Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen" (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 14:49 (vor 916 Tagen)
Anlässlich der Verpflichtung Felix Nmechas hat die Initiative ballspiel.vereint! am Samstag ein Zeichen gegen Queerfeindlichkeit gesetzt. Andere Fans versuchten, die Banner- und Spruchband-Aktion zu stören, und wurden teilweise auch handgreiflich. Im Folgenden veröffentlichen wir eine Stellungnahme der Initiative.
Warum Queerfeindlichkeit? Ursache...
koom, Mittwoch, 23.08.2023, 17:42 (vor 915 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich behaupte mal, dass "wir" (also die Deutschen etc.) nicht per se queerfeindlich sind. Genauso, wie wir auch nicht per se ausländerfeindlich etc. sind. Aber warum die Widerstände? Warum haben AFD & Co solche Zuwächse?
Relativ einfach: Der Mensch an sich bewertet sich und seine Position in der Gesellschaft. Geht es anderen dreckiger, dann geht es einem besser. Deswegen geht man per se immer auf Minderheiten los. Mal Juden, mal Ausländer, mal Homosexuelle, jetzt Transsexuelle etc. Das passiert meiner Meinung nach nicht aus konkreter Furcht, sondern eine Mischung aus "Angst vor dem Unbekannten", aber vor allem aus der Haltung "Es gibt wichtigere Probleme als das".
Letzteres ist halt auch nicht ganz falsch. Wenn selbst recht solide verdienende Leute sich kaum eine Wohnung leisten können (und ich rede von Miete, nicht Kauf), dann gibt es riesige Probleme. Und das ist ja schon eher ein Luxusproblem. Wenn man jetzt die Gegenden hernimmt, wo AFD & Co. so große Erfolge aufweisen, gibt es meist viel Arbeitslosigkeit. Die Leute haben dann viel wichtigere Probleme und es frustriert sie, dass man einen Aufriss darum macht um Queer.
Aber: Einerseits verstehen sie nicht, dass dieser Hass nur ein (gewolltes?) Ventil ist, das von den eigentlichen Problemen ablenkt. Und die Parteien da oben ziehen ebenfalls die falschen Schlüsse. Anstatt für diese 30%+ Leute, die rechts wählen, ihre ECHTEN Probleme zu lösen (Arbeit, Wohnen, Zukunftsperspektive), stoßen sie ins gleiche Horn wie die rechten Parteien und verschärfen den Fokus auf Minderheiten, die eh wahltechnisch kaum eine Rolle spielen. Perfide Dreckscheisse.
das hat immer mit Angst zu tun
koom, Donnerstag, 24.08.2023, 17:34 (vor 914 Tagen) @ koom
Angst ist auf ganz elementarer Ebene da die treibende Emotion. Angst nicht genug zu sein, Angst nicht geliebt zu werden. Angst, andere könnten checken, was ich für ein armes Würstchen bin oder wie armselig mein Leben eigentlich ist.
Relativ einfach: Der Mensch an sich bewertet sich und seine Position in der Gesellschaft. Geht es anderen dreckiger, dann geht es einem besser. Deswegen geht man per se immer auf Minderheiten los. Mal Juden, mal Ausländer, mal Homosexuelle, jetzt Transsexuelle etc. Das passiert meiner Meinung nach nicht aus konkreter Furcht, sondern eine Mischung aus "Angst vor dem Unbekannten", aber vor allem aus der Haltung "Es gibt wichtigere Probleme als das".
Das trifft aber nur auf Menschen mit einem ungesund geringen Selbtswertgefühl/kleinem Ego zu und ist dann gewissermaßen ne Strategie um sich irgendwie besser zu fühlen.
Ich war zwischenzeitlich auf relativ vielen Anti-AFD Prostesten und sehe das Thema mittlerweile entspannter. Wir können einfach keinem vorschreiben, was er wählen soll und wenn genügend Leute die AFD wählen, dann hat das Land vereinfacht gesagt eben auch deren Politik erst einmal verdient wenn wir es vorher strukturell und bildungspolitisch nicht auf die Reihe bekommen haben, entsprechende Werte und Haltungen zu vermitteln und demokratisch zu bilden und zu erziehen.
PEACE
falsches Bild von AfD Wählern
fabian 1909, Dortmund, Donnerstag, 24.08.2023, 07:02 (vor 915 Tagen) @ koom
Wenn man jetzt die Gegenden hernimmt, wo AFD & Co. so große Erfolge aufweisen, gibt es meist viel Arbeitslosigkeit. Die Leute haben dann viel wichtigere Probleme und es frustriert sie, dass man einen Aufriss darum macht um Queer.
Das ist jetzt sehr vereinfacht oder stimmt zu Teilen eben überhaupt nicht. Wenn man vergleicht, wo die AfD bspw in Sachen stärker und wo schwächer ist, fällt auf, dass sie in den wirtschaftlich starken Regionen besonders stark ist. Gerade da, wo etwas Wohlstand aufgebaut wurde, ist die AfD stark. Da gibts Ängste nach unten zu fallen und dann wird nach unten getreten.
falsches Bild von AfD Wählern
fabian 1909, Donnerstag, 24.08.2023, 18:31 (vor 914 Tagen) @ fabian 1909
Es ist die Angst vor dem Abstieg. Es ist weniger Vermögen vorhanden, weil man vor dem Mauerfall nicht viel aufbauen konnte. Absteigen kann man auch nur, wenn man oben ist. Und der Wendehass auf Westdeutschland existiert weiterhin. Also wird da nix westliches gewählt.
falsches Bild von AfD Wählern
Abseits, Donnerstag, 24.08.2023, 21:21 (vor 914 Tagen) @ Taifun
Es ist die Angst vor dem Abstieg. Es ist weniger Vermögen vorhanden, weil man vor dem Mauerfall nicht viel aufbauen konnte. Absteigen kann man auch nur, wenn man oben ist. Und der Wendehass auf Westdeutschland existiert weiterhin. Also wird da nix westliches gewählt.
Die Erfolge der AFD (Meinungsumfragen) permanent mit den neuen Bundesländern in Verbindung zu bringen, ist falsch und gefährlich.
Die AFD-Wähler ständig als Protestwähler einzuordnen, ist falsch und gefährlich.
falsches Bild von AfD Wählern
Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 24.08.2023, 18:38 (vor 914 Tagen) @ Taifun
Rechtfertigt trotzdem nicht Nazis zu wählen…
falsches Bild von AfD Wählern
Live, Dresden, Donnerstag, 24.08.2023, 17:32 (vor 914 Tagen) @ fabian 1909
Wenn man jetzt die Gegenden hernimmt, wo AFD & Co. so große Erfolge aufweisen, gibt es meist viel Arbeitslosigkeit. Die Leute haben dann viel wichtigere Probleme und es frustriert sie, dass man einen Aufriss darum macht um Queer.
Das ist jetzt sehr vereinfacht oder stimmt zu Teilen eben überhaupt nicht. Wenn man vergleicht, wo die AfD bspw in Sachen stärker und wo schwächer ist, fällt auf, dass sie in den wirtschaftlich starken Regionen besonders stark ist. Gerade da, wo etwas Wohlstand aufgebaut wurde, ist die AfD stark. Da gibts Ängste nach unten zu fallen und dann wird nach unten getreten.
Da würde ich gern mal die Fakten zu sehen.
In Dresden und Leipzig hat die AFD bei den letzten Kommunalwahlen viel zu viele Stimmen bekommen, jedoch deutlich unter dem Schnitt in Gesamtsachsen. Auch bei den OB Wahlen in DD kam der AFD Kandidat auf grade 12 %.
In den ländlichen Regionen ist der Zuspruch für die AFD deutlich höher. Daher würde ich gern wissen auf welchen Zahlen deine Aussage beruht.
falsches Bild von AfD Wählern
Punkt, Osnabrück, Donnerstag, 24.08.2023, 18:09 (vor 914 Tagen) @ Live
du kannst besser arme und reiche regionen vergleichen als land und stadt. da gibt es zu viele faktoren (vorallem alter) die zwischen stadt und land dramatisch auseinandergehen und den wohlstand als faktor "verwässern".
falsches Bild von AfD Wählern
Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Donnerstag, 24.08.2023, 16:21 (vor 914 Tagen) @ fabian 1909
Wenn man jetzt die Gegenden hernimmt, wo AFD & Co. so große Erfolge aufweisen, gibt es meist viel Arbeitslosigkeit. Die Leute haben dann viel wichtigere Probleme und es frustriert sie, dass man einen Aufriss darum macht um Queer.
Das ist jetzt sehr vereinfacht oder stimmt zu Teilen eben überhaupt nicht. Wenn man vergleicht, wo die AfD bspw in Sachen stärker und wo schwächer ist, fällt auf, dass sie in den wirtschaftlich starken Regionen besonders stark ist. Gerade da, wo etwas Wohlstand aufgebaut wurde, ist die AfD stark. Da gibts Ängste nach unten zu fallen und dann wird nach unten getreten.
Hast du da Statistiken oder Karten? Ich kann das gar nicht glauben. Gerade die ländlichen, wenig prosperierenden Gegenden sind doch absolute Hochburgen.
falsches Bild von AfD Wählern
Davja89, Donnerstag, 24.08.2023, 17:01 (vor 914 Tagen) @ Chill-Instructor
Naja Sachsen ist schon ziemlich gut dabei und absolute AfD Hochburg. Dagegen ist der Ruhrpott eben eher relativ Strukturschwach aber noch relativ wenig Blau.
Ich glaube es gibt nicht den einen Grund.
Daher wirst du nie ein einheitliches Bild finden.
Da spielen teilweise historische Gründe hinein (Süden und Osten tendenziell Konservativer als der Norden und Westen), teilweise Politische (Mauerfall, Umbruchserfahrungen), teilweise Regionale (Land vs. Stadt).
Aber ja auch ich würden sagen:
Nur "Abgehängte" wählen AfD greift zu kurz.
Das ist auch eine Gruppe aber eben nicht unbedingt die Einzige oder Dominierende.
Was relativ breitgestreut sein dürfte ist ein gewisses Misstrauen gegen die große Politik. Also die klassische Politikverdrossenheit.
Warum Queerfeindlichkeit? Ursache...
Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 23.08.2023, 20:19 (vor 915 Tagen) @ koom
Hätte ich Probleme mit Arbeit, Wohnen, Zukunftsperspektive, würde ich trotzdem keine Nazis wählen.
Warum Queerfeindlichkeit? Ursache...
Garum, Bornum am Harz, Donnerstag, 24.08.2023, 07:25 (vor 915 Tagen) @ Talentförderer
Hätte ich Probleme mit Arbeit, Wohnen, Zukunftsperspektive, würde ich trotzdem keine Nazis wählen.
Die AfD-Wähler die ich kenne sind alle wohlhabend.
Warum Queerfeindlichkeit? Ursache...
koom, Mittwoch, 23.08.2023, 20:22 (vor 915 Tagen) @ Talentförderer
Hätte ich Probleme mit Arbeit, Wohnen, Zukunftsperspektive, würde ich trotzdem keine Nazis wählen.
Deswegen haben die auch "nur" 20% Stimmen und (noch) nicht mehr. Aber "dank" Inflation und Rezession werden das immer mehr, weil die Probleme größer werden.
Warum Queerfeindlichkeit? Ursache...
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 18:08 (vor 915 Tagen) @ koom
Ich behaupte mal, dass "wir" (also die Deutschen etc.) nicht per se queerfeindlich sind. Genauso, wie wir auch nicht per se ausländerfeindlich etc. sind. Aber warum die Widerstände? Warum haben AFD & Co solche Zuwächse?
Relativ einfach: Der Mensch an sich bewertet sich und seine Position in der Gesellschaft. Geht es anderen dreckiger, dann geht es einem besser. Deswegen geht man per se immer auf Minderheiten los. Mal Juden, mal Ausländer, mal Homosexuelle, jetzt Transsexuelle etc. Das passiert meiner Meinung nach nicht aus konkreter Furcht, sondern eine Mischung aus "Angst vor dem Unbekannten", aber vor allem aus der Haltung "Es gibt wichtigere Probleme als das".
Letzteres ist halt auch nicht ganz falsch. Wenn selbst recht solide verdienende Leute sich kaum eine Wohnung leisten können (und ich rede von Miete, nicht Kauf), dann gibt es riesige Probleme. Und das ist ja schon eher ein Luxusproblem. Wenn man jetzt die Gegenden hernimmt, wo AFD & Co. so große Erfolge aufweisen, gibt es meist viel Arbeitslosigkeit. Die Leute haben dann viel wichtigere Probleme und es frustriert sie, dass man einen Aufriss darum macht um Queer.
Aber: Einerseits verstehen sie nicht, dass dieser Hass nur ein (gewolltes?) Ventil ist, das von den eigentlichen Problemen ablenkt. Und die Parteien da oben ziehen ebenfalls die falschen Schlüsse. Anstatt für diese 30%+ Leute, die rechts wählen, ihre ECHTEN Probleme zu lösen (Arbeit, Wohnen, Zukunftsperspektive), stoßen sie ins gleiche Horn wie die rechten Parteien und verschärfen den Fokus auf Minderheiten, die eh wahltechnisch kaum eine Rolle spielen. Perfide Dreckscheisse.
In dem Zuge (AfD-Zuwächse) eine ganz interessante Meldung der FAZ (leider mit Paywall), die eine Allensbach Untersuchung zitiert. Laut dieser sind 13% der AfD-Wähler/innen rechtsradikal (ich vermute mal, ehemals typisches NPD-Klientel), 40% mit rechter Einstellung und für 47% ist es eine Form des Protests bzw. der Ablehung gegenüber der Politik der Volksparteien.
Warum Queerfeindlichkeit? Ursache...
Thomas, Dortmund, Mittwoch, 23.08.2023, 18:04 (vor 915 Tagen) @ koom
und es frustriert sie, dass man einen Aufriss darum macht um Queer.
Nee. Gleichzeitig machen dann die fast gleichen Leute einen Aufriss zum Thema Gendern oder Disclaimer vor alten Filmen und Büchern und Veggiedays und Woke wird zum Schimpfwort. Dann heißt es immer "haben wir keine anderen Probleme"? Ja, haben wir, aber scheinbar hast du* trotzdem noch nebenbei die Zeit über sowas nebensächliches zu maulen.
*nicht DU
"Aber gerade deshalb sind solche Aktionen so wichtig."
Franke, Dienstag, 22.08.2023, 20:55 (vor 916 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Man sollte zügig und auf allen Kanälen bekanntgeben, dass die Leute, die andere mit Worten und Taten angegriffen haben, zeigen, wie groß der Bedarf für derartige Aktionen ist und man entsprechend handeln wird. Wünschenswert wäre eine gute Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz, dass die dann sofort reagieren können.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
Gargamel09, Tuesday, 22.08.2023, 13:19 (vor 916 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Die Assiquote unter BVB "Fans" ist eben auch nicht gerade gering, dann noch 3 Promille im Turm, da reichen auch schon solche Banner/Aktionen aus, um den Assi ans Tageslicht treten zu lassen... Schön, dass ihr euch nicht habt unterkriegen lassen!
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Abseits, Dienstag, 22.08.2023, 20:10 (vor 916 Tagen) @ Gargamel09
Die Assiquote unter BVB "Fans" ist eben auch nicht gerade gering, dann noch 3 Promille im Turm, da reichen auch schon solche Banner/Aktionen aus, um den Assi ans Tageslicht treten zu lassen... Schön, dass ihr euch nicht habt unterkriegen lassen!
Schon vor Spielbeginn gab es auf Twitter Berichte, dass in schwarz gekleideten Personen den großen Banner im Oberrang versucht haben zu entfernen. Das klingt eher nach einer geplanten Aktion und nicht nach 3 Promille.
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Marcello, Ruhrpott-Metropole, Dienstag, 22.08.2023, 17:03 (vor 916 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von Marcello, Dienstag, 22.08.2023, 17:12
Seit Marcel Schmelzer ausgepfiffen wurde, wundert mich nichts mehr. Amtisemitismus? Yad Vashem? Sicher nicht falsch, aber letztlich Augenwischerei.
Das ist alles nicht vergleichbar, aber eben Ausdruck stagnierender Demokratie und Rechtstaatlichkeit.
20-25% Wählerpotential für die AfD? Selbst zu Pandemiezeiten wurde man für die Behauptung ausgelacht! Es werden sich auch weiterhin ÜBERALL Arschlöcher finden lassen, die auch wieder „die Öfen“ anwerfen. Da habe ich keinerlei Zweifel mehr.
Nicht ausschließlich Juden wurden verfolgt. Die Debatte wurde hierzulande immer und bereitwillig verkürzt und unter den Tisch gekehrt. Wir haben hierzulande vor allem auch die Rechte jeglicher Gruppen zu schützen. Und das i.Ü. Nicht nur aufgrund der Nazi Historie
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koom, Mittwoch, 23.08.2023, 09:35 (vor 915 Tagen) @ Marcello
Das muss man leider alles so unterschreiben.
Und als weiteres Symptom: Was heute in den USA ist, haben wir in 10 Jahren hier. Da sind ~50% der Bevölkerung beim Wählen eines Mannes und Partei, die Bürgerrechte mit den Füßen tritt, gegen Ausländer vorgeht, sich in die eigene Tasche massiv wirtschaftet - und dafür beklatscht werden.
Wir lachen hier noch über sowas wie Merz und Weidel...
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bambam191279, Dortmund, Tuesday, 22.08.2023, 13:33 (vor 916 Tagen) @ Gargamel09
Die Assiquote unter BVB "Fans" ist eben auch nicht gerade gering, dann noch 3 Promille im Turm, da reichen auch schon solche Banner/Aktionen aus, um den Assi ans Tageslicht treten zu lassen... Schön, dass ihr euch nicht habt unterkriegen lassen!
Allerdings muss ich sagen, gerade auf der Süd ist das ganze dann ziemlich ernüchternd und eigentlich erhoffe ich mir nen Selbstreinigungsprozess.....
Aber meine Zweifel sind da größer als die Hoffnung dass dies klappt....
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Ingo, Europa, Dienstag, 22.08.2023, 16:39 (vor 916 Tagen) @ bambam191279
Die Assiquote unter BVB "Fans" ist eben auch nicht gerade gering, dann noch 3 Promille im Turm, da reichen auch schon solche Banner/Aktionen aus, um den Assi ans Tageslicht treten zu lassen... Schön, dass ihr euch nicht habt unterkriegen lassen!
Allerdings muss ich sagen, gerade auf der Süd ist das ganze dann ziemlich ernüchternd und eigentlich erhoffe ich mir nen Selbstreinigungsprozess.....
Aber meine Zweifel sind da größer als die Hoffnung dass dies klappt....
Die Tribünen bilden dann leider auch nur einen Querschnitt der gesamten Gesellschaft ab. Und dieses rechte "Klima" ist aktuell leider keine kleine Bevölkerungsgruppe (mehr). Macht den erhofften Gegenwind nicht grade leichter.
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Thomas, Dortmund, Tuesday, 22.08.2023, 14:41 (vor 916 Tagen) @ bambam191279
Allerdings muss ich sagen, gerade auf der Süd ist das ganze dann ziemlich ernüchternd und eigentlich erhoffe ich mir nen Selbstreinigungsprozess.....
Aber meine Zweifel sind da größer als die Hoffnung dass dies klappt....
Warum sollte das im Stadion anders sein, als in anderen Gesellschaften und das Weltweit. Keine Ahnung wo dieser Queerhass herkommt und warum überhaupt.
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DieRoteKarteZahlIch, UK, Dienstag, 22.08.2023, 18:51 (vor 916 Tagen) @ Thomas
Es ist auch ein spezifisches Problem des Maennerfussballs. Bei der Frauen-WM waren 13% der Spielerinnen als LGBTQ bekannt - und das in der Gruppenphase mit drei Laendern wo ernste Strafen, bis hin zur Todesstrafe, drohen (meist nur fuer Maenner allerdings).
Der BVB sollte darueber nachdenken, wie man Zuschauer los wird, die Nazisprueche gutheissen aber gegen Queer-Plakate mit Gewalt vorgehen, als waere deren Existenz bedroht.
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Pfostentreffer, Dienstag, 22.08.2023, 17:55 (vor 916 Tagen) @ Thomas
Warum sollte das im Stadion anders sein, als in anderen Gesellschaften und das Weltweit. Keine Ahnung wo dieser Queerhass herkommt und warum überhaupt.
Es gibt Historiker und Soziologen, die berichten, dass Queerfeindlichkeit eine christliche Erfindung ist (genau wie Rassismus übrigens). Wohlgemerkt des Christentums, nicht von Jesus Christus. Der hatte kein Problem mit queeren Menschen, im Gegenteil, zählte er doch viele zu seinem Freundeskreis.
In Latein- und Südamerika bspw. war "freie Liebe" in allen Variationen komplett normal, bis die Christen kamen und allen ihre "Moralvorstellungen" aufzwangen. Dürfte in Afrika ähnlich gewesen sein. Allerdings ist das schwieriger zu erforschen, da wir Europäer nahezu die komplette Geschichte und Kultur vieler afrikanischer Völker ausgelöscht haben. Beweise über Jahrtausende queerer Kultur gibt es natürlich auch dort, allerdings in viel geringerem Umfang und hochgefährdet durch die lokalen Konservativen.
In Deutschland wird Queerfeindlichkeit vor allem aus Reihen und Umfeldern von AFD und CDU/ CSU sowie von Springer gepusht (die Union hat ein ziemlich beeindruckenden track record was Queerfeindlichkeit angeht). Alle 4 genannten verbreiten täglich fake news über queere Menschen, wobei aktuell global trans Menschen im Fokus der Angriffe stehen da Homosexuelle bereits zu weit in den westlichen Gesellschaften akzeptiert sind. Attacken gegen diese sind somit gefährlich für die Rechten, es könnte Stimmen kosten. Bei Trans kann man noch frei draufhauen. Das bringt Stimmen. Deswegen mischen da ja gar SPD Politiker mit.
Aktuell und in den letzten Jahrzehnten wird der Hass ebenfalls hauptsächlich von christlichen Gruppen gepusht und finanziert, vor allem aus den USA und Europa, aber leider weltweit aktiv( mit riesigen Erfolgen vor allem in Afrika, wo sie es geschafft haben, Queerness als europäischen Import zu verkaufen, was natürlich grosser Schwachsinn ist). Aber damit lässt sich hervorragend ein "wir gegen die" erzeugen und somit politisch nutzen.
Trotzdem schieben wir natürlich Homosexuelle in diese Länder ab. Vor einigen Wochen wurde in Schleswig Holstein noch eine Lesbische Nordafrikanerin direkt aus dem Krankenhaus (nach einem Selbstmordversuch wegen angedrohter Abschiebung) abgeschoben. In ein Land, in dem Homosexualität unter Strafe steht. Just saying, weil hier ja so oft gefordert wird, dass mehr abgeschoben wird oder "das Migrationsproblem" angegangen wird.
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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 20:36 (vor 916 Tagen) @ Pfostentreffer
Es war ja auch so im alten Griechenland und im riesigen römischen Reich. Sogar in Persien. Da war LGBTQ gelebte Realität.
Das konservative Gehabe und alles zur Sünde und „Hexerei“ abstempelnde schwappte ja erst mit Ausbreiten des Christentums über die Welt. Und der Islam wollte dem natürlich auch in nichts nachstehen.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 08:33 (vor 915 Tagen) @ Talentförderer
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.08.2023, 08:38
Es war ja auch so im alten Griechenland und im riesigen römischen Reich. Sogar in Persien. Da war LGBTQ gelebte Realität.
Das konservative Gehabe und alles zur Sünde und „Hexerei“ abstempelnde schwappte ja erst mit Ausbreiten des Christentums über die Welt. Und der Islam wollte dem natürlich auch in nichts nachstehen.
Der obszöne Hedonismus (in jeder Form, auch beispielsweise was Arbeitsmoral, den Umgang mit Rauschmitteln oder den Stellenwert der Familie als gesellschaftlicher Fels in der Brandung anging) während der letzten Jahrzehnte des römischen Reiches war sicherlich auch ein Brandbeschleuniger, der zum Untergang desselbigen beigetragen hat. Oder die "wir brauchen kein Heer mit römischen Soldaten mehr, lasst die ollen Germanan für uns die Kampfverbände stellen"-Einstellung.
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 12:44 (vor 915 Tagen) @ FourrierTrans
Es war ja auch so im alten Griechenland und im riesigen römischen Reich. Sogar in Persien. Da war LGBTQ gelebte Realität.
Das konservative Gehabe und alles zur Sünde und „Hexerei“ abstempelnde schwappte ja erst mit Ausbreiten des Christentums über die Welt. Und der Islam wollte dem natürlich auch in nichts nachstehen.
Der obszöne Hedonismus (in jeder Form, auch beispielsweise was Arbeitsmoral, den Umgang mit Rauschmitteln oder den Stellenwert der Familie als gesellschaftlicher Fels in der Brandung anging) während der letzten Jahrzehnte des römischen Reiches war sicherlich auch ein Brandbeschleuniger, der zum Untergang desselbigen beigetragen hat. Oder die "wir brauchen kein Heer mit römischen Soldaten mehr, lasst die ollen Germanan für uns die Kampfverbände stellen"-Einstellung.
Ville Zustimmung. Aber was hat das mit dem Hass auf queere Menschen zu tun? Oder meinst Du, Hedonismus und queer sein wären irgendwie gleichzustellen?
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 13:20 (vor 915 Tagen) @ Pfostentreffer
Es war ja auch so im alten Griechenland und im riesigen römischen Reich. Sogar in Persien. Da war LGBTQ gelebte Realität.
Das konservative Gehabe und alles zur Sünde und „Hexerei“ abstempelnde schwappte ja erst mit Ausbreiten des Christentums über die Welt. Und der Islam wollte dem natürlich auch in nichts nachstehen.
Der obszöne Hedonismus (in jeder Form, auch beispielsweise was Arbeitsmoral, den Umgang mit Rauschmitteln oder den Stellenwert der Familie als gesellschaftlicher Fels in der Brandung anging) während der letzten Jahrzehnte des römischen Reiches war sicherlich auch ein Brandbeschleuniger, der zum Untergang desselbigen beigetragen hat. Oder die "wir brauchen kein Heer mit römischen Soldaten mehr, lasst die ollen Germanan für uns die Kampfverbände stellen"-Einstellung.
Ville Zustimmung. Aber was hat das mit dem Hass auf queere Menschen zu tun? Oder meinst Du, Hedonismus und queer sein wären irgendwie gleichzustellen?
Nein, deswegen habe ich ja auch bewusst mehrere Aspekte, die mMn dazuzählen, mit aufgeführt. Aber die Art und Weise, wie in dieser Gesellschaft Sexualität zunehmend öffentlich zur Schau gestellt und wie das Individuum dem Kollektiv durchgehend vorgezogen wird, ist sicherlich eine Form davon.
Offtopic: Es gibt recht interessante, historische Aufzeichnungen über die Zeiten von Kaiser Augustus. Das römische Reich war auf seinem Höhepunkt (bilanziell gesehen, es ging aber natürlich schon steil bergab), der Reichtum den die vergangenen Generationen erwirtschaftet hatten, wurde hemmungslos verprasst, u.a. wie oben beschrieben. Es wurden immer weniger Kinder geboren, der Alltag war geprägt von Muse und Festivitäten (incl. Weinverzehr in rauen Mengen), immer weniger Ehen wurden geschlossen (de facto lebte ein zunehmend großer Zeil der Bevölkerung Roms als Single, sexuell unbgebunden, unabhängig ob hetero-, bi- oder homosexuell) u.a. da Frauen verstärkt finanziell unabhängig wurden (die sogenannte Manus-Ehe gab nur in der frühen römischen Republik). Die Ehe zum Zweck der Gemeinschaft und der Fortpflanzung galt im Grunde als überholt. Augustus wollte mit Gesetzen dagegen vorgehen, er sah die aufziehenden dunklen Wolken, der Prozess des Verfalls war aber schon losgetreten und nicht mehr einzufangen.
Konservative Sichtweisen, beispielsweise in Bezug zur Ehe, sind letztlich mit dem erstarken des Christentums, nach den epochalen Schrecken und Verwerfungen, die mit dem Untergang Roms über Generationen tief verwurzelt waren, wieder "modern" geworden.
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 13:42 (vor 915 Tagen) @ FourrierTrans
Es war ja auch so im alten Griechenland und im riesigen römischen Reich. Sogar in Persien. Da war LGBTQ gelebte Realität.
Das konservative Gehabe und alles zur Sünde und „Hexerei“ abstempelnde schwappte ja erst mit Ausbreiten des Christentums über die Welt. Und der Islam wollte dem natürlich auch in nichts nachstehen.
Der obszöne Hedonismus (in jeder Form, auch beispielsweise was Arbeitsmoral, den Umgang mit Rauschmitteln oder den Stellenwert der Familie als gesellschaftlicher Fels in der Brandung anging) während der letzten Jahrzehnte des römischen Reiches war sicherlich auch ein Brandbeschleuniger, der zum Untergang desselbigen beigetragen hat. Oder die "wir brauchen kein Heer mit römischen Soldaten mehr, lasst die ollen Germanan für uns die Kampfverbände stellen"-Einstellung.
Ville Zustimmung. Aber was hat das mit dem Hass auf queere Menschen zu tun? Oder meinst Du, Hedonismus und queer sein wären irgendwie gleichzustellen?
Nein, deswegen habe ich ja auch bewusst mehrere Aspekte, die mMn dazuzählen, mit aufgeführt. Aber die Art und Weise, wie in dieser Gesellschaft Sexualität zunehmend öffentlich zur Schau gestellt und wie das Individuum dem Kollektiv durchgehend vorgezogen wird, ist sicherlich eine Form davon.
Offtopic: Es gibt recht interessante, historische Aufzeichnungen über die Zeiten von Kaiser Augustus. Das römische Reich war auf seinem Höhepunkt (bilanziell gesehen, es ging aber natürlich schon steil bergab), der Reichtum den die vergangenen Generationen erwirtschaftet hatten, wurde hemmungslos verprasst, u.a. wie oben beschrieben. Es wurden immer weniger Kinder geboren, der Alltag war geprägt von Muse und Festivitäten (incl. Weinverzehr in rauen Mengen), immer weniger Ehen wurden geschlossen (de facto lebte ein zunehmend großer Zeil der Bevölkerung Roms als Single, sexuell unbgebunden, unabhängig ob hetero-, bi- oder homosexuell) u.a. da Frauen verstärkt finanziell unabhängig wurden (die sogenannte Manus-Ehe gab nur in der frühen römischen Republik). Die Ehe zum Zweck der Gemeinschaft und der Fortpflanzung galt im Grunde als überholt. Augustus wollte mit Gesetzen dagegen vorgehen, er sah die aufziehenden dunklen Wolken, der Prozess des Verfalls war aber schon losgetreten und nicht mehr einzufangen.
Konservative Sichtweisen, beispielsweise in Bezug zur Ehe, sind letztlich mit dem erstarken des Christentums, nach den epochalen Schrecken und Verwerfungen, die mit dem Untergang Roms über Generationen tief verwurzelt waren, wieder "modern" geworden.
Nein, deswegen habe ich ja auch bewusst mehrere Aspekte, die mMn dazuzählen, mit aufgeführt. Aber die Art und Weise, wie in dieser Gesellschaft Sexualität zunehmend öffentlich zur Schau gestellt und wie das Individuum dem Kollektiv durchgehend vorgezogen wird, ist sicherlich eine Form davon.
danke für die Erklärung. Nachvollziehbarer Punkt, wenn auch nur einer von vielen, wie Du sagst.
Danke auch für den Exkurs, interessant, es nochmal so gebündelt aus der Perspektive zu lesen. Auch nicht das einzige Reich, bei dem die eigene, gewachsene Dekadenz mit zum Untergang beigetragen hat. Es gibt ja sogar Leute die behaupten, aktuell wäre die Dekadenz des Westens so hoch, dass dieser Fall kurz bevor steht.
Auch wenn Du es Offtopic benannt hast möchte ich aber trotzdem betonen, dass es nix mit der Gleichbehandlung von Minderheiten zu tun hat, dass eine Gesellschaft ein kritisches Level an Dekadenz erreicht. Er mit dem Gegenteil wäre meine Einschätzung.
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Finchen, Mittwoch, 23.08.2023, 14:10 (vor 915 Tagen) @ Pfostentreffer
Es gibt ja sogar Leute die behaupten, aktuell wäre die Dekadenz des Westens so hoch, dass dieser Fall kurz bevor steht.
Sowas lese ich nur vom rechten Pack. Untergangsszenarien, um die Untergangssehnsucht der Deutschen zu bedienen und Ängste zu schüren.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 14:56 (vor 915 Tagen) @ Finchen
Bei dem politischen / medialen "Deutschland ist am Ende" stimme ich Dir zu.
Ich meinte eher die Stimmen, die meinen, die Vorherrschaft des Westens ist vorbei, wir steuern auf eine multipolare Welt zu und die wirtschaftliche, gesellschaftliche, militärische sowie politische Vorherrschaft des Westens sei gebrochen. Gerade im Zuge der BRICS Konferenz habe ich diese Stimmen vermehrt wahrgenommen, bei den Putschen in der Sahel Zone ebenso.
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Knarz Pellworm, DO-Hörde, Mittwoch, 23.08.2023, 15:17 (vor 915 Tagen) @ Pfostentreffer
bearbeitet von Knarz Pellworm, Mittwoch, 23.08.2023, 15:23
Bei dem politischen / medialen "Deutschland ist am Ende" stimme ich Dir zu.
Ich meinte eher die Stimmen, die meinen, die Vorherrschaft des Westens ist vorbei, wir steuern auf eine multipolare Welt zu und die wirtschaftliche, gesellschaftliche, militärische sowie politische Vorherrschaft des Westens sei gebrochen. Gerade im Zuge der BRICS Konferenz habe ich diese Stimmen vermehrt wahrgenommen, bei den Putschen in der Sahel Zone ebenso.
Das ist aber doch erkennbar Wunschdenken der Akteure, die nur darin eine homogene Gruppe darstellen, dass sie kritisch bis feindselig der westlichen Welt gegenüberstehen. Zur seriösen Umsetzung gehört dann doch die gemeinsame Entscheidung über zahlreiche Detailfragen, die an höchst unterschiedlichen Einzelinteressen scheitern wird.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 15:24 (vor 915 Tagen) @ Knarz Pellworm
Bei dem politischen / medialen "Deutschland ist am Ende" stimme ich Dir zu.
Ich meinte eher die Stimmen, die meinen, die Vorherrschaft des Westens ist vorbei, wir steuern auf eine multipolare Welt zu und die wirtschaftliche, gesellschaftliche, militärische sowie politische Vorherrschaft des Westens sei gebrochen. Gerade im Zuge der BRICS Konferenz habe ich diese Stimmen vermehrt wahrgenommen, bei den Putschen in der Sahel Zone ebenso.
Das ist aber doch erkennbar Wunschdenken der Akteure, die nur darin eine homogene Gruppe darstellen, dass sie kritisch bis feindselig der westlichen Welt gegenüberstehen. Zur seriösen Umsetzung gehört dann doch die gemeinsame Entscheidung über zahlreiche Detailfragen, die an höchst unterschiedlichen Einzelinteressen scheitern wird.
Das ist korrekt, am Ende herrschen da natürlich auch Einzelinteressen vor. So wie es in Europa letztlich ja trotz der Europäisch Union auch noch der Fall ist. Ich denke aber, diese wirklich reine Dominanz des Westens, und primär der USA, scheint tatsächlich in genau dieser Form dann über die nächsten Jahrzehnte möglicherweise doch nicht mehr bestand zu haben.
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Knarz Pellworm, DO-Hörde, Mittwoch, 23.08.2023, 15:38 (vor 915 Tagen) @ FourrierTrans
Bei dem politischen / medialen "Deutschland ist am Ende" stimme ich Dir zu.
Ich meinte eher die Stimmen, die meinen, die Vorherrschaft des Westens ist vorbei, wir steuern auf eine multipolare Welt zu und die wirtschaftliche, gesellschaftliche, militärische sowie politische Vorherrschaft des Westens sei gebrochen. Gerade im Zuge der BRICS Konferenz habe ich diese Stimmen vermehrt wahrgenommen, bei den Putschen in der Sahel Zone ebenso.
Das ist aber doch erkennbar Wunschdenken der Akteure, die nur darin eine homogene Gruppe darstellen, dass sie kritisch bis feindselig der westlichen Welt gegenüberstehen. Zur seriösen Umsetzung gehört dann doch die gemeinsame Entscheidung über zahlreiche Detailfragen, die an höchst unterschiedlichen Einzelinteressen scheitern wird.
Das ist korrekt, am Ende herrschen da natürlich auch Einzelinteressen vor. So wie es in Europa letztlich ja trotz der Europäisch Union auch noch der Fall ist. Ich denke aber, diese wirklich reine Dominanz des Westens, und primär der USA, scheint tatsächlich in genau dieser Form dann über die nächsten Jahrzehnte möglicherweise doch nicht mehr bestand zu haben.
Völlig richtig. Wenn man sieht, wie mühsam das politische Agieren in Brüssel unter halbwegs Gleigesinnten ist, wie schwierig dürfte dann eine Abstimmung allein zwischen den Dauerrivalen China und Indien sein, ohne dass die anderen später wieder andere Ideen umgesetzt sehen wollen…. Ist für mich aussichtslos.
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Finchen, Mittwoch, 23.08.2023, 16:07 (vor 915 Tagen) @ Knarz Pellworm
Google mal nach Jan Deichmohle.
Noch nie gehört den Namen, aber Google hilft. Ich bin mir sicher, dass diese Person nicht auch nur im Ansatz seriös über so ein Thema schreibt/denkt/spricht/debattiert. Ich habe nur das Cover und die Überschrift des Buches gesehen und direkt weggeklickt.
Wieso kennst du solche Leute?
Ich kenne mich in der deutschen Incel-Szene gut aus. Deichmohle ist wohl einer der Vorreiter im deutschsprachigen Raum, nach eigenen Angaben schreibt er seit den 80ern und ist diplomierter Mathematiker. Viele Argumente und Thesen der deutschen Incels gehen auf ihn zurück.
Zum Beispiel die These, dass Frauen nur auf Hallodris, Dumme und Verbrecher stünden.
Dazu gibt es hier eine kritische Rezension:
https://www.booknerds.de/2016/03/jan-deichmohle-die-unterdrueckung-der-maenner-buch/
Ein besonders fragwürdiges Argument findet Deichmohle im Zusammenhang der intersexuellen Selektion: Da die weibliche Wahl von Moden und Trends abhängig sei, würden sich im menschlichen Genpool „die Gene und Charakteristiken von Mördern und asozialen Blendern verbreiten, weil ihre Träger von einigen Frauen bevorzugt werden“. Der dazugehörige Lösungsansatz: Es müssen sich möglichst viele Männer fortpflanzen, damit die Evolution ihr Werk tun und den Mensch durch zu einem besser angepassten Wesen machen kann. Spätestens an diesem Punkt dürfte klar sein, dass Deichmohle nicht „nur“ eine frauenfeindliche Agenda verfolgt.
Deichmohle hat auch noch ganz andere Thesen auf Lager. Zum Beispiel gibt er dem Feminismus die Schuld für die Entstehung des Islamischen Staates. Solche Bewegungen, wie er sie nennt, seien Gegenreaktionen der Enttäuschungen junger, perspektivloser Männer, die in einer feministischen Welt keinen Sinn mehr im Leben fänden.
Er macht den Feminismus auch für einen angeblichen kulturellen und intellektuellen Verfall der Gesellschaft verantwortlich. Lasen Männer früher noch Hochliteratur, so lesen sie heute Comics. Dies sei für ihn ein Zeichen der Degeneration der Gesellschaft. LGTB ist für ihn natürlich auch der Untergang des Abendlandes.
Bei Incels fallen solche Thesen natürlich auf fruchtbaren Boden. Damit wissen sie nun, wer für ihre Beziehungslosigkeit verantwortlich ist: Der Feminismus.
Dann landen sie auch schnell bei den Rechten. Meinte der eine Mensch von der AfD nicht zuletzt, richtige Männer seien rechts?
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Knarz Pellworm, DO-Hörde, Mittwoch, 23.08.2023, 18:08 (vor 915 Tagen) @ Finchen
Google mal nach Jan Deichmohle.
Noch nie gehört den Namen, aber Google hilft. Ich bin mir sicher, dass diese Person nicht auch nur im Ansatz seriös über so ein Thema schreibt/denkt/spricht/debattiert. Ich habe nur das Cover und die Überschrift des Buches gesehen und direkt weggeklickt.
Wieso kennst du solche Leute?
Ich kenne mich in der deutschen Incel-Szene gut aus. Deichmohle ist wohl einer der Vorreiter im deutschsprachigen Raum, nach eigenen Angaben schreibt er seit den 80ern und ist diplomierter Mathematiker. Viele Argumente und Thesen der deutschen Incels gehen auf ihn zurück.Zum Beispiel die These, dass Frauen nur auf Hallodris, Dumme und Verbrecher stünden.
Dazu gibt es hier eine kritische Rezension:
https://www.booknerds.de/2016/03/jan-deichmohle-die-unterdrueckung-der-maenner-buch/
Ein besonders fragwürdiges Argument findet Deichmohle im Zusammenhang der intersexuellen Selektion: Da die weibliche Wahl von Moden und Trends abhängig sei, würden sich im menschlichen Genpool „die Gene und Charakteristiken von Mördern und asozialen Blendern verbreiten, weil ihre Träger von einigen Frauen bevorzugt werden“. Der dazugehörige Lösungsansatz: Es müssen sich möglichst viele Männer fortpflanzen, damit die Evolution ihr Werk tun und den Mensch durch zu einem besser angepassten Wesen machen kann. Spätestens an diesem Punkt dürfte klar sein, dass Deichmohle nicht „nur“ eine frauenfeindliche Agenda verfolgt.Deichmohle hat auch noch ganz andere Thesen auf Lager. Zum Beispiel gibt er dem Feminismus die Schuld für die Entstehung des Islamischen Staates. Solche Bewegungen, wie er sie nennt, seien Gegenreaktionen der Enttäuschungen junger, perspektivloser Männer, die in einer feministischen Welt keinen Sinn mehr im Leben fänden.
Er macht den Feminismus auch für einen angeblichen kulturellen und intellektuellen Verfall der Gesellschaft verantwortlich. Lasen Männer früher noch Hochliteratur, so lesen sie heute Comics. Dies sei für ihn ein Zeichen der Degeneration der Gesellschaft. LGTB ist für ihn natürlich auch der Untergang des Abendlandes.
Bei Incels fallen solche Thesen natürlich auf fruchtbaren Boden. Damit wissen sie nun, wer für ihre Beziehungslosigkeit verantwortlich ist: Der Feminismus.
Dann landen sie auch schnell bei den Rechten. Meinte der eine Mensch von der AfD nicht zuletzt, richtige Männer seien rechts?
Nur am Rande erwähnt : Dein Beitrag hat keinen inhaltlichen Bezug zu meinem Vorbeitrag.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 18:13 (vor 915 Tagen) @ Knarz Pellworm
Google mal nach Jan Deichmohle.
Noch nie gehört den Namen, aber Google hilft. Ich bin mir sicher, dass diese Person nicht auch nur im Ansatz seriös über so ein Thema schreibt/denkt/spricht/debattiert. Ich habe nur das Cover und die Überschrift des Buches gesehen und direkt weggeklickt.
Wieso kennst du solche Leute?
Ich kenne mich in der deutschen Incel-Szene gut aus. Deichmohle ist wohl einer der Vorreiter im deutschsprachigen Raum, nach eigenen Angaben schreibt er seit den 80ern und ist diplomierter Mathematiker. Viele Argumente und Thesen der deutschen Incels gehen auf ihn zurück.Zum Beispiel die These, dass Frauen nur auf Hallodris, Dumme und Verbrecher stünden.
Dazu gibt es hier eine kritische Rezension:
https://www.booknerds.de/2016/03/jan-deichmohle-die-unterdrueckung-der-maenner-buch/
Ein besonders fragwürdiges Argument findet Deichmohle im Zusammenhang der intersexuellen Selektion: Da die weibliche Wahl von Moden und Trends abhängig sei, würden sich im menschlichen Genpool „die Gene und Charakteristiken von Mördern und asozialen Blendern verbreiten, weil ihre Träger von einigen Frauen bevorzugt werden“. Der dazugehörige Lösungsansatz: Es müssen sich möglichst viele Männer fortpflanzen, damit die Evolution ihr Werk tun und den Mensch durch zu einem besser angepassten Wesen machen kann. Spätestens an diesem Punkt dürfte klar sein, dass Deichmohle nicht „nur“ eine frauenfeindliche Agenda verfolgt.Deichmohle hat auch noch ganz andere Thesen auf Lager. Zum Beispiel gibt er dem Feminismus die Schuld für die Entstehung des Islamischen Staates. Solche Bewegungen, wie er sie nennt, seien Gegenreaktionen der Enttäuschungen junger, perspektivloser Männer, die in einer feministischen Welt keinen Sinn mehr im Leben fänden.
Er macht den Feminismus auch für einen angeblichen kulturellen und intellektuellen Verfall der Gesellschaft verantwortlich. Lasen Männer früher noch Hochliteratur, so lesen sie heute Comics. Dies sei für ihn ein Zeichen der Degeneration der Gesellschaft. LGTB ist für ihn natürlich auch der Untergang des Abendlandes.
Bei Incels fallen solche Thesen natürlich auf fruchtbaren Boden. Damit wissen sie nun, wer für ihre Beziehungslosigkeit verantwortlich ist: Der Feminismus.
Dann landen sie auch schnell bei den Rechten. Meinte der eine Mensch von der AfD nicht zuletzt, richtige Männer seien rechts?
Nur am Rande erwähnt : Dein Beitrag hat keinen inhaltlichen Bezug zu meinem Vorbeitrag.
Seltsam, irgendwie scheint da was durcheinandergekommen zu sein. Finchen hatte den Post eigentlich zu einem anderen Beitrag von mir gepostet.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 16:17 (vor 915 Tagen) @ Finchen
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.08.2023, 16:25
Google mal nach Jan Deichmohle.
Noch nie gehört den Namen, aber Google hilft. Ich bin mir sicher, dass diese Person nicht auch nur im Ansatz seriös über so ein Thema schreibt/denkt/spricht/debattiert. Ich habe nur das Cover und die Überschrift des Buches gesehen und direkt weggeklickt.
Wieso kennst du solche Leute?
Ich kenne mich in der deutschen Incel-Szene gut aus. Deichmohle ist wohl einer der Vorreiter im deutschsprachigen Raum, nach eigenen Angaben schreibt er seit den 80ern und ist diplomierter Mathematiker. Viele Argumente und Thesen der deutschen Incels gehen auf ihn zurück.Zum Beispiel die These, dass Frauen nur auf Hallodris, Dumme und Verbrecher stünden.
Dazu gibt es hier eine kritische Rezension:
https://www.booknerds.de/2016/03/jan-deichmohle-die-unterdrueckung-der-maenner-buch/
Ein besonders fragwürdiges Argument findet Deichmohle im Zusammenhang der intersexuellen Selektion: Da die weibliche Wahl von Moden und Trends abhängig sei, würden sich im menschlichen Genpool „die Gene und Charakteristiken von Mördern und asozialen Blendern verbreiten, weil ihre Träger von einigen Frauen bevorzugt werden“. Der dazugehörige Lösungsansatz: Es müssen sich möglichst viele Männer fortpflanzen, damit die Evolution ihr Werk tun und den Mensch durch zu einem besser angepassten Wesen machen kann. Spätestens an diesem Punkt dürfte klar sein, dass Deichmohle nicht „nur“ eine frauenfeindliche Agenda verfolgt.Deichmohle hat auch noch ganz andere Thesen auf Lager. Zum Beispiel gibt er dem Feminismus die Schuld für die Entstehung des Islamischen Staates. Solche Bewegungen, wie er sie nennt, seien Gegenreaktionen der Enttäuschungen junger, perspektivloser Männer, die in einer feministischen Welt keinen Sinn mehr im Leben fänden.
Er macht den Feminismus auch für einen angeblichen kulturellen und intellektuellen Verfall der Gesellschaft verantwortlich. Lasen Männer früher noch Hochliteratur, so lesen sie heute Comics. Dies sei für ihn ein Zeichen der Degeneration der Gesellschaft. LGTB ist für ihn natürlich auch der Untergang des Abendlandes.
Bei Incels fallen solche Thesen natürlich auf fruchtbaren Boden. Damit wissen sie nun, wer für ihre Beziehungslosigkeit verantwortlich ist: Der Feminismus.
Dann landen sie auch schnell bei den Rechten. Meinte der eine Mensch von der AfD nicht zuletzt, richtige Männer seien rechts?
Ok verstanden, danke erst einmal für die Einordnung. Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, solche Leute sollte man mMn einfach komplett unerwähnt lassen. Und auch nicht in einem Streitgespräch einbringen, weil solchen Leuten darf man erst gar keine Bühne geben. Denen geht es letztlich nur ums Geschäft. Sicherlich gibt Männer, die genau diesen Weg gehen, wie von dir beschrieben, aber nicht jeder (statistisch gesehen vermutlich sogar eher eine absolute Minderheit), der konservativ denkt, wird so eine Lebensbiografie haben und bei solchen Gurus landen. Ich weiß von den Machenschaften eines Andrew Tate, ein deutsches Pendant war mir bisher nicht bekannt. Jetzt kenne ich es bedauerlicherweise und der Kerl hat seine "Prominenz" des Gekanntwerdens um eine Person erhöht. Deshalb, sowas einfach gar nicht erst mit in die Diskussion bringen, meiner Meinung nach. Am Ende wird man deren "Bewegung" so auch mit Nachschub füttern, wenn das die ad-hoc-Antwort ("du bist ja ein Andrew Tate Jünger") auf eine konservative Sichtweise (die man durchaus kritisieren kann) ist.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 13:46 (vor 915 Tagen) @ Pfostentreffer
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.08.2023, 13:56
Es war ja auch so im alten Griechenland und im riesigen römischen Reich. Sogar in Persien. Da war LGBTQ gelebte Realität.
Das konservative Gehabe und alles zur Sünde und „Hexerei“ abstempelnde schwappte ja erst mit Ausbreiten des Christentums über die Welt. Und der Islam wollte dem natürlich auch in nichts nachstehen.
Der obszöne Hedonismus (in jeder Form, auch beispielsweise was Arbeitsmoral, den Umgang mit Rauschmitteln oder den Stellenwert der Familie als gesellschaftlicher Fels in der Brandung anging) während der letzten Jahrzehnte des römischen Reiches war sicherlich auch ein Brandbeschleuniger, der zum Untergang desselbigen beigetragen hat. Oder die "wir brauchen kein Heer mit römischen Soldaten mehr, lasst die ollen Germanan für uns die Kampfverbände stellen"-Einstellung.
Ville Zustimmung. Aber was hat das mit dem Hass auf queere Menschen zu tun? Oder meinst Du, Hedonismus und queer sein wären irgendwie gleichzustellen?
Nein, deswegen habe ich ja auch bewusst mehrere Aspekte, die mMn dazuzählen, mit aufgeführt. Aber die Art und Weise, wie in dieser Gesellschaft Sexualität zunehmend öffentlich zur Schau gestellt und wie das Individuum dem Kollektiv durchgehend vorgezogen wird, ist sicherlich eine Form davon.
Offtopic: Es gibt recht interessante, historische Aufzeichnungen über die Zeiten von Kaiser Augustus. Das römische Reich war auf seinem Höhepunkt (bilanziell gesehen, es ging aber natürlich schon steil bergab), der Reichtum den die vergangenen Generationen erwirtschaftet hatten, wurde hemmungslos verprasst, u.a. wie oben beschrieben. Es wurden immer weniger Kinder geboren, der Alltag war geprägt von Muse und Festivitäten (incl. Weinverzehr in rauen Mengen), immer weniger Ehen wurden geschlossen (de facto lebte ein zunehmend großer Zeil der Bevölkerung Roms als Single, sexuell unbgebunden, unabhängig ob hetero-, bi- oder homosexuell) u.a. da Frauen verstärkt finanziell unabhängig wurden (die sogenannte Manus-Ehe gab nur in der frühen römischen Republik). Die Ehe zum Zweck der Gemeinschaft und der Fortpflanzung galt im Grunde als überholt. Augustus wollte mit Gesetzen dagegen vorgehen, er sah die aufziehenden dunklen Wolken, der Prozess des Verfalls war aber schon losgetreten und nicht mehr einzufangen.
Konservative Sichtweisen, beispielsweise in Bezug zur Ehe, sind letztlich mit dem erstarken des Christentums, nach den epochalen Schrecken und Verwerfungen, die mit dem Untergang Roms über Generationen tief verwurzelt waren, wieder "modern" geworden.
Nein, deswegen habe ich ja auch bewusst mehrere Aspekte, die mMn dazuzählen, mit aufgeführt. Aber die Art und Weise, wie in dieser Gesellschaft Sexualität zunehmend öffentlich zur Schau gestellt und wie das Individuum dem Kollektiv durchgehend vorgezogen wird, ist sicherlich eine Form davon.
danke für die Erklärung. Nachvollziehbarer Punkt, wenn auch nur einer von vielen, wie Du sagst.
Danke auch für den Exkurs, interessant, es nochmal so gebündelt aus der Perspektive zu lesen. Auch nicht das einzige Reich, bei dem die eigene, gewachsene Dekadenz mit zum Untergang beigetragen hat. Es gibt ja sogar Leute die behaupten, aktuell wäre die Dekadenz des Westens so hoch, dass dieser Fall kurz bevor steht.
Auch wenn Du es Offtopic benannt hast möchte ich aber trotzdem betonen, dass es nix mit der Gleichbehandlung von Minderheiten zu tun hat, dass eine Gesellschaft ein kritisches Level an Dekadenz erreicht. Er mit dem Gegenteil wäre meine Einschätzung.
Die Wissenschaft streitet sich natürlich auch immer, was jetzt wirklich der ausschlaggebende Punkt war. Vermutlich ist es eine Mischung aus vielen Aspekten. Aber dieses, ich nenne das mal, sexuell ausschweifende Leben (wie gesagt, ohne Fokus auf Homo- oder Heterosexualität), das zurückdrängen der Familie ("ey voll yesterday, du bist verheiratet, Hausfrau und Mutter? Keine Karriere, keinen Job?"), als Stützpfeiler einer Gesellschaft, die Zunahme an, wie man es heute nennt, Single-Haushalten, hat man so ähnlich tatsächlich immer wieder gesehen, bei untergegangenen Gesellschaften.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 22:05 (vor 916 Tagen) @ Talentförderer
Es war ja auch so im alten Griechenland und im riesigen römischen Reich. Sogar in Persien. Da war LGBTQ gelebte Realität.
Das ist übrigens ein Mythos bzw Klischee. Es wurde in gewissen, elitären Kreisen geduldet und freier gehandhabt, aber es gab schon damals Ächtung und entsprechende Gesetze.
Es war mitnichten Gang und Gebe, ganz einfach weil schon damals die überwiegende Mehrheit sich ausschließlich zum anderen Geschlecht hinzugezogen gefühlt hat.
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 07:46 (vor 916 Tagen) @ Foreveralone
Es war ja auch so im alten Griechenland und im riesigen römischen Reich. Sogar in Persien. Da war LGBTQ gelebte Realität.
Das ist übrigens ein Mythos bzw Klischee. Es wurde in gewissen, elitären Kreisen geduldet und freier gehandhabt, aber es gab schon damals Ächtung und entsprechende Gesetze.Es war mitnichten Gang und Gebe, ganz einfach weil schon damals die überwiegende Mehrheit sich ausschließlich zum anderen Geschlecht hinzugezogen gefühlt hat.
Wo genau meinst Du?
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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 16:36 (vor 916 Tagen) @ Thomas
Weil ein Großteil der Menschen im konservativen Gestern lebt und Menschen ihre freie Entfaltung nicht gönnt.
Leute die offensichtlich nichts mögen was anders ist, weil sie immer die irrationale Angst haben ihnen wird irgendwas weggenommen oder sie haben nicht mehr die Kontrolle über die Mehrheitsmeinung.
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Beethoven, Bonn, Dienstag, 22.08.2023, 15:10 (vor 916 Tagen) @ Thomas
Mir scheint fast so als ob das runtertreten auf marginalisierte Gruppen den meisten Gesellschaften eigen ist. Dazu wird das Thema extrem von den rechten Medien getrieben, erst in den USA und jetzt auch bei uns. Volle Solidarität den Betroffenen!
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koom, Mittwoch, 23.08.2023, 09:42 (vor 915 Tagen) @ Beethoven
Mir scheint fast so als ob das runtertreten auf marginalisierte Gruppen den meisten Gesellschaften eigen ist. Dazu wird das Thema extrem von den rechten Medien getrieben, erst in den USA und jetzt auch bei uns.
Es ist halt immer gut zu wissen, dass es anderen in der Nähe noch schlechter geht. Dann ist der eigene Status Quo gefühlt viel besser. Das ist der Trick dahinter.
Volle Solidarität den Betroffenen!
Genau das.
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Andre3000, Heidelberg, Dienstag, 22.08.2023, 15:03 (vor 916 Tagen) @ Thomas
Warum der Hass?Vielleicht weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren.Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Davon ab ist Gewalt natürlich keine Lösung und ist scharf zu verurteilen.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.08.2023, 17:40 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Doch natürlich ist ein solcher Lebensentwurf zu akzeptieren. Was denn sonst?
Herrjemine
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 17:39 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Warum meinst du überhaupt das Recht zu haben, nicht akzeptieren zu dürfen, wie andere Menschen leben und lieben?
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Andre3000, Heidelberg, Dienstag, 22.08.2023, 18:13 (vor 916 Tagen) @ Sascha
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 20:37 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Man hat Menschen immer zu akzeptieren, wenn sich keine kriminellen Straftäter sind.
Hier gehts ja nicht darum zu sagen: Ach Mörder muss man nicht akzeptieren. Nee, die tatsächlich nicht.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 18:59 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.08.2023, 22:02 (vor 916 Tagen) @ Sascha
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
Nein. Tatsächlich ist das juristisch eine Meinung. Eine ziemlich dumme Meinung, aber eine Meinung.
SCNR.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 23.08.2023, 07:46 (vor 916 Tagen) @ MarcBVB
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
Nein. Tatsächlich ist das juristisch eine Meinung. Eine ziemlich dumme Meinung, aber eine Meinung.SCNR.
Aber es ist doch nicht erlaubt, eine diskriminierende Meinung zu äußern, richtig?
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Trainer09, Bochum, Mittwoch, 23.08.2023, 09:03 (vor 915 Tagen) @ Sascha
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
Nein. Tatsächlich ist das juristisch eine Meinung. Eine ziemlich dumme Meinung, aber eine Meinung.SCNR.
Aber es ist doch nicht erlaubt, eine diskriminierende Meinung zu äußern, richtig?
Hattest du nicht letztens noch geschrieben, dass du keine Sauerländer und Rheinländer magst?! ;)
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 23.08.2023, 12:08 (vor 915 Tagen) @ Trainer09
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
Nein. Tatsächlich ist das juristisch eine Meinung. Eine ziemlich dumme Meinung, aber eine Meinung.SCNR.
Aber es ist doch nicht erlaubt, eine diskriminierende Meinung zu äußern, richtig?
Hattest du nicht letztens noch geschrieben, dass du keine Sauerländer und Rheinländer magst?! ;)
Das ist keine Diskriminierung, sondern gesunder, westfälischer Menschenverstand.
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Trainer09, Bochum, Mittwoch, 23.08.2023, 13:19 (vor 915 Tagen) @ Sascha
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
Nein. Tatsächlich ist das juristisch eine Meinung. Eine ziemlich dumme Meinung, aber eine Meinung.SCNR.
Aber es ist doch nicht erlaubt, eine diskriminierende Meinung zu äußern, richtig?
Hattest du nicht letztens noch geschrieben, dass du keine Sauerländer und Rheinländer magst?! ;)
Das ist keine Diskriminierung, sondern gesunder, westfälischer Menschenverstand.
Und da die Grenze zwischen Diskriminierung und gesundem Menschenverstand sehr fließend ist, schützt der Gesetzgeber die Meinung an sich halt ziemlich weit ;-)
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 13:29 (vor 915 Tagen) @ Trainer09
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
Nein. Tatsächlich ist das juristisch eine Meinung. Eine ziemlich dumme Meinung, aber eine Meinung.SCNR.
Aber es ist doch nicht erlaubt, eine diskriminierende Meinung zu äußern, richtig?
Hattest du nicht letztens noch geschrieben, dass du keine Sauerländer und Rheinländer magst?! ;)
Das ist keine Diskriminierung, sondern gesunder, westfälischer Menschenverstand.
Und da die Grenze zwischen Diskriminierung und gesundem Menschenverstand sehr fließend ist, schützt der Gesetzgeber die Meinung an sich halt ziemlich weit ;-)
Und auch maximal beeinflusst von der kulturellen und geographischen Herkunft.
In der Sozialpsychologie nennt man das Referenzrahmen. Die meisten Chinesen (man könnte es im Grunde auch erweitern zu Asiaten) würden eine Debatte über "wann ist ein Mann ein Mann?" im Sinne von Transidentitäten nicht im gerinsten verstehen. Der Durchschnitts-Chinese, nennen wir ihn Xu, würde uns für verrückt erklären, wenn man ihm erzählen würde, dass man in Deutschland sein Geschlecht im Pass ändern kann, weil man sich so fühlt. Das liegt aber nicht daran, dass Xu an sich ein böser Mensch ist oder jemanden diskriminieren will, sondern daran, dass er in einem gänzlich anderen historischen, kulturellen und situativen Rahmen denkt und lebt, als wir.
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 14:02 (vor 915 Tagen) @ FourrierTrans
Und auch maximal beeinflusst von der kulturellen und geographischen Herkunft.
In der Sozialpsychologie nennt man das Referenzrahmen.
Bis dahin bin ich voll bei Dir.
Die meisten Chinesen (man könnte es im Grunde auch erweitern zu Asiaten) würden eine Debatte über "wann ist ein Mann ein Mann?" im Sinne von Transidentitäten nicht im gerinsten verstehen.
Ich glaube, hier unterschätzt Du die Chinesen etwas.
Der Durchschnitts-Chinese, nennen wir ihn Xu, würde uns für verrückt erklären, wenn man ihm erzählen würde, dass man in Deutschland sein Geschlecht im Pass ändern kann, weil man sich so fühlt.
Tatsächlich hat zumindest Cross Dressing auch in China eine Tradition, die zumindest Jahrhunderte zurück reicht. Und sein Geschlecht ändern kann man auch in China. Die gesetzlichen Vorgänge sind aber anders als bei uns. U. a. muss bspw. die Familie zustimmen.
Das liegt aber nicht daran, dass Xu an sich ein böser Mensch ist oder jemanden diskriminieren will, sondern daran, dass er in einem gänzlich anderen historischen, kulturellen und situativen Rahmen denkt und lebt, als wir.
Wie oben gesagt, die gesetzlichen Vorgänge sind zwar anders, aber deswegen wissen Chinesen trotzdem, was trans Identitäten sind. Generell steht man dem Teilen Asiens (vor
allem dem nicht monotheistischem Teil) entspannter gegenüber als in stark christlich /muslimisch geprägten Gebieten. Man schaue nur auf die ganzen queeren Traditionen in Vietnam oder Thailand.
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Windmill-Agogo, Pattaya, Mittwoch, 23.08.2023, 15:24 (vor 915 Tagen) @ Pfostentreffer
Man schaue nur auf die ganzen queeren Traditionen in Vietnam oder Thailand.
In Thailand kann das bei der Geburt in den Pass eingetragene Geschlecht nicht geändert werden.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
Pfostentreffer, Donnerstag, 24.08.2023, 08:58 (vor 914 Tagen) @ Windmill-Agogo
Das stimmt. Ich bin mir aber nicht sicher, was Du damit in diesem Kontext sagen möchtest. Denn Jahrhundertelange Trans Traditionen haben sie natürlich trotzdem.
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Windmill-Agogo, Pattaya, Donnerstag, 24.08.2023, 16:17 (vor 914 Tagen) @ Pfostentreffer
Das stimmt. Ich bin mir aber nicht sicher, was Du damit in diesem Kontext sagen möchtest. Denn Jahrhundertelange Trans Traditionen haben sie natürlich trotzdem.
Das ich deine Meinung, Transmenschen seien besser in die Gesellschaft integriert nur in Ansätzen teile, denn trotzdem sind Ladyboys und Tomboys oft außen vor, bekommen teilweise keinen Zutritt zu Clubs, o.ä.. Auch wenn diese im Alltag teils besser anerkannt werden sind die Gesetze deutlich strenger und charakterisieren Ladyboys als Männer. Das gilt auch für den Knast. Ausnahmen gelten nur für Ladyboys die schon geschlechtsangleichende Operationen hinter sich haben. Ansonsten gilt das biologische Geschlecht.
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Pfostentreffer, Freitag, 25.08.2023, 12:06 (vor 913 Tagen) @ Windmill-Agogo
Das stimmt. Ich bin mir aber nicht sicher, was Du damit in diesem Kontext sagen möchtest. Denn Jahrhundertelange Trans Traditionen haben sie natürlich trotzdem.
Das ich deine Meinung, Transmenschen seien besser in die Gesellschaft integriert nur in Ansätzen teile, denn trotzdem sind Ladyboys und Tomboys oft außen vor, bekommen teilweise keinen Zutritt zu Clubs, o.ä..
Wir kommst Du Du darauf, dass das meine Meinung ist?
Es ging darum, dass mein Vorredner meinte, Asiaten - bzw. speziell Chinesen -könnten würden überhaupt nicht verstehen, was das trans überhaupt bedeutet. Ich habe nur gesagt, dass es eine jahrhundetelange Traditionen (z. B. in thailand) und eine gesetzliche Grundlage zur Transistion gibt (in China) und es somit offensichtlich ein Bewusstsein vorhanden ist und es häufig einen entspannteren Umgang damit gibt. Da musst Du jetzt an mir keinen Strohmann aufbauen.
Auch wenn diese im Alltag teils besser anerkannt werden sind die Gesetze deutlich strenger und charakterisieren Ladyboys als Männer. Das gilt auch für den Knast. Ausnahmen gelten nur für Ladyboys die schon geschlechtsangleichende Operationen hinter sich haben.
Ansonsten gilt das biologische Geschlecht.
Ok. Aber das bestätigt doch alles, was mein Punkt war: Nämlich, dass es im Gegensatz zur Behauptung Deines Vorposters ein Bewusstsein dafür gibt.
Wie dieses Bewusstsein ausgeprägt ist, kannst Du für Thailand mit Sicherheit besser beurteilen als ich. Deinen Angaben zufolge lebst Du ja sogar vor Ort, gar in einem Ort der mal ein weltweiter Hotspot queerer Kultur und Prostitution war (oder noch ist?). Deine Expertise wird da weitaus höher sein als meine.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 14:20 (vor 915 Tagen) @ Pfostentreffer
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.08.2023, 14:27
Und auch maximal beeinflusst von der kulturellen und geographischen Herkunft.
In der Sozialpsychologie nennt man das Referenzrahmen.
Bis dahin bin ich voll bei Dir.Die meisten Chinesen (man könnte es im Grunde auch erweitern zu Asiaten) würden eine Debatte über "wann ist ein Mann ein Mann?" im Sinne von Transidentitäten nicht im gerinsten verstehen.
Ich glaube, hier unterschätzt Du die Chinesen etwas.
Der Durchschnitts-Chinese, nennen wir ihn Xu, würde uns für verrückt erklären, wenn man ihm erzählen würde, dass man in Deutschland sein Geschlecht im Pass ändern kann, weil man sich so fühlt.
Tatsächlich hat zumindest Cross Dressing auch in China eine Tradition, die zumindest Jahrhunderte zurück reicht. Und sein Geschlecht ändern kann man auch in China. Die gesetzlichen Vorgänge sind aber anders als bei uns. U. a. muss bspw. die Familie zustimmen.
Das liegt aber nicht daran, dass Xu an sich ein böser Mensch ist oder jemanden diskriminieren will, sondern daran, dass er in einem gänzlich anderen historischen, kulturellen und situativen Rahmen denkt und lebt, als wir.Wie oben gesagt, die gesetzlichen Vorgänge sind zwar anders, aber deswegen wissen Chinesen trotzdem, was trans Identitäten sind. Generell steht man dem Teilen Asiens (vor
allem dem nicht monotheistischem Teil) entspannter gegenüber als in stark christlich /muslimisch geprägten Gebieten. Man schaue nur auf die ganzen queeren Traditionen in Vietnam oder Thailand.
Juristisch bzw. bzgl. Gesetzen kann das sein, da habe ich wenig Ahnung.
Als Beispiel mal ein n-tv Bericht:
https://www.n-tv.de/panorama/Transgender-leben-in-China-gefaehrlich-article21330824.html
"Alice macht die konservative Haltung der chinesischen Gesellschaft verantwortlich dafür, dass die Regierung ihre Politik bezüglich Homosexuellen und Transgendern nur langsam ändert. "Was die Regierung tun kann, wird beschränkt durch die aktuellen Ansichten der Gesellschaft. Wir müssen warten, für die nächste Generation wird es besser."
Ich bin zwar kein wirklicher China-Kenner, aber habe seit Jahren täglich mit Chinesen zu tun und war auch schon häufig dort. So wie im Zitat beschrieben, habe auch ich das tatsächlich bisher immer erlebt, selbst in den großen Metropolen, geschweigedenn auf dem Land. Sofern so etwas mal als Thema aufkam.
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 14:46 (vor 915 Tagen) @ FourrierTrans
Und auch maximal beeinflusst von der kulturellen und geographischen Herkunft.
In der Sozialpsychologie nennt man das Referenzrahmen.
Bis dahin bin ich voll bei Dir.Die meisten Chinesen (man könnte es im Grunde auch erweitern zu Asiaten) würden eine Debatte über "wann ist ein Mann ein Mann?" im Sinne von Transidentitäten nicht im gerinsten verstehen.
Ich glaube, hier unterschätzt Du die Chinesen etwas.
Der Durchschnitts-Chinese, nennen wir ihn Xu, würde uns für verrückt erklären, wenn man ihm erzählen würde, dass man in Deutschland sein Geschlecht im Pass ändern kann, weil man sich so fühlt.
Tatsächlich hat zumindest Cross Dressing auch in China eine Tradition, die zumindest Jahrhunderte zurück reicht. Und sein Geschlecht ändern kann man auch in China. Die gesetzlichen Vorgänge sind aber anders als bei uns. U. a. muss bspw. die Familie zustimmen.
Das liegt aber nicht daran, dass Xu an sich ein böser Mensch ist oder jemanden diskriminieren will, sondern daran, dass er in einem gänzlich anderen historischen, kulturellen und situativen Rahmen denkt und lebt, als wir.Wie oben gesagt, die gesetzlichen Vorgänge sind zwar anders, aber deswegen wissen Chinesen trotzdem, was trans Identitäten sind. Generell steht man dem Teilen Asiens (vor
allem dem nicht monotheistischem Teil) entspannter gegenüber als in stark christlich /muslimisch geprägten Gebieten. Man schaue nur auf die ganzen queeren Traditionen in Vietnam oder Thailand.
Juristisch bzw. bzgl. Gesetzen kann das sein, da habe ich wenig Ahnung.Als Beispiel mal ein n-tv Bericht:
https://www.n-tv.de/panorama/Transgender-leben-in-China-gefaehrlich-article21330824.html
"Alice macht die konservative Haltung der chinesischen Gesellschaft verantwortlich dafür, dass die Regierung ihre Politik bezüglich Homosexuellen und Transgendern nur langsam ändert. "Was die Regierung tun kann, wird beschränkt durch die aktuellen Ansichten der Gesellschaft. Wir müssen warten, für die nächste Generation wird es besser."
Ich bin zwar kein wirklicher China-Kenner, aber habe seit Jahren täglich mit Chinesen zu tun und war auch schon häufig dort. So wie im Zitat beschrieben, habe auch ich das tatsächlich bisher immer erlebt, selbst in den großen Metropolen, geschweigedenn auf dem Land. Sofern so etwas mal als Thema aufkam.
Interessant. Ich war erst 2 x dort, insgesamt über ein halbes Jahr, ist allerdings auch schon 10+ Jahre her, bin also auch kein echter Kenner, noch weniger vertraue ich aber auf Springer-Quellen.
Trotzdem kann ich bis zu einem gewissen Punkt bestätigen was Du sagst. Es ist kein grosses Thema und die Gespräche kommen höchst selten auf diese Themengebiete, ganz bestimmt nicht, wenn man die Leute erst 1 oder 2 x getroffen hat. In meiner Erfahrung bekommt man die Meinung erst, wenn man eine Beziehung zu den Leuten aufgebaut hat. Dann kam bei mit allerdings deutlich häufiger ein "lass sie doch einfach machen" als irgendwas anderes. Aber das war halt auch meine Bubble, ist bei anderen Chinesen sicher anders. Was allerdings mMn eindeutig ist: Wenn es sogar gesetzliche Grundlagen zur Transistion gibt, kann man nur schwerlich die Behauptung aufrecht erhalten, dass es für das Thema überhaupt kein Bewusstsein in der Kultur hat.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 14:51 (vor 915 Tagen) @ Pfostentreffer
Und auch maximal beeinflusst von der kulturellen und geographischen Herkunft.
In der Sozialpsychologie nennt man das Referenzrahmen.
Bis dahin bin ich voll bei Dir.Die meisten Chinesen (man könnte es im Grunde auch erweitern zu Asiaten) würden eine Debatte über "wann ist ein Mann ein Mann?" im Sinne von Transidentitäten nicht im gerinsten verstehen.
Ich glaube, hier unterschätzt Du die Chinesen etwas.
Der Durchschnitts-Chinese, nennen wir ihn Xu, würde uns für verrückt erklären, wenn man ihm erzählen würde, dass man in Deutschland sein Geschlecht im Pass ändern kann, weil man sich so fühlt.
Tatsächlich hat zumindest Cross Dressing auch in China eine Tradition, die zumindest Jahrhunderte zurück reicht. Und sein Geschlecht ändern kann man auch in China. Die gesetzlichen Vorgänge sind aber anders als bei uns. U. a. muss bspw. die Familie zustimmen.
Das liegt aber nicht daran, dass Xu an sich ein böser Mensch ist oder jemanden diskriminieren will, sondern daran, dass er in einem gänzlich anderen historischen, kulturellen und situativen Rahmen denkt und lebt, als wir.Wie oben gesagt, die gesetzlichen Vorgänge sind zwar anders, aber deswegen wissen Chinesen trotzdem, was trans Identitäten sind. Generell steht man dem Teilen Asiens (vor
allem dem nicht monotheistischem Teil) entspannter gegenüber als in stark christlich /muslimisch geprägten Gebieten. Man schaue nur auf die ganzen queeren Traditionen in Vietnam oder Thailand.
Juristisch bzw. bzgl. Gesetzen kann das sein, da habe ich wenig Ahnung.Als Beispiel mal ein n-tv Bericht:
https://www.n-tv.de/panorama/Transgender-leben-in-China-gefaehrlich-article21330824.html
"Alice macht die konservative Haltung der chinesischen Gesellschaft verantwortlich dafür, dass die Regierung ihre Politik bezüglich Homosexuellen und Transgendern nur langsam ändert. "Was die Regierung tun kann, wird beschränkt durch die aktuellen Ansichten der Gesellschaft. Wir müssen warten, für die nächste Generation wird es besser."
Ich bin zwar kein wirklicher China-Kenner, aber habe seit Jahren täglich mit Chinesen zu tun und war auch schon häufig dort. So wie im Zitat beschrieben, habe auch ich das tatsächlich bisher immer erlebt, selbst in den großen Metropolen, geschweigedenn auf dem Land. Sofern so etwas mal als Thema aufkam.
Interessant. Ich war erst 2 x dort, insgesamt über ein halbes Jahr, ist allerdings auch schon 10+ Jahre her, bin also auch kein echter Kenner, noch weniger vertraue ich aber auf Springer-Quellen.Trotzdem kann ich bis zu einem gewissen Punkt bestätigen was Du sagst. Es ist kein grosses Thema und die Gespräche kommen höchst selten auf diese Themengebiete, ganz bestimmt nicht, wenn man die Leute erst 1 oder 2 x getroffen hat. In meiner Erfahrung bekommt man die Meinung erst, wenn man eine Beziehung zu den Leuten aufgebaut hat. Dann kam bei mit allerdings deutlich häufiger ein "lass sie doch einfach machen" als irgendwas anderes. Aber das war halt auch meine Bubble, ist bei anderen Chinesen sicher anders. Was allerdings mMn eindeutig ist: Wenn es sogar gesetzliche Grundlagen zur Transistion gibt, kann man nur schwerlich die Behauptung aufrecht erhalten, dass es für das Thema überhaupt kein Bewusstsein in der Kultur hat.
Ist auch ein Punkt, der mir immer stark auffällt. Chinesen untereinander und Chinesen mit nicht-Chinesen. Mag sein, dass das anders ist, wenn man die Sprache spricht und lange lange Beziehungen zu konkreten Personen hat, aber ansonsten öffnen sich Chinesen bei solchen Themen dann doch nie ganz. Ist zumindest mein Eindruck.
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 15:03 (vor 915 Tagen) @ FourrierTrans
Ist auch ein Punkt, der mir immer stark auffällt. Chinesen untereinander und Chinesen mit nicht-Chinesen. Mag sein, dass das anders ist, wenn man die Sprache spricht und lange lange Beziehungen zu konkreten Personen hat, aber ansonsten öffnen sich Chinesen bei solchen Themen dann doch nie ganz. Ist zumindest mein Eindruck.
Überschneidet sich mit meinem. Mensch, wir beide kommen aber tatsächlich vom Höckscken aufs Stöckscken, wie man bei mir zuhause so schön sagt:-)
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 15:07 (vor 915 Tagen) @ Pfostentreffer
Ist auch ein Punkt, der mir immer stark auffällt. Chinesen untereinander und Chinesen mit nicht-Chinesen. Mag sein, dass das anders ist, wenn man die Sprache spricht und lange lange Beziehungen zu konkreten Personen hat, aber ansonsten öffnen sich Chinesen bei solchen Themen dann doch nie ganz. Ist zumindest mein Eindruck.
Überschneidet sich mit meinem. Mensch, wir beide kommen aber tatsächlich vom Höckscken aufs Stöckscken, wie man bei mir zuhause so schön sagt:-)
Kenne ich auch, als "Hölzcken auf Stöckscken". :-)
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Habakuk, OWL, Mittwoch, 23.08.2023, 12:20 (vor 915 Tagen) @ Sascha
Hattest du nicht letztens noch geschrieben, dass du keine Sauerländer und Rheinländer magst?! ;)
Das ist keine Diskriminierung, sondern gesunder, westfälischer Menschenverstand.
Na ja, Rheinländer kann man schon mögen. In Blätterteig und mit feinem Ofengemüse, dazu ein Glas Lemberger oder Trollinger. Bei Sauerländern ist das etwas schwieriger, da muss man entweder sehr lange garen oder vorher faschieren.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 09:07 (vor 915 Tagen) @ Trainer09
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
Nein. Tatsächlich ist das juristisch eine Meinung. Eine ziemlich dumme Meinung, aber eine Meinung.SCNR.
Aber es ist doch nicht erlaubt, eine diskriminierende Meinung zu äußern, richtig?
Hattest du nicht letztens noch geschrieben, dass du keine Sauerländer und Rheinländer magst?! ;)
Ich will den Bayern nichts vorwerfen, ich mag die. Aber ich hab mal einige Monate mit meiner damaligen Freundin in einem oberbayrischen Dorf 40 Minuten von München entfernt gelebt. Junge junge, ich war da der aussetzige "Saupreiß". Die Leute haben mich angeguckt wie Django in dem Film Django Unchained, als der in 'ne Kneipe ging, ist nicht übertrieben. Und wenn ich dann noch den Mund aufgemacht habe, um was zu bestellen, dann war's ganz vorbei. ;-)
Bin mit der Dame nicht mehr zusammen aber nach einiger Zeit haben die mich irgendwie doch gemocht, bis heute kriege ich noch Einladungen zu diversen Ortsfesten, um doch mal wieder vorbeizukommen.
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Trainer09, Bochum, Mittwoch, 23.08.2023, 10:02 (vor 915 Tagen) @ FourrierTrans
Ich will den Bayern nichts vorwerfen, ich mag die. Aber ich hab mal einige Monate mit meiner damaligen Freundin in einem oberbayrischen Dorf 40 Minuten von München entfernt gelebt. Junge junge, ich war da der aussetzige "Saupreiß". Die Leute haben mich angeguckt wie Django in dem Film Django Unchained, als der in 'ne Kneipe ging, ist nicht übertrieben. Und wenn ich dann noch den Mund aufgemacht habe, um was zu bestellen, dann war's ganz vorbei. ;-)
Bin mit der Dame nicht mehr zusammen aber nach einiger Zeit haben die mich irgendwie doch gemocht, bis heute kriege ich noch Einladungen zu diversen Ortsfesten, um doch mal wieder vorbeizukommen.
Ich bin nun seit nunmehr über 2 Jahren sog. "Neigschmeckter" in Oberschwaben, weiß also auch nun etwas, wie es sich anfühlt ein "Einwanderer" zu sein. So krass wie bei dir ist es nicht, zumal ich nicht so dörflich lebe. Da ich hier unten beruflich auch häufiger in Bayern unterwegs bin ist es tatsächlich auch so gewesen, dass ich den Begriff "Saupreiß" auch (letztens erst) kennengelernt habe :-D
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 07:51 (vor 916 Tagen) @ Sascha
Aber es ist doch nicht erlaubt, eine diskriminierende Meinung zu äußern, richtig?
Leider doch, dafür musst Du nur jeden Tag in die Zeitung schauen. "Diskriminierung" ist ja keine Straftat.
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majae, Muc, Mittwoch, 23.08.2023, 08:30 (vor 915 Tagen) @ Pfostentreffer
Aber es ist doch nicht erlaubt, eine diskriminierende Meinung zu äußern, richtig?
Leider doch, dafür musst Du nur jeden Tag in die Zeitung schauen. "Diskriminierung" ist ja keine Straftat.
Was ist mit Volksverhetzung?
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 09:33 (vor 915 Tagen) @ majae
Extem schwierig. Union und FDP haben es leider geschafft zu verhindern, dass sexuelle Orientierung Teil des Paragrafens bezüglich Volksverhetzung wird. Deswegen sind die Chancen da sehr gering und es führt dazu, dass es meistens ungestraft bleibt (Was natürlich auch das Ziel der Union war).
Krasses Beispiel (aber bei weitem nicht das Einzige) dafür ist das Verfahren gegen den "konservativen" evangelischen Pastor Olaf Latzel (guter Freund vom ehemaligen Unions Fraktionschef Volker Kauder übrigens) in Bremen, das gerade neu aufgerollt wird glaube ich, bin nicht mehr so up to date.
Latzel hatte Homosexuelle in einem bei youtube übertragenen öffentlichem Seminar u. a. als "Verbrecher vom CSD", "Degenerationsform von Gesellschaft" und "todeswürdig" bezeichnet. Zuerst wurde er dafür zu 8.000 Euro Strafe verurteilt, in einem an Lächerlichkeit schwer zu überbietenden Revisionsverfahren war jedoch früh absehbar, dass das Urteil nicht Bestand haben würde und so ist es dann auch gekommen.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 23.08.2023, 09:15 (vor 915 Tagen) @ majae
Aber es ist doch nicht erlaubt, eine diskriminierende Meinung zu äußern, richtig?
Leider doch, dafür musst Du nur jeden Tag in die Zeitung schauen. "Diskriminierung" ist ja keine Straftat.
Was ist mit Volksverhetzung?
Subsumiere es doch einfach und du wirst den Unterschied zur bloßen Diskriminierung erkennen;-)
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Abseits, Dienstag, 22.08.2023, 22:20 (vor 916 Tagen) @ MarcBVB
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
Nein. Tatsächlich ist das juristisch eine Meinung. Eine ziemlich dumme Meinung, aber eine Meinung.SCNR.
Bedeutet genau was? Als Arbeitgeber könnte einem queeren Menschen beim Bewerbungsgespräche absagen, weil ich ihn nicht akzeptiere?
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.08.2023, 22:27 (vor 916 Tagen) @ Abseits
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
Nein. Tatsächlich ist das juristisch eine Meinung. Eine ziemlich dumme Meinung, aber eine Meinung.SCNR.
Bedeutet genau was? Als Arbeitgeber könnte einem queeren Menschen beim Bewerbungsgespräche absagen, weil ich ihn nicht akzeptiere?
Nein. Aber es gibt halt Meinungen (Ich mag keine Spaghetti) und Tatsachenbehauptungen (Dirk Nowitzki war NBA-Champion). Meinungen zeichnen sich dadurch aus, dass ein subjektives Werturteil geäußert wird. Dagegen sind Tatsachenbehauptungen dem Beweis zugänglich.
Und weil die Meinungsfreiheit nicht schrankenlos gewährt wird, fängst du dir halt ne AGG-Entschädigung.
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Fred789, Ort, Dienstag, 22.08.2023, 23:39 (vor 916 Tagen) @ MarcBVB
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
Nein. Tatsächlich ist das juristisch eine Meinung. Eine ziemlich dumme Meinung, aber eine Meinung.SCNR.
Bedeutet genau was? Als Arbeitgeber könnte einem queeren Menschen beim Bewerbungsgespräche absagen, weil ich ihn nicht akzeptiere?
Nein. Aber es gibt halt Meinungen (Ich mag keine Spaghetti) und Tatsachenbehauptungen (Dirk Nowitzki war NBA-Champion). Meinungen zeichnen sich dadurch aus, dass ein subjektives Werturteil geäußert wird. Dagegen sind Tatsachenbehauptungen dem Beweis zugänglich.Und weil die Meinungsfreiheit nicht schrankenlos gewährt wird, fängst du dir halt ne AGG-Entschädigung.
Diskriminierung ist keine Meinung wie Markus an anderer Stelle schon richtig sagte. Diskriminierung im rechtlichen Sinne ist eine bestimmte Handlung oder Unterlassung einer Handlung::
Eine Diskriminierung im rechtlichen Sinne ist jede ungerechtfertigte Ungleichbehandlung aufgrund von „Rasse", ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung.
Auch im nicht rechtlichen Sinne ist es - zumindest für den meisten (neutralen) Teil der Gesellschaft - diskriminierend, wenn jemand nicht akzeptiert wird, NUR aufgrund seiner sexuellen Orientierung oder seines Geschlechts.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 23.08.2023, 00:36 (vor 916 Tagen) @ Fred789
bearbeitet von MarcBVB, Mittwoch, 23.08.2023, 00:41
Tja. Wie Markus sagte.
Blöd ist nur:
Ich habe Recht (und ich verkaufe es dir). Markus nicht. Auch diskriminierende Äußerungen sind selbstverständlich eine Meinung. "Diskriminierung ist keine Meinung" ist juristisch so falsch wie "Hass ist keine Meinung". Das sind beides komplett dumme Meinungen, aber es bleiben Meinungen.
Ich hab's da auch noch mal ausgeführt, mit weiteren Nachweisen
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 09:45 (vor 915 Tagen) @ MarcBVB
Puh. Also das "Hass ist keine Meinung" vielleicht juristisch nicht gilt, ist die eine Sache.
Dass es aber "komplette dumme Meinungen" sind obwohl diese Meinungen ja ganz klar bspw. den Geist / Sinn des Grundgesetzes widerspiegeln , ist dann zwar keine strafbare Meinung, aber zumindest auch keine, die gesellschaftlich förderlich oder nur akzeptabel sein kann oder meinst Du nicht? Zumindest wenn man es politisch vom
Ende und den Effekten her denkt und nicht ideologisch.
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Cthulhu, Essen, Mittwoch, 23.08.2023, 08:07 (vor 916 Tagen) @ MarcBVB
Tja. Wie Markus sagte.
Blöd ist nur:
Ich habe Recht (und ich verkaufe es dir). Markus nicht. Auch diskriminierende Äußerungen sind selbstverständlich eine Meinung. "Diskriminierung ist keine Meinung" ist juristisch so falsch wie "Hass ist keine Meinung". Das sind beides komplett dumme Meinungen, aber es bleiben Meinungen.
Ich hab's da auch noch mal ausgeführt, mit weiteren Nachweisen
Ich glaube, dass hier die Herangehensweise bzw. Sichtweise als Jurist der falsche Ansatz ist. Für mich ist die Aussage "Diskriminierung ist keine Meinung" keine juristische Bewertung, sondern eine moralische. Juristisch gesehen ist es natürlich solange eine zulässige Meinung, bis es beleidigend, rassistisch oder volksverhetzend wird.
Moralisch, grade im Kontext einer offenen und freien Gesellschaft finde ich Diskriminierung absolut inakzeptabel und verurteilenswert.
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Trainer09, Bochum, Mittwoch, 23.08.2023, 01:05 (vor 916 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von Trainer09, Mittwoch, 23.08.2023, 01:17
Tja. Wie Markus sagte.
Blöd ist nur:
Ich habe Recht (und ich verkaufe es dir). Markus nicht. Auch diskriminierende Äußerungen sind selbstverständlich eine Meinung. "Diskriminierung ist keine Meinung" ist juristisch so falsch wie "Hass ist keine Meinung". Das sind beides komplett dumme Meinungen, aber es bleiben Meinungen.
Ich hab's da auch noch mal ausgeführt, mit weiteren Nachweisen
Ich denke den meisten ist das Konstrukt von Schutzbereich und Schranken bzw. Danach von Tatbestand und Rechtswidrigkeit nicht bekannt. Eine unangemessene Meinung ist dann schnell unerlaubt bzw. einfach keine Meinung mehr.
Schwierig ist es natürlich, wenn man der Ansicht ist jede Diskriminierung sei verboten. Das ist ja schlichtweg nicht so, zumal jeder von uns täglich in irgendeiner Form diskriminiert und wahrscheinlich auch diskriminiert wird.
Verwunderlich fand ich da schon in den letzten Wochen, dass man auf der einen Seite richtigerweise stark Position bezogen hat für den Schutz einer bestimmten Minderheit, aber ich im gleichen Atemzug hier gerade in Bezug auf deine Posts fast jedes erdenkliche Vorurteil gegen Juristen lesen konnte ;-)
Letztlich muss einem jeden aber bewusst sein, dass es natürlich wichtig ist die Meinung als solche ziemlich weit zu schützen. Ich fand es auch nicht so gelungen, dass hier beispielsweise zu Coronazeiten die Gewaltenteilung infrage gestellt wurde und da keinerlei Erkenntnis stattfand, dass das ggf. auf lange Sicht ein kleines Problem werden könnte, hätte man dies in Erwägung gezogen. Verbieten würde ich die Meinung(!) aber natürlich auch nicht. Nur die Durchsetzung würde ich verhindern.
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Abseits, Dienstag, 22.08.2023, 22:48 (vor 916 Tagen) @ MarcBVB
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
Nein. Tatsächlich ist das juristisch eine Meinung. Eine ziemlich dumme Meinung, aber eine Meinung.SCNR.
Bedeutet genau was? Als Arbeitgeber könnte einem queeren Menschen beim Bewerbungsgespräche absagen, weil ich ihn nicht akzeptiere?
Nein. Aber es gibt halt Meinungen (Ich mag keine Spaghetti) und Tatsachenbehauptungen (Dirk Nowitzki war NBA-Champion). Meinungen zeichnen sich dadurch aus, dass ein subjektives Werturteil geäußert wird. Dagegen sind Tatsachenbehauptungen dem Beweis zugänglich.Und weil die Meinungsfreiheit nicht schrankenlos gewährt wird, fängst du dir halt ne AGG-Entschädigung.
Okay. Als private Person darf ich aber sagen und schreiben, ich akzeptiere Frauen, Muslime und Juden nicht und es ist nur eine Meinung?
PS. Wer andere Menschen unabhängig vom Glauben, Geschlecht, Herkunft nicht akzeptiert, ist kein Borusse.
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Abseits, Dienstag, 22.08.2023, 23:51 (vor 916 Tagen) @ Abseits
…
PS. Wer andere Menschen unabhängig vom Glauben, Geschlecht, Herkunft nicht akzeptiert, ist kein Borusse.
Du meinst bestimmt, „… wer andere Menschen ABHÄNGIG von Glauben, Geschlecht, Herkunft nicht akzeptiert, ist kein Borusse.“
Aber mir geht es um etwas anderes als reine Besserwisserei.
Die Diskussionen, die durch die Verpflichtung von Nmecha entstanden sind, sind für mich zum Teil maßlos geworden. Beispiel: Im Forum wurde kritisiert, dass Nmecha auf Fotos im Zusammenhang mit der Vertragsunterschrift ein Kreuz um den Hals trug. Das Christentum ist ein Glauben. Man kann den Retweet zweier vermutlich homophober Posts kritisieren. Aber das Tragen eines Kreuzes? Sind Leute die das Tragen eines Kreuzes kritisieren, nach deiner Definition überhaupt noch Borussen?
Auf die Banner bezogen: kann man aufhängen. Ich sage ehrlich, ich brauche sie nicht. Wenn ich im Stadion gewesen wäre, hätte ich mir vermutlich kurz gedacht, schön, dass ein Zeichen gesetzt wird, und mich dann auf anderes konzentriert. Ich gehe für das Spiel des BVB im Stadion. Ich kann mir zwei Motivationen bei denen vorstellen, die die Banner runter haben wollten: sie sind homophob etc. Oder die Diskussionen werden ihnen langsam zuviel.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.08.2023, 23:01 (vor 916 Tagen) @ Abseits
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
Nein. Tatsächlich ist das juristisch eine Meinung. Eine ziemlich dumme Meinung, aber eine Meinung.SCNR.
Bedeutet genau was? Als Arbeitgeber könnte einem queeren Menschen beim Bewerbungsgespräche absagen, weil ich ihn nicht akzeptiere?
Nein. Aber es gibt halt Meinungen (Ich mag keine Spaghetti) und Tatsachenbehauptungen (Dirk Nowitzki war NBA-Champion). Meinungen zeichnen sich dadurch aus, dass ein subjektives Werturteil geäußert wird. Dagegen sind Tatsachenbehauptungen dem Beweis zugänglich.Und weil die Meinungsfreiheit nicht schrankenlos gewährt wird, fängst du dir halt ne AGG-Entschädigung.
Okay. Als private Person darf ich aber sagen und schreiben, ich akzeptiere Frauen, Muslime und Juden nicht und es ist nur eine Meinung?PS. Wer andere Menschen unabhängig vom Glauben, Geschlecht, Herkunft nicht akzeptiert, ist kein Borusse.
Ja. Es ist eine selten blöde Meinung, aber es ist grundsätzlich eine Meinung, weil da ein Werturteil mitschwingt.
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Nike79, Dienstag, 22.08.2023, 22:24 (vor 916 Tagen) @ Abseits
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es kein "etwas" ist, sondern ein Mensch. Und da hört Meinungsfreiheit einfach auf.
Nein. Tatsächlich ist das juristisch eine Meinung. Eine ziemlich dumme Meinung, aber eine Meinung.SCNR.
Bedeutet genau was? Als Arbeitgeber könnte einem queeren Menschen beim Bewerbungsgespräche absagen, weil ich ihn nicht akzeptiere?
Wenn du es nicht mit deiner Abneigung begründest ja. Dann bleibt es deine (dumme) Meinung.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
Pfostentreffer, Dienstag, 22.08.2023, 18:40 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Warum sollte ein Mensch nicht das Recht haben etwas nicht zu akzeptieren?
Meinungsfreiheit würde ich mal sagen.
Weil es nicht um "etwas" geht, sondern um Menschen. Und wenn wir Menschen nicht in ihrer Vielfalt akzeptieren, führt das regelmässig zu Krieg und Toten. Siehe aktuell Ukraine.
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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 16:40 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Warum der Hass?Vielleicht weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren.Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Davon ab ist Gewalt natürlich keine Lösung und ist scharf zu verurteilen.
So ein Schwachsinn. Hier geht es nicht um Lebensweisen.
Karneval, Schützenvereine, Sportvereine, etc. Das sind Lebensweisen. Geschlechtsidentitäten und Sexualität sind keine Lebensweisen. Das sind angeborene menschliche Eigenschaften.
An Kommentaren wie "weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren" sieht man genau was u.a. in der respektlosen Bild Leser Klientel dieses Lands falsch läuft.
Man soll andere Menschen akzeptieren?...oh wie schlimm. Böse rotgrün versifften Gutmenschen. Ich entscheide immer noch selbst wen ich akzeptiere und wen nicht, so wie es mir passt!!!!111
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Andre3000, Heidelberg, Dienstag, 22.08.2023, 18:25 (vor 916 Tagen) @ Talentförderer
Warum der Hass?Vielleicht weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren.Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Davon ab ist Gewalt natürlich keine Lösung und ist scharf zu verurteilen.
So ein Schwachsinn. Hier geht es nicht um Lebensweisen.Karneval, Schützenvereine, Sportvereine, etc. Das sind Lebensweisen. Geschlechtsidentitäten und Sexualität sind keine Lebensweisen. Das sind angeborene menschliche Eigenschaften.
An Kommentaren wie "weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren" sieht man genau was u.a. in der respektlosen Bild Leser Klientel dieses Lands falsch läuft.
Man soll andere Menschen akzeptieren?...oh wie schlimm. Böse rotgrün versifften Gutmenschen. Ich entscheide immer noch selbst wen ich akzeptiere und wen nicht, so wie es mir passt!!!!111
Schwachsinn lese ich nur bei dir.Es ist nicht schlimm andere Menschen zu akzeptieren was aber nicht heisst das man zwingend alles und jeden akzeptieren muss.An deinen Kommentaren sieht man aber auch ganz gut was in diesem Land falsch läuft,vor allem in der Streitkultur.Du gibst mir am Ende doch recht indem du schreibst das du immer noch selbst entscheidest wen du magst und wen nicht.Sehe ich genauso.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 19:03 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Warum der Hass?Vielleicht weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren.Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Davon ab ist Gewalt natürlich keine Lösung und ist scharf zu verurteilen.
So ein Schwachsinn. Hier geht es nicht um Lebensweisen.Karneval, Schützenvereine, Sportvereine, etc. Das sind Lebensweisen. Geschlechtsidentitäten und Sexualität sind keine Lebensweisen. Das sind angeborene menschliche Eigenschaften.
An Kommentaren wie "weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren" sieht man genau was u.a. in der respektlosen Bild Leser Klientel dieses Lands falsch läuft.
Man soll andere Menschen akzeptieren?...oh wie schlimm. Böse rotgrün versifften Gutmenschen. Ich entscheide immer noch selbst wen ich akzeptiere und wen nicht, so wie es mir passt!!!!111
Schwachsinn lese ich nur bei dir.Es ist nicht schlimm andere Menschen zu akzeptieren was aber nicht heisst das man zwingend alles und jeden akzeptieren muss.An deinen Kommentaren sieht man aber auch ganz gut was in diesem Land falsch läuft,vor allem in der Streitkultur.Du gibst mir am Ende doch recht indem du schreibst das du immer noch selbst entscheidest wen du magst und wen nicht.Sehe ich genauso.
Doch, natürlich hast du gefälligst das Geschlecht, oder die sexuelle Neigung anderer Menschen zu akzeptieren. Das geht dich schlicht und ergreifend nichts an. Da gibt es auch nichts zu streiten.
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Andre3000, Heidelberg, Dienstag, 22.08.2023, 19:43 (vor 916 Tagen) @ Sascha
Warum der Hass?Vielleicht weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren.Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Davon ab ist Gewalt natürlich keine Lösung und ist scharf zu verurteilen.
So ein Schwachsinn. Hier geht es nicht um Lebensweisen.Karneval, Schützenvereine, Sportvereine, etc. Das sind Lebensweisen. Geschlechtsidentitäten und Sexualität sind keine Lebensweisen. Das sind angeborene menschliche Eigenschaften.
An Kommentaren wie "weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren" sieht man genau was u.a. in der respektlosen Bild Leser Klientel dieses Lands falsch läuft.
Man soll andere Menschen akzeptieren?...oh wie schlimm. Böse rotgrün versifften Gutmenschen. Ich entscheide immer noch selbst wen ich akzeptiere und wen nicht, so wie es mir passt!!!!111
Schwachsinn lese ich nur bei dir.Es ist nicht schlimm andere Menschen zu akzeptieren was aber nicht heisst das man zwingend alles und jeden akzeptieren muss.An deinen Kommentaren sieht man aber auch ganz gut was in diesem Land falsch läuft,vor allem in der Streitkultur.Du gibst mir am Ende doch recht indem du schreibst das du immer noch selbst entscheidest wen du magst und wen nicht.Sehe ich genauso.
Doch, natürlich hast du gefälligst das Geschlecht, oder die sexuelle Neigung anderer Menschen zu akzeptieren. Das geht dich schlicht und ergreifend nichts an. Da gibt es auch nichts zu streiten.
Sorry aber ich habe gar nichts zu tun.Ja es geht mich nichts an und andere geht es auch nichts an wenn ich diese Meinung vertrete.Streiten tue ich auch nicht sondern habe nur meine Meinung geäußert.
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Cthulhu, Essen, Dienstag, 22.08.2023, 20:11 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Warum der Hass?Vielleicht weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren.Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Davon ab ist Gewalt natürlich keine Lösung und ist scharf zu verurteilen.
So ein Schwachsinn. Hier geht es nicht um Lebensweisen.Karneval, Schützenvereine, Sportvereine, etc. Das sind Lebensweisen. Geschlechtsidentitäten und Sexualität sind keine Lebensweisen. Das sind angeborene menschliche Eigenschaften.
An Kommentaren wie "weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren" sieht man genau was u.a. in der respektlosen Bild Leser Klientel dieses Lands falsch läuft.
Man soll andere Menschen akzeptieren?...oh wie schlimm. Böse rotgrün versifften Gutmenschen. Ich entscheide immer noch selbst wen ich akzeptiere und wen nicht, so wie es mir passt!!!!111
Schwachsinn lese ich nur bei dir.Es ist nicht schlimm andere Menschen zu akzeptieren was aber nicht heisst das man zwingend alles und jeden akzeptieren muss.An deinen Kommentaren sieht man aber auch ganz gut was in diesem Land falsch läuft,vor allem in der Streitkultur.Du gibst mir am Ende doch recht indem du schreibst das du immer noch selbst entscheidest wen du magst und wen nicht.Sehe ich genauso.
Doch, natürlich hast du gefälligst das Geschlecht, oder die sexuelle Neigung anderer Menschen zu akzeptieren. Das geht dich schlicht und ergreifend nichts an. Da gibt es auch nichts zu streiten.
Sorry aber ich habe gar nichts zu tun.Ja es geht mich nichts an und andere geht es auch nichts an wenn ich diese Meinung vertrete.Streiten tue ich auch nicht sondern habe nur meine Meinung geäußert.
Und wieso sollte man deine Meinung akzeptieren?
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Andre3000, Heidelberg, Dienstag, 22.08.2023, 20:21 (vor 916 Tagen) @ Cthulhu
Niemand muss meine Meinung akzeptieren.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 20:22 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Deine Meinungen nicht, aber dich als Mensch. Und genau darum geht es.
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Andre3000, Heidelberg, Dienstag, 22.08.2023, 20:39 (vor 916 Tagen) @ Sascha
Auch ich akzeptiere jeden Mensch aber halt nicht jede Einstellung,Lebensweise oder wie man es auch immer nennen mag.Ich wollte auch wirklich niemanden zu nahe treten mit meinem Kommentar.Und nein ich bin nicht Felix.N persönlich:)
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markus, Dienstag, 22.08.2023, 20:55 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Auch ich akzeptiere jeden Mensch aber halt nicht jede Einstellung,Lebensweise oder wie man es auch immer nennen mag.Ich wollte auch wirklich niemanden zu nahe treten mit meinem Kommentar.Und nein ich bin nicht Felix.N persönlich:)
Kann es dir nicht völlig egal sein, wie andere Menschen leben? Erleidest du irgendeinen Nachteil dadurch?
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Andre3000, Heidelberg, Dienstag, 22.08.2023, 21:08 (vor 916 Tagen) @ markus
Auch ich akzeptiere jeden Mensch aber halt nicht jede Einstellung,Lebensweise oder wie man es auch immer nennen mag.Ich wollte auch wirklich niemanden zu nahe treten mit meinem Kommentar.Und nein ich bin nicht Felix.N persönlich:)
Kann es dir nicht völlig egal sein, wie andere Menschen leben? Erleidest du irgendeinen Nachteil dadurch?
Egal ist es mir in dem Sinne das andere machen können was sie wollen,ich es aber nicht akzeptieren muss wenn es gegen meine Wertvorstellungen verstößt.Einen Nachteil erleide ich dadurch natürlich nicht
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
DieRoteKarteZahlIch, UK, Dienstag, 22.08.2023, 21:57 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Egal ist es mir in dem Sinne das andere machen können was sie wollen,ich es aber nicht akzeptieren muss wenn es gegen meine Wertvorstellungen verstößt.
Meinst Du „respektieren“?? Auf den Unterschied wurde hier im Forum ja schon öfters hingewiesen, vielleicht auch irgendwo hier im Thread.
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markus, Dienstag, 22.08.2023, 21:16 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Auch ich akzeptiere jeden Mensch aber halt nicht jede Einstellung,Lebensweise oder wie man es auch immer nennen mag.Ich wollte auch wirklich niemanden zu nahe treten mit meinem Kommentar.Und nein ich bin nicht Felix.N persönlich:)
Kann es dir nicht völlig egal sein, wie andere Menschen leben? Erleidest du irgendeinen Nachteil dadurch?
Egal ist es mir in dem Sinne das andere machen können was sie wollen,ich es aber nicht akzeptieren muss wenn es gegen meine Wertvorstellungen verstößt.Einen Nachteil erleide ich dadurch natürlich nicht
Deine Wertvorstellungen sind nur leider nicht im Einklang mit deutschen Gesetzen. Denn die sehen ausdrücklich vor, dass unsere Wertvorstellung die ist, dass jeder so leben darf, wie er möchte. Fühlst du dich in diesem Land richtig aufgehoben, wenn du die festgelegten Wertvorstellungen nicht teilst? Es gibt andere Länder, die würden viel besser zu deinen Wertvorstellungen passen.
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Max Power, Dienstag, 22.08.2023, 23:11 (vor 916 Tagen) @ markus
Auch ich akzeptiere jeden Mensch aber halt nicht jede Einstellung,Lebensweise oder wie man es auch immer nennen mag.Ich wollte auch wirklich niemanden zu nahe treten mit meinem Kommentar.Und nein ich bin nicht Felix.N persönlich:)
Kann es dir nicht völlig egal sein, wie andere Menschen leben? Erleidest du irgendeinen Nachteil dadurch?
Egal ist es mir in dem Sinne das andere machen können was sie wollen,ich es aber nicht akzeptieren muss wenn es gegen meine Wertvorstellungen verstößt.Einen Nachteil erleide ich dadurch natürlich nicht
Deine Wertvorstellungen sind nur leider nicht im Einklang mit deutschen Gesetzen. Denn die sehen ausdrücklich vor, dass unsere Wertvorstellung die ist, dass jeder so leben darf, wie er möchte. Fühlst du dich in diesem Land richtig aufgehoben, wenn du die festgelegten Wertvorstellungen nicht teilst? Es gibt andere Länder, die würden viel besser zu deinen Wertvorstellungen passen.
Deutsche Gesetze sehen vor, dass jeder seine individuellen Wertvorstellungen haben darf. Das jeder so leben darf, wie er möchte, sagen deutsche Gesetze mitnichten. Ansonsten bräuchte es keine Gesetze. Und mit deinen letzten beiden Sätzen würden du bestimmt viele Freunde im AFD-Forum finden.
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Andre3000, Heidelberg, Dienstag, 22.08.2023, 21:47 (vor 916 Tagen) @ markus
Auch ich akzeptiere jeden Mensch aber halt nicht jede Einstellung,Lebensweise oder wie man es auch immer nennen mag.Ich wollte auch wirklich niemanden zu nahe treten mit meinem Kommentar.Und nein ich bin nicht Felix.N persönlich:)
Kann es dir nicht völlig egal sein, wie andere Menschen leben? Erleidest du irgendeinen Nachteil dadurch?
Egal ist es mir in dem Sinne das andere machen können was sie wollen,ich es aber nicht akzeptieren muss wenn es gegen meine Wertvorstellungen verstößt.Einen Nachteil erleide ich dadurch natürlich nicht
Deine Wertvorstellungen sind nur leider nicht im Einklang mit deutschen Gesetzen. Denn die sehen ausdrücklich vor, dass unsere Wertvorstellung die ist, dass jeder so leben darf, wie er möchte. Fühlst du dich in diesem Land richtig aufgehoben, wenn du die festgelegten Wertvorstellungen nicht teilst? Es gibt andere Länder, die würden viel besser zu deinen Wertvorstellungen passen.
Übertreibs doch.Nicht im Einklang mit deutschen Gesetzen...Es ist kein Verbrechen eine eigene Meinung zu haben,auch wenn sie dir zuwider ist.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
markus, Dienstag, 22.08.2023, 21:58 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Auch ich akzeptiere jeden Mensch aber halt nicht jede Einstellung,Lebensweise oder wie man es auch immer nennen mag.Ich wollte auch wirklich niemanden zu nahe treten mit meinem Kommentar.Und nein ich bin nicht Felix.N persönlich:)
Kann es dir nicht völlig egal sein, wie andere Menschen leben? Erleidest du irgendeinen Nachteil dadurch?
Egal ist es mir in dem Sinne das andere machen können was sie wollen,ich es aber nicht akzeptieren muss wenn es gegen meine Wertvorstellungen verstößt.Einen Nachteil erleide ich dadurch natürlich nicht
Deine Wertvorstellungen sind nur leider nicht im Einklang mit deutschen Gesetzen. Denn die sehen ausdrücklich vor, dass unsere Wertvorstellung die ist, dass jeder so leben darf, wie er möchte. Fühlst du dich in diesem Land richtig aufgehoben, wenn du die festgelegten Wertvorstellungen nicht teilst? Es gibt andere Länder, die würden viel besser zu deinen Wertvorstellungen passen.
Übertreibs doch.Nicht im Einklang mit deutschen Gesetzen...Es ist kein Verbrechen eine eigene Meinung zu haben,auch wenn sie dir zuwider ist.
Diskriminierung ist keine Meinung.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.08.2023, 22:24 (vor 916 Tagen) @ markus
Auch ich akzeptiere jeden Mensch aber halt nicht jede Einstellung,Lebensweise oder wie man es auch immer nennen mag.Ich wollte auch wirklich niemanden zu nahe treten mit meinem Kommentar.Und nein ich bin nicht Felix.N persönlich:)
Kann es dir nicht völlig egal sein, wie andere Menschen leben? Erleidest du irgendeinen Nachteil dadurch?
Egal ist es mir in dem Sinne das andere machen können was sie wollen,ich es aber nicht akzeptieren muss wenn es gegen meine Wertvorstellungen verstößt.Einen Nachteil erleide ich dadurch natürlich nicht
Deine Wertvorstellungen sind nur leider nicht im Einklang mit deutschen Gesetzen. Denn die sehen ausdrücklich vor, dass unsere Wertvorstellung die ist, dass jeder so leben darf, wie er möchte. Fühlst du dich in diesem Land richtig aufgehoben, wenn du die festgelegten Wertvorstellungen nicht teilst? Es gibt andere Länder, die würden viel besser zu deinen Wertvorstellungen passen.
Übertreibs doch.Nicht im Einklang mit deutschen Gesetzen...Es ist kein Verbrechen eine eigene Meinung zu haben,auch wenn sie dir zuwider ist.
Diskriminierung ist keine Meinung.
Doch. Was soll's denn sonst sein? Eine Tatsachenbeschreibung?
https://www.juracademy.de/grundrechte/meinungsfreiheit-schutzbereich.html
Eine Meinung zeichnet sich dadurch aus, dass sie ein Element „der Stellungnahme, des Dafürhaltens, des Meinens im Rahmen einer geistigen Auseinandersetzung“ aufweist. Ob die Äußerung begründet oder grundlos, emotional oder rational ist, als wertvoll oder wertlos, gefährlich oder harmlos eingeschätzt wird, ist unerheblich.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
Pfostentreffer, Freitag, 25.08.2023, 12:13 (vor 913 Tagen) @ MarcBVB
Diskriminierung ist keine Meinung.
Doch. Was soll's denn sonst sein? Eine Tatsachenbeschreibung?https://www.juracademy.de/grundrechte/meinungsfreiheit-schutzbereich.html
Eine Meinung zeichnet sich dadurch aus, dass sie ein Element „der Stellungnahme, des Dafürhaltens, des Meinens im Rahmen einer geistigen Auseinandersetzung“ aufweist. Ob die Äußerung begründet oder grundlos, emotional oder rational ist, als wertvoll oder wertlos, gefährlich oder harmlos eingeschätzt wird, ist unerheblich.
Eine Meinung kann diskriminierend sein, deswegen ist Diskriminierung noch keine Meinung.
Wenn Du in deinem Kopf eine diskriminierende Meinung hast, ist das eine Sache. Wenn Du damit aber andere abwertest (ausserhalb deines Kopfes) oder Aktionen durchführst um ihnen zu schaden, wird es eine Diskriminierung und damit ein Vorgang. Unabhängig davon, wie das Gesetz es beurteilt.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
klsch, Ort, Dienstag, 22.08.2023, 21:40 (vor 916 Tagen) @ markus
Deine Wertvorstellungen sind nur leider nicht im Einklang mit deutschen Gesetzen. Denn die sehen ausdrücklich vor, dass unsere Wertvorstellung die ist, dass jeder so leben darf, wie er möchte.
Ich würde es korrigieren in "Jeder darf so leben wie der Gesetzgeber es zulässt"
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
Knorpelohr, Dienstag, 22.08.2023, 21:10 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Nur aus Neugier, was sind denn deine Wertevorstellungen ?
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
Finchen, Dienstag, 22.08.2023, 16:39 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Warum der Hass?Vielleicht weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren.Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Davon ab ist Gewalt natürlich keine Lösung und ist scharf zu verurteilen.
Hass kommt doch nur von heterosexuellen Idioten, die schon immer schwulenfeindlich waren oder von Leuten wie diesem christlichen Hassprediger aus NRW - Name vergessen.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 22.08.2023, 16:34 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Warum der Hass?Vielleicht weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren.
Ernsthaft jetzt? Willst du über diese Aussage nicht lieber noch einmal nachdenken?
Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Doch, genau das. Die einzigen Lebensweisen und Ansichten, die man nicht respektieren und akzeptieren muss, sind jene, die das Grundprinzip von der Gleichheit und der gleichen Rechte aller Menschen ablehnen.
Davon ab ist Gewalt natürlich keine Lösung und ist scharf zu verurteilen.
Gewalt ist nur so lange keine Lösung wie man es nicht ausprobiert. Ich bin immer noch der Meinung, dass eine rezeptfreie 100er Packung OPAM (ordentlich paar aufs Maul) allen Nazis, religiösen Fundamentalisten und Restpack, das die allgemeinen Menschenrechte nicht akzeptiert, in der Entwicklung weiter helfen würden.
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Milarepa, Mittwoch, 23.08.2023, 13:58 (vor 915 Tagen) @ pactum Trotmundense
Wir schaffen unser Paradies mit richtig viel Backenfutter. Aber das ist in Ordnung, weil deine Weltsicht die richtige ist, und sonst keine.
Du bist zu dem geworden was du bekämpfst.
Und ich kann auch erklären wie es dazu gekommen ist.
Es gibt den Spruch "Affe sieht, Affe tut". Die Dinge, auf die wir unsere Aufmerksamkeit lenken, fangen wir an zu imitieren. Man sieht das ja auch bei Kleinkindern oder anderen Primaten, die das Verhalten ihrer Eltern nachahmen. Das ist ein grundsätzlicher Lernmechanismus in den nicht-rationalen Bereichen unseres Geistes, den man nicht einfach so an- oder ausstellen kann.
Wenn man sich permanent mit gewalttätigen und bösen Menschen beschäftigt, fängt dieser Mechanismus an zu arbeiten. Meist ist es sogar so, dass die Negativität, die man in anderen Menschen sieht, häufig eigener verdrängter unbewusster Seelenmüll ist. Carl Gustav Jung hat das mal den "Schatten" in unserer Psyche genannt. Dieser wird häufig nicht akzeptiert und dann nach Außen projiziert (wer kennt nicht den christlichen Schwulenhasser, bei denen es sich nicht selten herausgestellt hat, das er selber schwul ist?).
Kombiniert man beide Faktoren miteinander, hat man Ende die Konstellation, das man anfängt seine eigene Negativität selbst zu schwängern. Und dann hat man die Kuriosität, das man bei vielen Kämpfern des Guten, häufig sehr gewalttätige Dinge liest, wie man hier wieder lesen kann.
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Finchen, Mittwoch, 23.08.2023, 14:15 (vor 915 Tagen) @ Milarepa
Wir schaffen unser Paradies mit richtig viel Backenfutter. Aber das ist in Ordnung, weil deine Weltsicht die richtige ist, und sonst keine.
Du bist zu dem geworden was du bekämpfst.
Und ich kann auch erklären wie es dazu gekommen ist.
Es gibt den Spruch "Affe sieht, Affe tut". Die Dinge, auf die wir unsere Aufmerksamkeit lenken, fangen wir an zu imitieren. Man sieht das ja auch bei Kleinkindern oder anderen Primaten, die das Verhalten ihrer Eltern nachahmen. Das ist ein grundsätzlicher Lernmechanismus in den nicht-rationalen Bereichen unseres Geistes, den man nicht einfach so an- oder ausstellen kann.
Wenn man sich permanent mit gewalttätigen und bösen Menschen beschäftigt, fängt dieser Mechanismus an zu arbeiten. Meist ist es sogar so, dass die Negativität, die man in anderen Menschen sieht, häufig eigener verdrängter unbewusster Seelenmüll ist. Carl Gustav Jung hat das mal den "Schatten" in unserer Psyche genannt. Dieser wird häufig nicht akzeptiert und dann nach Außen projiziert (wer kennt nicht den christlichen Schwulenhasser, bei denen es sich nicht selten herausgestellt hat, das er selber schwul ist?).
Kombiniert man beide Faktoren miteinander, hat man Ende die Konstellation, das man anfängt seine eigene Negativität selbst zu schwängern. Und dann hat man die Kuriosität, das man bei vielen Kämpfern des Guten, häufig sehr gewalttätige Dinge liest, wie man hier wieder lesen kann.
Na, der nächste rechte Troll-Account? Gerade frisch erstellt. :D
Carl Gustav Jung spielt in akademischen Kreisen übrigens keine Rolle, dafür ist er bei Esoterikern sehr beliebt.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 14:43 (vor 915 Tagen) @ Finchen
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.08.2023, 14:53
Wir schaffen unser Paradies mit richtig viel Backenfutter. Aber das ist in Ordnung, weil deine Weltsicht die richtige ist, und sonst keine.
Du bist zu dem geworden was du bekämpfst.
Und ich kann auch erklären wie es dazu gekommen ist.
Es gibt den Spruch "Affe sieht, Affe tut". Die Dinge, auf die wir unsere Aufmerksamkeit lenken, fangen wir an zu imitieren. Man sieht das ja auch bei Kleinkindern oder anderen Primaten, die das Verhalten ihrer Eltern nachahmen. Das ist ein grundsätzlicher Lernmechanismus in den nicht-rationalen Bereichen unseres Geistes, den man nicht einfach so an- oder ausstellen kann.
Wenn man sich permanent mit gewalttätigen und bösen Menschen beschäftigt, fängt dieser Mechanismus an zu arbeiten. Meist ist es sogar so, dass die Negativität, die man in anderen Menschen sieht, häufig eigener verdrängter unbewusster Seelenmüll ist. Carl Gustav Jung hat das mal den "Schatten" in unserer Psyche genannt. Dieser wird häufig nicht akzeptiert und dann nach Außen projiziert (wer kennt nicht den christlichen Schwulenhasser, bei denen es sich nicht selten herausgestellt hat, das er selber schwul ist?).
Kombiniert man beide Faktoren miteinander, hat man Ende die Konstellation, das man anfängt seine eigene Negativität selbst zu schwängern. Und dann hat man die Kuriosität, das man bei vielen Kämpfern des Guten, häufig sehr gewalttätige Dinge liest, wie man hier wieder lesen kann.
Na, der nächste rechte Troll-Account? Gerade frisch erstellt. :DCarl Gustav Jung spielt in akademischen Kreisen übrigens keine Rolle, dafür ist er bei Esoterikern sehr beliebt.
Wo du das gerade ansprichst, als sei Zugehörigkeitsdauer ein Qualitätsmerkmal, fällt mir auf, dass du ja selbst keine vier Monate dabei bist. Beim folgenden Überfliegen deiner Beiträge fällt zudem auf, dass du dich in der Zeit primär damit beschäftigt hast, wer welche Beiträge zu welchen Themen postet und bist parallel dazu selbst mit gehaltvollen Beiträgen wie "Geht dir bei der Hymne einer ab? Bist du Nationalist?" aufgetrumpft, hauptsächlich auch im nicht-sportlichen Bereich. Darüber hinaus scheinst du sehr davon überzeugt zu sein, aus der Position einer intellektuellen Überlegenheit heraus zu argumentieren (wobei es selten Argumente im engeren Sinne, als eher plumpe Meinungsäußerungen sind). Ich bin gespannt auf deinen weiteren akademischen Werdegang hier im Forum.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
Finchen, Mittwoch, 23.08.2023, 15:17 (vor 915 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von Finchen, Mittwoch, 23.08.2023, 15:22
Wo du das gerade ansprichst, als sei Zugehörigkeitsdauer ein Qualitätsmerkmal, fällt mir auf, dass du ja selbst keine vier Monate dabei bist. Beim folgenden Überfliegen deiner Beiträge fällt zudem auf, dass du dich in der Zeit primär damit beschäftigt hast, wer welche Beiträge zu welchen Themen postet und bist parallel dazu selbst mit gehaltvollen Beiträgen wie "Geht dir bei der Hymne einer ab? Bist du Nationalist?" aufgetrumpft, hauptsächlich auch im nicht-sportlichen Bereich. Darüber hinaus scheinst du sehr davon überzeugt zu sein, aus der Position einer intellektuellen Überlegenheit heraus zu argumentieren (wobei es selten Argumente im engeren Sinne, als eher plumpe Meinungsäußerungen sind). Ich bin gespannt auf deinen weiteren akademischen Werdegang hier im Forum.
Verwechselst du hier gerade intellektuell mit moralisch?
Ich finde es faszinierend, dass du dich zum Apologeten nationalistischer Positionen aufschwingen möchtest.
Und das hier:
In dem Zuge ist das Ganze irgendwo auch ein Stück weit heuchlecherisch, aber ich denke, eine Gesellschaft, die einen extremen Hedonismus pflegt, den in gewisser Weise auch vor sich herträgt wie eine Gotteserscheinung (als wären alle anderen bisher oder anderswo auf der Welt einfach nur reaktionär-dümmlich) und alle Schranken einreißt, wird nicht auf Dauer erfolgreich sein.
Liest man auch in den entsprechenden Kreisen. Du weißt, welche das sind.
Google mal nach Jan Deichmohle.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 15:27 (vor 915 Tagen) @ Finchen
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.08.2023, 15:34
Wo du das gerade ansprichst, als sei Zugehörigkeitsdauer ein Qualitätsmerkmal, fällt mir auf, dass du ja selbst keine vier Monate dabei bist. Beim folgenden Überfliegen deiner Beiträge fällt zudem auf, dass du dich in der Zeit primär damit beschäftigt hast, wer welche Beiträge zu welchen Themen postet und bist parallel dazu selbst mit gehaltvollen Beiträgen wie "Geht dir bei der Hymne einer ab? Bist du Nationalist?" aufgetrumpft, hauptsächlich auch im nicht-sportlichen Bereich. Darüber hinaus scheinst du sehr davon überzeugt zu sein, aus der Position einer intellektuellen Überlegenheit heraus zu argumentieren (wobei es selten Argumente im engeren Sinne, als eher plumpe Meinungsäußerungen sind). Ich bin gespannt auf deinen weiteren akademischen Werdegang hier im Forum.
Verwechselst du hier gerade intellektuell mit moralisch?
Nein, ich meinte intellektuell. Dass du dich moralisch überlegen fühlst, ist ja ohnehin deutlich zu erkennen.
Ich finde es faszinierend, dass du dich zum Apologeten nationalistischer Positionen aufschwingen möchtest.
Und das hier:
In dem Zuge ist das Ganze irgendwo auch ein Stück weit heuchlecherisch, aber ich denke, eine Gesellschaft, die einen extremen Hedonismus pflegt, den in gewisser Weise auch vor sich herträgt wie eine Gotteserscheinung (als wären alle anderen bisher oder anderswo auf der Welt einfach nur reaktionär-dümmlich) und alle Schranken einreißt, wird nicht auf Dauer erfolgreich sein.
Liest man auch in den entsprechenden Kreisen. Du weißt, welche das sind.
Google mal nach Jan Deichmohle.
Noch nie gehört den Namen, aber Google hilft. Ich bin mir sicher, dass diese Person nicht auch nur im Ansatz seriös über so ein Thema schreibt/denkt/spricht/debattiert. Ich habe nur das Cover und die Überschrift des Buches gesehen und direkt weggeklickt.
Wieso kennst du solche Leute?
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 14:15 (vor 915 Tagen) @ Milarepa
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.08.2023, 14:24
Wir schaffen unser Paradies mit richtig viel Backenfutter. Aber das ist in Ordnung, weil deine Weltsicht die richtige ist, und sonst keine.
Du bist zu dem geworden was du bekämpfst.
Und ich kann auch erklären wie es dazu gekommen ist.
Es gibt den Spruch "Affe sieht, Affe tut". Die Dinge, auf die wir unsere Aufmerksamkeit lenken, fangen wir an zu imitieren. Man sieht das ja auch bei Kleinkindern oder anderen Primaten, die das Verhalten ihrer Eltern nachahmen. Das ist ein grundsätzlicher Lernmechanismus in den nicht-rationalen Bereichen unseres Geistes, den man nicht einfach so an- oder ausstellen kann.
Wenn man sich permanent mit gewalttätigen und bösen Menschen beschäftigt, fängt dieser Mechanismus an zu arbeiten. Meist ist es sogar so, dass die Negativität, die man in anderen Menschen sieht, häufig eigener verdrängter unbewusster Seelenmüll ist. Carl Gustav Jung hat das mal den "Schatten" in unserer Psyche genannt. Dieser wird häufig nicht akzeptiert und dann nach Außen projiziert (wer kennt nicht den christlichen Schwulenhasser, bei denen es sich nicht selten herausgestellt hat, das er selber schwul ist?).
Kombiniert man beide Faktoren miteinander, hat man Ende die Konstellation, das man anfängt seine eigene Negativität selbst zu schwängern. Und dann hat man die Kuriosität, das man bei vielen Kämpfern des Guten, häufig sehr gewalttätige Dinge liest, wie man hier wieder lesen kann.
Das ist in der Tat sehr interessant zu beobachten. Ich habe bedauerlicherweise eine, meiner Vermutung nach, pathologische Neigung dazu, immer den Advocatus Diaboli einnehmen zu müssen. Das führt dazu, dass ich hier im Forum stets tendenziell eine konservative oder nationalistische Argumentation abbilde, wobei diese dann gar nicht tatsächlich auch meine Meinung sein muss. Das liegt daran, dass das SG Forum sehr tendenziös homogen ist in der Meinungsbildung bei politischen und gesellschaftlichen Themen. Ich vermute mal, es liegt auch an dem hohen Akademisierungsgrad der aktiven User. Man muss nur ganz leicht eine konträre Sichtweise platzieren und Minuten später wird man reflexartig mit der ersten Angriffswelle überrollt. Sozusagen. ;-)
Das Ganze dann häufig mit einem Wording und einer Aggressivität, die man so wirklich relativ selten in der Öffentlichtkeit findet. Beispielhaft eben auch hier. Dem Pack würde man, wenn man dazu nur die passende Legitimität bekäme, auch mit ganz anderen Mitteln ans Leder gehen. Letztlich also menschlich genauso auftreten, wie das die rechten Prügelbrüder tun bzw. getan haben. Für mich auch immer wieder erstaunlich, welcher Hang zum Extremismus der deutschen Seele weiterhin gegeben zu sein scheint. Nur eben im Zuge eines anderen, des aktuellen, Weltbilds. Sehr deutlich war das auch während Corona zu beobachten, auch wenn ich als vollständig Durchgeimpfter das nur als Außenstehender verfolgt habe.
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Die_KIrsche, Herne, Dienstag, 22.08.2023, 15:21 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Doch, genau das muss man. Wenn jemand anders sein möchte/ist, dann hat man das zu akzeptieren. Ob du das respektieren möchtest, ist deine Sache, falls es dir nicht gefällt so sei es.
Ich weiß auch ehrlicherweise nicht, wo man hier persönlich ein Problem mit queeren Personen haben kann. Absolut niemand kommt bei dir oder mir vorbei und zwingt dich über dieses Thema zu diskutieren. Wenn‘s dich also nicht interessiert, lies es oder diskutier darüber halt nicht.
Aber das wichtigste hier, als aufgeklärter Mensch des 21. Jhdts: Akzeptanz ist das Zauberwort
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virz3, Oberhausen, Dienstag, 22.08.2023, 15:46 (vor 916 Tagen) @ Die_KIrsche
Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Doch, genau das muss man. Wenn jemand anders sein möchte/ist, dann hat man das zu akzeptieren. Ob du das respektieren möchtest, ist deine Sache, falls es dir nicht gefällt so sei es.
Ich weiß auch ehrlicherweise nicht, wo man hier persönlich ein Problem mit queeren Personen haben kann. Absolut niemand kommt bei dir oder mir vorbei und zwingt dich über dieses Thema zu diskutieren. Wenn‘s dich also nicht interessiert, lies es oder diskutier darüber halt nicht.
Aber das wichtigste hier, als aufgeklärter Mensch des 21. Jhdts: Akzeptanz ist das Zauberwort
Ich bin generell auf deiner Seite und da gibt es auch keine zwei Meinungen. Jeder hat zu akzeptieren, wenn jmd. anders sein möchte. Punkt.
Allerdings wird es dann bei mir mit Akzeptanz eng, wenn man seine Neigung, seine Extrovertiertheit oder was auch immer, öffentlich forsch zur Schau stellt und somit anderen ein Stück weit aufdrängt. Nach dem Motto "Schaut her, ich bin homosexuell, darf halbnackt in frivolen Outfits durch die Gegend laufen und du musst es akzeptieren".
So hab ich erst vor kurzem ein auf Social Media geteiltes Video von einem glaube ich halbwegs prominenten Homosexuellen gesehen, der mit seinem Partner in frivolsten und provozierenden Outfits durch die Stadt gelaufen ist und sich empört hat, bepöbelt zu werden.
Nennt mich meinetwegen prüde, aber ich will meinem Kind nicht erklären müssen, wieso einige halbnackt, mit freien Nippeln und Tangas durch die Strasse laufen.
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Knorpelohr, Dienstag, 22.08.2023, 21:14 (vor 916 Tagen) @ virz3
Nennt mich meinetwegen prüde, aber ich will meinem Kind nicht erklären müssen, wieso einige halbnackt, mit freien Nippeln und Tangas durch die Strasse laufen.
Und bist du auch gegen Frauen,die in der Öffentlichkeit ihr Kind stillen ? Wenn nein, wie erklärst du deinem Kind dann Nippel in der Öffentlichkeit ? Wie erklärst du Tangas und Nippel am Strand oder Freibad deinem Kind ?
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virz3, Oberhausen, Mittwoch, 23.08.2023, 04:34 (vor 916 Tagen) @ Knorpelohr
Nennt mich meinetwegen prüde, aber ich will meinem Kind nicht erklären müssen, wieso einige halbnackt, mit freien Nippeln und Tangas durch die Strasse laufen.
Und bist du auch gegen Frauen,die in der Öffentlichkeit ihr Kind stillen ? Wenn nein, wie erklärst du deinem Kind dann Nippel in der Öffentlichkeit ? Wie erklärst du Tangas und Nippel am Strand oder Freibad deinem Kind ?
Sorry aber das ist ein kompletter Bullshit Vergleich. Das eine ist ein komplett natürlicher Vorgang, das andere ist die offen zur Schau gestellte sexuelle Orientierung. Auf so einer Bullshit Ebene muss man gar nicht weiter Diskutieren...
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Knorpelohr, Mittwoch, 23.08.2023, 06:01 (vor 916 Tagen) @ virz3
Nennt mich meinetwegen prüde, aber ich will meinem Kind nicht erklären müssen, wieso einige halbnackt, mit freien Nippeln und Tangas durch die Strasse laufen.
Und bist du auch gegen Frauen,die in der Öffentlichkeit ihr Kind stillen ? Wenn nein, wie erklärst du deinem Kind dann Nippel in der Öffentlichkeit ? Wie erklärst du Tangas und Nippel am Strand oder Freibad deinem Kind ?
Sorry aber das ist ein kompletter Bullshit Vergleich. Das eine ist ein komplett natürlicher Vorgang, das andere ist die offen zur Schau gestellte sexuelle Orientierung. Auf so einer Bullshit Ebene muss man gar nicht weiter Diskutieren...
???
Oben ohne und/oder Tanga (ganz zu schweigen von FKK) ist in deinen Augen nicht natürlich und offen zur Schau gestellte sexuelle Orientierung ???
Ernsthaft ?
Puh, also den Begriff Bullshit hast du ins Spiel gebracht, passt aber zu deinen Aussagen perfekt....
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virz3, Oberhausen, Mittwoch, 23.08.2023, 06:35 (vor 916 Tagen) @ Knorpelohr
Nennt mich meinetwegen prüde, aber ich will meinem Kind nicht erklären müssen, wieso einige halbnackt, mit freien Nippeln und Tangas durch die Strasse laufen.
Und bist du auch gegen Frauen,die in der Öffentlichkeit ihr Kind stillen ? Wenn nein, wie erklärst du deinem Kind dann Nippel in der Öffentlichkeit ? Wie erklärst du Tangas und Nippel am Strand oder Freibad deinem Kind ?
Sorry aber das ist ein kompletter Bullshit Vergleich. Das eine ist ein komplett natürlicher Vorgang, das andere ist die offen zur Schau gestellte sexuelle Orientierung. Auf so einer Bullshit Ebene muss man gar nicht weiter Diskutieren...
???
Oben ohne und/oder Tanga (ganz zu schweigen von FKK) ist in deinen Augen nicht natürlich und offen zur Schau gestellte sexuelle Orientierung ???
Ernsthaft ?
Puh, also den Begriff Bullshit hast du ins Spiel gebracht, passt aber zu deinen Aussagen perfekt....
Ich rede nicht vom FKK Strand, ich rede vom durch die Stadt spazieren gehen.... und nein, das hat nichts mit natürlichem Verhalten zu tun...
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 09:57 (vor 915 Tagen) @ virz3
Das ist witzig, dass Sex oder Nackt sein jetzt schon kein natürliches Verhalten mehr ist. Was sollten Homosexuelle noch unterlassen, damit sie Deiner Meinung nach Akzeptanzwürdig und wieder natürlich sind?
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virz3, Oberhausen, Mittwoch, 23.08.2023, 10:24 (vor 915 Tagen) @ Pfostentreffer
Das ist witzig, dass Sex oder Nackt sein jetzt schon kein natürliches Verhalten mehr ist. Was sollten Homosexuelle noch unterlassen, damit sie Deiner Meinung nach Akzeptanzwürdig und wieder natürlich sind?
Das habe ich nicht zur Debatte gestellt. Ich habe das Ausleben in der Öffentlichkeit zur Debatte gestellt, nichts anderes.
Das ist genau der Grund, wieso mich und viele andere auch derartige Diskussionen nur noch ankotzen. Es werden einem Sachen in den Mund gelegt, die ich nicht gesagt habe..
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 11:47 (vor 915 Tagen) @ virz3
Das ist witzig, dass Sex oder Nackt sein jetzt schon kein natürliches Verhalten mehr ist. Was sollten Homosexuelle noch unterlassen, damit sie Deiner Meinung nach Akzeptanzwürdig und wieder natürlich sind?
Das habe ich nicht zur Debatte gestellt. Ich habe das Ausleben in der Öffentlichkeit zur Debatte gestellt, nichts anderes.
Das ist nicht korrekt. Du hast es nicht zur Debatte gestellt, sondern das Verhalten natürlichem Verhalten gegenübergestellt und zwar im Kontext mit Homosexuellen. Da es Homosexuellen häufiger passiert dass sie - entgegen jeder wissenschaftlichen Grundlage - als "unnatürlich" bezeichnet und diskriminiert werden, hättest Du eigentlich schon damit rechnen können, dass es zu einer Gegenreaktion kommt. Du hast ausserdem geschrieben, Du hast Da einen Bericht im Fernsehen gesehen hast der Dich offensichtlich getriggert hat. Wie oft ist es Dir denn in Deinem realen Leben schon passiert, dass Dir Homosexuelle ihre Sexualiät aufgezwungen oder ihren Schwengel durchs Gesicht gezogen haben, ausserhalb von Fernsehsendungen und CSD's? Ernstgemeinte Frage. Ich vermute, noch nie. Aber wissen kann ich es natürlich nicht.
Das ist genau der Grund, wieso mich und viele andere auch derartige Diskussionen nur noch ankotzen. Es werden einem Sachen in den Mund gelegt, die ich nicht gesagt habe..
Witzig. Was meinst Du, wie es sich als Homosexueller anfühlt, mal wieder als frivol und unnatürlich dargestellt zu werden von Leuten wie Dir. Meinst Du, für Homosexuelle ist das Spass? Du kannst es gerne lassen so seine scheisse zu schreiben, dann gibt es diese Diskussionen auch nicht. Denn die von Dir angesprochenen Verhaltensweisen gibt es bei Heterosexuellen genauso, sogar in einem deutlich höheren Umfang. Sie werden nur als normal wahrgenommen.
Was wirklich richtig scheisse ist: Diese Diskussionen gibt es hier nur, weil der Verein meint, ausgerechnet 1 von 2 Bundesligaspielern verpflichten zu müssen, die sich bis zu dem Zeitpunkt öffentlich queerfeindlich geäussert hatten. Wenn man noch wissen möchte, wie so etwas zu einer Spaltung führt und damit das Gemeinschaftsgefühl des Vereins zerstört, here we go.
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Abseits, Mittwoch, 23.08.2023, 13:53 (vor 915 Tagen) @ Pfostentreffer
Das ist witzig, dass Sex oder Nackt sein jetzt schon kein natürliches Verhalten mehr ist. Was sollten Homosexuelle noch unterlassen, damit sie Deiner Meinung nach Akzeptanzwürdig und wieder natürlich sind?
Das habe ich nicht zur Debatte gestellt. Ich habe das Ausleben in der Öffentlichkeit zur Debatte gestellt, nichts anderes.
Das ist nicht korrekt. Du hast es nicht zur Debatte gestellt, sondern das Verhalten natürlichem Verhalten gegenübergestellt und zwar im Kontext mit Homosexuellen. Da es Homosexuellen häufiger passiert dass sie - entgegen jeder wissenschaftlichen Grundlage - als "unnatürlich" bezeichnet und diskriminiert werden, hättest Du eigentlich schon damit rechnen können, dass es zu einer Gegenreaktion kommt. Du hast ausserdem geschrieben, Du hast Da einen Bericht im Fernsehen gesehen hast der Dich offensichtlich getriggert hat. Wie oft ist es Dir denn in Deinem realen Leben schon passiert, dass Dir Homosexuelle ihre Sexualiät aufgezwungen oder ihren Schwengel durchs Gesicht gezogen haben, ausserhalb von Fernsehsendungen und CSD's? Ernstgemeinte Frage. Ich vermute, noch nie. Aber wissen kann ich es natürlich nicht.
Das ist genau der Grund, wieso mich und viele andere auch derartige Diskussionen nur noch ankotzen. Es werden einem Sachen in den Mund gelegt, die ich nicht gesagt habe..
Witzig. Was meinst Du, wie es sich als Homosexueller anfühlt, mal wieder als frivol und unnatürlich dargestellt zu werden von Leuten wie Dir. Meinst Du, für Homosexuelle ist das Spass? Du kannst es gerne lassen so seine scheisse zu schreiben, dann gibt es diese Diskussionen auch nicht. Denn die von Dir angesprochenen Verhaltensweisen gibt es bei Heterosexuellen genauso, sogar in einem deutlich höheren Umfang. Sie werden nur als normal wahrgenommen.Was wirklich richtig scheisse ist: Diese Diskussionen gibt es hier nur, weil der Verein meint, ausgerechnet 1 von 2 Bundesligaspielern verpflichten zu müssen, die sich bis zu dem Zeitpunkt öffentlich queerfeindlich geäussert hatten. Wenn man noch wissen möchte, wie so etwas zu einer Spaltung führt und damit das Gemeinschaftsgefühl des Vereins zerstört, here we go.
Vielen Dank für deine Beiträge hier im Thread und schon allein deshalb ist es doch gut, dass es diese Diskussion gibt.
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virz3, Oberhausen, Mittwoch, 23.08.2023, 12:22 (vor 915 Tagen) @ Pfostentreffer
Das ist witzig, dass Sex oder Nackt sein jetzt schon kein natürliches Verhalten mehr ist. Was sollten Homosexuelle noch unterlassen, damit sie Deiner Meinung nach Akzeptanzwürdig und wieder natürlich sind?
Das habe ich nicht zur Debatte gestellt. Ich habe das Ausleben in der Öffentlichkeit zur Debatte gestellt, nichts anderes.
Das ist nicht korrekt. Du hast es nicht zur Debatte gestellt, sondern das Verhalten natürlichem Verhalten gegenübergestellt und zwar im Kontext mit Homosexuellen. Da es Homosexuellen häufiger passiert dass sie - entgegen jeder wissenschaftlichen Grundlage - als "unnatürlich" bezeichnet und diskriminiert werden, hättest Du eigentlich schon damit rechnen können, dass es zu einer Gegenreaktion kommt. Du hast ausserdem geschrieben, Du hast Da einen Bericht im Fernsehen gesehen hast der Dich offensichtlich getriggert hat. Wie oft ist es Dir denn in Deinem realen Leben schon passiert, dass Dir Homosexuelle ihre Sexualiät aufgezwungen oder ihren Schwengel durchs Gesicht gezogen haben, ausserhalb von Fernsehsendungen und CSD's? Ernstgemeinte Frage. Ich vermute, noch nie. Aber wissen kann ich es natürlich nicht.
Nein, einfach nein. Ich habe gesagt, dass Akzeptanz da endet, wo anderen Personen seine eigenen Neigungen aufgezwungen werden und dies am Beispiel des Social Media Videos beschrieben. Und in dem Video, ich würde es gerne mit euch teilen finde es aber nicht mehr, waren die Outfits nunmal frivol und eindeutig provizierend.
Das gilt im Übrigen auch für Heteros und auch politische oder religiöse Meinungsäußerung.
Das ist genau der Grund, wieso mich und viele andere auch derartige Diskussionen nur noch ankotzen. Es werden einem Sachen in den Mund gelegt, die ich nicht gesagt habe..
Witzig. Was meinst Du, wie es sich als Homosexueller anfühlt, mal wieder als frivol und unnatürlich dargestellt zu werden von Leuten wie Dir. Meinst Du, für Homosexuelle ist das Spass? Du kannst es gerne lassen so seine scheisse zu schreiben, dann gibt es diese Diskussionen auch nicht. Denn die von Dir angesprochenen Verhaltensweisen gibt es bei Heterosexuellen genauso, sogar in einem deutlich höheren Umfang. Sie werden nur als normal wahrgenommen.
Ich habe nirgendwo, anders als wie von dir behauptet, homosexuelle pauschal als frivol oder als unnatürlich abgestempelt. Wenn ich hingegen lese von "Leuten wie Dir" platzt mir die Hutschnur. Ich habe im ersten Post zu dem Thema geschrieben, dass jeder zu akzeptieren hat, welche Neigung auch immer eine andere Person hat. Ich habe noch nie einen Homosexuellen beleidigt oder diskriminiert und würde das auch nie tun. Wenn mich etwas stört, würde ich eher selbst umdrehen und mir vielleicht meinen Teil dazu denken. Die im genannten Video vorkommenden Pöbeleien sind voll daneben, können aber nunmal leider vorkommen, wenn man sich so kleidet wie die beiden es nunmal getan haben.
In Summe ist deine eigenwillige Interpretation des von mir geposteten und das Andichten von weiteren Aussagen eine Unverschämtheit und ich lehne es von nun an ab, weiter mit dir darüber zu streiten.
Was wirklich richtig scheisse ist: Diese Diskussionen gibt es hier nur, weil der Verein meint, ausgerechnet 1 von 2 Bundesligaspielern verpflichten zu müssen, die sich bis zu dem Zeitpunkt öffentlich queerfeindlich geäussert hatten. Wenn man noch wissen möchte, wie so etwas zu einer Spaltung führt und damit das Gemeinschaftsgefühl des Vereins zerstört, here we go.
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 14:22 (vor 915 Tagen) @ virz3
Das ist witzig, dass Sex oder Nackt sein jetzt schon kein natürliches Verhalten mehr ist. Was sollten Homosexuelle noch unterlassen, damit sie Deiner Meinung nach Akzeptanzwürdig und wieder natürlich sind?
Das habe ich nicht zur Debatte gestellt. Ich habe das Ausleben in der Öffentlichkeit zur Debatte gestellt, nichts anderes.
Das ist nicht korrekt. Du hast es nicht zur Debatte gestellt, sondern das Verhalten natürlichem Verhalten gegenübergestellt und zwar im Kontext mit Homosexuellen. Da es Homosexuellen häufiger passiert dass sie - entgegen jeder wissenschaftlichen Grundlage - als "unnatürlich" bezeichnet und diskriminiert werden, hättest Du eigentlich schon damit rechnen können, dass es zu einer Gegenreaktion kommt. Du hast ausserdem geschrieben, Du hast Da einen Bericht im Fernsehen gesehen hast der Dich offensichtlich getriggert hat. Wie oft ist es Dir denn in Deinem realen Leben schon passiert, dass Dir Homosexuelle ihre Sexualiät aufgezwungen oder ihren Schwengel durchs Gesicht gezogen haben, ausserhalb von Fernsehsendungen und CSD's? Ernstgemeinte Frage. Ich vermute, noch nie. Aber wissen kann ich es natürlich nicht.
Nein, einfach nein. Ich habe gesagt, dass Akzeptanz da endet, wo anderen Personen seine eigenen Neigungen aufgezwungen werden und dies am Beispiel des Social Media Videos beschrieben. Und in dem Video, ich würde es gerne mit euch teilen finde es aber nicht mehr, waren die Outfits nunmal frivol und eindeutig provizierend.Das gilt im Übrigen auch für Heteros und auch politische oder religiöse Meinungsäußerung.
Das ist genau der Grund, wieso mich und viele andere auch derartige Diskussionen nur noch ankotzen. Es werden einem Sachen in den Mund gelegt, die ich nicht gesagt habe..
Witzig. Was meinst Du, wie es sich als Homosexueller anfühlt, mal wieder als frivol und unnatürlich dargestellt zu werden von Leuten wie Dir. Meinst Du, für Homosexuelle ist das Spass? Du kannst es gerne lassen so seine scheisse zu schreiben, dann gibt es diese Diskussionen auch nicht. Denn die von Dir angesprochenen Verhaltensweisen gibt es bei Heterosexuellen genauso, sogar in einem deutlich höheren Umfang. Sie werden nur als normal wahrgenommen.
Ich habe nirgendwo, anders als wie von dir behauptet, homosexuelle pauschal als frivol oder als unnatürlich abgestempelt. Wenn ich hingegen lese von "Leuten wie Dir" platzt mir die Hutschnur. Ich habe im ersten Post zu dem Thema geschrieben, dass jeder zu akzeptieren hat, welche Neigung auch immer eine andere Person hat. Ich habe noch nie einen Homosexuellen beleidigt oder diskriminiert und würde das auch nie tun. Wenn mich etwas stört, würde ich eher selbst umdrehen und mir vielleicht meinen Teil dazu denken. Die im genannten Video vorkommenden Pöbeleien sind voll daneben, können aber nunmal leider vorkommen, wenn man sich so kleidet wie die beiden es nunmal getan haben.In Summe ist deine eigenwillige Interpretation des von mir geposteten und das Andichten von weiteren Aussagen eine Unverschämtheit und ich lehne es von nun an ab, weiter mit dir darüber zu streiten.
Wie Du meinst. Ich habe das hier so interpretiert, als würde es von Dir kommen:
Allerdings wird es dann bei mir mit Akzeptanz eng, wenn man seine Neigung, seine Extrovertiertheit oder was auch immer, öffentlich forsch zur Schau stellt und somit anderen ein Stück weit aufdrängt. Nach dem Motto "Schaut her, ich bin homosexuell, darf halbnackt in frivolen Outfits durch die Gegend laufen und du musst es akzeptieren".
Genau wie der Satz mir der Unnatürlichkeit von Dir kam. Von daher bin ich etwas überrascht über Deine Aussage. Du wirst jetzt vermutlich sagen, es waren nur die Personen im Fernsehbericht gemeint. Das wäre aber sehr unlogisch. Aber egal.
Ich akzeptiere es natürlich (bleibt ja auch nix anderes übrig:-), dass Du nicht mehr mit mir streiten willst, Spiegel sind oft nicht leicht zu ertragen. Schade nur, dass Du die Fragen nicht beantwortet hast, wie oft Dir schwule oder Transmänner schon ihren Schwengel durchs Gesicht gozogen haben, dass hätte mich ja echt noch interessiert:-) Auf jeden Fall viel Spass noch.
Was wirklich richtig scheisse ist: Diese Diskussionen gibt es hier nur, weil der Verein meint, ausgerechnet 1 von 2 Bundesligaspielern verpflichten zu müssen, die sich bis zu dem Zeitpunkt öffentlich queerfeindlich geäussert hatten. Wenn man noch wissen möchte, wie so etwas zu einer Spaltung führt und damit das Gemeinschaftsgefühl des Vereins zerstört, here we go.
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
Knorpelohr, Mittwoch, 23.08.2023, 10:47 (vor 915 Tagen) @ virz3
Das ist witzig, dass Sex oder Nackt sein jetzt schon kein natürliches Verhalten mehr ist. Was sollten Homosexuelle noch unterlassen, damit sie Deiner Meinung nach Akzeptanzwürdig und wieder natürlich sind?
Das habe ich nicht zur Debatte gestellt. Ich habe das Ausleben in der Öffentlichkeit zur Debatte gestellt, nichts anderes.Das ist genau der Grund, wieso mich und viele andere auch derartige Diskussionen nur noch ankotzen. Es werden einem Sachen in den Mund gelegt, die ich nicht gesagt habe..
"Nennt mich meinetwegen prüde, aber ich will meinem Kind nicht erklären müssen, wieso einige halbnackt, mit freien Nippeln und Tangas durch die Strasse laufen"
Halbnackt und Tangas tragen ist für dich,nach deinen Worten, also das Ausleben in der Öffentlichkeit.
Ich bleibe immer noch bei den Beispiel Freibad. Das ist ebenfalls die Öffentlichkeit, warum ist es da OK dich und dein Kind mit Nacktheit zu konfrontieren, in anderen Bereichen aber nicht ?
Ab wann ist es denn für dich ok ? Gehen Miniröcke noch durch, oder Frauen ohne BH bei denen Nippel unterm Shirt/Top erkennbar sind ? Oder zählt das dann unter "natürlich" ? Gibt's für dich einen Unterschied von männlichen und weiblichen Nippeln ? Dann darfst du deinem Kind nie ein Fußballspiel anschauen lassen, da werden Trikots ausgezogen und junge Männer hüpfen halbnackt über den Rasen....
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Davja89, Mittwoch, 23.08.2023, 11:00 (vor 915 Tagen) @ Knorpelohr
Ist das hier nicht grade ein gutes Beispiel wie solche Debatte ausufern?
Hier ging es im Ausgangspost mal dadrum das man sich mit Menschen über ein Plakat solidarisiert aufgrund eines konkreten Vorfalls.
Jetzt habt ihr euch in diesem Thread so verbissen das es als völlig normal gilt wenn Menschen in Strapazen durch die Fußgängerzone laufen?
Also bei aller Liebe: Es gibt auch ein Recht der Mehrheit. Und die Mehrheit in diesem Land möchte eben beim Kaffee trinken weder Frauen ohne Top noch Transsexuelle in Strapazen treffen. Das hat absolut nichts mit Homophobie oder ähnlichem zu tun. Wenn der Heterosexuelle mit seinem Pimmel in der Hand durch die Einkaufstraße läuft wird er von der Polizei relativ schnell eingefangen.
Das sind einfach normale Umgangsformen untereinander. Man belästigt andere nicht und darf dann erwarten auch nicht belästigt zu werden.
Das es Plätze für Freikörperkultur gibt ist doch in Ordnung. FFk Strände, Saunas, Swingerclubs. Da kann jeder für sich entscheiden ob er dahin möchte oder nicht.
Ansonsten habe ich mich in der Öffentlichkeit so aufzuführen das sich andere nicht gestört fühlen. Das heisst die Geschlechtsmerkmale bleiben bitte grob bedeckt und genauso hat jeder das zu akzeptieren wenn sich 2 Männer in der U Bahn küssen. Das akzeptieren wir ja bei Heterosexuellen genauso.
Eigentlich vollkommen normale Umgangsformen die jeder irgendwann zwischen 4 und 8 von seinen Eltern mal beigebracht bekommen hat.
Stillende Frauen sind sicherlich ein Sonderthema. Da gibt es einen biologischen Hintergrund und kenn auch kaum jemanden der sich dran stört.
Daher ist das alles völlig künstlich konstruiert. Aber dann muss man auch nicht drauf anspringen und diese extrem Beispiele in Schutz nehmen.
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 12:30 (vor 915 Tagen) @ Davja89
> Ist das hier nicht grade ein gutes Beispiel wie solche Debatte ausufern?
[quote]
Hier ging es im Ausgangspost mal dadrum das man sich mit Menschen über ein Plakat solidarisiert aufgrund eines konkreten Vorfalls[/quote]
Genau, auf dem Plakat ging es übrigens um Queerfeindlichkeit, falls Dir das entgangen ist. Der Ausgangspost mag so sein, aber das ist natürlich nicht die Ausgangssituation.
Jetzt habt ihr euch in diesem Thread so verbissen das es als völlig normal gilt wenn Menschen in Strapazen durch die Fußgängerzone laufen?
In dem Kontext sind die Strapazen natürlich ein wunderbarer Verschreiber:-)
Also bei aller Liebe: Es gibt auch ein Recht der Mehrheit. Und die Mehrheit in diesem Land möchte eben beim Kaffee trinken weder Frauen ohne Top noch Transsexuelle in Strapazen treffen.
Auch hier die Frage: Wie oft ist dir das bereits passiert. Das ist doch eine absolute Scheindiskussion. Ein Recht der Mehrheit...kannst Du erklären, was genau Du damit meinst?
Das hat absolut nichts mit Homophobie oder ähnlichem zu tun. Wenn der Heterosexuelle mit seinem Pimmel in der Hand durch die Einkaufstraße läuft wird er von der Polizei relativ schnell eingefangen.
Richtig. Gibt es dann Diskussionen, wie schlimm Heterosexuelle sind? Die kommen nahezu ausschliesslich auf, wenn es um Queere geht. Sie müssen ja nicht mal etwas vergleichbares getan haben. Selbst hier, wo der Ursprungsdiskurs ja eben über Diskriminierung queerer Personen geht, wird der Diskurs vor alem in die Richtung gelenkt, wie schlimm Homosexuelle sind. Und das ist jedes Mal so und kein Zufall.
Das sind einfach normale Umgangsformen untereinander. Man belästigt andere nicht und darf dann erwarten auch nicht belästigt zu werden.
Yep. Deswegen nervt es queere Personen ja auch so, häufig von Queerfeindlichkeit wie von Nmecha betroffen zu sein. Zumal solche Posts ja auch häufig zu Gewalt gegen queere Menschen führen. Ganz Ideologiefrei kann man also sagen, dass das ziemlich beschissen ist
Deswegen nochmal die Frage: Wie oft bis Du denn bereits von queeren Menschen in der von Dir angesprochenen Form belätigt worden? Kennst Du Fälle in Deinem direkten Umfeld? Anonsten kommen mir Deine Fälle recht konstruiert vor
Das es Plätze für Freikörperkultur gibt ist doch in Ordnung. FFk Strände, Saunas, Swingerclubs. Da kann jeder für sich entscheiden ob er dahin möchte oder nicht.
Absolut.
Ansonsten habe ich mich in der Öffentlichkeit so aufzuführen das sich andere nicht gestört fühlen.
Ein Satz, fast nicht zu glauben. Das Problem ist: Wann sich Leute gestört fühlen, ist unterschiedlich. Witzig ist dabei auch, dass es immer nur im Kontext von Minderheiten ausgesprochen wird. Die halbnackte Jugendliche auf der Love Parade oder im Park ist nicht unnatürlich oder frivol sondern scharf - ausser, es ist die eigene Tochter. Da wird nicht drüber diksutiert, wie "unnatürlich" diese Nacktheit im Sommer ist - sondern wie scharf die Tussi.
Das heisst die Geschlechtsmerkmale bleiben bitte grob bedeckt und genauso hat jeder das zu akzeptieren wenn sich 2 Männer in der U Bahn küssen.
Schön gesagt, aber natürlich nicht die Realität. Also das es akzeptiert wird, wenn die Männer in der U-Bahn sich küssen. Immer häufiger kommt es in solchen Fällen zu Gewalt.
Das akzeptieren wir ja bei Heterosexuellen genauso.
Nein. Das akzeptieren wir bei Heterosexuellen deutlich mehr. Mir ist kein einziger Fall in Deutschland bekannt, wie Heterosexuelle dafür verprügelt wurden, dass sie sich als Heterosexuelle geküsst haben. Dir? Kann diese Fälle natürlich trotzdem geben, ich weiss allerdings nichts davon. Auf der anderen Seite kann mittlerweile in Deutschland fast kein CSD mehr veranstaltet werden, der nicht attackiert wird. Dir fällt der qualitative und quantitative Unterschied in der Akzeptanz auf?
Eigentlich vollkommen normale Umgangsformen die jeder irgendwann zwischen 4 und 8 von seinen Eltern mal beigebracht bekommen hat.
Leider hat nicht jeder zwischen 4 und 8 Eltern. Aber das ist ja bestimmt auch keine "normalen Umgangsformen". Und was waren nochmal "normale Umgangsformen"?
Stillende Frauen sind sicherlich ein Sonderthema. Da gibt es einen biologischen Hintergrund und kenn auch kaum jemanden der sich dran stört.
Das hoffe ich doch schwer, dass sich daran niemand mehr stört. Glauben tue ich es deswegen aber noch nicht.
Daher ist das alles völlig künstlich konstruiert.
Was genau ist "künstlich konstruiert"? Ich finde ja eure Beispiele mit Schwulen und Transleuten, die täglich nackt in Massen durch die Strassen rennen und allen ihren Schwengel ins Gesicht halten für deutlich weiter von der Realität entfernt, aber da sind wir wohl einfach unterschiedlicher Meinung.
Aber dann muss man auch nicht drauf anspringen und diese extrem Beispiele in Schutz nehmen.
Ne. Glücklicherweise gibt es nicht sehr viel, was wir tun müssen.
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istar, Mittwoch, 23.08.2023, 10:16 (vor 915 Tagen) @ Pfostentreffer
Das ist witzig, dass Sex oder Nackt sein jetzt schon kein natürliches Verhalten mehr ist. Was sollten Homosexuelle noch unterlassen, damit sie Deiner Meinung nach Akzeptanzwürdig und wieder natürlich sind?
Nicht alles,was natürlich ist, muss man in der Öffentlichkeit ausleben.
Wenn am Wochenende irgendwelche Besoffenen in deinem Vorgarten rammeln, dann findest du das vielleicht auch nicht mehr so witzig.
Abgesehen davon ist Nacktheit so natürlich, dass z.B. in der Nordstadt jede zweite Frau langes Gewand und Kopftuch trägt. Wahrscheinlich haben die einen anderen Bezug dazu.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 10:33 (vor 915 Tagen) @ istar
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.08.2023, 10:40
Das ist witzig, dass Sex oder Nackt sein jetzt schon kein natürliches Verhalten mehr ist. Was sollten Homosexuelle noch unterlassen, damit sie Deiner Meinung nach Akzeptanzwürdig und wieder natürlich sind?
Nicht alles,was natürlich ist, muss man in der Öffentlichkeit ausleben.Wenn am Wochenende irgendwelche Besoffenen in deinem Vorgarten rammeln, dann findest du das vielleicht auch nicht mehr so witzig.
Abgesehen davon ist Nacktheit so natürlich, dass z.B. in der Nordstadt jede zweite Frau langes Gewand und Kopftuch trägt. Wahrscheinlich haben die einen anderen Bezug dazu.
Die Frage ist ja auch, was will man damit bewirken oder wieso in der Öffentlichkeit?
Ich habe jeweils zwei Bekannte (eine Dame und ein Herr), die homosexuell sind und die ich etwas näher kenne, da aus meinem Heimatort kommend (auch wenn sie beide nicht mehr dort leben).
Interessanterweise sind beide zunehmend skeptisch, was die öffentliche "zur Schaustellung ihrer Sexualität" (wörtlich von ihm so gesagt) angeht und von wem diese aus welchen Gründen in so hoher Frequenz in die Öffentlichkeit gezerrt wird.
Er kritisiert mittlerweile relativ energisch und offen Dinge wie CSD-Paraden oder den Pride Month. Insbesondere den Pride Month empfand er als eine reine Kommerzialisierung seiner Sexualität mit nahezu Null echter Fortschrittsdebatte, CSD-Paraden seien heutzutage "zu 90% Partyzüge, die sich in Richtung einer Mischung aus Loveparade, Ballermann 6 und Fetischparty entwickelt haben". Seinem Eindruck nach ist das "dafür sein" bei vielen Heteros nur noch eine Art Lifestyle, der seinen persönlichen Problemen, die die Homosexualität immer noch hervorrufen kann, eher kontrakprodutiv gegenübersteht. Die Dame hat in ihrer Community zunehmend große Fragezeichen aufgrund von Transpersonen, die relativ energisch in diese Community drängen, die aber die homosexuellen Frauen letztlich ehrlicherweise gesagt nicht dabei haben wollen. Weil sie Kontakt zu anderen, aus biologischer Sichtweise, Frauen suchen. Sehr komplex, ich glaube, dass da auch vieles gerade rückwärtig läuft, für Homosexuelle.
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Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 10:31 (vor 915 Tagen) @ istar
Das ist witzig, dass Sex oder Nackt sein jetzt schon kein natürliches Verhalten mehr ist. Was sollten Homosexuelle noch unterlassen, damit sie Deiner Meinung nach Akzeptanzwürdig und wieder natürlich sind?
Nicht alles,was natürlich ist, muss man in der Öffentlichkeit ausleben.
Absolut, darüber kann man natürlich diskutieren. Deswegen ist es aber noch nicht "nicht natürlich".
Wenn am Wochenende irgendwelche Besoffenen in deinem Vorgarten rammeln, dann findest du das vielleicht auch nicht mehr so witzig.
Leider habe ich keinen Vorgarten. Bin Stadtbewohner nah an der hiesigen Vergnügungsmeile und weisst Du was zwar nicht jedes WE aber regelmässig vorkommt? Besoffene und nicht besoffene (grösstenteils eindeutig heterosexuell) rammeln in unserem Hauseingang oder Innenhof. Ist sogar schon vorgekommen, dass ich unseren Nachbarn dabei erwischt hab. Warum ich das nicht wahnsinnig witzig finden soll, musst Du mit aber erklären. Weil ich finde es meistens ziemlich witzig.
Abgesehen davon ist Nacktheit so natürlich, dass z.B. in der Nordstadt jede zweite Frau langes Gewand und Kopftuch trägt. Wahrscheinlich haben die einen anderen Bezug dazu.
??? Weil einige Frauen Tücher auf dem Kopf tragen, ist Nacktheit nicht mehr natürlich?
Sorry, ich verstehe den Zusammenhang nicht. Oder was war Deine Intention, jetzt Kopftücher ins Spiel zu bringen?
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Gargamel09, Mittwoch, 23.08.2023, 09:52 (vor 915 Tagen) @ virz3
Ich rede nicht vom FKK Strand, ich rede vom durch die Stadt spazieren gehen.... und nein, das hat nichts mit natürlichem Verhalten zu tun...
Wenn man es so betrachtet, war dort, wo jetzt die Stadt ist, Wildnis und dort sind unser VorVor.......Vorfahren nun mal, bevor es "Kleidung" gab, auch nackig herumgelaufen. Also letztendlich doch ein natürliches Verhalten.
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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 20:44 (vor 916 Tagen) @ virz3
Wo ist da nun wieder das Problem?
Vielleicht passt es einigen auch nicht wie du durch die Gegend läufst? Du wirst aber für dich dann wohl die Wahrheit formulieren auf der „richtigen“ Seite zu stehen oder?
Völlig unverständlich.
Immer andere Menschen einschränken.
Da sind wir ja schon wieder beim Konservatismus.
Seine Nippel bedecken zu müssen, ist echt Kirche/Mittelalter. Aber bitte nur schwule und Frauen. Halbnackte Fußball Proleten im Stadion sind wieder gaaaaanz was anderes oder?
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BVBMenden
, Menden (Sauerland), Dienstag, 22.08.2023, 19:43 (vor 916 Tagen) @ virz3
Nennt mich meinetwegen prüde, aber ich will meinem Kind nicht erklären müssen, wieso einige halbnackt, mit freien Nippeln und Tangas durch die Strasse laufen.
Und das soll aus deiner Sicht ein „Queer-Problem“ sein. Bei einem frivolen Mann-Frau-Paar wäre es in Ordnung?
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Schaumkrone, Celle, Dienstag, 22.08.2023, 16:54 (vor 916 Tagen) @ virz3
Allerdings wird es dann bei mir mit Akzeptanz eng, wenn man seine Neigung, seine Extrovertiertheit oder was auch immer, öffentlich forsch zur Schau stellt und somit anderen ein Stück weit aufdrängt. Nach dem Motto "Schaut her, ich bin homosexuell, darf halbnackt in frivolen Outfits durch die Gegend laufen und du musst es akzeptieren".
So hab ich erst vor kurzem ein auf Social Media geteiltes Video von einem glaube ich halbwegs prominenten Homosexuellen gesehen, der mit seinem Partner in frivolsten und provozierenden Outfits durch die Stadt gelaufen ist und sich empört hat, bepöbelt zu werden.
Nennt mich meinetwegen prüde, aber ich will meinem Kind nicht erklären müssen, wieso einige halbnackt, mit freien Nippeln und Tangas durch die Strasse laufen.
Ja das finde ich auch „merkwürdig“.
Auf Paraden den Schwanz raushängen lassen mit riesen Dildo im Hintern und auf allen Vieren an einer Hundeleine, die von einem Kind gehalten wird.
Damit kann ich auch mal gar nichts bis überhaupt nichts anfangen.
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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 20:47 (vor 916 Tagen) @ Schaumkrone
Der ein oder andere Mensch kann übrigens auch nichts mit dauerbesoffenem Fußball Asis anfangen die pöbeln, prügeln und sich vermummen wie Gewalttäter. Jedes Wochenende. Nur mal so.
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Schaumkrone, Celle, Mittwoch, 23.08.2023, 07:14 (vor 916 Tagen) @ Talentförderer
Der ein oder andere Mensch kann übrigens auch nichts mit dauerbesoffenem Fußball Asis anfangen die pöbeln, prügeln und sich vermummen wie Gewalttäter. Jedes Wochenende. Nur mal so.
Stimmt- auch ätzend und mit Sicherheit keine Personen, die ich in der Nähe meiner Kinder sehen will.
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Balin, Dienstag, 22.08.2023, 20:21 (vor 916 Tagen) @ Schaumkrone
Klingt sehr nach der Rammstein-Bühnenshow.
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Thomas, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 16:52 (vor 916 Tagen) @ virz3
"Schaut her, ich bin homosexuell, darf halbnackt in frivolen Outfits durch die Gegend laufen und du musst es akzeptieren".
Ich bin mir gerade nicht sicher, was ich unhäufiger gesehen habe. Einen halbnackten mit rosa Plüschslip* oder eine Burka.
*ausserhalb eines CSD.
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Grigori, Ort, Dienstag, 22.08.2023, 16:49 (vor 916 Tagen) @ virz3
Nennt mich meinetwegen prüde, aber ich will meinem Kind nicht erklären müssen, wieso einige halbnackt, mit freien Nippeln und Tangas durch die Strasse laufen.
Hmm, ich habe zwar keine Kinder aber ich stelle mir das recht einfach vor: "Papa, wieso sieht der so komisch aus?" "Anscheinend gefällt es ihm. Möglicherweise genießt er die öffentliche Aufmerksamkeit / Geschmäcker sind verschieden.." usw.
Sehe ich das falsch? Was fällt dir daran schwer, deinen Kindern sowas zu erklären?
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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 20:48 (vor 916 Tagen) @ Grigori
Völlig vernünftig. Wüsste nicht was das Problem fürs Kind sein sollte?!
Nipple im Schwimmbad sind in Ordnung, auf der Straße bitte nicht und nur schwarz-graue Konformität. Langweiliger start ins Leben.
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koom, Dienstag, 22.08.2023, 16:18 (vor 916 Tagen) @ virz3
Allerdings wird es dann bei mir mit Akzeptanz eng, wenn man seine Neigung, seine Extrovertiertheit oder was auch immer, öffentlich forsch zur Schau stellt und somit anderen ein Stück weit aufdrängt. Nach dem Motto "Schaut her, ich bin homosexuell, darf halbnackt in frivolen Outfits durch die Gegend laufen und du musst es akzeptieren".
Andere nervt es, wenn sie stockbesoffene Fussballtriktoträger in der Ubahn ertragen müssen. Oder AFD-Werbezelte. Oder Grünen-Werbezelte. Oder den Stand der Bibeltreuen Christen. Oder Werbung für Katar und Saudi-Arabien.
Da sind ne Menge schlechterer und schlimmerer Sachen als LGBTQ+ etc. dabei. Mir kann eine homosexuelle oder transsexuelle Person auf den Keks gehen, sogar sehr. Aber Heteros genauso. Das hat weniger was mit dem "Tatbestand" zu tun, sondern eher das "Wie". In meinem Freundeskreis habe ich keinen einzigen, der so wäre. Aber einige Homosexuelle und Transsexuelle sogar. Alles nette Menschen, kein Stück so, wie du es oben beschreibst.
Man sollte eine Gruppe an Personen nicht an ihren schlimmsten Vertretern be/verurteilen. Sonst könnte man die gesamte Menschheit in den Vulkan werfen (gut, wäre vielleicht wirklich nicht falsch).
Und ja, letztlich gibt es immer Leute, deren Art es it, gewisse Dinge einem fast buchstäblich unter die Nase zu reiben. Und auch bei der Queer-Bewegung natürlich einige. Nichtsdestotrotz ändert es nichts daran, dass die alle auch ihre Rechte haben und verdienen.
Es ist halt heutzutage echt schwierig geworden, einfach jeden anständig und höflich zu behandeln.
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virz3, Oberhausen, Dienstag, 22.08.2023, 16:23 (vor 916 Tagen) @ koom
Allerdings wird es dann bei mir mit Akzeptanz eng, wenn man seine Neigung, seine Extrovertiertheit oder was auch immer, öffentlich forsch zur Schau stellt und somit anderen ein Stück weit aufdrängt. Nach dem Motto "Schaut her, ich bin homosexuell, darf halbnackt in frivolen Outfits durch die Gegend laufen und du musst es akzeptieren".
Andere nervt es, wenn sie stockbesoffene Fussballtriktoträger in der Ubahn ertragen müssen. Oder AFD-Werbezelte. Oder Grünen-Werbezelte. Oder den Stand der Bibeltreuen Christen. Oder Werbung für Katar und Saudi-Arabien.Da sind ne Menge schlechterer und schlimmerer Sachen als LGBTQ+ etc. dabei. Mir kann eine homosexuelle oder transsexuelle Person auf den Keks gehen, sogar sehr. Aber Heteros genauso. Das hat weniger was mit dem "Tatbestand" zu tun, sondern eher das "Wie". In meinem Freundeskreis habe ich keinen einzigen, der so wäre. Aber einige Homosexuelle und Transsexuelle sogar. Alles nette Menschen, kein Stück so, wie du es oben beschreibst.
Ich habe nirgendwo gesagt, dass dies keine netten Menschen sein können.
Man sollte eine Gruppe an Personen nicht an ihren schlimmsten Vertretern be/verurteilen. Sonst könnte man die gesamte Menschheit in den Vulkan werfen (gut, wäre vielleicht wirklich nicht falsch).
Habe ich auch nicht getan. Ich habe nur beschrieben, wo Akzeptanz bei mir Schwierig wird.
Und ja, letztlich gibt es immer Leute, deren Art es it, gewisse Dinge einem fast buchstäblich unter die Nase zu reiben. Und auch bei der Queer-Bewegung natürlich einige. Nichtsdestotrotz ändert es nichts daran, dass die alle auch ihre Rechte haben und verdienen.
Selbstverständlich. Haben die aber meines Wissens nach in DE auch.
Es ist halt heutzutage echt schwierig geworden, einfach jeden anständig und höflich zu behandeln.
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koom, Dienstag, 22.08.2023, 16:36 (vor 916 Tagen) @ virz3
Habe ich auch nicht getan. Ich habe nur beschrieben, wo Akzeptanz bei mir Schwierig wird.
Richtig, aber es klang bei dir so, dass es dir nur bei der Personengruppe so negativ auffällt. Aber Arschlöcher gibt es halt in jeder Schublade.
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Titandrücker, Wien, Dienstag, 22.08.2023, 16:00 (vor 916 Tagen) @ virz3
Der Klassiker? "Du kannst ruhig schwul sein, aber ich will es nicht sehen. Am liebsten mach das in deinen vier Wänden..."
Gelebte Toleranz. Aber die halbnackten bis nackten Frauen, die man damals noch am frühen Abend in der Werbung gesehen hat, hat sicher keinen hetero Mann gestört.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.08.2023, 17:39 (vor 916 Tagen) @ Titandrücker
Der Klassiker? "Du kannst ruhig schwul sein, aber ich will es nicht sehen. Am liebsten mach das in deinen vier Wänden..."
Gelebte Toleranz. Aber die halbnackten bis nackten Frauen, die man damals noch am frühen Abend in der Werbung gesehen hat, hat sicher keinen hetero Mann gestört.
Es ist wirklich skandalös, dass die Frau in der FA-Werbung nicht mehr barbusig ist!
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Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 22.08.2023, 18:03 (vor 916 Tagen) @ MarcBVB
Der Klassiker? "Du kannst ruhig schwul sein, aber ich will es nicht sehen. Am liebsten mach das in deinen vier Wänden..."
Gelebte Toleranz. Aber die halbnackten bis nackten Frauen, die man damals noch am frühen Abend in der Werbung gesehen hat, hat sicher keinen hetero Mann gestört.
Es ist wirklich skandalös, dass die Frau in der FA-Werbung nicht mehr barbusig ist!
Ich kenne jede Menge pubertierende Jungen in den 70gern die nur auf diese Werbung gewartet haben.:-)
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Habakuk, OWL, Dienstag, 22.08.2023, 18:16 (vor 916 Tagen) @ Garum
Es ist wirklich skandalös, dass die Frau in der FA-Werbung nicht mehr barbusig ist!
Ich kenne jede Menge pubertierende Jungen in den 70gern die nur auf diese Werbung gewartet haben.:-)
Wo ist sie nur geblieben, die wilde Frische von Limonen?
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virz3, Oberhausen, Dienstag, 22.08.2023, 16:06 (vor 916 Tagen) @ Titandrücker
Der Klassiker? "Du kannst ruhig schwul sein, aber ich will es nicht sehen. Am liebsten mach das in deinen vier Wänden..."
Gelebte Toleranz. Aber die halbnackten bis nackten Frauen, die man damals noch am frühen Abend in der Werbung gesehen hat, hat sicher keinen hetero Mann gestört.
Werbung ist das eine, ausleben in der Öffentlichkeit das andere. Ich renne mit meiner Frau halt nicht halbnackt durch die Stadt, weil Sexualität in der Tat in den eigenen 4 Wänden oder zumindest so ausgelebt werden sollte, wo es für andere nicht unangenehm ist.
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Finchen, Dienstag, 22.08.2023, 16:41 (vor 916 Tagen) @ virz3
Der Klassiker? "Du kannst ruhig schwul sein, aber ich will es nicht sehen. Am liebsten mach das in deinen vier Wänden..."
Gelebte Toleranz. Aber die halbnackten bis nackten Frauen, die man damals noch am frühen Abend in der Werbung gesehen hat, hat sicher keinen hetero Mann gestört.
Werbung ist das eine, ausleben in der Öffentlichkeit das andere. Ich renne mit meiner Frau halt nicht halbnackt durch die Stadt, weil Sexualität in der Tat in den eigenen 4 Wänden oder zumindest so ausgelebt werden sollte, wo es für andere nicht unangenehm ist.
Mich nerven ja immer die Zungenküsse der heterosexuellen Pärchen. Die lecken sich mitten in der Straßenbahn ab.
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Blarry, Essen, Dienstag, 22.08.2023, 17:22 (vor 916 Tagen) @ Finchen
Hatte ich erst am Samstag zwei Reihen hinter mir im Block. Niemand möchte heterosexuelles Geschlabbere in der Öffentlichkeit sehen. Würg.
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virz3, Oberhausen, Dienstag, 22.08.2023, 16:42 (vor 916 Tagen) @ Finchen
Der Klassiker? "Du kannst ruhig schwul sein, aber ich will es nicht sehen. Am liebsten mach das in deinen vier Wänden..."
Gelebte Toleranz. Aber die halbnackten bis nackten Frauen, die man damals noch am frühen Abend in der Werbung gesehen hat, hat sicher keinen hetero Mann gestört.
Werbung ist das eine, ausleben in der Öffentlichkeit das andere. Ich renne mit meiner Frau halt nicht halbnackt durch die Stadt, weil Sexualität in der Tat in den eigenen 4 Wänden oder zumindest so ausgelebt werden sollte, wo es für andere nicht unangenehm ist.
Mich nerven ja immer die Zungenküsse der heterosexuellen Pärchen. Die lecken sich mitten in der Straßenbahn ab.
Finde ich auch unangebracht... Nehmt euch ein Zimmer...
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pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 22.08.2023, 16:36 (vor 916 Tagen) @ virz3
Ich renne mit meiner Frau halt nicht halbnackt durch die Stadt, weil Sexualität in der Tat in den eigenen 4 Wänden oder zumindest so ausgelebt werden sollte, wo es für andere nicht unangenehm ist.
Warum so prüde?
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virz3, Oberhausen, Dienstag, 22.08.2023, 16:42 (vor 916 Tagen) @ pactum Trotmundense
Ich renne mit meiner Frau halt nicht halbnackt durch die Stadt, weil Sexualität in der Tat in den eigenen 4 Wänden oder zumindest so ausgelebt werden sollte, wo es für andere nicht unangenehm ist.
Warum so prüde?
Lebst du dich in der Öffentlichkeit aus?
Vielleicht sollten wir alle damit anfangen, auf das Strassenbild wäre ich gespannt.
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Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 23.08.2023, 09:25 (vor 915 Tagen) @ virz3
Ich renne mit meiner Frau halt nicht halbnackt durch die Stadt, weil Sexualität in der Tat in den eigenen 4 Wänden oder zumindest so ausgelebt werden sollte, wo es für andere nicht unangenehm ist.
Warum so prüde?
Lebst du dich in der Öffentlichkeit aus?Vielleicht sollten wir alle damit anfangen, auf das Strassenbild wäre ich gespannt.
Wenn alle so rumrennen fällt das eh nicht mehr auf, dann sind es andere Sachen die auffallen.:-)
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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 21:01 (vor 916 Tagen) @ virz3
Gibts es eigentlich Gesetze dass das verbietet? Wo leben wir eigentlich, in Nordkorea?
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 22.08.2023, 23:13 (vor 916 Tagen) @ Talentförderer
Gibts es eigentlich Gesetze dass das verbietet? Wo leben wir eigentlich, in Nordkorea?
Grundsätzlich schon, ja, Erregung öffentlichen Ärgernisses im Sinne des § 183a StGB.
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Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 22:03 (vor 916 Tagen) @ Talentförderer
Gibts es eigentlich Gesetze dass das verbietet? Wo leben wir eigentlich, in Nordkorea?
Hat nix mit prüde zu tuen und auch nicht Nord Korea(wird schon wieder debil argumentiert), sondern hatetwas mit dem allgemeinen ästhetischen Empfinden zu tuen.
Das übrigens völlig unabhängig von hetero, homo oder trans-sexuell. Es geht eher darum das längst nicht jeder Mensch wie eine griechische Statue aussieht und gerade bei der heutigen deutschen Gesellschaft ich und viele andere einfach nur schaudern, wenn jemand auf offener Straße seinen verschrumpelten Schlong oder die Hängebrüste offen präsentiert, wenn man gerade im Straßencafe sein Eis genießen. Das Gute ist, es gilt für jeden, so brauchen sich auch wir weniger Schönen nicht benachteiligt fühlen. ;-)
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Thomas, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 16:54 (vor 916 Tagen) @ virz3
Vielleicht sollten wir alle damit anfangen, auf das Strassenbild wäre ich gespannt.
Was willst du uns denn jetzt erzählen? Wie viele 0,x% die dir in einer deutschen Fußgängerzone entgegenkommen, sind denn irgendwie auch nur ansatzweise außerhalb der Norm?
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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 21:00 (vor 916 Tagen) @ Thomas
Wer entscheidet eigentlich was die Norm ist?
In Deutschland gefühlt die rechtskonservative Springerpresse für weiße Männer.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 22.08.2023, 23:14 (vor 916 Tagen) @ Talentförderer
Wer entscheidet eigentlich was die Norm ist?
In Deutschland gefühlt die rechtskonservative Springerpresse für weiße Männer.
[/b]
Ist halt die Norm in Deutschland.
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virz3, Oberhausen, Dienstag, 22.08.2023, 17:17 (vor 916 Tagen) @ Thomas
Vielleicht sollten wir alle damit anfangen, auf das Strassenbild wäre ich gespannt.
Was willst du uns denn jetzt erzählen? Wie viele 0,x% die dir in einer deutschen Fußgängerzone entgegenkommen, sind denn irgendwie auch nur ansatzweise außerhalb der Norm?
Ich will gar nix erzählen. Ich habe auf die spöttische (?) Frage des Vorposters reagiert und meinerseits ein überspitzte Antwort gegeben.
Aber ich sage ja, wenn man sich nicht kleidet wie das von mir geschilderte Paar und seine Sexualität offensiv zur Schau stellt, hat man in DE,so würde ich behaupten, recht wenig Probleme und eine hohe Akzeptanz. Natürlich gibt es ein paar asoziale die selbst Händchen halten als Anlass sehen, pöbeln zu können. Das sollte aber recht überschaubar sein.
Tanzt man hingegen so vollständig aus der Reihe, kann man in der Gesellschaft nicht durchweg positive Reaktionen erwarten.
Reaktionen "der Gesellschaft"
BukausmTal, Wuppertal, Mittwoch, 23.08.2023, 00:28 (vor 916 Tagen) @ virz3
Aber ich sage ja, wenn man sich nicht kleidet wie das von mir geschilderte Paar und seine Sexualität offensiv zur Schau stellt, hat man in DE,so würde ich behaupten, recht wenig Probleme und eine hohe Akzeptanz. Natürlich gibt es ein paar asoziale die selbst Händchen halten als Anlass sehen, pöbeln zu können. Das sollte aber recht überschaubar sein.
Tanzt man hingegen so vollständig aus der Reihe, kann man in der Gesellschaft nicht durchweg positive Reaktionen erwarten.>
Wer oder was ist "die Gesellschaft"? Eine von dir behauptete Mehrheit? Ich fühle mich von deinem Konstrukt wirklich nicht vertreten.
Und selbst wenn diese dumpfe Mehrheit existierte und sie offen(siv) gezeigter Homosexualität und Andersartigkeit diskriminierend entgegenträte, wäre das menschenfeindlich und diese Mehrheitsmeinung für mich nicht akzeptabel.
Eine Gesellschaft, die in ihrer normativen Macht kein Problem mit alltäglichen Sexismus (u.a. in der Werbung) hat und auch bei Gewalt gegen Frauen gerne wegschaut, taugt eh nicht dazu, mit dem moralischen Zeigefinger über andere Menschen zu urteilen, die nicht der eigenen sexuellen Orientierung entsprechen.
In "unserer Gesellschaft" darf jeder Billgpuff ungeniert mit riesigen Plakaten für die käufliche Verfügung von hundert Frauen werben. Auf die Plakate schauen dann Kinder tagtäglich auf ihrem Weg zum Kindergarten oder zur Schule drauf.
Proteste "der Gesellschaft" dagegen? Fehlanzeige. Aber über queere Menschen und über das Gendern wird sich mit aus dem Mund laufenden Sabber aufgeregt...
Das ist ein Beispiel für die verlogene Scheißmoral eines Teils der Gesellschaft.
P.S.: Ich will dir persönlich nichts unterstellen, aber deine Argumentation mit "der Gesellschaft" finde ich problematisch.
Reaktionen "der Gesellschaft"
Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 23.08.2023, 16:08 (vor 915 Tagen) @ BukausmTal
So ist es.
Selbes Problem: gendern.
Viele sind kaum in der Lage die eigene Sprache richtig zu beherrschen, aber Schaum vorm Mund wegen gendern haben sie alle.
Reaktionen "der Gesellschaft"
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 08:20 (vor 916 Tagen) @ BukausmTal
Aber ich sage ja, wenn man sich nicht kleidet wie das von mir geschilderte Paar und seine Sexualität offensiv zur Schau stellt, hat man in DE,so würde ich behaupten, recht wenig Probleme und eine hohe Akzeptanz. Natürlich gibt es ein paar asoziale die selbst Händchen halten als Anlass sehen, pöbeln zu können. Das sollte aber recht überschaubar sein.
Tanzt man hingegen so vollständig aus der Reihe, kann man in der Gesellschaft nicht durchweg positive Reaktionen erwarten.>
Wer oder was ist "die Gesellschaft"? Eine von dir behauptete Mehrheit? Ich fühle mich von deinem Konstrukt wirklich nicht vertreten.Und selbst wenn diese dumpfe Mehrheit existierte und sie offen(siv) gezeigter Homosexualität und Andersartigkeit diskriminierend entgegenträte, wäre das menschenfeindlich und diese Mehrheitsmeinung für mich nicht akzeptabel.
Eine Gesellschaft, die in ihrer normativen Macht kein Problem mit alltäglichen Sexismus (u.a. in der Werbung) hat und auch bei Gewalt gegen Frauen gerne wegschaut, taugt eh nicht dazu, mit dem moralischen Zeigefinger über andere Menschen zu urteilen, die nicht der eigenen sexuellen Orientierung entsprechen.
In "unserer Gesellschaft" darf jeder Billgpuff ungeniert mit riesigen Plakaten für die käufliche Verfügung von hundert Frauen werben. Auf die Plakate schauen dann Kinder tagtäglich auf ihrem Weg zum Kindergarten oder zur Schule drauf.
Proteste "der Gesellschaft" dagegen? Fehlanzeige. Aber über queere Menschen und über das Gendern wird sich mit aus dem Mund laufenden Sabber aufgeregt...
Das ist ein Beispiel für die verlogene Scheißmoral eines Teils der Gesellschaft.P.S.: Ich will dir persönlich nichts unterstellen, aber deine Argumentation mit "der Gesellschaft" finde ich problematisch.
Ich würde sagen, es kommt drauf an. Ich habe sowohl Großstadt als auch Land erlebt (Letzteres bis zum Beginn des Studiums), nach dem Studium dann in verschiedensten Formen bzw. Regionen Deutschlands. Ein Bordell oder einen Erwachsenenclub auf dem Lande eröffnen zu wollen lässt in aller Regel die Emotionen maximal hochkochen. Für einen/einer Bürgermeisterin, Ortsvorsteherin oder Landrat, der sich dort mit so einem Thema konfrontiert sieht, beginnt dann vermutlich die unruhigste Zeit seines/ihres Lebens. Selbst hier in NRW. Einige Zeit habe ich auch im Süden verbracht, BaWü oder Bayern, da ist das alles, nicht selten, noch einmal eine andere Nummer, was "Glaube, Sitte, Heimat" angeht. Für die Großstädte gebe ich dir aber recht, da gibt es in Deutschland im Grunde keinerlei Wertekodex für gar nichts mehr.
Reaktionen "der Gesellschaft"
BukausmTal, Wuppertal, Mittwoch, 23.08.2023, 10:56 (vor 915 Tagen) @ FourrierTrans
Vermutlich hast du recht, dass das in ländlichen Regionen anders aussieht. Die Werbung, die ich konkret vor Augen habe, war in Wuppertal und warb für ein großes Etablissement in einer Nachbarstadt. Ein Ausgangspunkt hier in der Diskussion war das offensive Verhalten mancher Homosexueller, was schwer wäre, den Kindern zu vermitteln. Das erscheint mir allerdings als ein Fliegenschiss gegenüber den Erklärungsversuchen, was es mit den 100 Frauen auf sich hat...
Reaktionen "der Gesellschaft"
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 11:09 (vor 915 Tagen) @ BukausmTal
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.08.2023, 11:15
Vermutlich hast du recht, dass das in ländlichen Regionen anders aussieht. Die Werbung, die ich konkret vor Augen habe, war in Wuppertal und warb für ein großes Etablissement in einer Nachbarstadt. Ein Ausgangspunkt hier in der Diskussion war das offensive Verhalten mancher Homosexueller, was schwer wäre, den Kindern zu vermitteln. Das erscheint mir allerdings als ein Fliegenschiss gegenüber den Erklärungsversuchen, was es mit den 100 Frauen auf sich hat...
Ja gibt's in Dortmund auch, oder gab's mal, bin mir nicht sicher, ob die da noch ist. Groß und fett, vom Theodor-Fliedner-Heim kommend in Richtung City, eine von den großen Ströer-Werbetafeln. "All girls usw."-Werbung für ein großes Etablissement. Das finde ich ebenfalls befremdlich.
Am Ende ist es ja auch so, der Mensch war schon immer sexuell aktiv. Es gab auch immer Homosexualität, man geht so von 5% in der Gesellschaft aus. Mittlerweile wird zudem auch wissenschaftlich seriös debattiert, inwieweit der Mensch genetisch bedingt ein monogames Lebenwesen ist oder auch nicht. Und natürlich war der Mensch auch in der "guten alten Zeit", wo man noch jeden Sonntag in die Kirche ging, Sex nur in der Ehe moralisch ok war und Ehen generell nicht aufgelöst wurden, nicht anders. Man kennt ja die Stories, von Liebschaften und sexuellen Ausschweifungen (auch in der Elite der Gesellschaft). In dem Zuge ist das Ganze irgendwo auch ein Stück weit heuchlecherisch, aber ich denke, eine Gesellschaft, die einen extremen Hedonismus pflegt, den in gewisser Weise auch vor sich herträgt wie eine Gotteserscheinung (als wären alle anderen bisher oder anderswo auf der Welt einfach nur reaktionär-dümmlich) und alle Schranken einreißt, wird nicht auf Dauer erfolgreich sein. Inwiefern das nun eine Kausalität oder eine Korrelation ist, sei dahingestellt, aber es gab ja durchaus schon einige Gesellschaften in der Geschichte der Menschheit, die zum "maximalen Hedonismus" tendiert haben und der Peak dabei dann auch deren Ende markierte.
Reaktionen "der Gesellschaft"
Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 23.08.2023, 09:48 (vor 915 Tagen) @ FourrierTrans
Ich würde sagen, es kommt drauf an. Ich habe sowohl Großstadt als auch Land erlebt (Letzteres bis zum Beginn des Studiums), nach dem Studium dann in verschiedensten Formen bzw. Regionen Deutschlands. Ein Bordell oder einen Erwachsenenclub auf dem Lande eröffnen zu wollen lässt in aller Regel die Emotionen maximal hochkochen. Für einen/einer Bürgermeisterin, Ortsvorsteherin oder Landrat, der sich dort mit so einem Thema konfrontiert sieht, beginnt dann vermutlich die unruhigste Zeit seines/ihres Lebens. Selbst hier in NRW. Einige Zeit habe ich auch im Süden verbracht, BaWü oder Bayern, da ist das alles, nicht selten, noch einmal eine andere Nummer, was "Glaube, Sitte, Heimat" angeht. Für die Großstädte gebe ich dir aber recht, da gibt es in Deutschland im Grunde keinerlei Wertekodex für gar nichts mehr.
Und wer geht dann meistens in diese Etablissements? :-)
Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen"
stfn84, Köln, Dienstag, 22.08.2023, 16:03 (vor 916 Tagen) @ Titandrücker
Man kann "Kritik" natürlich auch einfach überspitzen und damit diskreditieren.
Oder man stellt fest, dass der Grundsatz "Leben und leben lassen" für alle gelten sollte. Wenn ich also meine nackt durch die Stadt laufen zu müssen kann ich das gerne tun, muss aber damit rechnen, anderen auf den Wecker zu fallen die mir das im Zweifel auch sehr deutlich mitteilen.
Für alles darüber hinaus gibt es glücklicherweise den Rechtsstaat.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.08.2023, 15:57 (vor 916 Tagen) @ virz3
Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Doch, genau das muss man. Wenn jemand anders sein möchte/ist, dann hat man das zu akzeptieren. Ob du das respektieren möchtest, ist deine Sache, falls es dir nicht gefällt so sei es.
Ich weiß auch ehrlicherweise nicht, wo man hier persönlich ein Problem mit queeren Personen haben kann. Absolut niemand kommt bei dir oder mir vorbei und zwingt dich über dieses Thema zu diskutieren. Wenn‘s dich also nicht interessiert, lies es oder diskutier darüber halt nicht.
Aber das wichtigste hier, als aufgeklärter Mensch des 21. Jhdts: Akzeptanz ist das Zauberwort
Ich bin generell auf deiner Seite und da gibt es auch keine zwei Meinungen. Jeder hat zu akzeptieren, wenn jmd. anders sein möchte. Punkt.Allerdings wird es dann bei mir mit Akzeptanz eng, wenn man seine Neigung, seine Extrovertiertheit oder was auch immer, öffentlich forsch zur Schau stellt und somit anderen ein Stück weit aufdrängt. Nach dem Motto "Schaut her, ich bin homosexuell, darf halbnackt in frivolen Outfits durch die Gegend laufen und du musst es akzeptieren".
So hab ich erst vor kurzem ein auf Social Media geteiltes Video von einem glaube ich halbwegs prominenten Homosexuellen gesehen, der mit seinem Partner in frivolsten und provozierenden Outfits durch die Stadt gelaufen ist und sich empört hat, bepöbelt zu werden.
Nennt mich meinetwegen prüde, aber ich will meinem Kind nicht erklären müssen, wieso einige halbnackt, mit freien Nippeln und Tangas durch die Strasse laufen.
Was machst du dann bei Werbespots und Reklametafeln?
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 22.08.2023, 23:16 (vor 916 Tagen) @ Sascha
Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Doch, genau das muss man. Wenn jemand anders sein möchte/ist, dann hat man das zu akzeptieren. Ob du das respektieren möchtest, ist deine Sache, falls es dir nicht gefällt so sei es.
Ich weiß auch ehrlicherweise nicht, wo man hier persönlich ein Problem mit queeren Personen haben kann. Absolut niemand kommt bei dir oder mir vorbei und zwingt dich über dieses Thema zu diskutieren. Wenn‘s dich also nicht interessiert, lies es oder diskutier darüber halt nicht.
Aber das wichtigste hier, als aufgeklärter Mensch des 21. Jhdts: Akzeptanz ist das Zauberwort
Ich bin generell auf deiner Seite und da gibt es auch keine zwei Meinungen. Jeder hat zu akzeptieren, wenn jmd. anders sein möchte. Punkt.Allerdings wird es dann bei mir mit Akzeptanz eng, wenn man seine Neigung, seine Extrovertiertheit oder was auch immer, öffentlich forsch zur Schau stellt und somit anderen ein Stück weit aufdrängt. Nach dem Motto "Schaut her, ich bin homosexuell, darf halbnackt in frivolen Outfits durch die Gegend laufen und du musst es akzeptieren".
So hab ich erst vor kurzem ein auf Social Media geteiltes Video von einem glaube ich halbwegs prominenten Homosexuellen gesehen, der mit seinem Partner in frivolsten und provozierenden Outfits durch die Stadt gelaufen ist und sich empört hat, bepöbelt zu werden.
Nennt mich meinetwegen prüde, aber ich will meinem Kind nicht erklären müssen, wieso einige halbnackt, mit freien Nippeln und Tangas durch die Strasse laufen.
Was machst du dann bei Werbespots und Reklametafeln?
TV sollte man ohnehin nur noch wirklich Kinderkanäle anschauen lassen, der Rest ist größtenteils niveau- und gänzlich wetfreier, um jeden Preis Kindern und Jugendlichen zu verbietender "Content".
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virz3, Oberhausen, Dienstag, 22.08.2023, 16:14 (vor 916 Tagen) @ Sascha
Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Doch, genau das muss man. Wenn jemand anders sein möchte/ist, dann hat man das zu akzeptieren. Ob du das respektieren möchtest, ist deine Sache, falls es dir nicht gefällt so sei es.
Ich weiß auch ehrlicherweise nicht, wo man hier persönlich ein Problem mit queeren Personen haben kann. Absolut niemand kommt bei dir oder mir vorbei und zwingt dich über dieses Thema zu diskutieren. Wenn‘s dich also nicht interessiert, lies es oder diskutier darüber halt nicht.
Aber das wichtigste hier, als aufgeklärter Mensch des 21. Jhdts: Akzeptanz ist das Zauberwort
Ich bin generell auf deiner Seite und da gibt es auch keine zwei Meinungen. Jeder hat zu akzeptieren, wenn jmd. anders sein möchte. Punkt.Allerdings wird es dann bei mir mit Akzeptanz eng, wenn man seine Neigung, seine Extrovertiertheit oder was auch immer, öffentlich forsch zur Schau stellt und somit anderen ein Stück weit aufdrängt. Nach dem Motto "Schaut her, ich bin homosexuell, darf halbnackt in frivolen Outfits durch die Gegend laufen und du musst es akzeptieren".
So hab ich erst vor kurzem ein auf Social Media geteiltes Video von einem glaube ich halbwegs prominenten Homosexuellen gesehen, der mit seinem Partner in frivolsten und provozierenden Outfits durch die Stadt gelaufen ist und sich empört hat, bepöbelt zu werden.
Nennt mich meinetwegen prüde, aber ich will meinem Kind nicht erklären müssen, wieso einige halbnackt, mit freien Nippeln und Tangas durch die Strasse laufen.
Was machst du dann bei Werbespots und Reklametafeln?
Es ist nicht so, als das jeder mit eindeutig sexualisierenden Werbeplakaten einverstanden wäre. Diese Diskussion hat es schon gegeben. Mir fällt aber zumindest kein erklärungsbedürftiges Plakat in der Gegenwart ein. Hilf mir da aber gerne auf die Sprünge.
Davon ab ist das in meinen Augen nochmal ein anderes Thema, wenn Menschen in frivolen Outfits an einem vorbei laufen als ein Werbeplakat,was irgendwo in 15m Höhe hängt und nicht unbedingt sofort wahrgenommen wird.
Vielleicht hab ich mich aber auch schon dran gewöhnt...
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Schnippelbohne, Bauernland, Dienstag, 22.08.2023, 15:12 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Warum der Hass?Vielleicht weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren.Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Davon ab ist Gewalt natürlich keine Lösung und ist scharf zu verurteilen.
Wer redet dir "penetrant" was ein? Es geht um sexuelle Selbstbestimmung und Gleichbehandlung. Art. 1 GG: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Auch die einer queeren Person in ihrer sexuellen Identität. Das Thema mag dir deshalb so "penetrant" erscheinen, weil wir gesellschaftlich an diesem Punkt nicht angekommen sind. Queere Menschen werden - leider sogar wieder verstärkt - diskriminiert und ausgegrenzt bis hin zu körperlichen Angriffen. Solange das der Fall ist, muss das auch thematisiert werden.
Und die zweite Frage: "Was akzeptierst du nicht an der Lebensweise queerer Menschen? Wo hast du mit diesen Menschen Probleme? Lass sie einfach diskriminierungsfrei ihr Leben leben. Mehr wird von dir nicht verlangt.
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Gargamel09, Dienstag, 22.08.2023, 15:08 (vor 916 Tagen) @ Andre3000
Warum der Hass?Vielleicht weil penetrant versucht wird den Leuten einzureden Lgbtq zu mögen und zu akzeptieren.Wir Menschen sollten uns respektieren aber man muss doch nicht zwingend immer andere Lebensweisen und Ansichten akzeptieren.
Davon ab ist Gewalt natürlich keine Lösung und ist scharf zu verurteilen.
Der Hass war doch vorher schon da, nicht andersrum, denn alles war anders ist, wurde von jeher stigmatisiert. Es wurde immer verteufelt und weil das nun in der Öffentlichkeit stattfindet, Gott sei dank, fühlen sich einige in der Bevölkerung erst recht getriggert. Dass LGBTQ von allen gemocht werden will, ist nicht das Ansinnen, Akzeptanz hingegen schon.
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donotrobme, Münsterland, Tuesday, 22.08.2023, 14:44 (vor 916 Tagen) @ Thomas
Der "Pöbel" braucht eben einen Sündenbock und die Politiker, mit einfachen Antworten auf komplizierte Fragen, stellen diesen Sündenbock eben gerne ins Rampenlicht.
Es ist leider so simpel