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Brigitte Bardot verstorben (Sonstiges)

PaBe, Sonntag, 28.12.2025, 13:32 (vor 78 Tagen)

Quelle: SpOn

Das Jahr endet noch einmal mit einem Knall. Im stolzen Alter von 91 ist die - vermutlich - berühmteste Französin der Welt gestorben.

Die Welt verliert mit ihr eine großartige Filmikone und extrem arrangierte Tierschützerin.

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.

Ruhe in Frieden Legende.

Brigitte Bardot verstorben

DieRoteKarteZahlIch, UK, Montag, 29.12.2025, 18:08 (vor 77 Tagen) @ PaBe

R.I.P.

Danke für den Kontext (dieser war mir nicht bekannt)!

Brigitte Bardot verstorben

thatEmJay, zurück in Berlin, Montag, 29.12.2025, 11:29 (vor 77 Tagen) @ PaBe

Ruhe in Frieden Legende.

Ich persönlich finds sehr zweifelhaft einen Menschen 'Legende' zu nennen, der sich so rassistisch und menschenverachtend geäußert hat.

Andererseits gibt es Menschen, die die Kunst von der Privatperson trennen können. Ich kann das nicht.

Naja. Eine Rassistin weniger auf der Erde. So schlecht ist das nicht.

Brigitte Bardot verstorben

Foreveralone, Dortmund, Montag, 29.12.2025, 12:12 (vor 77 Tagen) @ thatEmJay

Ruhe in Frieden Legende.


Ich persönlich finds sehr zweifelhaft einen Menschen 'Legende' zu nennen, der sich so rassistisch und menschenverachtend geäußert hat.

Andererseits gibt es Menschen, die die Kunst von der Privatperson trennen können. Ich kann das nicht.

Es ist in dem Fall von BB ja keine Kunst, sondern sie war ja auch eine Aktivisten, mit der sie zumindest der Tierwelt zu viel verholfen hat. Das kann man durchaus anrechnen.

Brigitte Bardot verstorben

thatEmJay, zurück in Berlin, Montag, 29.12.2025, 13:05 (vor 77 Tagen) @ Foreveralone

Hat sie denn auch ausländischen Tieren geholfen oder nur französische?

;-)

Brigitte Bardot verstorben

Davja89, Montag, 29.12.2025, 00:38 (vor 77 Tagen) @ PaBe

Wann gab es hier eigentlich den letzten RIP Thread ohne Diskussionen über XY?
Frag mich ehrlich gesagt auch was diese Threads genau sollen?

Wenn ein (öffentlicher) Mensch stirbt, dürfen gerne Menschen trauern dennen er was bedeutet hat.
Genauso darf es Menschen egal sein weil sie die Person wegen XY doof fanden.

Diese ständigen Diskussionen über das moralische Lebenswerk bevor der Leichnam überhaupt unter der Erde ist, finde ich ehrlich gesagt... gewöhungsbedürftig.

Wenn ein bekennendes Arschloch im privaten Umfeld stirbt, posaunt man das ja auch nicht direkt raus sondern schweigt und denkt sich seinen Teil.

Brigitte Bardot verstorben

haweka, Montag, 29.12.2025, 12:46 (vor 77 Tagen) @ Davja89

Wann gab es hier eigentlich den letzten RIP Thread ohne Diskussionen über XY?

Chris Rea
Udo Kier
Klaus Doldinger
Niki Pilic
Rick Davies
Horst Krause
Laura Dahlmeier
Robert Redford
...

Brigitte Bardot verstorben

Earl Chekov, Köln, Montag, 29.12.2025, 09:25 (vor 77 Tagen) @ Davja89

Wenn ein bekennendes Arschloch im privaten Umfeld stirbt, posaunt man das ja auch nicht direkt raus sondern schweigt und denkt sich seinen Teil.

Das ist ja der Unterschied zwischen einer Person im privaten Umfeld und einer öffentlichen - und insbesondere polarisierenden - Person.

Ich bin persönlich jemand, der versucht das Werk eines Künstlers und die Person zu trennen (Bei Gary Glitter gelingt mir das nicht). In dem Sinne ist BBs Hinterlassenschaft ikonisch und ein Teil der mich prägenden Kultur.

RIP

Brigitte Bardot verstorben

herrNick, Montag, 29.12.2025, 10:00 (vor 77 Tagen) @ Earl Chekov

Wenn ein bekennendes Arschloch im privaten Umfeld stirbt, posaunt man das ja auch nicht direkt raus sondern schweigt und denkt sich seinen Teil.


Das ist ja der Unterschied zwischen einer Person im privaten Umfeld und einer öffentlichen - und insbesondere polarisierenden - Person.

Ich bin persönlich jemand, der versucht das Werk eines Künstlers und die Person zu trennen (Bei Gary Glitter gelingt mir das nicht). In dem Sinne ist BBs Hinterlassenschaft ikonisch und ein Teil der mich prägenden Kultur.

RIP

Sie hat ein - nach Einstufung der faz - populistisches Buch u.a. über die angebliche Islamisierung Frankreichs geschrieben und ihre Meinung im Figaro postuliert. Ich denke das darf man dann getrost zu Werk und der öffentlichen Person zurechnen.

Brigitte Bardot verstorben

Earl Chekov, Köln, Montag, 29.12.2025, 12:34 (vor 77 Tagen) @ herrNick

Sie hat ein - nach Einstufung der faz - populistisches Buch u.a. über die angebliche Islamisierung Frankreichs geschrieben und ihre Meinung im Figaro postuliert. Ich denke das darf man dann getrost zu Werk und der öffentlichen Person zurechnen.

Ja, da hast Du sicherlich einen Punkt. Diese Werke habe ich persönlich nicht gemeint. Denke das dürfte klar sein.

Brigitte Bardot verstorben

herrNick, Montag, 29.12.2025, 08:50 (vor 77 Tagen) @ Davja89

Wann gab es hier eigentlich den letzten RIP Thread ohne Diskussionen über XY?
Frag mich ehrlich gesagt auch was diese Threads genau sollen?

Wenn ein (öffentlicher) Mensch stirbt, dürfen gerne Menschen trauern dennen er was bedeutet hat.
Genauso darf es Menschen egal sein weil sie die Person wegen XY doof fanden.

Diese ständigen Diskussionen über das moralische Lebenswerk bevor der Leichnam überhaupt unter der Erde ist, finde ich ehrlich gesagt... gewöhungsbedürftig.

Wenn ein bekennendes Arschloch im privaten Umfeld stirbt, posaunt man das ja auch nicht direkt raus sondern schweigt und denkt sich seinen Teil.

Über Chris Rea gab es glaube ich keine Diskussion. Bardot hat ihre mindestens kontroversen Aussagen laut in die Öffentlichkeit getragen. Warum sollte man das nicht erwähnen, wenn sie es selbst so deutlich rausposaunt hat?

Brigitte Bardot verstorben

Davja89, Montag, 29.12.2025, 10:14 (vor 77 Tagen) @ herrNick

Wird ja auch in allen Medien reichhaltig getan. Also jeder Mensch auf diesem Planeten der sich aktuell über ihr Lebenswerk infomieren möchte, stolpert auch automatisch über diese Schattenseiten.
Das nennt sich dann Journalismus.
Ganzheitlich informieren.

In privaten Foren oder Online Diensten wirkt das dann aber eben doch eher pietätlos. Oder Besserwisserisch.
Ist aber ein allgemeiner Trend das sehr viele Privatpersonen ihre "öffentlichen" Sprachrohre online etwas zu ernst nehmen.

Merkt man ja auch bei vielen anderen Themen das Leute meinen beispielweise ihre privaten Kreuzzüge in ein BVB Forum tragen zu müssen. Egal ob jetzt rechts, links, blau, grün oder Rot.

Brigitte Bardot verstorben

Gargamel09, Montag, 29.12.2025, 10:19 (vor 77 Tagen) @ Davja89

Wird ja auch in allen Medien reichhaltig getan. Also jeder Mensch auf diesem Planeten der sich aktuell über ihr Lebenswerk infomieren möchte, stolpert auch automatisch über diese Schattenseiten.
Das nennt sich dann Journalismus.
Ganzheitlich informieren.

In privaten Foren oder Online Diensten wirkt das dann aber eben doch eher pietätlos. Oder Besserwisserisch.
Ist aber ein allgemeiner Trend das sehr viele Privatpersonen ihre "öffentlichen" Sprachrohre online etwas zu ernst nehmen.

Merkt man ja auch bei vielen anderen Themen das Leute meinen beispielweise ihre privaten Kreuzzüge in ein BVB Forum tragen zu müssen. Egal ob jetzt rechts, links, blau, grün oder Rot.

Um das zu verhindern, sollten solche R.I.P Threads dann vielleicht auch nicht mehr eröffnet werden, es sei denn, es handelt sich um einen Fußballer, wobei die dann natürlich auch etwas in ihrem Rucksack haben könnten, was nicht nur positiv war.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Montag, 29.12.2025, 10:39 (vor 77 Tagen) @ Gargamel09

Wird ja auch in allen Medien reichhaltig getan. Also jeder Mensch auf diesem Planeten der sich aktuell über ihr Lebenswerk infomieren möchte, stolpert auch automatisch über diese Schattenseiten.
Das nennt sich dann Journalismus.
Ganzheitlich informieren.

In privaten Foren oder Online Diensten wirkt das dann aber eben doch eher pietätlos. Oder Besserwisserisch.
Ist aber ein allgemeiner Trend das sehr viele Privatpersonen ihre "öffentlichen" Sprachrohre online etwas zu ernst nehmen.

Merkt man ja auch bei vielen anderen Themen das Leute meinen beispielweise ihre privaten Kreuzzüge in ein BVB Forum tragen zu müssen. Egal ob jetzt rechts, links, blau, grün oder Rot.


Um das zu verhindern, sollten solche R.I.P Threads dann vielleicht auch nicht mehr eröffnet werden, es sei denn, es handelt sich um einen Fußballer, wobei die dann natürlich auch etwas in ihrem Rucksack haben könnten, was nicht nur positiv war.

Das wäre in der Tat sinnvoll. Natürlich würde auch bei Spielern was negatives zu finden sein, aber durch den Bezug zum Fußball ist man vielleicht eher bereit, sich etwas zurückzuhalten.

Brigitte Bardot verstorben

Davja89, Montag, 29.12.2025, 10:37 (vor 77 Tagen) @ Gargamel09

Ich würde es zumindest auf einen BVB/Fussball Bezug beschränken.
Selbstverständlich muss es in einem BVB Forum möglich sein über den Tod eines Ex Spielers oder Funktionärs zu reden. Auch wenn ein Beckenbauer oder Maradonna stirbt sollte es natürlich irgendwie platz hier haben. Alles andere wirkt sonst unnatürlich.

Aber dahinter ist die Grenze dann eben fließend. Daher würde ich jetzt niemanden wegen der Eröffnung eines Rip Threads kritiseren wollen. Das eben total subjektiv und individuell.
Im Endeffekt stirbt ja vermutlich fast wöchentlich ein mehr oder weniger prominenter Mensch.

Es gab hier beispielweise diverse Threads für Musiker wo ich erstmal googlen musste um ehrlich zu sein.
Das ist natürlich auch ein Thema des Alters. Die meisten Musiker aus den 80ern oder 70ern die jetzt langsam ans Ende ihres Lebens kommen, sagen mir als Mitt-Dreißiger kaum was...

Beschränkungen sind selten die Lösung

DomJay, Köln, Montag, 29.12.2025, 11:15 (vor 77 Tagen) @ Davja89
bearbeitet von DomJay, Montag, 29.12.2025, 11:20

Ich bin kein Fan davon, das Forum zu beschneiden.

Bei Politik und Corona kann ich die Argumente der Administratoren und Moderatoren sehr gut nachvollziehen. Das war zeitweise wirklich furchtbar.

Aber die „XY ist leider verstorben“ Threads sind sehr oft reichlich kurz

Und auch das hier ist zumindest mal informativ, was die Person angeht die ich auch nur als Filmstar kannte.

Der deutlich einfachere Weg wäre es doch, eben nichts zu Posten und die Threads liegen zu lassen. ¯\_(ツ)_/¯

Persönlich fand ich zB den zu Rhea teilweise berührend, wie er so einige zusammenbrachte.

Beschränkungen sind selten die Lösung

Schoeneschooh, CDMX, Dienstag, 30.12.2025, 01:30 (vor 76 Tagen) @ DomJay

Das sehe ich genauso. Ich bin Mitte/Ende 30 und lerne ehrlich gesagt ziemlich viel in diesen Threads (weil oft nicht meine Generation von Künstlern). Finde auch immer die Beiträge von älteren Usern total interessant, wenn sie über ihre Eindrücke/Bedeutung/Erinnerungen an die Personen berichten.

Driving Home for Christmas ist einer meiner liebsten Weihnachtssongs, aber ich wusste ehrlich gesagt nie, von wem er ist (bin mega der Musikbanause).

Brigitte Bardot habe ich im Kopf aus irgendeinem Grund fälschlicherweise mit “Spiel mir das Lied vom Tod” in Verbindung gebracht und habe das dann heute gemerkt.

Beschränkungen sind selten die Lösung

Blarry, Essen, Dienstag, 30.12.2025, 09:25 (vor 76 Tagen) @ Schoeneschooh

Das sehe ich genauso. Ich bin Mitte/Ende 30 und lerne ehrlich gesagt ziemlich viel in diesen Threads (weil oft nicht meine Generation von Künstlern). Finde auch immer die Beiträge von älteren Usern total interessant, wenn sie über ihre Eindrücke/Bedeutung/Erinnerungen an die Personen berichten.

Wo Du es sagst, vermisse ich Will Kane in dem Thread. Hatte mich schon auf seine Anekdoten von damals gefreut, wie er mit ihr zusammen in der letzten Reihe der Klasse 7c der Philippe-Pétain-Gesamtschule am Boulevard Saint Michel sitzend heimlich Rolling-Stones-Platten austauscht.

Beschränkungen sind selten die Lösung

Schoeneschooh, CDMX, Dienstag, 30.12.2025, 15:26 (vor 76 Tagen) @ Blarry

:D

Brigitte Bardot verstorben

LeDavide, Berlin, Sonntag, 28.12.2025, 14:28 (vor 78 Tagen) @ PaBe

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.

Danke für die wichtige Ergänzung, die in den Nachrufen, die ich bisher überflogen habe, zu kurz kommt.
Dazu noch: Bardot ist nicht nur „negativ aufgefallen“ sondern wurde mehrfach von der französischen Justiz für ihre rassistischen und islamfeindlichen Aussagen und Passagen in ihren Büchern, belangt. Rechtskräftig verurteile Rassistin, meine Trauer hält sich in Grenzen.

Brigitte Bardot verstorben

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 28.12.2025, 16:24 (vor 78 Tagen) @ LeDavide

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.


Danke für die wichtige Ergänzung, die in den Nachrufen, die ich bisher überflogen habe, zu kurz kommt.
Dazu noch: Bardot ist nicht nur „negativ aufgefallen“ sondern wurde mehrfach von der französischen Justiz für ihre rassistischen und islamfeindlichen Aussagen und Passagen in ihren Büchern, belangt. Rechtskräftig verurteile Rassistin, meine Trauer hält sich in Grenzen.

Sie hat sich rassistisch geäußert und wurde dafür verurteilt. Das sie eine politisch ideologische und überzeugte Rassistin war, stelle ich in Frage bzw bezweifel ich. Zudem wurde sie sicherlich ganz anders sozialisiert bei diesem Alter.

Aber gut, da macht so manch einer keinen Unterschied draus.

Brigitte Bardot verstorben

Pfostentreffer, Sonntag, 28.12.2025, 17:26 (vor 78 Tagen) @ Foreveralone

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.


Danke für die wichtige Ergänzung, die in den Nachrufen, die ich bisher überflogen habe, zu kurz kommt.
Dazu noch: Bardot ist nicht nur „negativ aufgefallen“ sondern wurde mehrfach von der französischen Justiz für ihre rassistischen und islamfeindlichen Aussagen und Passagen in ihren Büchern, belangt. Rechtskräftig verurteile Rassistin, meine Trauer hält sich in Grenzen.


Sie hat sich rassistisch geäußert und wurde dafür verurteilt. Das sie eine politisch ideologische und überzeugte Rassistin war, stelle ich in Frage bzw bezweifel ich. Zudem wurde sie sicherlich ganz anders sozialisiert bei diesem Alter.

Aber gut, da macht so manch einer keinen Unterschied draus.

Auf jeden Fall. Sie ist seit über 2 Jahrzehnten im Umfeld der grössten rechtsextremen Parteien und der wichtigsten französischen Nazi Familie, äussert sich regelmässig rassistisch und abwertend über Muslime, queere Menschen, Wohnungslose, Arbeitslose oder Linke.

Auf keinen Fall kann man da eine politische oder ideologische Rassistin vermuten. Komplett absurd der Gedanke.

Stattdessen ist das was noch gleich?

Brigitte Bardot verstorben

markus, Sonntag, 28.12.2025, 18:53 (vor 77 Tagen) @ Pfostentreffer

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.


Danke für die wichtige Ergänzung, die in den Nachrufen, die ich bisher überflogen habe, zu kurz kommt.
Dazu noch: Bardot ist nicht nur „negativ aufgefallen“ sondern wurde mehrfach von der französischen Justiz für ihre rassistischen und islamfeindlichen Aussagen und Passagen in ihren Büchern, belangt. Rechtskräftig verurteile Rassistin, meine Trauer hält sich in Grenzen.


Sie hat sich rassistisch geäußert und wurde dafür verurteilt. Das sie eine politisch ideologische und überzeugte Rassistin war, stelle ich in Frage bzw bezweifel ich. Zudem wurde sie sicherlich ganz anders sozialisiert bei diesem Alter.

Aber gut, da macht so manch einer keinen Unterschied draus.


Auf jeden Fall. Sie ist seit über 2 Jahrzehnten im Umfeld der grössten rechtsextremen Parteien und der wichtigsten französischen Nazi Familie, äussert sich regelmässig rassistisch und abwertend über Muslime, queere Menschen, Wohnungslose, Arbeitslose oder Linke.

Auf keinen Fall kann man da eine politische oder ideologische Rassistin vermuten. Komplett absurd der Gedanke.

Stattdessen ist das was noch gleich?

Ich finde es dennoch ebenfalls abscheulich, wenn man kurz nach dem Tod einer Person* sämtliche Verfehlungen hervorkramt und dann prinzipiell sagt, dass es schon den richtigen trifft. Sowas sollte man zu Lebzeiten kritisieren. Jetzt ist es doch eh zu spät, um eine Verhaltensänderung zu erwirken.

*ausgenommen irgendwelche Massenmörder, Kriegstreiber etc. Aber dafür wird wohl kaum jemand nen Trauer-Thread eröffnen.

Brigitte Bardot verstorben

Pfostentreffer, Montag, 29.12.2025, 01:26 (vor 77 Tagen) @ markus

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.


Danke für die wichtige Ergänzung, die in den Nachrufen, die ich bisher überflogen habe, zu kurz kommt.
Dazu noch: Bardot ist nicht nur „negativ aufgefallen“ sondern wurde mehrfach von der französischen Justiz für ihre rassistischen und islamfeindlichen Aussagen und Passagen in ihren Büchern, belangt. Rechtskräftig verurteile Rassistin, meine Trauer hält sich in Grenzen.


Sie hat sich rassistisch geäußert und wurde dafür verurteilt. Das sie eine politisch ideologische und überzeugte Rassistin war, stelle ich in Frage bzw bezweifel ich. Zudem wurde sie sicherlich ganz anders sozialisiert bei diesem Alter.

Aber gut, da macht so manch einer keinen Unterschied draus.


Auf jeden Fall. Sie ist seit über 2 Jahrzehnten im Umfeld der grössten rechtsextremen Parteien und der wichtigsten französischen Nazi Familie, äussert sich regelmässig rassistisch und abwertend über Muslime, queere Menschen, Wohnungslose, Arbeitslose oder Linke.

Auf keinen Fall kann man da eine politische oder ideologische Rassistin vermuten. Komplett absurd der Gedanke.

Stattdessen ist das was noch gleich?


Ich finde es dennoch ebenfalls abscheulich, wenn man kurz nach dem Tod einer Person* sämtliche Verfehlungen hervorkramt und dann prinzipiell sagt, dass es schon den richtigen trifft. Sowas sollte man zu Lebzeiten kritisieren. Jetzt ist es doch eh zu spät, um eine Verhaltensänderung zu erwirken.

*ausgenommen irgendwelche Massenmörder, Kriegstreiber etc. Aber dafür wird wohl kaum jemand nen Trauer-Thread eröffnen.

Kann man natürlich so sehen. Muss man aber auch nicht.

Hat allerdings wenig mit dem zu tun, was ich geschrieben habe. Foreveralone hat behauptet, dass er keine rassistische Ideologie erkennen kann.

Ich habe dann begründet, dass man diese sehr wohl erkennen kann.

Ob es angebracht ist, darüber aktuell zu schreiben, musst du somit an einen anderen adressieren. Ich habe nur auf Foreveralone geantwortet und im Gegenzug gefragt, was es anders sein soll als die ultraoffensichtliche rechte Ideologie.

Darauf wird er natürlich keine Antwort geben, weil es keine sinnvolle gibt.

Das andere ist wie gesagt nicht mein Thema und solltest du dann sinnvollerweise an diejenigen richten, die damit begonnen haben.

Deine Unterstellung, dass ich oder jemand anderes hier geschrieben hätten "dass es schon den richtigen trifft" hat übrigens ziemlich dicke Schnittmengen mit dem rhetorischen Methoden der Rechtsextremisten. Just saying.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Montag, 29.12.2025, 07:42 (vor 77 Tagen) @ Pfostentreffer

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.


Danke für die wichtige Ergänzung, die in den Nachrufen, die ich bisher überflogen habe, zu kurz kommt.
Dazu noch: Bardot ist nicht nur „negativ aufgefallen“ sondern wurde mehrfach von der französischen Justiz für ihre rassistischen und islamfeindlichen Aussagen und Passagen in ihren Büchern, belangt. Rechtskräftig verurteile Rassistin, meine Trauer hält sich in Grenzen.


Sie hat sich rassistisch geäußert und wurde dafür verurteilt. Das sie eine politisch ideologische und überzeugte Rassistin war, stelle ich in Frage bzw bezweifel ich. Zudem wurde sie sicherlich ganz anders sozialisiert bei diesem Alter.

Aber gut, da macht so manch einer keinen Unterschied draus.


Auf jeden Fall. Sie ist seit über 2 Jahrzehnten im Umfeld der grössten rechtsextremen Parteien und der wichtigsten französischen Nazi Familie, äussert sich regelmässig rassistisch und abwertend über Muslime, queere Menschen, Wohnungslose, Arbeitslose oder Linke.

Auf keinen Fall kann man da eine politische oder ideologische Rassistin vermuten. Komplett absurd der Gedanke.

Stattdessen ist das was noch gleich?


Ich finde es dennoch ebenfalls abscheulich, wenn man kurz nach dem Tod einer Person* sämtliche Verfehlungen hervorkramt und dann prinzipiell sagt, dass es schon den richtigen trifft. Sowas sollte man zu Lebzeiten kritisieren. Jetzt ist es doch eh zu spät, um eine Verhaltensänderung zu erwirken.

*ausgenommen irgendwelche Massenmörder, Kriegstreiber etc. Aber dafür wird wohl kaum jemand nen Trauer-Thread eröffnen.


Kann man natürlich so sehen. Muss man aber auch nicht.

Hat allerdings wenig mit dem zu tun, was ich geschrieben habe. Foreveralone hat behauptet, dass er keine rassistische Ideologie erkennen kann.

Ich habe dann begründet, dass man diese sehr wohl erkennen kann.

Ob es angebracht ist, darüber aktuell zu schreiben, musst du somit an einen anderen adressieren. Ich habe nur auf Foreveralone geantwortet und im Gegenzug gefragt, was es anders sein soll als die ultraoffensichtliche rechte Ideologie.

Darauf wird er natürlich keine Antwort geben, weil es keine sinnvolle gibt.

Das andere ist wie gesagt nicht mein Thema und solltest du dann sinnvollerweise an diejenigen richten, die damit begonnen haben.

Deine Unterstellung, dass ich oder jemand anderes hier geschrieben hätten "dass es schon den richtigen trifft" hat übrigens ziemlich dicke Schnittmengen mit dem rhetorischen Methoden der Rechtsextremisten. Just saying.

Es wäre, bevor man sich persönlich auf den Schlips getreten fühlt, immer hilfreich, genau zu lesen, was da steht.
Da steht nicht „Pfostentreffer hat xy gesagt“. Es ist auch nicht automatisch ein bestimmter User gemeint, nur weil unter ihm eine Antwort steht (denn irgendwo muss man auf Antworten klicken). Da steht ganz allgemein, dass ich es falsch finde, wenn man prinzipiell (das Wort habe ich bewusst davor gesetzt) sagt, dass es schon den richtigen trifft.

Brigitte Bardot verstorben

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 29.12.2025, 22:03 (vor 76 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 29.12.2025, 22:16

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.


Danke für die wichtige Ergänzung, die in den Nachrufen, die ich bisher überflogen habe, zu kurz kommt.
Dazu noch: Bardot ist nicht nur „negativ aufgefallen“ sondern wurde mehrfach von der französischen Justiz für ihre rassistischen und islamfeindlichen Aussagen und Passagen in ihren Büchern, belangt. Rechtskräftig verurteile Rassistin, meine Trauer hält sich in Grenzen.


Sie hat sich rassistisch geäußert und wurde dafür verurteilt. Das sie eine politisch ideologische und überzeugte Rassistin war, stelle ich in Frage bzw bezweifel ich. Zudem wurde sie sicherlich ganz anders sozialisiert bei diesem Alter.

Aber gut, da macht so manch einer keinen Unterschied draus.


Auf jeden Fall. Sie ist seit über 2 Jahrzehnten im Umfeld der grössten rechtsextremen Parteien und der wichtigsten französischen Nazi Familie, äussert sich regelmässig rassistisch und abwertend über Muslime, queere Menschen, Wohnungslose, Arbeitslose oder Linke.

Auf keinen Fall kann man da eine politische oder ideologische Rassistin vermuten. Komplett absurd der Gedanke.

Stattdessen ist das was noch gleich?


Ich finde es dennoch ebenfalls abscheulich, wenn man kurz nach dem Tod einer Person* sämtliche Verfehlungen hervorkramt und dann prinzipiell sagt, dass es schon den richtigen trifft. Sowas sollte man zu Lebzeiten kritisieren. Jetzt ist es doch eh zu spät, um eine Verhaltensänderung zu erwirken.

*ausgenommen irgendwelche Massenmörder, Kriegstreiber etc. Aber dafür wird wohl kaum jemand nen Trauer-Thread eröffnen.


Kann man natürlich so sehen. Muss man aber auch nicht.

Hat allerdings wenig mit dem zu tun, was ich geschrieben habe. Foreveralone hat behauptet, dass er keine rassistische Ideologie erkennen kann.

Ich habe dann begründet, dass man diese sehr wohl erkennen kann.

Ob es angebracht ist, darüber aktuell zu schreiben, musst du somit an einen anderen adressieren. Ich habe nur auf Foreveralone geantwortet und im Gegenzug gefragt, was es anders sein soll als die ultraoffensichtliche rechte Ideologie.

Darauf wird er natürlich keine Antwort geben, weil es keine sinnvolle gibt.

Das andere ist wie gesagt nicht mein Thema und solltest du dann sinnvollerweise an diejenigen richten, die damit begonnen haben.

Deine Unterstellung, dass ich oder jemand anderes hier geschrieben hätten "dass es schon den richtigen trifft" hat übrigens ziemlich dicke Schnittmengen mit dem rhetorischen Methoden der Rechtsextremisten. Just saying.


Es wäre, bevor man sich persönlich auf den Schlips getreten fühlt, immer hilfreich, genau zu lesen, was da steht.
Da steht nicht „Pfostentreffer hat xy gesagt“. Es ist auch nicht automatisch ein bestimmter User gemeint, nur weil unter ihm eine Antwort steht (denn irgendwo muss man auf Antworten klicken). Da steht ganz allgemein, dass ich es falsch finde, wenn man prinzipiell (das Wort habe ich bewusst davor gesetzt) sagt, dass es schon den richtigen trifft.

Meiner Meinung nach das Symptom einer Gesellschaft, die sich über kurz oder lang selbst an den Kragen gehen wird. Ohne jetzt die Causa "Brigitte Bardot" en detail aufzumachen, einfach weil ich nicht weiß und keinen Drang habe es herauszufinden, worum es wörtlich geht, ist der Modus Operandi in solchen Fällen immer genau so, wie du es beschreibst. Es gibt nur noch die politische/ideologische (you name it) Seite A oder B und auch der Tod ist kein Grund, hier nicht direkt die Fehde über die Deutungshoheit fortzuführen, bei der gefälligst jeder eine Seite einzunehmen hat. Nicht, dass ich Partei ergreifen wollen würde für die Dame, an den Vorwürfen ist sicherlich etwas dran. Aber der direkte Weg hin zu diesen Debatten zeigt ganz deutlich, wie verbissen man mittlerweile ist. Man kann das ebenfalls sehr gut beobachten in einer alten aber hervorragenden US-Serie, jetzt werde ich die Lacher auf meiner Seite haben, mit Patrick Swayze: Fackeln im Sturm. Ganz langsam sickert das Gift des Hasses in die Gesellschaft ein, bis es irgendwann nur noch heißt "Ach, Sie haben eine Yankee-Braut/Südstaaten-Braut geheiratet? Was sind Sie denn für einer?". Fackeln im Sturm, an und für sich auch ein gutes Stichwort für die Gegenwart, nur sind die USA gegenwärtig noch am Anfang der Staffel 1, wenngleich uns in Deutschland aber dennoch ein paar Jahre voraus. Wie üblich, werden wir aber sicherlich sozio-gesellschaftlich mit dem gängigen Time-Gap von 5-10 Jahren "nachziehen".

Wobei ich jetzt nicht von Pfostentreffer spreche, sondern von der generell immer gleich ablaufenden Prozedur bei solchen Vorgängen.

Brigitte Bardot verstorben

Schoeneschooh, CDMX, Dienstag, 30.12.2025, 00:46 (vor 76 Tagen) @ FourrierTrans

Ich finde ja: Jeder muss sich auch nach seinem Tod an den Dingen messen lassen, die er im Laufe seines Lebens vollbracht hat. Sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne (ganz egal welcher Natur).

Ob man diese Dinge im Einzelfall dann im Internet kommentieren möchte, bleibt jedem selbst überlassen (solange man bei der Wahrheit bleibt). Genauso z.B. die Antwort auf die Frage, ob man weiterhin Filme von Frau Bardot schauen möchte.

Macht es wie ihr wollt! Ist in meinen Augen alles AGB-konform ;).

Und wenn ich morgen meine Karre gegen einen Baum setze, dann hoffe ich, dass auf meiner Beerdigung ein paar nette Sachen über mich gesagt werden. Wenn Lars B aus der Mittelstufe dort auftaucht und sagt, dass ich Arschloch ihn immer gemobbt habe, dann stimmt das halt leider auch. Wenn ich ihn heute träfe, dann würde ich ihn übrigens um Entschuldigung bitten. Und dann würde ich mich freuen, wenn er später auf meiner Beerdigung sagt, dass ich wenigstens die Größe hatte, meine Verfehlungen einzugestehen.

Brigitte Bardot verstorben

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 30.12.2025, 09:03 (vor 76 Tagen) @ Schoeneschooh

.


Und wenn ich morgen meine Karre gegen einen Baum setze, dann hoffe ich, dass auf meiner Beerdigung ein paar nette Sachen über mich gesagt werden. Wenn Lars B aus der Mittelstufe dort auftaucht und sagt, dass ich Arschloch ihn immer gemobbt habe, dann stimmt das halt leider auch. Wenn ich ihn heute träfe, dann würde ich ihn übrigens um Entschuldigung bitten. Und dann würde ich mich freuen, wenn er später auf meiner Beerdigung sagt, dass ich wenigstens die Größe hatte, meine Verfehlungen einzugestehen.


Warst du wirklich so ein dumpfer Bully oder eher Mitläufer? Oder ist das jetzt nur ein theoretisches Beispiel im Namen deiner Person?

Brigitte Bardot verstorben

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 30.12.2025, 09:23 (vor 76 Tagen) @ Foreveralone

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Und wenn ich morgen meine Karre gegen einen Baum setze, dann hoffe ich, dass auf meiner Beerdigung ein paar nette Sachen über mich gesagt werden. Wenn Lars B aus der Mittelstufe dort auftaucht und sagt, dass ich Arschloch ihn immer gemobbt habe, dann stimmt das halt leider auch. Wenn ich ihn heute träfe, dann würde ich ihn übrigens um Entschuldigung bitten. Und dann würde ich mich freuen, wenn er später auf meiner Beerdigung sagt, dass ich wenigstens die Größe hatte, meine Verfehlungen einzugestehen.

Warst du wirklich so ein dumpfer Bully oder eher Mitläufer? Oder ist das jetzt nur ein theoretisches Beispiel im Namen deiner Person?

:-)

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Brigitte Bardot verstorben

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 30.12.2025, 08:39 (vor 76 Tagen) @ Schoeneschooh
bearbeitet von FourrierTrans, Dienstag, 30.12.2025, 08:50

Ich finde ja: Jeder muss sich auch nach seinem Tod an den Dingen messen lassen, die er im Laufe seines Lebens vollbracht hat. Sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne (ganz egal welcher Natur).

Ob man diese Dinge im Einzelfall dann im Internet kommentieren möchte, bleibt jedem selbst überlassen (solange man bei der Wahrheit bleibt). Genauso z.B. die Antwort auf die Frage, ob man weiterhin Filme von Frau Bardot schauen möchte.

Macht es wie ihr wollt! Ist in meinen Augen alles AGB-konform ;).

Und wenn ich morgen meine Karre gegen einen Baum setze, dann hoffe ich, dass auf meiner Beerdigung ein paar nette Sachen über mich gesagt werden. Wenn Lars B aus der Mittelstufe dort auftaucht und sagt, dass ich Arschloch ihn immer gemobbt habe, dann stimmt das halt leider auch. Wenn ich ihn heute träfe, dann würde ich ihn übrigens um Entschuldigung bitten. Und dann würde ich mich freuen, wenn er später auf meiner Beerdigung sagt, dass ich wenigstens die Größe hatte, meine Verfehlungen einzugestehen.

Das würde ich auch nicht bestreiten wollen. Geht mir auch weniger um die Person, die ist sicherlich streitbar, sondern mehr um das, was seit einigen Jahren in so einem Kontext sofort folgt. Es werden die Messer gewetzt und 95% des Strangs drehen sich nicht um den Tod oder das Leben dieser Persönlichkeit, sondern darum, was rechts/links, rassistisch/liberal , gut/schlecht ist und jeder wirft jedem etwas vor. Obwohl der Ursprung des Posts ja eigentlich ein völlig anderer sein sollte, denn über diese Themen könnte man auch debattieren, ohne dafür eine Todesmeldung als Sprungbrett zu benutzen.

Ist wirklich wie bei Fackeln im Sturm, so vom Grundtenor her. "Oh tolles Hochzeitsfoto, wo haben Sie Ihre Frau kennengelernt?" ... "In Richmond, was machen sie denn bei den dreckigen Sklaventreibern?" ... "achso, Sie haben ein Sklaventreiberflittchen geheiratet, was sind Sie denn für ein Verräter?". Der Hintergrund des Gesprächsbeginns ein völlig unpolitischer, binnen weniger Minuten geht es dann um Politik und Verrat und man wünscht sich den Tod à la "ein Arschloch weniger, gut so". Ist in unserer Gesellschaft mittlerweile ganz genauso, man nehme exemplarisch diesen Strang. ;-)

Daher denke ich, hat Markus da sicherlich einen Punkt.

Brigitte Bardot verstorben

Schoeneschooh, CDMX, Dienstag, 30.12.2025, 15:37 (vor 76 Tagen) @ FourrierTrans

Ah, da wollte ich dir gar nicht widersprechen. Das nehme ich grundsätzlich auch so wahr, primär bei politischen Diskussionen.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Dienstag, 30.12.2025, 09:04 (vor 76 Tagen) @ FourrierTrans

Ich finde ja: Jeder muss sich auch nach seinem Tod an den Dingen messen lassen, die er im Laufe seines Lebens vollbracht hat. Sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne (ganz egal welcher Natur).

Ob man diese Dinge im Einzelfall dann im Internet kommentieren möchte, bleibt jedem selbst überlassen (solange man bei der Wahrheit bleibt). Genauso z.B. die Antwort auf die Frage, ob man weiterhin Filme von Frau Bardot schauen möchte.

Macht es wie ihr wollt! Ist in meinen Augen alles AGB-konform ;).

Und wenn ich morgen meine Karre gegen einen Baum setze, dann hoffe ich, dass auf meiner Beerdigung ein paar nette Sachen über mich gesagt werden. Wenn Lars B aus der Mittelstufe dort auftaucht und sagt, dass ich Arschloch ihn immer gemobbt habe, dann stimmt das halt leider auch. Wenn ich ihn heute träfe, dann würde ich ihn übrigens um Entschuldigung bitten. Und dann würde ich mich freuen, wenn er später auf meiner Beerdigung sagt, dass ich wenigstens die Größe hatte, meine Verfehlungen einzugestehen.


Das würde ich auch nicht bestreiten wollen. Geht mir auch weniger um die Person, die ist sicherlich streitbar, sondern mehr um das, was seit einigen Jahren in so einem Kontext sofort folgt. Es werden die Messer gewetzt und 95% des Strangs drehen sich nicht um den Tod oder das Leben dieser Persönlichkeit, sondern darum, was rechts/links, rassistisch/liberal , gut/schlecht ist und jeder wirft jedem etwas vor. Obwohl der Ursprung des Posts ja eigentlich ein völlig anderer sein sollte, denn über diese Themen könnte man auch debattieren, ohne dafür eine Todesmeldung als Sprungbrett zu benutzen.

Ist wirklich wie bei Fackeln im Sturm, so vom Grundtenor her. "Oh tolles Hochzeitsfoto, wo haben Sie Ihre Frau kennengelernt?" ... "In Richmond, was machen sie denn bei den dreckigen Sklaventreibern?" ... "achso, Sie haben ein Sklaventreiberflittchen geheiratet, was sind Sie denn für ein Verräter?". Der Hintergrund des Gesprächsbeginns ein völlig unpolitischer, binnen weniger Minuten geht es dann um Politik und Verrat und man wünscht sich den Tod à la "ein Arschloch weniger, gut so". Ist in unserer Gesellschaft mittlerweile ganz genauso, man nehme exemplarisch diesen Strang. ;-)

Daher denke ich, hat Markus da sicherlich einen Punkt.

Exakt darum ging es. Das ist eine Entwicklung, die wirklich bedenklich ist. War es früher üblich, dass man einen Rip Thread entweder einfach mit . kommentiert hat oder sich seinen Teil dabei gedacht, aber wenigstens in dem Moment still geblieben ist, wird erstmal nachgeschaut, was die Person falsch gemacht hat, um den Thread gezielt eskalieren zu lassen. Das ist nicht nur hier so, auch in den großen sozialen Medien Standard. Sobald etwas politisch wird, driftet es inzwischen überall ab.

Ich war damals dagegen, den Politikbereich zu schließen. Aber inzwischen meine ich, es war die richtige Entscheidung. Zumal schriftlich Missverständnisse entstehen können, die in persönlichen Diskussionen ausbleiben würden.

Brigitte Bardot verstorben

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 30.12.2025, 09:37 (vor 76 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Dienstag, 30.12.2025, 09:45

Ich finde ja: Jeder muss sich auch nach seinem Tod an den Dingen messen lassen, die er im Laufe seines Lebens vollbracht hat. Sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne (ganz egal welcher Natur).

Ob man diese Dinge im Einzelfall dann im Internet kommentieren möchte, bleibt jedem selbst überlassen (solange man bei der Wahrheit bleibt). Genauso z.B. die Antwort auf die Frage, ob man weiterhin Filme von Frau Bardot schauen möchte.

Macht es wie ihr wollt! Ist in meinen Augen alles AGB-konform ;).

Und wenn ich morgen meine Karre gegen einen Baum setze, dann hoffe ich, dass auf meiner Beerdigung ein paar nette Sachen über mich gesagt werden. Wenn Lars B aus der Mittelstufe dort auftaucht und sagt, dass ich Arschloch ihn immer gemobbt habe, dann stimmt das halt leider auch. Wenn ich ihn heute träfe, dann würde ich ihn übrigens um Entschuldigung bitten. Und dann würde ich mich freuen, wenn er später auf meiner Beerdigung sagt, dass ich wenigstens die Größe hatte, meine Verfehlungen einzugestehen.


Das würde ich auch nicht bestreiten wollen. Geht mir auch weniger um die Person, die ist sicherlich streitbar, sondern mehr um das, was seit einigen Jahren in so einem Kontext sofort folgt. Es werden die Messer gewetzt und 95% des Strangs drehen sich nicht um den Tod oder das Leben dieser Persönlichkeit, sondern darum, was rechts/links, rassistisch/liberal , gut/schlecht ist und jeder wirft jedem etwas vor. Obwohl der Ursprung des Posts ja eigentlich ein völlig anderer sein sollte, denn über diese Themen könnte man auch debattieren, ohne dafür eine Todesmeldung als Sprungbrett zu benutzen.

Ist wirklich wie bei Fackeln im Sturm, so vom Grundtenor her. "Oh tolles Hochzeitsfoto, wo haben Sie Ihre Frau kennengelernt?" ... "In Richmond, was machen sie denn bei den dreckigen Sklaventreibern?" ... "achso, Sie haben ein Sklaventreiberflittchen geheiratet, was sind Sie denn für ein Verräter?". Der Hintergrund des Gesprächsbeginns ein völlig unpolitischer, binnen weniger Minuten geht es dann um Politik und Verrat und man wünscht sich den Tod à la "ein Arschloch weniger, gut so". Ist in unserer Gesellschaft mittlerweile ganz genauso, man nehme exemplarisch diesen Strang. ;-)

Daher denke ich, hat Markus da sicherlich einen Punkt.


Exakt darum ging es. Das ist eine Entwicklung, die wirklich bedenklich ist. War es früher üblich, dass man einen Rip Thread entweder einfach mit . kommentiert hat oder sich seinen Teil dabei gedacht, aber wenigstens in dem Moment still geblieben ist, wird erstmal nachgeschaut, was die Person falsch gemacht hat, um den Thread gezielt eskalieren zu lassen. Das ist nicht nur hier so, auch in den großen sozialen Medien Standard. Sobald etwas politisch wird, driftet es inzwischen überall ab.

Ich war damals dagegen, den Politikbereich zu schließen. Aber inzwischen meine ich, es war die richtige Entscheidung. Zumal schriftlich Missverständnisse entstehen können, die in persönlichen Diskussionen ausbleiben würden.

Wobei ich es im Politikbereich noch eher inhaltlich nachvollziehen konnte. Dass aber seit geraumer Zeit regelmäßig RIP-Threads zu diesen Debatten führen, zeigt ganz deutlich, wie groß der Hass auf beiden Seiten mittlerweile ist. Denn in der Regel geht es dann ja auch nicht mehr um konkrete Handlungen oder Aussagen, die inhaltlich kritisiert oder über die debattiert wird, sondern es wird im Kern dann eigentlich immer nur der Kulturkampf weitergeführt.
Man will dich hier natürlich ganz bewusst missverstehen, es geht um den "auf welcher Seite stehst du?"-Druck, den man aufbaut. Ohne Witz, schau dir "Fackeln im Sturm" an, spannende Serie. Ist eins zu eins das Gleiche, wie "oh, Sie haben eine Yankee-Braut geheiratet?". Was man eigentlich sagen will ist, "auf welcher Seite stehen Sie denn?", die Frage nach der Heirat mit dieser Frau ist im Grunde vollkommen irrelevant, sie dient nur als Sprungbrett zum Kulturkampf, weil sie halt "von der anderen Seite" kommt. Man ersucht jetzt ein Bekenntnis von dir.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Dienstag, 30.12.2025, 09:56 (vor 76 Tagen) @ FourrierTrans

Ich finde ja: Jeder muss sich auch nach seinem Tod an den Dingen messen lassen, die er im Laufe seines Lebens vollbracht hat. Sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne (ganz egal welcher Natur).

Ob man diese Dinge im Einzelfall dann im Internet kommentieren möchte, bleibt jedem selbst überlassen (solange man bei der Wahrheit bleibt). Genauso z.B. die Antwort auf die Frage, ob man weiterhin Filme von Frau Bardot schauen möchte.

Macht es wie ihr wollt! Ist in meinen Augen alles AGB-konform ;).

Und wenn ich morgen meine Karre gegen einen Baum setze, dann hoffe ich, dass auf meiner Beerdigung ein paar nette Sachen über mich gesagt werden. Wenn Lars B aus der Mittelstufe dort auftaucht und sagt, dass ich Arschloch ihn immer gemobbt habe, dann stimmt das halt leider auch. Wenn ich ihn heute träfe, dann würde ich ihn übrigens um Entschuldigung bitten. Und dann würde ich mich freuen, wenn er später auf meiner Beerdigung sagt, dass ich wenigstens die Größe hatte, meine Verfehlungen einzugestehen.


Das würde ich auch nicht bestreiten wollen. Geht mir auch weniger um die Person, die ist sicherlich streitbar, sondern mehr um das, was seit einigen Jahren in so einem Kontext sofort folgt. Es werden die Messer gewetzt und 95% des Strangs drehen sich nicht um den Tod oder das Leben dieser Persönlichkeit, sondern darum, was rechts/links, rassistisch/liberal , gut/schlecht ist und jeder wirft jedem etwas vor. Obwohl der Ursprung des Posts ja eigentlich ein völlig anderer sein sollte, denn über diese Themen könnte man auch debattieren, ohne dafür eine Todesmeldung als Sprungbrett zu benutzen.

Ist wirklich wie bei Fackeln im Sturm, so vom Grundtenor her. "Oh tolles Hochzeitsfoto, wo haben Sie Ihre Frau kennengelernt?" ... "In Richmond, was machen sie denn bei den dreckigen Sklaventreibern?" ... "achso, Sie haben ein Sklaventreiberflittchen geheiratet, was sind Sie denn für ein Verräter?". Der Hintergrund des Gesprächsbeginns ein völlig unpolitischer, binnen weniger Minuten geht es dann um Politik und Verrat und man wünscht sich den Tod à la "ein Arschloch weniger, gut so". Ist in unserer Gesellschaft mittlerweile ganz genauso, man nehme exemplarisch diesen Strang. ;-)

Daher denke ich, hat Markus da sicherlich einen Punkt.


Exakt darum ging es. Das ist eine Entwicklung, die wirklich bedenklich ist. War es früher üblich, dass man einen Rip Thread entweder einfach mit . kommentiert hat oder sich seinen Teil dabei gedacht, aber wenigstens in dem Moment still geblieben ist, wird erstmal nachgeschaut, was die Person falsch gemacht hat, um den Thread gezielt eskalieren zu lassen. Das ist nicht nur hier so, auch in den großen sozialen Medien Standard. Sobald etwas politisch wird, driftet es inzwischen überall ab.

Ich war damals dagegen, den Politikbereich zu schließen. Aber inzwischen meine ich, es war die richtige Entscheidung. Zumal schriftlich Missverständnisse entstehen können, die in persönlichen Diskussionen ausbleiben würden.


Wobei ich es im Politikbereich noch eher inhaltlich nachvollziehen konnte. Dass aber seit geraumer Zeit regelmäßig RIP-Threads zu diesen Debatten führen, zeigt ganz deutlich, wie groß der Hass auf beiden Seiten mittlerweile ist. Denn in der Regel geht es dann ja auch nicht mehr um konkrete Handlungen oder Aussagen, die inhaltlich kritisiert oder über die debattiert wird, sondern es wird im Kern dann eigentlich immer nur um Kulturkampf.

Ich finde RIP-Threads an sich unsinnig. Es fängt schon damit an, dass man häufig erst einmal googeln muss, um zu wissen, um wen es überhaupt geht. Zudem stirbt jede Woche irgendein Prominenter, aber nur in einigen Fällen wird ein Thread eröffnet.

Ein Thread-Eröffner hat in der Regel die Kunstfigur im Kopf (so z.B. auch vor einigen Monaten Hulk Hogan) und möchte positive Erinnerungen hervorheben. Wenn dann User um die Ecke kommen, um literweise Gülle darüberzukübeln, verfehlt das in dem Moment komplett den Zweck.

Dabei geht es weniger darum, irgendetwas zu verharmlosen (mir sagte diese Schauspielerin nicht einmal etwas), sondern um den unpassenden Zeitpunkt. Warum hat denn niemand Threads eröffnet, als diese Vorfälle aktuell waren? Warum passiert das immer erst zum Todeszeitpunkt?

Brigitte Bardot verstorben

Earl Chekov, Köln, Dienstag, 30.12.2025, 12:02 (vor 76 Tagen) @ markus

Ein Thread-Eröffner hat in der Regel die Kunstfigur im Kopf (so z.B. auch vor einigen Monaten Hulk Hogan) und möchte positive Erinnerungen hervorheben. Wenn dann User um die Ecke kommen, um literweise Gülle darüberzukübeln, verfehlt das in dem Moment komplett den Zweck.

Das ist kein Alleinstellungsmerkmal von RIP-Threads. Wenn Du Dir mal anschaust, was Menschen hier über ehemalige BVB-Spieler schreiben, wirst Du genau diese Muster finden. Ich werfe Dir mal einige Namen entgegen

- Andi Möller
- Matthias Sammer
- Kevin Großkreitz
- Mario Götze

Da passiert eben das, was Du oben so schön beschrieben hast: positive Erinnerungen werden natürlich mit Kritik, die um die Ecke kommt, konfrontiert. Und um hanz ehrlich zu sein: beides ist berechtigt und richtig.
Probleme habe ich, wenn aus Kritik Gülle wird. Und ich bin ganz sicher, dass wenn man die Gülle aller RIP-Threads des Jahres 2025 zusammenkippen würde, da nur ein kleiner Haufen im Vergleich zu der Gülle, die jeder dieser Namen hier schon eingesammelt hat, zustande kommen würde.

Für mich ist also der Unterschied zwischen kritischer Würdigung und Gülle der entscheidende Punkt. Es gibt vermutlich keine allgemeingültige Definition. Konkret in dem Thread zu Brigitte Bardot habe ich für mein Empfinden viel kritische Würdigung gefunden - zumindest in den Beiträgen, die BB im Fokus hatten. Alles in Allem: eine angemessene Betrachtung und eine Chance als Nichtlateiner, den berühmten Satz "Über die Toten nur Gutes" neu zu bewerten :-)

Brigitte Bardot verstorben

Gargamel09, Dienstag, 30.12.2025, 10:36 (vor 76 Tagen) @ markus

Ich finde RIP-Threads an sich unsinnig. Es fängt schon damit an, dass man häufig erst einmal googeln muss, um zu wissen, um wen es überhaupt geht. Zudem stirbt jede Woche irgendein Prominenter, aber nur in einigen Fällen wird ein Thread eröffnet.

Ein Thread-Eröffner hat in der Regel die Kunstfigur im Kopf (so z.B. auch vor einigen Monaten Hulk Hogan) und möchte positive Erinnerungen hervorheben. Wenn dann User um die Ecke kommen, um literweise Gülle darüberzukübeln, verfehlt das in dem Moment komplett den Zweck.

Jeder hat seine Promis, die er mag, die kennen andere dann nicht, mögen sie nicht, oder haben sich kaum mit denen beschäftigt.

Brigitte Bardot ist vielen heute noch bekannt, aber eben nicht mehr allen, vor allem den Jüngeren nicht mehr und je jünger man ist, desto weniger für das, warum sie bekannt wurde - eine tolle Schauspielerin zu sein, sondern eher für die Dinge, die sie dann in den letzten Jahren/Jahrzehnten gemacht, gesagt hat. Dann steht dann eben eher das im Fokus, als ihre früheren schauspielerischen Leistungen.
Mir war der Name bekannt, dass mit der Tierschützerin habe ich auch mal mitbekommen, aber dass sie eine Rassistin war, muss an mir vorbeigegangen sein.


Dabei geht es weniger darum, irgendetwas zu verharmlosen (mir sagte diese Schauspielerin nicht einmal etwas), sondern um den unpassenden Zeitpunkt. Warum hat denn niemand Threads eröffnet, als diese Vorfälle aktuell waren? Warum passiert das immer erst zum Todeszeitpunkt?

Das würde dann wiederum ausarten, wenn jede Verfehlung eines Promis, einen eigenen Thread bekommt ;).

Bei einem Til Schweiger, Josef Liefers, Naidoo und wie die alle hießen, die sich zu Corona Zeiten, Beginn des UKR Kriegs von einer anderen Seite hervorgetan haben, wurde das dann auch gerne in entsprechenden Threads untergebracht.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Dienstag, 30.12.2025, 11:45 (vor 76 Tagen) @ Gargamel09

Ich finde RIP-Threads an sich unsinnig. Es fängt schon damit an, dass man häufig erst einmal googeln muss, um zu wissen, um wen es überhaupt geht. Zudem stirbt jede Woche irgendein Prominenter, aber nur in einigen Fällen wird ein Thread eröffnet.

Ein Thread-Eröffner hat in der Regel die Kunstfigur im Kopf (so z.B. auch vor einigen Monaten Hulk Hogan) und möchte positive Erinnerungen hervorheben. Wenn dann User um die Ecke kommen, um literweise Gülle darüberzukübeln, verfehlt das in dem Moment komplett den Zweck.


Jeder hat seine Promis, die er mag, die kennen andere dann nicht, mögen sie nicht, oder haben sich kaum mit denen beschäftigt.

Brigitte Bardot ist vielen heute noch bekannt, aber eben nicht mehr allen, vor allem den Jüngeren nicht mehr und je jünger man ist, desto weniger für das, warum sie bekannt wurde - eine tolle Schauspielerin zu sein, sondern eher für die Dinge, die sie dann in den letzten Jahren/Jahrzehnten gemacht, gesagt hat. Dann steht dann eben eher das im Fokus, als ihre früheren schauspielerischen Leistungen.
Mir war der Name bekannt, dass mit der Tierschützerin habe ich auch mal mitbekommen, aber dass sie eine Rassistin war, muss an mir vorbeigegangen sein.


Dabei geht es weniger darum, irgendetwas zu verharmlosen (mir sagte diese Schauspielerin nicht einmal etwas), sondern um den unpassenden Zeitpunkt. Warum hat denn niemand Threads eröffnet, als diese Vorfälle aktuell waren? Warum passiert das immer erst zum Todeszeitpunkt?


Das würde dann wiederum ausarten, wenn jede Verfehlung eines Promis, einen eigenen Thread bekommt ;).

Bei einem Til Schweiger, Josef Liefers, Naidoo und wie die alle hießen, die sich zu Corona Zeiten, Beginn des UKR Kriegs von einer anderen Seite hervorgetan haben, wurde das dann auch gerne in entsprechenden Threads untergebracht.

Nimm noch den Wendler dazu. Richtig, in solchen Threads sind solche Hinweise auch gut aufgehoben. In RIP-Threads muss das nicht sein.

Es gibt ja noch jede Menge weiterer Beispiele aus der Unterhaltungsbranche. Auch ein Gottschalk ist aus der Zeit gefallen und erzählt zum Teil groben Unfug (schon vor seiner Erkrankung). Da würde ich es ebenfalls falsch finden, im Falle seines Ablebens kräftig nachzutreten.

Vielen Menschen fällt es unheimlich schwer, mit der Zeit zu gehen. Das sind dann sprichwörtlich diese „alten, weißen Männer“, die irgendwo in den 80er-Jahren hängen geblieben sind. Das ist zum Beispiel ein Punkt, den ich zu vermeiden versuche. Denn vieles, was die Gen Z macht und denkt, unterscheidet sich zwar von den Generationen davor, aber das muss ja nicht schlechter sein. Oft ist es sogar moderner und besser.

Brigitte Bardot verstorben

haweka, Dienstag, 30.12.2025, 12:40 (vor 76 Tagen) @ markus

Ich finde RIP-Threads an sich unsinnig. Es fängt schon damit an, dass man häufig erst einmal googeln muss, um zu wissen, um wen es überhaupt geht. Zudem stirbt jede Woche irgendein Prominenter, aber nur in einigen Fällen wird ein Thread eröffnet.

Ein Thread-Eröffner hat in der Regel die Kunstfigur im Kopf (so z.B. auch vor einigen Monaten Hulk Hogan) und möchte positive Erinnerungen hervorheben. Wenn dann User um die Ecke kommen, um literweise Gülle darüberzukübeln, verfehlt das in dem Moment komplett den Zweck.


Jeder hat seine Promis, die er mag, die kennen andere dann nicht, mögen sie nicht, oder haben sich kaum mit denen beschäftigt.

Brigitte Bardot ist vielen heute noch bekannt, aber eben nicht mehr allen, vor allem den Jüngeren nicht mehr und je jünger man ist, desto weniger für das, warum sie bekannt wurde - eine tolle Schauspielerin zu sein, sondern eher für die Dinge, die sie dann in den letzten Jahren/Jahrzehnten gemacht, gesagt hat. Dann steht dann eben eher das im Fokus, als ihre früheren schauspielerischen Leistungen.
Mir war der Name bekannt, dass mit der Tierschützerin habe ich auch mal mitbekommen, aber dass sie eine Rassistin war, muss an mir vorbeigegangen sein.


Dabei geht es weniger darum, irgendetwas zu verharmlosen (mir sagte diese Schauspielerin nicht einmal etwas), sondern um den unpassenden Zeitpunkt. Warum hat denn niemand Threads eröffnet, als diese Vorfälle aktuell waren? Warum passiert das immer erst zum Todeszeitpunkt?


Das würde dann wiederum ausarten, wenn jede Verfehlung eines Promis, einen eigenen Thread bekommt ;).

Bei einem Til Schweiger, Josef Liefers, Naidoo und wie die alle hießen, die sich zu Corona Zeiten, Beginn des UKR Kriegs von einer anderen Seite hervorgetan haben, wurde das dann auch gerne in entsprechenden Threads untergebracht.


Nimm noch den Wendler dazu. Richtig, in solchen Threads sind solche Hinweise auch gut aufgehoben. In RIP-Threads muss das nicht sein.

Ist das jetzt der Versuch, eine Liste mit den zukünftigen RIP-Threads zu erstellen?

Brigitte Bardot verstorben

tim86, Hamburg, Dienstag, 30.12.2025, 11:58 (vor 76 Tagen) @ markus

Es gibt ja noch jede Menge weiterer Beispiele aus der Unterhaltungsbranche. Auch ein Gottschalk ist aus der Zeit gefallen und erzählt zum Teil groben Unfug (schon vor seiner Erkrankung). Da würde ich es ebenfalls falsch finden, im Falle seines Ablebens kräftig nachzutreten.

Und ich würde es falsch finden in Falle seines Nachlebens nur die positiven Errungenschaften von ihn zu erwähnen. Das hat auch nichts mit nachtreten zu tun, sondern damit das gesamte Lebenswerk zu betrachten. Dabei muss man sicherlich nicht jede kleine Verfehlung betrachten, sondern nur die signifikanten und muss es auch immer in Kontext zur Zeit sehen, aber wer sie verschweigt betreibt Geschichtsfälschung.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Dienstag, 30.12.2025, 12:21 (vor 76 Tagen) @ tim86

Es gibt ja noch jede Menge weiterer Beispiele aus der Unterhaltungsbranche. Auch ein Gottschalk ist aus der Zeit gefallen und erzählt zum Teil groben Unfug (schon vor seiner Erkrankung). Da würde ich es ebenfalls falsch finden, im Falle seines Ablebens kräftig nachzutreten.


Und ich würde es falsch finden in Falle seines Nachlebens nur die positiven Errungenschaften von ihn zu erwähnen. Das hat auch nichts mit nachtreten zu tun, sondern damit das gesamte Lebenswerk zu betrachten. Dabei muss man sicherlich nicht jede kleine Verfehlung betrachten, sondern nur die signifikanten und muss es auch immer in Kontext zur Zeit sehen, aber wer sie verschweigt betreibt Geschichtsfälschung.

Mit „kräftig Nachtreten“ meine ich allerdings die Art und Weise. In den Nachrichten würde sicherlich auch z.B. eine Verurteilung erwähnt, aber nicht mit Wertungen versehen wie „war ein Arschloch“ oder „unser Mitleid hält sich in Grenzen“. Eine solche Verrohung findet aber sehr stark im Netz statt.

Und im Falle von Gottschalk ist es doch so, dass er nie für irgendetwas verurteilt wurde (ist mir zumindest nicht bekannt). Er hat „nur“ Ansichten und Meinungen, die von dem abweichen, was inzwischen Usus ist. Das alleine ist aber noch kein Fehlverhalten, was in irgendeiner Form erwähnenswert wäre.

Brigitte Bardot verstorben

tim86, Hamburg, Dienstag, 30.12.2025, 12:53 (vor 76 Tagen) @ markus

Ich habe hier im Thread aber bis auf wenige Ausnahmen auch nichts davon gelesen, dass es nicht schade sei, dass sie gestorben ist.

Und auch ohne verurteilung, kann eine Benennung einer kontroversen Meinung durchaus sein Platz haben.

Zu Gottschalk kann ich nicht viel sagen, da ich ihn nicht sonderlich eng verfolgt habe.

Aber würde z.B. JK Rowling sterben, müsste man sicherlich sagen, dass sie eine sehr erfolgreiche Jugendbuchautorin war, die aber auch von Erwachsenen gelesen wurde. Die eines der größten Phänomene der modernen Popkultur erschaffen hat. Die einer Generation von Kindern zum lesen gebracht hat und dazu beigetragen hat, dass viele von denen lesen als Hobby gewonnen haben auch abseits der Harry Potter Bücher.
Die aus der Amut kam und wohltätige Zwecke unterstützt hat, die sich um Obdachtlose und andere Arme kümmern. Ihr aber in den letzten Jahren auch immer wieder transfeindliche Aussagen vorgeworfen wurden und sie öffentlich und finanziell Organisationen, die Transsexualität als Krankheit betrachten, unterstützt und dafür von viele Harry Potter Fans und ehemaligen Wegbegleitern kritisiert wurde.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Dienstag, 30.12.2025, 13:16 (vor 76 Tagen) @ tim86

Ich habe hier im Thread aber bis auf wenige Ausnahmen auch nichts davon gelesen, dass es nicht schade sei, dass sie gestorben ist.

Wie oben schon erwähnt: Ich bezog mich auf eine allgemeine Entwicklung.


Und auch ohne verurteilung, kann eine Benennung einer kontroversen Meinung durchaus sein Platz haben.

Zu Gottschalk kann ich nicht viel sagen, da ich ihn nicht sonderlich eng verfolgt habe.

Aber würde z.B. JK Rowling sterben, müsste man sicherlich sagen, dass sie eine sehr erfolgreiche Jugendbuchautorin war, die aber auch von Erwachsenen gelesen wurde. Die eines der größten Phänomene der modernen Popkultur erschaffen hat. Die einer Generation von Kindern zum lesen gebracht hat und dazu beigetragen hat, dass viele von denen lesen als Hobby gewonnen haben auch abseits der Harry Potter Bücher.
Die aus der Amut kam und wohltätige Zwecke unterstützt hat, die sich um Obdachtlose und andere Arme kümmern. Ihr aber in den letzten Jahren auch immer wieder transfeindliche Aussagen vorgeworfen wurden und sie öffentlich und finanziell Organisationen, die Transsexualität als Krankheit betrachten, unterstützt und dafür von viele Harry Potter Fans und ehemaligen Wegbegleitern kritisiert wurde.

Kann ich tatsächlich gar nichts zu sagen.

Brigitte Bardot verstorben

Gargamel09, Dienstag, 30.12.2025, 12:28 (vor 76 Tagen) @ markus

Es gibt ja noch jede Menge weiterer Beispiele aus der Unterhaltungsbranche. Auch ein Gottschalk ist aus der Zeit gefallen und erzählt zum Teil groben Unfug (schon vor seiner Erkrankung). Da würde ich es ebenfalls falsch finden, im Falle seines Ablebens kräftig nachzutreten.


Und ich würde es falsch finden in Falle seines Nachlebens nur die positiven Errungenschaften von ihn zu erwähnen. Das hat auch nichts mit nachtreten zu tun, sondern damit das gesamte Lebenswerk zu betrachten. Dabei muss man sicherlich nicht jede kleine Verfehlung betrachten, sondern nur die signifikanten und muss es auch immer in Kontext zur Zeit sehen, aber wer sie verschweigt betreibt Geschichtsfälschung.


Mit „kräftig Nachtreten“ meine ich allerdings die Art und Weise. In den Nachrichten würde sicherlich auch z.B. eine Verurteilung erwähnt, aber nicht mit Wertungen versehen wie „war ein Arschloch“ oder „unser Mitleid hält sich in Grenzen“. Eine solche Verrohung findet aber sehr stark im Netz statt.

Und im Falle von Gottschalk ist es doch so, dass er nie für irgendetwas verurteilt wurde (ist mir zumindest nicht bekannt). Er hat „nur“ Ansichten und Meinungen, die von dem abweichen, was inzwischen Usus ist. Das alleine ist aber noch kein Fehlverhalten, was in irgendeiner Form erwähnenswert wäre.

Ich hatte letztens den Thread zu Gottschalks Karriereende eröffnet, weil er dann doch eine große Persönlichkeit im deutschen Showgeschäft ist bzw. war. Er war nie unumstritten, auch als er noch kein sog. alter weißen Mann war, zuletzt hat er sich dann auch noch zum Tod der Kessler-Zwillinge wertend geäußert, was ich unpassend fand - jeder soll das für sich entscheiden, das geht niemanden etwas an - aber er ist und bleibt nun mal vor allem durch Wetten Dass in Erinnerung, die letzte große Show im deutschen TV.

Brigitte Bardot verstorben

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 30.12.2025, 12:39 (vor 76 Tagen) @ Gargamel09

Es gibt ja noch jede Menge weiterer Beispiele aus der Unterhaltungsbranche. Auch ein Gottschalk ist aus der Zeit gefallen und erzählt zum Teil groben Unfug (schon vor seiner Erkrankung). Da würde ich es ebenfalls falsch finden, im Falle seines Ablebens kräftig nachzutreten.


Und ich würde es falsch finden in Falle seines Nachlebens nur die positiven Errungenschaften von ihn zu erwähnen. Das hat auch nichts mit nachtreten zu tun, sondern damit das gesamte Lebenswerk zu betrachten. Dabei muss man sicherlich nicht jede kleine Verfehlung betrachten, sondern nur die signifikanten und muss es auch immer in Kontext zur Zeit sehen, aber wer sie verschweigt betreibt Geschichtsfälschung.


Mit „kräftig Nachtreten“ meine ich allerdings die Art und Weise. In den Nachrichten würde sicherlich auch z.B. eine Verurteilung erwähnt, aber nicht mit Wertungen versehen wie „war ein Arschloch“ oder „unser Mitleid hält sich in Grenzen“. Eine solche Verrohung findet aber sehr stark im Netz statt.

Und im Falle von Gottschalk ist es doch so, dass er nie für irgendetwas verurteilt wurde (ist mir zumindest nicht bekannt). Er hat „nur“ Ansichten und Meinungen, die von dem abweichen, was inzwischen Usus ist. Das alleine ist aber noch kein Fehlverhalten, was in irgendeiner Form erwähnenswert wäre.


Ich hatte letztens den Thread zu Gottschalks Karriereende eröffnet, weil er dann doch eine große Persönlichkeit im deutschen Showgeschäft ist bzw. war. Er war nie unumstritten, auch als er noch kein sog. alter weißen Mann war, zuletzt hat er sich dann auch noch zum Tod der Kessler-Zwillinge wertend geäußert, was ich unpassend fand - jeder soll das für sich entscheiden, das geht niemanden etwas an - aber er ist und bleibt nun mal vor allem durch Wetten Dass in Erinnerung, die letzte große Show im deutschen TV.

Ich will mich da jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich glaube, es würde helfen, wenn sich irgendwann die Familie schützend vor eine Person gewissen Alters/Geistes stellt, die sich besser nicht mehr vor der Kamera äußert. Erinnert mich ein wenig an den Fall "Joe Biden", bei dem man auch nicht mehr wusste, ob er wusste, was er alles so von sich gibt.

Ohne das jetzt zu werten oder da tiefer einzusteigen, aber die "alter weißer Mann"-Kulturkampfdebatten sind genau das, was ich meine. Es gibt uns und unserer ursprünglichen Kultur durchaus feindlich gesinnte Mächte und Regionen im Ausland, die das mit höchstem Genuß von außen beobachten, wie sich die westlichen Gesellschaften in komplett fehlgeleiteten Diskursen innerlich selbst zerfleischen und schwächen. Sehr gerne würde man da eine Neuauflage von "Fackeln im Sturm" in den USA oder auch gerne in Europa und speziell Deutschland sehen und wir sind nicht mehr ganz so weit davon entfernt, ihnen diesen Gefallen zu tun.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Dienstag, 30.12.2025, 12:54 (vor 76 Tagen) @ FourrierTrans

Es gibt ja noch jede Menge weiterer Beispiele aus der Unterhaltungsbranche. Auch ein Gottschalk ist aus der Zeit gefallen und erzählt zum Teil groben Unfug (schon vor seiner Erkrankung). Da würde ich es ebenfalls falsch finden, im Falle seines Ablebens kräftig nachzutreten.


Und ich würde es falsch finden in Falle seines Nachlebens nur die positiven Errungenschaften von ihn zu erwähnen. Das hat auch nichts mit nachtreten zu tun, sondern damit das gesamte Lebenswerk zu betrachten. Dabei muss man sicherlich nicht jede kleine Verfehlung betrachten, sondern nur die signifikanten und muss es auch immer in Kontext zur Zeit sehen, aber wer sie verschweigt betreibt Geschichtsfälschung.


Mit „kräftig Nachtreten“ meine ich allerdings die Art und Weise. In den Nachrichten würde sicherlich auch z.B. eine Verurteilung erwähnt, aber nicht mit Wertungen versehen wie „war ein Arschloch“ oder „unser Mitleid hält sich in Grenzen“. Eine solche Verrohung findet aber sehr stark im Netz statt.

Und im Falle von Gottschalk ist es doch so, dass er nie für irgendetwas verurteilt wurde (ist mir zumindest nicht bekannt). Er hat „nur“ Ansichten und Meinungen, die von dem abweichen, was inzwischen Usus ist. Das alleine ist aber noch kein Fehlverhalten, was in irgendeiner Form erwähnenswert wäre.


Ich hatte letztens den Thread zu Gottschalks Karriereende eröffnet, weil er dann doch eine große Persönlichkeit im deutschen Showgeschäft ist bzw. war. Er war nie unumstritten, auch als er noch kein sog. alter weißen Mann war, zuletzt hat er sich dann auch noch zum Tod der Kessler-Zwillinge wertend geäußert, was ich unpassend fand - jeder soll das für sich entscheiden, das geht niemanden etwas an - aber er ist und bleibt nun mal vor allem durch Wetten Dass in Erinnerung, die letzte große Show im deutschen TV.


Ich will mich da jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich glaube, es würde helfen, wenn sich irgendwann die Familie schützend vor eine Person gewissen Alters/Geistes stellt, die sich besser nicht mehr vor der Kamera äußert. Erinnert mich ein wenig an den Fall "Joe Biden", bei dem man auch nicht mehr wusste, ob er wusste, was er alles so von sich gibt.

Ist ein zweischneidiges Schwert. Man will auch älteren Menschen möglichst viel von dem lassen, was sie gerne machen möchten und ihnen die Entscheidung selbst überlassen. Ein „Du bist jetzt langsam zu alt, tu dies und das nicht mehr“ möchte man vermeiden.

Gleichzeitig fällt es vielen schwer, selbst den passenden Absprung zu finden. Ist im normalen Berufsleben nicht anders. Während einige tatsächlich erkennen, dass es sinnvoll sein kann, Altersteilzeit zu machen oder zum frühestmöglichen Renteneintritt zu gehen, arbeiten andere selbst mit Erkrankungen bis zum bitteren Ende weiter. Einige, weil sie es finanziell nicht können. Ganz viele aber auch, weil ihr Leben der Job ist und sie in ein tiefes Loch fallen, wenn der wegfällt. Darum ist - um bei prominenten Beispielen zu bleiben - auch Wolfgang Grupp wieder regelmäßig im Büro.

Brigitte Bardot verstorben

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 30.12.2025, 13:13 (vor 76 Tagen) @ markus

Es gibt ja noch jede Menge weiterer Beispiele aus der Unterhaltungsbranche. Auch ein Gottschalk ist aus der Zeit gefallen und erzählt zum Teil groben Unfug (schon vor seiner Erkrankung). Da würde ich es ebenfalls falsch finden, im Falle seines Ablebens kräftig nachzutreten.


Und ich würde es falsch finden in Falle seines Nachlebens nur die positiven Errungenschaften von ihn zu erwähnen. Das hat auch nichts mit nachtreten zu tun, sondern damit das gesamte Lebenswerk zu betrachten. Dabei muss man sicherlich nicht jede kleine Verfehlung betrachten, sondern nur die signifikanten und muss es auch immer in Kontext zur Zeit sehen, aber wer sie verschweigt betreibt Geschichtsfälschung.


Mit „kräftig Nachtreten“ meine ich allerdings die Art und Weise. In den Nachrichten würde sicherlich auch z.B. eine Verurteilung erwähnt, aber nicht mit Wertungen versehen wie „war ein Arschloch“ oder „unser Mitleid hält sich in Grenzen“. Eine solche Verrohung findet aber sehr stark im Netz statt.

Und im Falle von Gottschalk ist es doch so, dass er nie für irgendetwas verurteilt wurde (ist mir zumindest nicht bekannt). Er hat „nur“ Ansichten und Meinungen, die von dem abweichen, was inzwischen Usus ist. Das alleine ist aber noch kein Fehlverhalten, was in irgendeiner Form erwähnenswert wäre.


Ich hatte letztens den Thread zu Gottschalks Karriereende eröffnet, weil er dann doch eine große Persönlichkeit im deutschen Showgeschäft ist bzw. war. Er war nie unumstritten, auch als er noch kein sog. alter weißen Mann war, zuletzt hat er sich dann auch noch zum Tod der Kessler-Zwillinge wertend geäußert, was ich unpassend fand - jeder soll das für sich entscheiden, das geht niemanden etwas an - aber er ist und bleibt nun mal vor allem durch Wetten Dass in Erinnerung, die letzte große Show im deutschen TV.


Ich will mich da jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich glaube, es würde helfen, wenn sich irgendwann die Familie schützend vor eine Person gewissen Alters/Geistes stellt, die sich besser nicht mehr vor der Kamera äußert. Erinnert mich ein wenig an den Fall "Joe Biden", bei dem man auch nicht mehr wusste, ob er wusste, was er alles so von sich gibt.


Ist ein zweischneidiges Schwert. Man will auch älteren Menschen möglichst viel von dem lassen, was sie gerne machen möchten und ihnen die Entscheidung selbst überlassen. Ein „Du bist jetzt langsam zu alt, tu dies und das nicht mehr“ möchte man vermeiden.

Gleichzeitig fällt es vielen schwer, selbst den passenden Absprung zu finden. Ist im normalen Berufsleben nicht anders. Während einige tatsächlich erkennen, dass es sinnvoll sein kann, Altersteilzeit zu machen oder zum frühestmöglichen Renteneintritt zu gehen, arbeiten andere selbst mit Erkrankungen bis zum bitteren Ende weiter. Einige, weil sie es finanziell nicht können. Ganz viele aber auch, weil ihr Leben der Job ist und sie in ein tiefes Loch fallen, wenn der wegfällt. Darum ist - um bei prominenten Beispielen zu bleiben - auch Wolfgang Grupp wieder regelmäßig im Büro.

Also ich bin offen für ATZ, nur irgendwie missachtet man mich immer. :-)
15 - 15 oder so.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Dienstag, 30.12.2025, 13:23 (vor 76 Tagen) @ FourrierTrans

Es gibt ja noch jede Menge weiterer Beispiele aus der Unterhaltungsbranche. Auch ein Gottschalk ist aus der Zeit gefallen und erzählt zum Teil groben Unfug (schon vor seiner Erkrankung). Da würde ich es ebenfalls falsch finden, im Falle seines Ablebens kräftig nachzutreten.


Und ich würde es falsch finden in Falle seines Nachlebens nur die positiven Errungenschaften von ihn zu erwähnen. Das hat auch nichts mit nachtreten zu tun, sondern damit das gesamte Lebenswerk zu betrachten. Dabei muss man sicherlich nicht jede kleine Verfehlung betrachten, sondern nur die signifikanten und muss es auch immer in Kontext zur Zeit sehen, aber wer sie verschweigt betreibt Geschichtsfälschung.


Mit „kräftig Nachtreten“ meine ich allerdings die Art und Weise. In den Nachrichten würde sicherlich auch z.B. eine Verurteilung erwähnt, aber nicht mit Wertungen versehen wie „war ein Arschloch“ oder „unser Mitleid hält sich in Grenzen“. Eine solche Verrohung findet aber sehr stark im Netz statt.

Und im Falle von Gottschalk ist es doch so, dass er nie für irgendetwas verurteilt wurde (ist mir zumindest nicht bekannt). Er hat „nur“ Ansichten und Meinungen, die von dem abweichen, was inzwischen Usus ist. Das alleine ist aber noch kein Fehlverhalten, was in irgendeiner Form erwähnenswert wäre.


Ich hatte letztens den Thread zu Gottschalks Karriereende eröffnet, weil er dann doch eine große Persönlichkeit im deutschen Showgeschäft ist bzw. war. Er war nie unumstritten, auch als er noch kein sog. alter weißen Mann war, zuletzt hat er sich dann auch noch zum Tod der Kessler-Zwillinge wertend geäußert, was ich unpassend fand - jeder soll das für sich entscheiden, das geht niemanden etwas an - aber er ist und bleibt nun mal vor allem durch Wetten Dass in Erinnerung, die letzte große Show im deutschen TV.


Ich will mich da jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich glaube, es würde helfen, wenn sich irgendwann die Familie schützend vor eine Person gewissen Alters/Geistes stellt, die sich besser nicht mehr vor der Kamera äußert. Erinnert mich ein wenig an den Fall "Joe Biden", bei dem man auch nicht mehr wusste, ob er wusste, was er alles so von sich gibt.


Ist ein zweischneidiges Schwert. Man will auch älteren Menschen möglichst viel von dem lassen, was sie gerne machen möchten und ihnen die Entscheidung selbst überlassen. Ein „Du bist jetzt langsam zu alt, tu dies und das nicht mehr“ möchte man vermeiden.

Gleichzeitig fällt es vielen schwer, selbst den passenden Absprung zu finden. Ist im normalen Berufsleben nicht anders. Während einige tatsächlich erkennen, dass es sinnvoll sein kann, Altersteilzeit zu machen oder zum frühestmöglichen Renteneintritt zu gehen, arbeiten andere selbst mit Erkrankungen bis zum bitteren Ende weiter. Einige, weil sie es finanziell nicht können. Ganz viele aber auch, weil ihr Leben der Job ist und sie in ein tiefes Loch fallen, wenn der wegfällt. Darum ist - um bei prominenten Beispielen zu bleiben - auch Wolfgang Grupp wieder regelmäßig im Büro.


Also ich bin offen für ATZ, nur irgendwie missachtet man mich immer. :-)
15 - 15 oder so.

15 Jahre aktiv und 15 Jahre passiv klingen gut. Und in der aktiven Phase schonmal ein paar Gänge runterfahren :)

verposted o.T.

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 30.12.2025, 09:02 (vor 76 Tagen) @ FourrierTrans


Und wenn ich morgen meine Karre gegen einen Baum setze, dann hoffe ich, dass auf meiner Beerdigung ein paar nette Sachen über mich gesagt werden. Wenn Lars B aus der Mittelstufe dort auftaucht und sagt, dass ich Arschloch ihn immer gemobbt habe, dann stimmt das halt leider auch. Wenn ich ihn heute träfe, dann würde ich ihn übrigens um Entschuldigung bitten. Und dann würde ich mich freuen, wenn er später auf meiner Beerdigung sagt, dass ich wenigstens die Größe hatte, meine Verfehlungen einzugestehen.


Das würde ich auch nicht bestreiten wollen. Geht mir auch weniger um die Person, die ist sicherlich streitbar, sondern mehr um das, was seit einigen Jahren in so einem Kontext sofort folgt. Es werden die Messer gewetzt und 95% des Strangs drehen sich nicht um den Tod oder das Leben dieser Persönlichkeit, sondern darum, was rechts/links, rassistisch/liberal , gut/schlecht ist und jeder wirft jedem etwas vor. Obwohl der Ursprung des Posts ja eigentlich ein völlig anderer sein sollte, denn über diese Themen könnte man auch debattieren, ohne dafür eine Todesmeldung als Sprungbrett zu benutzen.

Ist wirklich wie bei Fackeln im Sturm, so vom Grundtenor her. "Oh tolles Hochzeitsfoto, wo haben Sie Ihre Frau kennengelernt?" ... "In Richmond, was machen sie denn bei den dreckigen Sklaventreibern?" ... "achso, Sie haben ein Sklaventreiberflittchen geheiratet, was sind Sie denn für ein Verräter?". Der Hintergrund des Gesprächsbeginns ein völlig unpolitischer, binnen weniger Minuten geht es dann um Politik und Verrat und man wünscht sich den Tod à la "ein Arschloch weniger, gut so". Ist in unserer Gesellschaft mittlerweile ganz genauso, man nehme exemplarisch diesen Strang. ;-)

Daher denke ich, hat Markus da sicherlich einen Punkt.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Dienstag, 30.12.2025, 08:30 (vor 76 Tagen) @ Schoeneschooh

Ich finde ja: Jeder muss sich auch nach seinem Tod an den Dingen messen lassen, die er im Laufe seines Lebens vollbracht hat. Sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne (ganz egal welcher Natur).

Ob man diese Dinge im Einzelfall dann im Internet kommentieren möchte, bleibt jedem selbst überlassen (solange man bei der Wahrheit bleibt). Genauso z.B. die Antwort auf die Frage, ob man weiterhin Filme von Frau Bardot schauen möchte.

Macht es wie ihr wollt! Ist in meinen Augen alles AGB-konform ;).

Und wenn ich morgen meine Karre gegen einen Baum setze, dann hoffe ich, dass auf meiner Beerdigung ein paar nette Sachen über mich gesagt werden. Wenn Lars B aus der Mittelstufe dort auftaucht und sagt, dass ich Arschloch ihn immer gemobbt habe, dann stimmt das halt leider auch. Wenn ich ihn heute träfe, dann würde ich ihn übrigens um Entschuldigung bitten. Und dann würde ich mich freuen, wenn er später auf meiner Beerdigung sagt, dass ich wenigstens die Größe hatte, meine Verfehlungen einzugestehen.

Ist der Kollege denn gesund, oder leidet er bis heute psychisch darunter? Diese Frage ist ja viel wichtiger als die, ob er dir verzeihen wird.

Gewisse Abwertungsmechaniken scheinen bei dir weiterhin verfestigt zu sein. Du reitest (auch in ganz anderen Threads wie diesem hier) systematisch darauf herum, dass ich einem anderen User schlicht eine Frage beantwortet habe. Der Smiley dahinter macht es es weder besser noch witziger.

Warum du das zum Anlass nimmst, dies immer wieder zu thematisieren, ist mir ein Rätsel. Mich trifft das nicht – falls das deine Absicht sein sollte. Aber andere könnte sowas treffen, wenn es über die einmalige Frotzelei (macht jeder mal und ist noch kein Mobbing, da bin ich auch nicht besser) übergeht in die dauerhafte, systematische. Genau das ist ein Kernmerkmal von Mobbingdynamiken: nicht argumentieren, sondern den anderen als Person delegitimieren.

Auf unserer ehemaligen Schule hat ein ehemaliges Mobbingopfer versucht, sich das Leben zu nehmen. Er ist schwer krank und in einer Psychiatrie untergebracht. Ich befürchte, dass sich nicht viel geändert hat und die heutigen Umstände in den Schulen nicht besser als damals sind.

Brigitte Bardot verstorben @ Schoeneschooh

Jos, Ort, Dienstag, 30.12.2025, 08:35 (vor 76 Tagen) @ markus
bearbeitet von Jos, Dienstag, 30.12.2025, 08:39

Gewisse Abwertungsmechaniken scheinen bei dir weiterhin verfestigt zu sein. Du reitest (auch in ganz anderen Threads wie diesem hier) systematisch darauf herum, dass ich einem anderen User schlicht eine Frage beantwortet habe. Der Smiley dahinter macht es es weder besser noch witziger.

Mach Dir nicht raus.
Es ist egozentrischer Unfug.

Brigitte Bardot verstorben

Pfostentreffer, Montag, 29.12.2025, 08:42 (vor 77 Tagen) @ markus

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.


Danke für die wichtige Ergänzung, die in den Nachrufen, die ich bisher überflogen habe, zu kurz kommt.
Dazu noch: Bardot ist nicht nur „negativ aufgefallen“ sondern wurde mehrfach von der französischen Justiz für ihre rassistischen und islamfeindlichen Aussagen und Passagen in ihren Büchern, belangt. Rechtskräftig verurteile Rassistin, meine Trauer hält sich in Grenzen.


Sie hat sich rassistisch geäußert und wurde dafür verurteilt. Das sie eine politisch ideologische und überzeugte Rassistin war, stelle ich in Frage bzw bezweifel ich. Zudem wurde sie sicherlich ganz anders sozialisiert bei diesem Alter.

Aber gut, da macht so manch einer keinen Unterschied draus.


Auf jeden Fall. Sie ist seit über 2 Jahrzehnten im Umfeld der grössten rechtsextremen Parteien und der wichtigsten französischen Nazi Familie, äussert sich regelmässig rassistisch und abwertend über Muslime, queere Menschen, Wohnungslose, Arbeitslose oder Linke.

Auf keinen Fall kann man da eine politische oder ideologische Rassistin vermuten. Komplett absurd der Gedanke.

Stattdessen ist das was noch gleich?


Ich finde es dennoch ebenfalls abscheulich, wenn man kurz nach dem Tod einer Person* sämtliche Verfehlungen hervorkramt und dann prinzipiell sagt, dass es schon den richtigen trifft. Sowas sollte man zu Lebzeiten kritisieren. Jetzt ist es doch eh zu spät, um eine Verhaltensänderung zu erwirken.

*ausgenommen irgendwelche Massenmörder, Kriegstreiber etc. Aber dafür wird wohl kaum jemand nen Trauer-Thread eröffnen.


Kann man natürlich so sehen. Muss man aber auch nicht.

Hat allerdings wenig mit dem zu tun, was ich geschrieben habe. Foreveralone hat behauptet, dass er keine rassistische Ideologie erkennen kann.

Ich habe dann begründet, dass man diese sehr wohl erkennen kann.

Ob es angebracht ist, darüber aktuell zu schreiben, musst du somit an einen anderen adressieren. Ich habe nur auf Foreveralone geantwortet und im Gegenzug gefragt, was es anders sein soll als die ultraoffensichtliche rechte Ideologie.

Darauf wird er natürlich keine Antwort geben, weil es keine sinnvolle gibt.

Das andere ist wie gesagt nicht mein Thema und solltest du dann sinnvollerweise an diejenigen richten, die damit begonnen haben.

Deine Unterstellung, dass ich oder jemand anderes hier geschrieben hätten "dass es schon den richtigen trifft" hat übrigens ziemlich dicke Schnittmengen mit dem rhetorischen Methoden der Rechtsextremisten. Just saying.


Es wäre, bevor man sich persönlich auf den Schlips getreten fühlt, immer hilfreich, genau zu lesen, was da steht.
Da steht nicht „Pfostentreffer hat xy gesagt“. Es ist auch nicht automatisch ein bestimmter User gemeint, nur weil unter ihm eine Antwort steht (denn irgendwo muss man auf Antworten klicken). Da steht ganz allgemein, dass ich es falsch finde, wenn man prinzipiell (das Wort habe ich bewusst davor gesetzt) sagt, dass es schon den richtigen trifft.

And again.

Keine Ahnung, warum du mir unterstellst, ich fühle mich auf den Schlips getreten.

Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass ich der falsche Adressat bin, da ich weder das Thema hier eingebracht noch "sämtliche ihrer Verfehlungen" aufgezählt, sondern nur inhaltlich Forevers "Theorie" widerlegt habe.

Was ist sonst dein Vorschlag: Jedes Mal, wenn jemand öffentliches stirbt, muss man Falschaussagen, die darauf abzielen, Rechtsextremes Verhalten zu normalisieren, einfach stehen lassen? Oder bestenfalls unterstützen? Weil mehr Möglichkeiten gibt es ja nicht, wenn du es falsch findest, die Realität wider zu geben. Ernstgemeinte Frage.


Interessant ist auch, dass es hier daran immer nur Kritik gibt, wenn man die verstorbenen im rechten Spektrum waren.


Dan kommen immer die gleichen User um die Ecke und sagen: Hey, aber das waren doch keine echten Rassisten. Und bitte nicht schlecht über Verstorbene reden. Während exakt die gleichen user sonst auf dem "das wird man ja wohl noch sagen dürfen" und "man muss alles 1000 Mal ansprechen, also nur das, was diese bösen Ausländer machen!" Zug unterwegs sind.

So ganz allgemein gesprochen.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Montag, 29.12.2025, 09:05 (vor 77 Tagen) @ Pfostentreffer

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.


Danke für die wichtige Ergänzung, die in den Nachrufen, die ich bisher überflogen habe, zu kurz kommt.
Dazu noch: Bardot ist nicht nur „negativ aufgefallen“ sondern wurde mehrfach von der französischen Justiz für ihre rassistischen und islamfeindlichen Aussagen und Passagen in ihren Büchern, belangt. Rechtskräftig verurteile Rassistin, meine Trauer hält sich in Grenzen.


Sie hat sich rassistisch geäußert und wurde dafür verurteilt. Das sie eine politisch ideologische und überzeugte Rassistin war, stelle ich in Frage bzw bezweifel ich. Zudem wurde sie sicherlich ganz anders sozialisiert bei diesem Alter.

Aber gut, da macht so manch einer keinen Unterschied draus.


Auf jeden Fall. Sie ist seit über 2 Jahrzehnten im Umfeld der grössten rechtsextremen Parteien und der wichtigsten französischen Nazi Familie, äussert sich regelmässig rassistisch und abwertend über Muslime, queere Menschen, Wohnungslose, Arbeitslose oder Linke.

Auf keinen Fall kann man da eine politische oder ideologische Rassistin vermuten. Komplett absurd der Gedanke.

Stattdessen ist das was noch gleich?


Ich finde es dennoch ebenfalls abscheulich, wenn man kurz nach dem Tod einer Person* sämtliche Verfehlungen hervorkramt und dann prinzipiell sagt, dass es schon den richtigen trifft. Sowas sollte man zu Lebzeiten kritisieren. Jetzt ist es doch eh zu spät, um eine Verhaltensänderung zu erwirken.

*ausgenommen irgendwelche Massenmörder, Kriegstreiber etc. Aber dafür wird wohl kaum jemand nen Trauer-Thread eröffnen.


Kann man natürlich so sehen. Muss man aber auch nicht.

Hat allerdings wenig mit dem zu tun, was ich geschrieben habe. Foreveralone hat behauptet, dass er keine rassistische Ideologie erkennen kann.

Ich habe dann begründet, dass man diese sehr wohl erkennen kann.

Ob es angebracht ist, darüber aktuell zu schreiben, musst du somit an einen anderen adressieren. Ich habe nur auf Foreveralone geantwortet und im Gegenzug gefragt, was es anders sein soll als die ultraoffensichtliche rechte Ideologie.

Darauf wird er natürlich keine Antwort geben, weil es keine sinnvolle gibt.

Das andere ist wie gesagt nicht mein Thema und solltest du dann sinnvollerweise an diejenigen richten, die damit begonnen haben.

Deine Unterstellung, dass ich oder jemand anderes hier geschrieben hätten "dass es schon den richtigen trifft" hat übrigens ziemlich dicke Schnittmengen mit dem rhetorischen Methoden der Rechtsextremisten. Just saying.


Es wäre, bevor man sich persönlich auf den Schlips getreten fühlt, immer hilfreich, genau zu lesen, was da steht.
Da steht nicht „Pfostentreffer hat xy gesagt“. Es ist auch nicht automatisch ein bestimmter User gemeint, nur weil unter ihm eine Antwort steht (denn irgendwo muss man auf Antworten klicken). Da steht ganz allgemein, dass ich es falsch finde, wenn man prinzipiell (das Wort habe ich bewusst davor gesetzt) sagt, dass es schon den richtigen trifft.


And again.

Keine Ahnung, warum du mir unterstellst, ich fühle mich auf den Schlips getreten.

Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass ich der falsche Adressat bin, da ich weder das Thema hier eingebracht noch "sämtliche ihrer Verfehlungen" aufgezählt, sondern nur inhaltlich Forevers "Theorie" widerlegt habe.

Was ist sonst dein Vorschlag: Jedes Mal, wenn jemand öffentliches stirbt, muss man Falschaussagen, die darauf abzielen, Rechtsextremes Verhalten zu normalisieren, einfach stehen lassen? Oder bestenfalls unterstützen? Weil mehr Möglichkeiten gibt es ja nicht, wenn du es falsch findest, die Realität wider zu geben. Ernstgemeinte Frage.


Interessant ist auch, dass es hier daran immer nur Kritik gibt, wenn man die verstorbenen im rechten Spektrum waren.


Dan kommen immer die gleichen User um die Ecke und sagen: Hey, aber das waren doch keine echten Rassisten. Und bitte nicht schlecht über Verstorbene reden. Während exakt die gleichen user sonst auf dem "das wird man ja wohl noch sagen dürfen" und "man muss alles 1000 Mal ansprechen, also nur das, was diese bösen Ausländer machen!" Zug unterwegs sind.

So ganz allgemein gesprochen.

Ich weiß zu wenig über die Schauspielerin um das inhaltlich zu bewerten und will mich inhaltlich gar nicht einmischen. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass du in Forevers Aussage zu viel hinein interpretierst. Ich verstehe aber durchaus, was du meinst.

Brigitte Bardot verstorben

sepos, Saarlandstraße, Montag, 29.12.2025, 08:02 (vor 77 Tagen) @ markus

Wenn man etwas prinzipiell zustimmt, bedeutet das, dass man es aufgrund des bisher Bekannten befürwortet.
Bisher sehe ich hier keinen Beitrag, der den Tod von BB befürwortet.
Zeigst du ihn mir? Ansonsten ist dein Beitrag einfach nur mies.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Montag, 29.12.2025, 08:19 (vor 77 Tagen) @ sepos

Wenn man etwas prinzipiell zustimmt, bedeutet das, dass man es aufgrund des bisher Bekannten befürwortet.
Bisher sehe ich hier keinen Beitrag, der den Tod von BB befürwortet.
Zeigst du ihn mir? Ansonsten ist dein Beitrag einfach nur mies.

Das bisher Bekannte muss sich weder auf eine bestimmt Person noch auf diesen konkreten Thread beziehen. Mir ist bekannt, dass wir diese Diskussionen schon in anderen Threads hatten. Es ist inzwischen üblich geworden (nicht nur hier, auch auf Twitter und Co), dass man unter Nachrufen gerne nachtritt. Ich habe darauf allgemein Aufmerksam machen wollen.

Brigitte Bardot verstorben

sepos, Saarlandstraße, Montag, 29.12.2025, 10:18 (vor 77 Tagen) @ markus

Nachtreten auch eine wertendes Verb deinerseits. Hier wurden nur zur Person BB gehörende Informationen erwähnt. Du willst es einfach nicht verstehen, dass du hier die bisher recht nüchterne Abhandlung der BB hier mit ungewollter Schärfe versehen hast.
Merkst du vielleicht auch dem Gegenwind, dass dein Standpunkt hier etwas exklusiver ist. Denk mal drüber nach, lern draus und mach es beim nächsten Mal besser. Bekommst bestimmt nochmal die Chance ;)

Brigitte Bardot verstorben

markus, Montag, 29.12.2025, 10:30 (vor 77 Tagen) @ sepos

Nachtreten auch eine wertendes Verb deinerseits. Hier wurden nur zur Person BB gehörende Informationen erwähnt. Du willst es einfach nicht verstehen, dass du hier die bisher recht nüchterne Abhandlung der BB hier mit ungewollter Schärfe versehen hast.
Merkst du vielleicht auch dem Gegenwind, dass dein Standpunkt hier etwas exklusiver ist. Denk mal drüber nach, lern draus und mach es beim nächsten Mal besser. Bekommst bestimmt nochmal die Chance ;)

Du, es ist mir vollkommen wumpe, ob von zehn Usern die überwiegende Zahl eine andere oder die gleiche Meinung haben. Du kannst das ja so machen und immer dem Herdentrieb folgen.

Brigitte Bardot verstorben

Kutte92-, Münster, Montag, 29.12.2025, 08:35 (vor 77 Tagen) @ markus

Wenn man etwas prinzipiell zustimmt, bedeutet das, dass man es aufgrund des bisher Bekannten befürwortet.
Bisher sehe ich hier keinen Beitrag, der den Tod von BB befürwortet.
Zeigst du ihn mir? Ansonsten ist dein Beitrag einfach nur mies.


Das bisher Bekannte muss sich weder auf eine bestimmt Person noch auf diesen konkreten Thread beziehen. Mir ist bekannt, dass wir diese Diskussionen schon in anderen Threads hatten. Es ist inzwischen üblich geworden (nicht nur hier, auch auf Twitter und Co), dass man unter Nachrufen gerne nachtritt. Ich habe darauf allgemein Aufmerksam machen wollen.

Ich verstehe aber auch dein Problem nicht so richtig.

Wenn jemand ein Arschloch war, dann war er halt ein Arschloch. Und dann kann man das auch erwähnen. Auch nach dem Tod. Das hat doch nichts mit "Nachtreten" zu tun.

Es gibt kaum einen dümmeren Spruch als "über die Toten nur Gutes".

Brigitte Bardot verstorben

Jos, Ort, Montag, 29.12.2025, 09:31 (vor 77 Tagen) @ Kutte92-

Wenn man etwas prinzipiell zustimmt, bedeutet das, dass man es aufgrund des bisher Bekannten befürwortet.
Bisher sehe ich hier keinen Beitrag, der den Tod von BB befürwortet.
Zeigst du ihn mir? Ansonsten ist dein Beitrag einfach nur mies.


Das bisher Bekannte muss sich weder auf eine bestimmt Person noch auf diesen konkreten Thread beziehen. Mir ist bekannt, dass wir diese Diskussionen schon in anderen Threads hatten. Es ist inzwischen üblich geworden (nicht nur hier, auch auf Twitter und Co), dass man unter Nachrufen gerne nachtritt. Ich habe darauf allgemein Aufmerksam machen wollen.


Ich verstehe aber auch dein Problem nicht so richtig.

Wenn jemand ein Arschloch war, dann war er halt ein Arschloch. Und dann kann man das auch erwähnen. Auch nach dem Tod. Das hat doch nichts mit "Nachtreten" zu tun.

Es gibt kaum einen dümmeren Spruch als "über die Toten nur Gutes".

Irgendjemand hat hier doch auch erklärt, dass es ein Übersetzungsfehler wäre und es nicht heißt, dass man über Tote nichts Schlechtes sagen soll, sondern dass man nichts Falsches sagen soll, da sich der Verstorbene nicht mehr wehren kann.

Brigitte Bardot verstorben

Kutte92-, Münster, Montag, 29.12.2025, 09:36 (vor 77 Tagen) @ Jos

Wenn man etwas prinzipiell zustimmt, bedeutet das, dass man es aufgrund des bisher Bekannten befürwortet.
Bisher sehe ich hier keinen Beitrag, der den Tod von BB befürwortet.
Zeigst du ihn mir? Ansonsten ist dein Beitrag einfach nur mies.


Das bisher Bekannte muss sich weder auf eine bestimmt Person noch auf diesen konkreten Thread beziehen. Mir ist bekannt, dass wir diese Diskussionen schon in anderen Threads hatten. Es ist inzwischen üblich geworden (nicht nur hier, auch auf Twitter und Co), dass man unter Nachrufen gerne nachtritt. Ich habe darauf allgemein Aufmerksam machen wollen.


Ich verstehe aber auch dein Problem nicht so richtig.

Wenn jemand ein Arschloch war, dann war er halt ein Arschloch. Und dann kann man das auch erwähnen. Auch nach dem Tod. Das hat doch nichts mit "Nachtreten" zu tun.

Es gibt kaum einen dümmeren Spruch als "über die Toten nur Gutes".


Irgendjemand hat hier doch auch erklärt, dass es ein Übersetzungsfehler wäre und es nicht heißt, dass man über Tote nichts Schlechtes sagen soll, sondern dass man nichts Falsches sagen soll, da sich der Verstorbene nicht mehr wehren kann.

Das höre ich zum ersten Mal. Und ist wohl Unsinn, nehme ich an.

Die Redewendung kommt aus dem Lateinischen: "De mortuis nil nisi bene"
Frei übersetzt: "Von den Toten nichts außer Gutes"

Es geht ursprünglich um um Respekt und Pietät. Welches manche Leute auch nach dem Tod eben nicht verdienen.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Montag, 29.12.2025, 10:06 (vor 77 Tagen) @ Kutte92-

Wenn man etwas prinzipiell zustimmt, bedeutet das, dass man es aufgrund des bisher Bekannten befürwortet.
Bisher sehe ich hier keinen Beitrag, der den Tod von BB befürwortet.
Zeigst du ihn mir? Ansonsten ist dein Beitrag einfach nur mies.


Das bisher Bekannte muss sich weder auf eine bestimmt Person noch auf diesen konkreten Thread beziehen. Mir ist bekannt, dass wir diese Diskussionen schon in anderen Threads hatten. Es ist inzwischen üblich geworden (nicht nur hier, auch auf Twitter und Co), dass man unter Nachrufen gerne nachtritt. Ich habe darauf allgemein Aufmerksam machen wollen.


Ich verstehe aber auch dein Problem nicht so richtig.

Wenn jemand ein Arschloch war, dann war er halt ein Arschloch. Und dann kann man das auch erwähnen. Auch nach dem Tod. Das hat doch nichts mit "Nachtreten" zu tun.

Es gibt kaum einen dümmeren Spruch als "über die Toten nur Gutes".


Irgendjemand hat hier doch auch erklärt, dass es ein Übersetzungsfehler wäre und es nicht heißt, dass man über Tote nichts Schlechtes sagen soll, sondern dass man nichts Falsches sagen soll, da sich der Verstorbene nicht mehr wehren kann.


Das höre ich zum ersten Mal. Und ist wohl Unsinn, nehme ich an.

Die Redewendung kommt aus dem Lateinischen: "De mortuis nil nisi bene"
Frei übersetzt: "Von den Toten nichts außer Gutes"

Es geht ursprünglich um um Respekt und Pietät. Welches manche Leute auch nach dem Tod eben nicht verdienen.

Die gibt es tatsächlich. Aber wie oben angedeutet würde ich das eingrenzen auf z.B. Kriegsverbrecher und Massenmörder, die tatsächlich keinerlei Respekt verdient haben.

Brigitte Bardot verstorben

Gargamel09, Montag, 29.12.2025, 10:12 (vor 77 Tagen) @ markus

Das höre ich zum ersten Mal. Und ist wohl Unsinn, nehme ich an.

Die Redewendung kommt aus dem Lateinischen: "De mortuis nil nisi bene"
Frei übersetzt: "Von den Toten nichts außer Gutes"

Es geht ursprünglich um um Respekt und Pietät. Welches manche Leute auch nach dem Tod eben nicht verdienen.


Die gibt es tatsächlich. Aber wie oben angedeutet würde ich das eingrenzen auf z.B. Kriegsverbrecher und Massenmörder, die tatsächlich keinerlei Respekt verdient haben.

Das wäre schön, wird aber selbst von oberster Stelle nicht vorgelebt, wie zuletzt, als der US Amerikanische Regisseur Reiner und seine Frau von ihrem Sohn kaltblütig ermordet wurde. Da waren selbst MAGA Leute "erschüttert" wie Trump darauf reagiert hat, aber den stört sowas ja nicht, der legt dann eher noch nach.

Bei öffentlichen Personen kann eben leichter etwas Negatives gefunden werden und wenn die Person dann auch noch polarisiert hat, wird es nicht nur Mitleidsbekundungen geben.

Dass jeder glücklich sein sollte, wenn Putin, Kim und Konsorten dem Teufel Hallo sagen, dürfte zumindest hier Konsens sein.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Montag, 29.12.2025, 11:08 (vor 77 Tagen) @ Gargamel09

Das höre ich zum ersten Mal. Und ist wohl Unsinn, nehme ich an.

Die Redewendung kommt aus dem Lateinischen: "De mortuis nil nisi bene"
Frei übersetzt: "Von den Toten nichts außer Gutes"

Es geht ursprünglich um um Respekt und Pietät. Welches manche Leute auch nach dem Tod eben nicht verdienen.


Die gibt es tatsächlich. Aber wie oben angedeutet würde ich das eingrenzen auf z.B. Kriegsverbrecher und Massenmörder, die tatsächlich keinerlei Respekt verdient haben.


Das wäre schön, wird aber selbst von oberster Stelle nicht vorgelebt, wie zuletzt, als der US Amerikanische Regisseur Reiner und seine Frau von ihrem Sohn kaltblütig ermordet wurde. Da waren selbst MAGA Leute "erschüttert" wie Trump darauf reagiert hat, aber den stört sowas ja nicht, der legt dann eher noch nach.

Bei öffentlichen Personen kann eben leichter etwas Negatives gefunden werden und wenn die Person dann auch noch polarisiert hat, wird es nicht nur Mitleidsbekundungen geben.

Dass jeder glücklich sein sollte, wenn Putin, Kim und Konsorten dem Teufel Hallo sagen, dürfte zumindest hier Konsens sein.

Ja. Trump stachelt die Leute dadurch zusätzlich an. Und oft wird auch nur danach differenziert, ob die Person Schnittmengen zu eigenen Interessen hat oder nicht.

Und dass jede Menge Schauspieler und auch Sänger falsch abgebogen sind, wissen wir ja spätestens seit Corona. Xavier Naidoo sprach davon, dass die Erde eine Scheibe sei. Denn würde eine Kugel mit einer irren Geschwindigkeit von über 1.000 km/h um sich selbst drehen, müsste ja alles aufgrund der Fliehkräfte wegfliegen.

Diese Leute sind dann „nur“ schlicht in der Birne. Kein Vergleich zu den o.g. Typen, die nicht nur dummes Zeug erzählen, sondern schlimme Dinge tun.

Brigitte Bardot verstorben

Blarry, Essen, Montag, 29.12.2025, 09:53 (vor 77 Tagen) @ Kutte92-

Nur, dass das "bene" in dem Zitat im Original kein Objekt darstellt, sondern ein Adverb. Das ist keine inhaltliche Vorgabe, nur die guten Dinge über den Verstorbenen erzählen zu dürfen, sondern es geht darin um die Form, nämlich "gut" im Sinne einer dem Anlass angemessenen würdevollen Ausdrucksweise. Eine weniger irreführende Übersetzung wäre "sprich nur gut (oder "richtig") über die Toten".

Im Übrigen werden in jedem seriösen Nachruf auch die kritischen Seiten einer verstorbenen Persönlichkeit angesprochen. Das wüsste man, wenn man ab und zu Zeitungen oder Nachrichten lesen täte.

Brigitte Bardot verstorben

DieRoteKarteZahlIch, UK, Dienstag, 30.12.2025, 00:57 (vor 76 Tagen) @ Blarry

+1

Eben, und dies ist nicht zu verwechseln mit keine Kritik oder Kritik ohne den gebotenen Ton zu waren.

Brigitte Bardot verstorben

Jos, Ort, Montag, 29.12.2025, 09:47 (vor 77 Tagen) @ Kutte92-


Irgendjemand hat hier doch auch erklärt, dass es ein Übersetzungsfehler wäre und es nicht heißt, dass man über Tote nichts Schlechtes sagen soll, sondern dass man nichts Falsches sagen soll, da sich der Verstorbene nicht mehr wehren kann.


Das höre ich zum ersten Mal. Und ist wohl Unsinn, nehme ich an.

Die Redewendung kommt aus dem Lateinischen: "De mortuis nil nisi bene"
Frei übersetzt: "Von den Toten nichts außer Gutes"

Es geht ursprünglich um um Respekt und Pietät. Welches manche Leute auch nach dem Tod eben nicht verdienen.

https://www.kirchenblatt.ch/themen/news/martin-werlen-auch-ueber-tote-darf-man-negatives-sagen-aber-auf-gute-weise

Martin Werlen:
Auch über Tote darf man Negatives sagen – aber auf gute Weise
Von allen Menschen – uns selbst eingeschlossen – gibt’s nicht nur Gutes zu berichten. Damit tun wir uns schwer. Darüber stolpern wir auch immer wieder. Wir erzählen auch Schlechtes über andere. Und wenn es uns nicht gefällt, dass andere auch Schlechtes über einen verstorbenen Menschen erzählen, über den wir nichts Schlechtes hören wollen, nehmen wir gern eine Redewendung zu Hilfe: «De mortuis nil nisi bene.»

«Von den Toten nichts ausser auf gute Weise»
In der deutschen Sprache wird diese Redewendung oft übersetzt mit: «Von den Toten soll man nur Gutes reden.» Gerade das aber meint sie nicht. Würde man diese häufig gehörte Version zurück in die lateinische Sprache übersetzen, würde sie lauten: «De mortuis nullum nisi bonum.» Wenn man von den Toten nur Gutes sprechen könnte, wäre eine Geschichtsschreibung schlicht unmöglich.

Richtig übersetzt bedeutet die Redewendung: «Von den Toten nichts ausser auf gute Weise.» Das lateinische Worte «bene» ist ein Adverb und kennzeichnet die Art des Sprechens. Also nicht voller Hass von den Toten sprechen, sondern ihnen in einer wohlwollenden Weise gerecht werden. Dass man nichts Unwahres von den Toten spricht, das ist für den vorsokratischen Autor eine Selbstverständlichkeit.

Brigitte Bardot verstorben

Kutte92-, Münster, Montag, 29.12.2025, 09:54 (vor 77 Tagen) @ Jos

Kirchenblatt :))))))

Ich sag ja, Unsinn.

Brigitte Bardot verstorben

tim86, Hamburg, Dienstag, 30.12.2025, 09:54 (vor 76 Tagen) @ Kutte92-

Kirchenblatt :))))))

Ich sag ja, Unsinn.

Dennoch hat es hier recht bene ist ein Adverb und bezieht sich somit auf das Verb und nicht auf das Objekt.

Aber evtl. magst du die Zeit(leider nur kurz unten) lieber als Quelle.

https://www.zeit.de/2001/29/200129_robertleicht_0712.xml

Oder die Jüdische Allgemeine:
https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/meister-der-sprach-gewalt/?brid=7bT41oUqlFhGYZqmIiiTxA

Brigitte Bardot verstorben

Blarry, Essen, Montag, 29.12.2025, 09:53 (vor 77 Tagen) @ Jos

Danke, Du warst schneller.

Brigitte Bardot verstorben

Foreveralone, Dortmund, Montag, 29.12.2025, 09:01 (vor 77 Tagen) @ Kutte92-

Wenn man etwas prinzipiell zustimmt, bedeutet das, dass man es aufgrund des bisher Bekannten befürwortet.
Bisher sehe ich hier keinen Beitrag, der den Tod von BB befürwortet.
Zeigst du ihn mir? Ansonsten ist dein Beitrag einfach nur mies.


Das bisher Bekannte muss sich weder auf eine bestimmt Person noch auf diesen konkreten Thread beziehen. Mir ist bekannt, dass wir diese Diskussionen schon in anderen Threads hatten. Es ist inzwischen üblich geworden (nicht nur hier, auch auf Twitter und Co), dass man unter Nachrufen gerne nachtritt. Ich habe darauf allgemein Aufmerksam machen wollen.


Ich verstehe aber auch dein Problem nicht so richtig.

Wenn jemand ein Arschloch war, dann war er halt ein Arschloch. Und dann kann man das auch erwähnen. Auch nach dem Tod. Das hat doch nichts mit "Nachtreten" zu tun.

Es gibt kaum einen dümmeren Spruch als "über die Toten nur Gutes".

Wobei das mit dem "Arschloch" auch immer ne höchst individuelle Angelegenheit ist.

In Foren auch mal so etwas zu erwähnen, find ich aber vollkommen ok, im Kreis von Angehörigen als Dritter so etwa zu erwähnen....eher naja.

Brigitte Bardot verstorben

Liberogrande, Montag, 29.12.2025, 09:51 (vor 77 Tagen) @ Foreveralone

Ist ja z.B. auch bei Personen des öffentlichen Lebens etwas anderes. Wenn die etwas rassistische Oma aus der Nachbarschaft stirbt, wäre es natürlich unangebracht, den Angehörigen ungefragt ihre Verfehlungen aufzulisten. Wenn eine Person des öffentlichen Lebens stirbt und überall die Lebensleistung gewürdigt wird, kann man im öffentlichen Raum auch auf negative Seiten hinweisen. Es sollte halt nicht kleinlich werden, aber wiederholte Verurteilungen wegen rassistischer Äußerungen kann man schon erwähnen.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Montag, 29.12.2025, 08:44 (vor 77 Tagen) @ Kutte92-

Wenn man etwas prinzipiell zustimmt, bedeutet das, dass man es aufgrund des bisher Bekannten befürwortet.
Bisher sehe ich hier keinen Beitrag, der den Tod von BB befürwortet.
Zeigst du ihn mir? Ansonsten ist dein Beitrag einfach nur mies.


Das bisher Bekannte muss sich weder auf eine bestimmt Person noch auf diesen konkreten Thread beziehen. Mir ist bekannt, dass wir diese Diskussionen schon in anderen Threads hatten. Es ist inzwischen üblich geworden (nicht nur hier, auch auf Twitter und Co), dass man unter Nachrufen gerne nachtritt. Ich habe darauf allgemein Aufmerksam machen wollen.


Ich verstehe aber auch dein Problem nicht so richtig.

Wenn jemand ein Arschloch war, dann war er halt ein Arschloch. Und dann kann man das auch erwähnen. Auch nach dem Tod. Das hat doch nichts mit "Nachtreten" zu tun.

Es gibt kaum einen dümmeren Spruch als "über die Toten nur Gutes".

Dass jemand ein „Arschloch“ war, ist eine Wertung, keine Einordnung.
Man kann das äußern – man muss es aber nicht, und man darf das auch kritisieren.

hast Du eigentlich in den letzten 25 Jahren als Ergebnis einer Diskussion Deine Meinung mal auch nur bißchen geändert?

Jos, Ort, Montag, 29.12.2025, 09:07 (vor 77 Tagen) @ markus

Eine Antwort von Dir ist nicht notwendig, weil ich auch eine Diskussion mit Dir nicht interessiert bin, weil sie mir sinnlos erscheint.

hast Du eigentlich in den letzten 25 Jahren als Ergebnis einer Diskussion Deine Meinung mal auch nur bißchen geändert?

markus, Montag, 29.12.2025, 09:09 (vor 77 Tagen) @ Jos

Eine Antwort von Dir ist nicht notwendig, weil ich auch eine Diskussion mit Dir nicht interessiert bin, weil sie mir sinnlos erscheint.

1. Ja.
2. Warum schreibst du dann einen solchen Unfug?

Brigitte Bardot verstorben

haweka, Montag, 29.12.2025, 01:14 (vor 77 Tagen) @ markus

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.


Danke für die wichtige Ergänzung, die in den Nachrufen, die ich bisher überflogen habe, zu kurz kommt.
Dazu noch: Bardot ist nicht nur „negativ aufgefallen“ sondern wurde mehrfach von der französischen Justiz für ihre rassistischen und islamfeindlichen Aussagen und Passagen in ihren Büchern, belangt. Rechtskräftig verurteile Rassistin, meine Trauer hält sich in Grenzen.


Sie hat sich rassistisch geäußert und wurde dafür verurteilt. Das sie eine politisch ideologische und überzeugte Rassistin war, stelle ich in Frage bzw bezweifel ich. Zudem wurde sie sicherlich ganz anders sozialisiert bei diesem Alter.

Aber gut, da macht so manch einer keinen Unterschied draus.


Auf jeden Fall. Sie ist seit über 2 Jahrzehnten im Umfeld der grössten rechtsextremen Parteien und der wichtigsten französischen Nazi Familie, äussert sich regelmässig rassistisch und abwertend über Muslime, queere Menschen, Wohnungslose, Arbeitslose oder Linke.

Auf keinen Fall kann man da eine politische oder ideologische Rassistin vermuten. Komplett absurd der Gedanke.

Stattdessen ist das was noch gleich?


Ich finde es dennoch ebenfalls abscheulich, wenn man kurz nach dem Tod einer Person* sämtliche Verfehlungen hervorkramt und dann prinzipiell sagt, dass es schon den richtigen trifft. Sowas sollte man zu Lebzeiten kritisieren. Jetzt ist es doch eh zu spät, um eine Verhaltensänderung zu erwirken.

Dass es schon den richtigen trifft, hat niemand geschrieben. Es wurde etwas eingeordnet, aber NIEMAND hat geschrieben, DASS ES SCHON DEN RICHTIGEN TRIFFT. NIEMAND.

Das, unabhängig vom Thema, dich die Argumente deiner Diskussionspartner nie überzeugten, fand ich hin und wieder noch amüsant. Das du mittlerweile die Aussagen anderer Foristen immer so interpretierst, um möglichst viel Aufmerksamkeit und Aufregung zu erzeugen, ist peinlich und nervt.

Brigitte Bardot verstorben

markus, Montag, 29.12.2025, 08:36 (vor 77 Tagen) @ haweka

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.


Danke für die wichtige Ergänzung, die in den Nachrufen, die ich bisher überflogen habe, zu kurz kommt.
Dazu noch: Bardot ist nicht nur „negativ aufgefallen“ sondern wurde mehrfach von der französischen Justiz für ihre rassistischen und islamfeindlichen Aussagen und Passagen in ihren Büchern, belangt. Rechtskräftig verurteile Rassistin, meine Trauer hält sich in Grenzen.


Sie hat sich rassistisch geäußert und wurde dafür verurteilt. Das sie eine politisch ideologische und überzeugte Rassistin war, stelle ich in Frage bzw bezweifel ich. Zudem wurde sie sicherlich ganz anders sozialisiert bei diesem Alter.

Aber gut, da macht so manch einer keinen Unterschied draus.


Auf jeden Fall. Sie ist seit über 2 Jahrzehnten im Umfeld der grössten rechtsextremen Parteien und der wichtigsten französischen Nazi Familie, äussert sich regelmässig rassistisch und abwertend über Muslime, queere Menschen, Wohnungslose, Arbeitslose oder Linke.

Auf keinen Fall kann man da eine politische oder ideologische Rassistin vermuten. Komplett absurd der Gedanke.

Stattdessen ist das was noch gleich?


Ich finde es dennoch ebenfalls abscheulich, wenn man kurz nach dem Tod einer Person* sämtliche Verfehlungen hervorkramt und dann prinzipiell sagt, dass es schon den richtigen trifft. Sowas sollte man zu Lebzeiten kritisieren. Jetzt ist es doch eh zu spät, um eine Verhaltensänderung zu erwirken.


Dass es schon den richtigen trifft, hat niemand geschrieben. Es wurde etwas eingeordnet, aber NIEMAND hat geschrieben, DASS ES SCHON DEN RICHTIGEN TRIFFT. NIEMAND.

Das, unabhängig vom Thema, dich die Argumente deiner Diskussionspartner nie überzeugten, fand ich hin und wieder noch amüsant. Das du mittlerweile die Aussagen anderer Foristen immer so interpretierst, um möglichst viel Aufmerksamkeit und Aufregung zu erzeugen, ist peinlich und nervt.

Wie oben schon angedeutet:
Ich habe bewusst „prinzipiell“ geschrieben, weil ich keine wörtliche Aussage zitiert habe, sondern eine grundsätzliche Haltung bzw. Wirkung beschrieben habe.
Wenn du das anders wahrnimmst, ist das okay – persönliche Unterstellungen halte ich dennoch für unnötig.

Brigitte Bardot verstorben

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Sonntag, 28.12.2025, 23:52 (vor 77 Tagen) @ markus

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.


Danke für die wichtige Ergänzung, die in den Nachrufen, die ich bisher überflogen habe, zu kurz kommt.
Dazu noch: Bardot ist nicht nur „negativ aufgefallen“ sondern wurde mehrfach von der französischen Justiz für ihre rassistischen und islamfeindlichen Aussagen und Passagen in ihren Büchern, belangt. Rechtskräftig verurteile Rassistin, meine Trauer hält sich in Grenzen.


Sie hat sich rassistisch geäußert und wurde dafür verurteilt. Das sie eine politisch ideologische und überzeugte Rassistin war, stelle ich in Frage bzw bezweifel ich. Zudem wurde sie sicherlich ganz anders sozialisiert bei diesem Alter.

Aber gut, da macht so manch einer keinen Unterschied draus.


Auf jeden Fall. Sie ist seit über 2 Jahrzehnten im Umfeld der grössten rechtsextremen Parteien und der wichtigsten französischen Nazi Familie, äussert sich regelmässig rassistisch und abwertend über Muslime, queere Menschen, Wohnungslose, Arbeitslose oder Linke.

Auf keinen Fall kann man da eine politische oder ideologische Rassistin vermuten. Komplett absurd der Gedanke.

Stattdessen ist das was noch gleich?


Ich finde es dennoch ebenfalls abscheulich, wenn man kurz nach dem Tod einer Person* sämtliche Verfehlungen hervorkramt und dann prinzipiell sagt, dass es schon den richtigen trifft. Sowas sollte man zu Lebzeiten kritisieren. Jetzt ist es doch eh zu spät, um eine Verhaltensänderung zu erwirken.

*ausgenommen irgendwelche Massenmörder, Kriegstreiber etc. Aber dafür wird wohl kaum jemand nen Trauer-Thread eröffnen.

Ah so. Und wenn Bernd Höcke irgendwann mal verstirbt, dann muss ich mir anhören, was für ein toller Lehrer er einst mal war?

Brigitte Bardot verstorben

Kutte92-, Münster, Sonntag, 28.12.2025, 14:37 (vor 78 Tagen) @ LeDavide

Rechtskräftig verurteile Rassistin, meine Trauer hält sich in Grenzen.

Naja, man muss da schon ein bisschen differenzieren.

Einiges war sicherlich daneben, z.B. pauschal alle Einwohner von La Reunion als "Wilde" zu bezeichnen, weil dort teilweise grauenhaft mit Tieren umgegangen wird, ist sicherlich drüber.

Aber sie hat beispielsweise auch gefordert, dass Tiere vor dem Schächten betäubt werden sollten, weil es sich sonst um eine barbarische Tierquälerei handelt.

Das würde ich jederzeit unterschreiben, wurde ihr aber als Rassismus/Islamfeindlichkeit/Antisemitismus ausgelegt.

Brigitte Bardot verstorben

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 28.12.2025, 14:10 (vor 78 Tagen) @ PaBe

Quelle: SpOn

Das Jahr endet noch einmal mit einem Knall. Im stolzen Alter von 91 ist die - vermutlich - berühmteste Französin der Welt gestorben.

Die Welt verliert mit ihr eine großartige Filmikone und extrem arrangierte Tierschützerin.

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.

Ruhe in Frieden Legende.

Irgend wann gehen alle und nicht immer wird man mit dem alter weiser.
Aber auf jeden fall eine Ikone.

Brigitte Bardot verstorben

Ulrich, Sonntag, 28.12.2025, 14:21 (vor 78 Tagen) @ Garum

Quelle: SpOn

Das Jahr endet noch einmal mit einem Knall. Im stolzen Alter von 91 ist die - vermutlich - berühmteste Französin der Welt gestorben.

Die Welt verliert mit ihr eine großartige Filmikone und extrem arrangierte Tierschützerin.

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.

Ruhe in Frieden Legende.


Irgend wann gehen alle und nicht immer wird man mit dem alter weiser.
Aber auf jeden fall eine Ikone.

Als Schauspielerin definitiv.

Aber als Mensch hat sie zwar die Tiere geliebt, andere Menschen allerdings teilweise gehasst.

Brigitte Bardot verstorben

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 28.12.2025, 14:36 (vor 78 Tagen) @ Ulrich

Quelle: SpOn

Das Jahr endet noch einmal mit einem Knall. Im stolzen Alter von 91 ist die - vermutlich - berühmteste Französin der Welt gestorben.

Die Welt verliert mit ihr eine großartige Filmikone und extrem arrangierte Tierschützerin.

In den letzten Jahren ist sie durch rassistische Bemerkungen leider ins negative abgedriftet und fiel vorher schon öfter durch Opfer-Täter-Umkehr bei sexueller Belästigung negativ auf. Auch das sollte und darf nicht unerwähnt bleiben.

Ruhe in Frieden Legende.


Irgend wann gehen alle und nicht immer wird man mit dem alter weiser.
Aber auf jeden fall eine Ikone.


Als Schauspielerin definitiv.

Aber als Mensch hat sie zwar die Tiere geliebt, andere Menschen allerdings teilweise gehasst.

Ich habe da mal gerade kurz den Wikipedia Eintrag überflogen und festgestellt habe das ich einiges nicht mitbekommen habe.

Brigitte Bardot verstorben

Eisen, DO, Sonntag, 28.12.2025, 14:30 (vor 78 Tagen) @ Ulrich

Und das vermutlich vollkommen zurecht…

Brigitte Bardot verstorben

Ulrich, Sonntag, 28.12.2025, 15:20 (vor 78 Tagen) @ Eisen

Und das vermutlich vollkommen zurecht…

Das, was sie geäußert hat, war vielfach rechtspopulistisch, teilweise rechtsradikal und in einigen Fällen zumindest in der Grauzone zur Strafbarkeit.

Brigitte Bardot verstorben

Kutte92-, Münster, Sonntag, 28.12.2025, 15:01 (vor 78 Tagen) @ Eisen

Und das vermutlich vollkommen zurecht…

In der Tat, ihre vermeintlichen Tiraden haben gewiss nicht immer die falschen Gruppen getroffen.

Brigitte Bardot verstorben

CF, Sonntag, 28.12.2025, 14:59 (vor 78 Tagen) @ Eisen

Und das vermutlich vollkommen zurecht…

Das wollte ich auch gerade schreiben. Besser so als andersrum.

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