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Was nutzt einem der besten Trainer, wenn (BVB)

BONES, aus der Wiege des Bergbaus, Samstag, 18.01.2025, 15:11 (vor 390 Tagen) @ mcprivat

die größte Gefahr an ganz anderer Stelle sitzt.

Aki Watzke, das schillernde Gesicht des BVB, polarisiert wie kein anderer. Wenn die Dinge einigermaßen rund laufen, scheut er sich nicht, auf jeder Bühne große Töne zu spucken und mit seiner westfälischen Bodenständigkeit den Verein nach außen zu repräsentieren.

Doch in Momenten der Kritik wird deutlich: Selbstreflexion und offene Ohren für andere Perspektiven scheinen nicht zu seinen Stärken zu gehören. Stattdessen zieht er konsequent seinen eigenen Kurs durch, ohne Rücksicht auf Verluste – überzeugt davon, das Richtige zu tun.

Die Konsequenzen dieser starren Haltung zeigen sich jedoch immer deutlicher in den Entwicklungen des Vereins.

Stallgeruch und interner Legendenstatus dominieren seit langer Zeit das Geschehen beim BVB.

Schauen wir uns einmal die letzten 5 Jahre an:

Positive Entwicklungen:

Kontinuierliche Champions-League-Teilnahmen:
Der BVB hat es fast durchgängig geschafft, sich für die Königsklasse zu qualifizieren. Damit bleibt der Verein sportlich und finanziell auf einem hohen Niveau.

Individuelle Talentförderung:
Der BVB hat sich weiterhin einen Namen als Talentschmiede gemacht. Spieler wie Jadon Sancho, Jude Bellingham und Erling Haaland entwickelten sich zu Weltstars. Dieses Modell ist Teil der Identität des Vereins und finanziell unverzichtbar.

DFB-Pokal-Siege/CL:
Der Triumph 2021 unter Edin Terzić war ein Highlight und hat gezeigt, dass die Mannschaft in entscheidenden Spielen glänzen kann. Das CL Finale nehmen wir mal mit dazu.

Probleme:

Mangelnde Konstanz:
Trotz der individuellen Klasse mangelt es der Mannschaft häufig an Stabilität, insbesondere gegen vermeintlich schwächere Gegner. Ein Hauptgrund, warum die erhoffte Titelkonkurrenz in der Bundesliga selten gelingt.

Trainerwechsel und Konzeptlosigkeit:
Mit dem Wechsel zwischen unterschiedlichen Trainertypen (Tuchel, Bosz, Stöger, Favre, Rose, Terzić) schien die sportliche Leitung kein klares, langfristiges Konzept zu verfolgen. Das erschwert eine kontinuierliche Entwicklung.

Mentalitätsproblematik:
Immer wieder wird dem Team eine gewisse Nachlässigkeit in entscheidenden Momenten vorgeworfen. Spiele mit guten Ausgangslagen, die am Ende unnötig aus der Hand gegeben werden, haben sich zu einem nervigen Muster entwickelt. Aber das bestreitet ja auch jeder Verantwortliche ;-)
Das beste Beispiel war die verlorene Meisterschaft zu Hause gegen Mainz.

Defensive Schwächen:
Die Abwehr hat in den letzten Jahren immer wieder Probleme bereitet – trotz qualitativer Aufrüstungen. Gegentore nach Standards oder in Umschaltsituationen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Spielzeiten.

Fazit:
Es braucht ein klareres strategisches Konzept – sowohl im sportlichen Bereich als auch in der Führung – um wieder kontinuierlich um Titel mitzuspielen und den Fans die großen Momente zurückzugeben, die der Verein zweifellos verdient.

Es muss was passieren und zwar genau jetzt. Es darf kein Verantwortlicher größer sein als der
Verein!

#makebvbgreatagain


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