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Erwartungsgemäße Antwort (Fußball und Sport allgemein)

CHS, Lünen / Dortmund, Donnerstag, 26.12.2024, 18:17 (vor 406 Tagen) @ Tutti

Das mag alles sein, vorzuweisen hat er trotzdem nichts.

Ich habe auch nicht behauptet, dass er viel vorzuweisen hat, sondern es wurde gefragt, welche Qualifikation er hat.

Und da Du explizit die Bayern ins Spiel bringst, wie ist das gleich noch mit dem Zögling von Hoeneß geendet? Der wurde auch vom Chef höchstselbst angelernt, nur viel gebracht hat es ihm und dem Verein nichts.

Schön blöd, es ging nicht um die Zöglinge von Hoeneß, sondern um Hoeneß selber. Der hat genau so einen Werdegang, nur fehlte ihm die Ausbildung bei der UEFA. Er wurde ein Sportdirektor, da gab es diesen Job noch gar nicht.

Mit namhaften Trainern meinst Du jetzt aber nicht Slaven Bilic, der nach einer Vielzahl an Trainer-Stationen bei unbedeutenden Clubs, inzwischen bei Al Fateh gelandet ist und dort einen Punkteschnitt von 1,33 vorweist.

Er war Co-Trainer unter Hannes Wolf, Theo Schneider, Slaven Bilic und Lucien Favre. Es mag vielleicht nicht die Creme de la Creme sein, aber zumindest sind alle vier Trainer namhaft gewesen.

Es hätte ihm, Terzic, und uns gut zu Gesicht gestanden, wären zuvor ein paar nennenswerte Trainerstationen mit den zugehörigen Erfolgen in seiner Vita aufgetaucht. Das hätte nicht nur Eindruck gemacht, sondern auch Argumente geliefert.

Ja, wie kann man von einem abgestiegenen Zweitligisten und den verpassten Aufstieg nach Dortmund wechseln. Es kommt immer darauf an, was die Führung in einem sieht. Und so wirklich Unerfolgreich war ein Terzic ja nicht.

Im Umkehrschluss bedeutet das, jeder ehemalige Spieler, der in seiner Karriere schon einmal unter einem Toptrainer gespielt hat, ist hinreichend qualifiziert um das Traineramt bei einem CL Verein zu übernehmen?

Wenn man was lesen will, kann man vieles interpretieren. Es ging wie bei den beiden darüber um die Frage, welche Qualifikationen er hatte. Übrigens, der größte Bundesliga-Trainer-Scheiß, welche Qualifikation hatte er denn mit seinem, ich glaube, Abstieg mit einer B-Mannschaft gehabt außer seinen Namen und die Trainer, die er hatte?

Es ist doch egal, welchen Namen das Kind trägt. Inzwischen gibt es soviele unterschiedliche Bezeichnungen für identische Positionen in den Vereinen, dem Erfindungsreichtum sind hier offenbar keine Grenzen gesetzt.

Trotzdem bleibt es dabei, Krösche ist kein Sportmanager mehr (Transfers etc.), sondern Sportvorstand (entscheidet nur, was ihm vorgetragen wird).

Der Kern der Botschaft sollte auch so deutlich geworden sein. Krösche hat Referenzen, Kehl / Ricken haben es nicht.

Blöd ist nur, er war gar nicht auf dem Markt. Aber wen interessieren halt schon Fakten...

Sein Erfolg definiert sich ausschließlich über die Titel, die Ricken mit den Jugendteams geholt hat. Die glänzen vielleicht schön in der Vitrine, einen Mehrwert besitzen sie nicht.

Mal so ein kleine Aufstellung, was ein Ricken für Werte geschaffen hat: Sancho, Knauff, Pherai, Bruun Larsen, Passlack, Pulisic, Sahin, Burnic, Stenzel, Hofmann, Ducksch, Götze, Günter, Sobiech, Koch und Bakalorz fallen mir ein, die in den letzten 10 Jahren aus der Jugend in den Profikader kamen und dann verkauft wurden. Wenn man sich den Spaß machen will, sollte man gucken, wie viele in Dortmund ausgebildete Spieler in den ersten drei Ligen spielen. Auch das ist ein Punkt auf Rickens Vita. Es sind halt nicht nur Pokale.

Nicht von ungefähr scheint es nun allen Beteiligten zu dämmern, von Titeln allein lässt sich kein Kader für die erste Elf basteln.

An dieser Stelle nun kommt Broich ins Spiel, der nach dem Vorbild von La Masia / der Ajax Schule Jugendspieler ausbilden soll, die künftig die Qualität besitzen, unsere erste Elf zu verstärken.

Lustig, denn gerade unter den Geschäftsführer Sport Ricken wurde ein Nachwuchsprinzip in der ersten Mannschaft eingeführt ("Lotka", "Mane", Azhil, Wätjen, Kabar, Campbell). Übrigens, Broich war eigentlich gar nicht als Nachfolger von Ricken geplant, sondern wäre sowieso gekommen. Nur bekommt er nun mehr Aufgaben als geplant.

Geht es nur mir so, darin das Eingeständnis zu erkennen, dass die vormalige Arbeit von Ricken keinen Mehrwert besaß?

Wenn man sich den BVB in den letzten 20, 30 Jahren angeguckt hat, merkt man schon, dass sich immer wieder was ändert. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da bestand das Scoutingteam aus Saftig und Köppel (Danke Sebi für deine Arbeit damals). Aktuell besteht das Team aus, wenn ich richtig gezählt habe 17 hauptamtliche Mitarbeiter.

Und das sind jetzt die Argumente, die ihn qualifizieren für den Job, den er aktuell ausübt bei uns?

Und zum dritten Mal, es ging hier einzig um Qualifikationen. Wie überzeugen die sind, ist erst einmal nebensächlich. Denn Bewertung, wie erfolgreich man ist, kann man schlecht von außen machen. Genauso weiß man nicht, wie ein erfolgreicher Manager sich außerhalb seiner Blase schlägt. Darf ich hier einmal an Bobic, Manga, Heidel und wie sie alle heißen erinnern?

Gruß

CHS


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