Neu auf schwatzgelb.de: Der BVB als Teil der Hollywoodisierung des Fußballs: Der "Ruf“ durch die Irrwege der Bundesliga (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 08:09 (vor 401 Tagen)
In seinem neuesten Buch ?Genug geredet!? beschäftigt sich Christoph Ruf mit den Irrwegen der Bundesliga und der Inkonsequenz der Fans.
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BDN130671
, Hagen, Donnerstag, 09.01.2025, 09:43 (vor 400 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Mir kommen in dem Zirkus die so arg überbelasteten Spieler und deren Berater viel zu gut weg.
Die Spieler sind es, die die Vereine mit immer unverschämteren Forderungen erpressen.
Die Spieler treiben die Preisspirale immer weiter ins Bodenlose.
Die Spieler scheren sich einen Dreck um die Vereine und ihre Fans.
Die Spieler sind mittlerweile zu seelenlosen, gierigen Ich-AGs mutiert und halten sich für den Nabel der Welt.
Ich kann mit der heutigen Spielergeneration absolut Null anfangen und noch irgendeine Bindung aufbauen. Bevor ich mir mein Trikot mit irgendeinem Spieler-Flock verschandeln würde, würde ich das Geld lieber zum Fenster rauswerfen.
Und genau so knallhart gehe ich für mich auch mit den Spielern um. Keine Leistung? Tschüssikowski! Ohne Ausreden.
Deshalb kann ich mit solchen Phrasen wie z. B. „Der arme Neuzugang braucht doch erstmal Anlaufzeit.“ herzlich wenig anfangen. Das sind die Geister, die sie selbst beschworen haben. Da können die das Vereinswappen so oft küssen, wie sie wollen.
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stfn84, Köln, Donnerstag, 09.01.2025, 09:48 (vor 400 Tagen) @ BDN130671
Das ist aber doch ein Stückweit Henne - Ei - Thematik.
Die Spieler verlangen mehr vom Kuchen. Dieser Kuchen ist in den letzten Jahren aber immer größer geworden. Warum also sollten Jene, die für einen spannenden und sportlich hochwertigen Wettkampf sorgen, nicht auch (mehr) davon abbekommen?
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BDN130671
, Hagen, Donnerstag, 09.01.2025, 09:59 (vor 400 Tagen) @ stfn84
Aber welches Interesse sollten denn die Vereine an immer höheren Einnahmen haben?
Selbst das Salär der handelnden Personen ist ja im Vergleich zu den Spielern Peanuts.
Ich kann mir z. B. nicht vorstellen, dass z. B. Pay-TV im Sinne des BVB ist (allein schon wegen der Reichweite), aber Dank der Finanzierung des Kaders alternativlos.
Genauso wie die "Kröte" Rheinmetall, nur um wirklich alle Krümel zusammenzukratzen, um einen entsprechenden Kader bezahlen zu können.
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 09.01.2025, 10:38 (vor 400 Tagen) @ BDN130671
Aber welches Interesse sollten denn die Vereine an immer höheren Einnahmen haben?
Nunja, letztendlich verdienen die "Entscheider" ja auch mit. Geschäftsführer, Sportdirektoren etc. Meine ich jetzt völlig wertfrei, aber ich glaube nicht, dass der Sportdirektor Kehl jetzt viel weniger verdient als der ehemalige Spieler Kehl.
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Phil, Donnerstag, 09.01.2025, 11:31 (vor 400 Tagen) @ Sascha
Aber welches Interesse sollten denn die Vereine an immer höheren Einnahmen haben?
Nunja, letztendlich verdienen die "Entscheider" ja auch mit. Geschäftsführer, Sportdirektoren etc. Meine ich jetzt völlig wertfrei, aber ich glaube nicht, dass der Sportdirektor Kehl jetzt viel weniger verdient als der ehemalige Spieler Kehl.
Das ist defintiv so. Ob Kehl nun so viel verdient, wie er als Spieler verdient, sei mal dahingestellt. Er verdient in seiner hierachischen Rollle als Direktor jedenfalls deutlich mehr, als jede(r) andere in einer vergleichbaren Rolle in einer anderen Branche. Das sind schon enorme Gehälter, die dort fließen.
Andererseits hat der BVB heute halt 1.000 bis 1.200 Angestellte und die für ihn fest arbeitenden sitzen halt nicht mehr in einem Blechcontainer vor der Nordtribüne. In Dortmund selbst gibt es (wenn man den öffentlichen Sektor wegnimmt, also Stadt, Land, Bund und Uni) so viel deutlich größere Arbeitgeber nicht mehr.
Natürlich fließt ein Großteil des Aufwandes für Personal nur auf sehr wenige Konten. Aber du brauchst schon sehr viele Menschen inzwischen, die dafür sorgen den dafür nötigen Umsatz zu generieren. Und diese Leute sind halt beim BVB angestellt und verdienen (die einen sagen gutes, die anderen eher so mittel gutes) ein Gutes Gehalt damit, bei einem erstmal ziemlich guten und attraktiven Arbeitgeber in einer strukturschwachen Region und strukturschwachen Stadt.
MFG
Phil
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 09.01.2025, 11:47 (vor 400 Tagen) @ Phil
Wie gesagt, war völlig wertfrei. Aber ist eben auch ein Aspekt der Diskussion, dass diejenigen, die Reformen/Änderungen anstoßen könnten auch selber finanziell an der (Fehl-)Entwicklung partizipieren.
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Phil, Donnerstag, 09.01.2025, 12:16 (vor 400 Tagen) @ Sascha
Ich wollte einfach nur darauf hinweisen, dass so ein Fußballklub wie der BVB eben inzwischen auch ein großer Arbeitgeber ist / sein kann.
Ansonsten dürfte die Vorteilsnahme bei den Verbänden eher der ganz große Unterschied sein. Sie waren früher (also bis in die 90iger hinein) eben die "Regulationsebene", die eigentlich gegen jede kommerzielle Bestrebung erst einmal sich wehrte. Und die eben auch dafür sorgte, dass - als es mal nennenswerter Geld vom TV gab - das Geld fair verteilt wurde. Diese Verbände hatten im Grunde gar kein Eigeninteresse an einer Kommerzialisierung. Ihre handelnden Personen auch nicht.
Erst als die Klubs eben den Druck erhöhten... Und am Ende merkten auch die Verbände, dass man ja richtig viel Geld selbst verdienen könnte und gaben jede Art der Regulierung und der Wettbewerbswahrung im Grunde auf.
MFG
Phil
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BDN130671
, Hagen, Donnerstag, 09.01.2025, 12:04 (vor 400 Tagen) @ Sascha
Wobei ich nicht glaube, dass Geld die Antriebsfeder z. B. von Watzke ist.
Gerade wenn man bedenkt, unter welchen Umständen er beim BVB angefangen ist.
Hier zahlt sich der sonst gescholtene "Stallgeruch" nämlich aus, dass es den Beteiligten wirklich um den BVB und nicht als Melkkuh geht.
Für mich kann ein Spieler gerne so viel verdienen, wie er will. Dafür erwarte ich allerdings Einsatz und ein Mindestmaß an Vereinstreue. Corona hat doch sehr deutlich gezeigt, dass Spieler eher bereit sind, das gesamte System implodieren zu lassen, als substanzielle Kürzungen der Vergütungen hinzunehmen. Stattdessen wurden die Fans angebettelt, auf Rückerstattung der DKs zu verzichten.
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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 09.01.2025, 12:53 (vor 400 Tagen) @ BDN130671
Corona hat doch sehr deutlich gezeigt, dass Spieler eher bereit sind, das gesamte System implodieren zu lassen, als substanzielle Kürzungen der Vergütungen hinzunehmen.
So sieht das eben aus, wenn ein unterdurchschnittlicher IQ mit weit überdurchschnittlicher, fast schon perverser Gier zusammenkommt.
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istar, Donnerstag, 09.01.2025, 10:33 (vor 400 Tagen) @ BDN130671
Aber welches Interesse sollten denn die Vereine an immer höheren Einnahmen haben?
Selbst das Salär der handelnden Personen ist ja im Vergleich zu den Spielern Peanuts.
Ich kann mir z. B. nicht vorstellen, dass z. B. Pay-TV im Sinne des BVB ist (allein schon wegen der Reichweite), aber Dank der Finanzierung des Kaders alternativlos.
Genauso wie die "Kröte" Rheinmetall, nur um wirklich alle Krümel zusammenzukratzen, um einen entsprechenden Kader bezahlen zu können.
Welches Interesse die Vereine haben? Die möchten sich sportlich verbessern, das können sie nur durch die Verpflichtung besserer Spieler und bei der Verpflichtung spielt die Bezahlung eben eine Rolle, genau wie in jedem anderen Job auch.
Ich finde die Summen, die an Berater bezahlt werden übrigens deutlich kritischer, als die Gehälter von Spielern.
Da sollte man es einfach hinbekommen, dass die von den Spielern bezahlt werden, ähnlich wie Makler jetzt vom Auftraggeber, meistens dem Vermieter, bezahlt werden.
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ram1966, Dortmund, Donnerstag, 09.01.2025, 08:54 (vor 400 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich finde interessant, dass einerseits die Geldmaschine Profifußball so angeprangert und das Buch beworben wird und gleichzeitig ein Link eingestellt wird, an dem ihr auch noch verdient ;-)
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captain_gut, Rendsburg, Donnerstag, 09.01.2025, 09:16 (vor 400 Tagen) @ ram1966
bearbeitet von captain_gut, Donnerstag, 09.01.2025, 09:19
Ich finde interessant, dass einerseits die Geldmaschine Profifußball so angeprangert und das Buch beworben wird und gleichzeitig ein Link eingestellt wird, an dem ihr auch noch verdient ;-)
Komische Formulierung - ich denke, niemand von SG "verdient" irgendetwas daran. Das Geld wird halt benötigt, um die Ausgaben zu decken (Serverkosten, Redaktionsheli, der Wellnessbereich der Redaktionsräume etc. ;-)), damit wir kostenlosen Zugang zu den Angeboten haben, die die SG-Mitglieder in Ihrer Freizeit bereitstellen.
So ein Affiliate-Link ist mMn ein Weg, einen (vermutlich kleinen) Teil dieser Kosten reinzuholen, der niemandem weh tut.
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ram1966, Dortmund, Donnerstag, 09.01.2025, 10:47 (vor 400 Tagen) @ captain_gut
Ich finde interessant, dass einerseits die Geldmaschine Profifußball so angeprangert und das Buch beworben wird und gleichzeitig ein Link eingestellt wird, an dem ihr auch noch verdient ;-)
Komische Formulierung - ich denke, niemand von SG "verdient" irgendetwas daran. Das Geld wird halt benötigt, um die Ausgaben zu decken (Serverkosten, Redaktionsheli, der Wellnessbereich der Redaktionsräume etc. ;-)), damit wir kostenlosen Zugang zu den Angeboten haben, die die SG-Mitglieder in Ihrer Freizeit bereitstellen.So ein Affiliate-Link ist mMn ein Weg, einen (vermutlich kleinen) Teil dieser Kosten reinzuholen, der niemandem weh tut.
Ist ja auch in Ordnung, nur dadurch, dass dieses Buch doch recht deutlich beworben wird und dann darauf hingewiesen wird, dass eine Provision fließt, ist das dann im Zusammenhang mit dem Inhalt des Textes bemerkenswert
Die Inkonsequenz der Fans
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 18:30 (vor 400 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Sascha, Mittwoch, 08.01.2025, 18:53
Offen gesagt, kann ich mit dieser Argumentation wenig anfangen. Ja, natürlich bleibe ich weiter bei einer Sache, deren Facetten mich teilweise ärgert und die immer mehr kostet. Aber für mich stehen die Vereine in erster Linie in der Pflicht, weil es schließlich um ihr Geschäft geht.
Da kann man noch so sehr darauf pochen, dass das System doch funktioniere - allein die Anzeichen mehren sich, dass es ins Rutschen gerät.
Es ist doch nicht alles eine Erfindung der Fantasie, dass:
-Barcelona jetzt Einnahmen aus der Zukunft darauf verwenden muss, um zu erstreiten, dass man zwei eigene Spieler regisrrieren darf.
- die halbe League 1 in Frankreich um die Existenz zittert, weil der neue Tv-Vertrag niedriger ausgefallen ist als erhofft.
- mit ManCity ein Großclub vor Gericht darüber streitet, ob man zigfach Finanzierungsregeln gebrochen hat.
- unser ehemaliger Leihspieler Maatsen teil eines Transferkarussels war, das eher einem Schneeballsystem glich. Da ging es weniger um sportliche Aspekte denn darum, in einem Ringtransfer möglichst hohe Umsätze zu erzielen, um die Finanzregeln einzuhalten.
Das sind doch zusammengenommen echte Alarmzeichen dafür, dass das System "mehr Geld für mehr Erfolg für noch mehr Geld" an die Grenzen stößt.
Da sollten die Vereine doch schon aus Eigeninteresse an forderster Linie stehen.
Die Inkonsequenz der Fans
Smeller, Dortmund, Donnerstag, 09.01.2025, 16:04 (vor 399 Tagen) @ Sascha
Die Frage, die ich mir stelle, ist, auf wie viele Grabenkämpfe sollen sich die Fans denn bitte einlassen? Sicher kann man gegen alles und jeden protestieren, aber bringt das wirklich etwas? Ist es nicht förderlicher, wenn man die Sachen bekämpft, die man bekämpfen kann? Glaubt Herr Ruf wirklich, dass der Videobeweis abgeschafft worden wäre, wenn die Fans nur ein bisschen mehr daran geglaubt hätten?
Die Inkonsequenz der Fans
VM
, Lüdinghausen, Donnerstag, 09.01.2025, 08:35 (vor 400 Tagen) @ Sascha
Da sollten die Vereine doch schon aus Eigeninteresse an forderster Linie stehen.
Dafür müsste es aber bei den Vereinen auch der Verein an sich an erster Stelle stehen. Aber das ist ja nicht der Fall. Es geht oftmals um Macht, Einfluss, die eigene Geldbörse, das eigene Ego.
Die Inkonsequenz der Fans
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 09.01.2025, 08:44 (vor 400 Tagen) @ VM
Da sollten die Vereine doch schon aus Eigeninteresse an forderster Linie stehen.
Dafür müsste es aber bei den Vereinen auch der Verein an sich an erster Stelle stehen. Aber das ist ja nicht der Fall. Es geht oftmals um Macht, Einfluss, die eigene Geldbörse, das eigene Ego.
Ja eben. Ich denke, dass solche Geld-Zirkusse, wie der heutige Profi-Fußball, immer Geldgeier anziehen, im großen Maße. Genauso wie an der Wall Street. Und die ziehen erst weiter, wenn das Pferd totgeritten ist. Hatte kürzlich eine Biografie von Carl Icahn gelesen, so viel anders ist das beim Profi-Fußball nicht mehr.
Die Inkonsequenz der Fans
FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 09.01.2025, 09:22 (vor 400 Tagen) @ FourrierTrans
Da sollten die Vereine doch schon aus Eigeninteresse an forderster Linie stehen.
Dafür müsste es aber bei den Vereinen auch der Verein an sich an erster Stelle stehen. Aber das ist ja nicht der Fall. Es geht oftmals um Macht, Einfluss, die eigene Geldbörse, das eigene Ego.
Ja eben. Ich denke, dass solche Geld-Zirkusse, wie der heutige Profi-Fußball, immer Geldgeier anziehen, im großen Maße. Genauso wie an der Wall Street. Und die ziehen erst weiter, wenn das Pferd totgeritten ist. Hatte kürzlich eine Biografie von Carl Icahn gelesen, so viel anders ist das beim Profi-Fußball nicht mehr.
Aktuell muss man ja nur das Pferd tauschen, also lieber einen Araber-Hengst statt dem lahmenden Klappergaul aus Europa.
Und das mit dem Verzicht ist halt so eine Sache. "Man" schafft es ja schon nicht auf Nazi-Netzwerke zu verzichten, wie soll das dann mit dem geliebten Verein funktionieren?
Die Inkonsequenz der Fans
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 09.01.2025, 09:25 (vor 400 Tagen) @ FliZZa
Da sollten die Vereine doch schon aus Eigeninteresse an forderster Linie stehen.
Dafür müsste es aber bei den Vereinen auch der Verein an sich an erster Stelle stehen. Aber das ist ja nicht der Fall. Es geht oftmals um Macht, Einfluss, die eigene Geldbörse, das eigene Ego.
Ja eben. Ich denke, dass solche Geld-Zirkusse, wie der heutige Profi-Fußball, immer Geldgeier anziehen, im großen Maße. Genauso wie an der Wall Street. Und die ziehen erst weiter, wenn das Pferd totgeritten ist. Hatte kürzlich eine Biografie von Carl Icahn gelesen, so viel anders ist das beim Profi-Fußball nicht mehr.
Aktuell muss man ja nur das Pferd tauschen, also lieber einen Araber-Hengst statt dem lahmenden Klappergaul aus Europa.Und das mit dem Verzicht ist halt so eine Sache. "Man" schafft es ja schon nicht auf Nazi-Netzwerke zu verzichten, wie soll das dann mit dem geliebten Verein funktionieren?
Was ich sagen wollte ist, diejenigen, die sowohl auf nationaler, internationaler als auch auf der Verbandsebene sitzen, werden sich nie vortun, um irgendeine geldvermehrende aber dem Sport abträgliche Maßnahme zu verhindern. Weil sie Charaktere sind, die größtenteils ohnehin von der Gier nach Geld in diesem Sport nach oben auf Führungspositionen gespült worden sind. Quasi Carl Icahns, nur eben auf dem Spielfeld "Fußball" statt "Wall Street", um bei dem Beispiel zu bleiben. Diese Leute interessieren sich für den Sport und den Verein ebenso wenig wie Ican für die Zukunft des von ihm als Raider geplünderten Unternehmen.
Bisher scheint das historisch betrachtet alles zu funktionieren. Es gibt aber auch an der ein oder anderen Stelle erste Wanrzeichen, Beispiel NBA in den USA. Da gibt es enorme Zuschauerrückgänge seit geraumer Zeit, von Jahr zu Jahr schauen selbst das Finale immer weniger Amerikaner seit Corona.
Die Inkonsequenz der Fans
Phil, Donnerstag, 09.01.2025, 09:09 (vor 400 Tagen) @ FourrierTrans
Der professionelle Fußballsport ist in Deutschland aber schon sehr lange ein eher geldbasierter Verdrängungswettbewerb. International noch viel mehr.
Natürlich hat das alles immer größere und verrückte Dimensionen erreicht und vor allem hat man den Wettbwerb immer mehr zugespitzt, so dass nur noch ganz wenige Klubs halt ihre Ligen und die internationalen Wettbwerbe dominieren. Und da kommt auch im Grunde kaum noch wer rein, außer, er findet wirklich richtig potente Geldgeber.
Aber auch schon in den 80iger Jahren ging es natürlich zuvorderst über Geld und weniger über eine gute Strategie oder Idee (oder regionales Glück).
Und klar, es gab halt auch wirklich extrem verändernde Einschnitte in die Transferregeln und Einsatzregeln von Spielern in Europa. Das hat in meinen Augen ja den allergrößten "Impact" auf das System gehabt. Davor war alles im Hinblick auf Kader viel statischer und allein dadurch schon vieles deutlich ausgegiglichener im Wettbwerb.
MFG
Phil
Die Inkonsequenz der Fans
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Donnerstag, 09.01.2025, 09:30 (vor 400 Tagen) @ Phil
Der professionelle Fußballsport ist in Deutschland aber schon sehr lange ein eher geldbasierter Verdrängungswettbewerb. International noch viel mehr.
Natürlich hat das alles immer größere und verrückte Dimensionen erreicht und vor allem hat man den Wettbwerb immer mehr zugespitzt, so dass nur noch ganz wenige Klubs halt ihre Ligen und die internationalen Wettbwerbe dominieren.
Ich frage mich, ob das früher anders war.
Zwischen 68 und 77 waren genau zwei Vereine Deutscher Meister, Gladbach und Bayern. Ja, heute ist Bayern in Deutschland unglaublich dominant, werden m.E. auch von den nächsten 10 Meisterschaften mindestens 8 holen, aber in Italien ist die Dauer-Dominanz von Juve vorbei (4 verschiedene Meister in 5 Jahren), in England ist City zwar sehr dominant (6 von 10), aber es gibt immerhin noch 3 weitere Teams, die in den letzten 10 Jahren Meister waren (wobei Leicester wohl eine einmalige Anomalie bleben wird). In Spanien teilen sich Real und Barcelona die Titel, ab und zu kommt ihnen mal Atletico dazwischen. Das war aber eigentlich schon immer so.
In den 8 Jahren von 1971-1978 hat erst Ajax 3x den Europapokal der Landesmeister (heute CL) gewonnen, dann Bayern 3x, dann Liverpool 2x. Wenn ich mir heute die letzten 10 Jahre angucke, dann hat zwar Real 5x gewonnen, aber es gibt noch 5 weitere Teams, die je 1x gewonnen haben.
Ich weiß, was Du meinst. Aber die Daten geben das nicht unbedingt her.
Eher, dass der Abstand der Top-Teams zu den anderen viel viel größer geworden ist. Wurde man früher in der Bundesliga mit 62-66 Punkten Meister, müssen es jetzt regelmäßig über 80 sein. Und (ohne das jetzt nachzugucken) dürften auch weniger Punkte reichen, um die Klasse zu halten. Der finanzielle Abstand (Jahres-Etat) dürfte absolut wie relativ viel größer geworden sein.
Die Inkonsequenz der Fans
Phil, Donnerstag, 09.01.2025, 09:39 (vor 400 Tagen) @ homer73
Ich glaube das sieht auf den ersten Blick so aus, ist aber eher eine falsche Annahme.
Dynastien (wie es die Amerikaner ja immer gerne nennen) gab es natürlich immer. Das lag aber zuvorderst daran, dass das System deutlich statischer war. Hattest du eimal einen Kader wie Bayern München oder Gladbach (um mal die nationalen Beispiele zu nehmen), konntest du diese schlicht aufgrund der Regularien und Gegebenheiten sehr lange zusammenhalten. Und warst dementstprechend sehr prägend und nur langsam veränderten sich dann "Rangfolgen". Aber sie verädnerten sich. Und dann ja mit zunhmendem Zufluss von Geld (durch TV Rechte und Sponsoren) sehr deutlich; sowohl national, als auch international.
Da gab es dann so spätestens ab Mitte der 80iger/Ende der 80iger einen sehr gesteigerten Wettbwerb. Denn es floss mehr Geld zu, und es ging nicht nur über Zuschauereinnahmen und Stadienkapazitäten oder schlicht "Glück bei der Kaderplanung". Und zugleich waren die Verbände ja noch echte Hüter des Wettbewerbs un dnicht selbst große Player oder nur noch Verwalter der ausgelagerten Wettbewerbe (also DFL vs. DFB zum Beipsiel).
UNd nur am Rande: Natürlich zeigen die Siegerlisten durchaus auch zugespitzte Wettbewerbe. Aber die Möglichkeiten andere Länder, auch mal einen Europacup zu gewinnen, war deutlich höher. Und schlicht aufgrund der Transferregeln und Einsatzregeln, waren halt Mannschaften aus Belgien, Schweden oder de Niederlande völlig andere Kaliber (vom damaligen Ostblock nicht zu reden, der ja ohnehin stark war, weil deren Spieler im Grunde gar nicht wechseln durften).
MFG
Phil
Die Inkonsequenz der Fans
FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 09.01.2025, 09:34 (vor 400 Tagen) @ homer73
Ich frage mich, ob das früher anders war.
Zwischen 68 und 77 waren genau zwei Vereine Deutscher Meister, Gladbach und Bayern. Ja, heute ist Bayern in Deutschland unglaublich dominant, werden m.E. auch von den nächsten 10 Meisterschaften mindestens 8 holen, aber in Italien ist die Dauer-Dominanz von Juve vorbei (4 verschiedene Meister in 5 Jahren), in England ist City zwar sehr dominant (6 von 10), aber es gibt immerhin noch 3 weitere Teams, die in den letzten 10 Jahren Meister waren (wobei Leicester wohl eine einmalige Anomalie bleben wird). In Spanien teilen sich Real und Barcelona die Titel, ab und zu kommt ihnen mal Atletico dazwischen. Das war aber eigentlich schon immer so.
In den 8 Jahren von 1971-1978 hat erst Ajax 3x den Europapokal der Landesmeister (heute CL) gewonnen, dann Bayern 3x, dann Liverpool 2x. Wenn ich mir heute die letzten 10 Jahre angucke, dann hat zwar Real 5x gewonnen, aber es gibt noch 5 weitere Teams, die je 1x gewonnen haben.
Ich weiß, was Du meinst. Aber die Daten geben das nicht unbedingt her.
Eigentlich geben deine Beispiele genau das her :)
Damals konnte man mit einer klug zusammengestellten Mannschaft was erreichen. Weil eben nicht deine 2-3 Topstars in Windeseile von anderen Großclubs weggekauft wurden. Und dann war man eben eine längere Zeit erfolgreich, bis die Stars ihren Zenit überschritten hatten oder es in der Mannschaft nicht mehr gepasst hat.
Eher, dass der Abstand der Top-Teams zu den anderen viel viel größer geworden ist. Wurde man früher in der Bundesliga mit 62-66 Punkten Meister, müssen es jetzt regelmäßig über 80 sein. Und (ohne das jetzt nachzugucken) dürften auch weniger Punkte reichen, um die Klasse zu halten. Der finanzielle Abstand (Jahres-Etat) dürfte absolut wie relativ viel größer geworden sein.
Die Inkonsequenz der Fans
Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 09.01.2025, 08:14 (vor 400 Tagen) @ Sascha
Stimme dir zu. Im Übrigen ist Inkonsequenz auch gern ein Totschlagsargument, um jedwede Bemühungen, einen sinnvollen Zweck zu unterstützen, zu diskreditieren. „Warum verzichtest du wegen Klimaschutz auf Fleisch, wenn du trotzdem in den Urlaub fliegst?“, „Wenn du für Organisation A spendest, warum spendest du nicht auch für Organisation B?“.
Etwas zu tun ist immer sinnvoller, als nichts zu tun. Auch wenn man vielleicht mehr tun könnte.
Die Inkonsequenz der Fans
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Donnerstag, 09.01.2025, 09:16 (vor 400 Tagen) @ Schnippelbohne
Stimme dir zu. Im Übrigen ist Inkonsequenz auch gern ein Totschlagsargument, um jedwede Bemühungen, einen sinnvollen Zweck zu unterstützen, zu diskreditieren. „Warum verzichtest du wegen Klimaschutz auf Fleisch, wenn du trotzdem in den Urlaub fliegst?“, „Wenn du für Organisation A spendest, warum spendest du nicht auch für Organisation B?“.
Etwas zu tun ist immer sinnvoller, als nichts zu tun. Auch wenn man vielleicht mehr tun könnte.
Ergänzung:
Und ein Handeln muss auch nicht sofort das ganze Problem lösen. Ein Schritt in die richtige Richtung ist schon wertvoll.
(ich habe da u.a. im Ohr "Ja, aber Deutschland stößt doch nur 2 % der weltweiten Emissionen aus")
Die Inkonsequenz der Fans
Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 09.01.2025, 16:05 (vor 399 Tagen) @ homer73
Stimme dir zu. Im Übrigen ist Inkonsequenz auch gern ein Totschlagsargument, um jedwede Bemühungen, einen sinnvollen Zweck zu unterstützen, zu diskreditieren. „Warum verzichtest du wegen Klimaschutz auf Fleisch, wenn du trotzdem in den Urlaub fliegst?“, „Wenn du für Organisation A spendest, warum spendest du nicht auch für Organisation B?“.
Etwas zu tun ist immer sinnvoller, als nichts zu tun. Auch wenn man vielleicht mehr tun könnte.
Ergänzung:
Und ein Handeln muss auch nicht sofort das ganze Problem lösen. Ein Schritt in die richtige Richtung ist schon wertvoll.
(ich habe da u.a. im Ohr "Ja, aber Deutschland stößt doch nur 2 % der weltweiten Emissionen aus")
Sehr treffendes Beispiel!
Die Inkonsequenz der Fans
fabian 1909, Dortmund, Donnerstag, 09.01.2025, 07:53 (vor 400 Tagen) @ Sascha
Offen gesagt, kann ich mit dieser Argumentation wenig anfangen. Ja, natürlich bleibe ich weiter bei einer Sache, deren Facetten mich teilweise ärgert und die immer mehr kostet. Aber für mich stehen die Vereine in erster Linie in der Pflicht, weil es schließlich um ihr Geschäft geht.
Meiner Meinung nach, geht es weniger drum, ob man dabei bleibt oder nicht. Es geht mehr darum, ob Fans Ideen entwickeln, wie ein Fußball der Zukunft aussehen kann und diese auch lautstark und entschieden vertreten.
Alina Schmermer hat darüber, finde ich, mit "Utopia" ein gutes Buch geschrieben.
Die Inkonsequenz der Fans
stfn84, Köln, Mittwoch, 08.01.2025, 19:41 (vor 400 Tagen) @ Sascha
Sehe ich auch so.
Aber die Vereine agieren nicht so, weil sie damit ihre Position im aktuellen Spiel riskieren. Und das entspricht dem Zeitgeist, etwaige Umsätze der Zukunft als unwesentlicher zu erachten als den kurzfristigen Erfolg.
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Hatebreed, Mittwoch, 08.01.2025, 12:40 (vor 401 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Welchen Sinn hat der Artikel und das Buch jetzt genau?
Gibt es Lösungen? Mal abgesehen davon, dass ich den Corona Absatz komplett anders sehe - nur Anklagen? Das brauche ich dann nämlich nicht lesen.
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Block 24
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 08.01.2025, 11:16 (vor 401 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Den ca. 2% der Fans die für einen nachhaltigen und sinnvollen Fußball sind im Kampf gegen den gesamten Rest Inkonsequenz vorzuwerfen ist zumindest mal eine spannende Position.
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Nietzsche, Mittwoch, 08.01.2025, 10:21 (vor 401 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Vielleicht kann jemand, der das Buch gelesen hat, die Frage beantworten, was der Autor denn genau anders machen würde.
Ich finde, mit Leipzig hat man eine Grenze überschritten, die man nicht hätte überschreiten dürfen. Das war relativ offensichtlich, zumal der Getränkekonzern ja auch nicht müde wurde, die Kritiker zu verhöhnen.
Aber was genau hätte z.B. der BVB tun können, um dem "modernen Fußball" und dem "Turbokapitalismus" zu entkommen? So wenig ich viele Aspekte der Entwicklung mag, so wenig alternative Handlugsweisen sehe ich.
Macht er realistische Vorschläge für alternative Wege?
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 11:01 (vor 401 Tagen) @ Nietzsche
Ich sehe keine ernsthaften Bemühungen der Vereine, das Gehaltsniveau auf ein stemmbares Maß zu beschränken, solche Perversitäten wie Multiownership zu bekämpfen, oder Regelungen zu forcieren, die das Hineinpumpen immer neuer Gelder durch windigen Investoren oder zwilichtige Staaten beschränkt.
Stattdessen feiert auch ein Herr Watzke den neusten Irrsinn von Infantino namens Club-WM, der mutmaßlich massiv mit Geld aus Saudi-Arabien gesponsert wird, als tollen, neuen Wettbewerb ab und der BVB nimmt weiter unverdrossen am Rattenrennen teil.
Es versucht doch niemand überhaupt was zu verändern. Das allerhöchste der Gefühle ist, dass man sich für den Kampf gegen eine externe Super-League auf die Schulter klopft. Dabei ist da doch langfristig nur die Frage, welches Markenzeichen darauf pappt und auf welche Konten die Kohle zur Umverteilung fließt. Die der UEFA, oder irgendjemand anderen.
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Grigori, Ort, Donnerstag, 09.01.2025, 10:35 (vor 400 Tagen) @ Sascha
„Die inneren Gesetze der kapitalistischen Produktionsweise, welche die Konkurrenz jedem einzelnen Kapitalisten als äußre Zwangsgesetzte aufherrscht, zwingen hin, sein Kapital fortwährend auszudehnen, um es zu erhalten und fortwährend ausdehnen kann er es nur vermittels einer immer gesteigerten Akkumulation." Karl Marx
Du siehst deswegen keine ernsthaften Bemühungen der Vereine, weil es für sie nunmal irrational wäre, sich selbst einen ökonomischen Nachteil im Vergleich zur Konkurrenz (seien es inländische Konkurrenten, ausländische Ligen oder gar gänzlich andere Sportarten) zu verschaffen. Egal, wie sehr man auf das richtige Leben im Falschen pocht, es wird nicht passieren.
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stfn84, Köln, Mittwoch, 08.01.2025, 16:48 (vor 400 Tagen) @ Sascha
Ich halte das alles für ziemlichen Schwachsinn, Sascha.
1. Borussia Dortmund war in den 1990er Jahren maßgeblich daran beteiligt die CL zu dem zu machen was sie ist und die Solidargemeinschaft aufzukündigen. Obwohl da "Herr Watzke" noch gar nicht verantwortlich war.
2. Ist Borussia Dortmund sicherlich kein solch relevanter Player, der allein die Fehlentwicklungen der letzten 20 Jahre im Profifußball beseitigen kann. Würde der BVB die Teilnahme an der Club WM boykottieren, gäbe es eben genügend andere Clubs die dort mit Freude antreten.
3. Unabhängig davon mag es zwar für Dich und mich ein unnützer Wettbewerb sein, auf den man lieber verzichtet. Ob Jene die diesen Wettbewerb als unnötig erachten aber beim BVB (Eigentümer und Kapitalgeber-Seite) in der Mehrheit sind, kann aber ruhig bezweifelt werden. Die Mehrheit der BVB Mitglieder die ich kenne nimmt den Wettbewerb gerne mit. Von den Kapitalgebern mal ganz zu schweigen.
4. Borussia Dortmund kann Nichts gegen RB Leipzig, Saudi Arabien oder Qatar ausrichten. Und ich finde es ziemlich unverschämt, dass man suggeriert es würde an fehlendem Engagement liegen. Die von Dir genannten Probleme sind wahlweise außerhalb der Sphäre der Clubs (Multi Club Ownership, Ausdehnung der FIFA Wettbewerbe, Vergabe von Wettbewerben in den Nahen Osten aufgrund offensichtlicher, massiver finanzieller Unterstützung) oder zwangsläufig dem "Geschäftszweck" der Profifußball-Unternehmen geschuldet. Es ist nicht BORUSSIA DORTMUND die sich dafür einsetzen für sich selbst das Maximum herauszuholen: Es sind ausnahmslos alle Proficlubs.
Wenn ich das Alles nicht mehr aushalten kann, ist der Konsum von Profifußball eben nicht sonderlich logisch und das Urteil des Autors zurecht: Inkonsequenz von uns Fußballfans!
Aber ehrlicherweise habe ich wenig Lust über den Inhalt eines Buches oder diesen Artikel zu fabulieren, wenn schon solche Absurditäten bei Euch publiziert werden:
Wir alle erinnern uns noch an die Coronapandemie. Sie hat Spuren in unseren Familien hinterlassen und die Long-Covid-Fälle beschäftigen die Wissenschaft bis heute, ebenso wie die psychischen Auffälligkeiten unserer Kinder, die letztlich durch politische Fehlentscheidungen verursacht wurden.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 18:03 (vor 400 Tagen) @ stfn84
Ich halte das alles für ziemlichen Schwachsinn, Sascha.
War mir klar. Geht mir aber auch immer häufiger so, wenn ich deine Beiträge lese.
1. Borussia Dortmund war in den 1990er Jahren maßgeblich daran beteiligt die CL zu dem zu machen was sie ist und die Solidargemeinschaft aufzukündigen. Obwohl da "Herr Watzke" noch gar nicht verantwortlich war.
Ja. Und? Wo ist da das Argument, immer weiter zu machen, spätestens nachdem Corona gezeigt hat, auf welch wackeligen Füßen das alles steht. Ich habe mich übrigens auf alle Vereine bezogen und nicht allein auf den BVB. Das geht auch klar hervorm
2. Ist Borussia Dortmund sicherlich kein solch relevanter Player, der allein die Fehlentwicklungen der letzten 20 Jahre im Profifußball beseitigen kann. Würde der BVB die Teilnahme an der Club WM boykottieren, gäbe es eben genügend andere Clubs die dort mit Freude antreten.
Ja. Haltung gibt es eben selten gratis.
3. Unabhängig davon mag es zwar für Dich und mich ein unnützer Wettbewerb sein, auf den man lieber verzichtet. Ob Jene die diesen Wettbewerb als unnötig erachten aber beim BVB (Eigentümer und Kapitalgeber-Seite) in der Mehrheit sind, kann aber ruhig bezweifelt werden. Die Mehrheit der BVB Mitglieder die ich kenne nimmt den Wettbewerb gerne mit. Von den Kapitalgebern mal ganz zu schweigen.
Ich habe es unten geschrieben: diese Club-WM vergrößert das finanzielle Ungleichgewicht der Ligen nur weiter. Für die Teilnehmer ist es fast eine zweite CL. Gleichzeitig wird es sich langfristig qualitativ auf den Fußball auswirken. Die Spieler werden einfach nicht permanent und pausenlos Topleistungen bringen können.
4. Borussia Dortmund kann Nichts gegen RB Leipzig, Saudi Arabien oder Qatar ausrichten. Und ich finde es ziemlich unverschämt, dass man suggeriert es würde an fehlendem Engagement liegen. Die von Dir genannten Probleme sind wahlweise außerhalb der Sphäre der Clubs (Multi Club Ownership, Ausdehnung der FIFA Wettbewerbe, Vergabe von Wettbewerben in den Nahen Osten aufgrund offensichtlicher, massiver finanzieller Unterstützung) oder zwangsläufig dem "Geschäftszweck" der Profifußball-Unternehmen geschuldet. Es ist nicht BORUSSIA DORTMUND die sich dafür einsetzen für sich selbst das Maximum herauszuholen: Es sind ausnahmslos alle Proficlubs.
Sorry, viel zu leicht.
Zum Thema Leipzig: die DFL-Vereine haben alle aktiv der Lizensierung für den Profifußball zugestimmt. Auch wenn man hinterher ein paar Feigenblattaktionen wie Retrospielstände, oder keine Finalschals in Berlin gemacht hat, haben die Vereine RB durchgewunken und dieses Spielchen mit Rasenball und leicht veränderten Logo mitgemacht.
Und was Multiclubownership und Co. angeht: da gibt es die ECA, die beim Fifa-Council mit am Tisch sitzt. Watzke war da sogar im Vorstand. Hat sich da einer der Vereine und deren Vertreter mal öffentlich dagegen positioniert?
Das ist doch völliger Unsinn, das so darzustellen, als hätten die Klubs keinen Einfluss darauf. Aber wenn man dann al-Khelaifi zum Vorsitzenden wählt, dann ist schon klar, welchen Fußball man unterstützt.
Wenn ich das Alles nicht mehr aushalten kann, ist der Konsum von Profifußball eben nicht sonderlich logisch und das Urteil des Autors zurecht: Inkonsequenz von uns Fußballfans!
Ja. Und? Ich kann mittlerweile damit leben, mir Fußball als Wochenendunterhaltung anzugucken. Trotzdem kann ich der Meinung sein, dass es besser werden kann und sollte.
Aber ehrlicherweise habe ich wenig Lust über den Inhalt eines Buches oder diesen Artikel zu fabulieren, wenn schon solche Absurditäten bei Euch publiziert werden:
Wir alle erinnern uns noch an die Coronapandemie. Sie hat Spuren in unseren Familien hinterlassen und die Long-Covid-Fälle beschäftigen die Wissenschaft bis heute, ebenso wie die psychischen Auffälligkeiten unserer Kinder, die letztlich durch politische Fehlentscheidungen verursacht wurden.
Zum einem habe ich das nicht geschrieben zum anderen finde ich das nicht dramatisch. Ein Lauterbach beispielsweise vertritt doch mittlerweile selbst die Meinung, dass der Umgang mit Schul- und Kitaschließung eher falsch war. Ich sehe da kein Geschwurbel.
Neu auf schwatzgelb.de: Der BVB als Teil der Hollywoodisierung des Fußballs: Der "Ruf“ durch die Irrwege der Bundesliga
stfn84, Köln, Mittwoch, 08.01.2025, 19:36 (vor 400 Tagen) @ Sascha
1. Borussia Dortmund war in den 1990er Jahren maßgeblich daran beteiligt die CL zu dem zu machen was sie ist und die Solidargemeinschaft aufzukündigen. Obwohl da "Herr Watzke" noch gar nicht verantwortlich war.
Ja. Und? Wo ist da das Argument, immer weiter zu machen, spätestens nachdem Corona gezeigt hat, auf welch wackeligen Füßen das alles steht. Ich habe mich übrigens auf alle Vereine bezogen und nicht allein auf den BVB. Das geht auch klar hervorm
Wenn ich unterstelle, dass Du wie ich in den 1990ern zum Fan des BVB wurdest, kann ich dem BVB 2025 ja nicht unkritisch Dinge vorwerfen, die man als Kind und Jugendlicher komplett entspannt akzeptieren konnte. Zumindest empfinde ich das als etwas komisches, da der BVB eben nicht der nette Dorfclub oder der kommerzkritische Player war, als ich mich diesem Club verschrieben habe.
Der Artikel bezieht sich auf Aussagen von Watzke, die er in seiner Rolle als DFL Vertreter machte. Borussia Dortmund dürfte - im Gegensatz zum Großteil der übrigen Proficlubs, sehr gut aufgestellt sein. Trotzdem würde auch der BVB keinen längerfristigen Ausfall der wesentlichen Einnahmestränge verkraften.
Da dürfte der Profifußball aber kein Alleinstellungsmerkmal haben.
Die Lufthansa hat durch Corona mal eben 7 Milliarden Euro verbrannt. Und da der Profifußball in Gänze eben heute mehr Unternehmen als Verein ist, ist das keine den Fußball betreffende Entwicklung.
Es überrascht auch nicht, dass der VfL Bochum (oder auch alle Clubs der Bundesliga) dafür eintreten, dass ausnahmslos alle Proficlubs gleichermaßen profitieren. Jeder Club tritt in erster Linie für die eigenen Interessen ein. Das dürfte ja nun wirklich Niemanden verwundern.
2. Ist Borussia Dortmund sicherlich kein solch relevanter Player, der allein die Fehlentwicklungen der letzten 20 Jahre im Profifußball beseitigen kann. Würde der BVB die Teilnahme an der Club WM boykottieren, gäbe es eben genügend andere Clubs die dort mit Freude antreten.
Ja. Haltung gibt es eben selten gratis.
Selbstredend. Beim Thema Haltung erkenne ich aber bei den ganzen Schauerreden über Aki und Co. hier selten, dass das im gleichen Maße gelobt wird wie Fehlentwicklungen kritisiert werden.
Man kann natürlich fordern, dass der BVB nicht an diesem Wettbewerb teilnehmen möge. Ob das nun aber für den Profifußball und/oder den BVB von Vorteil wäre, ist ja erst einmal nur eine These die Dir - bezogen auf den BVB - gefiele.
3. Unabhängig davon mag es zwar für Dich und mich ein unnützer Wettbewerb sein, auf den man lieber verzichtet. Ob Jene die diesen Wettbewerb als unnötig erachten aber beim BVB (Eigentümer und Kapitalgeber-Seite) in der Mehrheit sind, kann aber ruhig bezweifelt werden. Die Mehrheit der BVB Mitglieder die ich kenne nimmt den Wettbewerb gerne mit. Von den Kapitalgebern mal ganz zu schweigen.
Ich habe es unten geschrieben: diese Club-WM vergrößert das finanzielle Ungleichgewicht der Ligen nur weiter. Für die Teilnehmer ist es fast eine zweite CL. Gleichzeitig wird es sich langfristig qualitativ auf den Fußball auswirken. Die Spieler werden einfach nicht permanent und pausenlos Topleistungen bringen können.
Ja.
Und? Es geht ja erst einmal darum, dass die Haltung (Ablehnung der Klub WM, Ablehnung von Qatar, Saudi Arabien etc) eine subjektive Einschätzung ist.
Lustigerweise hat man bei der EM 24 vom Autor noch Positives zu einem Turnier gehört, was auch mit Geld zwielichtiger Unternehmen und Staaten finanziert wurde. Die selektive Verurteilung von Saudi Arabien, Qatar und Co ist nicht sonderlich konsequent, wenn ich dies eben nur situativ anwende.
4. Borussia Dortmund kann Nichts gegen RB Leipzig, Saudi Arabien oder Qatar ausrichten. Und ich finde es ziemlich unverschämt, dass man suggeriert es würde an fehlendem Engagement liegen. Die von Dir genannten Probleme sind wahlweise außerhalb der Sphäre der Clubs (Multi Club Ownership, Ausdehnung der FIFA Wettbewerbe, Vergabe von Wettbewerben in den Nahen Osten aufgrund offensichtlicher, massiver finanzieller Unterstützung) oder zwangsläufig dem "Geschäftszweck" der Profifußball-Unternehmen geschuldet. Es ist nicht BORUSSIA DORTMUND die sich dafür einsetzen für sich selbst das Maximum herauszuholen: Es sind ausnahmslos alle Proficlubs.
Sorry, viel zu leicht.
Zum Thema Leipzig: die DFL-Vereine haben alle aktiv der Lizensierung für den Profifußball zugestimmt. Auch wenn man hinterher ein paar Feigenblattaktionen wie Retrospielstände, oder keine Finalschals in Berlin gemacht hat, haben die Vereine RB durchgewunken und dieses Spielchen mit Rasenball und leicht veränderten Logo mitgemacht.
Ist das so?
Tatsächlich interessiert mich wer die Lizensierung vornimmt? Wird das auf einem DFL Kongress von den Profiteams verabschiedet, oder hat die "Verwaltung" der DFL Leipzig entsprechend des damals gültigen Lizensierungsverfahrens die Spiellizenz erteilt?
Und was Multiclubownership und Co. angeht: da gibt es die ECA, die beim Fifa-Council mit am Tisch sitzt. Watzke war da sogar im Vorstand. Hat sich da einer der Vereine und deren Vertreter mal öffentlich dagegen positioniert?
Das ist doch völliger Unsinn, das so darzustellen, als hätten die Klubs keinen Einfluss darauf. Aber wenn man dann al-Khelaifi zum Vorsitzenden wählt, dann ist schon klar, welchen Fußball man unterstützt.
Mir persönlich geht es ja nur darum, dass der BVB allein da eben Nichts bewirken kann.
Man kann diese Doppelrolle von Watzke aber natürlich kritisch sehen. Die empfinde und empfand ich auch stets als unglücklich.
Dann aber auch immer vom Kleinen aufs Große zu gehen, finde ich in Bezug auf Kritik an "Herrn Watzke" dann eben unverschämt. Weil Al-Khelaifi gewählt ist und der DFB die WM in Saudi Arabien mitträgt, arbeitet man sich an Aki ab.
Wenn ich das Alles nicht mehr aushalten kann, ist der Konsum von Profifußball eben nicht sonderlich logisch und das Urteil des Autors zurecht: Inkonsequenz von uns Fußballfans!
Ja. Und? Ich kann mittlerweile damit leben, mir Fußball als Wochenendunterhaltung anzugucken. Trotzdem kann ich der Meinung sein, dass es besser werden kann und sollte.
Total. Es ist aber wahrscheinlicher, dass Du und ich im Lotto gewinnen, während wir vom Blitz getroffen werden.
Man kann aber selbstredend versuchen Einfluss darauf zu nehmen, dass der BVB sich dann nun gegen die Kommerzialisierung im Sport stellt. Allein der Glaube fehlt, dass dies der Mehrheitswunsch der BVB Mitglieder sein dürfte.
Aber ehrlicherweise habe ich wenig Lust über den Inhalt eines Buches oder diesen Artikel zu fabulieren, wenn schon solche Absurditäten bei Euch publiziert werden:
Wir alle erinnern uns noch an die Coronapandemie. Sie hat Spuren in unseren Familien hinterlassen und die Long-Covid-Fälle beschäftigen die Wissenschaft bis heute, ebenso wie die psychischen Auffälligkeiten unserer Kinder, die letztlich durch politische Fehlentscheidungen verursacht wurden.
Zum einem habe ich das nicht geschrieben zum anderen finde ich das nicht dramatisch. Ein Lauterbach beispielsweise vertritt doch mittlerweile selbst die Meinung, dass der Umgang mit Schul- und Kitaschließung eher falsch war. Ich sehe da kein Geschwurbel.
Ich bezog mich auf DocKay.
Und "eher falsch" ist was anderes als von ihm veröffentlicht wurde :-)
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markus, Mittwoch, 08.01.2025, 18:54 (vor 400 Tagen) @ Sascha
Wenn ich das Alles nicht mehr aushalten kann, ist der Konsum von Profifußball eben nicht sonderlich logisch und das Urteil des Autors zurecht: Inkonsequenz von uns Fußballfans!
Ja. Und? Ich kann mittlerweile damit leben, mir Fußball als Wochenendunterhaltung anzugucken. Trotzdem kann ich der Meinung sein, dass es besser werden kann und sollte.
Dann sollte man aber zumindest so konsequent sein und das Verpassen der Champions League als nicht so dramatisch betrachten. Denn es ist ja Teil des Problems, dass immer die gleichen Vereine an die Fleischtöpfe kommen. Die Umsätze der Erstligisten fangen bei unter 90 Mio an und hören bei über 1 Milliarde auf. Das ist einfach eine zu große Spanne.
Aber ehrlicherweise habe ich wenig Lust über den Inhalt eines Buches oder diesen Artikel zu fabulieren, wenn schon solche Absurditäten bei Euch publiziert werden:
Wir alle erinnern uns noch an die Coronapandemie. Sie hat Spuren in unseren Familien hinterlassen und die Long-Covid-Fälle beschäftigen die Wissenschaft bis heute, ebenso wie die psychischen Auffälligkeiten unserer Kinder, die letztlich durch politische Fehlentscheidungen verursacht wurden.
Zum einem habe ich das nicht geschrieben zum anderen finde ich das nicht dramatisch. Ein Lauterbach beispielsweise vertritt doch mittlerweile selbst die Meinung, dass der Umgang mit Schul- und Kitaschließung eher falsch war. Ich sehe da kein Geschwurbel.
Ich glaube es ging hier eher darum, dass der Satz in der Absolutheit nicht passt. Nicht alle Kinder leiden unter psychischen Problemen und nicht immer sind politische Entscheidungen die Ursache.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 18:59 (vor 400 Tagen) @ markus
Wenn ich das Alles nicht mehr aushalten kann, ist der Konsum von Profifußball eben nicht sonderlich logisch und das Urteil des Autors zurecht: Inkonsequenz von uns Fußballfans!
Ja. Und? Ich kann mittlerweile damit leben, mir Fußball als Wochenendunterhaltung anzugucken. Trotzdem kann ich der Meinung sein, dass es besser werden kann und sollte.
Dann sollte man aber zumindest so konsequent sein und das Verpassen der Champions League als nicht so dramatisch betrachten. Denn es ist ja Teil des Problems, dass immer die gleichen Vereine an die Fleischtöpfe kommen. Die Umsätze der Erstligisten fangen bei unter 90 Mio an und hören bei über 1 Milliarde auf. Das ist einfach eine zu große Spanne.
Das verstehe ich als Argument nicht. Da geht es dann doch eher darum, wer von diesem Ungleichgewicht profitiert und nicht darum, ob es eins gibt oder nicht.
Nehmen wir die Kohle nicht mit, tut es ein anderer. Und wenn ich die Wahl habe, ob ein Frankfurter jeden zweiten Samstag einem Bellingham bei der Arbeit zuguckt, oder ich - ja, dann bin ich eher für zweiteres.
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markus, Mittwoch, 08.01.2025, 19:32 (vor 400 Tagen) @ Sascha
Wenn ich das Alles nicht mehr aushalten kann, ist der Konsum von Profifußball eben nicht sonderlich logisch und das Urteil des Autors zurecht: Inkonsequenz von uns Fußballfans!
Ja. Und? Ich kann mittlerweile damit leben, mir Fußball als Wochenendunterhaltung anzugucken. Trotzdem kann ich der Meinung sein, dass es besser werden kann und sollte.
Dann sollte man aber zumindest so konsequent sein und das Verpassen der Champions League als nicht so dramatisch betrachten. Denn es ist ja Teil des Problems, dass immer die gleichen Vereine an die Fleischtöpfe kommen. Die Umsätze der Erstligisten fangen bei unter 90 Mio an und hören bei über 1 Milliarde auf. Das ist einfach eine zu große Spanne.
Das verstehe ich als Argument nicht. Da geht es dann doch eher darum, wer von diesem Ungleichgewicht profitiert und nicht darum, ob es eins gibt oder nicht.
Das eine hängt mit dem anderen zusammen. Das Ungleichgewicht wird ein Stück kleiner, wenn der BVB die Champions League verpassen sollte, da dann Umsatz fehlt und der Kader tendenziell schwächer werden kann. Noch kleiner wird es, wenn das nicht nur einmalig so ist, sondern der Status „2. Leuchtturm“ auf Dauer entfallen würde und immer mal wieder andere Vereine 2. in der Liga werden. Natürlich müsste eine ähnliche Entwicklung dann auch Bayern München durchlaufen, damit nicht nur die Einnahmen aus der Champions League gleichmäßiger verteilt werden, sondern auch das Interesse von Sponsoren bei den aktuellen Platzhirschen kleiner und bei anderen, dann erfolgreicheren, Vereinen allmählich größer wird.
Und das ist eben diese Inkonsequenz. Man will gleichzeitig Änderungen und keine Änderungen. Sobald der BVB mal nicht gewinnt und nur auf Platz 5 steht, haben doch einige sofort Angst, dass ihnen der P…. abfällt. Da lautet die Prämisse, dass am Status Quo nicht zu rütteln ist und man auch die nächsten 100 Jahre gefälligst „2. Leuchtturm“ zu bleiben hat.
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 09.01.2025, 09:25 (vor 400 Tagen) @ markus
Die Angst ist aber auch darin begründet, dass man kaum noch "gesund" wieder zurück schrumpfen kann. Man sieht es doch schon, wie schwer wir es haben, Spieler wieder zu verkaufen, die nicht die erhoffte Leistung bringen.
Die werden dann verständlicherweise nur für Clubs interessant, die deutlich weniger Gehalt bieten können und demzufolge für die Spieler nicht so interessant sind.
Dazu brechen Marktwerte der Spieler ein, weil ein Verpassen der CL eben bedeutet, dass die Mannschaft, und somit die Spieler, nicht gerade mit Spitzenleistungen überzeugt haben.
Mit anderen Worten: man kann die Kosten- und Erlösstruktur sehr wahrscheinlich nicht schnell genug anpassen, um diese Mindereinnahmen wieder aufzufangen. Und dann gerät bei diesen finanziellen Größenordnungen auch schnell einiges ins Rutschen und man steht am Ende des Geschäftsjahres mit einem Minus von X0 Millionen Euro da. Da geht es dann schon um die Zukunftsperspektive des Vereins und hat für mich eine sehr bedeutende Dimension.
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stfn84, Köln, Donnerstag, 09.01.2025, 09:42 (vor 400 Tagen) @ Sascha
Exakt. Borussia Dortmund hat durch die Einnahmen in der Champions League einen Wettbewerbsvorteil. Diesen hat man sich erarbeitet. Der erwünschte Verzicht auf die Mehreinnahmen (=Wiederbelebung der [nationalen] Wettbewerbe, die man wohl lediglich durch eine Strukturreform realisieren könnte) ist aus verschiedensten Gründen unwahrscheinlich und unlogisch. Also steht man vor dem Dilemma, dass man nicht sonderlich glaubwürdig ist wenn man einerseits Reformen anmahnt, man selbst aber einem Proficlub (wie Borussia) die Daumen hält und mitfiebert.
Die Kritik als solche am Konstrukt ist davon unabhängig.
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Trainingskiebitz, Block 36, Mittwoch, 08.01.2025, 20:05 (vor 400 Tagen) @ markus
Es ist doch ein zulassiges Vorgehen einerseits das System (oder jedenfalls wesentliche Elemente) falsch zu finden, andererseits mangels Alternativen innerhalb dieses Systems aber den geltenden Spielregeln entsprechend mitzuwirken. Ersteres ist eine Makro-Betrachtung, letzteres eine Mikro-Betrachtung.
Der BVB wird das System nicht durch (vorübergehenden) sportlichen Niedergang ändern. Entweder er spielt den Regeln entsprechend mit oder lässt es sein. Ein Verpassen der CL oder Nicht-Teilnahme an der Klub WM wird einzig dazu führen, dass andere Teams die Einnahmen erhalten und dort eine Konzentration von finanziellen Mitteln erfolgt.
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markus, Mittwoch, 08.01.2025, 20:57 (vor 400 Tagen) @ Trainingskiebitz
Es ist doch ein zulassiges Vorgehen einerseits das System (oder jedenfalls wesentliche Elemente) falsch zu finden, andererseits mangels Alternativen innerhalb dieses Systems aber den geltenden Spielregeln entsprechend mitzuwirken. Ersteres ist eine Makro-Betrachtung, letzteres eine Mikro-Betrachtung.
Der BVB wird das System nicht durch (vorübergehenden) sportlichen Niedergang ändern. Entweder er spielt den Regeln entsprechend mit oder lässt es sein. Ein Verpassen der CL oder Nicht-Teilnahme an der Klub WM wird einzig dazu führen, dass andere Teams die Einnahmen erhalten und dort eine Konzentration von finanziellen Mitteln erfolgt.
Warum sollte das die einzige Konsequenz sein? Es wird eben auch dazu führen, dass mit weniger Umsatz wahrscheinlich auch der Kader an Qualität verlieren wird, da das bisherige Gehaltsniveau nicht mehr zu halten ist und der Abstand zu den anderen Vereinen kleiner wird. Das dürfte sogar recht kurzfristig und nicht erst nach dem fünften verpassen der Champions League in Folge passieren.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 23:44 (vor 400 Tagen) @ markus
Ist doch auch nicht im Sinne des Sports nicht zu beanstanden. Wer in Anbetracht der eingesetzten Mittel schlecht arbeitet, soll auch die Konsequenzen tragen müssen.
Wenn es dann allerdings mit weniger Geld ähnlich effektiv weitergeht, wird es schwierig. Auch wenn es bekanntlich wichtige Persönlichkeiten beim BVB gibt, die das weniger kritisch sehen und sich einen auf die ewige Tabelle rubbeln.
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Trainingskiebitz, Block 36, Mittwoch, 08.01.2025, 21:58 (vor 400 Tagen) @ markus
You‘re making my point. Was ändert das an der Zementierung des Systems bei den Big Playern? Dazu zählt der BVB (wohl unstreitig) gerade nicht.
Daher nochmal: Wenn die großen Clubs diesen Weg gingen, könnte es eine Veränderung geben. Aber warum sollten sie dies - eben aus mikroökonomischer Sicht - tun? Das System müsste sich verändern, nicht die Player im System.
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stfn84, Köln, Donnerstag, 09.01.2025, 09:28 (vor 400 Tagen) @ Trainingskiebitz
bearbeitet von stfn84, Donnerstag, 09.01.2025, 09:32
Die Player im System müssten das System ändern wollen.
Clubs in der Hand von Investoren (England, PSG, RB, Bayer, Real, Barca etc.) würden das aber selbstverständlich niemals tun.
Also müsste man als Borussia Dortmund dafür sorgen, dass man nicht mehr in europäischen Wettbewerben konkurriert und sich die Mehrheit der Proficlubs (DFL) bei der UEFA für einen alternativen Wettbewerb mit komplett anderen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werben. Unabhängig davon, ob dies überhaupt der Wunsch der BVB-Familie ist, würden zahlreiche Sponsorenverträge auslaufen oder gekündigt werden. Der BVB hätte dann eher einen Umsatz von 100 Millionen Euro und wäre gezwungen die KGaA in nahezu allen Teilen zu beschneiden. Der Spieleretat wäre als Geschäftszweck natürlich weiterhin der größte Posten, viele Dinge im gesellschaftspolitischen Bereich (z.B. Gedenkfahrten, Einsatz gegen Antisemitismus und anderweitige Kampagnen) müssten anders aufgezogen werden; wenn man sie überhaupt noch gestemmt bekommt. Zudem hätte der BVB deutlich weniger Strahlkraft, was zwar grundsätzlich Wumpe, in diesem Bereich aber schon auch bedeutsam sein dürfte.
Es bräuchte ja keine Schönheitskorrekturen sondern einen kompletten Wandel. Das von einem Club im Profifußball zu verlangen mag zwar den eigenen moralischen Vorstellungen entsprechen, ist aber komplett auszuschließen und realitätsfremd.
Clubs der Kragenweite Augsburg, Bochum und Mainz hätten natürlich gerne mehr Geld von den Oberen, setzen sich aber sicherlich nicht dafür ein, dass die Lücke zu den Teams in Fürth, Aue und Rostock kleiner wird.
Warum auch? Es sind keine makroökonomischen Player sondern Einzelunternehmungen. Warum soll der FC Bayern München auf seine absolute Ausnahmeposition verzichten wollen? Warum sollte man von Borussia Dortmund verlangen können, dass der Wettbewerb wichtiger ist als das eigene Abschneiden? Und vor allem: Als ob auch nur 10% der BVB Mitglieder dafür wären, dass man zu Gunsten des FC Schalke (und anderer Konsorten) Wettbewerbsgleichheit schafft und die durch harte Arbeit erwirtschaftete Position aufgibt, damit man mit den Teams auf Augenhöhe agiert?
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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Mittwoch, 08.01.2025, 17:55 (vor 400 Tagen) @ stfn84
4. Borussia Dortmund kann Nichts gegen RB Leipzig, Saudi Arabien oder Qatar ausrichten. Und ich finde es ziemlich unverschämt, dass man suggeriert es würde an fehlendem Engagement liegen.
Der BVB hätte durchaus frühzeitig bei der DFL deutlich darauf hinweisen können, dsss RaBa nicht dem geltenden Regularien der DFL selbst genügt.
Nur als Beispiel.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 17:12 (vor 400 Tagen) @ stfn84
Aber ehrlicherweise habe ich wenig Lust über den Inhalt eines Buches oder diesen Artikel zu fabulieren, wenn schon solche Absurditäten bei Euch publiziert werden:
Wir alle erinnern uns noch an die Coronapandemie. Sie hat Spuren in unseren Familien hinterlassen und die Long-Covid-Fälle beschäftigen die Wissenschaft bis heute, ebenso wie die psychischen Auffälligkeiten unserer Kinder, die letztlich durch politische Fehlentscheidungen verursacht wurden.
Als wenn es nicht Konsens wäre, dass der Umgang mit den Kindern während Corona vollkommen überzogen und ungesund war und im Nachhinein betrachtet nicht gerechtfertigt war. Wer die dadurch entstandenen psychischen Probleme vieler Kinder in Abrede stellt, muss nicht nur hinter dem Mond, sondern in einer anderen Galaxie leben.
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stfn84, Köln, Mittwoch, 08.01.2025, 17:28 (vor 400 Tagen) @ nico36de
Aber ehrlicherweise habe ich wenig Lust über den Inhalt eines Buches oder diesen Artikel zu fabulieren, wenn schon solche Absurditäten bei Euch publiziert werden:
Wir alle erinnern uns noch an die Coronapandemie. Sie hat Spuren in unseren Familien hinterlassen und die Long-Covid-Fälle beschäftigen die Wissenschaft bis heute, ebenso wie die psychischen Auffälligkeiten unserer Kinder, die letztlich durch politische Fehlentscheidungen verursacht wurden.
Als wenn es nicht Konsens wäre, dass der Umgang mit den Kindern während Corona vollkommen überzogen und ungesund war und im Nachhinein betrachtet nicht gerechtfertigt war. Wer die dadurch entstandenen psychischen Probleme vieler Kinder in Abrede stellt, muss nicht nur hinter dem Mond, sondern in einer anderen Galaxie leben.
Das steht da nicht. Da steht etwas Grundsätzliches was monokausal erklärt wird.
Es ist logisch, dass die damaligen Entscheidungen auch bei Menschen Auswirkungen hatten. Ich kenne aber keine wissenschaftlichen Erhebungen aus denen hervorgeht welcher Anteil der Bevölkerung (oder konkret der Kinder) mit welchen Auswirkungen aus welchem Grund zu tun hatte.
Zudem ist es schwer mit einer nicht existenten Placebo-Gruppe zu vergleichen. Hätte man die Schulen und Co. nicht so lange geschlossen, hätte es vermutlich mehr schwere Erkrankungen oder gar Todesfälle unter Kindern geben können?!
Es ist für mich eben etwas Anderes ob Jemand schreibt, dass nicht alle Entscheidungen der Politik richtig waren, oder ob DocKay hier raus pustet, dass alle Kinder aufgrund falscher politischen Entscheidungen nun psychische Auffälligkeiten davon getragen haben.
Das mag vielleicht auch an jeder einzelnen Familie und deren Möglichkeiten gelegen haben.
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 12:10 (vor 401 Tagen) @ Sascha
Ich finde eine Club WM auch interessant.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 12:37 (vor 401 Tagen) @ Talentförderer
Sie wird halt die nationalen Ligen weiter kaputt machen und zusätzliche Belastung wird die Qualität des Sports negativ beeinflussen.
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 08.01.2025, 12:11 (vor 401 Tagen) @ Talentförderer
Ich finde eine Club WM auch interessant.
Egal von wem finanziert?
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 12:15 (vor 401 Tagen) @ Weeman
Nein. Aber von der Grundsatz Idee ist es kein Irrsinn, sondern interessant. Kann ja jeder anders sehen, aber das sollte man dem GF des BVB noch vorwerfen, nur weil man das nicht mag.
Ich bräuchte auch keine unsinnigen WM oder EM. Sollen die lieber das abschaffen. Aber das ist ja nur meine Meinung.
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 08.01.2025, 12:28 (vor 401 Tagen) @ Talentförderer
Nein. Aber von der Grundsatz Idee ist es kein Irrsinn, sondern interessant. Kann ja jeder anders sehen, aber das sollte man dem GF des BVB noch vorwerfen, nur weil man das nicht mag.
Aber das ist doch essentieller Bestandteil.
Als Fußballfan würde ich grundsätzlich jedes Spiel meines Vereins und unserer Spieler als interessant bezeichnen.
Das ist aber doch aber mittlerweile kein Argument mehr bei 50+ Spielen in weiß nicht wie vielen Wettbewerben auf quasi allen Kontinenten mit Geld von Eierköpfen.
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stfn84, Köln, Mittwoch, 08.01.2025, 16:52 (vor 400 Tagen) @ Weeman
Wenn es danach geht könnten wir aber doch auch nicht mehr ruhigen Gewissens ein Freitags- oder Sonntagsspiel via DAZN konsumieren. Es ist schwer da die Linie zu ziehen bis zu welchem Punkt Dinge dann noch erträglich und aushaltbar sind.
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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 09.01.2025, 09:43 (vor 400 Tagen) @ stfn84
Wenn es danach geht könnten wir aber doch auch nicht mehr ruhigen Gewissens ein Freitags- oder Sonntagsspiel via DAZN konsumieren. Es ist schwer da die Linie zu ziehen bis zu welchem Punkt Dinge dann noch erträglich und aushaltbar sind.
Das ist vollkommen richtig. Ich tue es zum Beispiel auch nicht mehr. Werfe es aber auch keinem vor. Deswegen finde ich den Ansatz, den Fans Inkonsequenz vorzuwerfen, ja auch extrem bemüht.
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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 09.01.2025, 12:48 (vor 400 Tagen) @ Weeman
Deswegen finde ich den Ansatz, den Fans Inkonsequenz vorzuwerfen, ja auch extrem bemüht.
Ich finde das eher logisch als bemüht.
Einerseits weniger Kapitalismus zu fordern, zum jetzigen Geschäftsmodell des Fußballs aber andererseits durch die eigene Funktion als Melkkuh immer weiter beizutragen, passt nun so gar nicht zusammen. Wenn es nicht inkonsequent ist, was denn dann?
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istar, Donnerstag, 09.01.2025, 10:24 (vor 400 Tagen) @ Weeman
Wenn es danach geht könnten wir aber doch auch nicht mehr ruhigen Gewissens ein Freitags- oder Sonntagsspiel via DAZN konsumieren. Es ist schwer da die Linie zu ziehen bis zu welchem Punkt Dinge dann noch erträglich und aushaltbar sind.
Das ist vollkommen richtig. Ich tue es zum Beispiel auch nicht mehr. Werfe es aber auch keinem vor. Deswegen finde ich den Ansatz, den Fans Inkonsequenz vorzuwerfen, ja auch extrem bemüht.
Wieso ist das bemüht? Es geht hier hauptsächlich um Systemkritik und/ oder „Haltung“.
Allerdings nicht bei etwas existenziellem wie dem oben bemühten Klimawandel, sondern beim Profifußball.
Dafür muss man sich nicht begeistern, manche Leute finden den sogar doof.
Ich hab in den ca. 35 Jahren, die ich zum BVB gehe, einige Leute gekannt, die dem Ganzen den Rücken gekehrt haben mit der Begründung zu viel Kommerz , zu hohe Gehälter.
Aus den gleichen Gründen gehen manche jetzt zu den Frauen.
Das ist konsequent. Alles andere ist ,jedenfalls in Abstufungen inkonsequent.
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bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 09.01.2025, 12:06 (vor 400 Tagen) @ istar
Ich hab in den ca. 35 Jahren, die ich zum BVB gehe, einige Leute gekannt, die dem Ganzen den Rücken gekehrt haben mit der Begründung zu viel Kommerz , zu hohe Gehälter.
Aus den gleichen Gründen gehen manche jetzt zu den Frauen.
Das ist konsequent. Alles andere ist ,jedenfalls in Abstufungen inkonsequent.
Diesbezüglich fänd ich es interessant wie "konsequent" man dann im Zweifel bei den Frauen würde.
Ich meine, seit einigen Jahren fordern diese "gerechtere" Entlohnung für die gleiche Arbeit.
Was würde denn passieren,sollte der BVB in die Buli aufsteigen und die BVB Damen eine gewisse Strahlkraft erzeugen und regelmäßig vor 30K Zuschauern spielen (nicht dass ich das in naher Zukunft als realistsich betrachte).....
Ebenso ist es doch wenn gesagt wird, bei den Amas wärde noch "echter" Fussball gespielt werden....
Sobald das Interesse von aussen wächst, wächst der gesamte Apparat mit (Gehälter,Verwaltung,Medien).....
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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 09.01.2025, 10:30 (vor 400 Tagen) @ istar
In diesem Fall halte ich es schon für extrem schwierig von den "Fans" zu sprechen.
Ich kann dir auf Anhieb eine Hand voll Unterteilungen nennen. Und der Teil, der sich wirklich gegen den Modernen Fußball stellt dürfte der kleinste sein.
Und einen Teil des Booms diesen Fans dann vorzuwerfen, finde ich recht schwierig. Die meisten handeln ja nicht inkonsequent weil es ihnen schlichtweg egal ist. Und selbst wenn die kleine Gruppe komplett konsequent handeln würde würde es sich auch nicht auf das Geschäft Fußball auswirken. Was sollen sie denn tun? Barcelona in Geiselhaft nehmen?
Deswegen finde ich es schwierig bei diesem Thema die Fans als möglichen Antreiber des Wandels zu nennen wenn man ein Dutzend passendere Beispiele nennen könnte.
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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 09.01.2025, 13:01 (vor 400 Tagen) @ Weeman
Deswegen finde ich es schwierig bei diesem Thema die Fans als möglichen Antreiber des Wandels zu nennen wenn man ein Dutzend passendere Beispiele nennen könnte.
Was soll daran schwierig sein? Auch wenn die Fans den ganzen Bums nicht initiiert haben: wenn sie nicht ihr Geld dafür geben würden, gäbe es ihn nicht.
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istar, Donnerstag, 09.01.2025, 10:37 (vor 400 Tagen) @ Weeman
In diesem Fall halte ich es schon für extrem schwierig von den "Fans" zu sprechen.
Ich kann dir auf Anhieb eine Hand voll Unterteilungen nennen. Und der Teil, der sich wirklich gegen den Modernen Fußball stellt dürfte der kleinste sein.
Und einen Teil des Booms diesen Fans dann vorzuwerfen, finde ich recht schwierig. Die meisten handeln ja nicht inkonsequent weil es ihnen schlichtweg egal ist. Und selbst wenn die kleine Gruppe komplett konsequent handeln würde würde es sich auch nicht auf das Geschäft Fußball auswirken. Was sollen sie denn tun? Barcelona in Geiselhaft nehmen?
Deswegen finde ich es schwierig bei diesem Thema die Fans als möglichen Antreiber des Wandels zu nennen wenn man ein Dutzend passendere Beispiele nennen könnte.
Eben, manche kommen mit dem „modernen Fußball“ ganz gut klar oder es ist ihnen egal.
Dann muss ich aber auch nicht dagegen sein oder dagegen protestieren.
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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 09.01.2025, 10:41 (vor 400 Tagen) @ istar
Eben, manche kommen mit dem „modernen Fußball“ ganz gut klar oder es ist ihnen egal.
Dann muss ich aber auch nicht dagegen sein oder dagegen protestieren.
Genau darum gehts mir ja. Das müssen ja nicht die gleichen Personen sein.
Und deswegen finde ich den Punkt mit der Inkonsequenz der Fans schwierig.
Abgesehen davon, dass ein DAZN Abo einen Fan für mich noch nicht zum Treiber des modernen Fußballs macht.
Die Aufsplittung des Spieltages und Forderung nach mehr TV Einnahmen kommt ja nicht von den Fans.
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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 09.01.2025, 13:04 (vor 400 Tagen) @ Weeman
Abgesehen davon, dass ein DAZN Abo einen Fan für mich noch nicht zum Treiber des modernen Fußballs macht.
Zumindest bzgl. der finanziellen Perversion sind die Abos aber nun einmal die wesentlichen Treiber des "modernen" Fußballs.
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stfn84, Köln, Donnerstag, 09.01.2025, 09:51 (vor 400 Tagen) @ Weeman
Es ist natürlich albern daraus etwas Grundsätzliches zu stricken. Das Problem ist ja weniger, dass Du und ich einen Stadionbesuch konsumieren, sondern dass - zumindest ich - viel Geld in Sky, DAZN und Co. gesteckt wird um bloß kein Spiel zu verpassen.
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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 09.01.2025, 10:03 (vor 400 Tagen) @ stfn84
Es ist natürlich albern daraus etwas Grundsätzliches zu stricken. Das Problem ist ja weniger, dass Du und ich einen Stadionbesuch konsumieren, sondern dass - zumindest ich - viel Geld in Sky, DAZN und Co. gesteckt wird um bloß kein Spiel zu verpassen.
Aber auch das ist ja nicht die Ursache des Problems. Das Ursache ist, dass am Ende das Geld regiert und die Entscheidungsträger entweder kein Rückgrat haben oder korrupt sind.
Leipzig (oder auch Hoffenheim) in der Bundesliga ist ein gutes Beispiel. Daran sind ja nicht die Fußballfans schuld die Geld ausgeben um Spiele gucken zu können. Daran sind die Entscheidungsträger schuld die in vorauseilendem Gehorsam diesen Quatsch akzeptieren weil sie Angst vor Klagen oder Bock auf Geld haben. Das die Bayern jetzt im SAP Garden Basketball spielen hat mir schon nur noch ein müdes lächeln abgerungen. Die Funktionäre sind 10000 mal mehr die Ursache als selbst das teuerste Konsumverhalten der Fans.
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stfn84, Köln, Donnerstag, 09.01.2025, 14:40 (vor 400 Tagen) @ Weeman
Ich wollte (und habe?!) zu keinem Zeitpunkt die Fans dafür verantwortlich machen, dass der Fußball "Hollywoodisiert" wird. Mir ging es lediglich um den Selling-Point und das Argument des Buchautors.
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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 09.01.2025, 14:44 (vor 400 Tagen) @ stfn84
Ich wollte (und habe?!) zu keinem Zeitpunkt die Fans dafür verantwortlich machen, dass der Fußball "Hollywoodisiert" wird. Mir ging es lediglich um den Selling-Point und das Argument des Buchautors.
Ich wollte (und habe?!) das dir auch nicht vorgeworfen. Ich habe nur nochmal untermauern wollen, warum ich den "selling-point" scheiße finde.
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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 09.01.2025, 13:08 (vor 400 Tagen) @ Weeman
Die Funktionäre sind 10000 mal mehr die Ursache als selbst das teuerste Konsumverhalten der Fans.
Und? Trotzdem wäre ein großer Teil der unerfreulichen Entwicklungen schlagartig vorbei, wenn die Fans dem Geschäft Fußball die Kohle entziehen würden. Und zwar vollkommen unabhängig von der Ursache für die Fehlentwicklungen.
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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 09.01.2025, 13:27 (vor 400 Tagen) @ nico36de
Und? Trotzdem wäre ein großer Teil der unerfreulichen Entwicklungen schlagartig vorbei, wenn die Fans dem Geschäft Fußball die Kohle entziehen würden. Und zwar vollkommen unabhängig von der Ursache für die Fehlentwicklungen.
Ja klar. Aber ich kann die Leute ja nicht dazu zwingen Hoffenheim, Leipzig, die Premier League, die Wm etc. pp. zu boykottieren. Ich gebe in diesem Jahr genau die Kosten für meine DK für Fußball aus. Wenn das alle so machen würden hätten wir das Problem nicht. Ich bin nicht inkonsequent. Und mein Verhalten wird ja auch nicht dadurch inkonsequent weil es andere nicht auch so machen. Und uns dann in einen Topf zu werfen und Inkonsequenz als eine Ursache auszumachen ist dann halt einfach ein bisschen zu einfach gedacht.
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koom, Mittwoch, 08.01.2025, 11:39 (vor 401 Tagen) @ Sascha
Kann dir generell nur zustimmen.
Ich sehe keine ernsthaften Bemühungen der Vereine, das Gehaltsniveau auf ein stemmbares Maß zu beschränken, solche Perversitäten wie Multiownership zu bekämpfen, oder Regelungen zu forcieren, die das Hineinpumpen immer neuer Gelder durch windigen Investoren oder zwilichtige Staaten beschränkt.
Ist ja auch nachvollzuiehbar. Es sind ja auch nicht mehr wirklich "Vereine" in dem Sinne. Das steht bei allen irgendwie noch drauf, aber faktisch sind es ja nicht mal mehr eine Handvoll Vereine, die tatsächlich "nur" ein e.V. sind. Die anderen sind faktisch Wirtschaftsunternehmen, der BVB sogar muss Rechenschaft seinen Aktionären ablegen und in deren Sinne handeln -> Geldvermehrung.
Wenn man das begreift, versteht man auch die Haltung, dass jeder nur auf sein Kuchenstück schaut und dass es größer und mehr wird.
Es versucht doch niemand überhaupt was zu verändern. Das allerhöchste der Gefühle ist, dass man sich für den Kampf gegen eine externe Super-League auf die Schulter klopft.
Ich denke mal, diese Super-League gilt eh nur als Drohkulisse, um es vor allem den "konservativen" Fans, die den Status Quo eher erhalten wollen, es erträglicher zu machen, dass man nun stattdessen "nur" die Klub-WM ertragen muss.
Der Fußball ist immer irgendwie ein Spiegel der Gesellschaft. Auch heute ist er quasi eine perfekte Zurschaustellung des krankhaften Turbokapitalismus, wo man seine eigene Oma verkauft für mehr Gewinn. Und sorry: So ein Auswuchs wie RB Leipzig ist da auch nur mehr eine Ablenkung um von dem eigenen Versagen und Verhalten auf breiter Ebene abzulenken. Quasi das RTL2-Assi-TV, wo man auf die schlimmen Familien herabschauen kann, aber selbst im eigenen Haus viel schief läuft.
Ich bleib dabei: Ein System wie die NFL halte ich für das fairste für alle Beteiligten. Es ist sehr viel sicherer gegen Beeinflussung von Geldern von außen, hebt sportliche Fairness auf sehr vielen Bereichen hervor und ist richtig gut live oder am TV zu verfolgen.
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herrNick, Mittwoch, 08.01.2025, 13:47 (vor 401 Tagen) @ koom
Kann dir generell nur zustimmen.
Ich sehe keine ernsthaften Bemühungen der Vereine, das Gehaltsniveau auf ein stemmbares Maß zu beschränken, solche Perversitäten wie Multiownership zu bekämpfen, oder Regelungen zu forcieren, die das Hineinpumpen immer neuer Gelder durch windigen Investoren oder zwilichtige Staaten beschränkt.
Ist ja auch nachvollzuiehbar. Es sind ja auch nicht mehr wirklich "Vereine" in dem Sinne. Das steht bei allen irgendwie noch drauf, aber faktisch sind es ja nicht mal mehr eine Handvoll Vereine, die tatsächlich "nur" ein e.V. sind. Die anderen sind faktisch Wirtschaftsunternehmen, der BVB sogar muss Rechenschaft seinen Aktionären ablegen und in deren Sinne handeln -> Geldvermehrung.Wenn man das begreift, versteht man auch die Haltung, dass jeder nur auf sein Kuchenstück schaut und dass es größer und mehr wird.
Es versucht doch niemand überhaupt was zu verändern. Das allerhöchste der Gefühle ist, dass man sich für den Kampf gegen eine externe Super-League auf die Schulter klopft.
Ich denke mal, diese Super-League gilt eh nur als Drohkulisse, um es vor allem den "konservativen" Fans, die den Status Quo eher erhalten wollen, es erträglicher zu machen, dass man nun stattdessen "nur" die Klub-WM ertragen muss.Der Fußball ist immer irgendwie ein Spiegel der Gesellschaft. Auch heute ist er quasi eine perfekte Zurschaustellung des krankhaften Turbokapitalismus, wo man seine eigene Oma verkauft für mehr Gewinn. Und sorry: So ein Auswuchs wie RB Leipzig ist da auch nur mehr eine Ablenkung um von dem eigenen Versagen und Verhalten auf breiter Ebene abzulenken. Quasi das RTL2-Assi-TV, wo man auf die schlimmen Familien herabschauen kann, aber selbst im eigenen Haus viel schief läuft.
Ich bleib dabei: Ein System wie die NFL halte ich für das fairste für alle Beteiligten. Es ist sehr viel sicherer gegen Beeinflussung von Geldern von außen, hebt sportliche Fairness auf sehr vielen Bereichen hervor und ist richtig gut live oder am TV zu verfolgen.
Die NFL ist jetzt aber sicher kein Beispiel einer Antipode zur "perfekten Zurschaustellung des krankhaften Turbokapitalismus"
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koom, Mittwoch, 08.01.2025, 14:59 (vor 401 Tagen) @ herrNick
Die NFL ist jetzt aber sicher kein Beispiel einer Antipode zur "perfekten Zurschaustellung des krankhaften Turbokapitalismus"
Wieso nicht? Erklär das ruhig mal weiter.
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istar, Mittwoch, 08.01.2025, 15:09 (vor 400 Tagen) @ koom
Die NFL ist jetzt aber sicher kein Beispiel einer Antipode zur "perfekten Zurschaustellung des krankhaften Turbokapitalismus"
Wieso nicht? Erklär das ruhig mal weiter.
In der NFL findet sich viel von dem,was dem Fußballfan zumindest in Deutschland ein Dorn im Auge ist.
Investoren, Kommerz bis zum geht nicht mehr, Spiele im Ausland usw.
Nee,ein Gegenbeispiel zum Kapitalismus (ohne Turbo ist es dasselbe, klingt aber nicht so dramatisch) liefern die sicher nicht.
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odenwaelder09, Mittwoch, 08.01.2025, 15:52 (vor 400 Tagen) @ istar
In der NFL findet sich viel von dem,was dem Fußballfan zumindest in Deutschland ein Dorn im Auge ist.
Investoren, Kommerz bis zum geht nicht mehr, Spiele im Ausland usw.Nee,ein Gegenbeispiel zum Kapitalismus (ohne Turbo ist es dasselbe, klingt aber nicht so dramatisch) liefern die sicher nicht.
Richtig, mit dem Modell des US-Sports kann man sich wirklich nicht anfreunden, aber eins können die: Den Rahmen für einen sportlichen Wettbewerb schaffen.
Es ist einfach im US-Sport ausgeschlossen, dass ein Verein finanziell uneinholbar davonzieht, mehrere Top-Spieler unter Vertrag nehmen kann und die Meisterschaft nur über diesen Verein geht. Die könnten es locker so veranstalten mit ihrem vielen Geld, aber die Eigentümer haben kapiert, dass es sportlich keinen Sinn ergibt.
Es gibt einfach gute Regelungen, die den Rahmen dafür schaffen. In erster Linie natürlich die Gehaltsobergrenze, oder z.B. die Regelung, dass ein abgeschlossener Vertrag beim Wechsel mitgenommen werden muss. Ein Mahomes würde woanders nicht (oder nicht wirklich signifikant) mehr verdienen können.
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koom, Mittwoch, 08.01.2025, 16:11 (vor 400 Tagen) @ odenwaelder09
Richtig, mit dem Modell des US-Sports kann man sich wirklich nicht anfreunden, aber eins können die: Den Rahmen für einen sportlichen Wettbewerb schaffen.
Das ist mein Blick auf die Dinge. Sportlich fairer Wettbewerb finde ich schon am Wichtigsten und man hat als Fan / Zuschauer großen Spaß damit. Die Groß vs. Klein-Geschichten waren mal cool vor 2010, als es tatsächlich hin und wieder noch einen "Kleineren" gegeben hat, der auch mal das große Ding gewonnen hat. Seit 2010 rum ist das im Grunde vorbei, da zog das Finanzielle so dermaßen stark an, dass jede Verhältnismässigkeit abhanden gekommen ist.
Es gibt einfach gute Regelungen, die den Rahmen dafür schaffen. In erster Linie natürlich die Gehaltsobergrenze, oder z.B. die Regelung, dass ein abgeschlossener Vertrag beim Wechsel mitgenommen werden muss. Ein Mahomes würde woanders nicht (oder nicht wirklich signifikant) mehr verdienen können.
Wobei: Theoretisch schon, aber sein Team gleichzeitig dann nicht. Ergo hätte er dann keine Pacheckos, Kelces, Worthys und wie sie alle heißen, sondern er wäre halt einer von nur 2-3 Stars maximal von diesem Team. Und damit sicherlich nicht drauf und dran, mehrere Superbowls zu holen.
Meanwhile verhandelt Musiala mit den Bayern vermutlich um den deutschen Rekordvertrag. Und die zahlen ja schon 20 Mio+ an diverse Spieler...
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 16:32 (vor 400 Tagen) @ koom
Meanwhile verhandelt Musiala mit den Bayern vermutlich um den deutschen Rekordvertrag. Und die zahlen ja schon 20 Mio+ an diverse Spieler...
Die US-Ligen sind ausgeglichener, kommerziell aber noch perverser als der deutsche (oder sogar englische) Fußball. Für den Musiala-Rekordbetrag würde eine ganze Reihe von US-Spielern in NFL, NBA und MLB nicht einmal ans Aufstehen denken. Die verdienen bzw. bekommen 40-60 Mio pro Jahr.
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koom, Mittwoch, 08.01.2025, 15:31 (vor 400 Tagen) @ istar
Die NFL ist jetzt aber sicher kein Beispiel einer Antipode zur "perfekten Zurschaustellung des krankhaften Turbokapitalismus"
Wieso nicht? Erklär das ruhig mal weiter.
In der NFL findet sich viel von dem,was dem Fußballfan zumindest in Deutschland ein Dorn im Auge ist.
Investoren, Kommerz bis zum geht nicht mehr, Spiele im Ausland usw.Nee,ein Gegenbeispiel zum Kapitalismus (ohne Turbo ist es dasselbe, klingt aber nicht so dramatisch) liefern die sicher nicht.
Hm, doch, schon.
Die Teams haben ein fixes, gleiches Budget. Keiner ist "reicher" als der andere. Das schlechteste Team bekommt Erstzugriff bei neuen Talenten. Will jemand ein Topteam zusammenhalten - für Titel - müssen die Topspieler zu Einbußen bereit sein. Will man selbst nur mehr Gehalt, verliert man einen anderen Topspieler.
Die Budgets steigen mit dem GEsamterfolg der Liga. Jeder einzelne Spieler ist also interessiert, möglichst ein tolles "Produkt" hinzulegen - er partizipiert davon selbst. Die Fans bekommen Trikots ohne fucking Werbung. Die Spieler untereinander, selbst von einem Verein zum anderen, sind nicht feindseelig, sondern halten zusammen. Maximale sportliche Fairness in jeder Hinsicht.
Die Referees werden geschätzt und gewürdigt und mit allem unterstützt, was nur geht. Keine Rudelbildung der Spieler. Und ja, selbst die Übertragung der Spiele wird von der NFL produziert, wodurch eine Gleichbehandlung der Teams eintritt.
Dieser oberflächliche Blick auf American Football ist halt so typisch deutsch. Da ist es nur sportlich fair, wenn einer jahrhundertelang oben steht, weil er zum richtigen Zeitpunkt Erfolg und ein großes Stadion hatte, das evtl. auch noch geschenkt wurde von der Stadt. Der Klub zahlt sich zudem dumm und dämlich an Beraterkosten - gerade der BVB. Und man freut sich jede Art von Whitewashing-Blutgeld aus den arabischen Ländern.
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herrNick, Mittwoch, 08.01.2025, 16:35 (vor 400 Tagen) @ koom
Die NFL ist jetzt aber sicher kein Beispiel einer Antipode zur "perfekten Zurschaustellung des krankhaften Turbokapitalismus"
Wieso nicht? Erklär das ruhig mal weiter.
In der NFL findet sich viel von dem,was dem Fußballfan zumindest in Deutschland ein Dorn im Auge ist.
Investoren, Kommerz bis zum geht nicht mehr, Spiele im Ausland usw.Nee,ein Gegenbeispiel zum Kapitalismus (ohne Turbo ist es dasselbe, klingt aber nicht so dramatisch) liefern die sicher nicht.
Hm, doch, schon.Die Teams haben ein fixes, gleiches Budget. Keiner ist "reicher" als der andere. Das schlechteste Team bekommt Erstzugriff bei neuen Talenten. Will jemand ein Topteam zusammenhalten - für Titel - müssen die Topspieler zu Einbußen bereit sein. Will man selbst nur mehr Gehalt, verliert man einen anderen Topspieler.
Die Budgets steigen mit dem Gesamterfolg der Liga. Jeder einzelne Spieler ist also interessiert, möglichst ein tolles "Produkt" hinzulegen - er partizipiert davon selbst. Die Fans bekommen Trikots ohne fucking Werbung. Die Spieler untereinander, selbst von einem Verein zum anderen, sind nicht feindseelig, sondern halten zusammen. Maximale sportliche Fairness in jeder Hinsicht.
Die Referees werden geschätzt und gewürdigt und mit allem unterstützt, was nur geht. Keine Rudelbildung der Spieler. Und ja, selbst die Übertragung der Spiele wird von der NFL produziert, wodurch eine Gleichbehandlung der Teams eintritt.
Dieser oberflächliche Blick auf American Football ist halt so typisch deutsch. Da ist es nur sportlich fair, wenn einer jahrhundertelang oben steht, weil er zum richtigen Zeitpunkt Erfolg und ein großes Stadion hatte, das evtl. auch noch geschenkt wurde von der Stadt. Der Klub zahlt sich zudem dumm und dämlich an Beraterkosten - gerade der BVB. Und man freut sich jede Art von Whitewashing-Blutgeld aus den arabischen Ländern.
All diese Dinge hat niemand bestritten. Dennoch ist die NFL eine Liga mit gigantischen Umsätzen - weil es eine rein kapitalistische Angelegenheit ist. Der Sport ist das Vehikel. Die Eintrittspreise sind sehr hoch, von jedem NFL Team bekommst Du jeden noch so absurden Fanartikel, NFL Spiele werden rein zu Werbezwecken einfach mal irgendwo auf der Welt abgehalten, Klubs können aus Profitabilitätsgründen einfach mal die Stadt wechseln, natürlich gibt es auch bei den TV Übertragungen und in den Stadion jede Menge Werbung - weil es eben eine völlig durchkapitalisierte Veranstaltung ist. Ich frage mich, wie man das ernsthaft abstreiten will. Das dort mehr Spannung herrscht, ist eine völlig andere Diskussion.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 16:47 (vor 400 Tagen) @ herrNick
All diese Dinge hat niemand bestritten. Dennoch ist die NFL eine Liga mit gigantischen Umsätzen - weil es eine rein kapitalistische Angelegenheit ist. Der Sport ist das Vehikel. Die Eintrittspreise sind sehr hoch, von jedem NFL Team bekommst Du jeden noch so absurden Fanartikel, NFL Spiele werden rein zu Werbezwecken einfach mal irgendwo auf der Welt abgehalten, Klubs können aus Profitabilitätsgründen einfach mal die Stadt wechseln, natürlich gibt es auch bei den TV Übertragungen und in den Stadion jede Menge Werbung - weil es eben eine völlig durchkapitalisierte Veranstaltung ist. Ich frage mich, wie man das ernsthaft abstreiten will. Das dort mehr Spannung herrscht, ist eine völlig andere Diskussion.
All diese Dinge wird niemand bestreiten. Aber so zu tun, als sei der Fußball nicht genauso durchkapitalisiert (nur eben anders), ist eben auch blödsinnig. Bei den Sportarten mit weltweit extremen medialen Interesse stellt sich nur die Frage, welches der Scheißsyteme man für scheißiger hält.
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koom, Mittwoch, 08.01.2025, 17:24 (vor 400 Tagen) @ nico36de
All diese Dinge wird niemand bestreiten. Aber so zu tun, als sei der Fußball nicht genauso durchkapitalisiert (nur eben anders), ist eben auch blödsinnig. Bei den Sportarten mit weltweit extremen medialen Interesse stellt sich nur die Frage, welches der Scheißsyteme man für scheißiger hält.
Durchkapitalisiert sicherlich. Aber auf gesunden Füssen stehend, als Basis dazu dann eben der sportliche faire Wettbewerb. Der Fußball, auch und gerade in Deutschland, ist dabei vergleichbar in jeder Hinsicht sehr viel schlechter.
Kapitalismus kannst du nicht rausbekommen. Aber du kannst es in Bahnen lenken, die seriöser sind, wo das Geld nicht zwielichtig versickert (Saudi-Arabien WM, here i come, Blutgeld-gepowerte Klub-WM etc.), und der Fan nicht massiv abgezockt wird und schlussendlich sogar eine Menge positiver Werte vermittelt bekommt.
Von wegen Eintrittspreise: Die schiessen in den USA generell in die Höhe, damit hat die NFL nichts zu tun. Das ist eher bei Ticketmaster und den Scalpern zu verantworten. Auch in Deutschland ist das ein Problem.
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Faultier, Ort, Donnerstag, 09.01.2025, 09:10 (vor 400 Tagen) @ koom
Wenn man beim Fußball, jedes Jahr alle Mannschaften neu zusammenwürfelt und z.B. nächstes Jahr bei uns Manuel Neuer im Tor steht, hat das noch weitere Vorteil: Haste dir heute ein Schlotterbeck Trikot gekauft, der dann morgen in Leipzig spielt, brauchst du ein neues Trikot. Klar wechseln auch so mal Spieler, aber bei den Amerikanern klingt das für mich so, als ob die eher für die Liga spielen als für nen Verein. Das hebt dann den letzten Rest von Identifikation auf.
welche Identifikation?
markus, Donnerstag, 09.01.2025, 19:47 (vor 399 Tagen) @ Faultier
Wenn man beim Fußball, jedes Jahr alle Mannschaften neu zusammenwürfelt und z.B. nächstes Jahr bei uns Manuel Neuer im Tor steht, hat das noch weitere Vorteil: Haste dir heute ein Schlotterbeck Trikot gekauft, der dann morgen in Leipzig spielt, brauchst du ein neues Trikot. Klar wechseln auch so mal Spieler, aber bei den Amerikanern klingt das für mich so, als ob die eher für die Liga spielen als für nen Verein. Das hebt dann den letzten Rest von Identifikation auf.
Aber es ist doch sowieso total gaga, dass man sich mit völlig von der Realität entkoppelten Multimillionären identifizieren soll, während man es selbst zu nichts Großem gebracht hat und von der Hand in den Mund leben muss. Das ist wirklich total verrückt und nicht gesund. Ich habe Spieler noch nie als Idole gesehen. Ich hatte in meiner gesamten „Fankarriere“ nur zwei Trikots (1995 und 2002) und bei keinem war ein Spielername drauf (wobei es das 1995 glaube ich auch noch nicht gab), weil ich schon damals wusste, dass Spieler den Verein wechseln werden, wenn woanders noch mehr Kohle fließt.
welche Identifikation?
Faultier, Ort, Donnerstag, 09.01.2025, 21:49 (vor 399 Tagen) @ markus
Ohne Identifikation, sind doch die Vereine austauschbar. Dann ist es ja komplett egal ob ich ein BVB Spiel angucke, Werder Bremen oder kostengünstig, was aus der Kreisklasse.
Endtoischungen über Abgänge gehören dazu, muss man halt aushalten. Das macht dafür die Freude über so Loite wie Zorc, Ricken, Reus etc. umso größer.
welche Identifikation?
bambam191279, Dortmund, Freitag, 10.01.2025, 12:35 (vor 399 Tagen) @ Faultier
Ohne Identifikation, sind doch die Vereine austauschbar. Dann ist es ja komplett egal ob ich ein BVB Spiel angucke, Werder Bremen oder kostengünstig, was aus der Kreisklasse.
Endtoischungen über Abgänge gehören dazu, muss man halt aushalten. Das macht dafür die Freude über so Loite wie Zorc, Ricken, Reus etc. umso größer.
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Da es ziemlich aktuell ist, sollte man auch nen Kehl mit fast nem Vierteljahrhundert nicht vergessen ;-)
Ist schon verrückt
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stfn84, Köln, Mittwoch, 08.01.2025, 17:33 (vor 400 Tagen) @ koom
Von wegen Eintrittspreise: Die schiessen in den USA generell in die Höhe, damit hat die NFL nichts zu tun. Das ist eher bei Ticketmaster und den Scalpern zu verantworten. Auch in Deutschland ist das ein Problem.
Anhand einer rudimentären Internetrecherche sieht es so aus, als ob die NFL Clubs unterschiedliche Preise verlangen.
Die teuersten NFL-Tickets im Jahr 2022 waren die Las Vegas Raiders (durchschnittliche Kosten von 448 $ pro verkauftem Ticket), die Tampa Bay Buccaneers (311 $) und der amtierende NFC Champion Philadelphia Eagles (287 $). Die NFL-Teams mit den günstigsten Tickets im Jahr 2022 waren die Houston Texans (Durchschnittspreis pro verkauftem Ticket: $104), die New York Jets ($121) und die Cleveland Browns ($125).
Kannst Du mir erklären, wieso die NFL Clubs also schuldlos und ViaNOgo et al verantwortlich sein sollen?
Neu auf schwatzgelb.de: Der BVB als Teil der Hollywoodisierung des Fußballs: Der "Ruf“ durch die Irrwege der Bundesliga
koom, Mittwoch, 08.01.2025, 17:51 (vor 400 Tagen) @ stfn84
Anhand einer rudimentären Internetrecherche sieht es so aus, als ob die NFL Clubs unterschiedliche Preise verlangen.
Die teuersten NFL-Tickets im Jahr 2022 waren die Las Vegas Raiders (durchschnittliche Kosten von 448 $ pro verkauftem Ticket), die Tampa Bay Buccaneers (311 $) und der amtierende NFC Champion Philadelphia Eagles (287 $). Die NFL-Teams mit den günstigsten Tickets im Jahr 2022 waren die Houston Texans (Durchschnittspreis pro verkauftem Ticket: $104), die New York Jets ($121) und die Cleveland Browns ($125).
Kannst Du mir erklären, wieso die NFL Clubs also schuldlos und ViaNOgo et al verantwortlich sein sollen?
Angebot und Nachfrage. Fängt ja schon damit an, dass die NFL Season nur ein halbes Jahr geht und nur etwas mehr als ein Dutzend Spiele pro Team hat ohne die Playoffs. Vergleiche das mal mit dem Fußball, wo eigentlich nur in den 2 Wochen um Silvester herum nicht jeden Tag irgendein Spiel läuft.
Und die Preise da oben klingen für uns viel, sind in den USA aber durchaus normaler bzw. nicht so drastisch, während wir da das Dollarzeichen für nen Euro austauschen und es für viel halten. Aber auch da gehen diese Tickets am Ende des Tages nicht dafür weg, sondern Scalper/Ticketmaster regeln das dann auf pervertierte Art und Weise. Wenn man allein die Ticketpreise rund um Taylor Swift - auch in Deutschland - verfolgt hat, sollte man das verstehen können.
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stfn84, Köln, Mittwoch, 08.01.2025, 19:46 (vor 400 Tagen) @ koom
Der BVB kann auch mehr Geld verlangen als Hoffenheim, wenn Heidenheim zu Gast ist.
Entsprechend verstehe ich Deinen Einwand, dass die Preissetzung gar nicht von der NFL und deren Clubs beeinflussbar wäre, weiterhin nicht.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 17:39 (vor 400 Tagen) @ stfn84
Kannst Du mir erklären, wieso die NFL Clubs also schuldlos und ViaNOgo et al verantwortlich sein sollen?
Auf die Antwort bin ich auch gespannt......
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herrNick, Mittwoch, 08.01.2025, 16:51 (vor 400 Tagen) @ nico36de
All diese Dinge hat niemand bestritten. Dennoch ist die NFL eine Liga mit gigantischen Umsätzen - weil es eine rein kapitalistische Angelegenheit ist. Der Sport ist das Vehikel. Die Eintrittspreise sind sehr hoch, von jedem NFL Team bekommst Du jeden noch so absurden Fanartikel, NFL Spiele werden rein zu Werbezwecken einfach mal irgendwo auf der Welt abgehalten, Klubs können aus Profitabilitätsgründen einfach mal die Stadt wechseln, natürlich gibt es auch bei den TV Übertragungen und in den Stadion jede Menge Werbung - weil es eben eine völlig durchkapitalisierte Veranstaltung ist. Ich frage mich, wie man das ernsthaft abstreiten will. Das dort mehr Spannung herrscht, ist eine völlig andere Diskussion.
All diese Dinge wird niemand bestreiten. Aber so zu tun, als sei der Fußball nicht genauso durchkapitalisiert (nur eben anders), ist eben auch blödsinnig. Bei den Sportarten mit weltweit extremen medialen Interesse stellt sich nur die Frage, welches der Scheißsyteme man für scheißiger hält.
Das ist witzig weil niemand bestritten hat, dass der Fußball durchkapitalisiert ist. Es wurde nur suggeriert, dass die NFL ein guten Gegenbeispiel dazu ist.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 17:17 (vor 400 Tagen) @ herrNick
Das ist witzig weil niemand bestritten hat, dass der Fußball durchkapitalisiert ist.
Das ist angesichts der zahllosen Beiträge hier, die im Hinblick auf die Durchkapitalisierung von RB und dem BVB wahnsinnige Unterschiede geltend machen, dann wirklich witzig
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herrNick, Mittwoch, 08.01.2025, 17:20 (vor 400 Tagen) @ nico36de
Das ist witzig weil niemand bestritten hat, dass der Fußball durchkapitalisiert ist.
Das ist angesichts der zahllosen Beiträge hier, die im Hinblick auf die Durchkapitalisierung von RB und dem BVB wahnsinnige Unterschiede geltend machen, dann wirklich witzig
Jeder, der den Unterschied zwischen RB und BVB verstehen möchte, hatte längst die Gelegenheit dies zu tun. Wer das nicht verstehen möchte, dem kann dann halt nicht geholfen werden. Es hat einfach nichts damit zu tun, dass auch der BVB stark nach kapitalistischen Prinzipen handelt.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 17:32 (vor 400 Tagen) @ herrNick
Da ist sie wieder, die übliche Argumentation:
Auch im Zusammenhang mit Diskussionen über überbordenden Kapitalismus interessiert es nicht,
dass auch der BVB stark nach kapitalistischen Prinzipen handelt.
Kann man so sehen, muss man aber nicht unbedingt. Schon gar nicht, wenn dem bösen RB eine eher nicht vorrangig auf Wohltätigkeit ausgelegte KGaA gegenübersteht.
Wenn es um die Frage geht, welche Rolle Geld im Fußball spielt, lautet die Antwort bei RB wie beim BVB: die alles überragende. Und das auch trotz der bekannten Unterschiede.
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koom, Mittwoch, 08.01.2025, 17:26 (vor 400 Tagen) @ herrNick
Jeder, der den Unterschied zwischen RB und BVB verstehen möchte, hatte längst die Gelegenheit dies zu tun. Wer das nicht verstehen möchte, dem kann dann halt nicht geholfen werden. Es hat einfach nichts damit zu tun, dass auch der BVB stark nach kapitalistischen Prinzipen handelt.
Die sind trotzdem beide auf der Bristol-Stool-Scale des Turbokapitalismus. Nur auf verschiedenem Niveau, aber nicht sooo weit auseinander.
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herrNick, Mittwoch, 08.01.2025, 17:30 (vor 400 Tagen) @ koom
Jeder, der den Unterschied zwischen RB und BVB verstehen möchte, hatte längst die Gelegenheit dies zu tun. Wer das nicht verstehen möchte, dem kann dann halt nicht geholfen werden. Es hat einfach nichts damit zu tun, dass auch der BVB stark nach kapitalistischen Prinzipen handelt.
Die sind trotzdem beide auf der Bristol-Stool-Scale des Turbokapitalismus. Nur auf verschiedenem Niveau, aber nicht sooo weit auseinander.
Anscheinend hätte ich deutlicher schreiben müssen, dass der wesentliche Unterschied zwischen den Vereinen nicht auf einer Kapitalismus-Skala zu finden ist.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 17:37 (vor 400 Tagen) @ herrNick
Anscheinend hätte ich deutlicher schreiben müssen, dass der wesentliche Unterschied zwischen den Vereinen nicht auf einer Kapitalismus-Skala zu finden ist.
Herrje! Diese Vorgehensweise erinnert mich an die Schweinchen Schlaus in der Schule, die immer irgendwelchen Kram loswerden wollten, auch wenn der nichts mit dem Thema zu tun hatte.
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koom, Mittwoch, 08.01.2025, 17:52 (vor 400 Tagen) @ nico36de
Anscheinend hätte ich deutlicher schreiben müssen, dass der wesentliche Unterschied zwischen den Vereinen nicht auf einer Kapitalismus-Skala zu finden ist.
Herrje! Diese Vorgehensweise erinnert mich an die Schweinchen Schlaus in der Schule, die immer irgendwelchen Kram loswerden wollten, auch wenn der nichts mit dem Thema zu tun hatte.
Meinst du dich damit?
Thema ist Turbokapitalismus von dem Teilfaden hier. Oder "Hollywoodisierung des Fußballs". Es geht hier nicht darum, wer mehr Verein ist als der andere (Hint: Die meisten sind es absolut nicht mehr).
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 23:24 (vor 400 Tagen) @ koom
Sooo isses. Und da spielt der Unterschied in den Geschäftsmodellen von RB und BVB halt keinerlei Rolle. Insofern ist es vollkommen unsinnig, das Unterschiedspferd bei zwei maximal durchkommerzialisierten Clubs wie RB und BVB immer wieder zu reiten.
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stfn84, Köln, Mittwoch, 08.01.2025, 16:55 (vor 400 Tagen) @ herrNick
Und das ist offensichtlicher Nonsens.
Das einzig gute am US-Sport ist der Salary Cap, der im europäischen Profifußball aber natürlich nicht durchsetzbar ist. Also braucht man sich nicht weiter damit auseinander setzen.
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Nietzsche, Mittwoch, 08.01.2025, 11:19 (vor 401 Tagen) @ Sascha
Ich sehe keine ernsthaften Bemühungen der Vereine, das Gehaltsniveau auf ein stemmbares Maß zu beschränken, solche Perversitäten wie Multiownership zu bekämpfen, oder Regelungen zu forcieren, die das Hineinpumpen immer neuer Gelder durch windigen Investoren oder zwilichtige Staaten beschränkt.
Das Gehaltsniveau ist stemmbar. Die Liga existiert, die Vereine gehen nicht pleite. Es funktioniert also. Das mag irgendwann platzen, aber zur Zeit funktioniert es. Es muss einem nicht gefallen, ich teile Deine Bedenken, aber die Kritik ist nicht haltbar.
Multiownership ist falsch, das sehe ich auch so. Dagegen könnte man was tun.
Was sind denn "windige Investoren" und "zwielichtige Staaten"? Wer legt das fest und nach welchen Kriterien? Es ist doch völlig illusorisch, eine Stelle zu erschaffen, die Investoren und Staaten prüfen und einsortieren kann. Ich finde die alle auch nicht im Ansatz sympathisch, aber wer will mit welchem Recht eine Einordnung vornehmen, an die sich alle zu halten haben?
Stattdessen feiert auch ein Herr Watzke den neusten Irrsinn von Infantino namens Club-WM, der mutmaßlich massiv mit Geld aus Saudi-Arabien gesponsert wird, als tollen, neuen Wettbewerb ab und der BVB nimmt weiter unverdrossen am Rattenrennen teil.
Natürlich. Schön ist das alles nicht. Aber wie oben, wer soll Länder wie Saudi-Arabien nach welchen Kriterien ausschließen?
Es versucht doch niemand überhaupt was zu verändern. Das allerhöchste der Gefühle ist, dass man sich für den Kampf gegen eine externe Super-League auf die Schulter klopft. Dabei ist da doch langfristig nur die Frage, welches Markenzeichen darauf pappt und auf welche Konten die Kohle zur Umverteilung fließt. Die der UEFA, oder irgendjemand anderen.
Jo, genau so läuft das. Der einzig ehrliche Ausweg wäre, eine Profiliga nach amerikanischem Vorbild. Aber das wollen wir ja auch nicht. Ich sehe einfach keinen praktikablen Ausweg.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 12:32 (vor 401 Tagen) @ Nietzsche
Ich sehe keine ernsthaften Bemühungen der Vereine, das Gehaltsniveau auf ein stemmbares Maß zu beschränken, solche Perversitäten wie Multiownership zu bekämpfen, oder Regelungen zu forcieren, die das Hineinpumpen immer neuer Gelder durch windigen Investoren oder zwilichtige Staaten beschränkt.
Das Gehaltsniveau ist stemmbar. Die Liga existiert, die Vereine gehen nicht pleite. Es funktioniert also. Das mag irgendwann platzen, aber zur Zeit funktioniert es. Es muss einem nicht gefallen, ich teile Deine Bedenken, aber die Kritik ist nicht haltbar.
Wie ich unten schrieb: nein, ist es nicht. Ansonsten müssten Vereine nicht bereits jetzt reihenweise Zahlungen in die Zukunft verschieben.
Multiownership ist falsch, das sehe ich auch so. Dagegen könnte man was tun.
Was sind denn "windige Investoren" und "zwielichtige Staaten"? Wer legt das fest und nach welchen Kriterien? Es ist doch völlig illusorisch, eine Stelle zu erschaffen, die Investoren und Staaten prüfen und einsortieren kann. Ich finde die alle auch nicht im Ansatz sympathisch, aber wer will mit welchem Recht eine Einordnung vornehmen, an die sich alle zu halten haben?
Investoren zum Beispiel, die schon vorher mehrere Clubs in den Ruin getrieben hat. Und natürlich ist es möglich, Länder nach Demokratie- und Menschenrechtsgesichtspunkten als "nicht willkommen" festzulegen.
Stattdessen feiert auch ein Herr Watzke den neusten Irrsinn von Infantino namens Club-WM, der mutmaßlich massiv mit Geld aus Saudi-Arabien gesponsert wird, als tollen, neuen Wettbewerb ab und der BVB nimmt weiter unverdrossen am Rattenrennen teil.
Natürlich. Schön ist das alles nicht. Aber wie oben, wer soll Länder wie Saudi-Arabien nach welchen Kriterien ausschließen?
Der Fußball. Im Fall Russlands hat er es übrigens auch geschafft.
Es versucht doch niemand überhaupt was zu verändern. Das allerhöchste der Gefühle ist, dass man sich für den Kampf gegen eine externe Super-League auf die Schulter klopft. Dabei ist da doch langfristig nur die Frage, welches Markenzeichen darauf pappt und auf welche Konten die Kohle zur Umverteilung fließt. Die der UEFA, oder irgendjemand anderen.
Jo, genau so läuft das. Der einzig ehrliche Ausweg wäre, eine Profiliga nach amerikanischem Vorbild. Aber das wollen wir ja auch nicht. Ich sehe einfach keinen praktikablen Ausweg.
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Nietzsche, Mittwoch, 08.01.2025, 13:28 (vor 401 Tagen) @ Sascha
Das Gehaltsniveau ist stemmbar. Die Liga existiert, die Vereine gehen nicht pleite. Es funktioniert also. Das mag irgendwann platzen, aber zur Zeit funktioniert es. Es muss einem nicht gefallen, ich teile Deine Bedenken, aber die Kritik ist nicht haltbar.
Wie ich unten schrieb: nein, ist es nicht. Ansonsten müssten Vereine nicht bereits jetzt reihenweise Zahlungen in die Zukunft verschieben.
Das bedeutet aber nicht, dass es nicht funktioniert. Es gibt Auflagen, die man für eine Lizenz erfüllen muss und die haben die Vereine erfüllt. Es gibt also schon eine Regulierung. Und bisher funktioniert die. Ich sage ja nicht, dass das alles richtig ist, was die machen, aber zu behaupten, dass es nicht funktioniert, stimmt einfach nicht. Kann sich natürlich noch ändern.
Was sind denn "windige Investoren" und "zwielichtige Staaten"? Wer legt das fest und nach welchen Kriterien? Es ist doch völlig illusorisch, eine Stelle zu erschaffen, die Investoren und Staaten prüfen und einsortieren kann. Ich finde die alle auch nicht im Ansatz sympathisch, aber wer will mit welchem Recht eine Einordnung vornehmen, an die sich alle zu halten haben?
Investoren zum Beispiel, die schon vorher mehrere Clubs in den Ruin getrieben hat. Und natürlich ist es möglich, Länder nach Demokratie- und Menschenrechtsgesichtspunkten als "nicht willkommen" festzulegen.
Beweis doch mal, dass es die Schuld eines Investors war. Wie soll das gehen? Ich meine, ganz konkret, ganz praktisch. Das ist doch illusorisch.
Und was das politische System angeht, wer ist denn da bitte die Autorität, die das im Einzelfall festlegt? Was ist mit muslimischen Staaten, deren Bevölkerung gern nach der Scharia lebt? Mit welchem Recht schreiben wir denen vor, wie sie zu leben haben?
Was genau sollen denn die Grundsätze sein? Und wer beurteilt alle Staaten? Und was, wenn sich Regierungsformen ändern? Das ist doch unrealistisch.
Natürlich. Schön ist das alles nicht. Aber wie oben, wer soll Länder wie Saudi-Arabien nach welchen Kriterien ausschließen?
Der Fußball. Im Fall Russlands hat er es übrigens auch geschafft.
Gut, wenn jemand einen Krieg anfängt, ist es ziemlich einfach. Aber was ist z.B. mit China? Willst Du die wirklich rauswerfen? Wer soll den Wertekatalog festlegen und prüfen, ob der in einem Land eingehalten wird? Sowas kannst Du als Verein machen und Sponsoren ablehnen, aber nicht als "Fußball" und zig Staaten ausschließen.
Sowas ist eine schöne Utopie, aber doch nicht wirklich umsetzbar.
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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Mittwoch, 08.01.2025, 11:23 (vor 401 Tagen) @ Nietzsche
bearbeitet von homer73, Mittwoch, 08.01.2025, 11:37
Ich sehe keine ernsthaften Bemühungen der Vereine, das Gehaltsniveau auf ein stemmbares Maß zu beschränken, solche Perversitäten wie Multiownership zu bekämpfen, oder Regelungen zu forcieren, die das Hineinpumpen immer neuer Gelder durch windigen Investoren oder zwilichtige Staaten beschränkt.
Das Gehaltsniveau ist stemmbar. Die Liga existiert, die Vereine gehen nicht pleite. Es funktioniert also. Das mag irgendwann platzen, aber zur Zeit funktioniert es. Es muss einem nicht gefallen, ich teile Deine Bedenken, aber die Kritik ist nicht haltbar.Multiownership ist falsch, das sehe ich auch so. Dagegen könnte man was tun.
Was sind denn "windige Investoren" und "zwielichtige Staaten"? Wer legt das fest und nach welchen Kriterien?
Wenn zB eine WM nach Saudi-Arabien vergeben wird und anschließend die Fernsehrechte für die Klub-WM weit über Marktpreis von einer saudischen Gesellschaft gekauft werden, dann ist das zwielichtig.
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Nietzsche, Mittwoch, 08.01.2025, 11:35 (vor 401 Tagen) @ homer73
Was sind denn "windige Investoren" und "zwielichtige Staaten"? Wer legt das fest und nach welchen Kriterien?
Wen zB eine WM nach Saudi-Arabien vergeben wird und anschließend die Fernsehrechte für die Klub-WM weit über Marktpreis von einer saudischen Gesellschaft gekauft werden, dann ist das zwielichtig.
Ein Beispiel reicht aber nicht. Man braucht eine Regel, nach der man das vorher festlegen muss. Ich verteidige das alles ja gar nicht, ich frage nur, wie die Kritiker das praktisch ändern wollen.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 11:53 (vor 401 Tagen) @ Nietzsche
Ein Beispiel reicht aber nicht.
Ein solches Beispiel reicht aus meiner Sicht sehr wohl, um keine sportlichen Großveranstaltungen mehr in dem Land durchzuführen. Und zwar selbst unabhängig von der Neigung der Herrschenden zum Journalistenhäckseln.
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Nietzsche, Mittwoch, 08.01.2025, 12:03 (vor 401 Tagen) @ nico36de
Ein Beispiel reicht aber nicht.
Ein solches Beispiel reicht aus meiner Sicht sehr wohl, um keine sportlichen Großveranstaltungen mehr in dem Land durchzuführen. Und zwar selbst unabhängig von der Neigung der Herrschenden zum Journalistenhäckseln.
Wenn man etwas ändern will, reicht es nicht, ein Beispiel zu geben und dann zu sagen, so nicht. Man muss schon eine allgemeine Regel formulieren.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 16:38 (vor 400 Tagen) @ Nietzsche
Dein Ernst? Als wenn eine den beschriebenen Fall ausschließende Regelung nicht juristisch sicher gefasst werden könnte.
Da gibt es halt nur das Problem, dass die maximal korrupten Superarschloch-Funktionäre in den entscheidenden Fußballgremien 0,0 Interesse daran haben.
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Nietzsche, Mittwoch, 08.01.2025, 17:23 (vor 400 Tagen) @ nico36de
Dein Ernst? Als wenn eine den beschriebenen Fall ausschließende Regelung nicht juristisch sicher gefasst werden könnte.
Da gibt es halt nur das Problem, dass die maximal korrupten Superarschloch-Funktionäre in den entscheidenden Fußballgremien 0,0 Interesse daran haben.
Ich habe gefragt, was denn "windige Investoren" oder "zwielichtige Staaten" sein sollen. Wer soll das nach welchen Regeln festlegen?
Wenn auf diese Frage mit einem einzelnen Beispiel geantwortet wird, beantwortet das die Frage nicht.
Ich habe nach einer Definition gefragt und als Antwort ein Beispiel bekommen. Ein Beispiel ist aber keine Definition und damit keine Antwort auf die Frage. Auch dann nicht, wenn das Beispiel unter eine passende Definition fallen würde.
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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Mittwoch, 08.01.2025, 11:39 (vor 401 Tagen) @ Nietzsche
Was sind denn "windige Investoren" und "zwielichtige Staaten"? Wer legt das fest und nach welchen Kriterien?
Wen zB eine WM nach Saudi-Arabien vergeben wird und anschließend die Fernsehrechte für die Klub-WM weit über Marktpreis von einer saudischen Gesellschaft gekauft werden, dann ist das zwielichtig.
Ein Beispiel reicht aber nicht. Man braucht eine Regel, nach der man das vorher festlegen muss. Ich verteidige das alles ja gar nicht, ich frage nur, wie die Kritiker das praktisch ändern wollen.
Ohne Frage schwierig, insbesondere, wenn "von oben" (Blatter, Infantino, Platini....) Korruption, Vetternschaften usw vorgelebt werden.
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DomJay, Köln, Mittwoch, 08.01.2025, 11:05 (vor 401 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von DomJay, Mittwoch, 08.01.2025, 11:12
Ich sehe keine ernsthaften Bemühungen der Vereine, das Gehaltsniveau auf ein stemmbares Maß zu beschränken, solche Perversitäten wie Multiownership zu bekämpfen, oder Regelungen zu forcieren, die das Hineinpumpen immer neuer Gelder durch windigen Investoren oder zwilichtige Staaten beschränkt.
Warum sollte man das eigentlich versuchen? Die Gehälter folgen den Einnahmen, sind die weg, gehen diese wieder runter.
Stattdessen feiert auch ein Herr Watzke den neusten Irrsinn von Infantino namens Club-WM, die mutmaßlich massiv mit Geld aus Saudi-Arabien gesponsert wird, als tollen, neuen Wettbewerb ab und der BVB nimmt weiter unverdrossen am Rattenrennen teil.
Was ja auch gut ist. Ich haben auch kaum jemanden gehört, der in den Jahren vor dem russischen Angriff die TN an der CL hinterfragt hat, als Gasprom da Sponsor war.
Es versucht doch niemand überhaupt was zu verändern. Das allerhöchste der Gefühle ist, dass man sich für den Kampf gegen eine externe Super-League auf die Schulter klopft. Dabei ist da doch langfristig nur die Frage, welches Markenzeichen darauf pappt und auf welche Konten die Kohle zur Umverteilung fließt. Die der UEFA, oder irgendjemand anderen.
Die Frage bleibt aber doch, wer will denn eigentlich, dass man was ändert und warum eigentlich?
Das klingt jetzt alles etwas provokativ, soll aber nur demonstrieren. Man kann ja schlecht jemandem vorwerfen, nichts zu tun, der das gar nicht für nötig hält.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 12:28 (vor 401 Tagen) @ DomJay
Ich sehe keine ernsthaften Bemühungen der Vereine, das Gehaltsniveau auf ein stemmbares Maß zu beschränken, solche Perversitäten wie Multiownership zu bekämpfen, oder Regelungen zu forcieren, die das Hineinpumpen immer neuer Gelder durch windigen Investoren oder zwilichtige Staaten beschränkt.
Warum sollte man das eigentlich versuchen? Die Gehälter folgen den Einnahmen, sind die weg, gehen diese wieder runter.
Nein, eben das genau nicht. Man versucht die Einnahmen zu erhöhen, um die Gehälter weiter stemmen zu können. Deshalb eben Leimodelle mit Kaufpflicht in einem Jahr, Bonuszahlungen über mehrere Jahre, oder eben die frühzeitige Ausgabe von Einnahmen in der Zukunft. Alles, weil man sich jetzt Ausgaben gönnt, die man aktuell eigentlich nicht stemmen kann.
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DomJay, Köln, Mittwoch, 08.01.2025, 12:35 (vor 401 Tagen) @ Sascha
Ich sehe keine ernsthaften Bemühungen der Vereine, das Gehaltsniveau auf ein stemmbares Maß zu beschränken, solche Perversitäten wie Multiownership zu bekämpfen, oder Regelungen zu forcieren, die das Hineinpumpen immer neuer Gelder durch windigen Investoren oder zwilichtige Staaten beschränkt.
Warum sollte man das eigentlich versuchen? Die Gehälter folgen den Einnahmen, sind die weg, gehen diese wieder runter.
Nein, eben das genau nicht. Man versucht die Einnahmen zu erhöhen, um die Gehälter weiter stemmen zu können. Deshalb eben Leimodelle mit Kaufpflicht in einem Jahr, Bonuszahlungen über mehrere Jahre, oder eben die frühzeitige Ausgabe von Einnahmen in der Zukunft. Alles, weil man sich jetzt Ausgaben gönnt, die man aktuell eigentlich nicht stemmen kann.
Das ist mir zu simpel, die Leihen mit Kaufpflicht haben auch Bilanzgründe. Selbst gesunde Vereine machen diese Art der Leihen. Zudem sollte man nicht alle Teams in einen Topf werfen.
zB in Liga 1 haben nur 6 von 18 Vereinen ein negatives Ergebnis gehabt. So schlecht läuft es also in der BL nicht. Ich meine zudem, dass demnächst auch St Pauli in die positiven Zahlen kommt
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 12:47 (vor 401 Tagen) @ DomJay
Nur 6 von 18 Vereinen? Das ist ein Drittel der Liga. Und dazu krebsen in der zweiten Liga noch ein paar ehemalige Erstligisten, die dort riesige Verluste eingefahren haben.
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DomJay, Köln, Mittwoch, 08.01.2025, 12:54 (vor 401 Tagen) @ Sascha
Nur 6 von 18 Vereinen? Das ist ein Drittel der Liga. Und dazu krebsen in der zweiten Liga noch ein paar ehemalige Erstligisten, die dort riesige Verluste eingefahren haben.
Also ich sehe bei sehr großen Verlusten nur die Hertha, wo ohne Sinn und Verstand Geld ausgegeben wurde. Selbst S05 hatte einen Gewinn.
Bei den 6 von 18 würde ich auch nie pauschal behaupten, der Verlust ist aufgrund der Situation des Fußballs. Ggf ist der Verlust in Teilen eingeplant.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 13:06 (vor 401 Tagen) @ DomJay
Nur 6 von 18 Vereinen? Das ist ein Drittel der Liga. Und dazu krebsen in der zweiten Liga noch ein paar ehemalige Erstligisten, die dort riesige Verluste eingefahren haben.
Also ich sehe bei sehr großen Verlusten nur die Hertha, wo ohne Sinn und Verstand Geld ausgegeben wurde. Selbst S05 hatte einen Gewinn.
Nachdem man einen gigantischen Schuldenberg angehäuft hat. Der FC Köln hat sich noch vor zwei Jahren als "finanziwrtschaftlichen Sanierungsfall" bezeichnet und den HSV gäbe es ohne Zuschüssen von Kühne im Profifußball gar nicht. Die Berliner Hertha hat zuvor noch einen Verlust von fast 100 Millionen ausgewiesen.
Bei den 6 von 18 würde ich auch nie pauschal behaupten, der Verlust ist aufgrund der Situation des Fußballs. Ggf ist der Verlust in Teilen eingeplant.
Es wird dir trotzdem niemand, der sich intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt hat, behaupten, dass der Fußball gesund ist. Warum sonst stand die DFL vor einem Jahr davor, sich mit CVC einen Invenstor ins Haus zu holen, bei dem die Ligue 1 gerade eher so semigute Erfahrungen macht?
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DomJay, Köln, Mittwoch, 08.01.2025, 13:08 (vor 401 Tagen) @ Sascha
Nur 6 von 18 Vereinen? Das ist ein Drittel der Liga. Und dazu krebsen in der zweiten Liga noch ein paar ehemalige Erstligisten, die dort riesige Verluste eingefahren haben.
Also ich sehe bei sehr großen Verlusten nur die Hertha, wo ohne Sinn und Verstand Geld ausgegeben wurde. Selbst S05 hatte einen Gewinn.
Nachdem man einen gigantischen Schuldenberg angehäuft hat. Der FC Köln hat sich noch vor zwei Jahren als "finanziwrtschaftlichen Sanierungsfall" bezeichnet und den HSV gäbe es ohne Zuschüssen von Kühne im Profifußball gar nicht. Die Berliner Hertha hat zuvor noch einen Verlust von fast 100 Millionen ausgewiesen.
Da war eben so eine kleine Krise, namens Corona. Ohne die hätte der FC keine so dramatischen Probleme gehabt.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 14:16 (vor 401 Tagen) @ DomJay
bearbeitet von Sascha, Mittwoch, 08.01.2025, 14:34
Ich empfehle dazu mal die Seite house-of-goats.de
Das war auch ohne Corona alles nicht wirklich rosig und stabil.
Edit: schon in der Saison 18/19 hatte der FCK nur einen Gewinn von 1,1 Millionen. Dabei hat man in der Saison allerdings Modeste für 29 Millionen nach China verkaufen können. Ohne diesen Gewinn aus dem Transfer hätte das Ergebnis schon vor Corona ziemlich mau ausgesehen.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 10:44 (vor 401 Tagen) @ Nietzsche
Die Macht, den Fußball auf alternative Wege zu bringen, hätten nur die Fans bzw. - vielleicht heute eher passend - Interessenten.
Wenn die nicht jedes Jahr wieder bereit wären, noch mehr Geld in das System zu pumpen und zur gnadenlosen Überhöhung des Fußballs beizutragen, hätte sich Hollywood ganz schnell erledigt.
Mit anderen Worten: es wird vermutlich noch lange so weitergehen.....
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Nietzsche, Mittwoch, 08.01.2025, 11:04 (vor 401 Tagen) @ nico36de
Die Macht, den Fußball auf alternative Wege zu bringen, hätten nur die Fans bzw. - vielleicht heute eher passend - Interessenten.
Wenn die nicht jedes Jahr wieder bereit wären, noch mehr Geld in das System zu pumpen und zur gnadenlosen Überhöhung des Fußballs beizutragen, hätte sich Hollywood ganz schnell erledigt.
Mit anderen Worten: es wird vermutlich noch lange so weitergehen.....
Ja natürlich ist das so. Aber bei allen Beschwerden finde ich nie ein Alternativkonzept. Man kann ja Dinge schlecht finden, aber was genau soll denn anders werden? Einfach nur "nicht so kapitalistisch" ist doch etwas dünn.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 11:21 (vor 401 Tagen) @ Nietzsche
Man kann ja Dinge schlecht finden, aber was genau soll denn anders werden? Einfach nur "nicht so kapitalistisch" ist doch etwas dünn.
Ist es dünn, es für pervers zu halten, wenn nicht selten vermutlich zu fast nichts Anderem fähige Balltreter für ihr Tun 5-10 Mio im Jahr kassieren?
Aber die Grundlage des Gemeckeres ist natürlich dann dünn, wenn man die kritisierten Zustände durch sein Tun (z.B. Heldenverehrung, Kohle abdrücken ohne Ende oder für Showveranstltungen nach Amerika jetten) erst ermöglicht.
Der Ruf nach Fußball mehr im Sinne von Sport als Geschäft ist blauäugig. Wenn ein Fußballspieler die Möglichkeit hat, 5 Mio/a zu bekommen, warum sollte er sich unter gleichen Umständen mit 2 begnügen? Als wenn es irgendeinen Balltreter auch nur ansatzweise interessieren würde, was Fans von seinem Gehaltsniveau halten.
Ich wollte lediglich meine Meinung kundtun, nach der sich das Rad nur dann wieder zurückdrehen lässt, wenn man dem Fußball die Kohle entzieht.
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Nietzsche, Mittwoch, 08.01.2025, 11:33 (vor 401 Tagen) @ nico36de
Mit dünn meinte ich nur, dass man meckert, aber keinen Alternativplan vorschlägt.
Und klar, solange Leute dafür bezahlen, wird es das Angebot geben. Wenn die große Mehrheit der Leute einen Fußball will, wie er im Moment ist, gibt es nicht daran auszusetzen. Man muss eben entscheiden, ob man selber mitmacht.
Diese Sehnsucht nach dem "alten" Fußball kann ich sehr gut verstehen, aber was genau war das eigentlich? Es gab immer schon riesige Unterschiede. In England und Spanien spielten lange Profis, als die Spieler hier noch offiziell Amateure waren. Das war ja kein stabiles Konstrukt.
Und wer will es deutschen Vereinen verübeln, wenn sie professioneller werden? Und so dreht sich die Spirale eben, teils aus durchaus vernünftigen Gründen. Und dann kommt man da raus, wo wir heute sind. Ich kann mir beim besten Willen kein Alternativkonzept vorstellen, das anders als die amerikanischen Profiligen aussieht.
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istar, Mittwoch, 08.01.2025, 12:08 (vor 401 Tagen) @ Nietzsche
Mit dünn meinte ich nur, dass man meckert, aber keinen Alternativplan vorschlägt.
Und klar, solange Leute dafür bezahlen, wird es das Angebot geben. Wenn die große Mehrheit der Leute einen Fußball will, wie er im Moment ist, gibt es nicht daran auszusetzen. Man muss eben entscheiden, ob man selber mitmacht.Diese Sehnsucht nach dem "alten" Fußball kann ich sehr gut verstehen, aber was genau war das eigentlich? Es gab immer schon riesige Unterschiede. In England und Spanien spielten lange Profis, als die Spieler hier noch offiziell Amateure waren. Das war ja kein stabiles Konstrukt.
Und wer will es deutschen Vereinen verübeln, wenn sie professioneller werden? Und so dreht sich die Spirale eben, teils aus durchaus vernünftigen Gründen. Und dann kommt man da raus, wo wir heute sind. Ich kann mir beim besten Willen kein Alternativkonzept vorstellen, das anders als die amerikanischen Profiligen aussieht.
Diese Sehnsucht ist größtenteils Vergangenheitsverklärung.
Aber wer auf Affenlaute gegenüber farbigen Spielern steht, wer Köln als „Hauptstadt der Schwulen“ besingen möchte, wer es mag, dass bei jedem dritten Heimspiel Schlägereien auf der Südtribüne ausbrechen, wer es nicht schlimm fand, das Siggi und seine Truppe ihr Unwesen treiben konnte, ohne das es irgendwen gestört hat, weder Fans noch Funktionäre, wer kein Problem damit hat, dass das geschmissene Bier nicht kalt sondern Piss-warm ist und wer Frauen beim Fußball eher doof findet, der hat natürlich Sehnsucht.
Und auswärts hat man vor lauter Laufbahn das Spiel nicht gesehen, jedenfalls dann nicht, wenn grade ein Regenschauer das Geschehen belebt hat.
Und die Gehälter sind nunmal ein Ergebnis von Marktwirtschaft. Die kann ich mitfinanzieren oder es lassen.
Die überzogenen Pensionen der Beamten-Armada muss ich mitfinanzieren, da fragt mich keiner.
Seit Saudi Arabien oder Katar den Sport aufmischen ist die -natürlich frei von Sozialneid- Aufregung über Bundesligagehälter schon reichlich antiquiert.
Bei Fury vs. Usyk 2 hat allein Usyk 100 Milionen Kampfbörse kassiert. Tyler Swift ist Miliardärin und nimmt trotzdem irgendwas um die 200 für ein Ticket.
Linkin Park war nach zwanzig Minuten ausverkauft, 165,-€ pro Ticket.
So what?
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Ansager, Mittwoch, 08.01.2025, 12:56 (vor 401 Tagen) @ istar
Seit Saudi Arabien oder Katar den Sport aufmischen ist die -natürlich frei von Sozialneid- Aufregung über Bundesligagehälter schon reichlich antiquiert.
Dein Sozialneid-Argument ist ein Totschlagargument aus dem Kindergarten. Damit implizierst du, dass Kritik an den Verhältnissen immer nur daraus erfolgt, dass man das ja nur macht, weil man frustriert darüber ist, nicht zu denen zu gehören, die man kritisiert. Dir fehlt jegliches Vorstellungsvermögen dafür, dass das auch aus anderen Gründen geschehen kann und gleichzeitig stellst du die Gier nach mehr als gottgegeben und einen Teil der menschlichen Natur dar, gegen die man nicht aufbegehren kann.
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istar, Mittwoch, 08.01.2025, 14:52 (vor 401 Tagen) @ Ansager
Seit Saudi Arabien oder Katar den Sport aufmischen ist die -natürlich frei von Sozialneid- Aufregung über Bundesligagehälter schon reichlich antiquiert.
Dein Sozialneid-Argument ist ein Totschlagargument aus dem Kindergarten. Damit implizierst du, dass Kritik an den Verhältnissen immer nur daraus erfolgt, dass man das ja nur macht, weil man frustriert darüber ist, nicht zu denen zu gehören, die man kritisiert. Dir fehlt jegliches Vorstellungsvermögen dafür, dass das auch aus anderen Gründen geschehen kann und gleichzeitig stellst du die Gier nach mehr als gottgegeben und einen Teil der menschlichen Natur dar, gegen die man nicht aufbegehren kann.
Dein Gerede hat eher Kindergartenniveau. Oder hast du irgendwelche Ideen, wie man das ändern könnte? Bist du in der Lage, deine „Kritik“ auch mit Sachargumenten zu unterfüttern?
Niemand muss den Profifußball oder generell den Profisport mitfinanzieren. Und selbstverständlich kann man die Gehälter im Fußball kritisieren, wenn man das aber nicht hinbekommt, ohne die Spieler als Menschen abzuwerten, dann ist die Motivation für mich nicht rein sachlich, sondern aus den Gründen heraus, die ich in dem Nebesatz genannt habe, der dich anscheinend mächtig getriggert hat.
Selbst innerhalb von Borussia Dortmund kann man auf das ganz große Ding verzichten, wenn einem bei der Zweiten immer noch Zuviel verdient wird, kann man zum Frauenfußball gehen. Oder man wechselt die Sportart und geht zum Handball oder Tischtennis.
Aber auch hier im Forum dreht sich fast alles um den Profifußball. Ein volles Westfalenstadion ist eben schon was geiles.
Und Linkin Park sind bestimmt auch geiler, als eine Topp-40-Coverband auf einem Schützenfest im Münsterland .
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 17:22 (vor 400 Tagen) @ istar
Scheint für dich ungemein schwierig zu, die Intention der Beiträge zu erfassen, zu denen du dich dann äußerst.
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istar, Donnerstag, 09.01.2025, 04:54 (vor 400 Tagen) @ nico36de
Scheint für dich ungemein schwierig zu, die Intention der Beiträge zu erfassen, zu denen du dich dann äußerst.
Ich danke dir für deinen wie immer sachlichen Beitrag. Allerdings solltest du es wenigstens hinbekommen, vollständige Sätze zu formulieren, wenn du anderen schon irgendwelche "Schwierigkeiten" unterstellst.
Gib dir einfach Mühe.Beim nächsten Mal klappt es besser.
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Ansager, Donnerstag, 09.01.2025, 14:33 (vor 400 Tagen) @ istar
Scheint für dich ungemein schwierig zu, die Intention der Beiträge zu erfassen, zu denen du dich dann äußerst.
Ich danke dir für deinen wie immer sachlichen Beitrag. Allerdings solltest du es wenigstens hinbekommen, vollständige Sätze zu formulieren, wenn du anderen schon irgendwelche "Schwierigkeiten" unterstellst.Gib dir einfach Mühe.Beim nächsten Mal klappt es besser.
Es ist schon grandios, wie du auch hier wieder nur auf Nebenkriegsschauplätze ablenkst.
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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 09.01.2025, 16:19 (vor 399 Tagen) @ Ansager
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 09.01.2025, 16:25
Es ist schon grandios, wie du auch hier wieder nur auf Nebenkriegsschauplätze ablenkst.
Wenn er eins kann, dann das!
Vermutlich sollte ich aber auch die am stärksten schmerzenden Istarien in ihrer ganzen Schönheit für sich allein sprechen lassen. Was mit denen nicht stimmt, ist ohnehin offensichtlich.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 12:01 (vor 401 Tagen) @ Nietzsche
Ich kann mir beim besten Willen kein Alternativkonzept vorstellen, das anders als die amerikanischen Profiligen aussieht.
Ich auch nicht! Kein Verein wird freiwillig zurückstecken, weil das die eigenen Position schwächt, solange nicht andere auch dazu bereit sind.
Ob die amerikanischen Profiligen allerdings das bessere System verkörpern, weiß ich nicht. Die sind vielleicht ausgeglichener, aber noch durchkommerzialisierter und die Spieler werden noch perverser bezahlt.
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Nietzsche, Mittwoch, 08.01.2025, 13:32 (vor 401 Tagen) @ nico36de
Ich kann mir beim besten Willen kein Alternativkonzept vorstellen, das anders als die amerikanischen Profiligen aussieht.
Ich auch nicht! Kein Verein wird freiwillig zurückstecken, weil das die eigenen Position schwächt, solange nicht andere auch dazu bereit sind.Ob die amerikanischen Profiligen allerdings das bessere System verkörpern, weiß ich nicht. Die sind vielleicht ausgeglichener, aber noch durchkommerzialisierter und die Spieler werden noch perverser bezahlt.
Die sind wenigstens erfrischend ehrlich und erzählen einem nichts von gut für die Talente aus der Region oder so. Und sie geben sich Mühe, den Wettbewerb für alle einigermaßen fair zu gestalten. Aber so ein Umzug eines Clubs in eine andere Stadt ist natürlich auch nicht im Sinne des Erfinders.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 16:41 (vor 400 Tagen) @ Nietzsche
Aber so ein Umzug eines Clubs in eine andere Stadt ist natürlich auch nicht im Sinne des Erfinders.
Und die nicht vorhandene Fluktuation aufgrund fehlendem Auf- und Abstieg erst recht nicht.
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Sauerländer92, Mittwoch, 08.01.2025, 09:50 (vor 401 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Sauerländer92, Mittwoch, 08.01.2025, 10:00
Auch „Aki“ Watzke beteiligte sich damals gerne an völlig absurden Begründungen für völlig absurde Entscheidungen, wie der Autor zusammenfasst. Einerseits drohe vielen Vereinen der finanzielle Ruin, andererseits beschäftige der Profifußball Tausende von Menschen.
Ich fand diese Diskussion zur damaligen Zeit schon recht populistisch und verstehe es auch aus der heutigen Sicht immer noch nicht.
Was hätte Watzke anders machen sollen? Fußballvereine sind Wirtschaftsunternehmen und genau wie damals mein Arbeitgeber (Gott sei Dank) alles mögliche unternommen hat, um das Geschäft am laufen zu halten und so Arbeitsplätze sowie die Zukunft des Unternehmens zu retten, haben dies die Fussballfunktionäre um Aki Watzke auch getan. Das war in ihrer Position ihre verdammte Pflicht, andernfalls würde es die Bundesliga in der jetzigen Form nicht mehr geben.
Was man gerne hinterfragen kann: Den generell engen finanziellen Spielraum der Vereine. Das hat mich damals auch erschrocken.
Aber Watzkes Handeln während der Corona-Krise zu kritisieren, finde ich absurd und realitätsfremd. Hätte er den ganzen Verein zugrunde gehen lassen sollen, nur weil es in dieser Zeit im Volksmund beliebt war gegen die Bundesliga zu stänkern?
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DomJay, Köln, Mittwoch, 08.01.2025, 10:41 (vor 401 Tagen) @ Sauerländer92
Auch „Aki“ Watzke beteiligte sich damals gerne an völlig absurden Begründungen für völlig absurde Entscheidungen, wie der Autor zusammenfasst. Einerseits drohe vielen Vereinen der finanzielle Ruin, andererseits beschäftige der Profifußball Tausende von Menschen.
Ich fand diese Diskussion zur damaligen Zeit schon recht populistisch und verstehe es auch aus der heutigen Sicht immer noch nicht.Was hätte Watzke anders machen sollen? Fußballvereine sind Wirtschaftsunternehmen und genau wie damals mein Arbeitgeber (Gott sei Dank) alles mögliche unternommen hat, um das Geschäft am laufen zu halten und so Arbeitsplätze sowie die Zukunft des Unternehmens zu retten, haben dies die Fussballfunktionäre um Aki Watzke auch getan. Das war in ihrer Position ihre verdammte Pflicht, andernfalls würde es die Bundesliga in der jetzigen Form nicht mehr geben.
Was man gerne hinterfragen kann: Den generell engen finanziellen Spielraum der Vereine. Das hat mich damals auch erschrocken.
Aber Watzkes Handeln während der Corona-Krise zu kritisieren, finde ich absurd und realitätsfremd. Hätte er den ganzen Verein zugrunde gehen lassen sollen, nur weil es in dieser Zeit im Volksmund beliebt war gegen die Bundesliga zu stänkern?
Er hat getan, was alle anderen genannten auch taten. Nur hat man dem Fußball eben Gehör gegeben und anderen nicht.
Ich kreide ihm das auch nicht an. Fußball und Politik sind, was die eigene Darstellung angeht eben herausragende Profis. Kein Wunder, im Fußball trainieren die das jede Woche. Lügen ohne mit der Wimper zu zucken usw. ist notwendig wenn die Sky Reporter antanzen mit ihren Fragen.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 10:35 (vor 401 Tagen) @ Sauerländer92
ach so...weil der Fußball dafür sorgen muss, dass die Spieler auch in der Corona-Zeit weiterhin ihre absurden Gehälter beziehen können, ist es als angemessen, wenn dem Fußball Extrawürste bzw. vergoldete Wagyu-Steaks gebraten werden.
Aber so sind halt Politiker: die kümmern sich lieber um die wenigen, in weiten Teilen pervers bezahlten Akteure des Fußballgeschäfts als z.B. um die viel größere Zahl selbstständiger Künstler. So sind halt die Prioritäten der Politikerdarsteller. War ja auch schon so bei der als Bankenrettung bezeichneten Alimentierung derjenigen, die vor lauter Gier in jeden Schrott investiert hatten.
Ich habe in beiden Fällen nicht ansatzweise verstanden, dass jemand das für normal halten kann.
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Sauerländer92, Mittwoch, 08.01.2025, 12:35 (vor 401 Tagen) @ nico36de
ach so...weil der Fußball dafür sorgen muss, dass die Spieler auch in der Corona-Zeit weiterhin ihre absurden Gehälter beziehen können,
Die Alternative wäre eine existenzbedrohende Situation der Bundesliga und somit einer Branche, die dem Staat jährlich rund 1,6 Milliarden Euro an Steuern liefert, gewesen.
Dazu noch der drohende Verlust von tausenden von Arbeitsplätzen.
ist es als angemessen, wenn dem Fußball Extrawürste bzw. vergoldete Wagyu-Steaks gebraten werden.
Welche konkreten Extrawürste hat der Fußball denn eigentlich bekommen?
Mich würde mal interessieren, welche Alternativen es deiner Meinung nach in der damaligen Situation für die Bundesligavereine gab.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 17:01 (vor 400 Tagen) @ Sauerländer92
Mich würde mal interessieren, welche Alternativen es deiner Meinung nach in der damaligen Situation für die Bundesligavereine gab.
Die gleiche wie für jeden selbständigen Künstler. Die haben nichts bekommen, auch wenn es für viele von denen im Gegensatz zu den gierigen, massivst überbezahlten Balltretern nicht einmal möglich war, von Reserven zu zehren.
Da das BAG entschieden hat, dass bei Corona-Lockdown keine Gehälter gezahlt werden müssen, hätte man die Spielergehälter problemlos massivst kürzen und von einem kleinen Teil der Einsparungen auch die Angestellten reduziert bezahlen können.
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Sauerländer92, Mittwoch, 08.01.2025, 17:47 (vor 400 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von Sauerländer92, Mittwoch, 08.01.2025, 17:55
Mich würde mal interessieren, welche Alternativen es deiner Meinung nach in der damaligen Situation für die Bundesligavereine gab.
Die gleiche wie für jeden selbständigen Künstler. Die haben nichts bekommen, auch wenn es für viele von denen im Gegensatz zu den gierigen, massivst überbezahlten Balltretern nicht einmal möglich war, von Reserven zu zehren.
Vielleicht habe ich die Frage nicht konkret genug gestellt. Ich wollte wissen, wie du damals anstelle von Watzke und den anderen Vereinsfunktionären gehandelt hättest.
Es geht hier ja nicht nur um Spielgehälter, sondern auch um fehlende Einnahmen durch TV-Sender, Sponsoren und Zuschauer. Wie hätte man das zu der Zeit realistischerweise auffangen können, ohne in eine existenzbedrohende Situation zu kommen?
Mal ganz unabhängig davon: Wo kommt der Vergleich zwischen Fußballvereinen und selbstständigen Künstlern her? Finde ich irgendwie schwierig.
Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, sind Fußballvereine für mich nüchtern betrachtet große Wirtschaftsunternehmen.
Und zum Schluss nochmal die (ernstgemeinte) Frage:
Welche konkreten Extrawürste hat die Bundesliga wem gegenüber bekommen?
Da das BAG entschieden hat, dass bei Corona-Lockdown keine Gehälter gezahlt werden müssen, hätte man die Spielergehälter problemlos massivst kürzen und von einem kleinen Teil der Einsparungen auch die Angestellten reduziert bezahlen können.
Ja, und nach der Saison wären die meisten Stars ins Ausland gewechselt, wo weitergespielt und weitergezahlt wird..
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Elmar, Mittwoch, 08.01.2025, 11:23 (vor 401 Tagen) @ nico36de
Deine Kritik bezieht sich vollständig auf die Politik oder?
Und was du etwas außer Acht lässt, dass in der Saison 2023/2024 573 Menschen bei der Borussia Dortmund KGaA angestellt waren und nicht nur Millionäre.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.01.2025, 11:28 (vor 401 Tagen) @ Elmar
Und was du etwas außer Acht lässt, dass in der Saison 2023/2024 573 Menschen bei der Borussia Dortmund KGaA angestellt waren und nicht nur Millionäre.
Keineswegs! Aber mit den paar wenigen Angestellten der Fußballvereine zu argumentieren und die zigtausenden von (für die Volkswirtschaft sehr viel bedeutenderen) freischaffenden Künstler keines Gedankens zu würdigen, empfinde ich schon als maximal lächerlich.
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Elmar, Mittwoch, 08.01.2025, 13:15 (vor 401 Tagen) @ nico36de
Das es grobe Ungleichheit gab ist klar.
Ich kenne auch gar nicht mehr die Möglichkeiten von Einzelkünstlern. Es gab diese Autokinoauftritte…
Aber wen genau kritisierst du außer die politischen Entscheidungsträger?
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istar, Mittwoch, 08.01.2025, 10:25 (vor 401 Tagen) @ Sauerländer92
Auch „Aki“ Watzke beteiligte sich damals gerne an völlig absurden Begründungen für völlig absurde Entscheidungen, wie der Autor zusammenfasst. Einerseits drohe vielen Vereinen der finanzielle Ruin, andererseits beschäftige der Profifußball Tausende von Menschen.
Ich fand diese Diskussion zur damaligen Zeit schon recht populistisch und verstehe es auch aus der heutigen Sicht immer noch nicht.Was hätte Watzke anders machen sollen? Fußballvereine sind Wirtschaftsunternehmen und genau wie damals mein Arbeitgeber (Gott sei Dank) alles mögliche unternommen hat, um das Geschäft am laufen zu halten und so Arbeitsplätze sowie die Zukunft des Unternehmens zu retten, haben dies die Fussballfunktionäre um Aki Watzke auch getan. Das war in ihrer Position ihre verdammte Pflicht, andernfalls würde es die Bundesliga in der jetzigen Form nicht mehr geben.
Was man gerne hinterfragen kann: Den generell engen finanziellen Spielraum der Vereine. Das hat mich damals auch erschrocken.
Aber Watzkes Handeln während der Corona-Krise zu kritisieren, finde ich absurd und realitätsfremd. Hätte er den ganzen Verein zugrunde gehen lassen sollen, nur weil es in dieser Zeit im Volksmund beliebt war gegen die Bundesliga zu stänkern?
Richtig.
Mir hat auch bis heute keiner stichhaltig erklären können, wie diese angeblichen Sonderregeln für den Fußball ausgesehen haben sollen.
Fußball wird im Freien gespielt, die Zuschauerzahlen, nachdem überhaupt wieder welche zugelassen waren, waren begrenzt.
Aber jetzt nochmal eine Corona-Diskussion führen, nee, echt keine Lust drauf.
Und was macht der Autor eigentlich, wenn die „alten“ Traditionsvereine aus einem „alten“ Stadion ausziehen oder das Stadion modernisieren?
Essen oder Duisburg dürften für den Autor nicht mehr infrage kommen.
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herrNick, Mittwoch, 08.01.2025, 09:54 (vor 401 Tagen) @ Sauerländer92
Auch „Aki“ Watzke beteiligte sich damals gerne an völlig absurden Begründungen für völlig absurde Entscheidungen, wie der Autor zusammenfasst. Einerseits drohe vielen Vereinen der finanzielle Ruin, andererseits beschäftige der Profifußball Tausende von Menschen.
Ich fand diese Diskussion zur damaligen Zeit schon recht populistisch und verstehe es auch aus der heutigen Sicht immer noch nicht.Was hätte Watzke anders machen sollen? Fußballvereine sind Wirtschaftsunternehmen und genau wie damals mein Arbeitgeber (Gott sei Dank) alles mögliche unternommen hat, um das Geschäft am laufen zu halten und so Arbeitsplätze sowie die Zukunft des Unternehmens zu retten, haben dies die Fussballfunktionäre um Aki Watzke auch getan. Das war in ihrer Position ihre verdammte Pflicht, andernfalls würde es die Bundesliga in ihrer jetzigen Form nicht mehr geben.
Was man gerne hinterfragen kann: Den generell engen finanziellen Spielraum der Vereine. Das hat mich damals auch erschrocken.
Aber Watzkes Handeln während der Corona-Krise zu kritisieren, finde ich absurd und realitätsfremd. Hätte er den ganzen Verein zugrunde gehen lassen sollen, nur weil es in dieser Zeit im Volksmund beliebt war gegen die Bundesliga zu stänkern?
Und die Bundesliga ist eben auch kein allein stehendes Konstrukt, sondern ist eng verwoben mit den internationalen Topliegen und steht in vielerlei Hinsicht mit diesen im Wettbewerb. Die Konsequenzen aus einem "wir arbeiten in der Bundesliga in Zukunft mit weniger Geld" wollen schon gut durchdacht sein.