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Schon in Ordnung so (BVB)

burz, Lünen, Freitag, 10.04.2026, 16:13 (vor 3 Tagen) @ Ricola1

Wirtschaftlich gesehen stimme ich dir zu, dass das so schon ganz okay ist. Problem an der Sache ist, dass wir ja nicht wissen welche diese paar Vereine sind für die diese Ausstiegsklausel gilt. Bayern wäre ich extrem sauer wogegen Ausland mir relativ egal wäre, da der BVB ja genug Geld bekommt wäre es nur blöd ihn an einen Ligakonkurrenten zu verlieren.

Von großartigem Bekenntnis zum Verein kann ja auch keine Rede sein, wenn der Vertrag schon nach der WM wieder aufgelöst werden kann. Der Typ will sich halt nur finanziell absichern, falls es bei ihm sportlich nicht so gut läuft, dass er dann beim BVB bleiben kann.


Na ja, "will sich halt nur finanziell absichern" glaube ich ehrlich gesagt nicht ganz.
Das hat der BVB bestens gemacht, meiner Meinung nach.

Und Schlotterbeck ist - ausschließlich wirtschaftlich betrachtet - schlecht beraten worden. Wie quasi viele Fussball-Profis. Rein wirtschaftlich betrachtet ist die sinnvollste Option für solche Spieler, in weniger als 9 Monaten frei mit allen erdenklichen Klubs verhandeln zu können, sich das schönste Paket und Handgeld aussuchen zu können.
Kostet er jetzt zum Beispiel 50 Mio. und ist er das anderen Klubs wert, hätte er im Sommer 2027 bei Null-Ablöse sicher 30 Mio. rausverhandeln können. Die hat er jetzt aus der Hand gegeben.

Also: Der BVB hat (rein wirtschaftlich) deutlich mehr gewonnen als verloren bei dem Deal und umgekehrt hat der Spieler (rein wirtschaftlich) deutlich mehr verloren. Insofern hat der BVB alles richtig gemacht. Vorausgesetzt, man hätte im Sommer nicht andernfalls 80 Mio. Euro erhalten. Davon ist der Spieler ein Jahr vor Vertragsende bei dessen Qualitäten, Erfolgen und Ruf meilenweit entfernt. Hätte passieren können, halte ich aber für unwahrscheinlich.

Nebenaspekt "Bekenntnis": In dem Sinne könnte man es, wollte man es gut meinen, sogar als kleines "Bekenntnis" werten, weil er objektiv auf eine Geldchance verzichtet. Zumindest würde ich ihm aber keine unlauteren Motive unterstellen. Er hätte mehr draus machen können. Insofern alles ok.

Deine wirtschaftliche Bewertung ist richtig. Aber vielleicht war und ist Schlotterbeck gar nicht so schlecht beraten wie man es aus einer rein ökonomischen Brille sehen würde. Vielleicht will er nur wechseln, wenn wirklich alle Aspekte dafür sprechen. Vielleicht ist ein Wechsel daher auch aus Schlotterbecks Perspektive eher unwahrscheinlich, so dass er diese aus ökonomischer Sicht für ihn dann nicht mehr so unkluge Verlängerung dennoch vollzogen hat.

So oder so wäre man beim BVB blöd gewesen diese Verhandlungen nicht zu führen. Da bin ich wirklich froh, dass viele Nörgler aus diesem Forum rein gar nichts zu sagen haben


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