Neu auf schwatzgelb.de: Der BVB und Rheinmetall als Sponsor: Grobes Foulspiel Teil II (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Donnerstag, 19.12.2024, 18:32 (vor 421 Tagen)
Wie die Ruhrnachrichten berichten, sollen Vertreter der KgaA im Vorfeld der Jahreshauptversammlung Druck auf Vereinspräsidenten Lunow persönlich ausgeübt haben. Ein absolutes No-Go.
Wer sollte "eingeschüchtert" werden?
Freiburger, Donnerstag, 19.12.2024, 22:31 (vor 421 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich habe jetzt einen Euro investiert, um den RN+-Artikel lesen und mir selber eine Meinung bilden zu können. Der Artikel ist in dem Absatz, in der von den "harten Bandagen" gesprochen wird, nebulös und nennt keine Details. Es steht letztendlich nicht drin, wer denn jetzt wen "einschüchtern" wollte.
Meine Theorie: den Antragstellern selber wurden die "als Freundlichkeit getarnte Hilfestellungen" angeboten, wie z.B. "juristische Schreiben über mögliche Schadensersatzanforderungen". Das macht für mich am meisten Sinn. Damit wollte man die Antragsteller dazu bringen, ihre Anträge zurück zu ziehen.
Der Artikel schreibt nicht, dass Dr. Lunow so "eingeschüchtert" werden sollte. Dr. Lunow wird zum ersten Mal erst nach den Sätzen zu den "Einschüchterungs-"Versuchen erwähnt. Wenn er gleich am Anfang dieses Absatzes erwähnt worden wäre, wäre es anders. Dr. Lunow wird in dem Absatz erwähnt, weil er die Diskussion auf der Mitgliederversammlung in Richtung pro Rheinmetall-Deal bzw. gegen die Anträge lenken sollte. Das wäre dann eine zweite Maßnahme zusätzlich zu den "Einschüchterungsversuchen".
Ich weiß nicht, ob ich den Absatz aus einem Bezahl-Artikel hier reinkopieren dürfte, daher lasse ich es lieber. Sonst könnte sich jeder seine eigene Meinung bilden
Wie gesagt, ich interpretiere diesen Absatz anders als Sascha. Ich weiß aber nicht, was stimmt. Aus dem Artikel geht es meiner Meinung nach nicht eindeutig hervor.
Wer sollte "eingeschüchtert" werden?
fabian 1909, Dortmund, Freitag, 20.12.2024, 10:11 (vor 420 Tagen) @ Freiburger
Meine Theorie: den Antragstellern selber wurden die "als Freundlichkeit getarnte Hilfestellungen" angeboten, wie z.B. "juristische Schreiben über mögliche Schadensersatzanforderungen". Das macht für mich am meisten Sinn. Damit wollte man die Antragsteller dazu bringen, ihre Anträge zurück zu ziehen.
Ich kann nicht für den Rheinmetall Antrag sprechen, aber bei anderen haben auch unfreundliche Anrufe stattgefunden, ja.
Die Grenzüberschreitung, Familienangehörige anzurufen, haben aber, dafür gibts diverse Erzählungen, offensichtlich bei Lunow stattgefunden.
Wer sollte "eingeschüchtert" werden?
Freiburger, Freitag, 20.12.2024, 15:35 (vor 420 Tagen) @ fabian 1909
Meine Theorie: den Antragstellern selber wurden die "als Freundlichkeit getarnte Hilfestellungen" angeboten, wie z.B. "juristische Schreiben über mögliche Schadensersatzanforderungen". Das macht für mich am meisten Sinn. Damit wollte man die Antragsteller dazu bringen, ihre Anträge zurück zu ziehen.
Ich kann nicht für den Rheinmetall Antrag sprechen, aber bei anderen haben auch unfreundliche Anrufe stattgefunden, ja.Die Grenzüberschreitung, Familienangehörige anzurufen, haben aber, dafür gibts diverse Erzählungen, offensichtlich bei Lunow stattgefunden.
Danke für die Infos. Damit kann ich zumindest etwas anfangen.
Wer sollte "eingeschüchtert" werden?
Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 19.12.2024, 22:55 (vor 421 Tagen) @ Freiburger
Ich habe jetzt einen Euro investiert, um den RN+-Artikel lesen und mir selber eine Meinung bilden zu können. Der Artikel ist in dem Absatz, in der von den "harten Bandagen" gesprochen wird, nebulös und nennt keine Details. Es steht letztendlich nicht drin, wer denn jetzt wen "einschüchtern" wollte.
Meine Theorie: den Antragstellern selber wurden die "als Freundlichkeit getarnte Hilfestellungen" angeboten, wie z.B. "juristische Schreiben über mögliche Schadensersatzanforderungen". Das macht für mich am meisten Sinn. Damit wollte man die Antragsteller dazu bringen, ihre Anträge zurück zu ziehen.
Der Artikel schreibt nicht, dass Dr. Lunow so "eingeschüchtert" werden sollte. Dr. Lunow wird zum ersten Mal erst nach den Sätzen zu den "Einschüchterungs-"Versuchen erwähnt. Wenn er gleich am Anfang dieses Absatzes erwähnt worden wäre, wäre es anders. Dr. Lunow wird in dem Absatz erwähnt, weil er die Diskussion auf der Mitgliederversammlung in Richtung pro Rheinmetall-Deal bzw. gegen die Anträge lenken sollte. Das wäre dann eine zweite Maßnahme zusätzlich zu den "Einschüchterungsversuchen".
Ich weiß nicht, ob ich den Absatz aus einem Bezahl-Artikel hier reinkopieren dürfte, daher lasse ich es lieber. Sonst könnte sich jeder seine eigene Meinung bilden
Wie gesagt, ich interpretiere diesen Absatz anders als Sascha. Ich weiß aber nicht, was stimmt. Aus dem Artikel geht es meiner Meinung nach nicht eindeutig hervor.
Nur ganz kurz: das ist keine richtige Deutung, weil mit den Aussagen zur Kontaktaufnahme von Familienmitgliedern und juristischen Schreiben Lunow gemeint ist.
Einflussnahme auf die Antragsteller gab es zwar auch, aber jedenfalls nach meiner Kenntnis (ich habe nicjr zu allen Kontakt gehabt) nicht in der Qualität und mit den o.g. Mitteln, mit denen zumindest Lunow unter Druck gesetzt wurde
Wer sollte "eingeschüchtert" werden?
Freiburger, Freitag, 20.12.2024, 15:34 (vor 420 Tagen) @ Giog
Nur ganz kurz: das ist keine richtige Deutung, weil mit den Aussagen zur Kontaktaufnahme von Familienmitgliedern und juristischen Schreiben Lunow gemeint ist.
Einflussnahme auf die Antragsteller gab es zwar auch, aber jedenfalls nach meiner Kenntnis (ich habe nicjr zu allen Kontakt gehabt) nicht in der Qualität und mit den o.g. Mitteln, mit denen zumindest Lunow unter Druck gesetzt wurde
Hallo Giog,
ich gehe davon aus, dass du da noch andere Quellen hast außer dem RN-Artikel. Sonst könntest du dir nicht so sicher sein, dass sich die Aussagen im RN-Artikel eindeutig auf Lunow beziehen. Und du erwähnst außerdem die "Qualität" der Mittel.
Es wäre schön, wenn du mit den BVB-Foristen teilen könntest, wo du die Infos her hast. Du musst ja nicht konkrete Namen nennen. Vielleicht kannst du auch etwas mehr zu der Art von "Einschüchterungsversuchen" und "harten Bandagen" sagen.
Wie ich in meinem Eingangspost geschrieben hatte, ist der RN-Artikel an der Stelle sehr nebulös. Es steht auch nichts dazu, wo diese Infos her kommen. Nicht mal so etwas Pauschales wie "... aus dem Umfeld der Vereinsführung ..." oder Ähnliches. Das finde ich im seriösen Journalismus komisch. An anderen Stellen gibt der Artikel Quellen an, aber nicht bei den "Einschüchterungsversuchen". Und dann bietet diese Passage auch noch mehrere Interpretationsmöglichkeiten (zumindest sehe ich das so). Das hätte der RN-Schreiber sehr leicht vermeiden können. Entweder wollte er nicht eindeutig sein (also Absicht), oder er hat schlampig geschrieben (kann vorkommen, aber bei so einer Anschuldigung?).
Ich wäre ja bereit, die Einschätzung eines groben Fouls durch Watzke zu teilen. Aber der RN-Artikel ist mir dafür einfach etwas dünn. Sorry. Da muss noch mehr her.
Ich selber nehme zwei Dinge aus dem RN-Artikel mit: a) Es gibt keine Mitgliederbefragung. b) Es gibt einen Dissenz zwischen KGaA (Watzke) und e.V. (Lunow), der wohl ziemlich eskaliert ist.