Neu auf schwatzgelb.de: Donald Trump und Gianni Infantino: Wünsche an den Präsidenten (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Montag, 06.07.2026, 22:27 (vor 3 Tagen)
Tatsachenentscheidung? Nicht mit Trump und Infantino. Unsere Chance, die Fußballgeschichte richtig zu schreiben.
Belgien gibt die korrekte Antwort
Murksknüller, Brühl/Rheinland, Dienstag, 07.07.2026, 19:03 (vor 2 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Belgien gibt die korrekte Antwort
zwergson, Dresden, Mittwoch, 08.07.2026, 11:58 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 53 Min.) @ Murksknüller
Das Bild geht an der Realität vorbei.
Trump lässt sich doch gerne vollpinkeln. Und dann auch noch von Minderjährigen!
PS: No kinkshaming intended
--
Intertank is' Dortmund!
Belgien gibt die korrekte Antwort
Ulrich, Dienstag, 07.07.2026, 19:14 (vor 2 Tagen) @ Murksknüller
Dafür wird Donald Trump Belgien angreifen lassen - sobald er herausgefunden hat, wo die Stadt liegt.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
Jerry67, Paderborn, Monday, 06.07.2026, 21:55 (vor 3 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Man muss es so hart sagen: egal was Schwatzgelb schreibt, egal was Kloppo in der ARD von sich gibt, egal was die UEFA oder sonstwer sagt:
Solange es immer noch "Fans" gibt, die sich dieses erbärmliche Schmierentheater freiwillig anschauen und am besten noch Trikots und anderen Merch kaufen, solange wird dieser Mist weitergehen. Also für immer.
Denn am Ende sind es immer dieselben Reflexe. Es wird gemeckert, protestiert, sich empört. 24h lang. Und am nächsten Tag sitzen sie da wieder alle mit Bier und Chips und kucken brav, was dieser korrupte Mafialaden FIFA ihnen vorsetzt. Inkl. "Hydration Break".
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
Dennis-77, Dienstag, 07.07.2026, 11:01 (vor 3 Tagen) @ Jerry67
Ich denke man schaut Fußball nicht um Trump oder Infantino zu huldigen, sondern weil man den Sport und die Athleten mag. Ich glaube da muss man kein Schuldbewusstsein haben, wenn man Spitzenleistungen würdigt und verfolgt.
Aber gleichermaßen kann man sich im Gesamtkontext auch abwenden in Anbetracht problematischer Funktionäre und Politiker.
Das ist in die ein oder andere Richtung nur konsequent.
Jeder der Microsoft, Google, WhatsApp, Apple & Co. benutzt, unterstützt Trump und MAGA...
Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 07.07.2026, 11:01 (vor 3 Tagen) @ Jerry67
..könnte man dann auch sagen.
Die Herren dieser Unternehmen kriechen dem POTUS ja förmlich in seinen Hintern.
Vielleicht mal etwas entspannter sein und nicht extrem übertreiben.
Um es mit den Worten einer Populistin zu sagen "ICH LASSE MIR MEINEN FUSSBALL (im Original heißt es Schnitzel) NICHT VERBIETEN!".
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
Scherben, Kiel, Dienstag, 07.07.2026, 09:33 (vor 3 Tagen) @ Jerry67
Ich habe es gestern schon geschrieben, ich schreibe es heute gern wieder:
Ob Du zuhause in Deinem stillen Kämmerlein ein Fußballspiel schaust oder nicht, ist komplett irrelevant. Es kriegt schlicht niemand mit. Es wird nicht gemessen, und solange Du nicht darüber sprichst, hat es denselben Effekt wie es nicht zu schauen.
Was hingegen etwas bringt, sind zwei sehr entgegengesetzte Verhaltensweisen:
a) Man spricht nicht darüber und entzieht FIFA und Sponsoren dadurch Aufmerksamkeit.
b) Man spricht laut und deutlich über diesen Skandal und übt dadurch Druck aus.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
markus, Dienstag, 07.07.2026, 10:18 (vor 3 Tagen) @ Scherben
Du verwechselst die Erhebung der Einschaltquote mit der tatsächlichen Nachfrage. Natürlich werden nicht alle Haushalte gemessen, sondern nur eine repräsentative Stichprobe. Genau dafür sind Stichproben da: Aus ihnen wird auf die Gesamtbevölkerung geschlossen.
Nach deiner Logik wäre es auch egal, ob Millionen Menschen die WM nicht schauen, solange sie nicht im Panel sind. Das ist aber nicht der Fall. Wenn sich das Zuschauerverhalten insgesamt ändert, verändert sich auch die Stichprobe – und damit die ausgewiesene Einschaltquote.
Meine einzelne Entscheidung ist statistisch praktisch bedeutungslos. Aber Millionen einzelner Entscheidungen sind eben nicht bedeutungslos. Genau deshalb funktionieren Einschaltquoten überhaupt.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
CF, Dienstag, 07.07.2026, 10:26 (vor 3 Tagen) @ markus
Du verwechselst die Erhebung der Einschaltquote mit der tatsächlichen Nachfrage. Natürlich werden nicht alle Haushalte gemessen, sondern nur eine repräsentative Stichprobe. Genau dafür sind Stichproben da: Aus ihnen wird auf die Gesamtbevölkerung geschlossen.
Nach deiner Logik wäre es auch egal, ob Millionen Menschen die WM nicht schauen, solange sie nicht im Panel sind. Das ist aber nicht der Fall. Wenn sich das Zuschauerverhalten insgesamt ändert, verändert sich auch die Stichprobe – und damit die ausgewiesene Einschaltquote.
Meine einzelne Entscheidung ist statistisch praktisch bedeutungslos. Aber Millionen einzelner Entscheidungen sind eben nicht bedeutungslos. Genau deshalb funktionieren Einschaltquoten überhaupt.
Eine Fussball-WM ist einzigartig. Da gibt es keine Alternative. Zudem ist es sportlich der fairste Wettbewerb, da im Gegensatz zum Vereinsfussball das Geld einzelner Investoren weniger eine Rolle spielt, sondern lediglich der Pass (zumindest solange Spieler noch nicht inflationär mit Geld eingebürgert werden können, denn es ist schwer vorstellbar, dass ein Kane für Katar auflaufen würde, wenn er 20 Mio bekäme). Wenn ich abends TV schauen möchte, dann wähle ich aus dem Angebot aus und wenn mir etwas nicht gefällt, dann wähle ich etwas anderes. Das funktioniert beim Fussball aber nicht. Da heißt es dann: ich schaue oder ich schaue nicht. Und letzteres käme für mich eben auch nicht in Frage.
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markus, Dienstag, 07.07.2026, 10:52 (vor 3 Tagen) @ CF
Du verwechselst die Erhebung der Einschaltquote mit der tatsächlichen Nachfrage. Natürlich werden nicht alle Haushalte gemessen, sondern nur eine repräsentative Stichprobe. Genau dafür sind Stichproben da: Aus ihnen wird auf die Gesamtbevölkerung geschlossen.
Nach deiner Logik wäre es auch egal, ob Millionen Menschen die WM nicht schauen, solange sie nicht im Panel sind. Das ist aber nicht der Fall. Wenn sich das Zuschauerverhalten insgesamt ändert, verändert sich auch die Stichprobe – und damit die ausgewiesene Einschaltquote.
Meine einzelne Entscheidung ist statistisch praktisch bedeutungslos. Aber Millionen einzelner Entscheidungen sind eben nicht bedeutungslos. Genau deshalb funktionieren Einschaltquoten überhaupt.
Eine Fussball-WM ist einzigartig. Da gibt es keine Alternative. Zudem ist es sportlich der fairste Wettbewerb, da im Gegensatz zum Vereinsfussball das Geld einzelner Investoren weniger eine Rolle spielt, sondern lediglich der Pass (zumindest solange Spieler noch nicht inflationär mit Geld eingebürgert werden können, denn es ist schwer vorstellbar, dass ein Kane für Katar auflaufen würde, wenn er 20 Mio bekäme). Wenn ich abends TV schauen möchte, dann wähle ich aus dem Angebot aus und wenn mir etwas nicht gefällt, dann wähle ich etwas anderes. Das funktioniert beim Fussball aber nicht. Da heißt es dann: ich schaue oder ich schaue nicht. Und letzteres käme für mich eben auch nicht in Frage.
Das ist ja eine persönliche Abwägung und die ist völlig legitim. Wenn dir die WM wichtiger ist als deine Kritik an der FIFA, dann schaust du sie eben trotzdem.
Das ändert aber nichts an meinem eigentlichen Punkt. Es braucht keine Alternative zur WM, damit Konsumenten Einfluss haben. Die Entscheidung lautet schlicht: „Ich konsumiere dieses Produkt“ oder „ich konsumiere es nicht“. Wenn genügend Menschen sich für Letzteres entscheiden, hat das wirtschaftliche Folgen – unabhängig davon, ob die WM einzigartig ist.
Dass viele trotzdem schauen werden, weil ihnen der Sport wichtiger ist, halte ich ebenfalls für realistisch. Aber das ist etwas anderes als zu behaupten, individuelles Konsumverhalten könne grundsätzlich nichts bewirken.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
toni82, Ort, Dienstag, 07.07.2026, 09:43 (vor 3 Tagen) @ Scherben
Ob es komplett nicht gemessen wird, ist sicherlich von der Art des Schauens abhängig.
Wenn ich jetzt ein Spiel beim ZDF über Sat schaue, da gebe ich Dir Recht, das wird keiner messen können.
Aber Streamingdienste, Magenta-TV oä, können sicherlich erfassen, wie viele Geräte das Spiel streamen. Das könnte also theoretisch schon auffallen.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
VM
, Lüdinghausen, Dienstag, 07.07.2026, 07:51 (vor 3 Tagen) @ Jerry67
„Ich schau nicht mehr" fühlt sich nach Konsequenz an, bringt aber nichts. Wegschauen entzieht der FIFA keine Legitimität, es entzieht ihr nur Beobachter. Und genau das will sie: Ruhe, sobald der Sturm vorbei ist.
Die FIFA bewegt sich - wenn überhaupt - nur unter langem Druck. 24 Stunden Empörung reichen nicht, das zeigen die Beispiele. Und sie mir global sein:
2015: Blatter wird trotz frischer Wiederwahl aus dem Amt gedrängt, aber erst nach Monaten anhaltendem öffentlichen Druck nach den Korruptionsverhaftungen.
2023: Rubiales wird erst 90 Tage suspendiert, dann für drei Jahre gesperrt, aber nur weil Hermoso, die Spielerinnen und die Öffentlichkeit über Wochen nicht lockerließen.
Beim Fall Balogun ist genau das schon zu beobachten, und das ist ein gutes Zeichen: Der Druck kommt nicht nur aus Deutschland, sondern international. Solbakken kritisiert aus Norwegen, Tuchel aus England, Belgien prüft rechtliche Schritte, Guardian und Telegraph berichten kritisch. Herny und Ibrahimovic kritisieren die Entscheidung im US-TV bei Fox.
Die Aufgabe ist jetzt, diesen Druck zu halten. Nicht 24 Stunden, sondern bis er nachgibt. Medial und über die Verbände, die bei jeder Roten oder Gelben Karte, die zu einer Sperre führt, Einspruch erheben sollten.
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Sauerländer Nordlicht, Oldenburg, Dienstag, 07.07.2026, 15:51 (vor 2 Tagen) @ VM
„Ich schau nicht mehr" fühlt sich nach Konsequenz an, bringt aber nichts. Wegschauen entzieht der FIFA keine Legitimität, es entzieht ihr nur Beobachter. Und genau das will sie: Ruhe, sobald der Sturm vorbei ist.
Die FIFA bewegt sich - wenn überhaupt - nur unter langem Druck. 24 Stunden Empörung reichen nicht, das zeigen die Beispiele. Und sie mir global sein:
2015: Blatter wird trotz frischer Wiederwahl aus dem Amt gedrängt, aber erst nach Monaten anhaltendem öffentlichen Druck nach den Korruptionsverhaftungen.
2023: Rubiales wird erst 90 Tage suspendiert, dann für drei Jahre gesperrt, aber nur weil Hermoso, die Spielerinnen und die Öffentlichkeit über Wochen nicht lockerließen.
Beim Fall Balogun ist genau das schon zu beobachten, und das ist ein gutes Zeichen: Der Druck kommt nicht nur aus Deutschland, sondern international. Solbakken kritisiert aus Norwegen, Tuchel aus England, Belgien prüft rechtliche Schritte, Guardian und Telegraph berichten kritisch. Herny und Ibrahimovic kritisieren die Entscheidung im US-TV bei Fox.
Die Aufgabe ist jetzt, diesen Druck zu halten. Nicht 24 Stunden, sondern bis er nachgibt. Medial und über die Verbände, die bei jeder Roten oder Gelben Karte, die zu einer Sperre führt, Einspruch erheben sollten.
Das ist ja auch richtig. Aber dieser mediale Druck kann ja nicht von ganz unten kommen, denn das ist nicht die Aufgabe der Fans. Dieser Druck muss genau da entstehen wo es Reichweite gibt, nämlich im TV vor Millionen Zuschauern die sonst vielleicht eher weniger Zugang zu diesen Themen haben. Der gemeine Fan kann nur mit den Füßen abstimmen. Vielleicht noch in den Stadien mit Bannern, aber das wird ja auch immer schwieriger
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
Vielhilftviel, Dienstag, 07.07.2026, 09:56 (vor 3 Tagen) @ VM
Henry und Ibrahimovic kritisieren die Entscheidung im US-TV bei Fox.
Äh, nein. Leider überhaupt nicht. Die haben absolut Kreide gefressen.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
VM
, Lüdinghausen, Dienstag, 07.07.2026, 10:10 (vor 3 Tagen) @ Vielhilftviel
Japp, mein Fehler. Henry hat nicht die Entscheidung an sich kritisiert, sondern nur den Zeitpunkt.
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stfn84, Köln, Dienstag, 07.07.2026, 08:09 (vor 3 Tagen) @ VM
„Ich schau nicht mehr" fühlt sich nach Konsequenz an, bringt aber nichts. Wegschauen entzieht der FIFA keine Legitimität, es entzieht ihr nur Beobachter. Und genau das will sie: Ruhe, sobald der Sturm vorbei ist.
Ich glaube nicht, dass die FIFA bei einbrechenden TV-Erlösen oder tatsächlich halb leeren Stadien gelangweilt im Status Quo verharren würde. Schließlich braucht es die Gelder um sich Mitglieder gewogen zu halten.
Natürlich ist es der falsche Ansatz die Verantwortung vorrangig bei den Fans zu verorten. Gleichzeitig wäre es aber auch albern zu unterstellen, dass man mit seinem Konsumverhalten keinen Einfluss auf Entscheidungsträger hätte, sei es nun in der Gesellschaft oder im Fußball.
Man kann selbstverständlich das bunte Treiben konsumieren und gleichzeitig Kritik üben. Dazu gibt es vielerlei Aufregerthemen. Aber: Kritik nutzt sich auch irgendwann ab, wenn bei jedem Thema aus der Hose gesprungen wird. Auch wenn es traurig ist sollte man sich schon auch überlegen ob man dieses Hobby noch in dem bisherigen Ausmaß betreiben möchte, wenn einen fast alles am modernen Fußball nur noch ankotzt.
Wenn DAZN und Sky ihre Abos um 100% verteuern bin ich als Kunde nicht dafür verantwortlich. Ich kann mich auch über den Umstand beklagen. Wenn ich mein Konsumverhalten aber beibehalte und die steigenden Preise akzeptiere muss ich mich beim nächsten Mal eben nicht wundern.
Vielleicht können wir festhalten, dass "die Fans" nicht schuld an den Auswüchsen der FIFA sind, gleichzeitig aber eben sehr wohl Hebel haben um auch im Kleinen darauf einzuwirken es künftig zu verändern. Das ist dann eben schmerzlicher Protest, bei dem man auch Verzicht übt (im Kleinen und exemplarisch sei das Radio-hören vorm Hamburger Volksparkstadion erwähnt).
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
VM
, Lüdinghausen, Dienstag, 07.07.2026, 08:52 (vor 3 Tagen) @ stfn84
"Konsumverhalten steuert Entscheidungsträger" setzt voraus, dass Fans als Kollektiv handeln. Tun sie aber nicht.
Fußball-Fans sind keine homogene Masse mit koordinierter Kaufentscheidung. Der eine boykottiert DAZN, zehn andere schließen ein neues Abo ab, weil sie einfach ihr Team sehen wollen. Für einen wirksamen Hebel bräuchte es kritische Masse – die gibt es bei Fans strukturell nicht, weil die Bindung ans eigene Team stärker ist als jede Solidarität mit einer abstrakten "Fan-Bewegung".
Und selbst wenn: FIFA, DAZN, Sky, Investoren, Verbände, Vereine – da hängen zu viele finanzielle Interessen dran. Die Antwort auf sinkende Nachfrage ist selten "wir ändern unser Modell", sondern eher neue Erlösquellen erschließen. Das Geld muss weiterfließen, notfalls wird das Produkt umgebaut, nicht das Geschäftsmodell hinterfragt.
Individueller Verzicht ist moralisch integer, aber er ist Symbolpolitik, kein Hebel. Der Vergleich mit Radiohören vorm Stadion zeigt das Problem selbst: Es ändert nichts an TV-Deals oder Ticketpreisen, es ist eine persönliche Geste. Legitim, aber man sollte sie nicht als Druckmittel verkaufen, das sie nicht ist.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
stfn84, Köln, Dienstag, 07.07.2026, 11:15 (vor 3 Tagen) @ VM
"Konsumverhalten steuert Entscheidungsträger" setzt voraus, dass Fans als Kollektiv handeln. Tun sie aber nicht.
Fußball-Fans sind keine homogene Masse mit koordinierter Kaufentscheidung. Der eine boykottiert DAZN, zehn andere schließen ein neues Abo ab, weil sie einfach ihr Team sehen wollen. Für einen wirksamen Hebel bräuchte es kritische Masse – die gibt es bei Fans strukturell nicht, weil die Bindung ans eigene Team stärker ist als jede Solidarität mit einer abstrakten "Fan-Bewegung".
Wir sprechen doch über zwei Ebenen, die globale (auch länderspezifisch) und die individuelle Sicht. Wenn ich zu dem Schluss komme die ganzen Auswüchse nicht mehr finanzieren zu wollen, kann ich durchaus handeln. Wenn ich 45€ für DAZN zahle muss ich mich nicht wundern, dass es so weitergeht :-)
Inkonsequentes Handeln ist weit verbreitet, da muss ich nur in den Spiegel schauen. Und doch ging es mir lediglich darum durchaus auf individuellen Handlungsspielraum hinzuweisen. Wenn aber trotz des Verzichts von Abos (Magenta, Sky, DAZN, …) mehr Umsatz generiert wird, ist es eben nicht mehr „mein Spiel“.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
markus, Dienstag, 07.07.2026, 09:18 (vor 3 Tagen) @ VM
"Konsumverhalten steuert Entscheidungsträger" setzt voraus, dass Fans als Kollektiv handeln. Tun sie aber nicht.
Fußball-Fans sind keine homogene Masse mit koordinierter Kaufentscheidung. Der eine boykottiert DAZN, zehn andere schließen ein neues Abo ab, weil sie einfach ihr Team sehen wollen. Für einen wirksamen Hebel bräuchte es kritische Masse – die gibt es bei Fans strukturell nicht, weil die Bindung ans eigene Team stärker ist als jede Solidarität mit einer abstrakten "Fan-Bewegung".
Und selbst wenn: FIFA, DAZN, Sky, Investoren, Verbände, Vereine – da hängen zu viele finanzielle Interessen dran. Die Antwort auf sinkende Nachfrage ist selten "wir ändern unser Modell", sondern eher neue Erlösquellen erschließen. Das Geld muss weiterfließen, notfalls wird das Produkt umgebaut, nicht das Geschäftsmodell hinterfragt.
Individueller Verzicht ist moralisch integer, aber er ist Symbolpolitik, kein Hebel. Der Vergleich mit Radiohören vorm Stadion zeigt das Problem selbst: Es ändert nichts an TV-Deals oder Ticketpreisen, es ist eine persönliche Geste. Legitim, aber man sollte sie nicht als Druckmittel verkaufen, das sie nicht ist.
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden. Wenn ein Unternehmen Scheiße baut, verliert es nach und nach seine Kunden. Bei Nokia brauchte es auch keinen homogene Masse. Das Produkt war einfach nicht mehr gut genug und die Leute wandten sich nach und nach ab.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
Chappi1991
, Dienstag, 07.07.2026, 10:42 (vor 3 Tagen) @ markus
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden.
In dem Zusammenhang fällt mir auch ein, dass ich kürzlich die Einschaltquoten der letzten Turniere gesehen habe. Es wurden die Katar-Boykotteure von mancher Seite verlacht. Aber in Deutschland waren die Quoten tatsächlich deutlich die schlechtesten im Vergleich zu allen anderen Turnieren, auch zu dem jetzt mit signifikanter Zeitverschiebung.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
CF, Dienstag, 07.07.2026, 10:46 (vor 3 Tagen) @ Chappi1991
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden.
In dem Zusammenhang fällt mir auch ein, dass ich kürzlich die Einschaltquoten der letzten Turniere gesehen habe. Es wurden die Katar-Boykotteure von mancher Seite verlacht. Aber in Deutschland waren die Quoten tatsächlich deutlich die schlechtesten im Vergleich zu allen anderen Turnieren, auch zu dem jetzt mit signifikanter Zeitverschiebung.
Die Rahmenbedingungen bei dem Turnier in Katar waren aber auch einzigartig. Ich weiß nicht, ob man pauschal sagen kann, dass die Leute im Winter mehr zuhause sind und deshalb eher Fussball gucken müssten oder ob nicht eher stimmt, dass die Stimmung im Winter eigentlich eher nicht danach ist, Fussball zu schauen, wenn man sich noch mitten in der Saison befindet. Da müsste man mal den Vergleich zu ähnlich strukturierten Ländern wie Holland, Frankreich, England(?) ziehen.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
VM
, Lüdinghausen, Dienstag, 07.07.2026, 09:44 (vor 3 Tagen) @ markus
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden. Wenn ein Unternehmen Scheiße baut, verliert es nach und nach seine Kunden. Bei Nokia brauchte es auch keinen homogene Masse. Das Produkt war einfach nicht mehr gut genug und die Leute wandten sich nach und nach ab.
Bei Nokia gab es keinen Unterschied zwischen Handy und Firma – ein schlechtes Handy war automatisch ein schlechtes Nokia. Wer unzufrieden war, kaufte beim nächsten Kauf einfach ein anderes Smartphone. Direkte Konsequenz für das Unternehmen.
Bei der WM ist das anders: Das Produkt, das der Fan konsumiert, ist der Sport selbst – die Spiele, die Spannung, die Geschichten. Brasilien-Norwegen, Mexiko-England, Argentinien-Kap Verde zeigen: sportlich ist das Produkt exzellent. Die Kritik an der WM richtet sich aber gegen etwas anderes – die Institution FIFA, ihre Vergabepraxis, Korruptionsvorwürfe, Kommerzialisierung. Man kann also den Fußball lieben und gleichzeitig den Verband für fragwürdig halten, ohne dass sich das widerspricht.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
markus, Dienstag, 07.07.2026, 10:00 (vor 3 Tagen) @ VM
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden. Wenn ein Unternehmen Scheiße baut, verliert es nach und nach seine Kunden. Bei Nokia brauchte es auch keinen homogene Masse. Das Produkt war einfach nicht mehr gut genug und die Leute wandten sich nach und nach ab.
Bei Nokia gab es keinen Unterschied zwischen Handy und Firma – ein schlechtes Handy war automatisch ein schlechtes Nokia. Wer unzufrieden war, kaufte beim nächsten Kauf einfach ein anderes Smartphone. Direkte Konsequenz für das Unternehmen.Bei der WM ist das anders: Das Produkt, das der Fan konsumiert, ist der Sport selbst – die Spiele, die Spannung, die Geschichten. Brasilien-Norwegen, Mexiko-England, Argentinien-Kap Verde zeigen: sportlich ist das Produkt exzellent. Die Kritik an der WM richtet sich aber gegen etwas anderes – die Institution FIFA, ihre Vergabepraxis, Korruptionsvorwürfe, Kommerzialisierung. Man kann also den Fußball lieben und gleichzeitig den Verband für fragwürdig halten, ohne dass sich das widerspricht.
Gute Spiele machen ein Turnier nicht automatisch gut, wenn der Rahmen durch Korruption und fragwürdige Entscheidungen beschädigt ist. Und Fans können sehr wohl Konsequenzen erzeugen, über Boykotte, Quoten und Sponsorendruck. Die FIFA steht also genauso im Fokus wie ein Hersteller bei einem schlechten Produkt.
Mein Punkt war auch nie, dass die Fälle identisch sind, sondern dass es keine homogene Masse braucht. Es reicht, wenn sich nach und nach genügend Einzelne gegen den Konsum entscheiden. Genau so funktionieren Märkte.
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Habakuk, OWL, Dienstag, 07.07.2026, 10:37 (vor 3 Tagen) @ markus
Mein Punkt war auch nie, dass die Fälle identisch sind, sondern dass es keine homogene Masse braucht. Es reicht, wenn sich nach und nach genügend Einzelne gegen den Konsum entscheiden. Genau so funktionieren Märkte.
Ja. Märkte funktionieren so. Aber nicht Korruptionsbekämpfung.
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Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 07.07.2026, 09:28 (vor 3 Tagen) @ markus
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden. Wenn ein Unternehmen Scheiße baut, verliert es nach und nach seine Kunden.
Bei Nokia brauchte es auch keinen homogene Masse. Das Produkt war einfach nicht mehr gut genug und die Leute wandten sich nach und nach ab.
Nur hat die Fifa ein quasi nicht verrückbares Monopol. Was Nokia nie hatte.
Es hat ja schon auch seinen Grund, warum die FIFA sich so "demokratisch" aufgestellt hat wie sie es nunmal tat. Selbstverständlich könnten viele was machen. Den meisten ist es aber scheißegal, weil sie sich schon an genügend anderen Ecken ihres Lebens mit schwierigen Themen herumschlagen müssen.
Und selbstverständlich macht es das der FIFA leicht sich so zu verhalten wie sie es tut.
Nichtsdestotrotz kann ein Verband wie die UEFA trotzdem viel Druck ausüben selbst wenn sich keine signifikante Menge abwendet.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
Habakuk, OWL, Dienstag, 07.07.2026, 09:26 (vor 3 Tagen) @ markus
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden. Wenn ein Unternehmen Scheiße baut, verliert es nach und nach seine Kunden. Bei Nokia brauchte es auch keinen homogene Masse. Das Produkt war einfach nicht mehr gut genug und die Leute wandten sich nach und nach ab.
Der Markt mag über wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Aber der Markt ist in den meisten Fällen kein geeignetes Instrument, um Probleme zu lösen.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
markus, Dienstag, 07.07.2026, 09:30 (vor 3 Tagen) @ Habakuk
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden. Wenn ein Unternehmen Scheiße baut, verliert es nach und nach seine Kunden. Bei Nokia brauchte es auch keinen homogene Masse. Das Produkt war einfach nicht mehr gut genug und die Leute wandten sich nach und nach ab.
Der Markt mag über wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Aber der Markt ist in den meisten Fällen kein geeignetes Instrument, um Probleme zu lösen.
Das ist ein Strohmann. Niemand hat behauptet, der Markt sei die Lösung für jedes Problem. Es ging um die Frage, ob Unternehmen auf Konsumenten reagieren müssen. Und das tun sie, weil ihr wirtschaftlicher Erfolg davon abhängt. Wenn genügend Kunden abspringen, hat das reale Konsequenzen und das Unternehmen muss sich entsprechend anpassen.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
CF, Dienstag, 07.07.2026, 10:04 (vor 3 Tagen) @ markus
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden. Wenn ein Unternehmen Scheiße baut, verliert es nach und nach seine Kunden. Bei Nokia brauchte es auch keinen homogene Masse. Das Produkt war einfach nicht mehr gut genug und die Leute wandten sich nach und nach ab.
Der Markt mag über wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Aber der Markt ist in den meisten Fällen kein geeignetes Instrument, um Probleme zu lösen.
Das ist ein Strohmann. Niemand hat behauptet, der Markt sei die Lösung für jedes Problem. Es ging um die Frage, ob Unternehmen auf Konsumenten reagieren müssen. Und das tun sie, weil ihr wirtschaftlicher Erfolg davon abhängt. Wenn genügend Kunden abspringen, hat das reale Konsequenzen und das Unternehmen muss sich entsprechend anpassen.
Weshalb sollten 7 Milliarden Menschen sich so verhalten, wie es ein paar Millionen Europäer (großzügig geschätzt) gerne hätten? Die Empörung in unserer Fussballblase ist schlicht unbedeutend in dem Profi-Fussball-Geschäft.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
herrNick, Dienstag, 07.07.2026, 09:21 (vor 3 Tagen) @ markus
"Konsumverhalten steuert Entscheidungsträger" setzt voraus, dass Fans als Kollektiv handeln. Tun sie aber nicht.
Fußball-Fans sind keine homogene Masse mit koordinierter Kaufentscheidung. Der eine boykottiert DAZN, zehn andere schließen ein neues Abo ab, weil sie einfach ihr Team sehen wollen. Für einen wirksamen Hebel bräuchte es kritische Masse – die gibt es bei Fans strukturell nicht, weil die Bindung ans eigene Team stärker ist als jede Solidarität mit einer abstrakten "Fan-Bewegung".
Und selbst wenn: FIFA, DAZN, Sky, Investoren, Verbände, Vereine – da hängen zu viele finanzielle Interessen dran. Die Antwort auf sinkende Nachfrage ist selten "wir ändern unser Modell", sondern eher neue Erlösquellen erschließen. Das Geld muss weiterfließen, notfalls wird das Produkt umgebaut, nicht das Geschäftsmodell hinterfragt.
Individueller Verzicht ist moralisch integer, aber er ist Symbolpolitik, kein Hebel. Der Vergleich mit Radiohören vorm Stadion zeigt das Problem selbst: Es ändert nichts an TV-Deals oder Ticketpreisen, es ist eine persönliche Geste. Legitim, aber man sollte sie nicht als Druckmittel verkaufen, das sie nicht ist.
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden. Wenn ein Unternehmen Scheiße baut, verliert es nach und nach seine Kunden. Bei Nokia brauchte es auch keinen homogene Masse. Das Produkt war einfach nicht mehr gut genug und die Leute wandten sich nach und nach ab.
Dann brauchen wir ja nur noch ein Pendant zum iPhone, das die Nokia-Kunden an sich gezogen hat.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
markus, Dienstag, 07.07.2026, 09:25 (vor 3 Tagen) @ herrNick
"Konsumverhalten steuert Entscheidungsträger" setzt voraus, dass Fans als Kollektiv handeln. Tun sie aber nicht.
Fußball-Fans sind keine homogene Masse mit koordinierter Kaufentscheidung. Der eine boykottiert DAZN, zehn andere schließen ein neues Abo ab, weil sie einfach ihr Team sehen wollen. Für einen wirksamen Hebel bräuchte es kritische Masse – die gibt es bei Fans strukturell nicht, weil die Bindung ans eigene Team stärker ist als jede Solidarität mit einer abstrakten "Fan-Bewegung".
Und selbst wenn: FIFA, DAZN, Sky, Investoren, Verbände, Vereine – da hängen zu viele finanzielle Interessen dran. Die Antwort auf sinkende Nachfrage ist selten "wir ändern unser Modell", sondern eher neue Erlösquellen erschließen. Das Geld muss weiterfließen, notfalls wird das Produkt umgebaut, nicht das Geschäftsmodell hinterfragt.
Individueller Verzicht ist moralisch integer, aber er ist Symbolpolitik, kein Hebel. Der Vergleich mit Radiohören vorm Stadion zeigt das Problem selbst: Es ändert nichts an TV-Deals oder Ticketpreisen, es ist eine persönliche Geste. Legitim, aber man sollte sie nicht als Druckmittel verkaufen, das sie nicht ist.
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden. Wenn ein Unternehmen Scheiße baut, verliert es nach und nach seine Kunden. Bei Nokia brauchte es auch keinen homogene Masse. Das Produkt war einfach nicht mehr gut genug und die Leute wandten sich nach und nach ab.
Dann brauchen wir ja nur noch ein Pendant zum iPhone, das die Nokia-Kunden an sich gezogen hat.
Gibt es denn keinerlei andere Dinge im Leben als nur Fußball, die lebenswert sein könnten? Und selbst innerhalb des Fußballs kann man ja differenzieren und z.B. nur die FIFA Wettbewerbe boykottieren.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
herrNick, Dienstag, 07.07.2026, 09:32 (vor 3 Tagen) @ markus
"Konsumverhalten steuert Entscheidungsträger" setzt voraus, dass Fans als Kollektiv handeln. Tun sie aber nicht.
Fußball-Fans sind keine homogene Masse mit koordinierter Kaufentscheidung. Der eine boykottiert DAZN, zehn andere schließen ein neues Abo ab, weil sie einfach ihr Team sehen wollen. Für einen wirksamen Hebel bräuchte es kritische Masse – die gibt es bei Fans strukturell nicht, weil die Bindung ans eigene Team stärker ist als jede Solidarität mit einer abstrakten "Fan-Bewegung".
Und selbst wenn: FIFA, DAZN, Sky, Investoren, Verbände, Vereine – da hängen zu viele finanzielle Interessen dran. Die Antwort auf sinkende Nachfrage ist selten "wir ändern unser Modell", sondern eher neue Erlösquellen erschließen. Das Geld muss weiterfließen, notfalls wird das Produkt umgebaut, nicht das Geschäftsmodell hinterfragt.
Individueller Verzicht ist moralisch integer, aber er ist Symbolpolitik, kein Hebel. Der Vergleich mit Radiohören vorm Stadion zeigt das Problem selbst: Es ändert nichts an TV-Deals oder Ticketpreisen, es ist eine persönliche Geste. Legitim, aber man sollte sie nicht als Druckmittel verkaufen, das sie nicht ist.
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden. Wenn ein Unternehmen Scheiße baut, verliert es nach und nach seine Kunden. Bei Nokia brauchte es auch keinen homogene Masse. Das Produkt war einfach nicht mehr gut genug und die Leute wandten sich nach und nach ab.
Dann brauchen wir ja nur noch ein Pendant zum iPhone, das die Nokia-Kunden an sich gezogen hat.
Gibt es denn keinerlei andere Dinge im Leben als nur Fußball, die lebenswert sein könnten? Und selbst innerhalb des Fußballs kann man ja differenzieren und z.B. nur die FIFA Wettbewerbe boykottieren.
Du hattest den Nokia-Vergleich gezogen. Smartphones waren aber nicht andere Dinge, die waren dasselbe mit weiteren Möglichkeiten. Natürlich gibt es 1.000 andere Dinge und jeder hier hat sicher auch andere Dinge. Aber ich möchte mir durch korrupte Funktionäre auch nicht einfach vollständig etwas nehmen lassen, dass mir i.d.R. Spaß macht. Das ist mir auch ein zu digitales Denken.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
markus, Dienstag, 07.07.2026, 09:46 (vor 3 Tagen) @ herrNick
"Konsumverhalten steuert Entscheidungsträger" setzt voraus, dass Fans als Kollektiv handeln. Tun sie aber nicht.
Fußball-Fans sind keine homogene Masse mit koordinierter Kaufentscheidung. Der eine boykottiert DAZN, zehn andere schließen ein neues Abo ab, weil sie einfach ihr Team sehen wollen. Für einen wirksamen Hebel bräuchte es kritische Masse – die gibt es bei Fans strukturell nicht, weil die Bindung ans eigene Team stärker ist als jede Solidarität mit einer abstrakten "Fan-Bewegung".
Und selbst wenn: FIFA, DAZN, Sky, Investoren, Verbände, Vereine – da hängen zu viele finanzielle Interessen dran. Die Antwort auf sinkende Nachfrage ist selten "wir ändern unser Modell", sondern eher neue Erlösquellen erschließen. Das Geld muss weiterfließen, notfalls wird das Produkt umgebaut, nicht das Geschäftsmodell hinterfragt.
Individueller Verzicht ist moralisch integer, aber er ist Symbolpolitik, kein Hebel. Der Vergleich mit Radiohören vorm Stadion zeigt das Problem selbst: Es ändert nichts an TV-Deals oder Ticketpreisen, es ist eine persönliche Geste. Legitim, aber man sollte sie nicht als Druckmittel verkaufen, das sie nicht ist.
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden. Wenn ein Unternehmen Scheiße baut, verliert es nach und nach seine Kunden. Bei Nokia brauchte es auch keinen homogene Masse. Das Produkt war einfach nicht mehr gut genug und die Leute wandten sich nach und nach ab.
Dann brauchen wir ja nur noch ein Pendant zum iPhone, das die Nokia-Kunden an sich gezogen hat.
Gibt es denn keinerlei andere Dinge im Leben als nur Fußball, die lebenswert sein könnten? Und selbst innerhalb des Fußballs kann man ja differenzieren und z.B. nur die FIFA Wettbewerbe boykottieren.
Du hattest den Nokia-Vergleich gezogen. Smartphones waren aber nicht andere Dinge, die waren dasselbe mit weiteren Möglichkeiten. Natürlich gibt es 1.000 andere Dinge und jeder hier hat sicher auch andere Dinge. Aber ich möchte mir durch korrupte Funktionäre auch nicht einfach vollständig etwas nehmen lassen, dass mir i.d.R. Spaß macht. Das ist mir auch ein zu digitales Denken.
Ob die Kunden wegen eines besseren Konkurrenzprodukts, schlechter Qualität oder wegen fragwürdigen Verhaltens des Unternehmens nicht mehr konsumieren, ist für das Prinzip unerheblich. Entscheidend ist, dass Unternehmen von den Entscheidungen vieler einzelner Konsumenten abhängig sind. Dafür braucht es keine homogene Masse oder eine zentrale Organisation.
Und dass dir etwas Spaß macht, ändert daran nichts. Jeder entscheidet selbst, welche Faktoren ihm wichtig sind – Preis, Qualität, Funktionen oder auch das Verhalten eines Unternehmens. Wenn genug Menschen sagen: “Das unterstütze ich nicht mehr”, hat das wirtschaftliche Folgen.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
CF, Dienstag, 07.07.2026, 09:58 (vor 3 Tagen) @ markus
"Konsumverhalten steuert Entscheidungsträger" setzt voraus, dass Fans als Kollektiv handeln. Tun sie aber nicht.
Fußball-Fans sind keine homogene Masse mit koordinierter Kaufentscheidung. Der eine boykottiert DAZN, zehn andere schließen ein neues Abo ab, weil sie einfach ihr Team sehen wollen. Für einen wirksamen Hebel bräuchte es kritische Masse – die gibt es bei Fans strukturell nicht, weil die Bindung ans eigene Team stärker ist als jede Solidarität mit einer abstrakten "Fan-Bewegung".
Und selbst wenn: FIFA, DAZN, Sky, Investoren, Verbände, Vereine – da hängen zu viele finanzielle Interessen dran. Die Antwort auf sinkende Nachfrage ist selten "wir ändern unser Modell", sondern eher neue Erlösquellen erschließen. Das Geld muss weiterfließen, notfalls wird das Produkt umgebaut, nicht das Geschäftsmodell hinterfragt.
Individueller Verzicht ist moralisch integer, aber er ist Symbolpolitik, kein Hebel. Der Vergleich mit Radiohören vorm Stadion zeigt das Problem selbst: Es ändert nichts an TV-Deals oder Ticketpreisen, es ist eine persönliche Geste. Legitim, aber man sollte sie nicht als Druckmittel verkaufen, das sie nicht ist.
Man benötigt dafür keine homogene Masse. Es genügt, wenn genügend Konsumenten sich individuell abwenden. Wenn ein Unternehmen Scheiße baut, verliert es nach und nach seine Kunden. Bei Nokia brauchte es auch keinen homogene Masse. Das Produkt war einfach nicht mehr gut genug und die Leute wandten sich nach und nach ab.
Dann brauchen wir ja nur noch ein Pendant zum iPhone, das die Nokia-Kunden an sich gezogen hat.
Gibt es denn keinerlei andere Dinge im Leben als nur Fußball, die lebenswert sein könnten? Und selbst innerhalb des Fußballs kann man ja differenzieren und z.B. nur die FIFA Wettbewerbe boykottieren.
Du hattest den Nokia-Vergleich gezogen. Smartphones waren aber nicht andere Dinge, die waren dasselbe mit weiteren Möglichkeiten. Natürlich gibt es 1.000 andere Dinge und jeder hier hat sicher auch andere Dinge. Aber ich möchte mir durch korrupte Funktionäre auch nicht einfach vollständig etwas nehmen lassen, dass mir i.d.R. Spaß macht. Das ist mir auch ein zu digitales Denken.
Ob die Kunden wegen eines besseren Konkurrenzprodukts, schlechter Qualität oder wegen fragwürdigen Verhaltens des Unternehmens nicht mehr konsumieren, ist für das Prinzip unerheblich. Entscheidend ist, dass Unternehmen von den Entscheidungen vieler einzelner Konsumenten abhängig sind. Dafür braucht es keine homogene Masse oder eine zentrale Organisation.Und dass dir etwas Spaß macht, ändert daran nichts. Jeder entscheidet selbst, welche Faktoren ihm wichtig sind – Preis, Qualität, Funktionen oder auch das Verhalten eines Unternehmens. Wenn genug Menschen sagen: “Das unterstütze ich nicht mehr”, hat das wirtschaftliche Folgen.
Das klappt ja schon super bei Amazon, Facebook, Google, TokTik. Die Menschen verzichten nur bzw. ändern ihr Kaufverhalten, wenn man Alternativen anbietet, die dann eine Verbesserung in irgendeiner Hinsicht darstellen.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
Gargamel09, Dienstag, 07.07.2026, 10:29 (vor 3 Tagen) @ CF
Das klappt ja schon super bei Amazon, Facebook, Google, TokTik. Die Menschen verzichten nur bzw. ändern ihr Kaufverhalten, wenn man Alternativen anbietet, die dann eine Verbesserung in irgendeiner Hinsicht darstellen.
Es gibt halt keine deutschen Pendants zu Amazon, auch nicht zu Google, von den sog. "sozialen" Netzwerken ganz zu schweigen. Das Pendant zu Amazon ist die Innenstadt, der Supermarkt, das Einkaufszentrum, vielleicht noch Otto, oder Ebay (aus Amis). Wer aber nicht Stunden durch zig Läden laufen möchte und findet dann doch nicht das, was man sucht - bei Amazon gibt es auch Dinge, die sind tlw. so speziell, dann bleibt nur das Netz und Amazon, zumal das alles auch noch innerhalb eines Tages da sein kann. Früher ging es natürlich auch ohne, früher ging alles "ohne", aber "ohne" möchten nur noch die Wenigstens auskommen.
Jeder würde ein "deutsches" Amazon vorziehen, nur wird es das nicht geben.
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Habakuk, OWL, Dienstag, 07.07.2026, 10:56 (vor 3 Tagen) @ Gargamel09
Das klappt ja schon super bei Amazon, Facebook, Google, TokTik. Die Menschen verzichten nur bzw. ändern ihr Kaufverhalten, wenn man Alternativen anbietet, die dann eine Verbesserung in irgendeiner Hinsicht darstellen.
Es gibt halt keine deutschen Pendants zu Amazon, auch nicht zu Google, von den sog. "sozialen" Netzwerken ganz zu schweigen. Das Pendant zu Amazon ist die Innenstadt, der Supermarkt, das Einkaufszentrum, vielleicht noch Otto, oder Ebay (aus Amis). Wer aber nicht Stunden durch zig Läden laufen möchte und findet dann doch nicht das, was man sucht - bei Amazon gibt es auch Dinge, die sind tlw. so speziell, dann bleibt nur das Netz und Amazon, zumal das alles auch noch innerhalb eines Tages da sein kann. Früher ging es natürlich auch ohne, früher ging alles "ohne", aber "ohne" möchten nur noch die Wenigstens auskommen.
Jeder würde ein "deutsches" Amazon vorziehen, nur wird es das nicht geben.
Zu Google gibt es immerhin Alternativen. Ich nutze z.B. entweder Ecosia (das sucht selbst auch bei Google, aber zumindest anonym) oder Swisscows. Hier sollte es meiner Ansicht nach auch mittelfristig möglich sein, weitere europäische Suchmaschinen zu entwickeln.
Bei Amazon gestaltet sich das allerdings etwas schwieriger, weil - wie du richtig sagst - woanders oft gar kein Angebot für bestimmte spezielle Artikel zu finden ist. Trotzdem habe ich es geschafft, meine Amazonbestellungen praktisch auf Null zu senken, indem ich mir einfach eine Liste mit Dingen mache, von denen ich glaube, sie zu brauchen. Den größten Teil davon brauche ich nach einiger Zeit dann (oh Wunder) doch nicht mehr und einen Teil finde ich im Verlauf doch woanders. Bis letztes Jahr habe ich (da ich auch Amazon Prime gebucht hatte) ca. 20 bis 30 Bestellungen bei Amazon getätigt, seit Anfang das Jahres bin ich clean und habe vermutlich bereits 200 Euro oder mehr gespart.
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CF, Dienstag, 07.07.2026, 11:10 (vor 3 Tagen) @ Habakuk
Das klappt ja schon super bei Amazon, Facebook, Google, TokTik. Die Menschen verzichten nur bzw. ändern ihr Kaufverhalten, wenn man Alternativen anbietet, die dann eine Verbesserung in irgendeiner Hinsicht darstellen.
Es gibt halt keine deutschen Pendants zu Amazon, auch nicht zu Google, von den sog. "sozialen" Netzwerken ganz zu schweigen. Das Pendant zu Amazon ist die Innenstadt, der Supermarkt, das Einkaufszentrum, vielleicht noch Otto, oder Ebay (aus Amis). Wer aber nicht Stunden durch zig Läden laufen möchte und findet dann doch nicht das, was man sucht - bei Amazon gibt es auch Dinge, die sind tlw. so speziell, dann bleibt nur das Netz und Amazon, zumal das alles auch noch innerhalb eines Tages da sein kann. Früher ging es natürlich auch ohne, früher ging alles "ohne", aber "ohne" möchten nur noch die Wenigstens auskommen.
Jeder würde ein "deutsches" Amazon vorziehen, nur wird es das nicht geben.
Zu Google gibt es immerhin Alternativen. Ich nutze z.B. entweder Ecosia (das sucht selbst auch bei Google, aber zumindest anonym) oder Swisscows. Hier sollte es meiner Ansicht nach auch mittelfristig möglich sein, weitere europäische Suchmaschinen zu entwickeln.
Suchmaschinen sind das eine, aber was ist mit dem Android Monopol? Beim Mobilfunk läuft ja alles nur über Apple oder Google - Pest oder Cholera...
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toni82, Ort, Dienstag, 07.07.2026, 12:11 (vor 2 Tagen) @ CF
Ich kann mein Android Phone auch komplett ohne Googledienste nutzen. Ich habe kein GooglePlay oder wie das heißt, noch sonst eine Google App (maps, mail, irgendwas...).
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CF, Dienstag, 07.07.2026, 13:02 (vor 2 Tagen) @ toni82
Ich kann mein Android Phone auch komplett ohne Googledienste nutzen. Ich habe kein GooglePlay oder wie das heißt, noch sonst eine Google App (maps, mail, irgendwas...).
keinen Playstore?
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the mirrorblack, Hohenlimburg, Dienstag, 07.07.2026, 15:04 (vor 2 Tagen) @ CF
Ich hab auf meinem Fairphone 6 e/OS4 als Betriebssystem, basiert auf Android, ist aber komplett Google unabhängig. Dazu muss ich nur sagen, daß ich kein Handy Junkie bin,mir reicht das vollkommen.
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Gargamel09, Dienstag, 07.07.2026, 11:06 (vor 3 Tagen) @ Habakuk
Das klappt ja schon super bei Amazon, Facebook, Google, TokTik. Die Menschen verzichten nur bzw. ändern ihr Kaufverhalten, wenn man Alternativen anbietet, die dann eine Verbesserung in irgendeiner Hinsicht darstellen.
Es gibt halt keine deutschen Pendants zu Amazon, auch nicht zu Google, von den sog. "sozialen" Netzwerken ganz zu schweigen. Das Pendant zu Amazon ist die Innenstadt, der Supermarkt, das Einkaufszentrum, vielleicht noch Otto, oder Ebay (aus Amis). Wer aber nicht Stunden durch zig Läden laufen möchte und findet dann doch nicht das, was man sucht - bei Amazon gibt es auch Dinge, die sind tlw. so speziell, dann bleibt nur das Netz und Amazon, zumal das alles auch noch innerhalb eines Tages da sein kann. Früher ging es natürlich auch ohne, früher ging alles "ohne", aber "ohne" möchten nur noch die Wenigstens auskommen.
Jeder würde ein "deutsches" Amazon vorziehen, nur wird es das nicht geben.
Zu Google gibt es immerhin Alternativen. Ich nutze z.B. entweder Ecosia (das sucht selbst auch bei Google, aber zumindest anonym) oder Swisscows. Hier sollte es meiner Ansicht nach auch mittelfristig möglich sein, weitere europäische Suchmaschinen zu entwickeln.Bei Amazon gestaltet sich das allerdings etwas schwieriger, weil - wie du richtig sagst - woanders oft gar kein Angebot für bestimmte spezielle Artikel zu finden ist. Trotzdem habe ich es geschafft, meine Amazonbestellungen praktisch auf Null zu senken, indem ich mir einfach eine Liste mit Dingen mache, von denen ich glaube, sie zu brauchen. Den größten Teil davon brauche ich nach einiger Zeit dann (oh Wunder) doch nicht mehr und einen Teil finde ich im Verlauf doch woanders. Bis letztes Jahr habe ich (da ich auch Amazon Prime gebucht hatte) ca. 20 bis 30 Bestellungen bei Amazon getätigt, seit Anfang das Jahres bin ich clean und habe vermutlich bereits 200 Euro oder mehr gespart.
Finde ich toll.
Wenn man etwas abseits einer großen Stadt wohnt, ist Amazon natürlich bequemer, als noch, für irgendwelche Kleinteile, 20,30,40 km bis nach Leipzig zu kutschen.
Bei Amazon hast Du wenigstens noch die CL dabei, auch wenn da der BVB nicht immer übertragen wird, aber wenn ein Abo, sowohl Fußball, TV/Filme/Serien und zum Einkaufen dienen kann, dann sind die 10€ pro Monat nicht "verschwendet". Fressalien und so kaufen wir dort natürlich nicht, zumal die Preise bei Amazon mit dem Supermarkt, speziell bei Angeboten, nicht mithalten können, viel zu teuer. Das kann sich natürlich in Zukunft auch noch ändern.
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CF, Dienstag, 07.07.2026, 10:35 (vor 3 Tagen) @ Gargamel09
Das klappt ja schon super bei Amazon, Facebook, Google, TokTik. Die Menschen verzichten nur bzw. ändern ihr Kaufverhalten, wenn man Alternativen anbietet, die dann eine Verbesserung in irgendeiner Hinsicht darstellen.
Es gibt halt keine deutschen Pendants zu Amazon, auch nicht zu Google, von den sog. "sozialen" Netzwerken ganz zu schweigen. Das Pendant zu Amazon ist die Innenstadt, der Supermarkt, das Einkaufszentrum, vielleicht noch Otto, oder Ebay (aus Amis). Wer aber nicht Stunden durch zig Läden laufen möchte und findet dann doch nicht das, was man sucht - bei Amazon gibt es auch Dinge, die sind tlw. so speziell, dann bleibt nur das Netz und Amazon, zumal das alles auch noch innerhalb eines Tages da sein kann. Früher ging es natürlich auch ohne, früher ging alles "ohne", aber "ohne" möchten nur noch die Wenigstens auskommen.
Jeder würde ein "deutsches" Amazon vorziehen, nur wird es das nicht geben.
Yep. Und da wird es auch nicht helfen, die Geschäfte am Sonntag zu öffnen, wie es jetzt ein ganz innovativer Vorschlag (des Einzelhandels?) vorsieht;-)
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Gargamel09, Dienstag, 07.07.2026, 10:41 (vor 3 Tagen) @ CF
Das klappt ja schon super bei Amazon, Facebook, Google, TokTik. Die Menschen verzichten nur bzw. ändern ihr Kaufverhalten, wenn man Alternativen anbietet, die dann eine Verbesserung in irgendeiner Hinsicht darstellen.
Es gibt halt keine deutschen Pendants zu Amazon, auch nicht zu Google, von den sog. "sozialen" Netzwerken ganz zu schweigen. Das Pendant zu Amazon ist die Innenstadt, der Supermarkt, das Einkaufszentrum, vielleicht noch Otto, oder Ebay (aus Amis). Wer aber nicht Stunden durch zig Läden laufen möchte und findet dann doch nicht das, was man sucht - bei Amazon gibt es auch Dinge, die sind tlw. so speziell, dann bleibt nur das Netz und Amazon, zumal das alles auch noch innerhalb eines Tages da sein kann. Früher ging es natürlich auch ohne, früher ging alles "ohne", aber "ohne" möchten nur noch die Wenigstens auskommen.
Jeder würde ein "deutsches" Amazon vorziehen, nur wird es das nicht geben.
Yep. Und da wird es auch nicht helfen, die Geschäfte am Sonntag zu öffnen, wie es jetzt ein ganz innovativer Vorschlag (des Einzelhandels?) vorsieht;-)
Da werden sicherlich einige mehr am Sonntag durch die Innenstädte flanieren, aber ob dann die große Kohle fließt, nur weil sonntags oder abends länger auf ist, bezweifle ich auch. Zumal dann auch Verkäufer und Verkäuferinnen länger arbeiten müssen, die werden sich bestimmt freuen.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
Habakuk, OWL, Dienstag, 07.07.2026, 11:01 (vor 3 Tagen) @ Gargamel09
Yep. Und da wird es auch nicht helfen, die Geschäfte am Sonntag zu öffnen, wie es jetzt ein ganz innovativer Vorschlag (des Einzelhandels?) vorsieht;-)
Da werden sicherlich einige mehr am Sonntag durch die Innenstädte flanieren, aber ob dann die große Kohle fließt, nur weil sonntags oder abends länger auf ist, bezweifle ich auch. Zumal dann auch Verkäufer und Verkäuferinnen länger arbeiten müssen, die werden sich bestimmt freuen.
Und letztlich schießt sich der Einzelhandel damit selbst ins Bein. Die Mitarbeiter müssen ja nicht nur am Sonntag arbeiten, sondern auch bezahlt werden.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
CF, Dienstag, 07.07.2026, 10:43 (vor 3 Tagen) @ Gargamel09
Das klappt ja schon super bei Amazon, Facebook, Google, TokTik. Die Menschen verzichten nur bzw. ändern ihr Kaufverhalten, wenn man Alternativen anbietet, die dann eine Verbesserung in irgendeiner Hinsicht darstellen.
Es gibt halt keine deutschen Pendants zu Amazon, auch nicht zu Google, von den sog. "sozialen" Netzwerken ganz zu schweigen. Das Pendant zu Amazon ist die Innenstadt, der Supermarkt, das Einkaufszentrum, vielleicht noch Otto, oder Ebay (aus Amis). Wer aber nicht Stunden durch zig Läden laufen möchte und findet dann doch nicht das, was man sucht - bei Amazon gibt es auch Dinge, die sind tlw. so speziell, dann bleibt nur das Netz und Amazon, zumal das alles auch noch innerhalb eines Tages da sein kann. Früher ging es natürlich auch ohne, früher ging alles "ohne", aber "ohne" möchten nur noch die Wenigstens auskommen.
Jeder würde ein "deutsches" Amazon vorziehen, nur wird es das nicht geben.
Yep. Und da wird es auch nicht helfen, die Geschäfte am Sonntag zu öffnen, wie es jetzt ein ganz innovativer Vorschlag (des Einzelhandels?) vorsieht;-)
Da werden sicherlich einige mehr am Sonntag durch die Innenstädte flanieren, aber ob dann die große Kohle fließt, nur weil sonntags oder abends länger auf ist, bezweifle ich auch. Zumal dann auch Verkäufer und Verkäuferinnen länger arbeiten müssen, die werden sich bestimmt freuen.
Also durch die Ruhgebietsinnenstädte schätze ich eher nicht;-)
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 07.07.2026, 09:30 (vor 3 Tagen) @ markus
Gibt es denn keinerlei andere Dinge im Leben als nur Fußball, die lebenswert sein könnten?
Fußball ist der Sport der Massen und große Turniere schon immer dafür bekannt auch die Fans mitzureißen, die sonst kein Fußball gucken. Da dann genau das gegenteilige Verhalten zu erwarten ist recht realitätsfremd.
Und selbst innerhalb des Fußballs kann man ja differenzieren und z.B. nur die FIFA Wettbewerbe boykottieren.
Ja kann man. Die Masse macht es aber nicht. Weil es der Masse egal ist.
Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize
Habakuk, OWL, Dienstag, 07.07.2026, 08:03 (vor 3 Tagen) @ VM
„Ich schau nicht mehr" fühlt sich nach Konsequenz an, bringt aber nichts. Wegschauen entzieht der FIFA keine Legitimität, es entzieht ihr nur Beobachter. Und genau das will sie: Ruhe, sobald der Sturm vorbei ist.
"Ich schau nicht mehr" ist ja auch eine völlig bödsinnige Konsequenz, wenn man grundsätzlich gern Fußball schaut. Natürlich schau ich, sofern es zeitlich passt und mich ein Spiel interessiert. Die ganzen unerfreulichen Entwicklungen, haben dazu geführt, dass mein Interesse gesunken ist, also schsu ich halt weniger.
Eine sinnvolle Konsequenz, die man als Einzelner noch ziehen kann, ist: "Ich zahl nicht mehr." Weder für Streaming-Abos noch für irgendwelchen anderen Tüdelüt.
Schwachsinn
Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Dienstag, 07.07.2026, 07:32 (vor 3 Tagen) @ Jerry67
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Stattdessen wird lieber auf den Konsumenten gezeigt: „Wenn ihr es trotzdem schaut, seid ihr mitverantwortlich.“ Das ist die bequemste Ausrede überhaupt, weil sich diejenigen aus der Verantwortung stehlen können, die tatsächlich etwas verändern könnten.
Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Und der verlängerte Arm dieser Denkweise klebt sich dann auf die Straße, sodass ausgerechnet die Krankenschwester, der Klempner oder die Kassiererin auf dem Weg zur Arbeit stundenlang im Stau stehen. Diejenigen, die tatsächlich die Hebel in der Hand haben, bekommen davon meist herzlich wenig mit.
Verantwortung sollte dort eingefordert werden, wo auch die Macht liegt – und nicht immer zuerst bei denen, die den geringsten Einfluss auf das eigentliche Problem haben.
Schwachsinn
nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 07.07.2026, 15:10 (vor 2 Tagen) @ Professor Bienlein
bearbeitet von nico36de, Dienstag, 07.07.2026, 15:30
Stattdessen wird lieber auf den Konsumenten gezeigt: „Wenn ihr es trotzdem schaut, seid ihr mitverantwortlich.“ Das ist die bequemste Ausrede überhaupt, weil sich diejenigen aus der Verantwortung stehlen können, die tatsächlich etwas verändern könnten.
Ernsthaft? Gedacht wie Klein-Fritzchen.
Welches Interesse sollten Funktionäre z.B. daran haben, die Zustände im Fußball zu ändern oder die gnadenlose Gier auf allen Fußball-Ebenen zu begrenzen? Das Ganze nützt ihnen und allen Akteuren, die sie dann zum Dank wählen.
Von daher wirst selbst du vermutlich ahnen, dass die Funktionäre nur das tun, was Funktionäre so tun: den Laden bestmöglich (heißt im Fußball ausschließlich: lukrativ) am Laufen zu halten.
Bei den Konsumenten, denen die aktuellen Auswüchse im Fußball stinken, sieht das schon ganz anders aus. Fliegen die nicht zur WM, um sich dort gnadenlos ausnehmen zu lassen oder schließen nicht mehr auch noch das fünfte Abo ab, um jedes Fußballspiel sehen zu können, sähe es ganz bald wieder anders aus im Fußball. Wenn niemand eine WM in Schweineländern wie Katar oder bei den Journalistenhäckslern schauen würde, würden die Sponsoren schon Druck machen, dass die WM demnächst wieder dort stattfindet, wo Fußball eine andere Bedeutung hat als nur ein Marketing-Vehikel zu sein.
Allerdings ist auch das Interesse der Zuschauer an anderem Fußball zumindest aktuell noch nicht allzu groß.
Man müsste daher als Funktionär schon arg bescheuert sein, den Ast abzusägen, auf dem man auch mit 150 kg bequem sitzen kann. Weiter so ist doch da viel sinnvoller und einfacher, als auf 80 kg abzuspecken.
Warum sollte sich die FIFA gegen das Trump-Zäpfchen stellen, wenn der dafür sorgt, dass alle im Geld schwimmen. Meinst du Träumerle wirklich, es ginge vorrangig um Fußball?
Schwachsinn
Bluebird, Dienstag, 07.07.2026, 13:38 (vor 2 Tagen) @ Professor Bienlein
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Stattdessen wird lieber auf den Konsumenten gezeigt: „Wenn ihr es trotzdem schaut, seid ihr mitverantwortlich.“ Das ist die bequemste Ausrede überhaupt, weil sich diejenigen aus der Verantwortung stehlen können, die tatsächlich etwas verändern könnten.
Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Und der verlängerte Arm dieser Denkweise klebt sich dann auf die Straße, sodass ausgerechnet die Krankenschwester, der Klempner oder die Kassiererin auf dem Weg zur Arbeit stundenlang im Stau stehen. Diejenigen, die tatsächlich die Hebel in der Hand haben, bekommen davon meist herzlich wenig mit.
Verantwortung sollte dort eingefordert werden, wo auch die Macht liegt – und nicht immer zuerst bei denen, die den geringsten Einfluss auf das eigentliche Problem haben.
Klaus und Ulla sind aber dafür verantwortlich, dass Parteien an die Macht kommen, die den menschengemachten Klimawandel leugnen oder ignorieren. Von daher müssen wir doch auf die kleinstmögliche Ebene schauen. Ebenso beim Konsumverhalten: Ich kenne Leute, die jeden Tag Fleisch essen und mehrere Male im Jahr auf Kreuzfahrt fahren. Was du beschreibst, ist ein bequemer Weg, persönlich nichts ändern zu müssen, wenn nur an die da oben, die ja von denen da unten, wie ich dargelegt habe, beauftragt werden, nichts zu tun, adressiert. Also am Ende eigentlich eh alles im Arsch und sinnlos.
Schwachsinn
Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Dienstag, 07.07.2026, 16:09 (vor 2 Tagen) @ Bluebird
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Stattdessen wird lieber auf den Konsumenten gezeigt: „Wenn ihr es trotzdem schaut, seid ihr mitverantwortlich.“ Das ist die bequemste Ausrede überhaupt, weil sich diejenigen aus der Verantwortung stehlen können, die tatsächlich etwas verändern könnten.
Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Und der verlängerte Arm dieser Denkweise klebt sich dann auf die Straße, sodass ausgerechnet die Krankenschwester, der Klempner oder die Kassiererin auf dem Weg zur Arbeit stundenlang im Stau stehen. Diejenigen, die tatsächlich die Hebel in der Hand haben, bekommen davon meist herzlich wenig mit.
Verantwortung sollte dort eingefordert werden, wo auch die Macht liegt – und nicht immer zuerst bei denen, die den geringsten Einfluss auf das eigentliche Problem haben.
Klaus und Ulla sind aber dafür verantwortlich, dass Parteien an die Macht kommen, die den menschengemachten Klimawandel leugnen oder ignorieren. Von daher müssen wir doch auf die kleinstmögliche Ebene schauen. Ebenso beim Konsumverhalten: Ich kenne Leute, die jeden Tag Fleisch essen und mehrere Male im Jahr auf Kreuzfahrt fahren. Was du beschreibst, ist ein bequemer Weg, persönlich nichts ändern zu müssen, wenn nur an die da oben, die ja von denen da unten, wie ich dargelegt habe, beauftragt werden, nichts zu tun, adressiert. Also am Ende eigentlich eh alles im Arsch und sinnlos.
Natürlich hat jeder Mensch einen CO₂-Fußabdruck. Aber Verantwortung bemisst sich nicht nur nach dem Verursachen, sondern auch nach dem Einfluss, etwas zu verändern.
Ob Klaus zweimal die Woche grillt oder auf Mallorca fliegt, verändert den globalen CO₂-Ausstoß nur im Promillebereich. Ob Regierungen Emissionsstandards verschärfen, ob Konzerne ihre Produktion umstellen oder ob Milliardäre mit Privatjets und Megayachten ihren Lebensstil ändern, macht hingegen einen messbaren Unterschied.
Deshalb ist es absurd, die Debatte zuerst auf den Einzelnen zu verlagern. Das ist, als würde man bei einem überlaufenden Schwimmbecken darüber diskutieren, wer mit dem Teelöffel Wasser hineingeschüttet hat, während nebenan ein Hydrant voll aufgedreht ist.
Persönlich kann und sollte jeder seinen Beitrag leisten. Aber die erste Adresse für Forderungen müssen diejenigen sein, die den größten Anteil am Problem verursachen und die größten Hebel zur Veränderung besitzen. Alles andere ist eine bequeme Verschiebung der Verantwortung von den Mächtigen auf den Einzelnen.
Schwachsinn
nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.07.2026, 14:59 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 51 Min.) @ Professor Bienlein
Volksschüler Bienlein würde deutlich besser passen.
Ein Professor würde nämlich nicht außer acht lassen, dass die Menge der Klausis durch ihre Mallorca-Flüge/Fleischfresserei etc. pp. ein Vielfaches der Gesamtemissionen des oberen 1% mit umfangreichen Fuhrpark, Privatflugzeug, Yacht, mehreren Wohnungen etc. pp. verursacht. Dieses eine Prozent ist nämlich nur für ca. 15-17 % der Emissionen verantwortlich.
Nur ein arger Simpel kann da der Meinung sein, es wäre im Hinblick auf das Klima der sinnvollste Angriffspunkt, zuerst die Superreichen zur Verantwortung zu ziehen.
Natürlich wäre es sinnvoll, die Umweltterroristen für ihr Handeln extrem monetär zu bestrafen. Die Reduzierung bei den restlichen 99 % würde aber im Hinblick auf die CO2-Einsparung dennoch im Saldo sehr viel mehr bringen.
Schwachsinn
Pfostentreffer, Mittwoch, 08.07.2026, 15:51 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 0 Min.) @ nico36de
Volksschüler Bienlein würde deutlich besser passen.
Ein Professor würde nämlich nicht außer acht lassen, dass die Menge der Klausis durch ihre Mallorca-Flüge/Fleischfresserei etc. pp. ein Vielfaches der Gesamtemissionen des oberen 1% mit umfangreichen Fuhrpark, Privatflugzeug, Yacht, mehreren Wohnungen etc. pp. verursacht. Dieses eine Prozent ist nämlich nur für ca. 15-17 % der Emissionen verantwortlich.
Nur ein arger Simpel kann da der Meinung sein, es wäre im Hinblick auf das Klima der sinnvollste Angriffspunkt, zuerst die Superreichen zur Verantwortung zu ziehen.
Mit solch perönlichen Angriffen wäre ich an deiner Stelle vorsichtig, denn deine Ab/-Bewertung lässt eine ganzheitliche Betrachtung aussen vor.
15-17 % für ein Prozent des CO2 Austosses ist extrem viel für 1% der Bevölkerung. Damit dürften sie mehr ausstossen als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, vermutlich sogar mehr als 60% der Weltbevölkerung (kann jeder selbst nachgoogelen). Und somit mindestens um den Faktor 30 mehr, als jeder Mensch im Durchschnitt verbrauchen darf.
Das ist schon ziemlich dramatisch. Und entsprechende Massnahmen würden entsprechend 99 % der Weltbevölkerung überhaupt gar nicht betreffen, also keine relevante Bevölkerungsbelastung hervorbringen. Auch würde es den 1% absolut nicht wehtun, es zu bezahlen und man könnte man dem Geld von ihnen wiederum strukturell Massnahmen herbeiführen, die noch mehr Auswirkungen haben und das alles, ohne dass 99% der Bevölkerung überhaupt beeinträchtigt würden. Das ist somit ganz klar - im rein klimatechnischen Bereich und ohne Einbeziehung der Realpolitik aka Korruption - eindeutig eine low hanging fruit. Das müsste man unbedingt sofort angehen (also vor 40 Jahren).
Natürlich wäre es sinnvoll, die Umweltterroristen für ihr Handeln extrem monetär zu bestrafen. Die Reduzierung bei den restlichen 99 % würde aber im Hinblick auf die CO2-Einsparung dennoch im Saldo sehr viel mehr bringen.
Ds eine schliesst das andere ja nicht aus.
Bei deinem Vorschlag gibt es allerdings ein (de facto mehrere, aber bleiben wir bei dem einen) schwer zu lösendes Problem: Selbst wenn jeder Mensch in Deutschland keinen Verbrenner mehr fährt, kein Fleisch ist, auf Flugreisen verzichtet etc. kommen wir nach einer Analyse der FAZ (die ja eher unverdächtig ist, pro linksgrün zu sein oder pro Klimaschutz) trotzdem auf mindestens 3,5 Tonnen CO pro Jahr kommen, also mindestens doppelt so viel wie erlaubt. Wir haben also rein mathematisch gar keine Chance es durch eigene Disziplin der Bevölkerung zu schaffen (was aber natürlich so oder so immer unrealistisch war).
Und alle würden drunter leiden. Zudem bekommst du auch nicht 90 % der Bevölkerung dazu, so stark zu verzichten, aktuell sind es ja kaum 10 %. Da ist Variante 1 sicher die zu bevorzugende während man für die anderen Dinge bevorzugt strukturelle politische Entscheidungen treffen müsste, die dann aber natürlich den CO2 Verbrauch der durchschnittsbvölkerung senken müsste. Also wie gesagt, alles wa ich geschrieben habe ist stand vor 30 oder 40 Jahren.
Aktuell haben wir den Stand erreicht, dass wir sofort - als jetzt gleich, heute - 50 % des CO2 Ausstosses weltweit reduzieren müssten, um noch ca. eine maximal 50 % Chance zu haben, dass die Zivilisation nicht in den nächsten 2-7 Jahrzehnten hops geht. Es besteht also überhaupt nicht mehr die Wahl twischen Variante 1 und 2.
Das werden wir natürlich nicht tun und entsprechend wird das Ergebnis aussehen. Das kann man jetzt bereits mit an Sicherheit grenzenderer Wahrscheinlichkeit sagen, da CO2 in der Atmosphäre erst nach 15 bis 20 Jahren die volle Wirkung entfaltet. Und wir in den letzten 20 Jahren mehr CO2 ausgestossen haben als in der kompletten Geschichte des Planeten zuvor. Was wir jetzt live an Hitzewellen und anderen Umweltkatastrophen udn politischen Folgen daraus sehen ist also nur ein Mini Vorgeschmack auf das, wie die Welt in 20 Jahren aussehen wird.
Die aktuelle Geschwindgkeit der globalen Erderwärmung liegt bei ca. 0.35 Grad pro Jahrzehnt, Tendenz dramatisch steigend. Das heisst, selbst wenn wir annehmen, dass es keine weitere Steigerung gibt (was natürlich komplett falsch ist), werden wir in 20 Jahren bei mindestens 2.2 Grad globaler Erwärmung liegen, auch wenn wir morgen aufhören, CO2 auzustossen (was wir nicht tun werden).
Das ist dann so ziemlich Exodus und defintiv das Ende aller Gesellschaften, wie wir sie kennen (ausser dem Recht des Stärkeren / Reicheren, deswegen geht ja längst alles in die Richtung).
Generell werden nach wie vor über 80 % des Co2 Ausstosses von den G20 Ländern begangen. Beispielsweise stösst ein amerikanischer Kühlschrank im Schnitt genauso viel CO2 im Jahr aus wie ein Einwohner aus Tansania überhaupt. Das heisst, es würde sehr viel Sinn machen, als erstes die G20 Länder dazu zu verpflichten, ihren Co2 Ausstoss deutlich zu verringern. Sie haben uns den ganzen Quatsch schliesslich auch eingebrockt.
Aber das ist natürlich komplett unrealtistisch, weil das je eben die Länder sind, die Geld haben.
Schwachsinn
nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 09.07.2026, 00:08 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 42 Min.) @ Pfostentreffer
Das ist alles richtig.
Es ging mir aber nur darum, dass die Einstellung falsch ist, dass eine Einschränkung von Malle-Klausi einen geringeren Effekt hätte als die des oberen Prozents. Auf die Person bezogen ist das natürlich richtig, gesellschaftlich aber eben nicht.
Zumindest nicht in Deutschland. Hier liegen die CO2-Gesamtemissionen des oberen Prozents "nur" um den Faktor 5-10 über dem Median, wogegen der Faktor bezogen auf die gesamte Welt bei 25-40 iegt.
Vor dem Hintergrund ist es unsinnig, sich als einer der Grill-Malle-Klausis zurückzulehnen und zu meinen, man könne weitermachen wie bisher, weil ja das obere Prozent zunächst mal etwas tun müsste.
Schwachsinn
majae, Muc, Donnerstag, 09.07.2026, 01:05 (vor 23 Stunden, 45 Minuten) @ nico36de
Vor dem Hintergrund ist es unsinnig, sich als einer der Grill-Malle-Klausis zurückzulehnen und zu meinen, man könne weitermachen wie bisher, weil ja das obere Prozent zunächst mal etwas tun müsste.
Und genau deswegen lenkt die Fossilindustrie auch so gerne den Blick auf den individuellen Verbrauch, weil dann dreht sich die ganze Debatte plötzlich darum, worauf du und ich verzichten müssen.
Dabei ist der Flug nach Mallorca gar nicht das größte Problem. Der schlägt Return in der Economy mit 600kg CO2 Äquivalenten zur Buchung. Damit kommt man mit einem verbrenner 3000-4000km weit oder kann etwa 25qm Wohnfläche ein Jahr mit Gas heizen. Das könnte man bereits mit heutigen Technologien problemlos klimaneutral betreiben. Aber das würde Billionen an Euros an Einnahmen der Fossilindustrie vernichten. Das gleiche gilt natürlich auch für unsere Konsumgesellschaft mit einer Recycling Quote nahe bei 0. Die Textilindustrie ist für bis zu 10% der weltweiten Emissionen verantwortlich, in Deutschland werden 40% der Kleidungsstücke selten bis nie getragen.
Es wäre dem Klima sehr geholfen, wenn konsequent strukturelle Änderungen angegangen werden würden, die ohne großen Verzicht möglich sind. Danach kann dann übers Fliegen gesprochen werden, aber ich glaube die Leute wären auch zu mehr Verzicht zu haben, wenn von staatlicher Seite mehr gegen den Klimawandel getan werden würde. Aktuell fühlt man sich ja doch ziemlich veräppelt, wenn man der Umwelt zuliebe auf Plastikstrohhalme verzichtet und einen sparsameren duschkopf installiert.
Schwachsinn
markus, Donnerstag, 09.07.2026, 01:02 (vor 23 Stunden, 48 Minuten) @ nico36de
Das ist alles richtig.
Es ging mir aber nur darum, dass die Einstellung falsch ist, dass eine Einschränkung von Malle-Klausi einen geringeren Effekt hätte als die des oberen Prozents. Auf die Person bezogen ist das natürlich richtig, gesellschaftlich aber eben nicht.
Zumindest nicht in Deutschland. Hier liegen die CO2-Gesamtemissionen des oberen Prozents "nur" um den Faktor 5-10 über dem Median, wogegen der Faktor bezogen auf die gesamte Welt bei 25-40 iegt.
Vor dem Hintergrund ist es unsinnig, sich als einer der Grill-Malle-Klausis zurückzulehnen und zu meinen, man könne weitermachen wie bisher, weil ja das obere Prozent zunächst mal etwas tun müsste.
Der Fingerzeig auf andere, um selbst wie bisher uneingeschränkt weitermachen zu können, war doch schon zu Corona-Zeiten weit verbreitet. Das ging weit über die Malle-Klausis und Schwurbel-Dieters hinaus.
Sobald es um den eigenen Arsch geht, hört der Spaß auch bei denen ganz schnell auf, die sich sonst gerne als weltoffen und tolerant geben. Dann ist es ganz schnell auch kein Problem mehr, gegen Zuwanderung zu sein.
Schwachsinn
PePopp, Dienstag, 07.07.2026, 14:20 (vor 2 Tagen) @ Bluebird
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Stattdessen wird lieber auf den Konsumenten gezeigt: „Wenn ihr es trotzdem schaut, seid ihr mitverantwortlich.“ Das ist die bequemste Ausrede überhaupt, weil sich diejenigen aus der Verantwortung stehlen können, die tatsächlich etwas verändern könnten.
Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Und der verlängerte Arm dieser Denkweise klebt sich dann auf die Straße, sodass ausgerechnet die Krankenschwester, der Klempner oder die Kassiererin auf dem Weg zur Arbeit stundenlang im Stau stehen. Diejenigen, die tatsächlich die Hebel in der Hand haben, bekommen davon meist herzlich wenig mit.
Verantwortung sollte dort eingefordert werden, wo auch die Macht liegt – und nicht immer zuerst bei denen, die den geringsten Einfluss auf das eigentliche Problem haben.
Klaus und Ulla sind aber dafür verantwortlich, dass Parteien an die Macht kommen, die den menschengemachten Klimawandel leugnen oder ignorieren. Von daher müssen wir doch auf die kleinstmögliche Ebene schauen. Ebenso beim Konsumverhalten: Ich kenne Leute, die jeden Tag Fleisch essen und mehrere Male im Jahr auf Kreuzfahrt fahren. Was du beschreibst, ist ein bequemer Weg, persönlich nichts ändern zu müssen, wenn nur an die da oben, die ja von denen da unten, wie ich dargelegt habe, beauftragt werden, nichts zu tun, adressiert. Also am Ende eigentlich eh alles im Arsch und sinnlos.
Na dann erklär mal demjenigen, der 40h die Woche hart arbeitet, dass er nun nicht mehr in den Urlaub fliegen soll oder sich keine Kreuzfahrt mehr gönnen darf, während ein Infantino innerhalb von 4 Wochen mehr Meilen sammelt als der durchschnittliche OECD-Bürger in seinem gesamten Leben – mit dem Privatjet und größtenteils wohl alleine abgesehen von Crew und Personal. Oder dass es bei den Super-Reichen fast schon zum guten Ton gehört, eine eigene Luxusjacht zu besitzen.
Der zeigt dir halt den Vogel und das durchaus zurecht.
Nur mal so: ein Flug in der Business- oder First-Class hat im Schnitt schon einen 4-Mal höheren CO2-Fußabdruck als einer in der Economy-Klasse.
Schwachsinn
nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 07.07.2026, 15:20 (vor 2 Tagen) @ PePopp
Der zeigt dir halt den Vogel und das durchaus zurecht.
Allerdings zeigt der dir nur dann eine Vogel, wenn er schon Probleme damit hat, auch nur um eine Ecke herumzudenken. Und zurecht schon mal gar nicht.
Ich würde allerdings schätzen, dass in Deutschland nahezu 100% der Wähler und Mitglieder einer bestimmten Partei deiner Meinung sind.
Schwachsinn
PePopp, Dienstag, 07.07.2026, 15:49 (vor 2 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von PePopp, Dienstag, 07.07.2026, 16:01
Der zeigt dir halt den Vogel und das durchaus zurecht.
Allerdings zeigt der dir nur dann eine Vogel, wenn er schon Probleme damit hat, auch nur um eine Ecke herumzudenken. Und zurecht schon mal gar nicht.Ich würde allerdings schätzen, dass in Deutschland nahezu 100% der Wähler und Mitglieder einer bestimmten Partei deiner Meinung sind.
Na dann sag doch mal welche Partei das sein soll. Ich glaube kaum, dass die, die du im Sinn hast für Klimagerechtigkeit steht (inklusive Vermögenssteuer, Luxussteuer auf Business- oder First Class Flüge – gerne auch gemessen am relativen CO2-Ausstoß, etc.). Eher im Gegensatz dazu.
Schwachsinn
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 07.07.2026, 15:34 (vor 2 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von Foreveralone, Dienstag, 07.07.2026, 15:40
Der zeigt dir halt den Vogel und das durchaus zurecht.
Allerdings zeigt der dir nur dann eine Vogel, wenn er schon Probleme damit hat, auch nur um eine Ecke herumzudenken. Und zurecht schon mal gar nicht.Ich würde allerdings schätzen, dass in Deutschland nahezu 100% der Wähler und Mitglieder einer bestimmten Partei deiner Meinung sind.
Nö, das gilt auch für viele Linken-Wähler und ehemalige SPD-Wähler.
Aber mit Lebensrealität braucht man dir sowieso nicht kommen. Die sind einfach alle nur doof, wenn sie ihren eigene Eogismus nicht zurückschrauben und diesen einfach den überlassen, die das richtig gut können, wie den Vermögenden.
Und deine sozial-inkompetente Überheblichkeit fördert das nur weiter und ist u.a mit Schuld daran, warum wir so eine politische Landschaft wie heute haben, wo es nur noch "die" und "die" gibt.
Schwachsinn
nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 07.07.2026, 15:41 (vor 2 Tagen) @ Foreveralone
Du immer mit deinen Verständnisschwierigkeiten: Seit wann schließt eine zu nahezu 100% vorherrschende Meinung innerhalb einer bestimmten Partei aus, dass es diese Meinung auch bei Mitgliedern anderer Parteien gibt?
Und dann auch noch was von Lebensrealität faseln. Groß!
Schwachsinn
haweka, Dienstag, 07.07.2026, 15:07 (vor 2 Tagen) @ PePopp
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Stattdessen wird lieber auf den Konsumenten gezeigt: „Wenn ihr es trotzdem schaut, seid ihr mitverantwortlich.“ Das ist die bequemste Ausrede überhaupt, weil sich diejenigen aus der Verantwortung stehlen können, die tatsächlich etwas verändern könnten.
Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Und der verlängerte Arm dieser Denkweise klebt sich dann auf die Straße, sodass ausgerechnet die Krankenschwester, der Klempner oder die Kassiererin auf dem Weg zur Arbeit stundenlang im Stau stehen. Diejenigen, die tatsächlich die Hebel in der Hand haben, bekommen davon meist herzlich wenig mit.
Verantwortung sollte dort eingefordert werden, wo auch die Macht liegt – und nicht immer zuerst bei denen, die den geringsten Einfluss auf das eigentliche Problem haben.
Klaus und Ulla sind aber dafür verantwortlich, dass Parteien an die Macht kommen, die den menschengemachten Klimawandel leugnen oder ignorieren. Von daher müssen wir doch auf die kleinstmögliche Ebene schauen. Ebenso beim Konsumverhalten: Ich kenne Leute, die jeden Tag Fleisch essen und mehrere Male im Jahr auf Kreuzfahrt fahren. Was du beschreibst, ist ein bequemer Weg, persönlich nichts ändern zu müssen, wenn nur an die da oben, die ja von denen da unten, wie ich dargelegt habe, beauftragt werden, nichts zu tun, adressiert. Also am Ende eigentlich eh alles im Arsch und sinnlos.
Na dann erklär mal demjenigen, der 40h die Woche hart arbeitet, dass er nun nicht mehr in den Urlaub fliegen soll oder sich keine Kreuzfahrt mehr gönnen darf, während ein Infantino innerhalb von 4 Wochen mehr Meilen sammelt als der durchschnittliche OECD-Bürger in seinem gesamten Leben – mit dem Privatjet und größtenteils wohl alleine abgesehen von Crew und Personal. Oder dass es bei den Super-Reichen fast schon zum guten Ton gehört, eine eigene Luxusjacht zu besitzen.Der zeigt dir halt den Vogel und das durchaus zurecht.
Der zeigt ihm den Vogel und wählt dann gemeinsam mit den Superreichen die Parteien, die den menschengemachten Klimawandel abstreiten und eine höhere Besteuerung für Superreiche kategorisch ablehnen. Perfekt.
Schwachsinn
Kapitän Haddock, Dienstag, 07.07.2026, 14:54 (vor 2 Tagen) @ PePopp
Na dann erklär mal demjenigen, der 40h die Woche hart arbeitet, dass er nun nicht mehr in den Urlaub fliegen soll oder sich keine Kreuzfahrt mehr gönnen darf, während ein Infantino innerhalb von 4 Wochen mehr Meilen sammelt als der durchschnittliche OECD-Bürger in seinem gesamten Leben – mit dem Privatjet und größtenteils wohl alleine abgesehen von Crew und Personal. Oder dass es bei den Super-Reichen fast schon zum guten Ton gehört, eine eigene Luxusjacht zu besitzen.
Erschwingliche Flüge, Kreuzfahrten und Fernurlaube sind keine Dinge, die es seit Ewigkeiten gibt. Meine Großeltern haben auch hart gearbeitet und in ihrem ganzen Leben kein Flugzeug von innen gesehen.
Die richtige Vorgehensweise wäre eine angemessene Verteuerung klimaschädlichen Verhaltens. Das wird natürlich nicht passieren, weil sich jeder auf den Standpunkt "Sollen die anderen doch mal anfangen" zurückzieht, von denen, die das Problem leugnen, mal ganz zu schweigen.
Schwachsinn
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 07.07.2026, 15:32 (vor 2 Tagen) @ Kapitän Haddock
Na dann erklär mal demjenigen, der 40h die Woche hart arbeitet, dass er nun nicht mehr in den Urlaub fliegen soll oder sich keine Kreuzfahrt mehr gönnen darf, während ein Infantino innerhalb von 4 Wochen mehr Meilen sammelt als der durchschnittliche OECD-Bürger in seinem gesamten Leben – mit dem Privatjet und größtenteils wohl alleine abgesehen von Crew und Personal. Oder dass es bei den Super-Reichen fast schon zum guten Ton gehört, eine eigene Luxusjacht zu besitzen.
Erschwingliche Flüge, Kreuzfahrten und Fernurlaube sind keine Dinge, die es seit Ewigkeiten gibt. Meine Großeltern haben auch hart gearbeitet und in ihrem ganzen Leben kein Flugzeug von innen gesehen.Die richtige Vorgehensweise wäre eine angemessene Verteuerung klimaschädlichen Verhaltens.
Das einzig Richtige wäre ein Verbot oder eine erfasste Begrenzung von Flugreisen, ganz gleich was die Geldbörse her gibt. Dein Vorschlag würden die Reichen nur belächeln und wir haben mittlerweile über 2 Mio Millionäre in Deutschland, Tendenz steigend.
Na gut, dann fahren, die Leute halt mit dem Benziner oder bestenfalls Stromer wieder über 1000 KM runter zur Adria.
Ich weiß auch nicht, warum man sich immer wieder auf die Flugreisen versteift. Mir ist lieber die Leute verreisen, als im Alltag zig elektronische Wegwerfprodukte und dicke Autos zu kaufen. Oder jedes WE quer durch die Republik und unter der Woche durch Europa reisen, um ihren Liebelingsclub zu supporten.
Das wird natürlich nicht passieren, weil sich jeder auf den Standpunkt "Sollen die anderen doch mal anfangen" zurückzieht, von denen, die das Problem leugnen, mal ganz zu schweigen.
Als jemand mit viel Macht und viel Geld hast du automarisch auch mehr Verantwortung und Vorbildfunktion. Es absolut nichts Falsches und einem justierten moralische Kompass, hier mehr zu forden, als von Fritzchen Mustermann. Das die "normalen" Leute das auch immer noch nicht einsehen und stattdessen sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben, begünstigt nur diese Schieflage.
Ein guter Kumpel hat mal gesagt das objektiv ein Arzt eher im Boot eines Bürgergeld-Empfängers sitzen würde, als in dem eines CEO der Schwarzgruppe. Aber jetzt rate mal in wessen Boot sich der Arzt eher sieht?
Schwachsinn
Scherben, Kiel, Dienstag, 07.07.2026, 09:44 (vor 3 Tagen) @ Professor Bienlein
Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Der ökologische Fußabdruck von 80 Millionen Deutschen ist enorm, und wir sollten schon daran arbeiten, ihn gemeinsam zu reduzieren. Insbesondere kann und sollte das durchaus auch bedeuten, bewusst auf Dinge zu verzichten. Sich herauszuziehen und mit dem Finger auf den noch viel größeren Fußabdruck von anderen Leuten zu zeigen ist sicher auch keine gute Lösung.
Schwachsinn
Habakuk, OWL, Dienstag, 07.07.2026, 11:25 (vor 3 Tagen) @ Scherben
Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Der ökologische Fußabdruck von 80 Millionen Deutschen ist enorm, und wir sollten schon daran arbeiten, ihn gemeinsam zu reduzieren. Insbesondere kann und sollte das durchaus auch bedeuten, bewusst auf Dinge zu verzichten. Sich herauszuziehen und mit dem Finger auf den noch viel größeren Fußabdruck von anderen Leuten zu zeigen ist sicher auch keine gute Lösung.
Das halte ich für eine ganz wichtige Sache, wobei ich mit dem Begriff "verzichten" immer etwas hadere. Ich kann nur jedem empfehlen, sich mal das ein oder andere herauszusuchen, auf das man "verzichten" könnte und das dann auch mal in die Tat umzusetzen. Mir ist es z.B. nicht leicht gefallen, meine Fußball-Streaming-Abos zu kündigen, durfte aber im Nachhinein feststellen, dass es mich zeitlich und gedanklich von einigem Ballast befreit hat. Fleischkonsum ist auch so eine Sache, da muss man sich zunächst mal über Alternativen beim Essen Gedanken machen und einen geänderten Speiseplan für den Alltag zusammenstellen, ohne gleich zum Vegetarier zu werden. Der Gewinn dieses Verzichts liegt zum einen in einer bewussteren und besseren Ernährung und mit einer gewissen Gewichtsreduktion ist auch zu rechnen.
8Schwachsinn
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 07.07.2026, 10:42 (vor 3 Tagen) @ Scherben
Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Der ökologische Fußabdruck von 80 Millionen Deutschen ist enorm, und wir sollten schon daran arbeiten, ihn gemeinsam zu reduzieren. Insbesondere kann und sollte das durchaus auch bedeuten, bewusst auf Dinge zu verzichten. Sich herauszuziehen und mit dem Finger auf den noch viel größeren Fußabdruck von anderen Leuten zu zeigen ist sicher auch keine gute Lösung.
80 Mio Menschen sind aber keine homogene Masse.
Im kleinen kann jeder etwas dazu beitragen, aber die fundamentalen Lösungen sehe ich bei den entsprechenden Instanzen.
Weniger das Auto benutzen ist ein individueller Punkt. Den ÖPNV auszubauen und finanziell an die breite Masse anzupassen ist z.B der Spielball der Politik.
Schwachsinn
CF, Dienstag, 07.07.2026, 10:12 (vor 3 Tagen) @ Scherben
Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Der ökologische Fußabdruck von 80 Millionen Deutschen ist enorm, und wir sollten schon daran arbeiten, ihn gemeinsam zu reduzieren. Insbesondere kann und sollte das durchaus auch bedeuten, bewusst auf Dinge zu verzichten. Sich herauszuziehen und mit dem Finger auf den noch viel größeren Fußabdruck von anderen Leuten zu zeigen ist sicher auch keine gute Lösung.
Die Politik muss die Weichen stellen, nicht die Bürger. Solange Fleisch mit der Haltungsstufe 1 oder 2 noch verkauft werden darf, wird es auch gekauft. Solange Pestizide in Spanien auf das Obst gespritzt oder Antibiotika an Tiere verfüttert werden darf, muss man sich nicht wundern, wenn Leute krank oder nicht mehr gesund werden. Es ist ja schön, wenn es sich eine kleine wohlhabende Blase erlauben kann, nur noch Bio bei Edeka einzukaufen. Und selbstverständlich müssen die Privilegierten als Vorbild dienen. Das Gerechtigkeitsempfinden ist eines der stärksten Gefühle im gesellschaftlichen Miteinander und wenn das Risse bekommt, wird die Gesellschaft auf Dauer zugrunde gehen.
Schwachsinn
haweka, Dienstag, 07.07.2026, 13:23 (vor 2 Tagen) @ CF
Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Der ökologische Fußabdruck von 80 Millionen Deutschen ist enorm, und wir sollten schon daran arbeiten, ihn gemeinsam zu reduzieren. Insbesondere kann und sollte das durchaus auch bedeuten, bewusst auf Dinge zu verzichten. Sich herauszuziehen und mit dem Finger auf den noch viel größeren Fußabdruck von anderen Leuten zu zeigen ist sicher auch keine gute Lösung.
Die Politik muss die Weichen stellen, nicht die Bürger. Solange Fleisch mit der Haltungsstufe 1 oder 2 noch verkauft werden darf, wird es auch gekauft. Solange Pestizide in Spanien auf das Obst gespritzt oder Antibiotika an Tiere verfüttert werden darf, muss man sich nicht wundern, wenn Leute krank oder nicht mehr gesund werden. Es ist ja schön, wenn es sich eine kleine wohlhabende Blase erlauben kann, nur noch Bio bei Edeka einzukaufen. Und selbstverständlich müssen die Privilegierten als Vorbild dienen. Das Gerechtigkeitsempfinden ist eines der stärksten Gefühle im gesellschaftlichen Miteinander und wenn das Risse bekommt, wird die Gesellschaft auf Dauer zugrunde gehen.
Wenn ich dich richtig verstehe, dann möchtest du das die Politik die Haltungsstufen 1 und 2 verbietet, ebenso Antibiotika? Können Klaus und Ulla sich dann noch das Grillen leisten? Wissen die Manager bei Edeka eigentlich, dass ihre Bio-Produkte nur von einer kleinen wohlhabenden Blase gekauft werden und warum haben die Mallorquiner keinen Bock mehr auf Klaus und Ulla?
Schwachsinn
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 07.07.2026, 15:15 (vor 2 Tagen) @ haweka
Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Der ökologische Fußabdruck von 80 Millionen Deutschen ist enorm, und wir sollten schon daran arbeiten, ihn gemeinsam zu reduzieren. Insbesondere kann und sollte das durchaus auch bedeuten, bewusst auf Dinge zu verzichten. Sich herauszuziehen und mit dem Finger auf den noch viel größeren Fußabdruck von anderen Leuten zu zeigen ist sicher auch keine gute Lösung.
Die Politik muss die Weichen stellen, nicht die Bürger. Solange Fleisch mit der Haltungsstufe 1 oder 2 noch verkauft werden darf, wird es auch gekauft. Solange Pestizide in Spanien auf das Obst gespritzt oder Antibiotika an Tiere verfüttert werden darf, muss man sich nicht wundern, wenn Leute krank oder nicht mehr gesund werden. Es ist ja schön, wenn es sich eine kleine wohlhabende Blase erlauben kann, nur noch Bio bei Edeka einzukaufen. Und selbstverständlich müssen die Privilegierten als Vorbild dienen. Das Gerechtigkeitsempfinden ist eines der stärksten Gefühle im gesellschaftlichen Miteinander und wenn das Risse bekommt, wird die Gesellschaft auf Dauer zugrunde gehen.
Wenn ich dich richtig verstehe, dann möchtest du das die Politik die Haltungsstufen 1 und 2 verbietet, ebenso Antibiotika? Können Klaus und Ulla sich dann noch das Grillen leisten?
Dann wahrscheinlich nur noch einmal wöchentlich, wie früher auch. Alles eine Sache der Kunden-Erziehung.
Außederm ist es mittlerweile so, dass es einen gestaffelten Plan gibt, ab dem es nur noch Haltungsstufe 3 aufwärts geben darf.
Wissen die Manager bei Edeka eigentlich, dass ihre Bio-Produkte nur von einer kleinen wohlhabenden Blase gekauft werden
Viele Bio-Produkte sind eigentlich nur unwesentlich teurer und der Markt wächst und wächst, nicht mehr nur durch die Wohlhabenden. Es muss ja nichtmal zwingend Bio sein, regional kann man ebenfalls ökologisch gesehen viel richtig machen.
und warum haben die Mallorquiner keinen Bock mehr auf Klaus und Ulla?
Die haben auch keine Lust mehr auf Ivan und Natasha oder auf englisch Arthur und Betty.
Malle wird sowieso immer mehr zum Hotspot der Besserverdienen und Amis. Klaus und Ulla zieht es heute eher nach Antalya oder nach Istrien, aber auch das wird ihnen schon vergönnt werden.
Wenn die "Elite" einen verschwenderischen, dekadenten Lebensstil in ganz anderen Dimensionen vorlebt, dann braucht man über das YOLO der einfachen Bevölkerung nicht die Stirn runzeln.
Schwachsinn
Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 07.07.2026, 16:06 (vor 2 Tagen) @ Foreveralone
Viele Bio-Produkte sind eigentlich nur unwesentlich teurer und der Markt wächst und wächst, nicht mehr nur durch die Wohlhabenden. Es muss ja nichtmal zwingend Bio sein, regional kann man ebenfalls ökologisch gesehen viel richtig machen.
Bei Bio muss man schauen, wo es her kommt. Wenn das aus Spanien ist, kannst Du das Bio durchstreichen, ist dann aber wenigstens günstig. Ich kenne genug Leute aus Andalusien, die haben mir mal erzählt, wie das da so mit der Gemüseproduktion abläuft. Muss man ja nur mal mit dem Auto durch die Plastikwüste. Da ist nicht viel Bio. Regional kommt vor Bio bei mir. Ist aber nicht wirklich viel teurer.
und warum haben die Mallorquiner keinen Bock mehr auf Klaus und Ulla?
Die haben auch keine Lust mehr auf Ivan und Natasha oder auf englisch Arthur und Betty.
Auch hier muss man immer fair bleiben. Die Mallorquiner sind v.a. angepisst, weil sie selber keine Bleibe mehr finden, weil jeder Quadratmeter AirBnB ist und die dortige regionale Regierung erst seitdem der öffentliche Druck so groß ist dagegen vorgeht. Hilft aber auf dem Fleckchen Erde wenig. Für die Menschen dort ist es halt besser, wenn weniger Menschen mehr ausgeben. Und da ja auch immer mehr wohlhabende Amis kommen, passt das für die. Ist halt schade, dass damit die neuesten Staffeln für "Auswandern nach Malle" ausfallen.
Malle wird sowieso immer mehr zum Hotspot der Besserverdienen und Amis. Klaus und Ulla zieht es heute eher nach Antalya oder nach Istrien, aber auch das wird ihnen schon vergönnt werden.
Istrien? Da haben vor 10 Jahren die Campingplätze schon so viel gekostet, dass es nur noch für den gut verdienenden Wohnwagenbesitzer aus Bayern und Ba-Wü erschwinglich war.
Ganz Europa platzt aus allen Nähten im Sommer, Spanien wird dieses Jahr alle Rekorde brechen. Da kann die Temperatur noch so sehr steigen (momentan seit 7 Wochen über 30 Grad, davon 3 Wochen zwischen 35 und 40 und drüber und kein Ende in Sicht), die Leute kommen und Du kannst die Preise steigern. Verreisen geht nur ab Mittelschicht.
Schwachsinn
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 07.07.2026, 16:31 (vor 2 Tagen) @ Lattenknaller
bearbeitet von Foreveralone, Dienstag, 07.07.2026, 16:36
Viele Bio-Produkte sind eigentlich nur unwesentlich teurer und der Markt wächst und wächst, nicht mehr nur durch die Wohlhabenden. Es muss ja nichtmal zwingend Bio sein, regional kann man ebenfalls ökologisch gesehen viel richtig machen.
Bei Bio muss man schauen, wo es her kommt. Wenn das aus Spanien ist, kannst Du das Bio durchstreichen, ist dann aber wenigstens günstig. Ich kenne genug Leute aus Andalusien, die haben mir mal erzählt, wie das da so mit der Gemüseproduktion abläuft. Muss man ja nur mal mit dem Auto durch die Plastikwüste. Da ist nicht viel Bio. Regional kommt vor Bio bei mir. Ist aber nicht wirklich viel teurer.
und warum haben die Mallorquiner keinen Bock mehr auf Klaus und Ulla?
Die haben auch keine Lust mehr auf Ivan und Natasha oder auf englisch Arthur und Betty.
Auch hier muss man immer fair bleiben. Die Mallorquiner sind v.a. angepisst, weil sie selber keine Bleibe mehr finden, weil jeder Quadratmeter AirBnB ist und die dortige regionale Regierung erst seitdem der öffentliche Druck so groß ist dagegen vorgeht. Hilft aber auf dem Fleckchen Erde wenig. Für die Menschen dort ist es halt besser, wenn weniger Menschen mehr ausgeben. Und da ja auch immer mehr wohlhabende Amis kommen, passt das für die. Ist halt schade, dass damit die neuesten Staffeln für "Auswandern nach Malle" ausfallen.
Ich kann die Einheimischen voll verstehen. Denke aber dennoch nicht, dass auf einmal die 50% der Ferienhäuser dort wieder verschwinden. Umso reicher du bist, umso mehr Großraum kannst du auch für dich beanspruchen. Ich bezweifel das eine reduzierte Quantität der Touristenströme deren Leben besser machen wird. Wünschen würde ich es mir natürlich.
Eine jährliche Obergrenze halte ich für fairer und zwar in jedem Preis-Segment. Wird aber nicht passieren, weil es nicht den Regeln des Kapitalismus entspricht.
Verreisen geht nur ab Mittelschicht. Istrien? Da haben vor 10 Jahren die Campingplätze schon so viel gekostet, dass es nur noch für den gut verdienenden Wohnwagenbesitzer aus Bayern und Ba-Wü erschwinglich war. Ganz Europa platzt aus allen Nähten im Sommer, Spanien wird dieses Jahr alle Rekorde brechen. Da kann die Temperatur noch so sehr steigen (momentan seit 7 Wochen über 30 Grad, davon 3 Wochen zwischen 35 und 40 und drüber und kein Ende in Sicht), die Leute kommen und Du kannst die Preise steigern.
Kommt auch immer darauf an, wann und wo du genau hinfährst. Wir haben im Frühjahr für 14 Tage Pelopones mit Flug und Ferienhaus in Top-Lage für 4 Personen keine 2000€ bezahlt.
Selbst in Italien gibt es immer noch etliche Orte und Regionen, die touristisch eher stiefmütterlich besucht werden, die Abruzzen z.B, weil sich 90% der Touris auf 10% der jweiligen Orte beschränken. Ist in Spanien übrigens auch nicht anders, man Vergleiche nur mal Galizien mit Andalusien vom Andrang her.
Verreisen geht nur ab Mittelschicht.
Aktuell würde ich das für innerhlab von Europa noch nicht behaupten, wenn man rechtzeitig bucht, aber langfristig bestimmt.
Naja, immerhin bleibt ja noch ne Kur.
Schwachsinn
nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 07.07.2026, 15:27 (vor 2 Tagen) @ Foreveralone
Viele Bio-Produkte sind eigentlich nur unwesentlich teurer.
Selten einen solchen Blödsinn gelesen. Bei Milchprodukten mag das stimmen. Jeder, der einmal Bio-Fleisch gekauft hat, weiß, dass dei Aussage absoluter Stuss ist.
An Wochende haben die 6 Hähnchenschenkel in Naturland-Qualität etwas über 30 EUR gekostet. Also etwa das 2,5-3fache konventioneller Ware.
Schwachsinn
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 07.07.2026, 15:35 (vor 2 Tagen) @ nico36de
Viele Bio-Produkte sind eigentlich nur unwesentlich teurer.
Selten einen solchen Blödsinn gelesen. Bei Milchprodukten mag das stimmen. Jeder, der einmal Bio-Fleisch gekauft hat, weiß, dass dei Aussage absoluter Stuss ist.An Wochende haben die 6 Hähnchenschenkel in Naturland-Qualität etwas über 30 EUR gekostet. Also etwa das 2,5-3fache konventioneller Ware.
Was verstehst du unter "viele" nicht?
Schwachsinn
nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 07.07.2026, 15:46 (vor 2 Tagen) @ Foreveralone
Was verstehst du unter "viele" nicht?
Dass es Verwirte gibt, die angesichts weniger tatsächlich nur moderat teurerer Bio-Produkte (Milchprodukte, bestimmte Gemüse) mit dem Begriff "Viele" den Eindruck erwecken, es seien nicht nur wenige.
Aber was solls. Du hast eh immer recht und es ist müßig, einem Schwein das Fliegen beibringen zu wollen.
Schwachsinn
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 07.07.2026, 15:52 (vor 2 Tagen) @ nico36de
Was verstehst du unter "viele" nicht?
Dass es Verwirte gibt, die angesichts weniger tatsächlich nur moderat turerer Produkte (Milchprodukte, bestimmte) Gemüse mit dem Begriff "Viele" den Eindruck erwecken, es seien nicht nur wenige.
Das sind nicht nur Frischeprodukte, sondern auch Hülsenfrüchte Konserven und Fertigerichte. Allerdings muss man auch betonen das auch zwischen den Bio-Labels unterschiedliche Kriterien gibt.
Das mag vor der Inflation noch gegolten haben, aber während viele konventionelle Produkte stark im Preis gestiegen sind, wurden die meisten Bio-Produkte nur geringfügig erhöht. Das sid die Unterscheide oft nicht mehr so deutlich wie früher
Aber was solls. Du hast eh immer recht und es ist müßig, einem Schwein das Fliegen beibringen zu wollen.
Projezierst du gerade? ;-)
Schwachsinn
Scherben, Kiel, Dienstag, 07.07.2026, 12:03 (vor 2 Tagen) @ CF
Und selbstverständlich müssen die Privilegierten als Vorbild dienen. Das Gerechtigkeitsempfinden ist eines der stärksten Gefühle im gesellschaftlichen Miteinander und wenn das Risse bekommt, wird die Gesellschaft auf Dauer zugrunde gehen.
Ich glaube, es geht gar nicht um Privilegiertheit.
Gefühlt sind wir in der perversen Situation, dass man nicht diejenigen preist, die ihren Urlaub an Nord- und Ostsee verbringen, sondern es geht um "Höher, schneller, weiter"! Für Letzteres braucht man natürlich etwas Geld in der Tasche, aber umgekehrt werden ja trotzdem nicht diejenigen mit Geld bei Instagram gepusht, die Bilder von der Pflanzenwelt im eigenen Garten hochladen.
Schwachsinn
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 07.07.2026, 10:33 (vor 3 Tagen) @ CF
Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Der ökologische Fußabdruck von 80 Millionen Deutschen ist enorm, und wir sollten schon daran arbeiten, ihn gemeinsam zu reduzieren. Insbesondere kann und sollte das durchaus auch bedeuten, bewusst auf Dinge zu verzichten. Sich herauszuziehen und mit dem Finger auf den noch viel größeren Fußabdruck von anderen Leuten zu zeigen ist sicher auch keine gute Lösung.
Die Politik muss die Weichen stellen, nicht die Bürger. Solange Fleisch mit der Haltungsstufe 1 oder 2 noch verkauft werden darf, wird es auch gekauft. Solange Pestizide in Spanien auf das Obst gespritzt oder Antibiotika an Tiere verfüttert werden darf, muss man sich nicht wundern, wenn Leute krank oder nicht mehr gesund werden. Es ist ja schön, wenn es sich eine kleine wohlhabende Blase erlauben kann, nur noch Bio bei Edeka einzukaufen. Und selbstverständlich müssen die Privilegierten als Vorbild dienen. Das Gerechtigkeitsempfinden ist eines der stärksten Gefühle im gesellschaftlichen Miteinander und wenn das Risse bekommt, wird die Gesellschaft auf Dauer zugrunde gehen.
Ich warte übrigens immer noch auf mein Klimageld für einen niedrigen CO2 Verbrauch...
Die Verachtung gegenüber dem Pöbel ist von einigen halt größer als gegenüber den Eliten.
Schwachsinn
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 07.07.2026, 10:11 (vor 3 Tagen) @ Scherben
Der ökologische Fußabdruck von 80 Millionen Deutschen ist enorm, und wir sollten schon daran arbeiten, ihn gemeinsam zu reduzieren. Insbesondere kann und sollte das durchaus auch bedeuten, bewusst auf Dinge zu verzichten. Sich herauszuziehen und mit dem Finger auf den noch viel größeren Fußabdruck von anderen Leuten zu zeigen ist sicher auch keine gute Lösung.
Jau. Im privaten und natürlich auch durchs Wahlverhalten.
Die Eigenheimbesitzer sind da etwas mehr in der Pflicht. PV Anlagen und Wärmepumpen sind für die meisten sinnvoll. Und nicht jeder Vorgarten sollte versiegelt werden.
Und keine Partei zu wählen die zurück zu russischen Gas will dürfte das wichtigste sein.
Gott sei Dank sind quasi alle Entscheidungen die man wirklich treffen kann nicht nur gut für die Umwelt sondern auch gut für jeden persönlich und für die Zukunft von Deutschland.
Schwachsinn
CF, Dienstag, 07.07.2026, 10:18 (vor 3 Tagen) @ Weeman
Der ökologische Fußabdruck von 80 Millionen Deutschen ist enorm, und wir sollten schon daran arbeiten, ihn gemeinsam zu reduzieren. Insbesondere kann und sollte das durchaus auch bedeuten, bewusst auf Dinge zu verzichten. Sich herauszuziehen und mit dem Finger auf den noch viel größeren Fußabdruck von anderen Leuten zu zeigen ist sicher auch keine gute Lösung.
Jau. Im privaten und natürlich auch durchs Wahlverhalten.
Die Eigenheimbesitzer sind da etwas mehr in der Pflicht. PV Anlagen und Wärmepumpen sind für die meisten sinnvoll. Und nicht jeder Vorgarten sollte versiegelt werden.
Und keine Partei zu wählen die zurück zu russischen Gas will dürfte das wichtigste sein.
Gott sei Dank sind quasi alle Entscheidungen die man wirklich treffen kann nicht nur gut für die Umwelt sondern auch gut für jeden persönlich und für die Zukunft von Deutschland.
Die Menschen wählen i.d.R. das was ihnen zur Bewältigung des Alltags und zum Überleben am meisten hilft. Und da stehen die von dir genannten Punkte mal so weniger an oberster Stelle.
Schwachsinn
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 07.07.2026, 10:23 (vor 3 Tagen) @ CF
Die Menschen wählen i.d.R. das was ihnen zur Bewältigung des Alltags und zum Überleben am meisten hilft.
Da widerspricht dir der aktuelle Trend deutlich.
Und da stehen die von dir genannten Punkte mal so weniger an oberster Stelle.
Irgendwie hab ich schon den Eindruck, dass Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen uns schon das ein oder andere Mal zumindest gestört hat.
Schwachsinn
CF, Dienstag, 07.07.2026, 10:33 (vor 3 Tagen) @ Weeman
Die Menschen wählen i.d.R. das was ihnen zur Bewältigung des Alltags und zum Überleben am meisten hilft.
Da widerspricht dir der aktuelle Trend deutlich.
Und da stehen die von dir genannten Punkte mal so weniger an oberster Stelle.
Irgendwie hab ich schon den Eindruck, dass Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen uns schon das ein oder andere Mal zumindest gestört hat.
Natürlich spielen die Gefühle auch eine wesentliche Rolle. Leider sind wir ja in einer Zeit angekommen, in der die Menschen aus sehr nachvollziehbaren Gründen weniger rational wählen, weil sie enttäuscht, gefrustet o.ä. sind oder zumindest sich so fühlen. Und welchen Stellenwert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen für die Wahlentscheidung wirklich besitzt, kann man ja anhand diverser Statistiken sehen. Es ist tatsächlich ein gewisser Lebensalltag-Luxus, wenn man sich mit diesem Argument auseinandersetzen kann aufgrund nicht vorhandener anderer existenzieller Probleme.
Schwachsinn
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 07.07.2026, 10:48 (vor 3 Tagen) @ CF
Es ist tatsächlich ein gewisser Lebensalltag-Luxus, wenn man sich mit diesem Argument auseinandersetzen kann aufgrund nicht vorhandener anderer existenzieller Probleme.
Geht so. Bevor wir die Umstellung eingeleitet haben waren die Preisänderung bei den fossilen Brennstoffen zu über 50% ursächlich für die damalige Inflation unter der wir jetzt auch nach einer gewissen Normalisierung immer noch leiden. Und darunter haben mit Sicherheit die ärmsten am meisten gelitten. Also wäre für die Leute eine Rückabwicklung perspektivisch eine Katastrophe.
Das natürlich auch noch andere Themen eine Rolle spielen ist klar.
Aber die Energiepolitik als Luxus zu bezeichnen ist schon irgendwo ein Hohn wenn wir über ein Land sprechen das gerne im Staatsfernsehen zeigt wie leicht es Berlin auslöschen könnte.
Da halte ich die Themen die sonst von der Partei angebracht werden viel eher als alltagsfremd. Zumindest die, die ja nicht eh schon aktuell in Deutschland und der EU angegangen werden.
Schwachsinn
Murksknüller, Brühl/Rheinland, Dienstag, 07.07.2026, 10:04 (vor 3 Tagen) @ Scherben
bearbeitet von Murksknüller, Dienstag, 07.07.2026, 10:07
Ich mache mit – seit 17 Jahren mit dem Fahrrad (und manchmal zusätzlich mit dem Kanu) in Urlaub gefahren...
Nicht wegen dem Klimawandel, sondern weil ich es toll finde. Deutschland ist auch sehr schön!
Und es hat was mit Ertüchtigung und Selbstermächtigung zu tun – ich finde das jedesmal wieder toll.
Diesmal steht Meckpom auf dem Programm - natürlich werden Boote gemietet.
Schwachsinn
istar, Dienstag, 07.07.2026, 09:10 (vor 3 Tagen) @ Professor Bienlein
Verantwortung sollte da eingefordert werden,wo die Macht liegt?
Richtig.
Haben Verbraucher Macht?
Natürlich haben sie die.
Wenn man also den Ausgangspost und deinen nimmt, daraus die Quintessenz zieht, dass man auch als Individium
nicht die Axt im Wald sein muss, ohne sich auf die Straße zu kleben, dann wäre schon was gewonnen.
Immer auf „die da oben“ zu zeigen ist nämlich auch doof.
Das meine ich auf den Klimawandel bezogen.
Auf den FIFA bezogen ist es relativ egal, ob ich Spiele bei der WM schaue oder nicht. Da hat nämlich vorher schon der Ausverkauf begonnen, durch die „Lex Ronaldo“, die Entscheidung pro Hydration Break, die Entscheidung, eine XXL-Veranstaltung auszurichten, Festsetzung derTicketpreise usw
Letztendlich hat Infantino bei dieser WM endgültig die Hosen runtergelassen und klar gemacht, dass es ihm nicht um Fußball geht, sondern nur darum, maximalen Gewinn zu machen.
Und wenn man die wirklich treffen wollte, müsste man an die Hauptsponsoren gehen und die boykottieren, das würde jedenfalls mehr bewirken, als die Glotze auszulassen.
Mangelnde Selbstkritik
markus, Dienstag, 07.07.2026, 09:04 (vor 3 Tagen) @ Professor Bienlein
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Wo steht das? Sie werden de facto dafür bezahlt, den größtmöglichen Umsatz zu erzielen. Und an der Stelle sind die Konsumenten nicht die kleinstmögliche, sondern die größtmögliche Ebene. Ohne Konsumenten keine Einnahmen.
Stattdessen wird lieber auf den Konsumenten gezeigt: „Wenn ihr es trotzdem schaut, seid ihr mitverantwortlich.“ Das ist die bequemste Ausrede überhaupt, weil sich diejenigen aus der Verantwortung stehlen können, die tatsächlich etwas verändern könnten.Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Facebook-Ulla und Diesel-Dieter63 sind zahlenmäßig deutlich überlegen. Die große Masse ist auch an der Stelle relevant.
Mangelnde Selbstkritik
Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 07.07.2026, 10:05 (vor 3 Tagen) @ markus
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Wo steht das? Sie werden de facto dafür bezahlt, den größtmöglichen Umsatz zu erzielen. Und an der Stelle sind die Konsumenten nicht die kleinstmögliche, sondern die größtmögliche Ebene. Ohne Konsumenten keine Einnahmen.
Facebook-Ulla und Diesel-Dieter63 sind zahlenmäßig deutlich überlegen. Die große Masse ist auch an der Stelle relevant.
Man sollte dann aber auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wie schon oben geschrieben ist Nokia ein schlechtes Beispiel, weil es hier andere Marken gibt. Der Markt funktioniert also. Ich kann also als Konsument problemlos für mich entscheiden und wenn es dann viele tun hat es Auswirkungen.
Bei der WM ist das schon schwieriger. Und es interessiert dann auch niemanden monetär die Bohne, wenn man nicht guckt, weil die Knete schon geflossen ist.
Der Quervergleich mit Klimawandel ist dann ganz arg schwierig. Weil ich auch hier Dinge beeinflussen und Dinge nicht beeinflussen kann. Und das mit dem verfügbaren Einkommen zu tun hat.
Und dann auch die Regeln entsprechend funktionieren müssen. Wenn Ulla also eine alleinerziehende Krankenschwester ist in einer Mietwohnung dann wird es schon schwieriger. Und wenn ich ihr dann auch noch den Mallorcaurlaub madig machen will und sie dann patzig wird, ist das im Grunde nachvollziehbar.
Sie hat halt recht wenig Spielraum um individuell ihr Konsumvervalten anzupassen. Dieter scheint es zu haben, möchte aber trotzdem eine Gasheizung in sein Mietshaus einbauen, obwohl die Wärmepumpe problemlos drin wäre, und seinen Diesel-SUV möchte er eh fahren.
Und dann hast Du irgendwelche Verbände, die sich ganze Ausnahmengenehmigungen gesetzlich absichern lassen, obwohl es auch hier die Gewinnlage hergeben würde, dass sie CO2-Steuern zahlen.
Das ist für mich eine politische Aufgabe, in der die Regelwerke einfach stimmen müssen und indem dann auch die entsprechenden Investitionen gesamtgesellschaftlich gestemmt werden müssen.
Mangelnde Selbstkritik
markus, Dienstag, 07.07.2026, 10:09 (vor 3 Tagen) @ Lattenknaller
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Wo steht das? Sie werden de facto dafür bezahlt, den größtmöglichen Umsatz zu erzielen. Und an der Stelle sind die Konsumenten nicht die kleinstmögliche, sondern die größtmögliche Ebene. Ohne Konsumenten keine Einnahmen.
Facebook-Ulla und Diesel-Dieter63 sind zahlenmäßig deutlich überlegen. Die große Masse ist auch an der Stelle relevant.
Man sollte dann aber auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wie schon oben geschrieben ist Nokia ein schlechtes Beispiel, weil es hier andere Marken gibt. Der Markt funktioniert also. Ich kann also als Konsument problemlos für mich entscheiden und wenn es dann viele tun hat es Auswirkungen.
Bei der WM ist das schon schwieriger. Und es interessiert dann auch niemanden monetär die Bohne, wenn man nicht guckt, weil die Knete schon geflossen ist.Der Quervergleich mit Klimawandel ist dann ganz arg schwierig. Weil ich auch hier Dinge beeinflussen und Dinge nicht beeinflussen kann. Und das mit dem verfügbaren Einkommen zu tun hat.
Und dann auch die Regeln entsprechend funktionieren müssen. Wenn Ulla also eine alleinerziehende Krankenschwester ist in einer Mietwohnung dann wird es schon schwieriger. Und wenn ich ihr dann auch noch den Mallorcaurlaub madig machen will und sie dann patzig wird, ist das im Grunde nachvollziehbar.
Sie hat halt recht wenig Spielraum um individuell ihr Konsumvervalten anzupassen. Dieter scheint es zu haben, möchte aber trotzdem eine Gasheizung in sein Mietshaus einbauen, obwohl die Wärmepumpe problemlos drin wäre, und seinen Diesel-SUV möchte er eh fahren.
Und dann hast Du irgendwelche Verbände, die sich ganze Ausnahmengenehmigungen gesetzlich absichern lassen, obwohl es auch hier die Gewinnlage hergeben würde, dass sie CO2-Steuern zahlen.
Das ist für mich eine politische Aufgabe, in der die Regelwerke einfach stimmen müssen und indem dann auch die entsprechenden Investitionen gesamtgesellschaftlich gestemmt werden müssen.
Dass die WM wegen bestehender TV-Verträge kurzfristig weniger empfindlich ist als Nokia, mag stimmen. Aber auch die FIFA lebt langfristig von Einschaltquoten, Ticketverkäufen, Sponsoren und Medienrechten. Wenn das Interesse dauerhaft sinkt, werden Sponsoren weniger zahlen und Sender geringere Summen bieten. Die wirtschaftlichen Folgen kommen zeitversetzt, nicht gar nicht.
Beim Klimawandel gilt für mich dasselbe: Natürlich kann und sollte man nicht alle Verantwortung auf den Einzelnen abwälzen. Deshalb braucht es politische Regeln. Aber daraus folgt nicht, dass individuelles Verhalten bedeutungslos wäre. Märkte reagieren auf Nachfrage – ob bei Elektroautos, erneuerbaren Energien oder pflanzlichen Alternativen sieht man das seit Jahren.
Deshalb sehe ich das nicht als Entweder-oder. Politik setzt den Rahmen, individuelles Verhalten beeinflusst den Markt. Beides wirkt zusammen.
Mangelnde Selbstkritik
Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 07.07.2026, 11:08 (vor 3 Tagen) @ markus
Deshalb sehe ich das nicht als Entweder-oder. Politik setzt den Rahmen, individuelles Verhalten beeinflusst den Markt. Beides wirkt zusammen.
Das behaupten wohl die allerwenigstens. Und es gibt Bereiche, bei denen das Konsumverhalten sehr wichtig ist. Im Fußball kann man sicher das eine oder andere steuern als Konsument/Fan. Und auch beim Klimawandel unabhängig vom Einkommen. Alleine was die Themen Ernährung und Kleidung angeht.
Mangelnde Selbstkritik
majae, Muc, Dienstag, 07.07.2026, 10:21 (vor 3 Tagen) @ markus
Dass die WM wegen bestehender TV-Verträge kurzfristig weniger empfindlich ist als Nokia, mag stimmen. Aber auch die FIFA lebt langfristig von Einschaltquoten, Ticketverkäufen, Sponsoren und Medienrechten. Wenn das Interesse dauerhaft sinkt, werden Sponsoren weniger zahlen und Sender geringere Summen bieten. Die wirtschaftlichen Folgen kommen zeitversetzt, nicht gar nicht.
Beim Klimawandel gilt für mich dasselbe: Natürlich kann und sollte man nicht alle Verantwortung auf den Einzelnen abwälzen. Deshalb braucht es politische Regeln. Aber daraus folgt nicht, dass individuelles Verhalten bedeutungslos wäre. Märkte reagieren auf Nachfrage – ob bei Elektroautos, erneuerbaren Energien oder pflanzlichen Alternativen sieht man das seit Jahren.
Deshalb sehe ich das nicht als Entweder-oder. Politik setzt den Rahmen, individuelles Verhalten beeinflusst den Markt. Beides wirkt zusammen.
So funktionieren aber globale Märkte nicht, dass sich der einzelne einer eigenen Konsumkritik unterstellt und damit irgendwas bewirken könnte. Womit wurde das immer größer werdende Ozonloch bekämpft: dass wir individuell auf Produkte mit FCKW verzichtet haben oder weil die Weltengemeinschaft solche Produkte verboten hat?
Für genau sowas haben wir doch Regeln. Wenn Firma XY sich einen Wettbewerbsvorteil durch unerlaubte Methoden verschafft, fordern wir den einzelnen auf, einfach nicht mehr deren Produkte zu kaufen oder sind hier höhere Instanzen für zuständig?
Mangelnde Selbstkritik
markus, Dienstag, 07.07.2026, 10:26 (vor 3 Tagen) @ majae
Dass die WM wegen bestehender TV-Verträge kurzfristig weniger empfindlich ist als Nokia, mag stimmen. Aber auch die FIFA lebt langfristig von Einschaltquoten, Ticketverkäufen, Sponsoren und Medienrechten. Wenn das Interesse dauerhaft sinkt, werden Sponsoren weniger zahlen und Sender geringere Summen bieten. Die wirtschaftlichen Folgen kommen zeitversetzt, nicht gar nicht.
Beim Klimawandel gilt für mich dasselbe: Natürlich kann und sollte man nicht alle Verantwortung auf den Einzelnen abwälzen. Deshalb braucht es politische Regeln. Aber daraus folgt nicht, dass individuelles Verhalten bedeutungslos wäre. Märkte reagieren auf Nachfrage – ob bei Elektroautos, erneuerbaren Energien oder pflanzlichen Alternativen sieht man das seit Jahren.
Deshalb sehe ich das nicht als Entweder-oder. Politik setzt den Rahmen, individuelles Verhalten beeinflusst den Markt. Beides wirkt zusammen.
So funktionieren aber globale Märkte nicht, dass sich der einzelne einer eigenen Konsumkritik unterstellt und damit irgendwas bewirken könnte. Womit wurde das immer größer werdende Ozonloch bekämpft: dass wir individuell auf Produkte mit FCKW verzichtet haben oder weil die Weltengemeinschaft solche Produkte verboten hat?
Für genau sowas haben wir doch Regeln. Wenn Firma XY sich einen Wettbewerbsvorteil durch unerlaubte Methoden verschafft, fordern wir den einzelnen auf, einfach nicht mehr deren Produkte zu kaufen oder sind hier höhere Instanzen für zuständig?
Aber daraus folgt doch nicht, dass individuelles Konsumverhalten wirkungslos wäre. Märkte reagieren ständig auf Nachfrage. Unternehmen ändern Produkte, Strategien oder Geschäftspraktiken, weil Kunden sie kaufen oder eben nicht mehr kaufen.
Das FCKW-Verbot ist ein gutes Beispiel dafür, dass politische Regulierung notwendig sein kann. Es ist aber kein Beleg dafür, dass Konsumenten grundsätzlich nichts bewirken. Es gibt genügend Gegenbeispiele, bei denen Unternehmen ihr Verhalten wegen veränderter Nachfrage angepasst haben.
Deshalb würde ich sagen: Wo Gesetze nötig sind, braucht es Gesetze. Wo Konsumenten Einfluss nehmen können, können sie das ebenfalls. Das schließt sich nicht gegenseitig aus.
Im Fall FIFA wäre es zudem fatal, auf den Gesetzgeber zu warten. Der wird nicht kommen, da es völlig irrelevant ist, wie ein Regelwerk mit roten Karten umgeht. An der Stelle kann nur der Konsument etwas bewirken.
Mangelnde Selbstkritik
majae, Muc, Mittwoch, 08.07.2026, 12:20 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 31 Min.) @ markus
Aber daraus folgt doch nicht, dass individuelles Konsumverhalten wirkungslos wäre. Märkte reagieren ständig auf Nachfrage. Unternehmen ändern Produkte, Strategien oder Geschäftspraktiken, weil Kunden sie kaufen oder eben nicht mehr kaufen.
Natürlich ändern sich die Bedürfnisse der Konsumenten und damit auch die Märkte. Tastenhandys wurden out, SmartPhones wurden In, Nokia hat den Trend verpennt. Da gab es aber keine „moralischen“ Überlegungen dahinter, niemand hat Nokia im eigentlichen Sinne boykottiert. Das lässt sich imho nicht mit dem Fall hier vergleichen.
Sollte Fußball irgendwann mal out werden und damit die FIFA untergehen, dann wäre das vergleichbar. Aber das Produkt und der Markt dahinter ist aktuell so groß wie je zuvor.
Das FCKW-Verbot ist ein gutes Beispiel dafür, dass politische Regulierung notwendig sein kann.
Richtig.
Es ist aber kein Beleg dafür, dass Konsumenten grundsätzlich nichts bewirken.
Hab ich nie behauptet.
Es gibt genügend Gegenbeispiele, bei denen Unternehmen ihr Verhalten wegen veränderter Nachfrage angepasst haben.
Richtig, Nachfrage die sich ändert. Die Nachfrage nach dem Produkt Fußball ist weiterhin da, also wird sich auch nichts ändern. Ob ich den Fernseher einschaltet oder nicht ändert absolut nichts an der globalen Nachfrage.
Deshalb würde ich sagen: Wo Gesetze nötig sind, braucht es Gesetze. Wo Konsumenten Einfluss nehmen können, können sie das ebenfalls. Das schließt sich nicht gegenseitig aus.
Das schließt sich nicht aus, weil völlig unterschiedliche Mechanismen zugrunde liegen und deswegen lässt es sich auch nicht vergleichen.
Mangelnde Selbstkritik
Sascha, Dortmund, Dienstag, 07.07.2026, 10:30 (vor 3 Tagen) @ markus
Dass die WM wegen bestehender TV-Verträge kurzfristig weniger empfindlich ist als Nokia, mag stimmen. Aber auch die FIFA lebt langfristig von Einschaltquoten, Ticketverkäufen, Sponsoren und Medienrechten. Wenn das Interesse dauerhaft sinkt, werden Sponsoren weniger zahlen und Sender geringere Summen bieten. Die wirtschaftlichen Folgen kommen zeitversetzt, nicht gar nicht.
Beim Klimawandel gilt für mich dasselbe: Natürlich kann und sollte man nicht alle Verantwortung auf den Einzelnen abwälzen. Deshalb braucht es politische Regeln. Aber daraus folgt nicht, dass individuelles Verhalten bedeutungslos wäre. Märkte reagieren auf Nachfrage – ob bei Elektroautos, erneuerbaren Energien oder pflanzlichen Alternativen sieht man das seit Jahren.
Deshalb sehe ich das nicht als Entweder-oder. Politik setzt den Rahmen, individuelles Verhalten beeinflusst den Markt. Beides wirkt zusammen.
So funktionieren aber globale Märkte nicht, dass sich der einzelne einer eigenen Konsumkritik unterstellt und damit irgendwas bewirken könnte. Womit wurde das immer größer werdende Ozonloch bekämpft: dass wir individuell auf Produkte mit FCKW verzichtet haben oder weil die Weltengemeinschaft solche Produkte verboten hat?
Für genau sowas haben wir doch Regeln. Wenn Firma XY sich einen Wettbewerbsvorteil durch unerlaubte Methoden verschafft, fordern wir den einzelnen auf, einfach nicht mehr deren Produkte zu kaufen oder sind hier höhere Instanzen für zuständig?
Aber daraus folgt doch nicht, dass individuelles Konsumverhalten wirkungslos wäre. Märkte reagieren ständig auf Nachfrage. Unternehmen ändern Produkte, Strategien oder Geschäftspraktiken, weil Kunden sie kaufen oder eben nicht mehr kaufen.
Weil sie etwas anderes, oder bei einem anderen kaufen. Profifußball ist aber ein monopolistischer Markt und wer sich dafür interessiert, wird dann nicht zum Tennis wechseln, weil er mit den Praktiken der FIFA nicht einverstanden ist.
Mangelnde Selbstkritik
markus, Dienstag, 07.07.2026, 21:12 (vor 2 Tagen) @ Sascha
Dass die WM wegen bestehender TV-Verträge kurzfristig weniger empfindlich ist als Nokia, mag stimmen. Aber auch die FIFA lebt langfristig von Einschaltquoten, Ticketverkäufen, Sponsoren und Medienrechten. Wenn das Interesse dauerhaft sinkt, werden Sponsoren weniger zahlen und Sender geringere Summen bieten. Die wirtschaftlichen Folgen kommen zeitversetzt, nicht gar nicht.
Beim Klimawandel gilt für mich dasselbe: Natürlich kann und sollte man nicht alle Verantwortung auf den Einzelnen abwälzen. Deshalb braucht es politische Regeln. Aber daraus folgt nicht, dass individuelles Verhalten bedeutungslos wäre. Märkte reagieren auf Nachfrage – ob bei Elektroautos, erneuerbaren Energien oder pflanzlichen Alternativen sieht man das seit Jahren.
Deshalb sehe ich das nicht als Entweder-oder. Politik setzt den Rahmen, individuelles Verhalten beeinflusst den Markt. Beides wirkt zusammen.
So funktionieren aber globale Märkte nicht, dass sich der einzelne einer eigenen Konsumkritik unterstellt und damit irgendwas bewirken könnte. Womit wurde das immer größer werdende Ozonloch bekämpft: dass wir individuell auf Produkte mit FCKW verzichtet haben oder weil die Weltengemeinschaft solche Produkte verboten hat?
Für genau sowas haben wir doch Regeln. Wenn Firma XY sich einen Wettbewerbsvorteil durch unerlaubte Methoden verschafft, fordern wir den einzelnen auf, einfach nicht mehr deren Produkte zu kaufen oder sind hier höhere Instanzen für zuständig?
Aber daraus folgt doch nicht, dass individuelles Konsumverhalten wirkungslos wäre. Märkte reagieren ständig auf Nachfrage. Unternehmen ändern Produkte, Strategien oder Geschäftspraktiken, weil Kunden sie kaufen oder eben nicht mehr kaufen.
Weil sie etwas anderes, oder bei einem anderen kaufen. Profifußball ist aber ein monopolistischer Markt und wer sich dafür interessiert, wird dann nicht zum Tennis wechseln, weil er mit den Praktiken der FIFA nicht einverstanden ist.
Es muss niemand zu Tennis wechseln. Die Alternative kann auch einfach sein, die WM nicht zu schauen und meine Zeit anders zu verbringen. Für die FIFA macht es keinen Unterschied, ob ich stattdessen Tennis schaue, ein Buch lese oder spazieren gehe – entscheidend ist, dass ich ihr Produkt nicht konsumiere.
Und irgendwann muss doch auch der Punkt kommen, an dem der Schmerz groß genug ist. Die ganzen Auswüchse sind untrennbarer Teil des Profifußballs.
Mangelnde Selbstkritik
Sascha, Dortmund, Dienstag, 07.07.2026, 09:49 (vor 3 Tagen) @ markus
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Wo steht das? Sie werden de facto dafür bezahlt, den größtmöglichen Umsatz zu erzielen. Und an der Stelle sind die Konsumenten nicht die kleinstmögliche, sondern die größtmögliche Ebene. Ohne Konsumenten keine Einnahmen.
Gegenfrage: wo steht das? In den UEFA-Statuten steht von Umsatzmaximierung nichts unter den Zielsetzungen. Im Gegenteil, dort findet man eher so etwas:
"Sicherstellung, dass die sportlichen Grundwerte immer Vorrang gegenüber kommerziellen Interessen haben"
Mangelnde Selbstkritik
istar, Dienstag, 07.07.2026, 09:17 (vor 3 Tagen) @ markus
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Wo steht das? Sie werden de facto dafür bezahlt, den größtmöglichen Umsatz zu erzielen. Und an der Stelle sind die Konsumenten nicht die kleinstmögliche, sondern die größtmögliche Ebene. Ohne Konsumenten keine Einnahmen.
Stattdessen wird lieber auf den Konsumenten gezeigt: „Wenn ihr es trotzdem schaut, seid ihr mitverantwortlich.“ Das ist die bequemste Ausrede überhaupt, weil sich diejenigen aus der Verantwortung stehlen können, die tatsächlich etwas verändern könnten.Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Facebook-Ulla und Diesel-Dieter63 sind zahlenmäßig deutlich überlegen. Die große Masse ist auch an der Stelle relevant.
Und Forums-Maggus? Fährst du konsequent Bahn und Bus oder zeigst du nur auf andere?
Mangelnde Selbstkritik
markus, Dienstag, 07.07.2026, 09:22 (vor 3 Tagen) @ istar
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Wo steht das? Sie werden de facto dafür bezahlt, den größtmöglichen Umsatz zu erzielen. Und an der Stelle sind die Konsumenten nicht die kleinstmögliche, sondern die größtmögliche Ebene. Ohne Konsumenten keine Einnahmen.
Stattdessen wird lieber auf den Konsumenten gezeigt: „Wenn ihr es trotzdem schaut, seid ihr mitverantwortlich.“ Das ist die bequemste Ausrede überhaupt, weil sich diejenigen aus der Verantwortung stehlen können, die tatsächlich etwas verändern könnten.Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Facebook-Ulla und Diesel-Dieter63 sind zahlenmäßig deutlich überlegen. Die große Masse ist auch an der Stelle relevant.
Und Forums-Maggus? Fährst du konsequent Bahn und Bus oder zeigst du nur auf andere?
Reicht der Einbau einer Wärmepumpe?
Mangelnde Selbstkritik
istar, Dienstag, 07.07.2026, 09:40 (vor 3 Tagen) @ markus
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Wo steht das? Sie werden de facto dafür bezahlt, den größtmöglichen Umsatz zu erzielen. Und an der Stelle sind die Konsumenten nicht die kleinstmögliche, sondern die größtmögliche Ebene. Ohne Konsumenten keine Einnahmen.
Stattdessen wird lieber auf den Konsumenten gezeigt: „Wenn ihr es trotzdem schaut, seid ihr mitverantwortlich.“ Das ist die bequemste Ausrede überhaupt, weil sich diejenigen aus der Verantwortung stehlen können, die tatsächlich etwas verändern könnten.Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Facebook-Ulla und Diesel-Dieter63 sind zahlenmäßig deutlich überlegen. Die große Masse ist auch an der Stelle relevant.
Und Forums-Maggus? Fährst du konsequent Bahn und Bus oder zeigst du nur auf andere?
Reicht der Einbau einer Wärmepumpe?
Du kannst machen was du willst. Ich finde es nur befremdlich bis komisch, wenn ein „Markus“ ständig-und das scheint ja ein Hobby von dir zu sein-dieses Vornamen-Ding bringt, obwohl Markus und Dieter ziemlich ähnlich gelagert sind.
Davon abgesehen ist es auch nur ein Versuch, verschiedene Altersgruppen gegeneinander auszuspielen und das ist weder zielführend noch gerechtfertigt.
Mangelnde Selbstkritik
CF, Dienstag, 07.07.2026, 09:49 (vor 3 Tagen) @ istar
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Wo steht das? Sie werden de facto dafür bezahlt, den größtmöglichen Umsatz zu erzielen. Und an der Stelle sind die Konsumenten nicht die kleinstmögliche, sondern die größtmögliche Ebene. Ohne Konsumenten keine Einnahmen.
Stattdessen wird lieber auf den Konsumenten gezeigt: „Wenn ihr es trotzdem schaut, seid ihr mitverantwortlich.“ Das ist die bequemste Ausrede überhaupt, weil sich diejenigen aus der Verantwortung stehlen können, die tatsächlich etwas verändern könnten.Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Facebook-Ulla und Diesel-Dieter63 sind zahlenmäßig deutlich überlegen. Die große Masse ist auch an der Stelle relevant.
Und Forums-Maggus? Fährst du konsequent Bahn und Bus oder zeigst du nur auf andere?
Reicht der Einbau einer Wärmepumpe?
Du kannst machen was du willst. Ich finde es nur befremdlich bis komisch, wenn ein „Markus“ ständig-und das scheint ja ein Hobby von dir zu sein-dieses Vornamen-Ding bringt, obwohl Markus und Dieter ziemlich ähnlich gelagert sind.Davon abgesehen ist es auch nur ein Versuch, verschiedene Altersgruppen gegeneinander auszuspielen und das ist weder zielführend noch gerechtfertigt.
Es ist halt vor allem absolutes Privilegierten-Denken.
Mangelnde Selbstkritik
Habakuk, OWL, Dienstag, 07.07.2026, 09:13 (vor 3 Tagen) @ markus
Facebook-Ulla und Diesel-Dieter63 sind zahlenmäßig deutlich überlegen. Die große Masse ist auch an der Stelle relevant.
Du setzt immer wieder das Handeln vieler Einzelner mit dem Handeln der großen Masse gleich. So einfach ist das aber nicht.
Mangelnde Selbstkritik
CD7, Dienstag, 07.07.2026, 09:23 (vor 3 Tagen) @ Habakuk
Facebook-Ulla und Diesel-Dieter63 sind zahlenmäßig deutlich überlegen. Die große Masse ist auch an der Stelle relevant.
Du setzt immer wieder das Handeln vieler Einzelner mit dem Handeln der großen Masse gleich. So einfach ist das aber nicht.
und 7 Milliarden Menschen singen im Chor: wir können alle nichts ausrichten! Ist schon irgendwo ein lustiges Bild.
Mir ist schon klar, dass viele Einzelne noch keine homogen denkende Masse sind, die Dinge bewegen können. So einfach ist es nicht. ABer wenn jeder nur mit dem Finger auf andere zeigt, wirds halt leider auch nix, oder?
Mangelnde Selbstkritik
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 07.07.2026, 09:48 (vor 3 Tagen) @ CD7
Mir ist schon klar, dass viele Einzelne noch keine homogen denkende Masse sind, die Dinge bewegen können. So einfach ist es nicht. ABer wenn jeder nur mit dem Finger auf andere zeigt, wirds halt leider auch nix, oder?
Trotzdem bleibt die Sache komplex.
Wenn wir bei Infantino bleiben, dann scheint klar zu sein, dass er viel Kohle für die "Kleinen Staaten" generiert. Wo mit "klein" natürlich nicht die Einwohnerzahl, sondern der Stand der Fußballentwicklung gemeint ist. Damit hat er jederzeit die Mehrheit hinter sich und darf sich sogar noch als Wohltäter fühlen, wenn er seine Events richtig aufbläst um möglichst viel Geld für die FIFA einzuspielen.
Das Gefühl eine relevante Bevölkerungsmasse darzustellen, nur weil man aus dem Land mit dem mitgliederreichsten Fußballverband stammt, trügt dabei immens. Es interessiert global gesehen niemanden, wenn der traditionsgebundene Deutsche Fußballfan protestiert oder gar den Fernseher abschaltet, solange ein Anruf von Trump und eine wohlwollende Aktion von Infantino (die nichts kostet) vollkommen ausreicht, um 100 Millionen neue Fans unter den US-Amerikanern zu generieren.
Von ein paar kleinen privaten Initiaven abgesehen, gibt auf der Welt keine selbstlosen Gemeinschaften, die nur das Gemeinwohl im Sinn haben.
In der Spitze werden sie alle raffgierig und korrupt !
SGG
Klopfer
Mangelnde Selbstkritik
Habakuk, OWL, Dienstag, 07.07.2026, 09:37 (vor 3 Tagen) @ CD7
Facebook-Ulla und Diesel-Dieter63 sind zahlenmäßig deutlich überlegen. Die große Masse ist auch an der Stelle relevant.
Du setzt immer wieder das Handeln vieler Einzelner mit dem Handeln der großen Masse gleich. So einfach ist das aber nicht.
und 7 Milliarden Menschen singen im Chor: wir können alle nichts ausrichten! Ist schon irgendwo ein lustiges Bild.
Mir ist schon klar, dass viele Einzelne noch keine homogen denkende Masse sind, die Dinge bewegen können. So einfach ist es nicht. ABer wenn jeder nur mit dem Finger auf andere zeigt, wirds halt leider auch nix, oder?
Das habe ich nicht getan. Ich bin ja auch der Meinung, dass jeder Einzelneeine Verantwortung trägt. Aber man sollte die Macht der Einzelnen auch nicht überschätzen.
Mangelnde Selbstkritik
markus, Dienstag, 07.07.2026, 09:20 (vor 3 Tagen) @ Habakuk
Facebook-Ulla und Diesel-Dieter63 sind zahlenmäßig deutlich überlegen. Die große Masse ist auch an der Stelle relevant.
Du setzt immer wieder das Handeln vieler Einzelner mit dem Handeln der großen Masse gleich. So einfach ist das aber nicht.
Für mich ist genau das die größte Ausrede dafür, einfach selbst nichts tun zu müssen.
Mangelnde Selbstkritik
Habakuk, OWL, Dienstag, 07.07.2026, 09:28 (vor 3 Tagen) @ markus
Facebook-Ulla und Diesel-Dieter63 sind zahlenmäßig deutlich überlegen. Die große Masse ist auch an der Stelle relevant.
Du setzt immer wieder das Handeln vieler Einzelner mit dem Handeln der großen Masse gleich. So einfach ist das aber nicht.
Für mich ist genau das die größte Ausrede dafür, einfach selbst nichts tun zu müssen.
Selbst etwas tun ist das eine. Aber zu glauben, damit die Welt zu verändern, ist schon etwas sehr optimistisch.
Mangelnde Selbstkritik
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 07.07.2026, 09:23 (vor 3 Tagen) @ markus
Du setzt immer wieder das Handeln vieler Einzelner mit dem Handeln der großen Masse gleich. So einfach ist das aber nicht.
Für mich ist genau das die größte Ausrede dafür, einfach selbst nichts tun zu müssen.
Ist ja ok. Du musst es aber ja jetzt auch nicht 1000 mal schreiben, dass du deswegen nichts tust und eh alles nichts bringen wird.
Schwachsinn
Lordran, Dienstag, 07.07.2026, 08:58 (vor 3 Tagen) @ Professor Bienlein
Wir sollten langsam damit aufhören, die Verantwortung für globale Probleme immer auf die kleinstmögliche Ebene abzuwälzen. In diesem Fall sind nicht die Zuschauer das Problem, sondern die Funktionäre – allen voran die UEFA. Sie haben die Macht, Missstände zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür werden sie bezahlt.
Stattdessen wird lieber auf den Konsumenten gezeigt: „Wenn ihr es trotzdem schaut, seid ihr mitverantwortlich.“ Das ist die bequemste Ausrede überhaupt, weil sich diejenigen aus der Verantwortung stehlen können, die tatsächlich etwas verändern könnten.
Dasselbe Muster sieht man beim Klimawandel. Plötzlich sollen Klaus und Ulla die Hauptverantwortlichen sein, weil sie zweimal die Woche grillen und sich einmal im Jahr den hart ersparten Mallorca-Urlaub gönnen. Gleichzeitig fliegen die wirklich Einflussreichen mit dem Privatjet nach Davos, um dem Rest der Welt zu erklären, worauf künftig bitte verzichtet werden soll.
Und der verlängerte Arm dieser Denkweise klebt sich dann auf die Straße, sodass ausgerechnet die Krankenschwester, der Klempner oder die Kassiererin auf dem Weg zur Arbeit stundenlang im Stau stehen. Diejenigen, die tatsächlich die Hebel in der Hand haben, bekommen davon meist herzlich wenig mit.
Verantwortung sollte dort eingefordert werden, wo auch die Macht liegt – und nicht immer zuerst bei denen, die den geringsten Einfluss auf das eigentliche Problem haben.
Sie sollen nicht nur verantwortlich sein, sie sollen ihre Schuld auch mit einer Steuer an den deutschen Staat bezahlen. Geniale Taktk, erst fürs schlechte Gewissen sorgen und dann zur Kasse bitten.
Schwachsinn
BDN130671
, Hagen, Dienstag, 07.07.2026, 08:48 (vor 3 Tagen) @ Professor Bienlein
Das Problem ist nur, dass die Mächtigen und Funktionäre diejenigen sind, die von dem System profitieren. Da hat keiner ein Interesse irgendetwas zu verändern. Überall das gleiche, egal ob Sport, Kirche oder Politik.
+1
CF, Dienstag, 07.07.2026, 08:23 (vor 3 Tagen) @ Professor Bienlein
Genau so!
+1
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 07.07.2026, 07:52 (vor 3 Tagen) @ Professor Bienlein
Neu auf schwatzgelb.de: Donald Trump und Gianni Infantino: Wünsche an den Präsidenten
Garum, Bornum am Harz, Monday, 06.07.2026, 20:51 (vor 3 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Also ehrlich viel zu wenig geschleimt ohne die Anrede Gottkaiser wird das nichts.
Mir fehlt da die totale Unterwürfigkeit, so macht der keinen Finger krumm.:-)
Neu auf schwatzgelb.de: Donald Trump und Gianni Infantino: Wünsche an den Präsidenten
Winterthur, Ort, Dienstag, 07.07.2026, 08:53 (vor 3 Tagen) @ Garum
Also ehrlich viel zu wenig geschleimt ohne die Anrede Gottkaiser wird das nichts.
Mir fehlt da die totale Unterwürfigkeit, so macht der keinen Finger krumm.:-)
Stellt sich am Ende als riesen Fehler heraus, denn statt Sandro Tonali haben sie Levin Öztunali
für 100 Mio gekauft.