schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Sonntag, 09.03.2025, 13:21 (vor 339 Tagen)

Zuhause gegen Augsburg verloren, die Aussichten für die Zukunft sind eher grau. Richtig gut sind wir nur noch darin, uns an unsere Vergangenheit zu klammern.


Zum Artikel ...

Zwischen Borsigplatz und Shanghai

Giog, Mittelhessen, Montag, 10.03.2025, 12:23 (vor 338 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Eine Ergänzung zum sehr guten Text: wenn man mal wieder die (100 mal durchgekaut, aber dennoch) Phrase "Borsigplatz-Shanghai" bemüht, finde ich es immer wieder interessant, dass man sehr klar identifizieren kann, wie man bei den sportlichen Entscheidungen sehr Borsigplatz-lastig agiert und bei den wirtschaftlichen/unternehmenspolitischen Entscheidungen den Shanghai-Stil fährt.

Da werden im Sportbereich Personen ohne nennenswerte Qualifikationen in Positionen befördert, die sie vermutlich bei keinem anderen vergleichbaren Verein bekommen würden und das Ganze mit der großen BVB-Familie verargumentiert. Gleichzeitig entfernt man sich bei den jüngsten Debatten um DFL-Investor, Sponsoringdeals und Co. so ziemlich von allen Werten, die man sich mal auf die Fahne geschrieben hat.

Ich wünschte mir, dass man im Sport mal diese rein objektive, streng leistungsbezogene, meinetwegen im Einzelfall auch harte Unternehmenskultur pflegen würde und in der restlichen Vereinspolitik mehr Wert auf Kultur und Werte gelegt werden würde.

Zwischen Borsigplatz und Shanghai

stfn84, Köln, Dienstag, 11.03.2025, 09:30 (vor 337 Tagen) @ Giog

Es ist wohl unstreitig, dass man mehr auf Qualifikation und weniger auf "Stallgeruch" setzen sollte.
Gleichzeitig ist das Fußball-Geschäft eben stark von Emotionen getrieben. Nicht nur im BVB Umfeld (und hier) wird gerne auch mal mehr Identifikation gefordert. Carsten Cramer macht - soweit ich das von Außen beurteilen kann - einen exzellenten Job. Da er aber für Vieles steht was ich mit dem modernen Fußball verbinde, werde ich zu ihm wohl keinerlei Liebesbeziehung aufbauen! Diese bipolare Situation zwischen Identifikationsstiftung (Borsigplatz) und Umsatzwachstum (Shanghai) nehmen "wir" doch fast ausnahmslos gerne mit - da kann es mE nicht wirklich ein entweder oder geben.

Dein grundsätzlicher Wunsch nach einer professionalisierten Unternehmensausrichtung und Steuerung über Kultur ist legitim.
Ob er auch mehrheitsfähig ist? Das würde ich zumindest mal bezweifeln, da für den Großteil der BVB Fans und Mitglieder wohl eher zählt, dass man sportlich erfolgreich statt moralisch überlegen ist.

Der Verzicht auf bestimmte Umsatztreiber (Sponsoren, Sondertrikots oder Preiserhöhungen rund um den Stadionbesuch etc.) würde die Position des BVB im Wettbewerb nachhaltig schwächen. Das muss man dann schon auch wollen.

Borussia Dortmund braucht im sportlichen Bereich offenkundig einen personellen Neuanfang - auf und neben dem Rasen. Der Griff zu Ricken als Watzke "Nachfolger" im sportlichen Bereich hat nicht funktioniert. Es dürfte keine allgemeingültige Antwort auf die Frage geben, ob es nun an Ricken oder Watzke liegt und wie viel Zeit man Ricken nun noch geben will.

Zwischen Borsigplatz und Shanghai

Talentförderer, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 14:29 (vor 338 Tagen) @ Giog

Da immer die Frage nach den Qualifikationen kommt, bei den letzten beiden Trainern sehe ich das auch so. Bei Ricken und Kehl allerdings nicht. Beide haben benötigte Qualifikationen und gerade Ricken auch genug Erfahrung.
Oder wie soll man da zukünftig die Regeln festlegen? Jemand muss mindestens 20 Jahre als Sportvorstand oder Sportdirektor gearbeitet haben, um hier arbeiten zu dürfen?
Hype Personalie Krösche war übrigens nur kurzzeitig Scout und Co-Trainer, bevor er aus dem Stehgreif sportlicher Geschäftsführer bei Paderborn wurde. Auch keinerlei Erfahrung oder Qualifikation nach dem Bewertungsmaßstab gehabt. Oder ein Simon Rolfes. Nichts anderes.
Ein anderer User das hat Beispiel Real Madrid genannt, die fast jede Position mit einem ehemaligen Spieler besetzt haben.

Zwischen Borsigplatz und Shanghai

koom, Montag, 10.03.2025, 16:43 (vor 337 Tagen) @ Talentförderer

Da immer die Frage nach den Qualifikationen kommt, bei den letzten beiden Trainern sehe ich das auch so. Bei Ricken und Kehl allerdings nicht. Beide haben benötigte Qualifikationen und gerade Ricken auch genug Erfahrung.

Oder wie soll man da zukünftig die Regeln festlegen? Jemand muss mindestens 20 Jahre als Sportvorstand oder Sportdirektor gearbeitet haben, um hier arbeiten zu dürfen?

Da gibts ein paar Ansätze. Du hättest da sowas wie Uli Hoeneß und Christian Heidel. Beides Manager/Vereinsbosse, die wirtschaftlich auf Zack sind und immer waren und sportlich genug verstehen, um unabhängig vom Ergebnis bewerten zu können, was da auf dem Platz (im Spiel und Training) passiert. Die wissen dann auch, wenn man einen Trainer schützen sollte. Oder feuern.

Reine Endergebnisse von Spielen oder Saisons können zu falschen Einschätzungen führen. Stichwort: "Im Erfolg macht man die meisten Fehler". Da wird dann bspw. eine CL-Finalteilnahme falsch bewertet, was die Qualität des Kaders oder des Trainers angeht.

Idealerweise hat man nicht nur einen solchen "Paten", sondern vielleicht eine Führungscrew aus 3-4 Leuten, die sich da zusammen besprechen, was man sucht, worauf man Wert legt usw. Das ist so ein bisserl das von Eintracht Frankfurt, wo man gefühlt jetzt alles ausgetauscht hat, aber immer noch läuft es recht gut. Scheinbar lag man da bei jedem Abgabg von Trainer, Manager, Direktor, Scout, Putzfrau danach nie so sehr daneben, dass es wirklich ein Problem wurde.

Beim BVB hast du halt Watzke mit seinem Sammer. Alles darunter wirkt nicht allzu prägend. Und Watzke ist ein solider konservativer Wirtschafter, aber von Fußball hat er keine Ahnung. Das hat er auch oft genug bewiesen. Aber bei Trainern lag er nie falsch (naja, eigentlich lag er nur einmal richtig - mit Klopp)!

Ein anderer User das hat Beispiel Real Madrid genannt, die fast jede Position mit einem ehemaligen Spieler besetzt haben.

Ja, aber du kannst von einem Fall nicht auf die Masse schließen. Real ist zudem ein Weltkonzern, die Spieler meistens hochklassig und halbe Legenden für sich. Und vermutlich auch schon als Spieler gewieft mit Verträgen und wussten, wie man pokert und wirtschaftet. Quasi so halbe Uli-Hoeneße, potentiell. Aber generell würde ich mir von Real nichts abschauen. Die funktionieren, solange der Ball rollt. Das ist krasses High-Stake-Poker, was die spielen. Go big or go home. Sie können das machen, weil sie DER legendäre Fußballklub sind, alles überstrahlend. Restlos alles. Da kommt nichts auch nur in Schlagreichweite. Die sind ne Lifestyle Marke wie Louis Vitton, Chanel oder was auch immer.

Zwischen Borsigplatz und Shanghai

Talentförderer, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 17:54 (vor 337 Tagen) @ koom

Bei Frankfurt kann ich das nicht mitgehen. Während da Krösche der sportliche Part ist, sind die anderen 3 Vorstände aber ausschließlich Typen wie Treß und Cramer. D.h. er hat seinen Sportdirektor, wie es vorher Watzke und jetzt Ricken auch haben.
Die hatten einen guten Lauf mit Transfers und Trainern, ich würde aber eher drauf tippen dass es da bald auch nicht mehr so rosig aussieht. Die Ansprüche wachsen.

Zwischen Borsigplatz und Shanghai

koom, Dienstag, 11.03.2025, 09:13 (vor 337 Tagen) @ Talentförderer

War mißverständlich ausgedrückt.

Frankfurt ist über lange Zeit jetzt relativ erfolgreich, obwohl quasi ihnen alle 2 Jahre oder so quasi die Person von Bord ging, wo Leute dachten "der ist für den Erfolg der wichtigste". Trainer. Sportdirektor. Manager. Präsident. Scout. Kaderplaner. Aber soweit blieb der (relative) Erfolg, immer noch.

Ich kann mir vorstellen, dass dort eben mehrere Leute aus allen Ebenen entscheiden, wer dann neu dazugeholt wird. Man weiss, was man tun will, was der Vorgänger gemacht hat, und sucht dann jemand, der da gut passt. Geht der Trainer, besprechen sich bspw. Scout, Kaderplaner, Direktor etc. zusammen über den neuen Trainer und suchen einen, der ihnen den Eindruck vermittelt, für ähnliche Ideen wie der Vorgänger zu stehen. Und fügen den dann in das Team ein.

Vielleicht haben sie auch für die jeweiligen Positionen auch immer 1-2 Berater oder Assistenzen, die generell immer geblieben sind und dann einfach den Übergang zum neuen "König" entsprechend filtern.

Keine Ahnung. Ich denke mal aber, dass es etwas in der Art ist und keine Monarchie ala BVB.

Zwischen Borsigplatz und Shanghai

Giog, Mittelhessen, Montag, 10.03.2025, 15:26 (vor 337 Tagen) @ Talentförderer

Da immer die Frage nach den Qualifikationen kommt, bei den letzten beiden Trainern sehe ich das auch so. Bei Ricken und Kehl allerdings nicht. Beide haben benötigte Qualifikationen und gerade Ricken auch genug Erfahrung.
Oder wie soll man da zukünftig die Regeln festlegen? Jemand muss mindestens 20 Jahre als Sportvorstand oder Sportdirektor gearbeitet haben, um hier arbeiten zu dürfen?
Hype Personalie Krösche war übrigens nur kurzzeitig Scout und Co-Trainer, bevor er aus dem Stehgreif sportlicher Geschäftsführer bei Paderborn wurde. Auch keinerlei Erfahrung oder Qualifikation nach dem Bewertungsmaßstab gehabt. Oder ein Simon Rolfes. Nichts anderes.
Ein anderer User das hat Beispiel Real Madrid genannt, die fast jede Position mit einem ehemaligen Spieler besetzt haben.

Es geht ja nicht um den Faktor, ob jemand ehemaliger Spieler war, sondern, ob man für die Position schon irgendwelche Erfahrungswerte vorweisen kann. Und selbst dann will ich es ja gar nicht ausschließen, dass auch ein Neuling Erfolg haben kann, aber das war ja beim BVB eben gerade nicht der Fall bei verschiedenen Personalien.

Krösche als Beispiel ist ja genau das Gegenteil von dem, was ich sage. Der Mann hat 2 Jahre als Co-Trainer bei einem großen Club gearbeitet und ist dann bei seiner ersten Station als Sportdirektor ja gerade nicht zu Bayer Leverkusen gewechselt, sondern zu einem Drittligisten, der auf bestem Wege in die Regionalliga war. Mit diesem Verein war er dann erfolgreich (Aufstieg), bevor der Wechsel zu RB erfolgte und von dort nach abermals guter Arbeit der Aufstieg vom bloßen Sportdirektor zum Sportvorstand in Frankfurt.

Zwischen Borsigplatz und Shanghai

Ingo, Europa, Montag, 10.03.2025, 14:21 (vor 338 Tagen) @ Giog

Eine Ergänzung zum sehr guten Text: wenn man mal wieder die (100 mal durchgekaut, aber dennoch) Phrase "Borsigplatz-Shanghai" bemüht, finde ich es immer wieder interessant, dass man sehr klar identifizieren kann, wie man bei den sportlichen Entscheidungen sehr Borsigplatz-lastig agiert und bei den wirtschaftlichen/unternehmenspolitischen Entscheidungen den Shanghai-Stil fährt.

Da werden im Sportbereich Personen ohne nennenswerte Qualifikationen in Positionen befördert, die sie vermutlich bei keinem anderen vergleichbaren Verein bekommen würden und das Ganze mit der großen BVB-Familie verargumentiert. Gleichzeitig entfernt man sich bei den jüngsten Debatten um DFL-Investor, Sponsoringdeals und Co. so ziemlich von allen Werten, die man sich mal auf die Fahne geschrieben hat.

Ich wünschte mir, dass man im Sport mal diese rein objektive, streng leistungsbezogene, meinetwegen im Einzelfall auch harte Unternehmenskultur pflegen würde und in der restlichen Vereinspolitik mehr Wert auf Kultur und Werte gelegt werden würde.

Interessanter Punkt, da steht wirklich etwas im Gegensatz. Die Frage wäre, woher das im Unternehmen jeweils kommt (wer ist der Verantwortliche, von dem der Impuls kam/kommt), und wie man das gute überträgt und gleichzeitig das schlechte abstellt.

+1

Eastwood, Montag, 10.03.2025, 12:43 (vor 338 Tagen) @ Giog

kwt

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

koom, Montag, 10.03.2025, 10:22 (vor 338 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Bin ja gerne mal kritisch, was die Artikel angeht, aber der ist sehr on point.

Der BVB hat es als zu selbstverständlich hingenommen, dass man dort bleibt, wo man lange war (Deutschlands Nr.2) und nichts daran ändern kann. Too big too fail. Geld und Tradition regelt alles.

Man "siecht" aber seit einigen Jahren langsam dahin. Hat es nur als normale Schwankungen gesehen, wenn ein Emporkömmling mal vorbeizieht und in jeder Saison war mindestens eine gute Sache passiert, wo man den Blick auf die Realität verweigern konnte.

Die Bayern hatten auch eine Serie schlechter Saisons. Auch ausgelöst durch Fehler im Management (Kahn, Salihamidzic) und auch dort dauerte es lange, bis es zum Crash führte - dort war der Crash aber Platz 3 und "nur" CL-Halbfinale (das zudem unglücklich verloren ging). Und man korrigierte früh auch schon den Kurs, muss trotzdem aber mit einigen Fehlern aus dieser Zeit leben und auch da ging Substanz verloren und die unbesiegbaren Pep-Bayern sind auch passe im Kopf ihrer (Bundesliga-)Konkurrenten.

Ein anderes Problem ist, dass der BVB kein "Going back" als Lösung hat. Die Bayern reaktivierten Hoeneß und Rummenigge für mehr Stabilität, die dann auch durchaus wirkten. Auch wenns weh tat. Watzke ist aber kein Hoeneß. Er ist nur der konservative Manager, der den BVB aus einer veritablen finanziellen Krise wieder herausarbeitete, aber keiner, der einen Beinahe-Marktführer zu neuen Höhen bringt.

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

frei13, Montag, 10.03.2025, 08:53 (vor 338 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Keine dreieinhalb Monate her, da haben noch alle Mitglieder bei der Rede von Watzke euphorisch geklatscht…

"Wir sollten dagegenhalten, wenn die Leute sagen: Der BVB siecht in seinem eigenen Saft."

… "stolz, dass unser Sportchef und Trainer aus unserer eigenen Akademie kommen. Kehl ist seit 23 Jahren Borusse - die drei haben alles gewonnen. Das soll streng riechen?"

"Das ist Borussia Dortmund! Diesen Geruch hätten die meisten Klubs gerne jeden Tag."

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

Sascha, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 09:27 (vor 338 Tagen) @ frei13

Die Zeiten, in denen Watzke "euphorisch" beklatscht wurde, sind nun schon länger vorbei.

Kleiner Einwand

SebWagn, HH Harvestehude, Montag, 10.03.2025, 03:26 (vor 338 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Gut zu lesen und viel wahres dran, aber ich finde den Absatz nicht so ganz "über den Tellerrand" blickend

"Wo sonst, als bei Borussia Dortmund, hätte diese drei mit einer derartigen Vita eine Anstellung an verantwortlicher Stelle in einem börsennotierten Unternehmen mit einem Jahresumsatz von einer halben Milliarde Euro und dem Selbstverständnis, zu den sechzehn besten Vereinen in Europa zu gehören, erhalten?"

Ein Blick zur Nr.1 der Welt, Real Madrid, in den letzten Jahren zeigt doch was sehr vergleichbares

Vorstand
Perez

Casillas (seit 2020)
Roberto Carlos (seit 2017)
Jose Angel Sanchez (Seit 2009)

Direktor Fussball
Santiago Solari (seit 2022)

Trainer seit 2013
Ancelotti (Bis 2015)
Rafa Benitez (Bis 2016)
Zidane (Bis 2018)
Lopetegui (Bis OKT 2017)
Santiago Solari (Bis 2019)
Zidane (Bis 2021)
Ancelotti

Alles ehemalige Madridista und Ikonen im Verein und Zidane und Solari ohne vorherige Profi-Trainererfahrung zum Chef gemacht

In der Führungsetage:

Bis auf Angel Sanchez hat niemand dort gestandene Vorerfahrungen bei anderen Vereinen im operativen Geschäft gehabt und ist vom Karrierende quasi direkt in Verantwortung gekommen...ABER...

...und das ist dann der Punkt wo ich den Unterschied sehe, dort ist Floretino Perez und der ist, anders als ein Aki Watzke, ein Visionär (manchmal auch etwas drüber...) und jemand der nur nach oben strebt und mit Stillstand, Platz 2 oder Rückschritten nicht zufrieden ist.

Da ist ein starker Mann, der keine großen Elefantenrunden braucht sondern quasi "nur" auf die Tabelle schaut und alles dem Erfolg unterordnet und den Verein nie klein redet.

Aki Watzke hat viel zu häufig durchklingen lassen "können wir nicht" "finanziell unterlegen"..dies das...

Der gravierende Unterschied ist, dass ein Aki Watzke wirtschaftlich sicher ein Know How hat und würde man nur das bewerten, seit 2005, müsste man ihn vergöttern... aber dann kommt seine Sicht auf den Verein als "kleiner" Verein wo man nicht mal ein Risiko eingeht und 1 spektakulären Transfer pro Saison tätigt und nicht alles macht um ein Leistungsprinzip in den Kader zu bekommen, etc.

Jetzt ist er natürlich nicht mehr so in seiner Position, sondern Lars Ricken soll reinwachsen, mir fehlt da weiterhin ein wenig der Glaube dass er ganz knallhart durchgreift, einen Plan hat wie man wieder die Nr.2 wird um danach die Nr.1 anzugreifen...

Kleiner Einwand

Ulrich, Montag, 10.03.2025, 10:46 (vor 338 Tagen) @ SebWagn

Gut zu lesen und viel wahres dran, aber ich finde den Absatz nicht so ganz "über den Tellerrand" blickend

"Wo sonst, als bei Borussia Dortmund, hätte diese drei mit einer derartigen Vita eine Anstellung an verantwortlicher Stelle in einem börsennotierten Unternehmen mit einem Jahresumsatz von einer halben Milliarde Euro und dem Selbstverständnis, zu den sechzehn besten Vereinen in Europa zu gehören, erhalten?"

Ein Blick zur Nr.1 der Welt, Real Madrid, in den letzten Jahren zeigt doch was sehr vergleichbares

Vorstand
Perez

Casillas (seit 2020)
Roberto Carlos (seit 2017)
Jose Angel Sanchez (Seit 2009)

Direktor Fussball
Santiago Solari (seit 2022)

Trainer seit 2013
Ancelotti (Bis 2015)
Rafa Benitez (Bis 2016)
Zidane (Bis 2018)
Lopetegui (Bis OKT 2017)
Santiago Solari (Bis 2019)
Zidane (Bis 2021)
Ancelotti

Alles ehemalige Madridista und Ikonen im Verein und Zidane und Solari ohne vorherige Profi-Trainererfahrung zum Chef gemacht

In der Führungsetage:

Bis auf Angel Sanchez hat niemand dort gestandene Vorerfahrungen bei anderen Vereinen im operativen Geschäft gehabt und ist vom Karrierende quasi direkt in Verantwortung gekommen...ABER...

...und das ist dann der Punkt wo ich den Unterschied sehe, dort ist Floretino Perez und der ist, anders als ein Aki Watzke, ein Visionär (manchmal auch etwas drüber...) und jemand der nur nach oben strebt und mit Stillstand, Platz 2 oder Rückschritten nicht zufrieden ist.

Da ist ein starker Mann, der keine großen Elefantenrunden braucht sondern quasi "nur" auf die Tabelle schaut und alles dem Erfolg unterordnet und den Verein nie klein redet.

Aki Watzke hat viel zu häufig durchklingen lassen "können wir nicht" "finanziell unterlegen"..dies das...

Der gravierende Unterschied ist, dass ein Aki Watzke wirtschaftlich sicher ein Know How hat und würde man nur das bewerten, seit 2005, müsste man ihn vergöttern... aber dann kommt seine Sicht auf den Verein als "kleiner" Verein wo man nicht mal ein Risiko eingeht und 1 spektakulären Transfer pro Saison tätigt und nicht alles macht um ein Leistungsprinzip in den Kader zu bekommen, etc.

Jetzt ist er natürlich nicht mehr so in seiner Position, sondern Lars Ricken soll reinwachsen, mir fehlt da weiterhin ein wenig der Glaube dass er ganz knallhart durchgreift, einen Plan hat wie man wieder die Nr.2 wird um danach die Nr.1 anzugreifen...

Real Madrid hat finanziell ganz andere Spielräume als der BVB. Und wenn alle Stricke reißen, dann kann man sich dort noch immer auf die Politik verlassen.

Beim BVB scheint mir das Problem zu sein, dass man bei weitem nicht effizient genug mit den vorhandenen Finanzmitteln umgeht. Ich weiß genauso wenig wie die allermeisten anderen hier, wie Entscheidungen beim BVB zustande kommen. Aber mein Bauchgefühl lässt mich darauf tippen, dass viele letztlich schlechte Entscheidungen letztlich von Hans-Joachim Watzke getroffen worden sind. Er dürfte zumindest das letzte Wort gehabt haben, wenn es z.B. um die Besetzung des Trainerpostens ging. Alleine die direkten finanziellen Folgen von gescheiterten Personalplanungen dürften sich summieren. Für einen Sven Mislintat zahlt der BVB wohl bis zum Ablauf des regulären Vertrags ca. 3 Millionen Euro, für Nuri Sahin ab Trennung bis Vertragsende wohl einen ähnlichen Betrag. Und auch Edin Terzic steht sicherlich noch auf dem Gehaltszettel. Aber viel gravierender ist, dass dass personelle Fehlentscheidungen auch sportliche Folgen haben, und die wiederum massive finanzielle Auswirkungen.

Statt lautstarkem Auftreten nach dem Motto "Wir wollen wieder die Nummer eins in Deutschland werden!" würde ich mir zunächst einmal deutlich solideres Agieren wünschen. Hier sollte man zunächst einmal abwarten, was Lars Ricken leistet. Vom Sportlichen her dürfte der mehr Fachmann als Hans-Joachim Watzke sein, zudem drängt er wohl weitaus weniger vor die Mikrofone und Kameras.

Kleiner Einwand - der hinkt

koom, Montag, 10.03.2025, 10:37 (vor 338 Tagen) @ SebWagn

Ich denke, ein wesentlicher Unterschied ist, wie Real Madrid und der BVB sich positioniert haben.

Real Madrid ist ein Weltkonzern. Man investiert groß, zahlt groß, verdient groß. Gewissermaßen High risk, high profit. Man scheut sich nicht davor, fertige Spieler für 100 Mios zu verpflichten, weil man auch weiss, dass die mehr Punkte/Siege/Titel bringen und ihre Vermarktung allein schon sehr viel wieder einbringt.

Der BVB ist dahingegen erzkonservativ. Lange Jahre hatte man ein stabiles Unternehmen und bewusst auf Talente, Talententwicklung und Weiterverkauf gesetzt. Die Substanz war so enorm, dass man damit stabil Platz 2 hatte, manchmal die Bayern jagen konnte. Diese Substanz ging aber mehr und mehr verloren, zuletzt hat man es zwanghaft und sehr uninspiriert versucht, diese wieder aufzubauen: Eine größere Menge deutschsprachiger, fertiger Spieler im guten Fußballalter. In der Hoffnung, dass das stabil wieder gut genug ist, um Platz 2 wieder zu stabilisieren, dadurch attraktiv für Talente zu sein von der Gütequalität Haaland und Bellingham. Passend dazu natürlich auch die Handhabung wie ein "Familienunternehmen", wo der Sohn (Sahin, Terzic, Ricken, Kehl & Co.) dann die Leitung vom Papa (Watzke) übernimmt und dadurch für Stabilität sorgt.

Aber dieses System des "hochklassigen Ausbildungsklubs" machen andere auch. In der Liga sehe ich Leverkusen oder Stuttgart als vergleichbar an. Aber vor allem in der Premiere League machen das etliche Klubs. Mit mehr Gehalt. Mit einer viel interessanteren Liga und Reichweite. Mit besseren Mitspielern.

Ich hab vor 1-2 Jahren auch schon mal geschrieben, dass der BVB im Grunde 2 Alternativen hat:

1. Spieler halten, Substanz aufbauen, größer werden, mehr riskieren. Das Risiko dahinter ist, dass sich rein ergebnistechnisch wenig ändern wird: In der Liga stehen die Bayern davor, die übertrumpt man nur schwer. In der CL machen andere das gleiche. Unter Umständen investiert man viel, ohne das davon irgendwas besser wird.

2. Oder man setzt weiter auf die Karte Ausbildungsverein, gutes scouten, ausbilden, teuer verkaufen. Wenn man das nicht richtig gut macht, steht man dann aber da wie im Wesentlichen Stuttgart: Mal greift man oben an, wenn vieles gutes zusammenkommt. Mal landet man im Mittelfeld, wenn der Substanzverlust zu groß ist.

Gefühlt scheint man ersteres zu versuchen, aber nicht gut genug. Ich verstehe das Konzept mit deutschsprachigen Leistungsträgern, das macht Sinn. Es scheitert aber IMO daran, dass man in Sachen Training/Trainer viel zu lange Dinge vernachlässigt hat, die man jetzt schwer kitten kann.

Kleiner Einwand - der hinkt

Talentförderer, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 15:34 (vor 337 Tagen) @ koom

Mit Punkt 2 war ja das Umfeld irgendwann nicht mehr zufrieden. Daher ist man auf Punkt 1 umgeschwenkt, um vom Status Ausbildungsclub wegzukommen. Das hat nicht so gut geklappt, aber zurück auf Punkt 2 war auch nicht mehr so ohne weiteres möglich, nachdem auch viele andere Clubs unser System kopiert haben und teils 18 Jährige für über 40 Millionen wechseln.

Genau genommen ist man schon lange in einem Schwebezustand und aus dem wird man eigentlich nicht mehr rauskommen. Am ehesten macht es Sinn den Weg mit den Talenten weiter zu versuchen, generell wird man eher sporadisch erfolgreich sein, wenn überhaupt.

Kleiner Einwand - der hinkt

koom, Montag, 10.03.2025, 15:47 (vor 337 Tagen) @ Talentförderer

Genau genommen ist man schon lange in einem Schwebezustand und aus dem wird man eigentlich nicht mehr rauskommen. Am ehesten macht es Sinn den Weg mit den Talenten weiter zu versuchen, generell wird man eher sporadisch erfolgreich sein, wenn überhaupt.

Kann mir vorstellen, das man durchaus wieder "Ausbildungsklub" sein will und die Verpflichtung von fertigen Spielern primär auch diente, um wieder eine stabile Basis dafür zu sein. Es ist ja nicht so, dass man peak fertige Talente herausgekauft hat. Viele davon kamen vergleichsweise günstig (Ablösesummen).

Problem ist halt, dass es nicht stabil(er) wurde. Und man die Talente an der falschen Stelle (Trainerposten, Spielertransfers, Vereinsführung) eingesetzt hat. ;-)

Kleiner Einwand

captain_gut, Rendsburg, Montag, 10.03.2025, 08:41 (vor 338 Tagen) @ SebWagn

...und das ist dann der Punkt wo ich den Unterschied sehe, dort ist Floretino Perez und der ist, anders als ein Aki Watzke, ein Visionär (manchmal auch etwas drüber...) und jemand der nur nach oben strebt und mit Stillstand, Platz 2 oder Rückschritten nicht zufrieden ist.

Da ist ein starker Mann, der keine großen Elefantenrunden braucht sondern quasi "nur" auf die Tabelle schaut und alles dem Erfolg unterordnet und den Verein nie klein redet.

Aki Watzke hat viel zu häufig durchklingen lassen "können wir nicht" "finanziell unterlegen"..dies das...

Hmm, also die zweiter-Leuchtturm-Nummer und Aussagen wie Top-Klub in Europa etc. werden Aki hier doch täglich um die Ohren gehauen.

Ich finde, so richtig passt die Theorie mit dem Kleinreden nicht.

Kleiner Einwand

SebWagn, HH Harvestehude, Montag, 10.03.2025, 10:29 (vor 338 Tagen) @ captain_gut

...und das ist dann der Punkt wo ich den Unterschied sehe, dort ist Floretino Perez und der ist, anders als ein Aki Watzke, ein Visionär (manchmal auch etwas drüber...) und jemand der nur nach oben strebt und mit Stillstand, Platz 2 oder Rückschritten nicht zufrieden ist.

Da ist ein starker Mann, der keine großen Elefantenrunden braucht sondern quasi "nur" auf die Tabelle schaut und alles dem Erfolg unterordnet und den Verein nie klein redet.

Aki Watzke hat viel zu häufig durchklingen lassen "können wir nicht" "finanziell unterlegen"..dies das...


Hmm, also die zweiter-Leuchtturm-Nummer und Aussagen wie Top-Klub in Europa etc. werden Aki hier doch täglich um die Ohren gehauen.

Ich finde, so richtig passt die Theorie mit dem Kleinreden nicht.


Den Punkt kann ich nachvollziehen,aber du schreibst ja auch "zweiter Leuchtturm" "TopClub" die Frage muss dahin gestellt sein was hat man wirklich strukturell und im Kader getan um die Nummer 1 und DER Top Club zu werden. Ich meine, wenn man Aussagen wie Watzke traf in der Art und man zeigt in der Saison darauf eine überragende Saison wirkt das authentisch , aber das handeln bei Transfers und im drumherum waren nicht authentisch (CL Finale und verpasste Meisterschaft mal ad acta gelegt)

Aus meiner Sicht wurde gerade im Kaderaufbau nicht so gehandelt, da vielfach ordentliche Spieler verpflichtet wurden, aber wann gestandene Top-Spieler mit Führungsqualitäten und nach den sukzessiven Abhängen von Erling,Jude,Jadon waren trotz finanziellen Coronaausfällen (die bis auf Plastikclubs ja alle anderen auch traf) die Verpflichtungen danach sehr contra dem


...aber ja auch ist meine These kontrovers ;-)

Kleiner Einwand

Talentförderer, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 17:39 (vor 337 Tagen) @ SebWagn

Aber da bist du doch wieder am Ausgangspunkt. Zu sagen man will die Nummer 1 werden ist nunmal nicht glaubhaft mit einem Bayern München in der Liga und die benötigen Topspieler kannst du zum einen nicht halten und zum anderen nicht kaufen.

Kleiner Einwand

PePopp, Montag, 10.03.2025, 18:12 (vor 337 Tagen) @ Talentförderer

Aber da bist du doch wieder am Ausgangspunkt. Zu sagen man will die Nummer 1 werden ist nunmal nicht glaubhaft mit einem Bayern München in der Liga und die benötigen Topspieler kannst du zum einen nicht halten und zum anderen nicht kaufen.

Die Nummer 1 zu werden ist in naher Zukunft aufgrund der finanziellen Diskrepanz zu den Bayern tatsächlich unrealistisch, allerdings muss schon den Anspruch haben, sich als feste Nummer 2 zu etablieren, auch in einer suboptimal Saison zumindest die Qualifikation für die Champions League zu schaffen und wenn es bei den Bayern mal nicht so läuft da zu sein.
In der Hinsicht war die vergangene Saison schon enttäuschend und wurde nur durch das CL-Finale etwas gerettet, die aktuelle Saison ist schon fast eine Katastrophe.

Kleiner Einwand

Mario Girotti, London, Montag, 10.03.2025, 07:53 (vor 338 Tagen) @ SebWagn

So nen Visionär hatten wir auch mal. Dann kam 2005.

Real mag sich diesen Größenwahn erlauben können, wir zum Glück nicht.

Kleiner Einwand

Talentförderer, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 07:28 (vor 338 Tagen) @ SebWagn

Du musst Real bei den Ambitionen aber nicht mit Dortmund vergleichen, das ist albern. Die können immer auf Platz 1 streben. Wir aber nicht. Hat nicht mal Leverkusen gemacht, die sind da letzte Saison eher zufällig „hingefallen“.
Insofern wird es dieses Platz 1 angreifen hier nicht geben. Mit keinem Vorstand/Sportdirektor oder sonstwas.

Was korrekt ist, ist dass diese Plattitüde: kein Multimillionen Konzern würde unerfahrene Leute anstellen absoluter Mumpitz ist. Im Fußball machen das vorallem konstant erfolgreiche Fußballvereine permanent. Das dürfte sogar eins der Geheimnisse für konstanten Erfolg sein, auf Personal zu setzen, dass ein Verbindung mit dem Verein hat.

Kleiner Einwand

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 10.03.2025, 08:20 (vor 338 Tagen) @ Talentförderer

Was korrekt ist, ist dass diese Plattitüde: kein Multimillionen Konzern würde unerfahrene Leute anstellen absoluter Mumpitz ist.

Hast du vermutlich Recht, gerade bezogen auf den Fußball. Allerdings würden andere Vereine die unerfahrenen, nur dank Vereinshistorie in ihre Positionen gelangten Mitarbeiter entlassen, wenn sie sich als grenzbegabt herausstellen.

Und da hat Sascha sicher Recht: es wäre an der Zeit, das System BVB (bzw. Watzke) in den letzten Jahren zu hinterfragen und sich die Frage zu stellen, ob das nicht der Hauptgrund für den Fußball ist, den man aktuell sieht. So wie sich der Aufsichtsrat hätte fragen können, ob Watzke (trotz seiner unbestrittenen, riesigen Verdienste um den Verein und seines Glücksgriffs Klopp) nicht besser durch jemanden mit sportlicher Kompetenz statt Meinung hätte ersetzt werden sollen.

Ricken im Management entspricht aus meiner Sicht zu 100% Sahin auf der Trainerbank.

Kleiner Einwand

bambam191279, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 08:30 (vor 338 Tagen) @ nico36de

Was korrekt ist, ist dass diese Plattitüde: kein Multimillionen Konzern würde unerfahrene Leute anstellen absoluter Mumpitz ist.


Hast du vermutlich Recht, gerade bezogen auf den Fußball. Allerdings würden andere Vereine die unerfahrenen, nur dank Vereinshistorie in ihre Positionen gelangten Mitarbeiter entlassen, wenn sie sich als grenzbegabt herausstellen.

Und da hat Sascha sicher Recht: es wäre an der Zeit, das System BVB (bzw. Watzke) in den letzten Jahren zu hinterfragen und sich die Frage zu stellen, ob das nicht der Hauptgrund für den Fußball ist, den man aktuell sieht. So wie sich der Aufsichtsrat hätte fragen können, ob Watzke (trotz seiner unbestrittenen, riesigen Verdienste um den Verein und seines Glücksgriffs Klopp) nicht besser durch jemanden mit sportlicher Kompetenz statt Meinung hätte ersetzt werden sollen.

> Ricken im Management entspricht aus meiner Sicht zu 100% Sahin auf der Trainerbank.

Naja, hat Ricken denn nicht wenigstens über nen Jahrzehnt die Geschicke der Jugend beim BVB geleitet.
Sicherlich sind das andere Dimmensionen an Gelder, aber einen Hauch rudimentärer Geschäftsleitungsdinge wird er von dort schon mitgenommen haben.

Weil immer wieder "normale" Unternehmen kommen, man wird ja auch erst vom Angestellten zum leitenden Angestellten und dann evtl. zum Geschäftstführer.....
Das klingt mir schon einigermaßen stimmig, ohne damit sagen zu wollen dass Ricken damit unfehlbar und DIE perfekte Personalie ist.

Kleiner Einwand

Davja89, Montag, 10.03.2025, 13:20 (vor 338 Tagen) @ bambam191279

Stimmt schon.

Trotzdem kann es natürlich auch jedem Unternehmen gut tun, aktiv Input von ausserhalb zu suchen.

Grade bei Geschäftsführern ist es jetzt auch nicht völlig ungewöhnlich das man sich fertige Leute von ausserhalb ran holt.

Hat beides eben seine Vor- und Nachteile.

Daher:

Die Idee mit Ricken halte ich ebenfalls für nachvollziehbar. Aus seiner Vita kann man schon schlussfolgern das er es gut machen KÖNNTE.

Allerdings sollte man das dann nach 1,5 - 2 Jahren durchaus kritisch betrachten und dann im Notfall die Reißleine ziehen. Wäre dann Sommer 26 als Zeitpunkt der richtige.

Ich würde mir unter Ricken jemanden wünschen ohne Stallgeruch. Jemand der aus völlig anderen Strukturen kommt und einen unabhängigen Blick von außen hat.

Eventuell einen Sportdirektor aus einer anderen Liga?

Kleiner Einwand

Talentförderer, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 18:06 (vor 337 Tagen) @ Davja89

Ein Sportdirektor aus einer anderen Liga hat auch selten funktioniert in der Bundesliga. Dem fehlt schon wichtiges Hintergrundwissen und Netzwerke.

Kleiner Einwand

bambam191279, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 14:26 (vor 338 Tagen) @ Davja89

Stimmt schon.

Trotzdem kann es natürlich auch jedem Unternehmen gut tun, aktiv Input von ausserhalb zu suchen.

Grade bei Geschäftsführern ist es jetzt auch nicht völlig ungewöhnlich das man sich fertige Leute von ausserhalb ran holt.

Hat beides eben seine Vor- und Nachteile.

Daher:

Die Idee mit Ricken halte ich ebenfalls für nachvollziehbar. Aus seiner Vita kann man schon schlussfolgern das er es gut machen KÖNNTE.

Allerdings sollte man das dann nach 1,5 - 2 Jahren durchaus kritisch betrachten und dann im Notfall die Reißleine ziehen. Wäre dann Sommer 26 als Zeitpunkt der richtige.

Ich würde mir unter Ricken jemanden wünschen ohne Stallgeruch. Jemand der aus völlig anderen Strukturen kommt und einen unabhängigen Blick von außen hat.

Eventuell einen Sportdirektor aus einer anderen Liga?

Ich bin ja auch nicht vollends überzeugt, weder bei Kehl,noch bei Ricken oder Kovac.....
Dennoch bin ich einigermaßen positiv gestimmt, dass man durch die Abnabelung von Watzke nen Riesen Schritt macht.
Denn Irgendwie scheint der da wirklich "sein Lebenswerk" selbst zunichte machen zu wollen....
Ich meine, Ricken muss ja auch erstmal "ankommen" und schauen wo Hebel anzusetzen sind.
Wer da jetzt wie (gut oder schlecht) arbeitet, wer wo Sinn macht usw.

Mit den Personalien Mislintat und Sammer hat er ja schon mal "aufgeräumt" bzw. sie in die Schranken gewiesen.
Allerdings muss es dann jetzt im Sommer auch erkennbar sein dass sich was ändert, bzw. dass die Ausrichtung sich ändert.

Aber so lange Aki da drüber gewacht hat stell ich mir das auch schwierig vor.

Ich hab da (noch) vertrauen in Ricken.

Kleiner Einwand

Ulrich, Montag, 10.03.2025, 12:35 (vor 338 Tagen) @ bambam191279

> Ricken im Management entspricht aus meiner Sicht zu 100% Sahin auf der Trainerbank.

Naja, hat Ricken denn nicht wenigstens über nen Jahrzehnt die Geschicke der Jugend beim BVB geleitet.
Sicherlich sind das andere Dimmensionen an Gelder, aber einen Hauch rudimentärer Geschäftsleitungsdinge wird er von dort schon mitgenommen haben.

Weil immer wieder "normale" Unternehmen kommen, man wird ja auch erst vom Angestellten zum leitenden Angestellten und dann evtl. zum Geschäftstführer.....
Das klingt mir schon einigermaßen stimmig, ohne damit sagen zu wollen dass Ricken damit unfehlbar und DIE perfekte Personalie ist.

In der Tat etwas, was auch abseits des Fußballs in der Wirtschaft durchaus üblich ist.

Kleiner Einwand

Talentförderer, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 18:29 (vor 337 Tagen) @ Ulrich

Natürlich ist das üblich. Selbst in den größeren Dax Konzernen steigen die Leute in den Vorstand auf. Selten dass da jemand von außen kommt.

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

schwatgelbes-hummelchen, Bieeeeelefeld, Sonntag, 09.03.2025, 20:31 (vor 338 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Trifft den Nagel auf den Kopf. Leider.

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

Alex, Block 12, Sonntag, 09.03.2025, 18:01 (vor 338 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Sehr treffend zusammengefasst.
Wir brauchen so dringend Aufbruch und neue Ideen, in der aktuellen Konstellation ist wirklich alles im Eimer.

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

captain_gut, Rendsburg, Montag, 10.03.2025, 08:51 (vor 338 Tagen) @ Alex

Sehr treffend zusammengefasst.
Wir brauchen so dringend Aufbruch und neue Ideen, in der aktuellen Konstellation ist wirklich alles im Eimer.

Aber wie soll Aufbruchstimmung entstehen, wenn alles, was der Verein versucht, sofort von den Fans zerrissen wird, gerne sogar im voraus.

Da kann der Transfersommer noch so vielversprechend sein - wenn wir dann am ersten Spieltag nur glücklich gewinnen, ist hier wieder Holland in Not.

Ich weiß nicht, was passieren muss, damit mal wieder etwas Euphorie aufkommen kann. Ich glaube nicht, dass das hier durch neue Ideen entstehen kann.

Entweder wir werden "durch Zufall" wieder erfolgreicher, oder wir müssen erst eine längere Durststrecke durchmachen.

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

Giog, Mittelhessen, Montag, 10.03.2025, 12:14 (vor 338 Tagen) @ captain_gut

Sehr treffend zusammengefasst.
Wir brauchen so dringend Aufbruch und neue Ideen, in der aktuellen Konstellation ist wirklich alles im Eimer.


Aber wie soll Aufbruchstimmung entstehen, wenn alles, was der Verein versucht, sofort von den Fans zerrissen wird, gerne sogar im voraus.


Ich sehe deinen Punkt und man muss gelegentlich auch mal kritisch überprüfen, ob man an der ein oder anderen Stelle mit einer grundsätzlichen Anti-Haltung an gewisse Entscheidungen herangeht. Aber es ist ja auch albern so zu tun, als ob die Fan-Kritik da ein entscheidender Faktor wäre.

Zum einen hat das was wir hier oder im Stadion machen ohnehin keinerlei Einfluss auf sportliche Entscheidungen, da könnten wir uns auch auf den Kopf stellen, zum anderen finde ich schon, dass vor allem im Stadion so ziemlich die gesamte Hinrunde jede noch so beschissene Leistung abmoderiert und hingenommen wurde und der erste Knall ja im Grunde erst in Kiel erfolgte. Selbst anschließend hat man der Mannschaft wieder Kredit zugestanden, wenn die Leistung stimmte. Und z.B. Lars Ricken wird in meinen Augen in den meisten Beiträgen, Artikeln oder sonstigen Diskussionen meistens außen vor gelassen, weil trotz seiner Mitverantwortung in der Regel allen klar ist, dass er in einem halben Jahr nicht alles umkrempeln kann. Von da her finde ich den Fan-Umgang mit der Situation jetzt nicht gerade destruktiv.

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

captain_gut, Rendsburg, Dienstag, 11.03.2025, 09:33 (vor 337 Tagen) @ Giog

Sehr treffend zusammengefasst.
Wir brauchen so dringend Aufbruch und neue Ideen, in der aktuellen Konstellation ist wirklich alles im Eimer.


Aber wie soll Aufbruchstimmung entstehen, wenn alles, was der Verein versucht, sofort von den Fans zerrissen wird, gerne sogar im voraus.

Ich sehe deinen Punkt und man muss gelegentlich auch mal kritisch überprüfen, ob man an der ein oder anderen Stelle mit einer grundsätzlichen Anti-Haltung an gewisse Entscheidungen herangeht. Aber es ist ja auch albern so zu tun, als ob die Fan-Kritik da ein entscheidender Faktor wäre.

Zum einen hat das was wir hier oder im Stadion machen ohnehin keinerlei Einfluss auf sportliche Entscheidungen, da könnten wir uns auch auf den Kopf stellen, zum anderen finde ich schon, dass vor allem im Stadion so ziemlich die gesamte Hinrunde jede noch so beschissene Leistung abmoderiert und hingenommen wurde und der erste Knall ja im Grunde erst in Kiel erfolgte. Selbst anschließend hat man der Mannschaft wieder Kredit zugestanden, wenn die Leistung stimmte. Und z.B. Lars Ricken wird in meinen Augen in den meisten Beiträgen, Artikeln oder sonstigen Diskussionen meistens außen vor gelassen, weil trotz seiner Mitverantwortung in der Regel allen klar ist, dass er in einem halben Jahr nicht alles umkrempeln kann. Von da her finde ich den Fan-Umgang mit der Situation jetzt nicht gerade destruktiv.

Im Stadion hast Du sicher recht. Da wurde schon sehr viel verziehen. Mir ging es um die allgemeine negative Stimmung im Umfeld, die sich seit Jahren bspw. hier oder auch in sozialen Medien zeigt, und in der Berichterstattung nimmt zumindest der Boulevard das gerne auf.

Mir geht es auch nicht darum, dass es unmittelbar sportliche Entscheidungen beeinflusst, aber ich befürchte, dass dadurch jeder Anflug von Euphorie oder zumindest einer positiveren Grundstimmung - auch innerhalb des Vereins - erstickt wird.

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

bambam191279, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 08:55 (vor 338 Tagen) @ captain_gut

Sehr treffend zusammengefasst.
Wir brauchen so dringend Aufbruch und neue Ideen, in der aktuellen Konstellation ist wirklich alles im Eimer.


Aber wie soll Aufbruchstimmung entstehen, wenn alles, was der Verein versucht, sofort von den Fans zerrissen wird, gerne sogar im voraus.

Da kann der Transfersommer noch so vielversprechend sein - wenn wir dann am ersten Spieltag nur glücklich gewinnen, ist hier wieder Holland in Not.

Ich weiß nicht, was passieren muss, damit mal wieder etwas Euphorie aufkommen kann. Ich glaube nicht, dass das hier durch neue Ideen entstehen kann.

Entweder wir werden "durch Zufall" wieder erfolgreicher, oder wir müssen erst eine längere Durststrecke durchmachen.

Ich glaube das wäre das einzige wodurch wieder etwas mehr "Gelassenheit" einkehren würde.
Dennoch wage ich zu bezweifeln dass dieses "Wir spielen jetzt mal 5 Jahre um Platz 4-10 um dann voll anzugreifen" bei uns funktionieren würde.

Aber ja, es scheint derzeit so, als wären viele ziemlich übersättigt und gelangweilt. Zudem kanalisiert sich bei vielen der Frust in Richtung BVB. Keine Ahnung warum man so viel Energie darauf verwendet sein "verhasstes (Scheiss Kommerz,scheiss Millionäre usw.) Hobby" so zu überhöhen!?
Der BVB wird wohl länger Bundesliga Fussball anbieten können, ist doch das was man will.

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

Phil, Montag, 10.03.2025, 08:10 (vor 338 Tagen) @ Alex

Ich glaube ja, dass diese FLucht in das "Übernatürliche" irgendwie immer auch eine Flucht vor den harten Realitäten ist. Visionen etc. sind einfach nur ein Phrase :-)

Was wir brauchen? Ein gescheites Sportmanagement, welches eben hart arbeiten muss und so aufgestellt ist, dass ein brauchbarer Kader zu brauchbaren Konditionen bei uns hingestellt wird. Und Trainer, von Anfang an einer Saison und auch mal mit etwas Geduld belohnt, die einfach nur ganze normal aus dem vorhandenen Spielern etwas funktionierendes bauen.

Und klar, es würde auch nicht schaden, wenn zumindest Teilen des Umfeldes mal der Kopf gewaschen würde im Hinblick darauf, worum es bei Borussia Dortmund eigentlich geht.

Aber unterm Strich: Wenn wir einfach ganz normal seriös im sportlichen Segment arbeiten und die vorhandenen Potentiale Borussia Dortmunds dann auch nutzen können, wird das alles schon wieder werden. Natürlich kann immer mal ein Transfer daneben gehen und Entscheidungen auch mal falsch sein. Das ist ja völlig normal.

Aber bei uns wird strukturell im Sportmanagement mindestenst seit 5 Jahren nicht mehr ordentlich gearbeitet. Und das Resultat sieht man nun, bzw. das sieht man peu a peu schon in diesen Jahren....

MFG
Phil

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

captain_gut, Rendsburg, Montag, 10.03.2025, 09:10 (vor 338 Tagen) @ Phil

Ich glaube ja, dass diese FLucht in das "Übernatürliche" irgendwie immer auch eine Flucht vor den harten Realitäten ist. Visionen etc. sind einfach nur ein Phrase :-)

Was wir brauchen? Ein gescheites Sportmanagement, welches eben hart arbeiten muss und so aufgestellt ist, dass ein brauchbarer Kader zu brauchbaren Konditionen bei uns hingestellt wird. Und Trainer, von Anfang an einer Saison und auch mal mit etwas Geduld belohnt, die einfach nur ganze normal aus dem vorhandenen Spielern etwas funktionierendes bauen.

Und klar, es würde auch nicht schaden, wenn zumindest Teilen des Umfeldes mal der Kopf gewaschen würde im Hinblick darauf, worum es bei Borussia Dortmund eigentlich geht.

Aber unterm Strich: Wenn wir einfach ganz normal seriös im sportlichen Segment arbeiten und die vorhandenen Potentiale Borussia Dortmunds dann auch nutzen können, wird das alles schon wieder werden. Natürlich kann immer mal ein Transfer daneben gehen und Entscheidungen auch mal falsch sein. Das ist ja völlig normal.

Aber bei uns wird strukturell im Sportmanagement mindestenst seit 5 Jahren nicht mehr ordentlich gearbeitet. Und das Resultat sieht man nun, bzw. das sieht man peu a peu schon in diesen Jahren....

Insbesondere würde ich mir mehr Mut wünschen. Irgendwie sind die letzten (ich denke, es sind schon mehr als fünf) Jahre von der Angst geprägt, den Status Quo als Nr. 2 zu verlieren. Und das ist dann irgendwie zu einer Art self-fulfilling prophecy geworden.

Man hat die Gefahren einer schwindenden Qualität durchaus erkannt: alternde Leistungsträger und zu Leistungsträgern gewordene Top-Stars, die "den nächsten Schritt" machen etc.. Aber beim Versuch, diese Verluste aufzufangen, wurde meiner Meinung zu sehr auf "Sicherheit" geachtet - da hat man eher geguckt - was haben die Spieler schon geleistet bzw. was leisten sie aktuell. Und nicht: was können sie mal leisten, wenn wir sie weiterentwickeln. Dazu muss man dann auch mal den Mut haben, daneben zu liegen. Aber dass dieses Risiko auch bei "gestandenen" Spielern besteht, durften wir ja nun auch zu Genüge erleben.

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

Eisen, DO, Sonntag, 09.03.2025, 17:48 (vor 338 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Danke für diesen treffenden Kommentar!

Rolle des Umfelds/der Fans

Schulten Manni, Berlin, Sonntag, 09.03.2025, 16:26 (vor 338 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Sehr guter Artikel. Einen Aspekt sollte man noch ergänzen: Die Rolle des erweiterten Umfelds, der Fans als Teil des BVB-Kosmos. Vorab: Ja klar, es die nicht DIE Fans, die eine Meinung des Forums oder DAS eine Umfeld, in dem alle einer Meinung sind. Aber es gibt halt Strömungen und Tendenzen, wenn mal einen Strich drunter macht. All das wurde hier schon endlos ausdiskutiert. Aber vielleicht ist es doch gerade jetzt wieder ein Thema, dass ein nicht unerheblicher Teil des Umfelds für Stallgeruch offen sind, Kevin, Piszu und Manni Bender und Co so lange wie möglich in der ersten Elf, zumindest im Kader oder „nach Karriereende bei uns in der Jugend“ sehen wollten. Und - hier zig mal diskutiert - eben nicht so sein wollten wie die Bayern, bei denen auch mal Torschützenkönige rasiert werden, wenn sie aus Sicht der Vereinsführungen knapp über den Zenit sind. Stichwort: Raimond Aumann (mit besten Grüßen an Phil!). Damit war auch immer verbunden, dass man „Echte Liebe“ in Dortmund auch immer stärker als anderswo als Bereitschaft verstanden hat, gewisse Abstriche beim Leistungsprinzip zu machen. Nochmal, es gibt nicht das EINE Forum, aber dass der Nuri, der Manni, der Kehli und der Piszu hier sportliche Verantwortung bekommen haben, kam überwiegend gut an. Mit dem Hinweis, dass es ja echte Borussen sind. Dass Verantwortliche, die sich 2005 große Verdienste erworben haben, 2020 vielleicht nicht mehr die beste Lösung sind, war in Umfeld nie Mehrheitsmeinung. Ob das evtl dann doch ein guter Nährboden ist für eine „Soviel können wir in den letzten Jahren ja nicht falsch gemacht haben-Mentalität“? Natürlich ist es am Ende nicht die Verantwortung des Fans auf dem Sofa, am Rechner oder auf der Tribüne, wenn‘s in einem Club mal sportlich dahin geht. Aber den Resonanzraum für Rückholaktionen, Stallgeruch etc. haben wir hier schon geboten.

Rolle des Umfelds/der Fans

Goalgetter1990, Sonntag, 09.03.2025, 17:05 (vor 338 Tagen) @ Schulten Manni

Sehr guter Artikel. Einen Aspekt sollte man noch ergänzen: Die Rolle des erweiterten Umfelds, der Fans als Teil des BVB-Kosmos. Vorab: Ja klar, es die nicht DIE Fans, die eine Meinung des Forums oder DAS eine Umfeld, in dem alle einer Meinung sind. Aber es gibt halt Strömungen und Tendenzen, wenn mal einen Strich drunter macht. All das wurde hier schon endlos ausdiskutiert. Aber vielleicht ist es doch gerade jetzt wieder ein Thema, dass ein nicht unerheblicher Teil des Umfelds für Stallgeruch offen sind, Kevin, Piszu und Manni Bender und Co so lange wie möglich in der ersten Elf, zumindest im Kader oder „nach Karriereende bei uns in der Jugend“ sehen wollten. Und - hier zig mal diskutiert - eben nicht so sein wollten wie die Bayern, bei denen auch mal Torschützenkönige rasiert werden, wenn sie aus Sicht der Vereinsführungen knapp über den Zenit sind. Stichwort: Raimond Aumann (mit besten Grüßen an Phil!). Damit war auch immer verbunden, dass man „Echte Liebe“ in Dortmund auch immer stärker als anderswo als Bereitschaft verstanden hat, gewisse Abstriche beim Leistungsprinzip zu machen. Nochmal, es gibt nicht das EINE Forum, aber dass der Nuri, der Manni, der Kehli und der Piszu hier sportliche Verantwortung bekommen haben, kam überwiegend gut an. Mit dem Hinweis, dass es ja echte Borussen sind. Dass Verantwortliche, die sich 2005 große Verdienste erworben haben, 2020 vielleicht nicht mehr die beste Lösung sind, war in Umfeld nie Mehrheitsmeinung. Ob das evtl dann doch ein guter Nährboden ist für eine „Soviel können wir in den letzten Jahren ja nicht falsch gemacht haben-Mentalität“? Natürlich ist es am Ende nicht die Verantwortung des Fans auf dem Sofa, am Rechner oder auf der Tribüne, wenn‘s in einem Club mal sportlich dahin geht. Aber den Resonanzraum für Rückholaktionen, Stallgeruch etc. haben wir hier schon geboten.

100%. Die Sehnsucht nach Identifikation treibt aus meiner Sicht viele in die Stallgeruchs-Ecke.

Hier meine Zusammenfassung von vor ein paar Monaten (für die ich durchaus angegangen wurde):

https://www.bvb-forum.de/index.php?mode=entry&id=2727324

Rolle des Umfelds/der Fans

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 10.03.2025, 08:32 (vor 338 Tagen) @ Goalgetter1990

Ob das evtl dann doch ein guter Nährboden ist für eine „Soviel können wir in den letzten Jahren ja nicht falsch gemacht haben-Mentalität“? Natürlich ist es am Ende nicht die Verantwortung des Fans auf dem Sofa, am Rechner oder auf der Tribüne, wenn‘s in einem Club mal sportlich dahin geht. Aber den Resonanzraum für Rückholaktionen, Stallgeruch etc. haben wir hier schon geboten.

100%. Die Sehnsucht nach Identifikation treibt aus meiner Sicht viele in die Stallgeruchs-Ecke.

Sehe ich anders. Der Verein hat doch mit den Abläufen rund um den Rheinmetall-Deal und die Verpflichtung von Nmecha gezeigt, dass ihm die Meinung derjenigen, die sich überhaupt äußern, völlig am Allerwertesten vorbeigeht.

Wenn die Verantwortlichen des BVB (warum auch immer) meinen, etwas sei richtig, dann werden sie das tun, auch wenn es den lauten Fans nicht passt. Wobei es natürlich nicht stört, wenn eine solche, nicht ansatzweise nachzuvollziehende Maßnahme wie die Verpflichtung eines Trainers ohne den geringsten Leistungsnachweis auf höherem Niveau hier (zumindest von den meisten) für großartig gehalten wird.

Rolle des Umfelds/der Fans

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 11.03.2025, 00:12 (vor 337 Tagen) @ nico36de

Wenn du Ricken, Kehl und Watzke austauscht und durch irgendwelche Externe beliebig austauschbare Angestellte ersetzt, wirst du erstmal merken was es heißt wenn denen die Meinung von Fans am Allerwertesten vorbeigeht.

Rolle des Umfelds/der Fans

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 11.03.2025, 12:39 (vor 337 Tagen) @ Talentförderer

Wenn du Ricken, Kehl und Watzke austauscht und durch irgendwelche Externe beliebig austauschbare Angestellte ersetzt, wirst du erstmal merken was es heißt wenn denen die Meinung von Fans am Allerwertesten vorbeigeht.

Wann haben die von dir genannten denn sonderlich viel Rücksicht auf die Meinung der Fans gegeben?

Rolle des Umfelds/der Fans

kriwi09, Sonntag, 09.03.2025, 16:54 (vor 338 Tagen) @ Schulten Manni

Es geht nicht darum das Vereinslegenden in Vereinsfunktion gut ankommen, sondern ob sie in der ausgewählten Funktion die Richtigen sind.
Kalle Riedle hat es für sich gut verstanden.
Klopp sagte, lieber gehe ich, bevor ich vielen Weh tun müßte.

Rolle des Umfelds/der Fans

koom, Montag, 10.03.2025, 11:05 (vor 338 Tagen) @ kriwi09

Es geht nicht darum das Vereinslegenden in Vereinsfunktion gut ankommen, sondern ob sie in der ausgewählten Funktion die Richtigen sind.

Und mal ehrlich: Der entscheidende Faktor, ob der Fan sich wohl fühlt, ist ganz weit vor allem anderen eines: Erfolg. Wenn der nicht da ist, dann hilft alle Rhetorik, Charisma, Ehrlichkeit etc. nicht. Das sollte mal relativ klar sein über all die vergangenen Jahre.

Klopp war ja auch kein Sauerländer. Nicht mal Ex-BVBler. Überhaupt nie groß in Berührung gewesen mit IRGENDWAS von Dortmund. Und prägte eine Ära. Das ist die Lehre, die man ziehen muss: Hole Qualität.

Rolle des Umfelds/der Fans

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 10.03.2025, 08:47 (vor 338 Tagen) @ kriwi09

Es geht nicht darum das Vereinslegenden in Vereinsfunktion gut ankommen, sondern ob sie in der ausgewählten Funktion die Richtigen sind.
Kalle Riedle hat es für sich gut verstanden.

Und viele hier im Forum verstehen es eben nicht. Sicher ist es schön und sinnvoll, einen echten Borussen im Management zu haben, der den Verein liebt und eine langjährige Bindung hat. Aber eben nur dann, wenn der auch was kann. Als Ersatz für Fähigkeiten taugt der Stallgeruch nun einmal nicht.

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Sonntag, 09.03.2025, 18:53 (vor 338 Tagen) @ kriwi09

"Ich glaube, dass Borussia Dortmund eine Veränderung braucht, und wenn meine Person verändert wird, können viele Dinge bleiben“.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/juergen-klopp-abschied-von-borussia-dortmund-deutete-sich-an-a-1028812.html

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 09.03.2025, 19:06 (vor 338 Tagen) @ Murksknüller

Weil er gemerkt hat, dass er sich als Trainer verbraucht hat und er die Spieler die er bräuchte für einen Neuanfang hier schon aus finanziellen Gründen nicht bekommen kann.

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

Phil, Montag, 10.03.2025, 08:05 (vor 338 Tagen) @ Talentförderer

Jürgen Klopp erzählt viel, wenn der Tag lang ist und vor allem das, was sich wunderbar anhört und gut passt (durchaus auch für ihn).

Fakt ist, dass Jürgen Klopp den BVB bereits 2014 verlassen wollte, weil er natürlich merkte, dass seine Zeit bei uns zu Ende geht, schlicht weil seine Ambitionen größer waren, als das, was bei uns möglich war. Dass er dann noch zum Abschluss uns seine Vision eines Lewandowski Ersatzes bescherte, sollte man auch noch berücksichtigen :-)

Unterm Strich war seine Zeit einfach im Grunde 2013 vorbei mit dem CL Finale. Da war klar, dass mehr nicht mehr gehen wird. Und das passierte dann schon unter ihm selbst zwei Jahre lang und setzte sich dann ab 2015 eben auch fort.

MFG
Phil

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 09.03.2025, 19:26 (vor 338 Tagen) @ Talentförderer

das ist eine, Deine Interpretation .

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

bambam191279, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 08:08 (vor 338 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

das ist eine, Deine Interpretation .

Nun ja, in einer perfekten Welt wollte Klopp nur das Beste für den BVB.
In der Welt des Profifussballs wollte Klopp das Beste für sich (sportlichen Erfolg) und das war mit uns in seiner Größenordnung eben nicht möglich.

Hat sich gut verkauft damals und im Gegensatz zu einem Pep möglicherweise sowohl bei uns als auch bei Pool einigermaßen den passenden Absprung geschafft.

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 10.03.2025, 08:37 (vor 338 Tagen) @ bambam191279

Hat sich gut verkauft damals und im Gegensatz zu einem Pep möglicherweise sowohl bei uns als auch bei Pool einigermaßen den passenden Absprung geschafft.

Verpasste Absprünge sind immer blöd. Nicht nur für den Abspringunwilligen, sondern auch den Verein. Siehe Watzke...

Man kann noch sehr wollen. Wenn es aber offensichtlich ist, dass man nicht mehr kann, sollte man das erkennen können bzw. Leute an der Seite haben, die einem das sagen.

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

herrNick, Montag, 10.03.2025, 08:44 (vor 338 Tagen) @ nico36de

Hat sich gut verkauft damals und im Gegensatz zu einem Pep möglicherweise sowohl bei uns als auch bei Pool einigermaßen den passenden Absprung geschafft.


Verpasste Absprünge sind immer blöd. Nicht nur für den Abspringunwilligen, sondern auch den Verein. Siehe Watzke...

Man kann noch sehr wollen. Wenn es aber offensichtlich ist, dass man nicht mehr kann, sollte man das erkennen können bzw. Leute an der Seite haben, die einem das sagen.

Wann wäre der richtige Zeitpunkt gewesen und was wäre dann warum ganz anders verlaufen?

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

Smeller, Dortmund, Dienstag, 11.03.2025, 09:44 (vor 337 Tagen) @ herrNick

Es gab keinen "richtigeren" Absprung, weil Watzke den Absprung nicht wahrhaben wollte.

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

bambam191279, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 08:38 (vor 338 Tagen) @ nico36de

Hat sich gut verkauft damals und im Gegensatz zu einem Pep möglicherweise sowohl bei uns als auch bei Pool einigermaßen den passenden Absprung geschafft.


Verpasste Absprünge sind immer blöd. Nicht nur für den Abspringunwilligen, sondern auch den Verein. Siehe Watzke...

War so klar, dass Du von Kloppo und Pep direkt den Bezug zu Watzke schaffst.......

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

Smeller, Dortmund, Dienstag, 11.03.2025, 09:42 (vor 337 Tagen) @ bambam191279

Leider muss man diesen Gedankensprung immer machen, weil Watzke sehr lange Klopp nachgetrauert hat. Als Favre hier Trainer war und Watzke seine Biographie rausgebracht hat, hat er da ja auch völlig deplatziert erzählt, dass Favre nur die B-Lösung hinter Klopp war. Den aktuellen Trainer so abzukanzeln ist Wahnsinn.

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

bambam191279, Dortmund, Dienstag, 11.03.2025, 12:13 (vor 337 Tagen) @ Smeller

Leider muss man diesen Gedankensprung immer machen, weil Watzke sehr lange Klopp nachgetrauert hat. Als Favre hier Trainer war und Watzke seine Biographie rausgebracht hat, hat er da ja auch völlig deplatziert erzählt, dass Favre nur die B-Lösung hinter Klopp war. Den aktuellen Trainer so abzukanzeln ist Wahnsinn.

Das verstehe ich und sehe ich ähnlich.
Aber hier ging es um den abgang Kloppos und daraus wird dann direkt die überleitung zu Watzke geschwungen der den richtigen Zeitpunkt wohl verpasst hat.

Dabei geht es nicht um akis abgang.

Dass seine Sehnsucht nach Klopp mit ein Grund für einige Fehlentscheidungen bei uns ist würde ich sofort unterschreiben.

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 10.03.2025, 08:41 (vor 338 Tagen) @ bambam191279

War so klar, dass Du von Kloppo und Pep direkt den Bezug zu Watzke schaffst.......

So klar wie das eingeschränkte Denken anderer. Die Denkweise, der Trainer bestimme allein den Erfolg eines Vereins und nur dessen viel zu später Abgang könne schädlich sein, ist Kindergarten-Niveau.

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

bambam191279, Dortmund, Montag, 10.03.2025, 08:46 (vor 338 Tagen) @ nico36de

War so klar, dass Du von Kloppo und Pep direkt den Bezug zu Watzke schaffst.......


So klar wie das eingeschränkte Denken anderer. Die Denkweise, der Trainer bestimme allein den Erfolg eines Vereins und nur dessen viel zu später Abgang könne schädlich sein, ist Kindergarten-Niveau.

Hat niemand behauptet, aber wie so oft diskreditierst Du direkt das Geschreibsel anderer und ziehst es runter.
Hier ging es einzig und allein um den Abgang Kloppos und nicht um den Untergang des BVB.....

Kloppo sagte laut Spiegel (im Artikel unter Überschrift „Ausgepresst“)

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 10.03.2025, 08:49 (vor 338 Tagen) @ bambam191279

Hier ging es einzig und allein um den Abgang Kloppos und nicht um den Untergang des BVB.....

Ist das jetzt eine Lese- oder Verständnisschwäche? Es geht hier um Saschas Beitrag. Auch wenn du daraus etwas anderes machen möchtest.

Wenn wir schon beim recyclen von Artikel sind, habe ich noch einen aus dem Jahr 2005

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 09.03.2025, 19:01 (vor 338 Tagen) @ Murksknüller

Gestern im Westen - Im Dutzend billiger!

Quelle: schwatzgelb.de, Ursprung bei der Reviersport-Printausgabe

;-)

Gruß

CHS

‘s war schon immer so, wusste Willy M.

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Sonntag, 09.03.2025, 19:55 (vor 338 Tagen) @ CHS
bearbeitet von Murksknüller, Sonntag, 09.03.2025, 20:01

Danke fürs Recyceln - das war vor meiner Zeit.

1983 war ich dabei. Zur Halbzeit sah es noch gut aus:
So vermasselte Gladbach 1983 dem BVB die Europa-Tour

Zurück in die Zukunft

Borsigkreisborn, Jenseits von wieso dat denn., Sonntag, 09.03.2025, 15:04 (vor 338 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der Satz fliegt uns seit 2002 und dieser verdammten Meisterschaft um die Ohren.
Irgendwann kurz nach 1997 haben wir begonnen irgendwelche Spieler zu überhöhen und zu ignorieren was die uns einbrocken, spätestens wenn sie nicht mehr als Spieler für den Verein tätig sind.
Bis auf die Ausnahmezeit mit Klopp zerlegen wir uns besonders auch in Fankreisen regelmässig selber.
Spätestens bei Edin haben wir dann gezeigt welche Kunstfertigkeit wir in Sachen Selbstzerstörung durch Selbstüberschätzung entwickelt haben.
Wo hat uns das hin gebracht?
In eine traurige Sicht auf die Zukunft.

Full Ack

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Sonntag, 09.03.2025, 20:04 (vor 338 Tagen) @ Borsigkreisborn

Bei „Zurück in die Zukunft“ liegt die Betonung auf Zurück - und die Zukunft MUSS Golden sein…

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 09.03.2025, 14:38 (vor 339 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Den Artikel unterschreibe ich! Diese Trikotaktion in dieser Phase ist für mich an Absurdität eigentlich nicht zu überbieten. Wenn ein Trikot hätte neu aufgelegt werden sollen, dann diese Baustellenabgrenzung aus der letzten Saison und Rückrunde mit Klopp. Oder eins aus der Fast-Insolvenzzeit. Wahnsinn!

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen

dakrischplak, 58300, Sonntag, 09.03.2025, 14:28 (vor 339 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Hoffentlich kommt diese Erkenntnis auch bei den entsprechenden Entscheidern im Verein an.Hoffnung habe ich leider keine.

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 09.03.2025, 15:03 (vor 338 Tagen) @ dakrischplak

Hoffentlich kommt diese Erkenntnis auch bei den entsprechenden Entscheidern im Verein an.Hoffnung habe ich leider keine.

Für die angesprochenen ist das ja ungleich schwerer als für uns.
Erstens müssten sie sich selbst hinterfragen und Zweitens daraus Lösungen ableiten.
Durch die enge emotionale Verbundenheit untereinander ist Kritikfähigkeit und Kritikempfänglichkeit nicht der ausgeprägteste Charakterzug.

Wenn man keine „schmerzhaften“ Entscheidungen treffen kann oder aus sentimentalen Gründen hochdotierte Verträge ausgibt, kommt eben das dabei raus, was wir jetzt bewundern können .

Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen

defender ⌂ @, Sonntag, 09.03.2025, 13:56 (vor 339 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Das war eine treffende Bestandsaufnahme. Du sprichst mir aus der Seele.
Normalerweise heißt es "Fehler erkannt, Gefahr gebannt".

Die Frage bei uns bleibt allerdings bestehen - was jetzt? Wie bekommen wir einen Neuaufbau hin? Welche Personen sollten wann und wie gehen? Es gibt Verträge.

Wer soll den Neuaufbau organisieren und wer sollte direkt seinen Hut ziehen? Ich sehe keinen, der freiwillig seinen Hut nehmen wird.

Danke auch, dass im Artikel Sammer genannt wurde. Den Sinn, ihn als Berater zu engagieren habe ich bis heute nicht verstanden.

Gibt es am Horizont geeignete Kandidaten fürs Management?

Neu auf schwatzgelb.de: Borussia Dortmund zwischen Zukunft und Vergangenheit: Zurück in die Zukunft

Thomas, Dortmund, Sonntag, 09.03.2025, 13:29 (vor 339 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Einfach mal schön jedem einen mitgegeben. Sehr gut!

Sauber

Davja89, Sonntag, 09.03.2025, 13:25 (vor 339 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der Artikel spricht mir aus der Seele.

Er beschreibt den Teufelskreis in dem dieser Verein seit Jahren emotional drinnen hängt.

Erstmal brauchen wir diese Erkenntnis um wieder neue Geschichten schreiben zu können.

+1

bob, Bad Oeynhausen, Sonntag, 09.03.2025, 13:39 (vor 339 Tagen) @ Davja89

kT

+1 hervorragend -kt-

Floatdownstream, Lünen, Sonntag, 09.03.2025, 13:21 (vor 339 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

.

schwatzgelb.de unterstützen

1536261 Einträge in 16489 Threads, 14361 registrierte Benutzer Forumszeit: 11.02.2026, 03:55
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln