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Und Eintrittspreis? (Fußball und Sport allgemein)

markus, Donnerstag, 07.05.2026, 12:12 (vor 19 Stunden, 12 Minuten) @ nico36de

Aber bei 3 Abos (vermutlich bald 4?) für alle BVB-Spiele, bin ich einfach raus. Aus Prinzip.


Für mich ist der Gegenwert für die Abokosten inzwischen auch absurd gering. Ich hatte über zig Jahre Premiere- und Sky-Abo, bin aber ausgestiegen, nachdem ich DAZN gebraucht hätte, um die CL schauen zu können. Es reicht mir inzwischen vollkommen, das eine oder andere Spiel für umme zu schauen, was ja trotz der gerade groß verkündeten Sperrung des größten Portals in Deutschland nicht mehr als ein müdes Gähnen erfordert.

Eins steht fest: wenn nicht massenhaft Fußballfans bereit wären, jeden noch so starken Dreh an der Preisschraube der Abos oder jede weitere Aufsplittung des Angebots auf noch mehr Anbieter bereitwillig mitzumachen oder gar solche Horror-Kommerzveranstaltungen wie eine WM in Katar oder aktuell in den USA zu besuchen, wäre der Fußball in der aktuellen Form ganz schnell am Ende.

Die Gesellschaft besteht aus Konsum-Zombies. Blinder und unkontrollierter Konsum führt eben zu solchen Ausmaßen. Das sind dann dieselben Leute, die keine 50 € übrig haben, um einen ETF zu besparen.

Innerhalb dieser Gruppe kann ich aber noch verstehen, dass man sich wünscht, dass der BVB Titel gewinnt. Wer den Wert von Geld nicht versteht und es nur als Papier mit ein paar Zahlen begreift, versteht auch nicht, dass man Klubs mit noch viel mehr Geld nicht überholen kann.

Paradoxer finde ich hingegen einen Teil der anderen Gruppe: diejenigen, die das System durchschaut haben, sich für günstige Dauerkartenpreise einsetzen, mit VPN Fußball schauen, Rheinmetall ablehnen und natürlich auch an 50+1 festhalten sowie keine Investoren akzeptieren wollen, dann aber trotzdem einen Fußball fordern, der mit Klubs mithält, die diese Grundsätze nicht berücksichtigen und dadurch massiv mehr Geld zur Verfügung haben.

Ich finde, man sollte dann wenigstens so konsequent sein und die Situation so einordnen, dass wir seit zehn Jahren genau das sehen, was die finanziellen Kräfteverhältnisse zulassen. Und sich das auch nie mehr wieder ändern wird. Das fällt einigen aber wirklich schwer.


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