Allgemeine Newsschlagzeilen vom 29.05.2026 (Fußball und Sport allgemein)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Freitag, 29.05.2026, 08:00 (vor 48 Tagen)
Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
odenwaelder09, Samstag, 30.05.2026, 00:53 (vor 47 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Laut einer neuen Studie von Goldmedia im Auftrag des Branchenverbands VAUNET nutzten 2025 7,7 Mio. Personen in Deutschland illegale lineare TV-Streams. Das entspricht einem Anstieg um 31 % gegenüber der letzten Erhebung aus dem Jahr 2022.
Der verursachte gesamtwirtschaftliche Schaden wird auf rund 2,4 Milliarden Euro geschätzt.
In der Studie geht es um lineare Streams klassischer Fernsehangebote in Echtzeit (Free und Pay), also Live-Streams von ARD, RTL, Sky, Dazn usw. welche nicht von offiziellen Anbietern/Quellen verbreitet werden. Es wird nicht explizit getrennt, welche Live-TV Inhalte die Nutzer konsumierten, aber es wird darauf hingewiesen, dass Live-Übertragungen von Sportereignissen auch Kern der Analyse waren. Ich bin mir sicher, dass das den größten Teil des Konsums ausgemacht hat.
Interessant finde ich auch die Ergebnisse zur Zahlungsbereitschaft:
Die grundsätzliche Zahlungsbereitschaft für adäquate legale Angebote ist weiter angestiegen: 53 % der befragten illegal Nutzenden würden beim Wegfall der illegalen Zugänge für ein vergleichbares legales Angebot zahlen. Im Durchschnitt würden die Befragten monatlich rund 29 EUR für legales TV-Streaming ausgegeben.
Zur Einordnung: Das erfasste Alter der illegal Nutzenden liegt zwischen 6 und 64+ (6jährige wurden natürlich bezüglich der Zahlungsbereitschaft eher nicht befragt).
Beim Live-Sport Angebot Fußball wäre ich ja heute gerne bereit 40€ (ja vllt. noch 2-3€ mehr) zu zahlen um ALLES bei EINEM Anbieter in HD zu sehen, aber diese Fragmentierung der Abos und der hohen Kosten bringt einen schon zur, und über die Schwelle zum illegalen Streaming... Tendenz stark steigend.
Die Champions League wurde in den 90ern auch aus dem Grund gegründet, weil im Landesmeister-Wettbewerb es eine dezentrale Vermarktung gab. Die Vereine haben ihre Partien in Eigenregie an die TV-Sender verkauft. Es gab auch Spiele ohne TV-Beteiligung, weil kein Interesse/keine Einigung. Die UEFA wollte, dass der Wettbewerb als Ganzes vermarktet wird (natürlich auf einmal in Hochglanz, Moderatoren und Trainer sollen Anzüge tragen, der Fußball soll edel/premium sein, auch mit dieser Hymne, kein schrulliges Gitarren-Medley), es sollten alle heimischen Mannschaften/Partien im eigenen Markt live übertragen werden, von allen anderen die Zusammenfassung und Top-Spiele ab Viertel-/Halbfinale.
Das ist für mich eigentlich der gefühlte „Betrug“ dabei, dass ein Wettbewerb (Bundesliga, CL) nicht mehr in einem Paket verkauft wird.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
EloKa, Samstag, 30.05.2026, 11:32 (vor 47 Tagen) @ odenwaelder09
Der verursachte gesamtwirtschaftliche Schaden wird auf rund 2,4 Milliarden Euro geschätzt.
Das ist aber eine Milchmädchenrechnung. Die Anbieter würden ja nicht plötzlich 2,4 Milliarden mehr Einnehmen, wenn morgen die illegalen Streaminganbieter verschwinden würden. Andersherum betrachtet wird aber ein Schuh draus: es gibt einen Markt in Höhe von 2,4 Milliarden Euro den man zumindest teilweise mit einer entsprechend guten Leistungen und guten Preisen erschließen könnte. Preislich wird man natürlich nie mit "umsonst" mithalten können, also muss man mit Service und Qualität auftrumpfen. Da ists natürlich blöd, dass viele illegale Streamingplattformen derzeit technisch besser aufgestellt sind als DAZN & Co.
Das ganze erinnert an PC Spiele in den 2000ern. Raubkopien waren allgegenwärtig, viele haben den Untergang vom PC als Spieleplattform vorhergesagt. Dann kam eine kleinere Firma namens "Valve" mit der Überzeugung, dass Leute immer bereit wären für eine gute Nutzerfahrung mehr Geld zu zahlen statt auf illegale Wege auszuweichen. Heute ist diese Firma Marktführer in einem relativ gesunden PC Spielebereich.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Raducanu, Sassenberg, Samstag, 30.05.2026, 14:43 (vor 47 Tagen) @ EloKa
Auch das ist ja nicht 100% korrekt.
Es gibt keinen potentiellen Markt für 2.4 Mrd.
Die 2.4 Mrd errechnen sich ja auch den geschätzten illegalen Streams * aktueller Abo Preis.
Da zum einen nicht jeder Streamer ein Abo abschließen würde und vor allen nicht zu dem aktuellen Preis sind die 2.4 Mrd Euro nur Click-Bait.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Schoeneschooh, CDMX, Samstag, 30.05.2026, 17:29 (vor 47 Tagen) @ Raducanu
Und wenn du die Preise senkst um die Streamer zurückzuholen, dann profitieren davon auch alle aktuellen Vollzahler.
Was ist eigentlich, wenn ich den VPN anwerfe und auf einem ausländischen TV Sender (Online oder Youtube) Spiele schaue. Deren Angebot ist ja völlig legal und ein VPN ist doch grundsätzlich nicht verboten. Aber in Kombination dann vermutlich doch?!
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
markus, Samstag, 30.05.2026, 18:16 (vor 47 Tagen) @ Schoeneschooh
Und wenn du die Preise senkst um die Streamer zurückzuholen, dann profitieren davon auch alle aktuellen Vollzahler.
Was ist eigentlich, wenn ich den VPN anwerfe und auf einem ausländischen TV Sender (Online oder Youtube) Spiele schaue. Deren Angebot ist ja völlig legal und ein VPN ist doch grundsätzlich nicht verboten. Aber in Kombination dann vermutlich doch?!
Strafrechtlich wahrscheinlich nicht, aber zivilrechtlich schon, da du gegen die AGB verstößt.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 31.05.2026, 00:13 (vor 46 Tagen) @ markus
Aber gegen die AGBs eines Stream Anbieters in Südost-Asien verstoßen ist doch schwer hier zu verfolgen, oder?
Theoretisch kann ja auch ein Thailänder, der hier im Urlaub ist, über VPN sein legales Sport-Abo nutzen.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
odenwaelder09, Samstag, 30.05.2026, 15:06 (vor 47 Tagen) @ Raducanu
Auch das ist ja nicht 100% korrekt.
Es gibt keinen potentiellen Markt für 2.4 Mrd.
Die 2.4 Mrd errechnen sich ja auch den geschätzten illegalen Streams * aktueller Abo Preis.Da zum einen nicht jeder Streamer ein Abo abschließen würde und vor allen nicht zu dem aktuellen Preis sind die 2.4 Mrd Euro nur Click-Bait.
Die Rechnung lautet 1,5 Mrd. Schaden direkt (der Streaming Industrie zugerechnet) und 0,9 Mrd. aus nachgelagerten Märkten (Werbung, Gastronomie etc).
Ich denke auch das ist utopisch hochgerechnet, aber click-bait ist das nicht. Die Industrie möchte das Thema in die Gesellschaft tragen und möglichst groß machen. Es soll darüber debattiert werden. Am Ende sollen idealerweise schärfere Gesetze dem entgegensteuern.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Jop_Schlaeter, Ruhrgebiet, Samstag, 30.05.2026, 19:59 (vor 47 Tagen) @ odenwaelder09
Auch das ist ja nicht 100% korrekt.
Es gibt keinen potentiellen Markt für 2.4 Mrd.
Die 2.4 Mrd errechnen sich ja auch den geschätzten illegalen Streams * aktueller Abo Preis.Da zum einen nicht jeder Streamer ein Abo abschließen würde und vor allen nicht zu dem aktuellen Preis sind die 2.4 Mrd Euro nur Click-Bait.
Die Rechnung lautet 1,5 Mrd. Schaden direkt (der Streaming Industrie zugerechnet) und 0,9 Mrd. aus nachgelagerten Märkten (Werbung, Gastronomie etc).
Ich denke auch das ist utopisch hochgerechnet, aber click-bait ist das nicht. Die Industrie möchte das Thema in die Gesellschaft tragen und möglichst groß machen. Es soll darüber debattiert werden. Am Ende sollen idealerweise schärfere Gesetze dem entgegensteuern.
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Verstehe ich, dass die Industrie das möchte. Allerdings haben nicht die "Raubkopierer sind Verbrecher"-Spots dem Raubkopieren damals ein Ende gesetzt, sondern Netflix mit seinem günstigen Tarif, der damals wirklich fast alles enthielt. Wird mMn dieses mal nicht anders laufen, ggf. kehren eher Fans dem ganzen Zirkus den Rücken und kehren dann auch später nicht mehr zurück.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
markus, Samstag, 30.05.2026, 15:11 (vor 47 Tagen) @ odenwaelder09
Auch das ist ja nicht 100% korrekt.
Es gibt keinen potentiellen Markt für 2.4 Mrd.
Die 2.4 Mrd errechnen sich ja auch den geschätzten illegalen Streams * aktueller Abo Preis.Da zum einen nicht jeder Streamer ein Abo abschließen würde und vor allen nicht zu dem aktuellen Preis sind die 2.4 Mrd Euro nur Click-Bait.
Die Rechnung lautet 1,5 Mrd. Schaden direkt (der Streaming Industrie zugerechnet) und 0,9 Mrd. aus nachgelagerten Märkten (Werbung, Gastronomie etc).
Ich denke auch das ist utopisch hochgerechnet, aber click-bait ist das nicht. Die Industrie möchte das Thema in die Gesellschaft tragen und möglichst groß machen. Es soll darüber debattiert werden. Am Ende sollen idealerweise schärfere Gesetze dem entgegensteuern.
Was aber auch richtig ist. Schwarz gucken ist ja aus mehreren Gründen abzulehnen.
Die richtige Konsequenz gegen zu hohe Abopreise ist dann eben gar nicht zu gucken.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
odenwaelder09, Samstag, 30.05.2026, 15:28 (vor 47 Tagen) @ markus
Was aber auch richtig ist. Schwarz gucken ist ja aus mehreren Gründen abzulehnen.
Die richtige Konsequenz gegen zu hohe Abopreise ist dann eben gar nicht zu gucken.
Absolut, die Bewahrung der Haltung ist ganz wichtig im Leben. Man verzichtet ja auch nach einer gewissen Erkenntnis oder Erfahrung (ich denke viele erreichen diesen Punkt) auf verschiedene Produkte aus unterschiedlichen Gründen. Oft gibt es aber dafür eine Alternative. Beim BVB gibt es das leider nicht ;) Ich schaue auch häufig (die Abendspiele) in Gesellschaft und es ist sauschwer dem fernzubleiben wenn es z.B. an einem Mittwochabend ums Weiterkommen geht. Zum Glück ist erst mal Pause und ich muss nicht darüber nachdenken.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Gargamel09, Samstag, 30.05.2026, 15:41 (vor 47 Tagen) @ odenwaelder09
Was aber auch richtig ist. Schwarz gucken ist ja aus mehreren Gründen abzulehnen.
Die richtige Konsequenz gegen zu hohe Abopreise ist dann eben gar nicht zu gucken.
Absolut, die Bewahrung der Haltung ist ganz wichtig im Leben. Man verzichtet ja auch nach einer gewissen Erkenntnis oder Erfahrung (ich denke viele erreichen diesen Punkt) auf verschiedene Produkte aus unterschiedlichen Gründen. Oft gibt es aber dafür eine Alternative. Beim BVB gibt es das leider nicht ;) Ich schaue auch häufig (die Abendspiele) in Gesellschaft und es ist sauschwer dem fernzubleiben wenn es z.B. an einem Mittwochabend ums Weiterkommen geht. Zum Glück ist erst mal Pause und ich muss nicht darüber nachdenken.
Jeder begeht im Alltag diverse Verstöße gegen Regeln, Gesetze, ist nun mal so, und in allen Fällen könnte es passieren, dass man zur Kasse gebeten wird. Hier gucken halt viele Fußball für umme, schadete dem Business anscheinend nicht, so viel Geld wie da im Umlauf ist und in Gehälter für überbezahlte Spieler, Berater, Klubbosse... fließt. Mein Bedauern hält sich da ehrlich gesagt sehr in Grenzen und das Business ist nun nicht eins, das man bemitleiden muss.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
MirkoWSG, Samstag, 30.05.2026, 14:28 (vor 47 Tagen) @ EloKa
Das ganze erinnert an PC Spiele in den 2000ern. Raubkopien waren allgegenwärtig, viele haben den Untergang vom PC als Spieleplattform vorhergesagt. Dann kam eine kleinere Firma namens "Valve" mit der Überzeugung, dass Leute immer bereit wären für eine gute Nutzerfahrung mehr Geld zu zahlen statt auf illegale Wege auszuweichen. Heute ist diese Firma Marktführer in einem relativ gesunden PC Spielebereich.
Ich will nicht wissen, wie viel Taschengeld wir früher im Copyshop ausgegeben haben um Spiele-Handbücher zu kopieren, weil irgendwann im Spiel Wort 15 in Zeile 4 von Seite 55 abgefragt wurde.
Durch die Offline-Nutzung war das Thema Viren damals völlig egal, hat eine "Sicherungskopie" den PC lahm gelegt, wurde der neu aufgesetzt und fertig.
Meiner Meinung nach wäre das aber immer so weiter gegangen, wenn nicht irgendwann der "Online-Zwang" eingeführt worden wäre, mit allen positiven Entwicklungen wie Multiplayer-Funktionen, usw.
Weil sich auch die Viren weiterentwickelt haben und man Banking usw. online macht, sind die Risiken mittlerweile einfach zu groß.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
John Silver, Berlin, Samstag, 30.05.2026, 12:33 (vor 47 Tagen) @ EloKa
Der verursachte gesamtwirtschaftliche Schaden wird auf rund 2,4 Milliarden Euro geschätzt.
Das ist aber eine Milchmädchenrechnung. Die Anbieter würden ja nicht plötzlich 2,4 Milliarden mehr Einnehmen, wenn morgen die illegalen Streaminganbieter verschwinden würden. Andersherum betrachtet wird aber ein Schuh draus: es gibt einen Markt in Höhe von 2,4 Milliarden Euro den man zumindest teilweise mit einer entsprechend guten Leistungen und guten Preisen erschließen könnte. Preislich wird man natürlich nie mit "umsonst" mithalten können, also muss man mit Service und Qualität auftrumpfen. Da ists natürlich blöd, dass viele illegale Streamingplattformen derzeit technisch besser aufgestellt sind als DAZN & Co.Das ganze erinnert an PC Spiele in den 2000ern. Raubkopien waren allgegenwärtig, viele haben den Untergang vom PC als Spieleplattform vorhergesagt. Dann kam eine kleinere Firma namens "Valve" mit der Überzeugung, dass Leute immer bereit wären für eine gute Nutzerfahrung mehr Geld zu zahlen statt auf illegale Wege auszuweichen. Heute ist diese Firma Marktführer in einem relativ gesunden PC Spielebereich.
Ich kann nicht beurteilen, wie die empirische Basis dieser Studie und deren tatsächliche Aussagekraft ist. Mir scheint aber, dass viele Leute gerne für Live-Übertragungen von Fußball bezahlen würden - wenn der Preis als angemessen empfunden würde. Die Kosten von monatlich 40€ und mehr für Abos bei unterschiedlichen Anbietern sehen viele vermutlich als zu hoch an, auch wenn sie wirtschaftlich dazu in der Lage wären. Meines Erachtens auch zu Recht.
Ich selbst schaue seit Jahren die Bundesliga über ESPN+ in den USA, da ich das Abo mit einer US-Kreditkarte zahlen kann (geht von Deutschland aus aber für die meisten nicht). Dafür zahlte ich anfänglich 10$ monatlich, mittlerweile sind es etwa 12$. Das ist mir die Sache wert, zumal ich auch noch den DFB-Pokal, den FA-Cup, die spanische Liga, weitere europäische Ligen andere Sportarten live sehen könnte.
Ganz wichtig ist mir dabei auch, dass die Qualität von Kommentar und Moderation mir eindeutig höher erscheint als das, was die deutschen Sender mit ihren unerträglichen Schreihälsen am Mikrofon und ihren öden "Experten" wie Ballack, Kramer, Schweinsteiger und Co. bieten. Das fällt mir jedes Mal unangenehm auf, wenn ich Spiele mal in Kneipen oder bei Freunden schaue. Grundsätzlich möchte ich für Fußball nicht mehr bezahlen als z.B. für ein Familienabo bei Netflix oder Apple Music.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Baffy, Bad Berleburg, Samstag, 30.05.2026, 12:47 (vor 47 Tagen) @ John Silver
Da hast du vollkommen recht. Ich würde jederzeit einen Preis bis 30 Euro legal zahlen um alle Spiele von Borussia zu schauen.
Aber diesen Wahnsinn mit mehreren Abos, wo du nachher bei fast 100 Euro landest mach ich nicht mit.
Im Moment helfe ich mir damit, dass ich die Spiele nach Abpfiff auf BVB TV schaue. Da darf man natürlich nicht aufs Handy schauen während des Spieles und am besten vorher schon die BVB TV seite geladen haben, damit man nicht irgendwelche unerwünschten Infos zum Spiel bekommt.
Für 1,99 Euro ist das ein gutes Angebot.
--
SGG Baffy
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
John Silver, Berlin, Samstag, 30.05.2026, 16:21 (vor 47 Tagen) @ Baffy
Da hast du vollkommen recht. Ich würde jederzeit einen Preis bis 30 Euro legal zahlen um alle Spiele von Borussia zu schauen.
Aber diesen Wahnsinn mit mehreren Abos, wo du nachher bei fast 100 Euro landest mach ich nicht mit.
Im Moment helfe ich mir damit, dass ich die Spiele nach Abpfiff auf BVB TV schaue. Da darf man natürlich nicht aufs Handy schauen während des Spieles und am besten vorher schon die BVB TV seite geladen haben, damit man nicht irgendwelche unerwünschten Infos zum Spiel bekommt.
Für 1,99 Euro ist das ein gutes Angebot.
Das geht natürlich auch, erfordert aber viel Disziplin und Geduld (gerade bei Abendspielen). 30€ für alle Spiele des BVB inkl. Champions League fände ich noch gerade ok. Zum Vergleich: ein allumfassendes Abo in den Berliner Yorck-Kinos kostet monatlich 20€, dafür kann ich in etwa 14 Berliner Kinos (darunter die größten und schönsten) so viel Filme gucken wie ich möchte.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
odenwaelder09, Samstag, 30.05.2026, 12:14 (vor 47 Tagen) @ EloKa
Das ist natürlich eine brutale Milchmädchenrechnung. Die Studie nennt 1,5 Mrd. Schaden aus direkten Effekten der Streaming-Industrie und 900 Mio. aus dem nachgelagerten Markt (Werbung, Gastronomie etc). Beides finde ich utopisch.
In den 1,5 Mrd sind 340 Mio Steuern und Sozialabgaben enthalten. Als ob wowtv, Dazn und Amazon für die digitalen Inhalte den vollen Steuersatz in Deutschland abführen, halte ich auch für utopisch.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Vielhilftviel, Samstag, 30.05.2026, 10:32 (vor 47 Tagen) @ odenwaelder09
Jaja, alle würden ja durchaus einen "fairen" Preis zahlen, zwinkerzwinker.
Social-desirability bias nennt man das in Umfragen.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Foreveralone, Dortmund, Samstag, 30.05.2026, 16:28 (vor 47 Tagen) @ Vielhilftviel
Jaja, alle würden ja durchaus einen "fairen" Preis zahlen, zwinkerzwinker.
Social-desirability bias nennt man das in Umfragen.
Tja, warum sollten sich Gier und Geiz der "Eliten" nicht auf alle Bevölkerungsteile darunter ausweiten? Fast jeder sieht zu, wo er im alltäglichen sparen, Steuern vertuschen und "klauen" kann. So läuft das im modernen Kapitalismus.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
donotrobme, Münsterland, Samstag, 30.05.2026, 09:48 (vor 47 Tagen) @ odenwaelder09
Interessant finde ich auch die Ergebnisse zur Zahlungsbereitschaft:
Die grundsätzliche Zahlungsbereitschaft für adäquate legale Angebote ist weiter angestiegen: 53 % der befragten illegal Nutzenden würden beim Wegfall der illegalen Zugänge für ein vergleichbares legales Angebot zahlen. Im Durchschnitt würden die Befragten monatlich rund 29 EUR für legales TV-Streaming ausgegeben.
Hier ist eine Ursache des Problem. Vor gut 10 Jahren gab es für 30 Euro zwei Pay-TV Pakete bei Sky, wenn sie mal wieder eine Angebotsaktion hatten. Diese Zeiten sind jedoch vorbei. 30 Euro waren damals immer noch viel Geld. Das waren damals mehr als ein Restaurantbesuch oder ein guter Teil des Wocheneinkauf für einen 2 Personen Haushalt
Aber zu einem gewissen Teil haben die Streaminganbieter dieses Problem selbst geschaffen. DAZN, aber auch Netflix oder Prime waren lange Zeit spottbillig. Der beste 10er aller Zeiten war eine Zeit lang eine Werbekapagne. Die Streamingdienste wollten damit die Kabel-TV Kunden zu sich holen. Mit Erfolg; ich kenne kaum noch jemanden, der Privatfernsehen anschaut. Nur haben die Streamingdienste unterschätzt, wie gering die Zahlungsbereitschaft mittlerweile ist. Kaum jemand möchte den x-fachen Preis bezahlen, sei es bei Netflix oder bei Dazn. Das fühlt sich schon an, wie ein schlechtes Angebot. Schon gar nicht möchte man mehrfach den Vollpreis bezahlen, der erforderlich ist, damit sich das Streaming lohnt. Vor allem, weil es mittlerweile so viel Angebot gibt, das bisschen Freizeit mit Medienkonsum zu verbrinen.
Pay-TV ist außerdem ein Luxusgut, niemand muss zwingend live dabei sein. In den letzten Jahren sind die Alltagskosten stark gestiegen, da muss man sich ein Luxusgut schon gönnen wollen. Wenn dann auch noch der eigene Verein gar nicht wöchentlich zu sehen ist, weil er bei einem Dienst zu sehen ist, dann kann man schon infrage stellen, ob irgendein Pay-TV Angebot lohnenswert ist.
Für meinen Teil habe ich von den meisten Streamingdiensten getrennt. Die freie Zeit am Wochenende kann man auch anders verbringen als mit unwichtigen Spielen, bei dem der Ausgang quasi schon feststeht.
Es muss aber jeder selbst wissen, welchen Preis er maximal bezahlen möchte und was man sich leisten kann. Nur glaube ich, dass die Preise zu stark angestiegen sind. Aber hier kommt die Ironie:
Kaum jemand verdient bei diesen Abozahlen gutes Geld.
Sky ist kaum wirtschaftlich,
Dazn kann unmöglich Gewinne erzielen.
Prime ist ein Lieferdienst mit angeschlossenem Streamingdienst. Ob die Spiele für sie lohnenswert sind, kann ich nicht bewerten.
Kurzum:
Für alle ist es aktuell eine unzufriedene Situation, aber niemand ist gewillt was zu ändern. Von daher werden alle weiter jammern.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Sauerländer Nordlicht, Oldenburg, Samstag, 30.05.2026, 16:32 (vor 47 Tagen) @ donotrobme
Interessant finde ich auch die Ergebnisse zur Zahlungsbereitschaft:
Die grundsätzliche Zahlungsbereitschaft für adäquate legale Angebote ist weiter angestiegen: 53 % der befragten illegal Nutzenden würden beim Wegfall der illegalen Zugänge für ein vergleichbares legales Angebot zahlen. Im Durchschnitt würden die Befragten monatlich rund 29 EUR für legales TV-Streaming ausgegeben.
Hier ist eine Ursache des Problem. Vor gut 10 Jahren gab es für 30 Euro zwei Pay-TV Pakete bei Sky, wenn sie mal wieder eine Angebotsaktion hatten. Diese Zeiten sind jedoch vorbei. 30 Euro waren damals immer noch viel Geld. Das waren damals mehr als ein Restaurantbesuch oder ein guter Teil des Wocheneinkauf für einen 2 Personen HaushaltAber zu einem gewissen Teil haben die Streaminganbieter dieses Problem selbst geschaffen. DAZN, aber auch Netflix oder Prime waren lange Zeit spottbillig. Der beste 10er aller Zeiten war eine Zeit lang eine Werbekapagne. Die Streamingdienste wollten damit die Kabel-TV Kunden zu sich holen. Mit Erfolg; ich kenne kaum noch jemanden, der Privatfernsehen anschaut. Nur haben die Streamingdienste unterschätzt, wie gering die Zahlungsbereitschaft mittlerweile ist. Kaum jemand möchte den x-fachen Preis bezahlen, sei es bei Netflix oder bei Dazn. Das fühlt sich schon an, wie ein schlechtes Angebot. Schon gar nicht möchte man mehrfach den Vollpreis bezahlen, der erforderlich ist, damit sich das Streaming lohnt. Vor allem, weil es mittlerweile so viel Angebot gibt, das bisschen Freizeit mit Medienkonsum zu verbrinen.
Pay-TV ist außerdem ein Luxusgut, niemand muss zwingend live dabei sein. In den letzten Jahren sind die Alltagskosten stark gestiegen, da muss man sich ein Luxusgut schon gönnen wollen. Wenn dann auch noch der eigene Verein gar nicht wöchentlich zu sehen ist, weil er bei einem Dienst zu sehen ist, dann kann man schon infrage stellen, ob irgendein Pay-TV Angebot lohnenswert ist.
Für meinen Teil habe ich von den meisten Streamingdiensten getrennt. Die freie Zeit am Wochenende kann man auch anders verbringen als mit unwichtigen Spielen, bei dem der Ausgang quasi schon feststeht.Es muss aber jeder selbst wissen, welchen Preis er maximal bezahlen möchte und was man sich leisten kann. Nur glaube ich, dass die Preise zu stark angestiegen sind. Aber hier kommt die Ironie:
Kaum jemand verdient bei diesen Abozahlen gutes Geld.
Sky ist kaum wirtschaftlich,
Dazn kann unmöglich Gewinne erzielen.
Prime ist ein Lieferdienst mit angeschlossenem Streamingdienst. Ob die Spiele für sie lohnenswert sind, kann ich nicht bewerten.Kurzum:
Für alle ist es aktuell eine unzufriedene Situation, aber niemand ist gewillt was zu ändern. Von daher werden alle weiter jammern.
Mittlerweile haben ja viele Dienste ein "günstiges" Werbe-Abo im Angebot, wo man alle Naselang Werbung in kleinen Dosen zu sehen bekommt. Denke mal, dass in den nächsten Jahren dieser Bereich ausgetestet wird und man immer ein kleines bisschen mehr Werbung bekommt. Noch stört es mich nicht wirklich, da diese Pausen sehr kurz sind, aber sollte es irgendwann so sein, dass da 5 Minuten Werbung läuft, dann werde ich meine Seriensammlung wieder fortsetzen
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Samstag, 30.05.2026, 16:55 (vor 47 Tagen) @ Sauerländer Nordlicht
Zu kurz sollte die Werbung aber auch nicht sein, nicht dass der Film schon wieder weitergeht, während man noch auf dem Balkon steht und raucht.
Zu oft aber auch nicht, denn nur wegen der Werbung werde ich bestimmt nicht mehr rauchen. Dann bleiben nur noch Bier holen und Toilettengänge zum Pausen füllen. Oder 1-2 Seiten im Buch lesen.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Eisen, DO, Samstag, 30.05.2026, 11:14 (vor 47 Tagen) @ donotrobme
Die besten Zeiten waren sie 2010er Jahre bis DAZN, Sky komplett 40€ p.m. Man konnte alles damit sehen an Fußball: Bundesliga, Champions League, DFB Pokal, UEFA Cup, Premier League und und und
40€ waren damals viel mehr Geld für mich als heute. Damals habe ich es abe4 gerne bezahlt, heute nicht mehr. DAZN hat den Schuss nicht gehört, die haben wahllos alle Sportrechte gekauft und zu dämlichen Paketen geschnürt und die Preise immer weiter erhöht. Bis 15 € habe ich das gerne mitgemacht. Dann war 30€, ok, man k Met zwei streams gucke , also mit dem Bruder Abo geteilt. Und jetzt kostet es 35€ und der zweite stream 20€ extra, und das Angebot sinkt. Keine Europa League, keine Premier League, keine NBA, keine NFL mehr.
Was glauben die, wohin das führt?
In meinem Umfeld hat ehrlich gesagt fast jeder so einen illegalen Stream, und die könnten sich alle legale Abos leisten…
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
donotrobme, Münsterland, Samstag, 30.05.2026, 11:23 (vor 47 Tagen) @ Eisen
In meinem Umfeld hat ehrlich gesagt fast jeder so einen illegalen Stream, und die könnten sich alle legale Abos leisten…
Für mich ist aber auch ein scheinargument, denn man kann sich vieles leisten, nur nicht alles auf ein Mal. 14 tage Urlaub am Strand sind mit einer Familie oftmals bezahlbar, nur müssen die meisten den rest des Jahres bescheiden leben.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Tom Frost, Samstag, 30.05.2026, 09:27 (vor 47 Tagen) @ odenwaelder09
Ist schon ein Problem.
Auch immer mehr Leute, die gut verdienen sehen es oft nicht mehr ein, diese zu zahlen. Obwohl sie könnten. Da sind auch einige bei, die nicht auf Fußball verzichten können.
Wenn die nicht zahlen, wird es für die restliche Masse teurer.
Dass in absehbarer Zeit sich die Anzahl der Anbieter reduziert ist auch nicht abzusehen.
Wie ist das z.B. in England, sind die Rechte da auch so zerstückelt?
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
markus, Samstag, 30.05.2026, 11:31 (vor 47 Tagen) @ Tom Frost
Auch immer mehr Leute, die gut verdienen sehen es oft nicht mehr ein, diese zu zahlen. Obwohl sie könnten.
Es ist wie beim Feuerwerk an Silvester, beim Zigarettenkonsum oder bei Online-Bestellorgien: Diejenigen, die eigentlich keine Kohle haben, konsumieren oft wie bescheuert. Diejenigen, die es sich leisten können, tun es häufig nicht.
Ich mache dieses Multi-Abo-Modell aus Prinzip nicht mit, obwohl ich längst nicht mehr aufs Geld achten muss. Im Übrigen kommt man oft auch nur dann zu Geld, wenn man gewisse Prinzipien hat.
Ich schaue allerdings auch nicht schwarz. Schwarz zu schauen und gleichzeitig zu hoffen, dass der BVB bald wieder um die Meisterschaft mitspielt, halte ich für noch dümmer.
Fußball ist ein Luxusgut. Man muss nicht jedes Spiel sehen – selbst dann nicht, wenn man sonst nichts im Leben hat. Mit etwas mehr Zurückhaltung gäbe es diesen ausufernden Markt gar nicht erst.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Pfostentreffer, Samstag, 30.05.2026, 16:24 (vor 47 Tagen) @ markus
Auch immer mehr Leute, die gut verdienen sehen es oft nicht mehr ein, diese zu zahlen. Obwohl sie könnten.
Es ist wie beim Feuerwerk an Silvester, beim Zigarettenkonsum oder bei Online-Bestellorgien: Diejenigen, die eigentlich keine Kohle haben, konsumieren oft wie bescheuert.
Auf jeden Fall, wer kennt sie nicht, die ganzen Obdachlosen, denen ständig Amazon Pakete unter die Brücke geliefert werden...
Aber ernsthaft, dass ist natürlich quatsch, Vermögende und Gutverdienende konsumieren natürlich viel mehr als Arme. Auch bei Fussball Abos und Online Bestellungen.
<Diejenigen, die es sich leisten können, tun es häufig nicht.
Die Reichen konsumieren nicht wie bescheuert, sondern die Armen? Wie kommst du darauf? Gibt es da Daten, auf die du dich stützt?
Ich mache dieses Multi-Abo-Modell aus Prinzip nicht mit, obwohl ich längst nicht mehr aufs Geld achten muss.
Dann kann man nur gratulieren. Glückwunsch!
Bei einem Grossteil der Menschen in diesem Land ist das allerdings nicht so. Fast die Hälfte der Haushalte hat am Monatsende kein Geld oder weniger auf dem Konto.
Im Übrigen kommt man oft auch nur dann zu Geld, wenn man gewisse Prinzipien hat.
75 % der deutschen Milliardäre sind Erben. Ich weiss auch nicht genau, welchen Prinzipien Elon Musk oder Peter Thiel gefolgt sind und ob die auch für den 0815 deutschen Angestellten funktionieren. Oder Jadon Sancho. Und sind sie alle den gleichen Prinzipien gefolgt und wenn ja, welchen?
Deine These benötigt also unbedingt eine Überprüfung.
Ich schaue allerdings auch nicht schwarz. Schwarz zu schauen und gleichzeitig zu hoffen, dass der BVB bald wieder um die Meisterschaft mitspielt, halte ich für noch dümmer.
Weswegen? In welcher Beziehung stehen denn die beiden Tätigkeiten?
Fußball ist ein Luxusgut. Man muss nicht jedes Spiel sehen – selbst dann nicht, wenn man sonst nichts im Leben hat.
Dem ist so. Ich habe dieses Saison auch einige verpasst. Lebbe geht weiter und Radio macht auch Spass.
Als "noch nie im Leben Fernsehsport-Abo Zahler" fällt mir das aber auch recht leicht.Aber um mich geht's ja auch nicht.
<Mit etwas mehr Zurückhaltung gäbe es diesen ausufernden Markt gar nicht erst.
Na, Zurückhaltung ist die Uhrsünde im Kapitalismus. Und noch mehr solche Sätze, dann musst du aufpassen, nicht als Kommunist, Antikapitalist oder Degrowth Aktivist zu gelten:-)
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Samstag, 30.05.2026, 18:05 (vor 47 Tagen) @ Pfostentreffer
Auch immer mehr Leute, die gut verdienen sehen es oft nicht mehr ein, diese zu zahlen. Obwohl sie könnten.
Es ist wie beim Feuerwerk an Silvester, beim Zigarettenkonsum oder bei Online-Bestellorgien: Diejenigen, die eigentlich keine Kohle haben, konsumieren oft wie bescheuert.
Auf jeden Fall, wer kennt sie nicht, die ganzen Obdachlosen, denen ständig Amazon Pakete unter die Brücke geliefert werden...Aber ernsthaft, dass ist natürlich quatsch, Vermögende und Gutverdienende konsumieren natürlich viel mehr als Arme. Auch bei Fussball Abos und Online Bestellungen.
<Diejenigen, die es sich leisten können, tun es häufig nicht.Die Reichen konsumieren nicht wie bescheuert, sondern die Armen? Wie kommst du darauf? Gibt es da Daten, auf die du dich stützt?
Ich mache dieses Multi-Abo-Modell aus Prinzip nicht mit, obwohl ich längst nicht mehr aufs Geld achten muss.
Dann kann man nur gratulieren. Glückwunsch!Bei einem Grossteil der Menschen in diesem Land ist das allerdings nicht so. Fast die Hälfte der Haushalte hat am Monatsende kein Geld oder weniger auf dem Konto.
Im Übrigen kommt man oft auch nur dann zu Geld, wenn man gewisse Prinzipien hat.
75 % der deutschen Milliardäre sind Erben. Ich weiss auch nicht genau, welchen Prinzipien Elon Musk oder Peter Thiel gefolgt sind und ob die auch für den 0815 deutschen Angestellten funktionieren. Oder Jadon Sancho. Und sind sie alle den gleichen Prinzipien gefolgt und wenn ja, welchen?Deine These benötigt also unbedingt eine Überprüfung.
Ich schaue allerdings auch nicht schwarz. Schwarz zu schauen und gleichzeitig zu hoffen, dass der BVB bald wieder um die Meisterschaft mitspielt, halte ich für noch dümmer.
Weswegen? In welcher Beziehung stehen denn die beiden Tätigkeiten?
Fußball ist ein Luxusgut. Man muss nicht jedes Spiel sehen – selbst dann nicht, wenn man sonst nichts im Leben hat.
Dem ist so. Ich habe dieses Saison auch einige verpasst. Lebbe geht weiter und Radio macht auch Spass.Als "noch nie im Leben Fernsehsport-Abo Zahler" fällt mir das aber auch recht leicht.Aber um mich geht's ja auch nicht.
<Mit etwas mehr Zurückhaltung gäbe es diesen ausufernden Markt gar nicht erst.
Na, Zurückhaltung ist die Uhrsünde im Kapitalismus. Und noch mehr solche Sätze, dann musst du aufpassen, nicht als Kommunist, Antikapitalist oder Degrowth Aktivist zu gelten:-)
Jein, würde ich sagen. Konsumiert wird überall wie verrückt. Meinem Eindruck nach liegt das auch daran, dass wir in einer völlig wertelosen Gesellschaft leben, in der der Konsum im Grunde die neue Religion geworden ist. Die Menschen leben für Konsum und "instant gratification". Das enkträftet nicht dein Argument der immer stärker auseinandergehenden Schere, aber ich bin tatsächlich teilweise sehr erstaunt, was ich in meinem Umfeld mitbekomme, wie hart Menschen mit prekärem Einkommen konsumieren. Klar, anekdotische Evidenz. Aber ich erlebe das immer wieder, ich bin der einzige Trottel mit abgerocktem Samsung, alter Karre, langlebigen Klamotten und zwei Streaming Diensten. Es ist egal wo, ob beim Sport, im Heimatort, im Bekanntenkreis. Fast immer wird das iPhone gezückt, mit schicken Leasing-Wagen vorgefahren, von der Serie / dem Spiel des x-ten Abos erzählt. Ich bin auch teils völlig entsetzt, wie oft Leute essen gehen, und sei es nur beim Griechen nebenan. Obwohl ich ganz genau weiß, dieser oder jener, verdient bestenfalls um den Bruttomedian oder (deutlich) weniger. Man kann das machen, ich werde einen Teufel tun, das zu kritisieren, aber viele können in der Tat mehr sparen, als sie es tun. Wenngleich dir das mit den o.g. Konsumausgaben in der Regel nicht zu einem besseren Eigenheim-Finanzierungs-Kredit langt oder anderen maßgeblichen Fortschritten den sozialen Aufstiegs, wenn du dann am Ende des Jahres damit 5k mehr gespart hast.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Pfostentreffer, Sonntag, 31.05.2026, 13:19 (vor 46 Tagen) @ FourrierTrans
Kann ich mitgehen.
Markus hat aber den Gegensatz aufgemacht, Reiche sind immer Prinzipientreu und sparsam und deswegen reich und die Armen halt dumm und selbst Schuld, da nicht prinzipientreu und sparsam. Und das könnte halt nicht weiter von der Realität entfernt sein, deswegen wollte ich es klar stellen.
Das bedeutet nicht, das es keine Armen gibt, die über ihre Verhältnisse leben. Nur man könnte auch mal drüber nachdenken, warum das so ist und das es natürlich bei Armen Menschen rein mathematisch bei Armen schon um vielfaches wahrscheinlicher ist als bei Leuten die gerade 50 Millionen steuerfrei geerbt haben oder 200 Millionen geheiratet haben. Schlicht aufgrund der normalen Lebenshaltungskosten und extrem schwachen Einkommensentwicklung in den letzten 40 Jahren hier.
Das sind strukturelle volkswirtschaftliche Faktoren, die bewusst so gestaltet wurden (genau wie dir negativen staatlichen Investitionen seit durchgehend 3 Jahrzehnten), damit die Konten der Reichen wachsen, den normalen Leuten das Geld fehlt.
Das zu ignorieren und dann den Leuten, die heute darunter leiden, auch noch vorzuwerfen, dass sie sich doch bitte ihr zweites Brötchen mal sparen können, während man gleichzeitig diejenigen, die uns alle abgezogen haben, als prinzipientreu und sparsam hinstellt, geht mir immer gewaltig gegen den Strich und lasse ich ungerne so stehen.
Oder wie Wolfgang Kubicki heute gesagt hat
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 31.05.2026, 20:01 (vor 46 Tagen) @ Pfostentreffer
Kann ich mitgehen.
Markus hat aber den Gegensatz aufgemacht, Reiche sind immer Prinzipientreu und sparsam und deswegen reich und die Armen halt dumm und selbst Schuld, da nicht prinzipientreu und sparsam. Und das könnte halt nicht weiter von der Realität entfernt sein, deswegen wollte ich es klar stellen.
Das bedeutet nicht, das es keine Armen gibt, die über ihre Verhältnisse leben. Nur man könnte auch mal drüber nachdenken, warum das so ist und das es natürlich bei Armen Menschen rein mathematisch bei Armen schon um vielfaches wahrscheinlicher ist als bei Leuten die gerade 50 Millionen steuerfrei geerbt haben oder 200 Millionen geheiratet haben. Schlicht aufgrund der normalen Lebenshaltungskosten und extrem schwachen Einkommensentwicklung in den letzten 40 Jahren hier.
Das sind strukturelle volkswirtschaftliche Faktoren, die bewusst so gestaltet wurden (genau wie dir negativen staatlichen Investitionen seit durchgehend 3 Jahrzehnten), damit die Konten der Reichen wachsen, den normalen Leuten das Geld fehlt.Das zu ignorieren und dann den Leuten, die heute darunter leiden, auch noch vorzuwerfen, dass sie sich doch bitte ihr zweites Brötchen mal sparen können, während man gleichzeitig diejenigen, die uns alle abgezogen haben, als prinzipientreu und sparsam hinstellt, geht mir immer gewaltig gegen den Strich und lasse ich ungerne so stehen.
..."„Wir wollen also nicht Milliardäre abschaffen, sondern dafür sorgen, dass jeder Milliardär werden kann, wenn er sich anstrengt“, sagt der neue Parteichef Wolfgang Kubicki."
Also! Strengt euch mal an, Milliardär/in werden kann jeder, ist gar nicht so schwer, man muss sich eben nur ein bisschen anstregen (oder so). In diesem Sinne, "zum Wohle". :-)
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
markus, Sonntag, 31.05.2026, 14:07 (vor 46 Tagen) @ Pfostentreffer
Kann ich mitgehen.
Markus hat aber den Gegensatz aufgemacht, Reiche sind immer Prinzipientreu und sparsam und deswegen reich und die Armen halt dumm und selbst Schuld, da nicht prinzipientreu und sparsam. Und das könnte halt nicht weiter von der Realität entfernt sein, deswegen wollte ich es klar stellen.
Das bedeutet nicht, das es keine Armen gibt, die über ihre Verhältnisse leben. Nur man könnte auch mal drüber nachdenken, warum das so ist und das es natürlich bei Armen Menschen rein mathematisch bei Armen schon um vielfaches wahrscheinlicher ist als bei Leuten die gerade 50 Millionen steuerfrei geerbt haben oder 200 Millionen geheiratet haben. Schlicht aufgrund der normalen Lebenshaltungskosten und extrem schwachen Einkommensentwicklung in den letzten 40 Jahren hier.
Ich habe keineswegs die beiden Extreme – einen Steinreichen und einen Bettelarmen – miteinander verglichen. Das kann man selbst mit dem schlechtesten Willen nicht aus meinem Beitrag herauslesen. Ich habe Folgendes geschrieben:
„Diejenigen, die eigentlich keine Kohle haben, konsumieren oft wie bescheuert. Diejenigen, die es sich leisten können, tun es häufig nicht.“
Dafür muss man nicht Wolfgang Grupp mit einem Obdachlosen vor dem Hauptbahnhof vergleichen. Es geht vielmehr genau um die Gruppe, die Fourrier aufgezeigt hat. Der eine verdient unterhalb des Medians, gönnt sich aber ein Leasingfahrzeug, stets das neueste iPhone und geht jeden vielleicht zweiten Tag Gyros beim Griechen essen. Der andere ist Ingenieur, fährt eine alte Karre, benutzt ein sieben Jahre altes Samsung-Gerät und kocht selbst.
Das sind strukturelle volkswirtschaftliche Faktoren, die bewusst so gestaltet wurden (genau wie dir negativen staatlichen Investitionen seit durchgehend 3 Jahrzehnten), damit die Konten der Reichen wachsen, den normalen Leuten das Geld fehlt.Das zu ignorieren und dann den Leuten, die heute darunter leiden, auch noch vorzuwerfen, dass sie sich doch bitte ihr zweites Brötchen mal sparen können, während man gleichzeitig diejenigen, die uns alle abgezogen haben, als prinzipientreu und sparsam hinstellt, geht mir immer gewaltig gegen den Strich und lasse ich ungerne so stehen.
Auch das steht gar nicht in dem Beitrag. Die Beispiele waren andere. Das mag zwar zum Teil subjektiv sein. Aber z.B. beim Zigarettenkonsum ist bewiesen, dass bildungs- und einkommensschwächere Gruppen überproportional viel rauchen.
Und dummerweise ignorieren das oft gerade diejenigen, die von niedrigen Einkommen betroffen sind. Wir haben ein starkes Grundgesetz, das die Tarifautonomie garantiert. Man kann sich zusammenschließen und den Chef, der sich die Taschen vollmacht, dazu zwingen, bessere Löhne zu zahlen.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Pfostentreffer, Dienstag, 02.06.2026, 16:22 (vor 44 Tagen) @ markus
Markus hat aber den Gegensatz aufgemacht, Reiche sind immer Prinzipientreu und sparsam und deswegen reich und die Armen halt dumm und selbst Schuld, da nicht prinzipientreu und sparsam. Und das könnte halt nicht weiter von der Realität entfernt sein, deswegen wollte ich es klar stellen.
Das bedeutet nicht, das es keine Armen gibt, die über ihre Verhältnisse leben. Nur man könnte auch mal drüber nachdenken, warum das so ist und das es natürlich bei Armen Menschen rein mathematisch bei Armen schon um vielfaches wahrscheinlicher ist als bei Leuten die gerade 50 Millionen steuerfrei geerbt haben oder 200 Millionen geheiratet haben. Schlicht aufgrund der normalen Lebenshaltungskosten und extrem schwachen Einkommensentwicklung in den letzten 40 Jahren hier.
Ich habe keineswegs die beiden Extreme – einen Steinreichen und einen Bettelarmen – miteinander verglichen.
Ich habe auch nie behauptet oder herausgelesen, dass du das getan ist, keine Ahnung wie du darauf kommst. Du hast trotzdem den Gegensatz zwischen arm und reich aufgemacht und die Schuld ausschliesslich bei den Armen gesucht, während die Reichen in deinem Bild "prinzipientreu" sind und dadurch reich geeworden. Und das stimmt schlicht in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle nicht.
Das kann man selbst mit dem schlechtesten Willen nicht aus meinem Beitrag herauslesen. Ich habe Folgendes geschrieben:
„Diejenigen, die eigentlich keine Kohle haben, konsumieren oft wie bescheuert. Diejenigen, die es sich leisten können, tun es häufig nicht.“
Nicht nur, du hast auch geschrieben:
"Im Übrigen kommt man oft auch nur dann zu Geld, wenn man gewisse Prinzipien hat."
Und die beiden Sätze in Kombination sind exakt der Gegensatz, den ich oben beschrieben und du aufgemacht hast: Reiche sind Prinzipientreu und sparsam und deswegen reich und die Armen halt selbst Schuld, da sie konsumieren wie bescheuert.
Sorry Markus, aber das hast du so beschrieben. Wenn du es anders meintest, ist das natürlich ok, dann musst du es aber auch anders schreiben. Dieser Gegensatz ist auf jeden Fall ein ganz riesiger Quatsch und sehr sehr gefährlich, wie wir aktuell fast überall auf der Welt sehen.
Dafür muss man nicht Wolfgang Grupp mit einem Obdachlosen vor dem Hauptbahnhof vergleichen.
Du hast geschrieben "Es ist wie beim Feuerwerk an Silvester, beim Zigarettenkonsum oder bei Online-Bestellorgien: Diejenigen, die eigentlich keine Kohle haben, konsumieren oft wie bescheuert. Diejenigen, die es sich leisten können, tun es häufig nicht."
"diejnigen, die es sich nicht leisten können", impliziert die Obdachlosen am Hauptbahnhof nicht? Und Grupp hast du mit hineingenommen.
Es geht vielmehr genau um die Gruppe, die Fourrier aufgezeigt hat. Der eine verdient unterhalb des Medians, gönnt sich aber ein Leasingfahrzeug, stets das neueste iPhone und geht jeden vielleicht zweiten Tag Gyros beim Griechen essen. Der andere ist Ingenieur, fährt eine alte Karre, benutzt ein sieben Jahre altes Samsung-Gerät und kocht selbst.
Dann hättest du das vielleicht dazu schreiben sollen. Deine Sätze beinhalten eben auch alle anderen "die eigentlich keine Kohle haben". Zudem dürfen Menschen ja noch unterschiedliche Lebensstile haben. Wie gesagt, du als Aktienbesitzer solltest froh darüber sein. Denn privates sparen ist persönlich natürlich super, fürs Wachstum und Volkswirtschaft und Unternehmen aber eine Katastrophe, ganz besonders bei so einem schwachen Binnenkonsum wie in D.
Und selbst bei deiner neu definierten Gruppe greift meine Antwort von oben: Die Besitzer der Unternehmen haben -in Verbindung mit hauptsächlich rechten Politikern, aber auch Linken - den Arbeitern den letzten 4 Jahrzehnten einen Grossteil ihre Produktivitätsgewinne gestohlen.
DAS ist der Hauptgrund für die finanziellen Engpässe der meisten Leute in Deutschland und der westlichen Welt (wie auch der Hauptgrund für viele gesellschaftlcihe und volkswirtschaftliche Probleme, die wir heute haben), gerade Deutschland leistet sich den grössten Niedriglohnsektor Europas (der übrigens auch zu extremer Altersarmut führt und noch weiter führen wird).
Hätten sie diese Produktivitätsgewinne bekommen, könnten sie auch Produkte wie Fussball gucken oder Zigaretten bezahlen ohne gleich als Leute zu gelten "die wie bescheuert konsumieren".
Während die Leute, die den Grossteil dieses Geldes über Unternehmens-und Aktiengewinne abgezogen haben, sich trotzdem immer noch gleich beide Fussballmannschaften auf ihre Yacht bestellen und live gegeneinander antreten lassen könnten, wenn sie wollten (und manche das ja auch tun, z. B. Musikstars für Hochzeiten einfliegen etc.). Sie sind diejenigen, die tatsächlich wie bescheuert konsumieren, nur ist es da ok, weil Geldspeicher voll.
Das sind strukturelle volkswirtschaftliche Faktoren, die bewusst so gestaltet wurden (genau wie dir negativen staatlichen Investitionen seit durchgehend 3 Jahrzehnten), damit die Konten der Reichen wachsen, den normalen Leuten das Geld fehlt.Das zu ignorieren und dann den Leuten, die heute darunter leiden, auch noch vorzuwerfen, dass sie sich doch bitte ihr zweites Brötchen mal sparen können, während man gleichzeitig diejenigen, die uns alle abgezogen haben, als prinzipientreu und sparsam hinstellt, geht mir immer gewaltig gegen den Strich und lasse ich ungerne so stehen.
Auch das steht gar nicht in dem Beitrag.
Oh doch, das ist die Kernaussage deines Beitrages, auch wenn ich verstehe, dass dir das vielleicht gar nicht so bewusst ist. Du hast zwar das Brötchen nicht genannt, sondern andere Produkte, aber das hat ja für die Kernaussage keine Relevanz.
Die Beispiele waren andere. Das mag zwar zum Teil subjektiv sein. Aber z.B. beim Zigarettenkonsum ist bewiesen, dass bildungs- und einkommensschwächere Gruppen überproportional viel rauchen.
Was eine komplett andere Aussage ist als deine oben, wirklich komplett und ganz anders. Zudem ist es inhaltlich falsch und ehrlich gesagt auch unlauter, sich 1-3 Konsumgüter herauszusuchen und die Millionen anderer Konsumgüter zu ignorieren.
Deine jetzige Aussage stimmt natürlich trotzdem. Und das ist ja auch komplett logisch. Alles andere wäre extrem überraschend. Und das wird sich auch nicht ändern.
Und dummerweise ignorieren das oft gerade diejenigen, die von niedrigen Einkommen betroffen sind.
Was genau ignorieren sie? Und wieder in Vorwurfsform an die Armen, es ist echt krass wie sehr jedes Mal deine Abwertung für arme Menschen durchkommt. Aber nun gut, das ist der Zeitgeist, ich verstehe schon, dass den viele mitgehen, ist ja auch sehr einfach, wenn man ein volles Konto hat (wie du ja selbst gesagt hast). Nur die Ursache ist es deswegen noch nicht.
Gegenvorschlag: Versuch doch mal herzuleiten (oder gar nachlesen), warum arme Leute im Schnitt deutlich ungesünder Leben als Reiche Leute.
Und zweiter Punkt: Prüfe mal Produktivitätsentwicklung im Verhältnis zu Steuern und Einkommen in der westlichen Welt nach dem 2. Weltkrieg bis Reagan und Thatcher kamen. Und Vergleiche es mit dem, was seit Reagan und Thatcher passiert ist im Bezug darauf. Damit hast du die Antwort auf einen Grossteil aller aktuellen volkswirtschaftlichen Probleme der westlichen Welt gefunden. Und auch darauf, warum es für viele Leute heute schon ein Schritt in die Privatinsolvenz ist, sich ein Fussballabo zu bestellen oder zu rauchen.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Pfostentreffer, Dienstag, 02.06.2026, 16:22 (vor 44 Tagen) @ Pfostentreffer
Wir haben ein starkes Grundgesetz, das die Tarifautonomie garantiert. Man kann sich zusammenschließen und den Chef, der sich die Taschen vollmacht, dazu zwingen, bessere Löhne zu zahlen.
Erstmal kann man durch Tarifautonomie niemanden zu gar nix zwingen. Sie sagt nur, dass man frei verhandeln darf. Und da gewinnt meistens der am längeren Hebel - und das wahren die letzten Jahrzehnten nicht Arbeitnehmer. Schon gar nicht die mit geringem Einkommen oder die Menschen ohne Einkommen.
Zudem liest sich auch wieder so, dass nur die Armen Schuld. Hätten sich ja wehren können, sollen sie doch den Arbeitgeber zwingen. Das ist fernab der Realität.
Der IGB hat das gerade noch mal schön zusammengefasst- und dabei betont, dass Deutschland eines der letzten Länder ist auf dem Planeten, wo es noch nicht katastrophal ist, aber auf dem Weg dorthin. Die Worte, die sie nutzen, sind deutlich drastischer als meine.
Das ist das Gegenteil von sozialer Marktwirtschaft, es bedeutet nur, dass das Recht des Stärkeren sich durchsetzt (da sind wir wieder beim Zeitgeist). Und das waren wie gesagt in den letzten Jahrzehnten nicht die Arbeitnehmer.
Keine Ahnung, was ich dazu noch sagen soll und es tut mir wirklich leid, dass ich bei unserer letzten wirtschaftlichen Diskussion über die Schuldenbremse es nicht geschafft habe, es so zu erklären, dass es verständlich ist (und es auch hier wieder nicht schaffe, ich bin sicher, du wirst es nicht glauben und ideologisch dagegen argumentieren).
Zudem macht sich nicht der Chef die Taschen voll, sondern die Besitzer. Die aktuelle Untersuchtung der BCG ist in der Hinsicht sehr interessant.
Bei volkswirtschaftlich relevanten Beträgen sind das in der Regel also die Aktionäre oder Investoren. Die oft -gerade bei Grossunternehmen - nicht mal in Deutschland sitzen. Was bedeutet: Dieser Teil der Dividenden, den deutsche Unternehmen auszahlen und nicht an ihre Mitarbeiter weitergeben, geht ins Ausland (in der Regel an: Exakt, die Überreichen) und wird nicht nur den Mitarbeitern entzogen, sondern gleich noch der deutschen / europäischen Volkswirtschaft.
Während alle reichen Deutschen ins Ausland geflohen sind (hihi), wegen der so hohen Steuern und Abgabenlast, die sie natürlich überhaupt nicht haben.
Sondern die nur für die Arbeit anfällt, die sie längst nicht mehr leisten müssen, während ihre Vermögen täglich um riesige Beträge wächst durch die Arbeit eben dieser Mitarbeiter, die am Existenzminimum herumkrebsen (und trotzdem diese Abgaben zahlen) und denen jetzt jetzt bitte laut den entsprechenden Preisen auch noch 12 Stunden machen sollen (trotz langer Pendelei zum Arbeitsort), die Kinder kann man schliesslich auch vor Grok setzen, da lernen sie auch direkt, wie viel wertvoller die reichen Menschen sind.
Und dann anschliessend sollen sie noch einkaufen und Haushalt machen, Ehrenämter ausüben, Eltern pflegen, Fortbildung, körperliche Ertüchtigung, Kinderbetreuung usw. und müssen sich dann noch anhören, dass sie sich die Schachtel kippen jetzt mal sparen können, schliesslich soll man ja "nicht konsumieren wie bescheuert, nimm dir lieber ein Vorblid an den Vermögenden, die sind prinzipientreu!"
Reden ihnen die Medien ein, die längst zu relevanten Teilen diesen Überreichen gehören. Experte für den Finanzmarkt muss man auch noch sein sagst du, quasi staatsbürgliche Pflicht. Bleiben noch mindestens 5 Stunden am Tag zum Schlafen, es sei denn, mann muss zum Arzt oder so oder mal das Auto reparieren (Werkstatt wäre ja wieder konsumieren). Wie kommen wir wohl an die noch ran?
Meine Diagnose wäre eher: Die Meisten sind nicht zu doof oder prinzipienfrei, sie sind überfordert und das ist logisch. Jetzt kannst du wieder sagen, ich fahre aus der Haut, aber ehrlich gesagt ist es auch ziemlich zum aus der Haut fahren. Genau wie die Klimaapokalypse (was das einzige noch zutreffende Wort dafür ist).
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
markus, Mittwoch, 03.06.2026, 23:24 (vor 42 Tagen) @ Pfostentreffer
Wir haben ein starkes Grundgesetz, das die Tarifautonomie garantiert. Man kann sich zusammenschließen und den Chef, der sich die Taschen vollmacht, dazu zwingen, bessere Löhne zu zahlen.
Erstmal kann man durch Tarifautonomie niemanden zu gar nix zwingen. Sie sagt nur, dass man frei verhandeln darf. Und da gewinnt meistens der am längeren Hebel - und das wahren die letzten Jahrzehnten nicht Arbeitnehmer.
Natürlich kann ein Tarifvertrag erzwungen werden. Dafür gibt es doch extra das Streikrecht.
Zur Herstellung des Verhandlungsgleichgewichts sind die Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften auf den Streik angewiesen. Tarifverträge kommen nur zustande, wenn sie gegebenenfalls von den Gewerkschaften mit den Mitteln eines Arbeitskampfes erzwungen werden können. Ohne die Möglichkeit des Streiks wären Tarifverhandlungen nicht mehr als "kollektives Betteln". Der Streik muß deshalb in unserem freiheitlichen Tarifvertragssystem zum Ausgleich sonst nicht lösbarer Interessenkonflikte möglich sein. Der Senat hat deshalb das Streikrecht der Gewerkschaften anerkannt (vgl. BAG 33, 140, 150 f. = AP Nr. 64 zu Art. 9 GG Arbeitskampf, zu A I 2 der Gründe; Urteil des Senats vom 12. September 1984 - 1 AZR 342/83 -, zu B II 2 a der Gründe, zur Veröffentlichung vorgesehen). Auch in der Literatur ist das Streikrecht der Gewerkschaften weitgehend anerkannt (vgl. Nachweise in der zuerst genannten Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts, aaO, S. 151). Gegen diese rechtliche Beurteilung des Streiks sind denn auch keine weiteren Einwendungen erhoben worden, auf die der Senat noch einmal eingehen müßte.
BAG 1 AZR 636/82
Dass die Arbeitgeberseite stärker und die Arbeitnehmerseite schwächer geworden ist, liegt vor allem daran, dass die Gewerkschaften in den vergangenen Jahrzehnten einen erheblichen Mitgliederschwund erlebt haben. Je weniger Mitglieder eine Gewerkschaft hat, desto geringer ist ihre Durchsetzungskraft. Genau deshalb ist auch die Tarifbindung rückläufig. Zahlreiche Unternehmen haben erkannt, dass aufgrund des Mitgliederschwunds die Gefahr wirksamer Gegenwehr immer weiter abnimmt. Für ein Unternehmen ist es natürlich wirtschaftlich attraktiver, Löhne durch Angebot und Nachfrage bestimmen zu lassen als durch einen Tarifvertrag. Das hat nichts mit Schuldzuweisungen zu tun, sondern beschreibt einen tatsächlichen Zusammenhang. Dies anzuerkennen, wäre ein erster Schritt, um die Situation zu verbessern.
Bezogen auf einen Streik bedeutet das Folgendes:
Wenn nur ein kleiner Teil der Belegschaft streikt, während der Rest normal weiterarbeitet, kommt es in der Regel nicht zu einem Tarifabschluss. Würde hingegen nahezu die gesamte Belegschaft die Arbeit niederlegen, hätte das Unternehmen kaum eine andere Wahl, als Verhandlungen aufzunehmen und einen Tarifabschluss zu erzielen.
Es ist eigentlich alles relativ simpel. Aber es fehlt der kollektive Zusammenhalt. Stattdessen wird gerne anonym im Internet abgekotzt, obwohl das absolut gar nichts bringt.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 31.05.2026, 20:05 (vor 46 Tagen) @ markus
Ich habe keineswegs die beiden Extreme – einen Steinreichen und einen Bettelarmen – miteinander verglichen. Das kann man selbst mit dem schlechtesten Willen nicht aus meinem Beitrag herauslesen. Ich habe Folgendes geschrieben:
„Diejenigen, die eigentlich keine Kohle haben, konsumieren oft wie bescheuert. Diejenigen, die es sich leisten können, tun es häufig nicht.“
Dafür muss man nicht Wolfgang Grupp mit einem Obdachlosen vor dem Hauptbahnhof vergleichen. Es geht vielmehr genau um die Gruppe, die Fourrier aufgezeigt hat. Der eine verdient unterhalb des Medians, gönnt sich aber ein Leasingfahrzeug, stets das neueste iPhone und geht jeden vielleicht zweiten Tag Gyros beim Griechen essen. Der andere ist Ingenieur, fährt eine alte Karre, benutzt ein sieben Jahre altes Samsung-Gerät und kocht selbst.
Das sind strukturelle volkswirtschaftliche Faktoren, die bewusst so gestaltet wurden (genau wie dir negativen staatlichen Investitionen seit durchgehend 3 Jahrzehnten), damit die Konten der Reichen wachsen, den normalen Leuten das Geld fehlt.Das zu ignorieren und dann den Leuten, die heute darunter leiden, auch noch vorzuwerfen, dass sie sich doch bitte ihr zweites Brötchen mal sparen können, während man gleichzeitig diejenigen, die uns alle abgezogen haben, als prinzipientreu und sparsam hinstellt, geht mir immer gewaltig gegen den Strich und lasse ich ungerne so stehen.
Auch das steht gar nicht in dem Beitrag. Die Beispiele waren andere. Das mag zwar zum Teil subjektiv sein. Aber z.B. beim Zigarettenkonsum ist bewiesen, dass bildungs- und einkommensschwächere Gruppen überproportional viel rauchen.Und dummerweise ignorieren das oft gerade diejenigen, die von niedrigen Einkommen betroffen sind. Wir haben ein starkes Grundgesetz, das die Tarifautonomie garantiert. Man kann sich zusammenschließen und den Chef, der sich die Taschen vollmacht, dazu zwingen, bessere Löhne zu zahlen.
Wobei Wolfgang Grupp ja doch auch eher so zweite oder dritte Reihe ist. Sicherlich hochvermögend, aber da gibt es ganz andere Haie in Deutschland, die ihr Vermögen seit 4-5 Generationen aufwärts vererben und die eher so das 200fache oder mehr besitzen, als der alte Burladinger. :-)
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
markus, Sonntag, 31.05.2026, 20:33 (vor 46 Tagen) @ FourrierTrans
Ich habe keineswegs die beiden Extreme – einen Steinreichen und einen Bettelarmen – miteinander verglichen. Das kann man selbst mit dem schlechtesten Willen nicht aus meinem Beitrag herauslesen. Ich habe Folgendes geschrieben:
„Diejenigen, die eigentlich keine Kohle haben, konsumieren oft wie bescheuert. Diejenigen, die es sich leisten können, tun es häufig nicht.“
Dafür muss man nicht Wolfgang Grupp mit einem Obdachlosen vor dem Hauptbahnhof vergleichen. Es geht vielmehr genau um die Gruppe, die Fourrier aufgezeigt hat. Der eine verdient unterhalb des Medians, gönnt sich aber ein Leasingfahrzeug, stets das neueste iPhone und geht jeden vielleicht zweiten Tag Gyros beim Griechen essen. Der andere ist Ingenieur, fährt eine alte Karre, benutzt ein sieben Jahre altes Samsung-Gerät und kocht selbst.
Das sind strukturelle volkswirtschaftliche Faktoren, die bewusst so gestaltet wurden (genau wie dir negativen staatlichen Investitionen seit durchgehend 3 Jahrzehnten), damit die Konten der Reichen wachsen, den normalen Leuten das Geld fehlt.Das zu ignorieren und dann den Leuten, die heute darunter leiden, auch noch vorzuwerfen, dass sie sich doch bitte ihr zweites Brötchen mal sparen können, während man gleichzeitig diejenigen, die uns alle abgezogen haben, als prinzipientreu und sparsam hinstellt, geht mir immer gewaltig gegen den Strich und lasse ich ungerne so stehen.
Auch das steht gar nicht in dem Beitrag. Die Beispiele waren andere. Das mag zwar zum Teil subjektiv sein. Aber z.B. beim Zigarettenkonsum ist bewiesen, dass bildungs- und einkommensschwächere Gruppen überproportional viel rauchen.Und dummerweise ignorieren das oft gerade diejenigen, die von niedrigen Einkommen betroffen sind. Wir haben ein starkes Grundgesetz, das die Tarifautonomie garantiert. Man kann sich zusammenschließen und den Chef, der sich die Taschen vollmacht, dazu zwingen, bessere Löhne zu zahlen.
Wobei Wolfgang Grupp ja doch auch eher so zweite oder dritte Reihe ist. Sicherlich hochvermögend, aber da gibt es ganz andere Haie in Deutschland, die ihr Vermögen seit 4-5 Generationen aufwärts vererben und die eher so das 200fache oder mehr besitzen, als der alte Burladinger. :-)
Sein Beispiel basierte auf 50 Millionen Euro Vermögen. Das dürfte ungefähr in der Größenordnung von Wolfgang Grupp liegen. Sein anderes Beispiel war hingegen ein Obdachloser. In solchen Extremen zu denken, führt meiner Ansicht nach zu falschen Schlussfolgerungen.
Wir können sogar bei gleichen Startbedingungen einen Vergleich anstellen. Du wirst sicherlich Ingenieurskollegen kennen, die trotz eines guten Einkommens finanziell nicht vorankommen, weil sie ihren Lebensstandard eins zu eins an ihr Gehalt anpassen und ihr Einkommen möglicherweise auch schlechter verhandeln. Am Ende macht die finanzielle Bildung oft den Unterschied. Vermögen entsteht, wenn man an zwei Stellschrauben gleichzeitig dreht: das Einkommen möglichst steigert und die Ausgaben möglichst niedrig hält. Die Differenz wird investiert, und den Rest erledigt der Zinseszins.
Ich habe Arbeitskollegen, die trotz eines höheren Einkommens gerade so über die Runden kommen. Allein über 1.000 Euro monatlich gehen an einen Vermieter, statt in die Tilgung einer eigenen Immobilie zu fließen. Dazu kommen etwa 700 Euro für Leasing und Nebenkosten eines teuren Autos. Das sind zusammen rund 1.700 Euro monatlich, die man aus meiner Sicht besser vermeiden könnte. Wenn man grob davon ausgeht, dass dafür etwa 3.400 Euro brutto verdient werden müssen, handelt es sich um eine erhebliche finanzielle Belastung.
Und ja, jetzt sind die Bedingungen für eine Immobilie ungünstig. Man hatte aber auch ein super günstiges Zeitfenster außerhalb von beliebten Ballungsgebieten, das viele einfach nicht genutzt haben.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 31.05.2026, 20:56 (vor 46 Tagen) @ markus
Ich habe keineswegs die beiden Extreme – einen Steinreichen und einen Bettelarmen – miteinander verglichen. Das kann man selbst mit dem schlechtesten Willen nicht aus meinem Beitrag herauslesen. Ich habe Folgendes geschrieben:
„Diejenigen, die eigentlich keine Kohle haben, konsumieren oft wie bescheuert. Diejenigen, die es sich leisten können, tun es häufig nicht.“
Dafür muss man nicht Wolfgang Grupp mit einem Obdachlosen vor dem Hauptbahnhof vergleichen. Es geht vielmehr genau um die Gruppe, die Fourrier aufgezeigt hat. Der eine verdient unterhalb des Medians, gönnt sich aber ein Leasingfahrzeug, stets das neueste iPhone und geht jeden vielleicht zweiten Tag Gyros beim Griechen essen. Der andere ist Ingenieur, fährt eine alte Karre, benutzt ein sieben Jahre altes Samsung-Gerät und kocht selbst.
Das sind strukturelle volkswirtschaftliche Faktoren, die bewusst so gestaltet wurden (genau wie dir negativen staatlichen Investitionen seit durchgehend 3 Jahrzehnten), damit die Konten der Reichen wachsen, den normalen Leuten das Geld fehlt.Das zu ignorieren und dann den Leuten, die heute darunter leiden, auch noch vorzuwerfen, dass sie sich doch bitte ihr zweites Brötchen mal sparen können, während man gleichzeitig diejenigen, die uns alle abgezogen haben, als prinzipientreu und sparsam hinstellt, geht mir immer gewaltig gegen den Strich und lasse ich ungerne so stehen.
Auch das steht gar nicht in dem Beitrag. Die Beispiele waren andere. Das mag zwar zum Teil subjektiv sein. Aber z.B. beim Zigarettenkonsum ist bewiesen, dass bildungs- und einkommensschwächere Gruppen überproportional viel rauchen.Und dummerweise ignorieren das oft gerade diejenigen, die von niedrigen Einkommen betroffen sind. Wir haben ein starkes Grundgesetz, das die Tarifautonomie garantiert. Man kann sich zusammenschließen und den Chef, der sich die Taschen vollmacht, dazu zwingen, bessere Löhne zu zahlen.
Wobei Wolfgang Grupp ja doch auch eher so zweite oder dritte Reihe ist. Sicherlich hochvermögend, aber da gibt es ganz andere Haie in Deutschland, die ihr Vermögen seit 4-5 Generationen aufwärts vererben und die eher so das 200fache oder mehr besitzen, als der alte Burladinger. :-)
Sein Beispiel basierte auf 50 Millionen Euro Vermögen. Das dürfte ungefähr in der Größenordnung von Wolfgang Grupp liegen. Sein anderes Beispiel war hingegen ein Obdachloser. In solchen Extremen zu denken, führt meiner Ansicht nach zu falschen Schlussfolgerungen.Wir können sogar bei gleichen Startbedingungen einen Vergleich anstellen. Du wirst sicherlich Ingenieurskollegen kennen, die trotz eines guten Einkommens finanziell nicht vorankommen, weil sie ihren Lebensstandard eins zu eins an ihr Gehalt anpassen und ihr Einkommen möglicherweise auch schlechter verhandeln. Am Ende macht die finanzielle Bildung oft den Unterschied. Vermögen entsteht, wenn man an zwei Stellschrauben gleichzeitig dreht: das Einkommen möglichst steigert und die Ausgaben möglichst niedrig hält. Die Differenz wird investiert, und den Rest erledigt der Zinseszins.
Ich habe Arbeitskollegen, die trotz eines höheren Einkommens gerade so über die Runden kommen. Allein über 1.000 Euro monatlich gehen an einen Vermieter, statt in die Tilgung einer eigenen Immobilie zu fließen. Dazu kommen etwa 700 Euro für Leasing und Nebenkosten eines teuren Autos. Das sind zusammen rund 1.700 Euro monatlich, die man aus meiner Sicht besser vermeiden könnte. Wenn man grob davon ausgeht, dass dafür etwa 3.400 Euro brutto verdient werden müssen, handelt es sich um eine erhebliche finanzielle Belastung.
Und ja, jetzt sind die Bedingungen für eine Immobilie ungünstig. Man hatte aber auch ein super günstiges Zeitfenster außerhalb von beliebten Ballungsgebieten, das viele einfach nicht genutzt haben.
Alles wahr, wollte da auch jetzt gar nicht den Referenzrahmen des Beispiels sprengen. Grupp soll wohl so um 100 Mio. Euro angehäuft haben, also incl. Betriebsvermögen und co, habe ich gerade gegoogelt. Er gehört zu den Top 0,1% der deutschen Vermögen, von daher absolut hochvermögend. Mein innerer Monk dreht immer nur frei, weil bei solchen Diskussionen oft vergessen wird oder es im Zweifel den Leuten gar nicht bewusst ist, dass es mittlerweile über 250 Milliardäre in Deutschland gibt. Ich kämpfe immer dafür, dass die Leute erkennen, wie die Pyramide mittlerweile konkret aussieht, an der Spitze.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Foreveralone, Dortmund, Samstag, 30.05.2026, 23:17 (vor 46 Tagen) @ FourrierTrans
Jein, würde ich sagen. Konsumiert wird überall wie verrückt. Meinem Eindruck nach liegt das auch daran, dass wir in einer völlig wertelosen Gesellschaft leben, in der der Konsum im Grunde die neue Religion geworden ist. Die Menschen leben für Konsum und "instant gratification". Das enkträftet nicht dein Argument der immer stärker auseinandergehenden Schere, aber ich bin tatsächlich teilweise sehr erstaunt, was ich in meinem Umfeld mitbekomme, wie hart Menschen mit prekärem Einkommen konsumieren. Klar, anekdotische Evidenz. Aber ich erlebe das immer wieder, ich bin der einzige Trottel mit abgerocktem Samsung, alter Karre, langlebigen Klamotten und zwei Streaming Diensten. Es ist egal wo, ob beim Sport, im Heimatort, im Bekanntenkreis. Fast immer wird das iPhone gezückt, mit schicken Leasing-Wagen vorgefahren, von der Serie / dem Spiel des x-ten Abos erzählt. Ich bin auch teils völlig entsetzt, wie oft Leute essen gehen, und sei es nur beim Griechen nebenan. Obwohl ich ganz genau weiß, dieser oder jener, verdient bestenfalls um den Bruttomedian oder (deutlich) weniger. Man kann das machen, ich werde einen Teufel tun, das zu kritisieren, aber viele können in der Tat mehr sparen, als sie es tun. Wenngleich dir das mit den o.g. Konsumausgaben in der Regel nicht zu einem besseren Eigenheim-Finanzierungs-Kredit langt oder anderen maßgeblichen Fortschritten den sozialen Aufstiegs, wenn du dann am Ende des Jahres damit 5k mehr gespart hast.
Diese Leute sind häufig aber entweder verschuldet oder am Ende des Monats im Dispo.
Und wie du am Ende schon richtig sagst: Das letzte Hemd hat keine Taschen und wenn der Verdienst nicht für wirklich große und langfristige Investitioen ausreicht, dann ist eben jeden Tag YOLO angesagt.
Und Minimalismus ist heutzutage auch nur ein Lifestyle von Gutverdienern, um irgendwie heraus zustechen. Das dadurch angesparte oder angehäufte Geld wird aber selbstverständlich nicht für carikative Zwecke genutzt, auch wenn man wie ein Mönch leben möchte.
Ich persönlich habe einfach kein Interesse an den meisten materiellen Dingen. Dafür spare ich dann aber auch nicht mehr als das ich muss für Reisen und Urlaub. Von diesen Eindrucken hat man nämlich wesentlich mehr, auch wenn man sie nicht "besitzt".
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
markus, Sonntag, 31.05.2026, 12:52 (vor 46 Tagen) @ Foreveralone
Jein, würde ich sagen. Konsumiert wird überall wie verrückt. Meinem Eindruck nach liegt das auch daran, dass wir in einer völlig wertelosen Gesellschaft leben, in der der Konsum im Grunde die neue Religion geworden ist. Die Menschen leben für Konsum und "instant gratification". Das enkträftet nicht dein Argument der immer stärker auseinandergehenden Schere, aber ich bin tatsächlich teilweise sehr erstaunt, was ich in meinem Umfeld mitbekomme, wie hart Menschen mit prekärem Einkommen konsumieren. Klar, anekdotische Evidenz. Aber ich erlebe das immer wieder, ich bin der einzige Trottel mit abgerocktem Samsung, alter Karre, langlebigen Klamotten und zwei Streaming Diensten. Es ist egal wo, ob beim Sport, im Heimatort, im Bekanntenkreis. Fast immer wird das iPhone gezückt, mit schicken Leasing-Wagen vorgefahren, von der Serie / dem Spiel des x-ten Abos erzählt. Ich bin auch teils völlig entsetzt, wie oft Leute essen gehen, und sei es nur beim Griechen nebenan. Obwohl ich ganz genau weiß, dieser oder jener, verdient bestenfalls um den Bruttomedian oder (deutlich) weniger. Man kann das machen, ich werde einen Teufel tun, das zu kritisieren, aber viele können in der Tat mehr sparen, als sie es tun. Wenngleich dir das mit den o.g. Konsumausgaben in der Regel nicht zu einem besseren Eigenheim-Finanzierungs-Kredit langt oder anderen maßgeblichen Fortschritten den sozialen Aufstiegs, wenn du dann am Ende des Jahres damit 5k mehr gespart hast.
Diese Leute sind häufig aber entweder verschuldet oder am Ende des Monats im Dispo.
Auf Pump kauf ich nur was im Fitnessstudio ;)
Ich persönlich habe einfach kein Interesse an den meisten materiellen Dingen. Dafür spare ich dann aber auch nicht mehr als das ich muss für Reisen und Urlaub. Von diesen Eindrucken hat man nämlich wesentlich mehr, auch wenn man sie nicht "besitzt".
Das ist definitiv so. Das können Reisen, Festivals oder auch Erlebnisse im Stadion sein. Der Platzsturm nach den beiden Klopp-Meisterschaften ist so etwas, das ich nicht für Geld eintauschen würde. Das würde ich auch nicht als ungesunden Konsum bezeichnen. Anders sieht es bei den Leuten aus, die Fourrier erwähnt. Manche finanzieren sogar ein iPhone auf Raten.
Trotz allem sollte man auch an später denken. Die Lebenserwartung steigt, und ab spätestens 67 (okay, Ftznfrtz wird das wohl noch auf 70 hochregeln) hat man oft noch 10 bis 20 Jahre vor sich – und sehr viel Zeit. Und mit weniger als die Hälfte an Einkommen aus der gesetzlichen Rente, ist das nicht so spaßig.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 31.05.2026, 20:07 (vor 46 Tagen) @ markus
Jein, würde ich sagen. Konsumiert wird überall wie verrückt. Meinem Eindruck nach liegt das auch daran, dass wir in einer völlig wertelosen Gesellschaft leben, in der der Konsum im Grunde die neue Religion geworden ist. Die Menschen leben für Konsum und "instant gratification". Das enkträftet nicht dein Argument der immer stärker auseinandergehenden Schere, aber ich bin tatsächlich teilweise sehr erstaunt, was ich in meinem Umfeld mitbekomme, wie hart Menschen mit prekärem Einkommen konsumieren. Klar, anekdotische Evidenz. Aber ich erlebe das immer wieder, ich bin der einzige Trottel mit abgerocktem Samsung, alter Karre, langlebigen Klamotten und zwei Streaming Diensten. Es ist egal wo, ob beim Sport, im Heimatort, im Bekanntenkreis. Fast immer wird das iPhone gezückt, mit schicken Leasing-Wagen vorgefahren, von der Serie / dem Spiel des x-ten Abos erzählt. Ich bin auch teils völlig entsetzt, wie oft Leute essen gehen, und sei es nur beim Griechen nebenan. Obwohl ich ganz genau weiß, dieser oder jener, verdient bestenfalls um den Bruttomedian oder (deutlich) weniger. Man kann das machen, ich werde einen Teufel tun, das zu kritisieren, aber viele können in der Tat mehr sparen, als sie es tun. Wenngleich dir das mit den o.g. Konsumausgaben in der Regel nicht zu einem besseren Eigenheim-Finanzierungs-Kredit langt oder anderen maßgeblichen Fortschritten den sozialen Aufstiegs, wenn du dann am Ende des Jahres damit 5k mehr gespart hast.
Diese Leute sind häufig aber entweder verschuldet oder am Ende des Monats im Dispo.
Auf Pump kauf ich nur was im Fitnessstudio ;)
Ich persönlich habe einfach kein Interesse an den meisten materiellen Dingen. Dafür spare ich dann aber auch nicht mehr als das ich muss für Reisen und Urlaub. Von diesen Eindrucken hat man nämlich wesentlich mehr, auch wenn man sie nicht "besitzt".
Das ist definitiv so. Das können Reisen, Festivals oder auch Erlebnisse im Stadion sein. Der Platzsturm nach den beiden Klopp-Meisterschaften ist so etwas, das ich nicht für Geld eintauschen würde. Das würde ich auch nicht als ungesunden Konsum bezeichnen. Anders sieht es bei den Leuten aus, die Fourrier erwähnt. Manche finanzieren sogar ein iPhone auf Raten.Trotz allem sollte man auch an später denken. Die Lebenserwartung steigt, und ab spätestens 67 (okay, Ftznfrtz wird das wohl noch auf 70 hochregeln) hat man oft noch 10 bis 20 Jahre vor sich – und sehr viel Zeit. Und mit weniger als die Hälfte an Einkommen aus der gesetzlichen Rente, ist das nicht so spaßig.
Hast du dich verschrieben und wolltest eigentlich schreiben "auf Pump kauf ich nur Fitnessstudios"?
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 31.05.2026, 20:44 (vor 46 Tagen) @ FourrierTrans
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 31.05.2026, 20:57 (vor 46 Tagen) @ Foreveralone
https://www.youtube.com/watch?v=-xZQ0YZ7ls4
;-)
Arnie, übrigens auch ein Milliardär. :-P
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 31.05.2026, 16:03 (vor 46 Tagen) @ markus
Jein, würde ich sagen. Konsumiert wird überall wie verrückt. Meinem Eindruck nach liegt das auch daran, dass wir in einer völlig wertelosen Gesellschaft leben, in der der Konsum im Grunde die neue Religion geworden ist. Die Menschen leben für Konsum und "instant gratification". Das enkträftet nicht dein Argument der immer stärker auseinandergehenden Schere, aber ich bin tatsächlich teilweise sehr erstaunt, was ich in meinem Umfeld mitbekomme, wie hart Menschen mit prekärem Einkommen konsumieren. Klar, anekdotische Evidenz. Aber ich erlebe das immer wieder, ich bin der einzige Trottel mit abgerocktem Samsung, alter Karre, langlebigen Klamotten und zwei Streaming Diensten. Es ist egal wo, ob beim Sport, im Heimatort, im Bekanntenkreis. Fast immer wird das iPhone gezückt, mit schicken Leasing-Wagen vorgefahren, von der Serie / dem Spiel des x-ten Abos erzählt. Ich bin auch teils völlig entsetzt, wie oft Leute essen gehen, und sei es nur beim Griechen nebenan. Obwohl ich ganz genau weiß, dieser oder jener, verdient bestenfalls um den Bruttomedian oder (deutlich) weniger. Man kann das machen, ich werde einen Teufel tun, das zu kritisieren, aber viele können in der Tat mehr sparen, als sie es tun. Wenngleich dir das mit den o.g. Konsumausgaben in der Regel nicht zu einem besseren Eigenheim-Finanzierungs-Kredit langt oder anderen maßgeblichen Fortschritten den sozialen Aufstiegs, wenn du dann am Ende des Jahres damit 5k mehr gespart hast.
Diese Leute sind häufig aber entweder verschuldet oder am Ende des Monats im Dispo.
Auf Pump kauf ich nur was im Fitnessstudio ;)
Homegym for the win! :-)
Ich persönlich habe einfach kein Interesse an den meisten materiellen Dingen. Dafür spare ich dann aber auch nicht mehr als das ich muss für Reisen und Urlaub. Von diesen Eindrucken hat man nämlich wesentlich mehr, auch wenn man sie nicht "besitzt".
Das ist definitiv so. Das können Reisen, Festivals oder auch Erlebnisse im Stadion sein. Der Platzsturm nach den beiden Klopp-Meisterschaften ist so etwas, das ich nicht für Geld eintauschen würde. Das würde ich auch nicht als ungesunden Konsum bezeichnen. Anders sieht es bei den Leuten aus, die Fourrier erwähnt. Manche finanzieren sogar ein iPhone auf Raten.Trotz allem sollte man auch an später denken. Die Lebenserwartung steigt, und ab spätestens 67 (okay, Ftznfrtz wird das wohl noch auf 70 hochregeln) hat man oft noch 10 bis 20 Jahre vor sich – und sehr viel Zeit. Und mit weniger als die Hälfte an Einkommen aus der gesetzlichen Rente, ist das nicht so spaßig.
Ich persönlich hoffe für mich, dass die Natur bei mir da ein schnelles, möglichst sch(Merz)freies Einsehen hat, um da nicht in finaziellem und körperlichen Siechtum zu enden.
Eine Patientenverfügung muss ich noch dringend abschließen.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
markus, Samstag, 30.05.2026, 19:21 (vor 47 Tagen) @ FourrierTrans
Auch immer mehr Leute, die gut verdienen sehen es oft nicht mehr ein, diese zu zahlen. Obwohl sie könnten.
Es ist wie beim Feuerwerk an Silvester, beim Zigarettenkonsum oder bei Online-Bestellorgien: Diejenigen, die eigentlich keine Kohle haben, konsumieren oft wie bescheuert.
Auf jeden Fall, wer kennt sie nicht, die ganzen Obdachlosen, denen ständig Amazon Pakete unter die Brücke geliefert werden...Aber ernsthaft, dass ist natürlich quatsch, Vermögende und Gutverdienende konsumieren natürlich viel mehr als Arme. Auch bei Fussball Abos und Online Bestellungen.
<Diejenigen, die es sich leisten können, tun es häufig nicht.Die Reichen konsumieren nicht wie bescheuert, sondern die Armen? Wie kommst du darauf? Gibt es da Daten, auf die du dich stützt?
Ich mache dieses Multi-Abo-Modell aus Prinzip nicht mit, obwohl ich längst nicht mehr aufs Geld achten muss.
Dann kann man nur gratulieren. Glückwunsch!Bei einem Grossteil der Menschen in diesem Land ist das allerdings nicht so. Fast die Hälfte der Haushalte hat am Monatsende kein Geld oder weniger auf dem Konto.
Im Übrigen kommt man oft auch nur dann zu Geld, wenn man gewisse Prinzipien hat.
75 % der deutschen Milliardäre sind Erben. Ich weiss auch nicht genau, welchen Prinzipien Elon Musk oder Peter Thiel gefolgt sind und ob die auch für den 0815 deutschen Angestellten funktionieren. Oder Jadon Sancho. Und sind sie alle den gleichen Prinzipien gefolgt und wenn ja, welchen?Deine These benötigt also unbedingt eine Überprüfung.
Ich schaue allerdings auch nicht schwarz. Schwarz zu schauen und gleichzeitig zu hoffen, dass der BVB bald wieder um die Meisterschaft mitspielt, halte ich für noch dümmer.
Weswegen? In welcher Beziehung stehen denn die beiden Tätigkeiten?
Fußball ist ein Luxusgut. Man muss nicht jedes Spiel sehen – selbst dann nicht, wenn man sonst nichts im Leben hat.
Dem ist so. Ich habe dieses Saison auch einige verpasst. Lebbe geht weiter und Radio macht auch Spass.Als "noch nie im Leben Fernsehsport-Abo Zahler" fällt mir das aber auch recht leicht.Aber um mich geht's ja auch nicht.
<Mit etwas mehr Zurückhaltung gäbe es diesen ausufernden Markt gar nicht erst.
Na, Zurückhaltung ist die Uhrsünde im Kapitalismus. Und noch mehr solche Sätze, dann musst du aufpassen, nicht als Kommunist, Antikapitalist oder Degrowth Aktivist zu gelten:-)
Jein, würde ich sagen. Konsumiert wird überall wie verrückt. Meinem Eindruck nach liegt das auch daran, dass wir in einer völlig wertelosen Gesellschaft leben, in der der Konsum im Grunde die neue Religion geworden ist. Die Menschen leben für Konsum und "instant gratification". Das enkträftet nicht dein Argument der immer stärker auseinandergehenden Schere, aber ich bin tatsächlich teilweise sehr erstaunt, was ich in meinem Umfeld mitbekomme, wie hart Menschen mit prekärem Einkommen konsumieren. Klar, anekdotische Evidenz. Aber ich erlebe das immer wieder, ich bin der einzige Trottel mit abgerocktem Samsung, alter Karre, langlebigen Klamotten und zwei Streaming Diensten. Es ist egal wo, ob beim Sport, im Heimatort, im Bekanntenkreis. Fast immer wird das iPhone gezückt, mit schicken Leasing-Wagen vorgefahren, von der Serie / dem Spiel des x-ten Abos erzählt. Ich bin auch teils völlig entsetzt, wie oft Leute essen gehen, und sei es nur beim Griechen nebenan. Obwohl ich ganz genau weiß, dieser oder jener, verdient bestenfalls um den Bruttomedian oder (deutlich) weniger. Man kann das machen, ich werde einen Teufel tun, das zu kritisieren, aber viele können in der Tat mehr sparen, als sie es tun. Wenngleich dir das mit den o.g. Konsumausgaben in der Regel nicht zu einem besseren Eigenheim-Finanzierungs-Kredit langt oder anderen maßgeblichen Fortschritten den sozialen Aufstiegs, wenn du dann am Ende des Jahres damit 5k mehr gespart hast.
Es fehlt oft an finanzieller Bildung. Wahrscheinlich ist es sogar gar nicht gewollt, dass Menschen ihren finanziellen Weg so gestalten wie wir beide. Der Durchschnittsdeutsche ist darauf programmiert, 45 Jahre zu arbeiten, dann in Rente zu gehen und anschließend – weil das Geld knapp ist – mehr oder weniger nur noch auf das Ende zu warten.
Die meisten geben alles aus, was hereinkommt. Jede berufliche Weiterentwicklung und jede Gehaltserhöhung fließen direkt in den Konsum, anstatt das zusätzliche Geld sinnvoll zu investieren. Und zwar richtig zu investieren – nicht auf einem vermeintlich sicheren Sparbuch.
Ich finde es immer wieder witzig, wenn EasyCredit mir Werbung schickt. Sie bieten mir 10.000 Euro zu etwa 6 % Zinsen an. Zum einen ist das amüsant, weil das Angebot über die Volksbank kommt und man dort eigentlich wissen müsste, dass ich einen solchen Kredit gar nicht benötige und niemals in Anspruch nehmen würde. Zum anderen ist es aber auch traurig, weil es viele Menschen gibt, die dieser Verlockung nachgeben, in das Hamsterrad der Schulden geraten und anschließend kaum noch einen Weg herausfinden.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
markus, Samstag, 30.05.2026, 17:40 (vor 47 Tagen) @ Pfostentreffer
„Haben kommt von behalten“. Viele Menschen (ja, auch viele einkommensstarke) hauen alles raus, was reinkommt. Mit bestimmten Prinzipien kannst du auch als Normalo zu ordentlichen Summen kommen. Ich spreche aus eigener Erfahrung.
https://mission-rendite.de/haben-kommt-von-behalten/
Ich schaue allerdings auch nicht schwarz. Schwarz zu schauen und gleichzeitig zu hoffen, dass der BVB bald wieder um die Meisterschaft mitspielt, halte ich für noch dümmer.
Weswegen? In welcher Beziehung stehen denn die beiden Tätigkeiten?
Damit meinte ich den Widerspruch. Um so erfolgreich wie die Bayern zu sein oder auch mit der europäischen Spitze mitzuhalten, benötigt man massiv mehr Geld. Ersteres fordern, aber dann dafür zu sorgen, dass weniger Geld in das System geht, indem man schwarz guckt, ist keine nachvollziehbare Logik.
Wer meint, dass das System schon genug Geld bekommt und die Spieler überbezahlt sind, hat ja vollkommen recht. Nur sollte man dann nicht fordern, dass man sportlich mit der Weltspitze mithalten sollte, die halt noch einmal sehr viel mehr Geld haben.
Fußball ist ein Luxusgut. Man muss nicht jedes Spiel sehen – selbst dann nicht, wenn man sonst nichts im Leben hat.
Dem ist so. Ich habe dieses Saison auch einige verpasst. Lebbe geht weiter und Radio macht auch Spass.Als "noch nie im Leben Fernsehsport-Abo Zahler" fällt mir das aber auch recht leicht.Aber um mich geht's ja auch nicht.
<Mit etwas mehr Zurückhaltung gäbe es diesen ausufernden Markt gar nicht erst.
Na, Zurückhaltung ist die Uhrsünde im Kapitalismus. Und noch mehr solche Sätze, dann musst du aufpassen, nicht als Kommunist, Antikapitalist oder Degrowth Aktivist zu gelten:-)
Wäre mir tatsächlich egal. Ich wollte nur darauf hinaus, dass die Nachfrageseite durchaus einen Einfluss hat. Würden es alle so handhaben wie du, oder maximal nur einen Anbieter bezahlen wie ich, würde das Modell ja gar nicht funktionieren. Der ein oder andere Anbieter würde dann vom Markt verschwinden und langfristig geht wieder alles zu einem Anbieter, idealerweise sogar in den Free TV Bereich.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Samstag, 30.05.2026, 17:44 (vor 47 Tagen) @ markus
„Haben kommt von behalten“. Viele Menschen (ja, auch viele einkommensstarke) hauen alles raus, was reinkommt. Mit bestimmten Prinzipien kannst du auch als Normalo zu ordentlichen Summen kommen. Ich spreche aus eigener Erfahrung.
EG14.4 ist kein Normalo! :-P
Ich schaue allerdings auch nicht schwarz. Schwarz zu schauen und gleichzeitig zu hoffen, dass der BVB bald wieder um die Meisterschaft mitspielt, halte ich für noch dümmer.
Immer positiv bleiben, alles andere ist zwecklos.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Gargamel09, Samstag, 30.05.2026, 10:41 (vor 47 Tagen) @ Tom Frost
bearbeitet von Gargamel09, Samstag, 30.05.2026, 10:46
Ist schon ein Problem.
Auch immer mehr Leute, die gut verdienen sehen es oft nicht mehr ein, diese zu zahlen. Obwohl sie könnten. Da sind auch einige bei, die nicht auf Fußball verzichten können.Wenn die nicht zahlen, wird es für die restliche Masse teurer.
Dass in absehbarer Zeit sich die Anzahl der Anbieter reduziert ist auch nicht abzusehen.
Du kannst die restliche Masse aber nicht deswegen umso mehr schröpfen, denn die Grenzen, wo auch die dann abspringen, weil die es sich zwar leisten wollen, aber nicht mehr können, rücken dann auch näher.
Momentan zahlt einer für die Abos vielleicht schon für "zwei" (die es vor einigen Jahren noch waren), also merken es die Anbieter noch nicht am Umsatz, aber irgendwann wird einer nicht für "drei" oder sogar "vier" bezahlen wollen/können, wie sie die Preisschraube nach oben überdreht haben.
Es wird vllt. mal wie bei Milka, Lindt und Ritter Sport enden - wenn das Produkt nicht besser wird, und sie trotzdem die Preise erhöhen, sogar den Inhalt schrumpfen lassen, lässt man es im Regal liegen, oder kauft es nur noch im Angebot, ist ja schließlich nichts Lebensnotwendiges.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Nike79, Samstag, 30.05.2026, 10:46 (vor 47 Tagen) @ Gargamel09
Ist schon ein Problem.
Auch immer mehr Leute, die gut verdienen sehen es oft nicht mehr ein, diese zu zahlen. Obwohl sie könnten. Da sind auch einige bei, die nicht auf Fußball verzichten können.Wenn die nicht zahlen, wird es für die restliche Masse teurer.
Dass in absehbarer Zeit sich die Anzahl der Anbieter reduziert ist auch nicht abzusehen.
Du kannst die restliche Masse aber nicht deswegen umso mehr schröpfen, denn die Grenzen, wo auch die dann abspringen, weil die es sich zwar leisten wollen, aber nicht mehr können, rücken dann auch näher.
> Momentan zahlt einer für die Abos vielleicht schon für "zwei" (die es vor einigen Jahren noch waren), also merken es die Anbieter noch nicht am Umsatz, aber irgendwann wird einer nicht für "drei" oder sogar "vier" bezahlen wollen/können, wie sie die Preisschraube nach oben überdreht haben.
Es ist vllt. mal wie bei Milka, Lindt und Ritter Sport sein - wenn das Produkt nicht besser wird, und sie trotzdem die Preise erhöhen, sogar den Inhalt schrumpfen lassen, lässt man es im Regal liegen, oder kauft es nur noch im Angebot.
Klingt nach unserem Rentensystem.
Empfinden: Berichte über Illegales TV-Streaming steigt stark an
Zudu, Wolfsburg, Samstag, 30.05.2026, 09:25 (vor 47 Tagen) @ odenwaelder09
Bekommen wir jetzt wöchentlich einen neuen Artikel dazu? Wo kommt das so plötzlich her?
Empfinden: Berichte über Illegales TV-Streaming steigt stark an
pactum Trotmundense, Syburg, Samstag, 30.05.2026, 10:27 (vor 47 Tagen) @ Zudu
Bekommen wir jetzt wöchentlich einen neuen Artikel dazu? Wo kommt das so plötzlich her?
Es läuft gerade eine Selbstbemitleidungskampagne von den Rechteinhabern. Hintergrund ist, dass man versucht politischen Druck auszuüben um Verschärfungen im Strafrecht, aber auch beim Zivilrecht (Entschädigungen und so) zu erreichen.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
schweizer666, Schweiz, Samstag, 30.05.2026, 08:13 (vor 47 Tagen) @ odenwaelder09
Laut einer neuen Studie von Goldmedia im Auftrag des Branchenverbands VAUNET nutzten 2025 7,7 Mio. Personen in Deutschland illegale lineare TV-Streams. Das entspricht einem Anstieg um 31 % gegenüber der letzten Erhebung aus dem Jahr 2022.
Der verursachte gesamtwirtschaftliche Schaden wird auf rund 2,4 Milliarden Euro geschätzt.In der Studie geht es um lineare Streams klassischer Fernsehangebote in Echtzeit (Free und Pay), also Live-Streams von ARD, RTL, Sky, Dazn usw. welche nicht von offiziellen Anbietern/Quellen verbreitet werden. Es wird nicht explizit getrennt, welche Live-TV Inhalte die Nutzer konsumierten, aber es wird darauf hingewiesen, dass Live-Übertragungen von Sportereignissen auch Kern der Analyse waren. Ich bin mir sicher, dass das den größten Teil des Konsums ausgemacht hat.
Interessant finde ich auch die Ergebnisse zur Zahlungsbereitschaft:
Die grundsätzliche Zahlungsbereitschaft für adäquate legale Angebote ist weiter angestiegen: 53 % der befragten illegal Nutzenden würden beim Wegfall der illegalen Zugänge für ein vergleichbares legales Angebot zahlen. Im Durchschnitt würden die Befragten monatlich rund 29 EUR für legales TV-Streaming ausgegeben.
Zur Einordnung: Das erfasste Alter der illegal Nutzenden liegt zwischen 6 und 64+ (6jährige wurden natürlich bezüglich der Zahlungsbereitschaft eher nicht befragt).Beim Live-Sport Angebot Fußball wäre ich ja heute gerne bereit 40€ (ja vllt. noch 2-3€ mehr) zu zahlen um ALLES bei EINEM Anbieter in HD zu sehen, aber diese Fragmentierung der Abos und der hohen Kosten bringt einen schon zur, und über die Schwelle zum illegalen Streaming... Tendenz stark steigend.
Die Champions League wurde in den 90ern auch aus dem Grund gegründet, weil im Landesmeister-Wettbewerb es eine dezentrale Vermarktung gab. Die Vereine haben ihre Partien in Eigenregie an die TV-Sender verkauft. Es gab auch Spiele ohne TV-Beteiligung, weil kein Interesse/keine Einigung. Die UEFA wollte, dass der Wettbewerb als Ganzes vermarktet wird (natürlich auf einmal in Hochglanz, Moderatoren und Trainer sollen Anzüge tragen, der Fußball soll edel/premium sein, auch mit dieser Hymne, kein schrulliges Gitarren-Medley), es sollten alle heimischen Mannschaften/Partien im eigenen Markt live übertragen werden, von allen anderen die Zusammenfassung und Top-Spiele ab Viertel-/Halbfinale.
Das ist für mich eigentlich der gefühlte „Betrug“ dabei, dass ein Wettbewerb (Bundesliga, CL) nicht mehr in einem Paket verkauft wird.
Danke spannend. Mit Studien ist es ein wenig so wie mit Statistiken, es lässt sich alles so verdrehen wie man es gerne möchte. Vorallem der "wirtschaftliche" Schaden ist irrelevant, denn mitnichten würden 53% der Konsumenten auf legale Streams ausweichen, da es die gewünschten Angebote (Zerstückelung) und Preiskategorien (20-40 Euro für Alles pro Monat) gar nicht wirklich gibt.
Eher würde damit die Reichweite der Wettbewerbe weiter sinken und es würde noch weniger interessant für Werbepartner.
Ich sehe es wie du, bis 40 Euro pro Monat wäre ich bereit zu zahlen wenn ich damit ALLE BVB Spiele (BuLi, Pokal, CL) schauen könnte. Aber die Zerstückelung ist für mich ein weiterer Sargnagel (nebst fehlendem Wettbewerb, ausufernden Gehältern, verkalkten Verbandsstrukturen und vielem Weiteren) für das Produkt Fussball.
Ist doch langsam auch in den meisten grossen europäischen Fussballnationen dasselbe Bild: Eine Handvoll Vereine jeweils haben finanzielle Möglichkeiten, von dem der Rest nur träumt, und das schlägt sich auch im Trophäenschrank nieder und macht die Ligen langweilig.
Alle 10 Jahre gibt es vielleicht mal eine Überraschung, aber das reicht nicht um das Produkt Fussball spannend und auf Dauer am Leben zu halten.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
schweizer666, Samstag, 30.05.2026, 11:24 (vor 47 Tagen) @ schweizer666
Laut einer neuen Studie von Goldmedia im Auftrag des Branchenverbands VAUNET nutzten 2025 7,7 Mio. Personen in Deutschland illegale lineare TV-Streams. Das entspricht einem Anstieg um 31 % gegenüber der letzten Erhebung aus dem Jahr 2022.
Der verursachte gesamtwirtschaftliche Schaden wird auf rund 2,4 Milliarden Euro geschätzt.In der Studie geht es um lineare Streams klassischer Fernsehangebote in Echtzeit (Free und Pay), also Live-Streams von ARD, RTL, Sky, Dazn usw. welche nicht von offiziellen Anbietern/Quellen verbreitet werden. Es wird nicht explizit getrennt, welche Live-TV Inhalte die Nutzer konsumierten, aber es wird darauf hingewiesen, dass Live-Übertragungen von Sportereignissen auch Kern der Analyse waren. Ich bin mir sicher, dass das den größten Teil des Konsums ausgemacht hat.
Interessant finde ich auch die Ergebnisse zur Zahlungsbereitschaft:
Die grundsätzliche Zahlungsbereitschaft für adäquate legale Angebote ist weiter angestiegen: 53 % der befragten illegal Nutzenden würden beim Wegfall der illegalen Zugänge für ein vergleichbares legales Angebot zahlen. Im Durchschnitt würden die Befragten monatlich rund 29 EUR für legales TV-Streaming ausgegeben.
Zur Einordnung: Das erfasste Alter der illegal Nutzenden liegt zwischen 6 und 64+ (6jährige wurden natürlich bezüglich der Zahlungsbereitschaft eher nicht befragt).Beim Live-Sport Angebot Fußball wäre ich ja heute gerne bereit 40€ (ja vllt. noch 2-3€ mehr) zu zahlen um ALLES bei EINEM Anbieter in HD zu sehen, aber diese Fragmentierung der Abos und der hohen Kosten bringt einen schon zur, und über die Schwelle zum illegalen Streaming... Tendenz stark steigend.
Die Champions League wurde in den 90ern auch aus dem Grund gegründet, weil im Landesmeister-Wettbewerb es eine dezentrale Vermarktung gab. Die Vereine haben ihre Partien in Eigenregie an die TV-Sender verkauft. Es gab auch Spiele ohne TV-Beteiligung, weil kein Interesse/keine Einigung. Die UEFA wollte, dass der Wettbewerb als Ganzes vermarktet wird (natürlich auf einmal in Hochglanz, Moderatoren und Trainer sollen Anzüge tragen, der Fußball soll edel/premium sein, auch mit dieser Hymne, kein schrulliges Gitarren-Medley), es sollten alle heimischen Mannschaften/Partien im eigenen Markt live übertragen werden, von allen anderen die Zusammenfassung und Top-Spiele ab Viertel-/Halbfinale.
Das ist für mich eigentlich der gefühlte „Betrug“ dabei, dass ein Wettbewerb (Bundesliga, CL) nicht mehr in einem Paket verkauft wird.
Danke spannend. Mit Studien ist es ein wenig so wie mit Statistiken, es lässt sich alles so verdrehen wie man es gerne möchte. Vorallem der "wirtschaftliche" Schaden ist irrelevant, denn mitnichten würden 53% der Konsumenten auf legale Streams ausweichen, da es die gewünschten Angebote (Zerstückelung) und Preiskategorien (20-40 Euro für Alles pro Monat) gar nicht wirklich gibt.
Absurderweise wird ja sogar von einem "gesamtwirtschaftlichen Schaden" gesprochen. Dabei wird das Geld, das die Stream-Konsumenten sparen, ja einfach anderswo ausgegeben. Es ist offensichtlich der klägliche Versuch, uns ein Partikularinteresse als Gesamtinteresse zu verkaufen.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Gargamel09, Samstag, 30.05.2026, 10:31 (vor 47 Tagen) @ schweizer666
Danke spannend. Mit Studien ist es ein wenig so wie mit Statistiken, es lässt sich alles so verdrehen wie man es gerne möchte. Vorallem der "wirtschaftliche" Schaden ist irrelevant, denn mitnichten würden 53% der Konsumenten auf legale Streams ausweichen, da es die gewünschten Angebote (Zerstückelung) und Preiskategorien (20-40 Euro für Alles pro Monat) gar nicht wirklich gibt.
Es wird schon einige geben, die sich eben kein ABO bzw. nun ABOs mehr leisten wollen/können, um sich paar Fußballspiele im Monat anzuschauen. Dass sich aber das Gro derer, die illegal schauen, ein oder mehrere ABOs zulegen würden, wenn es nix illegales gäbe - mögen die Mächtigen zwar gerne glauben, ist aber fern der Realität.
Illegal gab es schon immer, waren es Kassettenmitschnitte, wenn die die Preisspirale weiter nach oben drehen, werden sich aber viel mehr vom legalen Weg Fußball zu konsumieren verabschieden, sich entweder nur noch die Zusammenfassungen anschauen, oder sich halt einen wackeligen Stream suchen, wenn ihnen IPTV doch zu riskoreich ist.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Kruemelmonster09, Samstag, 30.05.2026, 11:13 (vor 47 Tagen) @ Gargamel09
Danke spannend. Mit Studien ist es ein wenig so wie mit Statistiken, es lässt sich alles so verdrehen wie man es gerne möchte. Vorallem der "wirtschaftliche" Schaden ist irrelevant, denn mitnichten würden 53% der Konsumenten auf legale Streams ausweichen, da es die gewünschten Angebote (Zerstückelung) und Preiskategorien (20-40 Euro für Alles pro Monat) gar nicht wirklich gibt.
Es wird schon einige geben, die sich eben kein ABO bzw. nun ABOs mehr leisten wollen/können, um sich paar Fußballspiele im Monat anzuschauen. Dass sich aber das Gro derer, die illegal schauen, ein oder mehrere ABOs zulegen würden, wenn es nix illegales gäbe - mögen die Mächtigen zwar gerne glauben, ist aber fern der Realität.
Illegal gab es schon immer, waren es Kassettenmitschnitte, wenn die die Preisspirale weiter nach oben drehen, werden sich aber viel mehr vom legalen Weg Fußball zu konsumieren verabschieden, sich entweder nur noch die Zusammenfassungen anschauen, oder sich halt einen wackeligen Stream suchen, wenn ihnen IPTV doch zu riskoreich ist.
Nicht zu vergessen der gute alte verschlüsselte Premiere Kanal, wo man zwischen dem ganzen "Schnee" hin und wieder was erkennen konnte.
Ich stimme dir aber zu. Ich bezweifle, dass eine relevante Anzahl neuer Abonnenten hinzu käme.
Ich schrieb es schon öfter. Seit ein paar Jahren habe ich kein Abo mehr. Kann Borussia nur im Stadion sehen, wenn mal was im Free TV läuft, oder die Hand voll Spiele auf Prime (weil wir das eh abonniert haben).
Ich schau aber auch keine Streams. Radio hören, oder später das Ergebnis anschauen reicht. Es ist letztendlich wie eine Sucht. Die erste Halbserie ist schwierig. Ist das mal überwunden, vermisst man nichts mehr.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
markus, Samstag, 30.05.2026, 09:47 (vor 47 Tagen) @ schweizer666
Laut einer neuen Studie von Goldmedia im Auftrag des Branchenverbands VAUNET nutzten 2025 7,7 Mio. Personen in Deutschland illegale lineare TV-Streams. Das entspricht einem Anstieg um 31 % gegenüber der letzten Erhebung aus dem Jahr 2022.
Der verursachte gesamtwirtschaftliche Schaden wird auf rund 2,4 Milliarden Euro geschätzt.In der Studie geht es um lineare Streams klassischer Fernsehangebote in Echtzeit (Free und Pay), also Live-Streams von ARD, RTL, Sky, Dazn usw. welche nicht von offiziellen Anbietern/Quellen verbreitet werden. Es wird nicht explizit getrennt, welche Live-TV Inhalte die Nutzer konsumierten, aber es wird darauf hingewiesen, dass Live-Übertragungen von Sportereignissen auch Kern der Analyse waren. Ich bin mir sicher, dass das den größten Teil des Konsums ausgemacht hat.
Interessant finde ich auch die Ergebnisse zur Zahlungsbereitschaft:
Die grundsätzliche Zahlungsbereitschaft für adäquate legale Angebote ist weiter angestiegen: 53 % der befragten illegal Nutzenden würden beim Wegfall der illegalen Zugänge für ein vergleichbares legales Angebot zahlen. Im Durchschnitt würden die Befragten monatlich rund 29 EUR für legales TV-Streaming ausgegeben.
Zur Einordnung: Das erfasste Alter der illegal Nutzenden liegt zwischen 6 und 64+ (6jährige wurden natürlich bezüglich der Zahlungsbereitschaft eher nicht befragt).Beim Live-Sport Angebot Fußball wäre ich ja heute gerne bereit 40€ (ja vllt. noch 2-3€ mehr) zu zahlen um ALLES bei EINEM Anbieter in HD zu sehen, aber diese Fragmentierung der Abos und der hohen Kosten bringt einen schon zur, und über die Schwelle zum illegalen Streaming... Tendenz stark steigend.
Die Champions League wurde in den 90ern auch aus dem Grund gegründet, weil im Landesmeister-Wettbewerb es eine dezentrale Vermarktung gab. Die Vereine haben ihre Partien in Eigenregie an die TV-Sender verkauft. Es gab auch Spiele ohne TV-Beteiligung, weil kein Interesse/keine Einigung. Die UEFA wollte, dass der Wettbewerb als Ganzes vermarktet wird (natürlich auf einmal in Hochglanz, Moderatoren und Trainer sollen Anzüge tragen, der Fußball soll edel/premium sein, auch mit dieser Hymne, kein schrulliges Gitarren-Medley), es sollten alle heimischen Mannschaften/Partien im eigenen Markt live übertragen werden, von allen anderen die Zusammenfassung und Top-Spiele ab Viertel-/Halbfinale.
Das ist für mich eigentlich der gefühlte „Betrug“ dabei, dass ein Wettbewerb (Bundesliga, CL) nicht mehr in einem Paket verkauft wird.
Danke spannend. Mit Studien ist es ein wenig so wie mit Statistiken, es lässt sich alles so verdrehen wie man es gerne möchte. Vorallem der "wirtschaftliche" Schaden ist irrelevant, denn mitnichten würden 53% der Konsumenten auf legale Streams ausweichen, da es die gewünschten Angebote (Zerstückelung) und Preiskategorien (20-40 Euro für Alles pro Monat) gar nicht wirklich gibt.
Eher würde damit die Reichweite der Wettbewerbe weiter sinken und es würde noch weniger interessant für Werbepartner.
Ich sehe es wie du, bis 40 Euro pro Monat wäre ich bereit zu zahlen wenn ich damit ALLE BVB Spiele (BuLi, Pokal, CL) schauen könnte. Aber die Zerstückelung ist für mich ein weiterer Sargnagel (nebst fehlendem Wettbewerb, ausufernden Gehältern, verkalkten Verbandsstrukturen und vielem Weiteren) für das Produkt Fussball.
Ist doch langsam auch in den meisten grossen europäischen Fussballnationen dasselbe Bild: Eine Handvoll Vereine jeweils haben finanzielle Möglichkeiten, von dem der Rest nur träumt, und das schlägt sich auch im Trophäenschrank nieder und macht die Ligen langweilig.
Alle 10 Jahre gibt es vielleicht mal eine Überraschung, aber das reicht nicht um das Produkt Fussball spannend und auf Dauer am Leben zu halten.
Wünschenswert wäre es. Aber die Fakten sprechen eine andere Sprache. Die Liga ist seit 13 Jahren langweilig. Trotzdem konnte sich das Modell durchsetzen, dass aus einem Pay-TV-Anbieter, der alle Rechte hatte, inzwischen vier Anbieter geworden sind, bei gleichzeitig immer höheren Preisen.
Vor zehn Jahren hast du für 25 Euro bei Sky alles bekommen. Dann ging das Freitagsspiel zunächst zu Eurosport und später zu DAZN für 10 Euro. Das war dank kostenloser Probemonate, die man nahezu beliebig nutzen konnte, noch halb so wild. Irgendwann war aber auch damit Schluss.
Heute kostet DAZN 35 Euro pro Monat im Jahresabo oder 45 Euro mit monatlicher Kündigungsoption. Bei WOW sind es je nach Paket 30 bis 45 Euro. Hinzu kommen RTL+ (derzeit mindestens 10 Euro) und Prime (9 Euro). Damit landet man bereits bei rund 100 Euro im Monat.
Und es geht ja noch weiter, wenn bald Paramount+ dazukommt. Ja, es gibt auch Schwarzseher. Die gab es schon immer. Aber allein Sky soll rund 5 Millionen Abonnenten haben. DAZN dürfte nicht weit dahinterliegen, da der Anbieter inzwischen ähnliche Reichweiten wie Sky erzielt. RTL+ hat über 8 Millionen Abonnenten, und Prime dürfte noch weiter verbreitet sein. Premiere hatte damals dagegen nur eine sechsstellige Zahl an Abonnenten.
Ich wundere mich darüber auch immer. Aber selbst hier im Forum liest man Dinge, die nicht darauf schließen lassen, dass Spannung wirklich gewollt ist. So früh wie möglich die Champions League zu erreichen, um in der folgenden Saison den gleichen Ablauf wie immer zu erleben, scheint vielen bereits auszureichen.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
pactum Trotmundense, Syburg, Samstag, 30.05.2026, 10:32 (vor 47 Tagen) @ markus
Ich wundere mich darüber auch immer. Aber selbst hier im Forum liest man Dinge, die nicht darauf schließen lassen, dass Spannung wirklich gewollt ist. So früh wie möglich die Champions League zu erreichen, um in der folgenden Saison den gleichen Ablauf wie immer zu erleben, scheint vielen bereits auszureichen.
Was man sich für den eigenen Verein wünscht und was für den Sport generell war aber schon immer diametral. Als Fan will man 102 Punkte in der Liga, sowie Pokal und den europäischen Titel. Auch wenn man weiß, dass es unrealistisch ist. Für den Sport selbst wünscht man sich hingegen, dass am Besten am 34. Spieltag der 18. noch Meister werden könnte und der Tabellenerste gegen den Abstieg spielt. Spannung eben. Ja, das ist natürlich extrem übertrieben dargestellt, aber ich denke man versteht den Punkt, den ich rüber bringen will.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Eisen, DO, Samstag, 30.05.2026, 11:22 (vor 47 Tagen) @ pactum Trotmundense
Man kann über die Amis sagen, was man will, aber die haben es geschafft im Profisport, Kommerz und sportlichen Wettbewerb optimal zu verbinden. Ja, es gibt sehr erfolgreiche und chronisch erfolglose Franchises, aber das liegt dann auch oft man Management oder Owner. Und wenn mal eine Franchise gnadenlos dominiert wie die Chicago Bulls, dann,liegt das an einer besonderen Konstellation aus Superstar Spieler und Coach. Seitdem Michael Jordan und Phil Jackson weg sind, geht da ja auch gar nichts mehr.
Wir brauchen keine Franchises, aber aus meiner Sicht einen Salary Cap und eine andere Aufteilung der Gelder. Draft sehe ich so nicht, da jeder Verein seine eigene Nachwuchsabteilung hat. Auch hier müsste man verhindern, dass dieser „Kinderhandel“, der aktuell abläuft, weiter stattfindet. Das ist ja ekelhaft, wie da schon über 13-15 jährige gekämpft wird.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
schweizer666, Schweiz, Samstag, 30.05.2026, 16:03 (vor 47 Tagen) @ Eisen
Man kann über die Amis sagen, was man will, aber die haben es geschafft im Profisport, Kommerz und sportlichen Wettbewerb optimal zu verbinden. Ja, es gibt sehr erfolgreiche und chronisch erfolglose Franchises, aber das liegt dann auch oft man Management oder Owner. Und wenn mal eine Franchise gnadenlos dominiert wie die Chicago Bulls, dann,liegt das an einer besonderen Konstellation aus Superstar Spieler und Coach. Seitdem Michael Jordan und Phil Jackson weg sind, geht da ja auch gar nichts mehr.
Wir brauchen keine Franchises, aber aus meiner Sicht einen Salary Cap und eine andere Aufteilung der Gelder. Draft sehe ich so nicht, da jeder Verein seine eigene Nachwuchsabteilung hat. Auch hier müsste man verhindern, dass dieser „Kinderhandel“, der aktuell abläuft, weiter stattfindet. Das ist ja ekelhaft, wie da schon über 13-15 jährige gekämpft wird.
Ja das wäre fair, allerdings müsste das ganze Europäisch geregelt werden oder man kann die internationalen Wettbewerbe direkt abschaffen.
Gegen die Engländer haben ja eh nur noch eine handvoll anderweitige Top-Vereine finanziell eine Chance (Bayern, Barca, Real, PSG etc.)
Müssten die Bayern den Kuchen teilen, wärs da auch fertig für die. Und für uns ebenso.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Gargamel09, Samstag, 30.05.2026, 16:11 (vor 47 Tagen) @ schweizer666
Man kann über die Amis sagen, was man will, aber die haben es geschafft im Profisport, Kommerz und sportlichen Wettbewerb optimal zu verbinden. Ja, es gibt sehr erfolgreiche und chronisch erfolglose Franchises, aber das liegt dann auch oft man Management oder Owner. Und wenn mal eine Franchise gnadenlos dominiert wie die Chicago Bulls, dann,liegt das an einer besonderen Konstellation aus Superstar Spieler und Coach. Seitdem Michael Jordan und Phil Jackson weg sind, geht da ja auch gar nichts mehr.
Wir brauchen keine Franchises, aber aus meiner Sicht einen Salary Cap und eine andere Aufteilung der Gelder. Draft sehe ich so nicht, da jeder Verein seine eigene Nachwuchsabteilung hat. Auch hier müsste man verhindern, dass dieser „Kinderhandel“, der aktuell abläuft, weiter stattfindet. Das ist ja ekelhaft, wie da schon über 13-15 jährige gekämpft wird.
Ja das wäre fair, allerdings müsste das ganze Europäisch geregelt werden oder man kann die internationalen Wettbewerbe direkt abschaffen.
Gegen die Engländer haben ja eh nur noch eine handvoll anderweitige Top-Vereine finanziell eine Chance (Bayern, Barca, Real, PSG etc.)
Müssten die Bayern den Kuchen teilen, wärs da auch fertig für die. Und für uns ebenso.
NBA... 7 verschiedene Meister in den letzten 8 Jahren.
Ist zwar alles ein geschlossenes System, es gibt aber keine Sportart in den USA, wo es ein Mannschaft gibt, die 12 Jahre hintereinander Meister wurde.
Wenn dem so wäre, hätten die sich längst was anders ausgedacht, um da wieder Spannung reinzubringen
Fußball ist doch in Sachen Meisterschaft in Europa stink langweilig geworden. England biss Abwechslung, Italien ebenfalls, Deutschland und Frankreich Wüste, Spanien auch nur mit 2 Oasen.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Eisen, DO, Samstag, 30.05.2026, 20:31 (vor 47 Tagen) @ Gargamel09
Die NBA hat jetzt sofort reagiert und die Draft Regeln geändert, weil zu viele Teams die letzten Saisonspiele abgeschenkt haben, um an die besten Talente zu kommen.
Im Fußball guckt man wie paralysiert, wie eine Hand voll Teams ihre Ligen und die CL komplett dominieren. Das ist Wahnsinn, das war früher wirklich besser, als mal FC Porto, der Ajax oder Roter Stern Belgrad den Europapokal der Landesmeister gewonnen haben.
Es muss komplett anders organisiert werden, auch mit eigenen Rechtsformen. Fußball-Klubs als Kapitalgesellschaften, teilweise an der Börse, mit unklarem Marktzugang und der Management Verpflichtung zur Ertragsmehrung. Ein Irrsinn ist das.
Das kann aber nur die EU mit UEFA/Fifa regeln. Und so lange die Umsätze weiter steigen und die TV Anbieter nicht pleite gehen, wird sich nichts ändern.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
schweizer666, Schweiz, Samstag, 30.05.2026, 17:08 (vor 47 Tagen) @ Gargamel09
NBA... 7 verschiedene Meister in den letzten 8 Jahren.
Ist zwar alles ein geschlossenes System, es gibt aber keine Sportart in den USA, wo es ein Mannschaft gibt, die 12 Jahre hintereinander Meister wurde.
Wenn dem so wäre, hätten die sich längst was anders ausgedacht, um da wieder Spannung reinzubringenFußball ist doch in Sachen Meisterschaft in Europa stink langweilig geworden. England biss Abwechslung, Italien ebenfalls, Deutschland und Frankreich Wüste, Spanien auch nur mit 2 Oasen.
Ich meinte auch eher die CL- und Euroligen... so gesehen müsste man diese Salery Caps und Einnahmenverteilung international regeln, ansonsten kann man die Wettbewerbe direkt abschaffen weil England da nie mitspielen würde und dann einen noch grösseren Vorteil gegenüber anderen Ländern hätte... ^^ Das heisst auch dass die Vermarktung zentralisiert und Erlöse international aufgeteilt werden müssten... alles unrealistisch.
In den USA funktioniert das ja nur, weil sich die Teams in einem geschlossenen Ökosystem untereinander messen.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
Gargamel09, Samstag, 30.05.2026, 17:22 (vor 47 Tagen) @ schweizer666
bearbeitet von Gargamel09, Samstag, 30.05.2026, 17:28
Ich meinte auch eher die CL- und Euroligen... so gesehen müsste man diese Salery Caps und Einnahmenverteilung international regeln, ansonsten kann man die Wettbewerbe direkt abschaffen weil England da nie mitspielen würde und dann einen noch grösseren Vorteil gegenüber anderen Ländern hätte... ^^ Das heisst auch dass die Vermarktung zentralisiert und Erlöse international aufgeteilt werden müssten... alles unrealistisch.
In den USA funktioniert das ja nur, weil sich die Teams in einem geschlossenen Ökosystem untereinander messen.
Wir hatten das Thema mal kurz letzte Woche, wenn es europaweit eine Regelung gäbe, dass Mannschaften z.B. max. nur 200 Mio für Gehälter ausgeben dürfen, dann ist der Gap zwischen oben und unten nicht mehr so groß.
Du kannst da wirklich nur mit einer Gehaltsobergrenze rangehen, das wird Mannschaften wie Mainz und Co nicht tangieren, aber Bayern, Real, PSG und auch uns eingrenzen und dann spielt eben nicht mehr ein 700 (?) Mio Real gegen 50 Mio Rayo Vallecano, sondern "nur" noch ein 200 Mio Real gegen ein 50 Mio Rayo Vallecano.
Anders wirst Du dem nicht mehr her, aber alles nur Wunschdenken, wozu es zu 99% niemals kommen wird, leider, weil die da oben gar kein Interesse haben, ihre Vormachtstellung aufzugeben, weil 4 Mal im Jahrzehnt nur noch Meister zu werden, blöd wäre
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
markus, Samstag, 30.05.2026, 11:08 (vor 47 Tagen) @ pactum Trotmundense
Ich wundere mich darüber auch immer. Aber selbst hier im Forum liest man Dinge, die nicht darauf schließen lassen, dass Spannung wirklich gewollt ist. So früh wie möglich die Champions League zu erreichen, um in der folgenden Saison den gleichen Ablauf wie immer zu erleben, scheint vielen bereits auszureichen.
Was man sich für den eigenen Verein wünscht und was für den Sport generell war aber schon immer diametral. Als Fan will man 102 Punkte in der Liga, sowie Pokal und den europäischen Titel. Auch wenn man weiß, dass es unrealistisch ist. Für den Sport selbst wünscht man sich hingegen, dass am Besten am 34. Spieltag der 18. noch Meister werden könnte und der Tabellenerste gegen den Abstieg spielt. Spannung eben. Ja, das ist natürlich extrem übertrieben dargestellt, aber ich denke man versteht den Punkt, den ich rüber bringen will.
Absolut. Der Fan ist voller Widersprüche und pendelt permanent hin und her. Und genau deshalb bleibt er bei der Stange, egal wie sehr das noch preislich ausufert. Es ist wie eine Sucht.
Studie: Illegales TV-Streaming steigt stark an
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Samstag, 30.05.2026, 11:21 (vor 47 Tagen) @ markus
Ich wundere mich darüber auch immer. Aber selbst hier im Forum liest man Dinge, die nicht darauf schließen lassen, dass Spannung wirklich gewollt ist. So früh wie möglich die Champions League zu erreichen, um in der folgenden Saison den gleichen Ablauf wie immer zu erleben, scheint vielen bereits auszureichen.
Was man sich für den eigenen Verein wünscht und was für den Sport generell war aber schon immer diametral. Als Fan will man 102 Punkte in der Liga, sowie Pokal und den europäischen Titel. Auch wenn man weiß, dass es unrealistisch ist. Für den Sport selbst wünscht man sich hingegen, dass am Besten am 34. Spieltag der 18. noch Meister werden könnte und der Tabellenerste gegen den Abstieg spielt. Spannung eben. Ja, das ist natürlich extrem übertrieben dargestellt, aber ich denke man versteht den Punkt, den ich rüber bringen will.
Absolut. Der Fan ist voller Widersprüche und pendelt permanent hin und her. Und genau deshalb bleibt er bei der Stange, egal wie sehr das noch preislich ausufert. Es ist wie eine Sucht.
Ich finde das auch interessant zu beobachten, ohne es verstehen zu können. Ich frage mich manchmal auch, inwieweit sich da in Deutschland möglicherweise eine gewisse gesellschaftliche Gewohnheit entwickelt hat. So wie die Menschen vor 70 Jahren zu großen Teilen z.B. Sonntags in die Kirche gegangen sind, so hocken sie heute eben vor'm Fußball. Eine Mischung aus "das macht man halt so" und "get together".
11 Freunde: Spieler ohne Vertrag - Kamada Nein sagen?
Frankonius, Frankfurt, Freitag, 29.05.2026, 22:53 (vor 47 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Da sind einige alte Bekannte dabei.
Bernado Silva
Klopfer
, Dortmund, Samstag, 30.05.2026, 11:06 (vor 47 Tagen) @ Frankonius
Hat sich wohl erledigt, weil Barca bereits angeklopft hat.
Ich denke, der hätte für Kovac ein systemkonformer Nachfolger von Brandt auf der 10 werden können.
SGG
Klopfer
Bernado Silva
schweizer666, Schweiz, Sonntag, 31.05.2026, 16:08 (vor 46 Tagen) @ Klopfer
Hat sich wohl erledigt, weil Barca bereits angeklopft hat.
Ich denke, der hätte für Kovac ein systemkonformer Nachfolger von Brandt auf der 10 werden können.
SGG
Klopfer
Bei den Gehaltsvorstellungen könnten wir uns den sowieso allerhöchstens im 50%-Pensum leisten... :D
Vielleicht ginge ja Job-Sharing mit Barca...
Lewandowski, Sancho, Mkhitaryan, Guerreiro
Pa1n, Freitag, 29.05.2026, 22:59 (vor 47 Tagen) @ Frankonius
Zum Glück macht der BVB ja keine Rückhol-Transfers (-:
1. FC Köln: Ohne Mitgliedschaft keine Dauerkarte
haweka, Freitag, 29.05.2026, 21:33 (vor 48 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ca. 5.000 Dauerkarten-Inhabern wurde die Dauerkarte gekündigt, weil sie keine Mitglieder sind. Dürften bei uns deutlich mehr sein.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Mario Girotti, London, Samstag, 30.05.2026, 10:31 (vor 47 Tagen) @ haweka
Vorweg: Mich wundert diese Diskussion weil ich tatächlich davon ausgegangen bin dass diese Regel schon so besteht.
Die Mitgliedsbeiträge landen doch bei tollen Projekten bzw. werden im Verein verteilt. Dadurch werden doch weder Transfers bezahlt noch Profigehälter bezahlt, oder? Also eine sehr sinnvolle Angelegenheit.
Wie kann man dann nicht Mitglied sein (ausgenommen natürlich Menschen die es sich finanziell nicht leisten können)?
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Sascha, Dortmund, Samstag, 30.05.2026, 10:39 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti
Letztendlich sollten im Verein nur Leute Mitglied sein, die auch irgendwie am Vereinsleben teilnehmen wollen. Für mich ist die Kopplung von Mitgliedschaft und Kartenkauf nur eine Preiserhöhung. Ich sehe auch keinen Sinn darin, dass jemand, der sich nur für den Profifußball interessiert, beim BVB Frauenhandball und Tischtennis finanzieren soll.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Mario Girotti, London, Samstag, 30.05.2026, 11:17 (vor 47 Tagen) @ Sascha
Finde ich zu negativ mit der Preiserhöhung.
Ich bin in so vielen Vereinen Mitglied, beteilige mich aber nicht, weil ich keine Zeit habe. Macht mich das zu einem schlechten Mitglied wenn mir wichtig ist dass Vereine in ihrer Arbeit finanziell gestärkt werden? Ich glaube nicht.
Und im Fall von Borussia Dortmund gehört es für mich zum guten Ton, auch den Gesamtverein mit all seinen Facetten finanziell zu unterstützen. Die Kosten von 62€ sollten die meisten doch nicht einmal merken, unterstützen aber tolle Projekte.
Für mich tatsächlich unverständlich. Und vor dem Hintergrund des Solidaritätsgedanken dann eben auch zu negativ bewertet bzgl. einer versteckten Preiserhöhung.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
stfn84, Köln, Sonntag, 31.05.2026, 21:04 (vor 46 Tagen) @ Mario Girotti
Auch wenn der eV durch dieses Kopplungsgeschäft natürlich sehr viel Geld einnimmt um dadurch (gute) Dinge zu finanzieren, könnte man das natürlich einstampfen.
Allerdings kann man es auch aus der anderen Sicht betrachten:
Wenn man den Bezug zwischen Tickets und Mitgliedschaft komplett auflöst, müssten logischerweise auch Karten für Finals oder andere beliebte Spiele unter Allen verteilt werden, unabhängig davon ob man nun davon ausgehen darf sie seien BVB Fan oder ähnliches. Da kann dann der gewerbliche Händler genauso wie der Fan des Gegners einfach mal sein Glück versuchen.
Wäre mE nun nicht sonderlich klug.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Sascha, Dortmund, Samstag, 30.05.2026, 13:02 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti
Es steht doch jedem frei, aus genau diesen Gründen Mitglied im e.V. zu werden. Das heißt ja schon, dass einem der Verein an sich wichtig ist und damit hat das eine persönliche Ebene.
Wenn ich den Profifußball aber bewusst auslagere und vom Verein trenne, dann muss ich auch damit leben, dass sich Menschen ausschließlich für diesen separaten Profifußball interessieren. Dann diesen Leuten vorzuschreiben, dass sie den Verein finanziell unterstützen müssen, wenn sie weiterhin Profifußball schauen wollen, finde ich komplett unlauter.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Mario Girotti, London, Samstag, 30.05.2026, 13:33 (vor 47 Tagen) @ Sascha
Aber Du kannst doch explizit Fußball auswählen beim Mitgliedsantrag. Bei Dir klingt das ja eher so als wenn Du das ganze Konstrukt so schlecht findest dass Du es nicht für unterstützenswert hälst. Was total okay ist, aber das als „unlauter“ zu kritisieren finde ich nicht fair. Natürlich kannst Du das vorschreiben um mehr Mitglieder zu generieren. Mit den Preisen und Anzahl von Stehplätzen leben wir ohnehin auf der Insel der Glückseligkeit.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Sascha, Dortmund, Samstag, 30.05.2026, 13:58 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti
Man hat halt bewusst (was ich grundsätzlich richtig finde) Profifußball und Verein als Körperschaften getrennt und seine Vorteile daraus gezogen. Stichwort Gemeinnützigkeit.
Wenn es aber darum geht, Geld einzunehmen, verzahnt man beides wieder.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Mario Girotti, London, Samstag, 30.05.2026, 14:04 (vor 47 Tagen) @ Sascha
Ich verstehe den Kritipunkt.
Aber was wäre denn die Alternative aus Deiner Sicht?
Der BVB verzichtet auf super viele Einnahmen im Ticketing weil die Preise erheblich unter Marktniveau sind. Sollen die noch zusätzlich auf die Mitgliedsbeiträge verzichten und einen weitern Wettbewerbsnachteil haben?
Wenn ich dann das Anspruchsdenken hier im Forum verfolge passt diese Fussballromantik halt nicht zusammen.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Sascha, Dortmund, Samstag, 30.05.2026, 17:00 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti
Ich verstehe den Kritipunkt.
Aber was wäre denn die Alternative aus Deiner Sicht?
Der BVB verzichtet auf super viele Einnahmen im Ticketing weil die Preise erheblich unter Marktniveau sind. Sollen die noch zusätzlich auf die Mitgliedsbeiträge verzichten und einen weitern Wettbewerbsnachteil haben?
Wenn ich dann das Anspruchsdenken hier im Forum verfolge passt diese Fussballromantik halt nicht zusammen.
"Der BVB" in Hinsicht auf den Profifußball verzichtet doch auf keinerlei Wettbewerbsvorteil, wenn er die Mitgliedschaft nicht zur Bedingung macht. Die Gelder fließen voll dem e.V. zu.
Ganz davon abgesehen weiß ich nicht, wo der BVB Preise "erheblich unter Martkniveau" verlangt. Die unterdurchschnittliche Ertragslage ergibt sich aus der großen Anzahl von Stehplätzen und die geringe an Logen. Ansonsten sind die Preise jeweils im oberen Bereich der Liga.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
markus, Samstag, 30.05.2026, 17:14 (vor 47 Tagen) @ Sascha
Ich verstehe den Kritipunkt.
Aber was wäre denn die Alternative aus Deiner Sicht?
Der BVB verzichtet auf super viele Einnahmen im Ticketing weil die Preise erheblich unter Marktniveau sind. Sollen die noch zusätzlich auf die Mitgliedsbeiträge verzichten und einen weitern Wettbewerbsnachteil haben?
Wenn ich dann das Anspruchsdenken hier im Forum verfolge passt diese Fussballromantik halt nicht zusammen.
"Der BVB" in Hinsicht auf den Profifußball verzichtet doch auf keinerlei Wettbewerbsvorteil, wenn er die Mitgliedschaft nicht zur Bedingung macht. Die Gelder fließen voll dem e.V. zu.Ganz davon abgesehen weiß ich nicht, wo der BVB Preise "erheblich unter Martkniveau" verlangt. Die unterdurchschnittliche Ertragslage ergibt sich aus der großen Anzahl von Stehplätzen und die geringe an Logen. Ansonsten sind die Preise jeweils im oberen Bereich der Liga.
Mit „Marktniveau“ ist gemeint, dass Preise verlangt werden, die Angebot und Nachfrage exakt austarieren.
Wenn es eine Warteliste mit 50.000 Bewerbern gibt und pro Jahr nur 300 Plätze durch Kündigungen frei werden, ließen sich die Preise deutlich erhöhen, und das Stadion wäre dennoch weiterhin ausverkauft.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Sascha, Dortmund, Samstag, 30.05.2026, 17:39 (vor 47 Tagen) @ markus
Ich verstehe den Kritipunkt.
Aber was wäre denn die Alternative aus Deiner Sicht?
Der BVB verzichtet auf super viele Einnahmen im Ticketing weil die Preise erheblich unter Marktniveau sind. Sollen die noch zusätzlich auf die Mitgliedsbeiträge verzichten und einen weitern Wettbewerbsnachteil haben?
Wenn ich dann das Anspruchsdenken hier im Forum verfolge passt diese Fussballromantik halt nicht zusammen.
"Der BVB" in Hinsicht auf den Profifußball verzichtet doch auf keinerlei Wettbewerbsvorteil, wenn er die Mitgliedschaft nicht zur Bedingung macht. Die Gelder fließen voll dem e.V. zu.Ganz davon abgesehen weiß ich nicht, wo der BVB Preise "erheblich unter Martkniveau" verlangt. Die unterdurchschnittliche Ertragslage ergibt sich aus der großen Anzahl von Stehplätzen und die geringe an Logen. Ansonsten sind die Preise jeweils im oberen Bereich der Liga.
Mit „Marktniveau“ ist gemeint, dass Preise verlangt werden, die Angebot und Nachfrage exakt austarieren.Wenn es eine Warteliste mit 50.000 Bewerbern gibt und pro Jahr nur 300 Plätze durch Kündigungen frei werden, ließen sich die Preise deutlich erhöhen, und das Stadion wäre dennoch weiterhin ausverkauft.
Ich glaube, dass man auch da langsam am oberen Ende der Fahnenstange ankommt. Zumindest im Sitzplatzbereich stehen da unterm Strich mittlerweile Beträge, die schon an die Schmerzgrenze gehen. Selbst in den günstigeren Kategorien werden da mit dem CL-Packet über 700 € fällig.
Ich glaube viele machen das nur mit, weil die jährliche Mehrbelastung auf den gewohnt hohen Betrag noch recht gering ausfällt. "Nur" 20 € mehr als im letzten Jahr. Bei einer deutlichen Erhöhung kann das schon anders aussehen. Beim BVB scheint man das ähnlich zu sehen. Sonst hätte man nicht schon jetzt einerseits eine deutliche Erhöhung für die übernächste Saison angekündigt, als auch bereits verkündet, dafür dann die folgenden beiden Jahren nichts draufschlagen wird. Das klingt schon so, als wüsste man da selber, dass das nicht unkritisch ist.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
markus, Samstag, 30.05.2026, 18:14 (vor 47 Tagen) @ Sascha
Ich verstehe den Kritipunkt.
Aber was wäre denn die Alternative aus Deiner Sicht?
Der BVB verzichtet auf super viele Einnahmen im Ticketing weil die Preise erheblich unter Marktniveau sind. Sollen die noch zusätzlich auf die Mitgliedsbeiträge verzichten und einen weitern Wettbewerbsnachteil haben?
Wenn ich dann das Anspruchsdenken hier im Forum verfolge passt diese Fussballromantik halt nicht zusammen.
"Der BVB" in Hinsicht auf den Profifußball verzichtet doch auf keinerlei Wettbewerbsvorteil, wenn er die Mitgliedschaft nicht zur Bedingung macht. Die Gelder fließen voll dem e.V. zu.Ganz davon abgesehen weiß ich nicht, wo der BVB Preise "erheblich unter Martkniveau" verlangt. Die unterdurchschnittliche Ertragslage ergibt sich aus der großen Anzahl von Stehplätzen und die geringe an Logen. Ansonsten sind die Preise jeweils im oberen Bereich der Liga.
Mit „Marktniveau“ ist gemeint, dass Preise verlangt werden, die Angebot und Nachfrage exakt austarieren.Wenn es eine Warteliste mit 50.000 Bewerbern gibt und pro Jahr nur 300 Plätze durch Kündigungen frei werden, ließen sich die Preise deutlich erhöhen, und das Stadion wäre dennoch weiterhin ausverkauft.
Ich glaube, dass man auch da langsam am oberen Ende der Fahnenstange ankommt. Zumindest im Sitzplatzbereich stehen da unterm Strich mittlerweile Beträge, die schon an die Schmerzgrenze gehen. Selbst in den günstigeren Kategorien werden da mit dem CL-Packet über 700 € fällig.
Wenn man langsam am oberen Ende ankommt, müsste es doch einerseits deutlich mehr Kündigungen geben und andererseits müsste man die Dauerkartenwarteliste zumindest für Sitzplätze wieder öffnen.
Ich gehe davon aus, dass selbst 1.200 Euro funktionieren würde und dann noch immer keine größere Kündigungswelle droht. Das wäre eine monatliche Belastung von 100€ oder 3,30€ pro Tag. Da sind andere Hobbys wesentlich teurer.
Die Warteliste ist deshalb geschlossen, weil man mit Platz 55.653 zu Lebzeiten eh nicht mehr in den Genuss einer Dauerkarte käme.
Ich glaube viele machen das nur mit, weil die jährliche Mehrbelastung auf den gewohnt hohen Betrag noch recht gering ausfällt. "Nur" 20 € mehr als im letzten Jahr. Bei einer deutlichen Erhöhung kann das schon anders aussehen. Beim BVB scheint man das ähnlich zu sehen. Sonst hätte man nicht schon jetzt einerseits eine deutliche Erhöhung für die übernächste Saison angekündigt, als auch bereits verkündet, dafür dann die folgenden beiden Jahren nichts draufschlagen wird. Das klingt schon so, als wüsste man da selber, dass das nicht unkritisch ist.
Das ist doch aber ein psychologischer Trick. Wenn man im ersten Jahr um 10% erhöht und in den beiden folgenden Jahren eine Preisstabilität zusagt, mag das toll klingen. In Wahrheit hat man dann aber in Summe trotzdem mehr als die Inflation für drei Jahre gezahlt und das sogar deutlich vorgezogen.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
markus, Samstag, 30.05.2026, 14:57 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti
Ich verstehe den Kritipunkt.
Aber was wäre denn die Alternative aus Deiner Sicht?
Der BVB verzichtet auf super viele Einnahmen im Ticketing weil die Preise erheblich unter Marktniveau sind. Sollen die noch zusätzlich auf die Mitgliedsbeiträge verzichten und einen weitern Wettbewerbsnachteil haben?
Welchen Wettbewerbsnachteil? Die Mitgliedsbeiträge gehen nicht in die KGaA. Das geht alles in den e.V.
Wenn mehr Geld in die KGaA gehen soll, wäre die Anhebung der Ticketpreise richtiger.
Wenn ich dann das Anspruchsdenken hier im Forum verfolge passt diese Fussballromantik halt nicht zusammen.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Mario Girotti, London, Samstag, 30.05.2026, 14:59 (vor 47 Tagen) @ markus
Ich zitiere Dich mal aus dem anderen Strang:
„ Wenn es dem e.V. an Geld mangelt, wäre eine Umlage durch die KGaA das sinnvollere Instrument.“
Frage beantwortet?
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
markus, Samstag, 30.05.2026, 15:08 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti
Ich zitiere Dich mal aus dem anderen Strang:
„ Wenn es dem e.V. an Geld mangelt, wäre eine Umlage durch die KGaA das sinnvollere Instrument.“
Frage beantwortet?
Ja, das wäre die sinnvollere der beiden Alternativen (auch wenn ich das absolut unsozial finde im Vergleich zu anderen regionalen Vereinen).
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
markus, Samstag, 30.05.2026, 11:48 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti
Finde ich zu negativ mit der Preiserhöhung.
Ich bin in so vielen Vereinen Mitglied, beteilige mich aber nicht, weil ich keine Zeit habe. Macht mich das zu einem schlechten Mitglied wenn mir wichtig ist dass Vereine in ihrer Arbeit finanziell gestärkt werden? Ich glaube nicht.
Und im Fall von Borussia Dortmund gehört es für mich zum guten Ton, auch den Gesamtverein mit all seinen Facetten finanziell zu unterstützen. Die Kosten von 62€ sollten die meisten doch nicht einmal merken, unterstützen aber tolle Projekte.
Für mich tatsächlich unverständlich. Und vor dem Hintergrund des Solidaritätsgedanken dann eben auch zu negativ bewertet bzgl. einer versteckten Preiserhöhung.
Wenn es dem e.V. an Geld mangelt, wäre eine Umlage durch die KGaA das sinnvollere Instrument.
Warum willst du Mitglied sein, wenn du dich für das Vereinsleben Null interessierst? Das schwächt letztendlich auch dem Demokratieverständnis, da an den Abstimmungen weniger als 0,5% der Mitglieder teilnehmen.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Mario Girotti, London, Samstag, 30.05.2026, 13:07 (vor 47 Tagen) @ markus
Mit der MV geht ja zum Glück jetzt auch für diejenigen die nicht mal eben nach Dortmund kommen können. Da wurde ja schon viel für das Demokratieverständnis gemacht.
Das meinte ich aber nicht mit aktiv beteiligen. Ich meinte aktive Mitarbeit in Gremien, Fanabteilung usw. - dafür habe ich keine Zeit.
Zudem habe ich nie geschrieben das ich mich nicht für das Vereinsleben interessiere.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Sascha, Dortmund, Samstag, 30.05.2026, 13:20 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti
Mit der MV geht ja zum Glück jetzt auch für diejenigen die nicht mal eben nach Dortmund kommen können. Da wurde ja schon viel für das Demokratieverständnis gemacht.
"Viel" ist ja wirklich Auslegungssache. Auch damit war ja nur ein kleiner Bruchteil aller 250.000 Mitglieder beteiligt. Der absolut größte Teil wurde eben Mitglied, um Tickets kaufen zu können und sind ansonsten am e.V. gar nicht interessiert.
Das meinte ich aber nicht mit aktiv beteiligen. Ich meinte aktive Mitarbeit in Gremien, Fanabteilung usw. - dafür habe ich keine Zeit.Zudem habe ich nie geschrieben das ich mich nicht für das Vereinsleben interessiere.
Dann bist du als Vereinsmitglied doch auch "richtig". Der Großteil aller Vereine dürfte vor allem durch passive Mitglieder überleben. Aber ich gehe jede Wette ein, dass 90 % der Vereinsmitglieder den Namen Lunow bei der Frage nach dem Namen des Präsidenten nicht hätten nennen können und sich auch für Vereinsthemen null interessieren. Die wollten einfach nur eine Mitgliedsnummer für den Ticketshop. Und das finde ich nicht richtig.
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markus, Samstag, 30.05.2026, 14:48 (vor 47 Tagen) @ Sascha
Mit der MV geht ja zum Glück jetzt auch für diejenigen die nicht mal eben nach Dortmund kommen können. Da wurde ja schon viel für das Demokratieverständnis gemacht.
"Viel" ist ja wirklich Auslegungssache. Auch damit war ja nur ein kleiner Bruchteil aller 250.000 Mitglieder beteiligt. Der absolut größte Teil wurde eben Mitglied, um Tickets kaufen zu können und sind ansonsten am e.V. gar nicht interessiert.
Das meinte ich aber nicht mit aktiv beteiligen. Ich meinte aktive Mitarbeit in Gremien, Fanabteilung usw. - dafür habe ich keine Zeit.Zudem habe ich nie geschrieben das ich mich nicht für das Vereinsleben interessiere.
Dann bist du als Vereinsmitglied doch auch "richtig". Der Großteil aller Vereine dürfte vor allem durch passive Mitglieder überleben. Aber ich gehe jede Wette ein, dass 90 % der Vereinsmitglieder den Namen Lunow bei der Frage nach dem Namen des Präsidenten nicht hätten nennen können und sich auch für Vereinsthemen null interessieren. Die wollten einfach nur eine Mitgliedsnummer für den Ticketshop. Und das finde ich nicht richtig.
Die Mitgliedschaft bedeutet vor allem auch die Unterstützung der anderen Sportarten. Ich würde vermuten, dass über 98% der Mitglieder sich eigentlich nur für den Profifußball interessieren.
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Mario Girotti, London, Samstag, 30.05.2026, 13:56 (vor 47 Tagen) @ Sascha
Das ist die Zweiklassengesellschafts Diskussion die ich für falsch erachte.
Ich glaube wirtschaftlich ist das absolut sinnvoll, dass man über Mitgliedschaften Einnahmen generiert und die Attraktivität steigert indem man Vorteile damit verknüpft.
Und natürlich ist es total legitim wenn dann Fans nur aus diesem Grund Mitglied werden um endlich mal ins Stadion zu kommen.
Bevor wir diese Diskussion führen sollten wir lieber mal über die ganzen Dauerkarten Blocker sprechen die mehrere DK haben und sich dumm und dusselig verdient haben die letzten 15 Jahre.
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markus, Samstag, 30.05.2026, 14:53 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti
Ich glaube wirtschaftlich ist das absolut sinnvoll, dass man über Mitgliedschaften Einnahmen generiert und die Attraktivität steigert indem man Vorteile damit verknüpft.
Ich finde es total unfair gegenüber anderen Randsportvereinen, dass mithilfe des Profifußballs massiv e.V. Gelder eingenommen werden und man damit problemlos alle anderen überholen kann.
Dazu dann auch noch gezwungen zu werden, obwohl man sich ausschließlich für den Profifußball interessiert, kann doch nicht richtig sein.
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Mario Girotti, London, Samstag, 30.05.2026, 15:09 (vor 47 Tagen) @ markus
Das kann man kritisieren. Aber auch das basiert ja auf der romantischen Annahme das es nur um Ehre geht im Sport und alle sich von Luft & Liebe ernähren.
Mich nervt der Trend auch, um das mal klar zu sagen. Aber wenn man wettbewerbsfähig sein möchte, gibt es dazu halt keine echte Alternative.
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markus, Samstag, 30.05.2026, 15:15 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti
Das kann man kritisieren. Aber auch das basiert ja auf der romantischen Annahme das es nur um Ehre geht im Sport und alle sich von Luft & Liebe ernähren.
Mich nervt der Trend auch, um das mal klar zu sagen. Aber wenn man wettbewerbsfähig sein möchte, gibt es dazu halt keine echte Alternative.
Die anderen regionalen Vereine müssen aus eigener Kraft Mitglieder gewinnen und haben keine KGaA im Hintergrund, die für 230.000 Mitglieder sorgt. Wir reden hier nicht über einen Wettbewerbsnachteil, wenn man es nicht tut. Wir reden über einen ganz massiven Vorteil.
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Mario Girotti, London, Samstag, 30.05.2026, 16:30 (vor 47 Tagen) @ markus
Das ist mir schon klar. Aber trotzdem ist es aus Sicht des BVB legitim Angebot & Nachfrage zumindest teilweise auszunutzen.
Ich sage ja nicht dass ich das alles gut finde. Aber wir müssen doch mal aufhören so zu tun als wäre 1989.
In 10-15 Jahren wird das Westfalenstadion (vermutlich eine neu gebaute Arena) wöchentlich gefüllt sein. Männerfussball, Frauenfussball. 1. Bundesliga, Champions League. Es geht darum wirtschaftlich die Richtigen Dinge zu tun. Da musst Du die Ressourcen optimal nutzen und jegliche Einnahmen nutzen die das unterstützen.
Wenn man auf die Fans hören würde werden wir halt irgendwann nur noch Mittelmaß.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Sascha, Dortmund, Samstag, 30.05.2026, 14:03 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti
Dann hast du bei mir jetzt eine Richtung rausgelesen, die ich gar nicht einschlagen wollte.
Ich finde es absolut legitim, wenn Leute nur Mitglied geworden sind, um Tickets beziehen zu können. Der BVB hat das ja auch über Jahre hinweg forciert.
Ich finde es im Gegenteil verkehrt, dass die Vereine das eine an das andere koppeln. Für mich sollte jedes Mitglied diese Mitgliedschaft aus Interesse an dem Verein an sich beantragen sollen und nicht, weil die Clubs ihnen sonst Tickets vorenthalten. Zumal das auch einfach im Kern nichts anderes ist als eine Preiserhöhung.
Mal eine Frage zur Mitgliedschaft
Klopfer
, Dortmund, Samstag, 30.05.2026, 11:16 (vor 47 Tagen) @ Sascha
... Ich sehe auch keinen Sinn darin, dass jemand, der sich nur für den Profifußball interessiert, beim BVB Frauenhandball und Tischtennis finanzieren soll.
Das ist zwar richtig, aber nicht alles, wenn es um die Mitgliedschaft geht.
Ich habe auch den größten Teil meines Lebens in der Gemeinschaft des BVB als Nichtmitglied verbracht, bis mir vor ein paar Jahren die Leitung der Fanabteilung nahe gelegt hat, dass wenn ich weiterhin an deren Auswärts- u. Finalfahrten teilnehmen möchte, eine Mitgliedschaft angebracht wäre.
Seitdem bin ich halt Mitglied.
SGG
Klopfer
1. FC Köln: Ohne Mitgliedschaft keine Dauerkarte
chief wiggum, im schönen Münsterland, Samstag, 30.05.2026, 09:23 (vor 47 Tagen) @ haweka
Ist bei Preußen Münster jetzt schon seit zwei oder drei Jahren so, wohl auf wegen den kleinen Stadions. Eine Mitgliedschaft bei denen kostet über 100,-€ im Jahr. Eine Stehplatz-Dauerkarte kostet dort in Summe 374€ für Drittligafußball.
Ich könnte mir vorstellen, dass so ein Modell auch in Dortmund eines Tages kommt. Ein bisschen was kann man doch immer noch rauspressen und medial mit „Treue zum Verein“ etc. vermarkten.
1. FC Köln: Ohne Mitgliedschaft keine Dauerkarte
Weeman, Hinterm Knauber, Samstag, 30.05.2026, 09:42 (vor 47 Tagen) @ chief wiggum
Na wenn 8% der Mitglieder dafür sind… wieviele davon wohl ne DK haben?
Edit: sollte unter den Ausgangspost.
BVB: Ohne Mitgliedschaft de facto nie eine Karte
Ausputzer, Düsseldorf, Samstag, 30.05.2026, 06:01 (vor 47 Tagen) @ haweka
Bei uns bekommst Du nicht einmal eine Tageskarte, ohne Mitglied zu sein.
Wann war denn der Ticketshop das letzte Mal für alle geöffnet - also so, dass man als Nichtmitglied Karten erwerben konnte?
Der VVK ist immer nur für Mitglieder, selbst der Zweitmarkt ist nur für Mitglieder zugänglich.
Soweit es noch DK-Inhaber gibt, die nicht Vereinsmitglied sind, dürfte es sich weitgehend um „Dinosaurier“ handeln.
BVB: Ohne Mitgliedschaft de facto nie eine Karte
TobiHH, Samstag, 30.05.2026, 11:34 (vor 47 Tagen) @ Ausputzer
Wann war denn der Ticketshop das letzte Mal für alle geöffnet - also so, dass man als Nichtmitglied Karten erwerben konnte?
diese saison sogar recht oft.
BVB: Ohne Mitgliedschaft de facto nie eine Karte
chief wiggum, im schönen Münsterland, Samstag, 30.05.2026, 09:26 (vor 47 Tagen) @ Ausputzer
Bei uns in der Ecke sitzen viele, die kein Mitglied sind. Wir haben die Dauerkarten aber auch noch gekauft, als man sich Block, Reihe und Platz aussuchen konnte.
Es gab doch diese Saison so viele Spiele im freien Verkauf wie schon lange nicht mehr. Fast die gesamten CL-Heimspiele gab es frei und gegen Bremen hatte ich eigentlich damit gerechnet, dass man die Karten zu einem Burger dazu bekommt.
BVB: Ohne Mitgliedschaft de facto nie eine Karte
Sascha, Dortmund, Samstag, 30.05.2026, 08:52 (vor 47 Tagen) @ Ausputzer
Die Zeiten sind vorbei.
BVB: Ohne Mitgliedschaft de facto nie eine Karte
Granatapfel, Samstag, 30.05.2026, 07:22 (vor 47 Tagen) @ Ausputzer
bearbeitet von Granatapfel, Samstag, 30.05.2026, 07:26
Bei uns bekommst Du nicht einmal eine Tageskarte, ohne Mitglied zu sein.
> Wann war denn der Ticketshop das letzte Mal für alle geöffnet - also so, dass man als Nichtmitglied Karten erwerben konnte?
Der VVK ist immer nur für Mitglieder, selbst der Zweitmarkt ist nur für Mitglieder zugänglich.
Soweit es noch DK-Inhaber gibt, die nicht Vereinsmitglied sind, dürfte es sich weitgehend um „Dinosaurier“ handeln.
Das ist noch gar nicht so lange her. Heimspiel gegen Freiburg gab es einen freien VVK
1. FC Köln: Ohne Mitgliedschaft keine Dauerkarte
Smeller, Dortmund, Freitag, 29.05.2026, 22:04 (vor 47 Tagen) @ haweka
72% der Mitglieder haben dafür abgestimmt. Tippe mal, dass da einige auf Karten gehofft haben. Einfach nur Neid und Missgunst, nix anderes. Widerliche Aktion mMn.
1. FC Köln: Ohne Mitgliedschaft keine Dauerkarte
Trainingskiebitz, Block 36, Freitag, 29.05.2026, 21:37 (vor 48 Tagen) @ haweka
Schöne Aktion. Damit wird die Dauerkarte auf der Süd um ca 1/3 teurer.
1. FC Köln: Ohne Mitgliedschaft keine Dauerkarte
donotrobme, Münsterland, Freitag, 29.05.2026, 21:51 (vor 48 Tagen) @ Trainingskiebitz
Heimliche Preiserhöhung für alle,sehe ich genau so
1. FC Köln: Ohne Mitgliedschaft keine Dauerkarte
HCSF
, Wuppertal, Samstag, 30.05.2026, 15:13 (vor 47 Tagen) @ donotrobme
Es gab eine Umfrage und 72% Prozent der Mitglieder waren dafür. Ich weiß jetzt nicht wer die Umfrage iniziert hat, dass es jetzt direkt vom Verein kommt habe ich noch nicht raus gelesen.
Ich finde die Regelung aber trotzdem total doof. Wieviel bestehende Mitglieder werden jetzt eine Dauerkarte bekommen? Das ist alles ein Tropfen auf den heißen Stein.
Es ist halt ein Witz, dass eine Millionen Stadt, ein 50.000 Plätze Stadion hat. Man muss ausbauen, nur bis so was in Deutschland umgesetzt ist dauert halt viel zu lange.
1. FC Köln: Ohne Mitgliedschaft keine Dauerkarte
haweka, Freitag, 29.05.2026, 22:06 (vor 47 Tagen) @ donotrobme
Heimliche Preiserhöhung für alle,sehe ich genau so
Nicht für alle. Für Mitglieder, die eine DK haben, ändert sich nichts. Ich frage mich allerdings, ob dies auch für VIP-Dauerkarte (Business-Ticket) gilt. Hat man die auch einfach gekündigt, wenn sie kein Mitglied waren?
Nächster Triumph für Luke Littler
haweka, Freitag, 29.05.2026, 11:42 (vor 48 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Darts-Weltmeister Luke Littler hat sich auch den vierten großen Titel des Jahres gekrallt. Nach seinen Erfolgen bei der WM, dem World Masters und den UK Open setzte sich der 19 Jahre alte Engländer im hochklassigen Traumfinale der Premier League in London gegen seinen Landsmann und Vorjahressieger Luke Humphries durch. 10:9, 10:9, 11:10.
https://www.sueddeutsche.de/sport/darts-premier-league-littler-humphries-historisch-li.3490832
Nächster Triumph für Luke Littler
BVBSvente, Solingen, Freitag, 29.05.2026, 14:02 (vor 48 Tagen) @ haweka
Im Spiel gegen Price sah er früh wie der Sieger aus, ehe er dann auf einmal einknickte und Price ihn in den Decider zwang.
Im Finale dann am Ende doch mit einer konzentrierten Leistung verdient (auch über die 17 Spieltage gesehen) gewonnen.
Das Interview nach dem Spiel (was abgebrochen wurde, weil er in Tränen ausbracht) fand ich schon herbe... 19 Jahre alt... Druck, Erwartungen der anderen und dann diese Buherei... scheint nicht spurlos vorübergegangen zu sein.
Nächster Triumph für Luke Littler
haweka, Freitag, 29.05.2026, 15:24 (vor 48 Tagen) @ BVBSvente
Im Spiel gegen Price sah er früh wie der Sieger aus, ehe er dann auf einmal einknickte und Price ihn in den Decider zwang.
Im Finale dann am Ende doch mit einer konzentrierten Leistung verdient (auch über die 17 Spieltage gesehen) gewonnen.
Das Interview nach dem Spiel (was abgebrochen wurde, weil er in Tränen ausbracht) fand ich schon herbe... 19 Jahre alt... Druck, Erwartungen der anderen und dann diese Buherei... scheint nicht spurlos vorübergegangen zu sein.
Ja, das Interview war aufschlussreich und traurig. Falls das mit den Buh-Rufen weitergeht, sollte er schauen, wie er damit umgeht. Hätte ich seine Fähigkeit, würde ich die Leute richtig provozieren und ihnen dann den Stinkefinger zeigen.
Nächster Triumph für Luke Littler
Gargamel09, Freitag, 29.05.2026, 15:38 (vor 48 Tagen) @ haweka
Ja, das Interview war aufschlussreich und traurig. Falls das mit den Buh-Rufen weitergeht, sollte er schauen, wie er damit umgeht. Hätte ich seine Fähigkeit, würde ich die Leute richtig provozieren und ihnen dann den Stinkefinger zeigen.
Das ist aber nicht Wrestling, wo alles Show ist. Zeigst Du denen den Finger, werden die nie Ruhe geben und nochmal ne Schippe drauflegen. Man kann ihm nur wünschen, dass er das weiterhin kanalisiert bekommt, denn wenn er sich 1 x davon beeindruckt zeigt - dass er verliert, bisher tut er denen nicht den Gefallen, dann haben die nicht nur ihr Ziel erreicht, sondern machen immer so weiter.
Ich verfolge das jetzt nicht so intensiv, aber gibt es denn in der Dartswelt Orte - in Deutschland scheint er die Hallen auch gegen sich zu haben, wo er auch mal gefeiert wird oder ist das überall so?
Nächster Triumph für Luke Littler
José, Dortmund, Freitag, 29.05.2026, 19:13 (vor 48 Tagen) @ Gargamel09
Naja, er tut da auf der Bühne schon auch einiges dafür, die Leute gegen sich aufzubringen. Der ein oder andere Arroganzanfall, manch unüberlegte Social Media Posts die sich bewusst gegen die Stadt oder die Fans des Local Heros beim nächsten Turnier richten…
Er ist halt mit 17 auf die große Bühne gekommen, das differenziert der geneigte Darts-Fan auf 15 Pils aber nicht und haut dann drauf.
Da ist schon sehr viel hausgemacht - auch wenn ich die Aversion gegen ihn nicht richtig finde, ist es nicht so, dass das gar nicht nachvollziehbar wäre.
Nächster Triumph für Luke Littler
Garum, Bornum am Harz, Freitag, 29.05.2026, 12:08 (vor 48 Tagen) @ haweka
Darts-Weltmeister Luke Littler hat sich auch den vierten großen Titel des Jahres gekrallt. Nach seinen Erfolgen bei der WM, dem World Masters und den UK Open setzte sich der 19 Jahre alte Engländer im hochklassigen Traumfinale der Premier League in London gegen seinen Landsmann und Vorjahressieger Luke Humphries durch. 10:9, 10:9, 11:10.
https://www.sueddeutsche.de/sport/darts-premier-league-littler-humphries-historisch-li.3490832
Eigentlich Wahnsinn. Mal sehen wie lange man in der Lage ist so ein Niveau zu halten.
Aber auch jetzt schon sehr beeindruckend.
Nächster Triumph für Luke Littler
Franke, Freitag, 29.05.2026, 12:18 (vor 48 Tagen) @ Garum
Darts-Weltmeister Luke Littler hat sich auch den vierten großen Titel des Jahres gekrallt. Nach seinen Erfolgen bei der WM, dem World Masters und den UK Open setzte sich der 19 Jahre alte Engländer im hochklassigen Traumfinale der Premier League in London gegen seinen Landsmann und Vorjahressieger Luke Humphries durch. 10:9, 10:9, 11:10.
https://www.sueddeutsche.de/sport/darts-premier-league-littler-humphries-historisch-li.3490832
Eigentlich Wahnsinn. Mal sehen wie lange man in der Lage ist so ein Niveau zu halten.
Aber auch jetzt schon sehr beeindruckend.
Mit 22 alles mehrfach gewonnen. Darts hat ihm nichts mehr zu bieten. Gibt's da vielleicht eine Alternative wie im Schach - Die Zahlen irgendwie auf dem Brett verteilt?
Nächster Triumph für Luke Littler
Garum, Bornum am Harz, Freitag, 29.05.2026, 12:34 (vor 48 Tagen) @ Franke
Darts-Weltmeister Luke Littler hat sich auch den vierten großen Titel des Jahres gekrallt. Nach seinen Erfolgen bei der WM, dem World Masters und den UK Open setzte sich der 19 Jahre alte Engländer im hochklassigen Traumfinale der Premier League in London gegen seinen Landsmann und Vorjahressieger Luke Humphries durch. 10:9, 10:9, 11:10.
https://www.sueddeutsche.de/sport/darts-premier-league-littler-humphries-historisch-li.3490832
Eigentlich Wahnsinn. Mal sehen wie lange man in der Lage ist so ein Niveau zu halten.
Aber auch jetzt schon sehr beeindruckend.
Mit 22 alles mehrfach gewonnen. Darts hat ihm nichts mehr zu bieten. Gibt's da vielleicht eine Alternative wie im Schach - Die Zahlen irgendwie auf dem Brett verteilt?
Wenn er bis dahin finanziell ausgesorgt hat vielleicht. Ansonsten hätte er für Jahre eine beständige Einnahmequelle, muss ja nicht immer Finale sein.
Nächster Triumph für Luke Littler
VM
, Lüdinghausen, Freitag, 29.05.2026, 12:19 (vor 48 Tagen) @ Franke
bearbeitet von VM, Freitag, 29.05.2026, 13:00
Vielleicht geht es dabei gar nicht um die Pokale selbst, sondern darum, besser zu sein als die anderen.
Nächster Triumph für Luke Littler
Garum, Bornum am Harz, Freitag, 29.05.2026, 12:35 (vor 48 Tagen) @ VM
Vielleicht geht es dabei keine um die Pokale selbst, sondern darum, besser zu sein als die anderen.
Das ist natürlich auch eine Motivation, Taylers Rekorde sind ja noch zu knacken und auch noch sehr weit weg.
Nächster Triumph für Luke Littler
Reconman, Bad Aibling, Freitag, 29.05.2026, 16:14 (vor 48 Tagen) @ Garum
So lange wird Littler nicht spielen, Taylors Rekorde sind in der heutigen Zeit nicht mehr zu brechen.
Mich würde es auch eher wundern wenn Littler in 20 Jahren noch am Board steht.
Nächster Triumph für Luke Littler
Garum, Bornum am Harz, Freitag, 29.05.2026, 16:57 (vor 48 Tagen) @ Reconman
So lange wird Littler nicht spielen, Taylors Rekorde sind in der heutigen Zeit nicht mehr zu brechen.
Mich würde es auch eher wundern wenn Littler in 20 Jahren noch am Board steht.
Glaube ich auch nicht dran aber man weiß ja nie was einen so antreibt.
Nächster Triumph für Luke Littler
Chappi1991
, Freitag, 29.05.2026, 18:33 (vor 48 Tagen) @ Garum
So lange wird Littler nicht spielen, Taylors Rekorde sind in der heutigen Zeit nicht mehr zu brechen.
Mich würde es auch eher wundern wenn Littler in 20 Jahren noch am Board steht.
Glaube ich auch nicht dran aber man weiß ja nie was einen so antreibt.
Das wäre dann schon fast die Mitte des 21. Jahrhunderts. Krass.
Nächster Triumph für Luke Littler
Garum, Bornum am Harz, Freitag, 29.05.2026, 19:03 (vor 48 Tagen) @ Chappi1991
So lange wird Littler nicht spielen, Taylors Rekorde sind in der heutigen Zeit nicht mehr zu brechen.
Mich würde es auch eher wundern wenn Littler in 20 Jahren noch am Board steht.
Glaube ich auch nicht dran aber man weiß ja nie was einen so antreibt.
Das wäre dann schon fast die Mitte des 21. Jahrhunderts. Krass.
Und LH wäre erst Anfang 40.
Reminder : CL Finale morgen schon um 18 Uhr !!!
Deetoo, Freitag, 29.05.2026, 07:49 (vor 48 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Anstatt 21 Uhr ! Ist wohl neu ab dieser Saison :) hatte ich ganz vergessen .
"The Killers" als Headliner...
Frankonius, Frankfurt, Freitag, 29.05.2026, 19:13 (vor 48 Tagen) @ Deetoo
..letztes Jahr "Linkin Park", diesmal "The Killers".
Von der Musikauswahl finde ich die UEFA gar nicht so schlecht.
Amazon Music warnt bei den beiden Bands vor "explicit" Songs ;-)
Und niemand in Europa beschwert sich, dass schon wieder eine Ami-Band auftritt (siehe den Stress um Bad Bunny beim Super Bowl). Gut Amis sind neutral, "Oasis" wäre parteiisch gewesen.
"The Killers" als Headliner...
haweka, Freitag, 29.05.2026, 22:22 (vor 47 Tagen) @ Frankonius
..letztes Jahr "Linkin Park", diesmal "The Killers".
Früher war einfach alles besser. Headliner der Kick-off-Show war das Polizeimusikkorps Dortmund.
"The Killers" als Headliner...
Pa1n, Freitag, 29.05.2026, 22:32 (vor 47 Tagen) @ haweka
..letztes Jahr "Linkin Park", diesmal "The Killers".
Früher war einfach alles besser. Headliner der Kick-off-Show war das Polizeimusikkorps Dortmund.
In Frankfurt sangen die sogar die Vereinshymne, was nicht einer gewissen Ironie entbehrt, wenn man sieht, wie die Ultras Frankfurt mit ihrer bekannten "kritischen" Haltung zur Polizei, mitsingen.
"The Killers" als Headliner...
Frankonius, Frankfurt, Freitag, 29.05.2026, 22:36 (vor 47 Tagen) @ Pa1n
Ich meine, die Vereinshymne "Im Herzen von Europa" wäre immer noch vom Polizeichor eingesungen.
Wikpedia:
Das Lied wurde 1959 als Schunkelwalzer von zwei Mitgliedern des Polizeichors Frankfurt als Huldigung an ihre Stadt komponiert und erhielt 1974 anlässlich des 75. Vereinsjubiläums seinen heutigen Text.
"The Killers" als Headliner...
Pa1n, Freitag, 29.05.2026, 21:33 (vor 48 Tagen) @ Frankonius
..letztes Jahr "Linkin Park", diesmal "The Killers".
Von der Musikauswahl finde ich die UEFA gar nicht so schlecht.
Amazon Music warnt bei den beiden Bands vor "explicit" Songs ;-)
Und niemand in Europa beschwert sich, dass schon wieder eine Ami-Band auftritt (siehe den Stress um Bad Bunny beim Super Bowl).
Was hätte wohl Viktor Orban dazu gesagt? ;-) Ich glaube, die UEFA geht da vor allem nach Popularität. Sicher hätte es da auch die eine oder andere europäische Band gegeben...
Wer Darts guckt, dem kommen die Killers bzw das eine Lied aber mittlerweile zu den Ohren raus :-)
(Gibt aber auch hier schlechtere Ohrwürmer)
"The Killers" als Headliner...
donotrobme, Münsterland, Freitag, 29.05.2026, 21:53 (vor 48 Tagen) @ Pa1n
Wer von denen ist denn schwul?
"The Killers" als Headliner...
Pa1n, Freitag, 29.05.2026, 22:08 (vor 47 Tagen) @ donotrobme
Wer von denen ist denn schwul?
Um gegen Orbans "Moralvorstellungen" zu verstoßen, muss man nicht zwingend schwul sein ("westliche Werte reichen vollkommen). The Killers, oder zumindest Flowers, gilt ja eher als Dem als Rep. ;-)
"The Killers" als Headliner...
donotrobme, Münsterland, Freitag, 29.05.2026, 21:28 (vor 48 Tagen) @ Frankonius
Die gibt es noch und geben gar konzerte?
Edit: Die Zeile "Are we human or are we dancer" ist immer noch mit das eigenartigste, was mir untergekommen ist.
"The Killers" als Headliner...
TeePee, NRW, Samstag, 30.05.2026, 14:37 (vor 47 Tagen) @ donotrobme
Edit: Die Zeile "Are we human or are we dancer" ist immer noch mit das eigenartigste, was mir untergekommen ist.
Mit "Dancer" sind hier Tänzer in einer (vorgegebenen) Choreografie gemeint, man könnte es in diesem Zusammenhang auch mit "Marionetten" übersetzen.
Abendessen in der Halbzeit?
Frankonius, Frankfurt, Freitag, 29.05.2026, 16:40 (vor 48 Tagen) @ Deetoo
Die Franzosen essen ja in der Regel erst nach 20:00, ich persönlich eher so zwischen 18:00 und 19:00 Uhr. Im UK sind es zum Anstoß ja erst 17:00 (Tea Time). In den USA interessiert sich keine Sau fürs CL Finale. War wenigstens 2013 noch so. War damals in Hyannis Port, Suche nach Sports Bar erfolglos. ZDF Stream funktionierte aber schon damals.
Abendessen in der Halbzeit?
Bounty, Freitag, 29.05.2026, 18:37 (vor 48 Tagen) @ Frankonius
Zu Spielbeginn Pizza ordern und dann kommt die hoffentlich passend zur Halbzeit ;)
Danke!
PaBe, Freitag, 29.05.2026, 10:35 (vor 48 Tagen) @ Deetoo
Hätte ich definitiv verpasst.
Danke!
haweka, Freitag, 29.05.2026, 11:05 (vor 48 Tagen) @ PaBe
Hätte ich definitiv verpasst.
Hätte ich nicht nur verpasst, sondern werde ich verpassen. Ausflug per Rad. 18 Uhr hatte bei der Planung sehr wahrscheinlich keiner auf dem Zettel. Mal schauen, ob sich aus der Gruppe noch jemand meldet. Glaube aber nicht, dass wir wegen eines Fußballspiels, Paris gegen London, unsere Tour absagen.
Danke!
sfroehlich73, Mainz, Freitag, 29.05.2026, 21:21 (vor 48 Tagen) @ haweka
Das kann bei uns auch noch passieren. 18.00 Uhr - was für eine blöde Zeit für ein Finale.
Danke!
promille14, Halle Westf., Freitag, 29.05.2026, 22:01 (vor 48 Tagen) @ sfroehlich73
Warum blöd? Ich finde es ehrlich gesagt super! Nur dank solcher Anstoßzeiten war es mir möglich das DFB Pokalfinale 1989 zu sehen. Um 20 Uhr wäre ich als damals 6-jähriger bestimmt schon im Bett gewesen.
So haben auch Jüngere mal die Möglichkeit ein solches Spiel live zu sehen. Für meinen dann nächstes Jahr Ende Mai fast 6-jährigen Sohn bestimmt genial den BVB um 18 Uhr live schauen zu können ;-)
Reminder : CL Finale morgen schon um 18 Uhr !!!
Bono, Hamburg, Freitag, 29.05.2026, 09:45 (vor 48 Tagen) @ Deetoo
Auf DAZN aber auch zeitversetzt schauen möglich, oder?
Reminder : CL Finale morgen schon um 18 Uhr !!!
Hatebreed, Freitag, 29.05.2026, 09:54 (vor 48 Tagen) @ Bono
Willst Du unbedingt bei 21 Uhr bleiben? ;)
--
Block 24
Reminder : CL Finale morgen schon um 18 Uhr !!!
Bono, Hamburg, Freitag, 29.05.2026, 11:58 (vor 48 Tagen) @ Hatebreed
Ich bin um 18 Uhr nicht zuhause :-)
Reminder : CL Finale morgen schon um 18 Uhr !!!
Hatebreed, Freitag, 29.05.2026, 08:52 (vor 48 Tagen) @ Deetoo
Warum eigentlich?
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Block 24
Sonntag müssen alle wieder auf Arbeit
Dietmarson, Freitag, 29.05.2026, 10:50 (vor 48 Tagen) @ Hatebreed
Oder in die Schule.
Macht komplett Sinn. Unter der Woche 21 Uhr gar kein Problem
Sonntag müssen alle wieder auf Arbeit
CF, Freitag, 29.05.2026, 11:14 (vor 48 Tagen) @ Dietmarson
Oder in die Schule.
Macht komplett Sinn. Unter der Woche 21 Uhr gar kein Problem
Bei unter der Woche regelmäßig 18 Uhr würden wohl viele auf die Barrikaden gehen.
danke
Hatebreed, Freitag, 29.05.2026, 09:54 (vor 48 Tagen) @ Hatebreed
.
--
Block 24
Reminder : CL Finale morgen schon um 18 Uhr !!!
Bounty, Freitag, 29.05.2026, 09:14 (vor 48 Tagen) @ Hatebreed
Für die Saudis
Reminder : CL Finale morgen schon um 18 Uhr !!!
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 29.05.2026, 09:08 (vor 48 Tagen) @ Hatebreed
Für den Austragungsort. Für die Fans vor Ort. Für die jungen Fans. Für die Menschen.
Warum steigt das Champions-League-Finale 2026 schon um 18 Uhr?
CHS
, Lünen / Dortmund, Freitag, 29.05.2026, 09:08 (vor 48 Tagen) @ Hatebreed
Alle noch am See um die Zeit
Dietmarson, Freitag, 29.05.2026, 10:53 (vor 48 Tagen) @ CHS
aber klar, labert euch einen ab von Integration und Fans etc. Geht doch wie immer nur um Kohle.
Alle noch am See um die Zeit
Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Freitag, 29.05.2026, 13:06 (vor 48 Tagen) @ Dietmarson
aber klar, labert euch einen ab von Integration und Fans etc. Geht doch wie immer nur um Kohle.
Gibt doch Regen morgen ;).
Warum steigt das Champions-League-Finale 2026 schon um 18 Uhr?
Blarry, Essen, Freitag, 29.05.2026, 09:28 (vor 48 Tagen) @ CHS
Die UEFA möchte also den Fans die Möglichkeit bieten, auch nach Abpfiff noch weiterfeiern zu können. Hab ich da einen Denkfehler drin, oder ist es nicht die Kerneigenschaft eines solchen Finalspiels, dass nur maximal 50% der Anwesenden hinterher noch nach Feiern zumute ist?
Warum steigt das Champions-League-Finale 2026 schon um 18 Uhr?
stfn84, Köln, Freitag, 29.05.2026, 09:35 (vor 48 Tagen) @ Blarry
Die einen feiern und trinken Dir vor Freude den Laden leer, die anderen trauern und trinken Dir aus lauter Frust den Laden leer.
Warum steigt das Champions-League-Finale 2026 schon um 18 Uhr?
burz, Lünen, Freitag, 29.05.2026, 11:05 (vor 48 Tagen) @ stfn84
Die einen feiern und trinken Dir vor Freude den Laden leer, die anderen trauern und trinken Dir aus lauter Frust den Laden leer.
Nach den diversen Finalniederlagen war ich häufig froh, dass der Tag schon fortgeschritten war und ich vergleichsweise schnell ins Bett konnte. Trinken ist da so ziemlich das Letzte, worauf ich noch Bock habe.
Das einzige Argument im Sinne der Fans sind m.E. Kinder. Aber selbst die können ab einem gewissen Alter gerade am Wochenende auch mal länger aufbleiben.
Warum steigt das Champions-League-Finale 2026 schon um 18 Uhr?
CF, Freitag, 29.05.2026, 11:13 (vor 48 Tagen) @ burz
Die einen feiern und trinken Dir vor Freude den Laden leer, die anderen trauern und trinken Dir aus lauter Frust den Laden leer.
Nach den diversen Finalniederlagen war ich häufig froh, dass der Tag schon fortgeschritten war und ich vergleichsweise schnell ins Bett konnte. Trinken ist da so ziemlich das Letzte, worauf ich noch Bock habe.Das einzige Argument im Sinne der Fans sind m.E. Kinder. Aber selbst die können ab einem gewissen Alter gerade am Wochenende auch mal länger aufbleiben.
Sprich du da nur für dich;-) Es gibt nahezu kein Argument für 21 Uhr anstelle von 18 Uhr (bei der statistisch absoluten Mehrheit).
Warum steigt das Champions-League-Finale 2026 schon um 18 Uhr?
burz, Lünen, Freitag, 29.05.2026, 12:51 (vor 48 Tagen) @ CF
Die einen feiern und trinken Dir vor Freude den Laden leer, die anderen trauern und trinken Dir aus lauter Frust den Laden leer.
Nach den diversen Finalniederlagen war ich häufig froh, dass der Tag schon fortgeschritten war und ich vergleichsweise schnell ins Bett konnte. Trinken ist da so ziemlich das Letzte, worauf ich noch Bock habe.Das einzige Argument im Sinne der Fans sind m.E. Kinder. Aber selbst die können ab einem gewissen Alter gerade am Wochenende auch mal länger aufbleiben.
Sprich du da nur für dich;-) Es gibt nahezu kein Argument für 21 Uhr anstelle von 18 Uhr (bei der statistisch absoluten Mehrheit).
Ich glaube nicht, dass ich da nur für mich spreche. 18 Uhr zerschießt dann schon den ein oder anderen Tag. Heißt beispielsweise auch, dass man gegen 17 Uhr den Freibadbesuch abbrechen muss. Oder den Besuch bei der Oma oder was auch immer. Wenn dieses Spiel nicht den Tag dominieren soll, stellt sich die Frage, ob man bis 18 Uhr schon alles erledigt hat, was man so an einem Samstag ohne BVB machen könnte.
Für 18 Uhr sprechen noch Partyaktivitäten danach. Dann kann man gemütlich noch zur Abendparty um 20 Uhr erscheinen.
Vermutlich wird man das auch bei den Einschaltquoten sehen. In aller Regel hast Du ja mehr TV Zuschauer um 20 Uhr als um 18 Uhr. Warum sollte es hier anders sein?
Warum steigt das Champions-League-Finale 2026 schon um 18 Uhr?
Litze80, Freitag, 29.05.2026, 12:16 (vor 48 Tagen) @ CF
Die einen feiern und trinken Dir vor Freude den Laden leer, die anderen trauern und trinken Dir aus lauter Frust den Laden leer.
Nach den diversen Finalniederlagen war ich häufig froh, dass der Tag schon fortgeschritten war und ich vergleichsweise schnell ins Bett konnte. Trinken ist da so ziemlich das Letzte, worauf ich noch Bock habe.Das einzige Argument im Sinne der Fans sind m.E. Kinder. Aber selbst die können ab einem gewissen Alter gerade am Wochenende auch mal länger aufbleiben.
Sprich du da nur für dich;-) Es gibt nahezu kein Argument für 21 Uhr anstelle von 18 Uhr (bei der statistisch absoluten Mehrheit).
Es gibt ja auch noch ein Zeitfenster zwischen 18:00 und 21:00 Uhr. Ich finde 18:00 Uhr tatsächlich auch etwas früh, um mich an einem sonnigen Samstag vor den Fernseher zu setzen und ein Fußballspiel zwischen Arsenal und PSG zu gucken. Und ich glaube, da gibt es noch zahlreiche andere, die das ähnlich sehen.
Warum steigt das Champions-League-Finale 2026 schon um 18 Uhr?
CF, Freitag, 29.05.2026, 12:46 (vor 48 Tagen) @ Litze80
Die einen feiern und trinken Dir vor Freude den Laden leer, die anderen trauern und trinken Dir aus lauter Frust den Laden leer.
Nach den diversen Finalniederlagen war ich häufig froh, dass der Tag schon fortgeschritten war und ich vergleichsweise schnell ins Bett konnte. Trinken ist da so ziemlich das Letzte, worauf ich noch Bock habe.Das einzige Argument im Sinne der Fans sind m.E. Kinder. Aber selbst die können ab einem gewissen Alter gerade am Wochenende auch mal länger aufbleiben.
Sprich du da nur für dich;-) Es gibt nahezu kein Argument für 21 Uhr anstelle von 18 Uhr (bei der statistisch absoluten Mehrheit).
Es gibt ja auch noch ein Zeitfenster zwischen 18:00 und 21:00 Uhr. Ich finde 18:00 Uhr tatsächlich auch etwas früh, um mich an einem sonnigen Samstag vor den Fernseher zu setzen und ein Fußballspiel zwischen Arsenal und PSG zu gucken. Und ich glaube, da gibt es noch zahlreiche andere, die das ähnlich sehen.
Die gibt es sicherlich. Doch scheint es ungleich mehr zu geben, die 21 Uhr etwas spät finden. In Griechenland, Türkei etc. ist es dann 22 Uhr. Wie auch immer. Der Versuch ist es wert. Wenn man feststellt, dass die Quoten oder das Zuschauerinteresse abnehmen, dann wird man vielleicht auf 19 oder 20 Uhr gehen.
Reminder : CL Finale morgen schon um 18 Uhr !!!
Venceremos, Freitag, 29.05.2026, 08:57 (vor 48 Tagen) @ Hatebreed
Man könnte meinen die machen das für den amerikanischen oder asiatischen Markt oder so aber in den USA von (je nach Zeitzone) 15 Uhr aus 12 Uhr Mittags und in China um 0 Uhr statt 3 Uhr nachts wird jetzt nicht der Hauptgrund gewesen sein.
Reminder : CL Finale morgen schon um 18 Uhr !!!
Karsten, Zürich, Freitag, 29.05.2026, 08:56 (vor 48 Tagen) @ Hatebreed
Warum eigentlich?
Meine Vermutung wäre, dass es in Ostasien einen Unterschied macht, ob das Spiel um 0 Uhr oder um 3 Uhr läuft (da schläft selbst der Fussballnerd an sich gerne), während es in allen anderen Teilen der Welt nicht so einen Unterschied macht bzw. für Europa sogar von Vorteil ist, wenn es inkl. Elfmeterschiessen nach 120 VAR-Eingriffen nicht so spät endet.
Reminder : CL Finale morgen schon um 18 Uhr !!!
donotrobme, Münsterland, Freitag, 29.05.2026, 09:17 (vor 48 Tagen) @ Karsten
bearbeitet von donotrobme, Freitag, 29.05.2026, 09:29
Das tippe ich auch,
in Indien beginnt das Spiel um 21 Uhr,
in China um Mitternacht,
in New York/der Ostküste der USA um 12 Uhr mittags
in LA/ der Westküste um 9 Uhr morgens
Die letzten beiden WM-Finals fanden auch am Vorabend deutscher Zeit statt.
Reminder : CL Finale morgen schon um 18 Uhr !!!
CF, Freitag, 29.05.2026, 09:59 (vor 48 Tagen) @ donotrobme
Das tippe ich auch,
in Indien beginnt das Spiel um 21 Uhr,
in China um Mitternacht,
in New York/der Ostküste der USA um 12 Uhr mittags
in LA/ der Westküste um 9 Uhr morgensDie letzten beiden WM-Finals fanden auch am Vorabend deutscher Zeit statt.
Dennoch ist es ja aus vielerlei Hinsicht die bessere Anstoßzeit. Kann man einfach mal so stehenlassen, wenn eine solche Anpassung ausschließlich Vorteile bringt für alle Beteiligten. Gibt es ja nicht allzu oft beim Profi-Fussball.
Reminder : CL Finale morgen schon um 18 Uhr !!!
Gargamel09, Freitag, 29.05.2026, 10:59 (vor 48 Tagen) @ CF
Das tippe ich auch,
in Indien beginnt das Spiel um 21 Uhr,
in China um Mitternacht,
in New York/der Ostküste der USA um 12 Uhr mittags
in LA/ der Westküste um 9 Uhr morgensDie letzten beiden WM-Finals fanden auch am Vorabend deutscher Zeit statt.
Dennoch ist es ja aus vielerlei Hinsicht die bessere Anstoßzeit. Kann man einfach mal so stehenlassen, wenn eine solche Anpassung ausschließlich Vorteile bringt für alle Beteiligten. Gibt es ja nicht allzu oft beim Profi-Fussball.
Sehe ich auch so, außer dass die Ticketpreise natürlich nicht fanfreundlich sind, ist so eine frühe Anstoßzeit am WE immer besser, als um 21 Uhr