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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 13.06.2024 (Fußball und Sport allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Donnerstag, 13.06.2024, 07:00 (vor 600 Tagen)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

Ito nach München

tobi002, Dortmund, Donnerstag, 13.06.2024, 18:24 (vor 599 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Nummer 1

Lambert09, Am Rande Westfalens, Donnerstag, 13.06.2024, 19:17 (vor 599 Tagen) @ tobi002

Folgen Guirassy, Anton und Führich. Und schon bricht die komplette Mannschaft auseinander und spielt CL.

Wird ne gute Aufgabe, da wieder einen guten Kader zu formen.

Leipzig verpflichtet Ouedraogo

AGraute, Donnerstag, 13.06.2024, 12:20 (vor 600 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der Kicker vermeldet, dass Ouedraogo von den Blauen nach Leipzig wechselt.

Sein Wechsel kommt nicht überraschend und in den vergangenen Monaten las man, dass er aufgrund der Rivalität nicht zu uns wechseln möchte. Solch eine Meinung finde ich grundsätzlich gut - scheinbar hat der Spieler seinen Verein und 'den Fussball' etwas verstanden.
Nun allerdings zu RB zu wechseln kann ich wiederum nicht nachvollziehen. Das ist doch noch viel schlimmer. Oder sehen die Blauen aufgrund fehlender Berührungspunkte Leipzig nicht so kritisch wie wir?
Als BVB-Fan könnte ich den Wechsel eines unserer Talente zu den Blauen eher nachvollziehen, als einen Wechsel zu RB.

Leipzig verpflichtet Ouedraogo

Karak Varn, Strobelallee 50, Donnerstag, 13.06.2024, 14:28 (vor 599 Tagen) @ AGraute

Restliches Tafelsilber: 0%. RB saniert Blau.

Leipzig verpflichtet Ouedraogo

Smeller, Dortmund, Donnerstag, 13.06.2024, 20:45 (vor 599 Tagen) @ Karak Varn

"Saniert" ist ein starkes Wort bei 10 Mio. plus Boni. Die holen den jetzt, wo er nur 10 kostet. Hätte der sich weiter so entwickelt, wäre der nächsten Sommer mindestens das Doppelte wert gewesen. Es ist wie immer bei den Blauen, keine Geduld. Oder die sind wieder mal klammer, als sie es der Öffentlichkeit glauben machen wollen.

Leipzig verpflichtet Ouedraogo

jniklast, Langenhagen, Donnerstag, 13.06.2024, 21:30 (vor 599 Tagen) @ Smeller

Und die 10 Mio. dürften doch so gerade die gesunkenen Fernsehgelder aufgrund der noch schlechteren Tabellenposition ausgleichen.

Leipzig verpflichtet Ouedraogo

xSimonx, Düsseldorf, Donnerstag, 13.06.2024, 21:00 (vor 599 Tagen) @ Smeller

Ich glaube, dass der Spieler ein Ausstiegsklausel in der Höhe hatte. Insofern hatten sie vermutlich keine andere Wahl

Leipzig verpflichtet Ouedraogo

Smeller, Dortmund, Donnerstag, 13.06.2024, 21:01 (vor 599 Tagen) @ xSimonx

Das sagt aber auch viel über den Spieler aus. Zu uns geht er aus Anstand nicht. Bei den Blauen unterschreibt er aber nur einen Profivertrag, wenn er eine moderate AK hat.

Leipzig verpflichtet Ouedraogo

Dennis1984, Herne, Donnerstag, 13.06.2024, 12:25 (vor 600 Tagen) @ AGraute

Du erwartest logisches Denken von einem Blauen???
Na dann viel Erfolg ;-)

UEFA: Keine lange Nachspielzeit wie bei der WM

SebWagn, HH Harvestehude, Donnerstag, 13.06.2024, 11:24 (vor 600 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Die UEFA hat kurz vor dem EM-Start klargemacht, wie die Schiedsrichter bei dem Turnier vorgehen werden: Lange Nachspielzeiten wie bei der WM soll es nicht geben, nur der Kapitän darf mit dem Schiedsrichter sprechen.

https://www.sportschau.de/fussball/uefa-euro-2024/uefa-keine-lange-nachspielzeit-wie-bei-der-wm,schiedsrichter-euro-2024-100.html

...und noch Lutz Wagner

"Ein Regel-Mythos hingegen ist die Sechs-Sekunden-Regel bei den Torhütern. Viele Keeper hielten die Bälle oft deutlich länger in der Hand und wurden praktisch nie sanktioniert. Zuletzt wurde zur Entschärfung über acht Sekunden und dafür aber ein konsequenteres Eingreifen der Schiedsrichter sowie einen Eckball als "Strafe" statt des indirekten Freistoßes diskutiert. Wie wird das bei der EURO gehandhabt?

Wagner: "Dieses zu lange Ballhalten des Torhüters ist allen Beteiligten ein Dorn im Auge. Auch wenn es nur wenige Sekunden sind, so sollte dem entgegengewirkt werden. Mittlerweile haben alle Beteiligten erkannt, dass ein indirekter Freistoß wenige Meter vor dem Tor eine zu harte Bestrafung wäre. Somit wird im Moment getestet, ob es dann nach sechs oder auch acht Sekunden, je nachdem wie die neue Zeit festgelegt wird, einen Ballbesitzwechsel gibt, das heißt der Gegner entweder einen Eckstoß erhält oder einen Einwurf auf Höhe des Geschehens. Eine mit Sicherheit praktikable Lösung, die zurzeit getestet wird. Bei dieser Europameisterschaft wird sie allerdings noch nicht zum Einsatz kommen und damit frühestens im nächsten Jahr auf der Agenda stehen."

https://www.sportschau.de/fussball/uefa-euro-2024/warum-pfeift-keine-frau-bei-der-em-herr-wagner,interview-wagner-100.html

UEFA: Keine lange Nachspielzeit wie bei der WM

CLM, Berlin, Donnerstag, 13.06.2024, 21:05 (vor 599 Tagen) @ SebWagn

Diese 6-Sekunden Regel ist, seit ich denken kann, noch NIE gepfiffen worden. Ich selbst habe sie mal im Jugendbereich als Schiedsrichter gepfiffen. Danach hat sich der Torwart jedenfalls immer beeilt. Ich verstehe die Argumentation nicht, dass ein indirekter Freistoß eine zu harte Bestrafung wäre. Würde das endlich mal durchgesetzt, würden diese Auswüchse (teilweise halten die Torhüter den Ball 15-20 Sekunden in der Hand) ganz schnell aufhören. Es ist wie bei so vielen Regeln... man bräuchte keine neuen Regeln, würde man die bestehenden konsequent anwenden.

Brych Interview im Tagesspiegel

uwelito, Wambel forever, Donnerstag, 13.06.2024, 07:53 (vor 600 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.

Artikel

VAR mittlerweile sogar im italiensichen Parlament

Ulrich, Donnerstag, 13.06.2024, 12:05 (vor 600 Tagen) @ uwelito

Tumult um Gesetzentwurf - Handgemenge im italienischen Parlament – einer geht zu Boden (Spiegel)

"Der Präsident der Abgeordnetenkammer unterbrach die Sitzung und kündigte an, die Videoaufnahmen des Vorfalls genau zu untersuchen und weitere Maßnahmen zu ergreifen."

SCNR ;-)

Brych Interview im Tagesspiegel

Scherben, Kiel, Donnerstag, 13.06.2024, 11:36 (vor 600 Tagen) @ uwelito

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.

Wie soll man es denn sonst machen?

Im Idealfall sehe ich als Schiedsrichter natürlich genau, was passiert ist, aber es ist doch völlig klar, dass es immer wieder Szenen gibt, die ich nicht gut einschätzen kann, weil mein Sichtfeld verdeckt ist oder ich falsch positioniert bin. Und dann muss ich eine Entscheidung treffen.

Brych Interview im Tagesspiegel

uwelito, Wambel forever, Donnerstag, 13.06.2024, 11:48 (vor 600 Tagen) @ Scherben
bearbeitet von uwelito, Donnerstag, 13.06.2024, 11:51

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.


Wie soll man es denn sonst machen?

Im Idealfall sehe ich als Schiedsrichter natürlich genau, was passiert ist, aber es ist doch völlig klar, dass es immer wieder Szenen gibt, die ich nicht gut einschätzen kann, weil mein Sichtfeld verdeckt ist oder ich falsch positioniert bin. Und dann muss ich eine Entscheidung treffen.

Ja, das ist absolut korrekt. Ich habe es unten schon geschrieben: wenn Du nichts gesehen hast, dann muss die Entscheidung sein, das Spiel weiterlaufen zu lassen. Gerade in den Zeiten des VAR. Aber warum will jemand wie Brych trotzdem aktiv eingreifen? Weil er nach Außen den Eindruck vermitteln will, er hätte alles im Griff. Es geht SR wie ihm also mehr um Schein als Sein.

Brych Interview im Tagesspiegel

Scherben, Kiel, Donnerstag, 13.06.2024, 12:03 (vor 600 Tagen) @ uwelito

wenn Du nichts gesehen hast, dann muss die Entscheidung sein, das Spiel weiterlaufen zu lassen.

Das verstehe ich nicht. Gerade in Zeiten des VAR kann man doch letztlich beides machen, ohne dass es wirklich schlimm wäre.

Interessanter ist aber doch die Frage, wie man sich als Schiedsrichter in der 3. Liga und noch weiter drunter verhält, und da scheint mir in Ermangelung besserer Alternativen durchaus sinnvoll zu sein, die Spielsituation und die Reaktion der beteiligten Spieler mit einzubeziehen.

Brych Interview im Tagesspiegel

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 13.06.2024, 12:07 (vor 600 Tagen) @ Scherben
bearbeitet von Weeman, Donnerstag, 13.06.2024, 12:21

Interessanter ist aber doch die Frage, wie man sich als Schiedsrichter in der 3. Liga und noch weiter drunter verhält, und da scheint mir in Ermangelung besserer Alternativen durchaus sinnvoll zu sein, die Spielsituation und die Reaktion der beteiligten Spieler mit einzubeziehen.

In so einer Liga gibt es so im Schnitt 250 Spieler die an einem Spieltag zum Einsatz kommen.
Und da will dann der Schiedsrichter am individuellen Verhalten erkennen können ob er Elfmeter pfeifen muss?
Kein Wunder warum wir so viele Schwalbenkönige und andauerndes belabern des Schiedsrichters auf dem Platz haben.

Brych Interview im Tagesspiegel

Scherben, Kiel, Donnerstag, 13.06.2024, 12:27 (vor 600 Tagen) @ Weeman

Interessanter ist aber doch die Frage, wie man sich als Schiedsrichter in der 3. Liga und noch weiter drunter verhält, und da scheint mir in Ermangelung besserer Alternativen durchaus sinnvoll zu sein, die Spielsituation und die Reaktion der beteiligten Spieler mit einzubeziehen.


In so einer Liga gibt es so im Schnitt 250 Spieler die an einem Spieltag zum Einsatz kommen.
Und da will dann der Schiedsrichter am individuellen Verhalten erkennen können ob er Elfmeter pfeifen muss?
Kein Wunder warum wir so viele Schwalbenkönige und andauerndes belabern des Schiedsrichters auf dem Platz haben.

Das sagt ja niemand. Der Idealfall (und der Normalfall) ist, dass der Schiedsrichter die Situation wahrnimmt und korrekt bewertet.

Es geht aber doch um den Fall, wo man die Situation nicht richtig sieht und trotzdem eine Entscheidung treffen muss. Und da ist meine Frage: Was wäre die bessere Alternative als "nach Gefühl" (Spielsituation, Reaktion der Spieler, etc.) zu entscheiden?

Brych Interview im Tagesspiegel

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 13.06.2024, 12:58 (vor 600 Tagen) @ Scherben

Es geht aber doch um den Fall, wo man die Situation nicht richtig sieht und trotzdem eine Entscheidung treffen muss. Und da ist meine Frage: Was wäre die bessere Alternative als "nach Gefühl" (Spielsituation, Reaktion der Spieler, etc.) zu entscheiden?

Nach Spielsituation und allen anderen objektiven Umständen.
In der Realität pfeift der Schiri ja auch meistens bevor er dem Spieler tief in die Augen geschaut hat. Und dann macht er seine Entscheidung offensichtlich von der Person und dem Fallverhalten abhängig. Und das macht er dann objektiv? Kann mir keiner erzählen.
Wenn er und der Assistent nichts gesehen haben dann hat er nicht zu pfeifen.
Und wenn er zu oft falsch steht und zu oft die Sachen nicht im Blick hat, dann hat er in der Bundesliga nichts zu suchen.

Brych Interview im Tagesspiegel

Scherben, Kiel, Donnerstag, 13.06.2024, 12:59 (vor 600 Tagen) @ Weeman

Es geht aber doch um den Fall, wo man die Situation nicht richtig sieht und trotzdem eine Entscheidung treffen muss. Und da ist meine Frage: Was wäre die bessere Alternative als "nach Gefühl" (Spielsituation, Reaktion der Spieler, etc.) zu entscheiden?


Nach Spielsituation und allen anderen objektiven Umständen.

Dann nochmal konkreter: Was macht er, wenn nicht genügend objektive Umstände zur Verfügung stehen? Einfach immer weiterlaufen zu lassen, kann ja auch nicht im Sinne der Regeln sein -- und das wäre dann ja übrigens auch eine Entscheidung, die gefällt würde.

Brych Interview im Tagesspiegel

Smeller, Dortmund, Donnerstag, 13.06.2024, 20:48 (vor 599 Tagen) @ Scherben

Es stand mal in den Regeln, dass der Schiri nur pfeift, wenn er sich sicher ist. Und das kann er doch gar nicht sein, wenn er es nicht gesehen hat.

Brych Interview im Tagesspiegel

Ulrich, Donnerstag, 13.06.2024, 12:00 (vor 600 Tagen) @ uwelito

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.


Wie soll man es denn sonst machen?

Im Idealfall sehe ich als Schiedsrichter natürlich genau, was passiert ist, aber es ist doch völlig klar, dass es immer wieder Szenen gibt, die ich nicht gut einschätzen kann, weil mein Sichtfeld verdeckt ist oder ich falsch positioniert bin. Und dann muss ich eine Entscheidung treffen.


Ja, das ist absolut korrekt. Ich habe es unten schon geschrieben: wenn Du nichts gesehen hast, dann muss die Entscheidung sein, das Spiel weiterlaufen zu lassen. Gerade in den Zeiten des VAR. Aber warum will jemand wie Brych trotzdem aktiv eingreifen? Weil er nach Außen den Eindruck vermitteln will, er hätte alles im Griff. Es geht SR wie ihm also mehr um Schein als Sein.

Schon vor der Einführung des VAR hatte der Schiedsrichter zwei Linienrichter zur Unterstützung. Leider hatte man immer den Eindruck, dass die bei Fouls nur sehr zurückhaltend agiert haben, eventuell um die Autorität des "Chefs" nicht zu beschädigen?

Brych Interview im Tagesspiegel

burz, Lünen, Donnerstag, 13.06.2024, 11:55 (vor 600 Tagen) @ uwelito

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.


Wie soll man es denn sonst machen?

Im Idealfall sehe ich als Schiedsrichter natürlich genau, was passiert ist, aber es ist doch völlig klar, dass es immer wieder Szenen gibt, die ich nicht gut einschätzen kann, weil mein Sichtfeld verdeckt ist oder ich falsch positioniert bin. Und dann muss ich eine Entscheidung treffen.


Ja, das ist absolut korrekt. Ich habe es unten schon geschrieben: wenn Du nichts gesehen hast, dann muss die Entscheidung sein, das Spiel weiterlaufen zu lassen. Gerade in den Zeiten des VAR. Aber warum will jemand wie Brych trotzdem aktiv eingreifen? Weil er nach Außen den Eindruck vermitteln will, er hätte alles im Griff. Es geht SR wie ihm also mehr um Schein als Sein.

Nicht zwingend. Wenn er die Szene nicht gesehen hat, weil er schlecht stand, aber genügend sonstige Gründe für ein Eingreifen sprechen, finde ich es richtig auch einzugreifen. Nur wie schon erwähnt, erwarte ich dann vom VAR, dass er adäquat einpreist, dass Schiedsrichter Szenen häufiger nicht vollumfänglich wahrnehmen.

Brych Interview im Tagesspiegel

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 13.06.2024, 12:00 (vor 600 Tagen) @ burz

Nicht zwingend. Wenn er die Szene nicht gesehen hat, weil er schlecht stand, aber genügend sonstige Gründe für ein Eingreifen sprechen, finde ich es richtig auch einzugreifen.

Aber welche Gründe soll es denn da geben? Höchstens noch wie der Ball aus der Szene wegspringt.
Auch daraus kann man aber doch meistens nicht ableiten, was passiert ist.
Man pfeift nicht aus Verdacht Elfmeter. Ganz einfache Kiste. Und schon gar nicht wenn man denkt, die Augen des Spielers hätten ihn verraten. Und in Zeiten des VAR schon erst recht nicht.
Wir sind doch hier nicht in der Kreisklasse wo der Schiri aus dem Mittelkreis alles pfeift.

Brych Interview im Tagesspiegel

burz, Lünen, Donnerstag, 13.06.2024, 12:13 (vor 600 Tagen) @ Weeman

Nicht zwingend. Wenn er die Szene nicht gesehen hat, weil er schlecht stand, aber genügend sonstige Gründe für ein Eingreifen sprechen, finde ich es richtig auch einzugreifen.


Aber welche Gründe soll es denn da geben? Höchstens noch wie der Ball aus der Szene wegspringt.
Auch daraus kann man aber doch meistens nicht ableiten, was passiert ist.
Man pfeift nicht aus Verdacht Elfmeter. Ganz einfache Kiste. Und schon gar nicht wenn man denkt, die Augen des Spielers hätten ihn verraten. Und in Zeiten des VAR schon erst recht nicht.
Wir sind doch hier nicht in der Kreisklasse wo der Schiri aus dem Mittelkreis alles pfeift.

Ich kann nicht beurteilen, welche Erfahrungswerte die Schiedsrichter aus solchen Szenen gesammelt haben und ob diese Erkenntnisse offen im Kreise der Schiedsrichter ausgewertet wurden.

Wenn man aber ehrlich entsprechende Situationen analysiert hat und festgestellt hat, dass daraus eher auch in der Schwere mehr richtige als falsche Entscheidungen entstanden sind, finde ich es sinnvoll, so zu pfeifen.

Zumindest vor Zeiten des VAR. Mit VAR kann man sicher drüber streiten, ob das noch zeitgemäß ist.

Für mich ist vor allem relevant, dass die Quote der richtigen Entscheidungen möglichst hoch ist. Wie das erreicht wird, ist mir erstmal egal.

Insofern stört mich am VAR auch nur, dass er mir den uneingeschränkten Torjubel nimmt. Hinzu kommt dann noch, dass er die Unfähigkeit des Schiedsrichterwesens offenlegt und aufzeigt, dass man an den o.g. ehrlichen Analysen berechtigte Zweifel haben darf.

Brych Interview im Tagesspiegel

burz, Lünen, Donnerstag, 13.06.2024, 11:46 (vor 600 Tagen) @ Scherben

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.


Wie soll man es denn sonst machen?

Im Idealfall sehe ich als Schiedsrichter natürlich genau, was passiert ist, aber es ist doch völlig klar, dass es immer wieder Szenen gibt, die ich nicht gut einschätzen kann, weil mein Sichtfeld verdeckt ist oder ich falsch positioniert bin. Und dann muss ich eine Entscheidung treffen.

Die Alternative wäre nur das zu pfeifen, was man auch gesehen hat.

M.E. sollten die Schiris dann schon lieber dezent nach Gefühl pfeifen. Dass es solche Situationen gibt, sollte aber eben auch dem VAR bekannt sein und in die Überlegungen des VARs einfließen.

Brych Interview im Tagesspiegel

AGraute, Donnerstag, 13.06.2024, 11:33 (vor 600 Tagen) @ uwelito

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.

Artikel

Hier die vollständige Frage und Antwort, für diejenigen, die keinen Zugang haben oder die Paywall nicht umgehen wollen.

Herr Brych, zum Schluss noch ein bisschen praktische Anleitung fürs Public Viewing: Wie erkennt man eine Schwalbe?

Am besten daran, dass man direkt merkt, dass es gar keinen Kontakt gab. Aber das ist natürlich nicht immer so klar und einfach. Über die Jahre bekommt man da Erfahrung, man erkennt es daran, wie die Spieler hinfallen. Und ich schaue unglaublich viel auf die Reaktion der Spieler. Auf ihre Gestik. Aber auch in die Augen, die verraten wahnsinnig viel. Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.

Sowohl Frage als auch Antwort sind speziell.

Brych Interview im Tagesspiegel

bvbtina, 35037, Donnerstag, 13.06.2024, 10:31 (vor 600 Tagen) @ uwelito

unglaublich

Brych Interview im Tagesspiegel

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 13.06.2024, 10:09 (vor 600 Tagen) @ uwelito

Erinnert mich ein bisschen an die NFL Fieldreporterin die ausgeplaudert hat, dass sie sich oft Statements der Trainer ausgedacht hat...

Kannste eigentlich keinem erzählen. In den meisten Fällen weiß der Spieler doch selbst gar nicht, was passiert ist. Und bei den Fällen wie Adeyemi etc. wage ich zu bezweifeln, dass er die Reaktion des Spielers und seine eigene Reaktion auf diesen Spieler genau voneinander abgrenzen kann.

Brych Interview im Tagesspiegel

stfn84, Köln, Donnerstag, 13.06.2024, 10:14 (vor 600 Tagen) @ Weeman

Dr. Felix Brych steht über uns, also wird er das natürlich perfekt einschätzen können.

Brych Interview im Tagesspiegel

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 13.06.2024, 10:17 (vor 600 Tagen) @ stfn84

Dr. Felix Brych steht über uns, also wird er das natürlich perfekt einschätzen können.

Ich meine ich kann natürlich verstehen, das man sich als BL Schiri schon ein gewisses Selbstbewusstsein zulegen muss.
Aber das setzt schon ein extremes Maß an Arroganz voraus. Vor allem so eine Aussage so öffentlich kundzutun.

Brych Interview im Tagesspiegel

koom, Donnerstag, 13.06.2024, 09:29 (vor 600 Tagen) @ uwelito

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.

Na hoffentlich ist der Mann kein Polizist oder Richter... nach dem Modus wäre er bei Rechtspopulisten zumindest superbeliebt.

Brych Interview im Tagesspiegel

Habakuk, OWL, Donnerstag, 13.06.2024, 08:42 (vor 600 Tagen) @ uwelito

Und nächste Woche packt Sepp Dimpflmoser aus: "Ich war Augentrainer bei Bayern München!"

Brych Interview im Tagesspiegel

Karsten, Zürich, Donnerstag, 13.06.2024, 08:48 (vor 600 Tagen) @ Habakuk

Und nächste Woche packt Sepp Dimpflmoser aus: "Ich war Augentrainer bei Bayern München!"

Sofort verpflichten! Ich wusste schon immer, dass mit Adeyemis Augen irgendwas nicht stimmen kann! Das haben wir spätestens 2023 in Bochum gesehen.

Brych Interview im Tagesspiegel

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 13.06.2024, 08:29 (vor 600 Tagen) @ uwelito

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.

Brych Interview im Tagesspiegel

uwelito, Wambel forever, Donnerstag, 13.06.2024, 10:57 (vor 600 Tagen) @ Sascha

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.

Dann wäre man aber eher ein Kandidat für „Wetten das“ und nicht für den Profifußball.
Brych bezieht sich explizit auf Szenen,
In denen er aktiv in das Spielgeschehen eingegriffen hat, „ohne wirklich etwas gesehen zu haben“. Und zwar mit einer ganz einschneidenden Maßnahme, die potentiell spielentscheidend sein kann (Elfmeter).

Nun bringt es der Fußball mit sich, dass nicht alle Zweikämpfe in Schwalbe oder klares Foul eingeordnet werden können. Es gibt einen Graubereich, mit Argumenten für und gegen einen Elfer. Für Leute wie Brych eine Idealsituation: nix gesehen, aber nach Überprüfung der Szene nach dem Spiel auf der sicheren Seite, man labert sich die Szene so zurecht, dass sie zur getroffenen Entscheidung passt.

Im Endeffekt geht es aber um etwas ganz anderes: es muss das Prinzip gelten, dass Du als Spielleiter, Kampfleiter, Kampfrichter usw. nicht eingreifst, wenn du nichts gesehen hast. Selbst bei aller Expertise besteht immer die Gefahr, dass dir eine Situation entgeht und da als Depp dastehst, wenn es sich z.B. um eine eigentlich klare Szene handelt.

Brych Interview im Tagesspiegel

laufendessen ⌂ @, Dortmund, Donnerstag, 13.06.2024, 10:21 (vor 600 Tagen) @ Sascha

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.

Wie sagt man so schön? "Der Bauer erkennt seine Schweine am Gang." Irgendwann reichen wahrscheinlich bestimmte Anzeichen, um eine Szene bewerten zu können.

Brych Interview im Tagesspiegel

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 13.06.2024, 10:27 (vor 600 Tagen) @ laufendessen

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.


Wie sagt man so schön? "Der Bauer erkennt seine Schweine am Gang." Irgendwann reichen wahrscheinlich bestimmte Anzeichen, um eine Szene bewerten zu können.

Felix Brych hat schon Szenen falsch bewertet nachdem er sich diese nochmal am Bildschirm angeguckt hat. Der kann überhaupt gar nichts am Verhalten der Spieler ablesen.

Brych Interview im Tagesspiegel

Ulrich, Donnerstag, 13.06.2024, 10:30 (vor 600 Tagen) @ Weeman

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.


Wie sagt man so schön? "Der Bauer erkennt seine Schweine am Gang." Irgendwann reichen wahrscheinlich bestimmte Anzeichen, um eine Szene bewerten zu können.


Felix Brych hat schon Szenen falsch bewertet nachdem er sich diese nochmal am Bildschirm angeguckt hat. Der kann überhaupt gar nichts am Verhalten der Spieler ablesen.

Eventuell liest er ja nur das Verhalten der Spieler ;-)

Brych Interview im Tagesspiegel

Zaungast, Donnerstag, 13.06.2024, 09:14 (vor 600 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Zaungast, Donnerstag, 13.06.2024, 09:18

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.

Das Lesen von Mimiken ist aber ganz stark von Subjektivität bestimmt. Bin ich einer Person wohlgesonnen, interpretiere ich seine Wut anders als bei einem Spieler, den ich bereits auf dem Kieker habe.

Dem Blick nach zu urteilen wurde Müller getroffen, Adeyemi nicht.

Brych Interview im Tagesspiegel

Ulrich, Donnerstag, 13.06.2024, 08:38 (vor 600 Tagen) @ Sascha

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch sehr talentierte Schauspieler auf dem Rasen. Und dann wird nicht das Geschehen, sondern deren schauspielerische bzw. artistische Leistung bewertet.

Brych Interview im Tagesspiegel

DomJay, Köln, Donnerstag, 13.06.2024, 08:43 (vor 600 Tagen) @ Ulrich

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.


Auf der anderen Seite gibt es aber auch sehr talentierte Schauspieler auf dem Rasen. Und dann wird nicht das Geschehen, sondern deren schauspielerische bzw. artistische Leistung bewertet.

Ich denke da wird man auf beide Akteure gucken. Stimmt ja, dem ein oder anderen Spieler kann man den Bock sofort ansehen.

Generell würde ich dafür plädieren, seine Aussage nicht so umzudeuten, dass er es alleine auf diese Art und Weise macht.

Brych Interview im Tagesspiegel

Ulrich, Donnerstag, 13.06.2024, 09:21 (vor 600 Tagen) @ DomJay

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.


Auf der anderen Seite gibt es aber auch sehr talentierte Schauspieler auf dem Rasen. Und dann wird nicht das Geschehen, sondern deren schauspielerische bzw. artistische Leistung bewertet.


Ich denke da wird man auf beide Akteure gucken. Stimmt ja, dem ein oder anderen Spieler kann man den Bock sofort ansehen.

Generell würde ich dafür plädieren, seine Aussage nicht so umzudeuten, dass er es alleine auf diese Art und Weise macht.

Trotzdem erklären solche Aussagen, wieso ein Robben reihenweise nicht gerechtfertigte Elfmeter bekommen hat, bei klaren Fouls an Adeyemi aber nicht auf den Punkt gezeigt wird.

Brych Interview im Tagesspiegel

DomJay, Köln, Donnerstag, 13.06.2024, 09:26 (vor 600 Tagen) @ Ulrich

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.


Auf der anderen Seite gibt es aber auch sehr talentierte Schauspieler auf dem Rasen. Und dann wird nicht das Geschehen, sondern deren schauspielerische bzw. artistische Leistung bewertet.


Ich denke da wird man auf beide Akteure gucken. Stimmt ja, dem ein oder anderen Spieler kann man den Bock sofort ansehen.

Generell würde ich dafür plädieren, seine Aussage nicht so umzudeuten, dass er es alleine auf diese Art und Weise macht.


Trotzdem erklären solche Aussagen, wieso ein Robben reihenweise nicht gerechtfertigte Elfmeter bekommen hat, bei klaren Fouls an Adeyemi aber nicht auf den Punkt gezeigt wird.

Naja, so klar ist es wahrscheinlich nicht. Robben hatte schon einen sehr genialen Laufweg, welcher 11m nahezu begünstigt hat.

Bei Karim sieht es oft 10 milen gegen den Wind nach 11m-wollen aus.

Brych Interview im Tagesspiegel

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Donnerstag, 13.06.2024, 10:30 (vor 600 Tagen) @ DomJay

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.


Auf der anderen Seite gibt es aber auch sehr talentierte Schauspieler auf dem Rasen. Und dann wird nicht das Geschehen, sondern deren schauspielerische bzw. artistische Leistung bewertet.


Ich denke da wird man auf beide Akteure gucken. Stimmt ja, dem ein oder anderen Spieler kann man den Bock sofort ansehen.

Generell würde ich dafür plädieren, seine Aussage nicht so umzudeuten, dass er es alleine auf diese Art und Weise macht.


Trotzdem erklären solche Aussagen, wieso ein Robben reihenweise nicht gerechtfertigte Elfmeter bekommen hat, bei klaren Fouls an Adeyemi aber nicht auf den Punkt gezeigt wird.


Naja, so klar ist es wahrscheinlich nicht. Robben hatte schon einen sehr genialen Laufweg, welcher 11m nahezu begünstigt hat.

Bei Karim sieht es oft 10 milen gegen den Wind nach 11m-wollen aus.

Puh. Robben war ein Schauspieler vor dem Herrn. Du nennst es „genial“. Bei klaren klaren Fouls an Adeyemi ist er dann „selbst schuld“, weil er mal erwischt wurde. Das ist unerträglich, wie Karim da zum Sündenbock gemacht wird…

Brych Interview im Tagesspiegel

DomJay, Köln, Donnerstag, 13.06.2024, 11:02 (vor 600 Tagen) @ BVBMenden
bearbeitet von DomJay, Donnerstag, 13.06.2024, 11:06

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.


Auf der anderen Seite gibt es aber auch sehr talentierte Schauspieler auf dem Rasen. Und dann wird nicht das Geschehen, sondern deren schauspielerische bzw. artistische Leistung bewertet.


Ich denke da wird man auf beide Akteure gucken. Stimmt ja, dem ein oder anderen Spieler kann man den Bock sofort ansehen.

Generell würde ich dafür plädieren, seine Aussage nicht so umzudeuten, dass er es alleine auf diese Art und Weise macht.


Trotzdem erklären solche Aussagen, wieso ein Robben reihenweise nicht gerechtfertigte Elfmeter bekommen hat, bei klaren Fouls an Adeyemi aber nicht auf den Punkt gezeigt wird.


Naja, so klar ist es wahrscheinlich nicht. Robben hatte schon einen sehr genialen Laufweg, welcher 11m nahezu begünstigt hat.

Bei Karim sieht es oft 10 milen gegen den Wind nach 11m-wollen aus.


Puh. Robben war ein Schauspieler vor dem Herrn. Du nennst es „genial“. Bei klaren klaren Fouls an Adeyemi ist er dann „selbst schuld“, weil er mal erwischt wurde. Das ist unerträglich, wie Karim da zum Sündenbock gemacht wird…

Nö, Karim muss einfach besser werden und lernen. Robben war ein Meister darin seinen Laufweg so zu gestalten, dass ein Foul fast notwendig wurde. Und natürlich gab es damals keinen VAR.

Adeyemi hingegen macht es oft fast so schlecht wie Werner. Das hat übrigens nichts mit Sündenbock zu tun, ich finde weiterhin Adeyemi hat erhebliches Potenzial und ist gerade defensiv teilweise eine Freude, gegen PSG war es herausragend.

Für mich definitiv ein Spieler, den der BVB auf keinen Fall abgeben sollte. Aber irgendwer muss ihn fördern um das Potenzial nicht wegzuschmeißen.

Ironischerweise hätte er im Finale sogar einen Kontakt annehmen können und ggf. eine rote Karte provoziert, blieb aber stabil.

Brych Interview im Tagesspiegel

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Donnerstag, 13.06.2024, 11:41 (vor 600 Tagen) @ DomJay

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.


Auf der anderen Seite gibt es aber auch sehr talentierte Schauspieler auf dem Rasen. Und dann wird nicht das Geschehen, sondern deren schauspielerische bzw. artistische Leistung bewertet.


Ich denke da wird man auf beide Akteure gucken. Stimmt ja, dem ein oder anderen Spieler kann man den Bock sofort ansehen.

Generell würde ich dafür plädieren, seine Aussage nicht so umzudeuten, dass er es alleine auf diese Art und Weise macht.


Trotzdem erklären solche Aussagen, wieso ein Robben reihenweise nicht gerechtfertigte Elfmeter bekommen hat, bei klaren Fouls an Adeyemi aber nicht auf den Punkt gezeigt wird.


Naja, so klar ist es wahrscheinlich nicht. Robben hatte schon einen sehr genialen Laufweg, welcher 11m nahezu begünstigt hat.

Bei Karim sieht es oft 10 milen gegen den Wind nach 11m-wollen aus.


Puh. Robben war ein Schauspieler vor dem Herrn. Du nennst es „genial“. Bei klaren klaren Fouls an Adeyemi ist er dann „selbst schuld“, weil er mal erwischt wurde. Das ist unerträglich, wie Karim da zum Sündenbock gemacht wird…


Nö, Karim muss einfach besser werden und lernen. Robben war ein Meister darin seinen Laufweg so zu gestalten, dass ein Foul fast notwendig wurde. Und natürlich gab es damals keinen VAR.

Adeyemi hingegen macht es oft fast so schlecht wie Werner. Das hat übrigens nichts mit Sündenbock zu tun, ich finde weiterhin Adeyemi hat erhebliches Potenzial und ist gerade defensiv teilweise eine Freude, gegen PSG war es herausragend.

Für mich definitiv ein Spieler, den der BVB auf keinen Fall abgeben sollte. Aber irgendwer muss ihn fördern um das Potenzial nicht wegzuschmeißen.

Ironischerweise hätte er im Finale sogar einen Kontakt annehmen können und ggf. eine rote Karte provoziert, blieb aber stabil.

Puh. Natürlich gab es diese Szenen. In Zeiten des VAR aber selbst klare Szenen gegen ihn nicht zu pfeifen grenzt an Hexenjagd. Dass dann noch die eigenen Leute in Foren mit dem Finger auf ihn zeigen, setzt dem ganzen die Krone auf.
Klare Fouls gepfiffen zu bekommen hat nichts, aber auch gar nichts, mit besser werden zu tun. Robben ist da das schlechteste aller Beispiele. Hätte es zu dessen Zeit den VAR gegeben, und wäre dieser sinnvoll eingesetzt worden, dann wäre der irgendwann freiwillig stehen geblieben.

Brych Interview im Tagesspiegel

Zaungast, Donnerstag, 13.06.2024, 11:58 (vor 600 Tagen) @ BVBMenden
bearbeitet von Zaungast, Donnerstag, 13.06.2024, 12:15

Puh. Natürlich gab es diese Szenen. In Zeiten des VAR aber selbst klare Szenen gegen ihn nicht zu pfeifen grenzt an Hexenjagd. Dass dann noch die eigenen Leute in Foren mit dem Finger auf ihn zeigen, setzt dem ganzen die Krone auf.
Klare Fouls gepfiffen zu bekommen hat nichts, aber auch gar nichts, mit besser werden zu tun. Robben ist da das schlechteste aller Beispiele. Hätte es zu dessen Zeit den VAR gegeben, und wäre dieser sinnvoll eingesetzt worden, dann wäre der irgendwann freiwillig stehen geblieben.

Finde ich auch aberwitzig, das Nichtpfeifen klarer Fouls dem Spieler vorzuwerfen und gleichzeitig die Genialität eines Schwalbenkönigs abzufeiern.

Idealerweise ist es egal wieviel Getöse der gefoulte Spieler macht, weil der einzig relevante Indikator sein sollte, dass man dem vermeintlich Foulspielenden ein strafbares Vergehen nachweisen kann.
Das Regelwerk sieht nicht vor, dass ein Stürmer unfallfrei in den Strafraum eindringen darf, es setzt den Verteidigern allerdings Grenzen beim Versuch ihn daran zu hindern. Und genau das ist zu ahnden. Ganz egal wie toll der Stürmer einfädelt, wie laut er schreit, wieviele Rollen er am Boden macht oder wie traurig der anschließende Blick zum Schiedsrichter ist.

Beispiel: der Stürmer kreuzt bewusst den Laufweg des Verteidigers. Dabei trifft das Knie des Verteidigers den Fuß des Stürmers, dieser geht zu Boden und der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt.
Was bitte ist daran aktives Foulspiel des Verteidigers, dass nach Regelwerk mit Elfmeter sanktioniert werden muss? Meiner Meinung nach ist das nicht clever vom Stürmer, sondern eine Fehlentscheidung!

Brych Interview im Tagesspiegel

DomJay, Köln, Donnerstag, 13.06.2024, 11:48 (vor 600 Tagen) @ BVBMenden

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.


Auf der anderen Seite gibt es aber auch sehr talentierte Schauspieler auf dem Rasen. Und dann wird nicht das Geschehen, sondern deren schauspielerische bzw. artistische Leistung bewertet.


Ich denke da wird man auf beide Akteure gucken. Stimmt ja, dem ein oder anderen Spieler kann man den Bock sofort ansehen.

Generell würde ich dafür plädieren, seine Aussage nicht so umzudeuten, dass er es alleine auf diese Art und Weise macht.


Trotzdem erklären solche Aussagen, wieso ein Robben reihenweise nicht gerechtfertigte Elfmeter bekommen hat, bei klaren Fouls an Adeyemi aber nicht auf den Punkt gezeigt wird.


Naja, so klar ist es wahrscheinlich nicht. Robben hatte schon einen sehr genialen Laufweg, welcher 11m nahezu begünstigt hat.

Bei Karim sieht es oft 10 milen gegen den Wind nach 11m-wollen aus.


Puh. Robben war ein Schauspieler vor dem Herrn. Du nennst es „genial“. Bei klaren klaren Fouls an Adeyemi ist er dann „selbst schuld“, weil er mal erwischt wurde. Das ist unerträglich, wie Karim da zum Sündenbock gemacht wird…


Nö, Karim muss einfach besser werden und lernen. Robben war ein Meister darin seinen Laufweg so zu gestalten, dass ein Foul fast notwendig wurde. Und natürlich gab es damals keinen VAR.

Adeyemi hingegen macht es oft fast so schlecht wie Werner. Das hat übrigens nichts mit Sündenbock zu tun, ich finde weiterhin Adeyemi hat erhebliches Potenzial und ist gerade defensiv teilweise eine Freude, gegen PSG war es herausragend.

Für mich definitiv ein Spieler, den der BVB auf keinen Fall abgeben sollte. Aber irgendwer muss ihn fördern um das Potenzial nicht wegzuschmeißen.

Ironischerweise hätte er im Finale sogar einen Kontakt annehmen können und ggf. eine rote Karte provoziert, blieb aber stabil.


Puh. Natürlich gab es diese Szenen. In Zeiten des VAR aber selbst klare Szenen gegen ihn nicht zu pfeifen grenzt an Hexenjagd. Dass dann noch die eigenen Leute in Foren mit dem Finger auf ihn zeigen, setzt dem ganzen die Krone auf.

Ulrich hat Adeyemi ins Spiel gebracht, ich hab nur geantwortet und du machst da ein Thema „Sündenbock“ draus. Dabei geht es ja um die Frage, warum er es weniger clever macht.

Klare Fouls gepfiffen zu bekommen hat nichts, aber auch gar nichts, mit besser werden zu tun. Robben ist da das schlechteste aller Beispiele. Hätte es zu dessen Zeit den VAR gegeben, und wäre dieser sinnvoll eingesetzt worden, dann wäre der irgendwann freiwillig stehen geblieben.

Da suggeriert, dass Robben nie gefoult wurde. Und das ist falsch. Robben hat es leider sehr gut verstanden, den Kontakt zu finden und das in hoher Dynamik.

Brych Interview im Tagesspiegel

Ulrich, Donnerstag, 13.06.2024, 09:39 (vor 600 Tagen) @ DomJay

Naja, so klar ist es wahrscheinlich nicht. Robben hatte schon einen sehr genialen Laufweg, welcher 11m nahezu begünstigt hat.

Robben suchte regelmäßig die Berührung mit dem Gegenspieler. War der Kontakt da, dann hob er aktiv ab, damit es möglichst spektakulär aussah.


Bei Karim sieht es oft 10 milen gegen den Wind nach 11m-wollen aus.

Adeyemi wurde mehrfach ganz klar gefoult, ohne dass es Elfmeter gab.

Brych Interview im Tagesspiegel

Smeller, Dortmund, Donnerstag, 13.06.2024, 21:00 (vor 599 Tagen) @ Ulrich

Robben ist in Mexiko noch sehr "beliebt".

Brych Interview im Tagesspiegel

uwelito, Wambel forever, Donnerstag, 13.06.2024, 11:06 (vor 600 Tagen) @ Ulrich

Naja, so klar ist es wahrscheinlich nicht. Robben hatte schon einen sehr genialen Laufweg, welcher 11m nahezu begünstigt hat.


Robben suchte regelmäßig die Berührung mit dem Gegenspieler. War der Kontakt da, dann hob er aktiv ab, damit es möglichst spektakulär aussah.


Bei Karim sieht es oft 10 milen gegen den Wind nach 11m-wollen aus.


Adeyemi wurde mehrfach ganz klar gefoult, ohne dass es Elfmeter gab.

Robben hatte ja im Grunde zwei unterschiedliche Maschen Elfmeter zu schinden: theatralisches Fliegen nach einem normalen Kontakt ohne Foul. Aber irgendwann hat er angefangen, seine flinken Beine genau dort zu positionieren, wo Sekundenbruchteile später der Fuß oder das Bein des in der Regel langsameren Gegenspielers landen würde. Rafael Marquez aus Mexico kann davon ein Lied singen.

Brych Interview im Tagesspiegel

DomJay, Köln, Donnerstag, 13.06.2024, 11:11 (vor 600 Tagen) @ uwelito
bearbeitet von DomJay, Donnerstag, 13.06.2024, 11:15

Naja, so klar ist es wahrscheinlich nicht. Robben hatte schon einen sehr genialen Laufweg, welcher 11m nahezu begünstigt hat.


Robben suchte regelmäßig die Berührung mit dem Gegenspieler. War der Kontakt da, dann hob er aktiv ab, damit es möglichst spektakulär aussah.


Bei Karim sieht es oft 10 milen gegen den Wind nach 11m-wollen aus.


Adeyemi wurde mehrfach ganz klar gefoult, ohne dass es Elfmeter gab.


Robben hatte ja im Grunde zwei unterschiedliche Maschen Elfmeter zu schinden: theatralisches Fliegen nach einem normalen Kontakt ohne Foul. Aber irgendwann hat er angefangen, seine flinken Beine genau dort zu positionieren, wo Sekundenbruchteile später der Fuß oder das Bein des in der Regel langsameren Gegenspielers landen würde. Rafael Marquez aus Mexico kann davon ein Lied singen.

Das Miese war halt ohne das Foul, bzw. die Abwehraktion, schloss er ab und das war ziemlich oft ein Tor. Da wo unser Hummels oft richtig liegt, lagen viele dann eben falsch.

Adeyemi hat in meinen Augen den Speed, aber derzeit nicht die Ballführung für die Aktion. Ich würde trotzdem gerne öfters diese Wege von unserem Außen sehen. Die Frage ist: Wer bringt ihm das bei, wer hilft ihm seinen ersten Kontakt zu verbessern? Favre wäre wahrscheinlich ideal für Karim gewesen, der hat auch Sancho viel vermittelt.

Brych Interview im Tagesspiegel

Zaungast, Donnerstag, 13.06.2024, 09:35 (vor 600 Tagen) @ DomJay

Bei Karim sieht es oft 10 milen gegen den Wind nach 11m-wollen aus.

In diesem Fall hilft es nicht nur in die Augen zu schauen.
Wenn der Fuß des Gegenspielers auf dem von Adeyemi steht oder das gegnerische Bein ohne Ballkontakt schwungartig Adeymis Bein kreuzt, könnte es ein Indiz auf regelwidriges Verhalten sein.

Brych Interview im Tagesspiegel

Phil.XXIII, Donnerstag, 13.06.2024, 08:34 (vor 600 Tagen) @ Sascha

Andererseits, wenn man als Spieler seit Jahren/Jahrzehnten darauf konditioniert ist, dass jede Entscheidung gegen einen ausgelegt wird, bis man es tatsächlich selbst glaubt, dann spielen auch Reaktion, Gestik und Mimik mit. Siehe Reklamierarm oder Thomas Müllers Entrüstung nach jedem Pfiff.

Brych Interview im Tagesspiegel

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Donnerstag, 13.06.2024, 08:25 (vor 600 Tagen) @ uwelito

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.

Artikel

Hat Aytekin bei einem Vortrag auch mal erzählt. Teilweise entscheidet er nach der Reaktion eines Spielers. Ernsthaft glaube ich, dass das in den meisten Fällen sogar funktioniert. In Zeiten des VAR aber natürlich schwierig…

Brych Interview im Tagesspiegel

DomJay, Köln, Donnerstag, 13.06.2024, 08:31 (vor 600 Tagen) @ BVBMenden

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.

Artikel


Hat Aytekin bei einem Vortrag auch mal erzählt. Teilweise entscheidet er nach der Reaktion eines Spielers. Ernsthaft glaube ich, dass das in den meisten Fällen sogar funktioniert. In Zeiten des VAR aber natürlich schwierig…

Für mich eigentlich der Beweis, dass der SR jedesmal zum Monitor gehen muss. Das wäre gerecht. Wenn der SR meint die Augen des Spielers erzählen 11m, dann soll er nach dem Pfiff gucken, entscheiden und gut ist

Brych Interview im Tagesspiegel

AGraute, Donnerstag, 13.06.2024, 12:11 (vor 600 Tagen) @ DomJay

Für mich eigentlich der Beweis, dass der SR jedesmal zum Monitor gehen muss. Das wäre gerecht. Wenn der SR meint die Augen des Spielers erzählen 11m, dann soll er nach dem Pfiff gucken, entscheiden und gut ist

Mit jedes Mal meinst du jeden Elfmeter?

Wenn der Schiri sich sicher ist, braucht es dass meiner Meinung nach nicht. Für Unsicherheiten müsste es ein neues Zeichen geben á la 'hier könnte was passiert sein, ich konnte es aber nicht sehen und damit die bestmögliche Entscheidung getroffen werden kann, möchte ich es mir am TV ansehen'

Brych Interview im Tagesspiegel

Ulrich, Donnerstag, 13.06.2024, 12:14 (vor 600 Tagen) @ AGraute

Für mich eigentlich der Beweis, dass der SR jedesmal zum Monitor gehen muss. Das wäre gerecht. Wenn der SR meint die Augen des Spielers erzählen 11m, dann soll er nach dem Pfiff gucken, entscheiden und gut ist


Mit jedes Mal meinst du jeden Elfmeter?

Wenn der Schiri sich sicher ist, braucht es dass meiner Meinung nach nicht. Für Unsicherheiten müsste es ein neues Zeichen geben á la 'hier könnte was passiert sein, ich konnte es aber nicht sehen und damit die bestmögliche Entscheidung getroffen werden kann, möchte ich es mir am TV ansehen'

Es gab durchaus schon Fälle, da waren sich die Schiedsrichter ganz sicher, haben aber die falsche Entscheidung getroffen.

Meiner Meinung nach benötigen wir eine bessere und vor allem schnellere Kommunikation zwischen Schiedsrichter und VAR. Und teilweise auch mehr Qualität vor dem Monitor.

Brych Interview im Tagesspiegel

DomJay, Köln, Donnerstag, 13.06.2024, 12:13 (vor 600 Tagen) @ AGraute

Für mich eigentlich der Beweis, dass der SR jedesmal zum Monitor gehen muss. Das wäre gerecht. Wenn der SR meint die Augen des Spielers erzählen 11m, dann soll er nach dem Pfiff gucken, entscheiden und gut ist


Mit jedes Mal meinst du jeden Elfmeter?

Wenn der Schiri sich sicher ist, braucht es dass meiner Meinung nach nicht. Für Unsicherheiten müsste es ein neues Zeichen geben á la 'hier könnte was passiert sein, ich konnte es aber nicht sehen und damit die bestmögliche Entscheidung getroffen werden kann, möchte ich es mir am TV ansehen'

Warum nicht jedes Mal? Besonders wenn man den Bildschirm, zB ein iPad, auch schnell überreichen kann. Geprüft wird jeder 11m, so reicht dann ein Techniker oder eine KI der die Bilder organisiert.

Jede Bank hat die Dinger mittlerweile, nur der SR nicht. Das ergibt keinen Sinn in meinen Augen

Brych Interview im Tagesspiegel

AGraute, Donnerstag, 13.06.2024, 12:26 (vor 600 Tagen) @ DomJay

Warum nicht jedes Mal? Besonders wenn man den Bildschirm, zB ein iPad, auch schnell überreichen kann. Geprüft wird jeder 11m, so reicht dann ein Techniker oder eine KI der die Bilder organisiert.

Jede Bank hat die Dinger mittlerweile, nur der SR nicht. Das ergibt keinen Sinn in meinen Augen

Stimmt eigentlich. Es könnte ein videofähiges Abspielgerät direkt neben den Toren platziert sein und der Schiri läuft obligatorisch nach jedem Elfmeterpfiff dorthin und hat mit maximal 15 Sekunden Verzögerung die Wiederholung und kann seine Entscheidung bestätigen oder widerrufen.
Die ganze Warterei auf den Kölner Keller würde wegfallen und auch das Traben zur Review-Area kostet unnötige Zeit.

Brych Interview im Tagesspiegel

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 13.06.2024, 09:05 (vor 600 Tagen) @ DomJay

Dann aber nur ein mal, aus einer Kameraeinstellung und in Realgeachwindigkeit.

Sonst hast du eine echte Elfmeterschwemme, weil in Zeitlupe immer irgendwo ein kleiner Kontakt zu sehen ist.

Brych Interview im Tagesspiegel

Zaungast, Donnerstag, 13.06.2024, 09:22 (vor 600 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Zaungast, Donnerstag, 13.06.2024, 09:37

Dann aber nur ein mal, aus einer Kameraeinstellung und in Realgeachwindigkeit.

Sonst hast du eine echte Elfmeterschwemme, weil in Zeitlupe immer irgendwo ein kleiner Kontakt zu sehen ist.

Das ist aber ein Problem des Regelwerks. Nicht jeder Kontakt ist zwingend ein Foulspiel.

Dahingehend war auch das Interview von Hummels und Ittrich im Spiegel sehr nett.
Hummels sieht pro Saison vielleicht zehn absichtliche und strafwürdige Handspiele, Ittrich widerspricht dem nicht. Was die Regel jedoch aus der vermeintlich einfachen Regelwidrigkeit gemacht hat, ist grotesk und das wurde dank Videobeweis mit Zeitlupen und unzähligen Kameraperspektiven eher noch schlimmer.

Brych Interview im Tagesspiegel

DomJay, Köln, Donnerstag, 13.06.2024, 09:11 (vor 600 Tagen) @ Sascha

Dann aber nur ein mal, aus einer Kameraeinstellung und in Realgeachwindigkeit.

Sonst hast du eine echte Elfmeterschwemme, weil in Zeitlupe immer irgendwo ein kleiner Kontakt zu sehen ist.

Ne, ich meine tatsächlich wenn der Pfiff 11m, rote Karte usw. da ist. Dann soll der SR, in meinen Augen, raus gehen und es sich angucken.

Jetzt steht der SR 2-3 Minuten und geht dann trotzdem raus.

Ich würde da keine neue Schwämme erwarten, denn die Entscheidung bleibt ja in erster Linie beim SR.

Brych Interview im Tagesspiegel

Ulrich, Donnerstag, 13.06.2024, 09:24 (vor 600 Tagen) @ DomJay

Dann aber nur ein mal, aus einer Kameraeinstellung und in Realgeachwindigkeit.

Sonst hast du eine echte Elfmeterschwemme, weil in Zeitlupe immer irgendwo ein kleiner Kontakt zu sehen ist.


Ne, ich meine tatsächlich wenn der Pfiff 11m, rote Karte usw. da ist. Dann soll der SR, in meinen Augen, raus gehen und es sich angucken.

Jetzt steht der SR 2-3 Minuten und geht dann trotzdem raus.

Ich würde da keine neue Schwämme erwarten, denn die Entscheidung bleibt ja in erster Linie beim SR.

Ein Kontakt ist zudem nicht automatisch ein Foul, es kommt auf den Kontext an.

Brych Interview im Tagesspiegel

DomJay, Köln, Donnerstag, 13.06.2024, 09:28 (vor 600 Tagen) @ Ulrich

Dann aber nur ein mal, aus einer Kameraeinstellung und in Realgeachwindigkeit.

Sonst hast du eine echte Elfmeterschwemme, weil in Zeitlupe immer irgendwo ein kleiner Kontakt zu sehen ist.


Ne, ich meine tatsächlich wenn der Pfiff 11m, rote Karte usw. da ist. Dann soll der SR, in meinen Augen, raus gehen und es sich angucken.

Jetzt steht der SR 2-3 Minuten und geht dann trotzdem raus.

Ich würde da keine neue Schwämme erwarten, denn die Entscheidung bleibt ja in erster Linie beim SR.


Ein Kontakt ist zudem nicht automatisch ein Foul, es kommt auf den Kontext an.

Wie geschrieben, es geht alleine um den unnötigen Zeitverzug.

Brych Interview im Tagesspiegel

DomJay, Donnerstag, 13.06.2024, 08:59 (vor 600 Tagen) @ DomJay

Die Augen von ein Spieler schützen sein Team vor was Krasses!

Brych Interview im Tagesspiegel

bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 13.06.2024, 08:41 (vor 600 Tagen) @ DomJay

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.

Artikel


Hat Aytekin bei einem Vortrag auch mal erzählt. Teilweise entscheidet er nach der Reaktion eines Spielers. Ernsthaft glaube ich, dass das in den meisten Fällen sogar funktioniert. In Zeiten des VAR aber natürlich schwierig…


Für mich eigentlich der Beweis, dass der SR jedesmal zum Monitor gehen muss. Das wäre gerecht. Wenn der SR meint die Augen des Spielers erzählen 11m, dann soll er nach dem Pfiff gucken, entscheiden und gut ist

Und eben das zum Monitor gehen predige ich seit Jahren.
Würde das ganze viel schneller machen anstatt drei Minuten auf Köln warten zu müssen.
Wegen mir bräuchte man Köln nur wenn der schiri nen Foul gar nicht sieht, ne Tätlichkeit nicht erkennt oder bei abseits.

Brych Interview im Tagesspiegel

burz, Lünen, Donnerstag, 13.06.2024, 09:19 (vor 600 Tagen) @ bambam191279

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.

Artikel


Hat Aytekin bei einem Vortrag auch mal erzählt. Teilweise entscheidet er nach der Reaktion eines Spielers. Ernsthaft glaube ich, dass das in den meisten Fällen sogar funktioniert. In Zeiten des VAR aber natürlich schwierig…


Für mich eigentlich der Beweis, dass der SR jedesmal zum Monitor gehen muss. Das wäre gerecht. Wenn der SR meint die Augen des Spielers erzählen 11m, dann soll er nach dem Pfiff gucken, entscheiden und gut ist


Und eben das zum Monitor gehen predige ich seit Jahren.
Würde das ganze viel schneller machen anstatt drei Minuten auf Köln warten zu müssen.
Wegen mir bräuchte man Köln nur wenn der schiri nen Foul gar nicht sieht, ne Tätlichkeit nicht erkennt oder bei abseits.

Sehe ich auch so. Frage mich nur, ob das die Mehrheit genauso sieht bei der Skepsis gegenüber dem VAR.

Brych Interview im Tagesspiegel

DomJay, Köln, Donnerstag, 13.06.2024, 08:45 (vor 600 Tagen) @ bambam191279

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.

Artikel


Hat Aytekin bei einem Vortrag auch mal erzählt. Teilweise entscheidet er nach der Reaktion eines Spielers. Ernsthaft glaube ich, dass das in den meisten Fällen sogar funktioniert. In Zeiten des VAR aber natürlich schwierig…


Für mich eigentlich der Beweis, dass der SR jedesmal zum Monitor gehen muss. Das wäre gerecht. Wenn der SR meint die Augen des Spielers erzählen 11m, dann soll er nach dem Pfiff gucken, entscheiden und gut ist


Und eben das zum Monitor gehen predige ich seit Jahren.
Würde das ganze viel schneller machen anstatt drei Minuten auf Köln warten zu müssen.
Wegen mir bräuchte man Köln nur wenn der schiri nen Foul gar nicht sieht, ne Tätlichkeit nicht erkennt oder bei abseits.

Ich vermute, dass da die Eitelkeit der SR entgegen steht. Die wollen dieses Konzept so haben. Bin da bei dir, die Zeit die man sich durch das direkte Hinlaufen sparen würde erscheint enorm.

Wäre das ganze so portabel wie in der NFL wäre es sogar noch leichter.

Brych Interview im Tagesspiegel

uwelito, Donnerstag, 13.06.2024, 08:11 (vor 600 Tagen) @ uwelito

Unfassbare Ehrlichkeit. Wird das auch in der Schiedsrichter Ausbildung so vermittelt? Dazu braucht man auch keinen VAR…

Brych Interview im Tagesspiegel

Ulrich, Donnerstag, 13.06.2024, 08:06 (vor 600 Tagen) @ uwelito

„Ich habe schon ganz viele Elfmeter gepfiffen, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, einfach nur, indem ich dem Spieler im richtigen Moment in die Augen geschaut habe.“

Jetzt wissen wir endlich mehr.

Artikel

"Herr Robben, schauen Sie mir mal ganz tief in die Augen! War das ein Foul an Ihnen oder nicht?"?

Das erklärt so einiges.

Brych Interview im Tagesspiegel

Daniel_nette, Howitown, Donnerstag, 13.06.2024, 07:59 (vor 600 Tagen) @ uwelito

Dann entscheidet er nach Augenfarbe?
Geht es noch?

--
Mit SgG

Brych Interview im Tagesspiegel

Readonly, Ort, Donnerstag, 13.06.2024, 08:06 (vor 600 Tagen) @ Daniel_nette

Dann entscheidet er nach Augenfarbe?
Geht es noch?

Ja, so ne Art Gottes-Urteil.

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