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Haller: Verhandlungen mit Besiktas (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 21.07.2024, 15:28 (vor 575 Tagen) @ bambam191279
bearbeitet von Will Kane, Sonntag, 21.07.2024, 15:32

Ich habe nicht gesagt, dass wir gut gearbeitet haben. Viele Verpflichtungen sehe ich auch kritisch und dass wir aus unseren Möglichkeiten nicht genug machen habe ich oft genug hier kritisiert. Aber das eine hat weniger mit dem anderen zu tun. Hätten wir passendere Spieler geholt wären die nicht für weniger Gehalt gekommen. Es ist also eher eine Frage der Auswahl als eine der Gehälter.


Ferner gehören für mich Wolf und dahoud eher nicht in die Kategorie der hoffnungslos überbezahlten vollflops und hazard ist leider nach sehr gutem Beginn aus welchen Gründen auch immer brutal abgestürzt.
Meunier und Schulz waren schlecht bis katastrophal, gehe ich gerne mit.


Bei Hazard teile ich Deine Einschätzung. Er hatte einen wirklich beachtlichen Start beim BVB, in seiner ersten Saison konnte er überzeugen. Dass seine Leistungen darauffolgend z.T. stark abfielen hing u.a. damit zusammen, dass er längere verletzungsbedingte Ausfallzeiten hatte und im Anschluss daran nie wieder richtig in den Spielrhythmus gelangte.

Hinsichtlich Wolf ist zu berücksichtigen, dass seine Leistungen in seiner ersten Saison beim BVB auf seiner Stammposition auf der rechten Offensivseite sehr schwach waren und er aufgrund dessen keine Rolle mehr spielte bis er der Not gehorchend am Ende als rechter Außenverteidiger aufgeboten werden musste; mit mäßigem Erfolg und mit einem unrühmlichen Platzverweis endend. Danach wurde Wolf zwei Jahre lang bei Garantie seines Gehaltes verliehen (eine Saison an Hertha, eine an den EffZeh).


Natürlich war das in Summe mit Wolf keine erfolgsgeschichte, aber ich sehe halt seine Zeit bei uns im Verhältnis zu den Kosten als ok an.

Das ist dann Ansichtssache.

Er kam als 23 jähriger zu uns und hat dann in Summe als Kaderspieler im Schnitt über seinen kompletten Vertrag um die 20 Spiele bei uns gemacht.

Die ersten drei Jahre seiner BVB-Zeit bestanden aus einem Jahr unterdurchschnittlicher Leistung auf der Position, für die er geholt wurde, und zwei Jahren Leihe, in denen der BVB den größten Teil seines Gehaltes übernommen hat.

Das kann man in meinen Augen in der Gesamtbetrachtung der gesamten Zeit Wolfs beim BVB nicht unberücksichtigt lassen und es wiegt mAn schwer.

War so nen großkreutz 2.0 mit überschaubarer Phantasie auf überragende Leistungen und inkl Ablöse mit nem Kostenfaktor von 6? Mios im Jahr....

Wenn ich Großkreutz und Wolf jeweils als Investition betrachte, dann neigt sich die Waage nach meiner Einschätzung eindeutig zugunsten von Großkreutz.

Das sind dann halt Spieler die bei nem Verein wie unserem dann "so mitlaufen".

Kaderspieler benötigt jedes Team. Die Kosten-Nutzen-Frage stellt sich bei diesen allerdings für jeden Club genauso wie bei den Startelfspielern.


Sieht für reine bvb Fans natürlich aus wie die reinste Geldverbrennung, aber Vereine wie Leverkusen (ausser der letzten Saison) RB oder gerade auch die Bayern haben da meiner Meinung nach nicht wirklich weniger "Mitläufer".

Jeder Club hat seine Kaderspieler, muss sie auch haben. Wenn diese dann ihre Aufgabe erfüllen und die Gehaltsrelationen stimmig sind, dann ist auch alles in Ordnung. Ob nun beim BVB, Bayern, den Pillen oder welchem Club auch immer.

Anders sieht es aus, wenn Spieler, die man als eigentliche Startelfspieler geholt und mit entsprechenden Verträgen ausgestattet hat, sich als solche letztlich nicht durchsetzen können und ihren Vertrag als Kaderspieler erfüllen. Oder wenn ein für den Kader geholter Spieler relativ hohe Bezüge erhält und den Anforderungen nicht gerecht wird, so wie z.B. Sarr bei Bayern. Das sind dann wohl Fehlgriffe.

Solche können immer vorkommen, keine Frage. Was nicht bedeutet, die Bemühungen nicht zu intensivieren, deren Anzahl zu minimieren.


Ich finde dass die Erwartungshaltung manchmal einfach extrem hoch bei uns ist.

Das dürfte so sein.

Nur ist der BVB nicht ein Club wie der VfL Bochum, Werder oder Freiburg. Dort hat man auch jeweilige Saisonziele und Erwartungen, wobei die jeweils durchaus auch in Relation sehr (und oft genug auch zu) hoch sind.

Die Ansprüche des BVB als einer der Spitzenclubs der Bundesliga sind nun einmal im Minimum die CL-Qualifikation, aber im Optimum auch die Meisterschaft. DFB-Pokalfinale und Weitkommen in der CL inklusive. Da kann man sich nicht allzuviel Mittelmaß und Flops im Kader erlauben. Der Anspruch, die Nr. 2 im deutschen Fußball zu sein, wackelt schon bedenklich.

Die Pillen haben letzte Saison gezeigt, was ein weitgehend ausgeglichen gut besetzter Kader wert ist. Und die Bayern haben unter Beweis gestellt, dass ein aus teuren Stars bestehender Kader ein zu großes Risiko sein kann, wenn er zahlenmäßig zu klein ist und sowohl von den Stars, als auch von den Kaderspielern zusätzlich zu viele den Ansprüchen nicht genügen.

Jeder neue Spieler muß seinen Wert steigern können und die Mannschaft besser machen,darf aber am besten nur 4 mios verdienen, max 20 Jahre alt sein und für immer in Dortmund bleiben wollen oder aber zumindest für mindestens 60 mios verkauft werden können.

Ich verstehe was Du meinst.

Nur sollte mMn auch klar sein, dass keine Neuverpflichtung eine Verschlechterung der Mannschaft zur Folge haben sollte.

Und es sollte mEn schon auch das Bestreben beim BVB sein, sich stetig in allen Bereichen verbessern zu wollen. So auch bei der Kadergestaltung.

Dass dies nicht immer gelingen kann, ist auch klar. Aber Fehlschläge sollte man in meinen Augen auch als Ansporn nehmen, es zukünftig besser zu machen.


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