BVB-Newsthread vom 20.09.2024 (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Freitag, 20.09.2024, 07:09 (vor 513 Tagen)
Aktuelle News rund um den BVB bitte in diesen Thread posten.
Barça-Fans zeigten beim Spiel in Monaco ein Banner "Flick Heil!"
Ulrich, Freitag, 20.09.2024, 18:34 (vor 512 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Auswärtsspiel in der Champions League - Barça-Fans zeigen »Flick heil«-Banner im Stadion (Spiegel)
"Die Fußballfans des FC Barcelona haben beim Auftakt in die Königsklasse mit einem Plakat für einen Eklat gesorgt. Schon im April war der Klub für Nazigrüße seiner Anhänger bestraft worden."
Ich frage mich allerdings, wieso ausgerechnet in Barcelona Nazis herum laufen. Das faschistische Franco-Regime unterdrückte die Katalanen und deren Kultur massiv, nachdem Franco vor allem wegen der Unterstützung durch das Dritte Reich den spanischen Bürgerkrieg gewonnen hatte. Aber Nazis darf man nicht mit Logik kommen :-/
Klub-WM vor dem Aus?
VM
, Lüdinghausen, Freitag, 20.09.2024, 16:32 (vor 512 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
https://www.nytimes.com/athletic/5779549/2024/09/19/fifa-club-world-cup-broadcast-rights/
At this stage, however, FIFA is yet to announce broadcasters, venues, training bases or sponsors for the tournament, which is nine months away.
Klub-WM vor dem Aus?
Ulrich, Freitag, 20.09.2024, 18:28 (vor 512 Tagen) @ VM
https://www.nytimes.com/athletic/5779549/2024/09/19/fifa-club-world-cup-broadcast-rights/
At this stage, however, FIFA is yet to announce broadcasters, venues, training bases or sponsors for the tournament, which is nine months away.
Würde die Club-WM tatsächlich abgesagt, dann wäre das ein heftiger Gesichtsverlust für die FIFA und die Leute an der Spitze.
Klub-WM vor dem Aus?
BloodsuckingZombie, Yharnam, Freitag, 20.09.2024, 18:29 (vor 512 Tagen) @ Ulrich
https://www.nytimes.com/athletic/5779549/2024/09/19/fifa-club-world-cup-broadcast-rights/
At this stage, however, FIFA is yet to announce broadcasters, venues, training bases or sponsors for the tournament, which is nine months away.
Würde die Club-WM tatsächlich abgesagt, dann wäre das ein heftiger Gesichtsverlust für die FIFA und die Leute an der Spitze.
You cannot shame someone who has no shame.
Klub-WM vor dem Aus?
Ulrich, Freitag, 20.09.2024, 18:36 (vor 512 Tagen) @ BloodsuckingZombie
https://www.nytimes.com/athletic/5779549/2024/09/19/fifa-club-world-cup-broadcast-rights/
At this stage, however, FIFA is yet to announce broadcasters, venues, training bases or sponsors for the tournament, which is nine months away.
Würde die Club-WM tatsächlich abgesagt, dann wäre das ein heftiger Gesichtsverlust für die FIFA und die Leute an der Spitze.
You cannot shame someone who has no shame.
Nennen wir es "wirtschaftliche Reputation". Es träfe nicht nur die Führung, sondern auch andere dort, wo es ihnen am stärksten wehtut. Am Geldbeutel.
Klub-WM vor dem Aus?
hercegi, Freitag, 20.09.2024, 18:18 (vor 512 Tagen) @ VM
Eigentlich sollte das Ausmaß der Inkompetenz im Angesicht des angenommenen Grades der Korruption nicht überraschen. Tut es bei mir aber doch.
Auf Basis der Berichte der Vergangenheit war ich davon ausgegangen, dass bei einem Turnier, das in weniger als einem Jahr stattfinden soll, die Rahmenbedingungen zumindest geklärt sind.
Es scheint aber nicht einmal festzustehen, um welche Antritts- und Preisgelder es gehen soll. Das könnte der Fifa natürlich in die Karten spielen, falls man es nicht schafft das ganze zu organisieren.
Die Fifa hat noch keine Übertagungsrechte verkauft, die Sponsoren für das Turnier noch nicht zusammen, bzw. noch nicht einmal geklärt, ob man den Sponsoren der normalen WM nicht versehentlich auch das Sponsoring dieser Veranstaltung mit verkauft hat.
Irgendwie erschreckend und doch lustig.
Klub-WM vor dem Aus?
Fisheye, Freitag, 20.09.2024, 17:01 (vor 512 Tagen) @ VM
Wäre die FIFA dann eigentlich schadensersatzpflichtig gegenüber den Vereinen wenn die es vergeigen den Wettbewerb zu organisieren?
In den Kader wurde unter Berücksichtigung des Wettbewerbs investiert und ggf. mehr als wenn es den Wettbewerb von vornherein nicht gegeben hätte
Konsequenzen für den BVB?
burz, Lünen, Freitag, 20.09.2024, 16:57 (vor 512 Tagen) @ VM
Wäre die Frage, inwiefern die Teilnahme budgetseitig einkalkuliert ist.
Ich hoffe, nahezu gar nicht. Die Kadergröße deutet auch darauf hin. Durchaus denkbar, dass man den Kader im neuen Jahr noch aufstocken würde, wenn die Club WM sicher stattfindet. Wobei nach meinem Verständnis ohnehin immer noch nicht geklärt ist, mit welchem Kader die Club WM gespielt werden würde. Der Kader der alten Saison, der Kader der neuen Saison oder eine Mischform. Schon übel, dass es immer noch so viele offene Fragen gibt.
Konsequenzen für den BVB?
Eisen, DO, Freitag, 20.09.2024, 17:32 (vor 512 Tagen) @ burz
Und was ist überhaupt mit den Spielern, wenn der ganze Kader den Sommer durchspielt und die Saison dann wieder im August beginnt? Wie soll das gehen? Machen die dann gar keinen Urlaub in 2025 und spielen dann locker flockig noch ne WM in den USA und Mexiko 2026 bei abartigen Temperaturen im Hochsommer?
Klub-WM vor dem Aus?
Eisen, DO, Freitag, 20.09.2024, 16:39 (vor 512 Tagen) @ VM
Wäre wünschenswert!
Ich finde auch das es toll ist das wir dann 30-50 Millionen Euro nicht bekommen werden
Reconman, Bad Aibling, Freitag, 20.09.2024, 18:46 (vor 512 Tagen) @ Eisen
Aber bitte dann nicht rumjaulen wenn die Transfers in der kommenden Saison ausbleiben oder nicht die gewünschte Qualität haben.
Ich finde auch das es toll ist das wir dann 30-50 Millionen Euro nicht bekommen werden
kerpe78, Emsland, Freitag, 20.09.2024, 19:46 (vor 512 Tagen) @ Reconman
Wie haben wir denn bisher bloß Transfers ohne die Klub WM getätigt? Da dieses Ergebnis bisher ja ständig stattgefunden hat, mussten wir bei Transfers oft in die Röhre gucken.
Ich finde auch das es toll ist das wir dann 30-50 Millionen Euro nicht bekommen werden
AGraute, Freitag, 20.09.2024, 18:59 (vor 512 Tagen) @ Reconman
Wobei die 30 - 50 eher auf den Fantasiezahlen der FIFA ruhen oder? Die mWn einzige öffentliche Aussage eines Verantwortlichen des BVB kam von Watzke und da sprach er von 15 Mio?!
Ich finde auch das es toll ist das wir dann 30-50 Millionen Euro nicht bekommen werden
Ulrich, Freitag, 20.09.2024, 18:50 (vor 512 Tagen) @ Reconman
Aber bitte dann nicht rumjaulen wenn die Transfers in der kommenden Saison ausbleiben oder nicht die gewünschte Qualität haben.
Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, welche negativen Folgen die Zusatzbelastung sein könnte.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
Franke, Freitag, 20.09.2024, 14:25 (vor 513 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich setze dagegen: Solange sie nur darüber reden, weiß man, dass nichts passieren wird.
Welche Arbeitnehmer können sich überhaupt für ihre Interessen einsetzen, wenn die es nicht können?
Lasst die nächsten Nations League Spiele platzen, wenn keine Veränderungen im Sinne der Spieler in Aussicht gestellt werden! Ich setze natürlich voraus, dass Bereitschaft besteht, auf ein wenig Geld zu verzichten.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
VM
, Lüdinghausen, Freitag, 20.09.2024, 16:34 (vor 512 Tagen) @ Franke
Ich bin mir da nicht so sicher, dass es zu einem Streik kommt. Profi-Fußballer sind ja keine homogene Gruppe, die alle die gleichen Interessen haben. Und viele haben nur wenige Jahre um möglichst viel Geld zu verdienen und sind zudem bei weitem nicht so oft auf dem Platz für die Top-Fußballer.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
markus, Freitag, 20.09.2024, 17:52 (vor 512 Tagen) @ VM
Ich bin mir da nicht so sicher, dass es zu einem Streik kommt. Profi-Fußballer sind ja keine homogene Gruppe, die alle die gleichen Interessen haben. Und viele haben nur wenige Jahre um möglichst viel Geld zu verdienen und sind zudem bei weitem nicht so oft auf dem Platz für die Top-Fußballer.
Zumal es für die zweite und dritte Riege einfacher ist, ist in die erste zu kommen, wenn dort die Zahl der Spiele ansteigt. Ein Verein mit mehr Spielen wird einen größeren Kader haben müssen.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
Zaungast, Freitag, 20.09.2024, 18:50 (vor 512 Tagen) @ markus
Ich bin mir da nicht so sicher, dass es zu einem Streik kommt. Profi-Fußballer sind ja keine homogene Gruppe, die alle die gleichen Interessen haben. Und viele haben nur wenige Jahre um möglichst viel Geld zu verdienen und sind zudem bei weitem nicht so oft auf dem Platz für die Top-Fußballer.
Zumal es für die zweite und dritte Riege einfacher ist, ist in die erste zu kommen, wenn dort die Zahl der Spiele ansteigt. Ein Verein mit mehr Spielen wird einen größeren Kader haben müssen.
Was Real, Barca, Bayern und City eigentlich seit Jahren widerlegen. Du brauchst keine Masse, sondern Klasse und etwas Mut zur Polyvalenz. Zumindest wenn du an den Wettbewerben nicht nur teilnehmen, sondern sie auch gewinnen willst.
Führt am Ende aber eben dazu, dass die Top-Spieler trotzdem über 60 Spiele im Jahr bestreiten. Noch mehr Wettbewerb wird aber nicht den Ehrgeiz der Vereine bremsen.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
Grimbold, Freitag, 20.09.2024, 15:34 (vor 512 Tagen) @ Franke
Dann streikt mal, das Problem ist eben auch von Spielerseite hausgemacht. Astronomische Spielergehälter müssen eben auch wieder reingeholt werden.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
hercegi, Freitag, 20.09.2024, 16:59 (vor 512 Tagen) @ Grimbold
Dann streikt mal, das Problem ist eben auch von Spielerseite hausgemacht. Astronomische Spielergehälter müssen eben auch wieder reingeholt werden.
Analog könnte man bei jedem Streik eine Beschränkung von Arbeitszeiten ablehnen.
Der einzelne Spieler hat hinsichtlich seiner Arbeitsbelastung in der Vertragsgestaltung wenig Macht. Zumindest wenn er ambitioniert ist und bei Topclubs spielen möchte.
Natürlich hat die Anzahl der Spiele Einfluss auf die Umsätze der Vereine und mittelbar auf die Gehälter. Ich würde aber vermuten, dass Gehaltsforderungen von Spielern im Spitzenfußball tendenziell weniger auf die absolute Höhe abzielen, sondern eher basiert auf der Relation zu den Gehältern der anderen Spieler (auch als Zeichen der Wertschätzung), dem bisherigen Gehalt und dem Anspruch einen fairen Anteil an den Einnahmen des Clubs zu erhalten.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
Grigori, Ort, Freitag, 20.09.2024, 16:21 (vor 512 Tagen) @ Grimbold
Dann streikt mal, das Problem ist eben auch von Spielerseite hausgemacht. Astronomische Spielergehälter müssen eben auch wieder reingeholt werden.
Und natürlich noch die Profite von Murdoch, Anheuser Busch, BYD, Aramark, Sport5, Perform Group und wie sie alle heißen. Man soll bitte nicht so tun, als sei es die unendliche Gier der Spieler, die alle zu diesem rücksichtslosen Rattenrennen zwingt.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
Grimbold, Freitag, 20.09.2024, 16:04 (vor 512 Tagen) @ Grimbold
Dann streikt mal, das Problem ist eben auch von Spielerseite hausgemacht. Astronomische Spielergehälter müssen eben auch wieder reingeholt werden.
Deine Anmerkung ist völlig korrekt, aber inopportun. Im Übrigen kann man das Geheule mal einem Bauarbeiter oder einem Bundesligahandballer vorspielen.
Profifußball ist halt ein Rattenrennen, in dem nur ganz wenige, dafür aber ganz viel gewinnen.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
Grimbold, Freitag, 20.09.2024, 16:20 (vor 512 Tagen) @ Flotterrotter
Sehe nicht warum das inopportun sein sollte, man muss die Profis offenbar mal aus ihrem Elfenbeinturm holenn und daran erinnern, dass die Gehälter die sie verlangen eben nicht auf Bäumen wachsen. Zudem steht es Spielern ja auch frei etwa nicht fürs Nationalteam zu spielen. Habe da genau null Mitleid mit den Profis und das hat nix mit Neid zu tun, sondern ist letztendlich auch die Konsequenz aus der unendlichen Gier der Profis.
Geldkreislauf einmal umgedreht, oder?
McMisch, Freitag, 20.09.2024, 17:15 (vor 512 Tagen) @ Grimbold
Wow. Du verdrehst die Reihenfolge hier meiner Meinung nach aber mal ganz hart. Also auch den Geld-Kreislauf.
Du sagst also, dass die Spieler mit ihrer Gier die FIFA und die UEFA dazu bringen, sich neue Wettbewerbe auszudenken. Sorry, was für ein Quark.
Nur weil aus deiner Sicht manchmal vielleicht Spieler nur wegen des Geldes wechseln oder zu viel verlangen, kannst du daraus mMn kein Strick drehen, dass sie sich nicht über Belastung beschweren.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
AGraute, Freitag, 20.09.2024, 15:11 (vor 512 Tagen) @ Franke
ALs es in der vergangenen Saison Proteste gegen den Investoreneinstieg in der Bundesliga gab, hieß es von Spielerseite nie 'ich unterstütze die Proteste, da ich die Gefahr von noch mehr Spielen bzw. Spielen im Ausland inkl. Reisen erkenne', sondern immer 'die Unterbrechungen stören unseren Spielfluss'.
Real Madrid möchte viel mehr Spiele, trotzdem wollen alle Fußballer da hin
Kruemelmonster09, Freitag, 20.09.2024, 15:41 (vor 512 Tagen) @ AGraute
ALs es in der vergangenen Saison Proteste gegen den Investoreneinstieg in der Bundesliga gab, hieß es von Spielerseite nie 'ich unterstütze die Proteste, da ich die Gefahr von noch mehr Spielen bzw. Spielen im Ausland inkl. Reisen erkenne', sondern immer 'die Unterbrechungen stören unseren Spielfluss'.
Kam mir tatsächlich auch in den Sinn.
Am Ende wird dein Vorposter aber sicher recht behalten:
Für Fifa und Co ist es ein gutes Zeichen, dass Streiks so vage angekündigt werden. Dann wird es sie eh nie geben.
Zu der Einkommensdebatte möchte ich zusätzlich noch bemerken:
Real Madrid klagt gegen die UEFA, weil die UEFA im Grunde eine parallel zu allen bereits vorhandenen Wettbewerben laufende Super League verhindern möchte. Real Madrid wiederum möchte genau das nachwievor. Also so 15 bis 30 Spiele extra pro Saison.
Die Spieler wollen trotzdem weiterhin zu Real Madrid.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
burz, Lünen, Freitag, 20.09.2024, 15:04 (vor 513 Tagen) @ Franke
Ich weiß ja nicht, ob die Spieler das auch so sehen. Aber Kürzungspotential sehe ich vor allem bei Länderspielen:
a) längere und dafür seltenere Abstellungen, damit Flüge in andere Kontinente reduziert werden können. Es ist m.E. ein absoluter Wahnsinn, dass es in dieser Hinrunde 3 Abstellungsperioden gibt.
b) während der großen Turniere könnten parallel Vor-Qualiturniere für alle nicht qualifizierten Länder stattfinden. Hier würde dann ermittelt, wer neben den Teilnehmern am großen Turnier an der nächsten - und dann kleineren - Qualiphase teilnehmen darf.
c) Conference League abschaffen
Hinzu kämen Maßnahmen auf Vereinsebene:
d) Rückkehr zu 6 Vorrundenspielen in den europäischen Wettbewerben
e) Club WM abschaffen
f) Begrenzung der nationalen Ligen auf 18 Teams
g) nur ein Pokalwettbewerb pro Land
Nun sollten sich die Herren Spieler und Trainer mal bekennen, welche der Maßnahmen a bis g aus ihrer Sicht umgesetzt werden sollten. So lange da nichts kommt, sollen sie bitte schweigen.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
Lordran, Freitag, 20.09.2024, 14:33 (vor 513 Tagen) @ Franke
Die 15 Millionen Jahresgehalt, die der Fussballzirkus einem Rodrigo von Man City jährlich ermöglicht, werden komischerweise immer gerne angenommen.
Kann verstehen, wenn die Stars weniger spielen möchten. Ob sie dann auch Abstriche beim Gehalt in Kauf nehmen, bezweifle ich dagegen eher.
Das Rad Profifußball soll eben immer schneller drehen und noch mehr Geld abwerfen.
Als hätten die Spieler solch eine Macht…
McMisch, Freitag, 20.09.2024, 17:23 (vor 512 Tagen) @ Lordran
… natürlich würden und müssten die Spieler Gehaltsreduktionen hinnehmen und akzeptieren müssen, wenn die Vereine weniger Einnahmen haben. Sie haben ja keine MegaMacht. Du musst hier auch mittelfristig denken.
Dass bestehende Verträge jetzt geändert werden, wenn z.B. ein Wettnewerb abgeschafft wird, ist erstmal unrealistisch.
Außerdem ist das ein ziemlich schlechtes, weit verbreitetes Menschenbild von geldgierigen Fußballer, das du hier annimmst. Corona hat schon gezeigt, dass Spieler Kürzungen akzeptieren.
Ich finde es ziemlich billig und oberflächlich, den Spielern jetzt Verantwortung für den vollen Spielplan zu geben.
Ist schon nicht so einfach, sich da gemeinsam zu positionieren und Zeichen zu setzen mit Streiks. Da hängt sehr viel dran. Und wer fängt da an? Mit welchen Folgen? Ginge wohl wirklich nur über einen flächendeckenden Boykott eines Wettbewerbs oder so.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
donotrobme, Münsterland, Freitag, 20.09.2024, 14:48 (vor 513 Tagen) @ Lordran
In letzter Konsequentz könnte es darauf hinaus laufen, dass ein Rodri dann eben nicht mehr für Spanien spielen wird. Somit würde er sich schonen. Für "seine Marke" ist es egal.
Bei dem Gigantismus den die UEFA und FIFA betreiben, spielt das dann auch keine Rolle, die Anzahl an gewinnbaren Titeln wächst derzeit eh inflationär.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
Smeller, Dortmund, Freitag, 20.09.2024, 14:43 (vor 513 Tagen) @ Lordran
Naja, Moment. Rodrygo hat für den Status Quo unterschrieben. Die Klub-WM bspw. wäre so, als wenn du einen Arbeitsvertrag für 40 Stunden pro Woche unterschreibst und dann dein Arbeitgeber sagt, du arbeitest jetzt 50 Stunden pro Woche. Du bekommst natürlich nicht mehr Geld.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
DomJay, Köln, Freitag, 20.09.2024, 14:40 (vor 513 Tagen) @ Lordran
Die 15 Millionen Jahresgehalt, die der Fussballzirkus einem Rodrigo von Man City jährlich ermöglicht, werden komischerweise immer gerne angenommen.
Kann verstehen, wenn die Stars weniger spielen möchten. Ob sie dann auch Abstriche beim Gehalt in Kauf nehmen, bezweifle ich dagegen eher.
Das Rad Profifußball soll eben immer schneller drehen und noch mehr Geld abwerfen.
Ist in meinen Augen nicht haltbar die Argumentation. Das würde ja bedeuten, dass Geld auch schlechte Arbeitsbedingungen rechtfertigt.
Ich denke das ist falsch, Geld ist kein Argument um grundlegende Dinge als gegeben hinzunehmen.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
Grimbold, Freitag, 20.09.2024, 15:40 (vor 512 Tagen) @ DomJay
Doch das ist haltbar und schlechte Arbeitsbedingungen bei Millionären die alles zum Arsch getragen bekommen von der Anreise im Privatjet bis zum gebügelten Trikot in der Luxuskabine ist schon absurd zu behaupten und ein Affront gegen jene Menschen die wirklich unter miesen Bedingungen arbeiten.
Wer reicht ist, darf nicht jammern
McMisch, Freitag, 20.09.2024, 17:29 (vor 512 Tagen) @ Grimbold
Nichts anderes sagst du. Empathie gleich null.
Nur weil es ihnen insgesamt verdammt gut geht, dürfen sie über ihre Probleme nicht reden? Echt schlimm. Es ist ja nicht so, dass der Fußballprofi neben der unterbezahlten ackernden Krankenschwester sitzt und sagt „mir geht es genauso kacke“. Aber auf ihrem Niveau und mit ihrer Einschätzung der Gesamtlage dürfen sie natürlich auch mal meckern. Und ja - den meisten traue ick genau das auch zu. Sie sind ja nicht nur nicht so gierig sondern auch nicht alle so dumm wie manche tun. Da ist die Quote unter Fand eben nicht besser als aufm Platz.
Man muss nur wissen, auf welchem Niveau man meckert.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
DomJay, Köln, Freitag, 20.09.2024, 15:59 (vor 512 Tagen) @ Grimbold
Nö, da bin ich nicht vom Neid zerfressen
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
Ingo, Europa, Freitag, 20.09.2024, 14:45 (vor 513 Tagen) @ DomJay
Die 15 Millionen Jahresgehalt, die der Fussballzirkus einem Rodrigo von Man City jährlich ermöglicht, werden komischerweise immer gerne angenommen.
Kann verstehen, wenn die Stars weniger spielen möchten. Ob sie dann auch Abstriche beim Gehalt in Kauf nehmen, bezweifle ich dagegen eher.
Das Rad Profifußball soll eben immer schneller drehen und noch mehr Geld abwerfen.
Ist in meinen Augen nicht haltbar die Argumentation. Das würde ja bedeuten, dass Geld auch schlechte Arbeitsbedingungen rechtfertigt.Ich denke das ist falsch, Geld ist kein Argument um grundlegende Dinge als gegeben hinzunehmen.
Das angebotene Gehalt wird zudem auch nicht unmittelbar an solche Bedingungen geknüpft. Wenn weniger Geld (weniger Spiele = weniger TV-Geld) zur Verfügung steht, sinken natürlich die Gehälter, das merkt man als Spieler irgendwann. Aber das ist auch kein schwarz/weiß mit Stichtag nach dem Motto "ab jetzt sinds 10% weniger Spiele und du bekommst 10% weniger".
Und wo es unmittelbare Wirkungen hat, bspw. über Auflaufprämien, wäre ja auch jetzt schon direkt ein Malus seitens der Spieler einkalkuliert. Sprich, wenn Spieler weniger Spiele fordern und unmittelbar weniger Auflaufprämie dadurch bekommen, haben sie diesen Minderverdienst offensichtlich schon für sich abgewogen.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
DomJay, Köln, Freitag, 20.09.2024, 14:52 (vor 513 Tagen) @ Ingo
Die 15 Millionen Jahresgehalt, die der Fussballzirkus einem Rodrigo von Man City jährlich ermöglicht, werden komischerweise immer gerne angenommen.
Kann verstehen, wenn die Stars weniger spielen möchten. Ob sie dann auch Abstriche beim Gehalt in Kauf nehmen, bezweifle ich dagegen eher.
Das Rad Profifußball soll eben immer schneller drehen und noch mehr Geld abwerfen.
Ist in meinen Augen nicht haltbar die Argumentation. Das würde ja bedeuten, dass Geld auch schlechte Arbeitsbedingungen rechtfertigt.Ich denke das ist falsch, Geld ist kein Argument um grundlegende Dinge als gegeben hinzunehmen.
Das angebotene Gehalt wird zudem auch nicht unmittelbar an solche Bedingungen geknüpft. Wenn weniger Geld (weniger Spiele = weniger TV-Geld) zur Verfügung steht, sinken natürlich die Gehälter, das merkt man als Spieler irgendwann. Aber das ist auch kein schwarz/weiß mit Stichtag nach dem Motto "ab jetzt sinds 10% weniger Spiele und du bekommst 10% weniger".Und wo es unmittelbare Wirkungen hat, bspw. über Auflaufprämien, wäre ja auch jetzt schon direkt ein Malus seitens der Spieler einkalkuliert. Sprich, wenn Spieler weniger Spiele fordern und unmittelbar weniger Auflaufprämie dadurch bekommen, haben sie diesen Minderverdienst offensichtlich schon für sich abgewogen.
Die Spieler der Top Teams, welche eigentlich ausschließlich betroffen sind, haben ja keine Geldsorgen. Da treten andere Bedürfnisse an den Tag und wenn du konstant erschöpft bist, körperlich und mental, dann ist das nicht gut.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
Grimbold, Freitag, 20.09.2024, 16:24 (vor 512 Tagen) @ DomJay
Willkommen in der Gesellschaft liebe Profis das geht so vielen Arbeitnehmern tagtäglich so. Und es wird niemand gezwungen bspw. fürs Nationalteam zu spielen.
Nuri Sahin: "Wenn Spieler schon über Streiks reden, da weiß man, dass es fünf vor Zwölf ist."
bambam191279, Dortmund, Freitag, 20.09.2024, 16:27 (vor 512 Tagen) @ Grimbold
Willkommen in der Gesellschaft liebe Profis das geht so vielen Arbeitnehmern tagtäglich so. Und es wird niemand gezwungen bspw. fürs Nationalteam zu spielen.
Ist im Grunde genommen aber falsch.
Eigentlich hast Du die Pflicht fürs Nationalteam zu spielen, es sei denn Du trittst zurück.
Abgesehen davon verstehe ich die Diskussion und den Vergleich zu den "normalen" Arbeitnehmern nicht.
In Summe weiss doch kaum jemand hier was so ein Profi die Saison über zu "arbeiten" hat.
Und ja, dass sie privilegiert sind wissen die meisten sogar selbst, dennoch haben Sie auch "Rechte".
Man darf bei aller berechtigten Kritik eben nicht seine eigene Arbeit mit der eines Fussballers vergleichen.
Gittens in der Auswahl zum Spieler der Woche
AGraute, Freitag, 20.09.2024, 10:07 (vor 513 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Gittens in der Auswahl zum Spieler der Woche
Fatil1ty, Freitag, 20.09.2024, 15:08 (vor 512 Tagen) @ AGraute