schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

BVB-Newsthread vom 27.05.2025 (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 09:09 (vor 259 Tagen)

Aktuelle News rund um den BVB bitte in diesen Thread posten.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Didi, Schweiz, Dienstag, 27.05.2025, 11:07 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

mögen die Spiele beginnen

Thomas, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 12:38 (vor 259 Tagen) @ Didi

Ich denke, dass Lunow der Kandidat der Fanabteilung und der aktiven Szene ist. Dass ausgerechnet Uersfeld die Geschichte eröffnet hat, dürfte kein Zufall sein.
Die Begrifflichkeiten sind für mich nebensächlich.

mögen die Spiele beginnen

fabian 1909, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 12:59 (vor 259 Tagen) @ Thomas

Ich denke, dass Lunow der Kandidat der Fanabteilung und der aktiven Szene ist. Dass ausgerechnet Uersfeld die Geschichte eröffnet hat, dürfte kein Zufall sein.

Und Watzke ist der Kandidat der Handball, der Tischtennis oder der Blindenfußballer? Was hat er mit denen zu tun? Glaube Lunow ist eher einer aller Abteilungen, aller Mitglieder, eben nicht nur der KgaA.


Das hatte nicht nur Uersfeld, sondern zeitgleich RN und WDR.

mögen die Spiele beginnen

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 13:33 (vor 259 Tagen) @ fabian 1909

Mich würde viel eher interessieren wer der Kandidat des Wahlausschusses ist.

Aber das wird sich ja in den nächsten Wochen und Monaten ergeben.

mögen die Spiele beginnen

fabian 1909, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 13:37 (vor 259 Tagen) @ stfn84

Mich würde viel eher interessieren wer der Kandidat des Wahlausschusses ist.


Mich nicht. Mich interessiert, wer der der Mitglieder ist. Das wird sich am 23.11. zeigen.

mögen die Spiele beginnen

Phil, Dienstag, 27.05.2025, 13:57 (vor 259 Tagen) @ fabian 1909

Kann man natürlich so sehen. Gemäß der Satzung, welche die Mitglieder des Vereins sich gegeben haben, ist es aber nunmal so wie Stfn94 hier schreibt. Erst einmal entscheiden einzig und allein die (durchaus ja vielen) Mitglieder des Wahlausschusses, welche Kandidaten für die Positione des Präsidentens, seines Vizes und des Schatzmeisters ins Rennen geschickt werden. Ob der Wahlausschuss nur drei Kandidaten bennen darf, oder z.B. auch sechs Kandidaten (und diese dann nur als Team zur Wahl stehen können oder halt alle für sich genommen), darüber gibt es wohl Uneinigkeiten. Ich für meinen Teil kann aus der Satzung nicht herauslesen, dass es nur drei Kandiaten geben dürfte. In der Praxis war es bisher aber ja nie der Fall, dass es diverse Kandidaten für die einzelnen Posten gab.

Diese Satzung gilt ja.

Ich nehme an, dass dir das Procedere bekannt ist, dennoch führe ich es dann mal aus. Sollte im ersten Wahlgang jeweils kein Mehrheit (also 50+) der anwesenden Mitglieder für einen der Kandidaten stimmen, muss der Wahlausschuss erneut zusammentreten und noch währen der Versammlung einen neuen Vorschlag unterbreiten. Sollte es dann erneut kein 50+ geben, kann jeder antreten und versuchen sich wählen zu lassen. Sprich, dann wäre der Wahlausschuss raus.

MFG
Phil

mögen die Spiele beginnen

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 27.05.2025, 14:06 (vor 259 Tagen) @ Phil

Kann man natürlich so sehen. Gemäß der Satzung, welche die Mitglieder des Vereins sich gegeben haben, ist es aber nunmal so wie Stfn94 hier schreibt. Erst einmal entscheiden einzig und allein die (durchaus ja vielen) Mitglieder des Wahlausschusses, welche Kandidaten für die Positione des Präsidentens, seines Vizes und des Schatzmeisters ins Rennen geschickt werden. Ob der Wahlausschuss nur drei Kandidaten bennen darf, oder z.B. auch sechs Kandidaten (und diese dann nur als Team zur Wahl stehen können oder halt alle für sich genommen), darüber gibt es wohl Uneinigkeiten. Ich für meinen Teil kann aus der Satzung nicht herauslesen, dass es nur drei Kandiaten geben dürfte. In der Praxis war es bisher aber ja nie der Fall, dass es diverse Kandidaten für die einzelnen Posten gab.

Diese Satzung gilt ja.

Ich nehme an, dass dir das Procedere bekannt ist, dennoch führe ich es dann mal aus. Sollte im ersten Wahlgang jeweils kein Mehrheit (also 50+) der anwesenden Mitglieder für einen der Kandidaten stimmen, muss der Wahlausschuss erneut zusammentreten und noch währen der Versammlung einen neuen Vorschlag unterbreiten. Sollte es dann erneut kein 50+ geben, kann jeder antreten und versuchen sich wählen zu lassen. Sprich, dann wäre der Wahlausschuss raus.

MFG
Phil

Kleine Korrektur und Ergänzung zu den Stimmerfordernissen. Bei den Vorschlägen des Wahlausschusses braucht es nur eine einfache Mehrheit, also nur die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Erst im "letzten" Wahlgang, also bei einem Wahlvorschlag von der Mitgliederversammlung wäre eine absolute Mehrheit notwendig, also eine Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

mögen die Spiele beginnen

fabian 1909, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 14:00 (vor 259 Tagen) @ Phil

Kann man natürlich so sehen. Gemäß der Satzung, welche die Mitglieder des Vereins sich gegeben haben, ist es aber nunmal so wie Stfn94 hier schreibt. Erst einmal entscheiden einzig und allein die (durchaus ja vielen) Mitglieder des Wahlausschusses, welche Kandidaten für die Positione des Präsidentens, seines Vizes und des Schatzmeisters ins Rennen geschickt werden.

In der Satzung steht, der Wahlausschuss entscheidet, ob Kandidaten geeignet sind. Das kann er dem amtierenden Präsidenten wohl kaum absprechen. Was hätte er dafür für Gründe?

mögen die Spiele beginnen

Burgsmüller84, Dienstag, 27.05.2025, 14:16 (vor 259 Tagen) @ fabian 1909

Einen Präsidenten oder Kandidaten auszuschließen, kann immer mal notwendig werden. Muss nicht einmal so übel sein wie im Fall Rubiales. Mir persönlich würden z.B. Äußerungen reichen, die vergleichbar wären mit den Tweets eines bestimmten Polizeigewerkschafters, rein hypothetisch.

mögen die Spiele beginnen

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 14:21 (vor 259 Tagen) @ Burgsmüller84

Einen Präsidenten oder Kandidaten auszuschließen, kann immer mal notwendig werden. Muss nicht einmal so übel sein wie im Fall Rubiales. Mir persönlich würden z.B. Äußerungen reichen, die vergleichbar wären mit den Tweets eines bestimmten Polizeigewerkschafters, rein hypothetisch.

Wir reden hier aber über:

- den amtierenden Präsidenten
- dem Vorsitzenden der größten Einzelabteilung
- einem Beiratsmitglied der Geschäftsführungs-GmbH
- Einen ehemaligen Schatzmeister

Würde mich schon interessieren, warum man da jemand die Eignung absprechen sollte.

mögen die Spiele beginnen

Phil, Dienstag, 27.05.2025, 14:31 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Würde mich schon interessieren, warum man da jemand die Eignung absprechen sollte.

Dazu gibt es einfach gar keine Regelung, die der Satzung zu entnehmen wäre. Ich jedenfalls kenne solch eine nicht oder finde sie nicht. Auch steht da soweit ich das sehe nirgendwo, dass der Ausschuss einzig irgendeine "Eignung im Grundsatz" prüft.

Der Ausschuss entscheidet soweit ich das sehe selbst, wie er das macht und wen er dann aufstellt.

Ob dieser Ausschuss, bzw. seine Mitglieder, sich selbst irgendwie eine Art "Satzung" gegeben haben, wie sie da zu einem Ergebnis kommen, weiß ich nicht. Es war vermutlich noch nie nötig. Wird es aber vielleicht dann eben diesmal sein.

MFG
Phil

mögen die Spiele beginnen

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 14:50 (vor 259 Tagen) @ Phil

Sicherlich ein Punkt, den man zukünftig in der Satzung genauer definieren muss.

Meine Meinung wäre, dass eigentlich nur zwei Sachen geprüft werden:

1. Ist ein Kandidat schon einmal mit Handlungen oder Äußerungen aufgefallen, die der Satzung widersprechen?

2. Hat ein Kandidat überhaupt eine Aussicht die erforderliche Stimmenzahl zu erreichen.

Letzteres ist sicherlich auch postenabhängig, aber man sollte schon ausschließen, dass bei einer Wahl von Leute von Fanclubs, deren Namen noch nie jemand gehört hat, einfach mal so für das Präsidentenamt kandidieren.

Ansonsten sollte das für mich komplett in den Händen der Mitglieder liegen.

mögen die Spiele beginnen

Phil, Dienstag, 27.05.2025, 15:05 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Sicherlich ein Punkt, den man zukünftig in der Satzung genauer definieren muss.

Meine Meinung wäre, dass eigentlich nur zwei Sachen geprüft werden:

1. Ist ein Kandidat schon einmal mit Handlungen oder Äußerungen aufgefallen, die der Satzung widersprechen?

2. Hat ein Kandidat überhaupt eine Aussicht die erforderliche Stimmenzahl zu erreichen.
Letzteres ist sicherlich auch postenabhängig, aber man sollte schon ausschließen, dass bei einer Wahl von Leute von Fanclubs, deren Namen noch nie jemand gehört hat, einfach mal so für das Präsidentenamt kandidieren.

Ansonsten sollte das für mich komplett in den Händen der Mitglieder liegen.

Die heutige News zeigt aber doch schon, dass Personen, die diese Ämter anstreben wohl doch eher was tun bzw. wissen wollen: "Mit wem mache ich das denn eigentlich"

Also kaum wer will wohl da in irgendwelche Kampfabstimmungen wandern, wenn er nicht mal weiß, wer da nun sein Vize werden soll oder sein Schatzmeister.

Ich denke, dies ist auch einer der Gründe, warum es dieses Gremium "Wahlausschuss" überhaupt gibt. Dort soll das gesamte gewählte Spektrum des Vereins sicherstellen, dass eben ein gescheiter Prozess zur Wahl eines Präsidiums erfolgt, welches auch in sich handlungsfähig ist und nicht auf gutdünken zusammengewählt wurde durch eine Mitgliederversammlung....

Schon R.Rauball in den 80igern machte den Job nur im Team (mit Niebaum) und knüpfte seine Wahl auch ganz klar daran. Genauso, wie er sich eben aussuchte, mit welchen Personen er Niebaum (und seinen Vize) ersetzen wollte.

Nun mag man das nicht ausreichend basisdemokratisch finden, aber mir fehlt schon irgendwie die Phantasie, wie man da zu einem halbwegs funktonialen Vorgehen kommen will sonst.

Wenn nun Lunow/Jakob und Aldermann durchgewunken werden vom Wahlausschuss und Watzke mit zwei anderen auch Antritt. Nach deinem Vorgehen müssten die alle zur Wahl stehen. Und am Ende wird dann im Zweifel bunt gemischt?

Geschweige, wenn nun noch Neven Subotic, Jürgen Kohler und G.Kutowski ihren Hut in den Ring werfen :-)

MFG
Phil

mögen die Spiele beginnen

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 15:15 (vor 259 Tagen) @ Phil

Wenn nun Lunow/Jakob und Aldermann durchgewunken werden vom Wahlausschuss und Watzke mit zwei anderen auch Antritt. Nach deinem Vorgehen müssten die alle zur Wahl stehen. Und am Ende wird dann im Zweifel bunt gemischt?

Ja, natürlich. Es bleibt den Kandidaten immer noch die Möglichkeit, die Wahl nicht anzunehmen.


Geschweige, wenn nun noch Neven Subotic, Jürgen Kohler und G.Kutowski ihren Hut in den Ring werfen :-)

Wenn die Mitglieder Jürgen Kohler als geeignete Person für das Präsidentenamt ansehen, warum nicht?

Woher kommt eigentlich zum einen die Angst vor Konfliktsituationen und zum anderen dieses mangelnde Vertrauen in die Urteilskraft der Mitglieder?

Ich verstehe diese unterschwellige Befürchtung nicht, dass alles den Bach runtergehen, falls nicht ein kleiner Kreis eine servierfertige Lösung zusammen stellt, die die wählenden Mitglieder dann nur noch schlucken müssen.

mögen die Spiele beginnen

Phil, Dienstag, 27.05.2025, 15:24 (vor 259 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Phil, Dienstag, 27.05.2025, 15:33

Wenn nun Lunow/Jakob und Aldermann durchgewunken werden vom Wahlausschuss und Watzke mit zwei anderen auch Antritt. Nach deinem Vorgehen müssten die alle zur Wahl stehen. Und am Ende wird dann im Zweifel bunt gemischt?


Ja, natürlich. Es bleibt den Kandidaten immer noch die Möglichkeit, die Wahl nicht anzunehmen.

Geschweige, wenn nun noch Neven Subotic, Jürgen Kohler und G.Kutowski ihren Hut in den Ring werfen :-)


Wenn die Mitglieder Jürgen Kohler als geeignete Person für das Präsidentenamt ansehen, warum nicht?

Woher kommt eigentlich zum einen die Angst vor Konfliktsituationen und zum anderen dieses mangelnde Vertrauen in die Urteilskraft der Mitglieder?

Ich verstehe diese unterschwellige Befürchtung nicht, dass alles den Bach runtergehen, falls nicht ein kleiner Kreis eine servierfertige Lösung zusammen stellt, die die wählenden Mitglieder dann nur noch schlucken müssen.

Okay, ein legitimer Standpunkt, den ich respektiere und den man auch so stehen lassen kann. Ich für meinen Teil habe in meinem Leben (beruflich und privat) in diesen "basisdemokratischen" Konstellationen eigentlich nie wirklich etwas gutes im Resultat (oder komplettes durcheinander) erlebt. Auf Vereinsebene kenne ich es selbst vom Förderverein xy nur so, dass die gewählten Vorstände sich dann auch vorher zusammefinden und gemeinsam antreten (so wie nun z.B. Lunow/Jakob/Aldermann; die haben ja auch zuvor sich das zurechtgelegt). Aber das mag alles subjektives empfinden sein.

Ich bin z.B. auch großer Befürworter und Verfechter der parlamentarischen Demokratie. Aber auch da gibt es ja legtime und völlig andere Vorstellungen. Für mich ist der Wahlausschuss so etwas wie das Parlament :-)

MFG
Phil

mögen die Spiele beginnen

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 27.05.2025, 15:52 (vor 259 Tagen) @ Phil

Wenn nun Lunow/Jakob und Aldermann durchgewunken werden vom Wahlausschuss und Watzke mit zwei anderen auch Antritt. Nach deinem Vorgehen müssten die alle zur Wahl stehen. Und am Ende wird dann im Zweifel bunt gemischt?


Ja, natürlich. Es bleibt den Kandidaten immer noch die Möglichkeit, die Wahl nicht anzunehmen.

Geschweige, wenn nun noch Neven Subotic, Jürgen Kohler und G.Kutowski ihren Hut in den Ring werfen :-)


Wenn die Mitglieder Jürgen Kohler als geeignete Person für das Präsidentenamt ansehen, warum nicht?

Woher kommt eigentlich zum einen die Angst vor Konfliktsituationen und zum anderen dieses mangelnde Vertrauen in die Urteilskraft der Mitglieder?

Ich verstehe diese unterschwellige Befürchtung nicht, dass alles den Bach runtergehen, falls nicht ein kleiner Kreis eine servierfertige Lösung zusammen stellt, die die wählenden Mitglieder dann nur noch schlucken müssen.


Okay, ein legitimer Standpunkt, den ich respektiere und den man auch so stehen lassen kann. Ich für meinen Teil habe in meinem Leben (beruflich und privat) in diesen "basisdemokratischen" Konstellationen eigentlich nie wirklich etwas gutes im Resultat (oder komplettes durcheinander) erlebt. Auf Vereinsebene kenne ich es selbst vom Förderverein xy nur so, dass die gewählten Vorstände sich dann auch vorher zusammefinden und gemeinsam antreten (so wie nun z.B. Lunow/Jakob/Aldermann; die haben ja auch zuvor sich das zurechtgelegt). Aber das mag alles subjektives empfinden sein.

Ich bin z.B. auch großer Befürworter und Verfechter der parlamentarischen Demokratie. Aber auch da gibt es ja legtime und völlig andere Vorstellungen. Für mich ist der Wahlausschuss so etwas wie das Parlament :-)

MFG
Phil

Wobei dieser Vergleich (schon klar, dass du das nicht 1:1 meinst) schon deshalb hinkt, weil der Wahlausschuss natürlich wesentlich weniger „rückgekoppelt“ an die Mitgliedschaft ist als ein Parlament. Überspitzt gesagt könnte man auch sagen, dass ich als Mitglied nur auf einen (im Verhältnis völlig bedeutungslosen) Sitz im Wahlausschuss Einfluss nehmen kann, und das ist der Vorsitzende meiner Abteilung der ich angehöre.

mögen die Spiele beginnen

Phil, Dienstag, 27.05.2025, 16:33 (vor 259 Tagen) @ Giog

Wobei dieser Vergleich (schon klar, dass du das nicht 1:1 meinst) schon deshalb hinkt, weil der Wahlausschuss natürlich wesentlich weniger „rückgekoppelt“ an die Mitgliedschaft ist als ein Parlament. Überspitzt gesagt könnte man auch sagen, dass ich als Mitglied nur auf einen (im Verhältnis völlig bedeutungslosen) Sitz im Wahlausschuss Einfluss nehmen kann, und das ist der Vorsitzende meiner Abteilung der ich angehöre.

Dann halt Bundesrat ;-)

Gibt natürlich noch andere Möglichkeiten, in diesen Ausschuss zu gelangen. Jedem dieser Wege wohnt aber inne, dass die Mitglieder dich wählen müssen als einen ihrer Vertreter.

Mir ging es einfach nur um das Prinzip. Und ich bin großerer Befürworter dieser demokratischen Funktionsweisen, die eben nicht nur sagen "xy steht zur Wahl, wählt". Aber mir ist klar, dass das sehr viele auch sehr anders sehen.

MFG
Phil

mögen die Spiele beginnen

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 27.05.2025, 14:17 (vor 259 Tagen) @ Burgsmüller84

Klar. Aber dann wären wir ja wirklich im Bereich des vereinsschädigenden Verhaltens.

mögen die Spiele beginnen

Phil, Dienstag, 27.05.2025, 14:04 (vor 259 Tagen) @ fabian 1909

Kann man natürlich so sehen. Gemäß der Satzung, welche die Mitglieder des Vereins sich gegeben haben, ist es aber nunmal so wie Stfn94 hier schreibt. Erst einmal entscheiden einzig und allein die (durchaus ja vielen) Mitglieder des Wahlausschusses, welche Kandidaten für die Positione des Präsidentens, seines Vizes und des Schatzmeisters ins Rennen geschickt werden.


In der Satzung steht, der Wahlausschuss entscheidet, ob Kandidaten geeignet sind. Das kann er dem amtierenden Präsidenten wohl kaum absprechen. Was hätte er dafür für Gründe?

Das habe ich ja auch überhaupt nicht thematisiert. Mir geht es einzig darum, dass der Wahlausschuss eben die zu wählenden dann der MItgliederversammlung vorschlägt. Wie dieser Personenkreis seine Entscheidung trifft, obliegt in erster Linie dem Gremium selbst.

Fakt ist, gewählt werden kann durch die Mitglieder nur, jedenfalls zunächst, wer eben vom Wahlausschuss vorgeschlagen wird. Insofern ist die Einschätzung des Ausschusses eben relevant.

Natürlich kann der Ausschuss, so lese ich das jedenfalls auch, auch sagen, dass er zwei Kandidaten für das Präsidentenamt ins Rennen schickt. Und zwei Kandidaten für das Vize Amt. Und zwei für den Schatzmeister-Posten. Und dann wird halt gewählt und am Ende setzt sich das Präsidium aus den jweiligen Gewinnern zusammen.

Sprich, in solch einem Fall wäre auch irrelevant, mit "welchen Teams" da nun in die Abstimmung geangen würde.

MFG
Phil

mögen die Spiele beginnen

WBSTRR ⌂ @, Tempelnah 1.5 km, Dienstag, 27.05.2025, 15:48 (vor 259 Tagen) @ Phil

Kann man natürlich so sehen. Gemäß der Satzung, welche die Mitglieder des Vereins sich gegeben haben, ist es aber nunmal so wie Stfn94 hier schreibt. Erst einmal entscheiden einzig und allein die (durchaus ja vielen) Mitglieder des Wahlausschusses, welche Kandidaten für die Positione des Präsidentens, seines Vizes und des Schatzmeisters ins Rennen geschickt werden.


In der Satzung steht, der Wahlausschuss entscheidet, ob Kandidaten geeignet sind. Das kann er dem amtierenden Präsidenten wohl kaum absprechen. Was hätte er dafür für Gründe?


Das habe ich ja auch überhaupt nicht thematisiert. Mir geht es einzig darum, dass der Wahlausschuss eben die zu wählenden dann der MItgliederversammlung vorschlägt. Wie dieser Personenkreis seine Entscheidung trifft, obliegt in erster Linie dem Gremium selbst.

Also da lese ich die Satzung aber etwas anders.
In § 19 Abs. 2 der Satzung steht: Der Wahlausschuss hat der Mitgliederversammlung geeignete Kandidaten für den Vorstand, für die vier zu wählenden Mitgliedern des Wirtschaftsrates sowie für die zwei zu wählenden Kassenprüfer vorzuschlagen.

Demnach hat der Wahlausschuss doch geeignete Kandidaten vorzuschlagen und hat eben nicht das Recht, geeignete Kandidaten von der Wahl auszuschließen.
Wenn also ein geeigneter Kandidat auftritt, dann muss dieser auch vorgeschlagen werden.
So würde ich das jedenfalls verstehen.

mögen die Spiele beginnen

Phil, Dienstag, 27.05.2025, 16:25 (vor 259 Tagen) @ WBSTRR

"Geeignet" ist halt komplett undefiniert und ja eher ein subjektiver Eindruck....

Ich bin aber auch kein Jurist und am Ende ist es mir auch fast egal. Für mich hat dieser Wahlausschuss, der ja keine Hinterzimmerkammer ist, sondern eben das Abbild von gewählten Vereinsvertretern/Funktionären, eine ordnende Funktion und ist dabei ziemlich frei in seinem Vorgehen. Muss dies aber natürlich durchaus auch rechtfertigen, sofern man da Leute nicht vorschlägt, obwohl sie gerne wollen.

MFG
Phil

mögen die Spiele beginnen

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 17:09 (vor 259 Tagen) @ Phil

Ich sehe da eigentlich nur die negative Beweisführung, dass jemand nicht geeignet ist als Möglichkeit. Ein Kandidat, der schon vorher bei einem anderen Verein Vereinsvermögen unterschlagen hat, öffentlich rassistische Äußerungen getätigt hat oder eben auch aktenkundig gewalttätig als Beispiel.

Alle anderen, denen man derartiges nicht nachweisen kann, sind dann prinzipiell geeignet.

mögen die Spiele beginnen

WBSTRR ⌂ @, Tempelnah 1.5 km, Dienstag, 27.05.2025, 16:56 (vor 259 Tagen) @ Phil

Ich würde meine Interpretation der Satzung ja auch nicht, als sonderlich fundiert bezeichnen.

Aber den amtierenden Präsidenten als nicht geeignet zu qualifizieren, wäre schon sehr fragwürdig.
Wieso sollte der jetzt ungeeignet sein, nachdem man ihn vorher durchgewunken hatte? Dann müsste man ihm ja einen Vorwurf hinsichtlich seiner Amtsführung machen können.

mögen die Spiele beginnen

Phil, Dienstag, 27.05.2025, 17:36 (vor 258 Tagen) @ WBSTRR

Aber den amtierenden Präsidenten als nicht geeignet zu qualifizieren, wäre schon sehr fragwürdig.

Woher rührt die Annahme, dass der Wahlausschuss den amtierenden Präsidenten als nicht geeignet qualifizieren will? Das ist ja ein ziemlich großes Gremium, welches ja auch sehr eng mit dem jeweilig amtierenden Präsidenten und Präsidium verbunden ist.

Darauf habe ich aber auch argumentativ nie abgezielt. Mir geht es darum, dass dieser Ausschuss eine Art Filter ist bzw. ein Gremium, welches eben schon im Vorfeld dafür sorgen soll, dass bei einer Mitgliederversammlung die Dinge geordnet und vernünftig ablaufen können UND dass ein Präsidium (welches ja z.B. auch gemeinschaftlich haftet) eben gewählt wird, welches auch überhaupt zusammen diese Ämter übernehmen will. Kurzum: Ja, ich finde, dass man im Vorfelf die Dinge soweit klären sollte, dass eben nicht unzählige Kandidaten auf einmal zur Wahl stünden. Aber klar, das kann man auch anders sehen; siehe meinen Beitrag an Sascha.

Dies zu klären ist ja dann nun die aufgabe der kommenden Wochen/Monate, bis eben zur Mitgliederversammlung. Man wird sehen, wie viele Kandidaten es dann geben wird und ob der Wahlausschuss dann vielleicht doch viele Kandidaten zur Wahl vorsclägt (oder sich dagegn entscheidet).

MFG
Phil

mögen die Spiele beginnen

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 27.05.2025, 17:47 (vor 258 Tagen) @ Phil

Aber den amtierenden Präsidenten als nicht geeignet zu qualifizieren, wäre schon sehr fragwürdig.


Woher rührt die Annahme, dass der Wahlausschuss den amtierenden Präsidenten als nicht geeignet qualifizieren will? Das ist ja ein ziemlich großes Gremium, welches ja auch sehr eng mit dem jeweilig amtierenden Präsidenten und Präsidium verbunden ist.

Ich klinke mich mal ein: ich verstehe Web so, dass seine Annahme eben die Kehrseite seiner Lesart der Bestimmung der Satzung ist: wenn der Wahlausschuss geeignete Kandidaten "vorzuschlagen hat", dann braucht er eben im Umkehrschluss einen triftigen Grund, um geeignete Kandidaten nicht vorzuschlagen - und das kann satzungsgemäß ja dann nur eine fehlende Eignung sein. Im Verwaltungsrecht würde man vermutlich von "intendiertem Ermessen" sprechen: zwar kann das Organ eine freie Entscheidung treffen, allerdings ist durch die Satzung vorbestimmt, wie es sein Ermessen auszuüben hat - hier nämlich lediglich in Form der Überprüfung der Eignung für das angestrebte Amt.

Anders ausgedrückt: wenn diese Rechtsauffassung so zutrifft, dann könnte eine Kandidatur von Lunow, Scholz und Aldermann nur dann nicht zustandekommen, wenn ihnen diese Eignung abgesprochen wird (und nicht etwa, weil der Wahlausschuss sagt "wir haben schon immer nur einen Kandidaten vorgeschlagen und finden Watzke + X einfach besser").

(Damit möchte ich dir natürlich nicht unterstellen, dass du eine fehlende Eignung in irgendeiner Weise unterstellst)

mögen die Spiele beginnen

markus, Dienstag, 27.05.2025, 18:16 (vor 258 Tagen) @ Giog

Aber den amtierenden Präsidenten als nicht geeignet zu qualifizieren, wäre schon sehr fragwürdig.


Woher rührt die Annahme, dass der Wahlausschuss den amtierenden Präsidenten als nicht geeignet qualifizieren will? Das ist ja ein ziemlich großes Gremium, welches ja auch sehr eng mit dem jeweilig amtierenden Präsidenten und Präsidium verbunden ist.


Ich klinke mich mal ein: ich verstehe Web so, dass seine Annahme eben die Kehrseite seiner Lesart der Bestimmung der Satzung ist: wenn der Wahlausschuss geeignete Kandidaten "vorzuschlagen hat", dann braucht er eben im Umkehrschluss einen triftigen Grund, um geeignete Kandidaten nicht vorzuschlagen - und das kann satzungsgemäß ja dann nur eine fehlende Eignung sein. Im Verwaltungsrecht würde man vermutlich von "intendiertem Ermessen" sprechen: zwar kann das Organ eine freie Entscheidung treffen, allerdings ist durch die Satzung vorbestimmt, wie es sein Ermessen auszuüben hat - hier nämlich lediglich in Form der Überprüfung der Eignung für das angestrebte Amt.

Anders ausgedrückt: wenn diese Rechtsauffassung so zutrifft, dann könnte eine Kandidatur von Lunow, Scholz und Aldermann nur dann nicht zustandekommen, wenn ihnen diese Eignung abgesprochen wird (und nicht etwa, weil der Wahlausschuss sagt "wir haben schon immer nur einen Kandidaten vorgeschlagen und finden Watzke + X einfach besser").

(Damit möchte ich dir natürlich nicht unterstellen, dass du eine fehlende Eignung in irgendeiner Weise unterstellst)

In der Satzung steht aber nicht, wie viele geeignete Kandidaten vorzuschlagen sind. Erst recht steht dort nicht, dass alle geeigneten Kandidaten vorzuschlagen sind. Die Satzung sagt nur, dass vom Wahlausschuss Kandidaten vorzuschlagen sind. Egal wie viele. Der Ausschuss darf nur keine ungeeigneten Kandidaten vorschlagen.

Wenn von 200.000 Mitgliedern 100 geeignet sind, dann kann der Ausschuss aus dem Kreise der 100 geeigneten Kandidaten einige vorschlagen.

So würde ich das auslegen.

mögen die Spiele beginnen

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 27.05.2025, 18:22 (vor 258 Tagen) @ markus

Aber den amtierenden Präsidenten als nicht geeignet zu qualifizieren, wäre schon sehr fragwürdig.


Woher rührt die Annahme, dass der Wahlausschuss den amtierenden Präsidenten als nicht geeignet qualifizieren will? Das ist ja ein ziemlich großes Gremium, welches ja auch sehr eng mit dem jeweilig amtierenden Präsidenten und Präsidium verbunden ist.


Ich klinke mich mal ein: ich verstehe Web so, dass seine Annahme eben die Kehrseite seiner Lesart der Bestimmung der Satzung ist: wenn der Wahlausschuss geeignete Kandidaten "vorzuschlagen hat", dann braucht er eben im Umkehrschluss einen triftigen Grund, um geeignete Kandidaten nicht vorzuschlagen - und das kann satzungsgemäß ja dann nur eine fehlende Eignung sein. Im Verwaltungsrecht würde man vermutlich von "intendiertem Ermessen" sprechen: zwar kann das Organ eine freie Entscheidung treffen, allerdings ist durch die Satzung vorbestimmt, wie es sein Ermessen auszuüben hat - hier nämlich lediglich in Form der Überprüfung der Eignung für das angestrebte Amt.

Anders ausgedrückt: wenn diese Rechtsauffassung so zutrifft, dann könnte eine Kandidatur von Lunow, Scholz und Aldermann nur dann nicht zustandekommen, wenn ihnen diese Eignung abgesprochen wird (und nicht etwa, weil der Wahlausschuss sagt "wir haben schon immer nur einen Kandidaten vorgeschlagen und finden Watzke + X einfach besser").

(Damit möchte ich dir natürlich nicht unterstellen, dass du eine fehlende Eignung in irgendeiner Weise unterstellst)


In der Satzung steht aber nicht, wie viele geeignete Kandidaten vorzuschlagen sind. Erst recht steht dort nicht, dass alle geeigneten Kandidaten vorzuschlagen sind. Die Satzung sagt nur, dass vom Wahlausschuss Kandidaten vorzuschlagen sind. Egal wie viele. Der Ausschuss darf nur keine ungeeigneten Kandidaten vorschlagen.

Wenn von 200.000 Mitgliedern 100 geeignet sind, dann kann der Ausschuss aus dem Kreise der 100 geeigneten Kandidaten einige vorschlagen.

So würde ich das auslegen.

Grundsätzlich kein Widerspruch. Aber hier wird es realistisch eben - wenn überhaupt - nur auf zwei "Kandidatenteams" hinauslaufen.

mögen die Spiele beginnen

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 27.05.2025, 14:04 (vor 259 Tagen) @ fabian 1909
bearbeitet von Giog, Dienstag, 27.05.2025, 14:07

Das wäre auch meine Rechtsauffassung, aber wie Phil schon sagte: es gab praktisch vermutlich nie eine andere Handhabe (mich würde gleichzeitig aber rein aus Neugierde mal interessieren, wie das vor 60-70-80 Jahren gehandhabt wurde). Das heißt aber natürlich nicht, dass man es rechtlich nicht anders handhaben dürfte. Für mich wäre das schon erklärungsbedürftig, wieso der Wahlausschuss bei einer m.E. nur sehr oberflächlich zulässigen Prüfung der Eignung eines Kandidaten drei amtierenden Mitgliedern in Gremien des Vereins eine solche Eignung abspricht.

Wäre dann sehr spannend bei der Kampfabstimmung

DomJay, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 11:52 (vor 259 Tagen) @ Didi

Denn, auf Grundlage der letzten MVs würde ich Watzke dann nicht wirklich raten zu kandidieren.

Ich glaube nämlich, die vor Ort Vertretung ist tendenziell eher nicht seine größte Fangemeinschaft und es würde Lunow eher helfen.

Wäre dann sehr spannend bei der Kampfabstimmung

jonam ⌂ @, BVB-Kneipe Intertank, Berlin, Dienstag, 27.05.2025, 21:33 (vor 258 Tagen) @ DomJay

Denn, auf Grundlage der letzten MVs würde ich Watzke dann nicht wirklich raten zu kandidieren.

Ich glaube nämlich, die vor Ort Vertretung ist tendenziell eher nicht seine größte Fangemeinschaft und es würde Lunow eher helfen.


Dann wird die Mitgliederversammlung halt auf einen Heimspiel-Samstag auf 10 Uhr in der Westfalenhalle gelegt. Am Vorabend sickert durch, dass Watzke in Lyon war und der BVB nun endlich Cherki verpflichtet hat. Bei der Versammlung selbst liegen dann wundersamerweise zwei Bockwürste in jeder Erbsensuppe.

Manoj

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

el_ayudante, Dortmund-Süd, Dienstag, 27.05.2025, 11:28 (vor 259 Tagen) @ Didi

Stellt sich eine Person auf ist es eine Wahl (ohne die Wahl zu haben).

Ist ein zweiter Kandidat in Aussicht ist es sofort keine Kampfkandidatur, ein Machtkampf, eine Auseinandersetzung, ja die Kandidatur des Amtsinhabers wird sogar als Revolution tituliert.

Da kann man Stephan Uersfeld von ntv glatt gratulieren und fragen wann es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 17:54 (vor 258 Tagen) @ el_ayudante

Vor allem:

„Er galt bis zum heutigen Dienstag als ausgemachter Kandidat für die Nachfolge des 71-jährigen Lunow.“

Man erfindet Dinge und baut daraus klickträchtige Schlagzeilen.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Ulrich, Dienstag, 27.05.2025, 12:21 (vor 259 Tagen) @ el_ayudante

Stellt sich eine Person auf ist es eine Wahl (ohne die Wahl zu haben).

Man muss die Person nicht wählen. Man kann auch mit Nein stimmen oder sich ggf. enthalten.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 11:32 (vor 259 Tagen) @ el_ayudante

Grundsätzlich sehe ich es auch so, dass es möglich sein muss als Vereinsmitglied zwischen zwei, oder mehreren Kandidaten zu wählen. Das ist eben Demokratie.

Allerdings war es bislang ja eigentlich eher Praxis, dass der Präsidialausschuss einen Kandidaten vorgeschlagen hat und der dann eher bestätigt, denn wirklich gewählt wurde.

Insofern kommt es tatsächlich eher einer kulturellen Revolution gleich, wenn es eine Kampfkandidatur gäbe.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

el_ayudante, Dortmund-Süd, Dienstag, 27.05.2025, 11:38 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Grundsätzlich sehe ich es auch so, dass es möglich sein muss als Vereinsmitglied zwischen zwei, oder mehreren Kandidaten zu wählen. Das ist eben Demokratie.

Allerdings war es bislang ja eigentlich eher Praxis, dass der Präsidialausschuss einen Kandidaten vorgeschlagen hat und der dann eher bestätigt, denn wirklich gewählt wurde.

Insofern kommt es tatsächlich eher einer kulturellen Revolution gleich, wenn es eine Kampfkandidatur gäbe.

Inhaltlich ist es ja nicht falsch, mich stört nur diese extreme Wortwahl.
Das Thema lässt sich auch ohne eskalierte Titulierungen gut ausarbeiten, dafür ist das Interesse hoch genug und der Vorgang (sofern Aki überhaupt kandidiert) bietet genug Facetten die man aufarbeiten kann. Ich finde es gehört zu guten Journalismus dazu nicht immer alles künstlich aufzubauschen, nur um vielleicht 2-3 Effekthascher (clickbaits) mehr abzugreifen.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 12:29 (vor 259 Tagen) @ el_ayudante

Naja, es ist doch de facto ein "Machtkampf" wenn es zwei oder drei Kandidaten gibt.

Jetzt geht es doch erst einmal um eine interne Bewertung der Situation und - sofern es denn dazu kommt, dass es mehrere Kandidaten gibt - einen "Wahlkampf" indem dann auch klar gemacht wird was man denn nun alles (anders) machen will, wie man es versucht und welche Zielvorstellungen man so hat.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 12:33 (vor 259 Tagen) @ stfn84

Wenn es von allen fair und offen geführt wird, sehe ich auch kein Problem damit, wenn sich zwei Kandidaten zur Wahl stellen. Das sollte ein Verein locker aushalten.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 12:37 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Fair und offen - klar. Aber wie soll das dann konkret aussehen?

Für mich würde das heißen, dass ich zunächst einmal Einvernehmen mit der KGaA, den Gremien im e.V. und den potentiellen Kandidaten erziele und festhalte wer denn nun aus welchem Grund kandidiert.
Dann bräuchte es noch ein Wahlprogramm und die öffentliche Erläuterung was man aus welchem Grund wie machen will. Das wird aber doch niemals kommen, selbst wenn nun mehrere Personen gegeneinander antreten. Ich kann mir aber natürlich nur vorstellen, dass es im worst case zur "Kampfabstimmung" zwischen Watzke und Lunow käme.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 12:43 (vor 259 Tagen) @ stfn84

Fair und offen - klar. Aber wie soll das dann konkret aussehen?

Für mich würde das heißen, dass ich zunächst einmal Einvernehmen mit der KGaA, den Gremien im e.V. und den potentiellen Kandidaten erziele und festhalte wer denn nun aus welchem Grund kandidiert.
Dann bräuchte es noch ein Wahlprogramm und die öffentliche Erläuterung was man aus welchem Grund wie machen will. Das wird aber doch niemals kommen, selbst wenn nun mehrere Personen gegeneinander antreten. Ich kann mir aber natürlich nur vorstellen, dass es im worst case zur "Kampfabstimmung" zwischen Watzke und Lunow käme.

Der aktuelle Präsident steht ja schon für seine Art der Führung in der letzten Periode und da sollte ein Herausforderer schon klar machen, was er besser machen würde.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

uwelito, Wambel forever, Dienstag, 27.05.2025, 13:40 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Fair und offen - klar. Aber wie soll das dann konkret aussehen?

Für mich würde das heißen, dass ich zunächst einmal Einvernehmen mit der KGaA, den Gremien im e.V. und den potentiellen Kandidaten erziele und festhalte wer denn nun aus welchem Grund kandidiert.
Dann bräuchte es noch ein Wahlprogramm und die öffentliche Erläuterung was man aus welchem Grund wie machen will. Das wird aber doch niemals kommen, selbst wenn nun mehrere Personen gegeneinander antreten. Ich kann mir aber natürlich nur vorstellen, dass es im worst case zur "Kampfabstimmung" zwischen Watzke und Lunow käme.


Der aktuelle Präsident steht ja schon für seine Art der Führung in der letzten Periode und da sollte ein Herausforderer schon klar machen, was er besser machen würde.

Manchmal ist die Person das Programm.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 13:30 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Mir geht es eher um das Bekenntnis aufzuzeigen was ein Kandidat denn nun konkret will. Das Statement sowie die öffentliche Verkündung sind aus meiner Erinnerung heraus sehr ungewöhnlich.
Die Art und Weise zeigt für mich auf, dass es offensichtliche Kämpfe im Inneren gibt. Sowohl jeweils innerhalb des eV und der KGaA als auch im Gegenüber. Das finde ich grundsätzlich schlecht, da es eine sachorientierte und kritische Auseinandersetzung im Inneren womöglich verhindert und Fronten schafft die meines Erachtens nicht da sein sollten.

Es scheint ja recht deutlich durch, dass Lunow für mehr Einfluss des e.V. stehen will; ggf. auch bei operativen Themen wie der Sponsorensuche um "ein zweites Rheinmetall" zu verhindern.
Was dann konkret bedeutet, dass ich mich des Öfteren zwischen Mitbestimmung und Kapital entscheiden muss und es eine abstraktere Folge hat die man sich nicht direkt ausmalen kann. Vielleicht arbeite ich mit weniger Geld effektiver. Vielleicht aber auch nicht.

Auch wenn ich Jakob Scholz als Person und in seiner aktuellen Funktion sehr schätze kann das konfliktiv wirken. Die Absetzung von Seidel (ob nun selbst gewollt oder seitens Lunow gewünscht) von einer "gremienerfahrenen" Person zum Vorstand der Fan- und Förderabteilung suggeriert den Wunsch nach mehr Einflussnahme der Fans. Wenn das beabsichtigt sein sollte würde ich das als Mitglied schon auch gerne vorher wissen, da es in der Zusammenarbeit zwischen eV und KGaA eben nicht nur darum gehen wird, dass Jakob Scholz nun für das Trikotdesign verantwortlich sein will und wir das wieder über diese tolle Fanbefragung erstellen lassen oder wir als Fans dann darüber befinden ob wir 30 Euro mehr für die DK zahlen wollen oder wir künftig für umme reinkommen.

Ein "ihr kennt mich" ist in meinen Augen für Niemanden und niemals als guter Wahlkampfauftakt zu sehen. Das ist ja Adenaueresk ;-)
Zudem zeugt die Art und Weise der Veröffentlichung ein knappes halbes Jahr vor der MV ja eher davon, dass es knirscht und knarrzt. Ist das dann ein offener und ehrlicher Umgang miteinander oder der Beginn einer öffentlichen Schlammschlacht?

Mir macht diese Nachricht heute eher Bauchschmerzen.
Und bevor mir das direkt wieder unterstellt wird: Nein, ich bin nicht der Aki Watzke Jubelperser der ihn logischerweise als Präsidenten sieht.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Grinsemann, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 14:27 (vor 259 Tagen) @ stfn84

Das ist doch absurd. Letzte Woche hieß es noch "Lunow gibt wohl kaum den Takt vor" und "Ein Präsident Watzke (vom Typ) würde als Machtmensch sicherlich mehr Druck auf eine GF ausüben".
Heute birgt eine Kandidatur zur Wiederwahl dann aufeinmal Konfliktpotential, wenn Lunow angeblich mehr mitreden will.

Die Kritik an Watzke, dass man nicht wisse was er als Präsident des e.V. bewirken möchte wird jedes mal als persönliche Abneigeung ggü der Person Watzke diskreditiert.

Aber wenn jetzt der aktuelle Präsident ankündigt sich zur Wiederwahl aufzustellen, soll es auf einmal ein Wahlprogramm und Einigkeit aller Gremien und der kgaA geben? Wer sagt dass das nicht so ist? und wenn es die Einigkeit nicht geben soll zu suggerieren mit dem Bekanntgeben den "Beginn einer öffentlichen Schlammschlacht" anzuzetteln ist doch auch weit hergeholt.

Die Meinungen kann man ja haben, aber dann muss man sich auch nicht immer wundern als Watzke Fan verstanden zu werden. Oder es mit deinen Worten zu sagen.

"Oder geht es mal wieder nur um die Person Lunow, die man einfach nicht mehr sehen will?

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 15:20 (vor 259 Tagen) @ Grinsemann

Das ist doch absurd. Letzte Woche hieß es noch "Lunow gibt wohl kaum den Takt vor" und "Ein Präsident Watzke (vom Typ) würde als Machtmensch sicherlich mehr Druck auf eine GF ausüben".
Heute birgt eine Kandidatur zur Wiederwahl dann aufeinmal Konfliktpotential, wenn Lunow angeblich mehr mitreden will.

Das habe ich so nicht gemeint.
Ich habe es in der Vergangenheit so wahrgenommen, dass im Vorfeld der Mitgliederversammlung darauf hingewiesen wird wen der Wahlausschuss denn zur Wahl des Präsidenten vorschlägt. Das wirkte immer recht harmonisch, auch wenn es auch damals sicherlich schon ein Hauen und Stechen um machtvolle Positionen gab.
Diese Veröffentlichung samt O-Tönen von Watzke und Lunow zeigt zumindest mir auf, dass es offensichtlich anders laufen soll.

Die Kritik an Watzke, dass man nicht wisse was er als Präsident des e.V. bewirken möchte wird jedes mal als persönliche Abneigeung ggü der Person Watzke diskreditiert.

Unabhängig davon, dass ich wenig davon halte Watzke aus Dankbarkeit das Präsidentenamt anzudienen ist die Kritik bzw. Sorge vor zu viel persönlicher Einflussnahme von Watzke als Präsident doch vollkommen logisch und nachvollziehbar.

Vor allem Watzke müsste ja schon darlegen für was er denn als Präsident stehen will und wie er sich das ganze so vorstellt.
Aber auch unabhängig von Watzke wäre es doch zielführend von einem Kandidaten zu erfahren was man denn machen wollen würde. Falls es mehrere Kandidaten geben sollte wäre dies ja noch wichtiger. Würde ich für mich persönlich zumindest so festhalten.

Aber wenn jetzt der aktuelle Präsident ankündigt sich zur Wiederwahl aufzustellen, soll es auf einmal ein Wahlprogramm und Einigkeit aller Gremien und der kgaA geben? Wer sagt dass das nicht so ist? und wenn es die Einigkeit nicht geben soll zu suggerieren mit dem Bekanntgeben den "Beginn einer öffentlichen Schlammschlacht" anzuzetteln ist doch auch weit hergeholt.

Ich habe meine Interpretation der Situation jetzt mehrfach versucht darzulegen und hoffe, dass Du nun eher verstehst wie ich es meine. Es ist zumindest nicht so gemeint wie es bei Dir ankam.

Die Meinungen kann man ja haben, aber dann muss man sich auch nicht immer wundern als Watzke Fan verstanden zu werden. Oder es mit deinen Worten zu sagen.

"Oder geht es mal wieder nur um die Person Lunow, die man einfach nicht mehr sehen will?

Lunow ist in meinen Augen eben konfliktiver als es auf den ersten Blick erscheint. Im ersten Schritt mag das zwar ganz schön sein, dass die e.V. mehr Mitspracherecht bekommt und wir möglicherweise künftig über die Fortsetzung eines Sponsorings befinden, aber es kann eben auch Folgeprobleme mit sich bringen.
Ich fand manche Entscheidungen im Vorgehen schwierig. Genauso wie ich im Übrigen zahlreiche Wortmeldungen von Watzke als absoluten Schwachsinn einordne.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 13:43 (vor 259 Tagen) @ stfn84

Also, dass "Team Lunow" für mehr Einmischung des e.V. in die KgaA stehen soll, als ein eventuelles "Team Watzke", finde ich ja schon lustig.

Lunow hat doch auch bislang nicht versucht, z.B. über den Grundwertekodex in die KgaA einzugreifen. Warum sollte er es in der zweiten Amtszeit dann versuchen?

Es sei denn, es gibt einen klaren Auftrag der Mitgliedschaft dazu. Dann wäre es aber ebenso Watzkes Aufgabe, diesen Auftrag umzusetzen.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 14:17 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Ich habe das doch überhaupt nicht geschrieben.

Selbstverständlich müsste Watzke komplett anders agieren als bisher. Er hat aber nun auch eine andere Rolle.
Und wenn ich eben sehe was hier gerade passiert wirkt es auf mich eben so als wolle Lunow mittelfristig mehr Einfluss des eV.
Warum das dann mit whatsboutism beantwortet wird verstehe ich nicht.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

floriniho10 ⌂ @, Tiftlingerode, Dienstag, 27.05.2025, 14:51 (vor 259 Tagen) @ stfn84

Ich habe das doch überhaupt nicht geschrieben.

Selbstverständlich müsste Watzke komplett anders agieren als bisher. Er hat aber nun auch eine andere Rolle.
Und wenn ich eben sehe was hier gerade passiert wirkt es auf mich eben so als wolle Lunow mittelfristig mehr Einfluss des eV.
Warum das dann mit whatsboutism beantwortet wird verstehe ich nicht.

Nur für mein Verständnis: Der e. V. ist die einzige Gesellschafterin der Geschäftsführungs-GmbH. Damit entscheidet der e. V. exklusiv über die Besetzung der Geschäftsführung dieser und damit also über die Geschäftsführer der KGaA.

Wie soll der e. V. noch mehr Einfluss nehmen können? Er kann doch jetzt schon – sogar nach Belieben, wenn gewollt – Geschäftsführer abberufen und „linientreue“ neue bestellen. Wie soll der e. V. da noch mehr Einfluss nehmen können? Wenn er wollte, könnte sich der Präsident des e. V. jederzeit als Geschäftsführer der KGaA installieren.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 15:07 (vor 259 Tagen) @ floriniho10

Das ist richtig und das kann man auch genau so leben. Aber es ist eben mehr Einflussnahme des e.V. wenn ich Sponsoring-Deals der Mitgliederversammlung vorlege, wie es im Rheinmetall-Fall durchaus passieren könnte.

Wenn Watzke nicht gelogen hat wurde ihm ja seitens des e.V. eine Vertragsverlängerung angeboten.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

floriniho10 ⌂ @, Tiftlingerode, Dienstag, 27.05.2025, 18:54 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Das ist richtig und das kann man auch genau so leben. Aber es ist eben mehr Einflussnahme des e.V. wenn ich Sponsoring-Deals der Mitgliederversammlung vorlege, wie es im Rheinmetall-Fall durchaus passieren könnte.

Wenn Watzke nicht gelogen hat wurde ihm ja seitens des e.V. eine Vertragsverlängerung angeboten.

Soweit ich den Rheinmetall-Fall verstanden habe, gibt das primär auf Initiativen aus dem Lager der Mitglieder zurück. Die Rolle von Dr. Lunow war doch lediglich, dass er nicht wie von der KGaA gewünscht alles beiseite gewischt hat. Am Ende haben die Mitglieder zu diesem Thema einen Arbeitsauftrag an den Vorstand gegeben, den dieser umzusetzen hat. Übrigens, egal, ob der Vorsitzende Lunow oder Watzke heißt.

Wie du auf die Idee kommst, dass Dr. Lunow jetzt von sich aus Ambitionen hätte, ohne dass es ein aktives Bestreben aus der Mitgliederschaft gibt, Abstimmungen über Sponsoren-Deals auf die MV-TO zu setzen, erschließt sich mir nicht.

Ganz abgesehen davon: Wenn sich die Mehrheit der Mitglieder demokratisch gegen einen Sponsor ausspricht, dann sollte das für die Geschäftsführung der KGaA in jedem Fall eine Handlungsempfehlung sein.

Einen Präsidenten Watzke würde ich hier sogar deutlich kritischer beurteilen. Er hat schon nach der Rheinmetall-Entscheidung der MV gezeigt, wie leicht er sich damit tut, eine demokratisch getroffene und bindende Entscheidung der Mitglieder des e. V. einfach wegwischen zu wollen. Wenn jemand mit dieser Einstellung Präsident wird, haben wir ganz andere Probleme.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 19:56 (vor 258 Tagen) @ floriniho10

Ich halte es grundsätzlich für falsch, dass die Mitgliederversammlung darüber befindet ob Sponsor A, B oder C denn nun genehm ist.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

floriniho10 ⌂ @, Tiftlingerode, Dienstag, 27.05.2025, 20:09 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Ich halte es grundsätzlich für falsch, dass die Mitgliederversammlung darüber befindet ob Sponsor A, B oder C denn nun genehm ist.

Wieso nicht? Wenn die Mitglieder zu der Auffassung kommen, dass sie einen Sponsor ablehnen, dann ist das ihr gutes Recht. Hatten wir bisher exakt ein mal. Wieso du da jetzt eine Regelmäßigkeit konstruieren willst, erschließt sich mir nicht.

Gleichzeitig: Wenn du den Mitgliedern in dieser Frage ihr indirektes Mitbestimmungsrecht in Abrede stellst, ziehst du damit einhergehend auch 50+1 infrage. Denn rein denklogisch kann damit eine solche Entscheidung nicht mehr von Menschen getroffen werden, die in letzter Konsequenz nur dank der Mitglieder in ihrem Amt sind. Denn die Alternative „zu die MV befindet darüber, ob ein kritischer Sponsor, der nicht nur positiv auf die Außendarstellung des BVB wirkt“ ist, dass die Mitglieder bei nächster Gelegenheit einen Präsidenten installieren, der die Geschäftsführung absägt, die an diesem Sponsor festhält. Das Chaos möchte ich mir nicht ausmalen.

Und das verhinderst du wiederum nur, wenn du 50 + 1 und damit den Einfluss des e. V. auf die Geschäftsführung aus der Welt schaffst.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 20:36 (vor 258 Tagen) @ floriniho10

Ich halte es nicht für zielführend, dass die Mitgliederversammlung zu einem (späteren) Zeitpunkt darüber entscheidet ob man mit Rheinmetall weiter macht.
Bis dato war es so, dass die GF entscheidet und situativ wohl auch mal das OK von Rauball oder Lunow einholt.
Das finde ich vollkommen ok.
Nun hat Lunow das Votum zum Rheinmetall-Deal erhalten und sollte dieses bei der Verlängerung entsprechend umsetzen und deshalb intervenieren.

Ich sehe die MV in der Verantwortung über Köpfe und Leitlinien, nicht aber über einzelne Deals zu entscheiden.
Wenn ich den Kodex als „Whitelist Sponsoring“ nutzen will, muss ich es im Vorfeld so zur Abstimmung stellen oder diskutieren welche Unternehmen grundsätzlich in Frage kommen oder abzulehnen sind. Das ist damals nicht so passiert, zumindest erinnere ich den Zweck des Kodex anders.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

floriniho10 ⌂ @, Tiftlingerode, Dienstag, 27.05.2025, 21:04 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Du musst es nicht für zielführend halten. Es ist dennoch das Recht der Mitglieder, genau das zu tun, wenn sie das wollen.

Wie du daraus ableitest, dass der Fall Rheinmetall jetzt ein Muster-Beispiel für zukünftige Sponsoren sein könnte, erschließt sich mir aber auch vor diesem Hintergrund nicht. Die MV hat nicht interveniert, als die Namensrechte am Westfalenstadion verkauft wurden. Sie hat es auch nach keiner der Verlängerungen getan. Und das, obwohl der Sponsor-Park-Name von nicht wenigen Fans aus der aktiven Szene abgelehnt wird.

Rheinmetall ist ein Sonderfall, weil das Unternehmen als solches gesamtgesellschaftlich umstritten ist. Mir fallen außer vielleicht irgendwelche dubiosen russischen Staatsunternehmen nicht wirklich andere Beispiele ein, bei denen es zu so einer Intervention kommen könnte.

Und die Gefahr, dass ein Erfolg in der Ablehnung von Rheinmetall durch die Mitglieder jetzt in Zukunft deutlich mehr dieser Vorgänge selbst bei deutlich weniger umstrittenen Unternehmen ermöglicht, sehe ich auch nicht.

Insofern: Du wirst dich damit abfinden müssen, dass Mitglieder bisweilen auch von ihren durch 50+1 verbrieften Rechten Gebrauch machen, auch wenn du das für falsch hältst.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 14:45 (vor 259 Tagen) @ stfn84

Wo hat Lunow irgendwas von mehr Einfluss gesagt? Und warum wird so getan, als wäre das dann programmatisch der Weg einer Person.

Mal ganz konkret am Beispiel Rheinmetall und einer möglichen Verlängerung:

Nach dem Ergebnis der Anträge auf der letzten JHV wäre für mich, wenn sich die Frage einer Verlängerung stellen sollte, das der Mitgliedschaft zur Abstimmung zu stellen.

Die Aufgabe des Vorstandes wäre es dann, eventuelle rechtliche und finanzielle Folgen abzuschätzen, das der Mitgliedschaft vorzustellen und eine Empfehlung auszusprechen. Und anschließend den Willen der Mitglieder umzusetzen. Die Pflicht hätten für mich sowohl ein Präsidenten Dr. Lunow, als auch ein Präsident Watzke.

Ich weiß nicht, woher die Befürchtung kommt, dass da auf einmal personenabhängig Einfluss genommen werden sollte, oder nicht.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 15:04 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Bisher wird der Mitgliederversammlung der Präsidentschaftskandidat bzw. dessen Team mundgerecht serviert. Ich kann mich an keinerlei vorherige Ankündigung über die Medien erinnern.
Das passiert aber heute, weshalb es einen Konflikt offenbart. Ich hoffe, dass ich mich irre - es wirkt auf mich aber eben so. Mea culpa!

Ich habe nicht unterstellt, dass Lunow jetzt definitiv mehr Einfluss des e.V. will. Man kann die Art und Weise der Veröffentlichung, den O-Ton und die Personalie Scholz statt Seidel (um es zu verkürzen) aber sicherlich so interpretieren, dass man nach der letzten MV eben mehr Einflussnahme der Fans möchte.
Und da es mir beim Präsidentenamt zu wichtig ist wäre es mir lieb im Vorfeld zu wissen wofür die Kandidaten denn genau stehen und ob sie mehr/weniger Einfluss wollen.

Da es eine personenunabhängige Entscheidung wäre halte ich grundsätzlich wenig von mehr operativer Einmischung des e.V. in KGaA Themen wie z.B. die Suche von Investoren und Sponsoren. Wenn ein e.V. mit der Arbeit eines GF der KGaA unzufrieden ist darf es gerne auch daran liegen, dass man Arbeitsverträge auflöst oder nicht verlängert. Das von Dir beschriebene Beispiel sehe ich exakt so auf uns zurollen. Diese Mitgliederbefragung birgt aus meiner Sicht aber mehr Risiken als Vorteile, weil es potentielle Sponsoren eben auch abschrecken kann und das Handlungsfeld des BVB einengt.

Im Kontext Rheinmetall hat insbesondere CC klar gemacht aus welchen Gründen die Entscheidung so getroffen wurde - unabhängig von der vorherigen Einbindung der "Gremien", die ja eher außergewöhnlich war. Ich finde es schwierig solche initialen Deals oder Verlängerungen dann künftig auf der Mitgliederversammlung zur Entscheidung zu stellen. Es suggeriert eine Rolle die wir Mitglieder ausgegliedert und professionalisiert haben. Das ist für mich ein Rückschritt. Ein Blick nach Köln zeigt wie toll es wirkt wenn Fans (hinter den Kulissen) mehr Einfluss bekommen. Zudem gibt es wie bei vielen anderen Themen auch subjektive Unterschiede in der Bewertung, die man aber eben nicht monokausal aufzeigen kann.

Die Möglichkeit mit mehr Mitbestimmung eine Fortsetzung des Rheinmetall Sponsorings zu verhindern ist ja nicht nur darauf beschränkt und kann nicht nur mit dem Gegenwert des jeweiligen Sponsorings bewertet werden. Es wäre ein Verlust von Verbindlichkeit in der Verhandlung von Verträgen, wenn die GF als lame duck erst noch das Go der MV einholen muss. Unabhängig von dem elendigen Zeitvorlauf würde ein Mehr an Mitspracherecht womöglich sehr teuer bezahlt werden. Und ob dann noch eine Mehrzahl für ein Mehr an Mitspracherecht ist wenn unser Etat um 5, 10 oder 30% reduziert werden muss würde ich zumindest mal in Frage ziehen.

Mir geht und ging es eigentlich aber ja nur darum, dass ein offenes und faires Miteinander aus meiner Sicht durch die Schaffung von Tatsachen und Verkündung dieser eben offensichtlich nicht von allen Seiten gewünscht ist. Es wirkt so als wolle man vor die Welle kommen, weshalb Lunow nun verkündet wieder antreten zu wollen. Watzke hatte ja schon im ASS fabuliert (Wenn mich der Verein braucht...), sodass ich ihm zumindest mal grundsätzliches Interesse am Präsidentenamt unterstelle.
Und da finde ich es dann grundsätzlich scheisse wenn sich es nun zuspitzt und nicht im Vorfeld im Inneren festgelegt wird wer denn nun antritt. Im Falle von mehreren Kandidaten erwarte ich dann schon konkrete Festlegungen was man denn nun wie erreichen will.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Salamander.329, Dienstag, 27.05.2025, 16:54 (vor 259 Tagen) @ stfn84

Mir geht und ging es eigentlich aber ja nur darum, dass ein offenes und faires Miteinander aus meiner Sicht durch die Schaffung von Tatsachen und Verkündung dieser eben offensichtlich nicht von allen Seiten gewünscht ist. Es wirkt so als wolle man vor die Welle kommen, weshalb Lunow nun verkündet wieder antreten zu wollen. Watzke hatte ja schon im ASS fabuliert (Wenn mich der Verein braucht...), sodass ich ihm zumindest mal grundsätzliches Interesse am Präsidentenamt unterstelle.

Ohne die Abläufe beim e.V. oder der KGaA bewerten zu können, könnte genau das ja möglicherweise ein Indiz dafür sein, dass eine erneute Kandidatur von Lunow intern nicht unbedingt auf Gegenliebe gestoßen ist. Deshalb fände ich es an der Stelle fatal, wenn man gerade Lunow als amtierendem Präsidenten den Wunsch nach einem offenen und fairen Miteinander absprechen würde.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 27.05.2025, 16:25 (vor 259 Tagen) @ stfn84

Bisher wird der Mitgliederversammlung der Präsidentschaftskandidat bzw. dessen Team mundgerecht serviert. Ich kann mich an keinerlei vorherige Ankündigung über die Medien erinnern.
Das passiert aber heute, weshalb es einen Konflikt offenbart. Ich hoffe, dass ich mich irre - es wirkt auf mich aber eben so. Mea culpa!

Ich habe nicht unterstellt, dass Lunow jetzt definitiv mehr Einfluss des e.V. will. Man kann die Art und Weise der Veröffentlichung, den O-Ton und die Personalie Scholz statt Seidel (um es zu verkürzen) aber sicherlich so interpretieren, dass man nach der letzten MV eben mehr Einflussnahme der Fans möchte.
Und da es mir beim Präsidentenamt zu wichtig ist wäre es mir lieb im Vorfeld zu wissen wofür die Kandidaten denn genau stehen und ob sie mehr/weniger Einfluss wollen.

Sorry falls ich dich falsch verstehe, aber widersprechen sich diese Absätze nicht ein wenig? Du sagst einerseits richtigerweise, dass man in der Vergangenheit lediglich die Vorschläge abnicken konnte. Deshalb offenbare die schiere Möglichkeit, dass es mehrere Kandidaten geben könnte, einen Konflikt, was du sehr kritisch betrachtest - fair enough.

Gleichzeitig betonst du aber, dass das Präsidentenamt dir so wichtig sei, dass du eine genaue Programmatik der Kandidaten haben möchtest - genau das war doch aber bisher bei dem von dir favorisierten Modus (nur ein Kandidat pro Amt) völlig irrelevant, wenn es nur um das Abnicken ging, oder nicht? Anders gefragt: welche Rolle spielte denn in der Vergangenheit die Programmatik der Kandidaten in deiner Wahlentscheidung?

Ein Blick nach Köln zeigt wie toll es wirkt wenn Fans (hinter den Kulissen) mehr Einfluss bekommen. Zudem gibt es wie bei vielen anderen Themen auch subjektive Unterschiede in der Bewertung, die man aber eben nicht monokausal aufzeigen kann.

Das ist witzig, weil ich noch eine andere Person kenne, die beim Thema Mitgliedermitbestimmung immer über den 1. FC Köln herzieht. ;-) Vielleicht war auch eher der Einfluss von Personen aus dem operativen Geschäft wie Dr. Jakobs oder Herr Wehrle das Problem, jedenfalls ist mir neu, dass Fans dem FC eine Transfersperre eingebrockt haben, aber das ist ja auch nur meine Meinung.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 18:40 (vor 258 Tagen) @ Giog

Bisher wird der Mitgliederversammlung der Präsidentschaftskandidat bzw. dessen Team mundgerecht serviert. Ich kann mich an keinerlei vorherige Ankündigung über die Medien erinnern.
Das passiert aber heute, weshalb es einen Konflikt offenbart. Ich hoffe, dass ich mich irre - es wirkt auf mich aber eben so. Mea culpa!

Ich habe nicht unterstellt, dass Lunow jetzt definitiv mehr Einfluss des e.V. will. Man kann die Art und Weise der Veröffentlichung, den O-Ton und die Personalie Scholz statt Seidel (um es zu verkürzen) aber sicherlich so interpretieren, dass man nach der letzten MV eben mehr Einflussnahme der Fans möchte.
Und da es mir beim Präsidentenamt zu wichtig ist wäre es mir lieb im Vorfeld zu wissen wofür die Kandidaten denn genau stehen und ob sie mehr/weniger Einfluss wollen.


Sorry falls ich dich falsch verstehe, aber widersprechen sich diese Absätze nicht ein wenig? Du sagst einerseits richtigerweise, dass man in der Vergangenheit lediglich die Vorschläge abnicken konnte. Deshalb offenbare die schiere Möglichkeit, dass es mehrere Kandidaten geben könnte, einen Konflikt, was du sehr kritisch betrachtest - fair enough.

Bis dato hat der Wahlausschuss einen Wahlvorschlag gemacht.
Ich sehe es nicht kritisch, dass sich mehrere Personen zur Wahl stellen wollen oder vom dafür vorgesehenen Gremium zur Wahl gestellt werden, sondern dass man es für sinnvoll erachtet entgegen der Satzung die eigene Kandidatur medial zu verkünden und gleichzeitig eine Änderung des Teams ohne nähere Erläuterung einfach so rauspustet. Diese Aufgabe wurde bisher eben vom Wahlausschuss wahrgenommen, auch wenn es möglicherweise eine Formalität darstellt.

Wenn ich aber nun öffentlich verlautbaren lasse, dass ich mich zur Wahl stelle und dann auch noch ein neues Team zusammenstelle, wirkt das auf mich eben strange. Und ich verstünde gerne die Intention dahinter:

Warum gehe ich anders vor als es die Satzung und die bisherige Praxis vorgibt?

Es wirkt auf mich auch deshalb komisch, weil Watzke ja seitens des eV gefragt wurde weiter zu machen. Er lehnt ab und kokettiert damit Präsident werden zu wollen, und nun kommt es zur öffentlichkeitswirksamen Kandidatur von Lunow?
Das wirkt auf mich doch arg zufällig.

Da geht es mir aber nicht um Watzke vs Lunow sondern um personenunabhängigen, schlechten Stil! Was hier los wäre wenn Aki Watzke im Sportstudio gesagt hätte er würde sich zur Wahl stellen?

Das ist mein subjektives Empfinden, Du kannst das selbstverständlich alles komplett normal finden und als viel besseres Verfahren erachten.

Gleichzeitig betonst du aber, dass das Präsidentenamt dir so wichtig sei, dass du eine genaue Programmatik der Kandidaten haben möchtest - genau das war doch aber bisher bei dem von dir favorisierten Modus (nur ein Kandidat pro Amt) völlig irrelevant, wenn es nur um das Abnicken ging, oder nicht? Anders gefragt: welche Rolle spielte denn in der Vergangenheit die Programmatik der Kandidaten in deiner Wahlentscheidung?

Die Situation ist aktuell ja eine gänzlich andere. Da ich den von den Mitgliedern gewählten Vereinsvertretern den Job der Kandidatenauswahl übertragen habe, brauchte ich bis dato keine Programmatik. Wenn es aber nun so sein sollte, dass es mehrere Kandidaten gibt über deren Auswahl ich bestimmen soll, wüsste ich schon gerne was Kandidat A oder Kandidat B denn genau vorhat.

Aki Watzke hat keinerlei Anspruch auf das Präsidentenamt.
Reinhold Lunow hat aber auch nicht allein darüber zu befinden ob er denn nun weiter macht. Zumindest war das bisher bei uns nicht die gelebte Praxis.

Verzeih, dass ich mich daran störe.

Ein Blick nach Köln zeigt wie toll es wirkt wenn Fans (hinter den Kulissen) mehr Einfluss bekommen. Zudem gibt es wie bei vielen anderen Themen auch subjektive Unterschiede in der Bewertung, die man aber eben nicht monokausal aufzeigen kann.


Das ist witzig, weil ich noch eine andere Person kenne, die beim Thema Mitgliedermitbestimmung immer über den 1. FC Köln herzieht. ;-) Vielleicht war auch eher der Einfluss von Personen aus dem operativen Geschäft wie Dr. Jakobs oder Herr Wehrle das Problem, jedenfalls ist mir neu, dass Fans dem FC eine Transfersperre eingebrockt haben, aber das ist ja auch nur meine Meinung.

Wir haben uns bisher oftmals durch Einigkeit ausgezeichnet, während man in Köln, Stuttgart und Co. dann auch mal gerne mit Hoodies auf Stimmenfang ging und geht.
Mich irritiert dieses vom normalen Status Quo abweichende Verfahren doch sehr.

Ich kriege durch meinen Wohnort recht gut mit was sich die Fanszene mit Keller und Co. hier hingesetzt haben. Eine Hand wusch die andere. Hat super geklappt, auch wenn man die Verantwortung dann nur den Vorgängern in die Schublade legte.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 27.05.2025, 19:24 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Ich sehe es nicht kritisch, dass sich mehrere Personen zur Wahl stellen wollen oder vom dafür vorgesehenen Gremium zur Wahl gestellt werden, sondern dass man es für sinnvoll erachtet entgegen der Satzung die eigene Kandidatur medial zu verkünden und gleichzeitig eine Änderung des Teams ohne nähere Erläuterung einfach so rauspustet. Diese Aufgabe wurde bisher eben vom Wahlausschuss wahrgenommen, auch wenn es möglicherweise eine Formalität darstellt.

Wenn ich aber nun öffentlich verlautbaren lasse, dass ich mich zur Wahl stelle und dann auch noch ein neues Team zusammenstelle, wirkt das auf mich eben strange. Und ich verstünde gerne die Intention dahinter:

Warum gehe ich anders vor als es die Satzung und die bisherige Praxis vorgibt?

Es wirkt auf mich auch deshalb komisch, weil Watzke ja seitens des eV gefragt wurde weiter zu machen. Er lehnt ab und kokettiert damit Präsident werden zu wollen, und nun kommt es zur öffentlichkeitswirksamen Kandidatur von Lunow?
Das wirkt auf mich doch arg zufällig.

Mir wird nicht klar, worin du einen Satzungsbruch siehst: die Satzung sagt doch schlicht nichts darüber aus, ob man das Interesse an einem Amt im Verein öffentlich kund tut oder nicht. Auch behauptet niemand, dass Lunow einen von Gott gegebenen Anspruch auf dieses Amt hat.
Mir wird zudem der Zusammenhang mit dem Angebot an Watzke nicht klar: was genau spricht dagegen, Watzke als fähigen Geschäftsführer ein Angebot zu machen und gleichzeitig eigene Ambitionen bei der Präsidentschaft im e.V. zu hegen?

Wir brauchen doch nicht so komisch drumherum zu reden, denn aus den Medienberichten und den Vorkommnissen der vergangenen Monate wird das Gesamtbild doch einigermaßen klar: es muss im Zuge der letzten Mitgliederversammlung massiv zwischen Lunow und Watzke geknallt haben, sodass Lunow zumindest das in den RN kolportierte Angebot von Watzke, als sein Stellvertreter ins zweite Glied zu rücken, nicht anzunehmen bereit war.

Welche Rolle Silke Seidel hier genau spielt weiß ich nicht, aber auch hier gib es doch nicht so viele Möglichkeiten. Entweder schien sie aus Sicht von Lunow und seinem Umfeld nicht mehr für eine weitere Zusammenarbeit geeignet, oder sie hat dem Vorhaben selbst eine Absage erteilt. Ob das auch ein Resultat aus dem Streit rund um die letzte MV ist - keine Ahnung. Aber so kompliziert ist das alles doch nicht und auch hier finde ich es völlig okay, dass sich Personenkonstellationen nach einer gemeinsamen Amtszeiten als nicht mehr zukunftsfähig erweisen.

Die Situation ist aktuell ja eine gänzlich andere. Da ich den von den Mitgliedern gewählten Vereinsvertretern den Job der Kandidatenauswahl übertragen habe, brauchte ich bis dato keine Programmatik. Wenn es aber nun so sein sollte, dass es mehrere Kandidaten gibt über deren Auswahl ich bestimmen soll, wüsste ich schon gerne was Kandidat A oder Kandidat B denn genau vorhat.

An der Kandidatenauswahl des Gremiums, dem du vertraust, würde sich aber ja überhaupt nichts ändern. Es würde schlicht zum Ergebnis kommen, dass mehrere Kandidaten gibt, die gleichermaßen geeignet sind. Und ab dann käme Programmatik zum Tragen, ja. Ich störe mich nur an der anfänglichen Darstellung (so habe ich das jedenfalls verstanden), dass allein der Umstand, dass es mehrere Bewerber gibt, ein besonderes Begründungsbedürfnis (i.S.v. mehr als bei vergangenen Wahlen) bei ihrer Programmatik mit sich bringen würde. Das würde ich nämlich viel unaufgeregter sehen.

Ein Blick nach Köln zeigt wie toll es wirkt wenn Fans (hinter den Kulissen) mehr Einfluss bekommen. Zudem gibt es wie bei vielen anderen Themen auch subjektive Unterschiede in der Bewertung, die man aber eben nicht monokausal aufzeigen kann.


Das ist witzig, weil ich noch eine andere Person kenne, die beim Thema Mitgliedermitbestimmung immer über den 1. FC Köln herzieht. ;-) Vielleicht war auch eher der Einfluss von Personen aus dem operativen Geschäft wie Dr. Jakobs oder Herr Wehrle das Problem, jedenfalls ist mir neu, dass Fans dem FC eine Transfersperre eingebrockt haben, aber das ist ja auch nur meine Meinung.


Wir haben uns bisher oftmals durch Einigkeit ausgezeichnet, während man in Köln, Stuttgart und Co. dann auch mal gerne mit Hoodies auf Stimmenfang ging und geht.
Mich irritiert dieses vom normalen Status Quo abweichende Verfahren doch sehr.

Zustimmung: Ich finde das nicht nur irritierend, sondern habe diese Versuche in der Vergangenheit als unlauter empfunden. Aber auch das ist ein Zerrbild, weil derartige Taschenspielertricks ja stets von einer Funktionärs-Clique ausgingen, die mit billigsten Aktionen versucht haben, ihre Macht zu erhalten. Man kann sich natürlich hinstellen und sagen: überall da, wo Fans mehr mitzureden haben, führt das zwangsläufig zu solchen Auswüchsen. Ich bin da aber weniger pessimistisch und kann mir durchaus auch ein Vereinsleben vorstellen, wo Mitglieder ein Wörtchen mitzureden haben, ohne dass Funktionäre anschließend zu manipulieren versuchen.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 19:54 (vor 258 Tagen) @ Giog

Mir wird nicht klar, worin du einen Satzungsbruch siehst: die Satzung sagt doch schlicht nichts darüber aus, ob man das Interesse an einem Amt im Verein öffentlich kund tut oder nicht. Auch behauptet niemand, dass Lunow einen von Gott gegebenen Anspruch auf dieses Amt hat.

Ich bin der Auffassung, dass das Verfahren zur Wahl des Präsidenten entsprechend der Satzung und der gelebten Praxis beim BVB (!) anders war als es nun passiert. Nicht mehr (Satzungsbruch), aber auch nicht weniger.
Und deshalb bin ich verwundert, wenn man hier über die Öffentlichkeit einer Nominierung (oder wie man es auch immer nennen möchte) des dafür satzungsgemäß zuständigen Gremiums zuvorkommt.

Mir wird zudem der Zusammenhang mit dem Angebot an Watzke nicht klar: was genau spricht dagegen, Watzke als fähigen Geschäftsführer ein Angebot zu machen und gleichzeitig eigene Ambitionen bei der Präsidentschaft im e.V. zu hegen?

Ein amtierender GF kann sich nicht für das Präsidentenamt im e.V. bewerben. Wenn Watzke mit dem Präsidentenamt liebäugelt, was intern vermutlich deutlicher passiert als es im aktuellen Sportstudio gestriffen wird, könnte man ein Angebot zur Vertragsverlängerung von Watzke auch als "aus dem Weg räumen" hinsichtlich der Präsidentschaft verstehen.
Taschenspielertricks, die ich weder von der einen noch der anderen Seite in meinem Verein sehen will!

Welche Rolle Silke Seidel hier genau spielt weiß ich nicht, aber auch hier gib es doch nicht so viele Möglichkeiten. Entweder schien sie aus Sicht von Lunow und seinem Umfeld nicht mehr für eine weitere Zusammenarbeit geeignet, oder sie hat dem Vorhaben selbst eine Absage erteilt. Ob das auch ein Resultat aus dem Streit rund um die letzte MV ist - keine Ahnung. Aber so kompliziert ist das alles doch nicht und auch hier finde ich es völlig okay, dass sich Personenkonstellationen nach einer gemeinsamen Amtszeiten als nicht mehr zukunftsfähig erweisen.

Absolut.
Wenn ich aber schon über die Medien mitteile, dass ich nochmal antrete, könnte man beim Wunsch einer anderen Teamzusammensetzung auch darüber informieren warum man eine andere Zusammenstellung wünscht.

Mir stößt es einfach auf, dass man aus meiner Sicht interne Dinge (Kandidatenliste Präsidium eV) öffentlich ausbreitet.
Ich finde es nicht richtig wie es hier seitens Lunow läuft und ich hätte abgekotzt wenn Aki im ASS verkündet hätte "Es ist wahr, ich kandidiere um das Amt des Präsidenten".

Ich störe mich nur an der anfänglichen Darstellung (so habe ich das jedenfalls verstanden), dass allein der Umstand, dass es mehrere Bewerber gibt, ein besonderes Begründungsbedürfnis (i.S.v. mehr als bei vergangenen Wahlen) bei ihrer Programmatik mit sich bringen würde. Das würde ich nämlich viel unaufgeregter sehen.

Das kam dann falsch bei Dir an.

Zustimmung: Ich finde das nicht nur irritierend, sondern habe diese Versuche in der Vergangenheit als unlauter empfunden. Aber auch das ist ein Zerrbild, weil derartige Taschenspielertricks ja stets von einer Funktionärs-Clique ausgingen, die mit billigsten Aktionen versucht haben, ihre Macht zu erhalten.
Man kann sich natürlich hinstellen und sagen: überall da, wo Fans mehr mitzureden haben, führt das zwangsläufig zu solchen Auswüchsen. Ich bin da aber weniger pessimistisch und kann mir durchaus auch ein Vereinsleben vorstellen, wo Mitglieder ein Wörtchen mitzureden haben, ohne dass Funktionäre anschließend zu manipulieren versuchen.

Ich sage überhaupt nicht, dass die Mitsprache von Fans per se zu schlechteren Entscheidungen führt. Mir erscheint es aber so, dass ich bei einer gesteigerten Mitsprache von Fans eben nicht nur die Funktionärsebene mit etwaigen Taschenspielertricks beachten muss sondern mir auch beim Vereinspräsidenten Sorgen machen könnte, dass er versucht mit irgendwelchen Versprechungen Einfluss zu nehmen. Zudem erachte ich es als wenig praktikabel über einzelne operative Entscheidungen auf einer MV zu entscheiden, weil das eben nur stichtagsbezogen und mit Vorlauf passieren könnte.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 27.05.2025, 22:34 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Ein amtierender GF kann sich nicht für das Präsidentenamt im e.V. bewerben. Wenn Watzke mit dem Präsidentenamt liebäugelt, was intern vermutlich deutlicher passiert als es im aktuellen Sportstudio gestriffen wird, könnte man ein Angebot zur Vertragsverlängerung von Watzke auch als "aus dem Weg räumen" hinsichtlich der Präsidentschaft verstehen.
Taschenspielertricks, die ich weder von der einen noch der anderen Seite in meinem Verein sehen will!

Jetzt muss ich mal so dumm fragen, weil du diesen Punkt ja öfters betont hast und mit schweren Vorwürfen verbindest: ist irgendwo öffentlich nachvollziehbar, dass dieses Angebot von Lunow selbst kam und in einem so engen zeitlichen und persönlichen Zusammenhang mit seiner Bewerbung um das Präsidentenamt steht, dass sich daraus dein Vorwurf ableiten lässt? Ich kenne nur die Aussage von Watzke, in der er von einem Angebot „der Gremien“ sprach. Es wäre natürlich qualitativ etwas völlig anderes, ob man Watzke letztes Jahr irgendwann eine Verlängerung angeboten hat, oder ob Lunow selbst zwei Tage vor den heutigen Medienberichten zu Watzke sagt „pass auf, ich möchte weiter Präsident sein, dann mach du halt die KGaA weiter“.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 23:12 (vor 258 Tagen) @ Giog

Ich kenne die Aussage von Watzke aus dem ASS.
Wahlweise hat er gelogen oder es trifft zu, dass man ihm eine weitere Vertragsverlängerung angeboten hat. Eine derartige Entscheidung ist wohl nicht ohne den Chef zu treffen. Wäre dem so würden andere ihre Kompetenz überschreiten.

Wo ich jetzt geschrieben haben soll, dass Lunow das definitiv miteinander verquickt hätte, musst Du mir raussuchen. Dafür ist es mir zu spät, denn ich wüsste es nicht.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 27.05.2025, 23:23 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Na also bitte, du hast dieses Angebot doch mehrfach als unlauteres Verhalten dargestellt und gar von „Taschenspielertricks“ gesprochen - für eine derartige Einordnung fehlt mir nunmal völlig der genaue Kontext in dem dieses Angebot stattgefunden habe. Ich kenne halt nur die ASS Aussage, die nicht mehr als ein Halbsatz von Watzke war.

Möglicherweise bist du da einfach strenger, aber ich sehe dieses Angebot, wie konkret auch immer es ausgesehen haben mag, ehrlicherweise völlig unproblematisch, als dass es im Zusammenhang der Bewerbung von Lunow so vehement aufgegriffen werden müsste. Vielleicht weißt du aber auch einfach mehr als ich.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 23:34 (vor 258 Tagen) @ Giog

Bestimmt, Giog. Für wie blöd hältst Du mich?

Ich suche nach einer Erklärung für das Verhalten von Lunow. Das wäre eine theoretische Erklärung, ich habe hier nirgends unterstellt das es so sei. Diese These scheint für Dich unlogisch zu sein, fair enough. Den Rest kannst Du Dir schenken.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 18:56 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Ich kriege durch meinen Wohnort recht gut mit was sich die Fanszene mit Keller und Co. hier hingesetzt haben. Eine Hand wusch die andere. Hat super geklappt, auch wenn man die Verantwortung dann nur den Vorgängern in die Schublade legte.

Und im Berlin hat Kay Bernstein pragmatisch und teils gegen seinen eigenen Antrieb den Verein wieder auf einen Weg raus aus dem Chaos geführt, dass Investor Windhorst und Ex-Spieler Preetz angerichtet haben.

Und bei uns haben vor 20 Jahren ein honoriger Anwalt und ein Manager die KgaA und den e.V. fast über den Rand des Ruins hinaus getrieben.

Deshalb weiß ich nicht, was diese selektive Darstellung von Fans als Gefahr soll. Das sind häufig genug Personen, die seit vielen Jahren in "seriösen" Berufen und teils in leitenden Positionen unterwegs sind. Und damit auch nicht weniger qualifiziert als Ex-Profis, die nach einem Praktikum auf einmal Etats von über 100 Millionen Euro zuständig sind.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 19:26 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Was genau willst Du mir jetzt sagen?
Ich habe doch überhaupt nicht gesagt, dass nur gewisse Personenkreise über das Wohl und Weh entscheiden können sollten.

Ich gehe einfach mal davon aus, dass Kay Bernstein nicht operative Entscheidungen der ausgegliederten Profiabteilung auf der Mitgliederversammlung situativ zur Diskussion gestellt und/oder suggerierte dies in Zukunft zu tun. Denn das hielte ich für fahrlässig und dumm. Und ich habe mit Stuttgart und Köln zwei mir bekannte Beispiele genannt, bei denen wahlweise aus der Gruppe der Mitglieder oder der Kapitalseite gewisse Entscheidungen herbeiführt wurden indem man dem Wahlvolk Hoodies, Trikots oder einfach mal ein paar Bierchen versprochen hat. Deshalb finde ich es persönlich eben sowohl schwierig der MV als auch dem Präsidenten des eV mehr eigenständige Macht hinsichtlich operativer Entscheidungen gebe.
Ich bin offensichtlich in der Mindermeinung hinsichtlich Lunow, da ich sein Verhalten auf der MV eben nicht für glücklich halte. Das kann man offenkundig anders bewerten und total gut finden wenn man "basisdemokratisch" über Dinge befindet.

Ich persönlich halte es grundsätzlich für falsch wenn unser Präsident (Egal ob der nun Aki Watzke, Reinhold Lunow oder Silke Seidel heißt) über operative Aufgaben der KGaA entscheidet. Das Präsidium und die MV geben die Richtung vor und entlassen die Geschäftsführung wenn sie sich gegen diese Richtung und/oder vereinbarte Grundwerte der Zusammenarbeit stellt. Nicht mehr, nicht weniger.
Mir ginge es auf den Sack, wenn Aki Watzke als Präsident Carsten Cramer (oder wem auch immer) erzählt wie er seine Arbeit machen soll.
Und wenn ich Aki Watzke jetzt mit Reinhold Lunow oder mir selbst ersetze geht es mir im Übrigen genauso.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 20:41 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Weil du hier unterschwellig den Take reinbringst, dass mit Lunow und Jakob "die Macht" durch Fans übernommen werden soll und führst selektiv zwei Beispiele an, in denen so etwas nicht funktioniert hat.

Zum einen sind beide im e.V. schon seit einiger Zeit in leitenden Positionen, ohne dass derartiges passiert ist und zweitens beweisen Köln und Stuttgart einfach rein gar nichts.

In vielen Vereinen gab es Chaos, ging es bergab oder gar in die Insolvenz - und in der absoluten Mehrzahl der Fälle haben Funktionäre das hinbekommen.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 20:43 (vor 258 Tagen) @ Sascha

Beim BVB lief es in den letzten 20 Jahren anders. Mitunter weil der eV und die KGaA Hand in Hand agierten.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

bob, Bad Oeynhausen, Dienstag, 27.05.2025, 20:50 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es Lunow darum geht jetzt möglichst viel Einfluss auf das operative Geschäft zu nehmen. Für mich klingt auch die Ankündigung eher, als wolle er Aki verhindern. Er hat ja im Vorfeld der letzten MV mitbekommen, mit welchen Bandagen Aki so kämpfen kann. Und wer weiß, was danach noch so gesprochen wurde. Ich glaube zwischen den beiden ist wegen Rheinmetall wirklich was kaputt gegangen und Lunow hält Aki auch nicht mehr für die richtige Person für den Vorsitz (wobei ich ihm durchaus zustimmen würde). Aber das sind jetzt nur Mutmaßungen meinerseits

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 15:24 (vor 259 Tagen) @ stfn84

Stand jetzt steht doch fest, wer Antritt. Es bleibt Watzke unbenommen, nicht gegen den amtierenden Präsidenten in den Ring zu steigen. Ich halte es auch nicht für notwendig, dass sich der Amtsinhaber grünes Licht für die Kandidatur einer zweiten Amtszeit einholt.

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 15:40 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Sehe ich grundsätzlich auch so. Die Art und Weise zeigt zumindest mir aber, dass es nicht die normale Herangehensweise ist und dass es mindestens mal zwischen eV und KGaA knirscht. Kann man gut finden, kann man bedauern. Ich sehe es offenbar kritischer.

Opposition?

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 11:12 (vor 259 Tagen) @ Didi

Komische Wortwahl angesichts der Tatsache, dass Dr. Lunow Präsident ist und zur Wiederwahl kandidiert.

Opposition?

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 12:34 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Ich verstehe das eher so, dass der eV damit offenbar den Weg von Uli Hoeneß aus dem Sauerland zustellen will. Zudem hat sich der eV / Lunow auf der letzten MV ein Stückweit gegen (eigene) Entscheidungen [der KGaA] gestellt und damit aufgezeigt, dass es da eine Frontlinie gibt.

Ich halte es grundsätzlich für zielführender Konflikte innerfamiliär und nicht öffentlich auszutragen. Ich hoffe, dass es nicht zur Folge hat sich (weiter) gegeneinander zu stellen. Das kann am Ende nicht gut ausgehen.

Opposition?

floriniho10 ⌂ @, Tiftlingerode, Dienstag, 27.05.2025, 19:14 (vor 258 Tagen) @ stfn84

Ich halte es grundsätzlich für zielführender Konflikte innerfamiliär und nicht öffentlich auszutragen. Ich hoffe, dass es nicht zur Folge hat sich (weiter) gegeneinander zu stellen.

Woher kommt eigentlich die Mutmaßung, dass sich die KGaA in irgend einer Form effektiv gegen den e. V. und die Mehrheitsbeschlüsse auf der Mitgliederversammlung stellen könnte? Der e. V. kann durch seine Rolle als Alleingesellschafter der Geschäftsführungs-GmbH über die Gremien dieser klar und verbindliche Weisungen an die Geschäftsführung geben. Die Geschäftsführung ist i. d. R. an diese Weisungen gebunden.

Wenn es zwischen dem e. V. und der KGaA irgendeine Form von Konflikt gibt, dann nur, wenn ein Geschäftsführer nicht bereit ist zu akzeptieren, dass der e. V. eine andere Haltung zu gewissen Themen hat, dann ist das kein Konflikt zwischen e. V. und KGaA, sondern ein Geschäftsführer, der seine Rolle falsch versteht.

Opposition?

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 20:46 (vor 258 Tagen) @ floriniho10

Ich halte es grundsätzlich für zielführender Konflikte innerfamiliär und nicht öffentlich auszutragen. Ich hoffe, dass es nicht zur Folge hat sich (weiter) gegeneinander zu stellen.


Woher kommt eigentlich die Mutmaßung, dass sich die KGaA in irgend einer Form effektiv gegen den e. V. und die Mehrheitsbeschlüsse auf der Mitgliederversammlung stellen könnte? Der e. V. kann durch seine Rolle als Alleingesellschafter der Geschäftsführungs-GmbH über die Gremien dieser klar und verbindliche Weisungen an die Geschäftsführung geben. Die Geschäftsführung ist i. d. R. an diese Weisungen gebunden.

Die Mutmaßung hast Du exklusiv aus meinem Beitrag interpretiert.

Opposition?

Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Dienstag, 27.05.2025, 12:07 (vor 259 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Wallone, Dienstag, 27.05.2025, 12:10

Und auch der Satz "Im Herbst muss sich Boss Watzke einem Machtkampf stellen" ist ja so nicht richtig. Watzke "muss" ja eben nicht gegen Lunow antreten.

Und hatte er nicht mal gesagt, er würde nicht gegen seinen Freund Reinhold Lunow kandidieren?

Das Verhältnis der beiden scheint deutlich abgekühlt, aber er täte wohl weder sich noch dem Verein einen Gefallen mit einer Kampfkandidatur.

Opposition?

uwelito, Wambel forever, Dienstag, 27.05.2025, 12:25 (vor 259 Tagen) @ Wallone

Und auch der Satz "Im Herbst muss sich Boss Watzke einem Machtkampf stellen" ist ja so nicht richtig. Watzke "muss" ja eben nicht gegen Lunow antreten.

Und hatte er nicht mal gesagt, er würde nicht gegen seinen Freund Reinhold Lunow kandidieren?

Das Verhältnis der beiden scheint deutlich abgekühlt, aber er täte wohl weder sich noch dem Verein einen Gefallen mit einer Kampfkandidatur.

Ja, dass hatte er vor nicht allzu langer Zeit mal gesagt. Ich freue mich, dass R. Lunow kandidiert und habe ihm dafür auch schon gedankt und
gratuliert. Das kann man z.B. per E-Mail relativ einfach machen ;-) Denn am Ende wird diese Entscheidung Anbetracht der aktuellen Gemengelage kein Selbstläufer gewesen sein.

Opposition?

DomJay, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 12:10 (vor 259 Tagen) @ Wallone

Stimmt, aber Machtmenschen zeigen da oft eine total verquere Selbstwahrnehmung.

Was von außen logisch erscheint und richtig, sehen diese Menschen oft anders. Und sie haben dann recht häufig einen Zirkel, der ihnen keine Gegenrede bietet.

Opposition?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 27.05.2025, 12:12 (vor 259 Tagen) @ DomJay

Stimmt, aber Machtmenschen zeigen da oft eine total verquere Selbstwahrnehmung.

Was von außen logisch erscheint und richtig, sehen diese Menschen oft anders. Und sie haben dann recht häufig einen Zirkel, der ihnen keine Gegenrede bietet.

Eben genau das. Das hat man ja zuletzt bei dem Kinderbuchautor und der großen Völkerrechtlerin gesehen (nota bene: die hat so viel Ahnung vom Völkerrecht wie ich von Nuklearphysik. Nämlich null). Wenn dir jahrelang alle den Löres lutschen, weil du der Oberbabo bist, dann glaubst du das irgendwann selbst. Weil du jede Widerrede halt aus dem Zirkel wirfst.

Opposition?

DomJay, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 12:13 (vor 259 Tagen) @ MarcBVB

Stimmt, aber Machtmenschen zeigen da oft eine total verquere Selbstwahrnehmung.

Was von außen logisch erscheint und richtig, sehen diese Menschen oft anders. Und sie haben dann recht häufig einen Zirkel, der ihnen keine Gegenrede bietet.


Eben genau das. Das hat man ja zuletzt bei dem Kinderbuchautor und der großen Völkerrechtlerin gesehen (nota bene: die hat so viel Ahnung vom Völkerrecht wie ich von Nuklearphysik. Nämlich null). Wenn dir jahrelang alle den Löres lutschen, weil du der Oberbabo bist, dann glaubst du das irgendwann selbst. Weil du jede Widerrede halt aus dem Zirkel wirfst.

Ich dachte da sogar eine Nummer größer aber auch ehemalig, aber will hier keinen USA Thread draus machen ;)

Opposition?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 27.05.2025, 12:15 (vor 259 Tagen) @ DomJay

Stimmt, aber Machtmenschen zeigen da oft eine total verquere Selbstwahrnehmung.

Was von außen logisch erscheint und richtig, sehen diese Menschen oft anders. Und sie haben dann recht häufig einen Zirkel, der ihnen keine Gegenrede bietet.


Eben genau das. Das hat man ja zuletzt bei dem Kinderbuchautor und der großen Völkerrechtlerin gesehen (nota bene: die hat so viel Ahnung vom Völkerrecht wie ich von Nuklearphysik. Nämlich null). Wenn dir jahrelang alle den Löres lutschen, weil du der Oberbabo bist, dann glaubst du das irgendwann selbst. Weil du jede Widerrede halt aus dem Zirkel wirfst.


Ich dachte da sogar eine Nummer größer aber auch ehemalig, aber will hier keinen USA Thread draus machen ;)

Wäre indes ebenso zutreffend. Deine besten Freunde sind die, die dir knallhart ins Gesicht sagen, wenn etwas scheiße ist. Behaltet die.

Opposition?

Phil, Dienstag, 27.05.2025, 11:26 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Jedoch ohne Frau Seidel (die zugleich ja auch Aufsichtsratschefin ist) und Herrn Möllmann…

Die scheinen ja ersetzt zu werden.

Mfg
Phil

Opposition?

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 11:28 (vor 259 Tagen) @ Phil

Laut dem RN-Text soll Möllemann Geschäftsstellenleiter und Verwaltungsdirektor bleiben. Nur halt eben nicht mehr als Schatzmeister fungieren.

Opposition?

Phil, Dienstag, 27.05.2025, 11:31 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Ersteres ist halt ein (für mich halbwegs seltsamer) bezahlter Posten im eV, Vize und Schatzmeister halt die zu wählenden Personen. Und da gibt es nun offenbar einen Wechselwunsch, der nicht näher erläutert wird. Oder wird erwähnt, wieso Frau Seidel raus ist?

Insofern finde ich, dass Uersfeld da mit Opposition schon das richtige Wort gewählt hat. Zumal der rosa Elefant Watzke ja nun schon auch eher nur bedingt rosa ist.

MFG
Phil

Opposition?

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 27.05.2025, 11:51 (vor 259 Tagen) @ Phil

Ersteres ist halt ein (für mich halbwegs seltsamer) bezahlter Posten im eV, Vize und Schatzmeister halt die zu wählenden Personen. Und da gibt es nun offenbar einen Wechselwunsch, der nicht näher erläutert wird. Oder wird erwähnt, wieso Frau Seidel raus ist?

Insofern finde ich, dass Uersfeld da mit Opposition schon das richtige Wort gewählt hat. Zumal der rosa Elefant Watzke ja nun schon auch eher nur bedingt rosa ist.

MFG
Phil

So seltsam finde ich das gar nicht, ohne ganz genaue Einblicke in die Verwaltungsstruktur zu haben. Zumindest leuchtet es mir ein, dass ein Verein mit über 200.000 Mitgliedern und mehreren Abteilungen einen Posten für die Organisation schafft.

Opposition?

Phil, Dienstag, 27.05.2025, 12:01 (vor 259 Tagen) @ Giog

Kann man so sehen. Bisher war ich davon ausgegangen, dass der eV, der aktiv eher so 1.000 Menschen maximal zu betreuen hat (die 200.000 kommen ja anders zustande) dann doch weit überwiegend ehrenamtlich agiert.

Ist aber auch eher ein Randaspekt und gerne ziehe ich meine Bemerkung diesbezüglich zurück ;-)

MFG
Phil

Opposition?

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 27.05.2025, 12:09 (vor 259 Tagen) @ Phil

Ein bisschen habe ich da einen anderen Blick drauf bekommen, als ich das bei der FA etwas näher beobachtet habe. Dort gibt es ja auch schon 4 hauptamtliche Mitarbeiter, die nach meinem Eindruck nur mit den zahlreichen FA-Aktivitäten schon ziemlich ausgelastet scheinen. In diesem Zusammenhang deute ich auch die Planung rund um Möllmann für den "Gesamt-e.V." (wie gesagt, ohne nähere Einblicke in die Arbeitsprozesse zu haben).

Opposition?

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 11:33 (vor 259 Tagen) @ Phil

Wobei ja eigentlich Watzke eher die Opposition ist.

Opposition?

Phil, Dienstag, 27.05.2025, 11:41 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Wenn er kandidiert ….

Naja, am Ende auch eher egal. Dass hier zwei Seiten recht unversöhnlich gegenüber stehen sollte klar sein. Und das wird zum Ausdruck gebracht.

MFG
Phil

Opposition?

donotrobme, Münsterland, Dienstag, 27.05.2025, 11:15 (vor 259 Tagen) @ Sascha

und dafür das Watzke sich öffentlich noch nicht um das Amt beworben hat.

Da will wohl jemand einen Machtkampf herbeischreiben, den es noch nicht gibt.

Opposition?

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 11:22 (vor 259 Tagen) @ donotrobme

Die RN zitieren Watzke dazu: "Es ist das gute Recht von Reinhold Lunow, sich für das Präsidentenamt zu bewerben. Ich werde mit den Gremien des BVB die Ableitungen für daraus besprechen."

Also ja, man kann da wohl schon davon ausgehen, dass das nicht völlig auf Gegenliebe stößt.

Willkommen im Sommerloch 2025

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 27.05.2025, 11:19 (vor 259 Tagen) @ donotrobme

Da will wohl jemand einen Machtkampf herbeischreiben, den es noch nicht gibt.

Was sollen die sogenannten "Journalisten" auch sonst machen, wenn keine Saison ist und ihr Job eigentlich überflüssig? Jetzt wird wieder bis August über 14.000 Personalien auf allen Ebenen geschwurbelt, weil man irgendwie das Gehalt gerechtfertigt werden muss.

Willkommen im Sommerloch 2025

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 11:25 (vor 259 Tagen) @ pactum Trotmundense

Steph ist jetzt nicht unbedingt dafür bekannt, irgendeinen Blödsinn zu schreiben.

Willkommen im Sommerloch 2025

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 12:26 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Das ist doch kein Thema eines Sommerlochs sondern eines mit ordentlich Sprengstoff.

Lotka verlässt BVB

Unterhändler, Dienstag, 27.05.2025, 10:13 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/exklusiv-erster-bvb-abgang-fix-torwart-verlaesst-borussia-dortmund-w1037138-2001673526/ (Paywall)

https://www.fussballtransfers.com/a7789744130402781425-lotka-verlaesst-den-bvb

Nachvollziehbar, besonders nach dem Abstieg. Aber irgendwie schade, dass es keine andere Lösung gibt (z.B. VVL mit Leihe, Rückkaufoption etc.), da er als zukünftige Option sicher gut gewesen wäre. Aus seiner Sicht natürlich die beste Lösung, vor allem wenn andere Vereine Interesse haben.

Lotka verlässt BVB

DomJay, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 10:39 (vor 259 Tagen) @ Unterhändler

So richtig gelohnt hat es sich in meinen Augen nicht. Ich verstehe ihn, dass er nun weiterkommen möchte.

Ich denke schon, dass Lotka 1 oder 2 BL spielen kann. Gibt sicher einige Kandidaten.

Lotka verlässt BVB

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 10:19 (vor 259 Tagen) @ Unterhändler

Deutet für mich ein bisschen darauf hin, dass Kobel bleibt und es bei den Torwarten eine klare Hierarchie gibt.

Lotka verlässt BVB

Thomas, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 12:41 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Deutet für mich ein bisschen darauf hin, dass Kobel bleibt und es bei den Torwarten eine klare Hierarchie gibt.

Lotka ist ein sehr guter Drittliga-Torhüter, vielleicht wird er ein guter Zweitliga-Keeper. Allerdings hat er unter der Saison auch einige Klopper drin.

Lotka verlässt BVB

Unterhändler, Dienstag, 27.05.2025, 10:46 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Deutet für mich ein bisschen darauf hin, dass Kobel bleibt und es bei den Torwarten eine klare Hierarchie gibt.

Gut möglich, andererseits wären wir mit Meyer und Ramaj auch bei einem Kobel-Abgang ganz gut aufgestellt. Wobei ein Verkauf Kobels bei mir auf maximales Unverständnis stoßen würde, egal wieviel geboten wird.

Lotka verlässt BVB

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 27.05.2025, 10:48 (vor 259 Tagen) @ Unterhändler

Deutet für mich ein bisschen darauf hin, dass Kobel bleibt und es bei den Torwarten eine klare Hierarchie gibt.


Gut möglich, andererseits wären wir mit Meyer und Ramaj auch bei einem Kobel-Abgang ganz gut aufgestellt. Wobei ein Verkauf Kobels bei mir auf maximales Unverständnis stoßen würde, egal wieviel geboten wird.

Alles ab 70 Millionen musst du machen.

Lotka verlässt BVB

Pa1n, Dienstag, 27.05.2025, 11:28 (vor 259 Tagen) @ MarcBVB

Deutet für mich ein bisschen darauf hin, dass Kobel bleibt und es bei den Torwarten eine klare Hierarchie gibt.


Gut möglich, andererseits wären wir mit Meyer und Ramaj auch bei einem Kobel-Abgang ganz gut aufgestellt. Wobei ein Verkauf Kobels bei mir auf maximales Unverständnis stoßen würde, egal wieviel geboten wird.


Alles ab 70 Millionen musst du machen.

So bescheuert ist nicht mal Chelsea.

Doch....100 pro!!!

Bananenbernie, Ort, Dienstag, 27.05.2025, 12:15 (vor 259 Tagen) @ Pa1n

K.t.

Lotka verlässt BVB

Smeller, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 11:50 (vor 259 Tagen) @ Pa1n

Wenn Kobel nicht mehr den Spielaufbau schmeißen muss, dann ist er ein sehr, sehr guter Torhüter. Wenn diese Schwäche kaschiert wird, hast du auf der Gegenseite seine Paraden wie bspw. in Leverkusen oder gegen Kiel.

Und nur in diesem Bereich ist Kobel einer der Top 5 Torhüter in Europa. Seine Strafraumbeherrschung ist tatsächlich auch besser geworden. Auf der Linie ist er mMn Weltklasse. Im 1-gegen-1 mindestens oberer Durchschnitt. Die einzige Sache, wo er eher Durchschnitt ist, sind Elfmeter. Er ist da kein Killer, aber eine Mannschaft im Regal Chelsea und drüber sollte auch nicht so viele Elfer gegen sich bekommen.

Lotka verlässt BVB

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 27.05.2025, 11:41 (vor 259 Tagen) @ Pa1n

Deutet für mich ein bisschen darauf hin, dass Kobel bleibt und es bei den Torwarten eine klare Hierarchie gibt.


Gut möglich, andererseits wären wir mit Meyer und Ramaj auch bei einem Kobel-Abgang ganz gut aufgestellt. Wobei ein Verkauf Kobels bei mir auf maximales Unverständnis stoßen würde, egal wieviel geboten wird.


Alles ab 70 Millionen musst du machen.


So bescheuert ist nicht mal Chelsea.

Wir sprechen uns Ende August

Lotka verlässt BVB

virz3, Oberhausen, Dienstag, 27.05.2025, 11:34 (vor 259 Tagen) @ Pa1n

Deutet für mich ein bisschen darauf hin, dass Kobel bleibt und es bei den Torwarten eine klare Hierarchie gibt.


Gut möglich, andererseits wären wir mit Meyer und Ramaj auch bei einem Kobel-Abgang ganz gut aufgestellt. Wobei ein Verkauf Kobels bei mir auf maximales Unverständnis stoßen würde, egal wieviel geboten wird.


Alles ab 70 Millionen musst du machen.


So bescheuert ist nicht mal Chelsea.

Nein?

Chelsea hat Kepa 2018 für 80 MEUR gekauft, um ihn 2024 zu verleihen.

Ich glaube schon, das es durchaus dumme Vereine, namentlich Chelsea, gibt. 7 Jahre später dürften unter Berücksichtigung der Inflation min. auch 70 MEUR für einen Kobel, der das Potential zur Weltklasse hat (sofern er nicht Fussball spielen muss), fällig werden. Eher sogar mehr als bei Kepa...

Lotka verlässt BVB

rawside, Berlin, Dienstag, 27.05.2025, 11:33 (vor 259 Tagen) @ Pa1n

Deutet für mich ein bisschen darauf hin, dass Kobel bleibt und es bei den Torwarten eine klare Hierarchie gibt.


Gut möglich, andererseits wären wir mit Meyer und Ramaj auch bei einem Kobel-Abgang ganz gut aufgestellt. Wobei ein Verkauf Kobels bei mir auf maximales Unverständnis stoßen würde, egal wieviel geboten wird.


Alles ab 70 Millionen musst du machen.


So bescheuert ist nicht mal Chelsea.

Wer bereit ist 80 Millionen für Kepa zu zahlen, würde bei 70 Millionen für Kobel ein Schnäppchen machen

FIFA Klub-WM: So hat sich der BVB qualifiziert

Newsteam ⌂, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 07:34 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Quelle: BVB-HP

Gruß

Newsteam

FIFA Klub-WM: So hat sich der BVB qualifiziert

odenwaelder09, Dienstag, 27.05.2025, 08:19 (vor 259 Tagen) @ Newsteam

Moin, das Thema hatten wir ja schon sehr gut durchgekaut und es gab während der letzten Saison (im laufenden Wettbewerb) live-Ranglisten und Diskussionen, wer wie viele Siege noch braucht, um noch dabei zu sein usw...
Wenn man das jetzt nochmal aufgreifen und kurz erklären will, okay, aber dann sollte es aber bitte richtig sein, mein lieber BVB.

Bei der Erstellung dieser Klub-Rangliste wurden die Leistungen der Vereine in den UEFA-Wettbewerben Champions League, Europa League und Conference League von der Saison 2020/21 bis zur Spielzeit 2023/24 bewertet.
- Falsch! Es werden nur und ausschließlich die Leistungen der höchsten Kontinentalwettbewerbe (in Europa ist das die UEFA Champions League) in diesem Zeitraum berücksichtigt. Auf anderen Kontinenten gibt es z.B. nur einen einzigen internationalen Vereinswettbewerb. Da wäre so eine Bewertung ja noch unausgewogener als sie es jetzt schon ist.

FIFA Klub-WM: So hat sich der BVB qualifiziert

captain_gut, Rendsburg, Dienstag, 27.05.2025, 12:53 (vor 259 Tagen) @ odenwaelder09

Ist inzwischen schon korrigiert dort.

FIFA Klub-WM: So hat sich der BVB qualifiziert

Sascha, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 08:24 (vor 259 Tagen) @ odenwaelder09

Vermutlich mit der Zuteilung des fünften Startplatzes in der CL verwechselt.

U17: Mussa Kaba ausgeschieden, Samuele Inacio im EM-Halbfinale

Newsteam ⌂, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 07:33 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Quelle: BVB-HP

Gruß

Newsteam

Fanwelt wird umgebaut – Räumungsverkauf startet jetzt

Newsteam ⌂, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 07:33 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Quelle: BVB-HP

Gruß

Newsteam

Tendenz bei BVB-Star Adeyemi enthüllt

Newsteam ⌂, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 07:31 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Abschied oder Verbleib?

Quelle: sport.de

Zusammenfassung von der Sky-Sendung, Adeyemi will bleiben.

Gruß

Newsteam

Tendenz bei BVB-Star Adeyemi enthüllt

Ingo, Europa, Dienstag, 27.05.2025, 12:02 (vor 259 Tagen) @ Newsteam

Abschied oder Verbleib?

Quelle: sport.de

Zusammenfassung von der Sky-Sendung, Adeyemi will bleiben.

Gruß

Newsteam

Adeyemi benötigt dringend einen Trainer, der ihn individuell weiterbringt und bei ihm auch die nach wie vor sichtbaren taktischen und individuellen Defizite beseitigt. Was unter Terzic und Sahin eher nicht der Fall war.
Das ist jammern auf hohem Niveau, er hat eben diese unfassbar guten Anlagen und ein sehr großes Potential. Hoffentlich bekommt man das beim BVB in Zukunft noch besser hin. Zumindest hat er sich unter Kovac auch deutlich stabilisiert.
Man muss sich beim BVB auch entscheiden, wie viele "unkonstante" Spieler man sich leisten kann. Denke hier neben Adeyemi zum Beispiel auch an Julian Brandt. Beides tolle Kicker, aber sie kommen eben zu einem Preis in dein Team.

Ich denke wir haben den richtigen Trainer dafür..

tobi002, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 16:10 (vor 259 Tagen) @ Ingo

.. Außerdem, außer Toni Kroos und Lionel Messi, wet ist schon immer ganz top!?

Mats Hummels zum Beispiel, letztens noch ins Finale und dann mit Rom raus aus der Europa Liga..

Ich denke Karim ist sogar insgesamt ein wenig besser als Sané.

Aber klar, kommt immer wieder darauf an.

Millionendeal! BVB erfüllt Fanwunsch

Newsteam ⌂, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 07:27 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Quelle: Sport1.de

Gruß

Newsteam

Vodafone als Sponsor - BVB kann sich auf riesige Summe freuen

Newsteam ⌂, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 07:23 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Quelle: Reviersport

Gruß

Newsteam

In Schwarz: Vodafone kommt aufs BVB-Trikot

Newsteam ⌂, Dortmund, Dienstag, 27.05.2025, 07:18 (vor 259 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Neuer Hauptsponsor

Quelle: Kicker

Gruß

Newsteam

schwatzgelb.de unterstützen

1536044 Einträge in 16485 Threads, 14361 registrierte Benutzer Forumszeit: 10.02.2026, 05:22
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln