schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Bundesliga: Preisvergleich der Dauerkarten 2023/24 (BVB)

markus, Dienstag, 15.08.2023, 22:17 (vor 1090 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von markus, Dienstag, 15.08.2023, 22:24

Ist so eine grundsätzliche Frage, die ich mir gelegentlich stelle. Hat die Mehrheit noch ein Gefühl dafür, was man sich leisten kann / leisten sollte und was nicht?
Ich sehe das beispielsweise beim Thema "Hausbau" ganz extrem. Alleine im eigenen Umfeld. Wie viele da gebaut haben, mit der Prämisse maximale Verschuldung, beide arbeiten (Kind irgendwo untergebracht bis Abends), keiner darf ausfallen. Dazu vieles andere "auf Pump" bzw. finanziert. Auto-Leasing als Beispiel. Oder wie viele Beispiele ich da auch mittlerweile schon kenne, die irgendwie bereits eingeplant haben, einige Bereiche des Hauses quasi über mehrere Jahre unfertig zu bewohnen, weil das Geld fehlt.
Die Häuser stehen trotzdem überall, Tür an Tür, in den Neubaugebieten. Aber wie viel finanzielle Substanz / Power lebt dahinter?

So einen Fall kenne ich auch. Da ist seit zehn Jahren die Treppe ins OG noch immer nackter Rohbau. Da geht dann sogar auch der Sommerurlaub vor, statt endlich mal die Treppe fertig zu stellen. Aber so sind sie. Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Von der Hand in den Mund. Immer exakt am Limit, statt mit finanziellem Puffer. Ich verstehe das auch nicht. Da muss nur eine Kleinigkeit passieren (ein Job fällt weg, einer wird krank, oder auch eine hohe Inflationsrate ohne entsprechende Lohnerhöhung) und schon kommt man schnell in finanzieller Schieflage.

Dieses Hamsterrad, bestehend aus 40-50 Jahre arbeiten (oft mit Tätigkeiten die keinen Spaß machen), letztendlich auf die Rente und auf den Tod warten und vielleicht einmal pro Jahr in den Urlaub fahren, kann auf Dauer nicht gesund sein. Also für mich ist das nichts. Ich will spätestens mit 50 aufhören und das machen, was mir Spaß macht. Nicht mehr Lebenszeit mit Arbeit verbringen müssen, nur um alles bezahlen zu können. Dafür ist es wichtig, passives Einkommen zu generieren. Denn jeder Euro, der passiv reinkommt, muss nicht mehr aktiv durch Lebenszeit getauscht werden.

Ich stelle auch die These auf, dass der Mensch dafür nicht geschaffen ist, täglich acht Stunden sinnlos in einen Monitor zu starren und die ewig gleichen Vorgänge zu bearbeiten. Oder täglich an irgendwelchen Bändern oder Maschinen zu stehen und die ewig gleichen monotonen Arbeiten zu erledigen. Nur die wenigstens dürften wirklich Freude an ihrer Arbeit haben. Die meisten hoffen, dass der Tag und die Woche schnell vorbei ist.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


1604402 Einträge in 17169 Threads, 14406 registrierte Benutzer Forumszeit: 09.08.2026, 14:59
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln