schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Landtagswahl in Baden-Württemberg (Politik)

VM ⌂, Lüdinghausen, Sonntag, 08.03.2026, 17:37 (vor 64 Tagen)

Alles rund um die Landtagswahl in Baden-Württemberg

Wüste Gerüchte über Rücktrittsangebot von Hagel

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Montag, 09.03.2026, 22:02 (vor 63 Tagen) @ VM

Die Quellenlage reicht mir noch nicht, aber irgendwas ist da wohl im Gange.

Wüste Gerüchte über Rücktrittsangebot von Hagel

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 22:22 (vor 63 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts

Die Quellenlage reicht mir noch nicht, aber irgendwas ist da wohl im Gange.

Mittlerweile gibt es einige Pressemeldungen, u.a.:

Nach Landtagswahl: Hagel bietet Rücktritt an – CDU-Landesvorstand lehnt ab (Tagesspiegel)

"Die Fronten sind verhärtet zwischen Grünen und CDU in Baden-Württemberg. CDU-Chef Hagel unterlag bei der Landtagswahl knapp – und holt sich nun Rückendeckung im eigenen Landesverband."

Für mich liest sich zumindest der Tagesspiegel-Artikel so, als habe es sich eher um einen taktischen Schritt gehandelt, um sich der Rückendeckung der eigenen Leute zu versichern.

Was in den nächsten Tagen und Wochen passieren wird, bleibt abzuwarten. Aber grundsätzlich scheint sich erneut zu zeigen, dass Özdemir der erfahrenere, professionellere der beiden Spitzenkandidaten ist.

Bestätigt

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Montag, 09.03.2026, 22:20 (vor 63 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts

Hagels Rücktrittsangebot wurde von seinem Landesvorstand einstimmig abgelehnt (ARD-Tagesthemen).

Bestätigt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 22:20 (vor 63 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts

Hagels Rücktrittsangebot wurde von seinem Landesvorstand einstimmig abgelehnt (ARD-Tagesthemen).

Vielleicht wird er ja im Büro eingesperrt. :-)

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 18:31 (vor 63 Tagen) @ VM

Es geht um die Empfehlung von Ulf Poschardt von gestern Abend an die Baden-Württemberger CDU, statt mit den Grünen mit der AfD eine Koalition einzugehen. Leider hinter der Paywall.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/baden-wuerttemberg-friedrich-merz-aetzt-gegen-springer-verlag-a-d06e9590-cc01-4745-acae-2c5706bb3220

"Er schließe jede Zusammenarbeit mit der AfD strikt aus, sagt Merz nach der Sitzung des CDU-Vorstands. »Ich werde, auch wenn ich mittlerweile sogar aus einzelnen Verlagshäusern dazu aufgefordert werde, eine andere Mehrheit im Bundestag nicht suchen. Ich werde es nicht tun.«"

Man werde mit der AfD nicht zusammenarbeiten. Namentlich hat Merz wohl weder Springer noch Poschardt genannt. Aber es ist natürlich trotzdem klar, wer gemeint ist.

Laut Artikel gibt es im Kanzleramt schon länger deutlichen Unmut über Springer. Man wirft der Führung des Verlags vor, dass sie auf gemeinsame Mehrheiten von Union und AfD hinarbeite.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 21:53 (vor 63 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von nico36de, Montag, 09.03.2026, 22:00

Herrlich... Fritze lehnt sich mit seiner Politik in Teilen seit Jahren an die AfD an und heult jetzt rum, wenn der Schmierfink Poschardt empfiehlt, dass die CDU doch gleich Nägel mit Köpfen machen solle.

Und bei anderen Themen wie dem Heizungsgesetz hat Fritzchen gerne fast wörtlich die megapeinlichen Parolen der Springer-Schmierfinken übernommen.

Es gibt schon Gründe dafür, dass der extrem arrogant auftretende und fachlich meist massiv inkompetente Fritze noch unbeliebter ist als Scholz.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

PePopp, Montag, 09.03.2026, 19:54 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Laut Artikel gibt es im Kanzleramt schon länger deutlichen Unmut über Springer. Man wirft der Führung des Verlags vor, dass sie auf gemeinsame Mehrheiten von Union und AfD hinarbeite.

Ich bin doch ein bisschen erstaunt, dass ihnen das nach ein paar Jahren dann doch auch mal bei der Union aufgefallen ist bzw. dass sie es sogar aktiv ansprechen.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 22:50 (vor 63 Tagen) @ PePopp

Laut Artikel gibt es im Kanzleramt schon länger deutlichen Unmut über Springer. Man wirft der Führung des Verlags vor, dass sie auf gemeinsame Mehrheiten von Union und AfD hinarbeite.


Ich bin doch ein bisschen erstaunt, dass ihnen das nach ein paar Jahren dann doch auch mal bei der Union aufgefallen ist bzw. dass sie es sogar aktiv ansprechen.

Die Ursache dürfte sein, dass es bei Welt, Bild und Co. tatsächlich eine Änderung in der Ausrichtung gegeben hat. Früher hat man zwar durchaus rechtspopulistische Narrative verbreitet, die so ähnlich auch von der AfD kamen. Aber gleichzeitig hatte man sich was die Aussagen zu dieser Partei anging, strikt gegen die AfD positioniert. Seit geraumer Zeit hat es aber eine Richtungsänderung gegeben. Das erste Mal wurde dies nach außen deutlich, als man Elon Musk die Welt zur Verfügung stellte, um einen Wahlaufruf zugunsten AfD zu veröffentlichen. Bei der Welt hat das damals zu den ersten Abgängen bekannter Namen geführt, und das hat sich dann fortgesetzt. Der letzte, der deswegen Schlagzeilen gemacht hat, war Robin Alexander.

Allerdings stinkt der Fisch für mich vom Kopf her, und dieser Kopf ist meiner Meinung nach nicht Ulf Poschardt, sondern Mathias Döpfner. Schon vor einigen Jahren wurden E-Mails, SMS-Nachrichten, etc. durchgesteckt, die vermuten ließen, dass der Mann sich in irgendwelche Verschwörungsmythen verstrickt hatte.

Friedrich Merz dürfte deshalb so alarmiert sein, weil die schwarz-rote Mehrheit im Bundestag nicht sonderlich komfortabel ist, und eine kleine Gruppe innerhalb der Unionsfraktion ausreicht, um Gesetzesvorhaben zu blockieren. Hinzu kommt, dass Friedrich Merz sich angreifbar gemacht hat, weil in vielen Positionen eine 180-Grad-Wende hingelegt hat. Man könnte sarkastisch sagen, dass der Oppositionsführer Friedrich Merz alles getan hat, um dem Kanzler Friedrich Merz das Leben schwer zu machen. Teile der Union fremdeln deshalb mit dem Kurs der Bundesregierung und wollen den "alten Merz" zurück, statt schwarz-rot "Union pur". Einige glauben, das könne man erreichen, wenn man sich als Minderheitsregierung von der AfD dulden lassen würde. Die Anzahl dieser Personen ist im Verhältnis zur Mehrheit klein, aber diese Leute sorgen trotzdem dafür, dass es im Hintergrund gärt. Das macht Merz nervös.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Talentförderer, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 19:23 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Die CDU hat Unmut über Springer? Na sowas. Nur Dank Hetz- und Lügenkampagnen gegen die Grünen und die Ampel durch Springer Medien ist die CDU so locker in die Regierung gekommen. Aber man beschwert sich immer nur wenn es gerade passt.

Genau: NUR wegen Springer

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 19:47 (vor 63 Tagen) @ Talentförderer
bearbeitet von Foreveralone, Montag, 09.03.2026, 19:59

Schon vergessen das sich die Ampel selbst oft spinnefeind war und eine gewisse Klientelpartei diese sogar bewusst torpediert hat?
Dazu die schlechte Kommunikation von Habeck und Co beim Thema Heizungsgesetz.

Die Ampel hat es der Springerfresse auch leider oft zu einfach gemacht.

Genau: NUR wegen Springer

micha87, bei Berlin, Montag, 09.03.2026, 21:59 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

Man darf aber schon registrieren das sie einen Spahn nicht einmal im Ansatz so kritisiert haben wie Habeck. Bild ist ein konservatives Medium, deshalb kam jetzt auch nicht viel zum Wahlsieg der Grünen. Es passt ihnen schlichtweg nicht ins Storytelling.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 19:28 (vor 63 Tagen) @ Talentförderer

Die CDU hat Unmut über Springer? Na sowas. Nur Dank Hetz- und Lügenkampagnen gegen die Grünen und die Ampel durch Springer Medien ist die CDU so locker in die Regierung gekommen. Aber man beschwert sich immer nur wenn es gerade passt.

Echt, so einfach geht das? Meinste nicht, wenn es eine Regierung geschafft hätte, dass spürbar mehr Netto vom Brutto im Geldeutelchen der Leute geblieben wäre, jeder wie auch immer geartete Kampagnenversuch kläglich gescheitert wäre?

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 19:44 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Die CDU hat Unmut über Springer? Na sowas. Nur Dank Hetz- und Lügenkampagnen gegen die Grünen und die Ampel durch Springer Medien ist die CDU so locker in die Regierung gekommen. Aber man beschwert sich immer nur wenn es gerade passt.


Echt, so einfach geht das? Meinste nicht, wenn es eine Regierung geschafft hätte, dass spürbar mehr Netto vom Brutto im Geldeutelchen der Leute geblieben wäre, jeder wie auch immer geartete Kampagnenversuch kläglich gescheitert wäre?

Fairerweise muss man aber sagen, das diese mit einem Lindner als Finanzminister nur schwer möglich gewesen.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 22:04 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

Fairerweise muss man aber sagen, das diese mit einem Lindner als Finanzminister nur schwer möglich gewesen.

Neee, Lindner hat sich doch immer gerne und aktiv dafür eingesetzt, dass für das obere eine Prozent der Bevölkerung mehr übrig bleibt.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 22:06 (vor 63 Tagen) @ nico36de

Fairerweise muss man aber sagen, das diese mit einem Lindner als Finanzminister nur schwer möglich gewesen.


Neee, Lindner hat sich doch immer gerne und aktiv dafür eingesetzt, dass für das obere eine Prozent der Bevölkerung mehr übrig bleibt.

Major d. R. bitte, so viel Zeit muss sein! Wir salutieren dem Rang und nicht dem Mann. Wegtreten!

[image]

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

madball, sᴉǝɹʞßoʇsu∀ ɯnz ɯʞ 8ʻߤ, Montag, 09.03.2026, 19:37 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

du hast jetzt also mehr Netto vom Brutto?

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 19:40 (vor 63 Tagen) @ madball

du hast jetzt also mehr Netto vom Brutto?

Nein, aber was hat deine Gegenfrage mit der Ausgangs-These zu tun, dass eine "Kampagne" ausreicht, um ins Kanzleramt zu kommen? Ich halte mit der steilen These dagegen, dass wenn man echte soziale Politik für das Gros der Menschen gemacht hätte, statt Superreichen-Lobbyismus (Familie V. aus dem Sauerland bedankt sich nochmals), wäre ein Regierungswechsel auf unbestimmte Zeit Geschichte gewesen.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Knarz Pellworm, DO-Hörde, Montag, 09.03.2026, 20:09 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

du hast jetzt also mehr Netto vom Brutto?


Nein, aber was hat deine Gegenfrage mit der Ausgangs-These zu tun, dass eine "Kampagne" ausreicht, um ins Kanzleramt zu kommen? Ich halte mit der steilen These dagegen, dass wenn man echte soziale Politik für das Gros der Menschen gemacht hätte, statt Superreichen-Lobbyismus (Familie V. aus dem Sauerland bedankt sich nochmals), wäre ein Regierungswechsel auf unbestimmte Zeit Geschichte gewesen.

Der springende Punkt bei Wirtschaftsförderung (von dir unpräzise als „Superreichen-Lobbyismus“ bezeichnet) ist, ob diese in Technologien investiert, die mittel- und langfristig positiven Impact auf unseren gesamtgesellschaftlichen Wohlstand hat.

Unter der Ampelregierung war das überwiegend der Fall (bis die FDP nach der Verfassungsklage der CXU den Geldhahn dafür zugedreht hat).

Unter der jetzigen „Groko“ geschieht leider das Gegenteil.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 20:17 (vor 63 Tagen) @ Knarz Pellworm

du hast jetzt also mehr Netto vom Brutto?


Nein, aber was hat deine Gegenfrage mit der Ausgangs-These zu tun, dass eine "Kampagne" ausreicht, um ins Kanzleramt zu kommen? Ich halte mit der steilen These dagegen, dass wenn man echte soziale Politik für das Gros der Menschen gemacht hätte, statt Superreichen-Lobbyismus (Familie V. aus dem Sauerland bedankt sich nochmals), wäre ein Regierungswechsel auf unbestimmte Zeit Geschichte gewesen.


Der springende Punkt bei Wirtschaftsförderung (von dir unpräzise als „Superreichen-Lobbyismus“ bezeichnet) ist, ob diese in Technologien investiert, die mittel- und langfristig positiven Impact auf unseren gesamtgesellschaftlichen Wohlstand hat.

Du darfst dabei dennoch die kurzfristigen Faktoren nicht außer Acht lassen. Ich weiß, wieder unpräziser Poulismus: Wenn wir eine entsprechende Vermögenssteuer hätten und die Superreichen wie in der Schweiz z.B besser zur Kasse bitten könnten, dann wären diese Förderungen vielleicht sogar vollsubventioniert für einen Teil der Bevölkerung möglich.
Dies würde sich im übrigen auch mittel-und langfristig auch positiv für die Superreichen und Groß-Konzerne auswirken, wenn die Leute ihr Geld anderweitig übrig hätten.


Unter der Ampelregierung war das überwiegend der Fall (bis die FDP nach der Verfassungsklage der CXU den Geldhahn dafür zugedreht hat).

Unter der jetzigen „Groko“ geschieht leider das Gegenteil.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Knarz Pellworm, DO-Hörde, Montag, 09.03.2026, 20:26 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

du hast jetzt also mehr Netto vom Brutto?


Nein, aber was hat deine Gegenfrage mit der Ausgangs-These zu tun, dass eine "Kampagne" ausreicht, um ins Kanzleramt zu kommen? Ich halte mit der steilen These dagegen, dass wenn man echte soziale Politik für das Gros der Menschen gemacht hätte, statt Superreichen-Lobbyismus (Familie V. aus dem Sauerland bedankt sich nochmals), wäre ein Regierungswechsel auf unbestimmte Zeit Geschichte gewesen.


Der springende Punkt bei Wirtschaftsförderung (von dir unpräzise als „Superreichen-Lobbyismus“ bezeichnet) ist, ob diese in Technologien investiert, die mittel- und langfristig positiven Impact auf unseren gesamtgesellschaftlichen Wohlstand hat.


Du darfst dabei dennoch die kurzfristigen Faktoren nicht außer Acht lassen. Ich weiß, wieder unpräziser Poulismus: Wenn wir eine entsprechende Vermögenssteuer hätten und die Superreichen wie in der Schweiz z.B besser zur Kasse bitten könnten, dann wären diese Förderungen vielleicht sogar vollsubventioniert für einen Teil der Bevölkerung möglich.
Dies würde sich im übrigen auch mittel-und langfristig auch positiv für die Superreichen und Groß-Konzerne auswirken, wenn die Leute ihr Geld anderweitig übrig hätten.

Darin sind wir uns vollkommen einig.


Unter der Ampelregierung war das überwiegend der Fall (bis die FDP nach der Verfassungsklage der CXU den Geldhahn dafür zugedreht hat).

Unter der jetzigen „Groko“ geschieht leider das Gegenteil.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 20:34 (vor 63 Tagen) @ Knarz Pellworm

du hast jetzt also mehr Netto vom Brutto?


Nein, aber was hat deine Gegenfrage mit der Ausgangs-These zu tun, dass eine "Kampagne" ausreicht, um ins Kanzleramt zu kommen? Ich halte mit der steilen These dagegen, dass wenn man echte soziale Politik für das Gros der Menschen gemacht hätte, statt Superreichen-Lobbyismus (Familie V. aus dem Sauerland bedankt sich nochmals), wäre ein Regierungswechsel auf unbestimmte Zeit Geschichte gewesen.


Der springende Punkt bei Wirtschaftsförderung (von dir unpräzise als „Superreichen-Lobbyismus“ bezeichnet) ist, ob diese in Technologien investiert, die mittel- und langfristig positiven Impact auf unseren gesamtgesellschaftlichen Wohlstand hat.


Du darfst dabei dennoch die kurzfristigen Faktoren nicht außer Acht lassen. Ich weiß, wieder unpräziser Poulismus: Wenn wir eine entsprechende Vermögenssteuer hätten und die Superreichen wie in der Schweiz z.B besser zur Kasse bitten könnten, dann wären diese Förderungen vielleicht sogar vollsubventioniert für einen Teil der Bevölkerung möglich.
Dies würde sich im übrigen auch mittel-und langfristig auch positiv für die Superreichen und Groß-Konzerne auswirken, wenn die Leute ihr Geld anderweitig übrig hätten.


Darin sind wir uns vollkommen einig.


*High Five* ;-)

Ich denke man kann ganz klar sagen das Multi-Millardäre unsere Gesellschaft und auch Demokratie zersetzen und dabie rechte Rattenfänger immer weiter produzieren. Leider ist das Rad wohl nicht mehr zurück zu drehen, weil es sich um ein globales Problem handelt.

Ach, ich will meine Star Trek Utopie...

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 20:16 (vor 63 Tagen) @ Knarz Pellworm

du hast jetzt also mehr Netto vom Brutto?


Nein, aber was hat deine Gegenfrage mit der Ausgangs-These zu tun, dass eine "Kampagne" ausreicht, um ins Kanzleramt zu kommen? Ich halte mit der steilen These dagegen, dass wenn man echte soziale Politik für das Gros der Menschen gemacht hätte, statt Superreichen-Lobbyismus (Familie V. aus dem Sauerland bedankt sich nochmals), wäre ein Regierungswechsel auf unbestimmte Zeit Geschichte gewesen.


Der springende Punkt bei Wirtschaftsförderung (von dir unpräzise als „Superreichen-Lobbyismus“ bezeichnet) ist, ob diese in Technologien investiert, die mittel- und langfristig positiven Impact auf unseren gesamtgesellschaftlichen Wohlstand hat.

Unter der Ampelregierung war das überwiegend der Fall (bis die FDP nach der Verfassungsklage der CXU den Geldhahn dafür zugedreht hat).

Unter der jetzigen „Groko“ geschieht leider das Gegenteil.

Interessant, dass du genau das grundsätzlich richtige Thema hier ansprichst, weil Familie V. hat genau das Geschäftsmodell (Klimatechnik mit Wärmepumpen) zum steuertechnischen Nulltarif an Amis veräußert. Die können jetzt einen netten Asset Change betreiben, erste Modellrechnungen zeigen, wie viel Jobs nach dem Verkauf in Deutschland draufgehen werden und wie viele durch das geschaffene Zusatzvermögen in Deutschland durch Neuinvestition geschaffen werden. Ich nehme die Spannung raus: es sind nur ein Bruchteil davon. ;-)

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Knarz Pellworm, DO-Hörde, Montag, 09.03.2026, 20:25 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Das war ja leider zu erwarten.

Stimme dir natürlich dahingehend zu, dass eine solche Veräußerung wie in dem geschilderten Fall steuerlich in irgendeiner Art und Weise „greifbar“ gemacht werden müsste.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

madball, sᴉǝɹʞßoʇsu∀ ɯnz ɯʞ 8ʻߤ, Montag, 09.03.2026, 19:45 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

okay, für mich hörte es sich so an, als ob für dich das "mehr Netto" das Kriterium einer erfolgreichen Regierung wäre. Das ist es nämlich meiner Meinung nach keineswegs, und die CDU hat da eben auch wenig vorzuweisen.
Ganz im Gegenteil wurde ja mit der CDU einiges aus dem Wahlkampf über Bord geschmissen (Versteuerung bzw. Abgaben auf Kapitalerträge)

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 19:54 (vor 63 Tagen) @ madball

okay, für mich hörte es sich so an, als ob für dich das "mehr Netto" das Kriterium einer erfolgreichen Regierung wäre. Das ist es nämlich meiner Meinung nach keineswegs, und die CDU hat da eben auch wenig vorzuweisen.

Nunja, mehr Netto muss ja nicht unbedingt höhere Gehälter miteibeziehen. Gibt genug Faktoren, die deinen Real-Lohn wachsen lassen und da hängt so einiges dran, u.a der soziale Wohnbau.

Ganz im Gegenteil wurde ja mit der CDU einiges aus dem Wahlkampf über Bord geschmissen (Versteuerung bzw. Abgaben auf Kapitalerträge)

Das kam aber meines Wissens von Klingbeil.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 22:21 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

Kam es. Aber die Pfeife Klinbeil knickt natürlich sofort ein, wenn Fritz "Lars, sitz, mach Männchen" ruft.

Man faselt von Problemen der Sozialsysteme rum, macht aber nichts von dem, von dem man aus anderen Ländern weiß, dass es die Systeme stabilisieren würde. Wie z.B. die Abschaffung der Kappungsgrenzen, Einbeziehung aller Arbeitnehmer, Beamten und Angestellten.

Stattdessen halten es die Fritzianer und "Sozial"demokraten es für normal, dass ein Pflichtversicherter mit geringen Einkommen, aber zusätzlich mehreren Tausend EUR Mieteinnahmen im Monat auf diese keine Sozialabgaben leisten muss.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 22:24 (vor 63 Tagen) @ nico36de

Kam es. Aber die Pfeife Klinbeil knickt natürlich sofort ein, wenn Fritz "Lars, sitz, mach Männchen" ruft.

So gehört sich das, für eine brave Kleinpartei! Soll sich ja keiner ein Beispiel an Lindners-FDP-Kleinpartei-Verhalten nehmen. :-)

Man faselt von Problemen der Sozialsysteme rum, macht aber nichts von dem, von dem man aus anderen Ländern weiß, dass es die Systeme stabilisieren würde. Wie z.B. die Abschaffung der Kappungsgrenzen, Einbeziehung aller Arbeitnehmer, Beamten und Angestellten.

Hör doch auf, die armen SPD-Großkapital-Opportunisten zu quälen. Du weißt doch, dass sie im Bett der großen Jungs schlafen und das ganze Sozialdemokratie-Gehabe nur noch spielen, im Unterschied zu ihren Partei-Vätern und -Großvätern.
"Ich kann mich nicht erinnern", Mensch!

Stattdessen halten es die Fritzianer und "Sozial"demokraten es für normal, dass ein Pflichtversicherter mit geringen Einkommen, aber zusätzlich mehreren Tausend EUR Mieteinnahmen im Monat auf diese keine Sozialabgaben leisten muss.

Am Ende des Tages lassen sich beide im Berliner "China Club" mit den Milliardäristen vollaufen und lachen sich über uns Vollidioten kaputt, die sie immer noch wählen.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 19:56 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

okay, für mich hörte es sich so an, als ob für dich das "mehr Netto" das Kriterium einer erfolgreichen Regierung wäre. Das ist es nämlich meiner Meinung nach keineswegs, und die CDU hat da eben auch wenig vorzuweisen.


Nunja, mehr Netto muss ja nicht unbedingt höhere Gehälter miteibeziehen. Gibt genug Faktoren, die deinen Real-Lohn wachsen lassen und da hängt so einiges dran, u.a der soziale Wohnbau.

Ganz im Gegenteil wurde ja mit der CDU einiges aus dem Wahlkampf über Bord geschmissen (Versteuerung bzw. Abgaben auf Kapitalerträge)


Das kam aber meines Wissens von Klingbeil.

Beispiel: Musste eine neue Heizungsanlage kaufen. 1971 von Opa die erste nach Kohle angeschaffte mit 11% Mwst, die zweite 1991 mit 14% Mwst, jetzt stehen bei mir 19% Mwst auf dem Bierdeckel. Macht einen Unterschied von mehr als 1.300 Euro netto, Cash, aus. Um nur mal ein einziges Mwst-Beispiel zu nennen.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Chappi1991 ⌂ @, Montag, 09.03.2026, 20:05 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Beispiel: Musste eine neue Heizungsanlage kaufen. 1971 von Opa die erste nach Kohle angeschaffte mit 11% Mwst, die zweite 1991 mit 14% Mwst, jetzt stehen bei mir 19% Mwst auf dem Bierdeckel. Macht einen Unterschied von mehr als 1.300 Euro netto, Cash, aus. Um nur mal ein einziges Mwst-Beispiel zu nennen.

Meine Eltern bauen dieser Tage eine Wärmepumpe ein. Die bekommen 70 Prozent Förderung. Ich behaupte mal, diese Heizung wird im Einbau billiger als die Ölheizung vor 35 Jahren. Möglicherweise sogar in absoluten Zahlen, kaufkraftbereinigt ganz sicher.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 20:13 (vor 63 Tagen) @ Chappi1991

Beispiel: Musste eine neue Heizungsanlage kaufen. 1971 von Opa die erste nach Kohle angeschaffte mit 11% Mwst, die zweite 1991 mit 14% Mwst, jetzt stehen bei mir 19% Mwst auf dem Bierdeckel. Macht einen Unterschied von mehr als 1.300 Euro netto, Cash, aus. Um nur mal ein einziges Mwst-Beispiel zu nennen.


Meine Eltern bauen dieser Tage eine Wärmepumpe ein. Die bekommen 70 Prozent Förderung. Ich behaupte mal, diese Heizung wird im Einbau billiger als die Ölheizung vor 35 Jahren. Möglicherweise sogar in absoluten Zahlen, kaufkraftbereinigt ganz sicher.

War bei mir definitiv nicht der Fall, alles durchgerechnet.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 20:10 (vor 63 Tagen) @ Chappi1991

Beispiel: Musste eine neue Heizungsanlage kaufen. 1971 von Opa die erste nach Kohle angeschaffte mit 11% Mwst, die zweite 1991 mit 14% Mwst, jetzt stehen bei mir 19% Mwst auf dem Bierdeckel. Macht einen Unterschied von mehr als 1.300 Euro netto, Cash, aus. Um nur mal ein einziges Mwst-Beispiel zu nennen.


Meine Eltern bauen dieser Tage eine Wärmepumpe ein. Die bekommen 70 Prozent Förderung. Ich behaupte mal, diese Heizung wird im Einbau billiger als die Ölheizung vor 35 Jahren. Möglicherweise sogar in absoluten Zahlen, kaufkraftbereinigt ganz sicher.

Selbst mit Förderung ist es dennoch für manche Haushalte nicht stemmbar bzw aufgrund des Baus umszusetzen.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Gargamel09, Montag, 09.03.2026, 20:09 (vor 63 Tagen) @ Chappi1991

Beispiel: Musste eine neue Heizungsanlage kaufen. 1971 von Opa die erste nach Kohle angeschaffte mit 11% Mwst, die zweite 1991 mit 14% Mwst, jetzt stehen bei mir 19% Mwst auf dem Bierdeckel. Macht einen Unterschied von mehr als 1.300 Euro netto, Cash, aus. Um nur mal ein einziges Mwst-Beispiel zu nennen.


Meine Eltern bauen dieser Tage eine Wärmepumpe ein. Die bekommen 70 Prozent Förderung. Ich behaupte mal, diese Heizung wird im Einbau billiger als die Ölheizung vor 35 Jahren. Möglicherweise sogar in absoluten Zahlen, kaufkraftbereinigt ganz sicher.

Das Thema hatten wir vor kurzem schon mal. Es braucht einen 70%ige Förderung, damit es sich lohnt diese anzuschaffen. Wären die Preise dafür wie England, bräuchte es nicht mal eine Förderung.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Eibaueristmeinfreund, Montag, 09.03.2026, 20:30 (vor 63 Tagen) @ Gargamel09

Das Thema hatten wir vor kurzem schon mal. Es braucht einen 70%ige Förderung, damit es sich lohnt diese anzuschaffen. Wären die Preise dafür wie England, bräuchte es nicht mal eine Förderung.

Bei Preisen wie in England hätten wir noch weniger fähige Leute in der Branche als jetzt schon.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Blarry, Essen, Montag, 09.03.2026, 20:01 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Technisch gesehen brutto, nicht netto. :P

Die Mehrwertsteuer ist übrigens das Premium-Werkzeug, um die Steuerlast für kleinere Einkommen hochzuhalten. Vor allem auffällig, wenn in den von Dir skizzierten Zeiträumen gleichzeitig der Spitzensteuersatz im freien Fall ist.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Knarz Pellworm, DO-Hörde, Montag, 09.03.2026, 20:20 (vor 63 Tagen) @ Blarry

Technisch gesehen brutto, nicht netto. :P

Die Mehrwertsteuer ist übrigens das Premium-Werkzeug, um die Steuerlast für kleinere Einkommen hochzuhalten. Vor allem auffällig, wenn in den von Dir skizzierten Zeiträumen gleichzeitig der Spitzensteuersatz im freien Fall ist.

Exakt.

Für die Entlastung der Bürger mit kleineren Einkommen sind Mehrwertsteuersenkungen für Grundnahrungsmittel und Hygieneprodukte sowie ein möglichst kostengünstiger ÖPNV die geeigneten Maßnahmen.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 20:24 (vor 63 Tagen) @ Knarz Pellworm

Technisch gesehen brutto, nicht netto. :P

Die Mehrwertsteuer ist übrigens das Premium-Werkzeug, um die Steuerlast für kleinere Einkommen hochzuhalten. Vor allem auffällig, wenn in den von Dir skizzierten Zeiträumen gleichzeitig der Spitzensteuersatz im freien Fall ist.


Exakt.

Für die Entlastung der Bürger mit kleineren Einkommen sind Mehrwertsteuersenkungen für Grundnahrungsmittel und Hygieneprodukte sowie ein möglichst kostengünstiger ÖPNV die geeigneten Maßnahmen.

Korrekt. Aber eine Senkung der Mwst, würde wieder an anderer Stelle herein geholt werden und das leider nicht durch eine Anhebung des Spitzensteuersatzes. Zumindest bin ich mir dessen sicher.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Blarry, Essen, Montag, 09.03.2026, 21:11 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

Ursprünglich war die Idee hinter den unterschiedlichen Mehrwertsteuersätzen, notwendige Produkte des täglichen Lebens niedrig und Luxusartikel höher zu besteuern. Leider existieren Lobbyisten, und dadurch Ausnahmen noch und nöcher. So zahlt man auf etwas Dekadentes wie Slipeinlagen 19% Mehrwertsteuer, auf einen alltäglich notwendigen Gegenstand wie ein Turnierpferd hingegen nur 7%. Und auf Solaranlagen, die in wirklich keinem Einkaufswagen fehlen sollten, gar keine Mehrwertsteuer.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 21:19 (vor 63 Tagen) @ Blarry

Ursprünglich war die Idee hinter den unterschiedlichen Mehrwertsteuersätzen, notwendige Produkte des täglichen Lebens niedrig und Luxusartikel höher zu besteuern. Leider existieren Lobbyisten, und dadurch Ausnahmen noch und nöcher. So zahlt man auf etwas Dekadentes wie Slipeinlagen 19% Mehrwertsteuer, auf einen alltäglich notwendigen Gegenstand wie ein Turnierpferd hingegen nur 7%. Und auf Solaranlagen, die in wirklich keinem Einkaufswagen fehlen sollten, gar keine Mehrwertsteuer.

LOL, made my day.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Knarz Pellworm, DO-Hörde, Montag, 09.03.2026, 20:30 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

Technisch gesehen brutto, nicht netto. :P

Die Mehrwertsteuer ist übrigens das Premium-Werkzeug, um die Steuerlast für kleinere Einkommen hochzuhalten. Vor allem auffällig, wenn in den von Dir skizzierten Zeiträumen gleichzeitig der Spitzensteuersatz im freien Fall ist.


Exakt.

Für die Entlastung der Bürger mit kleineren Einkommen sind Mehrwertsteuersenkungen für Grundnahrungsmittel und Hygieneprodukte sowie ein möglichst kostengünstiger ÖPNV die geeigneten Maßnahmen.


Korrekt. Aber eine Senkung der Mwst, würde wieder an anderer Stelle herein geholt werden und das leider nicht durch eine Anhebung des Spitzensteuersatzes. Zumindest bin ich mir dessen sicher.

Lass uns gemeinsam für ein gerechteres Steuersystem kämpfen :)

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 20:37 (vor 63 Tagen) @ Knarz Pellworm

Technisch gesehen brutto, nicht netto. :P

Die Mehrwertsteuer ist übrigens das Premium-Werkzeug, um die Steuerlast für kleinere Einkommen hochzuhalten. Vor allem auffällig, wenn in den von Dir skizzierten Zeiträumen gleichzeitig der Spitzensteuersatz im freien Fall ist.


Exakt.

Für die Entlastung der Bürger mit kleineren Einkommen sind Mehrwertsteuersenkungen für Grundnahrungsmittel und Hygieneprodukte sowie ein möglichst kostengünstiger ÖPNV die geeigneten Maßnahmen.


Korrekt. Aber eine Senkung der Mwst, würde wieder an anderer Stelle herein geholt werden und das leider nicht durch eine Anhebung des Spitzensteuersatzes. Zumindest bin ich mir dessen sicher.


Lass uns gemeinsam für ein gerechteres Steuersystem kämpfen :)

Wäre ich sofort dabei. Aber dafür sind keine Massen zu finden und wird von den Medien schnell als sozialistischer Klassenkampf diskreditiert ...:-(

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 20:17 (vor 63 Tagen) @ Blarry

Technisch gesehen brutto, nicht netto. :P

Stimmt, hast du absolut recht.

Die Mehrwertsteuer ist übrigens das Premium-Werkzeug, um die Steuerlast für kleinere Einkommen hochzuhalten. Vor allem auffällig, wenn in den von Dir skizzierten Zeiträumen gleichzeitig der Spitzensteuersatz im freien Fall ist.

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?

[image]

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Chappi1991 ⌂ @, Montag, 09.03.2026, 20:22 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?

Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.

[image]

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

markus, Montag, 09.03.2026, 20:48 (vor 63 Tagen) @ Chappi1991

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.

Zumal der eigentliche Spitzensteuersatz (45%) erst ab 277.826 Euro greift. Heißt nur anders.
Dazu kommt, dass die Sozialabgaben gedeckelt sind. Ich würde es befremdlich finden, wenn Einkommen bis zu diesen Grenzen stärker belastet werden und danach dann plötzlich eine deutliche Entlastung einsetzen würde.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 22:31 (vor 63 Tagen) @ markus

Ich finde es viel befremdlicher, dass wir ein Steuersystem haben, wo Milliardäre ihre Steuern so kreativ gestalten können, dass sie einen Steuersatz unterhalb dem von Krankenschwestern oder mittleren Angestellten haben.

Es hat seit Jahrzehnten keine Partei auch nur das geringste Interesse daran, das Steuersystem zu vereinfachen und gerechter zu machen.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 20:52 (vor 63 Tagen) @ markus

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.


Zumal der eigentliche Spitzensteuersatz (45%) erst ab 277.826 Euro greift. Heißt nur anders.
Dazu kommt, dass die Sozialabgaben gedeckelt sind. Ich würde es befremdlich finden, wenn Einkommen bis zu diesen Grenzen stärker belastet werden und danach dann plötzlich eine deutliche Entlastung einsetzen würde.

Das Kernproblem ist aber auch eher, dass bei einem wirklich überschaubaren Jahresbrutto von 66.761 Euro schon mit sage und schreibe 42% besteuert wird und demnach nur 3% weniger, als der Corporate Johnny, der sich 278k reinsteckt. Nicht, dass ich letzterem jetzt sofort besonders viel mehr wegnehmen will, weil die Besteuerung auf Löhnen/Gehältern ohnehin keine echten Reichen trifft, aber die 42% bei 67k sind der große Problem-Kicker.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 21:30 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Naja, der Durchschnitssatz ist ja signifankt niedriger. Blöd sind zweifelsfrei die 42 ab der Grenze, das könnte durchaus bei 80K anfangen.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Zoon, Montag, 09.03.2026, 21:25 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von Zoon, Montag, 09.03.2026, 21:32

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.


Zumal der eigentliche Spitzensteuersatz (45%) erst ab 277.826 Euro greift. Heißt nur anders.
Dazu kommt, dass die Sozialabgaben gedeckelt sind. Ich würde es befremdlich finden, wenn Einkommen bis zu diesen Grenzen stärker belastet werden und danach dann plötzlich eine deutliche Entlastung einsetzen würde.


Das Kernproblem ist aber auch eher, dass bei einem wirklich überschaubaren Jahresbrutto von 66.761 Euro schon mit sage und schreibe 42% besteuert wird und demnach nur 3% weniger, als der Corporate Johnny, der sich 278k reinsteckt. Nicht, dass ich letzterem jetzt sofort besonders viel mehr wegnehmen will, weil die Besteuerung auf Löhnen/Gehältern ohnehin keine echten Reichen trifft, aber die 42% bei 67k sind der große Problem-Kicker.

Das mit der Einkommenssteuer hast Du nicht verstanden.

Jahresbrutto (2026): 66.761 €
abzgl. Grundfreibetrag (2026): 12.348 €*
=> zu versteuerndes Einkommen: 54.413 €
=> Einkommenssteuer: 12.131 € (Belastung: 22,29 % [= 12.131 / 54.413 € x 100 %]

* Die meisten Arbeitnehmer können noch weitere Abzüge geltend machen. Dann fällt das zu versteuernde Einkommen noch niedriger aus und es muss noch weniger Einkommenssteuer gezahlt werden.

EINKOMMENSTEUERBERECHNUNG: https://www.bmf-steuerrechner.de/index.xhtml

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 21:32 (vor 63 Tagen) @ Zoon

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.


Zumal der eigentliche Spitzensteuersatz (45%) erst ab 277.826 Euro greift. Heißt nur anders.
Dazu kommt, dass die Sozialabgaben gedeckelt sind. Ich würde es befremdlich finden, wenn Einkommen bis zu diesen Grenzen stärker belastet werden und danach dann plötzlich eine deutliche Entlastung einsetzen würde.


Das Kernproblem ist aber auch eher, dass bei einem wirklich überschaubaren Jahresbrutto von 66.761 Euro schon mit sage und schreibe 42% besteuert wird und demnach nur 3% weniger, als der Corporate Johnny, der sich 278k reinsteckt. Nicht, dass ich letzterem jetzt sofort besonders viel mehr wegnehmen will, weil die Besteuerung auf Löhnen/Gehältern ohnehin keine echten Reichen trifft, aber die 42% bei 67k sind der große Problem-Kicker.

Das mit der Einkommenssteuer hast Du nicht verstanden.

Jahresbrutto (2026): 66.761 €
abzgl. Grundfreibetrag (2026): 12.348 €
=> zu versteuerndes Einkommen: 54.413 €
=> Einkommenssteuer: 12.131 € (Belastung: 22,29 % [= 12.131 / 54.413 € x 100 %]


EINKOMMENSTEUERBERECHNUNG: https://www.bmf-steuerrechner.de/index.xhtml

Joa gut und mit den Sozialabgaben landet das obige Beispiel dann aber trotzdem bei ca. 38-39% Abgabenlast, meine ich wohl. Aber ich müsste wohl das "bei" mit "ab" austauschen, um keine Verwirrung zu stiften.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 21:54 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.


Zumal der eigentliche Spitzensteuersatz (45%) erst ab 277.826 Euro greift. Heißt nur anders.
Dazu kommt, dass die Sozialabgaben gedeckelt sind. Ich würde es befremdlich finden, wenn Einkommen bis zu diesen Grenzen stärker belastet werden und danach dann plötzlich eine deutliche Entlastung einsetzen würde.


Das Kernproblem ist aber auch eher, dass bei einem wirklich überschaubaren Jahresbrutto von 66.761 Euro schon mit sage und schreibe 42% besteuert wird und demnach nur 3% weniger, als der Corporate Johnny, der sich 278k reinsteckt. Nicht, dass ich letzterem jetzt sofort besonders viel mehr wegnehmen will, weil die Besteuerung auf Löhnen/Gehältern ohnehin keine echten Reichen trifft, aber die 42% bei 67k sind der große Problem-Kicker.

Das mit der Einkommenssteuer hast Du nicht verstanden.

Jahresbrutto (2026): 66.761 €
abzgl. Grundfreibetrag (2026): 12.348 €
=> zu versteuerndes Einkommen: 54.413 €
=> Einkommenssteuer: 12.131 € (Belastung: 22,29 % [= 12.131 / 54.413 € x 100 %]


EINKOMMENSTEUERBERECHNUNG: https://www.bmf-steuerrechner.de/index.xhtml


Joa gut und mit den Sozialabgaben landet das obige Beispiel dann aber trotzdem bei ca. 38-39% Abgabenlast, meine ich wohl. Aber ich müsste wohl das "bei" mit "ab" austauschen, um keine Verwirrung zu stiften.

Sehr richtig und ich finde es schon völlig absurd das gerade einige immer wieder meinen der Mittelschicht mit solchen Postings (das mit der Einkommenssteuer hast du nicht verstanden wieder zu signalisieren wie gut sie es doch im Gegensatz zu einem Mindestlöhner oder eben Bürgergeld-Empfänger haben, nur um ja nicht einen Blick aufs oberste Regal zu werfen.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 22:01 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.


Zumal der eigentliche Spitzensteuersatz (45%) erst ab 277.826 Euro greift. Heißt nur anders.
Dazu kommt, dass die Sozialabgaben gedeckelt sind. Ich würde es befremdlich finden, wenn Einkommen bis zu diesen Grenzen stärker belastet werden und danach dann plötzlich eine deutliche Entlastung einsetzen würde.


Das Kernproblem ist aber auch eher, dass bei einem wirklich überschaubaren Jahresbrutto von 66.761 Euro schon mit sage und schreibe 42% besteuert wird und demnach nur 3% weniger, als der Corporate Johnny, der sich 278k reinsteckt. Nicht, dass ich letzterem jetzt sofort besonders viel mehr wegnehmen will, weil die Besteuerung auf Löhnen/Gehältern ohnehin keine echten Reichen trifft, aber die 42% bei 67k sind der große Problem-Kicker.

Das mit der Einkommenssteuer hast Du nicht verstanden.

Jahresbrutto (2026): 66.761 €
abzgl. Grundfreibetrag (2026): 12.348 €
=> zu versteuerndes Einkommen: 54.413 €
=> Einkommenssteuer: 12.131 € (Belastung: 22,29 % [= 12.131 / 54.413 € x 100 %]


EINKOMMENSTEUERBERECHNUNG: https://www.bmf-steuerrechner.de/index.xhtml


Joa gut und mit den Sozialabgaben landet das obige Beispiel dann aber trotzdem bei ca. 38-39% Abgabenlast, meine ich wohl. Aber ich müsste wohl das "bei" mit "ab" austauschen, um keine Verwirrung zu stiften.


Sehr richtig und ich finde es schon völlig absurd das gerade einige immer wieder meinen der Mittelschicht mit solchen Postings (das mit der Einkommenssteuer hast du nicht verstanden wieder zu signalisieren wie gut sie es doch im Gegensatz zu einem Mindestlöhner oder eben Bürgergeld-Empfänger haben, nur um ja nicht einen Blick aufs oberste Regal zu werfen.

Es gibt ja auch, ich nenne das mal, die statistische Mittelschicht und die "gefühlte"/echte Mittelschicht.
Habe kürzlich mal die aktuellen Statistiken studiert, für 2026, ab welchem Bruttolohn man in welcher Gruppe zu den Top-x% zählt. Um es schaubildlich einfach zu machen, zählt man als Single mit einem Jahresbrutto von knapp 72k Euro bereits zu den Top-10%-Einkommen, ab 90k sogar schon zu den Top-5%-Einkommen. Auch ein sehr groteskes Gebilde, bei der hiesigen Kostenlandschaft.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 22:12 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans


Es gibt ja auch, ich nenne das mal, die statistische Mittelschicht und die "gefühlte"/echte Mittelschicht.
Habe kürzlich mal die aktuellen Statistiken studiert, für 2026, ab welchem Bruttolohn man in welcher Gruppe zu den Top-x% zählt. Um es schaubildlich einfach zu machen, zählt man als Single mit einem Jahresbrutto von knapp 72k Euro bereits zu den Top-10%-Einkommen, ab 90k sogar schon zu den Top-5%-Einkommen. Auch ein sehr groteskes Gebilde, bei der hiesigen Kostenlandschaft.

Der Sozialeid bzw Missgunst der Mittelschicht eben untereinander, während Niedriglöhner sich an Bürgergeldempfänger abarbeiten. Völlig grotesk.


Ich habe kein Problem damit als einfacher Angesteller 40.000 Brutto weniger als ein Senior-IT zu verdienen. Das ist nicht das Geld was mir bzw uns fehlt.

Aber viele hier sind wahrscheinlich Beamte. ;-)

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 22:19 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone


Es gibt ja auch, ich nenne das mal, die statistische Mittelschicht und die "gefühlte"/echte Mittelschicht.
Habe kürzlich mal die aktuellen Statistiken studiert, für 2026, ab welchem Bruttolohn man in welcher Gruppe zu den Top-x% zählt. Um es schaubildlich einfach zu machen, zählt man als Single mit einem Jahresbrutto von knapp 72k Euro bereits zu den Top-10%-Einkommen, ab 90k sogar schon zu den Top-5%-Einkommen. Auch ein sehr groteskes Gebilde, bei der hiesigen Kostenlandschaft.


Der Sozialeid bzw Missgunst der Mittelschicht eben untereinander, während Niedriglöhner sich an Bürgergeldempfänger abarbeiten. Völlig grotesk.


Ich habe kein Problem damit als einfacher Angesteller 40.000 Brutto weniger als ein Senior-IT zu verdienen. Das ist nicht das Geld was mir bzw uns fehlt.

Aber viele hier sind wahrscheinlich Beamte. ;-)

Dass man damit gut leben kann ist keine Frage, aber es zeigt für mich immer sehr schaubildlich, wie abgedreht man in Deutschland mittlerweile unterwegs ist, wenn der oberste Bereich der Tabelle bereits mit solchen Werten zu erreichen ist. Mit 90k Euro Brutto hat man ein Level erreicht, bei dem 95% der restlichen Deutschen weniger verdienen, aber mal Hand auf's Herz, ist das Leben mit 90k Euro Brutto "Top-5-%-verdächtig"? Ich würde sagen nein. Und das zeigt dann auch in Summe, wie schlecht es um Einkommen in Deutschland bestellt ist, insbesondere, wenn man mit diesem Aspekt im Hinterkopf die Statistik weiter runtergeht.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

markus, Montag, 09.03.2026, 23:38 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans


Es gibt ja auch, ich nenne das mal, die statistische Mittelschicht und die "gefühlte"/echte Mittelschicht.
Habe kürzlich mal die aktuellen Statistiken studiert, für 2026, ab welchem Bruttolohn man in welcher Gruppe zu den Top-x% zählt. Um es schaubildlich einfach zu machen, zählt man als Single mit einem Jahresbrutto von knapp 72k Euro bereits zu den Top-10%-Einkommen, ab 90k sogar schon zu den Top-5%-Einkommen. Auch ein sehr groteskes Gebilde, bei der hiesigen Kostenlandschaft.


Der Sozialeid bzw Missgunst der Mittelschicht eben untereinander, während Niedriglöhner sich an Bürgergeldempfänger abarbeiten. Völlig grotesk.


Ich habe kein Problem damit als einfacher Angesteller 40.000 Brutto weniger als ein Senior-IT zu verdienen. Das ist nicht das Geld was mir bzw uns fehlt.

Aber viele hier sind wahrscheinlich Beamte. ;-)


Dass man damit gut leben kann ist keine Frage, aber es zeigt für mich immer sehr schaubildlich, wie abgedreht man in Deutschland mittlerweile unterwegs ist, wenn der oberste Bereich der Tabelle bereits mit solchen Werten zu erreichen ist. Mit 90k Euro Brutto hat man ein Level erreicht, bei dem 95% der restlichen Deutschen weniger verdienen, aber mal Hand auf's Herz, ist das Leben mit 90k Euro Brutto "Top-5-%-verdächtig"? Ich würde sagen nein. Und das zeigt dann auch in Summe, wie schlecht es um Einkommen in Deutschland bestellt ist, insbesondere, wenn man mit diesem Aspekt im Hinterkopf die Statistik weiter runtergeht.

Ich verstehe die Logik nicht ganz. Wenn 90k bereits für die Top 5 % reichen, bedeutet das doch vor allem, dass es relativ wenige Menschen gibt, die deutlich mehr verdienen. Wenn das Ziel ist, die Einkommensschere zu verkleinern, wäre das doch eigentlich eher ein gutes Zeichen – weil die Gruppe der noch besser Verdienenden klein ist und nicht groß.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Eibaueristmeinfreund, Montag, 09.03.2026, 20:58 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.


Zumal der eigentliche Spitzensteuersatz (45%) erst ab 277.826 Euro greift. Heißt nur anders.
Dazu kommt, dass die Sozialabgaben gedeckelt sind. Ich würde es befremdlich finden, wenn Einkommen bis zu diesen Grenzen stärker belastet werden und danach dann plötzlich eine deutliche Entlastung einsetzen würde.


Das Kernproblem ist aber auch eher, dass bei einem wirklich überschaubaren Jahresbrutto von 66.761 Euro schon

besteuert wird und demnach nur 3% weniger, als der Corporate Johnny, der sich 278k reinsteckt. Nicht, dass ich letzterem jetzt sofort besonders viel mehr wegnehmen will, weil die Besteuerung auf Löhnen/Gehältern ohnehin keine echten Reichen trifft, aber die 42% bei 67k sind der große Problem-Kicker.

Das ist aber fahrlässig formuliert.
Nie und nimmer zahlt man 42% von 67k Brutto Steuern.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

markus, Montag, 09.03.2026, 21:09 (vor 63 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.


Zumal der eigentliche Spitzensteuersatz (45%) erst ab 277.826 Euro greift. Heißt nur anders.
Dazu kommt, dass die Sozialabgaben gedeckelt sind. Ich würde es befremdlich finden, wenn Einkommen bis zu diesen Grenzen stärker belastet werden und danach dann plötzlich eine deutliche Entlastung einsetzen würde.


Das Kernproblem ist aber auch eher, dass bei einem wirklich überschaubaren Jahresbrutto von 66.761 Euro schon

besteuert wird und demnach nur 3% weniger, als der Corporate Johnny, der sich 278k reinsteckt. Nicht, dass ich letzterem jetzt sofort besonders viel mehr wegnehmen will, weil die Besteuerung auf Löhnen/Gehältern ohnehin keine echten Reichen trifft, aber die 42% bei 67k sind der große Problem-Kicker.

Das ist aber fahrlässig formuliert.
Nie und nimmer zahlt man 42% von 67k Brutto Steuern.

Die Abgabenlast (inklusive Sozialabgaben) liegt allerdings bei 40%. Wenn dann durch Beitragsbemessungsgrenzen Sozialabgaben nicht mehr anfallen und der Steuersatz für jeden weiteren Euro bei unter 40% liegt, werden ausschließlich Gutverdiener entlastet. 42% müssen einfach sein, damit ein solcher Effekt nicht eintritt. Oder die Beitragsbemessungsgrenzen müssen deutlich rauf.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 21:01 (vor 63 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 09.03.2026, 21:05

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.


Zumal der eigentliche Spitzensteuersatz (45%) erst ab 277.826 Euro greift. Heißt nur anders.
Dazu kommt, dass die Sozialabgaben gedeckelt sind. Ich würde es befremdlich finden, wenn Einkommen bis zu diesen Grenzen stärker belastet werden und danach dann plötzlich eine deutliche Entlastung einsetzen würde.


Das Kernproblem ist aber auch eher, dass bei einem wirklich überschaubaren Jahresbrutto von 66.761 Euro schon

besteuert wird und demnach nur 3% weniger, als der Corporate Johnny, der sich 278k reinsteckt. Nicht, dass ich letzterem jetzt sofort besonders viel mehr wegnehmen will, weil die Besteuerung auf Löhnen/Gehältern ohnehin keine echten Reichen trifft, aber die 42% bei 67k sind der große Problem-Kicker.

Das ist aber fahrlässig formuliert.
Nie und nimmer zahlt man 42% von 67k Brutto Steuern.

Sorry, es sind 69.879 Euro Brutto, also ab diesem Wert.

"Der Spitzensteuersatz, der derzeit bei 42 Prozent liegt, wird im Jahr 2026 bei einem Einkommen von 69.879 Euro erreicht. Für Einkommensbestandteile oberhalb von 277.826 Euro gilt eine sogenannte Reichensteuer mit einem Steuersatz von 45 Prozent."

https://www.finanzamt.nrw.de/steuerinfos/weitere-themen/steuererklaerung/einkommensteuertarif#:~:text=Der%20Spitzensteuersatz%2C%20der%20derzeit%20bei,einem%20Steuersatz%20von%2045%20Prozent.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

markus, Montag, 09.03.2026, 21:10 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.


Zumal der eigentliche Spitzensteuersatz (45%) erst ab 277.826 Euro greift. Heißt nur anders.
Dazu kommt, dass die Sozialabgaben gedeckelt sind. Ich würde es befremdlich finden, wenn Einkommen bis zu diesen Grenzen stärker belastet werden und danach dann plötzlich eine deutliche Entlastung einsetzen würde.


Das Kernproblem ist aber auch eher, dass bei einem wirklich überschaubaren Jahresbrutto von 66.761 Euro schon

besteuert wird und demnach nur 3% weniger, als der Corporate Johnny, der sich 278k reinsteckt. Nicht, dass ich letzterem jetzt sofort besonders viel mehr wegnehmen will, weil die Besteuerung auf Löhnen/Gehältern ohnehin keine echten Reichen trifft, aber die 42% bei 67k sind der große Problem-Kicker.

Das ist aber fahrlässig formuliert.
Nie und nimmer zahlt man 42% von 67k Brutto Steuern.


Sorry, es sind 69.879 Euro Brutto, also ab diesem Wert.

"Der Spitzensteuersatz, der derzeit bei 42 Prozent liegt, wird im Jahr 2026 bei einem Einkommen von 69.879 Euro erreicht. Für Einkommensbestandteile oberhalb von 277.826 Euro gilt eine sogenannte Reichensteuer mit einem Steuersatz von 45 Prozent."

https://www.finanzamt.nrw.de/steuerinfos/weitere-themen/steuererklaerung/einkommensteuertarif#:~:text=Der%20Spitzensteuersatz%2C%20der%20derzeit%20bei,einem%20Steuersatz%20von%2045%20Prozent.

Das zahlt man aber erst für jeden Euro darüber hinaus.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 21:18 (vor 63 Tagen) @ markus

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.


Zumal der eigentliche Spitzensteuersatz (45%) erst ab 277.826 Euro greift. Heißt nur anders.
Dazu kommt, dass die Sozialabgaben gedeckelt sind. Ich würde es befremdlich finden, wenn Einkommen bis zu diesen Grenzen stärker belastet werden und danach dann plötzlich eine deutliche Entlastung einsetzen würde.


Das Kernproblem ist aber auch eher, dass bei einem wirklich überschaubaren Jahresbrutto von 66.761 Euro schon

besteuert wird und demnach nur 3% weniger, als der Corporate Johnny, der sich 278k reinsteckt. Nicht, dass ich letzterem jetzt sofort besonders viel mehr wegnehmen will, weil die Besteuerung auf Löhnen/Gehältern ohnehin keine echten Reichen trifft, aber die 42% bei 67k sind der große Problem-Kicker.

Das ist aber fahrlässig formuliert.
Nie und nimmer zahlt man 42% von 67k Brutto Steuern.


Sorry, es sind 69.879 Euro Brutto, also ab diesem Wert.

"Der Spitzensteuersatz, der derzeit bei 42 Prozent liegt, wird im Jahr 2026 bei einem Einkommen von 69.879 Euro erreicht. Für Einkommensbestandteile oberhalb von 277.826 Euro gilt eine sogenannte Reichensteuer mit einem Steuersatz von 45 Prozent."

https://www.finanzamt.nrw.de/steuerinfos/weitere-themen/steuererklaerung/einkommensteuertarif#:~:text=Der%20Spitzensteuersatz%2C%20der%20derzeit%20bei,einem%20Steuersatz%20von%2045%20Prozent.


Das zahlt man aber erst für jeden Euro darüber hinaus.

Das stimmt, aber so war das Konzept ja "früher" auch, meine ich. Nur mit deutlich anderen Grenzen. Wenn man mal die KI befragt, zahlt beispielsweise schon jemand mit 50k Euro Brutto fast 34% für Steuern und Sozialabgaben. Und ab dem o.g. Betrag dann sogar für jeden Euro on top dann 42% "Spitzensteuer". Das ist ja bei den hiesigen Kosten gewissermaßen absurd.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

markus, Montag, 09.03.2026, 23:49 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.


Zumal der eigentliche Spitzensteuersatz (45%) erst ab 277.826 Euro greift. Heißt nur anders.
Dazu kommt, dass die Sozialabgaben gedeckelt sind. Ich würde es befremdlich finden, wenn Einkommen bis zu diesen Grenzen stärker belastet werden und danach dann plötzlich eine deutliche Entlastung einsetzen würde.


Das Kernproblem ist aber auch eher, dass bei einem wirklich überschaubaren Jahresbrutto von 66.761 Euro schon

besteuert wird und demnach nur 3% weniger, als der Corporate Johnny, der sich 278k reinsteckt. Nicht, dass ich letzterem jetzt sofort besonders viel mehr wegnehmen will, weil die Besteuerung auf Löhnen/Gehältern ohnehin keine echten Reichen trifft, aber die 42% bei 67k sind der große Problem-Kicker.

Das ist aber fahrlässig formuliert.
Nie und nimmer zahlt man 42% von 67k Brutto Steuern.


Sorry, es sind 69.879 Euro Brutto, also ab diesem Wert.

"Der Spitzensteuersatz, der derzeit bei 42 Prozent liegt, wird im Jahr 2026 bei einem Einkommen von 69.879 Euro erreicht. Für Einkommensbestandteile oberhalb von 277.826 Euro gilt eine sogenannte Reichensteuer mit einem Steuersatz von 45 Prozent."

https://www.finanzamt.nrw.de/steuerinfos/weitere-themen/steuererklaerung/einkommensteuertarif#:~:text=Der%20Spitzensteuersatz%2C%20der%20derzeit%20bei,einem%20Steuersatz%20von%2045%20Prozent.


Das zahlt man aber erst für jeden Euro darüber hinaus.


Das stimmt, aber so war das Konzept ja "früher" auch, meine ich. Nur mit deutlich anderen Grenzen. Wenn man mal die KI befragt, zahlt beispielsweise schon jemand mit 50k Euro Brutto fast 34% für Steuern und Sozialabgaben. Und ab dem o.g. Betrag dann sogar für jeden Euro on top dann 42% "Spitzensteuer". Das ist ja bei den hiesigen Kosten gewissermaßen absurd.

Ja, mit anderen, deutlich höheren Prozenten als Grenze. Die 42% heute sind relativ hoch angesetzt.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 20:27 (vor 63 Tagen) @ Chappi1991
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 09.03.2026, 20:32

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.

Mein Vorschlag daher: da besteuern, wo wirklich leistungsloses Geld ist, beim vererbten Vermögen. Ab 100 Mio. Euro progressiv, gestartet wird bei 100 Mio. Euro bei 20%, Deckel liegt bei 65%.
Alle mit einem Wert von unter 2 Mio. Euro bleiben beim Erbe steuerfrei. Danach werden die Einkommenssteuersätze durchlässiger gestaltet. Spitzensteuersätze gelten ab einem Einkommen von 300k Euro Brutto pro Jahr, da dann bei 50%.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 20:27 (vor 63 Tagen) @ Chappi1991

Bin mir nicht sicher, ob ich dich ad-hoc richtig verstanden habe.
Meinst du diese Entwicklung?


Die ist einfach nur die andere Seite der Medaille. Je niedriger der Spitzensteuersatz ist, desto näher rückt er auch an die durchschnittlichen Einkommen heran. Angefangen hatte die BR mit 95 Prozent Spitzensteuersatz.

[image]

Gab es auch in den 50er und 60er in den USA.

Hat das Land bekanntlich in Sachen Innovationen und Wohlstand in den Ruin getrieben....

Solange die Menschen sowohl von links und rechts das nicht kapieren, wird sich nichts ändern. Vermutlich ist es dafür auch längst zu spät.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 19:49 (vor 63 Tagen) @ madball
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 09.03.2026, 19:54

okay, für mich hörte es sich so an, als ob für dich das "mehr Netto" das Kriterium einer erfolgreichen Regierung wäre. Das ist es nämlich meiner Meinung nach keineswegs, und die CDU hat da eben auch wenig vorzuweisen.

Absolut nicht, keine der Parteien des deutschen Parteienspektrums tut überhaupt irgendwas für die Mitte der Gesellschaft. Jeder betreibt weiter seine historisch gewachsene Partei-Folklore, ist aber in Wahrheit ein Claqueur und gekaufter Opportunist des Großkapitals. Völlig egal, ob der Verein jetzt FDP, SPD, Grüne, Union oder AfD heißt.
Ich finde es immer nur höchst amüsant, wenn Parteisoldaten von ehemaligen Ampelregierungs-Parteien das Scheitern der eigenen Partei wahlweise auf einen Fluch Gottes, einer unerhörten Schmutz- und Lügenkampagne, den Salzstangen-Muskeln der damaligen Regierungs-FDP, oder auf die grenzenlose Dummheit des Wahlvolkes schieben, das die grandiose Arbeit der Ampel nur einfach nicht kapiert hat, statt sich einfach mal einzugestehen, dass sich nichts, aber auch rein gar nichts von der konkreten Arbeit der o.g. Parteien voneinander unterscheidet. Am Ende sind es alles Großkapital-Opportunisten. Aber klar, die Union wird es nicht sozial verträglicher machen.

Friedrich Merz kritisiert den Springer-Verlag wegen Ulf Poschardt

madball, sᴉǝɹʞßoʇsu∀ ɯnz ɯʞ 8ʻߤ, Montag, 09.03.2026, 20:14 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

nur noch einmal ganz kurz auf deinen ersten Punkt zurückzukommen: leider hat die Springerpresse in der Tat einen richtig großen Einfluss, und ist mit ihren Kampagnen bei ihrem Klientel sehr erfolgreich, eine Stimmung zu erzeugen. Welt und insbesondere der ekelhafte UP machen Meinungen, teilweise faktenfrei und wider der Wahrheit / Realität.
Also ja, Kampagnen haben für einen Regierungswechsel gesorgt.

Wenn die bei der Union jetzt noch auf den Trichter kommen, dass Nius ein rechtes Hetzportal ist, ist dem Land viel geholfen

Pa1n, Montag, 09.03.2026, 18:53 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Es geht um die Empfehlung von Ulf Poschardt von gestern Abend an die Baden-Württemberger CDU, statt mit den Grünen mit der AfD eine Koalition einzugehen. Leider hinter der Paywall.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/baden-wuerttemberg-friedrich-merz-aetzt-gegen-springer-verlag-a-d06e9590-cc01-4745-acae-2c5706bb3220

"Er schließe jede Zusammenarbeit mit der AfD strikt aus, sagt Merz nach der Sitzung des CDU-Vorstands. »Ich werde, auch wenn ich mittlerweile sogar aus einzelnen Verlagshäusern dazu aufgefordert werde, eine andere Mehrheit im Bundestag nicht suchen. Ich werde es nicht tun.«"

Man werde mit der AfD nicht zusammenarbeiten. Namentlich hat Merz wohl weder Springer noch Poschardt genannt. Aber es ist natürlich trotzdem klar, wer gemeint ist.

Laut Artikel gibt es im Kanzleramt schon länger deutlichen Unmut über Springer. Man wirft der Führung des Verlags vor, dass sie auf gemeinsame Mehrheiten von Union und AfD hinarbeite.

In diesem Zusammenhang

Knarz Pellworm, DO-Hörde, Montag, 09.03.2026, 20:12 (vor 63 Tagen) @ Pa1n

sei noch einmal daran erinnert, dass der Gründer, Finanzier und spiritus rector von NIUS, Herr Frank Gotthardt, Ehrenvorsitzender des CDU-Wirtschaftsrats in Rheinland-Pfalz ist.

Gotthardt wiederum verdankt sein Milliardenvermögen maßgeblich einer Entscheidung des damaligen Gesundheitsministers Jens Spahn.

Ziel der NIUS-Gründung sei, ein „deutsches FOX-News“ zu etablieren.

Damit liegt die Intention offen auf dem Tisch: Perspektivisch soll ein Koalitionspartner rechts der CDU aufgebaut werden.

Ob dieser Zeitpunkt bereits gekommen ist, ist parteiintern derzeit heftig umstritten; hier könnte die bevorstehende Wahl in Sachsen-Anhalt weitere Anhaltspunkte liefern.

In diesem Zusammenhang

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 21:37 (vor 63 Tagen) @ Knarz Pellworm

sei noch einmal daran erinnert, dass der Gründer, Finanzier und spiritus rector von NIUS, Herr Frank Gotthardt, Ehrenvorsitzender des CDU-Wirtschaftsrats in Rheinland-Pfalz ist.

Gotthardt wiederum verdankt sein Milliardenvermögen maßgeblich einer Entscheidung des damaligen Gesundheitsministers Jens Spahn.

Ziel der NIUS-Gründung sei, ein „deutsches FOX-News“ zu etablieren.

Damit liegt die Intention offen auf dem Tisch: Perspektivisch soll ein Koalitionspartner rechts der CDU aufgebaut werden.

Ob dieser Zeitpunkt bereits gekommen ist, ist parteiintern derzeit heftig umstritten; hier könnte die bevorstehende Wahl in Sachsen-Anhalt weitere Anhaltspunkte liefern.

Ach komm bitte. Das ist einfach eine Lüge. Compugroup war schon Marktführer, als Spahn noch nicht einmal Minister war, Gotthardt war da operativ übrigens auch schon raus.

In diesem Zusammenhang

Knarz Pellworm, DO-Hörde, Dienstag, 10.03.2026, 04:28 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

sei noch einmal daran erinnert, dass der Gründer, Finanzier und spiritus rector von NIUS, Herr Frank Gotthardt, Ehrenvorsitzender des CDU-Wirtschaftsrats in Rheinland-Pfalz ist.


Gotthardt wiederum verdankt sein Milliardenvermögen maßgeblich einer Entscheidung des damaligen Gesundheitsministers Jens Spahn.

Ziel der NIUS-Gründung sei, ein „deutsches FOX-News“ zu etablieren.

Damit liegt die Intention offen auf dem Tisch: Perspektivisch soll ein Koalitionspartner rechts der CDU aufgebaut werden.

Ob dieser Zeitpunkt bereits gekommen ist, ist parteiintern derzeit heftig umstritten; hier könnte die bevorstehende Wahl in Sachsen-Anhalt weitere Anhaltspunkte liefern.


Ach komm bitte. Das ist einfach eine Lüge. Compugroup war schon Marktführer, als Spahn noch nicht einmal Minister war, Gotthardt war da operativ übrigens auch schon raus.

Wie bitte ???

Frank Gotthardt war bis zum 31.12.2020 CEO, und übernahm dann den Vorsitz des Verwaltungsrats. Derzeitiger CEO ist sein Sohn, Daniel Gotthardt.

Die Amtszeit von Spahn als Gesundheitsminister dauerte von März 2018 bis Dezember 2021. Genau in dieser Phase wurden Arztpraxen und Apotheken durch ein Gesetz aus dem Hause Spahn dazu gezwungen, TI-Konnektoren der CGM zu installieren, obwohl diese kaum Nutzen, dafür aber horrende Kosten (zu Lasten der Krankenkassen und damit der Versichertengemeinschaft natürlich) verursachten. Und guess what : Diese Produkte sind nach Fehlerhäufigkeit und Nutzerzufriedenheit durchweg die Schlechtesten im Markt, wie repräsentative Erhebungen eindeutig belegen. Hierzu kannst du gerne einmal bei einer Arztpraxis oder Krankenkasse deines Vertrauens nachfragen.

Genau in diesem kurzen Zeitraum, ausgelöst durch die Gesetzgebung von Spahn, stieg die Bilanzsumme des Unternehmens von ca. 800 Mio.Euro in 2018 auf ca. 1,8 Mrd. Euro in 2021. Familie Gotthardt hielt in diesem Zeitraum ca. 51% des Stammkapitals.

Insofern ist es fast ein wenig enttäuschend, dass als Kickback offiziell nur ca. 292.000 Euro als Parteispende an die CXU zurückflossen. Aber das NIUS-Investment könnte sich perspektivisch natürlich als ungleich wertvoller erweisen, wenn die Strategie aufgehen sollte.

Gestatte mir bitte abschließend noch einen persönlichen Hinweis :

Ich halte dich persönlich für einen durchweg integren und auch intelligenten Menschen. Dennoch gerierst du dich hier immer wieder als Speerspitze des Rechtspopulismus.

Das passt nicht zusammen.

Immer mehr Menschen, überall auf der Welt, erkennen die Verbindungen zwischen der internationalen Oligarchie (gleichzeitig Eigentümer aller relevanten Medien), und ihrer politischen Lakaien. Dieses System wird scheitern. Weil es sich gegen die Menschen richtet. Auch gegen dich.

Bitte, sei nicht der Letzte, der das versteht.

Danke und LG

In diesem Zusammenhang

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 10.03.2026, 07:14 (vor 63 Tagen) @ Knarz Pellworm

Lieber Knarz,

ich hatte schon fast gedacht, dass jetzt das Märchen von der Bilanzsumme kommt. Das Problem ist, dass hier von Correctiv halt einfach völliger Quatsch erzählt worden ist.

Hier ist das ganz gut dargestellt, besser als ich das könnte. Platt gesagt: Wenn wir zum 01.07. Mbappe, Fede Valverde, Lamine Yamal und noch 5 andere Spieler für insgesamt € 1.000.000.000,00 erwerben, so würde die Bilanzsumme ebenfalls steigen. Das ist bei CompuGroup nicht anders gewesen. Die Bilanzsumme ist durch Zukäufe stark gestiegen, der Umsatz eher moderat. Diese Falschdarstellung ärgert mich. Weil man damit schlussendlich das Geschäft der Blaubraunen macht.

Das ist ein Problem, was nicht alleine bei Correctiv so läuft, aber da fällt es halt besonders auf. Ich habe vor ein paar Monaten einen Artikel in der RP gelesen. Da ist eine Frau offenbar in Düsseldorf gestürzt und war der Ansicht, dass sie Anspruch auf Schmerzensgeld gegenüber der Stadt hatte. Und dann bewegen wir uns auf mein Spielfeld. Die RP hat dann das Lamento der Frau über die Klageerwiderung abgedruckt. Die Kollegen, die die Stadt vertreten haben allerdings exakt nur das gemacht, was in einem solchen Fall üblich ist. Man bestreitet alles, was bestritten werden kann. Um es zu übertreiben:

Wenn du sagen würdest, bei dem Unfall sei auch deine Kleidung beschädigt worden, dann werde ich bestreiten,

A) dass es den Unfall gegeben hat
B) dass die Unfallfolgen so wären, wie du erklärst,
C) dass du an diesem Tag exakt diese Jeans und dieses Hemd getragen hast
D) dass du an diesem Tag überhaupt Kleidung getragen hast.

Das hätte der RP wahrscheinlich auch der Justiziar locker erklären können. Hat man drauf verzichtet und letztlich kompletten Quatsch publiziert. Bei Correctiv ist das relativ ähnlich. Das ist handwerklich einfach komplett unsauber.

Zu den Blaubraunen: Ich finde die doof. Ich halte die für gefährlich. Aber als Ordoliberaler müssen für mich für die gleiche Standards gelten, so lange, wie sie nicht verboten sind.

Wenn die bei der Union jetzt noch auf den Trichter kommen, dass Nius ein rechtes Hetzportal ist, ist dem Land viel geholfen

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 19:36 (vor 63 Tagen) @ Pa1n

Ja und Narrative der AFD nicht plump übernimmt.

Und vielleicht fängt man damit auch an mal die wirklichen Wurzeln der Rückständigkeit anzugreifen, statt gegen Lifestyle-Teilzeit, Elektroautos und ähnlichen Käse zu hetzen. Wir haben nämlich kein Produktivitäts-sondern ein Export- bzw Innovatiosnproblem in diversen Branchen. Macht halt keinen Sinn Güter am laufenden Band zu produzieren, die im Ausland immer weniger gefragt und sich der einheimische Bürger nicht leisten kann, wenn man die ganze Zeit von Wachstum faselt.

Wenn die bei der Union jetzt noch auf den Trichter kommen, dass Nius ein rechtes Hetzportal ist, ist dem Land viel geholfen

Pa1n, Montag, 09.03.2026, 19:43 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

Ja und Narrative der AFD nicht plump übernimmt.

Und vielleicht fängt man damit auch an mal die wirklichen Wurzeln der Rückständigkeit anzugreifen, statt gegen Lifestyle-Teilzeit, Elektroautos und ähnlichen Käse zu hetzen. Wir haben nämlich kein Produktivitäts-sondern ein Export- bzw Innovatiosnproblem in diversen Branchen. Macht halt keinen Sinn Güter am laufenden Band zu produzieren, die im Ausland immer weniger gefragt und sich der einheimische Bürger nicht leisten kann, wenn man die ganze Zeit von Wachstum faselt.

Dafür will die Union doch jetzt, den hocheffizienten Verbrenner produzieren. Da kommt man immerhin auf 40% max beim Benziner und 55% beim Diesel.

Dagegen scheiden E-Motoren mit ihren 85-92% ja richtig peinlich ab.

Wenn die bei der Union jetzt noch auf den Trichter kommen, dass Nius ein rechtes Hetzportal ist, ist dem Land viel geholfen

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 22:09 (vor 63 Tagen) @ Pa1n

Ja und Narrative der AFD nicht plump übernimmt.

Und vielleicht fängt man damit auch an mal die wirklichen Wurzeln der Rückständigkeit anzugreifen, statt gegen Lifestyle-Teilzeit, Elektroautos und ähnlichen Käse zu hetzen. Wir haben nämlich kein Produktivitäts-sondern ein Export- bzw Innovatiosnproblem in diversen Branchen. Macht halt keinen Sinn Güter am laufenden Band zu produzieren, die im Ausland immer weniger gefragt und sich der einheimische Bürger nicht leisten kann, wenn man die ganze Zeit von Wachstum faselt.


Dafür will die Union doch jetzt, den hocheffizienten Verbrenner produzieren. Da kommt man immerhin auf 40% max beim Benziner und 55% beim Diesel.

Dagegen scheiden E-Motoren mit ihren 85-92% ja richtig peinlich ab.

Kann dem deutschen Wähler aber auch scheissegal sein, produziert und entwickelt wird hier sowieso immer weniger. Egal was auch immer.

Darf es ein bisschen Job Rotation sein?

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 09.03.2026, 15:12 (vor 63 Tagen) @ VM

Klick

Normalerweise lehnt die CDU ineffiziente Life-Style-Jobmodelle ab. Wenn es aber um die eigene Machtsicherung geht, wird auch mal ein Auge zugedrückt.

Darf es ein bisschen Job Rotation sein?

donotrobme, Münsterland, Montag, 09.03.2026, 17:36 (vor 63 Tagen) @ guy_incognito

Formulieren wir es mal positiv, dass die CDU versucht die Verhandlungsmasse zu erhöhen.

Aber eigentlich gehen bald zwei in Verhandlung ohne Alternative

Darf es ein bisschen Job Rotation sein?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 16:53 (vor 63 Tagen) @ guy_incognito
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 09.03.2026, 17:03

Klick

Normalerweise lehnt die CDU ineffiziente Life-Style-Jobmodelle ab. Wenn es aber um die eigene Machtsicherung geht, wird auch mal ein Auge zugedrückt.

Ohne deine Aussage anfechten zu wollen, möchte ich aber einen Aspekt hinzufügen. Es ist hier sehr ähnlich wie mit der großen Frage der Rente. Was in der öffentlichen Meinung und in den Medien als "jung gegen alt" geframed wird, ist in Wahrheit eine Hauptkampflinie "arm gegen reich" und da wird von allen Parteien außer der Linken gleichermaßen auf Seiten der Reichen gekämpft. Ob SPD, Union, Grüne, FDP oder AfD. Alle frönen nur ihre historisch gewachsenen Gassenhauer als Folklore, aber in der konkreten Umsetzung und Lobbyarbeit ihrer Politik ändert das nichts an ihrer politischen Homogenität und Großkapitalhörigkeit. Ich wäre wirklich bereit als Märtyrer zu sterben, würden die Deutschen dafür endlich realisieren, dass es diese angeblichen politischen Unterschiede innerhalb der Parteienspektren gar nicht mehr gibt und wir von allen gleichermaßen verarscht werden, als "einfache" Leute.

Darf es ein bisschen Job Rotation sein?

Sascha, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 16:30 (vor 63 Tagen) @ guy_incognito

Da die Idee von Jens Spahn kommt, wird es vermutlich mittlerweile irgendwo eine Bestellung über 100 Millionen Visitenkarten für den CDU-Ministerpräsidenten BaWü geben.

Darf es ein bisschen Job Rotation sein?

max09, Montag, 09.03.2026, 15:58 (vor 63 Tagen) @ guy_incognito

Hatte eigentlich Postillon erwartet.

Darf es ein bisschen Job Rotation sein?

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 15:18 (vor 63 Tagen) @ guy_incognito

Klick

Normalerweise lehnt die CDU ineffiziente Life-Style-Jobmodelle ab. Wenn es aber um die eigene Machtsicherung geht, wird auch mal ein Auge zugedrückt.

Ich vermute, hier will man einfach eine Verhandlungsposition aufbauen, die man bei entsprechendem Entgegenkommen an anderer Stelle dann wieder zurücknimmt. Motto: "Wir wollen die Parlamentspräsidentin oder den Parlamentspräsidenten stellen, und zudem die und die Schlüsselministerien!".

Darf es ein bisschen Job Rotation sein?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 17:39 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Klick

Normalerweise lehnt die CDU ineffiziente Life-Style-Jobmodelle ab. Wenn es aber um die eigene Machtsicherung geht, wird auch mal ein Auge zugedrückt.


Ich vermute, hier will man einfach eine Verhandlungsposition aufbauen, die man bei entsprechendem Entgegenkommen an anderer Stelle dann wieder zurücknimmt. Motto: "Wir wollen die Parlamentspräsidentin oder den Parlamentspräsidenten stellen, und zudem die und die Schlüsselministerien!".

Das vermute ich auch und wahrscheinlich müssen da noch ein paar Rechnungen aus dem Wahlkampf beglichen werden. Nach gestern:

Heute Abend digitale Fristbewältigung? Ich hätte nen schönen Arehucas da

*Cheers*

Darf es ein bisschen Job Rotation sein?

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 18:12 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Klick

Normalerweise lehnt die CDU ineffiziente Life-Style-Jobmodelle ab. Wenn es aber um die eigene Machtsicherung geht, wird auch mal ein Auge zugedrückt.


Ich vermute, hier will man einfach eine Verhandlungsposition aufbauen, die man bei entsprechendem Entgegenkommen an anderer Stelle dann wieder zurücknimmt. Motto: "Wir wollen die Parlamentspräsidentin oder den Parlamentspräsidenten stellen, und zudem die und die Schlüsselministerien!".


Das vermute ich auch und wahrscheinlich müssen da noch ein paar Rechnungen aus dem Wahlkampf beglichen werden. Nach gestern:

Heute Abend digitale Fristbewältigung? Ich hätte nen schönen Arehucas da

*Cheers*

Habe einen achzehnjährigen Arehucas stehen, alternativ auch einen 970 von Madeira und einen Aldea Familia von 2006. Aber ich denke, ich werde den Abend auch ohne überstehen. Das Ergebnis gestern war in Teilen selbstverschuldet, und in Teilen dem Zweikampf zwischen Özdemir und Hagel geschuldet.

Darf es ein bisschen Job Rotation sein?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 18:00 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 09.03.2026, 18:05

Klick

Normalerweise lehnt die CDU ineffiziente Life-Style-Jobmodelle ab. Wenn es aber um die eigene Machtsicherung geht, wird auch mal ein Auge zugedrückt.


Ich vermute, hier will man einfach eine Verhandlungsposition aufbauen, die man bei entsprechendem Entgegenkommen an anderer Stelle dann wieder zurücknimmt. Motto: "Wir wollen die Parlamentspräsidentin oder den Parlamentspräsidenten stellen, und zudem die und die Schlüsselministerien!".


Das vermute ich auch und wahrscheinlich müssen da noch ein paar Rechnungen aus dem Wahlkampf beglichen werden. Nach gestern:

Heute Abend digitale Fristbewältigung? Ich hätte nen schönen Arehucas da

*Cheers*

Arucas kann man auch als Stadt sehr empfehlen. Sehr schöne Stadt und die Rumfabrik kann man auch besichtigen. Wenn du mal auf der Insel bist und ich nicht gerade für das gottlose deutsche Großkapital arbeiten muss, lade ich dich gerne ein nach San Agustín. Damit ich dich endlich mal persönlich davon überzeugen kann, dass die US-Kultur in Summe der europäischen selbstredend unterlegen ist und Winke-Xi nicht alles falsch macht. :-)

Darf es ein bisschen Job Rotation sein?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 18:08 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Klick

Normalerweise lehnt die CDU ineffiziente Life-Style-Jobmodelle ab. Wenn es aber um die eigene Machtsicherung geht, wird auch mal ein Auge zugedrückt.


Ich vermute, hier will man einfach eine Verhandlungsposition aufbauen, die man bei entsprechendem Entgegenkommen an anderer Stelle dann wieder zurücknimmt. Motto: "Wir wollen die Parlamentspräsidentin oder den Parlamentspräsidenten stellen, und zudem die und die Schlüsselministerien!".


Das vermute ich auch und wahrscheinlich müssen da noch ein paar Rechnungen aus dem Wahlkampf beglichen werden. Nach gestern:

Heute Abend digitale Fristbewältigung? Ich hätte nen schönen Arehucas da

*Cheers*


Arucas kann man auch als Stadt sehr empfehlen. Sehr schöne Stadt und die Rumfabrik kann man auch besichtigen. Wenn du mal auf der Insel bist und ich nicht gerade für das gottlose deutsche Großkapital arbeiten muss, lade ich dich gerne ein nach San Agustín. Damit ich dich endlich mal persönlich davon überzeugen kann, dass die US-Kultur in Summe der europäischen selbstredend unterlegen ist und Winke-Xi nicht alles falsch macht. :-)

Ich habe den Captain Kidd dort gekauft. Gut, ich würde die Führung nicht noch einmal morgens nach dem Frühstück (eher dezent ausgefallen) machen, aber grundsätzlich, ja. Ich mag die Kanaren sehr

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

patrahn, Gelsenkirchen, Montag, 09.03.2026, 08:01 (vor 64 Tagen) @ VM

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

CD7, Berlin, Montag, 09.03.2026, 17:04 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?

Eine Mehrheit? :-D

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Fisheye, Montag, 09.03.2026, 17:02 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?

Wer die Rechtsextremisten der AfD, die Bereits Millionenfache gewaltsame Deportationen planen (Potsdam ...), irgendwo in der Mitte verordnet hat jede Orientierung verloren.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 17:41 (vor 63 Tagen) @ Fisheye

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Wer die Rechtsextremisten der AfD, die Bereits Millionenfache gewaltsame Deportationen planen (Potsdam ...), irgendwo in der Mitte verordnet hat jede Orientierung verloren.

Das mit Potsdam ist eine wunderbare Erzählung von Correctiv. Sie hat nur ein Problem: Sie ist nicht wahr.

Correctiv hat das nur deswegen nicht depublizieren müssen, weil man gesagt hat "Das ist keine Tatsache, sondern unsere Wertung".

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

majae, Muc, Montag, 09.03.2026, 19:45 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Wer die Rechtsextremisten der AfD, die Bereits Millionenfache gewaltsame Deportationen planen (Potsdam ...), irgendwo in der Mitte verordnet hat jede Orientierung verloren.


Das mit Potsdam ist eine wunderbare Erzählung von Correctiv. Sie hat nur ein Problem: Sie ist nicht wahr.

Wahr ist aber, dass über Remigration gesprochen wurde, welches so etwas wie das "Fachgebiet" von Sellner ist. So wie auch sonst der gesamte wiedergegebene Inhalt des Treffens der Wahrheit entspricht.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 19:57 (vor 63 Tagen) @ majae

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Wer die Rechtsextremisten der AfD, die Bereits Millionenfache gewaltsame Deportationen planen (Potsdam ...), irgendwo in der Mitte verordnet hat jede Orientierung verloren.


Das mit Potsdam ist eine wunderbare Erzählung von Correctiv. Sie hat nur ein Problem: Sie ist nicht wahr.


Wahr ist aber, dass über Remigration gesprochen wurde, welches so etwas wie das "Fachgebiet" von Sellner ist. So wie auch sonst der gesamte wiedergegebene Inhalt des Treffens der Wahrheit entspricht.

Ja, aber nicht über die von Staatsbürgern. Und das hat Correctiv plump behauptet. Das war einfach ein Bärendienst.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

majae, Muc, Montag, 09.03.2026, 21:21 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Wer die Rechtsextremisten der AfD, die Bereits Millionenfache gewaltsame Deportationen planen (Potsdam ...), irgendwo in der Mitte verordnet hat jede Orientierung verloren.


Das mit Potsdam ist eine wunderbare Erzählung von Correctiv. Sie hat nur ein Problem: Sie ist nicht wahr.


Wahr ist aber, dass über Remigration gesprochen wurde, welches so etwas wie das "Fachgebiet" von Sellner ist. So wie auch sonst der gesamte wiedergegebene Inhalt des Treffens der Wahrheit entspricht.


Ja, aber nicht über die von Staatsbürgern. Und das hat Correctiv plump behauptet. Das war einfach ein Bärendienst.

Davon hat der Vorposter, auf den du geantwortet hast, aber gar nichts geschrieben. Finde ich schon irgendwie seltsam, dass deine Antwort so klingt, als wäre der Artikel in Gänze ("das mit Potsdam") ein reines Hirngespinst.
Wahr ist nämlich auch, dass von "nicht assimilierten Staatsbürgern" gesprochen wurde, dass diese das größte Problem seien und man hier über "maßgeschneiderte Gesetze" einen "hohen Anpassungsdruck" ausüben müsse. Sellner ist in seinem Buch näher darauf eingegangen, wie man diese Gruppe loswerden könne.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

herrNick, Montag, 09.03.2026, 19:14 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Wer die Rechtsextremisten der AfD, die Bereits Millionenfache gewaltsame Deportationen planen (Potsdam ...), irgendwo in der Mitte verordnet hat jede Orientierung verloren.


Das mit Potsdam ist eine wunderbare Erzählung von Correctiv. Sie hat nur ein Problem: Sie ist nicht wahr.

Correctiv hat das nur deswegen nicht depublizieren müssen, weil man gesagt hat "Das ist keine Tatsache, sondern unsere Wertung".

Rechtsextremisten sind die trotzdem. Und dass sie hohe Sympathien für menschenfeindliche, gewaltsame Aktionen haben, ist auch durch zahlreiche Zitate belegt.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 19:58 (vor 63 Tagen) @ herrNick

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Wer die Rechtsextremisten der AfD, die Bereits Millionenfache gewaltsame Deportationen planen (Potsdam ...), irgendwo in der Mitte verordnet hat jede Orientierung verloren.


Das mit Potsdam ist eine wunderbare Erzählung von Correctiv. Sie hat nur ein Problem: Sie ist nicht wahr.

Correctiv hat das nur deswegen nicht depublizieren müssen, weil man gesagt hat "Das ist keine Tatsache, sondern unsere Wertung".


Rechtsextremisten sind die trotzdem. Und dass sie hohe Sympathien für menschenfeindliche, gewaltsame Aktionen haben, ist auch durch zahlreiche Zitate belegt.

Das bestreitet doch keiner.
Einen Bärendienst erweist man allerding der AFD mit verwässerten Behauptungen.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 19:31 (vor 63 Tagen) @ herrNick

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Wer die Rechtsextremisten der AfD, die Bereits Millionenfache gewaltsame Deportationen planen (Potsdam ...), irgendwo in der Mitte verordnet hat jede Orientierung verloren.


Das mit Potsdam ist eine wunderbare Erzählung von Correctiv. Sie hat nur ein Problem: Sie ist nicht wahr.

Correctiv hat das nur deswegen nicht depublizieren müssen, weil man gesagt hat "Das ist keine Tatsache, sondern unsere Wertung".


Rechtsextremisten sind die trotzdem. Und dass sie hohe Sympathien für menschenfeindliche, gewaltsame Aktionen haben, ist auch durch zahlreiche Zitate belegt.

Ja. Sind sie. Das Vorgehen von Correctiv ist trotzdem kompletter Müll. Die sollten halt wirklich bestenfalls nen Kaffeewagen in Bottrop betreiben.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Montag, 09.03.2026, 17:47 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Wer die Rechtsextremisten der AfD, die Bereits Millionenfache gewaltsame Deportationen planen (Potsdam ...), irgendwo in der Mitte verordnet hat jede Orientierung verloren.


Das mit Potsdam ist eine wunderbare Erzählung von Correctiv. Sie hat nur ein Problem: Sie ist nicht wahr.

Correctiv hat das nur deswegen nicht depublizieren müssen, weil man gesagt hat "Das ist keine Tatsache, sondern unsere Wertung".

Gibt es dazu auch eine Quelle?

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

simie, Krefeld, Montag, 09.03.2026, 17:54 (vor 63 Tagen) @ Ollis

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/correctiv-verhandlung-lg-hamburg-masterplan

Und letztlich ist deine Frage ein Hinweis darauf, dass die Entscheidungen der Gerichte in diesem Fall etwas fragwürdig sind.
Correctiv hat sich in diesem Fall einfach komplett verrannt.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 17:55 (vor 63 Tagen) @ simie

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/correctiv-verhandlung-lg-hamburg-masterplan

Und letztlich ist deine Frage ein Hinweis darauf, dass die Entscheidungen der Gerichte in diesem Fall etwas fragwürdig sind.
Correctiv hat sich in diesem Fall einfach komplett verrannt.

Das ist so. Übrigens lustig, dass wir beide die gleiche Sekundärquelle gezogen haben.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

kriwi09, Montag, 09.03.2026, 18:13 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Özdemir wird MP, Hagel wird Azubi-Minister
In dieser Legislaturperiode muss niemand S21 in Betrieb nehmen, aber ggfs die Gäubahn für ein paar Jahre stilllegen und auf ein Teilkonzept im Kopfbahnhof drängen. Das wäre Aufgabe eines MP von BW. Mit Frau Pallas findet er sicherlich einen Kompromiß jenseits der Tunnellobby.

Die AfD hat nur stimmen bekommen, weil sie noch nicht verboten wurde. Die NSDAP hatte in der Spitze 42% bekommen und mit Hilfe der Konservativen das Ermächtigungsgesetz und danach brauchte man keine Koalition mehr, sondern nur Lager.

Mal sehen wie froh die konservativen Bauernlobbyisten über den Cem sind, den sie als Bundesbauernminister in bester SA Manier freundlichst bekämpft haben.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

simie, Krefeld, Montag, 09.03.2026, 17:58 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Wahrscheinlich einfach beide gelegentliche LTO Leser. Ich hatte bei Ollis Frage direkt den Artikel im Hinterkopf.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 17:53 (vor 63 Tagen) @ Ollis

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

simie, Krefeld, Montag, 09.03.2026, 17:55 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Warst schneller.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Montag, 09.03.2026, 16:45 (vor 63 Tagen) @ patrahn
bearbeitet von BVBMenden, Montag, 09.03.2026, 16:53

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?

Was passiert eigentlich in deinem Kopf, wenn du meinst, dass eine wiedergewählte Landesregierung mit >60% der Wähler nicht das sein soll, was demokratisch gewünscht ist? Wie kommt man darauf, dass 18% Nazis auch nur ansatzweise ein Recht auf eine Regierungsbeteiligung haben? Ganz ohne Wertung…

Und der Knaller ist: er trollt sich nach seiner „Nicht-Wertung“…

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Fonzie, Münster, Montag, 09.03.2026, 17:33 (vor 63 Tagen) @ BVBMenden

Wiedergewählt mit insgesamt mehr Stimmanteilen als bei der letzten Wahl, wenn auch leicht anders verteilt.

Dasselbe sagt Julian Reichelt

Kapitän Haddock, Montag, 09.03.2026, 14:29 (vor 63 Tagen) @ patrahn

...und der ist ja auch für Wertungsfreiheit und Neutralität bekannt.

In BaWü wurde die aktuelle Regierung wiedergewählt

Greensynapse, Montag, 09.03.2026, 13:02 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?

Muss man auch einfach mal zur Kenntnis nehmen und akzeptieren. Wer mit demokratischen Kompromissen nicht mehr klar kommt und denkt, alles muss sich den lauten 20% unterwerfen, die ihrerseits nichts tun, um kompromiss- und koalitionsfähig zu werden, muss das mit der repräsentativen Demokratie und ihrer inhärenten Funktion der Selbstmäßigung noch mal nachschlagen. Gerne auch im Geschichtsbuch.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Hömmatiker, Westfalen, Montag, 09.03.2026, 11:48 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?

Die CDU schafft sich mit ihren linken Koalitionen selber ab und ihre Wähler suchen sich eine konservative Alternative.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Hömmatiker, Westfalen, Montag, 09.03.2026, 17:34 (vor 63 Tagen) @ Hömmatiker

Ungerne möchte ich auf jeden Kommentar hier eingehen.

Ich habe hier eine Frage beantwortet. Wer verneint, dass CDU Wähler zur AfD abwandern, der verschließt einfach die Augen vor der Realität.

Natürlich kann man in seiner eigenen Blase hocken und alles konservative verteufeln. Es ist aber nunmal das Erbe der Merkel-CDU, dass sie viele Konservative durch grüne/linke/spd Politik (wie man es auch nennen mag) verloren hat.

Das Sammelbecken ist jetzt die AfD, die so schnell auch nicht mehr verschwenden wird. Konservative CDUler wurden jahrelang und inflationär als Nazis beschimpft, jetzt sind sie dann halt der gemäßigte Teil einer in Teilen rechten Partei.

Die Geister die ich schuf und so.

Ist diese linke Politik eigentlich mit uns in diesem Raum?

-Csk-, Montag, 09.03.2026, 14:50 (vor 63 Tagen) @ Hömmatiker

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Die CDU schafft sich mit ihren linken Koalitionen selber ab und ihre Wähler suchen sich eine konservative Alternative.

Ich fühle mich manchmal, als wäre ich aus einem Koma aufgewacht. Scheinbar habe ich einiges verpasst. Linke Koalitionen? Linke Politik? Wo denn? Wann denn?

Elektroautos sind keine linke Politik.
Wärmpepumpen sind keine linke Politik.
Erneuerbare Energien sind keine linke Politik.
Im Gegenteil, eigentlich müssten Union und AfD EE doch total feiern.. Deutsche Energie von deutschem Boden.
Endlich Schluss mit dieser Migrationsenergie der fossilen Brennstoffe!

Aber klar, bestimmt hat mal irgendwo, irgendwer ein Gendersternchen benutzt. Oder hat in eine vegane Wurst gebissen. Das ist dann natürlich total links. Bah. Ich fühle diese Unterdrückung quasi jetzt schon.

Danke

Dietmarson, Montag, 09.03.2026, 15:09 (vor 63 Tagen) @ -Csk-

kommt bestimmt mit der mentalen Repräsentation "links-grüner Versifftheit", dass Menschen denken, grün=rot

Danke!

General174, Düsseldorf, Montag, 09.03.2026, 15:07 (vor 63 Tagen) @ -Csk-

Wenn überhaupt verschiebt sich die Politik eher nach rechts in der Hoffnung der AFD Stimmen abzuluchsen, was bisher kläglich scheitert.

Danke!

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 15:22 (vor 63 Tagen) @ General174

Wenn überhaupt verschiebt sich die Politik eher nach rechts in der Hoffnung der AFD Stimmen abzuluchsen, was bisher kläglich scheitert.

Das ist auch mein Eindruck. Teile der Union und vor ihrem Sturz in die Bedeutungslosigkeit Teile der FDP vorweg. Letztlich normalisiert das aber die AfD. Ein Söder, ein Dobrindt, ein Spahn oder andere mögen zwar damit der SPD und den Grünen stimmen abnehmen, aber sie verlieren am rechten Rand mindestens genauso viele.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 12:41 (vor 63 Tagen) @ Hömmatiker

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Die CDU schafft sich mit ihren linken Koalitionen selber ab und ihre Wähler suchen sich eine konservative Alternative.

Diese "Alternative" ist mittlerweile in weiten Teilen rechtsradikal und verfassungsfeindlich, darüber hinaus in einigen Fällen sogar nationalsozialistisch.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

patrahn, Gelsenkirchen, Montag, 09.03.2026, 18:23 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Die CDU hat einfach keinen Partner mehr um einfach mal NUR ihre Politik bzw. ohne die beschneidenden Kompromisse zu machen selbst wenn sie eine Wählermehrheit hat (egal wie man zur CDU steht). Das sollte damit gemeint sein dass selbst wenn der Wähler sichtbar eine konservative Politik will am Ende eher durch entsprechende Koalitionen linke Politik oder lame duck Regierungen herauskommen weil man sich durch gegenseitige Kompromisse neutralisiert.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

haweka, Montag, 09.03.2026, 18:52 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Die CDU hat einfach keinen Partner mehr um einfach mal NUR ihre Politik bzw. ohne die beschneidenden Kompromisse zu machen selbst wenn sie eine Wählermehrheit hat (egal wie man zur CDU steht). Das sollte damit gemeint sein dass selbst wenn der Wähler sichtbar eine konservative Politik will am Ende eher durch entsprechende Koalitionen linke Politik oder lame duck Regierungen herauskommen weil man sich durch gegenseitige Kompromisse neutralisiert.

Jetzt wo du es sagst. Wenn die CDU mit der FDP (andere Parteien fallen mir nicht ein) einfach mal nur ihre Politik ohne Kompromisse machen konnte, dann war die FDP ja schon immer überflüssig.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 18:34 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Die CDU hat einfach keinen Partner mehr um einfach mal NUR ihre Politik bzw. ohne die beschneidenden Kompromisse zu machen selbst wenn sie eine Wählermehrheit hat (egal wie man zur CDU steht). Das sollte damit gemeint sein dass selbst wenn der Wähler sichtbar eine konservative Politik will am Ende eher durch entsprechende Koalitionen linke Politik oder lame duck Regierungen herauskommen weil man sich durch gegenseitige Kompromisse neutralisiert.

Und deshalb soll sie mit Rechtsradikalen, sogar teilweise mit Neonazis ins Bett springen.

Übrigen haben sowohl Karl-Josef Laumann als auch Herbert Reul erklärt, sie würden aus der CDU austreten, falls diese mit der AfD zusammenarbeiten würde. Am Ende stünde man vor einem Scherbenhaufen.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

patrahn, Gelsenkirchen, Montag, 09.03.2026, 18:41 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Das habe ich nirgendwo behauptet, ich hab die Frage in den Raum geworfen was das in den Köpfen der Wähler macht. Merz könnte auf Bundesebene ja zB einfach mal den harten spielen und zeigen wer weitaus mehr Stimmen hatte, wird er aber auch nicht machen weil er schon ,,geil“ auf Kanzler ist und niemals riskieren würde dass die ,,kleine“ SPD die Regierung sprengen würde. Aber was macht das mit dem CDU Wähler? Die GroKos funktionieren mMn nicht (mehr) in der heutigen Welt.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

tim86, Hamburg, Montag, 09.03.2026, 20:10 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Da würde ich dir zustimmen, es ist aber kein neues Problem, sondern einfach der Tatsache geschuldet, dass die politischen Ränder stärker werden und damit Mehrheiten schwieriger. Vor 20 Jahren hatte das Mitte-links Lager doch ähnliche Probleme, als die SPD mit der Union in die Koalition gehen musste, obwohl es rechnerisch auch eine rot-rot-grüne Mehrheit gab. Aber es gab auf Bundesebene halt keine Basis für eine Zusammenarbeit zwischen Linken auf der einen und SPD und Grünen auf der anderen Seite. Schon alleine wenn man an die Außenpolitik denkt. Und die AfD ist ja noch mal um einiges radikaler als die Linkspartei.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 14:18 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Diese "Alternative" ist mittlerweile in weiten Teilen rechtsradikal und verfassungsfeindlich, darüber hinaus in einigen Fällen sogar nationalsozialistisch.

Manche nehmen das halt einfach nicht zur Kenntnis und deuten die AfD in "konservativ" um. Bei den Nichtdoofen unter denen kann man nur über die Motive spekulieren.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Gargamel09, Montag, 09.03.2026, 12:00 (vor 63 Tagen) @ Hömmatiker

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Die CDU schafft sich mit ihren linken Koalitionen selber ab und ihre Wähler suchen sich eine konservative Alternative.

FDP ist am Ende, also bleiben nur noch Parteien links der Mitte übrig, was sollen sie machen, wenn es keine absolute Mehrheit mehr für sie gibt?

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Scherben, Kiel, Montag, 09.03.2026, 12:03 (vor 63 Tagen) @ Gargamel09

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Die CDU schafft sich mit ihren linken Koalitionen selber ab und ihre Wähler suchen sich eine konservative Alternative.


FDP ist am Ende, also bleiben nur noch Parteien links der Mitte übrig, was sollen sie machen, wenn es keine absolute Mehrheit mehr für sie gibt?

Mit den Nazis koalieren, ist doch klar! Weil 25% und Koalitionen mit der AfD besser sind als die 35% von Merkel, Günther, Wüst und co. Honi soit qui mal y pense.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Gargamel09, Montag, 09.03.2026, 12:10 (vor 63 Tagen) @ Scherben

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Die CDU schafft sich mit ihren linken Koalitionen selber ab und ihre Wähler suchen sich eine konservative Alternative.


FDP ist am Ende, also bleiben nur noch Parteien links der Mitte übrig, was sollen sie machen, wenn es keine absolute Mehrheit mehr für sie gibt?


Mit den Nazis koalieren, ist doch klar! Weil 25% und Koalitionen mit der AfD besser sind als die 35% von Merkel, Günther, Wüst und co. Honi soit qui mal y pense.

Bei uns in Sachsen-Anhalt könnte es vielleicht sogar dazu kommen, dass die AfD und der BSW ausreichend Stimmen bekommen könnten, um eine Koalition zu bilden. Und Putinknecht steht dem sogar positiv ggü.

Das wäre die CDU raus und könnte einfach sagen, macht mal. Und wenn man den BSW in Brandenburg und Thüringen beobachtet, könnte lustig werden.

Sie wollen es hier nicht anders, wer 40% Zustimmung bekommt, der sollte dann eben ran und die CDU sollte sich da raushalten, denn die Alternative wäre er eine 3er oder 4er Koalition mit SPD und Linke, BSW.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 14:31 (vor 63 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von nico36de, Montag, 09.03.2026, 14:42

denn die Alternative wäre er eine 3er oder 4er Koalition mit SPD und Linke, BSW.

Die bei den unterschiedlichen Programmen sicher ähnlich gut funktionieren würde wie die Ampel und damit die Rechtsradikalen weiter stärken würde.

Auch wenn es einem den Magen umdreht: vielleicht muss eine 40%-AfD wirklich mal an die Regierung, um sich selbst zu entzaubern.

Dann erkennen vielleicht auch die zumindest nicht ganz so Beschränkten unter deren Wählern, dass die AfD abgesehen von Remigrationsgekrähe keinerlei Ideen hat. Dann werden sicher auch die Abstiegsängste vieler der Wähler wahr, die die AfD gerade wegen dieser Ängste gewählt haben.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

haweka, Montag, 09.03.2026, 16:11 (vor 63 Tagen) @ nico36de

denn die Alternative wäre er eine 3er oder 4er Koalition mit SPD und Linke, BSW.


Die bei den unterschiedlichen Programmen sicher ähnlich gut funktionieren würde wie die Ampel und damit die Rechtsradikalen weiter stärken würde.

Auch wenn es einem den Magen umdreht: vielleicht muss eine 40%-AfD wirklich mal an die Regierung, um sich selbst zu entzaubern.

Ich glaube nicht, dass man eine AfD-Landesregierung entzaubern kann. Falls eine AfD-Landesregierung in den Augen ihrer Wähler versagt (geht das überhaupt?), dann werden sie die Schuld für dieses Versagen, der Bundesregierung, der EU oder George Soros geben.

Statt Entzauberung hätte die AfD in Sachsen-Anhalt dann aber fünf Jahre Zeit, für eine Abschiebe- und Remigrationsoffensive, um den Russisch-Unterricht an Schulen auszubauen, Kultur auf deutsche Identitätsfindung zu begrenzen, den Rundfunkstaatsvertrag zu kündigen, für Verschärfungen beim Thema Abtreibung zu sorgen, Windenergieanlagen zu blockieren, Antidiskriminierungsgesetze abzuschaffen, sich die Taschen vollzumachen usw. Das wird für viele Menschen kein Spaß.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Blarry, Essen, Montag, 09.03.2026, 16:44 (vor 63 Tagen) @ haweka

Statt Entzauberung hätte die AfD in Sachsen-Anhalt dann aber fünf Jahre Zeit, für eine Abschiebe- und Remigrationsoffensive, um den Russisch-Unterricht an Schulen auszubauen

Correctiv hat letztens die Methodik der AfD-Landesgruppen speziell bei der Untermauerung des Schulbetriebs untersucht. Es ist erschreckend, was der Bumsladen selbst ohne Regierungsanteil auslösen kann, und wie viel ein braungeführtes Bildungsministerium allein über Erlasse und Verordnungen am Landesparlament vorbei umschichten könnte.

https://correctiv.org/aktuelles/bildung/2026/02/26/afd-setzt-schulen-unter-druck/

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

haweka, Montag, 09.03.2026, 17:23 (vor 63 Tagen) @ Blarry

Statt Entzauberung hätte die AfD in Sachsen-Anhalt dann aber fünf Jahre Zeit, für eine Abschiebe- und Remigrationsoffensive, um den Russisch-Unterricht an Schulen auszubauen


Correctiv hat letztens die Methodik der AfD-Landesgruppen speziell bei der Untermauerung des Schulbetriebs untersucht. Es ist erschreckend, was der Bumsladen selbst ohne Regierungsanteil auslösen kann, und wie viel ein braungeführtes Bildungsministerium allein über Erlasse und Verordnungen am Landesparlament vorbei umschichten könnte.

https://correctiv.org/aktuelles/bildung/2026/02/26/afd-setzt-schulen-unter-druck/

Ja, stimmt. Ein von der AfD geführtes Kultusministerium ist hoffentlich auch für jeden CDU-Wähler ein Alptraum.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 17:33 (vor 63 Tagen) @ haweka

Statt Entzauberung hätte die AfD in Sachsen-Anhalt dann aber fünf Jahre Zeit, für eine Abschiebe- und Remigrationsoffensive, um den Russisch-Unterricht an Schulen auszubauen


Correctiv hat letztens die Methodik der AfD-Landesgruppen speziell bei der Untermauerung des Schulbetriebs untersucht. Es ist erschreckend, was der Bumsladen selbst ohne Regierungsanteil auslösen kann, und wie viel ein braungeführtes Bildungsministerium allein über Erlasse und Verordnungen am Landesparlament vorbei umschichten könnte.

https://correctiv.org/aktuelles/bildung/2026/02/26/afd-setzt-schulen-unter-druck/


Ja, stimmt. Ein von der AfD geführtes Kultusministerium ist hoffentlich auch für jeden CDU-Wähler ein Alptraum.

Es ist für jeden Wähler ein Alptraum.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 23:54 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Es ist für jeden Wähler ein Alptraum.

Die Dumpfbacken, die die AfD heute in immer weiter zunehmendem Ausmaß auch deswegen wählen, weil sie ihnen Kompetenz zusprechen, würden das aber aus meiner Sicht allenfalls dann erkennen, wenn sie zumindest die vordergründigen Folgen der AfD-Politik selbst erfahren.

Wenn Mutti plötzlich im Pflegeheim stundenlang in der eigenen Scheiße sitzen muss, weil die undeutschen Altenpfleger remigriert wurden oder freiwillig das Weite gesucht haben. Oder die AfD-Wähler dann aus den gleichen Gründen statt 6 dann 18 Monate auf einen Facharzttermin oder die OP warten müssen. Wenn es kaum noch Gastronomie gibt, weil die Angestellten fehlen. usw. usw.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Gargamel09, Montag, 09.03.2026, 15:14 (vor 63 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von Gargamel09, Montag, 09.03.2026, 15:18

denn die Alternative wäre er eine 3er oder 4er Koalition mit SPD und Linke, BSW.


Die bei den unterschiedlichen Programmen sicher ähnlich gut funktionieren würde wie die Ampel und damit die Rechtsradikalen weiter stärken würde.

Auch wenn es einem den Magen umdreht: vielleicht muss eine 40%-AfD wirklich mal an die Regierung, um sich selbst zu entzaubern.

Dann erkennen vielleicht auch die zumindest nicht ganz so Beschränkten unter deren Wählern, dass die AfD abgesehen von Remigrationsgekrähe keinerlei Ideen hat. Dann werden sicher auch die Abstiegsängste vieler der Wähler wahr, die die AfD gerade wegen dieser Ängste gewählt haben.

Das ist wahrscheinlich auch die einzige Chance, sie wieder auf Normalmaß zu stutzen, weil alles andere probiert doch schon probiert wurde - zu Talkshows eingeladen vs nicht eingeladen / vor denen zu warnen vs nicht zu warnen u.s.w. Es ist ja nicht mehr nur der Osten, gestern hatten über 1 Mio Wähler in Ba-Wü, da, wo es den Deutschen eigentlich noch gut geht und es vermeintlich blühende Landschaften gibt. Ohne mal eine AfD unplugged zu haben, wo sie zeigen müssen, ob sie es können, wird es wohl nicht funktionieren.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Didi, Schweiz, Montag, 09.03.2026, 15:12 (vor 63 Tagen) @ nico36de

Es ist halt die Frage, ob es besser ist, die AfD in Thüringen et al. mal machen zu lassen oder aber einem CDU-Wähler am Rechten Rand zu erklären, dass seine CDU nun, um die AfD zu vermeiden, mit der Linkspartei, den Grünen und der SPD eine Koalition eingeht. Einer Linkspartei, die sich im Wahlkampf bspw. für einen 30 Stunden-Woche ausgesprochen hat...

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 15:35 (vor 63 Tagen) @ Didi

Wie schon geschrieben: da wäre von vornherein klar, dass eine solche Koalition nicht handlungsfähig ist. Da sollte man lieber die Russlandfraktion AfD/BSW machen und sich bis auf die Knochen blamieren lassen.

Es sei denn, die Brandmauer wird dann doch nicht mehr so eng gesehen, wenn es um den eigenen Machterhalt geht. Da wäre ich mir dann allerdings sicher, dass man damit sehr viel mehr Stimmen einbüßt, als man sie sich mit dem teilweise unsäglichen Anbiedern an die AfD erhofft hatte.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 13:12 (vor 63 Tagen) @ Gargamel09

Mit den Nazis koalieren, ist doch klar! Weil 25% und Koalitionen mit der AfD besser sind als die 35% von Merkel, Günther, Wüst und co. Honi soit qui mal y pense.


Bei uns in Sachsen-Anhalt könnte es vielleicht sogar dazu kommen, dass die AfD und der BSW ausreichend Stimmen bekommen könnten, um eine Koalition zu bilden. Und Putinknecht steht dem sogar positiv ggü.

Das wäre die CDU raus und könnte einfach sagen, macht mal. Und wenn man den BSW in Brandenburg und Thüringen beobachtet, könnte lustig werden.

Sie wollen es hier nicht anders, wer 40% Zustimmung bekommt, der sollte dann eben ran und die CDU sollte sich da raushalten, denn die Alternative wäre er eine 3er oder 4er Koalition mit SPD und Linke, BSW.

Ministerpräsidenten werden geheim gewählt. Ich halte ein Szenario für durchaus denkbar, in dem sich der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nach der Landtagswahl im Parlament zur Wahl stellt und auf Stimmen auch aus anderen Fraktionen hofft.

Was das BSW angeht, so hatte ich das hier bereits gestern geschrieben:

"„China ist die vorbildlichste Demokratie. Die setzen die Meinung diktatorisch durch, sie haben aber die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung durchgesetzt.“

Klaus Benecke, Kandidat für Platz 1 der BSW-Landesliste Sachsen-Anhalt, soeben in Magdeburg bei seiner Bewerbungsrede."

https://x.com/EichlerHagen/status/2030587416550011372

Benicke ist nicht gewählt worden, letztlich hatte er keine Chance. Aber die Partei ist auch in Sachsen-Anhalt zerstritten, es sind einige "Quartalsirre" unterwegs. Alleine die Putin-Nähe eint die Akteure.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Gargamel09, Montag, 09.03.2026, 13:26 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Mit den Nazis koalieren, ist doch klar! Weil 25% und Koalitionen mit der AfD besser sind als die 35% von Merkel, Günther, Wüst und co. Honi soit qui mal y pense.


Bei uns in Sachsen-Anhalt könnte es vielleicht sogar dazu kommen, dass die AfD und der BSW ausreichend Stimmen bekommen könnten, um eine Koalition zu bilden. Und Putinknecht steht dem sogar positiv ggü.

Das wäre die CDU raus und könnte einfach sagen, macht mal. Und wenn man den BSW in Brandenburg und Thüringen beobachtet, könnte lustig werden.

Sie wollen es hier nicht anders, wer 40% Zustimmung bekommt, der sollte dann eben ran und die CDU sollte sich da raushalten, denn die Alternative wäre er eine 3er oder 4er Koalition mit SPD und Linke, BSW.


Ministerpräsidenten werden geheim gewählt. Ich halte ein Szenario für durchaus denkbar, in dem sich der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nach der Landtagswahl im Parlament zur Wahl stellt und auf Stimmen auch aus anderen Fraktionen hofft.

Was das BSW angeht, so hatte ich das hier bereits gestern geschrieben:

"„China ist die vorbildlichste Demokratie. Die setzen die Meinung diktatorisch durch, sie haben aber die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung durchgesetzt.“

Klaus Benecke, Kandidat für Platz 1 der BSW-Landesliste Sachsen-Anhalt, soeben in Magdeburg bei seiner Bewerbungsrede."

https://x.com/EichlerHagen/status/2030587416550011372

Benicke ist nicht gewählt worden, letztlich hatte er keine Chance. Aber die Partei ist auch in Sachsen-Anhalt zerstritten, es sind einige "Quartalsirre" unterwegs. Alleine die Putin-Nähe eint die Akteure.

In beiden Parteien gibt es ne Menge Idioten, nur will das der Wähler nicht sehen. Wer denkt, Populisten machen alles besser, muss nur mal über den Teich schauen. Erst die Wirtschaft ins Wanken gebracht und dann oben drauf noch einen Krieg angezettelt.

Davon ist die AfD zwar noch weit entfernt, aber schaut man sich die Leute in Führungspositionen an, wer glaubt, dann geht es mit Deutschland wieder aufwärts (aktuell ist Deutschland ja am Ende), wird bis auf Migrantenausweisungen, ein braunes Wunder erleben.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 14:02 (vor 63 Tagen) @ Gargamel09

In beiden Parteien gibt es ne Menge Idioten, nur will das der Wähler nicht sehen. Wer denkt, Populisten machen alles besser, muss nur mal über den Teich schauen. Erst die Wirtschaft ins Wanken gebracht und dann oben drauf noch einen Krieg angezettelt.

Definitiv. Auch in Deutschland würden sie die Wirtschaft vor die Wand fahren und gleichzeitig schamlos versuchen, sich die Taschen in noch unvergleichbar stärkerem Maße zu füllen als bereits jetzt. Die schauen auch wegen seiner krummen Geschäfte neidisch auf Trump.


Davon ist die AfD zwar noch weit entfernt, aber schaut man sich die Leute in Führungspositionen an, wer glaubt, dann geht es mit Deutschland wieder aufwärts (aktuell ist Deutschland ja am Ende), wird bis auf Migrantenausweisungen, ein braunes Wunder erleben.

Im Bund ja. Aber ein östliches Bundesland könnten sie durchaus vor die Wand fahren.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Gargamel09, Montag, 09.03.2026, 17:05 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

In beiden Parteien gibt es ne Menge Idioten, nur will das der Wähler nicht sehen. Wer denkt, Populisten machen alles besser, muss nur mal über den Teich schauen. Erst die Wirtschaft ins Wanken gebracht und dann oben drauf noch einen Krieg angezettelt.


Definitiv. Auch in Deutschland würden sie die Wirtschaft vor die Wand fahren und gleichzeitig schamlos versuchen, sich die Taschen in noch unvergleichbar stärkerem Maße zu füllen als bereits jetzt. Die schauen auch wegen seiner krummen Geschäfte neidisch auf Trump.


Davon ist die AfD zwar noch weit entfernt, aber schaut man sich die Leute in Führungspositionen an, wer glaubt, dann geht es mit Deutschland wieder aufwärts (aktuell ist Deutschland ja am Ende), wird bis auf Migrantenausweisungen, ein braunes Wunder erleben.


Im Bund ja. Aber ein östliches Bundesland könnten sie durchaus vor die Wand fahren.

Leuna ist ein großer Chemiestandort, da verabschieden sich gerade einige große Unternehmen, wie Dow, was dann natürlich auch kleinere Unternehmen betrifft, wie soll die AfD diese Jobs retten bzw. Unternehmen nach Leuna locken? Dazu noch die Absage von Intel, also Sachsen-Anhalt ist nie eine blühende Landschaft gewesen, aktuell schaut es aber richtig schlecht aus. Das kann die AfD nicht umkehren, mag sein, dass die am Anfang dann noch sagen können, nicht unsere Schuld, aber irgendwann hilft denen diese Ausrede auch nicht mehr, dann ist das deren Verantwortung, wenn die Arbeitslosigkeit weiter steigt, die Preise hoch sind, ländliche Regionen weiter ausbluten, alles sich als leere Versprechungen entpuppt... . Da kannst Du wie in den USA noch und nöcher Migranten abschieden, am Ende entscheidet der Geldbeutel.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 18:08 (vor 63 Tagen) @ Gargamel09

In beiden Parteien gibt es ne Menge Idioten, nur will das der Wähler nicht sehen. Wer denkt, Populisten machen alles besser, muss nur mal über den Teich schauen. Erst die Wirtschaft ins Wanken gebracht und dann oben drauf noch einen Krieg angezettelt.


Definitiv. Auch in Deutschland würden sie die Wirtschaft vor die Wand fahren und gleichzeitig schamlos versuchen, sich die Taschen in noch unvergleichbar stärkerem Maße zu füllen als bereits jetzt. Die schauen auch wegen seiner krummen Geschäfte neidisch auf Trump.


Davon ist die AfD zwar noch weit entfernt, aber schaut man sich die Leute in Führungspositionen an, wer glaubt, dann geht es mit Deutschland wieder aufwärts (aktuell ist Deutschland ja am Ende), wird bis auf Migrantenausweisungen, ein braunes Wunder erleben.


Im Bund ja. Aber ein östliches Bundesland könnten sie durchaus vor die Wand fahren.


Leuna ist ein großer Chemiestandort, da verabschieden sich gerade einige große Unternehmen, wie Dow, was dann natürlich auch kleinere Unternehmen betrifft, wie soll die AfD diese Jobs retten bzw. Unternehmen nach Leuna locken? Dazu noch die Absage von Intel, also Sachsen-Anhalt ist nie eine blühende Landschaft gewesen, aktuell schaut es aber richtig schlecht aus. Das kann die AfD nicht umkehren, mag sein, dass die am Anfang dann noch sagen können, nicht unsere Schuld, aber irgendwann hilft denen diese Ausrede auch nicht mehr, dann ist das deren Verantwortung, wenn die Arbeitslosigkeit weiter steigt, die Preise hoch sind, ländliche Regionen weiter ausbluten, alles sich als leere Versprechungen entpuppt... . Da kannst Du wie in den USA noch und nöcher Migranten abschieden, am Ende entscheidet der Geldbeutel.

Was die chemische Industrie in Deutschland angeht, so sind unter anderem die Strompreise ein Problem. Aber nicht, weil die Erneuerbaren so teuer sind, sondern weil unser System des Stromhandels so ineffizient ist und hohe Kosten verursacht. Die USA allerdings locken nicht mehr so wie bis vor ein, zwei Jahren, dazu ist die Regierung zu unberechenbar und die Strompreise ziehen deutlich an, allerdings von einem niedrigeren Niveau aus. In den letzten Jahren ist man aus Europa teilweise sogar in die Golfstaaten abgewandert, aber da dürften sich die Bewertungen seit gut einer Woche geändert haben.

Die AfD würde den Niedergang nochmals deutlich beschleunigen. Aber ich befürchte, ihre Wähler würden der Bundesregierung oder Brüssel dafür die Schuld geben. Da ist man in einer besseren Situation als Trump. "When shit hits the fan", dann hat Mr. Allmächtig niemanden mehr, den er ernsthaft verantwortlich machen kann.

Heute war übrigens ein Artikel im Spiegel. Nicht über die Chemieregion in Sachsen-Anhalt, sondern über VW in Zwickau. Dort befürchtet man nach den Betriebsratswahlen zahlreiche Rechtsradikale in dem Gremium, eventuell sogar eine rechtsradikale Mehrheit. Ich kann mir nicht vorstellen, dass VW über Querschüsse aus diesem neuen Betriebsrat, über ein schlechtes Medienecho, etc. sonderlich erfreut wäre. Eher wird das Werk, wenn es um Einsparungen geht, bevorzugter Streichkandidat.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 17:13 (vor 63 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 09.03.2026, 17:17

In beiden Parteien gibt es ne Menge Idioten, nur will das der Wähler nicht sehen. Wer denkt, Populisten machen alles besser, muss nur mal über den Teich schauen. Erst die Wirtschaft ins Wanken gebracht und dann oben drauf noch einen Krieg angezettelt.


Definitiv. Auch in Deutschland würden sie die Wirtschaft vor die Wand fahren und gleichzeitig schamlos versuchen, sich die Taschen in noch unvergleichbar stärkerem Maße zu füllen als bereits jetzt. Die schauen auch wegen seiner krummen Geschäfte neidisch auf Trump.


Davon ist die AfD zwar noch weit entfernt, aber schaut man sich die Leute in Führungspositionen an, wer glaubt, dann geht es mit Deutschland wieder aufwärts (aktuell ist Deutschland ja am Ende), wird bis auf Migrantenausweisungen, ein braunes Wunder erleben.


Im Bund ja. Aber ein östliches Bundesland könnten sie durchaus vor die Wand fahren.


Leuna ist ein großer Chemiestandort, da verabschieden sich gerade einige große Unternehmen, wie Dow, was dann natürlich auch kleinere Unternehmen betrifft, wie soll die AfD diese Jobs retten bzw. Unternehmen nach Leuna locken? Dazu noch die Absage von Intel, also Sachsen-Anhalt ist nie eine blühende Landschaft gewesen, aktuell schaut es aber richtig schlecht aus. Das kann die AfD nicht umkehren, mag sein, dass die am Anfang dann noch sagen können, nicht unsere Schuld, aber irgendwann hilft denen diese Ausrede auch nicht mehr, dann ist das deren Verantwortung, wenn die Arbeitslosigkeit weiter steigt, die Preise hoch sind, ländliche Regionen weiter ausbluten, alles sich als leere Versprechungen entpuppt... . Da kannst Du wie in den USA noch und nöcher Migranten abschieden, am Ende entscheidet der Geldbeutel.

Alles möglich, aber da werden jetzt zwei Schritte vorweggedacht, in der Hoffnung, dass die AfD wieder verschwindet, wenn sie es noch schlechter machen.
Ich wäre da vorsichtig. Die Menschen fragen sich aktuell, welches System ihnen diese extreme Ungleichheit und in Teilen auch Hoffnungslosigkeit eingebrockt hat und da wird man die AfD einfach nicht rational als Ziel anvisieren können. Ob man jetzt die USA nimmt oder die BRD, eingebrockt hat ihnen die von zunehmend vielen Menschen als hoffnungslos wahrgenommene Ungleichheit das bestehende politische System. Oder um es mit Hararis Worten zu sagen: die Menschen werden nur so lange die Demokratie verteidigen und für sie einstehen, wie für den größten Teil der Menschen in diesen Demokratien die Demokratie als solche eine prosperierende Zukunft attestiert (in meinen eigenen Worten rekonstruriert).
Die Verfehlungen der gesellschaftlichen Eliten im Westen waren in den vergangenen 20-25 Jahren so gravierend und strukturell, dass wir Gefahr laufen, die Demokratie zu verlieren. Zumal es keinerlei Indizien gibt, dass hier ein Umdenken stattfände. Davon bin ich leider relativ überzeugt, wenngleich der Ausgang noch offen ist.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

majae, Muc, Montag, 09.03.2026, 18:50 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Die Verfehlungen der gesellschaftlichen Eliten im Westen waren in den vergangenen 20-25 Jahren so gravierend und strukturell, dass wir Gefahr laufen, die Demokratie zu verlieren. Zumal es keinerlei Indizien gibt, dass hier ein Umdenken stattfände. Davon bin ich leider relativ überzeugt, wenngleich der Ausgang noch offen ist.

Die Hoffnung sollte man lieber zügig begraben. Der Geldadel hat kein Problem mit Faschismus, schau mal wann die reichsten Familien Deutschlands ihr Vermögen gemacht haben.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 18:56 (vor 63 Tagen) @ majae

Die Verfehlungen der gesellschaftlichen Eliten im Westen waren in den vergangenen 20-25 Jahren so gravierend und strukturell, dass wir Gefahr laufen, die Demokratie zu verlieren. Zumal es keinerlei Indizien gibt, dass hier ein Umdenken stattfände. Davon bin ich leider relativ überzeugt, wenngleich der Ausgang noch offen ist.


Die Hoffnung sollte man lieber zügig begraben. Der Geldadel hat kein Problem mit Faschismus, schau mal wann die reichsten Familien Deutschlands ihr Vermögen gemacht haben.

Also die Familien Schwarz und Albrecht nach dem Krieg. Mit der Versorgung der Bevölkerung mit günstigen Lebensmitteln. Würth ist auch erst 1945 gegründet worden. Und die SAP-Gründer...

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

majae, Muc, Montag, 09.03.2026, 19:30 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Also die Familien Schwarz und Albrecht nach dem Krieg. Mit der Versorgung der Bevölkerung mit günstigen Lebensmitteln. Würth ist auch erst 1945 gegründet worden. Und die SAP-Gründer...

Entschuldige, falls mein Posting so missverständlich rüber kam. Ich wollte nicht aussagen, dass ALLE heutigen reichen Deutschen ihr Vermögen aus dem dritten Reich haben - das wäre freilich ziemlicher Blödsinn.
Meine Aussage war vielmehr, dass für die Kühnes, Quandts, Klattens, Brenninkmeijers und viele andere schwerreiche Familien der deutsche Faschismus äußerst ertragreich war und die ein oder andere ohne diesen heute vermutlich deutlich weniger vermögend wäre.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 19:35 (vor 63 Tagen) @ majae

Also die Familien Schwarz und Albrecht nach dem Krieg. Mit der Versorgung der Bevölkerung mit günstigen Lebensmitteln. Würth ist auch erst 1945 gegründet worden. Und die SAP-Gründer...


Entschuldige, falls mein Posting so missverständlich rüber kam. Ich wollte nicht aussagen, dass ALLE heutigen reichen Deutschen ihr Vermögen aus dem dritten Reich haben - das wäre freilich ziemlicher Blödsinn.
Meine Aussage war vielmehr, dass für die Kühnes, Quandts, Klattens, Brenninkmeijers und viele andere schwerreiche Familien der deutsche Faschismus äußerst ertragreich war und die ein oder andere ohne diesen heute vermutlich deutlich weniger vermögend wäre.

Es gibt auch sehr viele Namen, die der durchschnittliche Deutsche gar nicht kennt, die auch ganz konkret und massiv am System Nazi-Deutschland beteiligt waren und so milliardenschwer wurden, die Reemtsmas z.B., auch Miele hat profitiert von dem Ganzen, das heutige BASF (Zyklon B)...

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Gargamel09, Montag, 09.03.2026, 17:35 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Leuna ist ein großer Chemiestandort, da verabschieden sich gerade einige große Unternehmen, wie Dow, was dann natürlich auch kleinere Unternehmen betrifft, wie soll die AfD diese Jobs retten bzw. Unternehmen nach Leuna locken? Dazu noch die Absage von Intel, also Sachsen-Anhalt ist nie eine blühende Landschaft gewesen, aktuell schaut es aber richtig schlecht aus. Das kann die AfD nicht umkehren, mag sein, dass die am Anfang dann noch sagen können, nicht unsere Schuld, aber irgendwann hilft denen diese Ausrede auch nicht mehr, dann ist das deren Verantwortung, wenn die Arbeitslosigkeit weiter steigt, die Preise hoch sind, ländliche Regionen weiter ausbluten, alles sich als leere Versprechungen entpuppt... . Da kannst Du wie in den USA noch und nöcher Migranten abschieden, am Ende entscheidet der Geldbeutel.


Alles möglich, aber da werden jetzt zwei Schritte vorweggedacht, in der Hoffnung, dass die AfD wieder verschwindet, wenn sie es noch schlechter machen.
Ich wäre da vorsichtig. Die Menschen fragen sich aktuell, welches System ihnen diese extreme Ungleichheit und in Teilen auch Hoffnungslosigkeit eingebrockt hat und da wird man die AfD einfach nicht rational als Ziel anvisieren können. Ob man jetzt die USA nimmt oder die BRD, eingebrockt hat ihnen die von zunehmend vielen Menschen als hoffnungslos wahrgenommene Ungleichheit das bestehende politische System. Oder um es mit Hararis Worten zu sagen: die Menschen werden nur so lange die Demokratie verteidigen und für sie einstehen, wie für den größten Teil der Menschen in diesen Demokratien die Demokratie als solche eine prosperierende Zukunft attestiert (in meinen eigenen Worten rekonstruriert).
Die Verfehlungen der gesellschaftlichen Eliten im Westen waren in den vergangenen 20-25 Jahren so gravierend und strukturell, dass wir Gefahr laufen, die Demokratie zu verlieren. Zumal es keinerlei Indizien gibt, dass hier ein Umdenken stattfände. Davon bin ich leider relativ überzeugt, wenngleich der Ausgang noch offen ist.

Die werden (so schnell) nicht verschwinden, aber 40% werden sie ohne Erfolge nachweisen zu können, dann nie wieder erreichen.
Und Haseloff hat einen großen Fehler gemacht, er hat sich erst jetzt verabschiedet und sein Nachfolger ist einfach zu unbekannt um in den verbleibenden Monaten noch signifikant in der Wählergunst zu zulegen. Zumal der auch überhaupt kein Charisma hat und das bräuchte es, um das Ganze nochmal zu verhindern - wobei es dann wieder nur aufgeschoben wäre, denn auch unter der CDU wird es nicht aufwärts gehen, wenn wir ehrlich sind. Die AfD verspricht aber nun mal goldene Zeiten, nur werden sie das nie und nimmer einlösen können. Schulen auf rechts zu drehen, den MDR versuchen auf Linie zu bringen, hat nun mal keinen Einfluss auf den Geldbeutel

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 17:49 (vor 63 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 09.03.2026, 17:53

Leuna ist ein großer Chemiestandort, da verabschieden sich gerade einige große Unternehmen, wie Dow, was dann natürlich auch kleinere Unternehmen betrifft, wie soll die AfD diese Jobs retten bzw. Unternehmen nach Leuna locken? Dazu noch die Absage von Intel, also Sachsen-Anhalt ist nie eine blühende Landschaft gewesen, aktuell schaut es aber richtig schlecht aus. Das kann die AfD nicht umkehren, mag sein, dass die am Anfang dann noch sagen können, nicht unsere Schuld, aber irgendwann hilft denen diese Ausrede auch nicht mehr, dann ist das deren Verantwortung, wenn die Arbeitslosigkeit weiter steigt, die Preise hoch sind, ländliche Regionen weiter ausbluten, alles sich als leere Versprechungen entpuppt... . Da kannst Du wie in den USA noch und nöcher Migranten abschieden, am Ende entscheidet der Geldbeutel.


Alles möglich, aber da werden jetzt zwei Schritte vorweggedacht, in der Hoffnung, dass die AfD wieder verschwindet, wenn sie es noch schlechter machen.
Ich wäre da vorsichtig. Die Menschen fragen sich aktuell, welches System ihnen diese extreme Ungleichheit und in Teilen auch Hoffnungslosigkeit eingebrockt hat und da wird man die AfD einfach nicht rational als Ziel anvisieren können. Ob man jetzt die USA nimmt oder die BRD, eingebrockt hat ihnen die von zunehmend vielen Menschen als hoffnungslos wahrgenommene Ungleichheit das bestehende politische System. Oder um es mit Hararis Worten zu sagen: die Menschen werden nur so lange die Demokratie verteidigen und für sie einstehen, wie für den größten Teil der Menschen in diesen Demokratien die Demokratie als solche eine prosperierende Zukunft attestiert (in meinen eigenen Worten rekonstruriert).
Die Verfehlungen der gesellschaftlichen Eliten im Westen waren in den vergangenen 20-25 Jahren so gravierend und strukturell, dass wir Gefahr laufen, die Demokratie zu verlieren. Zumal es keinerlei Indizien gibt, dass hier ein Umdenken stattfände. Davon bin ich leider relativ überzeugt, wenngleich der Ausgang noch offen ist.


Die werden (so schnell) nicht verschwinden, aber 40% werden sie ohne Erfolge nachweisen zu können, dann nie wieder erreichen.
Und Haseloff hat einen großen Fehler gemacht, er hat sich erst jetzt verabschiedet und sein Nachfolger ist einfach zu unbekannt um in den verbleibenden Monaten noch signifikant in der Wählergunst zu zulegen. Zumal der auch überhaupt kein Charisma hat und das bräuchte es, um das Ganze nochmal zu verhindern - wobei es dann wieder nur aufgeschoben wäre, denn auch unter der CDU wird es nicht aufwärts gehen, wenn wir ehrlich sind. Die AfD verspricht aber nun mal goldene Zeiten, nur werden sie das nie und nimmer einlösen können. Schulen auf rechts zu drehen, den MDR versuchen auf Linie zu bringen, hat nun mal keinen Einfluss auf den Geldbeutel

Ich weiß nicht, ob diese ganzen Aspekte und die detaillierten Denk-/Betrachtungsweisen einen Unterschied machen. Am Ende sehen wir gerade in verschiedenen westlichen Staaten eine ganz konkrete Bedrohung der (parlamentarischen bzw. präsidialen) Demokratie, die sich im Zeitraum der letzten 20 Jahre entwickelt und manifestiert hat. Unabhängig von Partei XY im Land YZ. Diese Entwicklung ist auch keine Verkettung unglücklicher Umstände, sondern von einer steigenden Zahl x der Menschen in diesen Demokratien bewusst eingegangen. Es ist kein Zufall, dass sich diese Entwicklung exakt mit der Entwicklung deckt, die man in diesen Staaten sehen kann und die eine immer schärfer werdende Ungleichheit erhärtet. Wir können uns über Namen streiten, über Parteien, über rechts oder links, am Ende ist die Problematik viel größer und sie liegt darin begründet, dass wir in einer immer ungleicher werdenden westlichen Staatenhemisphäre leben.

Nur um ein Beispiel zu nennen: früher hat Vorarbeiter Hans sein Eigentmum in Coesfeld erworben, während Frau Ute zu Hause 2 Kinder großgezogen hat, über 10-15 Jahre. Heute arbeitet Ingenieur Sören Vollzeit und Architektin Miriam auch Vollzeit ("Bildungsversprechen" you know), sobald die Elternzeit rum ist, um irgendwie das Reihenhäuschen mit 25 Jahren Finanzierungs-Laufzeit zu stemmen. Darunter leidet nicht nur das Familienleben, sondern auch insbesondere das Ehrenamt, denn keiner von beiden hat noch Zeit. Viele schlechter verdienende Paare haben bzgl. Eigentum oder Familienleben ohnehin keine Chance mehr, die müssen halt beide komplett rackern, um ökonomisch nicht völlig unterzugehen. Das Ganze wird dann als "Gleichberechtigung" geframed, was es in vielen Situationen sicherlich auch ist, aber für das Gros der deutschen Familien in Wahrheit ein ökonomisches Fiasko ist, weil der Markt nun überall 2x Gehälter einkalkuliert, statt 1x. Gesellschaften, in denen die "normalen/einfachen" Leute permanent und über mehrere Jahrzehnte dauerhaft und stetig härter über den Tisch gezogen werden, werden sich irgendwann in irgendeiner wie auch immer gearteten Art und Weise gegen das etablierte System wehren. Und seid es auch nur unterbewusst.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

markus, Dienstag, 10.03.2026, 05:02 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Nur um ein Beispiel zu nennen: früher hat Vorarbeiter Hans sein Eigentmum in Coesfeld erworben, während Frau Ute zu Hause 2 Kinder großgezogen hat, über 10-15 Jahre. Heute arbeitet Ingenieur Sören Vollzeit und Architektin Miriam auch Vollzeit ("Bildungsversprechen" you know), sobald die Elternzeit rum ist, um irgendwie das Reihenhäuschen mit 25 Jahren Finanzierungs-Laufzeit zu stemmen.

Was am Phänomen Luxus-Armut liegt. https://www.youtube.com/watch?v=ljJSp8VE2AQ
30% mehr als Kaufkraft als 1992. Das Geld wird heute aber anders ausgegeben. Es wird viel mehr verkonsumiert.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Liberogrande, Montag, 09.03.2026, 10:39 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Abgesehen von der völlig zurecht aufgeworfenen Frage, inwiefern eine Grün-Schwarze Regierung unter Özdemir links ist, frage ich mich auch, welche Mitte-Rechts-Koalition du meinst. Eine Koalition unter Beteiligung der AfD wäre sicherlich nicht mehr in der politischen Mitte zu verorten. Zudem ist es auch gewagt zu behaupten, dass eine solche Koalition "dem Wählerwillen" entsprechen würde. Wie viele CDU-Wähler wollen denn wirklich, dass die CDU mit der AfD koaliert? Und wie viele AfD-Wähler wollen ihre Partei in einer Regierung mit einer verhassten "Altpartei" sehen? Man kann doch annehmen, dass diese Grün-Schwarze Regierung in BaWü viel mehr Rückhalt in der Bevölkerung hat.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Gargamel09, Montag, 09.03.2026, 10:46 (vor 63 Tagen) @ Liberogrande

Abgesehen von der völlig zurecht aufgeworfenen Frage, inwiefern eine Grün-Schwarze Regierung unter Özdemir links ist, frage ich mich auch, welche Mitte-Rechts-Koalition du meinst. Eine Koalition unter Beteiligung der AfD wäre sicherlich nicht mehr in der politischen Mitte zu verorten. Zudem ist es auch gewagt zu behaupten, dass eine solche Koalition "dem Wählerwillen" entsprechen würde. Wie viele CDU-Wähler wollen denn wirklich, dass die CDU mit der AfD koaliert? Und wie viele AfD-Wähler wollen ihre Partei in einer Regierung mit einer verhassten "Altpartei" sehen? Man kann doch annehmen, dass diese Grün-Schwarze Regierung in BaWü viel mehr Rückhalt in der Bevölkerung hat.

Das ist auch das Problem bei den Schreihälsen wie Poschardt, die schwarz-braun fordern, das zu verstehen, dass CDU Wähler denen die Bude einreißen würden, wenn die mit den Braunen koalieren würden. Das müssten sie vorher bekanntgeben, dass schwarz-braun in Betracht gezogen wird, dann hätten sie am Ende keine 30%, sondern nur noch 10%.

Und Naziwählern ist es egal, die nehmen alles in Kauf, Hauptsache endlich regieren.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

MirkoWSG, Montag, 09.03.2026, 12:11 (vor 63 Tagen) @ Gargamel09

Die CDU fischt unter Merz doch schon im AFD-Teich.

Die AFD hat keine Chance auf eine Regierungsbeteiligung.
Ich könnte mir vorstellen, dass viele deswegen "taktisch" die CDU gewählt haben.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 14:47 (vor 63 Tagen) @ MirkoWSG

Ich könnte mir vorstellen, dass viele deswegen "taktisch" die CDU gewählt haben.

Da viele der AfD-Wähler mit ihrer Wahl zeigen, dass sie durch die Wahl der ihren Interessen am wenigsten entgegenkommenden Partei keine Ahnung von nichts haben, würde ich das stark bezweifeln.

Außerdem gibt es für Ideologen prinzipiell keine Alternative.

Taktisch wählen als AfDler?

Beethoven, Bonn, Montag, 09.03.2026, 12:23 (vor 63 Tagen) @ MirkoWSG

Kann ich mir ehrlich gesagt bei denen, die ich kenne und die offen die AfD unterstützen, gar nicht vorstellen. Die würden zehnmal eher gar nicht wählen als eine der "Altparteien".

Bin mir daher auch echt nicht mehr sicher ob diese ganzen "Geht wählen" Kampagnen so sinnvoll waren, wenn ich sehe wer nun wählt der es vorher nicht gemacht hat war es vielleicht auch okay dass die zuhause geblieben sind...

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Gargamel09, Montag, 09.03.2026, 12:14 (vor 63 Tagen) @ MirkoWSG

Die CDU fischt unter Merz doch schon im AFD-Teich.

Die AFD hat keine Chance auf eine Regierungsbeteiligung.
Ich könnte mir vorstellen, dass viele deswegen "taktisch" die CDU gewählt haben.

In den ostdeutschen Bundesländern traurigerweise mittlerweile schon, auf Bundesebene hoffentlich nie.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

ralfson, Berlin, Montag, 09.03.2026, 10:22 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Die Grünen kann man spätestens seit ihrem Abschiebekurs in der Ampel nicht mehr als "links" bezeichnen. Die Grünen sind mittlerweile bürgerlich rechts. Selbst wenn es die Linke in den Landtag geschafft hätte, würde ich nicht sagen, dass es eine linke Stimme im Landtag BaWü gäbe. Die Linke ist durch den Kuschelkurs zur Union auf Bundesebene ebenfalls bürgerlich (bis auf den bemühten Populismus von Jan van Aken vielleicht).

In BaWü wird es eine bürgerlich rechte Regierung geben, oder bürgerlich-faschistisch, will see.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Mattes84, München, Montag, 09.03.2026, 12:49 (vor 63 Tagen) @ ralfson

Wer sich so eine Jugendorganisation hält, ist alles aber definitiv nicht bürgerlich.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Mob-Jenson, Siegen, Montag, 09.03.2026, 12:09 (vor 63 Tagen) @ ralfson

Die Grünen kann man spätestens seit ihrem Abschiebekurs in der Ampel nicht mehr als "links" bezeichnen. Die Grünen sind mittlerweile bürgerlich rechts. Selbst wenn es die Linke in den Landtag geschafft hätte, würde ich nicht sagen, dass es eine linke Stimme im Landtag BaWü gäbe. Die Linke ist durch den Kuschelkurs zur Union auf Bundesebene ebenfalls bürgerlich (bis auf den bemühten Populismus von Jan van Aken vielleicht).

In BaWü wird es eine bürgerlich rechte Regierung geben, oder bürgerlich-faschistisch, will see.

Die Grünen bürgerlich? Also es hat in den letzten Jahren durchaus Verschiebungen in den einzelnen Parteien gegeben aber das erscheint mir dennoch grotesk.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Knolli, Montag, 09.03.2026, 11:28 (vor 63 Tagen) @ ralfson

Netter Ragebait.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

ralfson, Berlin, Montag, 09.03.2026, 13:00 (vor 63 Tagen) @ Knolli

Mhmm, ja, ich hätte es mir klemmen können, weil es eine tiefere Debatte erfordert, um meinen Standpunkt zu verstehen. Und ehrlich, ich habe keinen deartigen Gegensprech erwartet, das liegt wohl ein meiner linken Bubble.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Jos, Ort, Montag, 09.03.2026, 13:11 (vor 63 Tagen) @ ralfson

Also ich fand es nicht als Ragebait.
Wenn man es differenziert und die Grünen in BaWü und im Bund oder in anderen Bundesländern gesondert betrachtet, finde ich schon, dass sie in BaWü eher zum bürgerlichen Lager zählen.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 10:57 (vor 63 Tagen) @ ralfson

Die Grünen kann man spätestens seit ihrem Abschiebekurs in der Ampel nicht mehr als "links" bezeichnen. Die Grünen sind mittlerweile bürgerlich rechts. Selbst wenn es die Linke in den Landtag geschafft hätte, würde ich nicht sagen, dass es eine linke Stimme im Landtag BaWü gäbe. Die Linke ist durch den Kuschelkurs zur Union auf Bundesebene ebenfalls bürgerlich (bis auf den bemühten Populismus von Jan van Aken vielleicht).

In BaWü wird es eine bürgerlich rechte Regierung geben, oder bürgerlich-faschistisch, will see.

Die Grünen bürgerlich rechts? Na dann erklärt sich auch, wie man der Auffassung sein kann, dass in der CDU nur Faschisten rumlaufen. Die Linken sind für dich dann wahrscheinlich auch politische Mitte?

Edit: ich übersah, die Linke ist also auch bürgerlich. Da fällt mir dann nichts mehr zu ein...

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 10:39 (vor 63 Tagen) @ ralfson

Die Grünen kann man spätestens seit ihrem Abschiebekurs in der Ampel nicht mehr als "links" bezeichnen. Die Grünen sind mittlerweile bürgerlich rechts. Selbst wenn es die Linke in den Landtag geschafft hätte, würde ich nicht sagen, dass es eine linke Stimme im Landtag BaWü gäbe. Die Linke ist durch den Kuschelkurs zur Union auf Bundesebene ebenfalls bürgerlich (bis auf den bemühten Populismus von Jan van Aken vielleicht).

In BaWü wird es eine bürgerlich rechte Regierung geben, oder bürgerlich-faschistisch, will see.

Ich glaube verwechselst bei den Linken links mit progressiv. Natürlich ist die Linke politisch links ausgerichtet, auch wenn du van Aken als Populisten bezeichnest.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 10:29 (vor 63 Tagen) @ ralfson

Die Grünen kann man spätestens seit ihrem Abschiebekurs in der Ampel nicht mehr als "links" bezeichnen. Die Grünen sind mittlerweile bürgerlich rechts. Selbst wenn es die Linke in den Landtag geschafft hätte, würde ich nicht sagen, dass es eine linke Stimme im Landtag BaWü gäbe. Die Linke ist durch den Kuschelkurs zur Union auf Bundesebene ebenfalls bürgerlich (bis auf den bemühten Populismus von Jan van Aken vielleicht).

In BaWü wird es eine bürgerlich rechte Regierung geben, oder bürgerlich-faschistisch, will see.

Faschistisch? Really? Darunter geht's nicht mehr?

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Scherben, Kiel, Montag, 09.03.2026, 10:34 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Die Grünen kann man spätestens seit ihrem Abschiebekurs in der Ampel nicht mehr als "links" bezeichnen. Die Grünen sind mittlerweile bürgerlich rechts. Selbst wenn es die Linke in den Landtag geschafft hätte, würde ich nicht sagen, dass es eine linke Stimme im Landtag BaWü gäbe. Die Linke ist durch den Kuschelkurs zur Union auf Bundesebene ebenfalls bürgerlich (bis auf den bemühten Populismus von Jan van Aken vielleicht).

In BaWü wird es eine bürgerlich rechte Regierung geben, oder bürgerlich-faschistisch, will see.


Faschistisch? Really? Darunter geht's nicht mehr?

Er meint grün-schwarz ("bürgerlich rechts") oder schwarz-blau ("bürgerlich faschistisch"). Don't shoot the messenger, ich übersetze nur.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Klopfer ⌂, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 10:18 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Für die Linke ist es eine rechte Regierung, für die Rechten eine linke, somit einzig und allein eine Frage des eigenen Standpunkts.
Aus liberaler Sicht ist das eher eine bürgerliche Regierung mit stark konservativem Chrakter, was ja grundsätzlich gut zur Mentalität der Menschen dort passt. Bewährtes erhalten und nichts riskantes Planen - das trifft's meines Erachtens am ehesten.
Damit ist auch die Frage geklärt warum das immer so weitergeht.
Rechtspopulistische Protestparteien gewinnen erst dann Überhand, wenn der Status Quo nicht mehr erhalten werden kann.

SGG
Klopfer

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Earl Chekov, Köln, Montag, 09.03.2026, 12:21 (vor 63 Tagen) @ Klopfer

Aus liberaler Sicht ist das eher eine bürgerliche Regierung mit stark konservativem Chrakter, was ja grundsätzlich gut zur Mentalität der Menschen dort passt. Bewährtes erhalten und nichts riskantes Planen - das trifft's meines Erachtens am ehesten.

Genau das räsoniert mit mir. Natürlich hast Du Strömungen in der Partei die man traditionell als "links" deklarieren kann. Im Grunde des Herzens sind Grüne aber Bewahrer und dem bürgerlichem Millieu verpflichtet. Gibt ja genügend Kritiker, die genau das den Grünen vorwerfen: Man muss es sich leisten können grün zu wählen.

Aktuell sehe ich lediglich die Linke als links. Die (ehemals) großen Parteien verteilen und verwischen ineinander in der Mitte. Die CDU ganz bestimmt mit dem ausgeprägtesten Markenkern "konservativ".

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Scherben, Kiel, Montag, 09.03.2026, 10:04 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?

Was ist denn für Dich eine linke Regierung? Vielleicht definierst Du das ganz anders als der Rest, und dadurch ergibt sich die Diskrepanz. In Baden-Württemberg koalieren jedenfalls zwei bürgerliche Parteien miteinander, das ist weder sonderlich links noch sonderlich rechts.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

patrahn, Gelsenkirchen, Montag, 09.03.2026, 18:33 (vor 63 Tagen) @ Scherben

BaWü taugt tatsächlich wohl nicht als gutes Beispiel da Özdemir schon zu den liberalen Grünen gehört. Aber grundsätzlich sehe ich die Linke mit Aken und Reichinnek und die Grünen mit Brantner und Banaszak halt beide schon sehr links … auch in der SPD wird ja die Kritik lauter dass man wieder mehr nach links rücken müsste um wieder mehr stimmen zu erhalten.

Kurz gesagt: der CDU Wähler hat kaum eine Chance konservative Politik zu bekommen selbst wenn die cdu Wahlen gewinnt weil kein Partner mehr vorhanden ist.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

koom, Montag, 09.03.2026, 10:02 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?

Wertungsfrei: Grün in Baden-Württemberg ist im Grunde schon ziemlich schwarz in ihrer Vorgehensweise. Zumindest war das unter Kretschmann so. Özdemir ist jetzt auch kein linker Hardliner.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Jarou9, Saarland, Montag, 09.03.2026, 09:46 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Die Mitte-Links Regierung hat eben auch eine Mehrheit, und die CDU scheint von der AfD als Koalitionspartner nicht viel zu halten. Würde ich mir als AfD überlegen, mal koalitionsfähig zu werden, so als Konsequenz.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Montag, 09.03.2026, 09:59 (vor 63 Tagen) @ Jarou9

Die Mitte-Links Regierung hat eben auch eine Mehrheit, und die CDU scheint von der AfD als Koalitionspartner nicht viel zu halten. Würde ich mir als AfD überlegen, mal koalitionsfähig zu werden, so als Konsequenz.

Es ist deren Geschäftsmodell, eben nicht koalitionsfähig zu sein.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 14:54 (vor 63 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts

Es ist deren Geschäftsmodell, eben nicht koalitionsfähig zu sein

So isses! Solange man nur dagegen sein kann und nichts, aber auch gar nichts (außer Ausländer raus vielleicht, das würden sie vermutlich hinbekommen) gestalten muss oder kann, lebt es sich als AfD ganz prima.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Garum, Bornum am Harz, Montag, 09.03.2026, 16:49 (vor 63 Tagen) @ nico36de

Es ist deren Geschäftsmodell, eben nicht koalitionsfähig zu sein


So isses! Solange man nur dagegen sein kann und nichts, aber auch gar nichts (außer Ausländer raus vielleicht, das würden sie vermutlich hinbekommen) gestalten muss oder kann, lebt es sich als AfD ganz prima.

Die AfD würde so arbeiten wie Doge, eher alles zerstören an Politik sind die nicht wirklich interessiert.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Klopfer ⌂, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 17:52 (vor 63 Tagen) @ Garum


Die AfD würde so arbeiten wie Doge, eher alles zerstören an Politik sind die nicht wirklich interessiert.

Man weiß es nicht und ich möchte es auch gar nicht wissen.

SGG
Klopfer

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Montag, 09.03.2026, 09:24 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?

Mal nicht neutral: was ist deine Lösung? Die AfD regieren lassen?

Hier wurde nicht „Mitte-Rechts“ gewählt. Hier wurde sehr eindeutig Grün-Schwarz gewählt. Sehr eindeutig.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

patrahn, Gelsenkirchen, Montag, 09.03.2026, 18:46 (vor 63 Tagen) @ BVBMenden

Die Grünen mit Özdemir in BaWü sind ein schlechtes Beispiel, gebe ich zu. Eine Lösung? Ich habe keine Lösung, vielleicht wird man es in Sachsen-Anhalt sehen und danach hat sich zumindest diese Thematik ein für alle mal erledigt. Gibt ja nur das Szenario dass es krachend scheitert und Entzauberung erfolgt (was das wahrscheinliche Szenario ist) oder es wider Erwarten vernünftig läuft.

Grundsätzlich hat die CDU aber keinen ihr seriös ideologisch nahestehenden Partner mehr und ich finde das persönlich frustrierend.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Jimmy_B, Korntal-Münchingen, Montag, 09.03.2026, 08:49 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Das Resultat wird vermutlich sein das der "ganz rechts" Anteil immer mehr Stimmen bekommt bis es ohne bzw. gegen ihn nicht mehr geht. Wahrscheinlich wird das bei einer der Wahlen im Osten dieses Jahr schon der Fall sein.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Montag, 09.03.2026, 08:09 (vor 63 Tagen) @ patrahn

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?

Linke Regierung? In Baden-Württemberg?

Der war gut.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

VM ⌂, Lüdinghausen, Montag, 09.03.2026, 08:35 (vor 63 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts

Da wird halt das Weidelsche Narrativ weiterverbreitet.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 09.03.2026, 08:09 (vor 64 Tagen) @ patrahn

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?

Die Mitte-Rechts-Regierung bekommen sie doch nun in BaWü ;)

Ansonsten sollte man sich eher fragen, weshalb so viele Wähler nach Baugefühl wählen, dabei aber eigentlich gegen die eigenen Interessen.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

VM ⌂, Lüdinghausen, Montag, 09.03.2026, 08:27 (vor 63 Tagen) @ guy_incognito

Ansonsten sollte man sich eher fragen, weshalb so viele Wähler nach Baugefühl wählen, dabei aber eigentlich gegen die eigenen Interessen.

Woher stammt die Annahme, dass nach einem Bauchgefühl gewählt wird?

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 09.03.2026, 09:16 (vor 63 Tagen) @ VM
bearbeitet von VM, Montag, 09.03.2026, 09:27

Also jetzt mal konkret auf Heidelberg und meine örtliche Bubble bezogen gab es eigentlich ein dominierendes Thema: die Versorgungzeiten, Kosten und Platzverteilungen von KiTas.

Nun sind KiTas zwar kommunal verwaltet, jedoch werden Kommunen natürlich vom Land bezuschusst. Hier hält sich BaWü im Vergleich zu anderen Bundesländern doch recht stark zurück. Durch rückgängige Einnahmen von Gewerbesteuern muss in den Haushalten gespart werden. Hier in Heidelberg wurde der Haushalt vom Regierungspräsidium abgelehnt. Dieses Problem haben viele Kommunen und es wird sich in den nächsten Jahren verschlimmern.

Ist in meiner Bubble eigentlich ähnlich. Nichts nervt aktuell mehr als die Unterfinanzierung und der Personalmangel im Kitawesen. Aber dennoch spielt das Thema für mich an der Wahlurne keine entscheidende Rolle, weil meine Tochter schon lange nicht mehr in der Kita sein wird, bis sich da mal grundlegend was ändert. Klingt egoistisch, aber andere Themen haben da für mich persönlich eine andere Priorität.

Besonders tragisch sind ja die AfD-wählenden Geringverdiener, denen nicht bewusst ist, dass die von ihnen gewählte Partei den Sozialstaat am liebsten privatisieren würde.

Da gibt es ja auch haufenweise Studien zu, warum die Klientel dann genau die Partei wählt, die ihr Leben noch härter machen würde.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Burgsmüller84, Montag, 09.03.2026, 08:47 (vor 63 Tagen) @ VM

Du denkst, eine Wahlentscheidung aus Überzeugung nach Abwägung von auf Fakten basierenden Argumenten wäre möglich für die Allesfeinde?

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

VM ⌂, Lüdinghausen, Montag, 09.03.2026, 09:18 (vor 63 Tagen) @ Burgsmüller84

Nein, aber ich glaube nicht, dass diejenigen, die die AfD wählen, es zum Großteil aus einem Bauchgefühl machen, sondern aus Überzeugung.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 14:58 (vor 63 Tagen) @ VM

Nein, aber ich glaube nicht, dass diejenigen, die die AfD wählen, es zum Großteil aus einem Bauchgefühl machen, sondern aus Überzeugung.

Und ich glaube, dass eine den objektiven Kriterien zuwiderlaufende Entscheidung nie aus Überzeugung gefällt werden kann, sondern immer ein Bauchgefühl ist.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Klopfer ⌂, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 16:45 (vor 63 Tagen) @ nico36de


Und ich glaube, dass eine den objektiven Kriterien zuwiderlaufende Entscheidung nie aus Überzeugung gefällt werden kann, sondern immer ein Bauchgefühl ist.

Ich glaube ja, dass die Ursache für „widersprüchliches Wahlverhalten“ ganz woanders zu suchen ist.
Keine Partei kann jedem oder jeder genau das bieten, was gesucht wird. Es wird immer Positionen in einer Patei geben, die von den eigenen Vorstellungen abweichen.
Das Wahlvolk hat nun mal neben der rein rationalen Ebene auch eine Grundsätzliche, die unter Umständen stärker gewichtet wird.
Wenn ich das bei mir so betrachte (ist für mich am einfachsten ), dann gibt es eine ganze Reihe vermeintlich linker Positionen, die ich rein rational gesehen für unbedingt nötig halte, dass sie umgesetzt werden. Zumindest kenne ich für die Umsetzung der einzelnen Punkte keine wirklich rational begründbaren Argumente dagegen.
Die wären z.B.:
- Reaktivierung der Vermögenssteuer
- Verschärfung der Erbschaftssteuer
- Erhöhung der Kapitalertragssteuer auf Einkommensteuerniveau
- Abschaffung der privaten Krankenkassen
- Beteiligung der Selbständigen an der Einzahlung in die Rentenkasse

Das würde für mich alles Sinn machen, um einige dringende Probleme in unserer Gesellschaft zu beseitigen.
Diese Forderungen und Punkte finden sich gehäuft allerdings nur bei der Linkspartei wieder.
Alles klar und rational geklärt, aber trotzdem würde ich niemals die Linkspartei wählen, denn auf der anderen Seite steht meine tiefe Abneigung gegen den Sozialismus.
Das ist für mich genauso klar, wer bewusst den Menschen die Freiheit nimmt, sich selbst zu verwirklichen, wie in den bisher existenten sozialistischen Gesellschaften üblich, der hat keinen Platz in meinen Wahlentscheidungen.
ES gibt viele Leute in meinem Umfeld, die das ähnlich sehen und allen Konservativen sei gesagt:
Nein, meine Punkte sind nicht links, es sind Grundpfeiler einer sozialen Marktwirtschaft. Steuergesetzgebungen zum Nachteil der Superreichen sind nicht im Geringsten sozialistisch. Sie würden nur eine massive Ungerechtigkeit in unserem Steuersystem beseitigen, das die Superreichen gegenüber der Mittelschicht unangemessen bevorteilt.
Da heißt es Abwägen und Auswählen, was das kleinere Übel ist, aber am Ende zählen für mich die Bürgerrechte und da sind die Linken halt komplett raus, die AfD übrigens auch.

Was am Ende übrigens dazu führt, dass ich irendwas aus der Mitte wähle, obwohl es eigentlich nicht reichen wird, meine Vorstellungen umgesetzt zu sehen.

SGG
Klopfer

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Thor, Köln, Montag, 09.03.2026, 12:07 (vor 63 Tagen) @ VM

Die Frage dabei ist aber, welche Überzeugung? Die, welche der Wähler sehen möchte oder die Realität im Wahlprogramm?
Eine Partei deren wirtschaftliches und steuerpolitisches Wahlprogramm maximal auf das oberste 1% der Bevölkerung ausgerichtet ist, dürfte faktenbasiert nicht soviel Zuspruch erhalten.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

koom, Montag, 09.03.2026, 10:05 (vor 63 Tagen) @ VM

Nein, aber ich glaube nicht, dass diejenigen, die die AfD wählen, es zum Großteil aus einem Bauchgefühl machen, sondern aus Überzeugung.

Wobei das beides ja sehr ähnlich ist: Nicht Fakten-basiert.

Ich verstehe aber den Gedankengang: Wenn du als halbwegs an Politik interessierter Mensch das ganze Trauerspiel der letzten Jahre, insbesondere aber der aktuellen Regierung verfolgst, dann überlegst du langsam, wen man da noch wählen soll.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Gargamel09, Montag, 09.03.2026, 11:35 (vor 63 Tagen) @ koom

Nein, aber ich glaube nicht, dass diejenigen, die die AfD wählen, es zum Großteil aus einem Bauchgefühl machen, sondern aus Überzeugung.


Wobei das beides ja sehr ähnlich ist: Nicht Fakten-basiert.

Ich verstehe aber den Gedankengang: Wenn du als halbwegs an Politik interessierter Mensch das ganze Trauerspiel der letzten Jahre, insbesondere aber der aktuellen Regierung verfolgst, dann überlegst du langsam, wen man da noch wählen soll.

Ich kenne viele, denen geht es gut bis sehr gut, die nagen nicht am Hungertuch, die haben Haus Hof Firma, sehr gutes Einkommen, nie arbeitslos gewesen, wollen aber die AfD wählen, weil "mir" haben die bisherigen Regierungen nichts gebracht!???

Da fragt man sich zwangsläufig, was stellen die sich denn vor, was denen eine AfD denn (noch) bringen soll? Reichtümer? Schlaraffenland

Die AfD Heinis sind keine Heiligen, die lügen, betrügen wie alle Anderen auch (s. Affäre) und mal etwas anderes bedeutet überhaupt nicht, dass es viel besser wird, es kann genau zum Gegenteil kommen.
Liegt vielleicht auch daran, dass deren SM Feeds voll mit (braunem) Bullshit ist, dann sind Fakten irgendwann komplett außen vor, es geht nur noch ums Gefühl.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

koom, Montag, 09.03.2026, 12:26 (vor 63 Tagen) @ Gargamel09

Ich kenne viele, denen geht es gut bis sehr gut, die nagen nicht am Hungertuch, die haben Haus Hof Firma, sehr gutes Einkommen, nie arbeitslos gewesen, wollen aber die AfD wählen, weil "mir" haben die bisherigen Regierungen nichts gebracht!???

Mal abgesehen von dem Punkt "will aber AFD wählen" bin ich da schon in der Zielgruppe. Und GANZ AM ANFANG der AFD (damals mit Lucke) gabs sogar einmal meine Stimme an die - war aber wirklich nicht mehr als ne Protestwahl und der rechte Sums war nicht so ausgeprägt.

Aber heute? Besorgt bin ich heute eher wegen der Zukunft des Landes. Das macht CDU komplett unwählbar, weil man immer wieder alles verscherbelt, was im Ansatz gerade gut läuft. Die aktuelle CDU-Regierung beweist das ja auch wieder "bestens", wie gut man jede positiv nachhaltige Entwicklung sabotiert.

Da fragt man sich zwangsläufig, was stellen die sich denn vor, was denen eine AfD denn (noch) bringen soll? Reichtümer? Schlaraffenland

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.

Dann kommt natürlich der Anti-Kommunismus/Sozial-Gedanke. Leute, die für ihr Geld arbeiten (gegangen sind), finden es nicht gut, wenn andere Leistungen beziehen und nichts dafür machen. Das betrifft nicht nur Sozialhilfe u.ä. sondern natürlich auch vom Staat unterstützte ehrenamtliche Organisationen, die da wichtiges tun.

Im Grunde kann man wegen beiden Dingen auch in die USA schauen. Da wählen ja sogar Einwanderer für Trump, weil sie nicht möchten, dass es mehr Leute "einfach" haben und einfach einwandern können. Sie haben es ja geschafft. Und schon typisch amerikanisch: In Sozialsysteme automatisiert einzahlen ist verpöhnt. Man will dann lieber mal einmal Spenden und sich wie ein Gott fühlen und gefeiert werden dafür, anstatt quasi anonym via Steuern viel mehr und vermutlich gerechter zu helfen.

Zu letzterem will die CDU (und AFD) ja wohl letztlich auch. Merz schielt ja schon dauernd darauf ab, dass man mehr arbeiten und sparen soll, gleichzeitig sollen wir aber auch sämtliche Sozialsysteme tragen, von denen der heutige Arbeitnehmer dann immer weniger profitiert.

Ich glaube, die meisten Leute - ich zumindest - haben kein Problem mit hohen Abgaben, wenn man sieht, dass das Land gut geführt wird. Aber der Eindruck ist weitgehend weg (und das als immer noch drittgrößte Volkswirtschaft). Es wird einfach scheisse regiert, dadurch steigt die Unlust, das zu finanzieren - und das treibt die Leute dann letztlich zu Wahlmöglichkeiten, die eh das alles abschaffen will.

Ich verlauf mich gerade...

AFD wählt, wer nur an sich denkt. Wer andere leiden sehen will (aber nur in den Nachrichten, nicht in den eigenen Stadtteilen). Wenn man was Gutes tut, dann soll das mit Ehrenplakete und Zeitungsartikel geschehen.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 15:02 (vor 63 Tagen) @ koom

Ich glaube, die meisten Leute - ich zumindest - haben kein Problem mit hohen Abgaben, wenn man sieht, dass das Land gut geführt wird.

Was durch die große Lebenszufriedenheit in den skandinavischen Hochsteuer-Nationen bestätigt würde.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Scherben, Kiel, Montag, 09.03.2026, 13:40 (vor 63 Tagen) @ koom
bearbeitet von Scherben, Montag, 09.03.2026, 13:48

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.

Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Windmill-Agogo, Pattaya, Montag, 09.03.2026, 16:39 (vor 63 Tagen) @ Scherben

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

Das halte ich übrigens für falsch. Man kennt es vom Fußball aus Südamerika oder ich persönlich auch aus Asien. Rassismus ist leider sehr deutlich verbreitet.

Und ich kann mich auch nicht davon freimachen, Benehmen anderer Kulturen kritisch zu hinterfragen. Hier fallen mir v.a. Inder negativ auf. Das als andere Sozialisation wahrzunehmen fällt mir schwer, auch wenn ich mir das immer wieder versuche einzureden.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Grigori, Ort, Montag, 09.03.2026, 15:36 (vor 63 Tagen) @ Scherben

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.

So ist es. Man sollte nicht den Fehler der bürgerlichen Ideologie wiederholen, und den Status Quo für natürlich erklären. Es gibt genügend empirische Beispiele, die die These von Xenophobie als allgemein menschlicher Konstante widerlegen.

Man muss sich nur mal anschauen, wie die ersten europäischen Kolonialisten von den Indigenen Amerikas empfangen wurden. Von Xenophobie auf der anderen Seite des Teichs keine Spur! Im Gegenteil. Der Unterschied zwischen diesen Bevölkerungsgruppen war nicht, dass die eine weniger menschlich war als die andere, sondern dass die eine aus einer hierarchischen Klassengesellschaft stammte und die andere nicht.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 14:48 (vor 63 Tagen) @ Scherben

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.


Dann hätte ich da gerne mal empirische Belege für. Es gibt keine Ethnie, die einer anderen moralisch überlegen ist und daraus sich per se eine entsprechende Kultur ableitet.

Das ist im Grunde positiver Rassismus den du hier offen stellst. Es sind Umweltfaktoren die dazu führen, wie sich menschliche Zivilisationen entwickeln.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Scherben, Kiel, Montag, 09.03.2026, 14:58 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.

Dann hätte ich da gerne mal empirische Belege für. Es gibt keine Ethnie, die einer anderen moralisch überlegen ist und daraus sich per se eine entsprechende Kultur ableitet.

Das ist im Grunde positiver Rassismus den du hier offen stellst. Es sind Umweltfaktoren die dazu führen, wie sich menschliche Zivilisationen entwickeln.

Den Kommentar verstehe ich nicht.

Ich halte den ursprünglichen Beitrag schlicht für falsch, dass Rassismus ein typisch menschlicher Zug sei. Zum einen musste erst einmal erfunden werden, dass es sowas wie "Ethnien" überhaupt gibt, zum zweiten gab und gibt es Kulturen, in denen nicht typischerweise nach "Ethnien" klassifiziert wird.

Mich wundert, dass man sowas überhaupt gedanklich stehen lässt, wo doch viel logischer ist, dass Begriffe wie Nation, Rasse, Ethnie, etc. Kunstprodukte sind, die man irgendwann zur Kategorisierung eingeführt hat, WEIL man das politisch für richtig erachtet hat und sie eben nicht naturgegeben da waren.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 17:05 (vor 63 Tagen) @ Scherben

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.

Dann hätte ich da gerne mal empirische Belege für. Es gibt keine Ethnie, die einer anderen moralisch überlegen ist und daraus sich per se eine entsprechende Kultur ableitet.

Das ist im Grunde positiver Rassismus den du hier offen stellst. Es sind Umweltfaktoren die dazu führen, wie sich menschliche Zivilisationen entwickeln.


Den Kommentar verstehe ich nicht.

Ich halte den ursprünglichen Beitrag schlicht für falsch, dass Rassismus ein typisch menschlicher Zug sei. Zum einen musste erst einmal erfunden werden, dass es sowas wie "Ethnien" überhaupt gibt, zum zweiten gab und gibt es Kulturen, in denen nicht typischerweise nach "Ethnien" klassifiziert wird.

Naja, Ethnien ist für ein wertefreier Begriff. Es gibt nunmal Menschen auf aller Welt, die sich OPTISCH unterscheiden bzw unterschiedlich äußerliche Merkmale haben, angepasst an die jeweilige Umwelt.

Und da will gleich zum nächsten Punkt: Warum sich Kulturen in so unterschiedliche Richtungen entwickelt haben, hat vor allem etwas mit den jeweiligen Umweltbedingungen zu tun. Europa war und ist immer noch klimatsch gesehen eine der stabilsten und lebensfreundlichsten Regionen nach der Eiszeit gewesen. Vermutlich ist das der Grund warum "wir" technisch fortschrittlicher waren und die Möglichkeit hatten, diese Technik leider nicht nur für gute Zwecke zu nutzen.


Ich bin übrigens überzeugt das die Konflikte zwischen Menschen in Europa und "Eroberer" aus Afrika in einer alternativen Realität auch so stattgefunden hätten. Wenn man das verneint oder in Frage stellen würde, wäre das schlicht auch nur Rassismus.


Mich wundert, dass man sowas überhaupt gedanklich stehen lässt, wo doch viel logischer ist, dass Begriffe wie Nation, Rasse, Ethnie, etc. Kunstprodukte sind, die man irgendwann zur Kategorisierung eingeführt hat, WEIL man das politisch für richtig erachtet hat und sie eben nicht naturgegeben da waren.


Es

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Pfostentreffer, Montag, 09.03.2026, 14:23 (vor 63 Tagen) @ Scherben

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Christlich europäische" würde vermutlich am besten passen. Das Modell / die Erzählung haben "wir" dann in die Welt exportiert.


"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.

Exakt.

Fremdenhass ist kein "menschlicher Zug", er ist das Gegenteil von natürlich und komplett erlernt. El Mafaalani erklärt das wunderbar anhand von kleinen Kindern.

Wenn diese jemanden "fremden" sehen, ist der erste Impuls, sich hinter Mama's Bein zu verstecken. Soweit so natürlich. Der Rassismus unterdrückt aber den folgenden natürlichen zweiten Impuls und der ist: Neugier.

Das Rassismus heute als menschliches Normalverhalten klassifiziert werden kann, weil es in vielen noch existenten Kulturen vorkommt, zeigt leider nur, wie erfolgreich "wir" waren mit unserer Missionierung und wie erfolgreich "wir" unsere Weltsicht über den Rest des Planeten verteilt haben.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

majae, Muc, Montag, 09.03.2026, 15:01 (vor 63 Tagen) @ Pfostentreffer

Fremdenhass ist kein "menschlicher Zug", er ist das Gegenteil von natürlich und komplett erlernt. El Mafaalani erklärt das wunderbar anhand von kleinen Kindern.

Es gibt durchaus einen evolutionsbiologischen Erklärungsansatz für Xenophobie, der aus meiner Laiensicht nicht ganz verkehrt klingt. Menschengruppen, die mehr Angst vor fremden hatten, hatten tendenziell bessere Überlebenschancen.

Wenn diese jemanden "fremden" sehen, ist der erste Impuls, sich hinter Mama's Bein zu verstecken. Soweit so natürlich. Der Rassismus unterdrückt aber den folgenden natürlichen zweiten Impuls und der ist: Neugier.

Das Rassismus heute als menschliches Normalverhalten klassifiziert werden kann, weil es in vielen noch existenten Kulturen vorkommt, zeigt leider nur, wie erfolgreich "wir" waren mit unserer Missionierung und wie erfolgreich "wir" unsere Weltsicht über den Rest des Planeten verteilt haben.

Aber auch die Sozialisation spielt sicherlich eine Rolle. Laut Harari wurde Rassismus im Prinzip erfunden um die Sklavenhalterei moralisch vertretbar zu machen. Deklassifiziere ich alle Dunkelhäutigen zum Tier, dann war das früher auch nicht grausamer, als was wir heute mit unseren Nutztieren anstellen.
Ich glaube so ganz getrennt kann man das alles nicht betrachten. Xenophobe Tendenzen sind vllt durchaus ein "menschlicher Zug" - was man daraus macht, das ist dann aber nochmal eine andere Frage. Gerade in der heutigen Welt, wird das natürlich massiv von einer kleinen globalen Elite befeuert. Kulturkampf und die Angst, dass der Ausländer mir etwas wegnehmen könnte, lenken ganz gut von der eigentlichen Ursache ab, nämlich den extremen Unterschieden zwischen den Klassen.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Pfostentreffer, Montag, 09.03.2026, 15:57 (vor 63 Tagen) @ majae

Fremdenhass ist kein "menschlicher Zug", er ist das Gegenteil von natürlich und komplett erlernt. El Mafaalani erklärt das wunderbar anhand von kleinen Kindern.


Es gibt durchaus einen evolutionsbiologischen Erklärungsansatz für Xenophobie, der aus meiner Laiensicht nicht ganz verkehrt klingt. Menschengruppen, die mehr Angst vor fremden hatten, hatten tendenziell bessere Überlebenschancen.

Bei Angst bin ich auch voll bei Dir. Er schrieb jedoch von "Fremdenhass". Um den Hass aus der Angst zu entwickeln, muss der zweite natürliche Schritt - die Neugier - zuerst unterdrückt werden.

Wenn diese jemanden "fremden" sehen, ist der erste Impuls, sich hinter Mama's Bein zu verstecken. Soweit so natürlich. Der Rassismus unterdrückt aber den folgenden natürlichen zweiten Impuls und der ist eben die Neugier.

Das Rassismus heute als menschliches Normalverhalten klassifiziert werden kann, weil es in vielen noch existenten Kulturen vorkommt, zeigt leider nur, wie erfolgreich "wir" waren mit unserer Missionierung und wie erfolgreich "wir" unsere Weltsicht über den Rest des Planeten verteilt haben.


Aber auch die Sozialisation spielt sicherlich eine Rolle.

Genau das meine ich ja. Uns ist heute häufig nicht bewusst, wie stark wir die Sozialisierung auf der ganzen Welt beeinflusst haben und jeden Tag noch beeinflussen. Allein die Tatsache, dass wir heute in "Staaten" leben und "Verträge" machen, kommt alles von uns Europäern und haben wir weiten Teilen des Planeten mit Gewalt durchgesetzt. Zu den Kosten, dass heute ein Grossteil der menschlichen Kulturen verschwunden sind und nahezu alle die Verhaltensweisen nutzen, die wir ihnen aufgezwungen haben.

Laut Harari wurde Rassismus im Prinzip erfunden um die Sklavenhalterei moralisch vertretbar zu machen. Deklassifiziere ich alle Dunkelhäutigen zum Tier, dann war das früher auch nicht grausamer, als was wir heute mit unseren Nutztieren anstellen.

Korrekt und kein Widerspruch. Und ich fand Sapiens auch sehr geil:-)

Und sehen wir ja heute auch in jedem Seminar zur Radikalisierung. Entmenschlichung des Gegner ist einer der entscheidenden Schritte auf dem Weg. War es schon unter Hitler, war es genauso in Gaza. Und das Beispiel wähle ich, da wir Familie und Freund in Israel haben und ich deren Radikalisierung quasi live miterleben konnte, was mich zuteifst schockiert hat und erst die Augen geöffnet, wie effektiv gut gemachte Propaganda wirklich sein kann.

Und Entmenschlichung des Gegner ist mir da leider sehr häufig untergekommen, gerade in den ersten Monaten nach dem 7. Oktober habe ich "das sind alles Tiere, die haben es nicht besser verdient" öfter gehört als ich zählen konnte.

Auf der anderen Seite in Gaza wird dieser Satz über Israelis vermutlich noch deutlich öfter zu hören gewesen sein und immer noch zu hören sein (da kenne ich nur kaum Leute).

Ich glaube so ganz getrennt kann man das alles nicht betrachten. Xenophobe Tendenzen sind vllt durchaus ein "menschlicher Zug" - was man daraus macht, das ist dann aber nochmal eine andere Frage.

Ich versuche in solchen Dingen nicht zu glauben, sondern lieber Leuten zuzuhören und zu lesen, die sich - im Gegensatz zu mir- professionell und wissenschaftlich damit auseinander gesetzt haben und nicht nur aus persönlichem Interesse wie ich.

Da sind mMn sowohl El-Mafaalani als auch Harari sehr gute Quellen, die man auch ohne eigenes Studium der Fachbereiche gut lesen und nachvollziehen kann.

Nun sind sie allerdings aus unterschiedlichen Fachbereichen. Deswegen ist es auch kein Widerspruch, dass die Antworten nicht 100 % deckungsgleich sind. Sie sind nur mit anderen Perspektiven als auch Schwerpunkten versehen. Für ein umfassendes Gesamtbild macht es mMn Sinn, beides zu betrachten und hier würde ich Hararis Einordnung als unvollstöndig ansehen: Es gibt genug Beispiel aus der Vergangenheit, bei denen Fremde andere Kulturen allein uns bereits mit offenen Armen und ohne Hass empfangen haben. Das hat Harari, wenn ich mich recht erinner, nicht mit drin gehabt und auch nicht erklärt. Falsch ist sein Gedanke deswegen aber noch nicht.

Gerade in der heutigen Welt, wird das natürlich massiv von einer kleinen globalen Elite befeuert. Kulturkampf und die Angst, dass der Ausländer mir etwas wegnehmen könnte, lenken ganz gut von der eigentlichen Ursache ab, nämlich den extremen Unterschieden zwischen den Klassen.

Das ist so und war vor 100 Jahren schon genauso. Heute sind nur die Mittel, diese Narrative unters Volk zu mischen, viel effizienter geworden und man kann uns alle soviel mit Müll zuschütten, dass die meisten nicht mehr wissen, was richtig und falsch ist.

Und das reicht bereits. Deswegen wirst du hier auch immer Leute finden, die diese Narrative ständig wiederholen, sei es über Ausländer oder Wärmepumpen oder oder was gerade den entsprechenden Überreichen (die eine sehr grosse SChnittmenge mit der von dir genannten "globalen Elite" haben, dass mMn aber ein Ausdruck ist, den man besser nicht in den Mund nimmt) einfällt und welches Narrativ sie verbreitet sehen wollen bzw. von welchem sie sich Vorteile versprechen. Weil sie es durch die ständigen Wiederholungen gelernt haben.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 16:41 (vor 63 Tagen) @ Pfostentreffer


Aber auch die Sozialisation spielt sicherlich eine Rolle.

Genau das meine ich ja. Uns ist heute häufig nicht bewusst, wie stark wir die Sozialisierung auf der ganzen Welt beeinflusst haben und jeden Tag noch beeinflussen. Allein die Tatsache, dass wir heute in "Staaten" leben und "Verträge" machen, kommt alles von uns Europäern und haben wir weiten Teilen des Planeten mit Gewalt durchgesetzt. Zu den Kosten, dass heute ein Grossteil der menschlichen Kulturen verschwunden sind und nahezu alle die Verhaltensweisen nutzen, die wir ihnen aufgezwungen haben.


Staaten sind letzendlich nur "größere" Territorien oder Reviere. Bei den indigenen Völkern gab es isolierte Stämme und Überfälle sowie Kriege auf andere Gruppen um zu versklaven und zu exapndieren. Ebenso gab es auch wie bei den Europäern Tauschgesellschaften und Handel.


Alleine dein Fokus auf Europäer als Erfinder von Eroberungen und Erweiterung der eigenen Grenzen ist schlicht nicht korrekt. Da braucht man nur nach Asien schauen, wo sich ebenfalls Hochkulturen und Agressoren entwickelten. Seien es die Perser, die frühen Chinesen oder Mongolen.

Tut mir leid, aber bei dir sehe ich schlicht nur ideologische, emotional getriebene Sichtweisen (Die bösen Europäer, der Rest der Welt ist gut) und keine wirklich objektive.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Pfostentreffer, Montag, 09.03.2026, 17:02 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone


Aber auch die Sozialisation spielt sicherlich eine Rolle.

Genau das meine ich ja. Uns ist heute häufig nicht bewusst, wie stark wir die Sozialisierung auf der ganzen Welt beeinflusst haben und jeden Tag noch beeinflussen. Allein die Tatsache, dass wir heute in "Staaten" leben und "Verträge" machen, kommt alles von uns Europäern und haben wir weiten Teilen des Planeten mit Gewalt durchgesetzt. Zu den Kosten, dass heute ein Grossteil der menschlichen Kulturen verschwunden sind und nahezu alle die Verhaltensweisen nutzen, die wir ihnen aufgezwungen haben.

Staaten sind letzendlich nur "größere" Territorien oder Reviere.

Nein. Staaten sind komplexe rechtliche Gebilde, die es vorher in vielen Orten auf der Welt nicht gab. Deswegen heissen sie auch Staaten und nicht Reviere. Völlig ohne Wertung.

Bei den indigenen Völkern gab es isolierte Stämme und Überfälle sowie Kriege auf andere Gruppen um zu versklaven und zu exapndieren.

Da musst du schon etwas genauer werden. Bei welchen "indigenen Völkern" gab es den organisierten Sklavenhandel um welche Gruppen zu versklaven?

Und das Europäer Kriege, Expansionen und Überfälle erfunden haben, habe ich nie behauptet, die Vorstellung kommt rein aus deinem Kopf. zudem hat es überhaupt nix mit dem Thema zu tun

Ebenso gab es auch wie bei den Europäern Tauschgesellschaften und Handel.

Again, ich verstehe nicht, welchen Bezug hat das zum Thema?

Alleine dein Fokus auf Europäer als Erfinder von Eroberungen und Erweiterung der eigenen Grenzen ist schlicht nicht korrekt.

ich habe nie geschrieben, dass die Europäer die Erfinder von Eroberung und Erweiterung der eigenen Grenzen sind. Das ist nur in deinem Kopf so, dass ich das geschrieben habe und ich habe echt keinen Bock mich für Dinge zu rechtfertigen, die ich nie geschrieben habe.

Da braucht man nur nach Asien schauen, wo sich ebenfalls Hochkulturen und Agressoren entwickelten. Seien es die Perser, die frühen Chinesen oder Mongolen.

Das stimmt natürlich und wer sollte das bestreiten?

Aber wer von denen hat nahezu ganz Afrika, nahezu ganz Asien, ganz Nordamerika und nahezu ganz Südamerika kolonialisiert und den Menschen dort unsere Lebensweisen vorgegeben, die bis heute gilt? Das waren ja wohl ausschliesslich die Europäer und darum ging es. Oder fällt dir noch ein anderes Beispiel ein? Das würde mich sehr interessieren.


Tut mir leid, aber bei dir sehe ich schlicht nur ideologische, emotional getriebene Sichtweisen (Die bösen Europäer, der Rest der Welt ist gut) und keine wirklich objektive.

Keine Ahnung, wann ich auch nur annährendes geschrieben habe, aber für Dinge, die du siehst, kann ich leider nix. Es ging nun mal um Sklavenhandel und Kolonialismus und bei diesen Themen war Europa nun mal ganz vorne dabei. Wie ich Marc schon geschrieben habe: Tut mir leid, wenn das nicht zu deinem Weltbild (man könnte auch sagen: Ideologie) passt.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 17:18 (vor 63 Tagen) @ Pfostentreffer


Aber auch die Sozialisation spielt sicherlich eine Rolle.

Genau das meine ich ja. Uns ist heute häufig nicht bewusst, wie stark wir die Sozialisierung auf der ganzen Welt beeinflusst haben und jeden Tag noch beeinflussen. Allein die Tatsache, dass wir heute in "Staaten" leben und "Verträge" machen, kommt alles von uns Europäern und haben wir weiten Teilen des Planeten mit Gewalt durchgesetzt. Zu den Kosten, dass heute ein Grossteil der menschlichen Kulturen verschwunden sind und nahezu alle die Verhaltensweisen nutzen, die wir ihnen aufgezwungen haben.

Staaten sind letzendlich nur "größere" Territorien oder Reviere.


Nein. Staaten sind komplexe rechtliche Gebilde, die es vorher in vielen Orten auf der Welt nicht gab. Deswegen heissen sie auch Staaten und nicht Reviere. Völlig ohne Wertung.

*trotzig auf dem Boden stampf* Dann nehmen wir als Analogie halt "Reiche" und die gab es schon mit den Azteken und Maya in Südamerika


Bei den indigenen Völkern gab es isolierte Stämme und Überfälle sowie Kriege auf andere Gruppen um zu versklaven und zu exapndieren.

Da musst du schon etwas genauer werden. Bei welchen "indigenen Völkern" gab es den organisierten Sklavenhandel um welche Gruppen zu versklaven?

Ein paar Sekunden google reicht eigentlich.

Nur ein Beispiel:
http://www.indianer-welt.de/meso/aztek/aztek-staat.htm

Und nein, dies ist kein organisierter Sklavenhandel, aber es Sklaverei und machte für die Betroffenen keinen Unterschied


Und das Europäer Kriege, Expansionen und Überfälle erfunden haben, habe ich nie behauptet, die Vorstellung kommt rein aus deinem Kopf. zudem hat es überhaupt nix mit dem Thema zu tun


Du formulierst es leider so. Dein ganzer Duktus spricht dafür.

Ebenso gab es auch wie bei den Europäern Tauschgesellschaften und Handel.

Again, ich verstehe nicht, welchen Bezug hat das zum Thema?

Alleine dein Fokus auf Europäer als Erfinder von Eroberungen und Erweiterung der eigenen Grenzen ist schlicht nicht korrekt.


ich habe nie geschrieben, dass die Europäer die Erfinder von Eroberung und Erweiterung der eigenen Grenzen sind. Das ist nur in deinem Kopf so, dass ich das geschrieben habe und ich habe echt keinen Bock mich für Dinge zu rechtfertigen, die ich nie geschrieben habe.

Siehe oben.

Da braucht man nur nach Asien schauen, wo sich ebenfalls Hochkulturen und Agressoren entwickelten. Seien es die Perser, die frühen Chinesen oder Mongolen.


Das stimmt natürlich und wer sollte das bestreiten?

Aber wer von denen hat nahezu ganz Afrika, nahezu ganz Asien, ganz Nordamerika und nahezu ganz Südamerika kolonialisiert und den Menschen dort unsere Lebensweisen vorgegeben, die bis heute gilt? Das waren ja wohl ausschliesslich die Europäer und darum ging es. Oder fällt dir noch ein anderes Beispiel ein? Das würde mich sehr interessieren.


Das stimmt auch, aber das sind wohl die Zufälle des damaligen technischen Vorsprungs und das damn aus dieser Position Machtmissbrauch betreibt.

Wenn die Chinesen weiter so fortgecshrittene Roboter bauen, die Saltos vollbringen währen unsere nicht mal 10 m gerade aus laufen können, dann sind "wir" vielleicht bald die Unterdrückten.


Tut mir leid, aber bei dir sehe ich schlicht nur ideologische, emotional getriebene Sichtweisen (Die bösen Europäer, der Rest der Welt ist gut) und keine wirklich objektive.


Keine Ahnung, wann ich auch nur annährendes geschrieben habe, aber für Dinge, die du siehst, kann ich leider nix. Es ging nun mal um Sklavenhandel und Kolonialismus und bei diesen Themen war Europa nun mal ganz vorne dabei. Wie ich Marc schon geschrieben habe: Tut mir leid, wenn das nicht zu deinem Weltbild (man könnte auch sagen: Ideologie) passt.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 14:18 (vor 63 Tagen) @ Scherben

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.

Nunja, das haben "wir" halt nicht erfunden. Der Verkauf der Ware "Mensch" existiert seit Menschengedenken. Kriege und Unterwerfungen übrigens auch.

Und der transatlantische Sklavenhandel hat auch davon profitiert, dass afrikanische Stämme da mitgemacht haben.

Gleiches gilt übrigens auch für Fremdenhass. Der ist so alt wie die Menschheit selbst.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Pfostentreffer, Montag, 09.03.2026, 15:20 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.


Nunja, das haben "wir" halt nicht erfunden.

Doch, Kolonialismus und Rassismus sind europäische "Erfindungen". Als Beginn des Rassimus gilt heute der Antisemitismus gegen Muslime (ja, davon sind auch viele Semiten und entsprechend beschrieb das Wort "Antisemitsmus" bis zum Holocaust Diskriminierung von Juden und Muslimen/ vielleicht für dich persönlich ganz interessant) und Juden während der spanischen Inquisition sowie die Ankunft von Columbus in Amerika (bzw. vor allem natürlich die Behandlung und Abwertung der "Locals" vor Ort).

Der Verkauf der Ware "Mensch" existiert seit Menschengedenken. Kriege und Unterwerfungen übrigens auch.

Vom Verkauf der Ware Mensch hat auch niemand geschrieben, das wäre Sklaverei und Menschenhandel, nicht Rassismus und Kolonialismus. Abgefahren, wie man das "verwechseln" kann.

Aber ich kann dich beruhigen, auch die Sklaverei gilt als europäische Erfindung. Auch der Name "Slave" kommt daher, da Sklaven früher häufig "Slawen" waren. Grundlage für das Sklaventum ist natürlich ein Verständnis für so etwas wie "Eigentum" - ebenfalls europäisch. Da kommen "wir" also nicht raus, ganz egal, wie sehr es der eigenen Weltsicht widerspricht.

Den Sklavenhandel gab es also schon lange, aber erst durch den (europäischen) Rassismus in der Form, an die Menschen heute denken. Was übrigens ein grosser Erfolg der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung ist, dass viele Leute heute zuerst daran denken.

Da müssen schon riesige geschichtliche Bildungslücken vorhanden sein, dass man glaubt, der Sklavenhandel hat in Afrika begonnen. Oder eben sehr böse Absichten. The choice is yours.

Und der transatlantische Sklavenhandel hat auch davon profitiert, dass afrikanische Stämme da mitgemacht haben.

Puh. Afrikanische Stämme soso. Als wir eine wirkliche Ahnung von Afrika bekommen haben, war Sklavenhandel schon längst normal in Europa. Keine Anhnung also, was das "Argument" soll. Mir natürlich bewusst: Victim blaming zur Schuldabwehr ist in deinen Kreisen sehr beliebt, schon klar. Aber trotzdem puh.

Juden haben auch beim Holocaust mitgemacht, es gab sogar einen eigenen Ausdruck dafür. Möchtest Du - entsprechend deiner Aussage zu afrikanischen Stämmen - auch unsere Schuld am Holocaust relativieren oder überlegst du dir dein Argument nochmal?

Gleiches gilt übrigens auch für Fremdenhass. Der ist so alt wie die Menschheit selbst.

Natürlich stimmt das überhaupt nicht und mir ist es komplett schleierhaft, wie man auf so einen Quatsch kommt (oh wait doch, ich weiss es).

Allein deswegen schon nicht, weil die Menschen bis vor 12'000 Jahren noch nicht sesshaft waren und entsprechend immer "fremd". Bzw. "heimisch" ein noch nicht existentes Konzept war. Neben sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr vielen anderen historischen Gründen.

Zusammenfassend kann man mit Recht behaupten, dass dein Post voller Fake News und wie üblich vor whatabouttism und falscher Schuldrelativierung (und damit gleichzeitig natürlich falsche Schuldzuweisung) nur so tropft. Kein einziger Satz ist inhaltlich korrekt oder gibt das vollständige Bild wider. Aus welchem Grund du sowas ständig postest, weisst wie immer nur du (vielleicht noch Ulf Poschardt:-)

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

tim86, Hamburg, Montag, 09.03.2026, 19:04 (vor 63 Tagen) @ Pfostentreffer
bearbeitet von tim86, Montag, 09.03.2026, 19:09

Eine sehr eurozentrische Sichtweise, die ignoriert, dass es in der Geschichte immer wieder Konzepte und Erfindungen gab, die von verschiedenen Kulturen unabhängig voneinander entwickelt wurden.

Am bekanntesten sind natürlich die Pyramiden. Dabei denkt jeder an Ägypten und ignoriert, dass viele Völker diese Bauform unabhängig von Ägypten ebenfalls erfunden haben. Nur sind bei den Pyramiden die ersten (Ägypten) auch die bekanntesten.

Nehmen wir Rassismus: Die moderne Rassenlehre wurde natürlich in Europa entwickelt. Der erste Vorläufer war aber nicht der Antisemitismus, selbst wenn man nur Europa betrachtet. In Europa waren es die Griechen, die nicht griechisch Sprechende als „Barbaren“ betrachteten.

Unabhängig von Europa entwickelten zum Beispiel die Japaner einen Rassismus gegenüber den Ainu. Und lange vor den Europäern entwickelten die Chinesen ihren Sinocentrismus. Schon in der Zhou-Dynastie(ca. 1100 v. Chr- ca. 800 v. Chr), wurden verschiedene Ethnien danach eingeordnet, wie ähnlich sie den Han-Chinesen waren. Dabei galten besonders blonde Völker und die Völker aus der Kunlun Region eher als Tiere, denn als Menschen und zur zivilisation Untauglich.

Nehmen wir den Kolonialismus: Auch hier gibt es verschiedene Formen. In seiner Grundform ist es jedoch die dauerhafte Eroberung fremder Territorien mit der Unterwerfung, Vertreibung oder Ermordung der ursprünglich einheimischen Bevölkerung. Auch das gab es in verschiedenen Epochen und in verschiedenen Regionen. Das muss übrigens nicht in übersee sein: Das russische Kolonialreich ist beispielsweise ein zusammenhängendes Reich, das sich nach Osten ausdehnte.

Bekannte Kolonialreiche außerhalb Europas waren zum Beispiel das chinesische Reich, das lange vor dem ersten europäischen Kolonialreich(dem antiken Griechenland) entstand. Andere antike Kolonialmächte waren etwa Phönizien, dessen Kolonie Karthago später selbst eigene Kolonien gründete, oder auch Ägypten. Bis jetzt unklar ist wiederum die Rolle der Sabaeer am Horn von Afrika, ob es sich dabei um Kolonien oder nur um den Einfluss einer benachbarten Macht handelte.

Was Sklaverei angeht: Diese wurde bereits in Mesopotamien praktiziert, wie etwa der Codex Hammurapi aus dem 18. Jahrhundert v. Chr. zeigt. Speziell Europäisch ist daran vor allem die besonders brutale Form der Sklaverei im transatlantischen Sklavenhandel. Wobei es auch im römischen Reich und anderen Starten sehr brutale Formen der Sklaverei gab und die Sklaverei in sich ja schon brutal ist.

Was stimmt ist, dass nicht alle Kulturen rassistisch waren und man so nicht sicher sagen kann, dass es in der Natur der Menschen liegt.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 19:27 (vor 63 Tagen) @ tim86


Was stimmt ist, dass nicht alle Kulturen rassistisch waren und man so nicht sicher sagen kann, dass es in der Natur der Menschen liegt.

Rassismus ist halt auch nur ein Tool zur Unterdrückung wie viele andere menschenverachtende Ideologien.

Ich schätze aber das Xenophobie, Abkapslung und Isolation zumindest anfänglich etwas universell menschliches ist. Das perfide ist ja, dass Menschen bereits rassistisch sein können, ohne andere Menschen als minderwertig zu bezeichnen oder gar verdrängen bzw beseitigen zu wollen. Gibt sogar positive Rassismen (Der Asiate ist gut in Mathe) und viele bemerken es garnicht.

Man sollte hier auch zwischen strukturellen (also staatlich-gesellschaftlichen) und anderweitigen Rassismus unterscheiden.

Festhalten kann man wohl: Potential rassitisch zu denken und zu handeln steckt wohl in jeder Kultur. Es kommt auf den Auslöser an. Die weißen Euopäer sahen halt einen eigenen Benefit darin, Afrikaner zu versklaven und Länder zu erobern.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 17:33 (vor 63 Tagen) @ Pfostentreffer

Nunja, Hypothesen sind ja immer so lange war, bis man sie widerlegen kann.

Die Maya haben schon weit vor der Ankunft der Europäer Kriege geführt. Tikal sogar sehr lange gegen Calakmul. Das waren übrigens auch "Staaten". Also auch schon vor der Ankunft der Europäer. Inklusive der Eroberung von Territorien.

Und guess what, die hatten auch Sklaven. Auch ohne Kontakt zu Europäern.

Gleiches gilt übrigens auch für Japan. D
Auch dort sind bereits im achten Jahrhundert n. Chr. Sklaverei und Eroberungsfeldhühner bekannt.

Die Entwicklung von Staaten oder Grenzen ist ebenfalls nichts, was typisch europäisch wäre.

Und selbstverständlich hat der transatlantische Sklavenhandel auch deswegen so hervorragend funktioniert, weil sich da Menschen verschiedener Ethnien einig waren, dass man mit dem Handel anderer Menschen Geld verdienen konnte.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

istar, Montag, 09.03.2026, 17:15 (vor 63 Tagen) @ Pfostentreffer

„Historisch richtete sich das Wort (Antisemitismus) nie gegen „Semiten“,zu denen auch Araber gehören, sondern nur gegen Juden, sollte deren Ausgrenzung und Verfolgung also legitimieren, nicht kritisieren.“

Aus Wikipedia.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 17:24 (vor 63 Tagen) @ istar

Don't confuse him with facts.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 16:53 (vor 63 Tagen) @ Pfostentreffer

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.


Nunja, das haben "wir" halt nicht erfunden.


Doch, Kolonialismus und Rassismus sind europäische "Erfindungen". Als Beginn des Rassimus gilt heute der Antisemitismus gegen Muslime (ja, davon sind auch viele Semiten und entsprechend beschrieb das Wort "Antisemitsmus" bis zum Holocaust Diskriminierung von Juden und Muslimen/ vielleicht für dich persönlich ganz interessant) und Juden während der spanischen Inquisition sowie die Ankunft von Columbus in Amerika (bzw. vor allem natürlich die Behandlung und Abwertung der "Locals" vor Ort).

Der Verkauf der Ware "Mensch" existiert seit Menschengedenken. Kriege und Unterwerfungen übrigens auch.


Vom Verkauf der Ware Mensch hat auch niemand geschrieben, das wäre Sklaverei und Menschenhandel, nicht Rassismus und Kolonialismus. Abgefahren, wie man das "verwechseln" kann.

Aber ich kann dich beruhigen, auch die Sklaverei gilt als europäische Erfindung. Auch der Name "Slave" kommt daher, da Sklaven früher häufig "Slawen" waren. Grundlage für das Sklaventum ist natürlich ein Verständnis für so etwas wie "Eigentum" - ebenfalls europäisch. Da kommen "wir" also nicht raus, ganz egal, wie sehr es der eigenen Weltsicht widerspricht.

Den Sklavenhandel gab es also schon lange, aber erst durch den (europäischen) Rassismus in der Form, an die Menschen heute denken. Was übrigens ein grosser Erfolg der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung ist, dass viele Leute heute zuerst daran denken.

Da müssen schon riesige geschichtliche Bildungslücken vorhanden sein, dass man glaubt, der Sklavenhandel hat in Afrika begonnen. Oder eben sehr böse Absichten. The choice is yours.

Und der transatlantische Sklavenhandel hat auch davon profitiert, dass afrikanische Stämme da mitgemacht haben.


Puh. Afrikanische Stämme soso. Als wir eine wirkliche Ahnung von Afrika bekommen haben, war Sklavenhandel schon längst normal in Europa. Keine Anhnung also, was das "Argument" soll. Mir natürlich bewusst: Victim blaming zur Schuldabwehr ist in deinen Kreisen sehr beliebt, schon klar. Aber trotzdem puh.

Juden haben auch beim Holocaust mitgemacht, es gab sogar einen eigenen Ausdruck dafür. Möchtest Du - entsprechend deiner Aussage zu afrikanischen Stämmen - auch unsere Schuld am Holocaust relativieren oder überlegst du dir dein Argument nochmal?

Gleiches gilt übrigens auch für Fremdenhass. Der ist so alt wie die Menschheit selbst.


Natürlich stimmt das überhaupt nicht und mir ist es komplett schleierhaft, wie man auf so einen Quatsch kommt (oh wait doch, ich weiss es).

Allein deswegen schon nicht, weil die Menschen bis vor 12'000 Jahren noch nicht sesshaft waren und entsprechend immer "fremd". Bzw. "heimisch" ein noch nicht existentes Konzept war. Neben sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr vielen anderen historischen Gründen.

Zusammenfassend kann man mit Recht behaupten, dass dein Post voller Fake News und wie üblich vor whatabouttism und falscher Schuldrelativierung (und damit gleichzeitig natürlich falsche Schuldzuweisung) nur so tropft. Kein einziger Satz ist inhaltlich korrekt oder gibt das vollständige Bild wider. Aus welchem Grund du sowas ständig postest, weisst wie immer nur du (vielleicht noch Ulf Poschardt:-)

Deine Art der Diskussion und emotionale Aufgeregtheit bei dem Thema ist wirklich gelinde gesagt, mega unsymptahisch und ich bin mit Marc sehr selten einer Meinung.


Wenn Rechte von dem unsäglichen Wort "Schuldkult" sprechen, bist du leider ein negatives, aber offensichtlich zutreffendes Beispiel und mit ein Grund warum Politik hier nur noch in Einzelfällen diskutiert wird. Du kannst die "Fakten" auch nüchterner vortragen, aber so macht das überhaupt keinen Spaß mit dir einen Diskurs anzugfangen, weil du emotional völlig befangen bist.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Pfostentreffer, Montag, 09.03.2026, 17:19 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.


Nunja, das haben "wir" halt nicht erfunden.


Doch, Kolonialismus und Rassismus sind europäische "Erfindungen". Als Beginn des Rassimus gilt heute der Antisemitismus gegen Muslime (ja, davon sind auch viele Semiten und entsprechend beschrieb das Wort "Antisemitsmus" bis zum Holocaust Diskriminierung von Juden und Muslimen/ vielleicht für dich persönlich ganz interessant) und Juden während der spanischen Inquisition sowie die Ankunft von Columbus in Amerika (bzw. vor allem natürlich die Behandlung und Abwertung der "Locals" vor Ort).

Der Verkauf der Ware "Mensch" existiert seit Menschengedenken. Kriege und Unterwerfungen übrigens auch.


Vom Verkauf der Ware Mensch hat auch niemand geschrieben, das wäre Sklaverei und Menschenhandel, nicht Rassismus und Kolonialismus. Abgefahren, wie man das "verwechseln" kann.

Aber ich kann dich beruhigen, auch die Sklaverei gilt als europäische Erfindung. Auch der Name "Slave" kommt daher, da Sklaven früher häufig "Slawen" waren. Grundlage für das Sklaventum ist natürlich ein Verständnis für so etwas wie "Eigentum" - ebenfalls europäisch. Da kommen "wir" also nicht raus, ganz egal, wie sehr es der eigenen Weltsicht widerspricht.

Den Sklavenhandel gab es also schon lange, aber erst durch den (europäischen) Rassismus in der Form, an die Menschen heute denken. Was übrigens ein grosser Erfolg der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung ist, dass viele Leute heute zuerst daran denken.

Da müssen schon riesige geschichtliche Bildungslücken vorhanden sein, dass man glaubt, der Sklavenhandel hat in Afrika begonnen. Oder eben sehr böse Absichten. The choice is yours.

Und der transatlantische Sklavenhandel hat auch davon profitiert, dass afrikanische Stämme da mitgemacht haben.


Puh. Afrikanische Stämme soso. Als wir eine wirkliche Ahnung von Afrika bekommen haben, war Sklavenhandel schon längst normal in Europa. Keine Anhnung also, was das "Argument" soll. Mir natürlich bewusst: Victim blaming zur Schuldabwehr ist in deinen Kreisen sehr beliebt, schon klar. Aber trotzdem puh.

Juden haben auch beim Holocaust mitgemacht, es gab sogar einen eigenen Ausdruck dafür. Möchtest Du - entsprechend deiner Aussage zu afrikanischen Stämmen - auch unsere Schuld am Holocaust relativieren oder überlegst du dir dein Argument nochmal?

Gleiches gilt übrigens auch für Fremdenhass. Der ist so alt wie die Menschheit selbst.


Natürlich stimmt das überhaupt nicht und mir ist es komplett schleierhaft, wie man auf so einen Quatsch kommt (oh wait doch, ich weiss es).

Allein deswegen schon nicht, weil die Menschen bis vor 12'000 Jahren noch nicht sesshaft waren und entsprechend immer "fremd". Bzw. "heimisch" ein noch nicht existentes Konzept war. Neben sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr vielen anderen historischen Gründen.

Zusammenfassend kann man mit Recht behaupten, dass dein Post voller Fake News und wie üblich vor whatabouttism und falscher Schuldrelativierung (und damit gleichzeitig natürlich falsche Schuldzuweisung) nur so tropft. Kein einziger Satz ist inhaltlich korrekt oder gibt das vollständige Bild wider. Aus welchem Grund du sowas ständig postest, weisst wie immer nur du (vielleicht noch Ulf Poschardt:-)


Deine Art der Diskussion und emotionale Aufgeregtheit bei dem Thema ist wirklich gelinde gesagt, mega unsymptahisch und ich bin mit Marc sehr selten einer Meinung.

Danke für dein offenes Feedback, schade das du nicht auf den Inhalt ein gehst und rein meine "performance" bewertest, aber gut.

Deine ständige Wiederholung rechtsextremer Narrative und ständige Diskreditierung von allem sinnvollen finde ich übrigens auch nicht so toll. So ist es, Menschen sind halt verschieden.

Wenn Rechte von dem unsäglichen Wort "Schuldkult" sprechen, bist du leider ein negatives, aber offensichtlich zutreffendes Beispiel und mit ein Grund warum Politik hier nur noch in Einzelfällen diskutiert wird.

Wow, da fällt es mir wahrlich schwer, in diesem Kontext Wort zu zu finden.

Der Rechte, der davon redet, bist dann in diesem Fall wohl du wenn ich das kurz bemerken darf, wenn du dieses Wort Ernst nimmst und auch noch verbreitest.

Du kannst die "Fakten" auch nüchterner vortragen, aber so macht das überhaupt keinen Spaß mit dir einen Diskurs anzugfangen, weil du emotional völlig befangen bist.

Dsa könnte ich in Anbetracht meines Gesprächspartners macht das aber keinen Sinn.

Und again, danke fürs Feedback, welches ich voll unterstreiche und dem ich mich in diesem Punkt voll anschliesse. Diese Art der Diskussion hat Marc entsprechend relativ exklusiv bei mir. Feuer mit Feuer und so.

Nachdem du jetzt mehrfach Feedback an mich gegeben hast nehme ich mir auch mal ein Feedback an dich heraus: Geh doch mal auf den tatsächich geschrieben Inhalt ein und nicht nur auf das, was dein kopf daraus macht, dreh den Leuten nicht das Wort im Mund um und versuch mal Dinge etwas länger zu durchdenken als nur die erste Antwort, die deine Emotion dir bietet, zu nutzen. Dann macht es mit dir vielleicht auch mal Spass.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 17:32 (vor 63 Tagen) @ Pfostentreffer

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.


Nunja, das haben "wir" halt nicht erfunden.


Doch, Kolonialismus und Rassismus sind europäische "Erfindungen". Als Beginn des Rassimus gilt heute der Antisemitismus gegen Muslime (ja, davon sind auch viele Semiten und entsprechend beschrieb das Wort "Antisemitsmus" bis zum Holocaust Diskriminierung von Juden und Muslimen/ vielleicht für dich persönlich ganz interessant) und Juden während der spanischen Inquisition sowie die Ankunft von Columbus in Amerika (bzw. vor allem natürlich die Behandlung und Abwertung der "Locals" vor Ort).

Der Verkauf der Ware "Mensch" existiert seit Menschengedenken. Kriege und Unterwerfungen übrigens auch.


Vom Verkauf der Ware Mensch hat auch niemand geschrieben, das wäre Sklaverei und Menschenhandel, nicht Rassismus und Kolonialismus. Abgefahren, wie man das "verwechseln" kann.

Aber ich kann dich beruhigen, auch die Sklaverei gilt als europäische Erfindung. Auch der Name "Slave" kommt daher, da Sklaven früher häufig "Slawen" waren. Grundlage für das Sklaventum ist natürlich ein Verständnis für so etwas wie "Eigentum" - ebenfalls europäisch. Da kommen "wir" also nicht raus, ganz egal, wie sehr es der eigenen Weltsicht widerspricht.

Den Sklavenhandel gab es also schon lange, aber erst durch den (europäischen) Rassismus in der Form, an die Menschen heute denken. Was übrigens ein grosser Erfolg der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung ist, dass viele Leute heute zuerst daran denken.

Da müssen schon riesige geschichtliche Bildungslücken vorhanden sein, dass man glaubt, der Sklavenhandel hat in Afrika begonnen. Oder eben sehr böse Absichten. The choice is yours.

Und der transatlantische Sklavenhandel hat auch davon profitiert, dass afrikanische Stämme da mitgemacht haben.


Puh. Afrikanische Stämme soso. Als wir eine wirkliche Ahnung von Afrika bekommen haben, war Sklavenhandel schon längst normal in Europa. Keine Anhnung also, was das "Argument" soll. Mir natürlich bewusst: Victim blaming zur Schuldabwehr ist in deinen Kreisen sehr beliebt, schon klar. Aber trotzdem puh.

Juden haben auch beim Holocaust mitgemacht, es gab sogar einen eigenen Ausdruck dafür. Möchtest Du - entsprechend deiner Aussage zu afrikanischen Stämmen - auch unsere Schuld am Holocaust relativieren oder überlegst du dir dein Argument nochmal?

Gleiches gilt übrigens auch für Fremdenhass. Der ist so alt wie die Menschheit selbst.


Natürlich stimmt das überhaupt nicht und mir ist es komplett schleierhaft, wie man auf so einen Quatsch kommt (oh wait doch, ich weiss es).

Allein deswegen schon nicht, weil die Menschen bis vor 12'000 Jahren noch nicht sesshaft waren und entsprechend immer "fremd". Bzw. "heimisch" ein noch nicht existentes Konzept war. Neben sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr vielen anderen historischen Gründen.

Zusammenfassend kann man mit Recht behaupten, dass dein Post voller Fake News und wie üblich vor whatabouttism und falscher Schuldrelativierung (und damit gleichzeitig natürlich falsche Schuldzuweisung) nur so tropft. Kein einziger Satz ist inhaltlich korrekt oder gibt das vollständige Bild wider. Aus welchem Grund du sowas ständig postest, weisst wie immer nur du (vielleicht noch Ulf Poschardt:-)


Deine Art der Diskussion und emotionale Aufgeregtheit bei dem Thema ist wirklich gelinde gesagt, mega unsymptahisch und ich bin mit Marc sehr selten einer Meinung.


Danke für dein offenes Feedback, schade das du nicht auf den Inhalt ein gehst und rein meine "performance" bewertest, aber gut.

Deine ständige Wiederholung rechtsextremer Narrative und ständige Diskreditierung von allem sinnvollen finde ich übrigens auch nicht so toll. So ist es, Menschen sind halt verschieden.

Wenn Rechte von dem unsäglichen Wort "Schuldkult" sprechen, bist du leider ein negatives, aber offensichtlich zutreffendes Beispiel und mit ein Grund warum Politik hier nur noch in Einzelfällen diskutiert wird.


Wow, da fällt es mir wahrlich schwer, in diesem Kontext Wort zu zu finden.

Der Rechte, der davon redet, bist dann in diesem Fall wohl du wenn ich das kurz bemerken darf, wenn du dieses Wort Ernst nimmst und auch noch verbreitest.

Ich nehme dieses Wort nicht ernst, weil es in erster Linie zur Diskreditierung für Verantwortung mit der eigenen Geschichte und Gechichts-Revisionismus verwendet wird.
Deswegen habe ich das auch in Klammern gesetzt. Es gibtaber durchaus Auswüchse, die weit darüber hinaus gehen.

Du kannst die "Fakten" auch nüchterner vortragen, aber so macht das überhaupt keinen Spaß mit dir einen Diskurs anzugfangen, weil du emotional völlig befangen bist.


Dsa könnte ich in Anbetracht meines Gesprächspartners macht das aber keinen Sinn.

Und again, danke fürs Feedback, welches ich voll unterstreiche und dem ich mich in diesem Punkt voll anschliesse. Diese Art der Diskussion hat Marc entsprechend relativ exklusiv bei mir. Feuer mit Feuer und so.

Nachdem du jetzt mehrfach Feedback an mich gegeben hast nehme ich mir auch mal ein Feedback an dich heraus: Geh doch mal auf den tatsächich geschrieben Inhalt ein und nicht nur auf das, was dein kopf daraus macht, dreh den Leuten nicht das Wort im Mund um und versuch mal Dinge etwas länger zu durchdenken als nur die erste Antwort, die deine Emotion dir bietet, zu nutzen. Dann macht es mit dir vielleicht auch mal Spass.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 15:38 (vor 63 Tagen) @ Pfostentreffer

Danke für die fundierte und ausführliche Einordnung der aktuellen "Marc-Wahrheiten"!

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

rheinlandbanane, Montag, 09.03.2026, 14:13 (vor 63 Tagen) @ Scherben

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.

Dann waren „wir“ aber sehr effektiv. Ich habe für ein knappes Jahr in townships rund um Johannesburg und pretoria gearbeitet. Noch nie zuvor so viel fremdenhass wie dort erlebt und der war nicht gegen mich gerichtet sondern unter den Bewohnern.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 14:16 (vor 63 Tagen) @ rheinlandbanane

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.


Dann waren „wir“ aber sehr effektiv. Ich habe für ein knappes Jahr in townships rund um Johannesburg und pretoria gearbeitet. Noch nie zuvor so viel fremdenhass wie dort erlebt und der war nicht gegen mich gerichtet sondern unter den Bewohnern.

Mir hat mal jemand mit langjähriger Südafrika-Erfahrung erzählt, dass die Buren sehr gut darin waren, die unterschiedlichen nichtweißen Bevölkerungsgruppen in Südafrika systematisch gegeneinander auszuspielen. Das könnte auch heute noch nachwirken.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 14:18 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.


Dann waren „wir“ aber sehr effektiv. Ich habe für ein knappes Jahr in townships rund um Johannesburg und pretoria gearbeitet. Noch nie zuvor so viel fremdenhass wie dort erlebt und der war nicht gegen mich gerichtet sondern unter den Bewohnern.


Mir hat mal jemand mit langjähriger Südafrika-Erfahrung erzählt, dass die Buren sehr gut darin waren, die unterschiedlichen nichtweißen Bevölkerungsgruppen in Südafrika systematisch gegeneinander auszuspielen. Das könnte auch heute noch nachwirken.

Und die Hutus und die Tutsis?

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 15:28 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.


Dann waren „wir“ aber sehr effektiv. Ich habe für ein knappes Jahr in townships rund um Johannesburg und pretoria gearbeitet. Noch nie zuvor so viel fremdenhass wie dort erlebt und der war nicht gegen mich gerichtet sondern unter den Bewohnern.


Mir hat mal jemand mit langjähriger Südafrika-Erfahrung erzählt, dass die Buren sehr gut darin waren, die unterschiedlichen nichtweißen Bevölkerungsgruppen in Südafrika systematisch gegeneinander auszuspielen. Das könnte auch heute noch nachwirken.


Und die Hutus und die Tutsis?

Ich kenne die Geschichte Ruandas nicht. Aber die Grenzen vieler afrikanischer Staaten wurden von den Kolonialmächten gezogen. Da fanden sich dann sehr unterschiedliche Völker im gleichen Staat wieder, und/oder man fand ein Volk in einer Reihe unterschiedlicher benachbarter Staaten.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

alexey83, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 08:08 (vor 64 Tagen) @ patrahn

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?

Mal ohne Wertung nachgefragt.
Welche linke Regierung ist das Resultat?
Die Grünen in BaWü sind weit entfernt von "links" und CDU war es ja noch nie.

Und jede Koalition mit AfD wäre nicht "Mitte-Rechts" sondern einfach nur braun.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Lordran, Montag, 09.03.2026, 08:07 (vor 64 Tagen) @ patrahn

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?

Du siehst doch was passiert. Die Rechte Partei wird bei jeder Wahl weiter zulegen. Dann wird überall diskutiert wie das sein kann um bei der nächsten Wahl zuzusehen wie sie wieder zulegen.
Und so weiter und so weiter.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Scherben, Kiel, Montag, 09.03.2026, 09:51 (vor 63 Tagen) @ Lordran

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Du siehst doch was passiert. Die Rechte Partei wird bei jeder Wahl weiter zulegen. Dann wird überall diskutiert wie das sein kann um bei der nächsten Wahl zuzusehen wie sie wieder zulegen.
Und so weiter und so weiter.

Das stimmt einfach nicht.

Wir haben hier in Schleswig-Holstein eine schwarz-grüne Regierung, davor hatten wir eine schwarz-gelb-grüne Regierung, und die AfD ist bei der letzten Wahl aus dem Parlament geflogen. Gerade WEIL sich hier niemand um die Befindlichkeiten der Nazis schert.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Litze80, Montag, 09.03.2026, 12:36 (vor 63 Tagen) @ Scherben

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die AfD bei der letzten Bundestagswahl in Schleswig Holstein 16,1 % erreicht hat, was natürlich immer noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt steht.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Scherben, Kiel, Montag, 09.03.2026, 13:14 (vor 63 Tagen) @ Litze80

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die AfD bei der letzten Bundestagswahl in Schleswig Holstein 16,1 % erreicht hat, was natürlich immer noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt steht.

Natürlich. Und die werden nächstes Jahr hier auch in den Landtag kommen, davon ist auszugehen.

Trotzdem ist die Story einfach Unsinn, dass die Nazis automatisch immer stärker werden. In manchen Bundesländern geht es rauf, in anderen geht es runter, und die jüngere Geschichte zeigt eben, dass man besonders gute Chancen hat, sie klein zu halten, wenn man sich nicht sonderlich für deren Narrative und die eingebaute schlechte Laune interessiert.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 14:13 (vor 63 Tagen) @ Scherben

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die AfD bei der letzten Bundestagswahl in Schleswig Holstein 16,1 % erreicht hat, was natürlich immer noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt steht.


Natürlich. Und die werden nächstes Jahr hier auch in den Landtag kommen, davon ist auszugehen.

Trotzdem ist die Story einfach Unsinn, dass die Nazis automatisch immer stärker werden. In manchen Bundesländern geht es rauf, in anderen geht es runter, und die jüngere Geschichte zeigt eben, dass man besonders gute Chancen hat, sie klein zu halten, wenn man sich nicht sonderlich für deren Narrative und die eingebaute schlechte Laune interessiert.

Leider sind in den letzten Jahren fast alle Parteien in Deutschland in unterschiedlichem Ausmaß weiter nach rechts gerückt. Ausnehmen würde ich eventuell die Linke. Aber die ist für mich persönlich aus unterschiedlichen Gründen unwählbar, vor allem deshalb, weil es dort zu viele Antisemiten gibt, die tun und lassen können, was sie wollen.

Vor allem Teile der Union, aber auch der FDP haben in den letzten Jahren leicht weichgespült Positionen übernommen, die man vorher nur bei AfD und Co. gefunden hat. Man glaubte, so der AfD Wählerstimmen abzujagen. Beispielsweise träumten einige Leute, kaum dass das Assad-System in Syrien gestürzt war, von massenhaften Rückführungen von Syrern. Das betraf nicht nur Straftäter, sondern auch Menschen, die sich längst bei uns integriert hatten. Auch die SPD und die Grünen hat das teilweise weiter nach rechts gezogen.

Daniel Günther hingegen gehört zu den Unionspolitikern, der sich nie an dem Spiel beteiligt haben. Dass er sich dem allgemeinen Rechtsruck entzogen hat, ist für mich Teil der Erklärung, dass die AfD in Schleswig-Holstein schwächer ist als in anderen westdeutschen Bundesländern.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 15:09 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Daniel Günther hingegen gehört zu den Unionspolitikern, der sich nie an dem Spiel beteiligt haben. Dass er sich dem allgemeinen Rechtsruck entzogen hat, ist für mich Teil der Erklärung, dass die AfD in Schleswig-Holstein schwächer ist als in anderen westdeutschen Bundesländern.

Mit ihm als Kanzlerkandidaten und einem Schattenkabinett von Menschen auf seiner Linie würde ich ganz sicher zum ersten Mal CDU wählen.

Konservativ ist ja ok, aber stures Beharren auf überkommenen Strukturen, wie Fritze es für konservativ hält, ist einfach nur idiotisch. Den Typen als Wirtschaftsfachmann hinzustellen, ist wirklich ein Witz.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 10:38 (vor 63 Tagen) @ Scherben

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Du siehst doch was passiert. Die Rechte Partei wird bei jeder Wahl weiter zulegen. Dann wird überall diskutiert wie das sein kann um bei der nächsten Wahl zuzusehen wie sie wieder zulegen.
Und so weiter und so weiter.


Das stimmt einfach nicht.

Wir haben hier in Schleswig-Holstein eine schwarz-grüne Regierung, davor hatten wir eine schwarz-gelb-grüne Regierung, und die AfD ist bei der letzten Wahl aus dem Parlament geflogen. Gerade WEIL sich hier niemand um die Befindlichkeiten der Nazis schert.

Also, es stimmt nicht, weil in Schleswig-Holstein nicht so ist? Jetzt ist SH leider nicht der Rest der Republik. Und das was der Vorposter beschreibt, nehme ich ebenfalls wahr. Und hier im Thread ordnet man die Grünen schon dem konservativen bürgerlichen Milieu zu, um eben das zu belegen, als wenn die BaWü-Grünen völlig abgekoppelt von der Bundespartei agieren würde.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

max09, Montag, 09.03.2026, 11:29 (vor 63 Tagen) @ Professor Bienlein

Also dass die Grünen in BW etwas anders machen als bspw. ihre Kollegen in Berlin (oder wo auch immer), ist alleine schon daran zu erkennen, dass seitens der Grünen Jugend schon gestern abend das gejaule und die Kritik an Özdemirs Vorgehen laut wurde.

Nun sind Jugendorganisationen generell intensiver in ihrer Ausrichtung und prinzipiell auch wenig ernstzunehmend, allerdings geht es mir massiv auf den Senkel, dass man damit die Bemühungen die Grünen mit ihren guten Ideen auch unter ihre Nicht-Stammwähler zu bringen, untergräbt.

Ich will nur mal daran erinnern, dass man 2021 mit Habeck ziemlich sicher einen Realo-Grünen Bundeskanzler hätte haben können, allerdings lieber den (Baer)bock zum Gärtner machen wollte. Würde man sich von seiner internen Opposition nicht ständig Steine in den Weg legen lassen, dann wären die Grünen heute deutlich weiter.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Scherben, Kiel, Montag, 09.03.2026, 11:08 (vor 63 Tagen) @ Professor Bienlein

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Du siehst doch was passiert. Die Rechte Partei wird bei jeder Wahl weiter zulegen. Dann wird überall diskutiert wie das sein kann um bei der nächsten Wahl zuzusehen wie sie wieder zulegen.
Und so weiter und so weiter.


Das stimmt einfach nicht.

Wir haben hier in Schleswig-Holstein eine schwarz-grüne Regierung, davor hatten wir eine schwarz-gelb-grüne Regierung, und die AfD ist bei der letzten Wahl aus dem Parlament geflogen. Gerade WEIL sich hier niemand um die Befindlichkeiten der Nazis schert.


Also, es stimmt nicht, weil in Schleswig-Holstein nicht so ist? Jetzt ist SH leider nicht der Rest der Republik. Und das was der Vorposter beschreibt, nehme ich ebenfalls wahr. Und hier im Thread ordnet man die Grünen schon dem konservativen bürgerlichen Milieu zu, um eben das zu belegen, als wenn die BaWü-Grünen völlig abgekoppelt von der Bundespartei agieren würde.

Es stimmt einfach nicht als generelles Prinzip. Finde auch ein bisschen beknackt, wenn ich mich jetzt für die Information über ein Gegenbeispiel rechtfertigen muss und man solche Statements wie "wird bei jeder Wahl weiter zulegen", die offensichtlich nicht stimmen, dann lieber unwidersprochen lässt.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Montag, 09.03.2026, 09:27 (vor 63 Tagen) @ Lordran

Was passiert in den Köpfen von Wählern wenn regelmäßig eine Mitte-Rechts Koalition eine Wählermehrheit erhält aber trotzdem dabei oft eine linke Regierung das Resultat ist. Gibt es historische Beispiele wie dann die weitere Entwicklung ist?


Du siehst doch was passiert. Die Rechte Partei wird bei jeder Wahl weiter zulegen. Dann wird überall diskutiert wie das sein kann um bei der nächsten Wahl zuzusehen wie sie wieder zulegen.
Und so weiter und so weiter.

Die du würdest den Knoten genau wie lösen?

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Sascha, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 08:07 (vor 64 Tagen) @ patrahn

Der klassische Grünenwähler ist doch mittlerweile eher ein Konservativer. Ich sehe bei schwarzgrün keine "linke" Regierung.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Scherben, Kiel, Montag, 09.03.2026, 09:53 (vor 63 Tagen) @ Sascha

Der klassische Grünenwähler ist doch mittlerweile eher ein Konservativer. Ich sehe bei schwarzgrün keine "linke" Regierung.

Viel bürgerlicher als in Baden-Württemberg gehen die Grünen doch kaum, und auch Leute wie Baerbock und Habeck sind so bürgerlich wie die durchschnittliche Familie, die früher CDU/CSU oder auch FDP gewählt hat.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Davja89, Montag, 09.03.2026, 10:47 (vor 63 Tagen) @ Scherben

Das mag deine Einschätzung sein. Kenn nun wirklich viele die eher Mitte-Rechts sind die bei ALB und Habek fast schon körperliche Schmerzen bekommen haben. Daher ist es glaube ich eher unerheblich was Grünen und SPD Wähler für Bürgerlich/Mitte-Rechts halten :D

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Scherben, Kiel, Montag, 09.03.2026, 11:10 (vor 63 Tagen) @ Davja89

Das mag deine Einschätzung sein. Kenn nun wirklich viele die eher Mitte-Rechts sind die bei ALB und Habek fast schon körperliche Schmerzen bekommen haben. Daher ist es glaube ich eher unerheblich was Grünen und SPD Wähler für Bürgerlich/Mitte-Rechts halten :D

Die vermeintlichen "körperlichen Schmerzen" sind mir scheißegal. Wer im Reihenhaus aufgewachsen ist, an guten Universitäten studiert hat und danach mit der Familie im Reihenhaus lebt, kommt halt aus einem bürgerlichen Milieu. Solche Begriffe haben eine Bedeutung, die bei den meisten der aktuell wichtigsten Grünen nun eben erfüllt ist.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Earl Chekov, Köln, Montag, 09.03.2026, 12:54 (vor 63 Tagen) @ Scherben

Das mag deine Einschätzung sein. Kenn nun wirklich viele die eher Mitte-Rechts sind die bei ALB und Habek fast schon körperliche Schmerzen bekommen haben. Daher ist es glaube ich eher unerheblich was Grünen und SPD Wähler für Bürgerlich/Mitte-Rechts halten :D


Die vermeintlichen "körperlichen Schmerzen" sind mir scheißegal. Wer im Reihenhaus aufgewachsen ist, an guten Universitäten studiert hat und danach mit der Familie im Reihenhaus lebt, kommt halt aus einem bürgerlichen Milieu. Solche Begriffe haben eine Bedeutung, die bei den meisten der aktuell wichtigsten Grünen nun eben erfüllt ist.

Die "Schmerzen" rühren zumeist von dem Gefühl, dass Grüne moralisieren und das schlechte Gewissen ansprechen. Das ist aber eine komplett andere Ebene als "bürgerlich" oder "Mitte".

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Scherben, Kiel, Montag, 09.03.2026, 13:16 (vor 63 Tagen) @ Earl Chekov

Das mag deine Einschätzung sein. Kenn nun wirklich viele die eher Mitte-Rechts sind die bei ALB und Habek fast schon körperliche Schmerzen bekommen haben. Daher ist es glaube ich eher unerheblich was Grünen und SPD Wähler für Bürgerlich/Mitte-Rechts halten :D


Die vermeintlichen "körperlichen Schmerzen" sind mir scheißegal. Wer im Reihenhaus aufgewachsen ist, an guten Universitäten studiert hat und danach mit der Familie im Reihenhaus lebt, kommt halt aus einem bürgerlichen Milieu. Solche Begriffe haben eine Bedeutung, die bei den meisten der aktuell wichtigsten Grünen nun eben erfüllt ist.


Die "Schmerzen" rühren zumeist von dem Gefühl, dass Grüne moralisieren und das schlechte Gewissen ansprechen. Das ist aber eine komplett andere Ebene als "bürgerlich" oder "Mitte".

Ja. Ich habe ja auch körperliche Schmerzen, wenn ich manche Leute von Union oder FDP (und erst recht von den Nazis) reden höre, aber daraus folgt ja nicht, dass sie nicht auch aus meinem Milieu stammen.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Sascha, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 10:14 (vor 63 Tagen) @ Scherben

"Links" ist ja auch längst keine relativ eng definierte politische Ausrichtung, sondern für viele ein Sammelbegriff, was man aus konservativer und rechter Sicht nicht will.

Klassisch geht es dabei vorrangig um die Belange einer "Arbeiterklasse". Jetzt summiert mam darunter Gendern, offene Grenzen und E-Autos...

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Chappi1991 ⌂ @, Montag, 09.03.2026, 10:26 (vor 63 Tagen) @ Sascha

"Links" ist ja auch längst keine relativ eng definierte politische Ausrichtung, sondern für viele ein Sammelbegriff, was man aus konservativer und rechter Sicht nicht will.

Klassisch geht es dabei vorrangig um die Belange einer "Arbeiterklasse". Jetzt summiert mam darunter Gendern, offene Grenzen und E-Autos...

Das ist ein reiner Kampfbegriff, der funktioniert mittlerweile ohne Inhalt. Und es gibt andere Begriffe, die ebenso gestrickt sind, wie zum Beispiel woke. Ein Begriff wird etabliert und wenn er mal etabliert ist, kann man den überall draufpappen und eine gewisse Kohorte springt ohne nachzudenken darauf an. Festnetzinternet ist in den USA mittlerweile woke.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 10:56 (vor 63 Tagen) @ Chappi1991

"Links" ist ja auch längst keine relativ eng definierte politische Ausrichtung, sondern für viele ein Sammelbegriff, was man aus konservativer und rechter Sicht nicht will.

Klassisch geht es dabei vorrangig um die Belange einer "Arbeiterklasse". Jetzt summiert mam darunter Gendern, offene Grenzen und E-Autos...


Das ist ein reiner Kampfbegriff, der funktioniert mittlerweile ohne Inhalt. Und es gibt andere Begriffe, die ebenso gestrickt sind, wie zum Beispiel woke. Ein Begriff wird etabliert und wenn er mal etabliert ist, kann man den überall draufpappen und eine gewisse Kohorte springt ohne nachzudenken darauf an. Festnetzinternet ist in den USA mittlerweile woke.

Funktioniert aber auch wunderbar mit Nazi, toxisch, Stammtisch, populistisch usw in die andere Richtung.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

majae, Muc, Montag, 09.03.2026, 14:48 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

"Links" ist ja auch längst keine relativ eng definierte politische Ausrichtung, sondern für viele ein Sammelbegriff, was man aus konservativer und rechter Sicht nicht will.

Klassisch geht es dabei vorrangig um die Belange einer "Arbeiterklasse". Jetzt summiert mam darunter Gendern, offene Grenzen und E-Autos...


Das ist ein reiner Kampfbegriff, der funktioniert mittlerweile ohne Inhalt. Und es gibt andere Begriffe, die ebenso gestrickt sind, wie zum Beispiel woke. Ein Begriff wird etabliert und wenn er mal etabliert ist, kann man den überall draufpappen und eine gewisse Kohorte springt ohne nachzudenken darauf an. Festnetzinternet ist in den USA mittlerweile woke.


Funktioniert aber auch wunderbar mit Nazi, toxisch, Stammtisch, populistisch usw in die andere Richtung.

Naja, Begriffe wie "toxisch" oder "populistisch" sind klar definierte Fachbegriffe. Das hast du bei "Woke" nicht und auch "links" lässt sich nicht klar definieren. Beides wird noch Gefühl verwendet für alle was nicht erzkonservativ ist, oder warum sollten erneuerbare Energien etwas politisch linkes sein?

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Chappi1991 ⌂ @, Montag, 09.03.2026, 11:02 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

Funktioniert aber auch wunderbar mit Nazi, toxisch, Stammtisch, populistisch usw in die andere Richtung.

In der Funktionsweise ja, in der Wirkung aber nicht gleichwertig.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 11:06 (vor 63 Tagen) @ Chappi1991

Funktioniert aber auch wunderbar mit Nazi, toxisch, Stammtisch, populistisch usw in die andere Richtung.


In der Funktionsweise ja, in der Wirkung aber nicht gleichwertig.

Liegt leider aber auch daran das die Rechtspopulisten sich im Internet besser zu vermarkten wissen.

Und dann gibt es noch die, denen die Linken zu konservativ und Rechten zu progressiv sind. Wer nicht spalten möchten ist auf beiden Seiten Feind.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Pfostentreffer, Montag, 09.03.2026, 16:31 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

Funktioniert aber auch wunderbar mit Nazi, toxisch, Stammtisch, populistisch usw in die andere Richtung.


In der Funktionsweise ja, in der Wirkung aber nicht gleichwertig.


Liegt leider aber auch daran das die Rechtspopulisten sich im Internet besser zu vermarkten wissen.

Nein, es liegt daran, dass Algorithmen auf Emotionalisierung und Clickbait ausgelegt sind, weil das am besten funktioniert.

Und der "Ausländer vergewaltigt deine Tochter" emotionalisiert halt mehr als ""lass doch erst mal genau untersuchen, was vorgefallen ist und wenn du die sozio-ökonomischen Faktoren und Straftaten, die Deutsche nicht begehen können, rausrechnest, sind Ausländer gar nicht Krimineller als Deutsche".

Es ist mitnichten so, dass bei den Rechten totale Marketing-Genies am Werk sind. Sie haben schlicht die einfachereren Messages, die vor allem die niederen Instinkte ansprechen und entsprechend emotionalisieren und meistens falsch / unvollständig sind. Diese aber zu widerlegen führt bereits zu dem im ersten Abschnitt angesprochenen Effekt.


Und dann gibt es noch die, denen die Linken zu konservativ und Rechten zu progressiv sind. Wer nicht spalten möchten ist auf beiden Seiten Feind.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Vielhilftviel, Montag, 09.03.2026, 08:36 (vor 63 Tagen) @ Sascha

Der klassische Grünenwähler ist doch mittlerweile eher ein Konservativer. Ich sehe bei schwarzgrün keine "linke" Regierung.

Aber irgendwenn müssen die halbwegs "linken" Wähler ja gewählt haben, das können ja nicht nur die 10% SPD+Linke gewesen sein.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Montag, 09.03.2026, 09:09 (vor 63 Tagen) @ Vielhilftviel

Der klassische Grünenwähler ist doch mittlerweile eher ein Konservativer. Ich sehe bei schwarzgrün keine "linke" Regierung.


Aber irgendwenn müssen die halbwegs "linken" Wähler ja gewählt haben, das können ja nicht nur die 10% SPD+Linke gewesen sein.

Doch, mehr links haben wir hier nicht im Angebot.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Sascha, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 09:08 (vor 63 Tagen) @ Vielhilftviel

Davon abgesehen, dass die Anzahl klassischer Linkshänder sowieso im Rahmen des Strukturwandels immer weiter abnimmt, wird ein großer Teil eben zur AfD gewandert sein.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Beethoven, Bonn, Montag, 09.03.2026, 12:33 (vor 63 Tagen) @ Sascha

Also die Anzahl klassischer Linkshänder liegt doch weiter bei etwa 10% oder hat sich die Kirche hier letzten Endes doch noch durchgesezt? ^^

In der Realität wählen Menschen nunmal leider nicht nur das was Ihnen persönlich helfen würde (siehe AfD-paradox) sondern lassen sich gerne von Nebensächlichkeiten wie "Kulturkampf" ablenken. Natürlich gibt eine Wahl schon wieder ob das Land eher links oder rechts ist aber eine klare Kausalität gibt es meiner Meinung nicht immer da auch andere Faktoren reinspielen.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

captain_gut, Rendsburg, Montag, 09.03.2026, 08:28 (vor 63 Tagen) @ Sascha

Der klassische Grünenwähler ist doch mittlerweile eher ein Konservativer. Ich sehe bei schwarzgrün keine "linke" Regierung.

Das kannst Du so pauschal auch nicht sagen. In BW ist das ganz sicher so. Aber auf anderer Ebene sind die Grünen teils "linker" als die SPD.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Sascha, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 08:33 (vor 63 Tagen) @ captain_gut

Viele Themen und Maßnahmen der Grünen sind eigentlich nur durch für eine bürgerliche Mittelschicht finanzierbar.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

captain_gut, Rendsburg, Montag, 09.03.2026, 09:01 (vor 63 Tagen) @ Sascha

Viele Themen und Maßnahmen der Grünen sind eigentlich nur durch für eine bürgerliche Mittelschicht finanzierbar.

Ich glaube, ich weiß in etwa, was Du meinst und würde bei einigen Punkten vielleicht nicht widersprechen. Kannst Du da trotzdem ein paar Beispiele nennen?

Ansonsten meinte ich, dass bei "linken" oder sozialen Themen wie Bildung, Migration, Gesundheit oder Bürgergeld/Grundsicherung die Grünen im Wahlprogramm teilweise eine "linkere" Position haben als die SPD.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Sascha, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 09:34 (vor 63 Tagen) @ captain_gut

Isolierung, E-Mobilität, Wärmepumpen etc. Das sind eben auch kostspielige Programmpunkte, die für das klassische linke Wählerklientel eben außerhalb der finanziellen Reichweite liegen.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

captain_gut, Rendsburg, Montag, 09.03.2026, 10:15 (vor 63 Tagen) @ Sascha

Isolierung, E-Mobilität, Wärmepumpen etc. Das sind eben auch kostspielige Programmpunkte, die für das klassische linke Wählerklientel eben außerhalb der finanziellen Reichweite liegen.

Ja, da würde ich nicht widersprechen. Wobei es auch keine Option sein kann, die Themen liegen zu lassen, weil sie sich nicht jeder leisten kann.

Und gerade bei einigen dieser Themen sehe ich auch eher andere Parteien, die dort Förderungen für diejenigen ins Spiel bringen, die sich das eh leisten können.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

istar, Montag, 09.03.2026, 08:40 (vor 63 Tagen) @ Sascha

Viele Themen und Maßnahmen der Grünen sind eigentlich nur durch für eine bürgerliche Mittelschicht finanzierbar.

Passt doch. Akademiker sind doch heute im Schnitt linker als diejenigen, für die „links“ irgendwann mal erfunden wurde.
Was auch ein Problem der SPD ist, denn grade unter Arbeitern finden sich viele AfD-Wähler.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Sascha, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 08:44 (vor 63 Tagen) @ istar

Viele Themen und Maßnahmen der Grünen sind eigentlich nur durch für eine bürgerliche Mittelschicht finanzierbar.


Passt doch. Akademiker sind doch heute im Schnitt linker als diejenigen, für die „links“ irgendwann mal erfunden wurde.
Was auch ein Problem der SPD ist, denn grade unter Arbeitern finden sich viele AfD-Wähler.

Klassische linke Politik ist da durchaus gegensätzliche zu grüner Politik. Allein was zum Beispiel den Erhalt von Arbeitsplätzen im industriellen Bereich angeht.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Burgsmüller84, Montag, 09.03.2026, 08:58 (vor 63 Tagen) @ Sascha

k.T.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

jniklast, Langenhagen, Montag, 09.03.2026, 08:04 (vor 64 Tagen) @ patrahn

Was hat das mit dieser Wahl zu tun? Die wahrscheinliche Regierung besteht aus den Parteien mit den meisten Stimmen, also wird der Wählerwille doch so gut es geht abgebildet.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 08:33 (vor 63 Tagen) @ jniklast

Was hat das mit dieser Wahl zu tun? Die wahrscheinliche Regierung besteht aus den Parteien mit den meisten Stimmen, also wird der Wählerwille doch so gut es geht abgebildet.

Ich befürchte, es geht deinem Vorredner um eine CDU-AfD-Koalition, die ja rechnerisch in Baden-Württemberg möglich wäre. Dieses Narrativ, eigentlich würden sich Union und AfD deutlich näherstehen als Union und Grüne bzw. Union und SPD, wird seit geraumer Zeit massiv verbreitet. Unter anderem auch von einer kleinen, aber lautstarken Minderheit innerhalb der CDU.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

Pfostentreffer, Montag, 09.03.2026, 08:50 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Was hat das mit dieser Wahl zu tun? Die wahrscheinliche Regierung besteht aus den Parteien mit den meisten Stimmen, also wird der Wählerwille doch so gut es geht abgebildet.


Ich befürchte, es geht deinem Vorredner um eine CDU-AfD-Koalition, die ja rechnerisch in Baden-Württemberg möglich wäre. Dieses Narrativ, eigentlich würden sich Union und AfD deutlich näherstehen als Union und Grüne bzw. Union und SPD, wird seit geraumer Zeit massiv verbreitet. Unter anderem auch von einer kleinen, aber lautstarken Minderheit innerhalb der CDU.

Du hälst das Narrativ für falsch?

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

jniklast, Langenhagen, Montag, 09.03.2026, 10:27 (vor 63 Tagen) @ Pfostentreffer

Ich hoffe doch, dass die überwältigende Mehrheit der CDU nach wie vor sich der freiheitlich-demokratischen Grundordnung verpflichtet fühlt. Alleine dadurch ist eine Koalition mit der AfD also auszuschließen.

Aber ganz davon ab, passt das Wahlergebnis von gestern doch einfach nicht zur Erzählung der Wählerwille würde ignoriert werden, wenn die AfD nicht an der Regierung beteiligt wird. Das "linke" Lager hat offensichtlich deutlich mehr Stimmen bekommen als die AfD, die deutliche Mehrheit also will sie nicht in Baden-Württemberg in der Regierung haben.

Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung

timmoe, Montag, 09.03.2026, 14:47 (vor 63 Tagen) @ jniklast

Ich hoffe doch, dass die überwältigende Mehrheit der CDU nach wie vor sich der freiheitlich-demokratischen Grundordnung verpflichtet fühlt. Alleine dadurch ist eine Koalition mit der AfD also auszuschließen.

Hoffen ist nicht wissen :-) Ich denke schon, dass das CDU Programm dem AfD Programm am nähesten kommt, zumindest von den gewählten Parteien.

Aber ganz davon ab, passt das Wahlergebnis von gestern doch einfach nicht zur Erzählung der Wählerwille würde ignoriert werden, wenn die AfD nicht an der Regierung beteiligt wird. Das "linke" Lager hat offensichtlich deutlich mehr Stimmen bekommen als die AfD, die deutliche Mehrheit also will sie nicht in Baden-Württemberg in der Regierung haben.

Eine CDU/GRÜNE-Koalition empfinde ich gar nicht als so links wie hier der Eindruck entstehen könnte. Dann doch eher SPD/GRÜNE

Bürgermeister tritt nicht mehr an – und wird dennoch gewählt

Thomas, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 07:30 (vor 64 Tagen) @ VM

OT, aber nette Geschichte:

Mit 57,1 Prozent der Stimmen ist der amtierende Bürgermeister der Gemeinde Philippsreut im Bayerischen Wald (Landkreis Freyung-Grafenau) wiedergewählt worden – und das, obwohl Helmut Knaus nicht mehr angetreten ist. Jedoch haben nach vorläufigem Ergebnis 216 Wählerinnen und Wähler seinen Namen auf den Stimmzettel geschrieben.

https://www.spiegel.de/politik/kommunalwahlen-in-bayern-buergermeister-helmut-knaus-tritt-nicht-mehr-an-und-wird-dennoch-gewaehlt-a-a75f3fad-40fd-4667-a494-a10e9188727b

Bürgermeister tritt nicht mehr an – und wird dennoch gewählt

Garum, Bornum am Harz, Montag, 09.03.2026, 08:52 (vor 63 Tagen) @ Thomas

OT, aber nette Geschichte:

Mit 57,1 Prozent der Stimmen ist der amtierende Bürgermeister der Gemeinde Philippsreut im Bayerischen Wald (Landkreis Freyung-Grafenau) wiedergewählt worden – und das, obwohl Helmut Knaus nicht mehr angetreten ist. Jedoch haben nach vorläufigem Ergebnis 216 Wählerinnen und Wähler seinen Namen auf den Stimmzettel geschrieben.

https://www.spiegel.de/politik/kommunalwahlen-in-bayern-buergermeister-helmut-knaus-tritt-nicht-mehr-an-und-wird-dennoch-gewaehlt-a-a75f3fad-40fd-4667-a494-a10e9188727b

Erinnert an den Film " Ein ehrenwerter Gentlemen" mit Eddie Murphy.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 22:14 (vor 64 Tagen) @ VM

Der Spiegel schreibt im Ticker "Boris Palmer buhlt um Ministerposten". Özdemir hatte im Wahlkampf in der Tat zumindest angedeutet, Palmer in sein Kabinett holen zu wollen. Man könnte jetzt polemisch sagen "Den Baden-Württembergern bleibt auch nichts erspart!". Palmers Problem ist seine Lust an der Provokation. Es juckt ihn so lange, bis er nicht mehr widerstehen kann und seine "fünf Minuten" hat. Und teilweise kommt dann Unerträgliches heraus, wie z.B. eine Kritik an PoCs in der Werbung der Deutschen Bahn.

Poschard fordert für seinen Freund Palmer einen Osten als der Musk der BaWü Regierung

CedricVanDerGun, Hamburg, Montag, 09.03.2026, 05:57 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Gestern in einem talk auf Welt TV, u.a. Mit Hofreither und Amthor. Gruseliger Typ, der Ulf

Poschard fordert für seinen Freund Palmer einen Osten als der Musk der BaWü Regierung

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 09.03.2026, 08:00 (vor 64 Tagen) @ CedricVanDerGun

Gestern in einem talk auf Welt TV, u.a. Mit Hofreither und Amthor. Gruseliger Typ, der Ulf

Analekzeme sind eklig und jucken.

Warum muss man überhaupt über sie schreiben?

Poschard fordert für seinen Freund Palmer einen Osten als der Musk der BaWü Regierung

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 08:30 (vor 63 Tagen) @ guy_incognito

Gestern in einem talk auf Welt TV, u.a. Mit Hofreither und Amthor. Gruseliger Typ, der Ulf


Analekzeme sind eklig und jucken.

Warum muss man überhaupt über sie schreiben?

Die Springer-Medien verlieren zwar in Deutschland an Auflage, aber sie haben trotzdem immer noch viel Reichweite. Lange Zeit hat man zwar teilweise AfD-Positionen vertreten, aber diese Partei offiziell bekämpft. Dies hat sich mittlerweile geändert, man tritt offener für eine Zusammenarbeit von Union und AfD ein. Und Ulf Poschardt spielt innerhalb des Springerverlags eine immer wichtigere Rolle, Mathias Döpfner setzt voll auf ihn. Das kann und das darf man nicht ignorieren.

Poschard fordert für seinen Freund Palmer einen Osten als der Musk der BaWü Regierung

CedricVanDerGun, Hamburg, Montag, 09.03.2026, 08:18 (vor 63 Tagen) @ guy_incognito

Weil Palmer hier diskutiert wurde, es gestern diese Runde gab und UP den Boris als seinen Freund tituliert hat und preisgegeben hat, was dieser angeblich vorhabe als Teil der Regierung

Poschard fordert für seinen Freund Palmer einen Osten als der Musk der BaWü Regierung

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 07:15 (vor 64 Tagen) @ CedricVanDerGun

Gestern in einem talk auf Welt TV, u.a. Mit Hofreither und Amthor. Gruseliger Typ, der Ulf

Er hat unter andrem auch gefordert, die CDU solle nicht mit den Grünen, sondern mit der AfD koalieren. Ulf Poschardt ist durch, und Springer ist durch.

Poschard fordert für seinen Freund Palmer einen Osten als der Musk der BaWü Regierung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 08:56 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Gestern in einem talk auf Welt TV, u.a. Mit Hofreither und Amthor. Gruseliger Typ, der Ulf


Er hat unter andrem auch gefordert, die CDU solle nicht mit den Grünen, sondern mit der AfD koalieren. Ulf Poschardt ist durch, und Springer ist durch.

Nachdem weder Grok noch Gemini dafür eine Quelle finden konnten, kannst du das sicherlich belegen.

Poschard fordert für seinen Freund Palmer einen Osten als der Musk der BaWü Regierung

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 09:19 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Gestern in einem talk auf Welt TV, u.a. Mit Hofreither und Amthor. Gruseliger Typ, der Ulf


Er hat unter andrem auch gefordert, die CDU solle nicht mit den Grünen, sondern mit der AfD koalieren. Ulf Poschardt ist durch, und Springer ist durch.


Nachdem weder Grok noch Gemini dafür eine Quelle finden konnten, kannst du das sicherlich belegen.

Gibt einige Quellen mit dem Video-Ausschnitt, diese hier habe ich als erste gefunden:

https://x.com/djpr/status/2030768950246597116

Poschard fordert für seinen Freund Palmer einen Osten als der Musk der BaWü Regierung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 10:01 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Gestern in einem talk auf Welt TV, u.a. Mit Hofreither und Amthor. Gruseliger Typ, der Ulf


Er hat unter andrem auch gefordert, die CDU solle nicht mit den Grünen, sondern mit der AfD koalieren. Ulf Poschardt ist durch, und Springer ist durch.


Nachdem weder Grok noch Gemini dafür eine Quelle finden konnten, kannst du das sicherlich belegen.


Gibt einige Quellen mit dem Video-Ausschnitt, diese hier habe ich als erste gefunden:

https://x.com/djpr/status/2030768950246597116

Uff. Das ist übel.

Palmer ist beliebt

Sentinel2150, Kiel, Sonntag, 08.03.2026, 23:29 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Nicht umsonst wurde er in Tübingen (einer Studentenstadt) als OB wiedergewählt nachdem er 2022 als parteiloser Kandidat dort angetreten ist und zwar vor der Kandidatin der Grünen

Palmer ist ein Medienkonstrukt

pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 09.03.2026, 07:41 (vor 64 Tagen) @ Sentinel2150

Palmer ist Bürgermeister einer Stadt in der Größe von Witten und Iserlohn. Kennt einer die Bürgermeister der beiden Städte, der nicht dort wohnt oder einen direkten Bezug zu den Städten hat? Wenn nicht vor allem die Springer-Presse den so hochgejazzt hätten, würde niemand Palmer kennen. Seine Politik als Bürgermeister kann ich nicht so bewerten. Ebensowenig wie die Politik von so ziemlich allen Bürgermeistern in Deutschland außer dem Oberbürgermeister in meiner Stadt. Dafür kriege ich viel zu wenig von Lokalpolitik anderer Städte und Gemeinden mit.

Palmer ist ein Medienkonstrukt

Talentförderer, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 19:26 (vor 63 Tagen) @ pactum Trotmundense

Gibt eben nicht soviele Bürgermeister im Westen die sonst auch ständig Rechtsradikalen Schwachsinn durch die Gegend posaunen. Da kann man medial schonmal berühmt werden.

Palmer ist ein Medienkonstrukt

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 12:39 (vor 63 Tagen) @ pactum Trotmundense

Palmer ist Bürgermeister einer Stadt in der Größe von Witten und Iserlohn. Kennt einer die Bürgermeister der beiden Städte, der nicht dort wohnt oder einen direkten Bezug zu den Städten hat? Wenn nicht vor allem die Springer-Presse den so hochgejazzt hätten, würde niemand Palmer kennen. Seine Politik als Bürgermeister kann ich nicht so bewerten. Ebensowenig wie die Politik von so ziemlich allen Bürgermeistern in Deutschland außer dem Oberbürgermeister in meiner Stadt. Dafür kriege ich viel zu wenig von Lokalpolitik anderer Städte und Gemeinden mit.

Ich glaube, da ist viel dran. Auch einem Thilo Sarrazin oder einem Hans-Georg Maaßen
hatten die Bild und die Welt immer wieder eine Plattform geboten, als beide schon lange im Ruhestand waren. Für mich waren bzw. sind das jeweils Beziehungen zum Nutzen. Die Springer-Presse bekommt ihre Schlagzeilen, die jeweiligen Provokateure bekommen eine Plattform und Reichweite.

Palmer ist ein Medienkonstrukt

Mob-Jenson, Siegen, Montag, 09.03.2026, 08:51 (vor 63 Tagen) @ pactum Trotmundense

Palmer ist Bürgermeister einer Stadt in der Größe von Witten und Iserlohn. Kennt einer die Bürgermeister der beiden Städte, der nicht dort wohnt oder einen direkten Bezug zu den Städten hat? Wenn nicht vor allem die Springer-Presse den so hochgejazzt hätten, würde niemand Palmer kennen. Seine Politik als Bürgermeister kann ich nicht so bewerten. Ebensowenig wie die Politik von so ziemlich allen Bürgermeistern in Deutschland außer dem Oberbürgermeister in meiner Stadt. Dafür kriege ich viel zu wenig von Lokalpolitik anderer Städte und Gemeinden mit.

Das mag alles sein. Aber er scheint nicht nur in seiner Stadt sondern darüber hinaus sehr beliebt zu sein. Und das in allen Wählerkreisen. Was einfach an seiner Volksnähe und seinem ihm eigenen "Querdenken" liegt. Ich nenne es mal progressiv-konservativ. Das spricht viele an. Und das sowohl Stadt- sowie Landbevölkerung. Diesen Politikertypus gibt es sonst nicht in der Öffentlichkeit.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

DerSchoeneBruno, Sonntag, 08.03.2026, 22:57 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Man könnte jetzt polemisch sagen "Den Baden-Württembergern bleibt auch nichts erspart!"

Noch nicht mal die SPD ... ;-)

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 23:05 (vor 64 Tagen) @ DerSchoeneBruno

Muhahahaha!

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 22:52 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Genau, er provoziert gerne. Abgesehen davon macht er aber anscheinend einen ganz guten Job. Der ist definitiv kein Bürokrat!

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 23:08 (vor 64 Tagen) @ Schoeneschooh

Genau, er provoziert gerne. Abgesehen davon macht er aber anscheinend einen ganz guten Job. Der ist definitiv kein Bürokrat!

Seine Entgleisung als Reaktion auf die Werbung der Deutschen Bahn hatte durchaus ähnliche "Qualitäten" wie die Forderungen nach einer "DEUTSCHEN Nationalmannschaft" aus rechtsradikalen Kreisen.

Es gibt Menschen, die eine nicht kontrollierbare Lust an der Provokation antreibt. Palmer ist ein Beispiel, Thilo Sarrazin ein anderes. Und teilweise müssen sie sich immer weiter steigern, um ihren Kick zu bekommen.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 23:12 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Ich wollte das nicht schönreden.

Man muss ihm aber in vielen anderen Bereichen den Erfolg schon eingestehen. Ohne die Provokationen würden dem Land mehr solche Politiker guttun denke ich.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Pfostentreffer, Montag, 09.03.2026, 08:34 (vor 63 Tagen) @ Schoeneschooh

Ich wollte das nicht schönreden.

Man muss ihm aber in vielen anderen Bereichen den Erfolg schon eingestehen.

Tatsächliches Interesse: Von welchen Erfolgen sprichst Du? Also nicht, dass es nicht so sein kann, ich weiss es schlicht nicht.

Ohne die Provokationen würden dem Land mehr solche Politiker guttun denke ich.

Als jemand, der nicht aus der Gegend Tübingen kommt sind Provokationen das Einzige, was ich von Palmer wahrnehme.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Schoeneschooh, CDMX, Montag, 09.03.2026, 22:48 (vor 63 Tagen) @ Pfostentreffer

Er wird schon einiges richtig machen bei den Wahlerfolgen. Er wirkt in Talkshows und sonst wo auf mich wie jemand, der sich auch mal über bürokratische Hürden hinwegsetzt, Dinge umsetzt und damit persönlich Verantwortung übernimmt.

Laut Google hat hat Tübingen unter seiner Leitung die CO2-Emissionen pro Kopf um 45 % gesenkt, während die Zahl der Arbeitsplätze im gleichen Zeitraum um 45 % stieg. Die Stadt verfolgt das Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden und ist dabei wohl auf ganz gutem Weg. Aktuell arbeitet er wohl an eine Windpark in der Nähe von Tübingen (hat da Ärger mit Flugschneisen der Bundeswehr) und an einer industriellen Wärmepumpe aus Flusswasser (da fehlt Geld).

Ist halt wie mit den Ultras. Wäre schön wenn man die haben könnte ohne den ganzen Scheiß, den sie ab und an verzapfen.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 23:19 (vor 64 Tagen) @ Schoeneschooh

Ich wollte das nicht schönreden.

Man muss ihm aber in vielen anderen Bereichen den Erfolg schon eingestehen. Ohne die Provokationen würden dem Land mehr solche Politiker guttun denke ich.

Du bekommst aber keinen Boris Palmer ohne die teilweise unsäglichen Provokationen. Ich befürchte, der wird sich nicht mehr ändern.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Schoeneschooh, CDMX, Montag, 09.03.2026, 00:47 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Vielleicht kümmerst du dich lieber um deine SPD. Da gibt es weniger dumme Sprüche, dafür aber eine Menge Stillstand. ;)

Landtagswahl in Baden-Württemberg

patrahn, Gelsenkirchen, Montag, 09.03.2026, 07:55 (vor 64 Tagen) @ Schoeneschooh

Also dumme Sprüche kann die SPD auch, anscheinend sehr viel dümmer als andere Parteien wie man an den Stimmen sieht

In München muss OB Reiter in die Stichwahl

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 21:43 (vor 64 Tagen) @ VM

Ist zwar nicht Baden-Württemberg, aber hoffentlich im Rahmen des Wahltags erlaubt:

Kommunalwahlen in Bayern: »Enttäuschender Wahlabend« – Münchner Oberbürgermeister Reiter muss in Stichwahl (Spiegel)

"Erste Ergebnisse der Kommunalwahl in Bayern sorgen für Überraschungen: Amtsinhaber Dieter Reiter (SPD) verpasst in München die absolute Mehrheit. Auch in vielen anderen Städten wird die Entscheidung erst in einer Stichwahl fallen."

Reiter hat aktuell 35,5 Prozent, der Kandidat der Grünen, Dominik Krause, 29,5 Prozent. Ausgezählt sind gut 1000 von 1376 Wahlbezirken.

Im Artikel wird noch nicht erwähnt, wie die AfD in wichtigen Städten, Landkreisen und Gemeinden abgeschnitten hat. Im Vorfeld wurde erwartet, das die ganz deutlich zulegt, das würde die Mehrheitsbildung in den Kreistagen und Räten wohl teilweise deutlich erschweren.

In München muss OB Reiter in die Stichwahl

majae, Muc, Montag, 09.03.2026, 11:47 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Sehr stabiles Ergebnis in München. Der CSU Kandidat schafft es nichtmal in die Stichwahl, die Grünen mit den meisten Stimmen. So wie Leipzig und Dresden letzte rationale Zufluchtsorte Sachsens sind, ist es München von einem ansonsten politisch eher etwas „wirren“ Bayern.

In München muss OB Reiter in die Stichwahl

Scherben, Kiel, Montag, 09.03.2026, 12:05 (vor 63 Tagen) @ majae

Sehr stabiles Ergebnis in München. Der CSU Kandidat schafft es nichtmal in die Stichwahl, die Grünen mit den meisten Stimmen. So wie Leipzig und Dresden letzte rationale Zufluchtsorte Sachsens sind, ist es München von einem ansonsten politisch eher etwas „wirren“ Bayern.

Ach, die fränkischen Städte sind auch recht stabil.

In München muss OB Reiter in die Stichwahl

Tilkowski, Ort, Sonntag, 08.03.2026, 22:23 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Die AFD selbst hat in München leider ein bisschen zu gelegt.
Aber die gute Machricht: mit ihren Landratskandidaten hat sie keinen Stich gemacht. Grundsätzlich scheint die CSU in einigen wichtigen Städten Sitze (Landräte und Bürgermeister) entweder an die freien Wähler oder die Grünen zu verlieren.
Insgesamt gatte ich mit einem besorgniserregenderen Wahlergebnis gerechnet. Und auch wenn ich kein Fan von den populistischen Haufen um Söder und Aiwanger bin, würde ich sie trotzdem im Grunde als stabil demokratisch einordnen.

Wohlhabende Großstädte vs. Land und arme Städte..

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 08.03.2026, 21:51 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

München gilt ja auch nicht gerade als arm.
Dort schneidet die AFD auch mäßig ab.
Wahl zum Stadtrat


Grüne: 26,1%
CSU: 25,5%
SPD: 18,6 %
AFD: 7,6 %

Das ist schon krass, wie sich das Bild von Landkreisen im Osten oder auch von GE unterscheidet.

Wohlhabende Großstädte vs. Land und arme Städte..

Pfostentreffer, Montag, 09.03.2026, 09:05 (vor 63 Tagen) @ Frankonius

München gilt ja auch nicht gerade als arm.
Dort schneidet die AFD auch mäßig ab.
Wahl zum Stadtrat


Grüne: 26,1%
CSU: 25,5%
SPD: 18,6 %
AFD: 7,6 %

Das ist schon krass, wie sich das Bild von Landkreisen im Osten oder auch von GE unterscheidet.

Nicht nur im Osten, auch zu den eigenen Landkreisen in Bayern. München ist auch halbwegs urbaner Raum, in diesen Räumen war die AFD lange chancelos (was sich gerade ändert) und das andere sind LANDkreise.

Leipzig dürfte auch einen niedrigeren AFD Anteil haben als die umliegenden sächsischen Dörfer. Der passendere Vergleich zu München wäre also eher Leipzig / Dresden als ostdeutsche Dörfer. Aber auch den Vergleich gewinnt München natürlich, was auch klare Gründe hat.

Geografie (Ortstyp) ist heute oft ein stärkerer Prädiktor für politische und kulturelle Einstellungen ist als die nationale Zugehörigkeit. Sprich: Die Einwohner von München sind den Einwohnern Teherans politisch tendenziell näher als denen eines Landkreises in Sachsen.

Der Vorsprung der Grünen schmilzt

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 21:10 (vor 64 Tagen) @ VM

Die Grünen müssen bangen die CDU holt auf.
Nur noch 0,6 % auseinander.

Vergiss es.

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Montag, 09.03.2026, 00:20 (vor 64 Tagen) @ Garum

Es fehlt nur noch der Wahlkreis Böblingen.

Der Vorsprung der Grünen ist knapp, aber stabil.

Der Vorsprung bei den Stimmen wird bleiben, aber es ist ein Patt bei den Sitzen möglich.

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Sonntag, 08.03.2026, 23:11 (vor 64 Tagen) @ Garum

56:56 (ARD)

Der Vorsprung der Grünen schmilzt

sfroehlich73, Mainz, Sonntag, 08.03.2026, 21:44 (vor 64 Tagen) @ Garum

Ich glaube nicht, dass das für die Grünen zum Problem wird. Auch 0.6 Punkte muss man erst einmal aufholen ... um diese Zeit, nach allen möglichen Auszählungen.

Der Vorsprung der Grünen schmilzt

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 21:29 (vor 64 Tagen) @ Garum

Die Grünen müssen bangen die CDU holt auf.
Nur noch 0,6 % auseinander.

Ich weiß nicht, ob das schon der Effekt der Briefwahlstimmen ist. Die sind teilweise bereits vor Wochen abgeschickt worden, als die Stimmung noch deutlich stärker pro CDU war. Teilweise gibt es aber auch Effekte, weil in den ländlichen Regionen mit hohem CDU-Anteil schneller ausgezählt wird als in den Städten, wo die Grünen eher stärker sein dürften. Wie auch immer, es kann noch eine lange Nach werden. Als ich Hagel seine Niederlage eingestehen sah, hatte ich mir schon gedacht "Lieber erst einmal bedeckt halten!".

Der Vorsprung der Grünen schmilzt

jniklast, Langenhagen, Sonntag, 08.03.2026, 21:55 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Auf der offiziellen Seite des Landesamtes fehlen nur noch 25 von 11570 Gebieten und die Grünen haben 0,5% Vorsprung. Das dürfte unmöglich aufzuholen sein.

Der Vorsprung der Grünen schmilzt

ChriLo, Sonntag, 08.03.2026, 21:56 (vor 64 Tagen) @ jniklast

Die Tagesschau schreibt, dass es rechnerisch unmöglich ist.

Der Vorsprung der Grünen schmilzt

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 08.03.2026, 21:56 (vor 64 Tagen) @ jniklast

Vielleicht beantragt Frau Putinknecht eine Neuauszählung.
Sind die dort überhaupt angetreten?
Und warum befragt man sie nicht?

Der Vorsprung der Grünen schmilzt

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 22:39 (vor 64 Tagen) @ Frankonius

Vielleicht beantragt Frau Putinknecht eine Neuauszählung.
Sind die dort überhaupt angetreten?
Und warum befragt man sie nicht?

In Sachsen-Anhalt jedenfalls wollen sie antreten:

"„China ist die vorbildlichste Demokratie. Die setzen die Meinung diktatorisch durch, sie haben aber die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung durchgesetzt.“

Klaus Benecke, Kandidat für Platz 1 der BSW-Landesliste Sachsen-Anhalt, soeben in Magdeburg bei seiner Bewerbungsrede."

https://x.com/EichlerHagen/status/2030587416550011372

Ich hätte nicht geglaubt, dass man so viel Lack saufen kann.

Der Vorsprung der Grünen schmilzt

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 22:09 (vor 64 Tagen) @ Frankonius

Vielleicht beantragt Frau Putinknecht eine Neuauszählung.
Sind die dort überhaupt angetreten?
Und warum befragt man sie nicht?

War die nicht in der Berliner Runde?
Ach ne, das war ja die Frau Weidel, kann man schon mal verwechseln ;-)

Der Landesverband Baden-Württemberg des BSW hat ein Landtagswahlprogramm auf seiner Homepage, also dürften sie wohl angetreten sein. Wären sie auch nur in die Nähe der fünf Prozent gekommen, dann wäre das in den Medien erwähnt worden und sie wären auch in den Diagrammen, etc. explizit aufgetaucht.

Was die Bundestagswahl angeht, hat sich der Wahlprüfungsausschuss des Bundestages intensiv mit allen Vorwürfen des BSW befasst. Dort, wo es konkret wurde, hat man explizit nachgehakt, alles hat sich in Luft aufgelöst. Beispielsweise gab es Vorwürfe, dass vom BSW namentlich genannte Personen die Partei gewählt hätten, aber angeblich wären im Wahllokal null Stimmen herausgekommen. Da stellte sich dann beispielsweise heraus, dass die Personen das BSW lediglich mit der Zweitstimme gewählt hatten. Es gab dort zwar keine Erststimmen für das BSW, aber einige Zweitstimmen. Was blieb war Geschwurbel und Mimimi nach dem Motto "Der Wahlzettel war gefaltet, und wir kamen erst nach dem Knick, deshalb haben uns unsere Wähler nicht gefunden!" oder "Theoretisch hätte falsch ausgezählt worden sein können. Wir bestehen deshalb auf eine bundesweite Neuauszählung!". Trotzdem hat das BSW jetzt Verfassungsbeschwerde eingelegt.

Der Vorsprung der Grünen schmilzt

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 21:18 (vor 64 Tagen) @ Garum

Habe gerade überlegt ob Cem Özdemir wirklich legitimierter Ministerpräsident wäre, wenn er mit ein paar Stimmchen Vorsprung gewinnt und neben der CDU mit Abstand die größte Kraft eine Partei weit rechts der CDU ist. Natürlich ist er das, aber was würde wohl bei einer Stichwahl herauskommen?

Der Vorsprung der Grünen schmilzt

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 21:25 (vor 64 Tagen) @ Schoeneschooh

Habe gerade überlegt ob Cem Özdemir wirklich legitimierter Ministerpräsident wäre, wenn er mit ein paar Stimmchen Vorsprung gewinnt und neben der CDU mit Abstand die größte Kraft eine Partei weit rechts der CDU ist. Natürlich ist er das, aber was würde wohl bei einer Stichwahl herauskommen?

Eine Stichwahl gäbe es ja nur wenn die CDU ihren Kandidaten zur Wahl stellen würde.
Das würde dann allerdings ein Desaster geben.

Der Vorsprung der Grünen schmilzt

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 07:30 (vor 64 Tagen) @ Garum

Habe gerade überlegt ob Cem Özdemir wirklich legitimierter Ministerpräsident wäre, wenn er mit ein paar Stimmchen Vorsprung gewinnt und neben der CDU mit Abstand die größte Kraft eine Partei weit rechts der CDU ist. Natürlich ist er das, aber was würde wohl bei einer Stichwahl herauskommen?


Eine Stichwahl gäbe es ja nur wenn die CDU ihren Kandidaten zur Wahl stellen würde.
Das würde dann allerdings ein Desaster geben.

Das wird deshalb auch definitiv nicht passieren. Allerdings werden die Koalitionsverhandlungen vermutlich schwierig. Die Grünen liegen bei den Wählerstimmen leicht vorne, aber Grüne und CDU haben gleich viele Abgeordnete. Manuel Hagel hat seine Niederlage früh eingestanden, da kommt er nicht mehr heraus. Aber die CDU könnte dafür, dass sie nicht den Ministerpräsidenten stellt, an anderer Stelle Gegenleistungen fordern, z.B. die wichtigeren Ministerien.

Der Vorsprung der Grünen schmilzt

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Montag, 09.03.2026, 07:53 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Habe gerade überlegt ob Cem Özdemir wirklich legitimierter Ministerpräsident wäre, wenn er mit ein paar Stimmchen Vorsprung gewinnt und neben der CDU mit Abstand die größte Kraft eine Partei weit rechts der CDU ist. Natürlich ist er das, aber was würde wohl bei einer Stichwahl herauskommen?


Eine Stichwahl gäbe es ja nur wenn die CDU ihren Kandidaten zur Wahl stellen würde.
Das würde dann allerdings ein Desaster geben.


Das wird deshalb auch definitiv nicht passieren. Allerdings werden die Koalitionsverhandlungen vermutlich schwierig. Die Grünen liegen bei den Wählerstimmen leicht vorne, aber Grüne und CDU haben gleich viele Abgeordnete. Manuel Hagel hat seine Niederlage früh eingestanden, da kommt er nicht mehr heraus. Aber die CDU könnte dafür, dass sie nicht den Ministerpräsidenten stellt, an anderer Stelle Gegenleistungen fordern, z.B. die wichtigeren Ministerien.

Die werden sich eher zurückhalten, weil sie keine Leute haben und das auch wissen.

Die Weidel.....

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 08.03.2026, 19:46 (vor 64 Tagen) @ VM

..unfassbar wie abstoßend eine Person sein kann.
Gegen die ist Trump noch hochsympathisch.

Die Weidel.....

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 20:09 (vor 64 Tagen) @ Frankonius

Alles an ihr ist furchtbar, selbst der Malermeister aus Sachsen ist dagegen ein Sympathieträger. Nichts an ihr ist kompatibel mit der Partei, deren Vorsitzende sie ist. Und jetzt mal im Extremfall: ein Regierungschef, der nicht in seinem Land wohnt? Das dürfte in der Weltgeschichte einmalig sein ;)

Die Weidel.....

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 20:23 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Alles an ihr ist furchtbar, selbst der Malermeister aus Sachsen ist dagegen ein Sympathieträger. Nichts an ihr ist kompatibel mit der Partei, deren Vorsitzende sie ist. Und jetzt mal im Extremfall: ein Regierungschef, der nicht in seinem Land wohnt? Das dürfte in der Weltgeschichte einmalig sein ;)

Ich glaube nicht das die Weidel im Extremfall Bundeskanzlerin wird, dann glaube ich eher das die Rechten freidrehen und der Kampf um die Machttröge bei denen vollentbrennt.
Überall ist in den Spitzenpositionen bei der AfD Dampf im Kessel. Hier in Niedersachsen
bekriegen die sich teilweise auf offener Bühne.
Um so verwunderlicher ist das die immer noch solch Zustimmungswerte haben.

Die Weidel.....

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 10:03 (vor 63 Tagen) @ Garum

Um so verwunderlicher ist das die immer noch solch Zustimmungswerte haben.

Mich wundert das angesichts der AfD-Wähler nicht im Geringsten.

Die Weidel.....

MDomi, Sonntag, 08.03.2026, 20:32 (vor 64 Tagen) @ Garum

Verwunderlich? Den Leuten die sie wählen, denen sind Inhalte und Personen scheiß egal. Das sind einfach furchtbar "einfache" Menschen.

Die Weidel.....

Skip2k, Recklinghausen, Sonntag, 08.03.2026, 20:50 (vor 64 Tagen) @ MDomi

Die müssen nicht „einfach“ sein sondern abgehängt. Menschen die sich von Politik und Globalisierung/Welt abgehängt fühlen (egal ob sie es wirklich sind oder nicht, das Gefühl zählt) sind die, die mit am stärksten zur AfD tendieren (neben sehr sehr reichen Menschen die auf ein Programm wie bei den Republikanern in den USA hoffen). Dazu muss es noch eine gewisse Gewissenlosigkeit geben (kein Problem mit Rassimus etc.). Gibt sehr interessante Untersuchungen zur Wählerschaft der AfD.

Die Weidel.....

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 21:01 (vor 64 Tagen) @ Skip2k

Die müssen nicht „einfach“ sein sondern abgehängt. Menschen die sich von Politik und Globalisierung/Welt abgehängt fühlen (egal ob sie es wirklich sind oder nicht, das Gefühl zählt) sind die, die mit am stärksten zur AfD tendieren (neben sehr sehr reichen Menschen die auf ein Programm wie bei den Republikanern in den USA hoffen). Dazu muss es noch eine gewisse Gewissenlosigkeit geben (kein Problem mit Rassimus etc.). Gibt sehr interessante Untersuchungen zur Wählerschaft der AfD.

Vor ein paar Jahren haben Umfragen nahegelegt, dass Furcht ein wesentlicher Faktor war, AfD zu wählen. Wer sich von "Ausländern", von Veränderung, von sozialem Abstieg, von Jobverlust, etc. bedroht fühlte, neigte im Durchschnitt stärker zur AfD als Menschen mit einem positiveren Weltbild.

AfD-Wähler haben wohl nur vor zwei Dingen keine Angst: Vor dem Klimawandel und davor, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt ;-)

Die Weidel.....

CD7, Berlin, Sonntag, 08.03.2026, 21:37 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Die müssen nicht „einfach“ sein sondern abgehängt. Menschen die sich von Politik und Globalisierung/Welt abgehängt fühlen (egal ob sie es wirklich sind oder nicht, das Gefühl zählt) sind die, die mit am stärksten zur AfD tendieren (neben sehr sehr reichen Menschen die auf ein Programm wie bei den Republikanern in den USA hoffen). Dazu muss es noch eine gewisse Gewissenlosigkeit geben (kein Problem mit Rassimus etc.). Gibt sehr interessante Untersuchungen zur Wählerschaft der AfD.


Vor ein paar Jahren haben Umfragen nahegelegt, dass Furcht ein wesentlicher Faktor war, AfD zu wählen. Wer sich von "Ausländern", von Veränderung, von sozialem Abstieg, von Jobverlust, etc. bedroht fühlte, neigte im Durchschnitt stärker zur AfD als Menschen mit einem positiveren Weltbild.

AfD-Wähler haben wohl nur vor zwei Dingen keine Angst: Vor dem Klimawandel und davor, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt ;-)

Das mit dem "abgehängt" ist aber gerade durch die AFD Wählerschaft in BaWü widerlegt.
Das mit dem "einfach" finde ich schon ganz richtig, denn genau das ist das "Programm" der AFD.

Die Weidel.....

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 21:49 (vor 64 Tagen) @ CD7

Vor ein paar Jahren haben Umfragen nahegelegt, dass Furcht ein wesentlicher Faktor war, AfD zu wählen. Wer sich von "Ausländern", von Veränderung, von sozialem Abstieg, von Jobverlust, etc. bedroht fühlte, neigte im Durchschnitt stärker zur AfD als Menschen mit einem positiveren Weltbild.

AfD-Wähler haben wohl nur vor zwei Dingen keine Angst: Vor dem Klimawandel und davor, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt ;-)


Das mit dem "abgehängt" ist aber gerade durch die AFD Wählerschaft in BaWü widerlegt.
Das mit dem "einfach" finde ich schon ganz richtig, denn genau das ist das "Programm" der AFD.

Mittlerweile gibt es bei vielen Arbeitnehmern in Baden-Württemberg vor allem in der Automobilindustrie durchaus massive Ängste vor Jobverlust. Die macht sich die AfD ganz bewusst zunutze. Auch den Kampf gegen das Verbrennerverbot muss man vor diesem Hintergrund sehen, hier mischen mittlerweile auch Teile der IG Metall, etc. mit. Alles aus Furcht vor der AfD, die auch in die Betriebsräte hinein wollen.

Teilweise erzählen die Automobilunternehmen auch ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, dass man in Deutschland weiterhin auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor setzen wird. Gleichzeitig errichtet man in Tschechien, Spanien, Ungarn, etc. moderne Fabriken, in denen man Elektroautos produziert. In ein paar Jahren heißt es dann vermutlich "Tut uns leid, der Markt verlangt überraschenderweise Elektroautos, Verbrenner gehen kaum noch. Deshalb müssen wir unsere Stammwerke schließen!".

Die Weidel.....

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 08.03.2026, 22:03 (vor 64 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 08.03.2026, 22:06

Vor ein paar Jahren haben Umfragen nahegelegt, dass Furcht ein wesentlicher Faktor war, AfD zu wählen. Wer sich von "Ausländern", von Veränderung, von sozialem Abstieg, von Jobverlust, etc. bedroht fühlte, neigte im Durchschnitt stärker zur AfD als Menschen mit einem positiveren Weltbild.

AfD-Wähler haben wohl nur vor zwei Dingen keine Angst: Vor dem Klimawandel und davor, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt ;-)


Das mit dem "abgehängt" ist aber gerade durch die AFD Wählerschaft in BaWü widerlegt.
Das mit dem "einfach" finde ich schon ganz richtig, denn genau das ist das "Programm" der AFD.


Mittlerweile gibt es bei vielen Arbeitnehmern in Baden-Württemberg vor allem in der Automobilindustrie durchaus massive Ängste vor Jobverlust. Die macht sich die AfD ganz bewusst zunutze. Auch den Kampf gegen das Verbrennerverbot muss man vor diesem Hintergrund sehen, hier mischen mittlerweile auch Teile der IG Metall, etc. mit. Alles aus Furcht vor der AfD, die auch in die Betriebsräte hinein wollen.

Teilweise erzählen die Automobilunternehmen auch ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, dass man in Deutschland weiterhin auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor setzen wird. Gleichzeitig errichtet man in Tschechien, Spanien, Ungarn, etc. moderne Fabriken, in denen man Elektroautos produziert. In ein paar Jahren heißt es dann vermutlich "Tut uns leid, der Markt verlangt überraschenderweise Elektroautos, Verbrenner gehen kaum noch. Deshalb müssen wir unsere Stammwerke schließen!".

Mir scheint, vielen aus der Ecke IGM, Gewerkschaften, Sozialverbände und auch SPD ist nicht klar, in welcher Situation wir uns eigentlich befinden. Also man ist sich der historischen Gratwanderung nicht bewusst. Man verliert zunehmende Gesellschaftsteile an rechte Populisten. Systematisch, seit mindestens 10 Jahren. Auf der Metaebene liegt das ohne jede Frage einzig und alleine daran, dass man sich seit mindestens 2000 einer sich stetig verstärkenden ökonomischen und Chancenungleichheit gegenübersieht. Du beschreibst es ja sehr gut und die "einfachen" Leuten merken das sehr wohl, sie können es aber weniger gut artikulieren oder wissen sich zu wehren. Wie auch? Man muss sich nur exemplarisch die asozialen Vorgänge rund um die VW AG und deren Eigentümern anschauen und wie wenig sich Gewerkschaften als auch Landesregierung (die ja sogar "mit drin" ist bei VW) dagegen zur Wehr setzen. Aus der o.g. Ecke (IGM, Gewerkschaften, Sozialverbände, SPD) gibt es keine Gallionsfiguren, keine Führungsköpfe, die die Menschen hinter sich bringen. Zudem ist das Aggressionspotenzial dieser zuvor genannten Spieler viel zu klein, um sich gegen diese asozialen Gesellschaftsschichten an der Spitze ernsthaft zur Wehr setzen können, was dann auch die Menschen aufhorchen lassen würde (nach dem Motto "da gibt es ja doch noch welche, die es ernst meinen!").

Die Weidel.....

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 22:25 (vor 64 Tagen) @ FourrierTrans

Vor ein paar Jahren haben Umfragen nahegelegt, dass Furcht ein wesentlicher Faktor war, AfD zu wählen. Wer sich von "Ausländern", von Veränderung, von sozialem Abstieg, von Jobverlust, etc. bedroht fühlte, neigte im Durchschnitt stärker zur AfD als Menschen mit einem positiveren Weltbild.

AfD-Wähler haben wohl nur vor zwei Dingen keine Angst: Vor dem Klimawandel und davor, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt ;-)


Das mit dem "abgehängt" ist aber gerade durch die AFD Wählerschaft in BaWü widerlegt.
Das mit dem "einfach" finde ich schon ganz richtig, denn genau das ist das "Programm" der AFD.


Mittlerweile gibt es bei vielen Arbeitnehmern in Baden-Württemberg vor allem in der Automobilindustrie durchaus massive Ängste vor Jobverlust. Die macht sich die AfD ganz bewusst zunutze. Auch den Kampf gegen das Verbrennerverbot muss man vor diesem Hintergrund sehen, hier mischen mittlerweile auch Teile der IG Metall, etc. mit. Alles aus Furcht vor der AfD, die auch in die Betriebsräte hinein wollen.

Teilweise erzählen die Automobilunternehmen auch ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, dass man in Deutschland weiterhin auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor setzen wird. Gleichzeitig errichtet man in Tschechien, Spanien, Ungarn, etc. moderne Fabriken, in denen man Elektroautos produziert. In ein paar Jahren heißt es dann vermutlich "Tut uns leid, der Markt verlangt überraschenderweise Elektroautos, Verbrenner gehen kaum noch. Deshalb müssen wir unsere Stammwerke schließen!".


Mir scheint, vielen aus der Ecke IGM, Gewerkschaften, Sozialverbände und auch SPD ist nicht klar, in welcher Situation wir uns eigentlich befinden. Also man ist sich der historischen Gratwanderung nicht bewusst. Man verliert zunehmende Gesellschaftsteile an rechte Populisten. Systematisch, seit mindestens 10 Jahren. Auf der Metaebene liegt das ohne jede Frage einzig und alleine daran, dass man sich seit mindestens 2000 einer sich stetig verstärkenden ökonomischen und Chancenungleichheit gegenübersieht. Du beschreibst es ja sehr gut und die "einfachen" Leuten merken das sehr wohl, sie können es aber weniger gut artikulieren oder wissen sich zu wehren. Wie auch? Man muss sich nur exemplarisch die asozialen Vorgänge rund um die VW AG und deren Eigentümern anschauen und wie wenig sich Gewerkschaften als auch Landesregierung (die ja sogar "mit drin" ist bei VW) dagegen zur Wehr setzen. Aus der o.g. Ecke (IGM, Gewerkschaften, Sozialverbände, SPD) gibt es keine Gallionsfiguren, keine Führungsköpfe, die die Menschen hinter sich bringen. Zudem ist das Aggressionspotenzial dieser zuvor genannten Spieler viel zu klein, um sich gegen diese asozialen Gesellschaftsschichten an der Spitze ernsthaft zur Wehr setzen können, was dann auch die Menschen aufhorchen lassen würde (nach dem Motto "da gibt es ja doch noch welche, die es ernst meinen!").

Das Problem ist, selbst bei VW sind die Einflussmöglichkeiten der Politik beschränkt. Das Sagen haben die Familien Porsche und Piech. Die haben wohl im letzten Jahr Vermögen umgeschichtet, im Ergebnis stehen ihnen Steuerforderungen in beträchtlicher Höhe ins Haus. Wenn sie von VW keine ausreichende Dividende bekommen, müssen sie entweder Kredite aufnehmen oder Aktienpakete verkaufen. Das ist der Hintergrund der künstlich aufgehübschten Zahlen für 2025, die zu höheren Dividenden und zu beträchtlichen Boni für die Vorstände sorgen.

Und bei Mercedes hat ein Ola Källenius das Sagen, seines Zeichens gelernte Controller. In der Corona-Krise, als elektronische Bausteine für Autos knapp waren, haben sich die Hersteller auf die Modelle konzentriert, die im jeweils oberen Preissegment angesiedelt waren. Da die Nachfrage damals höher als das Angebot war, hat man an denen gut verdient. Källenius hat daraus aber den Schluss gezogen, dass Mercedes sich dauerhaft auf das Luxussegment ab 100.000 Euro aufwärts konzentrieren sollte. Es war geplant, z.B. die A- und die B-Klasse einzustellen. Jetzt schwächelt dieses Luxussegment, die A- und die B-Klasse werden doch weiter produziert - allerdings in Ungarn und perspektivisch elektrisch.

Die Weidel.....

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 08.03.2026, 23:10 (vor 64 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 08.03.2026, 23:15

Vor ein paar Jahren haben Umfragen nahegelegt, dass Furcht ein wesentlicher Faktor war, AfD zu wählen. Wer sich von "Ausländern", von Veränderung, von sozialem Abstieg, von Jobverlust, etc. bedroht fühlte, neigte im Durchschnitt stärker zur AfD als Menschen mit einem positiveren Weltbild.

AfD-Wähler haben wohl nur vor zwei Dingen keine Angst: Vor dem Klimawandel und davor, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt ;-)


Das mit dem "abgehängt" ist aber gerade durch die AFD Wählerschaft in BaWü widerlegt.
Das mit dem "einfach" finde ich schon ganz richtig, denn genau das ist das "Programm" der AFD.


Mittlerweile gibt es bei vielen Arbeitnehmern in Baden-Württemberg vor allem in der Automobilindustrie durchaus massive Ängste vor Jobverlust. Die macht sich die AfD ganz bewusst zunutze. Auch den Kampf gegen das Verbrennerverbot muss man vor diesem Hintergrund sehen, hier mischen mittlerweile auch Teile der IG Metall, etc. mit. Alles aus Furcht vor der AfD, die auch in die Betriebsräte hinein wollen.

Teilweise erzählen die Automobilunternehmen auch ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, dass man in Deutschland weiterhin auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor setzen wird. Gleichzeitig errichtet man in Tschechien, Spanien, Ungarn, etc. moderne Fabriken, in denen man Elektroautos produziert. In ein paar Jahren heißt es dann vermutlich "Tut uns leid, der Markt verlangt überraschenderweise Elektroautos, Verbrenner gehen kaum noch. Deshalb müssen wir unsere Stammwerke schließen!".


Mir scheint, vielen aus der Ecke IGM, Gewerkschaften, Sozialverbände und auch SPD ist nicht klar, in welcher Situation wir uns eigentlich befinden. Also man ist sich der historischen Gratwanderung nicht bewusst. Man verliert zunehmende Gesellschaftsteile an rechte Populisten. Systematisch, seit mindestens 10 Jahren. Auf der Metaebene liegt das ohne jede Frage einzig und alleine daran, dass man sich seit mindestens 2000 einer sich stetig verstärkenden ökonomischen und Chancenungleichheit gegenübersieht. Du beschreibst es ja sehr gut und die "einfachen" Leuten merken das sehr wohl, sie können es aber weniger gut artikulieren oder wissen sich zu wehren. Wie auch? Man muss sich nur exemplarisch die asozialen Vorgänge rund um die VW AG und deren Eigentümern anschauen und wie wenig sich Gewerkschaften als auch Landesregierung (die ja sogar "mit drin" ist bei VW) dagegen zur Wehr setzen. Aus der o.g. Ecke (IGM, Gewerkschaften, Sozialverbände, SPD) gibt es keine Gallionsfiguren, keine Führungsköpfe, die die Menschen hinter sich bringen. Zudem ist das Aggressionspotenzial dieser zuvor genannten Spieler viel zu klein, um sich gegen diese asozialen Gesellschaftsschichten an der Spitze ernsthaft zur Wehr setzen können, was dann auch die Menschen aufhorchen lassen würde (nach dem Motto "da gibt es ja doch noch welche, die es ernst meinen!").


Das Problem ist, selbst bei VW sind die Einflussmöglichkeiten der Politik beschränkt. Das Sagen haben die Familien Porsche und Piech. Die haben wohl im letzten Jahr Vermögen umgeschichtet, im Ergebnis stehen ihnen Steuerforderungen in beträchtlicher Höhe ins Haus. Wenn sie von VW keine ausreichende Dividende bekommen, müssen sie entweder Kredite aufnehmen oder Aktienpakete verkaufen. Das ist der Hintergrund der künstlich aufgehübschten Zahlen für 2025, die zu höheren Dividenden und zu beträchtlichen Boni für die Vorstände sorgen.

Ist alles richtig.

Aber warum ist der krumme und in jedem Fall der Heimat Deutschland grob asozial aufgedrückte Asset Change der o.g. Familien mein Problem

a) aus Politikersicht? Alles eine Frage des Willens, man könnte solche Leute viel härter an die Kandarre nehmen, was steuerliche und sozial-gesellschaftliche Verpflichtungen angeht. Wer da nicht mitziehen will, bekommt die gesamte Härte des Staates und neuer Gesetzesreformen zu spüren, u.a. mit Verstaatlichung von Betriebsvermögen auf Boden der Bundesrepublik und Beugehaft für jedes Familienmitglied, sollte es nochmals nach Deutschland einreisen. Also gesetzt des Falles man möchte da nicht mitmachen aus Sicht von z.B. Familie Porsche.
Weil ansonsten geht uns als Politik der Wähler in Richtung Rechtsfaschismus flöten

b) aus Sicht der Gewerkschaft? Die völlig verheerende, aus betriebswirtschaftlicher als auch aus ethischer Sicht, Lebensleistung vieler Top-Familien Deutschlands in den letzten 20 Jahren ist nicht mein Problem als Gewerkschaftsführer. Sie wollen es jetzt zu meinem Problem machen, indem sie Produktion und Engineering ins Ausland verlagern, den von dir schon angesprochenen Asset Change. Klar, theoretisch kann ich dagegen nichts machen. Praktisch benötige ich hier aber, um es mal mit deutlicheren Worten zu sagen als zuvor, nur ein neues Gewaltmonopol auf der Straße und im Umfeld der Werke. Beispiel auch untenstehend von Daimler. Ihr wollt unsere Jobs abbauen und die Flaggschiffe im Ausland bauen? Ohne mich als Gewerkschaftsführer, wir brennen euch eure Hallen nieder. Es gab Zeiten, da sind die Gewerkschaften aus Straßenkämpfen und Knüppeln entstanden. Ich befürchte, da müssen wir wieder hin. Gegenvorschläge, wie man diesem völlig außer Kontrolle geratenen asozialen Großkapitalismus in Deutschland auf Kosten der Menschen eindämmen will, also ohne dieses Gewaltmonopol, bin ich aber auch aufgeschlossen gegenüber.

Und bei Mercedes hat ein Ola Källenius das Sagen, seines Zeichens gelernte Controller. In der Corona-Krise, als elektronische Bausteine für Autos knapp waren, haben sich die Hersteller auf die Modelle konzentriert, die im jeweils oberen Preissegment angesiedelt waren. Da die Nachfrage damals höher als das Angebot war, hat man an denen gut verdient. Källenius hat daraus aber den Schluss gezogen, dass Mercedes sich dauerhaft auf das Luxussegment ab 100.000 Euro aufwärts konzentrieren sollte. Es war geplant, z.B. die A- und die B-Klasse einzustellen. Jetzt schwächelt dieses Luxussegment, die A- und die B-Klasse werden doch weiter produziert - allerdings in Ungarn und perspektivisch elektrisch.

Die Weidel.....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 10:17 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Naja, das Problem kommt ja aus den Gewerkschaften mit andauernden Forderungen nach Lohnsteigerungen.
Logische Konsequenz dass in günstigere Länder umgesiedelt wird.

Wenn wir als kleines Unternehmen schon mit Lohnarbitrage arbeiten sind die Potentiale bei grossen enorm.

14 € sind für viele Arbeiten einfach nicht darstellbar und noch kann leider nicht alles automatisiert werden.

Die Weidel.....

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 10:52 (vor 63 Tagen) @ Oleoleole

Naja, das Problem kommt ja aus den Gewerkschaften mit andauernden Forderungen nach Lohnsteigerungen.
Logische Konsequenz dass in günstigere Länder umgesiedelt wird.

Wenn wir als kleines Unternehmen schon mit Lohnarbitrage arbeiten sind die Potentiale bei grossen enorm.

14 € sind für viele Arbeiten einfach nicht darstellbar und noch kann leider nicht alles automatisiert werden.

Das 1×1 des Raubtierkapitalismus.

Wer 14€ Stundenlohn nicht zahlen kann, der hat als Unternehmer offensichtlich versagt, wenn es nicht an der eigenen Gier liegt.

Die Weidel.....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 11:16 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

Davon ab, es geht ja um die gesamte Kostenstruktur in D.
Früher hatten wir neben den hohen Kosten noch einen effizient und Qualitätsvorsprung.

Davon sind wir im Moment ziemlich weit weg, die Leistungsfähigkeit International hat spürbar abgenommen.

Zu hohe Kosten sind nicht der alleinige aber jedoch ein Faktor

Die Weidel.....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 11:13 (vor 63 Tagen) @ Foreveralone

14€ für den ungelernten lellek...

75 Netto für ne Steuertippse die Zahlen ins programm wirft - das machen Georgie oä fur ein Drittel.

Die Weidel.....

Lattenknaller, Madrid, Montag, 09.03.2026, 11:36 (vor 63 Tagen) @ Oleoleole

14€ für den ungelernten lellek...

14€ sind aber Löhne im Servicebereich. In der Industrie, zumindest bei international orientierten Unternehmen, gibt es die nicht mehr. Schon lange nicht mehr. Das war aber kein Grund, weshalb man bis vor ein paar Jahren noch gute Gewinne gemacht hat. Und die großen internationalen Firmen, die in diesen Bereichen unterwegs sind, machen trotz allem noch gute Gewinne. Der Grund, weshalb viele deutsche Firmen nicht mehr so gut aufgestellt sind, ist fehlende Innovation. Und absurd langsame interne Prozesse. Und das hat noch nicht mal was mit dem Standort Deutschland zu tun. Ich habe Kunden, die haben bereits weitreichende Teile in der IT ausgelagert, off- und nearshore. Das macht das Ganze teils noch langsamer. Die Steuerung ist teils absurd, die meisten Manager sind nicht mehr in der Lage alles was über eine gewisse Komplexität hinausgeht zu strukturieren. Und beraten lassen die sich auch nicht mehr.

75 Netto für ne Steuertippse die Zahlen ins programm wirft - das machen Georgie oä fur ein Drittel.

Hat sich bald erledigt. Eine Firma, die diese Aufgaben nicht in spätestens drei Jahren, wahrscheinlich früher, komplett automatisiert hat, wird am Markt nicht mehr überleben. Ich habe neulich hochbezahlten Fachkräften aus Deutschland, Spanien und anderen europ. Ländern mal gezeigt, was so eine KI heute bereits kann. Wenn das wirklich ein Sample aus unseren Führungsetagen war, dann kannst Du mit der Innovationsgeschwindigkeit den Laden in Deutschland dichtmachen, weil China uns da schon dreimal überholt hat.

Dieses gesamte Lohngebrabbel sind Ausreden für eigenes Versagen.

Die Weidel.....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 13:08 (vor 63 Tagen) @ Lattenknaller

KI wird vieles dramatisch verändern, keien Frage. Da bin ich teilweise auch raus...

Ob man es so freizugüg mit dem Datenschutz wie zB in China halten muss ist die eine Sache (fände ich ungeil), wie wir das in D aber machen ist imo total overdosed.

Die Weidel.....

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 11:47 (vor 63 Tagen) @ Lattenknaller
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 09.03.2026, 12:03

14€ für den ungelernten lellek...


14€ sind aber Löhne im Servicebereich. In der Industrie, zumindest bei international orientierten Unternehmen, gibt es die nicht mehr. Schon lange nicht mehr. Das war aber kein Grund, weshalb man bis vor ein paar Jahren noch gute Gewinne gemacht hat. Und die großen internationalen Firmen, die in diesen Bereichen unterwegs sind, machen trotz allem noch gute Gewinne. Der Grund, weshalb viele deutsche Firmen nicht mehr so gut aufgestellt sind, ist fehlende Innovation. Und absurd langsame interne Prozesse. Und das hat noch nicht mal was mit dem Standort Deutschland zu tun. Ich habe Kunden, die haben bereits weitreichende Teile in der IT ausgelagert, off- und nearshore. Das macht das Ganze teils noch langsamer. Die Steuerung ist teils absurd, die meisten Manager sind nicht mehr in der Lage alles was über eine gewisse Komplexität hinausgeht zu strukturieren. Und beraten lassen die sich auch nicht mehr.

Genau so ist es. Man muss das auch schlichtweg als kollektives Führungsversagen in deutscher Politik und Wirtschaft skizzieren, über die letzten 20-25 Jahre. Nach allem, was ich von ehemaligen Kommilitonen und aus dem Freundeskreis an konkreten Vorgängen kenne (anekdotische Evidenz), quer durch alle Industriebranchen, oder bei meinem Konzern selbst miterlebe, erkennt man eine derart katastrophale Fehlleistung der Führungsmannschaft(en), also Vorstand und Aufsichtsrat, dass man einfach nur noch fassungslos ist. Die Priorisierungen von (nicht-wertschöpfenden, teils politisch-ideologischen) Themen sind grotesk, die Prozesse sind der blanke Wahnsinn, das Verhalten der Manager ist beispiellos schlecht (das Gegenteil von "Führung von vorn"). Und im Kontext der von dir richtigerweise angesprochenen "guten Gewinne" basieren diese in mir alleine schon 4 bekannten IGM-/IGBCE-Großkonzernen in Deutschland auf massivem, systematischen Arbeitszeitbetrug von Seiten des Arbeitgebers. Wo dann Excel-Listen geführt werden oder elektronische Zeitdatenerfassung frisiert wird, bei denen die Überstunden der 35h-Verträge (IGM) oder 37,5h-Verträge (IGBCE) schlichtweg systematisch unter'm Tisch fallen gelassen und nur in partiellem Anteil abgefeiert oder ausgezahlt werden. Alles unter den Augen der BRs und der Gewerkschaften.

Das "deutsche Problem" liegt in keinsterweise an einer angeblichen Faulheit der Deutschen oder anderen, gottgegebenen Umständen, es liegt einzig und allein am fehlenden moralischen Kompass und nicht vorhandenem Führungsgeschick / strategischer Weitsicht deutscher Spitzenpolitik und -wirtschaftspöstchen. Letzteres natürlich legitimiert und vorangetrieben vom deutschen Großkapital.

75 Netto für ne Steuertippse die Zahlen ins programm wirft - das machen Georgie oä fur ein Drittel.


Hat sich bald erledigt. Eine Firma, die diese Aufgaben nicht in spätestens drei Jahren, wahrscheinlich früher, komplett automatisiert hat, wird am Markt nicht mehr überleben. Ich habe neulich hochbezahlten Fachkräften aus Deutschland, Spanien und anderen europ. Ländern mal gezeigt, was so eine KI heute bereits kann. Wenn das wirklich ein Sample aus unseren Führungsetagen war, dann kannst Du mit der Innovationsgeschwindigkeit den Laden in Deutschland dichtmachen, weil China uns da schon dreimal überholt hat.

Dieses gesamte Lohngebrabbel sind Ausreden für eigenes Versagen.

Wort zum Sonntag. Kann als aktuellens Beispiel immer nur die Vorgänge rund um die VW AG nennen. Wobei nebem dem handwerklichen Versagen auch grenzenlose Asozialität der zweite Aspekt ist, weil man nun mit einem Asset Change versucht, den eigenen Reichtum schnell noch zu retten, auf Kosten der deutschen Gesellschaft und Volkswirtschaft. Während Politik und Gewerkschaften ohne Plan B zuschauen. Das gesellschaftliche Ende kennen wir alle und hat man schon mehrfach in der Geschichte der Menschheit leidvoll beobachten können.

Die Weidel.....

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 10:15 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

a) aus Politikersicht? Alles eine Frage des Willens, man könnte solche Leute viel härter an die Kandarre nehmen, was steuerliche und sozial-gesellschaftliche Verpflichtungen angeht. Wer da nicht mitziehen will, bekommt die gesamte Härte des Staates und neuer Gesetzesreformen zu spüren, u.a. mit Verstaatlichung von Betriebsvermögen auf Boden der Bundesrepublik und Beugehaft für jedes Familienmitglied, sollte es nochmals nach Deutschland einreisen. Also gesetzt des Falles man möchte da nicht mitmachen aus Sicht von z.B. Familie Porsche.
Weil ansonsten geht uns als Politik der Wähler in Richtung Rechtsfaschismus flöten

b) aus Sicht der Gewerkschaft? Die völlig verheerende, aus betriebswirtschaftlicher als auch aus ethischer Sicht, Lebensleistung vieler Top-Familien Deutschlands in den letzten 20 Jahren ist nicht mein Problem als Gewerkschaftsführer. Sie wollen es jetzt zu meinem Problem machen, indem sie Produktion und Engineering ins Ausland verlagern, den von dir schon angesprochenen Asset Change. Klar, theoretisch kann ich dagegen nichts machen. Praktisch benötige ich hier aber, um es mal mit deutlicheren Worten zu sagen als zuvor, nur ein neues Gewaltmonopol auf der Straße und im Umfeld der Werke. Beispiel auch untenstehend von Daimler. Ihr wollt unsere Jobs abbauen und die Flaggschiffe im Ausland bauen? Ohne mich als Gewerkschaftsführer, wir brennen euch eure Hallen nieder. Es gab Zeiten, da sind die Gewerkschaften aus Straßenkämpfen und Knüppeln entstanden. Ich befürchte, da müssen wir wieder hin. Gegenvorschläge, wie man diesem völlig außer Kontrolle geratenen asozialen Großkapitalismus in Deutschland auf Kosten der Menschen eindämmen will, also ohne dieses Gewaltmonopol, bin ich aber auch aufgeschlossen gegenüber.

Solche oder ähnliche Maßnahmen würde es brauchen, wenn wir hier eine AfD-Regierung(-sbeteiligung) nicht möchten.

Das Problem ist allerdings, dass außer der Linken keine Partei bereit ist, auch nur die kleinsten Schritte zu unternehmen, um das Problem der haarsträubenden Ungleichbehandlung innerhalb der Gesellschaft anzugehen. Es reicht den Politikern von CDU. Grünen und SPD eben aus, darauf hinzuweisen, dass sie Krankenschwestern, Altenpfleger oder Polizisten als "Leistungsträger" sähen. Damit müssen die dann aber auch zufrieden. Dass diese Leistungsträger einen höheren Durchschnittssteuersatz haben als Milliardäre, soll weiter so bleiben.

Die Weidel.....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 10:20 (vor 63 Tagen) @ nico36de

Kapitalerträge kommen aus bereits versteuertem Geld, darauf überhaupt Steuern zu erheben ist schon krass.

Die Weidel.....

Chappi1991 ⌂ @, Montag, 09.03.2026, 10:39 (vor 63 Tagen) @ Oleoleole

Kapitalerträge kommen aus bereits versteuertem Geld, darauf überhaupt Steuern zu erheben ist schon krass.

In jeglichen Preisen stecken durch unser Geldsystem etwa 75 Jahreszinse. Wir zahlen also Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen auf Zinsen. Das führt zu Inflation, weil die Geldmenge permanent erhöht werden muss, um diese Zinsen überhaupt bedienen zu können. Vom frischen Geld profitieren aber Kapitalbesitzer stärker als die Menschen, die tatsächlich Dinge erarbeiten. Was den Kapitalbesitzer mit jedem Jahr besser und die arbeitenden Menschen mit jedem Jahr schlechter stellt.

Um diese Spirale anzuhalten, müsste Kapital höher besteuert werden. Interessant, dass Mehrfachbesteuerung ein Argument sein soll, Mehrfachverzinsung aber nicht.

Die Weidel.....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 11:25 (vor 63 Tagen) @ Chappi1991

Bin ja ein paar Jahre älter, in den 90er hab ich in der schule gelernt dass Inflation ein geiler Hebel bei assets ist.
Gibt kaum was besseres um zB immos zu entschulden.

Und Zinseszins kommt irgendwann in der sechsten Klasse oder so.. Und wird ja auch momentan besteuert..:-) damals gab es noch 8%-10%, heute lohnt sich Tagegeld ja gar nicht mehr

Die Weidel.....

Chappi1991 ⌂ @, Montag, 09.03.2026, 14:46 (vor 63 Tagen) @ Oleoleole

Bin ja ein paar Jahre älter, in den 90er hab ich in der schule gelernt dass Inflation ein geiler Hebel bei assets ist.
Gibt kaum was besseres um zB immos zu entschulden.

Und Zinseszins kommt irgendwann in der sechsten Klasse oder so.. Und wird ja auch momentan besteuert..:-) damals gab es noch 8%-10%, heute lohnt sich Tagegeld ja gar nicht mehr

Du hast noch nicht einmal im Ansatz verstanden, wovon ich sprach.

Die Weidel.....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 18:44 (vor 63 Tagen) @ Chappi1991

Da ich Dich in den letzten Jahren hier als ziemlichen Wirtschaftsexperten kennen gelernt habe ist das durchaus möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich dass ich nicht folgen kann.

Ich versuch ees mal - Du meinst, dass die Mehrfachbesteuerung oft kritisiert wird, die Zinseszinsen jedoch nicht?

Die Weidel.....

Lattenknaller, Madrid, Montag, 09.03.2026, 11:59 (vor 63 Tagen) @ Oleoleole

Bin ja ein paar Jahre älter, in den 90er hab ich in der schule gelernt dass Inflation ein geiler Hebel bei assets ist.
Gibt kaum was besseres um zB immos zu entschulden.

Ja, schön. Über einen so hohen Zins freuen sich natürlich Boomer-Herbert oder GenX-Ulrike (ich darf das, da ich zu der Gruppe gehöre) und all diejenigen, die ihre Schäfchen im Trockenen haben. Aber eine Familie um die 30, die sich eventuell was aufbauen möchte ist damit leidlich gelitten.

Die Weidel.....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 13:06 (vor 63 Tagen) @ Lattenknaller

Bei gleicher Tilgung bist Du bei hohem Zins schneller fertig ;-)

Die Weidel.....

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 14:42 (vor 63 Tagen) @ Oleoleole

Noch besser isses natürlich, wenn du vom leistungslos erworbenen Vermögen deiner Eltern profitierst und dich gar nicht erst mit solch schnödem Mist wie Tilgung und Zinsen befassen musst.

Dass das auch weiterhin einigen wenigen möglich sein wird, während sich selbst die gehobene Mittelschicht (die echte, nicht nach Fritzes Definition) keine Immobilien mehr in gefragten Städten leisten können, ist das einzige Interesse, das alle Parteien außer den Linken und eingeschränkt dem BSW eint.

Die Weidel.....

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 16:30 (vor 63 Tagen) @ nico36de

Noch besser isses natürlich, wenn du vom leistungslos erworbenen Vermögen deiner Eltern profitierst und dich gar nicht erst mit solch schnödem Mist wie Tilgung und Zinsen befassen musst.

Dass das auch weiterhin einigen wenigen möglich sein wird, während sich selbst die gehobene Mittelschicht (die echte, nicht nach Fritzes Definition) keine Immobilien mehr in gefragten Städten leisten können, ist das einzige Interesse, das alle Parteien außer den Linken und eingeschränkt dem BSW eint.

Besonders einfach wird's, wenn Papa 300 Wohneinheiten zusammengerafft bzw. auch schon vererbt bekommen hat, dann kann man da in Deutschland ganz fix ein "Betriebsvermögen" draus machen und wird vom Fiskus verschont. Klasse, oder? :-)

Die Weidel.....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 18:33 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Kann man sich sicher drüber unterhalten inwiefern das zu einer (gefühlten) Ungleichbehandlung führt.
Wenn man davon ausgeht, dass der Erblasser die Immos alle selber gekauft hat da auch viel Arbeit und Herzblut sowie familytime reingeflossen ist.

Ich bin leider weit weg von 300 Einheiten, kann Dir aber sagen dass die Anschaffung, Instandhaltung und Verwaltung von einigen Objekten durchaus viel Zeit in Anspruch nimmt. Zumindest bis Du soviel Bestand hast, dass Due es outsourcen kannst. Meine Tochter zB hat viel Zeit mit mir in Objekten und auf Baustellen verbracht wo andere gerne mal zuhause gechillt haben oder weg gefahren sind.

Ich bin bei dem Thema Erbschaftssteuer teilweise echt entsetzt wie dort in vielen Fällen von den superreichen auf alle geschlossen wird. Sicherlich kann man diskutieren ver extrem Vermögenden etwas zuzuschlagen, die teilweise durch die Presse gehenden Zahlen waren aber zum Teil absurd.

Und das könnte dazu führen dass dann zB Firmen verkauft werden müssen um die Erbschaftsteuer zahlen zu können. Nicht immer ist Liquidität da, ganz oft fliesst da viel ins Unternehmen. Und da war mir einfach zu wenig differenzierung.

Gleiches bei der Kapitalertragssteuer - die Summe von 1 Mio ist ja mit einem guten Gehalt und angepasstem Lebensstil durchaus erreichbar. Das ganze in Assets die Dir 8-10% pa rausgeben könnte eigentlich zum leben reichen.Wenn dann statt 30,x % normaler EK nur die 25% Kapitalertragssteuer angewandt wird finde ich das vollkommen ok.

Das Geld ist ja aus bereits verstertem Einkommen zur Seite gelegt worden.

Die Weidel.....

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 19:27 (vor 63 Tagen) @ Oleoleole

Kann man sich sicher drüber unterhalten inwiefern das zu einer (gefühlten) Ungleichbehandlung führt.
Wenn man davon ausgeht, dass der Erblasser die Immos alle selber gekauft hat da auch viel Arbeit und Herzblut sowie familytime reingeflossen ist.

Ich bin leider weit weg von 300 Einheiten, kann Dir aber sagen dass die Anschaffung, Instandhaltung und Verwaltung von einigen Objekten durchaus viel Zeit in Anspruch nimmt. Zumindest bis Du soviel Bestand hast, dass Due es outsourcen kannst. Meine Tochter zB hat viel Zeit mit mir in Objekten und auf Baustellen verbracht wo andere gerne mal zuhause gechillt haben oder weg gefahren sind.

Ich bin bei dem Thema Erbschaftssteuer teilweise echt entsetzt wie dort in vielen Fällen von den superreichen auf alle geschlossen wird. Sicherlich kann man diskutieren ver extrem Vermögenden etwas zuzuschlagen, die teilweise durch die Presse gehenden Zahlen waren aber zum Teil absurd.

Und das könnte dazu führen dass dann zB Firmen verkauft werden müssen um die Erbschaftsteuer zahlen zu können. Nicht immer ist Liquidität da, ganz oft fliesst da viel ins Unternehmen. Und da war mir einfach zu wenig differenzierung.

Gleiches bei der Kapitalertragssteuer - die Summe von 1 Mio ist ja mit einem guten Gehalt und angepasstem Lebensstil durchaus erreichbar. Das ganze in Assets die Dir 8-10% pa rausgeben könnte eigentlich zum leben reichen.Wenn dann statt 30,x % normaler EK nur die 25% Kapitalertragssteuer angewandt wird finde ich das vollkommen ok.

Das Geld ist ja aus bereits verstertem Einkommen zur Seite gelegt worden.

Das was du beschreibst gilt aber ja nur für "normal"-reiche Menschen. Sagen wir mal, du hast 10 Immobilien und nebenei hauptberuflich mit Selbstständigkeit oder als Angestellter Geld verdient. Dann ist das eine zusätzliche Bürde. Wenn du mehr als 300 Wohneinheiten hast, dann wirst du in 999 von 1.000 Fällen diese nicht durch eigene Recherche nach dem nächsten guten Renditeobjekt selbst groß gezogen haben, sondern du hast ein Family Office die sich darum kümmern und ein Großteil der Immobilien hast du noch nie live in Farbe gesehen.

Ich kenne einen, der hat über 20.000 Immobilien in Deutschland. Sicher, der arbeitet sehr viel und in seinem Fall ist das auch sein Hauptgeschäft, aber auch da ist es so, dass er für alles Leute hat.

Die Weidel.....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 14:58 (vor 63 Tagen) @ nico36de

Ich glaube, hier kommt einiges durcheinander. Ich weiss ja nicht wass Du mit gefragten Städten meinst, die Preise in Berlin, Ddorf , Hamburg sind alle im internationalen Vergleich durchaus erschwinglich. München fällt ein bisschen raus. Davon ab gibt es meines Wissens nach kein Anrecht in der Metropole zu leben, wenn man es halt nicht bezahlen kann oder will wohnt man halt ausserhalb.

Je nach Deiner Definition von Mittelschicht sollte ein Immobilienerweb kein Problem sein, vielleicht erstmal V&V statt Eigenutz. Das schafft Assets.

Die Weidel.....

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 15:27 (vor 63 Tagen) @ Oleoleole
bearbeitet von nico36de, Montag, 09.03.2026, 15:45

Du kennst offenbar die Statistik nicht. Ansonsten könntest du angesichts einer je nach Datensatz 3-5 mal so hohen Preissteigerung der allgemeinen Immobilienpreise gegenüber den Rallöhnen in den letzten 25 Jahren nicht so "argumentieren".

Ich habe außer von Dr. Oleoleole noch von keinen Ökonom gehört, dass der Zugang zu Wohneigentum für jüngere Haushalte heute nicht deutlich schwieriger ist als vor 20–25 Jahren. Und dabei spielt vor allem auch der absolut extrem hohe Betrag eine Rolle, der für den Erwerb erst einmal zu zahlen ist und selbst von Gutverdienern nicht aufgebracht werden kann.

Außerdem frage ich mich, was der internationale Vergleich in dem Zusammenhang für einen Sinn haben soll.

Also hier wird es nicht so dramatisch dargestellt ....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 18:50 (vor 63 Tagen) @ nico36de

Also hier wird es nicht so dramatisch dargestellt ....

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 21:41 (vor 63 Tagen) @ Oleoleole

Schön, dass du gerne Äpfel mit Birnen vergleichst, wenn es dir gerade in den Kran passt.

Ich hatte den Zeitraum der letzten 25 Jahre thematisiert. Und da hat sogar die Springer-Presse in Form der Welt eine Studie von Flossbach von Storch aus 03.2026 veröffentlicht, nach der die Vermögenspreise incl. Immobilien seit 2005 um 70%, die Reallöhne aber nur um 15% gestiegen sind. Da solltest selbst du einen Faktor zwischen 3 und 5 erkennen können. Zudem ist die Welt nun wirklich nicht dafür bekannt, solche Veränderungen zugunsten der Besser- (bzw. inzwischen im Hinblick auf Immobilien) Bestverdienenden zu thematisieren.

Aber du kannst dir natürlich gerne die Welt so machen, wie sie dir gefällt.

Also hier wird es nicht so dramatisch dargestellt ....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 22:15 (vor 63 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 22:25

Die Weidel.....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 18:12 (vor 63 Tagen) @ nico36de

https://www.sueddeutsche.de/sonderthemen/bayern/war-wohneigentum-frueher-erschwinglicher-187939

Eine Verdreifachung ist aber sehr euphorisch ausgedrückt.

Ja, bis zum Ukrainekrieg konntest Du easy Buden am laufenden Band kaufen, die Zinsen waren ja quasi nicht existent. In Verbindung mit den aktuellen Entwicklungen dürften dann in den nächsten Jahren etliche Buden auf den Markt kommen da die Anschlussfinanzierungen nicht gestemmt werden können (wohl dem, der entweder hoch getilgt oder auf 30 Jahre fest gemacht hat).

Ansonsten ist es halt auch eine Entwicklung die dem Mangel an Neubauten geschuldet ist. Und wer sollte Neue Objekte planen wenn es sich nicht rentiert?

Und natürlich an der höheren ANzahl an Single Wohnungen, die mittlerweile auch deutlich größer sind als in den 80er .

Die Weidel.....

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 16:32 (vor 63 Tagen) @ nico36de

Du kennst offenbar die Statistik nicht. Ansonsten könntest du angesichts einer je nach Datensatz 3-5 mal so hohen Preissteigerung der allgemeinen Immobilienpreise gegenüber den Rallöhnen in den letzten 25 Jahren nicht so "argumentieren".

Ich habe außer von Dr. Oleoleole noch von keinen Ökonom gehört, dass der Zugang zu Wohneigentum für jüngere Haushalte heute nicht deutlich schwieriger ist als vor 20–25 Jahren. Und dabei spielt vor allem auch der absolut extrem hohe Betrag eine Rolle, der für den Erwerb erst einmal zu zahlen ist und selbst von Gutverdienern nicht aufgebracht werden kann.

Außerdem frage ich mich, was der internationale Vergleich in dem Zusammenhang für einen Sinn haben soll.

Was auch immer gänzlich missachtet wird ist die Tatsache, dass beim verfügbaren Haushaltseinkommen in aller Regel heute mit zwei Einkommen kalkuliert wird, während in den 80/90er Jahren ein Bernd Geld nach Hause gebracht hat, während die Ute 15 Jahre lang die Kinder großgezogen hat. Und heute reichen dann 2 Akademikergehälter so gerade eben. Gerade mal geschaut, was der Erwerb im neuen Neubaugebiet bei uns am Arsch der Welt zwischen Dortmund und tiefem Sauerland kostet: 500 qm² Grundstück mit 140 qm² Wohnfläche liegt im Kaufpreis bei 490.000 Euro. Und ist dann nicht mal nach eigenen Wünschen selbst gebaut, sondern eben so zu erwerben, wie es da steht (aber ganz neu). Aber ja, liegt alles am teuren Netflix Account, sollen die Leute halt mal mehr sparen! :-)

Die Weidel.....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 18:19 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Das liegt nicht nur an der Profitgier der Bauherren sondern an den massiv gestiegenen Kosten der Handwerker.

Schau Dir doch mal Sanierungen an, da kommen in der Regel Bautrupps aus PL/BG/RO, wobei erstere auch schon zu teuer sind.

Wobei Du 500K mit 5% zu zweit ja noch ganz gut finanziert bekommen solltest. Ansosnten ist auch vielleicht der 150 m² Neubau nichts für jeden....

Grundsätzlich würde ich auch empfehlen zur Miete zu wohnen und ich V&V investieren statt ne eigene Bude zu kaufen. Aber muss jeder selber wissen

Die Weidel.....

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 10:30 (vor 63 Tagen) @ Oleoleole

Solch ein Blödsinn tut körperlich weh, weil

1) sich die Bevorzugung der Bestverdienenden nicht nur auf die Kapitalerträge erstreckt,

2) Einkommen Einkommen ist, egal ob aus Arbeit oder leistungslos wie Kapitalerträge,

3) wir den §14 GG haben.

Wem der nicht passt, kann jederzeit nach Dubai, Singapur oder Panama umziehen, wo er keine Probleme mit der Besteuerung von Kapitalerträgen hat.

Die Weidel.....

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 11:05 (vor 63 Tagen) @ nico36de

Nunja. Die Besteuerung von Kapitalerträgen kann man übrigens nicht mit Artikel 14 GG rechtfertigen.

Das hat mit Eigentum verpflichtet nämlich null zu tun (und auch nicht mit der Sozialbindung).

Die Weidel.....

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 11:20 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von nico36de, Montag, 09.03.2026, 11:37

Das hat mit Eigentum verpflichtet nämlich null zu tun (und auch nicht mit der Sozialbindung).

Da ich kein Verfassungsrechtler bin: wer definiert das? Oder ist das deine individuelle Definition?

Enteignung ist zum Wohle der Allgemeinheit nach§14 GG möglich, aber die Zahlung angemessener Abgaben auf das sich aus Kapitalerträgen ergebende Eigentum ist nicht abgedeckt?

Die Weidel.....

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 09.03.2026, 12:06 (vor 63 Tagen) @ nico36de

Das hat mit Eigentum verpflichtet nämlich null zu tun (und auch nicht mit der Sozialbindung).


Da ich kein Verfassungsrechtler bin: wer definiert das? Oder ist das deine individuelle Definition?

Enteignung ist zum Wohle der Allgemeinheit nach§14 GG möglich, aber die Zahlung angemessener Abgaben auf das sich aus Kapitalerträgen ergebende Eigentum ist nicht abgedeckt?

Die Sozialbindung ist ein Auftrag an den Staat, deren Ausfluss sich zB im Mietrecht findet.

https://www.grundgesetz-fuer-jeden.de/artikel-14.html

Enteignung geht nur bei angemessener Entschädigung.

Die Weidel.....

Oleoleole, Montag, 09.03.2026, 13:12 (vor 63 Tagen) @ MarcBVB

Und das ist ja im Ruhrgebiet (stichwort Mietwucher/Sozialbetrug, etc) quasi nicht umsetzbar, siehe die ZVs wo mit 10% ne ganze Bude gerworben wird, bis zur nächsten ZV 100 Rumanien/Bulagren/etc reingesteckt und bar pro Kopf kassiert wird. Das sind Geldruckmaschinen....

Wobei ich glaube, dass kürzlich eine Novelle entworfen oder umgesetzt wurde, die dieses verhindern soll. Schaun mer mal

Die Weidel.....

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 08.03.2026, 21:41 (vor 64 Tagen) @ CD7

Die müssen nicht „einfach“ sein sondern abgehängt. Menschen die sich von Politik und Globalisierung/Welt abgehängt fühlen (egal ob sie es wirklich sind oder nicht, das Gefühl zählt) sind die, die mit am stärksten zur AfD tendieren (neben sehr sehr reichen Menschen die auf ein Programm wie bei den Republikanern in den USA hoffen). Dazu muss es noch eine gewisse Gewissenlosigkeit geben (kein Problem mit Rassimus etc.). Gibt sehr interessante Untersuchungen zur Wählerschaft der AfD.


Vor ein paar Jahren haben Umfragen nahegelegt, dass Furcht ein wesentlicher Faktor war, AfD zu wählen. Wer sich von "Ausländern", von Veränderung, von sozialem Abstieg, von Jobverlust, etc. bedroht fühlte, neigte im Durchschnitt stärker zur AfD als Menschen mit einem positiveren Weltbild.

AfD-Wähler haben wohl nur vor zwei Dingen keine Angst: Vor dem Klimawandel und davor, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt ;-)


Das mit dem "abgehängt" ist aber gerade durch die AFD Wählerschaft in BaWü widerlegt.
Das mit dem "einfach" finde ich schon ganz richtig, denn genau das ist das "Programm" der AFD.

Hier ist der Referenzrahmen entscheidend: der "einfache" AFD Wähler in Schwaben wäre rein ökonomisch schon der König von Berlin, ach was sage ich, der Kaiser. Dennoch fühlt er sich in "seiner Kaste" als Schwabe abgehängt oder ist es de-facto sogar, im innerschwäbischen Vergleich. Das ist so, als wenn sich ein Brandt beim BVB bockig stellt, weil er sich unterbezahlt fühlt und deswegen das Training boykottiert, in der Nachbarstadt (neuer Referenzrahmen) Bochum wäre aber schon King Loui hoch drölf. :-)

Die Weidel.....

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 20:45 (vor 64 Tagen) @ MDomi

Die haben Angst um ihren Wohlstand und wählen die AfD, weil die (offenbar überzeugend) verkauft, dass sie die Leute davor bewahrt.

Dass die AfD bis auf Ausländer raus nichts, gar nichts, zu bieten hat, das ist längst egal.

Die Weidel.....

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 07:35 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Die haben Angst um ihren Wohlstand und wählen die AfD, weil die (offenbar überzeugend) verkauft, dass sie die Leute davor bewahrt.

Ich bin mir nicht einmal sicher, dass das in der Regel so ist. Es gibt Menschen, die wollen einfach nur nach unten treten. Die wollen nicht primär, dass es ihnen gutgeht. Sie wollen, dass es anderen schlechter geht als ihnen. Die AfD ist sehr gut darin, an die niederen Instinkte solcher Leute zu appellieren.


Dass die AfD bis auf Ausländer raus nichts, gar nichts, zu bieten hat, das ist längst egal.

Die Weidel.....

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 20:43 (vor 64 Tagen) @ MDomi

Verwunderlich? Den Leuten die sie wählen, denen sind Inhalte und Personen scheiß egal. Das sind einfach furchtbar "einfache" Menschen.

Vermutlich sind denen auch so Postings wie deines egal. Hat die letzten Jahre genauso viel gebracht, allen Wählern immer zu sagen wie dumm sie doch sind. Hätte man für mehr"einfache" Menschen in den letzten 10 Jahren vielleicht die ein oder andere Politik betrieben, würden die bei 10-12% (das wären dann die Überzeugungswähler), aber nicht über 20% liegen, dessen bin ich mir sicher.

Die Weidel.....

CD7, Berlin, Sonntag, 08.03.2026, 21:48 (vor 64 Tagen) @ Foreveralone

Verwunderlich? Den Leuten die sie wählen, denen sind Inhalte und Personen scheiß egal. Das sind einfach furchtbar "einfache" Menschen.


Vermutlich sind denen auch so Postings wie deines egal. Hat die letzten Jahre genauso viel gebracht, allen Wählern immer zu sagen wie dumm sie doch sind. Hätte man für mehr"einfache" Menschen in den letzten 10 Jahren vielleicht die ein oder andere Politik betrieben, würden die bei 10-12% (das wären dann die Überzeugungswähler), aber nicht über 20% liegen, dessen bin ich mir sicher.

Wie kommentiert denn zb die Bild Zeitung eine solche Politik?

Die Weidel.....

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 22:55 (vor 64 Tagen) @ CD7

Verwunderlich? Den Leuten die sie wählen, denen sind Inhalte und Personen scheiß egal. Das sind einfach furchtbar "einfache" Menschen.


Vermutlich sind denen auch so Postings wie deines egal. Hat die letzten Jahre genauso viel gebracht, allen Wählern immer zu sagen wie dumm sie doch sind. Hätte man für mehr"einfache" Menschen in den letzten 10 Jahren vielleicht die ein oder andere Politik betrieben, würden die bei 10-12% (das wären dann die Überzeugungswähler), aber nicht über 20% liegen, dessen bin ich mir sicher.


Wie kommentiert denn zb die Bild Zeitung eine solche Politik?

Nicht Bild, aber Ulf Poschardt: Der hat heute Abend allen Ernstes der CDU nahegelegt, in Baden-Württemberg statt mit den Grünen mit der AfD zu koalieren.

Link erspare ich mir. Wer es sucht, dürfte es auch so finden.

Die Weidel.....

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 21:54 (vor 64 Tagen) @ CD7

Verwunderlich? Den Leuten die sie wählen, denen sind Inhalte und Personen scheiß egal. Das sind einfach furchtbar "einfache" Menschen.


Vermutlich sind denen auch so Postings wie deines egal. Hat die letzten Jahre genauso viel gebracht, allen Wählern immer zu sagen wie dumm sie doch sind. Hätte man für mehr"einfache" Menschen in den letzten 10 Jahren vielleicht die ein oder andere Politik betrieben, würden die bei 10-12% (das wären dann die Überzeugungswähler), aber nicht über 20% liegen, dessen bin ich mir sicher.


Wie kommentiert denn zb die Bild Zeitung eine solche Politik?

Die Bild hat mit Aufhängern wie "Habeck will Euch Eure Gasheizungen aus dem Keller reißen!" die Ampel sturmreif geschossen und faktisch nicht nur die Union, sondern auch die AfD stark gemacht. Damals ging man zumindest noch offiziell auf Abstand zur AfD, aber das hat sich mittlerweile wohl teilweise geändert. Mathias Döpfner hat sich weiter radikalisiert. Er ist nahe dran an Leuten wie Peter Thiel, und die wiederum setzen offen auf die AfD.

Die Weidel.....

Pa1n, Sonntag, 08.03.2026, 21:36 (vor 64 Tagen) @ Foreveralone

Verwunderlich? Den Leuten die sie wählen, denen sind Inhalte und Personen scheiß egal. Das sind einfach furchtbar "einfache" Menschen.


Vermutlich sind denen auch so Postings wie deines egal. Hat die letzten Jahre genauso viel gebracht, allen Wählern immer zu sagen wie dumm sie doch sind. Hätte man für mehr"einfache" Menschen in den letzten 10 Jahren vielleicht die ein oder andere Politik betrieben, würden die bei 10-12% (das wären dann die Überzeugungswähler), aber nicht über 20% liegen, dessen bin ich mir sicher.

Dem gemeinen AfD-Wähler sind auch Fakten egal.

Wenn man die (gerade in Ostdeutschland) zB fragt, ob die es gut finden, wenn der Soli abgeschafft wird, den eh nur noch die reichsten 10% zahlen, finden viele das gut. Auch wenns ie eher darunter litten. Aber ist egal. Hauptsache die AfD zieht das durch.

Die Weidel.....

Schnippelbohne, Bauernland, Sonntag, 08.03.2026, 20:45 (vor 64 Tagen) @ Foreveralone

Verwunderlich? Den Leuten die sie wählen, denen sind Inhalte und Personen scheiß egal. Das sind einfach furchtbar "einfache" Menschen.


Vermutlich sind denen auch so Postings wie deines egal. Hat die letzten Jahre genauso viel gebracht, allen Wählern immer zu sagen wie dumm sie doch sind. Hätte man für mehr"einfache" Menschen in den letzten 10 Jahren vielleicht andere die oder andere Politik betrieben, würden die bei 10-12%, aber nicht über 20% liegen, dessen bin ich mir sicher.

Wenn mit „einfach“ sozial schwach gemeint ist, wählen diese Menschen allerdings ihren Henker. Das Wirtschaftsprogramm der AfD hat für sie nämlich nichts übrig. Dagegen ist die FDP kommunistisch. Also wirklich dumm, ja.

Die Weidel.....

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 21:18 (vor 64 Tagen) @ Schnippelbohne

Verwunderlich? Den Leuten die sie wählen, denen sind Inhalte und Personen scheiß egal. Das sind einfach furchtbar "einfache" Menschen.


Vermutlich sind denen auch so Postings wie deines egal. Hat die letzten Jahre genauso viel gebracht, allen Wählern immer zu sagen wie dumm sie doch sind. Hätte man für mehr"einfache" Menschen in den letzten 10 Jahren vielleicht andere die oder andere Politik betrieben, würden die bei 10-12%, aber nicht über 20% liegen, dessen bin ich mir sicher.


Wenn mit „einfach“ sozial schwach gemeint ist, wählen diese Menschen allerdings ihren Henker. Das Wirtschaftsprogramm der AfD hat für sie nämlich nichts übrig. Dagegen ist die FDP kommunistisch. Also wirklich dumm, ja.

Das hast du leider recht, aber auch im eigenen Interesse müssen wir zumindest einen Teil diese Leute entweder zu Nichtwählern machen oder für andere Parteien gewinnen, solange die AFD nicht verboten wird(woran ich nicht mehr glaube)

https://www.dgb.de/gerechtigkeit/demokratie/afd-der-feind-der-beschaeftigten/

Die Weidel.....

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 08.03.2026, 21:05 (vor 64 Tagen) @ Schnippelbohne
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 08.03.2026, 21:08

Verwunderlich? Den Leuten die sie wählen, denen sind Inhalte und Personen scheiß egal. Das sind einfach furchtbar "einfache" Menschen.


Vermutlich sind denen auch so Postings wie deines egal. Hat die letzten Jahre genauso viel gebracht, allen Wählern immer zu sagen wie dumm sie doch sind. Hätte man für mehr"einfache" Menschen in den letzten 10 Jahren vielleicht andere die oder andere Politik betrieben, würden die bei 10-12%, aber nicht über 20% liegen, dessen bin ich mir sicher.


Wenn mit „einfach“ sozial schwach gemeint ist, wählen diese Menschen allerdings ihren Henker. Das Wirtschaftsprogramm der AfD hat für sie nämlich nichts übrig. Dagegen ist die FDP kommunistisch. Also wirklich dumm, ja.

Auch das ist aber ein immer wiederkehrendes Muster und überhaupt nicht neu. Man weiß, dass Menschen, wenn sie ökonomisch an die Wand gedrängt werden, aggressiv nach "unten treten" und gegen "die anderen" keifen (was oder wer auch immer das in dem historisch-kulturellen Zeitpunkt dann gerade ist), aber niemals nach oben schauen an die Spitze der Gesellschaftspyramide, von der das Elend ausgeht. Unter anderem liegt das daran, dass einem "der andere" im Alltag viel häufiger vor der Nase herläuft und man da viel eher die zusätzliche ökonomische Bedrohung sieht, als bei dem in völlig anderen Welten lebenden Großkapitalisten, der es eigentlich ist, der dich wie eine Zitrone auspresst. Deswegen sollte eine gesellschaftliche Elite tunlichst dafür Sorge tragen, die Ungleichheit nicht zu sehr zu überstrapazieren, denn es gibt irgendwann einen "sweet point of no return", nachdem sich die unschönen Dinge nicht mehr einfangen lassen, sondern erst dann nachlassen, wenn die gesellschaftliche Erschöpfung nach x Jahren Revolution/Krieg zu groß wird.

Die Weidel.....

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Sonntag, 08.03.2026, 20:31 (vor 64 Tagen) @ Garum

Wie es in NRW ist, sieht man gerade

Die Weidel.....

Pfostentreffer, Sonntag, 08.03.2026, 20:15 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Alles an ihr ist furchtbar, selbst der Malermeister aus Sachsen ist dagegen ein Sympathieträger. Nichts an ihr ist kompatibel mit der Partei, deren Vorsitzende sie ist. Und jetzt mal im Extremfall: ein Regierungschef, der nicht in seinem Land wohnt? Das dürfte in der Weltgeschichte einmalig sein ;)

Tatsächlich gab es das schon sehr oft man denke nur an die Kolonialzeit) und gibt es auch nach wie vor. Der aktuelle König von Thailand bspw. lebte mal in Bayern.

Die Weidel.....

tim86, Hamburg, Sonntag, 08.03.2026, 20:29 (vor 64 Tagen) @ Pfostentreffer

Tatsächlich gab es das schon sehr oft man denke nur an die Kolonialzeit) und gibt es auch nach wie vor. Der aktuelle König von Thailand bspw. lebte mal in Bayern.

Wobei der König Staatschef ist und nicht Regierungschef, ersteres gibt es in Königsreichen ja öfters, wobei es selten ist, dass der König in ein Land lebt, wo er nicht Herscher ist. Sondern meist wenn er in mehreren Ländern herscht, wie z.B. im britischen Commonwealth. Oder historisch bei den Briten die Zeit der Personalunion von Vereinigten Könighaus und Hannover oder die Zeit als der englische König, gleichzeitig Herzöge der Normandie und damit Vasall des französischen Königs war(aber nur seine französischen Länder die englischen waren unabhängig). Was dann ja zum 100 jährigen Krieg geführt hatte.

Oder in Skandenavien wo es mal eine Personalunion von Norwegen und Schweden gab, zu anderen Zeiten von Dänemark und Norwegen und zur Kalmarer Union sogar Norwegen, Schweden und Dänemark.

Der sächsische Kurfürst war auch mal König von Polen und Großfürst von Litauen.

Die Weidel.....

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 08.03.2026, 20:58 (vor 64 Tagen) @ tim86

Tatsächlich gab es das schon sehr oft man denke nur an die Kolonialzeit) und gibt es auch nach wie vor. Der aktuelle König von Thailand bspw. lebte mal in Bayern.


Wobei der König Staatschef ist und nicht Regierungschef, ersteres gibt es in Königsreichen ja öfters, wobei es selten ist, dass der König in ein Land lebt, wo er nicht Herscher ist. Sondern meist wenn er in mehreren Ländern herscht, wie z.B. im britischen Commonwealth. Oder historisch bei den Briten die Zeit der Personalunion von Vereinigten Könighaus und Hannover oder die Zeit als der englische König, gleichzeitig Herzöge der Normandie und damit Vasall des französischen Königs war(aber nur seine französischen Länder die englischen waren unabhängig). Was dann ja zum 100 jährigen Krieg geführt hatte.

Oder in Skandenavien wo es mal eine Personalunion von Norwegen und Schweden gab, zu anderen Zeiten von Dänemark und Norwegen und zur Kalmarer Union sogar Norwegen, Schweden und Dänemark.

Der sächsische Kurfürst war auch mal König von Polen und Großfürst von Litauen.

Großfürst von Litauen würde mir auch gefallen.

Übrigens ein sehr interessantes Land und ganz tolle Menschen. Teilweise historisch bedingt sogar mit den Deutschen eng verbunden und bereits vor Jahrhunderten schwer umkämpft (Litauerkriege des Deutschen Ordens, verschiedenste Kriege mit Russland, die Weltkriege).

Die Weidel.....

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 20:20 (vor 64 Tagen) @ Pfostentreffer

Alles an ihr ist furchtbar, selbst der Malermeister aus Sachsen ist dagegen ein Sympathieträger. Nichts an ihr ist kompatibel mit der Partei, deren Vorsitzende sie ist. Und jetzt mal im Extremfall: ein Regierungschef, der nicht in seinem Land wohnt? Das dürfte in der Weltgeschichte einmalig sein ;)


Tatsächlich gab es das schon sehr oft man denke nur an die Kolonialzeit) und gibt es auch nach wie vor. Der aktuelle König von Thailand bspw. lebte mal in Bayern.

Der König von Marokko lebt meist in einem Palast in oder bei Paris.

Die Weidel.....

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 08.03.2026, 20:19 (vor 64 Tagen) @ Pfostentreffer

Alles an ihr ist furchtbar, selbst der Malermeister aus Sachsen ist dagegen ein Sympathieträger. Nichts an ihr ist kompatibel mit der Partei, deren Vorsitzende sie ist. Und jetzt mal im Extremfall: ein Regierungschef, der nicht in seinem Land wohnt? Das dürfte in der Weltgeschichte einmalig sein ;)


Tatsächlich gab es das schon sehr oft man denke nur an die Kolonialzeit) und gibt es auch nach wie vor. Der aktuelle König von Thailand bspw. lebte mal in Bayern.

Eben und da wir heute in einer Art neofeudalem Staat leben, sehe ich da auch kein Problem mit. Wer will schon in Berlin leben, wenn man auch in der Schweiz oder in einer schönen Lodge in Südafrika verweilen kann? Hallo?
Ähnlich wie mit Steuern zahlen, das machen ja wirklich nur die ganz Doofen oder die, die weniger als 100 Mio. Euro Vermögen haben und die sich gewisse Gesetzeslücken nicht zu eigen machen können. LOL, Eure Armut kotzt uns an.

Die Weidel.....

Gargamel09, Sonntag, 08.03.2026, 20:15 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Alles an ihr ist furchtbar, selbst der Malermeister aus Sachsen ist dagegen ein Sympathieträger. Nichts an ihr ist kompatibel mit der Partei, deren Vorsitzende sie ist. Und jetzt mal im Extremfall: ein Regierungschef, der nicht in seinem Land wohnt? Das dürfte in der Weltgeschichte einmalig sein ;)

Der Typ ist doch strohdoof, aber Höcke gefallen solche Flitzpiepen, die kann er lenken und wenn er irgendwann die Macht ergreift, kommen sie ihm nicht in die Quere.

Die Weidel.....

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 20:04 (vor 64 Tagen) @ Frankonius

Nein, die beiden stehen nicht nur politisch so ziemlich genau auf einer Ebene.

Die Weidel.....

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 20:18 (vor 64 Tagen) @ Talentförderer

Nein, die beiden stehen nicht nur politisch so ziemlich genau auf einer Ebene.

Es ging deinem Vorredner um die Ausstrahlung. Donald Trump ist - bzw. war, als er geistig noch fitter war - ein intuitiver Demagoge. Bevor er in die Politik ging, hatte er zudem im Fernsehen Karriere gemacht, im Quotenhit "The Aprentice", vorher war er regelmäßig Gast in Talkshows. Er hatte durchaus eine deutliche Wirkung auf Menschen, auch wenn ihn viele Liberale, etc. als eine Art von unterhaltsamem "Pausenclown" wahrgenommen hatten, bevor er sich das erste Mal um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner und dann um die Präsidentschaft beworben hatte. Alice Weidel stößt hingegen bis ins eigene Lager hinein ab. Sie wird nur geduldet, weil man meint, sie als lesbisches Aushängeschild zu benötigen. Zu sagen hat sie aber im Grunde nichts.

Die Weidel.....

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 19:58 (vor 64 Tagen) @ Frankonius

..unfassbar wie abstoßend eine Person sein kann.
Gegen die ist Trump noch hochsympathisch.

Wer guckt sich die denn freiwillig an mein Blutdruck macht das nicht mehr mit.

Die Weidel.....

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 19:50 (vor 64 Tagen) @ Frankonius

..unfassbar wie abstoßend eine Person sein kann.
Gegen die ist Trump noch hochsympathisch.

Hatte das Gefühl, bei mir im Wohnzimmer sei es fünf Grad kälter geworden, als sie zugeschaltet wurde. Zudem wurde mal wieder klar, dass sie bei Putin ganz tief im Rektum steckt. Russisches Gas als großer Heilsbringer. Und dann in ein paar Jahren Generalgouverneurin für die russische Provinz Germania?

Die Weidel.....

Gargamel09, Sonntag, 08.03.2026, 19:57 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

..unfassbar wie abstoßend eine Person sein kann.
Gegen die ist Trump noch hochsympathisch.


Hatte das Gefühl, bei mir im Wohnzimmer sei es fünf Grad kälter geworden, als sie zugeschaltet wurde. Zudem wurde mal wieder klar, dass sie bei Putin ganz tief im Rektum steckt. Russisches Gas als großer Heilsbringer. Und dann in ein paar Jahren Generalgouverneurin für die russische Provinz Germania?

Bei der kann man nicht mal sagen, das nette Gesicht des Nationalsozialismus. Wenn selbst Le Pen und Meloni sympathisch wirken und sich von ihr distanzieren...

An ihrer Stelle würde ich noch mehr gegen das teure LNG aus den USA wettern, dass es Donald auch mitbekommt

Die Weidel.....

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 20:11 (vor 64 Tagen) @ Gargamel09

..unfassbar wie abstoßend eine Person sein kann.
Gegen die ist Trump noch hochsympathisch.


Hatte das Gefühl, bei mir im Wohnzimmer sei es fünf Grad kälter geworden, als sie zugeschaltet wurde. Zudem wurde mal wieder klar, dass sie bei Putin ganz tief im Rektum steckt. Russisches Gas als großer Heilsbringer. Und dann in ein paar Jahren Generalgouverneurin für die russische Provinz Germania?


Bei der kann man nicht mal sagen, das nette Gesicht des Nationalsozialismus. Wenn selbst Le Pen und Meloni sympathisch wirken und sich von ihr distanzieren...

An ihrer Stelle würde ich noch mehr gegen das teure LNG aus den USA wettern, dass es Donald auch mitbekommt

Im Zweifelsfall ist die AfD primär "Team Putin", nicht "Team Maga". Mit Trump und Co. sympathisiert man vor allem dann, wenn Putin und Trump an einem Strang ziehen.

Was das LNG angeht, so war das bis zum Beginn des Krieges gegen den Iran gar nicht so teuer. Die Frage ist aber, was ggf. in den nächsten Monaten passiert. Der LNG-Schock hat die asiatischen Staaten gerade erst erreicht. Die werden jetzt verzweifelt versuchen, sich am Markt bei anderen Teilnehmern zu bedienen. Russland hat vor ein paar Tagen einen von nur zwölf (?) LNG-Tankern verloren, wohl im Mittelmeer (!) von der Ukraine versenkt. Die Nachfrage nach US-LNG dürfte massiv ansteigen. Und wenn es ganz schlimm kommt, dann deckelt Donald Trump die Exportmengen, um den US-Markt vom Weltmarkt abzukoppeln.

Die Weidel.....

Gargamel09, Sonntag, 08.03.2026, 19:49 (vor 64 Tagen) @ Frankonius

..unfassbar wie abstoßend eine Person sein kann.
Gegen die ist Trump noch hochsympathisch.

und wieder gewinnt die AfD 10 Wähler hinzu. Danke!

SPD- und FDP-Landeschefs kündigen Rücktritte an

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Sonntag, 08.03.2026, 18:49 (vor 64 Tagen) @ VM

Live im Ersten.

SPD knapp über 5%

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 18:33 (vor 64 Tagen) @ VM

Das ist schon traurig, was aus meiner ehemaligen Stammpartei geworden ist…Es wird eine Nischenpartei, die zukünftig nur noch als Mehrheitsbeschaffer dient…

SPD knapp über 5%

koom, Montag, 09.03.2026, 11:17 (vor 63 Tagen) @ Eisen

Das ist schon traurig, was aus meiner ehemaligen Stammpartei geworden ist…Es wird eine Nischenpartei, die zukünftig nur noch als Mehrheitsbeschaffer dient…

Der Lindner hat einmal nen klugen Satz gesagt: Lieber gar nicht regieren, als schlecht regieren. Er hat sich natürlich nicht selbst dran gehalten, aber für die SPD gilt das auch.

Seit Jahrzehnten will man immer wieder dabei sein als buckliger Juniorpartner, bückt sich devot bei allen Themen des Koalitionspartners und lässt sich vorführen. Die 1-2 Schau-Momente, wo man dann mal das S von SPD raushängen lassen will, platzen auch mittlerweile wie eine Seifenblase.

Die SPD ist profillos. Pures Füllmaterial. In dieser Form vollkommen unnötig.

SPD knapp über 5%

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 09:45 (vor 63 Tagen) @ Eisen
bearbeitet von nico36de, Montag, 09.03.2026, 10:01

Das ist schon traurig, was aus meiner ehemaligen Stammpartei geworden ist

Finde ich auch. Aber aus welchem Grund sollte man heute noch die SPD wählen? Wegen irgendwelcher Versprechen, die dann doch nicht eingehalten werden, weil man Machterhalt für wesentlich wichtiger hält als etwas zu tun?

In welchem Bereich lässt die aktuelle Partei denn Kompetenz erkennen? Gibts da Ideen für die Lösung sozialer Probleme wie horrende Mieten oder die Rente? Nö, da wird nur davon rumgeschwadroniert. Die SPD hat den größten Teil der zu immer mehr Ungleichheit in der Gesellschaft führenden Regularien geschaffen und 0,0 Interesse daran, zumindest den größten Fehlentwicklungen entgegenzuwirken. Da lässt man seinen Fahrer nach dem Besuch einer Tafel lieber auf Kosten der Steuerzahler nach Frankreich fahren, um dort Entenleber zu kaufen.

Spätestens als sich Klingbeil, der Architekt des beginnenden Untergangs an die Spitze gesetzt und seine Macht noch vergrößert hat, anstatt die Verantwortung für das Desaster zu übernehmen und zu verschwinden, war das Thema SPD für mich erledigt. Wie Klingbeil sich mit seinen hohlen Phrasen von Fabian Köster vorführen lassen musste, weil offensichtlich wurde, dass die Politik der SPD inhalts- und visionlos ist, war schon traurig.

Sinnbildlich für die Kompetenz der aktuellen SPD steht deren Generalsekretär. Der schlaumeiert zum Sozialstaat rum, kennt aber nicht einmal die grundlegenden Kennzahlen, auch wenn die regelmäßig in den Medien breitgetreten werden. Solche unfassbar inkompetenten Politikerabziehbilder braucht kein Mensch.

Die Personen auf der Liste des SPD-Präsidiums dürften nahezu alle vollkommen unbekannt sein und von den Ministern und Ministerinnen hört man außer von Pistorius und Bas gar nichts. Und das, was man von Bas hört, würde man größtenteil lieber nicht hören.Es ist schon traurig, wie die SPD runtergewirtschaftet wurde.

Aus meiner Sicht ist die aktuelle SPD genauso entbehrlich, wie es die FDP war und ist. Wobei Letztere wenigstens noch die Interessenvertreter der Bestverdienenden waren. Es würde mich schwer wundern, wenn die Ergebnisse der nächsten Wahlen den starken Abwärtstrend der SPD nicht bestätigen würden.

SPD knapp über 5%

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 08.03.2026, 19:02 (vor 64 Tagen) @ Eisen
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 08.03.2026, 19:05

Das ist schon traurig, was aus meiner ehemaligen Stammpartei geworden ist…Es wird eine Nischenpartei, die zukünftig nur noch als Mehrheitsbeschaffer dient…

Ich hätte sie in BaWü bei 2-3% gesehen. Ein Achtungserfolg, finde ich. RLP wird hier allerdings entscheidender sein. (Ganz) früher stark CDU-dominiert, ist RLP seit einigen Jahrzehnten ein SPD-Land, seit Mitte der 2000er aber auch mit starken Abwanderungstendenzen der SPD-Wählerschaft, die einige Zeit mal bei über 40% dort lag. Zuletzt wandern auch da immer stärker Wähler/innen der neuen Arbeiterklasse ab, die ihr "heil" in anderen Parteien wie AfD, FW und co. suchen. Das ist in Summe auf Landes- und Bundesebene besonders dramatisch, dass die Unglaubwürdigkeit der SPD als Arbeiterpartei in den vergangenen 1-2 Jahrzehnten sich derart manifestiert hat, da man doch eine immer extremere Ungleichheit in der BRD sieht. Der/Die Wähler/innen in der BRD der SPD aber einfach keine echte Sozialpolitik für die Mitte mehr zutraut/glaubt und es so im Grunde in Deutschlad gar keine echte Sozialdemokratie mehr gibt. Es gibt verschiedenste politische Stilblüten des Turbokapitalismus, die der Wählende ankreuzen kann, aber eine starke soziale politische Stimme gibt es nicht mehr. Das wird sich irgendwann bitter rächen, befürchte ich.

SPD knapp über 5%

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 09:50 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans

Aus meiner Sicht ist genau das der Grund für den Niedergang der SPD.

Die SPD hat lange von ihrem Image als Partei der sozialen Gerechtigkeit gelebt. Inzwischen hat aber auch der letzte erkannt, dass die SPD daran genauso wenig Interesse hat wie die anderen Parteien auch.

Und dann fragt man sich eben, aus welchem Grund man die SPD wählen sollte und beantwortet sich die Frage gleich selbst: es gibt keinen!

SPD knapp über 5%

Lattenknaller, Madrid, Sonntag, 08.03.2026, 19:12 (vor 64 Tagen) @ FourrierTrans

Das ist schon traurig, was aus meiner ehemaligen Stammpartei geworden ist…Es wird eine Nischenpartei, die zukünftig nur noch als Mehrheitsbeschaffer dient…


Ich hätte sie in BaWü bei 2-3% gesehen. Ein Achtungserfolg, finde ich. RLP wird hier allerdings entscheidender sein. (Ganz) früher stark CDU-dominiert, ist RLP seit einigen Jahrzehnten ein SPD-Land, seit Mitte der 2000er aber auch mit starken Abwanderungstendenzen der SPD-Wählerschaft, die einige Zeit mal bei über 40% dort lag. Zuletzt wandern auch da immer stärker Wähler/innen der neuen Arbeiterklasse ab, die ihr "heil" in anderen Parteien wie AfD, FW und co. suchen. Das ist in Summe auf Landes- und Bundesebene besonders dramatisch, dass die Unglaubwürdigkeit der SPD als Arbeiterpartei in den vergangenen 1-2 Jahrzehnten sich derart manifestiert hat, da man doch eine immer extremere Ungleichheit in der BRD sieht. Die Wähler/innen in der BRD der SPD aber einfach keine echte Sozialpolitik für die Mitte mehr zutrauen/glaubt und es so im Grunde in Deutschlad gar keine echte Sozialdemokratie mehr gibt. Es gibt verschiedenste politische Stilblüten des Turbokapitalismus, die der Wählende ankreuzen kann, aber eine starke soziale politische Stimme gibt es nicht mehr. Das wird sich irgendwann bitter rächen, befürchte ich.

Wir hatten das glaube ich schon ziemlich oft. Aber nichts von dem, was nötig wäre, um diese Schere auch nur ansatzweise wieder zu schließen, konnte und kann die SPD in den Regierungskonstellationen umsetzen. Dazu gehören dann starke Änderungen im Steuerrecht von Arbeit zu Kapital, Erbe und Vermögen, Unterstützung im Bereich Wohnungen und dann auch Verkehr, Ausbau der Infrastruktur. Das setzt dann aber auch voraus, dass man das wirklich möchte, manchmal habe ich den Eindruck dass die SPD wirklich damit zufrieden ist mit ein bißchen mehr Bürgergeld und Mindestlohn. Unter Merkel konnte sie an der ein oder anderen Stelle andere Stellschrauben setzen, so dass das öffentlich erkenntlich war und sie 2021 über 20% gehoben hat. Und das ist auch jetzt wieder so, und das noch viel ausgeprägter, weil die Partei personell komplett ausgeblutet ist. Man musste sich Bärbel Bas ja nur anschauen gerade. Die SPD hätte 2017 nicht mitmachen dürfen bei der ganzen von Lindner angestifteten Farce. So strukturell kann man sich nur in der Opposition erneuern.

SPD knapp über 5%

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 08:23 (vor 63 Tagen) @ Lattenknaller

Wir hatten das glaube ich schon ziemlich oft. Aber nichts von dem, was nötig wäre, um diese Schere auch nur ansatzweise wieder zu schließen, konnte und kann die SPD in den Regierungskonstellationen umsetzen. Dazu gehören dann starke Änderungen im Steuerrecht von Arbeit zu Kapital, Erbe und Vermögen, Unterstützung im Bereich Wohnungen und dann auch Verkehr, Ausbau der Infrastruktur. Das setzt dann aber auch voraus, dass man das wirklich möchte, manchmal habe ich den Eindruck dass die SPD wirklich damit zufrieden ist mit ein bißchen mehr Bürgergeld und Mindestlohn. Unter Merkel konnte sie an der ein oder anderen Stelle andere Stellschrauben setzen, so dass das öffentlich erkenntlich war und sie 2021 über 20% gehoben hat. Und das ist auch jetzt wieder so, und das noch viel ausgeprägter, weil die Partei personell komplett ausgeblutet ist. Man musste sich Bärbel Bas ja nur anschauen gerade. Die SPD hätte 2017 nicht mitmachen dürfen bei der ganzen von Lindner angestifteten Farce. So strukturell kann man sich nur in der Opposition erneuern.

Eine SPD in der Opposition hieße aber im Umkehrschluss, wir hätten eine AfD in der Bundesregierung gehabt. Was das hieße, brauche ich wohl nicht zu sagen.

2021 hatten die Leute die Nase voll von schwarz-roten bzw. nach der damaligen Wahl rot-schwarzen Koalitionen. Auch deshalb ist es zur Ampel gekommen. Das Problem war, dass sich Christian Lindner vor allem darin gefiel, Opposition innerhalb der Regierung zu machen. Hinzu kamen Leute wie Kubicki, Adler, Schäffler, Mordhorst und Co.

Auf der anderen Seite hat die Union unter Friedrich Merz als Oppositionsführer selbst die Probleme geschaffen, jetzt sichtbar werden. Merz hat damals beispielsweise nicht verstanden, dass die Bundesrepublik zum Klimaschutz verpflichtet ist und sich hier der Verantwortung nicht entziehen kann. Im Januar dieses Jahres ist die Bundesregierung vom Bundesverwaltungsgericht verurteilt worden, das von der Ampel beschlossene Klimaschutzprogramm nachzubessern, weil es unzureichend ist:

Bundesverwaltungsgericht: Klimaklage gegen Bundesregierung erfolgreich (Tagesschau vom 29.01.2026)

"Die Bundesregierung muss das Klimaschutzprogramm nachbessern. Das 2023 beschlossene Programm reiche nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen, urteilte das Bundesverwaltungsgericht. Geklagt hatte die Umwelthilfe."

In genau dieser Situation hat die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche eine Nachfolgeregelung zum Gebäudeenergiegesetz vorgestellt, die vor allem aus heißer Luft besteht. Man soll auch weiterhin Öl- und Gasheizungen einbauen können, wenn man diese später nach und nach zunehmend mit Bio-Heizöl bzw. mit Biogas betreibt. Dabei wird erstens ignoriert, dass auch Bio-Heizöl und Biogas aus industrieller Landwirtschaft nicht klimaneutral sind, bei der Produktion wird CO2 frei. Und zweitens sollen die konkreten Vorgaben, wie hoch die Anteile Erneuerbarer tatsächlich sein sollen, erst in der Zukunft festgelegt werden. Dass es bei weitem nicht genügend Bio-Heizöl und Biogas in Deutschland gibt und dass wir gar nicht die landwirtschaftlichen Flächen haben, um den Anbau zu erhöhen, wird von Reiche ignoriert bzw. mit dem Hinweis abgetan, wir könnten ja Biogas aus der Ukraine importieren. Dort allerdings tobt ein blutiger Krieg, und zudem bestimmen die Ukrainer selbst, was sie auf ihren Flächen anbauen.

Reiches Gesetz würde faktisch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich verlängern. Wie fatal das ist, solle und die letzte Woche gezeigt haben. Zudem würde man letztendlich vor den Gerichten scheitern, dieses Gesetz würde kassiert werden. Und auch die EU würde nicht mitspielen. Aber wir verlieren durch solche Spielchen Zeit. Weil wir bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes nicht schnell genug sind, drohen uns deshalb in ein paar Jahren Strafzahlungen an die EU in zweistelliger Milliardenhöhe. Ein Friedrich Merz hat das noch immer nicht auf dem Schirm. Leider hat die SPD bisher nicht energisch genug widersprochen. So, wie man sich aktuell verhält, sitzt man mit im Boot.

Auch den Ausbau der Erneuerbaren will Katherina Reiche ausbremsen. Vor allem der Ausbau der Photovoltaik belastet die Netze in der Tat immer stärker. Aber Reiche will hier das Kind mit dem Bade ausschütten, statt intelligente Lösungen z.B. mit netzdienlichen Speichern zu suchen. Es droht unter Umständen, dass der Photovoltaik-Ausbau auf Dächern komplett einbricht. So eine Situation hatten wir bereits einmal, 2011. Damals wurden die EEG-Einspeisevergütungen schlagartig massiv zusammengestrichen, der komplette Photovoltaik-Markt in Deutschland brach zusammen. Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium damals: Katherina Reiche.

SPD knapp über 5%

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 09:54 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Natürlich ist die unsägliche Reiche keine Ministerin im eigentlichen Sinne, sondern vor allem Lobbyistin mit Ministerposten.

Aber was hat das mit dem traurigen Zustand der SPD zu tun?

SPD knapp über 5%

Ulrich, Montag, 09.03.2026, 15:57 (vor 63 Tagen) @ nico36de

Natürlich ist die unsägliche Reiche keine Ministerin im eigentlichen Sinne, sondern vor allem Lobbyistin mit Ministerposten.

Aber was hat das mit dem traurigen Zustand der SPD zu tun?

CDU, CSU und SPD hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, das Heizungsgesetz in der von der Ampel-Koalition vereinbarten Fassung abzuschaffen und durch eine neue gesetzliche Regelung zu ersetzen. Das ist grundsätzlich auch in Ordnung. Aber die SPD hätte darauf bestehen müssen, dass das neue Gesetz sicherstellt, dass die nationalen und die EU-Regeln zum Klimaschutz und zur Reduktion der CO2-Emissionen erfüllt werden. Das hat Katherina Reiche aber nicht getan, sie hat ein Gesetz vorgestellt, dass völlig schwammig ist und lediglich auf dem Prinzip Hoffnung sowie viel Feenstaub basiert. Es ist zwar die Rede von "Grüngastreppen" und ähnlichem. Aber wie die aussehen sollen, soll erst deutlich später in einem zweiten Gesetz festgelegt werden. Bereits heute ist absehbar, dass es in Deutschland bei weitem nicht genug Biogas geben wird, um auch nur näherungsweise die Emissionsziele im Gebäudesektor erfüllen zu können. Zudem würde das Heizen dort, wo das neue Gesetz umgesetzt würde, deutlich teurer werden. Das würde in der Praxis vor allem Mietwohnungen betreffen. Gerade die SPD kann es sich aber nicht leisten, Mieterinnen und Mieter im Regen stehenzulassen.

Das, was Katherina Reiche jetzt will, wird, falls es jemals verabschiedet werden wird, spätestens vom Bundesverfassungsgericht kassiert werden. Wir allerdings werden erneut Jahre verlieren. Und das dürfte Zahlungen in satt zweistelliger Milliardenhöhe an die EU auslösen, weil wir die vereinbarten Klimaziele im Gebäudesektor massiv reißen würden.

SPD knapp über 5%

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 08.03.2026, 19:20 (vor 64 Tagen) @ Lattenknaller

Das ist schon traurig, was aus meiner ehemaligen Stammpartei geworden ist…Es wird eine Nischenpartei, die zukünftig nur noch als Mehrheitsbeschaffer dient…


Ich hätte sie in BaWü bei 2-3% gesehen. Ein Achtungserfolg, finde ich. RLP wird hier allerdings entscheidender sein. (Ganz) früher stark CDU-dominiert, ist RLP seit einigen Jahrzehnten ein SPD-Land, seit Mitte der 2000er aber auch mit starken Abwanderungstendenzen der SPD-Wählerschaft, die einige Zeit mal bei über 40% dort lag. Zuletzt wandern auch da immer stärker Wähler/innen der neuen Arbeiterklasse ab, die ihr "heil" in anderen Parteien wie AfD, FW und co. suchen. Das ist in Summe auf Landes- und Bundesebene besonders dramatisch, dass die Unglaubwürdigkeit der SPD als Arbeiterpartei in den vergangenen 1-2 Jahrzehnten sich derart manifestiert hat, da man doch eine immer extremere Ungleichheit in der BRD sieht. Die Wähler/innen in der BRD der SPD aber einfach keine echte Sozialpolitik für die Mitte mehr zutrauen/glaubt und es so im Grunde in Deutschlad gar keine echte Sozialdemokratie mehr gibt. Es gibt verschiedenste politische Stilblüten des Turbokapitalismus, die der Wählende ankreuzen kann, aber eine starke soziale politische Stimme gibt es nicht mehr. Das wird sich irgendwann bitter rächen, befürchte ich.


Wir hatten das glaube ich schon ziemlich oft. Aber nichts von dem, was nötig wäre, um diese Schere auch nur ansatzweise wieder zu schließen, konnte und kann die SPD in den Regierungskonstellationen umsetzen. Dazu gehören dann starke Änderungen im Steuerrecht von Arbeit zu Kapital, Erbe und Vermögen, Unterstützung im Bereich Wohnungen und dann auch Verkehr, Ausbau der Infrastruktur. Das setzt dann aber auch voraus, dass man das wirklich möchte, manchmal habe ich den Eindruck dass die SPD wirklich damit zufrieden ist mit ein bißchen mehr Bürgergeld und Mindestlohn. Unter Merkel konnte sie an der ein oder anderen Stelle andere Stellschrauben setzen, so dass das öffentlich erkenntlich war und sie 2021 über 20% gehoben hat. Und das ist auch jetzt wieder so, und das noch viel ausgeprägter, weil die Partei personell komplett ausgeblutet ist. Man musste sich Bärbel Bas ja nur anschauen gerade. Die SPD hätte 2017 nicht mitmachen dürfen bei der ganzen von Lindner angestifteten Farce. So strukturell kann man sich nur in der Opposition erneuern.

Das sind meiner Ansicht nach zwei sehr wichtige Punkte. Zum einen ist es so, dass der "sweet point of no return" irgendwann unumkehrbar überschritten war. Man hatte sich sukzessive mit immer weniger glaubwürdiger/nachvollziehbarer Arbeiterpolitik immer verzichtbarer bzw. unsichtbarer gemacht, bis man irgendwann gar nicht mehr wirklich soziale Politik mit großen Hebeln konkret auf Bundesebene, teils auch dann immer stärker auf Landesebene, umsetzen konnte, schlicht, weil einem die Stimmen zur Machtausübung fehlten. Ich erinnere mich noch daran, dass selbst in den letzten Jahren meiner Schulzeit immer häufiger im Klassenraum die Frage gestellt wurde "Was unterscheidet die SPD denn eigentlich von der CDU?".
Zum anderen vermisse ich ganz konkret auch die von dir genannten Punkte, die ich mal fett markiert habe. Mir fällt die SPD immer mit Mindestlohn und Bürgergeldforderungen auf, die sicherlich berechtigt sind, aber wenig bis gar keine Arbeiter vor'm Ofen hervorholen. Aber gut, vielleicht ist das am Ende auch einfach nur noch Folklore und die Führungsköpfe suchen primär die eigene Bereicherung und man nimmt sich die üblich einfachen/gängigen Themen vor.

SPD knapp über 5%

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 19:24 (vor 64 Tagen) @ FourrierTrans

Was holt denn die Arbeiter vorm Ofen hervor? Reichenpolitik der CDU? Eher nicht.
Offensichtlich die Rechten Politik der AFD mit ihrem Gehetze gegen Ausländer. Schon gut dass die SPD das nicht übernommen hat. ;-)

SPD knapp über 5%

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 08.03.2026, 19:25 (vor 64 Tagen) @ Talentförderer

Was holt denn die Arbeiter vorm Ofen hervor? Reichenpolitik der CDU? Eher nicht.
Offensichtlich die Rechten Politik der AFD mit ihrem Gehetze gegen Ausländer. Schon gut dass die SPD das nicht übernommen hat. ;-)

Nein. Der Kollege Lattenknaller hatte es gut zusammengefasst, ich hatte es dann auch noch mal fett markiert.

"Dazu gehören dann starke Änderungen im Steuerrecht von Arbeit zu Kapital, Erbe und Vermögen, Unterstützung im Bereich Wohnungen und dann auch Verkehr, Ausbau der Infrastruktur."
Dazu hatte sie ja zumindest in der letzten Ampelregierung einige Jahre Zeit. Oder sagen wir, hätte sie gehabt.

SPD knapp über 5%

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 09:58 (vor 63 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von nico36de, Montag, 09.03.2026, 10:02

Dazu hatte sie ja zumindest in der letzten Ampelregierung einige Jahre Zeit. Oder sagen wir, hätte sie gehabt.

Aber nur theoretisch. Da gab es schließlich den Schwanz FDP, der ständig mit dem Hund Regierung gewackelt hat, ohne den aber nun einmal nichts umsetzbar gewesen war. Was bei dem Charakter von Lindner allerdings von vornherein nicht anders zu erwarten war.

SPD knapp über 5%

Lattenknaller, Madrid, Sonntag, 08.03.2026, 19:36 (vor 64 Tagen) @ FourrierTrans

Was holt denn die Arbeiter vorm Ofen hervor? Reichenpolitik der CDU? Eher nicht.
Offensichtlich die Rechten Politik der AFD mit ihrem Gehetze gegen Ausländer. Schon gut dass die SPD das nicht übernommen hat. ;-)


Nein. Der Kollege Lattenknaller hatte es gut zusammengefasst, ich hatte es dann auch noch mal fett markiert.

"Dazu gehören dann starke Änderungen im Steuerrecht von Arbeit zu Kapital, Erbe und Vermögen, Unterstützung im Bereich Wohnungen und dann auch Verkehr, Ausbau der Infrastruktur."
Dazu hatte sie ja zumindest in der letzten Ampelregierung einige Jahre Zeit. Oder sagen wir, hätte sie gehabt.

Das ist eine schwierige Einschätzung, da die Jahre ja vom Krisenmodus geprägt waren und man auch hier mit der FDP dann einen sagen wir mal schwierigen Partner hatte. Und die CDU/CSU eine unredliche Opposition gemacht hat. Und man mit Scholz einen Zauderer vor dem Herrn als Kanzler hatte.
Man hat sich eher in den Merkeljahren strategisch einlullen lassen. Wobei man nach den Schröderjahren programmatisch auch ausgelutscht war. Aber auch damals war das Spitzenpersonal schon nicht sonderlich ambitioniert und hat die Zeichen der Zeit m.A. nach nicht erkannt. Aber gut, Gabriel und Steinmeier, mehr brauche ich da nicht wirklich sagen. Ein Klingbeil reiht sich da hervorragend ein.

SPD knapp über 5%

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 08.03.2026, 19:44 (vor 64 Tagen) @ Lattenknaller

Was holt denn die Arbeiter vorm Ofen hervor? Reichenpolitik der CDU? Eher nicht.
Offensichtlich die Rechten Politik der AFD mit ihrem Gehetze gegen Ausländer. Schon gut dass die SPD das nicht übernommen hat. ;-)


Nein. Der Kollege Lattenknaller hatte es gut zusammengefasst, ich hatte es dann auch noch mal fett markiert.

"Dazu gehören dann starke Änderungen im Steuerrecht von Arbeit zu Kapital, Erbe und Vermögen, Unterstützung im Bereich Wohnungen und dann auch Verkehr, Ausbau der Infrastruktur."
Dazu hatte sie ja zumindest in der letzten Ampelregierung einige Jahre Zeit. Oder sagen wir, hätte sie gehabt.


Das ist eine schwierige Einschätzung, da die Jahre ja vom Krisenmodus geprägt waren und man auch hier mit der FDP dann einen sagen wir mal schwierigen Partner hatte. Und die CDU/CSU eine unredliche Opposition gemacht hat. Und man mit Scholz einen Zauderer vor dem Herrn als Kanzler hatte.
Man hat sich eher in den Merkeljahren strategisch einlullen lassen. Wobei man nach den Schröderjahren programmatisch auch ausgelutscht war. Aber auch damals war das Spitzenpersonal schon nicht sonderlich ambitioniert und hat die Zeichen der Zeit m.A. nach nicht erkannt. Aber gut, Gabriel und Steinmeier, mehr brauche ich da nicht wirklich sagen. Ein Klingbeil reiht sich da hervorragend ein.

Ist richtig, man kennt die ganzen Ausreden. Wobei mir auch nie klar geworden ist, warum man in Krisenjahren nichts an der Ungleichheit machen kann (die Entwicklung des Gini-Koeffizienten in der BRD während der Ampelzeit lässt zumindest darauf schließen, dass das jetzt, sagen wir mal, keine größere Priorität hatte). Die Zeit nach dem 2 WK kann man vermutlich auch als Krisenjahre bezeichnen, trotzdem hat man mit einem Lastenausgleichsgesetz erfolgreich verhindert, dass die Deutschen wieder ins Extreme abdriften (was die meisten Gesellschaften tun, wenn die Ungleichheit zu groß wird, die nach dem 2 WK in Deutschland sehr sehr groß gewesen wäre). Das hat man heutzutage wohl vergessen. Wobei mir bei "ich kann mich nicht erinnern"-Olaf ohnehin nicht klar ist, wie nah er beim Geldadel schläft und ob die SPD Spitze nicht sowieso schon seit 20 Jahren zum Hofadel des Großkapitals gehört, nur eben als Hofnarr, der ab und zu zur allgemeinen Belustigung freigegebene Witze über den Adel machen darf. Die Frage stellen sich vermutlich viele Wähler/innen, oder sagen wir, haben sich gestellt, bis die SPD ihre politische Stimme für "die einfachen Leute" über die Zeit gänzlich abgegeben hat. Jetzt glaubt die Folklore ja im Grunde niemand mehr ernsthaft, genauso wie die Witze des Hofnarren im Feudalismus.

SPD knapp über 5%

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 19:08 (vor 64 Tagen) @ FourrierTrans

Wir laufen einfach weltweit auf den ganz großen Knall zu. Eine kleine Elite profitiert vom Turbokapitslismus, der Rest muss sehen, wie er klarkommt. Aber auch die CDU blockiert ja etwas eine höhere Erbschafts- oder gar die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.

Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass eine zu große soziale Ungleichheit stets in der Revolution enden wird. Und anstatt dass die Superreichen das kapieren und etwas mehr abgeben und im Gegenzug auf rein gar nichts verzichten müssen, wollen sie immer reicher werden und gönnen dem Rest nicht das schwarze unter den Fingernägeln…

SPD knapp über 5%

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 11:01 (vor 63 Tagen) @ Eisen

Wir laufen einfach weltweit auf den ganz großen Knall zu. Eine kleine Elite profitiert vom Turbokapitslismus, der Rest muss sehen, wie er klarkommt.

Dass unsere Politiker dümmlich handeln, zeigt sich nicht nur daran, dass sie offensichtlich nichts aus der Geschichte gelernt haben. Sie sind zudem zu doof, über die Grenzen zu schauen. Würden sie das tun, könnten sie sehen, dass die Zufriedenheit der Einwohner dort am größten ist, wo die Unterschiede innerhalb der Gesellschaft am geringsten sind. Und das sogar trotz hoher Steuern.

SPD knapp über 5%

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 19:13 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Wir laufen einfach weltweit auf den ganz großen Knall zu. Eine kleine Elite profitiert vom Turbokapitslismus, der Rest muss sehen, wie er klarkommt. Aber auch die CDU blockiert ja etwas eine höhere Erbschafts- oder gar die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.

Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass eine zu große soziale Ungleichheit stets in der Revolution enden wird. Und anstatt dass die Superreichen das kapieren und etwas mehr abgeben und im Gegenzug auf rein gar nichts verzichten müssen, wollen sie immer reicher werden und gönnen dem Rest nicht das schwarze unter den Fingernägeln…

Wenn man sich die Vermögenskonzentration auf die oberen 1% so anguckt ist das schon ungesund.
Und ausgerechnet Milliardäre unterstützen die Rechten Parteien.

SPD knapp über 5%

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 19:03 (vor 64 Tagen) @ FourrierTrans

Da bist du ja endlich :)

SPD knapp über 5%

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 08.03.2026, 19:22 (vor 64 Tagen) @ Schoeneschooh

Da bist du ja endlich :)

Du weißt ja, ich als Monarchist schaue mir das immer hochgradig amüsiert an, wie sich alle die Köpfe heiß reden und ich (je nach Stimmungslage) den Adcovatus Diaboli spielen kann. hihi

SPD knapp über 5%

Chappi1991 ⌂ @, Sonntag, 08.03.2026, 18:45 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Das ist schon traurig, was aus meiner ehemaligen Stammpartei geworden ist…Es wird eine Nischenpartei, die zukünftig nur noch als Mehrheitsbeschaffer dient…

Mehrheitsbeschaffer. Haha. Die werden ganz verschwinden.

SPD knapp über 5%

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 19:14 (vor 64 Tagen) @ Chappi1991

Ja dann kann man sich ja bald auf CDU-AFD freuen. Die Untergangsregierung.

SPD knapp über 5%

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 18:51 (vor 64 Tagen) @ Chappi1991

Meinst du die gehen dauerhaft unter 5%. Kann sein, die werden fast nur noch von der Generation 60+ gewählt.

SPD knapp über 5%

Beethoven, Bonn, Montag, 09.03.2026, 12:39 (vor 63 Tagen) @ Eisen

Sehr viele meiner Bekannten sind klassisch "links-grün-versifft". Dennoch kommt die SPD für diese Menschen, in der Regel doch unter 50, überhaupt nicht infrage. Das hat man sich in den letzten 30 Jahren aber halt auch erarbeitet, niemand glaubt linke Politik von der SPD zu bekommen und warum genau soll ich dann die SPD wählen, nur damit die CDU einen bequemen Partner hat? Geschichtlich gesehen sehr schade aber so empfinde ich den Ist-Zustand.

SPD knapp über 5%

rheinlandbanane, Montag, 09.03.2026, 13:01 (vor 63 Tagen) @ Beethoven

Sehr viele meiner Bekannten sind klassisch "links-grün-versifft". Dennoch kommt die SPD für diese Menschen, in der Regel doch unter 50, überhaupt nicht infrage. Das hat man sich in den letzten 30 Jahren aber halt auch erarbeitet, niemand glaubt linke Politik von der SPD zu bekommen und warum genau soll ich dann die SPD wählen, nur damit die CDU einen bequemen Partner hat? Geschichtlich gesehen sehr schade aber so empfinde ich den Ist-Zustand.

Kenne ich, die Haltung ist in Bonn sehr ausgeprägt. Rein kennzahlentechnisch ist das aber nicht nur der Ist-Zustand oder seit 30 Jahren der Fall.

In Deutschland gibt es doch schon seit Gründung der BRD das Paradoxon, dass wir über die meisten industriellen Arbeitsplätze/Arbeiter in Europa verfügen, aber auch konstant fast 80 Jahre lang zu 2/3 die Parteien rechts der Mitte wählen. Nur in gesellschaftlichen oder/und wirtschaftlichen Umbruchphasen durfte die SPD regieren, aber trotz Umbruch bleibt der bürgerlich-konservative Grundkonsens bei der absoluten Mehrheit in der Wählerschaft erhalten.

Selbst in den polarisierten USA wählt ja fast die Hälfte links der Mitte, von daher muss die SPD einiges falsch machen, wenn sie es nie geschafft hat sich konstant als regierungsfähig zu etablieren. Was unterscheidet sie bspw von den skandinavischen Sozialdemokraten in ihrer Programmatik, oder in ihrer Verhandlungsstrategie. Da müsste die SPD ansetzen.

Keine frischen Leute

Burgsmüller84, Sonntag, 08.03.2026, 19:13 (vor 64 Tagen) @ Eisen

In der SPD gibt es doch offensichtlich auch keine überzeugenden jüngeren Leute, die nachrücken würden, um alte Namen zu ersetzen. Klingbeil wird vermutlich nur als sehr farbloser Bürokrat wahrgenommen, der selbst mit 500 Milliarden nichts anzufangen weiß. Ein Finanzminister, der munter Investitionsschulden für Haushaltslöcher verprasst und der Union so deren unsinnige Wahlgeschenke an deren Klientel ermöglicht. Neben Klingbeil wirkt sogar Merz interessanter.

Keine frischen Leute

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 19:21 (vor 64 Tagen) @ Burgsmüller84

In der SPD gibt es doch offensichtlich auch keine überzeugenden jüngeren Leute, die nachrücken würden, um alte Namen zu ersetzen. Klingbeil wird vermutlich nur als sehr farbloser Bürokrat wahrgenommen, der selbst mit 500 Milliarden nichts anzufangen weiß. Ein Finanzminister, der munter Investitionsschulden für Haushaltslöcher verprasst und der Union so deren unsinnige Wahlgeschenke an deren Klientel ermöglicht. Neben Klingbeil wirkt sogar Merz interessanter.

Da wurden aber auch einige weggemobbt und man hat nicht mal Nachfolger aufgebaut weil man selbst an den Fleischtöpfen bleiben wollte.

SPD knapp über 5%

Ballschieber007, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 18:45 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Das ist schon traurig, was aus meiner ehemaligen Stammpartei geworden ist…Es wird eine Nischenpartei, die zukünftig nur noch als Mehrheitsbeschaffer dient…

Das Problem was sie haben, sie plustern sich im Bund auf, als wenn sie 50% hätten, das nehmen die Menschen der Partei einfach nicht mehr ab. Mit jedem schlechten Ergebnis meinen sie sich noch mehr profilieren zu müssen, ohne dabei zu begreifen, dass sie es nur noch schlimmer machen.

SPD knapp über 5%

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 18:38 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Das ist schon traurig, was aus meiner ehemaligen Stammpartei geworden ist…Es wird eine Nischenpartei, die zukünftig nur noch als Mehrheitsbeschaffer dient…

Leider auch selber eingebrockt und das über Jahre und leider nie dazugelernt.

SPD knapp über 5%

Sentinel2150, Kiel, Sonntag, 08.03.2026, 18:34 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Selber Schuld. Man hat sich da völlig unnötig selbst reinregiert und dann kommen da noch Sachen wie die Entenleberpastete.

SPD knapp über 5%

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 18:38 (vor 64 Tagen) @ Sentinel2150

Sowohl im Land als auch im Bund fehlt auch einfach charismatisches Spitzenpersonal. Einfach auch mal Stimmen abzugreifen jenseits von Inhalten…

SPD knapp über 5%

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 11:11 (vor 63 Tagen) @ Eisen

Sowohl im Land als auch im Bund fehlt auch einfach charismatisches Spitzenpersonal. Einfach auch mal Stimmen abzugreifen jenseits von Inhalten…

Wie die aktuelle Wahl gezeigt hat, ist das ein ganz entscheidender Punkt. Da war der Kandidat den Wählern als Entscheidungskriterium deutlich wichtiger als das Programm.

Es gibt außer Pistorius aus meiner Sicht nicht einen SPD-Politiker, im Zusammmenhang mit dem mir das Wort "Kompetenz" einfallen würde. Was Sympathie angeht, ist es noch drastischer. Ein blasser und maximal machtgeiletr Bürokrat wie Klinbeil, eine inkompetente Lautsprecherin wie Bas oder gar Maximalunsympathen wie Mützenich oder Esken und Minister und Ministerinnen, die keiner kennt, prägen das Bild nach außen.

SPD knapp über 5%

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 19:15 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Wäre das ein Argument müsste die CDU auch schon längst unter 5% liegen.

SPD knapp über 5%

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 08.03.2026, 18:41 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Mit Leuten wie Scholz und Klingbeil kann man eben keinen Blumentopf gewinnen.
Eine "Arbeiterpartei" braucht man wohl in BW auch nicht.
Leute die danach suchen gehen dann eher zur AFD.

Die Leute die z.B. beim Daimler "schaffen" verdienen sehr gut und sind kaum noch Klientel der SPD. Natürlich brechen auch im Muster-Ländle Arbeitsplätze weg, aber das kann man auffangen.

SPD knapp über 5%

Nike79, Sonntag, 08.03.2026, 19:02 (vor 64 Tagen) @ Frankonius

Mit Leuten wie Scholz und Klingbeil kann man eben keinen Blumentopf gewinnen.
Eine "Arbeiterpartei" braucht man wohl in BW auch nicht.
Leute die danach suchen gehen dann eher zur AFD.

Die Leute die z.B. beim Daimler "schaffen" verdienen sehr gut und sind kaum noch Klientel der SPD. Natürlich brechen auch im Muster-Ländle Arbeitsplätze weg, aber das kann man auffangen.

Wenn die SPD noch eine Arbeiterpartei wäre, hätten sie mehr Stimmen geholt. Nähert man sich inhaltlich aber eher den Linken und der Grünen Jugend an, wählt der geneigte Wähler das Original.

Einordnung

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 08.03.2026, 18:31 (vor 64 Tagen) @ VM
bearbeitet von FliZZa, Sonntag, 08.03.2026, 18:43

Vorneweg:
Ich bin grundsätzlich potenzieller Grünenwähler und Schwabe.

Die Grünen in BW haben aber im Grunde nichts mit der Bundespartei zu tun. Cem hat sich ja sogar explizit von den Bundesgrünen distanziert.
Die Regierung war auch schon unter Winnie so grün wie Steinkohle.
Bedenkt das einfach, wenn ihr euch jetzt über einen "Linksruck" oder sonst was in Deutschland freut.

Einordnung

Pa1n, Sonntag, 08.03.2026, 19:16 (vor 64 Tagen) @ FliZZa

Bedenkt das einfach, wenn ihr euch jetzt über einen "Linksruck" oder sonst was in Deutschland freut.

Das wird CDU/CSU und AfD und deren Vorfeld nicht davon abhalten, davon zu schwafeln.

Einordnung

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 08.03.2026, 19:22 (vor 64 Tagen) @ Pa1n

Bedenkt das einfach, wenn ihr euch jetzt über einen "Linksruck" oder sonst was in Deutschland freut.


Das wird CDU/CSU und AfD und deren Vorfeld nicht davon abhalten, davon zu schwafeln.

Joa.
Aber wenn ich denen erzähle, dass der Himmel an einem sonnigen Tag blau ist, dann erzählen sie mir, dass er grünlich rot sei.

Bleibt nur, dass man nicht über jedes Stöckchen der Spinner springt

Einordnung

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 18:34 (vor 64 Tagen) @ FliZZa

Wäre schön, wenn die Grünen in andern Teilen des Landes darauf vielleicht mal ihre Schlüsse ziehen.

Einordnung

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 08.03.2026, 18:36 (vor 64 Tagen) @ Schoeneschooh

Wäre schön, wenn die Grünen in andern Teilen des Landes darauf vielleicht mal ihre Schlüsse ziehen.

CDU-Light der Stimmen wegen statt grüner Politik?

Naja. Kann man auch anders sehen..

Einordnung

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 18:45 (vor 64 Tagen) @ FliZZa

Die sollen schon Grün bleiben und ich glaube auch, dass Cem Özdemir das ist. Aber ich habe einen Freund bei den Grünen und der erzählt halt Dinge aus dieser Partei, da packst du dir an den Kopf (ehr so auf lokaler Ebene).

Einordnung

AlexSitsOnFire, Nordenham, Sonntag, 08.03.2026, 20:34 (vor 64 Tagen) @ Schoeneschooh

Die sollen schon Grün bleiben und ich glaube auch, dass Cem Özdemir das ist. Aber ich habe einen Freund bei den Grünen und der erzählt halt Dinge aus dieser Partei, da packst du dir an den Kopf (ehr so auf lokaler Ebene).

Ich bin Ortsvorstand der grünen in unserer Stadt und glaub mir...das Getuschel gibt es in jeder Partei. Auf kommunaler Ebene noch viel schlimmer als man es glauben mag.

Einordnung

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 20:44 (vor 64 Tagen) @ AlexSitsOnFire

Getuschel? Ich meinte eher so völlig weltfremde Ansichten…

Einordnung

AlexSitsOnFire, Nordenham, Sonntag, 08.03.2026, 20:58 (vor 64 Tagen) @ Schoeneschooh

Getuschel? Ich meinte eher so völlig weltfremde Ansichten…


Ja. die haben wir tatsächlich auch :D
Zuviel darf ich natürlich nicht erzählen aber wir hatten schon Menschen bei uns im Büro die uns auspendeln wollten. Ziehen wir irgendwie an so ein Publikum

Einordnung

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 08.03.2026, 18:48 (vor 64 Tagen) @ Schoeneschooh

Die sollen schon Grün bleiben und ich glaube auch, dass Cem Özdemir das ist. Aber ich habe einen Freund bei den Grünen und der erzählt halt Dinge aus dieser Partei, da packst du dir an den Kopf (ehr so auf lokaler Ebene).

Özdemir (und auch schon Kretschmann) sind halt einfach nicht "grün". Deswegen nenne sie sich ja auch "Realos". Dessen sind sie sich ja bewusst.

Aber gut, es sei wie es sei. Wichtig ist mir, dass die Bundesparteit da jetzt nicht davon ableitet und denkt "weiter so, wir sind auf dem richtigen Weg"

Einordnung

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 18:59 (vor 64 Tagen) @ FliZZa

Wir müssten glaube ich erstmal definieren was wir unter „grün“ verstehen.

Einordnung

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 20:01 (vor 64 Tagen) @ Schoeneschooh

Wir müssten glaube ich erstmal definieren was wir unter „grün“ verstehen.

Was du dir glaube ich wünscht, ist ne weitere Besserverdiener-Partei mit grünem Anstich, die jegliche sozial-öknomische Anliegen ablegen sollte, aber gleichzeitig weiterhin schön "woke" und klimafreundlich bleibt und dem Pöbel erklärt mehr Demeter-Produkte zu konsumieren, was aber nur einem bestimmten gut betuchten Klientel dient und überhaupt nix mit Realpolitik zu tun hat.

Einordnung

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 20:11 (vor 64 Tagen) @ Foreveralone
bearbeitet von Schoeneschooh, Sonntag, 08.03.2026, 20:21

Ich wünsche mir ziemlich genau das Gegenteil von dem :D

Ich bin Besserverdiener und z.B. bereit mehr Steuern zu zahlen, wenn gleichzeitig auch Erben (wird mich nicht nennenswert betreffen) und Kapitalerträge (trifft mich auch, weil meine Altersvorsorge) stärker in den Fokus rücken. Unter mir sollte Arbeit weniger besteuert werden.

Das öffentliche Gesundheitswesen ist für mich unverzichtbar und die Doppelstruktur (2 Klassen) mit privaten Krankenkasse finde ich ganz schlecht.

Ich bin generell ein Fan von unseren Sozialsystemen, sehe aber, dass sie an ihre Grenzen stoßen. Da würde ich mir Reformen wünschen, welche die großen Positionen anpacken, insbesondere die Rente.

Klimaschutz ist mir wichtig und ich bin ein starker Verfechter der Erneuerbaren Energien (weiß aber such, dass wir eine Transformation brauchen). Elektromobilität ist in meinen Augen die Zukunft und da fliegen wir volle Möhre auf die Fresse (guck mal die neuen BYD Charger). Tierschutz ist mir wichtig (ich esse in Mexiko viel zu viel Fleisch) und ich fände es z.B. super wenn im Supermarkt preislich ein wenig mehr Anreize bestehen würden das Fleisch ab und an mal vom Teller zu lassen. Aber das Thema ist so emotional, dass sich das erst mit dem Generationenwechsel in Deutschland ändern wird.

Und und und…

Einordnung

CedricVanDerGun, Hamburg, Sonntag, 08.03.2026, 21:14 (vor 64 Tagen) @ Schoeneschooh

Hätte ich fast schreiben können, Grüße nach Mexiko. Hatte gerade Tacos in Spanien und vermisse die authentischen

Einordnung

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 21:47 (vor 64 Tagen) @ CedricVanDerGun

Lol, ich habe gerade eine spanische Tortilla für die Woche gemacht und ein paar Würste auf dem Grill! Grüße zurück!

Einordnung

Ballschieber007, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 18:36 (vor 64 Tagen) @ Schoeneschooh

Wäre schön, wenn die Grünen in andern Teilen des Landes darauf vielleicht mal ihre Schlüsse ziehen.

Außerhalb von BW bleibt’s bei weltfremder und ideologischer Politik, daran wird sich auch nichts mehr ändern. Eigentlich schade, die hätte in der heutigen Zeit echt potenzial, wenn die mal ein paar vernünftige Realpolitiker ranlassen würden

Einordnung

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 19:18 (vor 64 Tagen) @ Ballschieber007

Weltfremd und ideologisch wird heutzutage sogar Kanzler. Sehe also kein Problem.

Einordnung

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 18:46 (vor 64 Tagen) @ Ballschieber007

Deine Formulierung ist etwas übertrieben, aber so in der Richtung sehe ich das auch!

Unfassbar

Olaf1970, Sonntag, 08.03.2026, 18:28 (vor 64 Tagen) @ VM

Grüne tatsächlich mit CDU auf Augenhöhe. Hätte ich nicht erwartet

Unfassbar

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 18:31 (vor 64 Tagen) @ Olaf1970

Also das halte ich für absolut nachvollziehbar und hatte es genauso erwartet nach den letzten 2 Wochen. Die CDU liefert einfach nach den großen Tönen während der Ampel, im Wahlkampf und nach der Wahl gar nicht. Das ist die Quittung!

Ich finde es einfach nur traurig wo die SPD herumkrebst (nicht weil ich die gerne mag, sondern weil sie für mich einen Platz in unserer Demokratie haben), aber das haben sie sich selbst eingebrockt.

Unfassbar

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 18:30 (vor 64 Tagen) @ Olaf1970

Grüne tatsächlich mit CDU auf Augenhöhe. Hätte ich nicht erwartet

Das war eine Kandidatenwahl. Özdemir ist über die Jahre gewachsen, Hagel wirkte im Wahlkampf einige Male überfordert. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass sich durch die Briefwahlstimmen noch gewisse Verschiebungen ergeben könnten. Falls ja, bliebe abzuwarten, wie stark die wären.

RIP FDP

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 08.03.2026, 18:25 (vor 64 Tagen) @ VM
bearbeitet von Frankonius, Sonntag, 08.03.2026, 18:29

Nachdem eine Dame von der FDP verkündet hat, dass man mit den Grünen Islamisierung, Wärmepumpen und Sprachpolizei wählt, kann mich das Ableben der FDP in ihrem Stammland sehr erfreuen.
Auch bei der Kommunalwahl hier in Frankfurt gibt es für die FDP nur das Thema mehr Parkplätze und wenige Radwege.


Der Versuch eine AFD für Anwälte zu werden ist damit gescheitert.

Bedauerlich dass die Nazis 18 % bekommen haben, aber immerhin ist eine stabile demokratische Mehrheit sicher.

Den Grünen kommt natürlich zu Gute, dass die Leute jetzt erkennen, dass E-Autos und erneuerbare Energien vielleicht doch kein Teufelszeug sind.

RIP FDP

koom, Montag, 09.03.2026, 10:06 (vor 63 Tagen) @ Frankonius

Nachdem eine Dame von der FDP verkündet hat, dass man mit den Grünen Islamisierung, Wärmepumpen und Sprachpolizei wählt, kann mich das Ableben der FDP in ihrem Stammland sehr erfreuen.

Selbst die AFD ist da ja teilweise eleganter. Und macht diese Kackspielchen schon länger.

FDP braucht offenbar kein Mensch mehr.

RIP FDP

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 19:47 (vor 64 Tagen) @ Frankonius

Nachdem eine Dame von der FDP verkündet hat, dass man mit den Grünen Islamisierung, Wärmepumpen und Sprachpolizei wählt, kann mich das Ableben der FDP in ihrem Stammland sehr erfreuen.
Auch bei der Kommunalwahl hier in Frankfurt gibt es für die FDP nur das Thema mehr Parkplätze und wenige Radwege.


Der Versuch eine AFD für Anwälte zu werden ist damit gescheitert.

Es ist leider in der Tat so, dass die FDP in den letzten ca. zehn Jahren deutlich populistischer geworden und deutlich weiter nach rechts gerückt ist. Das erinnert ein wenig an Österreich, an die FPÖ. Aber die FPÖ war schon immer in Teilen sehr weit rechts, und in Österreich gibt es keine AfD.

Jetzt, wo sie voraussichtlich auch ihr absolutes Stammland verloren haben, dürfte der Weg in die Bedeutungslosigkeit führen.


Bedauerlich dass die Nazis 18 % bekommen haben, aber immerhin ist eine stabile demokratische Mehrheit sicher.

Wenn die AfD jetzt, mit einem offen rechtsradikalen angeblichen Spitzenkandidaten, der faktisch nicht einmal in einem Wahlkreis oder auf der Liste angetreten ist, mit einem riesigen Skandal an den Hacken, heftigen Lagerkämpfen, ect. in Baden-Württemberg noch immer fast 20 Prozent geholt hat, dann fragt man sich, was sie wohl z.B. in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern abschneiden werden.


Den Grünen kommt natürlich zu Gute, dass die Leute jetzt erkennen, dass E-Autos und erneuerbare Energien vielleicht doch kein Teufelszeug sind.

Da hat Friedrich Merz mit seiner Fundamentalopposition selbst eine Grube gegraben, in die er jetzt, wo er in der Regierungsverantwortung ist, gefallen ist. Wobei man sagen muss, dass es bei der Habeck-Linie in den Fragen, wie man die Energiewende umsetzen wollte, durchaus auch beträchtliche Schwachstellen gab.

RIP FDP

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 20:03 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Nachdem eine Dame von der FDP verkündet hat, dass man mit den Grünen Islamisierung, Wärmepumpen und Sprachpolizei wählt, kann mich das Ableben der FDP in ihrem Stammland sehr erfreuen.
Auch bei der Kommunalwahl hier in Frankfurt gibt es für die FDP nur das Thema mehr Parkplätze und wenige Radwege.


Der Versuch eine AFD für Anwälte zu werden ist damit gescheitert.


Es ist leider in der Tat so, dass die FDP in den letzten ca. zehn Jahren deutlich populistischer geworden und deutlich weiter nach rechts gerückt ist. Das erinnert ein wenig an Österreich, an die FPÖ. Aber die FPÖ war schon immer in Teilen sehr weit rechts, und in Österreich gibt es keine AfD.

Jetzt, wo sie voraussichtlich auch ihr absolutes Stammland verloren haben, dürfte der Weg in die Bedeutungslosigkeit führen.


Bedauerlich dass die Nazis 18 % bekommen haben, aber immerhin ist eine stabile demokratische Mehrheit sicher.


Wenn die AfD jetzt, mit einem offen rechtsradikalen angeblichen Spitzenkandidaten, der faktisch nicht einmal in einem Wahlkreis oder auf der Liste angetreten ist, mit einem riesigen Skandal an den Hacken, heftigen Lagerkämpfen, ect. in Baden-Württemberg noch immer fast 20 Prozent geholt hat, dann fragt man sich, was sie wohl z.B. in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern abschneiden werden.


Den Grünen kommt natürlich zu Gute, dass die Leute jetzt erkennen, dass E-Autos und erneuerbare Energien vielleicht doch kein Teufelszeug sind.


Da hat Friedrich Merz mit seiner Fundamentalopposition selbst eine Grube gegraben, in die er jetzt, wo er in der Regierungsverantwortung ist, gefallen ist. Wobei man sagen muss, dass es bei der Habeck-Linie in den Fragen, wie man die Energiewende umsetzen wollte, durchaus auch beträchtliche Schwachstellen gab.

Für die Wahlen werde ich mir wohl reichlich Alkohol besorgen, die werde ich nur besoffen ertragen können.
Die Konsequenzen aus den Wahlen möchte ich mir jetzt noch nicht vorstellen, ich befürchte
aber schlimmes.

RIP FDP

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 20:39 (vor 64 Tagen) @ Garum

Wenn die AfD jetzt, mit einem offen rechtsradikalen angeblichen Spitzenkandidaten, der faktisch nicht einmal in einem Wahlkreis oder auf der Liste angetreten ist, mit einem riesigen Skandal an den Hacken, heftigen Lagerkämpfen, ect. in Baden-Württemberg noch immer fast 20 Prozent geholt hat, dann fragt man sich, was sie wohl z.B. in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern abschneiden werden.

......


Für die Wahlen werde ich mir wohl reichlich Alkohol besorgen, die werde ich nur besoffen ertragen können.
Die Konsequenzen aus den Wahlen möchte ich mir jetzt noch nicht vorstellen, ich befürchte
aber schlimmes.

Nicht nur Du. In einem halben Jahr kann viel passieren. Wenn wir Pech haben, dann finden wir uns in der nächsten Wirtschaftskrise wieder. Aber die dürfte der AfD eher nützen.

Ich rechne damit, dass die AfD in beiden Bundesländern die mit Abstand stärkste Partei werden wird. Dann werden sich die jeweiligen Spitzenkandidaten als Ministerpräsidenten zur Wahl stellen und auf Stimmen auch von MdL aus der CDU und - soweit dann im Landtag drin - des BSW hoffen. Die Wahlen sind ja geheim. In Sachsen-Anhalt gab es schon vor der letzten Landtagswahl in der CDU-Fraktion eine starke Minderheit, die mit der AfD zusammengehen wollte. Der damalige Ministerpräsident Reiner Haseloff hat damals den Machtkampf gesucht. Sein Gegenspieler Holger Stahlknecht musste damals als Innenminister und CDU-Landesvorsitzender zurücktreten. Er sitzt zwar noch im Landtag, will aber im Herbst nicht wieder erneut antreten. Einige seiner Mitstreiter jedoch dürften vermutlich auch dem nächsten Landtag angehören.

RIP FDP

micha87, bei Berlin, Montag, 09.03.2026, 01:08 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Wenn die AfD jetzt, mit einem offen rechtsradikalen angeblichen Spitzenkandidaten, der faktisch nicht einmal in einem Wahlkreis oder auf der Liste angetreten ist, mit einem riesigen Skandal an den Hacken, heftigen Lagerkämpfen, ect. in Baden-Württemberg noch immer fast 20 Prozent geholt hat, dann fragt man sich, was sie wohl z.B. in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern abschneiden werden.


......


Für die Wahlen werde ich mir wohl reichlich Alkohol besorgen, die werde ich nur besoffen ertragen können.
Die Konsequenzen aus den Wahlen möchte ich mir jetzt noch nicht vorstellen, ich befürchte
aber schlimmes.


Nicht nur Du. In einem halben Jahr kann viel passieren. Wenn wir Pech haben, dann finden wir uns in der nächsten Wirtschaftskrise wieder. Aber die dürfte der AfD eher nützen.

Ich rechne damit, dass die AfD in beiden Bundesländern die mit Abstand stärkste Partei werden wird. Dann werden sich die jeweiligen Spitzenkandidaten als Ministerpräsidenten zur Wahl stellen und auf Stimmen auch von MdL aus der CDU und - soweit dann im Landtag drin - des BSW hoffen. Die Wahlen sind ja geheim. In Sachsen-Anhalt gab es schon vor der letzten Landtagswahl in der CDU-Fraktion eine starke Minderheit, die mit der AfD zusammengehen wollte. Der damalige Ministerpräsident Reiner Haseloff hat damals den Machtkampf gesucht. Sein Gegenspieler Holger Stahlknecht musste damals als Innenminister und CDU-Landesvorsitzender zurücktreten. Er sitzt zwar noch im Landtag, will aber im Herbst nicht wieder erneut antreten. Einige seiner Mitstreiter jedoch dürften vermutlich auch dem nächsten Landtag angehören.

Holger Stahlknecht ist als Anwalt tätig und hat keinerlei politische Ambitionen mehr. Er ist auch ausreichend gut vernetzt im Bundesland und hat u.a. zu tun als Anwalt für die Opfer des Anschlags in Magdeburg. Sein Versuch sich gegen Haseloff durchzusetzen ist gescheitert, leider ist nun mit Sven Schulze niemand in der Position der die Leute großartig mitnehmen kann. Auch er ist toll vernetzt in der Wirtschaft und ist bei zahlreichen Veranstaltungen zu gegen. Als Speaker hat er mich ehrlich gesagt nicht so überzeugt und vor allem bei den Wählern auf dem Land ist es schwer zu punkten. Die sehen die fortlaufende Älterung der Gesellschaft, den Wegzug der Jugend, zahlreiche Unternehmen die schließen und da gehen dir wirtschaftlich die Argumente aus um etwas zu bewegen. Regionen wie die Altmark sind de facto "tot", wer dort gelegentlich mal vor Ort ist bekommt davon mal einen Eindruck und so fokussiert sich in LSA vieles auf die beiden Uni-Städte Magdeburg & Halle.

Die Leute fühlen sich nicht gesehen und verstanden, dann ist der Weg natürlich einfach in Richtung einer Partei die große Versprechen formuliert. Das Problem in LSA wird sein, eine Minderheitenregierung wird nur bedingt Dinge bewegen können.

RIP FDP

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 19:19 (vor 64 Tagen) @ Frankonius

Und einer der CDU hat gegen Özdemir als Muslim gehetzt.
Aber leider ist das Volk, das CDU wählt, genauso wie der.

RIP FDP

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 08.03.2026, 19:26 (vor 64 Tagen) @ Talentförderer

Das war ein CDUler aus NRW, oder?
Der hat deswegen wohl auch Ärger.
Ich will aber nicht ausschließen, dass Islamophobie auch in weiten Teilen der CDU verbreitet ist.
Hier in Frankfurt kotzt der rechten Rand, weil über der "Freßgass" ein Schild mit "Happy Ramadan" angebracht ist.

nee

Sentinel2150, Kiel, Sonntag, 08.03.2026, 18:35 (vor 64 Tagen) @ Frankonius

den Grünen kommt zu Gute, dass die Grünen in Ba-Wü konservativ sind und man halt Cem an der Spitze hatte. Wenn es die Grünen aus anderen Bundesländern gewesen wären, dann würden die knapp im zweistelligen Prozentbereich rumkrebsen. Hat schon seinen Grund, dass sich Grüne und CDU in Baden-Württemberg so gut verstehen.

nee

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 08.03.2026, 18:45 (vor 64 Tagen) @ Sentinel2150

Pragmatischere Grüne hätten auch bundesweit mehr Chancen. Man hat während der Ampel gute Absichten (Wärmepumpe, E-Autos) schlecht verkauft.

nee

Burgsmüller84, Sonntag, 08.03.2026, 19:23 (vor 64 Tagen) @ Frankonius

Die Grünen haben sich schlecht verkauft gegen allerdings geballte Lügenkampagnen und populistische Sprüche aus der Union und deren bräunlichen Anhängseln. Jedes Land bekommt die Regierungen, die es verdient, mit den Leuten, für deren Bildungsstand es selbst verantwortlich ist. Deutschland/BaWü ist für den Wissensstand von Manuel Hagel verantwortlich. Und die größte Partei hat sich so eine Person selbst an die Spitze gesetzt.

nee

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 18:40 (vor 64 Tagen) @ Sentinel2150

den Grünen kommt zu Gute, dass die Grünen in Ba-Wü konservativ sind und man halt Cem an der Spitze hatte. Wenn es die Grünen aus anderen Bundesländern gewesen wären, dann würden die knapp im zweistelligen Prozentbereich rumkrebsen. Hat schon seinen Grund, dass sich Grüne und CDU in Baden-Württemberg so gut verstehen.

Wie gut man sich nach diesem Wahlkampf verstehen wird, bleibt abzuwarten. Da sind einige Messer hin- und hergeflogen. Insbesondere in der CDU war man in den letzten Tagen massiv angefasst. Man betrachtete sich als Opfer einer Kampagne und hat entsprechend gegiftet.
Allerdings war es der Spitzenkandidat Hagel, der Angriffsfläche geboten hat. Hätte Özdemir ähnliche Fehler gemacht, dann hätte man bei der CDU selbstverständlich die Kampagnenmaschinerie angeworfen, Bild, Welt und Co. hätten eingestimmt.

nee

Sentinel2150, Kiel, Sonntag, 08.03.2026, 18:44 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Die regieren doch relativ geräuschlos, da ist es natürlich dass man vor der Wahl ein bisschen trara macht. Ich glaube die wissen beide, dass da jetzt massive Aufgaben auf sie zukommen

RIP FDP

Dana White, Sonntag, 08.03.2026, 18:27 (vor 64 Tagen) @ Frankonius

Schneidet die Dame sich nicht nun eine Glatze?
Hoffentlich hält sie sich an ihre Wettschulden.

hat der Hagel schon aufgegeben?

Thomas, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 18:20 (vor 64 Tagen) @ VM

null Euphorie

hat der Hagel schon aufgegeben?

guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 08.03.2026, 19:12 (vor 64 Tagen) @ Thomas

Die Sonne wurde zu warm, die Luft zu dünn, da ist der Mann von der Sparkasse eingebrochen.

hat der Hagel schon aufgegeben?

Thomas, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 19:14 (vor 64 Tagen) @ guy_incognito

Die Sonne wurde zu warm, die Luft zu dünn, da ist der Mann von der Sparkasse eingebrochen.

die bösen Linken haben ihn verhindert. So habe ich das jetzt in der ARD verstanden.

hat der Hagel schon aufgegeben?

guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 08.03.2026, 19:16 (vor 64 Tagen) @ Thomas

Die Sonne wurde zu warm, die Luft zu dünn, da ist der Mann von der Sparkasse eingebrochen.


die bösen Linken haben ihn verhindert. So habe ich das jetzt in der ARD verstanden.

Seine letzten Worte.

Gut dass der Vogel in der Versenkung verschwindet.

hat der Hagel schon aufgegeben?

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 19:22 (vor 64 Tagen) @ guy_incognito

Kann sich an der VHS anmelden und Nachhilfe in Erdkunde nehmen.

hat der Hagel schon aufgegeben?

Thomas, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 19:17 (vor 64 Tagen) @ guy_incognito

Gut dass der Vogel in der Versenkung verschwindet.

Der wird doch Vize und bekommt ein Ministeramt, oder?

hat der Hagel schon aufgegeben?

haweka, Sonntag, 08.03.2026, 19:19 (vor 64 Tagen) @ Thomas

Gut dass der Vogel in der Versenkung verschwindet.


Der wird doch Vize und bekommt ein Ministeramt, oder?

Ja. Tippe auf Bildungsministerium.

hat der Hagel schon aufgegeben?

Floatdownstream, Lünen, Sonntag, 08.03.2026, 18:25 (vor 64 Tagen) @ Thomas

was erwartet man bei einem mit Null Ausstrahlung. Dagegen ist der Özdemir ja ein richtiger "Charisma-King".

Charisma … der ist gut

Ballschieber007, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 18:27 (vor 64 Tagen) @ Floatdownstream

was erwartet man bei einem mit Null Ausstrahlung. Dagegen ist der Özdemir ja ein richtiger "Charisma-King".

Özdemir und Charisma in einem Satz, das sagt alles über die Kandidaten im Ländle. Die sind alle durch die Bank so blass wie ein Sonnenallergiker!

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Kutte92-, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 18:38 (vor 64 Tagen) @ Ballschieber007

Vielleicht nochmal seine Rede zur AfD von 2018 angucken: https://www.youtube.com/watch?v=RIJaB0-Yh_E

Eine der besten Reden, die je im Bundestag gehalten wurden.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Ballschieber007, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 18:41 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Vielleicht nochmal seine Rede zur AfD von 2018 angucken: https://www.youtube.com/watch?v=RIJaB0-Yh_E

Eine der besten Reden, die je im Bundestag gehalten wurden.

Versteh mich nicht falsch, seine politischen Ansichten finde ich absolut okay, er kommt nicht aus der linken Ecke und wird das Land Baden-Wurttemberg schon gut führen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er null Charisma hat. Das kannst du auch nicht lernen, das hat man, oder man hat es eben nicht.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 18:44 (vor 64 Tagen) @ Ballschieber007

Wer hat denn heute noch Charisma. Vielleicht ausgerechnet der Söder. Die komplette Bundesregierung ist Charisma frei. Ich fand auch Habeck charismatisch.

Ist ein rares Gut geworden, das muss man schon sagen.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 18:49 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Wer hat denn heute noch Charisma. Vielleicht ausgerechnet der Söder. Die komplette Bundesregierung ist Charisma frei. Ich fand auch Habeck charismatisch.

Bitte nicht Narzissmus mit Charisma verwechseln.


Ist ein rares Gut geworden, das muss man schon sagen.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Kutte92-, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 18:53 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Wer hat denn heute noch Charisma. Vielleicht ausgerechnet der Söder. Die komplette Bundesregierung ist Charisma frei. Ich fand auch Habeck charismatisch.


Bitte nicht Narzissmus mit Charisma verwechseln.

Sorry, aber das ist Unsinn.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 19:25 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Nein, das trifft es genau auf den Punkt.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Ballschieber007, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 18:54 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Wer hat denn heute noch Charisma. Vielleicht ausgerechnet der Söder. Die komplette Bundesregierung ist Charisma frei. Ich fand auch Habeck charismatisch.


Bitte nicht Narzissmus mit Charisma verwechseln.


Sorry, aber das ist Unsinn.

Das ist es eben nicht! Söder ist ein totaler Narzisst, wenn man ihm aber mal persönlich begegnet ist, dann strahlt er aufgrund seiner Größe alleine schon ein gewisses Charisma aus.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Kutte92-, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 19:01 (vor 64 Tagen) @ Ballschieber007

Wer hat denn heute noch Charisma. Vielleicht ausgerechnet der Söder. Die komplette Bundesregierung ist Charisma frei. Ich fand auch Habeck charismatisch.


Bitte nicht Narzissmus mit Charisma verwechseln.


Sorry, aber das ist Unsinn.


Das ist es eben nicht! Söder ist ein totaler Narzisst, wenn man ihm aber mal persönlich begegnet ist, dann strahlt er aufgrund seiner Größe alleine schon ein gewisses Charisma aus.

Oh sorry, ich dachte das hätte sich auf Habeck bezogen.

Im Lexikon ist selbstverständlich neben "Narzissmus" ein Foto von Markus Söder.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 18:52 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Das hängt doch oft unmittelbar zusammen…

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Kutte92-, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 18:43 (vor 64 Tagen) @ Ballschieber007

Vielleicht nochmal seine Rede zur AfD von 2018 angucken: https://www.youtube.com/watch?v=RIJaB0-Yh_E

Eine der besten Reden, die je im Bundestag gehalten wurden.


Versteh mich nicht falsch, seine politischen Ansichten finde ich absolut okay, er kommt nicht aus der linken Ecke und wird das Land Baden-Wurttemberg schon gut führen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er null Charisma hat. Das kannst du auch nicht lernen, das hat man, oder man hat es eben nicht.

Sehe ich anders.

Und ansonsten: Welcher Politiker aus der aktuell ersten Reihe in Deutschland hat denn Charisma deiner Meinung nach?

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 08.03.2026, 19:05 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Ich glaube Charisma ist Geschmacksache. Ich finde den Cem ziemlich charismatisch. Mit dem würde ich sehr gerne mal einen Abend in einer Kneipe verbringen.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Ballschieber007, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 18:51 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Vielleicht nochmal seine Rede zur AfD von 2018 angucken: https://www.youtube.com/watch?v=RIJaB0-Yh_E

Eine der besten Reden, die je im Bundestag gehalten wurden.


Versteh mich nicht falsch, seine politischen Ansichten finde ich absolut okay, er kommt nicht aus der linken Ecke und wird das Land Baden-Wurttemberg schon gut führen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er null Charisma hat. Das kannst du auch nicht lernen, das hat man, oder man hat es eben nicht.


Sehe ich anders.

Und ansonsten: Welcher Politiker aus der aktuell ersten Reihe in Deutschland hat denn Charisma deiner Meinung nach?

Boris Pistorius, danach fallen mir nur noch Helmut Schmidt und Konrad Adenauer ein, mit Abstrichen auch Helmut Kohl. Spricht nicht gerade für die Politiker von heute.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 20:21 (vor 64 Tagen) @ Ballschieber007

Vielleicht nochmal seine Rede zur AfD von 2018 angucken: https://www.youtube.com/watch?v=RIJaB0-Yh_E

Eine der besten Reden, die je im Bundestag gehalten wurden.


Versteh mich nicht falsch, seine politischen Ansichten finde ich absolut okay, er kommt nicht aus der linken Ecke und wird das Land Baden-Wurttemberg schon gut führen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er null Charisma hat. Das kannst du auch nicht lernen, das hat man, oder man hat es eben nicht.


Sehe ich anders.

Und ansonsten: Welcher Politiker aus der aktuell ersten Reihe in Deutschland hat denn Charisma deiner Meinung nach?


Boris Pistorius, danach fallen mir nur noch Helmut Schmidt und Konrad Adenauer ein, mit Abstrichen auch Helmut Kohl. Spricht nicht gerade für die Politiker von heute.

Brandt, Strauß, Joschka Fischer.... Ganz wie man politisch zu Ihnen stehen mag.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Kruemelmonster09, Sonntag, 08.03.2026, 20:17 (vor 64 Tagen) @ Ballschieber007

Vielleicht nochmal seine Rede zur AfD von 2018 angucken: https://www.youtube.com/watch?v=RIJaB0-Yh_E

Eine der besten Reden, die je im Bundestag gehalten wurden.


Versteh mich nicht falsch, seine politischen Ansichten finde ich absolut okay, er kommt nicht aus der linken Ecke und wird das Land Baden-Wurttemberg schon gut führen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er null Charisma hat. Das kannst du auch nicht lernen, das hat man, oder man hat es eben nicht.


Sehe ich anders.

Und ansonsten: Welcher Politiker aus der aktuell ersten Reihe in Deutschland hat denn Charisma deiner Meinung nach?


Boris Pistorius, danach fallen mir nur noch Helmut Schmidt und Konrad Adenauer ein, mit Abstrichen auch Helmut Kohl. Spricht nicht gerade für die Politiker von heute.

Deiner Aufzählung nach spricht das ja scheinbar auch nicht für die Politiker von früher.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Ballschieber007, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 20:37 (vor 64 Tagen) @ Kruemelmonster09

Vielleicht nochmal seine Rede zur AfD von 2018 angucken: https://www.youtube.com/watch?v=RIJaB0-Yh_E

Eine der besten Reden, die je im Bundestag gehalten wurden.


Versteh mich nicht falsch, seine politischen Ansichten finde ich absolut okay, er kommt nicht aus der linken Ecke und wird das Land Baden-Wurttemberg schon gut führen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er null Charisma hat. Das kannst du auch nicht lernen, das hat man, oder man hat es eben nicht.


Sehe ich anders.

Und ansonsten: Welcher Politiker aus der aktuell ersten Reihe in Deutschland hat denn Charisma deiner Meinung nach?


Boris Pistorius, danach fallen mir nur noch Helmut Schmidt und Konrad Adenauer ein, mit Abstrichen auch Helmut Kohl. Spricht nicht gerade für die Politiker von heute.


Deiner Aufzählung nach spricht das ja scheinbar auch nicht für die Politiker von früher.

Das ist der Kürze der Zeit geschuldet, mit der Frage habe ich auch nicht gerechnet und googeln wollte ich nicht. Die Namen Brandt und Fischer fallen gerade noch, die würde ich selbstverständlich mit hinzuzählen.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 18:47 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-


Und ansonsten: Welcher Politiker aus der aktuell ersten Reihe in Deutschland hat denn Charisma deiner Meinung nach?

Boris Pistorius.

Der ist erst sehr spät in die Bundespolitik gegangen. Aber ich habe mit einigen Leuten gesprochen, die ihn schon in Osnabrück gekannt haben, unter anderem auch Personen, die ich eher der CDU zurechnen würde. Alle hatten von ihm eine sehr hohe Meinung.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 18:58 (vor 64 Tagen) @ Ulrich


Und ansonsten: Welcher Politiker aus der aktuell ersten Reihe in Deutschland hat denn Charisma deiner Meinung nach?


Boris Pistorius.

Der ist erst sehr spät in die Bundespolitik gegangen. Aber ich habe mit einigen Leuten gesprochen, die ihn schon in Osnabrück gekannt haben, unter anderem auch Personen, die ich eher der CDU zurechnen würde. Alle hatten von ihm eine sehr hohe Meinung.

Ich habe Boris Pistorius um 2006 noch kennengelernt, machte auch da schon einen aufgeräumten Eindruck. Leider hat er in der Bundes-SPD nicht die Rückendeckung.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 20:57 (vor 64 Tagen) @ Garum


Und ansonsten: Welcher Politiker aus der aktuell ersten Reihe in Deutschland hat denn Charisma deiner Meinung nach?


Boris Pistorius.

Der ist erst sehr spät in die Bundespolitik gegangen. Aber ich habe mit einigen Leuten gesprochen, die ihn schon in Osnabrück gekannt haben, unter anderem auch Personen, die ich eher der CDU zurechnen würde. Alle hatten von ihm eine sehr hohe Meinung.


Ich habe Boris Pistorius um 2006 noch kennengelernt, machte auch da schon einen aufgeräumten Eindruck. Leider hat er in der Bundes-SPD nicht die Rückendeckung.

Vor der Bundestagswahl wollten ihn führende SPD-Leute zum Spitzenkandidaten machen. Olf Scholz hat sich aber massiv dagegen gewehrt und mit öffentlichem Krawall gedroht, statt sich gesichtswahrend zurückzuziehen. Daraufhin hat man nachgegeben.

Aktuell fühlt sich Lars Klingbeil von Boris Pistorius bedroht. Körperlich ist Klingbeil der deutlich Größere, aber geistig ist ihm Pistorius über, das weiß Klingbeil genau.

Lars Klingbeil sitzt übrigens wie Dieter Reiter im Verwaltungsbeirat des FC Bayern. Ich hoffe, anders als Reiter hat er die jährlich 20.000 Euro korrekt angezeigt.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Kutte92-, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 18:52 (vor 64 Tagen) @ Ulrich


Und ansonsten: Welcher Politiker aus der aktuell ersten Reihe in Deutschland hat denn Charisma deiner Meinung nach?


Boris Pistorius.

Der ist erst sehr spät in die Bundespolitik gegangen. Aber ich habe mit einigen Leuten gesprochen, die ihn schon in Osnabrück gekannt haben, unter anderem auch Personen, die ich eher der CDU zurechnen würde. Alle hatten von ihm eine sehr hohe Meinung.

Tja, wenn die SPD bei der Bundestagswahl mit Pistorius angetreten wäre, dann hätten wir vielleicht heute nicht den Fotzenfritz im Kanzleramt. Zumindest wäre es wohl ziemlich sicher nicht ein solches Desaster geworden. Aber da hatte Lars Klingbeil ja eigene Pläne.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 19:01 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-


Und ansonsten: Welcher Politiker aus der aktuell ersten Reihe in Deutschland hat denn Charisma deiner Meinung nach?


Boris Pistorius.

Der ist erst sehr spät in die Bundespolitik gegangen. Aber ich habe mit einigen Leuten gesprochen, die ihn schon in Osnabrück gekannt haben, unter anderem auch Personen, die ich eher der CDU zurechnen würde. Alle hatten von ihm eine sehr hohe Meinung.


Tja, wenn die SPD bei der Bundestagswahl mit Pistorius angetreten wäre, dann hätten wir vielleicht heute nicht den Fotzenfritz im Kanzleramt. Zumindest wäre es wohl ziemlich sicher nicht ein solches Desaster geworden. Aber da hatte Lars Klingbeil ja eigene Pläne.

Mit BP wäre die SPD deutlich erfolgreicher gewesen aber der hatte in der Bundes SPD kaum Rückhalt.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 19:00 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Lars Klingbeil ist auch das totale Gegenteil von Charisma. Genauso wie Co-Chefin Bärbel Bas und da ist auch die Ursache der Malaise der SPD. Es liegt eben auch am Personal…

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 19:27 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Offensichtlich nicht, soviel Stimmen wie die CDU überall permanent bekommt.
Außer die ganzen CDU Wähler sind schon so senil dass sie deren Personal gar nicht mehr erkennt.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Kutte92-, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 19:03 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Lars Klingbeil ist auch das totale Gegenteil von Charisma. Genauso wie Co-Chefin Bärbel Bas und da ist auch die Ursache der Malaise der SPD. Es liegt eben auch am Personal…

Ja, schon erschreckend wie ausgedünnt die SPD personell inzwischen ist. Dann hat sich auch noch Kühnert auf ziemlich merkwürdige Weise aus dem Staub gemacht, seitdem sind die Reihen noch lichter.

Man kann über Gerhard Schröder ja sagen was man will, aber nach so einem Typen müsste sich die SPD heute die Finger lecken.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 19:09 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Ohne Witz, mit einem Schröder würde die SPD locker wieder 25% holen, da bin ich sicher…

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 19:09 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Lars Klingbeil ist auch das totale Gegenteil von Charisma. Genauso wie Co-Chefin Bärbel Bas und da ist auch die Ursache der Malaise der SPD. Es liegt eben auch am Personal…


Ja, schon erschreckend wie ausgedünnt die SPD personell inzwischen ist. Dann hat sich auch noch Kühnert auf ziemlich merkwürdige Weise aus dem Staub gemacht, seitdem sind die Reihen noch lichter.

Man kann über Gerhard Schröder ja sagen was man will, aber nach so einem Typen müsste sich die SPD heute die Finger lecken.

Nur ging nach seiner Kanzlerschaft der Abstieg der SPD los.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 19:10 (vor 64 Tagen) @ Garum

Er selbst hat aber noch über 30% geholt und gekämpft wie ein Löwe. Das sucht man heute vergebens…

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 19:23 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Er selbst hat aber noch über 30% geholt und gekämpft wie ein Löwe. Das sucht man heute vergebens…

Hat aber mit der vorzeitigen Wahl das Ende eingeläutet.
Ich habe ihn ja selbst 2 mal gewählt.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 20:05 (vor 64 Tagen) @ Garum

Ich auch ;)

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Kutte92-, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 19:12 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Er selbst hat aber noch über 30% geholt und gekämpft wie ein Löwe. Das sucht man heute vergebens…

Nur fucking 1,0 Prozent mehr und uns wären 16 Jahre Merkel erspart geblieben.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 19:18 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Merkel war der Sargnagel für unsere Demokratie. 16 Jahre schnarchen und weiter so, sie hat uns die AfD eingebrockt, die Digitalisierung verschleppt und nichts gegen den demografischen Wandel unternommen (man könnte noch etliches mehr aufzählen, alleine ihre furchtbare Haltung zu Russland).

Merkel selbst istja vollkommen ohne Selbstkritik (das unterscheidet sie auch nicht von ihren Vorgängern), aber sie hatte die Chance, alles zum besseren zu wenden unter guten wirtschaftlichen Bedingungen. Stattdessen weiter so und keine Reformen. Das baden wir nun aus, und zwar so richtig.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Kutte92-, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 19:41 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Merkel war der Sargnagel für unsere Demokratie. 16 Jahre schnarchen und weiter so, sie hat uns die AfD eingebrockt, die Digitalisierung verschleppt und nichts gegen den demografischen Wandel unternommen (man könnte noch etliches mehr aufzählen, alleine ihre furchtbare Haltung zu Russland).

Merkel selbst istja vollkommen ohne Selbstkritik (das unterscheidet sie auch nicht von ihren Vorgängern), aber sie hatte die Chance, alles zum besseren zu wenden unter guten wirtschaftlichen Bedingungen. Stattdessen weiter so und keine Reformen. Das baden wir nun aus, und zwar so richtig.

Kann man so unterstreichen.

Von Schröders Agenda profitiert und ansonsten ausschließlich Politik nach Umfragen und Stimmungen ausgerichtet. Bloß keine Reformen, kein Risiko und dem Volk nichts zumuten. Es kommt ja die nächste Wahl.

Wobei ich aus heutiger Sicht zugeben muss, hätte ich die Wahl zwischen Merkel und dem Fotzenfritz, dann doch lieber das inhaltlose Nichts.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 19:29 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Laut CDU und CSU waren an allem Die Grünen und die Linkem schuld. Und über 30% in Deutschland glaubens.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Lattenknaller, Madrid, Sonntag, 08.03.2026, 19:17 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Er selbst hat aber noch über 30% geholt und gekämpft wie ein Löwe. Das sucht man heute vergebens…


Nur fucking 1,0 Prozent mehr und uns wären 16 Jahre Merkel erspart geblieben.

Ich war mir 2005 sicher und bin das bis heute, dass er bis 2006 hätte durchziehen sollen. Nach dem Sommermärchen hätte er dann die Wahl gewonnen. Mich würde mal interessieren, wie es dann weitergegangen wäre mit einer SPD geführten GroKo.

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Eisen, DO, Sonntag, 08.03.2026, 19:22 (vor 64 Tagen) @ Lattenknaller

Stattdessen kam Mutti und die deutschen waren begeistert. Sie mussten nichts ändern, auch für die Regierung war Internet Neuland, USA hat für sicherheit gesorgt, Russland Gas geliefert und China unsere Autos gekauft. Und so wäre das natürlich immer und immer weitergegangen, da muss man einfach gar nichts ändern…

Özdemir kein Charisma? Von wegen...

Ballschieber007, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 19:03 (vor 64 Tagen) @ Eisen

Lars Klingbeil ist auch das totale Gegenteil von Charisma. Genauso wie Co-Chefin Bärbel Bas und da ist auch die Ursache der Malaise der SPD. Es liegt eben auch am Personal…

Es liegt nur am Personal!

Kubicki

Sentinel2150, Kiel, Sonntag, 08.03.2026, 18:45 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Also massiv negatives, insbesondere wenn der Wein mal wieder geflossen ist

Charisma … der ist gut

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 08.03.2026, 18:35 (vor 64 Tagen) @ Ballschieber007

was erwartet man bei einem mit Null Ausstrahlung. Dagegen ist der Özdemir ja ein richtiger "Charisma-King".


Özdemir und Charisma in einem Satz, das sagt alles über die Kandidaten im Ländle. Die sind alle durch die Bank so blass wie ein Sonnenallergiker!

Im Vergleich zu Laschet, Scholz, Merz...?
Dagegen ist Özdemir der klassische Mittelpunkt jeder Feierlichkeit.

Charisma … der ist gut

Lattenknaller, Madrid, Sonntag, 08.03.2026, 18:33 (vor 64 Tagen) @ Ballschieber007

was erwartet man bei einem mit Null Ausstrahlung. Dagegen ist der Özdemir ja ein richtiger "Charisma-King".


Özdemir und Charisma in einem Satz, das sagt alles über die Kandidaten im Ländle. Die sind alle durch die Bank so blass wie ein Sonnenallergiker!

Also als jemand der im Ländle aufgewachsen ist und Teufel und Oettinger persönlich getroffen hat, würde ich sagen, dass er vom Charisma da genau rein und genau in dieses Land passt.

Die SPD auf den Spuren der FDP

Gargamel09, Sonntag, 08.03.2026, 18:14 (vor 64 Tagen) @ VM

es geht schleichend bergab und das nicht nur in BaWü.

Ohrfeige für die CDU und den Fotzenfritz

Kutte92-, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 18:12 (vor 64 Tagen) @ VM

Vor wenigen Wochen noch triefend vor Siegesgewissheit, jetzt mal so richtig verkackt. Diese Wahl konnte die CDU eigentlich nur verlieren, wenn sie so ziemlich alles falsch macht. Und das hat sie. Angefangen bei diesem unsäglichen Kandidaten.

Chapeau, Cem Özdemir! Das ist heute endlich mal wieder ein guter Wahltag in Deutschland, gab es ja länger nicht mehr.

Ohrfeige für die CDU und den Fotzenfritz

rvnvon1909, Celle, Sonntag, 08.03.2026, 18:30 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Solange Faschisten über 5% bekommen, ist es nie ein guter Wahltag. Das werde ich auch nicht als New Normal akzeptieren.

Ohrfeige für die CDU und den Fotzenfritz

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 19:30 (vor 64 Tagen) @ rvnvon1909

Genauso siehts aus. Ganze Bundesländer in denen mittlerweile mehr als 50% Rechts wählen.

AfD-Ergebnis

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 18:34 (vor 64 Tagen) @ rvnvon1909

Solange Faschisten über 5% bekommen, ist es nie ein guter Wahltag. Das werde ich auch nicht als New Normal akzeptieren.

Wie wahr.

Die AfD hat eine ganz massive Verwandtenaffäre an der Backe, der angebliche Spitzenkandidat tritt nicht einmal als Wahlkreis- oder Listenkandidat an, verpieselt sich in der Endphase das Wahlkampfes in die USA zu seinen MAGA-Kumpels, und trotzdem erhält die AfD noch immer knapp unter 20 Prozent der Stimmen.

AfD-Ergebnis

haweka, Sonntag, 08.03.2026, 19:49 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Solange Faschisten über 5% bekommen, ist es nie ein guter Wahltag. Das werde ich auch nicht als New Normal akzeptieren.


Wie wahr.

Die AfD hat eine ganz massive Verwandtenaffäre an der Backe, der angebliche Spitzenkandidat tritt nicht einmal als Wahlkreis- oder Listenkandidat an, verpieselt sich in der Endphase das Wahlkampfes in die USA zu seinen MAGA-Kumpels, und trotzdem erhält die AfD noch immer knapp unter 20 Prozent der Stimmen.

Welche Verwandtenaffäre? Warum sollte es für AfD-Wähler eine Affäre sein, wenn AfD-Abgeordnete deutschen Familienangehörigen einen Job beschaffen und gleichzeitig dem Staat auch noch finanziell schaden? Die AfD wird nicht aus Protest gewählt, sondern aus Überzeugung.

AfD-Ergebnis

Gargamel09, Sonntag, 08.03.2026, 18:37 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Solange Faschisten über 5% bekommen, ist es nie ein guter Wahltag. Das werde ich auch nicht als New Normal akzeptieren.


Wie wahr.

Die AfD hat eine ganz massive Verwandtenaffäre an der Backe, der angebliche Spitzenkandidat tritt nicht einmal als Wahlkreis- oder Listenkandidat an, verpieselt sich in der Endphase das Wahlkampfes in die USA zu seinen MAGA-Kumpels, und trotzdem erhält die AfD noch immer knapp unter 20 Prozent der Stimmen.

Ohne sich in einer Regierung mal zu entblößen wird da noch lange der Fall sein, wie Teflon, das bleibt nichts kleben, weder Potsdam, noch die die Verwandtschaftsaffäre usw.

Ohrfeige für die CDU und den Fotzenfritz

Kutte92-, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 18:34 (vor 64 Tagen) @ rvnvon1909

Solange Faschisten über 5% bekommen, ist es nie ein guter Wahltag. Das werde ich auch nicht als New Normal akzeptieren.

Da gebe ich dir Recht.

Es wird eng werden für Merz. Sehr eng.

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Sonntag, 08.03.2026, 18:22 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Wenn es in zwei Wochen in Rheinland-Pfalz ähnlich kracht, wird es sehr stürmisch werden.

Es wird eng werden für Merz. Sehr eng.

Kutte92-, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 18:28 (vor 64 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts

Wenn es in zwei Wochen in Rheinland-Pfalz ähnlich kracht, wird es sehr stürmisch werden.

Rheinland-Pfalz wird die SPD gewinnen, die Tendenz dort ist eindeutig. Und auch dort sieht man wieder, dass die CDU ein großes Personalproblem hat.

Es wird eng werden für Merz. Sehr eng.

Ballschieber007, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 18:29 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Wenn es in zwei Wochen in Rheinland-Pfalz ähnlich kracht, wird es sehr stürmisch werden.


Rheinland-Pfalz wird die SPD gewinnen, die Tendenz dort ist eindeutig. Und auch dort sieht man wieder, dass die CDU ein großes Personalproblem hat.

Du meinst, so ein großes Problem wie du mit deinen Informanten?

Es wird eng werden für Merz. Sehr eng.

Thomas, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 18:25 (vor 64 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts

Wenn es in zwei Wochen in Rheinland-Pfalz ähnlich kracht, wird es sehr stürmisch werden.

Man wird sich darauf berufen, dass die CDU 6% zugelegt hat.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Kutte92-, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 17:40 (vor 64 Tagen) @ VM

Was ich aus parteiinternen Kreisen (SPD) so höre:

CDU ganz knapp vorne
Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)
Linke und FDP beide knapp drin

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Markes, Sonntag, 08.03.2026, 18:16 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Kannst du mich in diese Kreise einführen?! Müssen ja verdammt gut sein … Hilfe

Landtagswahl in Baden-Württemberg

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Sonntag, 08.03.2026, 18:10 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Was ich aus parteiinternen Kreisen (SPD) so höre:

Lass es mich so sagen: deine Quellen sind scheiße.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Meister Glanz, Sonntag, 08.03.2026, 18:06 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Deine SPD-Informanten sind genauso gut, wie die SPD.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 18:05 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Das sind die Spannweiten der unterschiedlichen Exit-Polls, die ich gelesen habe:

Grüne: 27 - 32 Prozent
CDU 26 - 31 Prozent
AfD 18 - 24 (!) Prozent
SPD: 5 - 8,5 Prozent
FDP 5 - 6,5 Prozent
Linke5 - 6 Prozent

In den einzelnen Umfragen lagen die Grünen jeweils immer knapp vor der CDU.

Bei der ARD

Sentinel2150, Kiel, Sonntag, 08.03.2026, 18:02 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

ziemlich genau das Gegenteil deiner Informanten :) (bis auf die SPD)

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Thomas, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 18:01 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

CDU ganz knapp vorne
Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)
Linke und FDP beide knapp drin

lt. ARD alles falsch, bis auf die SPD

Die erste Hochrechnung sieht anders aus

VM ⌂, Lüdinghausen, Sonntag, 08.03.2026, 18:01 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

[image]

ZDF hat es enger

VM ⌂, Lüdinghausen, Sonntag, 08.03.2026, 18:05 (vor 64 Tagen) @ VM

31,5 Grün
30,5 CDU

ZDF hat es enger

floriniho10 ⌂ @, Tiftlingerode, Sonntag, 08.03.2026, 18:16 (vor 64 Tagen) @ VM

Davon ausgehend, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen wird, liegen die Grünen also zwischen 31,5 und 32 % und die CDU zwischen 29 und 30,5 %. Das kann die Bundes-CDU nicht freuen.

wenn Linnemann Trump wäre

Thomas, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 18:05 (vor 64 Tagen) @ VM

würde die ARD morgen vom Sender gehen. Der ist ja ganz schon angepieselt.

wenn Linnemann Trump wäre

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 18:08 (vor 64 Tagen) @ Thomas

würde die ARD morgen vom Sender gehen. Der ist ja ganz schon angepieselt.

Spahn im ZDF auch.

wenn Linnemann Trump wäre

VM ⌂, Lüdinghausen, Sonntag, 08.03.2026, 18:09 (vor 64 Tagen) @ Garum

Will man es ihnen verdenken, nach dem sie sich vor ein paar Wochen noch als sicherer Sieger gefühlt haben?

wenn Linnemann Trump wäre

Gargamel09, Sonntag, 08.03.2026, 18:11 (vor 64 Tagen) @ VM

Will man es ihnen verdenken, nach dem sie sich vor ein paar Wochen noch als sicherer Sieger gefühlt haben?

Rehbraune Augen haben der CDU den Wahlsieg verHagelt.

wenn Linnemann Trump wäre

simie, Krefeld, Sonntag, 08.03.2026, 18:17 (vor 64 Tagen) @ Gargamel09

Nicht nur. Hagel hatte in den letzten Wochen doch so einige Fettnäpfchen gezielt angesteuert.

wenn Linnemann Trump wäre

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 18:25 (vor 64 Tagen) @ simie

Nicht nur. Hagel hatte in den letzten Wochen doch so einige Fettnäpfchen gezielt angesteuert.

Jepp.

Der "hocheffiziente Verbrenner" fällt mir da ein.

Manuel Hagel hat im Wahlkampf erzählt, Friedrich Merz hätte bei einem Unternehmensbesuch in Indien einen LKW mit einem "hocheffizienten Verbrennungsmotor" gesehen, aus dessen Auspuff nur Wasserdampf gekommen sei.

Faktisch dürfte das irgendein Verbrennungsmotor gewesen sein, den man auf Wasserstoff umgerüstet hatte. Aber "hocheffizient" ist bei so einem Motor nichts. Eine Brennstoffzelle hat einen um Klassen besseren Wirkungsgrad.

Die Frage ist, wie werden die Ergebnisse der Briefwähler sein? Die haben vielfach abgestimmt, bevor die aktuellen Meldungen zu Hagel bekanntgeworden sind.

wenn Linnemann Trump wäre

Gargamel09, Sonntag, 08.03.2026, 18:28 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Nicht nur. Hagel hatte in den letzten Wochen doch so einige Fettnäpfchen gezielt angesteuert.


Jepp.

Der "hocheffiziente Verbrenner" fällt mir da ein.

Manuel Hagel hat im Wahlkampf erzählt, Friedrich Merz hätte bei einem Unternehmensbesuch in Indien einen LKW mit einem "hocheffizienten Verbrennungsmotor" gesehen, aus dessen Auspuff nur Wasserdampf gekommen sei.

Faktisch dürfte das irgendein Verbrennungsmotor gewesen sein, den man auf Wasserstoff umgerüstet hatte. Aber "hocheffizient" ist bei so einem Motor nichts. Eine Brennstoffzelle hat einen um Klassen besseren Wirkungsgrad.

Die Frage ist, wie werden die Ergebnisse der Briefwähler sein? Die haben vielfach abgestimmt, bevor die aktuellen Meldungen zu Hagel bekanntgeworden sind.

Ich glaube, dass wird weniger Stimmen gekostet haben, weil Fakten ohnehin nicht mehr so wichtig sind, als der Kandidat, der nun wahrlich nicht bekannt ist und dann auch noch so aufgetreten ist. Das wären in den USA Nicht-Meldungen gewesen, da wird mit ganz anderen Geschützen geschossen, aber hier kann das durchaus noch Stimmen kosten - außer bei den Nazis, die legen überall zu, egal was die machen.

wenn Linnemann Trump wäre

VM ⌂, Lüdinghausen, Sonntag, 08.03.2026, 18:08 (vor 64 Tagen) @ Thomas

Die Grünen feiern das Dingen schon.

wenn Linnemann Trump wäre

Fire Kid, Ort, Sonntag, 08.03.2026, 18:11 (vor 64 Tagen) @ VM

Wird auch die einzige große Feier in diesem Jahr bleiben.

wenn Linnemann Trump wäre

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 18:08 (vor 64 Tagen) @ VM

Die Grünen feiern das Dingen schon.

Sollten mal noch abwarten.

wenn Linnemann Trump wäre

MünsterforLife, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 18:09 (vor 64 Tagen) @ Garum

Bleibt doch eh alles beim alten ob nun grüner oder schwarzer mp

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Thomas, Dortmund, Sonntag, 08.03.2026, 17:59 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)

Was aber auch damit zu tun hat, dass eine Stimme für die SPD quasi keinerlei Auswirkungen hat. Grün/Schwarz oder umgekehrt ist fest und damit wichtiger, dass Grün oder Schwarz für einen selbst interessanter ist.

edit nach 18 Uhr: aber 5,5 ist heftig heftig

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Blarry, Essen, Sonntag, 08.03.2026, 18:11 (vor 64 Tagen) @ Thomas

Nur noch drei, vier Wahldebakel, und die SPD wird endlich wieder sozialdemokratische Politik machen, anstatt als Mehrheitsbeschaffer der Union aufzutreten. Versprochen!

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 18:11 (vor 64 Tagen) @ Thomas

Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)


Was aber auch damit zu tun hat, dass eine Stimme für die SPD quasi keinerlei Auswirkungen hat. Grün/Schwarz oder umgekehrt ist fest und damit wichtiger, dass Grün oder Schwarz für einen selbst interessanter ist.

edit nach 18 Uhr: aber 5,5 ist heftig heftig

Das ist einerseits das Werk des Spitzenkandidaten, andererseits aber vor allem das Ergebnis der Wählererwartungen. Allgemein wird davon ausgegangen, dass die beiden einzigen möglichen Konstellationen Schwarz-Grün oder Grün-Schwarz sein werden. Die Grünen lagen vor ein paar Wochen noch scheinbar chancenlos hinten. Jetzt aber hat der CDU-Kandidat Hagel deutlich geschwächelt, Özdemir hat plötzlich aufgeholt, zuletzt lag man in den Umfragen gleichauf. Man kann davon ausgehen, dass ein beträchtlicher Teil der zusätzlichen Stimmen für die Grünen von der SPD kamen.

Zudem könnte es der SPD auch auf die Füße gefallen sein, dass man im Bund dem Gesetzesentwurf von Frau Reiche, mit dem die Energiewende faktisch beerdigt werden könnte und der die Gefahr birgt, dass die Heizkosten für Mieter durch die Decke gehen, zugestimmt hat.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Sonntag, 08.03.2026, 18:27 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)


Was aber auch damit zu tun hat, dass eine Stimme für die SPD quasi keinerlei Auswirkungen hat. Grün/Schwarz oder umgekehrt ist fest und damit wichtiger, dass Grün oder Schwarz für einen selbst interessanter ist.

edit nach 18 Uhr: aber 5,5 ist heftig heftig


Das ist einerseits das Werk des Spitzenkandidaten, andererseits aber vor allem das Ergebnis der Wählererwartungen. Allgemein wird davon ausgegangen, dass die beiden einzigen möglichen Konstellationen Schwarz-Grün oder Grün-Schwarz sein werden. Die Grünen lagen vor ein paar Wochen noch scheinbar chancenlos hinten. Jetzt aber hat der CDU-Kandidat Hagel deutlich geschwächelt, Özdemir hat plötzlich aufgeholt, zuletzt lag man in den Umfragen gleichauf. Man kann davon ausgehen, dass ein beträchtlicher Teil der zusätzlichen Stimmen für die Grünen von der SPD kamen.

Ein SPDler meinte eben auch im Interview, dass man wohl bei diesem heftigen Duell Özdemir-Hagel unter die Räder gekommen sei.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 18:44 (vor 64 Tagen) @ Chill-Instructor

Das ist einerseits das Werk des Spitzenkandidaten, andererseits aber vor allem das Ergebnis der Wählererwartungen. Allgemein wird davon ausgegangen, dass die beiden einzigen möglichen Konstellationen Schwarz-Grün oder Grün-Schwarz sein werden. Die Grünen lagen vor ein paar Wochen noch scheinbar chancenlos hinten. Jetzt aber hat der CDU-Kandidat Hagel deutlich geschwächelt, Özdemir hat plötzlich aufgeholt, zuletzt lag man in den Umfragen gleichauf. Man kann davon ausgehen, dass ein beträchtlicher Teil der zusätzlichen Stimmen für die Grünen von der SPD kamen.


Ein SPDler meinte eben auch im Interview, dass man wohl bei diesem heftigen Duell Özdemir-Hagel unter die Räder gekommen sei.

Das dürfte der wichtigste Grund gewesen sein.

Aber trotzdem bin ich noch immer wegen des SPD-Spitzenkandidaten entsetzt. "Wasser predigen und Wein saufen", das ist einfach nur übel.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Sonntag, 08.03.2026, 17:55 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)

Darauf eine Entenleberpastete.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 18:02 (vor 64 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts

Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)


Darauf eine Entenleberpastete.

Irgend so etwas war es in der Tat.

Und in München hat OB Reiter vergessen, seine 20.000 Euro Aufwandsentschädigung als Verwaltungsbeirat des FC Bayern München anzugeben. Die Regierung von Oberbayern hat ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 08.03.2026, 20:24 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)


Darauf eine Entenleberpastete.


Irgend so etwas war es in der Tat.

Und in München hat OB Reiter vergessen, seine 20.000 Euro Aufwandsentschädigung als Verwaltungsbeirat des FC Bayern München anzugeben. Die Regierung von Oberbayern hat ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

20.000 Euro sind für solche Leute ungefähr so viel, als wenn du deinem Patenkind 50 Euro vom letzten illegalen Skat-Stammtisch-Gewinn zuschiebst. Das hast du eine Woche später schon wieder vergessen. Muss man dazu anmerken, der Hofadel verdient schon enorm gut in Deutschland.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 21:08 (vor 64 Tagen) @ FourrierTrans

Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)


Darauf eine Entenleberpastete.


Irgend so etwas war es in der Tat.

Und in München hat OB Reiter vergessen, seine 20.000 Euro Aufwandsentschädigung als Verwaltungsbeirat des FC Bayern München anzugeben. Die Regierung von Oberbayern hat ein Disziplinarverfahren eingeleitet.


20.000 Euro sind für solche Leute ungefähr so viel, als wenn du deinem Patenkind 50 Euro vom letzten illegalen Skat-Stammtisch-Gewinn zuschiebst. Das hast du eine Woche später schon wieder vergessen. Muss man dazu anmerken, der Hofadel verdient schon enorm gut in Deutschland.

Für einen Oberbürgermeister dürften 20.000 Euro durchaus eine relevante Summe sein. Wenn ich auf die Schnelle richtig nachgeschlagen habe, ist Reiter in der Besoldungsstufe B11 und bekommt ca. 190.000 Euro im Jahr als Grundgehalt. Hinzu kommen monatlich knapp 1.700 Euro Dienstaufwandsentschädigung. In solchen Funktionen sitzt man häufig auch in den Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften. Aber die Bezüge dort werden üblicherweise größtenteils an die Stadt abgeführt. Über den Daumen gepeilt dürften die 20.000 Euro knapp zehn Prozent von dem betragen, ws er als Oberbürgermeister verdient.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 21:15 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)


Darauf eine Entenleberpastete.


Irgend so etwas war es in der Tat.

Und in München hat OB Reiter vergessen, seine 20.000 Euro Aufwandsentschädigung als Verwaltungsbeirat des FC Bayern München anzugeben. Die Regierung von Oberbayern hat ein Disziplinarverfahren eingeleitet.


20.000 Euro sind für solche Leute ungefähr so viel, als wenn du deinem Patenkind 50 Euro vom letzten illegalen Skat-Stammtisch-Gewinn zuschiebst. Das hast du eine Woche später schon wieder vergessen. Muss man dazu anmerken, der Hofadel verdient schon enorm gut in Deutschland.


Für einen Oberbürgermeister dürften 20.000 Euro durchaus eine relevante Summe sein. Wenn ich auf die Schnelle richtig nachgeschlagen habe, ist Reiter in der Besoldungsstufe B11 und bekommt ca. 190.000 Euro im Jahr als Grundgehalt. Hinzu kommen monatlich knapp 1.700 Euro Dienstaufwandsentschädigung. In solchen Funktionen sitzt man häufig auch in den Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften. Aber die Bezüge dort werden üblicherweise größtenteils an die Stadt abgeführt. Über den Daumen gepeilt dürften die 20.000 Euro knapp zehn Prozent von dem betragen, ws er als Oberbürgermeister verdient.

Kleine Korrektur 220000€ weil München über 4 Mil. Einwohner hat.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 21:30 (vor 64 Tagen) @ Garum

Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)


Darauf eine Entenleberpastete.


Irgend so etwas war es in der Tat.

Und in München hat OB Reiter vergessen, seine 20.000 Euro Aufwandsentschädigung als Verwaltungsbeirat des FC Bayern München anzugeben. Die Regierung von Oberbayern hat ein Disziplinarverfahren eingeleitet.


20.000 Euro sind für solche Leute ungefähr so viel, als wenn du deinem Patenkind 50 Euro vom letzten illegalen Skat-Stammtisch-Gewinn zuschiebst. Das hast du eine Woche später schon wieder vergessen. Muss man dazu anmerken, der Hofadel verdient schon enorm gut in Deutschland.


Für einen Oberbürgermeister dürften 20.000 Euro durchaus eine relevante Summe sein. Wenn ich auf die Schnelle richtig nachgeschlagen habe, ist Reiter in der Besoldungsstufe B11 und bekommt ca. 190.000 Euro im Jahr als Grundgehalt. Hinzu kommen monatlich knapp 1.700 Euro Dienstaufwandsentschädigung. In solchen Funktionen sitzt man häufig auch in den Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften. Aber die Bezüge dort werden üblicherweise größtenteils an die Stadt abgeführt. Über den Daumen gepeilt dürften die 20.000 Euro knapp zehn Prozent von dem betragen, ws er als Oberbürgermeister verdient.


Kleine Korrektur 220000€ weil München über 4 Mil. Einwohner hat.

Ok, danke!

Sind aber trotzdem noch etwas mehr als der 50-Euro-Schein für das Patenkind.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Dana White, Sonntag, 08.03.2026, 18:26 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Der hat doch kürzlich auch vergessen, dass man nicht N**** sagen sollte.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 18:28 (vor 64 Tagen) @ Dana White

Der hat doch kürzlich auch vergessen, dass man nicht N**** sagen sollte.

Alles mehr als peinlich.

Und die 20.000 Euro sind zudem aller Wahrscheinlichkeit nach disziplinarrechtlich relevant.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 17:51 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Was ich aus parteiinternen Kreisen (SPD) so höre:

CDU ganz knapp vorne
Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)
Linke und FDP beide knapp drin

Debakel für die SPD wird wohl so sein.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 08.03.2026, 17:51 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Was ich aus parteiinternen Kreisen (SPD) so höre:

CDU ganz knapp vorne
Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)
Linke und FDP beide knapp drin

Deckt sich auch mit meinen Infos.

Der Vorsprung der CDU ist aber nicht belastbar.

Gut möglich, dass die Balken bei Grünen und Union gleich hoch sind.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 17:49 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-

Was ich aus parteiinternen Kreisen (SPD) so höre:

CDU ganz knapp vorne
Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)
Linke und FDP beide knapp drin

Ich habe eine ganze Reihe von Exit-Polls gesehen, teils extrem unterschiedlich, was die einzelnen Parteien angeht. Warte aber noch 11 Minuten, bevor ich dazu näheres schreibe.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 08.03.2026, 17:52 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Was ich aus parteiinternen Kreisen (SPD) so höre:

CDU ganz knapp vorne
Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)
Linke und FDP beide knapp drin


Ich habe eine ganze Reihe von Exit-Polls gesehen, teils extrem unterschiedlich, was die einzelnen Parteien angeht. Warte aber noch 11 Minuten, bevor ich dazu näheres schreibe.

Das es für die SPD mal wieder ein Debakel gibt halte ich nicht für ausgeschlossen.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 17:56 (vor 64 Tagen) @ Garum

Was ich aus parteiinternen Kreisen (SPD) so höre:

CDU ganz knapp vorne
Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)
Linke und FDP beide knapp drin


Ich habe eine ganze Reihe von Exit-Polls gesehen, teils extrem unterschiedlich, was die einzelnen Parteien angeht. Warte aber noch 11 Minuten, bevor ich dazu näheres schreibe.


Das es für die SPD mal wieder ein Debakel gibt halte ich nicht für ausgeschlossen.

Wenn der Spitzenkandidat einen Wahlkampfauftritt in einer Tafel hat, parallel aber seinen Fahrer mit dem Dienstwagen auf Einkaufstour ins benachbarte Frankreich schickt, weil dort die Delikatessen besser und billiger sind als in Deutschland, dann darf man sich nicht wundern, wenn man die Fünf-Prozent-Marke küsst. Zudem dürften eine Menge Stimmen zu den Grünen herübergegangen sein, vor ein paar Wochen lagen die noch deutlich hinter der CDU zurück.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Kutte92-, Münster, Sonntag, 08.03.2026, 17:58 (vor 64 Tagen) @ Ulrich


Zudem dürften eine Menge Stimmen zu den Grünen herübergegangen sein, vor ein paar Wochen lagen die noch deutlich hinter der CDU zurück.


Das ist definitiv der Hauptgrund. Plötzlich gab es im rot-grünen Lager die Möglichkeit, diesen Schmierlappen von der CDU zu verhindern, da wählt man dann logischerweise taktisch.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 08.03.2026, 18:06 (vor 64 Tagen) @ Kutte92-


Zudem dürften eine Menge Stimmen zu den Grünen herübergegangen sein, vor ein paar Wochen lagen die noch deutlich hinter der CDU zurück.

So habe ich es auch gehandhabt.

Programmatisch hatte SPD ein paar gute Ideen. Was die kommunale Verschuldung angeht, hat die grünschwarze Landesregierung nämlich vieles ausgesessen.

Aber durch die kurzfristig entstandene Möglichkeit eine von Hagel geführte Regierung zu verhindern habe ich meine Entscheidung geändert.

Landtagswahl in Baden-Württemberg

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 08.03.2026, 17:52 (vor 64 Tagen) @ Ulrich

Was ich aus parteiinternen Kreisen (SPD) so höre:

CDU ganz knapp vorne
Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)
Linke und FDP beide knapp drin


Ich habe eine ganze Reihe von Exit-Polls gesehen, teils extrem unterschiedlich, was die einzelnen Parteien angeht. Warte aber noch 11 Minuten, bevor ich dazu näheres schreibe.

Ich habe Dimap und die ARD. Und du?

Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ulrich, Sonntag, 08.03.2026, 17:58 (vor 64 Tagen) @ MarcBVB

Was ich aus parteiinternen Kreisen (SPD) so höre:

CDU ganz knapp vorne
Absolutes Debakel für die SPD (deutlich einstellig)
Linke und FDP beide knapp drin


Ich habe eine ganze Reihe von Exit-Polls gesehen, teils extrem unterschiedlich, was die einzelnen Parteien angeht. Warte aber noch 11 Minuten, bevor ich dazu näheres schreibe.


Ich habe Dimap und die ARD. Und du?

SWR (?), FG Wahlen (mehrfach, unterschiedliche Zeiten), ARD (?), ZDF (?)

1571941 Einträge in 16864 Threads, 14397 registrierte Benutzer Forumszeit: 11.05.2026, 22:09
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln