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Neu auf schwatzgelb.de: Die Frauenmannschaft des BVB: Ein fragwürdiger Weg nach oben (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Freitag, 21.02.2025, 19:00 (vor 355 Tagen)

Ein großer Name, viel Strahlkraft und klare Ambitionen ? der BVB mischt den Frauenfußball auf. Doch was nach Fortschritt klingt, bedroht kleinere Vereine und stellt den Wettbewerb auf eine harte Probe.


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Neu auf schwatzgelb.de: Die Frauenmannschaft des BVB: Ein fragwürdiger Weg nach oben

Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Samstag, 22.02.2025, 13:49 (vor 354 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Also ich habe mir gerade zum ersten Mal die Ligenstruktur angeschaut. Ich kann viele Argumente hier nachvollziehen, aber zumindest den negativen Effekt auf die kleinen Ligen, dürfte sich bald erledigt haben.

Sollte man dieses Jahr aufsteigen, geht es in der kommenden Saison u.a. gegen

Arminia Bielefeld
Fortuna Köln
Borussia Gladbach 2
1. FC Köln 2
Bayer 04 Leverkusen 2
Alemania Aachen

und mit SGS Essen 2 eine Bundesliga-Vertretung.

Nach dieser Liga geht es dann schon die 2. Liga, wo sich noch mehr Abteilung diverser 1. und 2. Ligisten tummeln. Aus meiner Sicht muss sich der Verein die Frauenabteilung weiter professionalisieren, wenn er in diesen Ligen bestehen bzw. weiter aufsteigen will.

Ich würde sogar soweit gehen, dass die Probleme von Essen nicht kleiner wären, hätte Dortmund sich nicht auf den Weg gemacht. Dann würden die möglichen Sponsoren aus der Region eben zu den Blauen laufen. Die Entwicklung läuft einfach gegen die etablierten "Kleinen". Es stellt sich die Frage, ob es ihnen am Ende schadet oder durch die Entwicklung nicht auch sogar neue Möglichkeiten bietet.

Die 2. Mannschaft der Blauen hat übrigens jetzt schon Schwierigkeiten aus der Landesliga weiter aufzusteigen. Es wird sicherlich auch in Dortmund Rückschläge geben, daher kann ich es nachvollziehen, wenn man sich weiter in diesem Tempo professionalisiert.

Neu auf schwatzgelb.de: Die Frauenmannschaft des BVB: Ein fragwürdiger Weg nach oben

simie, Krefeld, Samstag, 22.02.2025, 14:23 (vor 354 Tagen) @ Ollis

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Nach dieser Liga geht es dann schon die 2. Liga, wo sich noch mehr Abteilung diverser 1. und 2. Ligisten tummeln. Aus meiner Sicht muss sich der Verein die Frauenabteilung weiter professionalisieren, wenn er in diesen Ligen bestehen bzw. weiter aufsteigen will.

Und deshalb ist die Verpflichtung eines Trainers, der schon Erfahrung in den höheren Ligen hat, ja früher oder später auch durchaus zu erwarten gewesen. Klar dürfte es nicht so häufig vorkommen, dass ein Viertligist einen etablierten Erstligatrainer „abwirbt“. Aber im Grunde war es doch zu erwarten, dass man auch auf der Trainerposition bestrebt ist, sich weiter zu entwickeln .

Unpopuläre Meinung

donotrobme, Münsterland, Samstag, 22.02.2025, 10:58 (vor 354 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Die Bundesliga ist auch irgendwie eine Geldadel-Liga, in der große Vereine wenig tun müssen, um oben zu bleiben.
Wie viel machen all die "Traditionsmannschaften" aus ihren Möglichkeiten?
Und wieso stammen die meisten der kleineren Teams, die sich in den letzten Jahren im Profifußball etabliert haben meist aus dem wirtschaftlich gut gestellten Süden des Landes?
Warum verschwinden gerade die Mannschaften aus wirtschaftlich ärmeren Gegenden, wie dem Ruhrgebiet oder Ostdeutschland?

Wieso ist es eigentlich in Ordnung, dass die SGS Essen früher in der Bundesliga der Frauen erfolgreich war? Die können doch auch nur in der Bundesligas spielen, weil die Stadt Essen über ihre Wirtschaftsbetriebe dort viel Geld investieren (Westenergie, Sparkasse Essen)

"Stinkt" dieses Geld anders als wenn der BVB seine Damen querfinanziert?

Wie im Amateurfußball geht es auch im Profisport um Geld, so leid es mir tut.

Unpopuläre Meinung - Ich setze noch eins drauf

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Samstag, 22.02.2025, 13:09 (vor 354 Tagen) @ donotrobme

Alles außer Dortmund interessiert mich nicht in diesem Zusammenhang! Vereine aus anderen Ruhrpottstädten würden bestimmt keine Rücksicht auf Dortmund nehmen.

Und der SV Berghofen wurde ja auch schon genannt, waren ja mal in der 2. Bundesliga. Sie waren aber nicht der erste Dortmunder Verein in dieser Spielklasse, viele Jahre zuvor waren da u.A. schon Vereine aus Lütgendortmund und Brackel vertreten. Sie sind alle gescheitert, keiner konnte sich länger als ein paar Jahre in der 2. oder 3. Liga halten. Frauenfußball auf Bundesliga-Ebene könnten in Dortmund dauerhaft außer dem BVB nur ein großer Verein wie der ASC oder die TSC Eintracht stemmen.

Hier im Strang wird ja immer wieder die SGS Essen als reiner Frauenfußballverein lobend erwähnt. Ich kann mir vorstellen, das die sich Rot-Weiß Essen angeschlossen hätten, wenn RWE finanziell potenter und in der 1. oder 2. Bundesliga spielen würde.

Im Frauenfußball gibt es ja nur 7 Liegen, also viel weniger als im Männerfußball. Auch dieser Umstand hat die Entscheidung des BVB leichter gemacht ganz unten zu starten.

Neu auf schwatzgelb.de: Die Frauenmannschaft des BVB: Ein fragwürdiger Weg nach oben

Hatebreed, Samstag, 22.02.2025, 09:24 (vor 354 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich glaube, dass die Frauen-Bundesliga davon profitieren wird, dass wir dann in naher Zukunft ein Bundesligateam stellen. Ich sehe das Problem eher darin, dass schon wieder Hoffenheim, RB, Leverkusen die Liga unattraktiv machen: Kaum 1000 Zuschauer im Schnitt - wenn man nach Essen blickt: Über 3000 Zuschauer kommen gegen Bayern und Wolfsburg und nicht gegen RB/Leverkusen/Hoffenheim...

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Block 24

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

Rheinlandborusse, DN, Samstag, 22.02.2025, 08:32 (vor 354 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ja der Frauenfußball erlebt einen Wandel. Viele etablierte Mannschaften, die jahrelang den Sport geprägt haben, sind mittlerweile verschwunden oder werden dies über kurz oder lang. Für die Vereine, die davon betroffen sind, ist das nachvollziehbar traurig.

Ich finde jedoch, dass die Vorteile überwiegen. Wenn man ehrlich ist, konnte keine Fußballerin in der Frauen Bundesliga bis vor knapp 10 Jahren ihren Lebensunterhalt davon bestreiten geschweige denn auch in Zukunft davon leben. Durch die großen Klubs steigt die Aufmerksamkeit deutlich. Sponsoren kommen dazu, Spiele finden vor mehr als 677 Zuschauern statt und und und.

Ist das nicht für den Sport und die Frauen eine tolle Entwicklung?

Und es stehen noch so viele Klubs an der Schwelle. Wenn es nicht der BVB ist, dann wäre es eben Bielefeld, Bochum oder eben Blau, die früher oder später den Platz einnehmen.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

Ansager, Samstag, 22.02.2025, 16:00 (vor 354 Tagen) @ Rheinlandborusse

Ich habe nur in der 1. Kreisklasse gespielt, das ist hier bundesweit die neunte Liga. Wir haben mal ein Freundschaftsspiel gegen eine Damenoberligamannschaft, 4. Liga, gemacht und problemlos 6:0 gewonnen, obwohl wir uns in den Zweikämpfen zurückgehalten haben.

Wie will man dieses Niveau entlohnen?

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

John Silver, Berlin, Samstag, 22.02.2025, 16:29 (vor 354 Tagen) @ Ansager

Ich habe nur in der 1. Kreisklasse gespielt, das ist hier bundesweit die neunte Liga. Wir haben mal ein Freundschaftsspiel gegen eine Damenoberligamannschaft, 4. Liga, gemacht und problemlos 6:0 gewonnen, obwohl wir uns in den Zweikämpfen zurückgehalten haben.

Wie will man dieses Niveau entlohnen?

Vor vielen Jahren haben wir mal mit einer Ü30-Mannschaft gegen einen Frauen-Bundesligisten gespielt, der auf einem Nachbarplatz trainierte: eine namhafte Mannschaft, die sich auf ein internationales Spiel vorbereiten wollte, deren (ebenfalls namhafte) Trainerin uns beobachtet hatte und zu dem Schluss gekommen war, dass wir keine Treter und daher ein geeigneter Sparringspartner wären. Es wurde vereinbart, körperlich zurückhaltend zu spielen, keine sliding tackles etc..
So kam es - und zur Halbzeit stand es 4:0 für uns gegen diese Truppe mit Nationalspielerinnen aus mehreren Ländern. Daraufhin brach die Trainerin das Duell recht frustriert ab.
Auch wenn der Frauenfußball seitdem große Fortschritte gemacht hat: deine Frage ist berechtigt. Es ist einfach ein anderer Sport, immer noch. Das ist auch komplett in Ordnung. Aber der Gedanke, die Bezahlung müsse derjenigen männlicher Profis unbedingt angeglichen werden, scheint mir in diesem Bereich falsch.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

Ballschieber007, Dortmund, Samstag, 22.02.2025, 09:00 (vor 354 Tagen) @ Rheinlandborusse

Ja der Frauenfußball erlebt einen Wandel. Viele etablierte Mannschaften, die jahrelang den Sport geprägt haben, sind mittlerweile verschwunden oder werden dies über kurz oder lang. Für die Vereine, die davon betroffen sind, ist das nachvollziehbar traurig.

Ich finde jedoch, dass die Vorteile überwiegen. Wenn man ehrlich ist, konnte keine Fußballerin in der Frauen Bundesliga bis vor knapp 10 Jahren ihren Lebensunterhalt davon bestreiten geschweige denn auch in Zukunft davon leben. Durch die großen Klubs steigt die Aufmerksamkeit deutlich. Sponsoren kommen dazu, Spiele finden vor mehr als 677 Zuschauern statt und und und.

Ist das nicht für den Sport und die Frauen eine tolle Entwicklung?

Und es stehen noch so viele Klubs an der Schwelle. Wenn es nicht der BVB ist, dann wäre es eben Bielefeld, Bochum oder eben Blau, die früher oder später den Platz einnehmen.

Grundsätzlich ist die Entwicklung natürlich positiv, was mich für alle Beteiligten sehr freut.

Mich persönlich holt der Frauenfußball jedoch in keinster Weise ab, egal ob nun auf Vereinsebene oder bei der Nationalmannschaft. Selbst bei Sky wird Frauenfußball inzwischen übertragen! Ich habe dem Ganzen auch mal eine Chance gegeben, an meinem Interesse hat sich jedoch nichts geändert.

Ich vermute, das hängt mit der Zeit zusammen, in der man mit dem Fußball großgeworden ist. Ich bin ein Kind der Bundesliga der 80er, Brehme, Schumacher, Litti, Rummenigge, Förster, … halt eine ganz andere Zeit als heute, sowohl auf als auch neben dem Platz.

Frauenfußball kommt so langsam aus seiner Nische, aber den Stellenwert, den der Männerfußball einnimmt wird er nie erreichen.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

Rheinlandborusse, DN, Samstag, 22.02.2025, 11:40 (vor 354 Tagen) @ Ballschieber007

Mich holt die dritte Liga auch nicht ab. Aber erwische mich dann doch, dass ich immer wieder mal reinschaue auf Magenta, wenn der BVB II spielt.

Und Ähnliches könnte ich mir auch vorstellen, wenn der BVB eine Damen BuLi Mannschaft stellen wird.

Es geht auch gar nicht darum, dass es kurz bis mittelfristig gleichberechtigte Verhältnisse geben wird. Aber zumindest ein bisschen professionelle Bedingungen wären doch schön.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

Garum, Bornum am Harz, Samstag, 22.02.2025, 09:23 (vor 354 Tagen) @ Ballschieber007

Ja der Frauenfußball erlebt einen Wandel. Viele etablierte Mannschaften, die jahrelang den Sport geprägt haben, sind mittlerweile verschwunden oder werden dies über kurz oder lang. Für die Vereine, die davon betroffen sind, ist das nachvollziehbar traurig.

Ich finde jedoch, dass die Vorteile überwiegen. Wenn man ehrlich ist, konnte keine Fußballerin in der Frauen Bundesliga bis vor knapp 10 Jahren ihren Lebensunterhalt davon bestreiten geschweige denn auch in Zukunft davon leben. Durch die großen Klubs steigt die Aufmerksamkeit deutlich. Sponsoren kommen dazu, Spiele finden vor mehr als 677 Zuschauern statt und und und.

Ist das nicht für den Sport und die Frauen eine tolle Entwicklung?

Und es stehen noch so viele Klubs an der Schwelle. Wenn es nicht der BVB ist, dann wäre es eben Bielefeld, Bochum oder eben Blau, die früher oder später den Platz einnehmen.


Grundsätzlich ist die Entwicklung natürlich positiv, was mich für alle Beteiligten sehr freut.

Mich persönlich holt der Frauenfußball jedoch in keinster Weise ab, egal ob nun auf Vereinsebene oder bei der Nationalmannschaft. Selbst bei Sky wird Frauenfußball inzwischen übertragen! Ich habe dem Ganzen auch mal eine Chance gegeben, an meinem Interesse hat sich jedoch nichts geändert.

Ich vermute, das hängt mit der Zeit zusammen, in der man mit dem Fußball großgeworden ist. Ich bin ein Kind der Bundesliga der 80er, Brehme, Schumacher, Litti, Rummenigge, Förster, … halt eine ganz andere Zeit als heute, sowohl auf als auch neben dem Platz.

Frauenfußball kommt so langsam aus seiner Nische, aber den Stellenwert, den der Männerfußball einnimmt wird er nie erreichen.

Ja, der Männerfußball hat da Jahrzehnte Vorsprung. Es wird immer so sein das Frauenfußball
mit dem der Männer gleich gesetzt wird, der Vergleich können die Frauen nicht gewinnen.
Möchten aber trotzdem gerne professionell Fußball spielen.
Ich habe Anfang der 1980 Jahre eine Mädchen A-Jugend trainiert alle 2 Wochen zusammen mit meiner B-Jugend, natürlich waren die Mädchen unterlegen haben aber viel gelernt.
Es wird immer unterschiede geben das sollte man einfach mal akzeptieren.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

Cthulhu, Essen, Samstag, 22.02.2025, 10:15 (vor 354 Tagen) @ Garum

Ja, der Männerfußball hat da Jahrzehnte Vorsprung. Es wird immer so sein das Frauenfußball
mit dem der Männer gleich gesetzt wird, der Vergleich können die Frauen nicht gewinnen.
Möchten aber trotzdem gerne professionell Fußball spielen.
Ich habe Anfang der 1980 Jahre eine Mädchen A-Jugend trainiert alle 2 Wochen zusammen mit meiner B-Jugend, natürlich waren die Mädchen unterlegen haben aber viel gelernt.
Es wird immer unterschiede geben das sollte man einfach mal akzeptieren.

Ich glaube, neben dem Vorsprung den der Männerfußball hat, sorgt er gerade selber für eine Verschärfung des Nischendaseins.

Der Männerfußball füllt den Kalender immer mehr, die Turniere der Nationalmannschaften werden größer, Klub-WM und Europapokale wachsen in die Breite mit mehr und mehr Spielen und im Grunde genommen ist da sowohl für den Frauenfußball als auch für andere Sportarten immer weniger Platz und hier ist ja kein Ende absehbar.

Irgendwann wird es für den Frauenfußball unmöglich, exponierte Plätze für die eigenen Turniere zu bekommen, ab dem eben nicht irgendeine Veranstaltung der Männer stattfindet.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

Sascha, Dortmund, Samstag, 22.02.2025, 12:35 (vor 354 Tagen) @ Cthulhu

Ich glaube ja, dass die Vereine das gar nicht scharf unter dem Aspekt Frauen- und Männerfußball sehen, sondern eher als "Sortimenteserweiterung".

Beim Männerfußball wird man in den Bereichen Sponsoring und TV-Gelder an die Wachstumsgrenzen stoßen und viel mehr Termine für Spiele kann man nicht freimachen. So versucht man, die Verhältnisse im Männerfußball auf den Frauenfußball zu duplizieren und am Ende werden Übertragungsrechte und Sponsoringpakete für beides vergeben. Wenn man das weiter pusht, wird man immer noch mehr Leute finden, die bei einem Frauenfußballspiel BVB gegen Bayern einschalten, als bei einem ECL Spiel von Heidenheim.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

Talentförderer, Dortmund, Samstag, 22.02.2025, 13:01 (vor 354 Tagen) @ Sascha

Und auch bei Titeln. Vielleicht einfacher irgendwann bei den Frauen Titel für den Verein zu holen.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

Hatebreed, Samstag, 22.02.2025, 11:10 (vor 354 Tagen) @ Cthulhu

Der Männerfußball füllt den Kalender immer mehr, die Turniere der Nationalmannschaften werden größer, Klub-WM und Europapokale wachsen in die Breite mit mehr und mehr Spielen und im Grunde genommen ist da sowohl für den Frauenfußball als auch für andere Sportarten immer weniger Platz und hier ist ja kein Ende absehbar.

Aber ein Ende des Interesses ist absehbar. Viele reden doch schon von Übersättigung...

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Block 24

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

bobschulz, MS, Samstag, 22.02.2025, 10:30 (vor 354 Tagen) @ Cthulhu

Ja, der Männerfußball hat da Jahrzehnte Vorsprung. Es wird immer so sein das Frauenfußball
mit dem der Männer gleich gesetzt wird, der Vergleich können die Frauen nicht gewinnen.
Möchten aber trotzdem gerne professionell Fußball spielen.
Ich habe Anfang der 1980 Jahre eine Mädchen A-Jugend trainiert alle 2 Wochen zusammen mit meiner B-Jugend, natürlich waren die Mädchen unterlegen haben aber viel gelernt.
Es wird immer unterschiede geben das sollte man einfach mal akzeptieren.


Ich glaube, neben dem Vorsprung den der Männerfußball hat, sorgt er gerade selber für eine Verschärfung des Nischendaseins.

Der Männerfußball füllt den Kalender immer mehr, die Turniere der Nationalmannschaften werden größer, Klub-WM und Europapokale wachsen in die Breite mit mehr und mehr Spielen und im Grunde genommen ist da sowohl für den Frauenfußball als auch für andere Sportarten immer weniger Platz und hier ist ja kein Ende absehbar.

Irgendwann wird es für den Frauenfußball unmöglich, exponierte Plätze für die eigenen Turniere zu bekommen, ab dem eben nicht irgendeine Veranstaltung der Männer stattfindet.

Eventuell wenden sich aber auch irgendwann mal Leute vom Herrenfußball der Professionellen ab, da dieses Rad überdreht wird. Und wie der La Liga Präsi zur Klub-WM sagte: was soll ich Geld dafür ausgeben, dass diejenigen die schon 3 Ferrari in der Garage haben, sich noch einen Bugatti dazu stellen können?
Und dann könnte professionalisierter aber nicht vollends verhurter Frauenfußball diese Leute eventuell ansprechen? Leider wird es nicht dazu kommen, aber eigentlich hat der (männliche) Profi-Fußball schon längst Desinteresse verdient, denn nur durch unser Interesse verdienen ALLE Beteiligten so viel.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

Cthulhu, Essen, Samstag, 22.02.2025, 11:22 (vor 354 Tagen) @ bobschulz

Eventuell wenden sich aber auch irgendwann mal Leute vom Herrenfußball der Professionellen ab, da dieses Rad überdreht wird. Und wie der La Liga Präsi zur Klub-WM sagte: was soll ich Geld dafür ausgeben, dass diejenigen die schon 3 Ferrari in der Garage haben, sich noch einen Bugatti dazu stellen können?
Und dann könnte professionalisierter aber nicht vollends verhurter Frauenfußball diese Leute eventuell ansprechen? Leider wird es nicht dazu kommen, aber eigentlich hat der (männliche) Profi-Fußball schon längst Desinteresse verdient, denn nur durch unser Interesse verdienen ALLE Beteiligten so viel.

Tja, aber seit wie viel Jahren reden wir darüber, dass das Rad überdreht ist? Ich habe das Gefühl, dass ist eher etwas, was man sich selbst erzählt, weil der Status quo nervt, aber zukünftige Generationen wachsen ja quasi damit auf, dass Fußball omnipräsent ist.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

Garum, Bornum am Harz, Samstag, 22.02.2025, 10:26 (vor 354 Tagen) @ Cthulhu

Ja, der Männerfußball hat da Jahrzehnte Vorsprung. Es wird immer so sein das Frauenfußball
mit dem der Männer gleich gesetzt wird, der Vergleich können die Frauen nicht gewinnen.
Möchten aber trotzdem gerne professionell Fußball spielen.
Ich habe Anfang der 1980 Jahre eine Mädchen A-Jugend trainiert alle 2 Wochen zusammen mit meiner B-Jugend, natürlich waren die Mädchen unterlegen haben aber viel gelernt.
Es wird immer unterschiede geben das sollte man einfach mal akzeptieren.


Ich glaube, neben dem Vorsprung den der Männerfußball hat, sorgt er gerade selber für eine Verschärfung des Nischendaseins.

Der Männerfußball füllt den Kalender immer mehr, die Turniere der Nationalmannschaften werden größer, Klub-WM und Europapokale wachsen in die Breite mit mehr und mehr Spielen und im Grunde genommen ist da sowohl für den Frauenfußball als auch für andere Sportarten immer weniger Platz und hier ist ja kein Ende absehbar.

Irgendwann wird es für den Frauenfußball unmöglich, exponierte Plätze für die eigenen Turniere zu bekommen, ab dem eben nicht irgendeine Veranstaltung der Männer stattfindet.

Auch das kann man nicht außer acht lassen.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

spielbeobachtung, Ort, Samstag, 22.02.2025, 08:57 (vor 354 Tagen) @ Rheinlandborusse

Ja der Frauenfußball erlebt einen Wandel. Viele etablierte Mannschaften, die jahrelang den Sport geprägt haben, sind mittlerweile verschwunden oder werden dies über kurz oder lang. Für die Vereine, die davon betroffen sind, ist das nachvollziehbar traurig.

Ich finde jedoch, dass die Vorteile überwiegen. Wenn man ehrlich ist, konnte keine Fußballerin in der Frauen Bundesliga bis vor knapp 10 Jahren ihren Lebensunterhalt davon bestreiten geschweige denn auch in Zukunft davon leben. Durch die großen Klubs steigt die Aufmerksamkeit deutlich. Sponsoren kommen dazu, Spiele finden vor mehr als 677 Zuschauern statt und und und.

Ist das nicht für den Sport und die Frauen eine tolle Entwicklung?

Und es stehen noch so viele Klubs an der Schwelle. Wenn es nicht der BVB ist, dann wäre es eben Bielefeld, Bochum oder eben Blau, die früher oder später den Platz einnehmen.

Gerade für SGS Essen ist das aber sehr traurig, die haben über Jahre hinweg sehr gute Arbeit abgeliefert und werden in 2-3 Jahren in die zweite Liga absteigen müssen.
Die haben ja nicht nur eine Mannschaft in der 1.Bundesliga , sondern sind im Nachwuchsbereich top in den höchsten Spielkassen. Immer mindestens auf Augenhöhen mit Gladbach, 1.FC Köln und Bayer Leverkusen., von der D-Jugend bis zu U19- Juniorinnen.

Wenn der BVb irgendwann mal wieder in finanzielle Schwierigkeiten kommen sollte, wäre der Frauenfussaball
das erste Opfer, siehe MSV Duisburg

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

Rheinlandborusse, DN, Samstag, 22.02.2025, 11:43 (vor 354 Tagen) @ spielbeobachtung

Wir hängen uns gerade sehr an Essen auf. Wo war oder ist denn der Aufschrei, als Teams wie Brauweiler, Bad Neuenahr oder jetzt Turbine Potsdam aus der ersten Liga verschwunden sind. Am Ende dürften diese Teams in der zweiten Liga oder Regionalliga spielen unter ähnlichen Bedingungen wie heute. Weil am Ende auch diese Ligen profitieren würden von einer starken Frauen-Bundesliga.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

DerInDerInderin, Samstag, 22.02.2025, 22:22 (vor 354 Tagen) @ Rheinlandborusse

Der Aufschrei war schlichtweg nicht vorhanden, weil ein Großer wie wir da nicht involviert waren. Für die klassischen Frauen-Fußballvereine läuft das ganze seit geraumer Zeit in die falsche Richtung.

Der nächste wird der FSV Gütersloh sein. Von dem sind zu dieser Saison z. B. 4 Spielerinnen zu uns gewechselt. 3 aus dem Kader der 2. Bundesliga, dazu eine aus der U17 Mannschaft. Im Jahr davor war es auch schon ähnlich. Einmal hat der Verein es schon "überlebt" als Arminia Bielefeld meinte groß in den Frauen-Fußball einsteigen zu wollen und Spielerinnen abgeworben hat. Dann kam da aber der ein oder andere Abstieg der Herren dazwischen, so dass man im Frauen-Fußball nicht mehr ganz so engagiert unterwegs war.

Perspektivisch wollte der FSV Gütersloh mit dem FC Gütersloh fusionieren, aber das scheiterte vor ein paar Tagen an 40.000 Euro Schulden, die der FC Gütersloh anscheinend rechtlich nicht übernehme konnte. Sponsoren wie Tönnies oder Hagedorn konnten oder wollten nicht mit zusätzlichem Geld aushelfen, so dass man jetzt eine Crowdfunding Aktion ins Leben gerufen hat, um zum einen die 40.000 Euro, aber dazu noch weitere 40.000 Euro für die Sicherstellung der nächsten Saison einzuholen. Wenn das nicht bis Ende April nicht gelingt, dann droht dem gesamten Verein inkl. seiner guten Jugendarbeit das komplette Aus (mittlerweile hat man das Wording geändert, aber es bleibt in der Richtung).

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

spielbeobachtung, Ort, Samstag, 22.02.2025, 12:27 (vor 354 Tagen) @ Rheinlandborusse

Wir hängen uns gerade sehr an Essen auf. Wo war oder ist denn der Aufschrei, als Teams wie Brauweiler, Bad Neuenahr oder jetzt Turbine Potsdam aus der ersten Liga verschwunden sind. Am Ende dürften diese Teams in der zweiten Liga oder Regionalliga spielen unter ähnlichen Bedingungen wie heute. Weil am Ende auch diese Ligen profitieren würden von einer starken Frauen-Bundesliga.

Das liegt eben an dem Wechsel eines Bundesligatrainers zu einem Dritt-/Viertligisten.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

simie, Krefeld, Samstag, 22.02.2025, 13:01 (vor 354 Tagen) @ spielbeobachtung


Das liegt eben an dem Wechsel eines Bundesligatrainers zu einem Dritt-/Viertligisten.

Dieser Viertligist hat aber nun einmal das klare Ziel Bundesliga. Da war es doch zu erwarten, dass früher oder später ein solcher Wechsel auf der Trainerposition kommen würde.
Genau so, wie es bei den Soielerinnen eine ziemlich starke Fluktuation gab und wohl auch noch geben wird.

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

Hatebreed, Samstag, 22.02.2025, 11:11 (vor 354 Tagen) @ spielbeobachtung

Gerade für SGS Essen ist das aber sehr traurig, die haben über Jahre hinweg sehr gute Arbeit abgeliefert und werden in 2-3 Jahren in die zweite Liga absteigen müssen.

Sagt wer?

Das Gegenteil ist doch der Fall: Will man die Liga nicht vergrößern?

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Block 24

Soll Frauenfußball auf ewig im Dornröschenschlaf bleiben?

spielbeobachtung, Ort, Samstag, 22.02.2025, 11:26 (vor 354 Tagen) @ Hatebreed

Gerade für SGS Essen ist das aber sehr traurig, die haben über Jahre hinweg sehr gute Arbeit abgeliefert und werden in 2-3 Jahren in die zweite Liga absteigen müssen.


Sagt wer?

Das Gegenteil ist doch der Fall: Will man die Liga nicht vergrößern?

Aus der zweiten Liga wollen HSV, Gladbach und Union Berlin nach oben, dann kommen aus den Regionalligen noch VFB Stuttgart, Mainz 05

Frauenmannschaft des BVB: abschaffen

Hömmatiker, Westfalen, Samstag, 22.02.2025, 07:53 (vor 354 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Auch wenn es viele hier verklären: der BVB ist das Hoppenheim des Frauenfußballs.

Die Abteilung Frauenfußball bei uns steht für alles, gegen das wir jahrelang gekämpft haben.

Frauenmannschaft des BVB: abschaffen

Talentförderer, Dortmund, Samstag, 22.02.2025, 14:17 (vor 354 Tagen) @ Hömmatiker

Dann sind ja fast alle Frauen Mannschaften, die auch bekannte Männerteams haben, die Hoppenheims des Frauenfußballs. Super Logik.

Frauenmannschaft des BVB: abschaffen

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Samstag, 22.02.2025, 09:26 (vor 354 Tagen) @ Hömmatiker

Auch wenn es viele hier verklären: der BVB ist das Hoppenheim des Frauenfußballs.

Aha, wir haben also einen almächtigen Mäzen, der mit seinem Geld die Frauenmannschaft über die Verhältnisse unterstützt?

Dir ist also der Leipziger Weg der Frankfurter lieber?

Die Abteilung Frauenfußball bei uns steht für alles, gegen das wir jahrelang gekämpft haben.

Mmh, wenn du das einer Abteilung vorwerfen willst, wäre da nicht die Integrationssport-Abteilung nicht richtiger? Das war früher ein eigenständiger Verein, der beim BVB aufgenommen wurde (allerdings aus eigenen Antrieb und nicht vom BVB)?

Man kann den Sinn einer Frauen-Fußball-Abteilung in Frage stellen und ein Weg dort ist immer durch den Vorteil BVB unterstützt, aber hier wurde ein Wunsch der Mitglieder umgesetzt und zwar 1 zu 1. Und nicht als Spielball von einem Mäzen, wie du das dem BVB vorwirft.

Gruß

CHS

Frauenmannschaft des BVB: abschaffen

Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Samstag, 22.02.2025, 08:40 (vor 354 Tagen) @ Hömmatiker

Auch wenn es viele hier verklären: der BVB ist das Hoppenheim des Frauenfußballs.

Die Abteilung Frauenfußball bei uns steht für alles, gegen das wir jahrelang gekämpft haben.

Ach, uns fehlen also auch die Vereinsstrukturen? Es gab jahrelang den Wunsch vieler Mitglieder, dass das Thema Frauenfußball auf die Agenda kommt. Man kann sich den Vorwurf machen, das man zu spät eingestiegen ist und es jetzt keinen sauberen Weg mehr gibt.

Den Vergleich mit Hoffenheim fehlen ansonsten entscheidende Punkte.

Frauenmannschaft des BVB: abschaffen

simie, Krefeld, Samstag, 22.02.2025, 09:02 (vor 354 Tagen) @ Ollis


Ach, uns fehlen also auch die Vereinsstrukturen? Es gab jahrelang den Wunsch vieler Mitglieder, dass das Thema Frauenfußball auf die Agenda kommt. Man kann sich den Vorwurf machen, das man zu spät eingestiegen ist und es jetzt keinen sauberen Weg mehr gibt.

Wobei man ja sogar den klassischen, "sauberen" Weg geht und in den Niederungen angefangen hat.
Dass man da natürlich aufgrund der vorhandenen Strukturen im Verein und der Anziehungskraft des Vereines Vorteile hat kann man dem BVB ja kaum vorwerfen.
Und dass man, einhergehend mit höheren Ligen, dann auch eine zunehmnde Professionalisierung anstrebt ist doch eine logische und normale Entwicklung.
Und das sowohl bezüglich der Infrastruktur (Trainingsgelände) aber natürlich auch dem Personal. Und beides ist doch nichts verwerfliches.
Im Gegenteil. Würde man es nicht machen, wäre es weitaus fragwürdiger.
Dass es jetzt direkt ein so etablierter Bundesligatrainer ist, war dann vielleicht nicht direkt zu erwarten. Ist aber dann wohl auch der persönlichen Situation des Trainers geschuldet. Dieser hat jetzt zum Ende seiner Karriere noch einmal die Chance gesehen, etwas anderes zu machen. Der BVB hat einen Trainer gesucht, der die oberen Ligen, die man nun erreichen wird, kennt. Es passte also.
Ich verstehe ehrlich gesagt die negative Kritik, die hier so manche äußern, nicht wirklich.

Neu auf schwatzgelb.de: Die Frauenmannschaft des BVB: Ein fragwürdiger Weg nach oben

DieRoteKarteZahlIch, UK, Freitag, 21.02.2025, 23:38 (vor 355 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Das Problem ist das man beim BVB viel zu spät eingestiegen ist. Abgesehen davon finde ich den eingeschlagenen Weg gut. Ich finde das der BVB gar hilft, wenn auch verspätet, dem Frauenfußball die notwendige Aufmerksamkeit zu verleihen (gerade in unteren Liegen).

Neu auf schwatzgelb.de: Die Frauenmannschaft des BVB: Ein fragwürdiger Weg nach oben

Garum, Bornum am Harz, Samstag, 22.02.2025, 08:12 (vor 354 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

Das Problem ist das man beim BVB viel zu spät eingestiegen ist. Abgesehen davon finde ich den eingeschlagenen Weg gut. Ich finde das der BVB gar hilft, wenn auch verspätet, dem Frauenfußball die notwendige Aufmerksamkeit zu verleihen (gerade in unteren Liegen).

Ja, im großen und ganzen richtig. Ich hätte aber parallel dazu 2 E-Jugend-Mädchen mit Aufgebaut
und jedes Jahr eine Neue für die die altersmäßig höher geht. So würden man den Frauenfußball schon frühfördern und vielleicht reicht es dann in ein paar Jahren für die ein oder andere Spielerin für die oberen Ligen.

Neu auf schwatzgelb.de: Die Frauenmannschaft des BVB: Ein fragwürdiger Weg nach oben

stfn84, Köln, Freitag, 21.02.2025, 20:12 (vor 355 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Soweit ich mich erinnere hat der BVB den Frauenfußball auch als ambitioniertes Team geplant. Ich bin mir nicht sicher ob das nicht sogar explizit gewünscht war. Ich würde aber davon ausgehen.

Natürlich kann man das subjektiv dann blöd finden. Aber ich würde mal ganz stark annehmen, dass der Mob toben würde, wenn der BVB nur wenig Geld in die Abteilung Frauenfußball stecken würde und man jahrelang in den Niederungen verweilte.

Wenn man es nun kritikwürdig findet, dass Borussia Spielerinnen und Trainer abwirbt, hätte die Kritik zu Beginn des Engagements erwartet. Daran erinnere ich mich jedoch nicht.

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Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 21.02.2025, 20:48 (vor 355 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von Schnippelbohne, Freitag, 21.02.2025, 21:05

Soweit ich mich erinnere hat der BVB den Frauenfußball auch als ambitioniertes Team geplant. Ich bin mir nicht sicher ob das nicht sogar explizit gewünscht war. Ich würde aber davon ausgehen.

Natürlich kann man das subjektiv dann blöd finden. Aber ich würde mal ganz stark annehmen, dass der Mob toben würde, wenn der BVB nur wenig Geld in die Abteilung Frauenfußball stecken würde und man jahrelang in den Niederungen verweilte.

Wenn man es nun kritikwürdig findet, dass Borussia Spielerinnen und Trainer abwirbt, hätte die Kritik zu Beginn des Engagements erwartet. Daran erinnere ich mich jedoch nicht.

Richtig. Die Umfrage bei den Mitgliedern sah ja folgende Optionen vor, wenn ich mich recht erinnere:

- Zusammenschluss mit einem erfolgreichen Damenteam, also Einstieg direkt oben (so wie Frankfurt es gemacht hat)
- Damenabteilung selbst gründen, unten anfangen und eher als Hobbymannschaft führen
- Damenabteilung selbst gründen, unten anfangen, aber mit der Ambition, aufzusteigen und langfristig hochklassig zu spielen.

Und wenn ich mich recht entsinne, hatten die Mitglieder seinerzeit für Option 3 gestimmt, also für den eigenen Weg von ganz unten, aber eben mit dem sportlichen Ziel Bundesliga. Damit kommen früher oder auch später Neuzugänge, die durch die Zugkraft des BVB angelockt werden und die Konkurrenz durch ihren Abgang ggf. schwächen. Im ersten Jahr hatte man mit der 30km-Regel ja sogar extra den Daumen drauf. Aber wenn das Ziel Bundesliga ist, muss man gute Leute, die kommen wollen, jetzt auch nicht mehr wegschicken.

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stfn84, Köln, Freitag, 21.02.2025, 22:06 (vor 355 Tagen) @ Schnippelbohne

Es ist für mich die logische Konsequenz.

Man kann mE schlecht bemängeln, dass der BVB seine Strahlkraft für die Förderung des Frauenfußballs einsetzt indem er diesem bei uns eine größere Bühne bietet als zB die SGS Essen je bieten könnte. Außer man bemängelt den Frauenfußball bei Borussia per se.

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spielbeobachtung, Ort, Samstag, 22.02.2025, 07:21 (vor 354 Tagen) @ stfn84

Es ist für mich die logische Konsequenz..

Man kann mE schlecht bemängeln, dass der BVB seine Strahlkraft für die Förderung des Frauenfußballs einsetzt indem er diesem bei uns eine größere Bühne bietet als zB die SGS Essen je bieten könnte. Außer man bemängelt den Frauenfußball bei Borussia per se.

Mal abwarten, wann der BVB erstmals in einem DFB-Pokal-Finale der Frauen stehen wird.
Und den Spielerinnen , die jetzt zum BVB wechseln sollte klar sein, dass sie spätestens in zwei Jahren aussortiert werden.

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stfn84, Köln, Samstag, 22.02.2025, 07:47 (vor 354 Tagen) @ spielbeobachtung

Die Kernfrage bei Allem sollte doch sein:
Was ist die Alternative?

Natürlich reicht es nicht, dass man Frauen aus Dortmund aufzeigt man könne auch mal gegen den Ball treten und mit diesen Spielerinnen von der Kreisliga bis zur Bundesliga im Jubelrausch durchzumarschieren.

Diese Vergleiche mit RedBull sind doch lächerlich. Borussia Dortmund unterhält keine Frauenmannschaft um den Umsatz zu steigern.

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Sascha, Dortmund, Samstag, 22.02.2025, 12:42 (vor 354 Tagen) @ stfn84

Die Kernfrage bei Allem sollte doch sein:
Was ist die Alternative?

Natürlich reicht es nicht, dass man Frauen aus Dortmund aufzeigt man könne auch mal gegen den Ball treten und mit diesen Spielerinnen von der Kreisliga bis zur Bundesliga im Jubelrausch durchzumarschieren.

Diese Vergleiche mit RedBull sind doch lächerlich. Borussia Dortmund unterhält keine Frauenmannschaft um den Umsatz zu steigern.

Natürlich ist das langfristig das Ziel. Wenn eine Frauenmannschaft lang genug in der ersten Bundesliga spielt und vielleicht sogar in der Champions-League spielt, wird auch das für Trikotumsätze und Sponsoringverträge sorgen. Und bei den TV-Einnahmen wird da auch noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein, so lange da noch nicht alle Erstligisten des Männerfußballs vertreten sein.

Warum wollen denn auf einmal alle eine Frauenfußballmannschaft nach oben bringen? Weil sie auf einmal alle ein Herz dafür entdeckt haben? Oder weil sie gesehen haben, dass es auch dort möglich ist, Spiele vor etlichen zehntausend Fans auszutragen und deshalb dort noch viel Vermarktungspotenzial steckt.

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stfn84, Köln, Samstag, 22.02.2025, 18:45 (vor 354 Tagen) @ Sascha

Die Initiative kam meines Wissens aus der Fanszene/dem Umfeld des BVB. War sg da nicht auch dabei?

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Sascha, Dortmund, Samstag, 22.02.2025, 22:40 (vor 354 Tagen) @ stfn84

Die Initiative kam meines Wissens aus der Fanszene/dem Umfeld des BVB. War sg da nicht auch dabei?

Weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Muss aber auch zugeben, dass das nicht wirklich mein Thema ist, weil mich das eher nicht interessiert. Aber dass der Frauenfußball Umsatz bringen soll, zeigt sich doch schon an der Eingliederung in die KgaA. Spätestens in der ersten Bundesliga wird das auch zu einem Kostenfaktor, den man den Aktionären erklären muss. Die werden eher weniger Verständnis für die freiwillige Übernahme eines "Geschäftszweiges" haben, wenn es das Unternehmensergebnis perspektivisch dauerhaft belastet.

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Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 23.02.2025, 08:18 (vor 353 Tagen) @ Sascha

Die Initiative kam meines Wissens aus der Fanszene/dem Umfeld des BVB. War sg da nicht auch dabei?


Weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Muss aber auch zugeben, dass das nicht wirklich mein Thema ist, weil mich das eher nicht interessiert. Aber dass der Frauenfußball Umsatz bringen soll, zeigt sich doch schon an der Eingliederung in die KgaA. Spätestens in der ersten Bundesliga wird das auch zu einem Kostenfaktor, den man den Aktionären erklären muss. Die werden eher weniger Verständnis für die freiwillige Übernahme eines "Geschäftszweiges" haben, wenn es das Unternehmensergebnis perspektivisch dauerhaft belastet.

Bis die BVB-Frauen in der 1. Liga ist wird es wohl noch dauern. Schon in dieser Liga könnte es knapp werden.

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stfn84, Köln, Sonntag, 23.02.2025, 08:01 (vor 353 Tagen) @ Sascha

Es ist aber doch wichtig die Historie aufzuzeigen.
Der BVB agiert hier doch nicht um seine Marke zu stärken oder mit Frauenfußball Geld zu verdienen. Bayern hat 23/24 mit Frauenfußball weniger als 4 Mio Euro umgesetzt…

Jetzt wird ein Trainer verpflichtet, dessen Vertrag anderswo ausgelaufen ist und man kritisiert das Vorgehen. Und man setzt den BVB auf eine Stufe mit RedBull und Hoffenheim. Das ist doch faktenfrei und ziemlich unfair.

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Sascha, Dortmund, Sonntag, 23.02.2025, 08:29 (vor 353 Tagen) @ stfn84

Es ist aber doch wichtig die Historie aufzuzeigen.
Der BVB agiert hier doch nicht um seine Marke zu stärken oder mit Frauenfußball Geld zu verdienen. Bayern hat 23/24 mit Frauenfußball weniger als 4 Mio Euro umgesetzt…


Es wäre nie über die KgaA umgesetzt worden, wenn man sich dort nicht langfristig so etwas erwartet hätte. Und deshalb streben jetzt ja auch alle Profi-Herrenvereine da hin.

Jetzt wird ein Trainer verpflichtet, dessen Vertrag anderswo ausgelaufen ist und man kritisiert das Vorgehen. Und man setzt den BVB auf eine Stufe mit RedBull und Hoffenheim. Das ist doch faktenfrei und ziemlich unfair.

Im Nachhinein wäre es für mich sogar ok gewesen, wie RB eine Lizenz aus der zweiten, oder dritten Liga zu kaufen. Bei diesem niedrigen Grad an Professionalisierung ist es aufgrund der Voraussetzungen bei einem Profiverein fast zwangsläufig, dass man in der ersten Liga landet und dort einen anderen verdrängt. Dagegen müsste man schon ganz massiv anarbeiten. Dieses "von ganz unten anfangen" war ja eher so ein feel good Dingen für uns

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stfn84, Köln, Sonntag, 23.02.2025, 08:58 (vor 353 Tagen) @ Sascha

Es ist aber doch wichtig die Historie aufzuzeigen.
Der BVB agiert hier doch nicht um seine Marke zu stärken oder mit Frauenfußball Geld zu verdienen. Bayern hat 23/24 mit Frauenfußball weniger als 4 Mio Euro umgesetzt…

Es wäre nie über die KgaA umgesetzt worden, wenn man sich dort nicht langfristig so etwas erwartet hätte. Und deshalb streben jetzt ja auch alle Profi-Herrenvereine da hin.

Es wäre ja nun auch nicht verwerflich, dass der BVB damit auch nicht nur Verlust macht. Es bleibt aber dabei, dass der BVB das damals meines Wissens vor allem aufgrund des „Drucks“ von Außen startete und nicht um mehr Damen-Trikots zu verschachern.

Jetzt wird ein Trainer verpflichtet, dessen Vertrag anderswo ausgelaufen ist und man kritisiert das Vorgehen. Und man setzt den BVB auf eine Stufe mit RedBull und Hoffenheim. Das ist doch faktenfrei und ziemlich unfair.


Im Nachhinein wäre es für mich sogar ok gewesen, wie RB eine Lizenz aus der zweiten, oder dritten Liga zu kaufen. Bei diesem niedrigen Grad an Professionalisierung ist es aufgrund der Voraussetzungen bei einem Profiverein fast zwangsläufig, dass man in der ersten Liga landet und dort einen anderen verdrängt. Dagegen müsste man schon ganz massiv anarbeiten. Dieses "von ganz unten anfangen" war ja eher so ein feel good Dingen für uns

Dann wirst Du aber ja auch kein Problem damit haben, dass ein vertragsloser Trainer zum BVB wechselt oder wir zig Tausend Euro für eine Spielerin rauspusten.

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Sascha, Dortmund, Sonntag, 23.02.2025, 10:17 (vor 353 Tagen) @ stfn84

Es ist aber doch wichtig die Historie aufzuzeigen.
Der BVB agiert hier doch nicht um seine Marke zu stärken oder mit Frauenfußball Geld zu verdienen. Bayern hat 23/24 mit Frauenfußball weniger als 4 Mio Euro umgesetzt…

Es wäre nie über die KgaA umgesetzt worden, wenn man sich dort nicht langfristig so etwas erwartet hätte. Und deshalb streben jetzt ja auch alle Profi-Herrenvereine da hin.


Es wäre ja nun auch nicht verwerflich, dass der BVB damit auch nicht nur Verlust macht. Es bleibt aber dabei, dass der BVB das damals meines Wissens vor allem aufgrund des „Drucks“ von Außen startete und nicht um mehr Damen-Trikots zu verschachern.

Jetzt wird ein Trainer verpflichtet, dessen Vertrag anderswo ausgelaufen ist und man kritisiert das Vorgehen. Und man setzt den BVB auf eine Stufe mit RedBull und Hoffenheim. Das ist doch faktenfrei und ziemlich unfair.


Im Nachhinein wäre es für mich sogar ok gewesen, wie RB eine Lizenz aus der zweiten, oder dritten Liga zu kaufen. Bei diesem niedrigen Grad an Professionalisierung ist es aufgrund der Voraussetzungen bei einem Profiverein fast zwangsläufig, dass man in der ersten Liga landet und dort einen anderen verdrängt. Dagegen müsste man schon ganz massiv anarbeiten. Dieses "von ganz unten anfangen" war ja eher so ein feel good Dingen für uns


Dann wirst Du aber ja auch kein Problem damit haben, dass ein vertragsloser Trainer zum BVB wechselt oder wir zig Tausend Euro für eine Spielerin rauspusten.

Ich habe wo geschrieben, dass ich ein Problem damit habe? Dafür interessiert mich das Thema auch einfach viel zu wenig. Mein "Borussiakosmos" besteht fast ausschließlich aus Bundesligafußball und "Vereinspolitik". Das soll jetzt nicht abwertend gegenüber den anderen Sportbereichen sein, aber da sollen sich die Leute einen Kopf drum machen, die sich da tiefer für interessieren. Hat übrigens auch nichts mit Männer und Frauen zu tun - schon bei den Amas registriere ich die Ergebnisse eher am Rande.

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bobschulz, MS, Samstag, 22.02.2025, 09:02 (vor 354 Tagen) @ stfn84

Die Kernfrage bei Allem sollte doch sein:
Was ist die Alternative?

Natürlich reicht es nicht, dass man Frauen aus Dortmund aufzeigt man könne auch mal gegen den Ball treten und mit diesen Spielerinnen von der Kreisliga bis zur Bundesliga im Jubelrausch durchzumarschieren.

Diese Vergleiche mit RedBull sind doch lächerlich. Borussia Dortmund unterhält keine Frauenmannschaft um den Umsatz zu steigern.

Wichtig fände ich, jetzt auch richtige Kinder/Jugendmannschaften bei den Mädchen aufzubauen, also unterhalb der existierenden U17. Es wird einige Mädchen aus Dortmund gegeben haben, die bei Ambitionen höherklassig zu spielen doch große Strecken zurücklegen mussten. Ob das jetzt Essen oder Gütersloh (Lena Magull) waren, (Berghofen hatte mMn nie die Möglichkeit aufgrund mangelnder Platzgegebenheiten), es wäre doch wünschenswert, dass in DO ambitioniert Frauen- und Juniorinnenfußball gespielt wird. Natürlich werden nicht sofort Spielerinnen für oben dabei "herauskommen", aber ohne Jugend fände ich den Ansatz nicht vollständig.

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CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Samstag, 22.02.2025, 09:19 (vor 354 Tagen) @ bobschulz

Wichtig fände ich, jetzt auch richtige Kinder/Jugendmannschaften bei den Mädchen aufzubauen, also unterhalb der existierenden U17. Es wird einige Mädchen aus Dortmund gegeben haben, die bei Ambitionen höherklassig zu spielen doch große Strecken zurücklegen mussten. Ob das jetzt Essen oder Gütersloh (Lena Magull) waren, (Berghofen hatte mMn nie die Möglichkeit aufgrund mangelnder Platzgegebenheiten), es wäre doch wünschenswert, dass in DO ambitioniert Frauen- und Juniorinnenfußball gespielt wird. Natürlich werden nicht sofort Spielerinnen für oben dabei "herauskommen", aber ohne Jugend fände ich den Ansatz nicht vollständig.

Aktuell gehen wirklich nur drei Frauen-Mannschaften, solange das Trainingsgelände II nicht fertig ist. Danach kann man bestimmt mehr machen. Das man mehr plant, sieht man doch an die neu geschaffene Position des Nachwuchskoordinator.

Gruß

CHS

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Garum, Bornum am Harz, Samstag, 22.02.2025, 09:25 (vor 354 Tagen) @ CHS

Wichtig fände ich, jetzt auch richtige Kinder/Jugendmannschaften bei den Mädchen aufzubauen, also unterhalb der existierenden U17. Es wird einige Mädchen aus Dortmund gegeben haben, die bei Ambitionen höherklassig zu spielen doch große Strecken zurücklegen mussten. Ob das jetzt Essen oder Gütersloh (Lena Magull) waren, (Berghofen hatte mMn nie die Möglichkeit aufgrund mangelnder Platzgegebenheiten), es wäre doch wünschenswert, dass in DO ambitioniert Frauen- und Juniorinnenfußball gespielt wird. Natürlich werden nicht sofort Spielerinnen für oben dabei "herauskommen", aber ohne Jugend fände ich den Ansatz nicht vollständig.


Aktuell gehen wirklich nur drei Frauen-Mannschaften, solange das Trainingsgelände II nicht fertig ist. Danach kann man bestimmt mehr machen. Das man mehr plant, sieht man doch an die neu geschaffene Position des Nachwuchskoordinator.

Gruß

CHS

Also scheitert es im Moment am Platzmangel? Wann ist Trainingsgelände II den fertig?

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CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Samstag, 22.02.2025, 09:32 (vor 354 Tagen) @ Garum

Also scheitert es im Moment am Platzmangel? Wann ist Trainingsgelände II den fertig?

Das Trainingsgelände I ist voll mit den Profis, der U23 und den ganzen Jugendmannschaften. Deswegen müssen die Frauen (und wohl auch die Mädchen) im Rabenloh trainieren. Solange man nur paar Mal in der Woche trainiert, dürfte das kein Problem sein.

Das Trainingsgelände II wird bestimmt noch länger dauern. Man hat jetzt erst einmal das Grundstück gekauft. Es müssen nun die Gebäude dort abgerissen und das Gelände bebaut werden.

Und wichtiger für den BVB dürften die Handballdamen sein. Wenn die nicht bald eine Halle haben, heißt es Zwangsabstieg, da die Halle Wellinghofen nicht angepasst werden kann, die Körnighalle halt durch die Leichtathletik belegt ist, die Westfalenhalle zu teuer ist und die neue Halle am U min. noch 5 Jahre dauern wird. Aktuell versucht man eine Übergangshalle zu erstellen, aber da gibt es noch Probleme zwischen der Stadt und dem BVB.

Es wird sich meiner Meinung nach in den nächsten zwei Jahren nichts an der Mannschaftsstärke des Frauenfußball ändern.

Gruß

CHS

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Garum, Bornum am Harz, Samstag, 22.02.2025, 09:38 (vor 354 Tagen) @ CHS

Also scheitert es im Moment am Platzmangel? Wann ist Trainingsgelände II den fertig?


Das Trainingsgelände I ist voll mit den Profis, der U23 und den ganzen Jugendmannschaften. Deswegen müssen die Frauen (und wohl auch die Mädchen) im Rabenloh trainieren. Solange man nur paar Mal in der Woche trainiert, dürfte das kein Problem sein.

Das Trainingsgelände II wird bestimmt noch länger dauern. Man hat jetzt erst einmal das Grundstück gekauft. Es müssen nun die Gebäude dort abgerissen und das Gelände bebaut werden.

Und wichtiger für den BVB dürften die Handballdamen sein. Wenn die nicht bald eine Halle haben, heißt es Zwangsabstieg, da die Halle Wellinghofen nicht angepasst werden kann, die Körnighalle halt durch die Leichtathletik belegt ist, die Westfalenhalle zu teuer ist und die neue Halle am U min. noch 5 Jahre dauern wird. Aktuell versucht man eine Übergangshalle zu erstellen, aber da gibt es noch Probleme zwischen der Stadt und dem BVB.

Es wird sich meiner Meinung nach in den nächsten zwei Jahren nichts an der Mannschaftsstärke des Frauenfußball ändern.

Gruß

CHS

Danke.

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bobschulz, MS, Samstag, 22.02.2025, 10:34 (vor 354 Tagen) @ Garum

Also scheitert es im Moment am Platzmangel? Wann ist Trainingsgelände II den fertig?


Das Trainingsgelände I ist voll mit den Profis, der U23 und den ganzen Jugendmannschaften. Deswegen müssen die Frauen (und wohl auch die Mädchen) im Rabenloh trainieren. Solange man nur paar Mal in der Woche trainiert, dürfte das kein Problem sein.

Das Trainingsgelände II wird bestimmt noch länger dauern. Man hat jetzt erst einmal das Grundstück gekauft. Es müssen nun die Gebäude dort abgerissen und das Gelände bebaut werden.

Und wichtiger für den BVB dürften die Handballdamen sein. Wenn die nicht bald eine Halle haben, heißt es Zwangsabstieg, da die Halle Wellinghofen nicht angepasst werden kann, die Körnighalle halt durch die Leichtathletik belegt ist, die Westfalenhalle zu teuer ist und die neue Halle am U min. noch 5 Jahre dauern wird. Aktuell versucht man eine Übergangshalle zu erstellen, aber da gibt es noch Probleme zwischen der Stadt und dem BVB.

Es wird sich meiner Meinung nach in den nächsten zwei Jahren nichts an der Mannschaftsstärke des Frauenfußball ändern.

Gruß

CHS


Danke.

Schade, aber wenn es von den Plätzen her nicht hinhaut wäre höchstens eine zeitlich begrenzte Kooperation mit irgendeinem Verein möglich, der mehr Kapazitäten als Auslastung der Plätze hat. Aber davon wird es nicht viele geben.

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Garum, Bornum am Harz, Samstag, 22.02.2025, 09:16 (vor 354 Tagen) @ bobschulz

Die Kernfrage bei Allem sollte doch sein:
Was ist die Alternative?

Natürlich reicht es nicht, dass man Frauen aus Dortmund aufzeigt man könne auch mal gegen den Ball treten und mit diesen Spielerinnen von der Kreisliga bis zur Bundesliga im Jubelrausch durchzumarschieren.

Diese Vergleiche mit RedBull sind doch lächerlich. Borussia Dortmund unterhält keine Frauenmannschaft um den Umsatz zu steigern.


Wichtig fände ich, jetzt auch richtige Kinder/Jugendmannschaften bei den Mädchen aufzubauen, also unterhalb der existierenden U17. Es wird einige Mädchen aus Dortmund gegeben haben, die bei Ambitionen höherklassig zu spielen doch große Strecken zurücklegen mussten. Ob das jetzt Essen oder Gütersloh (Lena Magull) waren, (Berghofen hatte mMn nie die Möglichkeit aufgrund mangelnder Platzgegebenheiten), es wäre doch wünschenswert, dass in DO ambitioniert Frauen- und Juniorinnenfußball gespielt wird. Natürlich werden nicht sofort Spielerinnen für oben dabei "herauskommen", aber ohne Jugend fände ich den Ansatz nicht vollständig.

Sehe ich genau so.

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Scherben, Kiel, Freitag, 21.02.2025, 22:29 (vor 355 Tagen) @ stfn84

Es ist für mich die logische Konsequenz.

Man kann mE schlecht bemängeln, dass der BVB seine Strahlkraft für die Förderung des Frauenfußballs einsetzt indem er diesem bei uns eine größere Bühne bietet als zB die SGS Essen je bieten könnte. Außer man bemängelt den Frauenfußball bei Borussia per se.

Es ist auch einfach ein Dilemma. Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn sich Turbine Potsdam und co. so entwickelt hätten, dass professioneller Frauenfußball in diesen Vereinen möglich ist, aber offenbar gab es natürliche Grenzen des Wachstums. Vereine wie der BVB haben ganz andere Hebel, und im Interesse des Sports und dessen Entwicklung ist es eben auch, diese Hebel zu nutzen.

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stfn84, Köln, Samstag, 22.02.2025, 07:16 (vor 354 Tagen) @ Scherben

Das denke ich auch.
Borussia ist ja auch als Player im Frauenfußball aktiv um den Sport zu pushen und den Frauen eine größere Bühne zu bieten.
Das geht nur mit Kollateralschäden wie der Verpflichtung höherklassiger Spielerinnen etc.
Oder man verpflichtet nur die Spielerinnen aus der Region mit der Gefahr, dass man jahrelang rumdümpelt.

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Phil, Samstag, 22.02.2025, 11:44 (vor 354 Tagen) @ stfn84

Es ist nun auch so, dass doch in dem Bereich das Geld gar kein ausschlaggebender Faktor ist. Weder bei den (ohnehin kaum vorhandenen) Gehältern, geschweige bei etwaigen Ablösezahlungen.

Es ist in erster Linie die Strahlkraft, verbunden mit der gegeben Infrastruktur. Und natürlich macht es dann einen Unterschied, ob man sagt „Ich bin Trainer bei der SGS Essen“ oder man sagt „ich trainiere die Frauenmannschaft beim Borussia Dortmund“.

Hinzu kommt dann auch die Perspektive. Und klar, man hat sicherlich diverse weiche Faktoren als Vorteile wenn man für Borussia Dortmund arbeitet.

Und genau diese Strahlkraft ist es ja auch, die man dem Frauenfußball geben wollte und will. Angefangen bei Zuschauerzahlen, endend bei vorhandener Infrastruktur.

Und ergänzend sei gesagt, dass meines Wissens der Vertrag von Markus Högner in Essen auslief und auch von seiner Seite eher der Wunsch da war, etwas Neues zu machen.

Und da sollte er dann doch schon frei in dem sein, was er macht und machen will. Wenn dann ein zurückgehen in den Ligen für ihn attraktiv erscheint, ist das halt so. Zumal, wie gesagt, da nun anders als beim Herrenfussball, Geld eher nur Nebenrollen hat.

Es dürfte die Perspektive sein. Mit einer guten Infrastruktur. Und genau diese Perspektiven wollten die BVB Mitglieder seinerzeit.

MFG
Phil

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Liberogrande, Samstag, 22.02.2025, 12:53 (vor 354 Tagen) @ Phil

Das mit der Infrastruktur und der Strahlkraft ist einfach so ein großer Faktor im Frauenfußball. Als BVB hätte man die Frauenabteilung schon bewusst sabotieren müssen, indem man sie auf einem Rübenacker trainieren lässt und blaue Trikots zur Verfügung stellt, um den Aufstieg zu verhindern. Ansonsten ist es doch völlig klar: wenn der BVB eine Frauenfußballabteilung startet, rennen ihm hochmotivierte und talentierte Personen die Tür ein und das Zuschauerinteresse ist auch da. Dafür sorgt die Strahlkraft des BVB im Fußball von ganz alleine.

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spielbeobachtung, Ort, Samstag, 22.02.2025, 12:19 (vor 354 Tagen) @ Phil

Es ist nun auch so, dass doch in dem Bereich das Geld gar kein ausschlaggebender Faktor ist. Weder bei den (ohnehin kaum vorhandenen) Gehältern, geschweige bei etwaigen Ablösezahlungen.

Es ist in erster Linie die Strahlkraft, verbunden mit der gegeben Infrastruktur. Und natürlich macht es dann einen Unterschied, ob man sagt „Ich bin Trainer bei der SGS Essen“ oder man sagt „ich trainiere die Frauenmannschaft beim Borussia Dortmund“.

Hinzu kommt dann auch die Perspektive. Und klar, man hat sicherlich diverse weiche Faktoren als Vorteile wenn man für Borussia Dortmund arbeitet.

Und genau diese Strahlkraft ist es ja auch, die man dem Frauenfußball geben wollte und will. Angefangen bei Zuschauerzahlen, endend bei vorhandener Infrastruktur.

Und ergänzend sei gesagt, dass meines Wissens der Vertrag von Markus Högner in Essen auslief und auch von seiner Seite eher der Wunsch da war, etwas Neues zu machen.

Es ist natürlich seine Entscheidung, er wäre aber ohne dieses Angebot geblieben bzw. hätte verlängert.
Es ist aber auch ein Unterschied, ob man sagt „ Ich trainiere einen Erstligisten oder einen Dritt-/Viertligisten“
(Wenn er Pech hat steigt diese Saison Schalke auf).
Selbstverständlich spielt da auch Geld eine ausschlaggebende Rolle, ist aber aus seiner Sicht verständlich.

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Thomas, Dortmund, Freitag, 21.02.2025, 22:34 (vor 355 Tagen) @ Scherben

Vereine wie der BVB haben ganz andere Hebel, und im Interesse des Sports und dessen Entwicklung ist es eben auch, diese Hebel zu nutzen.

Aus der zweiten Liga donnert der nächste Verein heran. Union Berlin hat als Aufsteiger in der 2. Liga gerade den Tabellenführer Nürnberg mit 4:0 nach Hause geschickt. Vor über 5000 Zuschauern. Zuschauerzahlen in der Liga so 70-250.

Äpfel mit Birnen...

seppel-87, Friday, 21.02.2025, 18:58 (vor 355 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Frauenfußball ist in D eine Randsport und deswegen nicht vergleichbar mit dem Männerfußball und seine Strukturen. Jeder große Verein oder auch große Sponsor mit viel Cash ist ein Weg nach vorne für die Frauen, und die professionalisierung des Sports. Die Frauen möchten auch gerne von ihrem Profisportlerinnen-Dasein leben können.

Das ist noch nicht mal in der 1 Bundesliga gegeben. Deswegen halte ich den Weg des BVB auch für kompletten Quatsch und eine große Benachteiligung für die Frauen, unten anzufangen und nicht direkt in einer höheren Liga.

Ich denke jeder der einmal sehr e folgreich in einer Randsportart in D ist oder war kann das zu 100% nachvollziehen.

Äpfel mit Birnen...

Sascha, Dortmund, Freitag, 21.02.2025, 19:08 (vor 355 Tagen) @ seppel-87

Ich glaube allerdings, dass es für einige Spielerinnen zu Beginn eine tolle Sache war, für ihren BVB zu spielen und schon dann wäre es kein "Quatsch" gewesen.

Äpfel mit Birnen...

HH-Tim, Lüneburger Heide, Freitag, 21.02.2025, 21:01 (vor 355 Tagen) @ Sascha

Quatsch ist vielleicht etwas hoch gegriffen, aber ich finde es auch unschön.
Als wir früher in der 16er Kreisliga um den einen Aufstiegsplatz gespielt haben, wäre ich mir ziemlich verarscht vorgekommen, wenn dieser eine Platz für eine gestellte Mannschaft des großen Vereins der Region schon vergeben gewesen wäre. Da hätte man sich die Saison komplett schenken können…

Äpfel mit Birnen...

Sascha, Dortmund, Samstag, 22.02.2025, 12:47 (vor 354 Tagen) @ HH-Tim

Aber gerade in der Kreisliga ist es doch nun auch nicht gerade die absolute Ausnahme, dass eine Mannschaft allen anderen überlegen ist, weil da gerade ein lokaler Mäzen den Verein mit etlichen Spielern aus zwei, drei Ligen höher aufmotzt.

Äpfel mit Birnen...

simie, Krefeld, Samstag, 22.02.2025, 01:35 (vor 355 Tagen) @ HH-Tim

Dann war das halt mal eine Saison der Fall. Nicht weiter schlimm.
Zumal: Wie hätte der BVB das verhindern sollen? Unter den Bewerberinnen extra die schlechteren Spielerinnen auswählen? Man hatte sich zu Beginn ja sogar durch Auflagen für die Bewerberinnen wie die km Grenze selber beschränkt.

Äpfel mit Birnen...

Kruemelmonster09, Freitag, 21.02.2025, 23:00 (vor 355 Tagen) @ HH-Tim

Quatsch ist vielleicht etwas hoch gegriffen, aber ich finde es auch unschön.
Als wir früher in der 16er Kreisliga um den einen Aufstiegsplatz gespielt haben, wäre ich mir ziemlich verarscht vorgekommen, wenn dieser eine Platz für eine gestellte Mannschaft des großen Vereins der Region schon vergeben gewesen wäre. Da hätte man sich die Saison komplett schenken können…

Du, weiß ich nicht.
Ich habe in der D(?) Jugend bei einem Turnier mal gegen die Jugend des MSV Duisburg gespielt.

In dem Spiel habe ich ein Tor erzielt. Bis heute ist meine Erzählung von diesem Tor in unserem Freundeskreis legendär ( ;) ) und das absolute non Plus ultra highlight meiner aktiven Fußball Karriere.

In dem Spiel waren wir krasser Außenseiter und wurden diesem Ruf auch gerecht. Wir haben in gerade mal 20 Minuten 6-1 verloren, aber wen interessiert das rückblickend schon?
(Vereinskarriere... Später habe ich noch ein paar mal einen späteren Weltmeister beim Hobby Zocken getunnelt über den ich hier nicht mehr sprechen wollte ;))

Äpfel mit Birnen...

Micha, Düsseldorf, Freitag, 21.02.2025, 21:44 (vor 355 Tagen) @ HH-Tim

Naja, dafür spielst du dann auch 2 mal gegen den großen BVB vor mehr Zuschauern als dass du das sonst getan hättest.

Äpfel mit Birnen...

borussenglobe, monheim, Freitag, 21.02.2025, 22:08 (vor 355 Tagen) @ Micha

Es ist absolut notwendig, daß sich mehr Vereine in der Spitze engagieren und die Dichte der Vereine mit LZ und NLZ größer wird. Es ist wirklich überhaupt nicht mit dem Männerfußball vergleichbar.

Das sollte eigentlich unter den Ausgangspost.

Äpfel mit Birnen...

seppel-87, Freitag, 21.02.2025, 19:09 (vor 355 Tagen) @ Sascha

Ich glaube allerdings, dass es für einige Spielerinnen zu Beginn eine tolle Sache war, für ihren BVB zu spielen und schon dann wäre es kein "Quatsch" gewesen.

Ja natürlich nicht, aber diese Struktur mit mehreren Mannschaften über alle mehrere Ligen hinweg wäre ja trotzdem möglich gewesen ..

Und jetzt, wie weiter?

Franke, Friday, 21.02.2025, 18:46 (vor 355 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Gleich oben einsteigen - Dauerhaft ein Makel gleich zu Beginn.

Unten anfangen - Das ist einige Jahre doof, bis man oben angekommen ist.

Nicht selbst mitspielen, aber ein oder zwei benachbarte Frauenfußballvereine ein wenig unterstützen - und alle anderen nicht?

Ganz raushalten aus dem Frauenfußball - Ist der Verein dann frauenfeindlich?

Und jetzt, wie weiter?

Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Freitag, 21.02.2025, 23:08 (vor 355 Tagen) @ Franke

Genau das: irgendwas ist immer falsch.

So wie es gemacht wurde ist es das am wenigsten peinliche.

Neu auf schwatzgelb.de: Die Frauenmannschaft des BVB: Ein fragwürdiger Weg nach oben

Thomas, Dortmund, Friday, 21.02.2025, 18:20 (vor 355 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Als ich heute morgen die Nachricht gelesen habe, dachte ich auch zuerst "Hui!". Besonders hätte mich interessiert, ob Thomas Sulewski so freiwillig seinen Platz geräumt hat.

Leider gibt es keinen Lösungsansatz in diesem Artikel. Zudem ist nmM der Frauenfußball in Deutschland nicht mit den Männern vergleichbar. Während weltweit aufgerüstet wird und La Liga und Premier League die besten Voraussetzungen bieten, wäre der DFB mit Vereinen wie Essen, Rumeln-Kaldenhausen und Bad Neuenahr etc. nicht wettbewerbsfähig.
Weder von Infrastruktur, Ausbildung und Reiz für talentierte Spielerinnen.
Wer kritisiert eigentlich den FC Bayern, Wolfsburg oder Eintracht Frankfurt dafür?
Nur in Dortmund wird wieder romantisch rumgenörgelt.

Neu auf schwatzgelb.de: Die Frauenmannschaft des BVB: Ein fragwürdiger Weg nach oben

simie, Krefeld, Samstag, 22.02.2025, 13:23 (vor 354 Tagen) @ Thomas


Leider gibt es keinen Lösungsansatz in diesem Artikel.

Weil es schlicht keinen gibt.
Die Autorin deutet dies ja im letzten Absatz auch an.

Neu auf schwatzgelb.de: Die Frauenmannschaft des BVB: Ein fragwürdiger Weg nach oben

Garum, Bornum am Harz, Friday, 21.02.2025, 18:30 (vor 355 Tagen) @ Thomas

Als ich heute morgen die Nachricht gelesen habe, dachte ich auch zuerst "Hui!". Besonders hätte mich interessiert, ob Thomas Sulewski so freiwillig seinen Platz geräumt hat.

Leider gibt es keinen Lösungsansatz in diesem Artikel. Zudem ist nmM der Frauenfußball in Deutschland nicht mit den Männern vergleichbar. Während weltweit aufgerüstet wird und La Liga und Premier League die besten Voraussetzungen bieten, wäre der DFB mit Vereinen wie Essen, Rumeln-Kaldenhausen und Bad Neuenahr etc. nicht wettbewerbsfähig.
Weder von Infrastruktur, Ausbildung und Reiz für talentierte Spielerinnen.
Wer kritisiert eigentlich den FC Bayern, Wolfsburg oder Eintracht Frankfurt dafür?
Nur in Dortmund wird wieder romantisch rumgenörgelt.

Oder den FC-Schalke 04 der in dergleichen Liga spielt. Wie man es mach macht man es verkehrt.

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