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wenn der Tittmar nicht weiß, was er schreiben soll (BVB)

stfn84, Köln, Freitag, 06.03.2026, 20:12 (vor 15 Stunden, 18 Minuten) @ elrond100

Man muss ja immer sehen in welchem Dilemma sich Clubs befinden.
Einerseits kriegen BVB Fans reihenweise Herzrasen wenn nicht jede Position im Kader (gleichwertig) doppelt besetzt ist. Andererseits marschieren viele mit Mistgabeln bewaffnet zum Rheinlanddamm wenn unser Etat zu groß ist...
Özcan ist für vom Paket grundsätzlich total ok, da man in ihm vermutlich nicht den kommenden Stammspieler sondern einen Ersatz für die 6 gesehen hat. Auch aus meiner Sicht hätte man beim Gehalt 1-2 Mio pro Jahr einsparen können oder alles leistungsbezogener ausgestalten können, aber das sind bei uns dann eben 1-2% des Etat für die Spieler.


Und hier sehe ich persönlich die Sache anders. Özcan war günstig, aber hatte aus meiner Sicht nie die sportliche Qualität den BVB ein Stück weit besser zu machen. Und diese Transfers verstehe ich nicht. Dann nehme ich einen jungen Spieler, bei dem ich die Fantasie habe, dass er die Mannschaft besser machen könnte!


Auch wenn es ein anderer Topf ist nerven mich dann die Transferausgaben für Spieler wie Chukwuemeka, bei denen nicht mal ein konkreter Bedarf bzw. eine Vakanz auf seiner Position besteht, dann doch deutlich mehr.

Denn die Frage, die dann dahinter steht, ist ja tatsächlich, warum wir diesen Spielern bei der Vertragsverhandlung so viel Gehalt zubilligen, dass sie prompt uninteressant für die meisten anderen Vereine werden.


Und hier bin ich viel eher beim Verein. Denn bei Chukwuemeka gibt es zumindest die Fantasie, dass dieser Spieler zum einen die Mannschaft verbessern kann und zum anderen eine Wertsteigerung erfahren kann. Ist eine Wette, keine Frage und bislang ist sie auch nicht aufgegangen und auch ich bin von ihm wirklich enttäuscht. Aber die Entscheidung zu dem Transfer verstehe ich und habe sie auch gedanklich unterstützt.

Von mir aus kann man bei Chukwuemeka eher davon ausgehen, dass er sich noch weiter entwickelt als es Özcan je hätte tun können. Aber er startet eben mit dem vier bis fünffachen an Ablösesumme, sodass ein Weiterverkauf zum Doppelten oder x-fachen Wert der eigenen Investition mE nicht wahrscheinlicher ist als es damals bei Özcan war (unabhängig von den unterschiedlichen Positionen und der höheren Zahlungsbereitschaft für Offensivspieler).

Chukwuemeka wird sicherlich gute Anlagen haben. Er kommt aber bis dato in seiner gesamten Karriere auf etwas mehr als 2.300 Minuten (Premier League, FA Cup, Conference League, CL, Bundesliga, DFB Pokal) und auf verletzungsbedingte Ausfälle von (lediglich) 255 Tagen. Das ist für einen 22-Jährigen dann schon etwas wenig, wenn man überlegt wie viele Spielminuten so eine Mannschaft pro Jahr sammelt (letztes Jahr kamen vierzehn Borussen auf mehr Spielzeit, allein in 24/25).
Natürlich kann er sich entwickeln, genauso wie es ein Duranville kann. Beide Spieler haben mir aber bei den Eindruck vermittelt sich schon deutlich weiter zu sehen als sie sind, wenn ich mir den mitunter sehr lässigen Umgang mit Defensivzweikämpfen und die fehlende Intensität im Gegenpressing vor Augen führe. Warten wir es ab :-)


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