht unwichtig, sprich wie laste ich ein Stadion aus, wenn kein Fußball gespielt wird. Da wird man ein neues Stadion auch für Konzerte anbieten wollen / müssen.
Alleine mit BVB Spielen wird man es nicht finanziert bekommen, ohne dramatisch die Preise zu erhöhen.
Was fehlt euch persönlich?
Sascha, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 11:10 (vor 62 Tagen) @ toja84
Konzerte lohnen sich aber eigentlich nur für Topacts bei diesen Kapazitäten. Und da hat man mit GE uns Düsseldorf ja bereits zwei etablierte Locations direkt in der Nähe. Ob das wirklich noch der Honigtopf ist, der das Ganze lukrativ macht?
Was fehlt euch persönlich?
Gargamel09, Dienstag, 28.07.2026, 12:48 (vor 62 Tagen) @ Sascha
Konzerte lohnen sich aber eigentlich nur für Topacts bei diesen Kapazitäten. Und da hat man mit GE uns Düsseldorf ja bereits zwei etablierte Locations direkt in der Nähe. Ob das wirklich noch der Honigtopf ist, der das Ganze lukrativ macht?
Also im Westfalenstadion zu spielen, auch wenn es dann anders ausschauen könnte (und einen anderen Namen hätte), da könnte sich Dortmund auch gg GE und Düsseldorf durchsetzen, allein schon weil Dortmund weltweit bekannt ist - wegen Fußball und auch das Stadion. Da würde man nicht den kürzeren ziehen, wenn es ein modernes Stadion gäbe, das dann immer noch dem Alten ähnlich sieht, vor allem die Süd - so ne riesige Stehtribüne voll mit Fans der jeweiligen Band/Sänger*in - das finden die bestimmt auch nicht so schlecht, das gibt es so eigtl. bisher nicht, stell dir mal den Blick von der Bühne auf die Süd (Abends) vor..
Was fehlt euch persönlich?
Beutelwolf, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 13:51 (vor 62 Tagen) @ Gargamel09
Konzerte lohnen sich aber eigentlich nur für Topacts bei diesen Kapazitäten. Und da hat man mit GE uns Düsseldorf ja bereits zwei etablierte Locations direkt in der Nähe. Ob das wirklich noch der Honigtopf ist, der das Ganze lukrativ macht?
Also im Westfalenstadion zu spielen, auch wenn es dann anders ausschauen könnte (und einen anderen Namen hätte), da könnte sich Dortmund auch gg GE und Düsseldorf durchsetzen, allein schon weil Dortmund weltweit bekannt ist - wegen Fußball und auch das Stadion. Da würde man nicht den kürzeren ziehen, wenn es ein modernes Stadion gäbe, das dann immer noch dem Alten ähnlich sieht, vor allem die Süd - so ne riesige Stehtribüne voll mit Fans der jeweiligen Band/Sänger*in - das finden die bestimmt auch nicht so schlecht, das gibt es so eigtl. bisher nicht, stell dir mal den Blick von der Bühne auf die Süd (Abends) vor..
Wie ist denn mittlerweile die Akustik.....?
Wir waren Anfang der 80er bei Supertramp im Stadion....da war es grausam...
Was fehlt euch persönlich?
CF, Dienstag, 28.07.2026, 14:58 (vor 62 Tagen) @ Beutelwolf
Konzerte lohnen sich aber eigentlich nur für Topacts bei diesen Kapazitäten. Und da hat man mit GE uns Düsseldorf ja bereits zwei etablierte Locations direkt in der Nähe. Ob das wirklich noch der Honigtopf ist, der das Ganze lukrativ macht?
Also im Westfalenstadion zu spielen, auch wenn es dann anders ausschauen könnte (und einen anderen Namen hätte), da könnte sich Dortmund auch gg GE und Düsseldorf durchsetzen, allein schon weil Dortmund weltweit bekannt ist - wegen Fußball und auch das Stadion. Da würde man nicht den kürzeren ziehen, wenn es ein modernes Stadion gäbe, das dann immer noch dem Alten ähnlich sieht, vor allem die Süd - so ne riesige Stehtribüne voll mit Fans der jeweiligen Band/Sänger*in - das finden die bestimmt auch nicht so schlecht, das gibt es so eigtl. bisher nicht, stell dir mal den Blick von der Bühne auf die Süd (Abends) vor..
Wie ist denn mittlerweile die Akustik.....?Wir waren Anfang der 80er bei Supertramp im Stadion....da war es grausam...
Gruselig. Immer noch.
Was fehlt euch persönlich?
toja84, Aschaffenburg, Dienstag, 28.07.2026, 11:20 (vor 62 Tagen) @ Sascha
Konzerte lohnen sich aber eigentlich nur für Topacts bei diesen Kapazitäten. Und da hat man mit GE uns Düsseldorf ja bereits zwei etablierte Locations direkt in der Nähe. Ob das wirklich noch der Honigtopf ist, der das Ganze lukrativ macht?
Es geht eher darum zusätzliche Einnahmen zu generieren, wenn halt kein Fußball ist. Bei großen Hallen sagt man etwa, dass diese an ca 200 Tagen im Jahr ausgelastet sein müssen, sodass diese sich rentieren.
200 Tage ist für ein Fußballstadion unrealistisch, aber 21 Tage (17 Buli, 3 CL, 1 Pokal) vielleicht etwas wenig. Konzerte bieten sich halt für den Sommer gut an, Weil du nicht alles komplett umbauen musst. Ob jetzt aber Konzerte, NFL oder Nationalmannschaft die freie Zeit füllen, ist relativ egal.
Was fehlt euch persönlich?
Unterhändler, Dienstag, 28.07.2026, 12:03 (vor 62 Tagen) @ toja84
Konzerte lohnen sich aber eigentlich nur für Topacts bei diesen Kapazitäten. Und da hat man mit GE uns Düsseldorf ja bereits zwei etablierte Locations direkt in der Nähe. Ob das wirklich noch der Honigtopf ist, der das Ganze lukrativ macht?
Es geht eher darum zusätzliche Einnahmen zu generieren, wenn halt kein Fußball ist. Bei großen Hallen sagt man etwa, dass diese an ca 200 Tagen im Jahr ausgelastet sein müssen, sodass diese sich rentieren.200 Tage ist für ein Fußballstadion unrealistisch, aber 21 Tage (17 Buli, 3 CL, 1 Pokal) vielleicht etwas wenig. Konzerte bieten sich halt für den Sommer gut an, Weil du nicht alles komplett umbauen musst. Ob jetzt aber Konzerte, NFL oder Nationalmannschaft die freie Zeit füllen, ist relativ egal.
Mal ein anderes Szenario durchgespielt:
Man könnte auch ein neues Stadion bzw. eher eine Mehrzweckarena (mit verschließbarem Dach) für rund 40.000 Zuschauer o.ä. bauen, wo in Zukunft die Damen in der BL spielen, entsprechende Länderspiele (auch für Turniere) stattfinden, möglicherweise auch die Handball-Damen spielen können (ok, etwas überdimensioniert), Konzerte und sonstige Events stattfinden, der BVB aber weiter im Westfalenstadion bleibt?
Wenn der BVB mit der Stadt sowas in Eigenregie an einem geeigneten Standort hinbekäme, wären doch mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen, oder ist das komplett unrealistisch? Quasi zusätzlich als neue (Luxus-) Alternative zu GE für Veranstaltungen jeglicher Art.
Was fehlt euch persönlich?
VM , Lüdinghausen, Dienstag, 28.07.2026, 12:18 (vor 62 Tagen) @ Unterhändler
Man könnte auch ein neues Stadion bzw. eher eine Mehrzweckarena (mit verschließbarem Dach) für rund 40.000 Zuschauer o.ä. bauen, wo in Zukunft die Damen in der BL spielen, entsprechende Länderspiele (auch für Turniere) stattfinden, möglicherweise auch die Handball-Damen spielen können (ok, etwas überdimensioniert), Konzerte und sonstige Events stattfinden, der BVB aber weiter im Westfalenstadion bleibt?
Das macht allein schon deshalb keinen Sinn, weil du dann doppelte Fixkosten hast. Rasenpflege, Sicherheit, Versicherung, Wartung, Energie – all das fällt für zwei Stadien an. Das Westfalenstadion altert dabei weiter und braucht trotzdem Investitionen (Dach, Technik, Sicherheit).
Was fehlt euch persönlich?
Unterhändler, Dienstag, 28.07.2026, 12:33 (vor 62 Tagen) @ VM
Man könnte auch ein neues Stadion bzw. eher eine Mehrzweckarena (mit verschließbarem Dach) für rund 40.000 Zuschauer o.ä. bauen, wo in Zukunft die Damen in der BL spielen, entsprechende Länderspiele (auch für Turniere) stattfinden, möglicherweise auch die Handball-Damen spielen können (ok, etwas überdimensioniert), Konzerte und sonstige Events stattfinden, der BVB aber weiter im Westfalenstadion bleibt?
Das macht allein schon deshalb keinen Sinn, weil du dann doppelte Fixkosten hast. Rasenpflege, Sicherheit, Versicherung, Wartung, Energie – all das fällt für zwei Stadien an. Das Westfalenstadion altert dabei weiter und braucht trotzdem Investitionen (Dach, Technik, Sicherheit).
Ja klar, aber zusammen mit der Stadt und Investoren ist das doch kein Thema. Wie gesagt, es soll ja nicht nur um Fussball gehen. Aber eine moderne Mehrzweckhalle/Arena (wie auch immer) in 10-20 Jahren hätte ja im Ruhrgebiet ein Alleinstellungsmerkmal, zumal die Turnhalle als Konkurrenz auch in die Jahre kommt.
Kann auch alles Humbug sein, mir kam nur in diesem Zusammenhang des Stadionneubaus diese Idee, vor allem was auch die Stadtentwicklung angeht. Ok, das wäre auch eine Konkurrenz zur Westfalenhalle. Schwierig, aber wenn wir von einem Horizont von 20 Jahren und mehr ausgehen, muss ja so oder so was passieren was den Standort angeht.
Was fehlt euch persönlich?
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 16:26 (vor 62 Tagen) @ Unterhändler
Die Stadt hat sogar kürzlich den Bau eines kleinen Regionalliga Stadions abgelehnt mit Verweis auf fehlende Flächen und der Finanzsituation.
Der letze Jahresanschluss weist ein Defizit von über 300 Mio. aus. Auch Dank chronischer Unterfinanzierung der Kommunen.
Das wird auch zukünftig absehbar nicht besser.
Wenn der BVB etwas machen möchte, dann alleine oder als Mieter eines Investors. Selbst das dürfte kaum umsetzbar dein in Mangel geeigneter Flächen.
Was fehlt euch persönlich?
Sascha, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 12:11 (vor 62 Tagen) @ Unterhändler
40.000 für die Frauenmannschaft? Den mit Vorsprung höchsten Zuschauerschnitt in der abgelaufenen Saison hatte Union Berlin mit 8.200 Zuschauern im Schnitt. Die Bayern als Branchenprimus kamen auf 6.200.
Der Frauenfußball in Deutschland ist noch ganz weit entfernt davon, solche Stadionkapazitäten kontinuierlich auch nur annähernd auslasten zu können. Wenn er denn überhaupt mal so groß wird. Da scheinen uns Spanien und England nämlich mittlerweile auch deutlich den Rang abgelaufen zu haben.
Was fehlt euch persönlich?
Unterhändler, Dienstag, 28.07.2026, 12:27 (vor 62 Tagen) @ Sascha
40.000 für die Frauenmannschaft? Den mit Vorsprung höchsten Zuschauerschnitt in der abgelaufenen Saison hatte Union Berlin mit 8.200 Zuschauern im Schnitt. Die Bayern als Branchenprimus kamen auf 6.200.
Der Frauenfußball in Deutschland ist noch ganz weit entfernt davon, solche Stadionkapazitäten kontinuierlich auch nur annähernd auslasten zu können. Wenn er denn überhaupt mal so groß wird. Da scheinen uns Spanien und England nämlich mittlerweile auch deutlich den Rang abgelaufen zu haben.
Deswegen ja eine "Arena" für weitaus mehr Events, Konzerte etc. aber eben auch für die Damen/Amas geeignet, von mir aus auch nur 30.000 Zuschauer. Die Rote Erde ist ja für den Zeithorizont von 10-20 Jahren auch nur so semi geeignet bzw. ist sie ja ehrlicherweise heute schon.
Wenn der BVB das in Eigenregie hinbekäme (mit der Stadt), wären das ja die Zusatzeinnahmen von denen hier in den beiden Threads gesprochen wird um die Lücke zu schließen/kleiner zu machen, ohne das Westfalenstadion aufzugeben, aber um entsprechende Mehreinnahmen zu generieren, zumal das Investitionsvolumen entsprechen kleiner wäre, auch was die Infrastruktur betrifft.
Und keiner weiß, welchen Stellenwert und Zuspruch der Damenfussball in Zukunft haben wird. Ich fände das für die Stadt und den Verein als Lösung um mehr Veranstaltungen aller Art durchführen zu können zumindest diskussionswürdig.
Was fehlt euch persönlich?
Spekka, Dienstag, 28.07.2026, 12:37 (vor 62 Tagen) @ Unterhändler
Wirkt etwas abgehoben auf mich, wenn ein Fußballverein ein 40.000er-Zweit(!)stadion bauen soll(te), um die 1. Mannschaft besser aufzustellen. Zumal es Eventstadienkonkurrenz in unmittelbarer Nähe zu Dortmund in Gelsenkirchen und Düsseldorf gibt. Was sollte da Dortmund bzw. der BVB dann plötzlich groß anders/besser machen als die beiden anderen Locations?
Was fehlt euch persönlich?
Unterhändler, Dienstag, 28.07.2026, 12:44 (vor 62 Tagen) @ Spekka
Wirkt etwas abgehoben auf mich, wenn ein Fußballverein ein 40.000er-Zweit(!)stadion bauen soll(te), um die 1. Mannschaft besser aufzustellen. Zumal es Eventstadienkonkurrenz in unmittelbarer Nähe zu Dortmund in Gelsenkirchen und Düsseldorf gibt. Was sollte da Dortmund bzw. der BVB dann plötzlich groß anders/besser machen als die beiden anderen Locations?
[/b]
Siehe meinen anderen Post. Im Vergleich zu GE: Alles!
Was fehlt euch persönlich?
Gargamel09, Dienstag, 28.07.2026, 12:35 (vor 62 Tagen) @ Unterhändler
Und keiner weiß, welchen Stellenwert und Zuspruch der Damenfussball in Zukunft haben wird. Ich fände das für die Stadt und den Verein als Lösung um mehr Veranstaltungen aller Art durchführen zu können zumindest diskussionswürdig.
Für die FBL wären so bis zu 20K Arenen, wie in Heidenheim eine anzustrebende Größe. Die Bayern Frauen würden auch mehr als nur 6K haben, wenn die nicht in der kleinen Bude spielen müssten.
Mehr als 20K wird es auch in ferner Zukunft nicht werden, du kriegst natürlich heutzutage auch mal das Westfalenstadion voll, aber nur bei Highlight Spielen, demnächst gegen die Bayern oder Barca...;)
Was fehlt euch persönlich?
VM , Lüdinghausen, Dienstag, 28.07.2026, 11:18 (vor 62 Tagen) @ Sascha
Konzerte lohnen sich aber eigentlich nur für Topacts bei diesen Kapazitäten. Und da hat man mit GE uns Düsseldorf ja bereits zwei etablierte Locations direkt in der Nähe. Ob das wirklich noch der Honigtopf ist, der das Ganze lukrativ macht?
Sollte der BVB ein neues Stadion bauen, wird es ganz sicher eine Verschiebung geben, vermutlich vor allem von Gelsenkirchen nach Dortmund. Taylor Swift spielt ja nicht in Gelsenkirchen, weil die Stadt so attraktiv ist, sondern weil das Stadion ideal ist.
Was fehlt euch persönlich?
markus, Dienstag, 28.07.2026, 09:33 (vor 62 Tagen) @ VM
Lieber neuer Beton als Investoren, die am Ende durchregieren.
Zu „lieber neuer Beton“ gehört aber auch, dass 10.000 bis 15.000 Fans ihre Stehplatz-DK verlieren und die Ticketpreise deutlich stärker steigen werden als die Inflation. Ich glaube, die meisten Fans würden dann eher 50+1 fallen lassen.
Warum muss man überhaupt zwingend und dauerhaft zu den Top 20 in Europa gehören? Was bringt es dir als Fan, dauerhaft langweilige Wettbewerbe zu etablieren und dafür schmerzhafte Nachteile in Kauf zu nehmen?
In der Bundesliga wird man wettbewerbsfähig bleiben. Stuttgart hat weiterhin weniger Umsatz und ich wüsste nicht, welcher Verein ein neues Stadion plant. Und selbst wenn der BVB sein CL Dauerabo verlieren würde, wäre das für die Liga insgesamt nicht schlecht.
Was fehlt euch persönlich?
VM , Lüdinghausen, Dienstag, 28.07.2026, 10:33 (vor 62 Tagen) @ markus
Zu „lieber neuer Beton“ gehört aber auch, dass 10.000 bis 15.000 Fans ihre Stehplatz-DK verlieren und die Ticketpreise deutlich stärker steigen werden als die Inflation. Ich glaube, die meisten Fans würden dann eher 50+1 fallen lassen.
Woher kommt die Annahme, dass der Stadionneubau automatisch eine drastische Reduzierung der Stehplatzkapazität bedeutet?
Wenn man eine Reduzierung auf 20.000 Stehplätze plant, dürfte es genug Mittel und Wege geben, die Auswirkungen auf Dauerkarteninhaber abzufedern. Ich kenne einige, die gerne ihr Stehplatz-DK abgeben würden, es aber nicht können, weil es keine alternativen Sitzplätze gibt.
Warum muss man überhaupt zwingend und dauerhaft zu den Top 20 in Europa gehören? Was bringt es dir als Fan, dauerhaft langweilige Wettbewerbe zu etablieren und dafür schmerzhafte Nachteile in Kauf zu nehmen?
Zum einen, weil der BVB sich diesen Status in den letzten Jahrzehnten hart erarbeitet hat und zum anderen weil ich die UEFA Champions League alles andere als langweilig finde. Sich mit den größten Mannschaften in Europa zu messen und diese selten, aber immer mal wieder, aus dem Wettbewerb zu kegeln, macht für mich einen großen Reiz aus. Nicht selten sind die berühmten "Europapokalabende" die Spiele, in denen der BVB einen Favorit stürzt.
In der Bundesliga wird man wettbewerbsfähig bleiben. Stuttgart hat weiterhin weniger Umsatz und ich wüsste nicht, welcher Verein ein neues Stadion plant. Und selbst wenn der BVB sein CL Dauerabo verlieren würde, wäre das für die Liga insgesamt nicht schlecht.
Warum ich es als BVB-Fan gut finden sollte, wenn der BVB in der Bundesliga häufiger nicht unter die ersten Vier kommt, erschließt sich mir nicht.
Was fehlt euch persönlich?
Smeller, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 10:53 (vor 62 Tagen) @ VM
In der Bundesliga wird man wettbewerbsfähig bleiben. Stuttgart hat weiterhin weniger Umsatz und ich wüsste nicht, welcher Verein ein neues Stadion plant. Und selbst wenn der BVB sein CL Dauerabo verlieren würde, wäre das für die Liga insgesamt nicht schlecht.
Warum ich es als BVB-Fan gut finden sollte, wenn der BVB in der Bundesliga häufiger nicht unter die ersten Vier kommt, erschließt sich mir nicht.
Diesen Punkt verstehe ich auch null. Jeder will doch Titel gewinnen. Hier wird bei Niederlagen gemotzt, während Siege genossen werden. Da jetzt zu sagen, mehr Niederlagen wären okay, widerspricht meinem Selbstverständnis komplett.
Es wird mit höheren Einnahmen nicht unbedingt wahrscheinlicher Titel zu gewinnen, aber mit weniger Geld und mehr Konkurrenz wird es noch unwahrscheinlicher. Wenn ich persönlich irgendwo antrete, will ich bei Antritt erstmal gewinnen. Wenn ich nach der Veranstaltung zum Schluss komme, dass ich, obwohl ich nicht gewonnen habe, trotzdem viel Spaß hatte, dann ist das eine schöne Sache. Aber beim nächsten Event mindert das meinen Siegeswillen kein bisschen.
Was fehlt euch persönlich?
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 13:14 (vor 62 Tagen) @ Smeller
In der Bundesliga wird man wettbewerbsfähig bleiben. Stuttgart hat weiterhin weniger Umsatz und ich wüsste nicht, welcher Verein ein neues Stadion plant. Und selbst wenn der BVB sein CL Dauerabo verlieren würde, wäre das für die Liga insgesamt nicht schlecht.
Warum ich es als BVB-Fan gut finden sollte, wenn der BVB in der Bundesliga häufiger nicht unter die ersten Vier kommt, erschließt sich mir nicht.
Diesen Punkt verstehe ich auch null. Jeder will doch Titel gewinnen. Hier wird bei Niederlagen gemotzt, während Siege genossen werden. Da jetzt zu sagen, mehr Niederlagen wären okay, widerspricht meinem Selbstverständnis komplett.Es wird mit höheren Einnahmen nicht unbedingt wahrscheinlicher Titel zu gewinnen, aber mit weniger Geld und mehr Konkurrenz wird es noch unwahrscheinlicher. Wenn ich persönlich irgendwo antrete, will ich bei Antritt erstmal gewinnen. Wenn ich nach der Veranstaltung zum Schluss komme, dass ich, obwohl ich nicht gewonnen habe, trotzdem viel Spaß hatte, dann ist das eine schöne Sache. Aber beim nächsten Event mindert das meinen Siegeswillen kein bisschen.
Wahrscheinlicher wird dadurch lediglich, dass unser Publikum noch weniger durchmischt ist und wir noch weniger Nachwus ins Stadion locken können.
Nicht jeder BVB-Fan hat nur den BVB als Hobby.
Aber wie schon gesagt: Das Problem ist ein Universelles und wir sind die Leitragenden. Wir sind schon längst nur Kunden und keine "Freunde" mehr des Vereines.
Aber es bleibt die natürlich selbst belassen, wie viel du aufopfern möchtest.
Was fehlt euch persönlich?
markus, Dienstag, 28.07.2026, 12:41 (vor 62 Tagen) @ Smeller
Das ist halt der Blick über den Tellerrand hinaus. Spannende Wettbewerbe sind interessanter als berechenbare Langeweile. Eine spannende Liga kann auch vorteilhaft für die Auslandsvermarktung sein und so für mehr Umsatz sorgen.
Was fehlt euch persönlich?
Sascha, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 13:15 (vor 62 Tagen) @ markus
Es ist doch ein absoluter Irrglaube, dass sich eine Liga besser vermarkten lässt, wenn man die Qualität zurück fährt (was nun mal die Konsequenz von weniger Geld in der Spitze ist), damit sie spannender wird.
Wenn das funktioniert, sollte der DFB mal die Rechte für die "Dortmund-Liga" Kreisliga A in Asien ausschreiben. Ist auch spannend.
Was fehlt euch persönlich?
markus, Dienstag, 28.07.2026, 14:29 (vor 62 Tagen) @ Sascha
Es ist doch ein absoluter Irrglaube, dass sich eine Liga besser vermarkten lässt, wenn man die Qualität zurück fährt (was nun mal die Konsequenz von weniger Geld in der Spitze ist), damit sie spannender wird.
Also lässt sich die Liga umso besser vermarkten, je mehr Geld und Qualität in der Spitze existiert? Ich bezweifle das stark.
Ich würde davon ausgehen, dass eine Liga attraktiver ist, wenn mehrere Vereine realistische Titelchancen haben, anstatt dass ein oder zwei Klubs dem Rest finanziell dauerhaft enteilt sind.
Was fehlt euch persönlich?
Smeller, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 14:51 (vor 62 Tagen) @ markus
Es ist doch ein absoluter Irrglaube, dass sich eine Liga besser vermarkten lässt, wenn man die Qualität zurück fährt (was nun mal die Konsequenz von weniger Geld in der Spitze ist), damit sie spannender wird.
Also lässt sich die Liga umso besser vermarkten, je mehr Geld und Qualität in der Spitze existiert? Ich bezweifle das stark.
Guck mal in die Premier League
Was fehlt euch persönlich?
CF, Dienstag, 28.07.2026, 14:53 (vor 62 Tagen) @ Smeller
Es ist doch ein absoluter Irrglaube, dass sich eine Liga besser vermarkten lässt, wenn man die Qualität zurück fährt (was nun mal die Konsequenz von weniger Geld in der Spitze ist), damit sie spannender wird.
Also lässt sich die Liga umso besser vermarkten, je mehr Geld und Qualität in der Spitze existiert? Ich bezweifle das stark.
Guck mal in die Premier League
Die PL ist außen vor. Das Niveau ist nicht erreichbar - selbst wenn es so etwas wie einen Titelkampf gäbe in D.
Was fehlt euch persönlich?
Sascha, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 15:01 (vor 62 Tagen) @ CF
LaLiga?
Was fehlt euch persönlich?
CF, Dienstag, 28.07.2026, 15:08 (vor 62 Tagen) @ Sascha
LaLiga?
Naja, aber auch LaLiga hat in der Spitze mehr Qualität/Geld bei 1-3 Vereinen und Stars als der BVB + Sprachvorteil global gesehen. Die Frage war ja, ob eine Liga mit Anhäufung der Qualität/des Geldes in der Spitze bei 1-2 Vereinen schlechter zu vermarkten ist als eine auf einem niedrigeren Niveau ausgeglichene. Und das glaube ich nicht. Deshalb habe ich den Vergleich mit Italien gemacht. Dort gibt es eine ähnliche sportliche Qualität und einen ausgeglicheneren Meisterkampf. Demnach müsste die Serie A ja besser zu vermarkten sein im Vergleich zur Bundesliga.
Was fehlt euch persönlich?
Sascha, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 14:39 (vor 62 Tagen) @ markus
Du brauchst halt einen spannenden Kampf in der Spitze.
Wettbewerb um Platz vier, der spannend ist, weil die Mannschaften qualitativ sichtbar international nicht mithalten können, wird im Ausland niemanden zusätzlich interessieren.
Was fehlt euch persönlich?
Gargamel09, Dienstag, 28.07.2026, 14:45 (vor 62 Tagen) @ Sascha
Du brauchst halt einen spannenden Kampf in der Spitze.
Wettbewerb um Platz vier, der spannend ist, weil die Mannschaften qualitativ sichtbar international nicht mithalten können, wird im Ausland niemanden zusätzlich interessieren.
Das Problem ist doch, wenn sich die Engländer die Kader mit zig Spieler vollmachen können, mit Leistungsträgern aus der BL, Serie A, Ligue 1...weil es keine Beschränkungen gibt, dann bluten andere Ligen aus.
Gäbe es Grenzen, wie viel ein Klub an Gehaltsbudget haben darf, überlegen sich die PL Klubs 3 x wen sie für wie viel holen - ergo - andere Klubs behalten ihre guten Spieler länger, nicht alle guten Spieler können in die PL wechseln. Dann wäre die Lücke zwischen Real Madrid und Girona nicht mehr so groß, auch nicht die zwischen Bayern und Freiburg, so wie es jetzt der Fall ist.
Anders wird man einen Wettbewerb nicht retten können, als die Großen zu beschränken, nur wird der Wille der Großen fehlen, die machen lieber weiterhin den Meister unter sich aus, wie in den letzten 100 Jahren (Real - Barca), als mal anderen eine realistischere Chance einzuräumen, auch in der CL.
Was fehlt euch persönlich?
CF, Dienstag, 28.07.2026, 14:35 (vor 62 Tagen) @ markus
Es ist doch ein absoluter Irrglaube, dass sich eine Liga besser vermarkten lässt, wenn man die Qualität zurück fährt (was nun mal die Konsequenz von weniger Geld in der Spitze ist), damit sie spannender wird.
Also lässt sich die Liga umso besser vermarkten, je mehr Geld und Qualität in der Spitze existiert? Ich bezweifle das stark.Ich würde davon ausgehen, dass eine Liga attraktiver ist, wenn mehrere Vereine realistische Titelchancen haben, anstatt dass ein oder zwei Klubs dem Rest finanziell dauerhaft enteilt sind.
Demnach müsste sich ja die italienische Liga mit ihrem vergleichbaren Qualitätsniveau, aber i.d.R. ausgeglichenerem Titelkampf wesentlich besser vermarkten lassen im Ausland? Ist dem so?
Was fehlt euch persönlich?
Gargamel09, Dienstag, 28.07.2026, 12:58 (vor 62 Tagen) @ markus
Das ist halt der Blick über den Tellerrand hinaus. Spannende Wettbewerbe sind interessanter als berechenbare Langeweile. Eine spannende Liga kann auch vorteilhaft für die Auslandsvermarktung sein und so für mehr Umsatz sorgen.
Die erreicht man aber nur, wenn alle Großen in ihren Ausgaben, was Gehälter anbelangt, schrumpfen MÜSSEN, nicht nur der BVB, der das für sich macht.
Am Ende bringt dir nur eine Geißelung aller Großen etwas, wenn Grenzen gezogen werden, an die sich alle halten müssen, die drüber liegen und solange es dazu nicht kommt, muss der BVB so viel wie mgl. versuchen herauszuquetschen.
Was fehlt euch persönlich?
Smeller, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 12:51 (vor 62 Tagen) @ markus
Das ist halt der Blick über den Tellerrand hinaus. Spannende Wettbewerbe sind interessanter als berechenbare Langeweile. Eine spannende Liga kann auch vorteilhaft für die Auslandsvermarktung sein und so für mehr Umsatz sorgen.
Eine spannende Liga sorgt sicher für mehr Geld aus der Auslandsvermarktung, aber die Liga wird ja nicht spannender, wenn Dortmund plötzlich nur noch Sechster wird. Die Liga wird spannender, wenn mehr als eine Mannschaft realistisch die Liga gewinnen kann.
Was fehlt euch persönlich?
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 08:56 (vor 62 Tagen) @ istar
Die Zeiten, in denen ich regelmäßig ins Stadion gegangen bin, sind natürlich vorbei. Ich bin eigentlich immer mit der Bahn oder dem Auto (Uniparkplatz) angereist und fand das von an- und Abreise gut mit der Ausnahme vom Gedränge am Bahngleis.
Insgesamt habe ich rd. 5 Mal in meinem Leben entweder in Dortmund übernachtet oder den Morgen vor dem Spiel in der Stadt verbracht. Da fand ich den Weg zum und vom Stadion genial entlang der Kneipen mit dem Strom. Tolle Atmosphäre.
Im Stadion war ich meist auf der Südtribüne, aber bestimmt auf jeder Tribüne mindestens einmal. Ich mag es so, wie es ist!
Dito. Ich auch. Mir fehlt nichts.Aber irgendwie scheinen Fußballfans leicht schizophren zu sein.
Auf der einen Seite werden T-Shirts mit „für immer Westfalenstadion“ bedruckt und man scheint sich nichts sehnlicher zu wünschen, als das der alte Name wieder da dran steht, andererseits beklagt man zu wenig Einnahmen und spekuliert über den besten Standort für einen Neubau.Gab es dazu eigentlich jemals eine Aussage von Vereinsoffiziellen? Ich hab nichts gehört und gehe deshalb davon aus, dass ich die Erinnerungen an die Toiletten unter der Südtribüne mit ins Grab nehme.
Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, warum vielen hier die "Wettbewerbsfähigkeit" in einem völlig außer Kontrolle geratenen Fußballgeschäftes so wichtig ist und dann als Unternehmersicht argumentieren zum möglicherweise finanziellen eigenen Nachteil.
Komplett irre.
Was fehlt euch persönlich?
markus, Dienstag, 28.07.2026, 09:49 (vor 62 Tagen) @ Foreveralone
Die Zeiten, in denen ich regelmäßig ins Stadion gegangen bin, sind natürlich vorbei. Ich bin eigentlich immer mit der Bahn oder dem Auto (Uniparkplatz) angereist und fand das von an- und Abreise gut mit der Ausnahme vom Gedränge am Bahngleis.
Insgesamt habe ich rd. 5 Mal in meinem Leben entweder in Dortmund übernachtet oder den Morgen vor dem Spiel in der Stadt verbracht. Da fand ich den Weg zum und vom Stadion genial entlang der Kneipen mit dem Strom. Tolle Atmosphäre.
Im Stadion war ich meist auf der Südtribüne, aber bestimmt auf jeder Tribüne mindestens einmal. Ich mag es so, wie es ist!
Dito. Ich auch. Mir fehlt nichts.Aber irgendwie scheinen Fußballfans leicht schizophren zu sein.
Auf der einen Seite werden T-Shirts mit „für immer Westfalenstadion“ bedruckt und man scheint sich nichts sehnlicher zu wünschen, als das der alte Name wieder da dran steht, andererseits beklagt man zu wenig Einnahmen und spekuliert über den besten Standort für einen Neubau.Gab es dazu eigentlich jemals eine Aussage von Vereinsoffiziellen? Ich hab nichts gehört und gehe deshalb davon aus, dass ich die Erinnerungen an die Toiletten unter der Südtribüne mit ins Grab nehme.
Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, warum vielen hier die "Wettbewerbsfähigkeit" in einem völlig außer Kontrolle geratenen Fußballgeschäftes so wichtig ist und dann als Unternehmersicht argumentieren zum möglicherweise finanziellen eigenen Nachteil.
Komplett irre.
Es ist, als würde man sich selbst zur Schlachtbank führen. Dieses Rattenrennen ist nicht mit einem neuen Stadion zu gewinnen. Dafür müsste vor allem 50+1 fallen.
Was fehlt euch persönlich?
Sascha, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 09:04 (vor 62 Tagen) @ Foreveralone
Naja, wenn man es aus der Warte des finanziellen Vorteils für einen persönlich betrachtet, dürfte man sich auch über keinen Transfer freuen, der die Teilnahme an der CL wahrscheinlicher macht, sondern eher auf einen Rücksetzer ins Mittelfeld der Liga und einer Stagnation der Ticketpreise hoffen.
Was fehlt euch persönlich?
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 09:55 (vor 62 Tagen) @ Sascha
Naja, wenn man es aus der Warte des finanziellen Vorteils für einen persönlich betrachtet, dürfte man sich auch über keinen Transfer freuen, der die Teilnahme an der CL wahrscheinlicher macht, sondern eher auf einen Rücksetzer ins Mittelfeld der Liga und einer Stagnation der Ticketpreise hoffen.
Es ist natürlich logisch der BVB hier leider keinen Alleingang bei den "Gesetzen" des Martkes führen kann.
Was fehlt euch persönlich?
Sascha, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 10:00 (vor 62 Tagen) @ Foreveralone
Liegt ja in der Natur der Sache, dass in diesem Rattenrennen ums Geld, der Fan nie einen finanziellen Vorteil haben wird, sofern man konkurrenzfähig bleibt.
Was fehlt euch persönlich?
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 11:58 (vor 62 Tagen) @ Sascha
Liegt ja in der Natur der Sache, dass in diesem Rattenrennen ums Geld, der Fan nie einen finanziellen Vorteil haben wird, sofern man konkurrenzfähig bleibt.
Deswegen möchte ich persönlich als Fan diesen Weg eines Vereines bzw diesen Sport nicht mehr einschlagen, der mich im finanziellen endgame nur noch als Melkkuh betrachtet
Aber gut, anscheinend haben viele hier die Kohle über, oder geben wirklich bis zur letzten Aufopferung ihr Ersparnisse an den BVB, um mal wieder vielleicht eine minimale Chance auf eine Meisterschaft oder ein CL-Finale zu haben.
Für mich als ewiggestrigen Romantiker ist das alles nur noch dystopisch und damit auch nicht mehr feierlich.
Nachfrage wird es immer noch reichlich geben, weil gleichzeitig zur Abegschlagenheit die Zahl der Millionäre in Deutschland wächst. Mir braucht dann aber keiner mehr mit "Borussia verbindet" kommnen. Ach stimmt, da geht es dann nicht um den sozialen Stauts..., sondern um Diversität, aber nur so lange du es dir leisten kannst.
Was fehlt euch persönlich?
Sascha, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 12:06 (vor 62 Tagen) @ Foreveralone
Ich bin da total zwigespalten. Auf der anderen Seite ist es nun mal ein sportlicher Wettkampf und da ist es einfach das Ziel, sich gegen den Gegner durchzusetzen und den maximal möglichen Erfolg zu erreichen.
Für mich wäre es genau so irritierend zu wissen, dass der BVB nachweislich das Potenzial hat, in der Spitzengruppe der Liga mitzumischen, man sich aber bewusst mit dem Mittelfeld der Liga zufrieden gibt.
Was fehlt euch persönlich?
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 13:02 (vor 62 Tagen) @ Sascha
Ich bin da total zwigespalten. Auf der anderen Seite ist es nun mal ein sportlicher Wettkampf und da ist es einfach das Ziel, sich gegen den Gegner durchzusetzen und den maximal möglichen Erfolg zu erreichen.
Für mich wäre es genau so irritierend zu wissen, dass der BVB nachweislich das Potenzial hat, in der Spitzengruppe der Liga mitzumischen, man sich aber bewusst mit dem Mittelfeld der Liga zufrieden gibt.
Natürlich nimmt der BVB da keine Rücksicht. Wir sind ein börsennotierter Club, der halt Wachstum generieren muss.
Ich finde es halt nur irritierend, wie hoch bis offensichtlich unendlich die Schmerzgrenze bei vielen ist und sich das auch noch schön reden.
Was fehlt euch persönlich?
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 16:35 (vor 62 Tagen) @ Foreveralone
Ich finde es halt nur irritierend, wie hoch bis offensichtlich unendlich die Schmerzgrenze bei vielen ist und sich das auch noch schön reden.
Den Punkt verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Ich sehe und lese eher wenige die sich das ganze "schön" reden, sondern sich einfach damit "abfinden" dass dieses Hobby nun mal mittlerweile so viel kostet.
Gibt doch abgesehen von Unterhaltungselektronik nichts was günstiger geworden ist die letzten Jahrzehnte.
Im Endeffekt müsste man nahezu jedes Konsumgut boykottieren.....
Was fehlt euch persönlich?
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 18:10 (vor 62 Tagen) @ bambam191279
Ich finde es halt nur irritierend, wie hoch bis offensichtlich unendlich die Schmerzgrenze bei vielen ist und sich das auch noch schön reden.
Den Punkt verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Ich sehe und lese eher wenige die sich das ganze "schön" reden, sondern sich einfach damit "abfinden" dass dieses Hobby nun mal mittlerweile so viel kostet.
Gibt doch abgesehen von Unterhaltungselektronik nichts was günstiger geworden ist die letzten Jahrzehnte.
Das stimmt allerdings spätestens durch die Chip-Krise auch nich mehr
Im Endeffekt müsste man nahezu jedes Konsumgut boykottieren.....
Wenn man etwas nicht mehr bezahlen kann, ist es kein Boykott. ;-)
Mir fällt das übrigens nicht schwer, bei vielen anderen Gütern auf Rabatte und Reduzierungen zu warten,
Was fehlt euch persönlich?
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 23:11 (vor 62 Tagen) @ Foreveralone
Ich finde es halt nur irritierend, wie hoch bis offensichtlich unendlich die Schmerzgrenze bei vielen ist und sich das auch noch schön reden.
Den Punkt verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Ich sehe und lese eher wenige die sich das ganze "schön" reden, sondern sich einfach damit "abfinden" dass dieses Hobby nun mal mittlerweile so viel kostet.
Gibt doch abgesehen von Unterhaltungselektronik nichts was günstiger geworden ist die letzten Jahrzehnte.
Das stimmt allerdings spätestens durch die Chip-Krise auch nich mehr
Im Endeffekt müsste man nahezu jedes Konsumgut boykottieren.....
Wenn man etwas nicht mehr bezahlen kann, ist es kein Boykott. ;-)
Ich schwimme ähnlich wie die meisten die ich so auf der Tribüne treffe wahrlich nicht in Geld und das Leben wird teurer, keine Frage.
Dennoch sollte man nicht so tun als seien 50% oder mehr der BVB stadiongänger verarmt oder kurz vor der Insolvenz.
Meistens meckern die am lautesten denen es wirtschaftlich am besten geht.
Mir fällt das übrigens nicht schwer, bei vielen anderen Gütern auf Rabatte und Reduzierungen zu warten,
So wird es vielen gehen.
Ansonsten schluckt man eben die Kröte dass Konzerte, Sportveranstaltungen etc usw der sonstige Veranstaltungen sackteuer sind.
Waren letztens zu viert bei den Hosen....
Das Wochenende in Berlin waren dann mal locker 2-3 Süd Dauerkarten. Und wie man sieht, die Tour ist ausverkauft. Ähnlich wie bei den Ärzten oder onkelz (und nein, keine Diskussion über die Musik).....
Was fehlt euch persönlich?
kriwi09, Mittwoch, 29.07.2026, 19:31 (vor 61 Tagen) @ bambam191279
Mir fehlt nix, bin mit dem BVB bis auf Rotterdam UEFA alles geworden.
Bayern ist langweilig, ignorieren ist die größte Strafe, und für die DFL ein Problem
Was fehlt euch persönlich?
VM , Lüdinghausen, Dienstag, 28.07.2026, 09:14 (vor 62 Tagen) @ Sascha
Naja, wenn man es aus der Warte des finanziellen Vorteils für einen persönlich betrachtet, dürfte man sich auch über keinen Transfer freuen, der die Teilnahme an der CL wahrscheinlicher macht, sondern eher auf einen Rücksetzer ins Mittelfeld der Liga und einer Stagnation der Ticketpreise hoffen.
Und selbst bei einem Rücksetzer ins Mittelfeld der Liga wird es keine Stagnation der Ticketpreise geben.
Was fehlt euch persönlich?
Smeller, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 10:47 (vor 62 Tagen) @ VM
Die gute alte Zeit, wo man BVB Karten beim Happy Meal hatte, sind halt vorbei ;)
Was fehlt euch persönlich?
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 28.07.2026, 11:25 (vor 62 Tagen) @ Smeller
Die gute alte Zeit, wo man BVB Karten beim Happy Meal hatte, sind halt vorbei ;)
Und bevor es ‚Happy Meal‘ und Co. gab, kaufte man sich seine kleine Abrisseintrittsmarke an den Eintrittskartenbuden vorm Stadion.
Gute, alte Zeit… ;-)
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
DerInDerInderin, Montag, 27.07.2026, 22:37 (vor 63 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Bei all den Kommentaren hier bin ich mir nicht sicher, ob das jemand schon mal gepostet hat. Aber auch der Anteil der Dauerkarteninhaber scheint eine Rolle zu spielen.
Wir haben 55.000 Dauerkarten bei einer Kapazität von 81.365. Zieht man das 10% Gästekontingent noch ab, landen wir bei rund 18.000 "freien" Karten pro Spiel.
In München hast du 38.000 Dauerkarten bei einer Kapazität von 75.000. Abzüglich des Gästekontingents gehen einfach mal ca. 30.000, also 12.000 Karten mehr in den freien Vorverkauf oder irre ich mich da?
Natürlich hat man mit so vielen Dauerkarteninhabern eine gewisse Basis, die auch in schweren Zeiten dem Verein zur Seite stehen. Aber in München kann man auch da nochmal am gelegentlichen Spieltagsbesucher schröpfen, der dann parallel vielleicht nochmal mehr im Fanshop etc. ausgibt.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
markus, Montag, 27.07.2026, 21:28 (vor 63 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Vielleicht wird man sich damit abfinden müssen, dass Bayern München und Real Madrid kein Maßstab sind. Beide Städte sind Weltmetropolen. Sie werden immer eine größere Reichweite haben und dadurch auch bei Sponsoren und Fanartikeln deutlich höhere Einnahmen erzielen. Ein neues Stadion wird nicht genügen. Wer wirklich dauerhaft mit der europäischen Spitze mithalten will, wird wohl an 50+1 rütteln müssen.
Oder geht es darum, den Vorsprung auf Stuttgart und Co. nicht zu verlieren? Warum eigentlich? Für die Vermarktung der Bundesliga ist es doch eher von Vorteil, wenn die Liga spannender wird.
Man sollte sich einfach darüber im Klaren sein, was man eigentlich will. Ich wäre für die Variante, auf dem Boden zu bleiben, einzusehen, dass man niemals zur europäischen Spitze gehören wird, und dann auch weniger zu meckern, wenn der BVB nicht jeden Gegner an die Wand spielt.
Denkt an West Ham
chief wiggum, im schönen Münsterland, Montag, 27.07.2026, 19:04 (vor 63 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Einst ein tolles Stadion mit einer guten Stimmung, wo man auch schon vor dem Spiel in diverse Pubs eintauchen und interessante Leute kennen lernen konnte. Ein Fußballerlebnis, das Spaß gemacht hat, wo auch Leute mitgefiebert haben, die rund ums Stadion lebten und arbeiteten.
Jetzt eine stimmungslose Schüssel mit angeschlossenem Einkaufszentrum und Schwimmbad nebenan. Man hat einem Fußballverein seine Seele geraubt. Und wofür? Mittelfeld und Abstieg in die Championship.
Denkt an West Ham
VM , Lüdinghausen, Dienstag, 28.07.2026, 08:12 (vor 62 Tagen) @ chief wiggum
Einst ein tolles Stadion mit einer guten Stimmung, wo man auch schon vor dem Spiel in diverse Pubs eintauchen und interessante Leute kennen lernen konnte. Ein Fußballerlebnis, das Spaß gemacht hat, wo auch Leute mitgefiebert haben, die rund ums Stadion lebten und arbeiteten.
All das hat aber 2011 den Abstieg auch nicht verhindert.
Jetzt eine stimmungslose Schüssel mit angeschlossenem Einkaufszentrum und Schwimmbad nebenan. Man hat einem Fußballverein seine Seele geraubt. Und wofür? Mittelfeld und Abstieg in die Championship.
Dafür bekommen sie das Stadion fast geschenkt und der Umbau nach den olympischen Spielen 2012 wurde fast komplett durch die öffentliche Hand getragen. Der Abstieg hat bei West Ham etliche Gründe, das Stadion ist keiner.
Denkt an Liverpool statt West Ham
DomJay, Köln, Montag, 27.07.2026, 19:13 (vor 63 Tagen) @ chief wiggum
Die haben es vorgemacht wie die ihre „Süd“ halten und dennoch modernisieren.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
MirkoWSG, Montag, 27.07.2026, 17:42 (vor 63 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Am jetzigen Standort ist durch den Denkmalschutz von Volksbad und Roter Erde einfach kein Spielraum mehr.
Ein Neubau auf der grünen Wiese würde allerdings alles vernichten, was den Charme des Westfalenstadions ausmacht. Zentral gelegen, vielseitig erreichbar, notfalls fußläufig vom Bahnhof aus. Auf dem Weg zum Stadion etliche Möglichkeiten einzukehren, alles irgendwie organisch gewachsen.
Wer mal in München, Mainz, Hoffenheim, usw. war, weiß wie armselig das ist, ins Grüne zu fahren und dort einfach nichts als das Stadion vorzufinden.
Westfalenhütte
fabian 1909, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 19:10 (vor 63 Tagen) @ MirkoWSG
Es gäb da ja die Westfalenhütte. Historischer Bezug, Straßenbahn, Bahn und Autobahnanbindung. Kneipen und noch mehr ausgestorbene Kneipen.
Westfalenhütte
Klopfer , Dortmund, Donnerstag, 30.07.2026, 17:13 (vor 60 Tagen) @ fabian 1909
Es gäb da ja die Westfalenhütte. Historischer Bezug, Straßenbahn, Bahn und Autobahnanbindung. Kneipen und noch mehr ausgestorbene Kneipen.
Wsetfalenhütte scheidet aus, ist alles schon vergeben
Mir fallen da zur Zeit auch auch nur die Freiflächen in Wickede und im Groppenbruch ein.
Beides ohne vernünftigen Bahnanschluss - aber man kann ja nicht alles haben ...
SGG
Klopfer
Westfalenhütte
Talentförderer, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 09:28 (vor 59 Tagen) @ Klopfer
Die die Stadt zu Wirtschaftsflächen machen möchte. Weil massiv solche Flächen fehlen. Was auch nicht funktioniert, weil die Anwohner die Stadt mit Klagen überziehen.
Westfalenhütte
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 23:20 (vor 63 Tagen) @ fabian 1909
Nein, wie ja mehrfach schon gesagt wurde. Das Gelände ist voll verplant. Eine gute Verkehrsinfrastuktur hats trotzdem nicht.
Westfalenhütte
donotrobme, Münsterland, Dienstag, 28.07.2026, 07:25 (vor 62 Tagen) @ Talentförderer
und die DSW haben kein Geld für einen Streckenneubau. Da muss schon jemand einen großen Fördertopf finden.
Die DB wird die Westfalenhütte erst recht nicht anschließen, denn örtlich liegt das DB Werk, mitsamt einem ICE-Werk. Auch die Bahn hat ein Interesse daran, dass deren Werke zentrumsnah liegen, damit diese für Mitarbeiter gut erreichbar sind.
Verkehrstechnisch liegt es Gelände ungünstig.
Da kann man sicherlich ein Stadion bauen, aber keins für 80.000 Leute.
Westfalenhütte
istar, Dienstag, 28.07.2026, 08:00 (vor 62 Tagen) @ donotrobme
und die DSW haben kein Geld für einen Streckenneubau. Da muss schon jemand einen großen Fördertopf finden.
Die DB wird die Westfalenhütte erst recht nicht anschließen, denn örtlich liegt das DB Werk, mitsamt einem ICE-Werk. Auch die Bahn hat ein Interesse daran, dass deren Werke zentrumsnah liegen, damit diese für Mitarbeiter gut erreichbar sind.Verkehrstechnisch liegt es Gelände ungünstig.
Da kann man sicherlich ein Stadion bauen, aber keins für 80.000 Leute.
Die Westfalenhütte gibt es ja auch noch, wenn auch geschrumpft.
Die andere Hälfte ist ein Logistikstandort mit z.B. Amazon und Schenker.
Wie sollte das also überhaupt funktionieren?
Westfalenhütte
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 16:36 (vor 62 Tagen) @ istar
und die DSW haben kein Geld für einen Streckenneubau. Da muss schon jemand einen großen Fördertopf finden.
Die DB wird die Westfalenhütte erst recht nicht anschließen, denn örtlich liegt das DB Werk, mitsamt einem ICE-Werk. Auch die Bahn hat ein Interesse daran, dass deren Werke zentrumsnah liegen, damit diese für Mitarbeiter gut erreichbar sind.Verkehrstechnisch liegt es Gelände ungünstig.
Da kann man sicherlich ein Stadion bauen, aber keins für 80.000 Leute.
Die Westfalenhütte gibt es ja auch noch, wenn auch geschrumpft.
Die andere Hälfte ist ein Logistikstandort mit z.B. Amazon und Schenker.Wie sollte das also überhaupt funktionieren?
Da ich häufiger bei Amazon bin, wäre sicherlich extrem lustig wenn man da in der Woche nen CL Spiel hat,während Amazon nachts 100 LKW zum Be und entladen erwartet.....
Westfalenhütte
MDomi, Montag, 27.07.2026, 21:16 (vor 63 Tagen) @ fabian 1909
Wahrscheinlich die beste Idee. Ich denke und hoffe, dass das aber erst in 3-4 Jahrzehnten wichtig wird. Unseren Tempel kann man bestimmt so lange noch halten. Bis dahin ist die Welt und Fußballwelt ohnehin eine andere.
Borsigplatz näher, Trainingszentrum näher, Bahnhof etwa gleich weit bis näher, Weiße Wiese daneben.
Westfalenhütte +1
Mario Girotti, London, Montag, 27.07.2026, 19:48 (vor 63 Tagen) @ fabian 1909
Finde ich eine super Idee. Gerne dann mit imposanter Stahlarchitektur.
Westfalenhütte
Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Montag, 27.07.2026, 19:23 (vor 63 Tagen) @ fabian 1909
Fast nur noch ausgestorbene Kneipen. Das Viertel ist sozio-kulturell mausetot. Selbst das Gründerhaus des BVB hat zur Zeit keine Gastro mehr. Na ja, muss ja nicht immer so bleiben, letzte Ausfahrt Gentrifizierung.
Seit 2044 und für immer - Westfalen(hütten)stadion!
Pa1n, Montag, 27.07.2026, 19:15 (vor 63 Tagen) @ fabian 1909
bearbeitet von Pa1n, Montag, 27.07.2026, 19:21
Und schon haben wir einen Namen fürs neue Stadion.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
Venceremos, Montag, 27.07.2026, 18:22 (vor 63 Tagen) @ MirkoWSG
Am jetzigen Standort ist durch den Denkmalschutz von Volksbad und Roter Erde einfach kein Spielraum mehr.
wie unten schon mal erwähnt...südlich der Süd/Bahnlinie sind Kleingärten. Deutsches Kulturgut, aber bei "Bauprojekten" meist nicht besonders geschützt
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
vokke , dortmund, Montag, 27.07.2026, 18:34 (vor 63 Tagen) @ Venceremos
Am jetzigen Standort ist durch den Denkmalschutz von Volksbad und Roter Erde einfach kein Spielraum mehr.
wie unten schon mal erwähnt...südlich der Süd/Bahnlinie sind Kleingärten. Deutsches Kulturgut, aber bei "Bauprojekten" meist nicht besonders geschützt
Und die Bahnlinie willst du verlegen?
Und die Emscher willst du auch verlegen?
Und das Emschertal eben schnell aufschütten?
Hört sich machbar an bei SimCity oder bei Cities Skylines.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
MirkoWSG, Montag, 27.07.2026, 18:33 (vor 63 Tagen) @ Venceremos
Dazwischen ist allerdings die Bahnlinie, das Areal käme dann wohl nur für Parkplätze in Frage.
Einerseits-Andererseits
Sascha, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 18:21 (vor 63 Tagen) @ MirkoWSG
Natürlich hat so ein Fußballstadion mehr oder weniger im zentralen Stadtbereich einen besonderen Charme für Fußballfans.
Andererseits glaube ich, dass es auch viele Anwohner in den umliegenden Wohngebieten gibt, die froh wären, wenn sie nicht mehr an mindestens 25 Tagen im Jahr den Tag nach einem Sport planen müssen, der sie wenig bis kaum interessiert, wegen dem sie aber nicht mit dem Auto wegfahren können, weil sie sonst für Stunden keinen Parkplatz mehr finden, völlig verstopfte U-Bahnen nicht nutzen können und an denen Leute ihnen an den Vorgarten pinkeln.
Einerseits-Andererseits
mrg, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 20:29 (vor 63 Tagen) @ Sascha
Naja das Stadion ist da nicht plötzlich aus dem Nichts gekommen. Sorry - das ist wie an den Flughafen ziehen und dann über Fluglärm jammern.
Ich habe in der Kreuzstr. gewohnt und jetzt Saarlandstr. Viertel - wenn man nicht irgendwie in der Nordstadt oder diesen ganzen dörflichen Stadtteilen wohnen will, ist es halt part of the deal.
Einerseits-Andererseits
Sascha, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 20:39 (vor 63 Tagen) @ mrg
Viele der Häuser in Schönau, Barop etc. stammen aber noch aus Zeiten, in denen locker 30.000 weniger im Stadion waren und das ganze wirklich noch eine deutlich regionalere Sache war.
Einerseits-Andererseits
mrg, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 07:52 (vor 62 Tagen) @ Sascha
Den Häusern ist es aber egal… wieviele der Einwohner sind noch aus der Zeit und sind noch derart mobil?
Einerseits-Andererseits
Eisen, DO, Montag, 27.07.2026, 19:16 (vor 63 Tagen) @ Sascha
Du kennst es ja selbst, ich kann meine Eltern in Barop an Spieltagen nicht besuchen, Familienfeiern sind ausgeschlossen, mit dem Hund der Bolmke spazieren gehen ein Problem, von der Parkerei bis runter in den Wald bis zu den ungezählten Wildpinklern.
Aus der Perspektive is5 der Standort eine Katastrophe (auch wenn ich es früher toll fand, von zuhause in 15 Minuten zum Stadion zu laufen).
Einerseits-Andererseits
Tom Frost, Dienstag, 28.07.2026, 16:12 (vor 62 Tagen) @ Eisen
Du kennst es ja selbst, ich kann meine Eltern in Barop an Spieltagen nicht besuchen, Familienfeiern sind ausgeschlossen, mit dem Hund der Bolmke spazieren gehen ein Problem, von der Parkerei bis runter in den Wald bis zu den ungezählten Wildpinklern.
Wer seine Familienfeier parallel zu nem Heimspiel macht, zu dem gehe ich eh nicht (pünktlich) ;-)
Kein neues Stadion
kriwi09, Montag, 27.07.2026, 19:47 (vor 63 Tagen) @ Eisen
Die Stadtplanung hat nicht die Absicht ein Neues Stadionareal mit Parkplätzen und SPNV Anbindung neu zu bauen.
Eine ähnlich erreichbare Fläche ist die Zweckentfremdung des Westfalenpark, nur um wenigen Millionäre mehr Einnahmen zu generieren. Der Anschluß ist eh weg. Gegen Ölmmiliardäresvereine hast du keine Chance. Vielleicht platzt die Blase bald.
Hätte Dortmund eine große Fläche gäbe es Wohnungen. Aber ein neuer Stadtteil ist mit Westphals Abgang eh in die Tonne gegangen, weil es keine Fläche gibt.
Für eine Revier-Olympiabewerbung hat man Phoenix-West fiktiv überplant.
Eine vergleichbare Fläche wären bei Soest, wo die Eisenbahnen von Hamm und die Sölder Strecke sich vereinen. Das würde die Busanreise vieler Fan-Klub erleichtern, aber dann hast du viele Zuschauer aber weniger Fan. Von Kultur nicht zu reden.
Die Ausgangsannahme und das dringenden Ziel ist Quatsch!!
Noch ein neuer Stadtteil...
Foreveralone, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 22:19 (vor 63 Tagen) @ kriwi09
Sorry, aber Dortmund mangelt es nun absolut nicht an zu wenig Stadtteilen und schon garnicht an geographischer Fläche, um hier weiter zu expanidieren. Das Stadtgebiet ist ziemlich entzerrt, während Essen und Bochum wesentlich kompakter bzw dichter besiedelt sind.
Zwischen den ganzen Stadtgebieten gibt es für ein Großstadt im Pott enorm viel "grün" und Ackerland aka Leerlauf.
Warum es da solch ein Problem darstellen sollte einen geeigneten Standort zu finden, ist für mich als Laie nicht nachzuvollziehen.
Noch ein neuer Stadtteil...
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 23:26 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone
Die Flächen die du meinst sind Landschaftsschutzgebiete. Davon gibt es zum Glück reichlich in Dortmund.
Noch ein neuer Stadtteil...
fabian 1909, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 22:38 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone
Sorry, aber Dortmund mangelt es nun absolut nicht an zu wenig Stadtteilen und schon garnicht an geographischer Fläche, um hier weiter zu expanidieren. Das Stadtgebiet ist ziemlich entzerrt, während Essen und Bochum wesentlich kompakter bzw dichter besiedelt sind.
Dortmund ist flächenmäßig fast so groß wie München bei nicht mal halb so vielen Einwohnern. An Platz mangelts nicht. Nicht mal in der Innenstadt.
Noch ein neuer Stadtteil...
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 23:26 (vor 63 Tagen) @ fabian 1909
Ist natürlich sinnvoll jedes Stück Natur zu versiegeln, wir wir mittlerweile wissen.
Noch ein neuer Stadtteil...
Argyle, Köln, Dienstag, 28.07.2026, 12:07 (vor 62 Tagen) @ Talentförderer
Ist natürlich sinnvoll jedes Stück Natur zu versiegeln, wir wir mittlerweile wissen.
Gut 100x70 Meter bleiben doch Wiese ;-)
Noch ein neuer Stadtteil...
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 00:11 (vor 63 Tagen) @ Talentförderer
bearbeitet von Foreveralone, Dienstag, 28.07.2026, 00:24
Ist natürlich sinnvoll jedes Stück Natur zu versiegeln, wir wir mittlerweile wissen.
Da sind auch reichlich Monokulturflächen vorhanden und das sind sicherlich nicht alles wertvolle Biotope.
Außerdem hat ein Landschaftschutzgebiet längst nicht den selben Stellenwert wie ein Naturschutzgebiet. Es sind häufig nur bessere Parklandschaften, die keinen nenenswerten ökologischen Nutzen haben. Dortmund hat neben künstlichen Erholungsflächen wie Rombergpark und Westfalenpark, die baumreichen Hänge um Hohensyburg, das Dellwiger Bachtal und u.a viele relativ weiträumige Waldgebiete im Westen zwischen den einzelnen Stadteilen. Alleine damit schon mehr als viele andere Städte zusammen.
Im Osten zwischen Kurl und Asseln hast du dagegen teilweise riesige Agrarflächen, wofür uns selbt die verpöhnten Ponnys und Lauterer beneiden würden
Noch ein neuer Stadtteil...
Spekka, Dienstag, 28.07.2026, 12:20 (vor 62 Tagen) @ Foreveralone
Im Osten zwischen Kurl und Asseln hast du dagegen teilweise riesige Agrarflächen, wofür uns selbt die verpöhnten Ponnys und Lauterer beneiden würden
Und das ist gut so, dass das so bleibt und kein Fußballstadion inkl. Infrastruktur gebaut wird, damit sich ein Verein noch mehr überschätzte Millionäre leisten kann.
Noch ein neuer Stadtteil...
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 15:24 (vor 62 Tagen) @ Spekka
Im Osten zwischen Kurl und Asseln hast du dagegen teilweise riesige Agrarflächen, wofür uns selbt die verpöhnten Ponnys und Lauterer beneiden würden
Und das ist gut so, dass das so bleibt und kein Fußballstadion inkl. Infrastruktur gebaut wird, damit sich ein Verein noch mehr überschätzte Millionäre leisten kann.
Da rennste bei mir offene Türen ein.
Aber die Stadt Dortmund und vieler deren Einwohner benötigen offensichtlich nix anderes als den BVB - koste es was wolle. ;-)
Grüne Wiese Neubau wäre fatal - no panic
Dennis-77, Montag, 27.07.2026, 18:02 (vor 63 Tagen) @ MirkoWSG
Da wird nichts neu gebaut - es können alle wieder locker durch die Hose atmen :)
Lustig wie sich hier haltlos hoch gepusht wird…
Grüne Wiese Neubau wäre fatal - no panic
MirkoWSG, Montag, 27.07.2026, 18:09 (vor 63 Tagen) @ Dennis-77
Ich mache mir da auch überhaupt keine Sorgen.
Was die finanziellen Einbußen angeht vertraue ich einfach auf die Kreativität von Carsten Cash an anderer Stelle Einnahmen zu generieren.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal - no panic
Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Montag, 27.07.2026, 18:22 (vor 63 Tagen) @ MirkoWSG
Ich mache mir da auch überhaupt keine Sorgen.
Was die finanziellen Einbußen angeht vertraue ich einfach auf die Kreativität von Carsten Cash an anderer Stelle Einnahmen zu generieren.
Aber dann wird sich wieder beschwert, wenn wir für ein paar
Millionen jedes Jahr durch Asien touren ;).
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
Eisen, DO, Montag, 27.07.2026, 17:49 (vor 63 Tagen) @ MirkoWSG
Das ist halt ne Katastrophe, dass das Westfalenstadion direkt an zwei denkmalgeschützte Stätte grenzt.
Neubau wäre zu teuer, es gibt gar kein geeignetes Grundstück, dieses müsste auch verkehrstechnisch neu erschlossen werden. Man hätte dann an der Strobelallee eine hässliche Bauruine…
Es kommt nur Umbau bzw. Vollmodernisierung in Betracht. Mehr Logen, mehr VIP, etwas weniger Kapazität. Der Rest mit BVB Wonderland ist am jetzigen Standort nicht realisierbar.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
Gargamel09, Montag, 27.07.2026, 17:53 (vor 63 Tagen) @ Eisen
Das ist halt ne Katastrophe, dass das Westfalenstadion direkt an zwei denkmalgeschützte Stätte grenzt.
Neubau wäre zu teuer, es gibt gar kein geeignetes Grundstück, dieses ,Äste auch verkehrstechnisch neu erschlossen werden. Man hätte dann an der Strobelallee eine hässliche Bauruine…
Es kommt nur Umbau bzw. Vollmodernisierung in Betracht. Mehr Logen, mehr VIP, etwas weniger Kapazität. Der Rest mit BVB Wonderland ist am jetzigen Standort nicht realisierbar.
Man könnte die Kapazität auch runterschrauben, auf 65-75K, wenn man die Süd bei einer Modernisierung nicht mehr für 25k genehmigt bekommt - mit 15-20K wäre sie auch noch groß genug und auf die anderen 3 Tribünen könnte man die (viele) Logen verteilen.
Auf der Süd einen Oberrang machen
Foreveralone, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 22:32 (vor 63 Tagen) @ Gargamel09
Finde ich persönlich garnicht mal so schlecht, wenn man die 80er Bereiche komplett zu Sitzplätzen umtransformiert. Es gab doch glaube ich selbst in der aktiven Fanszene den "Vorschlag", die Süd zu schrumpfen, weil die große Tribüne einfach auch gleihczeitig ein riesen Stimmungskiller sein kann und es die meiste Zeit eigentlich auch ist.
Fünfzehntausend Stehplätze im Unterrang halte ich für optimal
Auf der Süd einen Oberrang machen
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 00:23 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone
Finde ich persönlich garnicht mal so schlecht, wenn man die 80er Bereiche komplett zu Sitzplätzen umtransformiert. Es gab doch glaube ich selbst in der aktiven Fanszene den "Vorschlag", die Süd zu schrumpfen, weil die große Tribüne einfach auch gleihczeitig ein riesen Stimmungskiller sein kann und es die meiste Zeit eigentlich auch ist.
Fünfzehntausend Stehplätze im Unterrang halte ich für optimal
Besorgst du mir und meinen Leuten dann neue Dauerkarten?
Auf der Süd einen Oberrang machen
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 00:33 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Finde ich persönlich garnicht mal so schlecht, wenn man die 80er Bereiche komplett zu Sitzplätzen umtransformiert. Es gab doch glaube ich selbst in der aktiven Fanszene den "Vorschlag", die Süd zu schrumpfen, weil die große Tribüne einfach auch gleihczeitig ein riesen Stimmungskiller sein kann und es die meiste Zeit eigentlich auch ist.
Fünfzehntausend Stehplätze im Unterrang halte ich für optimal
Besorgst du mir und meinen Leuten dann neue Dauerkarten?
Berechtigte Sorge. Den freien Verkauf der Tageskarten müsste man dann wohl weiter einschränken.
Gerade mit der Süd macht man doch die Kohle
Bananenbernie, Ort, Montag, 27.07.2026, 18:58 (vor 63 Tagen) @ Gargamel09
Die Süd zu verkleinern hebt uns dann aber auch nicht mehr von 0815 Stadien ab.
Gerade im PR- Bereich erwirtschaftet die Süd mit Sicherheit ne Menge Kohle.
#yellowwall
Gerade mit der Süd macht man doch die Kohle
Goalgetter1990, Montag, 27.07.2026, 19:08 (vor 63 Tagen) @ Bananenbernie
Die Süd zu verkleinern hebt uns dann aber auch nicht mehr von 0815 Stadien ab.
Gerade im PR- Bereich erwirtschaftet die Süd mit Sicherheit ne Menge Kohle.
#yellowwall
Der PR Bereich macht erstmal selbst per Definition keine Kohle. Man kann jetzt eine Diskussion führen, wie sehr die Südtribüne zur Strahlkraft und damit indirekt auf Merchandise Verkäufe etc. sich auswirkt. Aus meiner Sicht wird die Südtribüne was das angeht - im Gegensatz zum sportlichen Erfolg - oft überschätzt. Wir hatten auch in den 00-er Jahren die Südtribüne, und das hatte den Verein auch nicht davon abgehalten fast bankrott zu gehen und kaum Ausstrahlwirkung zu haben (die kam dann wieder mit Klopp und dem sportlichen Erfolg). Und PR kann man auch mit einer Südtribüne mit 20.000 statt 25.000 Stehplätzen machen. Natürlich verliert der Verein Geld, wenn er Stehplätze für 18,50€ verkauft. Die dargestellten Beträge gegenüber den Bayern oder Stuttgart sprechen ja für sich. Jetzt mal angenommen der BVB würde ein modernes Stadion alla Madrid oder Tottenham bauen, dann hättest du auch kein "0815" Stadion. Das Ziel müsste ja eben sein, die Identität auch hier zu bewahren.
Gerade mit der Süd macht man doch die Kohle
Hatebreed, Montag, 27.07.2026, 23:37 (vor 63 Tagen) @ Goalgetter1990
Natürlich verliert der Verein Geld, wenn er Stehplätze für 18,50€ verkauft.
Worüber reden wir, 1 Million pro Saison? Das würde Dir jeder PR Fritze um die Ohren klatschen...
--
Block 24
Gerade mit der Süd macht man doch die Kohle
MauriciusQ, Hamburg, Montag, 27.07.2026, 19:12 (vor 63 Tagen) @ Goalgetter1990
Die Süd zu verkleinern hebt uns dann aber auch nicht mehr von 0815 Stadien ab.
Gerade im PR- Bereich erwirtschaftet die Süd mit Sicherheit ne Menge Kohle.
#yellowwall
Der PR Bereich macht erstmal selbst per Definition keine Kohle. Man kann jetzt eine Diskussion führen, wie sehr die Südtribüne zur Strahlkraft und damit indirekt auf Merchandise Verkäufe etc. sich auswirkt. Aus meiner Sicht wird die Südtribüne was das angeht - im Gegensatz zum sportlichen Erfolg - oft überschätzt. Wir hatten auch in den 00-er Jahren die Südtribüne, und das hatte den Verein auch nicht davon abgehalten fast bankrott zu gehen und kaum Ausstrahlwirkung zu haben (die kam dann wieder mit Klopp und dem sportlichen Erfolg). Und PR kann man auch mit einer Südtribüne mit 20.000 statt 25.000 Stehplätzen machen. Natürlich verliert der Verein Geld, wenn er Stehplätze für 18,50€ verkauft. Die dargestellten Beträge gegenüber den Bayern oder Stuttgart sprechen ja für sich. Jetzt mal angenommen der BVB würde ein modernes Stadion alla Madrid oder Tottenham bauen, dann hättest du auch kein "0815" Stadion. Das Ziel müsste ja eben sein, die Identität auch hier zu bewahren.
Das halte ich für kompletten Mumpitz: JEDER Fan in ENgland spricht einen darauf an
Gerade mit der Süd macht man doch die Kohle
Goalgetter1990, Montag, 27.07.2026, 22:21 (vor 63 Tagen) @ MauriciusQ
Die Süd zu verkleinern hebt uns dann aber auch nicht mehr von 0815 Stadien ab.
Gerade im PR- Bereich erwirtschaftet die Süd mit Sicherheit ne Menge Kohle.
#yellowwall
Der PR Bereich macht erstmal selbst per Definition keine Kohle. Man kann jetzt eine Diskussion führen, wie sehr die Südtribüne zur Strahlkraft und damit indirekt auf Merchandise Verkäufe etc. sich auswirkt. Aus meiner Sicht wird die Südtribüne was das angeht - im Gegensatz zum sportlichen Erfolg - oft überschätzt. Wir hatten auch in den 00-er Jahren die Südtribüne, und das hatte den Verein auch nicht davon abgehalten fast bankrott zu gehen und kaum Ausstrahlwirkung zu haben (die kam dann wieder mit Klopp und dem sportlichen Erfolg). Und PR kann man auch mit einer Südtribüne mit 20.000 statt 25.000 Stehplätzen machen. Natürlich verliert der Verein Geld, wenn er Stehplätze für 18,50€ verkauft. Die dargestellten Beträge gegenüber den Bayern oder Stuttgart sprechen ja für sich. Jetzt mal angenommen der BVB würde ein modernes Stadion alla Madrid oder Tottenham bauen, dann hättest du auch kein "0815" Stadion. Das Ziel müsste ja eben sein, die Identität auch hier zu bewahren.
Das halte ich für kompletten Mumpitz: JEDER Fan in ENgland spricht einen darauf an
Aber das ist doch gar nicht die Frage. Die These die aufgestellt wurde, war dass sich diese Ausstrahlung wesentlich auf die Einnahmen auswirkt. Wie viel haben die genannten Fans in England - die einen darauf ansprechen - tatsächlich direkt oder indirekt dem BVB Kohle gebracht?! Klar, kann niemand genau bemessen, aus meiner Sicht ist es aber eher die Ausnahme, dass der Verein aus der Ausstrahlwirkung der Süd finanzielle Gewinne im Ausland zieht.
Gerade mit der Süd macht man doch die Kohle
Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Montag, 27.07.2026, 19:26 (vor 63 Tagen) @ MauriciusQ
Ja, und nicht zu vergessen wie viele Besucher aus dem Ausland kommen, die unsere Borussia genau wegen dem Gesamtpaket besuchen.
Gerade mit der Süd macht man doch die Kohle
PePopp, Dienstag, 28.07.2026, 01:13 (vor 63 Tagen) @ Rekordeigentorschütze
Ja, und nicht zu vergessen wie viele Besucher aus dem Ausland kommen, die unsere Borussia genau wegen dem Gesamtpaket besuchen.
Meinst du wirklich, die fallen finanziell groß ins Gewicht?
Gerade mit der Süd macht man doch die Kohle
docity, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 19:25 (vor 63 Tagen) @ MauriciusQ
Nicht nur in England. Immer wenn ich während Urlauben Fussballinteressierte getroffen habe, fiel das Stichwort Yellow Wall. Auch in meinem internationalen beruflichen Umfeld (Inder, Amerikaner, Kanadier) kennen die Fussballinteressierten die Süd
Gerade mit der Süd macht man doch die Kohle
Gargamel09, Montag, 27.07.2026, 20:04 (vor 63 Tagen) @ docity
Nicht nur in England. Immer wenn ich während Urlauben Fussballinteressierte getroffen habe, fiel das Stichwort Yellow Wall. Auch in meinem internationalen beruflichen Umfeld (Inder, Amerikaner, Kanadier) kennen die Fussballinteressierten die Süd
Die würde dann immer noch dort stehen, vllt würde sich an der Größe/Höhe auch nicht so viel ändern, aber die Sicherheitsanforderungen wären ganz andere, dass dort eben keine 25K mehr drauf dürften.
bei 15-20K wäre es immer noch eine Yellow Wall, genauso wie sie es in der CL damals gegen Malaga und Madrid war
Gerade mit der Süd macht man doch die Kohle
Busch5658, Ort, Montag, 27.07.2026, 19:44 (vor 63 Tagen) @ docity
Nicht nur in England. Immer wenn ich während Urlauben Fussballinteressierte getroffen habe, fiel das Stichwort Yellow Wall. Auch in meinem internationalen beruflichen Umfeld (Inder, Amerikaner, Kanadier) kennen die Fussballinteressierten die Süd
Aber wenn da nur 20000 stehen, dann ist sie immer noch die Yellow Wall
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
Eisen, DO, Montag, 27.07.2026, 17:54 (vor 63 Tagen) @ Gargamel09
Wäre für mich jetzt kein Sakrileg…
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
VM , Lüdinghausen, Montag, 27.07.2026, 17:50 (vor 63 Tagen) @ Eisen
Auch die Südtribüne steht unter Denkmalschutz. Wie auch immer sich das dann im Detail auf einen Umbau auswirkt.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
Klopfer , Dortmund, Montag, 27.07.2026, 18:16 (vor 63 Tagen) @ VM
Denkmalschutz kann man auch aufheben (lassen), wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die frühere Bewertung unzutreffend war.
Ich habe schon 2009 in der Ratsvorlage daran gezweifelt, dass die gesetzlichen Anforderungen an den Denkmalschutz überhaupt erfüllt werden, aber unser OB war ziemlich begeistert von dem Gedanken ;-)
SGG
Klopfer
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 27.07.2026, 17:48 (vor 63 Tagen) @ MirkoWSG
Am jetzigen Standort ist durch den Denkmalschutz von Volksbad und Roter Erde einfach kein Spielraum mehr.
Ein Neubau auf der grünen Wiese würde allerdings alles vernichten, was den Charme des Westfalenstadions ausmacht. Zentral gelegen, vielseitig erreichbar, notfalls fußläufig vom Bahnhof aus. Auf dem Weg zum Stadion etliche Möglichkeiten einzukehren, alles irgendwie organisch gewachsen.
Wer mal in München, Mainz, Hoffenheim, usw. war, weiß wie armselig das ist, ins Grüne zu fahren und dort einfach nichts als das Stadion vorzufinden.
Jein. Man könnte tatsächlich dann auch die Infrastruktur für 80K+ ausbauen.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 17:53 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB
Was soll denn dann da hin? Imbisse, Kneipen? Die nur alle 2 Wochen besucht werden? Das regelt der Markt in dem Fall, deswegen stehen in den genannten Städten die Stadien auch als Solitäre auf der grünen Wiese.
Zumal der BVB auch die Kosten der VerkehrsInfrastruktur schon selbst tragen müsste.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 27.07.2026, 17:54 (vor 63 Tagen) @ Talentförderer
Was soll denn dann da hin? Imbisse, Kneipen? Die nur alle 2 Wochen besucht werden? Das regelt der Markt in dem Fall, deswegen stehen in den genannten Städten die Stadien auch als Solitäre auf der grünen Wiese.
Zumal der BVB auch die Kosten der VerkehrsInfrastruktur schon selbst tragen müsste.
Mir würde ne vernünftige Anbindung an die U-Bahn gefallen.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 17:59 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB
Dann kannst du nochmal 300-400 Mio. auf die Stadionkosten drauf legen.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
micha87, bei Berlin, Montag, 27.07.2026, 18:55 (vor 63 Tagen) @ Talentförderer
Möglich ist vieles, am Ende ist es eine Preisfrage und inwieweit man die Stadt mit in der Tasche hat. In anderen Ländern läuft sowas gar nicht demokratisch ab, da wird das einfach beschlossen und gemacht. Das funktioniert aus guten Gründen nicht immer. Wobei wenn man sieht wie Elon Musk in Grünheide vorgegangen ist, also da haben ebenfalls andere Regeln gegriffen. Wenn ein Interesse von Seiten der Stadt besteht, dann stehen viele Türen offen.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 23:53 (vor 63 Tagen) @ micha87
bearbeitet von Talentförderer, Montag, 27.07.2026, 23:56
Nun bei der Stadt, die gerade erst aus einer Haushaltssperre kommt, wird man niemanden in der Tasche haben. Die nächste Sperre wird kommen. Und wieso auch. Der BVB hat ein Stadion. Das kann und wird die Politik nicht anders entscheiden. Sollte der BVB was wollen, sind sie komplett auf sich gestellt.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
kriwi09, Dienstag, 28.07.2026, 20:05 (vor 62 Tagen) @ Talentförderer
Die Stadt Dortmund war in einer freiwilligen Haushaltssperre. Man wollte erst rechnen bevor wieder Geld verplant wird.
Jetzt sind pro Jahr 125 Mio einzusparen, je 2026 und je 2027 und dann mal gucken. Investiv werden Projekte auch Schulen bereits verschoben, um den investiven Deckel einzuhalten.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
Klopfer , Dortmund, Montag, 27.07.2026, 23:44 (vor 63 Tagen) @ micha87
Wenn ein Interesse von Seiten der Stadt besteht, dann stehen viele Türen offen.
Nein, das tut es nicht.
Sicher gibt es seitens der Stadtpolitik viele Befürworter des BVB, aber grundsätzliche Regeln der Stadtplanung über den Haufen zu werfen, das wird auch dem BVB nicht gelingen.
Eine dieser Regeln ist der unbedingte Erhalt der Grünflächen und das wäre derzeit die einzige Möglichkeit auf dem Stadtgebiet ein Areal, dass mindestens drei Hektar Fläche plus erhebliche Nebenflächen für Parkraum und Zuwegen benötigt, zu schaffen.
Und wer auf Industriebrachen spekuliert, der wird auch enttäuscht sein, die sind mittlerweile auch komplett vergeben.
SGG
Klopfer
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
micha87, bei Berlin, Donnerstag, 30.07.2026, 07:38 (vor 60 Tagen) @ Klopfer
Wenn ein Interesse von Seiten der Stadt besteht, dann stehen viele Türen offen.
Nein, das tut es nicht.
Sicher gibt es seitens der Stadtpolitik viele Befürworter des BVB, aber grundsätzliche Regeln der Stadtplanung über den Haufen zu werfen, das wird auch dem BVB nicht gelingen.
Eine dieser Regeln ist der unbedingte Erhalt der Grünflächen und das wäre derzeit die einzige Möglichkeit auf dem Stadtgebiet ein Areal, dass mindestens drei Hektar Fläche plus erhebliche Nebenflächen für Parkraum und Zuwegen benötigt, zu schaffen.
Und wer auf Industriebrachen spekuliert, der wird auch enttäuscht sein, die sind mittlerweile auch komplett vergeben.SGG
Klopfer
Dafür gibt es Ausgleichsflächen dann außerhalb. Im Zuge der avisierten Intel-Ansiedlung in Magdeburg konnte man schon sehen, es besteht ein übergeordnetes Interesse und dann wird eben gemacht. Ein neues Stadion hat halt nicht die Prio, wie ein Unternehmen das tausende Arbeitsplätze bringt. Tesla hat sogar ohne Baugenehmigungen einfach angefangen, von Baustopp war da keine Spur. Die Pläne in Manchester sehen 15.000 neue Wohnungen und tausende Arbeitsplätze vor.
https://www.kicker.de/meilenstein-fuer-manuniteds-neue-100-000-zuschauer-arena-1230459/artikel
Tottenham ist ähnlich innovativ das Thema angegangen und hat im Stadtgebiet etwas hingesetzt. Wenn die Stadt sagt, wir sind offen für ähnlich innovative Wege dann werden sich gewiss Türen öffnen. Am Ende ist es alles eine Frage von Geld und Konzepten.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 30.07.2026, 16:54 (vor 60 Tagen) @ micha87
Da sieht man übrigens wieviel Zeit der BVB noch hat. Old Trafford ist 120 Jahre alt.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
CF, Donnerstag, 30.07.2026, 17:07 (vor 60 Tagen) @ Talentförderer
Da sieht man übrigens wieviel Zeit der BVB noch hat. Old Trafford ist 120 Jahre alt.
Es hat aber in den letzten 30 Jahren ähnliche Umbauten erlebt wie das Westfalenstadion mit teilweisen Komplettabrissen und nun kommt man zu dem Schluss, dass ein neues Stadion her muss. Ähnliche Situation wie bei uns.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
Talentförderer, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 09:29 (vor 59 Tagen) @ CF
In Manchester wesentlich einfacher zu entscheiden, weil die quasi am alten Standort bauen können mit immens viel Platz und unbegrenzt viel Geld haben.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
CF, Freitag, 31.07.2026, 09:30 (vor 59 Tagen) @ Talentförderer
In Manchester wesentlich einfacher zu entscheiden, weil die quasi am alten Standort bauen können mit immens viel Platz und unbegrenzt viel Geld haben.
Sicherlich. Es gibt aber immer Lösungen, wenn man kreativ ist und will.
Grüne Wiese Neubau wäre fatal
Talentförderer, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 14:14 (vor 59 Tagen) @ CF
Ja Lösungen schon, aber die werden vielleicht nicht jedem gefallen. die Lösung ist hier ist wahrscheinlich eben am alten Platz zu bleiben und nur Teile zu sanieren und eben auf Logen Einnahmen zu verzichten.
Beispiel Barcelona?
tobi002, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 16:23 (vor 63 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Dort gibt es ja dann ab nächstes Jahr, über hunderttausend Zuschauer.
Aus finanzieller Sicht ist die Fertigstellung der VIP-Sitze bis zum 30. Juni 2026 entscheidend für den Club. Der Verkauf von 475 VIP-Sitzen über einen Zeitraum von 30 Jahren bringt 100 Millionen Euro ein. Dieses Geld möchte Barça nutzen, um die finanziellen Vorgaben der La Liga einzuhalten und das Gehaltslimit für Spieler zu erweitern. Dafür ist die Genehmigung durch die Wirtschaftsprüfer erforderlich, die den Deal erst validieren können, wenn die Sitze tatsächlich installiert wurden.
https://campnou.de/neues-camp-nou/
Und ein Mitarbeiter ist leider verstorben letzte Woche.
Wer will das denn? (finanzieren?)
Hatebreed, Montag, 27.07.2026, 15:11 (vor 63 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Hatebreed, Montag, 27.07.2026, 15:17
Wer genau will denn höhere Ticketpreise und mehr VIP Plätze? Natürlich könnte man noch die Ost Unterrang mit VIP vollmachen, noch mehr Anbauten machen Richtung Parkplatz/Rote Erde und das als VIP verkaufen oder Ticketpreise absurd erhöhen - aber das spiegelt weder unseren Verein dar und würde ganz viele Menschen aus unseren Stadion verdrängen. Ich weiß jetzt schon, dass bei einer weiteren "Kategorieanpassung" nächsten Sommer (das wäre dann die 3. Anpassung nach oben), einige Menschen nicht mehr ins Stadion kommen können in West Unterrang. Komischerweise sind wir da nämlich nicht alles Geldsäcke.
Wollen jetzt alle auf den lächerlichen WM Ticketpreise Zug aufspringen?
Wir alle wissen, wohin die Mehreinnahmen wandern: In die Taschen der Spieler und Berater.
Also wirft sich automatisch die Frage auf: Wer will das überhaupt und weitergedacht: Wie kann man das verhindern und die Südtribüne retten?
Zu den Bayern können (und wollen) wir gar nicht aufschließen. Mal zum Vergleich die Preise der Bayern für das CL Halbfinale 2026:
| Kategorie | Preis |
| ----------- | -------------------: |
| Kategorie 1 | 200€ |
| Kategorie 2 | 160€ |
| Kategorie 3 | 120€ |
| Kategorie 4 | 100€ |
| Kategorie 5 | 19€ (Stehplatz) |
Abegesehen davon: Was kostet ein Stadioneubau heutzutage in der "gewünschten" Größenordnung? 1 Milliarde? Wer bezahlt / finanziert das? Da haben sich übrigens schon einige Vereine verhoben. Ein neues Stadiongelände sehe ich auch nicht, dass heißt: Operation am offenen Herzen bzw. Neubau Tribüne für Tribüne. Mehrere Jahre Baustelle, mehrere Jahre (erstmal) Mindereinnahmen.
--
Block 24
Eher Absicherung nach unten, als ein Schritt nach oben.
Ingo, Europa, Montag, 27.07.2026, 14:54 (vor 63 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Was auffällig ist: würde der BVB 100 Millionen Euro im Jahr mehr einnehmen durch ein neues Stadion, könnte man im Deloitte-Ranking einen ganzen Platz aufholen und würde Chelsea hinter sich lassen. Zu mehr reicht es nicht.
Klar bringt es einen Schub, aber einen strukturellen Unterschied national macht es nicht, da der rückstand auf Buyern nach wie vor immens wäre. Und international ohnehin nicht, da mal an der Premier League und einigen spanischen Vereinen nie vorbeikommen kann.
Das ist kein Dealbreaker, aber es gilt zu beachten, dass es eher eine Absicherung nach unten ist, als einen großen Schritt nach oben ermöglicht.
Eher Absicherung nach unten, als ein Schritt nach oben.
bambam191279, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 15:05 (vor 63 Tagen) @ Ingo
Was auffällig ist: würde der BVB 100 Millionen Euro im Jahr mehr einnehmen durch ein neues Stadion, könnte man im Deloitte-Ranking einen ganzen Platz aufholen und würde Chelsea hinter sich lassen. Zu mehr reicht es nicht.
Klar bringt es einen Schub, aber einen strukturellen Unterschied national macht es nicht, da der rückstand auf Buyern nach wie vor immens wäre. Und international ohnehin nicht, da mal an der Premier League und einigen spanischen Vereinen nie vorbeikommen kann.Das ist kein Dealbreaker, aber es gilt zu beachten, dass es eher eine Absicherung nach unten ist, als einen großen Schritt nach oben ermöglicht.
100 Mio im Jahr mehr wären zwei bis drei hochwertige Spieler mehr die man unter Umständen dann auch mit 14 Mio Gehalt nen Jahr länger halten könnte.
Für diese Saison zb würde das bedeuten, El Mala und Karetsas wären "locker" finanzierbar, Geld für nen couto Ersatz oder nen Sechser wäre auch noch vorhanden.....
Wäre ein ganz anderes Level.
Eher Absicherung nach unten, als ein Schritt nach oben.
Ingo, Europa, Montag, 27.07.2026, 16:27 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Was auffällig ist: würde der BVB 100 Millionen Euro im Jahr mehr einnehmen durch ein neues Stadion, könnte man im Deloitte-Ranking einen ganzen Platz aufholen und würde Chelsea hinter sich lassen. Zu mehr reicht es nicht.
Klar bringt es einen Schub, aber einen strukturellen Unterschied national macht es nicht, da der rückstand auf Buyern nach wie vor immens wäre. Und international ohnehin nicht, da mal an der Premier League und einigen spanischen Vereinen nie vorbeikommen kann.Das ist kein Dealbreaker, aber es gilt zu beachten, dass es eher eine Absicherung nach unten ist, als einen großen Schritt nach oben ermöglicht.
100 Mio im Jahr mehr wären zwei bis drei hochwertige Spieler mehr die man unter Umständen dann auch mit 14 Mio Gehalt nen Jahr länger halten könnte.Für diese Saison zb würde das bedeuten, El Mala und Karetsas wären "locker" finanzierbar, Geld für nen couto Ersatz oder nen Sechser wäre auch noch vorhanden.....
Wäre ein ganz anderes Level.
Mit den von dir genannten Transfers würde man auf alle Fälle immer wieder den sportlichen Level der Mannschaft höher legen können. Es ist schon mehr, aber es würde national uns nicht entscheidend näher an Buyern bringen. Die bleiben auch unter den Bedingungen sportlich (und ökonomisch) enteilt. Strukturell also kein Unterschied. Es macht aber die Lücke nach unten deutlich größer. Was ja ein Vorteil wäre, unter rein ökonomischen Gesichtspunkten, da Planungssicherheit sich erhöht.
International bringt es auch keinen großen Schub nach oben. Ich sehe uns nicht regelmäßig im Viertelfinale oder Halbfinale der CL, da die Konkurrenz da noch deutlich andere Möglichkeiten mitbringt.
Eher Absicherung nach unten, als ein Schritt nach oben.
bambam191279, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 16:33 (vor 63 Tagen) @ Ingo
Was auffällig ist: würde der BVB 100 Millionen Euro im Jahr mehr einnehmen durch ein neues Stadion, könnte man im Deloitte-Ranking einen ganzen Platz aufholen und würde Chelsea hinter sich lassen. Zu mehr reicht es nicht.
Klar bringt es einen Schub, aber einen strukturellen Unterschied national macht es nicht, da der rückstand auf Buyern nach wie vor immens wäre. Und international ohnehin nicht, da mal an der Premier League und einigen spanischen Vereinen nie vorbeikommen kann.Das ist kein Dealbreaker, aber es gilt zu beachten, dass es eher eine Absicherung nach unten ist, als einen großen Schritt nach oben ermöglicht.
100 Mio im Jahr mehr wären zwei bis drei hochwertige Spieler mehr die man unter Umständen dann auch mit 14 Mio Gehalt nen Jahr länger halten könnte.Für diese Saison zb würde das bedeuten, El Mala und Karetsas wären "locker" finanzierbar, Geld für nen couto Ersatz oder nen Sechser wäre auch noch vorhanden.....
Wäre ein ganz anderes Level.
Mit den von dir genannten Transfers würde man auf alle Fälle immer wieder den sportlichen Level der Mannschaft höher legen können. Es ist schon mehr, aber es würde national uns nicht entscheidend näher an Buyern bringen. Die bleiben auch unter den Bedingungen sportlich (und ökonomisch) enteilt. Strukturell also kein Unterschied. Es macht aber die Lücke nach unten deutlich größer. Was ja ein Vorteil wäre, unter rein ökonomischen Gesichtspunkten, da Planungssicherheit sich erhöht.
International bringt es auch keinen großen Schub nach oben. Ich sehe uns nicht regelmäßig im Viertelfinale oder Halbfinale der CL, da die Konkurrenz da noch deutlich andere Möglichkeiten mitbringt.
Naja, Spieler die uns besser machen, würden die Lücke zu den Bayern kleiner machen.
Und wenn wir sportlich in der Lage sind regelmäßig 75+ Punkte zu erreichen steigen auch die Chancen schwächelnde Bayern abzufangen oder öfter mal im direkten Duell zu gewinnen....
Eher Absicherung nach unten, als ein Schritt nach oben.
Hatebreed, Montag, 27.07.2026, 15:18 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Wäre ein ganz anderes Level.
Die Mehreinnahmen würden sicherlich die ersten 20 (?) Jahre in die Stadionfinanzierung gehen.
Da haste nix von.
--
Block 24
Eher Absicherung nach unten, als ein Schritt nach oben.
bambam191279, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 16:12 (vor 63 Tagen) @ Hatebreed
Wäre ein ganz anderes Level.
Die Mehreinnahmen würden sicherlich die ersten 20 (?) Jahre in die Stadionfinanzierung gehen.
Da haste nix von.
Zum einen war das ja ein fiktives Beispiel wenn wir die Kohle hätten ohne Ausgaben und zum anderen glaube ich kaum dass man sämtliche möglichen Mehreinnahmen direkt in die Tilgung steckt.
Das wäre wirtschaftlich und sportlich schon etwas blöd.
Eher Absicherung nach unten, als ein Schritt nach oben.
Hatebreed, Montag, 27.07.2026, 21:09 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Zum einen war das ja ein fiktives Beispiel wenn wir die Kohle hätten ohne Ausgaben und zum anderen glaube ich kaum dass man sämtliche möglichen Mehreinnahmen direkt in die Tilgung steckt.
Das wäre wirtschaftlich und sportlich schon etwas blöd.
Da ginge zuerst einmal einer großer Teil in die Zinszahlung, und dann kommt die erst die Tilgung.
Ich halte das alles für utopisch muss ich ehrlich sagen: Ohne Fremdkapital können wir keine Milliarde stemmen - und wo soll Fremdkapital herkommen?Und falls doch: Zu welchem Preis?
--
Block 24
Eher Absicherung nach unten, als ein Schritt nach oben.
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 00:27 (vor 63 Tagen) @ Hatebreed
Zum einen war das ja ein fiktives Beispiel wenn wir die Kohle hätten ohne Ausgaben und zum anderen glaube ich kaum dass man sämtliche möglichen Mehreinnahmen direkt in die Tilgung steckt.
Das wäre wirtschaftlich und sportlich schon etwas blöd.
Da ginge zuerst einmal einer großer Teil in die Zinszahlung, und dann kommt die erst die Tilgung.
Ich halte das alles für utopisch muss ich ehrlich sagen: Ohne Fremdkapital können wir keine Milliarde stemmen - und wo soll Fremdkapital herkommen?Und falls doch: Zu welchem Preis?
Es ist doch zum Glück eh alles nur nen hirnfurz hier, aber ich wüsste nicht wieso nen Stadionneubau nicht über dreißig Jahre oder dergleichen abgezahlt werden könnte?
Und natürlich wäre es dann noch ein Unterschied ob das Teil dann 750 oder 1000 mios kostet.
Ansonsten würde das ja quasi bedeuten, sobald das westfalenstadion nicht mehr renoviert werden kann wäre der BVB quasi ohne spielort....
Eher Absicherung nach unten, als ein Schritt nach oben.
Chappi1991 , Montag, 27.07.2026, 22:24 (vor 63 Tagen) @ Hatebreed
Zum einen war das ja ein fiktives Beispiel wenn wir die Kohle hätten ohne Ausgaben und zum anderen glaube ich kaum dass man sämtliche möglichen Mehreinnahmen direkt in die Tilgung steckt.
Das wäre wirtschaftlich und sportlich schon etwas blöd.
Da ginge zuerst einmal einer großer Teil in die Zinszahlung, und dann kommt die erst die Tilgung.
Ich halte das alles für utopisch muss ich ehrlich sagen: Ohne Fremdkapital können wir keine Milliarde stemmen - und wo soll Fremdkapital herkommen?Und falls doch: Zu welchem Preis?
ChatGPT meint 500-700 Millionen wären für den BVB problemlos zu finanzieren. 700-1000 Million wären möglich, aber ambitioniert. Mehr wäre nur mit Partnern, Förderung etc. möglich. Interessant. Habe noch keine Meinung zu den Zahlen.
Eher Absicherung nach unten, als ein Schritt nach oben.
Goalgetter1990, Montag, 27.07.2026, 15:14 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Was auffällig ist: würde der BVB 100 Millionen Euro im Jahr mehr einnehmen durch ein neues Stadion, könnte man im Deloitte-Ranking einen ganzen Platz aufholen und würde Chelsea hinter sich lassen. Zu mehr reicht es nicht.
Klar bringt es einen Schub, aber einen strukturellen Unterschied national macht es nicht, da der rückstand auf Buyern nach wie vor immens wäre. Und international ohnehin nicht, da mal an der Premier League und einigen spanischen Vereinen nie vorbeikommen kann.Das ist kein Dealbreaker, aber es gilt zu beachten, dass es eher eine Absicherung nach unten ist, als einen großen Schritt nach oben ermöglicht.
100 Mio im Jahr mehr wären zwei bis drei hochwertige Spieler mehr die man unter Umständen dann auch mit 14 Mio Gehalt nen Jahr länger halten könnte.Für diese Saison zb würde das bedeuten, El Mala und Karetsas wären "locker" finanzierbar, Geld für nen couto Ersatz oder nen Sechser wäre auch noch vorhanden.....
Wäre ein ganz anderes Level.
Naja, dem Mehr an Einnahmen stehen ja Verbindlichkeiten gegenüber, die du über Jahrzehnte abbezahlen müsstest (selbst wenn es eine gemeinsame Investition ist). Nur die zusätzliche Einnahmen zu nehmen und zu sagen "Das könnten wir damit mehr kaufen" funktioniert ja nicht in der Gesamtrechnung.
Eher Absicherung nach unten, als ein Schritt nach oben.
bambam191279, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 16:14 (vor 63 Tagen) @ Goalgetter1990
Was auffällig ist: würde der BVB 100 Millionen Euro im Jahr mehr einnehmen durch ein neues Stadion, könnte man im Deloitte-Ranking einen ganzen Platz aufholen und würde Chelsea hinter sich lassen. Zu mehr reicht es nicht.
Klar bringt es einen Schub, aber einen strukturellen Unterschied national macht es nicht, da der rückstand auf Buyern nach wie vor immens wäre. Und international ohnehin nicht, da mal an der Premier League und einigen spanischen Vereinen nie vorbeikommen kann.Das ist kein Dealbreaker, aber es gilt zu beachten, dass es eher eine Absicherung nach unten ist, als einen großen Schritt nach oben ermöglicht.
100 Mio im Jahr mehr wären zwei bis drei hochwertige Spieler mehr die man unter Umständen dann auch mit 14 Mio Gehalt nen Jahr länger halten könnte.Für diese Saison zb würde das bedeuten, El Mala und Karetsas wären "locker" finanzierbar, Geld für nen couto Ersatz oder nen Sechser wäre auch noch vorhanden.....
Wäre ein ganz anderes Level.
Naja, dem Mehr an Einnahmen stehen ja Verbindlichkeiten gegenüber, die du über Jahrzehnte abbezahlen müsstest (selbst wenn es eine gemeinsame Investition ist). Nur die zusätzliche Einnahmen zu nehmen und zu sagen "Das könnten wir damit mehr kaufen" funktioniert ja nicht in der Gesamtrechnung.
Natürlich nicht.
Aber es wäre mitnichten so dass man gar nichts mehr hätte.
Selbst wenn man "nur" 50 mios mehr zur Verfügung hätte wäre das enorm.
Eher Absicherung nach unten, als ein Schritt nach oben.
Ingo, Europa, Montag, 27.07.2026, 16:28 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Was auffällig ist: würde der BVB 100 Millionen Euro im Jahr mehr einnehmen durch ein neues Stadion, könnte man im Deloitte-Ranking einen ganzen Platz aufholen und würde Chelsea hinter sich lassen. Zu mehr reicht es nicht.
Klar bringt es einen Schub, aber einen strukturellen Unterschied national macht es nicht, da der rückstand auf Buyern nach wie vor immens wäre. Und international ohnehin nicht, da mal an der Premier League und einigen spanischen Vereinen nie vorbeikommen kann.Das ist kein Dealbreaker, aber es gilt zu beachten, dass es eher eine Absicherung nach unten ist, als einen großen Schritt nach oben ermöglicht.
100 Mio im Jahr mehr wären zwei bis drei hochwertige Spieler mehr die man unter Umständen dann auch mit 14 Mio Gehalt nen Jahr länger halten könnte.Für diese Saison zb würde das bedeuten, El Mala und Karetsas wären "locker" finanzierbar, Geld für nen couto Ersatz oder nen Sechser wäre auch noch vorhanden.....
Wäre ein ganz anderes Level.
Naja, dem Mehr an Einnahmen stehen ja Verbindlichkeiten gegenüber, die du über Jahrzehnte abbezahlen müsstest (selbst wenn es eine gemeinsame Investition ist). Nur die zusätzliche Einnahmen zu nehmen und zu sagen "Das könnten wir damit mehr kaufen" funktioniert ja nicht in der Gesamtrechnung.
Natürlich nicht.
Aber es wäre mitnichten so dass man gar nichts mehr hätte.
Selbst wenn man "nur" 50 mios mehr zur Verfügung hätte wäre das enorm.
Enorm, ja, und dennoch strukturell kein großer Schub. Das sind zwei verschiedene Dinge.
Eher Absicherung nach unten, als ein Schritt nach oben.
bambam191279, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 16:34 (vor 63 Tagen) @ Ingo
Was auffällig ist: würde der BVB 100 Millionen Euro im Jahr mehr einnehmen durch ein neues Stadion, könnte man im Deloitte-Ranking einen ganzen Platz aufholen und würde Chelsea hinter sich lassen. Zu mehr reicht es nicht.
Klar bringt es einen Schub, aber einen strukturellen Unterschied national macht es nicht, da der rückstand auf Buyern nach wie vor immens wäre. Und international ohnehin nicht, da mal an der Premier League und einigen spanischen Vereinen nie vorbeikommen kann.Das ist kein Dealbreaker, aber es gilt zu beachten, dass es eher eine Absicherung nach unten ist, als einen großen Schritt nach oben ermöglicht.
100 Mio im Jahr mehr wären zwei bis drei hochwertige Spieler mehr die man unter Umständen dann auch mit 14 Mio Gehalt nen Jahr länger halten könnte.Für diese Saison zb würde das bedeuten, El Mala und Karetsas wären "locker" finanzierbar, Geld für nen couto Ersatz oder nen Sechser wäre auch noch vorhanden.....
Wäre ein ganz anderes Level.
Naja, dem Mehr an Einnahmen stehen ja Verbindlichkeiten gegenüber, die du über Jahrzehnte abbezahlen müsstest (selbst wenn es eine gemeinsame Investition ist). Nur die zusätzliche Einnahmen zu nehmen und zu sagen "Das könnten wir damit mehr kaufen" funktioniert ja nicht in der Gesamtrechnung.
Natürlich nicht.
Aber es wäre mitnichten so dass man gar nichts mehr hätte.
Selbst wenn man "nur" 50 mios mehr zur Verfügung hätte wäre das enorm.
Enorm, ja, und dennoch strukturell kein großer Schub. Das sind zwei verschiedene Dinge.
Doch, wäre es. Das wäre mindestens ein dicker zusätzlicher Transfer jährlich.
Vergleich Bayern - BVB
stfn84, Köln, Montag, 27.07.2026, 12:37 (vor 63 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von stfn84, Montag, 27.07.2026, 12:40
Auch wenn Deloitte von Einnahmen aus dem Spielbetrieb von 165 Millionen Euro spricht, sind es gemäß des Jahresabschluss der Bayern für 2024/2025 266 Millionen Euro. Darin sind jedoch ca. 55 Millionen Euro aus der Klub-WM enthalten, die man entsprechend rausrechnen sollte.
Beim BVB komme ich entsprechend des dezidierten Geschäftsberichts auf Erlöse aus dem Spielbetrieb (55,221 Mio), Conference & Catering (27,237 Mio) sowie Porto & VVK-Gebühren (ohne Verrechnung der Kosten, 5,086 Mio) in Höhe von 87,5 Mio Euro.
Da sprechen wir also davon, dass die Bayern pro Saison allein im Spielbetrieb das 2,4-fache des BVB einnehmen.
Nur auf das Ticketing bezogen kann man auch diesbezüglich festhalten, dass wir gerade in der CL unterdurchschnittlich viel (wenig) pro Karte verlangen. Ab der KO-Phase nehmen die Bayern hier 90 Euro für den günstigsten Sitzer (der bei uns eben 35 Euro kostet).
macht es überhaupt noch Sinn, die Bayern mit irgendwas in der Buli zu vergleichen?
BVBStone, Detmold, Montag, 27.07.2026, 13:27 (vor 63 Tagen) @ stfn84
die sind Galaxien weit von ALLEN und ALLEM entfernt
macht es überhaupt noch Sinn, die Bayern mit irgendwas in der Buli zu vergleichen?
stfn84, Köln, Montag, 27.07.2026, 13:53 (vor 63 Tagen) @ BVBStone
Da im Artikel mit anderen Zahlen darauf Bezug genommen wird und man sich sportlich mit ihnen misst halte ich das schon für durchaus legitim.
Vergleich Bayern - BVB
Blarry, Essen, Montag, 27.07.2026, 12:50 (vor 63 Tagen) @ stfn84
Dazu gehört auch, dass die Bayern pro Saison im Schnitt mehr Heimspiele haben als wir. Allein vergangene Spielzeit drei CL-Partien mehr, die entsprechend bepreist werden können. Plus Losglück und generell längeres Überleben im DFB-Pokal.
Vergleich Bayern - BVB
stfn84, Köln, Montag, 27.07.2026, 12:58 (vor 63 Tagen) @ Blarry
Der entsprechende Vergleich bezieht sich auf die Saison 2024/2025. In der Saison hatten die Bayern ein Heimspiel mehr (DFB Pokal).
Vergleich Bayern - BVB
Didi, Schweiz, Montag, 27.07.2026, 12:40 (vor 63 Tagen) @ stfn84
Die Logen sind mW beim BVB teilweise auch in den Einnahmen aus der Werbung / Sponsoring enthalten.
Vergleich Bayern - BVB
stfn84, Köln, Montag, 27.07.2026, 12:44 (vor 63 Tagen) @ Didi
Ja, das stimmt! Da gibt es leider keine Aufschlüsselung.
Ich meine im Kopf zu haben, dass wir zehn Logen auf der Ost-Tribüne haben. Wenn wir hier nochmal 20 Millionen p.a. unterstellen lägen wir nur noch bei 50% ggü. der Bayern.
Vergleich Bayern - BVB
nemix, Montag, 27.07.2026, 14:00 (vor 63 Tagen) @ stfn84
Ja, das stimmt! Da gibt es leider keine Aufschlüsselung.
Ich meine im Kopf zu haben, dass wir zehn Logen auf der Ost-Tribüne haben. Wenn wir hier nochmal 20 Millionen p.a. unterstellen lägen wir nur noch bei 50% ggü. der Bayern.
Aus eigener Erfahrung (war mal nah dran bei einem Sponsor mit Loge): Die Logen werden bei Sponsoring Deals teilweise mit reingepackt. Da wurde das Sponsoring um ~500k erhöht und dafür gab es eine eigene Loge für das Jahr.
Sorgt dann auch dafür das z.b. 1&1 regelmäßig Influencer in Ihrer Loge hatte die mit Fußball nichts zu tun haben.
20Mil p.a. werden da aktuell nicht generiert, selbst die Hälfte würde mich wundern.
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
donotrobme, Münsterland, Montag, 27.07.2026, 12:34 (vor 63 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Wer weiß schon, wie sich die Nachfrage nach Tickets enwickeln wird. Ein älter werdende Gesellschaft, klamme Rentenkassen und eine schwächelnde Wirtschaft führen sicherlich dazu, dass sich die Nachfrage ändern wird.
Braucht es noch eine Südtribüne in dieser Dimension, wenn die Gesellschaft vergreist?
Möchte diese Leute stattdessen einen Sitzplatz haben?
Können die zum Beispiel auch im Oberrang sitzen? Haben die Lust, so viele Treppen zu steigen?
Für meinen Vater war das letztens anstrengend und er ist eigentlich gut in Form. Da macht man sich schon Gedanken, ob das die beste Idee war, ihn mitzunehmen.
Braucht es mehr Rolltreppen oder Fahrstühle für die Menschen mit Einschränkungen?
Ich glaube der BVB sollte abwarten, wie sich das Land und seine Gesellschaft entwickeln werden, ehe sie ein neues Stadion bauen und damit Tatsachen für die nächsten Jahrzehnte schaffen
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
VM , Lüdinghausen, Montag, 27.07.2026, 16:55 (vor 63 Tagen) @ donotrobme
Wer weiß schon, wie sich die Nachfrage nach Tickets enwickeln wird. Ein älter werdende Gesellschaft, klamme Rentenkassen und eine schwächelnde Wirtschaft führen sicherlich dazu, dass sich die Nachfrage ändern wird.
Mit so einem Bau kann man aber auch Vorreiter sein, eine positive Stimmung erzeugen.
Braucht es mehr Rolltreppen oder Fahrstühle für die Menschen mit Einschränkungen?
Der BVB erfüllt nicht einmal die gesetzlichen Mindestanforderungen hinsichtlich der Anzahl der Plätze für Rollstuhlfahrende.
Ich glaube der BVB sollte abwarten, wie sich das Land und seine Gesellschaft entwickeln werden, ehe sie ein neues Stadion bauen und damit Tatsachen für die nächsten Jahrzehnte schaffen
Wie lange soll er denn warten und was sind die Punkte, die erfüllt sein müssen, damit ein Stadionneubau aus Deiner Sicht Sinn macht?
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Floatdownstream, Lünen, Montag, 27.07.2026, 14:31 (vor 63 Tagen) @ donotrobme
Da ist einiges dran. Darüber hinaus sollte man vielleicht auch erst mal sehen, wohin sich diese ganze Sportart entwickelt. Da ist sicher vieles, was immer mehr Menschen abschrecken könnte.
Der BVB sollte einfach die Preise für die Dauerkarten auf der Süd erhöhen, um die Lücke zu schließen
Ballschieber007, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 13:21 (vor 63 Tagen) @ donotrobme
Wer weiß schon, wie sich die Nachfrage nach Tickets enwickeln wird. Ein älter werdende Gesellschaft, klamme Rentenkassen und eine schwächelnde Wirtschaft führen sicherlich dazu, dass sich die Nachfrage ändern wird.
Braucht es noch eine Südtribüne in dieser Dimension, wenn die Gesellschaft vergreist?
Möchte diese Leute stattdessen einen Sitzplatz haben?
Können die zum Beispiel auch im Oberrang sitzen? Haben die Lust, so viele Treppen zu steigen?
Für meinen Vater war das letztens anstrengend und er ist eigentlich gut in Form. Da macht man sich schon Gedanken, ob das die beste Idee war, ihn mitzunehmen.Braucht es mehr Rolltreppen oder Fahrstühle für die Menschen mit Einschränkungen?
Ich glaube der BVB sollte abwarten, wie sich das Land und seine Gesellschaft entwickeln werden, ehe sie ein neues Stadion bauen und damit Tatsachen für die nächsten Jahrzehnte schaffen
Ist nicht meine persönliche Meinung! Aber machen wir uns doch nichts vor, es wird über kurz oder lang doch gar nicht mehr ohne Preiserhöhungen bei den Tickets gehen. Wie viele Stellschrauben gibt es denn noch? Das Stadion ist nun mal ein reines Fußballstadion, auf welches wir zu recht stolz sein können.
Der BVB sollte einfach die Preise für die Dauerkarten auf der Süd erhöhen, um die Lücke zu schließen
Voegi, Porta Westfalica, Montag, 27.07.2026, 13:44 (vor 63 Tagen) @ Ballschieber007
Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
Um wieviel möchtest du denn die Tickets erhöhen, dass du überhaupt ein Impact spürst?
25.000 x 17 Heimspiele = 425.000
Bei 10€ pro Ticket Erhöhung entsprechend 4,25 mio mehr im Jahr.
Wären ca. 5% mehr Einnahmen , aber der GAP zu anderen Topvereinen schließt du damit nicht….
Der BVB sollte einfach die Preise für die Dauerkarten auf der Süd erhöhen, um die Lücke zu schließen
dozer, Montag, 27.07.2026, 14:27 (vor 63 Tagen) @ Voegi
Ich bin ein Verfechter von "kein Zwanni fürn Steher", aber ich glaube man könnte die Süd-DK auch auf 19,09 € erhöhen. Tut einmal im Jahr weh, dann nicht mehr so sehr. Problem: Auf Grund der Inflation wird es nicht dabei bleiben und dann wird Fußball nicht mehr bezahlbar sein.
Jede Preiserhöhung hätte ohnehin nur einen einmaligen Effekt, da an anderen Stellen dann wieder mehr Geld ausgegeben werden wird. Eine Zweckgebundene Einnahme ist leider nicht umsetzbar.
Grundsätzlich wäre ich auch bereit für die Instandhaltung unseres Westfalenstadions eine Spende zu leisten. Oder ich werde Pate für meinen Stehplatz :D
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Ricola1, Ort, Montag, 27.07.2026, 12:55 (vor 63 Tagen) @ donotrobme
Wer weiß schon, wie sich die Nachfrage nach Tickets enwickeln wird. Ein älter werdende Gesellschaft, klamme Rentenkassen und eine schwächelnde Wirtschaft führen sicherlich dazu, dass sich die Nachfrage ändern wird.
Braucht es noch eine Südtribüne in dieser Dimension, wenn die Gesellschaft vergreist?
Möchte diese Leute stattdessen einen Sitzplatz haben?
Können die zum Beispiel auch im Oberrang sitzen? Haben die Lust, so viele Treppen zu steigen?
Für meinen Vater war das letztens anstrengend und er ist eigentlich gut in Form. Da macht man sich schon Gedanken, ob das die beste Idee war, ihn mitzunehmen.Braucht es mehr Rolltreppen oder Fahrstühle für die Menschen mit Einschränkungen?
Ich glaube der BVB sollte abwarten, wie sich das Land und seine Gesellschaft entwickeln werden, ehe sie ein neues Stadion bauen und damit Tatsachen für die nächsten Jahrzehnte schaffen
Ich glaube, dass das ohnehin eine Phantom-Diskussion ist. Der BVB wird keinen Neubau finanzieren können im heutigen Produktionsumfeld in Deutschland. Chance wurde m.E. vor rund 20 Jahren vertan, als Schalke, HSV und Bayern gebaut haben. Kam damals allerdings nicht in Frage. Man möbelte lieber die Ecken für sehr viel Geld, das man nicht hatte, auf. Man hätte ersichtlich auch kein Darlehen bekommen und Aktien an der KGaA hatte man weitgehend verkauft. Absolute Phantomdiskussion.
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 13:09 (vor 63 Tagen) @ Ricola1
Vor 20 Jahren stand man kurz vor der Insolvenz und das Stadion war gerade mal 30 Jahre alt. Wieso und wie hätte man da ein neues Stadion bauen sollen oder können?
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Ricola1, Ort, Montag, 27.07.2026, 13:13 (vor 63 Tagen) @ Talentförderer
Vor 20 Jahren stand man kurz vor der Insolvenz und das Stadion war gerade mal 30 Jahre alt. Wieso und wie hätte man da ein neues Stadion bauen sollen oder können?
Okay, 20 Jahre war in den Raum geworfen. 25, 30 Jahre (die Planung für so etwas beginnt ja früher). Man hätte 95, 96, 97 daran arbeiten müssen. Dauert ja auch Jahre in der Vorarbeit. So wie eben die genannten Schalke, HSV oder Bayern das auf verschiedene Weise gemacht haben. Man hat lieber Geld organisiert und die Ecken ausgebaut, für enorme Beträge übrigens. Verstehe das Konzept ehrlich gesagt bis heute nicht, man hat halt Plätze mehr geschaffen. Aber daran ist man ja mit der damaligen Führung auch fast zugrunde gegangen.
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 17:18 (vor 63 Tagen) @ Ricola1
Das hätte absolut keinen Sinn gemacht, da war das Westfalenstadion 21 Jahre alt.
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Ricola1, Ort, Dienstag, 28.07.2026, 22:50 (vor 62 Tagen) @ Talentförderer
Das hätte absolut keinen Sinn gemacht, da war das Westfalenstadion 21 Jahre alt.
Verstehe den Einwand. Aber das Parkstadion war doch nicht wesentlich älter? Und die haben auch angefangen, zu planen. In München plante man zu der Zeit schon länger immer mal wieder. Einerseits wollte man das Olympiastadion umbauen (lassen), Rasen absenken, Gegengerade überdachen und auch Logen einziehen, dann suchte man Plätze für ein neues Stadion, präsentierte Investoren und so fort, während die Stadt immer wieder ablehnte. Schnell ging es erst dann, die im Grunde bezogen auf die grundsätzliche Planung (Kapazität in etwa, Vermarktung etc.) schon lange gemachte Vorplanung umzusetzen, als Beckenbauer und Co. 2000 die Fussball-WM an Land zogen. Da hat auch die Politik mitgemacht (in München verkleidet dann als Volksbefragung - für ein Stadion, das die beiden lokal beliebten Clubs bauen. Spannend...). Aber das Olympiastadion war auch erst 1972 eingeweiht worden.
Die Alternative, die man also beim BVB schon in den 90ern natürlich mittel- und langfristig vor sich hatte, bestanden darin, über ein neues Stadion nachzudenken oder, was dann kam, auszubauen. Hier also die Ecken dichtzubauen, das Stadion aber ersichtlich rückständig zu haben. Oder aber wie z. B. der HSV zur in etwa selben Zeit das alte Stadion quasi einzudampfen bspw. Hat Köln ja ähnlich gemacht zur WM. Das alte Stadion ist im Grunde einfach verschwunden. Neues Stadion an derselben Stelle, obwohl das alte neue Stadion erst 1975 so entstanden war. Frankfurt: Das Waldstation war zur WM 1974 im Grunde neu gebaut worden, die Commerzbank-Arena dann zur WM 2006 vorher irgendwann ebenfalls neu gebaut.
Dass man nach gut 20 Jahren generell überlegt, wie es mittelfristig weiter geht, ist offensichtlich nicht unüblich, zumal dann überall woanders langsam neue Stadien entstanden. (Wird übrigens Bayern ähnlich machen müssen, da wir hier über die Einnahmen sprechen. Ich glaube, das neue Bernabeu von Real ist mit einem Investor frisch gemacht worden und in der Endstufe soll es über 400 Millionen Euro Umsatz bringen, ca. 4 mal so viel wie das, was Bayern aus dem Stadion holt. Ich habe noch nichts darüber irgendwo gelesen, aber wenn sich da über die kommenden Jahre nichts tut, war es das mit der Konkurrenz zu Real Madrid).
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Tigo, Duisburg, Montag, 27.07.2026, 13:03 (vor 63 Tagen) @ Ricola1
Ich denke für ein modernes Stadion, dass neben Fußball auch noch andere Aktivitäten wie Konzerte, andere Sportarten und was sonst etc. geeignet wäre bzw. beherbergt würde man sicherlich einen Kredit bekommen.
Außerdem gibt es für sowas auch andere solide Finanzierungsmodell. Bspw. könnte man ja auch für die Nutzungsrechte der über den Fußball hinausgehenden Aktivitäten im Stadion Partner mit an Board holen.
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
bambam191279, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 12:59 (vor 63 Tagen) @ Ricola1
Wer weiß schon, wie sich die Nachfrage nach Tickets enwickeln wird. Ein älter werdende Gesellschaft, klamme Rentenkassen und eine schwächelnde Wirtschaft führen sicherlich dazu, dass sich die Nachfrage ändern wird.
Braucht es noch eine Südtribüne in dieser Dimension, wenn die Gesellschaft vergreist?
Möchte diese Leute stattdessen einen Sitzplatz haben?
Können die zum Beispiel auch im Oberrang sitzen? Haben die Lust, so viele Treppen zu steigen?
Für meinen Vater war das letztens anstrengend und er ist eigentlich gut in Form. Da macht man sich schon Gedanken, ob das die beste Idee war, ihn mitzunehmen.Braucht es mehr Rolltreppen oder Fahrstühle für die Menschen mit Einschränkungen?
Ich glaube der BVB sollte abwarten, wie sich das Land und seine Gesellschaft entwickeln werden, ehe sie ein neues Stadion bauen und damit Tatsachen für die nächsten Jahrzehnte schaffen
Ich glaube, dass das ohnehin eine Phantom-Diskussion ist. Der BVB wird keinen Neubau finanzieren können im heutigen Produktionsumfeld in Deutschland. Chance wurde m.E. vor rund 20 Jahren vertan, als Schalke, HSV und Bayern gebaut haben. Kam damals allerdings nicht in Frage. Man möbelte lieber die Ecken für sehr viel Geld, das man nicht hatte, auf. Man hätte ersichtlich auch kein Darlehen bekommen und Aktien an der KGaA hatte man weitgehend verkauft. Absolute Phantomdiskussion.
Der BVB wird über kurz oder lang gar nicht um einen Neubau herumkommen, ansonsten hast du bald gar kein Transferbudget weil du zwanzig bis dreißig mios jährlich in die Instandhaltung stecken musst.....
Es wird schon Möglichkeiten geben nen Neubau quer zu finanzieren....
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 16:59 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
20-30 Mio. jährlich ist aber arg übertrieben. ;-)
Zumal die Betonsanierung derzeit abgeschlossen ist. Modernisieren und sanieren. Da dürfte man tatsächlich eher bei 5-10 Mio. jährlich liegen, auch zukünftig.
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Ricola1, Ort, Montag, 27.07.2026, 13:09 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Wer weiß schon, wie sich die Nachfrage nach Tickets enwickeln wird. Ein älter werdende Gesellschaft, klamme Rentenkassen und eine schwächelnde Wirtschaft führen sicherlich dazu, dass sich die Nachfrage ändern wird.
Braucht es noch eine Südtribüne in dieser Dimension, wenn die Gesellschaft vergreist?
Möchte diese Leute stattdessen einen Sitzplatz haben?
Können die zum Beispiel auch im Oberrang sitzen? Haben die Lust, so viele Treppen zu steigen?
Für meinen Vater war das letztens anstrengend und er ist eigentlich gut in Form. Da macht man sich schon Gedanken, ob das die beste Idee war, ihn mitzunehmen.Braucht es mehr Rolltreppen oder Fahrstühle für die Menschen mit Einschränkungen?
Ich glaube der BVB sollte abwarten, wie sich das Land und seine Gesellschaft entwickeln werden, ehe sie ein neues Stadion bauen und damit Tatsachen für die nächsten Jahrzehnte schaffen
Ich glaube, dass das ohnehin eine Phantom-Diskussion ist. Der BVB wird keinen Neubau finanzieren können im heutigen Produktionsumfeld in Deutschland. Chance wurde m.E. vor rund 20 Jahren vertan, als Schalke, HSV und Bayern gebaut haben. Kam damals allerdings nicht in Frage. Man möbelte lieber die Ecken für sehr viel Geld, das man nicht hatte, auf. Man hätte ersichtlich auch kein Darlehen bekommen und Aktien an der KGaA hatte man weitgehend verkauft. Absolute Phantomdiskussion.
Der BVB wird über kurz oder lang gar nicht um einen Neubau herumkommen, ansonsten hast du bald gar kein Transferbudget weil du zwanzig bis dreißig mios jährlich in die Instandhaltung stecken musst.....
Es wird schon Möglichkeiten geben nen Neubau quer zu finanzieren....
Quer-Finanzierung heißt im besten Fall, dass ein Investor das stemmen müsste oder dürfte. Mit Sondernutzung außerhalb der Spieltage. Dann sieht aber das ganze Stadion anders aus, dann müsste die Infrastruktur (Anbindung, Parkplätze) vollkommen anders aufgezogen werden, anderer Standort. Ich glaube (Instandhaltung gebe ich Dir in der Tendenz recht, wird sehr teuer auf Dauer), es läuft auf einen massiven und teuren Umbau hinaus. Deutlich weniger Stehplätze, geringere Kapazität (und nicht mehr), teure Logen und Business-Seats (die in der Diskussion noch kaum eine Rolle spielen in diesem Strang). Und die wollen dann verkauft werden. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat Bayern damals zu Beginn der Zeit in der Allianz-Arena alle Business-Seats verkauft, 60 München so etwas wie 2 Handvoll oder ähnlich.
Am Ende wird es diese Transformation geben (müssen), was das Stadion komplett seiner Geschichte und seinem Wesen entleert. Man wird aber versuchen, dass die Kulisse noch etwas aufrechtzuerhalten. Will mich gar nicht beklagen, das ist der Lauf der Zeit. Die Zombies in England sind ja bestes Beispiel, ManU oder LFC und so fort, deren Anhängerschaft das Ganze noch für einen Club zu halten scheinen. Die Marke reicht zur Identifikation. So wird es hier vielleicht auch nach einem entkernenden Umbau sein.
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Tremonius III, Ort, Dienstag, 28.07.2026, 01:56 (vor 63 Tagen) @ Ricola1
Wer weiß schon, wie sich die Nachfrage nach Tickets enwickeln wird. Ein älter werdende Gesellschaft, klamme Rentenkassen und eine schwächelnde Wirtschaft führen sicherlich dazu, dass sich die Nachfrage ändern wird.
Braucht es noch eine Südtribüne in dieser Dimension, wenn die Gesellschaft vergreist?
Möchte diese Leute stattdessen einen Sitzplatz haben?
Können die zum Beispiel auch im Oberrang sitzen? Haben die Lust, so viele Treppen zu steigen?
Für meinen Vater war das letztens anstrengend und er ist eigentlich gut in Form. Da macht man sich schon Gedanken, ob das die beste Idee war, ihn mitzunehmen.Braucht es mehr Rolltreppen oder Fahrstühle für die Menschen mit Einschränkungen?
Ich glaube der BVB sollte abwarten, wie sich das Land und seine Gesellschaft entwickeln werden, ehe sie ein neues Stadion bauen und damit Tatsachen für die nächsten Jahrzehnte schaffen
Ich glaube, dass das ohnehin eine Phantom-Diskussion ist. Der BVB wird keinen Neubau finanzieren können im heutigen Produktionsumfeld in Deutschland. Chance wurde m.E. vor rund 20 Jahren vertan, als Schalke, HSV und Bayern gebaut haben. Kam damals allerdings nicht in Frage. Man möbelte lieber die Ecken für sehr viel Geld, das man nicht hatte, auf. Man hätte ersichtlich auch kein Darlehen bekommen und Aktien an der KGaA hatte man weitgehend verkauft. Absolute Phantomdiskussion.
Der BVB wird über kurz oder lang gar nicht um einen Neubau herumkommen, ansonsten hast du bald gar kein Transferbudget weil du zwanzig bis dreißig mios jährlich in die Instandhaltung stecken musst.....
Es wird schon Möglichkeiten geben nen Neubau quer zu finanzieren....
Quer-Finanzierung heißt im besten Fall, dass ein Investor das stemmen müsste oder dürfte. Mit Sondernutzung außerhalb der Spieltage. Dann sieht aber das ganze Stadion anders aus, dann müsste die Infrastruktur (Anbindung, Parkplätze) vollkommen anders aufgezogen werden, anderer Standort. Ich glaube (Instandhaltung gebe ich Dir in der Tendenz recht, wird sehr teuer auf Dauer), es läuft auf einen massiven und teuren Umbau hinaus. Deutlich weniger Stehplätze, geringere Kapazität (und nicht mehr), teure Logen und Business-Seats (die in der Diskussion noch kaum eine Rolle spielen in diesem Strang). Und die wollen dann verkauft werden. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat Bayern damals zu Beginn der Zeit in der Allianz-Arena alle Business-Seats verkauft, 60 München so etwas wie 2 Handvoll oder ähnlich.
Am Ende wird es diese Transformation geben (müssen), was das Stadion komplett seiner Geschichte und seinem Wesen entleert. Man wird aber versuchen, dass die Kulisse noch etwas aufrechtzuerhalten. Will mich gar nicht beklagen, das ist der Lauf der Zeit. Die Zombies in England sind ja bestes Beispiel, ManU oder LFC und so fort, deren Anhängerschaft das Ganze noch für einen Club zu halten scheinen. Die Marke reicht zur Identifikation. So wird es hier vielleicht auch nach einem entkernenden Umbau sein.
zur Geschichte am Standort Strobelallee:
https://www.dortmund.de/themen/freizeit-und-kultur/sport-und-erlebnismeile-strobelallee/die-geschichte-der-strobelallee/
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
bambam191279, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 13:12 (vor 63 Tagen) @ Ricola1
Wer weiß schon, wie sich die Nachfrage nach Tickets enwickeln wird. Ein älter werdende Gesellschaft, klamme Rentenkassen und eine schwächelnde Wirtschaft führen sicherlich dazu, dass sich die Nachfrage ändern wird.
Braucht es noch eine Südtribüne in dieser Dimension, wenn die Gesellschaft vergreist?
Möchte diese Leute stattdessen einen Sitzplatz haben?
Können die zum Beispiel auch im Oberrang sitzen? Haben die Lust, so viele Treppen zu steigen?
Für meinen Vater war das letztens anstrengend und er ist eigentlich gut in Form. Da macht man sich schon Gedanken, ob das die beste Idee war, ihn mitzunehmen.Braucht es mehr Rolltreppen oder Fahrstühle für die Menschen mit Einschränkungen?
Ich glaube der BVB sollte abwarten, wie sich das Land und seine Gesellschaft entwickeln werden, ehe sie ein neues Stadion bauen und damit Tatsachen für die nächsten Jahrzehnte schaffen
Ich glaube, dass das ohnehin eine Phantom-Diskussion ist. Der BVB wird keinen Neubau finanzieren können im heutigen Produktionsumfeld in Deutschland. Chance wurde m.E. vor rund 20 Jahren vertan, als Schalke, HSV und Bayern gebaut haben. Kam damals allerdings nicht in Frage. Man möbelte lieber die Ecken für sehr viel Geld, das man nicht hatte, auf. Man hätte ersichtlich auch kein Darlehen bekommen und Aktien an der KGaA hatte man weitgehend verkauft. Absolute Phantomdiskussion.
Der BVB wird über kurz oder lang gar nicht um einen Neubau herumkommen, ansonsten hast du bald gar kein Transferbudget weil du zwanzig bis dreißig mios jährlich in die Instandhaltung stecken musst.....
Es wird schon Möglichkeiten geben nen Neubau quer zu finanzieren....
Quer-Finanzierung heißt im besten Fall, dass ein Investor das stemmen müsste oder dürfte. Mit Sondernutzung außerhalb der Spieltage. Dann sieht aber das ganze Stadion anders aus, dann müsste die Infrastruktur (Anbindung, Parkplätze) vollkommen anders aufgezogen werden, anderer Standort. Ich glaube (Instandhaltung gebe ich Dir in der Tendenz recht, wird sehr teuer auf Dauer), es läuft auf einen massiven und teuren Umbau hinaus. Deutlich weniger Stehplätze, geringere Kapazität (und nicht mehr), teure Logen und Business-Seats (die in der Diskussion noch kaum eine Rolle spielen in diesem Strang). Und die wollen dann verkauft werden. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat Bayern damals zu Beginn der Zeit in der Allianz-Arena alle Business-Seats verkauft, 60 München so etwas wie 2 Handvoll oder ähnlich.Am Ende wird es diese Transformation geben (müssen), was das Stadion komplett seiner Geschichte und seinem Wesen entleert. Man wird aber versuchen, dass die Kulisse noch etwas aufrechtzuerhalten. Will mich gar nicht beklagen, das ist der Lauf der Zeit. Die Zombies in England sind ja bestes Beispiel, ManU oder LFC und so fort, deren Anhängerschaft das Ganze noch für einen Club zu halten scheinen. Die Marke reicht zur Identifikation. So wird es hier vielleicht auch nach einem entkernenden Umbau sein.
Der BVB hat halt das Problem mit diesem alten Stadion und dem Nimbus der Süd International abgehängt zu werden.
Ich meine, fünfzig mios weniger im Jahr als zb die Bayern bei 10k Zuschauer im Schnitt mehr tut schon weh.....
Gibt ja auch nicht umsonst englische fussballtouristen die gerne zu uns zum gucken kommen. Ist billig.
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Kobold, Montag, 27.07.2026, 14:54 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Wer weiß schon, wie sich die Nachfrage nach Tickets enwickeln wird. Ein älter werdende Gesellschaft, klamme Rentenkassen und eine schwächelnde Wirtschaft führen sicherlich dazu, dass sich die Nachfrage ändern wird.
Braucht es noch eine Südtribüne in dieser Dimension, wenn die Gesellschaft vergreist?
Möchte diese Leute stattdessen einen Sitzplatz haben?
Können die zum Beispiel auch im Oberrang sitzen? Haben die Lust, so viele Treppen zu steigen?
Für meinen Vater war das letztens anstrengend und er ist eigentlich gut in Form. Da macht man sich schon Gedanken, ob das die beste Idee war, ihn mitzunehmen.Braucht es mehr Rolltreppen oder Fahrstühle für die Menschen mit Einschränkungen?
Ich glaube der BVB sollte abwarten, wie sich das Land und seine Gesellschaft entwickeln werden, ehe sie ein neues Stadion bauen und damit Tatsachen für die nächsten Jahrzehnte schaffen
Ich glaube, dass das ohnehin eine Phantom-Diskussion ist. Der BVB wird keinen Neubau finanzieren können im heutigen Produktionsumfeld in Deutschland. Chance wurde m.E. vor rund 20 Jahren vertan, als Schalke, HSV und Bayern gebaut haben. Kam damals allerdings nicht in Frage. Man möbelte lieber die Ecken für sehr viel Geld, das man nicht hatte, auf. Man hätte ersichtlich auch kein Darlehen bekommen und Aktien an der KGaA hatte man weitgehend verkauft. Absolute Phantomdiskussion.
Der BVB wird über kurz oder lang gar nicht um einen Neubau herumkommen, ansonsten hast du bald gar kein Transferbudget weil du zwanzig bis dreißig mios jährlich in die Instandhaltung stecken musst.....
Es wird schon Möglichkeiten geben nen Neubau quer zu finanzieren....
Quer-Finanzierung heißt im besten Fall, dass ein Investor das stemmen müsste oder dürfte. Mit Sondernutzung außerhalb der Spieltage. Dann sieht aber das ganze Stadion anders aus, dann müsste die Infrastruktur (Anbindung, Parkplätze) vollkommen anders aufgezogen werden, anderer Standort. Ich glaube (Instandhaltung gebe ich Dir in der Tendenz recht, wird sehr teuer auf Dauer), es läuft auf einen massiven und teuren Umbau hinaus. Deutlich weniger Stehplätze, geringere Kapazität (und nicht mehr), teure Logen und Business-Seats (die in der Diskussion noch kaum eine Rolle spielen in diesem Strang). Und die wollen dann verkauft werden. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat Bayern damals zu Beginn der Zeit in der Allianz-Arena alle Business-Seats verkauft, 60 München so etwas wie 2 Handvoll oder ähnlich.Am Ende wird es diese Transformation geben (müssen), was das Stadion komplett seiner Geschichte und seinem Wesen entleert. Man wird aber versuchen, dass die Kulisse noch etwas aufrechtzuerhalten. Will mich gar nicht beklagen, das ist der Lauf der Zeit. Die Zombies in England sind ja bestes Beispiel, ManU oder LFC und so fort, deren Anhängerschaft das Ganze noch für einen Club zu halten scheinen. Die Marke reicht zur Identifikation. So wird es hier vielleicht auch nach einem entkernenden Umbau sein.
Der BVB hat halt das Problem mit diesem alten Stadion und dem Nimbus der Süd International abgehängt zu werden.
Ich meine, fünfzig mios weniger im Jahr als zb die Bayern bei 10k Zuschauer im Schnitt mehr tut schon weh.....
Gibt ja auch nicht umsonst englische fussballtouristen die gerne zu uns zum gucken kommen. Ist billig.
Ist man nicht schon längst abgehängt? National sowieso und international braucht man Losglück und Spielglück. Also mehr geht sowieso nicht, ob 50 Millionen mehr oder weniger.
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
bambam191279, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 15:07 (vor 63 Tagen) @ Kobold
Wer weiß schon, wie sich die Nachfrage nach Tickets enwickeln wird. Ein älter werdende Gesellschaft, klamme Rentenkassen und eine schwächelnde Wirtschaft führen sicherlich dazu, dass sich die Nachfrage ändern wird.
Braucht es noch eine Südtribüne in dieser Dimension, wenn die Gesellschaft vergreist?
Möchte diese Leute stattdessen einen Sitzplatz haben?
Können die zum Beispiel auch im Oberrang sitzen? Haben die Lust, so viele Treppen zu steigen?
Für meinen Vater war das letztens anstrengend und er ist eigentlich gut in Form. Da macht man sich schon Gedanken, ob das die beste Idee war, ihn mitzunehmen.Braucht es mehr Rolltreppen oder Fahrstühle für die Menschen mit Einschränkungen?
Ich glaube der BVB sollte abwarten, wie sich das Land und seine Gesellschaft entwickeln werden, ehe sie ein neues Stadion bauen und damit Tatsachen für die nächsten Jahrzehnte schaffen
Ich glaube, dass das ohnehin eine Phantom-Diskussion ist. Der BVB wird keinen Neubau finanzieren können im heutigen Produktionsumfeld in Deutschland. Chance wurde m.E. vor rund 20 Jahren vertan, als Schalke, HSV und Bayern gebaut haben. Kam damals allerdings nicht in Frage. Man möbelte lieber die Ecken für sehr viel Geld, das man nicht hatte, auf. Man hätte ersichtlich auch kein Darlehen bekommen und Aktien an der KGaA hatte man weitgehend verkauft. Absolute Phantomdiskussion.
Der BVB wird über kurz oder lang gar nicht um einen Neubau herumkommen, ansonsten hast du bald gar kein Transferbudget weil du zwanzig bis dreißig mios jährlich in die Instandhaltung stecken musst.....
Es wird schon Möglichkeiten geben nen Neubau quer zu finanzieren....
Quer-Finanzierung heißt im besten Fall, dass ein Investor das stemmen müsste oder dürfte. Mit Sondernutzung außerhalb der Spieltage. Dann sieht aber das ganze Stadion anders aus, dann müsste die Infrastruktur (Anbindung, Parkplätze) vollkommen anders aufgezogen werden, anderer Standort. Ich glaube (Instandhaltung gebe ich Dir in der Tendenz recht, wird sehr teuer auf Dauer), es läuft auf einen massiven und teuren Umbau hinaus. Deutlich weniger Stehplätze, geringere Kapazität (und nicht mehr), teure Logen und Business-Seats (die in der Diskussion noch kaum eine Rolle spielen in diesem Strang). Und die wollen dann verkauft werden. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat Bayern damals zu Beginn der Zeit in der Allianz-Arena alle Business-Seats verkauft, 60 München so etwas wie 2 Handvoll oder ähnlich.Am Ende wird es diese Transformation geben (müssen), was das Stadion komplett seiner Geschichte und seinem Wesen entleert. Man wird aber versuchen, dass die Kulisse noch etwas aufrechtzuerhalten. Will mich gar nicht beklagen, das ist der Lauf der Zeit. Die Zombies in England sind ja bestes Beispiel, ManU oder LFC und so fort, deren Anhängerschaft das Ganze noch für einen Club zu halten scheinen. Die Marke reicht zur Identifikation. So wird es hier vielleicht auch nach einem entkernenden Umbau sein.
Der BVB hat halt das Problem mit diesem alten Stadion und dem Nimbus der Süd International abgehängt zu werden.
Ich meine, fünfzig mios weniger im Jahr als zb die Bayern bei 10k Zuschauer im Schnitt mehr tut schon weh.....
Gibt ja auch nicht umsonst englische fussballtouristen die gerne zu uns zum gucken kommen. Ist billig.
Ist man nicht schon längst abgehängt? National sowieso und international braucht man Losglück und Spielglück. Also mehr geht sowieso nicht, ob 50 Millionen mehr oder weniger.
50 Mio mehr sind zb. Ein El Mala oder Karetsas ohne große Probleme.
Oder für diese Saison würde das bedeuten man könnte sich beide leisten und noch nen Sechser oder couto Ersatz dazu....
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Spekka, Montag, 27.07.2026, 13:18 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Gibt ja auch nicht umsonst englische fussballtouristen die gerne zu uns zum gucken kommen. Ist billig.
Das klingt so, als ob es etwas schlechtes wäre, dass der Fußball hier noch bezahlbar ist.
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
bambam191279, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 13:21 (vor 63 Tagen) @ Spekka
Gibt ja auch nicht umsonst englische fussballtouristen die gerne zu uns zum gucken kommen. Ist billig.
Das klingt so, als ob es etwas schlechtes wäre, dass der Fußball hier noch bezahlbar ist.
Das muß man aber auch so lesen wollen.
Habe ich mit meiner Silbe geschrieben, nur den Status quo beschrieben.
Und obwohl sich viele über die Preise beim BVB beschweren sind wir günstiger bzw nehmen trotz dem höchsten Schnitt weniger ein als die meisten vergleichbaren Vereine.
Dafür dass wir eigentlich auf so viel Geld verzichten stehen wir sportlich recht gut da.
Sollten einige mal drüber nachdenken.
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Spekka, Montag, 27.07.2026, 13:40 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Das war auch mehr als Frage gemeint, nur ohne Fragezeichen am Ende.
Warum? Ich hab hier den "Vorwurf" öfters gelesen, dass die Stehplätze dafür verantwortlich wären, dass die Einnahmen so "niedrig" seien. Das ganze immer hinter vorgehaltener Hand - weil, man ist ja in einem BVB-Fanforum - und mit dem Einschub, dass das schon so passt, weil das auch einen Effekt auf den Umsatz hat, trotzdem mit einem leisen "aber trotzdem..." zum rauslesen.
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
donotrobme, Münsterland, Montag, 27.07.2026, 13:04 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Bei der Häuserfinanzierung lautet der Grundsatz:
Ob man jetzt viel Geld für die Monatsmiete bezahlt oder das Geld der Bank gibt und nach Jahren gehören einem die vier Wände, ist dann egal. Man muss "nur" sicherstellen, dass das Geld pünktlich überwiesen wird.
Da kann man auch mal Schulden aufnehmen, am Ende hat man Eigentum.
Der BVB sollte mit einem Stadionneubau warten
Ricola1, Ort, Montag, 27.07.2026, 13:16 (vor 63 Tagen) @ donotrobme
Bei der Häuserfinanzierung lautet der Grundsatz:
Ob man jetzt viel Geld für die Monatsmiete bezahlt oder das Geld der Bank gibt und nach Jahren gehören einem die vier Wände, ist dann egal. Man muss "nur" sicherstellen, dass das Geld pünktlich überwiesen wird.Da kann man auch mal Schulden aufnehmen, am Ende hat man Eigentum.
Stimmt. Dann wären wir aber beim Thema Sicherheiten. Wie der Finanzmarkt "Sicherheiten" im Fussball-Business beurteilt, zeigt die Aktiengeschichte des BVB. Zeig mir die Bank, die dem BVB z. B. 500 Millionen Euro (eher mehr) leiht. Sicherheit? Kaderwerte mit abnehmenden Zeitwerten der Verträge? Dr. Gott hat diese Wetten gemacht und auf sportlichen Erfolg gesetzt, der das irgendwie in Zukunft alles finanzieren wird. Macht keine seriöse Bank dieser Welt so.
Unterschied zum Eigenheim: Wenn Du nicht zahlen kannst, bist Du es los und ein anderer kauft es. Wer kauft ein Westfalenstadion, in dem ein paar Konzerte stattfinden könnten für diese Beträge?
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Frank1299, Montag, 27.07.2026, 12:20 (vor 63 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Danke für deinen interessanten Artikel.
Finde ihn sehr gelungen, allerdings bist du mMn etwas schnell mit der Forderung, die du mehr oder weniger aufstellst (Stadionneubau).
Du schreibst ja selber:
Auch Deloitte hält fest, dass sich Spitzenklubs zunehmend über die Nutzung ihrer Stadien an spielfreien Tagen – Brauereien, Restaurants, Hotels, Events – neue Erlösquellen erschließen. Genau dieses Premium- und Ganzjahresgeschäft ist im Westfalenstadion nur schwach ausgeprägt.
Von daher sollte man mMn erst mal prüfen, in wie weit man die Auslastung an "spielfreien" Tagen besser hinkriegt. Zum anderen finde ich die Gründe auch unklar, warum Bayern und Real deutlich mehr Einnahmen haben. Hier müsste man dann sicherlich tiefer in das Thema einsteigen.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Didi, Schweiz, Montag, 27.07.2026, 12:24 (vor 63 Tagen) @ Frank1299
"Die Allianz Arena des FC Bayern München verfügt über 106 VIP-Logen, die insgesamt Platz für 1.371 Gäste bieten"
"Borussia Dortmunds Signal Iduna Park verfügt über insgesamt 18 VIP-Logen mit zusammen 163 Logenplätzen."
Also jetzt mal maximal milchmädchenhaft, aber wenn du da pro Ticket 1000 Euro / Spiel verrechnen kannst.
Dann hast du beim BVB 163 * 17 * 1000 = 2.77 Mio. Einnahmen und bei den Bayern 1371 * 17 * 1000 = 23.3 Mio. Einnahmen. Durch 5-6 CL-Heimspiele wird das dann nochmals akzentuiert.
Das ist das der Kern des Problems und da muss man wohl auch nicht viel tiefer bohren.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Klopfer , Dortmund, Montag, 27.07.2026, 12:39 (vor 63 Tagen) @ Didi
1000 Euro pro Spiel sind zwar etwas sehr hoch gegriffen, aber im Grundsatz ist es genau das.
Natürlich zuckt jeder bei dem Gedanken zusammen, aber wenn man die 80er Blöcke auf der Süd in einen Hospitalitybereich umwandeln würde, dann könnte man zumindest den Rückstand deutlich reduzieren.
Genau das Problem hätte man bei einem Neubau allerdings auch. Kaum denkbar, dass sich dann die noch rd. 30000 Stehplätze wirtschaftlich realisieren ließen.
Man darf ja nicht vergessen, dass solche Megastadien heute mit Baukosten von einer Milliarde aufwärts geplant werden.
Wer rechnet da noch mit dem Erhalt der alten Preisstruktur ?
SGG
Klopfer
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
VM , Lüdinghausen, Montag, 27.07.2026, 16:30 (vor 63 Tagen) @ Klopfer
Man darf aber auch nicht unterschlagen, dass der BVB jedes Jahr viel Geld in die Instandhaltung des Westfalenstadions investiert.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Blarry, Essen, Montag, 27.07.2026, 16:44 (vor 63 Tagen) @ VM
Logen sind im Zweifel nochmal ne Ecke wartungsintensiver als alle 20 Jahre eine neue Pissrinne unter der Süd einzubauen.
Was ein Stadion als Neubau oder renoviert ihr jedem Fall kosten wird: Tilgung und Zinsen. Selbst ein heutiger Ausbau von vielleicht 250 Millionen Gesamtkosten wird anfangs allein an Zinsen 15 Millionen pro Jahr kosten. Und wer weiß, in welchem Zustand die Bausubstanz nach Ende des Kredites noch ist.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Schnippelbohne, Bauernland, Montag, 27.07.2026, 12:46 (vor 63 Tagen) @ Klopfer
bearbeitet von Schnippelbohne, Montag, 27.07.2026, 12:49
1000 Euro pro Spiel sind zwar etwas sehr hoch gegriffen, aber im Grundsatz ist es genau das.
Natürlich zuckt jeder bei dem Gedanken zusammen, aber wenn man die 80er Blöcke auf der Süd in einen Hospitalitybereich umwandeln würde, dann könnte man zumindest den Rückstand deutlich reduzieren.
Genau das Problem hätte man bei einem Neubau allerdings auch. Kaum denkbar, dass sich dann die noch rd. 30000 Stehplätze wirtschaftlich realisieren ließen.
Man darf ja nicht vergessen, dass solche Megastadien heute mit Baukosten von einer Milliarde aufwärts geplant werden.
Wer rechnet da noch mit dem Erhalt der alten Preisstruktur ?SGG
Klopfer
Die Süd ist allerdings DAS Marketing-Zugpferd und Alleinstellungsmerkmal des BVB. Wenn man die verkleinert, muss man den entsprechenden Verlust an Öffentlichkeitswirkung einkalkulieren oder sich anders vermarkten (was angesichts des begrenzten Charmes der Stadt und des Fehlens internationaler Superstars schwer werden dürfte).
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Klopfer , Dortmund, Montag, 27.07.2026, 12:59 (vor 63 Tagen) @ Schnippelbohne
Die Süd ist allerdings DAS Marketing-Zugpferd und Alleinstellungsmerkmal des BVB. Wenn man die verkleinert, muss man den entsprechenden Verlust an Öffentlichkeitswirkung einkalkulieren oder sich anders vermarkten (was angesichts des begrenzten Charmes der Stadt und des Fehlens internationaler Superstars schwer werden dürfte).
Ich bin natürlich auch kein Fan von der Idee. Meine Absicht war es, die Möglichkeiten mal in Relation zu stellen. Einen Neubau halte ich für wirtschaftlichen Unsinn.
Wie auch immer, die Fans und vor allem auch den Dauerkartenbesitzern sollte klar werden, dass langfristig eine gesunde Finanzstruktur für einen BVB im obersten Leistungssegement nur erwartet werden kann, wenn sich die Dinge ändern, auch solche, die lieb gewonnen wurden.
SGG
Klopfer
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Tremonius III, Ort, Dienstag, 28.07.2026, 02:06 (vor 63 Tagen) @ Klopfer
Die Süd ist allerdings DAS Marketing-Zugpferd und Alleinstellungsmerkmal des BVB. Wenn man die verkleinert, muss man den entsprechenden Verlust an Öffentlichkeitswirkung einkalkulieren oder sich anders vermarkten (was angesichts des begrenzten Charmes der Stadt und des Fehlens internationaler Superstars schwer werden dürfte).
Ich bin natürlich auch kein Fan von der Idee. Meine Absicht war es, die Möglichkeiten mal in Relation zu stellen. Einen Neubau halte ich für wirtschaftlichen Unsinn.Wie auch immer, die Fans und vor allem auch den Dauerkartenbesitzern sollte klar werden, dass langfristig eine gesunde Finanzstruktur für einen BVB im obersten Leistungssegement nur erwartet werden kann, wenn sich die Dinge ändern, auch solche, die lieb gewonnen wurden.
SGG
Klopfer
Wie jetzt?
Gibt's keine Karetsas, El Malas, Sanchos und nen 6-er für 25.000 x 17 x 18,50 €?
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Blarry, Essen, Montag, 27.07.2026, 13:11 (vor 63 Tagen) @ Klopfer
Eigentlich bleibt nur, den Spread zwischen Stehern und sämtlichen Sitzplatzkategorien auszuweiten.
Witzigerweise tun wir uns im Vergleich zu den Bayern da nicht viel. Deren Steher kosten 15 Euro, der günstigste Sitzer 40 Euro, der teuerste 80. Bei uns sind das jeweils 18,50 - 35 - 85 Euro. Der kleine Aufschlag bei uns reicht natürlich vorne und hinten nicht, die 10.000 zusätzlichen Steher gegenzufinanzieren, von denen gute 90% auch noch als Dauerkarte subventioniert werden.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Klopfer , Dortmund, Montag, 27.07.2026, 13:23 (vor 63 Tagen) @ Blarry
... Deren Steher kosten 15 Euro, der günstigste Sitzer 40 Euro, der teuerste 80. Bei uns sind das jeweils 18,50 - 35 - 85 Euro. ...
Wenn wir an die deutliche Kartenpreiserhöhung gehen sollten, dann geht das auch nur in Absprache mit den Bayern, das ist klar. Aber ich denke, die wären auch nicht abgeneigt ;-)
SGG
Klopfer
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Scherben, Kiel, Montag, 27.07.2026, 13:06 (vor 63 Tagen) @ Klopfer
Die Süd ist allerdings DAS Marketing-Zugpferd und Alleinstellungsmerkmal des BVB. Wenn man die verkleinert, muss man den entsprechenden Verlust an Öffentlichkeitswirkung einkalkulieren oder sich anders vermarkten (was angesichts des begrenzten Charmes der Stadt und des Fehlens internationaler Superstars schwer werden dürfte).
Ich bin natürlich auch kein Fan von der Idee. Meine Absicht war es, die Möglichkeiten mal in Relation zu stellen. Einen Neubau halte ich für wirtschaftlichen Unsinn.Wie auch immer, die Fans und vor allem auch den Dauerkartenbesitzern sollte klar werden, dass langfristig eine gesunde Finanzstruktur für einen BVB im obersten Leistungssegement nur erwartet werden kann, wenn sich die Dinge ändern, auch solche, die lieb gewonnen wurden.
Zumal wir eben auch von Veränderungen sprechen, die über ein oder zwei Dekaden passieren müssen.
Wenn man dann die Wahl hat, irgendwo auf der Grünen Wiese ein Stadion für eine Milliarde oder mehr neu bauen zu müssen, oder das bestehende Stadion für ein Fünftel des Geldes behutsam zu modernisieren und dabei die eine oder andere unschöne Veränderung hinnehmen zu müssen, dann scheint mir Letzteres doch insgesamt sinnvoller zu sein.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
VM , Lüdinghausen, Montag, 27.07.2026, 16:40 (vor 63 Tagen) @ Scherben
Wie wirkt sich denn der Denkmalschutz auf die Südtribüne aus?
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Didi, Schweiz, Montag, 27.07.2026, 12:49 (vor 63 Tagen) @ Schnippelbohne
Die Stadt ist sicher auch ein limitierter Faktor, da haben sie es in Paris, Barcelona und München viel einfacher. Da kann man wohl pro Heimspiel mit 5000 Leuten rechnen, wenn man die Leute denn bräuchte. Mit guter Zahlungsbereitschaft.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Montag, 27.07.2026, 19:43 (vor 63 Tagen) @ Didi
Unsere Stadt ist einfach zu klein, wir haben ja nicht mal 1 Mio. Einwohner. Lasst sie uns vergrössern :-)
Die Altstadt könnte man auch wieder aufbauen, gibt sogar Überlegungen dazu (Brückviertel, Artikel in den Ruhrnachrichten).
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Klopfer , Dortmund, Montag, 27.07.2026, 13:03 (vor 63 Tagen) @ Didi
Die Stadt ist sicher auch ein limitierter Faktor, da haben sie es in Paris, Barcelona und München viel einfacher. Da kann man wohl pro Heimspiel mit 5000 Leuten rechnen, wenn man die Leute denn bräuchte.
Ich schätze mal so eine Loge, wo die Firma Rheinmetall ihre ihre internationalen Kunden einladen könnte, wäre allein für 500 Personen gut ;-)
SGG
Klopfer
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Frank1299, Montag, 27.07.2026, 12:33 (vor 63 Tagen) @ Didi
"Die Allianz Arena des FC Bayern München verfügt über 106 VIP-Logen, die insgesamt Platz für 1.371 Gäste bieten"
"Borussia Dortmunds Signal Iduna Park verfügt über insgesamt 18 VIP-Logen mit zusammen 163 Logenplätzen."
Also jetzt mal maximal milchmädchenhaft, aber wenn du da pro Ticket 1000 Euro / Spiel verrechnen kannst.
Dann hast du beim BVB 163 * 17 * 1000 = 2.77 Mio. Einnahmen und bei den Bayern 1371 * 17 * 1000 = 23.3 Mio. Einnahmen. Durch 5-6 CL-Heimspiele wird das dann nochmals akzentuiert.
Das ist das der Kern des Problems und da muss man wohl auch nicht viel tiefer bohren.
Finde ich schon. Selbst, wenn man dein Rechnung als richtig unterstellt (weil über die Auslastung der VIP-Logen nichts bekannt ist oder doch?), wären das nur 20 Millionen Euro Unterschied.
Laut Artikel liegt der Unterschied zu den Bayern aber bei insgesamt 57 Millionen Euro!!
Da sollte man auf jeden Fall tiefer bohren.:-)
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Didi, Schweiz, Montag, 27.07.2026, 12:47 (vor 63 Tagen) @ Frank1299
Der Rest resultiert aus hoher Dauerkartedichte und somit eher tiefem Preisniveau, vielen Stehplätzen bei uns und zusätzlichen Spielen.
Alleine mal angenommen, die Bayern haben 15‘000 Stehplätze weniger und können die in 22 Spielen für 50 Euro mehr verkaufen - landen wir da auch schnell bei 16.5 Mio. Euro.
Drei zusätzliche Heimspiele sind dann brutto wohl auch 10-12 Mio.
Und dann eben ein in Mittel wohl etwas höheres Preisniveau. International ist es ja teilweise wirklich krass, wie viel man in Paris abdrücken muss. Ich wollte da mal ein Spiel im neutralen Bereich (glaube war vor Corona-Ausbruch) gegen den BVB anpeilen und da verging mir die Lust also rasch, waren bestimmt 200 Euro pro Karte.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Pini, Dienstag, 28.07.2026, 06:28 (vor 63 Tagen) @ Didi
Alleine mal angenommen, die Bayern haben 15‘000 Stehplätze weniger und können die in 22 Spielen für 50 Euro mehr verkaufen - landen wir da auch schnell bei 16.5 Mio. Euro.
Wenn der BVB statt 15T Stehplätzen 15T Plätze zu 70€ hätte - ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass man die regelmäßig verkaufen würde. Kann ich mir sogar eigentlich nur bei wenigen Spielen vorstellen.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Didi, Schweiz, Dienstag, 28.07.2026, 11:15 (vor 62 Tagen) @ Pini
Dafür kenne ich die Nachfrage für die Klassiker gegen Hoffenheim, Mainz und Augsburg schlicht zu wenig. Aber es war ja auch meinerseits eine Hochrechnung, wie die Unterschiede zustandekommen und nicht eine Abbildung der effektiven Nachfrage.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
DerInDerInderin, Montag, 27.07.2026, 12:55 (vor 63 Tagen) @ Didi
Und dann eben ein in Mittel wohl etwas höheres Preisniveau. International ist es ja teilweise wirklich krass, wie viel man in Paris abdrücken muss. Ich wollte da mal ein Spiel im neutralen Bereich (glaube war vor Corona-Ausbruch) gegen den BVB anpeilen und da verging mir die Lust also rasch, waren bestimmt 200 Euro pro Karte.
Wir waren im Februar beruflich in Paris und wurden vom Gastgeber zum Spiel eingeladen. Die Plätze waren fast auf Höhe der Mittellinie, auf der gegenüberliegenden Seite der Trainerbänke. Also immer noch (sehr) recht gut. Ich sag mal so: in jedem Ryanair oder Megabus hast du mehr Beinfreiheit und Platz zum Nebenmann als dort. Für den aberwitzigen Preis bekommst du dann noch solche engen Plätze... Aber so bekommt man halt auch noch pro Spiel den ein oder anderen Euro zusätzlich rein.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
Blarry, Essen, Montag, 27.07.2026, 13:14 (vor 63 Tagen) @ DerInDerInderin
Aber nicht mehr im Nachhinein. Den Sitzabstand kannst du sowieso nicht ändern, weil Schrägtribüne. Viel schmaler als jetzt kriegt man unsere Sitze auch nicht wirklich. Und eine Kapazitätserhöhung müsste eh durch Feuerwehr und Ordnungsamt abgesegnet werden. Mehr Sitze reinbauen, nur um mehr Ausgänge und Rettungswege zu brauchen, die Sitzplätze kosten, bringt nix.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
DerInDerInderin, Montag, 27.07.2026, 13:20 (vor 63 Tagen) @ Blarry
Das will ich auch gar nicht. Um Gottes willen :-) Ich wollte nur erwähnen, dass man es in Paris völlig übertreibt. Zum einen beim Preis, zum anderen auch beim Sitzkomfort.
Neu auf schwatzgelb.de: Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt
VM , Lüdinghausen, Montag, 27.07.2026, 12:33 (vor 63 Tagen) @ Didi
Ergänzend:
Das Stadion ist aus mehreren Gründen für Konzerte ungeeignet. Zum einen natürlich, weil die Konkurrenz in Düsseldorf und Gelsenkirchen ein schließbares Dach hat, zum anderen ist es wohl nicht möglich, mit einem 40t-LKW unten auf den Rasen zu fahren - sprich, du bekommst da keine der heute üblichen Bühne aufgebaut.
Standortfrage
Kutte92-, Münster, Monday, 27.07.2026, 10:37 (vor 63 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
"Nicht ob, sondern wie"
Da würde ich noch ergänzen: Wo?
Das angesprochene Problem ist ja seit Jahren bekannt und der BVB wird definitiv um einen kompletten Neubau nicht herumkommen. Ich hoffe, dass da im Hintergrund auch längst entsprechende Gedanken- und Planspiele laufen.
Die Standortfrage sehe ich allerdings als zentrales Problem.
Standortfrage
Venceremos, Montag, 27.07.2026, 12:50 (vor 63 Tagen) @ Kutte92-
Phoenix West da ist es uU zu spät für
Man weiß ja aus früheren Bauprojekten dass Kleingartenanlagen leider nicht so einen hohen "Schutzrang" haben - trotz hohem deutschen Kulturgut. Wenn ich da dann auf die andere Seite des Stadions hinter der Süd schaue, sehe ich Platz (außer da wäre jetzt Naturschutz oä im Spiel)
Standortfrage
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 17:43 (vor 63 Tagen) @ Venceremos
Nunja, die Bolmke ist genau das. Ein Naturschutzgebiet. Und einen Kleingarten + Wald für ein Stadion abzureißen, wäre auch so nicht gerade gut fürs Image.
Standortfrage
Garum, Bornum am Harz, Monday, 27.07.2026, 11:20 (vor 63 Tagen) @ Kutte92-
"Nicht ob, sondern wie"
Da würde ich noch ergänzen: Wo?
Das angesprochene Problem ist ja seit Jahren bekannt und der BVB wird definitiv um einen kompletten Neubau nicht herumkommen. Ich hoffe, dass da im Hintergrund auch längst entsprechende Gedanken- und Planspiele laufen.
Die Standortfrage sehe ich allerdings als zentrales Problem.
Einfach am Phönixsee das Wasser ablassen und da das neue Stadion bauen, die meisten Spieler wohnen da eh in der Nähe. Man muss da einfach mal kreativ sein. :-)
Standortfrage
VM , Lüdinghausen, Monday, 27.07.2026, 11:23 (vor 63 Tagen) @ Garum
Wieso das Wasser ablassen?
Standortfrage
Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Montag, 27.07.2026, 19:45 (vor 63 Tagen) @ VM
Das Wasser bleibt drin, dann haben wir ein schwimmendes Stadion. Und wenn alle hüpfen gibt es Seegang...
Standortfrage
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 00:28 (vor 63 Tagen) @ Rekordeigentorschütze
Das Wasser bleibt drin, dann haben wir ein schwimmendes Stadion. Und wenn alle hüpfen gibt es Seegang...
Da bekommt der Begriff mobiler Rasen eine völlig neue Bedeutung.
Standortfrage
Pa1n, Dienstag, 28.07.2026, 13:18 (vor 62 Tagen) @ bambam191279
Das Wasser bleibt drin, dann haben wir ein schwimmendes Stadion. Und wenn alle hüpfen gibt es Seegang...
Da bekommt der Begriff mobiler Rasen eine völlig neue Bedeutung.
Und eine schwimmende Abwehr erst...
Standortfrage
Didi, Schweiz, Monday, 27.07.2026, 10:50 (vor 63 Tagen) @ Kutte92-
Dass man das bestehende Stadion etappiert modernisiert, wäre dann keine Option? Weil mal abgesehen von "neuer Standort" kann man das aktuelle Stadion ja kaum an dieser Lage mehr oder weniger nutzlos rumstehen lassen, oder nicht?
Olympiastadion in München
Kutte92-, Münster, Monday, 27.07.2026, 11:03 (vor 63 Tagen) @ Didi
Dass man das bestehende Stadion etappiert modernisiert, wäre dann keine Option? Weil mal abgesehen von "neuer Standort" kann man das aktuelle Stadion ja kaum an dieser Lage mehr oder weniger nutzlos rumstehen lassen, oder nicht?
Wie ist das eigentlich in München?
Wird das Olympiastadion dort eigentlich noch für irgendwas genutzt oder steht das mehr oder weniger auch nur als Relikt herum?
Olympiastadion in München
Chappi1991 , Monday, 27.07.2026, 11:06 (vor 63 Tagen) @ Kutte92-
Dass man das bestehende Stadion etappiert modernisiert, wäre dann keine Option? Weil mal abgesehen von "neuer Standort" kann man das aktuelle Stadion ja kaum an dieser Lage mehr oder weniger nutzlos rumstehen lassen, oder nicht?
Wie ist das eigentlich in München?Wird das Olympiastadion dort eigentlich noch für irgendwas genutzt oder steht das mehr oder weniger auch nur als Relikt herum?
Im Moment wird es saniert. Aber ansonsten finden Konzerte und Leichtathletik statt. War doch erst vor vier Jahren die EM dort.
Olympiastadion in München
Didi, Schweiz, Monday, 27.07.2026, 11:05 (vor 63 Tagen) @ Kutte92-
Das wird aktuell ja grade modernisiert, aber da gibt's wohl schon Konzerte / Festival und es ist wohl auch bisschen eine touristische Attraktion.
Standortfrage
VM , Lüdinghausen, Monday, 27.07.2026, 11:00 (vor 63 Tagen) @ Didi
bearbeitet von VM, Monday, 27.07.2026, 11:13
Dass man das bestehende Stadion etappiert modernisiert, wäre dann keine Option? Weil mal abgesehen von "neuer Standort" kann man das aktuelle Stadion ja kaum an dieser Lage mehr oder weniger nutzlos rumstehen lassen, oder nicht?
Man wird das sicherlich prüfen, ob man das bestehende Westfalenstadion umbauen kann, aber durch das Schwimmbad hinter der Südtribüne und der Roten Erde hinter der Osttribüne ist man in den Planungen dann schon sehr eingeschränkt. Und der Denkmalschutz ist ja auch noch da (Rote Erde + Südtribüne)
Und die Frage ist natürlich: Was will man für ein Stadion? Der Trend geht ja schon sehr dahin, dass die Um- bzw. Neubauten auch dazu genutzt werden, die Grundlage für eine höhere Auslastung des Stadions abseits der Fußballalltags zu schaffen. Vereinsmuseum, Hotel, Konzerte, Messen, Einzelhandel etc.pp.. Da muss das Stadion dann auch schon einigermaßen Zentral oder extrem gut angebunden sein, damit das funktioniert.
Standortfrage
haweka, Monday, 27.07.2026, 11:40 (vor 63 Tagen) @ VM
Und die Frage ist natürlich: Was will man für ein Stadion? Der Trend geht ja schon sehr dahin, dass die Um- bzw. Neubauten auch dazu genutzt werden, die Grundlage für eine höhere Auslastung des Stadions abseits der Fußballalltags zu schaffen. Vereinsmuseum, Hotel, Konzerte, Messen, Einzelhandel etc.pp.. Da muss das Stadion dann auch schon einigermaßen Zentral oder extrem gut angebunden sein, damit das funktioniert.
Die Frage wäre auch, wie sieht denn der Fußballalltag in 20-30 Jahren aus? Welche Erwartungen werden Zuschauer in 30 Jahren haben, wenn sie ein Fußballspiel besuchen? Ich könnte mir schon vorstellen oder befürchte, dass 2050 "nur" ein Fußballspiel eventuell nicht mehr reicht, um die Massen ins Stadion zu locken.
Standortfrage
VM , Lüdinghausen, Monday, 27.07.2026, 12:06 (vor 63 Tagen) @ haweka
Glaube, dass die Unterschiede nicht so groß sein werden. Wirklich elementares hat sich in den letzten 20-30 Jahren auch nicht geändert. Hier eine Video-Leinwand, dort funktionierendes Wlan. Aber letztendlich ist immer noch der Fußball der Grund, warum die Massen hingehen.
Standortfrage
haweka, Montag, 27.07.2026, 12:40 (vor 63 Tagen) @ VM
Glaube, dass die Unterschiede nicht so groß sein werden. Wirklich elementares hat sich in den letzten 20-30 Jahren auch nicht geändert. Hier eine Video-Leinwand, dort funktionierendes Wlan. Aber letztendlich ist immer noch der Fußball der Grund, warum die Massen hingehen.
Hoffentlich hast du recht. Ich hatte an die WM gedacht und da war mein Eindruck, dass bspw. die 70.000 Zuschauer beim Spiel Iran gegen Neuseeland im SoFi-Stadion in Los Angeles nicht nur wegen des Spieles im Stadion waren.
Standortfrage
bambam191279, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 12:47 (vor 63 Tagen) @ haweka
Glaube, dass die Unterschiede nicht so groß sein werden. Wirklich elementares hat sich in den letzten 20-30 Jahren auch nicht geändert. Hier eine Video-Leinwand, dort funktionierendes Wlan. Aber letztendlich ist immer noch der Fußball der Grund, warum die Massen hingehen.
Hoffentlich hast du recht. Ich hatte an die WM gedacht und da war mein Eindruck, dass bspw. die 70.000 Zuschauer beim Spiel Iran gegen Neuseeland im SoFi-Stadion in Los Angeles nicht nur wegen des Spieles im Stadion waren.
Wenn da viele US Amerikaner dabei waren ist das erklärbar.
Die haben ein ganz anderes Verständnis von Spieltagserlebnis.
Standortfrage
Zebulon, Wattenscheid, Monday, 27.07.2026, 11:38 (vor 63 Tagen) @ VM
Ich denke, wenn man sicher wäre, durch zusätzliche Logen die Einnahmen deutlich erhöhen zu können, hätte man das auch jetzt schon gemacht zulasten einiger Sitzplatzreihen.
Ich vermute aber, das Potenzial, diese Logen dann auch vermarkten zu können, ist nicht so groß.
Da haben München und Stuttgart mit ihren DAX-Konzernen ein ganz anderes Reservoir an Finanzkraft beim Publikum.
Standortfrage
VM , Lüdinghausen, Monday, 27.07.2026, 12:02 (vor 63 Tagen) @ Zebulon
Ich denke, wenn man sicher wäre, durch zusätzliche Logen die Einnahmen deutlich erhöhen zu können, hätte man das auch jetzt schon gemacht zulasten einiger Sitzplatzreihen.
Wir reden über ganze Logen, nicht über ein paar gut gepolsterte Sitze. Da ist im Westfalenstadion schlicht nicht umsetzbar.
Ich vermute aber, das Potenzial, diese Logen dann auch vermarkten zu können, ist nicht so groß.
Da haben München und Stuttgart mit ihren DAX-Konzernen ein ganz anderes Reservoir an Finanzkraft beim Publikum.
Die Logen werden zu einem nicht geringen Anteil von regionalen mittelständischen Unternehmen genutzt.
Standortfrage
Sascha, Dortmund, Monday, 27.07.2026, 11:20 (vor 63 Tagen) @ VM
Dass man das bestehende Stadion etappiert modernisiert, wäre dann keine Option? Weil mal abgesehen von "neuer Standort" kann man das aktuelle Stadion ja kaum an dieser Lage mehr oder weniger nutzlos rumstehen lassen, oder nicht?
Man wird das sicherlich prüfen, ob man das bestehende Westfalenstadion umbauen kann, aber durch das Schwimmbad hinter der Südtribüne und der Roten Erde hinter der Osttribüne ist man in den Planungen dann schon sehr eingeschränkt. Und der Denkmalschutz ist ja auch noch da (Rote Erde + Südtribüne)Und die Frage ist natürlich: Was will man für ein Stadion? Der Trend geht ja schon sehr dahin, dass die Um- bzw. Neubauten auch dazu genutzt werden, die Grundlage für eine höhere Auslastung des Stadions abseits der Fußballalltags zu schaffen. Vereinsmuseum, Hotel, Konzerte, Messen, Einzelhandel etc.pp.. Da muss das Stadion dann auch schon einigermaßen Zentral oder extrem gut angebunden sein, damit das funktioniert.
Aber gerade die Bayern zeigen doch, dass der Punkt doch gar nicht so wichtig ist. Hat bei Linkin Park, Foo Fighters und Helene Fischer ja nicht gestört, dass das Stadion eigentlich am Arsch der Welt ist.
Standortfrage
Blarry, Essen, Monday, 27.07.2026, 11:12 (vor 63 Tagen) @ VM
Und die Frage ist natürlich: Was will man für ein Stadion? Der Trend geht ja schon sehr dahin, dass die Um- bzw. Neubauten auch dazu genutzt werden, die Grundlage für eine höhere Auslastung des Stadions abseits der Fußballalltags zu schaffen. Vereinsmuseum, Hotel, Konzerte, Messen, Einzelhandel etc.pp.. Da muss das Stadion dann auch schon einigermaßen Zentral oder extrem gut angebunden sein, damit das funktioniert.
Was mit der Verkehrsanbindung und den Parkmöglichkeiten der Westfalenhallen ja gegeben ist.
Wäre für Messe Dortmund sicher attraktiv, ihr Portfolio um ein Objekt für noch deutlich größere Konzerte open-Air zu erweitern, als aktuell in den Hallen möglich.
Zwei Probleme einer "großen" Lösung: die statische Reserve des Untergrunds, und die Koordination des Einzelhandels an den Spieltagen. Eine ans Stadion angeschlossene Mall ist schön und gut, aber dann wirds jeden zweiten Samstag noch voller als eh schon im Süden der Stadt.
Standortfrage
VM , Lüdinghausen, Monday, 27.07.2026, 11:19 (vor 63 Tagen) @ Blarry
Was mit der Verkehrsanbindung und den Parkmöglichkeiten der Westfalenhallen ja gegeben ist.
Sehe ich ehrlicherweise anders. Konzertbesucher reisen vor allem mit dem eigenen PKW an. Dies gepaart mit der Ortsunkenntnis führt in der Regel dann zu so einem Chaos wie im vergangenen Februar, als Grönemeyer zeitgleich zu einem BVB-Heimspiel in der UCL auftrat.
Zwei Probleme einer "großen" Lösung: die statische Reserve des Untergrunds, und die Koordination des Einzelhandels an den Spieltagen. Eine ans Stadion angeschlossene Mall ist schön und gut, aber dann wirds jeden zweiten Samstag noch voller als eh schon im Süden der Stadt.
Ich persönlich denke, dass ein neues Stadion des BVB nicht an der Strobelallee 50 stehen wird.
Standortfrage
Sascha, Dortmund, Monday, 27.07.2026, 11:24 (vor 63 Tagen) @ VM
Ich persönlich denke, dass ein neues Stadion des BVB nicht an der Strobelallee 50 stehen wird.
Im Dortmunder Süden Richtung Schwerte hast du schon viele Freiflächen und mit Sicherheit auch einige Landwirte, die gar nicht so abgeneigt wären, das Grundstück zu Gold zu machen. Mit der A45 und A1 auch eine weitläufige Verkehrsanbindung. Problem dürften da eher die Kosten für die Erschließung für ein Gebäude dieser Dimension und Nutzung sein.
Standortfrage
bambam191279, Dortmund, Monday, 27.07.2026, 11:36 (vor 63 Tagen) @ Sascha
Ich persönlich denke, dass ein neues Stadion des BVB nicht an der Strobelallee 50 stehen wird.
Im Dortmunder Süden Richtung Schwerte hast du schon viele Freiflächen und mit Sicherheit auch einige Landwirte, die gar nicht so abgeneigt wären, das Grundstück zu Gold zu machen. Mit der A45 und A1 auch eine weitläufige Verkehrsanbindung. Problem dürften da eher die Kosten für die Erschließung für ein Gebäude dieser Dimension und Nutzung sein.
Plus der Ausbau des öpnv für 40-60 tausend Menschen.....
Standortfrage
VM , Lüdinghausen, Monday, 27.07.2026, 11:49 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Aber auch keine unlösbare Aufgabe.
Standortfrage
bambam191279, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 12:49 (vor 63 Tagen) @ VM
Aber auch keine unlösbare Aufgabe.
Alles eine Frage des Preises und der Kostenübernahme.
Standortfrage
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 17:47 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Die Frage ist ob ein Investor so eine Summe für ein Stadion in Dortmund investieren würde, da müsste der BVB aber unfassbare Mietsummen zahlen, die einen in sportlich schlechten Zeiten wie Blei am Hals hängen.
Standortfrage
bambam191279, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 18:58 (vor 63 Tagen) @ Talentförderer
Die Frage ist ob ein Investor so eine Summe für ein Stadion in Dortmund investieren würde, da müsste der BVB aber unfassbare Mietsummen zahlen, die einen in sportlich schlechten Zeiten wie Blei am Hals hängen.
Was du immer alles so weißt....
Standortfrage
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 23:58 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Gut dass wir dann wohl alle nichts wissen.
Standortfrage
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 00:29 (vor 63 Tagen) @ Talentförderer
Richtig.
Nur deine Antworten sind so bestimmt als wäre das Fakt.....
Standortfrage
Spekka, Monday, 27.07.2026, 12:02 (vor 63 Tagen) @ VM
Der Bau des Ost-West Tunnels (Strecken U43/44) hat 11 Jahre gedauert und wurde jahrzentelang vorbereitet, aber gut, in 10/20 Jahren schafft man da sicher das Projekt "Neubau des BVB Stadions" voranzutreiben, durchzuführen und fertigzustellen inkl. aller infrastrukturellen Begleitthemen.
Es ist wirklich knuffig wie das ganze Thema entstanden ist, nur weil ein paar Journos mal bei einem CL-Spiel/Grönemeyer-Konzert im Stau standen.
Standortfrage
VM , Lüdinghausen, Montag, 27.07.2026, 12:12 (vor 63 Tagen) @ Spekka
Der Bau des Ost-West Tunnels (Strecken U43/44) hat 11 Jahre gedauert und wurde jahrzentelang vorbereitet, aber gut, in 10/20 Jahren schafft man da sicher das Projekt "Neubau des BVB Stadions" voranzutreiben, durchzuführen und fertigzustellen inkl. aller infrastrukturellen Begleitthemen.
In München lagen zwischen Bürgerentscheid & Eröffnung keine 5 Jahre.
Es ist wirklich knuffig wie das ganze Thema entstanden ist, nur weil ein paar Journos mal bei einem CL-Spiel/Grönemeyer-Konzert im Stau standen.
Lustig, erwähne ich doch die Verkehrssituation rund ums Westfalenstadion mit keinem Wort in meinem Artikel.
Standortfrage
Spekka, Montag, 27.07.2026, 13:02 (vor 63 Tagen) @ VM
Das Thema kam das erste von drei oder vier mal auf, weil ein Heini von den RN im Stau stand…
Standortfrage
Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 27.07.2026, 13:25 (vor 63 Tagen) @ Spekka
Das Thema kam das erste von drei oder vier mal auf, weil ein Heini von den RN im Stau stand…
Wer sich zum Beispiel mal die "Qualität" des VIP Bereichs Weiße Wiese mal gegeben hat weiß, dass das intern auch so schon mit Sicherheit Thema war.
In die gleiche Kerbe schlägt ja auch der Subventionierungstalk von Aki.
Standortfrage
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 12:34 (vor 63 Tagen) @ VM
München ist aber nicht Dortmund. Hier wird die Stadt die Infrastruktur nicht finanzieren können. Fraglich ist, ob der BVB zusätzlich zu einem Milliarden teuren Stadion hunderte Millionen in Infrastruktur stecken kann. Zumal es trotzdem dauert. Und wenn wir über Landschaftsschutzgebiete sprechen ist dies sogar unmöglich.
Standortfrage
Kutte92-, Münster, Monday, 27.07.2026, 10:58 (vor 63 Tagen) @ Didi
Dass man das bestehende Stadion etappiert modernisiert, wäre dann keine Option? Weil mal abgesehen von "neuer Standort" kann man das aktuelle Stadion ja kaum an dieser Lage mehr oder weniger nutzlos rumstehen lassen, oder nicht?
Das Westfalenstadion gibt doch baulich und substanziell kaum Spielraum her für eine wirklich relevante Erweiterung im Hospitality-Bereich.
Ist ein Dilemma.
Das Stadion ist ein Wahrzeichen von Stadt und Verein und die Lage ist grundsätzlich ja top.
Wenn "in Etappen modernisieren" heißt, dass man das Westfalenstadion nach und nach abreißt und an gleicher Stelle neubaut, tja, okay, aber dann stellt sich natürlich auch die Frage nach dem Spielbetrieb. Es ist für einen Verein wie den BVB ja auch irgendwie undenkbar, dass die Profimannschaft über einen langen Zeitraum mal eben in ein anderes Stadion ausweicht.
Ich denke man wird um einen kompletten Neubau an anderer Stelle nicht herumkommen, alles andere macht keinen Sinn.
Wie man das Westfalenstadion dann noch nutzt, ist natürlich eine berechtigte Frage.
Standortfrage
Copperfield, Saarbrücken, Monday, 27.07.2026, 11:06 (vor 63 Tagen) @ Kutte92-
Dass man das bestehende Stadion etappiert modernisiert, wäre dann keine Option? Weil mal abgesehen von "neuer Standort" kann man das aktuelle Stadion ja kaum an dieser Lage mehr oder weniger nutzlos rumstehen lassen, oder nicht?
Das Westfalenstadion gibt doch baulich und substanziell kaum Spielraum her für eine wirklich relevante Erweiterung im Hospitality-Bereich.Ist ein Dilemma.
Das Stadion ist ein Wahrzeichen von Stadt und Verein und die Lage ist grundsätzlich ja top.
Wenn "in Etappen modernisieren" heißt, dass man das Westfalenstadion nach und nach abreißt und an gleicher Stelle neubaut, tja, okay, aber dann stellt sich natürlich auch die Frage nach dem Spielbetrieb. Es ist für einen Verein wie den BVB ja auch irgendwie undenkbar, dass die Profimannschaft über einen langen Zeitraum mal eben in ein anderes Stadion ausweicht.
Ich denke man wird um einen kompletten Neubau an anderer Stelle nicht herumkommen, alles andere macht keinen Sinn.
Wie man das Westfalenstadion dann noch nutzt, ist natürlich eine berechtigte Frage.
Ginge das statisch überhaupt? In Essen wurde das doch auch so gemacht. Eine Tribüne nach der anderen weg. Könnten wir die Nordtribüne ohne Probleme abreißen oder würden West und Ost dann grade mit einstürzen und das Dach natürlich mit den Pylon-Trägern?
Standortfrage
VM , Lüdinghausen, Monday, 27.07.2026, 11:06 (vor 63 Tagen) @ Kutte92-
Wie man das Westfalenstadion dann noch nutzt, ist natürlich eine berechtigte Frage.
Die Frage ist, was rechtlich überhaupt möglich ist, da ja Rote Erde und Südtribüne unter Denkmalschutz stehen.
Im ersten Impuls hatte ich nämlich einen Abriss in Erwägung gezogen, um auf dem Land etwas anderes zu Bauen oder das Land gar zu verkaufen, aber das dürfte schwierig werden.
Standortfrage
bambam191279, Dortmund, Monday, 27.07.2026, 11:00 (vor 63 Tagen) @ Kutte92-
Dass man das bestehende Stadion etappiert modernisiert, wäre dann keine Option? Weil mal abgesehen von "neuer Standort" kann man das aktuelle Stadion ja kaum an dieser Lage mehr oder weniger nutzlos rumstehen lassen, oder nicht?
Das Westfalenstadion gibt doch baulich und substanziell kaum Spielraum her für eine wirklich relevante Erweiterung im Hospitality-Bereich.Ist ein Dilemma.
Das Stadion ist ein Wahrzeichen von Stadt und Verein und die Lage ist grundsätzlich ja top.
Wenn "in Etappen modernisieren" heißt, dass man das Westfalenstadion nach und nach abreißt und an gleicher Stelle neubaut, tja, okay, aber dann stellt sich natürlich auch die Frage nach dem Spielbetrieb. Es ist für einen Verein wie den BVB ja auch irgendwie undenkbar, dass die Profimannschaft über einen langen Zeitraum mal eben in ein anderes Stadion ausweicht.
Ich denke man wird um einen kompletten Neubau an anderer Stelle nicht herumkommen, alles andere macht keinen Sinn.
Wie man das Westfalenstadion dann noch nutzt, ist natürlich eine berechtigte Frage.
Wenn der damenhype anhält wäre es quasi ne win win Situation ;-)
Ich stelle mir das für die bvb Verantwortlichen und die Stadt echt nicht leicht vor, darüber entscheiden zu müssen.
Standortfrage
Sascha, Dortmund, Monday, 27.07.2026, 10:56 (vor 63 Tagen) @ Didi
Ich glaube nicht, dass das geht, ohne nicht deutlich auch Kapazität abzubauen. Und mehreren tausend, oft langjährigen, DK-Inhabern die Plätze zu kündigen, um da jetzt geräumige Logen zu installieren, dürfte wohl ein PR-technisches Schlachtfeld.
Standortfrage
Scherben, Kiel, Montag, 27.07.2026, 12:24 (vor 63 Tagen) @ Sascha
Ich glaube nicht, dass das geht, ohne nicht deutlich auch Kapazität abzubauen. Und mehreren tausend, oft langjährigen, DK-Inhabern die Plätze zu kündigen, um da jetzt geräumige Logen zu installieren, dürfte wohl ein PR-technisches Schlachtfeld.
Wenn es aber "nur" das wäre und man ansonsten mit stückweiser Modernisierung das alte Stadion erhalten könnte, wäre das doch vermutlich trotzdem die beste Option. Sowohl wirtschaftlich als auch vom Ressourcenverbrauch her. Wir sprechen ja von einem Projekt über mindestens eine Dekade, und bevor ich jetzt auf der Grünen Wiese ein Stadion für 75.000 Leute plane...
Standortfrage
Sascha, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 13:28 (vor 63 Tagen) @ Scherben
Ich glaube, dass sich das unterm Strich gar nicht so viel tut, weil die Bausubstanz ja auch nicht besser wird. Der BVB steckt ja jetzt schon jedes Jahr enorme Beträge in Ausbesserungsarbeiten. Langfristig wird da eh die Frage sein, ob man alle vier Tribünen als Häppchen, oder woanders am Stück aufbaut.
Standortfrage
Scherben, Kiel, Montag, 27.07.2026, 14:10 (vor 63 Tagen) @ Sascha
Ich glaube, dass sich das unterm Strich gar nicht so viel tut, weil die Bausubstanz ja auch nicht besser wird. Der BVB steckt ja jetzt schon jedes Jahr enorme Beträge in Ausbesserungsarbeiten. Langfristig wird da eh die Frage sein, ob man alle vier Tribünen als Häppchen, oder woanders am Stück aufbaut.
Ich kann nicht beurteilen, ob das wirklich so ist.
Mein Punkt bezieht sich eher darauf, dass man natürlich auch das bestehende Stadion renovieren könnte, wenn man am Ende bei 75.000 Plätzen und deutlich mehr Logen als heute herauskommen will.
Ausbau Westfalenstadion
fabian 1909, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 22:10 (vor 63 Tagen) @ Scherben
Mein Punkt bezieht sich eher darauf, dass man natürlich auch das bestehende Stadion renovieren könnte, wenn man am Ende bei 75.000 Plätzen und deutlich mehr Logen als heute herauskommen will.
Das liefe ja auf einen Ausbau des Stadions hinaus. Da hieß es mal vor Jahren das gibt das Fundament nicht mehr her.
Standortfrage
Didi, Schweiz, Montag, 27.07.2026, 14:29 (vor 63 Tagen) @ Scherben
Also wenn das wirklich machbar wäre, dann wäre in dem Thema doch längst mehr Bewegung drin, meinst du nicht?
Dass wir da pro Jahr gut 15 Mio. Einnahmen nicht generieren können, ist ja nun eher seit 2010 zu beobachten und nicht grade ein neues Thema.
Standortfrage
Scherben, Kiel, Montag, 27.07.2026, 15:57 (vor 63 Tagen) @ Didi
Also wenn das wirklich machbar wäre, dann wäre in dem Thema doch längst mehr Bewegung drin, meinst du nicht?
Dass wir da pro Jahr gut 15 Mio. Einnahmen nicht generieren können, ist ja nun eher seit 2010 zu beobachten und nicht grade ein neues Thema.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht machbar wäre. Es muss aber auch eine Zeit geben, in der das wirklich auch möglich ist, und vielleicht ist es 2026 leichter, in eine solche Richtung zu denken (verkleinerte Kapazität im WS, dafür deutlich ausgeweitete Hospitality), als es 2011 möglich gewesen wäre.
Standortfrage
Aufholjagd 10-06-1995, Montag, 27.07.2026, 16:09 (vor 63 Tagen) @ Scherben
deutlich ausgeweitete Hospitality
ist die benötigte Nachfrage dafür da?
Standortfrage
VM , Lüdinghausen, Montag, 27.07.2026, 17:00 (vor 63 Tagen) @ Aufholjagd 10-06-1995
deutlich ausgeweitete Hospitality
ist die benötigte Nachfrage dafür da?
Es würde mich schon sehr wundern, wenn ausgerechnet der BVB keine hohe Nachfrage nach Logenplätzen hätte.
Standortfrage
Unterhändler, Montag, 27.07.2026, 14:28 (vor 63 Tagen) @ Scherben
Ich glaube, dass sich das unterm Strich gar nicht so viel tut, weil die Bausubstanz ja auch nicht besser wird. Der BVB steckt ja jetzt schon jedes Jahr enorme Beträge in Ausbesserungsarbeiten. Langfristig wird da eh die Frage sein, ob man alle vier Tribünen als Häppchen, oder woanders am Stück aufbaut.
Ich kann nicht beurteilen, ob das wirklich so ist.Mein Punkt bezieht sich eher darauf, dass man natürlich auch das bestehende Stadion renovieren könnte, wenn man am Ende bei 75.000 Plätzen und deutlich mehr Logen als heute herauskommen will.
Nur mal als Gedankenspiel: Wäre es nicht möglich die Ecken als komplette (Luxus-) Logen umzubauen? Vermutlich ist dann die Sicht nicht Luxus, aber der "Standort" würde das doch hergeben. Klar, schwierig den DK-Inhabern etc., aber baulich müsste das doch gehen.
Keine Ahnung, ob man zwischen den Unter- und Oberängen auf West und Ost baulich auf Kosten von ein paar Reihen noch was machen kann. Aber prinzipiell müsste es doch möglich sein, da mehr Logen zu integrieren, in die Sphären der Bayern kommt man eh nicht, aber die Lücke könnte doch sicher verkleinert werden.
Standortfrage
Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.07.2026, 17:57 (vor 63 Tagen) @ Unterhändler
Man darf nicht vergessen dass die Logen in die „Tiefe“ gehen und auf den Umlaufebenen sowieso schon kaum Platz ist. Die Leute müssen ja zumindest auch noch irgendwoher laufen. Fluchtwegen, Toiletten, etc.
Standortfrage
Unterhändler, Montag, 27.07.2026, 19:16 (vor 63 Tagen) @ Talentförderer
Man darf nicht vergessen dass die Logen in die „Tiefe“ gehen und auf den Umlaufebenen sowieso schon kaum Platz ist. Die Leute müssen ja zumindest auch noch irgendwoher laufen. Fluchtwegen, Toiletten, etc.
Ich weiß nicht, ob das bautechnisch überhaupt möglich ist und will diesen Umbau auch gar nicht.
In meiner Vorstellung, wenn es unbedingt mehr Logen sein müssen, ist ein teilweiser Rückbau der Eck-Tribüne am ehesten möglich, sofern es die Statik zulässt, und man baut dann einen auf mehreren Ebenen versetzten "Glaskasten" hin, wo die VIPs schön im warmen sitzen, besten Blick auf die Süd haben und im Inneren dann die Gastro etc. genießen können. Das kostet natürlich Kapazität.
Da diese Spielerei bzw. das generelle Konzept oder ein Neubau an anderer Stelle vermutlich min. 20 Jahre in Anspruch nimmt, bin ich mit meiner Süd-DK gut bedient und falls es soweit kommt wahrscheinlich eh kein aktiver Fan mehr. Da soll sich mein Sohn dann mit beschäftigen. :-)
Standortfrage
bambam191279, Dortmund, Monday, 27.07.2026, 10:55 (vor 63 Tagen) @ Didi
Dass man das bestehende Stadion etappiert modernisiert, wäre dann keine Option? Weil mal abgesehen von "neuer Standort" kann man das aktuelle Stadion ja kaum an dieser Lage mehr oder weniger nutzlos rumstehen lassen, oder nicht?
Heisst es nicht immer dass der Boden an seine Grenzen angelangt ist und weitere Bauvorhaben daher nicht großartig stattfinden können?
Ich meine,so ein paar Logen rundherum kriegst du ja nicht einfach dazwischen gequetscht....
Ich glaube auch kaum dass man deutlich unter 80k an Zuschauern sein möchte....
Standortfrage
Didi, Schweiz, Monday, 27.07.2026, 10:58 (vor 63 Tagen) @ bambam191279
Ist wohl schon so. Um da irgendwas reinzubringen, müsste man das Stadion 90 Grad drehen und die Rote Erde opfern, was aber wegen des Denkmalschutzes ja eh nicht möglich ist.