Olympische Winterspiele - 11. Wettkampftag (WM / EM / Olympische Spiele aktuell)
PaBe, Dienstag, 17.02.2026, 08:50 (vor 12 Stunden, 56 Minuten)
bearbeitet von PaBe, Dienstag, 17.02.2026, 08:55
DAS Highlight schlechthin ist heute das Rennen um Gold, Silber und Bronze im Zweierbob. Auch die Kombinierer haben realistische Chancen auf eine Medaille, müssen sich aber dafür ordentlich reinhängen.
Um 12:10 Uhr spielen die Eishockey Männer gegen Frankreich. Alles andere als ein Selbstläufer, vor allem nachdem durchwachsenen Spielen zuvor.
Dreifachtriumph im Zweierbob der Herren wahrscheinlich
Eisen, DO, Dienstag, 17.02.2026, 19:13 (vor 2 Stunden, 33 Minuten) @ PaBe
bearbeitet von Eisen, Dienstag, 17.02.2026, 19:18
Eiskanal Rules…während es in der Loipe ja gar nicht läuft…
Dreifachtriumph im Zweierbob der Herren wahrscheinlich
haweka, Dienstag, 17.02.2026, 19:37 (vor 2 Stunden, 9 Minuten) @ Eisen
Eiskanal Rules…während es in der Loipe ja gar nicht läuft…
Mit Skiern durch den Eiskanal wäre ein schöner Wettbewerb.
Biathlon
Habakuk, OWL, Dienstag, 17.02.2026, 15:45 (vor 6 Stunden, 1 Minuten) @ PaBe
Auch in der Männerstaffel bleiben die deutschen Biathleten ohne Medaille. Dafür darf Jürgen Klopp die Schlussrunde einläuten...
Auch 2022 war beim Biathlon wenig los.
CHS
, Lünen / Dortmund, Dienstag, 17.02.2026, 21:22 (vor 24 Minuten) @ Habakuk
Da gab es eine Goldmedaille und eine Bronzene (kann noch geholt werden). Also nicht wirklich ungewöhnlich. Und ein Abgesang vom Biathlon ist wirklich ziemlich früh, wenn man bedenkt, dass im letzten Jahr man den Weltcup geholt hat.
Auch ist es schwierig, mittendrin eine Bewertung abzugeben. Beim Bobsport wird man wohl die gleiche Bilanz wie 2022, denn auch da war man im Monobob nicht erfolgreich (sogar eine Medaille weniger).
Im Skeleton hat man zwar mehr Medaillen geholt (gut, ein Wettbewerb mehr), aber damals gab es zwei goldene, die fehlen in der Bilanz.
Im Curling wird man keine Änderung haben (damals keine Mannschaft dabei). Im Eishockey waren die Frauen nicht dabei und eine minimale Chance hatte man nach der Niederlage gegen Schweden schon verspielt. Die Männer sind schon weiter als 2022, aber wieder ist der Gegner Slovenien. Aufgrund der NHL-Spieler könnte man aufs Weiterkommen hoffen.
Eiskunstlaufen hat man schon eine Medaille mehr als 2022. Wie schon gestern geschrieben, mehr als Silber wäre wohl nicht möglich gewesen. Beim Eisschnelllaufen ist in Deutschland nur Außenseiterchancen noch da. Aber 2022 wird man wieder erreichen. :-) Auch Shorttrack dürfte wohl wieder die gleiche Anzahl wie 2022 sein.
Beim Rodeln hat man nicht mehr den Gerätevorsprung der letzten Jahre. Damals gab es vier Goldmedallien, diesmal "nur" drei (ein Wettbewerb mehr). Man merkte halt, dass die Italiener einen Vorteil mit der Bahn hatten.
Beim Freestyle-Skiing hatte man eine Bronzemedaille geholt (kleiner Skandal, wurde im Nachhinein beschlossen). Im normalen Ski hat man eigentlich schon mehr geholt mit zwei Silber. Vor allem weil es den Wettbewerb von 2022 so nicht mehr gibt. Und man hat noch eine Chance.
Nordische Kombination ist eine Enttäuschung bei diesen Spielen. Allerdings muss man da auch sagen, dass das bereits im Vorfeld zu erwarten war. Eine mögliche Medaillenchance hat ja das IOC verhindert, weil man die Frauen nicht zugelassen hat.
Auch im Langlauf holte man nicht die Medaillen, allerdings fehlt die beste Läuferin wegen Dopping (Hustensaft).
Im Skisprung hat man ja schon eine Goldmedaille, 2022 waren die Damen mit Silber gepunktet. Eine weitere Medaille wurde gestern durch Abbruch des dritten Runde bei nur noch 3 Springern verhindert. Allerdings gibt es da auch mehr Wettbewerbe.
Im Showboard holte man 2022 keine Medaille.
Also, wer jetzt schon den Untergang prognostiziert, sollte aber auch die Gründe sich angucken und vor allem die Wettbewerbe vor vier Jahre.
Gruß
CHS
Biathlon
Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 17.02.2026, 16:51 (vor 4 Stunden, 56 Minuten) @ Habakuk
Sind die Deutschen Männer schlechter geworden oder die Konkurrenz besser?
Das waren doch früher Medaillen-Kandidaten.
Und was ist mit den Mädels? (Loriot)
Auch nicht mehr so viel los. Ich weiß nur, dass Biathlon außerhalb der olympischen Spiele bis zum Erbrechen von den Öffentlich-Rechtlichen übertragen wird bzw. wurde.
Den Nachwuchs scheint es nicht zu motivieren.
Biathlon
Rheinlandborusse, DN, Dienstag, 17.02.2026, 19:43 (vor 2 Stunden, 3 Minuten) @ Frankonius
Man muss hier schon differenzieren zwischen den Männern und Frauen beim Biathlon.
Bei den Frauen befinden wir uns gerade in einem absoluten Umbruch mit dem Höhepunkt im Karriereende von Franziska Preuss. Da kommen aber einige hoffnungsvolle Athletinnen im Alter von 18-20 Jahren nach, die bereits im Weltcup integriert wurden und zu Top 20 Plätzen laufen können. Mit Grotian, Tannheimer und Fichtner sind wir da für die Zukunft sehr verheißungsvoll aufgestellt.
Bei den Männern fehlt es allerdings komplett an einem Unterbau, der erahnen lässt, dass da mittelfristig Erfolge im Weltcup oder bei WM gefeiert werden können. Wenn man dann das Alter der Athleten sieht, die heute am Start waren, bin ich gespannt ob Deutschland da in den nächsten 2-3 Jahren überhaupt eine wettkampffähige Staffel auf die Beine stellen kann.
Biathlon
Gargamel09, Dienstag, 17.02.2026, 16:52 (vor 4 Stunden, 54 Minuten) @ Frankonius
Sind die Deutschen Männer schlechter geworden oder die Konkurrenz besser?
Das waren doch früher Medaillen-Kandidaten.
Und was ist mit den Mädels? (Loriot)
Auch nicht mehr so viel los. Ich weiß nur, dass Biathlon außerhalb der olympischen Spiele bis zum Erbrechen von den Öffentlich-Rechtlichen übertragen wird bzw. wurde.
Den Nachwuchs scheint es nicht zu motivieren.
Die mediale Präsenz, die Wintersport hat, wünschen sich andere Sportarten. Es läuft quasi jede Wochenende, von früh bis spät im ÖRR, ein Schattendasein fristen sie nicht, das kann also nicht der Grund sein..
Biathlon
Alex, Block 12, Dienstag, 17.02.2026, 16:59 (vor 4 Stunden, 47 Minuten) @ Gargamel09
Mediale Präsenz auf der einen Seite aber werden die jeweilige Sportarten finanziell auch so unterstützt wie es notwendig wäre?
Wieso fällt es in Deutschland so schwer guten Nachwuchs an den Start zu kriegen?
Österreich, Schweiz sind in den alpin Sportarten immer mit einem massiven Aufgebot vertreten und Deutschland muss man froh sein, wenn jetzt mit Aicher mal ein Talent da ist, was in die Weltspitze fahren kann. Das war's dann aber auch schon.
Im Biathlon hatte man lange Glück, da kamen lange Weltklasse Leute immer wieder nach aber scheint aktuell auch nicht mehr so weiterzugehen und im Skispringen ist es abgesehen vom überraschenden Gold für Raimund auch keine Erfolgsgeschichte.
Letzter Sieg bei der Vierschanzentournee war 2002.
Biathlon
haweka, Dienstag, 17.02.2026, 18:17 (vor 3 Stunden, 29 Minuten) @ Alex
Mediale Präsenz auf der einen Seite aber werden die jeweilige Sportarten finanziell auch so unterstützt wie es notwendig wäre?
Wieso fällt es in Deutschland so schwer guten Nachwuchs an den Start zu kriegen?
Österreich, Schweiz sind in den alpin Sportarten immer mit einem massiven Aufgebot vertreten und Deutschland muss man froh sein, wenn jetzt mit Aicher mal ein Talent da ist, was in die Weltspitze fahren kann. Das war's dann aber auch schon.
Im Biathlon hatte man lange Glück, da kamen lange Weltklasse Leute immer wieder nach aber scheint aktuell auch nicht mehr so weiterzugehen und im Skispringen ist es abgesehen vom überraschenden Gold für Raimund auch keine Erfolgsgeschichte.
Letzter Sieg bei der Vierschanzentournee war 2002.
Und die letzten Olympischen Winterspiele in Deutschland waren 1936. Italien hat jetzt bspw. die dritten Winterspiele seit 1956 und ich denke, dass Olympische Spiele im eigenen Land auch die Sportbegeisterung steigern könnte.
Biathlon
Habakuk, OWL, Dienstag, 17.02.2026, 18:21 (vor 3 Stunden, 25 Minuten) @ haweka
Und die letzten Olympischen Winterspiele in Deutschland waren 1936. Italien hat jetzt bspw. die dritten Winterspiele seit 1956 und ich denke, dass Olympische Spiele im eigenen Land auch die Sportbegeisterung steigern könnte.
Jetzt muss ich an die Szene mit Adenoid Hynkel und Benzino Napoloni in "Der große Diktator" denken.
Biathlon
Habakuk, OWL, Dienstag, 17.02.2026, 17:48 (vor 3 Stunden, 58 Minuten) @ Alex
Mediale Präsenz auf der einen Seite aber werden die jeweilige Sportarten finanziell auch so unterstützt wie es notwendig wäre?
Wieso fällt es in Deutschland so schwer guten Nachwuchs an den Start zu kriegen?
Österreich, Schweiz sind in den alpin Sportarten immer mit einem massiven Aufgebot vertreten und Deutschland muss man froh sein, wenn jetzt mit Aicher mal ein Talent da ist, was in die Weltspitze fahren kann. Das war's dann aber auch schon.
Im Biathlon hatte man lange Glück, da kamen lange Weltklasse Leute immer wieder nach aber scheint aktuell auch nicht mehr so weiterzugehen und im Skispringen ist es abgesehen vom überraschenden Gold für Raimund auch keine Erfolgsgeschichte.
Letzter Sieg bei der Vierschanzentournee war 2002.
Ich hab mir jetzt mal die Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele seit 1998 angesehen. Das schlechteste Ergenbis war Platz 5 in Sotschi 2014. Sonst war man immer mindestens Zweiter, in Nagano 1998 und in Turin 2006 sogar Erster.
Deshalb fällt es mir etwas schwer, deinem Gedanken zu folgen, dass eine mangelnde finanzielle Unterstützung die Ursache sein soll. Oder hat die in den letzten 4 Jahren so dramatisch abgenommen? Das Problem scheint doch eher im Trainingsbereich bestimmter Abteilungen zu liegen, in denen man bis vor wenigen Jahren erfolgreicher war. Das ist am Gravierendsten im Biathlon der Fall, wobei Deutschland dort neben einer großen Zahl potenzieller Top-Ten- bis Top-Twenty-Sportler auch immer Ausnahmetalente am Start hatte (Neuner, Wilhelm, Dahlmeier). Aber im Deutschen Skiverband scheint strukturell etwas falsch zu laufen, anders ist das schlechte Abschneiden in eigentlich allen betroffenen Sportarten nicht zu erklären.
Im Ski Alpin war Deutschland ja eigentlich nie dauerhaft ganz vorn, auch wenn es immer mal einzelne starke Athleten gab. Bei den Männern gab es z.B. im Ski-Weltcup in 60 Jahren in sämtlichen Jahreswertungen nur zwei Sieger (Wasmeier im Super-G, Bittner im Slalom), bei den Frauen gab es einige mehr (Mittermaier, Seizinger, Gerg, Rebensburg u.a.).
Biathlon
haweka, Dienstag, 17.02.2026, 18:06 (vor 3 Stunden, 41 Minuten) @ Habakuk
Mediale Präsenz auf der einen Seite aber werden die jeweilige Sportarten finanziell auch so unterstützt wie es notwendig wäre?
Wieso fällt es in Deutschland so schwer guten Nachwuchs an den Start zu kriegen?
Österreich, Schweiz sind in den alpin Sportarten immer mit einem massiven Aufgebot vertreten und Deutschland muss man froh sein, wenn jetzt mit Aicher mal ein Talent da ist, was in die Weltspitze fahren kann. Das war's dann aber auch schon.
Im Biathlon hatte man lange Glück, da kamen lange Weltklasse Leute immer wieder nach aber scheint aktuell auch nicht mehr so weiterzugehen und im Skispringen ist es abgesehen vom überraschenden Gold für Raimund auch keine Erfolgsgeschichte.
Letzter Sieg bei der Vierschanzentournee war 2002.
Ich hab mir jetzt mal die Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele seit 1998 angesehen. Das schlechteste Ergenbis war Platz 5 in Sotschi 2014. Sonst war man immer mindestens Zweiter, in Nagano 1998 und in Turin 2006 sogar Erster.Deshalb fällt es mir etwas schwer, deinem Gedanken zu folgen, dass eine mangelnde finanzielle Unterstützung die Ursache sein soll. Oder hat die in den letzten 4 Jahren so dramatisch abgenommen? Das Problem scheint doch eher im Trainingsbereich bestimmter Abteilungen zu liegen, in denen man bis vor wenigen Jahren erfolgreicher war. Das ist am Gravierendsten im Biathlon der Fall, wobei Deutschland dort neben einer großen Zahl potenzieller Top-Ten- bis Top-Twenty-Sportler auch immer Ausnahmetalente am Start hatte (Neuner, Wilhelm, Dahlmeier). Aber im Deutschen Skiverband scheint strukturell etwas falsch zu laufen, anders ist das schlechte Abschneiden in eigentlich allen betroffenen Sportarten nicht zu erklären.
Aktuell gibt es ja die Vorwürfe, dass der Verband der deutschen Eisschnellläufer von Präsident Matthias Große intransparent und praktisch nach Gutdünken geführt wird. Athleten und Vereine werden laut Recherche eingeschüchtert und fühlen sich bedroht. Vielleicht sollte man bei den Verbänder mal anfangen.
Biathlon
Alex, Block 12, Dienstag, 17.02.2026, 18:04 (vor 3 Stunden, 42 Minuten) @ Habakuk
Okay ja, im Biathlon scheint es aktuell tatsächlich eher am Training und an den Strukturen zu liegen, irgendwie hat man da den Anschluss verpasst und während andere sich weiterentwickeln gibt man selbst eher ein trauriges Bild ab.
Aber beim Skispringen fällt es mir schwerer, dass vor allem auf Training und Strukturen zu schieben.
Da gab es in den letzten zwanzig Jahren einige Trainer und wahrscheinlich unterschiedliche Ansätze und dennoch blieb das Bild eigentlich in der Regel dasselbe.
Immer mal wieder andere die vorne reingesprungen sind und den einen oder anderen Erfolg feiern durften aber nie das sich wirklich mal jemand nachhaltig in der Weltspitze etabliert hat.
Man kann beim Ski Alpin sicher nicht verlangen, dass da auf einmal fünf bis sechs Top Talente gleichzeitig am Start sind aber so dünn wie aktuell war es trotzdem selten würde ich meinen.
Speziell bei den Männern geht ja eigentlich nichts mehr seit Neureuther und das ist jetzt auch schon mindestens zehn Jahre her.
Biathlon
Phil.XXIII, Dienstag, 17.02.2026, 18:25 (vor 3 Stunden, 21 Minuten) @ Alex
Wintersport ist in Österreich, der Schweiz, auch Südtirol, einfach Volkssport. Das geht nur mit einem breiten Angebot (durch die Lage in den Alpen gegeben) und einem niedrigschwelligen Einstieg. Heißt in dem Fall, finanziell ist die Hürde, gerade für Kinder, aber auch erwachsene Einheimische sehr niedrig.
Da kostet ein Saisonticket in Tirol bspw., das auf sämtlichen Skiliften, in Eishallen, aber dann auch z.b. in Schwimmbädern gilt, und zusätzlich auch günstige Ausleihoptionen bietet, weniger als ein 2-Tages-Ticket für ein einziges Skigebiet. Gibt es halt nur für dort wohnhafte Bürger, ausgenommen werden die Touristen und somit das Ganze "querfinanziert". Entsprechend verwurzelt ist das dort bei vielen Familien, und so finden viele Kinder dazu, entwickeln Spaß und Leidenschaft und können irgendwann entdeckt werden.
Auf deutscher Seite gibt es sowas nicht bzw. nicht flächendeckend und zu einem solchen Kampfpreis, Garmisch-Partenkirchen bietet etwas ähnliches regional (oder hat es zumindest), im Allgäu bspw. trotz Ski- und Tourismusgebieten wie Oberstdorf nicht.
Biathlon
Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 17.02.2026, 17:12 (vor 4 Stunden, 34 Minuten) @ Alex
Förderung durch Universitäten wie in den USA wird es bei uns nicht in dieser Form geben.
Etwas akademische Eignung erwartet man schon.
Die Bundeswehr fördert ja einige auch bei diesen Spielen erfolgreiche Athleten.
Das könnte ein Modell für die Zukunft sein, zumal man händeringend Freiwillige sucht.
Ansonsten haben nur schillernde Persönlichkeiten wie Malaika Mihambo Chancen, durch Sport (neben Fußball und Tennis) richtig Kohle zu verdienen.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Blackyellow, Dienstag, 17.02.2026, 17:34 (vor 4 Stunden, 13 Minuten) @ Frankonius
Neben der Spartakiade im Sommer, fanden bei uns im Vogtland/Erzgebirge auch Winterspartakiaden statt. Keine Ahnung ob es überall in der DDR der Fall war. Jedenfalls konnte so jedes Kind schon einmal auf Skiern stehen. Beim Olympaiasieg 1992 im Biathlon kamen 3 von 4 Athleten aus der DDR (Mark Kirchner, Ricco Groß, Jens Steinigen). Der Langlauf wurde von Läufern wie Teichmann, Sommerfeldt oder Filbrich bestimmt. Franz Beckenbauer sagte einmal wenn die Fußballer der DDR noch dazu kommen wird Deutschland unschlagbar. Ich würde behaupten, mit dem Sportfördersystem der DDR auf Deutschland übertragen, würden wir Norwegen einen harten Kampf liefern.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Jimmy_B, Korntal-Münchingen, Dienstag, 17.02.2026, 20:12 (vor 1 Stunden, 35 Minuten) @ Blackyellow
Ich (Wessi) denke mir dasselbe, mit einem vernünftigen Konzept (natürlich inkl. Budget) aka damals DDR müsste doch deutlich mehr heraus zu holen sein als die mageren Ergebnisse die wir seit Jahrzehnten bei Sommer/Winterspielen sehen. Aber die meisten Antworten hier zeigen schon das ein Teil der Bevölkerung sich mit Durchschnitt arrangiert hat. Zu meiner Zeit gab es wenigstens noch Bundesjugendspiele und dort wurden vor versammelter Schule die Jahrgangsbesten gekürt. Wie ich gerade gegoogelt habe existieren die sogar noch aber eine Reform "soll jetzt den Spaß an der Bewegung fördern, statt primär auf Leistungsdruck zu setzen". Na ja, das Leistungsprinzip war damals eben noch viel stärker verankert in der Gesellschaft.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
simie, Krefeld, Dienstag, 17.02.2026, 20:22 (vor 1 Stunden, 24 Minuten) @ Jimmy_B
Das Problem ist nicht das Leistungsprinzip, sondern dass die Voraussetzungen einfach schlecht sind. Ein Problem ist in Deutschland einfach, dass es sehr schwierig ist, Schule und Sport zu verbinden. Da gehen dann einfach viele Talente verloren. Da sind andere Länder schlicht besser aufgestellt.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 17.02.2026, 19:47 (vor 1 Stunden, 59 Minuten) @ Blackyellow
Das Sportfördersystem der DDR bedeutet flächendeckendes Doping bis zum Anschlag.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Blackyellow, Dienstag, 17.02.2026, 20:02 (vor 1 Stunden, 45 Minuten) @ Talentförderer
Würdest du Lance Armstrong oder Jan Ullrich als gute Sportler betrachten?
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
micha87, bei Berlin, Dienstag, 17.02.2026, 19:52 (vor 1 Stunden, 54 Minuten) @ Talentförderer
Was dir ohne das entsprechende Training auch nichts gebracht hätte. Übrigens wurde auch im "goldenen Westen" gedopt, aber ich will hier keine Illusionen zerstören.
Es geht auch mehr um die Stützpunktarbeit und die Bündlung von diversen Kompetenzen an den Standorten. Dies kann man klein und schlecht reden, aber es war existent. Was im Osten die Polikliniken waren sind heute die Ärtzehäuser bzw. Medizinische Versorgungszentren (MVZ).
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 17.02.2026, 18:56 (vor 2 Stunden, 50 Minuten) @ Blackyellow
Neben der Spartakiade im Sommer, fanden bei uns im Vogtland/Erzgebirge auch Winterspartakiaden statt. Keine Ahnung ob es überall in der DDR der Fall war. Jedenfalls konnte so jedes Kind schon einmal auf Skiern stehen. Beim Olympaiasieg 1992 im Biathlon kamen 3 von 4 Athleten aus der DDR (Mark Kirchner, Ricco Groß, Jens Steinigen). Der Langlauf wurde von Läufern wie Teichmann, Sommerfeldt oder Filbrich bestimmt. Franz Beckenbauer sagte einmal wenn die Fußballer der DDR noch dazu kommen wird Deutschland unschlagbar. Ich würde behaupten, mit dem Sportfördersystem der DDR auf Deutschland übertragen, würden wir Norwegen einen harten Kampf liefern.
Ich wußte dass das kommt. Wir schreiben 2026 und im Schwatzgelbforum kommen die ersten und wünschen sich die DDR, zumindest mal die gute alte Sportförderung wieder her. Ich werd nich mehr, da lese ich lieber vom dicken Timmy und den Bundesjugendspielen, das hat wenigstens was skurriles.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Blackyellow, Dienstag, 17.02.2026, 19:27 (vor 2 Stunden, 19 Minuten) @ Lattenknaller
Es ist dein "Problem", wenn du nicht differenziert diskutieren kannst.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Gargamel09, Dienstag, 17.02.2026, 19:34 (vor 2 Stunden, 12 Minuten) @ Blackyellow
Es ist dein "Problem", wenn du nicht differenziert diskutieren kannst.
Ich würde behaupten, mit dem Sportfördersystem der DDR auf Deutschland übertragen, würden wir Norwegen einen harten Kampf liefern.
Ohne den Satz hier und die Headline "hervorragendes Nachwuchskonzept", hätte LK wahrscheinlich gar nicht so draufhauen können. Es war kein hervorragendes Nachwuchskonzept, weil es wirklich an die Grenzen des Zumutbaren für die Kinder und Jugendlichen ging, nicht mal nur in Sachen unerlaubter Mittel, es ging mehr als nur hart zur Sache. Ein Bekannter von uns der kam als Jugendlicher in das System, dem haben sie den Rücken kaputtgemacht und das mit 15 oder 16.
Die, die es dann am Ende bis in den Erwachsenenbereich durchgehalten haben, das waren natürlich Maschinen, alle vorher ausgesiebten hatten keinen Erfolg, aber vermutlich viele Schmerzen (für ihr späteres Leben zurückbehalten).
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Blackyellow, Dienstag, 17.02.2026, 20:00 (vor 1 Stunden, 46 Minuten) @ Gargamel09
Damals gewann ich das 1000-Meter-Rennen an meiner Schule. So qualifizierte ich mich für die Teilnahme an der Kreis-Meisterschaft. Ich nahm nicht teil. Auf mich oder meine Eltern wurde kein Druck ausgeübt. Natürlich war vieles im System inakzeptabel und ein zum Himmel schreiendes Unrecht. Aber auch in der DDR war der Mensch eine eigenständige Persönlichkeit. Daher sollte in den von dir beschriebenen Fällen auch die Rolle der entsprechenden Eltern kritisch betrachtet werden. Die DDR war ein Unrechtsstaat. Aber solange man nicht das System selbst kritisierte, war es möglich seine Meinung zu äußern.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Gargamel09, Dienstag, 17.02.2026, 20:34 (vor 1 Stunden, 13 Minuten) @ Blackyellow
Damals gewann ich das 1000-Meter-Rennen an meiner Schule. So qualifizierte ich mich für die Teilnahme an der Kreis-Meisterschaft. Ich nahm nicht teil. Auf mich oder meine Eltern wurde kein Druck ausgeübt. Natürlich war vieles im System inakzeptabel und ein zum Himmel schreiendes Unrecht. Aber auch in der DDR war der Mensch eine eigenständige Persönlichkeit. Daher sollte in den von dir beschriebenen Fällen auch die Rolle der entsprechenden Eltern kritisch betrachtet werden. Die DDR war ein Unrechtsstaat. Aber solange man nicht das System selbst kritisierte, war es möglich seine Meinung zu äußern.
Ich war Schlagballweitwurf der Beste in meiner Altersklasse an unserer Schule, also ging es zur Spartakiade. Da war ich dann auch ganz gut mit dabei, bis mir mal einer sagte, dass man nicht aus dem Stand werfen muss, sondern auch mit Anlauf werfen kann. Dann flog mein Ball am Weitesten. 1986 muss das gewesen sein, weil da die WM in Mexico war.
1988 oder 1989 ging es dann zu den Bezirksmeisterschaften, völlig untrainiert (also nur Schulsport und Fußball), musste ich dort 5 Disziplinen, 400m, 100m, Weitsprung, Kugelstoß und noch was machen...
Die, die gewonnen haben, wurden dann zu den DDR Meisterschaften geschickt.
Natürlich konnte man ablehnen, wenn die einen auf eine Sportschule schicken wollten, aber wenn Du da einmal drin warst, dann sagtest Du halt nicht, oh, keine Lust mehr, dann musstest Du da durch, solange es ging.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
micha87, bei Berlin, Dienstag, 17.02.2026, 20:12 (vor 1 Stunden, 34 Minuten) @ Blackyellow
Damals gewann ich das 1000-Meter-Rennen an meiner Schule. So qualifizierte ich mich für die Teilnahme an der Kreis-Meisterschaft. Ich nahm nicht teil. Auf mich oder meine Eltern wurde kein Druck ausgeübt. Natürlich war vieles im System inakzeptabel und ein zum Himmel schreiendes Unrecht. Aber auch in der DDR war der Mensch eine eigenständige Persönlichkeit. Daher sollte in den von dir beschriebenen Fällen auch die Rolle der entsprechenden Eltern kritisch betrachtet werden. Die DDR war ein Unrechtsstaat. Aber solange man nicht das System selbst kritisierte, war es möglich seine Meinung zu äußern.
Ganz so einfach war es dann doch nicht, mein Dad hat selbst einmal unter Kollegen Zweifel geäußert das es mit diesem Staat noch lange weitergehen wird. Das war gegen Ende der 1980er-Jahre. Die Konsequenz war eine halbjährige Versetzung in einer weniger komfortablen Abteilung. Ferner durfte er zu diversen Reservemaßnahmen regelmäßig antanzen. An diesen Gängeleien hat sich gezeigt, wie die Leute in diesem System getickt haben. Tatsächlich unangenehm ist wie wenig Leute damals zur Rechenschaft gezogen wurden für ihre Taten.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
micha87, bei Berlin, Dienstag, 17.02.2026, 19:57 (vor 1 Stunden, 49 Minuten) @ Gargamel09
Es ist dein "Problem", wenn du nicht differenziert diskutieren kannst.
Ich würde behaupten, mit dem Sportfördersystem der DDR auf Deutschland übertragen, würden wir Norwegen einen harten Kampf liefern.Ohne den Satz hier und die Headline "hervorragendes Nachwuchskonzept", hätte LK wahrscheinlich gar nicht so draufhauen können. Es war kein hervorragendes Nachwuchskonzept, weil es wirklich an die Grenzen des Zumutbaren für die Kinder und Jugendlichen ging, nicht mal nur in Sachen unerlaubter Mittel, es ging mehr als nur hart zur Sache. Ein Bekannter von uns der kam als Jugendlicher in das System, dem haben sie den Rücken kaputtgemacht und das mit 15 oder 16.
Die, die es dann am Ende bis in den Erwachsenenbereich durchgehalten haben, das waren natürlich Maschinen, alle vorher ausgesiebten hatten keinen Erfolg, aber vermutlich viele Schmerzen (für ihr späteres Leben zurückbehalten).
Das ist der springende Punkt dabei, wie weit willst du am Ende für den Erfolg gehen? Der Preis ist einfach zu krass.
Wenn ich sehe wie wir selbst in den 1990er & 2000er-Jahren noch Sport betreiben durften, von Geräteturnen bis Leichtathletik war da alles dabei. Egal ob du keine Kraft in den Armen hattest, oder kaum laufen konntest. Für viele war der Sportunterricht daher eher eine Tortur, geprägt durch viele Lehrer die jene alte DDR-Schule selbst miterlebt haben. Da war nichts von, sucht euch aus was wir heute gerne spielen wollen.
Letztendlich wird auch heute vernünftig trainiert, nur ist es halt eine Frage was kann gefördert werden? Hinzu kommen auch klimatische Veränderungen die zu erheblichen Problemen führen und die Arbeit erschweren.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
SauerländischerBonner, Dienstag, 17.02.2026, 18:46 (vor 3 Stunden, 1 Minuten) @ Blackyellow
Aber fast alles was ich über die "Sportförderung" in der DDR weiß, läßt mich frösteln.
in der DDR kannst du eigentlich weglassen
Dietmarson, Dienstag, 17.02.2026, 19:31 (vor 2 Stunden, 15 Minuten) @ SauerländischerBonner
bearbeitet von Dietmarson, Dienstag, 17.02.2026, 19:36
da ist doch schon immer und überall auch ganz viel Scheiße passiert mit jungen Menschen
in der DDR kannst du eigentlich weglassen
SauerländischerBonner, Dienstag, 17.02.2026, 19:42 (vor 2 Stunden, 4 Minuten) @ Dietmarson
> da ist doch schon immer und überall auch ganz viel Scheiße passiert mit jungen Menschen
Da hast Du Recht. Ich erinnere mich noch an Dr. Klümper. Da war nicht nur edles Streben im Spiel, sondern auch viel Foul.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Chappi1991
, Dienstag, 17.02.2026, 17:48 (vor 3 Stunden, 58 Minuten) @ Blackyellow
Neben der Spartakiade im Sommer, fanden bei uns im Vogtland/Erzgebirge auch Winterspartakiaden statt. Keine Ahnung ob es überall in der DDR der Fall war. Jedenfalls konnte so jedes Kind schon einmal auf Skiern stehen. Beim Olympaiasieg 1992 im Biathlon kamen 3 von 4 Athleten aus der DDR (Mark Kirchner, Ricco Groß, Jens Steinigen). Der Langlauf wurde von Läufern wie Teichmann, Sommerfeldt oder Filbrich bestimmt. Franz Beckenbauer sagte einmal wenn die Fußballer der DDR noch dazu kommen wird Deutschland unschlagbar. Ich würde behaupten, mit dem Sportfördersystem der DDR auf Deutschland übertragen, würden wir Norwegen einen harten Kampf liefern.
Die DDR hat ein Prozent des Staatshaushaltes in den Sport gesteckt. In Deutschland oder den USA (und wahrscheinlich woanders überall auch) liegen wir heute unterhalb des Promillebereichs. Das wird schwer zu machen sein.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Blackyellow, Dienstag, 17.02.2026, 19:25 (vor 2 Stunden, 21 Minuten) @ Chappi1991
Natürlich sollte man das gesamte System nicht vollständig übernehmen, und es ist auch nicht nötig. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, in jeder Schule eine Schulmeisterschaft auszurichten. Die Gewinner qualifizieren sich für eine Kreismeisterschaft und erhalten eine Einladung von einem Sportverein im Bezirk.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
haweka, Dienstag, 17.02.2026, 19:49 (vor 1 Stunden, 57 Minuten) @ Blackyellow
Natürlich sollte man das gesamte System nicht vollständig übernehmen, und es ist auch nicht nötig. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, in jeder Schule eine Schulmeisterschaft auszurichten. Die Gewinner qualifizieren sich für eine Kreismeisterschaft und erhalten eine Einladung von einem Sportverein im Bezirk.
So weit mir bekannt, wird in Norwegen auf dieses ganze Meisterschaftsgedöns im Kinder- und Jugendbereich verzichtet. Natürlich wäre es gut, wenn mehr Kinder Sport machen, aber in Deutschland würde dies wahrscheinlich nur dazu führen, dass noch mehr Kinder Fußball spielen.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
simie, Krefeld, Dienstag, 17.02.2026, 20:29 (vor 1 Stunden, 18 Minuten) @ haweka
So weit mir bekannt, wird in Norwegen auf dieses ganze Meisterschaftsgedöns im Kinder- und Jugendbereich verzichtet. Natürlich wäre es gut, wenn mehr Kinder Sport machen, aber in Deutschland würde dies wahrscheinlich nur dazu führen, dass noch mehr Kinder Fußball spielen.
Nicht ganz. Es wird auf Ergebnislisten verzichtet. Zumindest bis zum Alter von 11. ab dann gibt es auch Ergebnislisten. Ab 13 dann auch überregional.
Es gibt aber schon Sportveranstaltungen. Und es werden auch die Talente durchaus früh angesprochen. Dann gibt es eine deutlich engere Kooperation von Vereinen und Schulen als in Deutschland. Der Sport hat da im Bildungssystem also schon einen höheren Stellenwert.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
SauerländischerBonner, Dienstag, 17.02.2026, 18:43 (vor 3 Stunden, 3 Minuten) @ Chappi1991
> Die DDR hat ein Prozent des Staatshaushaltes in den Sport gesteckt. In Deutschland oder den USA (und wahrscheinlich woanders überall auch) liegen wir heute unterhalb des Promillebereichs. Das wird schwer zu machen sein.
Nein, ganz einfach. Sondervermögen Wintersport. Hilft auch bei der Wehrertüchtigung für den Winterkrieg.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
haweka, Dienstag, 17.02.2026, 17:37 (vor 4 Stunden, 9 Minuten) @ Blackyellow
Neben der Spartakiade im Sommer, fanden bei uns im Vogtland/Erzgebirge auch Winterspartakiaden statt. Keine Ahnung ob es überall in der DDR der Fall war. Jedenfalls konnte so jedes Kind schon einmal auf Skiern stehen. Beim Olympaiasieg 1992 im Biathlon kamen 3 von 4 Athleten aus der DDR (Mark Kirchner, Ricco Groß, Jens Steinigen). Der Langlauf wurde von Läufern wie Teichmann, Sommerfeldt oder Filbrich bestimmt. Franz Beckenbauer sagte einmal wenn die Fußballer der DDR noch dazu kommen wird Deutschland unschlagbar. Ich würde behaupten, mit dem Sportfördersystem der DDR auf Deutschland übertragen, würden wir Norwegen einen harten Kampf liefern.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es in der DDR ein System mit flächendeckendem, staatlich organisiertem Doping gab.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Habakuk, OWL, Dienstag, 17.02.2026, 17:54 (vor 3 Stunden, 52 Minuten) @ haweka
Neben der Spartakiade im Sommer, fanden bei uns im Vogtland/Erzgebirge auch Winterspartakiaden statt. Keine Ahnung ob es überall in der DDR der Fall war. Jedenfalls konnte so jedes Kind schon einmal auf Skiern stehen. Beim Olympaiasieg 1992 im Biathlon kamen 3 von 4 Athleten aus der DDR (Mark Kirchner, Ricco Groß, Jens Steinigen). Der Langlauf wurde von Läufern wie Teichmann, Sommerfeldt oder Filbrich bestimmt. Franz Beckenbauer sagte einmal wenn die Fußballer der DDR noch dazu kommen wird Deutschland unschlagbar. Ich würde behaupten, mit dem Sportfördersystem der DDR auf Deutschland übertragen, würden wir Norwegen einen harten Kampf liefern.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es in der DDR ein System mit flächendeckendem, staatlich organisiertem Doping gab.
"Zur Wahrheit gehört aber auch" ist eine sehr euphemische Formulierung. Das Staatsdoping der DDR war gegenüber ihren Sportlern und Sportlerinnen absolut verantwortungs- und skupellos und hat die körperliche und psychische Gesundheit etlicher junger Menschen zerstört.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Blackyellow, Dienstag, 17.02.2026, 17:40 (vor 4 Stunden, 7 Minuten) @ haweka
Dem wiederspreche ich nicht. Dennoch haben die Sportler der DDR auch nach 1989 noch einen Löwenanteil der Medallien geholt.
Und Sammer, Thom, Kirsten, Steinmann und co
Dietmarson, Dienstag, 17.02.2026, 19:34 (vor 2 Stunden, 12 Minuten) @ Blackyellow
konnten sicher nicht deshalb so gut kicken, weil sie irgendwelche Substanzen genommen haben. Also ja, auf jeden Fall ist das Thema ambivalent.
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
Gargamel09, Dienstag, 17.02.2026, 17:54 (vor 3 Stunden, 52 Minuten) @ Blackyellow
Dem wiederspreche ich nicht. Dennoch haben die Sportler der DDR auch nach 1989 noch einen Löwenanteil der Medallien geholt.
Wir hatten aber auch nur den Sport, um der Welt zu zeigen, wie gut wir doch eigentlich sind, dass der Sozialismus dem Kapitalismus überlegen ist. Zudem konnte man durch den Sport auch mal andere Länder bereisen. Heute braucht man diese Anreize nicht mehr, der Sport ist nicht mehr das Aushängeschild eines Landes.
Ich weiß noch zu Schulzeiten, da ging es schon Sportunterricht ordentlich zur Sache, vor allem wenn die Ausscheidungswettkämpfe anstanden, um sich für die Kreis Spartakiade zu qualifizieren. Das war zwar kein immenser Druck, aber man fühlte sich angespornt, auch durch die Lehrer.
Am Ende noch die Siegerehrung vor allen anderen Schülern, es fühlte sich gut an, wenn man der/die Beste war.
Ob man das von damals in (großen) Teilenauf heute umlegen könnte, natürlich ohne Doping...? Ich glaube nicht.
Die Spartakiaden auf Kreisebene dienten auch dazu, um Talente zu entdecken, die man zuvor vllt. nicht auf dem Schirm hatte, ich weiß nicht, wie heute gescoutet wird...
Ein Teil Deutschlands hatte ein hervorragendes Nachwuchskonzept
micha87, bei Berlin, Dienstag, 17.02.2026, 20:04 (vor 1 Stunden, 42 Minuten) @ Gargamel09
Es ist gar nicht lange her da hatten wir eine riesen Debatte über die Bundesjugendspiele, da war geplant keine Ehrungen mehr vorzunehmen. Darüber hinaus hat die Debatte aber auch vergegenwärtigt, wie einmal mehr der Körper in der Schule verhandelt wird und welche Urteile gefällt werden. Das ist alles andere als schön und dazu sollte Sport nicht dienen. Der Sportunterricht und sein Leistungsanspruch, ist aber auch nicht die Wurzel allen sozialen Übels.
Biathlon
haweka, Dienstag, 17.02.2026, 17:25 (vor 4 Stunden, 21 Minuten) @ Frankonius
Förderung durch Universitäten wie in den USA wird es bei uns nicht in dieser Form geben.
Etwas akademische Eignung erwartet man schon.
Ich frage mich ja, wie Italien das hinbekommen hat. Für die Spiele im eigenen Land haben die sicherlich einiges geplant, investiert und gemacht, um erfolgreich zu sein. Es hat funktioniert.
Die Bundeswehr fördert ja einige auch bei diesen Spielen erfolgreiche Athleten.
Das könnte ein Modell für die Zukunft sein, zumal man händeringend Freiwillige sucht.
Bundeswehr und Polizei sind vielleicht auch ein Modell aus der Vergangenheit? Klar brauchen die Sportler eine Spitzenförderung, aber warum immer nur Bundeswehr und Polizei?
Biathlon
SauerländischerBonner, Dienstag, 17.02.2026, 18:52 (vor 2 Stunden, 54 Minuten) @ haweka
>
[quote]Ich frage mich ja, wie Italien das hinbekommen hat. Für die Spiele im eigenen Land haben die sicherlich einiges geplant, investiert und gemacht, um erfolgreich zu sein. Es hat funktioniert.
[/quote]
Den Verdacht hatte ich auch. Aber die Goldmedaillen haben doch ältere Mädchen gewonnen, die nicht ganz unbekannt waren. Die haben sich halt mal richtig reingehauen, vor allem natürlich Lollobrigida. ;)
Biathlon
Karsten, Zürich, Dienstag, 17.02.2026, 17:31 (vor 4 Stunden, 15 Minuten) @ haweka
Bundeswehr und Polizei sind vielleicht auch ein Modell aus der Vergangenheit? Klar brauchen die Sportler eine Spitzenförderung, aber warum immer nur Bundeswehr und Polizei?
Vielleicht, weil diese Berufsgruppen für die Ausübung ihrer Arbeit körperlich fit sein müssen.
Wobei, wenn ich so überlege, könnte sich auch jedes Altenheim ne Bobbahn und eine Stabhochsprunganlage nebendran bauen:-)
Biathlon
Alex, Block 12, Dienstag, 17.02.2026, 17:22 (vor 4 Stunden, 24 Minuten) @ Frankonius
Du kannst aber nicht auf der einen Seite fordern, dass man doch bitteschön Platz drei im Medaillenspiegel holen sollte aber auf der anderen Seite dann relativ wenig dafür tun. Vor allem finanziell.
Und das betrifft ja nicht nur den Wintersport sondern auch Leichtathletik, Motorsport, Radsport oder Tennis.
Biathlon
haweka, Dienstag, 17.02.2026, 16:43 (vor 5 Stunden, 4 Minuten) @ Habakuk
Auch in der Männerstaffel bleiben die deutschen Biathleten ohne Medaille. Dafür darf Jürgen Klopp die Schlussrunde einläuten...
Cheftrainer der deutschen Biathlonnationalmannschaft der Männer ist seit Februar 2025 Tobias Reiter. Sein Vorgänger, der Slowene Velepec, war freiwillig zurückgetreten.
In einem Kicker-Artikel vom Dezember 2025 ist zu lesen, dass Velepec ein Freund des schnellen Risikoschießens war, Sportdirektor Bitterling der Ansicht ist, dass man es mit dem Schnellschießen etwas übertrieben hätte und Tobias Reiter wollte sich wieder mehr auf Treffer konzentrieren. Klappt super.
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kerpe78, Emsland, Dienstag, 17.02.2026, 16:07 (vor 5 Stunden, 39 Minuten) @ Habakuk
Ohne den Eiskanal würde Deutschland im Medaillenspiegel doch in der Versenkung verschwinden. Dabei waren wir mal richtig stark in der Nordischen Kombination, im Biathlon, im Eisschnellauf... Nein, es ist auch nicht nur Pech dabei.
Biathlon
Alex, Block 12, Dienstag, 17.02.2026, 16:50 (vor 4 Stunden, 57 Minuten) @ kerpe78
Andere Nationen fördern diese Sportarten ja auch wesentlich mehr.
In Deutschland gibt es eigentlich nur Fußball und danach ganz lange gar nichts mehr und dann wundert man sich, dass da nichts nachkommt.
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kerpe78, Emsland, Dienstag, 17.02.2026, 17:07 (vor 4 Stunden, 40 Minuten) @ Alex
Es kann natürlich sein, dass andere Länder eine bessere Sportförderung haben. Nimmt man aber z.B.das heutige Staffelrennen beim Biathlon, wo man 12 Nachlader benötigt, dann fehlt halt auch Qualität. Das Desaster beim Schießen hat für mich weniger was mit Förderung zu tun.
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Gargamel09, Dienstag, 17.02.2026, 16:48 (vor 4 Stunden, 58 Minuten) @ kerpe78
Ohne den Eiskanal würde Deutschland im Medaillenspiegel doch in der Versenkung verschwinden. Dabei waren wir mal richtig stark in der Nordischen Kombination, im Biathlon, im Eisschnellauf... Nein, es ist auch nicht nur Pech dabei.
Dieser Platz im Medaillenspiegel ist für ein großes Land wie Deutschland, mit dieser Wirtschaftskraft, richtig ernüchternd. Eigentlich waren die Wintersportarten noch vorne mit dabei, im Sommer sah es 2024 schon ziemlich mau aus, nun zieht der Wintersport, wenn es nicht noch Medaillen regnet, nach. Das kann man sich dann auch nicht mehr schön reden, man hinkt einfach hinterher.
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Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 17.02.2026, 20:10 (vor 1 Stunden, 36 Minuten) @ Gargamel09
Ohne den Eiskanal würde Deutschland im Medaillenspiegel doch in der Versenkung verschwinden. Dabei waren wir mal richtig stark in der Nordischen Kombination, im Biathlon, im Eisschnellauf... Nein, es ist auch nicht nur Pech dabei.
Dieser Platz im Medaillenspiegel ist für ein großes Land wie Deutschland, mit dieser Wirtschaftskraft, richtig ernüchternd. Eigentlich waren die Wintersportarten noch vorne mit dabei, im Sommer sah es 2024 schon ziemlich mau aus, nun zieht der Wintersport, wenn es nicht noch Medaillen regnet, nach. Das kann man sich dann auch nicht mehr schön reden, man hinkt einfach hinterher.
Du musst aber auch erst mal junge Athleten finden die sich das ganze antuen wollen.
Die müssen ja auch neben dem Leistungssport noch eine Ausbildung oder Studium wuppen
alles nicht mehr so einfach heute. In einigen Sportarten muss man auch noch früh anfangen
dazu braucht es dann auch Eltern die das mitmachen.
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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 17.02.2026, 20:05 (vor 1 Stunden, 42 Minuten) @ Gargamel09
Hat aber nichts mit der Wirtschaftskraft zu tun, soviele richtige Wintersportorte und entsprechende Traditionen, wie in den Skandinavischen Ländern, haben wir in Deutschland auch nicht.
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donotrobme, Münsterland, Dienstag, 17.02.2026, 17:14 (vor 4 Stunden, 32 Minuten) @ Gargamel09
Aus der Ferne betrachtet fehlt es Wintersport-Deutschland an Talenten.
Es gibt aktuell keinen Sven Hannawald, keine Magdalena Neuner, keine Claudia Pechstein oder keinen Felix Neurether.
Es war doch selten so, dass wir die Wettbewerbe nach belieben dominiert haben. Wir hatten eher Ausnametalente und die gibt es nicht mehr.
Liegt das, wie beim Fußball früher, an veralteten Trainingsmethoden und starren Strukturen?
Liegt das an den warmen Wintern in den letzten Jahren, die auch dazu führen, dass gerade Nachwuchsmannschaften nicht richtig trainieren können?
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Karsten, Zürich, Dienstag, 17.02.2026, 17:10 (vor 4 Stunden, 37 Minuten) @ Gargamel09
Dieser Platz im Medaillenspiegel ist für ein großes Land wie Deutschland, mit dieser Wirtschaftskraft, richtig ernüchternd.
Ich denke, man muss sehen, wie hoch der Anteil an Menschen ist, die tatsächlich realistisch regelmässigen Zugang zu Wintersport haben.
Und das sind in Deutschland nunmal nur noch Menschen, die nahe den Alpen wohnen.
In meiner Kindheit und Jugend in den 1990er-Jahren war der Harz ein Wintersportgebiet mit Kilometer langen gespurten Loipen den ganzen Winter. Sogar Skilifte gab es.
Und wenn ich sehe, wie viele tiefer gelegene kleine Skigebiete hier in der Schweiz nach und nach schliessen, weil es einfach zu warm ist, kann ich mir vorstellen, wie es im Harz, Thüringer Wald, Erzgebirge etc. aussieht.
Biathlon
haweka, Dienstag, 17.02.2026, 16:57 (vor 4 Stunden, 50 Minuten) @ Gargamel09
Ohne den Eiskanal würde Deutschland im Medaillenspiegel doch in der Versenkung verschwinden. Dabei waren wir mal richtig stark in der Nordischen Kombination, im Biathlon, im Eisschnellauf... Nein, es ist auch nicht nur Pech dabei.
Dieser Platz im Medaillenspiegel ist für ein großes Land wie Deutschland, mit dieser Wirtschaftskraft, richtig ernüchternd. Eigentlich waren die Wintersportarten noch vorne mit dabei, im Sommer sah es 2024 schon ziemlich mau aus, nun zieht der Wintersport, wenn es nicht noch Medaillen regnet, nach. Das kann man sich dann auch nicht mehr schön reden, man hinkt einfach hinterher.
Na ja. 17 Medaillen. Österreich und Frankreich haben 16, Schweden 12, Schweiz 10.
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Gargamel09, Dienstag, 17.02.2026, 17:06 (vor 4 Stunden, 40 Minuten) @ haweka
Ohne den Eiskanal würde Deutschland im Medaillenspiegel doch in der Versenkung verschwinden. Dabei waren wir mal richtig stark in der Nordischen Kombination, im Biathlon, im Eisschnellauf... Nein, es ist auch nicht nur Pech dabei.
Dieser Platz im Medaillenspiegel ist für ein großes Land wie Deutschland, mit dieser Wirtschaftskraft, richtig ernüchternd. Eigentlich waren die Wintersportarten noch vorne mit dabei, im Sommer sah es 2024 schon ziemlich mau aus, nun zieht der Wintersport, wenn es nicht noch Medaillen regnet, nach. Das kann man sich dann auch nicht mehr schön reden, man hinkt einfach hinterher.
Na ja. 17 Medaillen. Österreich und Frankreich haben 16, Schweden 12, Schweiz 10.
Im Bob passiert noch was, also bei 17 Medaillen bleibt es natürlich nicht, 2022 war man noch 2. dafür wird es nicht mehr reichen, aber um das "schlechteste" Ergebnis seit der Wiedervereinigung von 2014 noch zu verhindern, wird der Eiskanal allein nicht ausreichen.
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kerpe78, Emsland, Dienstag, 17.02.2026, 17:20 (vor 4 Stunden, 26 Minuten) @ Gargamel09
Dabei hat der Eiskanal schon 12 von 17 Medaillen gebracht. Zeigt dann zusätzlich, wie schwach wir in den anderen Sportarten unterwegs sind.
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haweka, Dienstag, 17.02.2026, 17:33 (vor 4 Stunden, 13 Minuten) @ kerpe78
Dabei hat der Eiskanal schon 12 von 17 Medaillen gebracht. Zeigt dann zusätzlich, wie schwach wir in den anderen Sportarten unterwegs sind.
Wenn ich mich nicht irre, dann wird ein Verband umso stärker gefördert, je mehr Medaillen er gewinnt. Würde bedeutet, die Nordischen bekommen zukünftig weniger Geld und der Bob- und Schlittenverband dafür mehr.
Biathlon
Chappi1991
, Dienstag, 17.02.2026, 15:47 (vor 5 Stunden, 59 Minuten) @ Habakuk
Auch in der Männerstaffel bleiben die deutschen Biathleten ohne Medaille. Dafür darf Jürgen Klopp die Schlussrunde einläuten...
War er das wirklich?
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Habakuk, OWL, Dienstag, 17.02.2026, 15:58 (vor 5 Stunden, 48 Minuten) @ Chappi1991
Auch in der Männerstaffel bleiben die deutschen Biathleten ohne Medaille. Dafür darf Jürgen Klopp die Schlussrunde einläuten...
War er das wirklich?
Ja, war er. Steht jedenfalls auch so in diversen Internet-Käseblättern.
Biathlon
Chappi1991
, Dienstag, 17.02.2026, 18:02 (vor 3 Stunden, 45 Minuten) @ Habakuk
Auch in der Männerstaffel bleiben die deutschen Biathleten ohne Medaille. Dafür darf Jürgen Klopp die Schlussrunde einläuten...
War er das wirklich?
Ja, war er. Steht jedenfalls auch so in diversen Internet-Käseblättern.
Das ist witzig, weil es früher mal einen BVB-Trainer gleichen Names gab.
Biathlon
Dietmarson, Dienstag, 17.02.2026, 19:36 (vor 2 Stunden, 10 Minuten) @ Chappi1991
hihi
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Habakuk, OWL, Dienstag, 17.02.2026, 18:09 (vor 3 Stunden, 38 Minuten) @ Chappi1991
Auch in der Männerstaffel bleiben die deutschen Biathleten ohne Medaille. Dafür darf Jürgen Klopp die Schlussrunde einläuten...
War er das wirklich?
Ja, war er. Steht jedenfalls auch so in diversen Internet-Käseblättern.
Das ist witzig, weil es früher mal einen BVB-Trainer gleichen Names gab.
Der trug allerdings eine Brille und hatte eigene Zähne im Mund. Aber du hast Recht, Sachen gibt's.
Biathlon
Gargamel09, Dienstag, 17.02.2026, 16:09 (vor 5 Stunden, 37 Minuten) @ Habakuk
Auch in der Männerstaffel bleiben die deutschen Biathleten ohne Medaille. Dafür darf Jürgen Klopp die Schlussrunde einläuten...
War er das wirklich?
Ja, war er. Steht jedenfalls auch so in diversen Internet-Käseblättern.
Der hat mittlerweile einen Status erlangt, seit dem er sich nicht mehr mit den paar Fans von Dortmund und Mainz rumschlagen muss.
Biathlon
burz, Lünen, Dienstag, 17.02.2026, 16:16 (vor 5 Stunden, 30 Minuten) @ Gargamel09
Auch in der Männerstaffel bleiben die deutschen Biathleten ohne Medaille. Dafür darf Jürgen Klopp die Schlussrunde einläuten...
War er das wirklich?
Ja, war er. Steht jedenfalls auch so in diversen Internet-Käseblättern.
Der hat mittlerweile einen Status erlangt, seit dem er sich nicht mehr mit den paar Fans von Dortmund und Mainz rumschlagen muss.
Diese Abnabelung seinerseits war längst überfällig. Endlich findet er so die Zeit, sich mit so sinnstiftenden Tätigkeiten wie "Runden einläuten" beschäftigen zu können.
GER-FRA 3:0 nach erstem Drittel
Kapitän Haddock, Dienstag, 17.02.2026, 12:46 (vor 9 Stunden, 0 Minuten) @ PaBe
Sehr gute Vorstellung bisher. Am besten jetzt schon Kräfte für morgen sparen.
GER-FRA 5:1 Endstand
PaBe, Dienstag, 17.02.2026, 14:34 (vor 7 Stunden, 12 Minuten) @ Kapitän Haddock
Am Ende setzt sich der klare Favorit durch.
GER-FRA 3:0 nach erstem Drittel
Habakuk, OWL, Dienstag, 17.02.2026, 13:33 (vor 8 Stunden, 13 Minuten) @ Kapitän Haddock
Sehr gute Vorstellung bisher. Am besten jetzt schon Kräfte für morgen sparen.
Die sparen aber grad am falschen Ende. Hinten wackelts und vorne nutzen sie die Chancen nicht.
GER-FRA 4:1
Chappi1991
, Dienstag, 17.02.2026, 14:09 (vor 7 Stunden, 37 Minuten) @ Habakuk
Sehr gute Vorstellung bisher. Am besten jetzt schon Kräfte für morgen sparen.
Die sparen aber grad am falschen Ende. Hinten wackelts und vorne nutzen sie die Chancen nicht.
Powerplay.
Ich habe aber den Eindruck, dass die ARD-Kommentatoren hungriger sind als das Team. Soviel, wie die über Pizza sprechen.
GER-FRA 4:1
PaBe, Dienstag, 17.02.2026, 14:16 (vor 7 Stunden, 31 Minuten) @ Chappi1991
Sehr gute Vorstellung bisher. Am besten jetzt schon Kräfte für morgen sparen.
Die sparen aber grad am falschen Ende. Hinten wackelts und vorne nutzen sie die Chancen nicht.
Powerplay.Ich habe aber den Eindruck, dass die ARD-Kommentatoren hungriger sind als das Team. Soviel, wie die über Pizza sprechen.
Die laut deren Aussage auch katastrophal dort im Dome schmecken soll. War eine ziemlich witzige Diskussion von den beiden vorhin.
GER-FRA 3:1
PaBe, Dienstag, 17.02.2026, 13:09 (vor 8 Stunden, 37 Minuten) @ Kapitän Haddock
Kurioses Tor.
GER-FRA 3:0 nach erstem Drittel
Lenano, Dienstag, 17.02.2026, 12:58 (vor 8 Stunden, 48 Minuten) @ Kapitän Haddock
Finde persönlich das wir noch ein bisl zuviel hergegeben haben in den ersten 10 Minuten, jetzt geht's dann natürlich und wir haben uns besser reingearbeitet.
PP finde ich uns wieder zu statisch, das wäre es gut wenn wir noch einige Überzahlspiele heute bekommen und vllt auch der zweite Block nochmal seine Zeiten bekommt.
Und dann Selbstvertrauen tanken, hinten zu 0 und vorne gerne noch ein paar Torschützen.
Parker Tuomie gefällt mir heute sehr gut, wie im Köln mit viel Energie dabei.
Dazu endlich ein Tor von Peterka, und dazu noch so schön.
Olympische Winterspiele - 11. Wettkampftag
CF, Dienstag, 17.02.2026, 10:07 (vor 11 Stunden, 40 Minuten) @ PaBe
DAS Highlight schlechthin ist heute das Rennen um Gold, Silber und Bronze im Zweierbob. Auch die Kombinierer haben realistische Chancen auf eine Medaille, müssen sich aber dafür ordentlich reinhängen.
Um 12:10 Uhr spielen die Eishockey Männer gegen Frankreich. Alles andere als ein Selbstläufer, vor allem nachdem durchwachsenen Spielen zuvor.
Nach dem enttäuschenden Tag gestern dann heute wohl mal wieder was goldenes + eventuell ne Überraschung (NoKo, Biathlon)?
Olympische Winterspiele - 11. Wettkampftag
haweka, Dienstag, 17.02.2026, 10:56 (vor 10 Stunden, 50 Minuten) @ CF
DAS Highlight schlechthin ist heute das Rennen um Gold, Silber und Bronze im Zweierbob. Auch die Kombinierer haben realistische Chancen auf eine Medaille, müssen sich aber dafür ordentlich reinhängen.
Um 12:10 Uhr spielen die Eishockey Männer gegen Frankreich. Alles andere als ein Selbstläufer, vor allem nachdem durchwachsenen Spielen zuvor.
Nach dem enttäuschenden Tag gestern dann heute wohl mal wieder was goldenes + eventuell ne Überraschung (NoKo, Biathlon)?
Die Ergebnisse bei den Nordischen Skisportarten sind wirklich bescheiden und ich erwarte da auch nichts mehr. Vielleicht sollt man mal prüfen, ob da überall die richtigen Leute als Trainer und Sportdirektoren mit den richtigen Konzepten arbeiten, statt bspw. immer wieder über Schulsport und Bundesjugendspiele zu diskutieren. Ich gebe aber zu, ich kann dies nicht beurteilen, aber der ein oder andere norwegische Trainer würde uns vielleicht ganz guttun.
PS. Gefühlt werden bei DSV vielleicht nicht alle, aber viele Positionen mit Ex-Medaillengewinnern besetzt. Könnte man auch mal überdenken. Wie gesagt, nur gefühlt.
Olympische Winterspiele - 11. Wettkampftag
CHS
, Lünen / Dortmund, Dienstag, 17.02.2026, 11:08 (vor 10 Stunden, 39 Minuten) @ haweka
Die Ergebnisse bei den Nordischen Skisportarten sind wirklich bescheiden und ich erwarte da auch nichts mehr. Vielleicht sollt man mal prüfen, ob da überall die richtigen Leute als Trainer und Sportdirektoren mit den richtigen Konzepten arbeiten, statt bspw. immer wieder über Schulsport und Bundesjugendspiele zu diskutieren. Ich gebe aber zu, ich kann dies nicht beurteilen, aber der ein oder andere norwegische Trainer würde uns vielleicht ganz guttun.
Das Problem ist halt, dass in diesem Jahr man häufig an der Schanze nicht klar kommt. Es gebe vielleicht eine gute Chance, wenn es bei den Olympischen Spiele auch Individual Compact Race gebe, wo es halt aufs Laufen ankommt und weniger aufs Springen.
Leider durfte die sicherste Variante für eine Medaille nicht starten, weil sie eine Frau ist (Glückwunsch IOC). Außerdem ist es nach wie vor fraglich, ob der Wettbewerb bei den Olympischen Spielen bleibt.
PS. Gefühlt werden bei DSV vielleicht nicht alle, aber viele Positionen mit Ex-Medaillengewinnern besetzt. Könnte man auch mal überdenken. Wie gesagt, nur gefühlt.
Naja, viele von denen sind sehr gute Trainer. Nicht umsonst kann Österreich beim Rodeln aufholen, weil sie einen George Hackl geholt haben. Diverse Länder holen gerne deutsche Trainer (Bobfahren). Bei der Nordischen Kombination ist es eher weniger so.
Gruß
CHS
Olympische Winterspiele - 11. Wettkampftag
stoffel85, Dienstag, 17.02.2026, 10:45 (vor 11 Stunden, 1 Minuten) @ CF
Die Kombinierer haben beim Springen schon mal geliefert und das gezeigt was zu erwarten war.
Olympische Winterspiele - 11. Wettkampftag
CF, Dienstag, 17.02.2026, 10:48 (vor 10 Stunden, 58 Minuten) @ stoffel85
Die Kombinierer haben beim Springen schon mal geliefert und das gezeigt was zu erwarten war.
Ja, schade.
17.02.2026, Medaillenentscheidungen: Übersicht
PaBe, Dienstag, 17.02.2026, 08:52 (vor 12 Stunden, 54 Minuten) @ PaBe
13.45 Uhr: Nordische Kombination, 10 km Langlauf (Männer)
13.54 Uhr: Snowboard, Slopestyle, (Frauen)
14.30 Uhr: Biathlon, 4x7,5 km Staffel (Männer)
16.28 Uhr: Eisschnelllauf, Team-Verfolgung (Männer)
16.47 Uhr: Eisschnelllauf, Team-Verfolgung (Frauen)
20.17 Uhr: Ski Freestyle, Big-Air (Männer)
21.03 Uhr: Bob, Zweier (Männer)
Curling
Born-to-run, Dienstag, 17.02.2026, 12:17 (vor 9 Stunden, 29 Minuten) @ PaBe
Die Curler haben leider gerade die Chance auf‘s Halbfinale weggeschmissen. Scheinbar fehlt es da doch noch an der notwendigen Routine, was beim jüngsten Team des Turniers auch noch verzeihbar sein sollte. Nach meinem Eindruck hat sie zwar mit „jugendlicher Risikobereitschaft“ einige recht knifflige Situationen bravourös gemeistert. Dafür sind sie dann am Ende an Unkonzentriertheiten in vermeintlich einfachen Situationen gescheitert.
Wenn sie noch lernen, auch da den Fokus zu halten, könnten sie in den nächsten Jahren eine gute Rolle bei den großen Turnieren spielen.
Auf alle Fälle stelle ich immer wieder fest, das Curling eine wirklich interessante Sportart, mit vielen Spannungsmomenten ist. Sehr unterhaltsam!
Curling
Habakuk, OWL, Dienstag, 17.02.2026, 12:53 (vor 8 Stunden, 53 Minuten) @ Born-to-run
Die Curler haben leider gerade die Chance auf‘s Halbfinale weggeschmissen. Scheinbar fehlt es da doch noch an der notwendigen Routine, was beim jüngsten Team des Turniers auch noch verzeihbar sein sollte. Nach meinem Eindruck hat sie zwar mit „jugendlicher Risikobereitschaft“ einige recht knifflige Situationen bravourös gemeistert. Dafür sind sie dann am Ende an Unkonzentriertheiten in vermeintlich einfachen Situationen gescheitert.
Wenn sie noch lernen, auch da den Fokus zu halten, könnten sie in den nächsten Jahren eine gute Rolle bei den großen Turnieren spielen.
Auf alle Fälle stelle ich immer wieder fest, das Curling eine wirklich interessante Sportart, mit vielen Spannungsmomenten ist. Sehr unterhaltsam!
Die deutschen Curler lagen ja nach dem 6. End schon mit 5:2 vorn und hätten das Match eigentlich gut nach Hause bringen können. Was sie dann im 7. End geritten hat, das sie letztlich 3 Punkte gekostet hat, war nicht so ganz nachvollziehbar. Auch im vorherigen Spiel gegen Schweden führte man ja schon mit 3 Punkten vor dem letzten End und hat es dann ganz am Ende fast noch verdaddelt.
Und ja, ich finde Curling auch wirklich interessant und durchaus telegen.
17.02.2026, Medaillenentscheidungen: Übersicht
haweka, Dienstag, 17.02.2026, 09:05 (vor 12 Stunden, 41 Minuten) @ PaBe
13.45 Uhr: Nordische Kombination, 10 km Langlauf (Männer)
13.54 Uhr: Snowboard, Slopestyle, (Frauen)
14.30 Uhr: Biathlon, 4x7,5 km Staffel (Männer)
16.28 Uhr: Eisschnelllauf, Team-Verfolgung (Männer)
16.47 Uhr: Eisschnelllauf, Team-Verfolgung (Frauen)
20.17 Uhr: Ski Freestyle, Big-Air (Männer)
21.03 Uhr: Bob, Zweier (Männer)
Außerdem heute Doppelspieltag beim Curling. Jetzt gegen Tschechien (9.05 Uhr) und heute Abend (19.05 Uhr) gegen die noch ungeschlagenen Schweizer. Eishockey Deutschland - Frankreich beginnt um 12.10 Uhr.