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BVB-Newsthread vom 14.10.2024 (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Montag, 14.10.2024, 07:09 (vor 488 Tagen)

Aktuelle News rund um den BVB bitte in diesen Thread posten.

Borussia Dortmund trauert um Branko Rasovic

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Montag, 14.10.2024, 21:48 (vor 488 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Borussia Dortmund trauert um Branko Rasovic

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 14.10.2024, 22:11 (vor 488 Tagen) @ Murksknüller

An Branko Rasovic kann ich mich noch recht gut erinnern.

Kam in der Tat in schwierigen Zeiten zum BVB. Ein guter Defensivmann, allerdings in einer immer schwächer werdenden Mannschaft. Passte sich dann mitunter dem niedrigen Niveau an.

Aber an ihm lag es nicht, dass man dem Abstieg in die Regionalliga-West entgegen taumelte. Zu einer anderen Zeit hätte es besser gepasst.

Möge er in Frieden ruhen.

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 14.10.2024, 20:22 (vor 488 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Im Interview mit dem ‚Kicker‘ hat Thomas Broich den neuen Ansatz im Bereich der der Nachwuchsarbeit erläutert:
https://www.kicker.de/dortmunds-neuer-nlz-boss-broich-die-sind-spaeter-millionen-von-euro-wert-1058884/artikel

Da sich das ‚Kicker‘-Interview hinter der Bezahlschranke befindet, hier eine Zusammenfassung von ‚transfermarkt.de‘:
https://www.transfermarkt.de/broich-will-bvb-talente-mit-neuer-philosophie-fordern-im-seniorenbereich-millionen-wert-quot-/view/news/444964

Rudimentär (und sicherlich verkürzend) einige mAn wesentliche Punkte:

Bislang hätte in der Nachwuchsarbeit der Erfolg der einzelnen U - Teams im Vordergrund gestanden; die vielen entsprechenden Meisterschaften zeugten davon, dass dies auch gelungen sei.

Dies gelinge, weil gerade im Nachwuchsbereich physische Überlegenheit ein wesentliches Erfolgsmoment sei. Hinzu komme mannschaftstaktisch bewusstes Agieren, das Fehlersituationen gar nicht erst entstehen lassen wolle.

Zu kurz komme dabei die Auseinandersetzung mit bestimmten Situationen, was dann im Erwachsenenbereich zu Problemen führe. Beispiel: 1:1 -Situation eines Innenverteidigers.

Zukünftig solle bewusst darauf Wert gelegt werden, dass man in der Offensive mit mindestens drei Spielern in den gegnerischen Sechzehnmeterraum gehe, um die Abschluss - und damit die Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Was gleichzeitig einen Spieler in der defensiven Absicherung weniger bedeute und damit ein höheres Risiko gegnerischer Konter, die dann auch mehr 1:1 - Duelle der Innenverteidiger mit sich bringen würden.

Dies bedinge eine andere Fehlerkultur als bislang, denn die Fehleranfälligkeit werde sich erhöhen. Aber nur aus gemachten Fehlern ergebe sich am Ende der gewünschte Lerneffekt.

Wie ich finde, ein diskussionswürdiger Ansatz.

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

Smeller, Dortmund, Dienstag, 15.10.2024, 12:47 (vor 487 Tagen) @ Will Kane

Unter Druck entstehen Diamanten. Dieser Druck fehlt den defensiven Spielern bei uns. Wenn die defensiven Spieler erst in der Bundesliga Lehrgeld zahlen, ist das zu spät.

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

DomJay, Köln, Dienstag, 15.10.2024, 13:20 (vor 487 Tagen) @ Smeller

Unter Druck entstehen Diamanten. Dieser Druck fehlt den defensiven Spielern bei uns. Wenn die defensiven Spieler erst in der Bundesliga Lehrgeld zahlen, ist das zu spät.

Ich würde es nicht so extrem sehen. Unsere defensiven Spieler sind ja im „alten“ System auch weit davon entfernt Spiel- und Spaß Kicker zu sein. Das neue Konzept soll es derweil intensivieren.

Alleine unser Output an BL Kickern lässt den Schluss zu, dass wir schon sehr viel richtig machen und hier nicht die Neuerfindung des Rades betreiben.

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

Hässlicher_Ork_2, Dienstag, 15.10.2024, 14:23 (vor 487 Tagen) @ DomJay

Ich halte die Aussage über die stärkere Gewichtung von Entwicklung über Pokale für eine Plattitüde, die man derzeit von allen Akademien hört. Es macht zweifelsohne keinen Sinn, die U-Mannschaften mit älteren Spieler zu überladen, die einzig über ihre physische Überlegenheit kompetitiv mitwirken können.

Ich halte es für wenig zielführend, künstlich in ein effektives Mannschaftsgefüge einzugreifen, um bspw. die Verteidiger häufig in ein 1:1 zu schicken. Das sind für mich Aufgaben für den Trainingsbetrieb. In der Meisterschaft sollte mit möglichst realitätsnahen Bedingungen arbeiten, so erzielt man die beste Angewöhnung an das Profi-Niveau, denn neben den (möglichen) Pokalen dürften die Finalspiele die grösste Herausforderung und Wachstumschance stellen. Ich sehe die Hauptschwierigkeit beim BVB in der Integration der Talente in die erste Mannschaft. Da wir sehr hohe Ansprüche an unsere Mannschaft stellen, ist es eine Gratwanderung für den Trainer auf unerfahrene Eigengewächse zu setzen, entsprechend steinig verläuft der Kampf um Einsatzzeit für viele Talente, was Viele frühzeitig abwandern lässt. Keine Ahnung, ob man stärker und früher mit Leihen in den (unterklassigen) „Männerfussball“ arbeiten kann. Das kann ich nicht beurteilen, ob das sinnvoll sein kann.

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

DomJay, Köln, Dienstag, 15.10.2024, 14:36 (vor 487 Tagen) @ Hässlicher_Ork_2

Ich halte die Aussage über die stärkere Gewichtung von Entwicklung über Pokale für eine Plattitüde, die man derzeit von allen Akademien hört. Es macht zweifelsohne keinen Sinn, die U-Mannschaften mit älteren Spieler zu überladen, die einzig über ihre physische Überlegenheit kompetitiv mitwirken können.

Ich halte es für wenig zielführend, künstlich in ein effektives Mannschaftsgefüge einzugreifen, um bspw. die Verteidiger häufig in ein 1:1 zu schicken. Das sind für mich Aufgaben für den Trainingsbetrieb. In der Meisterschaft sollte mit möglichst realitätsnahen Bedingungen arbeiten, so erzielt man die beste Angewöhnung an das Profi-Niveau, denn neben den (möglichen) Pokalen dürften die Finalspiele die grösste Herausforderung und Wachstumschance stellen. Ich sehe die Hauptschwierigkeit beim BVB in der Integration der Talente in die erste Mannschaft. Da wir sehr hohe Ansprüche an unsere Mannschaft stellen, ist es eine Gratwanderung für den Trainer auf unerfahrene Eigengewächse zu setzen, entsprechend steinig verläuft der Kampf um Einsatzzeit für viele Talente, was Viele frühzeitig abwandern lässt. Keine Ahnung, ob man stärker und früher mit Leihen in den (unterklassigen) „Männerfussball“ arbeiten kann. Das kann ich nicht beurteilen, ob das sinnvoll sein kann.

Den Schlusssatz verstehe ich nicht, da Du suggerierst sehr wohl besser zu wissen, was ein Spieler benötigt um ein erfolgreicher Profi zu werden.

Wir haben jetzt mit Broich einen externen Input geholt, welcher zuvor bei Hertha gearbeitet hat. Auch Hertha ist mir durch die U Finalrunden und sehr gute Ausbeute an Talenten aufgefallen.

Wie hier schon oft geschrieben wurde, nimmt der BVB weniger Erfolg ins Kalkül. Das bedeutet nicht, dass der BVB die Ambition herabgesetzt hat jedes Jahr in der Meisterschaft und YL eine gute Rolle zu spielen

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Dienstag, 15.10.2024, 10:05 (vor 487 Tagen) @ Will Kane

Im Interview mit dem ‚Kicker‘ hat Thomas Broich den neuen Ansatz im Bereich der der Nachwuchsarbeit erläutert:
https://www.kicker.de/dortmunds-neuer-nlz-boss-broich-die-sind-spaeter-millionen-von-euro-wert-1058884/artikel

Da sich das ‚Kicker‘-Interview hinter der Bezahlschranke befindet, hier eine Zusammenfassung von ‚transfermarkt.de‘:
https://www.transfermarkt.de/broich-will-bvb-talente-mit-neuer-philosophie-fordern-im-seniorenbereich-millionen-wert-quot-/view/news/444964

Rudimentär (und sicherlich verkürzend) einige mAn wesentliche Punkte:

Bislang hätte in der Nachwuchsarbeit der Erfolg der einzelnen U - Teams im Vordergrund gestanden; die vielen entsprechenden Meisterschaften zeugten davon, dass dies auch gelungen sei.

Dies gelinge, weil gerade im Nachwuchsbereich physische Überlegenheit ein wesentliches Erfolgsmoment sei. Hinzu komme mannschaftstaktisch bewusstes Agieren, das Fehlersituationen gar nicht erst entstehen lassen wolle.

Zu kurz komme dabei die Auseinandersetzung mit bestimmten Situationen, was dann im Erwachsenenbereich zu Problemen führe. Beispiel: 1:1 -Situation eines Innenverteidigers.

Zukünftig solle bewusst darauf Wert gelegt werden, dass man in der Offensive mit mindestens drei Spielern in den gegnerischen Sechzehnmeterraum gehe, um die Abschluss - und damit die Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Was gleichzeitig einen Spieler in der defensiven Absicherung weniger bedeute und damit ein höheres Risiko gegnerischer Konter, die dann auch mehr 1:1 - Duelle der Innenverteidiger mit sich bringen würden.

Dies bedinge eine andere Fehlerkultur als bislang, denn die Fehleranfälligkeit werde sich erhöhen. Aber nur aus gemachten Fehlern ergebe sich am Ende der gewünschte Lerneffekt.

Wie ich finde, ein diskussionswürdiger Ansatz.

Hatte vor ein paar Monaten eine empfehlenswerte Podcastfolge mit ihm gehört (Copa TS, Folge 18: "Profi werden und Profi bleiben"). Da waren auch interessante Ausführungen dabei. In einem neuen Video auf dem BVB-YT-Kanal wird ja auch das Konzept der Aufhebung der klassischen Alterskategorien vorgestellt.

Das oben genannte Vorgehen erinnert an einen Trainer, den er im Podcast auch lobpreist. Unter diesem setzte es aufgrund einer neu eingeführten Spielweise erst mal heftige Niederlagen, ehe das Konzept allmählich griff und man damit extreme Erfolge feiern konnte.

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

jonam ⌂ @, BVB-Kneipe Intertank, Berlin, Montag, 14.10.2024, 20:54 (vor 488 Tagen) @ Will Kane

Dies gelinge, weil gerade im Nachwuchsbereich physische Überlegenheit ein wesentliches Erfolgsmoment sei. Hinzu komme mannschaftstaktisch bewusstes Agieren, das Fehlersituationen gar nicht erst entstehen lassen wolle.

Zu kurz komme dabei die Auseinandersetzung mit bestimmten Situationen, was dann im Erwachsenenbereich zu Problemen führe. Beispiel: 1:1 -Situation eines Innenverteidigers.

Zukünftig solle bewusst darauf Wert gelegt werden, dass man in der Offensive mit mindestens drei Spielern in den gegnerischen Sechzehnmeterraum gehe, um die Abschluss - und damit die Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Was gleichzeitig einen Spieler in der defensiven Absicherung weniger bedeute und damit ein höheres Risiko gegnerischer Konter, die dann auch mehr 1:1 - Duelle der Innenverteidiger mit sich bringen würden.

Dies bedinge eine andere Fehlerkultur als bislang, denn die Fehleranfälligkeit werde sich erhöhen. Aber nur aus gemachten Fehlern ergebe sich am Ende der gewünschte Lerneffekt.

Wie ich finde, ein diskussionswürdiger Ansatz.


Finde ich ebenfalls einen interessanten Ansatz. Er wird damit in der titelverwöhnten BVB-Jugend-Abteilung bzw. bei den Trainern sicher Überzeugungsarbeit leisten müssen. Aber nur in immer wiederkehrenden Konfliktsituationen lernt man Lösungswege. Gerade für die Abwehrspieler der A- und B-Jugend dürften einige Ligaspiele eher langweilig sein. In solchen Spielen ist der Lerneffekt aktuell vermutlich wirklich begrenzt.

Mal schauen, wie sich das zukünftig praktisch gestaltet. Das ist schon ein deutlicher Kulturwandel. Und wir wissen ja, dass man Strategien zwar mehr oder weniger einfach ändern kann. Ein Kulturwandel dauert in der Regel aber länger....inklusive Rückfallgefahr, wenn sich der Erfolg nicht einstellt.

Manoj

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 15.10.2024, 00:29 (vor 488 Tagen) @ jonam

Dies gelinge, weil gerade im Nachwuchsbereich physische Überlegenheit ein wesentliches Erfolgsmoment sei. Hinzu komme mannschaftstaktisch bewusstes Agieren, das Fehlersituationen gar nicht erst entstehen lassen wolle.

Zu kurz komme dabei die Auseinandersetzung mit bestimmten Situationen, was dann im Erwachsenenbereich zu Problemen führe. Beispiel: 1:1 -Situation eines Innenverteidigers.

Zukünftig solle bewusst darauf Wert gelegt werden, dass man in der Offensive mit mindestens drei Spielern in den gegnerischen Sechzehnmeterraum gehe, um die Abschluss - und damit die Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Was gleichzeitig einen Spieler in der defensiven Absicherung weniger bedeute und damit ein höheres Risiko gegnerischer Konter, die dann auch mehr 1:1 - Duelle der Innenverteidiger mit sich bringen würden.

Dies bedinge eine andere Fehlerkultur als bislang, denn die Fehleranfälligkeit werde sich erhöhen. Aber nur aus gemachten Fehlern ergebe sich am Ende der gewünschte Lerneffekt.

Wie ich finde, ein diskussionswürdiger Ansatz.

Finde ich ebenfalls einen interessanten Ansatz. Er wird damit in der titelverwöhnten BVB-Jugend-Abteilung bzw. bei den Trainern sicher Überzeugungsarbeit leisten müssen. Aber nur in immer wiederkehrenden Konfliktsituationen lernt man Lösungswege. Gerade für die Abwehrspieler der A- und B-Jugend dürften einige Ligaspiele eher langweilig sein. In solchen Spielen ist der Lerneffekt aktuell vermutlich wirklich begrenzt.

Mal schauen, wie sich das zukünftig praktisch gestaltet. Das ist schon ein deutlicher Kulturwandel. Und wir wissen ja, dass man Strategien zwar mehr oder weniger einfach ändern kann. Ein Kulturwandel dauert in der Regel aber länger....inklusive Rückfallgefahr, wenn sich der Erfolg nicht einstellt.

Manoj

Das wird ein ganz hartes Brot.

Wobei ich davon ausgehe, dass sich Broich dessen bewusst ist und die Rückendeckung von Ricken hat.

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

Didi, Schweiz, Montag, 14.10.2024, 20:47 (vor 488 Tagen) @ Will Kane

Am Ende muss die mannschaftliche Geschlossenheit eigentlich im Hintergrund stehen. Rein mit Blick auf die erste Mannschaft werde ich lieber mit 2 Ausnahmespielern Dritter in der Jugend, als mit einer geschlossenen, taktisch starken Mannschaft die Meisterschaft zu gewinnen, die aber keine überragenden Individualisten hat.

Denn es ist ja klar, dass selbst aus einer sehr guten U19 nur 2-3 Spieler jemals in der Bundesliga Fuss fassen werden. Darum müssen die Leute mit ganz grossem Potential gefordert und gefördert werden. Die breite Masse landet dann ohnehin in Essen oder Uerdingen.

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

stoffel85, Montag, 14.10.2024, 23:25 (vor 488 Tagen) @ Didi

„Deutscher Fußball: Warum gibt es kaum Top Talente?“ Interessante Doku in der ZDF Mediathek mit Blick auf Benfica (meine ich), die es so machen, wie du es dir wünscht und auch ich es als richtig erachten würde.

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 15.10.2024, 00:24 (vor 488 Tagen) @ stoffel85

„Deutscher Fußball: Warum gibt es kaum Top Talente?“ Interessante Doku in der ZDF Mediathek mit Blick auf Benfica (meine ich), die es so machen, wie du es dir wünscht und auch ich es als richtig erachten würde.

Kenne ich und wurde hier im Forum auch bereits diskutiert, wenn ich mich recht erinnere.

Wobei es mMn schon Top-Talente in Deutschland gibt, ihre Anzahl allerdings durchaus einer deutlichen Erhöhung bedarf.

Wird interessant sein zu sehen, was Broich bewirken kann. Die Zustimmung und Rückendeckung von Ricken für das neue Konzept dürfte er wohl haben. Nur sind Organisationen oftmals nicht so ohne weiteres bereit Änderungen anzunehmen.

Eine Meisterschaft oder ein Pokalsieg ist ein unmittelbar erlebbarer Erfolg; ein Ziel, auf das man über einen überschaubaren Zeitraum hingearbeitet hat.

Kontinuierliche individuelle Verbesserungen einiger Spieler, die dann in ein paar Jahren in der Profimannschaft Erfolg haben werden (oder auch nicht) sind dagegen als Erfolgserlebnis kaum spürbar.

Ein echter Kulturwandel, der hier notwendig werden dürfte.

Schaun mer mal.

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

DomJay, Köln, Dienstag, 15.10.2024, 08:22 (vor 487 Tagen) @ Will Kane

„Deutscher Fußball: Warum gibt es kaum Top Talente?“ Interessante Doku in der ZDF Mediathek mit Blick auf Benfica (meine ich), die es so machen, wie du es dir wünscht und auch ich es als richtig erachten würde.


Kenne ich und wurde hier im Forum auch bereits diskutiert, wenn ich mich recht erinnere.

Wobei es mMn schon Top-Talente in Deutschland gibt, ihre Anzahl allerdings durchaus einer deutlichen Erhöhung bedarf.

Wird interessant sein zu sehen, was Broich bewirken kann. Die Zustimmung und Rückendeckung von Ricken für das neue Konzept dürfte er wohl haben. Nur sind Organisationen oftmals nicht so ohne weiteres bereit Änderungen anzunehmen.

Eine Meisterschaft oder ein Pokalsieg ist ein unmittelbar erlebbarer Erfolg; ein Ziel, auf das man über einen überschaubaren Zeitraum hingearbeitet hat.

Kontinuierliche individuelle Verbesserungen einiger Spieler, die dann in ein paar Jahren in der Profimannschaft Erfolg haben werden (oder auch nicht) sind dagegen als Erfolgserlebnis kaum spürbar.

Ein echter Kulturwandel, der hier notwendig werden dürfte.

Schaun mer mal.

Wobei das ja kein Widerspruch ist. Das Konzept der Fehlerkultur setzt ja nicht in der U17/19 an sondern soll insgesamt gelten. Heißt, wir lassen die Jugendspieler schon sehr früh in die Situationen kommen womit ein künftiger U17 Spieler damit nicht überfahren werden sondern es nicht anders kennt.

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

DomJay, Köln, Montag, 14.10.2024, 20:51 (vor 488 Tagen) @ Didi

Am Ende muss die mannschaftliche Geschlossenheit eigentlich im Hintergrund stehen. Rein mit Blick auf die erste Mannschaft werde ich lieber mit 2 Ausnahmespielern Dritter in der Jugend, als mit einer geschlossenen, taktisch starken Mannschaft die Meisterschaft zu gewinnen, die aber keine überragenden Individualisten hat.

Denn es ist ja klar, dass selbst aus einer sehr guten U19 nur 2-3 Spieler jemals in der Bundesliga Fuss fassen werden. Darum müssen die Leute mit ganz grossem Potential gefordert und gefördert werden. Die breite Masse landet dann ohnehin in Essen oder Uerdingen.

Das Ziel ist, dass diese Zahl zunächst erreicht und dann auf 5-6 Spieler im Team steigt. Natürlich wird es nicht aus dem einen Jahrgang sein, aber das war ja auch bei den von Broich genannten Teams auch nicht so der Fall.

Thomas Broich im ‚Kicker‘-Interview über neue Schwerpunkte der Nachwuchsarbeit

DomJay, Köln, Montag, 14.10.2024, 20:28 (vor 488 Tagen) @ Will Kane

Ich bin sehr zuversichtlich, dass man hier die richtigen Schlüsse gezogen hat.

Wie du und Broich es ja nahelegen, warum haben wir so großen Erfolg und so wenig Ertrag aus der Jugend? Fast könnte man denken, wir haben Erfolg andere den Ertrag - übrigens auch aus unserem Nachwuchs-

Auch den Gedanken zum System kann ich nachvollziehen, die Positionen bestmöglich auszubilden.

Den Ertrag werden wir dann wahrscheinlich in 3-5 Jahren erst sehen. Aber man muss da tatsächlich langfristig denken.

Beier und Rosenfelder vorzeitig aus U-21-Nationalmannschaft abgereist

Motzki09, Ort, Montag, 14.10.2024, 16:07 (vor 488 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

KICKER

Maxi ist krank und verpasst das U21 Spiel.
Zum genauen Gesundheitszustand der beiden Spieler machte der DFB keine weiteren Angaben.

Beier und Rosenfelder vorzeitig aus U-21-Nationalmannschaft abgereist

Lambert09, Am Rande Westfalens, Montag, 14.10.2024, 16:16 (vor 488 Tagen) @ Motzki09

Na hoffentlich reicht es für Freitag. Irgendwie wird’s momentan offensiv recht dünn.

Zu Besuch bei MARCO REUS in AMERIKA | Sein ERSTES INTERVIEW nach dem Wechsel | TOMorrow Podcast

Motzki09, Ort, Montag, 14.10.2024, 12:22 (vor 488 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

YT

Marco geht es sehr gut, direkt von Arni eingeladen worden :)

Zu Besuch bei MARCO REUS in AMERIKA | Sein ERSTES INTERVIEW nach dem Wechsel | TOMorrow Podcast

DerInDerInderin, Mittwoch, 16.10.2024, 23:59 (vor 486 Tagen) @ Motzki09

YT

Marco geht es sehr gut, direkt von Arni eingeladen worden :)

So gern man Marco zuhört, aber der Gesprächsteilnehmer (wer ist das überhaupt?!) ist maximal unpassend. Ich habe mir das zum Teil angeschaut, aber bei dieser Fragestellung dann tatsächlich abgebrochen:

Ich find ja auch dein Commitment so krass. Dass du so lange in Dortmund geblieben bist. Und das bedeutet ja auch. Du bist verantwortlich für das Glück oder Leid einer ganzen Region. Alle sind totunglücklich, wenn ihr verliert und alle sind Over The Moon, wenn ihr gewinnt. Es gibt wenig Leute, die so lange geblieben sind und sich Commited haben und nicht damit geliebäugelt haben nach Madrid, Paris oder whatever zu gehen. Du hast immer ein Commitment gehabt. Das ist aber auch schon ein Druck, wenn man weiss, dass man für die Gefühle einer ganzen Region verantwortlich ist?

Vielleicht redet man mittlerweile teilweise so. So etwas holt mich aber 0,0 ab, zumal es nicht auf die Antworten von Marco eingegangen ist, sondern Frage für Frage "freischaffend" abgezogen wurde...

Weitere Einblick beim YT-Kanal seiner Frau

Tsubi, Wuppertal, Montag, 14.10.2024, 13:17 (vor 488 Tagen) @ Motzki09

Scarlett hat ihren YT-Kanal reaktiviert und gibt wöchentliche Einblicke. Auch einiges von Marco zu sehen. Auch wenn natürlich nicht der Fokus.

Aber schön zu sehen, wie sich beide inkl. Familienanhang über die hohen Spritpreise wundern. Fast 5 Euro ;)

Nach einiger Zeit fragen sie sich, ob es vielleicht doch eine andere Einheit als Liter wäre.

Aber bei dem Vermögen und Einkommen kannst du wahrscheinlich auch für 5 € den Liter tanken ;)

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