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Der Halbjahres-Geschäftsbericht ist online! (BVB)

CHS, Lünen / Dortmund, Samstag, 14.02.2026, 21:16 (vor 2 Stunden, 49 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Quelle: BVB-Aktien-Seite

Ein paar Stichpunkte:

PERSONALAUFWAND

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 betrugen die Aufwendungen für Personal 129,332 Mio. Euro und lagen damit um 11,223 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau von 118,109 Mio. Euro. Der Anstieg ist im Wesentlichen dem Spielbetrieb zuzuordnen, dessen Personalaufwand sich um 10,833 Mio. Euro erhöht hat, und begründet sich vorwiegend mit gestiegenen transferbedingten Sonderzahlungen und Prämien im Zuge der FIFA-Club-WM 2025. Die Personalaufwendungen für Handel und Verwaltung verzeichneten unter anderem aufgrund inflationsbedingter Gehaltsanpassungen, einer höheren durchschnittlichen Mitarbeiterzahl und Einmaleffekten einen Anstieg um 1,957 Mio. Euro auf 26,287 Mio. Euro (Vorjahr 24,330 Mio. Euro). Der Personalaufwand für den Jugend- und Amateurfußball sank aufgrund geringerer Grundgehälter und Sonderzahlungen um 1,225 Mio. Euro und betrug im ersten Halbjahr 2025/2026 6,013 Mio. Euro nach 7,238 Mio. Euro im Vorjahr

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Borussia Dortmund wies zum 31. Dezember 2025 eine Bilanzsumme in Höhe von 622,464 Mio. Euro aus. Diese liegt um 6,813 Mio. Euro über dem Wert zum 30. Juni 2025 (615,650 Mio. Euro). Das Anlagevermögen verzeichnete zum Bilanzstichtag einen Anstieg in Höhe von 7,402 Mio. Euro auf 447,117 Mio. Euro. Dieser ist im Wesentlichen durch Zugänge in Höhe von 68,102 Mio. Euro begründet, wovon 56,774 Mio. Euro auf Spielerwerte und 11,206 Mio. Euro auf langfristige Infrastrukturinvestitionen (darin enthalten ist insbesondere die neu installierte PV-Anlage auf dem Dach des SIGNAL IDUNA PARK) entfallen. Gegenläufig stehen Abgänge in Höhe von 0,688 Mio. Euro, Umgliederungen in die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 2,270 Mio. Euro sowie Abschreibungen in Höhe von 57,742 Mio. Euro zu Buche.

Die lang- und kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen finanziellen Forderungen stiegen um 13,343 Mio. Euro auf 140,165 Mio. Euro. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus substanziellen neuen Transferforderungen, denen geringere Zahlungseingänge aus bestehenden Transferforderungen als im Vorjahr entgegenstehen.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sind im Berichtszeitraum um 12,232 Mio. Euro auf 8,401 Mio. Euro gesunken (30. Juni 2025 20,633 Mio. Euro.

Die lang- und kurzfristigen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund unterjährig abzugrenzender Personalaufwendungen um 4,965 Mio. Euro auf 14,366 Mio. Euro (30. Juni 2025 9,401 Mio. Euro).

Infolge getätigter Transfers sanken die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte um 7,963 Mio. Euro auf 2,270 Mio. Euro.

Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten sanken gegenüber dem 30. Juni 2025 um 2,873 Mio. Euro auf 31,301 Mio. Euro. Der Rückgang resultiert aus der planmäßigen Tilgung langfristiger Investitionsdarlehen.

LIQUIDITÄTSANALYSE

Zum 31. Dezember 2025 verfügte Borussia Dortmund über liquide Mittel in Höhe von 8,401 Mio. Euro, die keiner Verfügungsbeschränkung unterlagen.

Darüber hinaus steht ein Kontokorrentrahmen in Höhe von 75,000 Mio. Euro zur Verfügung, der zum Bilanzstichtag wie auch zum 30. Juni 2025 nicht Anspruch genommen worden war.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 belief sich der Cashflow aus operativer Tätigkeit auf 57,996 Mio. Euro (Vorjahr 16,124 Mio. Euro); der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug ‑59,579 Mio. Euro (Vorjahr ‑54,406 Mio. Euro). Folglich wies der Free Cashflow einen Wert in Höhe von ‑1,583 Mio. Euro (Vorjahr ‑38,282 Mio. Euro) aus. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag bei ‑10,649 Mio. Euro (Vorjahr 35,012 Mio. Euro).

SONSTIGES

Die Photovoltaik-Anlage auf dem Westfalenstation – entwickelt im Rahmen der Nachhaltigkeitspartnerschaft zwischen Borussia Dortmund und RWE – wurde Ende November 2025 fertiggestellt. Mit 11.132 Modulen und einer Leistung von über 5 Megawatt (MWp) verfügt Deutschlands größtes Stadion nun über die weltweit leistungsstärkste PV-Anlage, die bislang auf einem Stadiondach errichtet wurde. Künftig deckt Borussia Dortmund bis zur Hälfte seines Strombedarfs für das Westfalenstadion durch die Kraft der Sonne. Der Weltrekord wurde durch das Rekord-Institut für Deutschland (RID) offiziell bestätigt. Im Vergleich zur bisherigen Stromversorgung spart die Anlage circa 1.700 Tonnen CO₂ pro Jahr.

Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Essen hatte Borussia Dortmund im vergangenen Geschäftsjahr bereits die BVB Gesundheitswelt GmbH gegründet. Ende Dezember 2025 wurde mit dem Grundstückskauf ein weiterer Meilenstein erreicht und der Übergang von der Planungs- zur Realisierungsphase eingeleitet. Auch der Bauantrag wurde bereits gestellt.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 wurden zentrale Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Umweltleistung initiiert. Das Validierungsverfahren der Dekarbonisierungsziele bei der Science Based Targets initiative (SBTi) wurde gestartet. Die Photovoltaikanlage auf dem Stadiondach wurde im November 2025 fertiggestellt; die Inbetriebnahme eines ergänzenden Batteriespeichers ist für das zweite Halbjahr 2025/2026 vorgesehen. Das Westfalenstadion wurde im Oktober 2025 an das Fernwärmenetz der Stadt Dortmund angeschlossen. Ein weiterer Schritt auf dem Dekarbonisierungspfad ist die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte, die mithilfe des neuen Nachhaltigkeitspartners Polestar beschleunigt wird. Ferner arbeitet Borussia Dortmund an einer Kreislaufwirtschaftsstrategie, um Ressourcenschonung, Wiederverwendung und Recycling über zentrale Wertschöpfungsbereiche hinweg systematisch zu verankern. Im Bereich Wasserwirtschaft evaluiert Borussia Dortmund Maßnahmen zur getrennten Handhabung von Niederschlags- und Grauwasser. Im Merchandising entsteht eine Cradle-to-Cradle-Kollektion, die die Zirkularität
biologischer und technischer Materialkreisläufe der textilen Komponenten optimiert.

Habe den Text ein bisschen angepasst (TEURO ersetzt in Mio. Euro und dem Station den richtigen Namen gegeben).

Gruß

CHS


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