Neu auf schwatzgelb.de: Interview zum Rheinmetall-Protest: Ein Panzer vor dem Westfalenstadion (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Sonntag, 08.09.2024, 14:31 (vor 525 Tagen)
Einige Fans werden sichtlich irritiert gewesen sein, als sie am ersten Heimspieltagssamstag den Süd-West-Eingang des Westfalenstadions nehmen wollten und dort ein Panzer aufgebaut war. Was hatte es damit auf sich. Ein Interview mit dem Initiator.
Ihr erinnert euch noch an "Michi" mit dem Rheinmetall-Panzer?
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 03.10.2024, 22:50 (vor 499 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
"Michi" und seine Truppe waren heute in Berlin. Bei der großen Friedensdemo des "Bündnis Strahlender Wladimir".
Dabei waren auch so obskure Vereine wie BüSo (eine Politsekte aus dem Zepp-LaRouche Universum), die MLPD (auch so eine Politsekte), Ralf Stegner (Finanz- und Innenminister des Landes Schleswig-Holstein a.D., MdB, stellvertretender Vorsitzender der SPD von 2014-2019, also ein klassischer Hinterbänkler. Ist doch richtig so, Scherben, ne. SCNR).
Naja, ihr habt ja "Michi" und seiner Bagage ein Publikum verschafft. Heute lässt sich der Verein wie folgt ein:
Wir verurteilen den Überfall der russischen Armee auf die Menschen in der Ukraine.
Wir fordern: Keine Waffenlieferungen in die Ukraine
Die wollen also auch die restlichen ukrainischen Frauen, Männer und Kinder Putin und seiner Kamarilla ausliefern. Haben die halt Pech gehabt. Sollen sich nicht so anstellen, werden sie halt vergewaltigt, ermordet oder so. Dient ja dem Frieden.
https://x.com/aufmacher/status/1841800960248524866?s=19
Hier gibt's diverse Bilder der Putin-Freunde und anderer verstrahlter Menschen.
Schade, dass ihr denen und deren Ansichten hier ein Publikum besorgt habt. Denn selbst ein überzeugter Linker wie Bertolt Brecht wusste, dass alles, was das Böse benötigt, um zu siegen, das Zögern oder Heraushalten der Guten ist. Aber offenbar kennen "Michi" und seine Bagage die Gewehre der Frau Carrar nicht, oder sie möchten Putin und seine Kamarilla unterstützen.
Ich finde nicht, dass man das Interview depublizieren sollte, aber vielleicht kann man einleitend voranstellen, was das für ein obskurer Verein ist und mit was für Gestalten die sich gemein machen.
Ihr erinnert euch noch an "Michi" mit dem Rheinmetall-Panzer?
Unterhändler, Donnerstag, 03.10.2024, 23:25 (vor 499 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von Unterhändler, Donnerstag, 03.10.2024, 23:44
Hier ein Bericht der FAZ: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/friedensdemo-in-berlin-stegner-wegen-ukraine-aussage-niedergebruellt-110025106.html
Etwas erstaunliche Beschreibung der FAZ, ist man irgendwie anders gewohnt, nordet deinen Beitrag aber etwas ein.
Wenn du eine Diskussion eröffnest, sollte das schon etwas sachlicher sein und vielleicht kommst du in Zukunft auch mal ohne Kraftausdrücke, Beleidigungen und Spott aus (ganz generell gemeint), das erleichtert den Fortgang einer Diskussion und würde deiner richtigen Meinung zu diesem Thema etwas mehr Substanz verleihen.
Ansonsten lässt einen diese Veranstaltung fassungslos zurück.
Edit: Vermutlich wäre der Thread dann auch nicht in diesen hier verschoben worden, sondern hätte mit einem vernünftigen Titel eine bessere Diskussion ermöglicht, nun wird unter einem Rheinmetall-Panzer über die "Friedensdemo" und weiteren Themen diskutiert. Das passt nicht wirklich.
Ihr erinnert euch noch an "Michi" mit dem Rheinmetall-Panzer?
istar, Donnerstag, 03.10.2024, 23:59 (vor 499 Tagen) @ Unterhändler
Hier ein Bericht der FAZ: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/friedensdemo-in-berlin-stegner-wegen-ukraine-aussage-niedergebruellt-110025106.html
Etwas erstaunliche Beschreibung der FAZ, ist man irgendwie anders gewohnt, nordet deinen Beitrag aber etwas ein.
Wenn du eine Diskussion eröffnest, sollte das schon etwas sachlicher sein und vielleicht kommst du in Zukunft auch mal ohne Kraftausdrücke, Beleidigungen und Spott aus (ganz generell gemeint), das erleichtert den Fortgang einer Diskussion und würde deiner richtigen Meinung zu diesem Thema etwas mehr Substanz verleihen.
Ansonsten lässt einen diese Veranstaltung fassungslos zurück.
Edit: Vermutlich wäre der Thread dann auch nicht in diesen hier verschoben worden, sondern hätte mit einem vernünftigen Titel eine bessere Diskussion ermöglicht, nun wird unter einem Rheinmetall-Panzer über die "Friedensdemo" und weiteren Themen diskutiert. Das passt nicht wirklich.
Wenn man auf einen Artikel verweist, der hinter einer Bezahlschranke ist,dann sollte man schon den Inhalt zusammenfassen.
Also zumindest, wenn man vorher meint, andere zurechtweisen zu müssen.
Ihr erinnert euch noch an "Michi" mit dem Rheinmetall-Panzer?
istar, Donnerstag, 03.10.2024, 23:16 (vor 499 Tagen) @ MarcBVB
"Michi" und seine Truppe waren heute in Berlin. Bei der großen Friedensdemo des "Bündnis Strahlender Wladimir".
Dabei waren auch so obskure Vereine wie BüSo (eine Politsekte aus dem Zepp-LaRouche Universum), die MLPD (auch so eine Politsekte), Ralf Stegner (Finanz- und Innenminister des Landes Schleswig-Holstein a.D., MdB, stellvertretender Vorsitzender der SPD von 2014-2019, also ein klassischer Hinterbänkler. Ist doch richtig so, Scherben, ne. SCNR).
Naja, ihr habt ja "Michi" und seiner Bagage ein Publikum verschafft. Heute lässt sich der Verein wie folgt ein:
Wir verurteilen den Überfall der russischen Armee auf die Menschen in der Ukraine.
Wir fordern: Keine Waffenlieferungen in die Ukraine
Die wollen also auch die restlichen ukrainischen Frauen, Männer und Kinder Putin und seiner Kamarilla ausliefern. Haben die halt Pech gehabt. Sollen sich nicht so anstellen, werden sie halt vergewaltigt, ermordet oder so. Dient ja dem Frieden.
https://x.com/aufmacher/status/1841800960248524866?s=19
Hier gibt's diverse Bilder der Putin-Freunde und anderer verstrahlter Menschen.
Schade, dass ihr denen und deren Ansichten hier ein Publikum besorgt habt. Denn selbst ein überzeugter Linker wie Bertolt Brecht wusste, dass alles, was das Böse benötigt, um zu siegen, das Zögern oder Heraushalten der Guten ist. Aber offenbar kennen "Michi" und seine Bagage die Gewehre der Frau Carrar nicht, oder sie möchten Putin und seine Kamarilla unterstützen.
Ich finde nicht, dass man das Interview depublizieren sollte, aber vielleicht kann man einleitend voranstellen, was das für ein obskurer Verein ist und mit was für Gestalten die sich gemein machen.
Ausschnitt in den Heute-Nachrichten,Stegner kritisiert den Überfall auf die Ukraine, deutlich wahrnehmbare Pfiffe.
Wie kann man als SPD-Politiker auf so einer Veranstaltung auftreten?
Auf der Gegendemo Michael Roth,ebenfalls SPD.
Ihr erinnert euch noch an "Michi" mit dem Rheinmetall-Panzer?
Fisheye, Freitag, 04.10.2024, 08:19 (vor 499 Tagen) @ istar
"Michi" und seine Truppe waren heute in Berlin. Bei der großen Friedensdemo des "Bündnis Strahlender Wladimir".
Dabei waren auch so obskure Vereine wie BüSo (eine Politsekte aus dem Zepp-LaRouche Universum), die MLPD (auch so eine Politsekte), Ralf Stegner (Finanz- und Innenminister des Landes Schleswig-Holstein a.D., MdB, stellvertretender Vorsitzender der SPD von 2014-2019, also ein klassischer Hinterbänkler. Ist doch richtig so, Scherben, ne. SCNR).
Naja, ihr habt ja "Michi" und seiner Bagage ein Publikum verschafft. Heute lässt sich der Verein wie folgt ein:
Wir verurteilen den Überfall der russischen Armee auf die Menschen in der Ukraine.
Wir fordern: Keine Waffenlieferungen in die Ukraine
Die wollen also auch die restlichen ukrainischen Frauen, Männer und Kinder Putin und seiner Kamarilla ausliefern. Haben die halt Pech gehabt. Sollen sich nicht so anstellen, werden sie halt vergewaltigt, ermordet oder so. Dient ja dem Frieden.
https://x.com/aufmacher/status/1841800960248524866?s=19
Hier gibt's diverse Bilder der Putin-Freunde und anderer verstrahlter Menschen.
Schade, dass ihr denen und deren Ansichten hier ein Publikum besorgt habt. Denn selbst ein überzeugter Linker wie Bertolt Brecht wusste, dass alles, was das Böse benötigt, um zu siegen, das Zögern oder Heraushalten der Guten ist. Aber offenbar kennen "Michi" und seine Bagage die Gewehre der Frau Carrar nicht, oder sie möchten Putin und seine Kamarilla unterstützen.
Ich finde nicht, dass man das Interview depublizieren sollte, aber vielleicht kann man einleitend voranstellen, was das für ein obskurer Verein ist und mit was für Gestalten die sich gemein machen.
Ausschnitt in den Heute-Nachrichten,Stegner kritisiert den Überfall auf die Ukraine, deutlich wahrnehmbare Pfiffe.
Wie kann man als SPD-Politiker auf so einer Veranstaltung auftreten?Auf der Gegendemo Michael Roth,ebenfalls SPD.
Das Peter Gauweiler von der CSU ebenfalls auf der Veranstaltung gesprochen hat scheint hier keinen zu interessieren
Ihr erinnert euch noch an "Michi" mit dem Rheinmetall-Panzer?
Ulrich, Freitag, 04.10.2024, 09:23 (vor 499 Tagen) @ Fisheye
Das Peter Gauweiler von der CSU ebenfalls auf der Veranstaltung gesprochen hat scheint hier keinen zu interessieren
Hier im Bild zu sehen: https://www.tagesspiegel.de/images/12479990/alternates/BASE_4_3_W1000/1727966131000/nie-wieder-krieg-demonstration-berlin.jpeg
Alle vier strahlen über alle vier Backen.
Ihr erinnert euch noch an "Michi" mit dem Rheinmetall-Panzer?
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 04.10.2024, 09:33 (vor 499 Tagen) @ Ulrich
Das Peter Gauweiler von der CSU ebenfalls auf der Veranstaltung gesprochen hat scheint hier keinen zu interessieren
Hier im Bild zu sehen: https://www.tagesspiegel.de/images/12479990/alternates/BASE_4_3_W1000/1727966131000/nie-wieder-krieg-demonstration-berlin.jpegAlle vier strahlen über alle vier Backen.
Man möchte kotzen.
Ein Gesicht wie ein Hush Puppy.
Ihr erinnert euch noch an "Michi" mit dem Rheinmetall-Panzer?
Ulrich, Freitag, 04.10.2024, 08:53 (vor 499 Tagen) @ Fisheye
Das Peter Gauweiler von der CSU ebenfalls auf der Veranstaltung gesprochen hat scheint hier keinen zu interessieren
Und Dietmar Woidke, Michael Kretschmer und Mario Voigt üben gemeinsam den Kotau vor Sahra Wugenknecht. :-/
Kretschmer, Voigt und Woidke - Ukraine-Appell: "Allgemeinplätzchen" fürs BSW (zdf heute)
"Die Ministerpräsidenten Sachsens, Brandenburgs und Thüringens CDU-Chef haben einen Ukraine-Appell verfasst. Warum der in Berlin nicht gut ankommt, sagt ZDF-Korrespondent Schmiese."
Wagenknecht lobt Kotau von Kretschmer, Woidke und Voigt
Ulrich, Freitag, 04.10.2024, 12:32 (vor 499 Tagen) @ Ulrich
"Eine Regierungsbildung in Brandenburg, Sachsen und Thüringen ist womöglich nur mit Wagenknechts BSW möglich. In einer Streitfrage haben die Länderchefs von SPD und CDU nun Entgegenkommen signalisiert."
Woidke, Kretschmer und Voigt sind bereit, Wagenknecht den Ring zu küssen. Und das obwohl jeder weiß, dass Wagenknechts Herr und Meister aktuell keine Verhandlungen und keinen Waffenstillstand will. Der will die weitgehende Kapitulation der Ukraine. Für eine gewisse Zeit darf sie dann noch Teile ihres Territoriums behalten, aber ohne irgend eine Unterstützung des Westens. Und nach einer Atempause wird er auch diesen Rest noch einkassieren.
Die Mehrheit der Beobachter geht davon aus, dass Wagenknecht trotz Unterwerfungsgesten der brandenburgischen SPD sowie der sächsischen und thüringischen CDU kein Interesse an einer Regierungsbeteiligung ihrer Liste in den drei Bundesländern hatte. In allen drei Ländern hat man wohl aktuell jeweils keine hundert Mitglieder, in den Regierungen könnte man sich schnell entzaubern. Man bekäme zwar mit Mühe und Not Ministerinnen und Minister zusammen, aber bereits bei der Vergabe der Posten für Staatssekretärinnen und Staatssekretäre könnte es eng werden. Da wären die Pannen und Skandale vorprogrammiert.
.. und Krenz lobt Wagenknecht, Kretschmer, Woidke und Voigt
Ulrich, Montag, 07.10.2024, 07:50 (vor 496 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von Ulrich, Montag, 07.10.2024, 08:04
"Der ehemalige DDR-Staatsratsvorsitzende Egon Krenz äußert sich erfreut über Sahra Wagenknechts jüngste Wahlerfolge und wünscht ihr „noch viel mehr Stimmen“. Und er lobt auch die Ministerpräsidenten aus Sachsen und Brandenburg."
Auch Krenz hat erkannt, dass die Kaderpartei BSW der wahre Nachfolger der SED ist. Trotzdem überschlagen sich Kretschmer, Woidke und Voigt in ihren Bemühungen, mit der Ex(?)-Stalinistin und Ex(?)-Kommunistische-Plattform-Frau politisch ins Bett zu springen.
Rostock-Lichtenhagen
Garum, Bornum am Harz, Montag, 07.10.2024, 08:33 (vor 496 Tagen) @ Ulrich
Bin durch Zufall gestern auf die Sendung "Anwälte der Toten" gestoßen, da wurden die Geschehnisse
nochmal beleuchtet. Ich hatte soviel Hass gar nicht mehr in Erinnerung. Das Staatsversagen war mir noch bewusst aber diesen extremen MOB über 4 Tage hatte ich nicht mehr so auf dem Schirm.
Vor allem wenn man weiß das es im Nachgang so gut wie keine Konsequenzen gab. Das die Anwohner auch noch eine Aufwandsentschädigung für Unannehmlichkeiten gab wusste ich auch nicht.
Die Opfer gingen lehr aus.
Rostock-Lichtenhagen
Ulrich, Montag, 07.10.2024, 09:27 (vor 496 Tagen) @ Garum
Bin durch Zufall gestern auf die Sendung "Anwälte der Toten" gestoßen, da wurden die Geschehnisse
nochmal beleuchtet. Ich hatte soviel Hass gar nicht mehr in Erinnerung. Das Staatsversagen war mir noch bewusst aber diesen extremen MOB über 4 Tage hatte ich nicht mehr so auf dem Schirm.
Vor allem wenn man weiß das es im Nachgang so gut wie keine Konsequenzen gab. Das die Anwohner auch noch eine Aufwandsentschädigung für Unannehmlichkeiten gab wusste ich auch nicht.
Die Opfer gingen lehr aus.
Wenn ich mich richtig erinnere, ist man da knapp einer riesigen Katastrophe entgangen. Auf der Seite der Angreifer war unglaublich viel Hass im Spiel, und die Behörden waren völlig überfordert. Das ganze spielte sich wohl vor allem am Wochenende ab, und die Führungsspitze im Innenministerium und der Polizei war im Verlauf der Wende komplett ausgetauscht worden und bestand fast nur aus Westdeutschen. Damals sprach man von Di-Mi-Do-Ministern und -Beamten. Die reisten Montags an, waren Dienstags bis Donnerstags in der Behörde und reisten am Freitag wieder ab. Als die Ausschreitungen begannen, waren diese Leute zu Hause im Westen. Zudem war das häufig nicht die erste Wahl, sondern vielfach Leute, die aus ihren alten Positionen "weg gelobt" worden waren. Teils trauten sich die Beamten vor Ort zunächst nicht, ihre Vorgesetzten in deren Freizeit zu informieren, teils waren nicht einmal Kontaktinformationen hinterlegt. Das alles führte zur einem kompletten Kontrollverlust der Polizei.
Im Gedächtnis geblieben ist sicherlich allgemein das Bild vom Alkoholiker in voll gepinkelter Jogging-Hose und Trikot der Nationalmannschaft, der den Hitlergruß zeigte. Der Mann dürfte bereits in der DDR alkoholabhängig gewesen sein. Aber dort zog man solche Menschen am Arbeitsplatz lange durch. Nach der Wende aber waren das natürlich die ersten, die ihren Job verloren haben. Aber der gehörte wohl nicht direkt zu den Angreifern, sondern zu denen, die diese anstachelten.
Das ganze entstand auch nicht aus dem Nichts, damals herrschte eine Atmosphäre des Hasses, es hatte damals eine ganze Zahl von Straftaten gegen Ausländer gegeben, und das sowohl in Ost als auch in West.
Rostock-Lichtenhagen
BukausmTal, Wuppertal, Montag, 07.10.2024, 09:50 (vor 496 Tagen) @ Ulrich
Bin durch Zufall gestern auf die Sendung "Anwälte der Toten" gestoßen, da wurden die Geschehnisse
nochmal beleuchtet. Ich hatte soviel Hass gar nicht mehr in Erinnerung. Das Staatsversagen war mir noch bewusst aber diesen extremen MOB über 4 Tage hatte ich nicht mehr so auf dem Schirm.
Vor allem wenn man weiß das es im Nachgang so gut wie keine Konsequenzen gab. Das die Anwohner auch noch eine Aufwandsentschädigung für Unannehmlichkeiten gab wusste ich auch nicht.
Die Opfer gingen lehr aus.
Wenn ich mich richtig erinnere, ist man da knapp einer riesigen Katastrophe entgangen. Auf der Seite der Angreifer war unglaublich viel Hass im Spiel, und die Behörden waren völlig überfordert. Das ganze spielte sich wohl vor allem am Wochenende ab, und die Führungsspitze im Innenministerium und der Polizei war im Verlauf der Wende komplett ausgetauscht worden und bestand fast nur aus Westdeutschen. Damals sprach man von Di-Mi-Do-Ministern und -Beamten. Die reisten Montags an, waren Dienstags bis Donnerstags in der Behörde und reisten am Freitag wieder ab. Als die Ausschreitungen begannen, waren diese Leute zu Hause im Westen. Zudem war das häufig nicht die erste Wahl, sondern vielfach Leute, die aus ihren alten Positionen "weg gelobt" worden waren. Teils trauten sich die Beamten vor Ort zunächst nicht, ihre Vorgesetzten in deren Freizeit zu informieren, teils waren nicht einmal Kontaktinformationen hinterlegt. Das alles führte zur einem kompletten Kontrollverlust der Polizei.Im Gedächtnis geblieben ist sicherlich allgemein das Bild vom Alkoholiker in voll gepinkelter Jogging-Hose und Trikot der Nationalmannschaft, der den Hitlergruß zeigte. Der Mann dürfte bereits in der DDR alkoholabhängig gewesen sein. Aber dort zog man solche Menschen am Arbeitsplatz lange durch. Nach der Wende aber waren das natürlich die ersten, die ihren Job verloren haben. Aber der gehörte wohl nicht direkt zu den Angreifern, sondern zu denen, die diese anstachelten.
> Das ganze entstand auch nicht aus dem Nichts, damals herrschte eine Atmosphäre des Hasses, es hatte damals eine ganze Zahl von Straftaten gegen Ausländer gegeben, und das sowohl in Ost als auch in West.
Es gab 1992 eine beeindruckende Kampagne gegen "Asylanten". Ich erinnere mich noch gut an die hetzerischen Überschriften in der Bild, was nur die Spitze des Eisbergs war.
Rostock-Lichtenhagen
Pfostentreffer, Montag, 07.10.2024, 09:16 (vor 496 Tagen) @ Garum
Bin durch Zufall gestern auf die Sendung "Anwälte der Toten" gestoßen, da wurden die Geschehnisse
nochmal beleuchtet. Ich hatte soviel Hass gar nicht mehr in Erinnerung. Das Staatsversagen war mir noch bewusst aber diesen extremen MOB über 4 Tage hatte ich nicht mehr so auf dem Schirm.
"Staatsversagen" ist das falsche Wort finde ich. Wenn man versagt, hat man zumindest ernsthaft versucht, etwas zu tun.
Vor allem wenn man weiß das es im Nachgang so gut wie keine Konsequenzen gab. Das die Anwohner auch noch eine Aufwandsentschädigung für Unannehmlichkeiten gab wusste ich auch nicht.
Also alles wie immer. Same shit, different day.
Die Opfer gingen lehr aus.
Wenn man sich anschaut, wie es anderen Opfern sowie deren Familien von diskriminierenden und besonders rassistischen Gewalttaten in Deutschland in den letzten 30 Jahren von staatlicher Seite ergangen ist, ist das wahrscheinlich mit grossem Abstand das Best Case Szenario. Für die Alternativen darf man gerne bei den Opferfamilien von NSU und Hanau nachfragen.
Wagenknecht lobt Kotau von Kretschmer, Woidke und Voigt
Garum, Bornum am Harz, Freitag, 04.10.2024, 13:39 (vor 499 Tagen) @ Ulrich
"Eine Regierungsbildung in Brandenburg, Sachsen und Thüringen ist womöglich nur mit Wagenknechts BSW möglich. In einer Streitfrage haben die Länderchefs von SPD und CDU nun Entgegenkommen signalisiert."
Woidke, Kretschmer und Voigt sind bereit, Wagenknecht den Ring zu küssen. Und das obwohl jeder weiß, dass Wagenknechts Herr und Meister aktuell keine Verhandlungen und keinen Waffenstillstand will. Der will die weitgehende Kapitulation der Ukraine. Für eine gewisse Zeit darf sie dann noch Teile ihres Territoriums behalten, aber ohne irgend eine Unterstützung des Westens. Und nach einer Atempause wird er auch diesen Rest noch einkassieren.
Die Mehrheit der Beobachter geht davon aus, dass Wagenknecht trotz Unterwerfungsgesten der brandenburgischen SPD sowie der sächsischen und thüringischen CDU kein Interesse an einer Regierungsbeteiligung ihrer Liste in den drei Bundesländern hatte. In allen drei Ländern hat man wohl aktuell jeweils keine hundert Mitglieder, in den Regierungen könnte man sich schnell entzaubern. Man bekäme zwar mit Mühe und Not Ministerinnen und Minister zusammen, aber bereits bei der Vergabe der Posten für Staatssekretärinnen und Staatssekretäre könnte es eng werden. Da wären die Pannen und Skandale vorprogrammiert.
Mit so einem Erfolg hatte sie wohl nicht wirklich gerechnet.
Wagenknecht lobt Kotau von Kretschmer, Woidke und Voigt
Ulrich, Freitag, 04.10.2024, 13:23 (vor 499 Tagen) @ Ulrich
https://x.com/polenz_r/status/1842162793245495331
"Mit anderen Worten: die drei hatten verstanden, was Wagenknecht bei der Befehlsausgabe von ihnen erwartet hatte als Vorbedingung für eine Koalition mit ihrer Wagenknechtpartei. Jetzt können die Verhandlungen weitergehen."
Ihr erinnert euch noch an "Michi" mit dem Rheinmetall-Panzer?
istar, Freitag, 04.10.2024, 08:37 (vor 499 Tagen) @ Fisheye
"Michi" und seine Truppe waren heute in Berlin. Bei der großen Friedensdemo des "Bündnis Strahlender Wladimir".
Dabei waren auch so obskure Vereine wie BüSo (eine Politsekte aus dem Zepp-LaRouche Universum), die MLPD (auch so eine Politsekte), Ralf Stegner (Finanz- und Innenminister des Landes Schleswig-Holstein a.D., MdB, stellvertretender Vorsitzender der SPD von 2014-2019, also ein klassischer Hinterbänkler. Ist doch richtig so, Scherben, ne. SCNR).
Naja, ihr habt ja "Michi" und seiner Bagage ein Publikum verschafft. Heute lässt sich der Verein wie folgt ein:
Wir verurteilen den Überfall der russischen Armee auf die Menschen in der Ukraine.
Wir fordern: Keine Waffenlieferungen in die Ukraine
Die wollen also auch die restlichen ukrainischen Frauen, Männer und Kinder Putin und seiner Kamarilla ausliefern. Haben die halt Pech gehabt. Sollen sich nicht so anstellen, werden sie halt vergewaltigt, ermordet oder so. Dient ja dem Frieden.
https://x.com/aufmacher/status/1841800960248524866?s=19
Hier gibt's diverse Bilder der Putin-Freunde und anderer verstrahlter Menschen.
Schade, dass ihr denen und deren Ansichten hier ein Publikum besorgt habt. Denn selbst ein überzeugter Linker wie Bertolt Brecht wusste, dass alles, was das Böse benötigt, um zu siegen, das Zögern oder Heraushalten der Guten ist. Aber offenbar kennen "Michi" und seine Bagage die Gewehre der Frau Carrar nicht, oder sie möchten Putin und seine Kamarilla unterstützen.
Ich finde nicht, dass man das Interview depublizieren sollte, aber vielleicht kann man einleitend voranstellen, was das für ein obskurer Verein ist und mit was für Gestalten die sich gemein machen.
Ausschnitt in den Heute-Nachrichten,Stegner kritisiert den Überfall auf die Ukraine, deutlich wahrnehmbare Pfiffe.
Wie kann man als SPD-Politiker auf so einer Veranstaltung auftreten?Auf der Gegendemo Michael Roth,ebenfalls SPD.
Das Peter Gauweiler von der CSU ebenfalls auf der Veranstaltung gesprochen hat scheint hier keinen zu interessieren
Da es dir wichtig ist, hast du ihn erwähnt.
Der ist aber nur noch Ex.
Ex-Staatsminister, Ex-MdB, Ex-Vizevorsitzender.
In Talkshows wird der auch nicht eingeladen.
Im Gegensatz zu Stegner als aktivem Politiker.
Ihr erinnert euch noch an "Michi" mit dem Rheinmetall-Panzer?
*krugix*Borusse*, Dortmund, Freitag, 04.10.2024, 01:57 (vor 499 Tagen) @ istar
Ausschnitt in den Heute-Nachrichten,Stegner kritisiert den Überfall auf die Ukraine, deutlich wahrnehmbare Pfiffe.
Wie kann man als SPD-Politiker auf so einer Veranstaltung auftreten?Auf der Gegendemo Michael Roth,ebenfalls SPD.
Zitat aus der Süddeutschen dazu:
Stegner betont beim Telefonat mit der Süddeutschen Zeitung auf der Zugfahrt nach Berlin, die hohen Stimmenzuwächse für AfD und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) bei den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg seien doch „ein deutlicher Hinweis, dass man denen diese Themen nicht überlassen darf.“
Ihr erinnert euch noch an "Michi" mit dem Rheinmetall-Panzer?
Schoeneschooh, CDMX, Freitag, 04.10.2024, 02:40 (vor 499 Tagen) @ *krugix*Borusse*
Genau, die SPD übernimmt das Thema jetzt komplett:
Waffenlieferungen: Ja!
und
Waffenlieferungen: Nein!
Alle Wählergruppen abgedeckt, so einfach ist das.
BTW: Bei Social Media kann man ja sehr gezielt Wählergruppen ansprechen. Bei Gruppe 1 wird Wahlplakat 1 (Pro Waffenlieferungen) bei Facebook eingespielt und bei Gruppe 2 (Contra Waffenlieferungen) halt Stegners Gesicht.
Ihr erinnert euch noch an "Michi" mit dem Rheinmetall-Panzer?
Schoeneschooh, CDMX, Freitag, 04.10.2024, 05:50 (vor 499 Tagen) @ Schoeneschooh
War jetzt hier bisschen überspitzt. Hab mir grad erst den Stegner auf der Demo angeguckt und mein Kommentar passt so ehrlich gesagt nicht (löschen geht net mehr). Sry
Ihr erinnert euch noch an "Michi" mit dem Rheinmetall-Panzer?
Ulrich, Freitag, 04.10.2024, 08:16 (vor 499 Tagen) @ Schoeneschooh
War jetzt hier bisschen überspitzt. Hab mir grad erst den Stegner auf der Demo angeguckt und mein Kommentar passt so ehrlich gesagt nicht (löschen geht net mehr). Sry
Als vernünftiger Mensch geht man zu so einer Wagenknecht-Veranstaltung gar nicht hin. Aber man muss Stegner zugutehalten, dass er Putin nicht nach dem Munde geredet hat.
Teilgenommen hat auch der ehemalige CSU-MdB Peter Gauweiler, der sich bereitwillig mit Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine und Sevim Dagdelen zusammen fotografieren ließ.
Gekommen waren statt der von Wagenknecht erwarteten 30.000 Teilnehmer weniger als 10.000. Es war eine seltsame Ansammlung von Wagenknecht-Fans über Corona-Leugner bis hin zu "Reichsbürgern" und Rechtsradikalen. Letztere machten aber einen deutlich kleineren Teil aus als bei der Demo Anfang 2023. Vor allem AfD-Anhänger waren wohl zuhause geblieben, schließlich ist Wagenknecht mittlerweile an den Wahlurnen Konkurrenz. Dafür waren Israel-Hasserinnen und Israel-Hasser, Antisemiten und ähnliche Gestalten wohl recht dominant.
Neu auf schwatzgelb.de: Interview zum Rheinmetall-Protest: Ein Panzer vor dem Westfalenstadion
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 10.09.2024, 10:46 (vor 523 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Puhhhh. Durch so ne Meinung bin ich eher noch mehr für den Deal.
Und den Freundeskreis sollte er auch wechseln.
Naiv?
BukausmTal, Wuppertal, Dienstag, 10.09.2024, 12:36 (vor 523 Tagen) @ Weeman
Puhhhh. Durch so ne Meinung bin ich eher noch mehr für den Deal.
Es ist halt auch die Frage, mit welcher Intention man so ein naiv und unkritisch wirkendes Interview mit einem Organisator der DFG/VK führt. Traditionell gab es in diesem Verein immer eine große Nähe zur DKP und personelle Überschneidungen mit ihr, später zur Linken und vermutlich heute auch zu BSW.
Das inhaltliche Horn, in das man bläst, ist das gleiche.
Was der interviewte "Michi" scheinheilig als seine Meinung verkauft, persönlich gegen Waffenlieferungen für die Ukraine zu sein, ist die offizielle politische Ausrichtung seines Vereins.
So richtete sich die DVG/VK NRW direkt nach Beginn des russischen Angriffkriegs gegen die Ukraine
gegen militärische Unterstützung der Ukraine.
https://nrw.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/19/2022/02/Ukraine-Erklaerung-der-DFG-VK-NRW.pdf
Schon nach der Annektion der Krim 2014 wendete man sich erster Linie gegen die Nato / EU und forderte unter dem Deckmantel des Friedens die Beendigung der Sanktionen gegen Russland.
https://dfg-vk.de/wp-content/uploads/2021/02/ErklaerungLaKo14-1_Ukraine.pdf
Umso unverständlicher, dass der Beitrag von SG da einem DFG/VK Organisator so unkritisch ein großes Forum gibt.
Naiv?
Scherben, Kiel, Dienstag, 10.09.2024, 12:56 (vor 523 Tagen) @ BukausmTal
Schon nach der Annektion der Krim 2014 wendete man sich erster Linie gegen die Nato / EU und forderte unter dem Deckmantel des Friedens die Beendigung der Sanktionen gegen Russland.
Ich finde "unter dem Deckmantel des Friedens" schon ein bisschen sehr frech, muss ich sagen.
Natürlich hat die DFG/VK von heute nichts mehr mit der ursprünglichen DFG aus dem Kaiserreich zu tun, aber bei aller berechtigten Kritik u.a. an der Nähe zur DKP dürfte mal festzuhalten sein, dass der Pazifismus und die Ablehnung von Krieg eine Grundkonstante in der Geschichte der DFG ist, und zwar bis heute. Man mag das konkret für naiv halten, aber die Umdeutung der DFG/VK zur fünften Kolonne Moskaus, deren Ziel die Erfüllung russischer Kriegsziele unter dem Deckmantel des Pazifismus ist, wird der Sache nun wirklich auch nicht gerecht.
Naiv?
stfn84, Köln, Dienstag, 10.09.2024, 15:48 (vor 523 Tagen) @ Scherben
Schon nach der Annektion der Krim 2014 wendete man sich erster Linie gegen die Nato / EU und forderte unter dem Deckmantel des Friedens die Beendigung der Sanktionen gegen Russland.
Ich finde "unter dem Deckmantel des Friedens" schon ein bisschen sehr frech, muss ich sagen.Natürlich hat die DFG/VK von heute nichts mehr mit der ursprünglichen DFG aus dem Kaiserreich zu tun, aber bei aller berechtigten Kritik u.a. an der Nähe zur DKP dürfte mal festzuhalten sein, dass der Pazifismus und die Ablehnung von Krieg eine Grundkonstante in der Geschichte der DFG ist, und zwar bis heute. Man mag das konkret für naiv halten, aber die Umdeutung der DFG/VK zur fünften Kolonne Moskaus, deren Ziel die Erfüllung russischer Kriegsziele unter dem Deckmantel des Pazifismus ist, wird der Sache nun wirklich auch nicht gerecht.
Man darf das gerne unterschiedlich bewerten. Ich musste bei Google schon ein paar Treffer ausblenden, wenn ich die Gesellschaft und "Russland" als Suchbegriff eingebe. In erster Linie findet man dort nämlich Statements die sich an das Opfer (Ukraine) und die NATO richten. Nebenbei wird dann zwar erwähnt, dass der Angriff Russland nicht legitim war und die jederzeit aufhören könnten, aber die Mär der Vorgeschichte (Russland griff nur wegen der Osterweiterung der NATO an) wird einfach mal weitergesponnen.
Somit macht sich diese Gesellschaft dann eben nicht nur angreifbar sondern unglaubwürdig. Ich habe vielleicht nicht gut genug gesucht, aber ich finde kein Statement von denen in denen ausschließlich der russische Angriff kritisiert wird.
Stattdessen haut man irgendwelche sinnlosen Parolen heraus, die schlichtweg nicht zur Realität passen. Zudem widerspricht sich diese Vereinigung selbst, zumindest wenn Gebietsabtretungen - die für einen Frieden mit Putin unverhandelbar sind - nicht mehr als Kriegsverbrechen gelten, obwohl man diese selbstverständlich auch ablehnt.
Pazifisten hin oder her - einen gewissen BIAS kann man da schon hinein lesen.
Das sind alles Themen die diese ominöse Vereinigung betreffen und wenig mit Euch/sg zu tun haben.
Naiv?
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 10.09.2024, 13:25 (vor 523 Tagen) @ Scherben
Aber wie wird man dem Verein denn gerecht?
Sie verfolgen ein total unrealistisches Ziel. Und wenn man ihren Forderungen nachkäme würde nur der Aggressor davon profitieren.
Die Vorstellung einer pazifistischen Welt ist ja schön und gut.
Aber die Leute müssen sich schon im Klaren darüber sein wozu die Forderungen in der echten aktuellen Welt führen würden.
Und dann ist die Kritik an deren Einstellung meiner Meinung nach durchaus angebracht.
Naiv?
BukausmTal, Wuppertal, Dienstag, 10.09.2024, 13:15 (vor 523 Tagen) @ Scherben
Schon nach der Annektion der Krim 2014 wendete man sich erster Linie gegen die Nato / EU und forderte unter dem Deckmantel des Friedens die Beendigung der Sanktionen gegen Russland.
Ich finde "unter dem Deckmantel des Friedens" schon ein bisschen sehr frech, muss ich sagen.
Sorry, das ist nun mal die Strategie von Leuten aus diesem Spektrum, die leider gerade im Osten Deutschlands überaus erfolgreich ist. Wagenknecht hat eine identisch klingende Argumentation.
Frech finde ich von "Michi", nicht klar zu äußern, was sein ganzer Verein zur Ukraine fordert: Keine Waffenlieferungen.
Natürlich hat die DFG/VK von heute nichts mehr mit der ursprünglichen DFG aus dem Kaiserreich zu tun, aber bei aller berechtigten Kritik u.a. an der Nähe zur DKP dürfte mal festzuhalten sein, dass der Pazifismus und die Ablehnung von Krieg eine Grundkonstante in der Geschichte der DFG ist, und zwar bis heute. Man mag das konkret für naiv halten, aber die Umdeutung der DFG/VK zur fünften Kolonne Moskaus, deren Ziel die Erfüllung russischer Kriegsziele unter dem Deckmantel des Pazifismus ist, wird der Sache nun wirklich auch nicht gerecht.>
Ich weiß aus meinen früheren politischen Aktivitäten, dass die Überschneidungen der DFG/VK
zur DKP groß waren, ohne da eine genaue Recherche betreiben zu können.
Und heute finde ich die Aktionen der DFG/VK (Antikriegsdemos, Ostermarsch),
die sich gegen eine militärische Unterstützung der Ukraine wenden, nur für Putin zielführend.
Es wird immer gegen die Nato argumentiert und das mit der naiven Forderung kombiniert, dass man doch verhandeln soll und damit der Krieg aufhören würde.
Die Massaker an der Zivilbevölkerung in der Ukraine interssieren diese Friedenskämpfer/innen
nicht weiter.
Naiv?
Scherben, Kiel, Dienstag, 10.09.2024, 13:26 (vor 523 Tagen) @ BukausmTal
Und heute finde ich die Aktionen der DFG/VK (Antikriegsdemos, Ostermarsch),
die sich gegen eine militärische Unterstützung der Ukraine wenden, nur für Putin zielführend.
Es wird immer gegen die Nato argumentiert und das mit der naiven Forderung kombiniert, dass man doch verhandeln soll und damit der Krieg aufhören würde.
Ich glaube nicht, dass wir an dieser Stelle einen Dissens haben. Mich wundert nur, dass Du den Leuten unterstellst, dass sie nur unter dem Deckmantel des Friedens agieren würden. Das sind in der überwiegenden Mehrzahl wirklich überzeugte Pazifist*innen, und das wird beim Ostermarsch z.B. auch nicht anders sein.
Naiv?
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 10.09.2024, 12:47 (vor 523 Tagen) @ BukausmTal
Es war so klar, dass das eine Vorfeldorganisation von BSW bzw. den Kommunisten ist. Für die ist das halt okay, wenn Frieden herrscht und in der russki mir Frauen vergewaltigt und Menschen gefoltert werden.
Naiv?
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 10.09.2024, 12:40 (vor 523 Tagen) @ BukausmTal
Umso unverständlicher, dass der Beitrag von SG da einem DFG/VK Organisator so unkritisch ein großes Forum gibt.
Dafür haben wir ja Leute wie dich! Vielen Dank für die Infos.
Ja gut. Michi und sein Verein sollen sich gehackt legen.
Hybris
stfn84, Köln, Sonntag, 08.09.2024, 20:38 (vor 525 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Diese knapp 4000 Personen-starke Vereinigung, welche die Bundeswehr abschaffen will ist nun der Ansicht, dass BVB Fans über Sponsoring Deals abstimmen müssen.
Ich weiß nicht ob der Kern des Vereinszwecks gerade aktuell realitätsfremder ist als dieses Ansinnen...
Unverhältnismässige Berichterstattung
koom, Dienstag, 10.09.2024, 11:09 (vor 523 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von koom, Dienstag, 10.09.2024, 11:16
Mal ein anderer Gedanke dazu noch:
Die deutschen Medien - auch diese Seite hier - geben Minderheiten-Meinungen ein Forum. Daran ist an sich nichts auszusetzen, problematisch ist aber, wenn das einerseits unverhältnismässig im Anteil ist und es ohne Zusatzinformationen/Kontext hingestellt wird.
Zu COVID-Hochzeiten oder jetzt mit Ukraine-Krieg oder Migration sind dann zwar alle Meinungen vertreten. Darunter aber auch bspw. sachlich falsche (Schwurbler) oder realitätsfremde (Friede über alles). Oder auch bei der Migration wird bspw. die Lösung durch verbesserte Integration komplett untergebuttert und alles auf Abschiebung konzentriert.
Ich denke, dass da einfach etwas falsch ist. Durch diese Methodik gewinnt meistens nur der, der öfter und lauter präsent ist als die anderen. Die Situation sorgt dann auch dafür - vor allem in den USA - dass ein dummes Hohlbrot wie Trump Präsident war und immer noch realistische Chancen hat, das erneut zu tun. Auch hierzulande sieht man das an allen Ecken und Enden. Man höhlt auch den gesellschaftlichen Konsens aus, was man darf und was man nicht darf.
Unverhältnismässige Berichterstattung
stfn84, Köln, Dienstag, 10.09.2024, 15:53 (vor 523 Tagen) @ koom
Da hast Du sicherlich recht. Aber es ist ja grundsätzlich ok, dass sg sich aussucht welche Position die eigene ist und diese eben entsprechend bespielt. Niemand sollte verlangen, dass man hier zu jedem Thema (mit BVB Bezug) eine differenzierte Berichterstattung bietet. Dafür ist es zu viel Arbeit.
Hybris
David-1909-, Dortmund, Montag, 09.09.2024, 12:23 (vor 524 Tagen) @ stfn84
Traurig, dass solchen Leuten dann völlig unkritisch eine Plattform gegeben wird.
Hybris
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 10.09.2024, 10:48 (vor 523 Tagen) @ David-1909-
Traurig, dass solchen Leuten dann völlig unkritisch eine Plattform gegeben wird.
Was wäre der Wert, wenn da jetzt jemand drunter ne Einordnung zu absondert? Wer dagegen argumentieren will kann ja selber einen Gastbeitrag einreichen. Oder eben hier darüber diskutieren. Das ist alles andere als eine unkritische Plattform.
Hybris
Davja89, Montag, 09.09.2024, 12:35 (vor 524 Tagen) @ David-1909-
Ich finde die Aussage des Interviews in Teilen auch echt schwierig.
Als jemand der manche Punkte der Ukraine-Politik auch hier kritisch begleitet hat, kann ich trotzdem anerkennen das es natürlich nicht die Waffenlieferungen sind die einem Frieden im Weg stehe. Diese sind in Teilen nötig für die Sicherung von Städten (Luftabwehr) und zur Stabilisierung der Front (Panzer, Haubitzen).
Am Ende ist es der fehlende diplomatische Prozess der aktuell deswegen nicht Gang kommt weil Russland auf Maximalzielen beharrt, der dem Frieden im Weg steht.
So lange diese Situation anhält gehören Waffenlieferungen eben dazu.
Nicht völlig unkritisch alles und immer aber ja ist eben ein notwendiges Übel.
Trotzdem find ich es ok wenn man jemanden mit anderer Meinung im Kontext des Sponsoring die Möglichkeit einräumt seine Ansichten zu veröffentlichen.
Aber ja ein paar mehr kritische Fragen hätten es auch für mich sein dürfen.
Hybris
stfn84, Köln, Montag, 09.09.2024, 12:59 (vor 524 Tagen) @ Davja89
Ich finde die Aussage des Interviews in Teilen auch echt schwierig.
Als jemand der manche Punkte der Ukraine-Politik auch hier kritisch begleitet hat, kann ich trotzdem anerkennen das es natürlich nicht die Waffenlieferungen sind die einem Frieden im Weg stehe. Diese sind in Teilen nötig für die Sicherung von Städten (Luftabwehr) und zur Stabilisierung der Front (Panzer, Haubitzen).
Am Ende ist es der fehlende diplomatische Prozess der aktuell deswegen nicht Gang kommt weil Russland auf Maximalzielen beharrt, der dem Frieden im Weg steht.
Dem Frieden steht ein Aggressor entgegen. Die Waffenlieferungen verhindern lediglich, dass man Russland mal eben zusätzliche Gebiete, Personen und Werte überlässt und damit die Aggression belohnt. Die Appeasement-Politik der 1930er Jahre endete im zweiten Weltkrieg... den man als Friedensorganisation sicherlich auch lieber nicht gehabt hätte. Zum Glück entschieden sich die Alliierten anders.
So lange diese Situation anhält gehören Waffenlieferungen eben dazu.
Nicht völlig unkritisch alles und immer aber ja ist eben ein notwendiges Übel.
Man kann da gerne anderer Auffassung sein und z.B. kritisieren, dass die Ukraine den Aggressor sogar angreift. Was für mich unter Notwehr fällt, ist für den anderen eben ein kriegerischer Akt. Fair enough.
Trotzdem find ich es ok wenn man jemanden mit anderer Meinung im Kontext des Sponsoring die Möglichkeit einräumt seine Ansichten zu veröffentlichen.
Auch das ist natürlich ok. Schwatzgelb darf veröffentlichen was sie möchten, insbesondere wenn es "ihr Senf" ist.
Hybris
Schnippelbohne, Bauernland, Dienstag, 10.09.2024, 11:10 (vor 523 Tagen) @ stfn84
Man darf auch nicht vergessen, welche massiven Kriegsverbrechen Russland in den besetzten Gebieten begangen hat und weiter begeht. Es ist eben nicht nur die Frage, ob eine Region nun zur Ukraine oder zu Russland gehören soll, sondern auch, ob man Russland diese Kriegsverbrechen und den Genozid, den sie in der Ukraine begehen, durchgehen lässt.
Neu auf schwatzgelb.de: Interview zum Rheinmetall-Protest: Ein Panzer vor dem Westfalenstadion
David-1909-, Dortmund, Sonntag, 08.09.2024, 15:39 (vor 525 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
"Es ist eben kein Unternehmen wie jedes andere und das passt einfach nicht zu den Werten des BVB. Gerade wenn man sagt, dass es okay ist, wenn man die Ukraine mit Waffen beliefert, das ist jetzt nicht meine Meinung, aber das verstehe ich durchaus."
Verstehe ich das richtig, dass seiner Meinung nach die Ukraine nicht mit Waffen beliefert werden sollte?
Neu auf schwatzgelb.de: Interview zum Rheinmetall-Protest: Ein Panzer vor dem Westfalenstadion
stfn84, Köln, Sonntag, 08.09.2024, 16:40 (vor 525 Tagen) @ David-1909-
Ja, klar.
Der ist ja für Frieden.
Neu auf schwatzgelb.de: Interview zum Rheinmetall-Protest: Ein Panzer vor dem Westfalenstadion
Aufholjagd 10-06-1995, Sonntag, 08.09.2024, 17:05 (vor 525 Tagen) @ stfn84
Ich hab den Bericht nicht gelesen. Einmal sollte auch genug sein.
Ich bin natürlich auch für Frieden. Deshalb vertrete ich die Meinung, dass der Ukraine, so wie jedem anderen Land auf der Welt, das angegriffen wird, geholfen werden muss.
Wenn ein Land auf dieser Welt mit den aktuellen Staatsgrenzen nicht einverstanden ist, soll es das laut und offiziell verkünden können. Und dann soll auch offen darüber gesprochen werden, mit allen Ländern der Welt am Verhandlungstisch. Danach müssen aber die dort demokratisch gefällten Entscheide von allen Seiten respektiert werden. Und das hat Russland nicht getan.
Neu auf schwatzgelb.de: Interview zum Rheinmetall-Protest: Ein Panzer vor dem Westfalenstadion
Davja89, Sonntag, 08.09.2024, 17:07 (vor 525 Tagen) @ Aufholjagd 10-06-1995
bearbeitet von Davja89, Sonntag, 08.09.2024, 17:15
Ich meine beim Vorposter ein klein wenig Sarkasmus rauslesen zu können...