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"Worte gefallen, die nicht in Ordnung waren": Petersen erklärt Platzverweise (Fußball und Sport allgemein)

DomJay, Köln, Samstag, 01.02.2025, 10:07 (vor 370 Tagen) @ Ulrich

Das mit dem Einwurf ist uns ja auch passiert, immerhin als eine gewisse Linie. Obgleich Couto noch etwas weiter weg stand.


Da ich das Spiel nicht gesehen habe, kann ich mich schlecht dazu äußern. Ich wollte vor allem hier ein Schiedsrichter vorheben, der sich wenigstens der Presse stellt und Erklärungen abgibt.


Ich auch nicht, aber ich hatte etwa mit dem Schlusspfiff eingeschaltet, nachdem ich hier von der Eskalation gelesen hatte. In der Nachbesprechung wurde die Szene noch einmal gezeigt. Für mich hat sich Beste genau so verhalten, wie sich ein Innenverteidiger verhält, ohne groß nachzudenken. Er gibt den Ball ohne Verzögerung an denjenigen weiter, der primär für die Einwürfe auf der Seite zuständig ist. Hätte der Schiedsrichter nicht interveniert, hätte Weiser eingeworfen, und das Spiel wäre sofort weitergegangen.

Wer? Beste spielt demnächst in Freiburg.


Grundsätzlich wäre es aber hilfreich, wenn man einheitlich bewerten würde. Da gibt es die Schiedsrichter, die sich an die Regel halten und andere, die halt ein "Fingerspitzengefühl" haben.


Meiner Meinung nach hat der Schiedsrichter in der ersten Szene jegliches Fingerspitzengefühl vermissen lassen. Die Bremer sind dann steil gegangen, weil sie die Szene selbst nicht als Zeitspiel wahrgenommen haben, und dann nahmen die Dinge ihren Lauf.


Das ist nicht richtig, Fingerspitzengefühl ist keine Daueraufgabe.

Richtung Ende des Spiels kam es immer mehr zu Spielverzögerungen. Ich hatte schon im Vorfeld den Torwart von Bremen verwarnt. In diesem Fall war es so, dass der Spieler Stark den Ball bekommen hat und am richtigen Ort stand, um den Einwurf auszuführen. Für mich war da das Maß für eine Gelbe Karte erreicht, weil er den Ball weitergibt und dadurch an der Uhr drehen möchte", so Petersen.

Da geht Deine Erklärung ins Leere, weil die Bremer sehr wohl schon wegen ihrem Zeitspiel angemahnt wurden. Würde der SR da nicht konsequent handeln, würde ich ihm mangelndes Fingerspitzengefühl unterstellen aus Mainzer Sicht.

Ansonsten finde ich die Erklärung ok, alleine das Anfassen des SR würde eigentlich schon den Platzverweis (mittels GR Karte) rechtfertige. In jeder Sportart ist das ein No Go, im Fussball sollte das auch so sein.


Ich glaube, das Anfassen kann auch mit Rot bestraft werden (die Schiedsrichter im Forum können das jetzt gerne widerlegen). Was halt auffällt, bei aller berechtigten Kritik an den (meist deutschen) Schiedsrichter, der Respekt in den Profiligen für Schiedsrichter ist, gelinde gesagt, ausbaufähig. Und da kommt dann wieder das zweierlei Maß zum tragen.

Ich bin mal gespannt, ob vielleicht die Schiedsrichter-Durchsagen eine Besserung des Verhältnisses sorgen. Leider habe ich da Zweifel und es ist auch ein anderes Thema.

Gruß

CHS


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