schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch? (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Sonntag, 03.09.2023, 22:48 (vor 903 Tagen)

Sebastian Kehl und Edin Terzi? sind seit 15 Monaten die Hauptverantwortlichen für den sportlichen Bereich bei Borussia Dortmund. Von der anfänglichen Aufbruchstimmung und der großen Weiterentwicklung ist nach dem 2:2 gegen Heidenheim nicht mehr viel zu spüren.


Zum Artikel ...

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

BDN130671 ⌂ @, Hagen, Mittwoch, 06.09.2023, 14:30 (vor 901 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Für den kompletten Abgesang ist es mir noch ein bisschen früh. Irgendwie wird man sich wieder in die CL durchwurschteln. Was mich komplett wütend macht, ist, dass man nichts aus dem Saisonfinale gelernt hat. Am 27.05. stand man noch mit betroffener Miene auf dem Feld und konnte nicht fassen, wie man alles auf so eine Art und Weise verspielen konnte. Und was kommt statt einer Trotzreaktion? Der Mist geht genauso weiter. Man war überrascht, dass Bochum so aggressiv und giftig aufgetreten ist? Wollt ihr mich verarschen? Das hat jeder, der sich nur ein bisschen auskennt, genau so erwartet. Ich fasse es einfach nicht. Der komplett glückliche Sieg gegen Köln hätte doch eigentlich Weckruf genug sein sollen. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass man nach dem Mainz-Spiel so gnädig war. Den Kredit, den die Mannschaft da ausgezahlt bekommen hat, ist bei mir jedenfalls restlos aufgebraucht. Ich bin einfach nur enttäuscht und wenn ich in das Gesicht unseres Trainers schaue, empfindet der genau das Gleiche.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Poccaggio, Ort, Mittwoch, 06.09.2023, 23:42 (vor 900 Tagen) @ BDN130671

Geht mir genauso.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Thofrock, Mittwoch, 06.09.2023, 18:59 (vor 900 Tagen) @ BDN130671

Das ist ja alles richtig, jedenfalls möchte ich da nirgends widersprechen.
Aber kann man aus dem Saisonfinale wirklich etwas lernen? Das war eine historische Chance, und es kann doch im Ernst niemand erwarten, dass wir jetzt plötzlich mit den Bauern auf Augenhöhe sind. Die haben einen Spieler für 120 Millionen eingekauft, wir haben einen Spieler für die gleiche Summe verkauft. Und da sind die Gehälter noch nicht mal eingerechnet.

Aus meiner Sicht ist der 34. Spieltag der Vorsaison eine Hypothek. Das haben gut sichtbar noch nicht alle verarbeitet. Und das macht die Einordnung dieser Saison ziemlich schwierig. Eben weil alle wissen, dass diese Chance nicht so schnell wieder kommt. Klar können wir noch mal 71 Punkte holen, aber dann stehen die Bauern bei 80.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Intertanked, Berlin, Mittwoch, 06.09.2023, 14:44 (vor 901 Tagen) @ BDN130671

Für den kompletten Abgesang ist es mir noch ein bisschen früh. Irgendwie wird man sich wieder in die CL durchwurschteln. Was mich komplett wütend macht, ist, dass man nichts aus dem Saisonfinale gelernt hat. Am 27.05. stand man noch mit betroffener Miene auf dem Feld und konnte nicht fassen, wie man alles auf so eine Art und Weise verspielen konnte. Und was kommt statt einer Trotzreaktion? Der Mist geht genauso weiter. Man war überrascht, dass Bochum so aggressiv und giftig aufgetreten ist? Wollt ihr mich verarschen? Das hat jeder, der sich nur ein bisschen auskennt, genau so erwartet. Ich fasse es einfach nicht. Der komplett glückliche Sieg gegen Köln hätte doch eigentlich Weckruf genug sein sollen. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass man nach dem Mainz-Spiel so gnädig war. Den Kredit, den die Mannschaft da ausgezahlt bekommen hat, ist bei mir jedenfalls restlos aufgebraucht. Ich bin einfach nur enttäuscht und wenn ich in das Gesicht unseres Trainers schaue, empfindet der genau das Gleiche.

Die Aussage kommt meinen Gefühl am nächsten. Wir werden diese Saison auch noch gute Spiele sehen und Phasen haben. Wird so sein. Aber nach drei Spieltage steht schon fest: das ganze "Wir werden an dem Schmerz lernen und hungriger, besser, härter zurück kommen und Reus hat seine "All in"-Saison" Gerede, war nur eine leere Luftblase, die nach 270 Bundesligaminuten geplatzt ist. Wirklich schade.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 14:47 (vor 901 Tagen) @ Intertanked

Für den kompletten Abgesang ist es mir noch ein bisschen früh. Irgendwie wird man sich wieder in die CL durchwurschteln. Was mich komplett wütend macht, ist, dass man nichts aus dem Saisonfinale gelernt hat. Am 27.05. stand man noch mit betroffener Miene auf dem Feld und konnte nicht fassen, wie man alles auf so eine Art und Weise verspielen konnte. Und was kommt statt einer Trotzreaktion? Der Mist geht genauso weiter. Man war überrascht, dass Bochum so aggressiv und giftig aufgetreten ist? Wollt ihr mich verarschen? Das hat jeder, der sich nur ein bisschen auskennt, genau so erwartet. Ich fasse es einfach nicht. Der komplett glückliche Sieg gegen Köln hätte doch eigentlich Weckruf genug sein sollen. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass man nach dem Mainz-Spiel so gnädig war. Den Kredit, den die Mannschaft da ausgezahlt bekommen hat, ist bei mir jedenfalls restlos aufgebraucht. Ich bin einfach nur enttäuscht und wenn ich in das Gesicht unseres Trainers schaue, empfindet der genau das Gleiche.


Die Aussage kommt meinen Gefühl am nächsten. Wir werden diese Saison auch noch gute Spiele sehen und Phasen haben. Wird so sein. Aber nach drei Spieltage steht schon fest: das ganze "Wir werden an dem Schmerz lernen und hungriger, besser, härter zurück kommen und Reus hat seine "All in"-Saison" Gerede, war nur eine leere Luftblase, die nach 270 Bundesligaminuten geplatzt ist. Wirklich schade.

Hört sich jetzt nach verdammt vie Optimismus an, aber wenn man aus den verbleibenden 31 Spielen 70 von 93 möglichen Punkten holt, bleibst Du bei Deiner Einschätzung?
Muss man nach 3 Spieltagen ein Saisonfazit ziehen?

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

BDN130671 ⌂ @, Hagen, Mittwoch, 06.09.2023, 15:07 (vor 901 Tagen) @ bambam191279

70 Punkte wären eine feine Sache. :)
Aber sie machen nicht die 2,5 Ohrfeigen wett, die wir zum Saisonstart von der Mannschaft kassiert haben. Ich nehme diese Einstellung in den Spielen echt persönlich. Gerade nach dem Saison-Finale.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

markus, Mittwoch, 06.09.2023, 15:17 (vor 901 Tagen) @ BDN130671

70 Punkte wären eine feine Sache. :)
Aber sie machen nicht die 2,5 Ohrfeigen wett, die wir zum Saisonstart von der Mannschaft kassiert haben. Ich nehme diese Einstellung in den Spielen echt persönlich. Gerade nach dem Saison-Finale.

Du erwartest aber nicht ernsthaft 34 Siege? Es ist völlig normal, zehn bis 14 Spiele nicht zu gewinnen. Das reicht auch aus, um 2-4 zu werden.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

BDN130671 ⌂ @, Hagen, Mittwoch, 06.09.2023, 15:28 (vor 901 Tagen) @ markus

Selbstredend nicht, aber die Art und Weise, wie es passiert, bringt mich auf die Palme.
Diese komplett unnötigen Punktverluste und dieses Gefühl, dass es aus Mainz (oder Stuttgart, oder Bochum) nicht den geringsten Lerneffekt gab.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

markus, Mittwoch, 06.09.2023, 15:39 (vor 900 Tagen) @ BDN130671

Selbstredend nicht, aber die Art und Weise, wie es passiert, bringt mich auf die Palme.
Diese komplett unnötigen Punktverluste und dieses Gefühl, dass es aus Mainz (oder Stuttgart, oder Bochum) nicht den geringsten Lerneffekt gab.

Wenn man aber anerkennt, dass zehn bis 14 Spiele mit Punktverlust normal sind, dann sind da zwangsläufig eben auch die von dir erwähnten Spiele mit dabei. Indirekt erwartest du dann ja doch, dass nahezu alle Spiele gewonnen werden. Oder wann genau würdest du eine Niederlage oder ein Unentschieden nicht mehr als unnötigen Punktverlust betrachten?

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

majae, Muc, Mittwoch, 06.09.2023, 18:23 (vor 900 Tagen) @ markus

Wenn man aber anerkennt, dass zehn bis 14 Spiele mit Punktverlust normal sind, dann sind da zwangsläufig eben auch die von dir erwähnten Spiele mit dabei. Indirekt erwartest du dann ja doch, dass nahezu alle Spiele gewonnen werden. Oder wann genau würdest du eine Niederlage oder ein Unentschieden nicht mehr als unnötigen Punktverlust betrachten?

Dass Punktverlust auftreten während der Saison ist völlig normal und da wir außer gegen Bayern und RB eigentlich auch immer der Favorit sind, werden da auch einige "unnötige" Punktverluste bei sein. Allerdings sollten dazu weder die Heimspiele gegen Köln und noch viel weniger Heidenheim gehören.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

markus, Mittwoch, 06.09.2023, 19:37 (vor 900 Tagen) @ majae

Wenn man aber anerkennt, dass zehn bis 14 Spiele mit Punktverlust normal sind, dann sind da zwangsläufig eben auch die von dir erwähnten Spiele mit dabei. Indirekt erwartest du dann ja doch, dass nahezu alle Spiele gewonnen werden. Oder wann genau würdest du eine Niederlage oder ein Unentschieden nicht mehr als unnötigen Punktverlust betrachten?


Dass Punktverlust auftreten während der Saison ist völlig normal und da wir außer gegen Bayern und RB eigentlich auch immer der Favorit sind, werden da auch einige "unnötige" Punktverluste bei sein. Allerdings sollten dazu weder die Heimspiele gegen Köln und noch viel weniger Heidenheim gehören.

Gegen Köln haben wir gewonnen. Und warum sollte ein Punktverlust gegen Heidenheim nicht dazu gehören? Gegen den Ball treten können die auch und im Fußball ist vieles immer auch vom Zufall abhängig. Das zeigt doch eindrucksvoll der gesamte Vorgang rund um den Elfmeter. Es sind nie ausschließlich nur die Top 5 der Bundesliga, in denen Punkte liegen gelassen werden. Ganz so berechenbar ist der Fußball leider nicht. Es waren schon immer auch Punktverluste gegen Aufsteiger und Abstiegskandidaten dabei. Zum Beispiel gab es in der Meister-Saison 2011/12 ein 1:1 zuhause gegen Lautern, die dann als Tabellenletzter abgestiegen sind. Auch in der Saison 2010/11 gab es Niederlanden in Frankfurt (Platz 17) und Gladbach (Platz 16). Und trotzdem ist der BVB Meister geworden. Die anderen Saisons habe ich nicht überprüft, aber ich gehe jede Wette ein, dass es da nicht anders ist. Ganz einfach weil das in 60 Jahren Bundesligageschichte völlig normal ist.

Von daher verstehe ich die kurze Zündschnur bei einigen nicht. So als ob sie erst seit gestern Fußball schauten mit der irrigen Annahme, dass gefälligst alle wegzufiedeln sind, die nicht Bayern und Leipzig heißen (und selbst da regt man sich dann auf). Seit ich Fußball schaue (und das sind fast 30 Jahre) sagt man eigentlich, dass eine Tabelle am 3. Spieltag noch nicht aussagekräftig ist. Aber hier stellen einige schon den Trainer in Frage und fordern allen Ernstes einen Nagelsmann. Da muss man schon sehr verstrahlt sein, um solche Gedankengänge haben zu können. Zumal es bei den gleichen Leuten ganz schnell wieder anders aussieht, wenn die nächsten beiden Spiele gewonnen werden sollten. Dann sind wir bei den gleichen Leuten ganz schnell wieder auf Meisterkurs.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 19:43 (vor 900 Tagen) @ markus

Herrje. Ein Unentschieden Zuhause gegen Heidenheim nach einer 2:0 Führung, ist einfach absolut nicht akzeptabel.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 19:52 (vor 900 Tagen) @ Sascha

Herrje. Ein Unentschieden Zuhause gegen Heidenheim nach einer 2:0 Führung, ist einfach absolut nicht akzeptabel.

Das ist ja auch vollkommen unbestritten, aber seitdem gibt's eigentlich nur noch ein Thema und zwar dass der gesamte bvb eigentlich abgemeldet werden muss weil eigentlich weder das Management noch die sportliche Leitung und schon gar nicht die Spieler bundesligatauglich sind.in einer Tour werden wilde Thesen aufgestellt wer welchen Spieler wollte und welchen nicht, nicht Transfers werden als versagen deklariert und eigentlich müssen wir froh sein wenn wir überhaupt einstellig die Saison beenden.
Und das nach drei zugegebenermaßen sehr schlechten Spielen.
Kehl hat keine Eier und kauft nur scheiße ein welche von Edin gefordert wird, was zugegebenermaßen echt lustig ist denn eigentlich geht's nur um nmecha vs alvarez und ich wage es zu behaupten dass wir mit alvarez keinen punkt besser dastünden und Watzke ist eh der alleinherrscher.
Und das weiß halt jeder zweite user hier und meint es seit dem spiel in dauerschleife abspulen zu müssen, inkl super Tips wie es besser wird.

Es besteht Grund zur Besorgnis, ganz klar.
Jetzt liegt es an Edin zu zeigen dass es besser geht.
Gewinnt man die nächsten beiden Spiele sieht die Welt schon anders aus.
Holt man dagegen nur nen Punkt, dann ist zurecht richtig alarm.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

markus, Mittwoch, 06.09.2023, 19:50 (vor 900 Tagen) @ Sascha

Herrje. Ein Unentschieden Zuhause gegen Heidenheim nach einer 2:0 Führung, ist einfach absolut nicht akzeptabel.

Weil es im Fußball nie vorkommt, dass aus einem 2:0 noch ein 2:2 wird? Ohne den kuriosen Elfmeter hätte man den Sieg vermutlich eingefahren. Aber es gab dieses Zufallsereignis und plötzlich war Heidenheim wieder im Spiel.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 20:06 (vor 900 Tagen) @ markus

Herrje. Ein Unentschieden Zuhause gegen Heidenheim nach einer 2:0 Führung, ist einfach absolut nicht akzeptabel.


Weil es im Fußball nie vorkommt, dass aus einem 2:0 noch ein 2:2 wird? Ohne den kuriosen Elfmeter hätte man den Sieg vermutlich eingefahren. Aber es gab dieses Zufallsereignis und plötzlich war Heidenheim wieder im Spiel.

Nein, das darf einfach nicht passieren.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

markus, Mittwoch, 06.09.2023, 20:09 (vor 900 Tagen) @ Sascha

Herrje. Ein Unentschieden Zuhause gegen Heidenheim nach einer 2:0 Führung, ist einfach absolut nicht akzeptabel.


Weil es im Fußball nie vorkommt, dass aus einem 2:0 noch ein 2:2 wird? Ohne den kuriosen Elfmeter hätte man den Sieg vermutlich eingefahren. Aber es gab dieses Zufallsereignis und plötzlich war Heidenheim wieder im Spiel.


Nein, das darf einfach nicht passieren.

Passiert aber trotzdem. Immer wieder. Und weil das so ist, ist das für mich kein Grund, alles in Frage zu stellen.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 20:23 (vor 900 Tagen) @ markus

Herrje. Ein Unentschieden Zuhause gegen Heidenheim nach einer 2:0 Führung, ist einfach absolut nicht akzeptabel.


Weil es im Fußball nie vorkommt, dass aus einem 2:0 noch ein 2:2 wird? Ohne den kuriosen Elfmeter hätte man den Sieg vermutlich eingefahren. Aber es gab dieses Zufallsereignis und plötzlich war Heidenheim wieder im Spiel.


Nein, das darf einfach nicht passieren.


Passiert aber trotzdem. Immer wieder. Und weil das so ist, ist das für mich kein Grund, alles in Frage zu stellen.

Es war kein zufälliges Duselergebnis, bei dem der Gegner selber nicht wusste, wie er zu Toren gekommen ist. Wir haben komplett die Ordnung verloren und keinen wirklichen Weg mehr gefunden, einen Aufsteiger zuhause mit eigener Führung im Rücken in den Griff zu bekommen.

Tut mir leid, aber das ist nicht akzeptabel und da wirst du auch nicht viele Leute finden, die das anders sehen.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

markus, Mittwoch, 06.09.2023, 20:44 (vor 900 Tagen) @ Sascha

Herrje. Ein Unentschieden Zuhause gegen Heidenheim nach einer 2:0 Führung, ist einfach absolut nicht akzeptabel.


Weil es im Fußball nie vorkommt, dass aus einem 2:0 noch ein 2:2 wird? Ohne den kuriosen Elfmeter hätte man den Sieg vermutlich eingefahren. Aber es gab dieses Zufallsereignis und plötzlich war Heidenheim wieder im Spiel.


Nein, das darf einfach nicht passieren.


Passiert aber trotzdem. Immer wieder. Und weil das so ist, ist das für mich kein Grund, alles in Frage zu stellen.


Es war kein zufälliges Duselergebnis, bei dem der Gegner selber nicht wusste, wie er zu Toren gekommen ist. Wir haben komplett die Ordnung verloren und keinen wirklichen Weg mehr gefunden, einen Aufsteiger zuhause mit eigener Führung im Rücken in den Griff zu bekommen.

Tut mir leid, aber das ist nicht akzeptabel und da wirst du auch nicht viele Leute finden, die das anders sehen.

Ich will da ja gar nicht großartig widersprechen. Natürlich hätte es das Ziel sein müssen, das Ding zu gewinnen und es ist ärgerlich, es noch verspielt zu haben. Dennoch war der Elfmeter eine Schlüsselsituation. Es geht mir darum, dass dies kein Grund sein kann, schon jetzt wieder alles in Grund und Boden zu verdammen. Eben weil so etwas im Fußball immer wieder vorkommt und auch weiter vorkommen wird. So ist leider Fußball. Und das weiß doch eigentlich auch jeder. Aber nein, am dritten Spieltag ist Weltuntergangsstimmung.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Gargamel09, Mittwoch, 06.09.2023, 20:18 (vor 900 Tagen) @ markus

Herrje. Ein Unentschieden Zuhause gegen Heidenheim nach einer 2:0 Führung, ist einfach absolut nicht akzeptabel.


Weil es im Fußball nie vorkommt, dass aus einem 2:0 noch ein 2:2 wird? Ohne den kuriosen Elfmeter hätte man den Sieg vermutlich eingefahren. Aber es gab dieses Zufallsereignis und plötzlich war Heidenheim wieder im Spiel.


Nein, das darf einfach nicht passieren.


Passiert aber trotzdem. Immer wieder. Und weil das so ist, ist das für mich kein Grund, alles in Frage zu stellen.

Vor allem uns gegen Aufsteiger. Und wenn das so häufig passiert, ist das auch kein Ausrutscher mehr.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

markus, Mittwoch, 06.09.2023, 22:05 (vor 900 Tagen) @ Gargamel09

Herrje. Ein Unentschieden Zuhause gegen Heidenheim nach einer 2:0 Führung, ist einfach absolut nicht akzeptabel.


Weil es im Fußball nie vorkommt, dass aus einem 2:0 noch ein 2:2 wird? Ohne den kuriosen Elfmeter hätte man den Sieg vermutlich eingefahren. Aber es gab dieses Zufallsereignis und plötzlich war Heidenheim wieder im Spiel.


Nein, das darf einfach nicht passieren.


Passiert aber trotzdem. Immer wieder. Und weil das so ist, ist das für mich kein Grund, alles in Frage zu stellen.


Vor allem uns gegen Aufsteiger. Und wenn das so häufig passiert, ist das auch kein Ausrutscher mehr.

Habe ich ja geschrieben, dass das eher der Normalfall ist. Du wirst vermutlich keine einzige Saison finden, in der wir wirklich alle Spiele gegen die Auf- und späteren Absteiger gewonnen haben. Wenn, dann ist es eher Ausnahme statt Regel. Weil auch das eher unrealistisch ist. Schau dir einfach mal an, wie viele Punkte der Tabellenletzte und Vorletzte so holt. Die holen ja nicht nur Null bis fünf Punkte, sondern meistens auch irgendwas zwischen 20 und 30 Punkten. Wo sollen diese Punkte denn bitte herkommen? Geht ja nur in Bundesligaspielen und da ist nunmal auch Dortmund einer von 17 Gegnern.

Realistisch betrachtet enden zehn bis 14 Spiele nicht mit einem Sieg. Und das reicht dann locker für Platz 2-4 aus. Das ist das was man erwarten kann. Bedeutet aber nunmal auch, dass zahlreiche Spiele eben nicht gewonnen werden. Und damit auch sehr wahrscheinlich vereinzelt Spiele gegen vermeintliche Gurkentruppen.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Juper, Berlin, Mittwoch, 06.09.2023, 18:26 (vor 900 Tagen) @ majae

Hatten wir gegen Köln nicht gewonnen?
Ach, ich werd so vergesslich... :)

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

majae, Muc, Mittwoch, 06.09.2023, 18:50 (vor 900 Tagen) @ Juper

Hatten wir gegen Köln nicht gewonnen?
Ach, ich werd so vergesslich... :)

Kann gar nicht sein, wenn ich das Forum richtig verstanden habe, haben wir alle Spiele verloren ;-)

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Juper, Berlin, Mittwoch, 06.09.2023, 21:13 (vor 900 Tagen) @ majae

Ja - das ist ne totale Jammerbude hier geworden. Geht mir mittlerweile voll aufn Sack...

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 07.09.2023, 09:18 (vor 900 Tagen) @ Juper
bearbeitet von Foreveralone, Donnerstag, 07.09.2023, 09:22

Ja - das ist ne totale Jammerbude hier geworden. Geht mir mittlerweile voll aufn Sack...

Ja, weil wir 3 mal gegen Abstiegskandidaten total abgeliefert haben.

Stimmt, wo ist nur die Euphorie. Tut mir leid wenn wir dir dadurch deine Stimmung verhageln. Wenn dich so etwas stört, scheint es um deine allgemeine Zufriedenheit aber auch nicht so gut zu stehen.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Juper, Berlin, Donnerstag, 07.09.2023, 12:00 (vor 900 Tagen) @ Foreveralone

Danke für die kostenlose Diagnose, Herr Hobbypsychologe.Ansonsten wünsch ich dir ebenfalls einen schönen Tag...

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

BDN130671 ⌂ @, Hagen, Mittwoch, 06.09.2023, 15:43 (vor 900 Tagen) @ markus

Ich hätte mir zumindest so kurz nach den einschneidenden Erlebnissen eine Lerneffekt erhofft, dass nicht direkt zum Saisonstart solche Spiele in die Hose gehen.
Das irgendwann mal ein Rückschlag kommt - geschenkt - aber ich war für den Saisonstart auf Krawall gebürstet und hatte mir von der Mannschaft das Gleiche erhofft.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

markus, Mittwoch, 06.09.2023, 15:50 (vor 900 Tagen) @ BDN130671

Ich hätte mir zumindest so kurz nach den einschneidenden Erlebnissen eine Lerneffekt erhofft, dass nicht direkt zum Saisonstart solche Spiele in die Hose gehen.
Das irgendwann mal ein Rückschlag kommt - geschenkt - aber ich war für den Saisonstart auf Krawall gebürstet und hatte mir von der Mannschaft das Gleiche erhofft.

Ist aber leichter gesagt als getan. Vielleicht haben die das noch nicht verarbeitet. Am Ende sind es auch nur Menschen. Die Psyche lässt sich allein mit Geld nicht austricksen.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Knorpelohr, Mittwoch, 06.09.2023, 15:56 (vor 900 Tagen) @ markus

Ich hätte mir zumindest so kurz nach den einschneidenden Erlebnissen eine Lerneffekt erhofft, dass nicht direkt zum Saisonstart solche Spiele in die Hose gehen.
Das irgendwann mal ein Rückschlag kommt - geschenkt - aber ich war für den Saisonstart auf Krawall gebürstet und hatte mir von der Mannschaft das Gleiche erhofft.


Ist aber leichter gesagt als getan. Vielleicht haben die das noch nicht verarbeitet. Am Ende sind es auch nur Menschen. Die Psyche lässt sich allein mit Geld nicht austricksen.


Noch nicht verarbeitet ? Puh, wo bekommt man eigentlich die ganze Watte her, in die man die Spieler packt ?
Jetzt ist es die Psyche, das Wetter war ja auch schon ausschlaggebend. Schiedsrichter sowieso und dann auch noch Gegner, die sich nicht einfach wehrlos abschießen lassen. Ach ja, die USA Reise bloß nicht vergessen.....

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 19:36 (vor 900 Tagen) @ Knorpelohr

Ja wo kommt man denn dahin Menschen wie Menschen zu behandeln? In der Leistungsgesellschaft Deutschland sowieso nicht gewollt. Ab in den Burnout.

Robin Gosens hätten wir holen sollen.

chanoumi, Rhein-Ruhr, Mittwoch, 06.09.2023, 16:11 (vor 900 Tagen) @ Knorpelohr

Er kann nicht nur linker Verteidiger spielen, sondern hat auch Psychologie studiert. Er hätte die Mannschaft therapieren können. :-)

Gibt nur ein Problem!

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 16:14 (vor 900 Tagen) @ chanoumi

Er kann nicht nur linker Verteidiger spielen, sondern hat auch Psychologie studiert. Er hätte die Mannschaft therapieren können. :-)

Er will nicht zu uns wechseln.

Gleiches gilt für Ronaldo, Messi und Sergio Ramos (abgesehen davon, dass wir diese Spieler gar nicht bezahlen können).

Gruß

CHS

Gibt nur ein Problem!

chanoumi, Rhein-Ruhr, Mittwoch, 06.09.2023, 16:25 (vor 900 Tagen) @ CHS

Schaaaaade. :-)

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 15:13 (vor 901 Tagen) @ BDN130671

70 Punkte wären eine feine Sache. :)
Aber sie machen nicht die 2,5 Ohrfeigen wett, die wir zum Saisonstart von der Mannschaft kassiert haben. Ich nehme diese Einstellung in den Spielen echt persönlich. Gerade nach dem Saison-Finale.

Das ist dann wohl der Unterschied.
Ich nehme da rein gar nichts persönlich, fürn bvb bin ich nur einer unter vielen.....
Und ich glaube nicht einmal dass sie nicht wollten.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

BDN130671 ⌂ @, Hagen, Mittwoch, 06.09.2023, 15:24 (vor 901 Tagen) @ bambam191279

Ich wünschte und ich arbeite auch daran, dass mich das Ganze nicht so persönlich anfasst.
Kann mir Schöneres vorstellen, als dass mir das ganze Wochenende verhagelt wird.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 15:31 (vor 900 Tagen) @ BDN130671

Ich wünschte und ich arbeite auch daran, dass mich das Ganze nicht so persönlich anfasst.
Kann mir Schöneres vorstellen, als dass mir das ganze Wochenende verhagelt wird.

Macht vieles wirklich einfacher.
Bedeutet ja nicht dass ich kein Fan bin, aber wir sind rein finanziell so weit weg von den großen und als Fans haben wir dennoch den Anspruch alles ausser Bayern und RB locker wegzufideln dabei ist das rein theoretisch schon nicht möglich.
Dafür ist mir die Lebenszeit zu schade.ich schaue weder auf ablösen noch Gehälter sondern freue mich wenn der bvb punktet.
Wenn dazu gut ausschaut, gerne. Ansonsten hoffe ich einfach nur drauf dass man wirtschaftlich nix beklopptes macht und dass mein Verein dauerhaft in der Liga bleibt.
Mein Anspruch ist mittlerweile echt gering

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

BDN130671 ⌂ @, Hagen, Mittwoch, 06.09.2023, 15:39 (vor 900 Tagen) @ bambam191279

Da gratuliere ich Dir zu (ernst gemeint).
Aber, wie gesagt, ich arbeite daran.
Bis dahin wüte ich in Kloppmanier weiter durch Stadion und Wohnzimmer ...

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Intertanked, Berlin, Mittwoch, 06.09.2023, 15:02 (vor 901 Tagen) @ bambam191279

Für den kompletten Abgesang ist es mir noch ein bisschen früh. Irgendwie wird man sich wieder in die CL durchwurschteln. Was mich komplett wütend macht, ist, dass man nichts aus dem Saisonfinale gelernt hat. Am 27.05. stand man noch mit betroffener Miene auf dem Feld und konnte nicht fassen, wie man alles auf so eine Art und Weise verspielen konnte. Und was kommt statt einer Trotzreaktion? Der Mist geht genauso weiter. Man war überrascht, dass Bochum so aggressiv und giftig aufgetreten ist? Wollt ihr mich verarschen? Das hat jeder, der sich nur ein bisschen auskennt, genau so erwartet. Ich fasse es einfach nicht. Der komplett glückliche Sieg gegen Köln hätte doch eigentlich Weckruf genug sein sollen. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass man nach dem Mainz-Spiel so gnädig war. Den Kredit, den die Mannschaft da ausgezahlt bekommen hat, ist bei mir jedenfalls restlos aufgebraucht. Ich bin einfach nur enttäuscht und wenn ich in das Gesicht unseres Trainers schaue, empfindet der genau das Gleiche.


Die Aussage kommt meinen Gefühl am nächsten. Wir werden diese Saison auch noch gute Spiele sehen und Phasen haben. Wird so sein. Aber nach drei Spieltage steht schon fest: das ganze "Wir werden an dem Schmerz lernen und hungriger, besser, härter zurück kommen und Reus hat seine "All in"-Saison" Gerede, war nur eine leere Luftblase, die nach 270 Bundesligaminuten geplatzt ist. Wirklich schade.


Hört sich jetzt nach verdammt vie Optimismus an, aber wenn man aus den verbleibenden 31 Spielen 70 von 93 möglichen Punkten holt, bleibst Du bei Deiner Einschätzung?
Muss man nach 3 Spieltagen ein Saisonfazit ziehen?

Ich bewundere ja deine tägliche Unverdrossenheit hier gegen den Stammtisch anzuschreiben, aber...
Ich sehe meine Aussage nicht als Saisonfazit. Nur dieser kleine Teilaspekt, von wir lernen und kommen mit Wut und Ernsthaftigkeit zurück, der ist für mich verpufft. Dazu fehlte mir dieser Aspekt von Ernsthaftigkeit auf dem Platz völlig. Das ist auch bei schlechtem Spiel möglich. Bei 2:0 gegen Heidenheim die Taktikumstellung des Gegners seriös wegarbeiten, weil du die Punkte für den Schmerz Vizemeister 22/23 willst. Das Team wird sich einspielen und fast zwangsläufig besser werden. Das glaub ich.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 15:11 (vor 901 Tagen) @ Intertanked

Für den kompletten Abgesang ist es mir noch ein bisschen früh. Irgendwie wird man sich wieder in die CL durchwurschteln. Was mich komplett wütend macht, ist, dass man nichts aus dem Saisonfinale gelernt hat. Am 27.05. stand man noch mit betroffener Miene auf dem Feld und konnte nicht fassen, wie man alles auf so eine Art und Weise verspielen konnte. Und was kommt statt einer Trotzreaktion? Der Mist geht genauso weiter. Man war überrascht, dass Bochum so aggressiv und giftig aufgetreten ist? Wollt ihr mich verarschen? Das hat jeder, der sich nur ein bisschen auskennt, genau so erwartet. Ich fasse es einfach nicht. Der komplett glückliche Sieg gegen Köln hätte doch eigentlich Weckruf genug sein sollen. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass man nach dem Mainz-Spiel so gnädig war. Den Kredit, den die Mannschaft da ausgezahlt bekommen hat, ist bei mir jedenfalls restlos aufgebraucht. Ich bin einfach nur enttäuscht und wenn ich in das Gesicht unseres Trainers schaue, empfindet der genau das Gleiche.


Die Aussage kommt meinen Gefühl am nächsten. Wir werden diese Saison auch noch gute Spiele sehen und Phasen haben. Wird so sein. Aber nach drei Spieltage steht schon fest: das ganze "Wir werden an dem Schmerz lernen und hungriger, besser, härter zurück kommen und Reus hat seine "All in"-Saison" Gerede, war nur eine leere Luftblase, die nach 270 Bundesligaminuten geplatzt ist. Wirklich schade.


Hört sich jetzt nach verdammt vie Optimismus an, aber wenn man aus den verbleibenden 31 Spielen 70 von 93 möglichen Punkten holt, bleibst Du bei Deiner Einschätzung?
Muss man nach 3 Spieltagen ein Saisonfazit ziehen?


Ich bewundere ja deine tägliche Unverdrossenheit hier gegen den Stammtisch anzuschreiben, aber...
Ich sehe meine Aussage nicht als Saisonfazit. Nur dieser kleine Teilaspekt, von wir lernen und kommen mit Wut und Ernsthaftigkeit zurück, der ist für mich verpufft. Dazu fehlte mir dieser Aspekt von Ernsthaftigkeit auf dem Platz völlig. Das ist auch bei schlechtem Spiel möglich. Bei 2:0 gegen Heidenheim die Taktikumstellung des Gegners seriös wegarbeiten, weil du die Punkte für den Schmerz Vizemeister 22/23 willst. Das Team wird sich einspielen und fast zwangsläufig besser werden. Das glaub ich.

Naja, ich glaube halt eben dass ich es mit Erwachsenen zu tun habe.
Und bei all dem "scheiß Kommerz", der fussball holt mich nicht mehr ab, Cash cramer usw gehe ich bei den meisten davon aus dass sie irgendwie fest im leben stehen.
Und da gibt's halt nicht nur schwarz und weiß.
Und es gibt auch Krisen.
Aber hier sind so viele posts wo man meint, die Personen wurden persönlich vom BVB angegangen oder enttäuscht usw...
Was soll denn ein terzic oder Reus vor der Saison sagen?
Klar, ne Chance haben wir eh nicht, Marco nimmt nochmal seine Rente mit und dann schaun mer mal?
Solchen Aussagen Gewinne ich gar nichts mehr ab.
Ich fühle mich auch nicht vom Team hintergangen oder im Stich gelassen oder so.
Sind alles Menschen denen ich abnehme immer alles zu geben auch wenn es anders ausschaut und den Rest nehm ich so mit.
Ich habe da nicht wie so viele hier die große Lösung der Probleme obwohl es so einfach scheint.
Ist Business für mich, der bvb wird hoffentlich so lange ich lebe erstligist sein und der Rest ist dann für mich Bonus.
Über die dort bewegten summen mach ich mir gar keinen Kopf mehr, ist eh total übertrieben.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Slider125, Bremen, Dienstag, 05.09.2023, 07:17 (vor 902 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ja wir haben keinen guten Saisonstart gehabt. Und ja sollten wir die nächsten beiden Spiele nicht gewinnen wird Terzics Stuhl gewaltig wackeln. Aber er hat nun schon zum dritten mal Anlaufschwierigkeiten. Wieso und warum das so ist. Darüber sollte er sich Gedanken machen aber dadurch habe ich auch den Glauben, dass wir das wieder in die richtige Richtung bekommen.

Wir haben zudem zwei so wichtige Spieler wie Rapha & Jude selten so bescheiden ersetzt.

Bense und Rapha auf Links sowie Wolf & Ryerson auf rechts wären super Duos gewesen die sich in ihren Stärken und Schwächen auch so gut ergänzen.

Und bevor hier wieder alle kommen mit. Ja wir haben aber auch über Raphas Seite so und so viel Gegentore bekommen. Wenn ich pro Spiel rund 20 mal das Spiel öffne und das auch mit einem gewissen Risiko tue damit wir in die richtigen Zwischenräume kommen erzeuge ich 17 mal gute Aktionen und vielleicht auch drei Ballverluste die dann zu gefährlichen Situationen führen. Das Problem ist nun aber, dass unsere AV's einfach nur die Linie Runtersprinten und für den kurzen Ball gar keine Passoptionen anbieten. Wenn ich also den 20ten Sicherheitspass im Spiel zu Hummels spiele weil ich keinerlei Kreativität besitze, dann ist die Gefahr für einen Fehler auch deutlich geringer. Hilft uns aber in unserem Offensivspiel nicht.

Dadurch das Rapha auch ständig das Spiel eröffnet hat, schob er auch so hoch das er in dem Halbräumen war. Damit Adeyemi die Linie entlang kann. Nun wollen Bense & Adeyemi beide die Linie Runtersprinten. Stehen sich so gegenseitig auf den Füßen & sorgen für ein Loch im Halbraum. Für die Löcher in den Halbposition braucht es Lösungen. Er hat bisher den Spielertypen auf der Seite um 180 Grad gedreht aber nicht die Art und Weise wie wir das Spiel eröffnen wollen. Wenn das nicht verstanden wird, dann wird er scheitern.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Donnerstag, 07.09.2023, 14:34 (vor 900 Tagen) @ Slider125

Ja wir haben keinen guten Saisonstart gehabt. Und ja sollten wir die nächsten beiden Spiele nicht gewinnen wird Terzics Stuhl gewaltig wackeln. Aber er hat nun schon zum dritten mal Anlaufschwierigkeiten. Wieso und warum das so ist. Darüber sollte er sich Gedanken machen aber dadurch habe ich auch den Glauben, dass wir das wieder in die richtige Richtung bekommen.

Wir haben zudem zwei so wichtige Spieler wie Rapha & Jude selten so bescheiden ersetzt.

Bense und Rapha auf Links sowie Wolf & Ryerson auf rechts wären super Duos gewesen die sich in ihren Stärken und Schwächen auch so gut ergänzen.

Und bevor hier wieder alle kommen mit. Ja wir haben aber auch über Raphas Seite so und so viel Gegentore bekommen. Wenn ich pro Spiel rund 20 mal das Spiel öffne und das auch mit einem gewissen Risiko tue damit wir in die richtigen Zwischenräume kommen erzeuge ich 17 mal gute Aktionen und vielleicht auch drei Ballverluste die dann zu gefährlichen Situationen führen. Das Problem ist nun aber, dass unsere AV's einfach nur die Linie Runtersprinten und für den kurzen Ball gar keine Passoptionen anbieten. Wenn ich also den 20ten Sicherheitspass im Spiel zu Hummels spiele weil ich keinerlei Kreativität besitze, dann ist die Gefahr für einen Fehler auch deutlich geringer. Hilft uns aber in unserem Offensivspiel nicht.

Dadurch das Rapha auch ständig das Spiel eröffnet hat, schob er auch so hoch das er in dem Halbräumen war. Damit Adeyemi die Linie entlang kann. Nun wollen Bense & Adeyemi beide die Linie Runtersprinten.

Dass Bensebaini "die Linie runtersprinten" will, ist mir bis jetzt gänzlich verborgen geblieben.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Ulrich, Dienstag, 05.09.2023, 20:25 (vor 901 Tagen) @ Slider125

Ja wir haben keinen guten Saisonstart gehabt. Und ja sollten wir die nächsten beiden Spiele nicht gewinnen wird Terzics Stuhl gewaltig wackeln. Aber er hat nun schon zum dritten mal Anlaufschwierigkeiten. Wieso und warum das so ist. Darüber sollte er sich Gedanken machen aber dadurch habe ich auch den Glauben, dass wir das wieder in die richtige Richtung bekommen.

Die schlechten Saisonvorbereitungen dürften zum größten Teil auf das Konto von Edin Terzic gehen. Er hat die Verantwortung für das sportliche Vorbereitungsprogramm. Was ich aber gar nicht verstehen kann, dass man sich in so einer Situation von Seiten des Vorstands entscheidet, eine Tingeltangel-Tour durch die USA zu machen, statt sich dieses mal voll auf die sportliche Saisonvorbereitung zu konzentrieren.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 23:21 (vor 901 Tagen) @ Ulrich

Andererseits ist der Kader zu 95% derselbe wie letzte Saison. Einspielen sollte doch schon längst erledigt sein.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Titandrücker, Wien, Mittwoch, 06.09.2023, 16:26 (vor 900 Tagen) @ Talentförderer

"Sollte"... aufn Platz sieht das alles andere als eingespielt aus.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Shizzo, Dienstag, 05.09.2023, 12:06 (vor 902 Tagen) @ Slider125

Wolf und Ryerson sind doch kein Super Duo. Mr.X + Ryerson wäre okay gewesen. Wolf ist allerdings eine einzige Katastrophe und auf höherem Niveau dann auch komplett untauglich.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Ulrich, Dienstag, 05.09.2023, 20:28 (vor 901 Tagen) @ Shizzo

Wolf und Ryerson sind doch kein Super Duo. Mr.X + Ryerson wäre okay gewesen. Wolf ist allerdings eine einzige Katastrophe und auf höherem Niveau dann auch komplett untauglich.

Wolf schwankt zu sehr in seinen Leistungen. An guten Tagen kann er seine Stärken voll ausspielen, und auch sein Passspiel und sein Defensivverhalten sind akzeptabel. An schlechten Tagen ist er ein Ausfall. Und beim letzten Spiel hatte er einen grottenschlechten Tag.

Wolf hat das Großkreutz Problem

Cthulhu, Essen, Dienstag, 05.09.2023, 14:36 (vor 902 Tagen) @ Shizzo

Wolf und Ryerson sind doch kein Super Duo. Mr.X + Ryerson wäre okay gewesen. Wolf ist allerdings eine einzige Katastrophe und auf höherem Niveau dann auch komplett untauglich.

Wolf ist Offensivspieler, aber kein Überragender, dazu ist er im Passspiel einfach zu unsauber, dafür ist er ein fantastischer Kämpfer, also wirkt es naheliegend, ihn nach hinten zu setzen.

Defensiv merkt man dann aber auch, dass ihm oft das Gefühl für Räume fehlt, er dann doch im Zweikampf öfter die falsche Entscheidung trifft usw.
War für mich auch so ein Ding bei Großkreutz, wenn man als offensiver Außenspieler gern auch mal den Ball per Grätsche holt, ist das ganz cool. Holt man als Verteidiger den Ball damit nicht, ist der Gegner vorbei.

Diese Umschulungen sind, glaube ich, komplizierter, als einfach den defensivstarken Offensivspieler nach hinten zu ziehen, das klappt manchmal hervorragend, aber bei Wolf habe ich das Gefühl, dass das einfach keine gute Lösung ist.

Julian Nagelsmann

Jones, Lippstadt, Montag, 04.09.2023, 21:05 (vor 902 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ob da im Hintergrund schon Gespräche laufen?

Es wird so viel an die Öffentlichkeit bzgl Edin und Probleme des Kader mit ihm und den Bossen lanciert. Der Druck ist immens. Eigentlich kann er das ohne Siegesserie nicht überstehen. Sofern er überhaupt noch ein Spiel bekommt...

Ich schreie gleich

Thofrock, Mittwoch, 06.09.2023, 00:50 (vor 901 Tagen) @ Jones

Bemerkenswert, wie rasend schnell die Leute die letzte Rückrunde vergessen.,

Ich schreie gleich

DomJay, Köln, Mittwoch, 06.09.2023, 09:17 (vor 901 Tagen) @ Thofrock

Bemerkenswert, wie rasend schnell die Leute die letzte Rückrunde vergessen.,

Es ist sehr wichtig die Rückrunde nicht zu vergessen. Im Gegenteil, sie ist in vielen Bereichen Maßstab.

Und da stechen ebenfalls Spiele heraus, wo es einen Kontrollverlust hab (Stuttgart) oder zu viele Gegentore. Auch Bochum fand 1:1 so statt. Das DFB Pokal 1/4 Finale fand auch in der Rückrunde statt.

Insgesamt sind wir also in vielen Bereichen schlechter als es schon der Fall war und in manchen weiterhin gleichermaßen schlecht.

Die Frage ist also, warum ist das so? Warum schaffen wir es nicht besser zu sein als letzte Saison? Warum der Rückschritt in der Entwicklung der Spielidee?

Ich schreie gleich

Thofrock, Mittwoch, 06.09.2023, 18:48 (vor 900 Tagen) @ DomJay

Klar gab es auch da schlechte Spiele, unerklärlich schlechte sogar. Aber bitte welcher Trainer soll uns denn garantieren, das unterm Strich noch mehr herauskommt?

Ich schreie gleich

DomJay, Köln, Mittwoch, 06.09.2023, 19:06 (vor 900 Tagen) @ Thofrock

Klar gab es auch da schlechte Spiele, unerklärlich schlechte sogar. Aber bitte welcher Trainer soll uns denn garantieren, das unterm Strich noch mehr herauskommt?

Ich glaube du siehst das falsch, niemand bzw nur sehr wenig fordern hier den 102 Punkte Durchmarsch. Die Kritik ist, es müsste besser werden nicht schlechter.

So wie es bei den Beispielen Union und Freiburg jedes Jahr irgendwo in Bereichen besser wird. Jetzt haben wir 3 Ligaspiele und so wieder beim 20.08.2022 gegen Bremen angekommen.

Ich schreie gleich

Thofrock, Mittwoch, 06.09.2023, 22:20 (vor 900 Tagen) @ DomJay

Davon, dass es jetzt besser wird gehe ich eigentlich aus.
Die Mannschaft hat ja vor allem die nötige Frische noch nicht, jedenfalls in den ersten beiden Spielen. Dafür gibt es Gründe. Die erklären nicht alles, aber doch einiges.

Heidenheim kann natürlich niemand erklären, und dafür gab es natürlich überhaupt keine Gründe. Deshalb muss man das Spiel aber auch isoliert betrachten. Aber dann stellt man schnell fest, dass man wegen einem unerklärbaren Spiel keinen Trainer entlässt, der ist in der Vergangenheit immer wieder geschafft hat.

Ich schreie gleich

DomJay, Köln, Donnerstag, 07.09.2023, 16:26 (vor 899 Tagen) @ Thofrock

Davon, dass es jetzt besser wird gehe ich eigentlich aus.
Die Mannschaft hat ja vor allem die nötige Frische noch nicht, jedenfalls in den ersten beiden Spielen. Dafür gibt es Gründe. Die erklären nicht alles, aber doch einiges.

Heidenheim kann natürlich niemand erklären, und dafür gab es natürlich überhaupt keine Gründe. Deshalb muss man das Spiel aber auch isoliert betrachten. Aber dann stellt man schnell fest, dass man wegen einem unerklärbaren Spiel keinen Trainer entlässt, der ist in der Vergangenheit immer wieder geschafft hat.

Da ist aber ein Widerspruch in deiner Logik. Du sagst wir dürfen es nicht im Gesamtkontext bewerten, sollen aber in die Vergangenheit gucken. Aber wenn man dann Stuttgart, Bremen aufführt als Beispiel, auch Leipzig, dann dürfen wir das auch nicht. Denn das würde ja wieder negativ sein.

Ich schreie gleich

markus93, Sauerland, Mittwoch, 06.09.2023, 19:12 (vor 900 Tagen) @ DomJay

Ja aber wie soll es besser werden wenn der Kader schlechter wird? Soll gar kein Vorwurf an irgendwem sein, aber wir haben nun mal kein Bellingham, Haaland oder Sancho mehr im Kader und es wird auch immer schwerer solche zu finden, bzw sie zu überzeugen zu uns zu wechseln.

Ich schreie gleich

DomJay, Köln, Mittwoch, 06.09.2023, 19:33 (vor 900 Tagen) @ markus93

Ja aber wie soll es besser werden wenn der Kader schlechter wird? Soll gar kein Vorwurf an irgendwem sein, aber wir haben nun mal kein Bellingham, Haaland oder Sancho mehr im Kader und es wird auch immer schwerer solche zu finden, bzw sie zu überzeugen zu uns zu wechseln.

Na und? Da ist mir zu einfach, es auch diese Spieler zu schieben.

Was waren die Kernpunkte?

Wir wollen das Tor besser verteidigen. Welcher deiner Kicker hat da den Beitrag zu geleistet?
Wir wollen nicht mehr komplett zusammenbrechen in der Struktur, da sehe ich auch keinen Abgang an Schlüsselspieler.

Körperlich ist die Mannschaft schlechter und auch die Grundlagen müssen lt Terzic wieder erlernt werden. Da frage ich mich schon, wie kann das sein?

Ich schreie gleich

Gargamel09, Mittwoch, 06.09.2023, 19:22 (vor 900 Tagen) @ markus93
bearbeitet von Gargamel09, Mittwoch, 06.09.2023, 19:25

Ja aber wie soll es besser werden wenn der Kader schlechter wird? Soll gar kein Vorwurf an irgendwem sein, aber wir haben nun mal kein Bellingham, Haaland oder Sancho mehr im Kader und es wird auch immer schwerer solche zu finden, bzw sie zu überzeugen zu uns zu wechseln.

Welche Argumente haben Leipzig, Leverkusen (übrigens öfters EL zuletzt), Frankfurt, um die Talente von sich zu überzeugen, also wenn wir da mitmischen, stehen unsere Chancen garantiert nicht schlechter, sondern besser als bei die meisten der deutschen Vereine. Wenn wir uns aber freiwillig (etwas) zurückziehen und das Feld dann anderen überlassen...
Dass uns solche Supertalente oft getragen haben, ist das eine, es muss aber auch auf der Bank jemand sitzen, der wenn mal nicht die Supertalente vor Ort sind, der Mannschaft etwas beibringen und diese verbessern kann. Wenn beides mal zusammentreffen sollte, kanns auch durch die Decke gehen, ansonsten wird man immer noch so gut sein, um oben in der Liga mitzumischen.

Ich schreie gleich

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 19:35 (vor 900 Tagen) @ Gargamel09

Ja aber wie soll es besser werden wenn der Kader schlechter wird? Soll gar kein Vorwurf an irgendwem sein, aber wir haben nun mal kein Bellingham, Haaland oder Sancho mehr im Kader und es wird auch immer schwerer solche zu finden, bzw sie zu überzeugen zu uns zu wechseln.


Welche Argumente haben Leipzig, Leverkusen (übrigens öfters EL zuletzt), Frankfurt, um die Talente von sich zu überzeugen, also wenn wir da mitmischen, stehen unsere Chancen garantiert nicht schlechter, sondern besser als bei die meisten der deutschen Vereine. Wenn wir uns aber freiwillig (etwas) zurückziehen und das Feld dann anderen überlassen...
Dass uns solche Supertalente oft getragen haben, ist das eine, es muss aber auch auf der Bank jemand sitzen, der wenn mal nicht die Supertalente vor Ort sind, der Mannschaft etwas beibringen und diese verbessern kann. Wenn beides mal zusammentreffen sollte, kanns auch durch die Decke gehen, ansonsten wird man immer noch so gut sein, um oben in der Liga mitzumischen.

Die Sache ist aber doch, dass dieses vermeintliche zurückziehen eher so fandingen ist.
Wir haben mit duranville, moukoko, reyna, gittens vier Spieler die mehr oder weniger fest zum buli Kader gehören um Spielzeit zu sammeln.
Ich behaupte sogar, hätte reyna keinen glaskörper wäre der entweder schon weg oder stamm bei uns.
Wir haben jetzt augenscheinlich ein Jahr ohne das super mega Talent, welches aber meiner Meinung nach auch bei Frankfurt, Leverkusen oder Raba in Sicht ist (u20).
Es kann doch durchaus sein, dass es diese Saison weder finanziell noch sportlich mit dem einen oder anderen Jungspund passte.
Das sollte auf dem Niveau welches wir suchen aber völlig normal sein.
Solange trotzdem noch u20 Spieler geholt werden würde ich nicht von einem verlassen dieses Weges reden.
Da sollte man nicht nur einzelne transferperioden betrachten sondern mehrere im Kontext.

Ich schreie gleich

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 19:10 (vor 900 Tagen) @ DomJay

Klar gab es auch da schlechte Spiele, unerklärlich schlechte sogar. Aber bitte welcher Trainer soll uns denn garantieren, das unterm Strich noch mehr herauskommt?


Ich glaube du siehst das falsch, niemand bzw nur sehr wenig fordern hier den 102 Punkte Durchmarsch. Die Kritik ist, es müsste besser werden nicht schlechter.

So wie es bei den Beispielen Union und Freiburg jedes Jahr irgendwo in Bereichen besser wird. Jetzt haben wir 3 Ligaspiele und so wieder beim 20.08.2022 gegen Bremen angekommen.

Die Frage ist halt, was wird bei den Vereinen denn jetzt des Jahr besser?
Sie werden erfolgreicher von den Platzierungen her, aber spielerisch sieht das bei Freiburg nicht mehr so aus wie früher und Union war noch nie dafür bekannt.
Die Frage die ich mir stelle, was kannst du als dauerzweiter mit dem finanziellen Rückstand denn Jahr für Jahr besser machen?
Bei uns müsste es doch heißen, mit allen Mitteln dauerhaft 70 und mehr Punkte zu erreichen.
Dass es derzeit spielerisch stockt, ganz klar.
Aber es ist auch durchaus einfacher aus Liga zwei kommend immer wieder ein kleines Stück besser zu werden als dass man als ex doublesieger über ein Jahrzehnt dem Wunsch hinterher rennt mal wieder Meister zu werden....

Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 06.09.2023, 21:12 (vor 900 Tagen) @ bambam191279

Klar gab es auch da schlechte Spiele, unerklärlich schlechte sogar. Aber bitte welcher Trainer soll uns denn garantieren, das unterm Strich noch mehr herauskommt?


Ich glaube du siehst das falsch, niemand bzw nur sehr wenig fordern hier den 102 Punkte Durchmarsch. Die Kritik ist, es müsste besser werden nicht schlechter.

So wie es bei den Beispielen Union und Freiburg jedes Jahr irgendwo in Bereichen besser wird. Jetzt haben wir 3 Ligaspiele und so wieder beim 20.08.2022 gegen Bremen angekommen.


Die Frage ist halt, was wird bei den Vereinen denn jetzt des Jahr besser?
Sie werden erfolgreicher von den Platzierungen her, aber spielerisch sieht das bei Freiburg nicht mehr so aus wie früher und Union war noch nie dafür bekannt.
Die Frage die ich mir stelle, was kannst du als dauerzweiter mit dem finanziellen Rückstand denn Jahr für Jahr besser machen?
Bei uns müsste es doch heißen, mit allen Mitteln dauerhaft 70 und mehr Punkte zu erreichen.
Dass es derzeit spielerisch stockt, ganz klar.
Aber es ist auch durchaus einfacher aus Liga zwei kommend immer wieder ein kleines Stück besser zu werden als dass man als ex doublesieger über ein Jahrzehnt dem Wunsch hinterher rennt mal wieder Meister zu werden....

„Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein“ (Oliver Cromwell zugeschrieben)

Vieles im Fußball kann man nicht beeinflussen. Stichwort Glück/Pech. Oder Fehlentscheidungen des Schiedsrichters. Oder das Wetter.

In der täglichen Arbeit allerdings liegt es an jedem einzelnen selbst. Spieler, Trainer, Stab, Funktionäre. Allein um den status quo aufrechtzuerhalten, muss man ständig besser werden, weil die Wettbewerber alles daran setzen noch besser arbeiten, um ihren Rückstand aufzuholen. Wer den Status quo verbessern will, muss seine Verbesserungsanstrengungen noch einmal mehr forcieren.

Und das ganz gleich, ob die Erfolge sofort sichtbar werden oder ob man Rückschläge erleidet.

Ausnahmeathleten in allen Sportarten wissen, dass sie mehr und nochmals mehr tun müssen, um sich immer weiter zu entwickeln, an die Spitze zukommen und an der Spitze zu bleiben. In einer Fußballmannschaft befinden sich allerdings nicht 11 Ronaldos oder Haalands. Jeder Spieler kann und muss sich aber weiterentwickeln.

Um das zu gewährleisten sind Trainer da, die sich selbstverständlich auch selbst immer weiterentwickeln müssen.

Das ist keine Frage des Geldes, auch wenn natürlich Geld vieles leichter macht. Man muss auch nicht ständig die taktische Ausrichtung seines Teams weiterentwickeln. Wenn die Basics optimierungsbedürftig sind, dann macht man so nur den dritten oder vierten Schritt vor dem ersten.

Es ist schon viel gewonnen, wenn man z.B. an der Verbesserung dieser Basics in der täglichen Trainingsarbeit feilt. Das Passspiel z.B. beim BVB schaut schon seit geraumer Zeit optimierungsbedürftig aus. Vorsichtig gesprochen.

Für Sportdirektoren und jede andere Ebene und Abteilung gilt das Gebot, besser werden zu wollen, selbstverständlich genauso.

„Stillstand ist Rückschritt“ (u.a. Konfuzius zugeschrieben)

Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein

bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 07.09.2023, 04:45 (vor 900 Tagen) @ Will Kane

Klar gab es auch da schlechte Spiele, unerklärlich schlechte sogar. Aber bitte welcher Trainer soll uns denn garantieren, das unterm Strich noch mehr herauskommt?


Ich glaube du siehst das falsch, niemand bzw nur sehr wenig fordern hier den 102 Punkte Durchmarsch. Die Kritik ist, es müsste besser werden nicht schlechter.

So wie es bei den Beispielen Union und Freiburg jedes Jahr irgendwo in Bereichen besser wird. Jetzt haben wir 3 Ligaspiele und so wieder beim 20.08.2022 gegen Bremen angekommen.


Die Frage ist halt, was wird bei den Vereinen denn jetzt des Jahr besser?
Sie werden erfolgreicher von den Platzierungen her, aber spielerisch sieht das bei Freiburg nicht mehr so aus wie früher und Union war noch nie dafür bekannt.
Die Frage die ich mir stelle, was kannst du als dauerzweiter mit dem finanziellen Rückstand denn Jahr für Jahr besser machen?
Bei uns müsste es doch heißen, mit allen Mitteln dauerhaft 70 und mehr Punkte zu erreichen.
Dass es derzeit spielerisch stockt, ganz klar.
Aber es ist auch durchaus einfacher aus Liga zwei kommend immer wieder ein kleines Stück besser zu werden als dass man als ex doublesieger über ein Jahrzehnt dem Wunsch hinterher rennt mal wieder Meister zu werden....


„Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein“ (Oliver Cromwell zugeschrieben)

Vieles im Fußball kann man nicht beeinflussen. Stichwort Glück/Pech. Oder Fehlentscheidungen des Schiedsrichters. Oder das Wetter.

In der täglichen Arbeit allerdings liegt es an jedem einzelnen selbst. Spieler, Trainer, Stab, Funktionäre. Allein um den status quo aufrechtzuerhalten, muss man ständig besser werden, weil die Wettbewerber alles daran setzen noch besser arbeiten, um ihren Rückstand aufzuholen. Wer den Status quo verbessern will, muss seine Verbesserungsanstrengungen noch einmal mehr forcieren.

Und das ganz gleich, ob die Erfolge sofort sichtbar werden oder ob man Rückschläge erleidet.

Ausnahmeathleten in allen Sportarten wissen, dass sie mehr und nochmals mehr tun müssen, um sich immer weiter zu entwickeln, an die Spitze zukommen und an der Spitze zu bleiben. In einer Fußballmannschaft befinden sich allerdings nicht 11 Ronaldos oder Haalands. Jeder Spieler kann und muss sich aber weiterentwickeln.

Um das zu gewährleisten sind Trainer da, die sich selbstverständlich auch selbst immer weiterentwickeln müssen.

Das ist keine Frage des Geldes, auch wenn natürlich Geld vieles leichter macht. Man muss auch nicht ständig die taktische Ausrichtung seines Teams weiterentwickeln. Wenn die Basics optimierungsbedürftig sind, dann macht man so nur den dritten oder vierten Schritt vor dem ersten.

Es ist schon viel gewonnen, wenn man z.B. an der Verbesserung dieser Basics in der täglichen Trainingsarbeit feilt. Das Passspiel z.B. beim BVB schaut schon seit geraumer Zeit optimierungsbedürftig aus. Vorsichtig gesprochen.

Für Sportdirektoren und jede andere Ebene und Abteilung gilt das Gebot, besser werden zu wollen, selbstverständlich genauso.

„Stillstand ist Rückschritt“ (u.a. Konfuzius zugeschrieben)

Hat was von nem Glückskeks ;-).
Ich weiß was du meinst, aber bei aller betriebsblindheit, es wird da kaum jemand in irgendeinem Verein sitzen und sich zufrieden hinsetzen und mit dem erreichten zufrieden sein.
Allerdings frage ich mich natürlich auch, inwieweit man diesen Anspruch immer besser werden zu müssen halt Jahr für Jahr erfüllen kann wenn die besten Spieler gehen.
Ich kenne da jetzt keinen Bundesligisten der das die letzten Jahre geschafft hat.
Wirklich keinen.
Union ist da vielleicht noch die Ausnahme, die hauen ihre Ergebnisse mehr als stabil raus, aber ansonsten?
Alle teams haben ihre leistungsdellen.
Leverkusen scheint jetzt mal wieder super aus den startlöchern zu kommen, im Zweifel landen sie am Ende sogar vor uns, aber die letzten 10 Jahre?
Du scheinst sehr viel fussball zu schauen, aber ich sehe nur den BVB und jedes Jahr muß man Angst vor diversen Vereinen haben.
Da wird Frankfurt in den Himmel gelobt wegen dem El Sieg, aber das was die sonst zeigen ist grausam. Dennoch war bei denen alles toller.
Die Dosen überholen uns eh seitdem sie da sind und spielen den viel schöneren fussball... Blablabla.....
Ich geh vollkommen mit wenn man derzeit unzufrieden ist beim BVB, aber sowohl wir Fans als auch der Verein haben nach einem echten Umbau geschrien.
Terzic muß sich natürlich an seinem Plan messen lassen, aber ich halte es für vermessen davon auszugehen dass es immer nur in eine Richtung gehen kann, vor allem weil es immer weniger überragende Spieler in der gesamten Liga.
Momentane leistungsexplosionen mal außen vor gelassen.

Ich schreie gleich

Ulrich, Mittwoch, 06.09.2023, 18:55 (vor 900 Tagen) @ Thofrock

Klar gab es auch da schlechte Spiele, unerklärlich schlechte sogar. Aber bitte welcher Trainer soll uns denn garantieren, das unterm Strich noch mehr herauskommt?

Nagelsmann wohl eher nicht. Dafür hätten Bild und Co. vermutlich ihren Spaß.

was war denn da???

Thofrock, Mittwoch, 06.09.2023, 09:09 (vor 901 Tagen) @ Thofrock

neben ein paar überzeugenden Auftritten ne menge glücklicher Siege und zt herbe Enttäuschungen. Denke, die Leute erinnern sich sehr gut

was war denn da???

Thofrock, Mittwoch, 06.09.2023, 18:51 (vor 900 Tagen) @ Feuerkopf

Der knappe pokalsieg mit 4:1 gegen Drecksbull war wirklich eine riesige Enttäuschung. Mit einem anderen Trainer wäre das zweistellig geworden.

das ist fast 2,5 Jahre her

Thofrock, Mittwoch, 06.09.2023, 23:06 (vor 900 Tagen) @ Thofrock

aber ok.

ich finde auch nicht dass wir was ändern müssen, immerhin haben wir gerade erst 3:1 gegen die Bayern gewonnen (1995). Top Transfer von Kehl dieser Ruben Sosa...

Die Rückrunde war doch eine tolle Visualisierung

Cthulhu, Essen, Mittwoch, 06.09.2023, 14:28 (vor 901 Tagen) @ Feuerkopf

Sowohl vom sehr großen Potential unserer Mannschaft, als auch von der kaum vorhandenen Stressresistenz. Als bestes Beispiel das 5:2 gegen Gladbach.

Nach 60 Minuten hätten die Gladbacher wahrscheinlich ein 0:5 sofort unterschrieben. Dann kommt ein Elfmeter, dann das 4:2 und auf einmal wackelt eine Mannschaft gegen einen Gegner, den man komplett kontrolliert hat.

Aber auch Terzic bietet in der Rückrunde eine gute Aussicht auf Stärken und Schwächen. Die individuelle Verbesserung von Spielern wie Can, Adeyemi und Malen würde ich definitiv ihm zuschreiben.
Dazu haben wir aber auch die Entscheidungen, die er in Stuttgart getroffen hat, wo er ein schon wildes Spiel endgültig zum offenen Schlagabtausch gemacht hat. Obwohl mit Coulibaly ein komplett unerfahrener IV auf dem Platz steht, wechselt er vorne jegliche Physis aus, obwohl mit Dahoud noch jemand fürs Zentrum, oder mit Wolf jemand mit Defensivarbeit zur Verfügung gestanden hätte.
In Überzahl so ins offene Messer zu rennen, war definitiv keine taktische Glanzleistung.

Die Rückrunde war doch eine tolle Visualisierung

koom, Mittwoch, 06.09.2023, 15:36 (vor 900 Tagen) @ Cthulhu

Aber auch Terzic bietet in der Rückrunde eine gute Aussicht auf Stärken und Schwächen. Die individuelle Verbesserung von Spielern wie Can, Adeyemi und Malen würde ich definitiv ihm zuschreiben.

Hmhm... da fehlt aber die Nachhaltigkeit. Aus meiner Sicht schaut es eher so aus, dass das eher damit zusammenhängt, das Haller spielen konnte und - mutmaßlich - Reutershahn ein wenig Feineinstellung betrieb: Adeyemi auf links, Can klar als Abräumer vor der Abwehr gesetzt, Malen wurden profiterte von Haller.

Momentan eumelt Can wieder etwas mehr überall rum ("Dank" Kapitänsbinde mit Auftrag) und die ganzen anderen Schwachpunkte, die auch in der Rückrunde vorhanden waren, sind ansonsten immer noch da, zusätzlich einiger neuer, die durch individuelle Klasse von Bellingham und Guerreiro übertüncht wurden. Der Spielaufbau ist momentan wirklich sehr sehr schlecht.

Ich weiss nicht, was im Training passiert. Ich bewerte das, was auf dem Platz als Leistung rüberkommt und das schaut wenig strukturiert raus.

Die Rückrunde war doch eine tolle Visualisierung

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 14:49 (vor 901 Tagen) @ Cthulhu

Sowohl vom sehr großen Potential unserer Mannschaft, als auch von der kaum vorhandenen Stressresistenz. Als bestes Beispiel das 5:2 gegen Gladbach.

Nach 60 Minuten hätten die Gladbacher wahrscheinlich ein 0:5 sofort unterschrieben. Dann kommt ein Elfmeter, dann das 4:2 und auf einmal wackelt eine Mannschaft gegen einen Gegner, den man komplett kontrolliert hat.

Aber auch Terzic bietet in der Rückrunde eine gute Aussicht auf Stärken und Schwächen. Die individuelle Verbesserung von Spielern wie Can, Adeyemi und Malen würde ich definitiv ihm zuschreiben.
Dazu haben wir aber auch die Entscheidungen, die er in Stuttgart getroffen hat, wo er ein schon wildes Spiel endgültig zum offenen Schlagabtausch gemacht hat. Obwohl mit Coulibaly ein komplett unerfahrener IV auf dem Platz steht, wechselt er vorne jegliche Physis aus, obwohl mit Dahoud noch jemand fürs Zentrum, oder mit Wolf jemand mit Defensivarbeit zur Verfügung gestanden hätte.
In Überzahl so ins offene Messer zu rennen, war definitiv keine taktische Glanzleistung.

Stimme Dir absolut zu und persönlich sage ich (immer) noch, das sollte zu seiner Lernkurve gehören.
Es liegt an Ihm zu widerlegen, dass er (so wie es derzeit scheint) lernresistent ist.....

was war denn da???

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 09:23 (vor 901 Tagen) @ Feuerkopf

neben ein paar überzeugenden Auftritten ne menge glücklicher Siege und zt herbe Enttäuschungen. Denke, die Leute erinnern sich sehr gut

So lange wir als Fans 52:19 Tore und 40 Punkte dadurch erklären dass wir Glück oder Jude und Rapha hatten werden wir nie glücklich werden.....

Ebenso möchte ich daran erinnern, dass RB mit Super Rose, der alles richtig macht am 14.Spieltag punktgleich mit uns war und am 34. 5 hinter uns.....
Haben die alles in Grund und Boden gespielt?
Die Bayern?
Sonst eine Mannschaft?

Auch Alonsos Leverkusener haben die letzten 5 Ligaspiele nicht gewonnen, so fast das internationale Geschäft verpasst.
Ja, ich denke auch dass er ein guter, wenn nicht sogar ein sehr guter Trainer ist, aber eine Bewertung ist jetzt nach 3 Spieltagen definitiv zu früh.

was war denn da???

bambam191279, Mittwoch, 06.09.2023, 12:47 (vor 901 Tagen) @ bambam191279

das hast du Recht. würden wir Punkte/Tore nur auf Glück&Bellingham zurückführen, wird das mit der Zufriedenheit nicht funktionieren. Denke die Zuschauer können das schon ganz gut einschätzen. Und glücklich macht einen Fan auf lange Sicht nunmal weniger, ob man am Ende gewinnt sondern wie eine Mannschaft auftritt. Dann kann man dann auch auf längere Sicht mal mehr Niederlagen als Siege einfahren und wird trotzdem getragen.

Auch sind viele Zuschauer durchaus in der Lage, die Bedeutung von Leistungen gegen Teams mit denen wir uns auf Augenhöhe wähnen versus 6:0 Siege gegen Wolfsburg oder 5:1 gegen BMG (und damit auch deren Einfluss auf deine Zahlen) zu verorten.

was war denn da???

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 12:58 (vor 901 Tagen) @ Feuerkopf

das hast du Recht. würden wir Punkte/Tore nur auf Glück&Bellingham zurückführen, wird das mit der Zufriedenheit nicht funktionieren. Denke die Zuschauer können das schon ganz gut einschätzen. Und glücklich macht einen Fan auf lange Sicht nunmal weniger, ob man am Ende gewinnt sondern wie eine Mannschaft auftritt. Dann kann man dann auch auf längere Sicht mal mehr Niederlagen als Siege einfahren und wird trotzdem getragen.

Ich behaupte das Gegenteil....
Sterben wir in Schönheit wie es zuletzt (diese Saison ausgenommen) immer wieder die spielerisch so tollen Leverkusener gemacht haben und werden "nur" 5. wird quasi das Stadion (im negativen) abgerissen, während wir mit unserer "katastrophalen" Rückrunde 22/23 das Stadion im positiven zum Beben gebracht hätten, hätte man das eine blöde Tor erzielt.
Was zählt sind Erfolge, nix anderes.
DAs spielerische ist das Tüpfelchen auf dem I und zuletzt sah das wirklich erschreckend aus.
Aber würden wir mit dem Fussball aus der RR23 Meister würden die wenigsten jammern, vor allem, weil wes bei den meisten anderen Bundesligisten nicht wirklich besser aussieht.

Auch sind viele Zuschauer durchaus in der Lage, die Bedeutung von Leistungen gegen Teams mit denen wir uns auf Augenhöhe wähnen versus 6:0 Siege gegen Wolfsburg oder 5:1 gegen BMG (und damit auch deren Einfluss auf deine Zahlen) zu verorten.

Deswegen schreien auch die wenigsten hier dass man Meister werden MUSS, weil man es letzte Saison knapp verkackt hat.
Man weiss auch dass die RR überragend gut von der Punkteausbeute war und sicherlich das ein oder andere Spiel etwas glücklich gewonnen wurde.
Keine Frage.
Aber so wie Du schreibst war eben alles nur Zufall.
Und ne, der BVB hatte sich durchaus entwickelt.
Allerdings glaube ich, fehlt so ein bisserl der Bezug zu dem was man in der Bundesliga an Fussball erwarten kann, wenn man sich zuviel International umschaut.
Man muss sich einfach nur mal geben, dass das vermeintlich wertvollste Mittelfeld der Liga in Minga aus Spielern wie Goretzka und Kimmich zusammensetzt, was ja jetzt nicht die spielerisch überragende Lösung ist.

Und auch glaube ich nicht, dass sich Terzic,Kehl und Watzke nach der Saison hingesetzt haben und sich gegenseitig erzählt haben wie gut man doch ist und dass die Bayern nun reif seien.

Um es Dir nochmal ganz einfach zu sagen, dir RR war spielerisch beileibe nicht so gut wie es die Ergebnisse aussagen, aber daraus zu machen dass wir nur Glück hatten bedeutet im Umkehrschluss, alle anderen waren schlechter weil sie Pech hatten.....

Ist mir zu eindimmensional.

Ich bleibe weiter bei meiner Einschätzung, 70 Punkte müssen das Ziel sein, daran muss man sich messen lassen.

was war denn da???

Gargamel09, Mittwoch, 06.09.2023, 10:04 (vor 901 Tagen) @ bambam191279

Ebenso möchte ich daran erinnern, dass RB mit Super Rose, der alles richtig macht am 14.Spieltag punktgleich mit uns war und am 34. 5 hinter uns.....
Haben die alles in Grund und Boden gespielt?
Die Bayern?
Sonst eine Mannschaft?

Auch Alonsos Leverkusener haben die letzten 5 Ligaspiele nicht gewonnen, so fast das internationale Geschäft verpasst.
Ja, ich denke auch dass er ein guter, wenn nicht sogar ein sehr guter Trainer ist, aber eine Bewertung ist jetzt nach 3 Spieltagen definitiv zu früh.

Es geht auch mehr darum, dass sich das jetzt wieder so anfühlt, als beginne 2022/23 wieder und weit und breit kein Fortschritt zu erkennen.
Eine gute Halbserie, wie auch immer sie zustande gekommen war, zu spielen bleibt eben auch nur ein gute HSerie, wenn man nicht von Beginn an da ist, holt man am Ende nur wieder das heraus, was man zuvor verpasst hat. Das ist dann keine Entwicklung, das ist maximal eine Stagnation und Stagnation ist im Endeffekt auch ein Rückschritt.
Man hat sich ja von Rose getrennt, oder er ist von selber gegangen, weil ihm die Rückendeckung fehlte, weil man sich von ihm keinen Fortschritt mehr versprochen hat und der ist ehrlich gesagt auch seit dem nicht groß zu erkennen - 2 Punkte mehr unter Edin, Gruppenphase überstanden, durch den DFB Pokal geruckelt, bist dann Leipzig dem ein Ende bereitet hatte.

Der Fußball den wir momentan spielen ist unattraktiv, um es noch nett auszudrücken, das kann am Ende wie bei Union auch erfolgreich enden, aber dafür sind bei uns kaum die Basics zu erkennen, die das ermöglichen sollen, wie da ein Quantensprung (mitten in der Saison) stattfinden soll, bleibt mir ein Rätsel.

was war denn da???

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 06.09.2023, 10:15 (vor 901 Tagen) @ Gargamel09

Ebenso möchte ich daran erinnern, dass RB mit Super Rose, der alles richtig macht am 14.Spieltag punktgleich mit uns war und am 34. 5 hinter uns.....
Haben die alles in Grund und Boden gespielt?
Die Bayern?
Sonst eine Mannschaft?

Auch Alonsos Leverkusener haben die letzten 5 Ligaspiele nicht gewonnen, so fast das internationale Geschäft verpasst.
Ja, ich denke auch dass er ein guter, wenn nicht sogar ein sehr guter Trainer ist, aber eine Bewertung ist jetzt nach 3 Spieltagen definitiv zu früh.


Es geht auch mehr darum, dass sich das jetzt wieder so anfühlt, als beginne 2022/23 wieder und weit und breit kein Fortschritt zu erkennen.
Eine gute Halbserie, wie auch immer sie zustande gekommen war, zu spielen bleibt eben auch nur ein gute HSerie, wenn man nicht von Beginn an da ist, holt man am Ende nur wieder das heraus, was man zuvor verpasst hat. Das ist dann keine Entwicklung, das ist maximal eine Stagnation und Stagnation ist im Endeffekt auch ein Rückschritt.
Man hat sich ja von Rose getrennt, oder er ist von selber gegangen, weil ihm die Rückendeckung fehlte, weil man sich von ihm keinen Fortschritt mehr versprochen hat und der ist ehrlich gesagt auch seit dem nicht groß zu erkennen - 2 Punkte mehr unter Edin, Gruppenphase überstanden, durch den DFB Pokal geruckelt, bist dann Leipzig dem ein Ende bereitet hatte.

Der Fußball den wir momentan spielen ist unattraktiv, um es noch nett auszudrücken, das kann am Ende wie bei Union auch erfolgreich enden, aber dafür sind bei uns kaum die Basics zu erkennen, die das ermöglichen sollen, wie da ein Quantensprung (mitten in der Saison) stattfinden soll, bleibt mir ein Rätsel.

Du, dass man keinerlei Fortschritte erkennt, eher sogar Rückschritte, das gehe ich sofort mit und ist mir auch unerklärlich.
Mir gehts einfach nur gegen den Strich, dass hier pausenlos drauflosgeprügelt wird, gleichzeitig aber nach 3!!!! Spielen so getan wird, als seien RV und Bayer hoffnungslos enteilt und machen alles richtig.
Da erwarte ich von Erwachsenen Menschen dann doch ein bisschen mehr.
Fakt ist, das was der BVB da anbietet ist derzeit desaströs, gehe ich sofort mit.
Aber dennoch ist es mir zu leicht, die komplette letzte RR nur aufs Glück zu reduzieren, zu erzählen wie geil und gut RB sowie Leverkusen doch gearbeitet haben und welch tolle Transfers die getätigt haben, während der BVB zu blöde war, dann aber weder die Positionen der einzelnen Transfers beachtet oder halt evtl. tatsächlich mal davon ausgeht, dass eine der 3 Parteien keinen Bock drauf hatte (und klar, nach dem Forum ist es immer der BVB der den Spieler nicht wollte), oder aber erzählt welch krassen Talente die Vereine sich angeln konnten, weil die super in die Saison gestartet sind.
Bei uns sind dann 22 jährige keine Talente mehr, es werden 18jährige Supertalente gefordert, während 20-22 jährige ausländische Spieler jetzt die Cremé de la Cremé sind.

Manchmal steckt halt auch mehr dahinter als zu sagen, wir sind der BVB, wenn wir nen 18jährigen haben wollen, kriegen wir den auch.

Ferner habe ich immer gesagt, Kehl und Terzic müssen sich dran messen lassen, aber beide nach 3 Spielen die komplette Tauglichkeit abzusprechen, wo man in der Vorsaison als Novizen immerhin 71 Punkte geholt hat und auch bei den Transfers ziemlich gut abgeschnitten hat, das ist einfach posten und pöbeln auf B*** Niveau.....

Julian Nagelsmann - Das wäre die nächste Vollkatastrophe

Ulrich, Dienstag, 05.09.2023, 20:19 (vor 901 Tagen) @ Jones

Ob da im Hintergrund schon Gespräche laufen?

Es wird so viel an die Öffentlichkeit bzgl Edin und Probleme des Kader mit ihm und den Bossen lanciert. Der Druck ist immens. Eigentlich kann er das ohne Siegesserie nicht überstehen. Sofern er überhaupt noch ein Spiel bekommt...

Julian Nagelsmann ist gefühlt schon seit Ewigkeiten Deutschlands nächste Trainerhoffnung. Aber man hatte nicht den Eindruck, dass er in der Zeit merklich reifer und als Trainer deutlich besser geworden ist. Auch deshalb ist er bei den Bayern grandios gescheitert.

Zudem kann ich mir nicht vorstellen, wie er mit dem Kader des BVB sein bevorzugtes Spielsystem aufziehen will.

Julian Nagelsmann - Das wäre die nächste Vollkatastrophe

Habakuk, OWL, Dienstag, 05.09.2023, 21:47 (vor 901 Tagen) @ Ulrich

Zudem kann ich mir nicht vorstellen, wie er mit dem Kader des BVB sein bevorzugtes Spielsystem aufziehen will.

Ich will mir das nicht vorstellen (müssen).

Julian Nagelsmann - Das wäre die nächste Vollkatastrophe

Gargamel09, Dienstag, 05.09.2023, 20:24 (vor 901 Tagen) @ Ulrich

Ob da im Hintergrund schon Gespräche laufen?

Es wird so viel an die Öffentlichkeit bzgl Edin und Probleme des Kader mit ihm und den Bossen lanciert. Der Druck ist immens. Eigentlich kann er das ohne Siegesserie nicht überstehen. Sofern er überhaupt noch ein Spiel bekommt...


Julian Nagelsmann ist gefühlt schon seit Ewigkeiten Deutschlands nächste Trainerhoffnung. Aber man hatte nicht den Eindruck, dass er in der Zeit merklich reifer und als Trainer deutlich besser geworden ist. Auch deshalb ist er bei den Bayern grandios gescheitert.

Zudem kann ich mir nicht vorstellen, wie er mit dem Kader des BVB sein bevorzugtes Spielsystem aufziehen will.

Vor Leipzig und den Bayern wäre er hier perfekt gewesen, nun ist nicht nur der Trainer etwas verbrannt, sondern auch die Mannschaft des BVB noch unpassender für seine Art von Fußball zusammengestellt.

Wäre Maaßen noch hier, könnte er im Falle des Falles übernehmen, mitten in der Saison zwar nicht zu haben, aber Bo Svensson ist mal wieder ein Trainer in Mainz, der auch einer für uns wäre. Wäre eine kreative Lösung, k.a. ob noch so gedacht wird, bei den Spielern ja nicht mehr unbedingt.

Interimsmäßig wüsste ich auf Anhieb niemanden, der einspringen könnte, nach der Saison sähe das einfacher aus.

Julian Nagelsmann - Das wäre die nächste Vollkatastrophe

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 23:24 (vor 901 Tagen) @ Gargamel09

Wieso ist er für den Fußball unpassend zusammen gestellt?

Er und Terzic sind doch Brüder im Geiste. Die Idee ist also umsetzbar mit den Spielern. Die Idee ist halt generell einfach Mist.

Brüder im Geiste???

Talentförderer, Mittwoch, 06.09.2023, 00:37 (vor 901 Tagen) @ Talentförderer

also dann wüsste ich jetzt gerne mal, für was für Fußball Edin steht???
Das hat sich mir leider noch nicht erschlossen...

Julian Nagelsmann

Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 05.09.2023, 13:44 (vor 902 Tagen) @ Jones

Watzke CC und Nagelsmann.
Da würde mir auch direkt ein neuer Name für unseren Verein einfallen.

Marcelo Bielsa

Live, Dresden, Dienstag, 05.09.2023, 11:43 (vor 902 Tagen) @ Jones

Seit Jahren mein Wunschtrainer für uns. Hab nur leider grad gesehen, dass er seit Juni Nationaltrainer Uruguays geworden ist. Bis dahin wäre er frei gewesen :(

Marcelo Bielsa

koom, Dienstag, 05.09.2023, 11:56 (vor 902 Tagen) @ Live

Seit Jahren mein Wunschtrainer für uns. Hab nur leider grad gesehen, dass er seit Juni Nationaltrainer Uruguays geworden ist. Bis dahin wäre er frei gewesen :(

Wäre auch ein durchaus passender Trainer. Wenig Show, Fokus auf Disziplin und gute Defensivarbeit.

Marcelo Bielsa

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 16:00 (vor 901 Tagen) @ koom

Vor allem passend im Hinblick auf Erfolge. Da hat er nämlich auch nichts vorzuweisen. ;-)

Wäre an sich aber mal eine interessante Geschichte zum ausprobieren.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Deetoo, Dienstag, 05.09.2023, 10:03 (vor 902 Tagen) @ Jones

für Edin ! Ob man den Julian mag oder nicht. Er wäre der einzige Trainer, dem ich mal was bei uns zutrauen würden.

Ist das hier Satire?

Thofrock, Mittwoch, 06.09.2023, 00:51 (vor 901 Tagen) @ Deetoo

Das kann doch alles nicht wahr sein.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Habakuk, OWL, Dienstag, 05.09.2023, 13:22 (vor 902 Tagen) @ Deetoo

für Edin ! Ob man den Julian mag oder nicht. Er wäre der einzige Trainer, dem ich mal was bei uns zutrauen würden.

Legitim? Warum sollte ein Nagelsmann hier rechtmäßiger Nachfolger eines Edin Terzic sein? Welches Recht sollte da zur Geltung kommen?

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Thofrock, Mittwoch, 06.09.2023, 00:53 (vor 901 Tagen) @ Habakuk

Die Legitimation besteht wahrscheinlich darin, dass die Bauern für den Vogel auch noch eine Ablöse kassieren wollen.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

koom, Dienstag, 05.09.2023, 12:55 (vor 902 Tagen) @ Deetoo

für Edin ! Ob man den Julian mag oder nicht. Er wäre der einzige Trainer, dem ich mal was bei uns zutrauen würden.

Ich glaube, der Moment ist vorbei. Ich kann mir vorstellen, dass Nagelsmann hier besser funktioniert als in München, weil seine Spielweise eher zu einem "Herausforderer" passt. Die Bayern hingegen sind einer der wenigen Supertanker im internationalen Fußball, da haut diese Spielweise nicht hin.

Die Sache ist die, dass man mit Nagelsmann im Grunde das kriegt, was auch Rose schon gemacht hat: Viel Hektik, viel Angriff, wenig Kontrolle. Der aktuelle Kader wird für Nagelsmann nicht sprintstark genug sein.

Generell würde dem BVB vielleicht ein strukturierter Lehrer besser tun.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 16:05 (vor 901 Tagen) @ koom

für Edin ! Ob man den Julian mag oder nicht. Er wäre der einzige Trainer, dem ich mal was bei uns zutrauen würden.


Ich glaube, der Moment ist vorbei. Ich kann mir vorstellen, dass Nagelsmann hier besser funktioniert als in München, weil seine Spielweise eher zu einem "Herausforderer" passt. Die Bayern hingegen sind einer der wenigen Supertanker im internationalen Fußball, da haut diese Spielweise nicht hin.

Nach Leipzig hätte ich ihn auch hier gesehen. Mit der Erwartung dass er seinen Fußball weiter anpasst, wie schon von Hoffenheim zu Leipzig. Aber das Beispiel München hat gezeigt, dass er völlig egoistisch seinen Stiefel durchgezogen hat. Er ist ein riesiges Trainertalent, aber wenn er seine Idee nicht anpasst, wird er nie wirklich bei den Topteams landen mit seinem Außenseiter Fußball.

Viel Laufen bringt keinen Vorteil unter Terzic

Klopfer ⌂, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 13:37 (vor 902 Tagen) @ koom

Die Sache ist die, dass man mit Nagelsmann im Grunde das kriegt, was auch Rose schon gemacht hat: Viel Hektik, viel Angriff, wenig Kontrolle. Der aktuelle Kader wird für Nagelsmann nicht sprintstark genug sein.


Mal unabhängig von Nagelsmann, dass der aktuelle Kader nicht sprintstark ist, kann ich so nicht sehen.
Wir haben ein ganze Reihe von sehr schnellen Spielern im Kader (Adeyemi, Malen, Wolf, Can, Ryerson, Süle) , die es allerdings alle nicht für nötig erachten andauernd zu sprinten, weil die derzeitige Taktik von Terzic eben besagt, so lange im Stand quer oder zurück zu spielen, bis endlich der erlösende Ballverlust da ist. So kommt man zwar auch auf 65 % Ballbesitz, weil schlechtere Gegner den Ball ja nun auch so oft nicht bekommen, aber Tore machen wir mit der Taktik, wie man sieht, nur durch Zufall oder Standards.
Fazit für die Spieler: Viel Laufen bringt keinen Vorteil unter Terzic

Bei Trainern, die jetzt ein konsequentes Offensivspiel und Gegenpressing bevorzugen, sähe das natürlich ganz anders aus. Dann könnten auch unsere schnelleren Spieler endlich wieder mitmachen.

SGG
Klopfer

Viel Laufen bringt keinen Vorteil unter Terzic

bobschulz, MS, Dienstag, 05.09.2023, 13:48 (vor 902 Tagen) @ Klopfer
bearbeitet von bobschulz, Dienstag, 05.09.2023, 14:00

Die Sache ist die, dass man mit Nagelsmann im Grunde das kriegt, was auch Rose schon gemacht hat: Viel Hektik, viel Angriff, wenig Kontrolle. Der aktuelle Kader wird für Nagelsmann nicht sprintstark genug sein.

Mal unabhängig von Nagelsmann, dass der aktuelle Kader nicht sprintstark ist, kann ich so nicht sehen.
Wir haben ein ganze Reihe von sehr schnellen Spielern im Kader (Adeyemi, Malen, Wolf, Can, Ryerson, Süle) , die es allerdings alle nicht für nötig erachten andauernd zu sprinten, weil die derzeitige Taktik von Terzic eben besagt, so lange im Stand quer oder zurück zu spielen, bis endlich der erlösende Ballverlust da ist. So kommt man zwar auch auf 65 % Ballbesitz, weil schlechtere Gegner den Ball ja nun auch so oft nicht bekommen, aber Tore machen wir mit der Taktik, wie man sieht, nur durch Zufall oder Standards.
Fazit für die Spieler: Viel Laufen bringt keinen Vorteil unter Terzic

Bei Trainern, die jetzt ein konsequentes Offensivspiel und Gegenpressing bevorzugen, sähe das natürlich ganz anders aus. Dann könnten auch unsere schnelleren Spieler endlich wieder mitmachen.

SGG
Klopfer

Naja, vieles ist auch eine Frage von Timing.
In der ersten Halbzeit pfeift der SR uns einen Vorteil weg wg eines Krampfes o.ä. bei Heidenheim. Definitiv keine Kopfverletzung, die ja eigtl der einzige Unterbrechungsgrund wäre.
Adeyemi hatte mal n Anspiel wo er schnell losgelaufen ist, dann aber den Ball so annimmt, wie ich es täte, also er ihm 3 Meter verspringt. Klappt vielleicht im Training, könnte man boshaft sagen.
Technik lebt halt auch von Selbstvertrauen und das fehlt einigen derzeit. Und derjenige der eine gute sich anbahnende Chance hat, wird dann aus unerfindlichen Gründen zurückgepfiffen (s.o.). Aber insgesamt fehlen mir auch abgestimmte Pass- und Laufwege, die Anlass gäben, Sprints nach vorne anzuziehen.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

koom, Dienstag, 05.09.2023, 13:08 (vor 902 Tagen) @ koom

Ich denke das was Du mit Herausvorderer meinst ist: Mannschaften deren Gegner sich nicht hauptsächlich auf die Defensive konzentrieren… und was das angeht sind sich in der Liga der BVB und der FCB zu ähnlich. Daher gehe ich davon aus, dass er hier wie in München eben nicht funktionieren würde.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

koom, Dienstag, 05.09.2023, 13:28 (vor 902 Tagen) @ RE_LordVader

Ich denke das was Du mit Herausvorderer meinst ist: Mannschaften deren Gegner sich nicht hauptsächlich auf die Defensive konzentrieren… und was das angeht sind sich in der Liga der BVB und der FCB zu ähnlich. Daher gehe ich davon aus, dass er hier wie in München eben nicht funktionieren würde.

Richtig. Beim BVB eher noch als beim FCB, zumindest international. Wenn man den "Herausforderer"-Fußball gut genug macht, dann klappt das auch gegen tiefstehende Teams, nur eben nicht so gut wie ein Ballbesitz-Ansatz.

Unabhängig davon bin ich bei Nagelsmann auch nicht sicher, wie gut er jetzt aktuell wirklich noch ist. Der BVB bräuchte viel Grundlagenarbeit, dass musste Nagelsmann lange nicht machen und zudem wurde der FCB individuell jährlich schlechter. Das spricht nicht für Nagelsmann.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

bobschulz, MS, Dienstag, 05.09.2023, 13:05 (vor 902 Tagen) @ koom

für Edin ! Ob man den Julian mag oder nicht. Er wäre der einzige Trainer, dem ich mal was bei uns zutrauen würden.


Ich glaube, der Moment ist vorbei. Ich kann mir vorstellen, dass Nagelsmann hier besser funktioniert als in München, weil seine Spielweise eher zu einem "Herausforderer" passt. Die Bayern hingegen sind einer der wenigen Supertanker im internationalen Fußball, da haut diese Spielweise nicht hin.

Die Sache ist die, dass man mit Nagelsmann im Grunde das kriegt, was auch Rose schon gemacht hat: Viel Hektik, viel Angriff, wenig Kontrolle. Der aktuelle Kader wird für Nagelsmann nicht sprintstark genug sein.

Generell würde dem BVB vielleicht ein strukturierter Lehrer besser tun.

Wer wäre denn da Dein Favreorit? :-)

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

koom, Dienstag, 05.09.2023, 14:19 (vor 902 Tagen) @ bobschulz

Generell würde dem BVB vielleicht ein strukturierter Lehrer besser tun.


Wer wäre denn da Dein Favreorit? :-)

Abgesehen von meiner Antwort: Ich habe erst jetzt deinen Wortwitz kapiert. Ich hatte vor 2 Stunden ne Wurzelbehandlung, bitte hab Nachsicht. ;-)

Favre ist nicht schlecht, aber sein Ansatz ist viel zu passiv für einen Verein wie den BVB. Grundsätzlich legt er aber wert auf saubere Defensive und Paßspiel, aber sein Offensivspiel funktioniert erheblich besser, wenn der Gegner mitspielt.

Darüberhinaus, wie gerade angedeutet: Es ist kaum zeitgemäss, heute einen Trainer über viele Jahre zu haben. Dazu fehlt den meisten Trainer schlichtweg die Fähigkeit, ihre Qualität zu erhalten, auszubauen und neue Impulse setzen zu können. Als Verein wie BVB würde ich tatsächlich maximal 3 Jahre mit einem Trainer planen. Und wenn gerade kein Supertrainer da ist, hole ich mir den Trainer für den aktuellen Bedarf. Der aktuelle BEdarf des BVB ist: Einmaleins: Verteidigen lernen, verschieben, Aufbauspiel. Da sind IMO überragende Talente am Start, aber die arbeiten nicht als Mannschaft zusammen.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

koom, Dienstag, 05.09.2023, 13:33 (vor 902 Tagen) @ bobschulz

Generell würde dem BVB vielleicht ein strukturierter Lehrer besser tun.


Wer wäre denn da Dein Favreorit? :-)

Schwierig. In Deutschland siehst du diesen Typus nur noch ganz wenig. Urs Fischer oder Streich wären da die ersten Namen, die mir einfallen und die eine solche Herangehensweise hätten. Christian Titz eventuell ein weiterer. tuchel natürlich auch, aber der ist beinahe schon zu avantgardistisch und der BVB kann es ruhig mal vertragen, eine Nummer unspektakulärer zu haben.

Das Profil wäre für mich ein Trainer, der diszipliniert und fokussiert seinen Job begreift. Der sich nicht zu schade ist und auch die "Herren Millionäre" nicht für zu gut hält, mal wieder Hütchen aufzustellen und einfache Übungen einzubimsen, so dass unterm Strich eine seriöse Abwehrarbeit erstellt wird, die sich wenig schocken lässt vom Gegner.

Der BVB braucht keine Brandreden und Motivationsreden. Wenn man sowas braucht, können das Watzke oder Sammer auch einbauen. Aber es braucht einen hauptamtlichen Trainer, der wirklich "unterrichtet", einstellt, aufbaut. Ich vermute mal, dass der auch kaum mehr als 2 Jahre da bleiben müsste, weil man danach mehr Offensivpower haben möchte, aber eine solch eingebaute Abwehrarbeit hält dann erstmal wieder 2-3 Jahre vor.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

BloodsuckingZombie, Yharnam, Dienstag, 05.09.2023, 13:57 (vor 902 Tagen) @ koom

Generell würde dem BVB vielleicht ein strukturierter Lehrer besser tun.


Wer wäre denn da Dein Favreorit? :-)


Schwierig. In Deutschland siehst du diesen Typus nur noch ganz wenig.

Wie ich die Tage schon mal schrieb: Deswegen finde ich dieses beharren auf einen einheimischen Trainer auch fatal. Gerade wenn es um sauberes Passpiel und eigenen Ballbesitz geht, da sind deutsche Trainer einfach nicht (mehr) der Maßstab.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

koom, Dienstag, 05.09.2023, 14:05 (vor 902 Tagen) @ BloodsuckingZombie

Schwierig. In Deutschland siehst du diesen Typus nur noch ganz wenig.

Wie ich die Tage schon mal schrieb: Deswegen finde ich dieses beharren auf einen einheimischen Trainer auch fatal. Gerade wenn es um sauberes Passpiel und eigenen Ballbesitz geht, da sind deutsche Trainer einfach nicht (mehr) der Maßstab.

Ja. Fairerweise findest du immer noch reichlich, wenn man danach schaut. Aber wie bei der Jugendarbeit oder Nationale Leistungszentren sind die Schwerpunkte anders. Die Rechnung dafür bezahlt man gerade sehr.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Habakuk, OWL, Dienstag, 05.09.2023, 13:47 (vor 902 Tagen) @ koom

Schwierig. In Deutschland siehst du diesen Typus nur noch ganz wenig. Urs Fischer oder Streich wären da die ersten Namen, die mir einfallen und die eine solche Herangehensweise hätten.

Das sind die beiden Trainer, von denen auch ich glaube, dass sie uns wirklich weiterhelfen könnten. Streich dürfte allerdings in Freiburg zu tief geerdet sein, der ist dort glücklich und nicht der Typ, der für Geld sein Lebensglück aufs Spiel setzt (Uwe-Seeler-Syndrom). Urs Fischer hat in Berlin in den letzten fünf Jahren etwas Bemerkenswertes aufgebaut, und auch er scheint mir nicht der Typ zu sein, der so ein Projekt leichtfertig aufgibt. Perspektivisch könnte Union für ihn zumindest kurz- bis mittelfristig auch sportlich interessanter sein als Borussia Dortmund.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

koom, Dienstag, 05.09.2023, 13:54 (vor 902 Tagen) @ Habakuk

Schwierig. In Deutschland siehst du diesen Typus nur noch ganz wenig. Urs Fischer oder Streich wären da die ersten Namen, die mir einfallen und die eine solche Herangehensweise hätten.


Das sind die beiden Trainer, von denen auch ich glaube, dass sie uns wirklich weiterhelfen könnten. Streich dürfte allerdings in Freiburg zu tief geerdet sein, der ist dort glücklich und nicht der Typ, der für Geld sein Lebensglück aufs Spiel setzt (Uwe-Seeler-Syndrom). Urs Fischer hat in Berlin in den letzten fünf Jahren etwas Bemerkenswertes aufgebaut, und auch er scheint mir nicht der Typ zu sein, der so ein Projekt leichtfertig aufgibt. Perspektivisch könnte Union für ihn zumindest kurz- bis mittelfristig auch sportlich interessanter sein als Borussia Dortmund.

Ja, die sind kaum zu kriegen. Selbst Titz ist bei Magdeburg gut aufgehoben.

Es wird sicherlich noch mehr Trainer geben, auch weniger bekannte. Im Grunde kannst du auch einen soliden Jugend/2.Mannschafttrainer suchen für den Job. Er sollte halt in seiner Art durchsetzungsfähig/autoritär sein. Der BVB-Kader ist ja keine besonders wirre Mischpoke, da sprechen u.a. ja nahezu alle deutsch.

IMO keine unlösbare Aufgabe, aber ich fürchte, dass das für Watzke zu unspektakulär oder unpopulär ist. Dabei ist die Konstellation so, dass man eben rhetorische solide Leute hat, da braucht man keinen Motivator als Trainer. Dann spricht halt auch der Sportdirektor mal etwas mehr während der Trainer beim Spieltag und Training thematisch bleibt.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 16:12 (vor 901 Tagen) @ koom


IMO keine unlösbare Aufgabe, aber ich fürchte, dass das für Watzke zu unspektakulär oder unpopulär ist. Dabei ist die Konstellation so, dass man eben rhetorische solide Leute hat, da braucht man keinen Motivator als Trainer. Dann spricht halt auch der Sportdirektor mal etwas mehr während der Trainer beim Spieltag und Training thematisch bleibt.

Also wenn du das Theater rund um das Fanlager verfolgt hast, als Favre noch Trainer war, da war hier die einhellige Meinung ein Trainer muss motivieren können, brüllen können und 90 Minuten wie ein Wilder an der Seitenlinie rumlaufen, sonst ist er kein guter Trainer.

Und offensichtlich sind es ja sogar Watzke und Kehl, die die Reden in der Kabine halten, oder die Spieler selbst, weil Terzic das nicht so liegt. Was ich enorm überraschend finde, weil das für mich eigentlich seine einzige Stärke war. Die Spieler zu motivieren.

Ich denke Watzke und die meisten Fans denken da sogar ähnlich, ob dies hören wollen oder nicht, zu unspektakulär wird hier immer in die Kritik geraten.
Ich halte Farke auch immer noch für einen sehr guten Fußball Lehrer, auch wenn seine Station in Gladbach nicht so gepasst hat.

Und mehrfach erwähnt wurde ja auch schon De Zerbi in Brighton.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Habakuk, OWL, Dienstag, 05.09.2023, 16:48 (vor 901 Tagen) @ Talentförderer

Also wenn du das Theater rund um das Fanlager verfolgt hast, als Favre noch Trainer war, da war hier die einhellige Meinung ein Trainer muss motivieren können, brüllen können und 90 Minuten wie ein Wilder an der Seitenlinie rumlaufen, sonst ist er kein guter Trainer.

Ich verstehe zwar, was du meinst, und ich gebe dir insofern Recht, dass hier einige (eher wenige) solche Vorstellungen geäußert haben. Aber in erster Linie stand Favre in der Kritik, weil sein Fußball einfach fürchterlich ermüdend war und man im Falle des Erfolgs einen Arbeitssieg erringen konnte. Da wirkte sein ständiges "Wir müssen geduldig sein" manchmal noch wie eine zusätzliche Schlaftablette bei bereits eingeleiteter Narkose. Auch hier sind wir wohl sentimentale Opfer des Klopp-Fußballs mit oft spektakulären (aber auch nicht immer erfolgreichen) Spielen.

Was man Favre (wie diversen anderen der verschlissenen Trainer) sicher vorhalten kann, ist nicht eine körperliche Apathie am Spielfeldrand, sondern die häufig fehlende Reaktion auf das Spielgeschehen, sei es taktisch oder personell. In-game-coaching nennt man das wohl in Zeiten der Holding Six. Bei Favre war es aber wohl auch Teil seiner gesamten Persönlichkeit, dass er eher zu behutsamen Eingriffen neigte, als an allen Schrauben gleichzeitig drehen zu wollen. Bei Tuchel erinnere ich mich daran, dass er bisweilen mehrfach im Spiel die gesamte Strategie umstellte, was die meisten Spieler allerdings überforderte. Bei Rose hatte ich eher das Gefühl, dass er aus Ratlosigkeit keine Veränderungen vornahm, während Terzic eher dazu neigt, Veränderungen vorzunehmen, obwohl er ebenfalls ratlos erscheint. (Alles überspitzt formuliert und rein subjektiv.)

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

koom, Dienstag, 05.09.2023, 16:15 (vor 901 Tagen) @ Talentförderer

Und offensichtlich sind es ja sogar Watzke und Kehl, die die Reden in der Kabine halten, oder die Spieler selbst, weil Terzic das nicht so liegt. Was ich enorm überraschend finde, weil das für mich eigentlich seine einzige Stärke war. Die Spieler zu motivieren.

Ja, da war ich auch ausgesprochen überrascht. Training machen meist seine Cos, Reden halten Watzke oder die Spieler - was genau macht Terzic eigentlich? Er weiss schhon, dass er Trainer ist und nicht mehr technischer Direktor oder sowas?

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Beagle, Dienstag, 05.09.2023, 17:52 (vor 901 Tagen) @ koom

Woher wisst ihr das?

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Habakuk, OWL, Dienstag, 05.09.2023, 14:44 (vor 902 Tagen) @ koom

Es wird sicherlich noch mehr Trainer geben, auch weniger bekannte. Im Grunde kannst du auch einen soliden Jugend/2.Mannschafttrainer suchen für den Job. Er sollte halt in seiner Art durchsetzungsfähig/autoritär sein. Der BVB-Kader ist ja keine besonders wirre Mischpoke, da sprechen u.a. ja nahezu alle deutsch.

IMO keine unlösbare Aufgabe, aber ich fürchte, dass das für Watzke zu unspektakulär oder unpopulär ist. Dabei ist die Konstellation so, dass man eben rhetorische solide Leute hat, da braucht man keinen Motivator als Trainer. Dann spricht halt auch der Sportdirektor mal etwas mehr während der Trainer beim Spieltag und Training thematisch bleibt.

Es dürfte wohl ein nicht unerhebliches Problem bei der Besetzung eines Trainerpostens beim BVB sein, dass man wohl in den oberen Etagen der Meinung ist, dass den Job jemand "mit einem Namen" übernehmen müsse. Diese Lösungen sind oft zwar nicht besser, aber dafür teurer. Bei Edin Terzic hat man auf den großen Namen verzichtet, aber eben auch auf den Nachweis der sportlichen Qualifikation. Es hätte gut gehen können (und kann auch immer noch gut gehen), aber im Moment ist da eine ziemliche Ernüchterung eingetreten.

Ich finde es ja schön, wenn unser Trainer in ganzen Sätzen spricht, aber einige der Auftritte von Edin Terzic waren mir dann doch etwas zuviel vorformulierter Euphemismus. Allerdings sind wir auch da natürlich von der Stand-up-Comedy der Klopp-Zeit sehr verwöhnt. Hauptaufgabe des Trainers muss aber nun mal sein, die Mannschaft besser zu machen (und nicht besser zu reden).

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Deetoo, Dienstag, 05.09.2023, 10:25 (vor 902 Tagen) @ Deetoo

Ernsthaft?

MMn nach einer der genau die Probleme, die wir haben, bei München eher noch gefördert als beseitigt hat.

Von seiner Art noch ganz zu schweigen.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Shizzo, Dienstag, 05.09.2023, 12:04 (vor 902 Tagen) @ RE_LordVader

Zu uns würde er aber trotzdem noch besser passen, als nach München. Hier kann er keine Spielkultur kaputt machen. Hier gibt es ja faktisch keine. Besser als aktuell, würde man unter Nagelsmann wohl definitiv spielen.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 16:19 (vor 901 Tagen) @ Shizzo

Eben das ist falsch, der hat doch die gleiche Spielidee wie Terzic, wenn auch taktisch vielleicht besser umgesetzt.
Aber das macht ja nichts besser. Riesige Lücken im zentralen Mittelfeld, kaum Ideen im Ballbesitz. Das haben wir doch schon, das wird unter ihm nicht besser, das hat er doch nichtmal mit Bayerns überlegenem Kader hinbekommen.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Shizzo, Dienstag, 05.09.2023, 12:23 (vor 902 Tagen) @ Shizzo

Das glaube ich tatsächlich nicht.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 05.09.2023, 12:09 (vor 902 Tagen) @ Shizzo

Zu uns würde er aber trotzdem noch besser passen, als nach München. Hier kann er keine Spielkultur kaputt machen. Hier gibt es ja faktisch keine.

Komisch eigentlich, dass der BVB im Kalenderjahr 2023 immer noch das erfolgreichste Team ist.
Alles nur Glück? Nicht ernsthaft.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

Shizzo, Dienstag, 05.09.2023, 12:12 (vor 902 Tagen) @ homer73

An unseren Qualitäten im Ballbesitz wird es jedenfalls nicht gelegen haben.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 05.09.2023, 13:35 (vor 902 Tagen) @ Shizzo

An unseren Qualitäten im Ballbesitz wird es jedenfalls nicht gelegen haben.

Ich bin ja auch nicht blind, sehe durchaus die Defizite im Spiel.

Aber die erste Hälfte gegen Heidenheim war doch schon komplett anders als die vorherigen 4 Halbzeiten. Wenn der Schiri Adeyemi nicht den Vorteil abpfeift, steht es vielleicht schon vor der Pause 3-0.

Das Problem ist doch eher in den Köpfen zu suchen.
Als Heidenheim anfing, signifikante Gegenwehr zu leisten, brachen alle ein.

Julian Nagelsmann - der einzige legitime Nachfolger...

bambam191279, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 12:41 (vor 902 Tagen) @ Shizzo

An unseren Qualitäten im Ballbesitz wird es jedenfalls nicht gelegen haben.

Ist aber dennoch ein Argument....
Ich mein, weil ja gerade in den letzten drei Spielen jeweils gesagt wurde, wie leicht wir zu entschlüsseln sind, frag ich mich ernsthaft was die anderen Teams in der Rückrunde versäumt haben.
Nichts desto trotz,ist das was man da auf dem Platz sieht selbst für mich als Taktikdummy grandios schlecht und ich frage mich allen Ernstes wie man das ernsthaft als Trainer haben will.
Und wenn Spieler X meine Anweisungen nicht umsetzt, dann muss ich Ihn zwingend zeitig runter nehmen und sei es nur als warnendes Beispiel für die anderen.

Denn, selbst ich als Fifa Spieler weiss, dass mann die AV nicht unbedingt auf Höhe der Mittellinie parkt und dass man tatsächlich ab und zu mal "Mitte Zu" machen muss....
Und da das nur mit Emre derzeit überhaupt nicht klappt würde ich tatsächlich zu einem ganz langweiligen 4-2-3-1 switchen und Emre dann eben nen Sabitzer oder von mir aus je nach Gegner nen Nmecha daneben stellen....
Aber hinten zu wäre meine Erste Devise, denn mit Bensebaini,Malen,Adeyemi,Ryerson und Wolf hat man doch laufstarke und schnelle Aussen.....
Aber so muss z.B. Bensebaini nicht regelmäßig nen 60m Sprint nach hinten ziehen um noch was zu retten und Hummels muss auch nicht in 10 Duelle 1:1 gehen....

Ich habe Edin ja echt lange verteidigt, aber dieses taktische Harakiri sieht doch nen Blinder mit Krückstock.

Als hätte man alles aus der Rückrunde über Board geworfen.....

Hansi Flick wird ball frei

Floatdownstream, Lünen, Dienstag, 05.09.2023, 09:16 (vor 902 Tagen) @ Jones

duck.......

Hansi Flick wird ball frei

JensHS, Heinsberg, Dienstag, 05.09.2023, 09:18 (vor 902 Tagen) @ Floatdownstream

Darum kaufen wir so viele deutsche NAtionalspieler? Mueller incoming?

Hansi Flick wird ball frei

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 05.09.2023, 09:53 (vor 902 Tagen) @ JensHS

So einen Typen der wie ein Irrer mit weit aufgerissener Fresse auf den Schiri zuläuft wenn ihm einen Entscheidung nicht passt, könnten wir gut gebrauchen. Man muss Müller nicht mögen, aber seine Mentalität die er auf den Platz bringt ist bemerkenswert.
Bei unseren Jungs herrscht doch sehr viel Lethargie und Fatalismus.

Hansi Flick wird ball frei

guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 05.09.2023, 09:20 (vor 902 Tagen) @ JensHS

Darum kaufen wir so viele deutsche NAtionalspieler? Mueller incoming?

Und Neuer im Tausch mit Kobel! Natürlich zahlen wir noch oben drauf, schließlich können wir einen ehemaligen Welttorhüter bekommen.

Julian Nagelsmann

guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 05.09.2023, 09:06 (vor 902 Tagen) @ Jones

Ob da im Hintergrund schon Gespräche laufen?

Es wird so viel an die Öffentlichkeit bzgl Edin und Probleme des Kader mit ihm und den Bossen lanciert. Der Druck ist immens. Eigentlich kann er das ohne Siegesserie nicht überstehen. Sofern er überhaupt noch ein Spiel bekommt...

Schlussendlich ist JN nicht nur in München, sondern auch in Leipzig gescheitert.

Sein fußballerischer Ansatz ist nicht nachhaltig und seine Teams sind 4mal in Folge in der Rückrunde eingebrochen.

Wir benötigen keinen Pressing-Scharlatan, sondern einen Trainer, der wieder auf die Basics des Fußballs setzt.

Übrigens dürfte der Nagetiermann im Gesamtpaket mit Abstand das teuerste werden, was je bei uns an der Seitenlinie gestanden ist. Natürlich bietet der Markt derzeit nicht viel, aber eine etwas kreativere Lösung darf es dann bitte schon sein.

Diese Kampagne ist würdelos

Marcello, Ruhrpott-Metropole, Dienstag, 05.09.2023, 18:07 (vor 901 Tagen) @ guy_incognito

Bei aller Kritik, finde ich diese Nagelsmannkampagne absolut unangebracht.
Zumal man Nagels zurecht vorwerfen kann, dass sein Bayern Konzept nicht wirklich aufging und die Entwicklung fehlte. Die Beendigung des Verhältnisses war dann komplett daneben, aber letztlich eine legitime Entscheidung.
Der BVB sollte solche Dinge nicht nachmachen.
Allerdings bin ich nicht sicher , welche Überlegungen es bereits gibt,
Trainerwechsel sind beim BVB auch nicht unüblich. Und auch da lief es oftmals nicht gut.

Diese Kampagne ist würdelos

Thofrock, Mittwoch, 06.09.2023, 01:00 (vor 901 Tagen) @ Marcello

Außerdem würde der sich nach den Erfahrungen in München in den Vertrag schreiben lassen, dass er bei Entlassung eine Abfindung in Höhe des Restvertrages kassiert.
Und eine Ausstiegsklausel will er bestimmt auch noch.

Diese Kampagne ist würdelos

Habakuk, OWL, Dienstag, 05.09.2023, 18:20 (vor 901 Tagen) @ Marcello

Ich verstehe deinen Beitrag jetzt nicht. Was meinst du mit "Kampagne"? Und was findest du "würdelos", um wessen Würde geht es dir da grad?

Ich persönlich finde die Diskussion um einen BVB-Trainer Nagelsmann allerdings ziemlich überflüssig. Erstens haben wir einen Trainer, und ich glaube nicht, dass zum jetzigen Zeitpunkt dessen Entlassung ansteht, auch wenn die Frage durchaus erlaubt sein muss, ob Edin Terzic langfristig der Richtige auf diesem Posten ist. Zweitens verstehe ich nicht, warum man ausgerechnet über einen Julian Nagelsmann als potentiellen Nachfolger diskutieren sollte. Ich hatte an anderer Stelle schon geschrieben, warum dieser als Trainer beim BVB völlig fehl am Platze wäre.

Julian Nagelsmann

Thomas, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 09:11 (vor 902 Tagen) @ guy_incognito

sondern auch in Leipzig gescheitert.

Watt?
Der ist 2021 als Tabellenzweiter für 25 Mio. nach München gegangen und war 2020 mit RB im CL-Halbfinale. Wie kann man da gescheitert sein?

Julian Nagelsmann

guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 05.09.2023, 09:19 (vor 902 Tagen) @ Thomas

sondern auch in Leipzig gescheitert.


Watt?
Der ist 2021 als Tabellenzweiter für 25 Mio. nach München gegangen und war 2020 mit RB im CL-Halbfinale. Wie kann man da gescheitert sein?

Müssen wir ernsthaft noch einmal die CL Saison 2020 mit dem Audi Cup-Sommerturnier besprechen?

Nagelsmann wurde mit RB 5. bzw. 6. der Rückrundentabelle, nachdem er in der Hinrunde noch auf Platz 1 bzw. 2 gestanden war.

Und dieser Trend setzte sich in München nahtlos fort. 2x Herbstmeister und in der komplett abgeschlossenen Saison 21/22 wurde er 4. in der Rückrunde mit 9 Punkten weniger im Vergleich zur ersten Saisonhälfte.

Julian Nagelsmann wirds nicht machen

Thomas, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 08:31 (vor 902 Tagen) @ Jones

Das ist jetzt gerade der erstbeste Name, der durch die Landschaft geistern kann. JN verdient viel zuviel beim FCB und hat genug Zeit, um in Ruhe auf eine größere Aufgabe zu warten. Der wird nicht zum BVB gehen.
Der hatte Gespräche mit Chelsea und Tottenham. Soll mit PSG in Verbindung gestanden haben und als es richtig wild wurde fiel der Name Real Madrid. Der stellt sich nicht in Brackel an die Linie.

Interessant übrigens so die Reaktionen der Bayern-Fans. Wer Lust und Zeit hat, der schaue mal unter den Nagelsmann/BVB Artikel des FCBinside. Verlinke ich nicht, weil der Artikel selbst das Drecksblatt aufgreift. Geht aber wie gesagt nur um die Diskussion. Die sind da auch tief gespalten.

Julian Nagelsmann darfs nicht machen

Habakuk, OWL, Dienstag, 05.09.2023, 13:34 (vor 902 Tagen) @ Thomas

Die Frage kann nicht sein, ob der BVB gut genug für Nagelsmann ist. Denn Nagelsmann ist definitiv nicht gut genug für den BVB.

1. Nagelsmann ist wirklich maximal unsympathisch. Nach dem Nmecha-Verpflichtung brauchen wir beim BVB nicht noch so eine Figur, die en Großteil von uns hier (zurecht) nicht sehen will. Die Identifikation mit dem Verein hängt wesentlich mit den handelnden Personen zusammen und irgendwann ist das Fass dann auch mal voll, zudem es im Kader auch nicht mehr viele Möglichkeiten zur Identifikation gibt.

2. Nagelsmanns fachliche Qualitäten werden völlig überschätzt. Auch wenn es in München vielleicht nicht mehr ganz so leicht ist, ohne besondere Qualifikation als Trainer die Meisterschaft zu erringen, hat Nagelsmann hier sein taktisches Unvermögen bewiesen und die Qualtität der Mannschaft erheblich verschlechtert. Er ist definitiv niemand, dem man zutrauen könnte, die weitaus schwierigere Aufgabe in Dortmund auch nur ansatzweise zu lösen.

3. Nagelsmann wäre viel zu teuer. Vermutlich müsste man ihm das Bayerngehalt weiterzahlen und auch noch eine fette Summe nach München überweisen. Dafür bekommt man dann die nächste Wundertüte. Die wird sich dann irgendwann als ebenso wertlos erweisen, wie die meisten anderen Wundertüten, allerdings hätte man mal wieder tüchtig Geld verpulvert.

4. Würde man Nagelsmannn verpflichten, so käme zweifelsohne auch der Tag, an dem Nagelsmann in Dortmund gefeuert wird. Bis dahin hätte er hier ohne Zweifel jede Menge Porzellan zerschlagen, denn er erscheint mir nicht gerade harmoniesüchtig. In München hatte man das Gefühl, er war eine wesentliche Ursache für mannschaftsinterne Konflikte.

Je länger ich darüber nachdenke, dass Julian Nagelsmann von unserer Vereinsführung ernsthaft als möglicher Nachfolger auf der Trainerposition in Erwägung gezogen könnte, um so mehr werde ich Fan von Edin Terzic.

Julian Nagelsmann wirds nicht machen

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 05.09.2023, 13:03 (vor 902 Tagen) @ Thomas

Das ist jetzt gerade der erstbeste Name, der durch die Landschaft geistern kann. JN verdient viel zuviel beim FCB und hat genug Zeit, um in Ruhe auf eine größere Aufgabe zu warten. Der wird nicht zum BVB gehen.
Der hatte Gespräche mit Chelsea und Tottenham. Soll mit PSG in Verbindung gestanden haben und als es richtig wild wurde fiel der Name Real Madrid. Der stellt sich nicht in Brackel an die Linie.

Im Ausland, gerade in Frankreich und England, wird Nagelsmann in den einschlägigen Fußballanalysen zerpflückt. Kein Fußball für eine Spitzenmannschaft, so das einhellige Fazit.

Dass er Gespräche mit Chelsea und den Spurs hatte und mit dem PSG in Verbindung gebracht wurde, verwundert dabei nicht. Immerhin war er Trainer bei Bayern, einer internationalen Topmannschaft. Überzeugen konnte er allerdings wohl nicht und mit seinen Forderungen muss er auf Unverständnis gestoßen sein. Einer seiner Gesprächspartner gab ihm dann auch öffentlich mit auf den Weg, erst einmal sein Scheitern in München zu reflektieren.

Real zeigte nach Aussagen Nagelsmanns Interesse an ihm, allerdings lange vor seiner Zeit in München. Er habe allerdings selbst abgesagt, das sei ihm zu früh gewesen. Ob ausgerechnet Real, das auch nicht ansatzweise so spielt wie Nagelsmann es präferiert, nach dessen Zeit in München tatsächlich jetzt an ihm interessiert sein soll, bezweifle ich stark.


Interessant übrigens so die Reaktionen der Bayern-Fans. Wer Lust und Zeit hat, der schaue mal unter den Nagelsmann/BVB Artikel des FCBinside. Verlinke ich nicht, weil der Artikel selbst das Drecksblatt aufgreift. Geht aber wie gesagt nur um die Diskussion. Die sind da auch tief gespalten.

Es gibt mWn verschiedene Bayern-Foren. In den meisten ist der Trend nach meinem Kenntnisstand gegen Nagelsmann und die große Mehrheit ist froh, dass er fort ist.

Was bleibt Nagelsmann an Möglichkeiten? Im Ausland wird ihn ein absolutes Topteam mMn nicht nehmen und in der Reihe darunter wird es ebenfalls hart für ihn. In Deutschland ist alles unter Bayern ein Abstieg für ihn, da ist der BVB noch die beste Alternative. Oder die Nationalmannschaft.

Julian Nagelsmann wirds nicht machen

donotrobme, Münsterland, Dienstag, 05.09.2023, 08:40 (vor 902 Tagen) @ Thomas

Man kann die Ereignisse auch anders deuten:

Nagelsmann Marktwert ist nicht gut genug, um bei Madrid, PSG oder sogar bei Tottenham anzuheuern. Was bleibt ihm anderes übrig als einen Club wie den BVB als nächste Station auszuwählen?
Wo soll er denn sonst anheuern?
Man United? Da sollte er besser zu uns kommen

Julian Nagelsmann wirds nicht machen

Alex, Block 12, Dienstag, 05.09.2023, 09:06 (vor 902 Tagen) @ donotrobme

Eben, so viele Optionen hat er da vllt auch gar nicht weil die absolute Spitze andere Namen bevorzugt.

Julian Nagelsmann wirds nicht machen

Floatdownstream, Lünen, Dienstag, 05.09.2023, 08:50 (vor 902 Tagen) @ donotrobme

In diesem Falle könnte man auch gleich Ten Hag holen.

Julian Nagelsmann

Hatebreed, Dienstag, 05.09.2023, 08:28 (vor 902 Tagen) @ Jones

Ob da im Hintergrund schon Gespräche laufen?

Die Frage ist da wohl eher, ob Julian Nagelsmann überhaupt gesprächsbereit wäre.
Was können wir denn bieten? Einen überalterten, wahrscheinlich überbewerteten Kader, kaum Geld für den x.ten Umbruch, völlig überzogene Erwartungen im Umfeld, betriebsblinde Geschäftsführung, unerfahrenen Sportdirektor...

Ich würde mir das gut überlegen.

Vielleicht sieht Aki ja auch ein, dass er so langsam mal seinen Platz räumen muss und wir uns dann ganz neu aufstellen. CEO ziehen sich in der Regel mit 60 - spätestens mit 65 - Jahren aus dem operativen Geschäft zurück...

--
Block 24

Julian Nagelsmann wäre der Super-GAU mit Ansage

Jones, Dienstag, 05.09.2023, 06:46 (vor 902 Tagen) @ Jones

Ich weiß auch gar nicht warum der von einigen als Lösung für uns gesehen wird.
Mal unabhängig davon, ob die Erfolge in Leipzig seinen Trainerqualitäten zuzuordnen sind oder andere Gründe haben.

Er hatte in Leipzig eine vollkommen andere Art Mannschaft als hier, da waren mehr junge Spieler, die sich von sich aus den Arsch aufrisset um sich einen Namen zu manchen. In München war das nicht so und da hat er gezeigt, dass er mit Spielern die einen Namen haben und diese Extrameter nicht von sich aus machen und sich bei ihnen unangenehmen taktischen Vorgaben nicht immer einsichtig zeigten, nicht umgehen konnte. Und das soll hier, wo das Problem eher noch ausgeprägter ist besser funktionieren? Warum kommt man zu der Auffassung?

Ebenso fand er in München gegen konsequent hart verteidigende Mannschaften kein Mittel. Warum sollte er darin jetzt besser sein?

meiner Meinung hat seine Münchener Zeit eindeutig gezeigt, dass er genau da die größten Probleme hat, wo auch unsere Mannschaft sie zeigt… das macht ihn eher zu einem der schlechtesten Kandidaten für einen BVB-Trainerjob.

Dazu kommt seine Art, die zumindest unangenehm ist und nur im Erfolg tolerierbar.
Und wir würden München ein (wahrscheinlich zweistelliges) Millionengeschenk machen (zu einer Ablöse kämen ja die Millionen an Gehaltszahlungen die sie los wären).

In meinen Augen die schlechteste aller Optionen (außer vielleicht TTT zurück zu holen).

Julian Nagelsmann

Schwarzgold, Montag, 04.09.2023, 22:13 (vor 902 Tagen) @ Jones

Ich würde Nagelsmann an diesem Punkt begrüßen. Ich halte ihn taktisch für 2-3 Klassen besser als Terzic und er ist auch mittlerweile deutlich erfahrener, obwohl er 4 Jahre jünger ist. Er hat auch einen gewissen Ruf und ein Standing, das man in diesem Beruf benötigt.

Ob er überhaupt will? Schwer zu sagen. Nach seinem Bayern-aus wurde er mit einigen europäischen Schwergewichten wie Paris und Chelsea in Verbindung gebracht, aber es ist offensichtlich nichts daraus geworden.

Bei Bayern hat er sich vor allem in der Mannschaft Feinde gemacht und die Station kam für ihn zu früh, aber er ist immer noch der beste deutsche Trainer, der auf dem Markt ist.

Ich glaube dass er es hier schwer haben würde, weil viele ihn wegen seiner Bayern-Verbindung und aufgrund einer gewissen Antipathie ablehnen würden. Er wäre definitiv niemals ein "Borusse" und kann maximal hoffen respektiert zu werden, aber wahrscheinlich niemals geliebt.
Andererseits ist wohl jetzt gerade der perfekte Zeitpunkt um so jemanden einzustellen, weil wir mit dem entgegengesetzen Modell gerade gegen die Wand fahren und es somit einfacher vermittelbar wäre jemanden wie Nagelsmann zu holen.

Die Bayern werden uns möglicherweise Ablöse bezahlen lassen, was die ganze Sache extrem Schwierig macht.
Außerdem tut es mir für Terzic sehr leid.

Ein professionell geführter Club hat allerdings nach diesem Saisonstart und mit dieser katastrophalen Leistungstendenz, die Pflicht, zumindest mal vorzufühlen ob Nagelsmann sich den Job bei uns vorstellen könnte. Wenn er es kann und wenn Terzic die Kurve nicht innerhalb von 2 Spielen bekommt, ist es keine Frage mehr, ob man es machen sollte.
Die Dosen haben letztes Jahr mit Tedesco auch einen Fehlstart mit ähnlichen Leistungen wie wir gerade hingelegt und es direkt mit durchschlagendem Erfolg korrigiert.
Es darf nicht sein, dass man an einem Trainer festhält, der die Mannschaft nicht in die Spur bekommt, nur weil er ein echter Borusse ist.
Gerade wenn jemand wie Nagelsmann auf dem Markt ist.

Julian Nagelsmann

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 04.09.2023, 21:21 (vor 902 Tagen) @ Jones

Ob da im Hintergrund schon Gespräche laufen?

Es wird so viel an die Öffentlichkeit bzgl Edin und Probleme des Kader mit ihm und den Bossen lanciert. Der Druck ist immens. Eigentlich kann er das ohne Siegesserie nicht überstehen. Sofern er überhaupt noch ein Spiel bekommt...

Wird in den Medien als potentieller Nachfolger von Terzić gehandelt.

Würde den Bayern gefallen, ihn von der pay roll haben.

In der Bundesliga bliebe ihm wohl kein anderer Club. Für die Bayern war er der absolut falsche Trainer, hat sie sportlich schlechter gemacht. Kennt nur eine fußballerische Ausrichtung, wenig anpassungsfähig.

Aber Aki wollte ihn schon das eine oder andere Mal verpflichten. Der Spielstil von Nagelsmann kommt wohl dem des BVB unter Kloppo am nächsten. Nichts ist unmöglich.

Und Terzić wird dann wieder ‚Technischer Direktor‘?

Mir persönlich ist Nagelsmann nicht sonderlich sympathisch und ich halte ihn mit seinem Underdogfußball für absolute Spitzenteams auch für ungeeignet. Nur zählt das eine nicht und ein absolutes Spitzenteam sind wir auch nicht. Ich bin schon der Meinung, dass der BVB unter Nagelsmann deutlich besser performen würde als unter Terzić. Ob er uns perspektivisch aber in die richtige fußballerische Richtung führen würde, würde ich aus heutiger Sicht bezweifeln.

Aber im Moment sind das nur Spekulationen, mehr nicht.

Also abwarten, was die ‚Analyse‘ ergibt.

Julian Nagelsmann

Sascha, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 08:40 (vor 902 Tagen) @ Will Kane

Ich wünsche mir und glaube auch, dass der Trend wieder dahin geht, dass wir wieder selber den Ball haben wollen und damit umgehen können.

Julian Nagelsmann

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 05.09.2023, 12:29 (vor 902 Tagen) @ Sascha

Ich wünsche mir und glaube auch, dass der Trend wieder dahin geht, dass wir wieder selber den Ball haben wollen und damit umgehen können.

Im allgemeinen geht der Trend im internationalen Fußball seit längerem wieder dorthin.

Bayern hat die Notbremse gezogen und die Wende zurück zum dominanten Ballbesitzfußball eingeleitet. Liverpool spielt auch seit längerem nicht mehr den typischen Kloppofußball wie zu BVB-Zeiten. Wobei bei den Reds kein Trainerwechsel notwendig war, Kloppo hat sich selbst bzw. seinen eigenen Fußball weiterentwickelt und angepasst.

Ich wünsche mir ebenfalls, dass sich bei uns die Denkweise ändert und auch in der Nationalmannschaft. Über kurz oder lang wird es mAn auch so kommen.

Favre

Gazelle, Dienstag, 05.09.2023, 16:29 (vor 901 Tagen) @ Will Kane

Ich wünsche mir und glaube auch, dass der Trend wieder dahin geht, dass wir wieder selber den Ball haben wollen und damit umgehen können.


Im allgemeinen geht der Trend im internationalen Fußball seit längerem wieder dorthin.

Bayern hat die Notbremse gezogen und die Wende zurück zum dominanten Ballbesitzfußball eingeleitet. Liverpool spielt auch seit längerem nicht mehr den typischen Kloppofußball wie zu BVB-Zeiten. Wobei bei den Reds kein Trainerwechsel notwendig war, Kloppo hat sich selbst bzw. seinen eigenen Fußball weiterentwickelt und angepasst.

Ich wünsche mir ebenfalls, dass sich bei uns die Denkweise ändert und auch in der Nationalmannschaft. Über kurz oder lang wird es mAn auch so kommen.

Vielleicht sollten wir Edin einen Assistenten an die Seite stellen, der die Komponente der geduldigen Ballzirkulation in die taktische Ausrichtung miteinbringt. Man sollte mal bei Lucien Favre nachfragen, ob er nicht Lust hat als Edin's Assistent einzuspringen. Die zwei müssten sich doch eigentlich optimal ergänzen, sowohl was die Taktik angeht als auch die Aussendarstellung und den Umgang mit den Fans. Back to the Future!

Favre

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 05.09.2023, 17:17 (vor 901 Tagen) @ Gazelle

Ich wünsche mir und glaube auch, dass der Trend wieder dahin geht, dass wir wieder selber den Ball haben wollen und damit umgehen können.


Im allgemeinen geht der Trend im internationalen Fußball seit längerem wieder dorthin.

Bayern hat die Notbremse gezogen und die Wende zurück zum dominanten Ballbesitzfußball eingeleitet. Liverpool spielt auch seit längerem nicht mehr den typischen Kloppofußball wie zu BVB-Zeiten. Wobei bei den Reds kein Trainerwechsel notwendig war, Kloppo hat sich selbst bzw. seinen eigenen Fußball weiterentwickelt und angepasst.

Ich wünsche mir ebenfalls, dass sich bei uns die Denkweise ändert und auch in der Nationalmannschaft. Über kurz oder lang wird es mAn auch so kommen.


Vielleicht sollten wir Edin einen Assistenten an die Seite stellen, der die Komponente der geduldigen Ballzirkulation in die taktische Ausrichtung miteinbringt. Man sollte mal bei Lucien Favre nachfragen, ob er nicht Lust hat als Edin's Assistent einzuspringen. Die zwei müssten sich doch eigentlich optimal ergänzen, sowohl was die Taktik angeht als auch die Aussendarstellung und den Umgang mit den Fans. Back to the Future!

Ich dachte immer, back to the Future bedeutet beim BVB zurück zum Fußball à la Kloppo. Nur habe ich den Eindruck, dass die Straße dorthin eher ins Nirwana führt…

Was Taktik anbelangt war Favre Terzić um Längen voraus. Nachdem Terzić von Favre übernommen hatte, wollte er unbedingt Kloppofußball spielen lassen. Was dann doch eher so semi gelang. Erst als Terzić auf favresche Spielmuster zurückgriff, bekam er die Mannschaft richtig in die Spur. Und natürlich mit Sancho und Haaland.

Aber ist schon eine lustige Vorstellung. Favre als Assistent desjenigen, der als Assistenztrainer ihn als Cheftrainer mit abgesägt hat.

Favre

Will Kane, Dienstag, 05.09.2023, 18:20 (vor 901 Tagen) @ Will Kane

Mit der Taktik von Favre hat man zuhause 1:5 gegen einen Aufsteiger verloren...

Favre

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 05.09.2023, 19:51 (vor 901 Tagen) @ jlx

Mit der Taktik von Favre hat man zuhause 1:5 gegen einen Aufsteiger verloren...

Ob die Taktik Favres der Grund für diese Niederlage war darf stark bezweifelt werden.

Es war eines jener Bundesligaspiele, in denen ein zum Abschuss freigegebener Trainer durch sein Team den Gnadenschuss erhielt. ‚Überraschenderweise‘ wurde direkt nach dem Spiel von den ‚Führungsspielern‘ öffentlich harte Kritik am Trainer geübt, der Coach unmittelbar darauf geschasst und der bereitstehende Nachfolger präsentiert.

Das Drehbuch ist immer das gleiche.

Beherrscht man woanders ebenfalls, auch bei Bayern. Kovac hat es (übrigens mit exakt dem gleichen Ergebnis) erlebt.

Favre

Gargamel09, Dienstag, 05.09.2023, 19:54 (vor 901 Tagen) @ Will Kane

Mit der Taktik von Favre hat man zuhause 1:5 gegen einen Aufsteiger verloren...


Ob die Taktik Favres der Grund für diese Niederlage war darf stark bezweifelt werden.

Es war eines jener Bundesligaspiele, in denen ein zum Abschuss freigegebener Trainer durch sein Team den Gnadenschuss erhielt. ‚Überraschenderweise‘ wurde direkt nach dem Spiel von den ‚Führungsspielern‘ öffentlich harte Kritik am Trainer geübt, der Coach unmittelbar darauf geschasst und der bereitstehende Nachfolger präsentiert.

Das Drehbuch ist immer das gleiche.

Beherrscht man woanders ebenfalls, auch bei Bayern. Kovac hat es (übrigens mit exakt dem gleichen Ergebnis) erlebt.

Schlotterbeck berät gerade im NM-Kreis, ob man sich schon gegen Freiburg die Klatsche abholen sollte...;)

Favre

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 05.09.2023, 23:02 (vor 901 Tagen) @ Gargamel09

Mit der Taktik von Favre hat man zuhause 1:5 gegen einen Aufsteiger verloren...


Ob die Taktik Favres der Grund für diese Niederlage war darf stark bezweifelt werden.

Es war eines jener Bundesligaspiele, in denen ein zum Abschuss freigegebener Trainer durch sein Team den Gnadenschuss erhielt. ‚Überraschenderweise‘ wurde direkt nach dem Spiel von den ‚Führungsspielern‘ öffentlich harte Kritik am Trainer geübt, der Coach unmittelbar darauf geschasst und der bereitstehende Nachfolger präsentiert.

Das Drehbuch ist immer das gleiche.

Beherrscht man woanders ebenfalls, auch bei Bayern. Kovac hat es (übrigens mit exakt dem gleichen Ergebnis) erlebt.


Schlotterbeck berät gerade im NM-Kreis, ob man sich schon gegen Freiburg die Klatsche abholen sollte...;)

Schlotterbeck war zu lange in Freiburg. Ein sehr eigenes Fußballbiotop, da kennt man so etwas nicht… ;-)

Favre

Cthulhu, Essen, Dienstag, 05.09.2023, 18:28 (vor 901 Tagen) @ jlx

Mit der Taktik von Favre hat man zuhause 1:5 gegen einen Aufsteiger verloren...

Und Zuhause die Bayern, Inter und Atletico geschlagen, letztere mit 4:0.
War vermutlich nicht alles schlecht unter Favre.

Favre

Pfostentreffer, Dienstag, 05.09.2023, 19:11 (vor 901 Tagen) @ Cthulhu

Ist Favre der letzte BVB Trainer, der die Bayern besiegt hat? Das wäre schon bitter.

Favre

Gargamel09, Dienstag, 05.09.2023, 19:52 (vor 901 Tagen) @ Pfostentreffer

Ist Favre der letzte BVB Trainer, der die Bayern besiegt hat? Das wäre schon bitter.

Es werden bald Kinder eingeschult, die haben noch nie einen BVB Sieg gegen die Bayern erlebt.

Favre

Eisen, DO, Dienstag, 05.09.2023, 18:20 (vor 901 Tagen) @ Will Kane

Was macht eigentlich Zeljko „The Brain“ Buvac so?

Favre

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 05.09.2023, 19:32 (vor 901 Tagen) @ Eisen

Was macht eigentlich Zeljko „The Brain“ Buvac so?

Müsste eigentlich noch Sportdirektor bei Dynamo Moskau sein.

Darf gerne dort bleiben.

Favre

Eisen, DO, Dienstag, 05.09.2023, 20:58 (vor 901 Tagen) @ Will Kane

Ich wüsste zu gerne, was zwischen ihm und Onkel Jürgen vorgefallen ist.

Julian Nagelsmann

Shizzo, Dienstag, 05.09.2023, 11:59 (vor 902 Tagen) @ Sascha

Das hoffe ich auch. Man beraubt sich mit diesem Underdog-Fußball eben auch irgendwo des finanziellen Vorteils, den man gegenüber Teams wie Augsburg hat. Es ergibt für den BVB keinen Sinn mehr, sich im Jahr 2023 nur auf Umschaltfußball zu fokussieren (und das dann auch noch eher schlecht).

Julian Nagelsmann

Will Kane, Dienstag, 05.09.2023, 08:07 (vor 902 Tagen) @ Will Kane

Der Julian dürfte auch andere Optionen haben. Beim BVB trifft er auf leere Kassen, einen strukturell unausgewogenen Kader und ein forderndes Umfeld mit großen Träumen. An seiner Stelle wäre ich skeptisch. Aus Sicht des BVB ist er wohl die einzige realistische Option auf dem Markt. Der BVB sollte sich aber fragen, ob es wirklich am Trainer liegt oder ob nicht Trainer und Mannschaftszusammenstellung gleichermaßen problematisch sind. Da das BVB Geschäftsmodell erodiert, wäre die Perspektive in dieser Situation noch bedrohlicher. Es gibt durchaus Parallelen zu Mönchengladbach.

Julian Nagelsmann

pappnase, Dienstag, 05.09.2023, 08:00 (vor 902 Tagen) @ Will Kane

In der Bundesliga bliebe ihm wohl kein anderer Club. Für die Bayern war er der absolut falsche Trainer, hat sie sportlich schlechter gemacht. Kennt nur eine fußballerische Ausrichtung, wenig anpassungsfähig.
...
Mir persönlich ist Nagelsmann nicht sonderlich sympathisch und ich halte ihn mit seinem Underdogfußball für absolute Spitzenteams auch für ungeeignet. Nur zählt das eine nicht und ein absolutes Spitzenteam sind wir auch nicht. Ich bin schon der Meinung, dass der BVB unter Nagelsmann deutlich besser performen würde als unter Terzić.

Bis hierhin bin ich komplett dabei. Und um ehrlich zu sein: Die Frage WIE die Mannschaft stabiler wird, ist fast schon eine Luxusfrage. Dafür, dass sie überhaupt stabil wird, benötigt es mittlerweile eine sehr gute Trainerleistung.

Ob er uns perspektivisch aber in die richtige fußballerische Richtung führen würde, würde ich aus heutiger Sicht bezweifeln.

Wer wäre denn aus deiner Sicht überhaupt ein (im besten Fall halbwegs verpflichtbarer) Trainer, dessen Idee vom Spiel uns weiterbringen würde und der darüber hinaus auch die Fähigkeit besitzt, bis zum Erreichen sinnvoller Tranferziele erst einmal pragmatisch mit dem was da ist zu arbeiten? Zumal etwas zweifelhaft ist, ob ein Trainer mit komplett anderer Denkweise bei unserem Überbau auf übermäßige Unterstützung trifft.

Julian Nagelsmann

Floatdownstream, Lünen, Dienstag, 05.09.2023, 09:01 (vor 902 Tagen) @ pappnase

Man braucht ja Jemanden, den es eigentlich nicht geben kann:
- Entweder eine autoritäre Person oder einen Motivator, die diesen offensichtlich nicht an einem Strang ziehenden Sauhaufen zusammenschweißt
- ein Taktik-Genie der für diese Mannschaft ein passenden System findet
- ein sympathische Person, der sich nicht mit Aki anlegt und das Umfeld begeistert
- einen Team-Entwickler, der über einen längeren Zeitraum ein konkurrenzfähiges Team aufbaut, beim gleichzeitige Wegbrechen hoher Tranfer-Erlöse bzw. CL-Einnahmen.

Julian Nagelsmann

herrNick, Dienstag, 05.09.2023, 10:24 (vor 902 Tagen) @ Floatdownstream

Man braucht ja Jemanden, den es eigentlich nicht geben kann:
- Entweder eine autoritäre Person oder einen Motivator, die diesen offensichtlich nicht an einem Strang ziehenden Sauhaufen zusammenschweißt
- ein Taktik-Genie der für diese Mannschaft ein passenden System findet
- ein sympathische Person, der sich nicht mit Aki anlegt und das Umfeld begeistert
- einen Team-Entwickler, der über einen längeren Zeitraum ein konkurrenzfähiges Team aufbaut, beim gleichzeitige Wegbrechen hoher Tranfer-Erlöse bzw. CL-Einnahmen.

Klar gibt es den, aber der fühlt sich in Liverpool ganz wohl.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

uwelito, Wambel forever, Montag, 04.09.2023, 18:51 (vor 902 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Bei allem Respekt und auch einer Menge Zustimmung. Spekulationen, weil irgendjemand aus dem Umfeld etwas gesagt hat, was man glauben könnte, wenn man möchte, kann zumindest ich nicht ernst nehmen. Eine seriöse Quelle würde man sicherlich anders beschreiben.

Tipp: macht mal zwei Wochen Forumspause …

Ballschieber007, Dortmund, Montag, 04.09.2023, 18:38 (vor 902 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

es bietet sich gerade an! Es ist schwierig für jeden einzelnen, zumal jeder die derzeit angespannte Situation anders empfindet und auch beurteilt. Ich hab meine Meinung, du evtl. eine andere. So etwas nennt sich Streitkultur, seien wir froh dass wir hier streiten dürfen. Manchmal fehlt etwas die Kinderstube, aber niemand ist vollkommen.

Um sich aber etwas abzukühlen, fahrt doch einfach mal bewusst die nächsten zwei Wochen runter und lasst das Forum Forum sein. Ich mache dass eigentlich nur während des Familienurlaub, keine Nachrichten, keine Emails, kein Internet, dafür Zeit mit den Kindern, Büchern und Essen! Es wirkt Wunder und danach sieht man vieles klarer und vielleicht weniger verbissen, da zähle ich mich aktuell leider auch zu.

Es stehen Länderspiele an, dazu Freundschaftsspiele die kaum jemanden interessieren. Nutzt die Chance! Bis dahin, wir lesen uns vor Freiburg! :-)

klingt gut

Ballschieber007, Montag, 04.09.2023, 20:44 (vor 902 Tagen) @ Ballschieber007

.

Tipp: macht mal zwei Wochen Forumspause …

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 04.09.2023, 18:58 (vor 902 Tagen) @ Ballschieber007

Ich glaube, das ist eine gute Idee.

Bis Freiburg

Tipp: macht mal zwei Wochen Forumspause …

Tofana10h, Ort, Montag, 04.09.2023, 18:46 (vor 902 Tagen) @ Ballschieber007

Das sagt sich so leicht. Bei mir kommt Panik hoch, das jetzt alles vor die Wand gefahren wird, was jahrelang mühsam aufgebaut wurde. Ich mache mir echt Sorgen.

Tipp: macht mal zwei Wochen Forumspause …

markus, Montag, 04.09.2023, 21:05 (vor 902 Tagen) @ Tofana10h

Das sagt sich so leicht. Bei mir kommt Panik hoch, das jetzt alles vor die Wand gefahren wird, was jahrelang mühsam aufgebaut wurde. Ich mache mir echt Sorgen.

Für Panik gab es zuletzt 2005 einen Grund. Für mich unbegreiflich, dass bei einigen die Zündschnur so kurz zu sein scheint, dass sie am 3. Spieltag schon die Nerven verlieren und alles in Frage stellen. Warten wir doch erstmal die ersten sieben oder acht Spieltage ab, um eine wirklich Tendenz erkennen zu können. Früher wurde man ausgelacht, wenn man schon vorher alle schwarz oder rosig gemalt hat. Und wenn es dann tatsächlich so aussieht, dass die CL Plätze in Gefahr sind, so geht auch dann die Welt nicht unter. Das gab es vor 2011 öfter und täte dem ein oder anderen, der meint, man hätte bis auf alle Ewigkeit das Dauerabo auf Platz 2 sicher, vielleicht mal ganz gut.

Tipp: macht mal zwei Wochen Forumspause …

Matze_82, Rheinhessen, Montag, 04.09.2023, 20:32 (vor 902 Tagen) @ Tofana10h

Das sagt sich so leicht. Bei mir kommt Panik hoch, das jetzt alles vor die Wand gefahren wird, was jahrelang mühsam aufgebaut wurde. Ich mache mir echt Sorgen.

Ich glaube nicht, daß dieser schlechte Start gleich den Untergang bedeutet. Unter Bosz starteten wir genial, stürzten dann ab, und am Ende wurde doch wieder alles gut. Ebenso gab es unter Favre und Rose von extremen Pessimisten Weltuntergangsstimmung. Ich versuche es lockerer zu sehen und finde die Idee von Ballschieber gar nicht schlecht...mal ein wenig Abstand und Pause tut sicher gut...

LG

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Gargamel09, Montag, 04.09.2023, 14:59 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Das sind ja mal Neuigkeiten, wäre er nur geblieben, hätte man nicht so viel Geld gehabt, um einige Transfers zu tätigen, schade, in doppelter Hinsicht.

Toll aufgestellte neue Scoutingabteilung, die kreative Vorschläge liefert, wo wird gefischt, im heimischen Tümpel. Nicht der heimische Tümpel hat den BVB dorthin gebracht, wo er bis letzte Saison noch war, sondern das Meer (an Talenten...).

Der Artikel lässt die sportlich Verantwortlichen in so einem schlechten Licht dastehen, man müsste eigentlich hoffen, dass vieles davon nicht stimmt, nur passt das alles ins Bild.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Jones, Lippstadt, Montag, 04.09.2023, 21:03 (vor 902 Tagen) @ Gargamel09

Jude wäre nicht zu jedem Verein gegangen.
Evtl hätten wir ihn noch ein Jahr halten können bevor er nächste Saison nach England gegangen wäre. Aber gegen Real Madrid hatten und haben wir keine Chance.
Der Verein stand bei Jude schon immer ganz oben.

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 04.09.2023, 18:06 (vor 902 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von Will Kane, Montag, 04.09.2023, 18:16

Das sind ja mal Neuigkeiten, wäre er nur geblieben, hätte man nicht so viel Geld gehabt, um einige Transfers zu tätigen, schade, in doppelter Hinsicht.

Toll aufgestellte neue Scoutingabteilung, die kreative Vorschläge liefert, wo wird gefischt, im heimischen Tümpel. Nicht der heimische Tümpel hat den BVB dorthin gebracht, wo er bis letzte Saison noch war, sondern das Meer (an Talenten...).

Der Artikel lässt die sportlich Verantwortlichen in so einem schlechten Licht dastehen, man müsste eigentlich hoffen, dass vieles davon nicht stimmt, nur passt das alles ins Bild.

Vor einigen Jahren hat der BVB erkannt, dass er für sich einen eigenen Weg finden muss, um auf Dauer seinen nationalen und internationalen Platz im Fußball behalten und vielleicht sogar etwas ausbauen zu können.

Man hat sich für die Verpflichtung von internationalen Toptalenten entschieden, die ganz am Anfang ihrer Karriere stehen, aber für ihre weitere relativ schnelle Entwicklung unbedingt viel Spielzeit auf hohem nationalen und internationalen Niveau benötigen.

Eine kluge und richtige Entscheidung. Nicht jeder dieser Transfers hat sich als glücklich erwiesen, aber diejenigen die sich als erfolgreich herausgestellt haben sind die Garanten dafür gewesen, dass der BVB seine Position halten konnte.

Dabei ist es Teil der Vereinbarung mit diesen Spielern, dass sie lediglich eine limitierte Zeit beim BVB verbleiben. Die Vertragslaufzeit muss beim Verlassen des BVB dabei noch lange genug sein, um eine möglichst hohe Ablösesumme erzielen zu können. Die Spieler waren dabei keine Unbekannten auf dem Spielermarkt, auch andere Topclubs waren an ihnen interessiert. Nur konnte ihnen längere Zeit keiner dieser Topclubs die Spielzeit in Liga und CL bieten wie wir es konnten.

Es ist ein klarer Deal. Keiner dieser Spieler will länger beim BVB bleiben als es nötig wäre und der BVB will diese Spieler auch nicht länger halten als man die maximale Ablöse in diesem zeitlichen Rahmen erzielen kann. Es ist ein Geschäft, im angestrebten Fall eine win-win-Situation, nichts anderes. Zu glauben, man könne einen solchen Spieler länger an den BVB binden ist pure Illusion. Bis jetzt im Saldo eine Erfolgsgeschichte, trotz mancher Enttäuschung.

Auf ‚gestandene‘ Spieler aus dem nationalen oder auch internationalen Markt zu setzen war in den letzten Jahren hingegen weniger erfolgreich. Manche Transfers erwiesen sich als absolute teure Fehleinkäufe, manche als durchschnittlich, manche brauchten einige Jahre um sich als Leistungsträger zu etablieren.

Man könnte fast auf den Gedanken kommen, dass ein wenig mehr ‚Toptalente‘ und ein bisschen weniger ‚gestandene Spieler‘ noch etwas passender für uns gewesen wären…

Klar, mittlerweile haben gewichtigere Topclubs als der BVB nachgezogen und es wird schwieriger, Toptalente zu uns zu holen. Und wenn man Adeyemi auch als ein solches Toptalent ansieht, dann wird deren Verpflichtung auch immer teurer. Dennoch, der BVB genießt diesbezüglich weiterhin einen ausgezeichneten Ruf und in Europa gibt es nach wie vor eine Vielzahl von Toptalenten.

Wie auch immer, nachstehend ein Link zu einem Beitrag in einem Bayern-Forum, auf den mich ein Freund aufmerksam gemacht hat und in dem die wirtschaftliche Situation der jeweiligen Gegner und hier des BVB analysiert wird. Ist zwar fast ein Sakrileg, was mir schon klar ist. Ist aber immerhin nicht die B…-Zeitung…

Der Artikel ist auch schon fast ein Jahr alt (vom Oktober 22), ist von einem der dortigen User verfasst und enthält neben diversen Rechtschreibfehlern auch einige sachliche Fehler, die aber den Kern der wie ich meine interessanten Aussagen nicht tangieren. Nichts, was man nicht schon wüsste, dennoch mMn lesenswert.

https://miasanrot.de/borussia-dortmund-wirtschaftlicher-steckbrief-vor-den-bayern/

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können

donotrobme, Münsterland, Dienstag, 05.09.2023, 11:37 (vor 902 Tagen) @ Will Kane

Aber hier stellt sich die Frage, kommt der BVB heutzutage noch an die Talente heran?


Die anderen Vereine haben in Sachen Scouting aufgeholt, denn sie haben mitbekommen, dass es lukativ ist, paar junge Spieler für paar Millionen zu holen, wenn einer davon für fast 100 Mio geht.

Die Bayern haben in den letzten Jahren Spieler geholt, die sie zehn jahre zuvor nicht geholt hätten (Davies, Tel, Musiala).
Real hat Spieler geholt, die zu Zeiten der Galaktischen eben erst Jahre später im Fokus gestanden hätten (Vinicius, Jude, Ödegaard, Tchouaméni, Güler, Endryck).
Leipzig konkurriert mittlerweile auch mit uns und kann den Talenten, dank der Filiale in Salzburg, gute Entwicklungsperspektiven aufzeigen.

Von daher, nichts gegen Duranville, Gio Reyna, Moukoko oder Bynoe-Gittens. Aber die werden wahrscheinlich nicht die Karriere von Haaland, Jude, Pulisic oder Dembele hinlegen.

Deswegen brauchen wir vielleicht doch eine andere Transferstrategie.

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 16:44 (vor 901 Tagen) @ donotrobme

Deswegen brauchen wir vielleicht doch eine andere Transferstrategie.


Wie soll die denn aussehen? Abgehalfterte Spieler wie Union Berlin holen? Solide Spieler holen wie derzeit?
Dann hast du doch nix besonderes. Spieler der Qualität Haaland, Bellingham, Lewa, Gündogan, Dembele und Co. können wir uns weder leisten, noch wechseln sie nach Dortmund.
Insofern ist diese Transferstrategie alternativlos, wenn man weiter um die CL spielen möchte.

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können

donotrobme, Münsterland, Dienstag, 05.09.2023, 17:53 (vor 901 Tagen) @ Talentförderer

Ich würde mal mit einer abgestimmten und soliden Kaderplanung anfangen. Mit Spielern, die miteinander harmonisieren, indem im Vorfeld Spielerprofile erstellt und dann nach den passenden Puzzlestücken sucht.

Aber die jetzige Kaderpolitik ist leider nicht gut.
Letztes Beispiel Füllkrüg. Man holt einen weiteren Stürmer, der am liebsten ein Zielspieler im eigenen Ballbesitz ist. Wir haben aber eigentlich eine Reihe von Offensivspielern, die um den Mittelstürmer herum spielen, anstatt ihn permanent zu suchen.
Malen und Adeyemi suchen häufig selbst den Abschluss, statt den Mittelstürmer zu suchen. Das ist auch wenn dein Angreifer eben ein mitspielender Stürmer ist. Das sind aber weder Haller noch Füllkrug.

Im Mittelfeld hatte man schon letzte Saison große Probleme eine Startelf zu finden, die miteinander harmoniert. Jude war überall, nur nicht auf seiner Position im Raum. Dahinter hatte er keine Absicherung, denn es gab keinen richtigen 6er. Brandt, Reyna und Reus haben die von Jude verursachten offenen Räume nicht gut gedeckt, ansprechend konteranfällig waren wir. Bei Madrid gibt man Jude alle Freiheiten und dort funktioniert er.

Die Innenverteidigung ist mit 3 Spieler dünn besetzt, danach darf man auf einen besseren Amateurspieler vertrauen oder man zieht Can in die Innenverteidigung, wo er eigentlich nicht vorgesehen ist.
Im defensien Mittelfeld klaffte eine Lücke, die hat man nicht besetzt. Auf den Außenverteidiger-Positionen hat man Rapha abgeben müssen, obwohl er sicherlich gerne geblieben wäre. Dafür hat man Bensebaini geholt.
Wir haben trotzdem noch Wolf und Ryerson als Alternativen. Meunier will wohl offensichtlich nicht mehr, nun ist eine Verletzung dazwischen gekommen. Ich finde das echt dürftig.

Okay, der BVB will also wieder Vollgasfußball spielen. Aber mit welchem System. Nenn mir eine Startelf und ich sag dir, welche Stärken sie nicht ausspielt. Dabei muss es doch eigentlich das Ziel einer guten Kaderplanung sein, dass die Mannschaftsstärke mehr ist als die Summe der Einzelspieler. Das sehe ich bei uns seit Jahren nicht. Auch im heutigen Kader gibt es immer noch so viele Baustellen und Spielertypen, die nicht zueinander passen.

Haller/Füllkrug, Malen, Adeyemi und Reus funktioniet beispielsweise nicht.
Reus im Mittelfeld als 10er mit 2 Achtern? Das ist zu offensiv. Die Raute mit Reus auf der 10? Das ist zu kompakt.
Zwei Achter mit 3er-Kette: Dafür haben wir zu wenig Innenverteidiger.

Wolf hat viel Offensivdrang, braucht aber eine Absicherung. Wer soll das machen?

Ich finde den Kader seit Terzic hier ist, nicht gut. Gut, Kehl durfte erst Mal aufräumen und hat im ersten Jahr auf eine starke Innenverteidigung gesetzt. Aber welche Baustellen wollte er diese Saison schließen? Im Endeffekt haben wir Jude, Dahoud und Rapha gegen Nmecha und Sabitzer getauscht. Das ist kein guter Deal gewesen.
Der Kader bietet meiner Meinung nach keine wirklich Taktik an und daher wirkt auch unser Spiel ideenlos.
Da sollte man ansetzen, bevor man wieder die nächste Trainerdiskussion führt. Schließlich sind schon andere Trainer an unserem Kader gescheitert.

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 18:09 (vor 901 Tagen) @ donotrobme

Nun, in Kurzfassung kann man sagen, der Trainer wollte den Kader und die Spieler so haben. Wenn er mit denen keine Taktik hinbekommt liegt auch das einzig und allein im Verantwortungsbereich des Trainers.

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 05.09.2023, 14:47 (vor 902 Tagen) @ donotrobme

Aber hier stellt sich die Frage, kommt der BVB heutzutage noch an die Talente heran?


Die anderen Vereine haben in Sachen Scouting aufgeholt, denn sie haben mitbekommen, dass es lukativ ist, paar junge Spieler für paar Millionen zu holen, wenn einer davon für fast 100 Mio geht.

Die Bayern haben in den letzten Jahren Spieler geholt, die sie zehn jahre zuvor nicht geholt hätten (Davies, Tel, Musiala).
Real hat Spieler geholt, die zu Zeiten der Galaktischen eben erst Jahre später im Fokus gestanden hätten (Vinicius, Jude, Ödegaard, Tchouaméni, Güler, Endryck).
Leipzig konkurriert mittlerweile auch mit uns und kann den Talenten, dank der Filiale in Salzburg, gute Entwicklungsperspektiven aufzeigen.

Von daher, nichts gegen Duranville, Gio Reyna, Moukoko oder Bynoe-Gittens. Aber die werden wahrscheinlich nicht die Karriere von Haaland, Jude, Pulisic oder Dembele hinlegen.

Deswegen brauchen wir vielleicht doch eine andere Transferstrategie.

Eine andere Transferstrategie müsste uns zum einen die CL-Quali sichern und zum anderen hohe Transfererlöse einbringen.

Nehmen wir einmal an, wir fokussieren uns auf junge deutsche Nationalspieler mit Potential. Ist vielleicht gar nicht so realitätsfern.

Sind diese ‚günstig‘ zu bekommen? Die Beispiele Schlotterbeck, Adeyemi oder Nchema sprechen nicht unbedingt dafür. Gehaltsmäßig werden solche Spieler auch nur kommen, wenn sie deutlich mehr verdienen können als bei ihren bisherigen Clubs.

Apropos. Von welchen Clubs würden denn solche Spieler kommen? Bei den o.g. Beispielen waren es Freiburg, Salzburg, Wolfsburg. Ob entsprechende Spieler aus Leverkusen oder Leipzig zu uns wechseln würden, ist mAn schon fraglich. Und von Bayern dürfte die Wahrscheinlichkeit äußerst gering sein. Wir könnten ja einmal wegen Musiala bei denen anfragen… ;-)

Selbstverständlich stellen auch ‚kleinere Clubs‘ fähige Nationalspieler, keine Frage. Nach meiner Einschätzung dürfte die Auswahl allerdings limitiert sein. Und im U 21 - Bereich sieht es auch nicht gerade rosig aus.

Da wir auch zukünftig auf Transfereinnahmen angewiesen sein werden, müssen solche Spieler dann auch so weiterentwickelt werden, dass sie auf dem Transfermarkt attraktiv werden. Nun ist es allerdings so, dass für deutsche Nationalspieler bis auf wenige Ausnahmen weniger erlöst wird als z.B. für englische oder französische, die bei uns ihren Weg in die jeweilige Nationalelf gefunden haben.

Natürlich haben andere Clubs unser ‚Modell‘ als nachahmenswert eingestuft. Solange es sich um unter uns angesiedelte Clubs handelt, droht da mAn auch keine Gefahr. Der RB-Kosmos ist eigentlich schon lange Konkurrent auf diesem speziellen Markt und oft genug haben wir um dieselben Spieler gerungen. Was unseren entsprechenden Erfolg nicht geschmälert hat.

Was Real und auch Bayern anbelangt, so sehe ich deren tatsächliches oder vermeintliches Einsteigen auf diesem spezifischen Markt gar nicht so sehr als Bedrohung an. Denn diese Clubs kaufen gezielt, um bestimmte Positionen langfristig zu besetzen. Und das passiert nicht jedes Jahr.

Camavings und Tchouaméni sind in der Nachfolge von Kroos und Casemiro zu sehen. Und Davies und Musiala haben die Bayern nicht geholt, um sie mittelfristig gewinnbringend an Real oder sonstwen zu verkaufen. Dass diese Spieler dennoch irgendwann einmal werden Wechsel wollen, ist wahrscheinlich. Aber die Bayern werden viel tun, um dies zu verhindern.

An Camavinga und Tchouaméni waren wir im übrigen ebenfalls interessiert und auch lange im Rennen. Bei Camavinga hätte man früher einsteigen müssen, als er noch sehr jung war. Und bei Tchouaméni waren wir schlicht zu spät am Ball. Der hätte nicht zu Monaco wechseln müssen.

Nicht nur Kuoli Mani hat gezeigt, dass es z.B. in Frankreich Talente (auch solche mit ‚Spätzündung‘) gibt, die unter dem Radar der Topclubs laufen oder von denen zu früh ‚aussortiert‘ werden. Talente gibt es in Europa genug, der BVB genießt weiterhin einen sehr guten Ruf als Club, bei dem man sich als Toptalent entwickeln und in den Fokus der absoluten Topclubs spielen kann.

Wie Bellingham. Den hat Real von uns geholt und nicht direkt aus Birmingham. Denn dass es schiefgehen kann mit zu jungen Talenten, hat das Beispiel Ödegaard gezeigt. Vielleicht wäre der heute bei Real, wenn er seinen Weg über uns gesucht hätte (klar, Spekulation). Wobei er ja bei Arsenal jetzt sicherlich glücklich ist.

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell

Gargamel09, Dienstag, 05.09.2023, 11:25 (vor 902 Tagen) @ Will Kane

Coca Cola dachte auch mal in den Achtzigern, dass sie mit einer neuen Rezeptur durchschlagenden Erfolg haben würden, die Produktion nach der alten Rezeptur wurde eingestellt, es wurde die New Coke auf den Markt gebracht.
Das stellte sich dann innerhalb kürzester Zeit als größter Fail der Firmengeschichte heraus, die alte Rezeptur wurde wieder herausgekramt.

Ob der New BVB ebenfalls so scheitert, zeigt die Zeit, das Verlassen des erfolgreichen Weges ist jedenfalls sehr riskant, weil noch nicht mal "alterativlos"

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell

bambam191279, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 12:44 (vor 902 Tagen) @ Gargamel09

Coca Cola dachte auch mal in den Achtzigern, dass sie mit einer neuen Rezeptur durchschlagenden Erfolg haben würden, die Produktion nach der alten Rezeptur wurde eingestellt, es wurde die New Coke auf den Markt gebracht.
Das stellte sich dann innerhalb kürzester Zeit als größter Fail der Firmengeschichte heraus, die alte Rezeptur wurde wieder herausgekramt.

Ob der New BVB ebenfalls so scheitert, zeigt die Zeit, das Verlassen des erfolgreichen Weges ist jedenfalls sehr riskant, weil noch nicht mal "alterativlos"

Aber bei Coca Cola hatte man weiterhin ein sehr bekanntes,sehr gut laufendes Produkt, welches sehr beliebt war.

Der BVB ist spätestens dann bei den jungen wilden nicht mehr beliebt, wenn:
1.Die CL ausbleibt
2.die großen Vereine auch Spielzeiten garantieren
3.die großen Geldscheine winken

denn mal ehrlich, gerade den Kalibern,Sancho,Pulisic und Dembele hätte mindestens ein weiteres Jahr bei uns echt gut getan.
Ansonsten sind sie zwar derzeit irgendwie dabei, aber weder ein neuer Messi oder Ronaldo.....

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell

bobschulz, MS, Dienstag, 05.09.2023, 13:19 (vor 902 Tagen) @ bambam191279

Coca Cola dachte auch mal in den Achtzigern, dass sie mit einer neuen Rezeptur durchschlagenden Erfolg haben würden, die Produktion nach der alten Rezeptur wurde eingestellt, es wurde die New Coke auf den Markt gebracht.
Das stellte sich dann innerhalb kürzester Zeit als größter Fail der Firmengeschichte heraus, die alte Rezeptur wurde wieder herausgekramt.

Ob der New BVB ebenfalls so scheitert, zeigt die Zeit, das Verlassen des erfolgreichen Weges ist jedenfalls sehr riskant, weil noch nicht mal "alterativlos"


Aber bei Coca Cola hatte man weiterhin ein sehr bekanntes,sehr gut laufendes Produkt, welches sehr beliebt war.

Der BVB ist spätestens dann bei den jungen wilden nicht mehr beliebt, wenn:
1.Die CL ausbleibt
2.die großen Vereine auch Spielzeiten garantieren
3.die großen Geldscheine winken

denn mal ehrlich, gerade den Kalibern,Sancho,Pulisic und Dembele hätte mindestens ein weiteres Jahr bei uns echt gut getan.
Ansonsten sind sie zwar derzeit irgendwie dabei, aber weder ein neuer Messi oder Ronaldo.....

Dembele wurde wie Coke bezahlt, ist aber halt Vita-Cola, Sancho nun ja, die Kohlensäure ist raus also nicht mehr so prickelnd, Pulisic hat in Chelsea nicht überperformt, mal schauen was das in Italien wird.
Andererseits ist aber Haaland zumindest mal in irgendeiner Wahl Europas Fußballer des Jahres geworden und von den Profis der Premier League zum besten Spieler der Saison gewählt worden. Bellingham scheint derzeit Real zu erobern. Also ganz so schlecht scheinen wir für die Entwicklung auch nicht zu sein. WENN man den richtigen Zeitpunkt für den Absprung findet.
Bei Jadon wäre wahrscheinlich nach der EM (und den anschließenden Ekel-Kommentaren in Englands Twitter etc!) wohl ein weiteres Jahr fernab der Insel gut gewesen.

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell

bambam191279, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 14:41 (vor 902 Tagen) @ bobschulz

Coca Cola dachte auch mal in den Achtzigern, dass sie mit einer neuen Rezeptur durchschlagenden Erfolg haben würden, die Produktion nach der alten Rezeptur wurde eingestellt, es wurde die New Coke auf den Markt gebracht.
Das stellte sich dann innerhalb kürzester Zeit als größter Fail der Firmengeschichte heraus, die alte Rezeptur wurde wieder herausgekramt.

Ob der New BVB ebenfalls so scheitert, zeigt die Zeit, das Verlassen des erfolgreichen Weges ist jedenfalls sehr riskant, weil noch nicht mal "alterativlos"


Aber bei Coca Cola hatte man weiterhin ein sehr bekanntes,sehr gut laufendes Produkt, welches sehr beliebt war.

Der BVB ist spätestens dann bei den jungen wilden nicht mehr beliebt, wenn:
1.Die CL ausbleibt
2.die großen Vereine auch Spielzeiten garantieren
3.die großen Geldscheine winken

denn mal ehrlich, gerade den Kalibern,Sancho,Pulisic und Dembele hätte mindestens ein weiteres Jahr bei uns echt gut getan.
Ansonsten sind sie zwar derzeit irgendwie dabei, aber weder ein neuer Messi oder Ronaldo.....


Dembele wurde wie Coke bezahlt, ist aber halt Vita-Cola, Sancho nun ja, die Kohlensäure ist raus also nicht mehr so prickelnd, Pulisic hat in Chelsea nicht überperformt, mal schauen was das in Italien wird.
Andererseits ist aber Haaland zumindest mal in irgendeiner Wahl Europas Fußballer des Jahres geworden und von den Profis der Premier League zum besten Spieler der Saison gewählt worden. Bellingham scheint derzeit Real zu erobern. Also ganz so schlecht scheinen wir für die Entwicklung auch nicht zu sein. WENN man den richtigen Zeitpunkt für den Absprung findet.
Bei Jadon wäre wahrscheinlich nach der EM (und den anschließenden Ekel-Kommentaren in Englands Twitter etc!) wohl ein weiteres Jahr fernab der Insel gut gewesen.

Ne, ich bin ganz bei Dir bei dem was Du sagst.
Ich empfinde nur diesen Vorwurf bzw. die Erwartungshaltung zum Teil konfus, man müsse quasi "nur" jedes Jahr son Jude oder Erling haben.
Und dass es am Scouting liegt, oder dass man diesen Weg verlasse.
Und dass dann, obwohl man mit Moukoko,Gittens,Duranville und Reyna dann immer noch 4 KAndidaten der Kategorie Pulisic im KAder hat (also großes Talent, evtl. nicht überragend, aber durchaus mit Potenzial), dazu Adeyemi (21), Schlotterbeck (23) und Malen (24) die zwar nicht mehr als Jungspunde gelten aber als "Stamm" dennoch noch lernfähig und vor allem talentiert sind.

Sprich, der BVB versucht ja gerade mit Duranville und Gittens was frisches zu bringen, Moukoko hängt gerade in den Seilen, aber es ist doch auch Fakt, dass dieses Terrain nicht mehr vom BVB alleine durchkämmt wird und nun noch mehr passen muss, um Spieler der Kategorie Haaland für den BVB zu begeistern.

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell

bobschulz, MS, Dienstag, 05.09.2023, 11:37 (vor 902 Tagen) @ Gargamel09

Coca Cola dachte auch mal in den Achtzigern, dass sie mit einer neuen Rezeptur durchschlagenden Erfolg haben würden, die Produktion nach der alten Rezeptur wurde eingestellt, es wurde die New Coke auf den Markt gebracht.
Das stellte sich dann innerhalb kürzester Zeit als größter Fail der Firmengeschichte heraus, die alte Rezeptur wurde wieder herausgekramt.

Ob der New BVB ebenfalls so scheitert, zeigt die Zeit, das Verlassen des erfolgreichen Weges ist jedenfalls sehr riskant, weil noch nicht mal "alterativlos"

Wir sind also jetzt das was ich 1987 in Kalifornien mal probiert habe, um im Cola Sektor zu bleiben:
"Crystal Clear Caffeine free Diet Coke!"
Eine durchsichtige, koffein- und kalorienfreie Version eines Originals, das mal gut (oder auf jeden Fall etabliert!) war.
Mir schmeckt unsere Entwicklung zumindest genau so, ich muss nur dran glauben, dass es per Gewöhnung gut wird. Kann ja Pater/ Bruder Felix mal fragen, wie ich an den Glauben komme. :-)

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können

Abseits, Montag, 04.09.2023, 20:36 (vor 902 Tagen) @ Will Kane

Unabhängig von Bellingham ist diese Toptalente-Strategie oder dieses Geschäftsmodell doch ein Ritt auf der Rasierklinge? Für mich grenzt es an ein Wunder, dass wir über einen so langen Zeitraum unter den vielen Toptalenten auch immer die wenigen gefunden haben, die sich tatsächlich durchsetzten und ihren Marktwert exponentiell steigern konnten.

Ich sehe hier viele Risiken. Erstens, haben wir dauerhaft die notwendige Expertise, um diese Talente rechtzeitig zu entdecken? Zweitens, werden andere Vereine versuchen, dieses Geschäftsmodell zu kopieren? Drittens, die Ablösesummen für diese Toptalente steigen und damit auch die Risiken, falls sich diese Talente nicht wie gewünscht entwickeln.

Was können wir eigentlich finanziell aushalten? Zwei Jahre ohne CL oder drei, vier Jahre ohne Toptalent bzw. ohne die Ablösesummen für die Toptalente?

Jetzt noch die Sinnfrage. Wozu benötigen wir diese unglaublichen Ablösesummen von 60 oder 80 Millionen für Haaland oder Sancho? Wir benötigen dieses Geld, um vielen durchschnittlichen Spielern ein Champions-League Gehalt zu bezahlen. Wahnsinn. Spieler wie Haaland und Bellingham sorgen für die CL-Teilnahme und finanzieren das Gehalt vom Rest.

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können

Talentförderer, Dortmund, Montag, 04.09.2023, 21:17 (vor 902 Tagen) @ Abseits

Diese „Strategie“ ist ja eigentlich keine „Strategie“ mehr wenn sie zur Normalität wird.

Vor allem aber ist sie alternativlos. Da geht es auch Leipzig und Leverkusen und sämtlichen anderen Vereinen nicht anders.

Du kannst die auch gar keine andere Strategie erlauben. Ausser du bist Union Berlin oder Augsburg.

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können

Abseits, Montag, 04.09.2023, 22:38 (vor 902 Tagen) @ Talentförderer

Diese „Strategie“ ist ja eigentlich keine „Strategie“ mehr wenn sie zur Normalität wird.

Vor allem aber ist sie alternativlos. Da geht es auch Leipzig und Leverkusen und sämtlichen anderen Vereinen nicht anders.

Du kannst die auch gar keine andere Strategie erlauben. Ausser du bist Union Berlin oder Augsburg.

Das ist Quatsch. Leverkusen und Leipzig haben andere Möglichkeit(en) bzw. Geldgeber und sind nicht auf Transfererlöse angewiesen. Union geht einen komplett anderen Weg und ist ohne Toptalente trotzdem erfolgreich.

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 04.09.2023, 21:10 (vor 902 Tagen) @ Abseits

Unabhängig von Bellingham ist diese Toptalente-Strategie oder dieses Geschäftsmodell doch ein Ritt auf der Rasierklinge? Für mich grenzt es an ein Wunder, dass wir über einen so langen Zeitraum unter den vielen Toptalenten auch immer die wenigen gefunden haben, die sich tatsächlich durchsetzten und ihren Marktwert exponentiell steigern konnten.

Ich sehe hier viele Risiken. Erstens, haben wir dauerhaft die notwendige Expertise, um diese Talente rechtzeitig zu entdecken? Zweitens, werden andere Vereine versuchen, dieses Geschäftsmodell zu kopieren? Drittens, die Ablösesummen für diese Toptalente steigen und damit auch die Risiken, falls sich diese Talente nicht wie gewünscht entwickeln.

Was können wir eigentlich finanziell aushalten? Zwei Jahre ohne CL oder drei, vier Jahre ohne Toptalent bzw. ohne die Ablösesummen für die Toptalente?

Jetzt noch die Sinnfrage. Wozu benötigen wir diese unglaublichen Ablösesummen von 60 oder 80 Millionen für Haaland oder Sancho? Wir benötigen dieses Geld, um vielen durchschnittlichen Spielern ein Champions-League Gehalt zu bezahlen. Wahnsinn. Spieler wie Haaland und Bellingham sorgen für die CL-Teilnahme und finanzieren das Gehalt vom Rest.

Genau das ist der springende Punkt.

Unsere Transfers jenseits der ‚Toptalente‘ sind unter dem Strich nicht so überdurchschnittlich, dass sie eine regelmäßige CL-Teilnahme oder ein Überstehen der CL-Gruppenphase sichern könnten.

Da muss man gar nicht auf einen Nico Schulz verweisen. Auch Spieler wie Brandt oder Can haben z.T. sehr lange gebraucht, bis sie auf dem Niveau waren, das man von ihnen von Beginn an erwartet hatte.

Natürlich kann der BVB nicht nur Spieler verpflichten, die weit über dem Durchschnitt spielen. Aber für zuviele durchschnittliche oder sogar unterdurchschnittliche Spieler sollte man auch nicht zuviel Geld ausgeben.

Was die ‚Toptalente‘ anbelangt, so waren Dembélé, Sancho, Haaland oder Bellingham den Verantwortlichen aller europäischen Topteams bekannt. Der BVB musste sie nicht entdecken. Sondern sie vielmehr davon überzeugen, dass der Wechsel zum BVB der richtige Entwicklungs- und Karriereschritt für sie ist. Das wird auch zukünftig die Hauptaufgabe bleiben, wenn wir diese Strategie fortführen wollen. Und da haben wir nach wie vor gute Argumente.

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können

Abseits, Montag, 04.09.2023, 23:09 (vor 902 Tagen) @ Will Kane

Unabhängig von Bellingham ist diese Toptalente-Strategie oder dieses Geschäftsmodell doch ein Ritt auf der Rasierklinge? Für mich grenzt es an ein Wunder, dass wir über einen so langen Zeitraum unter den vielen Toptalenten auch immer die wenigen gefunden haben, die sich tatsächlich durchsetzten und ihren Marktwert exponentiell steigern konnten.

Ich sehe hier viele Risiken. Erstens, haben wir dauerhaft die notwendige Expertise, um diese Talente rechtzeitig zu entdecken? Zweitens, werden andere Vereine versuchen, dieses Geschäftsmodell zu kopieren? Drittens, die Ablösesummen für diese Toptalente steigen und damit auch die Risiken, falls sich diese Talente nicht wie gewünscht entwickeln.

Was können wir eigentlich finanziell aushalten? Zwei Jahre ohne CL oder drei, vier Jahre ohne Toptalent bzw. ohne die Ablösesummen für die Toptalente?

Jetzt noch die Sinnfrage. Wozu benötigen wir diese unglaublichen Ablösesummen von 60 oder 80 Millionen für Haaland oder Sancho? Wir benötigen dieses Geld, um vielen durchschnittlichen Spielern ein Champions-League Gehalt zu bezahlen. Wahnsinn. Spieler wie Haaland und Bellingham sorgen für die CL-Teilnahme und finanzieren das Gehalt vom Rest.


Genau das ist der springende Punkt.

Unsere Transfers jenseits der ‚Toptalente‘ sind unter dem Strich nicht so überdurchschnittlich, dass sie eine regelmäßige CL-Teilnahme oder ein Überstehen der CL-Gruppenphase sichern könnten.

Da muss man gar nicht auf einen Nico Schulz verweisen. Auch Spieler wie Brandt oder Can haben z.T. sehr lange gebraucht, bis sie auf dem Niveau waren, das man von ihnen von Beginn an erwartet hatte.

Natürlich kann der BVB nicht nur Spieler verpflichten, die weit über dem Durchschnitt spielen. Aber für zuviele durchschnittliche oder sogar unterdurchschnittliche Spieler sollte man auch nicht zuviel Geld ausgeben.

Was die ‚Toptalente‘ anbelangt, so waren Dembélé, Sancho, Haaland oder Bellingham den Verantwortlichen aller europäischen Topteams bekannt. Der BVB musste sie nicht entdecken. Sondern sie vielmehr davon überzeugen, dass der Wechsel zum BVB der richtige Entwicklungs- und Karriereschritt für sie ist. Das wird auch zukünftig die Hauptaufgabe bleiben, wenn wir diese Strategie fortführen wollen. Und da haben wir nach wie vor gute Argumente.

Bei Dembélé hatte ich Mislintat als Entdecker auf dem Zettel, aber wahrscheinlich hast du recht, es geht nicht um das Entdecken, sondern um den nächsten Karriereschritt. Die Frage ist dann, haben wir für dieses Geschäftsmodell auch zukünftig gute Argumente. Was sind oder waren die guten Argumente? Was wir eventuell in Zukunft nicht mehr als Argument anbieten können, ist die (sichere) CL-Teilnahme oder einen renommierten Trainer wie Klopp, Tuchel oder Favre. Was wir nach wie vor auch in der Zukunft jedem Talent anbieten können, eine relative leichte Chance auf einen Stammplatz.

Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 05.09.2023, 13:14 (vor 902 Tagen) @ Abseits

Unabhängig von Bellingham ist diese Toptalente-Strategie oder dieses Geschäftsmodell doch ein Ritt auf der Rasierklinge? Für mich grenzt es an ein Wunder, dass wir über einen so langen Zeitraum unter den vielen Toptalenten auch immer die wenigen gefunden haben, die sich tatsächlich durchsetzten und ihren Marktwert exponentiell steigern konnten.

Ich sehe hier viele Risiken. Erstens, haben wir dauerhaft die notwendige Expertise, um diese Talente rechtzeitig zu entdecken? Zweitens, werden andere Vereine versuchen, dieses Geschäftsmodell zu kopieren? Drittens, die Ablösesummen für diese Toptalente steigen und damit auch die Risiken, falls sich diese Talente nicht wie gewünscht entwickeln.

Was können wir eigentlich finanziell aushalten? Zwei Jahre ohne CL oder drei, vier Jahre ohne Toptalent bzw. ohne die Ablösesummen für die Toptalente?

Jetzt noch die Sinnfrage. Wozu benötigen wir diese unglaublichen Ablösesummen von 60 oder 80 Millionen für Haaland oder Sancho? Wir benötigen dieses Geld, um vielen durchschnittlichen Spielern ein Champions-League Gehalt zu bezahlen. Wahnsinn. Spieler wie Haaland und Bellingham sorgen für die CL-Teilnahme und finanzieren das Gehalt vom Rest.


Genau das ist der springende Punkt.

Unsere Transfers jenseits der ‚Toptalente‘ sind unter dem Strich nicht so überdurchschnittlich, dass sie eine regelmäßige CL-Teilnahme oder ein Überstehen der CL-Gruppenphase sichern könnten.

Da muss man gar nicht auf einen Nico Schulz verweisen. Auch Spieler wie Brandt oder Can haben z.T. sehr lange gebraucht, bis sie auf dem Niveau waren, das man von ihnen von Beginn an erwartet hatte.

Natürlich kann der BVB nicht nur Spieler verpflichten, die weit über dem Durchschnitt spielen. Aber für zuviele durchschnittliche oder sogar unterdurchschnittliche Spieler sollte man auch nicht zuviel Geld ausgeben.

Was die ‚Toptalente‘ anbelangt, so waren Dembélé, Sancho, Haaland oder Bellingham den Verantwortlichen aller europäischen Topteams bekannt. Der BVB musste sie nicht entdecken. Sondern sie vielmehr davon überzeugen, dass der Wechsel zum BVB der richtige Entwicklungs- und Karriereschritt für sie ist. Das wird auch zukünftig die Hauptaufgabe bleiben, wenn wir diese Strategie fortführen wollen. Und da haben wir nach wie vor gute Argumente.


Bei Dembélé hatte ich Mislintat als Entdecker auf dem Zettel, aber wahrscheinlich hast du recht, es geht nicht um das Entdecken, sondern um den nächsten Karriereschritt. Die Frage ist dann, haben wir für dieses Geschäftsmodell auch zukünftig gute Argumente. Was sind oder waren die guten Argumente? Was wir eventuell in Zukunft nicht mehr als Argument anbieten können, ist die (sichere) CL-Teilnahme oder einen renommierten Trainer wie Klopp, Tuchel oder Favre. Was wir nach wie vor auch in der Zukunft jedem Talent anbieten können, eine relative leichte Chance auf einen Stammplatz.

Die (weitgehend) sichere CL-Teilnahme müssen wir anbieten können. Das ist in vielerlei Hinsicht unsere Basis für Bestandserhaltung und Weiterentwicklung. Eine Saison ohne CL würden wir wahrscheinlich wegstecken können, eine zweite im Anschluss daran würde uns mMn allerdings abhängen. Andere Clubs in der Bundesliga schlafen nicht.

Auf der Trainerposition ist mMn nicht unbedingt ein ‚großer Name‘ gefragt, sondern jemand, der (auch) ein gutes Händchen für die Entwicklung von Talenten hat und auch dafür bekannt ist, jungen Spielern sein Vertrauen zu geben. Da gibt es auch welche.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

-Christian-, Montag, 04.09.2023, 15:09 (vor 903 Tagen) @ Gargamel09

"Glaubt man Stimmen aus dem Umfeld des BVB, hätte sich der Engländer einen zumindest kurzfristigen weiteren Verbleib bei der Borussia nicht nur sehr gut vorstellen können. Trotzdem dauerte es bis zum Beginn der Sommervorbereitung, bis der BVB einen Nachfolger präsentieren konnte..."

Ich denke, du meinst diese Passage, oder?
Diese verstehe ich im Übrigen nicht so ganz respektive ergibt der erste Satz für mich keinen Sinn. Der Satz klingt nach einem "nicht nur, sondern auch" Satz, wo jedoch der "sondern auch" Teil fehlt.

In Kontext zum darauf folgenden Satz deute ich es so, dass Bellingham sich frühzeitig gegen einen Verbleib ausgesprochen hat.

Bitte erleuchtet mich wie es richtig zu verstehen ist :)

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Thofrock, Mittwoch, 06.09.2023, 00:56 (vor 901 Tagen) @ -Christian-

Ich halte das für ein Blödsinn. Wenn der neue Vertrag unterschrieben ist kann man sowas ja immer behaupten.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Gargamel09, Montag, 04.09.2023, 15:12 (vor 903 Tagen) @ -Christian-

"Glaubt man Stimmen aus dem Umfeld des BVB, hätte sich der Engländer einen zumindest kurzfristigen weiteren Verbleib bei der Borussia nicht nur sehr gut vorstellen können. Trotzdem dauerte es bis zum Beginn der Sommervorbereitung, bis der BVB einen Nachfolger präsentieren konnte..."

Ich denke, du meinst diese Passage, oder?
Diese verstehe ich im Übrigen nicht so ganz respektive ergibt der erste Satz für mich keinen Sinn. Der Satz klingt nach einem "nicht nur, sondern auch" Satz, wo jedoch der "sondern auch" Teil fehlt.

In Kontext zum darauf folgenden Satz deute ich es so, dass Bellingham sich frühzeitig gegen einen Verbleib ausgesprochen hat.

Bitte erleuchtet mich wie es richtig zu verstehen ist :)

Die Passage lautet eigentlich folgendermaßen

Der Abgang von Jude Bellingham, der von seinen Spielerkollegen zum Bundesligaspieler der Saison gewählt wurde und beim vermeintlich größten Fußballclub der Welt in den bisherigen vier Spielen 5 Tore erzielt hat, war nicht nur lange abzusehen, er wurde aufgrund der zu erwartenden Transfereinnahmen von den sportlichen Verantwortlichen sogar forciert. Glaubt man Stimmen aus dem Umfeld des BVB, hätte sich der Engländer einen zumindest kurzfristigen weiteren Verbleib bei der Borussia nicht nur sehr gut vorstellen können.

...er wurde aufgrund der zu erwartenden Transfereinnahmen von den SV sogar forciert...

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Zaungast, Montag, 04.09.2023, 16:20 (vor 902 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von Zaungast, Montag, 04.09.2023, 16:27

Uli Hoeneß hatte damals einen wunden Punkt getroffen…

"Wenn Dortmund einen hochtalentierten Spieler kauft und er gut spielt, kann man wenige Monate später entweder aus dem Klub selbst oder von außerhalb hören, dass er irgendwann ein Verkaufsobjekt darstellen wird.
Wie soll ein Spieler die DNA eines Vereins hundertprozentig aufsaugen, wenn er das Gefühl hat, ein Verkaufsobjekt zu sein? Bei uns gibt es das überhaupt nicht. Wir holen Spieler für Bayern München. Und niemals, um daraus Geschäfte zu machen.“ [Uli Hoeneß, August 2020]

„Ich finde die Aussagen ziemlich arrogant. Wenn man jedes Jahr 250 Millionen Euro mehr in der Tasche hat, lässt es sich mit vollen Hosen gut stinken.“ [Michael Zorc]

Der Verkauf von Bellingham kam Watzke sicherlich nicht ungelegen. Zumindest konnte er dadurch nach drei schwierigen Coronajahren für 2024 endlich wieder eine Dividendenausschüttung in Aussicht stellen. Und darauf kommt es beim Ballspielverein Borussia schließlich an.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

BloodsuckingZombie, Yharnam, Montag, 04.09.2023, 16:42 (vor 902 Tagen) @ Zaungast

Naja, letztlich haben ja beide recht.

Natürlich handelt der FC Bayern da anders, weil er es auch kann. Und das ist sicher der größte Unterschied, den es zwischen den beiden Klubs gibt.

Aber wir verkaufen Spieler sicher nicht, weil es so geil ist, immer wieder eine neue Leistungsachse aufzubauen. Auch Frankfurt hätte Kolo Muani sicher aus sportlicher Sicht gerne weiter behalten.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Zaungast, Montag, 04.09.2023, 18:27 (vor 902 Tagen) @ BloodsuckingZombie

Naja, letztlich haben ja beide recht.

Natürlich handelt der FC Bayern da anders, weil er es auch kann. Und das ist sicher der größte Unterschied, den es zwischen den beiden Klubs gibt.

Aber wir verkaufen Spieler sicher nicht, weil es so geil ist, immer wieder eine neue Leistungsachse aufzubauen. Auch Frankfurt hätte Kolo Muani sicher aus sportlicher Sicht gerne weiter behalten.

Keine Frage. Allerdings wurde Eintracht Frankfurt für Kolo Muani nach zähen Verhandlungen entsprechend entschädigt um der Mannschaft mittelbar auch deutlich Qualität zuführen zu können.

Das gilt für Borussia Dortmund und Jude Bellingham grundsätzlich auch. Kritisch wird es allerdings wenn solche Entscheidungen eben nicht mehr aus rein sportlichen Erwägungen getroffen, sondern durch andere Interessen beeinflusst würden:

- Überfällige Dividendenausschüttung an leidgeplagte Aktionäre oder
- Vermarktung der DFL als Entwicklungsschritt kommender Weltstars

um nur mal zwei Beispiele zu nennen. Aki verantwortet inzwischen das Wohl ganz schön vieler Parteien. Weiß nicht ob das unserem sportlichen Erfolg immer zuträglich ist.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

bigfoot49, Leipzig, Montag, 04.09.2023, 21:20 (vor 902 Tagen) @ Zaungast

Wenn man es nicht besser wüsste, würde man nach deinem Posting denken, dass Bellingham am Deadline Day nach Ablauf der Deadline verkauft worden ist, während Frankfurt seinen Stürmer Monate im Voraus voll eingeplant verkauft hat.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Zaungast, Montag, 04.09.2023, 23:48 (vor 902 Tagen) @ bigfoot49
bearbeitet von Zaungast, Dienstag, 05.09.2023, 00:06

Wenn man es nicht besser wüsste, würde man nach deinem Posting denken, dass Bellingham am Deadline Day nach Ablauf der Deadline verkauft worden ist, während Frankfurt seinen Stürmer Monate im Voraus voll eingeplant verkauft hat.

Warum?

Frankfurt wusste in erster Linie um den sportlichen Mehrwert Kolo Muanis und hat bis zuletzt riskiert, dass der Deal platzen könnte. So konnte letztlich die ursprüngliche Forderung nahezu durchgesetzt werden. Andernfalls würde Kolo Muani diese Saison - nach seinem Streik - weiterhin das Trikot der Eintracht tragen und wäre erst in den nächsten Jahren verkauft worden.
Natürlich hat auch hier am Ende die wirtschaftliche Vernunft obsiegt, den Eindruck dass der Verkauf diesen Sommer finanziell erforderlich ist, hatte ich indes nicht.

Bei Bellingham wurde der Transfer deutlich früher festgezurrt. Ich weiß nicht ob an den Andeutungen aus dem Artikel etwas dran ist und der Transfer tatsächlich auch von Vereinsseite forciert wurde oder ob Bellingham selbst auf den Wechsel gedrängt hat. So oder so war die Bereitschaft ihn dieses Jahr zu verkaufen gegeben um
a) diesen Sommer überhaupt auf dem Transfermarkt agieren zu können und
b) den Aktionären für das kommende Jahr, wenn der Gewinn aus dem Bellingham-Transfer auch bilanziell erfasst ist, eine Dividende in Aussicht zu stellen.
Der Transfer unseres besten Spielers in diesem Sommer kam uns damit mindestens gelegen, womit wir wieder beim Zitat von Uli Hoeneß wären.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 05.09.2023, 07:25 (vor 902 Tagen) @ Zaungast

Frankfurt hat 0,0 Qualität geschweige denn noch Offensivspieler dazu bekommen.
Wenn es ganz dumm läuft kann Krösche im nächsten Sommer das Geld in den Zweitligakader stecken. Hat die Eintracht doch in den letzten Tagen des Sommers drei Offensivspieler und gleichzeitig zwei der drei besten Torschützen der letzten Saison vertickt.
Das SG-Forum würde heute immer noch 502 Bad Gateway werfen, hätte man hier Ähnliches fabriziert.

Davon ab, dürfte auch bei der SGE nicht alles aus dem Transfererlös für weitere Transfers zur Verfügung stehen. Die Corona-Jahre waren dort auch einschneidend, wenn ich mich gerade nicht komplett irre. Da braucht man hier wie dort Teile der Erlöse noch eher, als das hier immer wieder vorgeschobene Argument der Dividende. Klar will die auch finanziert werden, aber hey, das ist in der Vergangenheit gerade mal ein kolportiertes Jahresgehalt von Nico S. gewesen und kein zweistelliger Millionenbetrag.


Und ob eine Einigung am letzten Tag der Transferperiode gleichbedeutend ist mit besserem Handeln bzw. dem maximalen Ertrag sei auch dahingestellt. Du kannst genauso bis zum Tag x einem Transfer eine Chance geben und das Maximale rausholen. Und hast am Ende die Möglichkeit noch zu handeln.
Ein Krösche aus der Stadt am Main hatte letzteres gar nicht mehr.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Zaungast, Dienstag, 05.09.2023, 09:31 (vor 902 Tagen) @ bigfoot49
bearbeitet von Zaungast, Dienstag, 05.09.2023, 09:49

Frankfurt hat 0,0 Qualität geschweige denn noch Offensivspieler dazu bekommen.
Wenn es ganz dumm läuft kann Krösche im nächsten Sommer das Geld in den Zweitligakader stecken. Hat die Eintracht doch in den letzten Tagen des Sommers drei Offensivspieler und gleichzeitig zwei der drei besten Torschützen der letzten Saison vertickt.
Das SG-Forum würde heute immer noch 502 Bad Gateway werfen, hätte man hier Ähnliches fabriziert.

Eben drum. Der späte Transfer nach Schließung des heimischen Transferfensters zeigt deutlich, dass die Verantwortlichen tatsächlich mit Kolo Muani in die nächste Saison gegangen wären wenn das Angebot am Ende nicht deutlich aufgestockt worden wäre.

Wer oder was hat dir denn beim BVB ernsthaft glauben gemacht, dass es oberste Priorität hat mit Bellingham in sein vorletztes Vertragsjahr zu gehen?

Davon ab, dürfte auch bei der SGE nicht alles aus dem Transfererlös für weitere Transfers zur Verfügung stehen. Die Corona-Jahre waren dort auch einschneidend, wenn ich mich gerade nicht komplett irre. Da braucht man hier wie dort Teile der Erlöse noch eher, als das hier immer wieder vorgeschobene Argument der Dividende. Klar will die auch finanziert werden, aber hey, das ist in der Vergangenheit gerade mal ein kolportiertes Jahresgehalt von Nico S. gewesen und kein zweistelliger Millionenbetrag.

Das kann gut sein. Ich weiß nicht wieviel andere Vereine aus ihren Transfererlösen reinvestieren können. Gefühlt fließt bei uns mit ~40% überdurchschnittlich viel ab.

Richtig, die Dividende mag nicht ausschlaggebend sein. Dennoch wird letztlich für das kommende Geschäftsjahr ein positives Ergebnis erwartet, dass wir allein durch Erreichung der Champions League nicht garantieren können. Unsere Mannschaft ist gemessen am sportlichen Erfolg zu teuer und daher auf den Verkauf von Spielern angewiesen um neben dem Spielfeld auch die Interessen der Aktionäre zu bedienen.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Talentförderer, Dortmund, Montag, 04.09.2023, 21:20 (vor 902 Tagen) @ Zaungast

Wenn man sich für Aktienausgaben entscheidet sind Dividendenzahlungen nicht verwunderlich.

Auch die Vermarktung im Ausland nicht, wenn national alle Erlösquellen ausgeschöpft sind.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Zaungast, Montag, 04.09.2023, 23:17 (vor 902 Tagen) @ Talentförderer

Wenn man sich für Aktienausgaben entscheidet sind Dividendenzahlungen nicht verwunderlich.

Auch die Vermarktung im Ausland nicht, wenn national alle Erlösquellen ausgeschöpft sind.

Und dann sollst du als CEO einer Aktiengesellschaft und Aufsichtsratvorsitzender des Verbands über die Auslandsreise deines Vereins entscheiden und musst dabei drei konkurrierende Ziele in Einklang bringen:
- kurzfristig: erstklassige Vorbereitung auf die kommende Saison zur Erreichung sportlicher Ziele,
- mittelfristig: Erreichung wirtschaftlicher Kennzahlen zur Befriedigung der Aktionäre und
- langfristig: Maximierung der Vermarktungserlöse der Fußball-Bundesliga.

Ich mag mich irren, aber die vergangenen Marketingreisen habe ich für die Saisonvorbereitung nicht derart einschneidend in Erinnerung.
Das mag diese Saison mit dem späten Einstieg der Nationalspieler und dem gestrichenen Trainingslager in Bad Ragaz zusammenhängen. Allerdings lag der Rahmenterminkalender bei der Planung bereits vor und man hat sich dennoch ganz bewusst dafür entschieden.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 05.09.2023, 18:17 (vor 901 Tagen) @ Zaungast

Solche Reisen sind auch immer nur ein Problem wenn es nicht läuft. Man sucht halt gerne nach Alibis.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Zaungast, Dienstag, 05.09.2023, 21:12 (vor 901 Tagen) @ Talentförderer
bearbeitet von Zaungast, Dienstag, 05.09.2023, 21:16

Solche Reisen sind auch immer nur ein Problem wenn es nicht läuft. Man sucht halt gerne nach Alibis.

Sicher, hätten wir uns bis zur Länderspielpause drei mal durchgeduselt, wäre die Vorbereitung heute kein Thema. So muss man sich eben doch die Frage stellen inwiefern knapp 30 Flugstunden, Zeitverschiebung und das Wahrnehmen von zahlreichen Marketing- und Teamevents bis 1,5 Wochen vor Saisonstart eine optimale Saisonvorbereitung behindert haben.

Einen fitten und eingespielten Eindruck haben wir bisher in keinem Spiel hinterlassen.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Talentförderer, Dortmund, Montag, 04.09.2023, 17:03 (vor 902 Tagen) @ BloodsuckingZombie

Richtig. Selbst der Milliarden-schwere Brausekonzern kann seine Spieler nicht halten.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

Zaungast, Montag, 04.09.2023, 18:36 (vor 902 Tagen) @ Talentförderer

Richtig. Selbst der Milliarden-schwere Brausekonzern kann seine Spieler nicht halten.

Und möchte es sicherlich auch gar nicht.
Wie Salzburg bereits über Jahre eindrucksvoll beweist, gehört der Handel mit entwicklungsfähigen Spielern zum Geschäftsmodell des Konzerns.

Jude wäre gerne noch etwas geblieben - der BVB wollte/musste ihn abegeben

ram1966, Dortmund, Montag, 04.09.2023, 17:41 (vor 902 Tagen) @ Talentförderer
bearbeitet von ram1966, Montag, 04.09.2023, 17:50

Richtig. Selbst der Milliarden-schwere Brausekonzern kann seine Spieler nicht halten.

Und genau das kommt in dem Artikel gar nicht vor. Stattdessen wird immer wieder der Konjunktiv bemüht, denn nichts genaues weiß man nicht, aber die Verantwortlichen werden schon irgendwas falsch und machen und sind sich bestimmt nicht grün.
Ich halte auch mal fest, dass gerade einmal Spieltag 3 hinter uns liegt. Sicher keine schönen Spiele, aber nutzen wir die klaren Torchancen, fährt Heidenheim ohne Punkte nach Hause.
Auffällig sind die Unkonzentriertheiten zum Ende des Spiels. Da scheint die Kraft zu fehlen.
Guerreiro ist im übrigen direkt mal wieder verletzt und stand bisher nicht einmal im Kader geschweige denn auf dem Platz. Kommt mir auch sehr bekannt vor…

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Zaungast, Montag, 04.09.2023, 14:40 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Zaungast, Montag, 04.09.2023, 14:45

Mir kommt die Kritik an der „unkreativen“ Transferstrategie nach diesem Transferfenster zu früh. In Kehls kurze Zuständigkeit fallen unter anderem auch die Transfers von Adeyemi, Schlotterbeck, Duranville und Diallo - eine Abkehr des bisherigen Wegs mag ich da noch nicht erkennen.
Eher glaube ich, dass es zunehmend schwieriger wird Toptalente zu verpflichten. Ähnlich Haaland und Bellingham wird ein Transfers dann eher auf gründlicher Vorarbeit und sich plötzlich ergebenen Gelegenheiten zurückzuführen sein. Diesen Sommer galt es allerdings auf konkrete Abgänge zu reagieren und im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten ausgemachte Schwachstellen zu bearbeiten. Da es hier Soforthilfen benötigte, liegt es auf der Hand nach etablierten Bundesligaspielern zu schauen.
Neben den gesuchten Positionen hat man dem Kader diesen Sommer ganz nebenbei auch noch Erfahrung, Körpergröße, Robustheit und ausgewiesene Standarspezialisten zugeführt - die Basis um uns unter anderem sowohl defensiv als auch offensiv bei Standards besser aufzustellen.

Für mich stellt sich der Kader damit auf dem Papier aktuell deutlich ausgewogener dar. Ob die verpflichteten Spieler letztlich auch qualitativ überzeugen, kann nach vier Pflichtspielen kaum beurteilt werden und wäre angesichts des holprigen Starts der gesamten Mannschaft auch nicht ganz fair.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

BloodsuckingZombie, Yharnam, Montag, 04.09.2023, 16:38 (vor 902 Tagen) @ Zaungast

Man kann zumindest mal festhalten, dass Sabitzer, Nmecha, Bensebaini und Co es woanders schon deutlich besser gemacht haben als wir die letzten drei Spiele.

Vielleicht ist der Kader schlechter als letztes Jahr. An der Kaderqualität liegt es aber sicher nicht, dass man gegen Bochum und Heidenheim Punkte liegen lässt.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Zaungast, Montag, 04.09.2023, 21:20 (vor 902 Tagen) @ BloodsuckingZombie
bearbeitet von Zaungast, Montag, 04.09.2023, 21:36

Man kann zumindest mal festhalten, dass Sabitzer, Nmecha, Bensebaini und Co es woanders schon deutlich besser gemacht haben als wir die letzten drei Spiele.

Vielleicht ist der Kader schlechter als letztes Jahr. An der Kaderqualität liegt es aber sicher nicht, dass man gegen Bochum und Heidenheim Punkte liegen lässt.

Das sehe ich auch so. Daher habe ich im Moment meine Zweifel, dass die Transferperiode eine vordergründige Mitschuld trägt. Möglicherweise hätte uns in den ersten Spielen auch ein kreativer Ausnahmespieler wie Xavi Simons kaum weitergeholfen weil die Ursachen ganz woanders lagen - aber das ist rein spekulativ.

Mir haben die ersten drei Bundesligaspiele vor allem zwei Erkenntnisse geliefert:
1. Sowohl Köln als auch Bochum und Heidenheim wirkten allesamt deutlich fitter und damit auch konzentrierter in den Schlussphasen.
2. Es braucht nicht viel Druck um uns in Ballbesitzphasen zu Fehlern zu zwingen. Unserem Passspiel fehlte es an Timing, Präzision und Schärfe.

Letzteres mag Ausdruck fehlender Konzentration/ Fitness sein, hier sollte sich dann auch zeitnah Besserung einstellen. Dennoch waren die Defizite gerade bei diesem vermeintlich einfachen Auftaktprogramm eklatant.
Vielleicht muss man daher rückblickend konstatieren, dass die USA-Reise keine gute Idee war und man sich dadurch sportlich nicht optimal vorbereiten konnte. Ein erstes Saisonziel ist damit bereits auf der Strecke geblieben: von Anfang an hochkonzentriert in die Spiele zu gehen um unnötige Punktverluste zu vermeiden.

Mentalität und Motivation der Spieler - Grundkomplex

SebWagn, HH Harvestehude, Montag, 04.09.2023, 13:56 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von SebWagn, Montag, 04.09.2023, 14:06

Ein komplexes Thema, aber ein Kernproblem, welches zu lange unbeachtet war und bei der Kaderzusammenstellung nie berücksichtig wurde und mit dazu führt, dass nachhaltig keine Erfolge eintreten oder immer die selben Muster auftreten.

Was motiviert eigentlich Spieler ein Spiel zu gewinnen?
(Dank hier noch @DomJay mit dem Stichwort "intrinsisch", etwas das mich schon früher beschäftige)

Intrinsische Motivation:

Intrinsische Motivation: Hier handelt jemand aus einem inneren Antrieb heraus, weil er Freude, Interesse oder Leidenschaft für eine Tätigkeit empfindet. Das Handeln selbst ist belohnend, ohne dass äußere Anreize benötigt werden

Ein Softwareentwickler, der hauptsächlich durch intrinsische Motivation getrieben wird, hat eine tief verwurzelte Leidenschaft für das Programmieren, seinen Beruf und die Problemlösung. Seine Motivation entsteht aus dem inneren Verlangen, Neues zu schaffen, seine Fähigkeiten zu verbessern und sich Herausforderungen zu stellen. Selbst wenn er keine äußeren Belohnungen dafür erhält, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterhin programmieren und lernen, einfach aus innerem Antrieb, Freude und persönlichem Interesse an der Sache.

Ein Fußballer spielt und trainiert, weil er die reine Liebe und Leidenschaft für den Sport in sich trägt. Das Gefühl, den Ball zu kontrollieren, mit Teamkollegen zusammenzuspielen und Strategien auf dem Platz umzusetzen, erfüllt ihn. Er würde auch spielen und sich verbessern wollen, wenn es keine Zuschauer, keinen Ruhm und kein Geld gäbe.

Beispiel 1: Ein Spieler, der nach dem offiziellen Training auf dem Platz bleibt, um Freistöße/Ecken zu üben, einfach weil er die Herausforderung genießt, sich stetig bis quasi zur Perfektion verbessern will und das Gefühl liebt, wenn er den Ball perfekt trifft. Ein Spieler, der nach dem Training oder in der Freizeit/Urlaub Techniken übt, nicht weil der Trainer es ihm sagt, sondern weil er spürt und sich selbst reflektiert, dass er in diesem Bereich besser werden muss, das Gefühl liebt, Fortschritte zu machen um besser zu werden.

Beispiel 2: Ein Profispieler, der in den unteren Ligen spielt, ohne Notwendigkeit für finanzielle Belohnungen oder mediale Aufmerksamkeit, einfach weil er den Sport und den Wettkampf liebt.

Beispiel 3: Ein Spieler, der in einem Freundschaftsspiel genauso intensiv spielt wie in einem wichtigen Ligaspiel, einfach weil er diesen inneren Antrieb hat, jedes Spiel zu gewinnen, unabhängig vom Kontext.


Extrinsische Motivation:

Extrinsische Motivation: Hier handelt jemand aufgrund äußerer Anreize, die oft persönliche oder egoistische Vorteile bieten. Der Hauptantrieb ist das Streben nach Belohnungen wie Geld, Ruhm oder individueller Anerkennung

Ein Softwareentwickler, der hauptsächlich von extrinsischer Motivation angetrieben wird, arbeitet primär aufgrund äußerer Belohnungen und Anreize, wie im Mittelpunkt zu stehen. Dies können des weiteren Gehalt, Boni, Beförderungen, Anerkennung oder Status sein. Wenn dieser Entwickler das Gefühl bekommt, dass er bereits ausreichend Geld verdient, eine gewünschte Position erreicht hat oder genügend Ruhm und Anerkennung genießt, lässt seine Motivation, hart zu arbeiten, sich weiterzubilden, nach. Ohne neue oder fortgesetzte extrinsische Anreize lässt sein Antrieb nach, über das geforderte Maß hinaus zu gehen, die Leistungen zu bestätigen oder sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Ein Fußballer ist hauptsächlich motiviert durch äußere Anreize, wie Gehalt, Sponsorenverträge, Medienruhm oder den Druck, durch Leistung seinen Platz im Team zu sichern. Die Motivation und der Antrieb das Niveau zu halten lässt nach sobald er diese Sicherheit hat

Beispiel 1: Ein Spieler, der besonders hart trainiert oder sich auf dem Platz mehr anstrengt, wenn Scouts / Agenten zuschauen, in der Hoffnung, einen lukrativen Vertrag zu erhalten oder einen schwankenden Vorstand von eine VVL zu überzeugen. Sollte er diese Zeile erreichen, ist seine Motivation danach befriedigt und erst bei solch einer erneuten Phase wird die Motivation wieder hoch sein

Beispiel 2: Ein Spieler, der sich besonders ins Zeug legt, weil er für jedes erzielte Tor einen Bonus bekommt oder weil er den Erwartungen seiner Fans, Familie oder des Trainers gerecht werden will. Ihm ist es nicht unbedingt wichtig Titel mit der Mannschaft zu gewinnen, wenn er z.B. als Spieler mit den meisten Toren Boni und persönliche Titel erhält

Klar, viele Spieler in den Ligen bei den tausenden von Vereinen sind sicherlich beides – sowohl intrinsisch als auch extrinsisch motiviert aber variieren die Verhältnisse je nach individueller Persönlichkeit und Umstand jedoch.

Wie weit hängt das nun alles zusammen und wie wichtig ist intrinsischen Motivation um immer und permanent am maximum zu spielen / zu trainieren?

Es ist theoretisch möglich, dass ein, mal weiter gefasst, Leistungssportler erfolgreich ist, auch wenn seine primäre Motivation extrinsisch ist, z.B. durch finanzielle Sicherheit bzw. Anreize, oder dem Wunsch nach Ruhm. Tatsächlich können solche Anreize eine starke treibende Kraft für einige Athleten sein, besonders in im Fußball, der hohe finanzielle Belohnungen oder mediale Aufmerksamkeit bietet, tlw. in sehr kurzer Zeit.

Dennoch neigen Athleten mit einer starken intrinsischen Motivation dazu, besser mit Herausforderungen und Rückschlägen umzugehen, da sie oft eine tiefere Leidenschaft und Liebe für ihre Sportart haben. Intrinsische Motivation führt normalerweise auch zu langanhaltender Ausdauer, höherer Konzentration und einem stärkeren Wunsch nach kontinuierlicher Verbesserung, tlw. über das Maximum hinaus.

Das Problem, wenn nun ein Team aus überwiegend Spielern mit extrinsischer Motivation besteht, dass Spieler mit intrinsischer Motivation in ihrer Leistung und ihrem Engagement beeinflusst werden. Warum ist das so?

Wertekonflikt: Spieler mit intrinsischer Motivation fühlen sich frustriert und tlw. isoliert , wenn sie das Gefühl entwickeln, dass ihre Teamkollegen nicht dasselbe Engagement, dieselbe Leidenschaft oder den Willen für das Spiel haben und jedes Spiel gewinnen zu wollen.
Dies führt auch zu Konflikten auf als auch außerhalb des Spielfelds.[/b]

Ansteckende Mentalität: Wenn die Mehrheit der Spieler hauptsächlich von äußeren Belohnungen (z.B. Gehalt, Selbstzufriedenheit durch finanzielle Sicherheit, Medienpräsenz) motiviert wird und ihr Engagement und ihre Leistung nachlässt, sobald diese Belohnungen gesichert sind, entspring daraus eine allgemeine Atmosphäre der Zufriedenheit oder gar des Minimalismus. Spieler, die intrinsisch motiviert sind und den Sport aus Leidenschaft spielen, werden durch diese Mentalität demotiviert und verzweifeln, was mit sichtbarer Unzufriedenheit einhergeht

Jetzt auch noch speziell die Frage und ein Erklärungsansatz, warum man dann in wichtigen Spielen, wo man davon ausgehen müsste, das beide motivierte Charaktere innerhalb eines Teams ja quasi das selbe Ziel haben nicht zum Erfolg kommt, wie z.B. gegen Mainz im Mai

Spieler mit extrinsischer Motivation erleben in bestimmten Situationen, wie einem Rückstand im Spiel, einen Motivationsabfall. Wohl einer der Hauptgründe dafür ist

Selbstschutz:
Spieler, die extrinsisch motiviert sind, reduzieren ihr Engagement im Spiel, wenn sie zurückliegen, um sich vor Kritik oder Enttäuschung zu schützen. Mit anderen Worten: Wenn sie das Gefühl haben, dass sie sowieso verlieren werden, Führungen verspielen können, oder einen Rückstand nicht mehr drehen können, beginnen damit sich hängenzulassen, sich zurückziehen, um sich selbst zu schützen ("Ich habe nicht wirklich versucht, also zählt das nicht wirklich als Niederlage für mich")


Mit Blick auf den BVB, sollte dieses Thema klar diskutiert werden,
was schon lange in der Kaderplanung unberücksichtigt blieb

Motivation

uwelito, Wambel forever, Montag, 04.09.2023, 19:52 (vor 902 Tagen) @ SebWagn

Du hast sehr gut erkannt, dass hier in der Summe eines der ganz großen Probleme der Mannschaft liegt. Es ist allerdings nicht möglich, Spieler in die Gruppen extrinsisch oder intrinsisch motiviert einzuteilen. Weil immer beide Strömungen existieren und miteinander verwoben sind. Es gibt aber natürlich unterschiedliche individuelle Gewichtungen und wir bräuchten einen besseren Mix, um banal auszudrücken, was außerordentlich komplex ist. Unabhängig von der sozialen Aktivität, spielt die intrinsische Motivation die elementare Rolle beim Erreichen von hohen Leistungen. Am Ende will die menschliche Psyche für diese erbrachten Leistungen eine Belohnung - auch die intrinsische Motivation funktioniert nicht als selbstloser chemischer oder geistiger Prozess, sie ist also nicht Selbstzweck. Eine Belohnung kann dabei z.B. das Gefühl der Genugtuung, soziale Anerkennung, Selbstwertgefühl oder die situativ empfundene Selbsterwirklichung sein. Ohne Frage ist die intrinsische Motivation bei einer Reihe unserer Spieler tatsächlich ein großes Problem. Und zwar weil ihre individuelle Belohnungsskala zu eng gefächert ist. In ihrer Imgination existieren viele fußballerische Aufgaben nicht in der Form, dass es sich „lohnt“, für diese zu „leiden“ oder sich „aufzuopfern“. Aufgaben, die sie nicht gerne machen, wie intensiv zu pressen, nach Ballverlusten sofort hinterherzugehen oder wirklich hart um den Ball zu kämpfen, gehen sie aus dem Weg - sie empfinden, sie bekämen nichts bzw. zu wenig dafür. Dass man die intrinsische Motivation trainieren und ausweiten kann, sieht man sehr gut am Beispiel von Brandt.

Mentalität und Motivation der Spieler - Grundkomplex

HeikoEll, Montag, 04.09.2023, 15:09 (vor 903 Tagen) @ SebWagn

Ich halte die Diskussion für total unsinnig:

Es ist wie bei jedem Job: Jeder hat eine gewisse intrinsische Motivation und ein Fußballer sicher im Schnitt mehr als eine Fleischereifachveräuferin!

Fußballspiele werden dadurch gewonnen, dass es a) einen klaren Plan gibt, b) jeder Protagonist den Plan versteht, c) die Fähigkeiten hat, seine Teilaufgabe zu übernehmen und d) in der Lage ist, die letzten 3% mental und körperlich aus sich zu pressen, die über Sieg und Niederlage entscheiden!

Ich glaube ganz einfach, dass das ganze Übel bei Edin Terzić und insbesondere bei Hans-Joachim „Aki“ Watzke liegt. Wir reden hier über den Verein, der sich seit Jahren rühmt, die besten Talente Europas zu entwickeln und das im tollsten Stadion Europas mit der Möglichkeit fürstlichste Gehälter zu zahlen! Was ist passiert? Wirklich alle vermeintlichen Superstars sind nach 2-3 Jahren abgehauen. Hat da mal einer eine schwindelerregende Liste erstellt? Man konnte nicht einem einzigen eine BVB-DNA einimpfen, keinem!

Wo sind denn die Spieler beim BVB, die in ihren vorherigen Vereinen als Siegertypen galten? Jetzt wird ein Julian Brand zum Lautsprecher, will einer mal erzählen als was er vor 4 Jahren galt? Vorher ein Hummels oder Reus……. Leute, Leute…… Dortmund als Sinnbild für Malocher haben nur Spielkinder in der Mannschaft……. Füllkrug ist ein Lichtblick, aber wenn er keine Tore schnell schießt, wird sein Wort auch kein Gewicht haben!

Lange Rede, kurzer Sinn, Bayern, Bayer, Redbull sind Lichtjahre entfernt, evtl Union und noch 2-3 Überraschungsmannschaften……. Bis Weihnachten hat der BVB einen neuen Trainer, viel ändern wird sich nicht!

Gute Nacht BVB….

Mentalität und Motivation der Spieler - Grundkomplex

koom, Montag, 04.09.2023, 14:38 (vor 903 Tagen) @ SebWagn

Intrinsische Motivation ist es, was einen Ronaldo zu einem Ronaldo gemacht hat. Mit seinen sonstigen Anlagen wäre er problemlos Weltklasse geworden. Zum Megastar wurde er, weil er eben die Extrarunden im Gym und auf dem Platz gemacht hat, dazu natürlich auch sein Profil geschärft hat. Das ist natürlich der Optimalfall.

Und natürlich gibt es immer wieder Spieler, die sich "über ihr Talent" erhoben haben und aufgrund von Wille und Hingabe ihre vielleicht im fehlenden Talent beruhenden Schwächen mit Einsatz und Arbeit korrigiert haben.

Idealerweise will man solche Spieler haben. Hat man im Grunde auch (gehabt). Haaland, Bellingham sind ohne Zweifel solche Spieler, die auch dieses Niveau haben, weil sie früh entsprechende Entscheidungen treffen. Deswegen kamen sie zum BVB, deswegen gingen sie weg. Der BVB war die richtige Plattform für die 2-3 Jahre.

Aber mehr denn je, auch als Zeichen der Zeit: Extrinsische Motivation braucht es auch Das wird im Fußball nur begrenzt via Geld funktionieren, denn irgendwann hat man genug um 3mal am Tag Schnitzel zu essen im Lamborghini. Prämien für Einsatz oder Tore sind dann keine Motivation, zumindest für viele.

Das sind dann auch die Stärken von Trainern wie Klopp, Tuchel, Guardiola - im Idealfall. Klar, die suchen sich auch technisch und taktisch gute Spieler aus, aber sie sind sich nicht zu schade, auch mal das kleine Einmaleins zu bimsen. Sie verwenden viel Zeit und/oder Personal (Cotrainer) darauf, die Trainingsinhalte und -Ziele, die Spieltaktik usw. in Formate zu bringen, die jeder Spieler versteht, unabhängig von Sprache und Intellekt. Der eine mag eine fachliche Erklärung, warum er dies tun soll. Der andere braucht vielleicht nur ein Bewegungsmuster oder 1-2 Aufträge, denen er folgen soll. Am Ende steht dann das Zusammenspiel.

Mentalität und Motivation der Spieler - Grundkomplex

HeikoEll, Montag, 04.09.2023, 16:13 (vor 902 Tagen) @ koom

Den Schlendrian kennt jeder von uns und ich glaube nicht, dass man bei 10 Mio Gehalt das dann automatisch nicht mehr in sich trägt!

Oftmals ist es so, dass die „Künstler“ mit dem außergewöhnlichen Talent am ehesten gefährdet sind!

Bei dem ganzen Produkt geht es um etwas anderes: Der BVB hatte die letzten 10 Jahre immer 1-2 Superstars, die den Unterschied ausgemacht haben! Dahinter konnte sich der Rest der Mannschaft immer verstecken! Zusätzlich hatten sie mit Klopp, Tuchel und Favre Trainer, die klar gesagt haben, wo es lang geht!

Ich sage ganz klar: Beim BVB sehe ich erstens keinen Spieler zu dem man auf schaut, der die Mannschaft auf dem Platz kompromisslos führt und auf der anderen Seite einen Trainer, der zwar ein charmantes Kerlchen mit großem Fachwissen ist, aber die Spieler spüren, dass er 0,000 Stärke in sich trägt!

Klar kann eines der letzten 3 Spiele jeder Mannschaft passieren, aber mit dem Spielermaterial hätten sie jeden Folgegegner vom Platz fegen MÜSSEN! Es ist ein Führungsproblem, über alle Hierarchien! Es gibt kein weiteres Problem!

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

marinho, Dortmund, Montag, 04.09.2023, 13:38 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Keine Panik, der BVB erfüllt doch nur seine Versprechen für Heimspiele:

"Ab sofort sind die Adrenalin-Trips für die Heimspiele buchbar."

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Komanda, Montag, 04.09.2023, 12:00 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich habe irgendwie immer Werder Bremen im Kopf. Die hatten eine hervorragende Phase, Meister und Pokalsieger, immer international vertreten, dann eine schwierige Phase und auf einmal ging es bergab. Oft Leute mit Stallgeruch eingestellt und letztendlich in der 2. Liga gelandet.

Die haben vermutlich auch ständig analysiert, aber auch an den richtigen bzw. allen Stellen?

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

koom, Montag, 04.09.2023, 13:47 (vor 903 Tagen) @ Komanda

Ich habe irgendwie immer Werder Bremen im Kopf. Die hatten eine hervorragende Phase, Meister und Pokalsieger, immer international vertreten, dann eine schwierige Phase und auf einmal ging es bergab. Oft Leute mit Stallgeruch eingestellt und letztendlich in der 2. Liga gelandet.

Die haben vermutlich auch ständig analysiert, aber auch an den richtigen bzw. allen Stellen?

Bremen hat aber eine sehr andere Konstellation. Eher vergleichbar mit bspw. Kaiserslautern. Die Stadt Bremen hat nicht viel Geld, im umland sind wenig potente Sponsoren vorhanden und trotz des guten Einzugsgebiets und der Tradition hat man keine Unmengen an Fans. Das "finanzielle" und damit schlussendlich auch sportliche Potential ist einfach erheblich geringer.

Selbst wenn man da also exzellente Arbeit leistet, wird es immer eine Grenze geben, über die sie nicht (langfristig) hinauskommen. Dafür ist die Falltiefe im Grunde unbegrenzt.

Geht man etwas westlicher, ist dort der HSV. Hamburg als "Tor der Welt" und generelle Weltgroßstadt bietet da einfach ganz andere Möglichkeiten, wodurch der HSV trotz aller schlechten Entscheidungen immer noch auf einem beachtlichen Niveau gehalten wird.

Aber als BVB muss man nicht weit schauen: Schalke hat ebenfalls extremes Fanpotential, reichhaltige Tradition und Geschichte. Der Erfolgs-Peak war nicht ganz so groß, aber letztlich war man auch viele Jahre Dauergast im Europapokal. Da dort alles noch mal viel heißer genäht ist wie beim HSV - und weil es eben hier reichlich Alternativen gibt - ist Schalke in der Tat sehr gefährdet, komplett zu verschwinden.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 04.09.2023, 20:51 (vor 902 Tagen) @ koom

Ich habe irgendwie immer Werder Bremen im Kopf. Die hatten eine hervorragende Phase, Meister und Pokalsieger, immer international vertreten, dann eine schwierige Phase und auf einmal ging es bergab. Oft Leute mit Stallgeruch eingestellt und letztendlich in der 2. Liga gelandet.

Die haben vermutlich auch ständig analysiert, aber auch an den richtigen bzw. allen Stellen?


Bremen hat aber eine sehr andere Konstellation. Eher vergleichbar mit bspw. Kaiserslautern. Die Stadt Bremen hat nicht viel Geld, im umland sind wenig potente Sponsoren vorhanden und trotz des guten Einzugsgebiets und der Tradition hat man keine Unmengen an Fans. Das "finanzielle" und damit schlussendlich auch sportliche Potential ist einfach erheblich geringer.

Selbst wenn man da also exzellente Arbeit leistet, wird es immer eine Grenze geben, über die sie nicht (langfristig) hinauskommen. Dafür ist die Falltiefe im Grunde unbegrenzt.

Geht man etwas westlicher, ist dort der HSV. Hamburg als "Tor der Welt" und generelle Weltgroßstadt bietet da einfach ganz andere Möglichkeiten, wodurch der HSV trotz aller schlechten Entscheidungen immer noch auf einem beachtlichen Niveau gehalten wird.

Aber als BVB muss man nicht weit schauen: Schalke hat ebenfalls extremes Fanpotential, reichhaltige Tradition und Geschichte. Der Erfolgs-Peak war nicht ganz so groß, aber letztlich war man auch viele Jahre Dauergast im Europapokal. Da dort alles noch mal viel heißer genäht ist wie beim HSV - und weil es eben hier reichlich Alternativen gibt - ist Schalke in der Tat sehr gefährdet, komplett zu verschwinden.

Geographiekenntnisse? ;-)

Sorry, menschliche Schwäche, konnte ich mir nicht verkneifen. Nichts für ungut!

Werder hatte nach dem Wiederaufstieg Anfang der 80er eine sportliche und wirtschaftliche Gesundung erlebt, die einerseits auf dem Credo „Nie wieder Schulden!“ (Willi Lemke), der sportlichen Expertise des Trainers (Otto Rehhagel) und einer auf den (stark eingeschränkten) wirtschaftlichen Möglichkeiten des Clubs geschickten Transferpolitik fußte.

Man darf dabei allerdings nicht vergessen, dass im und mit dem Fußball bei weitem nicht so viel Geld umgesetzt wurde wie heute und der Spielermarkt für die Bundesligisten weitgehend national ausgerichtet war, auch wegen der bestehenden Beschränkungen.

In den 00er-Jahren konnte man mit Thomas Schaaf und Klaus Allofs bei weiter bestehendem schlechten wirtschaftlichem Umfeld an die Erfolgsstory unter Rehhagel/Lemke anknüpfen. Bedingungslose (statt kontrollierter) Offensive und eine ebenfalls geschickte Transferpolitik waren die Grundlagen für den Erfolg. Man wähnte sich zeitweilig als Herausforderer des FC Bayern. Und genau das war der Anfang vom Ende des Erfolgs.

Werder hat sich immer auch von Transfererlösen finanziert. Spieler wurde günstig verpflichtet (meist Spieler, die woanders nicht reüssieren konnten), entwickelten sich bei Werder zu Topspielern und wurden teuer verkauft. Davon rückte man allerdings mehr und mehr ab und versuchte stattdessen mit dem Geld, das man aus den CL-Teilnahmen erhielt, den Kader beieinander zu halten (in dem so einige deutsche Nationalspieler vertreten waren). Was satte Gehaltserhöhungen bedeutete, die das Budget belasteten.

Gleichzeitig wurde die Trefferquote bei Neuverpflichtungen stetig geringer, dafür aber die verpflichteten Spieler teurer.

Hinzu kam der Stadionneu- bzw. Umbau, der sehr teuer war und Werder heute noch und auf längere Zeit erheblich belastet.

Als man sich dann nicht mehr für das internationale Geschäft qualifizieren konnte, musste dann die Notbremse gezogen werden. Im operativen Geschäft geriet man ins Minus, man lebte vom ‚Ersparten’. Leistungsträger wurden verkauft, nicht unbedingt wettbewerbsfähige kostengünstige Spieler wurde dafür verpflichtet. Mit Thomas Eichin wurde eigens ein Manager eingestellt , der Werder wieder aus der Verlustzone bringen sollte, bevor das ‚Ersparte‘ gänzlich aufgebraucht war. Gleichzeitig sollt er dafür sorgen, dass Werder die Klasse hält.

Das ist ihm auch gelungen, immer haarscharf am Scheitern vorbei. Als man dann wieder operative Gewinne erzielte, hatte man zwar so gut wie kein ‚Guthaben‘ mehr, aber es ging wieder aufwärts. Eichin hatte seine Schuldigkeit getan und wurde an die Luft gesetzt.

Danach ging zunächst alles seinen gewohnten Gang; Werders Budget war auf Kante genäht, man spielte gegen den Abstieg, blieb aber in der Liga. Bis man in einer Saison unter Kohfeldt den achten Platz erreichte, einen Punkt hinter den internationalen Plätzen. Und meinte, nun wieder die internationalen Ränge erreichen zu können. Worauf man (für Werderverhältnisse) viel Geld in etablierte Spieler investierte, die weder sportlich weiterhalfen, noch einen Wiederverkaufswert hatten.

Nun erwies sich Kohfeldt nicht als der erhoffte neue Thomas Schaaf, die Spieler nicht als die erhoffte Verstärkung und am End erstieg man ab. Und das alles zu Zeiten von Corona. Nur mit Kreditaufnahmen und Anleihen sowie freundlicher Zugewandheit der DFL/des DFB konnte sich Werder am Spiel Strübig weiter beteiligen. Wobei es natürlich Auflagen gibt, z.B. das Erlösen von Transfergewinnen in bestimmter Höhe. Und die Kredite wollen auch bedient werden.

Bei Werder ist nicht nur alles auf Kante genäht, man wandelt ständig am finanziellen Knockout. Corona konnte man nicht vorhersehen; alle Clubs wurden stark getroffen (absolut wohl am meisten der BVB). Auch am schwachen wirtschaftlichen Umfeld kann man nichts ändern. Wobei ein Investor bislang aus prinzipiellen Gründen bislang abgelehnt wurde.

Die entscheidenden Fehler jedoch, die zu dieser Misere geführt haben, wurden in Erfolgszeiten durch falsche Einschätzung der Situation, der Perspektiven und der eigenen Fähigkeiten durch die handelnden Personen selbst gemacht.

Schuster bleib bei deinen Leisten. Sonst: The harder they come, the harder they fall.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

koom, Mittwoch, 06.09.2023, 16:56 (vor 900 Tagen) @ Will Kane

Geographiekenntnisse? ;-)
Sorry, menschliche Schwäche, konnte ich mir nicht verkneifen. Nichts für ungut!

Shit. In meinem Kopf ist Bremen tatsächlich östlicher als Hamburg. Hiermit geklärt.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

FliZZa, Sersheim, Dienstag, 05.09.2023, 07:48 (vor 902 Tagen) @ Will Kane

Bedingungslose (statt kontrollierter) Offensive und eine ebenfalls geschickte Transferpolitik waren die Grundlagen für den Erfolg. Man wähnte sich zeitweilig als Herausforderer des FC Bayern. Und genau das war der Anfang vom Ende des Erfolgs.

Werder hat sich immer auch von Transfererlösen finanziert. Spieler wurde günstig verpflichtet (meist Spieler, die woanders nicht reüssieren konnten), entwickelten sich bei Werder zu Topspielern und wurden teuer verkauft. Davon rückte man allerdings mehr und mehr ab und versuchte stattdessen mit dem Geld, das man aus den CL-Teilnahmen erhielt, den Kader beieinander zu halten (in dem so einige deutsche Nationalspieler vertreten waren). Was satte Gehaltserhöhungen bedeutete, die das Budget belasteten.

Gleichzeitig wurde die Trefferquote bei Neuverpflichtungen stetig geringer, dafür aber die verpflichteten Spieler teurer.

Hast du hier über Werder oder über Borussia geschrieben? :)


Als man sich dann nicht mehr für das internationale Geschäft qualifizieren konnte, musste dann die Notbremse gezogen werden. Im operativen Geschäft geriet man ins Minus, man lebte vom ‚Ersparten’. Leistungsträger wurden verkauft, nicht unbedingt wettbewerbsfähige kostengünstige Spieler wurde dafür verpflichtet. Mit Thomas Eichin wurde eigens ein Manager eingestellt , der Werder wieder aus der Verlustzone bringen sollte, bevor das ‚Ersparte‘ gänzlich aufgebraucht war. Gleichzeitig sollt er dafür sorgen, dass Werder die Klasse hält.

Das ist ihm auch gelungen, immer haarscharf am Scheitern vorbei. Als man dann wieder operative Gewinne erzielte, hatte man zwar so gut wie kein ‚Guthaben‘ mehr, aber es ging wieder aufwärts. Eichin hatte seine Schuldigkeit getan und wurde an die Luft gesetzt.

Danach ging zunächst alles seinen gewohnten Gang; Werders Budget war auf Kante genäht, man spielte gegen den Abstieg, blieb aber in der Liga. Bis man in einer Saison unter Kohfeldt den achten Platz erreichte, einen Punkt hinter den internationalen Plätzen. Und meinte, nun wieder die internationalen Ränge erreichen zu können. Worauf man (für Werderverhältnisse) viel Geld in etablierte Spieler investierte, die weder sportlich weiterhalfen, noch einen Wiederverkaufswert hatten.

Nun erwies sich Kohfeldt nicht als der erhoffte neue Thomas Schaaf, die Spieler nicht als die erhoffte Verstärkung und am End erstieg man ab. Und das alles zu Zeiten von Corona. Nur mit Kreditaufnahmen und Anleihen sowie freundlicher Zugewandheit der DFL/des DFB konnte sich Werder am Spiel Strübig weiter beteiligen. Wobei es natürlich Auflagen gibt, z.B. das Erlösen von Transfergewinnen in bestimmter Höhe. Und die Kredite wollen auch bedient werden.

Bei Werder ist nicht nur alles auf Kante genäht, man wandelt ständig am finanziellen Knockout. Corona konnte man nicht vorhersehen; alle Clubs wurden stark getroffen (absolut wohl am meisten der BVB). Auch am schwachen wirtschaftlichen Umfeld kann man nichts ändern. Wobei ein Investor bislang aus prinzipiellen Gründen bislang abgelehnt wurde.

Die entscheidenden Fehler jedoch, die zu dieser Misere geführt haben, wurden in Erfolgszeiten durch falsche Einschätzung der Situation, der Perspektiven und der eigenen Fähigkeiten durch die handelnden Personen selbst gemacht.

Schuster bleib bei deinen Leisten. Sonst: The harder they come, the harder they fall.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 05.09.2023, 13:20 (vor 902 Tagen) @ FliZZa


Hast du hier über Werder oder über Borussia geschrieben? :)

Die größten Fehler werden oft genug im Erfolg gemacht.

Dass sich dabei Fehler im Clubvergleich ähneln können, ist nicht unbedingt auszuschließen… ;-)

Danke für deine tollen Beiträge!

DaoNebula, Dortmund, Montag, 04.09.2023, 22:56 (vor 902 Tagen) @ Will Kane

Ich bin ja hier eigentlich nur stiller Mitleser - und dies tatsächlich schon seit sehr langer Zeit.

Diesen Premierenpost möchte ich gern darauf verwenden, Dir ein großes Lob auszusprechen. Deine Beiträge rund um den BVB und die übrige Fußballwelt sind immer sehr lehr- und aufschlussreich, zeugen von tiefer Kenntnis der Materie und sind dabei stets richtig gut formuliert. Falls man Dich sonst noch irgendwo lesen oder hören kann: Ich wäre nicht abgeneigt. ;)


Zu Werder: Mir waren die damals, zur großen "KATS"-Zeit, sehr sympathisch mit ihrem spektakulären Kombinationsfußball (der in der Erinnerung vielleicht noch etwas spektakulärer scheint, als er eigentlich war). Der abrupte Niedergang, der ja ironischerweise mit Klopps erster Meisterschaft koinzidierte, hat mich dann tatsächlich überrascht und durchaus etwas betroffen gemacht. Die von Dir angesprochene Misswirtschaft war mir nicht bewusst. Ich erinnere mich nur noch daran, dass Schaaf in Teilen der Fanszene langsam vom norddeutschen Gesamtkunstwerk zum starrsinnigen alten Griesgram mutierte, der mit der taktischen Entwicklung des Fußballs nicht mehr Schritt halte und ums Verrecken keine defensiven Abläufe trainieren könne. Es gab sogar Leute, die im Nachhinein behaupteten, mit einem "anständigen Trainer" hätte Werder zwischen 2004 und 2010 noch mindestens zwei weitere Meisterschaften geholt. Tja, Undank ist der Welten Lohn. :D

Irgendwann ist jeder Spielstil überholt

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 05.09.2023, 02:25 (vor 902 Tagen) @ DaoNebula


Zu Werder: Mir waren die damals, zur großen "KATS"-Zeit, sehr sympathisch mit ihrem spektakulären Kombinationsfußball (der in der Erinnerung vielleicht noch etwas spektakulärer scheint, als er eigentlich war). Der abrupte Niedergang, der ja ironischerweise mit Klopps erster Meisterschaft koinzidierte, hat mich dann tatsächlich überrascht und durchaus etwas betroffen gemacht. Die von Dir angesprochene Misswirtschaft war mir nicht bewusst. Ich erinnere mich nur noch daran, dass Schaaf in Teilen der Fanszene langsam vom norddeutschen Gesamtkunstwerk zum starrsinnigen alten Griesgram mutierte, der mit der taktischen Entwicklung des Fußballs nicht mehr Schritt halte und ums Verrecken keine defensiven Abläufe trainieren könne. Es gab sogar Leute, die im Nachhinein behaupteten, mit einem "anständigen Trainer" hätte Werder zwischen 2004 und 2010 noch mindestens zwei weitere Meisterschaften geholt. Tja, Undank ist der Welten Lohn. :D

Dass Werder nicht noch einmal zwischen 2004 und 2010 Meister geworden ist, lag nicht am Verschlafen moderner taktischer Entwicklungen des Trainers Thomas Schaaf. Die Chance war sicherlich vorhanden, vor allem 2006/07. Der Spruch von Uli Hoeneß, dass der Nikolaus noch nie ein Osterhase gewesen sei, dürfte vielen noch im Kopf sein. Dass er dann auch zutraf, lag allerdings in der Hauptsache an mannschaftsinternen Streitigkeiten, bei denen Frings eine unrühmliche Rolle spielte. Wenn man Schaaf etwas vorwerfen kann, dann dass er diese leistungsfeindlichen Streitigkeiten nicht beenden konnte.

Wobei alles seine Zeit hat, auch ein Fußballstil. Es ist schon richtig, dass Schaaf auf seinen offensiven Kombinationsfußball bei bewusster Inkaufnahme defensiver Risiken fixiert war. Was sich allerdings erst ganz am Ende seiner Trainerzeit in Bremen negativ bemerkbar machte. Die Saison 2009/10 schloss man noch als Dritter der Bundesligatabelle ab und war Pokalfinalist. In der Saison davor gab es zwar bereits mit Platz 10 in der Meisterschaft so etwas wie einen Einbruch, aber man erreichte das UEFA-Cup - Finale und wurde DFB-Pokalsieger.

Um den Spielstil Schaafs beizubehalten wären vor allem im offensiven Mittelfeld außergewöhnliche Spieler vonnöten gewesen. Micoud war der spiritus rector der Double-Mannschaft 2003/04, danach sorgten Diego und Özil für die notwendige Kreativität. Aber als Özil ging sollte Aaron Hunt seine Rolle übernehmen und Marco Marin ihn unterstützen. Der Beginn des sportlichen und daraus folgend des wirtschaftlichen Verfalls, wobei andere Spieler Sattheitssymptome zeigten. Schaafs fußballerischer Ansatz, ob nun überholt oder nicht, konnte mit dieser Mannschaft nicht mehr greifen. Ein anderer Trainer mit einer etwas anderen fußballerischen Ausrichtung wäre zu diesem Zeitpunkt richtig gewesen. Und auch z.T. andere Spieler. Ob man sich damit im CL/EL- Bereich gehalten hätte, ist allerdings fraglich.

PS Herzlich willkommen im Forum!

Danke für deine tollen Beiträge!

Abseits, Montag, 04.09.2023, 23:17 (vor 902 Tagen) @ DaoNebula

Ich bin ja hier eigentlich nur stiller Mitleser - und dies tatsächlich schon seit sehr langer Zeit.

Diesen Premierenpost möchte ich gern darauf verwenden, Dir ein großes Lob auszusprechen. Deine Beiträge rund um den BVB und die übrige Fußballwelt sind immer sehr lehr- und aufschlussreich, zeugen von tiefer Kenntnis der Materie und sind dabei stets richtig gut formuliert. Falls man Dich sonst noch irgendwo lesen oder hören kann: Ich wäre nicht abgeneigt. ;)


Zu Werder: Mir waren die damals, zur großen "KATS"-Zeit, sehr sympathisch mit ihrem spektakulären Kombinationsfußball (der in der Erinnerung vielleicht noch etwas spektakulärer scheint, als er eigentlich war). Der abrupte Niedergang, der ja ironischerweise mit Klopps erster Meisterschaft koinzidierte, hat mich dann tatsächlich überrascht und durchaus etwas betroffen gemacht. Die von Dir angesprochene Misswirtschaft war mir nicht bewusst. Ich erinnere mich nur noch daran, dass Schaaf in Teilen der Fanszene langsam vom norddeutschen Gesamtkunstwerk zum starrsinnigen alten Griesgram mutierte, der mit der taktischen Entwicklung des Fußballs nicht mehr Schritt halte und ums Verrecken keine defensiven Abläufe trainieren könne. Es gab sogar Leute, die im Nachhinein behaupteten, mit einem "anständigen Trainer" hätte Werder zwischen 2004 und 2010 noch mindestens zwei weitere Meisterschaften geholt. Tja, Undank ist der Welten Lohn. :D

Ich hätte nix dagegen, wenn du statt aktiver Mitleser ein aktiver Mitschreiber wirst ;-)

"Kreative Transferstrategie"

-Christian-, Montag, 04.09.2023, 10:12 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Insbesondere diesem Teil kann ich zu 100 % zustimmen.
Wir haben in den vergangen Jahr stetig unseren selbst gewählten Weg verlassen und statt auf hungrige Talente mit Potential (und Weiterverkaufswert) auf den vermeintlich risikoloseren Weg gestandene Profis gesetzt. Es fiel häufig das Argument, dass in den entscheidenden Situationen die Erfahrung der Talente fehlte. Schön - Jetzt kommen mir womöglich gar nicht mehr in diese entscheidenden Situationen, da uns schlicht die Klasse und ggf. auch der Erfolgshunger fehlt.
Ich würde behaupten, dass im Schnitt ein junges Talent ehrgeiziger und gewillter ist zu lernen als ein Spieler mit Ende 20. Ein möglicher Grund: Die jungen Talente a la Haaland und Bellingham haben noch den großen Traum einer Weltkarriere vor Augen und ordnen dem erstmal alles unter. Die Motivation einer der besten Fußballer der Welt zu werden ist größer als mit Ende 20 und finanziell ausgesorgt noch einen Titel zu erreichen. Fußball befindet sich überspitzt gesagt auf dem Weg mehr und mehr zu einem Spieler- statt Vereinskult zu werden. Die jungen Leute sind mittlerweile meist nur noch Fan eines Spielers und nicht eines Vereins.
Obendrein spielt dies nicht nur in die Motivation der Spieler ein, sondern auch in die Attraktivität unseres Vereins. Ohne es despektierlich zu meinen, aber der junge Fan kauft sich lieber das Trikot eines Bellinghams, Haalands oder gar Moukokos als eines Sabitzers oder Füllkrugs.

Ich vermag mir nicht zu beurteilen, wo die Gründe für diesen Wandel in der Transferstrategie liegen, dafür bin ich viel zu weit weg. Womöglich ist es auch nicht mehr so einfach, diese Talente zu finden bzw. sie zu verpflichten.
Ich habe aber leider auch das ungute Gefühl, dass zumindest ein Teil unserer Verantwortlichen entweder kein Risiko eingehen wollen, die CL Quali zu gefährden oder gar endlich Bayern schlagen wollen und den kurzfristigen Erfolg mit eben mutmaßlich kurzfristigen Lösungen erzwingen zu wollen. Dies könnte tatsächlich ein Problem sein, wenn der Trainer ein sehr großes Mitspracherecht bei Transfers erhält.
Dies wurde bspw. bei Bayern zuletzt sogar offen kommuniziert. Thomas Tuchel hat sich explizit gegen Talente und für "gestandene" Spieler ausgesprochen, da er weiß, dass er als Trainer an kurzfristigen Erfolgen gemessen wird. Aber dies ist bei Bayern dann eben ein Kane. Und genau diesen Weg können und sollten wir nicht gehen. Ich hoffe, dass das unsere Verantwortlichen auch merken. Ich bin weiterhin ein riesen Fan von Terzic, da ich ihn als Mensch mag und ich finde, dass er all das verkörpert, was Borussia ausmacht. Dementsprechend hoffe ich, dass wir mit ihm diesen alten Weg wieder einschlagen. Zumal es scheint, dass eine seiner größten Qualitäten die Weiterentwicklung und Verbesserung junger Spieler ist. Sancho, Haaland, Bellingham, Adeyemi, Malen...alle haben unter Terzic einen riesen Sprung gemacht.

125-150 Millionen Verlust

SebWagn, HH Harvestehude, Montag, 04.09.2023, 11:27 (vor 903 Tagen) @ -Christian-

Ich vermag mir nicht zu beurteilen, wo die Gründe für diesen Wandel in der Transferstrategie liegen, dafür bin ich viel zu weit weg. Womöglich ist es auch nicht mehr so einfach, diese Talente zu finden bzw. sie zu verpflichten.
Ich habe aber leider auch das ungute Gefühl, dass zumindest ein Teil unserer Verantwortlichen entweder kein Risiko eingehen wollen, die CL Quali zu gefährden oder gar endlich Bayern schlagen wollen und den kurzfristigen Erfolg mit eben mutmaßlich kurzfristigen Lösungen erzwingen zu wollen


Ich befürchte langsam, dass dieser massiven, unverschuldete, Verlust durch die Corona-Zeit uns viel Handlungsspielraum und Optionen genommen hat und uns auch um Jahre zurückgeworfen hat finanziell.

Klar die Kapitalerhöhung hat uns damals geholfen das zu reduzieren, aber damit hat man sich selbst ja auch ein Mittel genommen um in naher Zukunft nochmals frisches Geld zu beschaffen

Während der Corona Transfer-Zeit hat man ja merklich die Transfers auf der Zugangsseite eingeschränkt und 21/22 trotz 109 Millionen Brutto Erlösen, gerade mal 45 Millionen (für Gregor und Donny) in den Kader stecken können und damals hieß es schon, dass finanziell nicht mehr geht.


Ich weiß nicht in wie weit diese finanziellen Verluste und der Zwang Verbindlichkeiten zu erhöhen, Optionen wie Kapitalerhöhungen zu nutzen, nochmals jegliches Risiko für Transfers
herausgenommen haben, sondern man mit


Nur ein Ansatz für eine Diskussion / Denkansätze in wie weit man das Risiko für "kreative" Transfers einfach nicht eingehen kann, sondern sich mit Spielern aus der Bundesliga das 1 Jahr Eingewöhnungszeit (Wie außer Erling bei fast allen notwendig war) nehmen will, da man nicht auf die Qualifikation für die CL verzichten kann.

Vielleicht auch für diejenigen, die sich mehr in die Zahlen eingelesen haben.

Was würde passieren, wenn der BVB die CL nächstes Jahr verpasst (unabhängig von den neuen, höheren Prämien) und Einnahmen von 64 bis 75 Millionen würden wegbrechen. In wie weit würde es den BVB dazu "nötigen" Tafelsilber wie Kobel verkaufen zu müssen?

Besteht diese Gefahr, auch in Relation zu den Verlusten durch die Corona-Zeit und dass eine weitere Kapitalerhöhung nicht machbar ist?

125-150 Millionen Verlust

Raducanu, Sassenberg, Montag, 04.09.2023, 15:10 (vor 903 Tagen) @ SebWagn

Das Problem ist nicht Corona, sondern das man in der Zeit unglaublich viel Geld versenkt hat.
Seit der Saison 20/21:

Emre Can, 25 Mio + Hohes Gehalt
Jude Bellingham, 30 Mio
Thomas Meunier, Hohes Gehalt
Donyell Malen, 30 Mio
Gregor Kobel, 15 Mio
Sébastien Haller, 31 Mio
Karim Adeyemi, 30 Mio
Schlotterbeck, 20 Mio
Modeste 5,1 Mio + Hohes Gehalt
Felix Nmecha 30 Mio


Das sind in 4 Jahren über 216 Mio € + Gehälter + Beraterkosten = >300 Mio €.

Wirklich gelohnt und die Mannschaft verbessert hat von den genannten Spielern hat nur Bellingham und Kobel.
Alle anderen Spieler sind bis heute ihre Ablösesummer nicht gerecht geworden.

125-150 Millionen Verlust

DomJay, Köln, Montag, 04.09.2023, 15:14 (vor 903 Tagen) @ Raducanu

Das Problem ist nicht Corona, sondern das man in der Zeit unglaublich viel Geld versenkt hat.
Seit der Saison 20/21:

Emre Can, 25 Mio + Hohes Gehalt
Jude Bellingham, 30 Mio
Thomas Meunier, Hohes Gehalt
Donyell Malen, 30 Mio
Gregor Kobel, 15 Mio
Sébastien Haller, 31 Mio
Karim Adeyemi, 30 Mio
Schlotterbeck, 20 Mio
Modeste 5,1 Mio + Hohes Gehalt
Felix Nmecha 30 Mio


Das sind in 4 Jahren über 216 Mio € + Gehälter + Beraterkosten = >300 Mio €.

Wirklich gelohnt und die Mannschaft verbessert hat von den genannten Spielern hat nur Bellingham und Kobel.
Alle anderen Spieler sind bis heute ihre Ablösesummer nicht gerecht geworden.

Was ist das für eine Milchmädchenrechnung? Ich stelle mir die Welt, wie sie mir gefällt? Wo sind die Abgänge? Wo die Spielzeit, Leistungsdaten usw.

Wo der aktuelle Wert bei Verkauf?

125-150 Millionen Verlust

DomJay, Montag, 04.09.2023, 15:25 (vor 903 Tagen) @ DomJay

Das kommt von Leuten, welche einfach ihren Frust mit viel Populismus rausfeuern wollen. Denken ist da nicht mehr.

Guter Text - teilweise haarsträubendes Vorghen

bastlke, Kempten, Montag, 04.09.2023, 09:35 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Unfassbar wie planlos der Kader geplant wird - und unfassbar wie untauglich dann noch die handelnden Personen agieren. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Wir machen 418 Millionen Jahresumsatz und legen dann so ein dilettantischen Verhalten an den Tag.

Wir brauchen einen Sportdirektor und einen Trainer mit Eier - die konstruktive Lösungen finden, in der Sache aber eins sind.

Guter Text - teilweise haarsträubendes Vorghen

Talentförderer, Dortmund, Montag, 04.09.2023, 14:20 (vor 903 Tagen) @ bastlke

Unfassbar wie planlos der Kader geplant wird - und unfassbar wie untauglich dann noch die handelnden Personen agieren. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Wir machen 418 Millionen Jahresumsatz und legen dann so ein dilettantischen Verhalten an den Tag.

> Wir brauchen einen Sportdirektor und einen Trainer mit Eier - die konstruktive Lösungen finden, in der Sache aber eins sind.

Wir warten auf deine Empfehlungen und die Lottozahlen.

Guter Text - teilweise haarsträubendes Vorghen

bastlke, Kempten, Montag, 04.09.2023, 14:29 (vor 903 Tagen) @ Talentförderer

Unfassbar wie planlos der Kader geplant wird - und unfassbar wie untauglich dann noch die handelnden Personen agieren. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Wir machen 418 Millionen Jahresumsatz und legen dann so ein dilettantischen Verhalten an den Tag.

> Wir brauchen einen Sportdirektor und einen Trainer mit Eier - die konstruktive Lösungen finden, in der Sache aber eins sind.

Wir warten auf deine Empfehlungen und die Lottozahlen.

Ich kann dir die Lottozahlen nicht vorhersagen, aber ich kann dir sagen das es sicherlich einen fähigen verfügbaren Sportdirektor und ggf. Trainer auf diesem Planeten gibt. Ein weiter so wird dir vermutlich auch nicht gefallen.

Guter Text - teilweise haarsträubendes Vorghen

Talentförderer, Dortmund, Montag, 04.09.2023, 15:18 (vor 903 Tagen) @ bastlke

Trainer eher als Sportdirektoren.

Guter Text - teilweise haarsträubendes Vorghen

stoffel85, Montag, 04.09.2023, 11:18 (vor 903 Tagen) @ bastlke

Na klar, Trainer und vor allem Sportdirektor sind Schuld. Grotesk.

Guter Text - teilweise haarsträubendes Vorghen

bastlke, Kempten, Montag, 04.09.2023, 14:30 (vor 903 Tagen) @ stoffel85

Na klar, Trainer und vor allem Sportdirektor sind Schuld. Grotesk.

Hast du den Text gelesen? Das sollte deine Frage beantworten.

Guter Text - teilweise haarsträubendes Vorghen

Talentförderer, Dortmund, Montag, 04.09.2023, 14:23 (vor 903 Tagen) @ stoffel85

Nein. Wie wir dank dir alle wissen, ist der Vorstandsvorsitzende Schuld. Der jeden Tag die Trainingseinheiten leitet, die Verhandlungen mit Spielern führt und am Wochenende die Aufstellung und taktischen Vorgaben macht.

naja

stoffel85, Montag, 04.09.2023, 13:21 (vor 903 Tagen) @ stoffel85

dass der kader scheiße ist und vorne und hinten nicht funktioniert hat jetzt wenig mit der sternenkonstellation zu tun.

naja

Talentförderer, Dortmund, Montag, 04.09.2023, 14:21 (vor 903 Tagen) @ Feuerkopf

Das ist der Kader den der Trainer für seine Pläne wollte. Liegt also nicht am Sportdirektor.

naja

bastlke, Kempten, Montag, 04.09.2023, 14:43 (vor 903 Tagen) @ Talentförderer

Das ist der Kader den der Trainer für seine Pläne wollte. Liegt also nicht am Sportdirektor.

Nicht nur, trifft es wohl besser. Der Sportdirektor ist sehr wohl bei der Entschieidungsfindung integriert.

naja

hami, Montag, 04.09.2023, 14:08 (vor 903 Tagen) @ Feuerkopf

Eine gewagte Aussage angesichts der Tatsache, dass erst drei Saisonspiele absolviert wurden.

Guter Text - teilweise haarsträubendes Vorghen

bambam191279, Dortmund, Montag, 04.09.2023, 11:20 (vor 903 Tagen) @ stoffel85

Na klar, Trainer und vor allem Sportdirektor sind Schuld. Grotesk.

Nun ja, ich bin weit davon entfernt alles in Schutt und Asche zu reden, aber das was dort auf dem Platz stattfindet haben Sportdirektor, trainerteam und Mannschaft zu verantworten.....

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

-RoB-, 35 KM vom WS entfernt, Montag, 04.09.2023, 09:09 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Sehr guter Artikel, der die post-Zorc-Zeit sehr gut zusammenfasst. Speziell was dort in Sachen Kaderplanung passiert ist, ist schon ziemlich weit von dem entfernt, was noch unter Zorc geliefert wurde (allen Flops zum Trotz).
Was man nun mittelfristig aus diesem Kader (Aufgeblähter Sturm, Aufgeblähtes Mittelfeld - speziell Zentrumsspieler sowie nur nominell durch Kaderleichen vernünftig besetzte Verteidigung) machen soll? Bereitet mir ehrlich gesagt grosses Kopfzerbrechen.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Didi, Schweiz, Montag, 04.09.2023, 06:43 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ein guter Text! Am Ende ist es sicher noch zu früh für die grosse Analyse, aber viele der angesprochenen Punkte sind unabhängig von den drei Spielen absolut richtig.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Poccaggio, Ort, Montag, 04.09.2023, 04:22 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Auch in dieser Saison wird der BVB nichts zu feiern haben.
Bayern, Leverkusen und Leipzig sind deutlich besser aufgestellt.
Trainer und Manager, haben nicht die Klasse und Fähigkeiten, wie die genannten Mannschaften.
Watzke ist auch in der Führungsriege des DFB tätig und auch da erfolglos.
Nagelsmann wäre zu haben, aber diese Chance wird der BVB verschlafen.
Nix gegen den BVB Trainer, aber er hat nicht die Klasse eines Nagelsmann.
Was Kaderplanungen und Trainer angeht, sollte man sich ein Beispiel bei Leverkusen oder Leipzig nehmen.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Talentförderer, Dortmund, Montag, 04.09.2023, 14:25 (vor 903 Tagen) @ Poccaggio

Auch in dieser Saison wird der BVB nichts zu feiern haben.
Bayern, Leverkusen und Leipzig sind deutlich besser aufgestellt.
Trainer und Manager, haben nicht die Klasse und Fähigkeiten, wie die genannten Mannschaften.
Watzke ist auch in der Führungsriege des DFB tätig und auch da erfolglos.
Nagelsmann wäre zu haben, aber diese Chance wird der BVB verschlafen.

> Nix gegen den BVB Trainer, aber er hat nicht die Klasse eines Nagelsmann.

Was Kaderplanungen und Trainer angeht, sollte man sich ein Beispiel bei Leverkusen oder Leipzig nehmen.

Sag mal hast du die letzten beiden Jahre im Winterschlaf verbracht?

Und Du weiß auch dass Leipzig (und Leverkusen genauso) genauso viele Trainer in den letzten Jahre verschlissen hat wie wir oder?

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Motzki09, Ort, Montag, 04.09.2023, 07:08 (vor 903 Tagen) @ Poccaggio

> Was Kaderplanungen und Trainer angeht, sollte man sich ein Beispiel bei Leverkusen oder Leipzig nehmen.

Denkst Du ernsthaft wir hatten die Soieler von RB und den Pillen nicht auch auf dem Zettel? Das ist einfach eine Geldfrage. Die RB Transfers sind nach den Bauern die teuersten Transfers der BuLi.
Langfristig wird es schwer. Wir brauchen eigentlich schnell auch ein Farmteam um unseren Talenten Spielpraxis zu geben.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Alex, Block 12, Montag, 04.09.2023, 08:58 (vor 903 Tagen) @ Motzki09

Vllt hatten wir die auf dem Zettel im Scouting aber durchgesetzt haben sich diese Namen offensichtlich nicht.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Marcello, Ruhrpott-Metropole, Sonntag, 03.09.2023, 23:35 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Marcello, Sonntag, 03.09.2023, 23:46

Was bei diesen Analysen immer außen vor gelassen wird, sind jedoch die Gegner.
Für Bellingham hätte man 3 mal Heidenheim kaufen können.
Schon in der 1 Hälfte wird zuverlässig erkannt, dass mit der Heidenheimer Idee kein Blumetopf gewonnen wird. Stattdessen stellt man bereirs Ende HZ 1 Can zu und läuft die IVs an. Dabei werden die AVs jedoch offen gelassen.
Auch dieses Problem wird zuverlässig erkannt und es wird reagiert . Ab HZ 2 wird beim Pass auf die AVs genügend Druck ausgeübt. Der BVB ist lahmgelegt. Hinzu ist Wolf eine Schwäche, sowohl Individualtaktisch defensiv, als auch was Aufbauspiel und Pressingresistenz angeht. Der Spieler selbst erkennt dies auch und wird ängstlich. Er hat nicht die Mittel um es spielerisch zu lösen und keinesfalls Strukturen um ihn, die ihm helfen. Allein in der HZ, die vermeintlich gut, aber in Wirklichkeit absolute Mausescheiße war, hate der Spieler 11! , in Worten „Elf“ Ballverluste.
gerade Beste weiß dies, agiert hier vorbildlich . Wie zu erwarten, geht die Idee auf. Der BVB zerbröselt wie ein 20 Jahre alter Teppichbelag.
Das Aufbauspiel ist in seiner Struktur , nach über einem Jahr und einer weiteren Transferperiode, und eigentlich schon viel länger , immer noch billig und rudimentär.
Es heißt immer , der BVB „gäbe“ aus der Hand. Das greift zur Kurz. Vielmehr ist dies stark davon abhängig, wie klug der Gegner-Trainer agiert. Und Heidenheim hat nunmal einen schlauen Fuchs an der Seite, der dir mit nem Underdog die Millionarios zerpflückt.
Der BVB gibt nicht aus der Hand. Die Gegner nehmen es ihm und hat darauf keine Antwort.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 04.09.2023, 11:39 (vor 903 Tagen) @ Marcello
bearbeitet von nico36de, Montag, 04.09.2023, 11:50

sicherlich richtig.

Es stellt sich aber die Frage, ob ein Trainer der richtige ist, wenn ihm (wie in den bisherigen drei Spielen, mehr möge Gott bewahren) gegen kluge Taktiken der Gegner trotz haushoch überlegenem Spielermaterial so gar nichts einfällt.

Es sind ja nicht nur die Ergebnisse mies, das Spiel wirkt auch so, als gäbe es keinerlei Struktur und Idee.

Terzic ist supersympathisch und verkörpert den BVB. Das ist wirklich positiv, aber kein Ersatz für guten Fußball oder (wie in der Rückrunde letztes Jahr) wenigstens gute Ergebnisse. Und nach solch desaströsen Leistungen sollte er vielleicht auch mal ein paar der (Nicht-)Leistung angemessene Worte finden, als immer die gleiche Leier (wir sind nicht zufrieden, wir müssen hart arbeiten, wir werden das ansprechen etc.) runterzubeten.

Danke

, Sonntag, 03.09.2023, 23:26 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

alles erfasst, was einem so einfällt, um unsere Lage und deren Entstehen zu beschreiben. Sehr viel Wahrheit drin

+1 Genau die richtigen Punkte angesprochen

micha87, bei Berlin, Sonntag, 03.09.2023, 22:57 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wirklich stark und man merkt da steckt wesentlich mehr Tiefe in dem Artikel. Die Frage wird sein welche Reaktion liefert das Team nachdem letztendlich trostlosen Auftritt gegen Heidenheim & Co..

Es braucht Ideen statt blumiger Worte die jeder PR-Agentur das Herz aufgehen lassen. Das ist eun schwächer Saisonstart und wenn Kehl nicht bald die Befugnisse bekommt die er qua Amt innehaben sollte, dann wandelt er bald auf Brazzos Spuren aber nicht denen von anderen erfolgreichen Managern.

Das Konzept mit Aki der Massiv in die sportlichen Belange reinredet gehört überdacht. Das erinnert einen ja an andere Konstrukte wo auch CEOs/Eigentümer ins Tagesgeschäft reinreden und dem Erfolg im Wege stehen. Ich muss da immer an die Dallas Cowboys (NFL) und Jerry Jones denken.

In der BL fallen einen Tönnies & Kühne u.a. ein die ebenfalls jene Vereine eher destabilisiert haben als alles andere. In Leipzig sind sie dahingehend leider organisierter und da sind die Kompetenzen klar zugewiesen. Wir sind zwar im Profibereich eine GmbH & Co. KG, aber bei der Kaderplanung & Kapitänsfrage werden wir wie ein Kreisligist geführt.

Inzwischen mussan ernsthaft Hinterfragen wann Aki seinen zuvor geplanten Rückzug auch vornimmt und Platz für neue Ideen macht. Sein Vertrag endet wohl am 31.12.2025, es wird also Zeit seinen Rückzug vorzubereiten um jenen nicht so chaotisch ablaufen zu lassen wie im Süden.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

UpperEast, RheinRuhr, Sunday, 03.09.2023, 21:51 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ziemlich gut getroffen. Die Sache stinkt von oben. So ist das, wenn ein Mann von sich glaubt, alles besser und im Solo hinzukriegen als die, die tatsächlich ( die von ihm eingestellten) Trainer und Manager sind.
Statt sich aus dem operativen Tagesgeschäft rauszuhalten.
Allein die unsägliche Entscheidung in puncto Reus, die jedes Leistungsprinzip konterkariert, hat die Chefetage allein zu verantworten. Reiner Populismus mit Langzeitfolgen. So höhlt man doch bereits seit zwei, drei Jahren die Kabine aus.
Das Erscheinungsbild des BVB ist dabei unerträglich arrogant und selbstgefällig geworden.
Spirit kann man nicht kaufen. Vorstands- Boni zählen weniger als Titel.

Neu auf schwatzgelb.de: Schlechte Stimmung beim BVB: Abbruch statt Aufbruch?

Thomas, Dortmund, Sunday, 03.09.2023, 21:25 (vor 903 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

bis auf die Stelle mit Füllkrug/Moukoko kann ich da zustimmen.

schwatzgelb.de unterstützen

1541787 Einträge in 16552 Threads, 14360 registrierte Benutzer Forumszeit: 23.02.2026, 03:30
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln