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Was passiert denn da jetzt? (kwT) (Fußball und Sport allgemein)

Nike79, Montag, 11.12.2023, 18:40 (vor 781 Tagen) @ markus

Letztendlich wird es doch darauf hinauslaufen, dass der Investor indirekt Druck ausüben wird und am Ende die Vereine den Wünschen formal sauber zustimmen werden.


Das wird vermutlich etwas anders laufen. Heute heißt es, dass der Investor 8% der Einnahmen bekommt. Die Struktur dahinter wird aber komplizierter sein und vermutlich eher "8%, aber mindestens xy EUR" lauten. Erreicht man die Ziele nicht, wird der Investor weniger stark dafür bluten, als die Clubs - also wird die DFL schon alleine dadurch gezwungen, möglichst die Einnahmeziele zu erreichen - notfalls indem sie Dinge eingeht, die sie heute nicht eingehen will.


Ja, auch das ist denkbar. Wie auch immer man die Verträge gestaltet, am Ende kann es nur dann zwei Gewinner aus dem Deal geben, wenn sich der Umsatz massiv erhöht. Denn 8% vom aktuellen Umsatz für 20 Jahre wäre ein Minusgeschäft für die DFL. Gleichzeitig wäre die Rendite für den Investor viel zu gering. Denn der will für das höhere Risiko auch eine höhere Rendite sehen. Ansonsten könnte er das Geld besser in den globalen Aktienmarkt stecken und dort die durchschnittlichen 7% Rendite/Jahr mitnehmen (und dadurch einschließlich Zinseszins aus 1 Milliarde nach 20 Jahren 4 Milliarden machen). Ein Private-Equity-Investor will eher um die 15% Rendite sehen.

Und machen wir uns nichts vor: Der Umsatz kann sich nicht deutlich nach oben entwickeln, wenn sich nichts gravierendes ändert. Es dürfte nicht ausreichen, irgendwelche Kabinenvideos kostenpflichtig in einer App zur Verfügung zu stellen in denen man dann für 2 Euro extra sieht, wie sich Marco Reus die Schuhe zubindet. Dafür muss man schon die Anstoßzeiten so legen, dass auch der Asiate die Spiele zu vernünftigen Uhrzeiten sehen kann. Vermutlich sind dafür auch Bundesligaspiele im Ausland erforderlich (so wie es die NFL zum Teil macht). Und selbst dann frage ich mich, ob man die Asiaten dazu begeistern kann, deutschen Fußball zu sehen.

Schalke trägt seine Heimspiele künftig in Pjöngjang zur Belustigung des Diktators aus und vermietet die Turnhalle dauerhaft für Mallorcapartys. WIN-WIN


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