Neu auf schwatzgelb.de: Der Jubellauf von Mike Tullberg: Emotional rescue (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Dienstag, 04.02.2025, 21:22 (vor 372 Tagen)
"Authentisch" sagen die Einen ? "peinlich" meinen die Anderen. Gastautor André über Tullberg in Ekstase.
Neu auf schwatzgelb.de: Der Jubellauf von Mike Tullberg: Emotional rescue
BDN130671
, Hagen, Mittwoch, 05.02.2025, 09:37 (vor 372 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Lustig ist ja auch, dass die selben Leute das bei einem Bo Henriksen in Mainz vor (!) einem Spiel totaaaaal süß und knuffig finden.
Erfolge sind subjektiv
Elmar, Mittwoch, 05.02.2025, 08:57 (vor 372 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Wir haben in Wembley sowohl bei den Spielern als auch den Fans von Real gesehen, dass die nicht komplett eskalieren.
Alle 2 Jahre CL Sieger…juhu
Tullberg hat einen BuLi Sieg mit dem BVB erkämpft. Nach dem 1:2 wurde er wahrscheinlich super nervös. Es ist unklar, ob er nochmal als BVB Trainer an der Seitenlinie stehen wird. Zudem kommen noch Dinge, die wir nicht wissen.
Für ihn der bisherige Höhepunkt.
Und Klipp und Klapp (Didi und Eric) machen da einfach einen schmutzigen Job, um sich permanent im Gespräch zu halten.
Erfolge sind subjektiv
Pfostentreffer, Mittwoch, 05.02.2025, 11:23 (vor 372 Tagen) @ Elmar
Wir haben in Wembley sowohl bei den Spielern als auch den Fans von Real gesehen, dass die nicht komplett eskalieren.
Alle 2 Jahre CL Sieger…juhu
Wir selber sind dafür natürlich ebenfalls ein gutes Beispiel.
ich nehme unsere letzten 15 Jahre als wahnsinnig erfolgreich war. Das scheint den meisten hier ziemlich anders zu gehen.
Tullberg hat einen BuLi Sieg mit dem BVB erkämpft. Nach dem 1:2 wurde er wahrscheinlich super nervös. Es ist unklar, ob er nochmal als BVB Trainer an der Seitenlinie stehen wird. Zudem kommen noch Dinge, die wir nicht wissen.
Für ihn der bisherige Höhepunkt.
Exakt das. Soll sich nur jeder von uns mal fragen, wie er reagieren würde, wenn er plötzlich die BVB Profimannschaft für 3 Spiele trainieren dürfte und dann im (wissentlich) letzten Spiel einen Sieg über die Zeit zittert - ich wäre nicht weniger abgegangen, absoluter Lebenstraum erfüllt.
Und Klipp und Klapp (Didi und Eric) machen da einfach einen schmutzigen Job, um sich permanent im Gespräch zu halten.
Leider ist dem so und die üble Zwickmühle aller, die ernsthaften Journalismus betreiben wollen in Zeiten der Aufmerksamkeitsökonomie.
Erfolge sind subjektiv
captain_gut, Rendsburg, Mittwoch, 05.02.2025, 09:51 (vor 372 Tagen) @ Elmar
Wir haben in Wembley sowohl bei den Spielern als auch den Fans von Real gesehen, dass die nicht komplett eskalieren.
Alle 2 Jahre CL Sieger…juhuTullberg hat einen BuLi Sieg mit dem BVB erkämpft. Nach dem 1:2 wurde er wahrscheinlich super nervös. Es ist unklar, ob er nochmal als BVB Trainer an der Seitenlinie stehen wird. Zudem kommen noch Dinge, die wir nicht wissen.
Für ihn der bisherige Höhepunkt.
Da kommt ja auch noch mehr dazu. Er war bislang U19-Trainer und konnte da relativ ruhig arbeiten. Und dann kommt er plötzlich in dieser Situation an die Seitenlinie des zweitgrößten Fußballklubs Deutschlands. Gerade in dieser Krise sind alle ja alle Blicke auf den BVB gerichtet. Und auch wenn Tullberg als Interimslösung sicher zumindest etwas anders zu behandeln ist, ist/war der Druck auf alle Akteure mit Sicherheit enorm.
Für Tullberg war die ganze Woche mit Sicherheit eine absolute Extremsituation, die wir uns kaum vorstellen können. Und da ist dann mit Abpfiff vieles abgefallen.
Erfolge sind subjektiv
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 05.02.2025, 09:29 (vor 372 Tagen) @ Elmar
Meine Schulzeit:
Eine 2- in der Matheklausur: och, ist ja ganz in Ordnung.
Eine 3- in Latein: totale Eskalation. Epochal. Bester Tag des Monats.
Erfolge sind subjektiv
pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 05.02.2025, 09:45 (vor 372 Tagen) @ Sascha
Meine Schulzeit:
Eine 2- in der Matheklausur: och, ist ja ganz in Ordnung.
Eine 3- in Latein: totale Eskalation. Epochal. Bester Tag des Monats.
Latein war aber auch der letzte Müll, wo ich bis heute nicht begreife wofür man es braucht. Ja, man versteht ein paar Fremdwörter besser und merkt, wenn jemand es falsch verwendet, aber sonst? Wenn es um lateinische Fachbegriffe geht, braucht man das Schullatein nahezu Null.
Erfolge sind subjektiv
Gazelle, Mittwoch, 05.02.2025, 10:45 (vor 372 Tagen) @ pactum Trotmundense
Latein war in der Schule mein Lieblingsfach und ich habe das bis zum Abitur inklusive Leistungskurs durchgezogen. Ich glaube zwar, dass ich mir dadurch ein besseres Verständnis für Sprache und Grammatik im Allgemeinen angeeignet habe und es hat, mir zumindest, richtig Freude bereitet, Reden von z.B. Cicero im Original lesen, analysieren und verstehen zu können, aber heute wünsche ich mir häufig, ich hätte mit Ähnlichem Eifer Französisch oder Spanisch gelernt. Ob mir Latein im Berufsleben irgendwas bringen würde (hat es nicht), war damals sekundär. Ich hatte sehr gute Lehrer, es Spaß gemacht, also hab ich mich angestrengt. Das schien zumindest bei mir sowieso der Hauptfaktor für schulischen Erfolg und Misserfolg zu sein. In den naturwissenschaftlichen Fächern hatte ich durchweg Lehrer, die entweder schlecht waren oder die ich nicht leiden konnte. Dementsprechend miserabel waren dann auch meine Noten in diesen Fächern und ich habe alles, was ich an Naturwissenschaften fürs Abitur abwählen konnte, abgewählt, obwohl das für die berufliche Laufbahn, die ich ein paar Jahre später einschlagen würde, ziemlich doof war.
Meine Töchter gehen an eine Schule, an der man kein Latein lernen kann, aber selbst wenn es für sie eine Option wäre, würde ich es ihnen wahrscheinlich nicht empfehlen.
Erfolge sind subjektiv
pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 05.02.2025, 10:56 (vor 372 Tagen) @ Gazelle
Kann ich total nachvollziehen, was du da schreibst. Lehrer mögen das zwar anders sehen, aber meiner eigenen subjektiven Erfahrung nach und was ich bei meinen Kindern sehe, steht und fällt der Erfolg in der Schule mit den Lehrern. Engagierte Lehrer, die Spaß am Inhalt vermitteln, sorgen damit automatisch für gute Noten, weil man als Schüler mit Freude lernt und nicht aus Verpflichtung heraus. Wobei ich sicher bin, dass Eltern auch ihren Teil beitragen. Wenn man Kindern vorlebt, dass Bildung sie nicht interessiert, können Kinder auch trotz guter Lehrer ihr Potential nicht ausschöpfen. Aber auch die besten Eltern nutzen nichts, wenn der jeweilige Lehrer eine Nulpe ist.
Eine Bekannte von mir ist Lehrerin an einem Gymnasium, die das zumindest in weiten Teilen auch so bestätigt. Die hat mir auch mal das Zitat von einem Kabarettisten (weiß nicht mehr welcher) gesagt: "50% aller Lehrer sind unfähige Pfeifen. Von der Quote weiche ich nicht ab. Und wenn Sie Lehrer sind und sagen Sie kennen keine dieser Pfeifen, hat das einen Grund." Ich weiß nicht ob ich die 50%-Quote teilen soll, aber ehrlich gesagt, neige ich zur Zustimmung.
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Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 05.02.2025, 12:35 (vor 372 Tagen) @ pactum Trotmundense
Kann ich total nachvollziehen, was du da schreibst. Lehrer mögen das zwar anders sehen, aber meiner eigenen subjektiven Erfahrung nach und was ich bei meinen Kindern sehe, steht und fällt der Erfolg in der Schule mit den Lehrern. Engagierte Lehrer, die Spaß am Inhalt vermitteln, sorgen damit automatisch für gute Noten, weil man als Schüler mit Freude lernt und nicht aus Verpflichtung heraus. Wobei ich sicher bin, dass Eltern auch ihren Teil beitragen. Wenn man Kindern vorlebt, dass Bildung sie nicht interessiert, können Kinder auch trotz guter Lehrer ihr Potential nicht ausschöpfen. Aber auch die besten Eltern nutzen nichts, wenn der jeweilige Lehrer eine Nulpe ist.
Eine Bekannte von mir ist Lehrerin an einem Gymnasium, die das zumindest in weiten Teilen auch so bestätigt. Die hat mir auch mal das Zitat von einem Kabarettisten (weiß nicht mehr welcher) gesagt: "50% aller Lehrer sind unfähige Pfeifen. Von der Quote weiche ich nicht ab. Und wenn Sie Lehrer sind und sagen Sie kennen keine dieser Pfeifen, hat das einen Grund." Ich weiß nicht ob ich die 50%-Quote teilen soll, aber ehrlich gesagt, neige ich zur Zustimmung.
Der Kabarettist war Volker Pispers.
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captain_gut, Rendsburg, Mittwoch, 05.02.2025, 09:53 (vor 372 Tagen) @ pactum Trotmundense
Meine Schulzeit:
Eine 2- in der Matheklausur: och, ist ja ganz in Ordnung.
Eine 3- in Latein: totale Eskalation. Epochal. Bester Tag des Monats.
Latein war aber auch der letzte Müll, wo ich bis heute nicht begreife wofür man es braucht. Ja, man versteht ein paar Fremdwörter besser und merkt, wenn jemand es falsch verwendet, aber sonst? Wenn es um lateinische Fachbegriffe geht, braucht man das Schullatein nahezu Null.
Ich habe in Latein auch einige Grammatik-Themen für andere Sprachen mitgenommen, und einiges Geschichtliches gelernt.
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pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 05.02.2025, 10:28 (vor 372 Tagen) @ captain_gut
Ich habe in Latein auch einige Grammatik-Themen für andere Sprachen mitgenommen, und einiges Geschichtliches gelernt.
Nun, die Grammatik habe ich bei den anderen Sprachen, die ich so gelernt habe, auch so vermittelt bekommen. Ich kann aber nicht bestreiten, dass Latein da nicht eventuell hilfreich gewesen sein könnte. Vielleicht fiel es dadurch wirklich leichter, aber es ist nicht so, dass ich es wahrgenommen hätte. Die geschichtlichen Aspekte habe ich auch im Geschichtsunterricht gelernt und teilweise auch aus eigenem persönlichem Interesse an der Antike durch eigenes "Studium". War allerdings auch nichts, was jetzt irgendwie unverzichtbar gewesen wäre.
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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 05.02.2025, 11:20 (vor 372 Tagen) @ pactum Trotmundense
Ich habe in Latein auch einige Grammatik-Themen für andere Sprachen mitgenommen, und einiges Geschichtliches gelernt.
Nun, die Grammatik habe ich bei den anderen Sprachen, die ich so gelernt habe, auch so vermittelt bekommen. Ich kann aber nicht bestreiten, dass Latein da nicht eventuell hilfreich gewesen sein könnte. Vielleicht fiel es dadurch wirklich leichter, aber es ist nicht so, dass ich es wahrgenommen hätte. Die geschichtlichen Aspekte habe ich auch im Geschichtsunterricht gelernt und teilweise auch aus eigenem persönlichem Interesse an der Antike durch eigenes "Studium". War allerdings auch nichts, was jetzt irgendwie unverzichtbar gewesen wäre.
Wenn Du Dir als Erwachsener ganz doll einbildest beim Spanisch, Französisch oder Italienisch lernen dass dir Dein kleines oder großes Latinum von vor 10 Jahren hilft, könnte es einen motivierenden Effekt haben. Bei allen anderen Sprachen ist es eh egal, wieso sollte die romanische Grammatik bei anderen Sprachen helfen? Angeblich trainiert Latein ja logische Bereich des Gehirn. Man hat aber in Studien mal Logikaufgaben von Lateinschülern und nicht Latinisten machen lassen und keinen signifikanten Unterschied festgestellt.
Ich weiß noch wie ich beim ersten Rombesuch ein paar Jahre nach dem großen Latinum frustriert feststellte, dass ich keine der Inschriften ohne den Stowasser mehr wirklich entziffern konnte. Ich habe als ich Spanisch gelernt habe, dass ein oder andere Wort noch gekannt. Ich habe Latein so in der Mitte, als wir Caesar gelesen habe, gerne gemacht, weil ich ein Geschichtsnarr war. Die ersten 2 Jahre war es ein übler Drill, das große Latinum war dann nur noch Selbstzweck.
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John Silver, Berlin, Mittwoch, 05.02.2025, 16:33 (vor 372 Tagen) @ Lattenknaller
Latein war für mich lange Zeit vor allem - wie du auch schreibst - Drill und extreme Paukerei. Erst die letzten zwei Jahre vor dem großen Latinum waren halbwegs interessant, weil es um Ganzschriften und Geschichtliches ging. Bei mir ist es Jahrzehnte her, meine Lehrer waren eher skurril, unfähig oder gar sadistisch. Natürlich ist ein bisschen was hängen geblieben - aber ehrlich gesagt: die investierte Zeit hätte ausgereicht, zwei moderne Sprachen gebrauchsfertig zu lernen. Das historische hätte ein vernünftiger Geschichtsunterricht besser hinbekommen.
Eine Ironie, dass meine Kinder viel später wiederum Latein als Vehikel brauchten, um zur 5. Klasse an ihre Wunschschule zu kommen - und ebenfalls die Zeit als verloren empfanden.
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Candamir85, Siegen, Mittwoch, 05.02.2025, 10:21 (vor 372 Tagen) @ captain_gut
Ich habe in Latein auch einige Grammatik-Themen für andere Sprachen mitgenommen, und einiges Geschichtliches gelernt.
Grammatik-Themen und neue Sachkenntnisse kannst du auch aus dem Lernen einer anderen (lebendigen und brauchbaren) Fremdsprache mitnehmen.
Ich habe ein echtes Faible für römische Geschichte. Und dennoch ist für mich ein Skandal, dass immer noch Lateinunterricht an Schulen angeboten wird. Dass dies auch nie Thema von öffentlichen Debatten ist, erstaunt mich auch.
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istar, Mittwoch, 05.02.2025, 10:25 (vor 372 Tagen) @ Candamir85
Ich habe in Latein auch einige Grammatik-Themen für andere Sprachen mitgenommen, und einiges Geschichtliches gelernt.
Grammatik-Themen und neue Sachkenntnisse kannst du auch aus dem Lernen einer anderen (lebendigen und brauchbaren) Fremdsprache mitnehmen.Ich habe ein echtes Faible für römische Geschichte. Und dennoch ist für mich ein Skandal, dass immer noch Lateinunterricht an Schulen angeboten wird. Dass dies auch nie Thema von öffentlichen Debatten ist, erstaunt mich auch.
Solange niemand gezwungen wird, das Angebot anzunehmen,warum nicht?
Eine meiner Nichten musste für ihr Lehramtsstudium das Latinum in einem Jahr nachmachen.
Das finde ich schlimmer, weil es zwei verlorene Semester waren.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 05.02.2025, 09:51 (vor 372 Tagen) @ pactum Trotmundense
Meine Arbeit in Latein bestand zu 99% aus stumpfen Vokabeln pauken. Der restliche Prozentpunkt bestand darin, in den Arbeiten über jedes Wort die Übersetzung zu schreiben und diesen Wortsalat zu einem halbwegs sinnvollen Inhalt zu sortieren.
Zum Latinum hats gereicht.
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jonam
, BVB-Kneipe Intertank, Berlin, Mittwoch, 05.02.2025, 21:58 (vor 371 Tagen) @ Sascha
Meine Arbeit in Latein bestand zu 99% aus stumpfen Vokabeln pauken. Der restliche Prozentpunkt bestand darin, in den Arbeiten über jedes Wort die Übersetzung zu schreiben und diesen Wortsalat zu einem halbwegs sinnvollen Inhalt zu sortieren.
Zum Latinum hats gereicht.
Das war auch mein Ansatz. Wurde dann inhaltlich gelegentlich etwas kreativ. Da wurde der Mörder schon mal zum Oper und andersrum.
Wir hatte in der Mittelstufe logischerweise auch "De bello Gallico" als Thema. Fast immer mussten wir als Hausaufgabe Teile ins Deutsche übersetzen. Wir sind damals nach der Schule meistens zum Essen zu Patentante und -onkel, weil meine Eltern noch arbeiten mussten. Mein schönster Tag war, als mein Patenonkel von seinem Job vom Finanzamt Paderborn heimkam und so nebenbei ein Reclamheft namens "Gaius Iulius Caesar: De bello Gallico / Der Gallische Krieg" auf den Tisch legte. Einen Augenblick brauchte ich, um zu verstehen, dass sich gerade Axiome des Universums verschoben hatten. Schemenhaft und heute nur noch einer verklärten Erinnerung zugänglich liefen vor meinen Augen Bilder unbeschwerter Nachmittage ohne Lateinhausaufgaben und mit Freunden auf dem Bolzplatz ab.
Das Heft war übrigens aus der Bücherei Linnemann, deren Sohn heute Generalsekretär der CDU ist.
Manoj
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Phil.XXIII, Mittwoch, 05.02.2025, 11:03 (vor 372 Tagen) @ Sascha
Meine Arbeit in Latein bestand zu 99% aus stumpfen Vokabeln pauken. Der restliche Prozentpunkt bestand darin, in den Arbeiten über jedes Wort die Übersetzung zu schreiben und diesen Wortsalat zu einem halbwegs sinnvollen Inhalt zu sortieren.
Zum Latinum hats gereicht.
Vollkommen falscher Ansatz.
Die Grammatik und ihre Sonderfälle (abl abs und co) reinbimsen, und so lange durchhalten, bis man ein Wörterbuch verwenden darf.
Dann die Schlüsselvokabeln im Satz herausfinden, im Stowasser die zum Autor passende Übersetzung heraussuchen und dann einen Satz draus basteln, und für die freie Interpretation gelobt werden ;)
Oder ist das von Bundesland zu Bundesland verschieden, ob bzw. ab wann man ein Wörterbuch verwenden darf?
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el_ayudante, Dortmund-Süd, Mittwoch, 05.02.2025, 11:58 (vor 372 Tagen) @ Phil.XXIII
Vollkommen falscher Ansatz.
Da die Lehrer in den Klausuren einfach wahllos aus den Büchern ein Folgekapitel / Absatz genommen haben - sei es Lehrbuch, Bello Gallico, usw. war mein Ansatz alle Satzanfänge auf Schriftgröße 3 auf einem kleinen Spicker auszudrucken. Den ersten Satz des Klausurtext dann mit dieser Liste abgleichen. Im Socken hatte ich dann sortiert die jeweiligen Übersetzungen ebenfalls auf Schriftgröße 3.
Es gab halt immer eine Diskrepanz zum Grammatikteil (sobald der vom Übersetzungstext abwich, wurden meine Antworten wild), aber es hat ohne Lernaufwand zum latinum gereicht. Abi 2005
Mit den technischen Möglichkeiten von heute hätte ich niemals auch nur irgendetwas gelernt...
Erfolge sind subjektiv
Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Mittwoch, 05.02.2025, 21:47 (vor 371 Tagen) @ el_ayudante
Vollkommen falscher Ansatz.
Da die Lehrer in den Klausuren einfach wahllos aus den Büchern ein Folgekapitel / Absatz genommen haben - sei es Lehrbuch, Bello Gallico, usw. war mein Ansatz alle Satzanfänge auf Schriftgröße 3 auf einem kleinen Spicker auszudrucken. Den ersten Satz des Klausurtext dann mit dieser Liste abgleichen. Im Socken hatte ich dann sortiert die jeweiligen Übersetzungen ebenfalls auf Schriftgröße 3.Es gab halt immer eine Diskrepanz zum Grammatikteil (sobald der vom Übersetzungstext abwich, wurden meine Antworten wild), aber es hat ohne Lernaufwand zum latinum gereicht. Abi 2005
Mit den technischen Möglichkeiten von heute hätte ich niemals auch nur irgendetwas gelernt...
Da kommen Erinnerungen auf. :D
Ich hatte mir irgendwann einen Lilliput-Langenscheidt gekauft und den dann tollkühn genutzt.
Außerdem gab es den Computer-Nerd, der aufgrund der vorher vom Lehrer genannten Vokabeln, die in der Klausur vorkommen sollten, im Internet den passenden Text fand und ihn vor der Klausur unter den Mitschülern verteilte.
Erfolge sind subjektiv
erwitterfan, Mittwoch, 05.02.2025, 12:56 (vor 372 Tagen) @ el_ayudante
Hachja das übersetzen von Folgekapiteln in Klausuren. Ging solange gut bis man in der Nachbesprechung dafür gelobt wurde, dass man sogar die vorab entfernten Satzteile perfekt übersetzt habe... :-)
Erfolge sind subjektiv
el_ayudante, Dortmund-Süd, Mittwoch, 05.02.2025, 13:48 (vor 372 Tagen) @ erwitterfan
Hachja das übersetzen von Folgekapiteln in Klausuren. Ging solange gut bis man in der Nachbesprechung dafür gelobt wurde, dass man sogar die vorab entfernten Satzteile perfekt übersetzt habe... :-)
Autsch ;-)
Ich hatte faule Lehrer, sonst wäre das mein "Todesstoß" gewesen.
Erfolge sind subjektiv
simie, Krefeld, Mittwoch, 05.02.2025, 19:05 (vor 372 Tagen) @ el_ayudante
Wir hatten einen, der zwischendurch mal von ihm selbst geschriebene Texte in den Klausuren verwendet hatte. ;)
Erfolge sind subjektiv
Bensi16, Mittwoch, 05.02.2025, 11:47 (vor 372 Tagen) @ Phil.XXIII
NRW Abijahrgang 2013 - Ab der Oberstufe war das Wörterbuch erlaubt, aber das war kein Stowasser.
Fast die volle Zeit der Klausur in das nachschlagen aller Vokabeln investiert, Zeiten und Fälle konnte ich noch identifizieren und daraus nen sinnvollen Text basteln, der ne 2 gab.
2. Teil war immer Grammatik mit Interpretation, das war dann meistens ne 5, aber weil der erste Teil mehr zählte wurds ne 3-.
Sinnvoll ist anders, aber was solls :D
Erfolge sind subjektiv
Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 05.02.2025, 11:16 (vor 372 Tagen) @ Phil.XXIII
Einfach während der Klausur auf das Lösungsbuch setzen welches man dem Lehrer nachgekauft hat.
Erfolge sind subjektiv
pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 05.02.2025, 10:31 (vor 372 Tagen) @ Sascha
Meine Arbeit in Latein bestand zu 99% aus stumpfen Vokabeln pauken. Der restliche Prozentpunkt bestand darin, in den Arbeiten über jedes Wort die Übersetzung zu schreiben und diesen Wortsalat zu einem halbwegs sinnvollen Inhalt zu sortieren.
Wie bei mir. Es war ein stumpfes "reinbimsen".
Zum Latinum hats gereicht.
Bei mir auch. Zugegeben mit Ach und Krach. Ich war an sich ein sehr guter Schüler, aber Latein hätte ich fast versemmelt.
Erfolge sind subjektiv
VM
, Lüdinghausen, Mittwoch, 05.02.2025, 09:36 (vor 372 Tagen) @ Sascha
Kennt man auch von den letzen Derbies, wo alles außer ein Sieg für den BVB eine Enttäuschung war und alles außer einer Niederlage von den Blauen gefeiert wurde.
Der eine hat was zu verlieren, der andere was zu gewinnen.
Neu auf schwatzgelb.de: Der Jubellauf von Mike Tullberg: Emotional rescue
Lordran, Mittwoch, 05.02.2025, 07:37 (vor 372 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Bin da irgendwie zwiegespalten.
Für Tullberg hat es mich gefreut, scheinbar gibt es da wohl auch eine Geschichte mit dem verstorbenen Vater.
Aber wenn ein Trainer von Borussia Dortmund, nach einem mauen 1:2 in Heidenheim eskaliert, als hätte er die CL gewonnen, wirkt das schon irgendwie bizarr.
Neu auf schwatzgelb.de: Der Jubellauf von Mike Tullberg: Emotional rescue
Klopfer
, Dortmund, Mittwoch, 05.02.2025, 09:17 (vor 372 Tagen) @ Lordran
Aber wenn ein Trainer von Borussia Dortmund, nach einem mauen 1:2 in Heidenheim eskaliert, als hätte er die CL gewonnen, wirkt das schon irgendwie bizarr.
Woher kommt dieser Vergleich ?
Ich habe nach dem von Real gewonnenen CL-Finale mal auf Ancelotti geschaut, der hat sich zwar gefreut, ist aber nicht annähernd so abgegangen. Es war das Größte, was Ancelotti in seinem Leben noch erreichen konnte, aber diese Größe ist bei ihm Routine.
Ein BL-Sieg, auch wenn es gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner passiert, ist hingegen für einen Trainer, der bisher nicht im Profibereich tätig war, ein ganz großes Ding.
Das nicht nachvollziehen zu können, zeugt schon von ausgeprägter Empathielosigkeit.
Aber was will man von Hamann u. Co. schon erwarten, die werden für Schlagzeilen bezahlt und nicht für Mitgefühl.
SGG
Klopfer
Neu auf schwatzgelb.de: Der Jubellauf von Mike Tullberg: Emotional rescue
Elmar, Mittwoch, 05.02.2025, 09:21 (vor 372 Tagen) @ Klopfer
Ach komm, du hast doch bei mir abgeschrieben und nur schöner formuliert.
Neu auf schwatzgelb.de: Der Jubellauf von Mike Tullberg: Emotional rescue
Klopfer
, Dortmund, Mittwoch, 05.02.2025, 09:49 (vor 372 Tagen) @ Elmar
Ach komm, du hast doch bei mir abgeschrieben und nur schöner formuliert.
Sorry, ich hätte vorher alles lesen sollen, dann hätte ich es nicht geschrieben.
SGG
Klopfer
Neu auf schwatzgelb.de: Der Jubellauf von Mike Tullberg: Emotional rescue
Fisheye, Dienstag, 04.02.2025, 22:05 (vor 372 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Der BVB hat ja diverse Probleme ein emotionaler Trainer gehört nicht dazu.
Neu auf schwatzgelb.de: Der Jubellauf von Mike Tullberg: Emotional rescue
Andy09, Dienstag, 04.02.2025, 22:08 (vor 372 Tagen) @ Fisheye
Der BVB hat ja diverse Probleme ein emotionaler Trainer gehört nicht dazu.
Bester Trainer der letzten Jahre.
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Dennis-77, Mittwoch, 05.02.2025, 06:25 (vor 372 Tagen) @ Andy09
Klar - wegen 3 (mäßigen) Spielen und nem´ rätselhaften Abschiedstänzchen....come on. Nicht falsch verstehen, er hat sicher seine Qualitäten aber wir brauchen erfahrungstechnisch für das Team absolut kein Terzic / Sahin reloaded.
Niko ist die Entscheidung und im besten Fall für viele kommende Jahre.
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DieRoteKarteZahlIch, UK, Dienstag, 04.02.2025, 22:03 (vor 372 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich finde das Thema wird hier mehr aufgebauscht als nötig. Und hätte ein U19/23 Trainer bei der ersten Mannschaft vom FC Bayern so einen Jubellauf hingelegt, hätte man sich hier eher drüber lustig gemacht, auch wenn es die wenigsten sich eingestehen :-)
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17, Dortmund, Mittwoch, 05.02.2025, 07:30 (vor 372 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch
Das zu dem Thema ein eigener Artikel bzw. Statement verfasst wird...
Will Kane hat es schön geschrieben. Der Idiot von Sky wird dafür bezahlt kontroverse Häppchen in die Welt zu schmeißen.
In diesem Fall hat Didi es leider geschafft einen Trigger zu treffen. Mit der ganzen diskutiererei wird dem Didi viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt.
Euch eine ruhige Restwoche
Leonardo
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istar, Mittwoch, 05.02.2025, 07:02 (vor 372 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch
Ich finde das Thema wird hier mehr aufgebauscht als nötig. Und hätte ein U19/23 Trainer bei der ersten Mannschaft vom FC Bayern so einen Jubellauf hingelegt, hätte man sich hier eher drüber lustig gemacht, auch wenn es die wenigsten sich eingestehen :-)
Also mich hätte das überhaupt nicht interessiert. Aber wir sind in Dortmund.
Der Lackschuhclub diskutiert über Aki bei der CDU oder darüber, ob ein emotionaler Trainer angemessenes Verhalten zeigt.
Als nächstes sollte unbedingt nochmal dieses komplett unsichtbare Rheinmetall-Sponsoring auf die Tagesordnung kommen.
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Balin, Mittwoch, 05.02.2025, 07:16 (vor 372 Tagen) @ istar
Bei dieser Einstellung würde ich mich ja aus einem Diskussionsforum abmelden.
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istar, Mittwoch, 05.02.2025, 08:57 (vor 372 Tagen) @ Balin
Bei dieser Einstellung würde ich mich ja aus einem Diskussionsforum abmelden.
Aha. Weil es mich nicht interessieren würde, wie ein Bayerntrainer jubelt oder weil es mir genauso egal ist, was Erik und Didi zum Jubel unseres Trainers sagen oder ob Aki am CDU-Parteitag teilnimmt?
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Balin, Mittwoch, 05.02.2025, 10:37 (vor 372 Tagen) @ istar
Also an dem Parteitagsthread hast du dich ja recht aktiv beteiligt, also scheint es dir ja alles andere als egal zu sein.
Aber mal Klartext: Das ist hier ein Diskussionsforum. Da darf grundsätzlich erstmal alles rund um den BVB diskutiert werden. Dass einen dabei nicht alles interessiert, geschenkt. Und es wäre ja auch okay, wenn du schreibst, dass das für dich kein großes Thema ist. Aber du bringst noch einen persönlichen Angriff mit rein ("Lackschuhclub") und stellst auch noch klar, dass das auch für die Leute gilt, die über Watzke und über Rheinmetall diskutieren. Und so etwas nervt hier kolossal.
Du musst halt in einem Diskussionsforum davon ausgehen, dass andere Dinge anders sehen. Dann kannst du gerne sachlich darüber diskutieren, aber dieser Subtext "Alle die bei Watzke und Rheinmetall nicht meine Meinung haben sind Idioten." macht es echt anstrengend.
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istar, Mittwoch, 05.02.2025, 12:04 (vor 372 Tagen) @ Balin
Also an dem Parteitagsthread hast du dich ja recht aktiv beteiligt, also scheint es dir ja alles andere als egal zu sein.
Richtig. Egal ist mir aber die Aufregung um den Auftritt von Aki.
Aber mal Klartext: Das ist hier ein Diskussionsforum. Da darf grundsätzlich erstmal alles rund um den BVB diskutiert werden. Dass einen dabei nicht alles interessiert, geschenkt. Und es wäre ja auch okay, wenn du schreibst, dass das für dich kein großes Thema ist. Aber du bringst noch einen persönlichen Angriff mit rein ("Lackschuhclub") und stellst auch noch klar, dass das auch für die Leute gilt, die über Watzke und über Rheinmetall diskutieren. Und so etwas nervt hier kolossal.
Zufällig bin ich Fan von diesem Lackschuhclub, da hab ich mich wohl selbst angegriffen. Andererseits komm ich auch gut mit Selbstironie klar.
Du musst halt in einem Diskussionsforum davon ausgehen, dass andere Dinge anders sehen. Dann kannst du gerne sachlich darüber diskutieren, aber dieser Subtext "Alle die bei Watzke und Rheinmetall nicht meine Meinung haben sind Idioten." macht es echt anstrengend.
Ich hab hier keinen als Idioten bezeichnet. Weder in den Diskussionen zum Thema noch hier. Das ist deine Interpretation.
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Balin, Mittwoch, 05.02.2025, 13:47 (vor 372 Tagen) @ istar
Ich hab hier keinen als Idioten bezeichnet. Weder in den Diskussionen zum Thema noch hier. Das ist deine Interpretation.
Ja klar, wenn du schreibst, dass doch am besten noch einmal dieses unsichtbare Rheinmetallsponsoring auf die Tagesordnung kommen soll, dann drückst du damit nur aus, wie wichtig du die Diskussionen darüber fandest.
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uwelito, Wambel forever, Dienstag, 04.02.2025, 21:52 (vor 372 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich glaube ja, dass Didi H. richtig einen an der Kanne hat.
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Doktor H, Bonn, Dienstag, 04.02.2025, 21:35 (vor 372 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Würde Henry, Carragher und Richards nicht einfallen.
Die sind zwar auch drüber, aber auf eine humorvolle und unterhaltsame Weise.
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stfn84, Köln, Tuesday, 04.02.2025, 20:36 (vor 372 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
So kann man diese Episode doch treffend zusammenfassen.
Didi und Erik sind fast so unangenehme Zeitgenossen wie Riccardo B. und Jeremy Fragrance...