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Der Fußball am Samstag - Thread (Spieltage)

chief wiggum, im schönen Münsterland, Sonntag, 21.04.2024, 12:04 (vor 635 Tagen) @ Gargamel09

Die Liga auf 20 aufstocken wäre vielleicht mal eine Möglichkeit. Keine Ahnung, wieso die Geldgeier der DFL und des DFB das noch nicht umgesetzt haben.


Das wundert mich auch. Es wären dann vier Spiele mehr je Verein (11,8% mehr). Die Zahl der Spiele, die man vermarkten kann, steigt aber überproportional von 306 auf 380 an (24% mehr Spiele).


Da unten gibts auch noch Elversberg, Ingolstadt, Ulm, Regensburg usw, die sich auf Sicht evtl. nicht so doof anstellen wie Hamburg, Blau, 1860, Dresden, dann hast du dann 20 BL-Vereine und die Anzahl an Dorfclubs und Konstrukten (wer weiß, wer da noch um die Ecke kommt) wird nicht geringer sondern steigt u.U. weiter an.

So eine Bundesliga, mit den großen Namen, wie früher, wo es nur mal hier und da ein Wattenscheid oder Unterhaching gab, wird es leider nicht mehr geben.

Die sind aber aktuell alle noch in Liga 3. Bis die die erste Liga bereichern, dauert es noch ein bisschen. Ulm spielt heute im Spitzenspiel der Liga 3 zu Hause gegen Regensburg. Bei einem Sieg hätte Ulm im besten Fall, abhängig davon wie MS spielt, 10 Punkte Vorsprung auf einen Relegationsplatz bei noch 12 zu vergebenden Punkten. Abgesehen davon hat Ulm für eine der denkwürdigsten Auftritte der Südtribüne in der Geschichte des Westfalenstadions gesorgt.
Ich verstehe aber auch nicht, warum man als einzige der großen europäischen Ligen meint, sich eine 18er Liga zu gönnen. Es gibt immer noch ein riesiges Interesse am Produkt Fußball, auch wenn die Blase ja schon ein paar Mal zu platzen drohte, so dass auch zwei Heimspiele mehr sich in der Regel gut verkaufen ließen und man allgemein mehr Vereinen die Partizipation an der ersten bzw. wahrscheinlich dann auch parallel an der zweiten Liga ermöglichen würde.
Letztendlich sind aber immer noch die Vereine für ihre Leistungen verantwortlich, allerdings wird dabei gerne übersehen, dass neben den großen Sündenfällen Leipzig, Wolfsburg, Leverkusen auch Augsburg, Elversberg und Heidenheim Investoren bzw. finanziell potente Mäzene haben, ohne die der Aufstieg in die aktuellen Sphären gar nicht möglich gewesen wäre.
Diese klassischen gallischen Dörfer, die den Profifußball aufmischen gibt es doch schon lange nicht mehr. Die Frage ist, ob es sie jemals gab, wenn ich an Wattenscheid, Fortuna Köln oder Ähnliche denke. Die haben eigentlich auch keine Sau hinter dem Ofen hervorgelockt und konnten sich nur durch einen Sugardaddy oben halten. Wer ist denn wirklich mal als kleiner Außenseiter in die erste Liga gekommen? Unterhaching vielleicht, Cottbus?


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