Allgemeine Newsschlagzeilen vom 17.03.2026 (Fußball und Sport allgemein)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Dienstag, 17.03.2026, 08:00 (vor 47 Tagen)
Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.
Werder: Clemens Fritz präsentiert den Schuldigen an der Misere
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 17.03.2026, 21:49 (vor 47 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Wer hat die sportliche Misere beim SV Werder Bremen zu verantworten? Geschäftsführer Clemens Fritz präsentiert nun nach dem vormaligen Trainer Horst Steffen den Hauptverantwortlichen: Kaderplaner Johannes Jahns, der auch gleich von seinen Aufgaben entbunden wurde.
Verpflichtungen wie die von Naby Keïta, Leihen wie die von Victor Boniface oder die Unkenntnis hinsichtlich der möglichen Anzahl von Leihen - Jahns, seit drei Jahren bei Werder, ist für alles verantwortlich oder wird dafür verantwortlich gemacht.
Ob Jahns allerdings den Club wird verlassen müssen, steht noch nicht fest. Möglicherweise wird er im Club eine andere Aufgabe übernehmen.
Von sich selbst oder Peter Niemeyer, Leiter Profifußball, spricht Fritz im Zusammenhang mit Verantwortung für die sportliche Misere allerdings nicht. Im Falle eines Abstiegs dürfte der Aufsichtsrat sich mit Bauernopfern allerdings nicht mehr zufrieden geben.
‚Die Deichstube‘ berichtet (und bestätigt und ergänzt dabei Meldungen der ‚BILD‘):
Werder: Clemens Fritz präsentiert den Schuldigen an der Misere
uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 18.03.2026, 16:17 (vor 46 Tagen) @ Will Kane
Wer hat die sportliche Misere beim SV Werder Bremen zu verantworten? Geschäftsführer Clemens Fritz präsentiert nun nach dem vormaligen Trainer Horst Steffen den Hauptverantwortlichen: Kaderplaner Johannes Jahns, der auch gleich von seinen Aufgaben entbunden wurde.
Verpflichtungen wie die von Naby Keïta, Leihen wie die von Victor Boniface oder die Unkenntnis hinsichtlich der möglichen Anzahl von Leihen - Jahns, seit drei Jahren bei Werder, ist für alles verantwortlich oder wird dafür verantwortlich gemacht.
Ob Jahns allerdings den Club wird verlassen müssen, steht noch nicht fest. Möglicherweise wird er im Club eine andere Aufgabe übernehmen.
Von sich selbst oder Peter Niemeyer, Leiter Profifußball, spricht Fritz im Zusammenhang mit Verantwortung für die sportliche Misere allerdings nicht. Im Falle eines Abstiegs dürfte der Aufsichtsrat sich mit Bauernopfern allerdings nicht mehr zufrieden geben.
‚Die Deichstube‘ berichtet (und bestätigt und ergänzt dabei Meldungen der ‚BILD‘):
Danke für die Info. Ich habe immer eine leichte Sympathie für Werder gehabt, die in ihre starken Zeiten zurückreicht, als sie der einzige Club waren, der den Bayern konstant die Stirn geboten hat. Es wäre sehr bedauerlich, wenn sie die BL nicht halten könnten. Vor allem ist wohl auch zu befürchten, dass sie aufgrund struktureller Probleme lange brauchen könnten, um wieder hochzukommen (so zumindest mein Eindruck). Ich drücke die Daumen, dass sie drin bleiben.
Werder: Clemens Fritz präsentiert den Schuldigen an der Misere
Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 18.03.2026, 12:19 (vor 46 Tagen) @ Will Kane
bearbeitet von Murksknüller, Mittwoch, 18.03.2026, 12:22
Ich halte es an dieser Stelle mit Dreesen, obwohl ich sonst nicht viel von den Bratzen halte: Transfers werden immer gemeinsam entschieden – sonst macht der Verein was falsch. Und wenn man dann den Sportdirektor hin hängt, macht der Verein den nächsten Fehler. Ein Sportdirektor kann viel falsch machen, aber wenn er unkontrolliert Transfers tätigt, macht vor allem der Verein einen groben Fehler.
Werder: Clemens Fritz präsentiert den Schuldigen an der Misere
micha87, bei Berlin, Dienstag, 17.03.2026, 22:43 (vor 46 Tagen) @ Will Kane
Das ist sehr Schade was da in Bremen läuft, ein Coach der 7 Monate im Verein war sollte nicht der Hauptverantwortliche für die Kaderplanung sein. Der Kaderplaner hat da einen großen Anteil daran, Fritz in seiner Position muss die Ausführungen aber kritisch bewerten und verantwortet die Transfers. Sollte Bremen absteigen, müssen sie genau überlegen, ob sie die Abfindung für Fritz sich leisten können.
Die Probleme werden in jeden Fall nicht kleiner und man kaznur hoffen das sie irgendwie die Klasse halten.
Werder: Clemens Fritz präsentiert den Schuldigen an der Misere
John Silver, Berlin, Dienstag, 17.03.2026, 23:31 (vor 46 Tagen) @ micha87
Das ist sehr Schade was da in Bremen läuft, ein Coach der 7 Monate im Verein war sollte nicht der Hauptverantwortliche für die Kaderplanung sein. Der Kaderplaner hat da einen großen Anteil daran, Fritz in seiner Position muss die Ausführungen aber kritisch bewerten und verantwortet die Transfers. Sollte Bremen absteigen, müssen sie genau überlegen, ob sie die Abfindung für Fritz sich leisten können.
Die Probleme werden in jeden Fall nicht kleiner und man kaznur hoffen das sie irgendwie die Klasse halten.
Das hoffe ich auch sehr; es wäre ein weiterer kultureller Verlust für die ohnehin gebeutelte Liga. Die Entlassung von Steffen fand ich bereits verfehlt, der mit einem stark defizitären Kader und angesichts weiterer Ausfälle kaum mehr rausholen konnte, zumal Werder nach meiner Erinnerung zu dem Zeitpunkt bereits einige wirklich schwere Gegner gehabt hatte. Daniel Thioune ist sicher ein ehrenwerter und sympathischer Mann, aber ob er jetzt als Trainer wirklich die bessere Lösung für Bremen ist, wage ich doch zu bezweifeln.
Natürlich waren so Nummern wie Keita und Boniface hochriskante Wetten, die man besser nicht eingegangen wäre. Aber das entscheidet doch letzten Endes, wie du ja richtig sagst, nicht der Kaderplaner, sondern der Geschäftsführer Sport. Der auch durchaus wissen sollte, wie die rechtlichen Modalitäten zu möglichen Verpflichtungen in der Winterpause sind und dafür hätte sorgen müssen, dass man im Sturm - wie auch immer - mehr zu bieten hat als Njinmah oder Keke Topp. Das Gesicht der Misere ist für mich tatsächlich der überforderte Fritz.
Werder: Clemens Fritz präsentiert den Schuldigen an der Misere
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 18.03.2026, 12:20 (vor 46 Tagen) @ John Silver
Die schlichte Wahrheit ist vermutlich, dass Werder in dieser laufenden Saison wohl auch an Trainern nichts anderes als die Kategorie Thioune bekommen konnte.
Werder: Clemens Fritz präsentiert den Schuldigen an der Misere
John Silver, Berlin, Mittwoch, 18.03.2026, 22:22 (vor 46 Tagen) @ Sascha
Die schlichte Wahrheit ist vermutlich, dass Werder in dieser laufenden Saison wohl auch an Trainern nichts anderes als die Kategorie Thioune bekommen konnte.
Wird so sein, aber sie hätten - nicht nur deshalb - an Steffen festhalten sollen. Bin von Werder und deren Interna noch weiter weg als vom BVB, aber aus der Ferne betrachtet: die Probleme lagen nicht in erster Linie am Trainer.
Werder: Clemens Fritz präsentiert den Schuldigen an der Misere
Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 18.03.2026, 12:24 (vor 46 Tagen) @ Sascha
Funkel?
Werder: Clemens Fritz präsentiert den Schuldigen an der Misere
Cthulhu, Essen, Mittwoch, 18.03.2026, 14:48 (vor 46 Tagen) @ Murksknüller
Funkel?
Der wird woanders gebraucht und wird mit Paderborn, Darmstadt oder Hannover die Blauen auf Platz Vier schicken.
Werder: Clemens Fritz präsentiert den Schuldigen an der Misere
micha87, bei Berlin, Mittwoch, 18.03.2026, 07:42 (vor 46 Tagen) @ John Silver
Führung sollte auf jeden Fall anders aussehen. Fritz schickt andere vor und wird sich übergangsweise so retten. Ein dauerhaftes Konzept wird das aber nicht sein. Irgendwann rückt auch er in den Fokus und wird nicht andere Leute verschicken können.
Thioune hat bislang wenig Erfahrung in der BL, das wird nicht einfach.
Werder: Clemens Fritz präsentiert den Schuldigen an der Misere
donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 18.03.2026, 07:53 (vor 46 Tagen) @ micha87
Erfahrung ist überwertet. Alle Bundesligatrainer zusammen kommen vielleicht auf 1.000 Spiele, vor allem, wenn du Hecking raus nimmst. Thioune ist jedenfalls kein schlechter.
Den Kader Bremens ist nicht gut zusammengestellt. Seit ihrem Sturmduo Ducksch - Füllkrug haben sie nicht mal im Ansatz einen Ersatz finden können. Werder war zwar bemüht kreative Lösungen zu finden, aber das hat sich überhaupt nicht ausgezahlt.
Stellt sich die Frage, was für Alternativen gab es realistischerweise.
Werder: Clemens Fritz präsentiert den Schuldigen an der Misere
micha87, bei Berlin, Mittwoch, 18.03.2026, 08:27 (vor 46 Tagen) @ donotrobme
Vielleicht ein Typ Ragnar Ache, immerhin in Köln mit 5 Tore, 4 Vorlagen für 4,5 Mio..
‚Deichstube‘: Claudio Pizarro offen für Rückkehr zu Werder
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 18.03.2026, 11:21 (vor 46 Tagen) @ micha87
Wenn es einen gibt, der die Sturmmisere der Bremer sofort lösen kann, dann Pizza.
Mit 194 Treffern erfolgreichster ausländischer Bundesligatorschütze. Davon 109 für Werder, die anderen für Bayern. Insgesamt 144 Pflichtspieltore für Bremen.
Der hat immer gewusst wo das Tor steht. Und spielen konnte der auch. So etwas verlernt man nicht. Ist ja auch erst 6 Jahre her, dass Pizza seine Spielerkarriere beendet hat. Ist zwar ein wenig sehr rund um die Hüften geworden, seiner Geschmeidigkeit schadet das aber nicht, wie man bei Benefizspielen beobachten konnte.
Vielleicht kann Werder ja eine Sondergenehmigung bei DFL/DFB erwirken, ihn als vertragslosen Spieler auch nach Schließen des Wintertransferfensters noch verpflichten zu dürfen. Ansonsten halt in der nächsten Saison, ganz gleich in welcher Liga. Für Werder macht es Pizza auch im Unterhaus.
Und er ist ja auch bereit dafür, wie er gerade in einem Interview mit ‚sky‘ öffentlich bestätigt hat. U.a. ‚Die Deichstube‘ berichtet:
Der Haken: Er würde gerne als Sportdirektor kommen wollen. Davon hat er zwar keine Ahnung, aber das war bei Werder noch nie ein Hinderungsgrund…
‚Deichstube‘: Claudio Pizarro offen für Rückkehr zu Werder
Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 18.03.2026, 12:14 (vor 46 Tagen) @ Will Kane
Wir könnten die Idee aufgreifen und Lewandowski zurückholen: ablösefrei und in der Doppelfunktion als Kehl- und Guirassy-Nachfolger. Guirrassy könnte er nach dem Verkauf für 80 Mille Moneten im Sommer ersetzen und parallel schon mal bei Kehli assistieren und von Zorci lernen, um nach seiner aktiven Zeit Sportdirektor zu werden.
Fände ich besser als irgendeinen Deal mit Jadon…
Blaukraut legt Einspruch gegen "Dzeko" Sperre ein
BVBStone, Detmold, Dienstag, 17.03.2026, 13:49 (vor 47 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
finde 2 Spiele absolut gerechtfertigt .... bei Einspruch würde ich gleich auf 3 Spiele erhöhen.
Blaukraut legt Einspruch gegen "Dzeko" Sperre ein
jniklast, Langenhagen, Dienstag, 17.03.2026, 15:13 (vor 47 Tagen) @ BVBStone
Die machen da einen auf Bayern in der 2. Liga mit ihrem Gemecker über den Schiri. Das war ne durchaus berechtigte rote Karte und zwei Spiele dafür Standard.
Blaukraut legt Einspruch gegen "Dzeko" Sperre ein
Ulrich, Dienstag, 17.03.2026, 18:15 (vor 47 Tagen) @ jniklast
Die machen da einen auf Bayern in der 2. Liga mit ihrem Gemecker über den Schiri. Das war ne durchaus berechtigte rote Karte und zwei Spiele dafür Standard.
Motto "Wir können es ja mal versuchen, kostet nicht viel!".
Blaukraut legt Einspruch gegen "Dzeko" Sperre ein
VM
, Lüdinghausen, Dienstag, 17.03.2026, 17:27 (vor 47 Tagen) @ jniklast
Blaukraut legt Einspruch gegen "Dzeko" Sperre ein
jniklast, Langenhagen, Dienstag, 17.03.2026, 17:42 (vor 47 Tagen) @ VM
Das war aber von drei auf zwei Spiele, was bei einem "üblichen" grobem Foulspiel auch die Norm ist. Ein Spiel Sperre gibt es dafür äußerst selten.
Blaukraut legt Einspruch gegen "Dzeko" Sperre ein
VM
, Lüdinghausen, Dienstag, 17.03.2026, 18:18 (vor 47 Tagen) @ jniklast
Deshalb werden sie auch scheitern.
Blaukraut legt Einspruch gegen "Dzeko" Sperre ein
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 17.03.2026, 16:44 (vor 47 Tagen) @ jniklast
lol, dachte ich auch gerade, dass Blau die Bayern nachmacht. :-)
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
Ulrich, Dienstag, 17.03.2026, 09:31 (vor 47 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
"Der iranische Fußballverband fordert nach Warnungen aus Washington eine Verlegung seiner WM-Partien von Nordamerika nach Mexiko. Es soll bereits Gespräche mit dem Weltfußballverband Fifa geben."
Das wäre ggf. eine gesichtswahrende Lösung.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
Ulrich, Dienstag, 17.03.2026, 18:23 (vor 47 Tagen) @ Ulrich
Unterschiedliche Ticker melden mittlerweile, dass die FIFA aktuell keinen Grund für eine Verlegung der Spiele der Iraner nach Mexiko sieht.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Mittwoch, 18.03.2026, 08:03 (vor 46 Tagen) @ Ulrich
Unterschiedliche Ticker melden mittlerweile, dass die FIFA aktuell keinen Grund für eine Verlegung der Spiele der Iraner nach Mexiko sieht.
Hört denn bei der FIFA niemand ab und zu mal einen News-Podcast, oder sowas?
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
Ulrich, Mittwoch, 18.03.2026, 22:53 (vor 45 Tagen) @ Professor Bienlein
Unterschiedliche Ticker melden mittlerweile, dass die FIFA aktuell keinen Grund für eine Verlegung der Spiele der Iraner nach Mexiko sieht.
Hört denn bei der FIFA niemand ab und zu mal einen News-Podcast, oder sowas?
Das ist wie beim Reality-TV. Das Thema ist noch für viele Folgen gut.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
donotrobme, Münsterland, Dienstag, 17.03.2026, 11:47 (vor 47 Tagen) @ Ulrich
Wer organisiert eigentlich das Turnier und kann man die Austragungsorte einfach so anpassen?
Kurz mal durchgerechnet: Es gibt ein Szenario in dem Iran und USA im Achtelfinale aufeinander treffen würden.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
timmoe, Dienstag, 17.03.2026, 09:50 (vor 47 Tagen) @ Ulrich
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen. Aus Irans Perspektive wundert mich dann eher, dass sie das Turnier nicht boykottieren.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 17.03.2026, 10:30 (vor 47 Tagen) @ timmoe
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen. Aus Irans Perspektive wundert mich dann eher, dass sie das Turnier nicht boykottieren.
Man sollte in solchen Fällen auch immer betrachten, wen man auf individueller Ebene ausschliesst. Meine persönlichen Erfahrungen mit iranischen Sportlern haben gezeigt, dass die meisten von denen das System total ablehnen und (im positiven Sinne) eher westlich eingestellt sind. Regimetreue findet man verstärkt erst ab einer gewissen Führungsebene. Sanktionierst du, inszenieren sich solche Regime gekonnt als Opfer. Ein Dilemma.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
Ulrich, Dienstag, 17.03.2026, 10:54 (vor 47 Tagen) @ uwelito
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen. Aus Irans Perspektive wundert mich dann eher, dass sie das Turnier nicht boykottieren.
Man sollte in solchen Fällen auch immer betrachten, wen man auf individueller Ebene ausschliesst. Meine persönlichen Erfahrungen mit iranischen Sportlern haben gezeigt, dass die meisten von denen das System total ablehnen und (im positiven Sinne) eher westlich eingestellt sind. Regimetreue findet man verstärkt erst ab einer gewissen Führungsebene. Sanktionierst du, inszenieren sich solche Regime gekonnt als Opfer. Ein Dilemma.
Gerade im Iran scheinen die Sportlerinnen und Sportler wohl in der Tat bei weitem nicht so gleichgeschaltet wie z.B. in Russland zu sein. Das könnte u.a. auch daran liegen, dass sich das System nicht so sehr für Sport interessiert (hat). Russland hingegen führt die alten Ostblock-Traditionen fort. Dort waren und sind Sportlerinnen und Sportler auch auf das System eingeschworen.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 17.03.2026, 14:07 (vor 47 Tagen) @ Ulrich
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen. Aus Irans Perspektive wundert mich dann eher, dass sie das Turnier nicht boykottieren.
Man sollte in solchen Fällen auch immer betrachten, wen man auf individueller Ebene ausschliesst. Meine persönlichen Erfahrungen mit iranischen Sportlern haben gezeigt, dass die meisten von denen das System total ablehnen und (im positiven Sinne) eher westlich eingestellt sind. Regimetreue findet man verstärkt erst ab einer gewissen Führungsebene. Sanktionierst du, inszenieren sich solche Regime gekonnt als Opfer. Ein Dilemma.
Gerade im Iran scheinen die Sportlerinnen und Sportler wohl in der Tat bei weitem nicht so gleichgeschaltet wie z.B. in Russland zu sein. Das könnte u.a. auch daran liegen, dass sich das System nicht so sehr für Sport interessiert (hat). Russland hingegen führt die alten Ostblock-Traditionen fort. Dort waren und sind Sportlerinnen und Sportler auch auf das System eingeschworen.
Ich war mal 2003 oder 2004 in Teheran und habe dort für die World Taekwondo Federation einen Kurs geleitet, für internationale Kampfrichter. Das war ne massive Veranstaltung mit mehr als 150 Teilnehmern, fast alle aus dem Iran. Zum ersten mal erhielt auch eine kleine Gruppe von ca. 20 jungen Frauen die Möglichkeit, sich zur internationalen Kampfrichtererin ausbilden zu lassen, was bis zuletzt einige Hardliner zu verhindern versucht hatten. Im praktischen Teil viel mir die Aufgabe zu, diese jungen Frauen auszubilden. Nun wurde es mir aber verboten, diese Frauen direkt anzusprechen. Kontrolliert wurde das Ganze von einer ganzen Reihe von schwarz verschleierten scharfäugigen Wächterinnen. Um eine direkte Ansprache zu verhindern, wurde mir eine griechische Zypriotin an die Seite gestellt, die auch an dem Kurs teilnahm, eine Christin. Strikt nur ihr zugewendet musste ich nun alle auf Englisch gegebenen praktischen Anweisungen an sie richten, damit sie diese Anweisungen im exakt gleichen Wortlaut auf Englisch an die Iranerinnen gerichtet noch einmal wiederholen konnte. Eine absurde Situation, die aufgrund der Dynamik einer solchen Praxisveranstaltung natürlich nicht konsequent durchzuhalten war. Das nahm irgendwann chaotische Züge an, weil sich die jungen Frauen, die alle hervorragend Englisch sprachen, mit Nachfragen immer wieder direkt an mich gewendet haben, ohne auf die Wiederholung zu warten. Sofort wurden sie von den Wächterinnen zur Ordnung gerufen und wohl auch mit Ausschluss bedroht. Irgendwann dachte ich wirklich, hier kommst du nicht mehr heil raus. Wenn man Sanktionen fordert, sollte man immer daran denken, dass man auch solche Menschen mit bestraft.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
bobschulz, MS, Dienstag, 17.03.2026, 14:54 (vor 47 Tagen) @ uwelito
bearbeitet von bobschulz, Dienstag, 17.03.2026, 14:59
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen. Aus Irans Perspektive wundert mich dann eher, dass sie das Turnier nicht boykottieren.
Man sollte in solchen Fällen auch immer betrachten, wen man auf individueller Ebene ausschliesst. Meine persönlichen Erfahrungen mit iranischen Sportlern haben gezeigt, dass die meisten von denen das System total ablehnen und (im positiven Sinne) eher westlich eingestellt sind. Regimetreue findet man verstärkt erst ab einer gewissen Führungsebene. Sanktionierst du, inszenieren sich solche Regime gekonnt als Opfer. Ein Dilemma.
Gerade im Iran scheinen die Sportlerinnen und Sportler wohl in der Tat bei weitem nicht so gleichgeschaltet wie z.B. in Russland zu sein. Das könnte u.a. auch daran liegen, dass sich das System nicht so sehr für Sport interessiert (hat). Russland hingegen führt die alten Ostblock-Traditionen fort. Dort waren und sind Sportlerinnen und Sportler auch auf das System eingeschworen.
Ich war mal 2003 oder 2004 in Teheran und habe dort für die World Taekwondo Federation einen Kurs geleitet, für internationale Kampfrichter. Das war ne massive Veranstaltung mit mehr als 150 Teilnehmern, fast alle aus dem Iran. Zum ersten mal erhielt auch eine kleine Gruppe von ca. 20 jungen Frauen die Möglichkeit, sich zur internationalen Kampfrichtererin ausbilden zu lassen, was bis zuletzt einige Hardliner zu verhindern versucht hatten. Im praktischen Teil viel mir die Aufgabe zu, diese jungen Frauen auszubilden. Nun wurde es mir aber verboten, diese Frauen direkt anzusprechen. Kontrolliert wurde das Ganze von einer ganzen Reihe von schwarz verschleierten scharfäugigen Wächterinnen. Um eine direkte Ansprache zu verhindern, wurde mir eine griechische Zypriotin an die Seite gestellt, die auch an dem Kurs teilnahm, eine Christin. Strikt nur ihr zugewendet musste ich nun alle auf Englisch gegebenen praktischen Anweisungen an sie richten, damit sie diese Anweisungen im exakt gleichen Wortlaut auf Englisch an die Iranerinnen gerichtet noch einmal wiederholen konnte. Eine absurde Situation, die aufgrund der Dynamik einer solchen Praxisveranstaltung natürlich nicht konsequent durchzuhalten war. Das nahm irgendwann chaotische Züge an, weil sich die jungen Frauen, die alle hervorragend Englisch sprachen, mit Nachfragen immer wieder direkt an mich gewendet haben, ohne auf die Wiederholung zu warten. Sofort wurden sie von den Wächterinnen zur Ordnung gerufen und wohl auch mit Ausschluss bedroht. Irgendwann dachte ich wirklich, hier kommst du nicht mehr heil raus. Wenn man Sanktionen fordert, sollte man immer daran denken, dass man auch solche Menschen mit bestraft.
War 2008 zu einem internationalen Futsal-Turnier in Teheran. Eigentlich sollte es auf einer Insel stattfinden, meine Kish. Die sollte etwas freizügiger als der Rest des Iran sein. Sind wir aber dann doch nicht hingekommen, waren halt in Teheran. Der Eindruck war so, dass wir immer eine Eskorte als Aufsicht dabei hatten, wenn wir außerhalb des Hotelgeländes bzw der Sporthalle unterwegs waren. Einen Abend waren wir mit allen Teams essen und der Ehrengast war Irans Nationalheld, der WM-Torwart, der den Sieg gegen die Amis festgehalten hatte. Er hätte uns auch Alkohol besorgen können- sagte er, ausprobieren wollten wir es nicht.
Es gab schon damals Frauen, die sich trauten Auto zu fahren ohne Kopftuch, aber sehr wenige. Fand die Leute mit denen ich in Kontakt kam- waren nicht besonders viele, aber ein paar schon- sehr freundlich und zuvorkommend. Wünsche dem iranischen Volk dass es irgendwie die Kraft findet sich von sämtlichen religiösen Herrschern zu befreien, aber leider sind die Revolutionsgarden noch immer sehr mächtig. Ob Trump ein geeigneter Befreier ist würde ich bezweifeln, da er keinen Plan hat, wie es jetzt dort weitergehen soll. Nur hat den leider keiner und ein "weiter so" wäre auch fatal. EIne Sch...-Situation mit einer unterdrückenden Regierung und einem Volk welches immer wieder versucht sich von ihr zu befreien.
Hatte auch schon damals das Gefühl, das Volk unterstützt die Regierung eher nicht und versuchte damals größtenteils nicht aufzufallen, fast niemand stand hinter der Regierungslinie.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
Gargamel09, Dienstag, 17.03.2026, 15:08 (vor 47 Tagen) @ bobschulz
Ob Trump ein geeigneter Befreier ist würde ich bezweifeln, da er keinen Plan hat, wie es jetzt dort weitergehen soll. Nur hat den leider keiner und ein "weiter so" wäre auch fatal. EIne Sch...-Situation mit einer unterdrückenden Regierung und einem Volk welches immer wieder versucht sich von ihr zu befreien.
Hatte auch schon damals das Gefühl, das Volk unterstützt die Regierung eher nicht und versuchte damals größtenteils nicht aufzufallen, fast niemand stand hinter der Regierungslinie.
Das System dort, wie in Russland, ist wie eine Hydra, schlägt man den einen Kopf ab, wachsen 2 nach und es kann sogar dazu kommen, dass die neuen Köpfe um einiges radikaler sind, das bringt dann dem Volk noch mehr Repressionen.
Du kannst diese Ungeheuer nicht aus der Luft besiegen, musst ihm vor Ort den einen mächtigsten Kopf abschlagen, heißt, das System auf links drehen und das geht wie in Deutschland nur mittels Besatzung und das will Trump stand heute nicht, weil es ihm eigentl. auch egal ist, er bräuchte nur so eine Marionette wie in Venezuela, nur gibt es die dort nicht.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
Gargamel09, Dienstag, 17.03.2026, 14:50 (vor 47 Tagen) @ uwelito
Irgendwann dachte ich wirklich, hier kommst du nicht mehr heil raus. Wenn man Sanktionen fordert, sollte man immer daran denken, dass man auch solche Menschen mit bestraft.
Danke für Deine Einblicke. Den Menschen dort wünscht man nur das Beste, das sind ja Methoden wie im Mittealter - Wächterinnen - Mädchen/Frauen zu drangsalieren, wenn sie ihr Kopftuch nicht tragen, sich mit Männern unterhalten und was sie sich noch so alles haben einfallen lassen.
Der Iran war doch bis zur Revolution ein fortschrittliches, modernes Land/Gesellschaft, genauso wie in Afghanistan - was Religion alles so anrichten kann, stürzt eine Gesellschaft zurück in längst vergangene Zeiten.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
Ulrich, Dienstag, 17.03.2026, 14:21 (vor 47 Tagen) @ uwelito
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen. Aus Irans Perspektive wundert mich dann eher, dass sie das Turnier nicht boykottieren.
Man sollte in solchen Fällen auch immer betrachten, wen man auf individueller Ebene ausschliesst. Meine persönlichen Erfahrungen mit iranischen Sportlern haben gezeigt, dass die meisten von denen das System total ablehnen und (im positiven Sinne) eher westlich eingestellt sind. Regimetreue findet man verstärkt erst ab einer gewissen Führungsebene. Sanktionierst du, inszenieren sich solche Regime gekonnt als Opfer. Ein Dilemma.
Gerade im Iran scheinen die Sportlerinnen und Sportler wohl in der Tat bei weitem nicht so gleichgeschaltet wie z.B. in Russland zu sein. Das könnte u.a. auch daran liegen, dass sich das System nicht so sehr für Sport interessiert (hat). Russland hingegen führt die alten Ostblock-Traditionen fort. Dort waren und sind Sportlerinnen und Sportler auch auf das System eingeschworen.
Ich war mal 2003 oder 2004 in Teheran und habe dort für die World Taekwondo Federation einen Kurs geleitet, für internationale Kampfrichter. Das war ne massive Veranstaltung mit mehr als 150 Teilnehmern, fast alle aus dem Iran. Zum ersten mal erhielt auch eine kleine Gruppe von ca. 20 jungen Frauen die Möglichkeit, sich zur internationalen Kampfrichtererin ausbilden zu lassen, was bis zuletzt einige Hardliner zu verhindern versucht hatten. Im praktischen Teil viel mir die Aufgabe zu, diese jungen Frauen auszubilden. Nun wurde es mir aber verboten, diese Frauen direkt anzusprechen. Kontrolliert wurde das Ganze von einer ganzen Reihe von schwarz verschleierten scharfäugigen Wächterinnen. Um eine direkte Ansprache zu verhindern, wurde mir eine griechische Zypriotin an die Seite gestellt, die auch an dem Kurs teilnahm, eine Christin. Strikt nur ihr zugewendet musste ich nun alle auf Englisch gegebenen praktischen Anweisungen an sie richten, damit sie diese Anweisungen im exakt gleichen Wortlaut auf Englisch an die Iranerinnen gerichtet noch einmal wiederholen konnte. Eine absurde Situation, die aufgrund der Dynamik einer solchen Praxisveranstaltung natürlich nicht konsequent durchzuhalten war. Das nahm irgendwann chaotische Züge an, weil sich die jungen Frauen, die alle hervorragend Englisch sprachen, mit Nachfragen immer wieder direkt an mich gewendet haben, ohne auf die Wiederholung zu warten. Sofort wurden sie von den Wächterinnen zur Ordnung gerufen und wohl auch mit Ausschluss bedroht. Irgendwann dachte ich wirklich, hier kommst du nicht mehr heil raus. Wenn man Sanktionen fordert, sollte man immer daran denken, dass man auch solche Menschen mit bestraft.
Danke für deine Eindrücke. Mittlerweile lassen sich die Menschen wohl noch weniger vom Regime gefallen, das wiederum hat mit brutaler Gewalt zugeschlagen. Es gibt zwar einen starken Repressionsapparat und die sehr großen Revolutionsgarden. Aber die deutliche Mehrheit der Bevölkerung lehnt das iranische Regime deutlich ab. Aber auch diese Mehrheit leidet jetzt. Und zwar sowohl unter dem Terror der eigenen Führung als auch dem Krieg der USA und Israels.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 17.03.2026, 14:42 (vor 47 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von uwelito, Dienstag, 17.03.2026, 14:51
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen. Aus Irans Perspektive wundert mich dann eher, dass sie das Turnier nicht boykottieren.
Man sollte in solchen Fällen auch immer betrachten, wen man auf individueller Ebene ausschliesst. Meine persönlichen Erfahrungen mit iranischen Sportlern haben gezeigt, dass die meisten von denen das System total ablehnen und (im positiven Sinne) eher westlich eingestellt sind. Regimetreue findet man verstärkt erst ab einer gewissen Führungsebene. Sanktionierst du, inszenieren sich solche Regime gekonnt als Opfer. Ein Dilemma.
Gerade im Iran scheinen die Sportlerinnen und Sportler wohl in der Tat bei weitem nicht so gleichgeschaltet wie z.B. in Russland zu sein. Das könnte u.a. auch daran liegen, dass sich das System nicht so sehr für Sport interessiert (hat). Russland hingegen führt die alten Ostblock-Traditionen fort. Dort waren und sind Sportlerinnen und Sportler auch auf das System eingeschworen.
Ich war mal 2003 oder 2004 in Teheran und habe dort für die World Taekwondo Federation einen Kurs geleitet, für internationale Kampfrichter. Das war ne massive Veranstaltung mit mehr als 150 Teilnehmern, fast alle aus dem Iran. Zum ersten mal erhielt auch eine kleine Gruppe von ca. 20 jungen Frauen die Möglichkeit, sich zur internationalen Kampfrichtererin ausbilden zu lassen, was bis zuletzt einige Hardliner zu verhindern versucht hatten. Im praktischen Teil viel mir die Aufgabe zu, diese jungen Frauen auszubilden. Nun wurde es mir aber verboten, diese Frauen direkt anzusprechen. Kontrolliert wurde das Ganze von einer ganzen Reihe von schwarz verschleierten scharfäugigen Wächterinnen. Um eine direkte Ansprache zu verhindern, wurde mir eine griechische Zypriotin an die Seite gestellt, die auch an dem Kurs teilnahm, eine Christin. Strikt nur ihr zugewendet musste ich nun alle auf Englisch gegebenen praktischen Anweisungen an sie richten, damit sie diese Anweisungen im exakt gleichen Wortlaut auf Englisch an die Iranerinnen gerichtet noch einmal wiederholen konnte. Eine absurde Situation, die aufgrund der Dynamik einer solchen Praxisveranstaltung natürlich nicht konsequent durchzuhalten war. Das nahm irgendwann chaotische Züge an, weil sich die jungen Frauen, die alle hervorragend Englisch sprachen, mit Nachfragen immer wieder direkt an mich gewendet haben, ohne auf die Wiederholung zu warten. Sofort wurden sie von den Wächterinnen zur Ordnung gerufen und wohl auch mit Ausschluss bedroht. Irgendwann dachte ich wirklich, hier kommst du nicht mehr heil raus. Wenn man Sanktionen fordert, sollte man immer daran denken, dass man auch solche Menschen mit bestraft.
Danke für deine Eindrücke. Mittlerweile lassen sich die Menschen wohl noch weniger vom Regime gefallen, das wiederum hat mit brutaler Gewalt zugeschlagen. Es gibt zwar einen starken Repressionsapparat und die sehr großen Revolutionsgarden. Aber die deutliche Mehrheit der Bevölkerung lehnt das iranische Regime deutlich ab. Aber auch diese Mehrheit leidet jetzt. Und zwar sowohl unter dem Terror der eigenen Führung als auch dem Krieg der USA und Israels.
Es gibt einen aktuellen Podcast zur Situation im Iran von Ezra Klein: What Trump Didn’t Know About Iran.
Absolute Empfehlung. Findet man auf den bekannten Plattformen.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
CF, Dienstag, 17.03.2026, 10:58 (vor 47 Tagen) @ Ulrich
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen. Aus Irans Perspektive wundert mich dann eher, dass sie das Turnier nicht boykottieren.
Man sollte in solchen Fällen auch immer betrachten, wen man auf individueller Ebene ausschliesst. Meine persönlichen Erfahrungen mit iranischen Sportlern haben gezeigt, dass die meisten von denen das System total ablehnen und (im positiven Sinne) eher westlich eingestellt sind. Regimetreue findet man verstärkt erst ab einer gewissen Führungsebene. Sanktionierst du, inszenieren sich solche Regime gekonnt als Opfer. Ein Dilemma.
Gerade im Iran scheinen die Sportlerinnen und Sportler wohl in der Tat bei weitem nicht so gleichgeschaltet wie z.B. in Russland zu sein. Das könnte u.a. auch daran liegen, dass sich das System nicht so sehr für Sport interessiert (hat). Russland hingegen führt die alten Ostblock-Traditionen fort. Dort waren und sind Sportlerinnen und Sportler auch auf das System eingeschworen.
Mit seinem Dealer will man es sich ja auch nicht verscherzen.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
Ulrich, Dienstag, 17.03.2026, 11:01 (vor 47 Tagen) @ CF
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen. Aus Irans Perspektive wundert mich dann eher, dass sie das Turnier nicht boykottieren.
Man sollte in solchen Fällen auch immer betrachten, wen man auf individueller Ebene ausschliesst. Meine persönlichen Erfahrungen mit iranischen Sportlern haben gezeigt, dass die meisten von denen das System total ablehnen und (im positiven Sinne) eher westlich eingestellt sind. Regimetreue findet man verstärkt erst ab einer gewissen Führungsebene. Sanktionierst du, inszenieren sich solche Regime gekonnt als Opfer. Ein Dilemma.
Gerade im Iran scheinen die Sportlerinnen und Sportler wohl in der Tat bei weitem nicht so gleichgeschaltet wie z.B. in Russland zu sein. Das könnte u.a. auch daran liegen, dass sich das System nicht so sehr für Sport interessiert (hat). Russland hingegen führt die alten Ostblock-Traditionen fort. Dort waren und sind Sportlerinnen und Sportler auch auf das System eingeschworen.
Mit seinem Dealer will man es sich ja auch nicht verscherzen.
Sportlerinnen und Sportler im Ostblock wurden von Kindesbeinen an selektiert und dann sowohl sportlich als auch ideologisch gedrillt. Doping gehörte auch dazu. Aber das konnte sich niemand aussuchen. Es wurden bereits Jugendliche gedopt. In der Regel, ohne dass man ihnen mitgeteilt hat, dass sie illegale Substanzen bekamen und was genau sie bekamen. Das hat reihenweise zu massiven Spätfolgen geführt.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
CF, Dienstag, 17.03.2026, 11:07 (vor 47 Tagen) @ Ulrich
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen. Aus Irans Perspektive wundert mich dann eher, dass sie das Turnier nicht boykottieren.
Man sollte in solchen Fällen auch immer betrachten, wen man auf individueller Ebene ausschliesst. Meine persönlichen Erfahrungen mit iranischen Sportlern haben gezeigt, dass die meisten von denen das System total ablehnen und (im positiven Sinne) eher westlich eingestellt sind. Regimetreue findet man verstärkt erst ab einer gewissen Führungsebene. Sanktionierst du, inszenieren sich solche Regime gekonnt als Opfer. Ein Dilemma.
Gerade im Iran scheinen die Sportlerinnen und Sportler wohl in der Tat bei weitem nicht so gleichgeschaltet wie z.B. in Russland zu sein. Das könnte u.a. auch daran liegen, dass sich das System nicht so sehr für Sport interessiert (hat). Russland hingegen führt die alten Ostblock-Traditionen fort. Dort waren und sind Sportlerinnen und Sportler auch auf das System eingeschworen.
Mit seinem Dealer will man es sich ja auch nicht verscherzen.
Sportlerinnen und Sportler im Ostblock wurden von Kindesbeinen an selektiert und dann sowohl sportlich als auch ideologisch gedrillt. Doping gehörte auch dazu. Aber das konnte sich niemand aussuchen. Es wurden bereits Jugendliche gedopt. In der Regel, ohne dass man ihnen mitgeteilt hat, dass sie illegale Substanzen bekamen und was genau sie bekamen. Das hat reihenweise zu massiven Spätfolgen geführt.
Bitter, aber wahr. Ist so ein wenig wie bei World War Z - entweder man bleibt auf dem Schiff und leistet seinen Beitrag, oder aber... Zum Glück haben es ja auch einige in den Westen geschafft.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 17.03.2026, 10:11 (vor 47 Tagen) @ timmoe
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen.
Wenn es danach ginge, könnte man knapp das halbe Teilnehmerfeld von den Qualifikationsturnieren ausschließen. Von den Teilnehmern im Sommer sind zehn Teams aus Staaten, die Verbrechen gegen ihre Bevölkerung begehen und noch eine Hand voll mehr, wo es lediglich eine Frage ist wo man die Grenze zieht, was man als eine Verbrechen gegen die Bevölkerung bezeichnet.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 17.03.2026, 15:41 (vor 47 Tagen) @ pactum Trotmundense
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen.
Wenn es danach ginge, könnte man knapp das halbe Teilnehmerfeld von den Qualifikationsturnieren ausschließen. Von den Teilnehmern im Sommer sind zehn Teams aus Staaten, die Verbrechen gegen ihre Bevölkerung begehen und noch eine Hand voll mehr, wo es lediglich eine Frage ist wo man die Grenze zieht, was man als eine Verbrechen gegen die Bevölkerung bezeichnet.
....u.a einem der Gastgeber.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
Tom Frost, Dienstag, 17.03.2026, 11:28 (vor 47 Tagen) @ pactum Trotmundense
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen.
Wenn es danach ginge, könnte man knapp das halbe Teilnehmerfeld von den Qualifikationsturnieren ausschließen. Von den Teilnehmern im Sommer sind zehn Teams aus Staaten, die Verbrechen gegen ihre Bevölkerung begehen und noch eine Hand voll mehr, wo es lediglich eine Frage ist wo man die Grenze zieht, was man als eine Verbrechen gegen die Bevölkerung bezeichnet.
Sowas wie Zweckentfremdung von Sondervermögen?
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 17.03.2026, 13:25 (vor 47 Tagen) @ Tom Frost
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen.
Wenn es danach ginge, könnte man knapp das halbe Teilnehmerfeld von den Qualifikationsturnieren ausschließen. Von den Teilnehmern im Sommer sind zehn Teams aus Staaten, die Verbrechen gegen ihre Bevölkerung begehen und noch eine Hand voll mehr, wo es lediglich eine Frage ist wo man die Grenze zieht, was man als eine Verbrechen gegen die Bevölkerung bezeichnet.
Sowas wie Zweckentfremdung von Sondervermögen?
Ich glaube nicht, dass wir die massiven Probleme eines sehr großen Teils der auf diesem Planeten lebenden Menschen mit Unterdrückung, Folter, Verfolgung, Ermordung, Vertreibung, Ausbeutung und vielem mehr durch die eigenen Regierungen mit so einem Vergleich marginalisieren sollten.
Der Iran fordert Verlegung seiner WM-Partien nach Mexiko
Tom Frost, Dienstag, 17.03.2026, 14:41 (vor 47 Tagen) @ pactum Trotmundense
Die bessere Lösung wäre es, den Iran für ihre Verbrechen an der eigenen Bevölkerung auszuschließen.
Wenn es danach ginge, könnte man knapp das halbe Teilnehmerfeld von den Qualifikationsturnieren ausschließen. Von den Teilnehmern im Sommer sind zehn Teams aus Staaten, die Verbrechen gegen ihre Bevölkerung begehen und noch eine Hand voll mehr, wo es lediglich eine Frage ist wo man die Grenze zieht, was man als eine Verbrechen gegen die Bevölkerung bezeichnet.
Sowas wie Zweckentfremdung von Sondervermögen?
Ich glaube nicht, dass wir die massiven Probleme eines sehr großen Teils der auf diesem Planeten lebenden Menschen mit Unterdrückung, Folter, Verfolgung, Ermordung, Vertreibung, Ausbeutung und vielem mehr durch die eigenen Regierungen mit so einem Vergleich marginalisieren sollten.
Einverstanden, der Gedanke kam mir in der Zwischenzeit auch.
Rüdiger auf der PK zum CL Spiel
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 17.03.2026, 07:56 (vor 47 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Hatte heute morgen schon den folgenden Artikel im Kicker gelesen und mich zum wiederholten Mal gewundert, wie im Kicker die Szene, um die es geht, verwässert dargestellt wird. Und mich auch daran erinnert, wie inkonsequent Nagelsmann und der DFB mit dem Vogel und seinen wiederholten Fehltritten umgehen.
Das Ganze bekam dann noch mal ne andere Dimension durch folgendes Video:
Der Typ ist ja vollkommen von der Rolle.
Rüdiger auf der PK zum CL Spiel
Smeller, Dortmund, Dienstag, 17.03.2026, 21:59 (vor 47 Tagen) @ uwelito
Hätte ich ihn umbringen wollen, wäre er tot gewesen.
Ganz großes Kino.
Rüdiger auf der PK zum CL Spiel
nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 17.03.2026, 10:57 (vor 47 Tagen) @ uwelito
bearbeitet von nico36de, Dienstag, 17.03.2026, 11:17
Und mich auch daran erinnert, wie inkonsequent Nagelsmann und der DFB mit dem Vogel und seinen wiederholten Fehltritten umgehen.
Ungeachtet Rüdigers Säbeleien und seines Stinkefingers frage ich mich auch hinsichtlich der aktuellen spielerischen Qualität, ob man tatsächlich noch an ihm festhalten muss.
Rüdiger auf der PK zum CL Spiel
Smeller, Dortmund, Dienstag, 17.03.2026, 22:00 (vor 47 Tagen) @ nico36de
Sehe Schlotterbeck, Tah und auch Anton deutlich vor ihm. Keine Ahnung, ob man Rüdiger vor oder hinter Koch einordnet.
Rüdiger auf der PK zum CL Spiel
weissewiese, Dienstag, 17.03.2026, 08:10 (vor 47 Tagen) @ uwelito
Er gefällt sich offenbar in der Rolle des Sergio Ramos. Mich nervt dieses postfaktische Zeitalter so hart. Jeder sieht, was da passiert. Stattdessen ein Derailing mit Täter-Opfer-Umkehr. "Jaja, ich weiß, sieht furchtbar aus, aber lass uns mal lieber über den anderen sprechen, der tut ja so, als hätte ich ihn umbringen wollen". Jaja. Wenn er zumindest danach schweigen würde, aber selbst soviel Rückgrat ist zuviel verlangt.
Rüdiger auf der PK zum CL Spiel
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 17.03.2026, 09:02 (vor 47 Tagen) @ weissewiese
Er gefällt sich offenbar in der Rolle des Sergio Ramos. Mich nervt dieses postfaktische Zeitalter so hart. Jeder sieht, was da passiert. Stattdessen ein Derailing mit Täter-Opfer-Umkehr. "Jaja, ich weiß, sieht furchtbar aus, aber lass uns mal lieber über den anderen sprechen, der tut ja so, als hätte ich ihn umbringen wollen". Jaja. Wenn er zumindest danach schweigen würde, aber selbst soviel Rückgrat ist zuviel verlangt.
Ich habe die Aussagen von dem involvierten Spieler gesehen, der sprach von „absichtlich verletzen“ und nicht von „umbringen“. Ganz schwierige Personalie. Am Ende aber natürlich für sein Verhalten und seine Worte verantwortlich, egal was da noch reinspielen mag.