schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Diskussion zur Investorenfrage (Fußball und Sport allgemein)

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 15.02.2024, 10:07 (vor 716 Tagen) @ istar
bearbeitet von Sascha, Donnerstag, 15.02.2024, 10:13

Ich begrüße jede Art von konstruktiver Kritik. In diesem speziellen Fall scheint jedoch die DFL keinerlei Interesse an irgendwelchen alternativen Vorschlägen zu haben. Es wird ja nicht mal die DFL interne Kritik gehört.


Ich bin kein Insider, kann also nicht be beurteilen, ob interne Kritik gehört wird oder nicht. Die Alternativen Vorschläge sind jedoch bekannt Binnenfinanzierung oder Kreditfinanzierung. Bei zwei befürchtet man eine Vergemeinschaftung der Schulden.


Als erstes muss die Frage geklärt werden 'wo möchte die Liga hin?'
Möchten wir weiter England hinterherhecheln? Falls ja, welche konkreten Maßnahmen sind dazu notwendig?
Falls man zur Erkenntnis kommt, dass dieser Zug abgefahren ist oder die Nachteile für den Großteil der Vereine nicht hinnehmbar wären: was gibt es für Alternativen? Grünste und fairste Liga? Digitalste Liga? Jüngste Liga? Spannendste / ausgeglichenste Liga? etc.


Die Liga möchte als erstes wohl den Anschluss nicht verlieren. Dass man England finanziell nicht einholen kann,dürfte wohl klar sein.

Ich empfinde es aktuell sogar fast schlimmer, dass nicht kommuniziert wird, was mit dem Investorengeld geplant ist. 'Digitalisierung' - schön, aber was soll das konkret heißen? Soll Heidenheim sich auch nen BeReal-Account erstellen und was passiert mit den Vereinen die vermeintlich gut aufgestellt sind? Oder sollen alle Stadien technisch ausgebaut werden, damit AR-Fussball geschaut werden kann? Ich weiß es nicht.
Einfach nur zu behaupten, dass die Liga Geld benötigt ohne zu vermitteln wofür und unter welchen Bedingungen die Vereine ihren Teil bekommen etc. macht mich maximal misstrauisch. Zumal z.B. auch die Blauen noch in der DFL organisiert sind und die haben in den vergangen Jahren wirklich nicht dafür geworben, dass man ihnen Geld zur Verfügung stellen sollte.


Sich über die blauen lustig machen in Sachen Kohle ist anhand unserer Historie schon irgendwie witzig.

Die Vereine sollen übrigens kein Geld bekommen. Lediglich eine Ausgleichszahlung ist vorgesehen. Die soll Einnahmeverluste ausgleichen, die durch Abtretungen an die Investoren entstehen. Für die Digitalisierung sind 600 Millionen € vorgesehen. damit will man unter anderem eine Streaming Plattform aufbauen, weiterhin soll mit 100 Millionen € Auslandsreisen finanziert werden.

Ich habe letztens schon gesagt, dass das durchaus ein Taschenspielertrick sein könnte (!). Wenn die DFL für diese sich abzeichnenden Maßnahmen bereits schon länger in einen Topf eingezahlt hat, dann könnte man diesen Topf wieder an die Vereine auszahlen und ihn mit dem Investorengeld wieder auffüllen. Der Effekt wäre dann wie bei einer direkten Zuwendung an die Vereine, aber es würde wie eine nachhaltige Investition wirken.

Also, ich sage nicht das es so ist, aber was man so hört, gibt es etliche Vereine, bei denen das Wasser Oberkante Unterlippe steht, so dass es bei dieser Dringlichkeit zum Abschluss des Deals nur schwer vorstellbar ist, dass das Geld nicht doch irgendwie bei den Vereinen zur Finanzierung des Tagesgeschäfts landet.

Edit: es könnte sich dabei auch einfach um bereits festehende Zahlungen handeln, weil die Maßnahmen schon längst beschlossen sind.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


schwatzgelb.de unterstützen

1530941 Einträge in 16443 Threads, 14358 registrierte Benutzer Forumszeit: 31.01.2026, 03:13
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln