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Den Namen Hecking hat man zuletzt immer öfter gehört… (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 01.03.2026, 22:14 (vor 1 Stunden, 59 Minuten) @ Murksknüller

…aber ob er es letztlich wird muss man sehen. Bei den handelnden Personen ist es wohl wahrscheinlich, dass es auf ihn hinausläuft.

Sportdirektor Pirmin Schwegler ist ein Rookie, der erst seit ein paar Wochen im Amt ist. Geschäftsführer Sport Peter Christiansen ist der Hauptverantwortliche für die aktuelle problematische Situation. Der Aufsichtsrat ist gespickt mit fußballfremden Personen, davon vier Topmanager des VW-Konzerns; dazu kommen eine VW-Betriebsrätin und der Wolfsburger OB. Dieses Gremium arbeitet langsam und ineffizient und trifft immer wieder die falschen Entscheidungen. Um Fußballkompetenz in diesem Gremium zu haben, hat man den ehemaligen Torhüter Diego Benaglio hinzugenommen. Was die Entscheidungen nicht besser gemacht hat.

Christiansen war für die Verpflichtung des jungen Paul Simonis aus der Eredivisie verantwortlich, der nach eigener Aussage von der bundesligatypischen Intensität überrascht war. Ebenso war er verantwortlich für die Zusammensetzung des Kaders und damit auch für dessen Unausgewogenheit und partiell mangelnden Qualität. Dafür verantwortlich gemacht wurde allerdings in einer Art Sündenbockfunktion Sportdirektor Sebastian Schiendzilorz, der sicherlich keine brillante Arbeit geleistet hat, aber im Grund nur ausführendes Organ war.

Christiansen hat dann auch den Nachwuchstrainer Daniel Bauer zum Nachfolger von Simonis gemacht; zuerst interimsmäßig, dann fix. Bauer hatte schon einmal interimsmäßig ausgeholfen. Ebenso war Christiansen in die Nachfolgebesetzung der Sportdirektorenposition (Schwegler) involviert. Alles abgesegnet durch den Aufsichtsrat, bei dem mittlerweile mit Oliver Blume der VW-Vorstandsvorsitzende Mitglied ist. Dies unterstreicht zwar nach außen die Bedeutung des VfL für den VW-Konzern, hat sich allerdings bislang auch nicht auf die Qualität der Arbeit des Gremiums ausgewirkt.

Die Namen Magath und Hecking kommen demnach nicht von ungefähr ins Spiel. Sie stehen für die erfolgreichsten Phasen des Clubs; mit ihnen können die AR-Mitglieder etwas anfangen, sie sind so etwas wie ‚Nummer sicher‘. Man sollte nicht verwundert sein, wenn auch der Name Allofs auftaucht. Denn Christiansen dürfte selbst für diesen Aufsichtsrat nicht zu halten sein.

Zehn Spiele stehen noch aus. In Fünfen davon muss man die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt holen, u.a. gegen den HSV und Werder. Punktgewinne in den andern fünf Spielen (u.a. gegen Bayern und Leverkusen) scheinen aus jetziger Sicht kaum möglich.

Es ist alles sehr eng in der Abstiegszone. Heidenheim dürfte abgeschlagen sein; alle anderen Teams liegen sehr dicht beieinander. Werder hat nach langer Zeit wieder einmal gewonnen; die anderen Mannschaften weisen im Gegensatz zu den Radkappen einen positiven Trend auf.

Schaun mer mal.


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