Diskussion zur Investorenfrage (Fußball und Sport allgemein)
Mario Girotti, London, Mittwoch, 14.02.2024, 20:47 (vor 717 Tagen)
Ich frage mich warum noch nicht darüber diskutiert wird Anteile der DFL bzw. der Vermarktungsrechte statt an einen oder wenige Investoren an sehr viele Investoren zu verkaufen. Das müsste doch aus der Fanszene mal als konstruktiver Lösungsvorschlag eingebracht werden.
Was spricht dagegen Anteile an Fans/Privatinvestoren zu verkaufen die dann eine entsprechende Dividende bekämen (und natürlich auch ein Risiko hätten wir bei jedem Investment).
Wenn man 1 Mrd. € benötigt, dann bräuchte man ja z.B. lediglich 2 Mio. Investoren die im Schnitt 500€ investieren. Quasi das örtliche Windrad nur in groß. Fussballfans gibt es ja genug.
Nachteile:
- Verwaltungskosten (kann man aber einplanen mit Ausgabeaufschlag usw).
Vorteile:
- engere Einbeziehung und Bindung der Fans
- keine Heuschrecken oder Machtspielchen
- Abgrenzung zu den aktuellen Scheich/Staaten/Oligarchen Investoren oder Verschuldungsmeister a la Barcelona
- Kapital aus dem Ausland weil das Modell sicherlich viele attraktiv finden.
Einfach in einem vernünftigen Modell aufsetzen und im Stil einer Crowdfunding Kampagne schauen ob man Summe X erreicht.
Eure Meinungen?
Feuer frei!
Diskussion zur Investorenfrage
AGraute, Donnerstag, 15.02.2024, 08:18 (vor 716 Tagen) @ Mario Girotti
Ich begrüße jede Art von konstruktiver Kritik. In diesem speziellen Fall scheint jedoch die DFL keinerlei Interesse an irgendwelchen alternativen Vorschlägen zu haben. Es wird ja nicht mal die DFL interne Kritik gehört.
Wenn man nun nichtsdestotrotz ein Modell entwickelt, in dem man Vorschläge unterbreiten kann, würde ich einen Schritt vorher ansetzen.
Als erstes muss die Frage geklärt werden 'wo möchte die Liga hin?'
Möchten wir weiter England hinterherhecheln? Falls ja, welche konkreten Maßnahmen sind dazu notwendig?
Falls man zur Erkenntnis kommt, dass dieser Zug abgefahren ist oder die Nachteile für den Großteil der Vereine nicht hinnehmbar wären: was gibt es für Alternativen? Grünste und fairste Liga? Digitalste Liga? Jüngste Liga? Spannendste / ausgeglichenste Liga? etc.
Erst wenn man diese grundsätzliche Ausrichtung beschlossen hat, kann es mMn weitergehen mit Kapitalplanung und im letzten Schritt mit der möglichen Investorensuche.
Ich empfinde es aktuell sogar fast schlimmer, dass nicht kommuniziert wird, was mit dem Investorengeld geplant ist. 'Digitalisierung' - schön, aber was soll das konkret heißen? Soll Heidenheim sich auch nen BeReal-Account erstellen und was passiert mit den Vereinen die vermeintlich gut aufgestellt sind? Oder sollen alle Stadien technisch ausgebaut werden, damit AR-Fussball geschaut werden kann? Ich weiß es nicht.
Einfach nur zu behaupten, dass die Liga Geld benötigt ohne zu vermitteln wofür und unter welchen Bedingungen die Vereine ihren Teil bekommen etc. macht mich maximal misstrauisch. Zumal z.B. auch die Blauen noch in der DFL organisiert sind und die haben in den vergangen Jahren wirklich nicht dafür geworben, dass man ihnen Geld zur Verfügung stellen sollte.
Hinzu kommt halt der ganze bekannte Mist - welcher Investor zu welchen Konditionen etc.
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istar, Donnerstag, 15.02.2024, 10:01 (vor 716 Tagen) @ AGraute
Ich begrüße jede Art von konstruktiver Kritik. In diesem speziellen Fall scheint jedoch die DFL keinerlei Interesse an irgendwelchen alternativen Vorschlägen zu haben. Es wird ja nicht mal die DFL interne Kritik gehört.
Ich bin kein Insider, kann also nicht be beurteilen, ob interne Kritik gehört wird oder nicht. Die Alternativen Vorschläge sind jedoch bekannt Binnenfinanzierung oder Kreditfinanzierung. Bei zwei befürchtet man eine Vergemeinschaftung der Schulden.
Als erstes muss die Frage geklärt werden 'wo möchte die Liga hin?'
Möchten wir weiter England hinterherhecheln? Falls ja, welche konkreten Maßnahmen sind dazu notwendig?
Falls man zur Erkenntnis kommt, dass dieser Zug abgefahren ist oder die Nachteile für den Großteil der Vereine nicht hinnehmbar wären: was gibt es für Alternativen? Grünste und fairste Liga? Digitalste Liga? Jüngste Liga? Spannendste / ausgeglichenste Liga? etc.
Die Liga möchte als erstes wohl den Anschluss nicht verlieren. Dass man England finanziell nicht einholen kann,dürfte wohl klar sein.
Ich empfinde es aktuell sogar fast schlimmer, dass nicht kommuniziert wird, was mit dem Investorengeld geplant ist. 'Digitalisierung' - schön, aber was soll das konkret heißen? Soll Heidenheim sich auch nen BeReal-Account erstellen und was passiert mit den Vereinen die vermeintlich gut aufgestellt sind? Oder sollen alle Stadien technisch ausgebaut werden, damit AR-Fussball geschaut werden kann? Ich weiß es nicht.
Einfach nur zu behaupten, dass die Liga Geld benötigt ohne zu vermitteln wofür und unter welchen Bedingungen die Vereine ihren Teil bekommen etc. macht mich maximal misstrauisch. Zumal z.B. auch die Blauen noch in der DFL organisiert sind und die haben in den vergangen Jahren wirklich nicht dafür geworben, dass man ihnen Geld zur Verfügung stellen sollte.
Sich über die blauen lustig machen in Sachen Kohle ist anhand unserer Historie schon irgendwie witzig.
Die Vereine sollen übrigens kein Geld bekommen. Lediglich eine Ausgleichszahlung ist vorgesehen. Die soll Einnahmeverluste ausgleichen, die durch Abtretungen an die Investoren entstehen. Für die Digitalisierung sind 600 Millionen € vorgesehen. damit will man unter anderem eine Streaming Plattform aufbauen, weiterhin soll mit 100 Millionen € Auslandsreisen finanziert werden.
Um auf den Ausgangspunkt zurückzukommen: ich fände so eine Art Anleihemodell gar nicht schlecht. Ob ich selbst investieren würde, weiß ich natürlich noch nicht.
Diskussion zur Investorenfrage
AGraute, Donnerstag, 15.02.2024, 12:32 (vor 716 Tagen) @ istar
Ich begrüße jede Art von konstruktiver Kritik. In diesem speziellen Fall scheint jedoch die DFL keinerlei Interesse an irgendwelchen alternativen Vorschlägen zu haben. Es wird ja nicht mal die DFL interne Kritik gehört.
Ich bin kein Insider, kann also nicht be beurteilen, ob interne Kritik gehört wird oder nicht. Die Alternativen Vorschläge sind jedoch bekannt Binnenfinanzierung oder Kreditfinanzierung. Bei zwei befürchtet man eine Vergemeinschaftung der Schulden.
Meine Kritik richtet sich ans Vorgehen der DFL. Ich hätte einen Prozess ungefähr so erwartet (natürlich extrem gekürzt):
1. Wo möchten wir hin?
2. Welche Maßnahmen sind dazu notwendig?
3. Welche Kosten erzeugen diese Maßnahmen?
4. Wie finanzieren wir diese Kosten?
Nun stellt sich die DFL hin, hat die ersten drei Punkte eigenständig entschieden und lässt beim vierten Punkt ebenfalls keine Diskussion zu. Es gibt lediglich eine Abstimmung, die offensichtlich auch noch höchst zweifelhaft abgelaufen ist.
Natürlich ist die DFL nicht zu einem Stuhlkreis verpflichtet, in dem jeder Fan seinen persönlichen Wunsch für die Zukunft äußert, aber wenn man die diversen kritischen Stimmen von Geschäftsführern einiger Vereine liest, scheinen ja nicht mal die stimmberechtigten Personen mit ins Boot geholt worden zu sein.
Als erstes muss die Frage geklärt werden 'wo möchte die Liga hin?'
Möchten wir weiter England hinterherhecheln? Falls ja, welche konkreten Maßnahmen sind dazu notwendig?
Falls man zur Erkenntnis kommt, dass dieser Zug abgefahren ist oder die Nachteile für den Großteil der Vereine nicht hinnehmbar wären: was gibt es für Alternativen? Grünste und fairste Liga? Digitalste Liga? Jüngste Liga? Spannendste / ausgeglichenste Liga? etc.
Die Liga möchte als erstes wohl den Anschluss nicht verlieren. Dass man England finanziell nicht einholen kann,dürfte wohl klar sein.
Der Zug ist mMn abgefahren. Zumindest finanziell hat man den Anschluss doch schon längst verloren. Der BVB ist einer der größten und gesündesten Vereine in Deutschland und konkurriert rein finanziell mit dem Mittelfeld der Premier League. Die Summen unserer Toptransfers gehören in England eher zum Durchschnitt.
Ich empfinde es aktuell sogar fast schlimmer, dass nicht kommuniziert wird, was mit dem Investorengeld geplant ist. 'Digitalisierung' - schön, aber was soll das konkret heißen? Soll Heidenheim sich auch nen BeReal-Account erstellen und was passiert mit den Vereinen die vermeintlich gut aufgestellt sind? Oder sollen alle Stadien technisch ausgebaut werden, damit AR-Fussball geschaut werden kann? Ich weiß es nicht.
Einfach nur zu behaupten, dass die Liga Geld benötigt ohne zu vermitteln wofür und unter welchen Bedingungen die Vereine ihren Teil bekommen etc. macht mich maximal misstrauisch. Zumal z.B. auch die Blauen noch in der DFL organisiert sind und die haben in den vergangen Jahren wirklich nicht dafür geworben, dass man ihnen Geld zur Verfügung stellen sollte.
Sich über die blauen lustig machen in Sachen Kohle ist anhand unserer Historie schon irgendwie witzig.Die Vereine sollen übrigens kein Geld bekommen. Lediglich eine Ausgleichszahlung ist vorgesehen. Die soll Einnahmeverluste ausgleichen, die durch Abtretungen an die Investoren entstehen. Für die Digitalisierung sind 600 Millionen € vorgesehen. damit will man unter anderem eine Streaming Plattform aufbauen, weiterhin soll mit 100 Millionen € Auslandsreisen finanziert werden.
Um auf den Ausgangspunkt zurückzukommen: ich fände so eine Art Anleihemodell gar nicht schlecht. Ob ich selbst investieren würde, weiß ich natürlich noch nicht.
Inwiefern soll eine eigene Streamingplattform vorteilhaft sein?
Diskussion zur Investorenfrage
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 15.02.2024, 10:07 (vor 716 Tagen) @ istar
bearbeitet von Sascha, Donnerstag, 15.02.2024, 10:13
Ich begrüße jede Art von konstruktiver Kritik. In diesem speziellen Fall scheint jedoch die DFL keinerlei Interesse an irgendwelchen alternativen Vorschlägen zu haben. Es wird ja nicht mal die DFL interne Kritik gehört.
Ich bin kein Insider, kann also nicht be beurteilen, ob interne Kritik gehört wird oder nicht. Die Alternativen Vorschläge sind jedoch bekannt Binnenfinanzierung oder Kreditfinanzierung. Bei zwei befürchtet man eine Vergemeinschaftung der Schulden.
Als erstes muss die Frage geklärt werden 'wo möchte die Liga hin?'
Möchten wir weiter England hinterherhecheln? Falls ja, welche konkreten Maßnahmen sind dazu notwendig?
Falls man zur Erkenntnis kommt, dass dieser Zug abgefahren ist oder die Nachteile für den Großteil der Vereine nicht hinnehmbar wären: was gibt es für Alternativen? Grünste und fairste Liga? Digitalste Liga? Jüngste Liga? Spannendste / ausgeglichenste Liga? etc.
Die Liga möchte als erstes wohl den Anschluss nicht verlieren. Dass man England finanziell nicht einholen kann,dürfte wohl klar sein.
Ich empfinde es aktuell sogar fast schlimmer, dass nicht kommuniziert wird, was mit dem Investorengeld geplant ist. 'Digitalisierung' - schön, aber was soll das konkret heißen? Soll Heidenheim sich auch nen BeReal-Account erstellen und was passiert mit den Vereinen die vermeintlich gut aufgestellt sind? Oder sollen alle Stadien technisch ausgebaut werden, damit AR-Fussball geschaut werden kann? Ich weiß es nicht.
Einfach nur zu behaupten, dass die Liga Geld benötigt ohne zu vermitteln wofür und unter welchen Bedingungen die Vereine ihren Teil bekommen etc. macht mich maximal misstrauisch. Zumal z.B. auch die Blauen noch in der DFL organisiert sind und die haben in den vergangen Jahren wirklich nicht dafür geworben, dass man ihnen Geld zur Verfügung stellen sollte.
Sich über die blauen lustig machen in Sachen Kohle ist anhand unserer Historie schon irgendwie witzig.Die Vereine sollen übrigens kein Geld bekommen. Lediglich eine Ausgleichszahlung ist vorgesehen. Die soll Einnahmeverluste ausgleichen, die durch Abtretungen an die Investoren entstehen. Für die Digitalisierung sind 600 Millionen € vorgesehen. damit will man unter anderem eine Streaming Plattform aufbauen, weiterhin soll mit 100 Millionen € Auslandsreisen finanziert werden.
Ich habe letztens schon gesagt, dass das durchaus ein Taschenspielertrick sein könnte (!). Wenn die DFL für diese sich abzeichnenden Maßnahmen bereits schon länger in einen Topf eingezahlt hat, dann könnte man diesen Topf wieder an die Vereine auszahlen und ihn mit dem Investorengeld wieder auffüllen. Der Effekt wäre dann wie bei einer direkten Zuwendung an die Vereine, aber es würde wie eine nachhaltige Investition wirken.
Also, ich sage nicht das es so ist, aber was man so hört, gibt es etliche Vereine, bei denen das Wasser Oberkante Unterlippe steht, so dass es bei dieser Dringlichkeit zum Abschluss des Deals nur schwer vorstellbar ist, dass das Geld nicht doch irgendwie bei den Vereinen zur Finanzierung des Tagesgeschäfts landet.
Edit: es könnte sich dabei auch einfach um bereits festehende Zahlungen handeln, weil die Maßnahmen schon längst beschlossen sind.
Diskussion zur Investorenfrage
jniklast, Langenhagen, Donnerstag, 15.02.2024, 08:37 (vor 716 Tagen) @ AGraute
Das mit der Digitalisierung scheint für mich primär ein Feigenblatt zu sein um nicht zugeben zu müssen, dass man über die Laufzeit natürlich Geld verliert. So funktionieren Investments nunmal, man gibt zukünftige Einnahmen ab für sofort verfügbares Kapital.
Mit der "Digitalisierung" kann man es sich jetzt aber schön rechnen und behaupten die Gewinnsteigerungen lägen höher als sonst und man verlöre somit nix. Warum aber soll eigentlich ausgerechnet ein Investor dieses Know-How mitbringen?
Wenn die DFL wirklich so daran glaubt, das derartiges Wachstum möglich ist dadurch, dann sollte sie dazu eine externe Beratung mit nachweislichen Kenntnissen in dem Bereich dafür beauftragen. Zur Not finanziert durch einen Kredit, die Zinsen dafür dürften immer noch deutlich geringer sein als die Abgabe eines Anteils sämtlicher Vermarktungsrechte.
Am Ende ist es natürlich einfach so, dass einige Vereine offenbar so dringend jetzt Geld brauchen, dass es für sie keine wirkliche Alternative gibt. Das ist dann aber einfach die Folge schlechtem Managements und nix anderes. Mitten in der Pandemie hätte ich da vielleicht noch Verständnis gehabt, aber jetzt wird das Geld größtenteils wohl wirklich einfach versenkt werden und in 4-5 Jahren schreien die Vereine dann nach dem nächsten Verkauf von Anteilen, weil sie wieder Geld brauchen...
Diskussion zur Investorenfrage
depecheden, Donnerstag, 15.02.2024, 00:24 (vor 716 Tagen) @ Mario Girotti
Meine Meinung ist, geschweige denn zu dem was da eigentlich diskutiert wird. Wie kann man denn jetzt einen Deal über 20 (!) Jahre abschließen wollen. Vor 20 Jahren war 2004, was in der Zeit dazwischen alles passiert ist weiß doch jeder. Wie man überhaupt auf solche Laufzeiten kommen kann ist für mich irre
Diskussion zur Investorenfrage
Fisheye, Mittwoch, 14.02.2024, 23:49 (vor 716 Tagen) @ Mario Girotti
Ich frage mich warum noch nicht darüber diskutiert wird Anteile der DFL bzw. der Vermarktungsrechte statt an einen oder wenige Investoren an sehr viele Investoren zu verkaufen. Das müsste doch aus der Fanszene mal als konstruktiver Lösungsvorschlag eingebracht werden.
Was spricht dagegen Anteile an Fans/Privatinvestoren zu verkaufen die dann eine entsprechende Dividende bekämen (und natürlich auch ein Risiko hätten wir bei jedem Investment).
Wenn man 1 Mrd. € benötigt, dann bräuchte man ja z.B. lediglich 2 Mio. Investoren die im Schnitt 500€ investieren. Quasi das örtliche Windrad nur in groß. Fussballfans gibt es ja genug.
Nachteile:
- Verwaltungskosten (kann man aber einplanen mit Ausgabeaufschlag usw).Vorteile:
- engere Einbeziehung und Bindung der Fans
- keine Heuschrecken oder Machtspielchen
- Abgrenzung zu den aktuellen Scheich/Staaten/Oligarchen Investoren oder Verschuldungsmeister a la Barcelona
- Kapital aus dem Ausland weil das Modell sicherlich viele attraktiv finden.
Einfach in einem vernünftigen Modell aufsetzen und im Stil einer Crowdfunding Kampagne schauen ob man Summe X erreicht.Eure Meinungen?
Feuer frei!
Warum sollte man diesen langweiligen Schnachnasen Wettbewerb einen einzigen Euro investieren? Wachstumspotential ist gering, keine Chance gegenüber EPL und La Liga. Die Digitalisierung wird die DFL garantiert vor die Wand fahren. Durch die anstehenden CL Reform verlieren die nationalen Wettbewerbe weiter an Attraktivität
Diskussion zur Investorenfrage
Hatebreed, Mittwoch, 14.02.2024, 21:36 (vor 717 Tagen) @ Mario Girotti
Keinen Cent würde ich der DFL geben.
Warum nimmt man nicht einfach einen Kredit auf?
--
Block 24
Diskussion zur Investorenfrage
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 15.02.2024, 08:21 (vor 716 Tagen) @ Hatebreed
Die Aussage dazu war, dass man gar nicht wissen, ob einige Vereine die zu erwartenden Einnahmen aus der TV-Vermarktung nicht schon längst selber als Sicherung von Krediten hinterlegt haben.
Diskussion zur Investorenfrage
Hatebreed, Mittwoch, 14.02.2024, 22:18 (vor 717 Tagen) @ Hatebreed
…
Warum nimmt man nicht einfach einen Kredit auf?
Guter Punkt. Darum hatte auch der SC Freiburg bei der zweiten Abstimmung gegen einen Investoreneinstieg gestimmt. In einer Mitteilung an die SC-Mitglieder vor der zweiten Abstimmung hieß es, der jetzt angedachte Investitions-Betrag, der ja deutlich reduziert wurde im Vergleich zum ursprünglichen, abgelehnten Plan, könne auch extern als Kredit aufgenommen werden.
Bei einem normalen Kredit wäre eine mögliche externe Einflussnahme durch die Kreditinstitute deutlich geringer als bei einem Investor.
Und wenn die Investition funktioniert, sind die im letzten Jahr gestiegenen Kreditzinsen kein Gegenargument.
Diskussion zur Investorenfrage
Mario Girotti, London, Mittwoch, 14.02.2024, 21:45 (vor 717 Tagen) @ Hatebreed
Ich wäre sofort dabei und würde mich über eine vermutlich erheblich bessere Rendite freuen als bei ETFs o.ä.
Diskussion zur Investorenfrage
Jurist, Mittwoch, 14.02.2024, 20:54 (vor 717 Tagen) @ Mario Girotti
Ich fürchte, Du verkennst die Situation. Woher sollen 2 Mio. Investoren in die DFL kommen? Welche Struktur soll das Investment haben? Wer legt die Dokumentation auf? Wie bekommt man die BAFA-Genehmigung hierfür? Was sollte man als return bieten? Welche Expertise bringen die 2 Mio. Kleininvestoren?
Klingt für mich nach Mittelstandsanleihe statt Investor. Wo liegt der wirtschaftliche Vorteil für die Vereine? Warum sich kollektiv verschulden? Wer übernimmt das Ausfallrisiko für die einzelnen Vereine? Wie hilft das die Vermarktung zu verbessern?
Diskussion zur Investorenfrage
Mario Girotti, London, Mittwoch, 14.02.2024, 21:44 (vor 717 Tagen) @ Jurist
Woher sollen 2 Mio. Investoren in die DFL kommen?
—> Ich habe z.B. Anteile an der Regionalwert AG. Die haben (und ie kennt nahezu niemand in meinem Freundeskreis) 2.500 Aktionäre mit 8Mio Stammkapital. Ich halte das gar nicht für abwegig. Alles ne Frage wie man es aufsetzt und vermarktet. Die Reichweite ist da.
Welche Struktur soll das Investment haben?
—> so wie bei einem einzigen Investor. Die verkaufen ihre TV Erlöse, aber an Kleinanleger
Wer legt die Dokumentation auf?
—> da wird sich sicherlich jemand finden. Verstehe die Frage daher nicht.
Wie bekommt man die BAFA-Genehmigung hierfür?
—> braucht man die wenn man die TV Erlöse für 20 Jahre verkauft?
Was sollte man als return bieten?
—> den gleichen Return den man einen Investor verspricht, dividiert duch X
Welche Expertise bringen die 2 Mio. Kleininvestoren?
—> wofür brauchen die Expertise?
Klingt für mich nach Mittelstandsanleihe statt Investor. Wo liegt der wirtschaftliche Vorteil für die Vereine?
—> Einfach vom Großen ins kleine runterbrechen. Kann doch nicht so schwer sein.
Warum sich kollektiv verschulden?
—> Wer verschuldet sich i.Vgl. zum Investorendeal?
Wer übernimmt das Ausfallrisiko für die einzelnen Vereine?
—> wer übernimmt das in dem aktuellen Set-Up?
Wie hilft das die Vermarktung zu verbessern?
—> wie hilft das aktuelle Set-Up?
Diskussion zur Investorenfrage
DerInDerInderin, Mittwoch, 14.02.2024, 21:01 (vor 717 Tagen) @ Jurist
Woher sollen 2 Mio. Investoren in die DFL kommen?
Vielleicht sollten wir Uli Hoeneß dazu als Experten ins Boot holen. Oder wie war das nochmal mit seiner Idee?
Meine Idee ist: Irgendwann wird ein Chinese beim FC Bayern spielen. Und wenn dieser Chinese bei uns spielt, wird der eine irre Nachfrage erzielen. Wenn wir am Samstag dann wahrscheinlich um zwei Uhr spielen, damit in Shanghai oder Peking in Primetime live übertragen werden kann, dann drücken 300 Millionen Chinesen auf ihr iPhone und zahlen je einen Euro, dann können sie sich vorstellen, wo es hingeht.
Diskussion zur Investorenfrage
DerInDerInderin, Mittwoch, 14.02.2024, 21:19 (vor 717 Tagen) @ DerInDerInderin
Wie war das nochmal mit dem Transrapid in München und 10 min
Diskussion zur Investorenfrage
Mario Girotti, London, Mittwoch, 14.02.2024, 21:48 (vor 717 Tagen) @ Kreuzbandriss
Schönes Beispiel. Denn auch da haben wieder zu viele reaktionär gehandelt und wollten kein Risiko eingehen. Uns fehlt es halt an Mut und Kreativität.
Diskussion zur Investorenfrage
Henry, Mittwoch, 14.02.2024, 21:46 (vor 717 Tagen) @ Kreuzbandriss
Wie war das nochmal mit dem Transrapid in München und 10 min
Sie starten ihren Flug im Hauptbahnhof!