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Boah, nur weil die Mainzer gegen Bochum spielen, muss man nicht so eine Sache daraus machen! (Spieltage)

CHS, Lünen / Dortmund, Samstag, 28.10.2023, 12:36 (vor 810 Tagen) @ José

Und es gilt für beide Seiten!

Die Beliebtheitsskala der Mainzer dürfte durch den 34. Spieltag in Dortmund gesunken sein. Trotzdem bleibe ich dabei, es gibt noch ein paar Vereine, die vor den Mainzern rangieren.

Zum Thema Fairness fällt mir ein Spiel der Mainzer in Dortmund unter Tuchel ein. Da waren die Mainzer so fair und haben weitergespielt, obwohl ein Dortmunder verletzt auf dem Platz lag. Diese Fairness brachte ihnen einen Ausgleich ein. Heidel sollte halt hin und wieder die Klappe halten, auch zum Thema Fairness. Aber das nur einmal so.

Zum Thema verlorene Meisterschaft, wenn wir die Meisterschaft verloren haben, dann nicht am letzten Spieltag, sondern in den ersten 15 Spielen, wo wir einfach nur schlecht waren. Ja, wir hätten am letzten Spieltag nur gewinnen müssen, aber es ist halt Fußball. Ungarn hätte eigentlich auch gegen Deutschland 1954 gewinnen müssen. Die Niederlande gegen Deutschland 1974 auch, trotzdem hat der Underdog gewonnen.

Dortmund vorzuwerfen, man hat die Meisterschaft verschenkt, ist genauso dumm wie den Mainzern vorzuwerfen, dass sie sich nicht abfertigen lassen haben. Zur Erinnerung, Mainz geht mit 1-0 in Führung, im Gegenzug hat der BVB die Chance für den Ausgleich und verschießt einen Elfer (durch einen der sicheren Schützen im Team). Im Anschluss erzielt Mainz das 2-0. Das saß erst einmal. Hat sich der BVB dann aufgegeben. Das kann man wohl mit Nein beantworten. In der zweiten Hälfte hatte der BVB genug Chancen (wie auch in Stuttgart und Bochum), nur hat diese, entweder durch Pech oder durch Unvermögen, versiebt. Trotzdem hat man es weiter versucht und sogar den Ausgleich erzielt. Was übrigens auch gerne vergessen wird, trotz des Rückstandes war dank Köln der BVB eine Zeit lang trotzdem virtueller Meister. Der Knackpunkt war der zweite Bayerntreffer und das man eben nicht den möglichen 3-2-Treffer erzielt hat.

Dortmund und Verlierermentalität? Ach kommt, das ist doch hirnrissig. Welcher Verein außer dem BVB ist den Bayern so nah gekommen, dass sie in dem letzten Jahrzehnt überhaupt mal bis zum letzten Spieltag es spannend gemacht haben. Und wer war noch einmal der letzte Meister vor den Bayern? Und Thema Vorsprung verspielen, man denkt immer noch an den BVB, aber bekanntlich haben die Tabellenführer Gladbach und Leipzig in den jeweiligen Saison deutlich mehr Punkte auf Bayern verloren als die Favre-Truppe. Fällt halt nicht so auf, weil der Vorsprung der Dortmunder größer war. Im Endeffekt hat der BVB nach einer überragenden Hinrunde eine normale Rückrunde gespielt. Blöd halt, wenn Bayern nach einer für ihre Verhältnisse schlechte Hinrunde mit einer guten Rückrunde (übrigens die gleiche Punktzahl wie die Dortmunder in der Hinrunde) retten konnten.

Ich komme mal zum Schluss (muss gleich arbeiten), Dortmund hat die Meisterschaft selber verspielt (ob gegen Mainz oder in der Hinrunde, kann man selber entscheiden), da kann man den Mainzern keinen Vorwurf machen. Nur lieben muss man die wirklich nicht. Der BVB-Bezug zu Mainz war durch Klopp, ansonsten sind die einem in Dortmund egal.

Gruß

CHS


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