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Kritik an Bayern-Stars - Der Druck nimmt zu (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 15.08.2023, 21:21 (vor 897 Tagen) @ FourrierTrans

Interessanter Artikel auf T-Online (die Telekom ist Bayern-Sponsor ;-)) der die Kritik von Hahmann, Effenberg und Matthäus zusammen fasst. Sicher muss man das dynamische Trio nicht besonders mögen, aber ich denke schon, dass die gewisse Einblicke haben. Und sie sind nun mal omnipräsent und ihre Meinung wird schon gehört.

"Was denkt wohl ein Kimmich über den Trainer, wenn er ihm vor zwei Wochen die Fähigkeit abspricht, auf der Sechs zu spielen?", fragte Hamann.

link zum Artikel auf t-online


Zitat aus dem Bericht: ""Der Trainer sollte sehr wohl wissen, woran es liegt und wo die Probleme liegen", sagte t-online-Kolumnist Stefan Effenberg am Sonntag im Sport1-"Doppelpass". "Es ging um einen Titel, wie Bayern sich da präsentiert hat, war katastrophal", so der Ex-Bayern-Kapitän. Die Leistung sei "enttäuschend und macht auch Angst"."

Vielleicht war das Interview von Tuchel auch eine abgeschwächte Form zu sagen "Die Mannschaft hat einfach nicht genügend Qualität, um den hohen Ansprüchen eines FC Bayern Rechnung zu tragen". So einem Medien-Profi wie Tuchel kann sowas eigentlich nicht versehentlich rausrutschen, in so einer Länge und Intensität. Habe ja echt das Gefühl, der Tuchel hat kein Bock mehr in München, weil da alles drunter und drüber geht, weiterhin.

In München herrscht ein Machtkampf zwischen einigen Spieler unter der Rädelsführerschaft von Kimmich gegen den Trainer.

Nagelsmann wollte die vorherrschende mannschaftsinterne Hierarchie zerschlagen. Neuer und Müller hat er sukzessive ausgebootet und Kimmich und Goretzka dafür zu seinen Vertrauten gemacht, unabhängig von deren Leistungen. Was wiederum innerhalb der Mannschaft zu Friktionen geführt hat.

Der Kreis der Spieler um Kimmich (Goretzka, Gnabry, Sané) ist mit langfristigen teuren Verträgen ausgestattet und wird sich nicht unbedingt freiwillig den Wünschen des neuen Trainers beugen. Privilegien gibt niemand gerne ab.

Selbst wenn die Clubführung eher auf Tuchels Seite stehen mag, so weiß sie auch, dass nicht jeder dieser Spieler von jetzt auf gleich wegkomplimentiert werden kann. Andererseits ist es offensichtlich, dass Bayern einen radikalen Schnitt machen muss, wenn man wieder zu den absoluten Topteams in Europa zählen will.

Tuchel bleibt kaum etwas anderes übrig, als auf indirektem Wege die öffentliche Diskussion in seine Richtung zu beeinflussen. Was natürlich auch nach hinten losgehen kann.


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