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Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück (Politik)

Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 10:28 (vor 498 Tagen)

Eilmeldung von SPON.

Dann wird ja jetzt alles gut in diesem Land...

Vorstände der Grünen Jugend in Bayern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz treten zurück

Thomas, Dortmund, Freitag, 27.09.2024, 15:32 (vor 496 Tagen) @ Eisen

Ausscheidender Vorstand der Grünen Jugend will neue linke Bewegung gründen (SPON)

Franke, Donnerstag, 26.09.2024, 11:48 (vor 497 Tagen) @ Eisen

Hey, wat is mit "Aufstehen"? Gibt es das noch?

Kann man Partei- und Bewegungshüllen kaufen und verkaufen wie Firmenhüllen?

Hat ja auch was mit Recycling zu tun. Es muss doch mal aufhören mit Ex und Hopp. ;-)

Ausscheidender Vorstand der Grünen Jugend will neue linke Bewegung gründen (SPON)

Chappi1991 ⌂ @, Donnerstag, 26.09.2024, 14:16 (vor 497 Tagen) @ Franke

Geil. Endlich eine weitere Partei.

Ausscheidender Vorstand der Grünen Jugend will neue linke Bewegung gründen (SPON)

Ulrich, Freitag, 27.09.2024, 15:53 (vor 496 Tagen) @ Chappi1991

Geil. Endlich eine weitere Partei.

Volksfront von Judäa oder Judäische Volksfront?

Ausscheidender Vorstand der Grünen Jugend will neue linke Bewegung gründen (SPON)

General174, Düsseldorf, Freitag, 27.09.2024, 16:24 (vor 496 Tagen) @ Ulrich

Falls Teile der grünen Jugend noch in den 90ern geboren wurden, würde sich "Bündnis Grün, die 90er" anbieten.

Ausscheidender Vorstand der Grünen Jugend will neue linke Bewegung gründen (SPON)

Karsten, Zürich, Freitag, 27.09.2024, 16:18 (vor 496 Tagen) @ Ulrich

Geil. Endlich eine weitere Partei.


Volksfront von Judäa oder Judäische Volksfront?

Chrrrr...de Grööönen!

Sie sagten ausdrücklich: Keine Partei! owt

Franke, Freitag, 27.09.2024, 12:33 (vor 496 Tagen) @ Chappi1991

Geil. Endlich eine weitere Partei.

Ausscheidender Vorstand der Grünen Jugend will neue linke Bewegung gründen (SPON)

Franke, Donnerstag, 26.09.2024, 14:04 (vor 497 Tagen) @ Franke

Hey, wat is mit "Aufstehen"? Gibt es das noch?

Kann man Partei- und Bewegungshüllen kaufen und verkaufen wie Firmenhüllen?

Hat ja auch was mit Recycling zu tun. Es muss doch mal aufhören mit Ex und Hopp. ;-)

Heißt das jetzt nicht BSW?

Ausscheidender Vorstand der Grünen Jugend will neue linke Bewegung gründen (SPON)

Hässlicher_Ork_2, Donnerstag, 26.09.2024, 20:47 (vor 497 Tagen) @ CrimsonGhost

Hey, wat is mit "Aufstehen"? Gibt es das noch?

Kann man Partei- und Bewegungshüllen kaufen und verkaufen wie Firmenhüllen?

Hat ja auch was mit Recycling zu tun. Es muss doch mal aufhören mit Ex und Hopp. ;-)


Heißt das jetzt nicht BSW?

Nur wenn auf einem Bären reitenden Putin masturbiert wird.

Grünen-Transformation Trigger für Börsenexplosion?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 26.09.2024, 10:39 (vor 497 Tagen) @ Eisen

Heute geht's ab.
Nur Spaß. :D

Grünen-Transformation Trigger für Börsenexplosion?

Schoeneschooh, CDMX, Samstag, 28.09.2024, 00:32 (vor 496 Tagen) @ FourrierTrans

Jetzt gibt Ricarda Lang wirklich alles…bald sehen wir den Dax bei 20.000

Grünen-Transformation Trigger für Börsenexplosion?

markus, Donnerstag, 26.09.2024, 20:45 (vor 497 Tagen) @ FourrierTrans

Heute geht's ab.
Nur Spaß. :D

Es besteht wieder Hoffnung, dass nicht die Wirtschaft zerstört wird, nur um den Planeten zu retten. ;-)

Grünen-Transformation Trigger für Börsenexplosion?

Fire Kid, Ort, Donnerstag, 26.09.2024, 11:09 (vor 497 Tagen) @ FourrierTrans

Nach deinem "Aufruf" habe ich mir eben die Aktie von Beyond Meat angeschaut. Ganze sechs Euro. Wahnsinn.

(Keine Anlageberatung).

Grünen-Transformation Trigger für Börsenexplosion?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 26.09.2024, 11:12 (vor 497 Tagen) @ Fire Kid

Nach deinem "Aufruf" habe ich mir eben die Aktie von Beyond Meat angeschaut. Ganze sechs Euro. Wahnsinn.

(Keine Anlageberatung).

Tote kann man aber nun auch nicht wieder auferstehen lassen. :-P

Grünen-Transformation Trigger für Börsenexplosion?

Eisen, DO, Donnerstag, 26.09.2024, 11:26 (vor 497 Tagen) @ FourrierTrans

Der Weg von Tesla ist vorprogrammiert...

Grünen-Transformation Trigger für Börsenexplosion?

Burgsmüller84, Donnerstag, 26.09.2024, 11:32 (vor 497 Tagen) @ Eisen

Auf dem Weg zum Mars und ewigen Leben hält weder Börse noch gesunder Menschenverstand das stabile Genie Musk auf.

Grünen-Transformation Trigger für Börsenexplosion?

Eisen, DO, Donnerstag, 26.09.2024, 11:37 (vor 497 Tagen) @ Burgsmüller84

Hoffen wir, dass er die erste Rakete zum Mars selbst nimmt...

Grünen-Transformation Trigger für Börsenexplosion?

Davja89, Donnerstag, 26.09.2024, 11:53 (vor 497 Tagen) @ Eisen

Wenn wir Glück haben fliegt er dran vorbei. Dahinter kommt lange nix mehr...

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 22:35 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Und verlässt die Partei.

Ebenfalls Eilmeldung von SPON.

Das ist ja eine Kernschmelze…

Svenja Appuhn

Thomas, Dortmund, Donnerstag, 26.09.2024, 10:39 (vor 497 Tagen) @ Eisen

Weil ich nicht wusste, wer das genau ist, habe ich YT gefragt und ein schönes Ding mit Maischberger und Kubicki gefunden. Er sieht nicht immer gut aus.

youtube.com/watch?v=1hLr8QwTND8

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

HH-Tim, Lüneburger Heide, Donnerstag, 26.09.2024, 09:08 (vor 497 Tagen) @ Eisen

Da kann man schon eine ungesunde Hybris erkennen, wenn man möchte :)

Aber im Endeffekt kann das für die Grünen heilsam sein, da gerade die grüne Jugend bei den Nicht-Klima Themen einen realpolitisch einfach nicht möglichen Kurs gefahren ist und nötigen Pragmatismus stark kritisiert hat.
Vielleicht setzen sich weiter die Realpolitiker durch…

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 26.09.2024, 11:41 (vor 497 Tagen) @ HH-Tim

Ich finde es auch ausschließlich positiv. Die grüne Jugend ging mir am meisten auf die Nerven.
Mal schauen wie sich die Partei vor der Wahl aufstellt.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Sauerländer92, Donnerstag, 26.09.2024, 10:18 (vor 497 Tagen) @ HH-Tim

Aber im Endeffekt kann das für die Grünen heilsam sein, da gerade die grüne Jugend bei den Nicht-Klima Themen einen realpolitisch einfach nicht möglichen Kurs gefahren ist und nötigen Pragmatismus stark kritisiert hat.
Vielleicht setzen sich weiter die Realpolitiker durch…

Genau den gleichen Gedanken hatte ich auch.
Einer Partei, die sich bei gesellschaftspolitischen Themen in der Mitte positioniert und ihren Fokus dabei auf Klima und Energiepolitik rückt, könnte ich einiges abgewinnen.

Mein subjektiver Eindruck ist, dass Habeck ungefähr in diese Richtung will.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

koom, Donnerstag, 26.09.2024, 12:26 (vor 497 Tagen) @ Sauerländer92

Aber im Endeffekt kann das für die Grünen heilsam sein, da gerade die grüne Jugend bei den Nicht-Klima Themen einen realpolitisch einfach nicht möglichen Kurs gefahren ist und nötigen Pragmatismus stark kritisiert hat.
Vielleicht setzen sich weiter die Realpolitiker durch…


Genau den gleichen Gedanken hatte ich auch.
Einer Partei, die sich bei gesellschaftspolitischen Themen in der Mitte positioniert und ihren Fokus dabei auf Klima und Energiepolitik rückt, könnte ich einiges abgewinnen.

Mein subjektiver Eindruck ist, dass Habeck ungefähr in diese Richtung will.

Würde ich auch wollen. Generell steht Habeck für mich für vieles, was ich gerne in der Politik hätte. Der steht aber ziemlich allein, auch in seiner Partei. Die meisten anderen Politiker arbeiten auch nicht mehr für die Regierung - sprich, das Volk - sondern für die eigene Altersvorsorge und Machthebel.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Fonzie, Münster, Donnerstag, 26.09.2024, 10:22 (vor 497 Tagen) @ Sauerländer92

Genau den gleichen Gedanken hatte ich auch.
Einer Partei, die sich bei gesellschaftspolitischen Themen in der Mitte positioniert und ihren Fokus dabei auf Klima und Energiepolitik rückt, könnte ich einiges abgewinnen.

Meiner Meinung nach sind die Grünen das seit Jahren. Einflussreiche Fundis gibt es doch kaum noch und insgesamt ist die Partei in den letzten Jahren immer stärker an eigentlich konservative Positionen herangerückt. Medial kriegt man aber sicherlich einen anderen Eindruck.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

burz, Lünen, Donnerstag, 26.09.2024, 10:49 (vor 497 Tagen) @ Fonzie

Genau den gleichen Gedanken hatte ich auch.
Einer Partei, die sich bei gesellschaftspolitischen Themen in der Mitte positioniert und ihren Fokus dabei auf Klima und Energiepolitik rückt, könnte ich einiges abgewinnen.


Meiner Meinung nach sind die Grünen das seit Jahren. Einflussreiche Fundis gibt es doch kaum noch und insgesamt ist die Partei in den letzten Jahren immer stärker an eigentlich konservative Positionen herangerückt. Medial kriegt man aber sicherlich einen anderen Eindruck.

Insbesondere in Sachen Asylrecht hebten sich die Grünen bis vor kurzem schon erheblich von der Union ab.

Hinzu kommt das Thema Bürgergeld, wo man nach meinem Verständnis die Maßnahmen der SPD befürwortet hat.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

majae, Muc, Freitag, 27.09.2024, 16:00 (vor 496 Tagen) @ burz

Insbesondere in Sachen Asylrecht hebten sich die Grünen bis vor kurzem schon erheblich von der Union ab.

Die Verschärfung des EU-Rechts wurde doch schon vor einiger Zeit zusammen mit den Grünen beschlossen. Dafür haben sie verbal von den eigenen Leuten ganz schön aufs Maul bekommen.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Fonzie, Münster, Donnerstag, 26.09.2024, 11:04 (vor 497 Tagen) @ burz

Genau den gleichen Gedanken hatte ich auch.
Einer Partei, die sich bei gesellschaftspolitischen Themen in der Mitte positioniert und ihren Fokus dabei auf Klima und Energiepolitik rückt, könnte ich einiges abgewinnen.


Meiner Meinung nach sind die Grünen das seit Jahren. Einflussreiche Fundis gibt es doch kaum noch und insgesamt ist die Partei in den letzten Jahren immer stärker an eigentlich konservative Positionen herangerückt. Medial kriegt man aber sicherlich einen anderen Eindruck.

Insbesondere in Sachen Asylrecht hebten sich die Grünen bis vor kurzem schon erheblich von der Union ab.

Naja, der Vorposten sprach aber von einer Partei der Mitte. Ich spreche von stärker an konservative Positionen heranrücken. Das muss doch nicht zwingend deckungsgleich mit der Union sein, die aktuell beim Thema Asyl auch relativ weit rechts der klassischen "Mitte".

Hinzu kommt das Thema Bürgergeld, wo man nach meinem Verständnis die Maßnahmen der SPD befürwortet hat.

Auch hier würde ich sagen, dass das nicht gegen meine Aussage spricht. Die Fundi-Grünen der 80er und teils 90er waren von diesen Positionen ja noch weit entfernt.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Davja89, Donnerstag, 26.09.2024, 21:13 (vor 497 Tagen) @ Fonzie

Ich würde das anders sehen oder zumindest formulieren.

Grade beim Thema Asyl ist die "klassische Mitte" der Bevölkerung von Mitte Links aus den 2000er und 2010er nach Mitte-Rechts gerückt. Und die CDU ihr dann nach Merkel eben gefolgt.

Natürlich gibt es da auch Wechselwirkungen zwischen der Bevölkerung und einer Volkspartei.

Trotzdem glaube ich das die CDU grade beim Thema Asyl ziemlich genau die Mehrheitsmeinungen der Bevölkerung abdeckt.
Während sich die AfD dann deutlich Rechts davon bewegt, die SPD leicht Links davon und die Grünen deutlich weiter links. Deswegen laufen diesen Parteien ja auch aktuell die Wähler weg. Das ist kein ausschließliches Kommunikationsproblem.

Grüne und auch SPD sind aktuell nicht dort (in diesem Thema) wo sich große Mehrheiten der Bevölkerung verorten.

Das ist jetzt völlig wertfrei und nur rein auf Politische Standpunkte bezogen. Nicht darauf welche Linie eventuell die klügste wäre.

Daher würde ich sagen:

Die Union/CDU ist grade beim Thema Asyl/Migration in der klassischen Mitte.
Nur natürlich bewegt sich diese auch in einem gewissen Rahmen hin und her. Tut sie ja auch bei anderen Themen.

Beispiel:
Die Mitte der 60er Jahre war ja noch ganz woanders bei einem Thema wie Frauenrechte. Von dort hat sie sich dann signifikant immer weiter verschoben bis in die heutige Zeit.

Aber es ist eben kein Naturgesetz das sich diese Mitte immer nur nach Links bewegt.

Zurückgetretener Vorstand der Grünen Jugend will eine neue Partei gründen

Ulrich, Donnerstag, 26.09.2024, 07:41 (vor 497 Tagen) @ Eisen

Streit über Ausrichtung - Ausscheidender Vorstand der Grünen Jugend will neue linke Bewegung gründen

"Die zehn Vorstandsmitglieder der Grünen Jugend treten zurück und verlassen die Partei. In einem Medienstatement begründen sie ihre Entscheidung – und kündigen an, eine neue linke Partei gründen zu wollen."

Eine neue linke Partei. Das ist das, auf das die Welt schon lange gewartet hat.

Die überschätzen sich völlig ....

Eine Bewegung ist keine Partei

micha87, bei Berlin, Donnerstag, 26.09.2024, 14:24 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Also da sollten sie sich schon einig werden, man hat es ja bei Pegida gesehen, auch die haben das AfD Klientel auf die Straßen geholt, in politischer Verantwortung sind andere gekommen.

Klar kann aus so einer Bewegung auch mehr entstehen, der Vorteil bei einer pol. Bewegung, du kannst Meinungen kundtun, ohne sich in die Mühlen der Politik zu begeben.

Ob das alles so durchdacht ist da habe ich meine Zweifel, zumal welche Themen will man den setzen und wer ist für die pol. Umsetzung dann verantwortlich?

Vielleicht können sie aber über die Bewegung wiederum Gelder einnehmen die sie für eine Parteigründung benötigen? Das es aber demnächst mehrere Grüneparteinen in einem Landtag geben wird ist eher illusorisch. Da firmiertan langfristig unter Sonstige, das ist auch nicht nachhaltig.

Viele offene Fragen und womöglich ist es dann tatsächlich besser sich von Leuten zu trennen die selbst gerade nicht wissen wo die Reise hingeht.

Zurückgetretener Vorstand der Grünen Jugend will eine neue Partei gründen

Lordran, Donnerstag, 26.09.2024, 09:32 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Streit über Ausrichtung - Ausscheidender Vorstand der Grünen Jugend will neue linke Bewegung gründen

"Die zehn Vorstandsmitglieder der Grünen Jugend treten zurück und verlassen die Partei. In einem Medienstatement begründen sie ihre Entscheidung – und kündigen an, eine neue linke Partei gründen zu wollen."

Eine neue linke Partei. Das ist das, auf das die Welt schon lange gewartet hat.

Die überschätzen sich völlig ....

Ich finds genial. Die nächste linksgerichtete Partei, die bei 4-5% herumkrebsen wird. Bitte gerne noch mehr davon.

Zurückgetretener Vorstand der Grünen Jugend will eine neue Partei gründen

istar, Donnerstag, 26.09.2024, 11:40 (vor 497 Tagen) @ Lordran
bearbeitet von istar, Donnerstag, 26.09.2024, 11:44

Streit über Ausrichtung - Ausscheidender Vorstand der Grünen Jugend will neue linke Bewegung gründen

"Die zehn Vorstandsmitglieder der Grünen Jugend treten zurück und verlassen die Partei. In einem Medienstatement begründen sie ihre Entscheidung – und kündigen an, eine neue linke Partei gründen zu wollen."

Eine neue linke Partei. Das ist das, auf das die Welt schon lange gewartet hat.

Die überschätzen sich völlig ....


Ich finds genial. Die nächste linksgerichtete Partei, die bei 4-5% herumkrebsen wird. Bitte gerne noch mehr davon.

Was soll daran „genial“ sein? Dass die Putin-aka Friedensfreunde von Sarahs Gnaden noch mehr Versprengte einsammeln können ?
Ich bin eindeutig für wählbare Parteien, die mehr oder weniger in der Mitte angesiedelt sind.
Dann hätte ich nämlich je nach Schwerpunkt und/oder Personal für mich mehr Alternativen.
Deshalb fände ich auch einen Totalabsturz der FDP nicht so toll.
Aber die Grünen werden sowieso irgendwo bei 12-15% landen,schätze ich.

Zurückgetretener Vorstand der Grünen Jugend will eine neue Partei gründen

Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 26.09.2024, 10:08 (vor 497 Tagen) @ Lordran

Streit über Ausrichtung - Ausscheidender Vorstand der Grünen Jugend will neue linke Bewegung gründen

"Die zehn Vorstandsmitglieder der Grünen Jugend treten zurück und verlassen die Partei. In einem Medienstatement begründen sie ihre Entscheidung – und kündigen an, eine neue linke Partei gründen zu wollen."

Eine neue linke Partei. Das ist das, auf das die Welt schon lange gewartet hat.

Die überschätzen sich völlig ....


Ich finds genial. Die nächste linksgerichtete Partei, die bei 4-5% herumkrebsen wird. Bitte gerne noch mehr davon.

Das halte ich schon für eine sehr optimistische Schätzung. Ich sehe die nicht bei 4 - 5%. Im Gegensatz zu Talkshow-Dauergast Wagenknecht gibt es kein prominentes Zugpferd. Wer hier kennt denn überhaupt die Namen der besagten 10 Vorstandsmitglieder? Außerdem gibt es wie du sagst schon reichlich Alternativen: Die Linke, Volt, BSW (die ich allerdings nicht als linksaußen bezeichnen würde)....

Zurückgetretener Vorstand der Grünen Jugend will eine neue Partei gründen

TeePee, NRW, Donnerstag, 26.09.2024, 08:54 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Eine neue linke Partei. Das ist das, auf das die Welt schon lange gewartet hat.

Die überschätzen sich völlig ....

Das mag sein. Ist aber eigentlich ehrlicher, als sich wie manch anderer zusammen mit der Partei bis zur Unkenntlichkeit zu verbiegen, nur um Stimmen abzugreifen und dabei seine eigenen Überzeugungen über Bord zu werfen.

Zurückgetretener Vorstand der Grünen Jugend will eine neue Partei gründen

Ulrich, Donnerstag, 26.09.2024, 09:00 (vor 497 Tagen) @ TeePee

Eine neue linke Partei. Das ist das, auf das die Welt schon lange gewartet hat.

Die überschätzen sich völlig ....


Das mag sein. Ist aber eigentlich ehrlicher, als sich wie manch anderer zusammen mit der Partei bis zur Unkenntlichkeit zu verbiegen, nur um Stimmen abzugreifen und dabei seine eigenen Überzeugungen über Bord zu werfen.

In Deutschland muss man in jeder Partei Kompromisse machen, will man seine Ziele durchsetzen. Das gilt nicht nur für die Grünen, das gilt auch für die SPD, (eigentlich) für die FDP und das gilt auch für CDU und CSU.

Auch ein Friedrich Merz wird das nach den nächsten Bundestagswahlen erfahren. Er will dann ja sofort alle Gesetze der Ampel rückgängig machen. Mit wem will er das tun? Mit der SPD? Mit den Grünen? So irre, das mit der AfD tun zu wollen wird er hoffentlich nicht sein.

Und gerade auf eine von Nachwuchspolitikerinnen und Nachwuchspolitikern der Grünen, die niemand kennt, gegründete neue linke Partei wartet niemand.

Zurückgetretener Vorstand der Grünen Jugend will eine neue Partei gründen

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 26.09.2024, 11:53 (vor 497 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 26.09.2024, 12:06

So irre, das mit der AfD tun zu wollen wird er hoffentlich nicht sein.

Da bin ich mir relativ sicher, dass deine Hoffnung in Einzelfällen trügen wird. Wobei ich mir die Frage stelle, ob etwas Richtiges zwangsläufig falsch werden muss, nur weil es vom braunen Kackhaufen stammt.

Merz + Habeck / Pistorius

Timo_89, Donnerstag, 26.09.2024, 09:15 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Auch ein Friedrich Merz wird das nach den nächsten Bundestagswahlen erfahren. Er will dann ja sofort alle Gesetze der Ampel rückgängig machen. Mit wem will er das tun? Mit der SPD? Mit den Grünen? So irre, das mit der AfD tun zu wollen wird er hoffentlich nicht sein.

Er will und wird selbstverständlich nicht alles rückgängig machen (können). Gut bzw besser regieren als die Ampel kann er hoffentlich trotzdem:

Union + Pistorius SPD
Union + Habeck Grüne

;)

Müsste die Union jeweils 35% sicher holen und Rot oder Grün auf stabile 15%+ kommen. Nicht unmöglich für Pistorius und vielleicht für Habeck mit einer neu aufgestellten und fokussierten Grünen, die sich komplett hinter Habeck versammeln und die Grünen "in die Mitte" bringen, wie er es gerne will. Starke Union plus jeweils "Realo/Wirtschaft/Sicherheit"-Flügel dominierter Junior-Partner aus entweder Rot oder Grün könnte klappen.

Merz + Habeck / Pistorius

Ulrich, Donnerstag, 26.09.2024, 09:44 (vor 497 Tagen) @ Timo_89

Auch ein Friedrich Merz wird das nach den nächsten Bundestagswahlen erfahren. Er will dann ja sofort alle Gesetze der Ampel rückgängig machen. Mit wem will er das tun? Mit der SPD? Mit den Grünen? So irre, das mit der AfD tun zu wollen wird er hoffentlich nicht sein.


Er will und wird selbstverständlich nicht alles rückgängig machen (können). Gut bzw besser regieren als die Ampel kann er hoffentlich trotzdem:

Union + Pistorius SPD
Union + Habeck Grüne

;)

Müsste die Union jeweils 35% sicher holen und Rot oder Grün auf stabile 15%+ kommen. Nicht unmöglich für Pistorius und vielleicht für Habeck mit einer neu aufgestellten und fokussierten Grünen, die sich komplett hinter Habeck versammeln und die Grünen "in die Mitte" bringen, wie er es gerne will. Starke Union plus jeweils "Realo/Wirtschaft/Sicherheit"-Flügel dominierter Junior-Partner aus entweder Rot oder Grün könnte klappen.

Das eigentliche Problem wäre in jeder Regierungskoalition mit ihm Friedrich Merz. Der Mann hatte noch nie Regierungsverantwortung, er ist auch bei Meinungsunterschieden in der Sache schnell persönlich eingeschnappt, haut aber selbst vieles heraus, ohne nachzudenken. Und er neigt wohl im internen Kreis zu Ausrastern.

Merz + Habeck / Pistorius

Garum, Bornum am Harz, Donnerstag, 26.09.2024, 09:48 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Auch ein Friedrich Merz wird das nach den nächsten Bundestagswahlen erfahren. Er will dann ja sofort alle Gesetze der Ampel rückgängig machen. Mit wem will er das tun? Mit der SPD? Mit den Grünen? So irre, das mit der AfD tun zu wollen wird er hoffentlich nicht sein.


Er will und wird selbstverständlich nicht alles rückgängig machen (können). Gut bzw besser regieren als die Ampel kann er hoffentlich trotzdem:

Union + Pistorius SPD
Union + Habeck Grüne

;)

Müsste die Union jeweils 35% sicher holen und Rot oder Grün auf stabile 15%+ kommen. Nicht unmöglich für Pistorius und vielleicht für Habeck mit einer neu aufgestellten und fokussierten Grünen, die sich komplett hinter Habeck versammeln und die Grünen "in die Mitte" bringen, wie er es gerne will. Starke Union plus jeweils "Realo/Wirtschaft/Sicherheit"-Flügel dominierter Junior-Partner aus entweder Rot oder Grün könnte klappen.


Das eigentliche Problem wäre in jeder Regierungskoalition mit ihm Friedrich Merz. Der Mann hatte noch nie Regierungsverantwortung, er ist auch bei Meinungsunterschieden in der Sache schnell persönlich eingeschnappt, haut aber selbst vieles heraus, ohne nachzudenken. Und er neigt wohl im internen Kreis zu Ausrastern.

Die Frage ist ob sich Grüne und SPD die CDU antun würden. Das sehe ich so noch nicht.

Merz + Habeck / Pistorius

Ulrich, Donnerstag, 26.09.2024, 09:52 (vor 497 Tagen) @ Garum

Die Frage ist ob sich Grüne und SPD die CDU antun würden. Das sehe ich so noch nicht.

SPD und Grüne sind jeweils von ihrem Selbstverständnis her staatstragende Parteien. Staatstragender als die Merz-CDU oder die Söder-CSU. Und erst recht als die FDP des Hallodris Lindner.

Merz + Habeck / Pistorius

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Donnerstag, 26.09.2024, 11:53 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Die Frage ist ob sich Grüne und SPD die CDU antun würden. Das sehe ich so noch nicht.


SPD und Grüne sind jeweils von ihrem Selbstverständnis her staatstragende Parteien. Staatstragender als die Merz-CDU oder die Söder-CSU. Und erst recht als die FDP des Hallodris Lindner.

Dieses Selbstverständnis sollte man mal klinisch betrachten.

Merz + Habeck / Pistorius

Timo_89, Donnerstag, 26.09.2024, 09:57 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Die Frage ist ob sich Grüne und SPD die CDU antun würden. Das sehe ich so noch nicht.


SPD und Grüne sind jeweils von ihrem Selbstverständnis her staatstragende Parteien. Staatstragender als die Merz-CDU oder die Söder-CSU. Und erst recht als die FDP des Hallodris Lindner.

Die CDU als nicht staatstragend hinzustellen ist schon eine sehr gewagte These und beinahe grotesk. Auch wenn du "Merz"-CDU einschränkend hinzugefügt hast. Das lässt sich doch inhaltlich nicht halten. Wo hat sich die CDU denn in den letzten Jahrzehnten, Jahren, Monaten aus ihrer staatspolitischen Verantwortung gestohlen? Die CDU ist DIE Kanzlerpartei der BRD von Adenauer, Erhard, Kohl, Merkel und hat immer Verantwortung getragen. Es ist teilweise einfach schon sehr eingefärbt von persönlichen Präferenzen, was hier teilweise steht. Es ist doch absurd zu sagen, die Grünen, die noch nicht einmal einen Kanzler gestellt haben, wären jetzt hier die mega staatstragende Partei, weil man ein paar mal Juniorpartner in Regierungen war ...

Merz + Habeck / Pistorius

raffa-pfo, Pforzheim, Donnerstag, 26.09.2024, 11:12 (vor 497 Tagen) @ Timo_89
bearbeitet von raffa-pfo, Donnerstag, 26.09.2024, 11:16

Die Frage ist ob sich Grüne und SPD die CDU antun würden. Das sehe ich so noch nicht.


SPD und Grüne sind jeweils von ihrem Selbstverständnis her staatstragende Parteien. Staatstragender als die Merz-CDU oder die Söder-CSU. Und erst recht als die FDP des Hallodris Lindner.


Die CDU als nicht staatstragend hinzustellen ist schon eine sehr gewagte These und beinahe grotesk. Auch wenn du "Merz"-CDU einschränkend hinzugefügt hast. Das lässt sich doch inhaltlich nicht halten. Wo hat sich die CDU denn in den letzten Jahrzehnten, Jahren, Monaten aus ihrer staatspolitischen Verantwortung gestohlen? Die CDU ist DIE Kanzlerpartei der BRD von Adenauer, Erhard, Kohl, Merkel und hat immer Verantwortung getragen. Es ist teilweise einfach schon sehr eingefärbt von persönlichen Präferenzen, was hier teilweise steht. Es ist doch absurd zu sagen, die Grünen, die noch nicht einmal einen Kanzler gestellt haben, wären jetzt hier die mega staatstragende Partei, weil man ein paar mal Juniorpartner in Regierungen war ...

naja, wenn man momentan bei der CDU/CSU fragt, was alles falsch läuft in der BRD, haben die Grünen quasi in kürzester Zeit - ohne eine(n) Kanzler(in) zu stellen - es geschafft die Wirtschaft in eine Krise zu stürzen, die Strompreise in die Höhe zu treiben und die Infrastruktur kaputt zu machen.

Die x Jahre zuvor als Merkel Kanzlerin war, wurde selbstredend das Internet verbessert, Brücken saniert, in Bildung investiert, fülle beliebig auf. </Ironie>

Merz + Habeck / Pistorius

ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Donnerstag, 26.09.2024, 10:18 (vor 497 Tagen) @ Timo_89

Ohne Ulrich groß beipflichten zu wollen, ist das Verhalten der CDU in Brandenburg (oder wars n anderes von den russophilen BL im Osten?) mMn nicht wirklich dolle: "Stehen für Koalition nicht zur Verfügung, einigt Euch mit den Populisten."
Finde ich persönlich jetzt nicht sooo "staatstragend", was auch immer man darunter verstehen mag.

Merz + Habeck / Pistorius

Davja89, Donnerstag, 26.09.2024, 10:38 (vor 497 Tagen) @ ooohflupptnicht

Das versteh ich jetzt nicht ...

SPD und CDU haben keine Mehrheit.

SPD und BSW haben eine.

Die SPD hat keine Koalition mit dem BSW ausgeschlossen.
Das selbe BSW mit dem auch die CDU in anderen Ostbundesländern zusammen arbeiten wird müssen.

Da ist es doch der normale Lauf der Dinge das sich erstmal SPD und BSW unterhalten ob man eine stabile Mehrheit hinbekommt.
Sollte der BSW jetzt mit verrückten Forderungen um die Ecke kommen wird man dann sicherlich der SPD im Notfall keine Tür zuschlagen und eventuell das Thema Minderheitenregierung angehen.

Bin mir aber ziemlich sicher das SPD und BSW irgendwo eine Schnittmenge finden werden.
Das Thema Ukraine/Außenpolitik wird man irgendwie elegant umgehen und dann sind die Unterschiede nicht mehr so groß.

Merz + Habeck / Pistorius

Chappi1991 ⌂ @, Donnerstag, 26.09.2024, 12:00 (vor 497 Tagen) @ Davja89

Da ist es doch der normale Lauf der Dinge das sich erstmal SPD und BSW unterhalten ob man eine stabile Mehrheit hinbekommt.
Sollte der BSW jetzt mit verrückten Forderungen um die Ecke kommen wird man dann sicherlich der SPD im Notfall keine Tür zuschlagen und eventuell das Thema Minderheitenregierung angehen.

Mit der CDU wäre es nicht einmal ein Minderheitenregierung, es wäre eine Pattregierung. Das hatten wir so wohl auch noch nicht. Da wäre zwar keine Mehrheit für Gesetze da, aber eben letztlich auf der Gegenseite auch keine Mehrheit, um einen gewählten Ministerpräsidenten abwählen zu können.

Und interessant könnte auch sein, wie stabil die BSW-Fraktion sein wird. Ein Wechsel kann die Mehrheitsverhältnisse ändern.

Merz + Habeck / Pistorius

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 26.09.2024, 11:52 (vor 497 Tagen) @ Davja89
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 26.09.2024, 11:55

Bin mir aber ziemlich sicher das SPD und BSW irgendwo eine Schnittmenge finden werden.
Das Thema Ukraine/Außenpolitik wird man irgendwie elegant umgehen und dann sind die Unterschiede nicht mehr so groß.

Das wird vermutlich in Sachsen und Thüringen bzgl. CDU und BSW auch nicht anders sein. Frey und Dagdelen haben bei Maischberger ja gezeigt, dass es abgesehen von der Außenpolitik praktisch nur Gemeinsamkeiten gibt.

Wobei es schon Realsatire ist, dass die CDU einerseits auf dem Unvereinbarkeitsbeschluss mit der Linken besteht, nicht aber mit Putinknechts Partei, in der jetzt all die sitzen, wegen derer der Beschluss gefasst wurde. Als wenn es im Reich von Königin Sarah nur eine(n) Politiker(in) gäbe, die annähernd so realistisch unterwegs ist wie Bodo Ramelow.

Merz + Habeck / Pistorius

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 26.09.2024, 20:05 (vor 497 Tagen) @ nico36de

Bin mir aber ziemlich sicher das SPD und BSW irgendwo eine Schnittmenge finden werden.
Das Thema Ukraine/Außenpolitik wird man irgendwie elegant umgehen und dann sind die Unterschiede nicht mehr so groß.


Das wird vermutlich in Sachsen und Thüringen bzgl. CDU und BSW auch nicht anders sein. Frey und Dagdelen haben bei Maischberger ja gezeigt, dass es abgesehen von der Außenpolitik praktisch nur Gemeinsamkeiten gibt.

Wobei es schon Realsatire ist, dass die CDU einerseits auf dem Unvereinbarkeitsbeschluss mit der Linken besteht, nicht aber mit Putinknechts Partei, in der jetzt all die sitzen, wegen derer der Beschluss gefasst wurde. Als wenn es im Reich von Königin Sarah nur eine(n) Politiker(in) gäbe, die annähernd so realistisch unterwegs ist wie Bodo Ramelow.

Welche Sarah?

Merz + Habeck / Pistorius

Eastwood, Donnerstag, 26.09.2024, 23:31 (vor 497 Tagen) @ FourrierTrans

Welche Sarah?

Frau Wagenknecht hat die Schreibweise ihres Namens 2009 ändern lassen. Bis 2009 war sie, zumindest von Amtswegen, Sarah.

Merz + Habeck / Pistorius

Burgsmüller84, Donnerstag, 26.09.2024, 18:31 (vor 497 Tagen) @ nico36de

Die Position der Linken zur Ukraine hat sich seit SWs Abgang geändert? Hast du dafür einen Link?

Merz + Habeck / Pistorius

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 27.09.2024, 08:12 (vor 496 Tagen) @ Burgsmüller84
bearbeitet von nico36de, Freitag, 27.09.2024, 08:17

Es ging mir um Thüringen und um die Bundespolitik. Ich halte es für widersinnig, trotz dessen Realpolitik dogmatisch nicht mit Ramelow (weil Mitglied der Linkspartei) regieren zu wollen, wohl aber mit Puntinknechts Getreuen.

Merz + Habeck / Pistorius

donotrobme, Münsterland, Freitag, 27.09.2024, 08:23 (vor 496 Tagen) @ nico36de

Wikipedia beschreibt Landespolitik wie folgt:

"Zu den klassischen Gebieten der Landespolitik gehören die Kulturpolitik, die Bildungspolitik und die Landes- und Regionalplanung. Diese werden auch als Ländersachen bezeichnet."

Wenn das BSW aber Außenpolitik zur Kernfrage der Landtagswahl macht, sagt sie indirekt, dass all die Themen oben irrelevant sind.
Die Menschen vor Ort haben dem quasi zugestimmt als sie für dieses Bündnis gestimmt haben.

Von daher so schlecht kann es Thüringen scheinbar nicht gehen, sie brauchen scheinbar keine Änderungen in der Schulpolitik oder den Ausbau und der Erneuerung von Straßen.

Merz + Habeck / Pistorius

Ulrich, Donnerstag, 26.09.2024, 18:45 (vor 497 Tagen) @ Burgsmüller84

Die Position der Linken zur Ukraine hat sich seit SWs Abgang geändert? Hast du dafür einen Link?

Man hörte zuletzt sehr viel ausgesprochen Putin-affine Töne, Bartsch fällt mir da ein. Ich weiß aber nicht, wie viel Überzeugung und wieviel Bauchpinseln des Putin-affinen Teils der Bevölkerung da im Spiel ist.

Merz + Habeck / Pistorius

Leviki, Donnerstag, 26.09.2024, 10:27 (vor 497 Tagen) @ ooohflupptnicht

Es reicht halt nicht für SPD und CDU. Da ist es doch für alle Beteiligten einfacher eine zweier Koalition zu bilden als 3 Parteien unter einen Hut zu bekommen.

Lächerlich

Ballschieber007, Dortmund, Donnerstag, 26.09.2024, 10:05 (vor 497 Tagen) @ Timo_89

Die Frage ist ob sich Grüne und SPD die CDU antun würden. Das sehe ich so noch nicht.


SPD und Grüne sind jeweils von ihrem Selbstverständnis her staatstragende Parteien. Staatstragender als die Merz-CDU oder die Söder-CSU. Und erst recht als die FDP des Hallodris Lindner.


Die CDU als nicht staatstragend hinzustellen ist schon eine sehr gewagte These und beinahe grotesk. Auch wenn du "Merz"-CDU einschränkend hinzugefügt hast. Das lässt sich doch inhaltlich nicht halten. Wo hat sich die CDU denn in den letzten Jahrzehnten, Jahren, Monaten aus ihrer staatspolitischen Verantwortung gestohlen? Die CDU ist DIE Kanzlerpartei der BRD von Adenauer, Erhard, Kohl, Merkel und hat immer Verantwortung getragen. Es ist teilweise einfach schon sehr eingefärbt von persönlichen Präferenzen, was hier teilweise steht. Es ist doch absurd zu sagen, die Grünen, die noch nicht einmal einen Kanzler gestellt haben, wären jetzt hier die mega staatstragende Partei, weil man ein paar mal Juniorpartner in Regierungen war ...

Allein an dieser Aussage erkennt man doch schon, was hier los ist! Das ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Das mag im Bezug auf Lindner passen, lieber schlecht als gar nicht, aber ansonsten muss diese Aussage als unsachlich gekennzeichnet werden. Kann man nicht für voll nehmen!

Merz + Habeck / Pistorius

Ulrich, Donnerstag, 26.09.2024, 09:59 (vor 497 Tagen) @ Timo_89

Die Frage ist ob sich Grüne und SPD die CDU antun würden. Das sehe ich so noch nicht.


SPD und Grüne sind jeweils von ihrem Selbstverständnis her staatstragende Parteien. Staatstragender als die Merz-CDU oder die Söder-CSU. Und erst recht als die FDP des Hallodris Lindner.


Die CDU als nicht staatstragend hinzustellen ist schon eine sehr gewagte These und beinahe grotesk. Auch wenn du "Merz"-CDU einschränkend hinzugefügt hast. Das lässt sich doch inhaltlich nicht halten. Wo hat sich die CDU denn in den letzten Jahrzehnten, Jahren, Monaten aus ihrer staatspolitischen Verantwortung gestohlen? Die CDU ist DIE Kanzlerpartei der BRD von Adenauer, Erhard, Kohl, Merkel und hat immer Verantwortung getragen. Es ist teilweise einfach schon sehr eingefärbt von persönlichen Präferenzen, was hier teilweise steht. Es ist doch absurd zu sagen, die Grünen, die noch nicht einmal einen Kanzler gestellt haben, wären jetzt hier die mega staatstragende Partei, weil man ein paar mal Juniorpartner in Regierungen war ...

Wie kann eine Partei staatstragend sein, wenn deren Vorsitzender ständig auf dem Ego-Trip ist? Das gilt aktuell sowohl für die CDU als auch für die CSU.

Merz + Habeck / Pistorius

Davja89, Donnerstag, 26.09.2024, 10:44 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Ulrich wir haben alle verstanden das du Merz nicht leiden kannst. Der macht es einem ja auch leicht ihn nicht zu mögen. Trotzdem sollte man eine gewisse Objektivität wahren.

Und so zutun als wäre eine CDU unter Merz keine Partei die "Staatstragend" ist doch wirklich lächerlich.

Selbst wenn Merz ein kompletter Honk WÄRE und man seine Politik komplett ablehnt kann man natürlich das Land auch der Union anvertrauen ohne das hier Sodom und Gomorrha ausbrechen.

Merz + Habeck / Pistorius

Timo_89, Donnerstag, 26.09.2024, 10:04 (vor 497 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von Timo_89, Donnerstag, 26.09.2024, 10:12

Wie kann eine Partei staatstragend sein, wenn deren Vorsitzender ständig auf dem Ego-Trip ist? Das gilt aktuell sowohl für die CDU als auch für die CSU.


Welcher Politiker mit Machtanspruch hat denn kein riesen Ego? Habeck, Scholz, Merz, Lindner - alles Machtmenschen. Alle wollen Macht und Posten. Du magst Merz nicht, du magst die CDU nicht, aber du legst unterschiedliche Standards an.

Scholz beispielsweise wollte sich in Hamburg mit dem Elbtower verewigen "die Leute sollen sagen, das hat der Olaf Scholz gut gemacht" und hat sich trotz Warnungen mit dem zwielichtigen Benko ins Bett gelegt - jetzt steht da eine riesen Bauruine rum. CumEx, G20. Scholz hatte trotzdem Kanzler-Machtanspruch, obwohl er die SPD nichtmal als Vorsitzender für sich gewinnen konnte, er hat zugegriffen. Ego Trip?

Du kannst ja unterschiedliche Maßstäbe ansetzen, aber dann stell das doch bitte nicht immer als objektiv hin.

Merz + Habeck / Pistorius

Blarry, Essen, Donnerstag, 26.09.2024, 09:29 (vor 497 Tagen) @ Timo_89

Gut bzw besser regieren als die Ampel kann er hoffentlich trotzdem:

Wie will man eigentlich die Führungs-, gar Regierungsqualität von jemandem beurteilen, der in seinem Leben nicht einmal in Führungsverantwortung saß? Der, um Himmels Willen, noch nicht einmal Schützenkönig war? Als Unionspolitiker aus dem Sauerland! Für jemanden mit chronischer Paranoia vor ausgedachtem Sozialismus sind das ganz schön viele rote Flaggen.

Merz + Habeck / Pistorius

Timo_89, Donnerstag, 26.09.2024, 09:52 (vor 497 Tagen) @ Blarry

Gut bzw besser regieren als die Ampel kann er hoffentlich trotzdem:


Wie will man eigentlich die Führungs-, gar Regierungsqualität von jemandem beurteilen, der in seinem Leben nicht einmal in Führungsverantwortung saß? Der, um Himmels Willen, noch nicht einmal Schützenkönig war? Als Unionspolitiker aus dem Sauerland! Für jemanden mit chronischer Paranoia vor ausgedachtem Sozialismus sind das ganz schön viele rote Flaggen.

Die CDU ist eine föderal geprägte Partei. In insgesamt 17 Landesverbänden, 27 Bezirksverbänden, 325 Kreisverbänden und über 10.000 Ortsverbänden engagieren sich bundesweit [384.000] CDU-Mitglieder.

Er führt immerhin die letzte große Volkspartei der BRD. Diesen Apparat zu steuern ist nun auch kein Praktikum in einem Kleinstbetrieb. Er steht der Partei vor, ist Oppositionsführer, kennt das politische Geschäft natürlich sehr gut.

Wie viele Politiker sind in Ämter gespült worden, in denen sie sich erst noch beweisen mussten? Klar, ich verstehe das Argument, dass ein Kanzler natürlich eine besonders herausgehobene Bedeutung hat. Aber wie gesagt, die CDU zu führen ist nun auch kein Kindergeburtstag und bereitet dich sicher auch in gewisser Weise gut vor.

Er hat die CDU programmatisch neu aufgestellt und wieder mit der CSU versöhnt. Man geht geschlossen in den Wahlkampf. Es braucht eine starke CDU und der Vorsitzende ist nunmal eben FM, ob es hier vielen gefällt oder nicht. Vielleicht überrascht er euch ja positiv, tiefer könnten die Erwartungen ja auch gar nicht mehr sein ;-)

Merz + Habeck / Pistorius

Ulrich, Donnerstag, 26.09.2024, 09:58 (vor 497 Tagen) @ Timo_89

Gut bzw besser regieren als die Ampel kann er hoffentlich trotzdem:


Wie will man eigentlich die Führungs-, gar Regierungsqualität von jemandem beurteilen, der in seinem Leben nicht einmal in Führungsverantwortung saß? Der, um Himmels Willen, noch nicht einmal Schützenkönig war? Als Unionspolitiker aus dem Sauerland! Für jemanden mit chronischer Paranoia vor ausgedachtem Sozialismus sind das ganz schön viele rote Flaggen.


Die CDU ist eine föderal geprägte Partei. In insgesamt 17 Landesverbänden, 27 Bezirksverbänden, 325 Kreisverbänden und über 10.000 Ortsverbänden engagieren sich bundesweit [384.000] CDU-Mitglieder.

Er führt immerhin die letzte große Volkspartei der BRD. Diesen Apparat zu steuern ist nun auch kein Praktikum in einem Kleinstbetrieb. Er steht der Partei vor, ist Oppositionsführer, kennt das politische Geschäft natürlich sehr gut.

Wie viele Politiker sind in Ämter gespült worden, in denen sie sich erst noch beweisen mussten? Klar, ich verstehe das Argument, dass ein Kanzler natürlich eine besonders herausgehobene Bedeutung hat. Aber wie gesagt, die CDU zu führen ist nun auch kein Kindergeburtstag und bereitet dich sicher auch in gewisser Weise gut vor.

Er hat die CDU programmatisch neu aufgestellt und wieder mit der CSU versöhnt. Man geht geschlossen in den Wahlkampf. Es braucht eine starke CDU und der Vorsitzende ist nunmal eben FM, ob es hier vielen gefällt oder nicht. Vielleicht überrascht er euch ja positiv, tiefer könnten die Erwartungen ja auch gar nicht mehr sein ;-)

Friedrich Merz ist in der CDU vor allem eine Projektionsfläche für die Sehnsucht nach der scheinbar guten alten Zeit. Je weniger die CDU-Mitglieder ihn kennen, um so mehr schätzen sie ihn. Und umgekehrt.

Der Mann ist erst gegen Angela Merkel gescheitert, dann gegen Annegret Kramp-Karrenbauer gescheitert und schließlich gegen Armin Laschet gescheitert. Parteichef geworden ist er erst, nachdem niemand aus der ersten Reihe mehr gegen ihn angetreten ist. Jetzt ertragen ihn Bundestagsfraktion und führende Parteimitglieder eher, als sie ihn schätzen. Und die Jüngeren warten vor allem darauf, dass er in Rente geht.

Merz + Habeck / Pistorius

Timo_89, Donnerstag, 26.09.2024, 10:07 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Der Mann ist erst gegen Angela Merkel gescheitert, dann gegen Annegret Kramp-Karrenbauer gescheitert und schließlich gegen Armin Laschet gescheitert. Parteichef geworden ist er erst, nachdem niemand aus der ersten Reihe mehr gegen ihn angetreten ist. Jetzt ertragen ihn Bundestagsfraktion und führende Parteimitglieder eher, als sie ihn schätzen. Und die Jüngeren warten vor allem darauf, dass er in Rente geht.

Wieso wiederholst du das bei Merz immer, aber nie bei Scholz? Scholz hat die Wahl gegen Borjans verloren und trotzdem seinen Machtanspruch durchgesetzt. Wieso lese ich das nie von dir?

Merz + Habeck / Pistorius

Ulrich, Donnerstag, 26.09.2024, 10:13 (vor 497 Tagen) @ Timo_89

Der Mann ist erst gegen Angela Merkel gescheitert, dann gegen Annegret Kramp-Karrenbauer gescheitert und schließlich gegen Armin Laschet gescheitert. Parteichef geworden ist er erst, nachdem niemand aus der ersten Reihe mehr gegen ihn angetreten ist. Jetzt ertragen ihn Bundestagsfraktion und führende Parteimitglieder eher, als sie ihn schätzen. Und die Jüngeren warten vor allem darauf, dass er in Rente geht.


Wieso wiederholst du das bei Merz immer, aber nie bei Scholz? Scholz hat die Wahl gegen Borjans verloren und trotzdem seinen Machtanspruch durchgesetzt. Wieso lese ich das nie von dir?

Friedrich Merz hat verloren, wieder verloren, und ein drittes Mal verloren. Und keine dieser Niederlagen hat er halbwegs vernünftig weggesteckt. Statt dessen hat er jede als persönliche Kränkung verstanden, vor allem die erste gegen Angela Merkel. Für ihn ist das noch immer das große Trauma seines Lebens. Das ist der Unterschied.

Merz + Habeck / Pistorius

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 26.09.2024, 10:33 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Ich bin ja bei deiner Einschätzung von Merz absolut bei dir.

Dass es dir aber nicht möglich ist, ähnlich kräftig einen Kanzler zu kritisieren, der - ausgehend von der von ihm behaupteten Amnesie- gar nicht fähig wäre, das Amt zu bekleiden, über keinerlei Führungskompetenz verfügt und dessen Aktentasche über mehr Ausstrahlung verfügt als er, deutet dann doch darauf hin, dass du die Dinge alles andere als objektiv siehst.

Ist ja für sich betrachtet ok, aber du solltest wenigstens dazu stehen.

Merz + Habeck / Pistorius

Timo_89, Donnerstag, 26.09.2024, 10:22 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Friedrich Merz hat verloren, wieder verloren, und ein drittes Mal verloren. Und keine dieser Niederlagen hat er halbwegs vernünftig weggesteckt. Statt dessen hat er jede als persönliche Kränkung verstanden, vor allem die erste gegen Angela Merkel. Für ihn ist das noch immer das große Trauma seines Lebens. Das ist der Unterschied.

Du liest es halt maximal negativ, weil du es halt negativ lesen *willst*. Eine positive Lesart wäre, dass da jemand mit Durchhaltevermögen ist. Dass da jemand dafür kämpft, seine gesteckten Ziele zu erreichen. Dass jemand nach Niederlagen wieder aufstehen kann, Überzeugungen hat, die große Verantwortung übernehmen will. Er hat sich übrigens seinen Rivalen in der Niederlage gegenüber immer fair verhalten, anders als ein Söder zum Beispiel, das zeigt auch Größe. Das hat AKK z.B. betont.

Aber so oft wie hier einige gegen Merz schießen, kann man beim Lesen fast nur den Eindruck gewinnen, dass an dem Mann wirklich GAR NICHTS positives zu finden ist, GAR NICHTS. Der absolute Dämon, der Deutschland in den Abgrund führt, der nichts kann. Sieht z.B. eine Ricarda Lang laut Michael Bröker ganz anders, die konnten wohl zuletzt recht gut miteinander.

Meint ihr denn, dann kommst du in diese Position, wenne nix kannst? Ist doch lächerlich, auch und gerade in der CDU musst du dich erstmal durchsetzen, durchbeißen, hochkommen.

Merz + Habeck / Pistorius

Fonzie, Münster, Donnerstag, 26.09.2024, 10:24 (vor 497 Tagen) @ Timo_89

Du liest es halt maximal negativ, weil du es halt negativ lesen *willst*. Eine positive Lesart wäre, dass da jemand mit Durchhaltevermögen ist. Dass da jemand dafür kämpft, seine gesteckten Ziele zu erreichen. Dass jemand nach Niederlagen wieder aufstehen kann, Überzeugungen hat, die große Verantwortung übernehmen will.

Nach seiner letzten Niederlage hat er sich erst mal lange, in meiner Wahrnehmung beleidigt, aus der Politik zurückgezogen. Was er damals definitiv nicht gemacht hat, ist kämpfen und Verantwortung übernehmen.

Merz + Habeck / Pistorius

Ballschieber007, Dortmund, Donnerstag, 26.09.2024, 10:13 (vor 497 Tagen) @ Timo_89

Der Mann ist erst gegen Angela Merkel gescheitert, dann gegen Annegret Kramp-Karrenbauer gescheitert und schließlich gegen Armin Laschet gescheitert. Parteichef geworden ist er erst, nachdem niemand aus der ersten Reihe mehr gegen ihn angetreten ist. Jetzt ertragen ihn Bundestagsfraktion und führende Parteimitglieder eher, als sie ihn schätzen. Und die Jüngeren warten vor allem darauf, dass er in Rente geht.


Wieso wiederholst du das bei Merz immer, aber nie bei Scholz? Scholz hat die Wahl gegen Borjans verloren und trotzdem seinen Machtanspruch durchgesetzt. Wieso lese ich das nie von dir?

Weil er immer objektiv dastehen möchte, es aber in Wahrheit gar nicht ist. Das ist die Pipi Langstrumpf Mentalität, hat sich in diesen Kreisen in den letzten Jahren ganz massiv ausgebreitet.

Merz + Habeck / Pistorius

Leviki, Donnerstag, 26.09.2024, 10:30 (vor 497 Tagen) @ Ballschieber007

Wird nach der Bundestagswahl hart, wenn sich in der SPD wieder die Seeheimer durchsetzen und fröhlich in die Koalition mit dem bösen Merz einsteigen.

Merz + Habeck / Pistorius

Ballschieber007, Dortmund, Donnerstag, 26.09.2024, 10:46 (vor 497 Tagen) @ Leviki

Wird nach der Bundestagswahl hart, wenn sich in der SPD wieder die Seeheimer durchsetzen und fröhlich in die Koalition mit dem bösen Merz einsteigen.

Es wird wieder aufwärts gehen, spätestens dann! Traurig ist nur, dass bis dahin viele Unternehmen die Segel gestrichen haben.

Grundsätzlich ist das alles ja nicht schlecht, was die Ampel zumindest in manchen Teilbereichen auf den Weg gebracht hat, aber die ewige Zerstrittenheit, dieses ewige draufkloppen, ... es kotzt einen nur noch an. Würden Sie sich am Riemen reißen, Deutschland und der Wirtschaft die nötige Sicherheit durch Geschlossenheit geben, was wäre da möglich? Zukunftskoalition haben sie sich geschimpft, Selfies in die Welt geschickt, ... was ist übrig geblieben? Die allgemeine Meinung, dass drei Jahre absolut reichen. Muss man auch erstmal schaffen!

Merz + Habeck / Pistorius

Leviki, Donnerstag, 26.09.2024, 10:48 (vor 497 Tagen) @ Ballschieber007

Bin ich voll bei Dir, mein Post vorher bezog sich auf Ulrich, für den wird das dann wirklich hart. Er muss dann ja bei ner Schwarz-Roten Koalition den bösen Fritze in Schutz nehmen ;-)

Merz + Habeck / Pistorius

Fire Kid, Ort, Donnerstag, 26.09.2024, 11:16 (vor 497 Tagen) @ Leviki

Ne. Merz und Söder haben Schuld. Oder die AfD. Die wohnen alle drei Mietfrei bei ihm.

Merz + Habeck / Pistorius

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 26.09.2024, 11:23 (vor 497 Tagen) @ Fire Kid

Ne. Merz und Söder haben Schuld. Oder die AfD. Die wohnen alle drei Mietfrei bei ihm.

Naja, da gibt's noch ein paar mehr.

- Wilde Wutz
- Christian Lindner
- in die Büsche schlagen

Die Platte hat schon ein paar Jahre einen Sprung.

Merz + Habeck / Pistorius

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 26.09.2024, 11:41 (vor 497 Tagen) @ MarcBVB

Naja, da gibt's noch ein paar mehr.

- Wilde Wutz

- Christian Lindner
- in die Büsche schlagen

Zumindest beim Unterwäschemodel ist Ulrichs Meinung nun wirklich keine Einzelmeinung. Gibts außer dir und deinem MitJuristen noch andere, die Lindner nicht für eine aufgeblasene Flasche halten?

Zurückgetretener Vorstand der Grünen Jugend will eine neue Partei gründen

TeePee, NRW, Donnerstag, 26.09.2024, 09:09 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

In Deutschland muss man in jeder Partei Kompromisse machen, will man seine Ziele durchsetzen. Das gilt nicht nur für die Grünen, das gilt auch für die SPD, (eigentlich) für die FDP und das gilt auch für CDU und CSU.

Keine Frage. Man sollte halt nur wissen, wann es gut ist und das im Idealfall, bevor man sich so weit von seinen eigentlichen Idealen entfernt hat, dass man nur noch als Kopie wahrgenommen wird oder wie hier in Deutschland vor einigen Jahren sich in fast allen Bereichen so weit angenähert hat, dass das gesamte Parteienspektrum nur noch als nebelförmige Schnittmenge aller Parteien wahrnehmbar war. Da muss man sich dann nicht wundern, wenn die Ränder anderweitig besetzt werden.

+1

Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 26.09.2024, 09:13 (vor 497 Tagen) @ TeePee

In Deutschland muss man in jeder Partei Kompromisse machen, will man seine Ziele durchsetzen. Das gilt nicht nur für die Grünen, das gilt auch für die SPD, (eigentlich) für die FDP und das gilt auch für CDU und CSU.


Keine Frage. Man sollte halt nur wissen, wann es gut ist und das im Idealfall, bevor man sich so weit von seinen eigentlichen Idealen entfernt hat, dass man nur noch als Kopie wahrgenommen wird oder wie hier in Deutschland vor einigen Jahren sich in fast allen Bereichen so weit angenähert hat, dass das gesamte Parteienspektrum nur noch als nebelförmige Schnittmenge aller Parteien wahrnehmbar war. Da muss man sich dann nicht wundern, wenn die Ränder anderweitig besetzt werden.

Aber in den etablierten Parteien haben es offensichtlich viele immer noch nicht begriffen und versinken lieber immer mehr in Bedeutungslosigkeit.

+1

Leviki, Donnerstag, 26.09.2024, 10:14 (vor 497 Tagen) @ Foreveralone

Bestes Beispiel ist doch das ein Ministerpräsident der CDU darum bittet SPD zu wählen. Kann man dem Wähler besser zeigen das es ein Bums ist und eigentlich egal wen man wählt?

Zurückgetretener Vorstand der Grünen Jugend will eine neue Partei gründen

raffa-pfo, Pforzheim, Donnerstag, 26.09.2024, 08:41 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

ich find das garnicht so verkehrt, aus mehreren Gründen. Auch wenn ich wenige bis keine Sympathien für das linke Spektrum habe.

- eine Linke, die nicht aus der ehemaligen SED / generell DDR Zeit Altlasten hat
- gibt sicher einige die am Wirtschaftssystem sich Änderungen wünschen. SPD hat sie nicht abgeholt (Stichwort Russland-Liebe, in der GroKo zu oft eingeknickt) und die Linken waren in ihrer Einstellung zu übel (Stichwort Russland-Liebe), die Grünen waren mit dem Realo-Flügel im ständigen Kampf
- die Grünen emanzipieren sich als evtl "richtige" Klimapartei - vllt würde die derzeitige Klimapartei mit den Realo-Grünen zusammen schließen?
- eine demokratische Partei - halt auf der linken Seite aber dennoch

sehe da für das Parteiengefüge in Deutschland sicher mehr Vorteile als Nachteile. Was mit den Linken wird - who knows

Zurückgetretener Vorstand der Grünen Jugend will eine neue Partei gründen

Garum, Bornum am Harz, Donnerstag, 26.09.2024, 08:24 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Streit über Ausrichtung - Ausscheidender Vorstand der Grünen Jugend will neue linke Bewegung gründen

"Die zehn Vorstandsmitglieder der Grünen Jugend treten zurück und verlassen die Partei. In einem Medienstatement begründen sie ihre Entscheidung – und kündigen an, eine neue linke Partei gründen zu wollen."

Eine neue linke Partei. Das ist das, auf das die Welt schon lange gewartet hat.

Die überschätzen sich völlig ....

[/b]
Das ist das Vorrecht der Jugend. Als wenn wir früher immer rational waren.

Zurückgetretener Vorstand der Grünen Jugend will eine neue Partei gründen

Eibaueristmeinfreund, Donnerstag, 26.09.2024, 07:57 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

eine linke Werteunionn ?

Zurückgetretener Vorstand der Grünen Jugend will eine neue Partei gründen

Ulrich, Donnerstag, 26.09.2024, 08:03 (vor 497 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

eine linke Werteunionn ?

So etwas in der Art.

Nachvollziehbare Erklärung

Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 23:40 (vor 498 Tagen) @ Eisen
bearbeitet von Foreveralone, Mittwoch, 25.09.2024, 23:50

»Wir glauben, dass es mittelfristig keine Mehrheiten in der Partei für eine klassenorientierte Politik gibt, die soziale Fragen in den Mittelpunkt rückt und Perspektiven für ein grundsätzlich anderes Wirtschaftssystem aufzeigt«, schreiben die zehn Vorstandsmitglieder. Es brauche wieder eine linke Kraft in Deutschland, die gerade diejenigen anspricht, die in Armut und Abstiegsangst lebten, schon lange nicht mehr wählen gingen oder sich den Rechten zugewandt hätten. »Diese Kraft wird die grüne Partei unserer Einschätzung nach nicht mehr werden.«


Das ist meiner Ansicht einfach ein Problem der etablierten sozialen Parteien, die sich viel zu wenig um den "Pöbel" und die Leute aus der Gosse bemühen, aber stößt selbst in diesem angeblich so moralisch hochwertigen und empathischen Forum auf tauben Ohren, weil Identitärpolitik first.

Und das bei der Union und den Bummsblauen diesebzüglich keine Verbesserung eintritt ist kein Argument. Dieses woanders is noch schlechter ist schlicht dumm.

Es braucht auch kein anderes Wirtschaftssystem, sondern das bestehende Wirtschaftssystem muss alle Schichten wieder starker partizipieren lassen. Zumindest die grundsätzliche Dinge wie Miete und Lebenserhaltunsgkosten müssen stärker in den Fokus rücken.
Für mich gibt es schon lange keine wirklcih wählbare sozial-linke Partei. Entweder der Putin-Fanclub BSW, der mittlerweile völlig desolate Trümmeraufen "die Linke" oder die Grünen, die sich auch vornehmlich an Besserverdiener orientieren, mit Alnatura-Volleinkauf.

Nachvollziehbare Erklärung

Schoeneschooh, CDMX, Donnerstag, 26.09.2024, 00:06 (vor 498 Tagen) @ Foreveralone

Ich kann die Erklärung auch nachvollziehen und finde es gut, dass man sich dann mit solchen Wünschen/Vorstellungen aus der Partei verabschiedet.

Die Chancen auf meine Stimme für die Grünen erhöhen sich, wenn Leute wie Stolla da nichts zu sagen haben. Ich habe die Grünen auch ehrlich gesagt nie als Partei des harten Klassenkampfes wahrgenommen. Das Thema lag in meinen Augen immer eher bei der Linken oder dem linken Flügel der SPD.

Nachvollziehbare Erklärung

Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 26.09.2024, 00:11 (vor 498 Tagen) @ Schoeneschooh
bearbeitet von Foreveralone, Donnerstag, 26.09.2024, 00:14

Ich kann die Erklärung auch nachvollziehen und finde es gut, dass man sich dann mit solchen Wünschen/Vorstellungen aus der Partei verabschiedet.

Die Chancen auf meine Stimme für die Grünen erhöhen sich, wenn Leute wie Stolla da nichts zu sagen haben. Ich habe die Grünen auch ehrlich gesagt nie als Partei des harten Klassenkampfes wahrgenommen. Das Thema lag in meinen Augen immer eher bei der Linken oder dem linken Flügel der SPD.

Die Grünen sollte sich aber vielleicht dennoch mehr bemühen, relevante Bevölkerungsgruppen stärker für sich zu gewinnen. Muss ja nicht gleich Klassenkampf(auch so ein doofer Begriff) bedeuten. Es für mich ein abwertender Kampfbegriff für gescheite Sozialpolitik.
Aber selbst bei vielen Grünen-Wähler geht ja offensichtlich das Kommunismus-Gespenst um und feiern lieber eine Wirtschaftspolitik wie die der FDP oder CDU zugunsten der "Mächtigen".

Von der SPD erwarte ich diesbezüglich erstmal nix.

Nachvollziehbare Erklärung

Schoeneschooh, CDMX, Donnerstag, 26.09.2024, 00:26 (vor 498 Tagen) @ Foreveralone

Ja, Klassenkampf hab ich jetzt mal so gesagt weil mir nichts besseres einfiel. Ich glaube bei den Grünen ist halt das zentrale Thema Umwelt und Klimawandel und in einer Koalition (absolute Mehrheit für die Grünen sehe ich jetzt kurzfristig erstmal nicht LOL) muss man sich halt entscheiden, bei welchen Themen man sich durchsetzt und wo man nachgibt.

Da wird hoch gepokert

Davja89, Mittwoch, 25.09.2024, 23:37 (vor 498 Tagen) @ Eisen
bearbeitet von Davja89, Mittwoch, 25.09.2024, 23:49

Man weiß nicht genau ob man belustigt sein soll das der Laden da grade implodiert oder Respekt davor haben soll das man mal einen Neuanfang wagt.

Nouripour war mir nie großartig negativ aufgefallen. Würde ihn als Realpolitiker einschätzen ohne ihn jetzt wirklich verfolgt zu haben.
Wenn er mir in irgendwelchen Talkshow mal über den Bildschirm gelaufen ist, war es eher angenehm. Daher hätte man den jetzt nicht unbedingt opfern müssen. Müssen die Grünen aber selber wissen.

Frau Lang empfand ich nie als so katastrophal wie sie bei vielen dargestellt wurde.
Da wurde sie sicherlich auch stellvertretend für die ganze Partei und vorallem deren ideologischer Teil unter Feuer genommen.
Politik ist hart und unfair.
Und man muss auch einfach sagen, das sie zumindest gefühlt auch nur auf die Fresse gekriegt hat.
Also politisch.
Die ist so ein wenig das Gesicht vom Abstieg der 25% "Fast Volkspartei" 2019-2021 zurück zur 10% "Klientelpartei" die man vorher war.
Das ist vermutlich nicht mal ihre Schuld aber am Ende muss einer/eine dafür den Kopf hinhalten.
Aber ich denke schon das man sie auch rein inhaltlich/politisch doof finden kann, ohne was gegen Dicke oder Frauen zu haben.
Das mancher geistige Tiefflieger natürlich auch dieses Klavier gespielt hat ist natürlich auch wahr.

Der Austritt irgendwelcher Jugendorganisation Kasper sollte der Partei nicht weh tun. Besonders wenn man sich mal anschaut wofür diejenigen stehen ist das mit Realitätsfremd doch noch nett umschrieben.

Fairerweise muss man aber sagen:

Die Jusos sind auch durchsetzt mit Spinnern. Da kann ich sogar aus eigener Erfahrung sprechen.

Was ich so teilweise von der Jungen Union lese scheint man dort mit Hardlinern und Randgestalten durchaus auch gesegnet zu sein.

Das die JA noch ein Zacken härter zu Nazisongs feiert als ihre Mutterpartei vervollständigt dann das Bild.

Also das politische Jugendorganisation ihre Mutterparteien gerne mal Links oder Rechts überholen wollen, ist nicht ein Problem der Grünen alleine.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Meister Glanz, Mittwoch, 25.09.2024, 22:51 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Und verlässt die Partei.

Ebenfalls Eilmeldung von SPON.

Das ist ja eine Kernschmelze…

Man kann die Grünen eigentlich nur dazu beglückwünschen.

Diese Leute sind eh besser bei der KPD aufgehoben.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 22:54 (vor 498 Tagen) @ Meister Glanz

Also ich bin weit davon entfernt, Sympathien für die Grüne Jugend zu hegen, aber dass sich an einem Tag die komplette Führung einer Regierungspartei verabschiedet ist auch einmalig, oder?

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 23:47 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Also ich bin weit davon entfernt, Sympathien für die Grüne Jugend zu hegen, aber dass sich an einem Tag die komplette Führung einer Regierungspartei verabschiedet ist auch einmalig, oder?

Hier werden doch alle Jugend-Abteilungen der demokratischen Parteien vergrätzt, die mal frischen Wind in diesen ganzen selbstgerechten politischen Filz reinbringen möchten.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 25.09.2024, 22:48 (vor 498 Tagen) @ Eisen
bearbeitet von Frankonius, Mittwoch, 25.09.2024, 22:53

Die Grüne Jugend findet der typische Wähler (Boomer aus Großstadt wie ich) sowieso nicht so toll.
Der ist von allzu radikalen Forderungen geschockt und hat nichts mit Klima-Klebern am Hut.
Aber irgendwie sollte man trotzdem auch jüngere Wähler ansprechen.
Da muss aber wohl das nächste Hochwasser so weit steigen, dass die potentiellen Wähler dass als Gefahr für den eigenen Besitz bzw. Wohlstand sehen. Das Kernthema der Grünen interessiert aktuell keine Sau.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 22:37 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Und verlässt die Partei.

Ebenfalls Eilmeldung von SPON.

Das ist ja eine Kernschmelze…

"Wer rausgeht, muß auch wieder reinkommen!" (Herbert Wehner)

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 22:40 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Und verlässt die Partei.

Ebenfalls Eilmeldung von SPON.

Das ist ja eine Kernschmelze…


"Wer rausgeht, muß auch wieder reinkommen!" (Herbert Wehner)

Nicht zwangsläufig. Vielleicht tauchen sie ja beim BSW oder der Tierschutzpartei wieder auf. :-P

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 22:45 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Die Appuhn hat ja bei Lanz letztens schon das Bewerbungsschreiben für die Linkspartei abgegeben.

Ich schaue mir das jetzt erstmal amüsiert an (und hoffe, dass man in der Ampel jetzt zur Sacharbeit zurück kommt, hab daran aber meine Zweifel).

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 22:43 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Und verlässt die Partei.

Ebenfalls Eilmeldung von SPON.

Das ist ja eine Kernschmelze…


"Wer rausgeht, muß auch wieder reinkommen!" (Herbert Wehner)


Nicht zwangsläufig. Vielleicht tauchen sie ja beim BSW oder der Tierschutzpartei wieder auf. :-P

Ich glaube nicht, dass die zu Putin-affinen Erdöl- und Erdgasfans umschulen. Und mit der Tierschutzpartei gegen die FDP um die goldene Ananas zu kämpfen, das ist auch kein Lebensziel. Maximal schlagen die bei der Linken auf. Aber auch dort winkt die APO.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Donnerstag, 26.09.2024, 12:11 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Und verlässt die Partei.

Ebenfalls Eilmeldung von SPON.

Das ist ja eine Kernschmelze…


"Wer rausgeht, muß auch wieder reinkommen!" (Herbert Wehner)


Nicht zwangsläufig. Vielleicht tauchen sie ja beim BSW oder der Tierschutzpartei wieder auf. :-P


Ich glaube nicht, dass die zu Putin-affinen Erdöl- und Erdgasfans umschulen. Und mit der Tierschutzpartei gegen die FDP um die goldene Ananas zu kämpfen, das ist auch kein Lebensziel. Maximal schlagen die bei der Linken auf. Aber auch dort winkt die APO.

Naja, da haben wir schon ein paar Kommunismus-Fanboys dabei (also von dem richtigen, der leider noch nie so auf der Welt umgesetzt wurde), die können sich, im jugendlichen Leichtsinn, vielleicht in Sarah Wagenknechts Ideologie vergucken.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 22:45 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Und verlässt die Partei.

Ebenfalls Eilmeldung von SPON.

Das ist ja eine Kernschmelze…


"Wer rausgeht, muß auch wieder reinkommen!" (Herbert Wehner)


Nicht zwangsläufig. Vielleicht tauchen sie ja beim BSW oder der Tierschutzpartei wieder auf. :-P


Ich glaube nicht, dass die zu Putin-affinen Erdöl- und Erdgasfans umschulen. Und mit der Tierschutzpartei gegen die FDP um die goldene Ananas zu kämpfen, das ist auch kein Lebensziel. Maximal schlagen die bei der Linken auf. Aber auch dort winkt die APO.

Wobei sich die Linken doch auch zum selben Kampf um diese Ananas gesellen werden.

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 22:47 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Und verlässt die Partei.

Ebenfalls Eilmeldung von SPON.

Das ist ja eine Kernschmelze…


"Wer rausgeht, muß auch wieder reinkommen!" (Herbert Wehner)


Nicht zwangsläufig. Vielleicht tauchen sie ja beim BSW oder der Tierschutzpartei wieder auf. :-P


Ich glaube nicht, dass die zu Putin-affinen Erdöl- und Erdgasfans umschulen. Und mit der Tierschutzpartei gegen die FDP um die goldene Ananas zu kämpfen, das ist auch kein Lebensziel. Maximal schlagen die bei der Linken auf. Aber auch dort winkt die APO.


Wobei sich die Linken doch auch zum selben Kampf um diese Ananas gesellen werden.

Ja. Aber sie werden deutlich vor den Tierschützern landen ;-)

Kompletter Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 22:48 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Und verlässt die Partei.

Ebenfalls Eilmeldung von SPON.

Das ist ja eine Kernschmelze…


"Wer rausgeht, muß auch wieder reinkommen!" (Herbert Wehner)


Nicht zwangsläufig. Vielleicht tauchen sie ja beim BSW oder der Tierschutzpartei wieder auf. :-P


Ich glaube nicht, dass die zu Putin-affinen Erdöl- und Erdgasfans umschulen. Und mit der Tierschutzpartei gegen die FDP um die goldene Ananas zu kämpfen, das ist auch kein Lebensziel. Maximal schlagen die bei der Linken auf. Aber auch dort winkt die APO.


Wobei sich die Linken doch auch zum selben Kampf um diese Ananas gesellen werden.


Ja. Aber sie werden deutlich vor den Tierschützern landen ;-)

Gibt's eigentlich das Anwesen von Margot Honecker in Chile noch? Eventuell könnte man da was neues aufbauen. hihi

Söder kann es nicht lassen und jetzt weiter

Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 19:52 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Ricarda Lang und Omid Nouripour sind nur die Bauernopfer der Grünen. Der schlechte Regierungsstil und vor allem die katastrophale Wirtschaftspolitik sind der eigentliche Grund für die Wahlergebnisse der #Grünen. Das Gesicht dafür ist Robert Habeck. Auch er sollte zurücktreten. Er hat als Wirtschaftsminister versagt. Die Grünen setzen nur auf Ideologie statt auf Vernunft. Der Wirtschaft geht es schlecht und die Energiepreise sind viel zu hoch… Insgesamt zeigt sich der Zerfall der Ampel. Diese Bundesregierung funktioniert einfach nicht. Es braucht #Neuwahlen. Für uns ist klar: Eine Beteiligung der Grünen in der nächsten Bundesregierung wird es mit der @CSU nicht geben. Wir sagen klar Nein zu Schwarz-Grün.

Söder kann es nicht lassen und jetzt weiter

micha87, bei Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 23:46 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Der Fokus bei Söder sollte auf Hendl & Maß sein, Gründe für Frustfressen- und Saufen sollte er nach seiner Schlappe gegen Merz genug haben. Dazu kann er noch munter zu seinem eigenen Song trällern und abermals ankündigen: "Bayern ist und bleibt das schönste Land der Welt". (vor 4 Tagen via Insta)

www.instagram.com/reel/DALojCtos2A/?igsh=NTlmdzBxeGNucDVi

Was Söders Verhalten heute aber auch gezeigt hat, er ist nicht mit der Entscheidung pro Merz "fein" und will jetzt weiter fleißig dessen Möglichkeiten einschränken und ihn vor sich hertreiben.

Söder kann es nicht lassen und jetzt weiter

Schoeneschooh, CDMX, Donnerstag, 26.09.2024, 00:12 (vor 498 Tagen) @ micha87

Danke für den Lacher. Hab kein Insta, aber das konmte ich gucken :D

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 21:15 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Anderen ständig ideologisches handeln vorwerfen.

Mittelalter Ideologie und früher war alles besser. Keine Lösungen und Ideen für die Zukunft und ein modernes Land. Angst schüren gegen alles und jeden, den sie nicht mögen. Das sind die konservativen in Deutschland. Bravo.

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

koom, Donnerstag, 26.09.2024, 12:34 (vor 497 Tagen) @ Talentförderer

Anderen ständig ideologisches handeln vorwerfen.

Weil es einfach geht. "Die Grünen" als Bezeichnung ist ja Fluch und Segen. Man reduziert sie halt komplett auf "kein Atom/Öl/Gas/Kohle", weil das der Buchtitel ja schon so vorgibt. Das da aber viel mehr druntersteckt, spielt ja für den 08/15-Wähler keine Rolle. Der beurteilt ja das Buch nur nach dem Titel und was andere drüber sagen. Und da ist Söder fleissig dabei, möglichst viel Unsinn und Lügen zu erzählen.

Das bei der CDU "Christlich" bspw. drinsteht, bei der CSU sogar "Sozial", ist ja weniger offensichtlich. Deswegen hausiert man damit dann auch nicht, wenns mal wieder um mangelnde Hilfsbereitschaft, Integration u.ä. Themen geht.

Die Grünen würden vermutlich deutlich erfolgreicher sein, wenn sie ein Namenskürzel nehmen würden oder sich als Partei namentlei neu erfinden. Meinetwegen sowas wie "Reale Partei Deutschland" oder sowas. "Realos" wäre als Oberbegriff deutlich weniger angreifbar, aber deutlich näher an der Realität der Grünen.

Söder ist vieles, aber sicher kein Ideologe

PePopp, Mittwoch, 25.09.2024, 22:10 (vor 498 Tagen) @ Talentförderer

Der macht so ziemlich alles von der Stimmung im Land (insbesondere natürlich in Bayern) abhängig. Wenn er das Gefühl hat, dass eine Koalition mit den Grünen populär ist, dann ist er der allererste, der da die Tür wieder öffnet, auch wenn er es jetzt bei jeder Gelegenheit kategorisch ausschließt.

Söder ist vieles, aber sicher kein Ideologe

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 22:13 (vor 498 Tagen) @ PePopp

Der macht so ziemlich alles von der Stimmung im Land (insbesondere natürlich in Bayern) abhängig. Wenn er das Gefühl hat, dass eine Koalition mit den Grünen populär ist, dann ist er der allererste, der da die Tür wieder öffnet, auch wenn er es jetzt bei jeder Gelegenheit kategorisch ausschließt.

Machiavellist in Reinform. Ich tippe sogar auch auf Schwarz-Grün nächstes Jahr. Einen potentiellen argumentativen Door-Opener haben die Grünen heute ja geliefert.

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

Timo_89, Mittwoch, 25.09.2024, 21:24 (vor 498 Tagen) @ Talentförderer
bearbeitet von Timo_89, Mittwoch, 25.09.2024, 21:31

Anderen ständig ideologisches handeln vorwerfen.

Mittelalter Ideologie und früher war alles besser. Keine Lösungen und Ideen für die Zukunft und ein modernes Land. Angst schüren gegen alles und jeden, den sie nicht mögen. Das sind die konservativen in Deutschland. Bravo.


Noch mehr plumpe Pauschalisierungen hättest du in deinen typischen Ein - oder Zweizeiler auch nicht hineinbekommen, oder? Bravo.

Ich verstehe ja, dass hier viele die CDU/CSU nicht besonders mögen, aber muss man wirklich immer derart plump immer und immer wieder "die Konservativen" als die Wurzel allen Übels hinstellen? Ist das nicht ähnlich pauschal und falsch, wie das was ihr den Grünen Gegnern vorwerft? Eine Form von "Hetze" gegen die Konservativen? Wenn so pauschal alles und jeder aus der CDU in den Dreck geschrieben wird, wie von einigen hier manchmal?

Schon komisch, dass die CDU, die viel Verantwortung für dieses Land getragen hat in den letzten Jahrzehnten, hier wirklich immer behandelt wird, wie so eine schmuddelige Splitterpartei von ein paar komischen Querdenkern.

These: Dem Rechtspopulismus mal mit Linkspopulismus entgegentreten

Pa1n, Mittwoch, 25.09.2024, 23:03 (vor 498 Tagen) @ Timo_89
bearbeitet von Pa1n, Mittwoch, 25.09.2024, 23:11

Ich verstehe ja, dass hier viele die CDU/CSU nicht besonders mögen, aber muss man wirklich immer derart plump immer und immer wieder "die Konservativen" als die Wurzel allen Übels hinstellen? Ist das nicht ähnlich pauschal und falsch, wie das was ihr den Grünen Gegnern vorwerft? Eine Form von "Hetze" gegen die Konservativen? Wenn so pauschal alles und jeder aus der CDU in den Dreck geschrieben wird, wie von einigen hier manchmal?

Wie wäre es, wenn man den zum Teil stumpfen Rechtspopulismus (parteiübergreifend, das zieht sich von Kreisen noch weiter rechts als die AfD, über CDU und FDP bis hin zur SPD und Grüne und Linkspartei bzw nun BSW) einfach mal gepflegten Linkspopulismus entgegenstellt?

Gerade eher konservative Politiker (ALLER Parteien) beiten vermeintlich einfache Lösungen auf komplexe Probleme an (Abschieben!!!111enself Russisches Gas!!!!11) und meinen, so die Gunst der Wählenden (zurück)zugewinnen. Folge: Besonders der ganz rechte Rand wurde und wird extrem bestärkt.

Wenn man sich allerdings etwas näher mit den Wahlgründen beschäftigt wird eines klar: Es sind nicht (nur) pur rechte Themen (Migration), die die Wahlen beeinflusst haben. Es ist der soziale Abstieg, eigentlich ein Ur-Thema der SPD. Nur traut(e) man in 2 der 3 Wahlen der ostdt. Bundesländern eben das nicht zu, das Problem zu lösen. Weil auch die SPD imho nur noch eine CDU light ist, bis auf Mindestlohn erkenne ich da kaum sozialdemokratische Ideen. Noch dazu kommt die fragwürdige Nähe zu BSW und/oder Russland einiger der Vertretenden.

Wenn gerade die progressiveren Partieen es schafften, die wirklich dringenden sozialen Themen in den Vordergrund zu stellen (faire Löhne/Mindestlohn, Renten/Altersarmut, Wohnungsknappheit/bezahlbarer Wohnraum, ÖPNV-Angebot, verbunden mit dem Deutschland-Ticket, das mit 58€ imho deutlich zu teuer ist (Vergleich: Portugal führt ein 20€-Ticket ein, das für ALLE Züge, auch Fernverkehr, genutzt werden darf)) einfach mal so stumpf an die - meistens ebenso stumpfen - Wählenden herantragen.

"Nicht der Flüchtling, der zusammen mit 5 anderen auf 10m² hausen und sich mit weiteren 50 Toilette und Badezimmer teilen muss muss und laut Ausländerbehörde gar nicht arbeiten DARF (ich sehe täglich mind 10 Duldungen/Aufenthaltserlaubnisse, wo die AB es dem Menschen explizit untersagt zu arbeiten) nimmt deine Wohnung und deine Arbeit weg, sondern diejenigen, die gegen höhere Löhne und Mietpreisbremsen stimmen!"

Wenn sich das einmal verfängt, ist das vermutlicher erfolgreicher als dem ganzen und meistens faktenfreien Rechtspopulismus ("günstige und saubere Atomkraft"; "Mehr Grenzkontrollen und Abschiebungen => mehr Sicherheit"; "russisches Gas => günstigere Energiepreise"; Benziner und eFuels => "Technologieoffenheit") belegbare Fakten entgegen zu stellen. Die Wählenden wollen keine Fakten, insbesondere nicht, wenn sie nicht in ihr Weltbild passen. Sie wollen ein inneres Gefühl.

Schon komisch, dass die CDU, die viel Verantwortung für dieses Land getragen hat in den letzten Jahrzehnten, hier wirklich immer behandelt wird, wie so eine schmuddelige Splitterpartei von ein paar komischen Querdenkern.

Schon komisch, bis gerade dachte ich, dass die CDU in 28 von bisher 36 abgeschlossenen Lebensjahren den bzw. die Kanzlerin stellte.
Will ja nicht sagen, dass unter CDU-Regentschaft im Bund alles schlecht gelaufen ist (vieles war natürlich auch unter Schröder katastrophal), aber in Punkto Zukunft waren die Kabinette Kohl I-IV und Merkel I-IV nun nicht wirklich förderlich. Kohl verhinderte ja gar den Glasfaserausbau...

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 21:37 (vor 498 Tagen) @ Timo_89

Es geht hier eher selten um "die CDU/CSU" sondern in der Regel um Fritze und Maggus. Und wenn die nicht so richtig kacke sind, wer denn dann? Hat schon mal jemand (abgesehen von demjenigen, der Wüst angeblich persönlich kennt) etwas gegen Günther oder Wüst geschrieben?

Außerdem: wer nicht wahrhaben will, dass die 16 Jahre der von der CDU geführten Regierung für einen großen Teil der heutigen Probleme verantwortlich sind, muss aus meiner Sicht arge Wahrnehmungsprobleme haben.

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

Timo_89, Mittwoch, 25.09.2024, 21:54 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Es geht hier eher selten um "die CDU/CSU" sondern in der Regel um Fritze und Maggus. Und wenn die nicht so richtig kacke sind, wer denn dann? Hat schon mal jemand (abgesehen von demjenigen, der Wüst angeblich persönlich kennt) etwas gegen Günther oder Wüst geschrieben?

Das nehme ich anders war. Häufig gleitet es dann in eine Kritik generell an der CDU ab. Ein prachtvolles Beispiel haben wir ja mal wieder oben gesehen, worauf ich mich auch bezog.

Außerdem: wer nicht wahrhaben will, dass die 16 Jahre der von der CDU geführten Regierung für einen großen Teil der heutigen Probleme verantwortlich sind, muss aus meiner Sicht arge Wahrnehmungsprobleme haben.

Das stelle auch ich nicht in Abrede. Wobei ich das auf CDU und SPD in Kernverantwortung ausweiten würde. Die Grünen merken ja im Übrigen auch, dass Regierung durchaus schwerer ist als Opposition. Die CDU hat, wie gesagt, bei weitem nicht alles richtig gemacht. Aber sie stand auch lange lange Zeit vorne im Wind, hatte ebenfalls viele Krisen (Finanzkrise, Euroschuldenkrise, usw) zu meistern gehabt, was ja hier viele immer auch als Erklärungsansatz für die Probleme der Ampel (Ukraine, Corona) anführen. Es war überfällig, dass Merkel der Partei wieder Luft zum atmen gab und neue Leute ans Steuer kommen. Wüst und Günther sind für die nächste Jahre und Jahrzehnte bereit. Jetzt hat sich der Merz halt nochmal durchgesetzt. Aber es ist nicht immer alles nur scheisse in und an der Union und das wird man auch nochmal anmerken dürfen :)

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 26.09.2024, 08:24 (vor 497 Tagen) @ Timo_89
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 26.09.2024, 08:29

Aber es ist nicht immer alles nur scheisse in und an der Union und das wird man auch nochmal anmerken dürfen :)

Absolut! Aber Fritze und Merz sind aus meiner Sicht einfach nur üble Demagogen, die an objektiven Fakten allenfalls am Rande Interesse haben. Natürlich gibt es in der CDU auch Politiker,die ich für absolut überzeugend halte wie Günther, Polenz oder Kiesewetter. Umso bedauerlicher finde ich es, dass die CDU von Trauergestalten wie Merz oder Söder geprägt wird.

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 25.09.2024, 23:44 (vor 498 Tagen) @ Timo_89

Also ich nehme mich davon komplett aus. Ich habe keine tiefe Abneigung gegen die CDU an sich und habe sie sogar auch schonmal gewählt. Es geht in der Regel um die Typen wie Markus Söder und für mich auch Friedrich Merz.

Wie zur Hölle kann man sich beispielsweise hinstellen und so tun als seien die Energiepreise das Ergebnis grüner Politik. Als ob das etwas ist, was sich innerhalb weniger Monate entwickeln würde. Das ist das Ergebnis der letzten 20-30 Jahre und darüber hinaus der Frage externer Gegebenheiten. Entweder ist man dumm wie drei Meter Feldweg (bei Söder schließe ich das nicht aus, bei Merz schon eher) oder man labert einfach bewusst Unsinn! Wenn man sich hingegen hinstellen würde und zugibt, dass das mit NordStream und Russkigas alles Kacke war und man deswegen jetzt Maßnahmen A / B / C vorschlägt um den Ausbau von EE gemeinsam mit den anderen Parteien der demokratischen Mitte massiv zu pushen, dann wäre das für mich ehrliche Politik.

Oder schau dir an als Anton Hofreiter und Martin Huber bei Lanz waren vor einer Woche. Ich kann solche Typen wie den Huber nicht ernst nehmen, die inhaltlich null beizutragen haben und nur von hohe Energiepreise, Ideologie, etc. schwadronieren. Und dann läuft Söder rum und tut so als ob die Grünen uns das Fleischfressen verbieten und das Insektenfressen aufzwingen wollen. Sag mal sind wir im Irrenhaus oder was?

Oder guck dir mal die Podiumsdiskussion vom ZDH-Kongress an wo Söder und Habeck auf der Bühne sitzen. Da ist für mich klar wen ich wählen kann und wen nicht. Zum Glück steht ja Söder nicht zur Wahl.

Und nochmal: Es gibt andere CDU Leute, denen ich gerne und lange zuhören kann! Ich weiß nicht ob es das richtige Wort ist, aber ich halte Huber/Söder/Mertz nicht für integer!

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 25.09.2024, 22:17 (vor 498 Tagen) @ Timo_89

Das stelle auch ich nicht in Abrede. Wobei ich das auf CDU und SPD in Kernverantwortung ausweiten würde. Die Grünen merken ja im Übrigen auch, dass Regierung durchaus schwerer ist als Opposition. Die CDU hat, wie gesagt, bei weitem nicht alles richtig gemacht. Aber sie stand auch lange lange Zeit vorne im Wind, hatte ebenfalls viele Krisen (Finanzkrise, Euroschuldenkrise, usw) zu meistern gehabt, was ja hier viele immer auch als Erklärungsansatz für die Probleme der Ampel (Ukraine, Corona) anführen. Es war überfällig, dass Merkel der Partei wieder Luft zum atmen gab und neue Leute ans Steuer kommen. Wüst und Günther sind für die nächste Jahre und Jahrzehnte bereit. Jetzt hat sich der Merz halt nochmal durchgesetzt. Aber es ist nicht immer alles nur scheisse in und an der Union und das wird man auch nochmal anmerken dürfen :)

Also Corona und Ukraine haben recht wenig mit den Finanzkrisen zu tun.
Selbst die mangelnden Investitionen aus der Zeit Merkel (Mit CDU, CSU, SPD und auch FDP) kann man nicht auf die Finanzkrisen zurückführen, da eigentlich immer die Spielräume am Finanzmarkt für Deutschland vorhanden waren. Man hat aber selbst als es negative Zinsen gab nicht viel unternommen.
Das muss man Merkel und der CDU/CSU, dann mit Abstand der SPD und ein wenig der FDP anlasten.
Deutschland hat einen Investitions- und Innovationsstau. An dem sind vorrangig nicht die Grünen schuld.
Als der Spielraum da war hat es vorrangig die GroKo verpennt. Das darf und muss man kritisieren.
Ansonsten ist die CDU noch die Staatspartei, die sie war. Allerdings muss man sehr vorsichtig sein. Die PP in Spanien ist mittlerweile sehr abgedriftet, andere Parteien aus dem EVP-Verbund sind das auch. Das geht schnell. Und der Weg geht v.a. über eine unangemessene Polarisierung, die v.a. der Söder Markus aber auch Merz in Ansätzen hier anfangen zu gehen. Das geht recht schnell, in Spanien hat die PP noch nicht einmal 2 Jahre gebraucht, um vom Ton her eigentlich nicht von Vox unterscheidbar zu sein.
Dazu kommt die vollkommen unangemessene Fixierung auf die Grünen als Feind und Übel allen Bösen. Der Post von Söder ist das wieder einmal. Was soll das? Die Grünen regieren in einigen Ländern mit der CDU. Die dortigen MP sind zufrieden. Auf die SPD und die FDP drischt man aber nicht direkt ein, sondern nur im Verbund mit der Ampel. Als ich das letzte Mal geschaut habe, war der Kanzler von der SPD, der Finanzminister von der FDP. Das ist alles absurd. Und gefährlich. Die Überreaktion von dem Mitforisten ist im Ton sicher falsch, aber in der Sache muss man sich da wirklich aufregen.

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

Langetaler_10, Mosbach, Mittwoch, 25.09.2024, 21:52 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Es geht hier eher selten um "die CDU/CSU" sondern in der Regel um Fritze und Maggus. Und wenn die nicht so richtig kacke sind, wer denn dann? Hat schon mal jemand (abgesehen von demjenigen, der Wüst angeblich persönlich kennt) etwas gegen Günther oder Wüst geschrieben?

Außerdem: wer nicht wahrhaben will, dass die 16 Jahre der von der CDU geführten Regierung für einen großen Teil der heutigen Probleme verantwortlich sind, muss aus meiner Sicht arge Wahrnehmungsprobleme haben.


Anscheinend wollen es hier viele aber auch nicht wahrhaben, dass die SPD, abgesehen von den Jahren 2009-2013, seit 1998 immer in bzw. an der Regierung beteiligt war. Aber klar, die Probleme von heute hat ja nur die böse CDU/CSU zu verantworten.

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 21:57 (vor 498 Tagen) @ Langetaler_10

Die Bedeutung meines "von der CDU geführten Regierung" kannst du aber schon erfassen, oder? Ansonsten lass dir von jemandem mit mehr Verstand erklären, dass diese Formulierung die SPD nicht aus der Verantwortung herausnimmt.

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 22:02 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Dir läuft da Saber aus den Lefzen. Vielleicht mal lieber abputzen lassen, sonst sieht das noch aus, als habest Du Schaum vorm Mund.

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 22:10 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Niemand nimmt die SPD aus der Verantwortung, aber obwohl häufig nur Junior-Partner tun sie nicht so, als hätten sie mit dem ganzen Bumms nichts zu tun.

Nächstes Jahr bekommen wir dann wieder schwarz-rot reloaded. Denn Merz und Söder nehmen die Sozis ja explizit von ihrer Hetze aus.

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

Juper, Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 21:27 (vor 498 Tagen) @ Timo_89

Sind halt kacke

Das lustige ist dass Ideologen wie Söder

Timo_89, Mittwoch, 25.09.2024, 21:28 (vor 498 Tagen) @ Juper

Sind halt kacke

Gut, dass du den oben gemachten Punkt mit deinem Beitrag direkt mal bestätigst.

Söder kann es nicht lassen und hetzt weiter

Eisen, Mittwoch, 25.09.2024, 21:08 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Der wahre Grund dafür, dass es der deutschen Wirtschaft schlecht geht, ist die Innovationsfeindlichkeit und die Arroganz in weiten Teilen der deutschen Gesellschaft aber besonders in den Chefetagen der deutschen Unternehmen und die dort herrschende Mitnahmementalität. Über die Lobbyverbände wird verzweifelt versucht, dass Rad der Zeit aufzuhalten, bloß das verschlimmert nur den Niedergang. Die Unionsparteien sind hier der willige Erfüllungsgehilfe und damit seit Jahrzehnten der größte Hemmschuh der deutschen Wirtschaft. Es hat ja Gründe, warum gewisse Zukunftswirtschafszweige und -industrien, in denen Deutschland vorne mit dabei war, hier praktisch nicht mehr existent sind, z.B. Solaranlagen oder auch KI-Entwicklung.

Söder kann es nicht lassen und hetzt weiter

markus, Mittwoch, 25.09.2024, 21:55 (vor 498 Tagen) @ CrimsonGhost

Der wahre Grund dafür, dass es der deutschen Wirtschaft schlecht geht, ist die Innovationsfeindlichkeit und die Arroganz in weiten Teilen der deutschen Gesellschaft aber besonders in den Chefetagen der deutschen Unternehmen und die dort herrschende Mitnahmementalität. Über die Lobbyverbände wird verzweifelt versucht, dass Rad der Zeit aufzuhalten, bloß das verschlimmert nur den Niedergang. Die Unionsparteien sind hier der willige Erfüllungsgehilfe und damit seit Jahrzehnten der größte Hemmschuh der deutschen Wirtschaft. Es hat ja Gründe, warum gewisse Zukunftswirtschafszweige und -industrien, in denen Deutschland vorne mit dabei war, hier praktisch nicht mehr existent sind, z.B. Solaranlagen oder auch KI-Entwicklung.

Ich finde Begriffe wie „Niedergang“ oder „der deutschen Wirtschaft geht es schlecht“ wirklich kontraproduktiv. Damit wird eine negative Grundstimmung und eine Angstkulisse entfacht, die den falschen Kräften in die Karten spielt.

Das BIP ist auf Rekordhoch. Es wächst laut einer neuen Prognose in diesem Jahr nur nicht. Im nächsten Jahr soll es wieder ein Wachstum von 0,7% geben. Die Zahl der Erwerbstätigen wächst weiter.

https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-konjunkturprognose-bip-stagniert-2024-2025-63560.htm

Was auch immer gerne vergessen wird: Die Zinsen sind noch auf auf recht hohem Niveau im Vergleich zu der Zeit bis zum Ukraine Krieg. Die EZB bremst damit ganz bewusst die Nachfrage. Es werden weniger Kredite vergeben, weil sie teurer geworden sind. Es wird in der Folge weniger Geld investiert. Gleichzeitig ist Geld sparen wieder attraktiver und es wird mehr gespart und weniger ausgegeben.

Ich verstehe die Erwartungshaltung nicht. Ich kann doch nicht erwarten, dass wenn Geld aus dem Markt genommen wird, der Konsum trotzdem weiter ansteigt. Das ist doch ein total bekloppter Gedanke. Es täte uns gut, mal locker durch die Hose zu atmen.

Söder kann es nicht lassen und hetzt weiter

Pa1n, Mittwoch, 25.09.2024, 22:40 (vor 498 Tagen) @ markus

Der wahre Grund dafür, dass es der deutschen Wirtschaft schlecht geht, ist die Innovationsfeindlichkeit und die Arroganz in weiten Teilen der deutschen Gesellschaft aber besonders in den Chefetagen der deutschen Unternehmen und die dort herrschende Mitnahmementalität. Über die Lobbyverbände wird verzweifelt versucht, dass Rad der Zeit aufzuhalten, bloß das verschlimmert nur den Niedergang. Die Unionsparteien sind hier der willige Erfüllungsgehilfe und damit seit Jahrzehnten der größte Hemmschuh der deutschen Wirtschaft. Es hat ja Gründe, warum gewisse Zukunftswirtschafszweige und -industrien, in denen Deutschland vorne mit dabei war, hier praktisch nicht mehr existent sind, z.B. Solaranlagen oder auch KI-Entwicklung.


Ich finde Begriffe wie „Niedergang“ oder „der deutschen Wirtschaft geht es schlecht“ wirklich kontraproduktiv. Damit wird eine negative Grundstimmung und eine Angstkulisse entfacht, die den falschen Kräften in die Karten spielt.

Ähm...
Aber gerade das befeuetn doch CDU und besonders CSU (im Verbund mit FW/Aiwanger) täglich und schwadronieren von Deindustrialisierung Deutschlands um gegen Ampel im Allgemeinen und Habeck im Speziellen zu hetzen?!

Söder kann es nicht lassen und hetzt weiter

markus, Donnerstag, 26.09.2024, 07:28 (vor 497 Tagen) @ Pa1n

Der wahre Grund dafür, dass es der deutschen Wirtschaft schlecht geht, ist die Innovationsfeindlichkeit und die Arroganz in weiten Teilen der deutschen Gesellschaft aber besonders in den Chefetagen der deutschen Unternehmen und die dort herrschende Mitnahmementalität. Über die Lobbyverbände wird verzweifelt versucht, dass Rad der Zeit aufzuhalten, bloß das verschlimmert nur den Niedergang. Die Unionsparteien sind hier der willige Erfüllungsgehilfe und damit seit Jahrzehnten der größte Hemmschuh der deutschen Wirtschaft. Es hat ja Gründe, warum gewisse Zukunftswirtschafszweige und -industrien, in denen Deutschland vorne mit dabei war, hier praktisch nicht mehr existent sind, z.B. Solaranlagen oder auch KI-Entwicklung.


Ich finde Begriffe wie „Niedergang“ oder „der deutschen Wirtschaft geht es schlecht“ wirklich kontraproduktiv. Damit wird eine negative Grundstimmung und eine Angstkulisse entfacht, die den falschen Kräften in die Karten spielt.


Ähm...
Aber gerade das befeuetn doch CDU und besonders CSU (im Verbund mit FW/Aiwanger) täglich und schwadronieren von Deindustrialisierung Deutschlands um gegen Ampel im Allgemeinen und Habeck im Speziellen zu hetzen?!

Ja, auch die Union spielt damit den Falschen in die Karten. Nur zum Teil profitiert sie davon. Ich verstehe es wirklich nicht. Das ist alles so hohl geworden und in etwa so, als würde man eine zu warme Coladose in den Kühlschrank legen und sich dann darüber beschweren, dass sie kalt geworden ist. Es werden oft keine Zusammenhänge mehr erkannt, überall ist sofort Weltuntergangsstimmung. Damit tut man sich doch selbst keinen Gefallen.

Söder kann es nicht lassen und hetzt weiter

Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 22:07 (vor 498 Tagen) @ markus

Das deutsche Modell war aber seit Jahrzehnten das des Export-Schmarotzers. Und darauf war man auch noch mächtig stolz, anstatt es als das Problem auszumachen, was es ist und mehr dafür zu tun, die inländische Nachfrage anzukurbeln.

Jetzt bricht die Nachfrage insbesondere aus China weg und die Probleme im Inland hast du beschrieben. Meine Firma wollte im Ruhrgebiet Hunderte neue Wohnungen bauen, aber bei dem mix aus Zinsen und Baukosten ist das schlicht nicht möglich.

Söder kann es nicht lassen und hetzt weiter

Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 21:28 (vor 498 Tagen) @ CrimsonGhost

Bald wird gegen Xi gehetzt. Der blöde Chinese will nicht mehr die teuren deutschen Spritschlucker kaufen. Skandal!

Söder kann es nicht lassen und hetzt weiter

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 21:18 (vor 498 Tagen) @ CrimsonGhost

Sieht man aktuell wieder an Volkswagen.

Sind nicht in der Lage konkurrenzfähige Produkte auf dem freien Markt anzubieten. Und was tun sie? Nach Subventionen jammern. So funktioniert konservative Politik in Deutschland schon immer.
Bei der nächsten Regierung werden sie es auch wieder schaffen.

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Knolli, Donnerstag, 26.09.2024, 07:22 (vor 497 Tagen) @ Talentförderer
bearbeitet von Knolli, Donnerstag, 26.09.2024, 07:27

Das ist mir ein bisschen zu plump.
Es ist nicht so, dass VW katastrophale E-Autos baut. Sie haben aber zwei fette Probleme: Sie sind viel zu teuer (ein voll ausgestatteter ID3 GTX geht auf die 70k zu, wtf), insbesondere im Vergleich zu chinesischen Marken, die mindesten gleichwertige Autos zum Teil deutlich günstiger anbieten (können). Und zum anderen die Ladeinfrastruktur in Deutschland. Die Nachfrage nach E-Autos ist in Deutschland aktuell quasi bei Null, jedenfalls im Privaten Umfeld (Firmenwagen sieht nochmal bisschen anders aus aufgrund der Vergünstigungen). Für Otto-Normal-Bürger der kein Eigenheim besitzt und zur Miete wohnt, sprich, keine Möglichkeit hat sich seine private Ladeinfrastruktur hinzubasteln, ist E-Mobilität aktuell komplett unattraktiv. Der Anschaffungspreis ist wahnsinnig hoch, die Einsparung von Benzin und vor allem Diesel gegenüber "Laden" nicht wirklich krass und die Infrastruktur nicht genug ausgebaut. Mit einem E-Auto fährst du halt nicht mal eben ohne größere Planung in den Urlaub, vor allem wenn's dann in Richtung Ausland geht.

Mein Kollege wollte sich die Tage einen ID4 anschauen, weil er überlegt einen als Firmenwagen zu bestellen. Im gesamten Umkreis gab es keinen einzigen VW Händler, der einen ID4 vor Ort hatte. Es lohnt sich einfach nicht, sagen die, weil effektiv kein Mensch nach E-Autos fragt.

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November82, Stadt mit K, Donnerstag, 26.09.2024, 08:27 (vor 497 Tagen) @ Knolli

Das ist mir ein bisschen zu plump.
Es ist nicht so, dass VW katastrophale E-Autos baut. Sie haben aber zwei fette Probleme: Sie sind viel zu teuer (ein voll ausgestatteter ID3 GTX geht auf die 70k zu, wtf), insbesondere im Vergleich zu chinesischen Marken, die mindesten gleichwertige Autos zum Teil deutlich günstiger anbieten (können). Und zum anderen die Ladeinfrastruktur in Deutschland. Die Nachfrage nach E-Autos ist in Deutschland aktuell quasi bei Null, jedenfalls im Privaten Umfeld (Firmenwagen sieht nochmal bisschen anders aus aufgrund der Vergünstigungen). Für Otto-Normal-Bürger der kein Eigenheim besitzt und zur Miete wohnt, sprich, keine Möglichkeit hat sich seine private Ladeinfrastruktur hinzubasteln, ist E-Mobilität aktuell komplett unattraktiv. Der Anschaffungspreis ist wahnsinnig hoch, die Einsparung von Benzin und vor allem Diesel gegenüber "Laden" nicht wirklich krass und die Infrastruktur nicht genug ausgebaut. Mit einem E-Auto fährst du halt nicht mal eben ohne größere Planung in den Urlaub, vor allem wenn's dann in Richtung Ausland geht.

Mein Kollege wollte sich die Tage einen ID4 anschauen, weil er überlegt einen als Firmenwagen zu bestellen. Im gesamten Umkreis gab es keinen einzigen VW Händler, der einen ID4 vor Ort hatte. Es lohnt sich einfach nicht, sagen die, weil effektiv kein Mensch nach E-Autos fragt.

Hier möchte ich aus Sicht von jemand, der seit 4 Jahren ein ID.4 fährt, doch etwas gegenhalten..
Den Punkt mit den zu hohen Anschaffungskosten gehe ich mit, aber bei der Infrastruktur gibt es nach meinen Erfahrungen große Veränderungen . Wir sind mehrfach im Sommerurlaub einmal in Korsika und erst recht nicht in Frankreich, (Festland), Schweiz, oder Deutschland, wo fast an jeder Autobahnraststätte inzwischen Schnelllader installiert sind. Auch anFerienwochenenden kam es nicht zur relevanten Wartezeiten, allenfalls in Situation, wenn auch die Benzin Tankstellen überlaufen waren.
Technische Probleme mit dem Wagen sind minimal, der Fahrkomfort im Vergleich zu einem Tiguan unvergleichlich besser. Neben dem zu hohen Anschaffungspreis ist die generelle Skepsis gegenüber Veränderungen/Fortschritt in Deutschland das Hauptproblem für eine schnellere Wende auf dem Autosektor. Die Verbrenner – Lobby hat es erfolgreich geschafft, dass sich Vorurteile gegenüber E – Autos hartnäckig halten, auch wenn zum Beispiel beim Thema Lade Infrastruktur enorme Fortschritte in den letzten Jahren gemacht wurden.

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Knolli, Donnerstag, 26.09.2024, 08:32 (vor 497 Tagen) @ November82
bearbeitet von Knolli, Donnerstag, 26.09.2024, 08:36

Jetzt hast du dir natürlich aber auch Länder mit einer relativ guten Ladeinfrastruktur rausgepickt. Wenn du dann aber Richtung Osteuropa oder auch Südeuropa gehst, sieht's ratzfatz anders.

Mein nächster Firmenwagen wird zu 95% auch ein E-Auto, weils monetär einfach einen riesengroßen Unterschied macht, aber daher hab ich mich die letzte Zeit ein bisschen mit dem Thema beschäftigt und für MICH muss ich halt einfach sagen:
Ich würde von hier (Heilbronn) nichtmal ohne Zwischenladen zum Frankfurter Flughafen und zurück kommen. Das ist schon ein krasser Verlust an Bequemlickeit. Und wenn ich mir dann anschaue, was einer der größten Flughäfen Europas an Ladeinfrastruktur bereitstellt, frage ich mich wirklich, ob das ein Witz sein soll.
Ich werde die Pille wie gesagt wohl schlucken, aus rein finanziellen Gründen, aber freuen tu ich mich nicht drauf und bin für den Moment froh, dass ich noch ein knappes Jahr meinen Diesel fahren kann.

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Jarou9, Saarland, Donnerstag, 26.09.2024, 09:02 (vor 497 Tagen) @ Knolli

Du bekommst einen Dienstwagen, der keine 300km mit einer Ladung schafft?
Ich habe mich ja nicht ausführlich mit e-Autos beschäftigt, aber das scheint mir arg wenig, wenn man die üblichen Berichte z.B. des ADAC liest.

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Ulrich, Donnerstag, 26.09.2024, 09:10 (vor 497 Tagen) @ Jarou9

Du bekommst einen Dienstwagen, der keine 300km mit einer Ladung schafft?
Ich habe mich ja nicht ausführlich mit e-Autos beschäftigt, aber das scheint mir arg wenig, wenn man die üblichen Berichte z.B. des ADAC liest.

Gerade auf der Autobahn kommt der Luftwiderstand zum tragen. Ein SUV kommt da weniger weit als eine klassischer PKW. Und zudem hängt die Reichweite ganz deutlich von der Geschwindigkeit ab. Ob man mit 100 km/h oder 130 km/h unterwegs ist, dürfte da einen relevanten Unterschied machen. Aber bei vernünftigem Fahrverhalten sollten bei Fahrzeugen mit einem großen Akku (z.B. ca. 80 kWh) und einer nicht übermäßig großen Frontfläche in der Tat mehr als 300 Kilometer drin sein.

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Knolli, Donnerstag, 26.09.2024, 09:07 (vor 497 Tagen) @ Jarou9

Orientiere mich nur an dem, was mir abetterrouteplanner.com ausgibt. Danach würde ich, wenn ich mit 90% starte, mit ungefähr 30% in Frankfurt ankommen (berechnet für einen EQA 250+)

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Ulrich, Donnerstag, 26.09.2024, 09:17 (vor 497 Tagen) @ Knolli

Orientiere mich nur an dem, was mir abetterrouteplanner.com ausgibt. Danach würde ich, wenn ich mit 90% starte, mit ungefähr 30% in Frankfurt ankommen (berechnet für einen EQA 250+)

Bei geplanten Fahrten spricht nichts dagegen, mit zu 100 Prozent geladenem Akku loszufahren. Einem beträchtlichen Teil der Akkutypen tut es nicht gut, lange voll geladen zu stehen. Aber kurz vor dem Start voll zu laden ist wohl nicht problematisch. In dem Fall kämst Du mit 40 Prozent Restladung an.

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Knolli, Donnerstag, 26.09.2024, 09:30 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Mit 100 Prozent zu starten, kriegst du realistischerweise nur hin, wenn du privat (am Eigenheim) laden kannst. Trifft weder auf mich noch auf den größten Teil der restlichen Bevölkerung zu.
Und selbst wenn, würden 40 Prozent auch nicht reichen, um wieder heimzukommen, vor allem - und da sind wir wieder am ersten Punkt - kommt man ja idealerweise nicht mit 1 oder 2 Prozent zu Hause an.

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Ulrich, Donnerstag, 26.09.2024, 10:03 (vor 497 Tagen) @ Knolli

Mit 100 Prozent zu starten, kriegst du realistischerweise nur hin, wenn du privat (am Eigenheim) laden kannst. Trifft weder auf mich noch auf den größten Teil der restlichen Bevölkerung zu.
Und selbst wenn, würden 40 Prozent auch nicht reichen, um wieder heimzukommen, vor allem - und da sind wir wieder am ersten Punkt - kommt man ja idealerweise nicht mit 1 oder 2 Prozent zu Hause an.

Um von 100 auf 90 Prozent herunter zu kommen, musst Du schon einige Kilometer fahren, vor allem im Stadtverkehr.

Und wieso lädst Du dann nicht vor der Rückfahrt in Frankfurt am Flughafen?

Das sind alles Probleme, die vor allem diejenigen haben, die kein Elektroauto fahren.

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Knolli, Donnerstag, 26.09.2024, 10:08 (vor 497 Tagen) @ Ulrich

Ulrich, ich weiß, dass du die Weisheit auf sämtlichen vorstellbaren Themengebieten mit Löffeln gefressen hast, aber wie ich schon sagte, ist die Ladeinfrastruktur am Flughafen Frankfurt gelinde gesagt beschissen.

Es soll hier ja aber auch nicht explizit um mich und meine Anforderungen gehen. Ich wollte aufzeigen, dass es Gründe hat, warum die Nachfrage nach E-Mobilität in D so ist, wie sie ist. Kaum Vorteile, viele Nachteile.

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Jarou9, Saarland, Donnerstag, 26.09.2024, 09:11 (vor 497 Tagen) @ Knolli
bearbeitet von Jarou9, Donnerstag, 26.09.2024, 09:19

Uuuh, danke. Die Seite kannte ich noch nicht!

Edit: Jetzt würde ich mir gern ein eAuto leihen und eine Teststrecke fahren und diese mit dem Routenplaner abgleichen. :D

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 20:48 (vor 498 Tagen) @ Eisen

[image]

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 25.09.2024, 22:02 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

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Ist das wirklich von Maggus und kein Fake?

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 22:12 (vor 498 Tagen) @ Lattenknaller

Ist das wirklich von Maggus und kein Fake?

Das Foto ist echt. Stammt von einem Besuch Söders in einer "Westernstadt".

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/markus-soeder-feiert-mit-cowboy-club-spass-oder-kalkuel-19980054.html (Paywall)

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 20:57 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Neuverfilmung von Winetou mit Markus Söder als Santer?

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 20:59 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Neuverfilmung von Winetou mit Markus Söder als Santer?

Bringen mich an schlechten Tagen immer durch den Alltag, Daddy Maggus Memes.

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Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 20:32 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Ich kann und will X nicht lesen, aber auf Instagram bekommt er dafür ordentlich Gegenwind.

Söder kann es nicht lassen und jetzt weiter

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 19:54 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Ricarda Lang und Omid Nouripour sind nur die Bauernopfer der Grünen. Der schlechte Regierungsstil und vor allem die katastrophale Wirtschaftspolitik sind der eigentliche Grund für die Wahlergebnisse der #Grünen. Das Gesicht dafür ist Robert Habeck. Auch er sollte zurücktreten. Er hat als Wirtschaftsminister versagt. Die Grünen setzen nur auf Ideologie statt auf Vernunft. Der Wirtschaft geht es schlecht und die Energiepreise sind viel zu hoch… Insgesamt zeigt sich der Zerfall der Ampel. Diese Bundesregierung funktioniert einfach nicht. Es braucht #Neuwahlen. Für uns ist klar: Eine Beteiligung der Grünen in der nächsten Bundesregierung wird es mit der @CSU nicht geben. Wir sagen klar Nein zu Schwarz-Grün.

Ich gehe davon aus, Söder lässt tanken, und für die Strom- und die Gas- oder Heizölrechnung ist seine Frau verantwortlich.

Söder kann es nicht lassen und jetzt weiter

*krugix*Borusse*, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 21:13 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Ich denke ihm ist total egal ob das stimmt oder nicht. Ich kenne so viele, die immer noch meckern über die hohen Strompreise. So teuer wie noch nie. Und Gas. Unbezahlbar. Und Benzin. Ne Frechheit! 2€!

Da spielt er die richtige Geige

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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 21:20 (vor 498 Tagen) @ *krugix*Borusse*

Richtig. Weil die unfähigen Grünen keine Verhandlungen mit den Russen aufnehmen, um endlich wieder billiger Energie zu bekommen.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Elmar, Mittwoch, 25.09.2024, 16:42 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Sehr viele Menschen haben Angst vor Änderungen.
Das Jetzt, der aktuelle Besitzstand, ist wichtiger und sichtbarer als Klimaänderungen oder Ressourcenknappheit.
Das macht es für Parteien wie die Grünen grundsätzlich schwieriger, als „Weiter so Deutschland“ Parteien.
Wobei die Grünen ja auch weit weg sind von radikalen Vorschlägen und Lösungen.
Trotzdem entsteht schnell der Eindruck bei vielen, dass Ihnen jetzt etwas weggenommen wird.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 16:56 (vor 498 Tagen) @ Elmar

Es ist zu viel gleichzeitig, zu viele große Krisen und Probleme.

Seit 2015 die vielen Migranten, 2020 Pandemie und 2022 der krieg in der Ukraine.

Hinzu kommt, dass nun in Deutschland der seit Jahrzehnten angekündigte demographische Wandel voll reinschlägt und über allem schwebt der Klimawandel. Dazu eine Wirtschaft, die seit 5 Jahren nicht mehr wirklich gewachsen ist. So etwas gab es in Deutschland auch noch nicht. Die Leute haben Angst und die Grünen machen den Leuten mit ihren Forderungen eben noch mehr Angst.

Ihr hättet mal meine Eltern erleben müssen, als der Habeck mit seinem Heizungsgesetz kam. So habe ich die noch nicht erlebt und selbst mir ist mulmig geworden, als unsere Heizung vor einem Jahr das zeitliche gesegnet hat...

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

markus, Mittwoch, 25.09.2024, 18:30 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Es ist zu viel gleichzeitig, zu viele große Krisen und Probleme.

Seit 2015 die vielen Migranten, 2020 Pandemie und 2022 der krieg in der Ukraine.

Hinzu kommt, dass nun in Deutschland der seit Jahrzehnten angekündigte demographische Wandel voll reinschlägt und über allem schwebt der Klimawandel. Dazu eine Wirtschaft, die seit 5 Jahren nicht mehr wirklich gewachsen ist. So etwas gab es in Deutschland auch noch nicht. Die Leute haben Angst und die Grünen machen den Leuten mit ihren Forderungen eben noch mehr Angst.

Ihr hättet mal meine Eltern erleben müssen, als der Habeck mit seinem Heizungsgesetz kam. So habe ich die noch nicht erlebt und selbst mir ist mulmig geworden, als unsere Heizung vor einem Jahr das zeitliche gesegnet hat...

Und dennoch sind das Luxusprobleme im Vergleich zu dem, was Flüchtlinge durchmachen mussten und müssen und auch Luxusprobleme zu dem, was auf dem Planeten in 50 bis 100 Jahren los sein wird, wenn wir weiter wie bisher machen.

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Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 18:48 (vor 498 Tagen) @ markus

Dem widerspreche ich nicht. Und doch siehst du was passiert, wenn du hier mit der Brechstange.

Mit Anreiz und Belohnung geht es besser als mit verbot und zwang. Das weiß jeder Hundebesitzer und der Mensch ist dann letztendlich auch nur ein Tier ;)

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micha87, bei Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 17:26 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Nicht jeder hat mal eben 50k auf der Tasche für eine neue Heizung + ggf. PV, das sind keine kleinen Beträge und da geht es für den ein oder anderen plötzlich um das was jahrzehntelang zuvor aufgebaut worden ist.

Man kann halt nicht immer vom eigenen Wohlstand ausgehen und als gegeben sehen die Leute haben Geld für so ein Invest.

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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 19:29 (vor 498 Tagen) @ micha87

Also ich habe das Problem bei dem ganzen Theater nicht verstanden.

Geld für Gas Heizung gibts es. Aber Wärmepumpe will man nicht. Obwohl gleich teuer? Wo ist die Logik?

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Eibaueristmeinfreund, Mittwoch, 25.09.2024, 19:45 (vor 498 Tagen) @ Talentförderer

Also ich habe das Problem bei dem ganzen Theater nicht verstanden.

Geld für Gas Heizung gibts es. Aber Wärmepumpe will man nicht. Obwohl gleich teuer? Wo ist die Logik?

Hört doch endlich mit solchem pauschalen Unsinn auf.
Das mag in wenigen Einzelfällen bei optimalen Voraussetzungen in etwa stimmen.
Aber nicht für die Mehrheit .

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 19:34 (vor 498 Tagen) @ Talentförderer

Also ich habe das Problem bei dem ganzen Theater nicht verstanden.

Geld für Gas Heizung gibts es. Aber Wärmepumpe will man nicht. Obwohl gleich teuer? Wo ist die Logik?

Es geht dabei nicht primär um die Heizform. Der finanzielle "show-stopper" ist dann eher, wenn nötig, im Bestand der Sanierungsbedarf.

https://www.focus.de/immobilien/bauen/renovieren/neue-daemmung-fenster-und-heizkoerper-mehr-als-100-000-euro-so-viel-kostet-es-ihr-haus-fit-fuer-eine-waermepumpe-zu-machen_id_190987471.html

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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 26.09.2024, 12:01 (vor 497 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 26.09.2024, 12:04

Es geht dabei nicht primär um die Heizform. Der finanzielle "show-stopper" ist dann eher, wenn nötig, im Bestand der Sanierungsbedarf.

Na, wenn das der Spiegel für Doofe sagt, dann wird es ja stimmen. Was stört es da schon, dass es das Fraunhofer-Institut nach umfangreichen, schon 2020 veröffentlichten Untersuchungen tendenziell anders sieht.

Aber klar, beim Meinungsstreit Focus gegen Wissenschaftler ist in Deutschland klar, dass die Populisten recht haben.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 26.09.2024, 20:06 (vor 497 Tagen) @ nico36de

Es geht dabei nicht primär um die Heizform. Der finanzielle "show-stopper" ist dann eher, wenn nötig, im Bestand der Sanierungsbedarf.


Na, wenn das der Spiegel für Doofe sagt, dann wird es ja stimmen. Was stört es da schon, dass es das Fraunhofer-Institut nach umfangreichen, schon 2020 veröffentlichten Untersuchungen tendenziell anders sieht.

Aber klar, beim Meinungsstreit Focus gegen Wissenschaftler ist in Deutschland klar, dass die Populisten recht haben.

Verlink bitte mal die Untersuchung, würde ich mich gerne einlesen.

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nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 27.09.2024, 08:06 (vor 496 Tagen) @ FourrierTrans

Nutz bitte eine Suchmaschine. Musste ich auch machen, nachdem ich den Studienverantwortlichen in einem politischen Magazin mit seiner Aussage gesehen habe.

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Jurist, Freitag, 27.09.2024, 09:01 (vor 496 Tagen) @ nico36de

https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2020/warmepumpen-funktionieren-auch-in-bestandsgebaeuden-zuverlaessig.html

Wäre kürzer gewesen. Dann wäre aber aufgefallen, dass die ökonomische Seite hier gar nicht beleuchtet wurde.

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Blarry, Essen, Mittwoch, 25.09.2024, 19:37 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Was auch eine Drecksüberschrift ist. Es kostet keine 100.000, "das Haus für eine Wärmepumpe fitzumachen", sondern es überhaupt erst einmal auf einen energetischen Stand von nach 1980 zu bringen. Womit da am Ende geheizt wird, ist scheißegal. Dämmung, Türen, Fenster, FuBoHei gehen ins Geld.

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 21:19 (vor 498 Tagen) @ Blarry

Was auch eine Drecksüberschrift ist. Es kostet keine 100.000, "das Haus für eine Wärmepumpe fitzumachen", sondern es überhaupt erst einmal auf einen energetischen Stand von nach 1980 zu bringen. Womit da am Ende geheizt wird, ist scheißegal. Dämmung, Türen, Fenster, FuBoHei gehen ins Geld.

Fußbodenheizung braucht es nicht. Niedertemperaturheizkörper reichen in der Regel.

Meine Wohnung liegt zur Hälfte in einem Altbau im ersten Stock. Errichtet worden ist das Gebäude vor dem ersten Weltkrieg, aber es ist später über die Jahre einiges an- und umgebaut worden. Ende der Sechziger ist z.B. ein Stein um das Haus gezogen worden. Vor gut zwanzig Jahren ist meine jetzige Wohnung ausgebaut worden, etwa die Hälfte liegt im alten Gebäudeteil, dort waren vorher Abstellräume, etc. Fußboden und Decke sind neu gedämmt worden, zudem sind neue Fenster eingebaut werden. Die andere Hälfte der Wohnung liegt im Bereich eines ehemaligen Dachbodens über einem einstöckigen Anbau, hier ist ein Holzaufbau mit Kniestock aufgesetzt worden. Seit dem letzten Sommer wird das gesamte Gebäude mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt. Fußbodenheizung gibt es nicht, lediglich gut zwanzig Jahre alte Niedertemperaturheizkörper. Im letzten Winter war es kein Problem, die Wohnung warm zu halten. Wir haben geschaut, wie weit man bei der Kennlinie der Wärmepumpe ohne Komfortverlust herunter gehen kann. Höher als 37 Grad war die Vorlauftemperatur im letzten Winter nicht. Da ist noch viel Spielraum nach oben, falls es richtig kalt werden sollte.

Viel Nachtabsenkung darf man allerdings nicht fahren, ansonsten dauert es ggf. nach kalten Nächten, bis die Wohnung wieder warm ist. Ist die Wohnung aber ausgekühlt, weil man z.B. nicht da war und die Thermostate deutlich herunter gedreht waren, dann dauert es bei diesen Einstellungen, bis sie wieder auf Temperatur ist. Ursache ist aber nicht nur die niedrige Vorlauftemperatur. Zusammen mit der Wärmepumpe ist eine adaptive Umwälzpumpe gekommen. Stellt man die von Hand auf einen höheren Durchsatz, dann wird es deutlich schneller warm.

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 25.09.2024, 19:52 (vor 498 Tagen) @ Blarry

Was auch eine Drecksüberschrift ist. Es kostet keine 100.000, "das Haus für eine Wärmepumpe fitzumachen", sondern es überhaupt erst einmal auf einen energetischen Stand von nach 1980 zu bringen. Womit da am Ende geheizt wird, ist scheißegal. Dämmung, Türen, Fenster, FuBoHei gehen ins Geld.

Der Locus und angeschlossene medialen Erzeugnisse produzieren halt gerne in dem Themenfeld Clickbait für Onkel Sanduhrkalle, damit er sich regelmäßig über die Grünen aufregen kann.

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 21:20 (vor 498 Tagen) @ Lattenknaller

Was auch eine Drecksüberschrift ist. Es kostet keine 100.000, "das Haus für eine Wärmepumpe fitzumachen", sondern es überhaupt erst einmal auf einen energetischen Stand von nach 1980 zu bringen. Womit da am Ende geheizt wird, ist scheißegal. Dämmung, Türen, Fenster, FuBoHei gehen ins Geld.


Der Locus und angeschlossene medialen Erzeugnisse produzieren halt gerne in dem Themenfeld Clickbait für Onkel Sanduhrkalle, damit er sich regelmäßig über die Grünen aufregen kann.

Ich tippe zudem auf Überdosis FakeNius, etc.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 19:39 (vor 498 Tagen) @ Blarry

Was auch eine Drecksüberschrift ist. Es kostet keine 100.000, "das Haus für eine Wärmepumpe fitzumachen", sondern es überhaupt erst einmal auf einen energetischen Stand von nach 1980 zu bringen. Womit da am Ende geheizt wird, ist scheißegal. Dämmung, Türen, Fenster, FuBoHei gehen ins Geld.

Das mag ja sein, aber es kommt da bei vielen Bestandsbauten dennoch eine Stange Geld an Sanierungsbedarf zusammen und das wird bei der Diskussion selten realistisch mit einkalkuliert. Und mit der Gasheizung hat's bei den Leuten bisher halt ganz gut geklappt. Beim Wechsel auf Wärmepumpe muss man dann in der Regel definitiv was machen am Bestand. Wofür viele dann nicht so das Geld haben.

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Fire Kid, Ort, Mittwoch, 25.09.2024, 19:58 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Nene. Wärmepumpe einbauen und fertig ist die Hütte. Zumindest wenn es nach Blarry geht.

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Pa1n, Mittwoch, 25.09.2024, 19:43 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Was auch eine Drecksüberschrift ist. Es kostet keine 100.000, "das Haus für eine Wärmepumpe fitzumachen", sondern es überhaupt erst einmal auf einen energetischen Stand von nach 1980 zu bringen. Womit da am Ende geheizt wird, ist scheißegal. Dämmung, Türen, Fenster, FuBoHei gehen ins Geld.


Das mag ja sein, aber es kommt da bei vielen Bestandsbauten dennoch eine Stange Geld an Sanierungsbedarf zusammen und das wird bei der Diskussion selten realistisch mit einkalkuliert. Und mit der Gasheizung hat's bei den Leuten bisher halt ganz gut geklappt. Beim Wechsel auf Wärmepumpe muss man dann in der Regel definitiv was machen am Bestand. Wofür viele dann nicht so das Geld haben.

Aber wenn du nicht dämmst, kannst die Euronoten bei fossilen Heizformen doch erst recht aus dem Schornstein davon fliegen sehen.

Will nicht wissen, wie viele k€ pro Haushalt wortwörtlich jährlich verbrannt werden um allein das zu kalte Mauerwerk auf Normaltemperatur zu bringen.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 19:51 (vor 498 Tagen) @ Pa1n
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 25.09.2024, 19:59

Was auch eine Drecksüberschrift ist. Es kostet keine 100.000, "das Haus für eine Wärmepumpe fitzumachen", sondern es überhaupt erst einmal auf einen energetischen Stand von nach 1980 zu bringen. Womit da am Ende geheizt wird, ist scheißegal. Dämmung, Türen, Fenster, FuBoHei gehen ins Geld.


Das mag ja sein, aber es kommt da bei vielen Bestandsbauten dennoch eine Stange Geld an Sanierungsbedarf zusammen und das wird bei der Diskussion selten realistisch mit einkalkuliert. Und mit der Gasheizung hat's bei den Leuten bisher halt ganz gut geklappt. Beim Wechsel auf Wärmepumpe muss man dann in der Regel definitiv was machen am Bestand. Wofür viele dann nicht so das Geld haben.


Aber wenn du nicht dämmst, kannst die Euronoten bei fossilen Heizformen doch erst recht aus dem Schornstein davon fliegen sehen.

Ich bin kein Profi und habe das Problem ad-hoc nicht, weil die Heizungsanlage noch läuft. Habe aber schon mit dem Installateur im Hinblick auf das Elternhaus gesprochen. Die Dämmung beim Betrieb mit einer Wärmepumpe muss besser und aufwändiger gedämmt sein. Was jetzt mit der Gasheizung und sparsamen Heizbetrieb (im Winter trotzdem noch einen Pulli tragen, statt mit kurzer Hose und Shirt im Haus rumlaufen) möglich ist, wäre im Elternhaus beim Switch auf Wärmepumpe nicht möglich. Das Heizkörpersystem müsste im ganzen Haus umgerüstet werden (hin zum Niedertemperatur-System). Teile des Verteilsystems müssten umgebaut werden. Eine PV-Anlage müsste bestenfalls auch dazukommen, die es bisher nicht gibt, incl. Batteriespeicher. Hausanschlüsse müssten zwecks höherer Anschlussleistung umgerüstet werden. Ich habe das bewerten lassen, wir sprechen hier nicht von 20k on top oder so. Ist ein typisches 70er Jahre Haus, wie es in jedem Dorf x-fach steht. Die Heizrechnungen sind nicht so hoch, als dass man diesen Invest ohne weiteres in 20-30 Jahren ohne Fragezeichen wieder rausgeholt hätte.

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jniklast, Langenhagen, Mittwoch, 25.09.2024, 20:18 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Wärmepumpen sind aber mittlerweile doch auch bei Vorlauftemperaturen bis 60° verfügbar und wirtschaftlich, also so pauschal kann man das nicht sagen.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 21:53 (vor 498 Tagen) @ jniklast

Wärmepumpen sind aber mittlerweile doch auch bei Vorlauftemperaturen bis 60° verfügbar und wirtschaftlich, also so pauschal kann man das nicht sagen.

Und schon 2020 hat das Fraunhofer-Institut die Ergebnisse ihrer Forschungen zu Wärmepumpen im Bestand veröffentlicht. Fazit: auch in Bestandsgebäuden funktionieren Wärmepumpen zuverlässig und sind klimafreundlich.

Das hindert traurige Demagogen wie Maggus und Fritze natürlich trotzdem nicht daran, das Gegenteil zu behaupten.

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 21:24 (vor 498 Tagen) @ jniklast

Wärmepumpen sind aber mittlerweile doch auch bei Vorlauftemperaturen bis 60° verfügbar und wirtschaftlich, also so pauschal kann man das nicht sagen.

Wobei man in der Regel mit deutlich weniger auskommt. Wichtig sind gute Niedertemperaturheizkörper, das ist die halbe Miete. Zumindest Häuser, die vom Dämmzustand mindestens auf dem Stand Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger sind.

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max09, Mittwoch, 25.09.2024, 20:26 (vor 498 Tagen) @ jniklast

Es funktioniert viel öfters als man denkt aber auch nicht überall. Das Problem ist, dass beide(!) Seiten ein pauschales Urteil fällen wollen. Einfach den Einzelfall prüfen und gucken was geht, so einfach ist es.

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 17:45 (vor 498 Tagen) @ micha87

Nicht jeder hat mal eben 50k auf der Tasche für eine neue Heizung + ggf. PV, das sind keine kleinen Beträge und da geht es für den ein oder anderen plötzlich um das was jahrzehntelang zuvor aufgebaut worden ist.

Deshalb gibt es Förderprogramme für Wärmepumpen.

Alle Leute die ich persönlich kenne die gegen Wärmepumpen argumentieren, haben Gas- oder Ölheizungen. Aber es gibt auch einige, die mittlerweile auf Gasheizung umgestellt haben. Und von denen höre ich jeweils "Noch deutlich besser als erwartet!". Ich habe mich vor einigen Wochen mit einem Bekannten unterhalten, der mit seiner Familie in einem renovierten Bauernhaus lebt, einige hundert Quadratmeter Wohnfläche. Der hatte sich für eine Hybridlösung entschieden, die ca. zehn Jahre alte Gasheizung ist drin geblieben, um die Wärmepumpe bei großer Kälte zu unterstützen. Mittlerweile geht er davon aus, dass die Gasheizung heraus fliegt, wenn sie irgendwann defekt ist. Im letzten Winter ist sie nicht nur nicht gelaufen, die Vorlauftemperaturen waren zudem weit von dem Punkt entfernt, an dem eine Unterstützung notwendig gewesen wäre.

Besonders überrascht war er über die Effizienz der Wärmepumpe verglichen mit der alten Gasheizung in der Übergangsperiode und während milder Wintertage. Das dürfte daran liegen, dass der COP der Wärmepumpe bei moderaten Außentemperaturen und niedriger Vorlauftemperatur besonders gut ist, es erklärt es aber bei weitem nicht. Die Vermutung liegt nahe, dass es daran liegt, dass die Gasheizung bei solchen Temperaturen in einem gepulsten Betrieb lief. Diese Geräte haben nicht nur eine Höchst, sondern auch eine Mindestleistung. Wird nur wenig Wärme gebraucht, dann springt die Gastherme nur kurzzeitig an, geht dann wieder aus, kühlt ab und springt dann erneut kurz an. Das scheint sich massiv negativ auf den Wirkungsgrad auszuwirken.


Man kann halt nicht immer vom eigenen Wohlstand ausgehen und als gegeben sehen die Leute haben Geld für so ein Invest.

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Schaumkrone, Celle, Mittwoch, 25.09.2024, 19:19 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Ohne Förderprogramm hätte ich Ende 2022 nicht die intakte Ölheizung gegen eine Wärmepumpe tauschen lassen. Wir haben ca. 14.000 Förderung erhalten. Bei Minusgraden ist es echt mühsam- das System ist eben träger als eine Verbrenner- Heizung. Warmwasser heizen wir das gesamte Jahr auf ca. 48 Grad. Die Heizkörper im 2.OG werden eher lauwarm. Die Räume bei Frost nur schwer über 19 Grad. Ich spiele dennoch nicht an der Heizkurve herum. An sich sind wir zufrieden. Der Stromverbrauch ist auch gar nicht mal so hoch- wir fahren die WP aber wie gesagt auch nicht im Limit.
Ärgerlich:
In den Leitungen herrscht verdammt hoher Druck. Nach einem Jahr ist uns im Sommer eine Lötstelle - unbemerkt- gerissen. Das Kühlmittel ist komplett ausgetreten und die Heizung war out of order. Ist für uns zum Glück im Sommer passiert so dass wir drei Tage nur kein WW hatten. Das Zeuch hat laut Monteur jedoch ein CO2 Äquivalent von knapp 10 Tonnen…. Nun ja. PS: Altbau von 1978- also gute 45 Jahre. WP funktioniert- wir haben zusätzlich alle Fenster und Türen erneuert/ auch noch mal ca.20.000 €.
Nächstes Jahr möchte ich gerne PV angehen.
Statt 2 Benziner haben wir nur noch einen Stromer als Fuhrpark. 90% meiner Wege erledige ich mit dem Fahrrad bei Wind und Wetter- ausser bei Schnee! Lange Rede: WP im Altbau mit Einrohrsystem geht wenn man bereit ist auf Komfort zu verzichten (oder wenn man ein dickes Portmonaie hat und die WP mit 2. Wärmeerzeuger buckeln lässt. Wir haben auch Split- Klimaanlagen mit Heizfunktion- das geht gerade in den oberen Zimmern schneller als mit der WP

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 21:32 (vor 498 Tagen) @ Schaumkrone

Ohne Förderprogramm hätte ich Ende 2022 nicht die intakte Ölheizung gegen eine Wärmepumpe tauschen lassen. Wir haben ca. 14.000 Förderung erhalten. Bei Minusgraden ist es echt mühsam- das System ist eben träger als eine Verbrenner- Heizung. Warmwasser heizen wir das gesamte Jahr auf ca. 48 Grad. Die Heizkörper im 2.OG werden eher lauwarm. Die Räume bei Frost nur schwer über 19 Grad. Ich spiele dennoch nicht an der Heizkurve herum. An sich sind wir zufrieden. Der Stromverbrauch ist auch gar nicht mal so hoch- wir fahren die WP aber wie gesagt auch nicht im Limit.

Eine neue Umwälzpumpe ist zusammen mit der Wärmepumpe eingebaut worden? Ich würde da auf jeden Fall mal Fachleute drauf schauen lassen. Das scheint mir nicht normal zu sein.

Ärgerlich:
In den Leitungen herrscht verdammt hoher Druck. Nach einem Jahr ist uns im Sommer eine Lötstelle - unbemerkt- gerissen. Das Kühlmittel ist komplett ausgetreten und die Heizung war out of order. Ist für uns zum Glück im Sommer passiert so dass wir drei Tage nur kein WW hatten. Das Zeuch hat laut Monteur jedoch ein CO2 Äquivalent von knapp 10 Tonnen…. Nun ja. PS: Altbau von 1978- also gute 45 Jahre. WP funktioniert- wir haben zusätzlich alle Fenster und Türen erneuert/ auch noch mal ca.20.000 €.

Das mit den zehn Tonnen scheint mir sehr hoch gegriffen zu sein. Da hat sich bei den Wärmepumpen in den letzten Jahren einiges getan.

Nächstes Jahr möchte ich gerne PV angehen.
Statt 2 Benziner haben wir nur noch einen Stromer als Fuhrpark. 90% meiner Wege erledige ich mit dem Fahrrad bei Wind und Wetter- ausser bei Schnee! Lange Rede: WP im Altbau mit Einrohrsystem geht wenn man bereit ist auf Komfort zu verzichten (oder wenn man ein dickes Portmonaie hat und die WP mit 2. Wärmeerzeuger buckeln lässt. Wir haben auch Split- Klimaanlagen mit Heizfunktion- das geht gerade in den oberen Zimmern schneller als mit der WP

Das Einrohrsystem könnte das Problem sein. Da würde ich ggf. ansetzen.

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micha87, bei Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 18:05 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Ich sehe es am eigenen Objekt was wir geerbt haben, das ist vermietet an eine Person die dort seit Jahrzehnten wohnt. Sie bezieht KdU und folglich haben wir noch nicht einmal die Möglichkeit das komplette Haus zu vermieten und sind selbst bei den 58 m² unter der Ortsmiete.

Da gab es aus wirtschaftlicher Sicht für uns z.B. keine Alternative zur Erneuerung der Gastherme, den das wird komplett verwohnt und über die Miete holst du das nicht rein. Was sie verbraucht ist eigentlich eh egal, den das bezahlt das Amt und da entstehen für uns als Eigentümer keine Einsparpotenziale.

Ich bin mir sicher, dem ein oder anderen der nach KdU-Richtlinie vermietet wird es ähnlich gehen. Andere wiederum werden die Kohle wie gesagt nicht haben.

Es ist wie gesagt schön zu hören das es funktioniert, aber die Förderprogramme reißen es da nicht raus, zumal andere energetische Sanierungsmaßnahmen dann ebenfalls notwendig werden. PV o. z.B. Fassadendämmung.

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 21:35 (vor 498 Tagen) @ micha87

Ich sehe es am eigenen Objekt was wir geerbt haben, das ist vermietet an eine Person die dort seit Jahrzehnten wohnt. Sie bezieht KdU und folglich haben wir noch nicht einmal die Möglichkeit das komplette Haus zu vermieten und sind selbst bei den 58 m² unter der Ortsmiete.

Da gab es aus wirtschaftlicher Sicht für uns z.B. keine Alternative zur Erneuerung der Gastherme, den das wird komplett verwohnt und über die Miete holst du das nicht rein. Was sie verbraucht ist eigentlich eh egal, den das bezahlt das Amt und da entstehen für uns als Eigentümer keine Einsparpotenziale.

Ich bin mir sicher, dem ein oder anderen der nach KdU-Richtlinie vermietet wird es ähnlich gehen. Andere wiederum werden die Kohle wie gesagt nicht haben.

Es ist wie gesagt schön zu hören das es funktioniert, aber die Förderprogramme reißen es da nicht raus, zumal andere energetische Sanierungsmaßnahmen dann ebenfalls notwendig werden. PV o. z.B. Fassadendämmung.

Klingt für mich, als sei nicht die Wärmepumpe das Problem, sondern die Gesamtsituation. In der aktuellen Situation dürfte die Gastherme nicht wirklich preisgünstiger als eine geförderte Wärmepumpe sein.

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micha87, bei Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 22:47 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Es ist eine wirtschaftliche Entscheidung, das Haus ist aus den 1960ern, das Dach wurde vor 8 Jahren gemacht. Aber das ist halt alles mit 313 €/mntl. bzw. bald 375 €/mntl. nicht zu modernisieren.

Normalerweise könnte man vollvermietet und saniert bestimmt 800 € bis 1.000 € monatlich nehmen. Ich habe da jetzt aber auch kein Interesse auf Eigenbedarf zu klagen, nur um kurz später es neu zu vermieten.

Zum einen wäre da eine Übergangsfrist von bis zu 10 Jahre und wenn rauskommt, dass die Wohnung/Haus nicht selbst bewohnt wird, hast du abermals ein rechtliches Thema und da geht gewiss nicht zugunsten des Vermieters aus.

Also beschränkt man sich auf das Notwendigste und versucht sich am Erhalt der Liegenschaft.

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 22:59 (vor 498 Tagen) @ micha87

Es ist eine wirtschaftliche Entscheidung, das Haus ist aus den 1960ern, das Dach wurde vor 8 Jahren gemacht. Aber das ist halt alles mit 313 €/mntl. bzw. bald 375 €/mntl. nicht zu modernisieren.

Normalerweise könnte man vollvermietet und saniert bestimmt 800 € bis 1.000 € monatlich nehmen. Ich habe da jetzt aber auch kein Interesse auf Eigenbedarf zu klagen, nur um kurz später es neu zu vermieten.

Zum einen wäre da eine Übergangsfrist von bis zu 10 Jahre und wenn rauskommt, dass die Wohnung/Haus nicht selbst bewohnt wird, hast du abermals ein rechtliches Thema und da geht gewiss nicht zugunsten des Vermieters aus.

Also beschränkt man sich auf das Notwendigste und versucht sich am Erhalt der Liegenschaft.

Ich sage auch nicht, dass Du für die Situation verantwortlich bist. Aber trotzdem ist die Situation das Problem, nicht die Wärmepumpe.

Hast Du dir schon mal Rat von einem guten Mietrechtler, etc. geholt? Irgend welche krummen Dinger gehen unter Garantie in die Hose, außerdem möchte man so etwas sowieso nicht machen. Aber eventuell gibt es ja auch legale Wege, um da heraus zu kommen? Sozialhilfeempfänger, etc. sind häufig "arme Säue", für das Geld, das die Ämter zahlen finden die heute kaum noch etwas. Aber so bist Du es, der "zubuttert".

Es geht übrigens noch übler. Habe mal vor längerer Zeit von einer jungen Frau gelesen, die das Haus ihrer Großmutter geerbt hatte. Leider saß der Onkel noch drin, mit Wohnrecht auf Lebenszeit. Sie hatte das Erbe nicht ausgeschlagen und musste dem dann ein warmes Nest finanzieren.

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micha87, bei Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 23:34 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Das mit Wohnrecht ist der absolute Horror, da haste auf jeden Fall komplett verloren.

In meinem Fall ist es die Tante. Ihr gehörten 50 % des Hauses, das Ganze wurde über ein Nutzungsentgelt abgegolten, was noch niedriger war.

Tja und jetzt haben wir auf Basis der KdU einen Mietvertrag mit ihr abgeschlossen, der aber auch nur begrenzt einen Möglichkeiten lässt. Mein Dad will das sie da auch weiter drin ist, naja und so versucht man es irgendwie weiter durchzuziehen. Sie wohnt da in bester Lage, es ist echt absurd wie man über Jahrzehnte wenig Interesse daran hat etwas zu machen. Sich vom eigenen Bruder alles bezahlen lässt und wenig Verantwortung übernehmen will.

Dieses Jahr liegt noch der Anschluss an die Kanalisation an, die Grube muss dicht gemacht werden. Auch alles wunderbare Kosten. XD

Mit div. Anwälten habe ich dazu schon einmal gesprochen, aber die meinten auch es wäre schwierig. Daher bin ich froh, dass das Amt die Mieterhöhung jetzt mitgeht. Nach der kommenden im Nov. ist dann erst einmal für 36 Monate nichts zu machen.

Mit einem Mietwertgutachten kann man dann abermals schauen was danach geht, die ortsübliche Vergleichsmiete greift an dem Standort nicht.

Im Ergebnis bleibt, wenn die auszieht muss entweder komplett modernisiert werden, oder man muss über den Verkauf nachdenken. Ein Komplettverlust wird das Ding nicht, ich sehe es eher als "Erfahrungsobjekt" an. Da ich selbst in der Immobilienbranche arbeite ist es ganz interessant auch Eigentümer zu sein. Mit Aktien ist es allerdings etwas "entspannter", die melden sich nicht mit Problemen. :D

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Blarry, Essen, Mittwoch, 25.09.2024, 18:31 (vor 498 Tagen) @ micha87

Manchmal fehlt einfach die Weitsicht.

Mein Nachbar und Vermieter ist gerade daran, seine veraltete Gasheizung gegen eine Hackschnitzelanlage zu tauschen. Uns möchte er mit anschließen. Dabei hat er uns erst vor fünf Jahren eine neue, topmoderne Gasheizung eingebaut, die locker noch 15 Jahre ihren Dienst verrichten wird und noch längst nicht abgeschrieben ist. Wärmepumpe sei für das Doppelhaus ungeeignet, es sind immerhin um die 500 m² Wohn- und Nutzfläche, im Grundriss gute 50 Meter lang, und man müsse ja überall die Böden aufreißen und Fußbodenheizung verlegen dafür. Mag ja was dran sein, diese heute als Neubauten anzutreffenden Wohnwürfel in Lego-Optik wurden damals so halt nicht gebaut. Dass sowas wie bei uns nicht allzu effizient zentral zu beheizen ist, ist schon klar, ebenso die Anschaffungskosten.

Aber als er mir mal aufgeführt hat, was er für die Hackschnitzelanlage alles an- und umbauen will, blieb nur viel Stirnrunzeln übrig. Die soll im ehemaligen Hühnerstall aufgebaut werden, was aus Brandschutzgründen natürlich sinnvoll ist. Okay. Dann muss da aber ein entsprechender Holzbunker ran. Ein zusätzliches Tor, um das Holz in den Bunker zu kriegen. Vor dem Tor war bislang ungepflastert, was er jetzt gerade nachholt, nochmal gute 300 m². Dann müssen die Leitungen quer unterm Hof ins Haus, irgendwo (er weiß noch nicht, wo) zentral auf beide Wohneinheiten verteilt werden. Mein bestehender Warmwasserspeicher steht im OG, seiner im Keller, und die neue Heizanlage wie gesagt im Hof. Macht gute 200 Meter Rohre verlegen, einfache Strecke, Hälfte davon unterirdisch, mit mehreren Mauerdurchbrüchen und Anschluss an die bestehenden Heizungssysteme. Idealerweise auch vernünftig unterirdisch abisoliert. Oh, und weil die KfW-Förderung für die Neuanschaffung nach der Anzahl der versorgten Wohneinheiten geht, möchte er meine DHH gerne mit ein paar zusätzlichen Wänden in zwei einzelne Wohnungen umbauen. Und ich sitze hier und frage mich, wie viele Jahre lang man eine furzlangweilige Wärmepumpe ohne große Optimierung durch Fußbodenheizung etc. betreiben könnte, bis dieser ganze Rattenschwanz an Umbauten und Anschaffungen sich amortisiert hat.

Ist halt diese alte Unioner-Denke: Wärme ist, wenn was verbrannt wird. Kommste mit Argumenten und Zahlen nicht gegen an.

Bin übrigens gespannt, was er uns hinterher als kWh-Preis für die Heizung in Rechnung stellen möchte. Hackschnitzelwärme soll ja günstig sein, aber...

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 21:44 (vor 498 Tagen) @ Blarry

Manchmal fehlt einfach die Weitsicht.

Mein Nachbar und Vermieter ist gerade daran, seine veraltete Gasheizung gegen eine Hackschnitzelanlage zu tauschen. Uns möchte er mit anschließen. Dabei hat er uns erst vor fünf Jahren eine neue, topmoderne Gasheizung eingebaut, die locker noch 15 Jahre ihren Dienst verrichten wird und noch längst nicht abgeschrieben ist. Wärmepumpe sei für das Doppelhaus ungeeignet, es sind immerhin um die 500 m² Wohn- und Nutzfläche, im Grundriss gute 50 Meter lang, und man müsse ja überall die Böden aufreißen und Fußbodenheizung verlegen dafür. Mag ja was dran sein, diese heute als Neubauten anzutreffenden Wohnwürfel in Lego-Optik wurden damals so halt nicht gebaut. Dass sowas wie bei uns nicht allzu effizient zentral zu beheizen ist, ist schon klar, ebenso die Anschaffungskosten.

Wie bereits geschrieben, in den allermeisten Fällen reichen ausreichend große Niedertemperaturheizkörper.

Hackschnitzel mögen aktuell eventuell ausreichend vorhanden sein, weil es es viel Totholz gibt, der Borkenkäfer lässt grüßen. Aber mittel- und langfristig können wir den Bedarf nicht selbst decken, schon in der Vergangenheit ist viel Holz aus Raubfällungen z.B. aus Rumänien aus eigentlich geschützten Waldgebieten nach Deutschland gelangt.

Zudem stellt sich die Frage nach dem Abgas. Trotz Filtern sind Hackschnitzel-Heizungen um ein Vielfaches dreckiger als Öl- oder gar Gasheizungen. Ich wäre nicht überrascht, wenn in ein paar Jahren die Betriebsgenehmigung wackelt.


Aber als er mir mal aufgeführt hat, was er für die Hackschnitzelanlage alles an- und umbauen will, blieb nur viel Stirnrunzeln übrig. Die soll im ehemaligen Hühnerstall aufgebaut werden, was aus Brandschutzgründen natürlich sinnvoll ist. Okay. Dann muss da aber ein entsprechender Holzbunker ran. Ein zusätzliches Tor, um das Holz in den Bunker zu kriegen. Vor dem Tor war bislang ungepflastert, was er jetzt gerade nachholt, nochmal gute 300 m². Dann müssen die Leitungen quer unterm Hof ins Haus, irgendwo (er weiß noch nicht, wo) zentral auf beide Wohneinheiten verteilt werden. Mein bestehender Warmwasserspeicher steht im OG, seiner im Keller, und die neue Heizanlage wie gesagt im Hof. Macht gute 200 Meter Rohre verlegen, einfache Strecke, Hälfte davon unterirdisch, mit mehreren Mauerdurchbrüchen und Anschluss an die bestehenden Heizungssysteme. Idealerweise auch vernünftig unterirdisch abisoliert. Oh, und weil die KfW-Förderung für die Neuanschaffung nach der Anzahl der versorgten Wohneinheiten geht, möchte er meine DHH gerne mit ein paar zusätzlichen Wänden in zwei einzelne Wohnungen umbauen. Und ich sitze hier und frage mich, wie viele Jahre lang man eine furzlangweilige Wärmepumpe ohne große Optimierung durch Fußbodenheizung etc. betreiben könnte, bis dieser ganze Rattenschwanz an Umbauten und Anschaffungen sich amortisiert hat.

Hat der Mann häufiger so "tolle" Ideen, um sich selbst ins Knie zu schießen?


Ist halt diese alte Unioner-Denke: Wärme ist, wenn was verbrannt wird. Kommste mit Argumenten und Zahlen nicht gegen an.

Bin übrigens gespannt, was er uns hinterher als kWh-Preis für die Heizung in Rechnung stellen möchte. Hackschnitzelwärme soll ja günstig sein, aber...

Such Dir schon mal eine neue Bleibe.

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micha87, bei Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 19:04 (vor 498 Tagen) @ Blarry
bearbeitet von micha87, Mittwoch, 25.09.2024, 19:23

Manchmal fehlt einfach die Weitsicht.

Mein Nachbar und Vermieter ist gerade daran, seine veraltete Gasheizung gegen eine Hackschnitzelanlage zu tauschen. Uns möchte er mit anschließen. Dabei hat er uns erst vor fünf Jahren eine neue, topmoderne Gasheizung eingebaut, die locker noch 15 Jahre ihren Dienst verrichten wird und noch längst nicht abgeschrieben ist. Wärmepumpe sei für das Doppelhaus ungeeignet, es sind immerhin um die 500 m² Wohn- und Nutzfläche, im Grundriss gute 50 Meter lang, und man müsse ja überall die Böden aufreißen und Fußbodenheizung verlegen dafür. Mag ja was dran sein, diese heute als Neubauten anzutreffenden Wohnwürfel in Lego-Optik wurden damals so halt nicht gebaut. Dass sowas wie bei uns nicht allzu effizient zentral zu beheizen ist, ist schon klar, ebenso die Anschaffungskosten.

Aber als er mir mal aufgeführt hat, was er für die Hackschnitzelanlage alles an- und umbauen will, blieb nur viel Stirnrunzeln übrig. Die soll im ehemaligen Hühnerstall aufgebaut werden, was aus Brandschutzgründen natürlich sinnvoll ist. Okay. Dann muss da aber ein entsprechender Holzbunker ran. Ein zusätzliches Tor, um das Holz in den Bunker zu kriegen. Vor dem Tor war bislang ungepflastert, was er jetzt gerade nachholt, nochmal gute 300 m². Dann müssen die Leitungen quer unterm Hof ins Haus, irgendwo (er weiß noch nicht, wo) zentral auf beide Wohneinheiten verteilt werden. Mein bestehender Warmwasserspeicher steht im OG, seiner im Keller, und die neue Heizanlage wie gesagt im Hof. Macht gute 200 Meter Rohre verlegen, einfache Strecke, Hälfte davon unterirdisch, mit mehreren Mauerdurchbrüchen und Anschluss an die bestehenden Heizungssysteme. Idealerweise auch vernünftig unterirdisch abisoliert. Oh, und weil die KfW-Förderung für die Neuanschaffung nach der Anzahl der versorgten Wohneinheiten geht, möchte er meine DHH gerne mit ein paar zusätzlichen Wänden in zwei einzelne Wohnungen umbauen. Und ich sitze hier und frage mich, wie viele Jahre lang man eine furzlangweilige Wärmepumpe ohne große Optimierung durch Fußbodenheizung etc. betreiben könnte, bis dieser ganze Rattenschwanz an Umbauten und Anschaffungen sich amortisiert hat.

Ist halt diese alte Unioner-Denke: Wärme ist, wenn was verbrannt wird. Kommste mit Argumenten und Zahlen nicht gegen an.

Bin übrigens gespannt, was er uns hinterher als kWh-Preis für die Heizung in Rechnung stellen möchte. Hackschnitzelwärme soll ja günstig sein, aber...

Klingt für mich nach einem Job für jemanden der im Immobilienrecht drin ist, den eine vermietete Wohneinheit umbauen, weil es gerade Förderungen gibt, wird im Bestand nicht so einfach möglich sein.

Das wir er ja auch über die Miete umlegen wollen bzw. wenn das als Modernisierung durchgeht womöglich sogar können. Auf jeden Fall hört sich das alles sehr komisch an. Man kann doch die Therme erst einmal so weiterlaufen lassen und schaut dann in 10-15 Jahren was technologisch möglich ist.

Letztendlich muss es eben bezahlbar sein und vor allem am besten Kosteneffizient. Das Geld hätte er sicherlich besser anlegen können als in solch komischen Umbaumaßnahmen.

Für euch heißt es mal in den Mietvertrag zu schauen und wie die Räume definiert sind, wenn ihr da eine DHH angemietet habt, dann kann er ohne Genehmigungen da nicht mal eben ein Mehrfamilienhaus drauß machen. Das könnte auch heißen er muss euch Ersatzwohnraum besorgen, in gleicher Größe und mit ähnlichen Mietkonditionen. Das kannst du in einer Platte vielleicht finden, aber in der Nachbarschaft ist das reichlich illusorisch.

Mein Rat, lasst das mal rechtlich prüfen, ob er derlei Modernisierungsmaßnahmen mal so eben durchführen darf. Eine neue Aufteilung der Mieträume ist was anderes als ein neuer Energieträger.

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Blarry, Essen, Mittwoch, 25.09.2024, 19:49 (vor 498 Tagen) @ micha87

Klingt für mich nach einem Job für jemanden der im Immobilienrecht drin ist
[...]
Mein Rat, lasst das mal rechtlich prüfen

Och danke, ich hab gerade gegessen.

Ist alles gut, das passt so im Großen und Ganzen, und ist mit uns auch abgesprochen. Wir nutzen die DHH eh primär gewerblich als Bürogebäude für die Firma mit zwei angeschlossenen Wohnungen, die bislang durch das offene Treppenhaus verbunden und nicht als separate Wohneinheiten getrennt sind. Im Endeffekt eine rein bürokratische Maßnahme, da was zuzubauen. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand von der KfW gucken kommt, ob die beantragte Förderung auch zum geförderten Wohnraum passt. Den Türrahmen für einen späteren Durchgang in die untere Wohnung lassen wir bereits vorab in die Wand einbauen, das ist im Nachhinein dann easy umzurüsten, wenns nötig wird.

Letztendlich muss es eben bezahlbar sein und vor allem am besten Kosteneffizient. Das Geld hätte er sicherlich besser anlegen können als in solch komischen Umbaumaßnahmen.

Tjoa, da steckste nicht drin. Am Ende ist es sein Geld, das er quite literally verbrennt. Und weil er es primär für sich macht, wird auch nichts an Mieterhöhungen kommen, das haben wir schon geklärt. Läuft zum Glück ausgesprochen locker und freundschaftlich zwischen uns. Also, bis aufs Energiepolitische. :P

Eben das Thema "Vorausdenken" hat mich gewurmt. Zu der Zeit vor fünf Jahren, als unsere alte Heizung aus Mangel an Ersatzteilen raus musste, hatte gerade der andere Nachbar nebenan für drei Parteien neu gebaut. Hätte man sich da zusammengetan und eine entsprechend größer dimensionierte Holzheizung hingebaut, wäre das Teil vermutlich heute schon abgeschrieben, spätestens nach den Gaspreisen seit 2022. Die Dinger skalieren äußerst gut mit größeren Leistungen, für fünf angeschlossene Parteien lässt sich sowas deutlich effizienter und preisgünstiger aufbauen und betreiben als zu zweit. Vertane Chance.

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Burgsmüller84, Mittwoch, 25.09.2024, 20:50 (vor 498 Tagen) @ Blarry

Holz verbrennen ist kaum weniger schlecht als Fossilien und der entstehende Feinstaub wird auch nicht ewig ignorierbar bleiben.

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Fire Kid, Ort, Mittwoch, 25.09.2024, 17:28 (vor 498 Tagen) @ micha87

Möglicher Austausch der Fenster samt neuer Dämmung nicht zu vergessen...

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Schaumkrone, Celle, Mittwoch, 25.09.2024, 19:23 (vor 498 Tagen) @ Fire Kid

Sämtliche Fenster und Türen haben wir auch wegen der WP erneuert. Das bringt schon spürbar etwas. Dach/Fassade lasse ich jedoch bewusst unberührt: das sind locker 60.-70.000 Euro. Den break even für dieses Invest würden meine Kinder wahrscheinlich kaum noch erleben. Bin mir auch nicht sicher ob das überhaupt sinnvoll ist. Man muss auf jeden Fall für gute Belüftung sorgen sonst kann man Gefahr Laufen ein Schimmelproblem zu bekommen

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Pa1n, Mittwoch, 25.09.2024, 19:59 (vor 498 Tagen) @ Schaumkrone

Sämtliche Fenster und Türen haben wir auch wegen der WP erneuert. Das bringt schon spürbar etwas. Dach/Fassade lasse ich jedoch bewusst unberührt: das sind locker 60.-70.000 Euro. Den break even für dieses Invest würden meine Kinder wahrscheinlich kaum noch erleben. Bin mir auch nicht sicher ob das überhaupt sinnvoll ist. Man muss auf jeden Fall für gute Belüftung sorgen sonst kann man Gefahr Laufen ein Schimmelproblem zu bekommen

Nachbar von mir hat sich letztes Jahr ne WP eingebaut. Eigenbeteiliging sind ca 14k€, ohne Solaranlage.

Haus Baujahr 1923, Dach ist ca 30 Jahre alt, Fassade ca 20.

Laut ihm kommt er mit Betriebskosten der der WP und Ratentilgung der WP auf etwa die gleiche Summe wie mit Erdgas.

Meine Wohnfläche ist exakt genau so groß (Reihenhaus), allerdings Dach und Fassade und Fenster alles auf neueren Stand, und mein Schornsteinfeger rät mir zur WP.

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Davja89, Mittwoch, 25.09.2024, 23:59 (vor 498 Tagen) @ Pa1n
bearbeitet von Davja89, Donnerstag, 26.09.2024, 00:06

Wir lernen...

Alles sehr individuell.

Die Wärmepumpe kann oft ein geiler Ofen sein muss sie aber nicht in jedem Fall.
Das ist jetzt ja keine bahnbrechende Erkenntnis sondern war ja auch schon jahrelang gelebte Praxis.
Ist ja nicht so als hätte sich vor 2022 niemand eine WP einbauen lassen.

Daher wäre es klug gewesen den bestehenden Trend durch Förderprogramme weiter zu anzufachen.

Stattdessen kam das sagenumwobenen Heizungsgesetz, das im Endeffekt den Abwärtstrend der Ampel anfachte.

Maximal doof gelaufen.

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micha87, bei Berlin, Donnerstag, 26.09.2024, 01:14 (vor 498 Tagen) @ Davja89

Den Gebäudebestand hierzulande auf das technisch nächste Level zu bringen ist die eine Dimension, es fehlt aber eigentlich grundsätzlich an Wohnraum in den Ballungsgebieten. In Summe sind die Zahlen die genannt werden um die 700.000 Wohnungen.

Die Anzahl an Sozialwohnungen nimmt zunehmend ab und vom Ziel der 100k neue Sozialwohnungen p.a. ist man weit weg. 2022 lag man bei um die 300k an neuen Wohnungen, eigentlich bräuchte es 400k p.a. um den Wohnungsbedarf zu decken. Wenn die Zahlen von 2023/2024 kommen werden wir sehr wahrscheinlich weitere Einbrüche bei den Baufertigstellungen sehen. Zahlreiche Projektentwickler sind Pleite gegangen, gerade über das Thema Wohnungspolitik hätte die SPD an Profil gewinnen können. Anstelle dessen ist da Fr. Geywitz, eher blass und mit wenig Innovation voran gegangen. Olaf macht und sie "dackelt" brav hinterher. Prozesse vereinfachen und Genehmigungsverfahren beschleunigen, auch die Forderungen von Verbänden nach einem Subventionspaket für die Schaffung von Wohnraum sind nachvollziehbar. Es fehlen halt die Personen die es angehen wollen.

Das sind Themen die sind real vorhanden, zugleich könnte man so die Mobilität & Integration beschleunigen. Im ländlichen Raum muss ebenfalls genau geschaut werden, wie viel kann man den Leuten dort zumuten was die ESG-kriterien angeht? Eigentümer dessen Zinsbindung bald auslaufen können Liquiditätsprobleme bekommen, den das Zinsumfeld ist nun ein anderes. Möchte man etwas anschieben braucht es die richtigen Personen in den Positionen, den Eindruck hat man irgendwie nicht.

Das GEG war in der Kommunikation nicht zu Ende gedacht und hat unnötig für Unmut gesorgt. Die Notwendigkeit die Kriterien einzuhalten kann niemand bestreiten, insbesondere ist der Druck für institutionelle Investoren ein anderer, die Banken begleiten Projekte nur widerwillig, wenn sie jene ESG-Standards nicht erfüllen. Für den Einfamilienhaus-Besitzer auf dem Land ist das allerdings zunächst weniger relevant. Die bürokratischen und regulatorischen Vorgaben etwas abbauen und auf Basisnormen fokussieren, wie Assmann & Rottmann es ausführen. Den ländlichen Raum attraktiver machen, auch darum könnte sich eine SPD mit kümmern, statt BSW & AfD dort machen zu lassen.

haufe.de/immobilien/wohnungswirtschaft/urbanisierung-und-leerstand-im-laendlichen-raum_260_508374.html

iwkoeln.de/studien/ralph-henger-michael-voigtlaender-weiterhin-hohe-wohnungsbedarfe-vor-allem-in-den-grossstaedten.html

Assmann & Rottmann (Friedrich Naumann Stiftung) freiheit.org/de/deutschland/wie-land-und-menschen-nicht-abgehaengt-werden

mieterbund.de/app/uploads/2024/01/Bauen-und-Wohnen-im-Jahr-2024.pdf

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Blarry, Essen, Mittwoch, 25.09.2024, 17:51 (vor 498 Tagen) @ Fire Kid

Hat aber nichts mit einer WP zu tun, oder? Vernünftige Isolierung und Fenster von nach 1945 sparen auch dann Geld, wenn man zuhause mit brennenden Autoreifen heizt.

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Fire Kid, Ort, Mittwoch, 25.09.2024, 19:51 (vor 498 Tagen) @ Blarry

Das es mit dem einfachen Austausch der Heizung hin zur Wärmepumpe eben oftmals nicht getan ist realisierst du aber dann schon? Da kommt je nach Alter des Hauses eine erhebliche Summe zusammen.

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 17:53 (vor 498 Tagen) @ Blarry

Hat aber nichts mit einer WP zu tun, oder? Vernünftige Isolierung und Fenster von nach 1945 sparen auch dann Geld, wenn man zuhause mit brennenden Autoreifen heizt.

Jepp, das übersehen viele Leute.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 17:53 (vor 498 Tagen) @ Blarry

Hat aber nichts mit einer WP zu tun, oder? Vernünftige Isolierung und Fenster von nach 1945 sparen auch dann Geld, wenn man zuhause mit brennenden Autoreifen heizt.

Deswege heize ich erst gar nicht, nur wenn die Rohre potenziell durch extreme Kälte platzen könnten. Ansonsten gilt: das wärmste Jäckchen ist ein Cognäckchen.
Sehe überhaupt nicht ein, anderen dafür was zu zahlen. Bin ja kein Krösus, so wie die meisten außerordentlich wohlhabenden User hier im Forum.

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Eisen, Mittwoch, 25.09.2024, 16:33 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Tja, was ist bloß aus den Grünen geworden …

Früher, als sie im Bundestag noch Pullover gestrickt haben und der
Joschka noch Polizisten verdroschen hat, da hatten sie jedenfalls ein
klares Profil.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 25.09.2024, 20:10 (vor 498 Tagen) @ Theo Retisch

Joschka Fischer hat lange vor der Gründung der Grünen (1973) auf Polizisten geprügelt.
Die Grünen sind dann 10 Jahre später in den Bundestag eingezogen.
Mittlerweile ist Joschka ja "Elder Statesman" und Lobbyist, aber auf jeden Fall lange nicht peinlich wie Schröder.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 16:35 (vor 498 Tagen) @ Theo Retisch

Tja, was ist bloß aus den Grünen geworden …

Früher, als sie im Bundestag noch Pullover gestrickt haben und der
Joschka noch Polizisten verdroschen hat, da hatten sie jedenfalls ein
klares Profil.

Total altmodisches Volk. Übernehmen noch Verantwortung und treten zurück.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Steffl, Mittwoch, 25.09.2024, 13:14 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Ich bin nun wahrlich kein Fan von Ricarda Lang, glaube aber nicht, dass sie gemeinsam mit dem mir eigentlich immer ganz vernünftig erscheinenden Nouripour die Hauptschuldigen an der aktuellen Situation der Grünen sind.

Den viel größeren Anteil daran haben meiner Meinung nach die international eher dilettantisch agierende Außenministerin und Robert Habeck, dessen erklärenden Politikstil ich zwar schätze, der aber einfach handwerklich offensichtlich zu viele Fehler gemacht hat.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 19:31 (vor 498 Tagen) @ Steffl

Und dann lebt man in einem Land das eher einen Friedrich Merz wählt, als einen Robert Habeck.

Das meint alles. Traurig.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Fire Kid, Ort, Mittwoch, 25.09.2024, 19:54 (vor 498 Tagen) @ Talentförderer

Keine zehn Prozent wollen den Wirtschaftsxperten und seine Partei derzeit noch wählen. Sowas nennt man gelebte Demokratie. Auch wenn das Demokratieverständnis manch eines Users hier bei SPD und Grünen endet.

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raffa-pfo, Pforzheim, Mittwoch, 25.09.2024, 17:16 (vor 498 Tagen) @ Steffl

weiß gar nicht ob das Satire sein soll oder ob ihr das tatsächlich ernst meint. Man kann sicherlich über handwerkliche Fehler diskutieren aber mit den wildesten Thesen oder mit bewussten Unwahrheiten um sich zu werfen wie das Bier am Oktoberfest ist nun wahrlich traurig.

dilettantisch agierende Außenministerin .. was hat die eigentlich verbrochen? Die reist rum, prangert - wie es sich für ein freies Land gehört - menschenverachtende Zustände an und ... ja und was noch ?

Das Gro der Teilnehmer hier als Grünensympathisanten zu benennen, nur weil sie eine weltoffene Einstellung haben und wohl viele "echte" Probleme missbilligen, kann man ja nur begrüßen.

weitgehend ideoligisierte Politik (der Grünen): Da musst ich erstmal den Kaffee wegwischen von der Tastatur. Ich teile weiß Gott nicht viele Themen mit den Grünen, aber da erklärt man mir doch bitte die zukunftsfähige Themengestaltung der CDU/CSU und FDP.
Dass die Infrastruktur in Deutschland sowas von im Arsch ist, geht zum größten Teil auf die CDU/CSU samt Koalitionspartner. Wer das immernoch nicht blick, dem kann ich gerne Bücher ausleihen. Reicht sogar nur 1

Oberlehrerhafte Tun .. ja, geschenkt. Ist halt so wenn man die Folgen des Klimawandels anprangert.

Konkrete Beispiele für eine ideologisierte Poltik sind:

1. Klimaschutzgesetz / strengere Vorgaben, trotz wirtschaftlicher Nachteile

Das ist ja ein Ding. was wären deine konkreten Vorschläge? erstma abwarten? "Wird schon nicht so schlimm". Frag ma die Leute im Ahrtal oder aktueller in Polen & Co.

2. Energiewende / erfordert eine teilweise zu radikale Umstellung der Energieversorgung

Warum radikal? Es wurd nur ignoriert und jetzt hat sich der Turm einfach ins unermessliche aufgetürmt...! Man hätte alles viel früher beginnen können.

3. Verbot von Verbrennungsmotoren / Teil der Agenda für nachhaltige Mobilität - Bedenken an der praktikschen Umsetzung werden beiseite geschoben

Gehen tut das schon, aber die zu wenig Ladesäulen .. Stichwort Infrastruktur

4. Agrarpolitik / grundsätzliche Reform der Landwirtschaft, ausschließlich ökologische Anbaumethoden

Dirigismus und Verbote sind aber häufig der falsche Ansatz, außer bei den ganzen Pestiziden in der Landwirtschaft. Die sind einfach gesundheitsgefährdend und der Dreck muss runter von den Feldern.

ach hier is das völlig ok. Die gesundheitsgefährdenden Abgase in Großstädten sind halt pech...

5. Migration und Integration / Zeitung auf, war Thema genug

Glaub das Thema ist einfach zu groß als das man die Schuld bei einer Partei suchen kann...

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 17:20 (vor 498 Tagen) @ raffa-pfo

Nur zu Baerbock:

Die hat sich heimlich mit einer ganzen Charge von Antisemiten getroffen. Zum Dinner. Im Amt.

Das finde ich schon relativ widerlich.

Ansonsten halten die Widerlinge von der Hamas und deren Schergen beim UNRWA noch so ein paar deutsche Staatsbürger als Geiseln und haben deutsche Staatsbürger ermordet (Remember Shani Louk!). Zum Dank bekommt das Terrorhilfswerk jetzt weitere 50 Millionen Euro.

Und leider viel zu wenig Worte zu den Klerikalfaschisten in Teheran und deren Helfern in Kabul. Feministische Außenpolitik? Am Arsch.

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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 19:32 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Na die böse Bärbock. Nicht dass sie sich mit Ultra Rechten Republikanern trifft wie CDU und CSU und das keinen interessiert.

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haweka, Mittwoch, 25.09.2024, 18:04 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Nur zu Baerbock:

Die hat sich heimlich mit einer ganzen Charge von Antisemiten getroffen. Zum Dinner. Im Amt.

Das finde ich schon relativ widerlich.

Sind drei Menschen schon eine ganze Charge? Selbst die Welt schreibt von einem Treffen mit antiisraelischen Aktivisten und nicht Antisemiten.

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Gargamel09, Mittwoch, 25.09.2024, 17:52 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Nur zu Baerbock:

Die hat sich heimlich mit einer ganzen Charge von Antisemiten getroffen. Zum Dinner. Im Amt.

Das finde ich schon relativ widerlich.

Ansonsten halten die Widerlinge von der Hamas und deren Schergen beim UNRWA noch so ein paar deutsche Staatsbürger als Geiseln und haben deutsche Staatsbürger ermordet (Remember Shani Louk!). Zum Dank bekommt das Terrorhilfswerk jetzt weitere 50 Millionen Euro.

Und leider viel zu wenig Worte zu den Klerikalfaschisten in Teheran und deren Helfern in Kabul. Feministische Außenpolitik? Am Arsch.

Harris und ihre Kampagne trifft sich auch mit Pro Palästina Aktivisten, weil sowohl Harris, als auch Baerbock (Scholz, vermutlich auch Unionspolitiker) am Ende immer noch eine Zweistaaten Lösung präferieren, weil es anders auch nicht geht.

Die andere Alternative wären Trump und Co, Israel, also Netanyahu Schalten und Walten lassen wie er möchte und auf die Palästinenser keine Rücksicht zu nehmen.

Wo das hinführt kann man sich ausmalen, Boots on the Ground, auch von ausländischen Streitkräften

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 18:08 (vor 498 Tagen) @ Gargamel09

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Gargamel09, Mittwoch, 25.09.2024, 18:14 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Nunja:

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/speisen-sie-nur-mit-den-feinden-israels-werte-frau-aussenministerin/

Man kann Frau Baerbock nun aber nicht vorwerfen, seit dem 7 Oktober nicht in Israel gewesen zu sein und auch Israel ihre/Deutschlands Unterstützung auszusprechen.
Dass Pro Palästina Aktivisten nun nicht gerade gut auf Israel zu sprechen sind, Israel hassen (aber eher die Anführer) wie auch ägyptische, palästinensische, jordanische Politiker, mit denen sie und andere Politiker die zu Israel stehen, auch sprechen.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 18:16 (vor 498 Tagen) @ Gargamel09

Als Außenminister wären solche Personen für mich keine Gesprächspartner. Aber gut, jeder Jeck is anders.

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Gargamel09, Mittwoch, 25.09.2024, 18:34 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Als Außenminister wären solche Personen für mich keine Gesprächspartner. Aber gut, jeder Jeck is anders.

Sie hat auch mit Lawrow sprechen müssen, obwohl sie den garantiert nicht abkann und seine Position verabscheut, aber als Politiker-in in Verantwortung, muss man das.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 18:35 (vor 498 Tagen) @ Gargamel09

Als Außenminister wären solche Personen für mich keine Gesprächspartner. Aber gut, jeder Jeck is anders.


Sie hat auch mit Lawrow sprechen müssen, obwohl sie den garantiert nicht abkann und seine Position verabscheut, aber als Politiker-in in Verantwortung, muss man das.

Ja. Auf einer Veranstaltung bestimmt. Aber diese Vollidioten lade ich mir nicht zum intimen Dinner ein

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Argyle, Köln, Mittwoch, 25.09.2024, 19:08 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Als Außenminister wären solche Personen für mich keine Gesprächspartner. Aber gut, jeder Jeck is anders.


Sie hat auch mit Lawrow sprechen müssen, obwohl sie den garantiert nicht abkann und seine Position verabscheut, aber als Politiker-in in Verantwortung, muss man das.


Ja. Auf einer Veranstaltung bestimmt. Aber diese Vollidioten lade ich mir nicht zum intimen Dinner ein


"Candle light dinner" war selbst dir zu peinlich?

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 19:41 (vor 498 Tagen) @ Argyle

Als Außenminister wären solche Personen für mich keine Gesprächspartner. Aber gut, jeder Jeck is anders.


Sie hat auch mit Lawrow sprechen müssen, obwohl sie den garantiert nicht abkann und seine Position verabscheut, aber als Politiker-in in Verantwortung, muss man das.


Ja. Auf einer Veranstaltung bestimmt. Aber diese Vollidioten lade ich mir nicht zum intimen Dinner ein

"Candle light dinner" war selbst dir zu peinlich?

Weißt du, ich könnte dazu so vieles schreiben:

Aber das hat schon jemand sehr vernünftig getan:

https://bvb-forum.de/index.php?id=2668374

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Burgsmüller84, Mittwoch, 25.09.2024, 18:38 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

[ ] Diplomatie verstanden

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micha87, bei Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 18:30 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Von Staatsräson sprechen und sich mit derlei Leuten am Abend zu treffen ist etwas anderes als ein Termin im Konferenzraum. Das wie lässt es so fragwürdig wirken in der Außendarstellung.

Weshalb dulden wir in diesem Ausmaß Antisemitismus in unserer Gesellschaft und erziehen an unseren besten Unis eine Elite die derlei Weltbilder (re-)produziert?

Das ist wirklich schockierend und die Berichten von Juden, wie sie sich nicht nur in gewissen Stadtteilen, auf dem Land oder gar in der Uni fühlen ist Bedenkenswert.

In so einem Kontext erwartet man klare Kante und nicht derlei Teilnahmen an Abendveranstaltungen. Das ist leider wieder nicht clever gewesen von ALB. Ich hatte eigentlich gehofft sie hat aus ihren vorherigen Fehlern gelernt, nach solchen Treffen sind die Zweifel eher nicht kleiner geworden.

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istar, Mittwoch, 25.09.2024, 19:23 (vor 498 Tagen) @ micha87

Von Staatsräson sprechen und sich mit derlei Leuten am Abend zu treffen ist etwas anderes als ein Termin im Konferenzraum. Das wie lässt es so fragwürdig wirken in der Außendarstellung.

Weshalb dulden wir in diesem Ausmaß Antisemitismus in unserer Gesellschaft und erziehen an unseren besten Unis eine Elite die derlei Weltbilder (re-)produziert?

Das ist wirklich schockierend und die Berichten von Juden, wie sie sich nicht nur in gewissen Stadtteilen, auf dem Land oder gar in der Uni fühlen ist Bedenkenswert.

In so einem Kontext erwartet man klare Kante und nicht derlei Teilnahmen an Abendveranstaltungen. Das ist leider wieder nicht clever gewesen von ALB. Ich hatte eigentlich gehofft sie hat aus ihren vorherigen Fehlern gelernt, nach solchen Treffen sind die Zweifel eher nicht kleiner geworden.

Nicht clever war es auch, sich nach der TV-Debatte in den USA über Trump lustig zu machen. Auf öffentlichen Kanälen des AA.

Nicht,dass Trump nicht jeden Spott verdient hätte, aber er könnte der nächste Präsident der USA werden, da kann man sowas im Interesse des Landes nicht bringen.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 18:38 (vor 498 Tagen) @ micha87

Das hier! Jedes einzelne Wort!

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Blarry, Essen, Mittwoch, 25.09.2024, 18:02 (vor 498 Tagen) @ Gargamel09

Du wirst hier nicht wenige finden, die mit der Auslöschung eines Volkes keine größeren Probleme haben, wenn es ihnen nicht passt. Sehe darin dementsprechend keine ernsthafte Drohkulisse.

Vorschlag zur Güte: Zweistaatenlösung, aber Palästina wird zwischen Bamberg und Berchtesgaden verlegt.

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Intertanked, Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 17:50 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Nur zu Baerbock:

Die hat sich heimlich mit einer ganzen Charge von Antisemiten getroffen. Zum Dinner. Im Amt.

Das finde ich schon relativ widerlich.

Ansonsten halten die Widerlinge von der Hamas und deren Schergen beim UNRWA noch so ein paar deutsche Staatsbürger als Geiseln und haben deutsche Staatsbürger ermordet (Remember Shani Louk!). Zum Dank bekommt das Terrorhilfswerk jetzt weitere 50 Millionen Euro.

Und leider viel zu wenig Worte zu den Klerikalfaschisten in Teheran und deren Helfern in Kabul. Feministische Außenpolitik? Am Arsch.

Wie unterscheidet sie das von ihren Vorgängern und Kollegen?

Sigmar Gabriel war in Teheran und hat einen offen Dialog mit dem Iran gefordert, Westerwelle war in Teheran, hat im Gaza Streifen UNRWA Schulen besucht und natürlich wie all seine Kollegen Herrn Lawrow getroffen.

Antony Blinken wohnt inzwischen im Flieger über dem Mittleren Osten und trifft all diese Leute.

Ist das nicht Realdiplomatie?

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 17:52 (vor 498 Tagen) @ Intertanked

Nur zu Baerbock:

Die hat sich heimlich mit einer ganzen Charge von Antisemiten getroffen. Zum Dinner. Im Amt.

Das finde ich schon relativ widerlich.

Ansonsten halten die Widerlinge von der Hamas und deren Schergen beim UNRWA noch so ein paar deutsche Staatsbürger als Geiseln und haben deutsche Staatsbürger ermordet (Remember Shani Louk!). Zum Dank bekommt das Terrorhilfswerk jetzt weitere 50 Millionen Euro.

Und leider viel zu wenig Worte zu den Klerikalfaschisten in Teheran und deren Helfern in Kabul. Feministische Außenpolitik? Am Arsch.


Wie unterscheidet sie das von ihren Vorgängern und Kollegen?

Sigmar Gabriel war in Teheran und hat einen offen Dialog mit dem Iran gefordert, Westerwelle war in Teheran, hat im Gaza Streifen UNRWA Schulen besucht und natürlich wie all seine Kollegen Herrn Lawrow getroffen.

Antony Blinken wohnt inzwischen im Flieger über dem Mittleren Osten und trifft all diese Leute.

Ist das nicht Realdiplomatie?

aBER DAS SIND DOCH ALLES mÄNNER1111

:-/

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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 19:43 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Und keine Konservativen. Die dürfen das auch!!! Schließlich machen die Politik für das richtige =wohlhabende Klientel in Deutschland. Die dürfen natürlich auch wieder mit Russland reden wenn sie gewählt werden. Man will ja wieder billig Gas.
Bloß nicht son ideologisches Gas wie die Grünen. Wo kämen wir dahin.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 18:15 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Hallo Kinder.

Das ist der Ulrich. Der Ulrich ist ein Sozialdemokrat. Das sind eigentlich ganz nette Menschen, aber der Ulrich macht hier gerade Wahlkampf. Weil das für die Sozialdemokraten gerade nicht so gut läuft. Und das, was der Ulrich da macht, das nennt man "Strohmann-Argument". Man unterstellt anderen wider besseren Wissens etwas, um es dann einfacher widerlegen zu können.

Das machen aber nur Menschen, denen die Argumente ausgehen oder die nur 1 kleinen Andy Grote haben.

Seid nett. Nutzt keine Strohmänner. Seid nicht wie Ulrich.

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HH-Tim, Lüneburger Heide, Mittwoch, 25.09.2024, 18:47 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Tja, und du nutzt Ulrichs Post als Strohmann um die Deutungshoheit über diesen Thread zu erlangen ohne auch nur mit einem Wort auf die Argumente des Vorposters einzugehen.
Leider genauso gehaltvoll und diskussionsfördernd wie der Post von Ulrich..

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 21:48 (vor 498 Tagen) @ HH-Tim

Tja, und du nutzt Ulrichs Post als Strohmann um die Deutungshoheit über diesen Thread zu erlangen ohne auch nur mit einem Wort auf die Argumente des Vorposters einzugehen.
Leider genauso gehaltvoll und diskussionsfördernd wie der Post von Ulrich..

Mein Beitrag war ernst gemeint. Politikerinnen werden heftiger angegangen als Politiker, das ist mittlerweile hinreichend belegt.

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Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 22:03 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Genau das schriebst Du… nicht!

Wenn geistige Brandstifter nicht zu ihren Taten stehen wollen, wirkt das Ganze verzweifelt.

Schwer von Kapee?

haweka, Mittwoch, 25.09.2024, 23:19 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Genau das schriebst Du… nicht!

Wenn geistige Brandstifter nicht zu ihren Taten stehen wollen, wirkt das Ganze verzweifelt.

Die Kritik an Baerbock, dass sie sich mit Menschen trifft, die mit der israelischen Politik nicht einverstanden sind, (mit dabei war Michael Barenboim, Sohn von Daniel Barenboim) wird mit dem Argument erwidert, dass auch andere (männliche) Politiker sich regelmäßig mit den Despoten dieser Welt treffen und reden.

Ulrich ist der Ansicht, dass ein möglicher Grund, dass die scharfe Kritik an Baerbock im Gegensatz zu den männlichen Kollegen daran liegt, dass sie eine Frau ist. Mag richtig sein oder nicht. Was ihr oder du wie immer daraus machst, Ulrich als Person (hier als Brandstifter) und SPD-Mitglied zu diffamieren.

Morgen oder übermorgen gibt es dann wieder einen Beitrag, wo du/ihr die demokratischen Gemeinsamkeiten fordert. Lächerlich.

Schwer von Kapee?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 26.09.2024, 00:12 (vor 498 Tagen) @ haweka

Nein. Das ist einfach eine sachlich falsche Darstellung.

Und sorry, die gleiche Kritik hätte ich ausdrücklich an einem Mann geäußert.

Ich habe kein Problem, wenn sich die Außenministerin mit Diplomaten oder Politikern auch unappetitlicher Staaten trifft.

Aber warum zum heiligen Fique trifft man sich mit domestic assholes, mit den Top-Antisemitischen Influencern?

Und sie ist ausdrücklich mit feministischer Außenpolitik angetreten. Und davon bin ich tatsächlich enttäuscht. Das ist - gerade gegenüber den Klerikalfaschisten in Teheran und deren Schergen in Kabul gegenüber viel zu wenig.

Und auf den Hinweis, dass diverse männliche Außenminister das halt auch so gehandhabt haben, kommt Ulrich mit dieser völlig bekloppten Ergänzung. Der ist nicht blöd, der wusste genau, was er da schreibt. Ich habe wirklich kein Problem mit offenem Visier. Grober Klotz, grober Keil. Aber diese Hintenrum-Geschichten, diese Strohmann-scheiße die können wir einfach lassen.

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Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 18:04 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Hmm, bestimmt, Marc ist gegen Frauen und deswegen findet er Baebock doof.

Danke, ich habe wieder etwas gelernt. Ulrich, ohne Dich, wäre dieses Forum nur halb so gut als Latrine des Internets zu begreifen.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 18:12 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Ich finde Frauen so doof, insbesondere Muslimas, dass ich heute eine Gewaltschutzanordnung für eine aus Afghanistan geflohene Frau durchgesetzt habe.

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Lordran, Mittwoch, 25.09.2024, 17:33 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Nur zu Baerbock:

Die hat sich heimlich mit einer ganzen Charge von Antisemiten getroffen. Zum Dinner. Im Amt.

Das finde ich schon relativ widerlich.

Ansonsten halten die Widerlinge von der Hamas und deren Schergen beim UNRWA noch so ein paar deutsche Staatsbürger als Geiseln und haben deutsche Staatsbürger ermordet (Remember Shani Louk!). Zum Dank bekommt das Terrorhilfswerk jetzt weitere 50 Millionen Euro.

Und leider viel zu wenig Worte zu den Klerikalfaschisten in Teheran und deren Helfern in Kabul. Feministische Außenpolitik? Am Arsch.

Das dürften die meisten gar nicht mitbekommen haben, weil unsere heimische Presselandschaft da natürlich wieder wenig bis überhaupt nicht berichtet hat. Die Redaktionen dieses Landes sind schon sehr grün gefärbt. War auch kürzlich bei der Wahl in Brandenburg zu beobachten, als das ZDF das grüne Ergebnis als „Sieg auf ganzer Linie“ bezeichnet hat. Das hat mit einer neutralen Berichterstattung leider nichts mehr zu tun.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 14:40 (vor 498 Tagen) @ Steffl

Ich glaube, dass die Grünen im Gros der Postenden hier mehr Sympathien haben als der Ballspielverein. Da muss man Kritik sehr vorsichtig verpacken. Das hast Du gut hinbekommen.

Ich persönlich halte nichts davon, die geschundenen Seelen der Grünensympathisanten zu schonen:

Der Grund für das schlechte Standing der Grünen ist der Umstand, dass sie weitgehend ideoligisiert Politik betreiben. In der Opposition funktioniert das. Und man findet auch immer einen Anteil an der Bevölkerung (hier im Forum bekanntlich ein deutlich größerer Anteil), der die Ideologie teilt. In der Regierung führt das aber zu Entscheidungen, denen ein Gros der Bevölkerung nicht folgen will.

Dass viele Grüne dazu das Denken und Auftreten von Lehrer haben ("wir müssen dem doofen Bürger unsere absolute Wahrheit nur gut genug erklären"), führt zu einer starken Polarisierung.

Es kommt nicht von ungefähr, dass die Grünen am beliebtesten sind, die diesen ideologischen Klammergriff entkommen sind, Kretschmann, Neubaur und grds. auch Habeck (der hat nur das Problem, dass ihm sein eigenes Haus nicht folgt).

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 19:38 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Bloß gut dass nur die Grünen ideologische Politik betreiben. Und nicht etwa FDP und CDU
Stichword: Migration, Sicherheit, Gendern, Wohlstand, unendliches Wirtschaftswachstum

Mehr Ideologie geht gar nicht. Aber wenn man das nicht sehen will, ist das eben so.

Und dann sind Grüne, die seit 3 Jahren in der Regierung sind, schuld an 16 Jahre ruinöser Regierung der CDU.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

spielbeobachtung, Ort, Mittwoch, 25.09.2024, 19:42 (vor 498 Tagen) @ Talentförderer

Bloß gut dass nur die Grünen ideologische Politik betreiben. Und nicht etwa FDP und CDU
Stichword: Migration, Sicherheit, Gendern, Wohlstand, unendliches Wirtschaftswachstum

Mehr Ideologie geht gar nicht. Aber wenn man das nicht sehen will, ist das eben so.

Und dann sind Grüne, die seit 3 Jahren in der Regierung sind, schuld an 16 Jahre ruinöser Regierung der CDU.

Nein, daran ist natürlich Merkel schuld, die verkappte Grüne.
Herzlichen Glückwunsch zu 70. Geburtstag

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

spielbeobachtung, Ort, Donnerstag, 26.09.2024, 08:25 (vor 497 Tagen) @ spielbeobachtung

Bloß gut dass nur die Grünen ideologische Politik betreiben. Und nicht etwa FDP und CDU
Stichword: Migration, Sicherheit, Gendern, Wohlstand, unendliches Wirtschaftswachstum

Mehr Ideologie geht gar nicht. Aber wenn man das nicht sehen will, ist das eben so.

Und dann sind Grüne, die seit 3 Jahren in der Regierung sind, schuld an 16 Jahre ruinöser Regierung der CDU.


Nein, daran ist natürlich Merkel schuld, die verkappte Grüne.
Herzlichen Glückwunsch zu 70. Geburtstag

Gefeiert wurde gestern

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 22:28 (vor 498 Tagen) @ spielbeobachtung

Die hatte doch bereits im Juli Geburtstag?

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

HH-Tim, Lüneburger Heide, Mittwoch, 25.09.2024, 17:31 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Der Grund für das schlechte Standing der Grünen ist der Umstand, dass sie weitgehend ideoligisiert Politik betreiben. In der Opposition funktioniert das. Und man findet auch immer einen Anteil an der Bevölkerung (hier im Forum bekanntlich ein deutlich größerer Anteil), der die Ideologie teilt. In der Regierung führt das aber zu Entscheidungen, denen ein Gros der Bevölkerung nicht folgen will. folgt).

Das finde ich, wie schon einige andere hier, eine absolut an der Realität vorbeigehende Beobachtung. Es wurden genug Beispiele geliefert, auch in den „großen „ Themen dieser Legislaturperiode, in denen es gerade nicht so war.
Ideologische Politik sehe ich aktuell in der Regierung nur von einer Partei.
Was allerdings grundlegend für deine These spricht, dass Ideologie abgestraft wird, ist der Umstand, dass sich diese Oartei mittlerweile bei den „Sonstigen“ wiederfindet…

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Sanduhrkalle, Mittwoch, 25.09.2024, 17:03 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Ein sehr guter Beitrag.
Der Regierungsstil der Grünen kommt unfassbar dilettantisch rüber. Andere Meinungen werden einfach als rechtsextremistisch verunglimpft, aber selbst wird nichts erklärt und mit der Brechstange regiert.

So kannst du bei deinen Wählern mit derselben Ideologie punkten, aber außerhalb halt überhaupt nicht.
Die Grünen sind eine perfekte Partei für Städte wie Berlin und Hamburg, da, wo die Menschen einen eh schon gut ausgebauten ÖPNV haben und die Grüne Politik der „wir stellen überall Windräder hin, denn wir wohnen ja in der Stadt und müssen uns diese weder anschauen noch haben wir den Lärm“ gut finden.

Das Land hasst absolut die Grünen und praktisch kann ich es, der selbst auch Grüne wählt, fast verstehen.

Die Partei hat sich komplett von der Realität verabschiedet und lebt nur noch in der Ideologie der eigenen Wählerschaft.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Aloha_Lars, Ort, Donnerstag, 26.09.2024, 09:24 (vor 497 Tagen) @ Sanduhrkalle

Selten so einen Blödsinn gelesen. Manche haben hier wohl ihre eigene ideologische Agenda um
politische Gegner zu verunglimpfen….

Denn wer kennt sie nicht, die ideologisch verblendeten, ökologisch sehr wertvollen LNG Terminals, die der Habeck da in windeseile in der Nord- und Ostsee gebaut hat.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 25.09.2024, 17:24 (vor 498 Tagen) @ Sanduhrkalle

„Andere Meinungen werden als rechtsextrem verunglimpft!“

BITTE WAS???

Achja stimmt, gerade gestern noch saß Cem Özdemir in einer Talkshow und hat alle Fleischfresser, Dieselfahrer oder Atomkraftvertreter als Nazis beschimpft. Das erinnert mich an Corona. Da haben mir x-Mal irgendwelche Bekannten gesagt, sie würden wegen ihrer Haltung als Nazis hingestellt. NIE, aber wirklich NIE konnte mir dann aber jemand auf Nachfrage konkret sagen, wer ihn wann als Nazi betitelt hat. Das ist sowas von absurd!

Manchmal frage ich mich echt, ob wir in Parallelwelten leben. Aber vielleicht ist es mit Blick auf Medienkonsum z.B. ja wirklich so.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Sanduhrkalle, Mittwoch, 25.09.2024, 17:48 (vor 498 Tagen) @ Schoeneschooh

Was als rechts mittlerweile gilt:
Sonntags spazieren gehen
Lisa Eckhardt
Dieter Nuhr
Nach der Herkunft fragen
Alles, was nicht links oder grün ist

Hast du die letzten Jahre nur auf Mastodon verbracht? Frage für einen Freund.

Oder andereandere Frage: lebst du in einer Stadt?

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 19:40 (vor 498 Tagen) @ Sanduhrkalle

Du verwechselst da was.

Wer rechtsradikale Meinungen von sich gibt ist rechtsradikal. Ganz einfach und für jeden leicht zu verstehen.

Also das meiste was du da fragst, ja rechts und dumm.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 25.09.2024, 19:19 (vor 498 Tagen) @ Sanduhrkalle

Alter Verwalter…was für ein Post.

Sanduhrkalle for Bundeskanzler please!

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

jniklast, Langenhagen, Mittwoch, 25.09.2024, 18:43 (vor 498 Tagen) @ Sanduhrkalle

Was als rechts mittlerweile gilt:
Sonntags spazieren gehen
Lisa Eckhardt
Dieter Nuhr
Nach der Herkunft fragen
Alles, was nicht links oder grün ist

Hast du die letzten Jahre nur auf Mastodon verbracht? Frage für einen Freund.

Oder andereandere Frage: lebst du in einer Stadt?

Das ist doch das Problem bei dir, ganz rechts außen ist eben alles links von einem...


Und das mit den Voraussetzungen für den Politikbereich klappt momentan nicht wirklich oder?

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 18:57 (vor 498 Tagen) @ jniklast


Und das mit den Voraussetzungen für den Politikbereich klappt momentan nicht wirklich oder?

Anscheinend nicht automatisch. Wobei sie nach meinem Verständnis durchaus noch gelten. Spätestens wenn ein Admin einen "Neuen" darauf hinweist, sollte sich der auch nicht mehr auf Nichtwissen berufen können.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Mittwoch, 25.09.2024, 18:03 (vor 498 Tagen) @ Sanduhrkalle

Was als rechts mittlerweile gilt:
Sonntags spazieren gehen
Lisa Eckhardt
Dieter Nuhr
Nach der Herkunft fragen
Alles, was nicht links oder grün ist

Hast du die letzten Jahre nur auf Mastodon verbracht? Frage für einen Freund.

Oder andereandere Frage: lebst du in einer Stadt?

Puh. Weg Geistes Kind du bist liest man in jedem Beitrag heraus…
Die Opferrolle magst du ebenfalls. Passt.

Natürlich bedienen sich Eckhardt und Nuhr der Sprache der AFD. „Die Grünen bevormunden uns.“ Ja, weil es Entscheidungen gibt, da müssen sie das tun, weil sich sonst nichts ändert, Jahrzehnte CDU haben das notwendig gemacht. Und ja, auch meine SPD hat da neben der FDP Anteile, sie waren dabei. In der Ampel ist es nicht wirklich gut, weil sich da drei einigen müssen. Hatten wir noch nie, ist nicht wirklich von Vorteil, wird aber das New Normal.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 17:35 (vor 498 Tagen) @ Schoeneschooh

„Andere Meinungen werden als rechtsextrem verunglimpft!“

BITTE WAS???

Achja stimmt, gerade gestern noch saß Cem Özdemir in einer Talkshow und hat alle Fleischfresser, Dieselfahrer oder Atomkraftvertreter als Nazis beschimpft. Das erinnert mich an Corona. Da haben mir x-Mal irgendwelche Bekannten gesagt, sie würden wegen ihrer Haltung als Nazis hingestellt. NIE, aber wirklich NIE konnte mir dann aber jemand auf Nachfrage konkret sagen, wer ihn wann als Nazi betitelt hat. Das ist sowas von absurd!

Manchmal frage ich mich echt, ob wir in Parallelwelten leben. Aber vielleicht ist es mit Blick auf Medienkonsum z.B. ja wirklich so.

"German Bockigkeit" :-/

Wobei ich zugeben muss, die US-MAGAs legen ein vergleichbares Verhalten an den Tag.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

captain_gut, Rendsburg, Mittwoch, 25.09.2024, 16:02 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Ich glaube, dass die Grünen im Gros der Postenden hier mehr Sympathien haben als der Ballspielverein.

Eigentlich sollte man hier schon aufhören zu lesen, wenn Du mit so einem populistischen Unsinn einsteigst.

Der Grund für das schlechte Standing der Grünen ist der Umstand, dass sie weitgehend ideoligisiert Politik betreiben. In der Opposition funktioniert das. Und man findet auch immer einen Anteil an der Bevölkerung (hier im Forum bekanntlich ein deutlich größerer Anteil), der die Ideologie teilt. In der Regierung führt das aber zu Entscheidungen, denen ein Gros der Bevölkerung nicht folgen will.

Wenn ich mal über den Begriff Ideologie hinweg sehe, würde ich da gar nicht unbedingt widersprechen.
Wie jede Partei (bei den anderen würdest Du es wohl nur nicht Ideologie nennen) haben die Grünen eine Identität/einen Themenschwerpunkt, für den sie stehen. Daher messen sie bspw. den Problemen, die der Klimawandel mit sich bringt, eine höhere Bedeutung bei als andere Parteien.

Und wenn man Klima-/Umweltpolitik betreiben möchte, lässt es sich schwer vermeiden, dass man Entscheidungen trifft/Positionen vertritt, die zunächst einmal mit Einschränkungen für die Bevölkerung einhergehen. ("5DM-Spritpreis", Dosenpfand, Heizungsgesetz, "Verbrenner-Verbot" etc.). Die Grünen werden daher wohl nie dauerhaft eine Volkspartei sein. Aber wie Du sagst, gibt es durchaus auch Zustimmung dazu, und die reicht, um regelmäßig auch als "kleiner" Partner in Regierungsverantwortung Einfluss zu nehmen.

Natürlich möchten auch sie so viele Wähler wie möglich überzeugen, aber es wäre ja quatsch, wenn sie jetzt sagen würden, "Umweltthemen ziehen gerade nicht, wir machen jetzt Ausländer raus.". Ihre Identität/Schwerpunktthemen können sie nicht ablegen, ansonsten bräuchte es ja auch keine unterschiedlichen Parteien.

Im übrigen finde ich, dass die Grünen durchaus auch einige Kompromisse eingegangen sind, um überhaupt Dinge auf den Weg zu bringen.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 25.09.2024, 15:34 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Ideologisierte Politik wird immer und immer wieder aufgeführt wenn es um die Grünen geht. Genauso wie „Verbotspartei“. An konkreten Inhalten kommt dann aber in den meisten Fällen - und so auch wieder bei dir hier - rein gar nichts.

Was sind konkrete Beispiele für ideologisierte Politik?

Was haben die Grünen dir ganz konkret verboten und inwiefern unterscheidet sich das im Vergleich zu anderen gesetzlichen Vorgaben, die uns alle in unserem Alltag begleiten?

Und ich muss es leider so sagen. Natürlich brauchen wir Politiker die uns dummem Volk die Welt erklären und richtige Entscheidungen treffen. Genau dafür wählen wir die doch und statten sie mit einem riesigen Apparat von Experten aus. Du kannst ja gerne mal in Oberhausen in die Fußgängerzone gehen und fragen, ob dir jemand das deutsche Strommarktdesign und seine Tücken erklärt und Lösungsvorschläge für eine erfolgreiche Energiewende unterbreitet. Oder versuch das Gleiche doch einmal in deiner von Prädikatsjuristen vollgestopften Kanzlei. Teaser: Die werden alle dumm dastehen, weil sie schlichtweg null komma null Ahnung haben. Ich kann es übrigens auch nicht. Aber ich akzeptiere das zumindest und tue nicht so als ob es für alles eine simple Lösung gäbe und ich das alles besser wissen würde als die Grünen!

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Ballschieber007, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 16:18 (vor 498 Tagen) @ Schoeneschooh

Ideologisierte Politik wird immer und immer wieder aufgeführt wenn es um die Grünen geht. Genauso wie „Verbotspartei“. An konkreten Inhalten kommt dann aber in den meisten Fällen - und so auch wieder bei dir hier - rein gar nichts.

> Was sind konkrete Beispiele für ideologisierte Politik?


Was haben die Grünen dir ganz konkret verboten und inwiefern unterscheidet sich das im Vergleich zu anderen gesetzlichen Vorgaben, die uns alle in unserem Alltag begleiten?

Und ich muss es leider so sagen. Natürlich brauchen wir Politiker die uns dummem Volk die Welt erklären und richtige Entscheidungen treffen. Genau dafür wählen wir die doch und statten sie mit einem riesigen Apparat von Experten aus. Du kannst ja gerne mal in Oberhausen in die Fußgängerzone gehen und fragen, ob dir jemand das deutsche Strommarktdesign und seine Tücken erklärt und Lösungsvorschläge für eine erfolgreiche Energiewende unterbreitet. Oder versuch das Gleiche doch einmal in deiner von Prädikatsjuristen vollgestopften Kanzlei. Teaser: Die werden alle dumm dastehen, weil sie schlichtweg null komma null Ahnung haben. Ich kann es übrigens auch nicht. Aber ich akzeptiere das zumindest und tue nicht so als ob es für alles eine simple Lösung gäbe und ich das alles besser wissen würde als die Grünen!

Konkrete Beispiele für eine ideologisierte Poltik sind:

1. Klimaschutzgesetz / strengere Vorgaben, trotz wirtschaftlicher Nachteile
2. Energiewende / erfordert eine teilweise zu radikale Umstellung der Energieversorgung
3. Verbot von Verbrennungsmotoren / Teil der Agenda für nachhaltige Mobilität - Bedenken an der praktikschen Umsetzung werden beiseite geschoben
4. Agrarpolitik / grundsätzliche Reform der Landwirtschaft, ausschließlich ökologische Anbaumethoden
5. Migration und Integration / Zeitung auf, war Thema genug

Über die Punkte brauchen wir nicht streiten, die sind alle wichtig. Die Umsetzung, teils mit nicht realistischen Zeitfenstern und wirtschaftlich nicht vertretbaren Forderungen, lässt einfach zu wünschen übrig.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 25.09.2024, 18:49 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007
bearbeitet von Lattenknaller, Mittwoch, 25.09.2024, 18:53

Konkrete Beispiele für eine ideologisierte Poltik sind:

1. Klimaschutzgesetz / strengere Vorgaben, trotz wirtschaftlicher Nachteile

Strengere Vorgaben im Vergleich zu wem? Der Mongolei? Oder innerhalb der EU?

2. Energiewende / erfordert eine teilweise zu radikale Umstellung der Energieversorgung

Inwiefern? Und wieso ist das Thema alleine der Grünen? Ist auch von der EU vorgegeben.
Ansonsten: Wir warten halt noch ein bißchen ab. Bis dann halt nicht mehr zweimal sondern drei bis viermal im Jahr in Deutschland irgendwo die Hütten wegschwemmen wegen Starkregen.

3. Verbot von Verbrennungsmotoren / Teil der Agenda für nachhaltige Mobilität - Bedenken an der praktikschen Umsetzung werden beiseite geschoben

Siehe EU. Keine Idee der Grünen. Wird von allen Parteien getragen. Selbst der Automobilindustrie.

4. Agrarpolitik / grundsätzliche Reform der Landwirtschaft, ausschließlich ökologische Anbaumethoden

Wer sagt das?

5. Migration und Integration / Zeitung auf, war Thema genug

Da sind also auch die Grünen dran schuld? Selbst wenn sie alles mittragen und zustimmen.

Dass die EU - und noch einmal die PPE, Sozialdemokraten, Liberalen und Grünen - das nun antreibt, um die internationalen verabredeten Klimaschutzziele zu erreichen, zeigt, dass die Grünen seit Jahrzehnten bereits eine realistische Politik im Bereich Klima und Energie gefordert hat. Die einzigen Ideologen waren diejenige, die das torpediert haben.

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majae, Muc, Mittwoch, 25.09.2024, 17:21 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

1. Klimaschutzgesetz / strengere Vorgaben, trotz wirtschaftlicher Nachteile

Die "Ideologie" der man hier folgt, ist die Wissenschaft. Umgekehrt formuliert ist das ganze doch viel vernichtender: es wird weiterhin umweltschädliche Technologie gefordert und gefördert, man zerstört wissentlich den Planeten und die Lebensgrundlage aller nachfolgenden Generationen nur um die Geschichte des Kaptialismus noch ein paar Jahre weiter erzählen zu können. DAS ist ideologiegetriebener Unsinn.

2. Energiewende / erfordert eine teilweise zu radikale Umstellung der Energieversorgung

Was genau meinst du? Den Austritt aus der Atomkraft haben die Grünen nur zu Ende gebracht. Es gab Argumente für und gegen eine weitere Laufzeitverlängerung, nach meiner Laieneinschätzung haben die Contra-Argumente überwogen.

3. Verbot von Verbrennungsmotoren / Teil der Agenda für nachhaltige Mobilität - Bedenken an der praktikschen Umsetzung werden beiseite geschoben

Wieder keine Erfindung der Grünen. In Skandinavien ist man bei dem Thema schon viel weiter, also welche konkreten Bedenken an praktischen Umsetzungen gab es denn?

4. Agrarpolitik / grundsätzliche Reform der Landwirtschaft, ausschließlich ökologische Anbaumethoden

*Ausschließlich* ökologische Anbaumethoden? Auf welchem Planeten lebst du?

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 25.09.2024, 17:16 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Also das sind jetzt ein paar Stichpunkte ohne konkrete Erläuterung, wo da was ideologisiert ist und wie man es hätte besser machen sollen. Darüber hinaus sind bei einigen Themen ganz bestimmt nicht die Grünen die Alleinentscheider (Verbrenner, Migration). Aber ich glaube für eine wirklich detaillierte Diskussion ist so ein Forum vielleicht auch der falsche Ort.

Wo ich grundsätzlich zustimme sind die Umsetzung beim Heizungsgesetz. Da gab es eine Menge Fake News und Propaganda zu, aber auch durchaus gerechtfertigte Kritik. Und da gibt es hier ja auch ein paar konkrete Wortmeldungen von Betroffenen zu, die durchaus korrekt sind. Da hat den Grünen wirklich ein bisschen die Bodenhaftung bzw. Verständnis für den Bürger mit Blick auf potentielle Investitionen gefehlt. Trotzdem vermute ich, dass sich der ein oder andere mit neuer Gasheizung in 10 Jahren ggf. ärgern wird über seine Investitionsentscheidung.

Ein Paradebeispiel für Ideologie (siehe Definition woanders hier im Thread) ist in meinen Augen übrigens das Fordern von Atomenergie. Auch die CDU weiß, dass das absoluter Käse ist. Sie nutzt es jedoch bewusst um schlecht bzw. falsch informierte Wählergruppen zu gewinnen.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 16:36 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Die meisten Anliegen davon sind meiner Meinung nach vernünftig und richtig, aber die Umsetzung mit der Brechstange war/ist einfach katastrophal.

Als letztes Jahr das Ende unserer Gasheizung eingeläutet war und Ersatz her musste, ist Zuhause Panik ausgebrochen. es standen Investitionen von mehreren Zehntausend-Euro im Raum, und wenn man gleichzeitig noch die Hütte abgezahlt, dann ist der Gedanke daran wenig spaßvoll.

Das vermurkste Heizungsgesetz von Habeck und seinem beknackten Staatssekretär hat die Grünen gekillt, bis dahin lief es für die ja gar nicht so schlecht. Energieversorgung trotz Krieg unideologisch gesichert und den Weg zu den Erneuerbaren konsequent geebnet. Dirigismus und Verbote sind aber häufig der falsche Ansatz, außer bei den ganzen Pestiziden in der Landwirtschaft. Die sind einfach gesundheitsgefährdend und der Dreck muss runter von den Feldern.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 16:32 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

3. Verbot von Verbrennungsmotoren /

du merkst gar nicht, wenn du "den Grünen" Sachen in die Schuhe schiebst, die sie gar nicht (alleine) zu verantworten haben, oder?
Das mit der Atomkraft hat man dir ja weiter unten schon erklärt. Das Verbot von Verbrennungsmotoren ist übrigens ein Plan der EU. Und kein deutscher Grünen-Alleingang.

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Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 16:59 (vor 498 Tagen) @ Thomas

Ganz genau. Und wer ist EU-Kommissionspräsidentin?

Flinten-Uschi von der Union...

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 16:58 (vor 498 Tagen) @ Thomas

3. Verbot von Verbrennungsmotoren /


du merkst gar nicht, wenn du "den Grünen" Sachen in die Schuhe schiebst, die sie gar nicht (alleine) zu verantworten haben, oder?
Das mit der Atomkraft hat man dir ja weiter unten schon erklärt. Das Verbot von Verbrennungsmotoren ist übrigens ein Plan der EU. Und kein deutscher Grünen-Alleingang.

Wobei schon das Wort "Verbot" eine Lüge ist, die sich mittlerweile in den Köpfen festgesetzt hat. Auch nach 2035 darf man die dann vorhandenen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor noch weiter betreiben. Selbst neue Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren dürften auf Druck der FDP theoretisch verkauft werden. Es müsste lediglich sichergestellt werden, dass diese nicht mit Kraftstoff aus fossilen Quellen, sondern nur mit eFuels betrieben werden können. Das Problem ist lediglich dass niemand bisher sagen kann, wo und wie die benötigten Mengen an eFuels produziert werden sollen bzw. können.

Wir erleben aktuell eine Revolution auf dem Automarkt. Die wesentlichen Kenndaten der batterieelektrischen Fahrzeuge verbessern sich so rasant, dass vermutlich in weniger als zehn Jahren eh kaum noch jemand ein neues Fahrzeug mit Benzin- oder Dieselmotor kaufen wird. Die Frage ist allerdings, kommt das Fahrzeug dann noch aus Deutschland bzw. Europa oder wegen der Versäumnisse der eigenen Automobilindustrie eher aus China.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 17:02 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Für mich trotzdem nicht der richtige Ansatz. Man hätte das einfach sein lassen sollen.

Der Markt regelt das so oder so, wenn man die Ladeinfrastruktur weiter ausbaut. Wenn es attraktiv genug ist, kaufen die Leute es ganz von allein. Den Rest steuern dann Co²-Preis und CO²-Grenzwerte.

Dann hätte man all den Schreihälsen und Fossil-Lobbyisten den Wind aus den Segeln genommen und vermutlich trotzdem das Ziel erreicht.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Ballschieber007, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 16:48 (vor 498 Tagen) @ Thomas
bearbeitet von Ballschieber007, Mittwoch, 25.09.2024, 16:58

3. Verbot von Verbrennungsmotoren /


du merkst gar nicht, wenn du "den Grünen" Sachen in die Schuhe schiebst, die sie gar nicht (alleine) zu verantworten haben, oder?
Das mit der Atomkraft hat man dir ja weiter unten schon erklärt. Das Verbot von Verbrennungsmotoren ist übrigens ein Plan der EU. Und kein deutscher Grünen-Alleingang.

Es geht darum, was dahinter steht. Genau da liegt das Problem. Alle haben etwas zu sagen, aber niemand hat etwas zu verantworten. Die Grünen gibt’s auch nur in Deutschland … und sonst nirgends, oder? Ganz schwach von dir. Natürlich gehören in der Politik mehrere dazu, das ist natürlich. Die zu strengen Vorgaben sind auf ihren Mist gewachsen.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 16:58 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Geschwafel

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Ballschieber007, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 17:00 (vor 498 Tagen) @ Thomas

Geschwafel

Überzeugend!

Genau so hab ich dich eingeschätzt. Gegenargumente wären schön gewesen, die ich vielleicht noch nicht kannte. Du bist halt der typische Sack Reis aus China.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 17:05 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Ohne den Rest des Forums jetzt zu langweilen: du hast ja eben schon gezeigt, dass du mit Argumenten nix anfangen kannst. Und um etwas aufzumalen, ist die Forensoftware nicht geeignet. Wo ist eigentlich dein Sidekick, den du immer/ der dir immer beigesprungen ist? Immer noch gesperrt?

Ach Thomas!

Ballschieber007, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 17:10 (vor 498 Tagen) @ Thomas
bearbeitet von Ballschieber007, Mittwoch, 25.09.2024, 17:13

Ohne den Rest des Forums jetzt zu langweilen: du hast ja eben schon gezeigt, dass du mit Argumenten nix anfangen kannst. Und um etwas aufzumalen, ist die Forensoftware nicht geeignet. Wo ist eigentlich dein Sidekick, den du immer/ der dir immer beigesprungen ist? Immer noch gesperrt?

Ohne Worte! Das ist alles was dir einfällt? Nichts produktives, keinerlei Argumente? Ich frage explizit danach, und dann nix? Nur persönliche Beleidigungen? Wow. Aber war ein schwerer Tag für die Grünen, …

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

jniklast, Langenhagen, Mittwoch, 25.09.2024, 15:26 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Es würde mich wirklich interessieren, an welchen Stellen die Grünen in dieser Regierung bislang besonders "ideologisch" regiert haben. Wie schin erwähnt haben sie sich doch sowohl bei Rüstung, wie auch bei Migration und auch Klimaschutz. Ich sehe sie da null ideologischer als FDP oder SPD.

Das Hauptproblem der Grünen dürfte doch eher sein, dass ihre Ideologie besonders unbequem für unser Leben aktuell ist. Maßnahmen für den Klimaschutz tun teilweise unmittelbar jetzt weh.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

koom, Mittwoch, 25.09.2024, 16:17 (vor 498 Tagen) @ jniklast

Es würde mich wirklich interessieren, an welchen Stellen die Grünen in dieser Regierung bislang besonders "ideologisch" regiert haben. Wie schin erwähnt haben sie sich doch sowohl bei Rüstung, wie auch bei Migration und auch Klimaschutz. Ich sehe sie da null ideologischer als FDP oder SPD.

Mit weitem Abstand das Realpolitischste, was man seit Jahrzehnten in der Regierung hatte. Aber es liest sich halt so gut. "Die Grünen" sind halt wie "Veganer" oder andere Leute, die so unbequem sperrig sind und mit Wahrheiten weh tun.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 15:40 (vor 498 Tagen) @ jniklast

Es würde mich wirklich interessieren, an welchen Stellen die Grünen in dieser Regierung bislang besonders "ideologisch" regiert haben. Wie schin erwähnt haben sie sich doch sowohl bei Rüstung, wie auch bei Migration und auch Klimaschutz. Ich sehe sie da null ideologischer als FDP oder SPD.

Das Hauptproblem der Grünen dürfte doch eher sein, dass ihre Ideologie besonders unbequem für unser Leben aktuell ist. Maßnahmen für den Klimaschutz tun teilweise unmittelbar jetzt weh.

Würden wir sie jetzt konsequent umsetzen, dann würden sie uns faktisch vermutlich gar nicht so "weh" tun. Für den Einbau von Wärmepumpen z.B. gibt es eine massive staatliche Förderung, bei Elektroautos ist eher das Problem, dass sich die deutschen Unternehmen eher auf das gehobene bis hohe Preissegment konzentriert haben.

Richtig "weh" tut es, wenn wir die nächsten Jahren die gültigen Vorgaben zur CO2-Reduktion deutlich überschreiten und dann in einem Kraftakt binnen weniger Jahre wieder den vorgegebenen Pfad erreichen müssen.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

max09, Mittwoch, 25.09.2024, 16:22 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Richtig "weh" tut es, wenn wir die nächsten Jahren die gültigen Vorgaben zur CO2-Reduktion deutlich überschreiten und dann in einem Kraftakt binnen weniger Jahre wieder den vorgegebenen Pfad erreichen müssen.

Ehrlich gesagt glaube ich nicht mehr dran, dass in ein paar Jahren irgendein vereinbarter Pfad noch maßgebend sein wird. Jedenfalls werden sich einige nicht mehr daran halten wollen und das lange bevor Deutschland sich davon verabschieden muss/wird. Die Vorgaben werden entweder massiv verwässert oder massiv gelockert. Da bin ich mir bei der international eingeschlagenen politischen Richtung mittlerweile sehr sicher.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 16:51 (vor 498 Tagen) @ max09

Richtig "weh" tut es, wenn wir die nächsten Jahren die gültigen Vorgaben zur CO2-Reduktion deutlich überschreiten und dann in einem Kraftakt binnen weniger Jahre wieder den vorgegebenen Pfad erreichen müssen.


Ehrlich gesagt glaube ich nicht mehr dran, dass in ein paar Jahren irgendein vereinbarter Pfad noch maßgebend sein wird. Jedenfalls werden sich einige nicht mehr daran halten wollen und das lange bevor Deutschland sich davon verabschieden muss/wird. Die Vorgaben werden entweder massiv verwässert oder massiv gelockert. Da bin ich mir bei der international eingeschlagenen politischen Richtung mittlerweile sehr sicher.

"Welchen international eingeschlagenen Weg" meinst Du? Dass Deutschland hier der "Musterknabe" ist, während der Rest der Welt den "Umweltsünder" spielt, ist propagandistischer Unfug.

Deutschland stand vor allem deshalb lange gut da, weil die DDR wegen der Braunkohle und dem extrem ineffizienten Umgang mit Energie Unmengen von CO2 emittiert hatte. Nach der Wende wurden die Einsparerfolge der "neuen" Bundesrepublik zugerechnet.

Ein Großteil der Staaten dieser Erde hat sich im Abkommen von Paris dazu verpflichtet, die CO2-Emissionen nach einem verbindlichen Plan zu reduzieren. Ein beträchtlicher Teil hält sich auch daran. China beispielsweise baut Windkraft und Photovoltaik in Rekordzeit aus, teilweise entstehen dort größere Kapazitäten als im gesamten Rest der Welt. Auch bei der Umstellung auf Batterieelektrische Fahrzeuge ist man weltweit führend, das musste zuletzt Mercedes schmerzlich erfahren. Die S-Klasse mit Verbrennungsmotor bringt man dort nicht mehr an den Kunden. Der will Batterieantrieb. Die USA bauen ebenfalls Windenergie und Photovoltaik deutlich aus, zudem wird alles, was CO2 einspart im Rahmen des Inflation Reduction Act massiv gefördert.

Basierend auf den vertraglichen Verpflichtungen hat die EU verbindliche Vorgaben zur CO2-Reduktion erlassen, zugestimmt haben die damalige schwarz-rote Bundesregierung sowie die anderen EU-Staaten und das Europaparlament. Um das wieder aufzubinden, würde man eine Mehrheit bei den Mitgliedsstaaten und eine Mehrheit im EU-Parlament benötigen, ggf. sogar teilweise qualifizierte Mehrheiten.

Und dann ist da noch die Justiz. Das Bundesverfassungsgericht hat in einem wegweisenden Urteil festgestellt, dass der Klimaschutz Verfassungsrang hat, von dem Standpunkt wird man nicht abrücken. Und genau so dürfte auch das EuGH entscheiden.

Wesentliche Protagonisten von CDU, CSU und FDP versuchen den Eindruck zu erwecken, man müsse nur einige Jahre "bockig" genug sein, dann würde der Klimaschutz Geschichte werden. Aber das wird definitiv nicht funktionieren.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

max09, Mittwoch, 25.09.2024, 17:00 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Du sagst es doch selbst, es wird Mehrheiten brauchen und die wird es auch wieder geben. Wir erleben in großen Teilen Europas aktuell einen Rechtsruck, zeitnah vielleicht auch in Deutschland. Genauso wie sich nun EU Mitglieder aus der Verantwortung der vereinbarten Migrationspolitik entziehen wollen werden es irgendwann auch welche zur vereinbarten Klimapolitk tun. Dafür brauch man kein Prophet sein.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 17:11 (vor 498 Tagen) @ max09

Du sagst es doch selbst, es wird Mehrheiten brauchen und die wird es auch wieder geben. Wir erleben in großen Teilen Europas aktuell einen Rechtsruck, zeitnah vielleicht auch in Deutschland. Genauso wie sich nun EU Mitglieder aus der Verantwortung der vereinbarten Migrationspolitik entziehen wollen werden es irgendwann auch welche zur vereinbarten Klimapolitk tun. Dafür brauch man kein Prophet sein.

Ich bin mir sicher, diese Mehrheiten wird es nicht geben, dazu hat der Klimawandel viele Staaten im Süden Europas zu heftig getroffen. Und dort ist man in der Regel deutlich pragmatischer, mit der Luft-Luft-Wärmepumpe kann man im Sommer prima kühlen. Was Elektroautos betrifft hat z.B. ein französischer Hersteller verlauten lassen, man wolle nicht so enden wie VW und sich gegen das Ausbremsen bei den CO2-Flottenwerten ausgesprochen.

Und dann gibt es immer noch die nationale und internationale Gerichtsbarkeit.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 17:17 (vor 498 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 25.09.2024, 17:22

Du sagst es doch selbst, es wird Mehrheiten brauchen und die wird es auch wieder geben. Wir erleben in großen Teilen Europas aktuell einen Rechtsruck, zeitnah vielleicht auch in Deutschland. Genauso wie sich nun EU Mitglieder aus der Verantwortung der vereinbarten Migrationspolitik entziehen wollen werden es irgendwann auch welche zur vereinbarten Klimapolitk tun. Dafür brauch man kein Prophet sein.


Ich bin mir sicher, diese Mehrheiten wird es nicht geben, dazu hat der Klimawandel viele Staaten im Süden Europas zu heftig getroffen. Und dort ist man in der Regel deutlich pragmatischer, mit der Luft-Luft-Wärmepumpe kann man im Sommer prima kühlen. Was Elektroautos betrifft hat z.B. ein französischer Hersteller verlauten lassen, man wolle nicht so enden wie VW und sich gegen das Ausbremsen bei den CO2-Flottenwerten ausgesprochen.

Und dann gibt es immer noch die nationale und internationale Gerichtsbarkeit.

Da frage ich mich dann aber, was dieser Kommentar von dem Franzosen für einen Sinn hat. Einfach E-Autos auf höchstem Qualitätsniveau zu Chinapreisen produzieren und ihm werden europäische Kunden im Volumenmarkt die Tür einrennen. Völlig egal, was da mal bei CO2-Flottenwerten beschlossen wurde oder auch nicht und was andere OEMs dann so treiben würden. ;-)

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 25.09.2024, 15:51 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Beim E-Auto kommt auch dazu, dass sich das in individuellen Fall rechnen muss, man also über Strom vs. Benzin den höheren Kaufpreis rausholt (Finanzierungskosten berücksichtigt). Und dann halt die Ladeinfrastruktur. Das kann man aktuell meist vergessen, wenn man in einer Wohnung wohnt. Selbst bei meinen Eltern im Reihenhaus mit Carport (ohne Strom) gibt es keine Möglichkeit für Laden zu Hause. Bei Haus mit Solarpanels und Garage natürlich alles tutti.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 16:41 (vor 498 Tagen) @ Schoeneschooh

Die E-Autoförderung mal wieder ein Beispiel für sozial maximal ungerechte Politik ist. Die Förderung der Ladeinfrastruktur war nur für Hausbesitzer möglich und auch mit Förderung können sich nur gutverdienende Menschen ein E-Auto leisten.

Die so arg in Bedrängnis befindliche VW AG hat in 2024 4,5 Mrd Dividende ausgeschüttet. Vollkommen klar, dass ein solches Unternehmen staatlicher Pamperung bedarf. Zumindest für Politiker

Warum wird nicht diskutiert, die Förderung an einen Maximalpreis zu koppeln? Bis dahin wird gefördert, darüber nicht, auch nicht anteilig. Das würde die Raffzähne vielleicht dazu bringen, wieder Volkswagen im Sinne des Wortes zu bauen.

+1

Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 25.09.2024, 15:36 (vor 498 Tagen) @ jniklast

Habe gerade was ähnliches geantwortet.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 15:23 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Man sollte die Möglichkeit nicht komplett ausschließen, dass ein nicht unbeträchtlicher Anteil des Wahlvolks tatsächlich doof ist.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 16:36 (vor 498 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 25.09.2024, 16:41

Man sollte die Möglichkeit nicht komplett ausschließen, dass ein nicht unbeträchtlicher Anteil des Wahlvolks tatsächlich doof ist.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass das auch ein Stück weit die Geister sind, die man rief. Wie heißt es beim Zauberlehrling, "Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister Werd' ich nun nicht los"?
Kann ich natürlich nicht mit Fakten belegen, aber ich habe schon das Empfinden, dass man "das Volk" auch in Teilen bewusst verdummt. Leistungsniveau in Schulen, fehlende Finanzbildung, Konsumtrieb, fehlendes Können zwecks DIY-Stuff im handwerklichen Rahmen usw.
Gerade und insbesondere die kolossale Unwissenheit der Deutschen beim Thema Finanzwesen führt u.a. dazu, dass der Mittelstand immer weniger Kaufkraft hat. Was sich dann irgendwann politisch niederschlägt, aufgrund gefühlter und womöglich auch realer Ungleichheit und abnehmenden Wohlstands.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 21:01 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Das Problem an der Verdummung des Volkes liegt eher an der Erfindung der sozialen Medien. Seitdem geht es steil bergab.

Die Unwissenheit im Finanzwesen ist dagegen verständlich. Eine Branche, die darauf ausgelegt ist zu lügen und zu betrügen und ausschließlich Produkte zu erfinden, die anderen das Geld aus der Tasche ziehen, aber logisch überhaupt keinen Sinn haben (Bankenkrise war ja kein Zufall) ist für normale Menschen nicht zu verstehen.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 21:06 (vor 498 Tagen) @ Talentförderer

Das Problem an der Verdummung des Volkes liegt eher an der Erfindung der sozialen Medien. Seitdem geht es steil bergab.

Das sowieso.

Die Unwissenheit im Finanzwesen ist dagegen verständlich. Eine Branche, die darauf ausgelegt ist zu lügen und zu betrügen und ausschließlich Produkte zu erfinden, die anderen das Geld aus der Tasche ziehen, aber logisch überhaupt keinen Sinn haben (Bankenkrise war ja kein Zufall) ist für normale Menschen nicht zu verstehen.

Bleibt aber trotzdem die Frage offen, warum das "Gap" beim Finanzwissen so groß ist zu anderen Nationen. Das ist bei den Deutschen schon geradezu grotesk.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Jop_Schlaeter, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 19:00 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Man sollte die Möglichkeit nicht komplett ausschließen, dass ein nicht unbeträchtlicher Anteil des Wahlvolks tatsächlich doof ist.


Ich habe manchmal den Eindruck, dass das auch ein Stück weit die Geister sind, die man rief. Wie heißt es beim Zauberlehrling, "Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister Werd' ich nun nicht los"?
Kann ich natürlich nicht mit Fakten belegen, aber ich habe schon das Empfinden, dass man "das Volk" auch in Teilen bewusst verdummt. Leistungsniveau in Schulen, fehlende Finanzbildung, Konsumtrieb, fehlendes Können zwecks DIY-Stuff im handwerklichen Rahmen usw.
Gerade und insbesondere die kolossale Unwissenheit der Deutschen beim Thema Finanzwesen führt u.a. dazu, dass der Mittelstand immer weniger Kaufkraft hat. Was sich dann irgendwann politisch niederschlägt, aufgrund gefühlter und womöglich auch realer Ungleichheit und abnehmenden Wohlstands.

Ist das, was du beschreibst, nicht eher ein "sich verdummen lassen"? Was hindert "einen" daran, sich Finanzbildung oder DIY-Stuff anzueignen?

Also wieso kommst du darauf, dass "jemand" das Volk aktiv verdummen lässt und dass es sich dabei nicht um eine einfache, weil bequeme, Ausrede handelt, selbst aktiv zu werden?

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 19:20 (vor 498 Tagen) @ Jop_Schlaeter

Man sollte die Möglichkeit nicht komplett ausschließen, dass ein nicht unbeträchtlicher Anteil des Wahlvolks tatsächlich doof ist.


Ich habe manchmal den Eindruck, dass das auch ein Stück weit die Geister sind, die man rief. Wie heißt es beim Zauberlehrling, "Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister Werd' ich nun nicht los"?
Kann ich natürlich nicht mit Fakten belegen, aber ich habe schon das Empfinden, dass man "das Volk" auch in Teilen bewusst verdummt. Leistungsniveau in Schulen, fehlende Finanzbildung, Konsumtrieb, fehlendes Können zwecks DIY-Stuff im handwerklichen Rahmen usw.
Gerade und insbesondere die kolossale Unwissenheit der Deutschen beim Thema Finanzwesen führt u.a. dazu, dass der Mittelstand immer weniger Kaufkraft hat. Was sich dann irgendwann politisch niederschlägt, aufgrund gefühlter und womöglich auch realer Ungleichheit und abnehmenden Wohlstands.


Ist das, was du beschreibst, nicht eher ein "sich verdummen lassen"? Was hindert "einen" daran, sich Finanzbildung oder DIY-Stuff anzueignen?

Also wieso kommst du darauf, dass "jemand" das Volk aktiv verdummen lässt und dass es sich dabei nicht um eine einfache, weil bequeme, Ausrede handelt, selbst aktiv zu werden?

Es wäre doch ein einfachstes, Finanzbildung in der Schule einzubauen. Oder mehr Anteile an "Handwerksfertigkeiten". Man tut es einfach nicht. Sehr schön sieht man das auch bei der akademischen Ausbildung. Während man zu Diplomzeiten noch eine viel größere Freiheit hatte, Dinge auszuwählen, ganz grundsätzlich das "akademische Flair" dazu anregte, Dinge kritisch zu hinterfragen, teilweise sogar andere Fachbereiche zu besuchen, ist das Bologna-Konzept vom ersten Tag an ganz brutal darauf ausgelegt, möglichst schnell Fachidioten als Lemminge in die Wirtschaft oder den Beamtenapparat zu drücken (ich gehöre selbst dazu).

Ich glaube, man kann "ein Volk" schon zu ein gewissen Grad dahinbringen, dass es nur noch Bei TikTok reinglotzt und sich mit einem Minimum an staatlicher/finanzieller Versorgung zufrieden gibt, wenn es alle paar Jahre eine EM/WM gibt und man abends Dschungelcamp schauen kann. Und das dann selbst gar nicht mehr merkt. Bis so eine AfD kommt, die alles ganz einfach lösen will.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Jop_Schlaeter, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 22:27 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Man sollte die Möglichkeit nicht komplett ausschließen, dass ein nicht unbeträchtlicher Anteil des Wahlvolks tatsächlich doof ist.


Ich habe manchmal den Eindruck, dass das auch ein Stück weit die Geister sind, die man rief. Wie heißt es beim Zauberlehrling, "Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister Werd' ich nun nicht los"?
Kann ich natürlich nicht mit Fakten belegen, aber ich habe schon das Empfinden, dass man "das Volk" auch in Teilen bewusst verdummt. Leistungsniveau in Schulen, fehlende Finanzbildung, Konsumtrieb, fehlendes Können zwecks DIY-Stuff im handwerklichen Rahmen usw.
Gerade und insbesondere die kolossale Unwissenheit der Deutschen beim Thema Finanzwesen führt u.a. dazu, dass der Mittelstand immer weniger Kaufkraft hat. Was sich dann irgendwann politisch niederschlägt, aufgrund gefühlter und womöglich auch realer Ungleichheit und abnehmenden Wohlstands.


Ist das, was du beschreibst, nicht eher ein "sich verdummen lassen"? Was hindert "einen" daran, sich Finanzbildung oder DIY-Stuff anzueignen?

Also wieso kommst du darauf, dass "jemand" das Volk aktiv verdummen lässt und dass es sich dabei nicht um eine einfache, weil bequeme, Ausrede handelt, selbst aktiv zu werden?


Es wäre doch ein einfachstes, Finanzbildung in der Schule einzubauen. Oder mehr Anteile an "Handwerksfertigkeiten". Man tut es einfach nicht. Sehr schön sieht man das auch bei der akademischen Ausbildung. Während man zu Diplomzeiten noch eine viel größere Freiheit hatte, Dinge auszuwählen, ganz grundsätzlich das "akademische Flair" dazu anregte, Dinge kritisch zu hinterfragen, teilweise sogar andere Fachbereiche zu besuchen, ist das Bologna-Konzept vom ersten Tag an ganz brutal darauf ausgelegt, möglichst schnell Fachidioten als Lemminge in die Wirtschaft oder den Beamtenapparat zu drücken (ich gehöre selbst dazu).

Ich glaube, man kann "ein Volk" schon zu ein gewissen Grad dahinbringen, dass es nur noch Bei TikTok reinglotzt und sich mit einem Minimum an staatlicher/finanzieller Versorgung zufrieden gibt, wenn es alle paar Jahre eine EM/WM gibt und man abends Dschungelcamp schauen kann. Und das dann selbst gar nicht mehr merkt. Bis so eine AfD kommt, die alles ganz einfach lösen will.

Ja, klar, man könnte diverse Fächer einbauen und dafür andere streichen. Aber wozu? Die meisten schulischen Inhalte wird man später nie wieder brauchen, viel wichtiger ist es, das Lernen zu lernen und auch zu lernen, mal etwas unangenehmes zu tun, wie eine Gedichtsanalyse über vier Seiten zu schreiben, obwohl es todlangweilig ist. Dann kann man sich auch mit etwas Mathematik und einigen guten Videos selbst die Grundlagen der Finanzen beibringen.

Ich glaube (und hier kommen wir wohl nicht zusammen), dass viele Leute es sich selbst einfach zu bequem machen: Jemand anderes ist Schuld und es soll sich doch bitte auch jemand anderes um alles kümmern. Aber wehe, bei mir wird irgendwie eingegriffen. Klassisches "wasch mich, aber mach mich nicht nass".
Am Ende führt das zu einem Verständnis, wo "die da oben" oder "die da nebenan" verantwortlich gemacht werden, für was auch immer.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Fonzie, Münster, Mittwoch, 25.09.2024, 19:33 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Es wäre doch ein einfachstes, Finanzbildung in der Schule einzubauen. Oder mehr Anteile an "Handwerksfertigkeiten". Man tut es einfach nicht.

Haupt- und Realschulen haben einige handwerkliche Fächer. Ansonsten sehe ich als Betroffener nicht das Problem, dass in der Schule (bzw. bei uns am Gymnasium) zu wenige Inhalte vermittelt werden. Die Lehrpläne sind voll und die Zeit ist für fast alles zu knapp. Der Anspruch von gymnasialer Bildung sollte mMn trotzdem auch weiterhin sein, ein breites Spektrum an Allgemeinbildung zu vermitteln.

Deswegen sehe ich auch die in regelmäßigen Abständen von Experten für ihren Bereich geforderten "neuen" Schulfächer (Finanzbildung, Demokratie, Psyche und Emotionen, Gesundheit, Medien, Alltagskompetenz wie Steuer und Behördengänge) eher kritisch. Zum einen finden all diese Dinge ja im Querschnitt bereits irgendwo statt. Zum Anderen fehlt dafür einfach die Zeit und auch das Personal.

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Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 16:31 (vor 498 Tagen) @ Sascha

Das hast du sehr schön gesagt. Und wenn man sich Umfrage- und Wahlergebnisse von AFD und BSW anschaut - unter denen nichts, ich wiederhole: NICHTS besser, aber fast alles schlechter werden würde - dann hast du bei dieser Einschätzung zu 100 % Recht.

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Hatebreed, Mittwoch, 25.09.2024, 15:08 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Dass viele Grüne dazu das Denken und Auftreten von Lehrer haben ("wir müssen dem doofen Bürger unsere absolute Wahrheit nur gut genug erklären"), führt zu einer starken Polarisierung.

Du tust immer so, als ob die Maßnahmen gegen Klimawandel verhandelbar wären.
Was soll man denn mit Leuten machen, die zu dumm/bequem/geizig sind?

Die Polarisierung erfolgt viel eher von rechts (AFD,CDU), die einfach oft mit Unwahrheiten "argumentieren" / hetzen.

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Block 24

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 15:22 (vor 498 Tagen) @ Hatebreed

1. Die Maßnahmen gegen den Klimawandel sind gestalbar. Dieser universelle Wahrheit-Ansatz ist schlicht dämlich.

2. Die Weltuntergangshysterie im Bezug auf den Klimawandel ist furchtbar kontraproduktiv.Kein Planet B und so ein Stuss. Die Welt wird nicht untergehen. Im schlimmsten Fall werden viele Menschen und Tiere sterben. In weniger schlimmen Szenarien werden viele Anpassungen erforderlich sein, um ein angenehmes Leben führen zu können, bzw. es werden Regionen nicht bewohnbar Das will niemand. Aber es wäre doch ganz erfrischend, wenn man da zu den wissenschaftlichen Mehrheitsmeinungen zurückkehrt, da man sich ja immer auf die Wissenschaft beruft.

3. Du bist der Ansicht, dass die Grünen polarisiert werden. Ich bin der Ansicht, dass eine politische Partei diese Kraft nicht hat. Insbesondere in Ansehung des starken Rückhalts der Grünen in den Medien frage ich mich, über welch teuflischen Mächte die böse Union verfügen soll, um das Volk so zu verführen...

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Pfostentreffer, Mittwoch, 25.09.2024, 17:25 (vor 498 Tagen) @ Jurist

> 1. Die Maßnahmen gegen den Klimawandel sind gestalbar.

Sie waren es. Jetzt haben wir zu lange gewartet. Den entscheidenden Punkt zum aufrecht erhalten der Zivilisation wie wir sie kennen haben wir mit hoher Wahrscheinlichkeit schon überschritten, oder werden es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bald tun. Das ist nicht meine Meinung sondern der aktuelle Stand.

Dieser universelle Wahrheit-Ansatz ist schlicht dämlich.

Welchen genau meinst Du? Mathematik oder Physik?

> 2. Die Weltuntergangshysterie im Bezug auf den Klimawandel ist furchtbar kontraproduktiv.Kein Planet B und so ein Stuss. Die Welt wird nicht untergehen.

Behauptet auch niemand. Beim 1.5 Grad Ziel geht es nur darum, eine halbwegs friedfertige und lebenswerte Zivilisation auf einem halbwegs intakten Planeten zu behalten. Für die gibt es aktuell tatsächlich keinen Planeten B oder habe ich da was verpasst?

Tatsächlich kontraproduktiv ist die Leugnung der Realität, die du hier wie üblich abziehst.

Im schlimmsten Fall werden viele Menschen und Tiere sterben.
Das passiert durch die Klimakatastrophe bereits heute jeden Tag. Das ist kein Szenario mehr, falls du es noch nicht mitbekommen hast, sondern längst alltägliche Realität.

In weniger schlimmen Szenarien werden viele Anpassungen erforderlich sein, um ein angenehmes Leben führen zu können,

Diese Szenarien sind bereits alle gerissen. Dafür war 1.5 Grad das Maximum. Das haben wir bereits überschritten und auch 2 Grad sind physikalisch quasi nicht mehr haltbar, politisch ganz sicher nicht. Ab jetzt können Kippunkte einsetzen, die nicht mehr kontrollierbar sind, Kaskaden auslösen und einige sind es vielleicht sogar schon. Es ist längst wissenschaftlicher Konsens, dass eigentlich nur noch das Overshoot Szenario das verhindern kann. Damit das Eintritt müsste die FDP recht haben und das sehr schnell. Wird also nicht passieren.

Es gibt heute bereits Millionen Menschen, die durch die Klimakatastrophe kein angenehmes Leben mehr führen, wie unten bereits gesagt allein letztes Jahr über 20 Millionen Klimaflüchtlinge. Denen Leute wie du dann auf ihrer Kreuzfahrt (die mehr Co2 ausstösst, als sie in ihrem ganzen Leben) sagen, ne sorry, hier kommt ihr nicht rein, hier ist das angenehmen Leben, auch wenn wir es waren, die eure Scheisse verursacht haben. Unser angenehmes Leben, nicht eures.

bzw. es werden Regionen nicht bewohnbar Das will niemand.
Auch das passiert bereits heute und ob es jemand will oder nicht, es sind die Effekte unseres Handels. Auch hier sind die Prognosen übrigens eindeutig und da die Auswirkungen der Erhitzung mit ca. 20 Jahren Verspätung auftreten, leider auch physikalisch bereits passiert. Wir wissen also jetzt bereits, dass in 20 Jahren hunderte Millionen Menschen in Regionen leben werden, in denen man nicht mehr leben kann. Das hat mit hysterischer Ideologie nix zu tun. Oder ist ein Regenschirm mitnehmen, wenn man sieht das Regen aufzieht, auch hysterische Ideologie? Natürlich nicht, es ist das Gegenteil. Denken von den Effekten her.

Aber es wäre doch ganz erfrischend, wenn man da zu den wissenschaftlichen Mehrheitsmeinungen zurückkehrt, da man sich ja immer auf die Wissenschaft beruft.

Die Wissenschaftliche Mehrheitsmeinung bezüglich Klimawandel und dem einhalten der anderen planetaren Grenzen ist seit mindestens 2 Jahren blanke Panik.

Vorletzten Monat wurde eine Umfrage unter den 1200 IPCC-Wissenschaftlern durchgeführt. 600 hatten Teilgenommen. Eines der Ergebnisse: Über 40 % gehen davon aus, dass bereits in den 2030er Jahren die Auswirkungen des KW so gross sein werden, dass die Zivilisationen zusammenbrechen.

Über 40 % der (Milliarden) Simulationen sagen, das der Nordatlantikstrom bereits im nächsten Jahrzehnt zusammenbricht. In den 2090er Jahren bist du bereits bei fast 95 % der Simulationen. Würdest du in ein Flugzeug steigen, dass zu 80% abstürzt? Oder auch nur zu 40%? Natürlich nicht. Aber geht ja auch nur um unsere Lebensgrundlage, da muss man nicht so gut hinschauen, schon klar.

Und das ist nur einer der 16 Kipppunkte, die identifiziert sind. 6 davon sind aktuell in der Diskussion, dass sie bereits überschritten sind. Bei den meisten davon wird die Antwort wahrscheinlich ja sein.

Unter anderem das ist der aktuelle Stand der wissenschaftlichen Mehrheitsmeinung. Jetzt denk vielleicht noch mal kurz nach: Findest du für diesen aktuellen Stand den Ausdruck "hype" nicht ziemlich verharmlosend? Man könnte fast sagen, böswillig ideologisch?

Der KW ist übrigens nur eine der 9 planetaren Grenzen. 5 der anderen 8 haben wir ebenfalls bereits überschritten.


3. Du bist der Ansicht, dass die Grünen polarisiert werden. Ich bin der Ansicht, dass eine politische Partei diese Kraft nicht hat.


in Ansehung des starken Rückhalts der Grünen in den Medien frage ich mich,
In welchen Medien haben die Grünen oder gar Massnahmen gegen den Klimawandel denn noch starken Rückhalt? Nature und Science vielleicht, aber das war es auch. Selbst Anpassungen an den Klimawandel werden als ideologisch abgetan, was wieder Leben kostet.


über welch teuflischen Mächte die böse Union verfügen soll, um das Volk so zu verführen...

Teuflisch ist das treffende Wort.

Wenn du die Klimakatastrophe ignorieren willst (und nach allem was du hier schreibst, tust du ja genau das), ist das zwar hochgradig asozial, aber dein gutes Recht. Aber hier allen erzählen wollen, ihr seit doch nur Hysteriker und alles halb wo wild, dafür fehlen mit echt die Worte.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 22:25 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer

Über 40 % der (Milliarden) Simulationen sagen, das der Nordatlantikstrom bereits im nächsten Jahrzehnt zusammenbricht. In den 2090er Jahren bist du bereits bei fast 95 % der Simulationen. Würdest du in ein Flugzeug steigen, dass zu 80% abstürzt? Oder auch nur zu 40%? Natürlich nicht. Aber geht ja auch nur um unsere Lebensgrundlage, da muss man nicht so gut hinschauen, schon klar.

Das hieße in einem günstigen Fall, dass wir ein Klima wie im mittleren bis nördlichen Skandinavien kommen. Dort könnte es dann ähnlich aussehen wie heute auf Spitzbergen. Und bis Südeuropa drohen dann im Winter massive Kaltlufteinbrüche. Auf die ist die Mittelmeer-Flora aber nicht eingestellt.

Im Bereich der Tropen wird es hingegen noch wärmer, wenn die nordatlantische Oszillation abreißt. Die transportiert nämlich aktuell Wärmeenergie nach Norden.


Und das ist nur einer der 16 Kipppunkte, die identifiziert sind. 6 davon sind aktuell in der Diskussion, dass sie bereits überschritten sind. Bei den meisten davon wird die Antwort wahrscheinlich ja sein.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

the mirrorblack, Hohenlimburg, Mittwoch, 25.09.2024, 22:08 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer

Puh, super Beitrag, sowas von plus 1. Komplett Deiner Meinung.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 15:42 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Aber es wäre doch ganz erfrischend, wenn man da zu den wissenschaftlichen Mehrheitsmeinungen zurückkehrt, da man sich ja immer auf die Wissenschaft beruft.

Die Wissenschaft sagt dir: Jeder Schritt, so früh wie möglich, zählt.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 15:48 (vor 498 Tagen) @ Thomas

Aber es wäre doch ganz erfrischend, wenn man da zu den wissenschaftlichen Mehrheitsmeinungen zurückkehrt, da man sich ja immer auf die Wissenschaft beruft.


Die Wissenschaft sagt dir: Jeder Schritt, so früh wie möglich, zählt.

Die seriöse Wissenschaft.

Aber viele hoffen halt, das doch das eine -fachfremde- Promille von EIKE recht hat.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 15:51 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Genau, weil ich das geschrieben habe. Oder etwa nicht? Viele sind da nicht so sensibel, aber es ist echt traurig, welch unfaire Dialektik Du häufig an den Tag legst.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 25.09.2024, 15:40 (vor 498 Tagen) @ Jurist

„Im Schlimmsten Fall werden viele Menschen und Tiere sterben.“

Damit ist eigentlich fast alles gesagt. Hättest du noch ergänzen können um: „Aber primär betrifft das natürlich nicht mich, meine Familie und Freunde hier in Deutschland. Also alles paletti!“

Schon brutal

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 21:03 (vor 498 Tagen) @ Schoeneschooh

Reiche können sich ja ein angenehmes Leben kaufen und zur Not zieht man in die Berge wenn der Rest eines Tages nicht mehr bewohnbar ist.
Das wird auch so kommen, die Menschheit ist zu dämlich das noch aufzuhalten. Das ist alles seit mehr als 50 Jahren bekannt und sie bekommen es nicht hin.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

jniklast, Langenhagen, Mittwoch, 25.09.2024, 15:36 (vor 498 Tagen) @ Jurist

2. Die Weltuntergangshysterie im Bezug auf den Klimawandel ist furchtbar kontraproduktiv.Kein Planet B und so ein Stuss. Die Welt wird nicht untergehen. Im schlimmsten Fall werden viele Menschen und Tiere sterben. In weniger schlimmen Szenarien werden viele Anpassungen erforderlich sein, um ein angenehmes Leben führen zu können, bzw. es werden Regionen nicht bewohnbar Das will niemand. Aber es wäre doch ganz erfrischend, wenn man da zu den wissenschaftlichen Mehrheitsmeinungen zurückkehrt, da man sich ja immer auf die Wissenschaft beruft.

Das ist aber schon eine sehr merkwürdige Antwort. Damit kann man ja quasi jedes Problem wegwischen. Die Welt wird ja gar nicht ganz untergehen, sondern nur teilweise unbewohnbar, also ist doch nicht so schlimm...
Ehrlich gesagt wüsste ich nicht, dass irgendjemand behauptet hat, dass die Erde komplett unbewohnbar wird und das hab ich auch nicht von den Grünen vernommen. Die wissenschaftliche Mehrheitsmeinung ist aber doch, dass es von alleine nicht besser wird und die Folgen des Klimawandels eher noch teurer als die Maßnahmen ihn jetzt möglichst zu begrenzen. Ist unbequem, klar, aber Augen verschließen wird nicht helfen.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 15:46 (vor 498 Tagen) @ jniklast

2. Die Weltuntergangshysterie im Bezug auf den Klimawandel ist furchtbar kontraproduktiv.Kein Planet B und so ein Stuss. Die Welt wird nicht untergehen. Im schlimmsten Fall werden viele Menschen und Tiere sterben. In weniger schlimmen Szenarien werden viele Anpassungen erforderlich sein, um ein angenehmes Leben führen zu können, bzw. es werden Regionen nicht bewohnbar Das will niemand. Aber es wäre doch ganz erfrischend, wenn man da zu den wissenschaftlichen Mehrheitsmeinungen zurückkehrt, da man sich ja immer auf die Wissenschaft beruft.


Das ist aber schon eine sehr merkwürdige Antwort. Damit kann man ja quasi jedes Problem wegwischen. Die Welt wird ja gar nicht ganz untergehen, sondern nur teilweise unbewohnbar, also ist doch nicht so schlimm...
Ehrlich gesagt wüsste ich nicht, dass irgendjemand behauptet hat, dass die Erde komplett unbewohnbar wird und das hab ich auch nicht von den Grünen vernommen. Die wissenschaftliche Mehrheitsmeinung ist aber doch, dass es von alleine nicht besser wird und die Folgen des Klimawandels eher noch teurer als die Maßnahmen ihn jetzt möglichst zu begrenzen. Ist unbequem, klar, aber Augen verschließen wird nicht helfen.

Übrigens könnte uns in Europa wenigen Jahrzehnten scheinbar paradoxerweise eine massive Kaltzeit drohen. Es gibt Simulationen die nahelegen, dass die nordatlantische Zirkulation wegen des Einströmens von Süßwasser aus den Gletschern Grönland in den Atlantik mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch in diesem Jahrhundert abreißt, ggf. schon in näherer Zukunft. Dann würde die "Zentralheizung" ausfallen, die Wärme aus der Äquatorregion bis ins Nordmeer "pumpt". Eine nochmals stärkere Temperaturerhöhung in tropischen Regionen, dafür aber eine ganz massive Abkühlung in Europa wäre die Folge.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Klopfer ⌂, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 15:30 (vor 498 Tagen) @ Jurist

3. Du bist der Ansicht, dass die Grünen polarisiert werden. Ich bin der Ansicht, dass eine politische Partei diese Kraft nicht hat. Insbesondere in Ansehung des starken Rückhalts der Grünen in den Medien frage ich mich, über welch teuflischen Mächte die böse Union verfügen soll, um das Volk so zu verführen...

Die teuflische Macht der CDU - und auch der AfD - ist der befreiende Blick auf vergangene und vermeintlich bessere Zeiten, der Nährboden konservativer Ideologien.
Wenn man keine Lösungen für zukünftige Probleme hat, dann schaut man auf die Zeit als alles besser war und man solche Probleme gar nicht hatte oder es allgemein üblich war, diese nicht sehen zu wollen.

SGG
Klopfer

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Hatebreed, Mittwoch, 25.09.2024, 15:28 (vor 498 Tagen) @ Jurist

1. Die Maßnahmen gegen den Klimawandel sind gestalbar.

Ich sehe da nicht viel Gestaltungsraum, aber gut. Erzähl mal.

2. Die Weltuntergangshysterie im Bezug auf den Klimawandel ist furchtbar kontraproduktiv.Kein Planet B und so ein Stuss. Die Welt wird nicht untergehen. Im schlimmsten Fall werden viele Menschen und Tiere sterben.

Ist kein Problem für Dich?

3. Du bist der Ansicht, dass die Grünen polarisiert werden. Ich bin der Ansicht, dass eine politische Partei diese Kraft nicht hat. Insbesondere in Ansehung des starken Rückhalts der Grünen in den Medien frage ich mich, über welch teuflischen Mächte die böse Union verfügen soll, um das Volk so zu verführen...

Ich kann keinen starken Rückhalt der Grünen in den Medien ausmachen - aber tägliche Hetze von Söder, der gesamten AFG und je nach Tagesform natürlich auch Lindner und Merz. Mal ganz abgesehen davon, was auf TikTok los ist.

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Block 24

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 19:25 (vor 498 Tagen) @ Hatebreed

Bevor Du ernsthaft der Ansicht bist, Deine Fragen zu würden etwas anderes auslösen als sich ständiges im Kreis drehen:

1. Natürlich sind die Maßnahmen gegen den Klimawandel gestaltbar. Sonderbare Frage, btw. Wir müssen Emmissionen reduzieren, nicht nur CO2, auf die sich konzentriert wird, sondern auch die drei weiteren Treibhausgase. Dazu gibt es unterschiedliche Pfade, unterschiedliche technische Lösungen. Und das verliert sich immer mehr in den Details. Allein die Ausgestaltung des Konsultationspapiers zum Kraftwerksicherungsgesetz birgt in seinen 40 Seiten sehr viel Kritik aus der Energieiindustrie, aber sei es drum! Die Frage zu AKW, zum CC, zu dem Netzausbau, der Verwendung von Speichern, dem Netzausbau. Die gesamte Energiepolitik der Grünen ist alles, nur nicht alternativlos.

2. Natürlich ist es schlimm, dass Tiere und Menschen sterben. Die Frage war unter bewusster Auslassung der weiteren Ausführungen aber erkennbar ein schwacher Versuch der sinnentfremdenden Verkürzung.

3. Wenn Spiegel, SZ, Zeit, Funke, der ÖRR für Dich grünen Positionen und der Grünen Partei nicht wohlwollend gegenüberstehen, haben wir komplett konträre Wahrnehmungen. Darüber können wir streiten. Es bringt nur nichts.

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Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 15:30 (vor 498 Tagen) @ Hatebreed

Ich habe da so den Verdachte, dass die Anhänger der Grünen - auch wenn alle immer betonen, dass sie keine Grünen sind, nur um dann für diese Partei einzutreten - vielleicht eine andere Sicht auf die Welt haben als ich. Kann ich mit leben, aber die Diskussionen über Wahrnehmung führe ich nicht. Dafür sollte uns beiden unsere Zeit zu schade sein.

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Hatebreed, Mittwoch, 25.09.2024, 19:06 (vor 498 Tagen) @ Jurist

3 Nachfragen zu Deiner mehr als skurrilen Antwort sind Dir schon zu viel?

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Block 24

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

CD7, Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 16:00 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Ich habe da so den Verdachte, dass die Anhänger der Grünen - auch wenn alle immer betonen, dass sie keine Grünen sind, nur um dann für diese Partei einzutreten - vielleicht eine andere Sicht auf die Welt haben als ich. Kann ich mit leben, aber die Diskussionen über Wahrnehmung führe ich nicht. Dafür sollte uns beiden unsere Zeit zu schade sein.

du könntest ja stattdessen einfach mal die drei kurzen und konkreten Fragen deines Vorposters beantworten anstatt dich mit diesem diffusen Quatsch der Diskussion zu entziehen.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Titandrücker, Wien, Mittwoch, 25.09.2024, 16:38 (vor 498 Tagen) @ CD7

Was will man von einem Juristen auch sonst erwarten?

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Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 19:27 (vor 498 Tagen) @ Titandrücker

Ich erwarte von einem Juristen den geistig Limitierten allein durch seine Existenz zu provozieren.

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CD7, Berlin, Donnerstag, 26.09.2024, 09:03 (vor 497 Tagen) @ Jurist

na schau an, auch der Jurist hat seine Ideologie, wenn auch, eine schäbige.

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Jurist, Donnerstag, 26.09.2024, 09:32 (vor 497 Tagen) @ CD7

Nein, ich akzeptiere einfach, dass es Menschen gibt, deren Existenz zu wenig gut ist außer für Neid, Mißgunst und den untauglichen Versuch sich aufzulehnen gegen Menschen, denen es besser geht und die sogar bereitwillig diesen Menschen helfen, damit diese ihre Lebensumstände verbessern können. Das ist keine Ideologie, sondern Beobachtung.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Pa1n, Donnerstag, 26.09.2024, 09:39 (vor 497 Tagen) @ Jurist

Nein, ich akzeptiere einfach, dass es Menschen gibt, deren Existenz zu wenig gut ist außer für Neid, Mißgunst und den untauglichen Versuch sich aufzulehnen gegen Menschen, denen es besser geht und die sogar bereitwillig diesen Menschen helfen, damit diese ihre Lebensumstände verbessern können. Das ist keine Ideologie, sondern Beobachtung.

Und du kommst nicht auf die Idee, dass diese geistig Limitierten dir auch tagtäglich helfen indem sie zum Beispiel Straßen bauen, deine Autos reparieren, in deinem Büro die sanitären Anlagen einbauen und/oder warten oder dir im Alter eventuell im Pflegefall mal den Hintern abwischen?

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Jurist, Donnerstag, 26.09.2024, 09:39 (vor 497 Tagen) @ Pa1n

Das tun die hier adressierten?

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Pa1n, Donnerstag, 26.09.2024, 09:52 (vor 497 Tagen) @ Jurist

Das tun die hier adressierten?

Weiß ich nicht, aber ich kann es genau so wenig verifizieren oder ausschließen wie du.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Jarou9, Saarland, Mittwoch, 25.09.2024, 15:46 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Womit wir wieder beim Ideologiebegriff wären:
"Ideen und Weltbilder, die sich nicht an Evidenz und guten Argumenten orientieren, sondern die darauf abzielen, Machtverhältnisse zu stabilisieren oder zu ändern"

Viele Menschen halten immer nur ihr Gegenüber für ideologisch motiviert, die Prüfung der eigenen Ideologie unterbleibt. Jedes Mal, wenn ich einen Konservativen Politiker von "Ideologie" faseln höre, frage ich mich, welcher Evidenz er selbst sich eigentlich verschliesst.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 25.09.2024, 15:42 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Was sind denn „Anhänger der Grünen“? Ich habe die schonmal gewählt, aber keine Partei hat bei mir langfristig das Kreuz auf dem Wahlzettel gebucht und ich habe mindestens 3 verschiedene Parteien (darunter CDU - wirst du kaum glauben) gewählt in meinem Leben.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

CedricVanDerGun, Hamburg, Mittwoch, 25.09.2024, 15:51 (vor 498 Tagen) @ Schoeneschooh

Habe sie außer bei der Europawahl bislang noch nicht gewählt, und gehe hier trotzdem bei dem Themen mit, die Antwort vom Juristen ist (wiedermal) schlicht widerlich. Hoffe für ih, dass er keine Enkel hat, die das mit erleben müssen, ansonsten weiß ich nicht, wie man so reden kann

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 16:19 (vor 498 Tagen) @ CedricVanDerGun

Ja, ganz widerlich der Jurist, die Welt, die Natur, die Geschichte, ganz widerlich alles. Gut, dein Beitrag natürlich nicht. Es ist vollkommen legitim und einem Austausch dienlich, wenn ich wiederholt artikuliere, dass ich die Beiträge und den User sowie den Menschen dahinter „widerlich“ finde. Oder etwa nicht?

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

CedricVanDerGun, Hamburg, Mittwoch, 25.09.2024, 16:51 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Ach lenk doch nicht zum 1000% mal in deinem Whataboutim ab. Gibt mit dir auf konkrte Fragen zahlreiche rUser solch ein Derailliung, dass es sinnlos ist. ich steig auch an dieser Stelle aus, weil ich nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen will. Gegenwind zu deinem Weltbild bekommst du hier ja genug.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 16:57 (vor 498 Tagen) @ CedricVanDerGun

Deine Fragen haben für mich welche Bewandnis? Du hast eine sehr unangenehme Art an den Tag gelegt, die ich durchaus geringschätze. Was verleitet Dich also zu dem Irrglauben, dass ich deinem so vorgetragenen Wunsch Folge leisten könnte?

Deine eher schwacher Versuch der Unterstellung, ich wollte mich einer Diskussion entziehen, wenn doch offensichtlich ist, dass man sich da nur im Kreis drehen würde?

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

CedricVanDerGun, Hamburg, Mittwoch, 25.09.2024, 17:34 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Ich schließe mich CD7 an der deine Ausschweifungen perfekt entlart, ansonsten wie gesagt jetzt raus bei dir :)

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Chappi1991 ⌂ @, Mittwoch, 25.09.2024, 14:47 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Dass viele Grüne dazu das Denken und Auftreten von Lehrer haben ("wir müssen dem doofen Bürger unsere absolute Wahrheit nur gut genug erklären"), führt zu einer starken Polarisierung.

Nur mal so. Der ganze Bundestag ist voll von Lehrern und Juristen. Da sind andere, wichtige Kohorten nicht repräsentiert und das ist nicht gut.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Hatebreed, Mittwoch, 25.09.2024, 15:05 (vor 498 Tagen) @ Chappi1991

Was für ein sensationell schlechtes Vorurteil.

In der letzten Wahlperiode waren 44 von 711 Abgeordnete Lehrer/innen... 6,2%.

https://www.bundestag.de/webarchiv/abgeordnete/biografien19/mdb_zahlen_19/Berufe-529492

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Block 24

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Davja89, Donnerstag, 26.09.2024, 00:56 (vor 498 Tagen) @ Hatebreed

Das finde ich eigentlich ziemlich kräftig für so einen Randberuf.

Es gibt etwa 5 Mio. Handwerker in diesem Land. Wie ist dort der Anteil Im Bundestag?

15...

Tendenz abnehmend.

Im Bundestag 2017 bis 2021 waren es immerhin knapp 30.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Chappi1991 ⌂ @, Donnerstag, 26.09.2024, 00:27 (vor 498 Tagen) @ Hatebreed

Was für ein sensationell schlechtes Vorurteil.

In der letzten Wahlperiode waren 44 von 711 Abgeordnete Lehrer/innen... 6,2%.

Und der Anteil von Lehrern in der Bevölkerung beträgt ein Prozent. Sie sind also deutlich überrepräsentiert.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Schoeneschooh, CDMX, Donnerstag, 26.09.2024, 00:37 (vor 498 Tagen) @ Chappi1991

Badabumm!

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 15:19 (vor 498 Tagen) @ Hatebreed

Was für ein sensationell schlechtes Vorurteil.

In der letzten Wahlperiode waren 44 von 711 Abgeordnete Lehrer/innen... 6,2%.

https://www.bundestag.de/webarchiv/abgeordnete/biografien19/mdb_zahlen_19/Berufe-529492

Dafür 98 Personen aus der Kategorie "Rechts-, wirtschafts- und steuerberatende Berufe" ;-)

Plus vermutlich noch einige Juristen, die vor ihrer Zeit als Abgeordnete z.B. als Syndikus bei Wirtschaftsunternehmen oder als Beamte in der Verwaltung, etc. tätig waren.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 14:54 (vor 498 Tagen) @ Chappi1991

Ja, das Argument der unterrepräsentierten Berufsgruppen leuchtet mir ein. Und tatsächlich finden wir auch häufig ähnliche Denkmuster bei bestimmten Berufsgruppen (Lehrer, Juristen, Ingenieure, Buchhalter, etc.).

Die Frage für mich lautet: Wie schaffe ich Anreize und eine niedrigere Eintrittschwelle für Menschen mit einem anderen Background. Ich hätte keine Lust auf eine parlamentarische Karriere und in meiner Bubble geht es den meisten genauso, obwohl sie alle politisch interessiert sind und viele auch Parteierfahrung haben.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Klopfer ⌂, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 15:07 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Die Frage für mich lautet: Wie schaffe ich Anreize und eine niedrigere Eintrittschwelle für Menschen mit einem anderen Background. Ich hätte keine Lust auf eine parlamentarische Karriere und in meiner Bubble geht es den meisten genauso, obwohl sie alle politisch interessiert sind und viele auch Parteierfahrung haben.

So lange die Hauptaufgabe der Mandatsträger darin besteht, ständig Hunderte Seiten von Vorlagen durchzuarbeiten und ggf. eigene Anträge daraus abzuleiten, sind wohl diejenigen klar im Vorteil, die diese Art von Tätigkeit bereits im Studium erlernt haben.
Für einen Handwerksmeister ist das ein Greuel, auch für andere, die weder juristisch vorgebildet sind, noch umfangreiche Verwaltungserfahrung haben, ist diese Einstrittsschwelle extrem hoch.

Nur gut reden können reicht leider nicht.

SGG
Klopfer

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

tim86, Hamburg, Mittwoch, 25.09.2024, 15:38 (vor 498 Tagen) @ Klopfer

Zum einen das, zum anderen ist es natürlich ein großer Vorteil, wenn man als Beamter sich für ein paar Jahre Freistellen lassen kann oder wenn man als Jurist, Steuerberater,... mit reduzierter Mandanten Zahl weiter in der Kanzlei arbeitet.

Als Handwerker geht dies meistens nicht so einfach, man kann nicht überall Arbeiten, wo man ein Laptop/Computer hat und ist nicht so frei in der Zeiteinteilung. Da muss man eher Kündigen und ist nach der Politikkarriere nicht nur Arbeitslos, man hat auch seit ein paar Jahren keine für den Job relevante Berufserfahrung.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

MirkoWSG, Mittwoch, 25.09.2024, 17:37 (vor 498 Tagen) @ tim86

Ich denke das ist auch ein Pluspunkt für die AFD.
Die tritt oft mit vermeintlich "normalen" Leuten an, die ihr Geld mit Handwerksberufen verdienen und sich mit dem Bürokratiemonster rumschlagen müssen.
Mit den Berufspolitikern, die noch nie in ihrem Leben "richtig" gearbeitet haben, kann man dort nichts anfangen.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 14:49 (vor 498 Tagen) @ Chappi1991

Dass viele Grüne dazu das Denken und Auftreten von Lehrer haben ("wir müssen dem doofen Bürger unsere absolute Wahrheit nur gut genug erklären"), führt zu einer starken Polarisierung.


Nur mal so. Der ganze Bundestag ist voll von Lehrern und Juristen. Da sind andere, wichtige Kohorten nicht repräsentiert und das ist nicht gut.

Die meisten Kollegen, die in die Politik gehen, haben aber ansonsten keine Chance auf dem Arbeitsmarkt.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 14:52 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Manche machen Karriere als Juristen und in der Wirtschaft. Das finden die politischen Gegner dann auch doof...

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 25.09.2024, 14:45 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Der Grund für das schlechte Standing der Grünen ist der Umstand, dass sie weitgehend ideoligisiert Politik betreiben. In der Opposition funktioniert das. Und man findet auch immer einen Anteil an der Bevölkerung (hier im Forum bekanntlich ein deutlich größerer Anteil), der die Ideologie teilt. In der Regierung führt das aber zu Entscheidungen, denen ein Gros der Bevölkerung nicht folgen will.

Reden wir von den Grünen, die im Angesichts des Krieges in der Ukraine sich an die Seite der Ukraine gestellt haben und jeglichen Pseudofriedenskram am konsequentesten eine Abkehr erteilt haben? Reden wir von den Grünen, die dem EU-Migrationspakt zugestimmt haben? Wenn das die gleichen Grünen sind, erkläre mir kurz, welche ideologisierte Politik die Grünen in der Ampel vorangetrieben hat?

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

istar, Mittwoch, 25.09.2024, 15:08 (vor 498 Tagen) @ Lattenknaller

Der Grund für das schlechte Standing der Grünen ist der Umstand, dass sie weitgehend ideoligisiert Politik betreiben. In der Opposition funktioniert das. Und man findet auch immer einen Anteil an der Bevölkerung (hier im Forum bekanntlich ein deutlich größerer Anteil), der die Ideologie teilt. In der Regierung führt das aber zu Entscheidungen, denen ein Gros der Bevölkerung nicht folgen will.


Reden wir von den Grünen, die im Angesichts des Krieges in der Ukraine sich an die Seite der Ukraine gestellt haben und jeglichen Pseudofriedenskram am konsequentesten eine Abkehr erteilt haben? Reden wir von den Grünen, die dem EU-Migrationspakt zugestimmt haben? Wenn das die gleichen Grünen sind, erkläre mir kurz, welche ideologisierte Politik die Grünen in der Ampel vorangetrieben hat?

Dieser „Ideologie“-Quatsch haben sich die Grünen aufs Auge drücken lassen und sich nicht dagegen gewehrt.
Deine Beispiele zeigen genau das wenig ideologische. Für fundamentalistische Anhänger ist das aber eher ein Grund, sich abzuwenden.
Außerdem wüsste ich nicht, welche Partei nicht ideologisch unterwegs ist. Wenn ich das Gequatsche besonders aus der CSU zur Atomkraft höre, dann ist das nichts anderes.
Oder die Schuldenbremse bei der FDP. Oder die Rente mit 63 bei der SPD.

Ich hab mir nach zwei der letzten Landtagswahlen die „Berliner Runde“ angesehen, da ist der Mensch von der CSU jedesmal konfrontativ auf die Grünen losgegangen. Die Geschäftsführerin der Grünen hat nicht wirklich Kontra gegeben oder geben können.
Dabei wäre es doch so leicht, sie hätte einfach nur auf die exorbitante Performance der zahlreichen bayrischen Verkehrsminister hinweisen müssen, allen voran Andi Scheuer.
Ich bin kein Grünen-Wähler, aber sie sollten sich nicht alles gefallen lassen.

Die Grünen polarisieren stark .Das hat Gründe

Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 25.09.2024, 15:46 (vor 498 Tagen) @ istar

Ich hab mir nach zwei der letzten Landtagswahlen die „Berliner Runde“ angesehen, da ist der Mensch von der CSU jedesmal konfrontativ auf die Grünen losgegangen. Die Geschäftsführerin der Grünen hat nicht wirklich Kontra gegeben oder geben können.
Dabei wäre es doch so leicht, sie hätte einfach nur auf die exorbitante Performance der zahlreichen bayrischen Verkehrsminister hinweisen müssen, allen voran Andi Scheuer.
Ich bin kein Grünen-Wähler, aber sie sollten sich nicht alles gefallen lassen.

Dem ist so. Man ist gerade stark in der Defensive. Und geht viele Dinge mit, die man m.A. nach nicht mitgehen sollte und bei denen viele Wähler schon recht heftig schlucken müssen. Und da die Grünen meist keine Populisten sind (wird gleich wieder welche geben, die grüne Sachpolitik als populistisch bezeichnen) fehlt Ihnen oft das Handwerkzeug rhetorisch dafür. Nouripour ist da ein Beispiel für, der tut mir manchmal leid, und lässt sich dann im TV oft in rechte Diskussionen drängen. Ein Habeck ist da ganz anders drauf, der kontert das und nimmt einen Söder recht flockig auseinander, meist mit guten Sachargumenten. Man wird noch ein paar Monate gute Miene zum bösen Spiel machen, weil man die Koalition nicht jetzt noch weiter beschädigen möchte. Und dann wird das Gesicht ein anderes vor und im Wahlkampf sein.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Ballschieber007, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 13:58 (vor 498 Tagen) @ Steffl

Ich bin nun wahrlich kein Fan von Ricarda Lang, glaube aber nicht, dass sie gemeinsam mit dem mir eigentlich immer ganz vernünftig erscheinenden Nouripour die Hauptschuldigen an der aktuellen Situation der Grünen sind.

Den viel größeren Anteil daran haben meiner Meinung nach die international eher dilettantisch agierende Außenministerin und Robert Habeck, dessen erklärenden Politikstil ich zwar schätze, der aber einfach handwerklich offensichtlich zu viele Fehler gemacht hat.

Den Grünen bricht hier einfach der Faktor Zeit das Genick. Das Heizungsgesetz ist und bleibt das beste Beispiel. Bevor es 100x neu verhandelt und angepackt wurde, hätte man sich für die Bürger bei der Umsetzung einfach viel mehr Zeit nehmen sollen. Gleiches gilt für die Atomkraft. Weiterlaufen lassen, bis die Alternativen so ausgebaut sind, dass es keine Probleme mehr geben kann. Der zweite Schritt vorm ersten Schritt, das ist bei den Grünen leider schon immer ein Problem gewesen.

Batterien statt Atomkraftwerke

tobi002, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 14:40 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Man hat mit erneuerbaren und dazu Strom Speicher die perfekte und günstige Lösung.

Parallel zur gestiegenen Erzeugung aus erneuerbaren ist die Stromerzeugung aus fossilen Energien zurückgegangen.

https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2024/ein-jahr-ohne-kernkraft-erneuerbare-energien-ausgebaut-fossile-stromerzeugung-deutlich-gesunken.html

Darunter sticht der Reaktor Flamanville 3 in Frankreich hervor, der mit 13,2 Milliarden Euro viermal so viel wie erwartet kostete und dessen Bau 17 Jahre statt der geplanten fünf Jahre dauerte. Er soll in diesem Jahr ans Netz gehen, so der aktuelle Stand.

https://www.klimareporter.de/strom/milliardengrab-atomkraft

Batterien statt Atomkraftwerke

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 15:08 (vor 498 Tagen) @ tobi002

Man hat mit erneuerbaren und dazu Strom Speicher die perfekte und günstige Lösung.

Das ist richtig, eigentlich hätten wir schon länger Speicher im Stromnetz benötigt. Alleine schon, um die elektrische Energie aus der Photovoltaik über den Abend und die Nacht bis zum nächsten Morgen einspeisen zu können.

Wichtig ist aber, dass wir dabei auch tatsächlich den Strom aus Sonne und Wind einspeisen. Das aktuelle deutsche Strommarktdesign führt zu immer mehr Redispatch. Es wäre fatal, wenn Batteriefarmen mit Hilfe von fossilen Kraftwerken einspeichern würden, weil man den Strom aus regenerativen Energien nicht dorthin transportieren kann.


Parallel zur gestiegenen Erzeugung aus erneuerbaren ist die Stromerzeugung aus fossilen Energien zurückgegangen.

https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2024/ein-jahr-ohne-kernkraft-erneuerbare-energien-ausgebaut-fossile-stromerzeugung-deutlich-gesunken.html

Darunter sticht der Reaktor Flamanville 3 in Frankreich hervor, der mit 13,2 Milliarden Euro viermal so viel wie erwartet kostete und dessen Bau 17 Jahre statt der geplanten fünf Jahre dauerte. Er soll in diesem Jahr ans Netz gehen, so der aktuelle Stand.

https://www.klimareporter.de/strom/milliardengrab-atomkraft


Laut dem Französischen Rechnungshof lagen die Kosten für Flamanville bereits 2022 bei über 19 Milliarden Euro.

Pannenkraftwerk in Frankreich - Atomreaktor in Flamanville läuft noch später an (Spiegel vom 12.01.2022)

"Eigentlich sollte das Prestigeprojekt bereits 2012 Strom liefern – nun verzögert sich der Start des Atomreaktors im französischen Flamanville erneut. Erst 2023 soll es so weit sein. Teurer wird das Kraftwerk auch."

Seit Anfang September ist der Reaktorblock im Probebetrieb, regulär ans Netz gehen wird er aber wohl erst 2025. Zudem gab es Probleme mit dem Reaktordeckel. Ob der mittlerweile getauscht ist, weiß ich nicht.

Was die Kosten angeht:

"Nach Kalkulationen des französischen Rechnungshofs sind die Kosten sogar noch stärker gestiegen als von EDF eingeräumt: von 3,3 Milliarden auf 19 Milliarden Euro."

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 14:30 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Den Grünen bricht hier einfach der Faktor Zeit das Genick. Das Heizungsgesetz ist und bleibt das beste Beispiel. Bevor es 100x neu verhandelt und angepackt wurde, hätte man sich für die Bürger bei der Umsetzung einfach viel mehr Zeit nehmen sollen. Gleiches gilt für die Atomkraft. Weiterlaufen lassen, bis die Alternativen so ausgebaut sind, dass es keine Probleme mehr geben kann. Der zweite Schritt vorm ersten Schritt, das ist bei den Grünen leider schon immer ein Problem gewesen.

Das Heizungsgesetz ist - wohl von der FDP- "durchgestochen" worden, lange bevor es fertig war. Es gab noch nicht einmal einen für den Gesetzgebungsprozess durch den Bundestag bestimmten Entwurf. Von da an fing das mediale Trommelfeuer etwa durch die Bild an. Was da behauptet wurde, hatte auch mit den damaligen Fassungen des Gesetzes nichts zu tun. Ich möchte nicht wissen, wie viele Schlagzeilen nach dem Motto "Habeck will euch die neuen Gasheizungen aus dem Keller reißen!" alleine dieses Blatt veröffentlicht hat.

Den Atomausstieg hat Schwarz-Gelb unter Merkel unter dem Eindruck von Fukushima beschlossen. Damals ist es zu einer Neubewertung der Reaktorsicherheit gekommen und es hat sich gezeigt, dass keiner der deutschen Reaktoren wirklich sicher war. Dem Absturz eines Airbus A320 hätte kein kein deutsches AKW standgehalten. Selbst wenn die Betonhülle es überstanden hätte, wäre die Notstromversorgung danach nicht mehr zu gewährleisten gewesen, das hätte dann zur Kernschmelze führen können. Man stand vor der Wahl, entweder pro Kraftwerk Milliarden zu investieren oder sie nach dem Grad des Risikos abgestuft vom Netz zu nehmen. Man entschied sich für letzteres

In der Folge haben sich die Betreiber auf die Ausstiegstermine eingestellt. Es wurden nur noch die unbedingt notwendigen Wartungsarbeiten vorgenommen, es wurden keine neuen Brennstäbe mehr bestellt, etc., man hat kein neues Personal eingestellt, das vorhandene war zu einem beträchtlichen Teil kurz vor dem Rentenalter. 2019 hätten bei den drei bis zuletzt betriebenen Kraftwerke eigentlich die alle zehn Jahre fälligen Periodischen Sicherheitsüberprüfungen (PSÜ) angestanden. Man hat darauf verzichtet weil man davon ausging, dies für einen überschaubaren Zeitraum vertreten zu können. Ein einfacher Weiterbetrieb der drei Reaktoren war nicht möglich. Man hätte sie über Jahre vom Netz nehmen müssen, um die nicht mehr durchgeführten Arbeiten und sonstigen Maßnahmen nachzuholen. Die nächste Frage wäre gewesen, woher hätte man die Fachleute dafür nehmen sollen? Die gab es bei den Fachbehörden und beim TÜV meist gar nicht mehr, und alleine schon die Bestellung und Fertigung der Brennstäbe hätte gedauert.

Auch energiepolitisch machte der Weiterbetrieb keinen Sinn. Die Kraftwerkslandschaft in Deutschland hat sich massiv gewandelt, da passen die AKW einfach nicht mehr herein. Diese sind darauf angewiesen, 24/7 durchzulaufen. Mittlerweile decken wir aber immer häufiger unseren kompletten Strombedarf aus regenerativen Quellen. Wir brauchen flexible, schnell hoch- und dann wieder herunter zu fahrende Kraftwerke, um die Lücken zu füllten. Die AKW sind das exakte Gegenteil davon. Sie speisen ein, egal ob die elektrische Energie gebraucht wird oder nicht. Um ein Überangebot zu vermeiden muss man dann ggf. Wind- und Solarparks abschalten.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Chappi1991 ⌂ @, Mittwoch, 25.09.2024, 14:17 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Gleiches gilt für die Atomkraft. Weiterlaufen lassen, bis die Alternativen so ausgebaut sind, dass es keine Probleme mehr geben kann. Der zweite Schritt vorm ersten Schritt, das ist bei den Grünen leider schon immer ein Problem gewesen.

Das ist einfach grundfalsch. Die Grünen haben mit Rot-Grün 1998 angefangen, EE zu fördern und aus der Kernkraft auszusteigen. Damals (genauer gesagt 2000) hat Deutschland 38 Terrawattstunden Strom aus EE erzeugt. 2023 waren es 272 Terrawattstunden aus EE erzeugt. Kernkraft hat nie mehr als 180 Terrawattstunden in einem Jahr zum Strommix beigetragen (die exakte Höchstzahl kann ich nicht nennen, weil es nicht für jedes Jahr absolute Zahlen schnell nachzuschlagen gibt).

Im Jahr des endgültigen Ausstieges wurde die Kernkraft durch EE also überkompensiert.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 14:10 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Gleiches gilt für die Atomkraft. Weiterlaufen lassen, bis die Alternativen so ausgebaut sind, dass es keine Probleme mehr geben kann.

Welche Probeleme gibt es denn seit der Abschaltung? Jetzt kommt wahrscheinlich wie bei den "Wirtschaftsfachleuten" der CDU/CSU und FDP das Argument der hohen Strompreise. Dass die Atomenergie, wenn man die effektiven Kosten wie z.B. für die (zudem ungeklärte) Endlagerung oder angemessene Versicherungen einpreisen würde, wäre sie die mit Abstand teuerste Energieform.

Herr, lass Hirn von Himmel regnen....

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captain_gut, Rendsburg, Mittwoch, 25.09.2024, 14:27 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Gleiches gilt für die Atomkraft. Weiterlaufen lassen, bis die Alternativen so ausgebaut sind, dass es keine Probleme mehr geben kann.


Welche Probleme gibt es denn seit der Abschaltung? Jetzt kommt wahrscheinlich wie bei den "Wirtschaftsfachleuten" der CDU/CSU und FDP das Argument der hohen Strompreise.

Das frage ich mich tatsächlich auch. Dass vorher von Blackouts etc. gefaselt wurde, ist ja das eine. Aber jetzt nach fast 1,5 Jahren kann man doch sagen, dass nichts passiert ist. Die Strompreise sind doch nach dem zwischenzeitlichen Hoch auch nicht mehr übermäßig teurer als vor Beginn des russischen Angriffskriegs.

Mal ganz davon abgesehen, dass der Ausstieg lange vorher geplant war (im übrigen nach dem zwischenzeitlichen Rückzieher 2011 von Schwarz-Gelb beschlossen) und die Ampel/Habeck die Abschaltung sogar noch etwas hinausgezögert hat.

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Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 14:46 (vor 498 Tagen) @ captain_gut

der Benzinpreis ist übrigens auch "relativ" niedrig. Aber das ist dann auch keine Schlagzeile wert.

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 15:11 (vor 498 Tagen) @ Thomas

der Benzinpreis ist übrigens auch "relativ" niedrig. Aber das ist dann auch keine Schlagzeile wert.

Er ist sogar extrem niedrig. Ich habe gestern Diesel für 1,439 Euro pro Liter getankt. Dürfte Jahre her sein, dass er sich auf dem Niveau bewegt hat. Und das trotz (leicht) gestiegenem CO2-Anteil im Preis.

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Chappi1991 ⌂ @, Mittwoch, 25.09.2024, 14:50 (vor 498 Tagen) @ Thomas

der Benzinpreis ist übrigens auch "relativ" niedrig. Aber das ist dann auch keine Schlagzeile wert.

Der ist eigentlich nicht nur relativ niedrig. Wir sind gerade etwa bei den Preisen von 2012. Wenn man bedenkt, wie alles andere teurer geworden ist bzw. mehr verdient wird, ist Benzin real sogar billiger geworden.

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markus, Mittwoch, 25.09.2024, 15:43 (vor 498 Tagen) @ Chappi1991

der Benzinpreis ist übrigens auch "relativ" niedrig. Aber das ist dann auch keine Schlagzeile wert.


Der ist eigentlich nicht nur relativ niedrig. Wir sind gerade etwa bei den Preisen von 2012. Wenn man bedenkt, wie alles andere teurer geworden ist bzw. mehr verdient wird, ist Benzin real sogar billiger geworden.

Interessant wird es erst ab 2027, wenn die CO2 Deckelung wegfällt. Dann könnte es deutlich teurer werden. Aber so bleibt das ja alles bezahlbar. Selbst als kurz nach Beginn des Krieges die Preise bei über 2€ lagen, hatte ich nicht das Gefühl, dass weniger Auto gefahren wird. Der Kraftstoff ist auch nur ein kleiner Teil der Gesamtkosten.

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bigfoot49, Leipzig, Mittwoch, 25.09.2024, 16:06 (vor 498 Tagen) @ markus

Zumindest subjektiv war das Fahren auf der Autobahn vor zwei Jahren bei den hohen Preisen schon entspannter, weil viel weniger >140 gefahren wurde. Das hat sich dann aber auch wieder eingependelt, spätestens in den letzten Wochen durch die „niedrigen“ Preise.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 15:44 (vor 498 Tagen) @ markus

der Benzinpreis ist übrigens auch "relativ" niedrig. Aber das ist dann auch keine Schlagzeile wert.


Der ist eigentlich nicht nur relativ niedrig. Wir sind gerade etwa bei den Preisen von 2012. Wenn man bedenkt, wie alles andere teurer geworden ist bzw. mehr verdient wird, ist Benzin real sogar billiger geworden.


Interessant wird es erst ab 2027, wenn die CO2 Deckelung wegfällt. Dann könnte es deutlich teurer werden. Aber so bleibt das ja alles bezahlbar. Selbst als kurz nach Beginn des Krieges die Preise bei über 2€ lagen, hatte ich nicht das Gefühl, dass weniger Auto gefahren wird. Der Kraftstoff ist auch nur ein kleiner Teil der Gesamtkosten.

Und für viele auch leider unumgehbar, solange man den Job nicht aufgeben möchte.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Ballschieber007, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 14:19 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Gleiches gilt für die Atomkraft. Weiterlaufen lassen, bis die Alternativen so ausgebaut sind, dass es keine Probleme mehr geben kann.


Welche Probeleme gibt es denn seit der Abschaltung? Jetzt kommt wahrscheinlich wie bei den "Wirtschaftsfachleuten" der CDU/CSU und FDP das Argument der hohen Strompreise. Dass die Atomenergie, wenn man die effektiven Kosten wie z.B. für die (zudem ungeklärte) Endlagerung oder angemessene Versicherungen einpreisen würde, wäre sie die mit Abstand teuerste Energieform.

Herr, lass Hirn von Himmel regnen....

Hirn regnen lassen ... alles klar! Sachlich kannst du auch nicht, oder???

Die Diskussion über die Nutzung von Atomkraft als Alternative zu Kohlekraftwerken ist komplex und umfasst mehrere Aspekte, keine Ahnung ob sie dir bekannte sind. Jedenfalls waren die Kohleraftwerke die mit Abstand dreckigste und schlimmste Wahl!

Energieversorgung: Atomkraftwerke können eine stabile und kontinuierliche Energieversorgung gewährleisten, da sie unabhängig von Wetterbedingungen sind. Hilft ungemein, um Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und zu überbrücken, bis Windkraft, Solar, etc.d genug ausgebaut ist.

Klimaschutz: Atomkraft hat den Vorteil, dass sie im Betrieb keine CO2-Emissionen verursacht, was maßgeblich im Kampf gegen den Klimawandel ist.

Sicherheitsbedenken: Die Sicherheit von Atomkraftwerken ist ein zentrales Thema. Nach der Katastrophe von Fukushima 2011 haben viele Länder, einschließlich Deutschland, ihre Atomkraftwerke stillgelegt oder den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Sicherheitsbedenken und die Frage der Endlagerung von Atommüll sind nach wie vor große Herausforderungen. Dieser Punkt ist in Anbetracht der damals geopolitischen Herausforderungen nur bedingt zu berücksichtigen.

Insgesamt kann Atomkraft eine Rolle in der zukünftigen Energieversorgung spielen, jedoch sind die politischen, gesellschaftlichen und sicherheitstechnischen Rahmenbedingungen entscheidend für eine solche Entscheidung. Die aktuellen Rahmenbedingungen, gerade der wirtschaftliche Ruf nach günstiger Energie, sind für ein Comeback auf jeden Fall gegeben.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Pfostentreffer, Mittwoch, 25.09.2024, 15:19 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Gleiches gilt für die Atomkraft. Weiterlaufen lassen, bis die Alternativen so ausgebaut sind, dass es keine Probleme mehr geben kann.


Welche Probeleme gibt es denn seit der Abschaltung? Jetzt kommt wahrscheinlich wie bei den "Wirtschaftsfachleuten" der CDU/CSU und FDP das Argument der hohen Strompreise. Dass die Atomenergie, wenn man die effektiven Kosten wie z.B. für die (zudem ungeklärte) Endlagerung oder angemessene Versicherungen einpreisen würde, wäre sie die mit Abstand teuerste Energieform.

Herr, lass Hirn von Himmel regnen....


Hirn regnen lassen ... alles klar! Sachlich kannst du auch nicht, oder???

Die Diskussion über die Nutzung von Atomkraft als Alternative zu Kohlekraftwerken ist komplex und umfasst mehrere Aspekte, keine Ahnung ob sie dir bekannte sind. Jedenfalls waren die Kohleraftwerke die mit Abstand dreckigste und schlimmste Wahl!

Energieversorgung: Atomkraftwerke können eine stabile und kontinuierliche Energieversorgung gewährleisten, da sie unabhängig von Wetterbedingungen sind.

Das sie unabhängig von Wetterbedingungen sind, ist schon mal falsch. Konnten wir in Frankreich in den letzten Jahren ganz gut sehen. Und natürlich auch in Fukushima, denn der Unfall wurde ja durch Wetterbedingungen ausgelöst.

In Zukunft wird es übrigens mehr Sonne und weniger (Kühl-)wasser geben. Der Trend des "Wetters" spricht also auch de facto dagegen, nicht dafür.

Hilft ungemein, um Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und zu überbrücken, bis Windkraft, Solar, etc.d genug ausgebaut ist.

Aber zu welchem Preis? Die alten AKW's wurden ja sogar verlängert und wir haben den Anteil ja bereits kompensiert. Und neue AKW's zu bauen kann ja unmöglich dein Vorschlag sein. Denn erstens wären sie erst fertig, wenn es Co2 mässig schon längst zu spät ist und zweitens sind sie um ein vielfaches teurer als EE. Würde also allein wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn ergeben, von den Risiken der Atomkraft mal ganz abgesehen.

> Klimaschutz: Atomkraft hat den Vorteil, dass sie im Betrieb keine CO2-Emissionen verursacht, was maßgeblich im Kampf gegen den Klimawandel ist.

Das tun EE auch nicht. Gegenüber denen ist es also kein Vorteil.

> Sicherheitsbedenken: Die Sicherheit von Atomkraftwerken ist ein zentrales Thema. Nach der Katastrophe von Fukushima 2011 haben viele Länder, einschließlich Deutschland, ihre Atomkraftwerke stillgelegt oder den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Sicherheitsbedenken und die Frage der Endlagerung von Atommüll sind nach wie vor große Herausforderungen. Dieser Punkt ist in Anbetracht der damals geopolitischen Herausforderungen nur bedingt zu berücksichtigen.

Das verstehe ich nicht. Welche geopolitischen Herausforderungen meinst Du und warum sind sie der Grund dafür, dass Endlagerung von Atommüll und Sicherheitsbedenken "nur bedingt zu berücksichtigen sind"? Bei AKW's Sicherheitsbedenken nicht ernst zu nehmen kann doch ultrafatale Folgen haben. Warum sollte man die nur bedingt berücksichtigen? Hallo?


> Insgesamt kann Atomkraft eine Rolle in der zukünftigen Energieversorgung spielen,

In Ländern, die bereits eine bestehende Infrastruktur haben, ok. Das sind jedoch nur noch eine Handvoll Länder auf der Welt, ich glaube, unter 20. Alle anderen waren klug genug die Finger davon zu lassen oder auszusteigen und niemand wird so wahnsinnig sein, wieder einzusteigen. Ausser wir vielleicht:-) EE sind einfach deutlich günstiger, schneller, effizienter und sicherer als AKW's.

jedoch sind die politischen, gesellschaftlichen und sicherheitstechnischen Rahmenbedingungen entscheidend für eine solche Entscheidung. Die aktuellen Rahmenbedingungen, gerade der wirtschaftliche Ruf nach günstiger Energie, sind für ein Comeback auf jeden Fall gegeben.

What? AKW's sind die teuerste Energieform. Warum sollten bei einem Ruf nach billigen Energien ausgerechnet die Rahmenbedingungen stimmen? Zudem wird es immer wärmer verbunden mit einem ordentlichen Wassermangel, was die Kühlung immer schwieriger macht. Die Rahmenbedingungen sind also alles andere als gegeben. Oder welche "Rahmenbedingungen" meintest Du?

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Chappi1991 ⌂ @, Mittwoch, 25.09.2024, 14:19 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Gleiches gilt für die Atomkraft. Weiterlaufen lassen, bis die Alternativen so ausgebaut sind, dass es keine Probleme mehr geben kann.


Welche Probeleme gibt es denn seit der Abschaltung? Jetzt kommt wahrscheinlich wie bei den "Wirtschaftsfachleuten" der CDU/CSU und FDP das Argument der hohen Strompreise. Dass die Atomenergie, wenn man die effektiven Kosten wie z.B. für die (zudem ungeklärte) Endlagerung oder angemessene Versicherungen einpreisen würde, wäre sie die mit Abstand teuerste Energieform.

Selbst ohne diese Ewigkeitskosten ist sind die Kosten für Strom aus Kernenergie höher als aus Wind & Solar.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

PeterErikObermayer, Mittwoch, 25.09.2024, 14:48 (vor 498 Tagen) @ Chappi1991

Das stimmt aber auch nur wenn man sich auf die gesamte produzierte Menge Strom bezieht.
Dennoch zwingt uns die Physik ja dazu den Strom dann zu erzeugen, wenn wir ihn verbrauchen. Das wird bei der Aussage immer ignoriert.
Strom der morgens / abends / nachts produziert wird ist zB im Sommer in der Regel 50-100 x mehr wert als der solarstrom mittags. Ähnliches passiert an windigen Tagen auch mit der Windkraft, ist da aber nicht so einfach zu erklären, da die Regelmäßigkeit einfach fehlt.

Gut zu beobachten ist das am spotmarkt day ahead und intraday. Da kommen Angebot und Nachfrage zusammen und da sieht man zwischen mai und September sehr deutlich, dass zB die morgen und Abendstunden im Bereich 100 - 200 €/ MWh liegen während man mittags wenn die pv- Anlagen Reinhauen froh sein kann nicht Geld bezahlen zu müssen (entsorgungsgeschäfte) als einspeiser.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 14:04 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Gleiches gilt für die Atomkraft. Weiterlaufen lassen, bis die Alternativen so ausgebaut sind, dass es keine Probleme mehr geben kann. Der zweite Schritt vorm ersten Schritt, das ist bei den Grünen leider schon immer ein Problem gewesen.

Ach nääää nicht schon wieder.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 14:32 (vor 498 Tagen) @ Thomas

Gleiches gilt für die Atomkraft. Weiterlaufen lassen, bis die Alternativen so ausgebaut sind, dass es keine Probleme mehr geben kann. Der zweite Schritt vorm ersten Schritt, das ist bei den Grünen leider schon immer ein Problem gewesen.


Ach nääää nicht schon wieder.

Dieses Märchen ist leider nicht aus der Welt zu bekommen.

Das Schicksal von Menschen, die sehen, dass Veränderungen nötig sind, damit aber alleine dastehen

Franke, Mittwoch, 25.09.2024, 12:59 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Genies waren erst mal Verrückte, Spinner. Vielleicht erst lange nach ihrem Tod hat man erkannt: Sie waren Genies.

Damit will ich nicht behaupten, dass Lang und Nouripour Genies sind. ;-)

Aber dass die von ihnen geführte Partei bei Landtagswahlen unter 5% fällt, während über 40% völlig irrational wählen, Freunde des Mannes, der seit 25 Jahren Kriege führt, wann immer er meint, dass ihm das nützen wird, der für so viele Flüchtlinge in Europa, der Türkei, dem Libanon (mit-)verantwortlich ist wie seit langer Zeit keine andere Person, indem er Assad den Arsch gerettet hat und Krieg gegen die Ukraine führt?

Das Schicksal von Menschen, die sehen, dass Veränderungen nötig sind, damit aber alleine dastehen

Ballschieber007, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 13:16 (vor 498 Tagen) @ Franke

Genies waren erst mal Verrückte, Spinner. Vielleicht erst lange nach ihrem Tod hat man erkannt: Sie waren Genies.

Damit will ich nicht behaupten, dass Lang und Nouripour Genies sind. ;-)

Aber dass die von ihnen geführte Partei bei Landtagswahlen unter 5% fällt, während über 40% völlig irrational wählen, Freunde des Mannes, der seit 25 Jahren Kriege führt, wann immer er meint, dass ihm das nützen wird, der für so viele Flüchtlinge in Europa, der Türkei, dem Libanon (mit-)verantwortlich ist wie seit langer Zeit keine andere Person, indem er Assad den Arsch gerettet hat und Krieg gegen die Ukraine führt?

Aktuell finden den Umfragen folgend nun mal 9 von 10 Personen die Politik der Grünen scheiße! Das hängt in erster Linie mit den Köpfen zusammen, die diese Politik in die Öffentlichkeit tragen und vertreten. Sowohl Vizekanzler Habeck als auch Vorsitzende Lang haben einfach nicht die nötige Ausstrahlung, um diese Politik glaubhaft zu verkaufen. Wenn sie bei der nahenden Bundestagswahl nicht komplett abkacken wollen, dann ist dieser Schritt absolut nötig. Alles nur Spekulation, aber mit einer Ricarda Lang auf den Plakaten hätten sich die aktuellen Umfrageergebnisse vermutlich nochmal halbiert. Um Omid Nouripour tuts mir Leid, denn ihn erachte ich noch als einen der fähigeren Politiker in dieser Partei.

Das Schicksal von Menschen, die sehen, dass Veränderungen nötig sind, damit aber alleine dastehen

Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 25.09.2024, 14:35 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Genies waren erst mal Verrückte, Spinner. Vielleicht erst lange nach ihrem Tod hat man erkannt: Sie waren Genies.

Damit will ich nicht behaupten, dass Lang und Nouripour Genies sind. ;-)

Aber dass die von ihnen geführte Partei bei Landtagswahlen unter 5% fällt, während über 40% völlig irrational wählen, Freunde des Mannes, der seit 25 Jahren Kriege führt, wann immer er meint, dass ihm das nützen wird, der für so viele Flüchtlinge in Europa, der Türkei, dem Libanon (mit-)verantwortlich ist wie seit langer Zeit keine andere Person, indem er Assad den Arsch gerettet hat und Krieg gegen die Ukraine führt?


Aktuell finden den Umfragen folgend nun mal 9 von 10 Personen die Politik der Grünen scheiße! Das hängt in erster Linie mit den Köpfen zusammen, die diese Politik in die Öffentlichkeit tragen und vertreten. Sowohl Vizekanzler Habeck als auch Vorsitzende Lang haben einfach nicht die nötige Ausstrahlung, um diese Politik glaubhaft zu verkaufen. Wenn sie bei der nahenden Bundestagswahl nicht komplett abkacken wollen, dann ist dieser Schritt absolut nötig. Alles nur Spekulation, aber mit einer Ricarda Lang auf den Plakaten hätten sich die aktuellen Umfrageergebnisse vermutlich nochmal halbiert. Um Omid Nouripour tuts mir Leid, denn ihn erachte ich noch als einen der fähigeren Politiker in dieser Partei.

Habeck macht eigentlich inhaltlich als Wirtschaftsminister das, wofür ich die Grünen gewählt habe (zu wenig, aber das ist dann in einer Koalition als Junior im Erwartungsrahmen).
Dazu passt er pragmatisch und flexibel sich den geänderten Bedingungen an, siehe Strompreisgesetze.
An den Inhalten liegt es ganz sicher nicht. Außer es hat jemand nicht wirklich verstanden, wofür Habeck inhaltlich steht.
Dazu finde ich - und das wird mir von den mir bekannten Grünenwählern auch so bestätigt - dass er eine Ausstrahlung hat, die uns anspricht.

Das Schicksal von Menschen, die sehen, dass Veränderungen nötig sind, damit aber alleine dastehen

Franke, Mittwoch, 25.09.2024, 15:23 (vor 498 Tagen) @ Lattenknaller

Habeck macht eigentlich inhaltlich als Wirtschaftsminister das, wofür ich die Grünen gewählt habe (zu wenig, aber das ist dann in einer Koalition als Junior im Erwartungsrahmen).
Dazu passt er pragmatisch und flexibel sich den geänderten Bedingungen an, siehe Strompreisgesetze.
An den Inhalten liegt es ganz sicher nicht. Außer es hat jemand nicht wirklich verstanden, wofür Habeck inhaltlich steht.
Dazu finde ich - und das wird mir von den mir bekannten Grünenwählern auch so bestätigt - dass er eine Ausstrahlung hat, die uns anspricht.


Ich sehe keine Partei, die ich demnächst statt der Grünen wählen möchte!

Es wurde unglaublicher Bullshit verbreitet, von wegen "Habeck reißt euch die Heizung raus". Wo sollte denn innerhalb von wenigen Jahren der Ersatz herkommen, wer sollte ihn einbauen? Wie viele Heizungen kann ein durchschnittlicher Handwerksbetrieb austauschen von Frühling bis Herbst? Im Winter hat man ja wohl genug damit zu tun, defekte Heizungen wieder in Gang zu bringen und Weiterbildung der Mitarbeiter muss auch irgendwann mal sein. Selbstverständlich kann der größte Teil der notwendigen Änderungen nur in Verbindung mit dem "sowieso" nötigen Austausch von alten Heizungen erfolgen. Nur wer sehr konsequent die Augen verschließt, kann Probleme damit bekommen, dass die Stadtwerke irgendwann einen Zeitpunkt nennen (müssen!), an dem eben Ende ist mit der Gasversorgung.

Das Schicksal von Menschen, die sehen, dass Veränderungen nötig sind, damit aber alleine dastehen

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 15:32 (vor 498 Tagen) @ Franke

Habeck macht eigentlich inhaltlich als Wirtschaftsminister das, wofür ich die Grünen gewählt habe (zu wenig, aber das ist dann in einer Koalition als Junior im Erwartungsrahmen).
Dazu passt er pragmatisch und flexibel sich den geänderten Bedingungen an, siehe Strompreisgesetze.
An den Inhalten liegt es ganz sicher nicht. Außer es hat jemand nicht wirklich verstanden, wofür Habeck inhaltlich steht.
Dazu finde ich - und das wird mir von den mir bekannten Grünenwählern auch so bestätigt - dass er eine Ausstrahlung hat, die uns anspricht.

Ich sehe keine Partei, die ich demnächst statt der Grünen wählen möchte!

Es wurde unglaublicher Bullshit verbreitet, von wegen "Habeck reißt euch die Heizung raus". Wo sollte denn innerhalb von wenigen Jahren der Ersatz herkommen, wer sollte ihn einbauen? Wie viele Heizungen kann ein durchschnittlicher Handwerksbetrieb austauschen von Frühling bis Herbst? Im Winter hat man ja wohl genug damit zu tun, defekte Heizungen wieder in Gang zu bringen und Weiterbildung der Mitarbeiter muss auch irgendwann mal sein. Selbstverständlich kann der größte Teil der notwendigen Änderungen nur in Verbindung mit dem "sowieso" nötigen Austausch von alten Heizungen erfolgen. Nur wer sehr konsequent die Augen verschließt, kann Probleme damit bekommen, dass die Stadtwerke irgendwann einen Zeitpunkt nennen (müssen!), an dem eben Ende ist mit der Gasversorgung.

Interessanterweise gab es in der älteren, aus der Zeit der schwarz-roten Koalition stammenden Fassung des Gebäudeenergiegesetzes einige Regelungen, die den Austausch vorhandener Heizungen gegen Wärmepumpen in einer recht eingeschränkten Anzahl von Fällen in absehbarer Zeit nötig gemacht hätten. Damals war das Wirtschaftsministerium in CDU- und das Bauministerium in CSU-Hand. Diese Regelungen sind von der Ampel dann nochmals deutlich aufgeweicht worden.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 11:14 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Eilmeldung von SPON.

Dann wird ja jetzt alles gut in diesem Land...

Das finde ich einen konsequenten und nachvollziehbaren Schritt. Respekt an die Grünen dafür! Egal wie man die Arbeit nun bewertet, offenbar hat es bei der Wählergunst "nicht gefruchtet". Damit sind die Grünen der SPD bereits einen Schritt voraus, was das Interpretieren von Wahlergebnissen angeht. Die SPD mauschelt sich weiter mit ihrem Spitzenpersonal durch, was seit Jahren von einer historischen Niederlage zur nächsten eilt. Ich hoffe, die Grünen finden eine neue (auch inhaltlich neu denkende) Spitze, die im Tandem mit der Union dann im nächsten Jahr das Land neu aufbaut.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Pfostentreffer, Mittwoch, 25.09.2024, 11:53 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Eilmeldung von SPON.

Dann wird ja jetzt alles gut in diesem Land...


Das finde ich einen konsequenten und nachvollziehbaren Schritt. Respekt an die Grünen dafür! Egal wie man die Arbeit nun bewertet, offenbar hat es bei der Wählergunst "nicht gefruchtet". Damit sind die Grünen der SPD bereits einen Schritt voraus, was das Interpretieren von Wahlergebnissen angeht. Die SPD mauschelt sich weiter mit ihrem Spitzenpersonal durch, was seit Jahren von einer historischen Niederlage zur nächsten eilt. Ich hoffe, die Grünen finden eine neue (auch inhaltlich neu denkende) Spitze, die im Tandem mit der Union dann im nächsten Jahr das Land neu aufbaut.

Als jemand, der die letzten 10 Jahre die Grünen gewählt hat, kann ich dir nur zustimmen. Und finde den Schritt ebenfalls gut. Nachdem ich innerlich schon fast beschlossen hatte, sie nächstes Mal nicht mehr zu wählen, kommt jetzt wieder ein wenig Hoffnung auf. Je nachdem, wer nun kommt.

Gerade inhaltlich haben die Grünen viel zu viel mit sich machen lassen und müssen wieder zurück zu Umweltschutz / Menschenschutz und Menschenrechten anstatt Abschiebung. Sonst verlieren sie mittelfristig ihre Basis.

Ricarda Lang war zudem ausserhalb des grünen Kosmos als dicke, kluge, linke Frau chancenlos, auch wenn ich sie persönlich mag. Nouripour zu weit nach Rechts gerückt. Bin gespannt, wer Nachfolger wird und ob es die Partei wieder in die richtige Richtung schiebt.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

herrNick, Mittwoch, 25.09.2024, 15:18 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer

Eilmeldung von SPON.

Dann wird ja jetzt alles gut in diesem Land...


Das finde ich einen konsequenten und nachvollziehbaren Schritt. Respekt an die Grünen dafür! Egal wie man die Arbeit nun bewertet, offenbar hat es bei der Wählergunst "nicht gefruchtet". Damit sind die Grünen der SPD bereits einen Schritt voraus, was das Interpretieren von Wahlergebnissen angeht. Die SPD mauschelt sich weiter mit ihrem Spitzenpersonal durch, was seit Jahren von einer historischen Niederlage zur nächsten eilt. Ich hoffe, die Grünen finden eine neue (auch inhaltlich neu denkende) Spitze, die im Tandem mit der Union dann im nächsten Jahr das Land neu aufbaut.


Als jemand, der die letzten 10 Jahre die Grünen gewählt hat, kann ich dir nur zustimmen. Und finde den Schritt ebenfalls gut. Nachdem ich innerlich schon fast beschlossen hatte, sie nächstes Mal nicht mehr zu wählen, kommt jetzt wieder ein wenig Hoffnung auf. Je nachdem, wer nun kommt.

Gerade inhaltlich haben die Grünen viel zu viel mit sich machen lassen und müssen wieder zurück zu Umweltschutz / Menschenschutz und Menschenrechten anstatt Abschiebung. Sonst verlieren sie mittelfristig ihre Basis.

Ricarda Lang war zudem ausserhalb des grünen Kosmos als dicke, kluge, linke Frau chancenlos, auch wenn ich sie persönlich mag. Nouripour zu weit nach Rechts gerückt. Bin gespannt, wer Nachfolger wird und ob es die Partei wieder in die richtige Richtung schiebt.

Warum nur der SPD und nicht auch der FDP? Deren Wahlergebnisse sind ja verheerend.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 15:25 (vor 498 Tagen) @ herrNick

Eilmeldung von SPON.

Dann wird ja jetzt alles gut in diesem Land...


Das finde ich einen konsequenten und nachvollziehbaren Schritt. Respekt an die Grünen dafür! Egal wie man die Arbeit nun bewertet, offenbar hat es bei der Wählergunst "nicht gefruchtet". Damit sind die Grünen der SPD bereits einen Schritt voraus, was das Interpretieren von Wahlergebnissen angeht. Die SPD mauschelt sich weiter mit ihrem Spitzenpersonal durch, was seit Jahren von einer historischen Niederlage zur nächsten eilt. Ich hoffe, die Grünen finden eine neue (auch inhaltlich neu denkende) Spitze, die im Tandem mit der Union dann im nächsten Jahr das Land neu aufbaut.


Als jemand, der die letzten 10 Jahre die Grünen gewählt hat, kann ich dir nur zustimmen. Und finde den Schritt ebenfalls gut. Nachdem ich innerlich schon fast beschlossen hatte, sie nächstes Mal nicht mehr zu wählen, kommt jetzt wieder ein wenig Hoffnung auf. Je nachdem, wer nun kommt.

Gerade inhaltlich haben die Grünen viel zu viel mit sich machen lassen und müssen wieder zurück zu Umweltschutz / Menschenschutz und Menschenrechten anstatt Abschiebung. Sonst verlieren sie mittelfristig ihre Basis.

Ricarda Lang war zudem ausserhalb des grünen Kosmos als dicke, kluge, linke Frau chancenlos, auch wenn ich sie persönlich mag. Nouripour zu weit nach Rechts gerückt. Bin gespannt, wer Nachfolger wird und ob es die Partei wieder in die richtige Richtung schiebt.


Warum nur der SPD und nicht auch der FDP? Deren Wahlergebnisse sind ja verheerend.

Die FDP spielt doch eh keine Rolle mehr. Das wäre so, als würde man die Blauen zu einer Bundesligaratssitzung einladen. ;-)

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Chappi1991 ⌂ @, Mittwoch, 25.09.2024, 13:21 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer

Ricarda Lang war zudem ausserhalb des grünen Kosmos als dicke, kluge, linke Frau chancenlos, auch wenn ich sie persönlich mag.

Sie ist mir nicht als klug aufgefallen. Wirklich nicht im Ansatz.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Pfostentreffer, Mittwoch, 25.09.2024, 14:25 (vor 498 Tagen) @ Chappi1991

Ricarda Lang war zudem ausserhalb des grünen Kosmos als dicke, kluge, linke Frau chancenlos, auch wenn ich sie persönlich mag.


Sie ist mir nicht als klug aufgefallen. Wirklich nicht im Ansatz.

Interessant. Ich fand sie in Diskussionen in der Sache oft gut sowie inhaltlich klug argumentierend ohne zu grossen Phrasenanteil sondern oft beim Thema bleibend, zudem hat sie sich trotz teilweise heftigen Angriffen unter der Gürtellinie so gut wie nie aus der Reserve locken lassen. Damit liegt sie in meiner Wahrnehmung im Bereich Klugheit über gefühlt 85 % der anderen Politiker, die wir so regelmässig sehen. Aber wie gesagt, nur meine Wahrnehmung.


Ich hoffe auch, sie bleibt den Grünen erhalten. Wobei sie gerade im Bereich strategisches Vorgehen wohl bisher am unklügsten gewirkt haben dürfte.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 14:35 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer

Ich würde ihr tatsächlich wünschen, jetzt erstmal einen anderen Weg einzuschlagen. Studium zu Ende bringen, ein paar Jahre raus. Sie ist noch jung und muss nicht die nächsten Jahre eine "Has-Been" sein.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Chappi1991 ⌂ @, Mittwoch, 25.09.2024, 14:27 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer

Interessant. Ich fand sie in Diskussionen in der Sache oft gut sowie inhaltlich klug argumentierend ohne zu grossen Phrasenanteil sondern oft beim Thema bleibend, zudem hat sie sich trotz teilweise heftigen Angriffen unter der Gürtellinie so gut wie nie aus der Reserve locken lassen. Damit liegt sie in meiner Wahrnehmung im Bereich Klugheit über gefühlt 85 % der anderen Politiker, die wir so regelmässig sehen. Aber wie gesagt, nur meine Wahrnehmung.

Ich gebe zu, meine Maßstäbe sind da sehr hoch. Und die erfüllt heute niemand bis sehr weniger der Spitzenpolitiker mehr. Dann schon eher sogenannte "Hinterbänkler".

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Pfostentreffer, Mittwoch, 25.09.2024, 14:37 (vor 498 Tagen) @ Chappi1991

Interessant. Ich fand sie in Diskussionen in der Sache oft gut sowie inhaltlich klug argumentierend ohne zu grossen Phrasenanteil sondern oft beim Thema bleibend, zudem hat sie sich trotz teilweise heftigen Angriffen unter der Gürtellinie so gut wie nie aus der Reserve locken lassen. Damit liegt sie in meiner Wahrnehmung im Bereich Klugheit über gefühlt 85 % der anderen Politiker, die wir so regelmässig sehen. Aber wie gesagt, nur meine Wahrnehmung.


Ich gebe zu, meine Maßstäbe sind da sehr hoch.

Vielleicht hätte ich besser "klug, im Vergleich zu den anderen Politikern, die wir so sehen" schreiben sollen. Dann wäre es wohl korrekt. Klug im Vergleich zu Stephen Hawking - wohl ziemlich klar nicht.

Und die erfüllt heute niemand bis sehr weniger der Spitzenpolitiker mehr. Dann schon eher sogenannte "Hinterbänkler".

Darauf können wir uns gut einigen, auch wenn ich eigentlich denke, dass da schon einige recht clevere Köpfchen rumlaufen. Aber ja, am Ende ist "klug" immer relativ.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Chappi1991 ⌂ @, Mittwoch, 25.09.2024, 14:44 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer

Vielleicht hätte ich besser "klug, im Vergleich zu den anderen Politikern, die wir so sehen" schreiben sollen. Dann wäre es wohl korrekt. Klug im Vergleich zu Stephen Hawking - wohl ziemlich klar nicht.

Hätte bei mir nicht viel genützt. Ich halte auch Stephen Hawking nicht für besonders klug - in dem Rahmen, in dem man ihn bewerten muss (im Vergleich mit anderen theoretischen Physikern). Stephen Hawking ist mehr oder minder ein reines Medienphänomen. Er ist letztlich bekannt durch ein populärwissenschaftliche Sachbuch, war dann in Star Trek und seine Krankheit machte ihn zu einem Medienthema. Aber rein wissenschaftlich gab es von ihm eine relevante Arbeit - die über die Zerstrahlung Schwarzer Löcher. Bei der wir sehr weit davon entfernt sind, sie praktisch zu überprüfen.

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Pfostentreffer, Mittwoch, 25.09.2024, 15:36 (vor 498 Tagen) @ Chappi1991

Vielleicht hätte ich besser "klug, im Vergleich zu den anderen Politikern, die wir so sehen" schreiben sollen. Dann wäre es wohl korrekt. Klug im Vergleich zu Stephen Hawking - wohl ziemlich klar nicht.


Hätte bei mir nicht viel genützt. Ich halte auch Stephen Hawking nicht für besonders klug - in dem Rahmen, in dem man ihn bewerten muss (im Vergleich mit anderen theoretischen Physikern). Stephen Hawking ist mehr oder minder ein reines Medienphänomen. Er ist letztlich bekannt durch ein populärwissenschaftliche Sachbuch, war dann in Star Trek und seine Krankheit machte ihn zu einem Medienthema. Aber rein wissenschaftlich gab es von ihm eine relevante Arbeit - die über die Zerstrahlung Schwarzer Löcher. Bei der wir sehr weit davon entfernt sind, sie praktisch zu überprüfen.

Aber im Vergleich zu Ricarda Lang:-)

Wenn ich es zusammenfasse, glaube ich, dass du niemanden aus dem Politikbereich als klug bezeichnen würdest (was natürlich total ok ist, nicht das es hier Missverständnisse gibt). Wenn schon die Physiker, die gemeinhin als klug gelten, nicht ausreichen, weil sie innerhalb ihrer (absoluten Spitzen-) Peergroup der als klug geltenden auch noch oben sein müssen, dürfte kein Politiker diese Vorgaben erreichen und ich ziehe mein "klug" für deinen persönlichen Anspruch zurück:-)

Das kann dann nur Andi Scheuer schaffen.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 15:37 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer

[image]

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Pfostentreffer, Mittwoch, 25.09.2024, 17:26 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Hombre, meine Augen!

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CF, Mittwoch, 25.09.2024, 13:05 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer

Ricarda Lang war zudem ausserhalb des grünen Kosmos als dicke, kluge, linke Frau chancenlos, auch wenn ich sie persönlich mag.

Sie dürfte als eine der unsympathischsten, fehlbesetztesten Figuren in die politische Geschichte eingehen. Sorry, aber die Frau geht gar nicht!

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Pfostentreffer, Mittwoch, 25.09.2024, 14:31 (vor 498 Tagen) @ CF

Ricarda Lang war zudem ausserhalb des grünen Kosmos als dicke, kluge, linke Frau chancenlos, auch wenn ich sie persönlich mag.


Sie dürfte als eine der unsympathischsten, fehlbesetztesten Figuren in die politische Geschichte eingehen. Sorry, aber die Frau geht gar nicht!

Unsympathisch ist ja immer so persönliche Ansicht. Mir sind ein Grossteil der Politiker deutlich unsympathischer als sie.

Du bist da anderer Ansicht und mir fällt auch schwer zu verstehen warum sie an der absoluten Spitze der Unsympathen stehen soll, aber fair enough, da hat man halt unterschiedliche Meinungen.

Bei Fehlbesetzung kann ich dir leider nicht ganz widersprechen, zumindest was den Posten als Bundesvorsitzende angeht. Denn offensichtlich war sie darin ja nicht so erfolgreich, sonst wäre sie heute wohl kaum zurück getreten.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 13:11 (vor 498 Tagen) @ CF

Ricarda Lang war zudem ausserhalb des grünen Kosmos als dicke, kluge, linke Frau chancenlos, auch wenn ich sie persönlich mag.


Sie dürfte als eine der unsympathischsten, fehlbesetztesten Figuren in die politische Geschichte eingehen. Sorry, aber die Frau geht gar nicht!

"Wie die schon aussieht!" ......

:-/

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

CF, Mittwoch, 25.09.2024, 13:12 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Ricarda Lang war zudem ausserhalb des grünen Kosmos als dicke, kluge, linke Frau chancenlos, auch wenn ich sie persönlich mag.


Sie dürfte als eine der unsympathischsten, fehlbesetztesten Figuren in die politische Geschichte eingehen. Sorry, aber die Frau geht gar nicht!


"Wie die schon aussieht!" ......

:-/

Wie meinen?

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Burgsmüller84, Mittwoch, 25.09.2024, 13:18 (vor 498 Tagen) @ CF

Dass der Anteil der Sachargumente in deinem Post 0% beträgt.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

CF, Mittwoch, 25.09.2024, 13:23 (vor 498 Tagen) @ Burgsmüller84

Dass der Anteil der Sachargumente in deinem Post 0% beträgt.

Sympathie benötigt Sachargumente?

Und die Fehlbesetzung wurde ja jetzt dann auch sozusagen offiziell.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Burgsmüller84, Mittwoch, 25.09.2024, 13:30 (vor 498 Tagen) @ CF

Du würdest deinen Positionen mehr Nachvollziehbarkeit verleihen, wenn sie sachliche Begründungen enthielten und nicht nur "Gefühle". Kannst du deine Positionen sachlich begründen? Dann kann man diese Punkte diskutieren und zustimmen oder ablehnen.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 12:00 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer

Ich glaube tatsächlich, dass es für jeden Parteivorstand schwer wird, weil du mit Habeck und Baerbock zwei Alphatiere in Reihe 1 hast, die medial die meiste Aufmerksamkeit ziehen. Wie möchtest du da eigene Akzente setzen?

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 25.09.2024, 12:54 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Ich glaube tatsächlich, dass es für jeden Parteivorstand schwer wird, weil du mit Habeck und Baerbock zwei Alphatiere in Reihe 1 hast, die medial die meiste Aufmerksamkeit ziehen. Wie möchtest du da eigene Akzente setzen?

Ich gehe ehrlich gesagt nicht davon aus, dass beide nach der nächsten BTW noch eine große Rolle spielen werden.

Baerbock vielleicht eher als Habeck, aber als natürliche Anwärterin auf z.B. den Fraktionsvorsitz sehe ich sie nicht.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 12:58 (vor 498 Tagen) @ guy_incognito

Ich glaube tatsächlich, dass es für jeden Parteivorstand schwer wird, weil du mit Habeck und Baerbock zwei Alphatiere in Reihe 1 hast, die medial die meiste Aufmerksamkeit ziehen. Wie möchtest du da eigene Akzente setzen?


Ich gehe ehrlich gesagt nicht davon aus, dass beide nach der nächsten BTW noch eine große Rolle spielen werden.

Baerbock vielleicht eher als Habeck, aber als natürliche Anwärterin auf z.B. den Fraktionsvorsitz sehe ich sie nicht.

Trotz des Giftens von Merz und Söder in Richtung Grüne ist eine scharz-grüne Koalition noch immer eine gut mögliche Variante nach den nächsten Bundestagswahlen. In dem Fall dürften Baerbock und Habeck wohl für Ministerposten gesetzt sein.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 25.09.2024, 13:19 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Ich glaube tatsächlich, dass es für jeden Parteivorstand schwer wird, weil du mit Habeck und Baerbock zwei Alphatiere in Reihe 1 hast, die medial die meiste Aufmerksamkeit ziehen. Wie möchtest du da eigene Akzente setzen?


Ich gehe ehrlich gesagt nicht davon aus, dass beide nach der nächsten BTW noch eine große Rolle spielen werden.

Baerbock vielleicht eher als Habeck, aber als natürliche Anwärterin auf z.B. den Fraktionsvorsitz sehe ich sie nicht.


Trotz des Giftens von Merz und Söder in Richtung Grüne ist eine scharz-grüne Koalition noch immer eine gut mögliche Variante nach den nächsten Bundestagswahlen. In dem Fall dürften Baerbock und Habeck wohl für Ministerposten gesetzt sein.

Es fehlt mir etwas die Fantasie, wie die Union über (maximal) 33 % und die Grünen weit über 10 % kommen sollen.

Zumal die SPD sicherlich stärker als die Grünen abschneiden wird und der deutlich dankbarere Koalitionspartner sein dürfte.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 13:48 (vor 498 Tagen) @ guy_incognito

Das glaube ich auch. Man kann nur hoffen, dass das mit einer Pistorius-SPD und nicht unter Führung des schlechtesten Kanzlers aller Zeiten geschieht. Mit dem blassen, zaudernden Extrembürokraten Scholz wird sich die SPD meiner Befürchtung nach wie schon in den bisherigen großen Koalitionen erneut so der CDU anbiedern, dass sie demnächst nicht einmal mehr 10% Wählerstimmen bekommen wird.

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Karsten, Zürich, Mittwoch, 25.09.2024, 13:36 (vor 498 Tagen) @ guy_incognito

Es fehlt mir etwas die Fantasie, wie die Union über (maximal) 33 % und die Grünen weit über 10 % kommen sollen.

Müssen sie ja unter Umständen gar nicht unbedingt, wenn FDP und Linke aus dem Parlament fliegen. Es reicht ja dann, zusammen mehr Stimmen zu haben als SPD, AfD und BSW zusammen. Vieles wird von den "Sonstigen" anhängen.

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 13:47 (vor 498 Tagen) @ Karsten

Es fehlt mir etwas die Fantasie, wie die Union über (maximal) 33 % und die Grünen weit über 10 % kommen sollen.


Müssen sie ja unter Umständen gar nicht unbedingt, wenn FDP und Linke aus dem Parlament fliegen. Es reicht ja dann, zusammen mehr Stimmen zu haben als SPD, AfD und BSW zusammen. Vieles wird von den "Sonstigen" anhängen.

Es gibt schon seit geraumer Zeit den Trend, dass immer mehr Stimmen an Parteien gehen, die den Einzug in den Bundestag wegen der Fünf-Prozent-Hürde verpassen, und das dürfte sich vermutlich in der Tat in absehbarer Zeit nicht ändern.

Trotzdem halte ich es für richtig, an dieser Fünf-Prozent-Hürde festzuhalten. Die Regierungsbildungen werden schon so schwierig genug, und ich möchte keine Verhältnisse wie in der Weimarer Republik, in Israel, den Niederlanden, etc.

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Guido, Mittwoch, 25.09.2024, 13:29 (vor 498 Tagen) @ guy_incognito

Es fehlt mir etwas die Fantasie, wie die Union über (maximal) 33 % und die Grünen weit über 10 % kommen sollen.

Zumal die SPD sicherlich stärker als die Grünen abschneiden wird und der deutlich dankbarere Koalitionspartner sein dürfte.

Das Migrationsthema wird das beherrschende Thema der BTW und der nächsten Legislaturperiode. Über Rückführung nach Dublin, Abschiebung von Intensivstraftätern etc. wird bei den Grünen doch bereits intensiv gestritten. Als wenn mit denen überhaupt eine Diskussion über das sofortige Ende von Familiennachzug wie in den NL machbar wäre...

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 13:42 (vor 498 Tagen) @ Guido

Es fehlt mir etwas die Fantasie, wie die Union über (maximal) 33 % und die Grünen weit über 10 % kommen sollen.

Zumal die SPD sicherlich stärker als die Grünen abschneiden wird und der deutlich dankbarere Koalitionspartner sein dürfte.


Das Migrationsthema wird das beherrschende Thema der BTW und der nächsten Legislaturperiode. Über Rückführung nach Dublin, Abschiebung von Intensivstraftätern etc. wird bei den Grünen doch bereits intensiv gestritten. Als wenn mit denen überhaupt eine Diskussion über das sofortige Ende von Familiennachzug wie in den NL machbar wäre...

Die Niederlande werden von einem in der Wolle blond gefärbten Rechtsradikalen vom Sofa aus regiert, und der hat die aktuellen Pläne diktiert. Es stellt sich aber die Frage, wie lange diese Regierung noch hält. Zwar haben sich alle Koalitionspartner zunächst einmal hinter die radikalen Vorhaben von Geert Wilders' Marionette gestellt. Aber die erste Partei hat bereits erklärt, dass sie nicht daran festhalten wird, falls die EU nicht zustimmt. Und dass die nicht zustimmen wird, ist jetzt schon klar.

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CF, Mittwoch, 25.09.2024, 13:25 (vor 498 Tagen) @ guy_incognito

Ich glaube tatsächlich, dass es für jeden Parteivorstand schwer wird, weil du mit Habeck und Baerbock zwei Alphatiere in Reihe 1 hast, die medial die meiste Aufmerksamkeit ziehen. Wie möchtest du da eigene Akzente setzen?


Ich gehe ehrlich gesagt nicht davon aus, dass beide nach der nächsten BTW noch eine große Rolle spielen werden.

Baerbock vielleicht eher als Habeck, aber als natürliche Anwärterin auf z.B. den Fraktionsvorsitz sehe ich sie nicht.


Trotz des Giftens von Merz und Söder in Richtung Grüne ist eine scharz-grüne Koalition noch immer eine gut mögliche Variante nach den nächsten Bundestagswahlen. In dem Fall dürften Baerbock und Habeck wohl für Ministerposten gesetzt sein.


Es fehlt mir etwas die Fantasie, wie die Union über (maximal) 33 % und die Grünen weit über 10 % kommen sollen.

Zumal die SPD sicherlich stärker als die Grünen abschneiden wird und der deutlich dankbarere Koalitionspartner sein dürfte.

Sollte es zu einer "großen" Koalition kommen (was groß in diesem Zusammenhang dann auch immer bedeuten mag) von schwarz-rot, dann wird sich die AfD Richtung >40% bewegen danach.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 25.09.2024, 13:29 (vor 498 Tagen) @ CF

Sollte es zu einer "großen" Koalition kommen (was groß in diesem Zusammenhang dann auch immer bedeuten mag) von schwarz-rot, dann wird sich die AfD Richtung >40% bewegen danach.

Die AfD hat ihre besten Wahlergebnisse erzielt seit die GroKo nicht mehr regiert.

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Chappi1991 ⌂ @, Mittwoch, 25.09.2024, 13:28 (vor 498 Tagen) @ CF

Sollte es zu einer "großen" Koalition kommen (was groß in diesem Zusammenhang dann auch immer bedeuten mag) von schwarz-rot, dann wird sich die AfD Richtung >40% bewegen danach.

Kommt immer darauf an, wie regiert wird und wie die allgemeine Lage sich entwickelt.

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CF, Mittwoch, 25.09.2024, 13:35 (vor 498 Tagen) @ Chappi1991

Sollte es zu einer "großen" Koalition kommen (was groß in diesem Zusammenhang dann auch immer bedeuten mag) von schwarz-rot, dann wird sich die AfD Richtung >40% bewegen danach.


Kommt immer darauf an, wie regiert wird und wie die allgemeine Lage sich entwickelt.

Ja, aber das ist ja keine kurzfristige Geschichte. Bis man da zumindest ein Zwischenfazit ziehen könnte, würden Jahre vergehen. Der Frust über solch eine Koalition wäre imo erstmal so groß, dass die AfD massive Zustimmung bekäme. Ob sich das dann wieder relativiert, liegt dann in der Tat an der Politik und der Gesamtstimmung.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 13:35 (vor 498 Tagen) @ Chappi1991

Sollte es zu einer "großen" Koalition kommen (was groß in diesem Zusammenhang dann auch immer bedeuten mag) von schwarz-rot, dann wird sich die AfD Richtung >40% bewegen danach.


Kommt immer darauf an, wie regiert wird und wie die allgemeine Lage sich entwickelt.

Ich weiß nicht, ob die vierzig Prozent Prognose oder eher Wunsch sind. Aber eines sollte klar sein, wenn Friedrich Merz 2025 Kanzler werden sollte, müsste er so gut alles, was er in den letzten Jahren versprochen hat, zurücknehmen. Gut tun dürfte das seinem Bild in der Öffentlichkeit nicht.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 13:54 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Gut tun dürfte das seinem Bild in der Öffentlichkeit nicht.

Schon lustig: Scholz und Lindner werden für die Nieten gehalten, die sind. Bei Ftznfrtz sieht das anders aus. Da reicht es, wenn "Ampel ist Scheiße und wir machen alles besser" kräht und gilt als Wirtschaftsfachmann, ohne dass er auch nur ansatzweise aufgezeigt hätte, wie er die Probleme denn lösen will.

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micha87, bei Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 14:49 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Der Mann hat BlackRock in Europa mitgeleitet, das muss man selbst als Grünen-Wähler sagen, ist dann schon mehr Fachexpertise als sie ein Habeck in seiner Position ausstrahlt. Lindner ist ein Dampfplauderer und ist bislang mehrheitlich als neuer Mann für die Schwarze Null in Erscheinung getreten, auf die Weise kann man Innovationen ebenfalls verhindern.

Was Scholz angeht hat er einige Dinge überragend gemacht, seine Erinnerungslücken im Cum-Ex-Skandal, die Wahl der richtigen Augenklappe und jetzt einmal im ernst, den Einsatz von Pistorius als Verteidigungsminister.

Hat der Mann etwas Anstand, stellt er die Partei über seine persönlichen Eitelkeiten und schickt Pistorius im Mai/Juni in den Wahlkampf. Das würde der SPD ein Mindestmaß an Würde verleihen, welches jene Partei nach wie vor verdient hat. Mit Esken, Scholz, Stegner, Mützenich & Co. sind dort zu viele in Funktion bzw. im Rampenlicht die der Partei mehr Schaden als Nutzen. Das muss aufhören zum Wohl unserer Demokratie, den dazu braucht es eine starke SPD, sei es in der Regierung o. womöglich in der Opposition als größte Fraktion. In der aktuellen Verfassung wirkt das fahrig und unentschlossen.

Die Ampel hat in sehr schwierigen Zeiten übernommen, aber in Summe war das in der Außendarstellung katastrophal. Mein Wunsch wäre, tretet ab und lasst das nicht ein Jahr so weiter durchlaufen und euch von AfD & BSW weiter treiben, das schadet mehr unserer Demokratie als das es nützt.

Das eigene Land über die Partei wäre auch da konsequent. Der Grünen-Vorstand hat gezeigt wie Haltung geht, dem Kabinett von Scholz wäre dies auch zu wünschen.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 16:52 (vor 498 Tagen) @ micha87

Der Mann hat BlackRock in Europa mitgeleitet, das muss man selbst als Grünen-Wähler sagen, ist dann schon mehr Fachexpertise als sie ein Habeck in seiner Position ausstrahlt.

Es ist mir absolut rätselhaft, wie man einfach mal ebenso vollmundig wie falsch in den Raum stellen kann, Merz habe bei Blackrock tatsächlich in einer Position gearbeitet, die wirtschaftliche Kompetenz erfordere. Ftznfrtz war Aufsichtsrat und Lobbyist, ist ein Jurist und hat bisher keinerlei Vorschläge zur Lösung irgendwelcher Probleme gemacht.

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micha87, bei Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 18:23 (vor 498 Tagen) @ nico36de

https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/merz-und-blackrock-cdu-mann-friedrich-merz-war-einst-wirtschafts-lobbyist-102990002

Okay, sagen wir mal so, er war dort wohl nicht nur igrndenein AR-Mitglied, sondern es liegt Nahe er hat da sein Job gemacht und die Interessen des Konzerns vertreten. Die Machenschaften von BlackRock mag dem ein oder anderen nicht gefallen, aber ich gehe dann schon einmal davon aus, der Mann wird deutlich mehr mit der freien Wirtschaft zu tun gehabt haben und deren Prozesse, als es andere als Politiker bislang konnten.

Das Thema Lobbyismus wird kontrovers diskutiert im öffentlichen Diskurs, an der Notwendigkeit von derlei Lobbyisten sollte allerdings keine Zweifel bestehen.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 21:31 (vor 498 Tagen) @ micha87

an der Notwendigkeit von derlei Lobbyisten sollte allerdings keine Zweifel bestehen.


äääääh, doch......

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micha87, bei Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 22:17 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Es gibt auch Lobbyisten die für das Thema Nachhaltigkeit on Tour sind, oder bestimmte Forschungsprojekte aus der Medizin. Es gibt da nicht nur die Lobby für Fleisch, Waffen, Öl & Co.. ;)

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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 26.09.2024, 09:00 (vor 497 Tagen) @ micha87

Wenn man sich anschaut, wie viele der 5800 Interessenvertreter für die genannten Sparten tätig sind und das ins Verhältnis zu denen setzt, die z.B. für Banken oder Versicherungen arbeiten, kann man schon abschätzen, welche Bedeutung die "guten" Lobbyisten haben.

Und spätestens wenn sich Strategiepapiere von Lobbyvertretern in Gesetzen wiederfinden, sollte man sich aus meiner Sicht Gedanken über Lobbyismus machen.

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 15:14 (vor 498 Tagen) @ micha87

Der Mann hat BlackRock in Europa mitgeleitet, ...

Nein, das hat er nicht. Er war nie im operativen Geschäft tätig, sondern im Aufsichtsrat.

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CF, Mittwoch, 25.09.2024, 13:37 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Sollte es zu einer "großen" Koalition kommen (was groß in diesem Zusammenhang dann auch immer bedeuten mag) von schwarz-rot, dann wird sich die AfD Richtung >40% bewegen danach.


Kommt immer darauf an, wie regiert wird und wie die allgemeine Lage sich entwickelt.


Ich weiß nicht, ob die vierzig Prozent Prognose oder eher Wunsch sind. Aber eines sollte klar sein, wenn Friedrich Merz 2025 Kanzler werden sollte, müsste er so gut alles, was er in den letzten Jahren versprochen hat, zurücknehmen. Gut tun dürfte das seinem Bild in der Öffentlichkeit nicht.

Du bist wirklich großartig im diffamieren. Erbärmlich.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 12:05 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Ich glaube tatsächlich, dass es für jeden Parteivorstand schwer wird, weil du mit Habeck und Baerbock zwei Alphatiere in Reihe 1 hast, die medial die meiste Aufmerksamkeit ziehen. Wie möchtest du da eigene Akzente setzen?

Ich könnte mir vorstellen, dass man sich neu positionieren will für eine Koalition mit der Union im nächsten Jahr. Möglicherweise tendieren Habeck und Baerbock ein bisschen mehr in Richtung "Realpolitik", können aber mit den vergangenen Jahren im Gepäck keine Koalition mit der Union eingehen, weil Fritz und co. das ja als "no way" bezeichnet haben. So können beide Parteien jetzt (natürlich letztlich nur eine reine Show, weil es so ist wie du sagst, Entscheider der vergangenen Jahre sind Habeck und Baerbock) nachvollziehbar begründet vermitteln, warum sie doch zueinander passen. Die Union wird natürlich deutlich mehr im ökologischen Bereich mitgehen nächstes Jahr und die Grünen, so meine Vermutung wie o.g., mehr in Richtung "Realismus" wandern. Durchaus realistisch, dass die Union nächstes Jahr ~45% ergattert und, je nach Neuausrichtung, die Grünen wieder ~15%.

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 12:52 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Ich glaube tatsächlich, dass es für jeden Parteivorstand schwer wird, weil du mit Habeck und Baerbock zwei Alphatiere in Reihe 1 hast, die medial die meiste Aufmerksamkeit ziehen. Wie möchtest du da eigene Akzente setzen?


Ich könnte mir vorstellen, dass man sich neu positionieren will für eine Koalition mit der Union im nächsten Jahr. Möglicherweise tendieren Habeck und Baerbock ein bisschen mehr in Richtung "Realpolitik", können aber mit den vergangenen Jahren im Gepäck keine Koalition mit der Union eingehen, weil Fritz und co. das ja als "no way" bezeichnet haben. So können beide Parteien jetzt (natürlich letztlich nur eine reine Show, weil es so ist wie du sagst, Entscheider der vergangenen Jahre sind Habeck und Baerbock) nachvollziehbar begründet vermitteln, warum sie doch zueinander passen. Die Union wird natürlich deutlich mehr im ökologischen Bereich mitgehen nächstes Jahr und die Grünen, so meine Vermutung wie o.g., mehr in Richtung "Realismus" wandern. Durchaus realistisch, dass die Union nächstes Jahr ~45% ergattert und, je nach Neuausrichtung, die Grünen wieder ~15%.

Dazu fällt mir ein altes Zitat von Erich Kästner ein: "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken."

Letztlich halte ich die Grünen für staatstragender als Teile der CDU oder gar CSU, sie werden sich einer solchen Koalition nicht kategorisch verweigern. Einfach wird es aber nicht werden. Leute wie Friedrich Merz oder Markus Söder hetzten gegen die Grünen, wie man es sonst nur von AfD und Co. kennt.

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Jurist, Mittwoch, 25.09.2024, 13:19 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Letztlich ist Deine Meinung für die Bundesrepublik ziemlich egal :)

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 13:55 (vor 498 Tagen) @ Jurist

Stimmt sicher.

Vor allem aber hat Deutschland Glück, dass deine Meinung keine Rolle spielt.

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Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 12:55 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Zwar hat Merz die Grünen mal als Feind Nr. 1 (warum auch immer???) bezeichnet, aber aktuell hetzt Söder ja bei jeder Gelegenheit, praktisch täglich. Und sein General Martin Huber ist noch schlimmer. Was das soll, weiß ich nicht.

Die Grünen waren bislang nie meine Partei und ich kann Ricarda Lang auch wirklich nicht ab (Nouripour mochte ich immer), aber was da passiert ist an Hass, Hetze und Häme, das ist absolut ekelhaft.

Spoiler Alarm

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 13:29 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Nur, dass ihr es hier als erstes gehört habt. :-P
Merz wird kein Kanzler-Kandidat und auch nicht der Söder. Man hat jetzt jemanden ins Feuer gestellt, für die heiße Phase der vorletzten Wahlkampfperiode. Irgendwas wird Merz wieder von sich geben, dass er dann von der Partei 4-5 Monate vor der Wahl "enthauptet" wird und Wüst als BK-Kandidat präsentiert. Das darf und wird aber erst passieren, wenn die letzte Strecke nicht mehr allzu lang ist. Also so 2-3 Monate vor der BTW.

Spoiler Alarm

CF, Mittwoch, 25.09.2024, 13:46 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Nur, dass ihr es hier als erstes gehört habt. :-P
Merz wird kein Kanzler-Kandidat und auch nicht der Söder. Man hat jetzt jemanden ins Feuer gestellt, für die heiße Phase der vorletzten Wahlkampfperiode. Irgendwas wird Merz wieder von sich geben, dass er dann von der Partei 4-5 Monate vor der Wahl "enthauptet" wird und Wüst als BK-Kandidat präsentiert. Das darf und wird aber erst passieren, wenn die letzte Strecke nicht mehr allzu lang ist. Also so 2-3 Monate vor der BTW.

Schön wärs. Dann würd ich auch mal wieder wählen gehen.

Spoiler Alarm

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 13:57 (vor 498 Tagen) @ CF

Nur, dass ihr es hier als erstes gehört habt. :-P
Merz wird kein Kanzler-Kandidat und auch nicht der Söder. Man hat jetzt jemanden ins Feuer gestellt, für die heiße Phase der vorletzten Wahlkampfperiode. Irgendwas wird Merz wieder von sich geben, dass er dann von der Partei 4-5 Monate vor der Wahl "enthauptet" wird und Wüst als BK-Kandidat präsentiert. Das darf und wird aber erst passieren, wenn die letzte Strecke nicht mehr allzu lang ist. Also so 2-3 Monate vor der BTW.


Schön wärs. Dann würd ich auch mal wieder wählen gehen.

Sehr gut, ein/e Wähler/in mehr nächstes Jahr!

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 12:59 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Zwar hat Merz die Grünen mal als Feind Nr. 1 (warum auch immer???) bezeichnet, aber aktuell hetzt Söder ja bei jeder Gelegenheit, praktisch täglich. Und sein General Martin Huber ist noch schlimmer. Was das soll, weiß ich nicht.

Die Grünen waren bislang nie meine Partei und ich kann Ricarda Lang auch wirklich nicht ab (Nouripour mochte ich immer), aber was da passiert ist an Hass, Hetze und Häme, das ist absolut ekelhaft.

AfD-Niveau.

Und die AfD dürfte die Partei sein, die von der Hetze am meisten profitiert. Danach vermutlich das BSW und erst dann CDU und CSU.

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TeePee, NRW, Mittwoch, 25.09.2024, 12:57 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Zwar hat Merz die Grünen mal als Feind Nr. 1 (warum auch immer???) bezeichnet, aber aktuell hetzt Söder ja bei jeder Gelegenheit, praktisch täglich. Und sein General Martin Huber ist noch schlimmer. Was das soll, weiß ich nicht.

Populismus. Grünen-Bashing verkauft sich halt im Moment am besten.

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Pfostentreffer, Mittwoch, 25.09.2024, 12:34 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Ich glaube tatsächlich, dass es für jeden Parteivorstand schwer wird, weil du mit Habeck und Baerbock zwei Alphatiere in Reihe 1 hast, die medial die meiste Aufmerksamkeit ziehen. Wie möchtest du da eigene Akzente setzen?


Ich könnte mir vorstellen, dass man sich neu positionieren will für eine Koalition mit der Union im nächsten Jahr. Möglicherweise tendieren Habeck und Baerbock ein bisschen mehr in Richtung "Realpolitik", können aber mit den vergangenen Jahren im Gepäck keine Koalition mit der Union eingehen, weil Fritz und co. das ja als "no way" bezeichnet haben. So können beide Parteien jetzt (natürlich letztlich nur eine reine Show, weil es so ist wie du sagst, Entscheider der vergangenen Jahre sind Habeck und Baerbock) nachvollziehbar begründet vermitteln, warum sie doch zueinander passen. Die Union wird natürlich deutlich mehr im ökologischen Bereich mitgehen nächstes Jahr und die Grünen, so meine Vermutung wie o.g., mehr in Richtung "Realismus" wandern. Durchaus realistisch, dass die Union nächstes Jahr ~45% ergattert und, je nach Neuausrichtung, die Grünen wieder ~15%.

Ich weiss nicht. Laut aktueller Unionsführung sind die Grünen ja Diktatoren und Terroristen, die der Hauptfeind innerhalb der aktuellen Koalition sind. Obwohl man der Union in den letzten 3 Jahren in vielen Punkten entgegen gekommen ist. Und in Sachsen bspw. macht der MP gleich seinen Wahlkampf gegen den eigenen Koalitonspartner und demütigt sie am laufenden Band. Aus grüner Sicht sollte eine Koalition mit einer Merz oder Söder Union (wir werden sehen...) kein erstrebenswertes Bündnis sein, es sei denn, die Union gibt ihre Lobbyarbeit für die Fossilindustrie und Planetenzerstörer auf. Was weder unter Söder noch unter Merz passieren wird.

ich frage mich auch immer, ob Menschen das mit dem Realismus ernst meinen. Und wo Habeck und Baerbock noch mehr Richtung "realpolitik" tendieren sollen, wenn sie doch schon die Grundwerte der Grünen im Wochentakt über den Jordan schicken.

Die Grünen waren die einzige Partei, die vor Putin richtig gewarnt hat. Schaut euch mal die Kanzlertrielle 2021 an. Alle anderen Parteien steckten zumindest mit einem Teil direkt in Putin's allerwertertestem, vor allen anderen natürlich die CSU. Da ist der Realismus eindeutig bei den Grünen gewesen. Die einzige deutsche Partei die konsequent Putin und seine Methoden ablehnt und richtig einschätzt, sind die Grünen.

Die Grünen sind die einzige Partei, die die Klimakatastrophe als das anerkennen, was es ist. Alle anderen Parteien ignorieren es oder kämpfen aktiv für eine weitere Befeuerung der Katastrophe. Ausser vielleicht noch der Linken.

Die Grünen haben VW vor 5 Jahren schon vorausgesagt, dass sie 2024 ein E-Auto für 20.000 Euro anbieten müssen. Alle anderen Parteien fördern den Verbrenner. Jetzt steht VW da "mit der kacke inne Klumpen". Und alle anderen deutschen Autohersteller auch. Das wirst du ja vermutlich noch mehr zu sagen können als ich.

Die Grünen haben schon vor 10 Jahren gesagt das die riesige Abhängigkeit von russischen fossilen Brennstoffen keine gute Idee ist und unbedingt verhindert werden muss. Alle anderen haben genau das voran getrieben.

Sie gehören ausserdem zu den wenigen in der Politik, die Kriminalität versuchen zu bekämpfen anstatt Migranten, indem sie versuchen, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern anstatt sie für ihre Herkunft zu bestrafen. Sie scheinen - wieder neben der Linken - die einzigen zu sein, die verstehen, dass Nationalität und Hautfarbe kein grosser Faktor für Kriminalität sind.

In allen diesen Punkten sind sie realistischer als nahezu alle anderen Parteien. Deswegen verstehe ich diesen Vorwurf immer nicht und frage mich auch, wie man darauf kommt, die Grünen hätten keinen Realismus. Offensichtlich ist doch in den grossen Fragen exakt das Gegenteil der Fall und sie sind sogar die teilweise die einzigen, die die Dinge der Realität entsprechend einschätzen. Kannst du mir da weiterhelfen?

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 13:56 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 25.09.2024, 14:07

Das Wording ist rauer geworden, aber das gab es auch vor Jahrzehnten schon. Ich erinnere mich an Statements von SPD Promis wie "wer Grün wählt, wird sich später bitterste Vorwürfe machen" oder von Union'lern "Narrenschiff Utopia". Ist alles jetzt nicht so neu, generell waren die parlamentarischen Auseinandersetzungen in der "guten alten Zeit" viel härter.

Ich weiß natürlich nicht, wie Habeck und Baerbock konkret denken. Ob sie vieles nicht viel nüchterner betrachten, als sie nach außen für ihren Wählerkern marketingtechnisch entsprechend verkaufen.

Beispiel Umwelt und Wirtschaft: Wir haben ein ökologisches Problem und müssen dringend was unternehmen. Der CO2-Ausstoß der BRD ist aber in Summe verhältnismäßig vernachlässigbar, im gesamtweltlichen Kontext. Wenn also morgen alle Lebewesen in der BRD tot und alle Anlagen abegschaltet sind und wir gegen Null tendieren, wir das dem gesamtweltlichen Klima fast gar nicht aufallen. Was wir tun müssten ist, eine technologische Wende einzuläuten, im individuellen als im kollektiven, die ökonomisch und verhaltensbedingt andere Bereiche der Welt zum nachahmen überzeugt. Ich sehe das bisher nicht. Für mich sieht das in der Tat mehr nach einem degrowth-Plan für die BRD à la Ulrike Herrmann aus, die das ja selbst als "Überlebenswirtschaft" bezeichnet. Wir sind in allem viel zu teuer. Ich war jetzt vor ein paar Tagen wieder in China. Da lädt man E-Autos mit 0,7883 Yuan RMB pro kWh (viel Spaß beim umrechnen auf Euro ;-) ). Der Industriestrompreis ist noch günstiger.
Wir müssen in Deutschland unsere Strompreise um mindestens 60-70% vergünstigsten, um technologisch hier weiter als Vorweggeher eine weltweite ökologische Transformation anzutreiben und private Haushalte zu entlasten. Wann kommt diese Vergünstigung?
Ich sehe diese Einsicht bei den Grünen nicht.
Was passiert stattdessen? Wir verkaufen, wieder einmal nach der Solarindustrie, Kern-Know-How von Viessmann bzgl. Wärmepumpen in die USA. Der bekanntlich größter "auf die Umwelt-Scheisser" der Welt. Wer morgens mal in einem US-Hotel das Plastik-Schauspiel beim morgendlichen Buffet beobachtet, weiß, wovon ich rede.

Beispiel Gesellschaft: Die Deutschen fallen beim Privatvermögen, trotz in Summe steigender Privatvermögen weltweit, weiter zurück. Mittlerweile auf Platz 18. Das Nettoprivatvermögen pro Kopf in den USA ist 4-5 mal höher. Für viele Deutsche ist der Einbau einer Wärmepumpe trotz enormer Subventionen weitehrin eine sehr hohe Investition. Auch wenn man auf dem Papier ein Elternhäuschen geerbt habt und damit ein gewisses Vermögen hat. Das rührt insbesondere von den, im Top-Vergleich, deutschen eher schwachen Löhnen und Gehältern. Gleiches gilt für das Thema E-Auto. Sie sind, für das deutsche Portemonnaie, einfach viel zu teuer.
Sicherlich wird man dieses Thema gerade eben nicht mit der Union lösen könnne, aber ich habe auch hier den Eindruck, dass man das Problem der abnehmenden Kaufkraft der Mittelschicht bei den Grünen verkennt. Ökologische Transformation und technologischer Fortschritt ist nur mit einer starken Mittelschicht zu machen, die bereit ist, zu leisten und dafür was zu bekommen. Fordern und fördern sozusagen. Nicht fordern und fordern.

https://www.ubs.com/us/en/wealth-management/insights/global-wealth-report.html

Beispiel Migration: Wir brauchen Migration aufgrund verfehlter Familienpolitik über Jahrzehnte. Wir müssen sie aber einigermaßen gut im Blick behalten. Verstehen wer wo wann aufschlägt und wie wir diese Personen in den privaten und Joballtag einbringen können. Das passiert nicht nur mangelhaft, das passiert in ungenügender Notengebung. Ohne private Initiativen und Ehrenamt, wäre das System schon lange kollabiert. Eine Optimallösung wird man hier nie erreichen, dennoch habe ich den Eindruck, dass man diese nüchterne Einschätzung bei den Grünen bislang immer noch nicht so recht sehen will, zumindest an der Basis.

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boristhespider, Berlin, Mittwoch, 25.09.2024, 12:57 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer

Ach, Realismus. Rechthaber sind’s, die Grünen. Wie man an deinem Post wieder sieht. Immer wollens nur recht ghabt haben und wissen alles besser. Dabei wolln sie nur verbieten. Und Deutschland ruinieren. Das wollens.

So sieht das leider ein Großteil der Bevölkerung. Die CDU/CSU hat sich zusammen mit AfD, BSW und FDP (und FW usw) auf dieses Feindbild eingeschossen. Ist auch echt krass, wofür die Grünen alles verantwortlich sind. Sie haben aus der Opposition heraus 16 Jahre lang die Merkel-Regierung gesteuert (das war alles grüne Politik!) und steuern jetzt die Ampel. Und wohin? Ins Verderben. Wie gut dass da bald mit Friedrich Merz die Vernunft und der Sachverstand wieder Einzug hält. Dann wird endlich alles gut, was die Grünen in den letzten 20 Jahren systematisch zerstört und vor die Hunde gehen lassen haben.

Irre, wie gut diese Erzählung verfangen hat. Wie gut das mit so einem Feindbild funktioniert. Die Grünen haben die ganzen Flüchtlinge ins Land geholt. Und jetzt haben wir den Salat. Aber bald wird aufgeräumt. Dann schieben wir sie alle ab, die Wohnungen werden billiger, unser Leben wird sicherer, wir kriegen wieder Termine beim Zahnarzt und die Brücken stehen felsenfest.

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Timo_89, Mittwoch, 25.09.2024, 11:21 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Eilmeldung von SPON.

Dann wird ja jetzt alles gut in diesem Land...


Das finde ich einen konsequenten und nachvollziehbaren Schritt. Respekt an die Grünen dafür! Egal wie man die Arbeit nun bewertet, offenbar hat es bei der Wählergunst "nicht gefruchtet". Damit sind die Grünen der SPD bereits einen Schritt voraus, was das Interpretieren von Wahlergebnissen angeht. Die SPD mauschelt sich weiter mit ihrem Spitzenpersonal durch, was seit Jahren von einer historischen Niederlage zur nächsten eilt. Ich hoffe, die Grünen finden eine neue (auch inhaltlich neu denkende) Spitze, die im Tandem mit der Union dann im nächsten Jahr das Land neu aufbaut.

Das war ja auch mein Gedanke. Sind jetzt Lang und Nouripour als Personen wirklich "schuld" oder lag es eher an einigen Themen? Oder an anderen Personen, die prominenter und wirkmächtiger agierten, wie z.B. Habeck oder Baerbock? Also sind Lang und Nouripour nun Bauernopfer und alles geht heiter weiter? Oder will man sich wirklich auch inhaltlich neu ausrichten? Heißt das auch, man wäre mit Lang und Nouripour dazu nicht in der Lage gewesen? Oder soll beides zusammenfallen? Neue Köpfe, neue Inhalte?

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 12:14 (vor 498 Tagen) @ Timo_89

Eilmeldung von SPON.

Dann wird ja jetzt alles gut in diesem Land...


Das finde ich einen konsequenten und nachvollziehbaren Schritt. Respekt an die Grünen dafür! Egal wie man die Arbeit nun bewertet, offenbar hat es bei der Wählergunst "nicht gefruchtet". Damit sind die Grünen der SPD bereits einen Schritt voraus, was das Interpretieren von Wahlergebnissen angeht. Die SPD mauschelt sich weiter mit ihrem Spitzenpersonal durch, was seit Jahren von einer historischen Niederlage zur nächsten eilt. Ich hoffe, die Grünen finden eine neue (auch inhaltlich neu denkende) Spitze, die im Tandem mit der Union dann im nächsten Jahr das Land neu aufbaut.


Das war ja auch mein Gedanke. Sind jetzt Lang und Nouripour als Personen wirklich "schuld" oder lag es eher an einigen Themen? Oder an anderen Personen, die prominenter und wirkmächtiger agierten, wie z.B. Habeck oder Baerbock? Also sind Lang und Nouripour nun Bauernopfer und alles geht heiter weiter? Oder will man sich wirklich auch inhaltlich neu ausrichten? Heißt das auch, man wäre mit Lang und Nouripour dazu nicht in der Lage gewesen? Oder soll beides zusammenfallen? Neue Köpfe, neue Inhalte?

Auch wenn die Regeln gelockert sind, ist grundsätzlich bei den Grünen eine Trennung von Amt und Mandat erwünscht. Gerade durch die Krisen der letzten Jahre, insbesondere durch den russischen Überfall auf die Ukraine, liegt der Fokus der Öffentlichkeit vor allem auf den beiden "politischen Alphatieren" Annalena Baerbock und Robert Habeck. Dass die beiden zudem ein eher unterkühltes Verhältnis zueinander pflegen, macht das ganze nicht einfacher. Machtzentrum im Bundestag ist die Fraktionsführung, Omid Nouripour und Ricarda Lang sind zwar MdBs, spielen in der Fraktion aber eine untergeordnete Rolle. Das ist eine schwierige Gemengelage. Und das wird auch nach dem Austausch der Parteiführung eine schwierige Gemengelage bleiben.

P.S.: Vergessen sollte man zudem nicht, dass die Grünen bevorzugtes Ziel der russischen Propaganda sein dürften. Das wirkt mittlerweile indirekt weit in die Gesellschaft hinein.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 11:27 (vor 498 Tagen) @ Timo_89
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 25.09.2024, 11:33

Eilmeldung von SPON.

Dann wird ja jetzt alles gut in diesem Land...


Das finde ich einen konsequenten und nachvollziehbaren Schritt. Respekt an die Grünen dafür! Egal wie man die Arbeit nun bewertet, offenbar hat es bei der Wählergunst "nicht gefruchtet". Damit sind die Grünen der SPD bereits einen Schritt voraus, was das Interpretieren von Wahlergebnissen angeht. Die SPD mauschelt sich weiter mit ihrem Spitzenpersonal durch, was seit Jahren von einer historischen Niederlage zur nächsten eilt. Ich hoffe, die Grünen finden eine neue (auch inhaltlich neu denkende) Spitze, die im Tandem mit der Union dann im nächsten Jahr das Land neu aufbaut.


Das war ja auch mein Gedanke. Sind jetzt Lang und Nouripour als Personen wirklich "schuld" oder lag es eher an einigen Themen? Oder an anderen Personen, die prominenter und wirkmächtiger agierten, wie z.B. Habeck oder Baerbock? Also sind Lang und Nouripour nun Bauernopfer und alles geht heiter weiter? Oder will man sich wirklich auch inhaltlich neu ausrichten? Heißt das auch, man wäre mit Lang und Nouripour dazu nicht in der Lage gewesen? Oder soll beides zusammenfallen? Neue Köpfe, neue Inhalte?

Das ist natürlich die große Frage. Möglicherweise sind die zwei nur "Bauernopfer", die der eigenen Agenda zum Opfer fallen, die bei zu großen Teilen der Bevölkerung irgendwie nicht ankam.
Nichtsdestotrotz, ist das schon ein ordentlicher Paukenschlag. Bei der SPD konnte man als Gegenbeispiel kürzlich allerdings noch eine Esken im Interview hören, die von einem starken Kanzler Scholz sprach, mit dem man auch im nächsten Jahr selbstverständlich in die BTW ging, um das Land weiter erfolgreich zu regieren. Ein Scholz, der es nie geschafft hat, überhaupt Parteivorsitzender zu werden. Da muss sich doch selbst bei der SPD-Basis so langsam die blanke Wut breitmachen. Da sind die Grünen deutlich weiter.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 11:41 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Esken und Scholz: Meister*innen des Ignorierens der Wirklichkeit. Wie kann es sein, dass eine Partei mit solchen Trauergestalten weitermacht? Und das ganz unabhängig davon, dass alle Umfragen zeigen, dass die beiden - aus meiner Sicht vollkommen zurecht - maximal unbeliebt sind und man ihnen keine Kompetenz zuschreibt.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 11:47 (vor 498 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 25.09.2024, 11:52

Esken und Scholz: Meister*innen des Ignorierens der Wirklichkeit. Wie kann es sein, dass eine Partei mit solchen Trauergestalten weitermacht? Und das ganz unabhängig davon, dass alle Umfragen zeigen, dass die beiden - aus meiner Sicht vollkommen zurecht - maximal unbeliebt sind und man ihnen keine Kompetenz zuschreibt.

Zwei Worte: Egoismus und Opportunismus. Mein Eindruck ist, den Leuten bei der SPD geht's immer nur um's eigene Ich. Im Zweifel nimmt man auch ein Abstürzen der eigenen Partei dafür geflissentlich in Kauf. Hinzu kommt, dass die SPD intern auch öffentlich immer mehr in Grabenkämpfe verfällt. Ein SPD-Ministerpräsident aus Sachsen, der dem BK der eigenen Partei im Grunde "Hausverbot" für den eigenen Wahlkampf im Land erteilt, ein niedersächsischer SPD-Ministerpräsident, der die Ampel und somit natürlich auch die eigene Bundes-SPD heute massiv attackiert, für Verfehlungen im wirtschaftlichen Bereich, hier dann konkret für das Beispiel VW und E-Förderungen.
Wähler/innen können so eine Partei nicht ernstnehmen. Für mich ist genau dieser Personenfeudalismus bei der SPD (erschwerend dann nicht selten noch ohne jedwede objektive Kompetenz) der Grund für ihren bis heute andauernden Niedergang und durch das Fehlen einer echten sozialdemokratischen Alternative (die ihren Namen verdient) in Deutschland auch eine der größten Wegbereiter für den immer stärker werdenden Faschismus.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 13:40 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Ein SPD-Ministerpräsident aus Sachsen, der dem BK der eigenen Partei im Grunde "Hausverbot" für den eigenen Wahlkampf im Land erteilt.

Was für eine überzeugende Argumentation!

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 13:58 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Ein SPD-Ministerpräsident aus Sachsen, der dem BK der eigenen Partei im Grunde "Hausverbot" für den eigenen Wahlkampf im Land erteilt.


Was für eine überzeugende Argumentation!

Ich denke schon, dass das überzeugend ist. Es zeigt schonungslos, dass ein Spitzenpolitiker der SPD in Amt und Würden in Sachsen nicht mit dem SPD-BK und der Bundes-SPD bei seinem Wahlkampf in Verbindung gebracht werden will. Früher war es anders herum, da musste der/die BK immer fleißig zum Landtagswahlkampf anreisen, um zu "supporten".

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bigfoot49, Leipzig, Mittwoch, 25.09.2024, 14:07 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Verwechselst du gerade Brandenburg mit Sachsen?

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 14:26 (vor 498 Tagen) @ bigfoot49

Verwechselst du gerade Brandenburg mit Sachsen?

Hast du recht, danke.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 14:13 (vor 498 Tagen) @ bigfoot49

Dass er das nicht einmal nach dem Hinweis merkt, sagt alles. So jemand sollte sich vielleicht solcher politischer Kommentare enthalten....

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 14:26 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Dass er das nicht einmal nach dem Hinweis merkt, sagt alles. So jemand sollte sich vielleicht solcher politischer Kommentare enthalten....

Du bist eh ein Schwachkopf.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 14:33 (vor 498 Tagen) @ FourrierTrans

Intellektuell zu minderbemittelt, um Brandenburg von Sachsen unterscheiden zu können, aber einen auf dicke Hose machen.

DU HAST KEIN NIVEAU

Ballschieber007, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 15:23 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Deine Antworten, fast ausnahmslos immer von oben herab, bis beleidigen, sind einfach nur erbärmlich und zeigen, woran es in Deutschland mangelt!

Man kann unterschiedlicher Meinung sein, aber jemanden als minderbemittelt, ohne Hirn, etc. hinzustellen, zeigt doch nur, welche geistige Reife du eben nicht hast.

Du bist ein ganz armes Licht!

DU HAST KEIN NIVEAU

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 17:54 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Du magst es hinnehmen, wenn dich jemand als Schwachkopf bezeichnet, der mit einem SPD-Ministerpräsidenten in Sachsen "argumentiert", das dann auch im zweiten Anlauf nicht einmal erkennt und wenn ihn jemand an die Hand nimmt und es ihm erklärt, dann davon spricht, er habe da was verwechselt. Kann man das verwechseln, ohne zumindest auf dem Feld der Politik massive Defizite zu haben? Aus meiner Sicht nicht. Und mehr habe ich gar nicht gesagt.

Aber ich bin auch der Meinung, dass man nicht so schreiben kann wie du, wenn man anderen allgemeinen Niveaumangel vorwirft.

DU HAST KEIN NIVEAU

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 17:56 (vor 498 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 25.09.2024, 18:06

Du magst es hinnehmen, wenn dich jemand als Schwachkopf bezeichnet, der mit einem SPD-Ministerpräsidenten in Sachsen "argumentiert", das dann auch im zweiten Anlauf nicht einmal erkennt und wenn ihn jemand an die Hand nimmt und es ihm erklärt, dann davon spricht, er habe da was verwechselt. Kann man das verwechseln, ohne zumindest auf dem Feld der Politik massive Defizite zu haben? Aus meiner Sicht nicht. Und mehr habe ich gar nicht gesagt.

Aber ich bin auch der Meinung, dass man nicht so schreiben kann wie du, wenn man anderen allgemeinen Niveaumangel vorwirft.


Jaja, so wie du nicht einmal seinen Namen kennst, vom Herrn Woidke. Aber was will man von dir Lautsprecher mit offenkundig massiven Defiziten im Bereich des Polit-Wissens schon erwarten.
Hegelianische Grüße. :-*

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 14:34 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Intellektuell zu minderbemittelt, um Brandenburg von Sachsen unterscheiden zu können, aber einen auf dicke Hose machen.

Nein, ich habe es einfach nur verwechselt. Soll vorkommen.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

sfroehlich73, Mainz, Mittwoch, 25.09.2024, 11:14 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Hab ich auch grad im Ticker gelesen. Ich lese mal eure Kommentare, vielleicht ordnen sich meine Gedanken dann etwas ...

Ricarda Lang und Omid Nouripour treten als Grünen-Chefs zurück

Burgsmüller84, Mittwoch, 25.09.2024, 10:59 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Endlich. Sie haben sich bemüht, die Ergebnisse waren jedoch ungenügend. Wenn die beiden in den üblichen Talkshows aufgetreten sind, hatte man hinterher eigentlich immer einen schlechteren Eindruck von der Partei. Kommunikation der beiden war katastrophal. Nicht unbedingt selbstverschuldet, aber meist hilflos gegen populistisches Derailing.

Ricarda Lang und Omid Nouripour treten als Grünen-Chefs zurück

spielbeobachtung, Ort, Mittwoch, 25.09.2024, 11:11 (vor 498 Tagen) @ Burgsmüller84

Endlich. Sie haben sich bemüht, die Ergebnisse waren jedoch ungenügend. Wenn die beiden in den üblichen Talkshows aufgetreten sind, hatte man hinterher eigentlich immer einen schlechteren Eindruck von der Partei. Kommunikation der beiden war katastrophal. Nicht unbedingt selbstverschuldet, aber meist hilflos gegen populistisches Derailing.

Finde ch zumindest ehrenwert, hätte ich nicht mit gerechnet.
Liebe SPD, bitte nachmachen

Ricarda Lang und Omid Nouripour treten als Grünen-Chefs zurück

herrNick, Mittwoch, 25.09.2024, 11:12 (vor 498 Tagen) @ spielbeobachtung

Endlich. Sie haben sich bemüht, die Ergebnisse waren jedoch ungenügend. Wenn die beiden in den üblichen Talkshows aufgetreten sind, hatte man hinterher eigentlich immer einen schlechteren Eindruck von der Partei. Kommunikation der beiden war katastrophal. Nicht unbedingt selbstverschuldet, aber meist hilflos gegen populistisches Derailing.


Finde ch zumindest ehrenwert, hätte ich nicht mit gerechnet.
Liebe SPD, bitte nachmachen

Nun ja. Sie haben am Wochenende eine Wahl gewonnen.

Ricarda Lang und Omid Nouripour treten als Grünen-Chefs zurück

chief wiggum, im schönen Münsterland, Mittwoch, 25.09.2024, 11:20 (vor 498 Tagen) @ herrNick

"Noch so ein Sieg und wir sind verloren."

Ricarda Lang und Omid Nouripour treten als Grünen-Chefs zurück

spielbeobachtung, Ort, Mittwoch, 25.09.2024, 11:19 (vor 498 Tagen) @ herrNick

Endlich. Sie haben sich bemüht, die Ergebnisse waren jedoch ungenügend. Wenn die beiden in den üblichen Talkshows aufgetreten sind, hatte man hinterher eigentlich immer einen schlechteren Eindruck von der Partei. Kommunikation der beiden war katastrophal. Nicht unbedingt selbstverschuldet, aber meist hilflos gegen populistisches Derailing.


Finde ch zumindest ehrenwert, hätte ich nicht mit gerechnet.
Liebe SPD, bitte nachmachen


Nun ja. Sie haben am Wochenende eine Wahl gewonnen.

Die Wahl hat Woidke gewonnen, auch aufgrund von taktischen Wahlverhalten von eigentlichen Nicht-SPD-Wählern

Ricarda Lang und Omid Nouripour treten als Grünen-Chefs zurück

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 11:19 (vor 498 Tagen) @ herrNick

Nein, definitiv nicht sie. Sondern allein Woidtke. Der hat - aus meiner Sicht vollkommen zurecht- bewusst darauf verzichtet, sich vor der Wahl mit Trauergestalten wie Amnesie-Olaf oder der verkniffenen Esken sehen zu lassen.

Wer würde sich nicht Pistorius statt Olaf dem Unsäglichen als Kanzlerkandidat und einen Rücktritt von Esken wünschen?

Boris Pistorius wird in einem Fußball-Forum gefeiert...

Ripuli, Münster, Mittwoch, 25.09.2024, 13:21 (vor 498 Tagen) @ nico36de

... und ich fühle mich alt.

Wirklich schon vergessen, wie der Mann als niedersächsischer Innenminister die Abschaffung von Stehplätzen, personalisierte Tickets und Anreisen unter Polizeibegleitung gefordert hat?

Boris Pistorius wird in einem Fußball-Forum gefeiert...

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 13:39 (vor 498 Tagen) @ Ripuli

Wirklich schon vergessen, wie der Mann als niedersächsischer Innenminister die Abschaffung von Stehplätzen, personalisierte Tickets und Anreisen unter Polizeibegleitung gefordert hat?

Zu einer Zeit, als sich Hannover, Braunschweig und Co ordentlich bekriegt haben.

Boris Pistorius wird in einem Fußball-Forum gefeiert...

Fire Kid, Ort, Mittwoch, 25.09.2024, 17:38 (vor 498 Tagen) @ Thomas

Krieg findet beispielsweise in der Ukraine statt, aber sicher nicht in deutschen Stadien bzw. im Umfeld jener. Hat es auch vor zehn Jahren nicht. Auch wenn Kerner und co. das vermittelt haben.

Eine nicht zu belegende Aussage

Kruemelmonster09, Mittwoch, 25.09.2024, 11:54 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Nein, definitiv nicht sie. Sondern allein Woidtke. Der hat - aus meiner Sicht vollkommen zurecht- bewusst darauf verzichtet, sich vor der Wahl mit Trauergestalten wie Amnesie-Olaf oder der verkniffenen Esken sehen zu lassen.

Wer würde sich nicht Pistorius statt Olaf dem Unsäglichen als Kanzlerkandidat und einen Rücktritt von Esken wünschen?

"Nein, definitiv nicht sie" schreibst du.

Was du sicher selber weißt:
Das Problem ist, wir werden die Wahrheit nie erfahren.

Ja, vermutlich haben einige in Brandenburg die SPD deswegen gewählt. Wahrscheinlich stimmt die Aussage auch, aber das wissen wir nicht.

Diese Aussage habe ich die letzten Tage schon ein paar Mal gelesen udn gehört und immer klingt sie so, als hätte die SPD ohne dieses Verhalten mindestens 10 Prozentpunkte weniger geholt.

Eine nicht zu belegende Aussage

CF, Mittwoch, 25.09.2024, 13:09 (vor 498 Tagen) @ Kruemelmonster09

Nein, definitiv nicht sie. Sondern allein Woidtke. Der hat - aus meiner Sicht vollkommen zurecht- bewusst darauf verzichtet, sich vor der Wahl mit Trauergestalten wie Amnesie-Olaf oder der verkniffenen Esken sehen zu lassen.

Wer würde sich nicht Pistorius statt Olaf dem Unsäglichen als Kanzlerkandidat und einen Rücktritt von Esken wünschen?


"Nein, definitiv nicht sie" schreibst du.

Was du sicher selber weißt:
Das Problem ist, wir werden die Wahrheit nie erfahren.

Ja, vermutlich haben einige in Brandenburg die SPD deswegen gewählt. Wahrscheinlich stimmt die Aussage auch, aber das wissen wir nicht.

Diese Aussage habe ich die letzten Tage schon ein paar Mal gelesen udn gehört und immer klingt sie so, als hätte die SPD ohne dieses Verhalten mindestens 10 Prozentpunkte weniger geholt.

Naja, der MP von Brandenburg ist nicht viel mehr als ein besserer Bürgermeister. Da haben Landtagswahlen eher Kommunalwahlcharakter und es gelten andere Massstäbe. Brandenburg hat eine Personenwahl betrieben. Ganz einfach.

Eine nicht zu belegende Aussage

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 14:17 (vor 498 Tagen) @ CF

Brandenburg hat eine Personenwahl betrieben. Ganz einfach.

Eben. Und damit ist das ganz sicher kein Sieg der SPD, sondern von Herrn Woidtke. Oder glaubt die SPD allen Ernstes, Scholz, Esken, Heil oder Kühnert hätten ein solches Ergebnis erzielen können?

Eine nicht zu belegende Aussage

Kruemelmonster09, Mittwoch, 25.09.2024, 15:25 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Brandenburg hat eine Personenwahl betrieben. Ganz einfach.


Eben. Und damit ist das ganz sicher kein Sieg der SPD, sondern von Herrn Woidtke. Oder glaubt die SPD allen Ernstes, Scholz, Esken, Heil oder Kühnert hätten ein solches Ergebnis erzielen können?

Nach der Argumentation würde eine Niederlage im Bund aber ja auch nicht an "der SPD" liegen und ihrem Wahlprogramm, sondern an den von dir genannten Personen.

Eine nicht zu belegende Aussage

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 15:36 (vor 498 Tagen) @ Kruemelmonster09

Brandenburg hat eine Personenwahl betrieben. Ganz einfach.


Eben. Und damit ist das ganz sicher kein Sieg der SPD, sondern von Herrn Woidtke. Oder glaubt die SPD allen Ernstes, Scholz, Esken, Heil oder Kühnert hätten ein solches Ergebnis erzielen können?


Nach der Argumentation würde eine Niederlage im Bund aber ja auch nicht an "der SPD" liegen und ihrem Wahlprogramm, sondern an den von dir genannten Personen.

Dietmar Woidke ist im Wahlkampf tatsächlich auf maximalen Abstand zu Olaf Scholz und zur Bundesregierung gemacht. Das einerseits sicherlich aus taktischen Erwägungen. Hinzu kommt noch, dass Woidke und Scholz persönlich nicht "grün" miteinander sind. Britta Ernst, die Ehefrau von Olaf Scholz war von 2017 bis 2023 Bildungsministerin in Brandenburg. Dann suchte sie den Machtkampf mit dem Ministerpräsidenten Woidke sowie der SPD-Landtagsfraktion. Sie überschätzte sich, verlor und trat zurück.

Eine nicht zu belegende Aussage

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 25.09.2024, 15:17 (vor 498 Tagen) @ nico36de

Brandenburg hat eine Personenwahl betrieben. Ganz einfach.


Eben. Und damit ist das ganz sicher kein Sieg der SPD, sondern von Herrn Woidtke. Oder glaubt die SPD allen Ernstes, Scholz, Esken, Heil oder Kühnert hätten ein solches Ergebnis erzielen können?

Der Mann heißt übrigens Woidke, nachdem du das hier mehrfach falsch geschrieben hast. Wo du hochintellektueller Polit-Profi ja immer großen Wert darauf legst, das alles korrekt ist und keine Verwechslungen stattfinden und jeden anderen in deiner unnachahmlich passiv-aggressiven Kotzbrockenart maßregelst.

Ricarda Lang und Omid Nouripour treten als Grünen-Chefs zurück

Burgsmüller84, Mittwoch, 25.09.2024, 11:15 (vor 498 Tagen) @ herrNick

Klingbeil und Esken haben das Ergebnis positiv beeinflusst in Brandenburg? Das würden vermutlich nicht einmal sie selbst glauben.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Timo_89, Mittwoch, 25.09.2024, 10:59 (vor 498 Tagen) @ Eisen

»Das Wahlergebnis am Sonntag in Brandenburg ist ein Zeugnis der tiefsten Krise unserer Partei seit einer Dekade«, betonte Nouripour. - Spiegel

Stimmung im Land, Umfragewerte, Wahlergebnisse - der Baum brannte und man musste offenbar was tun. Wie der klassiche Trainerwechsel im Fußball. Kann jemand einschätzen, wer bei den Grünen auf Nouripour / Lang folgen könnte? Was bedeutet das für die strategische Ausrichtung der Partei? Wird man versuchen mit neuem Personal auch einen Kurswechsel in manchen Politikfeldern herbeizuführen oder glaubt man, dass mit frischen Gesichtern allein der Trend umgekehrt werden kann? Falls dazu jemand eine fundierte Einschätzung geben kann, gerne ...

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 11:01 (vor 498 Tagen) @ Timo_89

Wenn man schlau ist, nimmt man jemanden, dee keine Kreißsaal - Hörsaal - Plenarsaal Karriere gemacht hat.

Tatsächlich wird's mit Banaszak wahrscheinlich ein weiterer Apparatschik und vielleicht möchte ja noch jemand aus der "Never had a proper job"-Kohorte um Timon Dzienus auch dabei sein.

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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 21:23 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Also bestenfalls nicht die ganzen Juristen und „Vermögensberater“ bei CDU, CSU und FDP.

Ist hier irgendwer politisch aktiv…

Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 25.09.2024, 17:58 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

…und kann da mal Einblicke geben. Es scheint ja parteiübergreifend so zu sein, dass eine Partei-/Politikkarriere mit einem normalen Beruf irgendwie kaum vereinbar ist.

Man muss quasi Vollzeit die Würste am Grill drehen bei lokalen Sportvereinen, etc. um sich in der Partei langsam aber sicher einen Namen zu machen. Da kann man nebenbei nicht arbeiten. Oder wie ist das?

Ist hier irgendwer politisch aktiv…

Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 18:03 (vor 498 Tagen) @ Schoeneschooh

…und kann da mal Einblicke geben. Es scheint ja parteiübergreifend so zu sein, dass eine Partei-/Politikkarriere mit einem normalen Beruf irgendwie kaum vereinbar ist.

Man muss quasi Vollzeit die Würste am Grill drehen bei lokalen Sportvereinen, etc. um sich in der Partei langsam aber sicher einen Namen zu machen. Da kann man nebenbei nicht arbeiten. Oder wie ist das?

Ich bin nur kommunalpolitisch ein wenig aktiv, ich kann da aus eigener Erfahrung nichts berichten ;-)

Aber grundsätzlich gibt es da sehr unterschiedliche Wege. In allen Parteien finde man Leute, die waren von früh auf in den Jugendorganisationen der Parteien unterwegs, haben dann ggf. mit oder ohne Abschluss studiert, ggf. als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter für eine Abgeordnete oder einen Abgeordneten gearbeitet und sind dann direkt für einen Landtag oder den Bundestag nominiert worden und dann dort eingezogen. Aber es gibt auch diejenigen, die normal berufstätig waren, sich nebenbei im Stadtrat oder Kreistag einen Namen gemacht und erst dann den nächsten Schritt getan haben.

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 25.09.2024, 11:05 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Wenn man schlau ist, nimmt man jemanden, dee keine Kreißsaal - Hörsaal - Plenarsaal Karriere gemacht hat.

Die gibt es natürlich nur bei den Grünen und der SPD.

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Bono, Hamburg, Mittwoch, 25.09.2024, 17:43 (vor 498 Tagen) @ Lattenknaller

Das ist richtig, denn Du kannst keine Klientelpolitik betreiben ohne Dir vorher Dein Netzwerk aufzubauen.

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Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 12:16 (vor 498 Tagen) @ Lattenknaller

Wenn man schlau ist, nimmt man jemanden, dee keine Kreißsaal - Hörsaal - Plenarsaal Karriere gemacht hat.


Die gibt es natürlich nur bei den Grünen und der SPD.

Die gibt es natürlich überall, und ist natürlich überall gleich Mist. Bei den Grünen fällt es eben mehr auf, da es, bis in die Führungsebene hinein, eine sehr junge Partei ist.
Aber grundsätzlich halte ich auch nichts von diesen durchgeplanten Politikerkarrieren. Dann können wir ja auch direkt zurück zur Monarchie (Vorsicht: Überspitzung!).

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Burgsmüller84, Mittwoch, 25.09.2024, 11:10 (vor 498 Tagen) @ Lattenknaller

Was genau ist der Vorteil davon, dass man sagen kann "was bei uns nicht gut ist, ist woanders nicht viel besser"? Gerade wenn man in Konkurrenz steht mit einem selbständigen Handwerksmeister?

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 25.09.2024, 11:17 (vor 498 Tagen) @ Burgsmüller84

Was genau ist der Vorteil davon, dass man sagen kann "was bei uns nicht gut ist, ist woanders nicht viel besser"? Gerade wenn man in Konkurrenz steht mit einem selbständigen Handwerksmeister?

Weil ich das Argument selber nicht für ausreichend halte, einen Politiker zu beurteilen.
Und weil eigentlich damit immer nur Politiker aus dem grünen oder sozialdemokratischen Lager diskreditiert werden, unabhängig von ihrer Arbeit.

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max09, Mittwoch, 25.09.2024, 12:19 (vor 498 Tagen) @ Lattenknaller

Und weil eigentlich damit immer nur Politiker aus dem grünen oder sozialdemokratischen Lager diskreditiert werden, unabhängig von ihrer Arbeit.

Das wird Amthor aber nicht bestätigen. Ich halte alle drei (Amthor, Kühnert, Lang) im übrigen für ungeeignet. Ungeachtet ihr politischen Ausrichtung. Es gibt da aber sicher auch noch etliche andere, das sind nur die bekanntesten.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 11:09 (vor 498 Tagen) @ Lattenknaller

Natürlich. Dementgegen ist es aus Sicht solcher Menschen völlig i.O., wenn fachlich maximal inkompetente, nahezu ihr ganzens Leben ausschließlich von Staatsknete lebende Trauergestalten wie Lindner anregen, denen die Bezüge zu kürzen, die gerade so davon leben können.

Einfach widerlich!

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 11:07 (vor 498 Tagen) @ Lattenknaller

Wenn man schlau ist, nimmt man jemanden, dee keine Kreißsaal - Hörsaal - Plenarsaal Karriere gemacht hat.


Die gibt es natürlich nur bei den Grünen und der SPD.

Nope. Das finde ich auch in jeder anderen Partei nicht gut.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 11:19 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Zum beispiel beim großen Hoffnungsträger der Union, Philipp Amthor. Augustus Intelligence zählt nicht ;)

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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 21:26 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Wieso zählt das nicht? Lobbyarbeit ist doch Kernkompetenz bei den Konservativen. Eine Hand wäscht die andere. So lässt sich deren berufliche und politische Karriere am Besten beschreiben.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 25.09.2024, 11:14 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Wenn man schlau ist, nimmt man jemanden, dee keine Kreißsaal - Hörsaal - Plenarsaal Karriere gemacht hat.


Die gibt es natürlich nur bei den Grünen und der SPD.


Nope. Das finde ich auch in jeder anderen Partei nicht gut.

Gilt jetzt nicht für Dich direkt. Ich würde es mir dann auch wünschen, dass man das dann auch dort zum Ausdruck bringt oder es lässt. Aber ich lese sowas oder auch "Studienabbrecher" nur bei Politikern aus dem grünen oder sozialdemokratischen Lager. Dabei gibt es gerade in der bundesrepublikanischen Geschichte parteiübergreifend Politiker, die auch ohne anderweitige Karriere erfolgreich waren.

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fabian 1909, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 11:06 (vor 498 Tagen) @ Lattenknaller

Die gibt es natürlich nur bei den Grünen und der SPD.

Mir fällt vor allem der FDP Chef ein.

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Chappi1991 ⌂ @, Mittwoch, 25.09.2024, 13:26 (vor 498 Tagen) @ fabian 1909

Die gibt es natürlich nur bei den Grünen und der SPD.


Mir fällt vor allem der FDP Chef ein.

Neeee... der hatte doch noch eine InSAALvenz dazwischen...

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 14:20 (vor 498 Tagen) @ Chappi1991

Neeee... der hatte doch noch eine InSAALvenz dazwischen...

Der ist regelmäßig insolvent: sowohl fachlich als auch gesellschaftspolitisch.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 11:09 (vor 498 Tagen) @ fabian 1909

Die gibt es natürlich nur bei den Grünen und der SPD.


Mir fällt vor allem der FDP Chef ein.

Da müsste deine Partei sich jetzt halt entscheiden. Entweder die Karriere Kreißsaal Hörsaal Plenarsaal oder man wirft ihm weiterhin das Start-Up vor.

Ach ja, Unternehmensberatung, die ihm als Abiturient nen Porsche möglich gemacht hat.

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fabian 1909, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 11:10 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Da müsste deine Partei sich jetzt halt entscheiden.

Bin in keiner Partei, wähle keine konsistent, habe nie eine hier angepriesen.

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Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 11:00 (vor 498 Tagen) @ Timo_89

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 11:02 (vor 498 Tagen) @ Thomas

Der Spiegel will erfahren haben Franziska Brantner mit Andreas Audretsch oder Felix Banaszak

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ricarda-lang-und-omid-nouripour-treten-offenbar-vom-gruenen-parteivorsitz-zurueck-a-92e14df0-b339-4765-a7d1-67e8245e8c61

Grundgütiger. Audretsch und Banaszak wären schon richtig übel.

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Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 11:04 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Grundgütiger. Audretsch und Banaszak wären schon richtig übel.

was du schon wieder alles weißt

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Elmar, Mittwoch, 25.09.2024, 11:08 (vor 498 Tagen) @ Thomas

Jede andere Reaktion hätte meine Augenbraue zucken lassen. So: same old, same old.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 11:07 (vor 498 Tagen) @ Thomas

Grundgütiger. Audretsch und Banaszak wären schon richtig übel.


was du schon wieder alles weißt

Zu Audretsch nur dieses:

https://x.com/AnAudretsch/status/1833813438700687462?s=19

11.09.2024. Schau auf die Zeit. Man weiß bis heute nicht, warum die Brücke in Dresden eingestürzt ist, aber instrumentalisieren geht natürlich immer.

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Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 26.09.2024, 18:55 (vor 497 Tagen) @ MarcBVB

Er hat völlig recht.

Du solltest mal lieber öfter verfolgen was die Herrschaften der CDU so treiben.

Dann wüsstest du auch was die Konservativen für miserable Arbeit leisten. Seit Jahrzehnten.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 26.09.2024, 20:06 (vor 497 Tagen) @ Talentförderer

Hier für dich ein Einzeiler:

Baulastträger (!)

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

Jurist, Donnerstag, 26.09.2024, 19:20 (vor 497 Tagen) @ Talentförderer

Ja, einfach nur furchtbar, wie die Konservativen Deutschland im Westen haben verkommen lassen, während die Linken den Osten haben erblühen lassen.

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sfroehlich73, Mainz, Mittwoch, 25.09.2024, 11:19 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Und gegenseitig anschreien. Muss wahrscheinlich so sein ...

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Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 11:19 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Ich verstehe gerade dein Problem nicht. Zwei Brückenteile sind gerade saniert worden, der dritte (eingestürzte) war für 2025 geplant. Man geht aktuell von Korrosion aus. Das fehlende Investitionen in die Infrastruktur das alles nicht verbessern, wirst auch du nicht abstreiten, oder?

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 11:22 (vor 498 Tagen) @ Thomas

Ich verstehe gerade dein Problem nicht. Zwei Brückenteile sind gerade saniert worden, der dritte (eingestürzte) war für 2025 geplant. Man geht aktuell von Korrosion aus. Das fehlende Investitionen in die Infrastruktur das alles nicht verbessern, wirst auch du nicht abstreiten, oder?

Ich halte das Instrumentalisieren von Unglücken grundsätzlich für Ungeeignet, politische Forderungen durchzusetzen. Vor allem, wenn Baulastträger tatsächlich die Kommune war und die Sanierung durchfinanziert.

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Pfostentreffer, Mittwoch, 25.09.2024, 11:41 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Ich verstehe gerade dein Problem nicht. Zwei Brückenteile sind gerade saniert worden, der dritte (eingestürzte) war für 2025 geplant. Man geht aktuell von Korrosion aus. Das fehlende Investitionen in die Infrastruktur das alles nicht verbessern, wirst auch du nicht abstreiten, oder?


Ich halte das Instrumentalisieren von Unglücken grundsätzlich für Ungeeignet, politische Forderungen durchzusetzen. Vor allem, wenn Baulastträger tatsächlich die Kommune war und die Sanierung durchfinanziert.

hahahahahahaha. genau.

Sagt ausgerechnet der, der bei jedem Anschlag ein "ach komm, wir wissen doch wer es war" dahinraunt und hier ständig Dinge postet um sie dann politisch auzuschlachten. Sorry, aber liege gerade vor Lachen auf dem Boden, lustiger wird es heute nicht mehr.

Aber natürlich sehr bequeme Haltung, um nie über die Katastrophen durch Klimaerhitzung und diejenigen, die sie verursacht haben, reden zu müssen. Weil das ist dann ja politisches auschlachten, schon klar.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

majae, Muc, Mittwoch, 25.09.2024, 13:24 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer

Sagt ausgerechnet der, der bei jedem Anschlag ein "ach komm, wir wissen doch wer es war" dahinraunt und hier ständig Dinge postet um sie dann politisch auzuschlachten. Sorry, aber liege gerade vor Lachen auf dem Boden, lustiger wird es heute nicht mehr.

Das funktioniert bei Marc zufälligerweise immer nur in die eine Richtung. Vetternwirtschaft? Das Schlimmste! Keinen "gescheiten" Job durchgezogen? Geht gar nicht! Politische Verantwortung bei der Union suchen? Riesen Skandal!
Aber alles nur unter der Prämisse, es kommt von Grün/SPD. Sollte dann einer konsequent solche Verfehlung bei der Union offenlegen, wird da eine persönliche Fehde raus, die quer durchs ganze Forum getragen wird. Früher fand ich das ermüdend, mittlerweile aber eigentlich eher amüsant, mit welcher Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit die immer gleichen Phrasen kommen. Heute hat es mal etwas mehr als eine halbe Stunde nach Thread-Eröffnung gedauert.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 19:30 (vor 498 Tagen) @ majae

Und wenn ich dir jetzt noch sagen würde, dass ich die Union gar nicht wähle ;-)

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 13:32 (vor 498 Tagen) @ majae

Sagt ausgerechnet der, der bei jedem Anschlag ein "ach komm, wir wissen doch wer es war" dahinraunt und hier ständig Dinge postet um sie dann politisch auzuschlachten. Sorry, aber liege gerade vor Lachen auf dem Boden, lustiger wird es heute nicht mehr.


Das funktioniert bei Marc zufälligerweise immer nur in die eine Richtung. Vetternwirtschaft? Das Schlimmste! Keinen "gescheiten" Job durchgezogen? Geht gar nicht! Politische Verantwortung bei der Union suchen? Riesen Skandal!
Aber alles nur unter der Prämisse, es kommt von Grün/SPD. Sollte dann einer konsequent solche Verfehlung bei der Union offenlegen, wird da eine persönliche Fehde raus, die quer durchs ganze Forum getragen wird. Früher fand ich das ermüdend, mittlerweile aber eigentlich eher amüsant, mit welcher Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit die immer gleichen Phrasen kommen. Heute hat es mal etwas mehr als eine halbe Stunde nach Thread-Eröffnung gedauert.

Einfach ignorieren. Das ist das einzige, was hilft.

Grünen Parteivorstand tritt offenbar geschlossen zurück

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 11:51 (vor 498 Tagen) @ Pfostentreffer

Ich freue mich, wenn es in deinem trostlosen Leben (sonst lassen sich deine Posts nicht erklären) jetzt auch mal was zu lachen gibt.

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Kurt C. Hose, Mittwoch, 25.09.2024, 13:43 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Ich freue mich, wenn es in deinem trostlosen Leben (sonst lassen sich deine Posts nicht erklären) jetzt auch mal was zu lachen gibt.

Ich bin mir nicht sicher, wessen Leben da trostloser ist, wenn man sich selbst tagein tagaus an irgendwelchen Leuten in einem Forum abarbeitet...

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 11:34 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Vor allem, wenn Baulastträger tatsächlich die Kommune war und die Sanierung durchfinanziert.

Welche Rolle spielt es im Hinblick auf die abenteuerliche Vernachlässigung der Infrastruktur, wer Baulastträger ist?

Davon abgesehen, gibt es heute Überwachungstechnik für Brücken, die das Unglück mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hätte verhindern können. Aber klar: die kostet einmal richtig Kohle. Die muss dann direkt bezahlt werden. Da ist es aus Politikersicht (16 Jahre Union zu Zeiten sprudelnder Steuereinnahmen lassen grüßen) schon sinnvoller, das Ganze in die Zukunft zu verlagern. Da müssen es dann evtl. die anderen gerade biegen und auf die kann man dann (siehe jetzige Situation) draufhauen.

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Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 11:27 (vor 498 Tagen) @ MarcBVB

Ich halte das Instrumentalisieren von Unglücken grundsätzlich für Ungeeignet, politische Forderungen durchzusetzen.

Du kennst aber schon die Sprüche, es muss erst etwas passieren, bevor ....
Manchmal ist die traurige Wahrheit, dass man durch so etwas erst gezwungen wird, etwas zu ändern.

Vor allem, wenn Baulastträger tatsächlich die Kommune war und die Sanierung durchfinanziert.

Da wäre halt der Finanzierungsplan interessant. Wäre eine frühere Sanierung möglich gewesen, wenn die Gelder nicht abhängig gewesen wären von Budgets etc.

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Thomas, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 10:53 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Dann wird ja jetzt alles gut in diesem Land...

Man kann aber auch mal respektieren und anerkennen, dass es PolitikerInnen gibt, die scheinbar nicht an Posten kleben, wenn man erkennt, dass sich etwas ändern muss.

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Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 10:57 (vor 498 Tagen) @ Thomas

Absolut, das würde vielen anderen auch gut stehen...

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Ballschieber007, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 11:05 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Absolut, das würde vielen anderen auch gut stehen...

Bundespolitisch fallen mir da aus dem Stand Habeck, Lindner und Heil ein.

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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 21:31 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Mir fallen da sämtliche CDU und CSU Politiker ein.

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Timo_89, Mittwoch, 25.09.2024, 11:07 (vor 498 Tagen) @ Ballschieber007

Absolut, das würde vielen anderen auch gut stehen...


Bundespolitisch fallen mir da aus dem Stand Habeck, Lindner und Heil ein.

Wie kann man diese Liste ohne Nancy Faeser aufstellen? :)

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Eisen, DO, Mittwoch, 25.09.2024, 11:16 (vor 498 Tagen) @ Timo_89

Saskia Esken, immer wenn die in der Talkshow Auftritt verliert die SPD (zu Recht) einen Prozentpunkt.

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Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 25.09.2024, 10:52 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Der Nouripour hat bei mir eigentlich einen guten Eindruck hinterlassen. Frau Lang wirkte für mich doch etwas überfordert.

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 10:54 (vor 498 Tagen) @ Frankonius

Der Nouripour hat bei mir eigentlich einen guten Eindruck hinterlassen. Frau Lang wirkte für mich doch etwas überfordert.

Auf der einen Seite ggf. überfordert, aber auf der anderen Seite einer unglaublichen Hetze ausgesetzt. Zunächst von rechts außen, später teilweise auch aus der selbst ernannten "Mitte". Das hält niemand aus.

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Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 25.09.2024, 10:56 (vor 498 Tagen) @ Ulrich

Ja gerade das Bodyshaming finde ich abstoßend.

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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2024, 21:32 (vor 498 Tagen) @ Frankonius

Was anderes konnten konservative noch nie.

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Burgsmüller84, Mittwoch, 25.09.2024, 11:04 (vor 498 Tagen) @ Frankonius

Dem kann man zustimmen, aber man kann trotzdem nicht ignorieren, dass Äußerlichkeiten nicht unwesentlich sind für politischen Erfolg. Frau Wagenknechts Erfolg wäre vermutlich viel geringer, wenn sie äußerlich eher wie z.B. Faeser wirken würde.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 25.09.2024, 12:49 (vor 498 Tagen) @ Burgsmüller84

Dem kann man zustimmen, aber man kann trotzdem nicht ignorieren, dass Äußerlichkeiten nicht unwesentlich sind für politischen Erfolg. Frau Wagenknechts Erfolg wäre vermutlich viel geringer, wenn sie äußerlich eher wie z.B. Faeser wirken würde.

Bei Ricarda Lang war es das Gesamtpaket: weiblich, jung, übergewichtig, abgebrochenes Studium und eben in vielen Diskussionsrunden sehr schwach.

Natürlich sollte man dem entschieden entgegentreten, wenn ein Mensch auf seine Äußerlichkeiten reduziert wird. Zumal Übergewicht vor allem Frauen vorgehalten wird. Ich kann mich nicht erinnern, dass z.B. ein Peter Altmeier, wie Ricarda Lang zumindest ein politisches Leichtgewicht, derart angefeindet wurde.

Die Grünen haben den Anspruch die breite politische Mitte anzusprechen. Da hilft es wenig eine Parteivorsitzende zu wählen, die dermaßen polarisiert.

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Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 25.09.2024, 11:52 (vor 498 Tagen) @ Burgsmüller84

Das Problem "nett aussehen zu müssen" haben aber auch nur Frauen.
Gäbe es die Maßstäbe auch für Männer, hätte Trump im aktuellen Zustand nicht die geringste Chance wieder gewählt zu werden.

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Timo_89, Mittwoch, 25.09.2024, 12:02 (vor 498 Tagen) @ Frankonius

Das Problem "nett aussehen zu müssen" haben aber auch nur Frauen.

Mit Verlaub, wenn du dir mal Angela Merkel in ihrer frühen politischen Phase anschaust, dann lässt sich deine These nun wahrlich nicht halten. Wenn Frauen immer nett aussehen müssten, hätte sie es niemals zur politisch mächtigsten Frau der Welt und zu 16 Jahre Bundeskanzlerschaft gebracht.

Da gibt es in der deutschen Politik doch noch reihenweise Beispiele. Ist Saskia Esken nun SPD Chefin geworden, weil sie in der SPD reihenweise den Männern den Kopf verdreht hat?

Überhaupt fallen mir sehr wenige deutsche Politikerinnen ein, die so das klassische Schönheitsideal aus den Medien bedienen würden. Wie kommst du also auf diese These?

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Fonzie, Münster, Mittwoch, 25.09.2024, 13:16 (vor 498 Tagen) @ Timo_89

Mit Verlaub, wenn du dir mal Angela Merkel in ihrer frühen politischen Phase anschaust, dann lässt sich deine These nun wahrlich nicht halten. Wenn Frauen immer nett aussehen müssten, hätte sie es niemals zur politisch mächtigsten Frau der Welt und zu 16 Jahre Bundeskanzlerschaft gebracht.

Angela Merkel hat zum größten Teil, egal ob nun aus ihrer Persönlichkeit heraus oder aus Machtkalkül, jegliche Assoziationen mit klassischer Weiblichkeit vermieden. Das geht bei den Hosenanzügen und der jahrzehntelangen Kurzhaarfrisur los, im nüchtern-sachlichen Auftreten als Physikerin weiter. Ich wage mal zu behaupten, dass das die Kritik sonst auch bei ihr deutlich vernehmbar wäre.

Überhaupt fallen mir sehr wenige deutsche Politikerinnen ein, die so das klassische Schönheitsideal aus den Medien bedienen würden. Wie kommst du also auf diese These?

Alleine, dass du da jetzt den Maßstab bei "klassischem Schönheitsideal" anlegst, zeigt doch schon die unterschiedlichen Bewertungen bei Männern und Frauen. Nach konventionellen Maßstäben sehr unattraktiv ist in meinen Augen bei den männlichen Politikern der Standard, der auch nie thematisiert wird. Wieso auch.

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Chappi1991 ⌂ @, Mittwoch, 25.09.2024, 13:17 (vor 498 Tagen) @ Fonzie

Alleine, dass du da jetzt den Maßstab bei "klassischem Schönheitsideal" anlegst, zeigt doch schon die unterschiedlichen Bewertungen bei Männern und Frauen. Nach konventionellen Maßstäben sehr unattraktiv ist in meinen Augen bei den männlichen Politikern der Standard, der auch nie thematisiert wird. Wieso auch.

Haben wir eigentlich schon mal über den Reul gesprochen?

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Burgsmüller84, Mittwoch, 25.09.2024, 11:58 (vor 498 Tagen) @ Frankonius

Uhm, Trump verwendet nicht wenig Zeit und Ressourcen, um sein jetziges Aussehen zu erhalten. Würde er so auftreten, wie er mit nur gewöhnlichem Aufwand aussähe, hättest du den Punkt. Es gibt ausreichend Fotos, auf denen klar wird, dass er ein recht bleicher, ziemlich haarloser Mann ist unter der aufgetragenen Maske. Ob dies einen Unterschied machen würde, müsste erst noch bewiesen werden. Siehe auch: Senatoren, die auch mit >90 Jahren wiedergewählt wurden.

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spielbeobachtung, Ort, Mittwoch, 25.09.2024, 11:16 (vor 498 Tagen) @ Burgsmüller84

Dem kann man zustimmen, aber man kann trotzdem nicht ignorieren, dass Äußerlichkeiten nicht unwesentlich sind für politischen Erfolg. Frau Wagenknechts Erfolg wäre vermutlich viel geringer, wenn sie äußerlich eher wie z.B. Faeser wirken würde.

Frau Faeser hat kein Problem mit ihrem Aussehen, sondern mit opportunistischen Art Politik zu machen und mit fehlender Kompetenz.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 11:26 (vor 498 Tagen) @ spielbeobachtung

mit fehlender Kompetenz

Soll das etwa ein Alleinstellungsmerkmal von Faeser sein?

Lindner, Merz, Söder, Esken oder gar die Politikdarsteller der AfD sind fachlich auch nicht kompetenter. Zumindest wenn sie an ihren öffentlichen Absonderungen bewertet.

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Elmar, Mittwoch, 25.09.2024, 11:22 (vor 498 Tagen) @ spielbeobachtung

Wie definierst bzw. erkennst du Kompetenz?
Gerade bei Faeser würde mich das ehrlich interessieren

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spielbeobachtung, Ort, Mittwoch, 25.09.2024, 11:54 (vor 498 Tagen) @ Elmar

Wie definierst bzw. erkennst du Kompetenz?
Gerade bei Faeser würde mich das ehrlich interessieren

Die Affäre um Arne Schönbohm / Böhmermann

Das Compact- Verbot war handwerklich schlecht gemacht und wurde teilweise vom BundesverwaltungsGericht kassiert.

Delegitimierung des Staates möchte sie bekämpfen:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/faeser-meinungsfreiheit-kritik-demokratie-100.html

Ansonsten läuft sie immer der Zeit hinterher, erklärt Maßnahmen für juristisch/ praktisch nicht umsetzbar, um sie dann einige Monate später (widerwillig) doch zu machen z.B. Grenzkontrollen.

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TeePee, NRW, Mittwoch, 25.09.2024, 12:01 (vor 498 Tagen) @ spielbeobachtung

Ansonsten läuft sie immer der Zeit hinterher, erklärt Maßnahmen für juristisch/ praktisch nicht umsetzbar, um sie dann einige Monate später (widerwillig) doch zu machen z.B. Grenzkontrollen.

Was sich allerdings ja nicht zwingend ausschließt. Im Moment sieht es jedenfalls so aus, als würde sie Recht behalten, dass sie sich in der Praxis nicht umsetzen lassen.

Warum sie es dann trotzdem gemacht hat? Vermutlich, weil der Mob laut genug gebrüllt hat.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 25.09.2024, 11:13 (vor 498 Tagen) @ Burgsmüller84

Frau Wagenknechts Erfolg wäre vermutlich viel geringer, wenn sie äußerlich eher wie z.B. Faeser wirken würde.

Zumindest wenn man hinter einem halbwegs attraktiven Äußeren den selbstverliebten, arroganten und besserwisserischen Kern nicht erkennt.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 25.09.2024, 11:04 (vor 498 Tagen) @ Frankonius

Ja gerade das Bodyshaming finde ich abstoßend.

Das geht halt einfach auch überhaupt nicht. Ich finde es total okay, sie als Leichtmatrosin inhaltlich anzugehen. Da gibt's dann auch genug Kritikpunkte. Aber wer ad hominem gehen muss, der hat halt einfach keine Argumente. Das gilt halt für alle, auch wenn man dann sagt, dass Verfassungsgerichtspräsidenten a.D. auf Grund des Alters weniger Ahnung haben oder halt auch, wenn man das Gewicht von Ricarda Lang zum Thema macht.

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Ulrich, Mittwoch, 25.09.2024, 11:00 (vor 498 Tagen) @ Frankonius

Ja gerade das Bodyshaming finde ich abstoßend.

Definitiv. Das war Psychoterror, Mobbing. Und es haben immer mehr Leute alle Hemmungen verloren, mitzumachen.

Endlich wieder blühende Wiesen im Osten!

PaBe, Mittwoch, 25.09.2024, 10:32 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Doch eine Frage bleibt: Wer ist jetzt der böse Jud... Ähm der böse, an allem Schuld haber?

Was sagt Twitter dazu?

Endlich wieder blühende Wiesen im Osten!

donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 25.09.2024, 10:56 (vor 498 Tagen) @ PaBe

lass mich raten, sowas wie

"den laden muss man am besten komplett auflösen"

"Verklagt sie und sperrt sie ein"

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Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 25.09.2024, 10:29 (vor 498 Tagen) @ Eisen

Eilmeldung von SPON.

Dann wird ja jetzt alles gut in diesem Land...

Gleichzeitig.

Parteivorstand der Grünen tritt geschlossen zurück

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 25.09.2024, 10:28 (vor 498 Tagen) @ Eisen

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