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Mit gutem Fußball [der Nationalmannschaft] wird Friedrich Merz erträglicher (Fußball und Sport allgemein)

Gargamel09, Freitag, 24.07.2026, 14:17 (vor 6 Stunden, 54 Minuten) @ Kapitän Haddock
bearbeitet von Gargamel09, Freitag, 24.07.2026, 14:20

Und wenn die Aussage empirisch zumindest irreführend ist? Wie nachhaltig und produktiv war denn die Fußballeuphorie von 2006 und 2014, welche kurzfristigen und langanhaltenden Effekte brachten die Erfolge der Nationalmannschaft mit sich? Ein Viertel des Landes wählt offen Nazis. Wird auch nur einer davon vom Arschlochsein befreit, wenn wieder ein Titel abfällt?


Das Viertel, das die Nazis wählt, besteht nicht ausschließlich aus Leuten, die ungenehme Mitmenschen wieder in Lager sperren will. Wenn das deren DNA wäre, hätten die ja schon vor 10, 20 Jahren Nazis gewählt. Die wurden aber erst kürzlich eingefangen, das muss man diesen braunen Arschlöchern leider lassen.

Mittlerweile muss man ja fast sagen, wären unsere blau/braunen vom Schlage einer Le Pen oder Meloni, könnten wir ja fast noch froh sein, aber das ist die am weitesten rechte-rechtsradikale Partei in Europa, von der sich sogar o.g. distanzieren, weil die zu radikal sind - wer die wählt, wer Höcke Politik wählt, die überall in der AfD drinsteckt, der mag/akzeptiert Nazis oder es ist ihm/ihr egal - was auch nicht besser ist

Klopp und der Fußball nehmen sich viel zu wichtig. Die sind kein Zement, der die Gesellschaft zusammenhält. Bestenfalls sind sie eine Rolle Raufasertapete, die die schimmeligen und braunen Flecken an der Wand überdeckt.


Ich glaube, da täuschst du dich. Gerade bei den Massen, die sich über Stimmung, Emotion und den Stolz definieren (vor allem über Dinge, zu denen sie nichts beigetragen haben), kann eine erfolgreiche NM einen Wendepunkt darstellen. Ich denke da sofort an 1954, das war auch so einer. Natürlich ist das alles Raufaser, aber wenn die Tapete hält, bestimmt das Braune und Schimmelige nicht mehr (wie heute) den Diskurs, und da wäre schon viel gewonnen.

Da täuschst Du Dich abr auch.
2014 wurden wir Weltmeister, mehr geht ja nicht, das Land war froh, zumindest die, die sich für Fußball interessiere und das sind nicht wenige - der Effekt hat bis zum Herbst 2014 angehalten, seit dem ist Deutschland ein anderes Land und leider geht es nur noch in eine Richtung, in keine gute - dabei spreche ich nicht von der Wirtschaft.
Deutschland hatte nach dem Krieg nichts, das war ein Lichtblick für die Nation, heutzutage ist Fußball zwar noch "wchtig" aber auch nicht mehr. Vor allem in der Zeit zwischen den Turnieren, der graue Alltag, da erzeugst Du keine Art Eurphorie und so sehen die nächsten 2 Jahre erst mal aus.


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