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Neu auf schwatzgelb.de: Vorstandswahl beim Borussia Dortmund e.V.: Jakob for Vize (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 14:07 (vor 259 Tagen)

Wie heute bekannt wurde, wird sich Dr. Reinhold Lunow im November zur Wiederwahl als Vereinspräsident stellen. Dabei wird er im Team antreten mit Frau Dr. Aldermann als Schatzmeisterin und dem Vorsitzenden der Fanabteilung Jakob Scholz als Vize.


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Neu auf schwatzgelb.de: Vorstandswahl beim Borussia Dortmund e.V.: Jakob for Vize

uwelito, Wambel forever, Donnerstag, 29.05.2025, 11:54 (vor 257 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von uwelito, Donnerstag, 29.05.2025, 12:05

Sollte die Konstellation bei der nächsten Mitgliederversammlung ähnlich aussehen, wie in den letzten Jahren, dürfte die Aussicht Watzkes auf eine Präsidentschaft äußerst gering sein. Somit ist es nicht verwunderlich, dass man erneut als eine Taktik die Mär von der lauten Minderheit und der schweigenden Mehrheit auspacken wird. Das ist ja hier auch schon wieder teilweise zu beobachten. Dividieren statt zu vereinen. Diesmal geht es allerdings nicht allein darum, den öffentlichen Eindruck zu erwecken, dass man das Sprachrohr dieser schweigenden Mehrheit ist bzw. die mehrheitliche Meinung hinter sich weiß. Sondern man müsste einen nicht unerheblichen Teil von Ihnen motivieren, wobei ich gar nicht glaube, dass BVB Fans und Mitglieder so wenig heterogene Gruppen sind. In meinen Augen muss eine Präsidentschaft Watzkes unbedingt verhindert werden. Argumente pro Watzke gab es bisher noch nicht. Viel mehr als ein „Sie kennen mich“ wird da wahrscheinlich auch nicht kommen. Seine Machtgier scheint immer größer zu werden. Mittlerweile muss man sich auch fragen, ob die Besetzung der Posten nach seinem Abgang in der KGaA in erster Linie dafür sorgen soll, dass er auch dort die Kontrolle behält. Was überhaupt keine Bewertung der Qualifikation Rickens beinhaltet. Was man nicht tun sollte, ist Watzke zu unterschätzen. Watzke fühlt sich nicht nur Wohl in der Gesellschaft von Leuten und Gremien, in denen Intrigen und Hinterhältigkeiten zum guten Ton gehören, sondern er hat es dort zu einem respektierten big player gebracht. Ob das daran liegt, dass er dort die große Ausnahmeerscheinung ist?

Neu auf schwatzgelb.de: Vorstandswahl beim Borussia Dortmund e.V.: Jakob for Vize

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 29.05.2025, 13:49 (vor 257 Tagen) @ uwelito

Sich gegen "Teilen statt Vereinen" aussprechen und dann so einen Beitrag verfassen. Chapeau, kann auch nicht jeder.

Frei nach Aki

waldstadion, Galway, Mittwoch, 28.05.2025, 09:59 (vor 258 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

"...wenn ein Kandidat aufgrund einer Gegenkandidatur erst gar nicht antritt, kommen dafür zehn andere, neue Kandidaten."

Insofern alles gut.

Finde es eh immer komisch, dass eine "Kampfkandidatur" zum Skandal/Drama aufgebauscht wird. Ich verbuche das eher unter gelungenem Vereinsleben - soweit ich weiss ist ja eine Wahl (=mindestens 2 Kandidaten), und kein abnicken (also nur 1 Kandidat) laut Satzung zulässig.

Aki kann ja eine rauchen gehen wenn ihm das auszählen zu lange dauert

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 20:25 (vor 258 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wer die Entwicklung des Profisports insgesamt verfolgt, weiß, wie wichtig es ist, dem Ganzen ein gesundes, aktives und werterfülltes Vereinsleben entgegenzustellen.

Wie meinst Du das, Sascha?
Ein Mehr an Mitsprache kann ja nicht nur dazu führen alles besser zu machen sondern auch bedeuten, dass man eben auf Einnahmequellen verzichtet und man sich aus bestimmten Gründen auch ein Stückweit gegen die Entwicklung im modernen Fußball stellen mag. Soll der BVB das gallische Dorf sein?

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 20:34 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Wer die Entwicklung des Profisports insgesamt verfolgt, weiß, wie wichtig es ist, dem Ganzen ein gesundes, aktives und werterfülltes Vereinsleben entgegenzustellen.


Wie meinst Du das, Sascha?
Ein Mehr an Mitsprache kann ja nicht nur dazu führen alles besser zu machen sondern auch bedeuten, dass man eben auf Einnahmequellen verzichtet und man sich aus bestimmten Gründen auch ein Stückweit gegen die Entwicklung im modernen Fußball stellen mag. Soll der BVB das gallische Dorf sein?

Das steht da alles nicht. Der e.V. ist halt das, wo man noch Vereinsleben leben kann. Dort kann man als Fan und Vereinsmitglied mitgestalten, kann Gemeinschaft über Finanzielles stellen und sich einbringen. Ein Gegengewicht zum Profisport, der alles dem Geld unterordnet.

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 20:50 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Das steht da alles nicht. Der e.V. ist halt das, wo man noch Vereinsleben leben kann. Dort kann man als Fan und Vereinsmitglied mitgestalten, kann Gemeinschaft über Finanzielles stellen und sich einbringen. Ein Gegengewicht zum Profisport, der alles dem Geld unterordnet.

Aber beim BVB sind wir doch gar kein reiner e.V. der eben genau dieses Gegengewicht ist. Der Grund der Mitgliedschaft von (vermutlich) 95% ist der ausgegliederte Profisport und nicht die erfolgreiche Arbeit im Tischtennis oder Damenhandball.

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 20:55 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Die Fanabteilung lebt in verschiedenen Unterabteilungen Vereinsleben.

Was der Verweis auf 95% soll, weiß ich schlichtweg nicht. Die sind Vereinsmitglied, um an Tickets zu bekommen und sonst nichts. Die beteiligen sich an rein gar nichts. Ist ja völlig ok, der BVB fordert das. Die sind mir aber auch in der Betrachtung komplett egal.

Nur eine Grundsatzfrage

istar, Mittwoch, 28.05.2025, 08:57 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Die Fanabteilung lebt in verschiedenen Unterabteilungen Vereinsleben.

Was der Verweis auf 95% soll, weiß ich schlichtweg nicht. Die sind Vereinsmitglied, um an Tickets zu bekommen und sonst nichts. Die beteiligen sich an rein gar nichts. Ist ja völlig ok, der BVB fordert das. Die sind mir aber auch in der Betrachtung komplett egal.

So kann man natürlich diskutieren. Ich sage dann, dass diejenigen, die von ihren Fanclubs in den Fanrat geschickt werden, auch nur dafür sorgen sollen, bei etwaigen Finalspielen überproportional mit Tickets versorgt zu werden im Vergleich zu Einzelpersonen.
Ich für meinen Teil bin seit zwanzig Jahren Mitglied und meine Motivation,Mitglied zu werden, hatte nichts mit Tickets zu tun.
Außerdem ist das ähnlich wie in politischen Parteien, da hat die Mehrheit der Mitglieder auch nur das Parteibuch in der Schublade liegen und trotzdem muss die Partei deren Interessen, Befindlichkeiten, was auch immer, berücksichtigen.

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 09:35 (vor 258 Tagen) @ istar

Aber was soll man mit Leuten anfangen, die nicht zur JHV kommen und ihren Willen gar nicht vertreten wollen?

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 10:01 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Da müsste man ja in die Analyse der individuellen Gründe gehen und diese ganz genau erfassen.

Es ist doch überhaupt nicht zu beziffern wie viele Personen einen „guten“ Grund haben nicht bei der MV zu sein. Bei den wenigsten dürfte es so sein, dass es nur die Bequemlichkeit ist nicht die fünf Meter zur Westfalenhalle zu stolpern.

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 12:29 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Sorry, aber die Diskussion ist doch komplett albern und das wissen auch alle. Natürlich gibt es einige Fans, die aufgrund ihrer körperlichen Situation nicht zu einer JHV erscheinen, oder weil ihnen die Vereinsmitgliedschaft extrem viel bedeutet, sie aber hunderte Kilometer entfernt leben. Keine Widerrede.

Aber dass diese große Explosion der Mitgliederzahl ab 2011 in der absoluten Mehrzahl darin begründet ist, dass der BVB forciert hat, das Vereinsmitglieder leichteren- und bei einigen Spielen sogar exklusiven- Zugang zu Tickets haben, ist doch nun wirklich keine steile These.

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 12:34 (vor 258 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von stfn84, Mittwoch, 28.05.2025, 12:38

Nein, aber sicherlich auch nicht die einzige Erklärung. Borussia Dortmund ist heute um einiges beliebter als vor 30 Jahren.

Aber mir ging es initial lediglich darum, dass ich unterstelle dass der Großteil der Mitglieder aufgrund des Profifußballs und nicht aufgrund der Vereinsarbeit ieS im eV sind. Diese Verkürzung „Mitglied nur / hauptsächlich wegen Tickets“ ist ja nun nicht mein Thema gewesen.

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 12:40 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Nein, aber sicherlich auch nicht die einzige Erklärung. Borussia Dortmund ist heute um einiges beliebter als vor 30 Jahren.

Aber mir ging es initial lediglich darum, dass ich unterstelle dass der Großteil der Mitglieder aufgrund des Profifußballs und nicht aufgrund der Vereinsarbeit ieS im eV sind.

Und ich habe konkretisiert, dass sie es für Tickets zum Profifußball tun und sich ansonsten nicht an der Entscheidungsfindung im e.V. beteiligen. Insofern ist der Punkt doch völlig egal. Meinungen, die niemand äußert, können auch nicht Berücksichtigung finden.

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 06:41 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Dein Artikel schließt mit den Worten, dass man dem Profifußball sinnvollerweise ein aktives Vereinsleben entgegen stellen sollte.
Deshalb wollte ich wissen was Du konkret meinst. Auch bei der Fan- und Förderabteilung ist mir das jetzt nicht auf Anhieb klar.
Mit dem Verweis auf die 95% meinte ich, dass ich den Großteil unserer Mitglieder dem Dasein des Profifußballs und nicht aufgrund des Anreizes des aktiven Vereinslebens bei Borussia verorten würde. Da kann ich mich selbstverständlich irren.

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 06:53 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Dein Artikel schließt mit den Worten, dass man dem Profifußball sinnvollerweise ein aktives Vereinsleben entgegen stellen sollte.

Der Unterschied in der Möglichkeit zum Mitwirken und Mitgestalten im Verein und dem im Profifußball sind doch offensichtlich.

Deshalb wollte ich wissen was Du konkret meinst. Auch bei der Fan- und Förderabteilung ist mir das jetzt nicht auf Anhieb klar.


Es gibt viele AG, die sich mit inneren Werten des Vereins, gesellschaftlicher Aktivität oder einfach der Gemeinschaft (z.B. Laufgruppen, Fußball) beschäftigen.

Mit dem Verweis auf die 95% meinte ich, dass ich den Großteil unserer Mitglieder dem Dasein des Profifußballs und nicht aufgrund des Anreizes des aktiven Vereinslebens bei Borussia verorten würde. Da kann ich mich selbstverständlich irren.

Die sind eben da, um bei Sonderspielen höhere Ticketchancen zu bekommen. Weiß immer noch nicht, was der Verweis auf diese Gruppe soll. Das sind Leute, die beteiligen sich überhaupt nicht und erscheinen nicht zu Versammlungen und Wahlen. Warum sollte man dann deren Wünsche und Meinungen berücksichtigen, wenn sie selbst ihr Stimmrecht nicht nutzen wollen?

Nur eine Grundsatzfrage

Phil, Mittwoch, 28.05.2025, 08:53 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Die sind eben da, um bei Sonderspielen höhere Ticketchancen zu bekommen. Weiß immer noch nicht, was der Verweis auf diese Gruppe soll. Das sind Leute, die beteiligen sich überhaupt nicht und erscheinen nicht zu Versammlungen und Wahlen. Warum sollte man dann deren Wünsche und Meinungen berücksichtigen, wenn sie selbst ihr Stimmrecht nicht nutzen wollen?

Ich empfinden jenes "95 % sind nur wegen der Ticketchancen da" von euch übrigens als halbwegs überheblichen Standpunkt. Aber gut.

MFG
Phil

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 08:58 (vor 258 Tagen) @ Phil

Dann wäre es nett, wenn du deinen Standpunkt erklären würdest.

Fakt ist einfach, dass die Mitgliederzahlen in den letzten 20 Jahren von 40.0000 auf über 200.000 zugenommen hat, die Teilnehmerzahlen aber an der JHV annähernd konstant geblieben sind.

Dafür sind dann Ticketverkäufe an eine Mitgliedschaft gekoppelt worden. Da kann man schon eine Kausalität ableiten.

Nur eine Grundsatzfrage

Phil, Mittwoch, 28.05.2025, 09:09 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Dann wäre es nett, wenn du deinen Standpunkt erklären würdest.

Fakt ist einfach, dass die Mitgliederzahlen in den letzten 20 Jahren von 40.0000 auf über 200.000 zugenommen hat, die Teilnehmerzahlen aber an der JHV annähernd konstant geblieben sind.

Dafür sind dann Ticketverkäufe an eine Mitgliedschaft gekoppelt worden. Da kann man schon eine Kausalität ableiten.

Das ist deine Herleitung. Meine ist, dass es da verdammt viele Graubereiche gibt und Zwischendinge. Warum bist du denn Mitglied geworden und wann?

Dass viele Mitglieder nicht zu diesen Versammlungen gehen wundert nicht. Ist einfach auch Normalität, egal wo es um so was geht. Wenn man nicht gerade in der Nähe wohnt (und keine sonstigen Einschränkunge hat), irgendwie organisiert ist oder dort halt einen schönen Nachmittag mit vielen Freunden/Bekannten verbringt, und vielleicht hin und wieder (weil organisiert) mal ein Anliegen hat.....

Aber einfach mal so zu sagen, dass über 200.000 Menschne ja nur wegen der Tickets Mitglied sind. Ist nicht meins. Kann man aber natürlich so machen.

MFG
Phil

Nur eine Grundsatzfrage

Arel, Mittwoch, 28.05.2025, 09:50 (vor 258 Tagen) @ Phil

Das ist deine Herleitung. Meine ist, dass es da verdammt viele Graubereiche gibt und Zwischendinge. Warum bist du denn Mitglied geworden und wann?

Dass viele Mitglieder nicht zu diesen Versammlungen gehen wundert nicht. Ist einfach auch Normalität, egal wo es um so was geht. Wenn man nicht gerade in der Nähe wohnt (und keine sonstigen Einschränkunge hat), irgendwie organisiert ist oder dort halt einen schönen Nachmittag mit vielen Freunden/Bekannten verbringt, und vielleicht hin und wieder (weil organisiert) mal ein Anliegen hat.....

Aber einfach mal so zu sagen, dass über 200.000 Menschne ja nur wegen der Tickets Mitglied sind. Ist nicht meins. Kann man aber natürlich so machen.

MFG
Phil


Würde ich, ergänzend mit meiner Perspektive, so unterschreiben, auch wenn ich weiß, dass es vielleicht nicht repräsentativ ist. Ich bin 2005/2006 Mitglied der Fanabteilung geworden als kleiner Unterstützungsbeitrag für den Verein in finanziell schwierigen Zeiten (das war übrigens auch so grob die Zeit als ich angefangen habe hier mitzulesen). Seitdem habe ich ein paar Mal über die Vereinsmitglieder-Schiene Tickets erworben (z.B. beim Pokalfinale 2008), aber im Grunde war dies nie meine Hauptmotivation. Ins Stadion gehe ich auf Grund meiner räumlichen Entfernung zu Dortmund nur noch selten und kriege Tickets dann auch über einen anderen Weg. Für mich war immer eher das Gefühl entscheidend, als Mitglied ein Teil des Vereins zu sein, auch wenn es nur symbolisch ist.
Zum Thema: Ich habe nicht den Anspruch, dass meine Meinung in Vereins-interne Entscheidungen miteinbezogen wird, wenn ich es nicht schaffe persönlich bei der JHV zu sein. Wenn es eine online-basierte Möglichkeit gäbe, würde ich sie aber wahrscheinlich wahrnehmen.

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 09:40 (vor 258 Tagen) @ Phil

Wenns nicht deins ist, ist das ok. Finde es aber merkwürdig, eine subjektive Meinung als überheblich einzuordnen, wenn man selber nur eine subjektive Meinung dagegen stellen kann. Aber kann man natürlich auch so machen.

Nur eine Grundsatzfrage

Phil, Mittwoch, 28.05.2025, 09:50 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Wenns nicht deins ist, ist das ok. Finde es aber merkwürdig, eine subjektive Meinung als überheblich einzuordnen, wenn man selber nur eine subjektive Meinung dagegen stellen kann. Aber kann man natürlich auch so machen.

Es ist objektiv so, dass nur sehr wenige Mitglieder teilnehmen. Und meine Meinung ist, dass keiner weiß, warum dem so ist. Was nicht subjektiv ist, sondern einfach objektiv der Fakt ist.

Alles andere sind dann Annahmen. Fakt ist aber auch, dass selbst bei hochwichtigen Versammlungen (Ausgliederung oder eben jen, wo Niebaum dann abtrat und der BVB kurz vorm Kollaps stand) die Anwesenheit nur begrenzt gegeben war. Die Gründe dafür mögen Vielfältig sein.

Im Jahr 2025 und spätestens seit 2020 gibt es aber diverse Wege, zunindest die Möglichkeit deutlich zu erleichtern. Wieso das einfach nicht passiert ist, weiß ich nicht.

MFG
Phil

Nur eine Grundsatzfrage

Jos, Ort, Mittwoch, 28.05.2025, 10:07 (vor 258 Tagen) @ Phil

Ich glaube auch, dass ein wesentlicher Faktor für das Ansteigen der Mitgliederzahlen die größeren Chancen auf ein Ticket ist. Bei vielen gibt es wahrscheinlich noch zusätzliche Gründe, wie Verbundenheit oder dass man den Verein unterstützen möchte.
Aber um aktiv zu werden und die Mitgliedschaft zu beantragen ist mMn der Ticketfrust der wesentliche Faktor. Auch ist der Mitgliedsbeitrag relativ günstig und wenn man den dann noch in Relation zur Zeitersparnis beim Ticketkauf setzt.....

Nur eine Grundsatzfrage

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 28.05.2025, 09:00 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Dann wäre es nett, wenn du deinen Standpunkt erklären würdest.

Fakt ist einfach, dass die Mitgliederzahlen in den letzten 20 Jahren von 40.0000 auf über 200.000 zugenommen hat, die Teilnehmerzahlen aber an der JHV annähernd konstant geblieben sind.

Dafür sind dann Ticketverkäufe an eine Mitgliedschaft gekoppelt worden. Da kann man schon eine Kausalität ableiten.

Ich finde es ja gegenüber Mitgliedern, die nicht aus Dortmund und Umgebung kommen oder gar körperlich eingeschränkt sind, als sehr anmaßend und wirklich verheerend, dass wir keine Möglichkeit der Remote-Teilnahme unterstützen.

Nur eine Grundsatzfrage

Trainingskiebitz, Block 36, Mittwoch, 28.05.2025, 08:14 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Die geringe Beteiligung von Mitgliedern ist doch vor allem in der technischen Beschränkung begründet, die anwesende „aktive“ Mitglieder zum Selbsterhalt beibehalten. Würden zumindest die Abstimmungen für digitale bzw hybride Losungen geöffnet, gäbe es eine deutlich weitergehende Beteiligung.

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 08:22 (vor 258 Tagen) @ Trainingskiebitz

Glaube ich nicht wirklich. Zumindest nicht in einem signifikanten Umfang. In Dortmund und Umgebung wird es viel, viel mehr Mitglieder geben als die rund 1.000 Leute, die zur JHV erscheinen. Da sind ja die Kapazitäten vor Ort bei weitem nicht ausgereizt.

Nur eine Grundsatzfrage

Bernd, Mittwoch, 28.05.2025, 09:42 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Das es in unserem Verein immer noch so analog zugeht, ist für mich ebenfalls nicht verständlich.
Und ich bin mir auch sicher, dass die Beteiligung merkbar in die Höhe schießen würde.
Ich fahre nicht nach München um mir die Hauptversammlung von Siemens anzutun. Ich mache aber den Rechner an und bin dabei.

Daher meine ich, sollte man nicht so tun, als würde eine hybride Veranstaltung nichts bringen. Selbst wenn 100 Leute mehr dabei sind, ist es gut.

Nur eine Grundsatzfrage

Diabolus, BRV / Block 38, Mittwoch, 28.05.2025, 09:19 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Ich frage mich das jedes Jahr, was wird eigentlich gemacht, wenn denn nun mal 3 - 5.000 da hinkommen würden? Vorher kann man das ja schlecht abschätzen, aber so viele Plätze (und Erbsensuppe(!) sind dann ja doch nicht da aufgebaut. Die Hallen rundherum wird man so schnell ja nicht mit der Technik und Stühlen ausstatten.

Also vertagen und neuen Termin?

Dieses Jahr könnte man ja vielleicht mit mehr Teilnehmern rechnen, falls Watzke antreten sollte

Nur eine Grundsatzfrage

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 09:25 (vor 258 Tagen) @ Diabolus

Ich frage mich das jedes Jahr, was wird eigentlich gemacht, wenn denn nun mal 3 - 5.000 da hinkommen würden? Vorher kann man das ja schlecht abschätzen, aber so viele Plätze (und Erbsensuppe(!) sind dann ja doch nicht da aufgebaut. Die Hallen rundherum wird man so schnell ja nicht mit der Technik und Stühlen ausstatten.

Also vertagen und neuen Termin?

Dieses Jahr könnte man ja vielleicht mit mehr Teilnehmern rechnen, falls Watzke antreten sollte

Man könnte den Präsenzbereich erweitern um die Halle mit der Verpflegung, da dort auch die Versammlung beobachtet werden kann. Außerdem gibt es dort weitere Stühle und nicht die ganze Halle ist für die Versammlung hergerichtet.

Außerdem hat man Erfahrungswerte. Die größte Mitgliederversammlung war übrigens, ich glaube, 2005, als man in die Westfalenhalle 1 umgezogen ist. Soweit ich weiß, war diese auch nicht komplett voll gewesen.

Gruß

CHS

Nur eine Grundsatzfrage

Giog, Mittelhessen, Mittwoch, 28.05.2025, 09:23 (vor 258 Tagen) @ Diabolus

Keine Ahnung, ob es da einen „Notfallplan“ gibt - die Halle ist aber ja schon nie ausgelastet, da würde sicher auch noch einiges reinpassen. Könnte mir vorstellen dass die Alternative so aussehen würde, die Veranstaltung in anliegende Hallen live zu übertragen. Für die Mitglieder dann nervig, wenn man z.B. für Redebeiträge einmal rüberlaufen müsste, aber zumindest wäre das ja ohne nennenswerten technischen Aufwand auch spontan möglich „aufzustocken“.

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 08:31 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Ich würde Dir zustimmen wenn der Großteil der Mitglieder in Dortmund und dessen direktem Umland leben würde.
Eine hybride Lösung würde aber natürlich auch in meinen Augen eher nur zu 10.000 als zu 100.000 Teilnehmenden führen.

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 08:38 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Würde schon schätzen, dass mindestens 50.000 Mitglieder im Bereich Hamm bis Essen leben und auch problemlos in die Westfalenhalle kommen könnten. Dass es trotzdem nur 1.000 sind, spricht ja schon eine deutliche Sprache über den Antrieb zur Mitbestimmung.

Nur eine Grundsatzfrage

Giog, Mittelhessen, Mittwoch, 28.05.2025, 09:13 (vor 258 Tagen) @ Sascha

80.000 für ein Bumsheimspiel gegen Freiburg, mit Müh und Not 1.000 am nächsten Tag zur MV, die man sich terminlich für die nächsten 10 Jahre vorab einplanen kann. Mir fehlt da wirklich jegliche Bereitschaft, auf die Nichtanwesenden zuzugehen

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 09:42 (vor 258 Tagen) @ Giog

Auch wenn ich das maximal überheblich finde ist es doch auch Nichts was man von Dir verlangt. Abgesehen vom Wohnort, der persönlichen, gesundheitlichen oder familiären Situation würden mir da schon ein paar Dinge einfallen. Man kann sich aber natürlich auf den Standpunkt stellen, dass man statt zu einem Spiel eben zur MV fahren muss, weil eine hybride Veranstaltung von Mitgliedern als blöd empfunden wird.

Bei diesem Thema geht es aber doch eher nicht um Einzelpersonen sondern um das Präsidium welches die Möglichkeiten einer weitergehenderen Beteiligung prüfen könnte, die doch vielfältig möglich wäre. Wahlen könnten bspw. auch vorab per Briefwahl oder eben durch geeignete Web-Tools wie bei JHV von Dax Konzernen erfolgen.

Nur eine Grundsatzfrage

Phil, Mittwoch, 28.05.2025, 09:40 (vor 258 Tagen) @ Giog

80.000 für ein Bumsheimspiel gegen Freiburg, mit Müh und Not 1.000 am nächsten Tag zur MV, die man sich terminlich für die nächsten 10 Jahre vorab einplanen kann. Mir fehlt da wirklich jegliche Bereitschaft, auf die Nichtanwesenden zuzugehen

Das Argument mit dem "Bumshemspiel" kann man natürlich auch umkehren. Wenn ich am Samstag den ganzen Tag damit verbringen, zu einem Fußballspiel nach Dortmund zu fahren, dann werde ich es mir genau überlegen, ob ich am Sonntag erneut einen ganzen Tag nach Dortmund fahre, um an einer Versammlung teilzunehmen.

Ich selbst war sicherlich schon häufiger auf Mitgliederversammlungen (und später auch noch den Hauptversammlungen der AG), als so manch anderer hier. Sage ich jetzt einfach mal. Aber dann wohnte ich irgendwann nicht mehr in der direkten Nähe. Dann fand ich endgültig (denke ich :-)) eine Frau, bekam Kinder, der Job wurde anspruchsvoller, die Eltern älter und on Top habe ich noch eine ziemlich belastende Schwerbehinderung. Aber klar, mir gegenüber z.B. ist da keine Bereitschaft zu erwarten, dass man die Modelle der Teilhabe mal modernisiert. Und, in verschiedenen Facetten ist mein Fall sicherlich keiner, der nur 75 Mitglieder betrifft.

Dass das ganze auch anders organisiert werden könnte, ist doch völlig klar. Jedenfalls wären z.B. Wahlen der Vertreter und Gremien definitiv auch anders durchführbar. Und wenn man den deutschen Bundestag per Briefwahl wählen kann, wäre das sicherlich auch bei diesen Fragen möglich. Und auch eine hybride Lösung wäre wie bei Aktiengesellschaften natürlich möglich. Aber das Thema sollte dann sicherlich mal später eher auf die Agenda.

MFG
Phil

Nur eine Grundsatzfrage

Jos, Ort, Mittwoch, 28.05.2025, 10:28 (vor 258 Tagen) @ Phil

80.000 für ein Bumsheimspiel gegen Freiburg, mit Müh und Not 1.000 am nächsten Tag zur MV, die man sich terminlich für die nächsten 10 Jahre vorab einplanen kann. Mir fehlt da wirklich jegliche Bereitschaft, auf die Nichtanwesenden zuzugehen


Das Argument mit dem "Bumshemspiel" kann man natürlich auch umkehren. Wenn ich am Samstag den ganzen Tag damit verbringen, zu einem Fußballspiel nach Dortmund zu fahren, dann werde ich es mir genau überlegen, ob ich am Sonntag erneut einen ganzen Tag nach Dortmund fahre, um an einer Versammlung teilzunehmen.

Ich selbst war sicherlich schon häufiger auf Mitgliederversammlungen (und später auch noch den Hauptversammlungen der AG), als so manch anderer hier. Sage ich jetzt einfach mal. Aber dann wohnte ich irgendwann nicht mehr in der direkten Nähe. Dann fand ich endgültig (denke ich :-)) eine Frau, bekam Kinder, der Job wurde anspruchsvoller, die Eltern älter und on Top habe ich noch eine ziemlich belastende Schwerbehinderung. Aber klar, mir gegenüber z.B. ist da keine Bereitschaft zu erwarten, dass man die Modelle der Teilhabe mal modernisiert. Und, in verschiedenen Facetten ist mein Fall sicherlich keiner, der nur 75 Mitglieder betrifft.

Dass das ganze auch anders organisiert werden könnte, ist doch völlig klar. Jedenfalls wären z.B. Wahlen der Vertreter und Gremien definitiv auch anders durchführbar. Und wenn man den deutschen Bundestag per Briefwahl wählen kann, wäre das sicherlich auch bei diesen Fragen möglich. Und auch eine hybride Lösung wäre wie bei Aktiengesellschaften natürlich möglich. Aber das Thema sollte dann sicherlich mal später eher auf die Agenda.

MFG
Phil

Ohne jetzt da Position beziehen zu wollen:

Ich glaube Du hast den Vergleich 80 000 zu 1000 schon verstanden.
Wenn 80 000 Fans zu einem Heimspiel anreisen können, dann haben auch von 200 000 Mitgliedern mehr als 1000 zu Möglichkeit, an einer Mitgliederversammlung teilzunehmen.

Es gibt sicherlich mehr als 75, für die es schwierig oder nicht möglich ist, aber sicher weniger als 199 000.

Nur eine Grundsatzfrage

Phil, Mittwoch, 28.05.2025, 10:38 (vor 258 Tagen) @ Jos

Schon klar.

Ändert aber nichts daran, dass wohl mehr als 1.000 teilnehmen würden, wenn eben die Präsenz nicht zwingend erforderlich ist. Man könnte das ganze nun bis ins letzte Detail diskutieren, aber mir fällt einfach nichts ein, was dagegen spricht diese Teilhabe zu ermöglichen.

Aber richtig ist natürlich auch, dass das bisher weder aus der Mitgliedschaft beantragt wurde, noch von Seiten des Vereins initiert wurde. Insofern ist das alles halt so der Wille stand heute und man wird sehen, was daraus wird.

Ich finde es einfach ganz prinzipiell schade.

MFG
Phil

Nur eine Grundsatzfrage

Trainingskiebitz, Block 36, Mittwoch, 28.05.2025, 08:30 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Und warum öffnet man es dann nicht für digitale Lösungen?

Nur eine Grundsatzfrage

Giog, Mittelhessen, Mittwoch, 28.05.2025, 09:04 (vor 258 Tagen) @ Trainingskiebitz

Mal abgesehen davon, dass ich es ebenso wie bei einem Fußballspiel im Stadion vs. vor dem TV ganz elementar finde, dass man wenigstens einmal im Jahr voreinander sitzt, das Vereinsleben zelebriert und Argumente persönlich austauscht:

- Wie würde genau die Teilhabe funktionieren? Gibt es einen Chat, kann ich mich per Audio/Video zuschalten und äußern? Gibt es eine digitale Rednerliste?

- Wie stelle ich sicher, dass diejenigen, deren Mitgliedschaft geltend gemacht wird, auch tatsächlich vor dem Rechner sitzen?

- Wie wird sichergestellt, dass Abstimmungen nicht digital manipuliert werden?

Da gibt es sicher noch zahlreiche andere Fragen. Davon ab: wenn ich mir ansehe, was ein x-beliebiger Kartenvorverkauf mit der technischen Infrastruktur von Borussia Dortmund anstellt, dann muss ich bei dem Gedanken schmunzeln, für zigtausende Mitglieder eine digitale Plattform zu schaffen, die obige Anforderungen zuverlässig erfüllt

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 09:12 (vor 258 Tagen) @ Giog

Ich finde es auch ideal wenn man es denn wenigstens persönlich hinbekommt. Neben Faulheit fallen mir aber auch noch diverse andere Gründe ein weshalb einige Mitglieder mehr teilnehmen würden es aufgrund fehlender hybrider Formate aber nicht tun.

Zudem ist es in meinen Augen ein Unterschied ob wir über eine geschlossene Veranstaltung wie zB die Fandelegiertentagung oder eine öffentlich gestreamte Veranstaltung reden.
Selbstredend müsste eine digitale/hybride MV anders geschützt und Manipulation ausgeschlossen werden.

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 08:36 (vor 258 Tagen) @ Trainingskiebitz

Und warum öffnet man es dann nicht für digitale Lösungen?

Zum einen dürften 200.000 potenzielle Zugriffe schon technisch ein Problem sein (selbst wenn das nicht zusammenbricht, wäre es ja schon ein Problem, wenn viele da mehrere Minuten hinterher hängen), zum anderen muss ja sichergestellt sein, dass die Abstimmung auch wirklich durch das Mitglied erfolgt und nicht durch ein Nichtmitglied, das da mit den Zugangsdaten am Rechner sitzt.

Nur eine Grundsatzfrage

Phil, Mittwoch, 28.05.2025, 08:51 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Zum einen dürften 200.000 potenzielle Zugriffe schon technisch ein Problem sein (selbst wenn das nicht zusammenbricht, wäre es ja schon ein Problem, wenn viele da mehrere Minuten hinterher hängen), zum anderen muss ja sichergestellt sein, dass die Abstimmung auch wirklich durch das Mitglied erfolgt und nicht durch ein Nichtmitglied, das da mit den Zugangsdaten am Rechner sitzt.

Ich denke, wenn Aktiengesellschaften solches hinbekommen, dann sollte es für einen Verein auch möglich sein. Und natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, wenn man mehr Beteiligung will. Jedenfalls wenn es um die Wahl von Personen geht.

In meinen Augen ist das Procedere der Mitgliederversammlungen und Wahlen in Präsenz schon sehr lange nicht mehr zeitgemäß. Aber das Fass sollte man nun sicherlich nicht auch noch eröffnen. Aber das neue Präsidium müsste sich dazu schon einmal GEdanken machen finde ich.

MFG
Phil

Nur eine Grundsatzfrage

Trainingskiebitz, Block 36, Mittwoch, 28.05.2025, 09:02 (vor 258 Tagen) @ Phil

Dem schließe ich mich vollständig an. Weshalb nun die örtliche Anwesenheit maßgeblich sein soll bzw. bleiben soll, ist unverändert nicht begründet. Und ob die 200.000 Mitglieder angeblich nur Tickets wollen, würde man dann ja sehen.

Nur eine Grundsatzfrage

markus, Mittwoch, 28.05.2025, 08:46 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Und warum öffnet man es dann nicht für digitale Lösungen?


Zum einen dürften 200.000 potenzielle Zugriffe schon technisch ein Problem sein (selbst wenn das nicht zusammenbricht, wäre es ja schon ein Problem, wenn viele da mehrere Minuten hinterher hängen), zum anderen muss ja sichergestellt sein, dass die Abstimmung auch wirklich durch das Mitglied erfolgt und nicht durch ein Nichtmitglied, das da mit den Zugangsdaten am Rechner sitzt.

Juckt auf digitalen Aktionärsversammlungen zahlreicher Konzerne aber auch niemanden. Da könnte ich meine Zugangsdaten auch an irgendeinen Karl-Heinz abgeben und der stimmt dann ab über irgendwelche Neuwahlen und Dividenden.

Nur eine Grundsatzfrage

NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Mittwoch, 28.05.2025, 09:28 (vor 258 Tagen) @ markus

Juckt auf digitalen Aktionärsversammlungen zahlreicher Konzerne aber auch niemanden. Da könnte ich meine Zugangsdaten auch an irgendeinen Karl-Heinz abgeben und der stimmt dann ab über irgendwelche Neuwahlen und Dividenden.

Da ist das Stimmrecht aber auch an die Aktie und nicht an die Person gebunden.

Nur eine Grundsatzfrage

Phil, Mittwoch, 28.05.2025, 09:46 (vor 258 Tagen) @ NeusserJens

Das Stimmrecht kann übertragen werden, dafür ist jedoch ja eine Bekanntgabe dessen notwendig. Wer dann am Ende wirklich abstimmt, ist aber natürlich online kaum zu prüfen. Diese Fragen waren ja soweit ich das erinnere auch Bestandteil größerer juristischer Prüfungen, inwiefern das online überhaupt so zulässig ist. Ist es aber offenbar, weil es eben reihenweise gemacht wird.

Ebenso, wie du zwar an Eidesstatt (meine ich) bei der Briefwahl versichern musst, dass du das Kreuz gemacht hast, aber am Ende weiß kein Menschn, ob das wirklich auch so war. Gibt da ja auch immer wieder Fälle, wo dann doch herauskam (Stichwort Altenheime), dass da andere das Wahlrecht von Personen wahrgenommen haben.

Ich sehe nun nicht, wieso bei einer halbwegs banalen Sache wie so einer Mitgliederversammlung eines eV irgendwie massenhaft Menschen ihre z.B. Onlinemöglihckeit hergeben würden, damit irgendwer ihr Stimmrecht ausübt.

MFG
Phil

Nur eine Grundsatzfrage

NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Mittwoch, 28.05.2025, 10:05 (vor 258 Tagen) @ Phil

Das Stimmrecht kann übertragen werden, dafür ist jedoch ja eine Bekanntgabe dessen notwendig. Wer dann am Ende wirklich abstimmt, ist aber natürlich online kaum zu prüfen. Diese Fragen waren ja soweit ich das erinnere auch Bestandteil größerer juristischer Prüfungen, inwiefern das online überhaupt so zulässig ist. Ist es aber offenbar, weil es eben reihenweise gemacht wird.

Ich wollte auch gar nicht hart gegen eine hybride Jahreshauptversammlung plädieren, ich wollte nur aufzeigen, dass der Vergleich zu Aktionärsversammlungen an manchen Stellen hinkt, weil z.B. eben nicht der Besitz eines (oder gar mehrerer) Wertpapiere ausschlaggebend ist, sondern die Mitgliedschaft der natürlichen Person. Dass es auch dafür Mittel und Wege gibt: klar. Für Externe mit einer sehr weiten Anreise oder Menschen mit anderen Einschränkungen der Mobilität wäre das auf jeden Fall eine bessere Partizipationsmöglichkeit.

Allerdings glaube ich auch, dass eine hybride Möglichkeit die Teilnehmeranzahl nicht so massiv erhöhen würde. Ich finde Giogs Vergleich mit dem Heimspiel dahingehend schon recht treffend: Wenn an einem Tag 80.000 Leute zu einem Spiel kommen und am nächsten Tag keine 1.000 Leute zur JHV, dann scheint es den meisten Leuten einfach gar nicht so wichtig zu sein, am Vereinsleben teilzunehmen oder Entscheidungen mitzugestalten.

Nur eine Grundsatzfrage

markus, Mittwoch, 28.05.2025, 16:45 (vor 258 Tagen) @ NeusserJens

Wenn an einem Tag 80.000 Leute zu einem Spiel kommen und am nächsten Tag keine 1.000 Leute zur JHV, dann scheint es den meisten Leuten einfach gar nicht so wichtig zu sein, am Vereinsleben teilzunehmen oder Entscheidungen mitzugestalten.

Was letztendlich bedeutet, dass den allermeisten Fans 50+1 vollkommen Latte ist. Das ist schon problematisch, wenn man 50+1 für wichtig hält. Man sollte daher erst recht versuchen, die Quote zu erhöhen.

Nur eine Grundsatzfrage

NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Mittwoch, 28.05.2025, 18:25 (vor 257 Tagen) @ markus

Was letztendlich bedeutet, dass den allermeisten Fans 50+1 vollkommen Latte ist. Das ist schon problematisch, wenn man 50+1 für wichtig hält. Man sollte daher erst recht versuchen, die Quote zu erhöhen.

Ich glaube es bedeutet letzten Endes vor allem, dass – wie Sascha schon schrieb – die allermeisten Mitglieder des BVB deshalb Mitglieder sind, weil es a) die Chancen auf Tickets zu besonderen Anlässen erhöht und b) bei den meisten Spielen sogar notwendig ist, um überhaupt am VVK teilnehmen zu können. Und Rabatt gibt's im Fanshop ja auch noch...

Darüber hinaus ist die tatsächliche Mitwirkungs- bzw. Bestimmungskraft der Mitgliedschaft auf den Profifußball – und das wird für die meisten Fans der Anlass ihrer Zuneigung zum BVB sein – bis zuletzt doch sehr gering gewesen. Bei den Vorstandswahlen gab's meist nur ein Abnicken und kontroverse Anträge wie jetzt zu Rheinmetall waren auch absolut die Seltenheit, zumal ja auch nur mittelbar bindend für die KGaA. Ich kann schon verstehen, dass das Interesse da nicht sonderlich groß ist. Genau deshalb glaube ich auch, dass hybrid nicht bedeutend mehr Leute teilnehmen würden.

Dass BVB-Fans deshalb aber direkt 50+1 egal ist, würde ich daraus nicht ableiten.

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markus, Mittwoch, 28.05.2025, 18:48 (vor 257 Tagen) @ NeusserJens

Was letztendlich bedeutet, dass den allermeisten Fans 50+1 vollkommen Latte ist. Das ist schon problematisch, wenn man 50+1 für wichtig hält. Man sollte daher erst recht versuchen, die Quote zu erhöhen.


Ich glaube es bedeutet letzten Endes vor allem, dass – wie Sascha schon schrieb – die allermeisten Mitglieder des BVB deshalb Mitglieder sind, weil es a) die Chancen auf Tickets zu besonderen Anlässen erhöht und b) bei den meisten Spielen sogar notwendig ist, um überhaupt am VVK teilnehmen zu können. Und Rabatt gibt's im Fanshop ja auch noch...

Darüber hinaus ist die tatsächliche Mitwirkungs- bzw. Bestimmungskraft der Mitgliedschaft auf den Profifußball – und das wird für die meisten Fans der Anlass ihrer Zuneigung zum BVB sein – bis zuletzt doch sehr gering gewesen. Bei den Vorstandswahlen gab's meist nur ein Abnicken und kontroverse Anträge wie jetzt zu Rheinmetall waren auch absolut die Seltenheit, zumal ja auch nur mittelbar bindend für die KGaA. Ich kann schon verstehen, dass das Interesse da nicht sonderlich groß ist. Genau deshalb glaube ich auch, dass hybrid nicht bedeutend mehr Leute teilnehmen würden.

Dass BVB-Fans deshalb aber direkt 50+1 egal ist, würde ich daraus nicht ableiten.

Genau das würde ich daraus aber ableiten, auch wenn man es ungern zugeben mag. (Vereins-)Demokratie kann nur vom Mitmachen leben. Und wer allein Mitglied wegen Fanshop Rabatt und Tickets wird, dem ist die Mitbestimmung nunmal Latte. Vielleicht ist es keine gute Idee, dass Mitglieder entsprechende Vorteile genießen. Denn dadurch (zumindest was Tickets betrifft) bist du ja gezwungen, Mitglied zu werden. Auch wenn dir die Mitbestimmung am Arsch vorbeigeht. Das geht doch vollkommen am eigentlich Sinn der Mitgliedschaft in einem e.V. vorbei.

Neben der digitalen Teilnahmemöglichkeit könnte man auch darüber nachdenken, die Einladungen persönlich als Brief zu verschicken. Dass man quasi selbst die Einladung im Netz suchen muss, ist alles andere als einladend.

Die Themen mögen langweilig sein. Aber auch das ist ja Demokratie: Man kann Anträge stellen, damit es auch interessante Themen gibt. Da ist man ja inzwischen auf einem guten Weg.

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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 19:46 (vor 257 Tagen) @ markus

Grundsätzlich stimme ich dir zu, dass das System den Sinn eines e.V. (und damit eigentlich auch der Gemeinnützigkeit) ziemlich zuwider läuft und dieses System eigentlich besser mit einem "Premiumstatus" in der KgaA abgebildet werden würde.

Realistisch hieße das dann allerdings wohl auch das Ende mindestens der Handballabteilung in der ersten Bundesliga, weil man das ohne die hohen Mitgliedsbeiträge wohl nicht finanzieren könnte.

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markus, Mittwoch, 28.05.2025, 20:13 (vor 257 Tagen) @ Sascha

Grundsätzlich stimme ich dir zu, dass das System den Sinn eines e.V. (und damit eigentlich auch der Gemeinnützigkeit) ziemlich zuwider läuft und dieses System eigentlich besser mit einem "Premiumstatus" in der KgaA abgebildet werden würde.

Realistisch hieße das dann allerdings wohl auch das Ende mindestens der Handballabteilung in der ersten Bundesliga, weil man das ohne die hohen Mitgliedsbeiträge wohl nicht finanzieren könnte.

Mal ohne BVB Brille: Dass ganz viele Menschen wegen des Männerfußballs Mitglied werden und mit diesen Beiträgen dann Vorteile in den anderen Sportarten erkauft werden, kann auch nicht richtig sein.

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CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 20:18 (vor 257 Tagen) @ markus

Mal ohne BVB Brille: Dass ganz viele Menschen wegen des Männerfußballs Mitglied werden und mit diesen Beiträgen dann Vorteile in den anderen Sportarten erkauft werden, kann auch nicht richtig sein.

Dies wurde aber von den Mitgliedern so beschlossen (vor ein paar Jahren). Vorher durfte man das nicht.

Gruß

CHS

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Giog, Mittelhessen, Mittwoch, 28.05.2025, 18:55 (vor 257 Tagen) @ markus

Was letztendlich bedeutet, dass den allermeisten Fans 50+1 vollkommen Latte ist. Das ist schon problematisch, wenn man 50+1 für wichtig hält. Man sollte daher erst recht versuchen, die Quote zu erhöhen.


Ich glaube es bedeutet letzten Endes vor allem, dass – wie Sascha schon schrieb – die allermeisten Mitglieder des BVB deshalb Mitglieder sind, weil es a) die Chancen auf Tickets zu besonderen Anlässen erhöht und b) bei den meisten Spielen sogar notwendig ist, um überhaupt am VVK teilnehmen zu können. Und Rabatt gibt's im Fanshop ja auch noch...

Darüber hinaus ist die tatsächliche Mitwirkungs- bzw. Bestimmungskraft der Mitgliedschaft auf den Profifußball – und das wird für die meisten Fans der Anlass ihrer Zuneigung zum BVB sein – bis zuletzt doch sehr gering gewesen. Bei den Vorstandswahlen gab's meist nur ein Abnicken und kontroverse Anträge wie jetzt zu Rheinmetall waren auch absolut die Seltenheit, zumal ja auch nur mittelbar bindend für die KGaA. Ich kann schon verstehen, dass das Interesse da nicht sonderlich groß ist. Genau deshalb glaube ich auch, dass hybrid nicht bedeutend mehr Leute teilnehmen würden.

Dass BVB-Fans deshalb aber direkt 50+1 egal ist, würde ich daraus nicht ableiten.


Genau das würde ich daraus aber ableiten, auch wenn man es ungern zugeben mag. (Vereins-)Demokratie kann nur vom Mitmachen leben. Und wer allein Mitglied wegen Fanshop Rabatt und Tickets wird, dem ist die Mitbestimmung nunmal Latte. Vielleicht ist es keine gute Idee, dass Mitglieder entsprechende Vorteile genießen. Denn dadurch (zumindest was Tickets betrifft) bist du ja gezwungen, Mitglied zu werden. Auch wenn dir die Mitbestimmung am Arsch vorbeigeht. Das geht doch vollkommen am eigentlich Sinn der Mitgliedschaft in einem e.V. vorbei.

Im Grunde ist das aber ja auch nur dein (und auch mein) Verständnis davon, was 50+1 bedeutet. Für mich verstehe ich das genau so wie du es beschreibst. Aber es gibt ja sicherlich auch Mitglieder, die zwar keinen Bock auf aktive Teilhabe an der Vereinspolitik haben, aber dennoch voll dahinter stehen, dass es einen Zugriff des Muttervereins auf die ausgegliederte Kapitalgesellschaft gibt und eben Investoren nicht Tür und Tor geöffnet wird. So kann man für sich 50+1 auch verstehen, und das ist auch völlig okay.

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NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Mittwoch, 28.05.2025, 18:53 (vor 257 Tagen) @ markus

Genau das würde ich daraus aber ableiten, auch wenn man es ungern zugeben mag. (Vereins-)Demokratie kann nur vom Mitmachen leben. Und wer allein Mitglied wegen Fanshop Rabatt und Tickets wird, dem ist die Mitbestimmung nunmal Latte.

Ah, ja, da würde ich nicht mal widersprechen. Ich glaube nur nicht, dass diesen Menschen deshalb direkt 50+1 egal ist. :-)

Das geht doch vollkommen am eigentlich Sinn der Mitgliedschaft in einem e.V. vorbei.

Sehe ich auch so.

Neben der digitalen Teilnahmemöglichkeit könnte man auch darüber nachdenken, die Einladungen persönlich als Brief zu verschicken. Dass man quasi selbst die Einladung im Netz suchen muss, ist alles andere als einladend.

Die Einladungen wurde bis vor wenigen Jahren immer postalisch als Seite 3 des Mitgliedermagazins verschickt. Ich nehme an, das ist immer noch so – nur halt jetzt digital statt haptisch. Und vermutlich gibt's sogar 'ne E-Mail.

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Phil, Mittwoch, 28.05.2025, 10:14 (vor 258 Tagen) @ NeusserJens

Allerdings glaube ich auch, dass eine hybride Möglichkeit die Teilnehmeranzahl nicht so massiv erhöhen würde. Ich finde Giogs Vergleich mit dem Heimspiel dahingehend schon recht treffend: Wenn an einem Tag 80.000 Leute zu einem Spiel kommen und am nächsten Tag keine 1.000 Leute zur JHV, dann scheint es den meisten Leuten einfach gar nicht so wichtig zu sein, am Vereinsleben teilzunehmen oder Entscheidungen mitzugestalten.

Wie gesagt, selbst als es um die Ausgliederung ging waren gerade einmal 1.293 Mitglieder (von damals 10.619). Also rund 12 %. Was ja schon ein gigantischer Wert war. Damals, anders als heute, waren aber die allermeisten Mitglieder durchaus wirklich noch eher vor Ort ansässig. Das hat sich doch alles völlig verändert und während Corona wurde ja klar (also auf einmal eine Regel da war, dass nur Leute aus der Stadt/Region ins Stadion dürfen), dass der BVB z.B. in Dortmund selbst gar nicht (mehr) so tief verankert ist.

Das Argument, dass zwar 80.000 sich zu einem Highlight wie solch einem Bundesligaspiel bewegen, aber kaum wer zu dieser Mitgliedersammlung, kann man natürlich bemühen, aber ich halte eben dagegen, dass es doch auch umgekehrt zur Anwendung kommen könnte. Ich z.B. wäre, wenn ich nicht am Tag vorher zu diesem Fußballspiel hätte gehen wollen, vermutlich wohl auch am Sonntag mal zu Versammlung gekommen. So tat ich es nicht. Und ich habe, wie gesagt, ja sogar noch ein "Umfeld" in dieser Halle. Also würde es im Zweifel auch einfach nur tun, weil ich viele Bekannte und Freunde dort treffen könnte. Wenn man das auch nicht hat?

Und mein Eindruck bei anderen Versammlungen, wo ich nun auch mal anwesend war in all den Jahren, war nun auch nicht, dass die eher ortsansässigen da in Massen in diese Versammlung strömten. Selbst die blieben dann immer mal wieder zu Hause oder waren noch nie da. So ist das halt.

Unterm Strich finde ich aber, dass es keine Argumente gegen den Versuch geben kann, die Partizipationsmöglichkeiten da deutlich zu erhöhen. Schlicht, weil es inzwischen geht und weil es auch die Realität des BVB e.V. abbilden würde, weil eben sehr viele Mitglieder einfach gar nicht mehr im direkten Umfeld des Klubs leben, bzw. noch nie dort lebten. Das war früher (also noch in den 90igern) ja alles völlig anders.

MFG
Phil

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stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 10:13 (vor 258 Tagen) @ NeusserJens

Man kann das natürlich so sehen, dass man statt zum Heimspiel eben den Tag später zur MV fährt oder man eben beides erwarten darf.

Ich finde das aber auch etwas anmaßend.
Jedes Mal aufs neue finde ich es krass auf Fandelegiertentagungen Fans aus Luxemburg und Co zu sehen, die mal eben so für zwei Stunden den halben Tag im Auto verbringen.
In meiner Kindheit habe ich eine gute halbe Stunde zum Stadion gebraucht, heute bin ich froh bis dahin an Leverkusen vorbei gekommen zu sein. Mit familiären oder beruflichen Verpflichtungen zusammen wird es dann nicht einfacher. Von gesundheitlichen Einschränkungen oder anderen persönlichen Gründen mal ganz abgesehen.
Jedes Mitglied hat die gleiche Stimme - aber der eine stolpert da eben kurz in die Halle während es für den anderen ein riesiger Aufwand ist. Da finde ich es unglücklich solche Vergleiche zu ziehen und zu unterstellen man hätte es nur nicht genug gewollt.

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NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Mittwoch, 28.05.2025, 10:22 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Jedes Mitglied hat die gleiche Stimme - aber der eine stolpert da eben kurz in die Halle während es für den anderen ein riesiger Aufwand ist. Da finde ich es unglücklich solche Vergleiche zu ziehen und zu unterstellen man hätte es nur nicht genug gewollt.

Ich kann nur anekdotische Evidenz anführen, aber wenn ich meinem persönlichen direkten Umfeld mehreren Personen anbiete, sie quasi von der Haustür bis zur Westfalenhalle zu kutschieren und die Leute dennoch abwinken, dann halte ich meine Behauptung jetzt nicht für allzu weit hergeholt. :-)

Darüber hinaus steht es doch jedem Mitglied frei, einen Antrag zu stellen, dass künftige Mitgliederversammlungen hybrid stattfinden. Ist bisher komischerweise auch nie passiert.

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Phil, Mittwoch, 28.05.2025, 10:44 (vor 258 Tagen) @ NeusserJens

Darüber hinaus steht es doch jedem Mitglied frei, einen Antrag zu stellen, dass künftige Mitgliederversammlungen hybrid stattfinden. Ist bisher komischerweise auch nie passiert.

Absolut und offenbar gab es da auch nie den abschließenden Willen aus irgendeiner Richtung, dies zu tun. Da schließe ich mich ein. Hätte ich ja längst mal einen Antrag stellen können. Insofern ist dies der aktuelle Wille des Vereins. Komplett klar.

Ob der Verein das nicht vielleicht auch selbst initieren könnte, kann man aber auch fragen. Ich sehe einfach nahezu nichts, was wirklich dagegen sprechen würde.

MFG
Phil

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NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Mittwoch, 28.05.2025, 18:18 (vor 257 Tagen) @ Phil

Ob der Verein das nicht vielleicht auch selbst initieren könnte, kann man aber auch fragen. Ich sehe einfach nahezu nichts, was wirklich dagegen sprechen würde.

Ich sähe schon ein paar Hürden, aber definitiv keine, die im Jahr 2025 (oder dann 2026) für einen Verein wie den BVB unüberwindbar wären.

Und um das auch nochmal zu sagen: Als jemand der beruflich dafür sorgt, dass Webseiten nutzerfreundlicher und barrierefrei sind, fänd ich eine Möglichkeit die Partizipation zu erhöhen sehr willkommen und würde einen solchen Antrag, so es ihn denn gäbe, unterstützen. Obwohl ich durchaus der Meinung bin, dass im Sinne von Rechte-und-Pflichten (als untrennbare Kombination!) von Mitgliedern nicht zu viel verlangt ist, dass man zur Wahrung seiner Rechte auch seine Pflicht der Anwesenheit erfüllen müsste.

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markus, Mittwoch, 28.05.2025, 18:38 (vor 257 Tagen) @ NeusserJens

Ob der Verein das nicht vielleicht auch selbst initieren könnte, kann man aber auch fragen. Ich sehe einfach nahezu nichts, was wirklich dagegen sprechen würde.


Ich sähe schon ein paar Hürden, aber definitiv keine, die im Jahr 2025 (oder dann 2026) für einen Verein wie den BVB unüberwindbar wären.

Und um das auch nochmal zu sagen: Als jemand der beruflich dafür sorgt, dass Webseiten nutzerfreundlicher und barrierefrei sind, fänd ich eine Möglichkeit die Partizipation zu erhöhen sehr willkommen und würde einen solchen Antrag, so es ihn denn gäbe, unterstützen. Obwohl ich durchaus der Meinung bin, dass im Sinne von Rechte-und-Pflichten (als untrennbare Kombination!) von Mitgliedern nicht zu viel verlangt ist, dass man zur Wahrung seiner Rechte auch seine Pflicht der Anwesenheit erfüllen müsste.

Was aber platztechnisch gar nicht ginge. Das demokratische Herz in mir sagt, dass eigentlich das Ziel sein sollte, dass mindestens die Hälfte der Mitglieder an einer Abstimmung teilnimmt. Das geht weder in den Westfalenhallen noch im Stadion. Das geht nur über digitale Lösungen.

Ich kenne andere Konstrukte, da sind Beschlüsse unwirksam, wenn nicht mindestens die Hälfte der Mitglieder an der Abstimmung teilnimmt. Weil man sinngemäß sagt, dass die Mehrheit dann eben nicht will, dass überhaupt eine Entscheidung herbeigeführt werden soll und eine Minderheit keine Beschlüsse entgegen der Mehrheit fassen soll.

Das ist aus meiner Sicht auch die demokratisch richtige Logik.

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NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Mittwoch, 28.05.2025, 18:48 (vor 257 Tagen) @ markus

Was aber platztechnisch gar nicht ginge. Das demokratische Herz in mir sagt, dass eigentlich das Ziel sein sollte, dass mindestens die Hälfte der Mitglieder an einer Abstimmung teilnimmt. Das geht weder in den Westfalenhallen noch im Stadion. Das geht nur über digitale Lösungen.

Dafür müsste die Hälfte der Mitglieder ja überhaupt teilnehmen wollen. Du kannst die Mitglieder schlecht zwingen.

Ich kenne andere Konstrukte, da sind Beschlüsse unwirksam, wenn nicht mindestens die Hälfte der Mitglieder an der Abstimmung teilnimmt. Weil man sinngemäß sagt, dass die Mehrheit dann eben nicht will, dass überhaupt eine Entscheidung herbeigeführt werden soll und eine Minderheit keine Beschlüsse entgegen der Mehrheit fassen soll.

Das ist aus meiner Sicht auch die demokratisch richtige Logik.

Dann hätten wir de facto seit 30 Jahren keinen einzigen Beschluss mehr im BVB gefasst.

Du, wir hatten das alles zur letzten JHV schon. Mir bleibt nur zu sagen: Das sind die aktuellen Bedingungen beim B.V. Borussia 09 e.V. Dortmund. Wenn du sie ändern möchtest, weil sie aus deiner Sicht nicht demokratisch genug sind, steht es dir – sofern du Mitglied bist – frei, entsprechende Satzungsänderungsanträge zu stellen. Wenn die Anträge entsprechend durchdacht und formuliert sind, bekommst du vermutlich sogar meine Stimme. Bin ja total bei dir/euch, dass das nicht ideal ist.

Nur eine Grundsatzfrage

Giog, Mittelhessen, Mittwoch, 28.05.2025, 18:47 (vor 257 Tagen) @ markus

Ob der Verein das nicht vielleicht auch selbst initieren könnte, kann man aber auch fragen. Ich sehe einfach nahezu nichts, was wirklich dagegen sprechen würde.


Ich sähe schon ein paar Hürden, aber definitiv keine, die im Jahr 2025 (oder dann 2026) für einen Verein wie den BVB unüberwindbar wären.

Und um das auch nochmal zu sagen: Als jemand der beruflich dafür sorgt, dass Webseiten nutzerfreundlicher und barrierefrei sind, fänd ich eine Möglichkeit die Partizipation zu erhöhen sehr willkommen und würde einen solchen Antrag, so es ihn denn gäbe, unterstützen. Obwohl ich durchaus der Meinung bin, dass im Sinne von Rechte-und-Pflichten (als untrennbare Kombination!) von Mitgliedern nicht zu viel verlangt ist, dass man zur Wahrung seiner Rechte auch seine Pflicht der Anwesenheit erfüllen müsste.


Was aber platztechnisch gar nicht ginge. Das demokratische Herz in mir sagt, dass eigentlich das Ziel sein sollte, dass mindestens die Hälfte der Mitglieder an einer Abstimmung teilnimmt. Das geht weder in den Westfalenhallen noch im Stadion. Das geht nur über digitale Lösungen.

Ich kenne andere Konstrukte, da sind Beschlüsse unwirksam, wenn nicht mindestens die Hälfte der Mitglieder an der Abstimmung teilnimmt. Weil man sinngemäß sagt, dass die Mehrheit dann eben nicht will, dass überhaupt eine Entscheidung herbeigeführt werden soll und eine Minderheit keine Beschlüsse entgegen der Mehrheit fassen soll.

Das ist aus meiner Sicht auch die demokratisch richtige Logik.

Ob das die "demokratisch richtige Logik" ist, sei mal dahingestellt (faktisch würde es dazu führen, dass die große Mehrheit von eingetragenen Vereinen ab einer gewissen Größe nicht mehr "regierbar" wären - logisch klingt das für mich erstmal nicht).

Vehement widersprechen möchte ich deiner Deutung, die Nichtteilnahme sei in aller Regel ein Ausdruck, dass man keine Entscheidung über einen Antrag möchte. Das deckt sich doch überhaupt nicht mit der Realität, in der die Nichtteilnahme von weit über 90% der Mitgliedern ein schlichtes "mir ist egal, was ihr da beschließt oder nicht beschließt" ist.

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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 19:38 (vor 257 Tagen) @ Giog

Ob der Verein das nicht vielleicht auch selbst initieren könnte, kann man aber auch fragen. Ich sehe einfach nahezu nichts, was wirklich dagegen sprechen würde.


Ich sähe schon ein paar Hürden, aber definitiv keine, die im Jahr 2025 (oder dann 2026) für einen Verein wie den BVB unüberwindbar wären.

Und um das auch nochmal zu sagen: Als jemand der beruflich dafür sorgt, dass Webseiten nutzerfreundlicher und barrierefrei sind, fänd ich eine Möglichkeit die Partizipation zu erhöhen sehr willkommen und würde einen solchen Antrag, so es ihn denn gäbe, unterstützen. Obwohl ich durchaus der Meinung bin, dass im Sinne von Rechte-und-Pflichten (als untrennbare Kombination!) von Mitgliedern nicht zu viel verlangt ist, dass man zur Wahrung seiner Rechte auch seine Pflicht der Anwesenheit erfüllen müsste.


Was aber platztechnisch gar nicht ginge. Das demokratische Herz in mir sagt, dass eigentlich das Ziel sein sollte, dass mindestens die Hälfte der Mitglieder an einer Abstimmung teilnimmt. Das geht weder in den Westfalenhallen noch im Stadion. Das geht nur über digitale Lösungen.

Ich kenne andere Konstrukte, da sind Beschlüsse unwirksam, wenn nicht mindestens die Hälfte der Mitglieder an der Abstimmung teilnimmt. Weil man sinngemäß sagt, dass die Mehrheit dann eben nicht will, dass überhaupt eine Entscheidung herbeigeführt werden soll und eine Minderheit keine Beschlüsse entgegen der Mehrheit fassen soll.

Das ist aus meiner Sicht auch die demokratisch richtige Logik.


Ob das die "demokratisch richtige Logik" ist, sei mal dahingestellt (faktisch würde es dazu führen, dass die große Mehrheit von eingetragenen Vereinen ab einer gewissen Größe nicht mehr "regierbar" wären - logisch klingt das für mich erstmal nicht).

Vehement widersprechen möchte ich deiner Deutung, die Nichtteilnahme sei in aller Regel ein Ausdruck, dass man keine Entscheidung über einen Antrag möchte. Das deckt sich doch überhaupt nicht mit der Realität, in der die Nichtteilnahme von weit über 90% der Mitgliedern ein schlichtes "mir ist egal, was ihr da beschließt oder nicht beschließt" ist.

Das passt ja so auch nicht. Es gibt drei mögliche Stimmen. Ja, Nein und die Enthaltung. Die Interpretation, dass überhaupt keine Entscheidung herbei geführt werden soll, würde ein Nichterscheinen wie ein "Nein" werten.

Sie nicht zu berücksichtigen, hat aber die in meinen Augen richtige Gleichstellung zu einer Enthaltung. Wer nicht kommt, äußert einfach keine Meinung oder Präferenz zu einem Sachverhalt. Daraus de facto eine Ablehnung zu werten, wäre einfach falsch.

Nur eine Grundsatzfrage

markus, Mittwoch, 28.05.2025, 20:05 (vor 257 Tagen) @ Sascha

Ob der Verein das nicht vielleicht auch selbst initieren könnte, kann man aber auch fragen. Ich sehe einfach nahezu nichts, was wirklich dagegen sprechen würde.


Ich sähe schon ein paar Hürden, aber definitiv keine, die im Jahr 2025 (oder dann 2026) für einen Verein wie den BVB unüberwindbar wären.

Und um das auch nochmal zu sagen: Als jemand der beruflich dafür sorgt, dass Webseiten nutzerfreundlicher und barrierefrei sind, fänd ich eine Möglichkeit die Partizipation zu erhöhen sehr willkommen und würde einen solchen Antrag, so es ihn denn gäbe, unterstützen. Obwohl ich durchaus der Meinung bin, dass im Sinne von Rechte-und-Pflichten (als untrennbare Kombination!) von Mitgliedern nicht zu viel verlangt ist, dass man zur Wahrung seiner Rechte auch seine Pflicht der Anwesenheit erfüllen müsste.


Was aber platztechnisch gar nicht ginge. Das demokratische Herz in mir sagt, dass eigentlich das Ziel sein sollte, dass mindestens die Hälfte der Mitglieder an einer Abstimmung teilnimmt. Das geht weder in den Westfalenhallen noch im Stadion. Das geht nur über digitale Lösungen.

Ich kenne andere Konstrukte, da sind Beschlüsse unwirksam, wenn nicht mindestens die Hälfte der Mitglieder an der Abstimmung teilnimmt. Weil man sinngemäß sagt, dass die Mehrheit dann eben nicht will, dass überhaupt eine Entscheidung herbeigeführt werden soll und eine Minderheit keine Beschlüsse entgegen der Mehrheit fassen soll.

Das ist aus meiner Sicht auch die demokratisch richtige Logik.


Ob das die "demokratisch richtige Logik" ist, sei mal dahingestellt (faktisch würde es dazu führen, dass die große Mehrheit von eingetragenen Vereinen ab einer gewissen Größe nicht mehr "regierbar" wären - logisch klingt das für mich erstmal nicht).

Vehement widersprechen möchte ich deiner Deutung, die Nichtteilnahme sei in aller Regel ein Ausdruck, dass man keine Entscheidung über einen Antrag möchte. Das deckt sich doch überhaupt nicht mit der Realität, in der die Nichtteilnahme von weit über 90% der Mitgliedern ein schlichtes "mir ist egal, was ihr da beschließt oder nicht beschließt" ist.


Das passt ja so auch nicht. Es gibt drei mögliche Stimmen. Ja, Nein und die Enthaltung. Die Interpretation, dass überhaupt keine Entscheidung herbei geführt werden soll, würde ein Nichterscheinen wie ein "Nein" werten.

Sie nicht zu berücksichtigen, hat aber die in meinen Augen richtige Gleichstellung zu einer Enthaltung. Wer nicht kommt, äußert einfach keine Meinung oder Präferenz zu einem Sachverhalt. Daraus de facto eine Ablehnung zu werten, wäre einfach falsch.

Man muss daraus nicht einmal zwingend eine ausdrückliche Ablehnung machen. Die Logik ist eher die, dass es halt keine Mehrheit aller Mitglieder gibt, die überhaupt abstimmt.

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 20:26 (vor 257 Tagen) @ markus

Ob der Verein das nicht vielleicht auch selbst initieren könnte, kann man aber auch fragen. Ich sehe einfach nahezu nichts, was wirklich dagegen sprechen würde.


Ich sähe schon ein paar Hürden, aber definitiv keine, die im Jahr 2025 (oder dann 2026) für einen Verein wie den BVB unüberwindbar wären.

Und um das auch nochmal zu sagen: Als jemand der beruflich dafür sorgt, dass Webseiten nutzerfreundlicher und barrierefrei sind, fänd ich eine Möglichkeit die Partizipation zu erhöhen sehr willkommen und würde einen solchen Antrag, so es ihn denn gäbe, unterstützen. Obwohl ich durchaus der Meinung bin, dass im Sinne von Rechte-und-Pflichten (als untrennbare Kombination!) von Mitgliedern nicht zu viel verlangt ist, dass man zur Wahrung seiner Rechte auch seine Pflicht der Anwesenheit erfüllen müsste.


Was aber platztechnisch gar nicht ginge. Das demokratische Herz in mir sagt, dass eigentlich das Ziel sein sollte, dass mindestens die Hälfte der Mitglieder an einer Abstimmung teilnimmt. Das geht weder in den Westfalenhallen noch im Stadion. Das geht nur über digitale Lösungen.

Ich kenne andere Konstrukte, da sind Beschlüsse unwirksam, wenn nicht mindestens die Hälfte der Mitglieder an der Abstimmung teilnimmt. Weil man sinngemäß sagt, dass die Mehrheit dann eben nicht will, dass überhaupt eine Entscheidung herbeigeführt werden soll und eine Minderheit keine Beschlüsse entgegen der Mehrheit fassen soll.

Das ist aus meiner Sicht auch die demokratisch richtige Logik.


Ob das die "demokratisch richtige Logik" ist, sei mal dahingestellt (faktisch würde es dazu führen, dass die große Mehrheit von eingetragenen Vereinen ab einer gewissen Größe nicht mehr "regierbar" wären - logisch klingt das für mich erstmal nicht).

Vehement widersprechen möchte ich deiner Deutung, die Nichtteilnahme sei in aller Regel ein Ausdruck, dass man keine Entscheidung über einen Antrag möchte. Das deckt sich doch überhaupt nicht mit der Realität, in der die Nichtteilnahme von weit über 90% der Mitgliedern ein schlichtes "mir ist egal, was ihr da beschließt oder nicht beschließt" ist.


Das passt ja so auch nicht. Es gibt drei mögliche Stimmen. Ja, Nein und die Enthaltung. Die Interpretation, dass überhaupt keine Entscheidung herbei geführt werden soll, würde ein Nichterscheinen wie ein "Nein" werten.

Sie nicht zu berücksichtigen, hat aber die in meinen Augen richtige Gleichstellung zu einer Enthaltung. Wer nicht kommt, äußert einfach keine Meinung oder Präferenz zu einem Sachverhalt. Daraus de facto eine Ablehnung zu werten, wäre einfach falsch.


Man muss daraus nicht einmal zwingend eine ausdrückliche Ablehnung machen. Die Logik ist eher die, dass es halt keine Mehrheit aller Mitglieder gibt, die überhaupt abstimmt.

Genau das tut man aber. Jemand stellt einen Antrag, der mit einer Mehrheit am Ja-Stimmen aktiv angenommen werden muss. Stimmt die Mehrheit mit Nein dagegen, bleibt alles so wie es war.

Bei deiner Interpretation führt das Nichterscheinen eines bestimmten Anteils der Stimmen auch dazu, dass alles unverändert bleibt. Damit hätte de facto der Block der Nichtanwesenden geschlossen gegen den Antrag gestimmt.

Nur eine Grundsatzfrage

markus, Mittwoch, 28.05.2025, 21:28 (vor 257 Tagen) @ Sascha

Ob der Verein das nicht vielleicht auch selbst initieren könnte, kann man aber auch fragen. Ich sehe einfach nahezu nichts, was wirklich dagegen sprechen würde.


Ich sähe schon ein paar Hürden, aber definitiv keine, die im Jahr 2025 (oder dann 2026) für einen Verein wie den BVB unüberwindbar wären.

Und um das auch nochmal zu sagen: Als jemand der beruflich dafür sorgt, dass Webseiten nutzerfreundlicher und barrierefrei sind, fänd ich eine Möglichkeit die Partizipation zu erhöhen sehr willkommen und würde einen solchen Antrag, so es ihn denn gäbe, unterstützen. Obwohl ich durchaus der Meinung bin, dass im Sinne von Rechte-und-Pflichten (als untrennbare Kombination!) von Mitgliedern nicht zu viel verlangt ist, dass man zur Wahrung seiner Rechte auch seine Pflicht der Anwesenheit erfüllen müsste.


Was aber platztechnisch gar nicht ginge. Das demokratische Herz in mir sagt, dass eigentlich das Ziel sein sollte, dass mindestens die Hälfte der Mitglieder an einer Abstimmung teilnimmt. Das geht weder in den Westfalenhallen noch im Stadion. Das geht nur über digitale Lösungen.

Ich kenne andere Konstrukte, da sind Beschlüsse unwirksam, wenn nicht mindestens die Hälfte der Mitglieder an der Abstimmung teilnimmt. Weil man sinngemäß sagt, dass die Mehrheit dann eben nicht will, dass überhaupt eine Entscheidung herbeigeführt werden soll und eine Minderheit keine Beschlüsse entgegen der Mehrheit fassen soll.

Das ist aus meiner Sicht auch die demokratisch richtige Logik.


Ob das die "demokratisch richtige Logik" ist, sei mal dahingestellt (faktisch würde es dazu führen, dass die große Mehrheit von eingetragenen Vereinen ab einer gewissen Größe nicht mehr "regierbar" wären - logisch klingt das für mich erstmal nicht).

Vehement widersprechen möchte ich deiner Deutung, die Nichtteilnahme sei in aller Regel ein Ausdruck, dass man keine Entscheidung über einen Antrag möchte. Das deckt sich doch überhaupt nicht mit der Realität, in der die Nichtteilnahme von weit über 90% der Mitgliedern ein schlichtes "mir ist egal, was ihr da beschließt oder nicht beschließt" ist.


Das passt ja so auch nicht. Es gibt drei mögliche Stimmen. Ja, Nein und die Enthaltung. Die Interpretation, dass überhaupt keine Entscheidung herbei geführt werden soll, würde ein Nichterscheinen wie ein "Nein" werten.

Sie nicht zu berücksichtigen, hat aber die in meinen Augen richtige Gleichstellung zu einer Enthaltung. Wer nicht kommt, äußert einfach keine Meinung oder Präferenz zu einem Sachverhalt. Daraus de facto eine Ablehnung zu werten, wäre einfach falsch.


Man muss daraus nicht einmal zwingend eine ausdrückliche Ablehnung machen. Die Logik ist eher die, dass es halt keine Mehrheit aller Mitglieder gibt, die überhaupt abstimmt.


Genau das tut man aber. Jemand stellt einen Antrag, der mit einer Mehrheit am Ja-Stimmen aktiv angenommen werden muss. Stimmt die Mehrheit mit Nein dagegen, bleibt alles so wie es war.

Bei deiner Interpretation führt das Nichterscheinen eines bestimmten Anteils der Stimmen auch dazu, dass alles unverändert bleibt. Damit hätte de facto der Block der Nichtanwesenden geschlossen gegen den Antrag gestimmt.

Kann man so und so sehen, je nachdem von welcher Seite man drauf schaut. Faktisch fehlt halt in einem solchen Fall eine Mehrheit aller Mitglieder, die überhaupt dazu bereit ist, über eine Änderung abstimmen zu wollen. Wenn die Mehrheit nicht einmal abstimmen will, dann soll halt auch keine Abstimmung durchgeführt werden. So die Logik hinter solchen Regelungen in anderen Mitgliedschaften.

Dass das in Vereinen schwierig ist, ist natürlich klar. Man ist quasi gezwungen, es entsprechend locker und ein Stück undemokratischer zu gestalten, um überhaupt noch Beschlüsse fassen zu können. Bei Hausgemeinschaften ist das ja auch gelockert worden, weil immer mehr Eigentümergemeinschaften gar nicht mehr beschlussfähig waren. Aber ein Idealzustand ist das einfach nicht. Ein Mitglied sollte sich selbst verpflichtet fühlen, mit abzustimmen.

Bei Betriebsräten gibt es sogar je nach Angelegenheit unterschiedliche Schärfen. Mindestens die Hälfte der Mitglieder müssen an jeder Abstimmung teilnehmen, ansonsten ist man von vornherein nicht beschlussfähig.
Dann gibt es eher einfache Angelegenheiten, in denen die Mehrheit der an der Abstimmung teilnehmenden Mitglieder mit Ja Stimmen müssen (Enthaltungen haben dann die gleiche Wirkung wie Nein). In wichtigeren Angelegenheiten muss die Mehrheit aller Mitglieder mit Ja Stimmen (Nichtteilnahme wirkt sich dann wie ein Nein aus) und in ganz wichtigen Dingen müssen es sogar 3/4 aller Mitglieder sein. Wir haben mal einen BR-Vorsitzenden abgewählt (ging mit einfacher Mehrheit der Teilnehmer) und ihm die Freistellung entzogen (ging nur mit 3/4 aller Mitglieder). Bei damals 15 Mitgliedern haben wir also 12 Ja Stimmen benötigt. Wir mussten also zusehen, dass mindestens zwölf Mitglieder teilnehmen, die dafür stimmen. Das kann dann schnell in die Hose gehen, wenn einige kurzfristig nicht können oder es den ein oder anderen Enthalter gibt. Zumal diese Abstimmung sogar zwingend geheim sein muss. Und eine Onlineteilnahme gab es damals auch noch nicht (was inzwischen geändert wurde).

Dass das in der Schärfe in großen Vereinen nicht geht, ist klar. Aber es wäre schon im Sinne der Demokratie, alles mögliche zu tun, um die Teilnehmerquote zu erhöhen.

Nur eine Grundsatzfrage

markus, Mittwoch, 28.05.2025, 19:02 (vor 257 Tagen) @ Giog

Ob der Verein das nicht vielleicht auch selbst initieren könnte, kann man aber auch fragen. Ich sehe einfach nahezu nichts, was wirklich dagegen sprechen würde.


Ich sähe schon ein paar Hürden, aber definitiv keine, die im Jahr 2025 (oder dann 2026) für einen Verein wie den BVB unüberwindbar wären.

Und um das auch nochmal zu sagen: Als jemand der beruflich dafür sorgt, dass Webseiten nutzerfreundlicher und barrierefrei sind, fänd ich eine Möglichkeit die Partizipation zu erhöhen sehr willkommen und würde einen solchen Antrag, so es ihn denn gäbe, unterstützen. Obwohl ich durchaus der Meinung bin, dass im Sinne von Rechte-und-Pflichten (als untrennbare Kombination!) von Mitgliedern nicht zu viel verlangt ist, dass man zur Wahrung seiner Rechte auch seine Pflicht der Anwesenheit erfüllen müsste.


Was aber platztechnisch gar nicht ginge. Das demokratische Herz in mir sagt, dass eigentlich das Ziel sein sollte, dass mindestens die Hälfte der Mitglieder an einer Abstimmung teilnimmt. Das geht weder in den Westfalenhallen noch im Stadion. Das geht nur über digitale Lösungen.

Ich kenne andere Konstrukte, da sind Beschlüsse unwirksam, wenn nicht mindestens die Hälfte der Mitglieder an der Abstimmung teilnimmt. Weil man sinngemäß sagt, dass die Mehrheit dann eben nicht will, dass überhaupt eine Entscheidung herbeigeführt werden soll und eine Minderheit keine Beschlüsse entgegen der Mehrheit fassen soll.

Das ist aus meiner Sicht auch die demokratisch richtige Logik.


Ob das die "demokratisch richtige Logik" ist, sei mal dahingestellt (faktisch würde es dazu führen, dass die große Mehrheit von eingetragenen Vereinen ab einer gewissen Größe nicht mehr "regierbar" wären - logisch klingt das für mich erstmal nicht).

Vehement widersprechen möchte ich deiner Deutung, die Nichtteilnahme sei in aller Regel ein Ausdruck, dass man keine Entscheidung über einen Antrag möchte. Das deckt sich doch überhaupt nicht mit der Realität, in der die Nichtteilnahme von weit über 90% der Mitgliedern ein schlichtes "mir ist egal, was ihr da beschließt oder nicht beschließt" ist.

Es ist letztendlich auch egal, wie man das deutet. Aber nehmen wir mal, es ihnen einfach nur egal.

Dann bleibt es ja trotzdem dabei, dass nur eine winzig kleine Minderheit von deutlich unter 1% überhaupt an der Abstimmung teilnimmt. Es sind also nicht bloß 90%, es sind über 99%, denen die Mitbestimmung Latte ist.

Ich finde das problematisch. Im Sinne von 50+1 müsste man versuchen, die Quote deutlich zu erhöhen.

Zwar mag es dann schwieriger sein, Mehrheiten für bestimmte Themen zu gewinnen. Man müsste mehr Leute überzeugen. Aber mal angenommen, das würde gelingen. Dann stünden auch wesentlich mehr Mitglieder hinter der Ablehnung von Rheinmetall. Dann würde vielleicht auch Rheinmetall denken, dass ein Sponsoring keinen Sinn mehr hat. So aber werden sie sich denken: Was jucken uns denn die paar hundert Leute. Der großen Masse ist es doch egal.

Nur eine Grundsatzfrage

NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Mittwoch, 28.05.2025, 19:26 (vor 257 Tagen) @ markus

Im Sinne von 50+1 müsste man versuchen, die Quote deutlich zu erhöhen.

Warum? 50+1 besagt, dass die Mitglieder am Ende mehr zu sagen haben müssen als Kapitalanleger. Die Jahreshauptversammlung des B.V. Borussia 09 e.V. ist das beschlussfassende Organ des Vereins, deren Präsidialausschuss die Geschäftsführung der KGaA bestellt. Anträge und Beschlüsse, die dort satzungsgemäß verabschiedet werden, zählen – egal ob 5, 855 oder 219.009 Mitglieder abgestimmt haben. Es wird ja per se niemand davon ausgeschlossen, an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen, der stimmberechtigtes Mitglied im e.V. ist.

Dann stünden auch wesentlich mehr Mitglieder hinter der Ablehnung von Rheinmetall.

65 % sind 65 %, egal ob von 855 oder von 220.000 Mitgliedern.

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 18:33 (vor 257 Tagen) @ NeusserJens

Obwohl ich durchaus der Meinung bin, dass im Sinne von Rechte-und-Pflichten (als untrennbare Kombination!) von Mitgliedern nicht zu viel verlangt ist, dass man zur Wahrung seiner Rechte auch seine Pflicht der Anwesenheit erfüllen müsste.

Aber warum soll das zum Beispiel strenger gehandhabt werden als beispielsweise die Teilhabe an politischen Wahlen oder JHV von Unternehmen?

Nur eine Grundsatzfrage

NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Mittwoch, 28.05.2025, 18:43 (vor 257 Tagen) @ stfn84

Aber warum soll das zum Beispiel strenger gehandhabt werden als beispielsweise die Teilhabe an politischen Wahlen oder JHV von Unternehmen?

Weil das der aktuell von den Vereinsmitgliedern so gewählte (bzw. nicht veränderte) Modus ist.

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 21:41 (vor 257 Tagen) @ NeusserJens

Das stelle ich auch nicht in Frage - aber Du sprichst Dich ja dafür aus?!

Nur eine Grundsatzfrage

NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Donnerstag, 29.05.2025, 10:03 (vor 257 Tagen) @ stfn84

Das stelle ich auch nicht in Frage - aber Du sprichst Dich ja dafür aus?!

Ich habe buchstäblich im Satz davor geschrieben, dass ich einen sinnvollen Antrag auf Änderung unterstützen würde?!

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Donnerstag, 29.05.2025, 13:19 (vor 257 Tagen) @ NeusserJens

Weshalb ich den Schlussabschnitt nicht verstanden habe.

Nur eine Grundsatzfrage

NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Donnerstag, 29.05.2025, 20:05 (vor 256 Tagen) @ stfn84

Ich finde durchaus legitim, dass zur Wahrung von Rechten auch Pflichten gehören. Niemand würde einem Mitglied, das seinen Mitgliedsbeitrag nicht gezahlt hat, trotzdem Stimmrecht bei der JHV gewähren. Dementsprechend finde ich es - Stand heute - absolut in Ordnung, dass man zur Stimmabgabe persönlich erscheinen muss. Das heißt nicht, dass ich es aus verschiedenen Gründen nicht anders machen würde.

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Donnerstag, 29.05.2025, 21:54 (vor 256 Tagen) @ NeusserJens

Dann habe ich es jetzt endlich richtig verstanden und kann das komplett nachvollziehen.
Danke fürs erneute erklären.

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 08:38 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Wie wird die Anwesenheit bei der MV überprüft?

Nur eine Grundsatzfrage

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 08:42 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Wie wird die Anwesenheit bei der MV überprüft?

Mitglieder- und Personalausweis

Und wie man es nicht machen soll bei einer Onlineversammlung, haben vor ein paar Jahren die Blauen gezeigt.

Gruß

CHS

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 08:59 (vor 258 Tagen) @ CHS

Ist natürlich viel Aufwand jeden Anwesenden doppelt zu kontrollieren, aber sicherlich zielführend. Wobei man vermutlich ja nur mit dem Personalausweis und einer ad hoc Abfrage der Mitgliederdatei arbeiten sollte, nachdem unsere Ausweise auf mehrere Jahre ausgestellt wurden?!

Nur eine Grundsatzfrage

Giog, Mittelhessen, Mittwoch, 28.05.2025, 09:15 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Ich bin auch schon mit Perso + Mitgliedsnummer reingekommen, das geht natürlich schon. Aber das wurde dann anhand von Listen eben abgeglichen.

Nur eine Grundsatzfrage

WBSTRR ⌂ @, Tempelnah 1.5 km, Mittwoch, 28.05.2025, 08:40 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Wie wird die Anwesenheit bei der MV überprüft?

Man muss sich beim Einlass anmelden und bekommt dann seine Wahlkarten für die Abstimmungen und ein Armband. Ohne das Armband kommt man nicht rein.

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 08:40 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Ausweis.

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 07:39 (vor 258 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von stfn84, Mittwoch, 28.05.2025, 07:46

Dein Artikel schließt mit den Worten, dass man dem Profifußball sinnvollerweise ein aktives Vereinsleben entgegen stellen sollte.


Der Unterschied in der Möglichkeit zum Mitwirken und Mitgestalten im Verein und dem im Profifußball sind doch offensichtlich.

Ja, klar.
Das man das Eine dem Anderen entgegen stellt finde ich zwar nicht sonderlich sinnvoll, aber das habe ich dann von mir aus exklusiv.
Es kann aber natürlich auch ein Missverständnis sein und Du aufgrund der Entwicklungen im Profifußball ohne Anspruch mehr Mitsprache zu haben schlichtweg froh um die Arbeit und das Gemeinschaftsempfinden in der Fan- und Förderabteilung bist. Das wären dann aber aus meiner Sicht nebeneinander existierende Säulen.

Deshalb wollte ich wissen was Du konkret meinst. Auch bei der Fan- und Förderabteilung ist mir das jetzt nicht auf Anhieb klar.


Es gibt viele AG, die sich mit inneren Werten des Vereins, gesellschaftlicher Aktivität oder einfach der Gemeinschaft (z.B. Laufgruppen, Fußball) beschäftigen.

Mit dem Verweis auf die 95% meinte ich, dass ich den Großteil unserer Mitglieder dem Dasein des Profifußballs und nicht aufgrund des Anreizes des aktiven Vereinslebens bei Borussia verorten würde. Da kann ich mich selbstverständlich irren.


Die sind eben da, um bei Sonderspielen höhere Ticketchancen zu bekommen. Weiß immer noch nicht, was der Verweis auf diese Gruppe soll. Das sind Leute, die beteiligen sich überhaupt nicht und erscheinen nicht zu Versammlungen und Wahlen. Warum sollte man dann deren Wünsche und Meinungen berücksichtigen, wenn sie selbst ihr Stimmrecht nicht nutzen wollen?

Ich habe überhaupt nicht gesagt, dass man deren Wünsche und Meinungen berücksichtigen soll. Es ist aber auch dann schwer in deren Namen zu agieren.

Nur eine Grundsatzfrage

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 07:51 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Und ich finde es seltsam, was du für Sachen zusammenmischt, um Seltsamkeiten zu konstruieren.

Nur mal so: 200.000 Mitglieder bedeuten auch mal eben über 10 Millionen Euro Mitgliedsbeiträge. Finde schon, dass das auf Ein- und Ausgabenseite finanzielle Dimensionen hat, deren Verwaltung man über Festanstellungen vornehmen sollte.

Nur eine Grundsatzfrage

stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 07:56 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Ich stolperte halt über Deine Formulierungen. Aber dann interpretiere ich mal wieder zu viel und verstehe "entgegenstellen" falsch und Du freust Dich einfach darüber, dass man sich als Mitglied im e.V. (und insbesondere der FA) noch aktiv einbringen und mitgestalten kann, weil das im Profifußball eben nicht mehr geht. So be it.

Neu auf schwatzgelb.de: Vorstandswahl beim Borussia Dortmund e.V.: Jakob for Vize

Timo_89, Tuesday, 27.05.2025, 13:30 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Timo_89, Tuesday, 27.05.2025, 13:33

Watzke hat in den letzten 20 Jahren ein Netzwerk aufgebaut, was nicht viele deutsche Funktionäre haben, geschweige denn beim BVB. Dieses Netzwerk kann ein Ricken noch gar nicht haben. Ich hoffe, dass Watzke ihn da auch so gut es geht überall platziert und präsentiert hat und dass Ricken da nun auch wirklich als Ansprechpartner Dinge betreffend Borussia Dortmund gesehen wird. Das Format und die Verbindungen muss er sich aber selbst erarbeiten.

Ich kenne es aus eigener Erfahrung in einem Konzern mit einem Familienpatriarchen so, dass da häufig von anderen externen Großkopferten der direkte Weg zum "Alten" - vorbei am CEO - gewählt wird. Wenn es um wirklich wichtige Dinge geht. Aus Gewohnheit, aus alter Verbundenheit. CEO muss dann "folgen". Sicher wäre es gut, wenn man sich die Kontakte von Watzke weiterhin nutzbar macht, aber so, dass es die Abläufe nicht stört und Ricken nicht untergräbt.

Wenn Watzke wirklich an sich arbeitet und sich eine präsidiale Selbstverpflichtung auferlegt, dann könnte er im Sinn des Profifußballs vielleicht ein guter Präsident sein. Zum einen zweifle ich da aber dran, denn er scheint nicht der Typ zu sein, der sich im Hintergrund wirklich wohl fühlt und die Füße stillhalten kann. Nicht umsonst haben sich vor allem Uli und Aki oft gerieben, weil sie sich vielleicht qua Persona auch zu ähnlich sind? Ego, Machtstreben, Macher, ...

Zum anderen scheint sich bei vielen Mitgliedern auch das Gefühl breit gemacht zu haben, dass Watzke sie nicht wirklich ernst nimmt a la Sonnenkönig. Das ist natürlich keine gute gemeinsame Basis für Frieden im gesamten Club. Wenn sich nun Lunow und Jakob für die Fanseite präsentieren, hat man hier eine klare Wahl zwischen Priorität eV. vs KGaA.

Spannender Vorgang. Von den 200.000 Mitglieder könnten sich mehr Watzke zugehörig fühlen als Lunow, weil dieser natürlich viel bekannter ist und einfach die stärkere "Brand". Von den Mitgliedern, die regelmäßig anwesend sind und näher am eV dran sind, könnte viele zu Lunow neigen.

Neu auf schwatzgelb.de: Vorstandswahl beim Borussia Dortmund e.V.: Jakob for Vize

fabian 1909, Dortmund, Tuesday, 27.05.2025, 13:28 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Super, dass Lunow weiter macht und ein so gutes Team sich gefunden hat.

Dank an Watzke für all die Jahre. Er hat eine würdiges Dankeschön am 23.11. verdient und kein Vom Hof Gejage. Ich hoffe, er wählt dafür den richtigen Weg.

Neu auf schwatzgelb.de: Vorstandswahl beim Borussia Dortmund e.V.: Jakob for Vize

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 20:26 (vor 258 Tagen) @ fabian 1909

Das ist ja die ausschließliche Aufgabe der Mitglieder.

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Kurt C. Hose, Mittwoch, 28.05.2025, 07:58 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Er muss sich ja nicht zwingend als Kandidat auf stellen lassen.

Ich würde es begrüßen, wenn er einen würdigen Abschied bekommt und erstmal keinen offiziellen Posten bekommt. Mir persönlich reicht auch gerade ein "Friedirch Merz", es müssen nicht zwei sein...

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stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 08:35 (vor 258 Tagen) @ Kurt C. Hose

Die Würdigung seiner Verdienste und seine Verabschiedung als GF der KGaA hat ja nun wenig mit einem etwaigen Entschluss zur Aufstellung als Präsidentschaftskandidat zu tun.

Neu auf schwatzgelb.de: Vorstandswahl beim Borussia Dortmund e.V.: Jakob for Vize

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 08:40 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Die Würdigung seiner Verdienste und seine Verabschiedung als GF der KGaA hat ja nun wenig mit einem etwaigen Entschluss zur Aufstellung als Präsidentschaftskandidat zu tun.

Sehe ich nicht so. Ich glaube, die "Würdigung seiner Verdienste" ist der Hauptantrieb zur Kandidatur. Das nominell höchste Amt im Verein als Krönung seines Wirkens.

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stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 09:04 (vor 258 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von stfn84, Mittwoch, 28.05.2025, 09:08

Also verwehrt man ihm einen guten Abschied falls er sich erdreistet sich wählen lassen zu wollen?

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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.05.2025, 12:34 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Also verwehrt man ihm einen guten Abschied falls er sich erdreistet sich wählen lassen zu wollen?

Auch das steht da nicht. Mittlerweile finde ich es wirklich nervig, wie du Aussagen verdrehst.

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stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 18:35 (vor 257 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von stfn84, Mittwoch, 28.05.2025, 18:38

Lass gut sein Sascha.
Die Würdigung seiner Verdienste - die Watzke wohl eher nicht selbst vornehmen kann - müsste natürlich unabhängig davon sein was sein nächster Schritt ist.

Das hat ja 0,0 damit zu tun, dass er von manchen Mitgliedern womöglich nur aus Dankbarkeit gewählt würde. Was aber ja auch kein Problem darstellen dürfte, hoffe ich zumindest.

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bob, Bad Oeynhausen, Mittwoch, 28.05.2025, 09:11 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Man kann ihn ja auch verabschieden und würdigen und danach gegen ihn stimmen, weil man ihn für sein neues Amt für nicht geeignet hält. So würde (werde) ichs jedenfalls machen.

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stfn84, Köln, Mittwoch, 28.05.2025, 10:14 (vor 258 Tagen) @ bob

Exakt!!

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donotrobme, Münsterland, Dienstag, 27.05.2025, 14:45 (vor 259 Tagen) @ fabian 1909

Lunow ist Jahrgang 53, Watzke 59.
Ich wünsche beiden das Beste und bestmögliche Gesundheit, aber irgendwann wird Lunow zu alt für den Posten werden und dann wäre Watzke immer noch 6 Jahre jünger und noch für den Posten geeignet.

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jannikschr, Dienstag, 27.05.2025, 15:35 (vor 259 Tagen) @ donotrobme

Weißt du wie alt Rauball war?!

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donotrobme, Münsterland, Dienstag, 27.05.2025, 15:57 (vor 259 Tagen) @ jannikschr

Rauball war zuletzt von 2004 bis 2022 Präsident und demnach war er somit zwischen Ende 50 bis Mitte 70 Jahre alt.

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Muli, Siegen;Block 12, Tuesday, 27.05.2025, 12:58 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Meine Stimme haben Sie.

Was Watzke angeht, bin ich der Meinung, dass man sich mal von einander abnabeln muss. Bleibt Watzke in irgendeiner Form im Verein aktiv, schwebt er weiter über allem. Und ich glaube dem Verein tut ein Schnitt in dieser Hinsicht sehr gut. Und Aki kann sein Denkmal nicht weiter beschmutzen und bleibt größtenteils positiv in Erinnerung.

Wahlkampf Auftakt?

DomJay, Köln, Tuesday, 27.05.2025, 12:15 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Spannend und wird sicher emotional.

Wahlkampf Auftakt?

Giog, Mittelhessen, Tuesday, 27.05.2025, 12:24 (vor 259 Tagen) @ DomJay

Ich wünschte, wir wären so durchorganisiert, um so etwas wie eine orchestrierte Aktion zu bringen (in welchem Bereich auch immer).

Tatsächlich läuft es bei uns eher so: Sascha sagt „ich glaub, ich schreib da mal was zu…“ und präsentiert 3,5 Minuten später einen zweiseitigen Text. :-)

Wahlkampf Auftakt?

CedricVanDerGun, Hamburg, Tuesday, 27.05.2025, 12:57 (vor 259 Tagen) @ Giog

Und das auch schon immer in Zeiten vor ChatGPT? ;)

Wahlkampf Auftakt?

Sascha, Dortmund, Tuesday, 27.05.2025, 13:04 (vor 259 Tagen) @ CedricVanDerGun

Und das auch schon immer in Zeiten vor ChatGPT? ;)

Also das trifft mich jetzt wirklich.

Wahlkampf Auftakt?

CedricVanDerGun, Hamburg, Dienstag, 27.05.2025, 15:43 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Sorry ! War nicht so gemeint :)

Wahlkampf Auftakt?

Sascha, Dortmund, Tuesday, 27.05.2025, 12:18 (vor 259 Tagen) @ DomJay

Ich habe mich einfach gefreut als ich das gehört habe und finde, dass das eine wirklich gute Lösung für den e.V. wäre.

Wahlkampf Auftakt?

DomJay, Köln, Tuesday, 27.05.2025, 12:28 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Ach alles fein.

My2cents: Mein Verein ist kein Besitz einzelner Personen und auch wenn wir dem Fussball eine Dominanz erlauben, so ist der nicht alleine. :)

Watzke - Nein danke!!

Bananenbernie, Ort, Tuesday, 27.05.2025, 12:12 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich werde Aki nicht wählen.
Er soll mal erst etwas in den Hintergrund treten.
Warum soll man auch einen Präsidenten der funktioniert absägen?

P.S. das ist meine Meinung

Frage

Rotsünder, Dortmund, Tuesday, 27.05.2025, 13:03 (vor 259 Tagen) @ Bananenbernie

Hat Aki irgendwo schon mal gesagt, dass er das Amt auf jeden Fall anstrebt und sich zur Wahl stellt? Oder ging man bisher einfach davon aus?

Frage

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 17:20 (vor 259 Tagen) @ Rotsünder

Nein, hat er nicht.

Frage

Giog, Mittelhessen, Tuesday, 27.05.2025, 13:48 (vor 259 Tagen) @ Rotsünder

Hat Aki irgendwo schon mal gesagt, dass er das Amt auf jeden Fall anstrebt und sich zur Wahl stellt? Oder ging man bisher einfach davon aus?

Noch im Sportstudio sagte er ja, dass er sich damit nullkommanull beschäftigt habe. Da möge nun jeder selbst entscheiden, wie überzeugend man das findet. Die Ruhrnachrichten berichten jedenfalls von einem Angebot an Lunow, Watzkes Vize zu werden.

Watzke - Nein danke!!

Sascha, Dortmund, Tuesday, 27.05.2025, 12:17 (vor 259 Tagen) @ Bananenbernie

Wie Giog letztens schrieb, wäre "was anderes als Watzke" ein sehr schwaches Argument für einen anderen Kandidaten.

Watzke - Nein danke!!

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Tuesday, 27.05.2025, 12:25 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Wie Giog letztens schrieb, wäre "was anderes als Watzke" ein sehr schwaches Argument für einen anderen Kandidaten.

Ich finde einfach, dass eine Schamfrist zwischen der operativen Tätigkeit und dem Amt als Präsidenten liegen sollte.

Watzke - Nein danke!!

Sascha, Dortmund, Tuesday, 27.05.2025, 12:27 (vor 259 Tagen) @ MarcBVB

Wie Giog letztens schrieb, wäre "was anderes als Watzke" ein sehr schwaches Argument für einen anderen Kandidaten.


Ich finde einfach, dass eine Schamfrist zwischen der operativen Tätigkeit und dem Amt als Präsidenten liegen sollte.

Ich habe dazu letztens ja schon geschrieben, dass ich Watzke vom Typ her einfach zu sehr als "Macher" einschätze, als dass er ein guter Vereinspräsident wäre. Das meine ich nicht einmal abwertend.

Watzke - Nein danke!!

markus, Dienstag, 27.05.2025, 19:42 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Wie Giog letztens schrieb, wäre "was anderes als Watzke" ein sehr schwaches Argument für einen anderen Kandidaten.


Ich finde einfach, dass eine Schamfrist zwischen der operativen Tätigkeit und dem Amt als Präsidenten liegen sollte.


Ich habe dazu letztens ja schon geschrieben, dass ich Watzke vom Typ her einfach zu sehr als "Macher" einschätze, als dass er ein guter Vereinspräsident wäre. Das meine ich nicht einmal abwertend.

Überzeugt mich nicht als Argument. Als GF musst du Macher sein. Das ist die Aufgabe. Das heißt ja noch lange nicht, dass er nicht auch andere Ämter übernehmen kann.

Die Frage ist auch, wohin der e.V. gehen will. Wenn es wieder mehr in Richtung Einflussnahme auf die KGaA gehen soll, dann ist ein Macher vielleicht sogar vorteilhafter als eher zurückhaltende Typen wie Lunow und Rauball.

Watzke - Nein danke!!

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 19:46 (vor 258 Tagen) @ markus

Wie Giog letztens schrieb, wäre "was anderes als Watzke" ein sehr schwaches Argument für einen anderen Kandidaten.


Ich finde einfach, dass eine Schamfrist zwischen der operativen Tätigkeit und dem Amt als Präsidenten liegen sollte.


Ich habe dazu letztens ja schon geschrieben, dass ich Watzke vom Typ her einfach zu sehr als "Macher" einschätze, als dass er ein guter Vereinspräsident wäre. Das meine ich nicht einmal abwertend.


Überzeugt mich nicht als Argument. Als GF musst du Macher sein. Das ist die Aufgabe. Das heißt ja noch lange nicht, dass er nicht auch andere Ämter übernehmen kann.

Wenn er bei der JHV bei den Gegenanträgen demonstrativ das Podium verlässt und zum Rauchen geht und bei Podiumsdiskussionen zickig und wortkarg reagiert, wenn das Publikum nicht direkt auf seine Linie einschwenkt, dann glaube ich nicht daran, dass er vom "Macher" zum Präsidenten wird.

Watzke - Nein danke!!

Liberogrande, Dienstag, 27.05.2025, 20:12 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Das fehlende präsidiale Auftreten ist das Eine. Der fehlende zeitliche Abstand zwischen operativer Funktion und Kontrollfunktion über den Präsidialausschuss das Andere. Dazu kommt vor allem aber auch seine derzeitige Machtfülle. Wenn Watzke sich als Präsident zu sportlichen oder wirtschaftlichen Fragen der KGaA äußert, löst das ein riesiges Echo aus. Das sind nicht die besten Voraussetzungen für seine Nachfolger, um selbst an Profil zu gewinnen und sich von Watzke zu emanzipieren.

Watzke - Nein danke!!

markus, Dienstag, 27.05.2025, 20:43 (vor 258 Tagen) @ Liberogrande

Das fehlende präsidiale Auftreten ist das Eine. Der fehlende zeitliche Abstand zwischen operativer Funktion und Kontrollfunktion über den Präsidialausschuss das Andere. Dazu kommt vor allem aber auch seine derzeitige Machtfülle. Wenn Watzke sich als Präsident zu sportlichen oder wirtschaftlichen Fragen der KGaA äußert, löst das ein riesiges Echo aus. Das sind nicht die besten Voraussetzungen für seine Nachfolger, um selbst an Profil zu gewinnen und sich von Watzke zu emanzipieren.

Auf der anderen Seite ist es ja nicht verkehrt, wenn der e.V. wieder mehr mitredet und nicht bloß eine Abnickveranstaltung ist und die KGaA dann wieder ein Jahr seine Ruhe hat. Ich würde es begrüßen, wenn der neuen GF mehr auf die Finger geschaut wird. Wenn Watzke dann die Aufgabe hat, Ricken von der Beendigung des Rheinmetall Deals zu überzeugen, ist seine Meinungsstärke von Vorteil. So geschmeidig wie unter Rauball sollte es nun nicht laufen.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass es hier zum Teil um persönliche Befindlichkeiten geht. Einige mögen Watzke einfach nicht.

Watzke - Nein danke!!

Liberogrande, Dienstag, 27.05.2025, 21:29 (vor 258 Tagen) @ markus

Auf der anderen Seite ist es ja nicht verkehrt, wenn der e.V. wieder mehr mitredet und nicht bloß eine Abnickveranstaltung ist und die KGaA dann wieder ein Jahr seine Ruhe hat. Ich würde es begrüßen, wenn der neuen GF mehr auf die Finger geschaut wird.Wenn Watzke dann die Aufgabe hat, Ricken von der Beendigung des Rheinmetall Deals zu überzeugen, ist seine Meinungsstärke von Vorteil. So geschmeidig wie unter Rauball sollte es nun nicht laufen.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass es hier zum Teil um persönliche Befindlichkeiten geht. Einige mögen Watzke einfach nicht.

Mir ging es sicher nicht um Fälle, in denen der Präsident versucht gegenüber der KGaA Beschlüsse der Mitgliederversammlung umzusetzen, sondern um Einmischungen in das operative Geschäft (insbesondere den sportlichen Bereich) wie man sie z.B. in München oft beobachten kann, wo Hoeneß und Rummenigge sich als Präsident und Aufsichtsrat noch fröhlich in sportliche Entscheidungen einmischen. Das hat nicht nur was mit deren Persönlichkeiten zu tun, sondern auch damit, dass der Wechsel vom super mächtigen CEO in eine kontrollierende Rolle nicht ohne Herausforderungen ist.

Watzke - Nein danke!!

markus, Dienstag, 27.05.2025, 22:07 (vor 258 Tagen) @ Liberogrande

Auf der anderen Seite ist es ja nicht verkehrt, wenn der e.V. wieder mehr mitredet und nicht bloß eine Abnickveranstaltung ist und die KGaA dann wieder ein Jahr seine Ruhe hat. Ich würde es begrüßen, wenn der neuen GF mehr auf die Finger geschaut wird.Wenn Watzke dann die Aufgabe hat, Ricken von der Beendigung des Rheinmetall Deals zu überzeugen, ist seine Meinungsstärke von Vorteil. So geschmeidig wie unter Rauball sollte es nun nicht laufen.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass es hier zum Teil um persönliche Befindlichkeiten geht. Einige mögen Watzke einfach nicht.


Mir ging es sicher nicht um Fälle, in denen der Präsident versucht gegenüber der KGaA Beschlüsse der Mitgliederversammlung umzusetzen, sondern um Einmischungen in das operative Geschäft (insbesondere den sportlichen Bereich) wie man sie z.B. in München oft beobachten kann, wo Hoeneß und Rummenigge sich als Präsident und Aufsichtsrat noch fröhlich in sportliche Entscheidungen einmischen. Das hat nicht nur was mit deren Persönlichkeiten zu tun, sondern auch damit, dass der Wechsel vom super mächtigen CEO in eine kontrollierende Rolle nicht ohne Herausforderungen ist.

Aber ist es nicht grotesk, wenn wir Fans/Mitglieder uns dafür einsetzen wollen, dass der e.V., bzw. sein Vorsitzender, sich möglichst wenig in die KGaA einmischen soll?

Ich fand die Ausgliederung schon falsch und bin da eher Demokrat. Für mich ist möglichst viel Einmischung und Einflussnahme genau die richtige Richtung.

Insofern ist es auch richtig, dass sich Rummenigge weiterhin einmischt. Ein e.V. sollte nicht so arbeiten wie unter Rauball, als es gefühlt nur darum ging, die Mitgliederversammlung geschmeidig und ganz im Sinne der KGaA über die Bühne zu bekommen und anschließend hat man erstmal wieder 364 Tage Ruhe. Da darf es ruhig auch mal knallen.

Watzke - Nein danke!!

Sepp, Dienstag, 27.05.2025, 21:50 (vor 258 Tagen) @ Liberogrande

Er hat immer das Sagen, egal welche Funktion er hat. Er könnte Zeugwart sein, oder ähnliches. Diese ganze Diskusion ist irgendwie skurril.

Watzke - Nein danke!!

Kruemelmonster09, Dienstag, 27.05.2025, 21:20 (vor 258 Tagen) @ markus

Das fehlende präsidiale Auftreten ist das Eine. Der fehlende zeitliche Abstand zwischen operativer Funktion und Kontrollfunktion über den Präsidialausschuss das Andere. Dazu kommt vor allem aber auch seine derzeitige Machtfülle. Wenn Watzke sich als Präsident zu sportlichen oder wirtschaftlichen Fragen der KGaA äußert, löst das ein riesiges Echo aus. Das sind nicht die besten Voraussetzungen für seine Nachfolger, um selbst an Profil zu gewinnen und sich von Watzke zu emanzipieren.


Auf der anderen Seite ist es ja nicht verkehrt, wenn der e.V. wieder mehr mitredet und nicht bloß eine Abnickveranstaltung ist und die KGaA dann wieder ein Jahr seine Ruhe hat. Ich würde es begrüßen, wenn der neuen GF mehr auf die Finger geschaut wird. Wenn Watzke dann die Aufgabe hat, Ricken von der Beendigung des Rheinmetall Deals zu überzeugen, ist seine Meinungsstärke von Vorteil. So geschmeidig wie unter Rauball sollte es nun nicht laufen.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass es hier zum Teil um persönliche Befindlichkeiten geht. Einige mögen Watzke einfach nicht.

Hier eine kurze Verständnisfrage:
Fällt der Rheinmetall Deal nicht eigentlich in einem ganz anderen Arbeitsbereich, als den von Ricken?

Watzke - Nein danke!!

Kutte92-, Münster, Tuesday, 27.05.2025, 12:50 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Wie Giog letztens schrieb, wäre "was anderes als Watzke" ein sehr schwaches Argument für einen anderen Kandidaten.


Ich finde einfach, dass eine Schamfrist zwischen der operativen Tätigkeit und dem Amt als Präsidenten liegen sollte.


Ich habe dazu letztens ja schon geschrieben, dass ich Watzke vom Typ her einfach zu sehr als "Macher" einschätze, als dass er ein guter Vereinspräsident wäre. Das meine ich nicht einmal abwertend.

Ich schätze das auch so ein, meine es aber durchaus abwertend.

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