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Sabitzer "Das darf nicht das Gesicht von Borussia Dortmund sein" (BVB)

DomJay, Köln, Sonntag, 11.08.2024, 14:29 (vor 553 Tagen) @ markus

Wir haben in der Liga auch nicht jedes Spiel schlecht gespielt, aber es gab immer mal wieder Dämpfer. Das darf nicht passieren, als Borussia Dortmund so passiv zu sein und gar nicht mehr offensiv zu denken. Das darf nicht unser Gesicht sein", stellte der Österreicher klar.
-bei SPOX

Ein weiterer Spieler, der den zeitweise zu defensiven Ansatz der letzten Saison kritisiert. Scheint da wirklich in der Mannschaft Unmut gegeben zu haben. Hummels hat das ja sehr klar artikuliert, Sabitzer schlägt in die gleiche Kerbe.


Die Frage ist, ob ein offensiver Ansatz am Ende zu mehr sportlichem Erfolg führt, denn nur der sportliche Erfolg ist am Ende entscheidend. Wir haben defensiv im Halbfinale Paris geschlagen und offensiv das Finale verloren. Wir haben defensiv gegen Leverkusen zwei unentschieden geholt (und in beiden Spielen sogar geführt). Wer hat das noch geschafft? Die Stuttgart Spiele waren ergebnistechnisch dagegen nicht so gut. Es gibt keinen Automatismus, dass man mit offensivem Fußball automatisch erfolgreicher ist.

Terzic wollte nie schönen Fußball zeigen. „Weniger sexy, mehr Erfolg“ lautete seine Devise. Und genau das haben wir bekommen. Zwar haben wir die entscheidenden Spiele gegen Mainz und Madrid verloren und es reichte nicht für die Titel. Aber es ist schon ein großer sportlicher Erfolg, überhaupt erstmal dorthin zu kommen. Das ist kein Selbstläufer und das muss Nuri erstmal hinkriegen.


Der Ansatz von Nuri ist nicht zwangsläufig offensiv sondern kontrolliert. Nuri möchte, was mir sehr gefällt, dass der BVB das Spiel öfters kontrolliert. Das beinhaltet auch das Tempo.

Das hat Terzic nicht hinbekommen, obgleich er es wahrscheinlich versucht hat. Er ist an seine Grenzen gestoßen, obwohl die uns immens weit getragen haben.

Der Grundtenor aller Spieler ist aber gleich, es hat ihnen keinen großen Spaß gemacht so zu spielen.


Haben sich denn alle Spieler entsprechend geäußert? Wenn ja, was genau sagt uns das? Soll es jetzt nur noch darum gehen, was den Spielern Spaß macht? Oder sollte sich ein Trainer nicht immer für eine Variante entscheiden, die den größtmöglichen sportlichen Erfolg verspricht, auch wenn das weniger Spaß macht?

Ja Spaß ist nachweislich sehr förderlich für Erfolg. Ja, haben sich nun mehrere Spieler identisch geäußert, der letzte erzeugte diesen Strang.


Terzic ist allerdings das Gegenspiel. Und wie gesagt: Das möchte ich erstmal sehen, dass wir mit mehr Spaß auch mehr sportlichen Erfolg bekommen.

Ist er in meinen Augen nicht. Er hat nachgegeben und hätte er nicht zusätzlich Sahin, Bender geholt wäre er nicht über den Winter gekommen. Meine Meinung, der BVB war nach Leverkusen/Stuttgart kurz vor der Explosion.

Der sportliche Erfolg war ja definitiv da. Zwar hätte die Liga in der letzten Saison sechs bis acht Punkte besser sein können, aber dafür standen wir im Finale der Champions League, etwas, was vor ihm nur Hitzfeld und Klopp gelungen ist. In der Saison davor haben wir um ein Haar die Meisterschaft verpasst, was ärgerlich war, jedoch muss man sich auch diese Chance erstmal erarbeiten. Ricken sagt, dass wir nicht nur dort hin kommen, sondern solche Spiele dann auch gewinnen wollen. Klar wollen wir das. Aber ich möchte erstmal sehen, ob wir überhaupt so schnell wieder realistische Titelchancen bekommen. Die sportliche Messlatte ist halt jetzt ziemlich hoch und das Publikum wird nicht zufrieden sein, wenn der Erfolg nachlässt und man ihnen entgegnet, dass die Niederlangen dafür schöner ausgesehen haben.


Man hatte denke ich eine sehr gute Analyse. Man sieht an Nuris Arbeit bisher, dass er die Probleme angehen will. Und man weiß, weil Terzic es selbst gesagt hat, dass es hierzu einen neuen Trainer brauchte. Oder besser, der Trainer der die Rückrunde über bereits sehr einflussreich war.


Gute Analyse, die Probleme angehen, sehr einflussreich. Fehlt nur noch, dass wir jetzt eine Spielidee haben und Basics umsetzen. Alles nicht so wirklich greifbar und gefühlte Ebene. Machen wir uns nichts vor: Am Ende zählt ausschließlich der sportliche Erfolg. Wenn der gesteigert wird, wird man zufrieden sein. Wenn der aber nachlassen sollte, wird Nuri genauso schnell angeschossen, wie jeder andere Trainer auch. Es wird keine Niederlagen in Dortmund geben, wo man dann sagt „wir haben trotzdem gut gespielt“. Das passt eher zu finanziell hoffnungslos unterlegenen Underdogs, der wird mit zweithöchstem Etat aber nicht sind. Deshalb sollten wir erst einmal abwarten, wie der Saisonstart wird. Die Zündschnur wird weiterhin sehr kurz sein. Es wird sofort funktionieren müssen.

Greifbar wird es erst, wenn es zu Ergebnissen reicht. Das ist richtig, aber ich bin vorsichtig optimistisch.


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