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Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren? (BVB)

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 21:55 (vor 539 Tagen)
bearbeitet von Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 22:06

Ich finde, gerade im Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen kommendes Wochenende, Brandenburg 3 Wochen später, für angebracht.

Ähnlich, wie es Peter Fischer von der Eintracht gemacht hat. Brachte ihm sicher nicht uneingeschränktes Lob, aber wenigstens hatte er mal den Mut dazu.

Meiner Meinung nach sollte der BVB und auch Herr Watzke, die sich ja durchaus vorbildlich gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit engagieren, das ebenso tun.

Am besten noch vor der Wahl, weil hier in den Regionen der BVB auch sehr viele Fans hat - und es liegt in der Natur der Sache, dass sich nicht alle den demokratischen Parteien zugehörig fühlen.

Ob es was bringt? Für die Wahl selbst vermutlich nicht, aber vielleicht denkt doch noch mal der eine oder andere drüber nach.
Und BTW: ich habe richtig Angst vor diesen Wahlen...

Und ganz allgemein reichte es mir schon, wenn die Anhänger der faschistischen AfD von ihren Herzensverein mitgeteilt bekämen, dass sie nicht länger willkommen sind.

Edit: Danke Ulrich (von dir eh klar ;-) ) und Schoeneshooh für eure Antworten, habe den Threadtitel mal noch etwas angepasst.

Die AfD ist nur ein Symptom

CF, Dienstag, 27.08.2024, 13:02 (vor 537 Tagen) @ Pa1n

Und es war noch nie sonderlich zielführend, lediglich an den Symptomen rumzudoktern. Man muss selbstverständlich die Ursachen für eine starke AfD angehen.
Als allererstes sollte man die Informationspolitik modernisieren. Wenn man sich im Netz (Youtube etc.) umsieht, dann findet man unfassbar viele Youtuber, Influencer oder sonstige engagierte Menschen, die sich z.B. momentan täglich damit auseinandersetzen, welchen Unsinn Donald T. verbreitet (Inhalte!), wie unangebracht sein Verhalten ist usw. und die das auseinandernehmen und kommentieren. Klar ist das auch subjektiv, aber wenn das nachvollziehbar und engagiert passiert, dann hinterlässt das Eindrücke. Gibt es so etwas hier bei uns zu Aussagen und Verhalten der AfD? Nein. Im Gegenteil: man wird überschüttet mit irgendeinem bullshit über Höcke, Weidel, Wagenknecht oder dumpfen Hassparolen über aktuelle Regierungspolitiker

Die AfD ist nur ein Symptom

Argead, Dienstag, 27.08.2024, 20:36 (vor 537 Tagen) @ CF

Was genau hat das mit Informationspolitik zu tun? Die meisten Youtuber und Influencer, die du ansprichtst, sind ja keine Angestellten des Staates oder werden für Ihren Content von staatlichen Stellen bezahlt. Die machen Ihren Content, weil es dafür ein Publikum und Views gibt. Solche Youtube gibt es aber auch im deutschsprachigen Raum genug.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

GLEFOS, Bergkamen, Montag, 26.08.2024, 22:47 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit ist gut und wünschenswert. Ansonsten aus der Politik raushalten.

Was der Eintracht und den Bayern recht. ist ...

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Montag, 26.08.2024, 20:08 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

... sollte auch beim BVB möglich sein.

Was der Eintracht und den Bayern recht. ist ...

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Dienstag, 27.08.2024, 12:46 (vor 537 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts

... sollte auch beim BVB möglich sein.

Weder die Eintracht noch die Bayern haben sich als Verein gegen die AfD positioniert, sondern nur einzelne Personen des Vereins.

Egal

FliZZa, Sersheim, Montag, 26.08.2024, 15:08 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Ich fände es schön, wenn sich Firmen, Vereine, whoever gegen die AfD positionieren würde.
ABER es wird nix bringen. Weißt du ja aus deinem Umfeld selbst. "Kein" AfD-Wähler wird deswegen umdenken. Lost. Komplett.

Egal

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 26.08.2024, 15:28 (vor 538 Tagen) @ FliZZa

Ich fände es schön, wenn sich Firmen, Vereine, whoever gegen die AfD positionieren würde.
ABER es wird nix bringen. Weißt du ja aus deinem Umfeld selbst. "Kein" AfD-Wähler wird deswegen umdenken. Lost. Komplett.

Das ist so. Wo es hingeht, zeigen die USA, wo ein bisweilen riesiger Teil der Wähler/innen im Zweifel selbst einen Schimpansen wählen würde, solange ihm nicht der Geruch des politischen Establishments anhaftet. Sebastian Haffner hat in den 80ern schon in anderen Kontexten gesagt, die USA seien stets ein gutes Stück weiter auf einem Wege, auf dem Deutschland erst gerade die ersten Schritte macht.

Egal

FliZZa, Sersheim, Montag, 26.08.2024, 15:44 (vor 538 Tagen) @ FourrierTrans

Ich fände es schön, wenn sich Firmen, Vereine, whoever gegen die AfD positionieren würde.
ABER es wird nix bringen. Weißt du ja aus deinem Umfeld selbst. "Kein" AfD-Wähler wird deswegen umdenken. Lost. Komplett.


Das ist so. Wo es hingeht, zeigen die USA, wo ein bisweilen riesiger Teil der Wähler/innen im Zweifel selbst einen Schimpansen wählen würde, solange ihm nicht der Geruch des politischen Establishments anhaftet. Sebastian Haffner hat in den 80ern schon in anderen Kontexten gesagt, die USA seien stets ein gutes Stück weiter auf einem Wege, auf dem Deutschland erst gerade die ersten Schritte macht.

Man sucht sich eben seine Seite aus und die verteidigt man bis aufs Blut. Egal was sie treiben.
Sieht man doch hier im Forum auch. Da kann die FDP fordern, dass man auf WunderSpaceTechnik wartet statt was für die Umwelt zu tun, dann ist das immer noch die Idee des Jahres.
Um nicht als Parteisoldat zu gelten: Es gibt auch Grüne/Rote/Schwarze doofe Ideen. Manche sind halt findiger im dumme Ideen haben, so meine subjektive Meinung.

Es geht nicht mehr um Lösungsfindung. Sondern darum den anderen vom eigenen Unsinn zu überzeugen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 26.08.2024, 14:54 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Grundsätzlich hat sich der BVB in meinen Augen ausreichend positioniert.
Ich habe kein Problem damit, wenn er es immer wieder tut. Von mir aus auch gegen eine bestimmte Partei wie die AfD.

Ich bezweifle nur irgendwie, dass dies einen Nutzen bringt wenn es zu einem konkreten Zeitpunkt/Ereignis wie einer Wahl gemacht wird.
Gefühlt wird deswegen keiner umgestimmt. Die verlorenen Seelen finden nur wieder einen Vorwand um mal wieder bockig zu sein und die Opferkarte zu zücken.
Also gerne Aktionen die im Sinne einer Positionierung gegen die AfD sind.
Aber bitte eher keine Wahlaufrufe.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

alexey83, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 15:05 (vor 538 Tagen) @ Weeman

Grundsätzlich hat sich der BVB in meinen Augen ausreichend positioniert.
Ich habe kein Problem damit, wenn er es immer wieder tut. Von mir aus auch gegen eine bestimmte Partei wie die AfD.

Ich bezweifle nur irgendwie, dass dies einen Nutzen bringt wenn es zu einem konkreten Zeitpunkt/Ereignis wie einer Wahl gemacht wird.
Gefühlt wird deswegen keiner umgestimmt. Die verlorenen Seelen finden nur wieder einen Vorwand um mal wieder bockig zu sein und die Opferkarte zu zücken.
Also gerne Aktionen die im Sinne einer Positionierung gegen die AfD sind.
Aber bitte eher keine Wahlaufrufe.

Wahrscheinlich bin ich zu optimistisch.
Aber wenn der BVB (und andere Clubs, die viele Fans haben, wie Bayern, SGE, HSV, VFB, Blaue) sich deutlich gegen die AfD äußern würde, würde es entweder dazu führen, dass einige sich bei der Wahl ein paar Gedanken mehr machen oder den Verein verlassen. Möglicherweise würde es aber auch nichts bringen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 18:29 (vor 538 Tagen) @ alexey83

Woher nimmst Du diesen Optimismus? Es gab ja schon des Öfteren Aufrufe und es gab auch mehr und mehr Berichte wie die AfD denn nun wirklich sei, für was sie inhaltlich steht, etc.

Dadurch hat es zumindest noch kein wirkliches Umdenken in deren (potentiellen) Wählerschaft gegeben.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 26.08.2024, 15:16 (vor 538 Tagen) @ alexey83

Wahrscheinlich bin ich zu optimistisch.
Aber wenn der BVB (und andere Clubs, die viele Fans haben, wie Bayern, SGE, HSV, VFB, Blaue) sich deutlich gegen die AfD äußern würde, würde es entweder dazu führen, dass einige sich bei der Wahl ein paar Gedanken mehr machen oder den Verein verlassen. Möglicherweise würde es aber auch nichts bringen.

Das fände ich auch total fein. Von mir aus können die auch alle den Verein verlassen. Nur in der öffentlichen Debatte wird man dann wochenlang von den Heulsusen vollgeheult wie doof doch alle sind. Und da die AfDler da ne größere Ausdauer haben als der normale Mensch, werden sie noch rumheulen wenn keiner mehr Bock auf ne Erwiderung hat und dann vielleicht doch den ein oder anderen von der bösen Welt überzeugen. Die sind schon extrem geübt in der Opferrolle.
Aber vielleicht bin ich auch zu pessimistisch.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

alexey83, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 14:48 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Kurze Erklärung.

Ein User, der hier andere User beleidigt hat und AfD und Grüne gleichgesetzt hat, wurde von uns gesperrt.

Weil sein/ihr Beitrag auch nicht wirklich zu einer vernünftigen Diskussion beigetragen hat, haben wir seine/ihre Beiträge gelöscht.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Karsten, Zürich, Montag, 26.08.2024, 17:44 (vor 538 Tagen) @ alexey83

Kurze Erklärung.

Ein User, der hier andere User beleidigt hat und AfD und Grüne gleichgesetzt hat, wurde von uns gesperrt.

Weil sein/ihr Beitrag auch nicht wirklich zu einer vernünftigen Diskussion beigetragen hat, haben wir seine/ihre Beiträge gelöscht.

Das war wirklich ein vollkommen kranker Beitrag, und ich dachte nur so: "Hier könnte Ihre Beleidigung stehen."

Danke fürs Löschen und Sperren.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Kutte92-, Münster, Montag, 26.08.2024, 14:53 (vor 538 Tagen) @ alexey83

Danke.

Dafür

Thofrock, Montag, 26.08.2024, 14:11 (vor 538 Tagen) @ Pa1n
bearbeitet von Thofrock, Montag, 26.08.2024, 14:20

Herr Höcke hat zwischen den Zeilen ziemlich oft angemerkt was er sich so vorstellt. ("Wir werden Bevölkerungsteile verlieren")
Das geht selbstverständlich auch an das Eingemachte einen Sportvereins. Dem gemeinen AFD-Funktionär ist der BVB mit hoher Wahrscheinlichkeit viel zu undeutsch.

Und diese Sorge zu kommunizieren kann nicht falsch sein.

Dafür

Frankonius, Frankfurt, Montag, 26.08.2024, 14:16 (vor 538 Tagen) @ Thofrock

Teile der AFD würden gerne Leute wie Nuri un Emre "remigrieren", obwohl die in Deutschland geboren sind.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

hardau, Zürich, Montag, 26.08.2024, 13:11 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Wir halten doch hier im Forum die Freiheit hoch. In der demokratischen Freiheit ist auch eingeschlossen die AFD oder die CDU wählen zu können. Es hat meiner Meinung nach nichts mit Toleranz zu tun, wenn sich ein Fussballverein parteipolitisch positioniert im Sinne von.... Achtung: die sind gefährlich, bitte nicht wählen.

Der Verein kann seine Haltung ja mit klarer Positionierung zu Rassismus, Extremismus und Gewalt in seinen Statuten und in der Öffentlichkeitsarbeit kundtun, wie es ja bereits geschieht.

Ich vertrete im Gegenteil die Meinung, dass der Fussball seine Freiheiten verliert, je mehr er sich, von welcher Seite auch immer, sei es die FIFA oder, wie hier behauptet, von moralischen Notwendigkeiten, politisch instrumentalisieren lässt.

Zudem finde ich, dass der Fussball mit seinen Wahnsinnsgehälter, mit seiner Kommerzialisierung (2 Stunden Doppelpass = 1 Stunde Werbung), mit seiner ideologischen Hohlheit als globales Produkt seinen Anspruch sowieso verwirkt hat, mit den Finger auf andere zu zeigen.
Darum würde ich den Ball eher flach halten(:)

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Giog, Mittelhessen, Montag, 26.08.2024, 10:39 (vor 538 Tagen) @ Pa1n
bearbeitet von Giog, Dienstag, 27.08.2024, 19:20

Viele (auch hier im Forum) verkennen meiner Meinung nach, dass die Taktik „Wir dürfen die Rechten nicht zu sehr vor den Kopf stoßen, sonst holen wir sie ja nie zurück“ doch offensichtlich krachend gescheitert ist.
Es ist ja völlig klar, dass die Politik Inhalte liefern muss und bei den Themen, über die die AfD Stimmenfang betreibt, alternative Angebote schaffen muss. Das funktioniert aber nicht, indem man bloß rechte talking points übernimmt, sich dann wundert wieso sich der Diskurs immer weiter verschiebt und sich dann völlig dagegen verwehrt, diese Partei vollumfänglich abzulehnen, weil man die Leute ja mit Samthandschuhen anfassen müsse, um sie wieder zurückzuholen.

Zur Rolle des BVB: ja, der BVB hat sich in seiner Satzung und durch sein Engagement verschiedenen Werten verschrieben, ich finde allerdings nicht, dass man sich aus o.g. Gründen darauf beschränken muss. Seien wir mal ehrlich: Bildungsfahrten und Ähnliches sind extrem wichtige Angebote insbesondere für junge Menschen, aber haben lange nicht die öffentliche Wirkung wie ein entsprechendes Statement der Vereinsführung oder der Mitgliederversammlung. Das Argument „man bringt Unruhe rein, die Presse würde das wochenlang jedem Funktionär unter die Nase halten“ finde ich vorgeschoben bis bequem. Was soll daran das Problem sein? Dass es unsere Spieler vom Fußball spielen abhält? Dass man sich in der Pressearbeit mal unangenehmen Themen widmen muss? Dass irgendwelche Faschos auf die Barrikaden gehen? Ja, vielleicht reicht es nicht mehr aus, dass wir uns auf unserem vermeintlich für jedermann eindeutigen gesellschaftspolitischen Bekenntnis ausruhen. Ich sehe es vielmehr als Konkretisierung dessen an, was der BVB sich selbst in die Satzung und in den Grundwertekodex geschrieben hat: schaut her, das sind unsere Werte, und wir möchten klarstellen: die AfD und das, was ihre Funktionäre nach außen tragen, steht eindeutig gegen diese Werte.


Edit: im Übrigen finde ich, dass man das Rheinmetall Argument schon bringen kann. Wenn der BVB sich in einer einzigen politischen Frage so bewusst und mit so einer klaren Bezugnahme auf die aktuelle politische Lage bekennt, dann kann man sich schon fragen, wieso das nicht bei der aktuell größten Gefahr für die Demokratie möglich sein soll - schließlich hat der BVB ja Verteidigung der Demokratie als großes Buzzword ausgegeben.

1+(oT)

Thofrock, Montag, 26.08.2024, 14:14 (vor 538 Tagen) @ Giog

1+

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 11:30 (vor 538 Tagen) @ Giog

Der Aspekt ist ja auch vollkommen in Ordnung. Entsprechend kann man es im November zur Diskussion stellen und dem Votum folgend handeln.

Es gibt aber natürlich auch Positionen von anderen politischen Parteien die schwer/kaum mit den Werten des BVB vereinbar sind, wenn ich die Thematik Grenzschutz in Bezug zur Ausgrenzung von Personen setze.
Ich halte das für kaum umsetzbar, aber dafür kann das Plenum MV ja dienen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Giog, Mittelhessen, Montag, 26.08.2024, 12:29 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Der Aspekt ist ja auch vollkommen in Ordnung. Entsprechend kann man es im November zur Diskussion stellen und dem Votum folgend handeln.

Es gibt aber natürlich auch Positionen von anderen politischen Parteien die schwer/kaum mit den Werten des BVB vereinbar sind, wenn ich die Thematik Grenzschutz in Bezug zur Ausgrenzung von Personen setze.
Ich halte das für kaum umsetzbar, aber dafür kann das Plenum MV ja dienen.

Ich sehe diese Gefahr gar nicht so sehr, dass man vom Hundertste ins Tausendste gerät. Politisch bin ich da sicherlich mit dir einer Meinung, dass auch andere Parteien absolut indiskutabel Positionen vertreten -aber ein (wie auch immer geartetes) Bekenntnis gegen die AfD als Ganzes knüpft ja in erster Linie daran an, dass große Teile und ganze Verbände dieser Partei nicht auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und dagegen sogar eine kämpferische Haltung einnehmen. Wenn das der Bezugspunkt ist, müsste man m.E. nicht jede einzelne Position durchkauen. Stimme dir aber zu, dass der sauberste Weg ein entsprechender Auftrag der MV wäre.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 12:44 (vor 538 Tagen) @ Giog

Mir geht es da letztendlich ja nur um die klare Darlegung in welchem Rahmen und in welchen Grenzen der BVB agieren soll(te).
Aus meiner Sicht wäre ein Aufruf für eine Wahl nicht richtig. Gerne kann man sich auf seine (satzungsgemäßen oÄ) Wertvorstellungen berufen und mit Verweis darauf auch sagen, dass man AfD-Positionen damit als unvereinbar betrachtet.

Ob das dann wirklich was bringt steht ja auf einem anderen Blatt.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

DomJay, Köln, Montag, 26.08.2024, 11:38 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Der Aspekt ist ja auch vollkommen in Ordnung. Entsprechend kann man es im November zur Diskussion stellen und dem Votum folgend handeln.

Es gibt aber natürlich auch Positionen von anderen politischen Parteien die schwer/kaum mit den Werten des BVB vereinbar sind, wenn ich die Thematik Grenzschutz in Bezug zur Ausgrenzung von Personen setze.
Ich halte das für kaum umsetzbar, aber dafür kann das Plenum MV ja dienen.

Aber meinst du nicht, dass dies die Büchse der Pandora öffnet? Ich überlege gerade wie man das überhaupt in der MV mit den wenigen Mitgliedern lösen soll und wo es beginnt oder aufhört. Kurzum, die Frage welche Bereiche das ganze umfassen würde und welche nicht.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 11:42 (vor 538 Tagen) @ DomJay

Ich persönlich halte das für nicht praktikabel. Aber selbstverständlich kann und sollte man über die MV sowas zur Diskussion stellen. Es bedarf mE einer dezidierten Ausarbeitung, sodass die finale Entscheidung darüber eben dauert, damit die Aktion über ein Schulterklopfer-Statement hinaus geht.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Liberogrande, Montag, 26.08.2024, 11:06 (vor 538 Tagen) @ Giog

Volle Zustimmung!

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

DomJay, Köln, Montag, 26.08.2024, 10:51 (vor 538 Tagen) @ Giog

Edit: im Übrigen finde ich, dass man das Rheinmetall Argument schon bringen kann. Wenn der BVB sich in einer einzigen politischen Frage so bewusst und mit so einer klaren Bezugnahme auf die aktuelle politische Lage bekennt, dann kann man sich schon fragen, wieso das nicht bei der aktuell größten Gefahr für die Demokratie möglich sein soll - schließlich hat der BVB ja Verteidigung der Demokratie als großes Buzzword ausgegeben.

Ist finde ich ein sehr guter Punkt, denn mit den Bannern vom Samstag sagen wir ja: BVB das war nicht legitim was du da getan hast.

Jetzt hat man zwei Optionen:
1 Entweder zurückrudern und sagen, jawohl wir sind auch die Verteidigung der Demokratie und jede Partei die Gegen die demokratischen Werte agiert lehnen wir explizit ab und werben diese nicht zu wählen.
2 Oder man bleibt bei der Aussage, der BVB ist nicht dazu gedacht politische Aussagen zu machen, die über das Hochhalten der Grundrechte hinausgeht.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Giog, Mittelhessen, Montag, 26.08.2024, 10:59 (vor 538 Tagen) @ DomJay

Man kann das in beide Richtung „konsequent“ denken (a la ganz oder gar nicht), wobei es natürlich noch zwei entscheidende Unterschiede gibt: erstens, dass der BVB Geld von einem Unternehmen für sein angebliches politisches Bekenntnis bekommt, zweitens, dass wir auf der einen Seite eine reine Sachentscheidung haben (Rüstung ja - nein) und auf der anderen Seite ein grundsätzliches politisches Bekenntnis.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

DomJay, Köln, Montag, 26.08.2024, 11:05 (vor 538 Tagen) @ Giog

Man kann das in beide Richtung „konsequent“ denken (a la ganz oder gar nicht), wobei es natürlich noch zwei entscheidende Unterschiede gibt: erstens, dass der BVB Geld von einem Unternehmen für sein angebliches politisches Bekenntnis bekommt, zweitens, dass wir auf der einen Seite eine reine Sachentscheidung haben (Rüstung ja - nein) und auf der anderen Seite ein grundsätzliches politisches Bekenntnis.

Ich bin ein großer Fan von Prozessen ;) Daher müsste eine Haltung nach meiner Ansicht so gestrickt sein, dass ihr egal ist ob es nun die CDU oder die SPD - die abwegigsten Beispiele überhaupt- sind die im Ergebnis zur Ablehnung führen.

Entsprechend kann man das in meinen Augen nur durch die Mitglieder implementieren lassen, dass der BVB ein politischer Verein wird.

Aber dann bitte mit einem zugehörigen Regelwerk, dass ebenfalls abgesegnet wurde und welches fortlaufend aktualisiert wird. Die Frage ist aber, ist das dann wirklich noch der Sinn des BVB?

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Giog, Mittelhessen, Montag, 26.08.2024, 11:01 (vor 538 Tagen) @ Giog

Nachtrag: wobei diese Diskussion mehr oder weniger ohnehin hinfällig ist, weil der BVB den Schritt ja nun schon gegangen ist. Es ist ja völlig unrealistisch, dass der BVB sagt „ihr habt recht, wir lassen Politik komplett raus, positionieren uns nicht in der Wahlthematik und wickeln den Deal zurück ab“. Andersrum hingegen würde jetzt schon ein Schuh draus werden.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

MalteS, Montag, 26.08.2024, 10:49 (vor 538 Tagen) @ Giog

Danke, das würde ich so unterschreiben.

Zur Rolle des BVB: ja, der BVB hat sich in seiner Satzung und durch sein Engagement verschiedenen Werten verschrieben, ich finde allerdings nicht, dass man sich aus o.g. Gründen darauf beschränken muss. Seien wir mal ehrlich: Bildungsfahrten und Ähnliches sind extrem wichtige Angebote insbesondere für junge Menschen, aber haben lange nicht die öffentliche Wirkung wie ein entsprechendes Statement der Vereinsführung oder der Mitgliederversammlung.

Zumal der BVB in der Vergangenheit immer so gehandelt hat: Die Basisarbeit im Hintergrund (Gedenkstättenfahrten, Workshops, Vernetzung mit anderen Organisationen) hat sich stets abgewechselt mit öffentlichkeitswirksamen Statements wie beispielsweise der Spende an Yad Vashem oder "Kein Bier für Rassisten".

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 26.08.2024, 11:31 (vor 538 Tagen) @ MalteS
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 26.08.2024, 11:39

Danke, das würde ich so unterschreiben.

Zur Rolle des BVB: ja, der BVB hat sich in seiner Satzung und durch sein Engagement verschiedenen Werten verschrieben, ich finde allerdings nicht, dass man sich aus o.g. Gründen darauf beschränken muss. Seien wir mal ehrlich: Bildungsfahrten und Ähnliches sind extrem wichtige Angebote insbesondere für junge Menschen, aber haben lange nicht die öffentliche Wirkung wie ein entsprechendes Statement der Vereinsführung oder der Mitgliederversammlung.


Zumal der BVB in der Vergangenheit immer so gehandelt hat: Die Basisarbeit im Hintergrund (Gedenkstättenfahrten, Workshops, Vernetzung mit anderen Organisationen) hat sich stets abgewechselt mit öffentlichkeitswirksamen Statements wie beispielsweise der Spende an Yad Vashem oder "Kein Bier für Rassisten".

Eure Beiträge würde ich auch mit "Daumen hoch" unterschreiben.

Was mir im Kampf gegen die AfD (oder besser gesagt, gegen den galoppierenden Nationalismus und der zunehmend reaktionären Haltung, die AfD ist ja letztlich nur ein Ventil dessen) zudem fehlt:

1) Struktureller Realismus, so in die Richtung wie ihn Kenneth Waltz beschrieben hat. Dinge anzuerkennen, wie sie sich im globalen Kontext abspielen und eigene Schlüsse daraus zu ziehen, diese aber auch unaufgeregt und klar zu beschreiben. Das wird insbesondere in der deutschen Politik häufig nicht gemacht. Wir sehen in Teilen des Nahen und Mittleren Osten eine sehr betrübliche Situation, nicht zuletzt auch durch verfehltes Eingreifen westlicher Großmächte. Teile dieser Region, z.B. Syrien, Pakistan, Afghanistan, Irak, sind geprägt durch gröbster, struktureller Gewalt in vielen Bereichen der Gesellschaft und des Alltags. Der religiöse Extremismus ist, gepaart mit, in Teilen, nicht vorhandener Bildung, ein bisher nicht einzufangendes Problem. Mit Einwanderung aus diesen Ländern, wird man es nicht verhindern, dass auch mal Problemkinder dabei sind. Wie der junge Mann aus Solingen.
Wie kommuniziert nun die führende Politik? Also Ampel bzw. auch Union? Man versucht im Grunde, das Wahlvolk mit infantilster Sprache in Scheindebatten zu verwickeln.

Die Union: "Das geht nicht". Wir müssen jetzt einen kompletten Aufnahmestopp aus diesen Ländern durchsetzen.
Meine Frage: Selbst wenn, und wie? Wir finden ja nicht mal die faulen Eier, die schon zwei Jahre hier sind. Und dass, obwohl schon längst hätte nicht mehr hier sein sollen (war halt nicht zu Hause, blöd gelaufen). Völlig unglaubwürdig ohne intensivsten Grenzschutz und ohne nachvollziehbares Maßnahmenpaket.

Die SPD: Wir müssen präventiv arbeiten, der Radikalisierung "entgegenarbeiten". Alles andere geht sowieso nicht, rechtlich. Und man könne niemanden "die Tür vor der Nase zuschlagen".
Meine Frage: Wer soll sowas glauben? Da kommt ein Issa xy, der vermutlich sein Leben lang Gewalt und Krieg erlebt hat, der eine radikal-religiöse Einstellung imprägniert bekommen (die Verbindungen zu IS sind ja jetzt schon hinlänglich bekannt) und eine klare Mission hat, incl. grenzenlosen Hasse auf unsere Gesellschaft. Und die Sozialarbeiterin Jennifer wird ihn jetzt umdrehen und zu einem vorbildlichen Bürger transformieren?

2) Eine greifbare Vision, wohin sich dieses Land entwickeln soll, ganz generell gesprochen. Die großen Aspekte. "Wie soll unsere Wirtschaft ganz konkret in 10 Jahren aussehen, wie gehaltsstarke Jobs geschaffen werden?", "Wie wollen wir dem demografischen Wandel begegnen, mit erfolgreicher Immigration von motivierten Menschen, mit einer inhatlichen und geistigen Politik, die die Familienplanung in den Vordergrund stellt?", "Wie begegnet man internationalen Sicherheitsgefahren, speziell im Osten, wie werden wir militärisch und/oder nuklear unabhängig?", "Wie attackieren wir inhaltlich und ökonomisch erfolgreich den Klimawandel, wer muss in die erste Reihe treten dafür?".
Was mir von SPD, Union und co. quasi unterbewusst immer vermittelt wird: "Bloß nicht AfD!". Aber was ist denn Eure Idee für die BRD 2035? Wohin wollen wir und was sind die konkreten Schritte dahin? Ich sehe das nicht. Es geht primär immer nur darum, die anderen zu verhindern.
"Die anderen" hingegen haben eine relativ deutliche, wenngleich auch moralisch verwerfliche sowie stark reaktionäre, Vorstellung "ihres Deutschlands".

Und auch wenn die Spitzenpolitik die Wähler/innen offenbar zunehmend als geistig unterblichtete Masse betrachtet, die man in Kindersprache ansprechen muss und die sich permanent hinter die Fichte führen lässt: die Menschen merken das, unterbewusst, und sie mögen das nicht.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Montag, 26.08.2024, 10:23 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Nein, sollte er nicht.
Wir sind ein Sportverein und keine übergeordnete moralische Instanz.

Wir können vor Wahlen auch nicht fordern, dass so oft gewählt werden muss,
bis uns das Ergebnis passt.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

EloKa, Montag, 26.08.2024, 10:52 (vor 538 Tagen) @ Theo Retisch

Nein, sollte er nicht.
Wir sind ein Sportverein und keine übergeordnete moralische Instanz.

Der Verein hat auch die Aufgabe die eigenen Mitglieder zu beschützen. Wenn eine bestimmte Partei offen Hass gegen Teile der Mitgliederbasis propagiert, dann kann und sollte sich der Verein öffentlich gegen diese Partei positionieren.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

quincy123, Montag, 26.08.2024, 10:23 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Eigentlich finde ich ja Fußball und Politik sollten sich nicht vermischen. In diesem Fall jedoch: Jeder, der sich gegen die AFD positioniert ist gut - von daher würde ich das begrüßen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

koom, Montag, 26.08.2024, 10:16 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Das ist keine so leichte Frage. Normalerweise, also so vor 10 Jahren, hätte ich "Nein" gesagt.

Nach der aktuellen Situation, dem Auftrieb von rechts und der doch recht vorhandenen Chance, das bei der nächsten Bundestagswahl es lukrativ für die CDU/CSU werden könnte, mit der AFD (und BSW) zu koalieren... Ne, brauchts nicht. Wir hatten vor 100 Jahren schon mal grob die Situation, gelernt haben wir daraus wohl nicht.

Insofern wäre ein klares Zeichen von populären Vereinen, Personen etc. schon sehr wichtig. Problematisch für den BVB, aber letztlich sollte man da nicht primär auf die Brieftasche schauen, sondern auch mal für die Moral einen raushauen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Meck1211, Montag, 26.08.2024, 10:27 (vor 538 Tagen) @ koom

Der Begriff wohlfeil träfe zu.

Inhaltliche Aussagen ( wenn schon) wie

Hände weg vom Recht auf Asyl wären gut
Nachdem ich Zeitung gelesen habe, richtete sich der Verein allerdings gegen nahezu alle Parteien

Der BVB muss sich für Werte und nicht für/gegen Parteien stellen

DomJay, Köln, Montag, 26.08.2024, 09:17 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Solange der BVB die eigenen Werte hochhält reicht das vollkommen aus.

Der BVB ist nicht dazu gemacht seinen weltweiten Fans eine Partei zu versagen oder auch zu empfehlen.

Die AFD scheidet schon aus mehreren Gründen aus dem Wertebereich des Vereins aus und das ist jedem aktiven Mitglied auch klar.

Was aber mit dem Fan in China, in Österreich, Frankreich der den BVB aus der Liebe zum Sport im Herzen trägt?

Mir hat es damals schon nicht gefallen, als man nach dem Anschlag ein politisches Statement gesetzt hat und auch nicht, als man den Rheinmetall Deal als politische Botschaft formuliert hat.

Ansonsten Stütze ich die Aussage, dass dies der MV obliegt was der Verein tut. Nur es gibt dann natürlich kein halbschwanger und es braucht sicher eine ganze Liste an rechten und linken Parteien gegen die der BVB Position beziehen müsste.

Der BVB muss sich für Werte und nicht für/gegen Parteien stellen

istar, Montag, 26.08.2024, 12:15 (vor 538 Tagen) @ DomJay

Solange der BVB die eigenen Werte hochhält reicht das vollkommen aus.

Der BVB ist nicht dazu gemacht seinen weltweiten Fans eine Partei zu versagen oder auch zu empfehlen.

Die AFD scheidet schon aus mehreren Gründen aus dem Wertebereich des Vereins aus und das ist jedem aktiven Mitglied auch klar.

Was aber mit dem Fan in China, in Österreich, Frankreich der den BVB aus der Liebe zum Sport im Herzen trägt?

Mir hat es damals schon nicht gefallen, als man nach dem Anschlag ein politisches Statement gesetzt hat und auch nicht, als man den Rheinmetall Deal als politische Botschaft formuliert hat.

Ansonsten Stütze ich die Aussage, dass dies der MV obliegt was der Verein tut. Nur es gibt dann natürlich kein halbschwanger und es braucht sicher eine ganze Liste an rechten und linken Parteien gegen die der BVB Position beziehen müsste.

Wer sollte denn auf dieser Liste stehen ohne dass es übergriffig wird?
Dass ich die AfD nicht wähle, weiß ich selbst, darüber hinaus brauche ich keine Wahlempfehlungen.
Und wer entschlossen ist, die AfD zu wählen, der macht das sowieso, ob Aki oder Lunow da jetzt mit ernster Miene eine Videobotschaft verlesen oder nicht.
Aber wenn’s über die Mitgliederversammlung läuft, warum nicht?

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

timmoe, Montag, 26.08.2024, 09:00 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Als durch den Vorstand/Aufsichtsrat geprägter CDU-Verein erwarte ich da gar nix, erst recht nicht nach dem Rheinmetall Desaster

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Klopfer ⌂, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 08:58 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Grundsätzlich halte ich politische Aussagen für einen Verein, dessen Mitglieder sich nicht aus politischen Gründen zusammengefunden haben, für äußerst problematisch.
Auf gar keinen Fall darf so etwas ohne offizielles Mandat der Mitgliederversammlung passieren.

SGG
Klopfer

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Kumpel, Montag, 26.08.2024, 08:55 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Ja.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

BDN130671 ⌂ @, Hagen, Montag, 26.08.2024, 08:19 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Schaden kann so etwas sicherlich nie.
Wer allerdings bis jetzt noch nicht begriffen hat, wofür der BVB und sein Grundwertekodex stehen, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Sauerländer92, Montag, 26.08.2024, 08:36 (vor 538 Tagen) @ BDN130671

Schaden kann so etwas sicherlich nie.

Ich glaube schon, dass es problematisch ist, wenn sich ein Fußballverein öffentlich in einen aktuellen, politischen Wahlkampf einmischt und eine Partei direkt angeht.

Das würde große Diskussionen und Unruhe in das Umfeld des Vereins bringen und den Wahlkampf im Osten (das eigentlich Thema) in den Hintergrund rücken lassen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

BDN130671 ⌂ @, Hagen, Montag, 26.08.2024, 08:46 (vor 538 Tagen) @ Sauerländer92

Aber wir reden hier ja nicht von einer "normalen" demokratischen Partei.
Dass diese Partei zu ächten ist, sollte doch unter allen Demokraten Konsens sein.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Sauerländer92, Montag, 26.08.2024, 08:58 (vor 538 Tagen) @ BDN130671

Aber wir reden hier ja nicht von einer "normalen" demokratischen Partei.

Die AFD ist ganz bestimmt keine demokratische Partei, aber sie wurde (leider) demokratisch gewählt.

Dass diese Partei zu ächten ist, sollte doch unter allen Demokraten Konsens sein.

Definitiv!

Es bleibt für mich aber problematisch, wenn ein Fussballverein vor einem anstehenden Wahlkampf eine Partei, die bundesweit 20% der Wählerstimmen hat, angeht. (Auch wenn es die scheiß AFD ist)

Ich glaube auch nicht, dass das zielfördernd ist. Am Wahlergebnis im Osten würde sich dadurch wohl kaum was ändern.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

quincy123, Montag, 26.08.2024, 10:25 (vor 538 Tagen) @ Sauerländer92

Wirft dann irgendwann die Frage auf, ob die Demokratie wirklich die beste Form ist... findest Du genügend dumme, die dich demokratisch wählen, müssen alle ja damit leben. Ob das wirklich so schlau ist?

Demokratie ist auf der Zeitachse der Menschheit doch eine relativ kurze Erscheinung - wird sich noch herausstellen, ob das ne gute Idee ist ;)

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Foreveralone, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 12:02 (vor 538 Tagen) @ quincy123

Wirft dann irgendwann die Frage auf, ob die Demokratie wirklich die beste Form ist... findest Du genügend dumme, die dich demokratisch wählen, müssen alle ja damit leben. Ob das wirklich so schlau ist?

Demokratie ist auf der Zeitachse der Menschheit doch eine relativ kurze Erscheinung - wird sich noch herausstellen, ob das ne gute Idee ist ;)

Stimmt, Monarchie und Allein-Herrschschaft oder die einer bestimmten Kaste waren immer gut für das Allgemeinwohl.


Demokratie bedeutet ja auch Minderheitenschutz. Und ja, Demokratie bedeutet auch immer Kampf. Kampf gegen die jeweiligen Gegner dieser Staatsform.
Wenn sie scheitert, dann ist das halt leider so.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

quincy123, Montag, 26.08.2024, 12:53 (vor 538 Tagen) @ Foreveralone

Stimmt, Monarchie und Allein-Herrschschaft oder die einer bestimmten Kaste waren immer gut für das Allgemeinwohl.

Das hab ich nicht gesagt.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

donotrobme, Münsterland, Montag, 26.08.2024, 09:17 (vor 538 Tagen) @ Sauerländer92

Aber eigentlich stellt sich der BVB nicht gegen die AFD, sondern gegen die Parteipolitik der AFD.
Wenn die ihre Forderungen an demokratische Grundsätze anpassen würden, würde der BVB die Kritik einstellen

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Windmill-Agogo, Pattaya, Montag, 26.08.2024, 08:18 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Nein.

Einzelne Personen dürfen wegen mir gerne eine Wahlempfehlung abgeben. Gerne auch sehr direkt wie Mbappe. Alles andere sorgt für verdammt viel Unruhe. Ich mag Watzke wirklich nicht, aber das er dann künftig zu allen populistischen Aussagen seines Parteifreundes Merz befragt wird und das im Namen des Vereins finde ich schwierig.

Eine Wahlempfehlung durch einen Fußballverein ist mir dann zu übergriffig. Das Herausstellen und nochmalige Betonen der Vereinswerte hingegen wichtig und richtig.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Kutte92-, Münster, Montag, 26.08.2024, 08:05 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Ich persönlich würde das begrüßen. Denn wie in diesem Thread schon gesagt wurde: Man kann sich gar nicht oft genug gegen diese Rattenfänger positionieren. Vor allem als prominente Institution oder Person. So öffentlich wie möglich.

Und ja, es ist mehr als besorgniserregend, was sich da im Osten zusammenbraut. Der kommende Sonntag wird ein schwarzer Tag in der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Ich kann dir aber auch sagen, was ein solches BVB-Statement hinsichtlich der kommenden und anderer Wahlen bringen würde: Null. Nichts. Gar nichts.

Ja, der BVB sollte.

fabian 1909, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 07:44 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Ich weiß gar nicht, was das gegen einzelne bringt, die schon AfD wählen, gegen welche, die in dem Sumpf völlig gefangen sind, sicher sogar gar nichts.

Es bringt aber was all denen, die noch nicht der AfD verfallen sind. Die sind noch die große Mehrheit und die müssen wir endlich wieder stärken. Wir diskutieren sonst nur noch alles aus Sicht der AfD. Die AfD gibt die Richtung vor. Wir müssen wieder klar machen, wofür Demokratie und Menschenrechte stehen.

Da tritt der BVB sehr entschieden für ein. Dann muss er das auch tun, wenn eine Partei, wie die AfD diese in dieser Brachialtät herausfordert. Da gibt es keine andere Partei, die so stark ist, unsere Gesellschaft derart herausfordert und die so entschieden gegen all die Werte des BVB steht.

Ja, der BVB sollte.

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 07:49 (vor 538 Tagen) @ fabian 1909

Es ist in meinen Augen schon eine recht naive Vorstellung, dass ein Statement á la "Bitte wählt nicht die AfD" eine größere Gruppe an Wählern dazu bringen würde die AfD nicht zu wählen.

Ja, der BVB sollte.

fabian 1909, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 07:56 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Es ist in meinen Augen schon eine recht naive Vorstellung, dass ein Statement á la "Bitte wählt nicht die AfD" eine größere Gruppe an Wählern dazu bringen würde die AfD nicht zu wählen.

Ein Statement, dass die AfD mit den Werten des BVB nicht vereinbar ist. Damit sich gar nicht erst jmd von denen traut, hier aufzutauchen.

Wie gesagt, es bringt glaub vor allem was beim Selbstbewusstsein derer, die noch nicht AfD wählen. Dass noch nicht alles verloren ist, sondern wir zusammen gegen die stehen, die versuchen uns zu spalten.

Die Demos im Januar haben doch gezeigt, was das bringt. Das kann die Stärke der AfD schon mal ausbremsen und Einhalt gebieten.

Ja, der BVB sollte.

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 11:49 (vor 538 Tagen) @ fabian 1909

Ich hab mir mal die Mühe gemacht nach zu schauen.

In der "Sonntagsfrage" kommt die AfD im August auf die gleichen Werte wie im Januar.

Ja, der BVB sollte.

Kutte92-, Münster, Montag, 26.08.2024, 08:10 (vor 538 Tagen) @ fabian 1909


Die Demos im Januar haben doch gezeigt, was das bringt. Das kann die Stärke der AfD schon mal ausbremsen und Einhalt gebieten.

Das hat doch eben überhaupt nichts gebracht, wenn man sich die Prognosen im Osten anschaut.

Ja, der BVB sollte.

Foreveralone, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 08:39 (vor 538 Tagen) @ Kutte92-


Die Demos im Januar haben doch gezeigt, was das bringt. Das kann die Stärke der AfD schon mal ausbremsen und Einhalt gebieten.


Das hat doch eben überhaupt nichts gebracht, wenn man sich die Prognosen im Osten anschaut.

Es ging nicht allein um den Osten, sondern den Anspruch der AFD in Gesamt-Deutschland die Meinung des Volkes zu vertreten.

Die größten Demos fanden im Westen statt und hier wird die AFD trotz Zuwachs auch so schnell keine Mehrheit finden.

Was mich schon wieder stört, dass man komplett alles nur de Weltbild der grundbösen Gesellschaft anlastet und Verfehlungen der Politik wieder völlig ausklammert. Das ist, wie so schön gesagt wird: Unterkomplex. Manche rücken wirklich NULL von ihrer Sichtweise ab oder reflektieren.

Ja, der BVB sollte.

Kutte92-, Münster, Montag, 26.08.2024, 08:56 (vor 538 Tagen) @ Foreveralone


Die Demos im Januar haben doch gezeigt, was das bringt. Das kann die Stärke der AfD schon mal ausbremsen und Einhalt gebieten.


Das hat doch eben überhaupt nichts gebracht, wenn man sich die Prognosen im Osten anschaut.


Es ging nicht allein um den Osten, sondern den Anspruch der AFD in Gesamt-Deutschland die Meinung des Volkes zu vertreten.

Die größten Demos fanden im Westen statt und hier wird die AFD trotz Zuwachs auch so schnell keine Mehrheit finden.

Was mich schon wieder stört, dass man komplett alles nur de Weltbild der grundbösen Gesellschaft anlastet und Verfehlungen der Politik wieder völlig ausklammert. Das ist, wie so schön gesagt wird: Unterkomplex. Manche rücken wirklich NULL von ihrer Sichtweise ab oder reflektieren.

Was hat "die" Politik den Menschen in Thüringen und Sachsen denn so Schlimmes angetan, dass da jetzt jeder Dritte eine Nazipartei wählt und offenbar meint, der Faschmismus wäre eigentlich doch ne ganz gute Idee?

Die Ursachen liegen doch viel mehr in einer Kombination aus dem tatsächlich tief rassistischen Weltbild in Teilen der dortigen Bevölkerung, einer üppigen Kelle Dummheit sowie einer Partei, die diese Leute mehr als geschickt abgeholt hat. Die Strategien dazu kann man sehr detailliert in den Aufsätzen und Korrespondenzen von Götz Kubitschek nachlesen.

Ja, der BVB sollte.

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 08:03 (vor 538 Tagen) @ fabian 1909

Es ist in meinen Augen schon eine recht naive Vorstellung, dass ein Statement á la "Bitte wählt nicht die AfD" eine größere Gruppe an Wählern dazu bringen würde die AfD nicht zu wählen.


Ein Statement, dass die AfD mit den Werten des BVB nicht vereinbar ist. Damit sich gar nicht erst jmd von denen traut, hier aufzutauchen.

Wer sich fünf Minuten mit Borussia Dortmund befasst, kann doch gar nicht zu einem anderen Schluss kommen.

Wie gesagt, es bringt glaub vor allem was beim Selbstbewusstsein derer, die noch nicht AfD wählen. Dass noch nicht alles verloren ist, sondern wir zusammen gegen die stehen, die versuchen uns zu spalten.

Denen stößt Du aber ja eher gegen den Kopf. Es hat was von Moralpolizei. Die Ausgrenzung von "ich habe die halt mal gewählt/würde die wählen, aber mein Club will mich nun nicht mehr" würde eher nicht zur gewünschten Reaktion führen. Stattdessen treibst Du den Nazis mehr Wähler zu, weil diese sich bevormundet fühlen.

Die Demos im Januar haben doch gezeigt, was das bringt. Das kann die Stärke der AfD schon mal ausbremsen und Einhalt gebieten.

Was hat es, abseits von schwankenden Wahlprognosen, denn gebracht?

Ja, der BVB sollte.

fabian 1909, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 08:09 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Wer sich fünf Minuten mit Borussia Dortmund befasst, kann doch gar nicht zu einem anderen Schluss kommen.

Unsere Zeit ist doch gar nicht mehr von Fakten dominiert. Es geht um Anschein und Narrative. Ein AfD Fascho könnte sich immer noch damit brüsten, der größte BVB Fan zu sein.

Stattdessen treibst Du den Nazis mehr Wähler zu, weil diese sich bevormundet fühlen.

Ist im Januar auch nicht passiert. Das wird gern von der AfD behauptet. Passiert aber doch gar nicht. Stattdessen treiben wir denen immer mehr zu, wenn wir immer nur aus deren Perspektive diskutieren. Nie aus derer, die dagegen einstehen.

Was hat es, abseits von schwankenden Wahlprognosen, denn gebracht?

Es war ein Baustein. Danach lief alles wieder in die andere Richtung. Ein Bekenntnis vom BVB wäre auch nur ein Baustein.

Ja, der BVB sollte.

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 08:19 (vor 538 Tagen) @ fabian 1909

Ein Baustein mit unklarem Ausgang. Du triffst Annahmen, die genauso wie meine subjektiv sind. Ich bin nicht so tief in die Wähleranalyse involviert, als dass ich zu dem von Dir aufgezeigten Schluss (die Demos und Aufrufe dazu haben Niemanden in die Arme der Faschos getrieben) kommen könnte.

Und wenn sich ein Fascho zum größten BVB Fan ausruft, kann man doch nur gratulieren. Der größte Fascho supported den Club der die höchste Anerkennung des Zentralrats der Juden erhält. Schöne Schlagzeile.

Ja, der BVB sollte.

Davja89, Montag, 26.08.2024, 08:17 (vor 538 Tagen) @ fabian 1909

Zum letzten Punkt:

Die Enthüllungen waren ausschlaggebend aus meiner Sicht. Kenne ja doch auch ein paar AfD Sympathisanten aber von dennen möchte eigentlich keiner flächendeckende Vertreibungen wie es ja in dieser Konferenz angedeutet wurde.
Das hat die AfD ein paar Prozentpunkte gekostet.
Eben weil nicht alle AfD Wähler absolute Hardcore Nazis und Rassisten sind.

Die anschließend Proteste waren vorallem eine Wohlfühlveranstaltung bestimmter Milieus. Man konnte gemeinsam zeigen das man zu den Guten gehört.

Ernsthafte Politische Ideen ? Absolute Fehlanzeige.

Was soll sowas?

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 07:42 (vor 538 Tagen) @ Pa1n
bearbeitet von stfn84, Montag, 26.08.2024, 07:47

Die AfD ist - Stand jetzt - Verdachtsfall und wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Solange die gesamte Partei noch nicht als gesichert rechtsextremistisch gekennzeichnet werden kann, halte ich von solchen Aussagen relativ wenig. Weil es im Grunde wenig bis Nichts bringt.

Der Leo-Baeck-Preis ist für mich als Zeichen für die dauerhaft vorbildliche Arbeit des BVB zu verstehen und als solcher auch wertzuschätzen.
Wer sich mit dem BVB und den handelnden und in Verantwortung stehenden Personen auseinander setzt dürfte nicht zu dem Schluss kommen, dass hier auch nur ein µ Platz für Faschisten ist. Peter Fischer hat ein klareres Statement rausgehauen - was aber natürlich nicht als Wahlempfehlung verstanden werden kann. All Jene die klar gegen die AfD sind fühlten sich dadurch vielleicht besser - in der Sache ändert es aber doch gar nichts. Es ist doch quasi Wohlfühl-Populismus, wenn die Richtigen (BVB) die - in den Augen der Meisten dieses Forums - Falschen (AfD) "ausgrenzen".

Statt eines Statements ist die fachliche Arbeit gegen rechts/Extremismus doch viel wichtiger. Da macht Borussia unfassbar viel.

Was soll sowas?

MalteS, Montag, 26.08.2024, 10:15 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Statt eines Statements ist die fachliche Arbeit gegen rechts/Extremismus doch viel wichtiger. Da macht Borussia unfassbar viel.

Es reicht aber nicht mehr, "nur" Arbeit gegen Antisemitismus und Rassismus zu machen. Viele AfD-Wähler*innen sehen sich nicht als Rassisten oder Antisemiten, sondern als "schweigende" Mitte der Gesellschaft.

Nicht falsch verstehen, die Arbeit des BVB war und ist vorbildlich. Aber die Lage ist in Deutschland nicht mehr dieselbe wie vor zehn Jahren, als der BVB ein - für damalige Verhältnisse richtig starkes! - Video mit Fußball spielenden Glatzen-Faschos veröffentlichen und damit einen wichtigen Pflock setzen konnte. Rassismus und andere Diskriminierungsformen haben sich immer weiter ihren Weg in die Mitte der Gesellschaft gesucht und werden mit wachsender Zustimmung durch die AfD kanalisiert. Das muss klar benannt werden, und da sind alle Teile der Zivilgesellschaft in der Verantwortung. Auch der BVB.

Was soll sowas?

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 11:46 (vor 538 Tagen) @ MalteS

Statt eines Statements ist die fachliche Arbeit gegen rechts/Extremismus doch viel wichtiger. Da macht Borussia unfassbar viel.


Es reicht aber nicht mehr, "nur" Arbeit gegen Antisemitismus und Rassismus zu machen. Viele AfD-Wähler*innen sehen sich nicht als Rassisten oder Antisemiten, sondern als "schweigende" Mitte der Gesellschaft.

AfD Wähler können sich auch als gerne als Einhörner definieren. Der BVB ist doch keine Moralpolizei oder sollte hinsichtlich politischer Prozesse Einfluss nehmen wollen.

Gerne kann der BVB aber deutlicher aufzeigen für welche Werte der BVB steht. Auch wenn das in meinen Augen komplett klar und offenkundig ist, durch die Taten (und damit einhergehenden Veröffentlichungen) des Ballspielvereins.

Hinsichtlich gesellschaftspolitischer Verantwortung bringt es aus meiner Sicht dann eben die Notwendigkeit eines konsequenten Verhaltens mit sich. Das würde dann eben dazu führen, dass es etwas wie eine "Ethik-Instanz" beim BVB geben muss, die sodann festlegt in welchen Fällen von gesellschaftlicher Bedeutung eine Aktion in welchem Umfang auch immer anzustoßen ist.

Was soll sowas?

MalteS, Montag, 26.08.2024, 14:07 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Statt eines Statements ist die fachliche Arbeit gegen rechts/Extremismus doch viel wichtiger. Da macht Borussia unfassbar viel.


Es reicht aber nicht mehr, "nur" Arbeit gegen Antisemitismus und Rassismus zu machen. Viele AfD-Wähler*innen sehen sich nicht als Rassisten oder Antisemiten, sondern als "schweigende" Mitte der Gesellschaft.


AfD Wähler können sich auch als gerne als Einhörner definieren. Der BVB ist doch keine Moralpolizei oder sollte hinsichtlich politischer Prozesse Einfluss nehmen wollen.

Ich finde, man sollte hier schon differenzieren zwischen alltäglichen politischen Prozessen und dem Umgang mit einer Partei, die in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft ist, die das Potenzial hat, dort stärkste Kraft zu werden, und von der man weiß, dass zumindest Teile Umsturzfantasien hegen.

Darüber hinaus sollte der BVB eine Antwort darauf haben, wie er mit AfD-Mandatsträgern und -Funktionären umgehen möchte, die Mitglied im e. V. sind.

Hinsichtlich gesellschaftspolitischer Verantwortung bringt es aus meiner Sicht dann eben die Notwendigkeit eines konsequenten Verhaltens mit sich. Das würde dann eben dazu führen, dass es etwas wie eine "Ethik-Instanz" beim BVB geben muss, die sodann festlegt in welchen Fällen von gesellschaftlicher Bedeutung eine Aktion in welchem Umfang auch immer anzustoßen ist.

Hier haben ja schon von einigen die Mitgliederversammlung angesprochen, und ich finde, diese Fragen könnten da sehr wohl verhandelt werden. Das ist ja das höchste Organ des e. V.

Ja und nein

Jurist, Montag, 26.08.2024, 07:38 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Ja: Der BVB soll aktiv und deutlich seine Werte vertreten. Diese stehen im Widerspruch zu einigen Ansichten der AfD.

Nein: Der BVB soll sich aber nicht aufladen mit der Bewertung politischer Parteien. Wenn einzelne Vertreter des BVBs das machen (Trainer, Geschäftsführer, etc. ) dann ist das vollkommen okay. Als Verein gezielt gegen eine Partei Position zu beziehen, ist weder geboten noch förderlich.

Es ist nicht geboten, weil es schlicht nicht die Aufgabe eines Fußballvereins oder einer KGAA ist, einzelne Parteien zu bewerten.

Es ist nicht geboten, weil es kaum Einfluss auf das Wahlergebnis in den genannten Ländern hätte. Es wäre lediglich zur Selbstbestätigung, dass man der Gute ist.

Es ist nicht förderlich, weil dies zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft beiträgt und das Narrativ der vom Establishment verfolgten AfD bedient.

Es ist nicht förderlich, weil es zu einem Verlieren des Fokus beiträgt. So wie die N11 in Quatar würden unsere Spieler Fragen zur Politik gestellt bekommen, was neben einer individuellen Überforderung im Einzelfall zu einer Ablenkung von der Primäraufgabe führt.

Man kann anderer Ansicht sein, weil man manche Aspekte anders bewertet. Mir ist ist wichtig, solche Fragen unter Beachtung der möglichen Folgen zu betrachten. Und da ist die Antwort manchmal anders als das einfache: Ja, das fühlt sich gut an.

Ja und nein

MalteS, Montag, 26.08.2024, 10:27 (vor 538 Tagen) @ Jurist

Es ist nicht förderlich, weil dies zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft beiträgt und das Narrativ der vom Establishment verfolgten AfD bedient.

Ich fürchte, die Spaltung wird ohnehin weitergehen, ob sich der BVB nun positioniert oder nicht. Dafür sorgen schon die steigenden Umfrage- und Wahlergebnisse der Partei und dass die Frage nach ihrer möglichen Regierungsbeteiligung immer drängender wird.

Und was mir noch wichtig ist: Der BVB hat auch eine Verantwortung für seine vielen Fans, die von der Politik der AfD maßgeblich betroffen sind bzw. wären: Menschen mit Migrationsbiografie, LGBTIQ-Community, behinderte Menschen, von Sexismus betroffene Menschen, ... Wer sich nicht schützend vor diese stellt, riskiert in meinen Augen ebenfalls eine Spaltung. Nur dass die Betroffenen meist weniger wahrgenommen werden als Rechte in Kommentarspalten.

Es ist nicht förderlich, weil es zu einem Verlieren des Fokus beiträgt. So wie die N11 in Quatar würden unsere Spieler Fragen zur Politik gestellt bekommen, was neben einer individuellen Überforderung im Einzelfall zu einer Ablenkung von der Primäraufgabe führt.

Hingegen hat es der französische Verband bei der EM recht gut hinbekommen. Kann man auch als Positivbeispiel mitnehmen.

Ja und nein

ram1966, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 07:45 (vor 538 Tagen) @ Jurist

Da bin ich ganz bei dir. Der BVB hat sich in der Vergangenheit mehr als deutlich und immer wieder gegen Antisemitismus und Rassismus gestellt.

Ich denke, dass der BVB damit seiner Verantwortung mehr als gerecht geworden ist. Mir spielen in letzter Zeit leider zu viele politische Themen eine übergeordnete Rolle. Gefühlt wird jede Woche gegen irgendwas im Stadion demonstriert oder Aktionen geplant.

Mich nervt das mittlerweile, unabhängig davon, dass man sich gegen AfD und Konsorten deutlich positionieren muss.

unpopuläre Meinung

huerde, Montag, 26.08.2024, 07:20 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

NEIN.

Jede einzelne Person (Präsident, Trainer, gerne auch Spieler) sollen sich immer und überall liebend gerne gerne gegen die AFD positionieren.
Ich tu es hier und hiermit auch gerne.

Und die Borussia darf gerne die Werte, die sie für sich definiert hat, deutlich hervorheben. - Das merkt dann auch der Dümmste, dass das unendlich weit weg von der AFD entfernt ist.


Aber eine Aussage zu einer Partei..... ich weiß nicht.
Klar, im Falle der AFD ist es so eindeutig, dass es mich natürlich nicht stören würde.
Ich fürchte nur, man würde ein Fass auf machen, das einem noch auf die Füße fallen könnte.
Als nächstes kommen dann (woher auch immer) Forderungen, sich gegen Aiwanger, BSW oder wen auch immer zu positionieren. Wo zieht man da Grenzen?
Einzelpersonen können das alle für sich entscheiden. Für einen Verein ist das schwer.

Daher: Zeigen wofür der Verein steht. - Einzelpersonen klar gegen die AFD stellen.
Genügt.

Viel wichtiger wäre, dass sich aus anderen Gesellschaftskreisen mehr Promis diesbezüglich klar positionieren würden.... finde ich.

unpopuläre Meinung

Guido, Montag, 26.08.2024, 09:58 (vor 538 Tagen) @ huerde

Sehe ich mit Ausnahme deines letzten Satzes bzgl. des BVBs genauso. Einzig bei den Promis bin ich anderer Meinung: Auf die sogenannte "Haltung" von Prominenten - insbesondere aus dem Kulturbereich - gebe ich seit 11 Monaten rein gar nichts mehr. Das ist alles Gratismut.

unpopuläre Meinung

Davja89, Montag, 26.08.2024, 07:58 (vor 538 Tagen) @ huerde

Schön ausformuliert.

In etwa das waren auch meine Gedanken bzw. meine Bedenken.

unpopuläre Meinung

Sauerländer92, Montag, 26.08.2024, 07:51 (vor 538 Tagen) @ huerde
bearbeitet von Sauerländer92, Montag, 26.08.2024, 07:56

In diese Richtung geht meine Meinung auch.

Ich fände es gut, wenn der Verein Positionen der AFD aufgreifen und sich von diesen distanzieren würde. (Bzw. Das mach der Verein ja bereits seit Jahren mit Wort und Tat)

Aber sich öffentlich direkt gegen die aktuell zweitstärkste Partei in Deutschland zu stellen, finde ich kompliziert. So scheiße die AFD auch ist, aber ich glaube da tut sich der Verein keinen Gefallen mit und das würde meiner Ansicht nach auch über den Aufgabenbereich eines Fußballvereins hinausgehen.

Da werde ich wach, lese den Thread, denke an eine total ausgewogene Antwort, schreibe diese nieder…

Jurist, Montag, 26.08.2024, 07:40 (vor 538 Tagen) @ huerde

Nur um dann zu merken, dass jemand anderes schon genau das Gleiche Minuten zuvor vollbracht hat.

Daher:

1. Absolute Zustimmung;
2. Siehe meinen Beitrag als Ergänzung zu Deinem :)

unpopuläre Meinung

Sascha, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 07:24 (vor 538 Tagen) @ huerde

Das Fass, das einem gerade auf die Füße fällt, ist die AfD.

unpopuläre Meinung

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 07:51 (vor 538 Tagen) @ Sascha

Und das liegt an der fehlenden expliziten Abgrenzung zur AfD, die anhand der gesellschaftspolitischen Arbeit des BVB offenkundig ist?

unpopuläre Meinung

koom, Montag, 26.08.2024, 10:59 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Und das liegt an der fehlenden expliziten Abgrenzung zur AfD, die anhand der gesellschaftspolitischen Arbeit des BVB offenkundig ist?

Sagen wir es mal anders: Es geht darum, Leute damit zu erreichen und es verständlich zu machen, die jetzt den BVB als großen Sportklub kennen, aber keine Ahnung, für was die offiziell stehen, was sie neben Fußball so machen. Wir reden von Wutbürgern und solchen, die ihre News eigentlich nur noch von der BILD oder dem Stammtisch beziehen.

unpopuläre Meinung

Lordran, Montag, 26.08.2024, 11:07 (vor 538 Tagen) @ koom

Und das liegt an der fehlenden expliziten Abgrenzung zur AfD, die anhand der gesellschaftspolitischen Arbeit des BVB offenkundig ist?


Sagen wir es mal anders: Es geht darum, Leute damit zu erreichen und es verständlich zu machen, die jetzt den BVB als großen Sportklub kennen, aber keine Ahnung, für was die offiziell stehen, was sie neben Fußball so machen. Wir reden von Wutbürgern und solchen, die ihre News eigentlich nur noch von der BILD oder dem Stammtisch beziehen.


Wenn man auf der einen Seite sagt, die Rechten kommen nur mit billigen Phrasen und Lösungen um die Ecke, aber selbst mit sowas ankommt, macht man es sich mal wieder zu einfach und will die Problematik weiterhin nicht verstehen, da man selbst im eigenen Weltbild fest hängt.

unpopuläre Meinung

koom, Montag, 26.08.2024, 12:33 (vor 538 Tagen) @ Lordran

Wenn man auf der einen Seite sagt, die Rechten kommen nur mit billigen Phrasen und Lösungen um die Ecke, aber selbst mit sowas ankommt, macht man es sich mal wieder zu einfach und will die Problematik weiterhin nicht verstehen, da man selbst im eigenen Weltbild fest hängt.

Ich verstehe, was du meinst, aber der Diskurs mit Rechts funktioniert so schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Mit Anstand und Höflichkeit wirst du das nicht einfangen, denn die werden einfach immer nur lauter und ungehobelter.

Und sorry: Niemand mit Verstand oder Bildung kann die AFD wählen. Ausser man ist selbst höherrangiges Mitglied von dieser "Partei" und profitiert direkt davon durch Gelder.

unpopuläre Meinung

Sascha, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 08:10 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Ja, finde ich schon. Wie gesagt, die AfD geriert sich als Vertreter der schweigenden Mehrheit und gerade dieser Darstellung wird nicht deutlich genug entgegen getreten.

unpopuläre Meinung

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 08:42 (vor 538 Tagen) @ Sascha

Die Position der AfD halte ich natürlich für ziemlichen Quatsch. Ich wüsste auch nicht wo das verfängt. Es würde mE nur mehr verfangen, wenn sich die AfD erneut als Opfer von Ausgrenzung gerieren kann.

Mir sind die zahlreich vorhandenen Taten des BVB lieber als irgendwelche Forderungen zur Abgrenzung ggü. Parteipositionen.

Hier wird gesellschaftspolitisches Engagement gefordert, was man im Zuge des Rheinmetall-Deals als überflüssig erachtet. Rosinenpickerei.

unpopuläre Meinung

Sascha, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 08:47 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Die Position der AfD halte ich natürlich für ziemlichen Quatsch. Ich wüsste auch nicht wo das verfängt. Es würde mE nur mehr verfangen, wenn sich die AfD erneut als Opfer von Ausgrenzung gerieren kann.

Wo das verhängt? Bei den Wähler. Das ist eben das, was bei dem "die da oben" und "wir sind das Volk" dahinter steht.

Mir sind die zahlreich vorhandenen Taten des BVB lieber als irgendwelche Forderungen zur Abgrenzung ggü. Parteipositionen.

Die AfD ist nunmal eine politische Partei, die es politisch zu bekämpfen gilt.

Hier wird gesellschaftspolitisches Engagement gefordert, was man im Zuge des Rheinmetall-Deals als überflüssig erachtet. Rosinenpickerei.

Der Vergleich hinkt nicht nur, er ist einfach nur an den Haaren herbei gezogen.

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stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 08:49 (vor 538 Tagen) @ Sascha

Wenn Du meinst. Ein Sportverein soll eine politische Partei nun politisch bekämpfen und sorgt dafür, dass weniger Menschen die AfD wählen.

Ich hätte aber schon gerne eine Abgrenzung in welchen Fällen Gesellschaftspolitik erwünscht ist bzw. für Dich in Ordnung geht.
Rheinmetall/Rüstung = nein.
AfD = ja.
Begründet wird dies mit?

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Jos, Ort, Montag, 26.08.2024, 09:00 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Wenn Du meinst. Ein Sportverein soll eine politische Partei nun politisch bekämpfen und sorgt dafür, dass weniger Menschen die AfD wählen.

Ich hätte aber schon gerne eine Abgrenzung in welchen Fällen Gesellschaftspolitik erwünscht ist bzw. für Dich in Ordnung geht.
Rheinmetall/Rüstung = nein.
AfD = ja.
Begründet wird dies mit?

Ein Sportverein muss sich nicht um jedes gesellschaftspolitische Thema kümmern und daher auch nicht zu jedem Thema positionieren.
Hier geht es aber um grundlegende Dinge und die AFD gräbt an der Basis unserer Gesellschaft.
Menschenrechte werden abgesprochen und die Demokratie soll zerstört werden.
Da sollte sich ein Verein, vor allem mit dieser Reichweite schon einmischen.
Ob wir uns bewaffnen, aufrüsten, nachrüsten, Rüstungsgüter exportieren ist seit über 60 Jahren in diesem Land mal mehr oder weniger eine Diskussion, das erschüttert aber nicht die Grundmauern unserer Gesellschaft.

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stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 09:04 (vor 538 Tagen) @ Jos

Dann sollte man dem eV auf der nächsten MV den Auftrag geben klare Grenzen zu setzen in welchem Kontext welche Aktion sinnvoll ist.

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Jurist, Montag, 26.08.2024, 08:53 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Mit dem, mit dem hier fast alle derartigen Forderungen begründet werden:

Mit dem individuellen Moralempfinden. Das ist nicht logisch, das ist nicht stringent, das ist gefühlte Gerechtigkeit.

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stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 08:56 (vor 538 Tagen) @ Jurist

Kann man natürlich so machen.

Ich würde es als richtiger empfinden, dass der BVB dann eben konsequent Gesellschaftspolitik entlang der in der Satzung (!) festgehaltenen Werte betreibt. Was mE aber sogar passiert, auch wenn man selbstredend auch hier anders agieren könnte.

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Jurist, Montag, 26.08.2024, 09:07 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Ich empfinde das als Vorhof zur Hölle. Das ist Beliebigkeit pur. Hinter der Forderung zur AfD können sich die meisten versammeln.

Dann geht es um Umweltschutz, da wird es schon polarisierender, Israel, Ukraine, etc. Es gibt so viele Anliegen, die wichtig sind, die aber auch polarisieren. Warum sich ohne Not in diese Situation begeben? Das ist schlechtes Corporate Management.

Daher bin ich bei Dir. Werte vertreten: ja, aktive politische Positionierung: nein.

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stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 09:18 (vor 538 Tagen) @ Jurist

Zudem kann es eben dann auch schnell sehr widersprüchlich werden - siehe Rheinmetall.

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Jos, Ort, Montag, 26.08.2024, 09:54 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Zudem kann es eben dann auch schnell sehr widersprüchlich werden - siehe Rheinmetall.

Das habe ich versucht zu erklären:
MMn ist das Thema Rheinmetall eine ganz andere Qualität, als das Thema AFD.

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DomJay, Köln, Montag, 26.08.2024, 09:58 (vor 538 Tagen) @ Jos
bearbeitet von DomJay, Montag, 26.08.2024, 10:04

Zudem kann es eben dann auch schnell sehr widersprüchlich werden - siehe Rheinmetall.


Das habe ich versucht zu erklären:
MMn ist das Thema Rheinmetall eine ganz andere Qualität, als das Thema AFD.

Aber wer entscheidet das, wo ist die Grenze und wer ist derjenige der sie ziehen darf?

Wann ist der Punkt an dem statt der Spieltags PK der Präsident die PK durchführt und die Rede zur Lage des BVB hält?

Ist natürlich eine Überspitzung, aber im Prinzip isses ja genau das. Oder soll der Präsident bei den Talkshow Formaten zusätzlich zu den Bundesparteien teilnehmen und eben nicht im DoPa?

Soll der BVB für die nächste Wahl in Thüringen zur Wahl der CDU aufrufen?

Mir ist das alles zu sehr aus der egoistischen Perspektive einzelner Personen gedacht, dass sie den BVB als Plattform „missbrauchen“ wollen ihre eigenen Interessen zu publizieren. Dabei ist die Frage doch, sind das die Interessen der BVB Gemeinschaft mit ihren 140000+ Mitgliedern?

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Jos, Ort, Montag, 26.08.2024, 10:09 (vor 538 Tagen) @ DomJay

Die Ausgangsfrage war:
Soll sich der BVB öffentlich gegen die AFD positionieren?

Das ist meine Antwort eindeutig : Ja

Es ging nicht darum, sich zum Anführer der Kampfes gegen die AFD zu erklären.

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DomJay, Köln, Montag, 26.08.2024, 10:15 (vor 538 Tagen) @ Jos
bearbeitet von DomJay, Montag, 26.08.2024, 10:19

Die Ausgangsfrage war:
Soll sich der BVB öffentlich gegen die AFD positionieren?

Das ist meine Antwort eindeutig : Ja

Es ging nicht darum, sich zum Anführer der Kampfes gegen die AFD zu erklären.

Da lässt du aber die weitergehenden Fragen deiner Vorposter weg.

Aber dann spezifisch:
Wie soll sich der BVB positionieren?
Durch wen?
Soll die Lizenz-Profi Abteilung da mitmachen?
Wenn ja muss man die DFL fragen?
Sollte man die Sponsoren fragen?
Wie oft soll sich der BVB zu diesem Thema äußern?
Reicht eine PK?
Muss das Ganze vorher durch die Mitglieder gebilligt werden und wenn ja wie?
Gehört es dann in die Satzung?
Welche anderen Parteien sind zu nennen?

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Jos, Ort, Montag, 26.08.2024, 10:29 (vor 538 Tagen) @ DomJay

Die Ausgangsfrage war:
Soll sich der BVB öffentlich gegen die AFD positionieren?

Das ist meine Antwort eindeutig : Ja

Es ging nicht darum, sich zum Anführer der Kampfes gegen die AFD zu erklären.


Da lässt du aber die weitergehenden Fragen deiner Vorposter weg.

Aber dann spezifisch:
Wie soll sich der BVB positionieren?

Durch Statements

Durch wen?

Präsident/ Geschäftsführung

Soll die Lizenz-Profi Abteilung da mitmachen?

Nein

Wenn ja muss man die DFL fragen?
Sollte man die Sponsoren fragen?

Nein

Wie oft soll sich der BVB zu diesem Thema äußern?

Mehrmals im Jahr

Reicht eine PK?

Nein

Muss das Ganze vorher durch die Mitglieder gebilligt werden und wenn ja wie?

In der MV

Gehört es dann in die Satzung?

Nein

Welche anderen Parteien sind zu nennen?

Alle Parteien, die in ihrer Größe und Bedeutung eine Bedrohung für die Demokratie sind.

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DomJay, Köln, Montag, 26.08.2024, 10:31 (vor 538 Tagen) @ Jos

Die Ausgangsfrage war:
Soll sich der BVB öffentlich gegen die AFD positionieren?

Das ist meine Antwort eindeutig : Ja

Es ging nicht darum, sich zum Anführer der Kampfes gegen die AFD zu erklären.


Da lässt du aber die weitergehenden Fragen deiner Vorposter weg.

Aber dann spezifisch:
Wie soll sich der BVB positionieren?

Durch Statements

Durch wen?

Präsident/ Geschäftsführung

Geschäftsführung ist aber Lizenz-Profi Abteilung

Soll die Lizenz-Profi Abteilung da mitmachen?

Nein

Wenn ja muss man die DFL fragen?
Sollte man die Sponsoren fragen?

Nein

Warum nicht? Schließlich werben wir mit deren Namen.

Wie oft soll sich der BVB zu diesem Thema äußern?

Mehrmals im Jahr

In welchem Format? Das Stadion usw scheiden ja aus.

Reicht eine PK?

Nein

Muss das Ganze vorher durch die Mitglieder gebilligt werden und wenn ja wie?

In der MV

Was wäre da der Antrag? Dass der BVB Politik als Ziel in die Satzung aufnimmt?

Gehört es dann in die Satzung?

Nein

Welche anderen Parteien sind zu nennen?

Alle Parteien, die in ihrer Größe und Bedeutung eine Bedrohung für die Demokratie sind.

Also alle, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen?

unpopuläre Meinung

Jos, Ort, Montag, 26.08.2024, 10:34 (vor 538 Tagen) @ DomJay

Die Ausgangsfrage war:
Soll sich der BVB öffentlich gegen die AFD positionieren?

Das ist meine Antwort eindeutig : Ja

Es ging nicht darum, sich zum Anführer der Kampfes gegen die AFD zu erklären.


Da lässt du aber die weitergehenden Fragen deiner Vorposter weg.

Aber dann spezifisch:
Wie soll sich der BVB positionieren?

Durch Statements

Durch wen?

Präsident/ Geschäftsführung

Geschäftsführung ist aber Lizenz-Profi Abteilung

Soll die Lizenz-Profi Abteilung da mitmachen?

Nein

Wenn ja muss man die DFL fragen?
Sollte man die Sponsoren fragen?

Nein

Warum nicht? Schließlich werben wir mit deren Namen.

Wie oft soll sich der BVB zu diesem Thema äußern?

Mehrmals im Jahr

In welchem Format? Das Stadion usw scheiden ja aus.

Reicht eine PK?

Nein

Muss das Ganze vorher durch die Mitglieder gebilligt werden und wenn ja wie?

In der MV

Was wäre da der Antrag? Dass der BVB Politik als Ziel in die Satzung aufnimmt?

Gehört es dann in die Satzung?

Nein

Welche anderen Parteien sind zu nennen?

Alle Parteien, die in ihrer Größe und Bedeutung eine Bedrohung für die Demokratie sind.


Also alle, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen?

Möchtest Du mich nicht verstehen?

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DomJay, Köln, Montag, 26.08.2024, 10:39 (vor 538 Tagen) @ Jos
bearbeitet von DomJay, Montag, 26.08.2024, 10:43

Die Ausgangsfrage war:
Soll sich der BVB öffentlich gegen die AFD positionieren?

Das ist meine Antwort eindeutig : Ja

Es ging nicht darum, sich zum Anführer der Kampfes gegen die AFD zu erklären.


Da lässt du aber die weitergehenden Fragen deiner Vorposter weg.

Aber dann spezifisch:
Wie soll sich der BVB positionieren?

Durch Statements

Durch wen?

Präsident/ Geschäftsführung

Geschäftsführung ist aber Lizenz-Profi Abteilung

Soll die Lizenz-Profi Abteilung da mitmachen?

Nein

Wenn ja muss man die DFL fragen?
Sollte man die Sponsoren fragen?

Nein

Warum nicht? Schließlich werben wir mit deren Namen.

Wie oft soll sich der BVB zu diesem Thema äußern?

Mehrmals im Jahr

In welchem Format? Das Stadion usw scheiden ja aus.

Reicht eine PK?

Nein

Muss das Ganze vorher durch die Mitglieder gebilligt werden und wenn ja wie?

In der MV

Was wäre da der Antrag? Dass der BVB Politik als Ziel in die Satzung aufnimmt?

Gehört es dann in die Satzung?

Nein

Welche anderen Parteien sind zu nennen?

Alle Parteien, die in ihrer Größe und Bedeutung eine Bedrohung für die Demokratie sind.


Also alle, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen?


Möchtest Du mich nicht verstehen?

Naja, das ist eben dieses halbschwanger. Es gibt in Deutschland zwei große Parteien, die unter diese Prämisse fallen. Die AFD und die Linke. Dazu noch viele kleinere, wie die NPD.

Mit wirkt es so, als würde man hier ein sehr bestimmtes Verhalten wollen ohne dafür geeignete Kriterien zu formulieren.

Daher wäre der erste Schritt tatsächlich, dass der BVB auf der MV diese Frage stellt und beantwortet. Nämlich ob der BVB ein Verein zur Förderung der Sportarten ist oder ein politischer Verein, der auch die Demokratie verteidigt.
Mit allen Konsequenzen die daraus erwachsen.

Ich bin absichtlich den Schritt zurück gegangen um zu überlegen, wie kommt man zum Ergebnis und das so, dass es auch alle Aspekte berücksichtigt.

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Jos, Ort, Montag, 26.08.2024, 11:14 (vor 538 Tagen) @ DomJay

Die Ausgangsfrage war:
Soll sich der BVB öffentlich gegen die AFD positionieren?

Das ist meine Antwort eindeutig : Ja

Es ging nicht darum, sich zum Anführer der Kampfes gegen die AFD zu erklären.


Da lässt du aber die weitergehenden Fragen deiner Vorposter weg.

Aber dann spezifisch:
Wie soll sich der BVB positionieren?

Durch Statements

Durch wen?

Präsident/ Geschäftsführung

Geschäftsführung ist aber Lizenz-Profi Abteilung

Soll die Lizenz-Profi Abteilung da mitmachen?

Nein

Wenn ja muss man die DFL fragen?
Sollte man die Sponsoren fragen?

Nein

Warum nicht? Schließlich werben wir mit deren Namen.

Wie oft soll sich der BVB zu diesem Thema äußern?

Mehrmals im Jahr

In welchem Format? Das Stadion usw scheiden ja aus.

Reicht eine PK?

Nein

Muss das Ganze vorher durch die Mitglieder gebilligt werden und wenn ja wie?

In der MV

Was wäre da der Antrag? Dass der BVB Politik als Ziel in die Satzung aufnimmt?

Gehört es dann in die Satzung?

Nein

Welche anderen Parteien sind zu nennen?

Alle Parteien, die in ihrer Größe und Bedeutung eine Bedrohung für die Demokratie sind.


Also alle, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen?


Möchtest Du mich nicht verstehen?


Naja, das ist eben dieses halbschwanger. Es gibt in Deutschland zwei große Parteien, die unter diese Prämisse fallen. Die AFD und die Linke. Dazu noch viele kleinere, wie die NPD.

Mit wirkt es so, als würde man hier ein sehr bestimmtes Verhalten wollen ohne dafür geeignete Kriterien zu formulieren.

Daher wäre der erste Schritt tatsächlich, dass der BVB auf der MV diese Frage stellt und beantwortet. Nämlich ob der BVB ein Verein zur Förderung der Sportarten ist oder ein politischer Verein, der auch die Demokratie verteidigt.
Mit allen Konsequenzen die daraus erwachsen.

Ich bin absichtlich den Schritt zurück gegangen um zu überlegen, wie kommt man zum Ergebnis und das so, dass es auch alle Aspekte berücksichtigt.

Vorher warst du sehr pedantisch und hast viele detaillierte Fragen gestellt.
Warum liest Du dann die Antworten nicht mit der gleichen Akribie?

die in ihrer Größe und Bedeutung eine Bedrohung für die Demokratie sind.

was soll dann der Hinweis auf die kleineren Parteien, wie die NPD?
Das die nicht gemeint waren, hast Du doch wahrscheinlich verstanden.

Und in diesem Zusammenhang die Linke und die AFD auf die gleiche Stufe zu stellen, naja.

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DomJay, Köln, Montag, 26.08.2024, 11:17 (vor 538 Tagen) @ Jos
bearbeitet von DomJay, Montag, 26.08.2024, 11:24

Die Ausgangsfrage war:
Soll sich der BVB öffentlich gegen die AFD positionieren?

Das ist meine Antwort eindeutig : Ja

Es ging nicht darum, sich zum Anführer der Kampfes gegen die AFD zu erklären.


Da lässt du aber die weitergehenden Fragen deiner Vorposter weg.

Aber dann spezifisch:
Wie soll sich der BVB positionieren?

Durch Statements

Durch wen?

Präsident/ Geschäftsführung

Geschäftsführung ist aber Lizenz-Profi Abteilung

Soll die Lizenz-Profi Abteilung da mitmachen?

Nein

Wenn ja muss man die DFL fragen?
Sollte man die Sponsoren fragen?

Nein

Warum nicht? Schließlich werben wir mit deren Namen.

Wie oft soll sich der BVB zu diesem Thema äußern?

Mehrmals im Jahr

In welchem Format? Das Stadion usw scheiden ja aus.

Reicht eine PK?

Nein

Muss das Ganze vorher durch die Mitglieder gebilligt werden und wenn ja wie?

In der MV

Was wäre da der Antrag? Dass der BVB Politik als Ziel in die Satzung aufnimmt?

Gehört es dann in die Satzung?

Nein

Welche anderen Parteien sind zu nennen?

Alle Parteien, die in ihrer Größe und Bedeutung eine Bedrohung für die Demokratie sind.


Also alle, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen?


Möchtest Du mich nicht verstehen?


Naja, das ist eben dieses halbschwanger. Es gibt in Deutschland zwei große Parteien, die unter diese Prämisse fallen. Die AFD und die Linke. Dazu noch viele kleinere, wie die NPD.

Mit wirkt es so, als würde man hier ein sehr bestimmtes Verhalten wollen ohne dafür geeignete Kriterien zu formulieren.

Daher wäre der erste Schritt tatsächlich, dass der BVB auf der MV diese Frage stellt und beantwortet. Nämlich ob der BVB ein Verein zur Förderung der Sportarten ist oder ein politischer Verein, der auch die Demokratie verteidigt.
Mit allen Konsequenzen die daraus erwachsen.

Ich bin absichtlich den Schritt zurück gegangen um zu überlegen, wie kommt man zum Ergebnis und das so, dass es auch alle Aspekte berücksichtigt.


Vorher warst du sehr pedantisch und hast viele detaillierte Fragen gestellt.
Warum liest Du dann die Antworten nicht mit der gleichen Akribie?

die in ihrer Größe und Bedeutung eine Bedrohung für die Demokratie sind.

was soll dann der Hinweis auf die kleineren Parteien, wie die NPD?
Das die nicht gemeint waren, hast Du doch wahrscheinlich verstanden.

Und in diesem Zusammenhang die Linke und die AFD auf die gleiche Stufe zu stellen, naja.

Siehe meinen Beitrag oben, ein Prozess wäre notwendig um die Frage zu erörtern und nicht einfach die persönliche Feststellung.

Und auch wenn es nicht so offensichtlich ist, in der Linken sind viele die an einigen Stellen nicht so weit von AFD Positionen weg sind (Ukraine, Russland, NATO usw.)

Daher bin ich dann wieder beim verbindlichen Katalog der Punkte, die die Bewertung einer Partei, als durch den BVB zu ächten, bestimmt und immer wieder reproduzierbar liefert.

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Jos, Ort, Montag, 26.08.2024, 11:23 (vor 538 Tagen) @ DomJay

Gerne noch einmal:

Es geht um die Zersetzung der Demokratie und um Menschenrechte und nicht um Standpunkte zu einzelne Themen.

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DomJay, Köln, Montag, 26.08.2024, 11:26 (vor 538 Tagen) @ Jos

Gerne noch einmal:

Es geht um die Zersetzung der Demokratie und um Menschenrechte und nicht um Standpunkte zu einzelne Themen.

Und ein letztes Mal, woraus leitest du die Kriterien ab? Wer stellt das im Namen des BVB vor und lässt dann die Mitglieder abstimmen? Oder soll das zB der Präsident final entschieden?

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Jos, Ort, Montag, 26.08.2024, 13:08 (vor 538 Tagen) @ DomJay

Gerne noch einmal:

Es geht um die Zersetzung der Demokratie und um Menschenrechte und nicht um Standpunkte zu einzelne Themen.


Und ein letztes Mal, woraus leitest du die Kriterien ab?

Wir können da gerne den Verfassungsschutz als Kriterium nehmen, wenn er, wie in diesem Fall, Teile der Partei als gesichert rechtsextrem einstuft.

Wer stellt das im Namen des BVB vor und lässt dann die Mitglieder abstimmen?
Steht in der Satzung, wer Themen und wie in der MV als Tagesordnungspunkt einbringen kann. Diese Frage betrachte ich als reines Ablenkungsmanöver.

Oder soll das zB der Präsident final entschieden?
Die Frage habe ich bereits beantwortet, weiteres Ablenkungsmanöver.

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DomJay, Köln, Montag, 26.08.2024, 13:27 (vor 538 Tagen) @ Jos
bearbeitet von DomJay, Montag, 26.08.2024, 13:33

Gerne noch einmal:

Es geht um die Zersetzung der Demokratie und um Menschenrechte und nicht um Standpunkte zu einzelne Themen.


Und ein letztes Mal, woraus leitest du die Kriterien ab?


Wir können da gerne den Verfassungsschutz als Kriterium nehmen, wenn er, wie in diesem Fall, Teile der Partei als gesichert rechtsextrem einstuft.

Wer stellt das im Namen des BVB vor und lässt dann die Mitglieder abstimmen?
Steht in der Satzung, wer Themen und wie in der MV als Tagesordnungspunkt einbringen kann. Diese Frage betrachte ich als reines Ablenkungsmanöver.

Oder soll das zB der Präsident final entschieden?
Die Frage habe ich bereits beantwortet, weiteres Ablenkungsmanöver.

Du hast nicht wirklich verstanden worum es geht sehr schade, aber aus der Diskussion weiter oben sehe ich dennoch mehr Potenzial und ein paar gute Ansätze.

unpopuläre Meinung

Jos, Ort, Montag, 26.08.2024, 13:32 (vor 538 Tagen) @ DomJay


Du hast nicht wirklich verstanden worum es geht sehr schade

Komisch, genau das denke ich die ganze Zeit von Dir.
Wahrscheinlich ist das Problem des Un- oder Misverständnisses in schriftlicher Rede und Gegenrede nicht auszuräumen.

unpopuläre Meinung

DomJay, Köln, Montag, 26.08.2024, 13:34 (vor 538 Tagen) @ Jos


Du hast nicht wirklich verstanden worum es geht sehr schade


Komisch, genau das denke ich die ganze Zeit von Dir.
Wahrscheinlich ist das Problem des Un- oder Misverständnisses in schriftlicher Rede und Gegenrede nicht auszuräumen.

Daher der beständige verweis auf die Diskussion weiter oben, die den Punkt eigentlich gut thematisiert

Ja!

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 26.08.2024, 07:12 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Nazis raus!

Ja!

The_Possimpible, Montag, 26.08.2024, 12:21 (vor 538 Tagen) @ MarcBVB

Selten einer Meinung mit dir, aber hier mal zu 100%- Borussia verbindet eben doch :)

Ja

alexey83, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 07:03 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Definitiv Ja.
Es ist meiner Meinung nach richtig sich gegen die Faschos direkt zu positionieren.

Antwort: JA

Minzurion, OWL, Montag, 26.08.2024, 06:55 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

kwT

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

General174, Düsseldorf, Montag, 26.08.2024, 06:53 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Klares Ja!

Natürlich soll er das

Sascha, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 05:35 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Dafür muss man nicht einmal nach Thüringen und Sachsen schauen, um einen Grund zu finden.

Im Rat der Stadt Dortmund sitzt für diese braunen Arschgesichter jemand, der sich (*zwinker, zwinker*) als "freundliches Gesicht des NS" bezeichnet und sich einen "demokratischen Freisler" wünscht. Diese Bande muss bekämpft werden, wo immer es geht.

Natürlich soll er das

Blarry, Essen, Montag, 26.08.2024, 08:37 (vor 538 Tagen) @ Sascha

Im Rat der Stadt Dortmund sitzt für diese braunen Arschgesichter jemand, der sich (*zwinker, zwinker*) als "freundliches Gesicht des NS" bezeichnet und sich einen "demokratischen Freisler" wünscht. Diese Bande muss bekämpft werden, wo immer es geht.

"Einen"? Wenn die blinden Honks nur wüssten, wie gut die Versorgungslage davon ist.

Warum ist das nicht im Bereich Politik?

Phil.XXIII, Montag, 26.08.2024, 02:35 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Ich dachte zuerst, meine Kategorienwahl hat es mal wieder zerschossen, aber das landete ja wirklich im Bereich BVB.
Es ist aber eindeutig politisches Thema, einfach nur unter dem Deckmantel einer rhetorischen Frage in den BVB-Bereich geschmuggelt.
Davon abgesehen, die AfD ist ein Haufen unwählbarer Scheiße, eine Eigenschaft, die sie sich derzeit mit vielen anderen Parteien teilt

Warum ist das nicht im Bereich Politik?

Sascha, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 05:36 (vor 538 Tagen) @ Phil.XXIII

Quatsch. Ein Thema, das die Haltung des BVB nach Außen betrifft, ist eindeutig ein BVB-Thema.

Warum ist das nicht im Bereich Politik?

istar, Montag, 26.08.2024, 02:47 (vor 538 Tagen) @ Phil.XXIII

Davon abgesehen, die AfD ist ein Haufen unwählbarer Scheiße, eine Eigenschaft, die sie sich derzeit mit vielen anderen Parteien teilt

Die "vielen anderen Parteien " sind aber nicht tendenziell antidemokratisch und wollen im Prinzip einen anderen Staat.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

floU, Montag, 26.08.2024, 01:58 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Ja.

Aus der Vereinssatzung

PePopp, Sonntag, 25.08.2024, 23:53 (vor 539 Tagen) @ Pa1n


§ 2 Absatz (3)
Der Verein fördert die Funktion des Sports als verbindendes Element zwischen Nationalitäten, Kulturen, Religionen und sozialen Schichten. Er bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Glauben, sozialer Stellung oder sexueller Identität eine sportliche Heimat.


§ 9 Absatz (3)
Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn es
...
e) eine mit § 2 Absatz (3) unvereinbare Gesinnung offenbart.

Zumindest mit der Vereinssatzung ist die (aktive) Unterstützung der AfD aufgrund der Werte, die diese vertritt, nicht vereinbar und könnte theoretisch sogar zum Ausschluss aus dem Verein führen.

Aus der Vereinssatzung

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 23:56 (vor 539 Tagen) @ PePopp


§ 2 Absatz (3)
Der Verein fördert die Funktion des Sports als verbindendes Element zwischen Nationalitäten, Kulturen, Religionen und sozialen Schichten. Er bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Glauben, sozialer Stellung oder sexueller Identität eine sportliche Heimat.


§ 9 Absatz (3)
Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn es
...
e) eine mit § 2 Absatz (3) unvereinbare Gesinnung offenbart.

Zumindest mit der Vereinssatzung ist die (aktive) Unterstützung der AfD aufgrund der Werte, die diese vertritt, nicht vereinbar und könnte theoretisch sogar zum Ausschluss aus dem Verein führen.

Ich habe auch mal eine Mail an den Verein, die FA und die Herren Dr. Lunow und Watzke mit Verweis auf die Satzung und die Lage hier vor Ort geschrieben.

Bin gespannt, ob ich Antwort(en) erhalte.

Aus der Vereinssatzung

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 08:44 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Das sind Äpfel und Birnen.
Es ist selbstverständlich möglich, dass man Personen aus dem eV ausschließt die nicht zum öffentlich publizierten Wertekanon des BVB passen. Das hat aber Nichts mit Wahlempfehlungen zu tun.

Aus der Vereinssatzung

PePopp, Montag, 26.08.2024, 08:54 (vor 538 Tagen) @ stfn84

Das sind Äpfel und Birnen.
Es ist selbstverständlich möglich, dass man Personen aus dem eV ausschließt die nicht zum öffentlich publizierten Wertekanon des BVB passen. Das hat aber Nichts mit Wahlempfehlungen zu tun.

Wenn die Werte, die diese Partei vertritt, nicht mit den Werten des Vereins vereinbar ist, dann kann der Verein diesen Umstand durchaus nochmal dadurch hervorheben, dass er von der Wahl der Partei abrät.

Aus der Vereinssatzung

stfn84, Köln, Montag, 26.08.2024, 09:02 (vor 538 Tagen) @ PePopp

Natürlich könnte man das machen. Es ist mE aber eben eher kontraproduktiv.

Ich würde unterstellen, dass in diesem Forum mehr als 90% der Auffassung sind die AfD nicht wählen zu können.
Ein Aufruf des BVB würde bei diesen 90% Emotionen zwischen euphorischem Jubel und Kopfnicken auslösen. Die Annahme, dass die anderen 10% erst dank des Statements wissen, dass die AfD ja blöd ist und deshalb nicht gewählt würde, halte ich für naiv. Die AfD gewinnt dazu wenn sie sich als Opfer von Zensur darstellen kann - was in diesem Fall eben so wäre. Aber das ist nur mein subjektives Empfinden und meine Interpretation der letzten Jahre.

Ehe ich in diesem Zuge Erwartungen an Borussia Dortmund stelle, würde ich mich bei den politischen Parteien und den Medien auf die Hinterbeine stellen.

Aus der Vereinssatzung

BukausmTal, Wuppertal, Montag, 26.08.2024, 01:47 (vor 538 Tagen) @ Pa1n


§ 2 Absatz (3)
Der Verein fördert die Funktion des Sports als verbindendes Element zwischen Nationalitäten, Kulturen, Religionen und sozialen Schichten. Er bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Glauben, sozialer Stellung oder sexueller Identität eine sportliche Heimat.


§ 9 Absatz (3)
Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn es
...
e) eine mit § 2 Absatz (3) unvereinbare Gesinnung offenbart.

Zumindest mit der Vereinssatzung ist die (aktive) Unterstützung der AfD aufgrund der Werte, die diese vertritt, nicht vereinbar und könnte theoretisch sogar zum Ausschluss aus dem Verein führen.


Ich habe auch mal eine Mail an den Verein, die FA und die Herren Dr. Lunow und Watzke mit Verweis auf die Satzung und die Lage hier vor Ort geschrieben.

Bin gespannt, ob ich Antwort(en) erhalte.>

Danke!

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

micha87, bei Berlin, Sonntag, 25.08.2024, 23:00 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Was ist die Folge daraus wird die Frage sein? Der Verein positioniert sich mehrfach und in aller Deutlichkeit gegen Fremdenfeindlichkeit & Antisemitismus. Derlei Arbeit finde ich gut und wichtig. Wenn man sagt der BVB soll sich gegen die AfD positionieren, was ist mit den ganzen anderen dazugehörigen Parteien und Gruppierungen? Die müssten dann genauso genannt werden.

Im Osten gibt's viele BVB Fans, ich sehe aber die Vereine vor Ort in der Verantwortung und da halten sich viele eher zurück, als klare Kante zu zeigen.

Du hast in Brandenburg Babelsberg die sich engagieren, in Sachsen hast du u.a. Chemie Leipzig, in Thüringen Carl-Zeiss Jena. Das reicht nicht, aber es ist nicht so, das nicht gar nichts passiert.

Ich finde es wertvoller, wenn Haltung gelebt wird, statt nur bei Bedarf halt ein Statement abgegeben wird. Ein Statement vom BVB ist da bloße Symbolpolitik und nachdem ganzen Rheinmetall-Protesten, wird man da jetzt kein weiteres politisches Thema aufmachen wollen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Sascha, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 07:02 (vor 538 Tagen) @ micha87

Die AfD stellt sich als Vertreter der "schweigenden Mehrheit" dar. Dieser Darstellung sollte eben, wann immer möglich, widersprochen werden.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

micha87, bei Berlin, Montag, 26.08.2024, 08:33 (vor 538 Tagen) @ Sascha

Die AfD stellt sich als Vertreter der "schweigenden Mehrheit" dar. Dieser Darstellung sollte eben, wann immer möglich, widersprochen werden.

Dann sollte das im Rahmen der MV mit auf den Tisch, dass fände ich passender um sich dafür intern eine Mehrheit auch abzuholen. Jetzt ein schnelles Statement wirkt halt lediglich der Situation geschuldet, einen breiten Konsens dafür einzuholen sollte das Ziel sein. Was sind die Folgen dieser Entscheidung, wie will man in Zukunft dazu Position beziehen. Was kann der BVB an der Basis dazu beitragen usw.. Die richtigen Argumente und Maßnahmen sammeln, so könnte es nachhaltiger im Vereinsumfeld Wirksamkeit entfachen. Ob das einige Fans im Osten erreicht, das halte ich derzeitig für schwierig. In kleinen Schritten das angehen und vielleicht erreicht es dann die Leute überregional. Ein kurzes Statement dazu wird momentan wohl nicht reichen. Vielleicht hätte der Verein das Thema etwas früher noch auf Parteien beziehen können, aber was nicht ist kann ja noch werden.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 23:07 (vor 539 Tagen) @ micha87

Du hast in Brandenburg Babelsberg die sich engagieren, in Sachsen hast du u.a. Chemie Leipzig, in Thüringen Carl-Zeiss Jena. Das reicht nicht, aber es ist nicht so, das nicht gar nichts passiert.

Was hat das mit dem BVB zu tun? Allein der BVB hat allein im im Landkreis und Stadt Leipzig mehr Fans als Chemie und Roter Stern Leipzig zusammen.

Die, die zu Chemie oder Babelsberg gehen, sind in der Regel auch engagiert gegen Rechts.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

micha87, bei Berlin, Sonntag, 25.08.2024, 23:40 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Du hast in Brandenburg Babelsberg die sich engagieren, in Sachsen hast du u.a. Chemie Leipzig, in Thüringen Carl-Zeiss Jena. Das reicht nicht, aber es ist nicht so, das nicht gar nichts passiert.


Was hat das mit dem BVB zu tun? Allein der BVB hat allein im im Landkreis und Stadt Leipzig mehr Fans als Chemie und Roter Stern Leipzig zusammen.

Die, die zu Chemie oder Babelsberg gehen, sind in der Regel auch engagiert gegen Rechts.

Wie viele von den BVB-Fans von dort Reisen so regelmäßig zum BVB, wie die Fans von Chemie & Co. zu ihren Heimspielen? Kommen von dort 3-4k zu BVB-Spielen?

Gerade die Arbeit vor Ort in den Vereinen ist wertvoller, als eine Jahresmitgliedschaft beim BVB und einige Livespiele im Jahr. Von daher ist der Einfluss der dort ausgeübt werden kann von den Vereinen wesentlich größer, als jener vom BVB der mehrere Hundertkilometer entfernt ist.

Angenommen der BVB gibt vor den Ost-Wahlen ein Statement ab, mit dem sie abermals ihre Haltung unterstreichen. Das wird einen BVB-Fan der die AfD wählt kaum zum Umdenken bringen, ich kann es mir zumindest nicht vorstellen. Derlei Verhaltensmuster im Wahlverhalten liegen tiefer und ein politisches Meinungsbild bildet sich nicht von heute auf morgen. Der BVB will kein Auffangbecken für derlei Strömungen sein, dies ist mehrfach deutlich gemacht worden. Wen der BVB sich ernsthaft gegen die AfD engagieren will, dann bitte auch ehrlich und nicht weil einige Landtagswahlen vor der Tür stehen.

Man hätte ja z.B. im Rahmen der MV dahingehend etwas auf den Weg bringen können, dies wäre dann wesentlich passender als in einem Wahlkampf. Das meine ich dann auch mit Symbolpolitik, macht es richtig und nicht weil es gerade ins "Marketing" passt.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 23:51 (vor 539 Tagen) @ micha87

Du hast in Brandenburg Babelsberg die sich engagieren, in Sachsen hast du u.a. Chemie Leipzig, in Thüringen Carl-Zeiss Jena. Das reicht nicht, aber es ist nicht so, das nicht gar nichts passiert.


Was hat das mit dem BVB zu tun? Allein der BVB hat allein im im Landkreis und Stadt Leipzig mehr Fans als Chemie und Roter Stern Leipzig zusammen.

Die, die zu Chemie oder Babelsberg gehen, sind in der Regel auch engagiert gegen Rechts.

Wie viele von den BVB-Fans von dort Reisen so regelmäßig zum BVB, wie die Fans von Chemie & Co. zu ihren Heimspielen? Kommen von dort 3-4k zu BVB-Spielen?

Lass es 0,5k sein, und davon sind bei weitem nicht alle stramm rechts. Aber es sind eben nicht nur die, die auch (regelmäßig) ins Stadion fahren, es gibt auch Fanclubs oder vereinzelte Verbände, die den BVB und nur den BVB verfolgen, sie haben keinen Zweitverein.

Gerade die Arbeit vor Ort in den Vereinen ist wertvoller, als eine Jahresmitgliedschaft beim BVB und einige Livespiele im Jahr. Von daher ist der Einfluss der dort ausgeübt werden kann von den Vereinen wesentlich größer, als jener vom BVB der mehrere Hundertkilometer entfernt ist.

Das streite ich gar nicht ab, aber die meisten Fans hier in der Region haben nur einen Verein, das ist der BVB, ein kleiner Teil fühlt sich noch dem 1. FC Lok verbunden (und ja, gerade dieser Verein sollte viel mehr machen!).

Angenommen der BVB gibt vor den Ost-Wahlen ein Statement ab, mit dem sie abermals ihre Haltung unterstreichen. Das wird einen BVB-Fan der die AfD wählt kaum zum Umdenken bringen, ich kann es mir zumindest nicht vorstellen. Derlei Verhaltensmuster im Wahlverhalten liegen tiefer und ein politisches Meinungsbild bildet sich nicht von heute auf morgen. Der BVB will kein Auffangbecken für derlei Strömungen sein, dies ist mehrfach deutlich gemacht worden. Wen der BVB sich ernsthaft gegen die AfD engagieren will, dann bitte auch ehrlich und nicht weil einige Landtagswahlen vor der Tür stehen.

Sagen wir so: diese Positionierung ist imho längst überfällig. Spätestens als Fischer das auf der Eintracht-JHV sagte, hätten ALLE anderen Vereine darauf aufspringen und ihm beipflichten müssen.

Die Wahl wird es vermutlich nicht beeinflussen, aber ich vll überdenkt der eine oder andere doch noch mal sein Kreuz.
Und selbst wenn nicht: jeder soll wissen: ein jeder, der die AfD wählt, ist beim BVB nicht willkommen.

Man hätte ja z.B. im Rahmen der MV dahingehend etwas auf den Weg bringen können, dies wäre dann wesentlich passender als in einem Wahlkampf. Das meine ich dann auch mit Symbolpolitik, macht es richtig und nicht weil es gerade ins "Marketing" passt.

Guter Punkt, aber da wäre es auch gut, wenn eine größere Initiative dahinter steht, etwas wie ballspiel.vereint zum Beispiel.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Sonntag, 25.08.2024, 23:59 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Da Du Lok erwähnt hast, müsste Dir doch bewusst sein, das der Einfluss eines Fussballvereins vor allem wenn er weit weg ist nur minimal auf das Wahlverhalten ist.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Montag, 26.08.2024, 00:01 (vor 539 Tagen) @ Leviki

Da Du Lok erwähnt hast, müsste Dir doch bewusst sein, das der Einfluss eines Fussballvereins vor allem wenn er weit weg ist nur minimal auf das Wahlverhalten ist.

Nunja, so wirklich glaubwürdig hat sich der 1. FC Lokomotive Leipzig nie von rechts distanziert - alles nur halbgar.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Montag, 26.08.2024, 00:09 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Der BVB hat sich immer klar gegen rechts geäußert. Fährt auch nur einer weniger zum BVB? Der Einfluss geht gegen 0.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Montag, 26.08.2024, 00:11 (vor 539 Tagen) @ Leviki

Der BVB hat sich immer klar gegen rechts geäußert. Fährt auch nur einer weniger zum BVB? Der Einfluss geht gegen 0.

Hat er, aber eben nicht gegen diese Partei.

Und ja, ich bin sicher, dass es einige abschrecken würde (zb dienigen, denen die FA "zu antifa" ist).

Es werden deswegen nicht weniger Menschen im Stadion sein, aber die Plätze von Nazis werden durch andere besetzt.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Montag, 26.08.2024, 00:17 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Ich glaub nicht das nur einer weniger fährt. Weiß doch keiner wen man wählt.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Montag, 26.08.2024, 00:18 (vor 539 Tagen) @ Leviki

Ich glaub nicht das nur einer weniger fährt. Weiß doch keiner wen man wählt.

Das nicht, aber eine klare Ansage vom Verein des Herzens, dass du nicht willkommen bist, bewirkt zumindest bei manchen etwas.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

istar, Montag, 26.08.2024, 02:55 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Ich glaub nicht das nur einer weniger fährt. Weiß doch keiner wen man wählt.


Das nicht, aber eine klare Ansage vom Verein des Herzens, dass du nicht willkommen bist, bewirkt zumindest bei manchen etwas.

Es gibt regelmäßig klare Ansagen gegen Pyrotechnik, nützt aber auch nichts.
Und ob diejenigen, die die "Hooligans Dortmund "-Fahne in Block 14 aufhängen, damit zum Ausdruck bringen wollen, dass sie wehrhafte Demokraten sind, wage ich auch stark zu bezweifeln.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Montag, 26.08.2024, 00:21 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Ich will Dir die Hoffnung nicht nehmen, glaube aber eher nicht.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Montag, 26.08.2024, 00:26 (vor 539 Tagen) @ Leviki

Ich will Dir die Hoffnung nicht nehmen, glaube aber eher nicht.

Nur anekdotische Evidenz, ich weiß:

Aber wie reagiert wohl jemand, der gegen die BVB FA ist (weil zu antifa), wenn der Gesamtverein ihm dann mitteilt, dass er nicht willkommen ist?

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Meister Glanz, Montag, 26.08.2024, 17:31 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Ich will Dir die Hoffnung nicht nehmen, glaube aber eher nicht.


Nur anekdotische Evidenz, ich weiß:

Aber wie reagiert wohl jemand, der gegen die BVB FA ist (weil zu antifa), wenn der Gesamtverein ihm dann mitteilt, dass er nicht willkommen ist?

Er wird trotzig reagieren und erst recht diese Partei wählen. Das hat doch jetzt wohl die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt, dass Demos und Positionierungen gegen diese Partei nicht zu weniger Wählern geführt hat, sondern eher zu einer "jetzt erst recht"-Haltung. Und ich halte es auch nicht für zielführend, potentielle Wähler als Nazis zu betiteln, zumindest wenn man will, dass sie bald wieder was anderes wählen. Und das ist ja nun mal die einzige Chance, diese Partei wieder klein zu bekommen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

micha87, bei Berlin, Montag, 26.08.2024, 00:34 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Er sucht sich vielleicht dann einen Verein vor Ort der derlei Klientel gerne aufnimmt.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Montag, 26.08.2024, 00:36 (vor 539 Tagen) @ micha87

Er sucht sich vielleicht dann einen Verein vor Ort der derlei Klientel gerne aufnimmt.

Dieser Mensch hat nur einen Verein.

Wie einfach kann man wohl einen Verein, wobei man dem vorherigen ca 30 Jahre lang auch zehntausende Kilometer hintergereist ist, ersetzen?

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

micha87, bei Berlin, Montag, 26.08.2024, 01:31 (vor 538 Tagen) @ Pa1n

Er sucht sich vielleicht dann einen Verein vor Ort der derlei Klientel gerne aufnimmt.


Dieser Mensch hat nur einen Verein.

Wie einfach kann man wohl einen Verein, wobei man dem vorherigen ca 30 Jahre lang auch zehntausende Kilometer hintergereist ist, ersetzen?

Und du bist dir sicher jene Präferenzen lassen sich nicht ändern? Fans können aus vielen Gründen ihren Verein verlassen, ansonsten gäbe es ja auch nicht neue Vereine wie Football Club United of Manchester usw.. Mag nicht leicht sein, aber für den ein oder anderen auch eine Variante sich zu verändern.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Montag, 26.08.2024, 00:33 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Ich weiß es nicht.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Sonntag, 25.08.2024, 23:17 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Frag doch mal Chemie oder Babelsberg wo sie den BVB verorten.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 23:18 (vor 539 Tagen) @ Leviki

Frag doch mal Chemie oder Babelsberg wo sie den BVB verorten.

Da ich zuallererst Mitglied beim BVB in der FA bin, frage ich doch zuerst mal die da Verantwortlichen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Sonntag, 25.08.2024, 23:25 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Der BVB hat sich jahrelang gegen Rassismus, Antisemitismus, Rechtsradikalismus eingesetzt. Was denn noch?

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 23:27 (vor 539 Tagen) @ Leviki

Der BVB hat sich jahrelang gegen Rassismus, Antisemitismus, Rechtsradikalismus eingesetzt. Was denn noch?

Ein klares Statement gegen die AfD nach Vorbild Peter Fischer - wie schon im Ausgangspost beschrieben.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Sonntag, 25.08.2024, 23:30 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Seh ich anders, der BVB sollte darauf hinarbeiten die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und so die Leute versuchen von der radikalen Seite zurückzuholen und nicht durch verhärtete Fronten auszugrenzen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Talentförderer, Dortmund, Montag, 26.08.2024, 07:31 (vor 538 Tagen) @ Leviki

Leute die du aus der radikalen Partei zurückholst sind immer noch radikal.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 25.08.2024, 23:59 (vor 539 Tagen) @ Leviki

Seh ich anders, der BVB sollte darauf hinarbeiten die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und so die Leute versuchen von der radikalen Seite zurückzuholen und nicht durch verhärtete Fronten auszugrenzen.

Was für Gemeinsamkeiten haben wir denn mit den Faschos von der fckafd?

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Montag, 26.08.2024, 00:14 (vor 539 Tagen) @ MarcBVB

Z.b. Sympathie für den BVB, den Fussball allgemein usw. Gemeinsamkeiten herausstellen auch über Grenzen, Hautfarbe, Nationalität, Religion hinweg anstatt auszugrenzen.

Wo ist der Unterschied in Fragen der Migrationspolitik was Merz heute geschrieben hat und der AfD?

Hey MarcBVB - schön, dich hier zu lesen (Off-Topic)

Pa1n, Montag, 26.08.2024, 00:04 (vor 539 Tagen) @ MarcBVB

Ich hatte dir vor ca 1 Monat oder lass es 2 sein, über das Forum man ne Nachricht zukommen lassen (ist sogar mit dem Thread-Thema vereinbar).

Kannst du das mal bitte checken? :)

Hey MarcBVB - schön, dich hier zu lesen (Off-Topic)

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 26.08.2024, 00:05 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Ich hatte dir vor ca 1 Monat oder lass es 2 sein, über das Forum man ne Nachricht zukommen lassen (ist sogar mit dem Thread-Thema vereinbar).

Kannst du das mal bitte checken? :)

Ich habe da tatsächlich nichts bekommen. Obwohl mich die Mails eigentlich erreichen

Hey MarcBVB - schön, dich hier zu lesen (Off-Topic)

Pa1n, Montag, 26.08.2024, 00:06 (vor 539 Tagen) @ MarcBVB

Ich hatte dir vor ca 1 Monat oder lass es 2 sein, über das Forum man ne Nachricht zukommen lassen (ist sogar mit dem Thread-Thema vereinbar).

Kannst du das mal bitte checken? :)


Ich habe da tatsächlich nichts bekommen. Obwohl mich die Mails eigentlich erreichen

Kannst du bitte mal versuchen, mich via Forum zu kontaktieren?

Hey MarcBVB - schön, dich hier zu lesen (Off-Topic)

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 26.08.2024, 00:16 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Ich hatte dir vor ca 1 Monat oder lass es 2 sein, über das Forum man ne Nachricht zukommen lassen (ist sogar mit dem Thread-Thema vereinbar).

Kannst du das mal bitte checken? :)


Ich habe da tatsächlich nichts bekommen. Obwohl mich die Mails eigentlich erreichen


Kannst du bitte mal versuchen, mich via Forum zu kontaktieren?

Kein Brief-Icon bei dir

Hey MarcBVB - schön, dich hier zu lesen (Off-Topic)

Pa1n, Montag, 26.08.2024, 00:17 (vor 539 Tagen) @ MarcBVB

Ich hatte dir vor ca 1 Monat oder lass es 2 sein, über das Forum man ne Nachricht zukommen lassen (ist sogar mit dem Thread-Thema vereinbar).

Kannst du das mal bitte checken? :)


Ich habe da tatsächlich nichts bekommen. Obwohl mich die Mails eigentlich erreichen


Kannst du bitte mal versuchen, mich via Forum zu kontaktieren?


Kein Brief-Icon bei dir

Häkchen fehlte :-/ sollte jetzt möglich sein.

Hey MarcBVB - schön, dich hier zu lesen (Off-Topic)

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 26.08.2024, 00:29 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Hat's geklappt?

Hey MarcBVB - schön, dich hier zu lesen (Off-Topic)

Pa1n, Montag, 26.08.2024, 00:37 (vor 539 Tagen) @ MarcBVB

Hat's geklappt?

Yes! Danke dir!

Hey MarcBVB - schön, dich hier zu lesen (Off-Topic)

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 26.08.2024, 00:43 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

jetzt bin ich natürlich neugierig;)

Hey MarcBVB - schön, dich hier zu lesen (Off-Topic)

Ingo, Europa, Montag, 26.08.2024, 11:14 (vor 538 Tagen) @ MarcBVB

jetzt bin ich natürlich neugierig;)

Wir alle! xD

Hey MarcBVB - schön, dich hier zu lesen (Off-Topic)

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 26.08.2024, 11:26 (vor 538 Tagen) @ Ingo

jetzt bin ich natürlich neugierig;)


Wir alle! xD

Und ihr alle werdet keine Auskunft bekommen. Schade, Schokolade.

Hey MarcBVB - schön, dich hier zu lesen (Off-Topic)

Ingo, Europa, Montag, 26.08.2024, 11:31 (vor 538 Tagen) @ MarcBVB

jetzt bin ich natürlich neugierig;)


Wir alle! xD


Und ihr alle werdet keine Auskunft bekommen. Schade, Schokolade.

Richtig so.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 23:39 (vor 539 Tagen) @ Leviki

Seh ich anders, der BVB sollte darauf hinarbeiten die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und so die Leute versuchen von der radikalen Seite zurückzuholen und nicht durch verhärtete Fronten auszugrenzen.

OK, und welche Gemeinsamkeiten findest du zwischen dir und einem sächsischen/thüringischen AfD-Wähler, der der Meinung ist, dass eine Führer-Diktatur die beste Form der Staatsform ist, dass ALLE Ausländer aus Deutschland ausgewiesen (oder wahlweise vergast) werden sollten, die Regierungen der "Alt-Parteien" allesamt vor ein Sntadesgericht gehören und dass DER DEUTSCHE das oberste Lebewesen auf diesem Planeten ist?

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Sonntag, 25.08.2024, 23:40 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Meinst Du nicht das Du etwas übertreibst?

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 23:41 (vor 539 Tagen) @ Leviki

Meinst Du nicht das Du etwas übertreibst?

Meinst du, dass du das beurteilen kannst?

Ich lebe hier in Sachsen, die Thüringische Landesgrenze wäre ohne Wälder im Blickfeld. Ich habe mit derartigen Leuten zu tun.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

micha87, bei Berlin, Sonntag, 25.08.2024, 23:58 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Meinst Du nicht das Du etwas übertreibst?


Meinst du, dass du das beurteilen kannst?

Ich lebe hier in Sachsen, die Thüringische Landesgrenze wäre ohne Wälder im Blickfeld. Ich habe mit derartigen Leuten zu tun.

Das ist unangenehm und natürlich auch irgendwann müßig immer wieder die Fakten auf den Tisch zu legen. Familien spalten diese Diskussionen und sie führen zu nichts. Die Ablehnung ggü. den demokratischen Parteien ist irrational und aus einer Position heraus formuliert die meistens eine allgemeine Unzufriedenheit zugrunde liegt. Der Eindruck die bekommen es nicht geregelt in Berlin & Co. und uns geht's durch die Inflation immer schlechter.

Wenn man sich dann einmal über den Tellerrand schaut wird sichtbar auch in den anderen Ländern läuft nicht alles Weltklasse. Wer reist bekommt erst einmal ein Gefühl wie gut es uns in Deutschland geht, von der Welt sieht man natürlich nicht viel, wenn man jedes Jahr bloß an die Ostsee fährt.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Montag, 26.08.2024, 00:06 (vor 539 Tagen) @ micha87

Es ist ja kein deutsches Phänomen, aber der Zeitpunkt dieser Diskussion ist total falsch und kontraproduktiv jedenfalls aus meiner Sicht. Da metzelt ein Islamist 3 Menschen nieder und hier werden reflexhaft Maßnahmen gegen die AfD gefordert. Das schadet jetzt mehr als es nützt.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

micha87, bei Berlin, Montag, 26.08.2024, 00:32 (vor 539 Tagen) @ Leviki

Es ist ja kein deutsches Phänomen, aber der Zeitpunkt dieser Diskussion ist total falsch und kontraproduktiv jedenfalls aus meiner Sicht. Da metzelt ein Islamist 3 Menschen nieder und hier werden reflexhaft Maßnahmen gegen die AfD gefordert. Das schadet jetzt mehr als es nützt.

Naja, das Attentat kommt für die AfD zu einen perfekten Zeitpunkt. Das klingt perfide, aber so ist es. Genauso wäre jetzt ein Attentat von AfD-Mitgliedern auf Migranten für die AfD schädlich gewesen.

Dieses Attentat in Solingen wird uns kommende Woche noch beschäftigen und die AfD wird es genüsslich für sich verwenden. Keine Ahnung wie man das jetzt noch drehen will, ich glaube die AfD wird Thüringen gewinnen und in Sachsen wird es extrem knapp für die Union.

Von daher ist der Wunsch der BVB möge was richten erklärbar, aber das löst die Probleme in den einzelnen Bundesländern nicht.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Montag, 26.08.2024, 00:37 (vor 539 Tagen) @ micha87

Das Attentat war einfach furchtbar und der BVB kann da gar nichts machen im Wahlverhalten. Nur klar für seine Werte einstehen. Ist alles Scheisse sowas.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Montag, 26.08.2024, 00:09 (vor 539 Tagen) @ Leviki

Es ist ja kein deutsches Phänomen, aber der Zeitpunkt dieser Diskussion ist total falsch und kontraproduktiv jedenfalls aus meiner Sicht. Da metzelt ein Islamist 3 Menschen nieder und hier werden reflexhaft Maßnahmen gegen die AfD gefordert. Das schadet jetzt mehr als es nützt.

Kann man sich nicht einfach darauf einigen, dass man radikalen Islamismus und Rechtsextremismus - unabhängig vom Zeitpunkt - gleihermaßen bekämpfen muss?

BTW: Die Rechtsextremen nutzen diesen abscheulischen Terrorakt erneut für sich - nicht um der Opfer zu trauern, sondern gegen alle Migranten und insbesondere die Regierung zu hetzen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Argead, Montag, 26.08.2024, 00:30 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Es ist ja kein deutsches Phänomen, aber der Zeitpunkt dieser Diskussion ist total falsch und kontraproduktiv jedenfalls aus meiner Sicht. Da metzelt ein Islamist 3 Menschen nieder und hier werden reflexhaft Maßnahmen gegen die AfD gefordert. Das schadet jetzt mehr als es nützt.


Kann man sich nicht einfach darauf einigen, dass man radikalen Islamismus und Rechtsextremismus - unabhängig vom Zeitpunkt - gleihermaßen bekämpfen muss?

BTW: Die Rechtsextremen nutzen diesen abscheulischen Terrorakt erneut für sich - nicht um der Opfer zu trauern, sondern gegen alle Migranten und insbesondere die Regierung zu hetzen.

Levki hat doch aber einen Punkt. Dass du einen Tag nach einem Massaker durch einen radikalen Islamisten eine Grundsatzdiskussion über die AFD anstößt, zeigt doch exemplarisch, dass die beiden Probleme nicht gleichermaßen als Problem aufgefasst oder bekämpft werden. Bei der ARD hat man heute live von einer kleinen Demo der MLPD gegen Rechtsextremismus berichtet und allgemein betont, dass man in Sollingen und Wuppertal gegen Rechtsextremismus steht. Ansich ja eine gute Sache, aber wie man einen Tag nach solch einer Tat, die AFD als Problem in den Vordergrund stellen kann, finde nicht nur ich sehr befremdlich.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Montag, 26.08.2024, 00:20 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Klar kann man sich darauf einigen, befürchte aber das der Zeitpunkt jetzt das Gegenteil bewirkt.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Leviki, Sonntag, 25.08.2024, 23:46 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Wenn das was Du da schreibst, real wäre, dann wäre die AfD längst verboten. Und ja ich kenne einen Kreisvorsitzenden der AfD in Niedersachsen schon über 40 Jahre und das so etwas hat der noch nie im entferntesten verlauten lassen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 23:54 (vor 539 Tagen) @ Leviki
bearbeitet von Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 23:58

Wenn das was Du da schreibst, real wäre, dann wäre die AfD längst verboten. Und ja ich kenne einen Kreisvorsitzenden der AfD in Niedersachsen schon über 40 Jahre und das so etwas hat der noch nie im entferntesten verlauten lassen.

Glaubst du, ich denke mir das nur aus?

BTW:
Wie schon mal im Thread erwähnt:
Doe AfD ist in ALLEN ostdt. Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft, in thüringen hat das LfV der Partei sogar eine aggressiv-kämpferische Haltung (u.a. das ist relevant für ein Verbotsverfahren) attestiert.

Hier ist die Lage so, hier dürfen ungestraft Plakate mit der Aufschrift "Grüne an die Ostfront!" hängen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Davja89, Sonntag, 25.08.2024, 23:53 (vor 539 Tagen) @ Leviki

In großen Organisationen dürfte beides möglich sein.
Den Menschen den du kennst schließt natürlich nicht aus das es auch solche Typen wie von Pain skizziert 200km weiter geben kann.

Intersant ist dann welcher Typ aktuell dominiert in der Partei. Und ein Höcke ist beispielweise ganz klar eher dem Beispiel von Pain zuzuordnen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Argead, Sonntag, 25.08.2024, 23:44 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Nicht, dass ich da was relativieren möchte, aber ich komme ursprünglich vom Dorf und kenne da auch einige CDU Wähler, die nach zwei, drei Bierchen und ein paar Körnchen auf dem Schützenfest ähnliche Ansichten zum Ausdruck bringen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 23:52 (vor 539 Tagen) @ Argead

Nicht, dass ich da was relativieren möchte, aber ich komme ursprünglich vom Dorf und kenne da auch einige CDU Wähler, die nach zwei, drei Bierchen und ein paar Körnchen auf dem Schützenfest ähnliche Ansichten zum Ausdruck bringen.

Bekommt die AfD auch bei den Kommunalwahlen >30% ?

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Argead, Montag, 26.08.2024, 00:21 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Was ist dein Punkt?

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Pa1n, Montag, 26.08.2024, 00:25 (vor 539 Tagen) @ Argead

Was ist dein Punkt?

Dass das bei der AfD eben nicht nut alkoholtrunkene Stammtischparolen sind, sondern dass die das alles zu 100% ernst meinen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Argead, Montag, 26.08.2024, 00:31 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Was ist dein Punkt?


Dass das bei der AfD eben nicht nut alkoholtrunkene Stammtischparolen sind, sondern dass die das alles zu 100% ernst meinen.

Alle? Alle AFD Wähler wollen Ausländer vergasen?

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Blarry, Essen, Sonntag, 25.08.2024, 23:09 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Umso wichtiger wäre es, denen, die aktiv gegen rechts sind, auch den BVB schmackhaft zu machen. Und das geht nur über klare Ansagen und harte Basisarbeit.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

seppel-87, Sonntag, 25.08.2024, 22:27 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Ja!

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Fummelkutte, Berlin, Sonntag, 25.08.2024, 22:26 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Yep.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Fisheye, Sonntag, 25.08.2024, 22:21 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Ja. Der braune Kackverein ist die größte Gefahr für Menschen in diesem Land seit ihrem eigenen Vorbild der NSDAP.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

haweka, Sonntag, 25.08.2024, 22:17 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Ja.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 25.08.2024, 22:16 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Ja, verdammt noch mal macht das endlich! Großen Respekt vor Peter Fischer.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

LBKS2007, Sonntag, 25.08.2024, 22:14 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Würde es feiern. AFD ist ein Müllhaufenverein.

Mach mich dann mal unbeliebt

Davja89, Sonntag, 25.08.2024, 22:33 (vor 539 Tagen) @ LBKS2007

Ich würde das als schwierig empfinden.

Nicht weil ich jetzt besondere Probleme damit hätte wenn jemand mal paar klare Worte zu Höcke findet.

Aber der BVB ist erstmal ein Fussballverein der verbinden soll.
Von Konservativ bis Links.
Von Islam übers Judentum bis Christen.

Daher würde ich ein generelles Statment des Vereins zu einer Partei die etwa 20%+ in Deutschland holt schwierig finden.

Alle Extreme und auch insbesondere Rechtsextremisten werden ja regelmäßig durch den BVB bearbeitete und klar als nicht Teil des BVBs hingestellt.
Daher dürften die Extremen in der AfD genau wissen das sie nicht willkommen sind.

Da finde ich die Grasnarbenarbeit die der BVB im Bereich Rechtsextremisten macht deutlich gehaltvoller als ein allgemeines Statment für den schnellen Applaus.

Nur meine Meinung.

Edit: Sollte natürlich allgemein unter den Threaderöffner.

Mach mich dann mal unbeliebt

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Montag, 26.08.2024, 23:14 (vor 538 Tagen) @ Davja89

Alle Extreme und auch insbesondere Rechtsextremisten werden ja regelmäßig durch den BVB bearbeitete und klar als nicht Teil des BVBs hingestellt.

Vielleicht gibt es da noch Optimierungspotenzial.

Ist es zutreffend, dass Siegfried Borchardt kein lebenslanges Stadionverbot hatte und sich bis zu seinem Tod regelmäßig im Stadion aufhalten durfte?

Mach mich dann mal unbeliebt

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 22:45 (vor 539 Tagen) @ Davja89

Ich würde das als schwierig empfinden.

Nicht weil ich jetzt besondere Probleme damit hätte wenn jemand mal paar klare Worte zu Höcke findet.

Aber der BVB ist erstmal ein Fussballverein der verbinden soll.
Von Konservativ bis Links.

Die AfD ist besonders in den neuen Bundesländern weit außerhalb dieses Spektrums, in allen ist sie als gesichert rechtsextrem eingestuft, in Thüringen neuerdings sogar mit aggressiv-kämpferischer Haltung.

Oder vereinfacht: Die AfD sind Verfassungsfeinde - und deren Wähler sind es dementsprechend auch.
Verfassungsfeinde haben qua Satzung nichts beim BVB zu suchen.

Von Islam übers Judentum bis Christen.

Jo, nur das Christentum wird von der AfD NICHT abgelehnt.

Daher würde ich ein generelles Statment des Vereins zu einer Partei die etwa 20%+ in Deutschland holt schwierig finden.

Es sagte ja niemand, dass es leicht wird.

Alle Extreme und auch insbesondere Rechtsextremisten werden ja regelmäßig durch den BVB bearbeitete und klar als nicht Teil des BVBs hingestellt.
Daher dürften die Extremen in der AfD genau wissen das sie nicht willkommen sind.

Das wissen sie _so_ nicht.
Ich kenne einen, sogar BVB-Mitglied. Als ich ihm eröffnete, dass ich in der BVB Fan- und Förderabteilung Mitglied sei und nicht in der Fußball-Abteilung, erwiderte dieser, dass die FA für ihn nicht in Frage käme, die BVB FA sei ja schließlich "antifa".
Ein Statement des Gesamt-Vereins würde dessen Weltbild schon ordentlich straucheln lassen.

Da finde ich die Grasnarbenarbeit die der BVB im Bereich Rechtsextremisten macht deutlich gehaltvoller als ein allgemeines Statment für den schnellen Applaus.

Nur meine Meinung.

Wir sind (noch) ein freies Land, von freier Meinung lebt der Diskurs. :-)

Mach mich dann mal unbeliebt

Davja89, Sonntag, 25.08.2024, 22:54 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Kann deine Argumentation durchaus nachvollziehen.

Insbesondere die Ostverbände sind sicherlich auch inzwischen zweifelsfrei auf einem Kurs den man dann wirklich nicht mehr mit dem BVB unter einen Hut bringen kann.

Bin da bei diesem Thema relativ ambivalent unterwegs. Prinzipiell bin ich sogar nah bei dir dran.

Nur irgendwie hab ich auch kein gutes Gefühl dafür Parteipolitik auf die Tribünen zu holen.
Es ist eben ein Unterschied ob man sich explizit gegen Nazis/Rassisten ausspricht oder allgemein gegenüber einer Partei.

Aber ja im Endeffekt könnte ich damit durchaus leben um so mehr ich das für und wieder durchgehe.

Mach mich dann mal unbeliebt

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 23:03 (vor 539 Tagen) @ Davja89

Nur irgendwie hab ich auch kein gutes Gefühl dafür Parteipolitik auf die Tribünen zu holen.

Die AfD abzulehnen bzw sich deutlich von ihr zu distanzieren, ist imho keine Parteipolitik mehr.

Die AfD ist mMn eine von Grundauf verfassungsfeindliche Bestrebung, ich habe neulich hier ein Thread eröffnet, wo ich Herrn Chrupalla auf einer Rede in Gotha zitierte.

Da sagte er, die SPD gehöre aufs Schafott, und zudem sprach er auch allen anderen Parteien ihre Legitimation ab.
Chrupalla ist immerhin Bundessprecher und kein lokales Phänomen.

Mach mich dann mal unbeliebt

Blarry, Essen, Sonntag, 25.08.2024, 22:37 (vor 539 Tagen) @ Davja89

Aber der BVB ist erstmal ein Fussballverein der verbinden soll.
Von Konservativ bis Links.

Ein Spektrum, in dem die AfD genau wo angesiedelt ist?

Mach mich dann mal unbeliebt

Davja89, Sonntag, 25.08.2024, 22:43 (vor 539 Tagen) @ Blarry

Das ist dann genau die Gretchenfrage:

Ist die Partei ausserhalb des demokratischen Sprektrums?

Ich würde sagen: Jein.

Es gibt wohl für bestimmte Verbände zumindest sehr gute Hinweise darauf das man Verfassungsfeindlich ist.
Die Beispiele wurden hier ja teilweise auch schon diskutiert.

Ob das für die komplette Partei gilt? Da gehen die Meinungen dann stark auseinander.

Aber klar kann den Wunsch danach an den BVB durchaus verstehen.
Sollte er das tun, würde ich damit auch kein großes Problem haben.
Ob es denn gewünschten Effekt hat? Wage ich dann aber auch zu bezweifeln.

Mach mich dann mal unbeliebt

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 25.08.2024, 23:08 (vor 539 Tagen) @ Davja89

War die NSDAP außerhalb des Spektrums?

Mach mich dann mal unbeliebt

Leviki, Sonntag, 25.08.2024, 23:13 (vor 539 Tagen) @ Talentförderer

Sind die dänischen Sozialdemokraten ausserhalb des Spektrums? Wenn die SPD sich daran orientieren würde, wäre sie wohl nicht auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit.

Mach mich dann mal unbeliebt

Blarry, Essen, Sonntag, 25.08.2024, 22:52 (vor 539 Tagen) @ Davja89

Wie radikal darf Zentrismus sein?

Mach mich dann mal unbeliebt

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 22:48 (vor 539 Tagen) @ Davja89

Das ist dann genau die Gretchenfrage:

Ist die Partei ausserhalb des demokratischen Sprektrums?

Ich würde sagen: Jein.

In Sachsen und Thüringen (und gerade auf die kommenden Wahlen bezog ich mich) ist das ein Ja!!!!!1111einself mit drölf Ausrufezeichen.


Es gibt wohl für bestimmte Verbände zumindest sehr gute Hinweise darauf das man Verfassungsfeindlich ist.
Die Beispiele wurden hier ja teilweise auch schon diskutiert.

Ob das für die komplette Partei gilt? Da gehen die Meinungen dann stark auseinander.

Aber klar kann den Wunsch danach an den BVB durchaus verstehen.
Sollte er das tun, würde ich damit auch kein großes Problem haben.
Ob es denn gewünschten Effekt hat? Wage ich dann aber auch zu bezweifeln.

Mir reichte es vollkommen, wenn die Nazis öffentlich vom Verein mitgeteilt bekämen, dass sie nicht länger willkommen sind.

Mach mich dann mal unbeliebt

Leviki, Sonntag, 25.08.2024, 22:55 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Mach mal, juckt nur keinen. Rein rechnerisch sind bei jedem Heimspiel ungefähr 16k AfD Wähler im Stadion und die Fanszene gilt in Deutschland eher dem rechten Rand zugehörig. Gratismut Allez.

Mach mich dann mal unbeliebt

Argead, Sonntag, 25.08.2024, 23:27 (vor 539 Tagen) @ Leviki

Das würde ich stark bezweifeln. Auch wenn sich die Borussia deutschlandweit großer Beliebtheit erfreut, sind bei einem Heimspiel im Westfalenstadion doch überproportional mehr Menschen direkt aus Dortmund und Umgebung im Stadion. In Dortmund, NRW oder Westdeutschland im Allgemeinen haben wir deutlich weniger als 20% AFD Wähler, weswegen du wahrscheinlich auch niemals auf diese 16k bei einem Spiel kommen wirst.

Mach mich dann mal unbeliebt

Davja89, Sonntag, 25.08.2024, 23:31 (vor 539 Tagen) @ Argead

Allerdings ist das Stadion deutlich weißer und männlicher als der Durchschnitt im urbanen Westdeutschland.

Das würde sogar wiederum für einen überproportionalen AfD Anteil sprechen...

Schwierig zu bewerten.

Mach mich dann mal unbeliebt

Leviki, Sonntag, 25.08.2024, 23:35 (vor 539 Tagen) @ Davja89

Um 1k mehr oder weniger braucht man ja nicht zu diskutieren, es sind aber mehr als nur ne kleine Minderheit.

Mach mich dann mal unbeliebt

Argead, Sonntag, 25.08.2024, 23:34 (vor 539 Tagen) @ Davja89

Allerdings ist das Stadion deutlich weißer und männlicher als der Durchschnitt im urbanen Westdeutschland.

Ok, das ist ein valider Punkt, aber das es sogar über 20% sein könnten, halte ich für extrem unwahrscheinlich. Gibt es eigentlich Zahlen dazu, wie so die M/W Verteilung bei den Zuschauern des Westfalenstadions ist?

Mach mich dann mal unbeliebt

Davja89, Sonntag, 25.08.2024, 23:40 (vor 539 Tagen) @ Argead

Mit überproportional meinte ich bezogen auf die Anzahl der Leuten die im Umkreis AfD wählen.

Wenn das in NRW eventuell aktuell 12 % sind (?), sind es im Westfalenstadion eventuell 15%.

Dazu müsste man mal die aktuellen Zahlen raus suchen.

Ob es eine spezielle Aufstellung nach Geschlecht der Stadiongänger gibt kann ich dir nicht sagen.
Mein Subjektives Gefühl würde auf 70-30 tippen.

Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren?

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 25.08.2024, 22:11 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Schließe mich dem an.

Schon öfters passiert..

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 22:21 (vor 539 Tagen) @ tobi002

2024

https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/borussia-dortmund/article249749676/BVB-Flagge-zeigen-Terzic-eindringliche-Saetze-gegen-Rechtsextremismus.html

2016

https://www.vice.com/de/article/bvb-fanclub-schmeisst-afd-waehler-raus-123/

2016

https://www.derwesten.de/sport/fussball/bvb/borussia-dortmund-gibt-nach-dem-afd-erfolg-ein-klares-statement-ab-id212037749.html

2016

https://www.derwesten.de/sport/fussball/bvb/borussia-dortmund-bvb-bundestagswahl-afd-mats-hummels-partei-id233429525.html

PS, ich guck zwischen dem Filmen und den anderen Dingen, gerade ARD mit Innenminister Reul.

Alles ganz gut und schön, aber in all diesen Statements hat sich weder "der Chef" (sei es nun der Präsident des e.V. oder der CEO der KGaA oder Verein/Konzern als Ganzes explizit gegen diese Partei gewandt.

Sollte sich der BVB gegen die AfD positionieren?

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 25.08.2024, 22:01 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Jeder sollte sich gegen die AfD positionieren. Immer und überall!

Sollte sich der BVB gegen die AfD positionieren?

Ulrich, Sonntag, 25.08.2024, 22:00 (vor 539 Tagen) @ Pa1n

Ja.

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