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"Plattenbau-Choreo" Rostock (Spieltage)

micha87, bei Berlin, Montag, 27.11.2023, 17:41 (vor 780 Tagen) @ balisto

Die Suptras galten mal als links („Monchi“ von Feine Sahne Fischfilet stand in der Vergangenheit zum Beispiel öfter mit Suptras T-Shirts auf der Bühne). Das hat sich aber schon seit einigen Jahren grundlegend erledigt, man erinnere zum Beispiel an die „20 Jahre Wolgast multikriminell“-Choreografie zu Ehren der übelsten Nazischläger in 2019, an Heil-Hansa Sticker im Gästeblock oder das Lichtenhagen-Banner nebst Sonnenblumen beim letzten Spiel auf St. Pauli.

Bezugnehmend auf Lichtenhagen nebst Sonnenblumen. Da stellt sich die Frage Provokation oder der Ansatz einer Normalisierung im Sinne, wir legen fest wie unsere Geschichte in 2024 gelesen wird?!

Sprich wir zeigen das und uns doch egal was ihr daraus macht. Es ist also eine Frage der Betrachtung, braucht es derlei Doppeldeutigkeiten und muss man das stetig bespielen? Nun ja, ich glaube vielen geht auch auf den Sack wie St. Pauli meint die Geschichte von Rostock zu verorten. Vielleicht ist das ab einen gewissen Punkt anmaßend und St. Pauli soll sich um ihre Themen kümmern.

Es ist die Frage ob es jene Normalisierung und Zurückgewinnung dieser Symbolik (Platte & Sonnenblume) jemals geben kann? Das ist ein Versuch der im Prinzip kaum gelingen kann, wie soll das auch gehen?

Im Ergebnis sind da eben ikonische Bilder von dem Plattenhaus, welche sich im Kontext der 90er-Jahre in das kulturelle Gedächtnis eingebrannt haben. Es gilt das eben endlich zu begreifen und dann muss man jene Symbolik letztendlich unterlassen.


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