BVB-Newsthread vom 07.07.2023 (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 07:09 (vor 1131 Tagen)
Aktuelle News rund um den BVB bitte in diesen Thread posten.
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
markus, Freitag, 07.07.2023, 21:50 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Und nun gibts die ersten Berichte. Es geht um Meunier, der ein neues Transgendergesetz mit den Worten „ Die Welt geht in die Brüche, und zwar mit großer Geschwindigkeit" kommentiert.
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Titandrücker, Wien, Samstag, 08.07.2023, 18:26 (vor 1130 Tagen) @ markus
Siehe seinen Twitter Account.
Himmel Arsch nervt dieser scheiße spielende Idiot.
Er hat noch nachgelegt
Titandrücker, Sonntag, 09.07.2023, 08:10 (vor 1129 Tagen) @ Titandrücker
Er spricht da, wie auch die Psychologin und die Professorin deren Buch er erwähnt, Punkte an, die eben nicht von der Hand zu weisen sind.
Auch wenn tatsächlich Betroffene das sicherlich als Angriff verstehen: viele Jugendliche sind sich in Phasen ihrer Sexualität und auch ihrer sexuellen Selbstwahrnehmung nicht sicher. Und da kann (nicht muss, kann!) es auch sehr kontraproduktiv sein, zu viele Optionen „einfach“ zur Auswahl zu stellen.
Beispiel: Es gibt viel, viel mehr Menschen, die in ihrer Findungsphase homosexuelle Erfahrungen gesucht haben als tatsächlich homosexuell sind. In dem Falle ist das ja auch ohne Probleme zu machen. Das Gender zu wechseln ist halt schon eine ganz andere Geschichte.
Damit will ich nicht sagen, dass der Weg dazu so schwierig sein sollte, wie es bis vor kurzem der Fall war, diese Odyssee sollte niemand durchmachen müssen. Aber es komplett beliebig zu machen sendet an Heranwachsende meiner Meinung nach auch das komplett falsche Signal. (Und wird den Problemen tatsächlich Betroffener auch nicht gerecht) .
Und ja: natürlich kann man da anderer Meinung sein. Und das Problem war auch eher der Ausgangspost von TM, diese übertriebene Weltuntergangsformulierung, das Problem.
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Talentförderer, Dortmund, Montag, 10.07.2023, 15:35 (vor 1128 Tagen) @ RE_LordVader
We kennt sie nicht, die Horden an Jugendlichen die man jeden Tag sieht, die ihr Geschlecht wie ihre Unterhosen wechseln. Bloß weils cool und einfach ist…
Konservative Argumentation. Noch nie richtig gewesen.
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Schaumkrone, Celle, Montag, 10.07.2023, 16:53 (vor 1128 Tagen) @ Talentförderer
We kennt sie nicht, die Horden an Jugendlichen die man jeden Tag sieht, die ihr Geschlecht wie ihre Unterhosen wechseln. Bloß weils cool und einfach ist…
Konservative Argumentation. Noch nie richtig gewesen.
Das Geschlecht zu "wechseln" ist ohne Frage ein langer, schwerer, schmerzhafter Weg ohne Garantie auf Gelingen. Dabei meine ich nicht nur das Setzen eines Kreuzchens sondern Hormonbehandlung, Operationen usw. Es ist ein massiver Eingriff in den Körper mit vielen Risiken.
Das sollte m.E. schon klar und deutlich sein. Ich finde es auch momentan etwas befremdlich, dass in den Medien suggeriert wird es wäre ganz easy. Nicht wenige Menschen, die den Weg gingen bereuen es oder werden nie glücklich mit dem Ergebnis. Letztlich können die Menschen, die den unbedingten Drang haben das Geschlecht zu wechseln, die Möglichkeiten m.M.n. natürlich nutzen und hoffentlich am Ende des Weges ein glückliches und zufriedenes Leben leben können- aber wenn ich z.B. an meine Kinder denke und mir vorstelle, dass sich meine Tochter einen künstlichen Penis annähen lassen wollen würde und die Brüste amputieren läßt...also ich weiss nicht.
Da hätte ich schon arge Zweifel- nicht, weil ich ihr ihr Glück nicht gönnen würde- im Gegenteil: Da käme mein Reflex sie schützen zu wollen durch.
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simie, Krefeld, Dienstag, 11.07.2023, 11:42 (vor 1127 Tagen) @ Schaumkrone
Ich finde es auch momentan etwas befremdlich, dass in den Medien suggeriert wird es wäre ganz easy.
Das wird eigentlich nur von einer gewissen Richtung so suggeriert. Nämlich denen, die diese Möglichkeit eh komplett ablehnen.
Die anderen berichten durchaus ausgewogen und selbstverständlich auch mit dem Hinweis, dass der gesamte Prozess lange dauert und beschwerlich ist und auch nur deshalb beschritten wird, da die Alternative noch ungangbarer ist.
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markus, Dienstag, 11.07.2023, 12:30 (vor 1127 Tagen) @ simie
Ich finde es auch momentan etwas befremdlich, dass in den Medien suggeriert wird es wäre ganz easy.
Das wird eigentlich nur von einer gewissen Richtung so suggeriert. Nämlich denen, die diese Möglichkeit eh komplett ablehnen.
Die anderen berichten durchaus ausgewogen und selbstverständlich auch mit dem Hinweis, dass der gesamte Prozess lange dauert und beschwerlich ist und auch nur deshalb beschritten wird, da die Alternative noch ungangbarer ist.
Und genau deshalb glaube ich auch nicht, dass man quasi täglich sein Geschlecht ändern kann. Der formale Prozess mag vielleicht schnell gehen, aber man wird doch sicherlich erst einmal OPs und Hormonbehandlungen machen müssen. Und das geht eben nicht im täglichen Wechsel.
Es hilft den Betroffenen ja auch kein Stück weiter, einfach nur auf dem Papier das Geschlecht zu ändern. Wer sich in einem falschen Körper sieht, der kann diesen Zustand nur durch langwierige Behandlungen ändern. Und danach ist es dann natürlich sinnvoll, dass der formale Prozess unkompliziert ist und schnell geht.
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Scherben, Kiel, Sonntag, 09.07.2023, 16:30 (vor 1129 Tagen) @ RE_LordVader
Er spricht da, wie auch die Psychologin und die Professorin deren Buch er erwähnt, Punkte an, die eben nicht von der Hand zu weisen sind.
Auch wenn tatsächlich Betroffene das sicherlich als Angriff verstehen: viele Jugendliche sind sich in Phasen ihrer Sexualität und auch ihrer sexuellen Selbstwahrnehmung nicht sicher. Und da kann (nicht muss, kann!) es auch sehr kontraproduktiv sein, zu viele Optionen „einfach“ zur Auswahl zu stellen.
Beispiel: Es gibt viel, viel mehr Menschen, die in ihrer Findungsphase homosexuelle Erfahrungen gesucht haben als tatsächlich homosexuell sind. In dem Falle ist das ja auch ohne Probleme zu machen. Das Gender zu wechseln ist halt schon eine ganz andere Geschichte.
Wobei das ja eigentlich schon die falsche Logik ist.
In Wirklichkeit sind die allermeisten Menschen nicht homo- oder heterosexuell, sondern bisexuell und bewegen sich an verschiedenen Enden der Skala. Manches davon trainiert man sich im Laufe der Adoleszenz jedoch ab, und natürlich fällt es Leuten am heterosexuellen Ende der Skala auch vergleichsweise leicht, den vorhandenen homosexuellen Neigungen komplett zu entsagen.
Mir scheint das beim Gender gar nicht großartig anders zu sein.
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todesbrei, Copitz, Sonntag, 09.07.2023, 08:50 (vor 1129 Tagen) @ RE_LordVader
Bin da voll und ganz deiner Meinung.
Meine große Tochter ist in der Cosplay Szene und oder verschwimmt das Ganze noch einmal extremer.
Ab den alter von 14 schien sie ihre sexuelle Identität verloren zu haben. Man kann da wirklich nur eins machen und die offene Kommunikationen suchen. War anfangs schwer für uns aber sehe das eben ähnlich kritisch wie du.
Dieses Trendy sein wird eben den wirklich betroffenen nicht gerecht doch wie unterscheidet man das Ganze dann ? Schwierig
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todesbrei, Sonntag, 09.07.2023, 08:58 (vor 1129 Tagen) @ todesbrei
Ja, es ist ein unglaublich komplexes Thema…
Und dieses Gefühl von der ganzen Welt unverstanden zu sein ist in der Pubertät ja auch normal.
Natürlich sind Menschen und ihre Gefühle so individuell und vielfältig wie Menschen zahlreich… nur erfordert ein Zusammenleben halt auch gewisse Verbindlichkeiten (um „Normen“ bewußt zu vermeiden) auch um gewisse Orientierung zu geben WIE men sich einem anderen gegenüber halt korrekt verhält. Und diese Regelungen sollten mMn auch nicht von jedem beliebig aussetzbar sein. Bzw es muss klar sein, dass sie änderbar sind, wenn es nötig ist, aber eben halt nicht aus momentanen Launen heraus.
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Titandrücker, Sonntag, 09.07.2023, 08:14 (vor 1129 Tagen) @ RE_LordVader
Ich sehe nix trans-feindliches. Ich sehe nur, dass man ihm viel unterstellt.
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Jan80, Lünen, Samstag, 08.07.2023, 20:34 (vor 1130 Tagen) @ Titandrücker
Weiß nicht wo diese Agressionen herkommen. Hat halt nicht jeder die gleiche Meinung.
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Gargamel09, Samstag, 08.07.2023, 19:04 (vor 1130 Tagen) @ Titandrücker
Siehe seinen Twitter Account.
Himmel Arsch nervt dieser scheiße spielende Idiot.
Ich kann nichts finden, außer das von gestern
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Titandrücker, Wien, Samstag, 08.07.2023, 19:50 (vor 1130 Tagen) @ Gargamel09
Er hat noch nachgelegt
markus, Samstag, 08.07.2023, 20:37 (vor 1130 Tagen) @ Titandrücker
https://twitter.com/thommills/status/1677674560387182592?s=46&t=ZczZm6aHd3Hos0k-bpI4wQ
Kann das jemand exakt übersetzen? Google Übersetzer liest sich kryptisch bis schwurbelig.
Übersetzung
Gargamel09, Samstag, 08.07.2023, 20:59 (vor 1130 Tagen) @ markus
1. Jugendliche auf der Suche nach ihrer Identität, die in der Transsexualität eine Pseudoantwort auf ihr Unwohlsein finden. Dies öffnet die Tür für unbewussten Missbrauch, der nur noch mehr Unruhe in das bringt, was eigentlich eine Lebensentscheidung sein sollte. Es gibt keine Transphobie. Einfache Feststellung.
2. Der Staat beteiligt sich wieder einmal auf passive Weise an der Entdeckung und Entwicklung dessen, was eine wohlüberlegte Wahl sein sollte. Diese Reform trägt nicht dazu bei, die von Teenagern gesuchte psychologische Hilfe zu leisten.
Lesen Sie dies:
DIE FABRIK DES TRANSGENDER-KINDES
Masson - Eliacheff
3. Ich kann drei Stunden über das Thema diskutieren. Jeder hat seine Meinung. Ich akzeptiere jeden und bin der Erste, der Diskriminierung anprangert, aber in diesem Fall ist die Regierung auf dem Holzweg. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt noch mal.
4. Wir trinken zusammen ein Orval und reden über die Welt...el.
Übersetzung
RoyBianco, Ponte di Rialto, Montag, 10.07.2023, 06:23 (vor 1128 Tagen) @ Gargamel09
Man kann sie sich vielleicht nicht aussuchen (wobei das ein sehr streitbarer Punkt ist), aber man kann gerade in jungen Jahren sehr viel von außen beeinflussen.
Jeder weiß, wie schwierig das mit dem eigenen Körper im Teenie-Alter ist.
Wenn ich dann bei uns in der örtlichen Buchhandlung, komplette Tische und Regale mit Queer-Literatur für Teenies (und teilweise noch jünger sehe), braucht man sich zumindest nicht wundern, wenn nicht jeder in Jubel ausbricht.
Übersetzung
simie, Krefeld, Montag, 10.07.2023, 06:47 (vor 1128 Tagen) @ RoyBianco
Wenn ich dann bei uns in der örtlichen Buchhandlung, komplette Tische und Regale mit Queer-Literatur für Teenies (und teilweise noch jünger sehe),
Ich frage mich bei solchen Aussagen immer, wo diese Buchhandlungen sind, die vor queerer Literatur so überquellen?
Oder fallen bei dir schon Bücher, in denen homosexuelle Beziehungen etc. als normal dargestellt werden unter queere Literatur?
Übersetzung
Kappadozianer, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 21:05 (vor 1130 Tagen) @ Gargamel09
3. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt noch mal.
Öhm, doch, Thomas, kann man und sollte man frei aussuchen können! Starker Tobak, was er da so von sich gibt, steht unserem Neuzugang echt kein Stück nach.
Übersetzung
Basti Van Basten, Romania, Sonntag, 09.07.2023, 10:23 (vor 1129 Tagen) @ Kappadozianer
3. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt noch mal.
Öhm, doch, Thomas, kann man und sollte man frei aussuchen können! Starker Tobak, was er da so von sich gibt, steht unserem Neuzugang echt kein Stück nach.
Bist du hetero? Entscheide dich mal bitte dazu für eine Woche schwul zu sein. Erzähl uns auch mal bitte wie sehr du den Sex genossen hast.
Übersetzung
elliott, Wuppertal, Sonntag, 09.07.2023, 10:40 (vor 1129 Tagen) @ Basti Van Basten
3. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt noch mal.
Öhm, doch, Thomas, kann man und sollte man frei aussuchen können! Starker Tobak, was er da so von sich gibt, steht unserem Neuzugang echt kein Stück nach.
Bist du hetero? Entscheide dich mal bitte dazu für eine Woche schwul zu sein. Erzähl uns auch mal bitte wie sehr du den Sex genossen hast.
Möchtest du mal sehen, wie viele verheiratete Männer sich auf Grindr oder Romeo regelmäßig mit anderen Männern treffen?
Du kannst dir deine sexuelle Orientierung aussuchen, so oft du willst, was denn sonst?
Übersetzung
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 09.07.2023, 11:19 (vor 1129 Tagen) @ elliott
3. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt noch mal.
Öhm, doch, Thomas, kann man und sollte man frei aussuchen können! Starker Tobak, was er da so von sich gibt, steht unserem Neuzugang echt kein Stück nach.
Bist du hetero? Entscheide dich mal bitte dazu für eine Woche schwul zu sein. Erzähl uns auch mal bitte wie sehr du den Sex genossen hast.
Möchtest du mal sehen, wie viele verheiratete Männer sich auf Grindr oder Romeo regelmäßig mit anderen Männern treffen?
Du kannst dir deine sexuelle Orientierung aussuchen, so oft du willst, was denn sonst?
Vielleicht sind diese Männer dann einfach nicht komplett hetero, sondern (leicht) bi?
Übersetzung
MarcBVB, Sonntag, 09.07.2023, 16:17 (vor 1129 Tagen) @ MarcBVB
Hat doch gar nix damit zu tun ob ich mich als Mann oder Frau fühle.
Übersetzung
Basti Van Basten, Romania, Sonntag, 09.07.2023, 21:24 (vor 1129 Tagen) @ Taifun
Hat doch gar nix damit zu tun ob ich mich als Mann oder Frau fühle.
Kappadozianer bezog sich aber auf die Aussage Meuniers, dass man sich seine sexuelle Orientierung nicht aussuchen könnte und meinte, dass man es doch könne.
Übersetzung
elliott, Wuppertal, Sonntag, 09.07.2023, 11:53 (vor 1129 Tagen) @ MarcBVB
3. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt noch mal.
Öhm, doch, Thomas, kann man und sollte man frei aussuchen können! Starker Tobak, was er da so von sich gibt, steht unserem Neuzugang echt kein Stück nach.
Bist du hetero? Entscheide dich mal bitte dazu für eine Woche schwul zu sein. Erzähl uns auch mal bitte wie sehr du den Sex genossen hast.
Möchtest du mal sehen, wie viele verheiratete Männer sich auf Grindr oder Romeo regelmäßig mit anderen Männern treffen?
Du kannst dir deine sexuelle Orientierung aussuchen, so oft du willst, was denn sonst?
Vielleicht sind diese Männer dann einfach nicht komplett hetero, sondern (leicht) bi?
Eben. Das hat Alfred Kingsley vor 80 Jahren herausgefunden. Die wenigsten Menschen sind rein binär homo- bzw heterosexuell. Dementsprechend ist Sexualität auch nur der Versuch, Begehren und Lust zu kategorisieren. Natürlich kann ich mir aussuchen, in verschiedenen Phasen meines Lebens Männer oder Frauen zu lieben. Und bei nicht ganz wenigen ändert sich das im Laufe des Lebens.
Übersetzung
Basti Van Basten, Romania, Sonntag, 09.07.2023, 11:03 (vor 1129 Tagen) @ elliott
3. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt noch mal.
Öhm, doch, Thomas, kann man und sollte man frei aussuchen können! Starker Tobak, was er da so von sich gibt, steht unserem Neuzugang echt kein Stück nach.
Bist du hetero? Entscheide dich mal bitte dazu für eine Woche schwul zu sein. Erzähl uns auch mal bitte wie sehr du den Sex genossen hast.
Möchtest du mal sehen, wie viele verheiratete Männer sich auf Grindr oder Romeo regelmäßig mit anderen Männern treffen?
Du kannst dir deine sexuelle Orientierung aussuchen, so oft du willst, was denn sonst?
Was diese Männer machen, ist, sich ihre Partner auszusuchen, nicht ihre Sexualität.
Übersetzung
Nietzsche, Samstag, 08.07.2023, 22:55 (vor 1130 Tagen) @ Kappadozianer
3. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt noch mal.
Öhm, doch, Thomas, kann man und sollte man frei aussuchen können! Starker Tobak, was er da so von sich gibt, steht unserem Neuzugang echt kein Stück nach.
Nein, frei ist bei der Entscheidung gar nichts. Das ist ja gerade das Problem, wenn Menschen sich im falschen Körper fühlen. Sie können es sich nicht aussuchen, damit zufrieden zu sein.
Falls es beim Originaltext um sexuelle Vorlieben geht, auch nein. Man kann sich eben nicht aussuchen, ob man hetero ist oder nicht.
Vielleicht solltest Du nicht alles zwanghaft falschverstehen wollen.
Übersetzung
Kalkzilla, Waltrop, Samstag, 08.07.2023, 21:22 (vor 1130 Tagen) @ Kappadozianer
3. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt noch mal.
Öhm, doch, Thomas, kann man und sollte man frei aussuchen können! Starker Tobak, was er da so von sich gibt, steht unserem Neuzugang echt kein Stück nach.
Ähm... Also ich verstehe das eher so, dass man sich nicht aussuchen kann, zu welchem Geschlecht man sich hingezogen fühlt. Dies ist ja nunmal auch keine bewusste Entscheidung.
Übersetzung
brummbaer, Samstag, 08.07.2023, 21:58 (vor 1130 Tagen) @ Kalkzilla
3. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt noch mal.
Öhm, doch, Thomas, kann man und sollte man frei aussuchen können! Starker Tobak, was er da so von sich gibt, steht unserem Neuzugang echt kein Stück nach.
Ähm... Also ich verstehe das eher so, dass man sich nicht aussuchen kann, zu welchem Geschlecht man sich hingezogen fühlt. Dies ist ja nunmal auch keine bewusste Entscheidung.
Herrje, wie hier auf Grundlage einer Twitter-Übersetzung abgeurteilt wird, ist doch hanebüchen.
Vielleicht (bzw ich vermute dies sogar, da im Kontext passender) meint das was mit "sexuelle Orientierung" übersetzt wurde das biologische Geschlecht (Sex).
Wenn sein Hauptgedanke nun ist, dass man das nicht wie eine Unterhose täglich wechseln (können) sollte, sähe ich in dieser Haltung keine Illegitime.
Übersetzung
Gargamel09, Samstag, 08.07.2023, 21:07 (vor 1130 Tagen) @ Kappadozianer
3. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt noch mal.
Öhm, doch, Thomas, kann man und sollte man frei aussuchen können! Starker Tobak, was er da so von sich gibt, steht unserem Neuzugang echt kein Stück nach.
In welchem Jahrhundert ist er hängengeblieben? Er reitet sich immer tiefer rein
Er hat noch nachgelegt
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 20:46 (vor 1130 Tagen) @ markus
1. (Es gibt) junge Menschen auf der Suche nach Identität, die in der Transsexualität eine Pseudo-Antwort auf ihr Unwohlsein finden. Es ist die offene Tür für unbewusste Missbräuche, die in dem, was eine Lebensentscheidung sein soll, nur noch mehr Verwirrung stiften werden. Keine Transphobie. Einfache Feststellung.
Er hat noch nachgelegt
markus, Samstag, 08.07.2023, 20:50 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
1. (Es gibt) junge Menschen auf der Suche nach Identität, die in der Transsexualität eine Pseudo-Antwort auf ihr Unwohlsein finden. Es ist die offene Tür für unbewusste Missbräuche, die in dem, was eine Lebensentscheidung sein soll, nur noch mehr Verwirrung stiften werden. Keine Transphobie. Einfache Feststellung.
Und die beiden nachfolgenden Posting? Gibt ja noch Teil 2 und 3.
Er hat noch nachgelegt
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 20:55 (vor 1130 Tagen) @ markus
Habe kein Twitter, kann da nicht drauf zugreifen. Der Titan hat diesen Tweet als Beleg angeführt für einen vermeintlich transphoben Beitrag. Ob das so ist, kann ja jeder für sich selbst beurteilen.
In jedem Fall klingt der Vorwurf, Meunier sei dumm, ziemlich daneben.
Er hat noch nachgelegt
markus, Samstag, 08.07.2023, 21:03 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Habe kein Twitter, kann da nicht drauf zugreifen. Der Titan hat diesen Tweet als Beleg angeführt für einen vermeintlich transphoben Beitrag. Ob das so ist, kann ja jeder für sich selbst beurteilen.
In jedem Fall klingt der Vorwurf, Meunier sei dumm, ziemlich daneben.
Hab die anderen beiden Teile in Übersetzung gefunden.
Teil 2
Der Staat beteiligt sich wieder einmal auf passive Weise an der Entdeckung und Entwicklung dessen, was eine wohlüberlegte Wahl sein sollte. Diese Reform trägt nicht dazu bei, die von Teenagern gesuchte psychologische Hilfe zu leisten.
Lesen Sie dies:
DIE FABRIK DES TRANSGENDER-KINDES
Masson - Eliacheff
Teil 3
„Ich kann drei Stunden über das Thema diskutieren. Jeder hat seine Meinung. Ich akzeptiere jeden und bin der Erste, der Diskriminierung anprangert, aber in diesem Fall ist die Regierung auf dem falschen Weg. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt.“
Ich möchte lieber nicht wissen, welchen Inhalt die Leseempfehlung „Die Fabrik des Transgender-Kindes“ hat.
Und dieses „ich bin gegen Diskriminierung, aber…“ ist nie gut.
Er wäre gut beraten, wenn er ab jetzt die Klappe halten würde.
Er hat noch nachgelegt
bvbtina, 35037, Sonntag, 09.07.2023, 15:18 (vor 1129 Tagen) @ markus
https://www.emma.de/artikel/manifest-trans-339643
Darauf bezieht er sich und da ist doch nun nichts Böses dran.
Dass man eine solche Handlung genau hinterfragen sollte, ist doch vollkommen richtig.
Er hat noch nachgelegt
markus, Sonntag, 09.07.2023, 15:58 (vor 1129 Tagen) @ bvbtina
https://www.emma.de/artikel/manifest-trans-339643
Darauf bezieht er sich und da ist doch nun nichts Böses dran.
Dass man eine solche Handlung genau hinterfragen sollte, ist doch vollkommen richtig.
Emma -> Alice Schwarzer -> ein weiteres Manifest. Und ein unsäglicher Queer Beauftragter der Bundesregierung, der die Kritiker grundlos beschimpft. Das ist genau das, was ich eigentlich nicht wissen wollte.
Er hat noch nachgelegt
Nietzsche, Samstag, 08.07.2023, 23:04 (vor 1130 Tagen) @ markus
Teil 3
„Ich kann drei Stunden über das Thema diskutieren. Jeder hat seine Meinung. Ich akzeptiere jeden und bin der Erste, der Diskriminierung anprangert, aber in diesem Fall ist die Regierung auf dem falschen Weg. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt.“[/i]Ich möchte lieber nicht wissen, welchen Inhalt die Leseempfehlung „Die Fabrik des Transgender-Kindes“ hat.
Du weißt es nicht, aber Du weißt sicher, dass es ganz schlimm transphob ist. Aha.
Und dieses „ich bin gegen Diskriminierung, aber…“ ist nie gut.
Er wäre gut beraten, wenn er ab jetzt die Klappe halten würde.
Dumm nur, dass nach dem "aber" gar keine Umkehrung folgt, sondern eine Einschätzung eines politischen Vorhabens. Es ist sehr gut möglich, gegen Diskriminierung und gleichzeitig gegen ein Gesetz zu sein.
Er hat noch nachgelegt
markus, Samstag, 08.07.2023, 23:15 (vor 1130 Tagen) @ Nietzsche
Teil 3
„Ich kann drei Stunden über das Thema diskutieren. Jeder hat seine Meinung. Ich akzeptiere jeden und bin der Erste, der Diskriminierung anprangert, aber in diesem Fall ist die Regierung auf dem falschen Weg. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt.“[/i]Ich möchte lieber nicht wissen, welchen Inhalt die Leseempfehlung „Die Fabrik des Transgender-Kindes“ hat.
Du weißt es nicht, aber Du weißt sicher, dass es ganz schlimm transphob ist. Aha.
Und dieses „ich bin gegen Diskriminierung, aber…“ ist nie gut.
Er wäre gut beraten, wenn er ab jetzt die Klappe halten würde.
Dumm nur, dass nach dem "aber" gar keine Umkehrung folgt, sondern eine Einschätzung eines politischen Vorhabens. Es ist sehr gut möglich, gegen Diskriminierung und gleichzeitig gegen ein Gesetz zu sein.
Herrje, du mit deinen ewigen Relativierungen.
Die Umkehrung an der Stelle ist, dass das alte Gesetz diskriminierend war und dieses durch ein neues, nicht mehr diskriminierendes Gesetz ersetzt werden musste. Konkret ging es darum, dass die nur einmalige Änderung verfassungswidrig ist und die mehrmalige Änderung möglich sein muss. Wer das dann kritisiert, darf sich nicht über den berechtigen Gegenwind beschweren.
Er hat noch nachgelegt
TerraP, Köln, Sonntag, 09.07.2023, 07:10 (vor 1129 Tagen) @ markus
Dass Relativierung hier bei manchen zum Schimpfwort geworden ist, sagt auch einiges aus. Ich zitiere:
Im Relativismus wird davon ausgegangen, dass keine Erkenntnis, egal ob über das Wesen der Welt (Wissenschaft) oder die Festlegung, was moralisch richtig ist, eine absolute Gültigkeit hat. Jede Erkenntnis ist relativ in Bezug auf Annahmen oder die herrschenden Umstände und kann sich durch neue Erkenntnisse oder Umstände auch ändern. Als wahr darf nur das (vorläufig) bezeichnet werden, was konkret belegt werden kann.
Das Gegenteil ist der Absolutismus. Hier wird behauptet, dass es absolute Wahrheiten gibt, die immer und überall und völlig unabhängig von Zeit und Raum universell gültig sind. Diese Auffassung wird vor allem von Religionen vertreten.
Du kannst ja Deine Religion mögen, aber dränge sie doch nicht so penetrant allen anderen auf.
Er hat noch nachgelegt
Scherben, Kiel, Sonntag, 09.07.2023, 07:52 (vor 1129 Tagen) @ TerraP
Dass Relativierung hier bei manchen zum Schimpfwort geworden ist, sagt auch einiges aus. Ich zitiere:
Im Relativismus wird davon ausgegangen, dass keine Erkenntnis, egal ob über das Wesen der Welt (Wissenschaft) oder die Festlegung, was moralisch richtig ist, eine absolute Gültigkeit hat. Jede Erkenntnis ist relativ in Bezug auf Annahmen oder die herrschenden Umstände und kann sich durch neue Erkenntnisse oder Umstände auch ändern. Als wahr darf nur das (vorläufig) bezeichnet werden, was konkret belegt werden kann.
Das Gegenteil ist der Absolutismus. Hier wird behauptet, dass es absolute Wahrheiten gibt, die immer und überall und völlig unabhängig von Zeit und Raum universell gültig sind. Diese Auffassung wird vor allem von Religionen vertreten.
Du kannst ja Deine Religion mögen, aber dränge sie doch nicht so penetrant allen anderen auf.
Das ist aber auch eine billige Argumentation. Nur weil man keine Relativistin ist, ist man nicht zwingend eine Absolutistin. Für ein gesundes Zusammenhängen braucht man moralische Maßstäbe, die im Wesentlichen unverrückbar sind, und dazu gehört selbstverständlich auch der grundsätzlich Respekt vor der Person gegenüber und für deren Entscheidungen über ihr eigenes Leben. Genau dort setzt der Kampf gegen Diskriminierung an, und ich würde mir wünschen, dass wir an dieser Stelle gerade nicht die Diskrepanz zwischen Relativismus und Absolutismus besprechen.
Er hat noch nachgelegt
TerraP, Köln, Sonntag, 09.07.2023, 08:08 (vor 1129 Tagen) @ Scherben
Und ich würde mir wünschen, dass nicht jeder Versuch einer Kontextualisierung, selbst von Usern wie Nietzsche, mit gewaltigem moralischen Furor bekämpft wird.
Selbst der Respekt vor der Person ist nicht vom Himmel gefallen, sondern durch einen Gesellschaftsvertrag zustande gekommen (der auch hier im Forum oft genug gebrochen wird). Und jede Vereinbarung zwischen Menschen ist änderbar, ob es uns gefällt oder nicht.
Deshalb ändern sich ja auch ständig akzeptable Haltungen zum Beispiel zum Umgang mit Transgender-Fragen. Wenn man dann so tut, als sei jede Abweichung von einer aktuell von (aktivistischen) Plattformen aus der Community selbst vorgegebenen Haltung transphob, isses halt schade.
Er hat noch nachgelegt
markus, Sonntag, 09.07.2023, 08:39 (vor 1129 Tagen) @ TerraP
Ich kann dir dazu den auffe Ohren Podcast empfehlen. Es ist schon wichtig, auf jene zu hören, die es betrifft.
https://www.schwatzgelb.de/artikel/2023/auffe-ohren/auffen-punkt-76-spielervorstellung-felix-nmecha
Er hat noch nachgelegt
Nietzsche, Samstag, 08.07.2023, 23:30 (vor 1130 Tagen) @ markus
Teil 3
„Ich kann drei Stunden über das Thema diskutieren. Jeder hat seine Meinung. Ich akzeptiere jeden und bin der Erste, der Diskriminierung anprangert, aber in diesem Fall ist die Regierung auf dem falschen Weg. Man kann sich seine sexuelle Orientierung nicht nach Belieben aussuchen, verdammt.“[/i]Ich möchte lieber nicht wissen, welchen Inhalt die Leseempfehlung „Die Fabrik des Transgender-Kindes“ hat.
Du weißt es nicht, aber Du weißt sicher, dass es ganz schlimm transphob ist. Aha.
Und dieses „ich bin gegen Diskriminierung, aber…“ ist nie gut.
Er wäre gut beraten, wenn er ab jetzt die Klappe halten würde.
Dumm nur, dass nach dem "aber" gar keine Umkehrung folgt, sondern eine Einschätzung eines politischen Vorhabens. Es ist sehr gut möglich, gegen Diskriminierung und gleichzeitig gegen ein Gesetz zu sein.
Herrje, du mit deinen ewigen Relativierungen.
Die Umkehrung an der Stelle ist, dass das alte Gesetz diskriminierend war und dieses durch ein neues, nicht mehr diskriminierendes Gesetz ersetzt werden musste. Konkret ging es darum, dass die nur einmalige Änderung verfassungswidrig ist und die mehrmalige Änderung möglich sein muss. Wer das dann kritisiert, darf sich nicht über den berechtigen Gegenwind beschweren.
Und seine Kritik an der Möglichkeit einer mehrfachen Änderung ist natürlich rein transphob. Es kann überhaupt keine anderen Gründe geben. Die Änderung hat ja auch sonst überhaupt keine Auswirkungen.
Ich weiß, ich weiß, ich relativiere wieder. Es könnte gute Gründe geben, komplexes Thema, Leuten einfach so niedere Motive zu unterstellen ist unanständig, blabla. Du hast es wirklich schwer mit mir.
Er hat noch nachgelegt
markus, Samstag, 08.07.2023, 23:44 (vor 1130 Tagen) @ Nietzsche
Er hat einen Tweet rausgehauen nach dem die ganze Welt in die Brüche geht. Und es kommt bei Betroffenen transphob an.
Mit einem transfeindlichen Tweet sorgt der BVB-Außenverteidiger Thomas Meunier für Empörung. Der belgische Nationalspieler teilte am Freitag einen Bericht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks RBTF über eine am Donnerstag vom belgischen Parlament beschlossene Reform des dortigen Transsexuellengesetzes und schrieb dazu: "Die Welt geht in die Brüche, und zwar mit großer Geschwindigkeit."
Er hat noch nachgelegt
Nike79, Samstag, 08.07.2023, 19:52 (vor 1130 Tagen) @ Titandrücker
https://twitter.com/thommills/status/1677674560387182592?s=46&t=ZczZm6aHd3Hos0k-bpI4wQ
Ich würde eher sagen er hat ausgeführt. Und ich lese da eine legitime Meinung raus.
queer.de: BVB-Außenverteidiger entsetzt mit transfeindlichem Tweet
markus, Samstag, 08.07.2023, 15:10 (vor 1130 Tagen) @ markus
Übrigens kommt es bei Betroffenen (zumindest würde ich das Portal dem Kreis der Betroffenen zuordnen) ganz klar transfeindlich an. Queer.de schreibt
BVB-Außenverteidiger entsetzt mit transfeindlichem Tweet
Steht uns als Nichtbetroffene dann zu, es anders zu bewerten? Sollen sich die Betroffenen nicht so anstellen? Übertreiben die nur?
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TerraP, Köln, Samstag, 08.07.2023, 15:36 (vor 1130 Tagen) @ markus
Es ist ein grundsätzlicher und gefährlicher Fehler von Identitätspolitik, dass sie festlegen will, wer sich zu welchen Themen äußern darf und wer nicht.
Es ist erstaunlich, wie viele Menschen immer noch der Idee hinterherlaufen, dass so etwas im Dienste einer guten Sache erlaubt ist. Ist ja erst einige hundert Male schiefgegangen. Und trotzdem findet sich immer wieder eine intellektuelle Elite, die solche freiheitsfeindlichen Mechanismen unbedingt ein weiteres Mal durchspielen möchte.
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markus, Samstag, 08.07.2023, 15:49 (vor 1130 Tagen) @ TerraP
Es ist ein grundsätzlicher und gefährlicher Fehler von Identitätspolitik, dass sie festlegen will, wer sich zu welchen Themen äußern darf und wer nicht.
Es ist erstaunlich, wie viele Menschen immer noch der Idee hinterherlaufen, dass so etwas im Dienste einer guten Sache erlaubt ist. Ist ja erst einige hundert Male schiefgegangen. Und trotzdem findet sich immer wieder eine intellektuelle Elite, die solche freiheitsfeindlichen Mechanismen unbedingt ein weiteres Mal durchspielen möchte.
Also, erstmal ist Minderheitenschutz keine Mindermeinung. Auch diese Gesetze kommen durch Mehrheiten zustande. Zweitens verbietet dir niemand, eine transfeindliche Meinung zu haben. Es ist nur schade, wenn du eine solche haben solltest. Und du wirst damit rechnen müssen, dass sie nicht unwidersprochen stehen bleibt. Das ist eigentlich schon alles.
Ich bin der Meinung, dass man mehr auf Betroffene hören sollte. Wenn Betroffene sich angegriffen fühlen, kann ich schlecht zu ihnen sagen: „Jetzt stellt euch mal nicht so an“. Magst du anders sehen. Alles in allem ist es ernüchternd, dass wir zwei Spieler mit diesen Gedanken im Kader haben. Und es dürften zumindest in der Bundesliga nicht die einzigen sein.
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TerraP, Köln, Samstag, 08.07.2023, 15:54 (vor 1130 Tagen) @ markus
Du hast gefragt, ob es uns als Nicht betroffen zusteht, zu einer eigenen Bewertung eines Themas zu kommen. Dir wurden ja an anderer Stelle schon viele Beispiele genannt, warum die Antwort darauf, in einer offenen Gesellschaft nur ja lauten kann.
Mit meiner Meinung zu Transgender-Fragen hat das nichts zu tun.
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Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 09.07.2023, 21:17 (vor 1129 Tagen) @ TerraP
Deswegen entscheiden auch Männer darüber ob Frauen abtreiben dürfen.
Weil wir in so einer freien Welt leben, in der wertkonservative alles kontrollieren wollen.
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Davja89, Sonntag, 09.07.2023, 22:02 (vor 1129 Tagen) @ Talentförderer
Du meinst wahrscheinlich das z.b. in den USA tendenziell eher männliche Politiker darüber abstimmen ob Abtreibungen erlaubt sind bzw. unter welchen Umständen?
Da ist aber das Problem nicht, das Politiker Gesetze und Regeln machen (Wer sollte es sonst?) sondern das diese halt zu stark männlich dominiert sind.
Hat also erstmal wenig mit der Abtreibungsfrage direkt zu tun.
Da müsste sich die Kritik darauf beziehen das wir im politischen Betrieb einfach zu viele Männer haben. Diese würde ich tendenziell teilen. Auch wenn es da je nach Land natürlich Unterschiede gibt.
Ob das an der Abtreibungspolitik so viel ändern würde?
Bin mir da nicht sicher...
Im Zweifelsfall würde ja ein alter konservativer weißer Mann gegen eine junge konservative Frau ausgetauscht werden.
Im Einzelfall hat eine Frau natürlich sehr viel mehr Macht über eine Abtreibung als der Kindsvater. Den fragt nämlich stellenweise keiner. Das gehört dann auch zur Wahrheit.
Ich finde es richtig das die Frau am Ende entscheidet ob sie ein Kind zur Welt bringen möchte oder halt nicht. Trotzdem ist in diesem Fall dann eher der Vater der "Fremdbestimmte".
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TerraP, Köln, Sonntag, 09.07.2023, 22:31 (vor 1129 Tagen) @ Davja89
Und in jedem Fall ist der Vater auch "Betroffener". Talentförderers Beispiel passt an vielen Stellen nicht. Und wenn er Richter und Politiker meint: ja, wir leben halt in einer arbeitsteiligen organisierten (und natürlich auch nicht perfekten) Gesellschaft.
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markus, Samstag, 08.07.2023, 15:59 (vor 1130 Tagen) @ TerraP
Du hast gefragt, ob es uns als Nicht betroffen zusteht, zu einer eigenen Bewertung eines Themas zu kommen.
Damit war aber keine juristische Einordnung gemeint. Es war als Appell zu verstehen: Wir sollten Betroffenen mehr glauben schenken, statt ihnen permanent zu sagen, dass sie sich doch bitte nicht so anstellen mögen.
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brummbaer, Samstag, 08.07.2023, 22:01 (vor 1130 Tagen) @ markus
Du hast gefragt, ob es uns als Nicht betroffen zusteht, zu einer eigenen Bewertung eines Themas zu kommen.
Damit war aber keine juristische Einordnung gemeint. Es war als Appell zu verstehen: Wir sollten Betroffenen mehr glauben schenken, statt ihnen permanent zu sagen, dass sie sich doch bitte nicht so anstellen mögen.
Du nimmst dir doch auch heraus, den obigen Appell zu formulieren.
Beißt sich das nicht?!
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Basti Van Basten, Romania, Samstag, 08.07.2023, 15:27 (vor 1130 Tagen) @ markus
Übrigens kommt es bei Betroffenen (zumindest würde ich das Portal dem Kreis der Betroffenen zuordnen) ganz klar transfeindlich an. Queer.de schreibt
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Steht uns als Nichtbetroffene dann zu, es anders zu bewerten? Sollen sich die Betroffenen nicht so anstellen? Übertreiben die nur?
Man darf aber jetzt nicht dem Irrglauben verfallen, dass queer.de für alle LGBTQ+'s spricht. In meinem (schwulen) Bekanntenkreis sorgt so manches Gebahren der Transgender-Community auch nur noch für ratloses Kopfschütteln - wie soll es dann also erst einem Hetero gehen?
Es klingt paradox, aber ich stehe den Äußerungen NMechas und Meuniers etwas toleranter gegenüber - nicht weil deren Meinung fundiert ist, sondern einfach weil manche Leute (gedanklich) einfach einen weiteren Weg gehen müssen. Nicht alle Menschen wurden von weltoffenen Eltern aufgezogen, nicht alle in eine tolerante Gesellschaft hineingeboren, nicht alle sind mit schwulen Freunden aufgewachsen. Manche brauchen halt etwas Zeit.
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markus, Samstag, 08.07.2023, 15:38 (vor 1130 Tagen) @ Basti Van Basten
Übrigens kommt es bei Betroffenen (zumindest würde ich das Portal dem Kreis der Betroffenen zuordnen) ganz klar transfeindlich an. Queer.de schreibt
BVB-Außenverteidiger entsetzt mit transfeindlichem Tweet
Steht uns als Nichtbetroffene dann zu, es anders zu bewerten? Sollen sich die Betroffenen nicht so anstellen? Übertreiben die nur?
Man darf aber jetzt nicht dem Irrglauben verfallen, dass queer.de für alle LGBTQ+'s spricht. In meinem (schwulen) Bekanntenkreis sorgt so manches Gebahren der Transgender-Community auch nur noch für ratloses Kopfschütteln - wie soll es dann also erst einem Hetero gehen?
Wer sind denn „alle“? Mir ist nur dieses Portal als größeres bekannt (gibt es andere, größere Portal, die das anders sehen?), es handelt sich um Betroffene und die finden das scheiße, was Nmecha und Meunier posten.
Es klingt paradox, aber ich stehe den Äußerungen NMechas und Meuniers etwas toleranter gegenüber - nicht weil deren Meinung fundiert ist, sondern einfach weil manche Leute (gedanklich) einfach einen weiteren Weg gehen müssen. Nicht alle Menschen wurden von weltoffenen Eltern aufgezogen, nicht alle in eine tolerante Gesellschaft hineingeboren, nicht alle sind mit schwulen Freunden aufgewachsen. Manche brauchen halt etwas Zeit.
Ja, das ist wohl so. Ich glaube auch nicht, dass Nmecha und Meunier die einzigen beiden Profis sind, die so denken. Da wird es, zumindest in der Bundesliga, weitere Spieler geben.
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Basti Van Basten, Romania, Samstag, 08.07.2023, 15:43 (vor 1130 Tagen) @ markus
Wer sind denn „alle“? Mir ist nur dieses Portal als größeres bekannt (gibt es andere, größere Portal, die das anders sehen?), es handelt sich um Betroffene und die finden das scheiße, was Nmecha und Meunier posten.
Wollte sagen: queer.de ist nicht das offizielle Sprachrohr der LGBTQ+-Community.
Es klingt paradox, aber ich stehe den Äußerungen NMechas und Meuniers etwas toleranter gegenüber - nicht weil deren Meinung fundiert ist, sondern einfach weil manche Leute (gedanklich) einfach einen weiteren Weg gehen müssen. Nicht alle Menschen wurden von weltoffenen Eltern aufgezogen, nicht alle in eine tolerante Gesellschaft hineingeboren, nicht alle sind mit schwulen Freunden aufgewachsen. Manche brauchen halt etwas Zeit.
Ja, das ist wohl so. Ich glaube auch nicht, dass Nmecha und Meunier die einzigen beiden Profis sind, die so denken. Da wird es, zumindest in der Bundesliga, weitere Spieler geben.
So ist es. Die anderen sind aber schlau genug, das nicht öffentlich rauszuposaunen.
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markus, Samstag, 08.07.2023, 15:56 (vor 1130 Tagen) @ Basti Van Basten
Wer sind denn „alle“? Mir ist nur dieses Portal als größeres bekannt (gibt es andere, größere Portal, die das anders sehen?), es handelt sich um Betroffene und die finden das scheiße, was Nmecha und Meunier posten.
Wollte sagen: queer.de ist nicht das offizielle Sprachrohr der LGBTQ+-Community.
Es wird auch kein offizielles Sprachrohr für wirklich alle geben. Schwatzgelb.de ist es ja z.B. auch nicht für alle Fans. Dennoch hat das schon auch Gewicht, wenn die etwas schreiben.
Es klingt paradox, aber ich stehe den Äußerungen NMechas und Meuniers etwas toleranter gegenüber - nicht weil deren Meinung fundiert ist, sondern einfach weil manche Leute (gedanklich) einfach einen weiteren Weg gehen müssen. Nicht alle Menschen wurden von weltoffenen Eltern aufgezogen, nicht alle in eine tolerante Gesellschaft hineingeboren, nicht alle sind mit schwulen Freunden aufgewachsen. Manche brauchen halt etwas Zeit.
Ja, das ist wohl so. Ich glaube auch nicht, dass Nmecha und Meunier die einzigen beiden Profis sind, die so denken. Da wird es, zumindest in der Bundesliga, weitere Spieler geben.
So ist es. Die anderen sind aber schlau genug, das nicht öffentlich rauszuposaunen.
Ja, ist aber traurig, dass es ausgerechnet zwei BVB Spieler sein müssen. Bei Meunier könnte man meinen, dass er jetzt seinen Marktwert senken möchte. Viele Millionen für einen transfeindlichen Spieler ausgeben, so bescheuert ist glaube ich niemand ;-)
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Jurist, Samstag, 08.07.2023, 15:18 (vor 1130 Tagen) @ markus
Die Meinungshoheit einer pluralistischen Gesellschaft in die Hände einer absoluten Minorität legen?
What could possibly go wrong?
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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 15:34 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Die Meinungshoheit einer pluralistischen Gesellschaft in die Hände einer absoluten Minorität legen?
What could possibly go wrong?
In den USA werden u.a. Professoren für non-konforme Ansichten an Unis mittlerweile von einer lauten Minderheit weggemobbt.
Im restera-forum darf z.B nicht über Harry Potter diskutiert werden.
Das läuft teilweise völlig ausm Ruder.
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Gargamel09, Samstag, 08.07.2023, 15:41 (vor 1130 Tagen) @ Foreveralone
https://www.ipg-journal.de/rubriken/demokratie-und-gesellschaft/artikel/die-kulturkampf-falle-6589/
In Teilen Floridas wurden Schulen angewiesen, den Zugang zu Büchern über ethnische Zugehörigkeit und Diversität einzuschränken und darüber hinaus gewarnt, dass Lehrpersonal, das sogenanntes „obszönes und pornografisches Material“ an Schülerinnen und Schüler weitergibt, fünf Jahre Haft droht.
Die andere konservative/rechte Seite Amerikas ist auch nicht besser, da setzt sich nämlich auch die Minderheit über die Mehrheit hinweg.
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Eisen, DO, Samstag, 08.07.2023, 16:09 (vor 1130 Tagen) @ Gargamel09
Da überm Teich können wir beobachten, was uns noch bevorsteht. Die Truppen stehen schon bereit und sich unversöhnlich gegenüber.
Generell sollte jeder mal seine persönlichen Befindlichkeiten einen Gang zurückschalten und den für Toleranz und Meinungspluralität einen Gang hoch. Dann wäre schon viel gewonnen.
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markus, Samstag, 08.07.2023, 16:29 (vor 1130 Tagen) @ Eisen
Da überm Teich können wir beobachten, was uns noch bevorsteht. Die Truppen stehen schon bereit und sich unversöhnlich gegenüber.
Generell sollte jeder mal seine persönlichen Befindlichkeiten einen Gang zurückschalten und den für Toleranz und Meinungspluralität einen Gang hoch. Dann wäre schon viel gewonnen.
Um in deinem Bild zu bleiben: Du willst den beiden Truppen, die sich angeblich unversöhnlich gegenüberstehen, sagen, wie es richtig geht und baust damit als vermeintlich moralische Instanz eine dritte Truppe auf, die fortan den anderen beiden gegenübersteht.
Es ist ein Irrglaube, dass die Wahrheit immer in der Mitte liegen muss. Ich finde es sogar eine sehr unschöne Entwicklung, sich aus allem heraushalten und keine Farbe mehr bekennen zu wollen, weil man sich sonst sofort in einem unversöhnlichen Konflikt sieht.
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stfn84, Köln, Samstag, 08.07.2023, 19:33 (vor 1130 Tagen) @ markus
Es geht wohl eher um einen ganz klaren Aspekt:
Nur weil man anderer Meinung ist, sollte man den Gegenüber nicht geringschätzen oder die Diskussion von vornherein unterlassen. Es bedarf der Auseinandersetzung mit Argumenten. Es stünde dem Großteil der heutigen Gesellschaft gut zu Gesicht, dass man sich auch mal zwingt die Perspektive des Gegenüber einzunehmen.
Es gibt jedoch eine ganz klare Einschränkung: Das ist natürlich Quatsch, wenn es sich um strafrechtlich zu verfolgende Beleidigungen und Herabwürdigungen geht.
Das ist aber nun wahrlich nicht der Fall.
Das heißt nicht, dass es bei den Angesprochenen nicht auf massiven Widerstand stoßen kann. Das ist dann auch richtig und wichtig diesen Widerstand klar zu machen.
Wenn ich dann aber so etwas lese:
Der einzige Grund für die von Meunier prophezeite Apokalypse: Im Nachbarland ist es ab sofort möglich, den Geschlechtseintrag und den Vornamen mehrfach zu ändern. Anlass ist ein Urteil des belgischen Verfassungsgerichts aus dem Jahr 2017, das die grundsätzliche Unwiderrufbarkeit moniert hatte. Die sehr wenigen Menschen, die ihren Vornamen und ihren Geschlechtseintrag zum zweiten Mal ändern wollten, mussten bisher ein aufwändiges Verfahren vor dem Familiengericht beantragen. Ein weiterer Wechsel war praktisch nicht vorgesehen. Mit der verabschiedeten Reform entfallen diese Hürden jetzt.
halte ich den Aufschrei von queer.de aber für problematisch.
Es wird nicht wirklich argumentiert, sondern die gegenteilige Meinung direkt als transfeindlich gebrandmarkt. Statt aufzuzeigen wieso dies denn nun eine transfeindliche Position ist, wird im Grunde direkt das Urteil gefällt.
Das ist alles ok - aber man muss sich dann nicht wundern, wenn sich die "Fronten" verhärten, obwohl die Äußerungen von Fußballern des BVB auf digitalen Plattformen wohl eher nicht von der Polizei verfolgt werden.
Ich wäre tatsächlich an einer Erläuterung interessiert, was genau daran transfeindlich ist, wenn man sein bereits verändertes Geschlecht dann in einem aufwendigen Verfahren vor dem Familiengericht ein zweites Mal ändern darf.
queer.de: BVB-Außenverteidiger entsetzt mit transfeindlichem Tweet
markus, Samstag, 08.07.2023, 20:05 (vor 1130 Tagen) @ stfn84
Es geht wohl eher um einen ganz klaren Aspekt:
Nur weil man anderer Meinung ist, sollte man den Gegenüber nicht geringschätzen oder die Diskussion von vornherein unterlassen. Es bedarf der Auseinandersetzung mit Argumenten. Es stünde dem Großteil der heutigen Gesellschaft gut zu Gesicht, dass man sich auch mal zwingt die Perspektive des Gegenüber einzunehmen.Es gibt jedoch eine ganz klare Einschränkung: Das ist natürlich Quatsch, wenn es sich um strafrechtlich zu verfolgende Beleidigungen und Herabwürdigungen geht.
Das ist aber nun wahrlich nicht der Fall.
Das heißt nicht, dass es bei den Angesprochenen nicht auf massiven Widerstand stoßen kann. Das ist dann auch richtig und wichtig diesen Widerstand klar zu machen.
Wenn ich dann aber so etwas lese:
Der einzige Grund für die von Meunier prophezeite Apokalypse: Im Nachbarland ist es ab sofort möglich, den Geschlechtseintrag und den Vornamen mehrfach zu ändern. Anlass ist ein Urteil des belgischen Verfassungsgerichts aus dem Jahr 2017, das die grundsätzliche Unwiderrufbarkeit moniert hatte. Die sehr wenigen Menschen, die ihren Vornamen und ihren Geschlechtseintrag zum zweiten Mal ändern wollten, mussten bisher ein aufwändiges Verfahren vor dem Familiengericht beantragen. Ein weiterer Wechsel war praktisch nicht vorgesehen. Mit der verabschiedeten Reform entfallen diese Hürden jetzt.
halte ich den Aufschrei von queer.de aber für problematisch.
Es wird nicht wirklich argumentiert, sondern die gegenteilige Meinung direkt als transfeindlich gebrandmarkt. Statt aufzuzeigen wieso dies denn nun eine transfeindliche Position ist, wird im Grunde direkt das Urteil gefällt.
Das ist alles ok - aber man muss sich dann nicht wundern, wenn sich die "Fronten" verhärten, obwohl die Äußerungen von Fußballern des BVB auf digitalen Plattformen wohl eher nicht von der Polizei verfolgt werden.Ich wäre tatsächlich an einer Erläuterung interessiert, was genau daran transfeindlich ist, wenn man sein bereits verändertes Geschlecht dann in einem aufwendigen Verfahren vor dem Familiengericht ein zweites Mal ändern darf.
Das Urteil im Wortlaut kenne ich auch nicht. So wie ich es verstanden habe, war die alte Regelung diskriminierend und nicht verfassungskonform. So liest sich die Übersetzung des Artikels:
Das Verfassungsgericht befand, dass das Fehlen dieser Möglichkeit gegen den Grundsatz der Gleichheit derjenigen verstößt, die nicht in die Kategorien „Mann“ oder „Frau“ fallen können. „Es ist wichtig, dass die Rechte von Transgender-Personen respektiert werden und dass sie die Registrierung ihres Geschlechts entsprechend ihrer sexuellen Identität ändern können, ohne unnötige oder umständliche Verfahren.“
Wenn man dann zum Ausdruck bringt, dass man lieber bei dieser alten diskriminierenden, nicht verfassungskonformen Regelung bleiben möchte und die erforderliche Neuregelung als Weltuntergang bezeichnet, ist das transfeindlich. Wenn nicht das, was denn dann?
Er kann sich nicht einmal mit Unwissen herausreden, da er eben jenen Artikel geteilt hat. Er wusste, dass die alte Regelung verfassungswidrig war.
Es würde schon reichen, wenn man einfach jeden sein Leben leben lässt und diese Prämisse auch für Minderheiten gilt. Ist das denn so schwer? Dann erntet man auch keinen Widerspruch und die Welt geht dadurch schon gar nicht unter.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 09.07.2023, 00:37 (vor 1130 Tagen) @ markus
Markus, selbst wenn du das Urteil im Wortlaut kennen solltest, würde es dir an Wissen im belgischen Verfassungsrecht fehlen (wie Übrigens wahrscheinlich allen anderen auch). Und "Das Verfassungsgericht hat entschieden" ist halt allein für sich kein Argument. War es noch nie, wird es niemals sein.
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stfn84, Köln, Samstag, 08.07.2023, 21:58 (vor 1130 Tagen) @ markus
Man muss aus einer kritischen Meinung nicht direkt machen, dass man dem Gegenüber dieses Leben verwehrt.
Leben und leben lassen funktioniert nicht als Einbahnstraße.
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markus, Samstag, 08.07.2023, 22:36 (vor 1130 Tagen) @ stfn84
Man muss aus einer kritischen Meinung nicht direkt machen, dass man dem Gegenüber dieses Leben verwehrt.
Wer sagt denn, dass man ihnen das Leben an sich verwehren will? Es geht darum, dass man versucht, ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu verwehren. Wo ist das Problem, sie so leben zu lassen, wie sie es wollen?
Leben und leben lassen funktioniert nicht als Einbahnstraße.
Welchen konkreten Nachteil erleidest du denn, wenn Minderheiten bestimmte Rechte zugestanden werden? Es hat zumindest in diesem Fall Null negative Auswirkungen auf uns beide.
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markus, Sonntag, 09.07.2023, 08:49 (vor 1129 Tagen) @ markus
In diesem konkreten Fall geht es tatsächlich aber doch eben auch um das Ausnutzen von zu offenen Regelungen durch EBEN NICHT Betroffene.
Ja die Beispiele die ja schon gebracht wurden sind auf den ersten Blick konstruiert… aber wenn man sich anschaut, wie viele Männer Quotenregelungen als Diskriminierung von Männern ansehen ist es doch letztlich leider nicht so weit hergeholt, dass es Menschen geben wird, die eine zu simple Regelung unter bewußter Missachtung des Sinnes der Regelung diese nutzen werden um andere Regelungen zu unterlaufen.
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markus, Sonntag, 09.07.2023, 09:14 (vor 1129 Tagen) @ RE_LordVader
In diesem konkreten Fall geht es tatsächlich aber doch eben auch um das Ausnutzen von zu offenen Regelungen durch EBEN NICHT Betroffene.
Ja die Beispiele die ja schon gebracht wurden sind auf den ersten Blick konstruiert… aber wenn man sich anschaut, wie viele Männer Quotenregelungen als Diskriminierung von Männern ansehen ist es doch letztlich leider nicht so weit hergeholt, dass es Menschen geben wird, die eine zu simple Regelung unter bewußter Missachtung des Sinnes der Regelung diese nutzen werden um andere Regelungen zu unterlaufen.
Das Argument ist nicht wirklich überzeugend. Denn nahezu jedes Gesetz, das bestimmte Freiheiten regelt, öffnet einen Spalt für Missbrauch. Eine absolute Sicherheit wirst du nur bei völliger Aufgabe jeglicher Freiheiten erreichen. Ich glaube nicht, dass wir in einer solchen Welt leben wollen. Und es spricht auch nicht für Meunier, dass nach einer für Betroffene solch wichtigen Entscheidung die erste Unterstellung die ist, dass das doch ganz bestimmt einige missbrauchen werden.
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markus, Sonntag, 09.07.2023, 09:26 (vor 1129 Tagen) @ markus
Ok jetzt wird es mir wirklich zu anstrengend mit Dir. Wird erstmal meine letzte Antwort auf Dich sein.
Natürlich sind in jeder Möglichkeit Gefahren des Missbrauchs zu sehen und enthalten. diese komplett zu ignorieren und die Gefahren für andere wichtige Problemfelder (hier konkret die Gleichstellungsfragen) einfach weg zu denken ist halt auch nicht sinnvoll.
Du bist gerade sehr tief in Deinen Schützengraben und attackierst jeden der nicht komplett und 100%ig alles so siehst wie Du. Kannst Du natürlich so machen, solltest Dich aber nicht wundern, dass nicht nur tatsächliche Gegner (also wirklich transphobe Menschen) das als keine Diskussionsgrundlage mehr sehen.
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markus, Sonntag, 09.07.2023, 10:26 (vor 1129 Tagen) @ RE_LordVader
Ich verstehe deinen Zickzackkurs irgendwie nicht. Du hast gestern weiter unten noch eine andere Position vertreten. Nämlich die, dass wir gar nicht wissen, ob es wirklich so simpel ist (und damit die Tür zum Missbrauch öffnet), wie es manch einer darstellt.
Markus, lass das alles mal sacken
Jurist, Sonntag, 09.07.2023, 10:52 (vor 1129 Tagen) @ markus
Der Kollege hat nicht Unrecht, Du hast Dich in der Sache festgefahren und merkst dabei offenbar gerade nicht, dass Du dadurch eine Radikalposition einnimmst. Zwar aus guten Motiven und Gründen, aber doch bauen solche Positionen Frontlinien auf und steigern Unbehagen (bei jedem beteiligten Diskutanten).
Ich habe Dich als sehr cleveren, emphatischen und hilfsbereiten User kennengelernt. Daher weiß ich, dass diese Diskussion und ihr Verlauf atypisch für Dich ist.
Vielleicht lässt Du alles mal sacken und gewinnst etwas Distanz. Ich bin mir sicher, dann wirst Du sehen, dass die Mitdiskutanten weder Dir noch Transsexuellen etwas Böses wollen.
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markus, Sonntag, 09.07.2023, 10:45 (vor 1129 Tagen) @ markus
Es ist gar kein Zickzakkurs. Nein wir wissen nicht wie die genaue Ausformulierung aussieht.
Das hier bezog sich darauf, dass man die Möglichkeiten diskutieren können muss, ohne direkt in Schubladen und Grabenkämpfen zu landen.
Und das gilt für beide Seiten.
Man kann eben auch als TM die Entscheidung des Gerichts für falsch halten, ohne direkt Transpersonen jegliche Selbstbestimmung abzusprechen oder ein Demokratiefeind zu sein. Genauso kann man natürlich die Entscheidung auch für richtig halten, oder auch für nicht weitgehend genug….
Ich halte seine Formulierung in dem ersten Thread auch für etwas zu plakativ. Aber zumindest seine weiteren Ausführungen zeigen ziemlich deutlich, dass er eben kein „stumpfer transphober“ ist, sondern eine ziemlich differenzierte Meinung zu dem Thema hat. Mit der muss man NICHT übereinstimmen, und man kann dass selbstverständlich auch sagen. Aber dieses komplett in die Gegnerschublade schieben und eine Verdeutlichung des Standpunktes mit Argumenten, dann gleich als „er legt noch nach“ zu belegen…. Ist halt genau überhaupt nicht zielführend und würgt halt jeden Austausch ab.
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markus, Sonntag, 09.07.2023, 11:14 (vor 1129 Tagen) @ RE_LordVader
Man muss jetzt aber auch nicht direkt Grabenkämpfe herauf beschwören, bloß weil man seine weiteren Ausführungen für nicht überzeugend hält. Warum ich sie nicht für überzeugend halte, habe ich ja auch erklärt („er legt noch nach“ ohne weitere Erklärung dazu war nicht von mir).
Für mich gehört zum Demokratieverständnis dazu, Entscheidungen der Gerichte zu akzeptieren und auch zu respektieren. Zumindest dann, wenn sämtliche Rechtsmittel ausgeschöpft sind und eine Entscheidung rechtskräftig wird. Insofern musste das Gesetz gelockert werden. Wir wissen, dass es nun öfter als nur einmal möglich ist, Geschlecht und Namen zu ändern. Wir wissen aber nicht, ob das Verfahren an sich einfacher wird.
Und sobald sich Betroffene diskriminiert fühlen, ist für mich eh ein Punkt erreicht, an dem man zuhören sollte. Wer dann noch immer dagegen argumentiert, der wird ziemlich sicher massiven Gegenwind bekommen. Den wird man dann auch aushalten müssen. Und mal ganz unabhängig davon, was okay und nicht mehr okay ist: Meunier hat die Diskussionen rund um Nmecha doch mitbekommen. Warum begibt er sich auf gleichem Terrain? Wohl wissend, dass ihn die Presselandschaft aller Voraussicht nach dafür kritisieren wird. An seiner Stelle würde ich den Fokus auf den Trainingsplatz legen.
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markus, Sonntag, 09.07.2023, 08:38 (vor 1129 Tagen) @ markus
Das ist ja so auch nicht ganz richtig.
Ein (leider auch überstrapaziertes) Beispiel sind halt Frauen die als Missbrauchsopfer sich in Saunen, Toilettenräumen und Umkleiden unwohl bis bedroht fühlen wenn Transfrauen (die erkennbar im Körper eines Mannes geboren wurden) anwesend sind.
Und Du argumentierst hier immer so, als wäre die Position die TM anbringt komplett illegitim und nicht „nur falsch“ (in Deinen Augen). Das ist doch das Problem.
Ja natürlich kann man die Position für falsch halten, aber jeden der sie hat gleich in eine Unmenschliche Ecke zu stellen geht halt auch zu weit.
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stfn84, Köln, Sonntag, 09.07.2023, 08:34 (vor 1129 Tagen) @ markus
Man muss aus einer kritischen Meinung nicht direkt machen, dass man dem Gegenüber dieses Leben verwehrt.
Wer sagt denn, dass man ihnen das Leben an sich verwehren will? Es geht darum, dass man versucht, ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu verwehren. Wo ist das Problem, sie so leben zu lassen, wie sie es wollen?
Nein.
Es geht darum, dass man ein Gesetzesvorhaben kritisch betrachtet.
Das ist dann nicht automatisch das was Du daraus machst. Egal ob es nun um Nmecha, Meunier oder wen auch immer geht.
Er hat nicht gesagt, dass er den Betroffenen nicht das Leben zugesteht. Bitte einfach mal bei der Sache bleiben ohne Dinge dazu zu deuten.
Leben und leben lassen funktioniert nicht als Einbahnstraße.
Welchen konkreten Nachteil erleidest du denn, wenn Minderheiten bestimmte Rechte zugestanden werden? Es hat zumindest in diesem Fall Null negative Auswirkungen auf uns beide.
Weißt Du Markus, es ermüdet einfach wahnsinnig, wenn einem irgendwelche Dinge unterstellt werden und Du nicht in der Lage zu sein scheinst zwischen von mir vorgebrachten Argumenten und meiner Meinung unterscheiden zu können. Ich unterstelle aber mal, dass Du das unbewusst gemacht und nicht so streng gemeint hast. Es kommt aber nicht gut an.
Ich halte die Kritik von queer.de für schwierig. Das macht mich wohl kaum zu einer transphoben Person.
Unabhängig davon, dass eine Behandlung der einer erneuten Geschlechtsänderung durch ein Gericht aus meiner Sicht nachvollziehbarer ist, als das dann eben per Zuruf machen zu können. Was daran transphob sein soll, nur weil es eben eine gewisse Zeit dauert, will mir nicht in den Kopf.
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markus, Sonntag, 09.07.2023, 09:01 (vor 1129 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von markus, Sonntag, 09.07.2023, 09:04
Man muss aus einer kritischen Meinung nicht direkt machen, dass man dem Gegenüber dieses Leben verwehrt.
Wer sagt denn, dass man ihnen das Leben an sich verwehren will? Es geht darum, dass man versucht, ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu verwehren. Wo ist das Problem, sie so leben zu lassen, wie sie es wollen?
Nein.
Es geht darum, dass man ein Gesetzesvorhaben kritisch betrachtet.
Das ist dann nicht automatisch das was Du daraus machst. Egal ob es nun um Nmecha, Meunier oder wen auch immer geht.Er hat nicht gesagt, dass er den Betroffenen nicht das Leben zugesteht. Bitte einfach mal bei der Sache bleiben ohne Dinge dazu zu deuten.
Hier deutest du doch etwas dazu. Zwischen „er gesteht Betroffenen nicht das Leben zu“ und „er gesteht Betroffenen kein von ihnen selbstbestimmtes Leben zu“ ist ein himmelweiter Unterschied. Das erste unterstellt ihm niemand. Wäre ja noch fataler.
Das zweite wird ihm unterstellt und zwar auch von Betroffenen selbst. Und das wird im wesentlichen damit zusammenhängen, dass er sich eben nicht inhaltlich mit dem Thema auseinandersetzt. Er kommentierte es damit, dass die Welt in die Brüche geht.
Leben und leben lassen funktioniert nicht als Einbahnstraße.
Welchen konkreten Nachteil erleidest du denn, wenn Minderheiten bestimmte Rechte zugestanden werden? Es hat zumindest in diesem Fall Null negative Auswirkungen auf uns beide.
Weißt Du Markus, es ermüdet einfach wahnsinnig, wenn einem irgendwelche Dinge unterstellt werden und Du nicht in der Lage zu sein scheinst zwischen von mir vorgebrachten Argumenten und meiner Meinung unterscheiden zu können. Ich unterstelle aber mal, dass Du das unbewusst gemacht und nicht so streng gemeint hast. Es kommt aber nicht gut an.
Okay, welche Meinung hast du denn zu diesem Thema? Denn die scheint ja abweichend von deinen Argumenten zu sein? Es war natürlich nicht streng gemeint. Eher als Frage an uns beide gerichtet: Wenn wir selbst keine Nachteile dadurch erleiden, dass anderen Rechte zugestanden werden und wir somit nicht einmal eine Kollision widerstreitender Interessen haben und den Betroffenen hilft es weiter, warum sollen wir dann dagegen sein?
Ich halte die Kritik von queer.de für schwierig. Das macht mich wohl kaum zu einer transphoben Person.
Unabhängig davon, dass eine Behandlung der einer erneuten Geschlechtsänderung durch ein Gericht aus meiner Sicht nachvollziehbarer ist, als das dann eben per Zuruf machen zu können. Was daran transphob sein soll, nur weil es eben eine gewisse Zeit dauert, will mir nicht in den Kopf.
Ich würde davon ausgehen, dass es mehr als nur „es dauert halt länger“ war. Aus den Berichten geht hervor, dass es faktisch ausgeschlossen war. Zudem ist sowas ja immer auch eine psychische Belastung je mehr Bürokratie dahinter steht und je öfter man sich irgendwo vor Behörden, Ärzten, Psychologen und Gerichten rechtfertigen muss.
queer.de: BVB-Außenverteidiger entsetzt mit transfeindlichem Tweet
stfn84, Köln, Sonntag, 09.07.2023, 14:41 (vor 1129 Tagen) @ markus
Hier deutest du doch etwas dazu. Zwischen „er gesteht Betroffenen nicht das Leben zu“ und „er gesteht Betroffenen kein von ihnen selbstbestimmtes Leben zu“ ist ein himmelweiter Unterschied. Das erste unterstellt ihm niemand. Wäre ja noch fataler.
Das zweite wird ihm unterstellt und zwar auch von Betroffenen selbst. Und das wird im wesentlichen damit zusammenhängen, dass er sich eben nicht inhaltlich mit dem Thema auseinandersetzt. Er kommentierte es damit, dass die Welt in die Brüche geht.
De facto kritisiert er doch den Umstand, ohne Aufheben sein Geschlecht mehrfach ändern zu können.
Okay, welche Meinung hast du denn zu diesem Thema? Denn die scheint ja abweichend von deinen Argumenten zu sein? Es war natürlich nicht streng gemeint. Eher als Frage an uns beide gerichtet: Wenn wir selbst keine Nachteile dadurch erleiden, dass anderen Rechte zugestanden werden und wir somit nicht einmal eine Kollision widerstreitender Interessen haben und den Betroffenen hilft es weiter, warum sollen wir dann dagegen sein?
1. Ich halte das Geschlecht für wichtig und bin der Auffassung, dass man es nicht ohne jegliche Hürde in jedwedem Zeitraum ändern kann. Ich kann mir vorstellen, dass man sich dem falschen Geschlecht zugehörig fühlen kann. Ich kann es mir aber nicht vorstellen, dass ich mich (bspw.) jährlich einem anderen Geschlecht zuordnen würde.
In Deutschland gibt es mW ja nun die Möglichkeit sich als divers und damit geschlechtsneutral „einordnen“ zu lassen.
2. Wenn Personen aber für sich beanspruchen möchten ihr Geschlecht in unregelmäßigen Abständen ändern zu wollen, ist das für mich kein Weltuntergang. Aber ich hätte es schon gerne mal verstanden warum das durch ein formalisiertes Verfahren vor Gericht eben unzumutbar sein soll. Da lese ich auch aus dem Statement von queer.de nichts an Gründen, außer eben der Behauptung es handle sich um transphobe Äußerungen.
Eine Änderung des Geschlechts „aus einer Laune heraus“ halte ich ebenso für kritikwürdig wie Las Vegas Hochzeiten à la Britney Spears.
Ich würde davon ausgehen, dass es mehr als nur „es dauert halt länger“ war. Aus den Berichten geht hervor, dass es faktisch ausgeschlossen war. Zudem ist sowas ja immer auch eine psychische Belastung je mehr Bürokratie dahinter steht und je öfter man sich irgendwo vor Behörden, Ärzten, Psychologen und Gerichten rechtfertigen muss.
Das mag natürlich sein. Aber man wird doch einpreisen dürfen, dass hier in den letzten Jahren schon deutlich mehr Sensibilität geschaffen und Wegstrecke hin zur Normalisierung absolviert wurde.
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markus, Sonntag, 09.07.2023, 16:13 (vor 1129 Tagen) @ stfn84
1. Ich halte das Geschlecht für wichtig und bin der Auffassung, dass man es nicht ohne jegliche Hürde in jedwedem Zeitraum ändern kann. Ich kann mir vorstellen, dass man sich dem falschen Geschlecht zugehörig fühlen kann. Ich kann es mir aber nicht vorstellen, dass ich mich (bspw.) jährlich einem anderen Geschlecht zuordnen würde.
Ich habe nichts dazu gefunden, dass wirklich jegliche Hürden fallengelassen wurden. Das ist bisher eine Behauptung, die vor allem von Marc kommt und die er trotz Nachfrage nicht belegen konnte. In den Berichten steht auch nur was von unnötige Hürden. Vorstellen kann ich mir zwar auch vieles nicht (nicht einmal die einmalige Änderung). Allerdings bin ich auch kein Betroffener und damit kein Maßstab.
In Deutschland gibt es mW ja nun die Möglichkeit sich als divers und damit geschlechtsneutral „einordnen“ zu lassen.2. Wenn Personen aber für sich beanspruchen möchten ihr Geschlecht in unregelmäßigen Abständen ändern zu wollen, ist das für mich kein Weltuntergang. Aber ich hätte es schon gerne mal verstanden warum das durch ein formalisiertes Verfahren vor Gericht eben unzumutbar sein soll. Da lese ich auch aus dem Statement von queer.de nichts an Gründen, außer eben der Behauptung es handle sich um transphobe Äußerungen.
Eine Änderung des Geschlechts „aus einer Laune heraus“ halte ich ebenso für kritikwürdig wie Las Vegas Hochzeiten à la Britney Spears.
Ich würde vermuten, dass es nur ganz wenige Menschen überhaupt betrifft und es vor allem darum gehen wird, eine Entscheidung wieder rückgängig machen zu können.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 09.07.2023, 19:24 (vor 1129 Tagen) @ markus
Markus, es tut mir leid, wenn du nicht in der Lage bist, Dinge, die im Artikel, den Thomas Meunier zitiert hatte, zu verstehen. Konkret steht da folgendes:
Dans cette première phase, le principe d’irrévocabilité ainsi que la procédure devant le tribunal de la famille sont supprimés, annonce le ministre de la Justice Vincent Van Quickenborne. Concrètement, l’irrévocabilité de principe sera supprimée. Cela signifie que les personnes seront autorisées à changer plusieurs fois de sexe et de prénom. De même, la procédure devant le tribunal de la famille sera également supprimée. Il sera donc toujours possible de modifier l’enregistrement du sexe ou le prénom auprès de l’officier de l’état civil, en suivant la même procédure simple que pour la première modification. Plus tard, la deuxième phase de la réforme portera, elle, sur la possibilité de reconnaissance pour les personnes ayant une identité non binaire.
Et pour les personnes qui ne sait parler francais:
In dieser ersten Phase werden der Grundsatz der Unwiderruflichkeit sowie das Verfahren vor dem Familiengericht abgeschafft, kündigt Justizminister Vincent Van Quickenborne an. Konkret wird die grundsätzliche Unwiderruflichkeit abgeschafft. Dies bedeutet, dass Personen ihr Geschlecht und ihren Vornamen mehrmals ändern dürfen. Ebenso werden familiengerichtliche Verfahren abgeschafft. Daher ist es jederzeit möglich, die Eintragung des Geschlechts oder des Vornamens beim Standesbeamten zu ändern, indem das gleiche einfache Verfahren wie bei der ersten Änderung angewendet wird. Später wird es in der zweiten Phase der Reform um die Möglichkeit der Anerkennung für Menschen mit einer nicht-binären Identität gehen.
Jederzeit. Was ist daran nicht zu verstehen?
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markus, Sonntag, 09.07.2023, 20:16 (vor 1129 Tagen) @ MarcBVB
Markus, es tut mir leid, wenn du nicht in der Lage bist, Dinge, die im Artikel, den Thomas Meunier zitiert hatte, zu verstehen.
Soll eine solche Tonlage Grundlage für eine weitere Diskussion sein? Ich denke nein.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 09.07.2023, 21:24 (vor 1129 Tagen) @ markus
Hierzu:
Wie es schallt, so es hallt. Im Übrigen: Wenn du den Artikel gelesen hättest, dann wäre deine Frage sofort beantwortet gewesen. Es ist geradezu bezeichnend, dass da von dir jetzt inhaltlich nichts mehr kommt.
Als Tiger gesprungen und so
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Lattenknaller, Madrid, Samstag, 08.07.2023, 20:29 (vor 1130 Tagen) @ markus
Es würde schon reichen, wenn man einfach jeden sein Leben leben lässt und diese Prämisse auch für Minderheiten gilt. Ist das denn so schwer? Dann erntet man auch keinen Widerspruch und die Welt geht dadurch schon gar nicht unter.
Ich verstehe das auch nicht. Lässt sie doch einfach. Diese fehlende Empathie ist manchmal echt schwer zu ertragen. Wir hatten in der Nachbarschaft 2 Jungs die sich als Mädchen gefühlt haben. Konservative Elternhaus. Die Mütter haben aktiv das Gespräch gesucht. Unter Tränen. Und die Konflikte und den seelischen Zustand ihrer Kinder geschildert. Die wollen einfach nur ein normales Leben.
Um so mehr frage ich mich wieso ein Fussballerhorst da seine Meinung kundtun muss. Twitter ist ja kein Forum oder Chat. Ich habe auch zu vielem eine Meinung, aber äußere die im privaten Umfeld. Mir will es nicht in den Schädel.
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Blarry, Essen, Samstag, 08.07.2023, 21:10 (vor 1130 Tagen) @ Lattenknaller
Ich verstehe das auch nicht. Lässt sie doch einfach. Diese fehlende Empathie ist manchmal echt schwer zu ertragen. Wir hatten in der Nachbarschaft 2 Jungs die sich als Mädchen gefühlt haben. Konservative Elternhaus. Die Mütter haben aktiv das Gespräch gesucht. Unter Tränen. Und die Konflikte und den seelischen Zustand ihrer Kinder geschildert. Die wollen einfach nur ein normales Leben.
Uff, wer sind "die"? Ist für das Verständnis der Situation von absolut kritischer Bedeutung, zu wissen, wer gemeint ist. Das "normale" Leben, das sich (vor allem, wie Du erwähnst, konservative) Eltern wünschen, begreift doch völlig andere Inhalte als wenn man die betroffenen Kinder fragt.
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Lattenknaller, Madrid, Sonntag, 09.07.2023, 00:50 (vor 1130 Tagen) @ Blarry
Ich verstehe das auch nicht. Lässt sie doch einfach. Diese fehlende Empathie ist manchmal echt schwer zu ertragen. Wir hatten in der Nachbarschaft 2 Jungs die sich als Mädchen gefühlt haben. Konservative Elternhaus. Die Mütter haben aktiv das Gespräch gesucht. Unter Tränen. Und die Konflikte und den seelischen Zustand ihrer Kinder geschildert. Die wollen einfach nur ein normales Leben.
Uff, wer sind "die"? Ist für das Verständnis der Situation von absolut kritischer Bedeutung, zu wissen, wer gemeint ist. Das "normale" Leben, das sich (vor allem, wie Du erwähnst, konservative) Eltern wünschen, begreift doch völlig andere Inhalte als wenn man die betroffenen Kinder fragt.
Vorrangig die Jugendlichen. Aber auch die Familien, für die es schwierig ist zu sehen, wie die Kinder unter dem Versteckspiel leiden. Und normal heisst offen leben zu können.
queer.de: BVB-Außenverteidiger entsetzt mit transfeindlichem Tweet
TerraP, Köln, Samstag, 08.07.2023, 16:34 (vor 1130 Tagen) @ markus
Nein, es geht doch gar nicht darum, dass die Wahrheit in der Mitte liegt. Sondern um die Anerkennung der Tatsache, dass man selbst die Wahrheit nicht gepachtet hat, also um das Einräumen zumindest der Möglichkeit, dass das Gegenüber Recht haben könnte.
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markus, Samstag, 08.07.2023, 16:54 (vor 1130 Tagen) @ TerraP
Nein, es geht doch gar nicht darum, dass die Wahrheit in der Mitte liegt. Sondern um die Anerkennung der Tatsache, dass man selbst die Wahrheit nicht gepachtet hat, also um das Einräumen zumindest der Möglichkeit, dass das Gegenüber Recht haben könnte.
Auch das wäre, um in dem Bild zu bleiben, eine dritte Position, die sich aufbauschend dazwischen stellt, den Zeigefinger erhebt und beiden anderen erklären möchte, wie es denn wirklich funktioniert. Nur dass diese Truppe glaubt, mit noch mehr Moral ausgestattet zu sein.
Es ist doch die völlig falsche Erwartungshaltung, dass man zwingend auf einen Konsens kommen kann. Und du wirst auch nicht jeden Rassisten, Transfeind etc. davon überzeugen können, nochmal darüber nachzudenken, ob die Gegenseite nicht vielleicht doch recht haben könnte, nur weil du glaubst, eine etwas andere Herangehensweise wäre zielführender. Das hat ein Friedrich Merz auch gedacht, dass ein etwas anderer Umgang zielführender sei. Gebracht hat es bis dato nichts.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
Kruemelmonster09, Samstag, 08.07.2023, 10:53 (vor 1130 Tagen) @ markus
brf.be/national/1736268/
Es wurde wohl das Transgendergesetz von 2017 angepasst.
Bisher war es wohl so, dass das Gesetz und der Name nur einmal geändert werden kann.
Laut dieser neuen Regelung soll es wohl möglich sein, dies unbefristet zu ändern.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
markus, Samstag, 08.07.2023, 11:10 (vor 1130 Tagen) @ Kruemelmonster09
brf.be/national/1736268/
Es wurde wohl das Transgendergesetz von 2017 angepasst.
Bisher war es wohl so, dass das Gesetz und der Name nur einmal geändert werden kann.
Laut dieser neuen Regelung soll es wohl möglich sein, dies unbefristet zu ändern.
Wenn ich es richtig verstehe, ist das aber nicht aus Jux und Tollererei geändert worden. Sondern das alte Gesetz war verfassungswidrig, daher jetzt das neue.
In der Hinsicht gibt es dann gleich zwei mögliche Angriffspunkte. Einmal die mögliche Transfeindlichkeit als solche (ich werde nicht verstehen, warum Nichtbetroffene meinen, beurteilen zu können, was für Betroffene gut oder schlecht ist) und einmal, dass er offenbar eine verfassungswidrige Regelung für sinnvoll hält.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
Nietzsche, Samstag, 08.07.2023, 11:34 (vor 1130 Tagen) @ markus
ich werde nicht verstehen, warum Nichtbetroffene meinen, beurteilen zu können, was für Betroffene gut oder schlecht ist
Das ist unabhängig vom Kontext ein falsches Argument.
Richter urteilen, ohne vom Verhandlungsgegenstand betroffen zu sein, Ärzte behandeln Menschen, ohne deren Krankheiten zu haben und Politiker machen Gesetze über Geschlechtsumwandlungen, ohne persönlich betroffen zu sein. Sie erlauben zum Beispiel Änderungen beurteilen so, was für die Betroffenen gut ist.
Aber wenn jemand eine Meinung zum Thema hat, die einem nicht gefällt, dass darf der das nicht, weil er nicht persönlich betroffen ist?
Es ist völlig in Ordnung, Meinungen zu Sachen zu haben, die einen selbst nicht betreffen.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
Davja89, Samstag, 08.07.2023, 14:28 (vor 1130 Tagen) @ Nietzsche
Dürfte ja bei extrem vielen Punkten/Gesetzen der Fall sein:
Die Leute haben ja auch eine Meinung zum Mindestlohn obwohl sie eventuell für 27 Euro die Stunde arbeiten.
Hier gibt es sehr viele Gutverdiener die meinen bewerten zu können ob das Bürgergeld ausreichend ist.
Es gibt hier Leute die waren noch nie östlicher als Berlin können aber genau alles über Russland/Ukraine erklären.
Auf Demos gegen rechte Parteien laufen zu 95% weiße Kartoffeln die noch nie eine Ausgrenzungsserfahrung gemacht haben.
Zu Corona haben sich reihenweise Leute gemeldet die mit Pflege maximal beim Oma besuchen zu tun haben.
Leute aus Minderheiten erzählen wie entspannt es ist ein weißer Hetero Mann zu sein.
Zu diesen Themen äußern sich sehr viele jeden Tag. Tausendfach. Und das ist auch gut so.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
Scherben, Kiel, Samstag, 08.07.2023, 11:18 (vor 1130 Tagen) @ markus
brf.be/national/1736268/
Es wurde wohl das Transgendergesetz von 2017 angepasst.
Bisher war es wohl so, dass das Gesetz und der Name nur einmal geändert werden kann.
Laut dieser neuen Regelung soll es wohl möglich sein, dies unbefristet zu ändern.
Wenn ich es richtig verstehe, ist das aber nicht aus Jux und Tollererei geändert worden. Sondern das alte Gesetz war verfassungswidrig, daher jetzt das neue.In der Hinsicht gibt es dann gleich zwei mögliche Angriffspunkte. Einmal die mögliche Transfeindlichkeit als solche (ich werde nicht verstehen, warum Nichtbetroffene meinen, beurteilen zu können, was für Betroffene gut oder schlecht ist) und einmal, dass er offenbar eine verfassungswidrige Regelung für sinnvoll hält.
Das Schlüsselwort ist hier allerdings "mögliche". (Und mal ganz im Ernst: So ziemlich jedes Mitglied des Deutschen Bundestags befürwortet oder stimmt irgendwann einmal in seiner Karriere für ein Gesetz, das später vom BVerfG als mindestens teilweise verfassungswidrig einkassiert wird. Ich habe gestern Abend schon gesagt, dass das ein völlig beknacktes Kriterium ist, um einen Menschen zu beurteilen.)
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
markus, Samstag, 08.07.2023, 11:30 (vor 1130 Tagen) @ Scherben
brf.be/national/1736268/
Es wurde wohl das Transgendergesetz von 2017 angepasst.
Bisher war es wohl so, dass das Gesetz und der Name nur einmal geändert werden kann.
Laut dieser neuen Regelung soll es wohl möglich sein, dies unbefristet zu ändern.
Wenn ich es richtig verstehe, ist das aber nicht aus Jux und Tollererei geändert worden. Sondern das alte Gesetz war verfassungswidrig, daher jetzt das neue.In der Hinsicht gibt es dann gleich zwei mögliche Angriffspunkte. Einmal die mögliche Transfeindlichkeit als solche (ich werde nicht verstehen, warum Nichtbetroffene meinen, beurteilen zu können, was für Betroffene gut oder schlecht ist) und einmal, dass er offenbar eine verfassungswidrige Regelung für sinnvoll hält.
Das Schlüsselwort ist hier allerdings "mögliche". (Und mal ganz im Ernst: So ziemlich jedes Mitglied des Deutschen Bundestags befürwortet oder stimmt irgendwann einmal in seiner Karriere für ein Gesetz, das später vom BVerfG als mindestens teilweise verfassungswidrig einkassiert wird. Ich habe gestern Abend schon gesagt, dass das ein völlig beknacktes Kriterium ist, um einen Menschen zu beurteilen.)
Es ist aber schon ein gewaltiger Unterschied, in gutem Glauben ein Gesetz zu verabschieden, das sich später als verfassungswidrig herausstellt, oder auch nach einer solchen Entscheidung weiterhin dahinter zu stehen.
Sobald ein solches Urteil da ist und es rechtskräftig wird, muss man dies in einer Demokratie akzeptieren und ein neues Gesetz beschließen. Genau das ist gemacht worden. Nur Demokratiefeinde akzeptieren ein solches Urteil nicht und stehen inhaltlich weiterhin hinter dem alten, verfassungswidrigen Gesetz.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
Slider125, Bremen, Samstag, 08.07.2023, 21:57 (vor 1130 Tagen) @ markus
Jetzt übertreibst du aber maßlos.
Das Gesetz war ja anscheinend nicht ausreichend. Das ist ja wohl ein riesen Unterschied zu verboten oder gar keinen Möglichkeiten sein Geschlecht anzupassen. Und ja es gibt durchaus auch Argumente die dafür sprechen, dass man es nur einmal machen sollte. Wenn ich weiß, dass ich zum Belieben hin und her hüpfen darf, kann es sein das ich die Entscheidung aus einen Impuls oder Fahrlässig treffe weil ich mir denke. " Naja wenn ich merke, dass es dann doch nicht richtig war ändere ich das halt wieder "
Bei so einer Frage sollte man sich aber grundlegend sicher sein.
Ihn deshalb zu diskreditieren ist absolut nicht angebracht. Er hat eine politische Meinung und mit der ist der ein oder andere nicht konform.
Er ist aber weit weg sich als transfeindlich dazustellen. Womöglich gibt's auch den ein oder anderen Transgender der der Meinung ist, dass man besser bei dem Geschlecht bleibt, wenn man sich seiner Entscheidung nicht 100% sicher ist. Und genau das und nichts anderes kritisiert er auch.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
markus, Samstag, 08.07.2023, 22:27 (vor 1130 Tagen) @ Slider125
Noch einmal langsam: Das Gesetz sah vor, nur einmalig das Geschlecht ändern zu können, bzw. eine nochmalige Änderung nur mit nahezu unüberwindbaren Hürden möglich ist. Das ist vom Verfassungsgericht als diskriminierend und verfassungswidrig bewertet worden. Der Gesetzgeber musste handeln und die Regelung lockern.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
markus, Sonntag, 09.07.2023, 08:52 (vor 1129 Tagen) @ markus
Ja.
Und wenn die ersten Menschen das tatsächlich missbräuchlich nutzen wird es ggf wieder geändert.
Auch Urteile von Verfassungsgerichten sich nicht immer für die Ewigkeit.
Das sieht man aktuell leider gerade in den USA wo wichtige Verfassungsgerichtsurteile vom neu zusammengesetzten Verfassungsgericht wieder revidiert werden.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
Scherben, Kiel, Samstag, 08.07.2023, 13:26 (vor 1130 Tagen) @ markus
Sobald ein solches Urteil da ist und es rechtskräftig wird, muss man dies in einer Demokratie akzeptieren und ein neues Gesetz beschließen. Genau das ist gemacht worden. Nur Demokratiefeinde akzeptieren ein solches Urteil nicht und stehen inhaltlich weiterhin hinter dem alten, verfassungswidrigen Gesetz.
Ich bin ganz froh, dass ich mir in meinem Umfeld einen solchen Gesinnungstest erspare.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
markus, Samstag, 08.07.2023, 14:04 (vor 1130 Tagen) @ Scherben
Sobald ein solches Urteil da ist und es rechtskräftig wird, muss man dies in einer Demokratie akzeptieren und ein neues Gesetz beschließen. Genau das ist gemacht worden. Nur Demokratiefeinde akzeptieren ein solches Urteil nicht und stehen inhaltlich weiterhin hinter dem alten, verfassungswidrigen Gesetz.
Ich bin ganz froh, dass ich mir in meinem Umfeld einen solchen Gesinnungstest erspare.
In dem Artikel, den er selbst geteilt hat, steht doch bereits drin, dass das alte Gesetz verfassungswidrig war.
Und ja, da würde ich dann schon erwarten, dass er das vorher gelesen hat, wenn er das nicht aufs Butterbrot geschmiert bekommen möchte.
Das spuckt der Übersetzer aus:
Das Verfassungsgericht befand, dass das Fehlen dieser Möglichkeit gegen den Grundsatz der Gleichheit derjenigen verstößt, die nicht in die Kategorien „Mann“ oder „Frau“ fallen können. „Es ist wichtig, dass die Rechte von Transgender-Personen respektiert werden und dass sie die Registrierung ihres Geschlechts entsprechend ihrer sexuellen Identität ändern können, ohne unnötige oder umständliche Verfahren.“
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
Scherben, Kiel, Sonntag, 09.07.2023, 06:55 (vor 1129 Tagen) @ markus
Sobald ein solches Urteil da ist und es rechtskräftig wird, muss man dies in einer Demokratie akzeptieren und ein neues Gesetz beschließen. Genau das ist gemacht worden. Nur Demokratiefeinde akzeptieren ein solches Urteil nicht und stehen inhaltlich weiterhin hinter dem alten, verfassungswidrigen Gesetz.
Ich bin ganz froh, dass ich mir in meinem Umfeld einen solchen Gesinnungstest erspare.
In dem Artikel, den er selbst geteilt hat, steht doch bereits drin, dass das alte Gesetz verfassungswidrig war.
Und ja, da würde ich dann schon erwarten, dass er das vorher gelesen hat, wenn er das nicht aufs Butterbrot geschmiert bekommen möchte.Das spuckt der Übersetzer aus:
Das Verfassungsgericht befand, dass das Fehlen dieser Möglichkeit gegen den Grundsatz der Gleichheit derjenigen verstößt, die nicht in die Kategorien „Mann“ oder „Frau“ fallen können. „Es ist wichtig, dass die Rechte von Transgender-Personen respektiert werden und dass sie die Registrierung ihres Geschlechts entsprechend ihrer sexuellen Identität ändern können, ohne unnötige oder umständliche Verfahren.“
Es geht doch um etwas völlig anderes. Weder bedeutet die formale Verfassungswidrigkeit eines Gesetzes zwingend, dass das Gesetz inhaltlich der Verfassung widerspricht, noch ist die Verfassung etwas in Stein gemeißeltes, das von den Bürger*innen und den Politiker*innen nicht aktiv verändert (gewollt) werden kann. Und drittens würde ich "Demokratiefeindlichkeit" an der Positionierung zum großen Ganzen ausrichten und nicht an Ablehnung gewisser Verfassungsaspekte im Detail. Du verrennst Dich da völlig.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
markus, Samstag, 08.07.2023, 11:34 (vor 1130 Tagen) @ markus
Von einem Politiker erwarte ich, dass er offen verfassungswidrige Gesetze erkennt. Und davon gab es genügend. Noch dazu, wenn ich bedenke, dass viele Politiker Jura studiert haben.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 08.07.2023, 13:10 (vor 1130 Tagen) @ Taifun
Von einem Politiker erwarte ich, dass er offen verfassungswidrige Gesetze erkennt. Und davon gab es genügend. Noch dazu, wenn ich bedenke, dass viele Politiker Jura studiert haben.
Hahaha, good one. Ich habe den Bums studiert, bin in meinem Bereich jetzt nicht so ganz schlecht unterwegs und trotzdem: No way. Teilweise ist das schon deswegen unmöglich, weil man Urteile von BGH/BVerfG nicht wirklich antizipieren kann. Ich mache dir gerne einen Ehevertrag, der stand heute total konform zur Rechtsprechung des BGH ist. Aber ich gebe keine Garantie dafür, dass das in 20 Jahren noch immer so ist.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
Klopfer
, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 13:16 (vor 1130 Tagen) @ MarcBVB
Dazu kommt, dass auch in der Verfassung vieles am Ende von den Interpretationen dazu befugter Juristen abhängig ist. Da ist dann auch wieder "nur" deren Meinung relevant - statt vermeintlicher Objektivität.
Dieser Meinung muss man sich ja auch nicht immer anschließen müssen.
SGG
Klopfer
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
markus, Samstag, 08.07.2023, 11:40 (vor 1130 Tagen) @ Taifun
Von einem Politiker erwarte ich, dass er offen verfassungswidrige Gesetze erkennt. Und davon gab es genügend. Noch dazu, wenn ich bedenke, dass viele Politiker Jura studiert haben.
So einfach ist das leider nicht. Frage fünf Juristen und die erstellen dir sechs verschiedene Gutachten. Es gibt nicht ohne Grund mehrere Instanzen (die häufig in ihren Ergebnissen Pingpong spielen) und ganz oben sitzen dann mehrere Richter, die auch nicht immer geschlossen einer Meinung sind.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
markus, Samstag, 08.07.2023, 12:19 (vor 1130 Tagen) @ markus
Beim Abbau von Bürgerrechten zum Beispiel durch die verschiedensten Versuche der Vorratsdatenspeicherung war immer klar, dass das nicht funktioniert.
Der Versuch echte Verschlüsselung zu verbieten, der aktuell durch die EU geistert ist auch auf den ersten Blick zum scheitern verurteilt.
Und ebenso war der Abschuss von Flugzeugen aus dem Luftsicherheitsgesetz von 2005 nicht überraschend für verfassungswidrig erklärt worden.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
markus, Sonntag, 09.07.2023, 10:36 (vor 1129 Tagen) @ Taifun
Beim Abbau von Bürgerrechten zum Beispiel durch die verschiedensten Versuche der Vorratsdatenspeicherung war immer klar, dass das nicht funktioniert.
Der Versuch echte Verschlüsselung zu verbieten, der aktuell durch die EU geistert ist auch auf den ersten Blick zum scheitern verurteilt.
Und ebenso war der Abschuss von Flugzeugen aus dem Luftsicherheitsgesetz von 2005 nicht überraschend für verfassungswidrig erklärt worden.
Ja, da gibt es schon grenzwertige Fälle. Aber ich finde, es macht noch mal einen deutlich Unterschied, ob man „nur“ die Grenzen des vielleicht noch machbaren austestet (und damit im Zweifel immer wieder vor den Gerichten einen hinter die Ohren kriegt), oder ob eine solche Entscheidung bereits gefällt ist und man dann immer noch sagt „mir egal, ich sehe es weiterhin anders“. Wenn alle Instanzen durch sind und eine Entscheidung rechtskräftig wird, dann wird man dies mit demokratischen Maßstäben akzeptieren müssen. Aber ja, wenn etwas von vornherein offensichtlich oder sehr wahrscheinlich rechtswidrig ist, dann ist das auch schon schlimm genug.
Kurze Zusammenfassung, um welches Gesetz es geht
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 08.07.2023, 10:55 (vor 1130 Tagen) @ Kruemelmonster09
brf.be/national/1736268/
Es wurde wohl das Transgendergesetz von 2017 angepasst.
Bisher war es wohl so, dass das Gesetz und der Name nur einmal geändert werden kann.
Laut dieser neuen Regelung soll es wohl möglich sein, dies unbefristet zu ändern.
Erster!
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 08.07.2023, 10:43 (vor 1130 Tagen) @ markus
Das belgische Gesetz, was hier natürlich jeder kennt (kleiner Spoiler, tut ihr natürlich nicht), bietet die Möglichkeit, mehrfach Geschlecht UND den Vornamen zu ändern. Et pour mes amis qui ne sait pas parler francais très bien, hier eine Quelle in deutscher Sprache:
https://brf.be/national/1736268/
Für beides war vorher ein Verfahren vor dem Familiengericht vorgesehen. Jetzt bist du Montags Alexander, Dienstags Berthold und Mittwoch nennst du dich Charles. Vermutlich möchte er das kritisieren. Hat dann mit Homophobie natürlich eher weniger zu tun.
Ich befürchte nur, dass Sachlichkeit derzeit nicht gewünscht ist.
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
Talentförderer, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 13:41 (vor 1130 Tagen) @ MarcBVB
Das belgische Gesetz, was hier natürlich jeder kennt (kleiner Spoiler, tut ihr natürlich nicht), bietet die Möglichkeit, mehrfach Geschlecht UND den Vornamen zu ändern. Et pour mes amis qui ne sait pas parler francais très bien, hier eine Quelle in deutscher Sprache:
https://brf.be/national/1736268/
Für beides war vorher ein Verfahren vor dem Familiengericht vorgesehen. Jetzt bist du Montags Alexander, Dienstags Berthold und Mittwoch nennst du dich Charles. Vermutlich möchte er das kritisieren. Hat dann mit Homophobie natürlich eher weniger zu tun.
Was hat Homophobie mit Transgendern zu tun?
Ansonsten sehe ich da auch das Problem nicht, vielleicht sollten Fußballer ihre Meinung mal für sich behalten statt die ständig rauszuposaunen. Das macht unsympathisch.
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
Sascha, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 12:36 (vor 1130 Tagen) @ MarcBVB
Sachlichkeit wie "die Welt geht in die Brüche"?
Wenn man sich da nicht bemüht irgendwelche Beispiele konstruiert, die in der Realität nicht stattfinden werden, betrifft das Gesetz nur sehr wenige Menschen.
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 08.07.2023, 13:11 (vor 1130 Tagen) @ Sascha
Ich glaube, sowohl die Tatsache, dass man demnächst offenbar das Geschlecht als auch den Vornamen einfach so easy peasy ändern kann, darf man kritisieren. Das ist dann auch nicht transphob.
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
markus, Samstag, 08.07.2023, 14:21 (vor 1130 Tagen) @ MarcBVB
Ich glaube, sowohl die Tatsache, dass man demnächst offenbar das Geschlecht als auch den Vornamen einfach so easy peasy ändern kann, darf man kritisieren. Das ist dann auch nicht transphob.
Dann noch einmal die Frage: Wo steht, dass das easy peasy geht? Ich lese aus den Artikeln nur heraus, dass Änderung von Geschlecht und Namen mehrmals möglich sein soll, aber nichts dazu, wie aufwendig ein solches Verfahren sein wird. Glaube nicht, dass man sich morgens irgendwo einloggen und dann nur für 24 Stunden den Namen ändern kann.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 08.07.2023, 14:46 (vor 1130 Tagen) @ markus
bearbeitet von MarcBVB, Samstag, 08.07.2023, 14:52
Ich glaube, sowohl die Tatsache, dass man demnächst offenbar das Geschlecht als auch den Vornamen einfach so easy peasy ändern kann, darf man kritisieren. Das ist dann auch nicht transphob.
Dann noch einmal die Frage: Wo steht, dass das easy peasy geht? Ich lese aus den Artikeln nur heraus, dass Änderung von Geschlecht und Namen mehrmals möglich sein soll, aber nichts dazu, wie aufwendig ein solches Verfahren sein wird. Glaube nicht, dass man sich morgens irgendwo einloggen und dann nur für 24 Stunden den Namen ändern kann.
Unbürokratisch und unkompliziert. Wie möchtest du das anders verstehen, Markus?
Und, das sei dabei am Rande erwähnt:
Je sais parler francais.
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majae, Muc, Samstag, 08.07.2023, 16:06 (vor 1130 Tagen) @ MarcBVB
Unbürokratisch und unkompliziert. Wie möchtest du das anders verstehen, Markus?
Kannst du dann mal bitte die Quelle nachreichen, dass ich meinen Namen morgens mit der Unterhose wechseln kann? In deiner steht nämlich nur, dass die Unwiderrufbarkeit von Namen- und Geschlechtswechsel abgeschafft wurde.
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MarcBVB, Samstag, 08.07.2023, 14:55 (vor 1130 Tagen) @ MarcBVB
Ja nu, unbürokratisch und unkompliziert soll zb die Hilfe im Ahrtal auch gewesen sein… frag mal die Betroffenen.
Und konkreter: Unbürokratisch und unkompliziert heißt halt mitnichten dass es ohne formelle Anträge und ohne Wartezeiten möglich sein muss.
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Sascha, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 13:17 (vor 1130 Tagen) @ MarcBVB
Dann sollte man aber auch sehen, dass das realiter nicht viele Menschen betreffen wird. Die immer angeführten Missbrauchsfälle werden sich, sofern es sie überhaupt gibt, vermutlich ganz schnell von selbst erledigen, wenn bewusst wird, was es gesellschaftlich heißt, sein Geschlecht zu wechseln. Ich glaube nicht, dass das schon irgendjemand "easy peasy" gemacht hat, oder machen wird.
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padre.serata, Alicante, Samstag, 08.07.2023, 16:25 (vor 1130 Tagen) @ Sascha
Ich sehe das auch so, dass irgendwelche konstruierten easy peasy Beispiele nicht weiterhelfen. Habe natürlich eine beschränkte Perspektive (wie alle), aber die Trans-Menschen, die ich kennengelernt habe (von 12 bis 60 Jahre alt) haben einen längeren Weg hinter sich, bevor sie ihre Geschlechtsanpassung formalisierten. Männer, die etwa aus Lust darauf, sich in Frauen-WCs schleichen zu können, ihre Identität ändern, halte ich doch für sehr selten.
Dennoch darf man heutige Trans-Gesetze und -Tendenzen auch kritisieren. Und zwar dort, wo sie reale Probleme schaffen, und das ist in meinen Augen die Gruppe der Jugendlichen. Ich weiss nicht, wie es in Deutschland aktuell ist, aber hier in Spanien geht durchaus die Ideologie um, dass es das angeborene Geschlecht de facto gar nicht gibt. Und dass man erst einmal alles frei nach Laune ausprobieren muss, um zu erfahren, wer man ist.
Diese (über Influencer in Sozialen Netzwerken vertriebene) Haltung ist, imho, natürlich fatal. Als Jugendlicher geht man durch so viele Daseinskrisen, da muss man sich nicht auch noch in eine falsche Entscheidung bezüglich des eigenen Geschlechts stürzen, aus der man später nicht mehr rauskommt. Genau diese Gefahr jedoch pusht das hiesige Trans-Gesetz, das Jugendlichen ohne psychologische Betreuung und ohne Elternzustimmung die Anpassung erlaubt.
Nein, eine "Welt in die Brüche" geht dadurch nicht. Dafür hat die Welt schon genug Bullshit ertragen und besteht weiter. Jedoch stimmt es nachdenklich, wenn seitens der (heute in Europa keineswegs so ausgegrenzten) LGBTIQ-Gemeinschaft jede noch so kleine Kritik als *phobie gebrandmarkt wird. Das bringt uns genauso wenig weiter, wie irgendwelche higekackten Anti-Trans-Posts auf Twitter. Meine Meinung.
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markus, Samstag, 08.07.2023, 16:39 (vor 1130 Tagen) @ padre.serata
Nein, eine "Welt in die Brüche" geht dadurch nicht. Dafür hat die Welt schon genug Bullshit ertragen und besteht weiter. Jedoch stimmt es nachdenklich, wenn seitens der (heute in Europa keineswegs so ausgegrenzten) LGBTIQ-Gemeinschaft jede noch so kleine Kritik als *phobie gebrandmarkt wird. Das bringt uns genauso wenig weiter, wie irgendwelche hingekackten Anti-Trans-Posts auf Twitter. Meine Meinung.
Hast du dafür ein Beispiel? Also dafür, dass jede noch so kleine Kritik als Phobie gebrandmarkt wird? Weil in diesem und in dem Fall Nmecha geht es nämlich um genau diese hingekackten Anti-Trans-Posts.
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padre.serata, Alicante, Sonntag, 09.07.2023, 00:27 (vor 1130 Tagen) @ markus
Finde ich richtig, dass Du nachhakst.
Ja, tatsächlich fällt mir ein Beispiel ein, das in mir einen besonderen Eindruck hinterliess: Im beruflichen Zusammenhang interviewte ich eine feministische Akademikerin, die das neue spanische Trans-Gesetz im Hinblick auf das geförderte Geschlechtsbild als frauenfeindlich kritisierte. Sie bat aber darum, ihren Namen nicht öffentlich zu nennen, da bereits ihre Kolleginnen Schikanen erfahren hätten, wenn sie kritische Positionen zur trans-Ideologie äusserten. Man würde sie als LGBTIQ-phob kategorisieren, was ihr als Wissenschaftlerin schaden würde.
Meine Reflexion dazu: Ich kann Menschen mit dieser Haltung verstehen. Niemand, der sich im progressiven Spektrum zu Hause fühlt, möchte in eine AfD-Schublade (in Spanien Vox-) gesteckt werden. Es ist aber kein gesundes demokratisches Klima, wenn anständig argumentierende Menschen lieber ihre Klappe halten. Dann nämlich erhalten imho rechte Krawallmacher das Monopol auf kritische Positionen zu delikaten Themen. Nichts anderes - das ist meine Vermutung - passiert mit dem Walsh-Typ, dem unsere neue Nummer 8 auf den Leim gegangen ist, um zum Thema BVB zurückzukehren.
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Smeller, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 18:50 (vor 1130 Tagen) @ markus
Wie wäre es mit denjenigen, die gegen geschlechtsanpassende Operationen für Minderjährige sind? Wenn man das möchte, ist man auch direkt transphob, selbst wenn Minderjährige möglw. noch gar nicht entscheiden können, ob sie ihr Leben lang einem anderen Geschlecht angehören wollen.
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markus, Samstag, 08.07.2023, 19:22 (vor 1130 Tagen) @ Smeller
Wie wäre es mit denjenigen, die gegen geschlechtsanpassende Operationen für Minderjährige sind? Wenn man das möchte, ist man auch direkt transphob, selbst wenn Minderjährige möglw. noch gar nicht entscheiden können, ob sie ihr Leben lang einem anderen Geschlecht angehören wollen.
Hab ich hier und auch sonst noch nirgendwo was drüber gelesen. Tendenziell würd ich erstmal sagen, dass es dann die Erziehungsberechtigten mit entscheiden sollen. Allen anderen geht es eher nichts an.
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Jurist, Samstag, 08.07.2023, 13:21 (vor 1130 Tagen) @ Sascha
Was würdest Du sagen, wenn ich behaupte, dass das von mir skizzierte Szenario nicht subjektiv - ich habe keine Ahnung von den Beweggründe - aber objektiv so 1:1 eingetreten ist in Deutschland.
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Intertanked, Berlin, Samstag, 08.07.2023, 14:19 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Was würdest Du sagen, wenn ich behaupte, dass das von mir skizzierte Szenario nicht subjektiv - ich habe keine Ahnung von den Beweggründe - aber objektiv so 1:1 eingetreten ist in Deutschland.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tessa_Ganserer
Spricht was dagegen, das einfach direkt zu benennen?
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Jop_Schlaeter, Ruhrgebiet, Samstag, 08.07.2023, 16:36 (vor 1130 Tagen) @ Intertanked
Was würdest Du sagen, wenn ich behaupte, dass das von mir skizzierte Szenario nicht subjektiv - ich habe keine Ahnung von den Beweggründe - aber objektiv so 1:1 eingetreten ist in Deutschland.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tessa_GansererSpricht was dagegen, das einfach direkt zu benennen?
Ist sie nicht eine ganz normale trans Frau? Was hat das mit den hier diskutierten Beispielen (ob nun konstruiert oder nicht) zu tun?
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Sascha, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 14:06 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Was soll ich dazu sagen? Ja, mag Leute geben, die das versuchen. Und? Sagt immer noch nichts darüber aus, ob die damit wirklich glücklich werden und dass es viele Nachahmer geben wird.
Was meinst du denn, wie es diesem Fall ergangen ist, wenn er/sie sich mit einem Namen vorstellen musste, der nicht komplett, oder teilweise zum optischen Geschlecht passt? Wie viele komische Blicke und Unverständnis wird diese Person geerntet haben?
Bei diesen ständigen Verweis auf mögliche Missbräuche wird doch komplett ausgeblendet, was dieses Leben für Probleme und Diskriminierung für diejenigen, die wirklich in dieser Situation gefangen sind, bedeutet und so getan, als wäre das alles völlig problemlos.
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Jop_Schlaeter, Ruhrgebiet, Samstag, 08.07.2023, 13:45 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Was würdest Du sagen, wenn ich behaupte, dass das von mir skizzierte Szenario nicht subjektiv - ich habe keine Ahnung von den Beweggründe - aber objektiv so 1:1 eingetreten ist in Deutschland.
Ich weiß jetzt nicht, von welchem Szenario du redest, aber bei dem hier im Strang genannten „Jetzt bist du Montags Alexander, Dienstags Berthold und Mittwoch nennst du dich Charles“ würde ich sagen, dass wenn es vorkommt, es ein seltener Einzelfall ist, also anekdotische Evidenz.
Wenn man der Meinung ist, ein Gesetz durch die Berücksichtigung von Spezialfällen komplexer zu machen, dann führt doch eine „Karenzzeit“ von 1 Monat ein.
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Eisen, DO, Samstag, 08.07.2023, 12:52 (vor 1130 Tagen) @ Sascha
So ist es doch. Wir reden hier prozentual von einigen Stellen hinter dem Komma.
Das diverse Geschlecht haben sich glaube ich in Deutschland keine 1.000 Menschen eintragen lassen. Das ist weder der Untergang des Abendlandes, noch drohendes armageddon. Das einzige, was ich spannend finde ist die Tatsache, dass ein derartiges Randgruppenthema in fast allen westlichen Demokratien so eine große Aufmerksamkeit genießt. Weil es gibt es ja auch viele andere Randgruppen, deren Interessen nicht so im Fokus stehen. Da wurde effektiv gearbeitet. Finde ich gut, jeder soll so leben, dass er sich wohl fühlt.
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Gargamel09, Samstag, 08.07.2023, 13:41 (vor 1130 Tagen) @ Eisen
So ist es doch. Wir reden hier prozentual von einigen Stellen hinter dem Komma.
Das diverse Geschlecht haben sich glaube ich in Deutschland keine 1.000 Menschen eintragen lassen. Das ist weder der Untergang des Abendlandes, noch drohendes armageddon. Das einzige, was ich spannend finde ist die Tatsache, dass ein derartiges Randgruppenthema in fast allen westlichen Demokratien so eine große Aufmerksamkeit genießt. Weil es gibt es ja auch viele andere Randgruppen, deren Interessen nicht so im Fokus stehen. Da wurde effektiv gearbeitet. Finde ich gut, jeder soll so leben, dass er sich wohl fühlt.
früher - wer hat Angst vor dem schwarzen Mann, heute - vorm Trans-Mann.
Schon seltsam, warum das in der rechten Bubble so ein Thema ist, die absolute Mehrheit wird in ihrem Leben noch nie einem/einer begegnet sein, aber "man" hat ja immer vor dem Angst, was man nicht tagtäglich zu Gesicht bekommt, mit dem man sich 1:1 auseinander setzen kann. Wenn man denen zuhört, haben die wirklich Angst davor, dass eine Begegnung mit so einer Trans-Mann/-Frau vor allem die Kinder negativ beeinflussen können.
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Komanda, Samstag, 08.07.2023, 11:38 (vor 1130 Tagen) @ MarcBVB
>Vermutlich möchte er das kritisieren. Hat dann mit Homophobie natürlich eher weniger zu tun.
Dann soll der gute Herr Meunier doch schreiben, was er mitteilen will.
Schwammige Aussagen dienen meiner Meinung nach nur dazu, seine eigene Meinung nicht klar äußern zu wollen, und sich evtl ein Hintertürchen zu schaffen ("Habe ich doch garnicht so gemeint."), oder um zu trollen/zu zündeln. Was ist es also?
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Gargamel09, Samstag, 08.07.2023, 11:11 (vor 1130 Tagen) @ MarcBVB
Das belgische Gesetz, was hier natürlich jeder kennt (kleiner Spoiler, tut ihr natürlich nicht), bietet die Möglichkeit, mehrfach Geschlecht UND den Vornamen zu ändern. Et pour mes amis qui ne sait pas parler francais très bien, hier eine Quelle in deutscher Sprache:
https://brf.be/national/1736268/
Für beides war vorher ein Verfahren vor dem Familiengericht vorgesehen. Jetzt bist du Montags Alexander, Dienstags Berthold und Mittwoch nennst du dich Charles. Vermutlich möchte er das kritisieren. Hat dann mit Homophobie natürlich eher weniger zu tun.
Weil das Gros der Betroffenen auch ständig ihr Geschlecht/Namen ändern wollen?
Ich befürchte nur, dass Sachlichkeit derzeit nicht gewünscht ist.
Bei Vorurteilen / Unterstellungen verlässt man bereits die sachliche Ebene.
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Jurist, Samstag, 08.07.2023, 11:04 (vor 1130 Tagen) @ MarcBVB
Wenn das so ist, ist dieses Gesetz der Todesstoß für jede Frauenquote in Aufsichtsräten oder Parlamenten.
Es besorgt mich ohnehin, dass diese rechtliche Anwendung Missbrauch Tür und Tor öffnet.
Man stelle sich vor, da ist ein Mann, der mit seiner Frau glücklich verheiratet zusammen lebt, Kinder hat, sie Ende fortsetzen möchte. Und dieser Mann hat politische Ambitionen, die sich aus seiner Sicht leichter als Frau realisieren lassen.
Stellt Euch vor, dieser Mann würde keine Umwandlung vornehmen, seine Familie fortführen und über die Frauenquote in den Bundestag einziehen. Fändet Ihr das im Sinne der Frauenquote?
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Sascha, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 12:39 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Dann wünsche ich diesem Menschen viel Spaß in all den Situationen, in denen er mit Personen zusammenkommt, die den Hintergrund nicht kennen, wenn er z.B. an der Hotelrezeption erklärt, dass er nicht Alexander, sondern Alexandra heißt.
Ich wette, dass er sehr schnell zu der Erkenntnis kommt, dass sein altes Leben viel leichter und angenehmer war.
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Thomas, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 11:33 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Es besorgt mich ohnehin, dass diese rechtliche Anwendung Missbrauch Tür und Tor öffnet.
Warum muss man immer direkt alles auf möglichen Missbrauch hin abschätzen? Kann man nicht auch sagen, dass jemandem der sich in seiner Wahl geirrt hat, die Möglichkeit eingeräumt wird, diese wieder rückgängig zu machen?
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markus, Samstag, 08.07.2023, 11:16 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Wenn das so ist, ist dieses Gesetz der Todesstoß für jede Frauenquote in Aufsichtsräten oder Parlamenten.
Es besorgt mich ohnehin, dass diese rechtliche Anwendung Missbrauch Tür und Tor öffnet.
Man stelle sich vor, da ist ein Mann, der mit seiner Frau glücklich verheiratet zusammen lebt, Kinder hat, sie Ende fortsetzen möchte. Und dieser Mann hat politische Ambitionen, die sich aus seiner Sicht leichter als Frau realisieren lassen.
Stellt Euch vor, dieser Mann würde keine Umwandlung vornehmen, seine Familie fortführen und über die Frauenquote in den Bundestag einziehen. Fändet Ihr das im Sinne der Frauenquote?
Das klingt aber jetzt sehr konstruiert. Kennst du das neue Gesetz? Soll das wirklich so einfach möglich sein? Bisher ist doch nur bekannt, dass es mehr als einmal möglich sein soll, Geschlecht und Name zu ändern. Dass man aber jetzt Montag Horst, Dienstag Gisela und Mittwoch Hans Wurst heißen kann, das wird so einfach auch nicht möglich sein.
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Jurist, Samstag, 08.07.2023, 11:20 (vor 1130 Tagen) @ markus
Doch, genau das hat Marc doch geschrieben. Und Du findest mein Beispiel auch konstruiert?
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markus, Samstag, 08.07.2023, 14:48 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Doch, genau das hat Marc doch geschrieben. Und Du findest mein Beispiel auch konstruiert?
Ich glaube nicht, dass so eine Geschlechtsumwandlung mitsamt einer Namensänderung ohne Anträge, Stellungnahmen und Gutachten funktioniert. Das lese ich so aus den Texten nicht heraus.
Zudem bedeutet jede Lockerung einer Regelung immer auch Missbrauchspotential. Und dennoch werfen wir doch nicht jede Freiheit über Bord. Mehr Freiheit bedeutet immer auch weniger Sicherheit.
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EloKa, Samstag, 08.07.2023, 11:41 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Das geschriebene Beispiel "Jetzt bist du Montags Alexander, Dienstags Berthold und Mittwoch nennst du dich Charles" hat ja auch schon nichts mit der Realität gemeinsam und steht so auch nicht im Gesetzestext drin. Es ist vorgesehen, dass Menschen ihre Entscheidung revidieren dürfen. Daraus einen täglichen Geschlechtswandel zu konstruieren ist ... konstruiert.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 08.07.2023, 13:13 (vor 1130 Tagen) @ EloKa
Nunja, ich halte sowas immer für den Lackmustest. Du möchtest Bürgerrechte per Gesetz einschränken? Bedenke, was passiert, wenn irgendwann die fckafd oder die SED mit absoluter Mehrheit regieren. Wäre nicht gut? Dann lassen wir es
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Fonzie, Münster, Samstag, 08.07.2023, 14:40 (vor 1130 Tagen) @ MarcBVB
Nunja, ich halte sowas immer für den Lackmustest. Du möchtest Bürgerrechte per Gesetz einschränken? Bedenke, was passiert, wenn irgendwann die fckafd oder die SED mit absoluter Mehrheit regieren. Wäre nicht gut? Dann lassen wir es
Ich denke es würden sich weniger Leute berufen fühlen, das kritisch mit euch zu diskutieren, wenn ihr das alte Gesetz (welches eher zu eurer grundsätzlichen Einstellung passt) ebenso kritisch auf Missbrauchsvorwürfe zu prüfen, wie das neue. So wirkt es einfach ein wenig ideologisch getrieben. Beim alten Gesetz kann man sicher auch ein paar Extremsituationen konstruieren, die nicht im eigentlichen Sinne sind.
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Jurist, Samstag, 08.07.2023, 13:17 (vor 1130 Tagen) @ MarcBVB
Was ich wirklich überraschend finde, ist der Umstand, dass hier zwei Vertreter einer Profession, der unterstellt wird, dass sie Lücken in Gesetzen finden soll, offensichtliche Konstruktionsfehler aufzeigen und die Reaktion darauf ist: konstruiert, passiert schon nicht.
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EloKa, Samstag, 08.07.2023, 13:33 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Ist doch schön, dass man sich jetzt doch noch einigen konnte, dass der Fall schon sehr deutlich konstruiert war.
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Jurist, Samstag, 08.07.2023, 13:36 (vor 1130 Tagen) @ EloKa
Wer hat sich geeinigt? Die Realität hat die hier vertretene Meinung widerlegt. Wieso fürchtet man sich so sehr vor diesen Konstruktionsfehlern, dass man ein mangelhaftes Gesetz verteidigen sollte?
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Scherben, Kiel, Samstag, 08.07.2023, 11:13 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Es war noch nie ein kluges Argument, sich in der letzten Ecke des Hirns ein Zerrbild von Beispiel herbeizukonstruieren, um mit diesem dann ein konkretes Gesetz oder eine konkrete Regelung zu kritisieren. Und ein bisschen pervers wird es insbesondere dann, wenn man Frauenquoten, die kaum irgendwo wirklich formal implementiert sind, gegen Regelungen zum rechtlichen Umgang mit Transsexuellen in Stellung bringt.
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Jurist, Samstag, 08.07.2023, 11:19 (vor 1130 Tagen) @ Scherben
Mein Beispiel fändest Du also als Beleg dafür, das die Umsetzung nicht ideal wäre, du findest es nur konstruiert?
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 09:27 (vor 1130 Tagen) @ markus
Hier wird ein Schlagwortalarm getriggert und wir ziehen in gemeinsamer Prozession los, um „Schande“ zu rufen. Damit unterstreichen unsere Frömmigkeit und fühlen uns gut, denn uns gehört das Himmelreich und die Sünder kommen in die Hölle.
Niemand von uns hat das betreffende Gesetz gelesen, niemand kennt die parlamentarischen Diskussionen. Niemand hat das Für und Wider für die konkrete Änderung abgewogen. Und doch bilden wir uns ein, den Tweet verurteilen zu können und den Spieler, der hier im Forum vor zwei Jahren noch für seine Relektierheit und seinen Tiefgang gefeiert wurde, als dumm abzustempeln.
Offenbar haben wir Menschen mit der technischen Entwicklung nicht schrittgehalten und sind noch immer der rückständige Pöbel, der sich Gralshüter der Weisheit und Gerechtigkeit empfindet.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Finchen, Samstag, 08.07.2023, 16:21 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Hier wird ein Schlagwortalarm getriggert und wir ziehen in gemeinsamer Prozession los, um „Schande“ zu rufen. Damit unterstreichen unsere Frömmigkeit und fühlen uns gut, denn uns gehört das Himmelreich und die Sünder kommen in die Hölle.
Niemand von uns hat das betreffende Gesetz gelesen, niemand kennt die parlamentarischen Diskussionen. Niemand hat das Für und Wider für die konkrete Änderung abgewogen. Und doch bilden wir uns ein, den Tweet verurteilen zu können und den Spieler, der hier im Forum vor zwei Jahren noch für seine Relektierheit und seinen Tiefgang gefeiert wurde, als dumm abzustempeln.
Offenbar haben wir Menschen mit der technischen Entwicklung nicht schrittgehalten und sind noch immer der rückständige Pöbel, der sich Gralshüter der Weisheit und Gerechtigkeit empfindet.
Kommt von dir noch was anderes außer rechtskonservativer Agitation?
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 16:27 (vor 1130 Tagen) @ Finchen
Ein wunderbares Beispiel für den hilflosen Versuch der argumentativ überforderten Extremen, den anderen durch Labeling mundtot zu machen. In der eigenen Bubble funktioniert das wunderbar. Separation ist die Folge, wenn sowas Erfolg hat. Daher lehne ich Deine Positionen mit hoher Wahrscheinlichkeit ab, bin aber dafür, dass man Dir zu hört, um sich ein Bild davon zu machen, ob man von Dir etwas lernen und übernehmen kann.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Finchen, Samstag, 08.07.2023, 16:40 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Ein wunderbares Beispiel für den hilflosen Versuch der argumentativ überforderten Extremen, den anderen durch Labeling mundtot zu machen. In der eigenen Bubble funktioniert das wunderbar. Separation ist die Folge, wenn sowas Erfolg hat. Daher lehne ich Deine Positionen mit hoher Wahrscheinlichkeit ab, bin aber dafür, dass man Dir zu hört, um sich ein Bild davon zu machen, ob man von Dir etwas lernen und übernehmen kann.
Ha ha! Als ob von dir hier je mehr kam als die 08/15 talking points von CSU, Merz und Lindner. Da kannst du noch soviel herumschwurbeln, wie du willst. Deine Mitte-Bubble ist genauso gefährlich wie extremen Ränder. Checkst du vielleicht in diesem Leben nochmal.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
CD7, Samstag, 08.07.2023, 15:12 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
die waren noch deutlich weiter entfernt vom Weltuntergang als wir!!! Wussten sie damals natürlich nicht, tragisch! Aber er wird kommen, hoffentlich!
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Fonzie, Münster, Samstag, 08.07.2023, 14:36 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Ich sehe das grundsätzlich auch kritisch, möchte an dieser Stelle nur anmerken, dass TM derjenige war, der als erstes in extremen Worten „Schande“ gerufen hat. Alles andere sind mMn (sicherlich teilweise auch zu extreme) Reaktionen auf sein „Gepöbel“.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Talentförderer, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 13:43 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Warum sollte uns da was unterscheiden? Schau die dir Welt an. Wenn sie könnten würden die meisten andere auch noch foltern oder verbrennen.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 13:48 (vor 1130 Tagen) @ Talentförderer
Leider tun die Menschen das sogar. Aber wie heißt es? Wahnsinn, das sind die anderen! Wir schauen immer auf die anderen und rechtfertigen damit, dass wir uns selbst vollkommen inhuman verhalten. Einen guten Zweck finden wir immer.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
markus, Samstag, 08.07.2023, 10:54 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Deine Überschrift lautet:
„Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?“
Der Text beginnt dann mit
„Hier wird ein Schlagwortalarm getriggert“
Meinst du an der Stelle deine eigene Überschrift? Die enthält gleich zwei Schlagwörter. Weniger gut passt dies nämlich zu dem Artikel von T-Online, der ja eher unaufgeregt und sachlich ist. Oder sind die zitierten Twitter-Kommentare gemeint? Das ist halt Twitter. Da gibt es eine Zeichenbegrenzung und man setzt bewusst auf Schlagwörter.
Zum Inhalt: Ich frage mich, wo der große Unterschied zwischen Meunier und Nmecha sein soll? Warum ist bei dem einen eine Grenze überschritten und bei dem anderen (noch) nicht? Es geht offenbar um ein Transgendergesetz nach dem es möglich sein soll, Geschlecht und Name zu wechseln. Das ging vorher wohl nicht (oder nur mit sehr hohen Hürden) und sein Fazit ist nun, dass deshalb die ganze Welt untergeht (übrigens ein weiteres Schlagwort).
Offensichtlich findet er es scheiße, dass eine Minderheit nun mit mehr Rechten ausgestattet werden soll. Er als Nichtbetroffener möchte, dass den Betroffenen weiterhin Steine in den Weg gelegt werden (Steine, die verfassungswidrig sind, daher das neue Gesetz). Er fordert mithin verfassungswidrige Hürden, weil ansonsten die Welt untergeht. Warum? Und warum postet er das genau jetzt nach den Geschehnissen der letzten Wochen? Will er seinen Marktwert drücken, damit ein Wechsel wahrscheinlicher wird?
Natürlich ist das eine freie Meinungsäußerung, das war aber auch das was Nmecha geteilt hat. Nmecha teilte Inhalte. Meunier schreibt eine eigene Bewertung. Wo da jetzt der große Unterschied sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich kann es verstehen, dass man nach den letzten Wochen sich nicht schon wieder damit beschäftigen will. Aber was nützt es? Offensichtlich ist Nmecha kein Einzelfall. Und Meunier vielleicht unzufrieden mit seiner Situation.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Sascha, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 10:29 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Der Spieler selbst hat das auf seinem social Media Kanal banal mit einem platten Satz kommentiert. Dann muss er auch mit damit rechnen, dass er nach dieser Handlung beurteilt wird.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 10:34 (vor 1130 Tagen) @ Sascha
Genau. Und dann kommt der nächste, der beurteilt, wie sich die Beurteilenden verhalten und so weiter. Und wir reden immer mehr übereinander als miteinander.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Sascha, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 10:44 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Dann soll Meunier einfach entweder die Klappe halten, oder etwas mit Inhalt sagen.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Klopfer
, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 11:20 (vor 1130 Tagen) @ Sascha
Dann soll Meunier einfach entweder die Klappe halten, oder etwas mit Inhalt sagen.
Als meine Frau mir am Frühstückstisch aus der Zeitung zitiert hatte und mir erzählte , dass man in Belgien jetzt je nach aktueller Laune seinen Namen beliebig oft wechseln könne, da habe ich folgendes - ohne jede Erklärung oder Relativierung gesagt:
"Die spinnen, die Belgier !" (O.k. - ein Zitat an Anlehnung an Asterix, um das Hintertürchen der Satire aufrecht zu erhalten)
Inhaltlich hätte sich das in etwa mit der Aussage Meuniers gedeckt, allerdings ist klar, dass das an meiner Person kein mediales Interesse gibt und das jetzt kein Kommentar von mir in den sozialen Medien war.
Dabei habe ich natürlich längst gelernt, dass man seine Meinung mindestens noch dreimal durchlesen und auf Angepasstheit korrigieren muss, bevor man sie im Internet veröffentlichen darf.
Am besten noch vorher noch sicherheitshalber von einem politisch zuverlässigen Lektor gegenlesen lassen, dann kann ja nichts mehr passieren.
Merkt eigentlich niemand, dass Meinungsfreiheit nicht nur für die gemacht wurde, die fest davon überzeugt sind, selbst die einzig erlaubte Meinung zu vertreten ?
SGG
Klopfer
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 11:37 (vor 1130 Tagen) @ Klopfer
Natürlich ist die Meinungsfreiheit auch für einem unliebsame Meinungen da, aber halt ebenso für Kritik daran.
Das in dann in beide Richtungen einige wenige komplett über das Ziel hinausschießen ist leider in Zeiten wo sich die meisten auch der dümmsten Aussagen nicht mehr schämen und es mehr Aufmerksamkeit für „krassere“ Aussagen gibt leider normal. Und ja, das sorgt bei vielen „nicht extremen“ dafür dass sie sich ganz aus Diskussionen zurückziehen.
Mir persönlich ist das vor ein paar Jahren bei einer PoC Diskussion aufgefallen, ich stehe der grundsätzlichen Position der „Quatromilf“ gar nicht so fern, war aber sehr angewidert von dem Mob den sie da oft auf Leute losließ, die „nicht ganz auf Linie waren“… nu ja inzwischen bin ich nicht mehr bei Twitter und froh drum. Die Komplettentwöhnung hat dann Musk für mich erledigt, denn inzwischen kann man unangemeldet ja nichts mehr sehen. Das ist für mich gut, denn ich habe sonst hier schon mal den einen oder anderen Link angeklickt… nur um immer wieder an den Kommentaren zu verzweifeln. (Und das nicht nur beim „politischen Gegner“)
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Klopfer
, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 11:59 (vor 1130 Tagen) @ RE_LordVader
Natürlich ist die Meinungsfreiheit auch für einem unliebsame Meinungen da, aber halt ebenso für Kritik daran.
Natürlich kann und muss es zu jeder Meinung auch eine Gegenmeinung geben dürfen. Aber schau Dir doch mal die ganzen Kommentare hier an, die sofort wieder hochemotional im sicheren Gefühl, die richtige Sache zu vertreten, mit der Forderung nach Konsequenzen und Ausgrenzung reagieren.
Das hat mit Billigung der Meinungsfreiheit nun wirklich nichts mehr zu tun.
Das in dann in beide Richtungen einige wenige komplett über das Ziel hinausschießen ist leider in Zeiten wo sich die meisten auch der dümmsten Aussagen nicht mehr schämen und es mehr Aufmerksamkeit für „krassere“ Aussagen gibt leider normal. Und ja, das sorgt bei vielen „nicht extremen“ dafür dass sie sich ganz aus Diskussionen zurückziehen.
Genau das ist das Problem. Ganz extrem war dies ja bei der Nmecha-Diskussion zu erleben, bei der ich mich übrigens rausgehalten habe. Da konnte man von einigen wenigen irgendwie nicht mehr reden. Diese Diskussion war, zumindest hier Forum, völlig maßlos und undifferenziert.
SGG
Klopfer
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
markus, Samstag, 08.07.2023, 12:50 (vor 1130 Tagen) @ Klopfer
Natürlich ist die Meinungsfreiheit auch für einem unliebsame Meinungen da, aber halt ebenso für Kritik daran.
Natürlich kann und muss es zu jeder Meinung auch eine Gegenmeinung geben dürfen. Aber schau Dir doch mal die ganzen Kommentare hier an, die sofort wieder hochemotional im sicheren Gefühl, die richtige Sache zu vertreten, mit der Forderung nach Konsequenzen und Ausgrenzung reagieren.
Das hat mit Billigung der Meinungsfreiheit nun wirklich nichts mehr zu tun.
Wo sieht du Forderungen nach Konsequenzen? Und warum soll eine hochemotionale Meinung nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sein? Die Grenze liegt dann eher doch woanders. Innerhalb des e.V. muss sie sich auch noch innerhalb des Kodex bewegen.
Das in dann in beide Richtungen einige wenige komplett über das Ziel hinausschießen ist leider in Zeiten wo sich die meisten auch der dümmsten Aussagen nicht mehr schämen und es mehr Aufmerksamkeit für „krassere“ Aussagen gibt leider normal. Und ja, das sorgt bei vielen „nicht extremen“ dafür dass sie sich ganz aus Diskussionen zurückziehen.
Genau das ist das Problem. Ganz extrem war dies ja bei der Nmecha-Diskussion zu erleben, bei der ich mich übrigens rausgehalten habe. Da konnte man von einigen wenigen irgendwie nicht mehr reden. Diese Diskussion war, zumindest hier Forum, völlig maßlos und undifferenziert.
Was gab es denn da zu differenzieren, als dass die Posts von Nmecha absolute Grütze waren? Ihr habt acht Beiträge innerhalb mehrerer Wochen dazu veröffentlicht und der Tenor war auch kein anderer, als der hier im Forum.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Klopfer
, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 12:59 (vor 1130 Tagen) @ markus
Wo sieht du Forderungen nach Konsequenzen? Und warum soll eine hochemotionale Meinung nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sein? Die Grenze liegt dann eher doch woanders. Innerhalb des e.V. muss sie sich auch noch innerhalb des Kodex bewegen.
Es gibt ein ganzes Spalier von beleidigenden "Verabschiedungen". Das kann durchaus als Forderung nach Konsequenzen interpretieren.
Was gab es denn da zu differenzieren, als dass die Posts von Nmecha absolute Grütze waren?
Netter Versuch, aber Du wirst mich jetzt nicht auch noch in diese Diskussion reinziehen.
Ihr habt acht Beiträge innerhalb mehrerer Wochen dazu veröffentlicht und der Tenor war auch kein anderer, als der hier im Forum.
Der Tenor nicht, aber die Rhetorik unterschied sich doch sehr deutlich.
SGG
Klopfer
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 12:39 (vor 1130 Tagen) @ Klopfer
Ja.
Ich hatte bei Nmecha zwar ab und an was geschrieben, auch weil ich die Art der Kommunikation des BVB immer noch für sehr „ungeschickt“ halte. Aber ja auch da war zu sehen, dass „Zwischenpositionen“ schnell zwischen den sich immer weiter verhärtenden Fronten aufgerieben wurden und schließlich fast ausschließlich Grabenkämpfe geführt wurden. Aber mit der Zeit konnte ich beiden verbliebenen Positionen nichts mehr abgewinnen…
Ja es ist schwierig.
Habe ich so auch in einem anderen Forum erlebt (da war es der unschöne Themenkomplex um die im Raum stehenden potentielle Sexuellen Straftaten (und auch die wiederlieben aber vielleicht strafrechtlich nicht relevanten Sachen) rund um Till lindemann).
Im wirklichen Leben (also bei echten Treffen) kann man meist tatsächlich etwas sachlicher diskutieren - natürlich nur als nicht Betroffener. Gestik und Mimik ist dabei echt unerlässlich um eskalationsfördernde Missverständnisse zu vermeiden.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
klsch, Ort, Samstag, 08.07.2023, 12:07 (vor 1130 Tagen) @ Klopfer
bearbeitet von klsch, Samstag, 08.07.2023, 12:12
Natürlich ist die Meinungsfreiheit auch für einem unliebsame Meinungen da, aber halt ebenso für Kritik daran.
Natürlich kann und muss es zu jeder Meinung auch eine Gegenmeinung geben dürfen. Aber schau Dir doch mal die ganzen Kommentare hier an, die sofort wieder hochemotional im sicheren Gefühl, die richtige Sache zu vertreten, mit der Forderung nach Konsequenzen und Ausgrenzung reagieren.
Das hat mit Billigung der Meinungsfreiheit nun wirklich nichts mehr zu tun.
Das in dann in beide Richtungen einige wenige komplett über das Ziel hinausschießen ist leider in Zeiten wo sich die meisten auch der dümmsten Aussagen nicht mehr schämen und es mehr Aufmerksamkeit für „krassere“ Aussagen gibt leider normal. Und ja, das sorgt bei vielen „nicht extremen“ dafür dass sie sich ganz aus Diskussionen zurückziehen.
Genau das ist das Problem. Ganz extrem war dies ja bei der Nmecha-Diskussion zu erleben, bei der ich mich übrigens rausgehalten habe. Da konnte man von einigen wenigen irgendwie nicht mehr reden. Diese Diskussion war, zumindest hier Forum, völlig maßlos und undifferenziert.
SGG
Klopfer
Ich finde das ebenfalls sehr schlimm.
Ein negativer Tiefpunkt war hier zur Corona so wie die nicht-geimpften nieder gemacht wurden.
Bis heute sind ca. 1/4 der Bevölkerung nicht geimpft weil sie eine gegenteilige Meinung haben oder aus gesundheitlichen Gründen.
Es ist kein guter Trend der Gesellschaft wenn jemand gegen etwas ist, sofort auszugrenzen, zu beleidigen und in einer bestimmte Schublade zu stecken.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Gargamel09, Samstag, 08.07.2023, 12:19 (vor 1130 Tagen) @ klsch
Ich finde das ebenfalls sehr schlimm.
Ein negativer Tiefpunkt war hier zur Corona so wie die nicht-geimpften nieder gemacht wurden.
Bis heute sind ca. 1/4 der Bevölkerung nicht geimpft weil sie eine gegenteilige Meinung haben oder aus gesundheitlichen Gründen.Es ist kein guter Trend der Gesellschaft wenn jemand gegen etwas ist, sofort auszugrenzen, zu beleidigen und in einer bestimmte Schublade zu stecken.
Von welcher Seite wurden Ärzte, die geimpft haben, gemobbt, online wie offline, kamen Morddrohungen, wollte nichts mit Geimpften zu tun haben, rein aus Prinzip oder weil die "vergiftet" sind... . Wer ist ausgerastet, weil man "nur" Maske tragen musste?
Viele unter den 25% waren sogar noch krasser drauf und sollen sich jetzt nicht hinstellen und um Mitgefühl flehen, weil die ja so ausgegrenzt wurden - was sie von selbst gemacht haben.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
markus, Samstag, 08.07.2023, 12:19 (vor 1130 Tagen) @ klsch
Natürlich ist die Meinungsfreiheit auch für einem unliebsame Meinungen da, aber halt ebenso für Kritik daran.
Natürlich kann und muss es zu jeder Meinung auch eine Gegenmeinung geben dürfen. Aber schau Dir doch mal die ganzen Kommentare hier an, die sofort wieder hochemotional im sicheren Gefühl, die richtige Sache zu vertreten, mit der Forderung nach Konsequenzen und Ausgrenzung reagieren.
Das hat mit Billigung der Meinungsfreiheit nun wirklich nichts mehr zu tun.
Das in dann in beide Richtungen einige wenige komplett über das Ziel hinausschießen ist leider in Zeiten wo sich die meisten auch der dümmsten Aussagen nicht mehr schämen und es mehr Aufmerksamkeit für „krassere“ Aussagen gibt leider normal. Und ja, das sorgt bei vielen „nicht extremen“ dafür dass sie sich ganz aus Diskussionen zurückziehen.
Genau das ist das Problem. Ganz extrem war dies ja bei der Nmecha-Diskussion zu erleben, bei der ich mich übrigens rausgehalten habe. Da konnte man von einigen wenigen irgendwie nicht mehr reden. Diese Diskussion war, zumindest hier Forum, völlig maßlos und undifferenziert.
SGG
Klopfer
Ich finde das ebenfalls sehr schlimm.
Ein negativer Tiefpunkt war hier zur Corona so wie die nicht-geimpften nieder gemacht wurden.
Bis heute sind ca. 1/4 der Bevölkerung nicht geimpft weil sie eine gegenteilige Meinung haben oder aus gesundheitlichen Gründen.Es ist kein guter Trend der Gesellschaft wenn jemand gegen etwas ist, sofort auszugrenzen, zu beleidigen und in einer bestimmte Schublade zu stecken.
Und dann wieder der Schwenk zu Corona. Tut es so weh, dass es vorbei ist?
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
klsch, Ort, Samstag, 08.07.2023, 14:57 (vor 1130 Tagen) @ markus
Natürlich ist die Meinungsfreiheit auch für einem unliebsame Meinungen da, aber halt ebenso für Kritik daran.
Natürlich kann und muss es zu jeder Meinung auch eine Gegenmeinung geben dürfen. Aber schau Dir doch mal die ganzen Kommentare hier an, die sofort wieder hochemotional im sicheren Gefühl, die richtige Sache zu vertreten, mit der Forderung nach Konsequenzen und Ausgrenzung reagieren.
Das hat mit Billigung der Meinungsfreiheit nun wirklich nichts mehr zu tun.
Das in dann in beide Richtungen einige wenige komplett über das Ziel hinausschießen ist leider in Zeiten wo sich die meisten auch der dümmsten Aussagen nicht mehr schämen und es mehr Aufmerksamkeit für „krassere“ Aussagen gibt leider normal. Und ja, das sorgt bei vielen „nicht extremen“ dafür dass sie sich ganz aus Diskussionen zurückziehen.
Genau das ist das Problem. Ganz extrem war dies ja bei der Nmecha-Diskussion zu erleben, bei der ich mich übrigens rausgehalten habe. Da konnte man von einigen wenigen irgendwie nicht mehr reden. Diese Diskussion war, zumindest hier Forum, völlig maßlos und undifferenziert.
SGG
Klopfer
Ich finde das ebenfalls sehr schlimm.
Ein negativer Tiefpunkt war hier zur Corona so wie die nicht-geimpften nieder gemacht wurden.
Bis heute sind ca. 1/4 der Bevölkerung nicht geimpft weil sie eine gegenteilige Meinung haben oder aus gesundheitlichen Gründen.Es ist kein guter Trend der Gesellschaft wenn jemand gegen etwas ist, sofort auszugrenzen, zu beleidigen und in einer bestimmte Schublade zu stecken.
Und dann wieder der Schwenk zu Corona. Tut es so weh, dass es vorbei ist?
Corona ist vorbei, der Pöbel ist aber geblieben.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Thomas, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 09:46 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Hier wird ein Schlagwortalarm getriggert und wir ziehen in gemeinsamer Prozession los, um „Schande“ zu rufen. Damit unterstreichen unsere Frömmigkeit und fühlen uns gut, denn uns gehört das Himmelreich und die Sünder kommen in die Hölle.
Das ist übrigens in Betrachtung des ersten Falles witzig.
Niemand von uns hat das betreffende Gesetz gelesen, niemand kennt die parlamentarischen Diskussionen. Niemand hat das Für und Wider für die konkrete Änderung abgewogen.
Ich halte das ganze aufgrund der Übersetzungen, kryptischen Äußerungen und dem Schwergewicht des Themas aktuell immernoch für völlig ungeeignet hier jemanden an den Pranger zu stellen.
Ich würde auch vielleicht noch herauslesen wollen, dass ihm das Thema vielleicht gar nicht so wichtig ist und er fragt, obs im Land nicht größere Probleme gibt. Und so ein Satz ist in unserer Gesellschaft leider tatsächlich Standard, egal aus welcher Ecke er kommt.
Obs schlau war überhaupt was zu sagen, ja darüber kann man streiten.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Gargamel09, Samstag, 08.07.2023, 09:28 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Hier wird ein Schlagwortalarm getriggert und wir ziehen in gemeinsamer Prozession los, um „Schande“ zu rufen. Damit unterstreichen unsere Frömmigkeit und fühlen uns gut, denn uns gehört das Himmelreich und die Sünder kommen in die Hölle.
Niemand von uns hat das betreffende Gesetz gelesen, niemand kennt die parlamentarischen Diskussionen. Niemand hat das Für und Wider für die konkrete Änderung abgewogen. Und doch bilden wir uns ein, den Tweet verurteilen zu können und den Spieler, der hier im Forum vor zwei Jahren noch für seine Relektierheit und seinen Tiefgang gefeiert wurde, als dumm abzustempeln.
Offenbar haben wir Menschen mit der technischen Entwicklung nicht schrittgehalten und sind noch immer der rückständige Pöbel, der sich Gralshüter der Weisheit und Gerechtigkeit empfindet.
Und der große Denker Meunier hat das Gesetz bis ins kleinste Detail verstanden, die parlamentarische Diskussion verfolgt, oder wurde er einfach nur durch so ein Gesetzt getriggert?
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
majae, Muc, Samstag, 08.07.2023, 10:09 (vor 1130 Tagen) @ Gargamel09
Und der große Denker Meunier hat das Gesetz bis ins kleinste Detail verstanden, die parlamentarische Diskussion verfolgt, oder wurde er einfach nur durch so ein Gesetzt getriggert?
Ganz bestimmt hat er das. Und unter Berücksichtigung all der anderen Probleme auf dieser Welt, in Europa und in Belgien kam er zu dem Schluss, dass dieses Gesetz jetzt das Ende der Welt bedeutet. Und wer sich anmaßt, das irgendwie anders zu sehen, wird mit Hexenverbrennern aus dem Mittelalter gleichgesetzt. Entweder ich hab manchen User hier für deutlich zu schlau eingeschätzt, es hat ein Troll-Account übernommen oder es wird ein Zustand beim BVB angestrebt, bei dem der Gutmensch verjagt und Politik aus dem Stadion verbannt wird (also die mit dem progressiven Fortschritt, Gleichstellung und diesen ganzen Wärmepumpen-Terrorismus). Ich glaub ich hab mich selbst nach 2017 und Tuchel noch nie so fremd mit diesem Verein gefühlt.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Finchen, Samstag, 08.07.2023, 16:25 (vor 1130 Tagen) @ majae
Und der große Denker Meunier hat das Gesetz bis ins kleinste Detail verstanden, die parlamentarische Diskussion verfolgt, oder wurde er einfach nur durch so ein Gesetzt getriggert?
Ganz bestimmt hat er das. Und unter Berücksichtigung all der anderen Probleme auf dieser Welt, in Europa und in Belgien kam er zu dem Schluss, dass dieses Gesetz jetzt das Ende der Welt bedeutet. Und wer sich anmaßt, das irgendwie anders zu sehen, wird mit Hexenverbrennern aus dem Mittelalter gleichgesetzt. Entweder ich hab manchen User hier für deutlich zu schlau eingeschätzt, es hat ein Troll-Account übernommen oder es wird ein Zustand beim BVB angestrebt, bei dem der Gutmensch verjagt und Politik aus dem Stadion verbannt wird (also die mit dem progressiven Fortschritt, Gleichstellung und diesen ganzen Wärmepumpen-Terrorismus). Ich glaub ich hab mich selbst nach 2017 und Tuchel noch nie so fremd mit diesem Verein gefühlt.
Weißt du was richtig geil ist?
Hier wurde sich jahrelang über Rolex-Kalle, UH, Ribery, Bayern und Katar aufgeregt und jetzt macht der eigene Verein auch sowas und es wird mit aller Macht versucht, es unter den Teppich zu kehren und zu relativieren. Man ist also nicht besser als die moralischen Superbayern. :D
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 16:29 (vor 1130 Tagen) @ Finchen
Doch sind wir. Und wer den Unterschied zwischen Straftaten und unliebsamen Äußerungen nicht erkennt, dürfte in der Realität große Schwierigkeiten haben, zurecht zu kommen.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Finchen, Samstag, 08.07.2023, 16:46 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Doch sind wir. Und wer den Unterschied zwischen Straftaten und unliebsamen Äußerungen nicht erkennt, dürfte in der Realität große Schwierigkeiten haben, zurecht zu kommen.
Nein, das bist du nicht. Du wendest die gleichen Mechanismen an, die damals UH-Zombies zur Verteidigung genutzt haben. Relativieren, relativieren und nochmals relativieren.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 10:00 (vor 1130 Tagen) @ Gargamel09
Zirkelschluss. Was macht Dich berufener als eine Person, die zumindest die Sprache spricht, in der das Gesetz verfasst ist.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Gargamel09, Samstag, 08.07.2023, 10:16 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Zirkelschluss. Was macht Dich berufener als eine Person, die zumindest die Sprache spricht, in der das Gesetz verfasst ist.
Bei uns glauben Biodeutsche, dass die AfD für unser Land besser wäre, trotz Wahlprogramm, trotzt nachvollziehbarem Abstimmungsverhalten im Bundestag gegen alles was für den kleinen Bürger ist.
Oder hat es vielleicht etwas damit zu tun, dass diese Bürger einfach nur gerne dagegen sind, Buzzwörter reichen, um sich aufzuregen...?!
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 10:25 (vor 1130 Tagen) @ Gargamel09
Gerade die Anhänger der AfD sind es doch, die dem von mir skizzierten Verhalten am nächsten kommen. Traurigerweise ist es bei ihren Counterparts auf der andere Seite der humanistischen Entwicklung leider im Verhalten nicht anders. Riesige Aufregung, wenig Sachlichkeit, sofortige Verurteilung und sich einer Diskussion verschließen. Nicht gut für den demokratischen Diskurs.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Finchen, Samstag, 08.07.2023, 16:27 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Gerade die Anhänger der AfD sind es doch, die dem von mir skizzierten Verhalten am nächsten kommen. Traurigerweise ist es bei ihren Counterparts auf der andere Seite der humanistischen Entwicklung leider im Verhalten nicht anders. Riesige Aufregung, wenig Sachlichkeit, sofortige Verurteilung und sich einer Diskussion verschließen. Nicht gut für den demokratischen Diskurs.
Wie sich Leute aus der sogenanntem Mitte immer als neutral bezeichen, ist schon bemerkenswert. Dabei ist die Mitte doch nur gut darin, sich zu verstellen und ihre ausgrenzenden Ansichten zu verstecken. Die Mitte gilt nicht umsonst als Keimzelle des Faschismus. In der Mitte hast du die Leute, die gegen Arbeitslose hetzen.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 16:33 (vor 1130 Tagen) @ Finchen
Ichem, im Ernst, Du hast meine Aufmerksamkeit. Immer wieder mal, aber heute habe ich keine Lust auf Krawall mit Dir. Dir fehlt so ziemlich alles, damit ich mit Dir eine fruchtbare Diskussion führen könnte. Natürlich macht es von Zeit zu Zeit Spaß, Dich vorzuführen. Aber macht mich das zu einem besseren Menschen? Ich denke nicht.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Finchen, Samstag, 08.07.2023, 16:45 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Ichem, im Ernst, Du hast meine Aufmerksamkeit. Immer wieder mal, aber heute habe ich keine Lust auf Krawall mit Dir. Dir fehlt so ziemlich alles, damit ich mit Dir eine fruchtbare Diskussion führen könnte. Natürlich macht es von Zeit zu Zeit Spaß, Dich vorzuführen. Aber macht mich das zu einem besseren Menschen? Ich denke nicht.
Dass sich Juristen immer anmaßen müssen, sich auf jedem Fachgebiet als Experte aufzuspielen. Und geh mir weg mit deinem lächerlichen Vorwurf, ich sei jemand namens Ichem. Wenn du das noch einmal machst, dann melde ich das.
Du kannst mich doch gar nicht widerlegen. Also geh doch lieber raus an den See.
Melde das, ichem!
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 16:48 (vor 1130 Tagen) @ Finchen
Viel Spaß! Ichem hat sich ja noch nie echauffiert, als ichem bezeichnet zu werden.
Melde das, ichem!
markus, Samstag, 08.07.2023, 17:00 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Viel Spaß! Ichem hat sich ja noch nie echauffiert, als ichem bezeichnet zu werden.
Ichem war doch der mit der ganz schlimmen Rechtschreibung. Die erkenne ich hier nicht. Er kann es nicht sein.
Melde das, ichem!
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 17:02 (vor 1130 Tagen) @ markus
Das wurde immer besser- Software sei Dank. Aber die Verhaltensmuster sind immer gleich. Auch hier deutlich erkennbar.
Genauso wie Zico, der jetzt wieder als Nico rumstreifte.
Melde das, ichem!
Pete H., Samstag, 08.07.2023, 17:46 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Das wurde immer besser- Software sei Dank. Aber die Verhaltensmuster sind immer gleich. Auch hier deutlich erkennbar.
Genauso wie Zico, der jetzt wieder als Nico rumstreifte.
Dir drück ich feste die Daumen, niemals mit Jurist91 verwechselt zu werden.
Melde das, ichem!
Pete H., Samstag, 08.07.2023, 17:49 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
81 ;)
:)
Wenn man glaubt einen Hammergag zu haben und ihn voll vermasselt.
@Mods: Verfolgungswahn beim Juristen?
Jurist, Samstag, 08.07.2023, 16:55 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Vielleicht greift hier dann doch mal die Moderation ein und unterbindet sowas.
@Mods: Verfolgungswahn beim Juristen?
Ulrich, Sonntag, 09.07.2023, 22:29 (vor 1129 Tagen) @ CrimsonGhost
Vielleicht greift hier dann doch mal die Moderation ein und unterbindet sowas.
Ich gehe davon aus, dass Finchen Ichem ist. Habe vor einiger Zeit über die Mail-Funktion des Forums eine Email von dem Account bekommen. So explizit, wie er bestritten hat, Ichem zu sein, bin ich mir sicher. Er ist es.
@Mods: Verfolgungswahn beim Juristen?
Blarry, Essen, Samstag, 08.07.2023, 17:03 (vor 1130 Tagen) @ CrimsonGhost
Allein aus Selbstschutz. "Der imaginäre ichem ist mir zu linksgrünversifft und woke" ist ein seltsamer hill to die on.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
stfn84, Köln, Samstag, 08.07.2023, 10:33 (vor 1130 Tagen) @ Jurist
Ich empfinde es eher so, dass es grundsätzliche Reflexe gibt.
Die Informationsflut hat nach meiner Wahrnehmung dafür gesorgt, dass sich Meinungen binnen Sekunden bilden und man Schwierigkeiten hat die ad hoc gefassten Positionen zu hinterfragen. Es gehört - in jeder Richtung - dazu, möglichst empört auf Dinge zu reagieren. Das ist z.T. ja auch sozialer Handlungsdruck. Wenn mein Gegenüber derart aus dem Sattel geht, wird er ja gute Gründe haben. Oder ist einfach nur ein Spinner. Grautöne sind nicht sonderlich en vogue.
Ernsthafte Diskussionen werden doch kaum noch geführt. Wenn man eine andere Facette einbringt wird man gerne direkt abgestempelt. Als Gegner, mit einer Meinung die der anderen konträr entgegen steht. Ob das so ist? Wen kümmert es...
Schlimme Zeit.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Lattenknaller, Madrid, Samstag, 08.07.2023, 13:00 (vor 1130 Tagen) @ stfn84
Die Informationsflut hat nach meiner Wahrnehmung dafür gesorgt, dass sich Meinungen binnen Sekunden bilden und man Schwierigkeiten hat die ad hoc gefassten Positionen zu hinterfragen. Es gehört - in jeder Richtung - dazu, möglichst empört auf Dinge zu reagieren. Das ist z.T. ja auch sozialer Handlungsdruck. Wenn mein Gegenüber derart aus dem Sattel geht, wird er ja gute Gründe haben. Oder ist einfach nur ein Spinner. Grautöne sind nicht sonderlich en vogue.
Diese Entwicklung wird aber maßgeblich durch die asozialen Medien befördert. Und auch durch rein schriftliche Kommunikation. Und dann eben die Mechanismen, die gewisse Aussagen nach oben spülen oder nicht. Dazu dann die ganzen Portale und Onlinemedien, die mit sachliche Überschriften und Aussagen ja gar nicht die Klicks zum Überleben generieren können. Der "normale" Mensch kann das gar nicht mehr verarbeiten. So findet eine Radikalisierung im Kopf statt und irgendwann hat man quasi Angst davor den anderen persönlich zu treffen, weil das ja der Dämon ist.
Ich hatte neulich bei einer Party ein paar Gespräche mit Vox-Anhängern. Einer davon schreibt immer absurde Kommentare in den Chat der Hausanlage. Persönlich konnte man mit dem sinnvoll diskutieren. Das ist auch einer von denen, die nicht alles mit dem Arsch einreißen wollen. In direktem Gespräch wurde das dann alles sachlicher und wir sind nicht einer Meinung. Aber aus Schwarz-Weiß wurde dann eher grau.
Und in dem Kontext ist dann das was Meunier schreibt wieder mal typisch. Wieso muss gleich die Welt untergehen, wenn man eine gesetzgeberische Aktivität doof findet. Wieso schreibt er nicht "Ich finde es sehr strange, dass man mehrmals den Namen ändern kann". Nein, es muss gleich die Welt untergehen.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Rupo, Ruhrpott, Samstag, 08.07.2023, 16:05 (vor 1130 Tagen) @ Lattenknaller
*
Und in dem Kontext ist dann das was Meunier schreibt wieder mal typisch. Wieso muss gleich die Welt untergehen, wenn man eine gesetzgeberische Aktivität doof findet. Wieso schreibt er nicht "Ich finde es sehr strange, dass man mehrmals den Namen ändern kann". Nein, es muss gleich die Welt untergehen.
*
Top!
Jeder der mal ne Scheidung durchlaufen hat, weiß was das für nen Huddel es ist seinen Nachnamen ändern zu lassen, ich finde überings Doppelnamen doof ;-)....
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Lattenknaller, Samstag, 08.07.2023, 14:59 (vor 1130 Tagen) @ Lattenknaller
Ja, das ist oft so.
Das Problem an den schnellen Medien ist mMn tatsächlich, dass die Texte benutzt werden als wäre es ein Gespräch (also gesprochenes Wort), es aber „für die Ewigkeit da steht“ wie geschriebenes.
Das kommt zu der Problematik mit der fehlenden Gestik/Mimik hinzu… eben weil genau so schnell was rausgehauen wird wie man spricht…
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
stfn84, Samstag, 08.07.2023, 12:49 (vor 1130 Tagen) @ stfn84
Ja das ist so.
Auch wird meist sehr sehr „unverständig“ reagiert, wenn man nach neuen/tiefergehenden Informationen seine Meinung anpasst oder gar ändert… „Aber da hast Su doch XY gesagt“…
Aktuell in den „sozialen Medien“ befeuert durch die Legionen von Bots, die leider inzwischen besser sind als immer nur einen vorgefertigten Text zu kopieren…
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
Gargamel09, Samstag, 08.07.2023, 10:55 (vor 1130 Tagen) @ stfn84
Ich empfinde es eher so, dass es grundsätzliche Reflexe gibt.
Die Informationsflut hat nach meiner Wahrnehmung dafür gesorgt, dass sich Meinungen binnen Sekunden bilden und man Schwierigkeiten hat die ad hoc gefassten Positionen zu hinterfragen. Es gehört - in jeder Richtung - dazu, möglichst empört auf Dinge zu reagieren. Das ist z.T. ja auch sozialer Handlungsdruck. Wenn mein Gegenüber derart aus dem Sattel geht, wird er ja gute Gründe haben. Oder ist einfach nur ein Spinner. Grautöne sind nicht sonderlich en vogue.
Ernsthafte Diskussionen werden doch kaum noch geführt. Wenn man eine andere Facette einbringt wird man gerne direkt abgestempelt. Als Gegner, mit einer Meinung die der anderen konträr entgegen steht. Ob das so ist? Wen kümmert es...
Schlimme Zeit.
Diskussionen sind nur dann sinnvoll, wenn der Empfänger dafür auch offen ist.
Man kann sicherlich vernünftig darüber diskutieren, wie das im Sport gehandhabt wird, weil u.a. Frauen dadurch benachteiligt werden könnten, man kann aber sicherlich nicht darüber mit Leuten diskutieren, die den Untergang der Menschheit heraufbeschwören, wenn die meinen, dass Thema darf in der Schule nicht angesprochen werden, weil mein Kind dadurch noch in Erwägung ziehen könnte, ihr/sein Geschlecht zu wechseln, oder schwul zu werden.
Was unterscheidet uns vom Pöbel im Mittelalter?
stfn84, Köln, Samstag, 08.07.2023, 13:41 (vor 1130 Tagen) @ Gargamel09
Man muss nicht mit Radikalen oder Wänden diskutieren. Das sehe ich auch so.
Man sollte aber nicht zu schnell über den Gegenüber urteilen, bevor man die Flinte ins Korn wirft oder dem Gegenüber abspricht diskutieren zu können.
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
Habakuk, OWL, Samstag, 08.07.2023, 08:05 (vor 1130 Tagen) @ markus
Warten wir also auf die Schlagzeile:
"Die Welt geht in die Brüche - Meunier verlässt den BVB"
Und das hoffentlich mit großer Geschwindigkeit.
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
Kappadozianer, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 01:55 (vor 1131 Tagen) @ markus
Noch einer, bei dem ich in jeder Hinsicht froh sein werde, wenn er weg ist aus Dortmund. Gemocht hab ich ihn nie, und sportlich hat er so gut wie null gebracht. Wäre er nicht zumindest ablösefrei gewesen würde man auch bei ihm von einem der größten Transferflops sprechen. Und tschüss(hoffentlich möglichst bald!).
In einem Punkt hat er recht.
schweizer666, Schweiz, Samstag, 08.07.2023, 00:47 (vor 1131 Tagen) @ markus
Die Welt geht in die Brüche.
Aber ganz bestimmt nicht wegen diesem Gesetz. Ich dachte sowieso die hätten noch ganz andere, wichtigere Probleme in Belgien... die sind ihm dann wohl aber egal.
So ein Statement, wo doch grad aktuell noch eine rege Sensibilisierung wegen Nmechas Retweets besteht, zeugt weder von Taktgefühl noch von grosser Intelligenz.
Vielleicht täuschen wir uns aber auch alle, und das war nur seine Bewerbung für einen Klub aus dem nahen Osten. Oder er hat einfach das mit dem "Nein, ich bin Spartakus"-Moment komplett falsch verstanden.
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
Davja89, Freitag, 07.07.2023, 23:15 (vor 1131 Tagen) @ markus
Tjoa...
Die Spieler sind eben ein Spiegelbild der Gesellschaft. Sollte jetzt nicht überraschen. Ansonsten steht es ja jedem frei zu Gesetzesvorhaben seine eigene Meinung zu haben. Insbesondere wenn die Kritik so harmlos dargebracht wird wie in diesem Fall.
Zu welchem Gesetz er sich jetzt genau geäußert hat und worum es dabei geht, entzieht sich meinem Kenntnisstand.
Das wäre ja schon sehr wichtig um zu wissen ob man jetzt die nächsten 10 Tage drüber diskutieren muss...
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
Abseits, Freitag, 07.07.2023, 23:27 (vor 1131 Tagen) @ Davja89
Tjoa...
Die Spieler sind eben ein Spiegelbild der Gesellschaft. Sollte jetzt nicht überraschen.
Wer in einem Fußballprofi ein Vorbild oder Spiegelbild der Gesellschaft sieht, hat die Kontrolle über seinen Verstand verloren.
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
Lambert09, Am Rande Westfalens, Samstag, 08.07.2023, 08:09 (vor 1130 Tagen) @ Abseits
Sicherlich kann ein Fußballprofi ein Spiegelbild der Gesellschaft sein. Warum auch nicht?!
Mit Vorbild hat das nichts zutun, auch wenn du beides in einen Satz wirfst. Aber natürlich wird ein Fußballprofi auch ein Spiegelbild der Gesellschaft sein.
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
Nike79, Samstag, 08.07.2023, 09:44 (vor 1130 Tagen) @ Lambert09
Sicherlich kann ein Fußballprofi ein Spiegelbild der Gesellschaft sein. Warum auch nicht?!
Mit Vorbild hat das nichts zutun, auch wenn du beides in einen Satz wirfst. Aber natürlich wird ein Fußballprofi auch ein Spiegelbild der Gesellschaft sein.
Ein Großteil der Bevölkerung wird bei der Schlagzeile nicht den Weltuntergang kommen sehen aber doch verwundert den Kopf schütteln. Einfach weil es für Nicht-Betroffene schwer nachvollziehbar ist.
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
Davja89, Freitag, 07.07.2023, 23:56 (vor 1131 Tagen) @ Abseits
bearbeitet von Davja89, Samstag, 08.07.2023, 00:01
Von Vorbild steht da nix.
Aber natürlich gibt es Fußballprofis die man sich als junger Mensch als Vorbild nehmen kann. Selten als ganzes aber punktuell. Wer eine extra Portion Motivation benötigt dürfte mit Ronaldo gut fahren. Wer auf Soziales steht dürfte bei Neven sich einiges abschauen können.
Wer das wilde Leben liebt findet eben Maradona toll.
Wer Vorbilder sucht als perfekter Mensch wird eigentlich immer Enttäuscht werden.
Also es gibt sicherlich genauso viele/wenige Profis die zum Vorbild taugen wie Schauspieler, Sänger oder sonstige Promis.
Und ja natürlich in bestimmten Bereichen wie diesem sind auch einfach ein Querschnitt der Gesellschaft.
Warum sollten sie es auch nicht sein? Weil sie viel Geld haben?
Meine Beobachtung im Leben ist das dass Arschloch/Guter Mensch Verhältnis relativ gleichbleibend durch alle Gesellschaftsschichten ist.
Egal ob alt und oder jung, arm oder reich, dick oder dünn. Überall findest du solche und solche.
Jetzt muss man nur aufpassen was wir unter Querschnitt verstehen. Der Kader von Borussia Dortmund besteht nur zu einem gewissen Prozentsatz aus in Deutschland sozialisierten Menschen. Daher können wir ihn auch nicht mit dem Querschnitt unseres Landes vergleichen. Global gesehen dürften die Themen Sexuelle Orientierung, Politik, Gesellschaftliche Ansichten und ähnliches ziemlich gut in unserem Kader abgebildet sein. Positiv wie negativ.
Jetzt kommt natürlich seit einigen Jahren das Phänomen hinzu das durch Jugendakademien das verzerrt wird weil die Jungs eher weniger noch in der normalen Gesellschaft leben. Im Gegenzug sind sie meistens sehr global unterwegs. Das führt bei den meisten Menschen dazu das sie offener werden und ihren Horizont erweitern. Der normale Fußball Profi hockt eben selten 40 Jahre im selben Kaff.
Also ja bei solchen Themen dürfte unser Kader eine Meinungsvielfalt haben wie sie global eben auch statt findet. Im negativen (wie diesem) aber auch durchaus im Positiven.
Bei anderen Themen mag es so sein das die Bubble dann doch stark verzerrt. Die meisten Sozialen Ansichten dürften davon betroffen sein.
Ein Profi der seit seinem 12ten Lebensjahr brutal auf Leistung getrimmt wird, wird relativ wenig Verständnis dafür haben das Menschen 6 Tage die Woche Nachmittags RTL gucken und Chips fressen.
Süle und Kevin G. eventuell die meisten Anderen eher nicht...
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Ulrich, Freitag, 07.07.2023, 22:50 (vor 1131 Tagen) @ markus
Und nun gibts die ersten Berichte. Es geht um Meunier, der ein neues Transgendergesetz mit den Worten „ Die Welt geht in die Brüche, und zwar mit großer Geschwindigkeit" kommentiert.
Da hat Nmecha wohl das erste Mitglied seiner neuen BVB-Bibelgruppe gefunden. :-/
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Titandrücker, Wien, Freitag, 07.07.2023, 22:24 (vor 1131 Tagen) @ markus
Hoffentlich verpisst sich der Spinner schnellstmöglich. Langsam gehen mir die eigenen Spieler massiv auf die Eier.
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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 09:14 (vor 1130 Tagen) @ Titandrücker
Hoffentlich verpisst sich der Spinner schnellstmöglich. Langsam gehen mir die eigenen Spieler massiv auf die Eier.
Ist ne stinknormale konservative Meinung die wesentlich weniger krass als die von Nmecha ist.
Muss man nicht mögen, aber das kann man auch mal mit weniger Empörung und Schaum vorm Mund zum besten geben.
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elliott, Wuppertal, Samstag, 08.07.2023, 09:28 (vor 1130 Tagen) @ Foreveralone
Hoffentlich verpisst sich der Spinner schnellstmöglich. Langsam gehen mir die eigenen Spieler massiv auf die Eier.
Ist ne stinknormale konservative Meinung die wesentlich weniger krass als die von Nmecha ist.Muss man nicht mögen, aber das kann man auch mal mit weniger Empörung und Schaum vorm Mund zum besten geben.
Klar, ein Imagegewinn für den BVB ist das aber nicht und dann braucht sich auch niemand wundern, wenn man als Teil der LGBTQ nicht mehr gerne ins Westfalenstadion geht. Ich würde gerne auch mal wieder was positives von unserer Mannschaft lesen und nicht nur von Frauenschlägern, LGBTQ Kritik und neuen Freundinnen, die Senioren um sechsstellige Vermögen betrügen.
Und wenn T. Meunier das Thema so sehr am Herzen liegt, kann er das ja gerne ausführlich erläutern und nicht über twitter in 140 Buchstaben, dann gäbe es vllt auch weniger Widerspruch. Diese Verbindung mit den Fans, die Identifikation mit einer Mannschaft, die Terzic in den letzten Monaten mühsam aufgebaut hat, ist für mich jedenfalls wieder dahin.
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spielbeobachtung, Ort, Samstag, 08.07.2023, 08:19 (vor 1130 Tagen) @ Titandrücker
Warum ? Weil sie deine/eure Weltanschauung nicht teilen ? Man möchte doch sonst immer mündige Profis.
Das sind Fußballspieler und keine woken Aktivisten. Der BVB ist ein Unternehmen und Sportverein,
keine politische Organisation.
Im übrigen wird hier im Forum eine Minderheitenmeinung vertreten.
Man könnte ja in Dortmund mal eine Repräsentative Umfrage zu einem solchen Transgendergesetz machen.
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Finchen, Samstag, 08.07.2023, 16:18 (vor 1130 Tagen) @ spielbeobachtung
Warum ? Weil sie deine/eure Weltanschauung nicht teilen ? Man möchte doch sonst immer mündige Profis.
Das sind Fußballspieler und keine woken Aktivisten. Der BVB ist ein Unternehmen und Sportverein,
keine politische Organisation.
Im übrigen wird hier im Forum eine Minderheitenmeinung vertreten.
Man könnte ja in Dortmund mal eine Repräsentative Umfrage zu einem solchen Transgendergesetz machen.
Was für hohle Argumente auf CSU- und AfD-Niveau. Sollte dir peinlich sein.
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ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Samstag, 08.07.2023, 08:41 (vor 1130 Tagen) @ spielbeobachtung
Warum ? Weil sie deine/eure Weltanschauung nicht teilen ?
Also mir hauptsächlich, weil sie sich zum Großteil als eierlose (sic!), überbezahlte Dummschwätzer erwiesen haben, die es geschafft haben, letzten Mai einen "11er ohne Torwart" zu versemmeln. Versagen - next level. Meunier ist da nur einer von vielen, die viel Geld für überschaubare Leistung bekommen. Wenn er dann noch zusätzlich Sachen postet, die mir persönlich nicht schmecken, bringt ihm das keine wiedergutmachenden Sympathiepunkte.
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Sascha, Dortmund, Samstag, 08.07.2023, 08:34 (vor 1130 Tagen) @ spielbeobachtung
Es hat einen guten Grund, warum es nicht immer nach einer realen, oder vermuteten Mehrheit geht.
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Finchen, Samstag, 08.07.2023, 16:20 (vor 1130 Tagen) @ Sascha
Es hat einen guten Grund, warum es nicht immer nach einer realen, oder vermuteten Mehrheit geht.
Ist es eigentlich Zufall, dass gerade vermehrt uralte Schläfer-Accounts mit 0,01 Beiträgen pro Tag hervorkommen und sich pro Nmecha und Meunier und gegen die Leute positionieren, die die Spieler dafür kritisieren?
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micha87, bei Berlin, Freitag, 07.07.2023, 22:57 (vor 1131 Tagen) @ Titandrücker
+1 Das geht gar nicht, glaube das ist schwierig dafür eine Geldstrafe zu geben, wäre aber schön wenn er dafür was spenden müsste.
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D.Heffernan, Freitag, 07.07.2023, 23:31 (vor 1131 Tagen) @ micha87
Für was genau sollte er eine Strafe zahlen? Eine kritische Meinung zu einem Gesetz?
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ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Samstag, 08.07.2023, 08:43 (vor 1130 Tagen) @ D.Heffernan
Für was genau sollte er eine Strafe zahlen? Eine kritische Meinung zu einem Gesetz?
Was mich angeht, für seine bishergezeigten "Leistungen" in schwattgelb. ;-)
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Jan80, Lünen, Samstag, 08.07.2023, 00:48 (vor 1131 Tagen) @ D.Heffernan
Kritisch geht gar nicht. Und dann noch bei so einem Thema. Wenn da einer gegen den Strom schwimmt, muss man dringend Steine drauf werfen bis er wieder in die richtige Richtung treibt, weiß doch jeder!
Im Ernst: ich hoffe hier geht jetzt nicht die nächste Hexenjagd los. Man fühlt sich hier langsam wie im falschen Film.
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Melange, Berlin, Samstag, 08.07.2023, 01:49 (vor 1131 Tagen) @ Jan80
Jahrzehntelang werden Transpersonen verprügelt, ermordet, vom Wohnungs- und Arbeitsmarkt ausgeschlossen und im Alltag und vom Staat diskriminiert.
Jetzt gibt es aufgrund des unglaublichen Engagements einzelner Aktivist*innen und Gruppen ein bisschen Ausgleich, da wähnt sich der deutsche heteronormative Spießer schon in der Rebellion gegen den Mainstream, wenn es Kritik von Diskriminierung oder an Kritik von Gesetzen gibt...
Man glaubt es nicht...
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stfn84, Köln, Samstag, 08.07.2023, 09:07 (vor 1130 Tagen) @ Melange
bearbeitet von stfn84, Samstag, 08.07.2023, 09:10
Ich halte es nicht für sonderlich zielführend das miteinander zu verknüpfen.
Man kann festhalten, dass sich die Gesellschaft weiterentwickelt hat, die Rechte und Teilhabe von Minderheiten massiv gestärkt wurden und dass Diskriminierung etc. weniger geworden ist/sein dürfte. Leider ist das nicht komplett vorbei und es wird wohl auch nie vollends verschwinden.
Derartige Meinungsäußerungen gehören aber eben auch dazu und sollten ausgehalten werden können. Weniger Furor täte da ganz gut. Auch wenn - für mich - kein wirklicher Unterschied zwischen dem (ersten) Kommentar von Nmecha und diesem von Meunier besteht.
"Die Welt geht in die Brüche" BVB-Profi sorgt mit Tweet für Aufregung
schweizer666, Schweiz, Samstag, 08.07.2023, 01:02 (vor 1131 Tagen) @ Jan80
Im Ernst: ich hoffe hier geht jetzt nicht die nächste Hexenjagd los. Man fühlt sich hier langsam wie im falschen Film.
Vielleicht sollte man den Spielern einfach das Handy und den PC wegnehmen, bis auf eine Handvoll Ausnahmen kam dabei selten je was Gutes bei raus. In Belgien sind fast ein fünftel der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Es gibt diverse soziologische und politische Unruhenherde die leicht entflammbar sind, aber er stört sich offenbar öffentlich grad am meisten daran, dass eine amtliche Geschlechtsanpassung nicht mehr unwiderruflich sein könnte... das nachdem sein Arbeitgeber vor Kurzem in der Kritik stand, einen transphoben Spieler verpflichetet zu haben... in was für einer realitätsfremden Welt lebt der bitteschön?
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl reagiert auf Süle-Debatte: „Er hat deutlich mehr gemacht“
Newsteam
, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 15:36 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl reagiert auf Süle-Debatte: „Er hat deutlich mehr gemacht“
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 07.07.2023, 16:58 (vor 1131 Tagen) @ Newsteam
Quelle: Ruhrnachrichten
Gruß
Newsteam
So wie Kehl sich äußert (bzw. zitiert wird), scheint er gar nicht so verstimmt über die Aussagen Flicks zu sein. Man könnte sogar von einer indirekten Bestätigung sprechen.
Am Ende profitiert der BVB noch von dem öffentlichen verbalen Arschtritt Flicks…
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl reagiert auf Süle-Debatte: „Er hat deutlich mehr gemacht“
micha87, bei Berlin, Freitag, 07.07.2023, 17:08 (vor 1131 Tagen) @ Will Kane
Wichtig ist das es auch Süle damit gut geht, es bringt ja wenig wenn Flick & Kehl auf Besserung durch Demütigung hoffen. Ich fand das Vorgehen von Flick nicht gut, aber Mal schauen was der September bereit hält.
Süle kann es entspannt sehen, schließlich ist die N11 eher ein Trümmerhaufen. Beim BVB wird er sich hoffentlich weiter etablieren können, vielleicht sogar als Kapitän?
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl reagiert auf Süle-Debatte: „Er hat deutlich mehr gemacht“
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 07.07.2023, 21:21 (vor 1131 Tagen) @ micha87
Wichtig ist das es auch Süle damit gut geht, es bringt ja wenig wenn Flick & Kehl auf Besserung durch Demütigung hoffen. Ich fand das Vorgehen von Flick nicht gut, aber Mal schauen was der September bereit hält.
Einen Spieler in der Öffentlichkeit derart bloßzustellen wie Flick es im Falle Süle getan hat, ist mAn völlig obsolet. Bei einem Vorgesetzten, der sich im Berufsleben so verhalten würde, spräche man von einem schweren Führungsfehler. Kritik, Lob wie Tadel, übt man unter vier Augen bzw. Im kleinen Kreis. Es muss schon etwas im Positiven wie im Negativen sehr Gravierendes vorliegen, um in der Öffentlichkeit Anerkennung oder Missbilligung auszusprechen. Vor allem muss die Notwendigkeit hierzu vorliegen. Und die ist bestimmt nicht bei einer Gewichtsthematik gegeben.
Jetzt gibt es allerdings durchaus Fälle, in denen man schier verzweifelt, weil jedes Vorgehen nach ‚Führungshandbuch‘ nicht zur gewünschten Verhaltensänderung führt. Da ist ein Abweichen vom ‚Pfad der Tugend‘ vielleicht nachvollziehbar, was es aber nicht unbedingt richtiger macht. Süle hat schon in seiner Zeit in Hoffenheim offen zugegeben, dass er eine Vorliebe für Burger und Bier hegt. Bei Bayern hat er ob seines Übergewichts nach Urlaubs- und vor allem Verletzungspausen ständig Ärger gehabt. Was ihn wie auch seine Chefs genervt hat. Und ich schließe nicht aus, dass man auch beim BVB ein Auge auf dieses Thema hat. Kehls Worte deuten zumindest etwas in diese Richtung.
Wenn Flick nun als Auswahltrainer mit Süle das Thema besprochen hat und er auf der Eskalationstreppe ein Stufe höher steigen will, um Süle rechtzeitig vor der neuen Saison, an deren Ende die für ihn selbst wie für den deutschen Fußball wichtige EM im eigenen Land steht, dazu zu bewegen mit einem akzeptablen Gewicht und damit besseren Voraussetzungen als sonst in diese Saison zu gegen, dann ist das in meinen Augen durchaus verständlich. Eine Nichtnominierung als Warnschuss ist mMn ebenfalls legitim. Nur lasse ich dies öffentlich unkommentiert oder verweise lediglich darauf, dass dies mit dem Spieler besprochen worden sei.
Süle kann es entspannt sehen, schließlich ist die N11 eher ein Trümmerhaufen. Beim BVB wird er sich hoffentlich weiter etablieren können, vielleicht sogar als Kapitän?
Ob Süle Spielführer des BVB wird? Keine Ahnung. So viele Kandidaten drängen sich von außen betrachtet mMn nicht auf. Wenn er will, warum nicht. Er scheint ja jetzt mit gutem Beispiel voranzugehen. Verpflichtet ihn vielleicht, das auch weiterhin zu tun.
Kehl weist darauf hin, dass Süle gerne Nationalspieler sei. Und es ist auch das Normalste der Welt, wenn ein Sportler zur Bestenauswahl seines Verbandes zählen möchte. Aussortiert zu werden trifft da jeden ganz hart. Insofern gehe ich persönlich davon aus, dass Süle die neue Saison mit einer größeren Professionalität angehen wird als er es sonst vielleicht getan hat. Das ist für ihn gut, das ist für den Bundestrainer gut und das ist nicht zuletzt für den BVB gut. Bei den nächsten Länderspielen dürfte er auch wieder auf dem Platz stehen und dann in jeder Hinsicht bella figura machen. ;-)
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl reagiert auf Süle-Debatte: „Er hat deutlich mehr gemacht“
Intertanked, Berlin, Freitag, 07.07.2023, 22:10 (vor 1131 Tagen) @ Will Kane
Da wir in Dortmund auf Stars mit Macken angewiesen sind, ist das ein schmaler Grad.
Ein Süle mit der körperlichen Disziplin und Fitness von Christiano Ronaldo wäre unbestreitbar ein besserer Verteidiger. Da ist also einiges an Potential nach oben. Gleichzeitig würde Süle dann mit größer Wahrscheinlichkeit nicht in Dortmund spielen. Wir brauchen also einen Süle, der so wenig Bier trinkt und Burger isst wie möglich, aber immer noch diesen Makel hat, damit er für uns erschwinglich bleibt.
Das nennt man Realpolitik.
;)
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl reagiert auf Süle-Debatte: „Er hat deutlich mehr gemacht“
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 07.07.2023, 22:46 (vor 1131 Tagen) @ Intertanked
Da wir in Dortmund auf Stars mit Macken angewiesen sind, ist das ein schmaler Grad.
Ich dachte, das hätte Werder unter Otto und Schaaf exklusiv gehabt…
Ein Süle mit der körperlichen Disziplin und Fitness von Christiano Ronaldo wäre unbestreitbar ein besserer Verteidiger. Da ist also einiges an Potential nach oben. Gleichzeitig würde Süle dann mit größer Wahrscheinlichkeit nicht in Dortmund spielen. Wir brauchen also einen Süle, der so wenig Bier trinkt und Burger isst wie möglich, aber immer noch diesen Makel hat, damit er für uns erschwinglich bleibt.
Das nennt man Realpolitik.
;)
Der Geist Helmut Schmidts spricht aus Deinen Worten!
Wobei es ja im Prinzip schnurz ist, wie Big Nik auf sein Kampfgewicht kommt. Kann er ja halten wie ein Dachdecker. Trinkt er mehr Bier und isst mehr Burger, muss er eben anderweitig sehen wie er es schafft. Kann ja beim Salat sparen… ;-)
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl reagiert auf Süle-Debatte: „Er hat deutlich mehr gemacht“
Matze_82, Rheinhessen, Freitag, 07.07.2023, 22:14 (vor 1131 Tagen) @ Intertanked
Da wir in Dortmund auf Stars mit Macken angewiesen sind, ist das ein schmaler Grad.
Ein Süle mit der körperlichen Disziplin und Fitness von Christiano Ronaldo wäre unbestreitbar ein besserer Verteidiger. Da ist also einiges an Potential nach oben. Gleichzeitig würde Süle dann mit größer Wahrscheinlichkeit nicht in Dortmund spielen. Wir brauchen also einen Süle, der so wenig Bier trinkt und Burger isst wie möglich, aber immer noch diesen Makel hat, damit er für uns erschwinglich bleibt.Das nennt man Realpolitik.
;)
:-)
Der Kommentar war gut...so wenig saufen wie möglich, aber so viel wie nötig...
Ich mag Süle. Hat er halt kleine Macken, aber ist mir tausendmal lieber als ein Streber mit Sixpack. Prost.
U23 startet Saison in Münster
Thomas, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 14:57 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Das Wochenende um den 5.8. herum, da ist noch keine Bundesliga. Das könnte voll werden. - Aber, die Spieltagverteilung ist nun ja....
Einem Freitagabendspiel folgen fünf Spiele am Samstagnachmittag (14 Uhr), ein Topspiel unmittelbar danach (16.30 Uhr) sowie drei Spiele am Sonntag (13.30, 16.30 und 19.30 Uhr).
11Freunde (Paywall): Ach Käpt’n! Mein Käpt’n!
Knolli, Freitag, 07.07.2023, 14:11 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Artikel hinter der Paywall über Reus.
Der Autor sagt, dass er (Reus) mit dem Abgeben der Binde genau die Führungsqualitäten beweist, die viele ihm oft abgesprochen haben (und dass er zB im Gegensatz zu Michael Zorc damals weiß, dass er im Herbst seiner Karriere ist und Schlagzeilen vom Verein fernhalten möchte):
https://11freunde.de/artikel/reus-dortmund-kapitaen/8857710
11Freunde (Paywall): Ach Käpt’n! Mein Käpt’n!
donotrobme, Münsterland, Freitag, 07.07.2023, 14:43 (vor 1131 Tagen) @ Knolli
Für die jüngeren unter uns (und es vielleicht das letzte Mal, dass ich zu dieser Gruppe dazu gehöre)
Welche Probleme verursachte denn Zorcs letzte Jahre als Kapitän?
11Freunde (Paywall): Ach Käpt’n! Mein Käpt’n!
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 07.07.2023, 15:38 (vor 1131 Tagen) @ donotrobme
Überhaupt keine und als Dank hat Hitzfeld ihn in der 89. Minute 1997 beim 3:1 gegen Juve eingewechselt und dann noch als Kapitän den BVB zum Weltpokal führte
https://www.fussballdaten.de/weltpokal/1997/finale/dortmund-cruzeirobel/aufstellung/
11Freunde (Paywall): Ach Käpt’n! Mein Käpt’n!
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 07.07.2023, 16:24 (vor 1131 Tagen) @ Rupo
Überhaupt keine und als Dank hat Hitzfeld ihn in der 89. Minute 1997 beim 3:1 gegen Juve eingewechselt und dann noch als Kapitän den BVB zum Weltpokal führte
https://www.fussballdaten.de/weltpokal/1997/finale/dortmund-cruzeirobel/aufstellung/
Das habe ich anders in Erinnerung.
Hitzfeld bemängelte zusehends die Leistungen Susis und setzte ihn immer weniger in der Startelf ein, obwohl dieser Spielführer war. U.a. auch im Derby. Was diesem gar nicht schmeckte, was er auch kundtat. Gegen Ende des Spiels wechselte Hitzfeld Susi dann ein und der erzielte den Siegtreffer. Hinterher sprach Susi sogar von „Genugtuung“. Das Verhältnis der beiden blieb angespannt.
Im Endspiel der CL stand Susi ebenfalls nicht in der Startelf. Es wurde im allgemeinen als Geste Hitzfelds angesehen, dass er Susi dann in der 89. Minute doch noch einwechselte. Ich habe noch eine Szene im Kopf, als es wohl nach dem Spiel (?) zu einer kurzen Umarmung zwischen beiden kam. Man war sich wohl in die Arme gelaufen und konnte nicht mehr ausweichen. Beide zögerten dann einen kurzen, aber deutlich wahrnehmbaren Moment, umarmten sich dann aber doch.
In der Folgesaison unter Nevio Scala wurden Susis Einsätze dann weiterhin weniger.
11Freunde (Paywall): Ach Käpt’n! Mein Käpt’n!
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 07.07.2023, 17:16 (vor 1131 Tagen) @ Will Kane
Zorc hat sich aber gefügt und nach den Meisterschaften 1995, 1996.. sprang CL Sieg 97 und Weltpokal heraus.. insofern hat Hitzfeld alles richtig gemacht... aber ja es war dicke Luft im Kader..
BVB-Update bei Moukoko und Adeyemi - Neuzugang Nmecha muss kürzertreten
Newsteam
, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 12:47 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Muskelverletzung? Adeyemi ist doch (wieder) fit..!
Gargamel09, Freitag, 07.07.2023, 14:59 (vor 1131 Tagen) @ Newsteam
Muskelverletzung? Adeyemi ist doch (wieder) fit..!
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 07.07.2023, 15:22 (vor 1131 Tagen) @ Gargamel09
Karim ist in Love und Vesper fahren mit einer Rapperin = in Summe 'Muskel Verletzung'
:->
BVB-Update bei Moukoko und Adeyemi - Neuzugang Nmecha muss kürzertreten
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 07.07.2023, 12:52 (vor 1131 Tagen) @ Newsteam
*
Das gilt auch für Neuzugang Felix Nmecha. Der Mittelfeldspieler laboriert an Sprunggelenksproblemen aus seiner Wolfsburger Zeit und kann derzeit nur im Kraftraum arbeiten
*
Puh...Glück gehabt...dachte schon wäre irgend was mit Insta warum Nmecha kürzer treten muss...
Kein Derby der Frauenmannschaften in der Saison 2023/24
Venceremos, Freitag, 07.07.2023, 12:36 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Die Staffeleinteilung u.a. für die Landesligen ist raus und unsere Frauen und die der Blauen sind in unterschiedlichen Staffeln - man trifft also frühestens 2024/25 in der Verbandsliga aufeinander. Ein kleines Derby gg. Bochum II gibt es aber.
Unsere Frauen treffen auf den SC Drolshagen, VfL Bochum II, SG Albaum/Heinsberg, BSV Heeren, SV Hohenlimburg, SpVg Berghofen II, FC Borussia Dröschede, DJK SpVgg Herten, TV Brechten, SC Union Bochum-Bergen, SpVgg. Herne-Horsthausen, SV Fortuna Freudenberg II und SF Sümmern.
Kein Derby der Frauenmannschaften in der Saison 2023/24
Mongrovia, End Of The World, Freitag, 07.07.2023, 13:40 (vor 1131 Tagen) @ Venceremos
Geschickt eingefädelt vom Verband.
Im Westfalenpokal geht es in der erste Runde gegen Borchen aus der Landesliga Staffel 1.
Kein Derby der Frauenmannschaften in der Saison 2023/24
Busch5658, Ort, Freitag, 07.07.2023, 18:04 (vor 1131 Tagen) @ Mongrovia
In der Saison 2024/2025 wird die Westfalenliga sehr interessant werden. Es kann dann nur eine Mannschaft aufsteigen.
Gossip: Fußballer Karim Adeyemi und Rapperin Loredana sind ein Paar
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 07.07.2023, 11:37 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
OK...direkter Link zu Insta
mich wundert das erste Foto...anscheinend ohne Helm zu fahren...beim zweiten Foto hamse ja den Helm auf...
wobei Michi Zorc ist damals für die Borussia (das damalige Mitglieder Magazin) auch bei der Home Story ohne Helm gefahren und das auf ner richtig schwere Karre ;-)...
Gossip: Mats auf Karims Spuren
Gargamel09, Montag, 10.07.2023, 17:22 (vor 1128 Tagen) @ Rupo
Gossip: Fußballer Karim Adeyemi und Rapperin Loredana sind ein Paar
Sauerländer Nordlicht, Oldenburg, Freitag, 07.07.2023, 23:20 (vor 1131 Tagen) @ Rupo
Ich kenne mich in der Welt der z-Promis nicht aus und habe bei Loredana als erstes an die Wolnys gedacht :D Denke mal, dass bei mir noch alles im Einklang ist da oben
Gossip: Fußballer Karim Adeyemi und Rapperin Loredana sind ein Paar
Davja89, Samstag, 08.07.2023, 00:15 (vor 1131 Tagen) @ Sauerländer Nordlicht
bearbeitet von Davja89, Samstag, 08.07.2023, 00:28
Naja ist wohl eher ein Altersthema oder auch ein Thema des Musikgeschmacks...
Die Dame trifft jetzt auch nicht mein Nerv aber der Name ist mir geläufig durch den Kontakt durch jüngere MA. Gibt schlimmeres.
Ist sie nicht auch eher zweifelhafter Charakter?
CedricVanDerGun, Hamburg, Freitag, 07.07.2023, 13:33 (vor 1131 Tagen) @ Rupo
So in Punkto alte Omas abzocken oder so? Da war doch was
Ist sie nicht auch eher zweifelhafter Charakter?
Intertanked, Berlin, Freitag, 07.07.2023, 13:56 (vor 1131 Tagen) @ CedricVanDerGun
So in Punkto alte Omas abzocken oder so? Da war doch was
Ich weiß auch nur, was auf Wiki steht. Außergerichtlich geeinigt, übermäßige Entschädigung und alle Partei- und Gerichtskosten bezahlt,
Sieh es mal so: der Karim hat sich keine "Spielerfrau" geangelt, sondern offenbar länger um eine tough ass Popstar / Geschäftsfrau gebuhlt, die auch ohne ihn genug zu tun hat im Leben und neben dem Business noch Mutter ist.
...
.
Kurz: es wird alles in Tränen enden.
Ist sie nicht auch eher zweifelhafter Charakter?
MirkoWSG, Samstag, 08.07.2023, 09:58 (vor 1130 Tagen) @ Intertanked
Solange es Alessio gut geht ist doch alles tutti.
Was sagt eigentlich Ailton dazu?
Ist sie nicht auch eher zweifelhafter Charakter?
micha87, bei Berlin, Freitag, 07.07.2023, 17:02 (vor 1131 Tagen) @ Intertanked
Man muss diesen Boulevard einfach lieben und Jude kommentiert mit seinem gefühlt einzigen deutsprachigen Statement "endlich" unter dem Insta-Beitrag.
Das hat Potential für mehr Drama, dagegen werden Mats Dinner-Ausflüge womöglich nur eine nette Episode bleiben.
Ich Frage mich wie unser Priester mit dem vom Weg abgekommenen Adeyemi umgehen wird. Man darf sich Fragen wer wem dann auf den rechten Weg führen wird.
Ist sie nicht auch eher zweifelhafter Charakter?
Kappadozianer, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 21:29 (vor 1131 Tagen) @ micha87
Ich Frage mich wie unser Priester mit dem vom Weg abgekommenen Adeyemi umgehen wird. Man darf sich Fragen wer wem dann auf den rechten Weg führen wird.
Nee, es ist doch eine Frau, also alles tutti ;)
Ist sie nicht auch eher zweifelhafter Charakter?
Gargamel09, Freitag, 07.07.2023, 14:33 (vor 1131 Tagen) @ Intertanked
So in Punkto alte Omas abzocken oder so? Da war doch was
Ich weiß auch nur, was auf Wiki steht. Außergerichtlich geeinigt, übermäßige Entschädigung und alle Partei- und Gerichtskosten bezahlt,Sieh es mal so: der Karim hat sich keine "Spielerfrau" geangelt, sondern offenbar länger um eine tough ass Popstar / Geschäftsfrau gebuhlt, die auch ohne ihn genug zu tun hat im Leben und neben dem Business noch Mutter ist.
...
.
Kurz: es wird alles in Tränen enden.
dann hoffentlich nicht mitten in der Saison
Ist sie nicht auch eher zweifelhafter Charakter?
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 07.07.2023, 13:43 (vor 1131 Tagen) @ CedricVanDerGun
keine Ahnung...
1. sechs Jahre älter als Karim
2. eine fünf Jahre junge Tochter
3. In der Schweiz geboren - Eltern aus nem Kosovo - kosovarische Staatsangehörigkeit
https://www.musikexpress.de/loredana-wiki-infos-2133749/
könnte interessant werden ;-)
Gossip: Fußballer Karim Adeyemi und Rapperin Loredana sind ein Paar
Gargamel09, Freitag, 07.07.2023, 11:50 (vor 1131 Tagen) @ Rupo
Hatte zuerst gedacht, der hat sich eine von den Wollnys geangelt..
Gossip: Fußballer Karim Adeyemi und Rapperin Loredana sind ein Paar
PaBe, Freitag, 07.07.2023, 11:54 (vor 1131 Tagen) @ Gargamel09
Hatte zuerst gedacht, der hat sich eine von den Wollnys geangelt..
Woher und wieso weißt du wie die Wollnys heißen? ;-)
Gossip: Fußballer Karim Adeyemi und Rapperin Loredana sind ein Paar
AGraute, Freitag, 07.07.2023, 11:57 (vor 1131 Tagen) @ PaBe
31.000 Euro Geldstrafe für den BVB
Newsteam
, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 08:40 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Profis | Erstes Mannschaftstraining der Saison 2023/24
Newsteam
, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 08:39 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
U19 vergibt viele Chancen und verliert Test mit 1:2
Newsteam
, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 08:38 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Zukunft von BVB-Keeper offenbar geklärt
Newsteam
, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 08:34 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Zukunft von BVB-Keeper offenbar geklärt
Lenano, Freitag, 07.07.2023, 09:39 (vor 1131 Tagen) @ Newsteam
Nun ist sie geklärt.
Vertrag bis 2025 verlängert. Alles in allem wohl einfach Preis / Leistungsmäßig und Ruhemäßig die beste Lösung.
Zukunft von BVB-Keeper offenbar geklärt
Blarry, Essen, Freitag, 07.07.2023, 10:04 (vor 1131 Tagen) @ Lenano
https://www.bvb.de/News/Uebersicht/Meyer-verlaengert-bis-2025
Liegt es an den Haaren, oder sah Meyer schon immer aus, als hätte er die letzten 20 Jahre mit den Toten Hosen getourt?
Zukunft von BVB-Keeper offenbar geklärt
Unterhändler, Freitag, 07.07.2023, 10:13 (vor 1131 Tagen) @ Blarry
https://www.bvb.de/News/Uebersicht/Meyer-verlaengert-bis-2025
Liegt es an den Haaren, oder sah Meyer schon immer aus, als hätte er die letzten 20 Jahre mit den Toten Hosen getourt?
Schlimmer ist, dass er keine Hose trägt.
Bleibt der BVB wieder auf Schulz sitzen? Berater reagiert
Newsteam
, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 08:32 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
"... dann kehrt er zum BVB zurück"
Quelle: Sport.de
Bezieht sich auf einen Bezahlartikel der RN.
Gruß
Newsteam
Bleibt der BVB wieder auf Schulz sitzen? Berater reagiert
micha87, bei Berlin, Freitag, 07.07.2023, 17:14 (vor 1131 Tagen) @ Newsteam
Hat was von "Mietnormade", derlei Typen wissen halt auch die werden nie wieder so einen Vertrag bekommen. Bürki, Meunier & Co. bleiben für mich fast ähnlich in Erinnerung. In der NFL wären solche Typen längst entlassen worden, diesbezüglich zeigt der Fußball noch seine soziale Ader.
Hoffentlich endet dieses Kapitel sowie jenes von Meunier dann zeitnah.
Bleibt der BVB wieder auf Schulz sitzen? Berater reagiert
Smeller, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 18:35 (vor 1131 Tagen) @ micha87
Meunier wird auch in Paris nicht wenig verdient haben. Und Bürki hat seinen Vertrag auch nicht komplett bei uns abgesessen. Vor allem Bürki hat ja auch noch zumindest 20/21 gespielt.
Bleibt der BVB wieder auf Schulz sitzen? Berater reagiert
donotrobme, Münsterland, Freitag, 07.07.2023, 18:47 (vor 1131 Tagen) @ Smeller
Aber wo kann Schulz mit seiner Vergangenheit denn hinwechseln?
Unabhängig von seinen privaten Aussetzern, wer will einen fußballerisch limitierten Linksverteidiger? Wohin möchte Schulz als nächstes wechseln, der sein letztes Pflichtspiel vor dutzenden Monaten bestritten hat?
USA/Kanada?
Osteuropa?
Er wird wohl zu einem Verein gehen müssen, wo es abenteuerlicher zugehen wird als beim BVB; mit allen Vor- und Nachteilen
Bleibt der BVB wieder auf Schulz sitzen? Berater reagiert
Slider125, Bremen, Freitag, 07.07.2023, 19:22 (vor 1131 Tagen) @ donotrobme
Am Ende landet er dann vllt doch bei der Hertha. Ist der einzige Verein der für mich Sinn macht und der aktuell auch keinen Linksverteidiger im Kader hat.
Bleibt der BVB wieder auf Schulz sitzen? Berater reagiert
markus, Freitag, 07.07.2023, 20:27 (vor 1131 Tagen) @ Slider125
Am Ende landet er dann vllt doch bei der Hertha. Ist der einzige Verein der für mich Sinn macht und der aktuell auch keinen Linksverteidiger im Kader hat.
Ob er sich das antut? Dort würde er wohl weniger als 1 Mio. pro Jahr verdienen. Da kann er besser den Vertrag aussitzen, 6 Mio. mitnehmen und dann mit 31 die Karriere beenden.
Bleibt der BVB wieder auf Schulz sitzen? Berater reagiert
MirkoWSG, Samstag, 08.07.2023, 09:56 (vor 1130 Tagen) @ markus
Am Ende landet er dann vllt doch bei der Hertha. Ist der einzige Verein der für mich Sinn macht und der aktuell auch keinen Linksverteidiger im Kader hat.
Ob er sich das antut? Dort würde er wohl weniger als 1 Mio. pro Jahr verdienen. Da kann er besser den Vertrag aussitzen, 6 Mio. mitnehmen und dann mit 31 die Karriere beenden.
Und jetzt ist er auch noch freigestellt und muss für sein Geld nicht mal mehr aufstehen.
Seien wir mal ehrlich, jeder hier würde es genau so machen.
Bleibt der BVB wieder auf Schulz sitzen? Berater reagiert
Slider125, Bremen, Freitag, 07.07.2023, 21:58 (vor 1131 Tagen) @ markus
Naja man kann von ausgehen, dass sein zukünftiges Gehalt maximal mit unserem verrechnet wird und mehr als 750.000€ wird er wohl nirgends mehr verdienen.
Da bleiben wir auf rund 4,5 Mio. Sitzen. Daher kann es ihm am Ende auch egal sein wo er spielen wird. Zumindest auf das Gehalt bezogen.
Jetzt äußert sich auch Meunier transfeindlich
elliott, Wuppertal, Freitag, 07.07.2023, 20:44 (vor 1131 Tagen) @ markus
Läuft beim BVB. Frankreich plant sein eigenes Selbstbestimmungsgesetz mit der Möglichkeit sein Geschlecht zu ändern.
Unser Spieler Meunier kommentiert das mit „Die Welt geht in die Brüche, und zwar mit großer Geschwindigkeit“
Hier nachzulesen: https://twitter.com/thommills/status/1677372578929729544?s=61&t=AaDckcxT392dVeIBJdqW-w
Liebt er trotzdem alle Menschen? Spricht Lunow jetzt mit ihm? Ich kotze nur noch im Strahl.
Übersetzungsfehler?
Thomas, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 20:47 (vor 1131 Tagen) @ elliott
Unser Spieler Meunier kommentiert das mit „Die Welt geht in die Brüche, und zwar mit großer Geschwindigkeit“
Der Twitter Übersetzer und der Google Übersetzer machen daraus: "Die Welt dreht sich um, und das in einem guten Tempo."
Übersetzungsfehler?
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 07.07.2023, 20:50 (vor 1131 Tagen) @ Thomas
Nein. Partir en cacahuètes heißt "in die Binsen gehen".
Übersetzungsfehler?
Thomas, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 20:53 (vor 1131 Tagen) @ MarcBVB
Nein. Partir en cacahuètes heißt "in die Binsen gehen".
Also ich hab tatsächlich wenig Ahnung von Franz. Aber in Teilen kommt halt immer irgendwas anderes raus. Cacahuètes alleine sind Erdnüsse. Belle ist doch "gut, schön", oder?
Übersetzungsfehler
elliott, Wuppertal, Freitag, 07.07.2023, 21:00 (vor 1131 Tagen) @ Thomas
Nein. Partir en cacahuètes heißt "in die Binsen gehen".
Also ich hab tatsächlich wenig Ahnung von Franz. Aber in Teilen kommt halt immer irgendwas anderes raus. Cacahuètes alleine sind Erdnüsse. Belle ist doch "gut, schön", oder?
Ich habe es mit deepL übersetzt und die Kommentatoren lesen es auch durchgehend transfeindlich. Aber vllt ist da ja ein dialektischer Ausweg drin, bevor der BVB irgendwie sich genötigt fühlt zu reagieren.
Übersetzungsfehler
Thomas, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 21:01 (vor 1131 Tagen) @ elliott
Nein. Partir en cacahuètes heißt "in die Binsen gehen".
Also ich hab tatsächlich wenig Ahnung von Franz. Aber in Teilen kommt halt immer irgendwas anderes raus. Cacahuètes alleine sind Erdnüsse. Belle ist doch "gut, schön", oder?
Ich habe es mit deepL übersetzt und die Kommentatoren lesen es auch durchgehend transfeindlich. Aber vllt ist da ja ein dialektischer Ausweg drin, bevor der BVB irgendwie sich genötigt fühlt zu reagieren.
Habt ihr den Antwort-Tweet gelesen?
Übersetzungsfehler
markus, Freitag, 07.07.2023, 21:18 (vor 1131 Tagen) @ Thomas
Nein. Partir en cacahuètes heißt "in die Binsen gehen".
Also ich hab tatsächlich wenig Ahnung von Franz. Aber in Teilen kommt halt immer irgendwas anderes raus. Cacahuètes alleine sind Erdnüsse. Belle ist doch "gut, schön", oder?
Ich habe es mit deepL übersetzt und die Kommentatoren lesen es auch durchgehend transfeindlich. Aber vllt ist da ja ein dialektischer Ausweg drin, bevor der BVB irgendwie sich genötigt fühlt zu reagieren.
Habt ihr den Antwort-Tweet gelesen?
Liest sich unschön, so ähnlich wie: „Ich hab ja nichts gegen Ausländer, ich finds nur scheiße was die alles dürfen“
Übersetzungsfehler
elliott, Wuppertal, Freitag, 07.07.2023, 21:07 (vor 1131 Tagen) @ Thomas
Nein. Partir en cacahuètes heißt "in die Binsen gehen".
Also ich hab tatsächlich wenig Ahnung von Franz. Aber in Teilen kommt halt immer irgendwas anderes raus. Cacahuètes alleine sind Erdnüsse. Belle ist doch "gut, schön", oder?
Ich habe es mit deepL übersetzt und die Kommentatoren lesen es auch durchgehend transfeindlich. Aber vllt ist da ja ein dialektischer Ausweg drin, bevor der BVB irgendwie sich genötigt fühlt zu reagieren.
Habt ihr den Antwort-Tweet gelesen?
Und der liest sich nicht besser: “Ich denke einfach, dass wir keinen Punkt erreichen dürfen, an dem es kein Zurück mehr gibt. Es wird zu spät sein, um zurückzugehen, wenn auf die Missstände hingewiesen wird. Dies ist ein Tweet, um die Reform hervorzuheben, nicht die sexuelle Orientierung.”
Adieu Meunier
elliott, Wuppertal, Freitag, 07.07.2023, 21:12 (vor 1131 Tagen) @ elliott
Meunier spricht sich also gegen ein Gesetz aus, welches Trans Menschen erlaubt, geschlechtsangleichende Operationen vorzunehmen, weil der arme Mann Sorge hat, dass dies dazu führt, dass manche es im Nachhinein bereuen könnten. Was geht das den eigentlich an?
Adieu Meunier
Thomas, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 21:17 (vor 1131 Tagen) @ elliott
Meunier spricht sich also gegen ein Gesetz aus, welches Trans Menschen erlaubt, geschlechtsangleichende Operationen vorzunehmen, weil der arme Mann Sorge hat, dass dies dazu führt, dass manche es im Nachhinein bereuen könnten. Was geht das den eigentlich an?
Pure Spekulation, aber vielleicht einen entsprechenden Fall im näheren Umkreis. Diese Fälle gibt es tatsächlich.
Ich finde es insgesamt alles zu kryptisch um hier eine transfeindliche Haltung zu 100% zu erkennen.
Adieu Meunier
elliott, Wuppertal, Freitag, 07.07.2023, 21:20 (vor 1131 Tagen) @ Thomas
Meunier spricht sich also gegen ein Gesetz aus, welches Trans Menschen erlaubt, geschlechtsangleichende Operationen vorzunehmen, weil der arme Mann Sorge hat, dass dies dazu führt, dass manche es im Nachhinein bereuen könnten. Was geht das den eigentlich an?
Pure Spekulation, aber vielleicht einen entsprechenden Fall im näheren Umkreis. Diese Fälle gibt es tatsächlich.
Ich finde es insgesamt alles zu kryptisch um hier eine transfeindliche Haltung zu 100% zu erkennen.
Warum äußert er sich gerade zu diesem Thema, das ist pures dogwhistling, diejenigen die es verstehen sollen, wissen was er meint. Und natürlich gibt es bei jedem Gesetz auch Sonderfälle, was natürlich kein Grund ist, Menschen eine geschlechtsangleichende Operation zu verwehren. Aber klar, die Selbstmordrate unter trans Jugendlichen ist noch nicht hoch genug, man kann ihnen ja auch noch etwas Hoffnung nehmen. Läuft mit Nmechas Bibelkreis, mal sehen wer als nächstes aus der Deckung kommt.
Adieu Meunier
Thomas, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 21:25 (vor 1131 Tagen) @ elliott
Warum äußert er sich gerade zu diesem Thema, das ist pures dogwhistling, diejenigen die es verstehen sollen, wissen was er meint. Und natürlich gibt es bei jedem Gesetz auch Sonderfälle, was natürlich kein Grund ist, Menschen eine geschlechtsangleichende Operation zu verwehren. Aber klar, die Selbstmordrate unter trans Jugendlichen ist noch nicht hoch genug, man kann ihnen ja auch noch etwas Hoffnung nehmen. Läuft mit Nmechas Bibelkreis, mal sehen wer als nächstes aus der Deckung kommt.
Nochmal: hat er einen privaten Bezug dazu, ist eine Äußerung nicht abwegig. Zudem geht es in der Sache des Selbstbestimmungsrechtes nicht darum eine geschlechtsangleichende Operation zu verwehren. Die Hürden sind derzeit vielleicht höher als notwendig. Zum einen in der Änderung des Namens und Personenstandes und auf der anderen Seite im sexuellen Bereich. Dass für viele solche Beschlüsse nichts zum Durchwinken sind kann ich nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht teilen muss.
Adieu Meunier
elliott, Wuppertal, Freitag, 07.07.2023, 21:42 (vor 1131 Tagen) @ Thomas
Warum äußert er sich gerade zu diesem Thema, das ist pures dogwhistling, diejenigen die es verstehen sollen, wissen was er meint. Und natürlich gibt es bei jedem Gesetz auch Sonderfälle, was natürlich kein Grund ist, Menschen eine geschlechtsangleichende Operation zu verwehren. Aber klar, die Selbstmordrate unter trans Jugendlichen ist noch nicht hoch genug, man kann ihnen ja auch noch etwas Hoffnung nehmen. Läuft mit Nmechas Bibelkreis, mal sehen wer als nächstes aus der Deckung kommt.
Nochmal: hat er einen privaten Bezug dazu, ist eine Äußerung nicht abwegig. Zudem geht es in der Sache des Selbstbestimmungsrechtes nicht darum eine geschlechtsangleichende Operation zu verwehren. Die Hürden sind derzeit vielleicht höher als notwendig. Zum einen in der Änderung des Namens und Personenstandes und auf der anderen Seite im sexuellen Bereich. Dass für viele solche Beschlüsse nichts zum Durchwinken sind kann ich nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht teilen muss.
Dann schauen wir uns doch mal genauer an, was in dem zitierten Artikel steht:
Bald ist es möglich, Geschlecht und Vornamen mehrmals zu ändern. Der Ministerrat stimmte der ersten Komponente der Wiedergutmachung des Transgender-Gesetzes zu, um auf die Bemerkungen des Verfassungsgerichts zu reagieren. Damit wurden faktisch bestimmte Bestimmungen des Transgender-Gesetzes vom 25. Juni 2017 aufgehoben.
In dieser ersten Phase werden der Grundsatz der Unwiderruflichkeit sowie das Verfahren vor dem Familiengericht abgeschafft, kündigt Justizminister Vincent Van Quickenborne an. Konkret wird die grundsätzliche Unwiderruflichkeit abgeschafft. Dies bedeutet, dass Personen ihr Geschlecht und ihren Vornamen mehrmals ändern dürfen. Ebenso werden familiengerichtliche Verfahren abgeschafft. Daher ist es jederzeit möglich, die Eintragung des Geschlechts oder des Vornamens beim Standesamt zu ändern, wobei das gleiche einfache Verfahren wie bei der ersten Änderung zu befolgen ist. Später wird es in der zweiten Phase der Reform um die Möglichkeit der Anerkennung für Menschen mit einer nicht-binären Identität gehen.
Das Verfassungsgericht befand, dass das Fehlen dieser Möglichkeit gegen den Grundsatz der Gleichheit derjenigen verstößt, die nicht in die Kategorien „ Mann “ oder „ Frau “ fallen können. „ Es ist wichtig, dass die Rechte von Transgender-Personen respektiert werden und dass sie die Registrierung ihres Geschlechts entsprechend ihrer sexuellen Identität ändern können, ohne unnötige oder umständliche Verfahren.“ Das Verfassungsgericht hat zu Recht darauf hingewiesen, dass sich das ursprüngliche Gesetz in diesem Bereich als unzureichend erwiesen hat. Diesem Missstand wollen wir nun mit diesem Gesetzentwurf Abhilfe schaffen, damit Transgender als das anerkannt werden, was sie sind “, so die Ministerin.
Meunier findet also, dass das Verfassungsgericht nicht recht hat. Und ja klar, gibt bestimmte eine persönliche Komponente.
Adieu Meunier
Scherben, Kiel, Freitag, 07.07.2023, 21:54 (vor 1131 Tagen) @ elliott
Es wird allerdings sehr anstrengend, wenn sich aus Urteilen irgendwelcher Verfassungsgerichte die Grenzen dessen ergeben, was als sagbar zu gelten hat. Ich würde mir tatsächlich wünschen, so sehr ich inhaltlich mit ihm nicht übereinstimme, dass man in diesen Diskussionen die Temperatur herunterfährt. Man kann auch einfach mal aushalten, dass jemand inhaltlich anderer Meinung ist, und die Diskussion auf inhaltlicher Ebene vorantreiben.
Adieu Meunier
markus, Freitag, 07.07.2023, 22:11 (vor 1131 Tagen) @ Scherben
Es wird allerdings sehr anstrengend, wenn sich aus Urteilen irgendwelcher Verfassungsgerichte die Grenzen dessen ergeben, was als sagbar zu gelten hat. Ich würde mir tatsächlich wünschen, so sehr ich inhaltlich mit ihm nicht übereinstimme, dass man in diesen Diskussionen die Temperatur herunterfährt. Man kann auch einfach mal aushalten, dass jemand inhaltlich anderer Meinung ist, und die Diskussion auf inhaltlicher Ebene vorantreiben.
Naja, rein rechtlich werden auch die Beiträge von Nmecha in Ordnung gewesen sein.
Es ist schon ziemlich grenzdebil, gerade nach den Geschehnissen der letzten Wochen so einen Tweet rauszuhauen.
Adieu Meunier
Scherben, Kiel, Freitag, 07.07.2023, 22:20 (vor 1131 Tagen) @ markus
Es wird allerdings sehr anstrengend, wenn sich aus Urteilen irgendwelcher Verfassungsgerichte die Grenzen dessen ergeben, was als sagbar zu gelten hat. Ich würde mir tatsächlich wünschen, so sehr ich inhaltlich mit ihm nicht übereinstimme, dass man in diesen Diskussionen die Temperatur herunterfährt. Man kann auch einfach mal aushalten, dass jemand inhaltlich anderer Meinung ist, und die Diskussion auf inhaltlicher Ebene vorantreiben.
Naja, rein rechtlich werden auch die Beiträge von Nmecha in Ordnung gewesen sein.
Es geht mir nicht um die rechtliche Ebene. Ohne Meunier irgendwas in irgendeine Richtung unterstellen zu wollen, kann man ja auch "nur" kein Unterstützer von transsexuellen Personen bzw. von bestimmten gesetzlichen Regelungen sein, ohne gegenüber transsexuellen Personen per se feindlich gesinnt zu sein.
Adieu Meunier
elliott, Wuppertal, Freitag, 07.07.2023, 22:23 (vor 1131 Tagen) @ Scherben
Es wird allerdings sehr anstrengend, wenn sich aus Urteilen irgendwelcher Verfassungsgerichte die Grenzen dessen ergeben, was als sagbar zu gelten hat. Ich würde mir tatsächlich wünschen, so sehr ich inhaltlich mit ihm nicht übereinstimme, dass man in diesen Diskussionen die Temperatur herunterfährt. Man kann auch einfach mal aushalten, dass jemand inhaltlich anderer Meinung ist, und die Diskussion auf inhaltlicher Ebene vorantreiben.
Naja, rein rechtlich werden auch die Beiträge von Nmecha in Ordnung gewesen sein.
Es geht mir nicht um die rechtliche Ebene. Ohne Meunier irgendwas in irgendeine Richtung unterstellen zu wollen, kann man ja auch "nur" kein Unterstützer von transsexuellen Personen bzw. von bestimmten gesetzlichen Regelungen sein, ohne gegenüber transsexuellen Personen per se feindlich gesinnt zu sein.
Meunier äußert sich sonst nie politisch, warum gerade, wenn es um die Rechte von Transsexuellen geht? Warum mit diesen scharfen Worten?
Adieu Meunie
elliott, Wuppertal, Freitag, 07.07.2023, 22:09 (vor 1131 Tagen) @ Scherben
Es wird allerdings sehr anstrengend, wenn sich aus Urteilen irgendwelcher Verfassungsgerichte die Grenzen dessen ergeben, was als sagbar zu gelten hat. Ich würde mir tatsächlich wünschen, so sehr ich inhaltlich mit ihm nicht übereinstimme, dass man in diesen Diskussionen die Temperatur herunterfährt. Man kann auch einfach mal aushalten, dass jemand inhaltlich anderer Meinung ist, und die Diskussion auf inhaltlicher Ebene vorantreiben.
Auch er kann sagen, was er will. Man darf ihn dafür kritisieren. Und wenn sein Verein, der ihm ein fürstliches Salär gewährt (für ziemlich überschaubare Leistungen) sich in seinem Grundwertekodex für die Gleichberechtigung von Transexuellen einsetzt, erwarte ich dennoch eine Reaktion. Er darf natürlich auch Homosexuelle doof finden, Nazis geil, ist alles erlaubt in unserem Land, der BvB verliert hier aber gerade einen Teil seiner Fanszene und das beunruhigt mich.
Adieu Meunie
Scherben, Kiel, Freitag, 07.07.2023, 22:14 (vor 1131 Tagen) @ elliott
Es wird allerdings sehr anstrengend, wenn sich aus Urteilen irgendwelcher Verfassungsgerichte die Grenzen dessen ergeben, was als sagbar zu gelten hat. Ich würde mir tatsächlich wünschen, so sehr ich inhaltlich mit ihm nicht übereinstimme, dass man in diesen Diskussionen die Temperatur herunterfährt. Man kann auch einfach mal aushalten, dass jemand inhaltlich anderer Meinung ist, und die Diskussion auf inhaltlicher Ebene vorantreiben.
Auch er kann sagen, was er will. Man darf ihn dafür kritisieren. Und wenn sein Verein, der ihm ein fürstliches Salär gewährt (für ziemlich überschaubare Leistungen) sich in seinem Grundwertekodex für die Gleichberechtigung von Transexuellen einsetzt, erwarte ich dennoch eine Reaktion. Er darf natürlich auch Homosexuelle doof finden, Nazis geil, ist alles erlaubt in unserem Land, der BvB verliert hier aber gerade einen Teil seiner Fanszene und das beunruhigt mich.
Wenn die eine Aussage kryptisch ist und sich die zweite Aussage auf einen konkreten Gesetzesvorschlag befasst, dann würde ich das in Summe für eher dünne Indizien halten, um daraus eine Feindlichkeit gegenüber transsexuellen Personen abzuleiten.
Adieu Meunie
Gargamel09, Freitag, 07.07.2023, 22:22 (vor 1131 Tagen) @ Scherben
Auch er kann sagen, was er will. Man darf ihn dafür kritisieren. Und wenn sein Verein, der ihm ein fürstliches Salär gewährt (für ziemlich überschaubare Leistungen) sich in seinem Grundwertekodex für die Gleichberechtigung von Transexuellen einsetzt, erwarte ich dennoch eine Reaktion. Er darf natürlich auch Homosexuelle doof finden, Nazis geil, ist alles erlaubt in unserem Land, der BvB verliert hier aber gerade einen Teil seiner Fanszene und das beunruhigt mich.
Wenn die eine Aussage kryptisch ist und sich die zweite Aussage auf einen konkreten Gesetzesvorschlag befasst, dann würde ich das in Summe für eher dünne Indizien halten, um daraus eine Feindlichkeit gegenüber transsexuellen Personen abzuleiten.
Die Welt geht in die Brüche mehr geht ja eigentlich nicht, also nach Transfreundlichkeit klingt das nun wahrlich nicht, dass es ihm egal ist auch nicht, die Vermutung liegt sehr nah, dass er damit nicht nur ein kleines Problem hat.
Adieu Meunie
Slider125, Bremen, Freitag, 07.07.2023, 22:40 (vor 1131 Tagen) @ Gargamel09
Wie schon bei Nmecha erwähnt werden noch viele weitere Spieler im Kader sein die ähnlich ticken. Die haben es bisher halt nie nach außen hin kommentiert.
Adieu Meunie
Gargamel09, Freitag, 07.07.2023, 22:46 (vor 1131 Tagen) @ Slider125
Wie schon bei Nmecha erwähnt werden noch viele weitere Spieler im Kader sein die ähnlich ticken. Die haben es bisher halt nie nach außen hin kommentiert.
Garantiert, oder es ist vielen auch egal.
Bei der Corona Impfung konnte man es noch verstehen, dass er sich nicht impfen lassen wollte, es ging um seinen Körper, nur was hat er hier davon, wenn er das in die Welt hinausbläst, außer dass er nun Contra bekommt, erreicht er damit gar nichts.
Adieu Meunie
elliott, Wuppertal, Freitag, 07.07.2023, 22:45 (vor 1131 Tagen) @ Slider125
Wie schon bei Nmecha erwähnt werden noch viele weitere Spieler im Kader sein die ähnlich ticken. Die haben es bisher halt nie nach außen hin kommentiert.
Warum sollte das so sein? Mats hat einen schwulen (Ex-) Schwager, Ludwig jetzt einen Cousin mit 2 Vätern, glaubst du wirklich dass zB Hummels irgendwie homofeindlich ist? Und ich kann mir vorstellen und hoffe es, dass die meisten Spieler toleranter sind als Hinz und Kunz.
Adieu Meunie
Slider125, Bremen, Freitag, 07.07.2023, 22:59 (vor 1131 Tagen) @ elliott
Ich glaube das es in der Mannschaft genauso drei vier Lager gibt.
Welche wie Hummels die sehr offen mit dem Thema umgehen und sich auch dagegen aussprechen.
Hinüber zu Spielern die hierzu wahrscheinlich keine Berührungspunkte haben und auch kein Interesse für das Thema hegen.
Bis hin zur Gruppe die mit Meunier und Nmecha Meinungstechnich nicht weit auseinander liegen. Insbesondere im muslimischen Kreisen ist schwul sein bsplw deutlich verpöhnter. Wer weiß wie diese Spieler zu diesem Thema stehen.
Muss alles nicht sein. Aber wieso sollte man naiv sein und glauben im Kader des BVB gäbe es Nicht auch einen Querschnitt der Gesellschaft im Kader
Adieu Meunier
elliott, Wuppertal, Freitag, 07.07.2023, 23:10 (vor 1131 Tagen) @ Slider125
Kehl Interview
elliott, Wuppertal, Freitag, 07.07.2023, 19:26 (vor 1131 Tagen) @ Slider125
Kehl spricht im Interview davon, es hätte viele Gespräche mit Fanvertretern zur Causa Nmecha gegeben. Welche Gespräche meint er? Wenn dem so war, warum erfährt man dazu nichts?
Außerdem hätte sich Nmecha „klar committed“, das ist natürlich einerseits klar gelogen. Ich fass es nicht, was aus Sebastian Kehl geworden ist.
Niklas Süle verwundert mit diesem Schnappschuss
Newsteam
, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 08:27 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Niklas Süle verwundert mit diesem Schnappschuss
weissewiese, Freitag, 07.07.2023, 12:56 (vor 1131 Tagen) @ Newsteam
Was ein Wunder. Was hat man erwartet? Dass er mit dem BMI von Haile Gebrselassie zum Trainingsauftakt antanzt, weil Hans-Dieter Flick das FCB-Narrativ bedient? Niklas Süle hat eine mir zugegebenermaßen nicht unsympathische FUCK OFF-Mentalität, die mMn nach auch eine ausschlaggebende Rolle gespielt haben dürfte beim Wechsel zu uns. Die rote Sippe da unten – und dazu zähle ich Flick – lässt doch keine Gelegenheit aus, nachzutreten, sobald man denen nicht nach der Pfeife tanzt. Wenn ein Bundestrainer jemanden nicht beruft, kann er ihm die Gründe unter vier Augen nennen und ihn nicht öffentlich diskreditieren. In der geschehenen Form war das höchst unprofessionell. Das Ganze beschreibt den Zustand des DFB und der NM aber recht trefflich.
Die Schlagzeile an sich ist miese Click-Bait-Auschlachtung, die durch Flicks ursprünglich ätzenden Aussagen erst möglich gemacht wird.
Niklas Süle verwundert mit diesem Schnappschuss
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 07.07.2023, 12:15 (vor 1131 Tagen) @ Newsteam
was genau verwundert an diesem Schnappschuss? das der rechte Daumen halb waagerecht - senkrecht ist?
Niklas Süle verwundert mit diesem Schnappschuss
Baffy, Bad Berleburg, Freitag, 07.07.2023, 13:15 (vor 1131 Tagen) @ Rupo
Also für mich sieht das so aus, als diskutierten die beiden gerade die jeweiligen Intimfrisuren. Kann mich aber auch irren.
Niklas Süle verwundert mit diesem Schnappschuss
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 07.07.2023, 13:19 (vor 1131 Tagen) @ Baffy
was uns zu der Frage führt: wo fängt diese an und wo hört dies auf ;-)?
Niklas Süle verwundert mit diesem Schnappschuss
Kayldall, Luxemburg, Freitag, 07.07.2023, 12:47 (vor 1131 Tagen) @ Rupo
Niklas Süle hat ja weder ein Bier noch einen Burger in der Hand. Was genau verwundert denn da?
Niklas Süle verwundert mit diesem Schnappschuss
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 07.07.2023, 12:50 (vor 1131 Tagen) @ Kayldall
eben...und ich finde Niklas sieht richtig fresh aus ;-)
Niklas Süle verwundert mit diesem Schnappschuss
Kayldall, Luxemburg, Freitag, 07.07.2023, 12:58 (vor 1131 Tagen) @ Rupo
Vielleicht könnte er seine Haare noch färben, keine Ahnung ob eine Blondierung ihn noch schlanker machen würde. ;-)
Niklas Süle verwundert mit diesem Schnappschuss
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 07.07.2023, 13:00 (vor 1131 Tagen) @ Kayldall
vielleicht will Er das mit diesem Schnappschuss sagen, dass Er die blonden Haare des Jungen neben ihm haben möchte ;-)
PS: haben wir hier User aus dem Friseur Fachbereich? bei mir, auch schwarzen Haare, ist in den 90igern mal der Selbstversuch einer blonden Färbung nach hinten los gegangen, es wurde Pumuckel Orange ;-)...
Niklas Süle verwundert mit diesem Schnappschuss
ergo, Magdeburg, Freitag, 07.07.2023, 12:04 (vor 1131 Tagen) @ Newsteam
Verstehe ich nicht tbh. Für mich sieht er durchtrainierter aus als vorher.
Niklas Süle verwundert mit diesem Schnappschuss
Titandrücker, Wien, Freitag, 07.07.2023, 11:41 (vor 1131 Tagen) @ Newsteam
Was ein Artikel… wow. Da wird man noch einmal daran erinnert, warum man den Reviersport seit Jahren nicht mehr wirklich liest.
Reus gibt die Binde ab
Newsteam
, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 08:25 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
BVB-Profi Reus trifft Kapitänsentscheidung: „Hatte lange Zeit, nachzudenken“
Newsteam
, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 08:21 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
BVB-Vertrag von Neuzugang Felix Nmecha Gibt es eine geheime Instagram-Klausel?
Newsteam
, Dortmund, Freitag, 07.07.2023, 08:18 (vor 1131 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Quelle: Ruhrnachrichten
Zusammengefasst, es gibt laut RN keine spezielle Klausel, grundsätzlich drohen allen Profis Strafen, wenn sie gegen die Grundwerte des Vereins verstoßen.
Gruß
Newsteam
BVB-Vertrag von Neuzugang Felix Nmecha Gibt es eine geheime Instagram-Klausel?
Kayldall, Luxemburg, Freitag, 07.07.2023, 12:40 (vor 1131 Tagen) @ Newsteam
Kannst du ja nix dafür aber die Überschrift des Artikels ist schon irgendwie nicht richtig. Wäre es eine reine Instagram-Klausel, könnte Nmecha einfach das Gleiche auf einer anderen (a)sozialen Plattform tun(gibt ja genug davon) und die Instagram-Klausel würde nicht greifen.