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Extrem schlecht recherchiert (Fußball und Sport allgemein)

Ref86, Montag, 23.12.2024, 20:22 (vor 408 Tagen) @ istar

https://www.radio912.de/artikel/bvb-sieg-und-turbulente-rueckfahrt-2196070.html


Bzw. eher gar nicht...


Im Artikel steht ganz klar, was passiert ist oder passiert sein soll. Wenn du andere Infos hast, vielleicht dabei gewesen bist, dann raus mit der Sprache.


Wir waren selbst im Zug und ich kann natürlich nur das beurteilen, was in unserem Abteil war. Was in dem Artikel beschrieben wird, ist vorsichtig gesagt "abenteuerlich". Aus meiner "subjektiven" Sicht ist da eine Rückfahrt, wie man sie schon häufig erlebt hat, auf völlig überforderte Bahnbedienstete gestoßen. Der Zugbegleiter hat bei jedem Halt gedroht, dass die Fahrt jetzt beendet wäre...um dann doch weiterzufahren. Die Art und Weise der Ansage war schon sehr drüber. Die Bundespolizei war mit max. 10 Leuten in Bielefeld vor Ort. Die dann auch noch versucht haben das Personal davon zu überzeugen, dass sie nun doch endlich weiterfahren sollen. Leider erfolglos. Was dann daran endete, dass sich die Polizei mehr oder weniger entschuldigt hat, dass der Zug nicht weiterfährt. Als der nächste Anschluss kam, sind alle Bahnreisenden in diesen Zug eingestiegen. Der dann überraschend und ohne Zwischenfall nach Dortmund gefahren ist. Zwei normale Reisende, welche offensichtlich keinen Fußballbezug hatten, haben dann noch lautstark ihren Unmut geäußert. Bis zum Zeitpunkt, wo die Fahrt beendet wurde, eine Fahrt, welche man so schon häufig erlebt hat. Die kaputte Scheibe kann aus meiner Sicht nicht der Grund für die Absage gewesen sein (habe es selbst nicht gesehen). Danach waren noch mehrere Haltestellen bis Bielefeld.

Ohne da eine Schuldzuweisung zu geben...Der Artikel bedient sich dort einer Dramatik, die aus meiner Sicht so nicht stattgefunden hat.


Interessant. Danke für die Schilderung. Hört sich so an,als ob die Zugbesatzung aus lauter Drama-Queens bestanden hat. Oder die wollten schon in Bielefeld Feierabend haben -:).

Ob diese dann wirklich Feierabend hatten weiß ich natürlich nicht:-) Ich kann ja auch vollkommen nachvollziehen, dass die Fahrt für das Personal mit einem vollen Zug voller Fußballfans nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig ist. Da gibt es bestimmt entspanntere Fahrten für die DB Mitarbeiter. Aber mir erschließt sich der Sinn auch überhaupt nicht. Wenn der Zug so zerstört worden sein sollte (was er meiner Beobachtung nach überhaupt nicht war)...warum lässt man dann alle Reisenden in einen neuen Zug einsteigen und noch knapp 30 Minuten in dem alten Zug (freiwillig) warten. Warum geht man die Gefahr ein, dass evtl ein zweiter Zug beschädigt werden könnte. Warum lässt der oder die Vorgesetzte das so zu. Das wirkte auf mich einfach völlig ohne Planung. Hätten die neuen Zugbegleiter nicht ähnliche "Probleme" haben können? Wäre es dann nicht klüger gewesen weiterzufahren und dann die Polizei die Arbeit der Aufklärung von möglichen strafbaren Handlungen zu überlassen (wenn es die gegen haben sollte)?! Ist es nicht "gefährlicher" einen vollen Zug auf dem Bahngleis warten zu lassen? Ohne den Artikel hätte man es vermutlich einfach am nächsten Tag abgehakt. Okay 2h Verspätung auf einen Sonntag ist ärgerlich, aber passiert halt. Wenn man dann aber so einen Artikel liest, fragt man sich schon was das bezwecken soll.
Ich habe mal einen Antrag auf teilweise Erstattung des Reisepreises gestellt. Vermutlich wird dieser dann wegen höherer Gewalt abgelehnt:-)


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