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Neu auf schwatzgelb.de: : Terzic über Wolfsburg: "Extrem schwierig zu gewinnen", 'Fortschritte'? (BVB)

Bembele, Münster, Samstag, 17.02.2024, 10:47 (vor 733 Tagen) @ Talentförderer

Terzic haut sowieso manchmal Dinge raus die einen verblüffen.

In der PK hat er auch folgendes gesagt: "Man merkt, wenn wir die Positions- und Passdisziplin einstudieren und ins Spiel kommen, die Aussicht auf Erfolg groß wird."

Dass wirkt überraschter als es ein sollte für einen Bundesligatrainer.

Nur das Positions- und Passspiel klappt halt noch nicht so richtig in der Rückrunde (mit Ausnahme der 2. HZ gegen Freiburg)- trotz neuer Co-Trainer.
Nur einmal aber bemängelte das der Trainer deutlich, nämlich nach dem Heidenheimspiel:

"Wir haben den Anspruch, besseren Fußball zu zeigen, mehr Torchancen herauszuspielen und uns den Sieg zu verdienen", forderte der 41-Jährige und legte den Finger in die Wunde: "Wir hatten zwar sehr viel Ballbesitz, hatten aber keine Durchschlagskraft, konnten keine Wucht entwickeln und hatten keine Torchancen, wir waren viel zu kompliziert, haben es nicht sauber gespielt und hatten große Probleme mit dem Platz."

Unn dasselbe hätte er auch nach den 2 schlechten Trainingslagerspielen in Spanien, nach den Spielen gegen Tabellenschlusslichter in Darmstadt, in Köln und gegen Bochum sagen können, wo man genauso sparsam spielte, aber letztlich, teils glücklich und mit Kobels Hilfe (in den ersten beiden Spielen), gewann.

Konstant urteilt nur Kehl. Der sah bisher in jedem Spiele einen Schritt nach vorn, selbst im Heidenheimspiel, wo man doch besonders viel Glück hatte, fußballerisch nahezu wieder nichts auf die Reihe bekommen hat (wieder eine Fehlpassorgie veranstaltet hat). Und schon gar nichts von dem, was man sich vorgenommen, was man angeblich trainiert hatte, weil man aufgrund des Hinspieles ja wisse, wie der Gegner spielt (so Terzic vor dem Spiel)..
Da fragt man sich schon, was üben die im Training, was bringen die Einflüsse der neuen Co-Trainer?
Was sie im Training üben und immer vorhaben verriet Sabitzer nach dem Bochumspiel: "möglichst nicht den nächsten Mitspieler anspielen, sondern den übernächsten, um so die Ketten zu überspielen. Leider hat das nicht so geklappt."..wieder einmal, könnte mann hinzufügen.
Und das ist natürlich vor allem eine Frage der mangelnden Qualität der meisten Spieler, denen regelmäßig unerklärbare Passfehler unterlaufen, die den Gegner zu Torchancen verhelfen (Özcan ist hier nur einer von vielen).

Wie armselig die spielerische Vorgehensweise (noch) ist, konnte man besonders gut im Heimspiel (!) gegen Bochum beobachten: Mit die meisten Ballkontakte hatte Torwart Meyer, nämlich 71!! Und das in einem Heimspiel. Das könnte Rekord sein. Riemann hatte nur 49 in diesem Auswärtsspiel.

Immer wieder musste man zu Meyer zurückspielen (manchmal sogar auch vom gegnerischen Strafraum), weil man spielerisch nicht durchkam. Und da bei kurzen Anspielen von Meyer an nahestehende Mittspieler die Gefahr ständig da war, dass der Ball wegen technischer Mängel der Mitspieler und des Pressings der Gegner verloren gehen könnte (und ging), hielt Meyer oft sekundenlang den Ball, schob ihn im Gehen aufreizend lässig nach vorne (selbst als man nicht führte) und dann kam der lange Hieb mit guten Wünschen auf Füllkrug. Und dann war der Ball meistens wieder weg.
Das Pfiffe von großen Teilen des BVB-Anhangs nach dem Halbzeitpfiff und besonders auch in der 53. Minute nach einer Rückpassorgie, bis der Ball wieder bei Meyer landete (und das trotz Sancho, der bis dahin kaum einen Zweikampf gewann und dem erfreulich ballsicheren Maatsen).

In der ersten Halbzeit gegen Freiburg war es ähnlich dürftig (was der Freiburger Trainer Streich auch anmerkte) gegen harmlose Freiburger, die durch ihr Pressing des BVB verunsicherten und zu vielen Ballverlusten in der eigenen Hälfte zwangen. Das 1:0 durch eine spektakuläre Einzelleistung durch Malen kam dann wie aus dem Nichts (wie auch schon in manchem Spiel zuvor, auch das ist gewissermaßen eine Qualität)!

In der zweiten Halbzeit war dann aber endlich mal wieder (und erstmals in der Rückrunde) etwas von fußballerischer Leichtigkeitzu spüren, weil sich auch viel Platz für Konter ergaben nach der 2:0 Führung.
Das macht zarte Hoffnung, dass es doch noch Fortschritte geben könnte, ohne die man sonst gegen Mannschaften, die nicht im unteren Drittel der Tabelle stehen (wie nahezu alle bisherigen Gegner), kaum erfolgreich bestehen kann.


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