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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 13.02.2024 (Fußball und Sport allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 06:00 (vor 718 Tagen)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

Ehemaliger Schiedsrichter Dieter Pauly aus Rheydt gestorben

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Dienstag, 13.02.2024, 21:54 (vor 717 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ehemaliger Schiedsrichter Dieter Pauly aus Rheydt gestorben.

Quelle: Offizielle Facebookseite der Schiedsrichter im Fußballverband Niederrhein

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

MaxPower, Dienstag, 13.02.2024, 20:00 (vor 717 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

zeit.de/sport/2024-02/investoreneinstieg-fussball-bundesliga-blackstone-medienrechte

Es geht um Blackstone.

Soviel zu denen die sagen, die Proteste würden nichts bringen.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Kruemelmonster09, Dienstag, 13.02.2024, 20:47 (vor 717 Tagen) @ MaxPower

zeit.de/sport/2024-02/investoreneinstieg-fussball-bundesliga-blackstone-medienrechte

Es geht um Blackstone.

Soviel zu denen die sagen, die Proteste würden nichts bringen.

Die große Frage ist jetzt:
Sind das gute Nachrichten?

Mein erster Impuls sagt, definitiv ja! Als Fans können wir eben doch mehr als nur Staffage sein.

Mein zweiter Gedanke:
Die DFL, bzw einige Clubs, brauchen scheinbar unfassbar dringend Kohle. Die werden das Geschäft abschließen, ganz gleich zu welchen Konditionen und kriegen eben diese jetzt vermutlich auf diktiert.

Mein Dritter Gedanke:
Weiter machen! Vielleicht wird man diesen Investor ja auch noch los.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 14.02.2024, 00:39 (vor 717 Tagen) @ Kruemelmonster09

Die Konsequenz ist dass die Vereine selber versuchen mehr Geld zu machen. Sei es durch teurere Tickets oder mehr Kirmesreisen im Ausland um sich zu vermarkten.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

PaBe, Mittwoch, 14.02.2024, 01:10 (vor 717 Tagen) @ Talentförderer

Die Konsequenz ist dass die Vereine selber versuchen mehr Geld zu machen. Sei es durch teurere Tickets oder mehr Kirmesreisen im Ausland um sich zu vermarkten.

Sollen sie machen, ist ihr gutes Recht. Niemand ist gezwungen diesen Mist mitzumachen.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 14.02.2024, 14:49 (vor 716 Tagen) @ PaBe

Wenn sich auf Dauer aus der Spitze der Bundesliga verabschieden möchte, kann man das natürlich auch lassen.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Hatebreed, Dienstag, 13.02.2024, 22:12 (vor 717 Tagen) @ Kruemelmonster09

Mein zweiter Gedanke:
Die DFL, bzw einige Clubs, brauchen scheinbar unfassbar dringend Kohle.

Der Gedanke ist so formuliert falsch.

Die Clubs sehen doch direkt keinen Cent in diesem 2. abgespeckten Modell, oder?
Die DFL braucht nicht dringend Kohle, hat aber auch keine eigene um den gewünschten Sender bzw. das Pay-TV Angebot "Bundesliga" aufzubauen. Davon verspricht man sich mehr Geld. Eigentlich ein Irrglaube, zahlen DAZN/Sky doch erheblich drauf bzw. sind (hoch) defizitär...

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Block 24

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Jurist, Dienstag, 13.02.2024, 21:10 (vor 717 Tagen) @ Kruemelmonster09

Sind das gute Nachrichten?

Ja, wenn man bei CVC ist. Die haben die DFL jetzt so richtig in der Hand. Inhaltlich und monetär verschiebt sich das Machtgefüge jetzt deutlich zugunsten des Bieters.

Nein, wenn man Fan eines der Vereine ist. Weniger Geld, schlechtere Bedingungen, mehr Mitspracherecht des Investors. Wenn die Proteste tatsächlich der Auslöser waren, kann man nur sagen: Danke für den Bärendienst!

Mein Gefühl verrät mir aber, dass Blackstone die Proteste als gesichtswahrende Möglichkeit des Rückzugs genutzt hat. CVCs Angebot, so war zu lesen, war deutlich attraktiver.

Das dürfte jetzt aber revidiert werden. Ich wäre sehr überrascht, wenn das final offer inhaltlich oder nominell auch nur in die Nähe des non-binding offers gerät.

Richtig lustig wird es jetzt für die Fans, deren Vereine mit dem Rücken zur Wand stehen. Da könnte man zum Nagel im Sarg werden.

Wie hatten sich eigentlich die Blauen positioniert?

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Schnippelbohne, Bauernland, Mittwoch, 14.02.2024, 14:46 (vor 716 Tagen) @ Jurist

Hier ist die Verteilung der Gelder genauer aufgeschlüsselt:
„Die Planungen des neuen Deals sehen vor, dass etwa 60 Prozent des eingenommenen Geldes in gemeinsame Projekte der Digitalisierung gehen, etwa der Aufbau einer digitalen Videoplattform. Rund 30 Prozent sind dafür vorgesehen, die nach Abschluss fälligen Zahlungen an den Investor zumindest fünf Jahre lang auszugleichen. Denn dieses Geld würde den Klubs sonst zunächst fehlen. Die restlichen 10 Prozent sollen einen Topf füllen, mit dem die DFL die Auslandsaktivitäten wie Freundschaftsspiele der Klubs fördern will, um die bislang relativ niedrigen Auslandserlöse zu steigern.“
Quelle: Sportschau.de
Dasselbe hat Lenz auf der FA-Veranstalung in Dortmund neulich auch erzählt. Dürfte also soweit stimmen.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Jurist, Mittwoch, 14.02.2024, 15:03 (vor 716 Tagen) @ Schnippelbohne

Danke für die Erläuterung

Die Zahlen finde ich spontan echt wild, aber wahrscheinlich fehlt mir einfach die Darstellung aus der Investor Presentation: Ich kakluliere mit Anschubdefiziten und finanziere die mit dem Geld des Investors... Oder mit anderen Worten: Das ist die Idee des Geldes, aber wenn ihr das benötigt, um löcher zu stopfen: Feel free!

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Schnippelbohne, Bauernland, Mittwoch, 14.02.2024, 15:24 (vor 716 Tagen) @ Jurist

Ja, da wird es seltsam: Ich binde mich an einen Investor und nutze einen Teil seines Investments, um seine Rendite zu decken statt es zu investieren, um es zu vermehren. Heißt, der Business Case der DFL baut von vornherein nur auf 90% der Investitionssumme auf. Um so üppiger muss der Gewinn ausfallen, damit die Kuh fliegt. Und der Investor bekommt schon eine garantierte Rendite, bevor auch nur ein einziger Euro verdient wurde.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 14.02.2024, 15:47 (vor 716 Tagen) @ Schnippelbohne

Wenn man ganz böse ist könnte man auch behaupten, dass das ganze nur auf den Weg gebracht wurde um für die Funktionäre zusätzliche Posten zu schaffen.

Den Vereinen würde es gegenwärtig doch sowieso nichts nutzen

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14.02.2024, 07:39 (vor 717 Tagen) @ Jurist

Ja, wenn man bei CVC ist. Die haben die DFL jetzt so richtig in der Hand. Inhaltlich und monetär verschiebt sich das Machtgefüge jetzt deutlich zugunsten des Bieters.

Das ist unstrittig. Wenn es nur einen Bieter gibt, wird das Gebot sehr niedrig werden.

Richtig lustig wird es jetzt für die Fans, deren Vereine mit dem Rücken zur Wand stehen. Da könnte man zum Nagel im Sarg werden.

Nicht wirklich, denn der Deal in seiner letzten Fassung sieht gar keine Auszahlung an die Vereine und Clubs mehr vor. Die Kohle würde komplett an die DFL gehen, die damit, laut eigenen Angaben, die Auslandsvermarktung forcieren will. Es geht auch um den Aufbau eigener Medienstrukturen, unter anderem soll sowas ähnliches wie der Gamepass aufgebaut werden. Allerdings wohl nur für das Ausland. In Deutschland sollen die Fans weiterhin nur die Rechteinhaber als Möglichkeit zur Verfügung haben.

Wenn überhaupt, hätten die Vereine also nur mittelbar etwas davon, wenn sie durch die Maßnahmen der DFL Fans im Ausland generieren können, die dann ihren Clubs in Form von Merchandising-Käufen oder dem einen oder anderen Ticketkauf bei einem Deutschland-Besuch zukommen lassen.

Den Vereinen würde es gegenwärtig doch sowieso nichts nutzen

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 14.02.2024, 07:47 (vor 717 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ja, wenn man bei CVC ist. Die haben die DFL jetzt so richtig in der Hand. Inhaltlich und monetär verschiebt sich das Machtgefüge jetzt deutlich zugunsten des Bieters.


Das ist unstrittig. Wenn es nur einen Bieter gibt, wird das Gebot sehr niedrig werden.

Richtig lustig wird es jetzt für die Fans, deren Vereine mit dem Rücken zur Wand stehen. Da könnte man zum Nagel im Sarg werden.


Nicht wirklich, denn der Deal in seiner letzten Fassung sieht gar keine Auszahlung an die Vereine und Clubs mehr vor. Die Kohle würde komplett an die DFL gehen, die damit, laut eigenen Angaben, die Auslandsvermarktung forcieren will. Es geht auch um den Aufbau eigener Medienstrukturen, unter anderem soll sowas ähnliches wie der Gamepass aufgebaut werden. Allerdings wohl nur für das Ausland. In Deutschland sollen die Fans weiterhin nur die Rechteinhaber als Möglichkeit zur Verfügung haben.

Wenn überhaupt, hätten die Vereine also nur mittelbar etwas davon, wenn sie durch die Maßnahmen der DFL Fans im Ausland generieren können, die dann ihren Clubs in Form von Merchandising-Käufen oder dem einen oder anderen Ticketkauf bei einem Deutschland-Besuch zukommen lassen.

Oder aber, die DFL hat für diese Maßnahmen eigentlich schon Rücklagen gebildet, die man dann an die Vereine zurück zahlen kann, wenn der Investor dafür Geld gibt....

Ist ja auch nicht ganz unmöglich, dass man hier einfach nur für die Öffentlichkeit Gelder von der linken Tasche in die rechte Tasche schiebt, damit keiner bemerkt, dass man dringend das Geld aus der Tasche braucht.

Den Vereinen würde es gegenwärtig doch sowieso nichts nutzen

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14.02.2024, 08:00 (vor 717 Tagen) @ Sascha

Oder aber, die DFL hat für diese Maßnahmen eigentlich schon Rücklagen gebildet, die man dann an die Vereine zurück zahlen kann, wenn der Investor dafür Geld gibt....

Rücklagen, die es erst gibt, wenn der Investor zahlt? Das klingt ganz nach DFL.

Ist ja auch nicht ganz unmöglich, dass man hier einfach nur für die Öffentlichkeit Gelder von der linken Tasche in die rechte Tasche schiebt, damit keiner bemerkt, dass man dringend das Geld aus der Tasche braucht.

Die DFL könnte viel mehr Geld in der Auslandsvermarktung generieren, wenn sie eine halbwegs kompetitive Liga hätte. Dann müsste sie auch nicht auf Investoren hoffen. Ich verstehe den Sinn ohnehin nicht. Die können doch nicht ernsthaft so verblendet sein, dass sie glauben jemals gegen die Premier League oder La Liga anstinken zu können. Die PL ist die NFL/NHL/NBA des Fußballs. Das wird sie auch so lange bleiben bis sie sich selbst irgendwie zerstört. La Liga ist das Ding in Mittel- und Südamerika und in der arabisch geprägten Welt. Wo sieht die DFL da überhaupt Chancen für sich?

Den Vereinen würde es gegenwärtig doch sowieso nichts nutzen

Fisheye, Mittwoch, 14.02.2024, 15:38 (vor 716 Tagen) @ pactum Trotmundense

Die DFL könnte viel mehr Geld in der Auslandsvermarktung generieren, wenn sie eine halbwegs kompetitive Liga hätte. Dann müsste sie auch nicht auf Investoren hoffen. Ich verstehe den Sinn ohnehin nicht. Die können doch nicht ernsthaft so verblendet sein, dass sie glauben jemals gegen die Premier League oder La Liga anstinken zu können. Die PL ist die NFL/NHL/NBA des Fußballs. Das wird sie auch so lange bleiben bis sie sich selbst irgendwie zerstört. La Liga ist das Ding in Mittel- und Südamerika und in der arabisch geprägten Welt. Wo sieht die DFL da überhaupt Chancen für sich?

Das ist die große Frage auf die es bisher keine Antwort gibt. Mal davon ab das ich der DFL nicht zutraue einen finanziell erfolgreich global relevanten Streaming Dienst aufzubauen.

Den Vereinen würde es gegenwärtig doch sowieso nichts nutzen

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 14.02.2024, 08:31 (vor 717 Tagen) @ pactum Trotmundense

Eben. Eigentlich kann sich keiner erklären, wo die Einnahmensteigerungen herkommen sollen. Die Bundesliga steht im Ausland ja nicht nur mit dem Produkt an sich in Konkurrenz, man spielt auch immer parallel zu den anderen Ligen.

Wen und wie will man dann jemanden dazu animieren, Bundesliga zu gucken und nicht bei der EPL einzusteigen?

Den Vereinen würde es gegenwärtig doch sowieso nichts nutzen

Invis, Mittwoch, 14.02.2024, 08:55 (vor 717 Tagen) @ Sascha

Eben. Eigentlich kann sich keiner erklären, wo die Einnahmensteigerungen herkommen sollen. Die Bundesliga steht im Ausland ja nicht nur mit dem Produkt an sich in Konkurrenz, man spielt auch immer parallel zu den anderen Ligen.

Wen und wie will man dann jemanden dazu animieren, Bundesliga zu gucken und nicht bei der EPL einzusteigen?

Wir wissen doch alle, dass es nur darum geht "irgendwas zu tun" um am Ende vll ein paar Euro mehr in der Tasche zu haben und das alles unter dem Deckmantel, dass man es für die Liga tun würde, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Den hat man schon längst verloren, weil man mit den ganzen Hochfinanzvereinen nicht mithalten kann und auch niemals können wird. Und auch die EPL wird man nie einholen.

Da kann man noch 5 Streamingdienste entwickeln, die sind für die meisten Menschen auf diesem Planeten schlichtweg irrelevant. Und die die es interessiert, die Fans zuhause, dürfen immer mehr Kröten schlucken und mehr bezahlen, damit ein Produkt sich in eine Richtung verändert dass sie gar nicht wollen.

Den Vereinen würde es gegenwärtig doch sowieso nichts nutzen

koom, Mittwoch, 14.02.2024, 16:31 (vor 716 Tagen) @ Invis

Wir wissen doch alle, dass es nur darum geht "irgendwas zu tun" um am Ende vll ein paar Euro mehr in der Tasche zu haben und das alles unter dem Deckmantel, dass man es für die Liga tun würde, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Wahr. Mal ehrlich: 1-2 Milliarden klingen nett, aber aufgeteilt auf die Vereine ist das ein Becherchen Aufguss auf ner Sauna. Das ist ja weg noch bevor es irgendwie wirklich ankommt. Selbst wenn es keine Steigerungen gibt oder gar eine Reduktion der Gelder, die die Vermarktung so bringt, sind das immer noch bescheuerte Unsummen selbst für die kleineren Vereine.

Im besten Falle - und wir können bei der DFL davon ausgehen, dass das nicht der Plan ist - könnte man die Bundesliga seitens der DFL als Streamingdienst aufbauen und die Programmstruktur und Preise für den Verbraucher dadurch entwirren und gleichzeitig mehr Geld bei der DFL und damit den vereinen lassen.

Der Optimist in mir sagt, dass sie deswegen nicht über genau so einen Plan reden, um nicht TV-Anstalten und andere Streaminganbieter zu provozieren. Der Realist sagt aber, dass sie das Geld einfach nur als Einmalzahlung an die Vereine weiterreichen und ala Schalke, Berlin & Co. ein akutes Haushaltsloch stopfen.

Den Vereinen würde es gegenwärtig doch sowieso nichts nutzen

Fatil1ty, Mittwoch, 14.02.2024, 15:57 (vor 716 Tagen) @ Invis


Da kann man noch 5 Streamingdienste entwickeln, die sind für die meisten Menschen auf diesem Planeten schlichtweg irrelevant. Und die die es interessiert, die Fans zuhause, dürfen immer mehr Kröten schlucken und mehr bezahlen, damit ein Produkt sich in eine Richtung verändert dass sie gar nicht wollen.


Das Beste, was ich hier seit langem lesen durfte.

Den Vereinen würde es gegenwärtig doch sowieso nichts nutzen

Ballmann, sUNcity, Mittwoch, 14.02.2024, 14:27 (vor 716 Tagen) @ Invis

Wir wissen doch alle, dass es nur darum geht "irgendwas zu tun" um am Ende vll ein paar Euro mehr in der Tasche zu haben und das alles unter dem Deckmantel, dass man es für die Liga tun würde, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Den hat man schon längst verloren, [...]

Da kann man noch 5 Streamingdienste entwickeln, die sind für die meisten Menschen auf diesem Planeten schlichtweg irrelevant. Und die die es interessiert, die Fans zuhause, dürfen immer mehr Kröten schlucken und mehr bezahlen, damit ein Produkt sich in eine Richtung verändert dass sie gar nicht wollen.

So traurig aber so wahr, sehr schön zusammengefasst.

Den Vereinen würde es gegenwärtig doch sowieso nichts nutzen

Ulrich, Mittwoch, 14.02.2024, 08:42 (vor 717 Tagen) @ Sascha

Eben. Eigentlich kann sich keiner erklären, wo die Einnahmensteigerungen herkommen sollen. Die Bundesliga steht im Ausland ja nicht nur mit dem Produkt an sich in Konkurrenz, man spielt auch immer parallel zu den anderen Ligen.

Wen und wie will man dann jemanden dazu animieren, Bundesliga zu gucken und nicht bei der EPL einzusteigen?

Man will jemanden an den Tisch holen, der ebenfalls sein Stück vom Kuchen bekommen soll. Und das soll nicht allzu klein sein. Aber wird der Kuchen wirklich um so viel größer, dass am Ende alle mehr haben? Oder haben am Ende die Clubs sogar weniger?

Den Vereinen würde es gegenwärtig doch sowieso nichts nutzen

Jurist, Mittwoch, 14.02.2024, 08:19 (vor 717 Tagen) @ pactum Trotmundense

Eine Digitalstruktur für 1 Mrd. € zu schaffen, erscheint mir dann doch etwas übertrieben, findest Du nicht?

Selbst wenn das komplette Set-Up mit Vermarktung, Rechteverhandlungen, Schaffung der Infrastruktur 100 Mio. € kosten würde (was ich sehr, sehr stark bezweifle), blieben noch etliche Millionen übrig. In der alten Fassung hieß es, dass dies den Vereinen zur Verfügung gestellt werden sollte. Das wird jetzt nicht mehr so laut artikuliert? Warum? Ich vermute, dass dies zwei Gründe hat. Erstens will man ein Narrativ stricken, dass man in die Zukunft investiert, was nicht dazu passt, dass man damit Löcher stopft - das ist die Außenwirkung. Und zweitens - bei solchen Prozessen mit vielen Beteiligten oft genauso wichtig- ist die Innenwirkung. Hier ein wenigSelbstbeschwichtigung: Wir machen das ja, um die Wettbewerbsfähigkeit der Zukunft zu stärken.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Hatebreed, Dienstag, 13.02.2024, 22:16 (vor 717 Tagen) @ Jurist

Mein Gefühl verrät mir aber, dass Blackstone die Proteste als gesichtswahrende Möglichkeit des Rückzugs genutzt hat.

Ich gehe davon aus, dass die geplanten/erhofften Gewinne nicht so groß sind wie der Imageverlust, der da droht. Sollte CVC wirklich den Zuschlag bekommen, wird es jahrelanges Hassobjekt von mindestens der aktiven Fanszeme mit entsprechender Begleitung werden. Da investiert Blackstone lieber woanders.

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Block 24

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Franke, Dienstag, 13.02.2024, 21:48 (vor 717 Tagen) @ Jurist

Richtig lustig wird es jetzt für die Fans, deren Vereine mit dem Rücken zur Wand stehen. Da könnte man zum Nagel im Sarg werden.


Viele Jahre lang wurde Fußball gespielt, in denen die Einnahmen der Vereine fast vollständig von den Leuten kamen, die dafür bezahlt haben, dass sie Spiele im Stadion gucken konnten. Also keine Angst, es wird auf jeden Fall weiterhin Bundesligafußball geben. Es gibt ja weiterhin TV-Gelder, Sponsoren, Werbung, Merchandising.

Wenn nun Vereinen die Pleite droht, dann wäre es vielleicht besser gewesen, wenn das schon vor 10 oder 20 Jahren passiert wäre. Und wenn es jetzt nicht passiert, dann passiert es in 10 oder 20 Jahren. Es ist zu begrüßen, wenn mehrheitlich finanziell gesunde Vereine mitspielen.

Fanverhalten ist vielleicht der letzte Tropfen, der dann zu viel ist für einen wankenden Klub. Ursache für die Probleme sind zahlreiche falsche Entscheidungen der wichtigen Leute im Verein.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Oleoleole, Dienstag, 13.02.2024, 23:05 (vor 717 Tagen) @ Franke

Naja, mit den paar Euro Zuschauereinnahmen kann man heute keinen Topfussballer mehr bezahlen.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Jurist, Dienstag, 13.02.2024, 21:58 (vor 717 Tagen) @ Franke

So sehr ich Dich verstehe, bin ich zugleich heilfroh, dass die Blase nicht vor 20 Jahren geplatzt ist. Dann hätte es nämlich uns erwischt und wir hätten einige der schönsten Jahre nicht erlebt.

Und natürlich ist es richtig, darauf hinzuweisen, dass man in dem kompetitiven Umfeld Fußball oft über seine Verhältnisse gelebt hat. Das Problem dabei ist nur: das ist immer ein Betrachtung der Vergangenheit. In der jeweiligen Gegenwart haben die Funktionäre ein bewusstes Risiko begründet, um mithalten zu können und den Bedürfnissen der Fans zu genügen. Frag doch mal einen Blauen im Jahr 2007, ob er damit einverstanden wäre, 15 Jahre lang im unteren Mittelfeld der Liga mitzuspielen. Oder guck mal in unsere Spieltagsthreads, was da von unserer Mannschaft erwartet wird.

So platt das klingt: wenn nur vier Mannschaften in die CL kommen können, aber sechs Mannschaften das Ziel ausgeben, werden zwei Vereine scheitern. Und passiert das zweimal in Folge, riskiert man den Verein, wenn man nicht deutlich kleinere Brötchen backt.

Ja, die Bayern haben einen Riesenvorsprung. Aber selbst wir vertragen nur ein bis zwei schlechte Jahre. Danach sind wir zunächst mal weg aus den Spitzenrängen. Und dann würde es einem Verantwortlichen sicherlich schwerfallen, niedrigere Ambitionierte zu verkaufen.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Franke, Dienstag, 13.02.2024, 23:36 (vor 717 Tagen) @ Jurist

So sehr ich Dich verstehe, bin ich zugleich heilfroh, dass die Blase nicht vor 20 Jahren geplatzt ist. Dann hätte es nämlich uns erwischt und wir hätten einige der schönsten Jahre nicht erlebt.


So schlimm wäre das nicht - Man wüsste ja nicht, was man verpasst hat. ;-) Klopp hätte dann halt einen anderen Verein auf ein neues Niveau gehoben.


Und natürlich ist es richtig, darauf hinzuweisen, dass man in dem kompetitiven Umfeld Fußball oft über seine Verhältnisse gelebt hat. Das Problem dabei ist nur: das ist immer ein Betrachtung der Vergangenheit. In der jeweiligen Gegenwart haben die Funktionäre ein bewusstes Risiko begründet, um mithalten zu können und den Bedürfnissen der Fans zu genügen. Frag doch mal einen Blauen im Jahr 2007, ob er damit einverstanden wäre, 15 Jahre lang im unteren Mittelfeld der Liga mitzuspielen. Oder guck mal in unsere Spieltagsthreads, was da von unserer Mannschaft erwartet wird.

90 Minuten Rennen, Kämpfen, Kratzen und Beißen würde manche Leute schon ziemlich zufrieden machen.

So platt das klingt: wenn nur vier Mannschaften in die CL kommen können, aber sechs Mannschaften das Ziel ausgeben, werden zwei Vereine scheitern. Und passiert das zweimal in Folge, riskiert man den Verein, wenn man nicht deutlich kleinere Brötchen backt.

Das System ist das Problem. Es braucht eine Revolution. Nicht dass dann jeder Erfolg hat, aber dass es sich nicht mehr so stark auswirkt, wenn einer mehrere Jahre etwas erfolgreicher ist als ein anderer.

Ja, die Bayern haben einen Riesenvorsprung. Aber selbst wir vertragen nur ein bis zwei schlechte Jahre. Danach sind wir zunächst mal weg aus den Spitzenrängen. Und dann würde es einem Verantwortlichen sicherlich schwerfallen, niedrigere Ambitionierte zu verkaufen.

Man braucht viel Geld, wenn man ganz oben anklopfen will, aber offenbar gar nicht so viel, um in der Bundesliga mitzuspielen.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

markus, Dienstag, 13.02.2024, 21:10 (vor 717 Tagen) @ Kruemelmonster09

zeit.de/sport/2024-02/investoreneinstieg-fussball-bundesliga-blackstone-medienrechte

Es geht um Blackstone.

Soviel zu denen die sagen, die Proteste würden nichts bringen.


Die große Frage ist jetzt:
Sind das gute Nachrichten?

Mein erster Impuls sagt, definitiv ja! Als Fans können wir eben doch mehr als nur Staffage sein.

Mein zweiter Gedanke:
Die DFL, bzw einige Clubs, brauchen scheinbar unfassbar dringend Kohle. Die werden das Geschäft abschließen, ganz gleich zu welchen Konditionen und kriegen eben diese jetzt vermutlich auf diktiert.

Mein Dritter Gedanke:
Weiter machen! Vielleicht wird man diesen Investor ja auch noch los.

Ich würde Tor 3 nehmen. Jetzt erst recht weiter protestieren und CVC auch noch vom Hof jagen.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Jurist, Dienstag, 13.02.2024, 21:17 (vor 717 Tagen) @ markus

Ich frage mich, ob das verhandlungspsycholigisch ein realistisches Ergebnis ist.

Schauen wir uns doch mal die Hintergründe an: man startet Ausschreibungen und hat mir Blackstone, CVC, EQT und noch jemanden (KKR?) richtige Powerhouses im Rennen.

Dann hat man sein eigenes Gremium nicht im Griff und stoppt den Prozess, um kurz danach nur noch mit zweien zu verhandeln. Die Proteste waren zu dem Zeitpunkt bereits deutlich vernehmbar. Trotzdem bekommt man eine 2/3-Mehrheit. Warum? Weil das so ein toller Deal ist und die Gegenargumente irrelevant sind? Wohl kaum. Deutlich wahrscheinlicher ist, dass eine Reihe von Vereinen der Exitus droht.

Dann gibt es die erwarteten Proteste und ein Bieter springt ab. Wozu führt das? Dass CVC wackelt? Oder ist die Position von CVC gestärkt? Was hat die DFL jetzt noch für einen Hebel? Daher erachte ich es als überwiegend wahrscheinlich, dass dieses Outcome die Position der DFL massiv geschädigt hat. Mit einem Bieter zu verhandeln ist die Hölle, wenn der Bieter vermutet, dass man der einzige Bieter ist. Wenn der Bieter das weiß und man Kontraktionszwang hat, kann man noch mit Abbruch der Gespräche drohen und auf gute Beziehungen verweisen, aber wird man einmal hart gechallenget, ist man nur noch Sekretär des Bieters beim Ausgestalten des Vertrages.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 14.02.2024, 07:31 (vor 717 Tagen) @ Jurist

CVC wissen genau, was sie tun und haben das auch schon in Frankreich gezeigt. Dass die DFL nach der ersten, gescheiterten Abstimmung nicht locker lässt und weiterhin bereit ist, spätere Einnahmen jetzt zu verfrühstücken, sagt denen genug über die finanzielle Lage einiger Vereine, dass sie auch so wissen, dass ein ergebnisloser Abbruch der Gespräche für die DFL eigentlich keine Option ist.

Und apropos Bärendienst: die DFL selber hat doch Verhandlungshebel selber weggeschmissen, indem sie andere Finanzierungsansätze über gemeinsame Kredite ausgeschlossen hat.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Hatebreed, Dienstag, 13.02.2024, 22:19 (vor 717 Tagen) @ Jurist

Deutlich wahrscheinlicher ist, dass eine Reihe von Vereinen der Exitus droht.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Die Vereine sollen in der überarbeiteten Version doch direkt kein Geld mehr bekommen? Das soll doch alles in die Auslandsvermarktung/Aufbau eigener Sender gehen?

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Block 24

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

CLM, Berlin, Dienstag, 13.02.2024, 21:59 (vor 717 Tagen) @ Jurist

Sollte das Angebot nun niedriger ausfallen, zwingt ja keiner die DFL dieses Angebot auch anzunehmen.

Ich bezweifle das mit dem Exodus so vieler Vereine. Diese Vereine (vermutlich mehrheitlich nicht international vertreten) müssen dann eben die Ausgaben senken und gesunder wirtschaften. Wenn das nicht möglich ist, wird so ein kurzfristiger Deal den Exodus nur um wenige Jahre verschieben, nicht aber aufhalten.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 14.02.2024, 00:41 (vor 717 Tagen) @ CLM

Wenn du die Ausgaben senkst, um „gesünder“ zu wirtschaften, führt dich das auch nur eine Liga weiter runter.

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 14.02.2024, 07:56 (vor 717 Tagen) @ Talentförderer

Wenn du die Ausgaben senkst, um „gesünder“ zu wirtschaften, führt dich das auch nur eine Liga weiter runter.

Sehe ich nicht so. Eine Liga, die pro Jahr 200 Millionen Euro an Berater ausgibt, hat noch massiv Sparpotenzial, ohne an die Substanz zu gehen. Drückt man das durch ein solidarisches Handeln auf 100 Millionen, hat man allein dadurch schon doppelt so viel Geld, wie man bei dem Investorendeal in 20 Jahren einnehmen würde.

Und dann sollen sie Berater doch mal schauen, ob sie ihre Schützlinge zum gleichen Gehalt auch in Dänemark oder Portugal unterkriegen können...

Investor erwägt Rückzug aus Bieterverfahren um Bundesliga-Medienrechte

Jurist, Dienstag, 13.02.2024, 22:09 (vor 717 Tagen) @ CLM

Das wäre vernünftig, wenn die 36 Vereine das gleiche Ziel hätten. So wie die amerikanischen Profiligen könnte man dann ein Kartell bilden.

Wenn aber Bayern mit Real Madrid konkurrieren will, wir mit Bayern, die Leipziger mit uns, die Leverkusener mit Leipzig, Gladbach mit Leverkusen, etc. Du verstehst, worauf ich hinaus will.

Zugleich will man aber nicht, dass einzelne Vereine die Lizenz verlieren, weil das einen Dominoeffekt auslösen könnte. Für Leipzig und co. wäre das prima facie vorteilhaft, langfristig aber existenzbedrohend, da dies die Attraktivität der Liga erheblich gefährden dürfte.

Das ist mE eine wirklich toxische Situation. Und Franke hat Recht, wir verschieben das Problem nur in die Zukunft. Aber wäre ich Gladbacher, Blauer, Berliner, Bremer oder Hannoveraner würde ich beten, dass der Deal durchgeht in der Hoffnung, dass meinem Verein der Turnaround gelingt.

Kollektiv betrachtet, ist das sicherlich nachteilig. Aber für den einen oder anderen Verein ist das elementar.

Kann man bei diesen Quellen als bestätigt annehmen

Steffl, Dienstag, 13.02.2024, 20:47 (vor 717 Tagen) @ MaxPower

zeit.de/sport/2024-02/investoreneinstieg-fussball-bundesliga-blackstone-medienrechte

Es geht um Blackstone.

Soviel zu denen die sagen, die Proteste würden nichts bringen.

Würde ich bei diesen Quellen als mehr als nur Marktgeschwätz interpretieren.

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

Ulrich, Dienstag, 13.02.2024, 14:45 (vor 717 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Bundesliga-Umfrage - Mehrheit der Stadionbesucher und TV-Zuschauer lehnt DFL-Investorendeal ab (Spiegel)

"In der Bundesliga gab es zuletzt vielerorts Fanproteste gegen den DFL-Investorenplan. Eine FanQ-Umfrage, die dem SPIEGEL vorliegt, zeigt: Viele unterstützen die Proteste, glauben aber nicht an die Wirkung."

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

SebWagn, HH Harvestehude, Dienstag, 13.02.2024, 15:12 (vor 717 Tagen) @ Ulrich

Bundesliga-Umfrage - Mehrheit der Stadionbesucher und TV-Zuschauer lehnt DFL-Investorendeal ab (Spiegel)

"In der Bundesliga gab es zuletzt vielerorts Fanproteste gegen den DFL-Investorenplan. Eine FanQ-Umfrage, die dem SPIEGEL vorliegt, zeigt: Viele unterstützen die Proteste, glauben aber nicht an die Wirkung."

WOW was ne Umfrage die dem Spiegel da vorliegt...


Mehrheit der Stadionbesucher und TV-Zuschauer lehnt DFL-Investorendeal ab

Eine Umfrage mehrerer Sportwissenschaftler in Zusammenarbeit mit der Umfrageplattform FanQ, die dem SPIEGEL exklusiv vorliegt, ergab, dass 62,1 Prozent der insgesamt 2090 Befragten dem Investoreneinstieg eine hohe Ablehnung entgegenbrachten.

2090 Teilnehmer?
Nicht im Ansatz irgendwie aussagekräftig

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

Ballschieber007, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 17:08 (vor 717 Tagen) @ SebWagn

Bundesliga-Umfrage - Mehrheit der Stadionbesucher und TV-Zuschauer lehnt DFL-Investorendeal ab (Spiegel)

"In der Bundesliga gab es zuletzt vielerorts Fanproteste gegen den DFL-Investorenplan. Eine FanQ-Umfrage, die dem SPIEGEL vorliegt, zeigt: Viele unterstützen die Proteste, glauben aber nicht an die Wirkung."


WOW was ne Umfrage die dem Spiegel da vorliegt...


Mehrheit der Stadionbesucher und TV-Zuschauer lehnt DFL-Investorendeal ab

Eine Umfrage mehrerer Sportwissenschaftler in Zusammenarbeit mit der Umfrageplattform FanQ, die dem SPIEGEL exklusiv vorliegt, ergab, dass 62,1 Prozent der insgesamt 2090 Befragten dem Investoreneinstieg eine hohe Ablehnung entgegenbrachten.

2090 Teilnehmer?
Nicht im Ansatz irgendwie aussagekräftig

Müßig darüber zu diskutieren. Hier würde doch jede Umfrage zerpflückt, welche nicht annähernd das gewünschte Ergebnis liefert.

Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, was er von den Protesten hält. Angestellten und Freunden gehts zu knapp 3/4 auch auf den Sack, von daher halte ich das schon für glaubwürdig.

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

donotrobme, Münsterland, Dienstag, 13.02.2024, 16:59 (vor 717 Tagen) @ SebWagn
bearbeitet von donotrobme, Dienstag, 13.02.2024, 17:03

Es wäre doch mal vorteilhaft für die DFL, wenn sie im Vorfeld verraten würde, welche Mitspracherechte die Investoren dafür bekommen werden.

Darf der Investor den Spieltag weiter zerstückeln?
- Gibt es dann andere oder weitere Anstoßzeiten?
- Gibt es dann andere Spieltagstermine, bspw. mehr oder weniger Spieltag in der Woche?
- Gibt es gänzlich andere Spieltagstermine, bspw. keine Winterpause mehr?
Ein Grund, warum der Wintersport so bliebt im TV ist, es eben, dass die Leute in der kalten Jahreszeit eben mehr zu Hause verbringen.
- Gibt es dann, wie in der NFL, Heimspiele im Ausland?
Gibt es demnächst gar eine Bundesliga mit 20 Teams, weil somit mehr Spiele gezeigt werden können?

Oder wie das Geld an die bisherigen und zukünftigen DFL Teilnehmer verteilt wird.
Was passiert mit Teams, die bis dahin absteigen werden (Schalke?).
Was passiert mit Teams, die zeitnah in die 2. Liga aufsteigen werden (Essen?)

So ist das doch ein undurchsichtiger Deal, der irgendwie durchgewunken wurde.

Da ist es doch verständlich, dass die Fans nun auf die Barrikaden gehen

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

Hatebreed, Dienstag, 13.02.2024, 22:21 (vor 717 Tagen) @ donotrobme

Ich gehe davon aus, dass das alles die DFL auch noch nicht weiß und es damit zur Verhandlungsmasse gehört.

--
Block 24

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

Kruemelmonster09, Dienstag, 13.02.2024, 20:50 (vor 717 Tagen) @ donotrobme

Es wäre doch mal vorteilhaft für die DFL, wenn sie im Vorfeld verraten würde, welche Mitspracherechte die Investoren dafür bekommen werden.

Darf der Investor den Spieltag weiter zerstückeln?
- Gibt es dann andere oder weitere Anstoßzeiten?
- Gibt es dann andere Spieltagstermine, bspw. mehr oder weniger Spieltag in der Woche?
- Gibt es gänzlich andere Spieltagstermine, bspw. keine Winterpause mehr?
Ein Grund, warum der Wintersport so bliebt im TV ist, es eben, dass die Leute in der kalten Jahreszeit eben mehr zu Hause verbringen.


Vermutlich ist es eben genau dieses simple Konzept.
Die Menschen sind mehr zu Hause UND Wintersport läuft frei für alle empfangbar.

Vermutlich könnten ARD und ZDF mit diesen Rahmenbedingungen auch ganz andere Sportarten zeigen, mit fast unveränderten Quoten.

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

Oleoleole, Dienstag, 13.02.2024, 20:22 (vor 717 Tagen) @ donotrobme

Also wenn man die angesprochenen Dinge für die lächerliche Summe auch nur annähernd in Erwägung ziehen würde - dann gehören die sofort abgesetzt.

Jedes einzelne Asset müsste paar hundert Mio bringen

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

Huber, Ort, Dienstag, 13.02.2024, 16:51 (vor 717 Tagen) @ SebWagn

Die Teilnehmergruppe wurde doch ziemlich genau umrissen:
"Der Grund für diese Begriffsdefinition: »Wer nicht schaut, ist für uns kein Fan. Das ist natürlich ein leicht elitär angehauchter Fanbegriff. Aber das ist die Gruppe, die für Einschaltquoten und Umsätze sorgt und deshalb besonders relevant ist.« Wenn man die Gesamtbevölkerung fragen würde, kämen laut Lange möglicherweise andere Ablehnungswerte heraus, aber das würde kein akkurates Stimmungsbild der Fußballfans abbilden. Für die Befragung wurde deshalb auf die Nutzer der FanQ-App zurückgegriffen, die dort Angaben zum Alter, zur Fußballnutzung und Vereinszugehörigkeit geben."

Dadurch ist das ganze Projekt nicht repräsentativ und das Ergebnis zur Verallgemeinerung untauglich

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

Fisheye, Dienstag, 13.02.2024, 15:18 (vor 717 Tagen) @ SebWagn

Bundesliga-Umfrage - Mehrheit der Stadionbesucher und TV-Zuschauer lehnt DFL-Investorendeal ab (Spiegel)

"In der Bundesliga gab es zuletzt vielerorts Fanproteste gegen den DFL-Investorenplan. Eine FanQ-Umfrage, die dem SPIEGEL vorliegt, zeigt: Viele unterstützen die Proteste, glauben aber nicht an die Wirkung."


WOW was ne Umfrage die dem Spiegel da vorliegt...


Mehrheit der Stadionbesucher und TV-Zuschauer lehnt DFL-Investorendeal ab

Eine Umfrage mehrerer Sportwissenschaftler in Zusammenarbeit mit der Umfrageplattform FanQ, die dem SPIEGEL exklusiv vorliegt, ergab, dass 62,1 Prozent der insgesamt 2090 Befragten dem Investoreneinstieg eine hohe Ablehnung entgegenbrachten.

2090 Teilnehmer?
Nicht im Ansatz irgendwie aussagekräftig

Die Zahl ist nicht das Problem, repräsentative Umfragen basieren in der Regel immer auf ca. 2000 Teilnehmenden. Aus den 2090 wird dann entsprechend hochgerechnet.

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

Sascha, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 15:18 (vor 717 Tagen) @ SebWagn

Bundesliga-Umfrage - Mehrheit der Stadionbesucher und TV-Zuschauer lehnt DFL-Investorendeal ab (Spiegel)

"In der Bundesliga gab es zuletzt vielerorts Fanproteste gegen den DFL-Investorenplan. Eine FanQ-Umfrage, die dem SPIEGEL vorliegt, zeigt: Viele unterstützen die Proteste, glauben aber nicht an die Wirkung."


WOW was ne Umfrage die dem Spiegel da vorliegt...


Mehrheit der Stadionbesucher und TV-Zuschauer lehnt DFL-Investorendeal ab

Eine Umfrage mehrerer Sportwissenschaftler in Zusammenarbeit mit der Umfrageplattform FanQ, die dem SPIEGEL exklusiv vorliegt, ergab, dass 62,1 Prozent der insgesamt 2090 Befragten dem Investoreneinstieg eine hohe Ablehnung entgegenbrachten.

2090 Teilnehmer?
Nicht im Ansatz irgendwie aussagekräftig

Die Zahl ist doch gar nicht das Kriterium, sondern die Frage, wie nahe die Zusammensetzung dieser 2090 dem Querschnitt der "Fans und TV-Zuschauer", die sich für Fußball interessieren, kommt.

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

DerInDerInderin, Dienstag, 13.02.2024, 15:20 (vor 717 Tagen) @ Sascha

Hier mal etwas mehr zur FanQ-Umfrage:

https://fanq.com/kritische-sicht-auf-investoren-plaene-der-dfl-ist-verbreitet-ueber-fan-typen-hinweg-2-2/

(Richtig schlau werde ich daraus aber auch nicht)

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

Ulrich, Dienstag, 13.02.2024, 15:17 (vor 717 Tagen) @ SebWagn

Eine Umfrage mehrerer Sportwissenschaftler in Zusammenarbeit mit der Umfrageplattform FanQ, die dem SPIEGEL exklusiv vorliegt, ergab, dass 62,1 Prozent der insgesamt 2090 Befragten dem Investoreneinstieg eine hohe Ablehnung entgegenbrachten. [/i]

2090 Teilnehmer?
Nicht im Ansatz irgendwie aussagekräftig

Wenn Du die Zuschauer halbwegs zufällig auswählst, ist das sehr wohl repräsentativ. Bei Wahlumfragen beschränkt man sich teilweise auf gut 1000 Befragte.

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

SebWagn, HH Harvestehude, Dienstag, 13.02.2024, 15:26 (vor 717 Tagen) @ Ulrich

Eine Umfrage mehrerer Sportwissenschaftler in Zusammenarbeit mit der Umfrageplattform FanQ, die dem SPIEGEL exklusiv vorliegt, ergab, dass 62,1 Prozent der insgesamt 2090 Befragten dem Investoreneinstieg eine hohe Ablehnung entgegenbrachten. [/i]

2090 Teilnehmer?
Nicht im Ansatz irgendwie aussagekräftig


Wenn Du die Zuschauer halbwegs zufällig auswählst, ist das sehr wohl repräsentativ. Bei Wahlumfragen beschränkt man sich teilweise auf gut 1000 Befragte.

Da hast du Recht, aber die 1000 wählt man zufällig aus unter allen Wählern, da ist das nachvollziehbar

Schrieb das gerade untern einen anderen Beitrag

Meines Wissens nach müssten für eine repräsentative Umfrage die Teilnehmer zufällig aus der Gesamtheit alles Zuschauer ausgewählt werden, um sicherzustellen, dass jede Person innerhalb der Zielgruppe die gleiche Chance hat, in die Stichprobe aufgenommen zu werden.

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

markus, Dienstag, 13.02.2024, 15:16 (vor 717 Tagen) @ SebWagn

Bundesliga-Umfrage - Mehrheit der Stadionbesucher und TV-Zuschauer lehnt DFL-Investorendeal ab (Spiegel)

"In der Bundesliga gab es zuletzt vielerorts Fanproteste gegen den DFL-Investorenplan. Eine FanQ-Umfrage, die dem SPIEGEL vorliegt, zeigt: Viele unterstützen die Proteste, glauben aber nicht an die Wirkung."


WOW was ne Umfrage die dem Spiegel da vorliegt...


Mehrheit der Stadionbesucher und TV-Zuschauer lehnt DFL-Investorendeal ab

Eine Umfrage mehrerer Sportwissenschaftler in Zusammenarbeit mit der Umfrageplattform FanQ, die dem SPIEGEL exklusiv vorliegt, ergab, dass 62,1 Prozent der insgesamt 2090 Befragten dem Investoreneinstieg eine hohe Ablehnung entgegenbrachten.

2090 Teilnehmer?
Nicht im Ansatz irgendwie aussagekräftig

Warum nicht? Bei Umfragen zu Wahlen sind es auch nicht mehr.

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 13.02.2024, 15:15 (vor 717 Tagen) @ SebWagn

2090 Teilnehmer?
Nicht im Ansatz irgendwie aussagekräftig

Kannst Du das untermauern? Stichwort "Signifikanz"

(ich kriege das ehrlich gesagt nicht (mehr) auf die Reihe)

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

SebWagn, HH Harvestehude, Dienstag, 13.02.2024, 15:23 (vor 717 Tagen) @ homer73

2090 Teilnehmer?
Nicht im Ansatz irgendwie aussagekräftig


Kannst Du das untermauern? Stichwort "Signifikanz"

(ich kriege das ehrlich gesagt nicht (mehr) auf die Reihe)

...also für einen Hypothesentest hatte ich noch keine Zeit ;-)

Ich Zweifel eher daran, wie die Befragten ausgewählt wurden.

Meines Wissens nach müssten für eine repräsentative Umfrage die Teilnehmer zufällig aus der Gesamtheit alles Zuschauer ausgewählt werden, um sicherzustellen, dass jede Person innerhalb der Zielgruppe die gleiche Chance hat, in die Stichprobe aufgenommen zu werden.

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

Ballschieber007, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 15:32 (vor 717 Tagen) @ SebWagn

2090 Teilnehmer?
Nicht im Ansatz irgendwie aussagekräftig


Kannst Du das untermauern? Stichwort "Signifikanz"

(ich kriege das ehrlich gesagt nicht (mehr) auf die Reihe)


...also für einen Hypothesentest hatte ich noch keine Zeit ;-)

Ich Zweifel eher daran, wie die Befragten ausgewählt wurden.

Meines Wissens nach müssten für eine repräsentative Umfrage die Teilnehmer zufällig aus der Gesamtheit alles Zuschauer ausgewählt werden, um sicherzustellen, dass jede Person innerhalb der Zielgruppe die gleiche Chance hat, in die Stichprobe aufgenommen zu werden.

"DAS IST FANQ:
FanQ ist die “Stimme der Fans”. Es ist die einzige Fußball-Plattform, bei der die Meinung der Fans im Mittelpunkt steht. Die erfahrene FanQ-Redaktion stellt täglich aktuelle Umfragen über Web und App zur Verfügung. Fans können zu ihren Lieblingsclubs und allen relevanten Themen des Fußballs ihre Stimme abgeben. FanQ ist interaktiv. Fans können Meinungen austauschen, sozial interagieren und eigene Fragen stellen. Daraus entsteht ein repräsentatives Stimmungsbild. Außerdem erstellt FanQ Langzeitstudien, um komplexe Themen zu erforschen. Die Registrierung für die Web-Community und die Nutzung der App sind kostenlos. FanQ hat seinen Sitz in Köln"

Grundlage der Umfrage scheinen demnach vornehmlich Fußballfans zu sein.

Mehrheit der TV-Zuschauer und Stadionbesucher lehnt Investorendeal ab

simie, Krefeld, Dienstag, 13.02.2024, 15:49 (vor 717 Tagen) @ Ballschieber007


Grundlage der Umfrage scheinen demnach vornehmlich Fußballfans zu sein.

Wenn ich es richtig verstanden habe, jedoch eher die Fans, die eh schon engagierter sind, da man sich ja dort aktiv anmelden muss.
Richtig repräsentativ sind die Umfragen daher nicht.

Fan-Protest: DFB sieht Ausnahmesituation für Schiedsrichter

Newsteam ⌂, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 13:57 (vor 717 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

"Schwierige und auch belastende Situation"

Quelle: sport.de

Gruß

Newsteam

Otto Rehhagel erhält Ehrenpreis in Griechenland

Newsteam ⌂, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 13:17 (vor 717 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Quelle: Sport.de

Gruß

Newsteam

Otto- find‘ ich gut!

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 13.02.2024, 23:05 (vor 717 Tagen) @ Newsteam

Freut mich für Otto.

Ich mag ihn einfach.

Nicht nur weil er Erfolg hatte.

Otto- find‘ ich gut!

Matze_82, Rheinhessen, Dienstag, 13.02.2024, 23:08 (vor 717 Tagen) @ Will Kane

Freut mich für Otto.

Ich mag ihn einfach.

Nicht nur weil er Erfolg hatte.

Ich finde ihn auch klasse. Sehr gerade und meinungsstark. Cooler Trainer. Solche originale gibt es wenig, Streich und Kloppo halten da noch mit, aber sonst wenige...

Die Pausen-Liga in einer vertrackten Lage

Newsteam ⌂, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 11:14 (vor 718 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Fanszenen kontra Deal-Befürworter

Quelle: Kicker

Gruß

Newsteam

Wo ja alle immer kreative Proteste fordern

Sascha, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 11:28 (vor 717 Tagen) @ Newsteam

Beim Spiel HSV gegen Hannover haben Hamburger Zahlenschlösser am Tornetz befestigt, die zeitaufwändig entfernt werden mussten.

Auf Hannoveraner Seite wurden Spruchbänder präsentiert:

"Investoren und Martin Kind sind unser Problem." - "Die Lösung ist 50+1".

Witzigerweise war das ein versteckter Hinweis. Auf den Zahlenschlössern waren die Zahlen so markiert, dass man 5-0-+-1 hätte einstellen können und die Schlösser hätten sich einfach öffnen lassen.

Finde ich ziemlich großartig.

Wo ja alle immer kreative Proteste fordern

Punkt, Osnabrück, Dienstag, 13.02.2024, 14:40 (vor 717 Tagen) @ Sascha

böse zungen würden behaupten es sagt etwas über die gesprächsbereitschaft der verantwortlichen aus dass solche wenig subtilen Hinweise wie

"50+01 ist die Lösung"

nicht gelesen werden.

https://twitter.com/matt_4d/status/1757356831402332649/photo/3

Wo ja alle immer kreative Proteste fordern

Sascha, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 15:01 (vor 717 Tagen) @ Punkt

böse zungen würden behaupten es sagt etwas über die gesprächsbereitschaft der verantwortlichen aus dass solche wenig subtilen Hinweise wie

"50+01 ist die Lösung"

nicht gelesen werden.

https://twitter.com/matt_4d/status/1757356831402332649/photo/3

Naja, dass das Ordnerpersonal, das damit beschäftigt ist, sich keine Banner auf der Tribüne anschauen und keine Lust auf eine Rätselrunde haben, ist aber auch normal und eher wenig für Rückschlüsse geeignet.

Wo ja alle immer kreative Proteste fordern

Abseits, Dienstag, 13.02.2024, 17:19 (vor 717 Tagen) @ Sascha

böse zungen würden behaupten es sagt etwas über die gesprächsbereitschaft der verantwortlichen aus dass solche wenig subtilen Hinweise wie

"50+01 ist die Lösung"

nicht gelesen werden.

https://twitter.com/matt_4d/status/1757356831402332649/photo/3


Naja, dass das Ordnerpersonal, das damit beschäftigt ist, sich keine Banner auf der Tribüne anschauen und keine Lust auf eine Rätselrunde haben, ist aber auch normal und eher wenig für Rückschlüsse geeignet.

Mal abgesehen von den Ordnern schon erstaunlich, dass kein anderer Mensch/Verantwortlicher die Lösung gesehen hat :-)

Wo ja alle immer kreative Proteste fordern

simie, Krefeld, Dienstag, 13.02.2024, 11:36 (vor 717 Tagen) @ Sascha


Finde ich ziemlich großartig.

Ja. Die Idee ist nett. :)

So lukrativ wird die Champions League ab 2024/25

Newsteam ⌂, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 11:13 (vor 718 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Was dem VfB und anderen winken würde

Quelle: Kicker

Gruß

Newsteam

So lukrativ wird die Champions League ab 2024/25

Raphy1984, Dienstag, 13.02.2024, 11:18 (vor 718 Tagen) @ Newsteam

Was dem VfB und anderen winken würde

Quelle: Kicker

Gruß

Newsteam

Mehr Geld dafür total uninteressant, dieser Wettbewerb reizt mich ja dann so gar nicht mehr da reicht es ja, ab dem Achtelfinale wieder zu gucken…

So lukrativ wird die Champions League ab 2024/25

captain_gut, Rendsburg, Dienstag, 13.02.2024, 13:10 (vor 717 Tagen) @ Raphy1984

Mehr Geld dafür total uninteressant, dieser Wettbewerb reizt mich ja dann so gar nicht mehr da reicht es ja, ab dem Achtelfinale wieder zu gucken…

Hmm, ich werde ihm eine Chance geben. Aktuell finde ich den Wettbewerb alles andere als abwechslungsreich. Die Gruppen sind immer sehr ähnlich, und am Ende kommen mehr oder weniger die gleichen Mannschaften weiter.

Generell bin ich auch kein Freund von Aufblähung der Gruppenphase. Ich bin auch sehr Handball-interessiert. Dort gibt es in der EHF-CL bspw. schon seit einigen Jahren zwei 8er-Gruppen, von denen am Ende jeweils sechs Mannschaften weiterkommen. D.h es gibt 112 Spiele, um am Ende vier von 16 Mannschaften auszusortieren. So haben einzelne Gruppenspiele keine große Bedeutung.

Der neue Modus in der UEFA-CL ist mal etwas neues, und ich bin gespannt, wie das wird.

Mainz präsentiert neuen Trainer: Henriksen kommt aus Zürich

Newsteam ⌂, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 11:10 (vor 718 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

49-jähriger Däne unterschreibt bis 2026

Quelle: Kicker

Gruß

Newsteam

Mainz präsentiert neuen Trainer: Henriksen kommt aus Zürich

Gargamel09, Dienstag, 13.02.2024, 12:38 (vor 717 Tagen) @ Newsteam
bearbeitet von Gargamel09, Dienstag, 13.02.2024, 12:41

49-jähriger Däne unterschreibt bis 2026

Quelle: Kicker

Gruß

Newsteam

Mal schauen, ob der nächste Bo nochmal so einen Turnaround wie der alte Bo 2021 schaffen kann. Können gerne in der 2. Liga mal wieder einen neuen Anlauf nehmen, so richtig vermissen würde sie kaum einer.

Mainz präsentiert neuen Trainer: Henriksen kommt aus Zürich

Karak Varn, Strobelallee 50, Dienstag, 13.02.2024, 12:35 (vor 717 Tagen) @ Newsteam

Gibt`s Mengenrabatt für Dänen in Mainz? Mit Sonderzuschlag steuerfrei Vorname "Bo"?

Mainz präsentiert neuen Trainer: Henriksen kommt aus Zürich

Didi, Schweiz, Dienstag, 13.02.2024, 11:33 (vor 717 Tagen) @ Newsteam

Ist noch ein cooler Typ und hat es in Zürich recht gut gemacht.

Mainz präsentiert neuen Trainer: Henriksen kommt aus Zürich

koom, Dienstag, 13.02.2024, 11:39 (vor 717 Tagen) @ Didi

Ist noch ein cooler Typ und hat es in Zürich recht gut gemacht.

Hast du eine Idee, wie der so spielen lässt? Speziell Heidel klang so, als ob er sehr spezifisch nach etwas geschaut hat, wo er denkt, dass man damit den Klassenerhalt schaffen könnte. Erwartbar wäre also in erster Linie natürlich ein Trainer mit klarer, starker Meinung, der seine Ideen rasant umsetzen kann. Vermutlich dazu eine gesunde Offensividee, weil im Abstiegskampf braucht es Tore.

Mainz präsentiert neuen Trainer: Henriksen kommt aus Zürich

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 13.02.2024, 23:00 (vor 717 Tagen) @ koom

Ist noch ein cooler Typ und hat es in Zürich recht gut gemacht.


Hast du eine Idee, wie der so spielen lässt? Speziell Heidel klang so, als ob er sehr spezifisch nach etwas geschaut hat, wo er denkt, dass man damit den Klassenerhalt schaffen könnte. Erwartbar wäre also in erster Linie natürlich ein Trainer mit klarer, starker Meinung, der seine Ideen rasant umsetzen kann. Vermutlich dazu eine gesunde Offensividee, weil im Abstiegskampf braucht es Tore.

Ich habe den FSV unter Siewert ein paar mal live gesehen und bei mir hat sich der Eindruck festgesetzt, dass die Mannschaft ein mentales und ein Offensivproblem hat. Qualitativ ist das Team mAn deutlich besser als es der aktuelle Tabellenplatz vermuten ließe. Beides scheint mir miteinander verbunden zu sein.

Henriksen dürfte diese mentale Blockade durch seine Art der Ansprache angehen. Ermutigen ins 1:1 zu gehen, Fehler dürfen gemacht werden solange man sich zu 100% reinhängt, der eine bügelt die Fehler des anderen aus, etc. Ein wenig wie Kloppo halt.

Dabei dürfte er allerdings auch die Analyse nicht zu kurz kommen lassen. Auch wenn er nicht aus dem Midtjyllandstall kommt und dort vielleicht auch nicht so sehr beliebt war, so dürfte er dennoch einiges von dort mitgenommen haben.

Ich kann mir gut vorstellen, dass er auf dem Platz (nicht unähnlich zu Svensson) die Mannschaft höher stehen lassen und das kollektive Pressing forcieren wird. Was die Behebung des Offensivproblems angeht, so wird er auf das zurückgreifen müssen, was die Mannschaft kann bzw. was sie schon gezeigt hat, dass sie es kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass er auf dem Platz (nicht unähnlich zu Svensson) die Mannschaft höher stehen lassen und das kollektive Pressing forcieren wird. Über Ballverluste des Gegners ins schnelle Umschalten kommen, direkt vertikal nach vorne spielen, aus jeder Position den Abschluss suchen. Anders wird man kaum zu Toren kommen, und die benötigt man dringend. Gleichzeitig das kollektive Abwehrverhalten stärken, um nicht hinten ein Tor mehr zu fangen als man vorne erzielt.

Schaun mer mal.

Mainz präsentiert neuen Trainer: Henriksen kommt aus Zürich

Didi, Schweiz, Dienstag, 13.02.2024, 13:22 (vor 717 Tagen) @ koom

Er ist sicher ein sehr guter Kommunikator und hat Zürich defensiv stabilisiert. Die Fehlerquote war tief, weshalb die Ergebnisse meistens stimmten. Offensiv war es nie eine Augenweide, aber da fehlte auch schlicht das nötige Personal.

Sch*lk* verklagt ehemaligen Sponsor

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Dienstag, 13.02.2024, 06:26 (vor 718 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Schalke verklagt ehemaligen Sponsor

Der FC Sch*lk* 04 hat seinen ehemaligen Sponsor Whitefield Landbanking Fund wegen Nichtzahlung von fast drei Millionen Euro beim Landgericht Berlin verklagt.

Dabei geht es um eine Summe, die der Klub von einem anderen Sponsor (Bauunternehmen Harfid) bekommen sollte, der aber in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Dies berichtete das "Handelsblatt".

Das Gericht bestätigte den Verhandlungstermin am 27. März und den Eingang der Klageschrift im Juli 2023.

Sch*lk* verklagt ehemaligen Sponsor

Sascha, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 14:55 (vor 717 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts

Dass die überhaupt noch Sponsoren haben, wundert mich. Ich dachte, das läuft da alles unter "Insolvenzbegleiter".

Sch*lk* verklagt ehemaligen Sponsor

Ausputzer, Düsseldorf, Dienstag, 13.02.2024, 13:54 (vor 717 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts

Schalke verklagt ehemaligen Sponsor

Der FC Sch*lk* 04 hat seinen ehemaligen Sponsor Whitefield Landbanking Fund wegen Nichtzahlung von fast drei Millionen Euro beim Landgericht Berlin verklagt.

Dabei geht es um eine Summe, die der Klub von einem anderen Sponsor (Bauunternehmen Harfid) bekommen sollte, der aber in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Dies berichtete das "Handelsblatt".

Das Gericht bestätigte den Verhandlungstermin am 27. März und den Eingang der Klageschrift im Juli 2023.

Falls es zu einem Urteil kommt und man es über eine Datenbank nachlesen möchte, das Aktenzeichen beim LG Berlin ist 26 O 234/23.

Sch*lk* verklagt ehemaligen Sponsor

DerInDerInderin, Dienstag, 13.02.2024, 10:49 (vor 718 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts
bearbeitet von DerInDerInderin, Dienstag, 13.02.2024, 10:58

Auffassung von Whitefield, weshalb es jetzt zum Gerichtsprozess kommt:

„Da leider die Anteile der Harfid Holding nie in den Besitz der Whitefield gelangen konnten, da diese verpfändet waren, wurde Schalke informiert, dass Whitefield dieser Verpflichtung von Harfid nicht nachkommen werde.“

Zudem soll es danach laut Handelsblatt einen separaten Sponsoringvertrag mit Whitefield gegeben haben. Eine sechsstellige Summe hat Whitefield laut eigenen Aussagen bezahlt, die aber angeblich nie bei den Blauen angekommen sind. Daher wollen die Blauen diesen Betrag nun über ein Inkasso-Unternehmen eintreiben.

Obwohl diese Summe angeblich nie angekommen ist, war Whitefield der designierte Hauptsponsor im letzten Sommer. Bei der Skandalbank VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden (auch als "Effenberg-Bank" bekannt) hat Whitefield eine Zwischenfinanzierung von 5 Millionen Euro beantragt. Auch wenn sich die Blauen und Whitefield einig waren und aufseiten der Bank vieles dafür sprach, kam es dann urplötzlich doch nicht zum Vertragsabschluss. Die Blauen standen auf einmal ohne Hauptsponsor da und Veltins musste kurzfristig einspringen.

Das hört sich alles super seriös an und passt perfekt zu den Blauen...

Sch*lk* verklagt ehemaligen Sponsor

Ulrich, Dienstag, 13.02.2024, 14:28 (vor 717 Tagen) @ DerInDerInderin

Obwohl diese Summe angeblich nie angekommen ist, war Whitefield der designierte Hauptsponsor im letzten Sommer. Bei der Skandalbank VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden (auch als "Effenberg-Bank" bekannt) hat Whitefield eine Zwischenfinanzierung von 5 Millionen Euro beantragt. Auch wenn sich die Blauen und Whitefield einig waren und aufseiten der Bank vieles dafür sprach, kam es dann urplötzlich doch nicht zum Vertragsabschluss. Die Blauen standen auf einmal ohne Hauptsponsor da und Veltins musste kurzfristig einspringen.

"Effenberg-Bank", das passt zu den Blauen. Man wirtschaftet ähnlich seriös ;-)

Zum Geldinstitut kann man immer wieder mal etwas beim Spiegel lesen, leider hinter der Paywall. Da scheint es nur eine Frage der Zeit sein, bis wann der Laden "hoch geht". So wie bei den Blauen, nur ohne Metzger ;-)

Man hat über lange Jahre nur schlecht oder gar nicht gesicherte Kredite vergeben, jetzt kocht die ganze Scheiße hoch. Mittlerweile wurde der Laden von der Finanzaufsicht Bafin und dem Volksbankenverband BVR an die Kandare genommen, die Bafin hat zwei Sonderbeauftragte ernannt, die den Laden führen. Trotzdem scheint der offiziell kaltgestellte Ex-Chef noch sehr viel Einfluss zu haben. Er und seine Leute arbeiten wohl daran, die profitablen Bereiche der Bank herauszulösen und das defizitäre Kreditgeschäft vom Sicherungsfonds des Volksbankenverbandes übernehmen zu lassen. Dabei sind sie gut vernetzt, im Vorstand der Bank sitzt u.a. der ehemalige Thüringer Ministerpräsident Althaus.

Zuletzt konnte man lesen, dass dass die mit der Prüfung der Bilanz des Jahres 2022 beauftragten Wirtschaftsprüfer "Korrekturbedarf" auch bei den Bilanzen 2020 und 2021 angemeldet haben. Unter anderem ging es wohl darum, dass die Bank die bei dem damaligen Vorstand angefallenen Kosten in einem Strafverfahren übernommen hatte.

Sch*lk* verklagt ehemaligen Sponsor

Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 13.02.2024, 12:52 (vor 717 Tagen) @ DerInDerInderin

Warte, versteh ich das richtig? Der Hauptsponsor hat angeblich 7Mio.€ an die Blauen überwiesen und die sind nie angekommen. Wie geht das denn? Wie kann so viel Geld nicht ankommen falls es wirklich überwiesen wurde? Blau hat dann die ganze Saison für die Firma als Hauptsponsor von Blau geworben obwohl sie keinen Cent bekommen haben(nichts angekommen ist)? Das klingt wirklich nach den Blauen!

Sch*lk* verklagt ehemaligen Sponsor

captain_gut, Rendsburg, Dienstag, 13.02.2024, 13:27 (vor 717 Tagen) @ Kayldall
bearbeitet von captain_gut, Dienstag, 13.02.2024, 13:37

Warte, versteh ich das richtig? Der Hauptsponsor hat angeblich 7Mio.€ an die Blauen überwiesen und die sind nie angekommen. Wie geht das denn? Wie kann so viel Geld nicht ankommen falls es wirklich überwiesen wurde? Blau hat dann die ganze Saison für die Firma als Hauptsponsor von Blau geworben obwohl sie keinen Cent bekommen haben(nichts angekommen ist)? Das klingt wirklich nach den Blauen!

Nein, so war's nicht.

Das Bauunternehmen Harfid war Ärmelsponsor der Blauen und ist dann in Schieflage geraten - in der Situation wollte Whitefield bei Harfid einstiegen und dann auch die Sponsoring-Verpflichtungen von 2.975.000 € übernehmen. Nach ein paar Monaten hat Whitefield bei Harfid aber einen Rückzieher gemacht, weil die Harfid-Anteile verpfändet waren und nicht an Whitefield übergehen konnten. Daher lehnt Whitefield auch die Übernahme des Sponsorings ab.

Whitefield hatte aber im Anschluss einen separaten (kleineren) Vertrag mit den blauen. Überwiesen und niemals angekommen ist dabei "nur" der sechsstellige Betrag für diesen Vertrag.

Trotzdem wollten die Blauen danach Whitefield als Hauptsponsor - dieser Deal ist dann kurz vor Schluss geplatzt.

Klingt aber auch nach den Blauen ;-).

Sch*lk* verklagt ehemaligen Sponsor

AGraute, Dienstag, 13.02.2024, 13:35 (vor 717 Tagen) @ captain_gut

Zusätzlich hat man vermutlich diverse VIP-Karten, wie im Sponsorenvertrag vereinbart :D, bereitgestellt.

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