Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1 (BVB)
Bembele, Münster, Mittwoch, 16.10.2024, 11:33 (vor 487 Tagen)
Wie der Sport-Geschäftsführer Ricken am Sonntag nach dem Spiel bei Union zugab, könne man nun schon mal eine erste Bilanz ziehen („Nach 6 BL-Spielen ist das nicht nur eine Momentaufnahme“). Doch wie sieht die bisherige Bilanz aus? Die Ratlosigkeit ist doch auf allen Ebenen zu greifen. Nicht nur im Verein selbst, da genügt schon ein Blick während der Spiele (besonders in Brügge, in Bremen, in Stuttgart, gegen Bochum und in Berlin) auf die Tribüne und die dort aneinandergereihte Führungsriege Watzke, Ricken, Sammer. Ricken verriet im Sportstudio nach dem Bochumspiel, dass er während der indiskutablen Leistung in der ersten Hälfte gegen den VfL (und nur wenige Tage nach dem Debakel in Stuttgart) daran dachte, wie er die wiederholt dürftigen Leistungen seines Teams im bevorstehenden Sportstudio-Besuch erklären solle.
Doch auch die Presse schwankte in ihrem Urteil hin und her. Charakteristisch der Kicker: dessen Reporter M. Dersch lobte den Trainer nach dem (allzu glücklichen) Sieg in Brügge und titelte „Sahins Start mit Mut und Konsequenz“, um 2,5 Wochen später (nach dem Union-Spiel) zu einem ganz anderen Urteil zu kommen: „Auch unter Sahin, der den schwächsten Saisonstar seit der Spielzeit 2014/15 zu verantworten hat, ist Konstanz ein Fremdwort.“
Meine Bilanz nach 9 Pflichtspielen betrifft nun den Trainer und den Kader.
Zunächst zum Trainer, seinem Spielstil/Matchplan und seiner Kommunikation:
Schon beim ergebnismäßig klaren Sieg im Pokalspiel in Hamburg gegen den Viertligisten Lübeck, als der BVB „besonders im zweiten Durchgang aber oftmals zittern musste“ (Kicker), wurden viel Probleme schon offenbar. Besonders die Defensive mit den drei Nationalspielern Süle, Schlotterbeck und Anton ganz hinten wackelte einige Male bedenklich. Die Kritik daran versuchte Sahin abzutun, indem er stolz auf 85% Ballbesitz und „mehr als 1000 Pässe“ seines Teams verwies.
Schon da konnte man hellhörig werden: Ballbesitz und viele Pässe spielen, gehören offenbar zu seinem Matchplan. Dass sich der Viertligist mit nur 15 % Ballbesitz dennoch (nahezu gleich) viele Chancen erspielen konnte (darunter drei Aluminiumtreffer) und die Korrelation von Ballbesitz und erfolgreichem Fußball ad absurdum führte, war für den Trainer scheinbar nebensächlich. Wenige Tage später bereitete Jule Brandt die Stadionbesucher beim Brinkhoff’s- Geflüster darauf vor, sich in dieser Saison schon mal auf sehr viele Pässe einzustellen. Seine Spielidee machte der Trainer noch einmal auf der PK vor dem Stuttgartspiel deutlich als er dozierte: "Meistens ist ja so, dass die Mannschaft, die den Ball hat, darüber entscheidet, in welche Richtung es geht." Und (nach dem Bochumspiel): „Wir wollen den Ball haben, wir wollen dominant in der gegnerischen Hälfte spielen.“
Nun ging es leider in Stuttgart, aber auch in anderen Spielen doch wieder trotz viel Ballbesitz (zu) oft in die falsche Richtung, zuletzt in Berlin (Ballbesitz dort 67:33 für den BVB, aber Großchancen 6:3 für Union). Hier, bei Union, verriet er nach dem Spiel (im Sportstudio) auch, mit welchem Matchplan er die Elf auf den Rasen geschickt hatte: „Wir haben uns nur 1-2 mal an den Plan gehalten, vernünftig von Außenverteidiger zu Außenverteidiger zu spielen.“
Zusammenfassend kann man sagen, dass der Trainer mit der Mannschaft gern ein erfolgreiches und nicht unattraktives Ballbesitzspiel aufführen würde, beginnend schon mit ruhigem Aufbau vom Torhüter. Soweit die Theorie. Doch was ist dabei rausgekommen? Ein sehr zähes 'Ballbesitzspiel', das den Namen nicht verdient, mit wenig Tiefe und - bis auf vereinzelte Aktionen (Gittens, Adeyemi) - wenig Dynamik.
Schon beim Aufbau über Torwart und Verteidiger gehen aufgrund ihren technischer Unzulänglichkeiten die Unsicherheiten los, und so mancher Ball zuviel verloren. Das ist also auch eine Qualitätsfrage. Man hält fast immer den Atem an, wenn Kobel bei Pressing des Gegners auf Anton oder Schlotterbeck spielt.
Auch im Mittelfeld und Angriff gehen die Bälle zu schnell verloren und dann kommt zu oft der zu Torchancen des Gegners führende Konter.
Diese Art Fußball zu spielen, kennen wir vor allem schon aus Terzic-Zeiten. Und da war Sahin als Co-Trainer schon in der ganzen Rückrunde (samt deren Vorbereitung) schon maßgeblich an dem Spielsystem mitverantwortlich. Das war auch schon viel Sahin-Fußball dabei. Er selbst sagte vor der Saison, dass er in der Rückrunde nicht nur Hütchenträger war, sondern viel Einfluß auf Training, Taktik und Aufstellung genommen habe.
Und so verwundert es nicht sonderlich, dass die Ballbesitzzeiten und Passquoten nahezu die gleichen geblieben sind, wenn man dieselben Gegner (von letzter und bisheriger Saison) zugrunde legt (habe die Zahlen hier vor kurzem aufgelistet)!
Erstaunlich aber ist, dass Sahin den großen Vorteil seiner nun schon 10 Monate währenden BVB-Trainerzeit nicht ausreichend genutzt hat. Seit 10 Monaten hat er den Kader bis auf die 4 Neuzugänge tagtäglich beobachten und sich so ein klares Bild über den (mentalen) Charakter, die Stärken und Schwächen aller Spieler machen können! Es gibt hier also keine Ausreden („Muß den Kader/die Spieler erst noch kennenlernen“, „die Manschaft muss sich erst noch einspielen“), keine Schonfrist, wie sie von Trainern, die bei einem neuen Klub einsteigen, in Anspruch genommen werden kann.
So stand beim Debakel in Stuttgart z.B. nahezu dieselbe Elf auf dem Platz, die bereits 1 Jahr zuvor dort schon genauso vorgeführt wurde. Es hatte sich nichts geändert.
Es ist also festzuhalten: eine 'Handschrift' des Trainers Sahin ist bisher überhaupt nicht zu erkennen. Anders als bei den Mannschaften von Union und München mit ihren ganz neuen Trainern (und das jeweils schon seit dem ersten Spieltag).
Was bei Sahin angesichts seiner 10monatigen Kenntnis der meisten Spieler des Kaders erstaunt, ist seine Aufstellung von einigen Spielern auf Positionen, die sie nicht oder kaum ausfüllen können. So Adeyemi als Mittelstürmer im Heimspiel gegen Frankfurt; nahezu alle BVB-Fans befürchteten, dass er das nicht ausfüllen kann, weil ihm das technische Rüstzeug fehlt, um sich im Zentrum und mit dem Rücken zum Tor gegen mehrere Gegenspieler nachhaltig durchsetzen zu können. Auch die seltsamen Positionierungen (und dann auch noch wiederholt) von Sabitzer und Schlotterbeck brachten dem Team eher Instabilität als Sicherheit.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
DJZigzag, Mittwoch, 16.10.2024, 14:36 (vor 486 Tagen) @ Bembele
bearbeitet von DJZigzag, Mittwoch, 16.10.2024, 14:40
exakt getroffen.
er muss DRINGEND etwas ändern, aber wie wenn alle weg sind?
Es kommen 2 Dinge hinzu: Wieso spielen die Spieler bei Ihren N11 so gut und bei uns nicht?
Und bitte keine Phrasenweisheiten mehr von NS, da war Doll ja noch harmlos gegen
Und Nummer2 : Egal es geht Freitag um unsere Serie, egal was war oder ist.Wir sind immer noch der BVB und es kommt Freitag nicht City oder Madrid, und wenn sie Mist bauen treten wir Ihnen in den Hintern.
NS hat ganz schön Druck - geht dieses Spiel verloren ist er weg und ich hoffe sehr dass sich der Verein für diesen Fall abgesichert hat in den letzten Tagen
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
CD7, Berlin, Mittwoch, 16.10.2024, 16:26 (vor 486 Tagen) @ DJZigzag
exakt getroffen.
er muss DRINGEND etwas ändern, aber wie wenn alle weg sind?
wer ist weg?
Es kommen 2 Dinge hinzu: Wieso spielen die Spieler bei Ihren N11 so gut und bei uns nicht?
Und bitte keine Phrasenweisheiten mehr von NS, da war Doll ja noch harmlos gegen
schon witzig, direkt nachdem du eine Phrase raushaust.
Und Nummer2 : Egal es geht Freitag um unsere Serie, egal was war oder ist.Wir sind immer noch der BVB und es kommt Freitag nicht City oder Madrid, und wenn sie Mist bauen treten wir Ihnen in den Hintern.
nochmal zum Stichwort Phrasen, meine Güte, ist das Platt.
NS hat ganz schön Druck - geht dieses Spiel verloren ist er weg und ich hoffe sehr dass sich der Verein für diesen Fall abgesichert hat in den letzten Tagen
Bei einem Spiel, wo wir mal wieder etliche Personalausfälle haben behauptest du, der Trainer wird bei ner Niederlage weg sein, ist das dein Ernst? Und Dortmund sollte jetzt schon nen alternativen Trainer in der Hinterhand haben?
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stoffel85, Mittwoch, 16.10.2024, 15:33 (vor 486 Tagen) @ DJZigzag
Quatsch. Sahin sitzt noch recht fest im Sattel un wenn hat Aki mit Piszczek ja schon den nächsten anner Angel. Wird bestimmt auch sonst noch wen geben, der von 2001-2024 bei uns gespielt hat, der es machen würde, wenn Aki anfragt.
Was machen Röber un Doll eigentlich? Könnte man den Kreis schließen.
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Lawless3012, Donnerstag, 17.10.2024, 14:47 (vor 485 Tagen) @ stoffel85
Ich finde so einen Beitrag relativ respektlos, wenn sich ein Threadersteller die Mühe macht, die aktuelle sportliche Situation so ausführlich und detailliert zu analysieren.
Egal inwieweit man ihm jetzt zustimmt, gehören unter so einen Beitrag ernsthafte Diskussionsbeiträge, die auf das eingehen, was er schreibt.
Um den in Teilen durchaus berechtigten Frust rauszuhauen nutzt man dann wohl besser den entsprechenden Spielthread während der nächsten Niederlage.
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stoffel85, Donnerstag, 17.10.2024, 18:01 (vor 485 Tagen) @ Lawless3012
https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2678028
Das ist meine Antwort/ Post auf den Threadersteller.
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Knolli, Mittwoch, 16.10.2024, 21:29 (vor 486 Tagen) @ stoffel85
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 16.10.2024, 23:37 (vor 486 Tagen) @ Knolli
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Knolli, wenn du nur einen Hammer hast, dann ist alles ein Nagel.
Und Stoffel kann nur die Platte "Aki und Susi"
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Ulrich, Mittwoch, 16.10.2024, 21:39 (vor 486 Tagen) @ Knolli
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
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Ballschieber007, Dortmund, Donnerstag, 17.10.2024, 08:31 (vor 486 Tagen) @ Ulrich
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
- Sahin
- Terzic
- Rose
- Terzic
- Favre
- Stöger
- Bosz
- Tuchel
- Klopp
- Doll
- Röber
- van Marwijk
- Sammer
Unsere Trainer seit 2004. Klopp, Tuchel, Favre, … alle anderen waren ja mehr oder weniger Experimente / Versuche, von denen lediglich Sammer funktionierte. Aber das waren damals auch ganz andere Voraussetzungen. Tuchel ist an sich selbst gescheitert, wie eigentlich überall.
Wirklich „Doll“ liest es sich nicht, mal von Klopp abgesehen.
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herrNick, Donnerstag, 17.10.2024, 13:49 (vor 485 Tagen) @ Ballschieber007
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
- Sahin
- Terzic
- Rose
- Terzic
- Favre
- Stöger
- Bosz
- Tuchel
- Klopp
- Doll
- Röber
- van Marwijk
- SammerUnsere Trainer seit 2004. Klopp, Tuchel, Favre, … alle anderen waren ja mehr oder weniger Experimente / Versuche, von denen lediglich Sammer funktionierte. Aber das waren damals auch ganz andere Voraussetzungen. Tuchel ist an sich selbst gescheitert, wie eigentlich überall.
Wirklich „Doll“ liest es sich nicht, mal von Klopp abgesehen.
Aus meiner Sicht haben die meisten funktioniert. Wir haben seit Klopp den zweithöchsten Etat und in der Regel Platz 2. dazu noch zwei Pokalsiege und ein CL Finale. Das ist doch ergebnistechnisch erstmal im Erwartungskorridor. Also haben die Trainer funktioniert. 2-3 Jahre sind auch keine unübliche Verweildauer. Es war vielleicht keine Linie drin und kein Übertrainer dabei. Aber letzteres zu erwarten wäre völlig unrealistisch.
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captain_gut, Rendsburg, Donnerstag, 17.10.2024, 09:59 (vor 486 Tagen) @ Ballschieber007
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
- Sahin
- Terzic
- Rose
- Terzic
- Favre
- Stöger
- Bosz
- Tuchel
- Klopp
- Doll
- Röber
- van Marwijk
- SammerUnsere Trainer seit 2004. Klopp, Tuchel, Favre, … alle anderen waren ja mehr oder weniger Experimente / Versuche,
Wo machst Du denn die Unterscheidung zwischen "Experimente / Versuche" und den drei genannten? Daran, ob es im Nachhinein betrachtet, funktioniert hat? Warum war bspw. Klopp weniger "Experiment" als bspw. Rose, Röber, van Marwijk oder Bosz?
Bei Sammer und Terzic (evtl. auch Sahin) kann ich's ja noch nachvollziehen, weil die noch kaum was vorzuweisen hatten, aber sonst?
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Phil, Donnerstag, 17.10.2024, 10:01 (vor 486 Tagen) @ captain_gut
Wieso wird Michael Skibbe eigentlich immer vergessen :-)
MFG
Phil
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captain_gut, Rendsburg, Donnerstag, 17.10.2024, 10:15 (vor 486 Tagen) @ Phil
Wieso wird Michael Skibbe eigentlich immer vergessen :-)
Der Vorposter hatte nur die Trainer seit 2004 aufgelistet (bzw. eigentlich 2000). Skibbe war davor - ebenso wie Bernd Krauss und Nevio Scala ;-).
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Pfostentreffer, Donnerstag, 17.10.2024, 09:48 (vor 486 Tagen) @ Ballschieber007
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
- Sahin
- Terzic
- Rose
- Terzic
- Favre
- Stöger
- Bosz
- Tuchel
- Klopp
- Doll
- Röber
- van Marwijk
- SammerUnsere Trainer seit 2004. Klopp, Tuchel, Favre, … alle anderen waren ja mehr oder weniger Experimente / Versuche, von denen lediglich Sammer funktionierte.
Ich finde schon, dass van Marwijk (der mir immer viel zu schlecht wegkommt, er hat uns in einer komplizierten Situation relativ gut durch stürmische Zeiten "über Wasser gehalten") und Favre auch "funktioniert" haben. Auf jeden Fall deutlich besser als Doll, Röber oder Bosz, die kann man nicht in eine Kategorie einordnen.
Terzic hat ebenfalls einiges auf der Erfolgsseite vorzuweisen, was nicht funktioniert hat, war schöner Fussball. Ergebnistechnisch war das mit dem Schlussspurt in die CL + DFB Pokalsieg, knapp verpasster Meisterschaft und CL Finale schon ziemlich gut unter Terzic insgesamt.
Gescheitert sind wir da mMn eher an der Anspruchshaltung der Fans.
Aber das waren damals auch ganz andere Voraussetzungen. Tuchel ist an sich selbst gescheitert, wie eigentlich überall.
naja, Tuchel als überall gescheitert anzusehen. So mit CL Sieg und einer weiteren Finalteilnahme sowie nationalen Meistertiteln. Ich glaube, da sind wir wieder bei der Anspruchshaltung...
Wirklich „Doll“ liest es sich nicht, mal von Klopp abgesehen.
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Phil, Donnerstag, 17.10.2024, 10:00 (vor 486 Tagen) @ Pfostentreffer
naja, Tuchel als überall gescheitert anzusehen. So mit CL Sieg und einer weiteren Finalteilnahme sowie nationalen Meistertiteln. Ich glaube, da sind wir wieder bei der Anspruchshaltung...
Scheitern wohl eher im Sinne von, dass er z.B. trotz dieser CL Titel und FInalteilnahmen nicht sonderlich lange sich bei den jeweiligen Klubs hielt...
Ob man es dann "scheitern" nennen sollte. Glaube auch, dass das nicht der passende Begriff ist. Ein besserer fällt mir aber auch nicht ein. Tuchel ist einfach ein wenig ausdauernder oder wahlweise auszuhaltender Trainer geworden, nachdem er dann seine "Brutstätte" Mainz verlassen hat. Mehr als circa 24 Monate hält er es oder die jeewiligen Klub es halt nicht aus.
MFG
Phil
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Ulrich, Donnerstag, 17.10.2024, 09:58 (vor 486 Tagen) @ Pfostentreffer
Ich finde schon, dass van Marwijk (der mir immer viel zu schlecht wegkommt, er hat uns in einer komplizierten Situation relativ gut durch stürmische Zeiten "über Wasser gehalten") und Favre auch "funktioniert" haben. Auf jeden Fall deutlich besser als Doll, Röber oder Bosz, die kann man nicht in eine Kategorie einordnen.
Bert van Marwijk war noch von Niebaum geholt worden. Und wenn ich mich richtig erinnere musste er wohl faktisch gehen, weil er den Kontakt zudem nicht abgebrochen hatte, nachdem das finanzielle Desaster sichtbar geworden war. Er hatte sich mit ihm wohl noch zum Essen getroffen, nachdem die Führungsspitze beim BVB gewechselt hatte. Ich weiß nicht, ob Watzke ernsthaft ein "Rollback" befürchtete, oder ob er nur zu dünnhäutig war. Ersetzt werden sollte van Marwijk wohl zur neuen Saison durch den "Konzepttrainer" Thomas von Heesen. Das scheiterte, und auch von Heesens Karriere ging den Bach herunter.
Terzic hat ebenfalls einiges auf der Erfolgsseite vorzuweisen, was nicht funktioniert hat, war schöner Fussball. Ergebnistechnisch war das mit dem Schlussspurt in die CL + DFB Pokalsieg, knapp verpasster Meisterschaft und CL Finale schon ziemlich gut unter Terzic insgesamt.
Bei Terzic hatte ich den Eindruck, dass er zu wenig Wert auf die vielen kleinen Automatismen gelegt hat.
naja, Tuchel als überall gescheitert anzusehen. So mit CL Sieg und einer weiteren Finalteilnahme sowie nationalen Meistertiteln. Ich glaube, da sind wir wieder bei der Anspruchshaltung...
Fachlich ist Tuchel ein hervorragender Mann. Aber menschlich war er zumindest in der Vergangenheit schwierig, auch wenn er sicherlich dazu gelernt hat. Beim BVB allerdings haben seine von ihm mitgebrachten Leute und er sich in einen Kleinkrieg mit Verantwortlichen des Clubs geliefert. Watzke hielt noch am längsten seine Hand über ihn. Das Verhältnis zerbrach aber schlagartig nach den Aussagen Tuchels im Nachgang des Mordanschlags auf das Team.
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Phil, Donnerstag, 17.10.2024, 10:05 (vor 486 Tagen) @ Ulrich
Bert van Marwijk war noch von Niebaum geholt worden. Und wenn ich mich richtig erinnere musste er wohl faktisch gehen, weil er den Kontakt zudem nicht abgebrochen hatte, nachdem das finanzielle Desaster sichtbar geworden war. Er hatte sich mit ihm wohl noch zum Essen getroffen, nachdem die Führungsspitze beim BVB gewechselt hatte. Ich weiß nicht, ob Watzke ernsthaft ein "Rollback" befürchtete, oder ob er nur zu dünnhäutig war. Ersetzt werden sollte van Marwijk wohl zur neuen Saison durch den "Konzepttrainer" Thomas von Heesen. Das scheiterte, und auch von Heesens Karriere ging den Bach herunter.
Dem van Marwijk wollten aber doch auch Fans an den Kragen und stürmten zur Trainerbank, weil sie es nicht mehr aushielten seinen Fußball anzugucken. Dass das ziemlich unfair war, weil van Marwijk eben mit diesem "einstürzendem Gebilde" arbeiten musste und der Kader nun wirklihc immer immer schlechter wurde, ist heute selbst vielen von denen klar, die damals gen Trainerbank rannten :-)
Dennoch passte das einfach damals nicht mehr im Jahr 2006. Und das hatte nicht mehr so viel damit zu tun, dass es noch Niebaum und Meier waren, die van Marwijk zum BVB holten (und ihm vermutlich noch erzählten, dass es künftig einen fliegenden Rasen als Dach geben würde und man kurz davor sei endgültig Ronaldinho unter Vertrag zu nehmen).
Fachlich ist Tuchel ein hervorragender Mann. Aber menschlich war er zumindest in der Vergangenheit schwierig, auch wenn er sicherlich dazu gelernt hat. Beim BVB allerdings haben seine von ihm mitgebrachten Leute und er sich in einen Kleinkrieg mit Verantwortlichen des Clubs geliefert. Watzke hielt noch am längsten seine Hand über ihn. Das Verhältnis zerbrach aber schlagartig nach den Aussagen Tuchels im Nachgang des Mordanschlags auf das Team.
Kleinkriege trifft es eher nicht :-)
MFG
Phil
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TedinErzic, Donnerstag, 17.10.2024, 09:26 (vor 486 Tagen) @ Ballschieber007
Besonders gescheitert ist Tuchel bei PSG (CL-Finale 2020) und Chelsea (CL-Sieg 2021) :)
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Talentförderer, Dortmund, Samstag, 19.10.2024, 08:14 (vor 484 Tagen) @ TedinErzic
Wer bei Bayern scheitert ist wirklich ein gescheiterter.
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BDN130671
, Hagen, Donnerstag, 17.10.2024, 09:49 (vor 486 Tagen) @ TedinErzic
Fachliche Kompetenz wurde ihm nirgendwo abgesprochen.
Menschlich ist er letztendlich überall gescheitert.
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DomJay, Köln, Donnerstag, 17.10.2024, 09:50 (vor 486 Tagen) @ BDN130671
Fachliche Kompetenz wurde ihm nirgendwo abgesprochen.
Menschlich ist er letztendlich überall gescheitert.
Was man so liest, dann in Stresssituationen. Jeder hat wohl sein Päckchen zu tragen.
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koom, Donnerstag, 17.10.2024, 09:39 (vor 486 Tagen) @ TedinErzic
Besonders gescheitert ist Tuchel bei PSG (CL-Finale 2020) und Chelsea (CL-Sieg 2021) :)
Bitte kommen sie nicht mit Ergebnissen! Die widersprechen der Legende. Ergebnisse dürfen nur genommen werden, um Leute, die noch im Verein sind, in ihrem Tun zu unterstützen!
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Ulrich, Donnerstag, 17.10.2024, 08:42 (vor 486 Tagen) @ Ballschieber007
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
- Sahin
- Terzic
- Rose
- Terzic
- Favre
- Stöger
- Bosz
- Tuchel
- Klopp
- Doll
- Röber
- van Marwijk
- SammerUnsere Trainer seit 2004. Klopp, Tuchel, Favre, … alle anderen waren ja mehr oder weniger Experimente / Versuche, von denen lediglich Sammer funktionierte. Aber das waren damals auch ganz andere Voraussetzungen. Tuchel ist an sich selbst gescheitert, wie eigentlich überall.
Wirklich „Doll“ liest es sich nicht, mal von Klopp abgesehen.
Das ist das eigentliche Problem. Bei der Auswahl der Trainer zeigt sich keine nachvollziehbare Linie, vieles wirkt unüberlegt. Häufig, weil man einen neuen Mann aus einer Drucksituation heraus kurzfristig ausgewählt hat und nehmen musste, was sofort zur Verfügung stand.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
Talentförderer, Dortmund, Samstag, 19.10.2024, 08:16 (vor 484 Tagen) @ Ulrich
Das ist ja auch normal. Man ist immer abhängig vom markt und den verfügbaren und gewillten Trainern. Man kann ja auch nicht immer monatelang suchen, bis man einen findet, der hundertprozentig zum gewünschten Profil passt.
Man muss immer offen und flexibel sein.
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koom, Donnerstag, 17.10.2024, 09:55 (vor 486 Tagen) @ Ulrich
Das ist das eigentliche Problem. Bei der Auswahl der Trainer zeigt sich keine nachvollziehbare Linie, vieles wirkt unüberlegt. Häufig, weil man einen neuen Mann aus einer Drucksituation heraus kurzfristig ausgewählt hat und nehmen musste, was sofort zur Verfügung stand.
Hm, gar nicht mal so. Ich fang mal mit der Linie nach Klopp an.
- Tuchel - war quasi der logische Nachfolger. Das war er auch bei Mainz (nicht direkt, aber reden wir nicht über Andersen). Grundsätzlich ähnlicher Ansatz, mehr "wissenschaftlich" und taktisch, konnte mit seiner Art aber auch Leute mitnehmen, auch wenn das eher ein "acquired taste" war. Hatte ja auch Langzeitarbeit bei Mainz 05 geleistet, dabei sie nonstop in der Bundesliga gehalten, sogar phasenweise mal die Bayern gejagt.
- Bosz - Der erste Trainer, der so ein bisserl in die Richtung "mehr wie Klopp" dann ging. Exzessiver Pressingtrainer mit innovativem Konzept - das aber unterm Strich nicht Griff beim BVB. War aber zumindest vom Konzept eine logische Wahl.
- Stöger - Ganz seltsame Nummer. Letztlich eine Art Stabilisator. Langweiliger Verwalterfußball, durchaus sowas wie ein Fußball-Lehrer, der den grundsätzlich guten Kader beruhigen und spielfähig machen sollte. War wohl nie als Langzeitlösung angedacht.
- Favre - Nach Stöger die Weiterführung des Konzeptbruchs zum "Angriffsfußball". Angenehmer Gentleman, Fußball-Lehrer. Kein schlechter Trainer, auch keine unerfolgreiche Zeit. Das seine Art Fußball für ein Spitzenteam nicht ideal ist, war eher eine neue Erkenntnis.
- Terzic - Halb aus Verzweiflung jemand internes eingesetzt. Ebenfalls angenehmer Typ, Fußballerisch - unklar. Würde ihn da ähnlich wie Stöger sehen. Wenig Neues, wenig wirklich gut gemacht, alles solide.
- Rose - Die Rückkehr zu Klopp. RB-Pressingfußball. Aber nach ein paar Spieltagen wurde der dann eiingenordert und er spielte eher auf Nummer Sicher. Und natürlich - ähnlich wie Tuchel bei Bayern - erfuhr er dann auch nicht die volle Unterstützung und es wurde mit der Laubsäge am Stuhl gearbeitet, da man Home-Boy Terzic wieder haben wollte. Als Trainer nicht schlecht, aber auch bei RB keiner, der ein Team deutlich besser macht als die Summe des Spielermaterials.
- Terzic II - Wie auch sein erster Auftritt: Fußball wenig Spektakel, von Einzelspielern abhängig. Ein guter Redner mit großen Sympathien, aber mit Abnutzungserscheinungen und wenig Erklärung, als es nicht mehr lief. Größte Sprünge gab es immer nur mit neuen Co-Trainern.
- Sahin - Noch frisch im Amt. Spielerisch mehr auf Ballbesitz fokussiert.
Also eine Art Linie sehe ich schon. Ich verstehe fast jeden Wechsel der Trainer von einem zum anderen. Aber auch, dass ein bisserl immer die falschen Schlüsse dabei gezogen wurden und unterm Strich - außer bei Favre - die Qualität in der Umsetzung der Arbeit zu wünschen übrig lies.
Vor allem nach Bosz - warum auch immer - wurde der Fokus sehr darauf gesetzt, einen umgänglichen, charmanten und eloquenten Trainer zu haben. Im Grunde alle Trainer nach Bosz haben dies als herausragendstes Merkmal. Das riecht natürlich darin, dass man nach Tuchel und Bosz - die beide ziemliche Fußballexzentriker waren und sind - unbedingt jemand haben wollte, der charmant wie Klopp war, weil das scheinbar das fehlende Element war, um auf Meisterjagd zu gehen.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
DomJay, Köln, Donnerstag, 17.10.2024, 08:52 (vor 486 Tagen) @ Ulrich
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
- Sahin
- Terzic
- Rose
- Terzic
- Favre
- Stöger
- Bosz
- Tuchel
- Klopp
- Doll
- Röber
- van Marwijk
- SammerUnsere Trainer seit 2004. Klopp, Tuchel, Favre, … alle anderen waren ja mehr oder weniger Experimente / Versuche, von denen lediglich Sammer funktionierte. Aber das waren damals auch ganz andere Voraussetzungen. Tuchel ist an sich selbst gescheitert, wie eigentlich überall.
Wirklich „Doll“ liest es sich nicht, mal von Klopp abgesehen.
Das ist das eigentliche Problem. Bei der Auswahl der Trainer zeigt sich keine nachvollziehbare Linie, vieles wirkt unüberlegt. Häufig, weil man einen neuen Mann aus einer Drucksituation heraus kurzfristig ausgewählt hat und nehmen musste, was sofort zur Verfügung stand.
Ja das lässt sich nun mal in einer Krise nicht vermeiden. Es hätte hier zB keinen Bosz/Stöger gegeben, wenn man den Plan mit Favre hätte realisieren können. Es hätte vielleicht auch Terzic II (also als Chef) nicht benötigt, hätte man Rose nicht aufgegeben.
Allerdings bleiben dennoch 3 Trainer nach Tuchel, die alle im Plan waren also Favre, Terzic II und Sahin. Alle 3 waren gewollte Entscheidungen.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 17.10.2024, 08:47 (vor 486 Tagen) @ Ulrich
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
- Sahin
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- Röber
- van Marwijk
- SammerUnsere Trainer seit 2004. Klopp, Tuchel, Favre, … alle anderen waren ja mehr oder weniger Experimente / Versuche, von denen lediglich Sammer funktionierte. Aber das waren damals auch ganz andere Voraussetzungen. Tuchel ist an sich selbst gescheitert, wie eigentlich überall.
Wirklich „Doll“ liest es sich nicht, mal von Klopp abgesehen.
Das ist das eigentliche Problem. Bei der Auswahl der Trainer zeigt sich keine nachvollziehbare Linie, vieles wirkt unüberlegt. Häufig, weil man einen neuen Mann aus einer Drucksituation heraus kurzfristig ausgewählt hat und nehmen musste, was sofort zur Verfügung stand.
Das wird hier sicherlich niemand beantworten können, aber gibt es diese Vereine wirklich, die 10 Trainer am Stück hatten mit einer Philosophie?
Häufig sind es doch auch "nur" die Top Trainer die ne kleine- große Ära prägen.
Vereine wie Freiburg die Jahrzehnte an einer PErson festhalten, egal ob Abstieg oder nicht lasse ich da mal aussen vor...
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
Talentförderer, Dortmund, Samstag, 19.10.2024, 08:18 (vor 484 Tagen) @ bambam191279
Gibt es natürlich nicht. Selbst bei den immer genannten Beispielen wie Ajax stimmt es nicht. Weil es nunmal absolut nicht realistisch ist.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
Ulrich, Donnerstag, 17.10.2024, 08:57 (vor 486 Tagen) @ bambam191279
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
- Sahin
- Terzic
- Rose
- Terzic
- Favre
- Stöger
- Bosz
- Tuchel
- Klopp
- Doll
- Röber
- van Marwijk
- SammerUnsere Trainer seit 2004. Klopp, Tuchel, Favre, … alle anderen waren ja mehr oder weniger Experimente / Versuche, von denen lediglich Sammer funktionierte. Aber das waren damals auch ganz andere Voraussetzungen. Tuchel ist an sich selbst gescheitert, wie eigentlich überall.
Wirklich „Doll“ liest es sich nicht, mal von Klopp abgesehen.
Das ist das eigentliche Problem. Bei der Auswahl der Trainer zeigt sich keine nachvollziehbare Linie, vieles wirkt unüberlegt. Häufig, weil man einen neuen Mann aus einer Drucksituation heraus kurzfristig ausgewählt hat und nehmen musste, was sofort zur Verfügung stand.
Das wird hier sicherlich niemand beantworten können, aber gibt es diese Vereine wirklich, die 10 Trainer am Stück hatten mit einer Philosophie?Häufig sind es doch auch "nur" die Top Trainer die ne kleine- große Ära prägen.
Vereine wie Freiburg die Jahrzehnte an einer PErson festhalten, egal ob Abstieg oder nicht lasse ich da mal aussen vor...
Wir haben bei der Trainerauswahl einen ganz irrwitzigen Zickzack-Kurs gefahren. Nicht nur bei der Spielphilosophie der einzelnen Trainer, sondern auch bei den grundlegenden Qualitäten, die man für diesen Job braucht.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 17.10.2024, 09:17 (vor 486 Tagen) @ Ulrich
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
- Sahin
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- Doll
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- van Marwijk
- SammerUnsere Trainer seit 2004. Klopp, Tuchel, Favre, … alle anderen waren ja mehr oder weniger Experimente / Versuche, von denen lediglich Sammer funktionierte. Aber das waren damals auch ganz andere Voraussetzungen. Tuchel ist an sich selbst gescheitert, wie eigentlich überall.
Wirklich „Doll“ liest es sich nicht, mal von Klopp abgesehen.
Das ist das eigentliche Problem. Bei der Auswahl der Trainer zeigt sich keine nachvollziehbare Linie, vieles wirkt unüberlegt. Häufig, weil man einen neuen Mann aus einer Drucksituation heraus kurzfristig ausgewählt hat und nehmen musste, was sofort zur Verfügung stand.
Das wird hier sicherlich niemand beantworten können, aber gibt es diese Vereine wirklich, die 10 Trainer am Stück hatten mit einer Philosophie?Häufig sind es doch auch "nur" die Top Trainer die ne kleine- große Ära prägen.
Vereine wie Freiburg die Jahrzehnte an einer PErson festhalten, egal ob Abstieg oder nicht lasse ich da mal aussen vor...
Wir haben bei der Trainerauswahl einen ganz irrwitzigen Zickzack-Kurs gefahren. Nicht nur bei der Spielphilosophie der einzelnen Trainer, sondern auch bei den grundlegenden Qualitäten, die man für diesen Job braucht.
Naja, von der Qualität her würde ich bei Doll unter Umständen zustimmen (wobei es da wohl auch an der Eloquenz gemangelt hat.) Sammer war doch noch in der Niemeier Ära, oder? Ansonsten Maße ich es mir nicht an über die Qualitäten der Kandidaten danach ein Urteil zu fällen, sind jetzt ausser Nuri und Edin eigentlich alles Trainer die schon gezeigt haben dass sie der Aufgabe mächtig sind.
Inwiefern das dann am Bedarf der Mannschaft vorbei ist, kann ich auch nicht sagen, man sieht es ja gerade an Nuri, dass der "Switch" von Pressing auf Ballbesitz dann schon nicht ganz so einfach zu sein scheint.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
DomJay, Köln, Donnerstag, 17.10.2024, 09:23 (vor 486 Tagen) @ bambam191279
Wobei Doll ja durchaus auch seine Erfolge als Trainer hatte auch wenn er nicht ganz oberes bzw höheres Regal ist.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 17.10.2024, 09:30 (vor 486 Tagen) @ DomJay
Wobei Doll ja durchaus auch seine Erfolge als Trainer hatte auch wenn er nicht ganz oberes bzw höheres Regal ist.
Deswegen wage ich ja auch keine Beurteilung.
Man sieht es doch auch sehr gut an van Marwijk (ausgewiesener Kenner und unter den damals gegebenen Umständen einfach zu schlecht weggekommen) oder auch Favre (mindestens 50% des Forums war sein Fussball zu "Langweilig") dass es trotz den Erfolgen (den Umständen entsprechend) schwer ist das genau einzuordnen.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
DomJay, Köln, Donnerstag, 17.10.2024, 08:59 (vor 486 Tagen) @ Ulrich
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
- Sahin
- Terzic
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- Terzic
- Favre
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- Bosz
- Tuchel
- Klopp
- Doll
- Röber
- van Marwijk
- SammerUnsere Trainer seit 2004. Klopp, Tuchel, Favre, … alle anderen waren ja mehr oder weniger Experimente / Versuche, von denen lediglich Sammer funktionierte. Aber das waren damals auch ganz andere Voraussetzungen. Tuchel ist an sich selbst gescheitert, wie eigentlich überall.
Wirklich „Doll“ liest es sich nicht, mal von Klopp abgesehen.
Das ist das eigentliche Problem. Bei der Auswahl der Trainer zeigt sich keine nachvollziehbare Linie, vieles wirkt unüberlegt. Häufig, weil man einen neuen Mann aus einer Drucksituation heraus kurzfristig ausgewählt hat und nehmen musste, was sofort zur Verfügung stand.
Das wird hier sicherlich niemand beantworten können, aber gibt es diese Vereine wirklich, die 10 Trainer am Stück hatten mit einer Philosophie?Häufig sind es doch auch "nur" die Top Trainer die ne kleine- große Ära prägen.
Vereine wie Freiburg die Jahrzehnte an einer PErson festhalten, egal ob Abstieg oder nicht lasse ich da mal aussen vor...
Wir haben bei der Trainerauswahl einen ganz irrwitzigen Zickzack-Kurs gefahren. Nicht nur bei der Spielphilosophie der einzelnen Trainer, sondern auch bei den grundlegenden Qualitäten, die man für diesen Job braucht.
Das ist so, aber deshalb weil die Mannschaft zu verschiedenen Momenten verschiedene Dinge benötigt hat.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 16.10.2024, 21:51 (vor 486 Tagen) @ Ulrich
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
Timo Konietzka und Bernd Krauss zu Bundesligazeiten.
Hoppy Kurrat ist in der Regionalliga West meiner Erinnerung nach mal eingesprungen.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
Ulrich, Donnerstag, 17.10.2024, 06:18 (vor 486 Tagen) @ Will Kane
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
Timo Konietzka und Bernd Krauss zu Bundesligazeiten.
Stimmt. Kauss direkt vor Lattek/Sammer für ein paar Wochen. Das war eine komplett "kaputte" Saison. Skibbe wurde entlassen, weil es unter ihm nicht gut lief, aber unter Krauss funktionierte dann gar nichts mehr.
Hoppy Kurrat ist in der Regionalliga West meiner Erinnerung nach mal eingesprungen.
Lag am Trikot, da gibts keine zwei Meinungen
Ballschieber007, Dortmund, Donnerstag, 17.10.2024, 08:26 (vor 486 Tagen) @ Ulrich
Dass du dir langsam nicht selbst albern vorkommst.
Terzic war unser erstes "Eigengewächs" auf der Trainerbank seit langer Zeit. Vorher fällt mir eigentlich nur die Kombination Mathias Sammer und Udo Lattek als "Aushängeschild" ein. Nuri Sahin ist jetzt der zweite BVB-Spieler auf der Trainerbank. Oder vergesse ich da jemanden?
Timo Konietzka und Bernd Krauss zu Bundesligazeiten.
Stimmt. Kauss direkt vor Lattek/Sammer für ein paar Wochen. Das war eine komplett "kaputte" Saison. Skibbe wurde entlassen, weil es unter ihm nicht gut lief, aber unter Krauss funktionierte dann gar nichts mehr.
Hoppy Kurrat ist in der Regionalliga West meiner Erinnerung nach mal eingesprungen.
Fand das damals sehr schade, da ich Krauss als sehr sympathisch empfunden hatte. Fachlich sicher auch kein schlechter, aber in der Saison damals lief alles schief, was nur schief laufen konnte. Ich behaupte ja noch immer, dass ausschlaggebende Fehler schon beim Trikotdesign gemacht wurde, das zog sich dann halt durch die ganze Saison :-)
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
CHS
, Lünen / Dortmund, Donnerstag, 17.10.2024, 01:47 (vor 486 Tagen) @ Will Kane
Timo Konietzka und Bernd Krauss zu Bundesligazeiten.
Hoppy Kurrat ist in der Regionalliga West meiner Erinnerung nach mal eingesprungen.
Auch Jockel Bracht und Siggi Held sind mal eingesprungen. Dazu waren Theo Schneider und Lothar Huber auch mal Trainer der Amateure.
Gruß
CHS
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
Ulrich, Donnerstag, 17.10.2024, 07:59 (vor 486 Tagen) @ CHS
Timo Konietzka und Bernd Krauss zu Bundesligazeiten.
Hoppy Kurrat ist in der Regionalliga West meiner Erinnerung nach mal eingesprungen.
Auch Jockel Bracht und Siggi Held sind mal eingesprungen. Dazu waren Theo Schneider und Lothar Huber auch mal Trainer der Amateure.
Schaut man sich aber die Gesamtzahl der Trainer an, dann waren und sind die deutlich in der Minderzahl, die vorher schon als Spieler für den BVB aktiv aktiv waren. Die Regel ist, Trainer kommen von außen. Auch wenn wir diese Regel jetzt zweimal gebrochen haben.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
DomJay, Köln, Donnerstag, 17.10.2024, 09:30 (vor 486 Tagen) @ Ulrich
Timo Konietzka und Bernd Krauss zu Bundesligazeiten.
Hoppy Kurrat ist in der Regionalliga West meiner Erinnerung nach mal eingesprungen.
Auch Jockel Bracht und Siggi Held sind mal eingesprungen. Dazu waren Theo Schneider und Lothar Huber auch mal Trainer der Amateure.
Schaut man sich aber die Gesamtzahl der Trainer an, dann waren und sind die deutlich in der Minderzahl, die vorher schon als Spieler für den BVB aktiv aktiv waren. Die Regel ist, Trainer kommen von außen. Auch wenn wir diese Regel jetzt zweimal gebrochen haben.
Ist aber wahrscheinlich auch eine Geschichte, dass die Zahl der BVB Spieler die Trainer werden eh nicht so hoch ist. Das hat sich ja zuletzt geändert, wir haben aus der Klopp Zeit deutlich Kandidaten so wie es auch bei Pep der Fall ist.
Aus der Gruppe davor ist es ja überschaubar, Frei, Sousa. Andere wie Kohler, Frings hatten mini Karrieren ohne große Erfolge.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
CHS
, Lünen / Dortmund, Donnerstag, 17.10.2024, 09:17 (vor 486 Tagen) @ Ulrich
Schaut man sich aber die Gesamtzahl der Trainer an, dann waren und sind die deutlich in der Minderzahl, die vorher schon als Spieler für den BVB aktiv aktiv waren. Die Regel ist, Trainer kommen von außen. Auch wenn wir diese Regel jetzt zweimal gebrochen haben.
Stimmt so nicht ganz. Früher war es häufig so, dass der Co-Trainer das Traineramt übernimmt. Da fallen mir ohne groß nachzudenken Köppel und Saftig ein (übrigens auch ein Beispiel für gelungene Rückholaktionen, wenn auch für einen anderen Bereich). Wie viele das waren, kann ich jetzt aber nicht prüfen, dafür fehlt mir die Zeit.
Gruß
CHS
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
TedinErzic, Donnerstag, 17.10.2024, 09:23 (vor 486 Tagen) @ CHS
Wieso zweimal gebrochen? Bei Sahin. Wer war noch ehemaliger BVB-Spieler?
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 17.10.2024, 09:30 (vor 486 Tagen) @ TedinErzic
Wieso zweimal gebrochen? Bei Sahin. Wer war noch ehemaliger BVB-Spieler?
Es ging eher darum, dass der Trainer schon innerhalb des Vereins war.
Edin und Sahin waren ja schon Angestellte bevor sie Chef wurden.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 17.10.2024, 15:12 (vor 485 Tagen) @ bambam191279
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 17.10.2024, 15:32
Edin und Sahin waren ja schon Angestellte bevor sie Chef wurden.
...was ja prinzipiell nicht negativ wäre. Relevant sollte das aus meiner Sicht aber nur als Zusatz-Goodie sein, wenn sie schon einmal gezeigt hätten, dass sie wirklich etwas bewegen können.
Gibt es in Europa einen anderen Verein auf dem Niveau des BVB, wo zweimal hintereinander Trainer als Chef verpflichtet worden sind, die rein gar nichts Erwähnenswertes aufzuweisen hatten, dafür aber eine Vereinsvergangenheit?
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
Talentförderer, Dortmund, Samstag, 19.10.2024, 08:19 (vor 484 Tagen) @ nico36de
Barcelona zum Beispiel.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 17.10.2024, 15:32 (vor 485 Tagen) @ nico36de
Edin und Sahin waren ja schon Angestellte bevor sie Chef wurden.
...was ja prinzipiell nicht negativ wäre. Relevant sollte das aus meiner Sicht aber nur als Zusatz-Goodie sein, wenn sie schon einmal gezeigt hätten, dass sie wirklich etwas bewegen können.Gibt es in Europa einen anderen Verein auf dem Niveau des BVB, wo zweimal hintereinander Trainer als Chef verpflichtet worden sind, die rein gar nichts nichts Erwähnenswertes aufzuweisen hatten, dafür aber eine Vereinsvergangenheit?
Zweimal hintereinander kann ich tatsächlich auf die schnelle nicht mit dienen, aber Guardiola oder Zidane hatten ausser der Riesen Karriere als Fussballer auch nichts vorzuweisen.
Und bei Edin habe ich dennoch ein gewisses Verständnis, Den BVB in die CL geführt und den Pokal geholt.
Denke da kann man schon von "was vorzuweisen" sprechen.
Ansonsten hat Sahin eben dann auch immerhin 2 Jahre als Chef nen Profi Verein betreut.
Ist nix von großem Renomee her aber immerhin hatte er im Gegensatz zu einem Zidane,Guardiola oder Alonso dann auch schon immerhin nen europäischen Erstligisten gecoacht.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 17.10.2024, 15:54 (vor 485 Tagen) @ bambam191279
Ganz abgesehen davon, dass Alonso in der Liste nichts zu suchen hat, weil er keine Leverkusen-Vergangenheit hatte, ging es mir vor allem um das "zweimal hintereinander". Und das zweite Mal wieder mit jemandem, der abgesehen von mäßigen Ergebnissen mit einem Popelverein in der türkischen Liga nichts aufzuweisen hatte.
Klar, eine Trainerverpflichtung ist immer ein Experiment. Aber es hilft generell, wenn es bei einem Experiment möglichst wenig Freiheitsgrade gibt. Vielleicht ist Sahin ja ein guter Trainer. Wenn man aber seine Leistungen mit denen von z.B. Hürzeler verglichen hätte, wäre der vermutlich die eher Erfolg versprechende Variante gewesen.
Bin ich der Einzige, der den Eindruck hat, dass man sich eher um Hürzeler als um Sahin bemüht hätte, wenn der eine BVB-Vergangeheit aufgewiesen hätte und der das als Entscheidungskriterium für Blödsinn hält?
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
bambam191279, Dortmund, Freitag, 18.10.2024, 08:51 (vor 485 Tagen) @ nico36de
Ganz abgesehen davon, dass Alonso in der Liste nichts zu suchen hat, weil er keine Leverkusen-Vergangenheit hatte, ging es mir vor allem um das "zweimal hintereinander". Und das zweite Mal wieder mit jemandem, der abgesehen von mäßigen Ergebnissen mit einem Popelverein in der türkischen Liga nichts aufzuweisen hatte.
Das ist dann aber Dein persönlicher Anspruch.
Finde es anmaßend gegenüber dem "türkischen Popelverein".
Welchen überragenden Trainer konnte denn der BVB jemals verpflichten?
Klar, eine Trainerverpflichtung ist immer ein Experiment. Aber es hilft generell, wenn es bei einem Experiment möglichst wenig Freiheitsgrade gibt. Vielleicht ist Sahin ja ein guter Trainer. Wenn man aber seine Leistungen mit denen von z.B. Hürzeler verglichen hätte, wäre der vermutlich die eher Erfolg versprechende Variante gewesen.
Und auch hier nochmal, Hürzeler hat 2 Saisons St.Pauli gecoacht und ja, diese in der zweiten Saison zum Aufstieg geführt.
Dies ist dann sein überragender Nachweis.
Die Garantie dass es mit Ihm bei einem "Meisterschaftskandidaten (sehen ja viele immer so),CL-Finalisten und eben BVB mit dem Druck dann auch sooooo weiter geht ist doch nicht gegeben. Brighton ist eben auch kein Chelsea,Pool oder ManU sowie Tottenham.
Das er wohl kein blinder ist, gehe ich mit.
Bin ich der Einzige, der den Eindruck hat, dass man sich eher um Hürzeler als um Sahin bemüht hätte, wenn der eine BVB-Vergangeheit aufgewiesen hätte und der das als Entscheidungskriterium für Blödsinn hält?
Evtl. wollte Hürzeler gar nicht zum BVB?
Und klar, da bei uns nur Inzucht und Familienbande herrscht wird nur jemand verpflichtet, der BVB VErgangenheit hat....
Evtl. hat Sahin ja tatsächlich ein plausibles Konzept vorgestellt?
Man darf aufgrund der Personalie Sahin durchaus skeptisch sein, aber ein Urteil nach 9 Pflichtspielen zu stellen, wo man quasi seit Favre darüber mosert wie scheisse der BVB doch spielt ist mir zu früh.
Man darf auch gewisse Aufstellungen hinterfragen, ganz klar aber auch hier gebe ich Sahin eine gewisse Zeit um sich ein Bild davon zu machen, wie welche Spieler mit seinen Anforderungen an den Fussball klar kommt.
Wohlwissend, CL-Quali ist Pflicht.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 16.10.2024, 22:04 (vor 486 Tagen) @ Will Kane
bearbeitet von Schoeneschooh, Mittwoch, 16.10.2024, 22:08
Das BVB Lexikon hat wieder geliefert :D
Habe mal parallel MetaAI gefragt und die hat mir Ottmar Hitzfeld genannt als ehemaligen BVB Spieler (angeblich von 75 bis 78) und Trainer. LOL!
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 1
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 16.10.2024, 22:55 (vor 486 Tagen) @ Schoeneschooh
Das BVB Lexikon hat wieder geliefert :D
Habe mal parallel MetaAI gefragt und die hat mir Ottmar Hitzfeld genannt als ehemaligen BVB Spieler (angeblich von 75 bis 78) und Trainer. LOL!
Der arme Ottmar!
Erst hält man ihn andauernd für einen Schweizer und jetzt auch noch für einen ehemaligen BVB-Spieler…
;-)
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
Bembele, Münster, Mittwoch, 16.10.2024, 11:34 (vor 487 Tagen) @ Bembele
Der Trainer scheint seine Mannschaft bisher ganz offensichtlich nicht zu erreichen. „50-60 Analysen“, so sagte Sahin in der Woche vor dem Union-Spiel, habe er mit dem Team in der bisherigen Saison abgehalten. Wo ist da der Ertrag, fragt man sich berechtigterweise. Nach dem glücklichen Auftaktsieg gegen Frankfurt, wollte Sahin 'wichtige Aufschlüsse für Verbesserungen' erhalten haben. In Bremen sah man einen ähnlich zähen, unattraktiven Versuch von Ballbesitzfußball. In Brügge wurden sie beim sehr glücklichen Sieg sehr oft ausgekontert, immer wieder nach leichten Ballverlusten im Aufbauspiel. Deshalb mahnte der Trainer, na klar, eine klare Analyse und Verbesserungen im Verteidigungsverhalten an.
Diese Verbesserungen sollten wenige Tage später in Stuttgart greifen (mit sogar drei Innenverteidigern, allesamt Nationalspieler). Deshalb war der Trainer auf der PK sehr optimistisch und sagte: „Ich habe das Gefühl, dass wir mit einem Mindset da hinfahren, dass wir da ein anderes Gesicht (als letzte Saison) zeigen wollen, dass wir als Borussia Dortmund auch den Anspruch haben, in Stuttgart gewinnen zu wollen und gewinnen zu können. Und daran lassen wir uns auch messen.[!] Und wir werden dort hinfahren mit voller Selbstvertrauen mit unserer Spielidee [!] und wollen das Spiel gewinnen. Wir werden da sein, wollen unser Spiel durchdrücken. [!]. Ich glaube schon, dass das ein gutes Spiel sein wird; und mal schauen, es wird gut.“
Das klang alles sehr mutig und selbstbewußt von einem Trainer, der, wie er kürzlich selbst gestand „von sich und seinem Spielsystem eine sehr hohe Meinung“ hat. Dass in Stuttgart aus den Ankündigungen (und trotz der Stuttgarterfahrungen des letzten Jahres) nichts wurde und zwar „von der ersten bis letzten Minute die Basics fehlten“ (O-Ton Sahin nach dem Spiel) hat alle im Umfeld aufgeschreckt. Für Sahin („So ein Gesicht will ich nicht wieder sehen und das kann ich nicht akzeptieren“ ) hatte „nichts darauf hingedeutet im Training“.
So stellt sich für den Außenstehenden die Frage, was in der Spielvorbereitung, der Ansprache direkt vor dem Spiel falsch läuft im Trainerteam. Denn der Trainer ist letztlich – Spieler-Millionäre und ihre Selbstmotivation hin oder her – entscheidend verantwortlich, mit welcher Einstellung die Spieler auf den Platz gehen. Wenn dann „gefühlt nicht ein Zweikampf gewonnen wird“ (so Sahin in Stuttgart), dann sollte sich der Trainer und seine Methoden, Aufstellungen, Matchplänen auch selbst hinterfragen und nicht nur wiederholt verkünden: „Gehen Sie davon aus, dass wir alles analysieren, ganz klar ansprechen.“ Und: „Noch klarer, wie wir das Spiel gegen Stuttgart analysiert haben, geht es nicht.“
Offenbar haben die Spieler den Analysen des Trainers nach dem Stuttgartspiel entweder nicht zugehört, nicht verstanden oder nur nicht umsetzen können, denn im nächsten Spiel gegen den Tabellenletzten Bochum war das Entsetzen nicht nur bei Watzke, Sammer, Ricken und Co auf der Tribüne sehr groß, als der Bochumer Spieler Boadu in der 33. Minute von der Mittellinie allein auf dem Weg zum sicheren 3:0 war. „Der Killermoment“, wie Sahin hinterher zugab, oder wie Ricken es im Sportstudio sagte: „Wenn das 3:0 fällt, wäre das Spiel wohl gelaufen gewesen.“ Von einer allseits erwarteten und vom Trainer angekündigten Reaktion/Wiedergutmachung war also wenig zu sehen in der ersten Halbzeit. Wie kann das sein, das sich besonders das Aufbauspiel und das Verteidigungsverhalten (diesmal nur mit zwei Innenverteidigern) wieder nicht funktionierte nach den ausführlichen Analysen. Was wurde denn trainiert danach, welch bessere taktische Marschroute ausgegeben, welche Ansprache wurde gehalten?
Und nun in Berlin dasselbe Bild: Wieder fühlte sich der Trainer „gut vorbereitet“ und wisse „was uns hier (an der Alten Försterei) erwartet“, um dann nach dem Spiel wiederholt eingestehen zu müssen, dass „wir in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel reingefunden haben“ und: „es ärgert mich maßlos, dass wir hier so eine 1. Halbzeit spielen“, welche er nach Stuttgart nie wieder sehen wollte. Der Union-Spieler Vogt, der an dem Tag mit Glück an der roten Karte vorbeischrammte, erklärte (für die Beobachter des BVB nicht überraschend) das einfache Rezept gegen Dortmund: „Wir wußten, dass die Dortmunder nicht mögen, wenn man mit Intensität und Leidenschaft in die Zweikämpfe geht.“
Fazit: Sahin, obwohl er den Kader (bis auf die 4 Neuzugänge) seit 10 Monaten trainiert, überfordert den Kader mit seinen Spielideen oder erreicht die Spieler in den Analysen und der direkten Ansprache (gerade direkt vor dem Spiel) nicht richtig. Gravierende Fehler im taktischen Bereich (z.B. Adeyemi als Mittelstürmer), relativ späte Auswechslungen und wenige Wechsel in der Startformation trotz mangelnder Leistung einzelner Spieler kommen hinzu.
Es gab allerdings ein Spiel, bei dem der BVB – zu Hause – wegen des Kamikaze-Pressings des Gegners Celtic überhaupt nicht zum 'Ballbesitzspiel' kam (nahezu ausgeglichener Ballbesitz im Heimspiel!) und deshalb zu ungewohnten langen Schlägen aus der Abwehr heraus und so zu vielen Blitzkontern mit Torerfolg 'gezwungen' war, so wie auch schon wenige Jahre zuvor die Teams aus Barcelona und Paris gegen Celtic (mit ebenfalls erzielten 7 Toren). Bezeichnend, dass dieser Konterfußball gegen einen, zugegeben etwas limitierten Gegner zum besten Spiel der Saison führte. Ein Spielstil, der für den BVB mit seinen schnellen Spielern und mehr Platz in des Gegners Hälfte offensichtlich etwas besser geeignet erscheint (zumindest in manchen Partien).
Sahin ist noch jung und ihm fehlt ganz offensichtlich etwas mehr Erfahrung und die Einsicht, mal etwas von seiner Spielphilosphie abzuweichen, wenn der Kader das nicht hergibt. Es wird spannend, zu verfolgen, wie er sich nun entwickelt. Er hat alle Möglichkeiten, vermutlich als BVB-Urgestein auch etwas mehr Zeit als andere Trainer.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 3, Der Kader
Bembele, Münster, Donnerstag, 17.10.2024, 12:34 (vor 485 Tagen) @ Bembele
Teil3, Der Kader...
wie er im Kicker aufgeführt ist besteht momentan aus 24 Spielern, darunter die 5 externen Neuzugänge Couto, Groß, Beier, Anton, Guirassy, Sie ersetzten die Abgänge Hummels, Reus, Moukoko, Maatsen, Füllkrug, Sancho, Wolf, Özcan
Wenn man die Neuzugänge den Abgängen nach ungefährer Position gegenüberstellt:
-hat Anton den Neu-Römer Hummels bisher noch nicht gleichwertig ersetzen können, weder in der Defensive, erst recht nicht im Aufbauspiel.
-wird Couto noch sehr viel Zeit benötigen, um überhaupt nur in die Nähe des Niveaus von Maatsen (hinsichtlich Schnelligkeit, Tempodribbling, Torgefährlichkeit) zu gelangen.
-hat Beier zu wenig Spielzeiten (und in seinem bis Berlin einzigen Spiel von Beginn an in Bremen die falsche Position bekommen) erhalten, um sich mit dem in den letzten Wochen der letzten Saison wieder sehr erstarkten Sancho messen zu können.
-ist Guirassy sicher eine Verbesserung im Vergleich mit Füllkrug.
Die Kaderplaner (dazu gehörte nach eigener Aussage auch der Trainer selbst) haben sich, wie oft in den letzten Jahren, recht bequem, einfallslos und unter sehr teurem/ungünstigen Preis-/Leistungsverhältnis aus der Bundesliga oder Nationalelf bedient – und sind damit nicht selten auf die Nase gefallen (hier sei nur auf N. Schulz, Bensebaini, Nmecha verwiesen)
Und dafür hätte es gar keiner Scoutingabteilung bedurft. Denn Spieler wie Guirassy, Anton und Beier hätten vor der Saison nahezu alle anderen Bundesligisten vermutlich auch gern verpflichtet, wenn sie das nötige Kleingeld gehabt hätten. Guirassy erhöht die Qualität der Mannschaft sofort, sollte aber unter besonderer Art der Belastungssteuerung stehen, denn sein Ausfall würde, mangels Alternativen, ein großes Problem für die Mannschaft bedeuten. Was auch immer zum Wechsel von Füllkrug geführt haben mag: Um die intern hochgestellten Ziele (Titel) verwirklichen zu können, wäre ein Verbleib von Füllkrug ein sehr wichtiges Puzzleteil gewesen.
Groß ist trotz seines fortgeschrittenen Alters und seiner Geschwindigkeitsdefizite sicher kein Fehlkauf. Ob er aber in dem aktuellen BVB-Gefüge der erhoffte Spielgestalter/Unterschiedsspieler sein kann, wird sich noch erweisen müssen. Seine Torgefährlichkeit hat er (bisher) offenbar in Brighton zurückgelassen, denn er hat schon einige Großchancen kläglichst vergeben in den letzten Monaten.
Eine 100%ige Torchance (ganz frei vor dem Tor und man wünschte sich in dem Moment Sancho zurück), die das Spiel hätte kippen lassen können, vergeben hat zuletzt auch der völlig verunsicherte Beier in Berlin (55. Minute). Vom Trainer immer in höchsten Tönen gelobt bekam er dafür (zu) wenig Spielpraxis. Nach Wochen mit ein paar Kurzeiteinsätzen wurde er nun in Berlin zum 2. Mal in die Startelf berufen und enttäuschte erneut auf der ganzen Linie, leitete mit einem kapitalen Fehlpass zudem auch noch den Elfmeter zum 1:0 für Union ein. Ihm fehlt trotz aller Belobigungen das Vertrauen (auch des Trainers, sonst hätte er ihm mehr Spielzeiten gegönnt), was er sich nur in mehr Spielzeitminuten erarbeiten kann. Die bekam er bisher nicht. Er hat alle Anlagen für einen Offensivspieler und in der letzten Saison in Hoffenheim von Anfang an funktioniert.
Während man in der Offensive bis auf das Fehlen eines Stellvertreters für Guirassy – abseits der Verletzungsanfälligkeit der schnellen jungen Pfeile Duranville, Gittens, Adeyemi und auch Malen - recht gut aufgestellt ist, gibt es in der Defensive ein erhebliches, von den Kaderplanern selbstverschuldetes Problem: Es gibt zwar drei Innenverteidiger, aber auf der linken Außenverteidigerseite herrscht gewissermaßen ein Vakuum. Mal muss dort Schlotterbeck (mit mäßigem Erfolg) ran, mal Bensebaini und weil das alles nicht richtig funktionierte (war das für den Trainer nicht absehbar?), muss nun der allseits zuverlässige Ryerson dort aushelfen, obwohl seine Qualitäten auf der rechten Seite viel besser zum Tragen kommen – und Couto dort noch in seine Rolle reinwachsen muss und Süle – trotz der vielen Lobhudeleien - offenbar auch das volle Vertrauen des Trainers verloren hat und zuletzt (gegen Celtic und in Berlin) gar nicht mehr berücksichtigt wurde.
Hier ist schon die Frage erlaubt, warum die Kaderplaner nicht den so überzeugenden und das Spiel in der Rückrunde so positiv geprägt habenden Maatsen nicht fest verpflichtet haben. Er hat ohne jegliche Anlaufzeit sofort funktioniert, vereinigt feine Technik mit sehr großer Antrittsschnelligkeit und kann nachgewiesenermaßen – was kaum ein anderer BVB-Spieler in Defensive und Mittelfeld kann – enge Situationen durch ein Dribbling lösen und in Angriffsaktionen umwandeln. Vergleicht man die Summen, die für Nmecha, Beier, Anton gezahlt wurden, wäre er dennoch vom Preis/Leistungsverhältnis ein Schnäppchen gewesen, noch dazu, weil er noch sehr jung ist und sein Marktwert ganz sicher steigen wird in den nächsten Jahren. Und er hätte keinerlei Eingewöhnungszeit gebraucht.
Unerklärlich ist in dem Zusammenhang der Fall Tim Rothe. Nach einer überragenden Saison auf der linken Seite in Kiel (zu Beginn als 18jähriger!!) war er wieder Teil des BVB-Kaders und prädestiniert dafür, den Abgang Maatsen zu ersetzen – nur nicht für das Trainerteam, die die Qualitäten des in der BVB-Jugend gereiften Spielers offenbar nicht genug schätzten und ihn lieber zu Union ziehen ließen (mit Rückkaufoption). Ein fatale Fehleinschätzung aller Verantwortlichen, wie der BVB selbst zu spüren bekam jüngst in Berlin: dynamisch, zweikampfstark (auch im Kopfball), technisch beschlagen. Er hätte im BVB-Kader den mit Abstand besten Notenschnitt (Kicker-Benotung) aller Spieler!! Und, nicht zu vergessen, gewissermaßen ein natürlich noch entwicklungsfähiges Eigengewächs und Sympathieträger mit tadellosem Charakter.
Das Mittelfeld ist durchschnittlich besetzt, etwas zu langsam, überaltert (Can, Sabitzer, Groß haben alle die 30 überschritten); der in dem aktuellen Gefüge unverzichtbare Brandt wirkte zuletzt etwas überspielt, Nmecha, bei allem verborgenen Talent, keine wirkliche Alternative (zu behäbig, zu langsam im Antritt und zu lässig im Abspiel). Seine Mentalität zeigte sich exemplarisch in Berlin, als er, gerade eingewechselt, in der 76.Minute am Mittelkreis den Ball vertändelte (kann passieren), Union sofort gefährlich und schnell umschaltete und Nmecha sich im lässigen Dauerlauf nach hinten bewegte, während seine Kameraden im Sprint nach hinten die Torchance zu verhindern suchten.
Fazit: Der Kader ist sehr teuer, aber unausgewogen und qualitativ nicht so hochwertig, wie er von außen immer gesehen wird. Da sind Bayern, Leverkusen deutlich besser aufgestellt, auch Stuttgart (trotz der Abgabe von absoluten Leistungsträgern zum BVB), Frankfurt (mit ihrer sehr erfolgreichen Scoutingabteilung) und Leipzig scheinen momentan noch einen Schritt voraus.
Es fehlt bei den BVB-Verantwortlichen auch der Mut, den jungen talentierten Eigengewächsen mehr Spielzeiten zu gönnen, anstatt auf satte, fertige BL-Spieler zu setzen. Den Fall Rothe hatte ich schon genannt. Ich bin überzeugt, dass z.B. auch Moukoko bei mehr Spielzeiten (beim BVB und einer besser früher angepeilten Leihe) auch schon deutlich weiter gewesen wäre. Er wird seinen Weg machen. 'Der Prophet gilt bekanntlich nichts im eigenen Lande.'
Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 3, Der Kader, Nachtrag
Bembele, Münster, Freitag, 18.10.2024, 13:18 (vor 484 Tagen) @ Bembele
Nachdem ich die Bilanz am Mittwoch Teil 1 und 2 (zum Trainer) und gestern Teil 3 (zum Kader) eingestellt hatte, fand ich im aktuellen Sportbild -Interview folgenden Sahin-Aussagen, die nicht gerade von einem unterentwickelten Selbstbewußtsein geprägt sind und einige Fragen auswerfen:
„Mein Ziel ist es, mit Borussia Dortmund eine Ära zu prägen.“
„Mich treibt es an, dass wir alle an einem Tag beim BVB sagen können: ‚Jetzt sind wir so stabil – jetzt greifen wir so richtig an!‘ und diesen Tag werden wir erreichen.“
„Nach einem Spiel, kann ich nicht eher schlafen, bevor ich das Spiel noch einmal gesehen habe. Und wenn wir ein Spiel verloren haben, muss ich wissen, was die Gründe waren….wo die Probleme lagen und wo die Lösungen liegen.“
„Analysiert wird natürlich alles…wie die Mannschaft auf dem Platz agiert hat…aber ich reflektiere auch mich und meine Entscheidungen nach einem Spiel und spreche mit meinen engsten Mitarbeitern, wie sie uns als Trainerteam während eines Spiels erlebt haben. Da geht es zum Beispiel um unsere Auswechslungen oder ob und wie es uns gelungen ist, Dinge während des Spiels zu verändern.“
„Wir haben es vor allem auswärts nicht geschafft…unser Spiel durchzudrücken, weil wir TEILWEISE ZU BEHÄBIG WAREN.“ [Großsetzung von mir]
Kleine Anmerkung dazu: Wenn der Trainer glücklicherweise schon weiß (oder glaubt, es zu wissen), “wo die Lösungen liegen“, erstaunt es den Beobachter, warum sind die gefundenen Lösungen nach ungenügenden schlechten Leistungen wie in Bremen („Ganz schwach, viel zu langsam in Halbzeit 1“ so Sahin), eine Woche später in Stuttgart („das war gar nichts von der ersten bis 90. Minute“) so gar nicht zu sehen gewesen und selbst nach diesem Debakel, lag man eine Woche später nach 33 Minuten schon fast 3:0 zurück („da macht man sich – das Stuttgartspiel noch im Hinterkopf - in dem Moment auf dem Platz schon so seine Gedanken“ so Can hinterher) und selbst im nächsten BL-Spiel bei Union war der „Vortrag des BVB tatsächlich erschreckend“ (so Jesco von Eichmann/Sky) oder wie Sahin selbst nach dem Spiel wieder einmal (nämlich das vierte Mal in der BL - von bisher nur 6 Spielen - und das dritte Spiel hintereinander) konstatieren mußte: „Wir haben die erste Halbzeit komplett dahergeschenkt.“
Also die Lösungen, die er glaubte, gefunden zu haben nach den umfangreichen Analysen von jedem Spiel, haben sich offensichtlich als Scheinlösungen erwiesen.
Richtige Lösungsansätze zu finden, dafür sind aber nicht Watzke, Kehl oder Ricken verantwortlich (Sammer schon eher), sondern der Trainer mit seinem Team und (vor allem bei der Umsetzung der Vorgaben) die Spieler.
Übrigens ist das kein Jammern auf hohem Niveau von satten Fans, wie der heutige, hier schon diskutierte Spiegelartikel ‚Mainz oder Madrid, Hauptsache Krise‘ etwas überspitzt zu suggerieren versucht, sondern auch das Jammern („Ganz schwach, viel zu langsam“, „das war gar nichts von der 1. Bis 90. Minute“, „Keine Basics, von der ersten bis zur letzten Minute nicht da, gefühlt nicht einen einzigen Zweikampf gewonnen. So ein Gesicht will ich nicht wieder sehen und das kann ich nicht akzeptieren, sehr sehr schlecht.“, „So dürfen wir als Borussia Dortmund nicht auftreten“, „Wir haben die erste Halbzeit komplett dahergeschenkt“ der Offiziellen vom BVB, nämlich Sammer, Ricken, Kehl, und des Trainers selbst (und natürlich auch der – halbwegs neutralen - Journalisten).
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 3, Der Kader
DJZigzag, Donnerstag, 17.10.2024, 13:07 (vor 485 Tagen) @ Bembele
bearbeitet von DJZigzag, Donnerstag, 17.10.2024, 13:10
auch das unterschreibe ich zu 109%
Ich finde es kann nur ein Trainer lösen der es schafft die Spieler auf dem Feld zu einer Einheit werden zu lassen und die an den Lippen des Trainers hängen und für ihn durchs Feuer gehen und nicht zweifeln.
Wenn ich dann Felix Kroos im Podcast höre, dass unsere Spieler noch nicht mal miteinander gesprochen haben in Union...
Die einzig positive Aussage war bisher Süles Begeisterung und plötzliche Fitnesswut wegen NS - hat er ja viel von gehabt bis jetzt
Ich denke auch das Sven Bender ein Verlust sein könnte
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 3, Der Kader
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 17.10.2024, 14:19 (vor 485 Tagen) @ DJZigzag
auch das unterschreibe ich zu 109%
Ich finde es kann nur ein Trainer lösen der es schafft die Spieler auf dem Feld zu einer Einheit werden zu lassen und die an den Lippen des Trainers hängen und für ihn durchs Feuer gehen und nicht zweifeln.
Wenn ich dann Felix Kroos im Podcast höre, dass unsere Spieler noch nicht mal miteinander gesprochen haben in Union...
Die einzig positive Aussage war bisher Süles Begeisterung und plötzliche Fitnesswut wegen NS - hat er ja viel von gehabt bis jetzt
Ich denke auch das Sven Bender ein Verlust sein könnte
Naja, ob Felix Kroos am TV irgendwas gesehen (oder eben nicht) haben will oder in China fällt nen Sack Reis um.....
Gibts Belege dafür dass man mehr oder weniger als zb. gegen Celtic gesprochen hat?
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
koom, Mittwoch, 16.10.2024, 13:15 (vor 486 Tagen) @ Bembele
Ich mag schon mal grundsätzlich deinen Ansatz, nicht alles und jeden zu verdammen. Analyse sollte erstmal so gut es geht objektiv bleiben, auch wenns schwer ist bei einem so vielfältigen Thema wie Fußball.
Kann im Großen und Ganzen auch nur deinen Gedanken folgen und weitgehend zustimmen.
Was den BVB jetzt schon länger begleitet - mindestens nach Favre, aber auch schon unter Favre - ist die "Unfähigkeit" der Spielstruktur darauf zu reagieren, wenn der Gegner eine gute Manndeckung über den Platz spielt - oder eine exzellente Raumdeckung hat. Gerade das Union-Spiel war da beispielhaft.
Es fehlen dann Mittel, Ideen zur Improvisation, wie man sich daraus löst und besser zu Chancen kommt, ohne hinten aufzumachen. Gerade der Punkt "Improvisation" (der Fußball-"Fachmann" sagt da gerne auch "individualtaktisch") wurde in den ganzen Jahren nur über Spieler gelöst, die darin von Natur aus stark waren: Haaland, (Prime-)Sancho, Bellingham als die jüngsten Vertreter davon.
Man hat durchaus große Klasse im Kader, aber das sind überwiegend alles Spielertypen, die "Auftragsarbeiten" sehr gut ausführen können. So Spieler wie Sabitzer, Adeyemi, Süle, Guirassey und viele andere haben ihre Klasse über längeren Zeitraum nachgewiesen - bei anderen Vereinen.
Sehr vereinfacht sehe ich das Problem durchaus beim Trainer, aber nicht nur. Letztlich wird jeder Trainer ein Angebot annehmen, einen CL-Finalisten zu trainieren. Auch wenn man weiss, dass das ein problematisches Ding wird. Sahin wirkt auf mich wie ein Trainer, der eine Mannschaft führen kann - aber nicht aufbauen. Und der BVB benötigt Aufbauarbeit. Zusammenspiel in Offensive wie Defensive, Absicherung, Freilaufen, Positionsspiel. Sahin redet ein wenig davon, aber das klingt mehr wie ein "Macht das mal so", als das es wirklich tief eingeprägt und eingebimst wird von ihm in der Mannschaft.
Nein, das Problem ist meiner Meinung nach tatsächlich mehr in der sonstigen sportlichen Führung zu sehen. Es scheint mir dabei viel zu sehr der Fokus auf persönliches/charakterliches zu liegen, zu wenig auf dem fachlichen Part. Sahin und Terzic sind IMO ohne Zweifel umgängliche, angenehme Personen. Aber fachlich kam bei Terzic selten stillhaltiges rüber. Sahin bemüht sich da einer etwas anderen Sprache, aber am Ende kommt das auf dem Platz bei mir nicht an.
Von Mislintat hört man zuletzt auch nichts mehr nach seinem Clash mit Sahin. Schwer zu sagen, wie da jetzt die konkrete Rolle ausschaut und welcher Input da kommt. Kehl macht solide, aber vollkommen fantasiefreie Transfers. Sammers Beitrag hielt ich schon immer für eher dünn. Ricken ist neu dabe in der Rolle. Aktuell fehlt es sowohl an Autorität als auch Kompetenz in diesen Rängen, die "spürbar" wäre. Vielleicht muss dafür Watzke erst vollständig abtreten, damit sich dort eine Hierarchie bildet, die nicht durch Watzke dominiert wird. Aber das ist eine Hypothese. Der Punkt ist nur: Wenn man Spieler, Trainer, Sportdirektor durchwechselt und sich nichts ändert: Wo liegt das Problem?
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 16.10.2024, 13:31 (vor 486 Tagen) @ koom
durchwechselt und sich nichts ändert: Wo liegt das Problem?
Das Problem ist der Erwartungshaltung nach 2012. Der Erfolg wird immer als Maßstab genommen.
Du kannst es drehen und wenden wie du willst. Wir haben alles bis Auf Watzke ausgestauscht und waren sogar nahe an Titeln drann. Vielleich reicht es zur Zeit eifach nicht zu mehr.
Und die Konkurenz schläft ja auch nicht. Die einzigen die das bis jetzt mehr oder weniger geschafft haben sind die Bayern. Danach kommen aber noch wir die zumindest oben mitgespielt haben.
Leverkusen und Stuttgart haben die Gunst der Stunde genutzt. Und abgerechnet wird eh erst am Ende.
Haben wir nach 2012…
Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 16.10.2024, 14:01 (vor 486 Tagen) @ Garum
… nicht sogar zwei Titel geholt? Und zwar 2017 und 2021?
Haben wir nach 2012…
Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 16.10.2024, 14:16 (vor 486 Tagen) @ Murksknüller
… nicht sogar zwei Titel geholt? Und zwar 2017 und 2021?
Ach, das war doch nur der DFB-Pokal, der zählt nur in Verbindung mit einer Meisterschaft.:-)
Haben wir nach 2012…
TedinErzic, Mittwoch, 16.10.2024, 15:10 (vor 486 Tagen) @ Garum
Hält Gladbach jetzt im Mai nichts in der Hand, sind die seit 30 Jahren ohne Titel. Nur mal zum Vergleich.
Haben wir nach 2012…
Chappi1991
, Freitag, 18.10.2024, 15:04 (vor 484 Tagen) @ TedinErzic
Hält Gladbach jetzt im Mai nichts in der Hand, sind die seit 30 Jahren ohne Titel. Nur mal zum Vergleich.
Ich kann mich 1995 noch erinnern, als es für die der erste Titel seit Ewigkeiten war. Seit dem UEFA-Cup 1979 (mit dem Berti-Spruch). Irgendwann war ich mal sehr erschrocken, als ich feststellte, dass der 1995er Titel nun schon weit länger her ist, als es damals der 1979er war.
Haben wir nach 2012…
Ballschieber007, Dortmund, Donnerstag, 17.10.2024, 08:35 (vor 486 Tagen) @ TedinErzic
Hält Gladbach jetzt im Mai nichts in der Hand, sind die seit 30 Jahren ohne Titel. Nur mal zum Vergleich.
Sich mit Gladbach vergleichen? Finde ich jetzt doch recht unsexy
Haben wir nach 2012…
Ulrich, Donnerstag, 17.10.2024, 08:50 (vor 486 Tagen) @ Ballschieber007
Hält Gladbach jetzt im Mai nichts in der Hand, sind die seit 30 Jahren ohne Titel. Nur mal zum Vergleich.
Sich mit Gladbach vergleichen? Finde ich jetzt doch recht unsexy
Gladbach ist das Musterbeispiel für einen Bundesliga-Club, dessen Fans den "guten, alten Zeiten" nachtrauern. Wobei die vom Kader her besser spielen könnten als sie es tun. Von einer Meisterschaft sind sie um Welten entfernt. Aber mit einem guten Trainer hätten sie meiner Meinung nach durchaus Chancen, mit dem entsprechenden Glück im DFB-Pokal mitreden zu können.
Haben wir nach 2012…
Faultier, Ort, Freitag, 18.10.2024, 15:00 (vor 484 Tagen) @ Ulrich
Hält Gladbach jetzt im Mai nichts in der Hand, sind die seit 30 Jahren ohne Titel. Nur mal zum Vergleich.
Sich mit Gladbach vergleichen? Finde ich jetzt doch recht unsexy
Gladbach ist das Musterbeispiel für einen Bundesliga-Club, dessen Fans den "guten, alten Zeiten" nachtrauern. Wobei die vom Kader her besser spielen könnten als sie es tun. Von einer Meisterschaft sind sie um Welten entfernt. Aber mit einem guten Trainer hätten sie meiner Meinung nach durchaus Chancen, mit dem entsprechenden Glück im DFB-Pokal mitreden zu können.
Ich dachte das wäre der HSV oder Nürnberg oder 1860 München …
Haben wir nach 2012…
Ulrich, Freitag, 18.10.2024, 15:11 (vor 484 Tagen) @ Faultier
Hält Gladbach jetzt im Mai nichts in der Hand, sind die seit 30 Jahren ohne Titel. Nur mal zum Vergleich.
Sich mit Gladbach vergleichen? Finde ich jetzt doch recht unsexy
Gladbach ist das Musterbeispiel für einen Bundesliga-Club, dessen Fans den "guten, alten Zeiten" nachtrauern. Wobei die vom Kader her besser spielen könnten als sie es tun. Von einer Meisterschaft sind sie um Welten entfernt. Aber mit einem guten Trainer hätten sie meiner Meinung nach durchaus Chancen, mit dem entsprechenden Glück im DFB-Pokal mitreden zu können.
Ich dachte das wäre der HSV oder Nürnberg oder 1860 München …
Das sind Zweit- oder Drittliga-Clubs. Und sportlich tatsächlich auch ein oder zwei Klassen schlechter.
Haben wir nach 2012…
Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 16.10.2024, 16:53 (vor 486 Tagen) @ TedinErzic
Hält Gladbach jetzt im Mai nichts in der Hand, sind die seit 30 Jahren ohne Titel. Nur mal zum Vergleich.
Das bezieht sich auf 2010 als wir Deutscher Meister wurden und unsere blauen Nachbarn den DFB-Pokal holten. das meinten hier auch einige das der DFB-Pokal doch kein richtiger Titel wäre.
Deswegen habe ich da auch ein :-) hinter gesetzt.
Haben wir nach 2012…
Garum, Mittwoch, 16.10.2024, 17:40 (vor 486 Tagen) @ Garum
Das bezieht sich auf 2010 als wir Deutscher Meister wurden ...
Dass wir 2010 Deutscher Meister wurden, ist komplett an mir vorbei gegangen.
Haben wir nach 2012…
Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 16.10.2024, 17:44 (vor 486 Tagen) @ Theo Retisch
Das bezieht sich auf 2010 als wir Deutscher Meister wurden ...
Dass wir 2010 Deutscher Meister wurden, ist komplett an mir vorbei gegangen.
Ups, sollte 2010/11. heißen.
Haben wir nach 2012…
Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 16.10.2024, 14:36 (vor 486 Tagen) @ Garum
Genau das ist auch ein Problem, trotz Smiley. Mit dem Erfolg kommen die Erfolgsfans – siehe Bayern. Und exakt das sehen wir hier im Forum.
Haben wir nach 2012…
Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 16.10.2024, 14:46 (vor 486 Tagen) @ Murksknüller
Genau das ist auch ein Problem, trotz Smiley. Mit dem Erfolg kommen die Erfolgsfans – siehe Bayern. Und exakt das sehen wir hier im Forum.
Das ist nunmal so. Wären es nur welche die mit der Stadt oder Umland verbunden wären hätten wir weitaus weniger.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
koom, Mittwoch, 16.10.2024, 13:45 (vor 486 Tagen) @ Garum
Das Problem ist der Erwartungshaltung nach 2012. Der Erfolg wird immer als Maßstab genommen.
Naja, per Status und Finanzen ist Platz 2 das, was der BVB erreichen soll und muss. Macht er meistens auch. Aber ich will mich mal lösen von puren Ergebnissen, denn das verfälscht auch gerne den Eindruck - mal im Negativen, mal im Positiven.
Betrachtet man die Spiele in der Bundesliga - also das Tagesgeschäft - ist die Leistung meistens sehr durchwachsen. Seit Jahren ist es hinten wacklig, vorne meist uninspiriert, die Siege regelmässig eher zufällig als wirklich gefühlt vollkommen verdient rausgespielt. Das ist zumindest mein Eindruck.
Der Punkt ist, dass der BVB mit seiner vorhandenen Stabilität, die er seit über 10 Jahren hat, eigentlich immer noch zu viel Treibgut in den Wogen der Bundesliga ist, anstatt wie ein Tanker, der da zielsicher seinen Kurs nimmt. Klar, zuletzt schlingerte sogar der große Bayern-Tanker, aber ich bleibe da bei meinem Blick vor allem auf dem BVB.
Der Anspruch müsste schon sein, dass man ein Spiel kontrollieren kann. Nicht immer muss man vorne ein Tor schießen oder hinten zu null spielen, aber in der Betrachtung nach dem Spiel sollte es dann viel mehr darum gehen, welche individuellen Fehler zu der Niederlage führten - und nicht ein Unverständnis, das von vorne bis hinten alles scheisse ist, derundder keine Defensivarbeit leistet oder einfach stehengeblieben ist. Davon ist der BVB recht weit entfernt.
Leverkusen und Stuttgart haben die Gunst der Stunde genutzt.
Kurzer Blick dahin: Gerade Stuttgart ist sehr zerfleddert worden. Sicherlich ist auch nicht alles toll dort, aber sie haben immer noch ihre Identität, sind in den Spielen immer gefährlich und es verwundert eher mal, dass kein Sieg raussprang. Dito Leverkusen. Da wurden Prinzipien und Strukturen geschaffen, die auch mit evtl. schlechterem Spielermaterial noch stark machen.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
istar, Mittwoch, 16.10.2024, 13:51 (vor 486 Tagen) @ koom
Das Problem ist der Erwartungshaltung nach 2012. Der Erfolg wird immer als Maßstab genommen.
Naja, per Status und Finanzen ist Platz 2 das, was der BVB erreichen soll und muss. Macht er meistens auch. Aber ich will mich mal lösen von puren Ergebnissen, denn das verfälscht auch gerne den Eindruck - mal im Negativen, mal im Positiven.Betrachtet man die Spiele in der Bundesliga - also das Tagesgeschäft - ist die Leistung meistens sehr durchwachsen. Seit Jahren ist es hinten wacklig, vorne meist uninspiriert, die Siege regelmässig eher zufällig als wirklich gefühlt vollkommen verdient rausgespielt. Das ist zumindest mein Eindruck.
Der Punkt ist, dass der BVB mit seiner vorhandenen Stabilität, die er seit über 10 Jahren hat, eigentlich immer noch zu viel Treibgut in den Wogen der Bundesliga ist, anstatt wie ein Tanker, der da zielsicher seinen Kurs nimmt. Klar, zuletzt schlingerte sogar der große Bayern-Tanker, aber ich bleibe da bei meinem Blick vor allem auf dem BVB.
Der Anspruch müsste schon sein, dass man ein Spiel kontrollieren kann. Nicht immer muss man vorne ein Tor schießen oder hinten zu null spielen, aber in der Betrachtung nach dem Spiel sollte es dann viel mehr darum gehen, welche individuellen Fehler zu der Niederlage führten - und nicht ein Unverständnis, das von vorne bis hinten alles scheisse ist, derundder keine Defensivarbeit leistet oder einfach stehengeblieben ist. Davon ist der BVB recht weit entfernt.
Leverkusen und Stuttgart haben die Gunst der Stunde genutzt.
Kurzer Blick dahin: Gerade Stuttgart ist sehr zerfleddert worden. Sicherlich ist auch nicht alles toll dort, aber sie haben immer noch ihre Identität, sind in den Spielen immer gefährlich und es verwundert eher mal, dass kein Sieg raussprang. Dito Leverkusen. Da wurden Prinzipien und Strukturen geschaffen, die auch mit evtl. schlechterem Spielermaterial noch stark machen.
Leverkusen und Stuttgart haben vor ihrer Hochphase nichts hinbekommen, trotz zumindest bei Leverkusen vorhandenen finanziellen Mitteln.
Deren Saisonstarts waren ebenfalls holprig.
Also vielleicht sollte man einfach mal bis Weihnachten die Füsse stillhalten und nicht schon wieder den Trainer und sowieso alle zum Teufel jagen zu wollen.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
koom, Mittwoch, 16.10.2024, 16:11 (vor 486 Tagen) @ istar
Für istar, aber auch fortfolgende:
Deren Saisonstarts waren ebenfalls holprig.
Mir geht es vor allem ums "Spielerische". Nennen wir es die B-Note. Da sind Stuttgart und Leverkusen immer noch sehr gut. Kompakt, viele Chancen - die Ergebnisse sind halt solala. Beim BVB hingegen: Spielerisch eher solala, unstrukturiert, Ergebnisse ebenso solala.
Darum gehts in dem Ansatz. Stuttgart und Leverkusen treten so an und spielen in jedem Spiel ihr Ding. Die erkennst du eigentlich so ziemlich immer. Den BVB irgendwie auch, weils ein bisserl crash-TV ist, momentan mit teils unendlichen Ballstaffeten im spannungslosen Raum.
Die These ist: Spielst du gut, kommen auch die Ergebnisse irgendwann. Weil du dein Ding stetig besser machen wirst, die Fehler seltener werden, neue/andere Spieler ihr Ding besser begreifen. Das ist so ein bisserl die Lehre, die ich in Mainz immer wieder gesehen habe. Klar, da hast du den Vorteil, das Mainz nicht jedes Spiel gewinnen muss. Aber du konntest - gerade unter Klopp und Tuchel, aber auch bspw. Hjulmand oder Svensson - sehen, was die Idee und Identität war.
Das ist der Part, der mir beim BVB sehr abgeht, seit Jahren. Und was ich für das Kernproblem halte.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
koom, Mittwoch, 16.10.2024, 16:37 (vor 486 Tagen) @ koom
Mal noch etwas, damit man vielleicht besser versteht, was ich meine:
Vermutlich kennt jeder vom Mathe-Unterricht, das dort bei bestimmten aufgaben nicht nur die Lösung, sondern auch der Lösungsweg teil der Aufgabe ist. Das ist keine Schikane - zumindest nicht primär - sondern es soll die Technik/Formel/Herangehensweise vermittelt werden, in der gedacht werden soll, damit man das auch auf abstrusere Zahlen anwenden kann.
Anders gesagt: Der BVB kommt oft zu einem Ergebnis. Manchmal sogar sehr gut (Vizemeister! CL-Finale!), oft zumindest ausreichend für die "Versetzung" (CL-Quali). Aber dadurch, dass man beim Lösungsweg schummelt/nach Gefühl geht, ist das nicht sonderlich stabil.
Passen die Gegner gut auf die eigene simple Herangehensweise/Rechnung, hat man Erfolg. Sind die Zahlen krumm und quer, dann wird es hässlich.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 17.10.2024, 15:31 (vor 485 Tagen) @ koom
Schönes Beispiel! Wenn ein Verein die Formel herleiten kann, kommt es unabhängig von den Eingangsparametern zu einem ordentlichen Ergebnis. Wenn dann mal eine Zahl falsch oder dreifach vorhanden ist, wird das erkannt und neu justiert, damit es zur Formel passt. Und wenn dann alles zur Formel passt, kann es trotz Bayern auch mal so laufen, wie letztes Jahr für Leverkusen.
Was ich beim BVB vermisse, ist eine übergeordnete Idee, die den Eindruck vermittelt, man wisse, wo man hinwill und dass man konsequent einen Weg in die Richtung beschreitet. Mit dem zweithöchsten Etat das zweitbeste Ergebnis zu erzielen, halte ich für keine besondere Leistung.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
istar, Mittwoch, 16.10.2024, 16:36 (vor 486 Tagen) @ koom
Für istar, aber auch fortfolgende:
Deren Saisonstarts waren ebenfalls holprig.
Mir geht es vor allem ums "Spielerische". Nennen wir es die B-Note. Da sind Stuttgart und Leverkusen immer noch sehr gut. Kompakt, viele Chancen - die Ergebnisse sind halt solala. Beim BVB hingegen: Spielerisch eher solala, unstrukturiert, Ergebnisse ebenso solala.Darum gehts in dem Ansatz. Stuttgart und Leverkusen treten so an und spielen in jedem Spiel ihr Ding. Die erkennst du eigentlich so ziemlich immer. Den BVB irgendwie auch, weils ein bisserl crash-TV ist, momentan mit teils unendlichen Ballstaffeten im spannungslosen Raum.
Die These ist: Spielst du gut, kommen auch die Ergebnisse irgendwann. Weil du dein Ding stetig besser machen wirst, die Fehler seltener werden, neue/andere Spieler ihr Ding besser begreifen. Das ist so ein bisserl die Lehre, die ich in Mainz immer wieder gesehen habe. Klar, da hast du den Vorteil, das Mainz nicht jedes Spiel gewinnen muss. Aber du konntest - gerade unter Klopp und Tuchel, aber auch bspw. Hjulmand oder Svensson - sehen, was die Idee und Identität war.
Das ist der Part, der mir beim BVB sehr abgeht, seit Jahren. Und was ich für das Kernproblem halte.
Dazu kann ich eigentlich wenig sagen, weil ich mir komplette Spiele weder von Mainz,noch von Stuttgart oder Leverkusen anschaue.
Außer wenn sie gegen uns spielen natürlich.
Ich hab aber spaßeshalber zweimal Bayern gg. Leverkusen gesehen, letzte Saison und diese Saison. Dazwischen lagen Welten. Von in jedem Spiel "ihr Ding" kann da keine Rede sein. Und wenn man zuhause ein 2:0 gegen Kiel aus der Hand gibt, ganz sicher auch nicht.
Mainz ist dem Abstieg ein paar mal knapp entgangen, auch wenn die nicht jedes Spiel gewinnen müssen, bestätigt das deine These eher nicht.
Was uns angeht (und die anderen sind mir eigentlich egal, außer, dass sie weniger Punkte holen sollen als wir), eine Halbzeit gegen Heidenheim und das Spiel gegen Celtic haben gezeigt, wo es spielerisch hingehen soll.
Ich gehe davon aus, dass uns das auch häufiger gelingen wird. Allerdings sollten wir möglichst wenig Verletzungen kriegen, jetzt haben wir schon wieder zu viele für unseren Kader, der imo zu klein ist.
Hoffentlich rächt sich das nicht.
Dass wir auswärts bis jetzt nichts auf die Kette bekommen haben, ist meiner Meinung nach ein Kopfproblem. Das zu lösen ist auch Aufgabe des/der Trainer.
Der Saisonstart war nicht gut, aber das lässt sich alles noch korrigieren.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
koom, Mittwoch, 16.10.2024, 16:51 (vor 486 Tagen) @ istar
Ich hab aber spaßeshalber zweimal Bayern gg. Leverkusen gesehen, letzte Saison und diese Saison. Dazwischen lagen Welten. Von in jedem Spiel "ihr Ding" kann da keine Rede sein. Und wenn man zuhause ein 2:0 gegen Kiel aus der Hand gibt, ganz sicher auch nicht.
Mainz ist dem Abstieg ein paar mal knapp entgangen, auch wenn die nicht jedes Spiel gewinnen müssen, bestätigt das deine These eher nicht.
Ja, die nehm ich davon auch aus. Da meinte ich eher die Zeiten mit Klopp, Tuchel, Hjulmand, Schmidt. Auch die Anfangszeiten von Bo 1 und Bo 2 sind da durchaus interessant.
Aber ich bleib mehr bei Stuttgart und Leverkusen gerade, die auch bei ihren (ergebnistechnisch) schlechten Spiel auf dem Platz erkennbar sind, wo grundsätzlich viel Gutes läuft, es aber eher an Kleinigkeiten fehlt.
Was uns angeht (und die anderen sind mir eigentlich egal, außer, dass sie weniger Punkte holen sollen als wir), eine Halbzeit gegen Heidenheim und das Spiel gegen Celtic haben gezeigt, wo es spielerisch hingehen soll.
Das hatte aber mehr mit dem Gegner zu tun als mit dem BVB. So viel anders war das in der Mannschaft und von der Idee ja nicht ein paar Tage später gegen Union Berlin, aber statt 7:1 war es dann eine 1:2 Niederlage. Und das gegen eine "nominell" schlechtere Mannschaft.
Einmal hatte man halt das heiße Messer für ein Stück warme Butter, 4 Tage später ist man dann mit dem gleichen heißen Messer angekommen und wollte Suppe essen.
Deswegen: Es hilft, sich von Ergebnissen zu lösen in der Spielwahrnehmung.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 16.10.2024, 16:16 (vor 486 Tagen) @ koom
Für istar, aber auch fortfolgende:
Deren Saisonstarts waren ebenfalls holprig.
Mir geht es vor allem ums "Spielerische". Nennen wir es die B-Note. Da sind Stuttgart und Leverkusen immer noch sehr gut. Kompakt, viele Chancen - die Ergebnisse sind halt solala. Beim BVB hingegen: Spielerisch eher solala, unstrukturiert, Ergebnisse ebenso solala.Darum gehts in dem Ansatz. Stuttgart und Leverkusen treten so an und spielen in jedem Spiel ihr Ding. Die erkennst du eigentlich so ziemlich immer. Den BVB irgendwie auch, weils ein bisserl crash-TV ist, momentan mit teils unendlichen Ballstaffeten im spannungslosen Raum.
Die These ist: Spielst du gut, kommen auch die Ergebnisse irgendwann. Weil du dein Ding stetig besser machen wirst, die Fehler seltener werden, neue/andere Spieler ihr Ding besser begreifen. Das ist so ein bisserl die Lehre, die ich in Mainz immer wieder gesehen habe. Klar, da hast du den Vorteil, das Mainz nicht jedes Spiel gewinnen muss. Aber du konntest - gerade unter Klopp und Tuchel, aber auch bspw. Hjulmand oder Svensson - sehen, was die Idee und Identität war.
Das ist der Part, der mir beim BVB sehr abgeht, seit Jahren. Und was ich für das Kernproblem halte.
[/b][/i]
Bin ich tatsächlich sogar bei Dir, ist aber auch was, was Nuri verbessern/ändern will.
Dass das bisher so semi klappt, da stimme ich Dir gerne zu,aber immerhin möchte ich Ihm zugute halten, dass wir eigentlich seit der dritten Favre Saison nen komplett anderen Ansatz hatten.....
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
Phil, Mittwoch, 16.10.2024, 14:12 (vor 486 Tagen) @ istar
Der VfB Stuttgart zeigt ja auch, wie dann halt Erwartungshaltungen sind und klar, auch das Verhältnis Aufwand (finanziell) und Ertrag dann gewichtet werden muss.
Faktisch steht der VfB Stuttgart aber in der Tabelle hinter uns und hat gerade mal 2 von 6 Bundesligaspielen gewinnen können....
Und wie du schreibst, hat Leverkusen nun nach 6 Spielen einen mickrigen Punkt mehr auf dem Konto als wir.
MFG
Phil
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stoffel85, Mittwoch, 16.10.2024, 15:47 (vor 486 Tagen) @ Phil
Leverkusen hat RBL un Bayern schon gespielt. Stuttgart wird in Wob krass beschissen, war in Madrid un gg Hoffenheim spielerisch (teilweise klar) die besser Mannschaft und hat Borussia 5:1 weggemacht.
5:1 in Stuttgart, genau da stehen wir. Inner Liga kommen aber nur noch drei dieser Kragenweiten (mit Rückrunde insgesamt 7 Spiele, in denen man vll 2-3 Unentschieden holt).
Auswärts werden auch alle anderen Spiele „interessant“ für uns. Hochgerechnet holen wir ~56/57 Punkte. Ich sage, man landet bei 52/53.
Und genau das ist auch das was, wo wir spielerisch/ kaderrechnisch hingehören. FFM, Freiburg und Wob (Auftaktprogramm: Bayern, Stuttgart, FFM, Lev + zwei Auswärtsspiele) werden mit uns um P5 kämpfen. ECL wäre zumindest reisetechnisch ziemlich cool.
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Ulrich, Mittwoch, 16.10.2024, 15:04 (vor 486 Tagen) @ Phil
Der VfB Stuttgart zeigt ja auch, wie dann halt Erwartungshaltungen sind und klar, auch das Verhältnis Aufwand (finanziell) und Ertrag dann gewichtet werden muss.
Faktisch steht der VfB Stuttgart aber in der Tabelle hinter uns und hat gerade mal 2 von 6 Bundesligaspielen gewinnen können....
Und wie du schreibst, hat Leverkusen nun nach 6 Spielen einen mickrigen Punkt mehr auf dem Konto als wir.
Beide Clubs haben aktuell Probleme, an die Erfolge der letzten Saison anzuknüpfen. Was aber bei mir besonders weh getan hat, ist unsere in der Höhe völlig unnötige und auf teils dilettantische Fehler zurückgehende Niederlage in Stuttgart.
Ich sehe uns als Mannschaft absolut nicht gefestigt, und da steht der Trainer in hohem Maße in der Verantwortung. Ich war kein Freund der Verpflichtung von Nuri Sahin. Nicht, weil ich ihn nicht für einen potentiell guten Trainer halte, sondern weil der Schritt für ihn vermutlich um einiges zu früh gekommen ist. Hinzu kommt die Doppelbelastung durch den Erwerb der Trainerlizenz in Wales. Allerdings meine ich, jetzt wo er Cheftrainer ist, sollten wir ihm die Saison Zeit geben, an der Aufgabe zu wachsen.
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Bembele, Münster, Mittwoch, 16.10.2024, 14:32 (vor 486 Tagen) @ Phil
Und wie du schreibst, hat Leverkusen nun nach 6 Spielen einen mickrigen Punkt mehr auf dem Konto als wir.
MFG
Phil
Das ist wohl wahr. Doch im Gegensatz zum BVB hat Leverkusen zum einen schon die Partien gegen Leipzig und in München hinter sich und zum anderen in allen Spielen außer in München weitgehend dominiert (selbst gegen Leipzig) und hätten in der ersten Halbzeit fast immer hoch in Führung gehen müssen aufgrund zahlreicher Torchancen.
Und jetzt stell dir mal vor, Frankfurt hätte in Dortmund die Großchance aus 4 Metern zum 1:0 genutzt und dann völlig verdient unentschieden gespielt und Boadu hätte - wahrlich kein Hexenwerk - den 'Killermoment' zum 3:0 für Bochum genutzt, dann würde der BVB mit 4 Punkten weniger von Platz 14 grüßen.
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DomJay, Köln, Mittwoch, 16.10.2024, 14:41 (vor 486 Tagen) @ Bembele
Und wie du schreibst, hat Leverkusen nun nach 6 Spielen einen mickrigen Punkt mehr auf dem Konto als wir.
MFG
Phil
Das ist wohl wahr. Doch im Gegensatz zum BVB hat Leverkusen zum einen schon die Partien gegen Leipzig und in München hinter sich und zum anderen in allen Spielen außer in München weitgehend dominiert (selbst gegen Leipzig) und hätten in der ersten Halbzeit fast immer hoch in Führung gehen müssen aufgrund zahlreicher Torchancen.Und jetzt stell dir mal vor, Frankfurt hätte in Dortmund die Großchance aus 4 Metern zum 1:0 genutzt und dann völlig verdient unentschieden gespielt und Boadu hätte - wahrlich kein Hexenwerk - den 'Killermoment' zum 3:0 für Bochum genutzt, dann würde der BVB mit 4 Punkten weniger von Platz 14 grüßen.
Das ist aber nicht passiert. Tore die es nicht gab sind kein Argument, denn was wäre gewesen wenn wir gegen Union die Chancen rein machen fragt auch keiner.
Tatsache ist, wir sind gerade in der Phase neue Strukturen zu bekommen und ein anderes System zu etablieren.
Deshalb ist es meiner Ansicht nach zu früh um zu bewerten. Es gab nun auch diese Saison bereits 2 Spiele, wo der BVB wieder richtig Spaß gemacht hat.
Die Frage ist also, wird der Abstand kleiner, wo man das hinbekommen kann?
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 16.10.2024, 14:38 (vor 486 Tagen) @ Bembele
Und wie du schreibst, hat Leverkusen nun nach 6 Spielen einen mickrigen Punkt mehr auf dem Konto als wir.
MFG
Phil
Das ist wohl wahr. Doch im Gegensatz zum BVB hat Leverkusen zum einen schon die Partien gegen Leipzig und in München hinter sich und zum anderen in allen Spielen außer in München weitgehend dominiert (selbst gegen Leipzig) und hätten in der ersten Halbzeit fast immer hoch in Führung gehen müssen aufgrund zahlreicher Torchancen.Und jetzt stell dir mal vor, Frankfurt hätte in Dortmund die Großchance aus 4 Metern zum 1:0 genutzt und dann völlig verdient unentschieden gespielt und Boadu hätte - wahrlich kein Hexenwerk - den 'Killermoment' zum 3:0 für Bochum genutzt, dann würde der BVB mit 4 Punkten weniger von Platz 14 grüßen.
Und jetzt stell Dir mal vor,der Schiri hätte gegen Union gegen Vogt die Rote Karte gezogen, wir hätten "dreckig" 1:0 gewonnen oder zumindest 0:0 gespielt und wären somit mit 11-13 Punkten auf Platz 4-6.....
Wem bringen denn hätte,hätte Spekulationen was?
Es ist beileibe nicht alles rosig, aber es ist wie immer beim BVB, wir müssen egal wie 4. werden.
Das spielerische kommt dann hoffentlich irgendwann.
Und ja, auch der VFB und gerade Bayer brauchten Zeit.
Wir haben 3 Punkte Rückstand auf den ersten.... es lahmen ja alle irgendwie.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
Fatil1ty, Mittwoch, 16.10.2024, 13:03 (vor 486 Tagen) @ Bembele
Der Trainer scheint seine Mannschaft bisher ganz offensichtlich nicht zu erreichen. „50-60 Analysen“, so sagte Sahin in der Woche vor dem Union-Spiel, habe er mit dem Team in der bisherigen Saison abgehalten. Wo ist da der Ertrag, fragt man sich berechtigterweise. Nach dem glücklichen Auftaktsieg gegen Frankfurt, wollte Sahin 'wichtige Aufschlüsse für Verbesserungen' erhalten haben. In Bremen sah man einen ähnlich zähen, unattraktiven Versuch von Ballbesitzfußball. In Brügge wurden sie beim sehr glücklichen Sieg sehr oft ausgekontert, immer wieder nach leichten Ballverlusten im Aufbauspiel. Deshalb mahnte der Trainer, na klar, eine klare Analyse und Verbesserungen im Verteidigungsverhalten an.
Diese Verbesserungen sollten wenige Tage später in Stuttgart greifen (mit sogar drei Innenverteidigern, allesamt Nationalspieler). Deshalb war der Trainer auf der PK sehr optimistisch und sagte: „Ich habe das Gefühl, dass wir mit einem Mindset da hinfahren, dass wir da ein anderes Gesicht (als letzte Saison) zeigen wollen, dass wir als Borussia Dortmund auch den Anspruch haben, in Stuttgart gewinnen zu wollen und gewinnen zu können. Und daran lassen wir uns auch messen.[!] Und wir werden dort hinfahren mit voller Selbstvertrauen mit unserer Spielidee [!] und wollen das Spiel gewinnen. Wir werden da sein, wollen unser Spiel durchdrücken. [!]. Ich glaube schon, dass das ein gutes Spiel sein wird; und mal schauen, es wird gut.“
Das klang alles sehr mutig und selbstbewußt von einem Trainer, der, wie er kürzlich selbst gestand „von sich und seinem Spielsystem eine sehr hohe Meinung“ hat. Dass in Stuttgart aus den Ankündigungen (und trotz der Stuttgarterfahrungen des letzten Jahres) nichts wurde und zwar „von der ersten bis letzten Minute die Basics fehlten“ (O-Ton Sahin nach dem Spiel) hat alle im Umfeld aufgeschreckt. Für Sahin („So ein Gesicht will ich nicht wieder sehen und das kann ich nicht akzeptieren“ ) hatte „nichts darauf hingedeutet im Training“.
So stellt sich für den Außenstehenden die Frage, was in der Spielvorbereitung, der Ansprache direkt vor dem Spiel falsch läuft im Trainerteam. Denn der Trainer ist letztlich – Spieler-Millionäre und ihre Selbstmotivation hin oder her – entscheidend verantwortlich, mit welcher Einstellung die Spieler auf den Platz gehen. Wenn dann „gefühlt nicht ein Zweikampf gewonnen wird“ (so Sahin in Stuttgart), dann sollte sich der Trainer und seine Methoden, Aufstellungen, Matchplänen auch selbst hinterfragen und nicht nur wiederholt verkünden: „Gehen Sie davon aus, dass wir alles analysieren, ganz klar ansprechen.“ Und: „Noch klarer, wie wir das Spiel gegen Stuttgart analysiert haben, geht es nicht.“
Offenbar haben die Spieler den Analysen des Trainers nach dem Stuttgartspiel entweder nicht zugehört, nicht verstanden oder nur nicht umsetzen können, denn im nächsten Spiel gegen den Tabellenletzten Bochum war das Entsetzen nicht nur bei Watzke, Sammer, Ricken und Co auf der Tribüne sehr groß, als der Bochumer Spieler Boadu in der 33. Minute von der Mittellinie allein auf dem Weg zum sicheren 3:0 war. „Der Killermoment“, wie Sahin hinterher zugab, oder wie Ricken es im Sportstudio sagte: „Wenn das 3:0 fällt, wäre das Spiel wohl gelaufen gewesen.“ Von einer allseits erwarteten und vom Trainer angekündigten Reaktion/Wiedergutmachung war also wenig zu sehen in der ersten Halbzeit. Wie kann das sein, das sich besonders das Aufbauspiel und das Verteidigungsverhalten (diesmal nur mit zwei Innenverteidigern) wieder nicht funktionierte nach den ausführlichen Analysen. Was wurde denn trainiert danach, welch bessere taktische Marschroute ausgegeben, welche Ansprache wurde gehalten?
Und nun in Berlin dasselbe Bild: Wieder fühlte sich der Trainer „gut vorbereitet“ und wisse „was uns hier (an der Alten Försterei) erwartet“, um dann nach dem Spiel wiederholt eingestehen zu müssen, dass „wir in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel reingefunden haben“ und: „es ärgert mich maßlos, dass wir hier so eine 1. Halbzeit spielen“, welche er nach Stuttgart nie wieder sehen wollte. Der Union-Spieler Vogt, der an dem Tag mit Glück an der roten Karte vorbeischrammte, erklärte (für die Beobachter des BVB nicht überraschend) das einfache Rezept gegen Dortmund: „Wir wußten, dass die Dortmunder nicht mögen, wenn man mit Intensität und Leidenschaft in die Zweikämpfe geht.“
Fazit: Sahin, obwohl er den Kader (bis auf die 4 Neuzugänge) seit 10 Monaten trainiert, überfordert den Kader mit seinen Spielideen oder erreicht die Spieler in den Analysen und der direkten Ansprache (gerade direkt vor dem Spiel) nicht richtig. Gravierende Fehler im taktischen Bereich (z.B. Adeyemi als Mittelstürmer), relativ späte Auswechslungen und wenige Wechsel in der Startformation trotz mangelnder Leistung einzelner Spieler kommen hinzu.
Es gab allerdings ein Spiel, bei dem der BVB – zu Hause – wegen des Kamikaze-Pressings des Gegners Celtic überhaupt nicht zum 'Ballbesitzspiel' kam (nahezu ausgeglichener Ballbesitz im Heimspiel!) und deshalb zu ungewohnten langen Schlägen aus der Abwehr heraus und so zu vielen Blitzkontern mit Torerfolg 'gezwungen' war, so wie auch schon wenige Jahre zuvor die Teams aus Barcelona und Paris gegen Celtic (mit ebenfalls erzielten 7 Toren). Bezeichnend, dass dieser Konterfußball gegen einen, zugegeben etwas limitierten Gegner zum besten Spiel der Saison führte. Ein Spielstil, der für den BVB mit seinen schnellen Spielern und mehr Platz in des Gegners Hälfte offensichtlich etwas besser geeignet erscheint (zumindest in manchen Partien).
Sahin ist noch jung und ihm fehlt ganz offensichtlich etwas mehr Erfahrung und die Einsicht, mal etwas von seiner Spielphilosphie abzuweichen, wenn der Kader das nicht hergibt. Es wird spannend, zu verfolgen, wie er sich nun entwickelt. Er hat alle Möglichkeiten, vermutlich als BVB-Urgestein auch etwas mehr Zeit als andere Trainer.
Danke für den Beitrag.
Ich sehe es ähnlich, der BVB bringt seit Jahren keine Konstanz mehr auf den Platz. Jedes Wochenende ist eine Wundertüte.
Wenn ich schon höre, das 60mal letzte Saison "analysiert" bzw. "knallhart analysiert" wurde. Dann nutzt das doch irgendwann mal ab.... "So Jungs kommt mal mit, wir analysieren heute." - "Ah ne..schon wieder analyse...*airpods on*
Ich hoffe das jedes Spiel im Nachgang besprochen wird. Natürlich auch die gewonnenen. Nur das word analysieren gehört sicherlich zu den Top 3 Wörtern im Sprachgebrauch beim BVB.
Grüße
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
herrNick, Mittwoch, 16.10.2024, 14:14 (vor 486 Tagen) @ Fatil1ty
Danke für den Beitrag.
Ich sehe es ähnlich, der BVB bringt seit Jahren keine Konstanz mehr auf den Platz. Jedes Wochenende ist eine Wundertüte.
Ich bin da immer ein bisschen hin- und hergerissen. Einerseits wünsche ich mir gegen Bochum mehr, Souveränität, gegen Stuttgart mehr Augenhöhe und wenn schon eine Niederlage gegen Union, dann eine total unverdiente.
Andererseits wäre für mich nichts, aber auch gar nichts langweiliger, als wenn wir ein FCB Bayern 2 werden, der seinen fest zementierten Platz 2 hat, und wo es nicht mal wirklich spannend wird. Und wenn wir insgesamt eine Stufe souveräner auftreten und mehr unserem finanziellen Status gerecht werden, dann wären wir genau das. Aber Fußball lebt davon, dass genau diese 1:1 Ableitung von Geld zu Leistung nicht funktioniert.
Was mich etwas ratlos macht, ist die Tatsache, dass wir nun im zweiten Jahr ohne das ganz große Talent in unseren Reihen dar stehen. Bei allem "das machen die Topklubs heute direkt" und "der Markt ist enger geworden" kann ich nicht wirklich verstehen, dass unser Track Record hier keine Rolle spielt. Wir haben mehr als ein Jahrzehnt in einer unfassbaren Regelmäßigkeit Spieler hervorgebracht, nach denen sich dann die Creme de la Creme des europäischen Fußballs die Finger geleckt hat. Und das sicher auch, weil es bei uns die Möglichkeit gibt, sich auf höchstem Niveau (CL) als Stammspieler prägend in einer Mannschaft zu spielen, die in die Top 10 - 12 Europas fällt. Dass das nicht die Toptalente in Scharen zu uns treibt, will mir nicht in den Kopf.
Die Entwicklung dieser Spieler war für mich in den letzten Jahren das Salz in der Suppe, das fehlt grad, daher schmeckt es ein bisschen fad.
Ciao, herrNick
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
stoffel85, Mittwoch, 16.10.2024, 15:59 (vor 486 Tagen) @ herrNick
Man hat sich intern ja umentschieden (was ich durchaus verstehen kann), nur setzt man den neuen Masterplan dermaßen stümperhaft um, dass es zum lachen ist.
Naja, es ist nun mal so, dass bis auf unsere Welttalente schon seit Jahren nix passt.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
herrNick, Mittwoch, 16.10.2024, 17:30 (vor 486 Tagen) @ stoffel85
Man hat sich intern ja umentschieden (was ich durchaus verstehen kann), nur setzt man den neuen Masterplan dermaßen stümperhaft um, dass es zum lachen ist.
Naja, es ist nun mal so, dass bis auf unsere Welttalente schon seit Jahren nix passt.
Nix ist aber auch nicht richtig, zu wenig passt mE besser. Kobel, Schlotterbeck, Ryerson, Brandt, Sabitzer, Lücke sind nicht als Supertalente gekommen, hatten hier aber gute Phasen, nur zu wenig. Liegt es an den Spielern oder am BVB Umfeld? Bei den Neuzugängen die Saison können natürlich auch noch positive Entwicklungen kommen, da sind sechs Spiele definitiv zu früh für eine Bewertung.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 16.10.2024, 14:22 (vor 486 Tagen) @ herrNick
bearbeitet von bambam191279, Mittwoch, 16.10.2024, 14:42
Danke für den Beitrag.
Ich sehe es ähnlich, der BVB bringt seit Jahren keine Konstanz mehr auf den Platz. Jedes Wochenende ist eine Wundertüte.
Ich bin da immer ein bisschen hin- und hergerissen. Einerseits wünsche ich mir gegen Bochum mehr, Souveränität, gegen Stuttgart mehr Augenhöhe und wenn schon eine Niederlage gegen Union, dann eine total unverdiente.Andererseits wäre für mich nichts, aber auch gar nichts langweiliger, als wenn wir ein FCB Bayern 2 werden, der seinen fest zementierten Platz 2 hat, und wo es nicht mal wirklich spannend wird. Und wenn wir insgesamt eine Stufe souveräner auftreten und mehr unserem finanziellen Status gerecht werden, dann wären wir genau das. Aber Fußball lebt davon, dass genau diese 1:1 Ableitung von Geld zu Leistung nicht funktioniert.
Was mich etwas ratlos macht, ist die Tatsache, dass wir nun im zweiten Jahr ohne das ganz große Talent in unseren Reihen dar stehen. Bei allem "das machen die Topklubs heute direkt" und "der Markt ist enger geworden" kann ich nicht wirklich verstehen, dass unser Track Record hier keine Rolle spielt. Wir haben mehr als ein Jahrzehnt in einer unfassbaren Regelmäßigkeit Spieler hervorgebracht, nach denen sich dann die Creme de la Creme des europäischen Fußballs die Finger geleckt hat. Und das sicher auch, weil es bei uns die Möglichkeit gibt, sich auf höchstem Niveau (CL) als Stammspieler prägend in einer Mannschaft zu spielen, die in die Top 10 - 12 Europas fällt. Dass das nicht die Toptalente in Scharen zu uns treibt, will mir nicht in den Kopf.
Die Entwicklung dieser Spieler war für mich in den letzten Jahren das Salz in der Suppe, das fehlt grad, daher schmeckt es ein bisschen fad.
Ciao, herrNick
Naja, diese ganzen Talente bzw. gerade die "Toptalente" werden mittlerweile auch von Zahlungskräftigeren und renommierteren Klubs mit Kohle und Einsatzzeiten "zugeschissen".
Dann gibts noch die Kategorie Toptalente die dann den von uns Fans gewünschten Weg gehen (der soll doch bei uns erstmal dauerhaft spielen bevor er ne Stufe höher geht), dies aber zb. dann eher bei Frankfurt macht weil wir ne Nummer zu groß erscheinen.
Ferner ist es ja nicht so, dass man zumindest mit Adeyemi,Gittens oder Duranville (WENN der mal fit ist, quillt dem ja das Talent aus den Ohren) mindestens mal 3 Spieler haben, von denen mindestens 2 (Adeyemi und Gittens) in meinen Augen locker 30-50 Mios bei nem Wechsel in die Kasse spülen würden.
Bellingham und Haaland haben halt vieles verfälscht und auch Sancho in Prime.
Aber realistisch sind weder Sancho,noch Dembele oder der hier auch gerne genannte Pulisic diese Mega Talente wie Jude oder Erling.
So "nackt" stehen wir also eigentlich gar nicht dar, wir hatten das Glück in den letzten 2 Jahren eben 2 der Weltbesten Spieler in den Reihen haben zu dürfen.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
herrNick, Mittwoch, 16.10.2024, 14:38 (vor 486 Tagen) @ bambam191279
Danke für den Beitrag.
Ich sehe es ähnlich, der BVB bringt seit Jahren keine Konstanz mehr auf den Platz. Jedes Wochenende ist eine Wundertüte.
Ich bin da immer ein bisschen hin- und hergerissen. Einerseits wünsche ich mir gegen Bochum mehr, Souveränität, gegen Stuttgart mehr Augenhöhe und wenn schon eine Niederlage gegen Union, dann eine total unverdiente.Andererseits wäre für mich nichts, aber auch gar nichts langweiliger, als wenn wir ein FCB Bayern 2 werden, der seinen fest zementierten Platz 2 hat, und wo es nicht mal wirklich spannend wird. Und wenn wir insgesamt eine Stufe souveräner auftreten und mehr unserem finanziellen Status gerecht werden, dann wären wir genau das. Aber Fußball lebt davon, dass genau diese 1:1 Ableitung von Geld zu Leistung nicht funktioniert.
Was mich etwas ratlos macht, ist die Tatsache, dass wir nun im zweiten Jahr ohne das ganz große Talent in unseren Reihen dar stehen. Bei allem "das machen die Topklubs heute direkt" und "der Markt ist enger geworden" kann ich nicht wirklich verstehen, dass unser Track Record hier keine Rolle spielt. Wir haben mehr als ein Jahrzehnt in einer unfassbaren Regelmäßigkeit Spieler hervorgebracht, nach denen sich dann die Creme de la Creme des europäischen Fußballs die Finger geleckt hat. Und das sicher auch, weil es bei uns die Möglichkeit gibt, sich auf höchstem Niveau (CL) als Stammspieler prägend in einer Mannschaft zu spielen, die in die Top 10 - 12 Europas fällt. Dass das nicht die Toptalente in Scharen zu uns treibt, will mir nicht in den Kopf.
Die Entwicklung dieser Spieler war für mich in den letzten Jahren das Salz in der Suppe, das fehlt grad, daher schmeckt es ein bisschen fad.
Ciao, herrNick
Naja, diese ganzen Talente bzw. gerade die "Toptalente" werden mittlerweile auch von Zahlungskräftigeren und renommierteren Klubs mit Kohl und Einsatzzeiten "zugeschissen".
Dann gibts noch die Kategorie Toptalente die dann den von uns Fans gewünschten Weg gehen (der soll doch bei uns erstmal dauerhaft spielen bevor er ne Stufe höher geht), dies aber zb. dann eher bei Frankfurt macht weil wir ne Nummer zu groß erscheinen.Ferner ist es ja nicht so, dass man zumindest mit Adeyemi,Gittens oder Duranville (WENN der mal fit ist, quillt dem ja das Talent aus den Ohren) mindestens mal 3 Spieler haben, von denen mindestens 2 (Adeyemi und Gittens) in meinen Augen locker 30-50 Mios bei nem Wechsel in die Kasse spülen würden.
Bellingham und Haaland haben halt vieles verfälscht und auch Sancho in Prime.
Aber realistisch sind weder Sancho,noch Dembele oder der hier auch gerne genannte Pulisic diese Mega Talente wir Jude oder Erling.So "nackt" stehen wir also eigentlich gar nicht dar, wir hatten das Glück in den letzten 2 Jahren eben 2 der Weltbesten Spieler in den Reihen haben zu dürfen.
Haaland und Bellingham waren nochmal eine eigene Liga, aber auch ansonsten sind bei uns schon eine stattliche Anzahl an jungen Spielen gereift, die bei uns schon am oberen Ende der internationalen Klasse performed haben:
Ousmane Dembélé
Jadon Sancho
Henrikh Mkhitaryan
Mario Götze
Mats Hummels
İlkay Gündoğan
Robert Lewandowski
Manuel Akanji
Shinji Kagawa
Nuri Sahin
Mit Abstrichen auch noch ein Auba, nicht für mich dazu gehört Christian Pulisic. Da hatten wir einfach viel Glück mit der Ablöse.
Da sind Adeyemi, Gittens oder Duranville aber schon noch ein Stück weg, dass sie mal auch nur über eine Halbserie etwas in der Art zeigen, wie die o.g. Spieler.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 16.10.2024, 14:46 (vor 486 Tagen) @ herrNick
Danke für den Beitrag.
Ich sehe es ähnlich, der BVB bringt seit Jahren keine Konstanz mehr auf den Platz. Jedes Wochenende ist eine Wundertüte.
Ich bin da immer ein bisschen hin- und hergerissen. Einerseits wünsche ich mir gegen Bochum mehr, Souveränität, gegen Stuttgart mehr Augenhöhe und wenn schon eine Niederlage gegen Union, dann eine total unverdiente.Andererseits wäre für mich nichts, aber auch gar nichts langweiliger, als wenn wir ein FCB Bayern 2 werden, der seinen fest zementierten Platz 2 hat, und wo es nicht mal wirklich spannend wird. Und wenn wir insgesamt eine Stufe souveräner auftreten und mehr unserem finanziellen Status gerecht werden, dann wären wir genau das. Aber Fußball lebt davon, dass genau diese 1:1 Ableitung von Geld zu Leistung nicht funktioniert.
Was mich etwas ratlos macht, ist die Tatsache, dass wir nun im zweiten Jahr ohne das ganz große Talent in unseren Reihen dar stehen. Bei allem "das machen die Topklubs heute direkt" und "der Markt ist enger geworden" kann ich nicht wirklich verstehen, dass unser Track Record hier keine Rolle spielt. Wir haben mehr als ein Jahrzehnt in einer unfassbaren Regelmäßigkeit Spieler hervorgebracht, nach denen sich dann die Creme de la Creme des europäischen Fußballs die Finger geleckt hat. Und das sicher auch, weil es bei uns die Möglichkeit gibt, sich auf höchstem Niveau (CL) als Stammspieler prägend in einer Mannschaft zu spielen, die in die Top 10 - 12 Europas fällt. Dass das nicht die Toptalente in Scharen zu uns treibt, will mir nicht in den Kopf.
Die Entwicklung dieser Spieler war für mich in den letzten Jahren das Salz in der Suppe, das fehlt grad, daher schmeckt es ein bisschen fad.
Ciao, herrNick
Naja, diese ganzen Talente bzw. gerade die "Toptalente" werden mittlerweile auch von Zahlungskräftigeren und renommierteren Klubs mit Kohl und Einsatzzeiten "zugeschissen".
Dann gibts noch die Kategorie Toptalente die dann den von uns Fans gewünschten Weg gehen (der soll doch bei uns erstmal dauerhaft spielen bevor er ne Stufe höher geht), dies aber zb. dann eher bei Frankfurt macht weil wir ne Nummer zu groß erscheinen.Ferner ist es ja nicht so, dass man zumindest mit Adeyemi,Gittens oder Duranville (WENN der mal fit ist, quillt dem ja das Talent aus den Ohren) mindestens mal 3 Spieler haben, von denen mindestens 2 (Adeyemi und Gittens) in meinen Augen locker 30-50 Mios bei nem Wechsel in die Kasse spülen würden.
Bellingham und Haaland haben halt vieles verfälscht und auch Sancho in Prime.
Aber realistisch sind weder Sancho,noch Dembele oder der hier auch gerne genannte Pulisic diese Mega Talente wir Jude oder Erling.So "nackt" stehen wir also eigentlich gar nicht dar, wir hatten das Glück in den letzten 2 Jahren eben 2 der Weltbesten Spieler in den Reihen haben zu dürfen.
Haaland und Bellingham waren nochmal eine eigene Liga, aber auch ansonsten sind bei uns schon eine stattliche Anzahl an jungen Spielen gereift, die bei uns schon am oberen Ende der internationalen Klasse performed haben:
Ousmane Dembélé
Jadon Sancho
Henrikh Mkhitaryan
Mario Götze
Mats Hummels
İlkay Gündoğan
Robert Lewandowski
Manuel Akanji
Shinji Kagawa
Nuri SahinMit Abstrichen auch noch ein Auba, nicht für mich dazu gehört Christian Pulisic. Da hatten wir einfach viel Glück mit der Ablöse.
Da sind Adeyemi, Gittens oder Duranville aber schon noch ein Stück weg, dass sie mal auch nur über eine Halbserie etwas in der Art zeigen, wie die o.g. Spieler.
Dann schau aber doch bitte auch mal, zu welcher Zeit (Lebensalter) diese Spieler dann so überragend waren....
Götze war quasi ähnlich wie Dembele oder auch Sancho bis anfang 20 überragend und dann?
Hummels ist über jeden Zweifel erhaben.
Gündogan,Lewandowski (als dann absoluter Weltklassefussballer) oder Akanji waren wie alt?
Sahin und Kagawa haben nach dem "Klopp-BVB" wie performt?
Ich sage nicht, dass diese Spieler gurken ware/sind, aber absolute Ausnahmekönner waren mit Hummels sowie Lewy und dann später (bei City gereift) Ilkay dann auch "nur" 3.
Der Rest war maximal internationale Spitze und das dann auch nicht durchgehend, wobei ich denke, Akanji ist da mittlerweile auch angekommen.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
herrNick, Mittwoch, 16.10.2024, 15:55 (vor 486 Tagen) @ bambam191279
Haaland und Bellingham waren nochmal eine eigene Liga, aber auch ansonsten sind bei uns schon eine stattliche Anzahl an jungen Spielen gereift, die bei uns schon am oberen Ende der internationalen Klasse performed haben:
Ousmane Dembélé
Jadon Sancho
Henrikh Mkhitaryan
Mario Götze
Mats Hummels
İlkay Gündoğan
Robert Lewandowski
Manuel Akanji
Shinji Kagawa
Nuri SahinMit Abstrichen auch noch ein Auba, nicht für mich dazu gehört Christian Pulisic. Da hatten wir einfach viel Glück mit der Ablöse.
Da sind Adeyemi, Gittens oder Duranville aber schon noch ein Stück weg, dass sie mal auch nur über eine Halbserie etwas in der Art zeigen, wie die o.g. Spieler.
Dann schau aber doch bitte auch mal, zu welcher Zeit (Lebensalter) diese Spieler dann so überragend waren....Götze war quasi ähnlich wie Dembele oder auch Sancho bis anfang 20 überragend und dann?
Hummels ist über jeden Zweifel erhaben.
Gündogan,Lewandowski (als dann absoluter Weltklassefussballer) oder Akanji waren wie alt?Sahin und Kagawa haben nach dem "Klopp-BVB" wie performt?
Ich sage nicht, dass diese Spieler gurken ware/sind, aber absolute Ausnahmekönner waren mit Hummels sowie Lewy und dann später (bei City gereift) Ilkay dann auch "nur" 3.
Der Rest war maximal internationale Spitze und das dann auch nicht durchgehend, wobei ich denke, Akanji ist da mittlerweile auch angekommen.
Wie die Spieler anschließend performed haben, finde ich gar nicht so wichtig. Wir haben sie jung oder sehr jung geholt, sie haben bei uns außergewöhnlich performed und uns sehr geholfen und auf einem derartigen Niveau gespielt, dass die besten Vereine der Welt der Meinung waren, dass die Spieler auch bei ihnen eine Rolle spielen können.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
stoffel85, Mittwoch, 16.10.2024, 12:53 (vor 486 Tagen) @ Bembele
Auch von mir erstmal danke für die Zeit und die Überlegungen, die du in die Posts gesteckt hast.
Vieles sehe ich im Bezug auf Sahin genauso, dennoch fehlt in deiner „Bilanz“ eig. alles und jeder andere, der bei Borussia in der Verantwortung steht.
Ich hab zu diesem Thema schon mehr als genug geschrieben, deshalb spar ich mir meine Analyse und gebe nur zu bedenken, dass es iwann nicht mehr an Trainer xyz liegen kann, und wenn es das tut, muss man sich fragen, was Terzic und Sahin für Aki/ Borussia qualifizieren.
Du schreibst ja selbst, Kernpositionen der Mannschaft sind seit Jahren unverändert. Gibt einige Dinge, die hier seit fast zwei Dekaden unverändert sind - und die sind die Hauptprobleme.
Es ist auch vergebene Lebensmüh, es Monat für Monat, Jahr für Jahr zu analysieren.
Es wird sich nichts ändern, solang ein gewisser Herr hier den allwissenden Sonnengott gibt und eher Lakaien als (externe) Fachmänner eingestellt werden.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
Aufholjagd 10-06-1995, Donnerstag, 17.10.2024, 18:43 (vor 485 Tagen) @ stoffel85
Erreichen des CL-Finals 2024 und leider nur Fast-Meisterschaft 2023 sind auch nicht so schlecht. Dazu die wirtschaftliche Konsolidierung. Der Sonnengott hat schon auch für ein wenig Licht gesorgt.
Sammer würde sich zwar wehren, wenn man ihn als Lakaien bezeichnet. Aber nicht jeder gute Fussballer wird dann auch auch guter Funktionär. Da macht mich Akis Wahl auch nicht glücklich.
Noch kurz zur aktuellen Saison: Vor dem Stuttgart-Spiel verkündete der smarte Nuri, dessen Tonfall mich auch schon an denjenigen von Aki erinnert hat, dass sie optimistisch seien, gut trainiert hätten und Borussia-Dortmund sind. Dann auf dem Rasen ging fast jeder Zweikampf und das Spiel 1:5 verloren.
Vor dem Union Spiel verkündete Nuri erneut, dass sie optimistisch seien, gut trainiert hätten und Borussia-Dortmund sind. Auf dem Rasen ging wieder fast jeder Zweikampf und der Match ebenso verloren. Nach dem Spiel sagte Vogt von Union, dass man gegen Dortmund einfach hart in die Zweikämpfe gehen muss. Es kann doch nicht sein, dass wir uns so einfach die Butter vom Brot nehmen lassen!
Noch zu Vogt: Der gehörte für mich nach seiner brutalen Attacke in der ca 15. Minute in die Wade von Guirassy sofort vom Platz mit einer langen Sperre. Guirassy hatte Glück, dass er die Attacke bemerkt hat und deshalb noch blitzschnell sein Bein nach vorne bewegte. Sonst hätte es eine sehr schlimme Verletzung nach sich ziehen können. Fussballer, welche mit einem vorsätzlichen, absichtlichen Foul die Gesundheit eines Berufskollegen gefährden, gehören für mich monatelang gesperrt.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
Didi, Schweiz, Mittwoch, 16.10.2024, 12:11 (vor 486 Tagen) @ Bembele
Zuerst mal danke für den Beitrag.
Mir ist das schon etwas zu eindimensional auf Sahin reduziert. Natürlich sehe ich auch gewisse Probleme und frage mich, ob dieser sehr spielerische Ansatz mit Kobel, Schlotterbeck und Can wirklich praktizierbar ist und was etwa die Arbeit gegen den Ball macht. Dazu ist das Gefälle Heimspiel/Auswärtsspiel schon sehr schlecht.
Zu kurz kommt mir bei der Betrachtung aber die übergeordnete Qualitätsfrage und damit halt auch die mittelfristige Arbeit von Kehl. Muss oder kann "man" von einer Startelf (exemplarisch!) bestehend aus Bensebaini, Can, Ryerson und Gittens wirklich erwarten, dass wir Gegner der Kragenweite Brügge oder Union Berlin in 8/10 Spielen sehr überzeugend besiegen? Ist Pascal Gross nun wirklich grad der Spieler, auf den wir jahrelang gewartet haben, nur weil er gelegentlich einen vernünftigen Pass spielt? Was bringen Sabitzer, Nmecha und Süle hier eigentlich genau "auf Strecke" in ihrer Zeit beim BVB - unter mehreren Trainern?
Und da liegt doch der Hund begraben. Wir haben eigentlich seit Jahren einen besseren Platz 5 Kader. Das wurde aber zuerst durch Haaland und dann durch Bellingham übertüncht. Und inzwischen sind die halt weg und wir stehen trotz enormen Mitteleinsatz fast ohne Qualitätsspitze da und sind sehr gefangen in einer Gehaltsstruktur, die überdurchschnittliche Bundesligaklasse (Can, Bensebaini usw.) fürstlich entlöhnt. Und der Preis dafür ist, dass wir kaum auf dem Markt agieren können.
Das Gehaltsniveau müsste runter auf 135 Mio. Euro und wir müssten pro Jahr aus eigener Kraft 2-3 Toptalente für insgesamt 60 Mio. holen. Das gäbe auch etwas Potential für Leistungsspitze. Aber dazu müsste man halt so Freunde wie Bensebaini mit 2.5 Mio. pro Jahr bezahlen oder sie sollen halt lieber bei Gladbach um Platz 14 spielen, dann holen wir uns eben den Nächsten.
Aber in dieser Hinsicht hat der Wechsel Kehl / Zorc so gar nichts gebracht und meine einzige Hoffnung ist, dass man bei Kehl nun einen Schlussstrich zieht. Der BVB braucht einen der Top 3 Sportdirektoren im deutschsprachigen Raum und das ist Kehl definitiv nicht.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
DJZigzag, Mittwoch, 16.10.2024, 14:42 (vor 486 Tagen) @ Didi
fürs CL Finale und den fast Titel hat es auf jeden Fall gereicht
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
Didi, Schweiz, Mittwoch, 16.10.2024, 15:18 (vor 486 Tagen) @ DJZigzag
19 Punkte weniger hatte der Meister 2023 als der Meister 2024. Und dieses Jahr würden wahrscheinlich 90% der Leute hier Platz 4 sofort unterschreiben als Saisonbilanz, obwohl wir grossem Abstand auf Platz 2 agieren bei den finanziellen Mitteln.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 16.10.2024, 15:28 (vor 486 Tagen) @ Didi
19 Punkte weniger hatte der Meister 2023 als der Meister 2024. Und dieses Jahr würden wahrscheinlich 90% der Leute hier Platz 4 sofort unterschreiben als Saisonbilanz, obwohl wir grossem Abstand auf Platz 2 agieren bei den finanziellen Mitteln.
haben wir wirklich großen Abstand auf RB?
Ungeachtet dessen, dass ich Dir schon Recht gebe, dass Platz 4 nicht der Maßstab sein kann.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
Cthulhu, Essen, Freitag, 18.10.2024, 08:35 (vor 485 Tagen) @ bambam191279
19 Punkte weniger hatte der Meister 2023 als der Meister 2024. Und dieses Jahr würden wahrscheinlich 90% der Leute hier Platz 4 sofort unterschreiben als Saisonbilanz, obwohl wir grossem Abstand auf Platz 2 agieren bei den finanziellen Mitteln.
haben wir wirklich großen Abstand auf RB?
Ungeachtet dessen, dass ich Dir schon Recht gebe, dass Platz 4 nicht der Maßstab sein kann.
Finanzieller Abstand zu RB ist schwer zu messen, wenn eine der beiden Seiten einfach nicht wirtschaften muss und auch einige Transfers aus den Filialen nach sehr harten Verhandlungen günstig waren.
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bambam191279, Dortmund, Freitag, 18.10.2024, 08:44 (vor 485 Tagen) @ Cthulhu
19 Punkte weniger hatte der Meister 2023 als der Meister 2024. Und dieses Jahr würden wahrscheinlich 90% der Leute hier Platz 4 sofort unterschreiben als Saisonbilanz, obwohl wir grossem Abstand auf Platz 2 agieren bei den finanziellen Mitteln.
haben wir wirklich großen Abstand auf RB?
Ungeachtet dessen, dass ich Dir schon Recht gebe, dass Platz 4 nicht der Maßstab sein kann.
Finanzieller Abstand zu RB ist schwer zu messen, wenn eine der beiden Seiten einfach nicht wirtschaften muss und auch einige Transfers aus den Filialen nach sehr harten Verhandlungen günstig waren.
Des weiss ich doch.
Ich persönlich (hab das mit Didi schon mehrfach "ausdiskutiert") kann weder Bilanzen richtig lesen, noch weiss ich welche Zahlen RB da wirklich veröffentlich usw.
PErsönlich meine ich eben dass dieses dramatisieren "Wir müssen locker 2. werden","Wir haben Riesen Vorteile vor dem Rest der Liga, geben mit Abstand am meisten Kohle nach den Bayern aus" einfach nicht hilft und Diskussionen darüber,dass man derzeit (das kann man wohl sagen) sportlich nicht sooooo dolle dasteht sehr ins "radikale" zieht.
Aber in Summe weiss ich natürlich, wird der BVB nicht mit 80 Punkten mindestens 2. hat man die Saison schlecht gearbeitet, zumindest ist dies der Grundtenor.....
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
Didi, Schweiz, Mittwoch, 16.10.2024, 17:00 (vor 486 Tagen) @ bambam191279
Für Platz 4 würde hier doch jeder aktuell ein Kalb schlachten und mehr muss man doch über die Gesamtsituation nicht wissen.
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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 16.10.2024, 17:05 (vor 486 Tagen) @ Didi
Für Platz 4 würde hier doch jeder aktuell ein Kalb schlachten und mehr muss man doch über die Gesamtsituation nicht wissen.
Aus der momentanen (letzten 1,5 Saisons) sportlichen Situation heraus sicherlich, aber wenn man eben nicht mehr soooo unangefochten und mit Riesen Abstand vorm 3. zweiter ist, wäre Platz 2,3 dann schon im Rahmen des Anspruches.....
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TedinErzic, Mittwoch, 16.10.2024, 16:23 (vor 486 Tagen) @ bambam191279
Letztens mal bei Transfermarkt.de geguckt. Da waren wir knapp hinter Leipzig auf drei beim Kaderwert.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
Didi, Schweiz, Mittwoch, 16.10.2024, 16:51 (vor 486 Tagen) @ TedinErzic
Was haben irgendwelche Transfermarkt Werte mit der Debatte zu tun? Die Aussage, dass sich Kehl mit 200 Mio. Personalaufwand einen auf dem Markt nicht sonderlich werthaltigen Kader zusammenbaut?
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Earl Chekov, Köln, Mittwoch, 16.10.2024, 12:59 (vor 486 Tagen) @ Didi
Ich bin nicht sicher, ob das an der Besetzung des Sportdirektors liegt oder eine Folge der Strategie des BVB ist, die in den vergangenen Jahren darauf basierte, überragende Talente in der Ausbildung zu finalisieren und teuer weiterzuverkaufen. Folge ist, dass in der Spitzenqualität des Kaders KEINE Konstanz herrscht sondern die Konstanz eher ab dem zweiten Glied herrscht. Die absoluten Top-Mannschaften machen das gerade andersrum. Sie behalten das Spitzenpersonal und versuchen laufend ab dem zweiten Glied zu optimieren.
Edin Terzic hat ja auch so eine Andeutung gemacht, dass er sich gewünscht hat mit Bellingham 1-2 Jahre weiterarbeiten zu können, auch wenn das ein gewisses finanzielles Risiko für den Verein darstellte.
Warum glaube ich, dass das eher ein strukturelles denn ein Kompetenzthema ist: dem BVB ist es über Jahre gelungen diese Top-Talente im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten gegen starke Konkurrenz zu verpflichten. So blind können die also gar nicht sein ;-)
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
Didi, Schweiz, Mittwoch, 16.10.2024, 13:28 (vor 486 Tagen) @ Earl Chekov
Aber welches "Toptalent" haben wir denn nun seit Bellingham genau rausgebracht? Davor Haaland, Sancho, Pulisic, Dembélé... aber inzwischen? Duranville ist nur verletzt, Reyna stagniert, Adeyemi sehr wankelmütig, Gittens ebenfalls. Aber natürlich spielt es auch eine Rolle, wenn sämtliche Hoffnungs-Transfers am Ende nicht genug abliefern.
Und ja, bei uns herrscht am anderen Ende Konstanz. Bei der Riege um Brandt, Can, Sabitzer, Nmecha, Bensebaini oder Malen. Und da ist es ja wiederholt eher simpel: Tendenziell 10% zu wenig Leistung, dafür aber 150-300% zu viel Gehalt.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
Earl Chekov, Köln, Mittwoch, 16.10.2024, 13:50 (vor 486 Tagen) @ Didi
Aber welches "Toptalent" haben wir denn nun seit Bellingham genau rausgebracht? Davor Haaland, Sancho, Pulisic, Dembélé... aber inzwischen? Duranville ist nur verletzt, Reyna stagniert, Adeyemi sehr wankelmütig, Gittens ebenfalls. Aber natürlich spielt es auch eine Rolle, wenn sämtliche Hoffnungs-Transfers am Ende nicht genug abliefern.
Du hast Recht. Das liegt aber meiner Meinug daran, dass die Konkurrenz in dieser Zielgruppe massiv nachgebessert hat - auch durch den Erfolg unseres Vereins getrieben. Ich habe insgesamt den Eindruck, dass der BVB sich gerade schüttelt und noch kein fertiges Rezept hat mit der veränderten Situation sicher umzugehen
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 16.10.2024, 14:00 (vor 486 Tagen) @ Earl Chekov
Aber welches "Toptalent" haben wir denn nun seit Bellingham genau rausgebracht? Davor Haaland, Sancho, Pulisic, Dembélé... aber inzwischen? Duranville ist nur verletzt, Reyna stagniert, Adeyemi sehr wankelmütig, Gittens ebenfalls. Aber natürlich spielt es auch eine Rolle, wenn sämtliche Hoffnungs-Transfers am Ende nicht genug abliefern.
Du hast Recht. Das liegt aber meiner Meinug daran, dass die Konkurrenz in dieser Zielgruppe massiv nachgebessert hat - auch durch den Erfolg unseres Vereins getrieben. Ich habe insgesamt den Eindruck, dass der BVB sich gerade schüttelt und noch kein fertiges Rezept hat mit der veränderten Situation sicher umzugehen
Seitdem gerade Real Madrid "unser Prinzip" verstanden zu haben scheint ist da auch kaum ein Kraut gegen gewachsen....
Endrick mit 18 Jahren für 45 Mios
Für Jude haben wir schon weit über 25 Mios gezahlt mit 17
Güler 19 Jahre 20 Mios
Tchouameni 22 Jahre 80 Mios
Camavinga mit 18 für 31 Mios
Rodrigo 18 Jahre 45 Mios
Reinier 18 Jahre 30 Mios......
an mehreren waren wir angeblich auch dran.....
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 16.10.2024, 13:47 (vor 486 Tagen) @ Didi
Aber welches "Toptalent" haben wir denn nun seit Bellingham genau rausgebracht? Davor Haaland, Sancho, Pulisic, Dembélé... aber inzwischen? Duranville ist nur verletzt, Reyna stagniert, Adeyemi sehr wankelmütig, Gittens ebenfalls. Aber natürlich spielt es auch eine Rolle, wenn sämtliche Hoffnungs-Transfers am Ende nicht genug abliefern.
Naja, evtl. ist aber gerade auch durch Bellingham/Haaland die Erwartungshaltung extremst.
Ich meine, selbst ein Pulisic oder Dembele sind für mich nicht DIE Toptalente, für die haben wir einfach nur mega viel Kohle bekommen.
Sancho ist ja auch son Sonderfall, der hat seit gut 3 Jahren nichts mehr auf die Kette bekommen.
Würden wir nun nen Pulisic für 40-60 Mios kaufen würde man fragen ob wir einen an der Waffel haben.
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Phil, Mittwoch, 16.10.2024, 14:19 (vor 486 Tagen) @ bambam191279
Und klar ist ja auch, dass wir nun mit all diesen Spielern, für die wir viel Geld bekamen (und wovon jedenfalls Bellingham und Haaland defintiv potentielle Weltfussballer sind, während die anderen schon alle eher ne Stufe tiefer anzusiedeln waren/sind. Inwzischen teils auch mehrere Stufen), auch nicht zwingend erfolgreicher waren, sondern auch unsere immer wieder größeren Probleme und großen Durchhänger hatten.
Es mag hier und da spektakulärer gewesen sein. Gerade die Heimspiele waren es sehr oft. Aber auch da wurde schon sehr viel gemeckert und es gab viel Unzufriedenheit, obwohl wir (wie gesagt, zu Hause vor allem) nahezu unschlagbar waren und auch nicht selten haufenweise Tore schossen.
Da wurde dann auch gerne mal gesagt, dass es zwar toll sei, nun Aubameyangs, Dembeles, Sanchos, Haalands usw. usf. zu sehen, aber man müsse vielleicht mal etwas weniger auf diese "bin mal kurz da Bling Bling Stars" setzen und eher mal auf solide und klar bei uns sich bekennende z.B. deutsche Nationalspieler setzen :-)
MFG
Phil
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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 16.10.2024, 14:25 (vor 486 Tagen) @ Phil
Und klar ist ja auch, dass wir nun mit all diesen Spielern, für die wir viel Geld bekamen (und wovon jedenfalls Bellingham und Haaland defintiv potentielle Weltfussballer sind, während die anderen schon alle eher ne Stufe tiefer anzusiedeln waren/sind. Inwzischen teils auch mehrere Stufen), auch nicht zwingend erfolgreicher waren, sondern auch unsere immer wieder größeren Probleme und großen Durchhänger hatten.
Es mag hier und da spektakulärer gewesen sein. Gerade die Heimspiele waren es sehr oft. Aber auch da wurde schon sehr viel gemeckert und es gab viel Unzufriedenheit, obwohl wir (wie gesagt, zu Hause vor allem) nahezu unschlagbar waren und auch nicht selten haufenweise Tore schossen.
Da wurde dann auch gerne mal gesagt, dass es zwar toll sei, nun Aubameyangs, Dembeles, Sanchos, Haalands usw. usf. zu sehen, aber man müsse vielleicht mal etwas weniger auf diese "bin mal kurz da Bling Bling Stars" setzen und eher mal auf solide und klar bei uns sich bekennende z.B. deutsche Nationalspieler setzen :-)
MFG
Phil
Zuerst einmal, schön Dich wieder häufiger zu lesen Phil ;-)
Und danach: Du sprichst mir aus der Seele.
Obwohl man derzeit sicherlich äusserst kritisch sein darf und vielleicht sogar auch muss, ist dieses "Haudrauf" und seit Kloppo weg ist, ist alles scheisse einfach zu extremst.
Der Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 2
istar, Mittwoch, 16.10.2024, 13:46 (vor 486 Tagen) @ Didi
Aber welches "Toptalent" haben wir denn nun seit Bellingham genau rausgebracht? Davor Haaland, Sancho, Pulisic, Dembélé... aber inzwischen? Duranville ist nur verletzt, Reyna stagniert, Adeyemi sehr wankelmütig, Gittens ebenfalls. Aber natürlich spielt es auch eine Rolle, wenn sämtliche Hoffnungs-Transfers am Ende nicht genug abliefern.
Und ja, bei uns herrscht am anderen Ende Konstanz. Bei der Riege um Brandt, Can, Sabitzer, Nmecha, Bensebaini oder Malen. Und da ist es ja wiederholt eher simpel: Tendenziell 10% zu wenig Leistung, dafür aber 150-300% zu viel Gehalt.
Immerhin haben die es letzte Saison geschafft, ihr Gehalt locker wieder reinzuholen.
In den Saisons davor auch.
Aber man könnte auch mehr Divinde ausschütten oder Aki noch einen „ordentlichen Schluck aus der Pulle“ zum Abschied gönnen , um mal Hubertus Heil-Sprech zu machen.