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Der Mann, den die Bundesliga verflucht (Fußball und Sport allgemein)

Philipp54, Donnerstag, 01.02.2024, 11:41 (vor 729 Tagen) @ Gazelle

Diesen Abschnitt hier finde ich besonders interessant, da er ganz gut das Problem in der Deutschen Fussballberichterstattung darlegt:

Tatsächlich basieren Hamanns Prinzipien auch auf dem genauen Gegenteil: auf Distanz. Er sagt: »Ich habe aus dem aktuellen Fußball mit niemandem Kontakt. Und ich will das auch nicht. Mal angenommen, ich gehe mit einem Trainer etwas essen, trinke zwei Gläser Wein, unterhalte mich nett, finde ihn sympathisch, und am nächsten Wochenende spielt seine Mannschaft nicht gut. Und in meinem Kopf habe ich: Der ist so nett, das kannst du jetzt nicht sagen. Diese Abhängigkeit würde mich daran hindern, meinen Job vernünftig zu machen.«

Diese Distanz ist bei vielen Ex-Fussballern, die in den Medien arbeiten, eben nicht gegeben, weswegen sie dann oftmals nicht ihre ehrliche Meinung wiedergeben. Und Journalisten trauen sich oftmals nicht die Vereine allzu harsch zu kritisieren, weil sie Angst haben ihre Kontakte in den Vereinen zu vergraulen.

Fällt dazu ein Satz von Buschmann ein: "Dieses Bemühen, niemandem auf die Füße zu treten, tötet jede Leidenschaft."

Seine Infoquelle wie bei der Tuchel-Kritik jedoch ungeprüft zum poltern zu benutzen, war aber auch nicht glorreich. Wirkt eher wie APO.


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