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Dimitrios Grammozis in Kaiserslautern entlassen (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 14.02.2024, 21:59 (vor 716 Tagen) @ CedricVanDerGun

Und ich hab anfang der Saison noch gehofft, dass die iwie durchrutschen und aufsteigen können oder in die Relegation. Im Pokal sieht es ja auch super aus. Aber in der Liga dann der krasse Absturz. Und den Trainerwechsel hätte man wohl auch lassen können.

Ist einer bei Klautern näher dran und weiß, was da los ist?

‚Nah’ am FCK bin ich nicht unbedingt, aber ich kenne den einen oder anderen aus dem engeren ‚Umfeld’. Im Nachgang zur Entlassung Dirk Schusters habe ich mal zufällig mit denen gesprochen.

Kernpunkt der gegen Ende der vorherigen Saison aufkommenden Streitigkeiten zwischen Dirk Schuster und Sportdirektor Hengen soll demnach ein von Hengen geforderter Wechsel in der spielerischen Ausrichtung vom defensiven Ansatz zu einem attraktiven Offensivstil gewesen sein. Das ist ‚rund um den Betze‘ wohl auch unbestritten.

Nun kommt das ins Spiel, was in dem von Thomas verlinkten Kickerartikel thematisiert wird.

Seit 2021 war Hengen alleiniger Geschäftsführer. Zum 01.03.23 wurde es Hengen auf seinen Wunsch hin genehmigt, einen Kaufmännischen Direktor und einen Technischen Direktor zu implementieren. Letzterer wurde Enis Hajri, ein Spezi Hengens aus seiner Zeit als Scout. Dessen Aufgabe ist offiziell die Kaderplanung und die Leitung des Scouting, de facto ist er für die Transfers zuständig.

Schuster hat sich gegen den Wechsel der Spielausrichtung und auch gegen einige Transfers gesträubt, weil die Mannschaft seiner Auffassung dafür (noch) nicht geeignet sei und man sie auch nicht einfach umkrempeln könne. Nur hatte er es jetzt mit zwei Personen statt nur mit einer zu tun. Hengen bestand auf eine offensiven Ausrichtung und Hajri verpflichtete entsprechende Spieler.

Am Ende lief es darauf hinaus, dass die Mannschaft weder defensiv stabil, noch offensiv Durchschlagskraft war.man eine geeignete Situation nutzte, um Schuster freizustellen. Inwieweit ‚dirty stories‘ eine Rolle gespielt haben, um clubintern für die Demissionierung Schusters Rückendeckung zu bekommen, bleibt Gemunkel.

Hengen hatte sich allerdings verkalkuliert, weil er mit keinem seiner Nachfolgekandidaten für die Trainerposition eine Vorabeinigung getroffen hatte. Und als ihm dann seine Wunschkandidaten sämtlich absagten, blieb ihm nur der ‚Notkauf‘ Dimitrios Grammozis.

Der allerdings mit einem unausgegorenen und verunsicherten Kader auch nicht viel bewerkstelligen konnte, zumal von der guten Handvoll Neuverpflichtungen in der Winterpause auch nur ein Spieler eine Verstärkung darstellt.

Nun also Kommando zurück und mit Friedhelm Funkel zurück zu stabiler Defensive, Kontern und effektiven Standards und somit zum erhofften Klassenerhalt.

Dass nicht jeder im Club und auch nicht bei den Anteilseignern das alles überzeugend findet, sollte nachvollziehbar sein. Zumal sich clubintern die Beschwerden über Hajri häufen, die sich insbesondere auf sein Verhalten gegenüber Mitarbeitern des Clubs beziehen.


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