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Deutscher Amateurfußball: Neue Ermittlungen enthüllen abgrundtiefen Geld-Sumpf (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 17.11.2023, 22:25 (vor 804 Tagen) @ Garum

Quelle: Focus

(oh je, Handschuhe anziehen nicht vergessen)

"Im Mittelpunkt der mutmaßlichen Machenschaften: Der Ehemann von Ex-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg."


Schwarzgeld? Im Amateurfußball? In 2023? Das ist mir aber neu...


Neu ist es nicht aber das Ausmaß ist interessant.


Neu ist es in der Tat nicht, sondern eigentlich schon immer im Fußball so gewesen.

Und was das Ausmaß anbelangt, wäre ich da vorsichtig. Die 70er-/80er-Jahre kann ich da recht gut beurteilen. Bauunternehmer und Co, Geldkoffer, Briefumschläge mit reichlich Geldscheinen - normal business. ‚Nettoliga‘, um nur ein Stichwort zu nennen.

Sicherlich wurden seinerzeit keine Brasilianer oder Japaner illegal eingeschleust und die technischen Möglichkeiten waren nicht mit den heutigen zu vergleichen. Dafür hat aber so gut wie niemand so genau hingeschaut. Die Summen, um die es da gut ging, waren (relativ gesehen natürlich) riesig.

Und wer glaubt, dass dies bei den Profis und Halbprofis anders war bei irgendeinem Club, der täuscht sich gewaltig.


Ja das mit dem Bauunternehmer kenne ich auch. Das ging ja schon in der Jugend los mir hat man ende der 70zger schon meine besten Jugendspieler (B-Jugend) "weggekauft". Aber man konnte ja nicht das ganze Ausmaß so wie heute überblicken.


Auch früher schon Grings hoch her. :-)
https://www.kicker.de/vielsagende-begruendung-schweiz-und-grings-geben-trennung-bekannt-979731/artikel


Wenn so ein Stein erstmal ins rollen kommt. Früher hat das eigentlich kaum einen interessiert.
Da waren aber auch wohl die Summen kleiner, bei mir zumindest.

Man muss die damaligen Summen in Relation zu den seinerzeitigen Einkommen sehen. 1000 DM auf die Hand würden heute ein Vielfaches in Euro bedeuten.

In der Nettoliga haben ehemalige Bundesligaspieler erhebliche Summen monatlich netto schwarz kassiert. Offiziell durften Amateure damals nur 700 DM im Monat erhalten. Inoffiziell waren es Summen, die um die 5.000 DM begannen und in einzelnen Fällen bis zu 35.000 bis 40.000 DM (und mehr) gingen. Im Monat. Netto. Daher der Name der Liga.

Scheinanstellungen, Zuschusterungen von Versicherungsagenturen, etc. kamen da noch obendrauf.

Einfach mal unseren Ehrenpräsidenten fragen. Der müsste sich da noch ganz gut erinnern können. Rein juristisch natürlich.


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